Auch die Energiewende hat ein Integrationsproblem

25. Januar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Politik, Windkraft

Die Energiewende stockt. Von ihrem Ziel einer massiven Reduzierung des Energieverbrauches hat man sich im vergangenen Jahr erneut entfernt. Daran ändert auch der fortschreitende Ausbau von Solar- und Windenergie nichts. Deren Integration in die Stromversorgung verursacht dagegen immer größere Schwierigkeiten und Kosten.  

Nach den Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist der Primärenergieverbrauch Deutschlands in 2015 um 1,3% gegenüber dem Vorjahr auf nun 13.335 PJ gestiegen. Das Ziel, diesen bis 2050 um die Hälfte zu reduzieren, rückt in weite Ferne. Etwa 40% der Primärenergie dienen der Produktion von Elektrizität. Die Bruttostromerzeugung hat im vergangenen Jahr mit 647 Milliarden kWh sogar den höchsten Wert seit 1990 erreicht. Auch in diesem Sektor ist man den Sparvorgaben der Bundesregierung nicht näher gekommen.

Dabei wurden für die alternativen Quellen Biomasse, Onshore-Wind und Photovoltaik die für 2020 und 2050 angestrebten Ausbauziele bereits erreicht oder gar übertroffen. Die Gier nach Subventionen erwies sich als größer, als von der Bundesregierung in 2010 vermutet. Einzig die Offshore-Windenergie hinkt hinterher. Nach wie vor aber stellen die konventionellen Energieträger die Basis unserer Stromversorgung dar. Es handelt sich bei diesen um die Technologien, für die in der Energiewende kein weiterer Ausbau (Wasser, Müll), eine deutliche Reduzierung (Steinkohle, Erdgas) oder gar ein Ausstieg (Mineralöl, Braunkohle, Kernenergie) vorgesehen sind.

Stromdiaet1

 

Die zentrale Idee der Energiewende besteht nicht wie häufig kolportiert darin, konventionelle Stromerzeugungskapazitäten durch Sonne und Wind zu ersetzen. Die gegenwärtige Energiepolitik will vor allem die fossilen Energieträger durch rigorose Einsparungen überflüssig machen, um den Ausstoß an Kohlendioxid zu senken. Der verbliebene Restbedarf soll dann weitgehend emissionsfrei bereitgestellt werden – ausgerechnet durch volatile Quellen. Das ist keine kluge Idee. Denn in einem Stromversorgungsnetz müssen sich Energiezufuhr und Energieentnahme stets ausgleichen.

Strom besteht nicht aus Elektronen, die durch Kabel fließen wie Wassermoleküle durch Rohre. Die Energie, die aus der Steckdose kommt, ist die eines elektrischen Feldes, das den Ladungsträgern in einem Verbraucher, in einer Spule, einem Widerstand, einem Kondensator oder sonst einem Bauelement, das Potential verleiht, Arbeit zu leisten.

Man stelle sich einen ungestörten Teich mit vollkommen glatter Oberfläche vor. In diesen werfe man einen Stein. Vom Punkt des Aufpralls aus werden sich Wellen ringförmig in alle Richtungen ausbreiten. Diese transportieren nur die Bewegungsenergie, die der Aufprall des Steins auf das Wasser übertragen hat. Die Wassermoleküle hingegen schwingen senkrecht zur sich ausbreitenden Welle, strömen aber nicht in Richtung Ufer.

Diese Bild kann als Analogie für ein Stromnetz dienen. Der Stein, der auf das Wasser prallt, entspricht dem Stromerzeuger. Nach einer Weile ebbt die Welle ab, die Wasseroberfläche liegt wieder ruhig und spiegelglatt da. Durch die Reibung der Wassermoleküle aneinander, mit dem Grund und dem Ufer, wurde die Energie der Welle aufgezehrt. Dies entspricht der Entnahme von Energie aus dem Stromnetz durch Verbraucher und Übertragungsverluste. Es ist ein weiterer Stein ins Wasser zu werfen, um wieder eine neue Welle (neue elektrische Energie) zu produzieren.

Nicht nur die technischen Systeme der Übertragungsnetze, sondern auch die verbrauchenden Geräte in Haushalten und Betrieben sind auf bestimmte Eigenschaften des erzeugten elektrischen Feldes angewiesen. Die Netzspannung („Wellenhöhe“) und die Netzfrequenz („Abstand zwischen zwei Wellenbergen“) müssen innerhalb kleiner Toleranzen überall und zu jeder Zeit konstante, fest definierte Werte aufweisen (230 Volt und 50 Hertz im deutschen Niederspannungsnetz). Sonst funktionieren elektrotechnische und elektronische Systeme nicht und werden möglicherweise sogar zerstört. Übersetzt in die Teich-Metapher darf die Wellenstruktur auf der Wasseroberfläche nur in engen Grenzen variieren. Dazu wären passende Steine in passenden Abständen mit passender Kraft auf den passenden Punkt zu werfen. Das könnte eine Maschine leisten, die aus einem Rohstoffvorrat die jeweils benötigten Steine erstellt,um diese dann zum richtigen Zeitpunkt in den Teich fallenzulassen. Ein Kraftwerk. Dessen Regelung aufgrund des schwankenden Verbrauches technisch durchaus nicht trivial ist. Es haben, stark vereinfacht ausgedrückt, mal größere Steine in kürzeren, mal kleinere in längeren Abständen auf die Teichoberfläche zu treffen. Das ist, was unser konventionelles Versorgungssystem leistet.

Durch die Energiewende werden mit dem Geld der Stromkunden Leute dafür bezahlt, völlig willkürlich völlig unterschiedliche Steine zusätzlich in den Teich zu werfen. Mal stehen diese Leute untätig am Ufer herum und schauen zu, wie fein abgestimmt Steine ins Wasser fallen, um das notwendige Wellenmuster zu erzeugen. Mal kippen diese Leute gleich eimerweise Steine hinzu, und bringen das ganze System aus dem Takt. Man kann noch nicht einmal vorhersagen, wann sie welches Verhalten an den Tag legen.

Es handelt sich bei „diesen Leuten“ natürlich um die subventionierten Wind- und Solarkraftwerke. Zu manchen Zeiten erzeugen sie viel zu viel Strom, der dann nicht ins Netz eingespeist werden darf (die „Steine“ werden abgefangen, bevor sie „auf das Wasser prallen“), aber auf Basis der gegenwärtigen Gesetzgebung trotzdem zu honorieren ist. Im Jahr 2014 kostete dies die Stromkunden schon mehr als 100 Millionen Euro und der Trend zeigt bei weiterem Zubau natürlich nach oben. Da Windräder und Solarzellen zu anderen Zeiten wiederum gar keinen Strom erzeugen, kann man auf die konventionellen Kraftwerke auch nicht verzichten. Stattdessen müssen diese ständig herauf- und heruntergeregelt werden, um die Schwankungen der volatilen Quellen auszugleichen, um das Muster der Wellen auf dem Teich zu bewahren. Die immer häufiger erforderlichen Eingriffe in die Erzeugung erhöhen nicht nur das Risiko von Stromausfällen, sie kosten auch Geld. Von einer Milliarde Euro allein in 2015 ist die Rede, ebenfalls durch die Stromverbraucher über die Netzentgelte aufzubringen.

Im Prinzip leisten wir uns mit der Windenergie und der Photovoltaik in Deutschland etwa seit dem Jahr 2000 den Aufbau eines zweiten Kraftwerkparks, für den es keine Notwendigkeit gibt. Denn der Stromverbrauch hierzulande ist seit zwei Jahrzehnten nicht wesentlich gestiegen. Das konventionelle System, bestehend aus den grundlastfähigen Kraftwerken, die rund um die Uhr völlig unabhängig vom Wetter elektrische Energie bedarfsgerecht bereitstellen können (Kernenergie, Kohle, Öl, Gas, Wasser, Biomasse, Müll, Geothermie u.ä.), käme sehr gut alleine zurecht. Die vielen Windräder und Solarzellen haben noch nicht ein einziges Watt der herkömmlichen Kapazitäten ersetzen können. Deswegen sinken auch die Kohlendioxid-Emissionen nicht. Ganz im Gegenteil: Wenn man fossile Kraftwerke ständig fern ihrer optimalen Betriebspunkte betreibt, vermindert sich ihr Wirkungsgrad beträchtlich und die Emissionen pro produzierter Kilowattstunde steigen deutlich an.

Stromdiaet2

 

Für Deutschland beträgt die sogenannte gesicherte Leistung 85 GW. Das ist die Kraftwerkskapazität, die erfahrungsgemäß jederzeit zur Verfügung zu stehen hat, um alle Bedarfsspitzen abzufangen. Die Grundlastkapazität ist höher, weil immer einige Kraftwerke aufgrund von Reparaturen und Wartungsarbeiten nicht eingesetzt werden können. Volatile Quellen leisten keinen Beitrag zur gesicherten Leistung.

Nun kann man argumentieren, bei einer Verminderung des Stromverbrauchs um die Hälfte reduziere sich auch die gesicherte Leistung entsprechend. Dann und nur dann wäre es tatsächlich möglich, aus der Kernenergie und gleichzeitig in einem substantiellen Umfang auch aus der Kohleverstromung auszusteigen. Es existieren für diesen Weg aber nur die Zielvorgaben. Ein Konzept über die Art und Weise, wie er zurückgelegt werden könnte, fehlt nach wie vor.

Sollte man das Ziel tatsächlich erreichen, würden die für das Jahr 2050 vorgesehenen grundlastfähigen Kapazitäten immer noch die erforderliche gesicherte Leistung übersteigen. Der Ausbau volatiler Quellen erwiese sich auch dann auf Grund ihrer oben geschilderten Verhaltensauffälligkeiten als überflüssig und kontraproduktiv. Aber in Fragen der Integration hat unsere Regierung nicht nur in der Energiepolitik grundlegende Verständnisschwierigkeiten.

(Hinweis des Autors: Dieser Text ist zuerst in der Kolumne „Lichtblicke“ bei Tichys Einblick erschienen und stellt daher einmal mehr eine Neufassung von Argumenten dar, die hier auf Science Skeptical schon formuliert wurden.)

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168 Kommentare
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  1. Sehr geehrter Herr Heller, liebe Mitautoren, hallo Blog-Leserinnen,

    Ihr Vergleich müsste eigentlich zum Schmunzeln anregen, aber mir bleibt der Bissen im Hals stecken. Ihr Vergleich hinkt gleich mit allen Beinen. Ich möchte darauf gar nicht eingehen, die Korrekturen dafür entnehmen Sie am Besten der seriösen Presse sowie unglaublich vielen und guten Beiträgen in verschiedenen Fachforen, z.B. auf Xing.

    Ihre Mission jedoch, einen Eindruck der gescheiterten Energiewende zu sublimieren, ist unseriös und fadenscheinig.

    Zunächst einmal zu Ihren Zahlen: „Stromdiät als Primärziel der Energiewende“ : (wir wissen Alle, dass dieser Titel so nicht der Wahrheit entspricht):
    Sie verwenden als Bruttoerzeugung der EE die Zahl von 168.7 Mia kWh (das sind Terrawattstunden), ich vermute, dass Sie aus den wirklich gemessenen Erzeugung der EE von 194 TWh die Produktion aus Wasserkraft und die Stromerzeugung aus Hausmüll herausgerechnet hatten. Warum? Weil die Umlagemechanismen dort nicht angewendet werden? Wenn man über die Energiewende schreibt, sollten nicht solche anders gelagerte Brillen die klare Sicht trüben.

    Dann ist zu sagen, dass die Enerigewende-Ziele der EE bereits heute mehr als erfüllt sind:
    Um die damals gesetzten Ziele noch zu erreichen, sind ab 2016 noch notwendig:
    * Für das Mengenziel 2020
    -- Insgesamt über alle EE -Sparten 260 MWh pro Jahr an Zubau
    -- oder 1 Promille Zubau des Bestandes 2015 pro Jahr
    Das entspricht etwa einem Zehntel des Produktivitätsgewinns durch die stetige Weiterentwicklung!!

    * Für das Mengenziel 2050
    -- Insgesamt über alle EE -Sparten 2.16 TWh pro Jahr an Zubau
    -- oder 0.38% Zubau des Bestandes 2015 pro Jahr

    effektiv wird der gesamte Zubau um Faktoren übertroffen, wenn die geplanten Offshore- Windparks bis in 25 Jahren noch gebaut werden !!

    Die Integration der EE sowie die Herausforderung an die Netze sind aus heutiger Sicht gross, werden aber sehr überschaubar, wenn die bereits vorhandene Technologie eingesetzt wird und die Zauderer und Bremser endlich konstruktiv am grossen Ziel arbeiten und nicht mehr Knüppel in die Speichen werfen:

    * Die erste Hilfe zur Integration ist die bereits über 100 Jahre alte Wasserkraft: die Schweiz zeigt vor, dass es möglich ist: mit den Grosspeichern in Betrieb plus den zwei Grossprojekten im Bau wäre es den Schweizern Pumpspeicherkraftwerken möglich, die gesamte Spitzenleistung der Onshore Windparks von ganz Deutschland in gespeicherte Lageenergie umzuwandeln- eines der Werke kann den Speicherinhalt sogar über die ganze Saison verschieben!

    * Die sich anbahnende dezentrale Batteriespeicherung wird den Monopolmarkt der Netzbetreiber gewaltig verändern. Sind heute noch Auslegung, Bau und Betrieb auf die absolute Spitzenleistung ausgelegt, wird in Zukunft ein Stromnetz ähnlich zu bauen und zu betreiben sein wie ein Grossstadium mit der angrenzenden Infrastruktur: einmal im Jahr erlaubt man sich die Überbuchung, und einmal alle vier Jahre den totalen Kollaps aller Ressourcen, und die Gesellschaft akzeptiert dies.
    Mit dezentralen Stromspeichern wird die mittlere Netzlast steuerbar und wirtschaftlich, und somit steigt der Auslastungsgrad und die Effizienz über Alles erheblich an.

    Beide Massnahmen ergänzen einander. Anstelle grosser Pumpspeicherwerke kann auch Power2gas stehen, da ist aber der Break-Even noch weit entfernt.

    Tatsache ist:
    Dass

  2. ..und schliesslich und schlussendlich:

    Ist der Verzicht und die Reduktion des Konsums (an elektrischer Energie) nicht die Schuld der erneuerbaren Energien oder der Programme der Energiewende zur Veränderung der Produktionsmittel (weg vom AKW), sondern ein Problem der Konsumgesellschaft. Hier ist Jede und Jeder gefordert, Anreize hat die Politik zu setzen.

    Einer der Stossrichtungen ist die Verschärfung der Richtlinien für Industrie- und Konsumgüter. So zum Beispiel wurden Verlustwerte von Leistungs- und Verteilnetztransformatoren für das Gebiet der EU drastisch gesenkt.

  3. #2

    Ist der Verzicht und die Reduktion des Konsums (an elektrischer Energie) nicht die Schuld der erneuerbaren Energien oder der Programme der Energiewende zur Veränderung der Produktionsmittel (weg vom AKW), sondern ein Problem der Konsumgesellschaft.

    Worin besteht das Problem? Ich sehe keins darin, wenn die Ziele der „Energiewende“ nicht erreicht werden. Das Gemeinwohl hängt nicht davon ab.

    Hier ist Jede und Jeder gefordert,

    Ich möchte keinen Konsumverzicht üben und keine ideologischen Träume anderer Leute leben.

    Anreize hat die Politik zu setzen.

    Was, noch mehr Umverteilung von Arm nach Reich als jetzt schon? Das werden wir hoffentlich verhindern.

  4. Sehr erfreulich, dass hier auch ideologiefreie Leser und Autoren unterwegs sind.
    Ich denke das tut dem Forum gut.

    MfG

  5. „bei einer Verminderung des Stromverbrauchs um die Hälfte “ Illusorisch wenn man gleichzeitig auch die fossilen Energien für den Personen- und Warentransport auf elektrische Energie umstellen will. Da vermutlich die meisten Fahrzeuge nachts aufgeladen würden, ergäben sich Lastsspitzen, die gerade dann auftreten, wenn naturgemäss die Sonnenenergie ausfällt.

  6. @ Cosandey, #1:

    wir wissen Alle, dass dieser Titel so nicht der Wahrheit entspricht

    Womit wir jetzt alle wissen, daß Sie die Energiepolitik der Bundesregierung nicht verstanden haben.

    Sie verwenden als Bruttoerzeugung der EE die Zahl von 168.7 Mia kWh (das sind Terrawattstunden),

    Nein. Die 168,7 TWh stammen aus Sonne, Wind und Biomasse. Steht doch im Diagramm. Erst lesen, dann kommentieren.

    ich vermute, dass Sie aus den wirklich gemessenen Erzeugung der EE von 194 TWh die Produktion aus Wasserkraft und die Stromerzeugung aus Hausmüll herausgerechnet hatten. Warum?

    Mit dieser Frage belegen Sie nun leider, daß Sie den Text nicht gelesen haben. Das „Warum?“ ist oben im Artikel begründet.

  7. #1

    * Die erste Hilfe zur Integration ist die bereits über 100 Jahre alte Wasserkraft: die Schweiz zeigt vor, dass es möglich ist: mit den Grosspeichern in Betrieb plus den zwei Grossprojekten im Bau wäre es den Schweizern Pumpspeicherkraftwerken möglich, die gesamte Spitzenleistung der Onshore Windparks von ganz Deutschland in gespeicherte Lageenergie umzuwandeln- eines der Werke kann den Speicherinhalt sogar über die ganze Saison verschieben!

    Können Sie das mit Daten belegen?

  8. #1 Welche zwei Grossprojekte sind das?

  9. Hach ist dat hier schön „unideologisch“…wenn ein E-Wendekriegsgewinnler aufschlägt und ne Menge Bullshit von sich gibt.

    Einer der Stossrichtungen ist die Verschärfung der Richtlinien für Industrie- und Konsumgüter. So zum Beispiel wurden Verlustwerte von Leistungs- und Verteilnetztransformatoren für das Gebiet der EU drastisch gesenkt.

    Bla, bla, bla……….Verteilnetztransformatoren sind schon mal 30-50 Jahre im Netz, eh also die EU-Richtlinien auch nur ansatzweise etwas an den Gesamt-Verlusten aller Trafos etwas ändert, fließt noch viel Wasser den Rhein herunter.
    Tja….und wenn man sich die diversen „Ausnahmen“ ansieht, isses ja auch nicht weit her mit diesen Richtlinien:

    Reine Mittelspannungstransformatoren
    (Umspannung von MS auf MS) bis zu 5 MVA
    • Großleistungstransformatoren, wenn nachgewiesen
    wird, dass für eine bestimmte Anwendung technisch
    realisierbare Alternativen nicht verfügbar sind, um
    die durch die Verordnung vorgeschriebenen Mindest-
    Energieeffizienz-Anforderungen zu erfüllen
    • Großleistungstransformatoren, die als gleichwertiger
    Ersatz für bestehende Großleistungstransformatoren
    am gleichen physischen Standort/in der gleichen Anlage
    dienen, wenn der Ersatz nicht ohne unverhältnismäßige
    Kosten im Zusammenhang mit der Beförderung und/
    oder Installation möglich ist.

    Und wie dat nun mal so is….kostet der Spass auch gleich etwas mehr…..

    Welche Auswirkungen hat die Richtlinie
    auf das Transformatorendesign?
    Mögliche Auswirkungen können steigender Materialeinsatz und der Einsatz höherwertiger Elektrobleche sein; größere
    Abmessungen und Gewichte und damit einhergehend erhöhte Investitionskosten.
    Wichtig ist jedoch, dass alle gesetzlichen Anforderungen der 1. Stufe (ab 2015) mit den in der Industrie verfügbaren
    Designkonzepten und Materialien bereits heute umgesetzt werden können.

    Am Ende ist dat alles auch nur Augenwischerrei…..denn wir Netzbetreiber dürfen Dank „Entsorgung“ überflüssigen Zufallsstromes immer mehr Kabel in die Erde buddeln….und so ein Kabel hat ja auch Netzverluste, ohmsche und kapazitive…..die zusätzlich aufwendig kompensiert werden müssen mit Spulen….die wiederum erhöhte Netzverluste nach sich ziehen.
    Da wir Netzbetreiber diese Netzverluste anner Börse einkaufen müssen…..fällt es schon mal böse auf, das wir jährlich immer mehr kWh dazu kaufen müssen, damit sich dann andere ihre Hände in Unschuld waschen können um alsbald hier aufzuschlagen, den tollen Wendeexperten raushängen zu lassen.
    Quelle….dat PDF müsst ihr euch selber mal ergackeln, krieg die so nich verlinkt:
    Neue EU-Vorgaben für Transformatoren
    Ökodesign-Verordnung der Europäischen Kommission

    H.E.

  10. @ Diehl, #4:

    Eine Aussage wie

    ein Problem der Konsumgesellschaft. Hier ist Jede und Jeder gefordert, Anreize hat die Politik zu setzen.

    ist ihrer Ansicht nach also ideologiefrei? Interessante Einschätzung.

