Politik



CO2-Ausstoß und kein Ende in Sicht!

30. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Wirtschaftsförderung

Pünktlich zum Auftakt des UN-Klimagipfels im Durban (Südafrika) hat die Tagesschau in der Sendung vom 28. November den CO2-Ausstoß in Millionen Tonnen von Deutschland, der EU, den USA, Indien und China präsentiert. Hier die Entwicklung der letzten Jahre im Vergleich:



Klimapolitik und Eugenik – einige Parallelen

29. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Gastbeitrag von Ludger Weß

Die Klimadebatte nimmt in Deutschland immer mehr die Züge einer kollektiven Hysterie an – der Preis für den derzeit radikalsten Vorschlag geht an Norbert Röttgen, CDU, für sein Konzept eines CO2-Kontingents für jeden Erdbewohner. Was geschehen soll, wenn es aufgebraucht ist, lässt er allerdings (noch) offen. Wohlgemerkt, Röttgen spricht nicht vom Einwohner eines Landes (das wäre eine rein statistische Größe), sondern von Personen. Das kann nur persönliche Konsequenzen meinen. Deutschland soll Vorreiter sein, sagt Röttgen mit Stolz und erhält parteiübergreifenden Beifall.

Vor gut einem Jahrhundert waren Experten sich schon einmal über eine drohende Katastrophe einig, und auch damals ging Deutschland voran – ganze Bevölkerungsgruppen wurden schließlich zur Verhütung dieser Katastrophe ihrer Freiheitsrechte beraubt, verstümmelt oder umgebracht. Die Rede ist von der Eugenik.

Diesen Begriff prägte 1883 der britische Gelehrte Francis Galton und definierte ihn als „Wissenschaft von der Verbesserung des Menschen durch Zucht“. Hintergrund war die Befürchtung, Zivilisation in Form von Medizin und Sozialstaat würde unausweichlich in die Katastrophe, sprich Degeneration der Menschheit führen. Denn die Zivilisation ermöglichte doch, dass Menschen, die unter „ursprünglichen“ Bedingungen das fortpflanzungsfähige Alter nicht erreicht hätten, munter Kinder in die Welt setzen konnten, die Kosten verursachten und sich womöglich weiter vermehrten.



Der EEG-Wahnsinn

28. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Cancun, Energieerzeugung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Am 17. November strahlte das ARD-Politmagazin Panorma den Bericht „Energiewende: Wie Ökostrom die Natur zerstört“ aus. Darin wird der unkontrollierte Ausbau von Wasserkraft, Biokraftstoffen und Windenergie kritisiert, der durch das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland gefördert wird.



Neue Menschen für den Klimaschutz

24. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Klimawandel, Politik

In der Klimazwiebel macht Hans von Storch auf einen Text von Oliver Geden aufmerksam, der mit dem Titel „Das Ende der Klimapolik, wie wir sie kannten“ überschrieben ist. Geden spricht von einem notwendigen Paradigmenwechsel in der Klimaschutzpolitik, weg vom Top-Down-Paradigma hin zum Bottom-Up-Paradigma. Weg vom 2°C-Ziel hin zu „je weniger (Emissionen/Klimawandel), desto besser.“ Es ist ein Szenario für ein Rückzuggefecht und zeigt nur an, dass der bisherige Ansatz gescheitert ist. Die Wahrscheinlichkeit für Business as usual in der Klimaschutzpolitik ist sehr hoch. Das heißt, der Klimaschutz wird zwar noch propagiert, doch nur dann umgesetzt, wenn es nicht weh tut. Damit wären wir in etwa bei Strategie der USA, die sich keine Verbindlichen Ziele zur Senkung des CO₂-Ausstoß gesetzt haben. Dazu schreibt Ross McKitrick im von Steffen Hentrich und Holger Krahmer herausgegebenen Buch „Realitätscheck für den Klimaschutz“:

Stattdessen kündigte der damalige Präsident George W. Bush 2002 das unverbindliche Ziel an, die Emissionsintensität (Treibhausgase je Dollar BPI) bis 2012 um 18% gegenüber den Stand von 2002 zu senken – Was allein durch die Beibehaltung der nach den 1980er Jahren eingeschlagenen Entwicklungstrends der Emissionen erreicht werden konnte. (S.25)

Doch so weit soll das neue Bottom-Up_Paradigma nicht gehen sondern, wie Geden schreibt,



Kein Geld für Klimaschutz

6. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Nachhaltigkeit, Politik, Profiteure, Wirtschaftsförderung

Das Klimabarometer 3/11 ist erschienen. Es ist alles so geblieben wie im letzten Quartal, das Interesse in den Medien und der Bevölkerung am Thema Klimawandel ist nach wie vor sehr niedrig.

