Der Hype um die Tesla Powerwall – Eine Revolution die keine ist

5. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

800px-TeslaMotors_HQ_PaloAltoDer Elektroauto-Hersteller Tesla hat letzte Woche Donnerstag seinen  lange erwartete Stromspeicher für zu Hause vorgestellt. In Deutschland sollen diese schicken, Powerwall genannten, Module dazu beitragen, die Schwankungen der Produktion von Wind- und Solarstrom auszugleichen. Wie Spiegel Online schreibt, will Tesla dazu hierzulande mit dem Ökostromanbieter Lichtblick kooperieren.

Und einen Weg zu finden, diese wechselhafte Einspeisung  aus Photovoltaik und Windkraft zumindest abzumildern, ist dringend vonnöten. Schließlich hat sich  kaum ein Land bei der Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen so ehrgeizige Ziele gesetzt wie Deutschland. Bis zur Jahrhundertmitte sollen die Stromversorgung zu 80 Prozent und die gesamte Energieversorgung zu 50 Prozent auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Immer mehr „Erneuerbare“ destabilisieren die Netze

Dabei sind bereits heute, bei einem Anteile von gut 25 Prozent „Erneuerbarer“ bei der Stromversorgung, die Probleme, die diese Umstellung mit sich bringt, sehr deutlich erkennbar. Strom aus Wind und Sonne wird schließlich nur erzeugt, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Dabei kann die Produktion sehr dramatisch schwanken. Zwischen gut 100 Megawatt (das entspricht einer kleinen Gasturbine) und über 40 Gigawatt, was der Leistung von 30 großen Kohle- oder Kernkraftwerken entspricht. An dieser Situation würde auch ein europaweiter Ausbau wenig ändern. Wenn in Deutschland Flaute ist, dann weht auch in Frankreich, Dänemark oder Schweden kein Wind.

Dass Energie nur vorhanden ist, wenn es Tageszeit, Jahreszeit oder das Wetter zulassen, ist natürlich für das Stromnetz in einem Industrieland eine unhaltbare Situation. Schließlich muss zu jeder Sekunde genau soviel Strom produziert werden, wie gerade verbraucht wird.  Und so behilft man sich bislang damit, bei zu wenig Wind- und Solarstrom (das ist die meiste Zeit der Fall) konventionelle Kraftwerke zuzuschalten oder Strom aus dem Ausland zu kaufen. Bei zu viel Strom, ein Fall der durch den weiterem Ausbau von Wind- und Solarstrom immer häufiger auftritt, wird der überschüssige Strom zu unseren Nachbarn über die Grenzen geschickt. Teuer in Deutschland produzierter EE-Strom wird dann zu Dumpingpreisen verramscht. Manchmal muss sogar noch Geld daraufgelegt werden, damit jemand den Strom überhaupt abnimmt. Negative preise nennt man das dann.

Keine Lösung in Sicht

Wirkliche Ansätze der Politik zur Lösungen für dieses von ihr geschaffenen Problem sind kaum erkennbar. Ein Hauptproblem ist, dass ma Strom nicht speichern kann. Und alle Technologien zur Umwandlung und Rückgewinnung in Batterien, Pumpspeicherseen oder über den Umweg, daraus Gas zu erzeugen, sind teuer, verlustbehaftet und in dem erforderlichen Maßstab nicht realisierbar.

Ein Ausweg besteht zur Zeit darin, bei zu viel Windstrom einzelne Windkraftanlagen abzuschalten. Allerdings sind die Netzbetreiber nach dem Erneuerbare Energien Gesetz verpflichtet, dem Betreiber der Anlagen den Strom immer abzunehmen und nach den geltenden Regelsätzen zu bezahlen.  Dieser bekommt dann trotzdem den Strom vergütet, den er erzeugt hätte, wenn man ihn gelassen hätte. Die Kosten dafür trägt der Stromkunde. Bei zu wenig Strom im Netz können Stromintensive Betriebe gebeten werden, die Produktion zu drosseln oder einzustellen.  Diese Nicht-Produktion wird den Betrieben ebenfalls vergütet. Die Kosten dafür zahlen wieder die Stromkunden.

„Smart Grids“ als (vermeintlicher) Ausweg

Der vielleicht kreativste Ansatz , aus dieser verfahrenen Situation herauszukommen, sind sogenannte „Smart Grids“, also clevere Netze. Der Grundgedanke ist einfach. Die Verbraucher in der Industrie und in den privaten Haushalten sollen besonders stromverbrauchende Tätigkeiten nur dann durchführen, wenn, etwa bei Sturm, besonders viel Strom im Netz ist. Nachts und bei Windstille, also wenn kaum „erneuerbarer“ Strom zur Verfügung steht, soll der Verbrauch auf ein Minimum gesenkt werden.

Wobei meist nicht ganz klar wird, wie die Umsetzung in der Praxis aussehen soll. Viele stromintensiven Betriebe können ihren Verbrauch kaum drosseln, geschweige denn für einen Zeitraum ganz auf Strom verzichten. Ein Aluminiumwerk etwa würde bei längerer Stromunterbrechung irreparabel zerstört. Und Großverbraucher wie die Bahn werden kaum ihren Fahrplan an eine wetterbedingte Stromproduktion anpassen können. Schnellzüge könnten sonst nur dann auch schnell fahren, wenn gerade gutes EE-Strom-Wetter herrscht. „Sehr geehrte Fahrgäste. Aufgrund des geringen Windaufkommens und einer über dem ganzen Land  geschlossenen Wolkendecke verspäten sich unsere Fernzüge Deutschlandweit um ca. 30-300 Minuten…“

Bei „Dunkelflaute“ Kurzarbeit

Konsequent zu Ende gedacht würde eine „smarte Industrie“ dann auch bedeuten, dass bei „Dunkelflaute“ Firmen Kurzarbeit machen müssten, oder die Arbeiter mit „Schlechtwettergeld“, das es sonst nur auf dem Bau gibt, nach Hause zu schicken. Um dann, wenn ein neues Sturmtief reinkommt, die Produktion wieder anzufahren. Schichtbeginn Sonntags um 3:00 Uhr früh.

Gern genommenes Beispiel für Potenzial zur Verschiebung des Stromverbrauchs sind Kühlhäuser. Diese sollen demnach mit voller Kraft arbeiten, wenn das Stromangebot besonders hoch ist. Sinkt das Angebot, kann man sie eine Weile abschalten und Energie sparen, so lange, bis sich die Temperatur einem zulässigen Höchstwert nähert.

So weit die Theorie. In der Praxis ist die Arbeit in einem Kühlhaus bereits heute alles andere als angenehm. wie es sich dann anfühlt, wenn statt -20 °C nach stundenlangem Dauerkühlen, weil der Strom gerade so schön billig ist, und der Betreiber des Kühlhauses mit dem Netzbetreiber einen Vertrag zur Abnahme von überschüssigem Strom hat, die Temperatur auf unter -30 °C oder tiefer absinkt, kann sich im gemäßigten Mitteleuropa kaum jemand vorstellen. Aber solche Bedingungen würden, wenn man die Idee des Smart-Grid konsequent weiterverfolgt, eher die Regel als die Ausnahme werden.

Smart Home – Neudeutsch für Mangelverwaltung

Neben der Industrie soll dann natürlich auch der Stromverbrauch im Haushalt „smart“ werden. Hier ist das meistgenannte Beispiel für die Möglichkeit Strom flexibel zu verbrauchen die Waschmaschine. Die kann, ausgestattet mit smarter Technik, nach der Befüllung darauf warten, dass genug EE-Strom im Netz verfügbar ist. Nur machen, selbst wenn man noch den Trockner und die Spülmaschine dazu nimmt, diese Verbraucher gerade mal gut 12 Prozent des Strombedarfs aus.

Der Stromverbrauch privater Haushalte 1996 und 2013.  Bildquelle: BDEW Studie (Link im Text)

Der Stromverbrauch privater Haushalte 1996 und 2013.
Bildquelle: BDEW Studie (Link im Text)

Der meiste Strom in Privathaushalten wird mittlerweile durch Unterhaltungselektronik verbraucht. Das sind Fernseher, Computer und Spielkonsolen. Nur würde es die Akzeptanz smarter Netze wohl nicht erhöhen, wenn man, konsequent gedacht, vom Verbraucher verlangen würde, nur dann ins Internet zu gehen oder fernzusehen, wenn gerade gute Wetterbedingungen für EE-Strom vorherrschen.

Ein weiterer wichtiger Stromverbraucher im privaten Haushalt ist das Kochen. Auch hier hört man nie Vorschläge, dass man bei viel Wind oder Sonnenschein, auch früh morgens oder spät abends, am besten in der Küche für einige Tage vorkochen sollte. Auch das Einfrieren dieser vorgekochten Speisen, Kühle und Gefrierschränke sind ebenfalls große Stromfresser“, machte man dann am besten bei einem Überangebot an Wind- oder Sonnenstrom. An bedeckten und windstillen Tagen könnte man sich diese Speisen dann stromsparend in der Mikrowelle erwärmen.

Alle diese Punkte würden sicher nicht zu einem Anstieg der Akzeptanz der Smart Grids und der Energiewende als Ganzes beitragen. Vielleicht hört man deshalb so wenig von praktischen Ansätzen zur Umsetzung oder von Pilotprojekten.

Man bräuchte Speicher

Anders sieht es aus bei der offensichtlicheren Lösung zur Stabilisierung des Stromnetzes, der Speicherung. Hier reichen die Vorschläge von den bekannten Speicherseen über so offensichtlich abstruse Ideen wie einem Ringwallspeicher, Power-to-Gas Lösungen, bei denen 2/3 der eingesetzten Energie vernichtet werden, bis hin zu Batterien als Puffer für Wind- und Solarstrom.

In diese Kategorie fallen auch die jetzt vom Tesla-Chef Elon Musk vorgestellten Speicherakkus für den Hausgebrauch. Es werden 2 Modelle angeboten, einer mit 10 und einer mit 7 kWh Kapazität, zu einem Preis von 3.500, bzw. 3.000 Dollar. Tesla gibt für die Geräte eine Garantie von 10 Jahren, was bei täglicher Nutzung 3.650 Lade-Entlade-Zyklen entsprechen würde. Das ist selbst für einen Lithium-Ionen-Akku recht viel, die gleiche Technologie in Elektroautos kommt auf vielleicht 1.000 Zyklen. Erreicht wurde dies unter anderem durch die geringe Leistung Der Batterie, die auf 2.000 Watt begrenzt ist. Als Backup für einen Haushalt ist dieser Akku daher eher nicht zu gebrauchen. Schon das Kochen mit zwei Herdplatten gleichzeitig ist damit nicht möglich.

Powerwall bringt kaum jemandem Nutzen

Für wen oder was eignet sich denn dann die Powerwall eigentlich? Als Backup für eine Photovoltaik Anlage? Bei einer Dachanlage mit 3 kW-Peak wäre der Akku nach gut 3 Stunden an einem sonnigen Tag voll. Die 10 kWh Kapazität reichen für einen Durchschnittshaushalt keinen Tag lang. Man kann damit also etwas Strom aus seiner PV-Anlage speichern und einen Teile seines Verbrauchs für eine begrenzte Zeit daraus decken. Wahrlich keine Revolution.

Aber das wäre ja zumindest mal ein Anfang. Und mehr vom selbst produzierten Strom verbrauchen würde dann doch auch Geld sparen, oder? Nun ja, das hängt davon ab. Der Speicher (10 kW) kostet 3.250 Euro (3.500 Dollar). Was man noch braucht ist ein Wechselrichter (2,1 kw, SMA) für ca. 1.000 Euro, für Installation und Inbetriebnahme kann man pauschal 500 Euro rechnen. Der Speicher hat eine Lebensdauer von 10 Jahren, der Wechselrichter von 20 Jahren. Wenn man berücksichtigt, dass der Akku einen einen Wirkungsgrad von 92% und der Wechselrichter von 95% hat, ergeben sich Kosten für die Speicherung in Höhe von 12,5 Cent pro kWh.

Bei einem aktuellen Strompreis von 29 Cent könnte sich ein solcher Speicher also rechnen. Wenn man für den selbst produzierten Strom weniger als 16,5 Cent bezahlt, oder anders herum über das EEG ausbezahlt bekommt. Für alle, die ihre PV-Anlage vor März 2013 in Betrieb genommen haben (das sind etwa 90 % der Anlagen) also ganz sicher nicht. Wenn man für die Finanzierung einer solchen Anlage einen Kredit aufnehmen muss oder Reparatur- und Wartungskosten anfallen verschlechtert sich die Rechnung entsprechend noch einmal.

