Die technischen Grenzen der volatilen Stromerzeugung

1. Februar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Windkraft

ego150Energie ist nicht gleich Energie. Es genügt nicht, über sie in bedarfsgerechter Menge zu verfügen. Energie hat zusätzlich in einer für den jeweiligen Einsatzzweck geeigneten Form und in einer bestimmten Qualität bereitgestellt zu werden. So wenig, wie der Mensch von unverdaulicher Nahrung leben kann, so wenig hilft dem Hochofen eine Befeuerung mit Stroh. Diesen Umstand berücksichtigen die Befürworter einer Umstellung auf regenerative Energieträger nicht. Potentielle Primärenergiequellen sind beispielsweise hinsichtlich der mit ihnen erreichbaren Prozesstemperaturen zu bewerten. Bei Raumtemperatur wäre eine Wärmemenge von einem Kilojoule völlig nutzlos, bei mehreren hundert Grad dagegen für viele Anwendungen tauglich. Und Strom bedarf einer konstanten, im gesamten Verteilnetz einheitlichen Frequenz von fünfzig Hertz. Sonst funktionieren weder die Regelungs- und Schaltmechanismen der Netzinfrastruktur, noch die meisten der bei den Endverbrauchern eingesetzten Geräte.

Auf vier unterschiedlichen Spannungsebenen verbindet das Stromnetz Erzeuger und Verbraucher. Private Haushalte und kleine Gewerbetriebe sind an das Niederspannungsnetz (230 Volt) angeschlossen. Dieses bezieht seine Energie aus dem Mittelspannungsbereich (1.000 bis 50.000 Volt), in das neben kleineren städtischen Kraftwerken auch große Solarparks und Windkraftwerke einspeisen. Kraftwerke mittlerer Größe bilden das Hochspannungsnetz (110.000 Volt), auf das Eisenbahn und Schwerindustrie zugreifen. Von der obersten Ebene aus, dem Höchstspannungsnetz (220.000 bis 380.000 Volt), dirigieren die leistungsstarken Kohle-, Kern- und Wasserkraftwerke das gesamte Geschehen.

In ihnen drehen sich von Dampf- oder Wasserturbinen getriebene magnetische Läufer in großen Spulen, in denen sie „Strom“ in Form eines elektrischen Wechselfeldes induzieren. Ihre Umlaufgeschwindigkeit bestimmt die Netzfrequenz. Zweipolige Läufer müssen in allen Kraftwerken einheitlich fünfzigmal in der Sekunde rotieren (entspricht 3.000 Umdrehungen pro Minute). Zusätzlich haben sie das auch noch synchron zueinander durchzuführen, damit sich die erzeugten Wechselspannungen nicht ungünstig überlagern. Der Generator im alpenländischen Wasserkraftwerk und der im hamburgischen Kohlemeiler sind nicht nur gleich schnell, sie befinden sich auch in derselben Phasenlage.

Im Generator selbst stellt sich dem Läufer durch das induzierte elektromagnetische Feld der Spulen eine Widerstandskraft entgegen. Nur wenn diese Bremswirkung mit der von der Turbine ausgehenden Beschleunigung im Gleichgewicht steht, kann eine konstante Drehzahl gewährleistet werden. Laständerungen im Netz durch Zu- oder Abschalten von Verbrauchern oder Erzeugern erhöhen oder vermindern die bremsenden Kräfte und müssen durch eine entsprechende Regelung der Turbinendrehzahl über die Dampf- oder Wasserzufuhr ausgeglichen werden.

Unser Stromnetz ist ein evolutionär gewachsenes System.Man kann seine Eigenschaften nur verstehen, wenn man ökonomische und technische Faktoren gleichermaßen betrachtet. Zur Minimierung von Transportverlusten und aufgrund seiner einfachen Transformierbarkeit entschied man sich für Wechselstrom. Die Netzfrequenz könnte auch höher oder tiefer liegen. Hauptsache, sie ist überall gleich und in sehr engen Grenzen zeitlich konstant (50 +/- 0,02 Hertz in Deutschland). Die einzelnen Spannungsebenen prägten sich im vergangenen Jahrhundert gemäß der zur Verfügung stehenden Technologien und den Bedarfen der Verbraucher aus. Die Entwicklung erfolgte entlang der Prämisse, Qualität, Kostenund Resilienz gleichermaßen zu optimieren.

Ein anzunehmender Schadensfall betrifft den Ausfall eines größeren Kraftwerks. Die verbleibende Netzlast würde sich auf weniger Generatoren verteilen, die sich daher unmittelbar einer größeren Bremskraft ausgesetzt sähen. Ihre Rotationsgeschwindigkeit und damit die Netzfrequenz würden sinken. Fällt diese unter den Schwellenwert von 49,98 Hertz, droht der Zusammenbruch. In Sekundenbruchteilen, in denen niemand die Chance hätte, rettend einzugreifen. Auch nicht automatische Systeme, denn so schnell kann die Zufuhr von Dampf oder Wasser in die großen Turbinen nicht variiert werden. Zur Vermeidung schwerer technischer Schäden wären Verbraucher und Erzeuger abzutrennen. Ein Blackout, aber immerhin könnte man das Netz nach und nach wieder aufbauen und neu stabilisieren.

Da sich die Lasten im Netz ständig ändern, da Probleme in konventionellen Kraftwerken durchaus auftreten und da vor allem in jüngster Zeit volatile Quellen erratisch Energie einspeisen, überrascht die doch immer noch geringe Zahl an zudem häufig nur kurzfristigenStromausfällen. Tatsächlich ist das geschilderte Szenario gerade deswegen relativ unwahrscheinlich, weil es die großen Turbosätze in den leistungsstarken Kohle-, Wasser- und Kernkraftwerken gibt. Bevor diese auf den Lastwechsel reagieren, vergehen aufgrund ihrer Massenträgheit noch einige Sekunden. Das Netz stabilisiert sich in einem gewissen Umfang selbst und verschafft den Operatoren damit ausreichend Zeit für geeignete Gegenmaßnahmen.

Deren erste darin besteht, die sogenannte Primärregelung in Gang zu setzen. Dabei handelt es sich um zusätzliche Kapazitäten, die innerhalb von dreißig Sekunden in vollem Umfang zur Verfügung stehen müssen. Da dies kein Kraftwerk durch einen Kaltstart schaffen kann, nutzt man Erzeuger, die bereits in Betrieb sind und noch über entsprechende Reserven verfügen.Aufgrund der Anforderungen an Geschwindigkeit und Ausmaß der Aktion ist diese Eingriffsebene die Domäne der Kohle- und Kernkraftwerke. Deswegen betreibt man sie im Mittel etwa 2,5% unterhalb ihrer Maximalleistung. In Deutschland sind (ein Erfahrungswert) 700 MW Primärregelleistung erforderlich. Zu deren Absicherung also thermische Erzeuger mit einer Leistung von 28 GW benötigt werden. Das entspricht nicht zufällig ungefähr der Kapazität, die ohnehin rund um die Uhr zur Abdeckung der Grundlast das Netz speist. Es ist gleichermaßen sinnvoll wie notwendig, genau diese Flotte von Kohle- und Kernkraftwerken zur Vorhaltung der Primärregelenergie einzusetzen.

Die nächsten Ebenen der Sekundär- und der Tertiärregelung müssen innerhalb von fünf beziehungsweise fünfzehn Minuten liefern. Bauartbedingt eignen sich dafür Wasser- und Gaskraftwerke (Erdgas, Biogas, Müll, Klärgase u.ä.). Sobald diese eingreifen, wird die primäre Ebene wieder in den Bereitschaftsstatus zurückgeführt.

Aufgrund ihres volatilen Charakters sind weder Windräder noch Photovoltaikanlagen dazu in der Lage, die Definition der Netzfrequenz übernehmen. Sie müssen dem Taktstock der Großkraftwerke folgen. Auch leisten sie keinen Beitrag zur Trägheitsreserve und zur Regelenergie.

Nur die Kernenergie oder die Kohle können die Stabilität des Systems nach dem beschriebenen Konzept gewährleisten. Es ist nicht möglich, aus beiden gleichzeitig auszusteigen, ohne die Versorgungssicherheit massiv zu gefährden.

Das noch immer gültige Energiekonzept der Bundesregierung aus dem Jahr 2010 sieht daher auch für 2050 noch Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von mehr als 15 GW vor. Bei der angestrebten Reduzierung der inländischen Stromproduktion um die Hälfte könnte dies als Trägheits- und Primärregelreserve gerade ausreichen. Die aktuell seitens der Umweltministerin vertretene Idee, die Kohleverstromung in 25 Jahren zu beenden, ist entweder technischem Unwissen oder schlichter Verantwortungslosigkeit geschuldet. Gleiches gilt für die zahllosen, häufig von Umweltaktivisten induzierten Studien, in denen Utopien einer hundertprozentigen Versorgung aus regenerativen Quellen entwickelt werden. Die Frage nach der Netzstabilität klammern solche Pamphlete grundsätzlich aus.

Es gilt ja nicht nur, sich gegen den Ausfall von Kraftwerken oder Leitungen einerseits und gegen plötzliche massive Bedarfsschwankungen auf Verbraucherseite andererseits zu wappnen. Nach der geltenden Gesetzlage ist dem Zufallsstrom aus Wind und Sonne grundsätzlich der Zugang zum Netz zu gewähren, wenn er denn anfällt. Dadurch werden immer häufiger Anpassungen der Leistung von Grundlastkraftwerken erforderlich. Für das Jahr 2013 vermeldeten die Netzbetreiber 2.687 solcher auch als „Redispatch“ bezeichneten Eingriffe, in 2014 waren es 3.455 und im vergangenen Jahr schon 6.322. Das ruft nicht nur spürbare Kosten hervor, es zeigt auch eine technisch bedingte absolute Ausbaugrenze für die volatilen Quellen auf. Denn wenn die „redispatch-fähigen“ konventionellen Kapazitäten nicht mehr ausreichen, werden die Schwankungen der Netzfrequenz das tolerierbare Maß regelmäßig übersteigen.

Gemäß der Erfahrungen mit dem deutschen Stromnetz hat ständig eine Kapazität in der Höhe von etwa einem Drittel der gesicherten Leistung (hierzulande derzeit 85 GW, bei erfolgreicher Umsetzung der Energiewende mindestens noch 42,5 GW) für die Trägheitsreserve und die Primärregelleistung zur Verfügung zu stehen. In Ländern, die nicht auf Vulkanen hocken und daher Geothermie nicht in großem Umfang nutzen können, begrenzt dies den Ausbau regenerativer Quellen auf die restlichen zwei Drittel. Für die volatile Stromproduktion allein wird der Wert aufgrund der oben geschilderten Redispatch-Erfordernisse noch etwas darunter liegen. Internationale Studien (beispielsweise für Nordamerika und Irland) belegen die Möglichkeit, die Systemstabilität auch dann noch zu sichern, wenn Wind und Sonne gemeinsam 50% des Strombedarfes decken. Dieser Schwellenwert wurde in Deutschland im vergangenen Jahr bereits an etwa 20 Tagen erreicht, insbesondere in den Sommermonaten mit hohem Solarenergieaufkommen. Im Mittel hatten in 2015 die unbeständigen Quellen einen Anteil von 19% an der Elektrizitätsproduktion. Die Energiepolitik der Bundesregierung sieht einen Wert von 57% bis 2050 vor und erfordert daher ein völlig neues Stabilitätskonzept. Von dem allerdings noch niemand weiß, wie es aussehen könnte.

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192 Kommentare
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  1. In vielem hat Herr Heller recht, doch es ist keine Utopie, die Stromgewinnung zu 100% aus erneuerbaren Quellen zu gewährleisten. Wird in Zeiten, da der Verbrauch unterhalb der zur Verfügung stehenden Strommenge liegt, mit dem überschüssigen Strom Wasserstoff hergestellt, so können in Bedarfszeiten Brennstoffzellen-Kraftwerke oder auch Gaskraftwerke die Lücken füllen. Das erfordert jedoch, dass Strom aus erneuerbaren Energien ohne Subventionen wirtschaftlich konkurrenzfähig sein muss und hier bremsen einflussreiche Kräfte die Entwicklung aus. Wenn Sie mehr dazu hören wollen, so schreiben Sie mir. (meyull@web.de)

  2. @Ullrich Meyer #1
    Sie träumen!

  3. Danke für diesen informativen Beitrag.
    Ideal wäre es, ‚alternative‘ Energiequellen zu nutzen, mit welchen man drehzahlträge Turbinen betreiben könnte. Nachdem jetzt ein 1 MW-Gerät von Rossi in einem fast ein Jahr dauernden Industrieeinsatz gezeigt hat, dass diese Technologie, LENR genannt, offenbar dazu geeignet ist mittels eines strahlungs- und radioaktivfreien Kernprozesses bei niedrigen Temperaturen aus einem Teil Elektroenergie und geringster Naturnickelumwandlung in ein anderes Nickelisotop große Wärmeüberschussengie zu gewinnen. .
    Leider wird aus unterschiedlichen Gründen über diese Möglichkeit (noch) nicht in den Medien berichtet.

  4. #1 Ullrich Meyer
    Natürlich ist es theoretisch möglich, denn es widerspricht kennen Naturgesetz Strom komplett und ausschließlich aus erneuerbaren Quellen herzustellen. Wenn man aber die Anforderungen konkretisiert, vielleicht sogar eine 24/7 Versorgung will, dann wird es eben kompliziert. Und was kompliziert ist ist immer teuer. Wenn es dann zu teuer wird lohnt es sich nicht mehr. So einfach funktioniert die Welt der Ingenieure. Rechnen Sie mal zum Spaß aus was eine autarke 24/7 Versorgung für Ihr Haus oder Ihre Wohnung kosten müsste. Das haben zwar schon viele vor Ihnen gemacht, aber für Leute die nicht glauben wollen was Fachleute erzählen, ist es besser selbst zu rechnen. Tun Sie mal so als gäbe kein Stromnetz. Ich wette dann kommt als Entscheidung heraus auf Stromversorgung, zumindest in weiten Teilen wenn nicht ganz, zu verzichten. Nur ein einziger Tag der sicher mit allen Anforderungen versorgt werden soll wird anlagetechnisch sehr kostspielig. Der Betrieb eines Dieselgenerators ist da schnell billiger, womit wir wieder beim fossilen Kraftwerk wären.
    Also wenn Sie gerechnet haben, melden Sie sich wieder, viel Spaß dabei!

    Grüße

    PS:
    vergessen Sie beim rechnen nicht den Verschleiß, die Wartungs- und Wiederbeschaffungskosten. Setzen Sie eine Verzinsung für das Kapital ein und vergessen Sie nicht dass Räume gebaut werden müssen um all den Kram unterzubringen.

  5. Im Mittel hatten in 2015 die unbeständigen Quellen einen Anteil von 19% an der Elektrizitätsproduktion. Die Energiepolitik der Bundesregierung sieht einen Wert von 57% bis 2050 vor und erfordert daher ein völlig neues Stabilitätskonzept. Von dem allerdings noch niemand weiß, wie es aussehen könnte.

    Da in Dänemark allein der Wind 40% vom Strommix ausmacht, reicht es nicht nach Dänemark zu schauen um ein passendes Stabilitätskonzept zu bekommen?

  6. # oxybenzol
    Auch in Dänemark laufen die alten Kohle/Öl-kraftwerke 12 Monate im Jahr, so gut wie ununterbrochen.
    Zusammen produziert man hier 140 %, und lässt je nach Begebenheit entweder die Windmühlen leer laufen oder die Kohlekraftwerke ab und zu vom Netz nehmen, was weitaus schwerer ist, wie Onkel Heinz sicher erläutern wird.
    Auch hier die die 40 % eine Chimäre. Das ist nicht anders als in Deutschland.
    Nur Schweden hat einen Mix in der Stromversorgung mit 50% Wasserkraft und mit 50 % Kernkraft.
    # Ulrich --
    Da nehmen sie schon mal den Hut und gehen sammeln, damit sie Geld bekommen um Brennstoffzellen-Kraftwerke oder Gaskraftwerke bauen können. Denn die sind zu teuer. Sonst währen sie nämlich schon gebaut!

  7. @ oxybenzol, #5:

    In Dänemark werden im Falle des Falles die Windräder radikal vom Netz getrennt. Bei uns ist das auch schon der Fall, aber eher selten (Vorrangeinspeisung!). Dänemark stabilisiert sein Stromnetz durch äußere Einflüsse, im wesentlichen durch die konventionellen Quellen (zu denen ich gemäß obiger Darstellung die Wasserkraft eben auch zähle) in Deutschland, Schweden und Norwegen. Das dänische Stromnetz ist nicht auf Eigenständigkeit angelegt, es funktioniert tatsächlich nur im Verbund.

    Weitere Hinweise finden Sie in der oben unter „Irland“ verlinkten Studie, in der auch Dänemark ein kurzes Kapitel gewidmet ist:

    Wind integration on this scale is supported by strong interconnections to neighboring systems and functioning international electricity markets, including negative price signals to incentivize wind to dispatch down. All wind power is traded in the markets (day-ahead and intraday power markets), either by production balancing actors or by the Danish TSO. Wind owners are compensated at slightly more than the market price. Compensation for large offshore wind plants is negotiated during the tendering procedure.

  8. @#1 Sie sind ein Utopist. Deshalb sprechen Sie auch in Konjunktiven. Die sichere Stromversorgung in unserem Netz ist jedoch noch Realität. Technik und Physik, wovon immer weniger Bürger etwas verstehen (Rot/Grüne -- Grün/Rote Schulreformen und neue Ideen bei schwarz/gelb, stehen dafür seit 1970) stehen diesen Utopien schlicht entgegen. Ein „grünes Zusammengeschalte von Platinen á la # 4 “ kann sich ein Raumschiff leisten, eine Industrienation nicht.
    Natürlich kommen Naturvölker oder Volksgruppen völlig ohne erzeugte Energie außer Kochfeuer aus. Aber bei Krankheiten oder Unfällen ist dann mangels Transportenergie, oder elektrischer Energie für Medizintechnik das Leben zu Ende. Dann soll man den überzeugten „Grünen“ eben sterben lassen. So tolerant sollten wir sein. Das Parteibuch als „Patientenverfügung“?
    Herr Heller, vielen Dank für das kompackte Aufzeigen der technisch physikalischen Grernzen der Utopisten. Welcher Schulabgänger (nicht Abbrecher) versteht das noch? Was kann man diesem „wertvollen“ Wähler nicht alles erzählen, z.B. bei Fazebuk, -- schnell mal checken….

  9. Dänemark hat Wind-Know-How wie kein anderes Land…
    Dänemark nutzt seit langem Windenergie und liegt derzeit bei einem Anteil zwischen 15 und 25 Prozent an der gesamten Stromerzeugung. Die Bandbreite zeigt auch die Probleme an, mit denen das dänische Netz fertig werden muss. So steigt zum Beispiel im Schnitt während der Nacht die Produktion an – nachts weht der Wind stärker als tagsüber – und der Verbrauch sinkt auf ein Mindestmaß. In der Folge muss Energie – zum Beispiel in Norwegen – gespeichert werden. Dänemark hat hier auf verschiedenen Gebieten mehr Erfahrung als andere Länder. Eines dieser Gebiete ist dabei die 72-Stunden-Windprognose, die alle 6 Stunden neu erstellt wird.

    Woher Herr oxybenzol haben Sie die 40%? Die o.g. Zahlen sind aus der Handelskammer Dänemark.
    Zum Stromspeichern in Norwegen ist auch schon einiges gepostet worden, kann für Dänemark interessant sein, für Deutschland eher nicht. Mir hat auch schon mal ein Grünling gesagt, wenn halt mal Flaute ist, warten wir bei Kerzenschein, bis wieder Wind weht, dann kommt der Strom von alleine wieder. Nee kommt er nicht, weil ein schwarzes Netz den Mühlen die drei Vorgaben nicht geben kann: Spannung, Frequenz und Phasenlage. Und ohne diese Vorgaben machen die Mühlen gar nichts, die Sonnenpaddeln auch nicht. Es dauert, bis so ein Netz wieder funktioniert. Und bis dahin ist wahrscheinlich schon Mord und Totschlag passiert (es gibt dazu eine Bundestagsdrucksache). Das alles ist Fachleuten klar, aber Grünträumern leider nicht zu vermitteln.
    Zur „kalten Fusion“ existieren auch schon seit Jahren entsprechende Träume. Dabei braucht man doch bitte nur mal eine funktionsfähige Maschine zu bauen und vorzustellen und es regnet Nobelpreise. Also los damit.

  10. @oxybenzol
    Das europäische Verbundnetz umfasst ganz Europa vom Atlantik bis an die polnische Ostgrenze. Das Stabilitätssystem wird seit 60 Jahren im europäischen Verbund gefahren. Die Strommengen im dänischen Netz sind gering. Die Dänen „schmarotzen“ daher wie Deutschland am europäischen „Stabilitätspool“. Inzwischen wird daher die europäische Stabilitätsreserve nicht mehr für Notfälle sondern den altäglichen Betrieb benötigt.

    Würde man die Leitungen nach Dänemark kappen sitzen die Dänen sofort im dunkeln.

    @Reiner Seibt
    LENR gehört in ein Forum für Esotheriker, aber nichi in einen Blog der sich mit Naturwissenschaften und Technik auseinandersetzt.

    @Ullrich Meyer
    Das mit dem „Überschussstrom“ funktioniert nicht. Denn der tritt immer nur zu sehr kurzfristigen Zeiten auf. In dieser kurzen Zeit müssten dann die gesamte Menge an benötigtem Methan produziert werden. Stellen sie sich mal das VW-Werk in Wolfsburg vor und stellen die Forderung auf, das das Werk nur an 10 Tagen im Jahr produzieren darf aber die Jahresproduktionsmenge soll gleich bleiben.

    Man müsste also die Wasserstoffproduktion (oder technisch einfacher Methan) völlig vom Verbrauchsstromnetz trennen, das Gas dann lagern und wiederum über regelbare Gaskraftwerke zur Verfügung stellen. Also folgende Umwandlungskette:

    Wind/PV->Methan->Lager->thermisches Kraftwerk->Stromnetz

    Funktioniert aber auch nicht wirklich, denn die Anlagen zur Gasproduktion müssten im ungesteuerten Wechsellastbetrieb gefahren werden (siehe das Beispiel VW). Der Wirkungsgrad dieser Prozesse ist sowieso schon gering (thermodynamisch bedingt und daher auch „technisch“ nur begrenzt optimierbar). Würde mich nicht wundern wenn ein solcher Prozess einen Erntefaktor in der Nähe von 1 aufweisen würde.

    Was mann noch wissen muss: Verlässt das Verbundsystem seine Regelgrenzen werden europaweit automatisch alle Trenner aufgemacht, da dann ansonsten eine physische Zerstörung der Anlagen droht. Die Folge ist ein kompletter Schwarzfall des europäischen Netzes. Notfallübungen haben gezeigt das ein vollständiger Wiederaufbau etwa 2 Wochen in Anspruch nimmt. Das ist dann nur für die Menschen blöd die für ihr Überleben auf Strom angewiesen sind.

    Das Wiederanfahren erfordert außerdem große schwarzstartfähige Anlagen. Und die müssen voll regelbar sein, da ich die sonst nicht aufsynchronisieren kann. Oder anders ausgedrückt: Ein Verbundsystem aus volatilen Quellen stürzt nur ein einziges mal ab und läuft dann nie wieder an.
    Das ist wie bei Kampfflugzeugen. Auf Grund der hohen Anforderungen an Geschwindigkeit und Wendigkeit werden diese in einem aerodynamisch instabilen Zustand betrieben. Das bedeutet nur eine aktive Regelung der Ruder hält den Flieger in der Luft. Der Pilot kann das alleine nicht. Fällt die Regelung aus dann verhält sich das Flugzeug wie ein Stein. Dummerweise haben wir aber nur ein Stromnetz und nicht ein paar hundert (wie die Luftwaffen dieser Welt), bei denen man sich schon mal den einen oder anderen Totalschaden leisten kann.

    Man baut Systeme entweder so dass sie „passiv“ stabil sind oder sie fliegen einem unweigerlich um die Ohren. Aktiv stabile Systeme kann man daher nur in Bereichen verwenden bei denen man einen Totalausfall auch verkraften kann.
    Gut, verkraften können wir das auch. Schließlich sind wir 200.000 Jahre ohne Strom ausgekkommen. War nur irgendwie ungemütlicher.

