Die Endlagersuche: Das grüne Dilemma

28. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

ego150Der Umgang der deutschen Politik mit der Kernenergie war zu keinem Zeitpunkt von sachbezogenen Erwägungen geprägt. Das galt in den 1950er und 1960er Jahren, als der Einstieg mit übertriebenen Heilsversprechen gegen die zögernden Energieversorger erzwungen wurde. Das galt im Jahr 2000, als die rotgrüne Bundesregierung den Ausstieg bis zum Jahr 2020 gesetzlich festlegte. Das galt für die sogenannte „Laufzeitverlängerung“, mit der schwarzgelb Ende 2010 den Ausstieg auf das Jahr 2040 verschob. Und das galt in besonderer Weise für die Kehrtwende im Frühjahr 2011, als man angesichts der Ereignisse im fernen Japan die Laufzeitverlängerung wieder zurücknahm.

Nüchtern betrachtet ist der Störfall in Fukushima-Daiichi ein Beleg für die Beherrschbarkeit der mit der friedlichen Nutzung der Kernenergie einhergehenden Risiken. Das Kraftwerk wurde von einer Naturkatastrophe zerstört, auf die es konstruktiv nicht ausgelegt war. Es befand sich in den Tagen nach Erdbeben und Tsunami in einer Wüste, da die Infrastrukturen in seiner Umgebung (Transportwege, Energie- und Kommunikationsnetze) nicht mehr funktionierten. Weder die Kernschmelze, noch die Freisetzung radioaktiver Stoffe konnten verhindert werden. Trotz allem sind keine Todesopfer durch Verstrahlung zu verzeichnen und es gibt keine Anzeichen für eine Zunahme von Erkrankungen in der Bevölkerung. Betroffen war auch nur eine kleine Region in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk, die mitnichten auf Jahrzehnte unbewohnbar wurde. Seit kurzem wirbt die japanische Regierung aktiv für die Rückkehr der zunächst evakuierten Einwohner und sie hat damit länger gewartet als notwendig.

Eigentlich sollte dies jeden Kernkraftgegner zum Nachdenken bringen. Ist Radioaktivität auch in kleinen Dosen wirklich gefährlich? Ist der größte anzunehmende Unfall, die Kernschmelze, wirklich ein Weltuntergang? Sind gegen das Schadenspotential einer Gewalt, die ein Kernkraftwerk so umfassend zerstören kann, die Folgen des Störfalles nicht vernachlässigbar? Tsunami und Erdbeben haben 20.000 Opfer gefordert. Fukushima-Daiichi kein einziges.

Aber mit Vernunft ist bei den wenigsten Kernkraftgegnern etwas zu erreichen. Die Entwicklung zunächst kleiner und regional begrenzter Proteste im Verlauf der 1970er Jahre hin zu einer Massenbewegung kann wohl nur ein Psychologe erklären – und ich bin nicht diese Art von Doktor. Aus der Ablehnung der Kernenergie entstand eine von spezifischen Ritualen geprägte Subkultur, die schließlich eine der beiden Säulen der Grünen wurde. Nach der Emanzipierung vom Pazifismus der Friedensbewegung verbleibt der Widerstand gegen die Kernkraft als das wichtigste verbindende Element über die Parteiflügel hinweg. Ein Gründungsmythos, von dem sie niemals abrücken dürfen, wollen sie nicht auseinanderfallen.

Man kann sich über die Erfolgsgeschichte der Grünen ärgern. Anerkennen sollte man sie trotzdem. Einer Partei, die kaum jemals mehr als 5% aller Wahlberechtigten erreichte, gelang es in nur zwei Jahrzehnten, die Politik in Deutschland entscheidend zu prägen. Nachhaltigkeit und Vorsorgeprinzip sind mittlerweile in allen politischen Strömungen tief verankert. Die Ausweitung des technophobischen Denkens auf andere Bereiche, man denke an die Gentechnik, wurde erfolgreich vollzogen. Und als dann der Reaktor in Fukushima havarierte, gab es keine starke Stimme mehr in Deutschland, die die Kernkraft noch retten konnte. Der Ausstieg wurde im Bundestag im parteiübergreifenden Konsens beschlossen, weil ihn eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung forderte, die weit überwiegend niemals die Grünen gewählt hatte. In der Kunst, Ängste zu schüren und diese dann als Mittel der Politik zu instrumentalisieren, sind die Grünen hoch talentiert. Aber dies ist keine robuste Strategie, wie die vergangenen drei Jahre und die aktuelle Endlager-Debatte zeigen.

