Diskussionen mit Kernenergiegegnern? Reden ist Silber!

6. Januar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Kernenergie, Ökologismus

ego150Vor einigen Jahren hatte man mich zu einem Vortrag vor Managern aus der Telekommunikationsindustrie eingeladen. Es ging um Innovationen, wie sie entstehen und wie man sie befördern kann. In der anschließenden Diskussion allerdings kam ein anderes Thema zur Sprache: Der teils heftige Widerstand in der Bevölkerung gegen die Errichtung neuer Mobilfunkmasten, der auf irrationalen weil wissenschaftlich nicht begründbaren Ängsten vor elektromagnetischer Strahlung beruhte. Ich wurde um eine Empfehlung gebeten. Mit welcher Kommunikationsstrategie man denn dieser Opposition begegnen könne?

Mit keiner, lautete meine Antwort. Sie werden diese Menschen nicht erreichen, ganz gleich, was Sie anstellen, führte ich aus. Deswegen unternehmen Sie am besten nichts. Haben Sie einfach einen langen Atem und sitzen Sie es aus.

Die Historikerin und Politologin Anna Veronika Wendland wäre da sicher anderer Meinung. Jedenfalls hat sie zu dieser Frage ein bedenkenswertes Essay im Blog der Nuklearia veröffentlicht, das ich uneingeschränkt zur Lektüre empfehlen kann. Ihr geht es natürlich nicht um „Handystrahlung“, sondern um die Kernenergie. Deren Scheitern in Deutschland sie vor allem auf eine gescheiterte Kommunikation zurückführt. Eine „Diskurshegemonie“ hätten die Kernkraftgegner hierzulande errungen. Was auch an einem entsprechenden Versagen der kerntechnischen Industrie läge, die sich nicht ausreichend oder in einer unzureichenden Weise bemüht hätte, eine „nuclear literacy“, eine „nukleare Alphabetisierung“ in der Bevölkerung aufzubauen. Sie stellt dem ihre eigenen Erfahrungen aus Diskussionen in kernkraftkritischen Blogs gegenüber und leitet Empfehlungen ab, wie man sich in solchen verhalten sollte. Ihre optimistische Zukunftsprognose beinhaltet, dadurch die Deutungshoheit der Gegner zumindest teilweise durchbrechen und immer mehr noch unentschiedene Mitbürger vor allem aus einer jungen, technikaffinen Szene neu gewinnen zu können. Was den Weg für eine Renaissance der Kerntechnik in Deutschland langfristig wieder öffnen würde.

Die Situationsbeschreibung teile ich. Den nuklearen Analphabetismus erkenne ich dabei nicht nur in großen Teilen der Bevölkerung, sondern auch in vielen Leitmedien und in der Politik. Der vorgeschlagenen Therapie zur Diagnose aber kann ich nicht viel abgewinnen.

Warum sollte ich in den Foren der Gegner der Kernenergie meine kostbare Zeit verschwenden? Ich könnte dort noch so respektvoll, höflich, witzig und spannend Fakten präsentieren, ich würde trotzdem nichts gewinnen außer Ablehnung und mitunter gar übelste Beschimpfungen. Mich verwundern auch immer wieder die Diskussionsbeiträge engagierter Klimaschützer und Energiewendefreunde hier bei uns. Anna Wendland denkt womöglich, Einsicht in die eigenen Fehler entstünde aus der Kenntnis der Fakten. Und die Klimaalarmisten, die hier gelegentlich aufschlagen, vermuten wahrscheinlich gleiches in ihrem Themenfeld.

