Der Energieexperte Jürgen Döschner vom WDR und das Märchen von den bösen „Energie-Dinosauriern“

16. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Politik, Windkraft

800px-Luftbild_Trianel_Kraftwerk_3Wer die Entwicklung auf dem Strommarkt seit längerem verfolgt, für den kam die heutige Meldung alles andere als unerwartet. Die durch die vorrangige Einspeisung sogenannter Erneuerbarer Energiequellen aus Wind und Sonne geschaffene Situation, dass konventionelle Kraftwerke immer seltener im Vollastbetrieb laufen, gepaart mit dem ebenfalls den „Erneuerbaren“ geschuldeten Verfall des Strompreises an der Börse, lässt die Erzeugung von Strom mit konventionellen Kraftwerken zunehmend unrentabel werden.

Und folgerichtig war heute aus Branchenkreise zu vernehmen, dass bis zu 20% der aktuellen Erzeugungskapazität vom Netz genommen werden soll. Schließlich kann es sich kein Betrieb auf Dauer leisten, ein Produkt herzustellen, wenn er dabei Geld drauflegt. Dass dadurch die Versorgungssicherheit im gerade im Winter an der Grenze operierenden Stromnetz in Deutschland ernsthaft in Gefahr gerät, ist nur die logische Konsequenz aus dieser Entwicklung.

Der WDR „Energieexperte“ weiß es besser
Aber halt, diese Sicht auf die Dinge ist natürlich vollkommen falsch. Lassen Sie sich einmal von Jürgen Döschner vom WDR erklären, wo der Hase so langläuft. Bei der Mitteilung der Stromerzeuger, dass sie demnächst unrentable Kraftwerke abschalten werden, handelt es sich nämlich um reine Angstpropaganda. Die „Dinosaurier“ hätten einfach selbst Panik, dass ihnen die astronomischen Gewinne wegbrechen.

Nicht zufällig werden aus den Vorstandsetagen von E.On, RWE und Co. jetzt Horrorszenarien über die massenhafte Abschaltung von Gas- und Kohlekraftwerken lanciert. In den Vorstandsetagen der Energie-Dinosaurier greift allmählich Panikstimmung um sich. Denn im Kampf um die Neuausrichtung der Energielandschaft holen die Erneuerbaren immer weiter auf.

Natürlich sind die „Erneuerbaren“ nämlich gar nicht das Problem, sondern Teil einer Lösung, welche die bösen Konzerne offenbar nach Kräften verhindern wollen.

Beispiel Solarenergie: Gerade zur Mittagszeit, wenn der Stromverbrauch besonders hoch ist und die Energiekonzerne früher ihr bestes Geld verdient haben, können Solaranlagen an manchen Tagen bereits Deutschland zu 100 Prozent mit Strom versorgen. Gas und Kohle kommen immer seltener zum Zuge. Außerdem sinken dank Wind- und Sonnenstrom die Börsenpreise, was die konventionellen Kraftwerke noch weniger rentabel macht.

(…) Die Sorgen von RWE, E.On und Co. um ihre Gewinne sind also berechtigt. Aber es sind nicht unsere Sorgen. Denn die Energieversorgung selbst ist deshalb längst nicht in Gefahr.

OK, hier und da gibt es vielleicht kleinere Speicherproblemchen, aber die lassen sich bestimmt schnell lösen. Und bis dahin verstaatlichen wir einfach die fossile Stromerzeugung.

Sicher, bis Speichertechnik und andere Technologien eine 100-prozentige Stromversorgung durch Erneuerbare ermöglichen, brauchen wir noch das eine oder andere Gas- und vielleicht auch Kohlekraftwerk. Doch deren Betrieb lässt sich ohne großen technischen und finanziellen Aufwand durchaus aufrechterhalten – notfalls in öffentlicher Hand. Dazu brauchen wir weder RWE noch E.On.

Und morgen kann unser „Energie-Ossi“ Heinz Eng bestimmt an dieser Stelle aus seiner Erfahrung berichten, wonach staatlich betriebene Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs IMMER besser ist.

Problem betrifft nicht nur die „bösen Großkonzerne“
Wobei, ist dem guten Herrn Döschner in seiner Funktion als „Energieexperte des WDR“ eigentlich nicht aufgefallen, dass viele Stromerzeuger sich schon lange in staatlicher Hand befinden, etwa bei diversen Stadtwerken? Und dass diese Erzeuger exakt die gleichen Probleme plagen, wie die von Herrn Döschner an den medialen Pranger gestellten „Energie-Dinosaurier“. Um das herauszufinden hätte er sich eigentlich nur  im eigenen Haus umhören müssen. Da war das alles nämlich seit spätestens Dezember 2012 bekannt.

Ebenfalls bekannt war das hier beschriebene Problem auch der Politik. Wespol zitiert in dem oben genannten Artikel etwa den NRW-Energieminister Garrelt Duin von der SPD:

„Von alleine kommt da nix. Man muss in der Tat Anreize geben. Dafür gibt es noch kein fertiges Konzept. Wir werden das mit der Bundesebene gemeinsam diskutieren müssen, wie ein solches Konzept aussehen kann.“

Und während die Politiker wohl immer noch „gemeinsam diskutieren“, werden von Seiten der Erzeuger demnächst Fakten in Form der Abschaltung von Kraftwerksleistung geschaffen. Es sei denn, und vieles Spricht zurzeit dafür, dass es darauf hinauslaufen wird, der Staat, in dem Fall vertreten durch die Bundesnetzagentur, untersagt den Betreibern die Stillegung von unrentablen Kraftwerken.

Neue Kostenlawine beim Strom zu erwarten
Dann allerdings müssten diese für den unrentablen Weiterbetrieb finanziell entschädigt werden. Diese Entschädigung wäre dann von den Netzbetreibern zu bezahlen, welche diese Kosten ihrerseits an die Endkundenkunden die Stromrechnung weiterleiten würden.

Damit kommt, neben der weiter steigenden EEG-Umlage, dem zwingend erforderlichen Netzausbau und dem Ausbau von ebenfalls zwingend notwendiger gigantischer Speicherkapazität als Ausgleich für die wetterabhängige Wind- und Sonnenstrom-Einspeisung, eine weitere Kostenlawine auf die Stromverbraucher zu.

Titelbild: Luftaufnahme des 2007 in Betrieb genommen Gaskraftwerkes Hamm. Das Kraftwerk wird als Gemeinschaftsprojekt von knapp 30 Teilhabern betrieben. Die meisten davon sind Stadtwerke. Dieses hochmoderne Kraftwerk wird nach Informationen von Westpol spätestens 2014 rote Zahlen schreiben. Bildquelle Wikipedia (von Thorsten Hübner (Hamm-Wiki (http://www.hamm1.de/)) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)

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94 Kommentare
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  1. @Rudi
    Danke für den klasse Artikel, hätte ick nich besser ausdrücken können.
    Da ick ja gerne in Bilder denke…..passt wohl nachfolgender Vergleich.

    Die Parasiten haben den Wirt inzwischen in die medizinische Notaufnahme getrieben……dort wurden dann schon einige Byepässe gelegt, damit die Schmarotzer auch noch im hintersten Winkel der letzten Arschfalte versorgt werden können.
    Nun aber……..da das Wirtstier selber im Sterben liegt, versucht man es jetzt mit einigen Tröpfen am Leben zu erhalten.

    Wer eine Energiewende GEGEN die Energieversorgerbranche durchdrücken will…….muss halt auch damit rechnen, dat die eines Tages winke-winke macht und den Laden hier dicht macht.
    Dann, liebe grüne Zecken, Flöhe und sonstige Blutsauger………gibbet auch für euer Zufallsstromerzeugnis keinen Abnehmer mehr.

    Rudi…..staatliche Versorgung ist……wenn de nach Feierabend in den Konsum gehst und dich nackte Regale angrinsen.
    Standartspruch einer ostdeutschen Verkäuferin…….-ham wa nich und kommt auch in den nächsten Tagen nich rein-.
    Es sei denn, man war Verwand mit der Dame oder konnte mit Westgeld locken.

    Tja liebe Leut, ick hab den Scheiß schon mal durch aber im Gegensatz zu den Konsum-verwöhnten Wessis kann ick persönlich schnell wieder auf „Mangelwirtschaft“ umstellen……..gelernt ist halt gelernt.
    Ihr werdet euch noch umgucken……nur dann ist es leider schon zu Spät.
    Onkel Heinz……………gewaltigen Vorrat an Kerzen aufgebaut.

  2. Ach übrigens, dat kleine zänkische Bergvolk im Tal der Ahnungslosen (alter Ossi-Witz) die Sachsen, ham zumindest einen kleinen Energiewende-Hemmschuh gesetzlich in trockene Tücher gegossen….

    1000 Meter Mindestabstand zur Bebauung

    Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und des Sächsischen Staatsministeriums des Innern haben den gemeinsamen „Erlass über Mindestabstände zwischen Wohnbebauung und Vorrang- und Eignungsgebieten zur Nutzung der Windenergie“ unterzeichnet. Kern der Regelung ist ein pauschalierter Mindestabstand von 1000 m zwischen Windkraftanlage und Wohnbebauung.

    Sven Morlok (FDP), Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Nicht nur die steigenden Stromkosten, auch der unkontrollierte Zubau von Windkraftanlagen ohne Rücksicht auf Sorgen der Anwohner und die Landschaft, gefährden die Akzeptanz der Energiewende. Der jetzige Erlass ist ein weiterer Schritt der Staatsregierung, um die Interessen von Bürgern und die Energiewende stärker miteinander in Einklang zu bringen.“

    Hihi…….da werden die Wind-Seelenverkäufer wieder im Dreieck springen……recht so…..oder aber noch viel zu wenig um dieser Mafia die Grenzen aufzuzeigen.

    Währenddessen aber, wissen viele Menschen in Deutschland nicht mehr, wie se noch den Strom bezahlen können….

    Teurer Ökostrom Energie und Armut

    Wem tun die steigenden Energiekosten besonders weh?

    Umso erstaunlicher ist die große Unwissenheit, die in Deutschland über den Zusammenhang von hohen Energiekosten und Armut herrscht. Anders als in Ländern wie Großbritannien oder Frankreich hat die Politik weder definiert, was sie unter Energiearmut versteht, noch lässt sie die sozialen Folgen der Energiewende genauer evaluieren. Man trete nur sehr zögerlich an das Thema heran, von offizieller Seite gebe es bislang keine Bestrebungen, sich ein klares Bild der Lage zu machen, bemängeln Forscher………………

    Um Licht ins Dunkel zu bringen, müssen erst einmal diejenigen identifiziert werden, denen steigende Energiekosten besonders weh tun. Das sind, anders als oft angenommen, nicht zwangsläufig die Empfänger von Arbeitslosengeld II. Wer mit Schulden- und Energieberatern spricht, erfährt: Ein erheblicher Teil ihrer Klientel sind Geringverdiener und Rentner.

    Gerade Menschen, die knapp über der Schwelle für den Bezug von Sozialtransfers liegen, hätten häufig damit zu kämpfen, jeden Monat ihre Energierechnung zu bezahlen……………….

    Tja, und da man ja im zunehmenden Maße immer mehr Menschen in den Billiglohn-Sektor der Leiharbeitsfirmen treibt…..nimmt die Anzahl der Geringverdiener immer weiter zu. Das aber, juckt doch unsere Beamtenlobby…..ähm, die Grünen nicht die Bohne…..wo doch auch die Beamtengehälter gegenüber den Normalverdiener überproportional steigen.

    Ja Leute……wir sind mitten drin……..im Energiewende-Klassenkampf……und der Verlierer steht auch schon fest, der kleene Mann uff de Straße, die kleene Rentnerin im vierten Stock über mir……..Alleinerziehende….Leiharbeiter……Mitarbeiter im Gaststättengewerbe, Handel, Reinigungsfirmen, Wachdienste und wie se noch alle heißen, die ihre Arbeitskraft für nen Appel und nen Ei verkaufen müssen.

    Und wat macht Mutti………schön den Kopp in den Sand stecken und sich auf ihre geilen Umfragewerte ausruhen.
    Dieses Jahr gehört se anständig abgewatscht……..nur eins müssen wir trotzdem verhindern…….das diese grünen Schmarotzer wieder an die Macht kommen.

    H.E.

  3. @Rudi
    Ähmm, Du darfst aber den Döschner nicht allzu gram sein, denn der kaut nur wieder, was andere an Lügen der Öffentlichkeit präsentieren.

    „Die Energiewende muss als Sündenbock für unverhältnismäßige Preissteigerungen herhalten“

    Claudia Kemfert: Die Energiewende muss als Sündenbock für unverhältnismäßige Preissteigerungen herhalten. Zwar lässt die weitere Förderung der erneuerbaren Energien die Umlage auf den Strompreis steigen, dennoch gibt es zahlreiche preissenkende Faktoren wie der gesunkene Börsen-, CO2- oder Kohlepreis. Wenn diese preissenkenden Faktoren auch beim Stromkunden ankommen würden, dürfte der Strompreis nicht so stark steigen oder könnte sogar sinken. ……………………….

    Die erneuerbaren Energien können schon heute komplett den Wegfall der Atomenergie kompensieren. Die eigentliche Energiewende beginnt jedoch erst nach dem Atomausstieg in zehn Jahren, denn dann geht es auch um den Kohleausstieg und den Zubau der erneuerbaren Energien auf über 80 Prozent der Energieversorgung. ….

    . Auch führen Strompreissteigerungen nicht in die kollektive Armut, da ein Durchschnittshaushalt nur 2,3 % seiner Ausgaben für Strom bezahlt………………

    -Leider reihen sich derzeit selbst einige Verbraucherschützer in die Reihe derjenigen ein, die die Energiewende allein für Preissteigerungen verantwortlich machen und einen Ausbaustopp der erneuerbaren Energien fordern. Somit machen sich derzeit nicht nur Teile der Politik, sondern auch Verbraucherschützer zu Handlangern der Energiewende-Verhinderer.

