Die gefährliche Utopie der Klimakrieger

12. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kohle, Ökologismus, Politik

ego150„Wie viele weitere Warnungen von Klimaforschern müssen eintreffen, bevor sie ernst genommen werden?“ fragt Stefan Rahmstorf angesichts von Computersimulationen, die den Zerfall des westantarktischen Eisschildes prognostizieren. Hypothetische Ereignisse einer fernen Zukunft als „eingetroffene Warnung“ zu bezeichnen, entlarvt den Forscher als Aktivisten. Der auch noch verdrängt, daß bis dato keine einzige der vielen Warnungen alarmistischer Klimaforscher eingetroffen ist. Trotzdem kann man eine Antwort geben: Keine. Die jahrzehntelange Propaganda selbsternannter Klimaschützer war überaus erfolgreich. Die Idee von der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung ist bereits in einem nicht mehr steigerungsfähigen Ausmaß in der Politik verankert. Das Wort von der Erderwärmung als größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte wird tagtäglich durch die Medien verbreitet. Umwelt- und sonstige Interessenverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und ein großer Teil der Wirtschaft agieren in dieser Angelegenheit wie gleichgeschaltet. Selbst die Bevölkerung stimmt dem Raubzug namens Energiewende mehrheitlich zu. Ganz zu schweigen von vielen weiteren Geldverbrennungsaktionen (Elektromobilität) und einer Unmenge an Vorschriften und Gängelungen, die Freiheiten in vielerlei Hinsicht einschränken.

Stefan Rahmstorf und seine Mitkämpfer haben erreicht, was zu erreichen war. Skepsis ist an den Rand gedrängt und lebt nur noch in wenigen Online-Biotopen. Die Präsenz der Apokalypse in unser aller Phantasie kann nicht noch weiter gesteigert werden. Jedes neue Menetekel verpufft daher wirkungslos.

Die im einleitenden Zitat deutlich werdende Frustration beruht wohl eher auf dem Ausbleiben realer Effekte nach 30 Jahren Klimadebatte. Die Emissionen sinken nicht. Sie steigen auf breiter Front – im Jahr 15 der Energiewende auch wieder in Deutschland. Klimaschutz ist etabliert ohne zu funktionieren. Die Hindernisse sind nicht ein Mangel oder eine verfehlte Gestaltung politischen Handelns. Die Hürde liegt im Menschen selbst und in den Gegebenheiten, die er auf seinem Planeten vorfindet.

Die Bereitstellung von Energie in geeigneter Form ist die Grundlage unseres Wirtschaftens. Die Basis einer modernen, aufgeklärten und Prinzipien wie Freiheit und Gleichheit verpflichteten Zivilisation ist ein diskriminierungsfreier Zugang zu Energieträgern. Es sollte nicht vom individuellen Wohlstand abhängen, nicht vom Wohnort und nicht vom Zeitpunkt, ob man heizen oder kochen, etwas produzieren und seine Mobilitäts- oder Kommunikationsbedürfnisse stillen kann. Allein Kohlenwasserstoffe wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Methanhydrat, bei deren Verbrennung prinzipbedingt Kohlendioxid entsteht, erfüllen diesen Anspruch. Nur sie können die erforderliche Vielfalt an Maschinen und Apparaten betreiben (insbesondere über den Umweg der vorgeschalteten Umwandlung chemischer Energie in Elektrizität), sind weit genug verbreitet, einfach genug transportabel und häufig genug vorhanden. An irgendeinem Punkt jeder Wertschöpfungskette wird daher immer auf sie zurückgegriffen. Aktuell etablierte Klimaschutzmaßnahmen bedeuten nur eine Verlagerung der Emissionen. Leichtbau mittels Kohlefaserverbundwerkstoffen beispielsweise verschiebt diese vom Betrieb eines Fahrzeuges hin zu dessen Herstellung. Maßnahmen, die der Effizienzsteigerung dienen, erzeugen in wettbewerblich orientierten Märkten automatisch Rebound-Effekte. Ein prägnantes Beispiel ist die zivile Verkehrsluftfahrt, in der Effizienzsteigerungen von 1-2% pro Jahr ein Wachstum der zurückgelegten Passagierkilometer (und damit der Emissionen) von 4-5% über sinkende Ticketpreise induzieren. Auch indirekte Rückkoppelungen sind hier zu nennen. Was man an Heizkosten spart, fließt eben in die nächste Urlaubsreise.

In gewissem Umfang substituierbar sind Kohlenwasserstoffe nur durch Energieträger wie Uran oder Thorium, die die Nutzung der Kernkräfte gestatten. Auch diese findet man überall auf der Welt in ausreichender Menge. Zur Verfügung steht eine erprobte Technologie allerdings nur für die stationäre Verwendung und für die Energieversorgung von Schiffen, die gegenwärtig in Deutschland nicht die erforderliche Akzeptanz besitzt.

Andere geeignete Energieträger hat unser Planet leider nicht zu bieten. Manche (etwa Ammoniak) kommen durchaus in der Natur vor, sind aber vergleichsweise selten. Natürliche Energieflüsse wie strömendes Wasser oder die Erdwärme anzuzapfen, ist nur in Regionen mit geeigneter Geographie möglich. Wind und Sonne liefern wetterabhängig unzuverlässig und ungeregelt. Man kann sie natürlich durch Energiespeicher puffern und insbesondere die Herstellung von Energieträgern wie Wasserstoff mit ihrer Hilfe gilt als Pfad zur „klimaneutralen“ Gesellschaft. Ein Irrweg.

„Energie“ ist ein abstrakter physikalischer Begriff. Der Energiegehalt eines Systems steht für dessen Fähigkeit, Arbeit zu leisten. Da man Energie nicht aus dem Nichts gewinnen kann, ist dieses Potential dem System wiederum durch Arbeit zuzuführen. Auch Energiespeicher wie Pumpspeicher oder Batterien sind letztendlich Maschinen, die Arbeit leisten, um eine Energieform in eine andere zu überführen. Aus Windstrom Wasserstoff zu machen, ist nicht Energieproduktion, sondern Energieverbrauch. Bei Kohlenwasserstoffen hingegen hat die Natur den größten Teil der Arbeit bereits geleistet. Seit mindestens zwei Milliarden Jahren nutzen Algen in den Weltmeeren das Sonnenlicht, um Kohlenhydrate zu synthetisieren, aus denen durch weitere chemische und physikalische Prozesse Stoffe wie Erdöl und Erdgas hervorgegangen sind. Zwischen diese Quelle und den Nutzer einen aus Unmengen an Beton und Stahl bestehenden weiteren Umwandlungsschritt zu setzen, stellt eine Vernichtung von Werten dar, die einmal mehr Emissionen nur verlagert. Ganz wie beim Elektromobil, dessen Batterie mit Strom aus einem Gaskraftwerk geladen wird. Effizienter wäre, das Gas direkt im Motor zu verbrennen.

So also funktioniert Dekarbonisierung nicht. Es verbleibt die Biomasse als mögliche Basis für eine Transformation des Energiesystems. Aus Pflanzen hergestellte Gase und Treibstoffe, sowie Holz und Holzkohle könnten tatsächlich rein von ihrer chemischen Struktur her die Maschinen dieser Welt antreiben. Man darf sie nur nicht schneller verbrauchen, als die Pflanzen wieder nachwachsen. Denn das Problem der geringen Energieproduktivität pro genutzter Flächeneinheit ist bei Biomasse noch weit ausgeprägter als bei Wind- und Solarenergie. Selbst die Nutzung der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Deutschlands, also aller vorhandenen Felder und Weiden, zur ausschließlichen Produktion von flüssigen Biotreibstoffen und Biogasen könnte den hiesigen Energiebedarf nicht decken.

Wer trotzdem wissen will, wie eine auf diese Weise dekarbonisierte Gesellschaft aussehen könnte, mag 300 Jahre in die Vergangenheit schauen. In eine Zeit, als Eisenerz noch mit Holz- statt mit Kokskohle verhüttet wurde. Man sieht Staatswesen, in denen der Reichtum einiger weniger durch die Ausbeutung vieler ermöglicht wurde, in denen Armut für die Masse der Bevölkerung ein unüberwindbares Schicksal darstellte. Die Agrarwirtschaft war der dominierende Sektor, getragen von der manuellen Arbeitskraft von Menschen und Nutztieren. Die Sklaverei in allen ihren Facetten konnte erst überwunden werden, als eine neue, überall in ausreichenden Mengen verfügbare Energiequelle für den Betrieb von Maschinen aller Art in die Menschheitsgeschichte eintrat. Man kann mit Recht einwenden, auf dieses Niveau würde eine „moderne“ dekarbonisierte Zivilisation kaum mehr herabsinken. Denn immerhin stehen heute weit fortgeschrittenere technische Systeme zur Verfügung. Aber was die Utopie der Klimakrieger mit der vorindustriellen Zeit verbindet, ist der Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten.

Die konsequente Transformation der Energiesysteme führt zwangsläufig zu Preissteigerungen bei gleichzeitig sinkender Versorgungssicherheit. Auch eine flexibel auf steigende Bedarfe reagierende Ausweitung des Angebotes an Strom und Treibstoffen wäre kaum mehr möglich. Als Folge ergeben sich erhebliche Auswirkungen auf die individuelle Lebensgestaltung wie auch auf die Produktion von Gütern aller Art. Im Gegensatz zur Propaganda der Nachhaltigkeitspropheten ist die moderne Welt nicht mit Konsum- oder Verhaltenszwängen verbunden. Es geht nicht darum, den ganzen Tag mit dem Auto zu fahren und dabei Burger verzehren zu müssen. Der Unterschied zu vergangenen Epochen besteht in der Möglichkeit, es zu können, wenn man denn möchte. Dekarbonisierung hingegen beinhaltet die Einschränkung von Freiheit durch den Verzicht auf Optionen. Wenn der WBGU in seinem jüngsten Gutachten ein global einheitliches Emissionsbudget von zwei Tonnen Kohlendioxid pro Erdenbürger mit dem Prinzip der „Gleichheit“ umschreibt, ist dies eine Perversion der Aufklärung. Denn der durch diese etablierte Grundwert „Gleichheit“ meint eben nicht gleiche Einschränkungen, sondern gleiche Chancen.