Immer wieder schallt es mir da entgegen, ich müsse doch erst einmal den Treibhauseffekt verstehen und anerkennen. Obwohl man hier zahlreiche Texte finden kann, die die Klimawirkung von Kohlendioxid ausführlich erläutern, von Michael Krüger, Günter Heß und eben auch von mir. Es heißt, ich solle doch den IPCC-Bericht lesen, obwohl ich diesen wahrscheinlich besser kenne, als die meisten Ökologisten und regelmäßig aus ihm zitiere. Um das noch einmal klar und deutlich zu formulieren: Ich bin gut informiert über die Fakten, ich kenne die wesentlichen Aussagen aus der Klimaforschung, ich weiß, wie diese ihre Zukunftsszenarien erstellt und deutet. Meine Skepsis gegenüber der aktuellen Klimapolitik rührt nicht aus der Vermutung, das wäre alles Lug und Betrug. Ich verfüge auch nicht über eine alternative physikalische Weltbeschreibung. Meine Skepsis hängt nicht vom Stand der Wissenschaft ab, nicht von Temperaturmessungen oder Klimamodellen. Ich denke, der Kern der Klimadebatte betrifft den Umgang der Politik mit Risiken.

Auf der anderen Seite treffe ich häufig Kenenergiegegner und Energiewendebefürworter, die mindestens so gut wie ich über Energietechnologien informiert sind. Sie gelangen auf Grundlage derselben Fakten zu einer völlig anderen Einschätzung. Wie ist das zu erklären?

Anna Wendland hat die Ursache des Problems korrekt identifiziert:

»Besorgnis« ist in der aus historischen Gründen sehr sicherheitsbedürftigen deutschen Gesellschaft ein Hauptmotor politischer Mobilisierung. Ob Kernenergie oder Flüchtlingsproblematik – in der Regel steht hinter der offen artikulierten Sorge eine tiefere Angst um die eigene soziale Existenz.

Jede konstruktive Debatte beginnt nach ihrer Meinung damit, diese Besorgnis ernst zu nehmen.

Genau das aber sollte man nicht machen.

Ich bin Klimaskeptiker, weil ich keine Angst vor einem mutmaßlich menschgemachten Klimawandel habe. Ich trete auch nicht deswegen für Kernenergie ein, weil ich sie so toll finde. Sondern weil ich nicht akzeptieren kann, sie aus Furcht zu verbieten. Ich bin auch nicht gegen die Energiewende, weil ich Windkraft oder Photovoltaik ablehne. Sondern weil ich billigen Strom möchte. Ich wünsche mir einen freien Wettbewerb aller zur Verfügung stehenden Energietechnologien ohne staatliche Steuerung und ohne ideologisch motivierte Regulierungen.

Die Instrumentalisierung von Ängsten stellt eine zentrale Grundlage der gegenwärtigen Politik in allen Lebensbereichen dar. Das Vorsorgeprinzip wird schon lange nicht mehr nur in Umweltfragen angewendet. Es begründet auch die verbreitete Ablehnung vieler moderner Technologien, von der Gen- über die Kerntechnik bis hin zum Fracking, von der Nanotechnologie bis hin zur Automatisierung. Wer eine bessere Zukunft möchte, wer Chancen auf diesen Gebieten ergreifen will, der darf sich dem Vorsorgeprinzip nicht unterwerfen.

Deswegen ist es beispielweise falsch, für die Kernenergie als Instrument des Klimaschutzes zu argumentieren. Denn das Vorsorgeprinzip in einem Thema (Klimawandel) zuzulassen, eröffnet die Option, es in allen anderen Fragen auch beachten zu müssen. Und schon folgt aus diffusen, unbegründeten Ängsten die Notwendigkeit zu Gegenmaßnahmen, zu Regulierungen und Verboten, zum Ausstieg aus der Kernkraft. So werden auch Experten zu Gegnern der Kerntechnik.

Anna Wendland schreibt:

Sind Themen wie Ökomodernismus tabu, weil man als Kernkraftwerker das Wort »Öko« nicht in den Mund nehmen darf?

Auch der Ökomodernismus beruht auf dem Vorsorgeprinzip. Er stellt letztendlich nur eine neue Formulierung der alten ökologischen Prinzipien vom Menschen als Naturzerstörer, als Gefahr für die Erde und sich selbst dar. Obwohl die Frage rhetorisch gemeint ist, möchte ich sie daher trotzdem beantworten: Tabu ist nichts und in den Mund nehmen darf man alles. Aber man sollte sich als Kernenergiebefürworter nicht mit dem Begriff „Öko“ schmücken. Denn „Öko“ drückt das Gegenteil von dem aus, was man eigentlich möchte. Einen Wettlauf der Angst, Kernenergie kontra Klimawandel, kann man nicht gewinnen.