    Tja, wer so ne Professorin in einen Wirtschaftsinstitut hat……muss sich um die Medien nicht mehr sorgen.
    Blöd nur, dat die Dame vergisst, dat per EU-Gesetz die Liberalisierung der Energiemärkte durchgedrückt wurden und dummerweise den Forderungen der Energiewende komplett im Wege stehen.
    Die Energiewirtschaft ist bis heute damit beschäftigt die Zerbröselung der Strukturen zu realisieren (gewaltiger bürokratischer Aufwand)……dann auch noch zur selben Zeit die bescheuerte Energiewende verkraften und dat alles……….wo nicht die geringste Planungssicherheit besteht, weil der Gesetzgeber alle drei Tage ne neue blöde Idee hat.

    Jeder lügt jeden in die Tasche……bis wir eines schönen Tages ohne Hose da stehen.
    Onkel Heinz……je mehr ich drüber nachdenke, umso wütender werde ick

  4. Bei Frau Prof. Claudia Kemfert fiel mir gerade dieser lustige Kerl wieder ein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_as-Sahhaf

    Vielleicht ist Renewable Claudi bei Comical Ali in die Lhere gegangen?
    Sie ist ja viel herumgekommen. ^^

  5. @Falk
    Grins……dat wiederum erinnert mich an folgendes….:

    Zwar steckten insbesondere hinter der V1 (erster Marschflugkörper) und der V2 (erste Großrakete) zukunftsweisende Ideen, jedoch stand deren Entwicklung noch ganz am Anfang und somit waren sie für den militärischen Gebrauch ungeeignet. Die psychologischen Wirkungen -- gefördert durch NS-Propaganda waren enorm: In Deutschland wurde bei vielen Zivilisten und Soldaten der Glaube an einen möglichen Endsieg gestärkt. In England und Belgien – den Hauptzielen der V-Waffen – wurde die Bevölkerung im Glauben an die Notwendigkeit eines Sieges über das NS-Regime bestärkt.

    Auf heute bezogen, muss man natürlich umformulieren……..der unerschütterliche Glaube an die Energiewende-Superwaffe stärkt in der deutschen Bevölkerung den unbedingten Willen……..blind jedem zu folgen, der das Energiewende-Schlaraffenland verspricht, selbst wenn die Klippe nur noch einen halben Meter entfernt liegt.
    Kapitulation vor der Realität ist ausgeschlossen……….selbst wenn der Lauf schon am Kopf zu spüren ist.
    Propaganda……..hat deswegen so einen durchschlagenden Erfolg, weil wir Deutschen unbedingt daran glauben wollen, die besten Menschen der ganzen Welt sein zu müssen.

    Onkel Heinz…….Agitator der ersten Stunde…..ähm, Schulstunde

  6. Ähmm…….Propaganda…….da fällt mir gerade ein Spruch ein….

    „Gerade darin liegt die Kunst der Propaganda, dass sie, die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologischer richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse findet“

    Der Autor dieses Satzes ist………….ach, findet es einfach mal selber raus.

    Duck und janz schnell wegrenn……
    H.E.

  7. ähm….trau mich doch noch mal hier her……..denn ick hab wat für euch…

    § 1 EnSiG Sicherung der Energieversorgung

    (1) Um die Deckung des lebenswichtigen Bedarfs an Energie für den Fall zu sichern, daß die Energieversorgung unmittelbar gefährdet oder gestört und die Gefährdung oder Störung der Energieversorgung durch marktgerechte Maßnahmen nicht, nicht rechtzeitig oder nur mit unverhältnismäßigen Mitteln zu beheben ist, können durch Rechtsverordnung Vorschriften über

    1.die Produktion, den Transport, die Lagerung, die Verteilung, die Abgabe, den Bezug, die Verwendung sowie Höchstpreise von Erdöl und Erdölerzeugnissen, von sonstigen festen, flüssigen und gasförmigen Energieträgern, von elektrischer Energie und sonstigen Energien (Gütern),

    2.Buchführungs-, Nachweis- und Meldepflichten über die in Nummer 1 genannten wirtschaftlichen Vorgänge, über Mengen und Preise sowie über sonstige Marktverhältnisse bei diesen Gütern und

    3.die Herstellung, die Instandhaltung, die Abgabe, die Verbindung und die Verwendung von Produktionsmitteln der gewerblichen Wirtschaft, soweit diese Produktionsmittel der Versorgung mit elektrischer Energie und Erdgas dienen, sowie über Werkleistungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zur Instandhaltung, Instandsetzung, Herstellung und Veränderung von Bauwerken und technischen Anlagen, die der Versorgung mit elektrischer Energie und Erdgas dienen

    erlassen werden. Als lebenswichtig gilt auch der Bedarf zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben und internationaler Verpflichtungen.

    Ähm….kann man die Energiewende nicht auch als „Gefährdung der Energieversorgung“ auslegen?
    Wenn ja…..viel Spass….im Knast

    § 15 EnSiG Zuwiderhandlungen

    (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

    1.gegen eine auf Grund des § 1 oder des § 2 erlassene Rechtsverordnung oder gegen eine auf Grund einer solchen Rechtsverordnung ergangene vollziehbare Verfügung verstößt, soweit die Rechtsverordnung für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist,

    2.entgegen § 10 Abs. 1 eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt oder

    3.entgegen § 10 Abs. 2 Prüfungen, Besichtigungen, die Einsichtnahme in geschäftliche Unterlagen oder die Entnahme von Proben nicht duldet.

    (2) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro geahndet werden.

    (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

    1.eine in Absatz 1 Nr. 1 bezeichnete Zuwiderhandlung beharrlich wiederholt,

    2.durch eine in Absatz 1 Nr. 1 bezeichnete Zuwiderhandlung die Versorgung mit einem der in § 1 Abs. 1 Nr. 1 genannten Güter, sei es auch nur in einem örtlichen Bereich, schwer gefährdet oder

    3.bei Begehung einer in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Zuwiderhandlung eine außergewöhnliche Mangellage bei der Versorgung mit einem der in § 1 Abs. 1 Nr. 1 genannten Güter zur Erzielung von bedeutenden Vermögensvorteilen ausnutzt.

    Sorry Rudi…….heute scheinen wieder mal die Gäule mit mir durchzugehen…..meine Ommme scheint nur noch aus bunter Knete zu bestehen.

    Onkel Heinz…….jenseits von..(Afrika sowieso)….jut und böse

  8. Heinz,
    du hast die Reichsflugscheibe Haunebu vergessen 😉
    Ich habe mir auch überlegt, ich will den 10KW Bierkasten nicht mehr, ich nehme mal dann lieber das 1MW Handy 😉

  9. Heinz,

    der blonde Engel hat wieder zugeschlagen; billiger als gedacht…

    Tja, wer hätte das gedacht?

  10. Zettel:

    Die Hand am Regler (1) -- Der Strommarkt

    …..Bei einem Überangebot von EEG-vergütetem Strom kommt es zum Kampf der Systeme -- und aus Sicht des Produzenten passiert etwas historisch Unglaubliches: Die Planwirtschaft siegt. Der Netzbetreiber zahlt die volle Einspeisevergütung an den Produzenten und versucht dann, den nicht nachgefragten Strom an der Börse wie sauer Bier wieder loszuwerden -- bis hin zu negativen Preisen. Diesen Verlust gleichen die Netzbetreiber durch die EEG-Umlage wieder aus.

    Nun berufen sich die Befürworter auf den sogenannten merit order-Effekt, der dazu führt, dass die Börsenpreise durch das Überangebot an EEG-Strom ja auch wieder sinken und das Ganze schließlich (aufgerechnet auf die Umlage) ein Nullsummenspiel wäre.

    Dieses Argument stimmt aus mehreren Gründen nicht: Zum einen fängt der merit order-Effekt gerade bei einem großen Überangebot an EE-Strom den Verlust aus den Einspeisevergütungen nicht auf -- die Folge: die Umlage steigt überproportional an. Die regionale Ungleichverteilung der EE-Produktion verstärkt dieses Verhältnis noch, da ein Teil des produzierten EE-Strom mangels Leitungen nicht beim Verbraucher ankommt……

  11. @Rassbach
    Hihi…wo haste denn den Müll schon wieder ausgegraben?

    Das System wiegt weniger als 100 Gramm und seine Stromproduktion kann sich in der Region von 1-10 MW oder sogar mehr bewegen.

    Bäh, schon alleine die Kabelanschlüsse die man braucht um derartige Energiemengen abzuführen, gehen in die Kilogramm…..ick weiß jetzt nicht, ob ick lachen oder heulen soll bei derart Bullshit.
    Ick kenn die Dimension der Kabel……um 1 MW elektrisch abführen zu können….die zusammen (samt Isolierung) schon mal die Stärke eines Oberschenkels aufweisen können, nur mal so als optischen Hinweis.
    Ab in die Rundablage……
    H.E.

  12. @ 6

    das war bestimmt der klumpfüßige Josef (RMVP) – bekannt auch als Bock vom Babelsberg.

  13. Heinz,
    war nur ein VT Test 😉

    Ich nehme es halt als Laser und koche Eier 😉
    Oder mit irgendwas muß die Haunebu doch geflogen sein ? 😉
    Und schön locker bleiben, wenn, dann gibt es kaum noch Kabel oder Netze 😉

  14. @Carl
    Ihhgitt…….DIW…….die linksgrün gestrickte Werbeagentur für die Gesamtheit aller EE-Lobbyisten, da kann man auch gleich Herrn Asbeck zum Thema befragen.

    Europa benötige für die erneuerbaren Energien anspruchsvollere Ziele, „damit diese die historisch entstandene und politisch geförderte Vormachtstellung von Atomkraft und fossiler Energieerzeugung mittelfristig ablösen können“

    Heißt auf Altdeutsch……..funkionierende Strukturen zerstören um eigene Lobbyisten an die Fressnäpfe zu lassen.

    Bei der Solar- und Windenergie seien die Produktivitätsfortschritte in den vergangenen Jahren „bahnbrechend“ gewesen, erklärte Claudia Kemfert, Leiterin der DIW-Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt. Insbesondere bei der Photovoltaik seien die Kosten schon heute teilweise niedriger als von der EU für 2050 erwartet, betonte sie. Analysen des DIW belegten eine „starke Benachteiligung der erneuerbaren Energien“ in dem Grünbuch der Kommission für die Klima- und Energiepolitik bis 2030, betonte Kemfert.

    Ja Claudinchen……..selbst wenn de den Zufallsstrom-Müll zu Null ins Netz presst…….die noch zu bauenden Großspeicher werden uns ein Vermögen kosten.
    Anscheinend sitzen bei der EU noch einige Leute, die noch nicht komplett verblödet sind….und dat ärgert nun die Blondine bis aufs Messer.

    Und nun zum 1.286 mal……ein Windrädchen oder eine Solarzelle sind nur ein halbes Kraftwerk und die Energiewende hat noch nicht mal angefangen.
    Denn bisher ham wa nur sinnlos und planlos jede Menge Zufallsstromerzeuger in die Landschaft gepappt……und das dem blöden Volk als bahnbrechenden Erfolg der EE verkauft…..sonst nix……..is ja auch kein Wunder, denn die Dame hat mit Elektrotechnik eh nix am Hut.
    Wie mich das alles anödet,………………… glaubt mir keine Sau.
    H.E.

  15. #13

    Und schön locker bleiben, wenn, dann gibt es kaum noch Kabel oder Netze 😉

    Genau, das geht alles schnurlos à la Tesla oder so. Außerdem ist die Raumenergie ohnehin überall, also braucht man ja gar keine MW hie- und dahinzuschicken, sondern saugt den Segen im mW bis W-Bereich ab, wo man ihn gerade braucht.
    Der Wahnsinn hat Methode. :-))

  16. @2
    In Bayern ist unser PV-Lobbyist und Ministerpräsident Seehofer durch den Zubau von Windrädern mit 200m Höhe bei den Anwohnern unter Druck geraten. Und weil die Wahl bevorsteht muss er wohl die Beschwerden der Betroffenen ernst nehmen und hat deren Vorschlag für eine 10 H-Regelung (Abstand mus grösser sein als 10 * Windradhöhe , bei den neuen Anlagen also 2Km) übernommen . Zusammen mit Sachsen hat man das in den Bundesrat eingebracht. Die BWE Windkraftlobby schäumt weil sich damit angeblich keine neuen Vögelkiller zubauen lassen. Dabei ist immer noch Fläche vorhanden für die geplanten 1000 Maschinen die der BWE der Regierung als Ausbauziel aufgeschwatzt hat. Der BWE hat jetzt die diversen Hilfstruppen mobilisiert (Vom BUND bis zur SPD, die noch nicht merkt dass sie damit nochmals ein paar % verliert. Die Süddeutsche Zeitung, als des BWE Sprachorgan hat eine Kampagne eröffnet in der etwa alle 4 Tage immer einen ähnlich klingenden Beitrag kommt, mit dem Tenor „Seehofer blockiert die unbedingt notwendige Windkaft und sabotiert damit die Energiewende! Dabei ist doch Seehofer gerade derjenige der aus Angst vor den Medien jede der Energie-Schnappsideen der SZ betreibt, von Solar (Bayern muss mittlerweile ca. 50% an Österreich und die Schweiz verschenken wegen fehlendem Netzausbau) bis zu Biogas und seinem Bayernplan (aussergewöhnlicher Einsatz zur Steigerung der bayersichen Exkrementalproduktion um damit ein KKW zu ersetzen ) . Mittlerweile hat sich der BEV mit dem Verband der Bauindustrie zusammengetan , der jetzt befürchtet dass er keine weiteren Betonfundamente zum Wohl der Energiewende in die Landschaft setzen darf .
    Dummerweise sind aber anscheinend die Mehrheit der Bevölkerung auch gegen die excessiven Windturbinen.