Der Wohlstand eines Landes, dessen energetische Basis im wesentlichen Biomasse bildet, ergänzt durch Wind- und Wasserkraft sowie die Photovoltaik, hängt primär von den vorgefundenen geographischen und klimatischen Bedingungen ab, insbesondere von der verfügbaren Fläche fruchtbaren Ackerlandes. Und wer seinen Wohlstand mehren und die Versorgung der Bevölkerung verbessern will, ist zu einer territorialen Erweiterung gezwungen.

„Dieses ewige Gerede über den Krieg ist Narrheit und macht die Völker wahnsinnig. Was ist denn die Frage? Nur, daß wir Korn und Holz brauchen. Des Getreides wegen brauche ich Raum im Osten, des Holzes wegen brauche ich eine Kolonie, nur eine.“

So sprach Adolf Hitler am 11. August des Jahres 1939 (Quelle: Joachim C. Fest, Hitler, Propyläen-Verlag). Und obwohl dieses Zitat verdeutlicht, wie sehr er in strategischen Konzepten der Vergangenheit verhaftet war, widersprochen hat ihm damals keiner. Natürlich war es 1939 und in den Jahren zuvor schon irrsinnig, die Gewinnung von „Lebensraum im Osten“ zur Überlebensfrage zu erklären. Heute würde sich erst recht der Lächerlichkeit preisgeben, wer einen Angriffskrieg für Getreide und Holz führen wollte. Obwohl schon ein gewisses Frösteln hervorruft, wie die Energiewende einerseits Phantasien über Autarkie hervorruft und andererseits desertecschen Energie-Imperialismus salonfähig macht.

In einer auf Biomasse angewiesenen Welt wäre die Hegemonie des Landbesitzes gegenüber allen anderen Konzepten des Wirtschaftens wieder etabliert. Längst überwunden geglaubte Vorstellungen über die Notwendigkeit zur Erweiterung eines Staatsgebietes könnten auf dieser Basis wieder aufkommen. Die folgende Grafik stammt aus dem WBGU-Konzept zur „Großen Transformation“ (Abbildung 8.2). Sie verdeutlicht die mit der angestrebten „Nachhaltigkeitskultur“ einhergehende Senkung der Energieflächenproduktivität auf mittelalterliches Niveau. Die Folgen kann man sich ausmalen, in einem noch dazu weit dichter besiedelten Land mit weit höheren individuellen Energieumsätzen.

WBGU2

Diese Utopie der Klimakrieger mag regional begrenzt sogar durchsetzbar sein, weltweit aber sicher nicht. Zu unterschiedlich erscheinen die Interessen von Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern, ganz zu schweigen von den etwa fünfzig Staaten, die fossile Energieträger für den Export produzieren. Sollte aber die Rückkehr zu einem auf Biomasse basierendem Energiesystem tatsächlich überall durchgeführt werden, würde man dadurch reale Gefahren schaffen, die hypothetische Risiken eines Klimawandels weit übertreffen. Mögen Rahmstorf und seine Kollegen auch für den Moment die Meinung prägen können, den Bezug zum Machbaren haben sie längst verloren. Ein Gefühl für das Verantwortbare fehlte ihnen ohnehin schon immer. Am Ende ist die „Hyperenergiegesellschaft“ nicht nur die zwangsläufige Zukunft, sondern auch die attraktivere. Denn in ihr sind Gesellschaften robust gegenüber klimatischen Veränderungen. Ganz gleich, ob die vielen Warnungen alarmistischer Klimaforscher eintreffen oder nicht.

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51 Kommentare
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  1. Hallo Herr Heller, sehr wichtiger Artikel. Den sollten sich mal die EEG-Fans gründlich durchlesen.

  2. von der erneuten Einführung der Sklaverei und Hegemonie bekommen doch so manche in den Großen Schaltzentralen unserer Think Tanks feuchte Träume. Wahrscheinlich nur deshalb versucht man der Welt diese Klima Utopie zu verkaufen, weil eine hochtechnologisierte und damit auch meist zwangsläufig folgende freie Gesellschaft diesen Leuten angst macht.

    auch das aufkommen von Technologien mit synthetischen Treibstoffen oder generell eine sich abzeichnende Abkehr zu besseren Energieträgern als Öl ist denke ich auch ein Grund. Nicht umsonst wird die Kernenergie derart umfangreich denunziert

    Es ist wohl der Versuch den Geist wieder zurück in die Flasche zu bekommen. Es wird, so behaupte ich noch weitaus orginellere Züge bekommen, daher sage ich nur: Zurück legen und sich amüsieren lassen 🙂

  3. wie ist das eigentlich mit diesen Windkraftwerken und den PV Anlagen?

    Wenn man mal utopisch annimmt, die Produktion selbst wie Transporte usw. würden gänzlich CO2 frei erfolgen, bleibt ja immer noch die Substanz selbst. Nun, aus was bestehen denn diese Anlagen? Welche Rohstoffe braucht mal, um diese zwei Formen von Stromerzeugern zu bauen, außen rum, Elektronik etc.?
    Sind all diese Stoffe dermaßen großzügig vorhanden, dass man sagen könnte:
    A. es reicht mal dafür, global über 50% vom Stromverbrauch sicher zu stellen und
    B auch in x 100 Jahren werden die benötigten Stoffe nicht knapp?

  4. Herr Heller, Sie sprechen einen sehr wichtigen Aspekt an, den ich gerne in Diskussionen um die Energiewende einbringe:

    Wer seine Energieversorgung auf den Energiequellen des Mittelalters beruhen läßt, wird sich auch sozial und politisch wieder ein Stück in Richtung Mittelalter bewegen.
    Da Land wieder einen höheren Stellenwert bekommt, als in der Industriegesellschaft und zu einer extrem knappen Ressource wird, sind neo-feudalistische Tendenzen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Erste Anzeichen sind schon zu erkennen: land grabbing und Ankauf von großen Landflächen über Strohmänner durch vermögende Industrielle.
    Wer glaubt, dass dies nicht irgendwann zu größerer politischer Macht durch Landbesitzer führt, ist meiner Meinung nach naiv (Die Berücksichtigung der Interessen von Millionen Solardachbesitzer und Windkraftinvestoren ist ja schon ein erster Schritt dorthin).
    Ich wundere mich immer wieder darüber, dass unsere ansonsten so sozial orientierten politischen Parteien für diese Konsequenzen ihres Tuns vollkommen blind sind. Bei der Mission die Welt zu retten kann man scheinbar nicht an alles denken …

  5. Danke, Herr Heller, für diesen Artikel. Den kann ich nur empfehlen.

    Was einen die Haare raufen lässt ist, nicht, dass hier ein Fehler im System ist, sondern ein ganzes Fehlerkonglomerat. Dabei hätte bereits ein Fehler ausgereicht, um den Unsinn zu verwerfen. Mittlerweile häufen sich aber die Fehler, die jeder für sich ein K.O.-Krterium wären. Nur einige davon, die ja auch der Artikel erwähnt:

    1. AGW -- unzureichend belegt: Keiner weiß, wie groß der Anteil des Menschen an der Klimaänderung ist.

    2. Klimaänderung schädlich? Auch hier mangelt es an Belegen, Alternativen werden nicht geprüft

    3. Windkraft und Solaranlagen sind nützlich? Der Nutzen, einschließlich möglicher CO2-Reduktion ist widerlegt

    4. Schäden durch die Energiewende: an Natur, an Versorgungssicherheit, Kapitalvernichtung

    5. Möglichkeit eine realistischen und signifikanten CO2 Reduktion in Deutschland? Wurde trotz viel Aufwand nicht gezeigt.

    6. Möglichkeit eine realistischen und signifikanten CO2 Reduktion weltweit? Sicher auszuschließen. Ein weiteres ungebremstes Wachstum ist bei Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum unvermeidlich.

    Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Warum tun wir uns das an? Die Irrationalität des öffentlichen Diskurses lässt das Entsetzen wachsen.

  6. Einie zusätzliche Erläuterung zur Energieversorgung aus Biomasse:
    Wenn die auf dem Territorium Deutschlands jährlich nachwachsende Biomasse (dabei ist u.a. das heutige Ertragspotential der konventionellen Landwirtschaft vorausgesetzt) die Grundlage der Energieversorgung darstellen soll, könnte damit nur 10% des heutigen Primärenergiebedarfs abgedeckt werden.
    Ergebnis: Es gibt nichts mehr zu essen, trotzdem dreht sich kaum irgendwo ein Rad.
    Ist alles schon präzise ausgerechnet worden.

  7. Ein kluger Artikel, lieber Herr Heller. Dürfen wir übernehmen?
    Wenn ja, würde ich ihn gerne um diesen link (in Bezug auf die Rahmstorf „Warnung“) anreichern. Passt wie die Faust aufs Auge.
    mfG
    M.L:

  8. Lieber Herr Limburg,

    Sie dürfen auch weiterhin alle meine Texte übernehmen und müssen auch nicht immer nachfragen. Falls Sie etwas eigenes hinzufügen möchten, dann dürfen Sie das natürlich auch. Nur bitte entsprechend als Ergänzung oder Kommentierung (je nachdem) kenntlich machen.

