Politik



Wenn Vorsorge zur Gefahr wird

13. März 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

via pixelio.de
Der Gedanke des Vorsorgeprinzips ist bereits tief in unserer Gesellschaft verwurzelt.
So tief, dass viele Themen bedenkenlos akzeptiert werden, ohne ihren Nutzen geschweige ihre Konsequenzen zu überdenken.
Das Vorsorgeprinzip darf nicht verwechselt werden mit „Vorbeugen“. Es baut auf einer Strategie des Vermeidens aller möglichen und unmöglichen Beeinflussungen der uns umgebenden Natur -und umgekehrt auch aller Risiken- als das primäre Ziel der Glückseligkeit.

Von der Zeugung an ist das Leben ständigen, vielfältigen und unvorhersehbaren Gefahren ausgesetzt.
Mit vielen davon haben wir gelernt, umzugehen. Andere treiben uns noch heute Schauer über den Rücken.

Eine der Urgefahren für uns Menschen ist das veränderliche Klima in seiner territorialen und zeitlichen Ausdehnung auf der Erde.
Der Mensch kann sich nur sehr schlecht an wechselnde Bedingungen, insbesondere Temperaturschwankungen, anpassen. Ihm fehlt von Natur aus der entscheidende Schutz – das Fell.
Damit blieb er so lange an begrenzte Gebiete der Kontinente gebunden, bis er auf die Idee kam, sich anzupassen, indem er sich Erfindungen der Natur zu eigen Machte, die er so nicht besaß: Die Kleidung und das Feuer.
Damit bestand für den Menschen fortan die Möglichkeit, die Herrschaft über den Rest der Kontinente zu übernehmen.
Gut, das ist soweit bekannt. Aber bereits hier liegt ein



Ich tanke Super Plus…

4. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Innovationspolitik, Politik, Wirtschaftsförderung

…obwohl mein Auto E10 problemlos vertragen würde. Denn Superbenzin mit 10% beigemischtem Bioethanol ist ein minderwertiges Produkt. Es enthält je Liter etwa 2% weniger Energie als das bisherige E5. Umgerechnet auf einen Preis von 1,50 Euro entspräche das einem Wertunterschied von 3 Cent. Hinzu tritt die oft unterschätze Komplexität einer analogen Verbrennungskraftmaschine. Wieviel man letztendlich von einem zwar teureren, aber klopffesteren Kraftstoff verbraucht, hängt neben dem Energieinhalt auch von der Einstellung des Motors und dem individuellem Fahrprofil ab. Es lassen sich kaum allgemeingültige Regeln aufstellen, aber mein Selbstversuch der vergangenen Woche, bei dem ich mehrere hundert Kilometer auf allen Straßenkategorien zurückgelegt habe, zeigte es eindeutig: Für mich lohnt sich Super Plus auch bei einer Preisdifferenz von 6 Cent pro Liter, wie sie an meiner Stammtankstelle besteht.

Die zwangsweise Einführung von E10 verdeutlicht einmal mehr, wie sehr sich Ziele wie Klimaschutz auf der einen und Effizienzsteigerung auf der anderen Seite widersprechen. Mit den NIEs jubelt uns die Politik genau das unter, was die Abkürzung besagt: Neue ineffiziente Energieträger, die nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt mehr belasten, als die konventionellen und hochentwickelten Technologien. Beim Bioethanol sind die Energiedichte (die nur etwa die Hälfte der herkömmlichen Benzins ausmacht) und



Sehr geehrter Herr Andreas Deuschle,

23. Februar 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Politik

Demnächst sind Landtagswahlen, hier in Baden-Württemberg. Sie kandidieren für den Wahlkreis Esslingen am Neckar, für die CDU. Das ist eine sichere Bank für Ihre Partei, seit einigen Jahrzehnten stellt sie den Direktkandidaten, und es ist der Wahlkreis in dem ich meine Stimme abgeben werde. Doch Sie werden sie nicht bekommen. Damit werde ich wortbrüchig. In einer Mail an den Herrn Mappus, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hatte ich ihm meine Stimme versprochen, wenn er bei Stuttgart 21 hart bleibt und sich nicht beirren lässt. Doch da wir in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl nur eine Stimme haben, könnte ich diese Herrn Mappus nur geben, wenn ich Sie wählen würde. Ich möchte hier erläutern, warum mir dies nicht möglich ist.

