Politik



Aus grünen Fesseln befreien!

2. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Die Ideologie von der Klimaerwärmung durch CO2 kommt uns volkswirtschaftlich teuer zu stehen. Liberale haben freiheitliche Grundsätze preisgegeben, als sie sich diesem Dogma gebeugt haben.

Gastbeitrag von Holger Krahmer

Der Klimawandel in Form globaler Erwärmung sei Realität und der Mensch schuld daran. Der Ausweg führe über “Nachhaltigkeit” hin zu „grünen Wachstum“ mit erneuerbarer Energie, mit der die kohlenstoffarme Volkswirtschaft der Zukunft zu versorgen sei. So die gängigen Thesen, die von Politikern bis hin zu Pädagogen in voller Überzeugung wiederholt werden.

Die Feinsteuerung des Weltklimas auf maximal zwei Grad Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter ist unwidersprochenes Ziel politischen Handelns. Diesem Ziel wird eine komplette politische Agenda untergeordnet. Von der Gestaltung der Energieversorgung bis zur Frage, welche Produkte noch produziert werden dürfen. Mitunter wird dafür sogar weitgehend unwidersprochen hinterfragt, ob die schwerfälligen Entscheidungsprozesse demokratischer Gesellschaften noch der richtige Rahmen zur Erreichung dieser Ziele sind. Dem International Panel on Climate Change (IPCC), das angeblich die weltweite Forschung zum Klimawandel vertritt, ist es gelungen ein Dogma zu errichten. Das Dogma abgeschlossener wissenschaftlicher Erkenntnis über die es „keine Zweifel“ mehr geben soll und die belegen, dass menschliche Aktivitäten die alleinige Ursache globaler Klimaerwärmung sind.

Doch schon die tatsächliche Temperaturentwicklung der letzten Dekade widerlegt die



Wettstreit der Angst: Kernenergie versus Klimawandel

29. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Politik, Profiteure

Warum es wenig mit dem Gefahrenpotential von Kernkraftwerken zu tun hat, dass wir uns so vor ihnen fürchten.

von Frank Furedi

Deutschlands Ankündigung, bis 2022 alle Kernkraftwerke abschalten zu wollen, zeigt, wie sehr das öffentliche Leben heutzutage von einer „Kultur der Angst“ dominiert wird. Eine grundlegende Risikoscheu und das Vorsorgeprinzip durchdringen alle Lebensbereiche, die Politisierung von Ängsten ist zur Normalität geworden. Auf der politischen Arena sind verschiedene Gruppierungen in einen regelrechten Wettstreit darüber eingetreten, wovor wir uns im 21. Jahrhundert am meisten zu fürchten haben.

Als die deutsche Regierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im letzten Herbst die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke durchsetzte, wurde dies auch mit der wichtigen Rolle dieser „sauberen“ Energie im Kampf gegen den Klimawandel begründet. Nicht wenige Kernkraftgegner schlossen sich damals dieser Argumentation an. Ihre Befürchtungen hinsichtlich des Klimawandels überwogen sogar ihre Ablehnung der Kernenergie. Doch der Sieg der Klimapanik war nur von kurzer Dauer. Die Aussicht auf eine atomare „Verstrahlung“ im Hier und Jetzt erwies sich als das wirksamere Angstszenario im Gegensatz zu den wenig greifbaren Schäden, die der Klimawandel für „zukünftigen Generationen“ bereit halten könnte.

So konnte letztlich die Angst vor einer angeblichen Bedrohung durch die zerstörten Reaktoren in Fukushima über die alarmistischen



Offshore? – Offshore!

21. Oktober 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik, Windkraft, Wirtschaftsförderung

Der Abend der Einweihung der neuen Büros meiner Geschäftspartner endete für den harten Kern tief in der Nacht bei Zigarillos, Wein und einer spannenden Debatte auf der Terrasse. Diskutiert wurde, was denn nun die rasante Globalisierung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ausgelöst habe. Und man war sich rasch einig: der Container. Heroisch den Dieselmotor als die Innovation verteidigend, die den Handel von Gütern rund um die Welt in großer Menge und  Vielfalt erst möglich machte, tanzte nur ich mal wieder aus der Reihe.

Meine Gesprächspartner konnte ich nicht überzeugen. Denn tatsächlich hatten wohl beide Seiten recht: Es war das Zusammenwirken von Technologien, von (mindestens) Dieselmotor und Container, die die rasant verlaufende Entwicklung des Welthandels begründete. Was bemerkenswert vor allem ist, weil der Dieselmotor ursprünglich eine völlig andere Intention hatte. Sein Erfinder und Entwickler selbst sah in ihm eine stationäre, kleine und preiswerte Kraftmaschine zur Versorgung des mittelständischen produzierenden Gewerbes außerhalb der großen Zentren. Rudolf Diesel ahnte nicht, daß in diesem Segment der Elektromotor seiner Innovation schon bald den Rang ablaufen würde. Und er erkannte nicht die Möglichkeiten im Transportwesen, denn erst mehr als 20 Jahre nach seinem mutmaßlichen Selbstmord gelang es, mit dem Ottomotor bei Lastkraftwagen technisch gleichzuziehen.