    Ich habe die gleiche Vereinbarung ja auch mit der Freien Welt. Wir machen das ganz einfach so: Falls es sich mal um einen exklusiven Inhalt für Science Skeptical handeln sollte, werde ich das am Ende des Textes deutlich machen. Dann wäre leider keine Übernahme möglich.

  9. @Silke Mayr #3

    Sind all diese Stoffe dermaßen großzügig vorhanden, dass man sagen könnte:
    A. es reicht mal dafür, global über 50% vom Stromverbrauch sicher zu stellen und
    B auch in x 100 Jahren werden die benötigten Stoffe nicht knapp?

    Ich denke nicht dass Rohstoffe knapp werden, auch nicht die für PV und Windräder eingesetzten. Wirklich knapp ist Fläche. Um z.B. Deutschland komplett mit PV zu versorgen, müsste man ungefähr Schleswig-Holstein zur Hälfte zupflastern. Die andere Hälfte für ein kleines Akku-Gebirge oder ein Pumpspeicher-Meer. Das ist theoretisch durchführbar, praktisch nicht, von vielen anderen Hindernissen abgesehen scheitert erst zuerst an der Finanzierung. Weltweit schon gar nicht.

  10. @Sylke Mayr #3
    Mein Kopfnicken, wenn Sie sich bei allen Gebrauchs- und Investitionsgütern diese Gedanken machen. Mein Kopfschütteln, wenn man diese Frage nur bei PV und Windkraftwerken, aber nicht bei Autobahnen, Küchentischen, PCs und 100% allen Produkten, die wir konsumieren stellen. PV und Windkraftgeneratoren sind ironischerweise die einzigen, die in der Lage sind, die eingesetzte Energie zur Herstellung wiederzugewinnen. Alle anderen Energiewandler sind Einbahnstrassen. Die einzige Ressource die unseren Planeten „von außen“ erreicht, ist solare Einstrahlung. Wir dürften aber auch nur diese in Elektrizität wandeln, die unseren Planeten ohnehin erreicht. Ein riesiges Solarkraftrwerk im Orbit oder auf dem Mond mit einer Übertragungsstrecke (wie auch immer) würde die Bilanz schon wieder verfälschen. Es geht ja m.E. nicht mal so sehr darum, ob uns Öl, Uran oder sonstwas ausgeht, sondern die thermische Aufnahmefähigkeit unserer Atmosphäre und v.a. die Anzahl und Komplexität der freiwerdenden Schadstoffe bei Umwandlungsprozessen. Man nehme eine recht groß- maßstäbliche Landkarte, lege Sie auf den Boden und verdeutliche sich die geringe Dicke unserer Lebensphäre (0-3000m max.) mittels eines Lineals. Wenn ich also in einer „niedrigen Hütte“ einen dicken Ofen anheize, muß ich mich nicht wundern, wenn es mir schnell zu warm wird. Da brauche ich kein Klimamodell. Wenn eben zwischen immer mehr bebauten Flächen und den Naturflächen höhere Temperaturdifferenzen auftreten, nehmen die ausgleichenden Windgeschwindigkeiten bei Gewittern zu und die Entladung der Wolken in Form von Starkregen-Phänomenen ebenso. Als (Elektro)Techniker sehe ich das also sehr pragmatisch. Heller sagt ja richtig: Vorhandensein / Nutzung von Energie = Wohlstand und Bevölkerungswachstum, Abwesenheit = Rückgang und Verteilungskampf. Genau aus dieser wichtigen Erkenntnis heraus leiten sich ja gerade die aktuellen Handlungsanweisungen ab. Heller sagt Thorium und Kohlenwasserstoffe, ich sage solare Energie und deren Sekundärformen (Wind, etc.), da wir nach (möglichst sauberer) Herstellung dieser Wandler keine/extrem wenige sekundären Schadfolgen haben werden. Dazu kommt noch -- und das ist wichtig -- Anschauungswandel + Abkehr vom Zinssystem. Ohne ein Ende der wundersamen Geldvermehrung kommen wir aus dem Zwang des immer schnelleren Ressourcenverbrauchs nicht heraus. Industrieprodukte die Leben und Arbeit erleihtern? Oh ja, aber keine Spielzeugprodukte, die nur als Vehikel von Partikularinteressen dienen, um aus Geld, mehr Geld zu generieren. Keine Ökodiktatur sondern einfach schlaue Menschen, die bewußter und verantwortungsvoller Handeln können, als dreijährige, die schreiend ihre Schokolade wollen. Nicht Produkte, die sich nur um sich selbst drehen (ständig neue smartphones, SUVs, Flatscreens, immer weitere Reisen in immer gleichere Clubs), sondern wirklich „nachhaltige“ Entwicklungen. Man muß also erst das Wirtschaftssystem renovieren -- die Technikfolgen leiten sich stets daraus ab. Wenn Sie einer irre gewordenen Geldmaschinerie kostenlosen / günstigen Thorium oder Solarstrom geben, werden die Gierigen diesen nur dazu verwenden wollen, noch schneller Rohstoffe durch den Wolf zu drehen, um schneller mehr Geld zu generieren. Der neue Siemens-Vorstand Jow Kaser ist als Finanztechniker ein Beispiel für jemanden, den seine Produkte nur sehr nachrangig hinter seinen Börsenzahlen interessieren. Das wird alles nicht weit führen oder nur soweit, bis -- man möge Indianer und Greenpeace zitieren -- sprichwörtlich die letzte Wurst gegrillt ist. Energiekriege bekommen wir übrigens tatsächlich abendlich frei Haus geliefert und wenn sich Kataris eine Terrormiliz oder eine WM leisten können, dann sind das auch Sekundärfolgen an denen wir direkten Anteil haben. Die Gefährlichkeit der Utopie vom ewigen Wachstum wird hier schnell ganz anschaulich -- die Handlungsmöglichkeiten dieser Menschen, die zumindest in Ihren „religiös motivierten“ Flügeln angeblich unseren Lebensstil ablehnen, speisen sich genau daraus. Wer gerne ein sehr erhellendes Buch zum Thema lesen möchte, dem lege ich Haral Welzers „Selbst Denken“ ans Herz.

  11. edit 10: es heißt natürlich Joe Kaeser / Harald Welzer

  12. @Heinrich Ernst #10/11: Und unseren täglichen Paech gib uns heute …

    Wenn Sie so leben wollen, bitte! Aber lassen Sie mich damit in Ruhe.

    Und wenn Sie glauben, Sie können mit PV + Wind eine moderne, fortschrittliche Gesellschaft aufrecht erhalten, glauben Sie weiter.

    Ich rechne lieber nach und komme darauf, dass PV+Wind aufgrund ihrer Ineffizienz vielleicht (es ist noch kein PV-Modul und keine WKA mit Strom aus PV und WKA hergestellt worden) ihren Energieeinsatz bei der Herstellung wieder einspielen können und vielleicht sogar ein bißchen mehr. Wenn ich dabei aber noch das Gesamtsystem und die dafür notwendigen Energieaufwände betrachte, wird kaum was übrig bleiben vom Energieüberschuß, der für den menschlichen Fortschritt notwendig ist. Und ganz nebenbei wird unsere Natur- und Kulturlandschaft arg in Mitleidenschaft gezogen und soziale und außenpolitische Fragen stellen sich ganz neu.

    Dann doch lieber effiziente Energie …

  13. Nebenbei: Die Ökos feiern das Ende von Desertec, weil es
    -- mit Konzernen verstrickt war
    -- nicht dezentral

    Man sollte somit besser herausstellen, daß der Materialaufwand bei hiesiger Erzeugung bei entsprechender Größenordnung auch nicht kleiner ist.

    mfg

  14. @ Ernst, #10:

    Zunächst finde ich längliche „Gegenartikel“ in einem Kommentarbereich wenig hilfreich. Sie können sich doch einfach eine eigene Webseite erstellen, dort können Sie dann Ihre Ideen in vollem Umfang der Welt mitteilen.

    Sie haben offensichtlich meinen Text nur sehr oberflächlich gelesen. Ich zitiere mich mal selbst:

    Zwischen diese Quelle und den Nutzer einen aus Unmengen an Beton und Stahl bestehenden weiteren Umwandlungsschritt zu setzen, stellt eine Vernichtung von Werten dar, die einmal mehr Emissionen nur verlagert.

    Hier hätten Sie spätestens stolpern müssen. Wie komme ich denn woh darauf? Meine Idee ist, daß Leser wie Sie durch solche Sätze zum Nachdenken gebracht werden. Habe ich recht? Kann man das belegen? Scheitert daran vielleicht Ihr Gegenkonzept? Reflektieren Sie also bitte in Zukunft in Ihren Kommentaren über das, was Sie hier lesen. So jedenfalls stelle ich mir eine Diskussion vor.

    Ihre vielen Windmühlen und Solarpaneele werden nun einmal aus Stoffen wie Stahl, Zement, Gummi, Keramik, Kunststoffen aller Art, Glas usw. hergestellt. Für alle diese Stoffe benötigen Sie in der Herstellung Kohlenwasserstoffe -- entweder zur Darstellung der erforderlichen Prozeßtemperaturen, oder als Ausgangsstoffe, oder als direkte Reaktionsbeteiligte, oder für alles gleichermaßen. Stahl ist nun einmal eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff. Eine solche ohne Kohlenstoff darzustellen, scheint ein schwieriges Unterfangen. Für das meines Wissens nach Harald Welzer auch noch keine Lösung anzubieten hat. Hinzu treten mehr 1.500 Grad Prozeßtemperatur und eine entsprechende Wärmemenge. Regelbar.