    Mal sehen wie sich das entwickelt, veilleicht kann man das ja der AfD für den Wahlkampf empfehlen. es dürfte jedenfalls bei uns besser ankommen als deren etwas missglückte Präsentation des Themas Energie.

  17. @Raimund
    Hihi….die Epoche stimmt schon mal……nur der Autor nicht

    Hitler: Mein Kampf. München 1939, Kapitel „Kriegspropaganda“, Band I, S. 193 ff.

    http://de.wikipedia.org/wiki/NS-Propaganda

    Ups….ich war nie hier…………

  18. @Heinz Eng #14
    Selbst mit Speichern sind die Erneuerbaren Energietechniken (Wind, Sonne) autark zu betreiben.
    Die Speicher müssen ja jede Millisekunde im launischen Erneuerbaren Energienetz ausgleichen und somit ständig auf Stand by einspeisen. Da ist nicht viel mit Speicherung. Kaum im Speicher schon wieder, als Ausgleichs-Energie-Masse, im Netz eingespeist. Die Speicher werden gar nicht so großartig zum Speichern kommen bei einen 100% Erneuerbaren Energieerzeugungssystem. Die Speicher werden so zu sagen zum Durchlaufposten für das schwankende Stromnetz auf Grund der launischen Natur

  19. @Heinz Eng #14
    Selbst mit Speichern sind die Erneuerbaren Energietechniken (Wind, Sonne) autark zu betreiben.
    Die Speicher müssen ja jede Millisekunde im launischen Erneuerbaren Energienetz ausgleichen und somit ständig auf Stand by einspeisen. Da ist nicht viel mit Speicherung. Kaum im Speicher schon wieder, als Ausgleichs-Energie-Masse, im Netz eingespeist. Die Speicher werden gar nicht so großartig zum Speichern kommen bei einen 100% Erneuerbaren Energieerzeugungssystem. Die Speicher werden so zu sagen zum Durchlaufposten für das schwankende Stromnetz auf Grund der launischen Natur. Naja, wer sich halt mit der Natur und der Physik anlegt, der sollte schon wissen, was er macht…EEG/Energiewende ist Wohlstandsvernichtung durch Unwirtschaftlichkeit!

  20. #2 noch zusätzlich:

    In Hamburg im Bezirk Bergedorf wurde gerade ein Bürgerbegehren gegen größere WKAs und für größere Abstände ausgezählt. Tja ca. 2/3 sind gegen höhere Windkraftanlagen (hier > 100 Meter)

    Soviel also zur Akzeptanz der Bevölkerung

    da steht etwas dazu
    http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article117971906/Buergerbegehren-Windkraft-Schon-27-000-stimmten-ab.html

  21. ach hier was ganz neues

    http://www.bergedorfer-zeitung.de/bergedorf/article118148344/Mehrheit-stimmt-gegen-Windkraft-Riesen.html

  22. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
    Überall, wo die grüne Ideologie plebiszitär zur Abstimmung steht, hat sie keine Mehrheit. Siehe Schwarzwald.

  23. Köcheln diese Fragen bis zur Bundestagswahl noch ausreichend hoch?

  24. Das entscheiden die Medien noch 😉

  25. zu #5,#6,#17

    Lieber Herr Eng,

    dass Sie sich kein ‚x‘ für ein ‚u‘ vormachen lassen, war von Beginn an klar -- schön, nicht den General, sondern denjenigen zu hören, der vor Ort für das Leben der Jungs verantwortlich ist.

    Die Quellen unseres konventionellen Wissens sind vielfältig -- und zahlreich. Es würde stets notwendig sein, sie mit dem intellektuellen Respekt zu betrachten, den sie jeweils verdienen -- aber…wer macht das schon.

    In jedem Fall bliebe es ein individueller Genuss -- selbst dann, wenn wir stattdessen nur Gefühle betrachten.

    Liebe Grüße

  26. #9. Carl M.

    der blonde Engel hat wieder zugeschlagen; billiger als gedacht…

    wenns die Claudi sagt, wird es wohl stimmen 😉

  27. #22. FK 9 Pilot

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
    Überall, wo die grüne Ideologie plebiszitär zur Abstimmung steht, hat sie keine Mehrheit. Siehe Schwarzwald.

    Und genau deshalb fürchten unsere Politdilettanten auch direkte Demokratie per Volksentscheid wie der Deiwel das Weihwasser 🙂

    karl.s

  28. @M.Sixt
    Naja……#5 und 6…….da hab ich mich einfach mal intuitiv treiben lassen und mich wild durchs Wikipedia geklickt……bis ich fast zufällig über den Propagandaspruch gestolpert bin………der mir einen intellektuellen Schlag verpasst hat, als ob ick mal eben inne Steckdose gefasst hätte.

    ….den Weg zum Herzen der breiten Masse finden………und genau dat läuft ja heute auch wieder…..nur das diesmal Mutter Natur der Liebesbringer des Pöbels sein muss und wir alle auch schön drauf reinfallen.

    Aus der Geschichte lernen…….heißt nämlich, sich auch mit dem finsteren Abschnitt der Deutschen intensiv zu beschäftigen, erst dannn begreift man im Ansatz, warum Millionen den Rattenfänger auf dem Leim gegangen sind….und im Anschluss, warum heute schon wieder alle Hurra schreien bei der „tollen“ Energiewende…….bis wir dann eines Tages vorm Wende-Stalingrad stehen……wenn ich es mir recht überlege…..sind wir bereit schon dort und nur noch die Propaganda lässt uns an den bahnbrechenden Erfolg der EE glauben.

    Warum zum Teufel muss sich jeder Blödsinn alle paar Generationen wiederholen?
    Ich begreifs einfach nicht…………………..
    H.E.

  29. „Dass dadurch die Versorgungssicherheit im gerade im Winter an der Grenze operierenden Stromnetz in Deutschland ernsthaft in Gefahr gerät, ist nur die logische Konsequenz aus dieser Entwicklung.“

    Vielleicht sollte man es darauf ankommen lassen, bis es zwangsläufig kracht. Entweder durch Stromausfall oder 40 cent /kWh.

    mfg

  30. @Hofmann #19

    Speicher und Schwankungen……deswegen denkt man ja über massereichen Schwungräder nach….die a bisserl die Turbine/Generator-Schwungmasse ersetzen sollen.
    Tja…und das zweite Standbein zur Stabilisierung des Wackelnetzes sind ja die Abschaltungen der Kunden per Smart-Grid gedacht…….aus einem robusten System will man mittels jeder Menge Elektronikfirlefanz ein hyperkomplexes Gebilde basteln……….filigran bis zur Schmerzgrenze……und dadurch in Zehnerpotenzen störanfälliger.

    Danke….wenn ick nur allein den Krempel in meiner Anlage über die Jahre betrachte……und wie schnell so-genannte Industrieelektronik die Hufe reißt……wird mir Angst und Bange.

    Die Energiewende wird zwangsläufig in einer Katastrophe enden.
    H.E.

  31. @Heinz Eng #30
    Hoppla, bei meinen Kommentar #19 ist mir in der ersten Zeile das „nicht“ verloren gegangen. Muss natürlich „nicht autark“ heißen.
    Kommt davon, wenn man zwischen dem Handelsblatt, EIKE und hier zwischen den Artikeln bzw. Kommentarbereichen hin und her springt…;)
    Jaja, der liebe Smart-Grid….es lebe die neue Mangelgesellschaft….Energieeinsparverordnung ist auch so ein neuer Ökologischer Sozialistischer Begriff.
    Dieses grünsozialistische Gedankengut will unseren hart erarbeitenden und über Jahrzehnte, aufgebauten Wohlstand (Gesellschaft) zurück in das Mangelzeitalter des Strom- und Energiefreien Mittelalter, per EEG-Gesetz und Energieeinsparverordnung, zwingen. Der ESM und die technikfeindlichen Bürokraten in der EU und Deutschland kommen noch oben drauf. Damit ja nichts schief geht, beim Weg zurück ins Mittelalter.

  32. #28. Heinz Eng

    Warum zum Teufel muss sich jeder Blödsinn alle paar Generationen wiederholen?

    Erklärungsversuch

    weil der Drang nach „Macht und Herrschen“ universell, defacto zeitlos ist. Das war schon vor tausenden von Jahren so und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich sehe auch nicht, dass sich da in nächster Zukunft irgend etwas ändern wird.

    karl. s

  33. @Karlchen

    Hmm…..drehen wir mal Dein Argument um……..weil es zu viele Menschen gibt, die beherrscht werden wollen?

    Kopfkratz…….
    H.E.

  34. Ok…..wieder mal zum eigentlichen Thema zurück…….

    Bei der Mitteilung der Stromerzeuger, dass sie demnächst unrentable Kraftwerke abschalten werden, handelt es sich nämlich um reine Angstpropaganda. Die “Dinosaurier” hätten einfach selbst Panik, dass ihnen die astronomischen Gewinne wegbrechen.

    In üblicher Propagandamanier wird ein selbstgeschaffenes Feindbild bekämpft, unter dem Jubel linksdrehender Ökokulturen…….nur leider, wie dat so is…wenn man gezwungen ist Propaganda zu schieben…..isses erstmal Bullshit.

    Kraftwerks-Projektliste vom Mai schon Makulatur

    Bei fast drei von vier Mitgliedern des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) habe sich die Wirtschaftlichkeit konventioneller Kraftwerke seit 2011 verschlechtert, erinnert VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck an eine interne Umfrage. Mehr als 50 % haben ihre Pläne für Kraftwerksneubauten zurückgestellt oder ganz aufgegeben. „Das zeigt eindeutig, dass die politisch gesetzten Rahmenbedingungen nicht stimmen“, so Reck weiter. Der VKU-Hauptgeschäftsführer befürchtet, dass bei unveränderten Bedingungen auf absehbare Zeit Probleme bei der Versorgungssicherheit auftreten – vor allem in Süddeutschland……………….

    Ich zitiere nochmal ganz l a n g s a m für Herrn Döschner…….k o m m u n a l e V e r s o r g e r…….denn dat sind die Guten, denn die sind sozusagen staatlich…….und genau denen steht die Scheiße Oberkante Unterlippe…..wegen der bescheuerten Energiewende.

    Diese so-genannten Dinosaurier ham uns bisher effektiv den Arsch gerettet….wenn de Sonne sich verpisst hat und der Wind am Arsch der Welt, aber nicht in Deutschland geweht hat………diese Dinosauerier ham dafür gesorgt, das der WDR seine tollen Dokus und Filmchen drehen konnte, das ein Döschner zu Hause bei Kunstlicht nachgrübeln kann, wie er diese bösen Monopolisten am effektivsten verbal auf die Fresse hauen könnte…….und ja, dieser Dinosauerier sind gerade am Aussterben….zur Freude aller linksgrünen Mittelalterfreunde……falls se anschließend den randalierenden Pöbel überleben, der weiterhin auch Nachts wat sehen will und sein Bier nur gekühlt trinkt.

    Wer meine Branche beleidigt, beleidigt alle Mitarbeiter……..die sich Tag und Nacht den Arsch aufreißen, damit ihr da draussen 24/365 Strom in euerer Steckdose habt…….und dat meine lieben Freunde und Feinde……..nimmt Onkel Heinz verdammt persönlich.
    Legt euch nich mit mir an…….das eine rate ich euch.
    H.E.

  35. @Heinz Eng #34
    Nicht so aufregen. Denk an dein schwaches Herz…;)
    Was ich bei diesen Propaganda Artikel der linksgrünen Ideologiewelt nicht verstehe, ist das….Warum sprechen die von Angst machen, Erpressung, Bestechung usw., wenn die großen Energieversorger wie EON, RWE Kraftwerke stilllegen möchten. Und dies ja nicht aus „just for fun“, sondern aus wirtschaftlichen staatlichen Zwangsgründen?!
    Die Freunde der Energiewende und somit die Befürworter der Erneuerbaren Energieerzeugung und Verteilungssystem müssten doch Freudensprünge machen, wenn EON; RWE, ENBW, Vattenfall ihre Kohle, Gas, Kernkraftwerke frühzeitig abschalten. Dadurch kommt doch die Erneuerbare Energiebranche ihrem Ziel der 100% EE-Stromversorgung ein sehr großes Stück näher. EE-Autark, so zu sagen….Verstehst du deren Aufregung noch…;) Die müssten doch EON, Vattenfall, RWE und ENBW unendlich dankbar dafür sein, dass diese ihre Kraftwerke frühzeitig abschalten bzw. stilllegen. Hhhmmm…verstehe noch einer diese ideologischen Energiekämpfer der Ökologie-Partei..

  36. #34. Heinz Eng

    Diese so-genannten Dinosaurier ham uns bisher effektiv den Arsch gerettet….wenn de Sonne sich verpisst hat und der Wind am Arsch der Welt, aber nicht in Deutschland geweht hat………diese Dinosauerier ham dafür gesorgt,

    Jo Heinz. Und ja, diese sog. Dinosaurier hatten uns bis vor einigen Jahren noch mit bezahlbarer Energie versorgt, was ohne EEG ganz sicher auch weiterhin so gewesen wäre, auch wenn die grün-roten Weltverbesserer das nicht wahrhaben wollen.

    karl.s

  37. #33. Heinz Eng

    wie das so ist, es gehören immer zwei dazu, einer der macht und einer der machen läßt 😉

  38. @Hofmann
    Grins….ich sagte doch, je länger ich drüber nachdenke….umso wütender werde ick.

    .Warum sprechen die von Angst machen, Erpressung, Bestechung usw., wenn die großen Energieversorger wie EON, RWE Kraftwerke stilllegen möchten. Und dies ja nicht aus “just for fun”, sondern aus wirtschaftlichen staatlichen Zwangsgründen?!