Im Frühjahr 2011 werden sich die meisten Grünen als große Sieger gefühlt haben. Nun konnte man in der Öffentlichkeit plausibel vertreten, schon immer Recht gehabt zu haben. Das Trauma der 1980er Jahre, die den Niedergang der Friedensbewegung begünstigende Fehleinschätzung des NATO-Doppelbeschlusses, schien endgültig überwunden. Ein beispielloser demoskopischer Höhenflug bescherte nicht nur den Einzug eines Grünen in eine Staatskanzlei, sondern auch Utopien von einem eigenen Kanzlerkandidaten mit Aussicht auf Erfolg. Aber die gewonnene Schlacht um den Atomausstieg erwies sich bald als Pyrrhussieg. Das Thema wurde von einer überraschend aktiven Bundeskanzlerin durch die Herstellung eines alle gesellschaftlichen Gruppen umfassenden Kompromisses rasch wieder von der Agenda gestrichen. Heute sind die Grünen nach Umfrage- und Wahlergebnissen wieder auf das Vor-Fukushima-Niveau zurückgefallen. Schlimmer noch, es fehlt Ihnen auch für die Zukunft eine wichtige Mobilisierungsoption. Die „Anti-AKW-Bewegung“ hat ihre Schuldigkeit getan und kann nun gehen. Eigentlich müssten die Grünen heimlich für eine erneute Laufzeitverlängerung werben, um öffentlich weiter protestieren zu können.

Wesentliches Element der Befriedung der Debatte durch die Kapitulation der Kernenergie-Befürworter war die seitens der Bundeskanzlerin beauftragte „Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung“, in der sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf eine gemeinsame Empfehlung für die Leitlinien der künftigen Energiepolitik geeinigt haben. Im abschließenden Dokument dieses Gremiums ist auf Seite 45 eine wichtige Vorgabe mit besonderen Konsequenzen enthalten:

Das Endlagerproblem muss gelöst werden, und zwar unabhängig davon, wie Ausstiegsszenarien und Laufzeiten aussehen. Hier liegt ebenfalls eine große ethische Verpflichtung im Zusammenhang mit dem Betrieb von kerntechnischen Anlagen. Die Schaffung eines gesellschaftlichen Konsenses über die Endlagerung hängt entscheidend mit der Nennung eines definitiven Ausstiegsdatums für die Atomkraftwerke zusammen.

Die Kernkraftgegner in diesem Gremium haben sich damit eine Selbstverpflichtung auferlegt: Wenn die Nutzung der Kernenergie in Deutschland in einem gemeinsamen Konsens beendet wird, dann blockieren wir nicht länger die Lösung der Endlagerfrage.

Bundesrat und Bundestag haben diese Empfehlung aufgegriffen und nach durchaus langwierigen Diskussionen im Sommer 2013 ein Standortauswahlgesetz verabschiedet. Demzufolge der eigentlichen Standortauswahl eine weitere Kommission vorangestellt wird, die in den nächsten zwei Jahren wesentliche Rahmenbedingungen für die Endlagersuche festlegen soll. Auch hier besteht das Ziel, möglichst alle Interessengruppen unter dem Dach einer gemeinsamen Haltung zu vereinen. Die Endlagerkommission hat sich am 22.05.2014 konstituiert und tagt seitdem regelmäßig. Die Grünen sind mit mehreren Vertretern dabei, darunter Bundestagsabgeordnete und Landesminister. Eine böse Falle.

Grundsätzlich stehen den Grünen drei Optionen zur Verfügung:

  • Man könnte die Suche nach einem Endlager weiterhin blockieren. Das Argument, Kernkraft wäre unverantwortbar, weil es keine Lösung hinsichtlich des Umgangs mit den Abfällen gebe, bliebe dann zunächst bestehen. Die Umweltverbände werden daher alles daran setzen, eine Einigung in der Kommission zu verhindern. Schließen sich die Grünen dieser Haltung an, könnten sie der Öffentlichkeit endgültig als ideologisch motivierter Blockierer erscheinen, für den „Verantwortung für zukünftige Generationen“ nur ein Lippenbekenntnis ist. Es droht ein schwerer Imageschaden beim Wahlvolk. Rein praktisch würden Zwischenlager zur Dauerlösung. Das Material aus den Brennstäben verbliebe in entsprechenden (Castor-)Behältern in oberirdischen Hallen. Eigentlich keine schlechte Idee. Die entsprechenden Verfahren sind seit Jahrzehnten erprobt und etabliert. Bislang kommt Deutschland daher sehr gut ohne Endlager zurecht. Wenn auch weiterhin keine Probleme auftreten, könnte sich allgemein sogar die Erkenntnis durchsetzen, die Angst vor dem strahlenden Müll wäre wohl übertrieben gewesen. Keine wünschenswerte Entwicklung aus Sicht der Kernkraftgegner.
  • Man stimmt letztendlich einer nachsorgefreien unterirdischen Einlagerung zu. Die Industrie wird diese Variante massiv einfordern. Denn sie will nicht mehr als Kalkulierbarkeit des finanziellen Aufwands und die Absicherung vor zukünftigen finanziellen Risiken, um für Investoren wieder attraktiver zu werden. Ganz gleich, welcher Standort ausgewählt würde, heftige Proteste bei den Anwohnern und damit ein weiterer Sympathieverlust bei der eigenen Klientel wären für die Grünen die Folge. Außerdem könnte fortan jeder Kernkraftbefürworter auf dieses Endlager als Lösung des Müllproblems verweisen. Die Anti-Atombewegung wäre endgültig tot, weil in den Augen der Öffentlichkeit überflüssig. Manch in die Jahre gekommener Aktivist mag noch mit leuchtenden Augen von seinen Erlebnissen am Bauzaun berichten, der potentielle Nachwuchs wird dies wenn nicht als peinlich, so doch zumindest als öde und langweilig empfinden.
  • Man stimmt einem Endlager zu, das nicht nachsorgefrei ist und insbesondere die Rückholung der eingelagerten Materialien gestattet.

