Politik



Der Powerwall: Geht es Tesla wirklich so schlecht?

5. Mai 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Energieerzeugung, Photovoltaik

ego150Man weiß nicht, wie gut es SpaceX wirklich geht. Wahrscheinlich hält sich das Unternehmen durch NASA-Aufträge einigermaßen über Wasser. Für die zweite der von Elon Musk geführten Firmen, Tesla Motors, scheint es aber düster auszusehen. Anders ist die Produktpräsentation vom vergangenen Donnerstag kaum zu verstehen.

Am 30.04.2015 stellte Elon Musk persönlich der Presse in Apple-Manier eine Neuheit vor.  Die die Energiebranche in den kommenden Jahren revolutionieren werde. Von der „Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen“ sprach Musk dabei ebenso, wie von einem Durchbruch für die Photovoltaik. Ein neuer globaler, viele Milliarden Dollar schwerer Markt täte sich auf.

Wer nun mindestens einen Flüssigsalz-, wenn nicht gar einen Fusionsreaktor erwartet, wird leider enttäuscht. Elon Musk hat nicht mehr zu bieten, als einen „Powerwall“ genannten Lithium-Ionen-Akkumulator. Der eben Überschüsse aus einer heimischen Solaranlage speichern und in sonnenlosen Zeiten wieder abgeben soll.

Innovativ ist das nicht. Produkte dieser Art gibt es schon seit Jahren auf dem Markt, auch von deutschen Herstellern. Die Leistungsdaten der Powerwall entsprechen dem derzeitigen Standard solcher Geräte. Sicher ist das Design sehr gelungen und vergleichsweise modern gegenüber den oft schlichten und lediglich farblich aufgefrischten Schaltschränken der Mitbewerber. Aber rechtfertigt  dies in Verbindung mit einem Kampfpreis den Muskschen Optimismus?

Für 3.500



Die Grünen wissen, Schuld am Klimawandel und Extremwetter ist der Mensch und fordern den Ausstieg aus der Kohlekraft!

1. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft, Wissenschaft

Gruene-BaerbockDie Bundesfraktion der Grünen und deren klimapolitische Sprecherin Annalena Baerbock (Wahlkreis Potsdam, nahe des PIK) wissen es ganz genau, Schuld am Klimawandel, dem schmelzenden Nordpol und Gletschern, den zunehmenden Wirbelstürmen und Extremwetterereignissen ist der Mensch. All das hat der Mensch durch seine CO2-Emissionen ausgelöst. Auch wenn dafür die Belege fehlen. Daher haben wir unverzüglich aus der Kohlekraft auszusteigen!



Die Energiewende als Lernerfahrung

28. April 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

ego3-150x150Zur Eröffnung der Hannover Messe hielt Kanzlerin Angela Merkel am 12.04.2015 eine bemerkenswerte Rede. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert sie mit folgenden Worten:

Deutschland mache derzeit bei der schnellen Umstellung der Energieversorgung eine „Lernerfahrung“, sagte Merkel am Sonntagabend bei der Eröffnung der Hannover-Messe. „Wir sind im Augenblick in einer kritischen Phase, in der der Anteil der erneuerbaren Energien aus der Nische heraus zur Hauptsäule unserer Energieversorgung geworden ist“, sagte die Kanzlerin. Die Folgen der Umstellung würden das Land noch viele Jahre beschäftigen.

Zwar geht die Kanzlerin in ihren Ausführungen auf Themen wie Kosten und Versorgungssicherheit ein, die Interpretation, sie hätte als Physikerin einen technischen Blick auf die Situation, wäre aber vorschnell. Man wird nicht Kanzler in diesem Land, wenn man nicht primär seinem Instinkt für Stimmungen und Emotionen folgt. Weniger entscheidend ist dabei die Haltung der Gesamtbevölkerung. Auf die Multiplikatoren kommt es an, auf Meinungsführer in Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Denn diese sind es am Ende, die die Haltung breiter Wählerschichten beeinflussen. Weil ihnen mehr und bessere Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen, als dem einfachen Bürger und weil man ihnen aufgrund ihrer Stellung, ihrer Kompetenz und Expertise weit eher zuhört.