    Dat kann ick Dir erklären…….weil die grüne Mischpoke ganz tief im Inneren weiß, das sie ohne Wirtstier nicht auskommen als Schmarotzer/Parasiten……….weil ihre Zufallsströmlinge ohne Veredelung durch die Dinosaurier nicht den Dreck unter dem Fingenagel wert wäre………weil innerhalb einer Millisekunde ihr tolles Märchenprojekt am Boden liegen würde……ohne die miesen Dinosaurier.

    Meine seelige Mutti hat zu mir gesagt, wenn ick mal wieder ein unartiges Kind war…….“““man sollte nie die Hand schlagen, die einen füttert“““……..und genau dat macht die grüne Mischpoke gerade.

    Miese Propaganda um die eigene Lobby noch eine Zeit lang am Leben zu erhalten (Gewinne)…….mehr is dat nich in meinen Augen.

    Übrigens……so schwach ist mein Herz net……höchstens mein Nervenkostüm.
    H.E.

  39. # 34 Heinz

    Das heißt auch, dass den kommunalen Versorgern, wie Stadtwerken im Ruhrgebiet, die sich auf Öko-Engagements eingelassen haben und vor allem denen, die ihr Heil in einem Mix verschiedener Anlagen suchen, kein finanzielles Glück winkt, sondern herbe Verluste drohen, bzw. sie werden die Strompreise jährlich wohl zweistellig erhöhen müssen, um überhaupt ihre steigenden Kosten decken zu können. Denn diese „Schlaumeier“ haben sich auf Kredit von professionellen konventionellen Stromerzeugern Geschäftsanteile teuer gekauft, mit denen nun nicht ausgelastet, Verluste erwirtschaftet werden.
    Der WDR-Experte oder Prof. Claudia betreiben vorsätzliche Falschaussagen, denn für so blöd selbst zu glauben, das durch einen zusätzlich vermehrten Kosten-Aufwand auch noch ein günstigeres Ergebnis erzielt werden könnte, halte ich sie nicht.
    Denen dürfte klar sein, welcher wirtschaftliche Prozess da abläuft und sie wollen auf der Seite der Spekulanten mit profitieren, koste es was auch immer.

  40. @Hans
    Wenn einer die Praktiken in Teilen der Energiewirtschaft kritisieren darf…..dann bin ick der Erste.
    Jaa, die Branche ähnelt derzeit einer Herde von Schafen….den der Schäferhund abhanden gekommen ist.
    Politischer….medialer…….und Gesellschafter-Druck lässt so manch Stilblüte durchblicken, wo ick mir nur noch verzweifelt an de Omme kloppen könnte.
    Da man ja nicht als Klimafeind den deutschen Buhmann spielen möchte……versucht man sich mit den unsinnigsten Massnahmen grün anzustreichen. Da ja in den Ausfsichtsräten und Gesellschaftsversammlungen fast durchweg nur Politiker sitzen……üben die natürlich auch Druck auf die Geschäftsführung aus……….Geschäftsführer, die sich von Jahresvertrag zu Jahresvertrag hangeln……wollen wiederum die Eigentümer mit besonders grünen Ideen imponieren…..oder sind selber von der Wende überzeugt.
    All dies führt zu einen ungeordneten Sauhaufen, der nur noch den eigenen Arsch retten will…….und mit Hilfe der Verbände wenigstens noch das Beste für sich herausschlagen möchte……..um den verhassten Monopolisten a Stückerl Geschäft abzujagen.

    Dat schlimm is aber…….das kein Einziger mehr weiß wie es morgen noch weitergehen soll…..wo man investieren darf……ob die Gesetze wenigstens bis zur Abschreibung nicht schon wieder geändert werden…….oder ob die Gesellschafter wegen schwindenden Gewinne den ganzen Klumpatsch nicht doch noch an den Höchstbietenden verscherbeln.

    Von Aussen verprügelt und im Inneren Zerrissen…….so stellt sich derzeit die Energiebranche für mich da…….egal mit welch leuchtenden Worten die Pressesprecher dat auch nach aussen kommunizieren, es sieht verdammt trübe aus.

    Na egal……solange sich ein Umweltpummelchen labernd in den Medien präsentieren darf, is ja in Deutschland alles in bester Ordnung.
    Bähh…………………
    H.E.

  41. Heinz Eng 18. Juli 2013 13:33
    „sich ein Umweltpummelchen labernd in den Medien“ !???

    Ist die so rund? ;-D

  42. @Heinz Eng #40

    Dat schlimm is aber…….das kein Einziger mehr weiß wie es morgen noch weitergehen soll…..wo man investieren darf……ob die Gesetze wenigstens bis zur Abschreibung nicht schon wieder geändert werden…….oder ob die Gesellschafter wegen schwindenden Gewinne den ganzen Klumpatsch nicht doch noch an den Höchstbietenden verscherbeln.

    Das kommt davon, wenn man die Marktwirtschaft durch eine ideologische staatliche Planwirtschaft ersetzt.
    Für die Marktteilnehmer (Investoren) ist in einer subventionierten und willkürlichen politischen Energiewirtschaft nichts mehr zuverlässig. Und das ist das Todesurteil für ein innovatives und zukunftsfähiges Energieerzeugungs- und Verteilungssystem. Die deutsche Politik hat mit dem politischen Subventions-Zwangs-Gesetz die Marktwirtschaft und damit die Investoren aus dem Energiemarkt vertrieben. Somit wird es im deutschen Energiesektor ohne staatliche Dauersubventionen nichts mehr gehen. Und diese staatlichen Dauersubventionen führen zu Preissteigerungen und Arbeitsplatzverlusten in der Industrie, Handwerk und Handel. Eine Politik, die diesen Kreislauf nicht erkennt, die ist nicht mehr wählbar und vertretbar für das deutsche Volk!

  43. @41

    Nicht „die“ sondern „der“….

    H.E.

  44. Lieber Umweltminister….wann willste mal endlich den Saftladen dichtmachen……..dat UBA?

    Unrentable Kraftwerke: Umweltbundesamt warnt Stromriesen vor Panikmache

    Osnabrück -- Das Umweltbundesamt hat die Energieunternehmen vor Panikmache gewarnt. Hintergrund sind Klagen der Firmen über sinkende Einnahmen aus dem Stromgeschäft. In den vergangenen Tagen verschärften Vertreter der Branche ihre Drohungen, konventionelle Kraftwerke abzuschalten. „Es sind genügend Kraftwerkskapazitäten vorhanden, und wegen des europäischen Netzverbunds können auch andere einspringen, um die Lücke zu füllen“, sagte der Abteilungsleiter Energie, Klaus Müschen, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Es besteht also keine Gefahr, dass in Deutschland die Lichter ausgehen.“……………..

    Erst die Broschüre in der man die bösen Klimaleugner abwatscht und nun dat hier………eine linksgrüne Behörde die kein Mensch braucht und als solche auch noch die Lobbyinteressen der EE-Mafia vertritt…….man schaue sich nur mal den Web-Auftritt dieser Behörde an, die könnte doch auch ganz gut als Greenpeace-Webseite durchgehen.

    Tja…..mit Logik hams die Beamten dort net so am Hut, denn wenn alles im grün/rosa Bereich wäre……warum will dann der Wirtschaftsminister die Abschaltung von Kraftwerken verbieten?
    Nee….statt dessen kommt dann solch ein bescheuerter Tip….

    Das Umweltbundesamt empfiehlt den Betreibern dagegen, den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. „Die Unternehmen sollten nicht tatenlos auf die Ergebnisse der Bundestagswahl warten. Die Förderung wird nach dem 22. September vermutlich modifiziert, grundsätzlich wird sie aber weiterlaufen“, sagte Müschen.

    Ja nee is klar……der Stromkunde zahlt noch viel zu wenig, pappen wir also noch mehr EEG-Abgaben drauf……..bähhh.
    H.E.

  45. @Heinz Eng #44
    Aufpassen….“modifizieren“ kann so oder so ausgehen….darum wagt ja auch momentan kein Investor mehr in EE zu investieren….;)
    Traue keiner Poltiik, die Marktwirtschaft macht….da gilt dann immer noch der Politiker-Spruch…was interissiert mich mein Geschwätz von Gestern…und das sind alles andere als gute polititsche Vorgagen für gut und zuverlässige Markt-Rahmenbedingungen.
    Ein Investor, der heute in Deutschland im Energiesekor investieren will, der kann sein Kapital auch gleich in Nordkorea hineinstecken.

  46. Während die grüne Propaganda im zunehmenden Maße die Wahlen beeinflussen will……..zeigt die EU den deutschen „linksdrehenden Ökokulturen“ den Stinkefinger.

    Brüssel will Bau von Atomkraftwerken erleichtern

    Die EU-Kommission bereitet die Rückkehr der Atomkraft vor: Energiekonzerne sollen künftig für neue Kernkraftwerke genauso Subventionen erhalten dürfen wie die Produzenten von Ökostrom. Beide seien „kohlenstoffarm“, argumentieren die Befürworter. Umweltorganisationen sehen die deutsche Energiewende bedroht. Die Bundesregierung lehnt den Plan zwar ab, hat aber kein Vetorecht.

    Die EU-Kommission will nun grüne Energie mit Nuklearenergie gleichstellen. Sie argumentiert, beide seien „kohlenstoffarm“.

    Das muss doch ein voller Schlag uff die Fresse einheimische Kernkraftgegner sein…………der Klimawandels als Ausrede………neue KKW bauen zu dürfen, boah ey.

    Tja…und so nebenbei fällt immer mehr Menschen auf….das Deutschland mit seinen Miefquirl und Krähenspiegel-Sonderweg zunehmend allein in Europa dasteht.

    Energiewende Deutschland bleibt allein

    Deutschland scheint allein im Bemühen um den Ausbau der erneuerbaren Energien – eine gemeinschaftliche Energiepolitik fehlt. Die Forderungen nach einer europäischen Abstimmung der Energieversorgung werden immer lauter. ……….

    „Es wird keine deutsche Energiewende geben, wenn sie nicht eingebettet ist in eine vorwärtsweisende europäische Energiepolitik“, sagt Hildegard Müller, Vorsitzende des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW. Auch die europäischen Energieversorger sind besorgt. Ende Mai richteten die Chefs von acht europäischen Unternehmen einen Appell an die Politik: „Fakt ist, dass fehlende langfristige Perspektiven und regulatorische Unsicherheiten unweigerlich zu ausbleibenden Investitionen im Energiesektor führen werden“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung. Das werde sich negativ auf Versorgungssicherheit, Beschäftigung und Wiederbelebung der europäischen Wirtschaft auswirken. Auch der BDI fordert eine „stärkere Fokussierung auf die Vollendung des Energiebinnenmarktes“.

    Abstimmung auf europäischer Ebene…….dat sach ich doch schon die ganze Zeit, dat wollte aber bisher ja keiner hören………naja, wir Deutschen sind ja nich mal in der Lage im eigenen Land ne Abstimmung zwischen Bund und Ländern bezüglich Energiewende hinzubekommen….da brauchen wir jarnich erst na Brüssel zu schielen.

    Die so-genannte „Energiewende“ ist ein grün- nationalistisches Projekt…..das dem europäischen Gedanken ad absurdum führt…..wo wir doch sonst im vorauseilenden Gehorsam jeden Mist umsetzen, den uns irgendwelche EU-Kommissare befehlen.
    Verstehe einer diese Regierungszwerge……….ich jedenfalls net.
    H.E.

  47. @Hofmann
    Den Ökologismus in seinen Lauf, hält weder Ochs noch Pittbull auf……

    Ergo………warten bis es knallt und anschleißend bei Stunde NULL den Wiederaufbau beginnen.

    Onkel Heinz….dem Schiksal ergeben

  48. @Heinz Eng

    „Die EU-Kommission will nun grüne Energie mit Nuklearenergie gleichstellen. Sie argumentiert, beide seien “kohlenstoffarm”.
    […]
    Es wird keine deutsche Energiewende geben, wenn sie nicht eingebettet ist in eine vorwärtsweisende europäische Energiepolitik“, sagt …

    Paßt doch eigentlich ganz gut. Deutschland wird auf Dauer gesehen mit „Atomstrom“ aus den westlichen und östlichen Nachbarländern grundversorgt und leistet sich obenauf spaßeshalber einen Spielzeugpark aus Windrädern und Photozellen, so in der Art einer Solarpflanze auf dem Schreibtisch.

    Das könnte sogar funktionieren, vorausgesetzt unsere Weltretter vertreiben nicht die Industrie aus Deutschland, aus deren Wirtschaftserträgen der ganze Bettel bezahlt werden muß.

  49. @Flumi

    Ähmm……unsere Industrie verkrümelt sich doch schon längst….leise still und heimlich……Reinvestitionen gibbet kaum noch in der Schwerindustrie, naja…in 20 Jahren werden wir uns gegenseitig die Haare frisieren oder die Wohnung putzen, Service is ja auch ne Art von Beschäftigungstherapie.

    Deutschland 2050……Agranation und Industriemuseum……ick hoffe, bis dahin lieg ick schon in der Grube.
    H.E.

  50. @Heinz Eng
    Keine Aufregung, es gibt ja auch noch Plan B, wie heute in Zettels Raum angedeutet:

    Der aktuelle Strompreis pro kWh Haushaltsstrom bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh (entspricht einem Dreipersonenhaushalt) liegt laut BDEW bei 28,73 ct -- wobei zusätzlich zum reinen Arbeitspreis anfallende Grundgebühren -- frei nach Franz Beckenbauer -- „aa scho drin“ sind. Also am Tag ungefähr 2,75 Euro oder der Gegenwert von gut vier Dosen Felsgold Pils (incl. Dosenpfand).

    Wir können also, wenn’s wirklich eng wird, den Stromanschluß abmelden und stattdessen Bier trinken (bis es soweit ist, sind das Äquivalent wahrscheinlich deutlich mehr als 4 Dosen/Tag!). Das Bruttoglücksprodukt bleibt gleich oder wird sogar höher.