  11. @Rolf
    Hab nur was von der dänisch-deutschen Handelskammer gefunden.

    https://www.export-erneuerbare.de/EEE/Redaktion/DE/Downloads/Publikationen/AHK_Zielmarktanalysen/zma_daenemark_2015_ind.pdf?__blob=publicationFile&v=4

    Möglich, dass Handelskammer Dänemark ein anderer Verein ist. Wenn ja, wäre es gut, wenn sie einen Link zum entsprechendem Bericht haben.

    Unter oben genanntem Link, steht auf Seite 23 unter anderem folgendes:

    39.1% des Stromverbrauches wurden 2014 durch Windkraft gedeckt.

    Der Gesamtanteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion betrug Ende 2014 57,4%.

    Strom in Norwegen zu speichern, ist auch für Deutschland interessant. Ansonsten würde man nicht NordLink bauen. Allerdings beträgt die Kapazität nur 1400 MW.

  12. @Peter
    Eine kleine Korrektur möchte ich Dir ans Herz legen….statt „Niederspannungsnetz (230 Volt)“………mach mal bitte 400/230 Volt draus.

    Und einen ZUsatzpunkt möchte ich noch hinzufügen…

    Verordnung zu abschaltbaren Lasten

    Die Verordnung ist zunächst auf drei Jahre befristet (§ 19 AbLaV). Die Abschaltverordnung gilt als ein erster Schritt in Richtung eines sogenannten Smart Grids. Nach Uwe Leprich solle mit der Abschaltverordnung die Elektrizitätswirtschaft und Industrie an das Thema herangeführt werden: „Zwingend nötig wäre das Abschalten heute noch nicht“.[22] Über Lastabschaltungen in Privathaushalten wird vor dem Hintergrund der Verordnung nachgedacht.[23]

    Die Verordnung ist zwar nur bis 01.01.16 befristet gewesen…..aber in Zukunft werden wohl nicht nur die Erzeuger bluten müssen…..sondern auch die Verbraucher um dat Stromnetz zu stabilisieren.
    Wir werden uns wieder dem Wetter anpassen müssen……wo wir doch froh waren, endlich diese Naturkräfte in der Energieversorgung losgeworden zu sein.

    MfG
    Heinz Eng

  13. @ThinkSelf

    Es gibt ne Studie, ich glaub aus COTTBUS, wo genau dieser Fall des Schwarzstartes simuliert wurde, einerseits mit einem Pumpspeicherwerk als Startinsel und im zweiten Fall mit einen Kohlekraftwerk das noch rudimentär in Selbstbehalt läuft.
    Wenn ick Zeit hab….such ich mal nach dem Dingens…….falls es noch im Netz vorhanden sein sollte.

    MfG
    H.E.

  14. Nachtrag
    Ein kleinen Einstieg in die Materie ist dat PDF hier: http://www.grs.de/sites/default/files/pdf/GRS-317.pdf

    Viel Spass für die Leute, die das interessieren sollte.
    H.E.

  15. Hallo oxybenzol auf Seite 20 Ihres Links finde ich einen Windstromanteil von 29% für 2014. Vielleicht waren meine Zahlen älter. Aber auch die 29% sind eine Summe. Die sagen nichts dazu, ob das jeden Tag so war oder ob vlt. manchmal viel zu viel Strom windmäßig erzeugt wurde, den keiner gebraucht hat und manchmal zu wenig. Der Bedarf ist das Maß der Dinge. Ja jetzt kommen wieder die Speicher, schreiben Sie bitte welche, ich zerrupf sie alle. Nichts für ungut.

  16. @Rolf
    Die 29% auf Seite 20 sind der Anteil an der EE-Primärenergieproduktion. Hat es sie nicht stuzig gemacht, dass in dem Diagramm nur erneuerbare Energien aufgelistet sind?

    OK, nun zum Speicher, den sie zerrupfen wollen. Norwegen soll wohl etwa 75TWh Stromspeicher besitzen. Allerdings ist das nur eine theoretische Größe, da die Wasserkraftwerke nicht über eine Rückpumpe verfügen. Daher ist Norwegen nur virtueller Speicher. So lange die zu speichernden Strommengen aber den norwegischen Eigenverbrauch nicht übersteigen, macht das keinen Unterschied. Ob Norwegen nun den Strom aus Deutschland bezieht oder aus eigenen Wasserkraftwerken, ist nun mal egal. Umgekehrt kann Deutschland auch nur so viel Strom aus Norwegen bekommen, wie es die maximale Produktion minus Eigenverbrauch zulässt. Es ist politisch nun mal einfacher ein HGÜ-Kabel in der Nordsee zu verlegen, als einen Pumpspeicher in Deutschland zu bauen und wie ich festgestellt habe sind es 2 Kabel mit je 1400 MW. Es ist keine richtige Lösung für das Speicherproblem, wobei ich für Deutschland auch nur einen max. EE-Anteil von 45% -- 50% sehe, aber es dürfte eine Lösung für die negativen Strompreise sein.

  17. Zudem muss auch erwähnt werden, dass die rotierenden Massen wie Turbinen und Generator das Netz besser regelbar machen. Diese rotierenden Massen (auch die von Motoren und ähnlichen Verbrauchern gehören dazu) machen die Frequenzänderungen bei Regelabweichungen so träge, dass überhaupt Regelvorgänge möglich sind.
    Je mehr Massenträgheitsmomente vom Netz genommen werden, umso instabiler wird das Regelverhalten und das bei weniger Anlagen, die zum Ausregeln der Netzfrequenz im Stande sind.

  18. @Oxy
    Hör doch endlich mal auf die Todgeburt „Norwegen“ zu reiten, das wird ja langsam peinlich.
    Norwegen ist ersteinmal dem eigenen NORDEL-Verbundnetz verpflichtet https://de.wikipedia.org/wiki/NORDEL und spielt da schon mal den Ausgleichshansel……speziell auch für die Dänen, was denkst Du denn, wie viel die uns in Windflauten liefern können?
    Wie viel die im Winter, wenn ihre Speicherseen zugefroren sind…..wo auch unser Strombedarf am höchsten ist, noch liefern können? Norwegen (5 Millionen Einwohner) hat einen jährlichen Strombedarf von 135 TWh……Deutschland liegt bei knapp 600 TWh….was soll das denn werden, und bisher ist nur ein HGÜ im Bau.
    Informier Dich erstmal über die grundsätzlichen Sachen….bevor Du hier solche steinalten Bolzen raus haust.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Europäisches_Verbundsystem

    Jute Nacht, sacht Onkel Heinz

  19. @Heinz
    https://de.wikipedia.org/wiki/NordLink
    https://de.wikipedia.org/wiki/NorGer

    Naja du meckerst gern.
    Ich weiß jedenfalls nicht wie du von

    Es ist politisch nun mal einfacher ein HGÜ-Kabel in der Nordsee zu verlegen, als einen Pumpspeicher in Deutschland zu bauen…

    und

    Es ist keine richtige Lösung für das Speicherproblem, …, aber es dürfte eine Lösung für die negativen Strompreise sein.

    auf eine Komplettversorgung von Deutschland kommst.

  20. Ich muss mal wieder den Professor Undeland (Department of Electrical Engineering at the Norwegian University of Science and Technology (NTNU) and the Norwegian Research Centre for Offshore Wind Technology (NOWITECH) zitieren:

    “Hydropower is cheaper than wind power, but most of Norway’s hydropower resources are developed. If we want a greater share of renewable energy it must come from wind power,” claims Undeland.

    Soll heißen, in Norwegen sind die Kapazitäten von Hydropower ausgeschöpft und man sollte auf Windkraft setzen für einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien.

    Da fragt man sich echt, wo da noch der „minimale“ deutsche Energiebedarf reinpassen soll…

  21. @oxybenzol #16
    Das Du ein Grün-Sozialistischer Traumtänzer und Volkswertvernichter bist, sieht man auch an deinen „beschränkten“ Geschwafel von „Virtuellen Speichern“…..was zum Teufel willst Du in der Realen Welt mit VIRUTELLEN SPEICHERN?!

    Mit dieser Computersimualtionsaussage Virtuelle Speicher kannst Du ALLES und JEDEN ZUM SPEICHER erklären.
    Realitätsfremder kann man wirklich nicht mehr sein. Danke!

  22. @Dirk Peeters #20
    Wenn die Norweger schlau sind, dann bauen die sich einen Kernkraftpark. Erzeugen somit für sich ihren eigenen billigen Strom und den Strom aus Wasserkraft verkaufen die dann als teueren „Grünstrom“ in die übrige EU-Öko-Welt.
    Somit hätte Norwegen für die Zukunft sehr viel Forschung und Entwicklung im Bereich Kerntechnik/Forschung gesichert = Hochtechnologie-Innovation-Fortschritt und auf der anderen Seite kann Norwegen neben dem Export von Oel ein zweites Exportstandbein „Grünstrom für blöde Öko-EU Volkswirtschaften“ aufbauen.
    Aber das nur so mal am Rande.

  23. @Hofmann #22

    Natürlich ist der Windenergie in Norwegen Vorschlag genauso Unsinn wie bei uns.

    Aber es ist doch schön, wenn man in Deutschland vom „Riesenspeicher“ Norwegen träumt, während man auch dort bereits über weitere erneuerbare Energiequellen nachdenkt, weil Hydropower am Limit ist.

    Das andere Energiegewinnungen sinnvoller wären ist, wie bei uns, eigentlich selbstverständlich.

  24. @heinz E.#12 Lastabwurf und „smart grid“ sind nichts anderes als elektrische „Lebensmittelkarten“. Strom auf Bezugschein in der Planwirtschaft. Die „Energiewende“ ist Planwirtschaft ohne die Regeln von Technik, Physik und Volkswirtschaft zu beachten. So kommt es natürlich zu Überschüssen zur Unzeit mit negativen Preisen, was den übrigen Strommarkt verwirft und zu Mangel mit Lastabwurf als Netzrettung. Ganz München und Umland hängt nur noch an einer rotierenden großen Maschine. Wer schon einmal zwei große E-Diesel auf Schiffen synchronisiert hat, kennt das Geräusch, wenn einer etwas in die Knie geht bis die Phase stimmt. Versuchen Sie einmal lauter Inverter zu synchronisieren, ohne eine stabile Grundfrequenz von einem rotierenden Generator. Aus allen Invertern kommt schnell grauer Rauch. Aber der „Grüne Öko“ will an die Rettung der Energiewende durch das smart grid glauben, wie an die jungfräuliche Geburt. Es stimmt einfach nicht:
    Nachts wird es dunkel,
    meist weht zuviel oder zu wenig Wind,
    Strom kann man großtechnisch nicht speichern
    und Erneuerbare zwerstören Landschaft, Natur und Volkswirtschaft (Biogas ganz besonders) …..oder doch?

  25. @Hofmann #22, Schnell drei Kreuze schlagen, Kernenergie auch noch in Norwegen. Dann sind ja all die schönen Lachse verstrahlt! Und wohin mit dem Atom-Müll? Also docht nichts mit Grünstrom (Hydropower) für die Deutsche Bahn und alle anderen pseudoreligiösen Grünstromkonsumenten. In Australien denkt aber schon einmal ein Saat über Kernenergie aus Atom-Müll nach. Nur ein HGÜ von dort ist doch etwas schwieriger als ein Drähtchen nach Norwegen.
    Und beim Know How war Europa einmal Spitze, speziell D. Jetzt geben Chinesen und Russen den Ton an und bald werden sie uns Öko-Utopisten das Fell über unsere Ohren ziehen. Bitte einmal ein wenig bei www.nuklearia.de lesen.

  26. @Oxy
    Nun ja….ihr glaubt, die HGÜ-Leitungen dienen der Physik, der eigentliche Grund ist aber nur der Stromhandel:

    Das Ziel ist die Verbindung der norwegischen und deutschen Stromversorgungsnetze und damit auch die Kopplung der Strommärkte.

    Wenn Du meinst, dadurch könntest Du negative Preise verhindern, biste falsch gewindelt, denn vorraussichtlich 2019, wo die erste Verbindung fertig sein soll, dürfte in DE noch mehr Wind-Überkapazitäten rumstehen. Das heißt, die Norweger können dann extrem billig einkaufen und wir im Gegenzug, besonders teuren Wasserkraftstrom importieren, so einfach ist dat.
    Naja, und NorGer steht noch in den Sternen……

    Im August 2011 gibt Statnett das Ergebnis einer Studie zur Netzsituation im südlichen Norwegen bekannt. Bereits aktuell kommt das Stromnetz regelmäßig an die Kapazitätsgrenze. Vor Anknüpfung von weiteren internationalen Trassen ist daher eine Erweiterung notwendig. Als Konsequenz daraus legt Statnett die Projektleitung von NorGer und NordLink zusammen.[12] Zudem haben im August 2011 die norwegischen Energieunternehmen Agder Energi AS und Lyse Produksjon AS und die schweizerische EGL AG (Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg) ihre Unternehmensanteile von je 16,67 % an Statnett verkauft.[13] Kritik

    Tja, was nützt das schönste Kabel……wenn an Land die Übertragungskapazitäten zu mickrig sind. Der dünnbesiedelte deutsche Norden, der eh schon mit überbordenden Windströmlingen zu kämpfen hat, soll dann auch noch die Norweger bedienen….oder im Extremfall dann 2,8 GW Leistung in den Süden schaffen……na dann freu Dich schon mal auf die NIMBYS, die wern euch die Suppe schon versalzen.
    Dat selbe gilt für Norwegen…..warum sollen die ihre Landschaft wegen der deutschen Energiewende verschandeln?
    Wir Deutschen gehen wie selbstverständlich davon aus, das ganz Europa die Speicherschlampe für uns spielt und wenn nötig, all unsere temporären Überschüsse schluckt ….so funktioniert aber ein europäisches Verbundnetz nicht, jedenfalls nicht mit solch enormen Strommengen, die wir belieben, unseren Nachbarn aufzuhalsen.

    Unsere so heiß geliebte Energiewende funktioniert eh nur noch aus einen Grund……weil wir physikalisch unsere Nachbarn vergewaltigen…..denn wären alle Koppelstellen dicht, würde uns der Wendeschwachsinn eh schon um die Ohren geflogen sein.
    Und ja, diesbezüglich mecker ick nun mal gerne…..weil schon seit 2008 diverse Bullshit-Studien mit alpinen/skandinavischen Speichern hausieren gehen um deutschen Ökos, die Wende schmackhaft zu machen.
    Nix für ungut…….Du hast damit angefangen, also lebe auch mit dem Echo.
    H.E.

  27. Jetzt gibt es den Text auch bei Tichy:

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/die-technischen-grenzen-der-volatilen-stromerzeugung/

    Für die Leser dort war er auch eigentlich gedacht. Daß der Artikel für die meisten hier keinerlei Neuigkeiten enthält, war mir ja klar. Aber ich versuche, das eher allgemeinpolitisch interessierte Publikum bei Tichy zu erreichen, das sich noch nicht so tief in die Materie eingelesen hat.

    Wichtig scheinen mir die Kommentare von Herrn Hockgeiger (#17) und von thinkself (#10):

    Je mehr Massenträgheitsmomente vom Netz genommen werden, umso instabiler wird das Regelverhalten und das bei weniger Anlagen, die zum Ausregeln der Netzfrequenz im Stande sind.

    Das Wiederanfahren erfordert außerdem große schwarzstartfähige Anlagen. Und die müssen voll regelbar sein, da ich die sonst nicht aufsynchronisieren kann. Oder anders ausgedrückt: Ein Verbundsystem aus volatilen Quellen stürzt nur ein einziges mal ab und läuft dann nie wieder an.

    Wenn das die Botschaften sind, die hängenbleiben, dann ist es gut.

  28. 1. Meta-Bemerkung: Die Kritk an technischen Problemen der „Energiewende“ scheint mir am Ende zu kurz gehüpft. Dafür sind wahrscheinlich technische Lösungen denkbar. Zielführender ist die Darstellung des Aufwands für diesen ganzen Heckmeck, dem kein Nutzen gegenübersteht.

    2. Dumme Frage: Könnte nicht ein großer Windpark mit einer Umwandlung durch einen frequenzstabilen Wechselrichter die Stabilisierung analog zu großen Wärmekraftwerken übernehmen?

    3. @oxybenzol #11

    Strom in Norwegen zu speichern, ist auch für Deutschland interessant. Ansonsten würde man nicht NordLink bauen.

    Ziemlicher Fehlschluss. Nur weil Deutschland etwas macht, muss es nicht nutzbringend sein. Besonders im Kontext der Energiewende nicht, da gilt meistens das Gegenteil. 🙂

  29. @Karl Reichart
    Na ja, Regelungstechnik war schon im Studium eines der schwereren Fächer und hat selbst viele angehende Ingenieure an ihre intellektuellen Grenzen getrieben 🙂

    Das Stromnetz mit bedarfsgerechter Nachführung der Erzeugung ist an sich ein äußerst genialer und technisch sehr einfach zu realisierndes System. Denn über die Netzfrequenz kann man an jeder Stelle des gesamteuropäischen Verbunds „sehen“ ob eine Über- oder Unterspeisung vorliegt. Die Regelgröße wird sozusagen automatisch mitgeliefert. Damit braucht das System auch keine zentrale Steuerung, was es hochgradig robust und fehlertolerant macht.
    An zentralen Stellen (den Kraftwerken) kann ich nun mit einem einfachen Regler selbst große Schwankungen über die Dampfreserve angedrosselter Kraftwerke extrem schnell reagieren, denn dazu muss ich nur ein Ventil vor der Turbine ein Stück auf oder zudrehen.

    Wenn nun beide Seiten „spielen wie sie wollen“ dann bin ich gezwungen Millionen von Messpunkten zusammenzuführen und muss eine Art „zentraler Steuerung“ einbauen. Dazu benötigt man dann aber enorme Mengen an Messpunkten und an Regelagregatten. „Stellglieder“ sind aber nicht nur aufwändiger sondern auch fehleranfälliger als passive Bauelemente. Außerdem benötigt man jetzt eine zentrale Steuerung die auf tausende von Messpunkten zugreift und an ganz vielen Stellgliedern eingreifen muss. Das ist schon informations- und regelungstechnisch gar nicht lösbar.

    Aber es kommt ja noch schlimmer. Denn eine PV- oder Windanlage kann ich nur abregeln, also zu viel Strom aus dem Netz nehmen aber nicht „puschen“. Das bedeutet sobald der Verbrauchsgradient nach oben zeigt geht nur noch Lastabwurf.

    Dazu kommt das man in kurzer Zeit gigantische Lastrampen im Netz bewältigen muss. Das ist es mit ein paar Kabeln von Nord nach Süd nicht getan. Die müssen auch noch besonders „dick“ sein, denn ich muss das Netz immer auf die maximale Spitze auslegen.

    Lustig ist auch immer die Erfolgsmeldung über den gigantischen Anteil an Ökostrom: 2014 26,2%
    Davon sind aber Wind nur 9,1% und PV 5,7%, zusammen also 14,8%. Diese Werte haben sich in den letzten 3 Jahren nur minimal verändert. Und das trotz massivem Anlagenzubau in dieser Zeit.

    Die BNetzA weiß das alles natürlich, weshalb sie nun den Kraftwerksbetreibern die Stilllegung ihrer Anlagen untersagt. Nur bezahlen sollen sie den Weiterbetrieb. Ich bin mal gespannt wann entweder eine zusätzliche Kraftwerksabgabe eingeführt oder aber die Kraftwerksbetreiber verstaatlicht werden.

  30. @Peter
    Rotierende Massen…..?
    „Fast ohne rotierende Massen“ 

    Im Stromnetz der Deutschen Bahn, das mit der Frequenz von 16,7 Hertz betrieben wird. Die Bahn hat die rotierenden Umrichter nach und nach durch statische Umrichter, also durch Halbleiterelektronik, ersetzt. Die Frequenzstabilisierung erfolgt elektronisch – und heute bereits fast ohne rotierende Massen. Das Netz wurde erfolgreich umgebaut. Das könnte eine Blaupause für das Stromnetz sein. Ich bin mir sicher, dass wir uns auch auf diese Reise begeben werden.

    Noch viel zu regeln

    So entwickelt das Institut für Windenergie und Systemforschung (IWES) in dem Projekt „Regelleistung durch Wind- und Photovoltaikparks“ an einem Verfahren, das genauere Leistungsprognosen und somit präzisere Regelleistungsangebote ermöglichen soll. „Die Herausforderung ist, der regulatorisch erforderlichen Zuverlässigkeit des Angebots von 100 Prozent möglichst nahe zu kommen“, sagt IWES-Projektleiter Reinhard Mackensen. Der Ansatz der Forscher: Sie kombinieren herkömmliche Leistungs- mit sogenannten probabilistischen Prognosen. Mit ihrer Hilfe lässt sich bestimmen, wie wahrscheinlich eine Leistungsprognose eintritt. Regenerativ-Betreiber könnten so genauer eingrenzen, wie viele Reserven sie dem Netzbetreiber anbieten können.

    Einfluss reduzierter rotierender Masse auf den Netzbetrieb

    Ziel des geplanten Forschungsvorhabens ist eine detaillierte Analyse der Auswirkungen reduzierter rotierender Masse auf die Netzstabilität im deutschen Regelblock. Die Forscher beziehen dabei das gesamte frequenzsynchrone kontinentaleuropäische Verbundsystem mit ein. Schwerpunkte des Forschungsvorhabens sind die Auswirkungen auf das Frequenz- und Spannungsverhalten sowie die Entwicklung und Analyse verschiedener Lösungsansätze. Hierbei ist insbesondere die Frage zu klären, inwiefern das Frequenz- und Spannungsverhalten durch die neuen Technologien beeinflusst wird, und wie diese zur Gewährleistung der Netzstabilität beitragen können

    Was nämlich gerade passiert….hat thinkSelf schon angedeutet…..mit jeder Menge Elektronikfirlefanz das System immer graziler zu gestalten, jede Menge Daten durch die Gegend zu schubsen……und den geneigten Laien zu suggerieren, „wir schaffen das“. Das robuste System wird zu filigranen Superspielzeug der Elektronikindustrie und den EE-Lobbyisten, es wird unmengen an Geld verschlingen und wenns am Ende trotzdem nicht funktioniert, dann hat man ja den optimalen Prügelknaben……die sterbende Energiewirtschaft.
    Die Sudie scheint noch nicht fertig zu sein….würde mich echt interessieren, wat die da rausbekommen haben.
    MfG
    H.E.

  31. @# 29, 30, Natürlich können wir ein Raumschiff bauen, ohne rotierende Massen. Aber warum sollen wir das auf der guten alten Erde auch tun? Warum solide bewährte und stabile Technik mit guten Verteilernetzen in „elektronische Wunder“ zu astronomischen Preisen verwandeln? Nur um grüne Träume zu Traumpreisen zu realisieren?
    Geh hearst, samma deppert? würden meine Wiener Freunde sagen.

  32. Schon 1930 hatten wir ein stabiles nationales Netz, im Europäischen Verbundnetz wurde alles noch stabiler, trotz mehrfacher Energiemengen. Alles noch ohne Computer und ohne jegliche Möglichkeit von Hacker-Angriffen. Grünstrom fordert den Hackerangriff gereadezu heraus.Schon gelesen, Blackout?
    Bei Kerntechnik lehnen die „Grünen“ alle technische Absicherung ab, beim Grünstrom fordern und befördern sie jegliche totale Abhängigkeit von fragiler Elektronik.. Das ist das zweierlei Maß der Ideologen. .

  33. Rotierende Massen……die deutsche Energiewende sorgt nicht nur in Deutschland für die Reduzierung der Schwungmasse, nöö…..jetzt auch zunehmend in Österreich:

    Österreich importiert so viel Strom wie nie zuvor

    Grund für diesen rasanten Anstieg der Importe ist aber nicht der Verbrauch, dieser liegt hierzulande relativ konstant bei etwa 60.000 Gigawattstunden im Jahr. Grund dafür ist vielmehr, dass immer mehr österreichische Kraftwerke aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Netz genommen werden. Betroffen davon sind vornehmlich thermische Anlagen wie Gaskraftwerke…..
    Diese leiden besonders daran, dass der geförderte Ökostrom vor allem in Deutschland immer häufiger den Marktpreis an den Strombörsen so weit senkt, dass thermische Kraftwerke nur mehr mit Verlust betrieben werden können. Die Folge ist, dass auch heimische Anlagen abgedreht werden, weil es für die Produzenten günstiger kommt, deutschen Strom zu importieren. Wie enorm diese Entwicklung zum Teil bereits ist, zeigt ein Blick auf den 10.März dieses Jahres. An diesem Tag stammten um die Mittagszeit bereits zwei Drittel des gesamten hierzulande verbrauchten Stroms aus Deutschland.