    Die Wahl besteht hier also nicht zwischen Wínd und Sonne auf der einen und fossilen Kohlenwasserstoffen auf der anderen Seite. Wir haben nur die Wahl zwischen Biomasse (bspw. Holzkohle für die Stahlproduktion) und den Fossilen. Sicher, Hochtemperaturkernkraftwerke könnten eine Salzschmelze erwärmen, in der man Eisenerz auch ohne Kohle verhütten könnte. Diese Technologie haben wir aber noch nicht. Den Kohlenstoff für die Stahlproduktion müßte man trotzdem noch hinzugeben. Und wann immer Kohlenstoff in irgendeinem Prozeß eingesetzt wird, entsteht aus energetischen Gründen zwangsläufig CO2. Sonne, Wind und Wasser können keine Basis für unser Energiesystem sein. Denn auf welcher Basis sollen denn die Systeme entstehen, die aus diesen Energieflüssen „etwas abzweigen“ können?

    Eine dekarbonisierte Welt kann nur auf Biomasse als Primärenergieträger beruhen. Das sieht das Energiekonzept der Bundesregierung auch genau so vor. Und übrigens auch die „Große Transformation“ des WBGU. Die Folgen einer solchen Transformation werden aus meiner Sicht nicht ausreichend bedacht. Darum geht es in diesem Artikel.

  15. Peter

    Eine dekarbonisierte Welt kann nur auf Biomasse als Primärenergieträger beruhen

    Ja, genau. Das ist dann auch der Weg den die sogenannten „Wachstumskritiker“ wie Herr Welzer („Es geht überhaupt nicht um Erhöhung von Effizienz, sondern um Reduktion von Effizienz“) gehen müssen: Suffizienz. Hier haben wir einen enormen innergrünen Widerspruch, auf deren anderer Seite das sogenannte grüne Wachstum ist, was aber wiederum ein Widerspruch in sich selbst ist.

    In der Enquete wurde lange und viel über die Senken gesprochen, wie viele von welchen Emissionen, die die Menschen verursachen, der Planet verkraften kann, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten, daraus leitet sich dann der sogenannte ökologische Fussabdruck ab, nach dem es eben erlaubt ist, bis zu einem gewissen Grade, zu emittieren, oder Ressourcen zu beanspruchen.

    Das ist natürlich nicht meine Sicht der Dinge, schon die Gleichgewichtsannahme ist falsch. Evolution funktioniert nur im Ungleichgewicht, in der Veränderung und die Anpassung an die Veränderung, weshalb auch die Diskussion über die Senken überflüssig ist. Sie lenkt nur vom klassischen Naturschutz ab, der hauptsächlich lokal ist. Sie legitimiert geradezu dazu, dass der lokale Naturschutz übergangen werden kann.

    Trotzdem kann man eine Antwort geben: Keine. Die jahrzehntelange Propaganda selbsternannter Klimaschützer war überaus erfolgreich. Die Idee von der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung ist bereits in einem nicht mehr steigerungsfähigen Ausmaß in der Politik verankert.
    Man kann Klimaschützern keine Antwort geben, weil die Fragen die sie stellen, eigentlich keine Fragen sind. Es sind Hypothesen und Annahmen, meist mit Weltbildern verknüpft, die von der Schädlichkeit des Menschen für den Planeten ausgehen. Vereinfacht ausgedrückt.

  16. @Heller14
    ja, eine eigene Seite schwebt mir schon länger vor, wird nur durch die Erkenntnis weggewischt, daß Seiten oder Kommentardiskussionen die Welt nicht ändern. Sie werden keinen Thorium-Reaktor herbeireden, genausowenig ich das solare Zeitalter herbeireden kann. Man muß da schon was in die Hand nehmen, was man sehen kann. Insofern habe ich mir unter Verzicht auf Fernreisen, Fernseher, übereilten Autobeschaffungen und anderen Ablenkungen in verschiedenen Staffeln 105kWp zusammengespart (Plutokrat! Subventionsschmarotzer! …ja, ich weiß schon…) aber an denen physikalisch Leistung stattfindet. Es gibt keine bösen und guten Elektronen. Ob deren Bruttoleistung verschenkt wird oder nicht, ist eher eine Frage des verhunzten Börsenmodells, weniger der reinen Physik. Über Ihren zitierten Punkt bin ich deshalb nicht gestolpert, da das Masseverhältnis von kWh / kg eingesetzten Materials bei PV und Wind deutlich besser ist, als bei „konventionellen“ Kraftwerken und deren Brennstoffen ist und wenn diese gebäudeintegriert gebaut werden (was deutlich zu favorisieren ist), dies auch flächenneutral stattfindet. Bei den Landschaftsfressern Braunkohle liegt das Verhältnis natürlich besonders miserabel und auch Kernbrennstoffe schneiden durch Abräume kaum besser ab. (Gewichte von Kraftwerken alten Schlages könnte ich leider nur ungenau schätzen, liegen aber anschaulicherweise größer.) Dies gilt auch für den Kommentar von Mad2Max, der sich uninformiert ablehnend gibt. Ein Solarhersteller wäre unglaubwürdig (und wirtschaftlich dumm), wenn er seine eigenen Generatoren nicht einsetzen würde (siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/SMA_Solar-Werk_1) Man geht gesichert von ca. 2 Jahren energetischer Amortisation aus (deutsche Wetterbedingungen), wohingegen die Betrachtung bei allen anderen Energieträgern ausnahmslos gegen unendlich geht. Aber es geht ja nicht darum eine Diskussion kommentarisch zu gewinnen, daß ist kindisch mit Verlaub, sondern zum Austausch von Meinungen und Standpunkten, wobei ich mich nicht verschlossen gegenüber anderslautenden zeige. Zurück zum Artikel: eine Freiheit als wünschenswert darzustellen, die allen in ihren Folgewirkungen schadet, ist fragwürdig. Ja, wir können überallhin fahren, ja wir können beschließen jetzt relativ billig mit dem Flieger nach Los Angeles zu düsen, um dort einen Burger aus argentinischem Rind zu verspeisen. Solcherlei Freiheiten können aber, bzw werden ziemlich sicher, selbstlimitierend sein. Je schneller die Basis dieser Freiheit von ihren Nutzern verbraucht wird, umso schneller wird jemand Grenzen ziehen oder zumindest die Preise erhöhen, so daß der Freiheitsliebende dies meist noch zähneknirschend hinnimmt („…und kosts Benzin auch 2Mark10…“), während der Unterprivilegierte, der die Freieht noch nie erfahren hat, gleich den Sack zumachen muß. In diesem blog wird oft die regenerative Energie als Vorbote der Ökodiktatur und spleen für Reiche diffamiert, die den Harzer ins Elend treibt. Man darf wie immer nicht Ursache und Wirkung verwechseln und wollte man gerechte Energiepreise und einen Masterplan der Energiewende, dann müßte man 20 Jahre und länger zurückreisen und die „Privatisierung“ (besser: unter der Hand Verschleuderung) des deutschen Energienetzes verhindern. Die Hoheitsaufgabe wurde in falsche Hände gelegt. Der heutige Teilnehmer der Energiewende (in der Mehrzahl, die schwarzen Schafe notiert) versucht aber ja eigentlich genau die Ökodiktatur zu verhindern, BEVOR es zu spät ist. Gut, man kann es wirklich von beiden Seiten sehen und wenn man will ist es von beiden Seiten falsch, dies aber zur Anregung. Und natürlich lieber Herr Heller besteht in der BRD ein Konsumzwang, besser Konsumdruck, ohne den das Wirtschaftssystem wie wir es kennen nicht lebensfähig ist. Sigmar Gabriel predigt wie Angela Merkel unisono wie Claude Juncker : „wir brauchen mehr Wachstum“. Erstes Semester VWL? VHS Kurs BWL? Solange Zins und Rendite das Primat haben, werden wir keine Qualität erleben. Und solange brauchen wir hier realistisch betrachtet keine technische Diskussion führen, wenn echte Lösungswege zur gesellschaftlichen Frage (egal mittels welcher Werkzeuge) versperrt sind, wenn sie das System des Konsumismus A) fundamental in Frage stellen/ablehnen (erneuerbare) oder B) verlängern und weiter befeuern suchen (Kohle/Atom/Fracking).

  17. @ Ernst, #16:

    Sie verstehen nicht, daß Elektrizität keine Primärenergie ist.

  18. Hallo Quentin Quencher

    In der Enquete wurde lange und viel über die Senken gesprochen, wie viele von welchen Emissionen, die die Menschen verursachen, der Planet verkraften kann, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten, daraus leitet sich dann der sogenannte ökologische Fussabdruck ab, nach dem es eben erlaubt ist, bis zu einem gewissen Grade, zu emittieren, oder Ressourcen zu beanspruchen.

    Mir erscheint das ganze als kafkaeske Pseudodiskussion. Denn auch wenn wir das erforderliche Wissen über klimatische Zusammenhänge nicht haben, das uns die GCMs vorgaukeln wollen, ist es vor allem die Unfähigkeit, jene Parameter des CO2 Ausstoßes effektiv steuern zu können. Der realisierbare Regelbereich ist lächerlich klein, auch mit noch mehr Aufwand.

    Man machte sich lustig übe Scholastiker, die über die Anzahl von Engeln diskutierten, die auf einer Nadelspitze Platz fänden. Die Klimaschutzdiskussion erscheint mir ähnlich absurd, nur dass es sich hier nicht um ein harmloses Gedankenspiel handelt, sondern massiv an unseren wirklichen Lebensgrundlagen, der Wirtschaft, sägt.