Stattdessen müssen wir der Politik die Möglichkeit nehmen, das Vorsorgeprinzip einzusetzen. Dazu gilt es, Ängste und „Besorgnisse“ mit aller Konsequenz zu bekämpfen, statt sie durch Aufgreifen zu akzeptieren.

Ich teile Deine Angst nicht, ist meine Botschaft an jeden Klimaschützer ebenso, wie an jeden Kernkraftgegner. Ich halte Deine Furcht für töricht, denn sie ist nicht nur unbegründet, sondern auch gefährlich. Sie nimmt uns allen, auch mir, die Möglichkeit, die Zukunft zu gewinnen und die Welt besser zu machen. Deine Angst ist im Vergleich zu den Risiken der Kernenergie, des Klimawandels, der Gentechnik und des Frackings in jedem Fall die größere Gefahr.

Da ist natürlich jeder Gedankenaustausch nach nur einem Satz erledigt. Da ist natürlich jeder konstruktiven Diskussion sofort die Grundlage entzogen. Deswegen verstehe ich auch nicht, was Klimaschützer hier wollen. Und ein Aufenthalt auf den Seiten der Kernkraftgegner wäre für mich ebenfalls nutzlos.

Menschen, die dem Vorsorgeprinzip folgen, leiten ihre Haltung nicht aus technischem Wissen ab, selbst wenn sie über dieses verfügen. Sie argumentieren auf der Basis einer spirituell-religiösen Motivation. Solche Menschen kann man nicht erreichen, durch keine Kommunikationsstrategie der Welt. Ganz im Gegenteil: Geht man auf sie ein, bestätigt man sie eher noch, weil man ihren Ängsten indirekt Berechtigung zuspricht.

Noch immer fürchten sich zahlreiche Bürger in diesem Land vor elektromagnetischer Strahlung. Bekannte von mir haben aus diesem Grund erst jüngst eine Steckdose im Kinderzimmer verlegt. Da ist jedes Argument zwecklos. Noch immer gibt es Zeitgenossen, die behaupten, von Mobiltelefonen und Sendemasten krank zu werden. Sollen sie doch. Sie haben, wie sich in der Rückschau zeigt, die Mobilfunkbranche nicht beeinträchtigt. Zu schweigen und die Aufgeregtheit einfach auszusitzen hat sich im Nachhinein als kluge Empfehlung erwiesen. Bei diesem Thema konnte es nicht zur Anwendung des Vorsorgeprinzips kommen. Der Nutzen mobiler Kommunikation war einfach zu groß.

Um Kerntechnik in Deutschland wieder salonfähig zu machen, ist eine vergleichbare Killerapplikation erforderlich. Das ist der einzige Weg. Ich habe keine Ahnung, welche das sein könnte. Eine Killer-App wird allerdings auch durch geschicktes Marketing zu einer solchen. Nuklearmedizin, Treibstoffe für die Erkundung des Weltraums, Materialforschung oder auch Vernichtung von Atommüll, die Kerntechnik hat eine Menge Potential zu bieten. Darauf sollte die Nuklearia als Verein aufbauen, das sollte sie verkaufen und vertreten, statt sich in Diskussionen mit Kernkraftgegnern aufzureiben. Vielleicht war der Ausstieg sogar nötig, um der Anti-Kernkraftbewegung Motivation und dadurch Zulauf und Ressourcen zu nehmen. Damit sich nun Kanäle öffnen, durch die man, statt in Vergangenheitsbewältigung und den ewig gleichen Debatten stecken zu bleiben, nun endlich den Blick auf neue Möglichkeiten lenken kann. Die Kernenergie ist in Deutschland nicht gescheitert, weil die „Atomlobby“ falsch kommuniziert hat. Sondern weil man die Killerapplikation nicht lieferte.