  11. Energieeffiziens….ich komm grad nicht aus dem Lachen raus…..aber lest selbst:

    Windkraft-Förderung an windstillen Orten

    Die vom Wirtschaftsministerium geplante Reform der Ökostromförderung kann in manchen Bereichen zu einem starken Ausbau der Förderung um mehr als zehn Prozent führen. Das folgt aus den Eckpunkten und dem Entwurf für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Danach sollen auch jene Standorte neuer Windkraftwerke besonders üppig gefördert werden, an denn der Wind besonders selten weht.

    Ist schon komisch….wir Verbraucher werden mit Glühlampenverboten gequält und Staubersauger die schwachbrüstig die Hausfrau in den Wahn treibt, nur um die Energieeffiziens a bisserl nach oben zu treiben…….aber die „Zufallsstromerzeuger“ dürfen dann schon mal an windschwachen Ecken montiert werden, wat ja dann sowas von effizient ist, dat mir stundenlang die Lachtränen die Backen herunterkullern.
    Ach übrigens…billiger wird der Spass natürlich auch nicht……is ja wohl sonnenklar:

    Derweil hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft seine jährliche Kostenstatistik erneuert: Der Anteil von Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis liege mit 54 (Vorjahr 52) Prozent auf einem neuen Rekordhoch.

    H.E.

  12. Ich habe mir zwei Spannungsabfalleimer zugelegt, falls mal etwas schiefgeht.
    Wenn ich sie nicht brauche, kann ich sie ökologisch sinnvoll wiederverwerten, ich habe ja schließlich noch eine alte Frequenzbiegezange aus ddr Zeiten 😉

  13. Ausgerechnet jetzt, wo EON und RWE aufgewacht sind, soll die Energiewende ins stocken geraden sein.

    Das ist selbst an den Stammtischen schwer zu vermitteln.

    MfG

  14. @ Diehl, #13:

    Das ist selbst an den Stammtischen schwer zu vermitteln.

    Das ist nur an Stammtischen schwer zu vermitteln. Alle anderen verstehen das schnell.

    Können wir bis 2020 etwa 10% unseres Stromverbrauches einsparen und gleichzeitig etwa 40-45 GW an konventionellen Kapazitäten vom Netz nehmen? Bislang sind wir diesen beiden Zielen eben keinen Schritt näher gekommen…und dies sind die Primärziele der Energiewende.

  15. @Heller

    Kleine Korrektur:

    Etwa 40% der Primärenergie dienen der Produktion von Elektrizität

    .

    Ca. 20% der Primärenergie dienen der Produktion von Elektrizität. Die Elektrizitätserzeugung erzeugt dabei rund 40% der Treibhausgasemissionen. Da Kohle sehr viel CO2 freisetzt.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/10/Primaerenergieverbrauch-Strommix2014b.jpg

  16. @Bruno Cosandey

    Pumpspeicher, Power2Gas?

    In Deutschland ist eine Pumpspeicherleistung von etwa 7 GW (Gigawatt) installiert. Daraus ergab sich 2010 eine Gesamtspeicherkapazität von etwa 40 GWh. Im Jahr 2006 erzeugten die deutschen Pumpspeicherkraftwerke 4.042 GWh elektrischer Energie; das ist ein Anteil von rund 0,65 % der Stromerzeugung. Dem stand eine Pumparbeit von 5.829 GWh gegenüber, sodass der durchschnittliche Wirkungsgrad bei etwa 70 % lag.

    600.000 GWh Strom werden in Deutschland jährlich produziert.

    Der Wasserkraftwerkspark der Schweiz besteht heute aus 604 Zentralen (Kraftwerke mit einer Leistung von mindestens 300 kW), welche pro Jahr durchschnittlich rund 36.031 Gigawattstunden (GWh/a) Strom produzieren.

    Das wären 6% Anteil an der Deutschen Stromerzeugung.

    Damit kann man keinen Blumentopf gewinnen. Ökologisten können idR nicht rechnen.

    Und Power2Gas bekommt man seit Jahren nicht in den Griff, ist viel zu teuer und hat einen geringen Wirkungsgrad (ca. 50%).

  17. Peter Heller # 14

    Ich dachte immer das Primärziel der Energiewende wären 100% Erneuerbare.

  18. #1 #4
    Aha in der Schweiz ist das deutsche Problem des Stromdumpings gelöst, hatte ich noch nicht vernommen. Natürlich erscheint diese Nachricht mal wieder nicht in diesem reaktionären Lügenblog. Aber ich habe recherchiert und kam zu aufregenden Ergebnissen.

    Bereits vor Jahrhunderten hatten die Bewohner einer norddeutschen Stadt sich vom damaligen Mainstream verabschiedet und mit spontaner Kreativität das Speicherproblem für Photonen gelöst. Dort hatte man ein Verfahren entwickelt wie elektromagnetische Wellen in Körben eingesammelt und zur Beleuchtung genutzt werden konnten. Die korrupte Kaste der Naturwissenschaftler und die von Ihnen geschaffenen Energiekonzerne behinderten dieses Wissen bis heute und so konnten die Erkenntnisse der Bürger von Schilda nicht umgesetzt werden! Gottseidank haben sich endlich Freidenker Deutschlands vom Terror der sogenannten Naturwissenschaften und deren ingenieurischen Priestern befreit. Jetzt erst konnte das Wissenstor durchschritten werden. Jeder Deutschen hat die Chance erhalten in das Zeitalter der lichtvollen Erkenntnis einzutreten. Jeder Deutsche hat jetzt eine Pflicht die Welt im Sinne der neuen schildaesken Erkenntnis zu verändern, dies gilt besonders auch für andere noch unaufgeklärte Länder dieser Welt.

    Deren durch populistische Versprechen der naturwissenschaftlichen Gesinnungsdiktatur belogenen Bürger werden um Erkenntnis und Licht der Deutschen gebracht. Deren Ingenieure dürfen keine Sammelkörbe für Energie entwickeln sondern müssen sich mit komplett antiquierter Kraftwerkstechnik befassen. Sogar Kerne sollen dafür genutzt werden!

    Aus Überzeugung bringe ich mich in diesem reaktionären und zumeist verblendeten Forum ein. Ich sehe mit Freude wie systemkritische Kommentatoren an Argumentationskraft gewinnen. Jeder Kampfgenosse für die Energiewende der Schildaner wird in diesem Blog dringenst gebraucht. Weiter so!

  19. PS

    Kleiner Fehler. Die 36.000-39.000 GWh pro Jahr sind die Stromproduktions aus Wasserkraft in der Schweiz. Aus Pumpspeichern stammen davon nur 1.500 GWh pro Jahr. Das ist nur ca. 1/3 vom dem in Deutschland.

  20. Sehr geehrter Herr Klebrighügel
    Aus gegebenen Anlass muss ich Sie darauf hinweisen, das auch in Schilda der technische Fortschritt Einzug gehalten hat. Da Körbe zum Transport von Photonen inneffizient sind (viele Löcher, wo die Photonen rausfallen könnten)….wurde jetzt auf modern Transportmöglichkeiten umgestellt. Wir benutzen neuerding flexible Plastikbehälter mit praktischen Tragegriff (Aldi/Lidl/Kaufland-Tüten), die dann anschließend auch gleich zur Entsorgung der verbrauchter Photonen genutzt werden können.

    @Diehl
    Das Ziel ist nicht 100% NIE……..das ist nur ein kleiner Zwischenschritt auf dem Weg zum Endsieg der großen Transformation…..die da heißt…………“Decarbonisierung der Menschheit“.

    Man, Ihr Ökos wisst ja garnix.
    Onkel Heinz……Träger der gläsernen Lichttüte in Gold

  21. @1

    …und einmal alle vier Jahre den totalen Kollaps aller Ressourcen, und die Gesellschaft akzeptiert dies.

    Realsatire?

    mfg

    PS man rechnet bei den absoluten Einsparungen auch gerne mit dem demographischen Wandel, den man an anderer Stelle jedoch aufzuhalten versucht
    PPS „Nachhaltigkeit“ und „Energiewende“ sind derartige nichtssagende Gummibegriffe, daß man alles als politischen „Erfolg“ verbuchen kann

  22. @Diehl

    Sie haben es immer noch nicht begriffen, bei der PV und beim Biogas findet kaum noch Zubau der Anlagen und installierten Leistung statt. Nur noch bei der Windkraft, aber das wird sich in den nächsten Jahren mir weiterer Verminderung der EEG-Umalge auch ändern. Hier die neusten Zahlen:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/entwicklungee84fp6veohc.jpg

  23. PS

    @Diehl

    Das Ziel ist doch klar:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/grnenplakatt9helj4y6x.jpg

  24. PPS

    @Diehl

    Die Zukunft der Energiewende:

  25. @ Diehl, #17:

    Ich dachte immer das Primärziel der Energiewende wären 100% Erneuerbare.

    Es mag an der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung liegen. Es mag an der unzureichenden Information durch die Medien liegen. Aber am Ende hat jeder, der in dem Thema mitreden will, auch eine Holschuld. Der Begriff „Energiewende“ ist seit 2010 politisch klar definiert und mit einem Konzept und vielen Zahlen hinterlegt.

    Hier finden Sie das Konzept. Und hier die Zahlen dazu, die ich auch oben in den Diagrammen verwendet habe.

    Die Energiewende dient der Dekarbonisierung -- und nicht etwa dem Ausbau der NIEs. Dazu sollen 50% der Primärenergie und 25% des Stromverbrauchs bis 2050 eingespart werden. Die inländische Stromproduktion soll sogar (s.o.) um 50% sinken. Falls aber der Bedarf doch größer ist, will man die fehlenden 25% dann importieren. Dann und nur dann, so belegen es die Szenarien, können die CO2-Reduktionsziele gehalten werden. Gelingt dies nicht, können so viele Windkraftwerke und PV-Anlagen wie man will gebaut werden, die Stabilität des Stromnetzes verlangt eine gewisse Menge an grundlastfähigen Kraftwerken und auch an Regelleistung. Diese Größe ist zu beeinflussen, will man Emissionen reduzieren. Sie ist der einzige verfügbare Hebel.

    Daß Sie das nicht verstanden haben, weiß ich. Das machen alle Ihre Kommentare hier deutlich. Sie sehen aber nun, wie sehr ein Aufenthalt auf unseren Seiten der Weiterbildung hilft. Wenn man denn seiner Holschuld nachkommt und sich informiert.

  26. @ Krüger, #15:

    Ca. 20% der Primärenergie dienen der Produktion von Elektrizität.

    Nein, es ist die doppelte Menge. In den von Ihnen verlinkten Diagrammen wurden die Umwandlungsverluste nicht berücksichtigt. Etwa 16% der Primärenergie kommen bei den Verbrauchern am Ende als Strom an. Aber etwa 40% der Primärenergie fließen in die Kraftwerke zur Stromproduktion. Deren Wirkungsgrad ja im Schnitt bei etwa 40% liegt (40*0,4=16).

    Am besten verdeutlicht man sich das mithilfe der Energieflußbilder, wie sie bspw. die AG Energiebilanzen veröffentlicht.

    Tatsächlich könnten eine Wirkungsgrad-Erhöhung im fossilen Kraftwerkspark auf etwa 60% (GuD) für die Mittel-, Spitzenlast und die Regelenergie plus Kernenergie für die Grundlast die CO2-Einsparziele schon erfüllen. Der Aufbau eines zweiten Stromnetzes aus Wind und Sonne wäre schlicht nicht erforderlich.

    (Ich schreibe Texte wie den obigen eigentlich immer mit dem Hintergedanken, daß die Leser von dieser Basis aus selbst weiterdenken und selbst auf die richtigen Fragen kommen. Daß die Diehls dieser Welt das einfach nicht schaffen, wundert mich seit Jahren. Ich habe keine Erklärung dafür. Ist es Dummheit oder Ignoranz? Das mag man sich aussuchen. Beides bildet das Fundament, auf dem der Regierung auch weiterhin eine unsinnige Politik ermöglicht wird.)

  27. #26

    Ich habe keine Erklärung dafür. Ist es Dummheit oder Ignoranz?

    einfach mal die geltenden Bildungs-und Erziehungspläne anschauen plus die tägliche Dosis der linken Lügenpresse.
    das reicht.

  28. (Ich schreibe Texte wie den obigen eigentlich immer mit dem Hintergedanken, daß die Leser von dieser Basis aus selbst weiterdenken und selbst auf die richtigen Fragen kommen. Daß die Diehls dieser Welt das einfach nicht schaffen, wundert mich seit Jahren. Ich habe keine Erklärung dafür. Ist es Dummheit oder Ignoranz? Das mag man sich aussuchen. Beides bildet das Fundament, auf dem der Regierung auch weiterhin eine unsinnige Politik ermöglicht wird.)

    Wer sich „Die Weimarer Klimaschutzerklärung der Bündnis Grünen“ vom 8.Januar 2016 nur mal überblicksweise anschaut, versteht die Welt auch nicht mehr Herr Heller. Ich gestehe es nicht komplett geschafft zu haben (das Lesen), weils wehtut. Eiapopeia was raschelt im Kopf. Ja Herr Diehl, man soll nicht denken, sondern mitbeten, dann gehts schon. Ja und der Stargast Prof. Schellnhuber hat ja sogar vorgebetet. Er hatte wohl sogar seinen Taschenrechner dabei.
    Das Hauptproblem sind meiner Ansicht nach die Medien: Die Grünen hatten bei der letzten Wahl wohl so um die 8% Wählerstimmen (zu viel wie ich meine). Die gefühlte Medienpräsenz beträgt 80%. Fakten und Zahlen, Diagramme wie oben und in vielen anderen Beiträgen auf Ihren und ähnlichen Blogs werden nicht verstanden und deshalb ausgeblendet. Was will man verlangen, unsere Politiker sind fast alle Juristen, Politologen, Soziologen, Margarineexperten, Landschaftsgärtner, usw. Was in Blogs wie diesem hier geschrieben und diskutiert wird, halten die für ne Fremdsprache, die man auch nicht lernen kann und will, weil man dafür keine Mehrheiten organisieren kann.
    Ich warte auf den Tag, wenn die Medien die Mauer am Ende der Sackgasse erkennen und die schlachten, die sie bis dorthin getrieben haben. Dass sie selber Teil dieser Treiber waren, werden sie dann nicht mehr wissen.

    (Ick hab mal die Formatierung ausgebessert….H.E.)

  29. @Heller

    Nein, es ist die doppelte Menge. In den von Ihnen verlinkten Diagrammen wurden die Umwandlungsverluste nicht berücksichtigt. Etwa 16% der Primärenergie kommen bei den Verbrauchern am Ende als Strom an. Aber etwa 40% der Primärenergie fließen in die Kraftwerke zur Stromproduktion. Deren Wirkungsgrad ja im Schnitt bei etwa 40% liegt (40*0,4=16).

    Stimmt. Da habe ich wohl Primärenergie und Endenergie verwechselt.

  30. Peter Heller sagt 25
    (Ich schreibe Texte wie den obigen eigentlich immer mit dem Hintergedanken, dass die Leser von dieser Basis aus selbst weiterdenken und selbst auf die richtigen Fragen kommen. Daß die Diehls dieser Welt das einfach nicht schaffen, wundert mich seit Jahren. Ich habe keine Erklärung dafür. Ist es Dummheit oder Ignoranz? Das mag man sich aussuchen.

    @Peter Heller
    Ich denke das kommt daher, dass die Regierung und die Diehl,s ein anderes Ziel anstreben als Sie.
    Mit Blick auf dieses bestimmte Ziel sind das, was Sie in den Vordergrund stellen, nur Momentaufnahmen.
    Ich erinnere an die „Momentaufnahme“ 2011, als die ersten AKW vom Netz gingen. Da wurde auch der Weltuntergang propagiert. Die Strompreise sollten explodieren. Was ist die Realität, die Großhandelspreise für Strom haben sich seit dem halbiert.
    Großhandelspreise mit denen lukrative Geschäfte gemacht werden, zu Lasten der EEG Umlage.
    EON und RWE lassen Grüßen.
    Das ist zum Beispiel auch eine Holschuld, die vielen fehlt die hier mitreden wollen.

    Diese Entwicklung ist übrigens Kernpunkt meiner Kommentare hier. Da hätte ich gerne mal erfahren wo Sie mir da eine „Holschuld“ nachweisen wollen.

    MfG

  31. #1

    Ich möchte darauf gar nicht eingehen, die Korrekturen dafür entnehmen Sie am Besten der seriösen Presse sowie unglaublich vielen und guten Beiträgen in verschiedenen Fachforen, z.B. auf Xing.

    wer oder was ist die seriöse presse?
    und aufgrund welcher nachprüfbaren fakten sind die unglaublich vielen und guten beiträge in den verschiedenen fachforen, wie zb auf xing, als seriös einzustufen?

    und wie definieren sie seriös in diesem zusammenhang?

    im gegensatz zu ihenen hat PH die grundlagen seiner argumentation verlinkt. im sinne der von ihnen geforderten seriösität darf man dann auch von ihnen erwarten, dass sie ebenso seriös argumentieren. vor allem da sie mit ihrem kommentar zum ausdruck bringen wollen, dass der autor PH, science skeptical und auch Tichys Einblick unseriös sind.

  32. #13

    Ausgerechnet jetzt, wo EON und RWE aufgewacht sind, soll die Energiewende ins stocken geraden sein.

    Das ist selbst an den Stammtischen schwer zu vermitteln.

    hust…
    wenn ich mich richtig entsinne, dann übernimmt die neue ergrünte eon den großteil der schulden.
    bis vor kurzem nannte man sowas noch bad bank 😉

  33. #30

    Ich erinnere an die „Momentaufnahme“ 2011, als die ersten AKW vom Netz gingen. Da wurde auch der Weltuntergang propagiert. Die Strompreise sollten explodieren. Was ist die Realität, die Großhandelspreise für Strom haben sich seit dem halbiert.

    hust…
    ich erinnere nur an die trittinsche kugel eis…

  34. Michael m. sagt #33

    hust…
    ich erinnere nur an die trittinsche kugel eis

    @Michael m..
    Der Trittin konnte ja nicht ahnen welches paradoxe System Lobbyisten zum Nachteil der Energiewende konstruieren.
    Ich darf Sie erinnern, ab 2010 gilt, je mehr die EE die Großhandelspreise senken, desto mehr müssen die Verbraucher Umlage zahlen.
    Im Klartext, weil Ihr Versorger seinen Strom billiger einkaufen kann, darf er von Ihnen eine höhere Umlage kassieren.

    Womit wir bei dem Thema wären, wo mir Herr Heller „Holschuld“ unterstellt.

    MfG

  35. #35
    huch, immer diese bösen lobbyisten…

    in meiner branche bezeichnet man so etwas als stränenbildung.
    das ist eine gemessene temperaturerhöhung in einer rohrleitung, wo es der physik nach keine geben dürfte…
    ist halt der einfache weg. einfach weil man in einem laufenden prozess nicht einfach mal reingucken kann um zu sehen was wirklich los ist 😉

  36. @admin

    kann ma bitte wer ein h zwischen das ä und das n in #35 reinbasteln?
    😀

  37. Aha….die alte Diehle hat also auch den Trick rausbekommen, wie man die Likes in die Höhe treiben kann…..geil zu sehen, wie lange Ökos so brauchen….ihren Browser vor dem Neustart…von sämtlichen Cockies zu befreien.
    Ansonsten…altes, wurmstichiges Holzbrett….welche Erzeuger bekommen einen Garantie-Einspeisevergütung und wer….darf sich kapitalistischen mit den Reststrommengen rumprügeln?
    Dein Problem is die Physik…..solange Du nich den Unterschied zwischen gesicherter Leistung und wetterabhängigen Zufallstrom erkennst, solange kann auch der gute Peter (der für mein Dafürhalten eine unendliche Geduld für technische Vollidioten aufbringt) nix bewirken.
    Diehl…Du Börsen-Vollbetrüger…..bleib bei Deinen Leisten und häng Dich nich ständig rein, wenn erwachsenen Menschen sich um die deutsche Stromversorgung sorgen.

    Man-o-man…..selbst Dipl-Ing…..ham den Öko-Virus……mich wundert es nicht, das wieder mal die deutschen (selbsternannten) Eliten……absoluten Kackbrei verteilen, nur weil dat Hirn, absolut physikbefreit ist.
    Es gibt Menschen, mit denen kann man Argumente austauschen…..und es gibt Menschen…da hilft nich mal mehr die Keule um ein rudimentäres Grundwissen in die Birne zu prügeln……zu welcher Sorte gehörst Du…Diehl?

    Onkel Heinz……..ach Menno, welcher Lehrer hat das nun wieder versaut?

  38. Mein lieber Herr Eng, Sie können noch so sehr im Carree springen, das ändert nichts an der Tatsache, dass wenn Sie als Versorger den Strom billiger beschaffen können, ihre Kunden mehr Umlage zahlen müssen.