Der Wahlkampf hat begonnen, Plakate mit sympathisch aussehenden Kandidaten sind überall zu sehen. Ihr Name und Ihr Gesicht, sympathisch ebenfalls, sagten mir nichts, für Landespolitik hatte ich mich bislang nicht so arg interessiert, es läuft ja alles auch recht gut hier im Ländle. Jobs gibts, mit der Schule der Kinder bin ich zufrieden, Immobilien und Mieten sind ein wenig teuer, aber das ist halt so in Gegenden wo Menschen lieber hin als weg ziehen. Wenn ich nicht über Ihre Homepage gestolpert wäre, dann wäre



Vier Kostbarkeiten und ein Todesfall

19. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Karbonsteuer, Klimawandel, Politik

Die rasante Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung gilt oft als Beispiel für die Geschwindigkeit, mit der Technologien Märkte schaffen und bestimmen können, wenn man nur genug Zeit, Geld und Ingenieurskunst investiert. Viele Alarmisten übertragen diese Erfahrung auf NIEs, auf Neue Ineffiziente Energieträger wie Sonne und Wind, und auf andere „grüne Technologien“, durch die unsere industrialisierte Welt „kohlenstofffrei“, sprich frei von einem weiteren Kohlenstoffeintrag in die Atmosphäre durch CO2-Emissionen werden soll.

Dabei machen Sie einen entscheidenden Denkfehler. Innovationen stellen in aller Regel nur inkrementelle, sehr kleine Fortschritte dar, durch die technische Systeme beispielsweise miniaturisiert, vernetzt oder ineinander integriert werden können. Bei erfolgreichen Innovationen steigen natürlich Effizienz, Leistungsstärke und Robustheit auf diese Weise, sie werden preiswerter (finden mehr potentielle Nutzer) und erobern neue Anwendungsfelder. Aber das Grundprinzip ihrer Funktion ändert sich meist nicht: Alle heutigen mikroelektronischen Systeme basieren auf der technischen Nutzung eines Prinzips, das sich seit mehr als 60 Jahren nicht geändert hat. Und das sich auch niemals ändern wird, niemals ändern kann, denn die physikalischen Eigenschaften von Halbleitern, die Größe der energetischen Lücke zwischen Valenz- und Leitungsband, die Elektronen überwinden müssen, ist durch die Gesetzmäßigkeiten der Natur vorgegeben. Wenn man die eigentliche Entdeckung des Funktionsprinzips als „Invention“, als Erfindung bezeichnet, so



Einen Pfahl ins Herz des IPCC…

14. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Politik

Gastbeitrag von Willis Eschenbach

Hier auf WUWT [Wattsupwiththat] hat Ron Cram einen interessanten Überblick verschiedener Ideen über wünschenswerte Änderungen beim Uno-Weltklimarat (UN IPCC) vorgestellt. Er schlägt vor dass das IPCC einen Überblick über die Mehrheits- und die Minderheitsmeinung erstellt, anstatt nur einen einzelnen Zustandsbericht zu verfassen.

Ich möchte hier einen vollkommen anderen Vorschlag machen. Manche Leute möchten dass der Weltklimarat aufgelöst wird. Ich gehöre nicht zu denen.

Die alten Methoden sind doch die besten...

Ich halte ein Auflösen des IPCC für eine schlechte Idee. Stattdessen denke ich wir sollten das IPCC des Mitternachts zu einer Kreuzung bringen, einen Pfahl aus Espenholz durch sein Herz schlagen, seinen Kopf mit Knoblauch vollstopfen und die Überreste in alle Winde verstreuen, damit diese durch das Sonnenlicht geläutert werden und niemals wieder auferstehen können.