  19. Hallo Heinrich Ernst (13. Oktober 2014 23:46)

    Man muß da schon was in die Hand nehmen, was man sehen kann. Insofern habe ich mir unter Verzicht auf Fernreisen, Fernseher, übereilten Autobeschaffungen und anderen Ablenkungen in verschiedenen Staffeln 105kWp zusammengespart

    Ich kann mir vorstellen, dass man persönlich an seinen Verbrauch etwas sparen kann. Als makroökonomische Größe sehe ich hier sehr viel weniger Spielraum, selbst wenn man die Bürger gängelt.

    … da das Masseverhältnis von kWh / kg eingesetzten Materials bei PV und Wind deutlich besser ist, als bei “konventionellen” Kraftwerken und deren Brennstoffen ist und wenn diese gebäudeintegriert gebaut werden (was deutlich zu favorisieren ist), dies auch flächenneutral stattfindet.

    Abgesehen davon, dass die Behauptungen an sich durchaus zu bezweifeln sind, sind sie höchst irrational. Denn wenn sie ihr kleines Glück in der emissionsarmen Energieautarkie auch leben könnten, so ist dies nach wie vor ein teures Unterfangen, dass noch nicht einmal persönliche Produktion und Bedarf zusammen bringt. In einer Gesellschaft, die weder die Mittel hat, dies flächendeckend zu implementieren und auch dessen Wirksamkeit bezweifeln muss -- nicht zuletzt bei der energieintensiven Produktion, Straßenbeleuchtungen und Hauswärme, bleibt das Potential denkbarer Einsparungen auch in Deutschland begrenzt.

    Aber D insgesamt ist nur ein kleiner Teil der Welt. Milliarden Unterprivilegierter fordern zu Recht einen größeren Teil am Kuchen. Und da wirken Luxus-Ökos nicht als Vorbilder, sondern als abschreckende Beispiele.

    Bei den Landschaftsfressern Braunkohle liegt das Verhältnis natürlich besonders miserabel und auch Kernbrennstoffe schneiden durch Abräume kaum besser ab.

    Ihnen ist aber klar, dass durch die Renaturierung, die auch völlig eingepreist ist, wieder wunderbare Landschaften entstehen. Abraum und ‚Endlager‘ sind überwiegend lösbare Probleme, die lediglich ideologisch aufgeblasen werden und durch massive Lösungsverhinderung überhaupt erst entstehen.

    eine Freiheit als wünschenswert darzustellen, die allen in ihren Folgewirkungen schadet, ist fragwürdig.

    Fragwürdig ist zunächst ihre Behauptung: Wieso sollte diese Freiheit schädliche Folgewirkungen haben? Die Behauptung, dass die konventionelle Wirtschaftsmodelle ’schädlicher‘ seien als die vorgeschlagenen Alternativen, halte ich für völlig falsch.

    Ja, wir können überallhin fahren, ja wir können beschließen jetzt relativ billig mit dem Flieger nach Los Angeles zu düsen, um dort einen Burger aus argentinischem Rind zu verspeisen.

    Sie beschreiben wohl eher den Zirkus, der mit den vielen Klimakonferenzen gerade von jenen praktiziert wird, die vorgeben, das Klima zu retten.
    Ich halte es für eine Schande, wenn sie eine Frau Hendricks in den Flieger setzt. Wenn alle ihrem Beispiel folgen, wird zwar immer noch nicht das 2-Grad-Ziel verletzt, aber da passt eben rein gar nichts zusammen.

    Solcherlei Freiheiten können aber, bzw werden ziemlich sicher, selbstlimitierend sein. Je schneller die Basis dieser Freiheit von ihren Nutzern verbraucht wird, umso schneller wird jemand Grenzen ziehen oder zumindest die Preise erhöhen, so daß der Freiheitsliebende dies meist noch zähneknirschend hinnimmt

    Dies Art von Argumentation hatte mich vor Jahrzehnten auch beunruhigt. Heute weiß ich, dass sie weitgehend auf falschen Annahmen beruht.

    … während der Unterprivilegierte, der die Freieht noch nie erfahren hat, gleich den Sack zumachen muß.

    Das nenne ich Bigotterie. Gerade heutige Unterpriviligierte werden durch die Öko-Politik massiv in ihrer Entwicklung behindert oder geschädigt. Man fördert keine bezahlbare Energiversorgung mehr und macht Auflagen, die jedes Wachstum ausbremsen. Zugleich werden die Nahrungsvorräte und deren Preis durch Energiepflanzen beeinträchtigt. Es ist unanständig, sich auf dem Rücken jener teuere und ineffektive Ökoträume zu leisten, und dann noch die Opfer für die eigene Sache instrumentalisieren wollen.

    … In diesem blog wird oft die regenerative Energie als Vorbote der Ökodiktatur und spleen für Reiche diffamiert, die den Harzer ins Elend treibt.

    Zu recht!

    Man darf wie immer nicht Ursache und Wirkung verwechseln und wollte man gerechte Energiepreise und einen Masterplan der Energiewende, dann müßte man 20 Jahre und länger zurückreisen und die “Privatisierung” (besser: unter der Hand Verschleuderung) des deutschen Energienetzes verhindern.

    Es ist eine Standardfigur, von den aktuellen Problemen abzulenken. Der Dieb zeigt auf einen Dritten und ruft: Haltet den Dieb.

    Durch die Regulierungen der Netze ist da nicht viel privat. Zum Einen regeln die Bestimmungen so viel, dass von einem privatwirtschaftlichem Handeln wohl nicht mehr die Rede sein kann. Zum Anderen sind die Anteilseigner überwiegend in öffentlicher Hand.

    Sigmar Gabriel predigt wie Angela Merkel unisono wie Claude Juncker : “wir brauchen mehr Wachstum”. Erstes Semester VWL? VHS Kurs BWL? Solange Zins und Rendite das Primat haben, werden wir keine Qualität erleben.

    Dagegen haben Sozialutopien so lange etwas naiv-romantisches, bis sie blutige Realität werden. Nur ein Hinweis: In der kapitalistischen BRD wurde so viel mehr für den Umweltschutz und Lebensbedingungen der Menschen getan als in der antikapitalisischen ‚Volksrpublik‘ DDR. Sie folgte damit keinem singulären Implementierungsfehler, sondern dem inneren Gesetz von Ursache und Wirkung.

    Und solange brauchen wir hier realistisch betrachtet keine technische Diskussion führen, wenn echte Lösungswege zur gesellschaftlichen Frage (egal mittels welcher Werkzeuge) versperrt sind, …

    Natürlich kann man über mögliche Gefährdungen und alternative Möglichkeiten nachdenken. Wenn man aber nach reiflicher Diskussion und eingehender Prüfung zum Ergebnis kommt, dass hier nichts substanzielles zu erwarten ist, hat das Folgen.

    … wenn sie das System des Konsumismus A) fundamental in Frage stellen/ablehnen (erneuerbare) oder B) verlängern und weiter befeuern suchen (Kohle/Atom/Fracking).

    Ich halte den Konsumismus auch für bedenklich. Aber nicht wegen der von Ihnen beschrieben Öko-Wirkungen und einer unverstandenen Nationalökonomie, sondern für den persönlichen Lebensvollzug und innere Ausrichtung des einzelnen Menschen und den Werten der Gesellschaft. Wohlstand für Alle ist kein schlechtes gesellschaftliches Ziel, aber als Mensch ist mir das zu wenig. Die kulturelle Blüte wurde jeweils von Ideen getragen, die über den eigenen Bauch hinaus gingen.

    Der Ansatz aber sollte m.E. nicht über den lächerlichen Versuch einer pseudo-ökologischen großen Transformation laufen, sondern über eine Neubesinnung auf menschliche Werte. Mir erscheinen die gesellschaftlichen Implikationen darin zweitrangig, denn das Wohl und Wert des Einzelnen ist im Fokus. Das kann allerdings auch gesellschaftlich relevant werden.

  20. @Heinrich

    Du bist putzig…..kritisierst den Konsumzwang……und schmeißt anschließend Mörderkohle raus um Dir ne Soaranlage aufzubauen, welch ein gesellschaftlicher Treppenwitz.
    Denn…..diese so-genannte „Energiewende“…..ist doch nix weiter als ne popelige Konjukturmaßnahme, nur weil sie giftgrün angepinselt ist, um Bessermenschen wie Dich einzulullen……is es trotzdem der reinste Kapitalismus.

    Bei der Liberalisierung der Energiemärkte gebe ich Dir natürlich recht……denn die beißt sich extrem mit dem deutschen Wende-Sonderweg. Erst zerfetzen wir die gewachsenen Strukturen (Unbundling) in lauter kleine Teile……die dann aber immer mehr Aufgaben im Zuge der Energiewende erfüllen müssen…..und das jeder einzeln und das erfordert einen zunehmenden Bürokratismus, wo man sich anschließend nicht wundern muss……das die Strompreise explodieren.

    Ach so……nochmal zu Deiner Solaranlage……..Du weißt aber, das die ohne Speicher oder den Ausgleich von konventionellen Kraftwerken nur superteurer Elektroschrott auf Deinem Dach bedeutet?

    Weißt Du, was so traurig ist an euch „Teilzeit-Bessermenschen“?
    Ihr durchdenkt alles nur halb……sozusagen von Zwölfe bis Mittags…….wer A sagt…..darf B nich plötzlich in den Skat drücken, nur weil das dann das gute ökologische Gewissen wieder versaut.