    MfG

  39. @heinz

    nicht auf #38 reagieren, der strom kommt aus der wand, wie auch das wasser, und gut ist…
    sonst wird hier wieder alles vollgespamt 😉

    ps:
    @ PH
    ich bitte um entschuldigung, das ich in die falle gelatscht bin 🙂

  40. @ Michael m.:

    Ach, was soll’s. Ich reagiere ja auch darauf.

    @ Diehl:

    Die „Holschuld“ bezog sich auf die mit der Energiewende verbundenen Zielstellungen. Ihre mögen ja „100% NIE“ sein. Die Politik aber strebt „nur“ 50% bei Primärenergie und 80% beim Strom an. In den Szenarien sind die technischen Rahmenbedingungen für ein funktionsfähiges Stromnetz berücksichtigt, die eben grundlastfähige Kraftwerke und auch Regelenergie verlangen. Nun sind die Möglichkeiten von Laufwasser, Geothermie und Müllverbrennung in D begrenzt. Hier soll kein Ausbau erfolgen. Biomasse ist nicht mehr politisch opportun. Kernenergie soll nicht mehr eingesetzt werden. Da bleiben keine Optionen mehr übrig. Außer eben Kohle und Gas. Im Energiekonzept ist daher CCS vorgesehen. Und dieses Thema schiebt man auf die lange Bank…

    Letztendlich, und das ist die Schlußfolgerung aus den Fakten, werden wir im Jahr 2050 die gewünschte Emissionsreduktion nur erreichen, wenn wir massiv Strom einsparen und dadurch die grundlastfähigen fossilen Kapazitäten gleichermaßen massiv reduzieren können. Das ist mit „Energiewende“ gemeint. Wenn wir dieses Ziel aber erreichen, benötigen wir die volatilen Quellen wie Wind und Sonne dann genauso wenig für eine sichere Versorgung, wie das heute der Fall ist.

    Das ist der Inhalt des Artikels. Über die Strombörse habe ich nichts geschrieben, das ist genau nicht das Thema des Artikels. Der Merit-Order-Effekt hat aber eine interessante Nebenwirkung, der ich mich noch widmen werde.

    Bis dahin noch eine Frage:

    Da systembedingt mit Grenzkosten in der Höhe von Null gesegnet, können PV und Wind an der Strombörse doch ohnehin jedes andere Angebot unterbieten. Würden Sie sich daher meiner Forderung anschließen, die beiden „Subventionstatbestände“ Vorrangeinspeisung und garantierte Vergütung sofort zu streichen?

  41. @HD #30

    Ich erinnere an die „Momentaufnahme“ 2011, als die ersten AKW vom Netz gingen. Da wurde auch der Weltuntergang propagiert.

    Die deutschen Medien haben das eher bejubelt. Weltuntergangsprophezeiungen gab es auch, da haben Sie ganz Recht. Aber Ihre Erinnerung ist getrübt: Der Untergang wurde nicht wegen der Abschaltung einzelner Kraftwerke beschworen, sondern der Tatsache dass es überhaupt Atomkraftwerke gibt. Und Kohlekraftwerke nicht zu vergessen.

    Ich glaube auch nicht dass in „Energiewende“-kritischen Blogs deswegen Kassandrarufe laut wurden. Dass sich Kraftwerkabschaltungen durch in- oder ausländische andere Kraftwerke substituieren lassen ist klar, solange sich das Abschaltungsvolumen innerhalb gewisser Grenzen bewegt. Die Hauptkritik ist die Verschwendung von Werten für nix.

    Die Strompreise sollten explodieren.

    Sie sind tatsächlich gestiegen, dramatisches Vokabular hin oder her. Alle deutschen Stromkunden haben 2011 Preiserhöhungsmitteilungen von ihrem jeweiligen Energieversorger erhalten, indem der Preissprung u.a. ausdrücklich mit den von der Politik gewollten Abschaltungen begründet wurde. Das ist auch folgerichtig und unvermeidlich: Die Vernichtung von materiellen Werten (wenn auch nicht mit der Abrissbirne, sondern qua politischem Nutzungsverbot) erzeugt betriebliche Kosten, und in der Folge gesamtgesellschaftliche Kosten. Die zahlen wir nun alle über unsere Stromrechnungen.

    Wobei dieser Kostenfaktor Portokasse ist in Relation zu den Kosten des EEG, aber er steckt auch mit drin.

    Was ist die Realität, die Großhandelspreise für Strom haben sich seit dem halbiert.

    Die sog. „Strombörse“ ist ein politisches Konstrukt, kein freier Markt. Die dortigen Preise bilden nicht die tatsächlichen Kostenstrukturen ab und haben nicht nur deshalb keinen EInfluss auf die Rechnungen der Endverbraucher, ebensowenig wie sie ein Indiz für reale gesellschaftliche Kostenbelastungen sind.

  42. @30 :

    Strompreise sollten explodieren.

    Jahr 2000 14 cent / kWh
    Jahr 2015 29 cent / kWh

    Was soll denn daran nicht explodiert sein???

    mfg
    PS die EE machen auch wegen Ausregelung die sonstigen Kosten (z.B. Netzentgelte) teuer.

  43. @34

    Oh ja. Schuld sind natürlich die Konterrevolutionäre….

    Wenn man für ein Gut einen Fixpreis festlegt, ist dieser Fixpreis halt zu zahlen.
    Wenn der EE-Strom an der Börse halt mit 1 cent gehandelt wird, aber er für 10 cent abgenommen werden muss, müssen halt 9 cent Umlage gezahlt werden. Daran ist nichts paradox. Bei -1 cent sinds dann halt 11 cent Umlage.

    Nebenbei: Strom war billiger und reichlich vorhanden, als es noch keine Strombörse gab. Abschaffen wegen Nutzlosigkeit.
    Die Stromversorgungsinfrastruktur wird sowieso von allem anderen als der Strombörse am laufen gehalten.

    mfg

  44. Hans Diehl #34,

    Der Trittin konnte ja nicht ahnen welches paradoxe System Lobbyisten zum Nachteil der Energiewende konstruieren.
    Ich darf Sie erinnern, ab 2010 gilt, je mehr die EE die Großhandelspreise senken, desto mehr müssen die Verbraucher Umlage zahlen.

    das ist quasi die EE Wende Konterrevolution?
    Wer sind „System Lobbyisten“?

    Sie verstehen die Regelung ab 2010 nicht?
    Damit wurde nur der Niedergang unserer stabilen Stromversorgung verlangsamt.
    Davor hatten wir nur die Vorrangeinspeisung. Der zufällig anfallende Rückgang der Volllaststunden z.B. neuer GuD KW führt zur Insolvenz moderner KW. Banken warten nicht.
    Diese Senkung der Großhandelspreise findet nur in der Zeit statt, in der EE zufällig Strom liefern. Jetzt bekommen die Investoren auch einen kleinen Anteil daran, zur Organisation einer kriminellen Insolvenzverschleppung.

  45. @Diehl # 38
    Die strompresisenkende Wirkung der EE’s, die von der Grundlastseite in die Merit Order drücken hat nichts mit dem Strompreis zu tun, den die Kunden an ihren Versorger zahlen. Auch die Versorger haben von diesen Effekten i.d.R nichts (Ausnahme: Händler, die Spekulationspositionen im Portfolio haben) Da die Versorger nämlich keine (wesentlichen) Long-Positionen eingehen (dürfen) und sich nur back-to-back auf dem Terminmarkt (in der Regel zwei bis drei Jahre im Voraus) mit Strom eindecken, beeinflusse diese kurzfristigen Effekte weder das Ergebnis des Versorgers (Er zahlt den Preis aus seinen Terminkontrakten), noch auf den Endkundenpreis.

    Würde der Versorger handeln, wie Sie es (indirekt) fordern und würde er isch große Mengen day ahead beschaffen, würde ganu das opassieren, was die Menschen bei den Banken so verurteilt haben: Es würde sich um eine reine Spekulation handeln und die Stromkunden könnten nicht nur von den Preissenkungseffekten profitieren, sondern müßten auch enorme Preissprünge in Kauf nehmen, wenn es der Wettergott wieder einmal nicht so gut mit den Windmüllern meint. -- Also bitte kein „cherry picking“!

  46. Oh… die Tasten sind viel zu klein für meine Finger… Sorry für die Tippfehler!

  47. Herr Heller #26,

    Ich habe keine Erklärung dafür. Ist es Dummheit oder Ignoranz?

    eine Antwort könnte auch Prof.Dr. Mausfeld liefern- Interview

    Die Realität sieht leider anders aus. Das liegt natürlich auch, nicht nur an den Universitäten, an den Karrieremechanismen. Verständlicherweise stoßen gerade im gesellschaftspolitischen Bereich ein Aussprechen der Wahrheit und die Konsequenzen unserer natürlichen Neugierde und Freude an Autonomie nicht bei allen auf Begeisterung. Wenn wir nämlich die Dinge besser verstehen, könnte es ja passieren, dass wir beginnen, Fragen zu stellen, die den Status des jeweiligen Establishments gefährden könnten.

    Daher hat in jeder Gesellschaft und in jedem Bereich einer Gesellschaft das Establishment ein Interesse daran, dass Ausbildungsinstitutionen und Medien die Möglichkeiten eines Erkennens von Sinnzusammenhängen in geeigneten Grenzen halten. Fragmentierung – ob durch bildungsbürgerliches Wissen, durch eine PISA-orientierte Schulausbildung, durch ein “kompetenzorientiertes“ Studium oder durch Medien – ist also in diesem Sinne keineswegs Zufall, sondern ein beabsichtigter Prozess, eine Art Herrschaftsinstrument.

  48. Herr Diehl kann halt nicht anders, der kommt immer wieder auf den MOE und das faule Ei, die Börsenpflicht zurück. Für ihn liegt darin die Schuld für steigende Strompreise und das Ende der Energiewende.

  49. Peter Heller sagt # 40
    @ Diehl:
    Die „Holschuld“ bezog sich auf die mit der Energiewende verbundenen Zielstellungen.

    @Peter Heller
    Da meine Beiträge hier überwiegend dem Kostensystem gewidmet sind, war das ein Missverständnis meinerseits.

    Peter Heller sagt:
    Letztendlich, und das ist die Schlußfolgerung aus den Fakten, werden wir im Jahr 2050 die gewünschte Emissionsreduktion nur erreichen, wenn wir massiv Strom einsparen und dadurch die grundlastfähigen fossilen Kapazitäten gleichermaßen massiv reduzieren können. Das ist mit „Energiewende“ gemeint. Wenn wir dieses Ziel aber erreichen, benötigen wir die volatilen Quellen wie Wind und Sonne dann genauso wenig für eine sichere Versorgung, wie das heute der Fall ist.

    @Peter Heller
    Nach den mir bekannten Studien und Veröffentlichungen, wird es die Grundlast in gewohnter Weise mit der Energiewende nicht mehr geben. Es wird umgekehrt sein, die Phasen wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken werden vorrangig und alles andere wird angepasst.
    EON und RWE sind doch gerade dabei das in die Tat umzusetzen.

    Peter Heller sagt.
    Bis dahin noch eine Frage:
    Da systembedingt mit Grenzkosten in der Höhe von Null gesegnet, können PV und Wind an der Strombörse doch ohnehin jedes andere Angebot unterbieten. Würden Sie sich daher meiner Forderung anschließen, die beiden „Subventionstatbestände“ Vorrangeinspeisung und garantierte Vergütung sofort zu streichen?

    @Peter Heller.
    Energiewende Befürworter sind schon immer der Meinung, dass es eine Fehlkonstruktion ist wenn die EE, – ohne Grenzkosten – gegen die Konventionellen einen richtungsweisenden Preis ermitteln „müssen“
    Weiteres wird sich im Verlauf der Fortentwicklung ergeben. Mit dem Pilotlauf der Ausschreibungen, ist man offensichtlich schon damit beschäftigt.

    MfG

  50. mrotz sagt # 42
    Jahr 2000 14 cent / kWh
    Jahr 2015 29 cent / kWh
    Was soll denn daran nicht explodiert sein???

    @mrotz.
    Es geht um die Großhandelpreise. Nicht um das, was da irgendwo im Handel unter geht.

    MfG

  51. @Herr Diehl #50
    Bitte nicht die Spotmarktpreise mit den Preisen auf den terminmärkten in einen Topf werfen! Dies können Sie nur dann tun, wenn Sie z.B. am 26.01.2016 genau vorhersagen können, wieviel Wind am 29.09.2018 weht (und daraus die entsprechende Windkrafteinspeisung ableiten und einkaufen können und Sie einen Händler finden, der Ihnen dafür auch noch einen guten Preis bietet…).

    Was E.ON und Co derzeit tun, ist nicht unbedingt das Ergebnis rationaler betriebswirtschaftlicher Überlegungen, wie sie in einem freien Markt resultieren würden. Es ist nichts anderes als der Versuch, zu überleben: Von der Politik wurde ihnen das Geschäftsmodell unter den Beinen weg geschlagen (das kann man -- glaube ich so sagen, ob man dies nun befürwortet oder nicht) … Man betreibt nun Schadensbegrenzung und will halt auch ein möglichst großes Stück vom Subventionskuchen bekommen. Wenn Sie durch entsprechende politische Eingriffe das Geschäftsmodell anderer Unternehmen (z.B. Bahn) vernichten und diese sich ebenfalls nicht durch Abwanderung dieser Regulierung entziehen können (Energie ist nunmal ein Infrastruktur-Geschäft), würde man sicher ähnliche Ergebnisse erhalten (und Die Bahn verstärkt auf anderen Märkten finden).

  52. @Diehl

    Um beim Bahnbeispiel zu bleiben:

    auch die DB würde Draisinen als Zugmaschinen einsetzen wenn es dafür Milliardensubventionen gäbe, egal wie bescheuert dieses Konzept auch wäre.

    Jedes Unternehmen geht dahin, wo es am leichtesten Gewinne machen kann und mit Subventionen ist dies am einfachsten.
    Besonders wenn ich sogar dann Geld bekomme, wenn ich gar nichts liefere.

    Wenn eine Hundehaufenwendemaschine subventioniert würde, wäre sie morgen schon auf dem Markt.

    Unfassbar wie man so einfache Zusammenhänge nicht begreifen und missdeuten kann.

  53. die knarrende Diehle wieder mal in Höchstform (ne Amöbe is wahrscheinlich intelligenter)

    Es wird umgekehrt sein, die Phasen wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken werden vorrangig und alles andere wird angepasst.

    Jup……dann frag ich mich jetzt hier und heute…..warum müssen wir Netzbetreiber den Solarpaddelbesitzer monatlich ihre Einspeisung finanziell vergüten?
    Ich dachte, laut diehletantischen Kommentators, das dieser Strom kostenlos zur Verfügung gestellt wird…na wat denn nu?

    Onkel Heinz……war kostenlos in der Schule……Diehl dagegen, umsonst

  54. anorak sagt #41
    Die sog. „Strombörse“ ist ein politisches Konstrukt, kein freier Markt. Die dortigen Preise bilden nicht die tatsächlichen Kostenstrukturen ab und haben nicht nur deshalb keinen Einfluss auf die Rechnungen der Endverbraucher, ebensowenig wie sie ein Indiz für reale gesellschaftliche Kostenbelastungen sind.

    @ anorak
    Die Börsenpreise haben sehr wohl einen Einfluss auf die Rechnung der Endverbraucher.
    Oder ist Ihnen nicht bekannt, dass ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die EEG Umlage.???

  55. D Kaiser sagt. # 51

    1. @Herr Diehl #50
    Bitte nicht die Spotmarktpreise mit den Preisen auf den terminmärkten in einen Topf werfen! Dies können Sie nur dann tun, wenn Sie z.B. am 26.01.2016 genau vorhersagen können, wieviel Wind am 29.09.2018 weht (und daraus die entsprechende Windkrafteinspeisung ableiten und einkaufen können und Sie einen Händler finden, der Ihnen dafür auch noch einen guten Preis bietet…).

    @ D Kaiser
    Es ging darum, dass wegen der AKW Abschaltung die Strompreise hätten explodieren sollen.
    Das hätte sich zuerst mal am richtungsweisenden Spotmarkt bemerkbar machen müssen.

    MfG

  56. @Herr Diehl # 55
    „Es ging darum, dass wegen der AKW Abschaltung die Strompreise hätten explodieren sollen.
    Das hätte sich zuerst mal am richtungsweisenden Spotmarkt bemerkbar machen müssen. “ -- Nun, das tat er auch (es ist zwar immer tewas problematisch, an dieser Stelle mit Durchschnittswerten zu arbeiten, aber…) der Spotmarktpreis stieg von 44,70 €/MWh in 2011 auf 51,10 €/MWh. Zudem gab es genügend fossile Kraftwerke, die einspringen konnten, um den Preisanstieg zu dämpfen…. Ungeachtet dessen -- der weit übverwiegende Teil der Strommengen in Deutschland werden am Terminmarkt gehandelt. Die Ergebnisse aus dem Moratorium finden Sie daher weniger in den Börsenpreisen des Jahres 2011 als in den Gewinnen/Verlusten der Energieversorger (über Terminkontrakte fixierter Stromabsatz, veränderte Kostenstruktur wegen Wegfall der Erzeugung aus preisgünstiger Kernkraft).

  57. Heinz Eng sagt # 53
    Jup……dann frag ich mich jetzt hier und heute…..warum müssen wir Netzbetreiber den Solarpaddelbesitzer monatlich ihre Einspeisung finanziell vergüten?
    Ich dachte, laut diehletantischen Kommentators, das dieser Strom kostenlos zur Verfügung gestellt wird…na wat denn nu?

    @Herr Eng
    Sie als Netzbetreiber, holen sich die Vergütungen von den Verbrauchern mit der Umlage zu rück, oder ???
    Und die Verbraucher wiederum können das, wenn sie zu dem Anbieter wechseln, der die gesunkenen Großhandelpreise an seine Kunden weiter gibt.
    Ich hoffe Sie kommen klar mit der Antwort.

    MfG

  58. @HD #54

    Die Börsenpreise haben sehr wohl einen Einfluss auf die Rechnung der Endverbraucher.

    Nein keinen

    Oder ist Ihnen nicht bekannt, dass ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die EEG Umlage.???

    Das gilt nicht erst seit 5 Jahren, sondern seit die EEG-Umlage existiert. Und genau das ist der Grund warum der Börsenpreis keinen Einfluss auf den Endpreis hat. Repeat after me:

    Es ist ein Nullsummenspiel.

    Die Höhe der EEG-Vergütung steht im Gesetz und ist unabänderlich. Sie ist erheblich höher als die Kosten konventioneller Kraftwerke. Je mehr geförderte Anlagen errichtet werden, umso höher steigt daher die Gesamtvergütung. Wir zahlen Anzahl kWh * EEG-Vergütung für die jeweilig Anlage.

    Ob sie diesen Betrag vorher nochmal gedanklich in zwei Teile teilen (Börsenpreis + EEG-Umlage), und wie das Teilungsverhältnis zwischen den beiden aussieht, ändert am Endpreis gar nichts.

  59. anorak sagt # 58
    Oder ist Ihnen nicht bekannt, dass ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die EEG Umlage.???
    Das gilt nicht erst seit 5 Jahren, sondern seit die EEG-Umlage existiert. Und genau das ist der Grund warum der Börsenpreis keinen Einfluss auf den Endpreis hat.

    @anorak
    Dann machen Sie sich mal schlau, ab wann es das EEG Konto gibt, wo der Saldo zwischen Einnahmen ( Erlöse für EE Strom ) und Ausgaben ( EE Vergütungen ) die Umlage ergibt.

    Vor 2010 mussten die Versorger an Hand ihrer Strom Beschaffungskosten und den zu zahlenden EE Vergütungen ihre „Mehrkosten“ von einem neutralen Wirtschaftsprüfer als Umlage genehmigen lassen.

    MfG

  60. D. Kaiser sagt # 56
    Nun, das tat er auch (es ist zwar immer tewas problematisch, an dieser Stelle mit Durchschnittswerten zu arbeiten, aber…) der Spotmarktpreis stieg von 44,70 €/MWh in 2011 auf 51,10 €/MWh.

    @ D. Kaiser
    Wie lange denn ?????
    Als man gemerkt hatte, dass es nur Panikmache war, gingen sie rapide nach unten.

    MfG

  61. Also ich schlage vor Herrn Diehl hier abzuschalten, da er immer wieder bei NULL anfängt. MOE, Börsenpflicht 2010, Stromanbieterwechsel, um die günstigen Preise weiter zu geben. Herr Diehl hat einfach ein Verständnisproblem und das wird auch nichts mehr.

    Die hohen Stromkosten liegen natürlich an der EEG-Vergütung, die an die Stromkunden weiter gegeben wird. Das ist der Hauptgrund. Das wird nie bei Herrn Diehl ankommen.

  62. @Diehl

    Deshalb sind die Strompreise so hoch, aufgrund der steigenden EEG-Vergütung und -Umlage

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehllw7y4uzjb0.jpg

  63. @Micha
    Abschalten?…..nö, weitestgehend ignorieren.
    Irgendwann werden Endlosbandschleifen einfach nur noch langweilig.
    Gääähhhhn.
    H.E.