Die Stromspeicher-Cloud – Ein Lichtblick?

Jetzt plant Lichtblick aber laut dem Spiegel-Artikel, Haushalte und Firmen, die selbst gar keinen Strom erzeugen, damit Geld verdienen zu lassen, dass sie Speicherleistung zur Verfügung stellen. Also Strom aus dem Netz aufnehmen, wenn viel EE-Strom produziert wird, und wieder abzugeben, wenn gerade Mangel herrscht. Wobei auch dieses Geschäftsmodell nur dann aufgehen kann, wenn Lichtblick, oder der Netzbetreiber, für die Speicherung mehr als 12,5 Cent pro Kilowattstunde bezahlt. Es ist dabei unklar, woher dieses Geld kommen soll. Nur eines ist klar, sollte dieses Modell funktionieren, würden die dadurch entstehenden Gewinne direkt als Kosten auf den Strompreis aufgeschlagen werden müssen. Was den Strom wieder für alle verteuern würde, die nicht an diesem System teilhaben.

Man fragt sich bei dem Lichtblick-Konzept auch, warum die Firma auf eine solche Insellösung aus vielen dezentralen Speichern setzt. Wenn man auf diese Weise Geld verdienen könnte, und das wird dem potenziellen Kunden ja suggeriert, müsste es für Lichtblick und andere doch viel profitabler sein, das Geschäftsmodell in großen Speicherfarmen zu verwirklichen. Vor allem weil die Installations- und Wartungskosten einer großen Anlage deutlich günstiger sind, als bei vielen kleinen Anlagen, die alle einen eigenen Anschluss, ein Gehäuse und einen Wechselrichter benötigen.

Geniales Marketing für ein durchschnittliches Produkt

Der Hype um die Powerwall ist eigentlich nur damit zu erklären, dass der charismatische Marketing-Profi Elon Musk diese vorgestellt hat. Kommerziell dürften die Speicher gerade auf dem Heimatmarkt USA eigentlich kein großer Erfolg werden. Zumal das Speichern mehr kostet, als man für Haushaltsstrom dort in vielen Bundesstaaten bezahlt. Aber es ist anzunehmen, dass sich viele (wohlhabende) Amerikaner eine solche Anlage ins Haus holen, allein schon um ihr grünes Gewissen zu beruhigen. Dabei dürfte die Schnittmenge mit den Kunden von Tesla Elektroautos besonders groß ausfallen. Auch diese sind stylish und vor allem teuer, geben einem aber das wohlige Gefühl, dem Planeten etwas Gutes getan zu haben.

 

Titelbild: TeslaMotors Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien. Bildquelle:Tumbenhaur via Wikimedia.

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89 Kommentare
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  1. Rudolf Kipp -- danke für den skeptischen Beitrag. Ich würde einfach gerne ein plakatives Beispiel zu Ihrem Bahn-Thema anfügen: Wieviele Windräder müssen sich drehen, um einen einzigen ICE aus dem Bahnhof zu beschleunigen?
    Ein ICE hat eine Antriebsleistung von 7,5 MW. D. h. 3 Windräder der 2,5 MW-Klasse müssen sich mit voller Leistung drehen, um einen einzigen ICE zu bewegen…

  2. Lichtblick verspricht sich sicher so ein Geschäft auch für Leute, die gar kein PV haben. In dem verlinkten Spiegel-Artikel steht (fett von mir):

    Wird in Deutschland gerade zu viel Strom produziert, könnten die Akkus diesen aufnehmen und so das Netz entlasten. Ist zu wenig Strom da, können sie den gespeicherten Strom zurück ins Netz zu speisen. Für beides sollen die Besitzer der Tesla-Akkus Geld bekommen.

  3. @ Gerhard Straten #2

    Ja, das hatte ich auch so angenommen. Nur, woher soll das Geld kommen? Es müsste dafür ja Unterschiede zwischen niedrigen und hohen Strompreisen von 15 Cent und mehr haben. Und die weitaus wichtigere Frage: Wenn man so Geld verdienen könnte, dann wäre es doch viel lohnender große Batteriefarmen, etwa mit NaS oder Redox-Flow Akkus zu bauen.

  4. Um große Batteriefarmen zu bauen, braucht man Investoren, die viel Geld riskieren oder der Staat muß es tun. Investoren rechnen und haben auch längere Zeiträume im Blick. Ein Privatmann gibt schon mal 5.000,00 Euro aus, wenn er sich davon eine Rendite verspricht. Vielleicht hat Lichtblick eine Idee an den negativen Strompreisen zu verdienen. Die werden ja bei weiterem NIE-Zubau deutlich zunehmen. Ich könnte mir schon ein Modell vorstellen, wo ich die kWh für ein paar Cent einkaufe und sie für knapp 20 Cent mit Vorrang wieder einspeisen darf.

  5. Sollen die Zellen bei täglicher Ladung/Entladung wirklich 10 Jahre durchhalten? Das erscheint mir doch viel zu optimistisch, was bedeutet, dass der Batteriestrom eigentlich viel teurer wird. Die angebotene Garantie wird doch voraussichtlich die Zellen gar nicht umfassen, oder?

  6. Und die weitaus wichtigere Frage: Wenn man so Geld verdienen könnte, dann wäre es doch viel lohnender große Batteriefarmen, etwa mit NaS oder Redox-Flow Akkus zu bauen.

    Mir scheint das beim EE Goldrausch auch wieder hauptsächlich die Verkäufer der Schaufeln reich werden.

    Wobei in den USA das Stromnetz mancherorts tatsächlich instabiler ist als hier in Europa. Viele Hauszuleitungen laufen immer noch oberirdisch, das Netz und Kraftwerke ist in vielen Teilen marode. Da lohnt sich so eine Batterie für viele einfach allein aus Komfortgründen.

  7. @ Gerhard Straten #4

    Vorstellen kann ich mir so ein Modell auch. Nur gibt es dafür bislang überhaupt keine rechtliche Grundlage. Es bräuchte dafür eine Einspeisevergütung für gespeicherten Strom, eine Art Netzstabilisierungs-Umlage. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Gabriel oder jemand in seinem Ministerium plant, eine solche, den Strompreis weiter steigernde, Maßnahme durchzusetzen. Ich glaube nämlich nicht, dass ein Großteil der Bürger so etwas befürworten würde. Und darum geht es in der Politik ja letztendlich.

    Bei Lichtblick habe ich das Gefühl, dass sie hier mitmachen, weil sie wissen, dass eine Kooperation mit Elon Musk, vor allem wenn „Öko“, auf jeden Fall positive PR mit sich bringt. Und wenn sie dann auch noch Leute finden, die bei ihnen die Powerwalls tatsächlich auch kaufen, umso besser. Als Kunde wird man damit jedoch kein Geld verdienen können. Zumindest nicht, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht deutlich ändern.

  8. @ John Rieper #6

    Wobei in den USA das Stromnetz mancherorts tatsächlich instabiler ist als hier in Europa. Viele Hauszuleitungen laufen immer noch oberirdisch, das Netz und Kraftwerke ist in vielen Teilen marode. Da lohnt sich so eine Batterie für viele einfach allein aus Komfortgründen.

    Das sehe ich ähnlich. Ich habe auch „nebenan“ unter Peter Hellers Artikel geschrieben:

    Auch werden viele installierte Akkus nicht jeden Tag einen Lade/Entlade-Zyklus mitmachen. In amerikanischen Foren habe ich viele Beiträge gelesen, in denen Leute die Powerwall als Backup bei Stromausfall, etwa nach Schneestürmen, zu Hause haben wollen. Um dann für ein paar Tage Licht zu haben und damit die Heizung weiter läuft.

    @ Torsten Werner #5
    Ob die Zellen tatsächlich die 3.650 Zyklen durchhalten, da habe ich auch so meine Zweifel. Auch Peter scheint davon nicht so 100%ig überzeugt zu sein.

    Zehn Jahre Gewährleistung verspricht Tesla Motors für den Powerwall. Am Kauf Interessierte sollten sich nicht allzu sehr darauf verlassen, daß es die Firma in zehn Jahren noch gibt.

    Ich sehe das ähnlich:

    Ich halte diese Zahle´auch für sehr optimistisch. Wahrscheinlich setzt Musk darauf, dass in 5-10 Jahren die Produktion von Batterien durch Massenfertigung und Optimierung so günstig geworden ist, dass der Austausch von fehlerhaften Modulen zu verkraften ist.

  9. Wenn für den Verbraucher die KWh teurer als 60 cent wird, werden die Stromaggregate knapp und das Benzin 😉

  10. @Rassbach, #9

    Glaube ich nicht. Dann werden private Stromaggregate verboten oder mit Auflagen belegt, die zur Unwirtschaftlichkeit führen. Den Öko-Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

  11. Ob die Zellen tatsächlich die 3.650 Zyklen durchhalten, da habe ich auch so meine Zweifel. Auch Peter scheint davon nicht so 100%ig überzeugt zu sein.

    Vor allem im kalten Winter in Nordeuropa, Russland, oder Kanada/ Alaska. Die Akkus werden ja im kalten Keller, oder draußen in der Garage stehen und nicht gewärmt.

  12. Waren Lichtblick nicht auch die die 2009 sagten über 100.000 ZuhauseKraftwerke verkaufen zu wollen?

  13. @Rudolf Kipp #7
    Ich hoffe, dass sie Recht haben, aber man sollte auch bedenken, dass die NIE-Lobby schon personell bis in die Spitze der Ministerien reicht. Auch gibt es ein schönes Narrativ, dass man die Bevölkerung an den gesunkenen Börsenpreisen für Strom teilhaben lassen kann und dann können die Namen Musk und Tesla für den notwendigen Hype sorgen. Es dürfen nur nicht zu viele auf den Zug aufspringen. Die Erfahrung hat man ja bei PV schon gemacht und sieht, dass sich das irgendwie regelt.
    In der Investmentbranche nenn man solche Geschäftsmodelle Schneeballsysteme und man kann dafür ins Gefängnis kommen (zumindest in den USA). Bei den NIE sind Moral und Anstand inzwischen zweitrangig und Gesetze werden gemacht oder interpretiert, wie man das braucht, deshalb rechne ich da mit Allem.

  14. Man muss sich schon anstrengen, um so gegen erneuerbare Energien zu wettern, wie Hr. Kipp das tut. Zwischenspeichern in Batterien lohnt sich bereits. Hätte der Autor sich bemüssigt gefühlt zu recherchieren, wäre er sicherlich drauf gekommen, dass solche „Speicherfarmen“ bereits Realität sind und deren Zahl beständig steigt. (ein Beispiel: http://green.wiwo.de/stromspeicher-china-nimmt-eine-der-weltgroessten-batterien-in-betrieb/)
    Dezentrale Speicherung passt wunderbar zu dezentraler Erzeugung -- so kann man auf einen teuren Ausbau der Stromnetze weitestgehend verzichten. Eine sichere Versorgung mit 100% erneuerbaren Energieträgern ist möglich und Strom wird dadurch langfristig billiger. Schon jetzt ist Atomstrom ohne massive Förderung nicht mehr konkurrenzfähig -- und da sind die Kosten für Rückbau und Endlager noch nicht einmal mitgerechnet. Braunkohle ist ebenfalls drauf und dran das Rennen gegen die sinkenden Preise für Solarmodule zu verlieren.

  15. @14
    Man muss sich schon anstrengen, um so für erneuerbare Energien zu wettern, wie Hr. Leitner das tut. Zwischenspeichern in Batterien lohnt sich nicht. Hätte der Herr sich bemüßigt gefühlt zu recherchieren, wäre er sicherlich drauf gekommen, dass solche “Speicherfarmen” bereits Realität sind und deren Zahl beständig steigt. (ein Beispiel: http://green.wiwo.de/stromspeicher-china-nimmt-eine-der-weltgroessten-batterien-in-betrieb/)
    Dezentrale Speicherung passt wunderbar zu dezentraler Erzeugung — so kann man auf einen teuren Ausbau der Stromnetze weitestgehend verzichten. Eine sichere Versorgung mit 100% erneuerbaren Energieträgern ist nicht möglich und Strom wird dadurch langfristig sehr viel teurer. Schon jetzt ist GrünStrom ohne massive Förderung nicht konkurrenzfähig — und da sind die Kosten für Rückbau und Entsorgung noch nicht einmal mitgerechnet. Braunkohle ist ebenfalls drauf und dran das Rennen gegen die subventionierten Preise für Solarmodule zu verlieren.

  16. @Martin
    Na….immer noch Birkenstock an….oder gehste geistig schon auf den Zahnfleisch?