Diese dritte Variante stellt aus meiner Sicht das wahrscheinliche Ergebnis der Kommissionsarbeit dar. Es ist quasi die Kompromißlinie zwischen den Fronten der Industrie und der Umweltverbände, die eigentlich durch die Politik bereits formuliert wurde.

Zum einen im Endbericht der Ethikkommission (Hervorhebung durch mich):

Die Aussicht, mehrere Jahrtausende lang hochstrahlenden Müll sichern zu müssen, ist eine schwere Hypothek für die nachfolgenden Generationen. Probleme wie im Forschungsbergwerk Asse, Proliferation durch kriminellen oder terroristischen Zugriff und durch Missbrauch sowie unvorhergesehene Naturereignisse sind zusätzliche Gefahren. Daher ist jeder auch fernliegenden Möglichkeit nachzugehen, die das Gefahrenpotenzial für die Gegenwart und die Zukunft reduzieren könnte, und diese Optionen nachfolgenden Generationen zu erhalten. Es ist zwar bisher nicht in technischem Maßstab durchführbar, hochradioaktiven Abfall unschädlich zu machen oder die Zeit hochsicherer Lagerung signifikant zu verringern. Daher ist ein zu großer Optimismus, mit neuen Technologien die Menge von Atommüll zu verringern bzw. die Zeit für die sichere Endlagerung zu verkürzen, derzeit nicht angezeigt. Weitere Erfolge in der Grundlagenforschung sind hier noch erforderlich.

Die Ethik‐Kommission empfiehlt deswegen, bei höchsten Sicherheitsanforderungen, den radioaktiven Abfall auf rückholbare Weise zu lagern. Dies erweitert über Gorleben hinaus den Suchraum für Endlagerstätten für radioaktiven Müll in Deutschland. Unstrittig muss aber bleiben, dass Atommüll, der in Deutschland entstanden ist, auch in Deutschland abgelagert wird.

Zum anderen aber auch im Auftrag der Endlagerkommission selbst (Hervorhebung durch mich):

Die Kommission soll Vorschläge erarbeiten

  • zur Beurteilung und Entscheidung der Frage, ob anstelle einer unverzüglichen Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen andere Möglichkeiten für eine geordnete Entsorgung dieser Abfälle wissenschaftlich untersucht und bis zum Abschluss der Untersuchungen die Abfälle in oberirdischen Zwischenlagern aufbewahrt werden sollen,

  • […]

  • für Kriterien für eine mögliche Fehlerkorrektur (Anforderungen an die Konzeption der Lagerung, insbesondere zur Rückholung, Bergung, Wiederauffindbarkeit der Abfälle, die Frage von Rücksprüngen im Standortauswahlverfahren),

  • […]

Aktuell sieht die Rechtslage das Abschalten der letzten deutschen Kernkraftwerke für das Jahr 2022 vor. Der Rückbau wird sich über Jahrzehnte erstrecken, der parallel laufende Aufbau der Entsorgungseinrichtungen für die Brennelemente aus den Reaktorkernen ebenfalls. Für diese lange Zeit ist nicht nur das kerntechnische Wissen in Deutschland zu erhalten, es sind auch bislang kaum vorhandene Kompetenzen neu aufzubauen. Es geht dabei nicht nur um die Frage nach den geologischen Möglichkeiten für ein Endlager. Es geht auch um den direkten Umgang mit Spalt- und Brutprodukten und um deren Eigenschaften. Die Physik der Kernumwandlungen ist komplexer Natur. Im Zusammenwirken der unterschiedlichen Materialien in den Brennstäben über sehr lange Zeiträume können verwirrend viele Dinge geschehen, auch und gerade dann, wenn man sie in Ruhe läßt. Neben der Wärmeentwicklung ist die stetige Veränderung der chemischen Komposition und damit der physikalischen Eigenschaften zu berücksichtigen. Auch die Anforderungen an ein Lager werden sich daher im Laufe der Jahrtausende ändern. Vorhersehbar ist das nur eingeschränkt, denn geringe Abweichungen in der Zusammensetzung in der Gegenwart können zu großen Unterschieden zwischen zwei Brennelementen in zehntausend oder mehr Jahren führen.