  51. @Flumi
    Ähhm Zettel……..kannst Du mir bitte mal einen Gefallen tun?

    Richte bitte Meister Petz die besten Grüße und meine Hochachtung für seine Artikelserie aus………ick würds ja gerne persönlich machen, bin aber damals gesperrt worden bei Zettel, weil man mich irrtümlich für einen stadtbekannten Troll der Gegenseite gehalten hat………………..und dat nur, weil ick wider meiner Natur versucht hab, mich etwas gewählter auszudrücken, heul.

    Dank im Voraus
    Onkel Heinz….der Geknickte

  52. @Heinz Eng
    guckst Du hier

  53. Vielen Dank! Der Zuspruch motiviert sehr, die Serie fortzusetzen!

    Gruß Petz

  54. @Flumi
    Vielen Dank

    @Meister Petz
    Ähm….betteln liegt nich so in meiner Natur…..wäre aber schön, wenn ihr drüben bezüglich meiner Sperre nochmals Milde walten lassen könntet.

    Zu Deinen Strompreisen……

    Kosten für Strombezug plus Transportkosten: 14,32 ct
    (Strombezug ca. 8 ct, Transport ca. 6 ct, variiert regional)

    Als Grundversorger kaufen wir natürlich schon für 2014/15 gewissen Anteile ein…..aktuell wohl um die 5 Cent/kWh……dafür explodieren die Netzkosten in zunehmenden Masse…..bei Eon-Edis wohl um über 2 Cent dieses Jahr………alles dem Ausbau der Netze geschuldet, die wir Netzbetreiber machen müssen um den EE-Quark hier im Osten zu integrieren.
    Sieh es als kleine Ergänzung zu Deinen klasse Ausführungen.

    Liebe Grüße
    Onkel Heinz….immer noch geknickt

  55. Ein weiteres Beispiel für den „Experten“ Döschner, wie die großen Energiekonzerne auf Kosten des Staates absahnen wollen; zum Beispiel der Multi-Milliarden-Profit-Geier „Stadtwerke Bremen“.

    SWB: Aus für zwei Kraftwerksblöcke in Bremen
    Die SWB wollen zwei Kraftwerksblöcke in Bremen außer Betrieb nehmen.
    Zum Jahresende schaltet die SWB AG zwei Kraftwerksblöcke ihrer konventionellen Kraftwerke in Hastedt und am Standort Hafen abS, berichtete gestern (17. Juli) der „Weser Kurier“. Nach Angaben des Versorgers sei mit solchen Kraftwerken längst kein Gewinn mehr zu erzielen. Eine weitere Steinkohle-Anlage am Hafen hingegen wird gerade modernisiert und auf Flexibilität getrimmt (Die Zfk berichtete: SWB-Kraftwerk: Marktfähigkeit sichern). Denn der Bedarf an flexiblen Produktionskapazitäten sei groß, erklärt SWB-Vorstand Torsten Köhne. Hinzu kommt eine Gas-Dampf-Turbinen-Anlage, die 2014 ans Netz gehen soll. Allerdings müsse die Politik die Marktstrukturen reformieren, um die Wirtschaftlichkeit der Anlage nicht zu gefährden. Anreize seien nötig, wenn die Politik wolle, dass Kraftwerksbetreiber Reserveleistung vorhalten, so Köhne. (sg)

  56. Lieber Heinz,

    ich bin nur Autor und kein Admin, habe Dein Anliegen aber sofort weitergegeben.

    Als Grundversorger kaufen wir natürlich schon für 2014/15 gewissen Anteile ein…..aktuell wohl um die 5 Cent/kWh……dafür explodieren die Netzkosten in zunehmenden Masse…..bei Eon-Edis wohl um über 2 Cent dieses Jahr………alles dem Ausbau der Netze geschuldet, die wir Netzbetreiber machen müssen um den EE-Quark hier im Osten zu integrieren.

    Ist mir klar, dass die Kosten leicht variieren, aber insgesamt habe ich wohl ein realistisches Bild des Blocks Erzeugung/Vertrieb/Netznutzung gezeichnet.

    Ja Verteilnetzbeteriber sein macht glaub ich auch keinen Spaß, recht viel anderes als ständig neue Strippen von Mühlen und Solarparks zum nächsten UW ziehen machen die auch nicht mehr -- eine vernünftige NEtzplanung ist da ziemlich schwierig geworden.

    Gruß Petz

  57. @Meister Petz
    Vielen Dank für Deine Bemühungen bezüglich Sperre……..ick werd da auch nich mehr weiter nerven, hab eigentlich uff diesem Blog schon genug zu tun…..auch als Halb-Admin, *grins*

    Verteilnetzbetreiber…..mal unabhängig von der Bauerei….dürfen wir auch noch sämtliche EE-Anlagen Verwaltungstechnisch pflegen und praktische hat jede Anlage ein bis drei Tarife……..je nach dem, ob se noch weiter zugebaut haben.
    Dann zahlen wir den Typen die EE-Einspeisegebühr aus und müssen uns dat Geld von den Übertragungsnetzbetreibern zurückholen…..am Ende ist damit eine zusätzliche Arbeitskraft beschäftigt und wir dürfen für diesen Mist nicht mal Gebühren verlangen.
    Tja…..und dann drückt die Bundesnetzagentur auch noch die Anreizregulierung durch….wo wir ja jährlich 1,25 % unserer beeinflussbaren Kosten senken sollen.

    Fazit……wir sind die Idioten der Nation.
    Liebe Grüße
    Onkel Heinz

  58. @Meisterchen

    Ähm Netzplanung………..dauert etwa 3-7 Jahre (einschließlich aller Genehmigungen)……und wenn de dann endlich fertig mit bauen bist…….weißt Du im Voraus, dat die Erweiterung schon wieder zu schwach uff de Brust is.
    Wir spielen Hase und Igel………und der Igel (EE) gewinnt immer……dat selbe Spielchen zeichnet sich übrigens auch im Gasnetz ab…….die Ersatzhure der elektrisch Erneuerbaren.

    Es gibt Tage……da würd ick dem grünen Gesindel den ganzen Mist einfach nur noch vor die Füsse werfen…….und sagen, macht doch euern Scheiß alleine weiter.

    Dat Wirtstier hat die Schnauze voll.
    Onkel Heinz…..demotiviert

  59. @Fluminist #48

    Paßt doch eigentlich ganz gut. Deutschland wird auf Dauer gesehen mit “Atomstrom” aus den westlichen und östlichen Nachbarländern grundversorgt und leistet sich obenauf spaßeshalber einen Spielzeugpark aus Windrädern und Photozellen, so in der Art einer Solarpflanze auf dem Schreibtisch.

    Selbst zusammengenommen dürften unsere Nachbarländer kaum genug freie Kraftwerkskapazität besitzen, um ganz Deutschland zu versorgen. Deutschland würde es auf die Dauer ohnehin an Zahlungskraft mangeln, all diesen Importstrom zu bezahlen. In unseren östlichen Nachbarländern dominiert außerdem Braunkohle, und das wird sicher noch eine Weile so bleiben. 🙂

  60. @ Heinz Eng 19. Juli 2013 13:29

    wäre aber schön, wenn ihr drüben bezüglich meiner Sperre nochmals Milde walten lassen könntet.

    Sehr gerne! Melden Sie sich einfach noch einmal an.

    Herzliche Grüße, Kallias

  61. @Kallias
    Ähm…..ick bin echt gerührt, Danke.
    Aber….ick bin Gewöhnungsbedürftig…….werde aber nie mehr versuchen mich zu „Verstellen“……sonst nimmt mir wieder keiner ab, dat ick Heinz Eng bin.

    Onkel Heinz…..im Prinzip nich nachtragend……und in der Fremde etwas artiger

  62. @ Hans Meier #39: Das mit den „vorsätzlichen Falschaussagen“ hört der Herr Döschner aus eigener Erfahrung nicht gern. Er fühlt sich dann „verleumdet“. Auf meim Blog musste ich infolge einer Beschwerde von ihm eine Passage verbal entschärfen:

    http://erdoelerdgasdeutschland.wordpress.com/2013/07/07/hydraulic-fracturing-in-deutschland-2-jahre-stillstand-ii/

    Das Problem mit Döschner ist meiner Ansicht nach, dass er seine politischen Ansichten, wie auch der Artikel von Rudolf Kipp erneut beweist, zu sehr in den Vordergrund stellt und dabei auch vor unseriösen bis diffamierenden Ausdrücken nicht zurückschreckt.
    Zusätzlich besteht der Eindruck mangelnden Sachverstandes in Energiefragen. Ist aber bei der Vita Döschners wenig verwunderlich.

  63. @Istvan

    Jo so isses……gewisse Schreiberlinge können sich unendlich lang über Energiekonzerne auskotzen, wenn andere dat selber mit dem Schreiberling machen……werden se plötzlich sehr empfindlich.

    Ick seh grad, Du hast jetzt Deine E-Mail-Adresse im Impressum….da muss ick doch glatt gleich mal Post schicken.

    MfG
    Onkel Heinz

  64. 59@
    Kaliningrad hat ab 2015/2016 ca 2GW für den Export verfügbar aus ihrem neuen Реактор Большой Мощности Канальный, (RBMK).
    Sie bieten auch an, ganz uneigennützig ein eignes HGÜ-Seekabel nach Deutschland zu legen!

    Es ist dummerweise von Bayern etwas zu weit weg. Da wird passend 2015 Grafenrheinfeld und 2016 dann Gundremmingen B abgeschaltet und es gibt dann weder Grundlast-Ersatzkapazität noch bis dahin eine funktionierende Leitung zur Lausitz-Braunkohle, da sorgt schon der Juchtenkäfer und seine grünen Freunde dafür .
    Die Leitungsgegner aus Thüringen haben heute vorm BVerfG verloren, aber die bayerischen Gegner haben mehr Erfahrung und kämpfen weiter.
    Abgeschaltet wird zum1.Januar . Das ist klimamässig und von den Folgen her der effizienteste Zeitpunkt!
    Bedingt durch die tiefen Temperaturen haben PV-Zellen dann den besten Wirkungsgrad falls die Sonne scheinen würde 😉

  65. 64@
    Entschuldigung, dass da ein RBMK Reaktor eingesetzt wird, ist natürlich Blödsinn (man soll nach Stress nicht mehr schreiben) .

    Eingesetzt werden zwei ВВЭР-1200 Водо-водяной энергетический реактор, (WWER (Wasser-Wasser-Energie-Reaktor) mit je 1.1 GW die von Atomenergoprojekt Sankt Petersburg gebaut werden.
    Das beste was russische Technik für Deutschland liefern kann, jedenfalls besser als Seehofers Exkremental-Gas Kraftwerke die nach seinem Bayernplan die Energie-Zukunft Bayerns durch über 20.000 Exkremental-Produktionsstätten sichern sollen .

  66. @HansB
    Bayern wird in Zukunft vermehrt von Tschechien und der Slowakei seinen Strom beziehen. Leitungen werden ausgebaut und auch die Kernkraftwerke in den jeweiligen Ländern. Somit wird nicht nur Bayern in Zukunft vermehrt mit Kernkraft-Strom aus dem Ausland versorgt, sondern auch Österreich…;)

  67. Bayern ist das wohl extremste Beispiel für lupenreinen Lobbyismus. Die Grünen haben in der CSU längst ihren Meister gefunden:
    Die CSU stützt sich vor allem auf ländliche Wähler, die Bauern sind ihre Basis, den Bauern verdankt sie die Macht.
    Schon immer war die CSU deshalb sehr großzügig bei Agrarsubventionen. Doch die EU riss dieses Feld weitgehend an sich, eine Landesregierung, selbst die Bundesregierung kann hier wenig beeinflussen und Agrarsubventionen haben vor allem einen schlechten Ruf.
    Da war das EEG Manna vom Himmel!
    Ganz systematisch wurde die EEG-Subventionsmaschine so modifiziert, dass nicht mehr der ‚Rotweingürtel‘, sondern die Bauern zu den grössten Nutzniessern wurden. Nun strömen, von der EU gänzlich unabhängig, gigantische Subventionen zu den ländlichen Grundbesitzern, die an allen Bereichen der ‚Energiewende‘ profitieren: Pacht für Windräder, PV-Scheunendächer, Faulgas-Anlagen.
    Das führte dazu, dass Bayern zu einem der grössten Nutzniesser unter den Bundesländern wurde: 1,2 Milliarden strömen jährlich aus anderen Bundesländern in den Freistaat und gleichen die Nettozahlungen aus dem Länderfinanzausgleich aus, der das reiche Bayern verpflichtet, arme Bundesländer mit derzeit ca. 3,9 Milliarden zu unterstützen. Und diese 1,2 Milliarden wandern zum grössten Teil direkt auf die Konten der Landwirte, zusammen mit den 2,3 Milliarden, die bayerische Stromkunden an die Bauern abliefern müssen.

    Natürlich denkt Bayern auch nicht im Traum daran, einen ‚Länderenergieausgleich‘ mitzumachen und etwa Stromüberschüsse der Küstenländer anzunehmen, nein, Bayern will den ganzen Kuchen für sich selbst, will Energieautarkie. Dass dies dem Zweck und dem Geist der Energiewende völlig widerspricht, interessiert nicht. Die Lobbyinteressen der Agrarwirtschaft und die schamlose Klientelpolitik der CSU haben absoluten Vorrang vor Bundesinteressen und vor dem EEG-Ziel.

    Gegen diese bayerische Energiepolitik Seehofers sind frühere ‚Amigoaffären‘ geradezu harmlos. Es ist einer der grössten politischen Skandale der Bundesrepublik seit ihrer Gründung. Aber die Schlauheit weckt schon fast wieder Bewunderung: Wie hier das grüne Konzept gekapert und umfunktioniert wurde ist einfach genial.
    ‚Hund samma scho!‘ sagt man dazu im Freistaat und klopft sich grinsend auf die Schulter.