    Sagen wir mal, Du hast ein Eigenheim mit einen elektrischen Verbrauch von 4000 kWh…….wie groß muss die Solaranlage und der Speicher sein, damit Du Dich autark selber versorgen kannst, einschließlich der Vorsorge bei Ausfall einer dieser Komponenten im Winter.
    Sagen wir mal…die Akkus halten 10 Jahre und die Solarzellen 25 Jahre……dann kannste ja jetzt logger vorrechnen, wat Dich der Spass 50 Jahre lang kosten wird und wie teuer die einzelne kWh wird.

    Übrigens….Geld…..wird ja eh überbewertet, gelle!

    Über die Höhe der Investitionskosten schweigen die Partner. Zum Vergleich: Ein Akku mit fünf Megawatt Leistung, der kürzlich in Schwerin ans Netz ging, kostete sechs Millionen Euro.

    Tja…was kostet dann der Chinaakku mit einer Leistung von 20 MW und 40 MWh Kapazität wohl?

    Naja…..wenn Deutschland erstmal zum Agrastaat umtransformiert wurde……kann sich diesen Luxusstrom eh keiner mehr leisten…..Wachskerzen und Öllampen dürften dann für die zukünftige Kate des Leibeigenen völlig ausreichen.

    Übrigens…..für Ökos ist der Besitz eines Taschenrechners strafbar…..das verbietet ihnen ihre Religion, denn dat Ding ist ein neoliberales Werkzeug der Ausbeuterklasse und der Klimafeinde….und deren Vasallen (Techniker)

    Heil Dir Gaia……..Ommmmm
    H.E.

  17. Wenn man sich über die Möglichkeiten von Batterien in Netzen informieren will, ist die Web-Seite der Firma Younicos sicher ein guter Tip. Die stammen aus Berlin, sitzen aber wohl jetzt primär in den USA und sind weltweit an Microgrids wie z.b. Kodiak Island und Großspeichern wie Schwerin und vor allem Leighton Buzzard beteiligt.
    Zu der Tesla Veranstaltung haben sie sich auch geäußert.
    Die Seite läßt sich auch auf deutsch umschalten, die Tesla Meldung finde ich dann allerdings nicht mehr.

  18. @ Baumann, #12:

    Waren Lichtblick nicht auch die die 2009 sagten über 100.000 ZuhauseKraftwerke verkaufen zu wollen?

    Ja, auch das wurde damals als Revolution verkauft und markierte (Parallelität der Ereignisse) Volkswagens Einstieg in den Energiemarkt (Erdgasmotoren für BHKWs). Obwohl BHKWs ganz gut laufen, ist die Lichtblick-Idee eines virtuellen Großkraftwerks damit schon einmal gescheitert. Nach meinen Informationen hat man knapp 1.000 Einheiten abgesetzt, bevor die Idee beerdigt wurde.

  19. Die Weltbevölkerung wächst und wächst, wir werden pro Kopf deutlich weniger fossile Brennstoffe verheizen müssen, als wir es momentan tun. Das derzeitige Modell skaliert nämlich nicht – so viel Kohle und Öl kann die Menschheit gar nicht abbauen. Wenn wir unseren westlichen Lebensstandard erhalten wollen, muss die Energie woanders herkommen.

    Batterien mögen die richtige Speicherlösung für mobile Anwendungen sein. Aber für stationäre gibt es auch andere Ansätze, und das Wettrennen hat gerade erst begonnen: Druckluftspeicher, Schwungradspeicherung, die sich dank intelligenter Steuerung wie eine Batterie verhalten, etc.


  20. StoreDot promises electric car that charges in 5 minutes
    After developing the technology to recharge cellphones in seconds, Israeli start-up sets its sight on the EV market

    was ist davon zu halten?

  21. @michael m. #20
    StoreDot hat eigentlich einen ganz guten Ruf. Vor ca. 1 Jahr haben sie angekündigt, dass sie einen Akku für SmartPhones auf den Markt bringen, der in 30 Sek. aufläd. Jetzt nach dem neuen Artikel soll das 2 Min. dauern. Das wäre, wenn es denn stimmt, immer noch ein gewaltiger Fortschritt. Vielleicht brauchen sie aber nur neues Kapital und hängen sich mit der Ankündigung von größeren Batterien an die Tesla-Hype an.
    Tesla hat übrigens heute berichtet und hat statt des erwarteten Verlustes von 49Cent pro Aktie nur 36Cent Verlust pro Aktie gemacht. Das ist doch auch schon ein Fortschritt.

  22. „The new Tesla Powerwall home batteries come in two sizes—seven and 10 kilowatt hours (kWh)—but the differences extend beyond capacity to the chemistry of the batteries. The 7kWh version is made for daily use, while its larger counterpart is only intended to be used as occasional backup when the electricity goes out. The bigger Tesla battery isn’t designed to go through more than about 50 charging cycles a year, according to SolarCity spokesman Jonathan Bass.“

    http://t.co/eTPlDOyTmV

  23. Vince Spallek #19,

    Die Weltbevölkerung wächst und wächst, wir werden pro Kopf deutlich weniger fossile Brennstoffe verheizen müssen, als wir es momentan tun. Das derzeitige Modell skaliert nämlich nicht – so viel Kohle und Öl kann die Menschheit gar nicht abbauen. Wenn wir unseren westlichen Lebensstandard erhalten wollen, muss die Energie woanders herkommen.

    Keine Sorge Vince, wir haben ja das UBA, das hat unser Genscher extra schon 1974 erschaffen, das wacht für uns über Einhaltung der Nachhaltigkeit Da wird nicht vom vorgezeichneten Weg abgewichen, dafür sorgen ständig 1500 Beamte- eine kleine süße Nachhaltigkeits-NSA.

    Ihr wirksamstes Mittel ist die von Genscher und Konsorten möglich gemachte sg. Verbandsklage Hört sich harmlos an, ist aber ein Mittel, den Pfad zu unseren Glück nicht zu verlassen.
    Ist auch ein einträgliches Geschäft, hier ist die Liste der Jungs mit der Lizenz zum Gelddrucken. Die sind nicht zimperlich, die klagen sogar mal eben gegen einen Windpark, bis die Höhe des Schweigegeldes stimmt.

    Vergleiche bitte mit Enoch zu Guttenberg :Ich trete aus dem BUND aus

    Also keine Angst !

    Es stimmt, die Weltbevölkerung wächst!

    Kennst du eine Ressource, die in der Geschichte der wachsenden Weltbevölkerung schon mal aus war?

  24. Hallo,

    ich verstehe die Argumentation für Deutschland, aber das trifft eben nicht für alle Länder zu.
    Wir leben in Südafrika und haben ein sehr grosses Interesse an einer solar-aufladbaren Batterie.

    Bei uns ist immer wieder der Strom für 2 1/2 Stunden weg, daher ist es mir egal, wie lange die Batterie hält (5 oder 10 Jahre), oder ob ich den Überschuß bei Dritten einspeichern kann oder nicht.

    Ich brauche nur Strom für unseren Haushalt, wenn der Strom mal wieder ausfällt. Der Markt für dieses oder ähnliche Produkte ist sehr groß in Südafrika. Bei uns scheint fast immer die Sonne. Die Strompreise sind hier zwar billiger, aber wenn man keinen Strom hat (in manchen Gegegenden bis zu 4 Tage am Stück), dann interessiert einen die Rechnung, wieviel der solar-generierte Strom kostet, nur bedingt.

    Daher würde mich interessieren, was brauche ich alles, um eine Lösung für mein Problem zu haben (Batterie/Speicher plus Wechselregler, plus Solarzellen/panels, plus Installation etc.)? Oder brauche ich noch mehr Teile? Und welche Marke/Produkt ist das Kostengünstigste?

    Grüsse

  25. @Marion #24
    Am besten Sie schaffen Sie ein benzinbetriebenes Notstromaggregat an.

  26. @Marion
    Hmm…um Deine Frage zu beantworten, muss ick erstmal wissen, wat Du so täglich an Strom verbrutzelst.
    Kochst Du elektrisch?
    Welche sonstigen Elektrogeräte ( ab 100 W Leistung) sind im Haushalt vorhanden….haste eine Klimanlage und ne ungefähre Angabe des Längen- und Breitengrades Deines Wohnsitzes wären auch noch nützlich.

    Bei Deinem Problem würd ick einen Netzgestützen Akku (USV) empfehlen und den Solarquark einsparen….wenn Du lediglich ein paar Stromausfälle überbrücken willst. Die Speicherkapazität hängt von Deinem Nutzungsverhalten und den Stromverbrauch ab……Herstellerempfehlungen kann ick aber nich geben, bin zu wenig auf dem neuesten Stand diesbezüglich.
    MfG
    Onkel Heinz……Stromausfall-Kummerkasten

  27. @ Marion, #24:

    Ja, da hat der Hofmann recht. Ein diesel- oder benzingetriebenes Notstromaggregat ist die mit Abstand kostengünstigste Lösung für den kleinen Bedarf. Wenn größere Mengen erforderlich sind (viele Kühl- und Klimasysteme, die dauerhaft laufen), wäre vielleicht ein BHKW anzuraten.

    @ Michael M., #20:

    Schwer zu bewerten, weil die Erläuterung der Technologie (http://store-dot.com/Technology.html) natürlich bewußt knapp gehalten ist. Soll ja niemand so leicht nachbauen können.

    Ich denke, das kann kein klassisch elektrochemischer Ansatz mehr sein. Der Elektrolyt müßte ein Feststoff sein, der sowohl als Leiter, als auch als Speicher arbeiten kann, um diese Ladegeschwindigkeiten zu erreichen. Es ist schon vorstellbar, daß man mit entsprechenden Polymeren (also Kohlenstoff) entsprechendes erreicht. Die Elektroden wären dann eigentlich (ganz ähnlich wie bei einer Solarzelle) nur noch die „Pole“, zwischen denen eine Spannung aufgebaut wird, damit im „Elektrolyten“ die Ladungsträger zu fließen beginnen. Die Elektroden selbst wären nicht Quelle (oder zumindest nicht mehr einzige Quelle) von Ladungsträgern.

    Die eigentliche Innovation würde dann im Material des Elektrolyten einer- und im Separationsmechanismus zur Verhinderung von Kurzschlüssen andererseits bestehen. Daß StoreDot dies auf der Webseite etwas anders beschreibt und genau diese beiden Komponenten nur nebensächlich erwähnt, mag eben Absicht sein.

    Auf jeden Fall wäre das meine Vermutung. Es handelt sich dann aber eben um ein völlig neues Batteriekonzept, das mit dem klassisch elektrochemischen Ansatz nicht mehr viel zu tun hat.

  28. @Peter Heller #7

    In Deutschland würde ich einen Multifuel Generator nehmen -- der geht auch noch, wenn die Grünen die Tankstelle absperren:

    „Stromgenerator ATG Multifuel 3 SP/230 V, 2,8 kW -- läuft mit Diesel -- Heizöl -- Pflanzenöl -- Altspeiseöl“

    Und nach den Pommes aus dem Öl noch Strom herstellen. Da ja die Pflanzen das CO2 vorher gebunden haben, ist der Generator (Grünsprech) „völlig emissionsfrei“ und „eine Revolution in der Herstellung erneuerbarer Energie“.

  29. @Vince Spallek #19
    Ich weiß nicht, wie sei auf Grund des von ihnen verlinkten Guardian Artikels darauf kommen, dass das derzeitige Energiemodell nich skalierbar ist. Resourcen gibt es genug, ob die für die Menschen auch erreichbar sind, das wird die Zukunft zeigen. Ob und wielange die Menschheit dabei bleibt oder bleiben muß diese Resourcen zu nutzen wird auch die Zukunft zeigen. Sie können dem Artikel aber entnehmen, dass der Zuwachs der Menschheit Resourcen bringt, da die Menge der Ideen steigt. Wir können uns natürlich Gedanken darüber machen, welche Schäden duch unseren Energieverbrauch entstehen und wie wir die möglichst minimieren. Wenn wie den CO2-Ausstoß als nennenswerten Schaden betrachten, dann können wir wohl nur auf andere Energienutzungen umsteigen. Die sogenannten Erneuerbaren können das aber nicht sein. Das geht nur in Nischenfällen. Die Leistungsdichte ist zu gering. Bei Wind beträgt sie ca. 1W/qm und bei Biomasse noch weniger. Damit können sie keine Städte und keine Industrie versorgen. Kohlekraftwerke erreichen 100-1000 W/qm und Gaskraftwerke bis 2000 W/qm. Bei Sonne auf der Erde ist max. 200 W/qm denkbar. In Deutschland werden im Moment ca. 5W/qm erreicht. Die Leistungsdichte bezieht sich auf den Flächenverbrauch inkl. des Rohstoffabbaus und des Transports.
    Was die Kernkraft da mal erreichen wird ist offen. SMRs (Small Nuclear Reaktors) werden wohl die jetzt noch sinnvollen Windinstallationen in Insellagen und anderen Nischen verdrängen. Das wird aus Kostengründen und auch um die Natur zu schonen geschehen. Wir werden uns wohl auch die Kosten und die Naturvernichtung auf die Dauer nicht gefallen lassen. Microgrids brauchen wir in Deutschland schon gar nicht und irgendwann geht auch mal die Lust aus den Energieautarkieenthusiasten das zu bezahlen.
    Was da heute und vor allem mit Schwungrädern heute machbar ist können sie gut aus einer ABB-Präsentation ersehen.