Dies ist eine besonders große Zumutung an die Grünen, die mit der Endlagersuche in jedem Fall verbunden ist. Sie müssen sich aktiv daran beteiligen, Forschung und Entwicklung im Bereich der Kerntechnik in der Wissenschaft und in der Wirtschaft zu unterstützen. Derzeit sind es bereits 30 Projekte, die unter der Überschrift „Endlagerforschung“ durch das Wirtschaftsministerium gefördert werden. Eine Reihe von Vorhaben unter der Ägide des Wissenschaftsministeriums treten hinzu. Die Endlagerkommission wird sich mit diesen Ansätzen befassen, sie wird (Zwischen-)Berichte einholen und Forscher und Ingenieure zu Vorträgen einladen. Denn die „Endlagerforschung“ liefert wichtige fachliche Grundlagen für die Entscheidungsfindung. Da werden sich dann selbst die Grünen in die Tiefen der Nuklidkarte einarbeiten – und sei es ihnen auch noch so zuwider.

Es ist ohnehin aussichtslos, irgendeine Höhle in tiefes Gestein zu graben und von einem Geologen eine Aussage endgültigen und absoluten Charakters über die Stabilität dieser Struktur in hunderttausenden von Jahren zu erhalten. Bezieht man die Unwägbarkeiten hinsichtlich des Verhaltens der einzulagernden Materialien mit ein, bleibt eigentlich nur eine verantwortbare Lösung: die Partitionierung.

Man sollte die Brennelemente irgendwann zwischen der Entnahme aus dem Reaktorkern und der Einlagerung in ihre Bestandteile zerlegen. Zumindest in die vier Stoffgruppen Uran, stabile Metalle, hochaktive Spalt- sowie langlebige und toxische Brutprodukte. Denn die können und sollten alle unterschiedlich behandelt werden:

  • Das noch vorhandene Uran entspricht in seiner Zusammensetzung ungefähr den natürlichen Vorkommen und bedarf daher keiner spezifischen Nachsorge.
  • Die stabilen Metalle, die aus dem Zerfall der Spaltprodukte hervorgegangen sind, können einer industriellen Nutzung zugeführt werden.
  • Aus den Spaltprodukten sind nach weiteren 300 Jahren nützliche Metalle entstanden. Ein Zeitraum, der durch ein entsprechend gestaltetes oberirdisches Zwischenlager abgedeckt werden kann.
  • Für die eigentliche Endlagerung verbleiben die Brutprodukte (vor allem Plutonium), die nicht etwa wegen ihrer Strahlungseigenschaften von der Biosphäre abgeschottet werden müssen (sie weisen eine im Vergleich zu den Spaltprodukten weit geringere Aktivität auf und sind Alpha-Strahler, die man sehr leicht abschirmen kann), sondern wegen ihrer Toxizität.

Diese Vorgehensweise reduziert nicht nur die zu lagernden Stoffmengen erheblich (die Brutprodukte machen nur 1% der Masse eines Brennelementes am Ende der Betriebszeit aus), sondern auch die oben beschriebene Komplexität bezüglich der Evolution des Abfalls.

Durch ihre jahrzehntelange Panikmache haben die Grünen selbst dazu beigetragen, daß diese Möglichkeit am Ende vielleicht die einzige ist, die in den Augen der Öffentlichkeit verantwortbar erscheint. Sie werden in den Diskussionen in der Endlagerkommission noch weiter dazu beitragen, weil sie der Versuchung nicht werden widerstehen können, einem Endlager Katastrophenpotential zuzuweisen (Explosionsgefahr durch die Entstehung von Gasen). Die Entwicklung eines neuartigen Partitionierungsverfahrens (etablierte Konzepte können die oben beschriebene Stofftrennung nicht leisten) aber ist der erste Schritt hin zu einer neuen kerntechnischen Industrie in Deutschland.

Möglicherweise werden uns andere Staaten oder auch internationale Konzerne dann anbieten, die Brutprodukte zu kaufen. Oder gar, sie gegen Gebühr in eigenen geeigneten Reaktoren einer Transmutation zu unterziehen und dadurch zu vernichten. Das aber wäre politisch kaum akzeptabel. Mit dem Ausstieg wurde auch der Grundsatz vereinbart, in Deutschland produzierten Atommüll auch hierzulande zu entsorgen. Aber man wird sich fragen, warum man denn solche Transmutationsverfahren nicht selbst entwickelt und etabliert.