Diesmal wurde als Monatstrend die Gebäudesanierung gewählt, hier speziell wie „Mieter und Vermieter mit den Kosten umgehen sollen.“ Besser gesagt, welche Kosten die Mieter bereit sind zu bezahlen. Momentan kann der Vermieter die Kosten für die energetische Sanierung auf die Miete umlegen. Hier hält sich die Begeisterung der Mieter in Grenzen.:

Die Hälfte der Befragten möchte die bestehende Regelung ändern. Sie präferieren eine Regelung, nach der die Umlagekosten nicht höher sein dürfen, als die eingesparten Heizkosten. Dies würde für die Mieter bedeuten, dass die insgesamt zu entrichtende Warmmiete (Mietzins und Nebenkostenvorauszahlung) nicht steigen dürfte. Die Mieter sollen also nach Meinung der Umfrage-Teilnehmer keinen finanziellen Nachteil haben, wenn eine energetische Modernisierung stattfindet. 14 Prozent sind sogar der Meinung, die Modernisierungskosten sollten in keinem Fall auf die Mieter umgelegt werden können.

Also nochmal: Fast 2/3 der Mieter sind nicht bereit für energetische Sanierungen Geld auszugeben. Wie ich immer sage, am Geld zeigt sich, wie wichtig der Bevölkerung der Klimaschutz tatsächlich ist. Von Mieterverbänden wird nun eine Warmmietenneutralität gefordert, oder



Aus grünen Fesseln befreien!

2. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Die Ideologie von der Klimaerwärmung durch CO2 kommt uns volkswirtschaftlich teuer zu stehen. Liberale haben freiheitliche Grundsätze preisgegeben, als sie sich diesem Dogma gebeugt haben.

Gastbeitrag von Holger Krahmer

Der Klimawandel in Form globaler Erwärmung sei Realität und der Mensch schuld daran. Der Ausweg führe über “Nachhaltigkeit” hin zu „grünen Wachstum“ mit erneuerbarer Energie, mit der die kohlenstoffarme Volkswirtschaft der Zukunft zu versorgen sei. So die gängigen Thesen, die von Politikern bis hin zu Pädagogen in voller Überzeugung wiederholt werden.

Die Feinsteuerung des Weltklimas auf maximal zwei Grad Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter ist unwidersprochenes Ziel politischen Handelns. Diesem Ziel wird eine komplette politische Agenda untergeordnet. Von der Gestaltung der Energieversorgung bis zur Frage, welche Produkte noch produziert werden dürfen. Mitunter wird dafür sogar weitgehend unwidersprochen hinterfragt, ob die schwerfälligen Entscheidungsprozesse demokratischer Gesellschaften noch der richtige Rahmen zur Erreichung dieser Ziele sind. Dem International Panel on Climate Change (IPCC), das angeblich die weltweite Forschung zum Klimawandel vertritt, ist es gelungen ein Dogma zu errichten. Das Dogma abgeschlossener wissenschaftlicher Erkenntnis über die es „keine Zweifel“ mehr geben soll und die belegen, dass menschliche Aktivitäten die alleinige Ursache globaler Klimaerwärmung sind.

Doch schon die tatsächliche Temperaturentwicklung der letzten Dekade widerlegt die



Wettstreit der Angst: Kernenergie versus Klimawandel

29. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Politik, Profiteure

Warum es wenig mit dem Gefahrenpotential von Kernkraftwerken zu tun hat, dass wir uns so vor ihnen fürchten.

von Frank Furedi

Deutschlands Ankündigung, bis 2022 alle Kernkraftwerke abschalten zu wollen, zeigt, wie sehr das öffentliche Leben heutzutage von einer „Kultur der Angst“ dominiert wird. Eine grundlegende Risikoscheu und das Vorsorgeprinzip durchdringen alle Lebensbereiche, die Politisierung von Ängsten ist zur Normalität geworden. Auf der politischen Arena sind verschiedene Gruppierungen in einen regelrechten Wettstreit darüber eingetreten, wovor wir uns im 21. Jahrhundert am meisten zu fürchten haben.

Als die deutsche Regierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im letzten Herbst die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke durchsetzte, wurde dies auch mit der wichtigen Rolle dieser „sauberen“ Energie im Kampf gegen den Klimawandel begründet. Nicht wenige Kernkraftgegner schlossen sich damals dieser Argumentation an. Ihre Befürchtungen hinsichtlich des Klimawandels überwogen sogar ihre Ablehnung der Kernenergie. Doch der Sieg der Klimapanik war nur von kurzer Dauer. Die Aussicht auf eine atomare „Verstrahlung“ im Hier und Jetzt erwies sich als das wirksamere Angstszenario im Gegensatz zu den wenig greifbaren Schäden, die der Klimawandel für „zukünftigen Generationen“ bereit halten könnte.

So konnte letztlich die Angst vor einer angeblichen Bedrohung durch die zerstörten Reaktoren in Fukushima über die alarmistischen