  30. Bei iwr.de gefunden:

    Über die Tesla-Batterie: „Ganz großes Marketing-Kino“
    Der Hype um die „Powerwall Home Battery“ von Tesla schien in den vergangenen Tagen grrenzenlos. Diese Neuheit der Amerikaner wird jedoch auch kritisch gesehen. Selbst das Unternehmen Solarcity, der größte Solaranlagen-Anbieter der USA, sieht Probleme. Laut Solarcity-Sprecher Jonathan Bass besteht nicht nur ein Unterschied in der angebotenen Kapazität der Batterien mit sieben und zehn Kilowattstunden (kWh), sondern auch in deren chemischen Zusammensetzung. Die kleine Version mit 7 Kilowattstunden (kWh) soll für den täglichen Gebrauch zu verwenden sein, sei jedoch aufgrund des Einspeisetarifs in den USA nicht rentabel. Die große Version mit 10 kWh soll nicht für den täglichen Gebrauch verwendet werden, da sie nur 50 Mal im Jahr be- und entladen werden könne. Dementsprechend werden Solarcity-Kunden auf eine kostengünstige Batterie, die dem täglichen Bedarf als Solarspeichermedium gerecht wird, warten müssen.

    Auch Christoph Osterman, Chef der Sonnenbatterie GmbH aus Bayern, äußerte sich zu der „Powerwall Home Battery“ gegenüber dem manager magazin. Er müsse „neidlos anerkennen, dass der Auftritt ganz großes Marketing-Kino war“. Schließlich sei es gelungen, eine Batterie als ganz große Innovation zu verkaufen.“ Ostermann kommt zu dem Schluss folgendem Schluss, dass Teslas Batterie „technisch nicht beeindruckend, kommunikativ eine Glanzleistung“ sei.

  31. @Gerhard Straten #29
    Man sollte sich auch immer vor Augen halten, dass der meiste „Menschen Nachwuchs“ in den Ländern/Region erzeugt wird, die als „Dritte Welt“ oder „Entwicklungsland“ bezeichnet werden. Also in den Ländern, die keine bedarfsgerechte Infrastruktur (Strom,Wasser,Verkehr) haben und damit auch keine Chance auf eine eigene wertschöpfende Wirtschaft = Wohlstand haben können.

  32. Man sollte sich auch mal vor Augen führen, auf was sich diese „Erneuerbaren Energiebefürworter“ ihre Hoffnung basieren lassen. Das ist eine „Batterie“ = ein begrenzter Energiespeicher. Diese Erneuerbaren Energie Grünen behaupten ja immer, dass ihr Energieversorgungssystem (Wind, Sonne und Speicher) auf einer unendlichen Energiequelle = Natur zurückgreift. Aber gleichzeitig basiert ihre Hoffnung = Batterie auf einen Speicher der eine Begrenzung aufweist. Somit wird ganz offensichtlich wie begrenzt die ganze Erneuerbare Energieversorgung und damit mangelhaft für unsere zukünftige Gesellschaft überhaupt ist.
    Eine begrenzte Grundlast = Batteriepeicher soll also in Zukunft unsere Innovationen, unsere Forschung, unsere Entwicklung als Wissens- und Wohlstandsgesellschaft vorantreiben. Die Begrenzung der Energie….also der Mangel in einer Volkswirtschaft soll diese Volkswirtschaft als Gewinn verkauft werden.
    Im Gegensatz zu diesen begrenzten = mangelhaften Erneuerbaren Energieversorgungssystem (Wind, Sonne und Speicher) ist unser Kraftwerksmixpark mit den Energieträgern Kohle, Gas und Uran ein zuverlässiges Versorgungssystem, dass noch einige Jahrtausende Seine Arbeit im Dienste (Basis) für unser Wohlergehen und Innovationskraft -- Wissen der Menschheit leistet.

  33. Die Stabilisierung wäre bei solchen Batteriespeichern nicht gegeben, da diese vermutlich direkt geladen werden sollen (sonst unwirtschaftlich). Nachdem die Batterie vollgeladen ist vermutlich gegen Mittag, muss das Netz somit dennoch für die Einspeispitzen ausgelegt werden. Dies stellt höchstens eine Verbesserung für den PV-Betreiber und nicht für das Stromnetz an sich dar. Solche Speicher würden meiner Meinung nach das Netz nur beim so genannten „peak-shaving“ oder „wetterprgnostizierten Laden“ stabilisieren.

    Gruß

  34. Zum Kühlhaus: Man kann die Kälte ja auch in einem zusätzlichen Speichermedium speichern. Ist allemal einfacher als Strom zu speichern.
    Aber natürlich trotzdem teurer als zu kühlen, wenn man muß.

    mfg

  35. Ich lese immer gerne Beiträge wie es geht und wie es absolut nicht geht. @ Marion und @ Onkel Heinz # 24, 16.
    Ja es gibt Länder, die würden einer noch stabilen zuverlässigen Stromversorgung die Füße küssen. Und es gibt Deutschland wo Idioten der Ökoreligion hinterher laufen und keine Ahnung von einem stabilen Strom-Netz haben. Die nimmt Onkel Heinz in seiner bekannten Art auf die Schippe. Mit dem Treffen tut er sich leicht, sie bieten ja die Breitseite der Ideologie und Ahnungslosigkeit.
    Die einen wünschen sich etwas, die anderen verlieren etwas. Nach der Energiebezugskarte (früher Lebensmittelkarte für Mangelverteilung) kommt die große Arbeitslosigkeit, es wird weniger erzeugt als verbraucht. Deutschland (DDR) 2.0 !!!

  36. Liebes Karlchen
    Nun ja, ick bin Techniker…..gib mir eine Problemstellung und ick such nach die beste Lösung….unter technischen und finanziellen Aspekten.
    Leider scheint Marion auch nur eine Vetreterin der Sonnenanbeter zu sein, die ein Problem zum Besten gibt um Sonnenenergie als „wertvollen Strombeitrag“ zu preisen……ansonsten hätte se sich ja nochmal gemeldet um die Lösungen zu diskutieren……..aber wie das so is mit den Eintagsfliegen….heute hui, morgen schon Kadaver.

    Notstromaggregate….ging früher mal, wo wir noch Glühlampen und Motoren im Haushalt hatten, die recht unempfindlich gegen Spannungsschwankungen und allerlei Schmutz im Strom waren…..doch heute, wo alles mit elektronischen Vorschaltgeräten, Frequenzwandlern, Phasenschnitt-Gedöhns arbeitet, sind gewisse Anforderungen an Spannung, Frequenz, Phasenlage, und, und, und…..janz wichtig, ansonsten zerballern wir uns die schöne neue Heimtechnik….die bei weitem nicht so robust ist, wie es uns die EU-Norm suggerieren will.
    Wenn ick also mit täglichen Stromausfällen rechnen muss…musss ick mir erstmal ne Omme machen, welche Geräte weiter arbeiten müssen…..und auf was ick stundenweise verzichten kann….also würde ick 2 Stromkreise im Haus haben….einen USV-gepufferten…..und eine normalen Kreis, wo die unwichtigen Sachen dran hängen.
    Dann würde ick den Strombedarf des gepufferten Stromkreises ermitteln und die passende USV-Speicherkapazität auswählen….basta.
    Sind nun die Ausfallzeiten doch höher, kann man dann diese USV mit den Wackelstrom eines Notstromers versorgen und der heimischen High-Tec eine Überlebenschance bieten und der ganze Quatsch arbeitet trotzdem unterbrechungsfrei, falls der Akku mal zu wenig nachladen konnte.
    Der ganze Solarquatsch verteuert die ganze Sache bloß und ist im extremen Wetterfall……eh nutzlos.

    Man kann aber….wenn man steinreicher Öko ist…..überdimensionierte Solarpaddel und ein Kleinwindrad samt dicken fetten Akku installieren……in unsere Breiten noch ein Sonnenblumenölgetriebenes Klein BHKW…..samt fetter Computersteuerung aller Stromkreise um bei akkubedingten Strommangel die Großverbraucher abzuschalten.
    Wenn man mit dem von mir skizzierten System völlig autark (ohne Stromanschluss am öffentlichen Netz) leben will….und den selben Luxus der deutschen Versorgungssicherheit haben möchte, muss das System natürlich redudant aufgebaut sein….also 2 Akkus, 2 BHKW, zwei unabhängig arbeitende Solaranlagen und möglichst einen zweiten Bordrechner…..ersatzweise manuelle Schaltmöglichkeiten…..dazu eine technische Ausbildung um den ganzen Quark auch ohne Service-Monteur am Laufen zu halten.
    Tja…….für einen Hartz 4 Empfänger, der im Mietklo hausen muss…natürlich finanzielles NoGo…..aber um diese Menschen gehts den Ökos ja auch net…..nur um die eigene Befriedigung des egoistischen Seelenheils.
    Scheint ein deutscher Trend zu sein, den Übermenschen spielen zu wollen….für den Rest der dusseligen Menschheit gibbet dann eben nur betreutes Denken, weil der gemeine Pöbel ja zu dusselig ist, ohne xxxsoz. Führung länger als 3 Tage zu überleben.

    Egal….ick bin im real existierenden Sozialismus sozialisiert worden…..ick weiß noch, wie man aus Scheiße Gold macht…..und mit Mangel/Tauschwirtschaft hab ick auch kein Problem……nur der verwöhnte Öko wird blöd aus der Wäsche gucken, wenn das so kommt, was er sich vom Herzen gerne erwünscht für unsere Zukunft.

    PS. Ein knallharter Ellenbogen kann dann janz nützlich sein…….wenn die niederen Instinkte wieder die Oberhand gewinnen.
    Onkel Heinz……….alles nur eine Frage des Geldes

  37. @Vince Spallek, 16

    deswegen bleibt für die fernere Zukunft nur Nukelarenergie als alternative. Fission, später Fusion.
    Alles weitere skaliert NIE. Insbesondere die EE nicht.

    mfg

  38. @mrotz #37
    So ist es! Aber das werden unsere Politiker und Wirtschaftslenker und vor allen die Medienvertreter in Deutschland NIE begreifen. Genauso wenig wie diese „Gesellschaftsführer“ nicht begreifen, das NIE auch für eine Neue Instabile Energiegesellschaft steht. 😉

  39. Das Problem besteht aus einen ganz anderen Grund…….wir sind satt…viel zu satt, zumindestens die Leute, die sich in Deutschland (unverdienter Maßen) zur intellektuellen Elite zählen……und diese Sattheit macht am Ende etwas dumm in der Rübe.

    Menschen, denen es besser geht, die wohlhabender sind oder abgesicherter, sind nicht glücklicher. Das subjektive Problemempfinden nimmt mit objektiver Problemarmut nicht ab. Wer kaum Probleme hat, neigt dazu, kleine Widrigkeiten oder Pseudoprobleme aufzubauschen.

    Ähnlich funktioniert das in Gemeinschaften. Und das führt zu Problemblindheit: Nebensächlichkeiten werden zu Fragen enormer Bedeutung hochstilisiert. Man verbeißt sich in unbedeutenden Kleinigkeiten, etwa in soziale Ungleichheiten, die zu moralischen Skandalen hochgejazzt werden. Wirklich dringende, mittelfristige Probleme werden deshalb übersehen. So berauben sich Gesellschaften ihrer Zukunftsfähigkeit.

    http://www.cicero.de/berliner-republik/satter-traeger-wohlfahrtsstaat-ein-land-leidet-unter-realitaetsverlust/59235

    Vor 10.000 Jahren gab es nicht die Frage….werde ick Vegetarier oder Veganer…..nöö, die waren ziemlich schnell Tod, weil verhungert…….heute dagegen ist es der globale Handel, der allerlei Grünzeuch ranschafft…..energieintensiv und klimaschädlich (wenn man denn in Gutmenschenmanier denkt)….der diesen selbsternannte Heilsbringern erst ermöglicht, uns tag-täglich mit ihrer Fress-Dekadenz auf den Sack zu gehen.