Dies ist ein Szenario, dessen Eintreten vielen aus heutiger Sicht noch unwahrscheinlich erscheinen mag. Aber es rückt mit jedem Tag näher, mit dem die Endlagerkommission auf den von mir erwarteten Vorschlag zur Etablierung eines nicht-nachsorgefreien Endlagers mit Rückholoption zusteuert. Denn ein Aspekt der Rückholbarkeit ist ja gerade die Hoffnung auf die oben beschriebenen Technologien der sortenreinen Partitionierung und der Transmutation, die die Ethikkommission in 2011 noch mit wenig Optimismus betrachtete. Aber wir reden hier über eine Perspektive für 2060 und spätere Jahrzehnte.

Die Debatte zur Endlagersuche wird in den kommenden Jahren in der Wahrnehmung der Bevölkerung an Bedeutung zunehmen. Die Kommission selbst hat einen hohen Anspruch an Transparenz, sie tagt grundsätzlich öffentlich und will auch alle Dokumente online bereitstellen. Ein Verfahren zur Bürgerbeteiligung für den Suchprozeß wird entwickelt. Die Medien werden es aufgreifen, denn es stehen sicher zahlreiche Prominente unterschiedlicher Profession und auch mehr oder weniger kompetente Wutbürger für Features und Talkshows zur Verfügung. Dies wird viele zum Teil auch vernünftige und konstruktive Ideen induzieren. Am Ende kann man eine gewisse wirtschaftliche Dynamik erwarten, auch hinsichtlich von Neugründungen. Unsere Freunde vom IFK haben mit Wettbewerbern zu rechnen. Schließlich sind staatliche Fördermittel im Angebot. Und wenn dann der erste mit einem klugen Konzept für Partitionierung und Transmutation ein paar Millionen durch Crowdfunding einwirbt, kann die Entwicklung nicht mehr aufgehalten werden.

Jede Position, die die Grünen in der Endlagerfrage einnehmen könnten, ist für sie mit hohen Risiken verbunden. Bis hin eben zum Extremszenario, in dem es am Ende in Deutschland gar kein Endlager gibt, sondern eine neue Generation von Kernkraftwerken als Neutronenquellen für die Transmutation. Gewinnen können die Grünen eigentlich in keinem Fall. Dieses Dilemma ist nicht die Folge eines cleveren Plans der Kanzlerin. Aber es ist auch kein Zufall. Seine Ursache liegt im Primat der Technologie. Gegen die Gestaltungskraft technischer Systeme kommen politische Konzepte nicht an. Sie mögen parteiübergreifend alle miteinander noch so häufig betonen, der Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutschland sei endgültig und unumkehrbar: Über die Macht, dies festzulegen, verfügen sie nicht. Denn die Frage nach dem Umgang mit radioaktiven Reststoffen aus den abgeschalteten und noch abzuschaltenden Kernkraftwerken kann nicht mehr hypothetisch betrachtet werden. Sie bedarf einer in der Realität praktikablen Antwort. Die nur bei einer rationalen Betrachtung aller Optionen formuliert werden kann. Wodurch sich der Weg zum Ausstieg aus dem Ausstieg automatisch wieder öffnet.

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12 Kommentare
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  1. Wie immer ein nüchterner, aber hellsichtiger Beitrag, Herr Heller. Vielen Dank.

    Die von Ihnen genannte erste Option scheint auch in den USA von der NRC als mögliche langfristige Option gesehen zu werden. Darauf deuten Aussagen der Vorsitzenden MacFarlane hin. Kein Endlager ist auch eine Lösung…

  2. Sehr gut dargestellt, welche Probleme für „Weltverbesser“ auftreten, wenn ihnen die Produzierung von Ängsten und die emotionale Rede verwehrt werden, und sie sich mit einem Thema fachlich und sachlich auseinandersetzen müssen. Nicht nur abstrakt, sondern zur es muss eine Entscheidung hinsichtlich tatsächlicher Probleme getroffen werden.

  3. Klasse Artikel, der die sog. „Endlagerproblematik“ detailliert analysiert und das Dilemma der Grünen aufzeigt.

    Man kann sich über die Erfolgsgeschichte der Grünen ärgern.