Radioaktivität – einige Fakten

18. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Gastbeitrag von Bernd Hüttner

Auf den Seiten der Bundesregierung findet man folgende Aussage unserer Kanzlerin Angela Merkel:

„Ich habe für mich eine neue Bewertung vorgenommen(…) Fukushima hat meine Haltung zur Kernenergie verändert.“[1]

sagte die studierte Physikerin. Es gehe um die Verlässlichkeit von Risikoannahmen und Wahrscheinlichkeitsanalysen. Sekundiert wird sie von dem neuen Umweltminister in Baden -Württemberg, Franz Untersteller:

„25 Jahre liegen zwischen dem ersten atomaren Supergau in Tschernobyl und dem zweiten Supergau im japanischen Fukushima.“

Erhellendes hat auch die Bundestagsabgeordnete und atompolitische Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, beizutragen. In einem Interview sagte sie:

„Wir haben außerhalb der Schutzzone gemessen, weil es dort eine breite Schneise von Fukushima-Daiichi aus Richtung Nord-Westen gibt, die stark kontaminiert ist. Wir waren an einem Ort, an dem noch ungefähr zehn Prozent der Menschen leben. Es sieht aber nicht so aus, als wären die Verbliebenen schon am Packen, sondern sie verrichten ganz normal ihren Alltag. Wir haben dort elf Mikrosievert gemessen, unter einem Abflussrohr sogar 500. Wenn ein Mensch ein Jahr lang dort leben würde [unter dem Abflussrohr?], käme er auf eine Jahresdosis von 89mSv. Das ist mehr als das Vierfache der Grenzwertdosis, der ein Arbeiter in Atomkraftwerken ausgesetzt sein darf.“

Nach ihrer Meinung beträgt



Die Mini-Kernreaktoren kommen – Technologien, Chancen und Potentiale

14. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik, Technium
Die vergangenen 2 Jahre hat Frau Merkels Regierung die Kernkraft als “Brückentechnologie” bezeichnet, die man nur noch für eine gewisse Übergangszeit brauchen würde. Es ist anzunehmen, dass sie diese Bewertung nicht im benachbarten Ausland verkündet hat, das schließlich seit dem Jahre 2000 damit beschäftigt ist, im Rahmen des Generation IV International Forum, dem 12 Länder und die EURATOM angehören, gemeinsam 7 verschiedene Technologielinien der übernächsten Reaktorgeneration zu entwickeln. Ohne deutsche Beteiligung.


Reality Check – Über Politik und Wissenschaft

13. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Ökologismus, Politik

Die Pläne zur radikalen Umstrukturierung der Energieversorgung in Deutschland, zunächst unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen und dann mit dem Ziel des völligen Verzichts auf Nukleartechnik, werfen ein eigenartiges Licht auf die Rolle der Naturwissenschaft in der Gesellschaft. Einerseits beruft sich das Projekt auf klimatologische Aussagen, andererseits werden bei der Erörterung der grundsätzlich technischen Frage, ob und wie man die Energieversorgung eines hoch industrialisierten Landes von Grund aus umkrempeln und auf andere, noch nicht in den Einzelheiten ausgereifte und vielleicht tönerne Füße stellen kann, darf oder muß, Vertreter der Naturwissenschaft und Technik nur in sehr beschränktem Maße zu Rate gezogen.

Letzteres wohl wegen des Verdachts, gerade ihre spezielle Ausbildung dränge ihre Ansichten in eine technokratische Richtung und hindere sie daran, den allgemeinmenschlichen und ganzheitlichen Zusammenhang gebührend zu würdigen.

Das beschlossene Konzept umfaßt Wunschvorgaben,
Fragen der ethischen Verantwortung, Ideen zu Information und Miteinbeziehung der Bürger und vor allem einen Plan zur legislativen Umsetzung. Doch die erheblichen technischen Schwierigkeiten und Ungereimtheiten werden im Vertrauen darauf, daß „die Forschung“ sie bei hinreichender Forderung und Förderung schon im Handumdrehen lösen wird, unter den Teppich gekehrt. Hier spiegelt sich die zwiespältige Haltung einer Gesellschaft wider, die sich zum einen vollkommen auf die Problemlösungsfähigkeit



Vierte Internationale Klima- und Energiekonferenz in München

10. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

Wie in den letzten Jahren findet auch dieses Jahr kurz vor der 17. UN Klimakonferenz in Durban eine gemeinsam von EIKE und dem Berlin Manhattan Institut veranstaltete Internationale Klimakonferenz statt. Und wie in den letzten Jahren ist auch diese Veranstaltung wieder hochkarätig besetzt.

Nachdem die Vorgängerkonferenzen in Belrin stattfanden, haben sich die Veranstalter diesmal für München als Veranstaltungsort entschieden. Dort gibt es an insgesamt zwei Tagen Vorträge und Diskussionen, unter anderem zu den Themenschwerpunkten Kosmische Strahlung und Klima, der Umgang mit der Wahrheit in der Klimaforschung, Klimavorhersagen und Szenarien und Klima- und Energiepolitik.

In den letzten Jahren zählte neben den vielen hervorragenden Vorträgen vor allem die Möglichkeit des Austausches mit gleichgesinnten, unter ihnen auch Betreiber von Skeptiker Blogs wie Oekowatch oder der NoTrickZone, zu den absoluten Highlights der Veranstaltung. Ich werde auch in diesem Jahr an der Klimakonferenz teilnehmen und würde mich freuen, möglichst viele Leser unseres Blogs bei dieser Gelegenheit persönlich kennenlernen zu können.

Hier das Programm im Detail:

Freitag – 25. November 2011

09:00 Uhr Begrüßung – Warum Klima noch immer ein Thema ist – Dr. Holger Thuss – Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE); Wolfgang Müller – Berlin Manhattan Institut, Europäisches Institut für Klima und