    Oder schauen wir uns nur mal den typischen Grün-(un)Symphanten an…..entweder gehobener Mittelstand mit der sicheren Pension in Aussicht…..oder politisch verwirrte Möchtegernstudenten, die mal eben auch linken Massenmördern zu Munde reden, weil ja die fiesen Kapitalisten, die die Menschen in Lohn und Brot bringen……ja sowas von abgeschafft gehören.
    Linksgrüne…..ham mit körperlicher Arbeit, die zur Ernährung der Familie und der Aufrechthaltung unserer technischen Infrastruktur dringend nötig ist, einfach nix am Hut.
    Geld kommt vom Staat, wird ersatzweise einfach gedruckt bei der EZB……und die gebratenen Torfu-Tauben fallen von ganz allein ins Maul…..wenn man es nur weit genug aufreißt.
    Und so…..zerfetzt sich eine Gesellschaft leise schleichend von ganz alleine….und weil diese Typen die mediale Übermacht haben, können se den Pöbel noch ne ganze Weile verscheißern……leider.

    Onkel Heinz……so muss es sich im alten Rom angefühlt haben, kurz vor dem Zusammenbruch

  40. @Heinz #39
    Ganz richtig was du da schreibst. Jedoch möchte ich den Blick nicht allzu sehr auf die Grünen oder Sozen lenken, sondern auf diese Willkür Machtpolitikerin Merkel und ihren markt- und Werteverlust Blinden Mitgliedern / Bürger Wähler.
    Die Mutti-Image-Merkel hat die Werte der Union und damit ihrer Mitglieder massiv verraten und diese Mitglieder / Wähler hängen weiterhin an dem Image-Merkel fest. Es sind die Unionswähler, die von der Merkel-Image-Machtgier so verblendet sind, dass diese gar nicht merken, wie ihre Werte für eine Politik der wirtschaftlichen Wertschöpfung Stück für Stück von dieser Merkel-Ethik-Politik vernichtet wird und damit auch die Zukunft ihrer Kinder bzw. ihres eigenen Ruhestand.
    Deutschland lebt von seiner Substanz und verweigert sich jeden wertschöpfenden Wissenschaftsfortschritt. Anit-Anti-Anti….Image-Mutii-Merkel…..das ist das Problem in Deutschland….die Merkel-Regierung pflegt eine „Gute Laune Welt für das Gutmenschentum“.
    Keine Regierungsdebatten mehr, keine Streit, kein Hauen und Stechen….nichts soll dem „Mutti-Image“ Merkel Kultpflege stören.

  41. @Heinz#39

    Was Du über Dich schreibst das ist Dein Bier.

    Aber pauschal Mitmenschen als dumm abzuqualifizieren nur weil sie anders wählen als Du ist mieser Stil.
    Ich kenne nur Grünwähler die intelligent und fleißig sind, hart arbeiten und brav Steuern bezahlen.
    Intelligente und fleißige Menschen gibt es in allen Parteien meiner Erfahrung nach.
    Das sollte unser Grundansatz hier sein, dass unsere Bevölkerung intelligent und fleißig ist.

    Wenn Du also Mitmenschen abqualifizieren möchtest, mach es bitte woanders.

  42. @Günter
    Bla, bla, bla…..und ick kenne sogar Blondinen, die intelligent sind, na und?
    Wenns dem Esel zu gut geht, dann latscht er aufs Eis…..und wenn es mir jetzt auch leid tut, Du hast Dich neuerdings auf mich eingeschossen, wie ein Jäger im Mordfieber und lässt somit unverblümt die Sau raus…….nur weil ich es mal gewagt habe den Herrn Dr. Günter Hess etwas zu kritisieren.

    Abqualifizieren….ist, wenn man angeblich intelligent ist und gleichzeitig grün wählt, dat schließt sich nämlich komplett aus…….es sei denn, man sympatisiert heimlich mit diesen Leuten……..und kraucht hier als U-Boot rum…..dann würde ick nämlich Onkel Heinz auch kräftig aufs Maul hauen.
    Bis auf Dich….hat jeder mein Einwurf verstanden…….und ick bin echt viel näher am normalen Volk dran als Du je sein wirst…..denn dem, geht der Klimawandel voll am Arsch vorbei, weil se nämlich sehen müssen, wie se irgendwie übern Monat kommen.
    Tut mir leid Günter, ick hab mal janz große Stücke auf Dich gehalten…..aber soooooo….???

    Übrigens…ick zahle brav meine Steuern…..bloß blöd, das meine allerliebste Ehegattin weniger Netto in der Tasche hat als ick an staatliche Abzüge habe…obwohl se genauso 40 Stunden die Woche ackert bis auch ihre Füße bluten.
    Is dat bei Dir nur die akademische Hochmütigkeit oder biste neuerdings zum anderen Ufer geschwommen?
    Sorry…ick bin ja geduldig bis zum jüngsten Tach……aber wat Du glaubst mir an die Omme schmeissen zu müssen, is mir ab hier……überdrüssig.

    @All……tut mir wirklich leid, aber auch die unendliche Geduld eines Erklärbärens…..is irgendwann erschöpft.
    Trotz alledem….mit freundlichen Grüßen, Heinz Eng….auch wenn Dir dabei der Hut hoch geht, lieber Günter Hess

  43. #41, #42
    Bremst Euch!!!
    Heinz hat natürlich mit #39 im Kern recht:
    Grünwähler findet man in meinem Wohnort Leipzig natürlich auch vornehmlich in gutsituierten Vierteln (Leipzig Mitte bzw. Nord-West) oder in „alternativen“ Gegenden (Leipzig Süd). Das ist statistisch nachvollziehbar.
    Na, und Herr Hess, wenn Ihre bekannten Grünen alle so toll sind, dann haben Sie eben andere Bekanntschaft als Heinz, oder z.B. ich.
    Herr Hoffmann #40:
    Sie alter Schwarzmaler:
    „Deutschland lebt von seiner Substanz…“ Solche Satzbausteine nerven doch einfach nur!
    JH

  44. @ Heinz

    Abqualifizieren….ist, wenn man angeblich intelligent ist und gleichzeitig grün wählt, dat schließt sich nämlich komplett aus…….es sei denn, man sympatisiert heimlich mit diesen Leuten……..und kraucht hier als U-Boot rum…..dann würde ick nämlich Onkel Heinz auch kräftig aufs Maul hauen.

    Du bezeichnest Menschen die nicht dein Weltbild teilen als dumm. Du bringst Standpunkt und Intelligenz zusammen, hast aber keine Ahnung, von was Du überhaupt sprichst. Wenn jemand einen anderen Standpunkt hat, dann ist er dumm. Wenn einer ein anderes Weltbild hat, ebenso.

    Dir ist hoffentlich klar, dass deine Argumentation mit vollem Karacho auf dich selbst zurück fällt.

  45. @Heinz

    Wer wie Du Sachen schreibt wie:

    „…wenn man angeblich intelligent ist und gleichzeitig grün wählt, dat schließt sich nämlich komplett aus…““

    anstatt Argumente in die Diskussion zu bringen der muss mit Kritik von mir rechnen. Denn das zeigt ein Menschenbild, das meiner Meinung nach die Menschen in unserem Land nicht verdient haben.
    Man kann seinen Standpunkt auch schreiben ohne pauschal seine Mitmenschen abzuqualifizieren.
    Ein Argument aber das mit dem Abqualifizieren von Mitmenschen garniert wird, ist nichts wert.

  46. @Jürgen Hartung #43
    Was bleibt den in Deutschland noch übrig, wenn die Politik mit ihrer wertvernichtenden Energiewendepolitik so weiter macht. Es wird keine Hochtechnologie im Energiebereich und in den Wissenschaften mehr geben. Die Gentechnik und die Rohstofffördertechnik ist in Deutschland tot. Die Magnetschwebebahntechnik stellt nicht in Deutschland, sondern in Japan die Rekorde auf. Die Automobilindustrie wird Stück für Stück von dieser Grünen Anti-Industriepolitik eingenommen. Siehe VW in Niedersachsen… http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-streitet-mit-bauern-entweder-vegan-oder-volkswagen/11761672.html

    ….diese Grüne Ideologie hält bereits Einzug in die Automobilbranche. Es ist nicht nur das Grüne „Vegane Essen“, sondern auch die Tatsache, das die Niedersachsen Regierung ihr Bundesland zu 100% aus Erneuerbare Energien versorgen will. Und dazu gehört dann auch der VW-Konzern. Stück für Stück greift diese Grüne Ideologie in die Wirtschaftsbranchen über. Der VW Konzern wird seine Kraftwerke zu Gunsten der grünen EE-Ideologie (CO2 freie Welt) in Niedersachsen erst begrenzen und dann ganz abstellen müssen. Und solange es den Menschen noch gut geht, werden diese Menschen dieser Ideologie auch noch blind folgen, weil Sie die Tragweite der politischen Entscheidung = Energiewende/EEG nicht erkennen wollen oder können. Und darin liegt die Gefahr….die Gesellschaft ist nicht aufgeklärt, will sich nicht aufklären lassen und bekommt auch keine mediale politische Aufklärung beim Thema CO2 bzw. Energiewende.
    Ich hoffe nur, dass es in Bayern nicht soweit kommt, wie in Niedersachsen oder NRW, und der Seehofer die Fallstricke die die Energiewende bzw .das CO2 Bashing für die Wirtschaft, Gesellschaft und der Wohlstandentwicklung (ausdriften von Arm und Reich) mit sich bringen, endlich erkannt hat.

  47. Heinz,

    ick kenne sogar Blondinen, die intelligent sind,

    Sachen gibts 😉
    Das ist eine Tatsachenbehauptung, die noch zu beweisen wäre 😉
    Ich kenne aber auch welche 😉

    Abqualifizieren….ist, wenn man angeblich intelligent ist und gleichzeitig grün wählt, dat schließt sich nämlich komplett aus……

    das ist eine , wenn auch eng 😉 gefasste, Meinung. „grün wählen“ doch nur 3-4 % der Bevölkerung, wenn ich die Nichtwähler mit 50 % abziehe.
    Da die nachhaltige Ideologie alternativlos ist in Deutschland, hat keiner eine Wahl.

    Heute in MoMa wurde mir vom Peak Fleisch/Wurst erzählt. Den haben wir angeblich. Diese Rügenwalder Mühle machen jetzt zunehmend in Sojawurst. Die Werbung geht dann so :
    Esse Sojafraß, wenn du die Welt retten willst und den bösen Klimawandel aufhalten möchtest.

    Da kommt noch was auf uns zu 😉
    Intelligenz ist so’ne Sache. Schaun wir mal bei den Physikern nach:
    DPG-Deutsche Physikalische Gesellschaft. Da lesen wir mal die Stellungnahme:Elektrizität:
    Schlüssel zu einem nachhaltigen und
    klimaverträglichen Energiesystem

    Das ist die Vereinigung aller Physiker oder Drittmittelbezieher in Deutschland. Sozusagen die geballte Intelligenz der Weltversteher und Welterklärer.Man könnte auch Schwarmintelligenz sagen 😉 Die schreiben:

    Die Folgen des anthropogenen Klimawandels stellen eine der größten Herausforderungen für die weltweite Zivilisation dar. Wenn es nicht gelingt, die Produktion von Kohlendioxid (CO2) bei der Energieversorgung drastisch zu reduzieren, werden sich gravierende globale Veränderungen ergeben. Die Schaffung einer klimagerechten Energieversorgung gehört deshalb zu den „Großen Herausforderungen“ dieses Jahrhunderts. Besonders die Naturwissenschaften sind gefordert, über Ländergrenzen und Disziplinen hinweg effiziente Lösungen zu suchen und zur Anwendungsreife zu entwickeln.

    Die machen es, auch ohne Grüne zu wählen 😉

  48. Heinz,
    bitte spam befreien 😉

  49. Und weil es so schön ist….der Gabriel hüpft ohne seine G7 Kollegen auf der Siemensplattform, bei der Eröffung des RWE Windparks, rum. Die G7 Kollegen haben wohl etwas besseres zu tun als sich für die deutsche Energiezukunft zu interessieren….so kann man wohl auch zeigen, was man von der „Crazy German Energiewende“ hält…..

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article140806581/Sigmar-Gabriel-und-sein-G1-Gipfel-von-Hamburg.html

    Aus G7 wird dann schnell ein G1

  50. Menschen, die keine Ahnung haben, wo ihr Wohlstand herkommt kann man schon als dumm bezeichnen.
    Und auf Basis dieser Dummheit ergibt sich eine fiese Mischung aus Paternalismus und Zwang.
    Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt hat beides nicht verdient.
    Und die sozialdemokratischen Hochkulturen tun mir gar nicht leid. Deren Wahl, deren Politik, deren Problem.
    Nur die jungen Menschen werden das nachsehen dort haben. Das ist doch wirklich dumm!