    Sonne und Wund sind nix weiter als ein schweineteures Zubrot zur eigentlichen Stromversorgung…und besonders auf die persönliche Gier des Einzelnen zugeschnitten……sonst nix, egal wie man sich auch selber in die Taschen lügt……am Ende heißt es dann doch nur wieder…….Rendite abgreifen.

    Naja……jahrzehntelange Öko-Indoktrination macht auch nicht vor intelligenten Menschen halt…..im Gegenteil, gerade die fühlen sich regelmäßig dazu berufen……wenigsten die ganze Welt retten zu müssen….wenns sein muss….sogar das ganze Universum.

    In diesen Sinne…….lass Dir Dein gutes Gewissen nicht durch die harte Relität kaputt machen….lebe Dein Traum, auch wenn er reichlich sinnlos ist, zumindest lungerste nich auf der Straße rum…..ist doch auch schon mal was positives, gelle.

    Onkel Heinz………..so, ick geh jetzt erstmal wieder meine Klangschüssel rühren……Ommmm

  21. „Der auch noch verdrängt, daß bis dato keine einzige der vielen Warnungen alarmistischer Klimaforscher eingetroffen ist“

    Diesen Satz bezweifle ich aber sei es drum. Folgende Annahme

    1. Das Klima im ganzen zu verstehen ist momentan nicht möglich da Komplex.
    Vorhersagen daher eher ungenau. Möglicherweise hat der Mensch einen Einfluss darauf oder nicht

    Für mich würde die „Hysterie“ weiterhin Sinn ergeben da wir Menschen „möglicherweise“ an einem System herum fummeln was wir nicht mal verstehen.
    Desweiteren würde ich wetten wenn man in den 80 Jahren nicht vom „absoluten“ Waldsterben gesprochen hätte würde man noch heute die FCkW Schleudern bauen.

  22. @Heinrich
    Nachtrag:
    Der eigentliche Knackpunkt…..oder der Stein der Weisen……ist dieser Satz von Peter:….

    Es geht nicht darum, den ganzen Tag mit dem Auto zu fahren und dabei Burger verzehren zu müssen. Der Unterschied zu vergangenen Epochen besteht in der Möglichkeit, es zu können, wenn man denn möchte.

    Keiner zwingt Dich zu konsumieren……Du kannst Dir ein Stück Wald kaufen und dann auf Asket machen, inner Erdhöhle hausen und von den Früchten leben, die der Wald bietet……..aber spätestens wenn Du krank wirst…….benötigst Du die ausgeklügelte Infrastruktur, die Teil unseres Energieverbrauches ist…..und die uns erst das gemütliche Leben in diesen unseren Land ermöglicht.
    Ihr Bessermenschen seid zu Ich-bezogen……und da sitzt dann auch der eigentliche Denkfehler in eurer Öko-Kuschelecke.

    Onkel Heinz…….ich könnte jetzt mit meinen SUV 10 Runden um den Block brettern , tu es aber trotzdem nicht….weil ick gerade keine Lust dazu habe.

  23. @ Ernst:

    „Insofern habe ich mir unter Verzicht auf Fernreisen, Fernseher, übereilten Autobeschaffungen und anderen Ablenkungen in verschiedenen Staffeln 105kWp zusammengespart“

    Da gratuliere ich von Herzen. Dafür kommen Sie bestimmt in den Öko-Himmel und dürfen da neben Al Gore sitzen.

    „Ob deren Bruttoleistung verschenkt wird oder nicht, ist eher eine Frage des verhunzten Börsenmodells, weniger der reinen Physik.“

    Falsch, es ist eben nicht der Börse geschuldet, sondern einem vollkommen verfehlten System Namens EEG. So ist das eben wenn Markt (Börse) auf Plan (EEG) trifft.

    „Über Ihren zitierten Punkt bin ich deshalb nicht gestolpert, da das Masseverhältnis von kWh / kg eingesetzten Materials bei PV und Wind deutlich besser ist, als bei “konventionellen” Kraftwerken und deren Brennstoffen ist und wenn diese gebäudeintegriert gebaut werden (was deutlich zu favorisieren ist), dies auch flächenneutral stattfindet. Bei den Landschaftsfressern Braunkohle liegt das Verhältnis natürlich besonders miserabel und auch Kernbrennstoffe schneiden durch Abräume kaum besser ab.“

    Können Sie das auch substanziell unterlegen? Bitte keine selbstgeschriebenen Wiki-Beiträge! Rechnen Sie uns das doch bitte einmal nachvollziehbar vor.

    „… Sigmar Gabriel predigt wie Angela Merkel unisono wie Claude Juncker : “wir brauchen mehr Wachstum”. Erstes Semester VWL? VHS Kurs BWL? Solange Zins und Rendite das Primat haben, werden wir keine Qualität erleben. Und solange brauchen wir hier realistisch betrachtet keine technische Diskussion führen, wenn echte Lösungswege zur gesellschaftlichen Frage (egal mittels welcher Werkzeuge) versperrt sind, wenn sie das System des Konsumismus A) fundamental in Frage stellen/ablehnen (erneuerbare) oder B) verlängern und weiter befeuern suchen (Kohle/Atom/Fracking)…“

    Ich frage mich wie Ihr (funktionierendes) Gegenmodell zum System Wachstum / Rendite konkret aussieht? Askesismus? – der neue Sozialismus? Staatliche Lenkung von Konsum, Verhaltens- und Denkweisen? Sie können davon gerne kosten. Ich hatte in meinem Leben schon das „Vergnügen“ in den Genuss eines derart gelenkten/geführten Systems zu kommen. Für mich bitte keinen Nachschlag.

  24. @MI005

    Desweiteren würde ich wetten wenn man in den 80 Jahren nicht vom “absoluten” Waldsterben gesprochen hätte würde man noch heute die FCkW Schleudern bauen.

    Ähm…..verwechselst Du da nich wat?
    Waldsterben wurde begründet mit „saurem Regen“……und der kam von den Schwefelemissionen der Kohlekraftwerke……die heute allesamt ne Entschwefelungsanlage haben, neben den ganzen anderen Filtern, die mit schweineteuren Aufwand nachgerüstet wurden.

    Ich frach ja nur………

    H.E.

  25. @ Heinz Egg
    ich verstehe deinen Einwand aber ich möchte mein „Befürworten“ von „Hysterien“ nochmal anders begründen.
    Kannst du dich an die „Schweinegrippe“ erinnern ? Als die WHO weltweit Warnungen her raus gegeben hat ?
    Viele haben der WHO damals Panikmache vorgeworfen nur man stelle sich das mal anders herum vor wenn sie das
    nicht gemacht hätte und die Schweinegrippe sich zur einer waschechten Pandemie entwickelt hätte.
    Dann würde alle jaulen warum habt ihr uns nicht gewarnt.
    Manchmal ist die Hysterie nichts weiter als auf Nummer sicher gehen

  26. Man sollte zusätzlich bedenken, daß unser ökonomisches System eben gerade nicht quantitatives Wachstum induziert, sondern qualitatives. Will sagen: Die Produkte, mit denen wir unsere Bedarfe erfüllen können, werden immer besser darin. Lagerfeuer-Öllampe-Kerze-Glühbirne-LED -- so funktioniert Innovation. Es geht eben gerade nicht darum, mehr Licht zu erzeugen, indem man mehr Kerzen anzündet. Es geht darum, Licht auf eine andere Weise zu erzeugen, die eben den Bedarf auf geeignetere Weise befriedigt. Alles folgende Wachstum baut darauf auf.

    (Man könnte auch sagen, es geht bei Innovation genau darum, die oft angeführten Grenzen des Wachstums zu verschieben. Natürlich ist die Lichtmenge, die man beispielsweise mit Bienenwachs erzeugen könnte, viel kleiner als die mit Petroleum, Gas oder eben Elektrizität mögliche.)

    Wer also das Wachstum anhalten oder gar umkehren möchte, muß zunächst den Innovationsprozeß stoppen. Wie soll das gehen?

  27. Wer also das Wachstum anhalten oder gar umkehren möchte, muß zunächst den Innovationsprozeß stoppen. Wie soll das gehen?

    ganz einfach Herr Heller, man macht eine Energiewende 😉

  28. Manchmal ist die Hysterie nichts weiter als auf Nummer sicher gehen

    oder doch ein 15 Mrd.$ Geschäft?