    Ja, das kann man und das mache ich auch 😉 Aber die Erfolgsgeschichte der Grünen wäre ohne die außerpalamentarischen und vor allem auch international agierenden grün-roten Kampftruppen wie greenpi…, WWF etc. etc. nicht möglich gewesen. Angst ist eben ein international sehr lukratives (mafiöses) Geschäftsmodell.

    karl.s

  4. Der zwangsläufig notwendige Umgang mit den Reststoffen der Kernenergienutzung, die meiner Meinung nach in absehbarer Zeit wertvolle Ausgangsstoffe sein werden ist nicht das einzige Problem der Grünen. Da sie gegen die Kernenergie und gleichzeitig gegen die kohlenstoffbasierte Erzeugung von Elektroenergie sind, wird man sie fragen woher der Strom für so einen Industriestandort wie Deutschland denn kommen soll. Zu 100% aus Sonne, Wind und Biomasse, wie es in ihren Parteiprogramm steht sicher nicht. Das wird sich nur allzubald erweisen.Und wenn das Kartenhaus kaputt aus der Sackgasse kommt wird wohl das Wählerpotential drastisch schrumpfen, hoffe ich jedenfalls.

  5. „Atomkraftwerke“ „produzieren“ „Atommüll“, der „noch in Millionen Jahren gefährlich sein wird“ und „dessen Endlagerung nach wie vor ungeklärt ist“.
    Jeder weitere Umgang mit abgebrannten Brennelementen wird wohl stigmatisiert werden, weil die Gefahr der Freisetzung in die Umgebung steigt, und, in einem grünen Zirkelschluss „den Ausstieg aus der Atomenergie verzögert“.

    Ich halte Variante 1 für am wahrscheinlichsten, weil es nur das Nicht-Tun von etwas erfordert.
    Man hat ja gesehen, wie die Grünen Kerntechnologie in jeder Form verteufeln, selbst wenn die Aktivität des Materials am Ende kleiner als am Anfang ist.

    Der Flüssigsalzreaktor ist so ein Fall: Er stellt im Grunde die Frage, ob man kurzlebige Spaltprodukte längerlebigen, aber weniger aktiven Transuranen vorzieht. Aus Sicht eines Grünen sieht das so aus: Man macht aus etwas Schlimmen etwas Schlimmeres.
    Ein schneller Reaktor der DU, abgebrannte Kernbrennstäbe oder Waffenplutonium verarbeiten könnte,braucht nun
    einmal schnelle Neutronen , die durch entsprechende Kernzerfälle erzeugt werden müssen. Heißt, man muss erst etwas „ganz, ganz Schlimmes“ erbrüten, wenn man die Menge an radioaktivem Abfall insgesamt reduzieren will.
    Kernfusion wurde vorrauseilend wegen der durch Neutroneneinfangsreaktionen erzeugten Sekundärradioaktivität verteufelt.
    Deswegen wird auch Fusion als Quelle von Neutronen zur anschließenden Transmutation argumentativ angreifbar.
    Es ist nun einmal so, dass sich an jedem Konzept ein (scheinbarer) Haken finden lässt, weshalb Nichtstun und bei oberirdischer Lagerung bleiben das kleinste politische Risiko ist.
    Als Testballon könnte man mal fragen, was sie von rein passiver Nutzung der Nachzerfallswärme warmer Abfälle durch Sterlingmotor oder thermoelektrische Elemente hielten.

  6. Gegen irrationale Ängste helfen leider keine rationalen Argumente.

    Die Vorstellung, dass sich die Grünen der Realität stellen werden, ist, bei allem Respekt, den ich für Sie hege, Herr Heller, leider nur Wunschdenken. So werden die Grünen sich weiterhin gegen Gentechnik, Fracking, Steinkohle, Braunkohle, Öl, Gas und jeden anderen Fortschritt stemmen und sich für Elektroautos stark machen, und wenn das Zurück zur Natur nicht klappt, dann lag es für die Grünenanhänger nicht daran, dass es prinzipiell nicht geht, sondern daran das die bösen Mächte der kapitalistischen Großkonzerne und die Politik gemeinsame Sache gegen sie gemacht haben.

    Die Debatte zur Endlagersuche wird in den kommenden Jahren in der Wahrnehmung der Bevölkerung an Bedeutung zunehmen. Die Kommission selbst hat einen hohen Anspruch an Transparenz, sie tagt grundsätzlich öffentlich und will auch alle Dokumente online bereitstellen. Ein Verfahren zur Bürgerbeteiligung für den Suchprozeß wird entwickelt.

    Auch das wird einer Paranoia der Grünen, die an eine Verschwörung der Atomlobby glaubt, doch nichts anhaben können, die Grünen haben ihre abstrusen Gedanken und dabei werden sie bleiben.

    Und wenn dann der erste mit einem klugen Konzept für Partitionierung und Transmutation ein paar Millionen durch Crowdfunding einwirbt, kann die Entwicklung nicht mehr aufgehalten werden.

    Das werden die Grünen zu verhindern wissen. Wenn dann wird solch eine Technologie nur im Ausland entwickelt werden. Sowas kann man doch -- so werden die Grünen hetzen -- nicht dem profitorientierten Markt überlassen, der aus Gier die Umwelt verseuchen wird und die Menschen gleichgültig dahin siechen lassen wird; dass muss der Staat machen.