  51. Jaja, getroffene Hunde bellen………und die bisweilen hochgradig naive Darstellung unsere derzeitigen „Demokratie“ lässt schon tief blicken.
    Irgendwie schein ick aber nich der einzige zu sein, der versucht über den eigenen begrenzen Tellerrand zu glotzen und das globale Geschehen als Ganzes durch meine begrenzte Omme zu jagen…..und das Ergebnis…..sieht erschreckend anders als, als was uns hier einige Kommentatoren suggerieren wollen.

    „““Mark Twain sagte einmal, dass immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, es Zeit ist, sich zu besinnen.“““

    Schauen Sie sich an, was derzeit rund um den Erdball mit uns geschieht!

    Schauen Sie genau hin, denn es werden im historischen Rückblick bemerkenswerte Zeiten sein. Zeiten, von denen wir dachten, dass sie entweder nach den gemachten Erfahrungen für alle Ewigkeiten vorbei sein würden oder dass sie Ländern vorbehalten sind, von denen wir uns mit aller Empörung abwenden. Es ist allerdings erschreckenderweise für den sehenden Menschen nicht mehr länger zu leugnen, dass wir uns den Verhältnissen diktatorischer und menschenverachtender Systeme immer stärker annähern. Die Diktatur der Pestkröten hält Einzug in unser aller Leben und noch sind viele zu dekadent, um die Zeichen an der Wand lesen zu wollen.

    http://journalistenwatch.com/cms/das-manifest-der-pestkroeten/

    Oder hehhh, wie wärs damit?

    Der Krieg gegen das Bargeld

    Die Banken – kein Bargeld, kein Bankraub, so geht ihre Rechnung; und Geldautomaten sind ihnen auch zu teuer. Noch wichtiger: Ohne Bargeld wären wir alle total abhängig von der Bank, die jederzeit unsere Kreditkarte sperren könnte. Und wenn die Bank pleite ist, sind wir es auch. Damit wären die Banken wieder, was sie während der Finanzkrise waren: Unverzichtbar, unangreifbar, weil mit ihrem Ende alles wirtschaftliche Leben beendet wäre.
    Der Staat – ohne Bargeld keine Schwarzarbeit, und der total gläserne Bürger wäre endlich Realität. NSA und BND wären Anfänger, verglichen mit den Möglichkeiten einer elektronischen Kontoverfolgung.

    Von Roland Tichy

    Tja…..nun die große Frage aller Fragen…..sind das alles nur kleine Irrungen im Demokratiegebäude…..oder ist man gerade dabei, diese Demokratie an die Wand zu fahren.

    PS. Um Umwelt und Natur zu schützen und zu pflegen, muss man kein Grüner sein, sondern nur mit gesunden Menschenverstand ausgestattet sein……..denn man beißt nich die Hand, die einen füttert, Basta.

    Und ja…..ich bitte vielmals um Verzeihung für mein ungehöriges Benehmen…..als Strafe gibbet dafür heute Stubenarrest mit Onlinezugang.
    Heinz Eng

  52. Heinz,

    da fehlt noch der RFID Chip, wenn der erstmal bei Geburt eingeplanzt ist, brauchst du nichtmal ne Kontonummer.
    Dein Wert ergibt sich nur noch aus dem Arbeitsergebnis und dem ökologischen Fußabdruck, die CO2 Steuer wird automatisch eingezogen 😉

  53. Hallo zusammen,
    wenn ich als stiller Mitleser mal was sagen darf: macht mal ein bischen halblang. Mein Namensvettter liegt nicht falsch. Wer eine bessere Bildung genossen hat und trotzdem Energiewende und Klimagedöns für bare Münze nimmt, ist ehrlich gesagt ziemlich dumm. Nichts anderes hat Heinz Eng gesagt, das war und ist seine Meinung, die er natürlich sagen darf!
    Rücksicht auf öko/bio/wende/mülltrenner/etc. -- Leute zu nehmen halte ich für grundfalsch. Nein, da muss es ständig auf die Omme geben.
    Warum ich so denke will ich auch gerne erklären. Ich habe nie verstanden und gerätzelt, warum die Deutschen auf den Nationalsozialismus oder den DDR-Sozialismus hereingefallen sind. Ich habe die vielen Theorien dazu auch ehricherweise nie richtig verstanden. Erst nach sehr vielen Gesprächen hauptsächlich mit meiner Mutter (Jahrgang 1921) habe ich das im Nachhinhein und dem was ich erst jetzt sehe, begriffen, oder glaube wenigstens, dass ich es begriffen habe. Es immer das höhere Ziel und die Meinung /Glauben etwas richtig zu machen, das den Mensch zum Tier werden lässt, das Hinterherlaufen hinter einer Ideologie und höherer Ziele. Das steckt bei uns wohl bei uns besonders in den Genen.
    Wenn der Klügere immer nachgibt, bekommt man die Herrschaft der Dummen, weiß schon der Volksmund. Das haben wir heute. Das war in der Weimarer Republik so und wir erleben es wieder. Geschichte wiederholt sich.
    Und bevor jemand spekuliert, ich hatte in meinem Arbeitsleben einen Blaumann an und später auch einen weißen Kittel. Seit meiner Erkrankung bin ich als Schwerbehinderter für meinen grünen Nachbaren ein unnützer Esser (O-Ton), der sogar neidisch auf meine halbe Kfz-Besteuerung ist. Er: Öko-Toyota, Solarzellen, ich: Billigst-Dacia.
    Deutschland life-2015

    Mfg

  54. QQ #44,

    Du bezeichnest Menschen die nicht dein Weltbild teilen als dumm. Du bringst Standpunkt und Intelligenz zusammen, hast aber keine Ahnung, von was Du überhaupt sprichst. Wenn jemand einen anderen Standpunkt hat, dann ist er dumm. Wenn einer ein anderes Weltbild hat, ebenso.

    Dir ist hoffentlich klar, dass deine Argumentation mit vollem Karacho auf dich selbst zurück fällt.

    Die Schildaer darf man getrost als dumm bezeichnen und wir machen, staatlich verordnet, etwa das Gleiche mit der Energiewende und ihren zahlreichen pseudowissenschaftlichen Begründungen.

    Nee, nicht wirklich, Licht in Eimern ins Rathaus tragen hinterlässt keinerlei Schäden.

  55. @Heinz Reeg #53
    Sie haben es begriffen. Volle Zustimmung!
    Danke!

  56. Um die doch etwas ausufernde Diskussion mal wieder in etwas zivilisiertere Bahnen zu lenken, hier mal ein paar Worte von mir.

    1. Beleidigungen haben hier nichts verloren. Punkt. Man kann jemandem vorwerfen etwas dummes zu tun, so man das dann hinreichend begründen kann. Pauschal jemanden oder eine Gruppe als dumm abzukanzeln hilft aber weder dem Diskussionsstil auf dieser Seite, noch der Sache um die es hier geht. Diskussionen bei denen sich hauptsächlich persönlich angegangen wird, gibt es in anderen Blogs genug, wer will kann sich gerne dort austoben.

    2. Dazu gehört für mich auch, anderen pauschal Ahnungslosigkeit vorzuwerfen oder Mutmaßungen anzustellen man würde heimlich für die andere Seite arbeiten…

    3. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, hier einen besonders gewählten Sprachstil einzufordern. Jeder darf und soll so sprechen und schreiben, wie ihm das Mundwerk gewachsen ist. Nur, persönliche Angriffe gehen gar nicht. Das ist für mich eine so was von dicke rote Linie.

    So und jetzt gebt Euch die Hand und habt Euch wieder lieb. Es gibt genug Themen an denen man sich abarbeiten kann, und dafür seine Mitmenschen, vor allem die, die m Grunde das Gleiche wollen, unbehelligt lassen.

  57. Ich denke, es geht nicht um dumme Menschen, sondern um dumme Ideen. Wir sollten nicht Menschen dafür abqualifizieren, daß sie irren. Man kann den Irrtum ja deutlich und klar benennen, auch gerne mit drastischen Worten, ohne gleich die Integrität der Person in Frage zu stellen.

    Daß wir irren können, macht uns zu Menschen. Daß wir uns darüber mit gegenseitigem Respekt streiten können, mach uns zu zivilisierten Menschen. Als Skeptiker sollte man die Möglichkeit eines eigenen Irrtums dabei auch immer einkalkulieren. Wer das nicht tut, ist verblendet. Und das darf man auch sagen. Es hilft nur nichts, die Menschen müssen es selbst verstehen.

    Viele grüne Aktivisten sind verblendet, keine Frage. Aber viele auch nicht. Viele Grüne handeln nach bestem Wissen und Gewissen (aus ihrer Perspektive), viele aber auch nicht. Grüne sind eben auch nur Menschen. Fanatiker und Verblendete gibt es in allen politischen Lagern.

    Heinz, ich denke, daß deswegen Deine Pauschalisierung bei Günter und Quentin Widerspruch hervorgerufen hat.

    Allerdings erwarte ich nicht, daß nun jeder Kommentar hier immer ausgefeilt formuliert wird und wohlabgewogen argumentiert. Holzschnitte sind manchmal auch wichtig, um die Fronten zu klären. Du hast ja kein Individuum persönlich angegriffen. Deswegen, Günter und Quentin, finde ich Eure harsche Reaktion jetzt auch ein wenig übertrieben. Heinz ist einfach mal wütend. Berechtigt. Ich bin es manchmal auch. Ich drücke das dann nur anders aus.

    @ Reeg:

    Wer eine bessere Bildung genossen hat und trotzdem Energiewende und Klimagedöns für bare Münze nimmt, ist ehrlich gesagt ziemlich dumm.

    Könnte es auch einfach Gleichgültigkeit sein? Oder auch eine andere Spezialisierung? Wir verstehen doch alle von fast allen Themen nichts. Ich beispielsweise habe nicht die geringste Ahnung von Finanzpolitik und werde mich daher dazu auch nicht äußern. Ich bin gezwungen, in vielen Dingen den jeweiligen Spezialisten einfach mal zu folgen, ohne zu hinterfragen. Es fehlt mir am Ende auch die Zeit, mich in alles einzuarbeiten.

    Was mir auf den Keks geht, sind die Leute, die glauben, wirklich in allen denkbaren strittigen Fragen alles besser zu wissen als alle anderen.

    Von der Energiewende habe ich Ahnung. Da kenne ich mich aus. Bei der Klimapolitik ist es ebenso. Wenn ich aber nun andere zum Nachdenken anregen möchte, weil einer „der scheinbar irgendwie Ahnung hat“ gegen die aktuelle Politik opponiert, dann kann ich das doch nur, indem ich die anderen für voll nehme. „Höre mir zu, denn Du bist intelligent genug, zu verstehen, was ich sage.“ sollte die Attitüde sein und nicht „glaube nur mir, weil Du zu dumm bist, es selbst zu kapieren“.

  58. Herr Heller,

    „Könnte es auch einfach Gleichgültigkeit sein?“

    Ja sicher. Was denn sonst? Die Diskussionen die hier und anderswo geführt werden sind eher akademischer Natur Sagen Sie mir welche Argumente den Otto-Normalverbraucher erreichen? Ich habe keine Antwort darauf. Zu meinem Leid muss ich gestehen, dass meine früheren Kommolitonen trotz guter Bildung in die Ideologie abgeglitten sind.

    Mfg

  59. Ideologien verblenden auch kluge Menschen. Das ist mein Fazit. Das Rationale spielt keine Rolle mehr, wenn jemand ideologisch verblendet ist. Besonders anfällig für ideologische Verblendung sind ängstliche und unsichere Menschen. Die sind vielfach sehr klug. Grüne sind oft sehr ängstliche und unsichere Menschen.

  60. @ Reeg:

    Sagen Sie mir welche Argumente den Otto-Normalverbraucher erreichen? Ich habe keine Antwort darauf.

    Ich auch nicht. Der Otto-Normalverbraucher (auch ein Klischee, aber ich verstehe natürlich, was Sie meinen) liest hier auch nicht mit. Bzw. den will ich gar nicht erreichen. Wichtig sind die Multiplikatoren, die Meinungsmacher. Von denen erreichen wir hier einige (das weiß ich, Sie würden sich wundern, wer mich schon alles angesprochen hat mit „Sind Sie der Heller von Science Skeptical?“). Die kommentieren aber nicht oder nur sehr selten.