  64. @Heinz #63

    Abschalten?…..nö, weitestgehend ignorieren.

    Abschaltem würde von daher Sinn machen, da diese Knallcharge immer wieder bei Null anfängt, wie der Thorsten, oder seines Gleichen, da gab’s ja einige….
    Vorherige Diskussionen hat es nie gegeben, es wurde nie etwas argumentiert, der setzt auf „Reset“ und dann geht’s von vorne los, bei Null. Immer startend am jüngsten Tag. So’ne Leute braucht’s definitiv nich !

  65. Hallo mrotz,

    #42 Strompreise Jahr 2000 14 cent / kWh und Jahr 2015 29 cent / kWh ……………

    Das ist ein Zeitraum von 15 Jahren und da haben sich so manche Sachen vom Preis verdoppelt nicht nur der Strom.
    Auch die anderen Energieträger Gas, Heizöl, Benzin usw. haben sich quasi (ca.) verdoppelt vom Preis für den Endkunden, da macht Strom mit (+ 171%*) keine Ausnahme.

    Betrachtet man den Strompreis vor* dem EEG der ja 1998 bei ca. 17 Cent/kWh lag und 2015 bei 29 Cent/kWh ist, entspricht das einer Preissteigerung von ca. +3,2% im Jahr und da von einer Explosion der Strompreise zu sprechen ist sehr gewagt.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/04/1dc94d770edca42.jpeg

    Gruß

  66. Betrachtet man den Strompreis vor* dem EEG der ja 1998 bei ca. 17 Cent/kWh lag und 2015 bei 29 Cent/kWh ist, entspricht das einer Preissteigerung von ca. +3,2% im Jahr und da von einer Explosion der Strompreise zu sprechen ist sehr gewagt.

    Eine Preissteigerung von über 3% im Jahr ist enorm, weil der Preis exponentiell steigt.

    Wie hoch war denn die durchschnittliche Preissteigerungsrate in Deutschland im Vergleichszeitraum? Ich glaube ca. 1,5% / Jahr. Damit ist der Strompreis (+70%) mehr als doppelt so schnell gestiegen als alle anderen Preise (+30%).

    Bei einer Preissteigerungsrate von 1,5% wäre der Strompreis heute bei knapp 22 Cent, statt 29 Cent. Wenn Sie sich jetzt nochmal die verlinkte Grafik ansehen, können sie auch die Ursache der Differenz erkennen: Die EEG-Umlage.

  67. Nachtrag: Ich habs jetzt mal berechnet. Der Verbraucherpreisindex -- in den der Strompreis m.W. einberechnet wird, was das Ergebnis schon etwas nach oben verfälscht -- ist zwischen 1998 und 2014 um 28% gestiegen. Der Strompreis um 70%.
    So viel dazu.

  68. Hallo F.Alfonzo,

    Das die Inflation in den vergangen Jahren gering gewesen sind ist doch klar.
    Deswegen habe ich ja auf die Preisentwicklungen anderer Energieträger hingewiesen.

    Alle Produktpreise und Dienstleistungen steigen ja nicht kontinuierlich und gleich um z.B. um 1,5% im Jahr.
    Da gibt es Sachen die sogar günstiger wurden und andere Sachen die extrem zugelegt haben, die Inflationsrate geht über alles.

    Rechnet man nur die Inflation bei „Energie“ ist der Strom kein Ausreißer bei den Energien. Der Strompreis bewegt sich da auch in der langjährigen Preisentwicklung.

    Übrigens ist ja 1999 noch eine Stromsteuer gekommen die mit ca. 2Cent/kWh fast 10% der langjährigen Stromerhöhung kostet.

    Gruß

  69. Michael Krüger sagt. # 61
    Also ich schlage vor Herrn Diehl hier abzuschalten, da er immer wieder bei NULL anfängt. MOE, Börsenpflicht 2010, Stromanbieterwechsel, um die günstigen Preise weiter zu geben. Herr Diehl hat einfach ein Verständnisproblem und das wird auch nichts mehr.

    @Herr Krüger.
    Jetzt macht Euch mal nicht gleich in die Hose, wenn mal einer anderer Meinung ist, oder besser gesagt die Realität etwas beleuchtet. Wollt ihr hier nur gemeinsam, übereinstimmend Euren Frust abreagieren, oder tatsächlich die schwächen der Energiewende diskutieren.

    Dann müsst ihr auch bereit sein zu argumentieren und nicht zu polemisieren.
    Wenn ich lese der Diehl fängt immer wieder bei „NULL“ an.-

    Ja fangen denn die Energiewende und EEG kritischen Artikel hier wo anders an???

    Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen doch immer die enormen Kosten, die die Energiewende verursacht. Wenn man dem entgegen halten will, kommt man um Wiederholungen nicht herum.

    Der Autor des Artikels hat folgendes geschrieben.

    Zitat: Der Merit-Order-Effekt hat aber eine interessante Nebenwirkung, der ich mich noch widmen werde Zitat Ende.

    Ich sage der der Merit Order Effekt hat nicht eine „Nebenwirkung“, sondern die gesamte Energiewende ist ein globaler Merit Order Effekt, sprich ein „Verdrängungs Effekt“

    Ich hoffe, dass Herr Heller seine Ankündigung wahr macht und noch auf den MOE eingeht.

    MfG

  70. #67 „Nachtrag: Ich habs jetzt mal berechnet. Der Verbraucherpreisindex — in den der Strompreis m.W. einberechnet wird, was das Ergebnis schon etwas nach oben verfälscht — ist zwischen 1998 und 2014 um 28% gestiegen. Der Strompreis um 70%.“

    Da nehme ich dich gleich den von Ihnen vorgegebenen Beobachtungszeitraum zwischen 1998 und 2014 mal auf.

    Wie ist den z.B. Heizölpreis zwischen 1998 und 2014 gestiegen.
    1998 = 18,83 Cent/L*
    2014 = 64,25 Cent/L*
    Ich glaube ich brauche das nicht ausrechnen da reicht ein Preisanstieg von +100% nicht aus ist ein Preisanstieg um 241% da sind die + 70% bei Strom ja ein richtiges Schnäppchen.

    Gruß

    *Statistisches Bundesamt, Wiesbaden vom 13.01.2016 Jahresdurchschnittspreise für Heizöl in Berlin (ohne Umsatzsteuer).

  71. Herr Diehl #60
    „@ D. Kaiser
    Wie lange denn ?????“
    -- So lange, bis die Umstellung (Erzeuger und Lastverteiler) auf die noch hinreichend verfügbaren Alternativen (Fossile) erfolgt ist! Und wenn Sie sich die Zubauraten der Erneuerbaren in dieser Zeit anschauen möchten, die dann mit „Vorrangeinspeisung“ auf die Spotmarktpreise drücken, haben Sie einen weiteren Grund, weshalb die Spotmarktpreise (!) nur für etwa 1 Jahr gestiegen waren.

  72. D Kaiser sagt # 71
    — So lange, bis die Umstellung (Erzeuger und Lastverteiler) auf die noch hinreichend verfügbaren Alternativen (Fossile) erfolgt ist! Und wenn Sie sich die Zubauraten der Erneuerbaren in dieser Zeit anschauen möchten, die dann mit „Vorrangeinspeisung“ auf die Spotmarktpreise drücken, haben Sie einen weiteren Grund, weshalb die Spotmarktpreise (!) nur für etwa 1 Jahr gestiegen waren

    @D. Kaiser
    Das ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass die Großhandelspreise – trotz der AKW Abschaltungen – sich fast halbiert haben.

    MfG

  73. Ach ja, das liebe Heizöl und die Statistik.

    Derzeit ist dat Zeuch für knapp 40 Cent/Liter zu haben…..und nu?
    http://www.tecson.de/pheizoel.html

    Wir raten den Heizölverbrauchern weiterhin zum Abwarten. Sicherlich wird es in nächster Zeit mit einigen Preisschwingern weitergehen, der abwärts gerichtete Down-Trend ist dennoch intakt. Für den Heizölkunden ist keine Eile geboten. Wir gehend davon aus, dass es im Februar noch billiger wird.

    H.E.

  74. @Krishi….#64
    Nun ja….EIKE scheint den Typen ja schon satt zu haben, dafür macht er halt bei Welt-Online umso vehementer weiter.
    Ich habe Mitleid mit diesen senilen Senior-Missionar…..es ist wohl seiner Demenz anzulasten, das er jeden Tag bei NULL anfängt, weil er anscheinend um Mitternacht Kopfintern einen Reset durchführt…..Morgens dann seine Argumentationsmappen durchliest, als würde er sie das erste mal sehen…..um dann missionarisch gestärkt, das Murmeltier zu geben, das uns hier täglich bis zum erbrechen grüßt.
    Das alte Brett der Scheißhaustür eines Fischkutters (man bemühe das Kopfkino mal nasal)…..kann nich annerscher….das ist wie ne Sucht…..vllt hilft anscheinend nur noch eine Entzugstherapie, diese Entscheidung zur Einweisung in die geschlossene Spamabteilung….können aber nur die beiden Chefs treffen.

    Onkel Heinz……….wir schaffen das…auch diesen Typen auszuhalten

  75. @Peter
    Ich befürchte, dat wir die Halbierung unseres Stromverbrauchs nicht hinbekommen werden….denn wo ein Zufallsprodukt zu Unzeiten zu negativen Preisen aufschlägt, weckt dat natürlich das Interesse der nächsten Subventionshaie.

    Nordländer setzten sich massiv für Erneuerbare ein

    Um weiter eine gute Entwicklung im Norden zu schaffen, forderten sie Änderungen beim neuen EEG 2016. Vor allem dürfe die Obergrenze von 45 Prozent Erneuerbare am gesamten Stromverbrauch nicht als bindend verstanden werden. Der künftig deutlich höhere Bedarf an erneuerbarem Strom zum Beispiel im Wärme- und Mobilitätsbereich sowie das Abkommen von Paris zum globalen Klimaschutz sprechen für eine schnellere Zielerreichung

    Mal ehrlich…..wenn man sich ein großen Wasserkessel hinpappt und dann als negative Regelleistung ins Geschäft einsteigt…..oder dat Ding immer dann anschmeißt, wenn die Windströmlinge die EEX in den negativen Wahnsinn treibt, müsste man ja blöd sein, dies nicht zu tun.
    Einzig die Investitionskosten wären ziemlich happig……und unsere Regierung das energiepolitische Höchstrisiko…..was einem das bisher noch verleidet.
    Apropos „Risiko“…….es gibt ihn doch noch….den Naturschutz……

    BVerwG untersagt Uckermark-Leitung

    Die Richter des Bundesverwaltungsgerichts machten Mängel in der Prüfung von Belangen des Naturschutzes aus, schreibt Rundfunk Berlin-Brandenburg auf seiner Website. Die 115 km lange Höchstspannungsleitung sollte von Bertikow bei Prenzlau nach Neuenhagen bei Berlin Windstrom übertragen und die bisher vorhandene 220-kV-Leitung ersetzen.

    Die brandenburgische Abteilung des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) und zwei private Grundstückseigentümer hatten gegen die „Uckermark-Leitung“ geklagt. Die Stromtrasse streife sensible europäische Vogelschutzgebiete, so die Begründung.

    Wasch mich, aber mach mein Pelz nicht nass……wer Windräder im Wald haben will….muss halt auch zulasssen, das der Windstrom transportiert werden kann, sonst trommelt doch der NABU ständig für die Energiewende, warum macht sie dann bei den Leitungen so ein Herrmann?

    Onkel Heinz…….Grüne sind Umwelt-Schizophren

  76. @Alle Einen User blocken find ich im Sinne der Meinungsfreiheit nicht gut.

    Außerdem können auch gerade Leute, die hartnäckigen Bevürworter der „Energiewende“ eine wertvolle Rolle spielen. Sie liefern Stichwörter für die Gegenargumente, die dann auch ihre Leser finden.

  77. @HD Die höchsten Strompreise der Welt haben pazifische und karibische Inselstaaten, weil dort teilweise mit Dieselgeneratoren garbeitet wird. Wenn man die ausklammert, hat Deutschland die zweithöchsten Strompreise der Welt. Nr. 1 ist Dänemark.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Electricity_pricing

    Ursache ist in beiden Fällen die Förderung von Windstrom (+ in D Solarstrom) über den Strompreis. Vor dem EEG war Deutschland im europäischen Mittelfeld.

  78. Hein Eng sagt 74

    1. Ich habe Mitleid mit diesen senilen Senior-Missionar…..es ist wohl seiner Demenz anzulasten, das er jeden Tag bei NULL anfängt,

    @ Herr Eng
    Machen wir mal einen Test.
    Bekommen Sie die Vergütungen die Sie an EE Betreiber zahlen müssen, nicht von den Verbrauchern über die Umlage wieder zurück.???? Oder ist ihnen das entfallen ????

    Wenn Sie einen Schuß vorn Bug bekommen, lassen Sie eine Weile verstreichen, um an einer anderen Stelle wieder zu polemisieren.

    Zur Erinnerung!!! Was ist bekommen Sie das Geld zu rück oder nicht.?????

    Heinz Eng sagt # 53
    Jup……dann frag ich mich jetzt hier und heute…..warum müssen wir Netzbetreiber den Solarpaddelbesitzer monatlich ihre Einspeisung finanziell vergüten?

    @Herr Eng
    Sie als Netzbetreiber, holen sich die Vergütungen von den Verbrauchern mit der Umlage zu rück, oder ???
    Und die Verbraucher wiederum können das, wenn sie zu dem Anbieter wechseln, der die gesunkenen Großhandelpreise an seine Kunden weiter gibt.
    Ich hoffe Sie kommen klar mit der Antwort

  79. @Herr Diehl
    „Das ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass die Großhandelspreise – trotz der AKW Abschaltungen – sich fast halbiert haben. “

    Was nützen Ihnen Tatsachen, wenn Sie diese mit völlig absurden Begründungen (Zusammenhänge, wo keine sind) zu erklären suchen?

    Bei den Commodities lag „Ger-Pwr Spot Ba“ gestern bei 18,50 €/MWh und wird heute bei 26,60 Euro/MWh gesehen -- ein plus von über 40%… Ihrer Logik folgend müßte man also daraus schließen, dass dies alles eine Folge der AKW-Abschaltung ist… q.e.d. (?)

    Vielleicht erklären Sie mir ja mal, was Sie glauben, wie der Strompreis an der Börse -- einmal für den Terminmarkt und dann für den Spotmarkt -- zustande kommt, um welche Mengen wir hier jeweils reden, wer die jeweils handelnden Akteure sind und wie sich die Effekte bei diesen Akteuren niederschlagen. Im zweiten Schritt könnte man dann mal versuchen, zu ergründen, wie Sie darauf kommen, dass die Spotmarktpreise in wesentlichem Umfang auf die Endkunden durchschlagen „müssen“….

  80. Heinz Eng sagt # 75
    @Peter
    Ich befürchte, dat wir die Halbierung unseres Stromverbrauchs nicht hinbekommen werden….denn wo ein Zufallsprodukt zu Unzeiten zu negativen Preisen aufschlägt, weckt dat natürlich das Interesse der nächsten Subventionshaie.

    @ Richtig erkannt Herr Eng, die gibt es gegenwärtig schon. Ich würde die nicht Subventionshaie nennen. An Ihrer Stelle schon mal gar nicht, wo Sie doch der Branche angehören.
    Schauen Sie mal hier:
    Zitat:
    Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom prouzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft Zitat Ende.

    EON und Rwe haben auf dieser Basis< so gar schon neue Feschöftsmodelle geschaffen.

    MfG

  81. Nachtrag zu # 80, das sollen natürlich Geschäftsmodelle sein.

  82. @Diehl

    Sie sind in einer Endlosschleife gefangen. MOE, Börsenpflicht 2010, Stromanbieterwechsel um niedrige Preise weiter zu geben. Das schon seit 1-2 Jahren.

    Deshalb sind die Strompreise so hoch, aufgrund der steigenden EEG-Vergütung und -Umlage

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehllw7y4uzjb0.jpg

    Oder sind Sie gar ein BOT?

    Es macht keinen Sinn mit Ihnen zu diskutieren, da Argumente nicht ankommen, man fängt immer wieder bei NULL an. War auch schon bei Thorsten so, der leidet an ADHS, ganz im Ernst.

    Vermutlich tut es Ihnen auch weh diese Abbildung anzuschauen, deshalb öffnen Sie den Link erst gar nicht:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehllw7y4uzjb0.jpg

    Statt dessen plappern Sie wie ein Papagei das nach, was Ihnen EON, RWE, die Aufgewachten erzählen.

    Sie haben es immer noch nicht begriffen, Herr Diehl, bei der PV und beim Biogas findet kaum noch Zubau der Anlagen und installierten Leistung statt. Nur noch bei der Windkraft, aber das wird sich in den nächsten Jahren mir weiterer Verminderung der EEG-Umalge auch ändern. Hier die neusten Zahlen:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/entwicklungee84fp6veohc.jpg

  83. @Diehl….#78

    Bekommen Sie die Vergütungen die Sie an EE Betreiber zahlen müssen, nicht von den Verbrauchern über die Umlage wieder zurück.???? Oder ist ihnen das entfallen ????

    Nöö….das ist ein Durchlaufposten bei uns Verteilnetzbetreibern, wie holen uns dat Geld bei den Übertragungsnetzbetreibern zurück….aber das hatte ich Dir ja schon vor einiger Zeit gesagt, nur Deiner Demenz ist es geschuldet, das Du diese Frage immer und immer wieder stellen musst….wenn Du Dir nix merken kannst, dann schreib das gefälligst in Dein Notizbuch.
    Es ist jedem Stromkunden die Freiheit gegeben, seinen Anbieter zu wechseln…..wenn er meint, der wäre so viel günstiger als sein Alter….also was soll Deine blöde Frage andauernd?
    Sämtliche Umlagen und Steuern (inzwischen 54%) sind bei uns Versorgern „DURCHLAUFPOSTEN“…..wir sind lediglich das Inkassobüro für den Staat, die Kommune und die EE-Anlagenbesitzer. Wenn der eigentliche Stromeinkauf nur noch 15 % des Endverbraucherpreises ausmacht, sind unsere Möglichkeiten ziemlich eingeschränkt, hier noch die fette Kohle zu machen…..denn wenn es auch alte Dielen und Körnchen abstreiten…..wir haben hier unten harten Wettbewerb, wer überteuerten Strom verkauft, der verschwindet ziemlich schnell vom Markt….also tut nicht immer so, als ob wir Versorger die Oberfieslinge im Spiel der Verblödeten sind.
    Ihr wollt euch die Energiewende mit lächerlichen Argumenten schön lügen…….scheitert dann aber immer wieder an der Realität, muss doch echt weh tun…..wenn man täglich gegen die Wand rennt, nich wahr, Diehl?

    zu # 80

    Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre

    Tja…..das hat was mit dem Wetter zu tun….denn die Preise gehen ja nich aus Jux und Dollerei in den Keller, nöö…..das sind die Tage, wo wir mit sinnlosen Windstrom überschwemmt werden…., jemanden vorzuwerfen, er würde da nicht auch günstig zuschlagen, is ja wohl ein Kommunistenwitz.
    Wenn Ideologie den Verstand benebelt, kommt halt ein Diehl dabei raus…..wenn die Falschen Gewinn machen ist dat böse……machen die EE-Kriegsgewinnler Gewinn, ist dat GUT…..Deine kleine Öko-Welt ist echt einfach gestrickt, irgendwie bist Du intellektuell nie aus Deinen Sandkasten raus gekommen.

    Machs gut, Du armes Würstchen…..
    H.E.

  84. Heinz Eng sagt # 83
    Nöö….das ist ein Durchlaufposten bei uns Verteilnetzbetreibern, wie holen uns dat Geld bei den Übertragungsnetzbetreibern zurück….aber das hatte ich Dir ja schon vor einiger Zeit gesagt, nur Deiner Demenz ist es geschuldet, das Du diese Frage immer und immer wieder stellen musst….wenn Du Dir nix merken kannst, dann schreib das gefälligst in Dein Notizbuch.

    @Herr Eng
    Ihre Frage lautete doch warum müssen „WIR“ Netzbetreiber….. Vergütung bezahlen.
    Das ändert doch nichts an der Tatsache, dass „IHR“ Netzbetreiber das Geld wieder zurück bekommt, oder????? Die Betonung liegt auf zurück bekommt.
    MfG

  85. @Sandkasten-Diehl
    Wir Verteilnetzbetreiber händeln logistisch sämtliche EE-Anlagen in unseren Verteilnetz. Das erfordert hohen personellen und IT-Aufwand, den wir fürn Appel und´n Ei, staatlich auferlegt, erledigen MÜSSEN. Das hat aber trotzdem nix mit den Stromhandel zu tun, denn laut Unbundling (Trennung Netz/Vertrieb/Erzeugung)…..verkauft unser Stromhändler den Strom wie jeder andere Händler auch…..Einkauf+Transport+Umlagen + Märchensteuer und a bisserl Marge, das wars. Das ist die Grundbedingung eines freien Handels mit Strom…..weswegen unsere Netzkunden noch lange nicht unsere (Handels-)Stromkunden sein müssen.