    Gestern hat das von linken und grünen Journalisten durchseuchte Staatsfernsehen mal wieder „Die Wolke“ gesendet.
    Das schürt Ängste, das wollen diese Menschen. Fakten sind irrelevant.

  7. „Theoretiker sind in der Regel der Ansicht, alle Menschen bestimmten sich in ihrem Handeln zunächst nach vernünftigen Erwägungen. Das fällt ihnen gar nicht ein: Millionen bestimmen sich nach dunklen Instinkten und fühlen sich wohl dabei.“

    Heinrich von Treitschke (1834 -- 1896)

  8. @Alexander Biersack

    Das werden die Grünen zu verhindern wissen.

    Wie mächtig sind die Grünen noch? Klar, die haben eine ganze Liste von NGOs und diverse Institute auf ihrer Seite, und einen nicht unerheblichen Teil der Journalisten auch, doch neue Themen aus dem ökologistischem Spektrum haben es dennoch schwer wirksam zu werden. Momentan arbeiten sie sich an alten Themen ab, müssen diese verteidigen, auch weil andere Parteien und Institutionen vieles übernommen haben.

    Peter beschreibt hier die Zwickmühle in der sich die Grünen befinden, Fundamentalopposition geht nicht mehr, sie müssen sich „an einer in der Realität praktikablen Antwort“ beteiligen. Das führt zu Zerwürfnissen, es sei hier nur das Beispiel Kretschmann bezüglich der Asylfrage genannt. Ich fühle mich auch ein wenig an die Enquete »Wachstum« erinnert, beispielsweise bei dem Thema Pik Öl, und weiterer. Und wie bei der Enquete, so gibt es auch hier einen öffentlichen Prozess bei der Endlagersuche, Argumente und Optionen können von der interessierten Öffentlichkeit nachvollzogen werden. Dass heißt, wir bekommen für jeden angedachten Standort für ein Endlager einen Prozess wie bei Stuttgart 21, die Grünen gehen sich gegenseitig an die Gurgel, mit der Folge, dass es kein Endlager geben wird. Also müssen andere Lösungen her. Oder es geht aus wie bei Stuttgart 21 und politische Attraktivität der Grünen leidet darunter.

    Für mich stellen die Grünen eigentlich auch kein großes Zukunftsproblem mehr dar, sondern vielmehr die Konservativen und die Sozen, die vieles von den Vorstellungen der Grünen übernommen haben, und nun weiter führen. Es wird sich in der Zukunft zeigen, wie weit sie die ökologistische Ideologie tatsächlich verinnerlicht haben.

  9. @ Biersack, #6:

    Das werden die Grünen zu verhindern wissen.

    Wie denn? Ich schreibe in dem Artikel ja nicht, daß die Grünen klug werden. Ich denke, sie werden marginalisiert. Es geht hier schließlich nicht um eine hypothetische Frage. Eine Lösung für den Atommüll muß gefunden werden, hier hat sich die gesamte politische Klasse selbst unter Druck gesetzt. Und für keine Gruppierung ist dies eine größere Zumutung, als für die Grünen. Quentin hat ja zwei Beispiele gebracht: Asylrecht und Stuttgart 21. Die Sprengkraft der Endlagerdebatte ist für den Zusammenhalt der Grünen einerseits und für ihr Ansehen in der Bevölkerung weit größer.

  10. Gefahrenbeurteilung und sinnvolle Maßnahmen

    Sowohl bei der Endlagersuche als auch beim Betrieb beliebiger technischer Geräte und Anlagen, auch KKWs ist es sinnvoll, eine Gefahrenbeurteilung zu tätigen und entsprechende Maßnahmen zu fordern.

    Es ist wohl in niemandes Interesse, Gefahren zu verharmlosen und damit erst schaden zu produzieren, der vermeidbar ist. So weit, so gut. Allerdings wissen wir, dass man Restrisiken nicht ausschließen kann. U.a. beim Straßenverkehr oder der Luftfahrt. Mit diesen Risiken leben wir … und sie regen uns auch nicht mehr auf, denn wir haben uns daran gewöhnt, dass Menschen bei Unfaällen sterben.

    Alles was mit Kernenergie zu tun hat, muss vergleichbar bewertet werden. Allerdings ist -- vorwiegend getrieben von irrationaler Angst -- die Gefahrenbeurteilung radiaoktiver Natur extrem. Man glaubt, dass die Risiken om Ernsfall so dramatisch seien, dass selbst das kleinste Risiko untragbar ist. Entsprechend werden die Auflagen und Maßnahmen bis ins uferlose nach oben getrieben mit der Konsequenz, dass viele die radikale Abkehr der Kerntechnologie fordern.