    Um diese Leser, für die wir mittlerweile wirklich interessant geworden sind, nicht zu vergrätzen, sollten wir neben der Qualität im Artikel-Bereich eben auch doch ein bißchen auf die Qualität im Kommentarbereich achten. Wir sollten uns nicht nur in der Güte der Argumente, sondern eben auch im Stil deutlich von den Ideologen dieser Welt unterscheiden.

    Und da, lieber Heinz, solltest Du manchmal vielleicht auch einfach schweigen. Vor allem diese „U-Boot“-Sprüche sind mehr als albern.

    Zu den Ideologen zählen außerdem nicht nur die Linksgrünen.

    Ich hatte es schon häufiger betont: Mir geht es nicht darum, die eine Verblendung durch die andere zu ersetzen. Ich will gar keine Ideologie hier lesen.

  61. @Heller #57,

    Ich denke, es geht nicht um dumme Menschen, sondern um dumme Ideen.

    Na gut, reden wir über die Erfinder der dummen Ideen 😉

    Daß wir irren können, macht uns zu Menschen.

    selbstverständlich und da beziehe ich auch alle Politiker,Umweltbeamte,die Journaille und Drittmittelbeziehr mit ein 😉

  62. @Peter
    Nun ja…..die Kerbe sitzt tiefer bei Günter…..seit dem ick wohl DDR-bezüglich und demokratiegedöhns-mäßig etwas anderer Meinung bin als er und Quentin…..is zwischen uns irgendwie die Luft raus, sorry.

    Wir könnten jetzt die Vokabel „dumm“ bis in seine atomaren Bestandteile zerlegen…..und würden trotzdem jeder Einzelne eine andere Definition dafür artikulieren.

    Gefährlich wird es erst dann, wenn die Intelligenzbestien, die sich irgendwie elitemäßig aufführen…..saudummen Ideologien hinterherlaufen……Beispiele dafür hatte ick ja genug gebracht……Eugenik……und anfang der 30íger Jahre waren es ganz besonders Studenten und Studierte, die begeistert der Ideen der Nationalsozialisten hinterhergehechelt sind.

    Präzise ausgedrückt……scheinen ganz besonders die hochintelligenten Menschen dafür prädestiniert…….völlig bekloppten Ideen/Ideologien anheim zu fallen……siehe Genderquatsch.
    Ok…bisweilen drück ick mich hier halt nich akademisch genug aus…..dazu fehlt mir der passende Übersetzer….sorry.

    Irren is menschlich…..aber wenn Irre absolut nicht von ihrer Idee abrücken wollen…..fehlt ein Stück Selberdenk oder die politische Indoktrination ist schon zu weit fortgeschritten.

    Und nun fassen wir uns alle an die Hände und üben folgende Worte……“Herr Professorin„.
    Danke für die Aufmerksamkeit…..und ja, der Riss der Verblödung geht quer durch Deutschland und quer durch alle Schichten und Intelligenzquotienten…..leider, weswegen wir wieder warten müssen, bis die totale geistige Kapitulation ausgerufen wird.
    Und ja……ich versuche tunlichst zu vermeiden, hier jemand persönlich zu beleidigen…..doch gelegentlich rutscht im Eifer des Gefechtes, die eine oder andere finstere Vokabel raus.

    MfG
    H.E.

  63. Um diesen Spruch von Heinz Eng:

    Präzise ausgedrückt……scheinen ganz besonders die hochintelligenten Menschen dafür prädestiniert…….völlig bekloppten Ideen/Ideologien anheim zu fallen……siehe Genderquatsch.

    besser einordnen zu können, empfehle ich einen Text aus meiner Feder: Was passierte mit dem Bürgertum in der DDR?

  64. Zwei Anmerkungen habe ich…

    1. Hr. Heller, warum sollten Sie sich nicht in anderen Bereichen ihres Leben/Wohlstand/Gesellschaft auskennen wollen, wie z.b. in der Finanzwelt? Was hindert Sie dabei….die Zeit kann es nicht sein und von ihren Grundwissen her müssten Sie zu jeden Thema in unserer Gesellschaft eine Meinung oder Standpunkt einnehmen können. Schließlich werden Sie auch gewissen Grundrechenarten, Analytik, Plausibiltätsanwendungen usw. in ihren Studium oder Ausbildung genossen haben. Und Sie werden doch auch nach einiger zeit des Zuhören von Argumenten bzw .Gegenargumenten zu einen Thema sich selbst ein Bild auf Grund ihres Wissen und Erfahrung sich machen können. Solange jemand ein sachlich Begründung für sein Sicht der Dinge abliefert, kann man doch nichts dagegen haben, wenn dieser Jemand nicht vom Fach ist. Ein „Fachmann“ kann ja dann immer noch dagegen Argumentieren. Und jeder kann dann seine Schlussfolgerung aus dieser Diskussion ziehen. Auch „Dritte“ die als Zuhörer oder Leser ihre Rollen einnehmen.
    2. Warum sollte man nicht sagen dürfen, dass etwas „Dumm“ oder „Blöd“ usw. ist. Das ist Problem in unserer heutigen Zeit ist doch, dass wir alles auf einer „Wohlfühl-Wolkensprache“ daherbringen sollen und das klare und kantige Wort nichts mehr zählt bzw. als asozial abgewertet wird. Wir alle sollen uns wie in einen Sozialensystem in einer Wohlfühlwolke fühlen. Alles auf Linie gebracht und ja kein böses Wort / Kritik gegen die jeweilige Ideologie bzw. Regierung. Am besten wollen wir alle ein grün-sozialistischen Liebesreigen um unsere „Image-Mutti“ Merkel mit blumigen und sonnigen Wörtern / Aussprache bilden. Mit dieser Haltung haben wir aber in Deutschland unseren Wohlstand und Wissen nicht geschafft…..sollte mal jeden auch klar sein.

  65. @HoffmannM

    sie schreiben:

    Warum sollte man nicht sagen dürfen, dass etwas “Dumm” oder “Blöd” usw. ist.

    Klar können sie eine Sache als dumm oder blöd bezeichnen.

    In #42 steht aber:

    „… wenn man angeblich intelligent ist und gleichzeitig grün wählt, dat schließt sich nämlich komplett aus…“

    Aber mit dieser Aussage wird ein Mensch oder eine Menschengruppe abqualifiziert, aufgrund ihrer Wahlentscheidung und das ist meiner Meinung nach ein mieser Stil.

    Zwischen „etwas“ und „man“ ist eben ein Unterschied.

  66. @Günter Heß #65
    Dann fragen wir halt mal so rum…..Aus welchen Grund sollte man die Grünen wählen?

  67. @Günter Heß #65

    Aber mit dieser Aussage wird ein Mensch oder eine Menschengruppe abqualifiziert, aufgrund ihrer Wahlentscheidung und das ist meiner Meinung nach ein mieser Stil.

    Wie dürfte ich denn dann NPD Wähler nennen -- oder auch nicht ?

  68. @ Krishna

    Wie dürfte ich denn dann NPD Wähler nennen

    Mitte der Achtziger Jahre, auf der Meisterschule, hatte ich einen Banknachbarn, der hat für die NPD in irgend einem Wahlkreis östlich von Stuttgart kandidiert. Der Typ war blitzgescheit, andere haben sich noch Notizen gemacht oder überhaupt alles mitgeschrieben was vorgetragen wurde, da hatte der das schon verarbeitet. Bei den schriftlichen Tests war er immer einer der Besten.

    Und er war auch menschlich ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Ich würde weder NPD-Wähler, noch NPD-Mitglieder pauschal verurteilen. Genauso wenig wie solche von Grünen oder Linken, oder von Katholischen Kirche, oder Moslems. Ideologien, oder Standpunkte, die, ja die will ich angreifen, aber niemals pauschal eine Menschengruppe. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht in allen diesen Gruppen, bei Skeptikern und Alarmisten ebenso, es nicht menschlich gesehen, große Arschlöscher gibt. Aber wie gesagt, pauschalisieren geht nicht.

  69. @Quentin Quencher #68
    Sie drücken sich mal wieder sehr wortreich um den Kern herum.
    Ich Problem ist, Sie können oder wollen keinen Standpunkt einnehmen.

    Ich sage Ihnen nämlich woran ihre Argumentation hakt….Sie beziehen sich auf die Ideologie oder Standpunkt die Sie „angreifen“ bzw. mit denen Sie diskutieren wollen. Solange diese Ideologie von einer Einzelperson getragen wird aber sobald diese Ideologie oder Standpunkt von mehr als einen Einzelnen, also von einer (Menschen-) Gruppe getragen wird, wollen Sie auf einmal nicht mehr der Ideologie/Standpunkt angreifen, weil es sich um eine „Menschen-“ Gruppe handelt?
    Ideologien, Standpunkt werden doch von Menschen und Gruppen getragen. Der einzelne Standpunkt / Ideologie mag noch recht überschaubar sein aber wenn diese Ideologie von immer mehr Menschen getragen wird und dies zu einer Gruppenbewegung ausartet, dann sollte man spätestens dann diese Gruppe und diese Menschen in dieser Gruppe auch „angreifen“ dürfen. Wenn man dies nicht kann oder will, dann wird man, ob man dies will oder nicht, automatisch zum Mitläufer dieser Ideologie / Gruppe.
    Das ist mein Standpunkt!

  70. @ Hofmann,M

    Ich Problem ist, Sie können oder wollen keinen Standpunkt einnehmen.

    Lustig, diesen Vorwurf hat mir eigentlich noch nie jemand gemacht. Aber Ok, vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich greife ich eine Gruppe an, wenn sie Ideologien oder Standpunkte als tragendes Moment haben, solche von den ich annehme dass sie falsch sind. Doch die Gruppe ist abstrakt, und niemals diffamierend auf einzelne Personen ausgerichtet. Ich gehe sogar noch weiter, ich halte ganze Kulturen für bekämpfenswert. Aber ich habe auch Respekt vor dem Gegner, erstens weil sowieso jedem Menschen Respekt gebührt, und zweitens, weil ich nicht davon ausgehe, schlauer als meine Gegner zu sein. Ich bin lediglich von Richtigkeit meiner Argumente überzeugt. Das ist ein großer Unterschied.

  71. Was soll die nächste Generation über diesen ganze Mist sagen?
    Wenn es hiernach geht, dürfte man ja gegen Niemanden persönlich angreifen.
    Aber eigentlich sind Politiker und Wähler oder die Gesamte Gesellschaft noch dümmer als 1918 oder 1933,
    denn sie scheinen vergessen zu haben was war.
    Verblendung setzt mindesten Dummheit vorraus.

    Wo der Vorwurf der Dummheit hinreichend ist, unterstelle keine Böswilligkeit!

  72. Bestes Beispiel für das Verhalten der Menschen im Kollektiv sind die Kaffeefahrten. Kauft einer, kaufen alle. Egal ob einfacher Arbeiter, oder Studierter. Mit Dummheit hat das nichts zu tun, eher mit Unsicherheit und Ängstlichkeit. Nur die Mutigen haben die Courage aufzustehen und zu sagen, da mache ich nicht mit. Mein Vater ist mal bei einer Kaffeefahrt aufgestanden und hat die Leute aufklären wollen. Vergebens, die Leute wollen belogen werden und das im Kollektiv.

    Die Grünen wollen Märchen hören von Mutter Gaia, die AfD-Wähler wollen Märchen hören von „unsere Freiheit ist bedroht“, etc.. Argumenten sind diese Leute nicht mehr zugänglich. Da hilft die beste Ausbildung nichts. Ohne solche Leute hätte es nie das 3. Reich gegeben, oder das DDR-Regime.

  73. @Quentin Quencher #70
    Respekt vor dem Gegner zu haben ist immer gut, dass man nicht gefahr läuft den Gegner zu unterschätzen. Aber wenn Sie jetzt in ihren zweiten Satz dann davon sprechen, dass Sie es sich aneignen wollen, dass Sie „Schlauer“ sind als ihr Gegner, dann ist es genau dieser Punkt, wo Sie sich von der Meinung des Gegner manipulieren/beeinflussen lassen.
    Was hilft es, wenn Sie einer Meinung haben aber diese nicht atikulieren wollen, nur weil der Gegner eine schlauere Meinung haben könnte und diese, seine eigene Meinung, umso lauter in die Welt hinaus posaunen kann….?
    Quentin Quencher….ganz nach dem Motto „Der Klügere gibt nach.“…was hätte der Kluge damit gewonnen, wenn er mit seinen Nachgeben den Dummen das Feld der Gesellschaftliche Meinungsbildung überlässt….Entweder der Kluge sagt sich, was soll es, bin ich halt dann der Kluge in einer dummen Gesellschaft oder der Kluge wird zum Dummen und passt sich an oder der Kluge steht endlich auf und argumentiert und streitet für seinen Standpunkt damit der Rest der Gesellschaft eine Alternative hat an der er für sich beurteilen kann, was Besser oder Schlechter bzw. Klug und Dumm ist.
    Eine Politik und Gesellschaft die unter einer Alternativlosigkeit leidet, ist eine Gesellschaft ohne Freiheit, Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein….ist eine Gesellschaft des Ideologischen Diktats.