    Solange Du nicht begreifst, wat nach der Liberalisierung der Energiemärkte passiert ist…..solange wirst Du weiterhin in Deiner kleinen Buddelkiste mit Dreck um Dich werfen…..nur weil Du meinst, der böse Nachbarsjunge hätte Dir Deine Förmchen geklaut.
    Wer so wenig Ahnung vom Geschäft hat, sollte endlich mal seine große Klappe halten…..Du bist einfach nur noch peinlich…..geh endlich weg….ich ertrage Deinen (virtuellen) Anblick nich mehr.
    H.E.

  86. Hein Eng #85

    Herr Eng, das ändert immer noch nichts daran, dass das Geld wieder zurück, kommt das Sie “ irreführend“ als Ausgaben der „Konventionellen Seite“ beklagt haben.

    MfG

  87. D. Kaiser sagt:
    Vielleicht erklären Sie mir ja mal, was Sie glauben, wie der Strompreis an der Börse — einmal für den Terminmarkt und dann für den Spotmarkt — zustande kommt, um welche Mengen wir hier jeweils reden, wer die jeweils handelnden Akteure sind und wie sich die Effekte bei diesen Akteuren niederschlagen. Im zweiten Schritt könnte man dann mal versuchen, zu ergründen, wie Sie darauf kommen, dass die Spotmarktpreise in wesentlichem Umfang auf die Endkunden durchschlagen „müssen“….

    @D. Kaiser
    Der Börsenpreis entsteht am Spotmarkt nach Angebot und Nachfrage. Das letzte noch für die jeweilige Nachfrage benötigte Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bestimmt den Preis. Alle anderen werden zu dessen Preis bezahlt. Deshalb nennt man doch auch im Volksmund abgeschriebene AKW „Gelddruckmaschinen“ weil die dabei den größten „Mitnahmeeffekt“ erzielen.
    Da spielt die Menge die da gehandelt wird erst mal keine Rolle. Dieser Börsenpreis ist – z.T. zeitversetzt – richtungsweisend für alle anderen Handelsarten.
    Zeitversetzt deshalb, weil Langzeitverträge am Terminmarkt erst mal auslaufen müssen, um neue Preise zu vereinbaren.

    Nun der zweite Schritt:
    Das Sinken der Börsenpreise ( Spotmarkt ) dauert ja nun schon eine Weile an, das heißt die schlagen bei neuen Abschlüssen auch schon auf den Terminmarkt durch. Wobei der Handel am Spotmarkt kontinuierlich zunimmt, weil immer mehr deutlich wird, dass da die Schnäppchen gemacht werden können. Besonders seit 2010, wo die EE zum Vermarkten an die Börse verbannt worden sind. Die fallen seit dem da zusätzlich an, drücken die Preise rapide in den Keller, und das zu Lasten der Verbraucher, weil die deswegen eine höhere Umlage zahlen müssen.
    Wie gravierend die Umlage seit dem nach oben gegangen ist, damit hat sich der Chef vom Fraunhofer Institut im folgenden Video beschäftigt.
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Und jetzt zu meiner Begründung warum Spotmarktpreise auf Endkunden durchschlagen müssten.
    Wenn Versorger, aus genannten Gründen sich Strom billiger beschaffen können, müssten die Kunden davon profitieren. Hatte erst Heute wieder ein Flayer im Briefkasten wo mir das angeboten wurde.
    Gesetzlich ist aber gerade das Gegenteil festgeschrieben. Wenn die Börsenpreise sinken, der Versorger sich Strom billiger beschaffen kann, muss sein Kunde eine höhere Umlage bezahlen.

    Jetzt werden einige wieder monieren, dass der Diehl wieder bei „NULL“ anfängt, aber sagen Sie selbst wie hätte ich Ihre Frage anders beantworten sollen.

    MfG

  88. @Diel (Beitrag 87.):

    Sie verdrehen aber die Sache schon ganz gewaltig.

    Börsenpreis:
    Ihre Erklärung ist zu stark vereinfacht und stimmt so nicht. Der teuerste Anbieter, der noch mitgenommen wird, bestimmt den Grenzpreis für alle Anbieter, die sich für die betreffende Viertelstunde oder Stunde noch nicht eingedeckt haben. Das Spiel fängt jedesmal wieder von Neuem an, so gibt es pro Jahr:
    365 Tagespreise für jedes Tagesprodukt
    8772 Stundenpreise für jedes Stundenprodukt
    35088 Viertelstundenpreise

    In aller Regel haben alle Verteilnetzbetreiber (VNB’s) eine langfristige Vertragsabdeckung über die Saison (auf der Börse oder OTC eingekauft) oder Eigenproduktion über Beteiligungen oder Einkauf (meist mehrjährige Rahmenverträge mit täglichen Produktionsplänen im Voraus für den Abruf. Je genauer ein Beschaffer den Gesamtverbrauch schätzt, desto geringer wird die an der Spotbörse zu beschaffende oder zu veräussernde Menge.

    Mittels Swap-Optionen sichert sich JEDER Einkäufer oder Verkäufer gegen die Volatilität der Börsenpreise ab. Diese Kosten müssen in die Beschaffungskosten eingerechnet werde. Letztes Jahr gab es etwa 18 Kalendertage, wo die letzteren Beschaffungskosten sowie sonstige Abgaben grösser waren als die Energiekosten.

    Ausserdem: Sie müssen Bayer sein, nur so ist es zu erklären dass Sie Flyer so schreiben: „Flayer“.

  89. @Diehl

    Ein Netzbetreiber ist keine „konventionelle Seite“……..sondern neutral.
    Wir sind aber die Vollidioten…..die euern Müll-Strom entsorgen müssen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten haben, die neuen Strippen zu ziehen, vom Staat per Bundesnetzagentur per Anreizregulierung geknebelt zu werden…..und sowieso für alles Böse dieser Welt, von Öko-Schwachmaten beleidigt werden.
    Und…Du Rechenkünstler, meinst Du nicht….das uns etwas Geld aus dem EE-Topf zusteht, wo wir doch für Euch Spiegeldachpiraten die ganze Arbeit machen?
    Übrigens…..durch euch EE-Kriegsgewinnler steigen unsere Netzverluste…..denn das, was euer Zähler an erzeugte Arbeit anzeigt und vergütet wird…..ist nicht die Energiemenge…..die wo annerescher dann noch ankommt…..und diese Netzverluste tragen wir auch noch…und geben das auch artig an unsere Netzkunden weiter.

    Die Energiewende erzeugt immer mehr Kosten….nur das diese zunehmend in den Durchleitungsgebühren (also bei uns Netzbetreibern) versteckt werden und nicht als EEG-Umlage für Dödel wie Dich, zu erkennen sind.
    Wie gesagt…..anhand Deiner Frage erkennt man gut, das Du immer noch nix verstehst…..nix verstehen willst, weil es Dein schönes Öko-Selbstbildnis ankratzen könnte.
    Dein Geist reicht genau so weit (oder kurz)…..wie die Leitungslänge von der Solaranlage bis zum Ausgangszähler.
    Und der Strom kommt aus der Steckdose……und dann is die Buddelkiste wieder voll in Ordnung, und Opa Diehl….kann weiter mit Dreck nach denen werfen, die diesen ganzen Scheißladen noch am Laufen halten.

    Geh endlich weg…..ich mag keine dummen Menschen.
    H.E.

  90. Bruno Cosanday sagt # 88
    1. Börsenpreis:
    Ihre Erklärung ist zu stark vereinfacht und stimmt so nicht. Der teuerste Anbieter, der noch mitgenommen wird, bestimmt den Grenzpreis für alle Anbieter, die sich für die betreffende Viertelstunde oder Stunde noch nicht eingedeckt haben. Das Spiel fängt jedesmal wieder von Neuem an, so gibt es pro Jahr:
    365 Tagespreise für jedes Tagesprodukt
    8772 Stundenpreise für jedes Stundenprodukt
    35088 Viertelstundenpreise

    @Bruno Cosanday.
    Wo entnehmen Sie meinen Ausführungen was Falsches, wenn ich wie folgt geschrieben habe.
    Zitat:
    @D. Kaiser
    Der Börsenpreis entsteht am Spotmarkt nach Angebot und Nachfrage. Das letzte noch für die jeweilige Nachfrage benötigte Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bestimmt den Preis. Alle anderen werden zu dessen Preis bezahlt.
    Möglicherweise haben Sie „Jeweilige Nachfrage“ übersehen. Gut, ich hätte noch schreiben können, dass das Grenzkraftwerk, das jeweils Teuerste ist. Wenn man öfter mit diesem Thema beschäftigt, wird so was leicht vernachlässigt.

    MfG

  91. @Diehl

    Wie gravierend die Umlage seit dem nach oben gegangen ist, damit hat sich der Chef vom Fraunhofer Institut im folgenden Video beschäftigt.

    Und hier die ganze Wahrheit von Fraunhofer Institut:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehllw7y4uzjb0.jpg

    Ich sag ja, Sie schaffen es nicht mal diese Abbildung anzuschauen und zu verstehen. 😉

  92. @Diehl

    Ich bringe jetzt auch meinen Papagei MOE, Börsenpflicht 2010 und Stromanbieterwechsel, um günstige Preise weiter zu geben bei. Und auch Eike Weber/ Fraunhofer.

    Hier nochmal Herrn Eike Webers Fehler:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl2rjc723kmgt.jpg

    Er zeigt Abbildung 1 und verschweigt Abbildung 3 und 12 in obigen Link.

    Aber was der Weber nicht mal versteht, versteht der Diehl nimmer mehr. 😉

  93. Hallo Herr Heinz Eng,

    im Beitrag #83 „sind unsere Möglichkeiten ziemlich eingeschränkt, hier noch die fette Kohle zu machen…..denn wenn es auch alte Dielen und Körnchen abstreiten…..wir haben hier unten harten Wettbewerb, wer überteuerten Strom verkauft“

    OK haben Sie das ja verstanden das Sie mit ihren derzeitigen Geschäfts Model sich auf dem Abstellgleis steht.
    Was Sie nicht verstanden haben ist das alle Stromversorger den Strom an der Strombörse kaufen müssen und das der Strom günstig ist.
    Vor allen wegen der Bereitstellung von Strom aus EEG-Anlagen.
    Die Energieversorger reichen die EEG-Umlage 1 zu 1 an den Endkunde durch aber die günstigen einkaufspeise an der Brombörse werden nicht weitergegeben.
    Selbst im AKW Musterland (Frankreich) ist der Strom an der Börse in der Regel um ca. 1 Cent/kWh teurer als in D.

    ++++++

    Herr Eng bei solchen Aussage werden die Argumente aber etwas schwach.
    Da ist mir eine stabile Diele oder Dielen dann doch lieber.
    #74 „Das alte Brett der Scheißhaustür eines Fischkutters (man bemühe das Kopfkino mal nasal)…..kann nich annerscher….das ist wie ne Sucht…..vllt hilft anscheinend nur noch eine Entzugstherapie, diese Entscheidung zur Einweisung in die geschlossene Spamabtei-lung….können aber nur die beiden Chefs treffen.“

    ++++++++++++++++++++++

    Herr Hans Diehl,

    der Beitrag in #87 ist einer der besten der hier veröffentlicht ist, nur Verstehen das die meisten mich.

    Auch das die Kosten die der Bürger für das EEG bezahlt nicht bei den EEG- Anlagenbetreibern zu 100% ankommen haben die Jungs auch noch nicht verstanden.
    Der Ursprüngliche Sinn vom EEG ist längst verlorengegangen, man wollte ja ursprünglich nur die höheren Erzeugungskosten absichern, so das privates Kapital die vorzufinanzieren der Energiewende übernimmt und weder der Staat noch die Energiekonzerne in Vorleistung gehen müssen.
    Nur hat sich das verselbstständigt und PV und Wind sind heute die günstigsten Stromquellen bei Kraftwerksneubauten und EON und Co haben jetzt langfristig nicht nur ein Problem.

    Mit einem teil der ca. 6 Cent/kWh (EEG) werden die Großverbraucher, Stromhändler und Kraftwerksbetreiber, Quersubventioniert.
    Ist er Strom an der Börse günstiger, werden auch die eigenen Kraftwerke abgestellt und der Endkunde bezahlt eine höhere EEG-Umlage am ende.
    Herr Eng behauptet ja immer wieder das sich „EEG“ Schmarotzer auf kosten der Bürger sind da bereichern. Das machen aber auch die Großen 4 Kraftwerksbetreibern im großen Umfang auch durch den für sie günstigen Börsenstrom wo der Bürger ja die Differenz über das EEG bezahlen muss.

    ++++++++++++

    Das Herr Eng immer davon spricht das die EEG-Kosten die Netzbetreiber, Stromversorger usw. bezahlen, hat Herr Eng als „Insider“ noch nicht verstanden.
    Er braucht vermutlich noch etwas an Zeit bis er das EEG-System versteht.
    Bei RWE hat es ja auch etwas gebracht bis man erkannte, dass man mit PV nicht nur sein Handy aufladen kann.
    Denken Sie sich nichts dabei, Herr Eng haut öfters so „Büttenreden“ raus und das nicht nur zu Karneval.

    Gruß

  94. @Körnchen
    Na, war das Huhn wieder im Grünen und hat ein Würmchen erwischt?

    Die Energieversorger reichen die EEG-Umlage 1 zu 1 an den Endkunde durch aber die günstigen einkaufspeise an der Brombörse werden nicht weitergegeben.

    Jup…..und wenn ein Körnchen mit dem Telefonanbieter einen Jahresvertrag abschließt…tut der Telefonanbieter täglich seine Tarife ändern.
    Sach mal…bist Du verwandt mit dem alten Holzbrett oder isses nur die selbe miserable Schulbildung, die ihr beide hier zum Besten gebt?
    Bruno Cosandey hat in #88, obwohl extrem negativ zu den obigen Artikel eingestellt, den Holzbrett-Deliquenten gezeigt, wo der Frosch die Locken hat. An die intellektuelle Minderleistung eines Diehls ham wa uns ja schon gewöhnt…..aber was Du, abseits jedes Wissens, hier zum Besten gibst…..erzeugt in mir einen Lachkrampf nach den anderen….gibs uff Kleener….ausser mit den Likes zu bescheißen, hast Du nix drauf…..bist nur ne blöde Labetasche…und kannst froh sein, das Dich Dein Erzieher gelegentlich an den PC lässt.
    Sollte ich bei euch Beiden die Intelligenz bewerten ( von 0 bis 10)…..würde die olle Diehle noch mit einer 1 davon kommen….Du dagegen, würdest im negativen Bereich landen…..also die Skala nach unten durchbrechen.

    Nochmals Du Null-shecker.
    Gewöhnlich bieten wir Versorger unsere Tarife jährlich an…..irgendwann Ende Oktober sind die Netzkosten aller Netzbetreiber-Ebenen von der Bundesnetzagentur genehmigt…..dann kaufen wir 1-2 Jahre vorher unseren Strom ein und kalkulieren die Kundentarife….und dann müssen wir 6 Wochen vor Tarifänderung unsere neuen Preise in geeigneter Art und Weise, veröffentlichen.
    Wir können nich viertelstündlich den Börsenpreisen nachhecheln…..denn unsere Kunden wollen fürs Jahr ne Preisgarantie….kein Kunde will sich dem Risiko aussetzen, zu zocken wie an der Aktienbörse…..weil man da auch schnell mal finanziell auf den Arsch fällt.
    Und ja….wir ham die gesunkenen Einkaufspreise an unser Kunden weiter gegeben….wir konnten steigende Netzkosten und Umlagen halbwegs kompensieren und unseren Kunden sogar eine minimale Preissenkung verkünden.
    Euer dümmliches Gebasche gegenüber den Stromhändlern….ist nix weiter als ein Sturm im Wasserglas….um Leidensgenossen, die genauso dämlich sind wie ihr……ein Argument an die Hand zu geben, auf die fiesen Stromversorger zu schimpfen.
    Ich kenn zwar nicht eure körperlichen Dimensionen…..glaube aber, es mit Dick und Doof zu tun zu haben.
    Es gilt auch für Dich….geh endlich weg……dumme Menschen regen mich uff und dat schadet nur meinem Herzen.

    Onkel Heinz………ach Menno…müssen die uns denn immer die allerbeklopptesten Ökos vorbeischicken?

  95. @Michi

    Ich bringe jetzt auch meinen Papagei MOE, Börsenpflicht 2010 und Stromanbieterwechsel, um günstige Preise weiter zu geben bei.

    Ähm…bitte beleidige die Papageien nicht so……denn mein beiden Grauen…..sind intellektuell auf den Stand eines dreijährigen Kindes…..wenn ick mit mein Hundi raus gehe…erkennen sie diese Situation und wünschen mir….Tschüss und Bye, bye.

    Das ist mehr, als ein Diehl oder Doppelkorn, jemals in ihren jämmerlichen Leben….mit der Realität interagieren könnten.

    Onkel Heinz….Tiere sind oft die besseren Menschen

  96. Michael Krüger sagt # 92
    @Diehl
    Ich bringe jetzt auch meinen Papagei MOE, Börsenpflicht 2010 und Stromanbieterwechsel, um günstige Preise weiter zu geben bei. Und auch Eike Weber/ Fraunhofer.
    Hier nochmal Herrn Eike Webers Fehler:
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl2rjc723kmgt.jpg
    Er zeigt Abbildung 1 und verschweigt Abbildung 3 und 12 in obigen Link.
    Aber was der Weber nicht mal versteht, versteht der Diehl nimmer mehr.

    @ Herr Krüger
    Jetzt müssen Sie genau hinschauen, und versuchen zu verstehen.. Er zeigt in Abbildung 1 dass sich die „Vergütungen“ ( grüne Balken ) ab 2010 „nur“ verdoppelt haben, während sich die Umlage verfünffacht hat. Das nennt er die größte Schweinerei im Energiesystem.
    Und genau das wird mit der Abbildung 3 zum Ausdruck gebracht. Da nennt man nämlich die grünen Balken „Differenzkosten“ der Kernpunkt der Änderung ab 2010 und das faule Ei das man den EE damals ins Nest gelegt hat.
    Differenz wäre richtig aber nicht aber Differenz „Kosten“ das ist ein himmelweiter Unterschied.
    Tatsächlich ist es so, dass ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.
    Die zahlenmäßige Differenz zwischen Börsenpreise und EE Vergütungen wird größer, aber doch nicht die Kosten.
    Stellen Sie sich vor Ihr Versorger kann seinen Strom kontinuierlich billiger einkaufen, dann wird die zahlenmäßige Differenz zu der EE Vergütung die er zu leisten hat immer größer größer, aber seine Kosten doch nicht.
    Im Gegenteil, je billiger er sich Strom beschaffen kann, desto mehr kann er die Mehrkosten für die Vergütungszahlungen kompensieren.
    Sie müssen unterscheiden zwischen Differenz, und Differenz „Kosten“ beim alten Stromeinspeisegesetz dem EEG Vorgänger hat man das noch „Mehrkosten“ genannt.
    Übrigens stammen die Grafiken nicht von Fraunhofer, sonder von denen, auf deren Drängen das EEG „Paradoxon“ ab 2010 entstanden ist.

    MfG

  97. @Körnchen

    Definitiere den Begriff…“Brombörse“?
    Geht es hier um verbotene Substanzen…oder ist dat Wissen dermaßen eingeschränkt, dat „ST“…..auch mal eben…durch ein dickes „B“ ersetzt werden kann? (ick bin Fan von Seeed)
    Tippfehler sind verzeihlich…..Blödheit…..unverzeihlich.

    Geh zurück in Deine Höhle und spiele mit brennenden Holzscheite….aber lass uns Erwachsenen endlich in Ruhe.
    Dat kommt davon…wenn bläkende Gören antiautoritär erzogen werden……sie heulen sogar noch, wenn sie 60 sind.

    Onkel Heinz……gibbet dagegen nich auch was von Ratiopharm (die Pille danach)?

  98. Hallo Herr Heinz Eng

    Da komm ich doch mal zur Ihrer Aussage in #73 zurück.

    #73 „Derzeit ist dat Zeuch für knapp 40 Cent/Liter zu haben…..und nu?“

    Ja, ja Herr Eng Sie und das logistische denken, ist ja eine besondere Gabe die nicht jeden gegeben ist.
    Ich spreche ja in #70 vom Jährlichen Durchschnittspreis für ein Jahr und nicht um den min. Preise im Jahr. Da müsste man dann auch nachschauen wie der Jahrestiefstpreis 1998 beim Heizöl ist um das mit den Tiefstpreis 2016 zu vergleichen.
    Das herauspicken von einzelne Tagesspitzen nach oben und unten um eine Langfristige Preisentwicklung zu bewerten, dass Macht Herr Eng aber kein seriöser Betriebswirtschaftlicher.