    Für unsere Ossis: Ein Hund oder Hundling ist im bayerischen eine anerkennende, sogar bewundernde Titulierung für einen etwas halbseidenen, raffinierten, nicht unbedingt mit legalen Mitteln agierenden Schlawiner, der seinen Vorteil sucht und findet.

  68. Hallo Tritium,
    auch wenn ich Dir weitgehend zustimmen muss, hier muss ich Dir allerdings widersprechen, es ist doch etwas komplizierter mit einer kurzfristigen, historischer Komponente:

    Natürlich denkt Bayern auch nicht im Traum daran, einen ‘Länderenergieausgleich’ mitzumachen und etwa Stromüberschüsse der Küstenländer anzunehmen, nein, Bayern will den ganzen Kuchen für sich selbst, will Energieautarkie. Dass dies dem Zweck und dem Geist der Energiewende völlig widerspricht, interessiert nicht. Die Lobbyinteressen der Agrarwirtschaft und die schamlose Klientelpolitik der CSU haben absoluten Vorrang vor Bundesinteressen und vor dem EEG-Ziel.

    Vor 10 und mehr Jahren konnte man in jeder grünen Postille , so zB. vor allem der Süddeutsche Zeitung , die mehr für die geistige Orientierung der Zuagroasten (für nicht-Bayern: Intelligenzblatt für Wirtschaftsimmigranten) gedacht ist, fortwährend lesen, dass mit der grünen Energie vor allem die ungrünen, hässlichen Leitungen abgebaut werden und dass in der dezentralen Energie-Lieferung ganz ohne Leitungen die Zukunft liegt. Im weitesten Sinnen orientiert sich die Staatsregierung an diesen grünen Wahrheiten immer noch:

    Die HGÜ-Leitungen von der Küste , die ja vor allem dafür notwendig sind um den deutschen Wind-Überflussstrom während Starkwindphasen zu vermarkten, sind ein Fall von zentraler Energieversorgung, die aus bayerischer Sicht abzulehen ist.
    Deshalb wird auch die berühmte Trasse D des HGÜ- Netzes vom Gelände des abzuschaltenden KKW Grafenrheinfeld in das Braunkohlerevier der Lausitz gelegt (wo sich nach Berliner Verständnis offiziell ganz viele Windräder drehen, die aber sehr selten zu sehen sind) mit der theoretischen Möglichkeit sie irgendwann einmal, viel später, unter Umständen, vielleicht einmal dann, bis zur Küste weiterzuführen . Aber für Bayern ist es natürlich wünschenswerter über eine solche Verlängerung nicht den unzuverlässigen norddeutschen Windstrom , sondern die wesentlich sicherere Energie z.B. aus dem neuen KKW Kalinigrad zu bekommen. Die neu geplanten KKW in Tschechien und der Slowakei werden nach derzeitiger Planung wahrscheinlich erst in 6-12 Jahren zur Verfügung stehen und können erst dann die Energieversorgung Bayerns ergänzen.
    Bis dahin aber werden die unweltfreundlichen Braunkohlekraftwerke aus der Lausitz über das erste hochpriore Teilstück der Trasse D (Die BNetzA sieht das nach etwas politischer Überzeugungsarbeit auch so und hat dies in der Begründung so ähnlich festgestellt) ihren Strom direkt in die Netzknoten bei den stillgelegten KKW einspeisen. Wir verstehen das dann eher als virtuelles Braunkohle-KKW. Der Übergang zur „Energiewende“-Gesellschaft sollte damit ohne wesentliche Probleme geschehen und Bayern wird nur insoweit zentral versorgt wie es unbedingt leider notwendig ist .

    Diese bayerische Implementierung der Energiewende hat auch noch den Vorteil, dass man den Status des Bundeslandes mit der geringsten CO2-Emission pro Kopf (Bayern hatte ähnlich wie Frankreich, nur ca 7 t/capita) zwar nicht mehr in der gleichen Höhe , aber dem Wesen nach aufrechterhalten kann. Die CO2 Emissionen der Ersatzkraftwerke entstehen in der Lausitz , in Bayern aber ist der Strom CO2 frei. Ein Verfahren dass auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke München, OBB und derzeitiger Ministerpräsidentenkandidat Ude, verinnerlicht hat und auch in der Kundenkommunikation anwenden lässt. Er betreibt damit selbst eines der ganz wenigen Kohlekraftwerke weltweit, die nach allgemeinem und offiziellem Münchner Verständnis nur Sauerstoff über den Kamin abgeben. Diese Praktizierung einer historisch, seit Bismarck gewachsenem alternativen, bayerischen, politischen Strategie ist die Voraussetzung, dass er überhaupt zur aktuellen Wahl akzeptiert wird.

    Ein weiteres Problem in diesem Zusammenhang stellt die mittlerweile der Bevölkerung als unästhetisch anmutende Ansammlung von hohen Windrädern (obwohl Windräder sowieso meist nur im Norden Bayerns bei den Unterfranken, einem traditionell eher unterrepräsentiertem Volksstamm, installiert werden ). Deshalb ist unser Regierung gerade dabei eine entsprechende Novellierung im Abstandsrecht für 2 Km Mindestabstand zusammen mit Sachsen einzubringen. Auch da Herr Tritium, haben sie richtig erkannt, passt sich unsere Regierung genau wie die deutsche dem Volkswillen an. Während die Einwohner der norddeutschen Länder und vor allem Ihre lokalen Regierungen ganz stolz darauf sind, dass sich ihre Windräder ganz nahe beim Volk in unübersehbarer Grösse all überall vernehmlich drehen und damit der EEG-Gedanke dem Volke verinnerlicht werden kann , sieht man hier in Bayern durchaus auch hier den Vorteil bei einer stärkeren Dezentralität der WKA-Standorte.
    Man kann das auch darin erkennen , dass im offiziellen Papier der bayrischen Staatsregierung das unter Anleitung und Integration der BWE Windenergie-Lobby entstand, der Ausbau der Windräder auf bis zu 1500 Stück geplant ist, die dann nach deren Meinung zusammen 17 TWh pro Jahr erzeugen werden! Bei solch effizienten Anlagen versteht auch der BWE, dass wir nicht mehr Analgen benötigen und weitere besser in Deutschland an der Küste aufgehoben sind.

    Leider gelang es mir in diesem Zusammenhang allerdings nicht, mir bekannten bayerischen Energiepolitikern, WKA Standorte wie Starnbergersee oder Chiemsee als Offshore Standorte mit erhöhtem Fördersatz und gesteigerter Umwelt-Kommunikationskomponente schmackhaft zu machen.

    Ein deutliches Problem in der dezentralen, Leitungszubau armen Integration von EEG-Photovoltaikanlagen (die leider hier durch meteorologische und geographische Gegebenheiten sowie agrarwirtschaftliche Überlegungen überhand nehmen, wie Sie ganz richtig feststellten [5 m2 Solarfläche ist so gut wie eine Kuh oder entspricht im Umsatz einem Sommergast bei deutlich geringerem Arbeitsaufwand ] wurde inzwischen wenigstens teilweise gelöst. Um keine neuen, ungrünen Leitungen bauen zu müssen, mit meist damit verbundener unerfreulicher sozialer Kommunikation, wird etwa die Hälfte dieses PV-Stroms und zunehmend steigend , frisch vom Acker als Biostrom nach Österreich und in die Schweiz verkauft (wie man unschwer bei Sonnenschein aus dem grenzüberschreitendem Lastfluss auf entsoe.net verfolgen kann). Auf Grund der gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu diesen Ländern begnügen wir uns auch mit Strompreisen von 1-2 cent /Kwh, die Differenz zahlt Deutschland . Leider beginnt inzwischen speziell der österreichische Versorger „Verbund“ vor allem an Sonntag sogenannte negative Strompreise von etwa -10ct/KWh zu verlangen . Macht aber nichts, die deutschen Bürger sind gerne bereit, auch diese Beträge zu zahlen damit wir den Solarstrom, wie uns norddeutsche Politiker und Medien immer wieder versichern. Als einer der Nebeneffekte legen dafür auch österreichische und schweizer Versorger inzwischen ihre Pumpspeicherkraftwerke zunehmend still, weil sie den bayerischen EEG-Strom äusserst lukrative national vermarkten können und damit auch höhere Kosten für extrem kurzzeitige Spitzenlasten in der Kalkulation unterbringen können.

    Zusammgefasst muss man sagen , dass man als Bayer mit einem jahrhunderte alten, kontinuierlich entwickeltem , historischen und kulturellen Hintergrund eben auch so ungewöhnliche und im Jahrhunderte-Maßstab wahrscheinliche auch kurzzeitige Störungen der menschlichen Intelligenz und damit verbundenen kognitive Probleme wie das deutsche EEG soziokonform integrieren kann und dann damit einigermassen zurecht kommt ohne sich zu stark verbiegen zu müssen.

    Also insgesammt stimmt das schon, was Sie bei der Einstellung der Bayern zum effizienten Lösen der EEG-Probleme beobachten:
    Hund san ma scho !

    .Und wir werden mit dieser Einstellung das Problem auch lösen (wir haben damit auch Bismarck überstanden)

  69. Lieber Hans B, du Hundling du ausgschamder! 😀
    Ich hab‘ mich köstlich über Deinen Beitrag amüsiert!

    Sagen wir es so: Nach der Ära Stoiber hat die CSU ihre taktischen Schwächen wohl überwunden und atmet wieder den Strauß’schen Geist.
    Seehofer, das einst ungeliebte Kind, hat sich gemausert, nicht nur mit privaten Affären, die ihn als gstandenes Mannsbild ausweisen, sondern mit der Schlitzohrigkeit, die den Princeps bavariae allemal mehr auszeichnet als alles andere.
    Ich bin zwar nur ein Beutebayer aus der entfernten Nordprovinz, dem Land der Windräder, doch so etwas weckt sogar bei einem Partikularisten wie mir Respekt, da haben wohl 200 Jahre Haßliebe doch ein Band geknüpft.
    Aber glaub‘ nicht, hier würden nur Windräder aufgestellt, gar so viele sind’s Gottlob auch nicht. Hier versteh’n sich die Landwirt‘ auch auf den Scheunenbau, wo in der Scheune gar nichts drin sein muss, aber auf dem Dach, dank Bauern- Bauprivileg, die solaren Milchkühe fleissig gemolken werden.
    Und d’Breissen, die möng mer aa ned.

  70. #67 tritium

    Gegen diese bayerische Energiepolitik Seehofers sind frühere ‘Amigoaffären’ geradezu harmlos. Es ist einer der grössten politischen Skandale der Bundesrepublik seit ihrer Gründung. Aber die Schlauheit weckt schon fast wieder Bewunderung: Wie hier das grüne Konzept gekapert und umfunktioniert wurde ist einfach genial.
    ‘Hund samma scho!’ sagt man dazu im Freistaat und klopft sich grinsend auf die Schulter.

    ich finde nicht, das dies skandalös ist.
    es ist einfach nur die logische konsequenz, oder um es in deinen worten zu sagen, es ist genial.

  71. @ Tritium, Hans B,

    Interessant, lustig, interessant. Die Bayern also mit dem quasi gleichen Verhalten wie die Griechen, nur eben erfolgreicher. Das hat schon was. Dabei drängt sich natürlich die Frage auf, welche Traditionen und welches kollektive Gedächtnis vorhanden sind, dass man die andern, Preußen beispielsweise, als Beute betrachten kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Da man gegen den protestantischen, manchmal pietistischen, Anderen politisch und auf direkten Weg nicht viel ausrichten kann, macht man es hintenrum um sich letztendlich als Sieger und im Recht zu fühlen. Notwehr sozusagen, gegen ein Weltbild welches nicht geteilt wird.

    Welche Bindungen werden wirksam, und welche Dissoziationen vom als Solidargemeinschaft postulierten Nationalstaat; oder von Europa?

    Ihr habts schön, ich glaube ich ziehe auch nach Bayern, schon um dieses Verhalten vor Ort, im täglichen Leben, studieren zu können. Bei den öko-pietistischen Schwaben ist es mir zu humorlos geworden. Dann doch lieber eine lustige katholische Bigotterie.

  72. #68 hansB

    Wir verstehen das dann eher als virtuelles Braunkohle-KKW.Wir verstehen das dann eher als virtuelles Braunkohle-KKW….

    bist du ein netzer? 😉

    klingt zumindest so, wenn man deinen beitrag durchliest…

  73. Lieber Quentin,

    In Franken haben zwar auch die Evangolen ihren Raum, doch es stimmt schon, mit Altbayern eint uns der barocke Katholizismus, die Sozen in Nürnberg sind, wie in München, Stadtvolk, das Land ist bambergisch-würzburgisch-erzbischöflich geprägt, sogar die Ansbacher denken auch nicht anders.
    Wir Franken begehren zwar gegen München auf, aber da wir insgeheim den bayerischen Staat beamtentechnisch lenken, nehmen wir die Fremdherrschaft leicht.
    Und schlitzohrig sind die Franken allemal auch, ‚mir san mir‘ beherrschen wir sogar noch besser, nicht so offen prahlerisch wie die altbayerischen Parvenüs, aber effektiv.

    Vielleicht ist’s mit den Franken wie mit den Juden, die um so fester zusammenhielten, je weniger Staat sie hatten, weil sie spürten, wie prekär und damit schützenswert die Eigenart ist.