    Naja, zumindest wissen wir jetzt, wo ein Teil unserer Überschüsse landet…..und wer das am Ende auch noch bezahlen muss (deutsche Stromkunden)……mit den ganzen Wendequark destabilisieren wir zunehmend auch die Energiesicherheit unserer europäischen Nachbarn…..die dann mal eben alte Ölkraftwerke anfahren müssen um Süddeutschland Strom zu liefern….wenns mal wieder knapp wird.

    Wie ich schon eingangs sagte, der angebliche Erfolg der deutschen Energiewende beruht einzig und allein auf das Netz/Markt-Schmarotzertum im europäischen Verbundnetz.

    H.E.

  34. #31 Geh hearst, samma deppert?

    Ihre Wiener Freunde haben ja Recht! Die Büffel san deppert, komplett! Sagt zumindest meine Schwester die bei der Tiroler Wasserkraftwerke Ag arbeitet. Dort knallen täglich die Champagnerkorken und die Vorstände beißen vor Freude ihrem Callgirl Damenbesuch die Brustwarze ab, weil die depperten Deutschen die Euros schneller und verlässlicher abliefern als man je geträumt hat. Die Tiwag verdient mehrfach: zum einen nehmen sie den Überschussstrom gratis oft auch gegen Zuzahlung ab und verwandeln ihn rückliefernd in Ökostrom für die dummen deutschen Büffel.

    Wie der Vorstandsvorsitzende der Tiwag einem Callgirl die Brustwarze abbiss, finden Sie bei Google. Dass wir Stromkunden die Nutten der Kraftwerksbetreiber finanzieren dürfen, ist das nicht supercool? Mehr davon.

  35. Hallo Herr Hofmann,

    #22 „Wenn die Norweger schlau sind, dann bauen die sich einen Kernkraftpark. Erzeugen somit für sich ihren eigenen billigen Strom“

    Wenn die Norweger schlau sind blicken die mal zu ihren Nachbarn Finnland nach Olkiluoto.
    Ende 2003 wurde der Auftrag an Areva vergeben, für einen Kaufpreis, schlüsselfertig etwa für 3,3 Milliarden Euro und soweit ich mich erinnern kann sollte eigentlich 2009 die Inbetriebnahme sein.
    Heute sind die Gesamtkosten mit 8,5 Milliarden Euro in den Büchern und die Fertigstellung soll erst 2018 sein und die Kosten werden auf ca. 10 Milliarden Euro steigen.
    Na da haben die Finnen und die beteiligten Firmen mal richtig „billigen Strom“ hergestellt.
    Der AKW-Neubau hat ja eine Leistung von ca. 1.700.000 kW, das macht dann den Schnäppchenpreis von ca. 5880 €/kW an Kraftwerksleistung.
    Da muss das AKW min. 117600 Stunden (13,5Jahre) laufen (zu 100%) bei einem Strompreis von 5 Cent/kWh um überhaupt die Baukosten einzuspielen.
    Beim Börsenpreis (um die 3 Cent/kWh) sind wir bereits bei ca. 22,3 Jahren.

    In den 13 oder 22 Jahren dürfen aber keine sonstigen Kosten anfallen, Personal, Endlagerung, Reparaturen, Gewinne, Wartung, Zinsen usw.

    Die AKW-Baustelle-Olkiluoto ist ja kein Einzelfall in Europa.
    Auch die andern AKW-Baustellen, zukünftige Baustellen, da laufen die Kosten und der Zeitplan aus dem Ruder, egal ob man nach Frankreich, England oder in die Türke blickt.

    Ob AKW eine Option für die Zukunft ist muss jede für sich entscheiden.

    +++++++++++++++

    Hallo Karl Reichart,

    #25 „und bald werden sie uns Öko-Utopisten das Fell über unsere Ohren ziehen. Bitte einmal ein wenig bei http://www.nuklearia.de lesen.“

    Hab mal bei nuklearia gelesen und das gefunden.

    http://up.picr.de/24466259aq.jpg

    „Öko-Utopisten das Fell über unsere Ohren ziehen“ = „Koste es was es wolle“ ?????

    MfG

  36. @oxy

    The German Advisory Council on the Environment (SRU, 2011) estimates the need for balancing services to be 60 GW to achieve a 100% renewable electricity system in Germany. 42 GW must be provided through transmission capacity between Norway and Germany. In comparison, the current total capacity for electricity production in Norway is between 25-30 GW. This forms the basis of the scenario with the largest transmission capacity. On the other end of the scale is a scenario where only the planned transmission capacity of 1.4 GW is installed by 2018.

    Das ist aus einer Studie von Ingebretsen, Johannsen, im Internet auffindbar, womit der Traum von der norwegischen Batterie Europas wohl an der Wand gelandet sein dürfte, jedenfalls für Träumer, für Realisten wars eh keine Option. Sind Sie schon mal in einem norwegischen Wasserkraftwerk gewesen? Ich schon, bei Sauda sehr interessant. Ich fahr nächste Woche nach Österreich wegen der Brustwarzen, muss man ja nicht gleich abbeißen.

  37. @ Heinz, #30:

    Danke für die Links. Daß es dazu Forschungsanstrengungen gibt, war mir ja bekannt. Deswegen habe ich das Ende des Artikels auch entsprechend formuliert. Noch allerdings gibt es kein nützliches oder besser nutzbares Ergebnis. Man hätte sich mit dieser Thematik beschäftigen sollen, bevor man die Energiewende einleitete. So bleibt es eben ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

  38. # Körner
    Worüber diskutieren wir noch?
    Nach installierter Leistung ist die Energiewende hierzulande bereits geschafft, denn es sind ausreichend Solar, Wind und andere Spielzeugkraftwerke errichtet und in Betrieb genommen.
    Bitte klären Sie uns nicht auf, wir wissen dass Strom zwar im wesentlichen vom Sönnchen und Windchen kommt, aber halt noch ein paar „Schattenkraftwerke“ benötigt. Nur für etwa 80% des Verbrauches und 100% des Backups. Also nicht der Rede wert.

  39. @35 Klaus Körner: Ja die Kosten für OL3 (Olkiluoto 3) sind wohl schon aus dem Ruder gelaufen. Haben Sie und Ihre gleichgetakteten Bedenkenträger vielleicht auch einen Anteil daran? Was ist wirklich gefährlich an der Kernenergienutzung? Ich hab zwischen 1990 bis 2015 in der Branche gearbeitet und weiß es nicht aber Sie können es mir sicher erklären. Der finnische EPR ist eine französisch- europäische Weiterentwicklung der deutschen Konvoi Kraftwerke, wovon in Deutschland noch 3 in Betrieb sind: Emsland, Neckarwestheim 2 und Isar 2. Als Sie und Ihre grünen Genossen sämtliche Aktivitäten auf diesem Gebiet abgewürgt haben (den Grund dafür können Sie sicher noch erklären), mussten die Franzosen die Entwicklung alleine weitertreiben. Nicht dass ich denen zu wenig zutrauen würde, aber es stand ja nicht mehr die selbe Kapazität dahinter. Weiterhin kam der Unfall in Fukushima dazu.Bei dem wurde zwar kein Mensch durch Strahlung geschädigt oder gar getötet aber ihr Bedenkenträger habt weitere Verzögerungen ausgelöst. Blöderweise ist auch nicht nur in Deutschland, sondern fast international die Kernenergiebranche über jedes Stöckchen gesprungen, das ihr hingehalten habt. Es geht nicht drum Sicherheit zu vernachlässigen, sondern darum jedes erdenkliche potentielle Risiko als Gefahr einzustufen. (Quentin Quencher hat doch neulich was dazu gepostet) Ich würde euch raten eure Ängste selber zu pflegen und in Meck Pomm oder Brandenburg ein verlassenes Dorf zu besiedeln, in dem ihr dann sonntags mit dem Einspänner in die Ökokirche fahren könnt. Wir Technikfreaks werden dafür an unseren ökologischen Fußabdrücken sterben und wenn das zu lange dauern sollte, fahren wir halt mit unseren super schnellen Boliden an den nächsten Baum, ist eh wahrscheinlicher.

  40. @Peter
    Lach…da fallen mir meine alten Sünden von 2008 ein……der Wahlkampf in Hessen und das bekloppte Energiewendeprogramm der Ypsilanti:
    http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Hessen_Vision_2025_Eurosolar.pdf

    und meine, mit Hilfe von Freunden erstellte Antwort darauf.:
    http://www.science-skeptical.de/blog/die-hessen-spd-und-ihr-energieprogramm-bis-2025/00258/

    Es hat sich bis heute nix geändert, die Dummen lügen uns immer noch das Blaue vom Himmel und auch 2016, will es niemand wahr haben, was die mit uns vorhaben.

    H.E.

  41. Dank diverser Ausführungen in den Kommentaren habe ich endgültig begriffen, das die Netzfrequenz von 50 Hz eine so grundlegende Bedeutung für ein stabiles Stromnetz hat. Dem Küchenmixer ist es vermutlich völlig egal, ob er mit 48 oder 52 Hz läuft. Eine Maschine, die aber mit exakt 3000 upm laufen muss, weil z.B. der Materialvorschub in einem Walzwerk exakt über diese Geschwindigkeit definiert ist, dürfte Knitterblech herstellen. Von einem Netzzusammenbruch eines Wechselrichterkonglumerates ohne massereiche „Taktgeber“ kann man also nicht sprechen, denn es würde garnicht erst funktionieren. Richtig?

    Und die Geschichte mit dem Stromspeicher wird immer nur von den Gegnern dieser „Energiewende“ angesprochen. Von den Befürwortern wird sie offenbar geflissentlich übersehen oder ganz einfach nach Norwegen oder Österreich verlagert. Wenn wir schon weltweit als Vorzeigeland für eine CO2-freie Energie herhalten sollen, dann muss man auch in den Apfel beißen und im Gebirge oder sonst wo Talsperren in der Größe des Hoover oder Assuan Staudamms errichten. Dürfte allerdings auf wenig Gegenliebe stoßen, wenn schon bei der Errichtung eines profanen Kindergartens in einem Wohngebiet die Anlieger auf die Barrikaden gehen. Windmühlen sind ja im Moment bei Betroffenen auch nicht sooo beliebt.
    Und Akku`s sollen auch keine Heilsbringer sein Schon ein kleiner Ort müsste doch wohl Stromspeicher in Turnhallengröße vorhalten, um ein paar Tage überleben zu können. Und alle 7 -- 8 Jahre alles komplett neu finanzieren, weil Akku`s kaputt. Es gibt ein altes Schunkellied, das mir dabei einfällt: “ Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld……..“
    Achso, dabei fällt mir ein: Was ist mit der Elektromobilität? Wo kommt der Strom denn noch her bzw. wie soll der denn noch gespeichert werden? Und um den den Befürwortern gleich ins Wort zu fallen: Ich will mein Auto aufladen, um damit zu fahren und nicht dem Nachbarn sein Whirlpoolbad ermöglichen. Wenn ich den Namen Elon Musk schon höre, dreht sich mir der Magen um. “ Der Mann macht was, der zeigt es allen, intelligente Stromsteuerung, Rekupation, hohe Reichweiten bla bla bla“ Ich stelle mir gerade vor, wie es ist, wenn sich in meiner Straße von 100 Familien nur 25 ein Elektroauto beschaffen und alle laden wollen. Die straßeneigene Versorgung bricht zusammen, wenn auch nur ein paar andere normale Verbraucher dazu kommen. Solarzellen auf dem Dach zur Eigenversorgung? Nachts ? Ich brauche mein Auto am Tag. Ich denke gerade an ein dichtbesiedeltes Wohngebiet. 1000 Auto`s , von denen 700 geladen werden müssen……….nachts!

    Gute Nacht

  42. Hallo Herr Rolf Pietzsch,

    #39 „2. Als Sie und Ihre grünen Genossen sämtliche Aktivitäten auf diesem Gebiet abgewürgt haben“

    Ich bin kein „Grüner Genosse“ sondern nur wirtschaftliche Gesichtspunkte bestimmen mein handeln.
    Abgewürgt haben sich EON und Co ja selber. Die haben nicht auf die veränderte Gesetzeslage und Gesellschaftlichen Entwicklungen reagiert.

    #39 „Meck Pomm oder Brandenburg ein verlassenes Dorf zu besiedeln, in dem ihr dann sonntags mit dem Einspänner in die Ökokirche fahren könnt.“

    Ich fahre keinen Einspänner, sondern eine Tesla Model-S P85, dass „tanken“ ist Kostenlos an den Supercharger, auch wohne ich nicht in Meck Pomm oder Brandenburg.

    +++++++++++++++++

    Hallo Herr Eng,

    Die in #40 angeführten 100% EEG sind ja irgendwie unrealistisch bei diesen EEG Steigerungen.
    60% bis 80% sind da realistischer und ob das bis 2025 klappt ist ja auch nicht sicher.

    Gruß

  43. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme in Freiburg (ISE) und Kandidat der FDP für den Landtag in BaWü fand den Text interessant (ärgerlich?) genug, um folgenden Kommentar dazu bei Facebook zu veröffentlichen:

    Der Artikel enthält viele vernünftige und interessante Details, aber die Schlussfolgerung ist falsch: heutige Leistungselektronik ist durchaus in der Lage die Rolle der frequenzstabilisierenden rotierenden Massen zu übernehmen! In den Jahren 2002-2003 veröffentlichte die Energieindustrie Anzeigen, die davor warnten, dass unser Netz mehr als 5% an volatiler Einspeisung nicht verkraften werde, und dieser Artikel nutzt dieselben, bereits durch die Praxis widerlegten Argumente! Ganz im Gegenteil: unsere Netzstabilitaet, gemessen im SAIDI Index, der die Netzausfallminuten zählt, hat sich von 2006 bis 2014 verdoppelt, der Index sank von 25 auf heute nur noch 12 Min.! Unser heutiges, durch dezentrale Intelligenz kontrolliertes Netz ist stabiler als das alte, durch rotierende Massen dominiertes Netz, da wir jetzt darauf eingerichtet sind Schwankungen der volatilen Einspeisung sekundenscharf auszugleichen! Kohle- und Kernkraftwerke sind unflexibel und haben im zukünftigen Netz keinen Platz mehr, zu Zeiten können die Erneuerbaren bereits 100% des benötigten Stroms liefern! Gefragt sind als Ergänzung flexible Gaskraftwerke, am Besten in Kraft-Wärme Kopplung. Wir sind technologisch sehr viel besser als es dieser Artikel suggerieren möchte!

  44. Der Text geht am eigentlichen Problem vorbei,

    denn so wie ich aus Stroh Prozesstemperaturen von 4000 °C erreichen kann (sogar mehrere Mio grad bei geringer Energiedichte), könnte man auch 100 GW, 3000GWs an Batteriespeicher als Sekundenreserve hinbauen.

    Die Probleme sind:
    -- Aufwand/Nutzen (nicht nur Kosten in Form von Geld, sondern hoher konkreter Ressourceneinsatz)
    -- physikalisch sehr geringe Obergrenze maximal zur Verfügung stehender Windenergie

    EE ist einfach eine sauteure Materialschlacht kombiniert mit keinerlei Perspektive mehr Energie für cooles Zeugs zur Verfügung zu haben.

    mfg

  45. @Peter….#43
    Manchmal frag ich mich, wie so manch Prof. an seinen Titel gelangt ist.
    Als Netzbetreiber greif ick mir mal sein „Nichtbeweis“, den SAIDI-Index raus, der eben nicht beweist, das seine Behauptung:

    durch dezentrale Intelligenz kontrolliertes Netz ist stabiler als das alte, durch rotierende Massen dominiertes Netz

    denn dieses Argument ist Bullshit…..und ick versuch mal zu erklären, warum.
    Erstmal den lustigen Gesetzestext laut Energiewirtschaftsgesetz:

    Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz -- EnWG)
    § 52 Meldepflichten bei Versorgungsstörungen

    Betreiber von Energieversorgungsnetzen haben der Bundesnetzagentur bis zum 30. April eines Jahres über alle in ihrem Netz im letzten Kalenderjahr aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen einen Bericht vorzulegen. Dieser Bericht hat mindestens folgende Angaben für jede Versorgungsunterbrechung zu enthalten:

    1. den Zeitpunkt und die Dauer der Versorgungsunterbrechung,
    2. das Ausmaß der Versorgungsunterbrechung und
    3. die Ursache der Versorgungsunterbrechung.

    In dem Bericht hat der Netzbetreiber die auf Grund des Störungsgeschehens ergriffenen Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Versorgungsstörungen darzulegen. Darüber hinaus ist in dem Bericht die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung in Minuten je angeschlossenem Letztverbraucher für das letzte Kalenderjahr anzugeben. Die Bundesnetzagentur kann Vorgaben zur formellen Gestaltung des Berichts machen sowie Ergänzungen und Erläuterungen des Berichts verlangen, soweit dies zur Prüfung der Versorgungszuverlässigkeit des Netzbetreibers erforderlich ist. Sofortige Meldepflichten für Störungen mit überregionalen Auswirkungen richten sich nach § 13 Abs. 6.

    Haputursachen von Versorgungsunterbrechungen sind:
    a) Atmosphärische Einflüsse- Also Stürme, Gewitter, gefrierender Regen….u.v.m.
    Tja…..weil wir Netzbetreiber verdammt fleißig waren, ham wir jede Menge MS-Freileitungen verkabelt….und so besser vor Mutter Natur geschützt, hat also nix mit Kraftwerke zu tun.
    b) Fremdeinwirkung- der berühmte Bagger, der mal wieder ein Kabel anknabbert….weil keine Schachtgenehmigung eingeholt wurde, da is man als Netzbetreiber immer im Hintertreffen, denn wir können nicht alle Baustellen in unseren Netzgebiet flächendeckend kontrollieren.
    c) geplante Abschaltungen- muss auch mal sein, zur Wartung oder Neueinbindung und sonstiger Kram. Hier haben wir großen Einfluss, indem wir zunehmend diese Arbeiten unter Spannung (AuS) erledigen und das in allen Netzebenen.
    Dann gibbet noch ungeplantze Abschaltungen und höhere Gewalt, wo ick aber weniger Erfahrungen habe.

    Bei der Bundesnetzagentur gibbet sogar ne Statistik dafür……wo man deutlich sehen kann, das sich besonders in der Mittelspanng durch unsere Maßnahmen etwas getan hat.
    Übrigens…..wenn Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein, denn der SAIDI-Index für 2006 lag bei 21,53 Minuten und NICHT bei 25 Min.
    Naja…..und sein Gebabbel mit der Kraft-Wärme-Kopplung kann er sich auch sparen und dat janz besonders im Sommer.
    Uff……. nur mal eine kleine Entgegnung zum Weber, der ganz offensichtlich nicht viel weiß, dafür aber ganz besonders arrogant auftritt.
    Hoffe geholfen zu haben……..Heinz Eng

  46. Ups…..ick muss mich selber korrigieren, den eine Darstellung ist nicht ganz exakt.
    Die Bundesnetzagentur unterteilt die Versorgungsunterbrechungen in 2 Kategorien…..geplante und ungeplante Massnahmen. Geplante Maßnahmen erklären sich von selbst, steckt ja im Wort „geplant“ schon drinne……und ungeplante Massnahmen sind alles andere…..also die Punkte a)..und b). Hinzufügen will ich nur noch die janz normale Störung…..vom Kabelschaden bis hin zu explodierenden Leistungsschaltern….brennenden Trafos, Erdschlüsse, Kurzschlüsse….wat uns Netzbetreiber bisweilen so auf Trab hält.
    Hier nun ist zunehmend ein neues Problem dazugekommen…..die Einspeiser, die temporal die Netze bis an die Schmerzgrenze belasten und dadurch vermehrt Ausfälle produzieren. Wenn ick dafür aber konkrete Statistiken haben will….ist ein legger Pay-wall davor…..der mir echt zu teuer ist.

    Und ja…..ab und zu muss Onkel Heinz sich auch mal Rat bei Leuten holen, die in bestimmten Fachrichtungen mehr Ahnung haben, deswegen die kleine Korrektur eben.
    H.E.

  47. #35 Körner haben Sie eigentlich den Hauch einer Ahnung davon, was es kosten wird diese Windmühlen auf hoher See zuwarten? Ist Ihnen der Begriff Rost bekannt. Meinetwegen können Sie stolz darauf sein mit Ihrem Sportwagen umsonst Bran/Steinkohle/Atomstrom zu tanken, aber desshalb sollten sie nicht gleich Ihr Hirn ausschalten.
    mfg

  48. @Bigschock
    Viel Stammtischgerede und wenig Ahnung.

    Von den Befürwortern wird sie offenbar geflissentlich übersehen oder ganz einfach nach Norwegen oder Österreich verlagert. Wenn wir schon weltweit als Vorzeigeland für eine CO2-freie Energie herhalten sollen, dann muss man auch in den Apfel beißen und im Gebirge oder sonst wo Talsperren in der Größe des Hoover oder Assuan Staudamms errichten.

    Ein Stromspeicher ist genauso ein Gebrauchstgut wie alles andere und damit handelbar. Wenn die Möglichkeit vorhanden ist, warum soll man sie dann nicht nutzen? Wir kaufen doch unsere Steinkohle auch im Ausland, obwohl wir selbst genug haben.

    Und Akku`s sollen auch keine Heilsbringer sein Schon ein kleiner Ort müsste doch wohl Stromspeicher in Turnhallengröße vorhalten, um ein paar Tage überleben zu können. Und alle 7 — 8 Jahre alles komplett neu finanzieren, weil Akku`s kaputt. Es gibt ein altes Schunkellied, das mir dabei einfällt: “ Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld……..“

    Wir leben nicht auf einer Insel, können also auch Strom aus dem Ausland einkaufen. Machen ja alle anderen Staaten auch so. Und was die Kosten für Akkus betrifft, abwarten und Tee trinken. 1985 konnte sich auch kein Normalbürger ein Handy leisten.

    Wenn ich den Namen Elon Musk schon höre, dreht sich mir der Magen um. “ Der Mann macht was, der zeigt es allen, intelligente Stromsteuerung, Rekupation, hohe Reichweiten bla bla bla“ Ich stelle mir gerade vor, wie es ist, wenn sich in meiner Straße von 100 Familien nur 25 ein Elektroauto beschaffen und alle laden wollen. Die straßeneigene Versorgung bricht zusammen, wenn auch nur ein paar andere normale Verbraucher dazu kommen. Solarzellen auf dem Dach zur Eigenversorgung? Nachts ? Ich brauche mein Auto am Tag. Ich denke gerade an ein dichtbesiedeltes Wohngebiet. 1000 Auto`s , von denen 700 geladen werden müssen……….nachts!

    Musk ist genauso wenig für die Stromnetze zuständig, wie Apple für die Handynetzabdeckung oder BMW für ausreichend Tankstellen oder ausreichend Benzin. Außerdem, wenn du kein E-Auto haben willst, musst du keins kaufen, also was soll die Aufregung? Da war ja die Angst vor krebserregender Handystrahlung noch sinnvoller, da man diese ja dann abbekommen würde, wenn man kein Handy besitzt.

  49. Bischmock sagt #41
    “ Ich stelle mir gerade vor, wie es ist, wenn sich in meiner Straße von 100 Familien nur 25 ein Elektroauto beschaffen und alle laden wollen. Die straßeneigene Versorgung bricht zusammen, wenn auch nur ein paar andere normale Verbraucher dazu kommen. Solarzellen auf dem Dach zur Eigenversorgung? Nachts ? Ich brauche mein Auto am Tag. Ich denke gerade an ein dichtbesiedeltes Wohngebiet.

    @Bigschmock
    Sie stellen sich natürlich nur die für Ihre Ideologie passende Variante vor.