    Ich bin mal so frei und Vergleich den von Ihnen angesagten Preis von 40 Cent/Liter (33,6 Cent/Liter Netto)

    Wie ist den z.B. Heizölpreis zwischen 1998 und 2016 gestiegen.
    1998 = 18,83 Cent/L*
    1/2016 = 33,61 Cent/L (Angabe von Herrn Eng in #73)

    Ich glaube ich brauche das nicht auszurechnen da reicht ein Preisanstieg von +70% (aus #67) nicht so wie bei Strom.

    Extra für Sie Herr Eng rechne ich das, da Sie ja vermutlich damit Schwierigkeiten haben.

    Das ist ein Preisanstieg um +78,4% da sind die + 70% bei Strom ja ein richtiges Schnäppchen.

    Derzeit ist dat Zeuch noch teurerer als Strom zu haben…..und nu?

    Gruß

    *Statistisches Bundesamt, Wiesbaden vom 13.01.2016 Jahresdurchschnittspreise für Heizöl in Berlin (ohne Umsatzsteuer).

    PS:
    Brombörse ? Tippfehler sind verzeihlich…..Blödheit…..unverzeihlich.
    Ist Blödheit

  99. Man muss nur immer wieder diese Zahlen den Energiewendezecken an den Kopf werfen:

    Ontario’s household power prices
    Off-Peak 0,05 €/kwh
    Mid-Peak 0,08 €/kwh
    On-Peak 0,11 €/kwh

    Die Graphik dazu hier.
    In dieser Graphik sind die Preise in CAD angegeben, ich habe einen Umrechnungskurs von von CAD zu Euro von 0,65 verwendet.
    Quelle der Meldung: nuclearenergyinsider.com

  100. @Körnchen
    Nun siehste mal….wat Erdöl für ein empfindlicher Rohstoff ist….machen die Amis einen Wirtschaftskrieg gegen Russland…und zerlegt sich da nebenbei der Kartellverein „OPEC“….purzeln die Preise.
    Und da alles am Preis des Erdöls bammelt…..sinken auch die restlichen Energierohstoffpreise…..und wenn man über den deutschen Tellerrand glotzt…wie ich, wundert einen nix mehr.
    Peak Oil…..ups…derzeit ersaufen wir in diesen Zeuch…blöd für Ökos, die an den Vorgaben des „Club of Rome“ geglaubt haben.
    Durchschnittspreis 2016….wenn der Rohstoffkrieg so weiter geht…werden Dir hirnlosen EE-Aktivisten, noch die Augen tränen.

    Tja…und da kommt dann auch noch Freund Quentin vorbei und ballert Dir Strompreise an die Birne….die janz ohne Erneuerbare….halb so teuer sind wie deutsche.
    Nix Strombörse…….einfach nur schnöder Kapitalismus ohne staatliche Subventionszwänge…..da tränt das Auge jedes Ökos…..wo euch Öko-Penner doch der deutsche Strompreis immer noch zu billig ist.
    Geh weg……Du bist des Teufels böse Schneeschippe……..ick ertrag Deine Blödheit einfach nich mehr.

    Onkel Heinz….und 1945 laberte die Führungsriege immer noch vom Endsieg…Körners und Diehlen, ham bis heut nix aus der Geschichte gelernt.

  101. @Diehl

    Tatsächlich ist es so, dass ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

    Ja und genau die Überschüsse an EE-Strom, bei Sonnenschein und Wind, die niemand braucht, drücken die Börsenpreise ins Niedrig-Niveau bis Negative, so das wir den Salat haben und müssen dann den Überflussstrom ins Ausland verscherbeln und machen dort noch den Strommarkt kaputt. Die EEG-Umlage steigt und steigt so noch mehr mit dem Ausbau der EE. Haben Sie es jetzt kapiert?

  102. Michael Krüger sagt.
    @Diehl
    Tatsächlich ist es so, dass ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.
    Ja und genau die Überschüsse an EE-Strom, bei Sonnenschein und Wind, die niemand braucht, drücken die Börsenpreise ins Niedrig-Niveau bis Negative, so das wir den Salat haben und müssen dann den Überflussstrom ins Ausland verscherbeln und machen dort noch den Strommarkt kaputt. Die EEG-Umlage steigt und steigt so noch mehr mit dem Ausbau der EE. Haben Sie es jetzt kapiert?

    @Herr Krüger

    Ich möchte nicht unhöflich sein und Ihnen zum wiederholten male erklären warum die Börsenpreise ab 2010 so besonders niedrig sind.

    Muss aber zwangsläufig wieder bei „NULL“ anfangen.

    Hier ein weiterer Versuch

    Vor 2010 wurden die EE den Versorgern zwingend zugeteilt. Das hat sich ab 2010 geändert, von da an wurden sie zum Vermarkten an die Börse verbannt, fallen dort zusätzlich an und drücken die Preise in den Keller.
    Im Folgenden treffend beschrieben.

    Zitat:

    . Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage Zitat Ende.

    Genau das erklärt auch der Prof. in seinem Video. Ich hoffe Sie haben unterdessen gemerkt, dass die Grafiken, die Sie als Fraunhofer Produkte hier propagieren von denen nur benutzt werden.

    Übrigens, von wegen den Strom den niemand braucht. Fragen Sie mal EON und RWE nach deren neuen Geschäftsmodellen.

    MfG

  103. @Diehl

    Vor der Börsenpflicht (2000-2009) hat der EE-Strom einen duchschnittlichen, börsenfreien Erlös von 4 Cent pro kWh erzieht. Ab Börsenpflicht 2010-2014 einen Verkaufserlös über die Börse von 3 Cent pro kWh.

    Macht 1 Cent pro kWh Unterschied.

    Ist direkt diesen Daten zu entnehmen:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl2rjc723kmgt.jpg

    Die EEG-Umlage ist von 2009-2014 von 1 auf 6 Cent pro kWh angestiegen, also um 5 Cent pro kWh.

    Daran machte die Umstellung (Verkauf über Börse anstatt Verkauf ohne Börse) 1 Cent pro kWh aus.

    4 Cent pro kWh machte aber die steigende EEG-Vergütung welche die EE-Anlagenbetreiber erhalten haben aus.

    Herr Diehl, dass erkläre ich Ihnen nun auch schon zum 10n Mal. Das ist wirklich behandlungsbedürftig.

  104. @Diehl

    Hier die Grafen mit Zahlen und Tabelle:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl3sjbnr0v5pg.jpg

  105. Michael Krüger sagt # 103
    Diehl
    Vor der Börsenpflicht (2000-2009) hat der EE-Strom einen duchschnittlichen, börsenfreien Erlös von 4 Cent pro kWh erzieht. Ab Börsenpflicht 2010-2014 einen Verkaufserlös über die Börse von 3 Cent pro kWh.
    Macht 1 Cent pro kWh Unterschied.
    Ist direkt diesen Daten zu entnehmen:

    @Herr Krüger
    Das mag ja sein, Sie müssen berücksichtigen, dass wir vor 2010 ein anderes System hatten, um die Umlage zu ermitteln.
    Der EE Strom war zwingend zugeteilt, die Versorger mussten ihn vergüten, und die Mehrkosten die denen dadurch entstanden sind war die Umlage. Die Mehrkosten mussten sie sich an Hand ihrer Vergütungskosten und den Kosten für die Beschaffung des Reststroms, von einem neutralen Wirtschaftsprüfer genehmigen lassen. Wenn da die Börsenpreise,sprich Beschaffung für den Reststrom, gesunken sind wurde zumindest ein Teil der Mehrkosten kompensiert.
    Sehen Sie doch auch am Video vom Prof.
    Hier:https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Bis 2009 war die Welt noch in Ordnung sagt er.

    MfG

  106. Nachtrag zu 105

    Sie müssen berücksichtigen, dass es das EEG Konto vor 2010 noch nicht gab.

  107. @Diehl

    Habe ich alles berücksichtigt. Ändert an den Zahlen nichts.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl3sjbnr0v5pg.jpg

    Wir können gerne zum alten System zurück wechseln, dann sinkt die EEG-Umlage von 6 Cent/kWh auf 5 Cent/kWh. Für den Stromkunden kaum von Belang.

  108. @Micha
    Und wenn Du die selben Bilder noch 100x hochlädst und verlinkst, die Diehle wird’s nicht raffen und mir wird’s langweilig.
    |:-O

  109. @Krishna

    Das will ich vorführen.

  110. @Micha #109
    Ich meine, jeder (außer der Diehle) hat’s registriert 😀

  111. Michael Krüger sagt # 107
    @Diehl
    Habe ich alles berücksichtigt. Ändert an den Zahlen nichts.
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl3sjbnr0v5pg.jpg
    Wir können gerne zum alten System zurück wechseln, dann sinkt die EEG-Umlage von 6 Cent/kWh auf 5 Cent/kWh. Für den Stromkunden kaum von Belang.

    @Herr Krüger
    Sie nehmen aber die „falschen“ Zahlen.
    Sie nehmen den durchschnittlichen Börsenpreis von 2000 bis 2009 und vergleichen mit dem durchschnittlichen Preis von 2009 bis 2014 und das ist falsch.
    Dann müssten Sie auch entsprechend die jeweilige Umlage im Durchschnitt betrachten.

    Richtig ist, wir hatten 2009 einen Börsenpreis von 6,83 Cent das ergab eine Umlage von 1,2 Cent.
    In 2014 hatten wir einen Börsenpreis von 2,01 Cent.

    Die Erlöse für EE Strom sind in dieser Zeit von 5,15 Milliarden auf 2,74 Milliarden gesunken.
    Da ab 2010 gilt, „Je niedriger der Börsenpreis desto höher die Umlage“ sind diese Mindererlöse nach Adam Riese alle in der Umlage enthalten, oder ?????.

    Mit dem System vor 2010 würde dieses Absinken der Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten
    den größten Teil der Umlage kompensieren.
    Die Zahlen habe ich alle Ihren Grafiken entnommen .

    MfvG

  112. @Diehl

    Sie können nicht einzelne Jahre heraus picken, da der Bösenstrompreis schon immer starken Schwankungen unterworfen war, vor und nach 2010.

    Mittelwerte sind da also genau richtig.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/phelixchart8l39wqeuv6.png

    2007 waren die Börsenstrompreise so niedrig wie heute. Ganz ohne Börsenpflicht der EE.

  113. Ja, ja Herr Heinz Eng,

    hat man Ihnen aufgezeigt das Sie nicht einmal ausrechen können das selbst bei einem Heizölpreis von 40 Cent/Liter die Preissteigerung über den von Strom ist.
    Kommen Sie mit neuen Themen daher, das haben aber Ihnen auch bereits andere Leute in Forum bescheinigt.
    Nachgewiesen das die Behauptung von „Onkel Heinz“ falsch ist, „Onkel Heinz“ kommt mit einer anderen, neuen Baustelle um die Ecke.

    Sinngemäß:
    „Onkel Heinz mit den Argumenten am Ende, kommen andere Behauptungen auf den Tisch“ und wenn alles nichts nützt packt Herr Eng die „Witzkanone“ aus die auch mal unter der Gürtellinie abgefeuert wird.

    Hab mal eine kleine Zusammenstellung der Argumente die Herr Eng nur in den vergangen 20 Tagen abgefeuert hat.
    „da würden Dir aber die Sackhaare horizental aus der Hose gucken.“
    „auch wenn Dödel Nr.2 in seiner geistigen Sonnen-Umnachtung Dir die Stange hält“
    „,ick bin Insider und hab somit die Infos aus erster Hand“
    „Du hast in den letzten Monaten derart viel geistigen Bullshit gepostet“
    „Lieber Gott…..schick bitte Hirn….insbesondere den EE-Fanatikern“
    „damit die sich nich ständig, zum selbsternannten Vollidioten machen“
    „aber Voll-Prolls wie Du“
    „labern hier wieder mal Voll-Kacke“
    „Geh weg….Du bist mir zu primitiv…..Du weißt nix, Du kannst nix…..und über den erbärmli-chen Rest….schweigen wir lieber.“
    „es ist eine große Gnade….das Onkel Heinz sich überhaupt dazu herablässt“
    „Welch ein Pech….ick bin hier „Hilfsadmin“

    Welches Glück für jedes Forum wenn man solche Wortgewandten Personen im den Reihen der Admin weis.

    #100“ Tja…und da kommt dann auch noch Freund Quentin vorbei und ballert Dir Strompreise an die Birne….die janz ohne Erneuerbare….halb so teuer sind wie deutsche.“

    Dann schauen Sie doch mal über den deutschen Tellerrand mach Kanada.
    Da haben die Erneuerbaren einen Anteil von über 60% wenn ich das noch richtig im Kopf habe und das ist auch ein Grund weshalb der Strom da günstiger ist.
    In D sind wir ja so um die 30% bei den Erneuerbaren.

    Übrigens Versorgungssicherheit kostet ja auch Geld und in Kanada sind Netzausfälle über Stunden keine Seltenheit, in D ist das in Jahr nur so um die 15 Minuten.
    Die Versorgungssicherheit lassen sich auch die Anbieter bezahlen mit dem „Netzendgelt“ und das ist in der gleichen Größenordnung wie die EEG-Umlage oder ist das Netzendgeld bereits drüber?
    Nur billigen Strom, zum größten Teil aus EE-Anlagen sowie in Kanada ist auch keine Option für einen Wirtschaftsstandort, da lieben etwas drauflegen an Geld beim kWh und Versorgungssicherheit erhöhen.

    Ja, Herr Eng da ist er wieder der Tellerrand der Ihnen den Blick versperrt.

    +++++++++++++++

    #101 „Ja und genau die Überschüsse an EE-Strom, bei Sonnenschein und Wind, die niemand braucht, drücken die Börsenpreise ins Niedrig-Niveau bis Negative“

    Sehr geehrter Herr Michael Krüger,

    bitte mal eine Quelle nennen oder Zeitpunkt wo „Überschüsse an EE-Strom“ im Deutschen Stromnetz vorhanden sind und nicht vom Verbraucher (in D) auch nachbefragt wurde.
    Überschuss ist für mich das die bereitgestellte Menge an EEG-Strom über der aktuellen Stromnachfrage in Deutschland ist.
    Bei einem „Überschuss“ muss ja was übrigbleiben an EEG-Strom den man z.B. ins Ausland verkaufen kann.

    +++++++++++++++

    Hallo Quentin Quencher,

    zu #99

    Das in Kanada der Strom günstiger ist als in D ist ja klar.

    1. Der Mensch lebt aber nicht nur vom Strom alleine, schauen Sie sich mal die andere Preise an z.B. von Lebensmittel an die sind auch wesentlich teurer als in D da ist ein Aufschlag von 100% keine Seltenheit.
    2. Auch ist die Versorgungssicherheit mit Strom in Kanada nicht mit der in D zu vergleichen. Versorgungssicherheit kostet eben und das letzte „1%“ kostet extrem.
    3. Ein Vergleich nach Kanada ist zwar OK nützt aber den deutschen Endverbrauche wenig, ist genauso wie wenn ich den Benzinpreis aus Dubai mit dem in D vergleiche. Oder gibt es eine Stromleitung von Kanada nach D wo ich bei einem kanadischen Stromanbieter die kWh’s einkaufen kann?
    4. Auch sind in dem „Link in #99“ der Großteil nur Zukunftspläne so wie ich das verstanden habe, da muss man mal abwarten was die Zeit bringt.

    Herr Quentin noch eine persönliche Anmerkung.
    Herr Eng bezeichnet Sie ja als „Freund“ (in #100).
    „Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde“ ist mir spontan dazu eingefallen.

    ++++++++++++++

    Hallo Herr Diehl,

    Das haben die Jungs noch nicht verstanden das vor 2010 ein anderes Umlagesystem am Start gewesen ist.
    Vor 2010 haben unsere Stadtwerke die Leute ermuntert sich PV aus Dach zu bauen.
    Klingt erstmals unlogisch ist es aber gar nicht.
    Der Chef der Stadtwerke und der Bürgermeister argumentierten so.
    Bezahlen wir den Leuten hier im Ort die Einspeisevergütung, so mindert das die Umlagezahlungen an den vorgelagerten Netzbetreiber und das Geld bleibt in der Region und auch im Heimischen wirtschafskreislauf.
    Gibt es keine EE-Anlagen fließt das Geld auf Nimmerwiedersehen aus der Region ab obwohl die Region keine Gegenleistung bekommen hat.
    Deshalb PV’s, Biogas, Wasserkraft was das Zeug hält, wenn wir schon Geld einsammeln müssen dann so das, das auch bei den eigen Bürgern bleiben und nicht Windräder in oder an der Nordsee finanziert.

    Geht’s der Region gut geht es auch den Stadtwerken gut, so die Einstellung vom Stadtwerke Chef.

    Gruß

  114. .

    Michael Krüger sagt. # 112
    . @Diehl
    Sie können nicht einzelne Jahre heraus picken, da der Bösenstrompreis schon immer starken Schwankungen unterworfen war, vor und nach 2010.
    Mittelwerte sind da also genau richtig.
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/phelixchart8l39wqeuv6.png

    @ Herr Krüger Sie picken doch raus.
    Vergleichen Börsenpreise mit der Umlage, und nehmen für die Börsenpreise Mittelwerte aber die Umlage aktuell.

    Ich betrachte es über die Jahre seit dem das „Paradoxon“ gilt das da lautet, „Je niedriger die Börsenpreise desto höher die Umlage.“
    Hier die Rechnung.
    In 2009 hatten wir einen Börsenpreis von 6,83 Cent
    In 2014 hatten wir nur noch 2,01 Cent, eine Differenz von 4,82 Cent, die seit 2010 in der Umlage enthalten sind.
    Ziehen sie diese mal von den 6,24 Cent ab dann bleiben noch 1,42 Cent.

    Nicht vergessen das EEG Konto wo das so ermittelt wird gilt erst seit 2010

    MfG

  115. Mit der Windenergie in Kanada ist das so eine Sache, die man sich mal näher anschauen sollte.

  116. @Körner

    bitte mal eine Quelle nennen oder Zeitpunkt wo „Überschüsse an EE-Strom“ im Deutschen Stromnetz vorhanden sind und nicht vom Verbraucher (in D) auch nachbefragt wurde.

    http://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Dort Strom-Import/Export anklicken.

    Der Stromverbrauch in Deutschland liegt zwischen 50-80 GW.

    Die installierte PV-Leistung in Deutschland beträgt 40GWp und installierte Windleistung 40GWp und Kohlekraftwerke und AKWs laufen durch mit durchschnittlich 40 GW. Da haben Sie zusammen 120 GWp. Also 40-70 GWp Überkapazitäten, wenn PV und Wind auf 100% laufen. Wenn PV und Wind auf 0% laufen (Dunkelflaute) haben Sie hingegen 10-40 GW zu wenig, welche Sie durch Gas, zusätzliche, konventionelle Kraftwerke und Importe decken müssen.

    Das einfache 1x1 für Dummies. 😉

  117. PS

    Und man versucht sogut wie möglich Kohlekraftwerke abzuschalten, wenn mit Sonne und Wind zu rechnen ist, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht und die Überkapazitäten nicht größer als 15 GW ausfallen.

  118. @Diehl

    Richtig ist, wir hatten 2009 einen Börsenpreis von 6,83 Cent das ergab eine Umlage von 1,2 Cent.
    In 2014 hatten wir einen Börsenpreis von 2,01 Cent.

    6,83 Cent sind der Verkaufserlös für EE-Strom 2009 ohne Börse Herr Diehl!

    2,01 Cent sind der Verkaufserlös für EE-Strom 2014 mit Börse Herr Diehl!

    Der Börsenpreis lag zwischen 2009-2014 bei 4-5 Cent!

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/phelixchart8l39wqeuv6.png

    EE-Strom hat 2014 nur 2,01 Cent Erlös erzielt, also weitaus weniger als die ca. 4 Cent Börsenströmpreis, da EE-Strom Überschussstrom ist, der auf der Börse die Börsenstrompreise weit unter die üblichen 4 Cent drückt!

  119. @ Hans Diel: Angenommen EEG-Strom fällt nur zu Zeiten mit negativen Strompreis an. Es fallen also Kosten an um den Strom zu entsorgen. Wäre es nicht das natürlichste in der Welt, wenn die EEG-Umlage diese Entsorgungskosten mit enthalten müsste. Genau das ist es was das jetzt System abbildet. EEG-Strom ist nicht nur in der Erzeugung teuer als normaler Strom, er ist auch weniger wert weil er zu Zeiten anfällt in denen Strom weniger wert ist, bis hin zu negativen Preisen. Das System, dass wir jetzt haben, trägt dieser Tatsache Rechnung.

  120. @ Körner

    Sie brauchen mir nicht zu antworten, ich werde mich nicht mit Ihnen unterhalten, schon gar nicht auf solche völlig sinnbefreite Kommentare wie #113 eingehen.

  121. Michael Krüger sagt
    6,83 Cent sind der Verkaufserlös für EE-Strom 2009 ohne Börse Herr Diehl!
    2,01 Cent sind der Verkaufserlös für EE-Strom 2014 mit Börse Herr Diehl!
    Der Börsenpreis lag zwischen 2009-2014 bei 4-5 Cent!