    Aber der Partikularismus geht sogar noch weiter, Franken ist kleinräumig, nicht nur, dass ein Unterfranke, als Weintrinker und auch sonst den zarteren Genüssen des Kalbfleischs und des Spargels zugewandt, den biertrinkenden, spanferkelessenden und auch sonst den groben Freuden mehr zugetanen Oberfranken kaum versteht, sondern das geht sogar bis zum Dorf gegen Dorf, wo der Nachbar so nette Spitznamen wie ‚Kröpfer‘, ‚Meescheißer‘ und ‚Sandhas‘ bekommt.
    Das ist gelebte Anarchie und wohl ein Gutteil Notwehr gegen die Obrigkeit die sich aus geschichtlicher Erfahrung verfestigt hat. Man will eben im kleinen unbehelligt sein vom großen, von der Landeshauptstadt München, von Berlin schon sowieso und von Brüssel ganz und gar. Wir haben ja nicht darum gebeten, dass die sich einmischen!

    Und, ganz richtig, der Katholizismus mit seiner ehrlichen Freude am Prunk und Genuss, vor allem aber auch dem Wissen, dass jede Sünde mit der Beichte vergeben wird, hat eine nicht laute, aber echt gelebte Gelassenheit und Selbstsicherheit gefördert, man ist angepasst, aber im inneren mit der Gewissheit ausgestattet, dass verziehen wird und deshalb Gewissensbisse unbegründet. Der ‚Meineidbauer‘ erweckt deshalb auch in Franken, in Altbayern sowieso, zwar milde Ablehnung, insgeheim aber, wenn erfolgreich, durchaus Bewunderung, weil er es verstand, auch unter widrigen Umständen seine Interessen zu wahren. Die Schlauheit, wenn von Erfolg gekrönt, ist dem Katholen ebensoviel wert wie dem Pietisten der sichtbare Segen Gottes für ein mustergültiges Leben.

  74. @ 71 und @ 73

    Herrliche Kommentare!

    Warum nicht in die Pfalz an die Weinstraße ziehen? Hier gibt’s gute bis sehr gute Weine, das Essen ist auch mehr als nur Saumagen (Spargel, Frühkartoffeln, Feigen, Mandeln), die Menge der Windspargel hält sich in Grenzen (welcher Winzer will schon gute Wingert dafür opfern?), der Frühling ist auch immer ein paar Tage früher da und die Landschaft wird nicht umsonst als die Toskana Deutschlands bezeichnet – nicht umsonst sind bayrische Regenten immer gern in die Pfalz gekommen und haben sich dort auch mit Bauten verewigt (Ludwigshöhe bei Edenkoben); außerdem haben die (Kur)Pfälzer über die Linie der Wittelsbacher den Bayern erst einmal gezeigt, was Kultur ist.

    Grüße von einem, der mit Riesling getauft wurde.

    PS: Die Weinpfalz ist traditionell mehr katholisch als evangelisch, dafür sorgte schon der Bischof in Speyer.

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  76. Bahnhof …

  77. Bin ich heute irgenwie witterungsbedingt hyperoptimistisch, oder dreht sich irgendwas in den Medien:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article118247626/Wenn-Gruene-rechnen-kommt-hinten-Ideologie-raus.html

    Solche Sätze hätte ich vor 3-6 Monaten ggf. hier im Blog erwartet, aber nicht in einem MSM::

    Der Verzicht auf Atomenergie macht Strom unbezahlbar. Die Energiewende beruhte von vornherein auf einer volkswirtschaftlichen Fehlkalkulation. Aber niemanden scheint das nachhaltig zu stören.

    Wohin man auch blickt, die Energiewende entpuppt sich als Kostenschub, der sich durch die gesamte Volkswirtschaft hindurchfrisst. Sie, die bisher als ehrenvolles Projekt und Gelegenheit zum „Engagement“ präsentiert wurde, kommt nun ganz schnöde als Zahlungsaufforderung ins Haus.

    Die Energiewende ist nur noch Beschwörungsritual

    Ein Windrad sieht zwar oft aus, als würde es sich von selbst drehen, doch die Kilowattstunden, die es aufs Jahr umgelegt produziert, gehören zu den teuersten im deutschen Energiemix.

    Das liegt nicht nur am Umfang der Anlagen, sondern auch an der Unstetigkeit von Wind und Sonne. Bestimmen diese Energieträger das System, muss man einen ganzen Kraftwerkspark auf Vorrat halten, um ihn im Bedarfsfall anzuwerfen

    Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum das Kostenproblem so krass vernachlässigt wurde und sich vernünftige Menschen auf völlig wirtschaftsferne Fundamentalrechnungen einließen. Doch war diese Entscheidung grundfalsch. Die Politik der „Wende“ ist nicht nur in der Sache fahrlässig, sondern sie steht auch im Gegensatz zu der guten technologischen Tradition in Deutschland: Sie setzt nicht mehr auf graduelle Veränderungen und auf einen Pluralismus der Systeme.

  78. #77. FK 9 Pilot

    Solche Sätze hätte ich vor 3-6 Monaten ggf. hier im Blog erwartet, aber nicht in einem MSM::

    habe ich auch gerade gelesen. Ja, es gibt Zeiten, da geschehen noch Wunder 🙂

  79. @FK9 Pilot #77
    Dann lese erstmal diesen Artikel…
    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article118224016/Kernkraft-ohne-uns.html

  80. Tja……..der Kampf gegen die Strom-Dinos…..

    Debatte um Trianel-Engagement in Gronau

    Der Rat der Stadt Gronau hat die Verabschiedung des Stadtwerke-Jahresabschlusses 2012 wegen darin ausgewiesener Drohverluste vertagt.
    Die Stadtwerke haben im Abschluss für das vergangene Jahr Drohverluste in Höhe von ca. 1,5 Mio. Euro ausgewiesen. Grund dafür ist lt. der Zeitung „Westfälische Nachrichten“ das Steinkohlekraftwerk in Lünen, das der Stadtwerkeverbund Trianel gebaut hat und das im Herbst dieses Jahres ans Netz gehen soll.

    …..Für dieses Projekt zeichnet sich für das Jahr 2014 ein Verlust von 100 Mio. Euro ab, weswegen die Stadtwerke auch in den kommenden Jahren einen Verlustbeitrag zu leisten haben werden.

    Nun erwischt es immer öfters die „Guten“…….die Stadtwerke, die sich gewagt hatten eigene Kraftwerke zu bauen um die Marktmacht der 4 Großen zu stören und in der Energiewende eine große „Chance“ sahen……und nun, scheißt sie genau diese Energiewende massiv vor den Koffer.

    Rekordverdächtige PV-Einspeise-Werte am Sonntag

    Am Sonntag, den 21. Juli, erreichte die bundesweite Stromproduktion aus Solarquellen einen Spitzenwert von fast 24 GW (23 952 MW) zur Mittagszeit…………..
    Damit lagen die Solar-Anlagen um 13 Uhr gleichauf mit den konventionellen Kraftwerken, die rd. 23 900 MW an der Stromproduktion beisteuerten. Der Day-Ahead-Strompreis lag bei der Epex-Spot in dieser Zeit bei 20,32 €/MWh, und fiel von 14-15 Uhr auf den Tagestiefstwert von 13,90 €/MWh.

    Sinnloser Zufallsstrom in temporalen Übermengen macht aber nicht nur die Preise an der Börse putt……

    Löste Solarstrom Brand in Umspannwerk aus?

    Einen mehrstündigen Stromausfall verursachte der Brand eines Umspannwerkes in Niederbayern. Schuld war wohl die hohe Solareinspeisung am Wochenende. ……….

    ……Anfangs war die Polizei von einem Blitzeinschlag in den Transformator von Eon ausgegangen. Dann stellte sich allerdings heraus, dass es vor Ort gar kein Gewitter gegeben hatte. Vermutlich kam es zu einer Überlastung des Transformators. An diesem Hochsommertag habe es eine Maximalproduktion bei der Solarenergie gegeben, zudem sei massiv Windkraft ins Stromnetz eingespeist worden, erklärte Karl Maria Frixeder, Geschäftsführer des örtlichen Versorgers Inn Energie der „Passauer Neuen Presse“. Der Defekt am Schalthaus könnte auf eine Überlastung des für diese Mengen nicht ausgelegten Stromnetzes zurückzuführen sein………

    Ein weiterer Brand in einem Umspannwerk ereignete sich am Wochenende in der hessischen Kurstadt Bad Orb. Dort legte das Feuer die Stromversorgung von acht Gemeinden vier Stunden lahm. Die Ursache für den dortigen Brand sei jedoch noch unklar, teilte der „Hessische Rundfunk“ mit.

    Und die Lawine rollt…….unauhaltsam, gnadenlos und immer schneller aufs Tal zu……..währenddessen die Bewohner gerade freudestrahlend mit den Gewinnen protzen, dem ihnen der Berg wieder eingebracht hat.
    Die Sonne wirft ihre Schattenseite……..und scheint nur noch kostenlos für linksdrehende Ökokulturen, die sich temporal bereichern, blechen tut dafür der Rest der Gesellschaft……und dat in zunehmender Geschwindigkeit.

    Egal…….ick hol mir schon mal dat Popkorn raus und schmeiß mich gemütlich in meine Hängematte……..wer nich hören will, muss eben fühlen.
    H.E.

  81. Der Guten Nachrichten nächster Teil:

    @FK9 Pilot #77
    Dann lese erstmal diesen Artikel…

    Es kommt noch dicker -- und das vom „roten“ Aust…mein Welbild samt Feindbild wankt!

    http://www.n24.de/n24/Kolumnen/Stefan-Aust/d/3218138/nachts-ist-es-kaelter-als-draussen.html

    Mit ihrer Vorhersage eines feuchten Sommers haben sich britische Meteorologen blamiert. Deutschen Forschern mit ihrer Strategie der Vieldeutigkeit könnte das nicht passieren

    Es ist zu erwarten, dass die Potsdamer Klima-Clowns dann schon entsprechende Sponsoren finden. Zum Glück kann ja niemand überprüfen, ob deren Weltuntergangsszenarien eintreten. Ganz anders, als es den armen britischen Wetterpropheten geschah. Deren Quatsch konnte leicht widerlegt werden, durch die Realität der über England vorschriftswidrig scheinenden Sonne. Die Potsdamer bauen auf die Zukunft -- und die kann niemand voraussehen. Außer natürlich die Potsdamer selbst.

  82. Und der Exodus geht in die nächste Runde…..

    Vattenfall prüft Deutschland-Rückzug

    BerlinZehn Jahre nach der vollständigen Übernahme des Berliner Stromversorgers Bewag erwägt der Käufer, der schwedische Energiekonzern Vattenfall, nun seinen Rückzug aus Deutschland. Man suche Investoren für eine Beteiligung oder die Komplettübernahme von Geschäftseinheiten in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien, erklärte Vattenfall-Konzernchef Øystein Løseth am Dienstag in der Zentrale in Stockholm während einer Telefonkonferenz…………

    Jaja, die bösen Dinos…….die Bremser der neuen deutschen Energieglückseeligkeit…….verpissen sich einfach, geht denn dat?

    Vattenfall zieht Notbremse

    Der schwedische Energiekonzern Vattenfall zieht radikale Konsequenzen aus den „zunehmend trüben Marktaussichten“.
    „Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der Markt in absehbarer Zukunft nicht erholen wird“, schreibt Vattenfall heute der Presse.

    Keiner spricht es öffentlich aus………aber alle wissen, das unsere bescheuerte Energiewende daran schuld ist.
    Wie soll ein Markt entstehen, wenn ein Teil der Erzeuger zu einen festen Preis über 20 Jahre lang im schönsten Kommunismus lebt?
    Tja Döschner……..wenn man ständig auf die Dinos einprügelt……kann es eben auch passieren, dat die ihr Jagdrevier wechseln…….und was nun, Du Experte???
    H.E.

  83. Ein wenig Dynamit von einem wirklichen Experten (morgen ausführlich im gedruckten HB); der Auszug hier.

    Der Kartellamtspräsident will die Anlagenbetreiber „viel stärker dazu verpflichten, den produzierten Strom selbst zu vermarkten, und zwar ohne Vollkasko-Absicherung“. Es müsse sichergestellt werden, dass die Preissignale des Markts unverfälscht bei den Erzeugern ankämen. „Die weiter notwendige Förderung der Erneuerbaren kann wettbewerblich ausgestaltet werden, etwa in Form von Auktionsmodellen“, sagte Mundt.
    Er plädiert dafür, den Einspeisevorrang abzuschaffen.

    Allein dieser Ausschnitt bedeutet das Ende der Energiewende in der jetzigen Form.

  84. #83. Carl M.

    Der Kartellamtspräsident will die Anlagenbetreiber „viel stärker dazu verpflichten, den produzierten Strom selbst zu vermarkten, und zwar ohne Vollkasko-Absicherung“.

    Ich sehe schon ganz deutlich vor meinem geistigen Auge die Bilder mit kleinen Verkaufsständen vor den Häusern mit Solarpaddeln auf dem Dach oder am Feldesrain vor den Vogelschredern, „Heute besonders günstig das Kilowatt“ 🙂

    karl.s

  85. Der Kartellamtspräsident will die Anlagenbetreiber „viel stärker dazu verpflichten, den produzierten Strom selbst zu vermarkten, und zwar ohne Vollkasko-Absicherung“.

    Leider ist die Bude auch nur ein politisch abhängiger Papiertiger.

  86. Gelegentlich sollte man mal bei der Gegnerschaft vorbei schauen…..um zu gucken, wie die jetzt die tolle Energiewende retten wollen………und wat ist da am Besten geeignet……..die Klimaretter.

    Schickt das EEG in Rente!

    Das EEG ist am Ende, und das sollten endlich auch seine Freunde eingestehen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat eine industrielle Revolution ausgelöst und mehr für das Klima getan als vermutlich jedes andere deutsche Gesetz. Aber jetzt, wo die erneuerbaren Energien bereits knapp 22 Prozent der Brutto-Stromerzeugung übernehmen und den Strommarkt gründlich durcheinanderwirbeln, ist das EEG am Ende. Mittlerweile gefährdet es seinen eigenen Erfolg.