Ich möchte Ihnen eine Auflistung meiner Gründe (in beliebiger Reihenfolge) nennen, warum ich ein solches Vorgehen für wünschenswert halte.

  • Das IPCC hat bislang wenig brauchbares zutage gefördert. Die bisherigen Zustandsberichte waren deutlich politisch eingefärbt, stark verzerrt und durchsetzt mit drittklassiger Wissenschaft, und schlimmer noch mit ängstlichen Vorhersagen von Nichtregierungsorganisationen, die als Wissenschaft getarnt wurden.
  • Kein anderer Bereich der Wissenschaft will, braucht oder hat irgend etwas dem IPCC vergleichbares –


Zur Ehre der Wahrheit – 65 Jahre Ausbeutung Deutschlands

10. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Erdgas, Politik

Darf unser Land energieautark werden? Was in der Vergangenheit nicht geduldet wurde, wird auch in Gegenwart und Zukunft erfolgreich verhindert, unter massiver Beeinflussung der Öffentlichkeit. Darf unser Land zum Entscheidungsträger werden, politisch eigenverantwortlich handeln und dürfen die Regierenden zum Wohle des Volkes abstimmen? Darf gar das Volk selbst mitreden? Deutschland, du bist allein bestimmt dazu, auf immer ausgebeutet zu werden.

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herrschaften, da bin ich wieder. Nachdem nun 1/12 des neuen Jahres bereits vergangen ist, wollte ich mich mal erkundigen, wie die Eindrücke dieses Teiles des Jahres 2011 angekommen und verarbeitet wurden. Jedenfalls sind die Eindrücke, die ich in den ersten Tagen von 2011 gesammelt habe, beachtlich. Sie wurden ausschließlich gesteuert durch die Ereignisse um mich herum. Durch die Umwelt. Umwelt ist überall; genau wie Klima. Wer für Umwelt und Klima kämpft, planiert der Großindustrie den Acker für gigantische Geschäfte.

Dies war Zweck der Inthronisierung des via Rockefeller & Co. vorfinanzierten IPCC, des Weltklimarates vor 25 Jahren. Umwelt und Klima sind Zwillinge, die mittels der außerordentlich emsigen Medienindustrie den einfachen Bürger durch Angstmache – zur Zahlung gigantischer Abgaben für Klimaschutz, via fantastischer Energiekosten – zur finanziellen Raison bringen. Da erfreut am 26. Januar eine großartige



Experten empfehlen Gentechnik und Intensivierung gegen Welthunger oder von Hunger und mangelnder Freiheit

8. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gentechnik, Politik, Wirtschaftsförderung

Die 400 Experten aus 35 Ländern, die den Report „The Future of Food and Farming“ erstellt haben, gehen davon aus, dass im Jahr 2050 die Nahrungsmittelproduktion unter nie da gewesenen Druck geraten wird. Ob das so sein wird, bleibt abzuwarten. Auf die Zukunft bezogene Prognosen sind bekanntlich die schwierigsten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Autoren sauber gearbeitet haben und über weitreichende Kenntnisse verfügen. Interessant sind daher die Lösungsvorschläge, die sie für das Hungerproblem bereit halten: „… sollten auch gentechnisch veränderte Organismen oder Klontiere kein Tabu sein. Ihr Einsatz müsse nur sorgfältig ökologisch und ethisch geprüft und Akzeptanz bei allen Beteiligten hergestellt werden“, heißt es in dem „Zeit“-Artikel, der sich auf den Report bezieht. Der Biolandbau hingegen, „gehe zwar ökologisch in die richtige Richtung, sei aber oft noch zu teuer und ineffizient.“

Das sind zweifellos gute Ansätze. Investition in fortschrittliche Techniken war schon immer dem sturen Festhalten an ideologischer Verblendung überlegen. Auch einige der politischen Empfehlungen sind sehr erfreulich:

„Food security is best served by fair and fully functioningmarkets and by liberalised global trade arrangements, not by policies to promote self-sufficiency“ (Ernährungssicherheit ist am besten durch faire und voll funktionsfähige Märkte und durch liberalisierte