    @Herr

    Krüger
    Und was ändert das am „Wert“ des EE Stromes, im Verhältnis zu den EE Vergütungen, was schließlich die Umlage ergibt.????

    MfG

  122. Diehl und Körner,geht es hier um Buchhalterei ?

    Auf Agora Energiewende werden die Fakten tagesaktuell veröffentlicht. In Michael Krügers Link ist alles zu sehen, wenn man will in beliebigen Zeitfenstern. Er hat Recht, ohne Einschränkung. Fotovoltaik bringt von März bis Oktober im Durchschnitt 4 Stunden am Tag etwas nennenswertes und kalkulierbares. Wind, das himmlische Kind weht wann er will, weitgehend umkalkulierbar selbst auf Viertelstundenskalen unverlässlich zwischen fast null und hundert.
    Sofern man eine verlässliche Versorgung möchte oder braucht -- man muss das nicht haben, schließlich hat die Menschheit seit Jahrtausende ohne Elektrizität gelebt- müssen die Fluktuationen ausgeregelt werden. Ausregeln bedeutet es muss Kraftwerkskapazität vorgehalten werden. Der Kraftwerkspark entsteht damit zwingend nahezu doppelt,neben erneuerbar zB. fossil und oder nuklear, als Speicher, als Generator im Keller oder auf dem Firmengelände. Zusammen mit komplexer Leitungs- und Regelungstechnik kostet das extrem viel Ressourcen. Irgendwann kommt der Punkt wo man sich dann entscheiden muss ob sich das alles lohnt oder vernünftig ist, ob man für sehr viel Investition unsinnig wenig bekommt. Nur darüber lässt sich noch streiten: wann ist der Punkt erreicht ab dem die Kosten das Projekt killen. Aus heutiger Sicht ist diese Art Energiewende mit der heute verfügbaren Technik nicht leistbar, eine Fehlinvestition und deshalb als gescheitert zu bezeichnen.
    Es mag die Idealisten schmerzen, aber wer die Kohle ausmustern will wird sich in weiten Teilen der Welt der Kernenergie stellen müssen. Der Trend zur Kernkraft ist momentan an internationalen Forschungs- und Finanzierungsaktivitäten klar erkennbar, während sich über die notwendige Einschränkung der Kohlenverbrennung ein Konsens abzeichnet. Natürlich werden auch zukünftig erneuerbare Quellen in Anspruch genommen, aber sicher nur sofern sie wirtschaftlich attraktiv sind und nicht nur der Gesinnung dienen.

  123. @ Robert Michel, #119:

    EEG-Strom ist nicht nur in der Erzeugung teuer als normaler Strom, er ist auch weniger wert weil er zu Zeiten anfällt in denen Strom weniger wert ist, bis hin zu negativen Preisen.

    Das ist doch der springende Punkt an der Geschichte. Daher ist die Argumentation mit dem Börsenpreis völlig schwachsinnig.

    EE sind nicht gut, weil sie den Börsenstrompreis senken, sondern sie senken den Preis, weil sie ihre Leistung immer dann produzieren, wenn sie kein Mensch braucht. Wenn ich in Ihrem Garten ungefragt ein Loch grabe, ist Ihnen das eben weniger wert, als wenn Sie ein Loch brauchen und deshalb jemanden damit beauftragen.

    Relevant ist einzig, dass die EE zu höheren Kosten produzieren als Dampfkraftwerke (ansonsten könnte man die Subventionen auch knicken), die Dampfkraftwerke nicht ersetzen können, und dass die Dampfkraftwerke aufgrund der vorrangigen Einspeisung der EE ebenfalls zu höheren Kosten produzieren, was die sie unrentabel macht und/oder zusätzlich zu höheren Kosten für den Endverbraucher führt.

    Im Prinzip ein „No Brainer“. Ausser für die Angehörigen der Grünstrom-Sekte, die dann die Schuld den Versorgern geben, weil die nicht zaubern können.

  124. Robert Michel sagt #119
    @ Hans Diel: Angenommen EEG-Strom fällt nur zu Zeiten mit negativen Strompreis an. Es fallen also Kosten an um den Strom zu entsorgen. Wäre es nicht das natürlichste in der Welt, wenn die EEG-Umlage diese Entsorgungskosten mit enthalten müsste. Genau das ist es was das jetzt System abbildet. EEG-Strom ist nicht nur in der Erzeugung teuer als normaler Strom, er ist auch weniger wert weil er zu Zeiten anfällt in denen Strom weniger wert ist, bis hin zu negativen Preisen. Das System, dass wir jetzt haben, trägt dieser Tatsache Rechnung.

    @ Robert Michel
    Sonnenstrom kann schon mal keine negative Preise verursachen. Der fällt naturgemäß an wenn die Sonne am höchsten steht, und zu den Mittagsspitzen ist der Strom am teuersten.

    Das was Sie Entsorgungskosten nennen, sind für den Handel lukrative Geschäftsfelder.

    Was glauben Sie den warum EON und RWE die neuen Geschäfsmodelle, Handel, Netze und Vertrieb gegründet haben.

    Niedrige und negative Preise sind die Grundlage dafür. Leider auf Kosten der Umlage.

    MfG

  125. #116 Herr Michael Krüger,

    ich habe keinen Zeitpunkt gefunden wo „ #101 Überschüsse an EE-Strom“ im Netz sind die man ins Ausland verkauft kann.
    Am 23. August wurde eine Rekord Einspeisung von EEG-Strom verzeichnet, an diesem Tag in der Spitze 83,2% des deutschen Stromverbrauchs.

    Sie behauten ja das es Überschüsse an EE-Strom gibt, also der Verbrauch geringer ist als die EEG-Erzeugung.

    #101 „Ja und genau die Überschüsse an EE-Strom, bei Sonnenschein und Wind, die niemand braucht, drücken die Börsenpreise ins Niedrig-Niveau bis Negative“

    Das die Kraftwerksbetreiber ihre Kraftwerke weiterlaufen lassen und nicht ab regeln, nicht ab regeln können ist ja nicht die Baustelle der EEG-Jungs.

    Die Konventionellen Kraftwerke, bewirtschaften immer noch deren Eigentümer und wenn die nicht über aktuelle Gesetzeslage informiert sind ist das deren Problem (EEG-Netzvorrang…)

    Wie man auf die Idee kommen kann nur weil Strom ins Ausland verkauft wird ist ein Überschüsse an EE-Strom im Netz ist ja etwas abenteuerlich.
    Haben Sie noch nicht bemerkt das auch noch andere Kraftwerke ins Netz liefern und so ein Physikalischer Überschuss entsteht.
    Die EEG-Anlagen haben noch nie dem D Stromnetz eine Überschuss zur Verfügung gestellt.

    Gruß

  126. Klaus Körner sagt # 125
    Das die Kraftwerksbetreiber ihre Kraftwerke weiterlaufen lassen und nicht ab regeln, nicht ab regeln können ist ja nicht die Baustelle der EEG-Jungs

    @Klaus Körner
    Geht aber leider zu Lasten der EEG-Jungs, weil die dadurch entstehenden niedrigen Preise ab 2010 voll in die Umlage gehen. Geschäfte macht der Handel damit EON Neu lässt grüßen.

    Vom EON Management her gar nicht zu verurteilen. Die Vorausetzungen wurden ja geschaffen.
    Wenn ich bei EON was zu sagen hätte würde EON „Alt“ konventionell Überschuss produzieren, und EON „Neu“ mit den niedrigen Börsenpreisen den Handel betreiben.
    Schuld am Überschuss sind ohne hin die EE. seit dem die an die Börse verbannt worden sind.
    EON Alt würde dann zwar am Rande der roten Zahlen produzieren, das wäre aber ein Grund dafür
    mit Stilllegungs Drohungen, der Forderung nach einem Kapazitätsmarkt Nachdruck zu verleihen.
    Und schon wäre EON alt auch wieder lebensfähig.
    Mal sehen ob die Manager nicht ähnliche Ziele verfolgen. Wenn ich Aussagen höre wie zum Beispiel, die Feuerwehr wird ja auch für ihre Bereitschaft bezahlt, und nicht nur zum löschen,
    lässt sich da einiges von ableiten.
    MfG

  127. Eine einfache Frage an unsere EE-Fans.
    Wenn der Ausbau der EE so weiter geht, wird in absehbarer Zeit der Punkt erreicht……wo stundenweise sämtliche EE (Wasser, Biomasse, Sonne und Wind)…..mehr Zufallsstrom erzeugen, als Deutschland gerade verbraucht.
    Nehmen wir weiter an, das sämtlich fossilen Kraftwerke abgeschaltet sind……und das europäische Ausland diese Überschüsse auch nicht haben will………was schaltet ihr zuerst ab?

    H.E.

  128. @Heinz #127
    Was wollen diese EE-Fans schon abschalten wollen….das Hirn war schon von anfang an NICHT EINGESCHALTET

  129. @Hofi
    Ick bin neugierig wie sie antworten werden…….um dann weitere Schlüsse ziehen zu können.
    H.E.

  130. Michael Krüger sagt. # 118

    6,83 Cent sind der Verkaufserlös für EE-Strom 2009 ohne Börse Herr Diehl!

    2,01 Cent sind der Verkaufserlös für EE-Strom 2014 mit Börse Herr Diehl!

    @Herr Krüger
    An dieser Ihrer Aussage wird deutlich, dass Sie einmal mehr das System nicht verstanden haben.
    EE Strom wird schon immer, auch vor 2010 an der Börse gehandelt.
    Vor 2010 aber nur eine relativ geringe Menge, nämlich die Prognose Abweichungen für den Versorgern zwingend zugeteilten EE Strom.
    Wegen der 2009 geringen Menge war der Börsenpreis, sprich Erlös mit 6,83 Cent noch hoch, um dann als 2010 der gesamte EE Strom an die Börse kam, rapide auf 4,0 Cent abzufallen. In 2011 legte er wegen der AKW Abschaltungen noch mal kurz zu auf 4,1 Cent, um dann auf 2,01 Cent abzusinken.
    Genau das spiegelt sich in der ersten Grafik und dem Video vom Prof.

    MfG

  131. Herr Diehl, # 124

    „Was glauben Sie den warum EON und RWE die neuen Geschäfsmodelle, Handel, Netze und Vertrieb gegründet haben.“

    Ja… das ist wieder so eine Sache, die „man“ mal zur Kenntnis nehmen müßte, man nennt Sie „Unbundling“… und das hatte der Gesetzgeber den EVU (ab einer bestimmten Größe) vorgeschrieben.

    Der Vertrieb war und ist tiefrot, die Netze staatlich reguliert (Herr Eng, ist 2016 nicht wieder ein „Fotojahr“?) und das Volumen der „Commodities“ ist auch eher gering… bleiben also die Bereiche Service/Dienstleistungen, wo E.ON/RWE nichts können, was andere (Kleinere) nicht genauso gut oder sogar besser können) und das Abschöpfen von Subventionen (Climat & Renewables)

    @ Herr Körner
    Ich finde es schonziemlich abenteuerlich, eine nicht benötigte Produktion regelbaren Kraftwerken zuzurechnen und sämtliche erratische Erzeugung als Bedarf anzusehen. Über die technischen Rahmenbedingungen (Regelbarkeit von Großkraftwerken) wurde ja schon sehr viel geschrieben, dass sollte Ihnen klar sein. Wenn Sie nun ein gutes funktionierendes System (i.W. Kernenergie, Fossil) durch ein anderes System (EE) ersetzen möchten, sollte zunächst sichergestellt sein, dass das neue System (von dem Sie der Ansicht sind, dass dies das „bessere“ System ist), zumindest die Grundfunktionen des zu ersetzenden System erfüllt (Versorgungssicherheit). Wenn dies der Fall ist, ist es möglich, das „alte System“ abzuschalten -- wenn nicht, dann liegt dies nicht an den technischen Gegebenheiten des „alten Systems“, sondern an den Mängeln des „neuen System“. Wenn Wind- und Sonnenstrom derart plötzlich eintreten und wieder ausfallen und das (Ihrer Ansicht nach) abzulösende System gar nicht so flexibel ausregeln kann und deshalb parallel mitlaufen muss, damit das Netz nicht zusammenbricht (wenn die EE plötzlich wieder ihren Dienst versagen), muss man schon sehr fest im Öko-Glauben sein, um die Überproduktion in diesen Zeiten den konventionellen Erzeugern zuzurechnen.. Nicht von ungefähr exportieren wir vor allem dann Strom ins Ausland, wenn wir viel Wind im Netz haben. Einfache Logik: Schalten Sie alle Windmühlen und Solarpanels ab und nix passiert. Fossile Kraftwerke übernehmen die Versorgung. Schalten Sie jedoch die Fossilen bzw. Kernkraftwerke ab, ist es -- selbst bei Vervierfachung der installierten EE-Erzeugungsleistung -- ganz schnell dunkel und still im Land…. außer bei den „Experten“, denen die Physik zu hoch ist und die sich ihre Welt lieber mit Hexen- und Dämonengeschichten („Lobbyisten und Konzerne“) zu erklären suchen.

  132. @Körner

    ich habe keinen Zeitpunkt gefunden wo „ #101 Überschüsse an EE-Strom“ im Netz sind die man ins Ausland verkauft kann.

    Nein? Wie kommt das nur? Hier nur ein Beispiel vom 02.06.2015:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/strom0206201j0362mzyxw.jpg

    PV und Wind (zusammen ca. 80GWp installierte Anlagenleistung) liefert bei viel Sonne und Wind tagsüber am 02.06.2015 ca. 60GW Strom. Die konventionellen Kraftwerke haben ihre Leistung schon von 40GW auf 30 GW herunter gefahren. Der Stromverbrauch liegt bei 80 GW, etwas über 90GW werden aber produziert. So werden ca. 12GW ins Ausland abgeschoben/ exportiert. Die Österreicher und Schweizer haben davon ca. 6GW abgenommen und ihre Pumpspeicher billig gefüllt. Den Strom können sie später nach Deutschland den Ökostromkunden als teuren Ökostrom zurück verkaufen.

    Herr Körner, sie führen wie Herr Diehl die Öko-Dummies vor.

  133. @ Herr Diehl,

    auffälligerweise sind Ihre Beiträge mit weit über 15 „likes“ markiert aber lediglich zwei weitere Kommentatoren hier vertreten Ihre Auffassung… (Selbst)Bestätigung ist Ihnen sehr wichtig, nicht wahr -- (bei Ihrem letzten Post # 130 hinken Sie noch deutlich hinterher) 😉

  134. @Diehl

    Wegen der 2009 geringen Menge war der Börsenpreis, sprich Erlös mit 6,83 Cent noch hoch, um dann als 2010 der gesamte EE Strom an die Börse kam, rapide auf 4,0 Cent abzufallen. In 2011 legte er wegen der AKW Abschaltungen noch mal kurz zu auf 4,1 Cent, um dann auf 2,01 Cent abzusinken.
    Genau das spiegelt sich in der ersten Grafik und dem Video vom Prof.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eegdiehl3sjbnr0v5pg.jpg

    Herr Diehl, die Jahre 2001-2004 hatten Sie bei den EE auch einen Verkäufserlös bei 2 Cent, ohne Börse. 2009 war eine Ausnahme.

    Die Verkauferlöse richteten sich vor der Börsenpflicht der EE nach den Verkaufsbedingungen/ der Nachfrage und mit Beginn der Börsenpflicht der EE auch. Geringe Nachfrage und viel Strom in Netz führt zu geringen Preisen. Hohe Nachfrage und wenig Strom in Netz führt zu hohen Preisen. Das fällt von Jahr zu Jahr anders aus. Deshalb bilde ich Mittelwerte. Haben wir es jetzt?

  135. @Kaiser
    Naja, wenn man sonst nix auf der Pfanne hat, dann jubelt man halt seine Likes per betrügerischen Massnahmen hoch, die Tricks sind allgemein bekannt. Ich wäre dafür, diese Funktion wieder abzuschalten, macht eh keinen Sinn mehr.

    Und ja….für die E-Netzbetreiber ist 2016 das berühmt berüchtigte Fotojahr….nun muss man bloß noch die Bundesnetzagentur davon überzeugen, das die übersteigerten Investionen auch unbedingt nötig waren.
    2015 war übrigens das Fotojahr für meine Gasnetzkollegen……die ja auch vom Staat reguliert werden.

    Unbundling….da wirste eh nur auf taube Ohren stoßen bei den beiden Deliquenten, zwecklos damit etwas ausrichten zu wollen. Die Liberalisierung der Energiemärkte (seit knapp 17 Jahren) ist an den beiden immer noch spurlos vorbei gegangen.
    Tja……das eigentliche Grundproble der deutschen Energiewende ist für mich…..das sie sich extrem mit der Liberalisierung beißt und diese konterkariert……egal welche Massnahmen sich unsere Regierungszwerge auch noch in Zukunft aus den sozialstischen Fingern saugen werden, es wird an dieser Tatsache nix ändern.

    MfG
    H.E.

  136. @ D Kaiser #131

    Einfache Logik: Schalten Sie alle Windmühlen und Solarpanels ab und nix passiert. Fossile Kraftwerke übernehmen die Versorgung. Schalten Sie jedoch die Fossilen bzw. Kernkraftwerke ab, ist es — selbst bei Vervierfachung der installierten EE-Erzeugungsleistung — ganz schnell dunkel und still im Land

    Ich vergleiche das System Konventionelle/NIE gern mit folgendem Bild:

    Der konventionelle Kraftwerkspark ist darin ein Baum, ein großer, starker Baum. Von mir aus eine deutsche Eiche. Jetzt kommen die NIE dazu und legen sich als Efeu erst um den unteren Stamm. Er wächst und gedeiht. Es ist aber keine Symbiose zu beider Vorteil. Es entspricht eher dem Verhältnis Parasit/Wirt. Der Efeu wächst auf Kosten des Baumes. Der Baum jedoch wird mehr und mehr geschwächt. Wächst der Parasit immer weiter folgt unweigerlich der Tod des Wirtes. Und dann auch der Tod des Parasiten. Der Wirt braucht den Parasiten nicht. Der Parasit aber den Wirt.

    @ Diehl (egal welcher Beitrag)
    Haben Sie sich schon mal gefragt, warum ein Produkt, welches für den Endkunden keinen oder nur einen geringen Nutzen und somit keinen Wert hat, keinen „vernünftigen“ Preis am Markt erzielt?

  137. Michael Krüger sagt # 134

    Die Verkauferlöse richteten sich vor der Börsenpflicht der EE nach den Verkaufsbedingungen/ der Nachfrage und mit Beginn der Börsenpflicht der EE auch. Geringe Nachfrage und viel Strom in Netz führt zu geringen Preisen. Hohe Nachfrage und wenig Strom in Ne

    @ Nein Herr Krüger wir haben es noch nicht.
    Wenn Sie für die Verkaufserlöse einen Mittelwert bilden müssen Sie das auch für die Umlage machen.

    Ändert aber alles nichts daran, dass wir 2009 einen Verkaufserlös, sprich Börsenpreis von 6,83 Cent hatten, der auf Grund der Tatsache, dass die EE an die Börse verbannt wurden, dort für Überschuss sorgen, und in Folge dessen die Verkaufserlöse auf 2,01 Cent gesunken sind.
    Und weil ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise ( Erlöse für EE ) desto höher die Umlage, ist diese so gewaltig nach oben gesprungen. Das ist dokumentiert sowohl auf der Grafik als auch auf dem Video vom Prof.

    Da können Sie noch so viel schreiben daran ändern Sie nichts

    MfG

  138. D. Kaiser sagt.

    @ Herr Diehl,

    auffälligerweise sind Ihre Beiträge mit weit über 15 „likes“ markiert aber lediglich zwei weitere Kommentatoren hier vertreten Ihre Auffas

    sung… (Selbst)Bestätigung ist Ihnen sehr wichtig, nicht wahr — (bei Ihrem letzten Post # 130 hinken Sie noch deutlich hinterher)

    @D.Kaiser
    Ob Sie es mir glauben oder nicht. Mir ist das erst seit einigen Tagen aufgefallen, dass es so was gibt. Ich versichere, dass ich damit nichts zu tun habe.
    Möglicherweise können da auch Mitleser anklicken, ich weiß es nicht, ist mir auch egal.

    Die können meinetwegen gelöscht werden, wenn es stört, meine Beiträge leiden darunter nicht.

    MfG

  139. @ Anhalter #136

    Efeu ist kein Parasit. Er ernährt sich nicht vom Baum. Er benutzt den Baum aber, um an ihm hoch zu klettern. Ohne den Baum käme er also gar nicht in die Höhe und damit ans Licht.
    Beim Hochklettern umschlingt der Efeu den Baum zunehmend mehr und enger und erwürgt ihn schließlich.
    So gesehen ist der Vergleich Baum = bedarfsgerechte Stromerzeugung vs. Efeu = NIE sogar eine besonders zutreffende Metapher.

  140. @Diehle vorm Kopp #138

    meine Beiträge leiden darunter nicht.

    Stimmt, die kann man auch mit „likes“ nicht verbessern, sie sind und bleiben grenzwertig am untersten Limit.