    Googeln Sie mal unter Solar Carport für Mitarbeiter. Da können Sie sehen wie Mitarbeiter während der Arbeitszeit billig tanken.

    MfG

  50. Hmm…..E-Autos kostenlos nachladen?
    Hmm, was sagt eigentlich das Finanzamt dazu…..zum einen ist dat ja ein „Geldwerter Vorteil“….der leicht die steuerfreie Grenze überschreiten könnte….und zum anderen…..wie kommt denn nun Schäuble bei den E-Fahren an seine Mineralösteuer/Öko und Märchensteuer?

    H.E.

  51. Heinz Eng sagt #50

    ….und zum anderen…..wie kommt denn nun Schäuble bei den E-Fahren an seine Mineralösteuer/Öko und Märchensteuer?

    @Herr Eng
    Ist Ihnen entgangen was in Paris unterschrieben wurde.???

    MfG

  52. @Heinz #50
    Weil Du die Politik erwähnst….gibt es eigentlich schon gepanzerte E-Autos….die auch eine längere „Entkommensfahrt“ ohne Auftanken bewältigen können…

  53. @Oxy

    Wir leben nicht auf einer Insel, können also auch Strom aus dem Ausland einkaufen.

    Hmm, warum eigentlich nicht?
    Wie wäre es denn, wenn wir vom 1. Juli bis 31.Dezember tatsächlich aus Deutschland eine Insel der Stromseeligkeit machen würden?
    Hey….bei dem Gedanken müsste doch die Dezentral-Autarkie-Ökofraktion feucht im Schritt werden. Nebenbei schalten wir gleich noch alle KKW ab, die wir ja Dank diverser Energieexperten bei Greenpeace und sonstigen Freaks, heute schon nicht mehr bräuchten, und wir Jungs von der bösen alten Energiewirtschaft geben euch das Versprechen, nach besten Wissen und Gewisssen…Dienst nach Vorschrift zu machen.

    Am Ende wissen wir dann wer Recht hatte……die bösen Fossil-Lobbyisten oder die guten Energiewendlinge und müsssten uns anschließend hier nicht mehr drüber streiten.

    Sollte es trotz aller Hurra-Schreie doch mal zu Strommangelerscheinungen kommen, würde ick vorschlagen…..Großstädte oder Bundesländer, gestaffelt noch den Wahlerfolgen der Grünen…..temporal abzuschalten.
    Joo….wir schaffen das….und zeigen der Welt mal so richtig, wat ein Deutscher alles kann, wenn er nur fest genug daran glaubt, wat ihm seine politische Führung erzählt/befohlen hat.

    Keine Angst…..ick werde anschließend die Scherben auflesen und den Laden wieder zum Laufen bringen, großes Pionierehrenwort.
    Onkel Heinz…….Vorwärts immer, Rückwärts nimmer……die Energiewende in ihren Lauf, halten weder Och noch Esel auf.

  54. @Hofi
    Wozu gepanzerte Autos…..wenn Politiker als leuchtendes Vorbild und Beispiel….ökokorrekt mit den Fahrrad zur Dienstelle fahren könnten?
    Hör mal…..108 % der deutschen Bevölkerung sind doch für die Energiewende……wo soll da noch eine Gefahr lauern?
    Statt dessen werden wir unsere Politker auf Händen tragen (ham ja dann sowieso nix anderes mehr zu tun)……ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablesen und in der Zwischenzeit, mittels Palmwedel frische Luft zufächeln.

    Onkel Heinz……yes, we can…..Du musst nur positiv denken und fest daran glauben, denn wird es auch so geschehen.

  55. @Peter Heller #7
    Mit Dank für die gewohnt überzeugende Bearbeitung.

    DK gibt jederzeit Einblick in den aktuellen Stand seiner Stromversorgung, so daß die Abhängigkeit von den Nachbarn (besonders von Schweden -- Achtung Atomstrom!) nicht zu übersehen ist.
    http://www.energinet.dk/EN/El/Sider/Elsystemet-lige-nu.aspx

    Das Abregeln von Windrädern ist in D keineswegs selten, sondern im Norden mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein tägliche Praxis. Spätestens ab Windstärke 4 stehen vor allem an der Westküste ganze Turbinenfelder still. Das wird bis zur Fertigstellung von Südlink (nicht vor 2024) so bleiben und sogar verstärkt, weil die Landesregierung den Ausbau der Windenergie weiter vorantreiben will.
    Die Entschädigungszahlungen fürs Einspeisemanagement summierten sich 2015 allein in SH auf wahrscheinlich 200 Millionen EURO. Das Geld der kleinen Leute ist aber nicht weg. Nur woanders.
    Die Bundesnetzagentur berichtete über die ersten beiden Quartale 2015:
    http://tinyurl.com/z5ezsuk

  56. Wenn man davon ausgeht, dass die Entwicklung weg von grossen Verbundnetzen und hin zu kleinen zentralen Einheiten geht, die dann wieder untereinander vernetzt sind, dann stellt sich die Frage zur Netzstabilisierung durch große rotierende Massen neu. Bis in absehbare Zeit ist das wohl eher eine teure Spielwiese für Microgrids. Eine ganz gute Übersicht bietet ein PDF von IRENA (International Renewable Energy Agency) Case Studies: Battery Storage . Interessant ist da vor allem Case Study 3 wegen der Kosten.
    Sehr amüsant zum Zuhören ist ein Vortrag zu diesem Thema von Mathias Dalheimer ‚Wie man einen Blackout verursacht‘ (ist allerdings 1 Stunde lang).

  57. @ Herr Heller, #43:

    Danke für die Info. Ich hab mich in letzter Zeit öfter dabei erwischt zu hinterfragen warum ich die FDP nicht mehr wähle. Jetzt weiss ich wieder warum. Danke.

  58. Ich bin kein „Grüner Genosse“ sondern nur wirtschaftliche Gesichtspunkte bestimmen mein handeln.
    Abgewürgt haben sich EON und Co ja selber. Die haben nicht auf die veränderte Gesetzeslage und Gesellschaftlichen Entwicklungen reagiert.

    Da bin ich halt auch wieder anderer Ansicht. Dass sich die Unternehmen auch anbiedern, um am Subventionskuchen zu naschen, ist für mich schändlich. Das tun sie aber, sie sind halt auch an Kunden gebunden. Aber sie haben anstatt was zu verschlafen immer noch an der Stabilität unserer Stromversorgung mit ihren Kohle- und Kernkraftwerken wesentlichen Anteil. Wenn das auf Ihr Ansinnen noch wegfällt, können Sie getrost einen Esel vor Ihren Tesla spannen. Haben Sie den Text von Herrn Heller eigentlich gelesen? (Verstanden?) Mal abgesehen davon, was hat der Tesla eigentlich gekostet und wo kann man Strom dafür kostenlos tanken und wer bezahlt das, nur wegen der wirtschaftlichen Überlegungen?

  59. @Rolf Pietzsch #58
    Bitte beim Antworten wenigsten auf die Kommentar Nr. Bezug nehmen, damit man diese zuordnen kann, und nicht über Browser Suchfunktion (Schlüsselwort: „Genosse“) im Thread suchen muß.
    Danke -- ansonsten: passt 😀

    können Sie getrost einen Esel vor Ihren Tesla spannen.

    Macht der Körner doch selbst 😀

  60. @Heinz, #45/46:

    Ich habe keine Lust und keine Zeit, mit Weber auf Facebook zu diskutieren. Dazu ist dieser Kanal auch nicht besonders gut geeignet. Trotzdem danke für die Infos. Falls ich zu dem Thema Stromnetze mal Input brauche, melde ich mich.

  61. @59 Krishna. Ja verstanden, man ist halt manchmal etwas durcheinander, bzw. unkonzentriert, wenn man sich in so einen Kommentar verbissen hat.

  62. OT: Man kann endlich gegen den Klimawandel wetten. Gibt jetzt einen Hedge Fond der voll auf „Eiszeit voraus“ setzt..

    http://inselpresse.blogspot.de/2016/02/the-spectator-ich-lasse-meinen-worten.html

    Toll!

  63. @ 45,46 Onkel Heinz: Also ich such immer wieder bei google news unter „Stromausfall“. Da kommt ziemlich viel mit Erdschluss, Trafobrand, Schaltanlagenfehler, ja Bagger gibts auch aber gefühlt für mich nimmt die Anzahl der Stromausfälle , die auf Zappelstromeinspeisung zurück zu führen sind zu. Die Frage zum wirklich großen blackout scheint mir nicht mehr ob das passieren wird, sondern wann. Es werden ja immer noch mehr Windmühlen gebaut. Eigentlich gehöre ich sonst nicht zu den Bedenkenträgern.

  64. Hallo Herr Eng,

    #45 „Übrigens…..wenn Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein, denn der SAIDI-Index für 2006 lag bei 21,53 Minuten und NICHT bei 25 Min.“

    Das ist aber aus einer Veröffentlichung aus Facebook und da wir ja in der Regel nicht akkurat Wissenschaftlich diskutiert, die Abweichung beträgt gute 16%.

    Wie sehen den ihre Abweichungen aus Herr Heinz Eng ?

    Da sind Abweichungen von über 30% auch keine Seltenheit, mal ein kleines Beispiel gefällig ……?

    # 54 „Hör mal…..108 % der deutschen Bevölkerung sind doch für die Energiewende……wo soll da noch eine Gefahr lauern?“

    Da kann ich mit guten Gewissen behaupten das da die Abweichung von Herrn Eng wesentlich größer ist als die 16% von Herrn Weber.
    Wie groß die Zustimmung zu Energiewende genau ist in D können Sie ja selber als Insider nachgucken im Netz, aber Achtung „Netz“ ist nicht das Stromnetz.

    Übrigens…..wenn Herr Eng schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein.

    ++++++++++++++++

    Herr Eng,

    #50 „Geldwerter Vorteil“

    Ist ja nur wenn er den Solarcarport im Betriebsvermögen hat.
    Errichtet jemand einenge PV (Privat) und lässt die Leute da um sonst „Tanken“, verschenkt den Strom ist das doch absolut zulässig.
    oder
    Übrigens geht das auch indem der Chef eine Parkgebühr vom Mitarbeiter verlangt und das mit den Stromkosten gegenrechnet so das wieder 0€ herauskommt.
    oder
    Man macht ein „Kilometergeld“ und die sind ja auch Steuerfrei.
    oder
    Der Chef baut das Carport und die Mitarbeiter bezahlen die PV z.B. aus der Kaffeetasse.
    oder
    oder
    oder ……..

    ++++++++++++++

    Hallo Herr k_ochs,

    #47 „Körner haben Sie eigentlich den Hauch einer Ahnung davon, was es kosten wird diese Windmühlen auf hoher See zuwarten?“

    Das ist richtig, ich habe keine Ahnung was eine Windkraftanlage auf See kostet und auch nicht wie teuer der Wartungsaufwand ist.
    Entscheiden ist was kostet die kWh aus Windkraftanlage auf See, das ist zu teuer.
    Die Windkraftanlagen auf dem Land machen die kWh’s günstiger, selbst PV-Anlagen liefen den Strom da günstiger, siehe EEG-Vergütungen.

    Übrigens ich fahre keinen Sportwagen, ist eine Familienkutsche, genauso wie der mit dem Stern nur die Beschleunigung ist besser als wie bei einem Sportwagen.
    Ob der Strom aus Bran/Steinkohle oder AKW kommt spielt keine Rolle, „Benzin“ kommt ja auch nicht aus dem „Bioladen“, wichtig ist nur das E-Power kostenlos ist (zumindest im Moment noch).

    +++++++++++++

    Hallo Rolf Pietzsch

    ‚#58 „was hat der Tesla eigentlich gekostet und wo kann man Strom dafür kostenlos tanken und wer bezahlt das“

    Der Preis ist in der gleichen Größenordnung wie ein Mercedes ca. 100.000€ da gibt es praktisch keinen wesentlichen Unterschied wenn man sich entschieden hat ein vernünftiges Fahrzeug zu kaufen.
    Der Strom kann man in ganz Europa danken an den Tesla Superchargern.
    https://www.teslamotors.com/de_DE/supercharger
    Nach unten rollen und da ist die Europakarte da können sei selber nachschauen wo es den Strom für nix gibt und das sind um die 3400 Zapfstellen.
    Bezahlt???? Da müssen Sie die Firma Tesla fragen, ich zahl zumindest nichts beim Tanken.

    ++++++++++

    #58 „Dass sich die Unternehmen auch anbiedern, um am Subventionskuchen zu naschen, ist für mich schändlich.“

    Diesen Auftrag hat den EEG-Jungs die Politik gegeben, selbst die Bundeskanzlerin hat den EEG- Ausbau eingefordert.

    +++++++++

    Herr Rolf Pietzsch.

    EEG hat sich ca. verdoppelt und die Stromausfälle haben sich ca. halbiert so über den Daumen.
    Da ist doch selbst für den Leihen klar das ein großer EEG-Anteil im Netz die Ausfallhäufigkeit absenkt.

    Gruß

  65. @oxybenzol #48

    Von den Befürwortern wird sie offenbar geflissentlich übersehen oder ganz einfach nach Norwegen oder Österreich verlagert. Wenn wir schon weltweit als Vorzeigeland für eine CO2-freie Energie herhalten sollen, dann muss man auch in den Apfel beißen und im Gebirge oder sonst wo Talsperren in der Größe des Hoover oder Assuan Staudamms errichten.

    Ein Stromspeicher ist genauso ein Gebrauchstgut wie alles andere und damit handelbar. Wenn die Möglichkeit vorhanden ist, warum soll man sie dann nicht nutzen?

    @Bigschock hat in der Tendenz Recht, irrt aber bzgl. der Größenordnungen. Assuan- oder Hooverstaudamm wären viel zu klein. Für die deutsche „Energiewende“ wäre selbst ein Pumpspeicher in der Größe des Drei-Schluchten-Staudamms zu klein. Die tatsächlich benötigten Speicher existieren derzeit nicht, weder im In- noch im Ausland. Und die gigantischen Kosten würden entstehen, egal ob im In- oder Ausland. Und wir müssten sie bezahlen in Form von Wohlstandsverzicht in ungeahnten Dimensionen, egal ob ans In- oder Ausland.

    Wir leben nicht auf einer Insel, können also auch Strom aus dem Ausland einkaufen.

    Ach so, die deutsche „Energiewende“ soll sich also auf böse Fossil- und Atomkraftwerke als Fallback verlassen, nur dass diese jenseits einer Staatsgrenze stehen sollen, damit bei uns teuren Experimenten mit dem Wohlergehen unseres Volkes ein ideologischer Heiligenschein aufgesetzt werden kann? Das nenn ich mal einen Plan. 🙂

    Machen ja alle anderen Staaten auch so. Und was die Kosten für Akkus betrifft, abwarten und Tee trinken. 1985 konnte sich auch kein Normalbürger ein Handy leisten.

    Der Preisverfall bei Handys beruht auf Moore’s Law, das auch die IT-Entwicklung treibt. In anderen Technologien ist der Fortschritt sehr viel langsamer. Die Speicherkosten für die „Energiewende“ in Akkus würden derzeit bei ca. 50.000 EUR pro Einwohner liegen. Selbst Faktor 10 billiger (was überhaupt nicht in Sicht ist) wäre noch unbezahlbar. Davon abgesehen ist es verantwortungslos, die Industriepolitik eines ganzen Landes auf Science-Fiction-Hoffnungen zu basieren.

  66. Die Einwürfe von Körner, Diehl und anderen Grünlingen hier zum Thema Strom zeigen wieder einmal überdeutlich, dass Grünlinge nichts anderes sind als von Ideologie zerfressene, total verblendete Volltrotteln mit grosser Ferne zu Rationalität, Bildung, Wissen und Verantwortung.

  67. Beobachter sagt # 66

    Die Einwürfe von Körner, Diehl und anderen Grünlingen hier zum Thema Strom zeigen wieder einmal überdeutlich, dass Grünlinge nichts anderes sind als von Ideologie zerfressene, total verblendete Volltrotteln mit grosser Ferne zu Rationalität, Bildung, Wissen und Verantwortung.

    @Beobachter
    Mal davon abgesehen, dass ich nicht bei den Grünen bin, würde eine Belehrung zum Thema Strom, von jemand mit einer seriöseren Ausdrucksweise eher ankommen.

    MfG

  68. @Peter…#60
    Da ick bei der Gesichter-Quasselbude nicht mitmache, entgehen mir anscheinend ein zwei Unwichtigkeiten…aber es war mal ein Anstoß, mich intensiver mit den SAIDI-Wert zu beschäftigen. Manchmal brauch ich halt ein kleinen Schubs…..und dat war er, Danke dafür.

    @Rolf….#63
    Mir macht weniger der Zubau der NIE-Anlagen Sorgen….sondern eher der Rückbau der gesicherten Leistung (die fiesen Fossilen). Wenn es tatsächlich mal richtig rumpelt im Gebälk, könnten zu geringe Kapazitäten ein Neustart des Systems ziemlich verzögern…und in meterologischen Extremsituationen wären auch ausländische Strom-Hilfslieferungen ziemlich unwahrscheinlich, darauf zu bauen, wäre extrem leichtsinnig.
    Tja…..und wenn dann noch mangels Strom unsere nationalen IT-Systeme den Energie-Hungertod sterben….wirds erst richtig lustig….dann die supertollen NIE…zum Wiederaufbau der Stromversorgung irgendwie zu animieren.
    Jup….je mehr man in der Materie steckt, umso mehr kommt das Ansgtpippi inner Hose.

    MfG
    H.E.

  69. Rolf Pietzsch sagt # 63

    @ 45,46 Onkel Heinz: Also ich such immer wieder bei google news unter „Stromausfall“. Da kommt ziemlich viel mit Erdschluss, Trafobrand, Schaltanlagenfehler, ja Bagger gibts auch aber gefühlt für mich nimmt die Anzahl der Stromausfälle , die auf Zappelstromeinspeisung zurück zu führen sind zu. Die Frage zum wirklich großen blackout scheint mir nicht mehr ob das passieren wird, sondern wann. Es werden ja immer noch mehr Windmühlen gebaut. Eigentlich gehöre ich sonst nicht zu den Bedenkenträgern.

    @Rolf Pietzsch
    Ich bin nun nicht der Fachmann, aber der Herr Eng wird ja mal die folgende Schlagzeile von vor etwa einem Jahr erklären können, die da lautete. „Beinahe Blackout von Zockern verursacht“

    So wie ich das mit meinem autodidackten Wissen verstanden habe, wurde da an der Strombörse am Vortage so wenig wie möglich gekauft, in der Hoffnung, dass am nächsten Tag bei viel Wind und Sonne die „Schnäppchen“ gemacht werden können. Diese dadurch entstehenden kritischen Phasen kann man natürlich auch den EE in die Schuhe schieben.

    MfG

  70. @Körner

    EEG hat sich ca. verdoppelt und die Stromausfälle haben sich ca. halbiert so über den Daumen.
    Da ist doch selbst für den Leihen klar das ein großer EEG-Anteil im Netz die Ausfallhäufigkeit absenkt.

    Hättest Du meine beiden Kommentare #45+46 gelesen, wüsstest Du, das Du grad Mist gelabert hast.
    Der SAIDI-Wert kann als Argument weder gegen noch für die Energiewende genutzt werden (zumindest, wenn ick keine detailierteren Statistiken zu sehen kriege)……und janz wichtig……der Wert berücksichtigt keine Ausfälle unter 3 Minuten.

    Tja…..der SAIDI-Wert sagt aber doch eins ganz genau aus……das wir Netzbetreiber einen guten Job machen, obwohl uns ja immer wieder diverse Grünlinge vorwerfen, wir würden unsere Netze vergammeln lassen. Am Ende kann man nur feststellen, das deutsche Netzbetreiber mehr Geld in ihre Netze investieren als andere Länder, und eins sollten wir auch nicht verschweigen……das diese Kosten auch auf unsere Kunden umgelegt werden.

    Das Ziel der Qualitätsregulierung besteht darin, für die Netzbetreiber eine Kosten-
    Nutzen-Abwägung für die Qualität der Netze vorzugeben und somit eine gesamtwirtschaftliche
    Optimierung von Kosten und Nutzen der Versorgungsqualität zu erreichen.
    Bei der Ausgestaltung der Qualitätsregulierung ist ein gesamtwirtschaftliches Optimum
    und nicht eine Maximierung der Versorgungsqualität zu betrachten.

    https://www.bdew.de/…/BDEW_VKU_Stellungnahme_Kurze_Versorgun…

    H.E.

  71. @Heinz #54
    Bei EIKE gibt es gerade einen Artikel um E-Auto.
    Habe da mal ein Kommentar von O.Müller geklaut.

    Dies lautet…


    Ich kauf mir erst ein E-Auto wenn die Bundeswehr sich E-Panzer anschafft und aus einer Panzerschlacht mit den Russen siegreich hervorgeht.“

    ….mehr ist dazu nicht zu sagen. 😉

  72. Hier herscht ja eine ziemliche Verwirrung darüber wie ein Stromnetz geregelt (NICHT gesteuert) wird. Leider zeigt auch der Facebook-Kommentar von Herrn Weber das man auch bei „Energieexperten“ dieses Wissen nicht vorraussetzen kann.

    Hier daher eine Erläuterung der Zusammenhänge dazu:

    Es geht bei der Frequenzregelung nicht darum die Frequenz stabil zu halten, sondern es geht darum Ein- und Ausspeisung im Gleichgewicht zu halten. Die Frequenz ist die Messgröße hierfür aber nicht die Regelgröße! Da das Netz für jeden Verbraucher lediglich eine ideale Spannungsquelle mit Innenwiderstand darstellt bricht die Spannung zusammen sobald man mehr Energie entnimmt als nachgeliefert werden kann. Wenn zu viel „reingedrückt“ wird dann steigt die Spannung an.

    Die Netzfrequenz wird durch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Generatoren bestimmt. Wenn nun zu viel Energie entnommen wird dann wird die Generatorwelle „festgehalten“. Ist dann nicht genug „Power“ auf dem Antrieb dann wird der Generator gebremst und die Frequenz sinkt. Kommt es zu einer Entlastung beginnt der Generator dagegen „hoch zu drehen“. Das ist auch der Grund warum eine zu niedrige Frequenz anzeigt das die Erzeugungseinheiten bei zuviel Last mechanisch zerstört werden können. Das ist so als wenn man die Welle einer Maschine in einen Schraubstock klemmt und dann volle Pulle auf den „Gashebel“ drückt.

    Der Zweck der Schwungmassen durch die Generatoren ist daher nicht die Frequenz stabil zu halten, sondern bei Unterspeisung die in den rotierenden Massen gespeicherte kinetische Energie bereitzustellen. Damit bekommt man die entscheidenden Sekunden um mehr Leistung auf den Antrieb zu bekommen. Im umgekehrten Fall sorgt die Massenträgheit dafür das der Generator nicht „weg rennt“ bevor man den Fuß vom Gaspedal genommen hat.
    Die ohnehin vorhandenen Massen sind nichts anderes als ein extrem schneller (und extrem billig, da ja sowieso vorhanden) „Kurzzeitspeicher“ der notwendig ist weil die Erzeugung aus physikalischen Gründen den Lastschwankungen nicht schnell genug nachgeführt werden kann. Es wäre jetzt spannend von Herrn Weber zu erfahren welche „Speicher“ dann die Aufgabe der rotierenden Massen übernehmen soll.

    Man könnte nun zwar eine Thyristorschaltung zwischen Generator und Netz schalten und beide Seiten frequenzmäßig entkoppeln (das macht z.B. jedes Schaltnetzteil mit dem ihr eure Telefone ladet, hier aber nur um die Baugrößen des Trafos zu verringern). Dass löst aber das Energieproblem nicht. Bei Überlast bricht trotzdem die Spannung zusammen denn woher soll die Elektronik die fehlende Energie nehmen?
    Es wäre sogar noch fataler so etwas zu machen. Denn während die Frequenz an jedem Punkt im Netz immer den Gesamtzustand anzeigt kann das die Spannung nicht. Die kann auch auf Grund lokaler Probleme schwanken.

    Nun hat man sich jahrzehntelang bemüht auch auf der Verbraucherseite die Schwankungen zu reduzieren und die Lastverläufe zu verstetigen und nun werden diese Schwankungen sowohl auf der Ausspeise- wie auf der Einspeiseseite maximiert. Und gleichzeitig nimmt man noch die kinetischen Speicher aus dem Netz. Wie bekloppt ist das denn?