  29. @19 MLV: Danke für die detaillierten Antworten. Mit der Frage nach einem geeigneten Wertebild bin ich bei Ihnen und eigentlich genau auf dem Punkt, da sich daraus die/alle Handlungen des Menschen mit jeweiligen Folgen ableiten. Werte müssen ja nicht wie ein Korsett weh tun, auch wenn es denn in der Diskussion immer moralinsauer und spaßfrei herüberkommt. (btw.: neben Al Gore möchte ich nicht in einen Öko-Himmel -- wenn es den denn gäbe…) Werte sind etwas, die auch eine verantwortungsvolle Politik vorleben kann / muß. Diese kann sie sich aber leider nicht oder nur unzureichend leisten, da sie ja ständig Wachstum generieren muß, um genügend Steuern ausheben zu können, um wieder flächendeckend Geschenke abregnen zu können. Wenn man hier ein konsumtives laissez-faire propagiert („freie Märkte“, „freier Konsument“, was es per se nicht gibt), dann muß ich in meiner Extremwertbetrachtung auch in der BRD Cannabis freigeben, Prostitution, Kinderarbeit, private Söldnerarmeen für Auslandseinsätze, private Wasserbörse, private Luftbörse etc. Dann habe ich vom 68er bis zum Neo-lieberalen alles abgedeckt und gleichzeitig neue hochflexible Märkte mit hohen Renditen geschaffen. Warum tun wir das (noch) nicht? Weil wir noch einen gewissen Wertekanon besitzen, den uns Scham und Schock der Niederlagen im WW1 und WW2 verordnet hat (eine außergewöhnliche Schulung -- Russland und USA haben als heroische Gesellschaften diese „Probleme“ nicht oder weniger) und dessen Werte wir uns leisten wollen, auch wenn an jenen allseitig genagt wird. Ein/der wesentliche Ursache der Fragen über die hier so heiß (sich erwärmend) gesprochen wird, ist m.E. die Zins- und Zinseszins-Rechnung, die die Kasse nie bzw. nur scheinbar voll werden läßt. Geld als absolut unphysikalische, unbiologische, unnatürliche Größe, die in der Lage ist sich selbst zu vermehren -- ein perpetuum mobile! (Das an sich auch in den großen Religionen nicht vorgesehen ist -- Händler aus dem Tempel.) Man kann ja Leihgebühr verlangen und direkte Investitionsgaben für den Leiher verzinsen. Aber dann nur in der ersten Ableitung: Investition in A bringt Rendite aus A. Jemand finanziert eine Produktion und wird direkt am Erfolg des Unternehmens beteiligt, was einmal der Sinn einer Börse war. Wenn das Geld weiter aber in ein vielschichtiges Finanzsystem eingespeist wird, muß die immer höher gestaffelte Rendite abstrakt aus X,Y,Z kommen und die heißt eben Leerverkauf, Zertifikatehandel, etc. leider auch meist: Kinderarbeit, Raubbau, Emissionen, da diese Geber am Ende keine Rechnung stellen (können) und schweigen. Also bleibt die Diskussion hier, ob man das Klima so oder so „rettet“ oder seine Energie wie auch immer bereitstellt (cui bono) am Ende symptomatisch / technokratisch, eigentlich sinnlos und führt leider an den Ursachen vorbei. Techniker lassen sich gerne von Politikern und WWschaftlern am Nasenring aufs Glatteis ziehen und in Scharmützel verstricken und werden von jenen erst dann wieder geholt, wenn man sie sich erneut zunutze machen will. Dem Techniker fehlt da oft das Machtgen und er wird gern zum Erfüllungsgehilfen („schau mal was ich kann“). Aus diesem Sinne möchte ich mich hier gerne wieder aus der Diskussion verabschieden und eben an meiner Idee von Energie weiterarbeiten, auch wenn sie die Welt nicht retten wird, aber mein Wertebild verändert und ich meinen persönlichen Spaß daran habe, einen lautlosen und nach einiger Zeit inzwischen bilanziell emissionsfreien Generator zu betreiben und z.B. damit diesen PC laufen zu lassen oder einen Besucher per öffentlichem Ladehalt das E-Auto zu laden, dessen Weg an einer Tankstelle vorbeifüht. Wenn Kleinvieh keinen Mist mehr macht, lasse ich mich sofort von meinen Steuern befreien. (Bitte an dieser Stelle „E-Auto“ nicht wieder die selten Erden, Lithium, Recycling und Yuppieschelte lostreten -- alles muß recycelt werden, auch der Server den wir hier vollkritzeln) (btw @Heller + Stichwort Elektrizität: habe ich ja so nicht geschrieben und was haben Sie gegen Photonen als „Primärenergiequelle“ einzuwenden, wenn ich mir allerhand Arbeitsschritte sparen kann und direkte Spannunsgerzeugung habe?) Wie auch immer -- nehmen Sie doch Dinge in die Hand die Sie effektiv tun können und leiten Sie daraus Erfahrungen ab -- Werte verändern stünde da lange vor dem Bau eines neuen Reaktors oder etwas anderem. Das ist zuhause auch ungleich schwieriger als PV. Wünsche Ihnen also durchaus Erfolg im Sinne einer sicheren, sauberen, bezahlbaren und demokratisch kontrollierbaren Energieversorgung -- das wäre ja ein Tenor auf den man sich einigen könnte. Der Welt ist der Klimawandel laut H. Welzer übrigens egal, weil nur der Mensch das einzige Wesen ist, das diesen überhaupt wahrnehmen und messen könnte, der Rest folgt dem ewigen Schwingen von Aussterben oder expandieren…

  30. @W.Rassenbach
    „oder doch ein 15 Mrd.$ Geschäft?“

    und den Widerspruch finde ich jetzt wo ?

  31. @ Ernst, #29:

    btw @Heller + Stichwort Elektrizität: habe ich ja so nicht geschrieben und was haben Sie gegen Photonen als “Primärenergiequelle” einzuwenden, wenn ich mir allerhand Arbeitsschritte sparen kann und direkte Spannunsgerzeugung habe?

    Sie haben es nicht verstanden und verdeutlichen damit das Grundproblem der ganzen Debatte: Die mangelnde technisch/physikalische Kompetenz der gesamten grünen Mischpoke.

    Photonen sind ein Energiefluß und keine Primärenergiequelle. Diese wäre in diesem Fall (Sonne) die starke Kernkraft. Sie müssen erklären, wie Sie mit Photonen Stahl, Glas, Zement und Keramik herstellen wollen. Es geht eben nicht ohne den Einsatz von Kohlenwasserstoffen. Alle ihre schönen Photonen induzieren also in Wahrheit zusätzliche Emissionen, weil sie eben einen zusätzlichen Umwandlungsschritt in der Wertschöpfungskette bedingen.

    Sie können höchstens Eisenerz mit Holzkohle reduzieren -- oder gleich Stahl und Zement durch Holz substituieren. Dann aber entsteht auch das im Text beschriebene Biomasse-Problem.

  32. @Ernst
    Wieder ein langer Beitrag mit viel Bla und wenig Substanz. Zumindest ein gewisses pastorales Talent ist zu erkennen.

    „…einen lautlosen und nach einiger Zeit inzwischen bilanziell emissionsfreien Generator zu betreiben und z.B. damit diesen PC laufen zu lassen oder einen Besucher per öffentlichem Ladehalt das E-Auto zu laden, dessen Weg an einer Tankstelle vorbeifüht…“

    Daran sieht man doch wieder, Sie sind einer von den richtig Guten. Danke, dass Sie uns daran Teil haben lassen müssen.

    In Ihrem angestimmten Kanon geht es Ihnen doch gar nicht um Werte, nein es geht um Dogma. Sie als Vertreter der Öko-Klima-Kirche sind auf dem rechten Wege. Jetzt muss nur noch gelingen uns arme Sünder auf den echten Pfad zu führen… und bist du nicht willig …

    Amen

  33. @Heinrich

    …..einen lautlosen und nach einiger Zeit inzwischen bilanziell emissionsfreien Generator zu betreiben…..einen Besucher per öffentlichem Ladehalt das E-Auto zu laden…..

    Grins…..ick hoffe, Du bietest dazu Kaffee und Kuchen……wenn die Leutchen ein paar Stunden an der Dose hängen.
    Und…..hoffentlich kommt kein Tesla des Weges……der mag am liebsten die 150 kW Schnellladedose…..und dat wird Dein armer Generatörchen bestimmt nicht schaffen, gelle……..und wenn die armen Ladebedürftigen im Winter nach 16:00 Uhr auftauchen……ist Dein Solargenerator leider doch nur ein Haufen Schrott auf dem Dach……jaja, Physik und Erdumdrehung kann ja so grausam sein.

    Onkel Heinz……..Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh…….gelingen meistens nie

  34. MI5,

    Desweiteren würde ich wetten wenn man in den 80 Jahren nicht vom “absoluten” Waldsterben gesprochen hätte würde man noch heute die FCkW Schleudern bauen.

    Auf Kosten der Welt wurde FCKW entfernt, weil manche ein Ozonloch fotografierten aber einen wissenschagftlichen Beweis für die Schädlichkeit von FCKW gibt es heute noch nicht.

    Die Menschheit frisst seit 70 Jahren Fluorid, ein Abfallprodukt aus der metallurgischen Produktion.
    Bis heute gibt es nicht eine Studie, die ein Beweis für den Sinn dieser Abfallentsorgung sein könnte.

    auch ein 15 Mrd.$ Geschäft, wie auch die Energiewende nur ein Geschäft ist.

  35. Hallo MI5 (14. Oktober 2014 09:45)

    Viele haben der WHO damals Panikmache vorgeworfen nur man stelle sich das mal anders herum vor wenn sie das nicht gemacht hätte und die Schweinegrippe sich zur einer waschechten Pandemie entwickelt hätte.
    Dann würde alle jaulen warum habt ihr uns nicht gewarnt.
    Manchmal ist die Hysterie nichts weiter als auf Nummer sicher gehen

    In der Tat ist die Frage, wann welche Meldungen heraus gegeben werden, eine Frage zwischen notwendiger Warnung und unberechtigter Panikmache.

    Tatsächlich sollten die ersten Meldungen über den Megatsunami im Indischen Ozean nicht weiter gegeben worden sein, um eine Panik zu vermeiden. Ein tötlicher Fehler.

    Im Fall von Vogelgrippe, Schweinegrippe etc. war es genau anders herum. Hätte man dies vorher wissen können? Ich bin hier nicht gut genug informiert.

    Aber bezüglich der Evakuierungen in den Gebieten um Fukushima wurden völlig überhastet, Panik geschürt. Dabei starben völlig unnötig menschen, alleine wegen der Panikmache. Auch heute noch, wo die Menschen noch immer nicht in ihre Häuser dürfen, liegt das an den hysterisch niedrigen Grenzwerten:

    Manchmal ist die Hysterie nichts weiter als auf Nummer sicher gehen
    … aber dann wird es erst richtig schlimm. Denn die ‚Medizin‘ ist oft schlimmer als die Krankheit.