  141. @ Karsten Simon

    Danke für die Richtigstellung. Bin halt kein Botaniker. Ein Landschatsgärtner hatte mir gegenüber Efeu als „Baumtod“ bezeichnet. Hab ich wohl falsch interpretiert.
    Letztlich egal, wenn es auf das gleiche hinausläuft.

  142. Heinz Eng sagt # 127
    Nehmen wir weiter an, das sämtlich fossilen Kraftwerke abgeschaltet sind……und das europäische Ausland diese Überschüsse auch nicht haben will………was schaltet ihr zuerst ab?

    @Herr Eng
    Da Ihr Szenario ja auf Annahmen basiert, erlauben wir uns das Gleiche, und nehmen an, dass das Ausland den Strom doch haben will, und schon ist das Problem gelöst.

    MfG

  143. @Diehl…
    was is, wenn das Ausland..weil gleichgeschAltet mit DE….unseren Windstrom nicht mehr aufnehmen kann?

    H.E.

  144. @Diehl
    Es ist die deutsche Energiewende…..warum soll das Ausland überhaupt..unsere Überschüsse aufkaufen?
    H.E.

  145. Hallo Peter, (Vorsicht OT)

    der Sloterdijk ist gerade in aller Munde, ich meine sein Cicero-Interview. Vielleicht hast Du dir den Cicero nicht gekauft, deshalb möchte ich dich auf eine Passage im Text aufmerksam machen, die viel mit der Thematik deiner Texte zu tun hat (S. 20):

    „Kein Mensch erfasst ohne längere Einübung den Unterschied zwischen einer Gefahr und einem Risiko. Auf Umgang mit Gefahren sind wir durch die große Stressreaktion vorprogrammiert, sie erlaubt uns die Wahl zwischen Flucht und Gegenangriff. Zu Risiken hingegen haben wir kein primäres Verhältnis. Unter Risiko versteht man eine mathematisch beschreibbare Wahrscheinlichkeit des Scheiterns. Im Risiko-Denken wird der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses ein Zahlenwert zugeordnet. Es gehört zur Antiquiertheit des Menschen, dass wir so gut wie immer dazu neigen, abstrakte Aussagen über Risiken in die dramatische Sprache der Gefahr zu übersetzen.“

    Im Interview geht es natürlich nicht um Technik, aber ich finde es ist übertragbar dahin.

  146. @Diehl…
    was is, wenn das Ausland..weil gleichgeschAltet mit DE….unseren Windstrom nicht mehr aufnehmen kann?

    @Herr Eng
    Gegenfrage, was ist wenn bis dahin eine Lösung gefunden ist??

  147. Diehl,

    machen Sie doch einfach mal den Selbstversuch: gehen Sie ein Jahr lang immer nur genau dann in’s Internet, wenn die Solaranlage auf Ihrem Balkon Strom erzeugt. Nein, Sie müssen nicht den PC direkt an der PV betreiben -- der WLAN-Router tut’s auch. Und wenn Sie das ein Jahr durchgehalten haben, überlegen Sie sich, ob das die Art und Weise ist, wie ein entwickeltes Industrieland auf Dauer funktionieren kann.

    Ist doch ein schöner guter Vorsatz für 2016!

  148. @Archophob #147
    Guter Vorschlge, dann bleibt uns die Diehle Stunden am Tag und Abend erspart 😀

  149. Guter Vorschlge, dann bleibt uns die Diehle Stunden am Tag und Abend erspart

    Das kann hart werden, vor allem in langen Winternächten. Ich habe eine Namen dafür. Die Diehlstunde.

  150. Und ich habe es Herrn Diehl schon mal erklärt. Die Bundesregierung setzt bei der Energiewende auf Einsparung, sein PV-Strom produziert aber Mittags, bei Sonnenschein viel zu viel Strom, den keiner in Deutschland braucht, zumal, wenn man auf Stromeinsparung setzt.

  151. PS

    Wir verbrauchen aktuell bis 80 GW Strom, tagsüber. Der Verbrauch soll auf 40 GW gesenkt werden. Wir haben aber jetzt schon 40 GWp installierte PV und 40 GWp installierte Windleistung. 80 GWp zusammen. Ja wohin nur damit in Zukunft, wenn PV und Wind weiter ausgebaut werden?

  152. #151
    “ die Bundesregierung setzt auf Einsparung“ .. Welche Regierung, haben wir eine? Tun wir mal so.
    Also die sogenannte Bundesregierung ist im unergründlichen Grünschlamm der Gehirne auf „Einsparung“ gestoßen, was für Politiker im Klarwort Verschwendung heißt.
    Denn tatsächlich werden politische Weichen zum Mehrverbrauch gestellt:

    -- ausgeprägter Trend bei Wärmeerzeugungsanlagen zu Wärmepumpen und vielen weiteren elektrischen Verteilungs- und Regelkomponenten

    -- politische Miikrocephaliden, mit dickem Bauch + kleinem Kopf, möchten die Elektromobilität subventionieren. Ich dachte immer da braucht man Strom für.

    -- Industrie 4.0 geht das auch mit Tretkurbelantrieben?

    -- Gebäudeautomation ?

    -- öffentlicher Nahverkehr, auch so ein Subventionsmoloch ohne Sinn. Vermutlich ist da an Bioantrieb mit Brauereigäulen gedacht. Finden wir doch gut und schicken unsere Ingenieure zur Nachschulung zu den Mennoniten und Amish nach Iowa,USA. Die bauen die besten Kutschen, ehrlich.

    Regierung und Sachverstand? Ich schütt mich aus!
    Grüße

  153. Michael Krüger sagt # 150

    Und ich habe es Herrn Diehl schon mal erklärt. Die Bundesregierung setzt bei der Energiewende auf Einsparung, sein PV-Strom produziert aber Mittags, bei Sonnenschein viel zu viel Strom, den keiner in Deutschland braucht, zumal, wenn man auf Stromeinsparung setzt..

    @Herr Krüger
    Haben Sie eine Quelle wo man erkennen kann, dass um die Mittagszeit mehr PV Strom im Netz ist als benötigt wir.

  154. @Diehl

    Na klar und auch schon gezeigt.

    Nur ein Beispiel vom 02.06.2015:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/strom0206201j0362mzyxw.jpg

    PV und Wind (zusammen ca. 80GWp installierte Anlagenleistung) liefert bei viel Sonne und Wind tagsüber am 02.06.2015 ca. 60GW Strom. Die konventionellen Kraftwerke haben ihre Leistung schon von 40GW auf 30 GW herunter gefahren. Der Stromverbrauch liegt bei 80 GW, etwas über 90GW werden aber produziert. So werden ca. 12GW ins Ausland abgeschoben/ exportiert. Die Österreicher und Schweizer haben davon ca. 6GW abgenommen und ihre Pumpspeicher billig gefüllt. Den Strom können sie später nach Deutschland den Ökostromkunden als teuren Ökostrom zurück verkaufen.

    Also Mittags am 02.06.2015 hatten wir fast 60 GW aus PV und Windstrom. Wenn in Zukunft der Strombedarf halbiert werden soll, brauchen wir aber nur 40 GW und keine 80 GW. Wohin dann mit den Überschüssen?

  155. Michael Krüger # 154

    Zur Erinnerung, ich produziere ausschließlich PV Strom, wo war der an diesem Tag zu viel möchte ich wissen.????

  156. @Diehl

    Aktuell haben Sie 40GWp installierte Solarleistung in Deutschland. Die haben zu Spitzenzeiten an Sommertagen 2015 knapp 30GW produziert. Der Stromverbrauch an Sommertagen liegt derzeit zwischen 55-80 GW. In Zukunft, bei Einsparung um 50% also nur bei 22,5-40 GW. Bei einen Sommertag mit 22,5 GW Bedarf haben Sie also schon bei 30GW PV-Strom 7,5 GW zu viel.

    Können Sie alles beim AGORAMETER ablesen.

  157. Michael Krüger #156

    Sie diskutieren auf der Basis, was wäre wenn, berücksichtigen aber nur die Ihnen genehme „Was wäre wenn Variante“

    Das mein PV Strom bis zum „wäre wenn“ Punkt auch schon wieder anders gehändelt werden „könnte“ passt wohl nicht ins Konzept.

    MfG

  158. @Diehl

    Nicht was wäre wenn, sondern das sind die Realitäten, 40GWp installierte PV-Leistung in Deutschland, die an Sommertagen voll rein hauen und am Abend voll verschwinden.

  159. @Michael Krüger

    Alles Reden bringt da nix. „Erneuerbare“ werden auf 300 GW hochgepusht, erzeugen NIE Überschüsse (und wenn reisst man sie uns aus der Hand) und liefern immer passenden Strom inklusive Grundlast.

    Selbst die Gebrüder Grimm hätten Skrupel gehabt, solche Märchen zu erzählen.

    Ich hoffe nur, das alle sich die Namen dieser Erfüllungsgehilfen merken, damit man nachher weiss, wessen Dummheit man den Untergang einer Industrienation zu verdanken hat.

  160. Hallo D Kaiser,

    #131 „Ich finde es schonziemlich abenteuerlich, eine nicht benötigte Produktion regelbaren Kraftwerken zuzurechnen und sämtliche erratische Erzeugung als Bedarf anzusehen.“

    Der Strombedarf ist die benötigte „Leistung“ und die muss immer großer sein als der Verbrauch.
    Herr Michael Krüger hat ja in #101 behauptet:

    „Ja und genau die Überschüsse an EE-Strom, bei Sonnenschein und Wind, die niemand braucht“

    Bei meiner mathematischen Denkweise kann Herr Michael Krüger nicht mit dem Taschenrechner umgehen.
    Die EEG-Strommenge haben die Verbraucher zu jedem Zeitpunkt in Deutschland gebraucht, verbraucht.

    Das den Konventionellen Kraftwerken die Mitspieler (EEG) ein Dorn im Auge ist, ist ja auch klar.
    Gesetzlich ist nun mal die vorrangige Verwendung des entstehenden EEG-Stroms festgeschrieben das haben die 4 Großen irgendwie verschlafen.

    +++++++++++++

    Hallo Archophob,

    #147 „machen Sie doch einfach mal den Selbstversuch: gehen Sie ein Jahr lang immer nur genau dann in’s Internet, wenn die Solaranlage auf Ihrem Balkon Strom erzeugt. Nein, Sie müssen nicht den PC direkt an der PV betreiben — der WLAN-Router tut’s auch.“

    Da machen wir doch mal den Versuch ob das kostengünstiger geht als mit Netzstrom.
    WLAN-Router- FrixBox = 13W Verbrauch (12V DC-Anschluss)
    PC / Laptop = 17W verbrauch (19V DC-Anschluss)
    Die Teile sollen ja auch in der Nacht laufen, sonst kommt ja Herr Eng wieder mit der Aussage das in der Nacht die Lichter ausgehen bei z.B. PV, somit nehmen wir mal den schlimmsten 24h betrieb an.
    (17W+13W) * 24h * 356 Tage = 263kWh/a
    Das kostet mich in den nächsten 10 Jahren * 263kWh/a * 0,32 €/kWh = 842 €

    Was kostet mich eine Stromversorgung z.B. mit PV in den nächsten 10 Jahren.
    2 Module mit je 250Wp (ca. 150€/Stück) = 300 Euro.
    Bleiakku 12V 50Ah = ca. 107€ (Haltbarkeit über 10 Jahre)
    Laderegler, Kabel, Spannungswandler 12V auf 19V usw. = ca. 100 €
    Macht für alles zusammen ca. 507 €

    Bei Jährchen Stromkosten von 84,2 € ist das in 6 Jahren durch und im Jahr 7, 8 ,9 und 10 Jahr bekomme ich für den Strom kein Rechnung.

    Wenn man möchte kann man auch in den Sommermonaten andere Verbraucher bedienen, da verkürzt sich der Kapitalrückfluss nochmal.
    Auch sind einzelne PV-Module zwischen 50€ und 100€ zu bekommen wenn man sich etwas umschaut.
    Zinsen kann man vernachlässigen man bekommt ja kein Inflations- und Steuer-bereinigt.
    Schuldzinsen spielen auch keine entscheidender Rolle, da die Jährlichen Strompreissteigerungen in der gleichen Größenordnung ist.

    +++++++++++++++

    #147 „Und wenn Sie das ein Jahr durchgehalten haben, überlegen Sie sich, ob das die Art und Weise ist, wie ein entwickeltes Industrieland auf Dauer funktionieren kann.“

    Ach Ja Herr Archophob,

    ich finde es doch sehr abenteuerlich wenn Leute (#147) der Meinung sind das sich ein Industrieland nur auf einen „Energieträger“ verlässt, das kann vielleicht der einzelne aber kein Industrieland.
    Da kommt immer ein Energiemix zum Einsatz auch bei den Ländern die nur auf konventionelle und oder Atomare Stromherstellung setzen.
    Weshalb soll den z.B. nur PV das erledigen, bitte mal den Gedankenhorizont erweitern.

    Gruß

  161. @Körner

    Die EEG-Strommenge haben die Verbraucher zu jedem Zeitpunkt in Deutschland gebraucht, verbraucht.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/strom0206201j0362mzyxw.jpg

    Deshalb hat Deutschland ja auch hier 12GW ins Ausland exportiert. 😉

    Ah ne, dass war nur konventioneller Strom der exportiert wurde. 😉

  162. PS

    Und negative Börsenstrompreise verursachen natürlich auch Überschüsse an konventionellen Strom, den man ins Ausland abstoßen muss. Nicht wahr Herr Körner. 😉

    Und Herr Diehl hat uns doch gerade erklärt, dass die Strompreise mit der Börsenpflicht für EE ab 2010 in den Keller fallen. 😉

  163. @Körner,

    Da machen wir doch mal den Versuch ob das kostengünstiger geht als mit Netzstrom.
    WLAN-Router- FrixBox = 13W Verbrauch (12V DC-Anschluss)
    PC / Laptop = 17W verbrauch (19V DC-Anschluss)
    Die Teile sollen ja auch in der Nacht laufen, sonst kommt ja Herr Eng wieder mit der Aussage das in der Nacht die Lichter ausgehen bei z.B. PV, somit nehmen wir mal den schlimmsten 24h betrieb an.
    (17W+13W) * 24h * 356 Tage = 263kWh/a
    Das kostet mich in den nächsten 10 Jahren * 263kWh/a * 0,32 €/kWh = 842 €

    Was kostet mich eine Stromversorgung z.B. mit PV in den nächsten 10 Jahren.
    2 Module mit je 250Wp (ca. 150€/Stück) = 300 Euro.
    Bleiakku 12V 50Ah = ca. 107€ (Haltbarkeit über 10 Jahre)
    Laderegler, Kabel, Spannungswandler 12V auf 19V usw. = ca. 100 €
    Macht für alles zusammen ca. 507 €

    Nehmen Sie einen 24V Akku, dann ist die Umwandlung für Ihren 19V Laptop günstiger. Lassen Sie bei den PV-Modulen den serienmäßigen Wechselrichter für die Einspeisung in’s 50HZ-Netz weg und speisen Sie allen PV-Strom, den Sie nicht sofort verbrauchen, in den Akku. Im Sommer haben Sie dann genug Ladung im Akku, um hier noch spät abends Unsinn zu posten, aber im Dezember/Januar beginnt je nach Wetterlage die „Fastenzeit“.

    Mal davon abgesehen, daß Herr Diehl, dem ich diesen Vorschlag gemacht hatte, an seiner Solaranlage eben bislang keinen Akku angeschlossen hat!

  164. @Rudi
    Schalt die „Like“-Funktion bitte wieder ab…….die bringt nix mehr, seit dem das letzte Körnchen herausgefunden hat…..wie man effektiv bescheißen kann.

    @Körnchen und alte Diehle
    Sorry, so viel Schwachsinn in so wenig Text…..hab ick selten gelesen.
    Habt ihr sonst nix zu tun, oder isses euer Job, Schwachsinn zu verbreiten?
    Physik……schon mal was davon gehört oder seid ihr auch sonst intellektuell hinter der Spur?

    Und Tschüß ihr Pfeiffen……sagt…
    Onkel Heinz

  165. @Klaus Körner: Die Kosten lassen schon ordentlich drücken, wenn man keine Steuern und Abgaben einkalkulieren muss, wie das bei Netzstrom der Fall wäre. Damit das ein Fairer Vergleich wird, müsste man die staatlichen Belastungen, die auf dem Netzstrom lasten, wieder heraus rechnen.

  166. Herr Eng # 164

    Sie sind doch mit Admin, oder Hilfs Admin. Können Sie denn nicht mal feststellen wo bei mir die vielen „likes“ herkommen.

    Das wird mir ja richtig peinlich hier. Habe Ihnen gerade auch mal einen angeklickt damit Sie nicht ganz so einsam bleiben.

    MfG

  167. Lieber Herr Körner, Ihren Beitrag #160 habe ich mit großem Interesse gelesen, insbesondere im Hinblick auf eine kostengünstige Stromversorgung meines Notebooks und WLAN-Routers.

    Grundsätzlich werden wir beide uns wohl schwerlich von teilsachfremden Kommentaren wie etwa #163 bei unserer Entscheidung beeinflussen lassen -- wir treffen diese vielmehr wohlüberlegt und in gefestigter Eigenverantwortung. Darüber hinaus sollte man ohnehin jede Gelegenheit wahrnehmen, all den Gaunern von Stromerzeugern, Netzbetreibern und Steuerschröpfern ein Schnippchen zu schlagen.

    Bevor wir uns allerdings bei der solaren Stromversorgung in finanziellen Fallstricken verfangen, schlage ich erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich der in Ihrem zunächst beeindruckenden Beispiel genannten Positionen vor:

    Da wir beide unser Notebook schwerlich als 24/7 -- Server nutzen, hielte ich eine maximale Betriebsdauer von 8/7 für praxisnah und angemessen -- natürlich zu jeder Tages- oder Jahreszeit. Den Posten ‚Netzstromkosten‘ müssen wir daher durch drei teilen…abgerundet also 280.- € in 10 Jahren. Weil aber die PV-Module bestimmt 20 Jahre halten (hoffentlich), sollten wir gleich damit rechnen -- das wären dann 560.- €. ( wenn der Netzstrom wegen des zügigen Ausbaus grüner Energiequellen immer billiger wird, wären wir natürlich angeschmiert -- aber wer rechnet denn d a m i t ..).

    Bei der solaren Seite müssen wir für unsere Berechnung selbstverständlich von einer Exklusivversorgung ausgehen, anderenfalls wir ja überhaupt keine belastbaren Parameter mehr hätten für den Kostenvergleich. Dies wiederum bedeutet, dass wir eine vernünftige Reserve vorhalten müssen, ich schlüge da im Hinblick auf seriöse Statistikdaten mindestens 14 Tage vor. Unter den in Ihrem Beispiel genannten Umständen gibt uns die 50Ah-Batterie nur zwei, wir brauchen also sieben davon. Bei einer in ständigem Gebrauch durchschnittlichen Lebensdauer von 6 Jahren sind das in 20 Jahren dann 28 Stück.

    Da jetzt nicht nur eine, sondern sieben Batterien gleichzeitig geladen werden müssen, brauchen wir notgedrungen mehr Module -- nicht sieben Mal, aber bestimmt drei Mal so viele. Ohne SchnickSchnack stehen daher auf der solaren Seite 3 x 300 sowie 28 x 100, also gesamt 3.700.-€…..gegenüber 560.-€ Netzstromkosten…für 20 Jahre.

    Irgendwie…irgendwie scheinen jene Jungs recht zu haben, die behaupten, Batteriestrom sei sauteuer. Wenn ich außerdem bedenke, dass ich diese 3.700.€ ja sofort hinlegen müsste, während auf der anderen Seite (für die Netzstromversorgung) eine Quartalsvorauszahlung von schlaffen 7.-€ ansteht -- also dann…

    Sie haben, lieber Herr Körner. gewiss bemerkt, dass wir im Zuge unseres investigativen Vergleichs zwar einerseits die für uns beide persönlich relevanten Endkosten, andererseits jedoch die weithin bekannten Äpfel mit den gleichermaßen berüchtigten Birnen einfach zusammengeworfen haben. Denn die 3.700.-€ sind ja auf der solaren Seite reine Stromgestehungskosten, während die Kosten für den Strom aus der Dose noch weitere kapitalistische Gaunerkomponenten enthalten -- wie Netzgebühren, Steuern, Umlagen usw, die noch dazu den Löwenanteil ausmachen.

    Fazit: Die Stromversorgung meiner Gerät’chen bleibt, wie sie ist -- leider sind diese faschistischen Großkapitalisten und staatlichen Straßenräuber anscheinend immer noch über sieben Mal billiger -- und solange Geld in unserem Leben eine Rolle spielt…

    Liebe Grüße

  168. @ Quentin, #145:

    Im Interview geht es natürlich nicht um Technik, aber ich finde es ist übertragbar dahin.

    Absolut. Kluger Mann, dieser Sloterdijk. Spricht mir aus der Seele.

    Ich habe das Interview noch nicht gelesen, werde es aber nachholen. Danke für den Hinweis.

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