    Es hat schon einen Grund warum die BNetzA den Betreibern knventioneller Kraftwerke inzwischen die Stilllegung ihrer Anlagen verbietet. Nur betriebswirtschaftlich geht das nicht mehr lange gut.

    Und wer sich darüber „freut“ das es den alten Versorgern an den Kragen geht sollte sich einmal ansehen wem den diese Unternehmen gehören. Die Energiewirtschaft ist nämlich immer noch fast komplett in kommunaler Hand. Und die haben entweder mit ihren Gewinnen Leistungen wie den ÖPNV oder Schwimmbäder quersubventioniert oder direkt die kommunale Kasse gefüllt. Der Kunde zahlt also nicht nur die ganzen Umlagen (das ist ja nicht nur EEG, sondern auch NEV, abla, etc.), unnötig hohe Netzentgelte sondern muss auch die entgangenen Gewinne bei der Kommune ausgleichen. Entweder durch höhere Gebühren oder durch verminderte Leistungen. Man kann da die reinen EEG-Umlagen ruhig mal verdoppeln wenn es um die Kosten geht.
    Aber nun müssen ja sogar die Investoren bluten. Denn 2/3 der Windkraftanlagen schreiben Verluste, was ja eigenartig ist, denn die Windstromproduktion kostet doch angeblich nur 5ct/kWh wie kann man dann bei knapp etwa 9ct/kWh Verluste machen?

  73. @thinkSelf…#72
    Nun ja……und wenn dann ein pfiffiger E-Wendling auf die Idee kommt, wir nehmen einfach Schwungradspeicher….da ham wa die rotierenden Massen ja schon eingebaut, was dann?

    H.E.

  74. @Heinz

    Herrn Körner und Diehl hast Du es angetan. Als Energieversorger. Das Feindbild.

    Und Herr Körner steigt und steigt in der Liste der populären Kommentare. 😉

    Alle bei 80+ Bewertungen. Na, wenn das mal kein Zufall ist. 😉

  75. Als ich meiner Frau davon erzählt habe, daß nach Ansicht mancher Energiewende-Entusiasten z.B. das Aufladen von Elektroautos immer dann stattfinden soll, wenn gerade ein Überschuß an Ökostrom da ist, meinte sie nur „Chef, ich kann heute nicht zur Arbeit kommen, die Nacht war kein Wind! Nein, ich weiß nicht, ob ich morgen kommen kann, es ist ja immer noch Flaute.“ -- von der Idee, die Waschmaschine nur dann anzuschalten, wenn Ökostrom da ist, war sie auch nicht begeistert -- es war gar nicht so lange her, daß unser Töchterlein ihr Bettchen vollgekotzt hatte, und es war unheimlich praktisch gewesen, das ganze Bettzeug sofort in die Maschine packen und direkt am nächsten Morgen waschen zu können…

  76. … bitte in Enthusiasten noch ein h rein…

  77. @Micha
    Feindbild…..ich liebe es, von den richtigen Leuten gehaßt zu werden, denn dann weiß ick, das ich ihnen verdammt weh tuen tue…*grins.
    Naja….zu den Likes hatte ick mich ja schon geäussert…..wer es denn nötig hat, sich seine Anerkennung durch Betrug erkaufen zu müssen, ist in meinen Augen ein ziemlich armes Würstchen.
    Als ausgleichende Gerechtigkeit empfinde ick, das sich dat Pseudonym „thinkSelf“ als ein wahrer Kenner der E-Materie entpuppt hat, den ich allzugerne, meinen erhobenen Daumen ins Kommentarfenster drücke.

    Bisweilen saugt ScSk auch den einen oder anderen (richtigen) Profi an……also Fachmann und nicht das Schimpfwort „Experte“…..fallste weißt, wat ick meine.
    Weswegen ick mich verbal…..diesmal janz artig in die Krabbelecke verkrochen habe.

    Onkel Heinz……..statt Pittbull…..jetzt Schmusekater

  78. Michael Krüger sagt # 74
    @Heinz

    Herrn Körner und Diehl hast Du es angetan. Als Energieversorger. Das Feindbild.

    @Herr Krüger
    Wie so „Feindbild“ ??

    Hier wird doch ein Feindbild gegen ein Gesetz aufgebaut. Wenn dann jemand wie Körner und Diehl versuchen dieses „Feindbild“ bei Lichte zu betrachten, können Sie doch nicht — Ihrer Ideologie folgend — ein Feinbild darin sehen.

    Schauen Sie mal was ich den Herrn Eng in # 69 gefragt habe, wo erkennen Sie da ein Feindbild.
    Mir ist schon bewusst, dass die Energiewende nur mit beiden Seiten gelingen kann.

    Es ist doch nicht die Schuld von Körner und Diehl wenn man hier überwiegend der Meinung ist, die Energiewende könnte gar nicht gelingen

    MfG

  79. Heinz Eng sagt #77

    Micha
    Feindbild…..ich liebe es, von den richtigen Leuten gehaßt zu werden, denn dann weiß ick, das ich ihnen verdammt weh tuen tue…*grins.

    @Herr Eng
    Ob Sie mir glauben oder nicht, ich hasse Sie nicht. Ganz im Gegenteil .Für mich ist es immer wieder amysant wie Sie im Carree springen wenn Sie mit der Realität konfrontiert werden.
    Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch so ne Berliner „Schnautze“ Ein verlässlicher Kumpel, man muss ihn halt nur ab und zu mal in die Schranken weisen. Nachtragend ist der ohne hin nicht.

    Heinz Eng sagt.
    Naja….zu den Likes hatte ick mich ja schon geäussert…..wer es denn nötig hat, sich seine Anerkennung durch Betrug erkaufen zu müssen, ist in meinen Augen ein ziemlich armes Würstchen.

    @ Herr Eng
    Können Sie das beweisen, oder reden Sie einmal mehr etwas unüberlegt daher.

    Wenn Sie so sicher sind, dass das „Betrug“ ist gibt es doch sicher innerhalb der Forumsregeln eine Möglichkeit die Dinger zu löschen.
    Ich habe wie schon gesagt damit nichts zu tun, und meine Beiträge leiden auch nicht darunter.

    Es ist natürlich schwierig in einem Blog solche Likes anzubieten in der Hoffnung das sie auch gefallen.

    MfG

  80. @ thinkSelf, #72:

    Ja, genau das habe ich im Artikel oben versucht zu erläutern. Leider gibt es immer wieder Kommentatoren, die die Texte nicht lesen und stattdessen den Kommentarbereich für irgendwelche anderen Themen nutzen. Leute wie Körner und Diehl berücksichtigen dann einfach schlicht das nicht, was ich oben geschrieben habe. Und gehen auch nicht darauf ein.

    So ist das Internet. Kann man nichts machen.

  81. @Peter

    Aber das zeigt ja auch wie solche Aktivisten so drauf sind.

  82. Hallo Herr Eng,

    #45 „Übrigens…..wenn Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein, denn der SAIDI-Index für 2006 lag bei 21,53 Minuten und NICHT bei 25 Min.“

    Da hat dann Herr Weber doch die richtige Größenordnung genant (25 Minuten Netzausfall) wenn in der Berechnung des SAIDI-Index nicht die Unterbrechungen <3 Minuten enthalten sind.
    Somit sind die Tatsächlichen Netzausfallzeiten nicht die 21,53 Minuten, sonder sind höher, ob das genau 25 Minuten sind kann keiner genau sagen auf alle fälle ist der Netzausfall größer als die 21,53 Minuten vom SAIDI-Index.

    Ich warte auch noch auf ihre Erklärung wie Sie auf die 108% in #54 kommen die sind ja total daneben und habe auch die bereits in #64 angefragt.
    Übrigens…..wenn Herr Eng schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein.
    Herr Eng „berücksichtigen dann einfach schlicht das nicht, was ich oben geschrieben habe. Und gehen auch nicht darauf ein. (aus #80 „…“von Herrn Peter Heller)

    +++++++++++++++++++++++++++++

    Beobachter sagt # 66
    „sind als von Ideologie zerfressene, total verblendete Volltrotteln mit grosser Ferne zu Rationalität, Bildung“

    Herr Beobachter,
    Woher Sie ihre Bildung haben kann man ja aus ihre inteligend gewählten Ausdrucksweise erkennen.
    Keine Argument bringen und nur die andern als „Volltrotteln“ bezeichnen das ist für mich „Sonderschule“.

    +++++++

    #70 „Tja…..der SAIDI-Wert sagt aber doch eins ganz genau aus……das wir Netzbetreiber einen guten Job machen,“

    Dafür bekommen die Netzbetreiber ja ein Netzentgelt das so in der gleichen Größenordnung wie das EEG ist das müssen die Netzbetreiber ja nicht umsonst machen.

    ++++++++

    #75 „Als ich meiner Frau davon erzählt habe, daß nach Ansicht mancher Energiewende-Entusiasten z.B. das Aufladen von Elektroautos immer dann stattfinden soll, wenn gerade ein Überschuß an Ökostrom da ist“

    Hallo Herr Archophob
    Da braucht sich weder der Gesetzgeber noch der Stromversorger darum zu kümmern, das machen die Akku-Jungs schon selber. Einfach bei bestimmten Bedingungen oder Zeiten den Strom günstiger anbinden. Da gibt es bereits nach einen Monat Systemlösung die das abgreifen vom günstigen Strom automatisch regeln z.B. in die Akku.

    ++++++++

    Heinz Eng sagt. #77
    Naja….zu den Likes hatte ick mich ja schon geäussert…..wer es denn nötig hat, sich seine Anerkennung durch Betrug erkaufen zu müssen, ist in meinen Augen ein ziemlich armes Würstchen.

    Hallo Herr Heinz Eng,
    ich werde auch weiterhin Likes vergeben wenn die Beiträge für mich schlüssig sind und nicht in die Beleidigung abgleiten so wie bei so manchen „Insider“.
    Einige Beispiele gefällig dann zur #113
    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/auch-die-energiewende-hat-ein-integrationsproblem/0015060/

    Übrigens, weder Herr Diehl noch Ich können das wir sind ja „Dummies“ nach ihrer Aussage.

    Gruß

  83. #13 @heinze

    @ThinkSelf

    Es gibt ne Studie, ich glaub aus COTTBUS, wo genau dieser Fall des Schwarzstartes simuliert wurde, einerseits mit einem Pumpspeicherwerk als Startinsel und im zweiten Fall mit einen Kohlekraftwerk das noch rudimentär in Selbstbehalt läuft.
    Wenn ick Zeit hab….such ich mal nach dem Dingens…….falls es noch im Netz vorhanden sein sollte.

    der schwarzstart ist nicht unbedingt das problem, dazu brauchts im zweifel nur nen dicken diesel, ne dampflokomotive und danach feuer im kessel.
    das viel größere problem sind die lastsenken. daran sind meines wissen alle versuche (im realen deutschland) zum netzwiederaufbau in den vergangenen jahren gescheitert.

    der strom muss halt sofort verbraucht werden, wenn er erzeugt wird.
    und wenn dann eine kleines teilnetz wieder aufgebaut ist, kanns dir passieren, dass die windmühlen und pv-anlagen, welche u.u. wieder automatisch anlaufen, sofort wieder dein netz zerschiessen

  84. #27 @PH

    Jetzt gibt es den Text auch bei Tichy:

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/die-technischen-grenzen-der-volatilen-stromerzeugung/

    Für die Leser dort war er auch eigentlich gedacht. Daß der Artikel für die meisten hier keinerlei Neuigkeiten enthält, war mir ja klar. Aber ich versuche, das eher allgemeinpolitisch interessierte Publikum bei Tichy zu erreichen, das sich noch nicht so tief in die Materie eingelesen hat.

    was ich mehr als nur gut finde, denn sie haben die seltene gabe komplizierte dinge einfach dazustellen 🙂

    Wichtig scheinen mir die Kommentare von Herrn Hockgeiger (#17) und von thinkself (#10):

    Das Wiederanfahren erfordert außerdem große schwarzstartfähige Anlagen. Und die müssen voll regelbar sein, da ich die sonst nicht aufsynchronisieren kann. Oder anders ausgedrückt: Ein Verbundsystem aus volatilen Quellen stürzt nur ein einziges mal ab und läuft dann nie wieder an.

    Wenn das die Botschaften sind, die hängenbleiben, dann ist es gut.

    grundsätzlich rinchtig, allerdings gibt es keine voll regelbaren schwarzstartfähigen anlagen (bezogen auf einen großflächigen netzwiederaufbau)..

    die crux ist nicht die schwarzstartfähigkeit sondern die lastsenke. ich kenn ein paar, die bei den netzwiederaufbauversuchen mitgearbeitet haben…

    und inwieweit die absenkungen der technischen mindestlasten der großkraftwerke beim netzwiederaufbau hilfreich sind, vermag ich derzeit nicht abzuschätzen. denn die anlagen müssen ja in diesem betriebspunkt auch noch halbwegs sicher und stabil betrieben werden können.

  85. @Körnchen

    ich werde auch weiterhin Likes vergeben wenn die Beiträge für mich schlüssig sind und nicht in die Beleidigung abgleiten so wie bei so manchen „Insider“.

    Tja…..dagegen hat ja niemand was……punkt punkt komma strich…….aber wenn man/frau/er/sie/es vom selben Standort aus, unter verschieden Ip-Nummern in Sekundentakt Deine und Diehls Likes künstlich nach oben puscht, dann hat das nix mehr mit der eigentlichen Funktion des dicken Daumens zu tun.
    Wie Du sicher weißt, kann ick auch die History der Likes durchstöbern…..sind inzwischen 16921 Likes….die hier uff´n Blog eingetroffen sind…..und seit einiger Zeit gibbet Auffälligkeiten, die nur durch „gute Freunde“ oder sonstige Betrüger zu euern Gunsten zustande kommen.
    Und ja…..ick kann das Spielchen auch….habs mal eben versucht, ist etwas Zeitaufwendig aber bei dynamischen IP….logger zu stemmen.
    Wer das auch sein möge, lasst es sein…..denn zur Not, können die betrügerischen Likes wieder gelöscht werden.
    Aber wie gesagt……wer sich durch Schummeln nach oben kämpft, hat auch sonst nix auf der Pfanne.

    H.E.

  86. #35

    Heute sind die Gesamtkosten mit 8,5 Milliarden Euro in den Büchern und die Fertigstellung soll erst 2018 sein und die Kosten werden auf ca. 10 Milliarden Euro steigen.
    Na da haben die Finnen und die beteiligten Firmen mal richtig „billigen Strom“ hergestellt.

    das geht aber nicht alles zu lasten von areva.
    ursachen für die mehrkosten sind u.a.:
    * geänderte gesetzliche rahmenbedingungen
    * pfusch am bau (das ist kein witz, da wurden durch die zulieferer zb falsch betonmischungen verwendet, welche man im anschluss wieder raushacken musst)
    * überschätzung der komplexität durch den anlagenbauer ( aber das kommt auch bei anderen großbaustellen vor 😉 )

    es gibt noch mehr gründe, hab ich aber wieder vergessen. müsst ich mal nen bekannten fragen, der jahrelang für areva gearbeitet hat…

  87. @Micha.m
    Jup…..und in der Bauphase des KKW wurde der A380 fertiggestellt…..weswegen dann die Kuppel halt noch dicker gegossen werden musste…ich glaub, die ist jetzt 4,80 Meter fett.

    H.E.

  88. @Micha, m
    Achso….und Areva und Siemens ham sich auf der Baustelle einen kleinlichen Kleinkrieg geleistet…..der die Sach auch noch unnötig in die Länge gezogen hat.
    H.E.

  89. #45 @heinze

    Übrigens…..wenn Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein, denn der SAIDI-Index für 2006 lag bei 21,53 Minuten und NICHT bei 25 Min.

    wenn ich micht richtig erinnere, dann hat der saidi-index die selbe qualität wie die pünktlichkeitsstatistik der bahn.
    da werden alle verspätungen <4 min (?) einfach mal nicht berücksichtigt 😉

  90. #82

    Hallo Herr Eng,

    #45 „Übrigens…..wenn Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein, denn der SAIDI-Index für 2006 lag bei 21,53 Minuten und NICHT bei 25 Min.“

    Da hat dann Herr Weber doch die richtige Größenordnung genant (25 Minuten Netzausfall) wenn in der Berechnung des SAIDI-Index nicht die Unterbrechungen <3 Minuten enthalten sind.
    Somit sind die Tatsächlichen Netzausfallzeiten nicht die 21,53 Minuten, sonder sind höher, ob das genau 25 Minuten sind kann keiner genau sagen auf alle fälle ist der Netzausfall größer als die 21,53 Minuten vom SAIDI-Index.

    jetzt mal so ganz doof gefragt…, mathematik und logik sind nicht so ihre stärken?

  91. @69

    sowohl EE als auch Strombörse sind Mist für die Netzstabilität.
    Kommt beides zusammen….

    mfg

  92. Meines Wissens ist das KKW in Finnland neben der Anlage in Flamanville / Frankreich die erste der neuen EPR Gen3+ , es gibt also den Prototypeneffekt. Darüber hinaus wurden, wie so oft, Auftragsbedingungen und Anforderungen während der Bauphase geändert und der Auftraggeber verhält sich wie immer in solchen Fällen: alles ist drin, auch wenn ich selbst die Änderungen schon 5 mal geändert habe. Außerdem haben sich die Kosten nur verdoppelt, da kennen wir doch ganz andere Kostensteigerungen: Kugeln Eis, beispielsweise kosten derzeit 25 Milliarden pro Jahr!
    Die Finnen, obwohl sie angeblich dem Alkohol zugetan sind, haben begriffen dass die Sonne im Dunkeln nicht scheint und der Wind nur manchmal weht und sie trauen sich sogar nach ihrer Erkenntnis zu handeln. Weil man dort noch mehr Strom will, hat man erst kürzlich eine ähnlich moderne Anlage bei Rosatatom bestellt. Aber die Finnen sind ja nicht umsonst auch Pisa Weltmeister.
    Falls man realistische Kosten und Sicherheitsanforderungen wissen möchte, siehe Südkorea und China. Südkorea ist übrigens auch Weltmeister bei der Mathematik und Physik Kompetenz der Schüler. Deutschland = unteres Mittelfeld, dafür Weltmeister im GutDenk, NeuSprech und, Gipfel der Wissenschaft, bei der Erkenntnis dass es weder Männlein noch Weiblein gibt.
    Strom ist vielleicht auch nur ein soziales Konstrukt?

  93. @BvK #92

    haben begriffen dass die Sonne im Dunkeln nicht scheint

    Und im finnischen Winter sind die Nächte lang, je weiter man nach Norden kommt.

  94. Michael m. sagt # 86

    das geht aber nicht alles zu lasten von areva.
    ursachen für die mehrkosten sind u.a.:
    * geänderte gesetzliche rahmenbedingungen
    * pfusch am bau (das ist kein witz, da wurden durch die zulieferer zb falsch betonmischungen verwendet, welche man im anschluss wieder raushacken musst)
    * überschätzung der komplexität durch den anlagenbauer ( aber das kommt auch bei anderen großbaustellen vor )

    @ Michael m.
    Das kommt auch bei anderen Baustellen vor, nur bei künftigen AKW Neubauten nicht.

    MfG

  95. #94

    @ Michael m.
    Das kommt auch bei anderen Baustellen vor, nur bei künftigen AKW Neubauten nicht.

    bist du einfach nur dumm oder zu doof zum lesen?
    wo habe ich dies behauptet?

    freak…

  96. Michael m. sagt # 95

    @ Michael m.
    Das kommt auch bei anderen Baustellen vor, nur bei künftigen AKW Neubauten nicht.

    bist du einfach nur dumm oder zu doof zum lesen?
    wo habe ich dies behauptet?

    @Michael

    Cool bleiben, etwas “ Ironie“ wird doch noch erlaubt sen.…

  97. (Repost EIKE-Kommentar)

    Im Augenblick wird in den Medien die Inbetriebnahme des größten Solarkraftwerkes der Welt in Noor (Marokko) gefeiert. Imposant sind die veröffentlichten Zahlen. Für eine Spitzenleistung von 160 MW ergibt sich eine Investitionssumme von 2,2 Milliarden Euro. Umgerechnet auf die Leistung eines EPR würde dies eine Summe von rund 22 Milliarden ergeben. Da dieses Kraftwerk nicht permanent Spitzenleistung erreichen kann (es sei denn nachts scheint in Marokko die Sonne) muß man diese Summe wohl annähernd verdoppeln.

    Das Equivalent eines EPRs kostet im sonnigen Marokko also die ungeheuere Summe von 40 Milliarden Euro.

  98. #96

    @Michael

    Cool bleiben, etwas “ Ironie“ wird doch noch erlaubt sen.…

    ironie:
    1. der Vorgang, dass jmd. auf indirekte Weise seinen Spott zum Ausdruck bringt, indem er das Gegenteil dessen sagt, was er meint.
    „Ich konnte die Ironie aus seinen Worten heraushören.“
    2. eine paradoxe Situation.
    „Ironie der Geschichte/des Schicksals“

    wenden wir mal pkt. 1 an…
    original:

    Das kommt auch bei anderen Baustellen vor, nur bei künftigen AKW Neubauten nicht.

    erste mögliche negation:
    Das kommt nie / selten bei anderen Baustellen vor, nur bei künftigen AKW Neubauten nicht.

    zweite mögliche negation:
    Das kommt auch bei anderen Baustellen vor, wie bei künftigen AKW Neubauten auch.

    pkt. 2 trifft per definition nicht zu.

    da die erste mögliche negation gemäß pkt. 1 nix mit der diskussion zu tun hat, ist diese nicht anwendbar.
    die zweite mögliche negation ist auch nicht anwendbar, da hier nicht von künftigen AKW neubauten die rede war, sondern von KKW neubauten, welche sich im bau befinden.

    und schon wieder habe ich hier belegt, das hans diehl dumm ist…

    müsste mittlerweile das dritte oder vierte mal sein…
    und der nächste beleg für die dummheit dieser person ist, das hans diehl, wir hier mehrfach aufgezeigt, völlig lernunfähig ist.

    hach, ein weiter beleg für die dummheit, oder zumindest für die nichtvorhandene physikalische grundbildung, von hans diehl ist die nutzung der abkürzung AKW, welche atomkraftwerk bedeutet. es gibt nur leider bis heute physikalisch bedingt kein einziges funktionsfähiges atomkraftwerk, sondern nur kernkraftwerke.

  99. # R. Engler
    den Faschingswitz wollte ich auch gerade berichten. Da es sich angeblich um einen der weltweit besten Standorte bz. Sonnenscheindauer und Verlässlichkeit handelt, würde ich bei 160 MW Peak (es wird ja eigentlich immer nur peak veröffentlicht damits nicht ganz so peinlich wird) maximal 60-80 MW Mittelwert vermuten. Da sieht die Rechnung anders aus, es kommen nämlich 44- 58 Milliarden raus. Über Nacht scheint Noor 1 gar nichts zu liefern denn man benötigt Diesel um die eutektische Salzmischung flüssig zu halten. Super auch dass Deutschland und die EU den Spass fast komplett bezahlt haben. Das ist ein ziemlich bescheidenes Geschenk für das viele Geld, aber einem geschenkten Gaul….. Falls Marokko mal selbst ein Kraftwerk finanzieren muss, hilft der Blick auf die Arabische Halbinsel: dort werden koreanische und chinesische Kernkraftanlagen errichtet. In den Emiraten 4 Blocks a‘ 1400 MW. Und oh Wunder die können 24/7 liefern, und es friert auch keine Salzmischung ein.

  100. @BvK
    Die brauchen 19 t Diesel pro Tag um das salz geschmolzen zu halten.
    Soviel ich gelesen habe plant Marokko auch Kernkraftwerke. Frankreich baggert da.
    Ich denke wir sollten die bekehren zu unserer Energiewende und ihnen 20 solcher Parabolrinnenkraftwerke schenken.

  101. Wenn ich die typische Lebensdauer von 20 Jahren nehme, mit 80 MW mittlerer Leistung rechne komme ich ohne Wartungs- und Betriebskosten zu berücksichtigen auf Stromgestehungskosten von 25 cent/kWh.