  36. Auch wenn sich Herr Ernst schon aus der Diskussion verabschiedet hat, wüsst ich doch gern, ob er außer seiner Photoneneinfangplatte und seinem superleisen Generator (Umrichter) nicht vielleicht auch einen Stromzähler und einen Draht nach draußen hat. Dann müsste er nämlich nachts nicht im Finstern sitzen und hätte im Sommer ein kleines Zubrot, um die Anlage zu finanzieren mit freundlicher Unterstützung von anderen unglücklicheren Stromverbrauchern.

  37. Im Fall von Vogelgrippe, Schweinegrippe etc. war es genau anders herum.
    Ich bin hier nicht gut genug informiert.

    dennoch schreiben sie: es war genau anders herum.

    Immer das gleiche mit ihnen, fast nichts wissen, aber ganz viel behaupten.

  38. Wie auch immer — nehmen Sie doch Dinge in die Hand die Sie effektiv tun können und leiten Sie daraus Erfahrungen ab — Werte verändern stünde da lange vor dem Bau eines neuen Reaktors oder etwas anderem. Das ist zuhause auch ungleich schwieriger als PV.

    Och, ich finde eine Wärmequelle, die auf Basis Kernzerfall arbeitet und mit einem Stirlingmotörchen Strom erzeugt, gar nicht so schwierig. Und Curiosity fährt mit seiner Plutoniumbatterie auch noch munter rum. Im Gegensatz zu seinem Kollegen mit PV, der aus Versehen im Schatten stehen geblieben ist… Aber thermo-elektrisch wäre mir für zu Hause zu ineffizient.

    Wenn mir Vater Staat eins von seinen Brennelementen abträte, würde ich die Dinge auch selbst in die Hand nehmen.

  39. Sylke Mayr 14. Oktober 2014 14:54

    Im Fall von Vogelgrippe, Schweinegrippe etc. war es genau anders herum.
    Ich bin hier nicht gut genug informiert.

    dennoch schreiben sie: es war genau anders herum.

    Was soll denn das schon wieder? Selektive entstellende Zitation um rum zu stänkern? Ich werden Ihnen nicht die Hermeneutik oder die Funktion der Sprache erklären, dass wäre zwecklos. Mir ist es auch egal, ob sei einfach nur an einem eklatanten Mangel an Textverständnis oder an pathologischer Streitsucht leiden. Ich halte es nur einfach für ärgerlich.

  40. @ Mad-2-Max:

    Och, ich finde eine Wärmequelle, die auf Basis Kernzerfall arbeitet und mit einem Stirlingmotörchen Strom erzeugt, gar nicht so schwierig.

    Ich auch nicht:

    http://solarsystem.nasa.gov/rps/asrg.cfm

  41. Perlen vor die S..keptiker…? Schade @ Heller „Anführungszeichen“ bedeuten, daß die „Mischpoke“ durchaus zu unterscheiden weiß… Wie gesagt, Sie dürfen mich ja gerne zur Einweihung eines Thoriumreaktors einladen, bis dato sehe ich weit und breit 0 Milliwatt Erzeugungsleistung -- in Worten Null, dafür viel heiße Luft, mit der man mich zumindest zum Kochen bringt. Sie sollten also mit Ihren Argumenten doch in der Lage sein, bei solchermaßen vielen Vorteilen ein Baukonsortium und Politiker überzeugen zu können und wenn man dem Wähler ungleich billigere Energie in Aussicht stellen kann, würde er wohl darauf einsteigen. Einstweilen lenke ich das geneigt Augenmerk auf das große Britannien -- wo bekanntermaßen die EU eine gehörige Subvention (pfui) für einen neuen Meiler genehmigt, der vermutlich katastrophale Zahlen einfahren wird -- ob dies durch reine Argumente der Versorgungssicherheit und des Klimaschutzes (brauchen wir lt. diesem blog ohnehin nicht) zu rechtfertigen sein wird, ist mal dahingestellt…

    Ick je ma in die Sonne… frische Luft schnappen H.E.

  42. Lol…jetzt klaut mir noch einer mein Kürzel….H.E…..wie peinlich is dat denn….und, hat der gute Mann schon für die „frische Luft“ bezahlt?
    Und ja….wie lange is die Sonne noch kostenlos…..bis einer ein Patent für die Glühkugel bekommt (solls ja bei den Amis geben) und dann zahlen PV-Bezitzer auch noch für die Nutzung unseres Zentralgestirns.

    Übrigens….ick hab mir auch schon ein Stück vom Mond gekauft……plus ein Stern extra….man weiß ja nie, wozu das mal Nutze sein kann.
    Übrigens….wer völlig überzogene Sicherheitsstandarts für einen neuen Kernreaktor fordert, muss sich am Ende nich wundern, das das Vieh 20 Mrd Euro kostet.
    Der finnische Neureaktor hat eine sage und schreibe…..4,20 m dicker Aussenhülle…..es könnte ja mal ein A 380 drauffallen.
    Bloss blöd……den 2 km dicken Meteroiten ham se trotzdem nich eingeplant….was für eine Schande.
    Achso……das allgemeine Risiko eines biologischen Organismus…..ist der zwangsläufige Tod……dagegen müssen wir endlich mal protestieren oder wenigstens ne Demo mit Greenpiss organisieren.

    Ach übrigens….Dank Klimahysterie kann die Atomlobby inzwischen jeden Preis für ein neues KKW fordern…..und den grünen Bazillen wird selbst das noch zu billig sein.
    Ach ja….die Kernspaltung ist auch nur so eine teuflische Erfindung von menschenfressenden Nazis….oder so ähnlich.

    Wenn wir schon zur Sonne beten sollen….wie unsere weitläufigen Vorfahren…..gibbet da wenigsten auch ein gerichtsgefestigtes Gebet?……..ersatzweise könne wir aus Gründen des Copyrights auch „Gaia“ anbeten….da bin ick extrem flexibel.

    Onkel Heinz……wenn Mittags die Sonne auf dem Arsch brennt……die Rendite des Arsches ins Unendliche rennt
    Oder……Ökos ham in erster Linie…..nur ihr Konto zum Naturschutzgebiet erklärt.

  43. Och H. Ernst hat sich zurückgemeldet. Ich hab aber noch keine Antwort auf meine Frage: Sind Sie nu stromautark oder hängen Sie doch ein bissel am Netz? In dem Fall fällt mir noch allerhand ein.

  44. @H.E. dufte Luft is leider imma noch nich kostenlos. Muessn wa ja Katalysator für kofn und CO2 Steuer entrichtn…
    Aber det mit den Initialen find ick och dufte, jefällt mir -- famb ap -- lol -- rofl…
    @ R.P.
    Ja, ja -- sie sagen es -- wer ist heute schon (noch) wirklich autark und unabhängig? Sind die Gedanken wenigstens noch frei?

    [H.E. ab]

  45. @Heinrich

    Aber det mit den Initialen find ick och dufte, jefällt mir — famb ap — lol — rofl…

    Icke dette kieke mal, wie sich der Kleene freut…….No Problem, is ja nich so, dat Onkel Heinz nich noch einen Uralt-Nick-Abkürzer in Petto hätte………berühmt und berüchtigt………der fiese „Energie-Ossi“

    Ätsche Bätsche……der Heinrich muss erstmal gebacken werden, der mir auch noch den Nick klaut.

    E-O

    PS. „dufte Luft“……..meine neuste Geschäftsidee……Spreewalddunst in Tüten…….5 Liter für 3 Euro…..10 Liter für schlappe 5 Euro……Bestelladresse folgt in Kürze……Bezahlung, Grundsätzlich nur Vorkasse, Mindesabnahmemenge…..1000 m³

  46. Nö. Solche Links dulde ich nicht. Ich hoffe mal stark, das war ein Versehen. Sie können doch auch auf Watts Up verlinken:

    http://wattsupwiththat.com/2014/10/28/britain-announces-emergency-measures-to-prevent-winter-blackouts/

    Admin Heller

  47. #46

    wasn das für ne quelle?

    abgesehn davon, das steht uns in 3 jahren (oder so) auch bevor, wenn sich in der energiepolitik nix ändert. da sind wir dann an dem punkt, dass im winter die ‚gesicherte leistung‘ den grundbedarf nicht mehr abdecken kann.

  48. Hmm, ich habe hier Erklärungsbedarf:

    Past Climate Change Was Caused by the Ocean, Not Just the Atmosphere

    It was the Antarctic ice, they argue, that cut off heat exchange at the ocean’s surface and forced it into deep water. They believe this caused global climate change at that time, not carbon dioxide in the atmosphere.

  49. @ michael m, #47:

    wasn das für ne quelle?

    Jedenfalls keine akzeptable. Gelöscht.

  50. Das ist ja nun eigentlich nichts Neues. Diese Art der Forschung ist nur über die Beschäftigung mit Co2 etwas untergegangen. Ganz erhellend dazu sind einige Kommentare bei dem Artikel auf WUWT .
    Speziell der Kommentar von Tim Ball und die Antworten dazu.
    .

  51. Quentin Quencher 28. Oktober 2014 21:36

    Hmm, ich habe hier Erklärungsbedarf:

    Der Artikel ist hier auch nicht aussagekräftig.

    Normalerweise gehen wir davon aus, dass warmes Wasser aufsteigt, und Kaltes absinkt. Durch unterschiedliche Salinität wird allerdings ebenso die Dichte verändert, die durchaus eine nichttriviale Schichtung und Tiefenströmung wärmeren Wassers erklären kann. Zudem blockiert eine Meereis-Bedeckung den Wärmetausch.
    Vor allem Herr Krüger dürfe dazu am meisten wissen.

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