    Hier siht man es etwas nüchterner und schätzt die Gefahren weit geringer und handhabbarer ein. Dennoch, oder gerade darum, muss gefragt werden, wie man Gefahren beurteilt und was das angemessene Level der Antwort darauf ist. Ein Mangel an Kriterien führt zu einer Beliebigkeit der Einschätzung, auch der der erforderlichen Maßnahmen. Und da wird es teuer.

    So soll das Räumen des Lagers Asse mit 2 Mrd. Euro zu Buche schlagen. Auch der Rückbau stillgelegter KKW verschlingt Milliarden. Die endlagersuchew wird mit weiteren 2 Mrd angesetzt, aber auch der Betrieb aktiver Anlagen ist wegen sehr restriktiver Sicherheitsforderungen sehr teuer.

    Meine Fragen nun: Ist das übertrieben? Könnten wir ohn signifikante Einschränkungen der Sicherheit viel Geld sparen, vielleicht die Hälfte der bisherigen Ausgaben?

    Gibt es hierfür begründete Modelle? Oder daoch nur Bauchgefühl?

  11. @Martin

    Strahlenexposition durch natürliche Quellen

    Wegen der kosmischen Strahlung (Höhenstrahlung) zählt das fliegende Personal zu den Berufsgruppen mit der höchsten mittleren Strahlenexposition. Mit durchschnittlich 2,35 Millisievert effektiver Dosis pro Person lag die mittlere Strahlenexposition im Jahr 2009 um 20 Prozent höher als noch 2004…….
    Die Höhenstrahlung veränderte sich während eines etwa elfjährlichen Zyklus mit der Sonnenaktivität und hat im Zeitraum von 2004 bis 2009 deutlich zugenommen.

    Insgesamt beträgt die effektive Dosis des Menschen durch natürliche Quellen etwa 2,4 mSv pro Jahr, etwa die Hälfte davon wird durch das Radon verursacht. Der Wert schwankt jedoch regional und liegt in Deutschland zwischen ein und fünf Millisievert pro Jahr, in Österreich liegt die Belastung mit ionisierender Strahlung durchschnittlich bei etwa 100 nSv/h (70–200 nSv/h, Alarmpegel der Ortsdosisleistung ist 300 nSv/h), die Dosis also bei etwa 1 mSv/Jahr; einschließlich Radon sind es etwa 2,5 mSv/Jahr.[6] Innerhalb Europas gibt es Dosen bis etwa 10 mSv pro Jahr. Die höchste natürliche Strahlenbelastung weltweit findet sich im iranischen Ramsar mit einer jährlichen effektiven Dosis von ca. 200 mSv.[7]

    So……hätte die Evolution nicht einen Abwehrmechanismus gegen ionisierter Strahlung erfunden……gäbe es wohl keine Tier und Pflanzenwelt auf diesen Planeten……..ergo zähl ick jeden zum Spinner, der behauptet, ein einziges verirrtes Strahlungsdingens könne sofortigst Krebs auslösen.
    Die Dosis macht das Gift…..so auch bei Strahlung……..selbst Wasser kann zu Gift werden, wenn man zuviel davon säuft.

    Im Prinzip ham wir genug Messwerte/Erfahrungen und Vergleichsmöglichkeiten (Hiroshima, Tschernobyl) um konkrete Gefährdungsbeurteilungen erstellen zu können…….wenn da nicht die Esotheriker und Angstprediger wären……los, stop, schade………so wird dat nämlich nix, solange diese Typen die Meinungsoberhand haben.

    Ich nenne es die „verlorene Dekadenzgeneration“…..ohne iPhon gehn se nich mehr aus dem Haus…….aber der passende Sendeturm wird bekämpft, wie der Teufel persönlich.
    Wasch mich…..aber mach mich nich nass…….lange geht dat eh nich mehr gut.
    H.E.

  12. Hallo Heinz

    Ganz deiner Meinung. Die Literatur schreibt zwar viel über Grenzwerte bei der Strahlenexposition, oft bei 20 mSv/a … aber nachteilige Wirkungen wurden unter 100 mSv noch gar nicht nachgewiesen, und auch darüber dürften die Gefahren noch lange gering bleiben. Würde ich allerdings 500 mSv ab bekommen, und zwar in kurzer Zeit, würde ich mir auch etwas Sorgen machen. Ganz gewiss aber nicht wie in dem Panik-Film, ‚Die Wolke‘ die sie jetzt in Widerholung brachten.

    Aber die Kritik an den viel zu nidrigen Grenzwerten wird zuweilen als ‚zynisch‘ tituliert, vor allem, wenn man diese in Bezug setzt zu starkem Rauchen, dessen Schädlichkeit nachgewiesen wurde.

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