  102. Hallo michael m.

    #89 „die pünktlichkeitsstatistik der bahn. da werden alle verspätungen <4 min (?) einfach mal nicht berücksichtigt“

    Wenn die Bahn das nicht macht ist das ja nur was Gutes für die Bahnstatistik, die Verspätungen sind doch trotzdem vorhanden oder ist jetzt meine Logik falsch?

    Die „Logik ist nicht meine Stärken“ für mich sind Verspätungszeiten, Verspätungen wenn sie eintreten.

    Auch Herr Eng ist der Meinung in seinen eigenen Beitrag das die SADI-Statistik nur die halbe Wahrheit sagt.
    Weshalb er dann die 25 Minuten von Herrn Weber bemängelt die ja zumindest wahrscheinlicher der Wahrheit entsprechen kann.
    Ich mit der Logik einer „Dummies“ nicht nachvollziehen.
    *
    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/wie-die-energiewende-effiziente-neue-kraftwerke-verhindert/0014542/
    Herr Eng nimmt Bezug auf den Beitrag #51* wo es um die Versorgungsqualität und den SAIDI-Werte geht.
    Geschrieben von Herrn Heinz Eng:

    #52 „Tja…..wie das so is…mit Statistiken……sie sagen nur die halbe Wahrheit, denn meldepflichtig sind nur Stromausfälle ÜBER 3 min.“

    Herr Eng hat jetzt auf dieser Plattform in #45 behauptet das „Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft“ und die 25 Minuten sind ja auf die „Netzausfallminuten“ und „die Praxis widerlegten Argumente!“ und so auch von Herrn Weber Veröffentlicht, siehe #43.
    Ich habe so den Eindruck wenn die Berücksichtigung der unter 3 min in die Eng-Logik passt wird das als Argument herangenommen (#51*) und wenn nicht werden die Netzausfallzeiten unter 3 min einfach mal unterschlagen so wie beim Beitrag in #45.

    #45 „Übrigens…..wenn Herr Weber schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein“

    Übrigen, da sollten auch die Zahlen von Herrn Eng korrekt sein in #54 (z.B. 108% ?)

    +++++

    #90 „jetzt mal so ganz doof gefragt…, mathematik und logik sind nicht so ihre stärken?“

    Da haben Sie recht Herr michael m., bin nur ein Dummie, fragen Sie einfach mal bei Herrn Eng nach, wie da die „Aktien“ stehen………………. ist ja ein „Insider“.

    +++++

    #92 „Meines Wissens ist das KKW in Finnland neben der Anlage in Flamanville / Frankreich die erste der neuen EPR Gen3+ , es gibt also den Prototypeneffekt. „

    OK, weshalb hat man dann das nicht bereits bei Vertragsabschluss vor Baubeginn bemerkt.
    Ach Ja die AKW-Jumgs „mathematik und logik sind nicht so ihre stärken?“ aus „#90“

    +++++

    #92 „Außerdem haben sich die Kosten nur verdoppelt,“

    Mathematik ? von ca. 3,3 Milliarden auf ca. 10 Miliarden, am Ende ist das, das doppelte……?

    #92 „da kennen wir doch ganz andere Kostensteigerungen: Kugeln Eis, beispielsweise kosten derzeit 25 Milliarden pro Jahr!“

    Das ist ja kein Vertrag der von zwei Partner unterzeichnet ist, sondern eine politische Aussage.
    Das wuste ja selbst der Dummie was das bedeutet, mal einige Beispiele.
    Der DDR-Anschluss an die BRD solle ja auch nur aus der „Portokasse“ bezahlt werden.
    oder.
    Atom-einstig, dann Atom-ausstieg, dann wieder Atom-einstig und jetzt wieder Atom-ausstieg.
    oder
    SPD keine Mehrwertsteuererhöhung, DCU / CSU max. 2% Mehrwertsteuererhöhung und nach der Bundestagswahl dann + 3% von 16% auf 19%.

    #92 „Falls man realistische Kosten und Sicherheitsanforderungen wissen möchte, siehe Südkorea und China.“

    Übrigens auch China ist Weltmeister beim Ausbau, zubau von EE-Anlagen.
    OK wer die Standards aus China einführen möchte in D oder de EU wird aber größere Probleme bekommen, da ist der Bau eines AKWs im Kanzleramt noch einfacher zu realisieren.

    +++++

    #98 „kein einziges funktionsfähiges atomkraftwerk, sondern nur kernkraftwerke.“

    michael m.
    Haben Sie die letzten 40 Jahre in Tal der Ahnungslosen verbracht.
    Selbst Ministerien, Medien und der Duden sprechen vom „Atomkraftwerk“ und jeder nur halbwegs gebildete Baumschuldenbesucher ist klar was gemeint ist.
    Nun ja, Sie habe eben da noch einen kleinen Nachholbedarf.
    Atomkraftwerk = Kernkraftwerk und umgekehrt, da gibt es im Sprachgebrauch keinen unterschied.

    +++++

    #97 „Für eine Spitzenleistung von 160 MW ergibt sich eine Investitionssumme von 2,2 Milliarden Euro. Umgerechnet auf die Leistung eines EPR würde dies eine Summe von rund 22 Milliarden ergeben. „

    Herr R. Engler,

    das müssen Sie mal vorrechnen, verstehen Sie eigentlich die Funktionen vom Taschenrechner.
    Die 160MW sind für Moor1 , Moor2, Moor3 und Moor4 werden ja noch gebaut.
    Die 2,4 Milliarden Euro sind für Moor 1 bis Moor4 eingeplant.

    Ich bin mal gespannt auf Ihre Rechnung wie die so ist.

    Übrigens ist Marokko nicht in der EU und die Strompreise aus Marokko werden nicht in D aufschlagen.

    Eigen Anmerkung:
    Noor 1 und 2 sind / sollen Parabolrinnenkraftwerke werden und Noor 3 ein Solarturmkraftwerk.
    Die Technik ist heute eigentlich unter wirtschaftlichen, Technischen, Wartungs- und Betriebskosten Gesichtspunkten K.O..
    Noor1 soll das kWh um die 12 Cent/kWh kosten (KfW Stand:12/2015)
    Mit PV-Modulen kann man das unter 8 Cent/kWh in D erzeugen und in Marokko sind 4 bis 6 Cent/kWh machbar.
    Nur Noor4 ist mit PV 70MWp (KfW Stand:12/2015)

    +++++

    #99 „Über Nacht scheint Noor 1 gar nichts zu liefern“

    Nennen Sie bitte mal die Quelle ihrer Aussage.
    So wie ich das verstanden habe soll auch noch nach Sonnenuntergang Strom bei Moor1 geliefert werden. Ob das bis zum nächsten Morden reicht kann ich aber auch nicht sagen, zumindest wir teilweise in der Nacht (nach Sonnenuntergang) Strom geliefert.

    Gruß

  103. @ Körner, # 102:

    Übrigens ist Marokko nicht in der EU und die Strompreise aus Marokko werden nicht in D aufschlagen.

    Richtig. Der Strom wird in Marokko vertickt, und die Erlöse bleiben auch dort. Nur das Geld für den Bau kam aus anderen Ländern, darunter knapp 40% direkt aus Deutschland. Aber bezahlen muss das hierzulande vermutlich niemand, weil die Sonne ja keine Rechnung schickt.

    Vielleicht sollten wir im Gegenzug die marokkanische Regierung davon überzeugen, dass sie auch ihr eigenes Volk beklaut um bei uns die nächsten 20.000 Windmühlen zu bauen. Dann hätten beide Länder kostenlosen Strom, wäre das nicht fantastisch?

  104. Michael m. schauen Sie mal, ich habe Ihenen gerade für # 98 einen „Likes“ grklickt.

    M;fG

  105. Herr Körner, kennen Sie den Unterschied zwischen einem Vulkan und Ihnen, nein?
    Ein Vulkan ist ein Erdloch.

  106. Hallo michael m.

    #98 „physikalisch bedingt kein einziges funktionsfähiges atomkraftwerk, sondern nur kernkraftwerke“

    Das sind aber die Fachleute bei Nukliaria anderer Meinung.

    Veröffentlicht vom 3. August 2015 in Nuklearia
    http://nuklearia.de/2015/08/03/knapp-jenseits-der-grenze/
    Das schreibt die Autorin Frau Dr. Anna Veronika Wendland
    „mit 40 Jahren ist das Atomkraftwerk ja auch………“

    Da wird eindeutig beschrieben das

    Atomkraftwerke

    funktionieren.

    PS
    Jetzt wird bei den Nuklearia Leuten wieder die die Löschfunktion getestet.

    +++++

    Hallo F.Alfonzo,

    man muss keine Länder in Nord Afrika unterstützen wenn man das nicht möchte und die Länder und Leute für alle Zeiten in der 3 Welt leben lassen.
    Ich hoffe Sie haben in den letzten 12 Woche mal in eine Zeitung, Radio oder Fernsehgerät, Ohren und Augen „gespitzt“.

    Nun die Preisfrage, Unterstützung in den Heimatländern oder Unterstützung in den BRD ?

    Gruß, die Welt ist ein Dorf…………..

    ++++++

    Für Noor 1 war die KfW im Jahr 2013 von Gesamtkosten in Höhe von 630 Millionen Euro ausgegangen. Die KfW hat Noor 1 mit 115 Millionen Euro gefördert, zum Großteil als Kredit so wie ich das verstanden habe.

    Die Anlage Noor 1 hat eine Leistung von 160 Megawatt = 160.000kW.
    Die tatsächlichen Kosten für diese erste Etappe (Noor1) belaufen sich auf etwa 700 Millionen Euro, wobei das vermutlich noch noch nicht die abschließenden Zahlen sind, so kurz nach Fertigstellung.

    Da können sich die AKW-Baumeister mal ein Beispiel nehmen bei den Baukostenüberschreitungen, da sind wir (stand heute) bei guten +12% und „*es gibt also den Phototypeneffekt“ noch wo so Sachen wesentlich günstiger werden sollen, so zumindest die Kernaussage von BvK in #92*.

    Auch bei den Bauzeitüberschreitung können sich die AKW-Baumeister mal ein Beispiel nehmen egal ob man in absoluten Tagen rechnet oder in % zur ursprünglichen veranschlagten Bauzeit.

    +++++

    Hallo BvK

    #99 „Sonnenscheindauer und Verlässlichkeit handelt, würde ich bei 160 MW Peak (es wird ja eigentlich immer nur peak veröffentlicht damits nicht ganz so peinlich wird) maximal 60-80 MW Mittelwert vermuten. Da sieht die Rechnung anders aus, es kommen nämlich 44- 58 Milliarden raus.“

    Übrigens…..wenn Herr BvK schon mit Zahlen rumwirft….sollten die doch etwas korrekter sein, dieser Meinung ist auch Her Eng in Beitrag #45.

    Dann mal die Zahlen auf den Tisch wie sie auf die 44- 58 Milliarden kommen.

    Uff……. nur mal eine kleine Entgegnung zum BvK, der ganz offensichtlich nicht viel weiß, dafür aber ganz besonders arrogant auftritt. (aus #45 von Herrn Eng ausgeliehen)

    Gruß

  107. Die Zeit

    Marokko will in Zukunft stärker auf erneuerbare Energien setzen. König Mohammed VI. eröffnete jetzt das erste Kraftwerk des weltweit größten Solarenergiekomplexes nahe der Sahara. Die Anlage Noor 1 hat eine Kapazität von 160 Megawatt und soll Strom für 350.000 Menschen erzeugen. Außerdem soll sie es dem Land laut Energieministerium ermöglichen, die Kohlendioxidemissionen um 240.000 Tonnen pro Jahr zu senken.

    Der 3,5 Milliarden Euro teure Park Noor 1 gilt als die erste Phase des Projekts. Die nächsten Anlagen Noor 2 und Noor 3 sollen den bisherigen Plänen zufolge 2016 und 2017 gebaut werden. Für Noor 4 laufen die Ausschreibungen.

    hat anscheinend die 3.5 Milliarden in die Welt gesetzt. Für NOOR 1 ergeben sich Investitionskosten von ca. 1 Mrd. Euro. Das bedeutet Stromgestehungskosten aufgrund der Investition von etwa 7 cent/kWh. Im Netz findet man so 12 cent/kWh Stromgestehungskosten. Laut NREL ergibt sich ein PPA/Tariff von 18.9 US cent/kWh was wohl ein garantierter Abnahmepreis ist.
    Interessant wäre wer den zahlt?
    Den der Strompreis in Marokko liegt unter 13 cent/kWh:

  108. NOOR 1 -- Baukosten (Information von ingenieur.de)

    König Mohammed VI. gab in Ouarzazate in der Sahara das Signal für die Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts. Er besteht aus 537.000 Parabolspiegel, die die deutsche Firma Flabeg aus Furth im Wald geliefert hat. Die Anlage hat eine Leistung von 160 MW. Schon dieser erste Block hat rund 3,6 Milliarden Euro gekostet und wird 350.000 Menschen mit Elektrizität versorgen.

    Ja watt denn nu? Ingenieur.de ist eine ausserordentlich (viel zu) EEG-freundliche Webseite.

    http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Solartechnik/1-Block-groessten-Sonnenkraftwerkes-Welt-am-Netz

  109. @Klaus Körner 5. Februar 2016 23:24

    NOOR 1 (erster Bauabschnitt) -- 160 MW -- 1 Milliarde Euro

    Ich komm auf Investitionskosten von 20 Milliarden im Vergleich zum Stromerzeugungsequivalent eines EPR. Und EPRs werden die gleiche Lernkurve aufweisen wie andere Bauten. Übrigens ist Flamanville zu 97% fertig. Der Nach-Fukushima-Effekt mit nachträglichen Auflagen wirkt sich hier aus.

  110. #102

    Hallo michael m.

    #89 „die pünktlichkeitsstatistik der bahn. da werden alle verspätungen <4 min (?) einfach mal nicht berücksichtigt“

    Wenn die Bahn das nicht macht ist das ja nur was Gutes für die Bahnstatistik, die Verspätungen sind doch trotzdem vorhanden oder ist jetzt meine Logik falsch?

    in dem man per definition festlegt, das alles unter zeitdauer x nicht als verspätung zählt, oder, bezogen auf den SAIDI-Index, jeder stromausfall unter einer definierten zeitdauer y nicht als stromausfall gezählt wird.

    Atomkraftwerk = Kernkraftwerk und umgekehrt, da gibt es im Sprachgebrauch keinen unterschied.

    ändert nix an der tatsache, das atomkerne gespalten werden und eben keine atome.
    atomkraftwerk ist ein politischer kampfbegriff, der nix mit der physik zu tun hat.

  111. Zu Noor 1 gibt es ein ganz interresantes 30 Seiten PDF von der AFRICAN DEVELOPMENT BANK GROUP. Man sollte auch nicht glauben, dass so eine Anlage ohne konventionelle Brennstoffe auskommt:

    Fossil Fuel Needs
    Energy supply using fossil fuel is crucial in order to:
    --
    maintain the eutectic salts at high temperature so that they remain liquid (solidification at 110°C), and
    --
    maintain the temperature of the oil above its minimal operational temperature (8°C for synthetic oil) and
    feed the pumps at night so that oil keeps circulating in the circuits.
    Backup fuel needs for the Ouarzazate complex have been estimated at 19T/day of gasoil for a capacity
    of 500 MW. Gasoil with a sulphur content of 50 ppm is recommended

  112. atomkraftwerk ist ein politischer kampfbegriff

    Deswegen heißt es auch korrekt: Atommeiler. 🙂

  113. @michael m #110

    atomkraftwerk ist ein politischer kampfbegriff, der nix mit der physik zu tun hat.

    Es ist wohl ein Fall von politischer Korrektheit von 2 Seiten aus. Franz-Josef Strauß nannte sich noch stolz „Atomminister“. Zu der Zeit war das Wort noch positiv besetzt, man dachte dabei an Fortschritt und Wohlstand. Als dann die Anti-Atom-Bewegung das Wort adoptierte und die Abk „AKW“ schuf, wurde es zunehmend ein Zeichen der Ablehnung, und die Befürworter gingen dann zu „Kernkraftwerk“ über (ob es den Begriff vorher schon gab spielt keine Rolle). Seitdem kann man an der Wortwahl im Allgemeinen Anhängerschaft oder Gegnerschaft zu Atom/Kernkraftwerken ablesen. „Kampfbegriff“ ist aber etwas zu hochgegriffen. Eine sehr ähnliche Entwicklung hatte seinerzeit übrigens die Abk. „BRD“.

    @nLeser #112

    Deswegen heißt es auch korrekt: Atommeiler.

    Das ist dagegen ganz klar eine abwertende Bezeichnung. Dass sie in deutschen Medien auch in Nachrichtenblocks gängig ist, sagt viel über die journalistische Qualität aus.

  114. MEILER waren und sind Vorrichtungen zur Herstellung eines Brennstoffes aus Vorprodukten (Holz, Steinkohle,..).
    Erzeuger von heißem Wasserdampf nennt man Dampfkessel. Wird dafür Uran statt Fossiles benutzt, muß es
    „nuklearer Dampfkessel“ (NDK) heißen.

  115. @ #112 ff. Da muß man in die Geschichte der „BRD“ gehen, auch ein Kampfbegrif,f der aus der SBZ, später DDR kam.
    Mit der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland, nicht BRD, gab es amerikanische Nuklearwaffen auch für deutsche Waffenträger (Starfighter). Dies war natürlich militärisch wie politisch dem Warscheur Pakt unter der wenig demokratischen Führung der Sowjetunion ein Dorn im Auge. Die DDR bekam arbeitsteilig den Auftrag zur politischen Agitation. Die westdeutschen „BRD“ Atomwaffen sollten als Angriffswaffen diskredidiert werden. Eine „fünfte Kolonne Moskaus“ begann die Atomwaffen politisch zu bekämpfen und im Laufe der Zeit wurden auch aus Thermonuklearen Kraftwerken „Atomkraftwerke“. Die Anti-Atom-Bewegung war geboren. Der Warschauer Pakt (Ostblock) benutzte alle demokratischen Freiheiten des Westens zur Agitation, schickte kritische Geister im einen Machtbereich aber nach Sibirien. Bei gleichzeitig abnehmenden Kenntnissen der Kernphysik nahm die kreative Gestaltung von politischen Kampfbegriffen zu. Welche Kultusminister welcher Länder haben eigentlich das Ausklammer von Kernphysik in den Lehrplänen zu verantworten? Waren das eventuell bereits Abkömmlinge der „5.Kolonne“? 1968 war die Physik, zumindest in Bayern noch komplett im Abitur.
    Alleine vom mechanischen Aufbau her könnte der Fermi-Reaktor als erster und letzter Atommeiler gelten. Analog zu Holzkohlemeiler im Wald. Danach begann der politische Kampf, losgelöst von Physik.

  116. @KR #115

    Da muß man in die Geschichte der „BRD“ gehen, auch ein Kampfbegrif,f der aus der SBZ, später DDR kam.

    Das glauben viele, aber es stimmt so nicht. In den 1950er und 60er Jahren war die Abkürzung „BRD“ in der BRD 🙂 gängig, offizielle Stellen und auch Zeitungen schrieben so (s. dtv-Atlas zur deutschen Sprache, der hat ein Kapitel darüber). Auch wenn es nicht der „offizielle“ Name des Staates war, so ist das doch die nach deutschem Sprachgebrauch naheliegende Abkürzung, und das wurde so ohne Hintergedanken verwendet. Zur gleichen Zeit schrieben alle staatlichen Publikationen in der DDR „Westdeutschland“. Die offizielle Staatsbezeichnung des westdeutschen Staates, egal ob in abgekürzter oder ausgeschriebener Form, wurde völlig vermieden, um die BRD zu delegitimieren.

    Das änderte sich gegen Ende der 60er Jahre mit der Honecker-Ära, als sich die DDR vom Ziel der Wiedervereinigung und fast allen äußerlichen Hinweisen auf gesamtdeutsche Gemeinsamkeiten verabschiedete. Man begann dann die offizielle Bezeichnung der BRD zu verwenden, aber fast nur in der abgekürzten Form, wahrscheinlich um eine Symmetrie zu „DDR“ herzustellen.

    Im Gegenzug nahm man dann in Westdeutschland die Abk „BRD“ zunehmend als „kommunistisches Kürzel“ wahr, obwohl sie das ursprünglich nicht war, und begann sie in offiziellen Dokumenten zu meiden. So wurde sie dann in Form einer selbstbestätigenden Prophezeiung tatsächlich ein „kommunistisches Kürzel“, weil seit dieser Zeit nur noch die DDR und westdeutsche linke Kreise so schrieben.

    Fazit: Politische Korrektheit gab es damals schon, nur die Bezeichnung noch nicht 🙂

  117. @aorak2 #116
    Und DDR wurde bei uns in “ “ geschrieben.

  118. Aussicht auf Windkraftanlagen senkt Hauspreise in Deutschland um 10 bis 17%
    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S014098831600044X

    Highlights
    • Investigation of wind farm visibility on property prices by means of a spatial difference-in-differences model
    • Incorporation of a quantitative visual impact assessment
    • Value for properties whose view was strongly affected decreased by 10–17%
    • Properties with a minor or marginal view on the turbines experienced no devaluation
    • One of the first wind farm impact analyses that uses property sales data from Germany

    Wäre interessant zu wissen, welche Zahlen sich ergeben, rechnet man diesen Wertverlust fürs ganze Land aus. Kommen sicher einige Milliarden zusammen.

  119. QQ,
    das nennt sich alles „Die große Transformation“ 😉

    es geht wieder alles seinen sozialistischen Gang….

  120. @Krishna Gans 117:
    die sogenannte „DDR“ war zu jener Zeit ja weder demokratisch, (mit Abstimmungen, die wirklich etwas hätten ändern können) noch wirklich eine Republik (mit freier Presse usw.). Deswegen war sie eben nur eine „sogenannte“…

  121. @Archophob #120
    War meinerseits nur eine ergänzende Feststellung, nichts weiter.

  122. @Lothar 114:

    MEILER waren und sind Vorrichtungen zur Herstellung eines Brennstoffes aus Vorprodukten

    Die Beschreibung paßt auf schnelle Brüter.

  123. @michael m #98:
    ich würde sagen, jedes Kohlekraftwerk (KKW, wenn Sie so wollen^^) ist in dem Sinne ein Atomkraftwerk, als daß sich einzelne Kohlenstoffatome in der Hitze der Flamme aus der festen Kohle herauslösen müssen, um sich mit Luftsauerstoff zu CO2-Molekülen verbinden zu können. Nur so funktioniert der Verbrennungsvorgang: durch Reaktionen vieler einzelner Atome. Deswegen muß man ja, wenn man Chemie studiert, auch einen Kurs in Atomphysik belegen (aber nicht unbedingt in Kernphysik).

    Daß Kernkraftwerke etwas anders funktionieren, sollte hinlänglich bekannt sein.

  124. @Peter
    Der nachfolgende Artikel wird Dich bestimmt freuen, weswegen ick dat jute Stück hier mal verlinke.

    Endspiel der konventionellen Rohstoffförderer

    Endzeit-Szenarien waren immer falsch, treffen aber insbesondere in Deutschland mit seiner romantisch-idealistischen Tradition auf fruchtbaren Boden. Aktuelle und frühere Verwerfungen, kippende Gewässer, sterbende Wälder, knappe Rohstoffe, schlechte Luft werden von „Experten“ linear zum Weltuntergang hochgerechnet und von einem zukunftsskeptischen Publikum dankbar aufgenommen. Die größte Ressource der Menschheit, ihr nie versiegender Einfallsreichtum, wird dabei systematisch ausgeblendet. ……..

    Allenfalls rückwärtsgewandte Rahmenbedingungen, die gerne mit dem Sigel ökologisch reinen Denkens verbrämt werden, verbauen die Wege in die Zukunft mit all ihren notwendigen Zwischenetappen. Weil Fortschrittspessimismus hierzulande mehrheitsfähig ist, findet er seine Übersetzung in schlechte Politik……

    Dass der Wirkungsgrad von Erdgas um ein Vielfaches höher ist als die Ausbeute von Binnen-Windrädern, die als Monstranzen grüner Politik ganze Landstriche für Mensch und Tier zu No-Go-Zonen zementieren, rührt Barbara Hendricks nicht. Als Umweltministerin der Großen Kollation tritt sie für ein striktes Fracking-Verbot ein…..