Wenn sich in diesen Kreisen die Atmosphäre ändert, wenn die ursprüngliche



Vergiftete Klimawandeldebatte

25. April 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energiewende, Klimawandel, Medien

avatar-quentin150Die Klimawandeldebatte ist vergiftet, wer sich darauf einlässt findet sich bald in einer Schlangengrube wieder. Es wird gelogen und getrickst, Scharlatane und selbst ernannte Propheten führen das Wort, dabei kocht jeder sein eigenes Süppchen. Längst ist für den Beobachter nicht mehr erkennbar, was eigentlich nun Stand der Wissenschaft ist, welche Unsicherheiten bekannt sind, plus welche noch vermutet werden. Narrative bestimmen die Auseinandersetzung, für Fakten, soweit sie als gesichert angesehen werden können, interessiert sich nur noch eine Minderheit, aber alle tun so, als hantieren sie damit. Wer also wissen möchte, was nun wirklich Stand der Wissenschaft ist, ist darauf angewiesen sich entweder selbst einzuarbeiten, in den IPCC-Bericht beispielsweise, der in seiner Langfassung, so habe ich mir sagen lassen, durchaus die Unsicherheiten benennt, sie aber in der Zusammenfassung für Entscheidungsträger, der sogenannten Summaries, wieder unter den Tisch fallen lässt.

Hier wäre nun die Presse gefragt, Wissenschaftsjurnalisten die über das was gestritten und vermutet wird, und das was als momentan gesichert gilt, berichten, und es für Otto Normal verdaulich aufarbeiten. In den Printmedien findet man gelegentlich derartiges, in Radio oder TV liegen solche Berichte unter der Nachweisgrenze.

Im Prinzip geht das so nun schon seit vielen Jahren, das öffentliche Interesse am Klimawandel



Neue Studie: Ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien ist der vom Menschen verursachte Klimawandel!

25. April 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Plauderecke, Politik, Ressourcenverknappung, Wissenschaft

In einer aktuellen Studie legen Colin Kelley von der University of California in Santa Barbara und seine Kollegen nahe, dass ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien der vom Menschen verursachte Klimawandel ist! Stefan Rahmtorf untermauert das in der aktuellen Ausgabe des Umweltmagazins zeozwei der taz.



Gegen alle Vorbehalte: Das fliegende Auto kommt!

19. April 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Innovationspolitik, Mobilität, Technium

Kaum eine Vision stößt auf so viel Ablehnung, wie die des fliegenden Autos. Natürlich gibt es die Diskussionen über die Kernenergie oder auch über die Gentechnik. Nur speist sich in diesen Fällen der Widerspruch aus dem Wissen über die Realisierbarkeit dessen, was man kritisiert. Beim fliegenden Auto dagegen sind es Unglaube und Ignoranz, die zu einer scharfen Opposition führen.

Im Laufe der Jahre habe ich in meinen Vorträgen dem Publikum schon immer viel zugemutet. Vom Weltraumbergbau über sich selbst replizierende Nanomaschinen bis hin zu nuklearen Batterien reichte das Spektrum. Sicher gab es bei jedem Thema Einsprüche und Gegenargumente. Daß es möglich wäre, wurde aber nie in Zweifel gezogen. Fliegende Autos allerdings induzieren noch nicht einmal solche Reaktionen, sondern vor allem Gleichgültigkeit. Nicht nur die Automobil- und Flugzeugbauer unter den Zuhörern betrachten es wie das technische Äquivalent zum physikalischen Perpetuum Mobile. Als eine Art Gedankenexperiment ohne reale Bedeutung, aus dem man nur lernen kann, wo die Grenzen des Machbaren liegen. Ein neues Las Vegas in den Einöden der Mondkrater – warum nicht? Samen, aus denen gleich Tische wachsen, ohne für diese erst Bäume fällen zu müssen? Tolle Vorstellung, sollte man mal drüber nachdenken. Atomgenaue Trenn- und Fügetechnologien und damit der Weg



Potsdam Institut für Klimafolgenforschung: Klimaforschung ganz unabhängig und uneigennützig zum Wohle der Menschheit?

14. April 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

LOGO_PIK_9In seinem neusten Artikel „Klimaforschung: Auf Herz und Nieren geprüft“ beklagt der Klimaforscher Stefan Rahmstorf die Einflussnahme der bösen Energielobby auf die Klimaforschung. Das Postam Institut für Klimafolgenfoschung (PIK) an dem er arbeitet und welches die Bundesregierung berät ist davon natürlich völlig unbeeinflusst?