  74. Pauschalisierung ist ein Form der Vereinfachung um das Gesamtproblem im Auge behalten zu können.
    Wenn Pauschalisierung dem Zweck dient, wird es politisch oder medial sehr wohl und gerne benutzt……die bösen Amis/Russen…..neuerdings sagt man nich mehr „die Juden“ sind schuld, sondern tarnt Antisemitismus mit Israelkritik…..PEGIDA wird pauschal als dumpfe Rechtspopulistensuppe beschrieben, die AfD auch schon mal als neue Neonazis in diverse kackbraune Ecken geschoben….und das alles unter fleißigen Beklatschen der indoktrinierten Bevölkerung.
    Annersch dagegen wird ein schnöder Verbrecher bis zur Unkenntlichkeit ausdifferenziert….schlechtes Elternhaus, Schuld der diskriminierenden Gesellschaft und blah, blah, blah…….nur um in diesen Einzelfall die Eigenverantwortung dieses miesen Mensches zu verneinen…..obwohl er sehr wohl die Wahl hatte…..die Bank zu überfallen oder sich ein Kredit bei derselben zu holen und mit harter Arbeit diesen anschließend wieder abzustottern.
    Besonders Intellektuelle verfallen in den Wahn jedes Problem bis zu Unkenntlichkeit zu differenzieren….um an Ende festzustellen, das ihre Analyse rein garnix mit dem Problem zu tun hat.

    Mal janz ehrlich….für was steht denn Grün heute noch?
    Den Typen gehts doch schon lange nicht mehr um Mutter Natur und Umwelt, denn sonst würden se die massenhaften Eingriffe in die Natur durch die sogenannte Energiewende bekämpfen….oder Pazifismus…..der seit Jugoslawien auch aus den grünen Tagebüchern verschwunden ist.
    Heute steht Grün für Verbote, Verbote und nochmals Verbote…..die urtypischen Blockwartmentalität in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung geschuldet.

    Es ist ja kein Problem, sich in jungen Jahren mit einer Idee…oder Ideologie zu indentifizieren……aber es wird zum Problem, wenn man diese nicht regelmäßig hinterfragt und der aktuellen Realität anpasst…..wer das Hinterfragen unterlässt ist entweder dumm oder denkfaul……oder so schlau, daraus finanzielle Vorteile zu ergattern….mehr nicht.
    Mir läuft es heute noch kalt übern Rücken, wenn ick an die Bremenwahl denke und immer noch 15% Grünwähler vorfinde…..ist dat nur Gruppendynamik oder schon Gruppenwahn…ich weiß es nicht, aber es macht mich nachdenklich.

    In Zeiten von Fraktionszwang, in Zeiten wo Aussteiger aus grünen Organisationen als Verräter gebrandmarkt werden….darf man schon mal fragen, ob die Mitläufer noch alle Tassen im Schrank haben.

    Am Ende wird es dann wieder mal heißen, man hat ja nur Befehle/Gesetze/Weisungen befolgt….unter Umgehung des eigenen Gewissens…..dat kennen wir ja schon, dat ham wa ja schon mehrfach geübt…….und dann kommen die ganz Schlauen wieder aus ihren Mustöpfen gekrochen und fragen scheinheilig, wie das dazu kommen konnte…..es hätte ja niemand gewarnt……hahahahaha.

    Is Denkfaulheit nich auch eine Form von Dummheit?
    H.E.

  75. Und wenn die deutsche Bevölkerung der Energiewende nicht die Rote Karte zeigt, dann müssen es eben die G-7 Staaten machen….
    http://www.wiwo.de/politik/ausland/vor-weltklimagipfel-die-g7-energieminister-finden-keine-einigung/11769944.html

  76. Lieber Herr Gans #67,

    sie fragen:

    Wie dürfte ich denn dann NPD Wähler nennen

    sie dürfen schreiben und nennen was und wie sie wollen.

    Aber pauschal Menschen und Menschengruppen abzuqualifizieren wie es sich in diesem Satzteil:

    “… wenn man angeblich intelligent ist und gleichzeitig grün wählt, dat schließt sich nämlich komplett aus…”

    ausdrückt ist mieser Stil, mindestens. Natürlich ist mir bewusst, dass solche Sätze in den Medien gang und gäbe sind.
    Trotzdem qualifiziere ich so etwas in den Zeitungen oder von Politikern, NGOs und Journalisten als niederträchtige Propaganda, so wie auch das Bezeichnen von skeptischen Menschen als „Klimaleugner“ als niederträchtige Propaganda qualifiziere.

    Eine Meinungsäußerung in einem Blog würde ich jetzt nicht als Propaganda werten.

    Aber trotzdem nur weil etwas in den Medien gang und gäbe ist, heist das doch nicht, dass man diesen miesen Stil hier pflegen und mitmachen muss.

    Grüße
    Günter Heß

  77. @HoffmannM #66

    Um die Regierung mal abzuwählen z.B. in Bayern.
    Es gibt viele legitime Gründe, auch würfeln wäre möglich.
    Wir sind ein freies Land.

  78. @Günter
    Ist der Pollunder neu?…..nöö, mit Peerwolli reingewaschen.
    Moralische Überhöhung als Alleinstellungsmerkmal unserer überlegenen Intelligenz……oder doch nur korrekte sprachliche Vernebelung diverser Aussagen?

    Meine Devise ist…..wenn die das dürfen, dann darf ick dat allemale…….und über Geschmack und Besenstile lässt sich trefflich streiten, zumal ick privat nur den schwarzen Zwerg zum clearen meiner verdreckten Gedanken benutze.

    Und ja, ick hab Dich ooch lieb.
    H.E.

  79. Allemal, denn diese Vorwürfe rechtsextrem oder Klimaleugner oder nehmt Homophobie
    und Islamophobie, sind ganz gezielte brutale Angriffe auf Individuen.
    Wir streiten nun noch darüber, ob man sie als dumme Vollidioten bezeichnen darf.
    Und ich sage, man darf!

  80. Gefährliche Vollidioten sogar!

  81. @Rudolf Kipp #7
    Nur als Info. Ein recht ausführlichen Überblick über die Vorstellungen, die da in der Energieindustrie gehandelt werden, gibt ein Artikel in E&E vom 15.05.

  82. Die Tesla Batterien werden sich mit Sicherheit durchsetzen. Im Verbund des gesamten Stromnetzes macht es nämlich auch (und vor allem) Sinn für nicht PV bedeckte Hausbesitzer, eine Batterie einzubauen und etwa nächtlichen Überschusstrom zu speichern, um ihn morgens an Netz abzugeben. Ich wette, es werden demnächst einige Angebote von Stadtwerken etc kommen, die einen solchen Speicher+passenden Tarif anbieten. Die Version „eigene PV->eigener Speicher“ wird aber weiter eine Nischenexistenz führen. Als wichtigster Aspekt für Batteriekäufer wird das (bezahlte) Dasein als öffentlicher Stromzwischenspeicher.

    Es genügt, wenn die oberen Haushalts-10% sich so einen Speicher ins Haus stellen und als Netzstabilisatoren wirken. Denn dann stehen 4 Miox10kwh an Speicherkapazität zur Vergügung. Das sind 40GWh, die das Netz dann schlucken könnte und das würde reichen, denn Wind und Solar erzeugen in der Spitze derzeit noch weniger (~30GWp).

    Ich bin bei dem Thema tatsächlich sehr optimistisch. Die Kombination aus schlechtem Ökogewissen, dickem Geldbeutel und kalifornischem Modeprodukt könnte uns tatsächlich den Energiewendearsch retten. Habe mein Aktienportfolio vorige Woche entsprechend um um einige Tesla Aktien erweitert.

  83. @Gert

    Janz tolle Rechnung….4 Millionen Akkus samt Montage (Stückpreis 5000 Euro)…..die sich Otto Normalo in seine Hütte kloppen soll, so zumindest nach Vorstellung der Akku-Hersteller und Vertreiber samt grünen Propaganda-Lautsprecher…Gesamt-Anfangsinvestion für den deutschen Dumm-Michel……20 Mrd. Euro……für gerade mal jämmerlichen 40 GWh Speicherkapazität….die wir im Winter innerhalb von max. einer Stunde wieder verbraten haben.

    So, komm wieder wenn Du dann die benötigten 40.000 -100.000 GWh Speicherkapazität aufgetrieben hast……dann können wir uns unterhalten wie intelligente Menschen……und nicht wie Kunde und Verkäufer.

    Mahlzeit

  84. @Gert Schneider #82
    Dieser „Bürger-Solar-Speicher“ Träume immer….habt ihr überhaupt schon mal die Bürger gefragt, ob die überhaupt Lust und Bock drauf haben den Energieversorger für eine Gesellschaft zu spielen. Und zwar einen Energieversorger mit PFLICHTEN und nicht nur mit Rechten. Das „Recht“ auf abkassieren kann ja noch ganz schön sein aber sobald die Pflichten zu tragen kommen, dann wird es ziemlich ungemütlich für so einen „Bürger-Solar-Speicher-Netzstabilisator“. Da kommt die Verantwortung für eine ganze Gesellschaft = Menschenleben ins Spiel, das bis dato noch die Energiekonzerne tragen. Die Verantwortung würde hier über den Tod hinaus gehen und müsste auch Scheidungen oder andere menschliche Eskapaden abdecken.
    Die Stromversorgung in Bürgerhand ist der größte Schwachsinn, denn sich eine Marktgesellschaft antun kann! Der Bürger ist so launisch wie das Wetter. Der Bürger ist kein Energiefachmann. Der Bürger ist unzuverlässig und gierig.
    Der Bürger kann ein verantwortungsvolles und zuverlässiges Energieunternehmen mit all seinen Pflichten in keinster Weise ersetzen.

  85. @Eng:

    Verstehe die Einwände nicht. Es geht doch darum, die bestehenden Spitzenlasten der Erneuerbaren so aufzufangen, dass sie den Marktpreis nicht nahe/unter Null drücken. Dafür genügen derzeit 40GW in 95% aller Fälle, da der Ausbaugrad von PV&Wind bei 30GWp liegt. Der Gesamtumbau zur Speicherung von 100% des Strombedarfs ist natürlich eine andere Nummer. Aber es ging mir darum herauszustellen (und ich denke das treibt zur Zeit die Marktakteuren um), dass man die momentan irrige Situation auf dem Strommarkt, sowie die strukturelle Fehlbelastung der Netze auf diese Weise eventuell beseitigen kann.

    Also: Die wohlhabenden 10% stellen sich freiwillig einen Stromspeicher für überteuertes Geld in den Keller, weil sie ein schlechtes Gewissen haben und sichern damit das nächste Teilstück der Energiewende für ~5 Jahre.

    Ob das klappen wird weiss ich nicht, es ist hochspekulativ. Aber die Zahlen passen, also könnte es klappen. Angesichts der bisherigen Ratio-Ausnahmeleistung der deutschen Energiewende könnte der Schritt (mit viel Angstmache und Propaganda und Werbung) tatsächlich hinauen.

    Sollte es tatsächlich klappen, dann gingen die Gewinne der Batteriehersteller (insb. Tesla) durch die Decke.

    Daher meine Schlussfolgerung: (Ausfallrisiko weils keinen Sinn macht) X (Rendite falls es gegen jede Wahrscheinlichkeit klappt) > 1 => Investieren!

    Aus emotionsfreier Investorensicht (=versuchte Vogelperspektive) kann es Sinn machen. Halt nicht alles auf diese Karte setzen.

  86. @Gert Schneider,

    da fehlt ein h

    Bitte mal drüber nachdenken.

    Denn genau daran krankt die ganze Erneuerbartechnologie.

  87. Ich bin gleicher Meinung, der Hype ist sehr groß aber was ist nun eigentlich der
    echte Fortschritt? Die Marketingkampagne hat jedenfalls gut funktioniert denn
    die Powerwall wird massenhaft bestellt.

  88. Tesla Test

    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/auto/Schaffts-das-Tesla-Model-S-ueber-die-Alpen-article16105436.html

  89. …irgendwie bezeichnend, dass wir uns in der postnormalen Öko-Gesellschaft die gleichen Fragen stellen müssen, wie Opa mit seinem Käfer in den 50gern, bzw. Hannibal 200 v. Chr….

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