    Tja…..und dem Schlußsatz des Autors kann man nur vollumfänglich zustimmen…

    „Wie schrieb kürzlich ein Autoren-Kollege treffend: Ideologisch glaubensfeste Menschen wollen gewöhnlich nicht lernen, sondern recht behalten. Wenn solche Menschen politische Verantwortung tragen, leidet das Land.“

    MfG
    Heinz Eng

  125. „Wie schrieb kürzlich ein Autoren-Kollege treffend: Ideologisch glaubensfeste Menschen wollen gewöhnlich nicht lernen, sondern recht behalten. Wenn solche Menschen politische Verantwortung tragen, leidet das Land.“

    Stimmt. Die Klimaschützer freuen sich gerade wieder, das wir studenweise 10-15 GW ins Ausland exportiert haben. Da wir Sturm hatten. Das den Strom in Deutschland keiner brauchen konnte, ist denen völlig egal. Ebenso, dass die Exporte von Billigstrom/ Überschussstrom den Strommarkt im angrenzenden Ausland kaputt machen, da die lokalen Stromversorger die Kraftwerke abstellen müssen. Und wenn Dunkelflaute ist, ist es genau anderes herum. Geht aber nicht ins Hirn eines echten Klimaschützers.

  126. @Micha #125

    Geht aber nicht ins Hirn eines echten Klimaschützers.

    Weil da nichts ist, wo es rein könnte 😀

  127. @Michael Krüger

    Beim Überschuss war es doch wieder so:

    die vermehrte Windkraftausbeute wurde vollständig in Deutschland verbraucht.

    Die bösen unflexiblen konventionellen Kraftwerke wurden aber aus reiner Gier nicht abgeregelt und haben für den eigentlich unnötigen Export gesorgt.

    So rum wird ein Schuh draus in Grünland.

  128. @Peeters

    Die bösen unflexiblen konventionellen Kraftwerke wurden aber aus reiner Gier nicht abgeregelt und haben für den eigentlich unnötigen Export gesorgt.

    So rum wird ein Schuh draus in Grünland.

    Genauso ist es. 😉

    @Krishna

    Weil da nichts ist, wo es rein könnte

    Doch, da ist was.

    http://p5.focus.de/img/fotos/origs812526/0782249561-w649-h541-o-q75-p5/dig-heathrow-roentgen-400.jpg

    Und ganz, ganz viel Überzeugung. Man muss es nur wollen, dann wird das schon was.

  129. Das mit der Energiewende kann übrigens nur etwas werden, wenn man sich vom Stromnetz verabschiedet und abkoppelt und jeder sich selbst über sein Haus autark mit Energie versorgt. Niedrigenergiehäuser mit PV und Solarthermie, oder Erdwärme und eigenen Windrad und immensen Akkus im Keller.

    Das kann sich nur niemand leisten. Und die Konsumgüter und die Infrastruktur verbrauchen auch Energie.

    Ich habe eine PV-Beleuchtung auf meinen Balkon. Südausrichtung. Die scheint jetzt am Abend nur einige Minuten bis Stunden. Die wahren Ökos haben sowas vermutlich nicht und glauben daher in Winternächten scheint die Sonne und man muss die Erträge nur über den Tag mitteln und so hat man immer Strom.

    Schon 1990 hatte ich die ersten Solarmodule zum Laden von Akkus. Auch im Urlaub in Schweden. Die habe ich übrigens immer noch. Im Winter kann man da Wochen warten, bis die Akkus geladen sind.

    Erzähle das mal einen Herrn Diehl.

  130. PS

    Und 1988-89 hatte ich schon eine Solaruhr. Die musste ich im Winter unter die Nachttischlampe zum Aufladen legen.

  131. Ach, weil wir gerade so schön beieinander sitzen und guten Sprüchen lauschen…..ick hab da noch einen gefunden, bei NOVO nämlich.

    „Kurz und knapp lässt sich die aktuelle Popularität der vegetarischen* Lebensweise meiner Meinung nach so erklären: Sie bietet die Möglichkeit, persönlich empfundene Gewissensbisse durch die Zurschaustellung des eigenen Gutseins zu betäuben, ohne dafür eine wirkliche Beeinträchtigung der Lebensqualität hinnehmen zu müssen.“

    *Man kann „vegetarisch“ auch leicht durch das Wort „ökologischen“ ersetzen…..der Sinn wäre der Selbe…..oder gleich „e-wende-fanatischen“…….dat passt och wie Arsch auf Eimer……denn allesamt sind die Bessermenschen nicht gewillt, ihren hohen Lebensstandart in dem Maße abzusenken, wie sie uns dat immer vorlabern (also den CO2 Footprint auf 2 Tonnen im Jahr zu reduzieren).

    …….die eigenen Gewissensbisse betäuben……jup, dat passt.
    Onkel Heinz………..schlechtes Gewissen für alles Unglück auf der Welt,……. nich mit mir.

  132. @ Krüger:

    Also bei Taschenrechnern hat die Stromversorgung mit Solarzellen immer bestens funktioniert… vermutlich deshalb, weil der Betrieb über die komplett überdimensionierte Batterie auch 3 Jahre lang bei völliger Finsternis möglich gewesen wäre.

    Ich glaube so in etwa stellen sich viele Leute eine erfolgreiche Energiewende vor: Wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, nehmen wir eben diesen Strom, und wenn nicht, dann greifen wir auf gespeicherte Energie in Form von Akkus, Pumpspeichern u.Ä. zurück.

    Klingt gut, aber die Knopfzelle möchte ich sehen, die das leistet. Für 20 Cent beim Conrad gibt’s die jedenfalls nicht. 🙂

  133. Michael Krüger sagt # 130
    Und 1988-89 hatte ich schon eine Solaruhr. Die musste ich im Winter unter die Nachttischlampe zum Aufladen legen.

    @Herr Krüger
    Ich hatte mal 1965 ein Auto da musste ich noch die Seitenfenster mit der Hand runter lassen.

    MfG

  134. Übrigens, Germanpellets ist wahrscheinlich auch pleite.
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/drohende-insolvenz-german-pellets-steht-kurz-vor-der-pleite-/12938620.html

    Ein paar hundert Millionen Euronen pfutsch, von Anlegern, die sich über 7% Zinsen versprachen.
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  135. Lust auf einen Artikel mit Gänsehautgarantie?

    Voila: http://inselpresse.blogspot.de/2016/02/washington-times-das-pentagon-befiehlt.html

    Das US-Militär wird gerade von Grund auf umgebürstet auf Klimawandel! Demnächst haben wir 1 Mio Mann die mit 600 Mrd p.a. gegen das Monster anrennen wird.

    Ich nehme an, das wahre Ziel ist nicht, was die Direktive aussagt, sondern dass die komplette Behörde sich selbst umbaut in ein Bio-Öko-Labor..

  136. @Roger#135
    Zuallererst habe ich mal einen Lachanfall bekommen 😀
    @QQ #134
    Mein Mitleid hält sich nicht nur nicht in Grenzen, es gibt überhaupt kein Mitleid.

  137. PS zu #36
    In den USA will man auch das Aufmotzen von Serien Autos zu Hobby Rennautos verbieten:
    The EPA is out of control – now they want to ban hobby race cars
    Dazu gehört auch das Verbot des entsprechenden Equipments, Umrüstsätze etc.
    Waren die USA nicht mal das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die in der Welt u. a. auch die „persönliche Freiheit“ verteidigt haben ?

  138. #123 Archophob

    der war gut, ich musste echt lachen 🙂

  139. #132 f. alfonzo

    Also bei Taschenrechnern hat die Stromversorgung mit Solarzellen immer bestens funktioniert… vermutlich deshalb, weil der Betrieb über die komplett überdimensionierte Batterie auch 3 Jahre lang bei völliger Finsternis möglich gewesen wäre.

    da waren wir in der zone weiter…, der taschenrechner funktionierte ohne überdimensionierte batterie und ohne solarzellen…

    das ding nannte sich rechenschieber 😀

  140. @michael m. #139
    Gab’s im Westen auch, mussten wir in der Schule lernen mit umzugehen, so gut seid ihr nun auch nicht gewesen 😀

  141. @ 133

    Ach Diehlchen!!

    @Herr Krüger
    Ich hatte mal 1965 ein Auto da musste ich noch die Seitenfenster mit der Hand runter lassen.

    Ach ja?, so eines hatte ich sogar noch 20XX, -- das fuktionierte!!
    Ab 2011 hatte ich ein nagelneues, aus deutscher Premium-Produktion. Da gingen die Fenster von ganz
    alleine auf. Egal ob beim Autowaschen, oder in der Tiefgarage,in meiner Abwesenheit. Der Scheibenwischer
    legte bei Rottlicht, oder Gelb-Blinken eines anderen KFZ`s los. Die Lichtautomatik versagte!
    Das ist moderne Technik.
    Genauso stelle ich mir die Stromversorgung der Zukunft vor.
    Fehlt mir evtl. die nötige App dazu?

  142. #131

    *Man kann „vegetarisch“ auch leicht durch das Wort „ökologischen“ ersetzen

    Das würde ich bestreiten. Für vegetarische Ernährung gibt es eine ganze Reihe von möglichen Motiven. Manche davon haben mit Öko gar nichts zu tun.

  143. @HD #133

    Michael Krüger sagt # 130
    Und 1988-89 hatte ich schon eine Solaruhr. Die musste ich im Winter unter die Nachttischlampe zum Aufladen legen.

    @Herr Krüger
    Ich hatte mal 1965 ein Auto da musste ich noch die Seitenfenster mit der Hand runter lassen.

    Ich hatte 2010 -- 2013 eine Solar-Armbanduhr, über die ich nichts Besseres sagen kann als @Markus. Im Sommerhalbjahr war alles schön, aber so im November ging ihr der Saft aus. Es half nur regelmäßiges Aufladen mit einer Tageslichtlampe. Schreibtischlampe war zu schlapp, es sei denn man klebte die Uhr direkt auf die Birne, was ihr aber hitzetechnisch nicht guttat. An einer solchen Aktion, die ich mal morgens im Halbschlaf ohne Einschalten des Gehirns vollführte, ist sie dann auch gestorben. 🙂

    Ich würde trotzdem wieder eine kaufen, weil der Austausch von Kaufbatterien über die Jahre hohe Kosten verursacht. Der Analogieschluss zur „Energiewende“ verbietet sich an der Stelle aber aus mehreren Gründen.

  144. Ich hatte 2010 — 2013 eine Solar-Armbanduhr, über die ich nichts Besseres sagen kann als @Markus. I

    s/Markus/Michael/g;

  145. @Anorak
    Du hast die Hauptaussage nicht begriffen, die da lautet…..

    „persönlich empfundene Gewissensbisse durch die Zurschaustellung des eigenen Gutseins zu betäuben, ohne dafür eine wirkliche Beeinträchtigung der Lebensqualität hinnehmen zu müssen.““
    Das sich Vegetarier immer gleich auf den Schwanz getreten fühlen……..wenn man sie mal durch den Kakao zieht, hat auch etwas mit deren Sendungsbewusstsein zu tun.


    Umweltschützer, SPD und Grüne: Esst weniger Fleisch

    Zu Beginn der Fastenzeit appellieren Umweltschützer sowie Politiker von SPD und Grünen an die Deutschen, ihren übermäßigen Fleischkonsum auf die Hälfte zu drosseln. Die Sprecherin der Grünen für Tierschutz und Verbraucherpolitik, Nicole Maisch, sagte, wenn alle Menschen so viel Fleisch äßen wie hierzulande, „bräuchten wir einen zweiten Planeten“. Die Exzesse der Massentierhaltung und Dumpingpreise müssten ein Ende haben. „Ein Kilo Hackfleisch für 3,40 Euro ist pervers.“

    Pervers ist, das man das Essen verteuern will……sollen wohl noch mehr Deutsche bei der Tafel anstehen müssen….und ja, da ist auch ganz viel Klimaschutz drinne.

    Der Umweltverband WWF forderte die Einführung eines sogenannten Gülle-Euros, einer Abgabe für Landwirte auf den Stickstoffüberschuss. Das nütze der Gesundheit und dem Klimaschutz.

    Tja……das ein Großteil der Gülle in Kaggevergaser zu Methan gemacht wird um die deutsche Energiewende zu befeuern, merken die bekloppten Umweltschützer natürlich mal wieder nicht. Im Prinzip müssten wir noch mehr Fleisch essen…..um die Energiewende voran zu treiben.

    Onkel Heinz…….wer mir mein Essen nehmen will, kriegt eins aufs Fressbrett

  146. @HE #145

    „persönlich empfundene Gewissensbisse durch die Zurschaustellung des eigenen Gutseins zu betäuben, ohne dafür eine wirkliche Beeinträchtigung der Lebensqualität hinnehmen zu müssen.““
    Das sich Vegetarier immer gleich auf den Schwanz getreten fühlen……..wenn man sie mal durch den Kakao zieht, hat auch etwas mit deren Sendungsbewusstsein zu tun.

    Ich bin kein Vegetarier, aber ich esse wenig Fleisch und kaufe keine Produkte, für deren Herstellung Tiere getötet werden. Ich möchte nicht, dass für mich andere Lebewesen leiden, außerdem mag ich den Geschmack von Fleisch sowieso nicht und Leder, oder Elfenbein oder sowas find ich ohnehin fies. Plastik ist besser, ich mag Plastik. 🙂 Deswegen ist es auch kein Verzicht. Mit Planetenrettung hat das gar nichts zu tun, mit Presseverlautbarungen der Grünen schon gar nicht, und ich missioniere auch nicht. Ich hab kein Problem wenn du das durch den Kakao ziehst, aber dann für das was es wirklich ist. 🙂

  147. @Anorak
    Kannste halten wie ein Dachdecker, nur nich so hoch.

    Pentagon und Klimawandel….wahrscheinlich ist dat Klima schuld, das die Amis in Syrien nix uff die Reihe bekommen…ups.
    Dafür hat olle Obama erstmal ne Klimaklatsche bekommen….

    CO2-Emissionen: Oberste US-Richter stoppen Obamas Klimaschutz-Pläne

    Der Oberste Gerichtshof der USA bremst die Klimastrategie von Präsident Barack Obama aus. Der Supreme Court gab am Dienstagabend bekannt, dass die Pläne zur Eindämmung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen amerikanischer Kraftwerke vorerst nicht umgesetzt werden sollen. Zuerst müssten mehrere laufende Klagen gegen diese Vorhaben ausreichend auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft werden.

    Jup….in Paris den Klimapapst spielen und im eigenen Land wieder mal nix auf die Reihe bekommen……der Hoffnungsträger aller Klimaschützer ist wohl doch mehr Schein als Sein.
    H.E.

  148. @Diehl

    Ich sehe gerade, die Solaruhr, die ich um 1988-89 hatte gibt es immer noch von Casio.

    Wie gesagt, im Winter musste ich die unter die Nachttischlampe zum Laden legen. Das endete damit, dass sich das Deckglas der Uhr wölbte, da ich diese zu dicht unter die Nachttischlampe mit Glühbirne gelegt habe.

    Und bei meinen Ford Transit (Baujahr 1999) musste ich auch die Fenster kurbeln. Hat hervorragend funktioniert.

  149. Und die Probleme mit dem leeren Akku in der Uhr gibt es immer noch im Winter, wie ich gerade hier lese:

    http://www.amazon.de/product-reviews/B005FEY4N0/ref=cm_cr_dp_hist_one?ie=UTF8&filterByStar=one_star&showViewpoints=0

    Also nach 30 Jahren haben die das von Casio immer noch nicht gelöst.

  150. @MK: Die in dem Video war meine von vor 3 Jahren, aber die wird nicht mehr verkauft. Mit Leuchtstoffröhren kann man sie gefahrlos laden, ich hab meistens (bis auf das eine Mal) eine Tageslichtlampe benutzt. Du hast deine also genauso getötet wie ich. 🙂 Davon abgesehen fand ich sie gut. Die Mengen Sonnenlicht, die pro Tag auf einen halben Quadratzentimeter Solarzelle fällt, kann Casio auch in 1000 Jahren nicht erhöhen.

  151. @anorak2

    Das Problem, die Uhr hat auch keine Beleuchtung, um sie nachts ablesen zu können.

    Heute könnte man einen Micro-USB-Stecker einbauen und die Uhr per USB aufladen.

    Habe mir gerade so eine Solarzelle mit integrierten Akku zum Laden von Handys, etc. bei Netto für 16€ gekauft. Mal sehen was das Ding taugt.

  152. PS

    Das Ding.

    https://www.gsmpunt.nl/uploads/product/opladers/210x252/logilink-universal-power-bank-met-solar-charger_2.jpg

  153. #146 anorak2

    Ich bin kein Vegetarier, aber ich esse wenig Fleisch und kaufe keine Produkte, für deren Herstellung Tiere getötet werden.

    hust…
    fleisch ist ein produkt, für das tiere im herstellungsprozess getötet werden 😉

    Ich möchte nicht, dass für mich andere Lebewesen leiden,

    sie haben also kein problem damit, dass für andere personen lebewesen leiden? 😉

    bisl arg komische logik, aber wenns hilft und sie so besser schlafen können…
    🙂

  154. @mm #153

    fleisch ist ein produkt, für das tiere im herstellungsprozess getötet werden

    Ich bin halt inkonsequent. Ich möchte nicht ganz auf Fast Food verzichten, aber auch dort nehme ich gern mal den Veggieburger. Im Supermarkt kaufe ich (fast) keine Fleischprodukte, eher versehentlich wenn die Fertigpizza mit Salami ist oder so, und ich das nicht rechtzeitig geschnallt hab. Wegwerfen tu ich sie dann auch nicht.

    sie haben also kein problem damit, dass für andere personen lebewesen leiden?

    Ich habe keine Kontrolle darüber was andere Leute tun und will auch nicht das was mir HE oben unterstellte, nämlich missionieren. Liegt mir völlig fern.

  155. @anorak Also wenn meine Katze wieder mal ne Maus fängt und so lange mit der spielt, bis die nicht mehr mitspielen kann, muss ich mal ein ernstes Wort mit ihr reden. Es ist ein Brauch von alters her, dass man Fleisch nur essen kann, wenn man die Kuh vorher nicht nur gemolken hat. Aber ich meine, das soll jeder für sich entscheiden, gegenseitiges Missionieren bringt da nichts.
    Aber zurück zum Thema: Grenzen der volatilen Sromerzeugung. Ich hatte auch eine (neuere) Armbanduhr mit Solardingsbums. Die hat 7 Jahre lang gut funktioniert auch ohne Lampennachladung. Dann war Schluss, der Uhrmacher hat gesagt, das liegt am Akku, hat mir für nausgeschmssenes Geld einen neuen eingebaut. Es lag nicht am Akku. Seitdem frage ich mich, wie lange die vielen Solardächer und -- Freianlagen wohl halten und Strom liefern, obwohl sie raueren Bedingungen ausgesetzt sind, als meine Uhr. Viel Gescheites hab ich über dieses Thema bisher nicht rausgefunden. Wer weiß hier mehr, als ich?.

  156. #154

    Ich bin halt inkonsequent.

    was ja nicht unbedingt etwas schlimmes sein muss 🙂

  157. @Pietzsch

    Aber zurück zum Thema: Grenzen der volatilen Sromerzeugung. Ich hatte auch eine (neuere) Armbanduhr mit Solardingsbums. Die hat 7 Jahre lang gut funktioniert auch ohne Lampennachladung. Dann war Schluss, der Uhrmacher hat gesagt, das liegt am Akku, hat mir für nausgeschmssenes Geld einen neuen eingebaut. Es lag nicht am Akku.

    Da hat vermutlich der voll geladene Akku 7 Jahre Strom geliefert, bis die Uhr kaputt ging.

    Eine normale Kopfzelle hält bei mir auch einige Jahre.

  158. Als mein Akku in der Solar Uhr defekt war hat mein Uhrmacher gesagt, ich bau dir eine Batterie ein. Die hält länger und kostet nur ein Viertel 😉

    Mein volatiles Handgelenk-Sonnenkraftwerk arbeitet jetzt umsonst, richtet auch keinen Schaden an der Batterie an, sozusagen ein dezentrales , unnützes EE KW. Wenn in Deutschland das Licht ausgeht, habe ich eine KW Reserve für den Betrieb einer LED, wenn die Sonne scheint 😉

  159. @Rassbach

    Vor ca. 2 Jahren hatte ich mir so ein Smartphohe mit Solarmodul bei eBay gekauft.

    Kann man vergessen. Bei voller Sommersonne läd der Akku über einen Sonnen-Tag nur um einige Prozent. In der Sonne funktioniert der Touchscreen aber nicht richtig. Reagiert kaum. Das einzig Gute, der GPS-Trecker.

    Um Handys, Laptops, Tablets zu betreiben braucht man ein ganzes Solarmodul mit ausreichenden Akku. Vor allem im Winter.

  160. Hallo Michael Krüger #151 (#152)

    Ich habe mir 2 so 5000mAh Solar Panel Akku Ladegerät Power Bank mit 200mA PV drauf vor einigen Monaten gekauft.
    Bestellt haben ich die Teile in China für unter 5 € das Stück (incl. Versand).
    Die eine Solar-Panel-Power-Bank ist aber aus Indonesien versendet und die andere aus China.
    Bei der aus China da sind nur ca. 100mA PV eingebaut so meine Einschätzung.
    Die Solar-Panel-Power-Bank wo aus Indonesien gekommen ist bringt (PV) annähern die 200mA.
    Das spielt aber erstmals keine Rolle, die Teile liegen ja auf der Fensterbank und da ist der Akku ja immer zum Handy aufladen bereit.
    Die Teile werden anstelle vom Netzlader eingesetzt, so meine Vorgehensweise.
    Ob sich das jemals rechnet kann ich nach so kurzer Zeit noch nicht sagen, haben aber auch noch andere wesentliche Vorteile.
    Die kann man auch mitnehmen und der Handyakku macht dann nicht schlapp.
    Die Kinder und die Frau haben die Teile ständig im Einsatz, werte mir noch eins oder 2 zulegen die ich dann im Auto usw. auslege.
    Wird das doch mal knapp kann man die Solar-Panel-Power-Bank auch ganz normal mit USB vom z.B. PC nachladen, haben wir aus Angst am Anfang gemacht man hat ja den Gedanken das man immer eine 100% volle Power-Bank dabeihaben sollte.

    Die Speicherkapazitäten der Power-Bank ist ja mit 5000mAh angegeben und die Größenordnung ist auch eingebaut und vorhanden, bereits nachgemessen.

    ++++++

    Michael Krüger #159

    das PV-Modul auf dem Handy ist ja auch nicht gedacht um eine 100% Solarversorgung zu schaffen.
    Wen man das Handy nur noch z.B. einmal im der Woche aufladen muss anstelle von alle 2 Tage hat man ja auch bereits einen Komfortgewinn.

    Um die Solarstromversorgung richtig zu nutzen muss man dann etwas mitdenken und einige Einstellungen im Handy ändern, dann halten auch die Nachladungen aus dem Netz in Grenzen.

    „Um Handys, Laptops, Tablets zu betreiben braucht man ein ganzes Solarmodul mit ausreichenden Akku. Vor allem im Winter.“

    Genau richtig, entweder vernünftige PV-Leistung + Akku oder über den Stromverbrauch vom Handy nachdenken und …….

    Selber habe ich mein Handy mit einem PV-Modul ausgerüstet (im Eigenbau) und das hat seit Wochen kein Ladegerät gesehen.
    Die Solarzellen auf den Handys sind nach meinen Erfahrungen (mit dem Samsung GT-E1 107) ein reiner Marketing-Gag und wer da was vernünftige haben möchte der muss selber Hand anlegen.

    ++++++

    Ich habe auch noch einen Taschenrechner SHARP EL-825 mit PV von 1983 (oder 1984) im Einsatz und der funktioniert immer noch ohne Probleme, das schafft keine Batterie, nur mit PV ist eine so lange Betriebsbereitschaft bei tragbaren Geräten möglich.

    Gruß

  161. Körner,
    reiche Leute lassen sich einen noch größeren Müllberg zur EE Versorgung bauen, genannt Solar Carport mit vielen Akkus für ca. 30000€, um ein E Auto CO2 unwirksam zu betreiben.