    Das ist natürlich nur eine Anfangsthese…..die dann in 10 weiteren Artikeln bewertet oder zerrissen wird.
    Tja….und da findet man dann Sachen, da hauts einem den Hut von der Omme…….weil der Typ auch noch von der CSU is….

    Sind höhere Energiepreise nicht sogar sinnvoll?

    Das Bewusstsein, dass Energie effizienter genutzt werden kann und muss, ist leider noch gering. Wenn man Verbraucher spontan fragt, wie viel sie für Strom ausgeben, wissen es die meisten gar nicht. Deswegen muss man hinter der Strompreisdebatte eine gezielte Kampagne gegen die erneuerbaren Energien vermuten. Wir haben ja schon eine ganze Reihe solcher Kampagnen erlebt. Zunächst hieß es nach dem Atomausstieg 2011, es gehen die Lichter aus. Dann hörte man, Deutschland hat zu viel Strom, er läuft uns aus den Ohren heraus. Dann kam die Strompreisdebatte. Die neueste Klage lautet, dass die erneuerbaren Energien die Natur in Deutschland zu stark schädigen. Das sagen Leute, die sich bisher noch nie um Naturschutz gekümmert haben. Man erfindet alle paar Monate ein neues Thema, um die Energiewende madig zu machen……………

    Josef Göppel, Jahrgang 1950, ist gelernter Förster.
    Joo…..wieder so ein Energieexperte, der den bösen Konzernen dat Fürchten lernen will………ähm Umwelt und Erneuerbare, da gibbet plötzlich Einwände……und dat ausgerechnet vom UBA.

    Umweltbundesamt kritisiert zu hohe Nitratwerte

    Die Nitratwerte in deutschem Grundwasser sind zu hoch. „Ein Viertel des deutschen Grundwassers hat zu hohe Nitratwerte“, sagte am Dienstag der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, dem „Report Mainz“. Als Ursache sieht er die Ausbringung der Gülle einer zu hohen Viehhaltung und die wachsende Zahl an Biogasanlagen, die den Anbau von Mais nach sich ziehe. „Das Umweltbundesamt empfiehlt dringend, dass die Düngeverordnung präzisiert und verschärft wird.“

    Ach neeee……….Mais und Biogasanlagen, wer hätte das gedacht.
    Tja……da muss dann das höhere Bewusstsein und die Einsicht in die Notwendigkeit die Energiewende retten……denn mehr kann ja ein gelernter Förster auch net sagen, im Bezug auf Energieversorgungssysteme.
    Und sowat regiert uns………………………bäääähhhhhhh.
    H.E.

  87. Tja……und weil ick gerade so schön in Fahrt bin (auch ohne Auto)……..das heißgeliebte DIW….dort wo auch Claudia Kempfert Ihr Unwesen treibt……..mäkelt gerade an den Netzausbauplänen der 4 Übertragungsnetzbetreiber rum.

    Renaissance der Kohle

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) betont, dass der Netzausbau wesentlich kleiner ausfallen könnte, als im Netzentwicklungsplan von 2013 vorgesehen. Denn dort würden Standorte mit Kohlekraftwerken bevorzugt. So dienten etwa die Stromleitungen des Korridors A zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg und des Korridors D zwischen dem Leipziger Raum und Bayern dazu, den Kohlestrom zu verteilen. „Diese Leitungen sind so ausgelegt, dass sie bei einem reichhaltigen Angebot von erneuerbaren Energien dennoch eine vollständige Einspeisung des Kohlestroms ermöglichen“, sagt Christian von Hirschhausen, Forschungsdirektor für Internationale Infrastrukturpolitik und Industrieökonomie am DIW Berlin. Das sei aus energiewirtschaftlichen Gründen unnötig und konterkariere die Ziele der Energiewende.

    Wie formulierte das Bettina Röhrl so treffend…….Wer wie die sogenannte Öko-und Nachhaltigkeitspartei die sogenannten Forschungsinstitute in der Bundesrepublik beherrscht.…………….kommt genau das raus, was uns dat DIW suggerieren will, nämlich technischer Schwachsinn.
    Irgendwie ham se nämlich vergessen, dat viele KKW im Süden des Landes stehen….und demnächst abgeschaltet werden müssen…..tja, wenn dann die Lauzitz kein Kohlestrom liefern kann mangels Transportkapazitäten, wirds in Bayern kuschelig.
    ….Reichhaltiges Angebot von erneuerbaren Energien…….joo, mal im Sommer zur Mittagszeit…..oder mal garnich…….aber Hauptsache die Parasiten können auch noch die allerletze kW/h ins Netz würgen, ob gebraucht oder nicht.
    Lustig ist ja, wenn man sich dat richtig durchdenkt……da liefert ein linksgrünes „Wirtschaftsinstitut“ den grünen NGO die Wichsvorlage….um ihrerseits die Energiewende torpedieren zu können.

    Soo……nach dem grünen Schmonz….jetzt a bisserl elekrotechnisches Leiden aus der wahren Welt des Irrsinns.

    N-Ergie stellt Großtransformator auf

    Die N-Ergie Netz hat gestern (23. Juli) im unterfränkischen Umspannwerk Rottendorf einen Transformator gegen einen Großtransformator mit einer Leistung von 40 MVA ausgetauscht. Der Netzbetreiber investierte 450 000 € in den Umbau.

    Der bisherige Transformator war aufgrund steigender Stromeinspeisung aus lokalen Photovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen mit annähernd 25 MW an seine Leistungsgrenze gestoßen.
    --
    Der Netzbetreiber bewirtschaftet im gesamten N-Ergie Netzgebiet insgesamt 61 Umspannanlagen und investiert pro Jahr rd. 15 Mio. € in die Einbindung von EEG-Anlagen.

    Ok….dat geht jetzt auch ohne Taschenrechner……so ein 110/20 KV-Trafo ist ja auf die maximale Last im entsprechenden Verteilnetz ausgelegt…plus a bisserl Reserve……sagen wir mal in diesen Fall, 22 MW Leistung…….nehmen wir weiterhin an, das die Last im Sommer etwas bei 8-12 MW liegt…….und gehen wir weiterhin davon aus, das die eingespeisten EE erstmal diese 8-12 MW selber abdecken……aber der Trafo jetzt auf 40 MW aufgestockt werden musste……ham die wohl über 50 MW EE im Netzgebiet, die es los zu werden gilt.
    Dezentral……..bäh, die Überschüsse drücken se einfach ins Übertragungsnetz……dat wir ja angeblich nich mehr brauchen……und freuen sich über tolle Einspeisegebühren, die ich dann fein artig mitbezahlen darf.
    Dat nenn ick mal Logik…..grüne Logik.

    Joo liebe Kinder……auch das werden wir und anschließend ihr fleissig bezahlen müssen……nennt sich Netzkosten und die fallen besonders bei uns im Verteilnetz verdammt hoch aus.
    Wenn jetzt nicht bald der Jäger kommt und den bösen E-Wolf erschießt, könnt ihr euer Sparschwein schon mal wegschmeissen, oder als Staubfänger in den Keller stellen, weil ihr dann jeder Cent braucht, wenn ihr mal im Dunklen ein Märchen lesen wollt.
    Uff………………………..ick könnt mir schon wieder uffregen, dat glaubt mir kein Schwein.
    H.E.

  88. Heinz,

    reg dich nicht auf, wir müssen was tun, denn der Klimawandel kommt!

    Jedenfalls nach Thüringen 😉

  89. @Rassbach
    Ach weißt, ick reg mich eigentlich nur noch über die menschliche Dummerheit und die absolute Verlogenheit der Politik uff, wat die eigentliche Energiewende betrifft……..Schaukelstuhl, Kasten Bier und Poppkorn…….und in aller Ruhe dat Schauspiel genießen, wie nachfolgende Posse aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

    Puttrich: Handeln statt Krokodilstränen weinen

    Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich hat den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, in einem aktuellen Schreiben aufgefordert, endlich zu handeln, statt einem Kraftwerk Krokodilstränen nachzuweinen, das rechtlich und faktisch nicht zur Verfügung steht. Puttrich erläuterte, dass mit dem Vizepräsidenten der Netzagentur bereits am 20. Dezember über die Zukunft von Block 1 des hessischen Eon-Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg gesprochen worden sei. „Die Netzagentur war über die Stilllegungsverfügung informiert, sie wusste, dass eine Duldung des Betriebs nur noch bis zum 30. April 2013 möglich ist und dass es danach kein Zurück mehr gibt. Ich frage mich nun, was die Netzagentur seither getan hat“, so Puttrich.

    Sie sei höchst verwundert darüber, dass die Bundesnetzagentur mehr als ein halbes Jahr nach diesem Gespräch den untauglichen Versuch unternehme, einen Kraftwerksblock ins Spiel zu bringen, dessen Rückbau bereits weit fortgeschritten sei und der keine Zulassung mehr habe. Zumal das zuständige Regierungspräsidium die Fakten in einem Schreiben vom März und einem weitere Schreiben im Juni nochmals dargelegt habe.

    Man beachte bitte……die hessischen Umweltministerin…..

    In einem aktuellen Schreiben an den Präsidenten der Bundesnetzagentur bittet Ministerin Puttrich nun um Informationen, was zwischenzeitlich veranlasst wurde, um die Netzstabilität in Süddeutschland sicherzustellen und zu welchem Ergebnis die Netzagentur seit Dezember bei der Suche nach alternativen Lösungen zur Absicherung der Netze gekommen ist.

    …pisst, wie ne kleine Furie, den Rösler an……denn die Bundesnetzagentur untersteht dem Bundesdeutschen Wirtschaftsministerium.
    Nöö….dat Kohlekraftwerk kriegste nich, ätschebätsche………und nun erzählst Du Trottel mir mal, wie de trotzdem die Versorgungssicherheit garantieren willst……….weil mein Wassersuppe nämlich viel grüner is als Deine.

    Liebe Bundesnetzagentur……..Onkel Heinz hätte da ein Vorschlag für euch……..verpflichtet das LAND HESSEN (auf eigene Kosten natürlich) dazu, Abschaltkunden zu binden, in der gleichen Leistung wie die entfallene Kraftwerksleistung………und dat Stichtagmäßig zum 1.Oktober 2013.
    Wat man nicht erzeugen darf……..darf man auch nich verbrauchen………..so einfach ist dat.
    Schiebt den schwarzen Peter wieder zurück……….ick will mal ein paar dumme Gesichter sehen.
    Onkel Heinz…….mit mir kann man ja reden, ick hab für alles eine Lösung

  90. Ups……dat ging ja mal fix……..hab ick dat nich vor einer Weile genau so formuliert?

    Rösler fordert Moratorium bei Ökostromförderung

    Es gebe eine „dramatische Überförderung“ der erneuerbaren Energien, sagte Rösler der „Passauer Neuen Presse“ und sprach sich für ein Moratorium aus: „Die Ökostrom-Förderung für Neuanlagen sollte solange gestoppt werden, bis wir eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes haben“.

    Na siehste Doktorchen….geht doch.
    Aber so richtig lachen musste ick bei Gabriel….

    …….Bei einem Wahlsieg würde die SPD „Schluss damit machen, dass der Staat bei steigenden Strompreisen noch mit abkassiert“, kündigt Gabriel an.

    Lügen ohne rot zu werden (ups, is ja schon Rot) und dazu noch Größenwahnsinnig…….SPD, hab von denen schon mal gehört, bezweifle aber, dat die die 5% Hürde schaffen.
    Grins…..und wech
    Onkel Heinz…….wie peinlich ist dat denn?

  91. Heinz,
    Politiker lügen doch nicht, sie glauben alles richtig zu machen 😉

  92. @Rassbach
    Da liegt ja das Problem….mangels Wissen, müssen se eben halt GLAUBEN………wat ihnen die Lobbyisten zuflüstern.
    Nu ham wa den Salat……..das totale Energie-Chaos.
    Blacky…ick hör dir trapsen.

    H.E.

  93. …….Bei einem Wahlsieg würde die SPD „Schluss damit machen, dass der Staat bei steigenden Strompreisen noch mit abkassiert“, kündigt Gabriel an.

    Leider hat der Staat aber wegen der steigenden EEG-Belastungen dramatisch steigende Sozialausgaben zu bewältigen, Herr Gabriel!
    Von was sollen die denn bezahlt werden?

    Bei den derzeitigen direkten und indirekten EEG-Zahlungen (EEG-Abgabe + steigenden Netzkosten + Kapazitätsabgabe etc etc) reicht eine Abschaffung der ‚Öko‘-Steuer gerade mal, um den Preisanstieg eines Jahres abzufangen.
    Die Abschaffung des Industriestromprivilegs ändert unter dem Strich gar nichts, weil gestiegene Kosten direkt über steigende Preise und indirekt über den Verlust von Wirtschaftskraft auf das Volk abgewälzt werden.
    Und selbst eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf die EEG-Abgabe würde nicht mal ausreichen, auch nur die EEG-Steigerungen eins einzigen Jahres auszugleichen.
    Da würde mich dann schon mal das Gabriel-Rezept für das Jahr 2015 interessieren…

  94. #93. Tritium

    Bei den derzeitigen direkten und indirekten EEG-Zahlungen (EEG-Abgabe + steigenden Netzkosten + Kapazitätsabgabe etc etc) reicht eine Abschaffung der ‘Öko’-Steuer gerade mal, um den Preisanstieg eines Jahres abzufangen.

    ja, ja unser Dickerchen. Von nix ne Ahnung aber davon viel. Reine Polemik das Ganze und eben Wahlkampf pur. Was letztendlich hinten bei raus kommt, interessiert ihn wahrscheinlich nicht die Bohne. Hauptsache mit solchen Sprüchen ein paar zusätzliche „Dumme“ ködern für Kreuzchen an der „richtigen“ Stelle. Im Gegenzug will er ja auch Steuern erhöhen, hörte ich 🙂

    karl.s

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