    Auch kein Problem für mich 😉
    Auch nicht, wenn Sie auf allen Fensterbänken Power Banks auslegen, die Chinesen wollen ja schließlich auch leben. 😉

  162. @Körner

    Wird das doch mal knapp kann man die Solar-Panel-Power-Bank auch ganz normal mit USB vom z.B. PC nachladen

    Das ist die Regel. Ist bei meiner, die ich gestern bei Netto gekauft habe auch so.

    das PV-Modul auf dem Handy ist ja auch nicht gedacht um eine 100% Solarversorgung zu schaffen.
    Wen man das Handy nur noch z.B. einmal im der Woche aufladen muss anstelle von alle 2 Tage hat man ja auch bereits einen Komfortgewinn.

    Es braut eine komplette Woche in der Sonne auf dem Balkon, damit der Akku voll ist. Das wird in % auf dem Display angezeigt. Währenddessen darf man das Handy nicht wegnehmen und nutzen.

    Genau richtig, entweder vernünftige PV-Leistung + Akku oder über den Stromverbrauch vom Handy nachdenken und …….

    Das Problem, solch große PV-Module und Akkus kann man nicht mitschleppen. Aber einen kleinen Li-Ionen-Hochleistungsakku und eine USB-Ladekabel.

  163. @Körner

    Ich habe auch noch einen Taschenrechner SHARP EL-825 mit PV von 1983 (oder 1984) im Einsatz und der funktioniert immer noch ohne Probleme, das schafft keine Batterie, nur mit PV ist eine so lange Betriebsbereitschaft bei tragbaren Geräten möglich.

    In einigen alten Solarrechnern war gar keine Batterie drin. Die Rechner betreibt man ja auch unter der Schreibtischlampe, in voll beleuchteten Büro, oder Schulklassen. Da reicht das Licht.

    Ich habe auch noch alte Kameras aus den 1960er Jahren von Zeiss, deren Belichttungsmesser funktioniert auch noch. Aber die Kameras liegen idR im Schrank und nicht draußen.

  164. Allgemein zu Knopfzellen:
    Anfang der 70iger habe ich mir eine Praktika zugelegt, war immer der Meinung, der eingebaute Belichtungsmesser basiere auf der Selen-Technik, ohne mir aber groß Gedanken zu machen. Irgendwann Ende der 90 bin ich dahinter gekommen, als die Automatik ihren Geist aufgab, dass da eine Knopfzelle die Arbeit verrichtete, musste aber lange suchen, wo das Ding eingebaut war, weil ich keine Unterlagen mehr dazu hatte, da ich die Kamera gebraucht gekauft habe. Seitdem ist die Zelle immer noch aktiv, nun, inzwischen bin ich auf Digital umgestiegen, aber ab und zu nehme ich sie dennoch, weil mir da andere Objektive zur Wahl stehen.

  165. @Micha #163
    Selen Belichtungsmesser benötigen keine Batterie 😀
    Siehe #164

  166. Beim Autoren des Artikels stellen sich wahrscheinlich die Nackenhaare, wenn er erleben muss, welch geistreiche
    Unterhaltung zum Them seines Artikels hier geführt wird.
    Ich hatte gehofft, aus sachkundigen Kommentaren was entnehmen zu können.

    MfG

  167. Handy-Solarzellen…….wie blöd ist dat denn?
    Hat jemals einer von euch…..sein Handy stundenlang in praller Sonne rumliegen lassen?
    Na dann, viel Spass……beim Neukauf desselben.

    @knarrende Diehle……..als ob Du jemals einen sachkundigen Kommentar abgesondert hättest, geh zurück in Deine Höhle.
    Übrigens…..nach über 100 Kommentaren gleitet die Diskussion IMMER in Richtungen ab, die nix mit dem entsprechenden Artikel zu tun haben……dat is ein Naturgesetz, weswegen der Autor ab der magischen 100……den Thread laufen lässt oder die Kommentarfunktion sperrt.
    Sach mal…..haste zu lange inner Sonne gesessen?

    Onkel Heinz……..sein Pittbull heißt ab heute……HULK …(80 Kg, 1,80 m aufgerichtet)

  168. @und täglich grüßt dat Murmeldiehl
    Nachtrag…….weils so schön war und perfekt auf Dich zutrifft, nochmals das Zitat aus… #124

    „Wie schrieb kürzlich ein Autoren-Kollege treffend: Ideologisch glaubensfeste Menschen wollen gewöhnlich nicht lernen, sondern recht behalten. Wenn solche Menschen politische Verantwortung tragen, leidet das Land.“

    Wollen wir nur hoffen, das Opa Diehl….ausser einen Sonnenstich, keine sonstigen Ämter inne hat.

    HULK, die fiese Wachhund

  169. @Sonnenkörnchen
    Pähh….Powerbank….hab ick 3 Stück von, mit 6200 mAh Kapazität, janz normal am USB-Ladegerät vollgepumpt, damit dann meine holde Maid, ihre Facebook-Spielchen ohne lästiges Ladekabel zocken kann.
    Übrigens „Sonne“…….an Deiner Stelle würde ick März/April schön inner Höhle bleiben……wollen ja nicht, das Du vorzeitig abkratzen tust.

    Extrem großes Ozonloch über Nordpol befürchtet

    In diesem Frühjahr droht über der Nordhalbkugel der Erde womöglich ein Ozonloch in bislang noch nicht dagewesenem Ausmaß. Sollten sich die klimatischen Bedingungen über der Arktis nicht bald ändern, müssen Menschen auf der Nordhalbkugel im März und April mit einer deutlich erhöhten Hautkrebsgefahr rechnen, sagte der Wissenschaftler Markus Rex vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung.

    Uffpassen…besonders Öko-Pflänzchen sind extrem gefährdet……also schön die Burka anziehen und schon kann Dir nix mehr passieren.

    HULK….knurr

  170. Apropos Grenzen….

    Huii….2009: http://tinyurl.com/gs3tld7

    und Uiii….. 2016: http://tinyurl.com/hqyxvse

    Zitat: „Zwar lieferten Kollektoren, die der Sonne folgen, rund 30 Prozent mehr Strom als starr nach Süden ausgerichtete Anlagen, der Mehrertrag stehe laut Bürgermeister nicht im Verhältnis zu den Reparaturkosten.“

    Aber beim Bau war die Mehrinvestition im Verhältnis? Hauptsache die Stadt abgezockt gelle?

    I’m back mit echten 2,5 Volt in der Brust ohne Solarzellen und Stellmotoren. Grüss Euch.

    Mfg

  171. Hiho Namensvetter
    Möge die Macht des Schrittmachers immer mit Dir sein.
    Über den üblen Rest der selbstdrehenden Sonneneinfanggeräte….hüllen wir lieber das große Schweigen.
    Ich nehme mal an, der Geschäftsführer der Stadtwerke Weiterstadt ist ein Kaufmann…..dann erklärt sich auch der Rest des Sonnen-Bullshits.
    Stadtwerke steigen oder fallen mit der Ausbildung des Geschäftsführers…und Aufsichtsräte aus thumben Politikern….nicken eh alles ab, solange dat irgendwie nach Öko stinkt.
    Gott sei Dank is mein Cheffe…..ein Techniker.

    Heinz HULK

  172. @ Diehl, #166:

    Beim Autoren des Artikels stellen sich wahrscheinlich die Nackenhaare, wenn er erleben muss, welch geistreiche
    Unterhaltung zum Them seines Artikels hier geführt wird.

    Nö. Nach 100+ Kommentaren ist immer jede Diskussion beendet. Danach unterhalten sich die Leute eben über alle möglichen Dinge.

  173. Ich habe auch noch einen Taschenrechner SHARP EL-825 mit PV von 1983 (oder 1984) im Einsatz und der funktioniert immer noch ohne Probleme, das schafft keine Batterie, nur mit PV ist eine so lange Betriebsbereitschaft bei tragbaren Geräten möglich.

    Das dürfte ein Irrtum sein. Ich habe gerade extra meinen TI-52 (damals leistungsfähigster nicht-programmierbarer Taschenrechner von TI, sogar mit Unterstützung für das Hexadezimal-, Oktal- und Binärsystem) aus dem Schrank geholt und angeschaltet -- funktioniert einwandfrei. Zwei Knopfzellen drin, noch die ersten. Eigentlich ein Wunder, dass die noch nicht ausgelaufen sind.

    Dürfte von 1986 sein, hat mich durch die Schule bis zum Abi begleitet und später auch durchs Studium. Ich kann ggf. noch die Quittung raussuchen 🙂

    Seinem Solar-Zwillingsbruder fehlte eins der wichtigsten Features: „Constant Memory“. Und er war deutlich teurer. Dafür könnte ich noch einige 10er Packs Knopfzellen kaufen. So ist das mit der PV: teurer und schlechter. Konnte also schon damals jeder sehen.

  174. #163 „In einigen alten Solarrechnern war gar keine Batterie drin. Die Rechner betreibt man ja auch unter der Schreibtischlampe, in voll beleuchteten Büro, oder Schulklassen. Da reicht das Licht.“

    Das der Rechner keine Batterie hat ist ja klar, aber der Rechner funktioniert eigentlich immer egal ob in der Sonne oder im Raum, bei Bewölkung, normale Helligkeit reich da aus.

    #167 „Hat jemals einer von euch…..sein Handy stundenlang in praller Sonne rumliegen lassen?“

    Das Handy (Eigenbau) wird eigentlich nie in die praller Sonne gestellt, das laden (Leistungserhaltung) geht einfach so nebenbei.

    #170 „Zwar lieferten Kollektoren, die der Sonne folgen, rund 30 Prozent mehr Strom als starr nach Süden ausgerichtete Anlagen, der Mehrertrag stehe laut Bürgermeister nicht im Verhältnis zu den Reparaturkosten.“

    Heutzutage werden einfach +30% Module drauflegen und die Sache ist erledigt, die PV-Platten kosten ja nur noch ab 500€/kWp, da macht keiner mit einer Nachführung herum um nur +30% zu erzielen.
    Der aufwand der Nachführung steht doch in keinen Verhältnis zum Mehrertrag.

    Gruß

  175. @Krishna

    Selen Belichtungsmesser benötigen keine Batterie

    Richtig. Aber:

    Zeiss Ikon Contaflex BC hat eine Knopfzelle. TTL-Belichtungsautomatik.

    Habe mit den Kameras mal selbst bei eBay gehandelt und gute Gewinne erzielt.

    http://www.designundphoto.de/seite%20ca0096%20zeissikon%20contaflex%20super%20bc.htm

  176. @Micha #175
    Gleiches System also wie die Praktica LTL -- Blend und Zeitautomatik, bzw Halbautomatik

  177. @ Heinz

    [OT] Ich habe meinen Brief an dich vom letzten Jahr in mein neues Buch aufgenommen. Ich würde dir gerne, sozusagen als Entschädigung, ein signiertes Exemplar zuschicken. Bei Amazon kann man mit »Blick ins Buch« Inhaltsverzeichnis und Vorwort lesen. Dürfte dich interessieren. Um dir ein Buch zu schicken, brauche ich deine Adresse. Könntest du mir diese per Email zukommen lassen?

  178. @Quentin
    Jup…..Post ist unterwegs.

    MfG
    Heinz der HULK

  179. Wie war dat noch in alten DDR-Zeiten…..der Staatsrat beschließt und wir durften dann diskutieren, wie wir dat Plansoll irgendwie erfüllen. Tja, wer denkt das diese Zeiten hinter uns liegen…..hat dat noch nich gesehen:

    http://www.klimaschutzplan2050.de/dialogprozess/

    Hintergrund zum Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung
    Klimaschutz braucht langfristige Orientierung. Die Regierungskoalition hat daher vereinbart, in dieser Legislaturperiode einen nationalen Klimaschutzplan 2050 zu verabschieden. Die Bundesregierung hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) damit beauftragt, diesen zu erstellen und mit den Ressorts abzustimmen, damit er 2016 im Bundeskabinett verabschiedet werden kann. Leitbild und Maßstab für Klimaschutzpolitik ist die international vereinbarte „Zwei-Grad-Obergrenze“ für die globale Erwärmung gegenüber vorindustriellen Werten. Diese Obergrenze ist erforderlich, um die schlimmsten Klimafolgen und das Schwinden von Anpassungsmöglichkeiten zu vermeiden. Die Zwei-Grad-Obergrenze ist der Maßstab für die Klimaschutzziele der Europäischen Union und Deutschlands.

    Länder, Kommunen und Verbände sind aufgerufen, sich aktiv in die Erarbeitung des Klimaschutzplans einzubringen.

    Das kommt davon, wenn man eine ehemalige FDJ-Sekretärin zum Anführer bestimmt…Sozialismus in seine Lauf, halten weder Ochsen noch Ossis auf.
    Wie war das bei der berühmten Olsenbande immer……Egon hatte den perfekten Plan, der am Ende IMMER gescheitert ist an den menschlichen Fehlern seiner Mitgenossen.

    Lol….KOmmunen, die Dank reichlig zugezogener Neumitmenschen finanziell aus dem letzten Loch pfeifen…..sollen jetzt der Merkel die Klimaplanerfüllung auch noch zureichen, wie doof ist dat denn?
    Heinz der HULK ist sauer…….wenn die selben Sozis wieder die Nation an den Rand des Wahnsinns bringen

  180. Das wir Deutschen ein volles Ding anner Klimawaffel haben, is ja allgemein bekannt……aber in Punkto Blödheit, können uns die Ösi durchaus das Wasser reichen.

    Wien legt Einspruch gegen Ungarns AKW-Pläne ein

    Österreich legt bei der EU-Kommission heute, Mitt­woch, offiziell Einspruch gegen die Finanzierung des ungarischen Atomkraftwerks Paks II durch den Staat Ungarn ein. Es handle sich um eine unzulässige Beihilfe für eine per se nicht rentable Tech­nologie, die innerhalb des libera­lisierten Strombinnenmarkts zu unverhältnismäßigen Wettbe­werbsverzerrungen führe, heißt es in der Stellungnahme des österreichischen Wirtschaftsmi­nisteriums,………

    „Staatliche Beihilfen für eine ausgereifte, seit Jahrzehnten ver­breitete, nicht nachhaltige Tech­nologie wie der Nuklearenergie führen zu unverhältnismäßigen Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt und behindern er­neuerbare Energieträger“, bekräf­tigt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zudem. Auch sei Atomkraft kein tragfähiges Mittel gegen den Klimawandel.

    Boah ey…..so viel Lügen auf einen Haufen, dat geht echt nur, wenn man deutsche Gene hat.
    Wettbewerbsverzerrungen……ich piss mich gleich in die Buchsen…..in einen Satz mit „behindern erneuerbare Energieträger“ zu nennen, ist wohl in Anbetracht explodierender EEG-Umlagen ein Jahrtausend-Treppenwitz.

    Sacht mal, ham die nix inner Schule gelernt oder ham am Ende doch die Aliens ihre Finger im Spiel….oder ist die komplette Verblödung ganzer Eliten…..durch fiese Ätherstrahlen zu erklären?

    Onkel Heinz…hat grad das Gefühl….groß, grün und böse werden zu müssen, typisch HULK eben.

  181. @ Eng, #180:

    Hab mir gerade vorgestellt, wie ich das Interview vom Mitterlehner im Fernsehen sehe:

    „Staatliche Beihilfen für eine ausgereifte, seit Jahrzehnten ver­breitete, nicht nachhaltige Tech­nologie wie der Nuklearenergie führen zu unverhältnismäßigen Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt und behindern er­neuerb“ -- plopp, ist das Bild weg, weil der Wind nicht mehr weht.

  182. Nun ja Ungarn hat einen um 30 % niedrigeren Strompreis als Österreich und deckt 40 -- 50% seines Stromes aus Kernenergie.
    Ich nehme an, dass Österreich einfach Angst hat, dass ihr Strompreis immer teuerer wird durch die erneuerbaren Energien.

    Der Mitterlehner:

    Es handle sich um eine unzulässige Beihilfe für eine per se nicht rentable Tech­nologie, die innerhalb des libera­lisierten Strombinnenmarkts zu unverhältnismäßigen Wettbe­werbsverzerrungen führe

    Das charakterisiert ja die erneuerbaren Energien und das EEG ganz gut wie Peter in vielen Artikeln gezeigt hat. Ich wäre dafür die Subventionen und auch das EEG für erneuerbare Energien zu streichen. Danach hätte der Mitterlehner Einwand gegen die Subvention des ungarischen Kernkraftwerks seine Berechtigung.

  183. @Heinz #179

    Guck mal selbst eine Online Stasi hat sich schon gegründet:

    “Die Initiative für Zivilcourage Online wird europäische NGOs, die sich im Kampf gegen Online-Extremismus in Europa engagieren, mit mehr als einer Million Euro sowohl finanziell als auch in Bezug auf Marketing-Aktivitäten unterstützen. Die Initiative wird außerdem Experten aus dem Bereich der Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus zusammenbringen, um gemeinsam Best Practice Beispiele zu erarbeiten, die anschließend NGOs, Regierungen und anderen Onlinediensten zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus werden Instrumente entwickelt, mittels derer sich Menschen im Bereich Counterspeech engagieren können.”

    Zivilcourage wird völlig neu definiert. Wer den Mainstream nachplappert und abweichende Meinungen diffamiert hat Mut und Zivilcourage. So wird der Mitläufer zum Helden. Sehr schön erklärt und begründet auf der sozialwissenschaftlichen Plattform ScienceFiles die ich oben verlinkt habe.

  184. Günter Heß sagt in # 182

    Nun ja Ungarn hat einen um 30 % niedrigeren Strompreis als Österreich und deckt 40 — 50% seines Stromes aus Kernenergie.
    Ich nehme an, dass Österreich einfach Angst hat, dass ihr Strompreis immer teuerer wird durch die erneuerbaren Energien.

    @Günter Heß
    Ich weiß nicht wie in Ungarn der Strompreis entsteht. Bei und würde das dem Normalverbraucher nichts bringen. Sie wissen doch sicher, dass bei uns der Preis vom Grenzkraftwerk bestimmt wird, und das war meines Wissens noch niemals ein AKW.
    Im Gegenteil die AKW werden nach dem teuersten, noch für den Bedarf benötigten Kraftwerk bezahlt, ein sogenannter „Mitnahme Effekt“ wird wirksam.
    Deshalb nennt man doch abgeschriebene AKW bei uns im Volksmund Gelddruckmaschinen.
    Als die ersten AKW bei uns vom Netz gingen sollten die Strompreise explodieren.
    Was ist geschehen, nach einigem Abwarten haben sich die Großhandelspreise dank der EE fast halbiert.

    Mfg

  185. @Günter….#183

    Und nun brauchst Du Dich auch nicht mehr zu wundern, warum sich zu Zonenzeiten viele Menschen freiwillig als IM angeboten haben.

    Der Denunziant……ist ein typisch deutsches Gen…..und völlig Systemunabhängig, wer petzt, ist bei der Obrigkeit immer gut angesehen.
    Hmm…..ick kann mich noch dunkel dran erinnern, was wir in der Schule (besser danach) mit Petzen gemacht haben.

    Onkel Heinz…..wie gern würd ick zum HULK mutieren….um mal freundlich bei diesen Leuten an der Tür zu klopfen

  186. @Heinz

    Ich denke da ist schon eine Zeitgeistkomponente dabei.
    Während meiner Beobachtung nach die typischen SPD und FDP Wähler der Vorwendebundesrepublik diese Mentalität gar nicht mehr hatten, wurde diese Mentalität in den 70iger und 80iger Jahren abgelehnt und war fast verschwunden auch bei den CDU/CSU Wählern.
    Auch die Grünen der Anfangsjahre haben diese Denke bekämpft.
    Erst in den späten 90igern und den 2000er Jahren mit dem Aufkommen des Klimaschutzgedankens wurde in den Medien und Talkshows sozusagen eine moralische Blockwartmentalität wieder salonfähig. Es ist meines Erachtens besonders tragisch, dass vor allem die Grünen diese Blockwartmentalität zeigen. Im Grunde verraten die ihre Wurzeln.
    Dazu kommt, dass sachliche Argumente ausgeblendet werden, wenn es dem moralisch-politischem Weltbild nicht entspricht. Peters Artikel zeigt ja deutlich, dass es für ein Land wie Ungarn verblödet ist wenn es die deutsche Energiewende nachmachen würde. Aber das darf eben nicht sein und deshalb wird es von manchen ausgeblendet.

  187. Die kalkulierten Gesamtkosten für das Atomkraft in Ungarn belaufen sich auf 12,5 Milliarden Euro.

    Wie ist nochmal die Preissteigerungen bei den anderen AKW Neubauten in Europa, aktuell ?

    Gruß

  188. @Günter
    Du musst mir mal auf die Sprünge helfen…..wir hatten mal vor langer Zeit eine Diskussion über Moral und Gesetz…..und das es in vielen Fällen ungut ist, die Moral zum Gesetz zu erheben….vllt kannst Du Dich da noch dran erinnern…oder Quentin.

    Denn das passiert gerade, der Zeitgeist fordert, die Moral über das Gesetz zu stellen…..fühlt sich zwar so schön kuschelig an, kann aber die Grundlagen unserer Demokratie janz schnell über den Jordan schicken.

    Tja…..es ist nur noch eine Frage der Zeit, wo Frauen wieder mit Keuschheitsgürtel rumlaufen müssen….wegen der Moral…..oder andere Schwachsinnigkeiten, die vor der Aufklärung gerade so Mode waren.

    Onkel Heinz……..denkt, er wäre im falschen Film

  189. @Heinz

    Moral als eine Art höheres Gesetz zu sehen ist problematisch und höhlt meiner Meinung nach unsere Demokratie aus.

    Nehmen wir an es gäbe so etwas wie eine Moral auf die sich die Mehrheit stilschweigend geeinigt hat. Nehmen wir weiter an die Mehrheit zwingt Dich aufgrund dieser Moral zu einer Handlung die Du nicht willst.

    Nehmen wir weiter an wir sehen die Moral als höher als das Gesetz an, dann würde Dich die Moral der Mehrheit zu einer Handlung zwingen die vom Gesetz her erlaubt ist. Dieser Zwang aber ist isoliert betrachtet unmoralisch, unabhängig davon, ob er mit einer guten Absicht ausgeübt wurde die zu deinem Besten ist, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel.

    Das ist im übrigen das Problem der Leitkultur genau gegen diese Zwänge wurde in den 790iger und 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts in der Bundesrepublik demonstriert. Jetzt üben die Grünen und die Linken die damals demonstrierten genau diese Zwänge aus die sie damals kritisierten und bekämpften. Zu mindestens versuchen sie es.

    Und Du hast recht das sind die Gegner der Aufklärung.

  190. @Heinz

    Sorry es muss heißen:

    Nehmen wir weiter an wir sehen die Moral als höher als das Gesetz an, dann würde Dich die Moral der Mehrheit zu einer Handlung zwingen die Du nicht willst bzw. eine Handlung zu unterlassen die vom Gesetz her erlaubt ist.
    Zum Beispiel deine Meinung nicht zu äußern oder nicht zu demonstrieren und deine Meinung auszudrücken.
    Dieser Zwang ist unmoralisch.

  191. @Günter
    Danke…..so in etwa hat ick dat Zeuch noch in Erinnerung.
    Für manch Mwenschen ist ne vollverschleierte Frau das Maß aller Dinge…….für Femen sind freie Titten, als Ausdruck ihrer politischen Meinungsäusserungen das Maß aller Dinge…..tja, beide Tussis kann ick nich ab…bin sozusagen moralisch irritiert….wo ist denn nun die allumfassende Moral?

    Meine Meinung…Moral muss man sich leisten können….und Menschen, die am absoluten Existenzminimum dahinvegetieren….ham nur eine Moral….fressen oder gefressen werden.

    Dekadenz kann die Moral in völlig falsche Richtungen lenken….und das ist der Zustand, den wir grad in Deutschland haben….leider.
    MfG
    Onkel Heinz…..nun wirklich kein Moralapostel

  192. Kein Anspruch auf Wertersatz bei Verringerung der EEG-Einspeisevergütung auf null

    Na wenn da mal nicht schon mal zur Sicherheit einige Tatsachen geschaffen worden sind.

    http://www.noerr.com/de/presse-publikationen/News/kein-anspruch-auf-wertersatz-bei-verringerung-der-eeg-einspeiseverg%C3%BCtung-auf-null.aspx

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