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163 Kommentare
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  1. Es gibt auch Kernenergiegegner, die Klimaskeptiker sind.
    Hier schaut mal:
    Warum wir aus der heutigen und unausgereiften Kernenergie aussteigen sollten
    … und warum Klima- und Kernenergieskeptiker vieles gemeinsam haben

    http://www.klimanotizen.de/html/klima-_und_kernenergieskepsis.html

    Hier sind ausschließlich Vernunftgründe im Einsatz. ;-))

    Klaus Öllerer
    EIKE-Mitglied

  2. Ich weiß ja, dass Herr Heller nichts vom Ökomodernismus hält, aber die Aussage, dass der auf dem Vorsorgeprinzip beruht ist schlicht und einfach falsch. Das Thema wird allerdings bei den Ökomodernisten intensiv diskutiert. In ihrem „Zentralorgan“ kann man z.B. lesen:

    The precautionary principle, which aims to promote only those policies whose likelihood of harm to both target and collateral populations is relatively small, has been ensconced in our world-view for far too long. Its opposite, the proactionary principle, valorizes calculated risk-taking as essential to human progress, where the capacity for progress is taken to define us as a species. The question of whether risk should be avoided or embraced may come to be a defining feature of future ideological struggles.

    (Lesenswert ist auch der eine Kommentar von Reiner Grundmann)
    Dass es nun gerade die Sorge um die eigene Existenz sein soll, die die Leute gegen die Kernkraft einnimmt, leuchtet mir überhaupt nicht ein. Gerade die deutsche Reaktion auf die Flüchtlingsproblematik zeigt doch eher das Gegenteil. Ich glaube wir haben es eher mit einem breiten Wiedererstarken der Esoterik zu tun, die sich im Bereich Klima auch noch sehr erfolgreich als Wissenschaft tarnt. Das ist auch einfach der Grund, warum man mit den Leuten nicht reden kann.

  3. Kernenergiegegner sind nicht zu erreichen, da sie ideologisch verblendet sind. Das trifft auch auf Klimaschützer und „Klimaleugner“ zu. Das zählt nur die Überzeugung. Mit Fakten ist da nichts zu machen.

    Was die Klimaschützer hier wollen. Das ist ganz einfach zu erklärt, Frust ablassen und irgendwie stören, um Mitleser auf ihre Seite zu ziehen. Das ist genauso in den Blogs der Klimaschützer, wo „Klimaleugner“ Dampf ablassen.

  4. @ Straten, #2:

    Ich weiß ja, dass Herr Heller nichts vom Ökomodernismus hält, aber die Aussage, dass der auf dem Vorsorgeprinzip beruht ist schlicht und einfach falsch.

    Die Ausführungen im „Gründungsmanifest“ belegen das genaue Gegenteil. Ich stehe zu meiner entsprechenden Analyse, die ich oben im Artikel verlinkt habe. Wenn man erkannt hat, hier wohl falsch zu liegen, um so besser. Dann aber darf man eben nicht für Klimaschutz eintreten.

  5. Hier noch Anna Wendlands Reaktion auf Facebook:

    „Die Kernenergie ist in Deutschland nicht gescheitert, weil sie falsch kommunizierte. Sondern weil sie die Killerapplikation nicht lieferte.“ Meint Peter Heller als Antwort auf meine Überlegungen zu Kerntechnik und Kommunikation. Letztere sei gänzlich ohne Bedeutung, denn Kernkraftgegner, Klimawandelkonstatierer und andere seien glaubens-, ethik- und nicht vernunftgeleitet. Welterhaltung stehe vor Weltgestaltung. Das Vorsorgeprinzip ersticke jede Zukunftsgestaltung durch Angst. Es sei Zeitverschwendung, mit diesen Leuten zu diskutieren. Auch Konzepte wie der Ökomodernismus seien angstgeboren und daher solle man die Finger davon lassen. Vielmehr müsse man die Ängste offensiv für falsch erklären und bekämpfen. Erst eine „Killerapplikation“ -- ähnlich dem Nutzen der Mobiltelefonie, den die meisten über die immer wieder mal artikulierte Angst vor „Strahlung“ stellten, könnte die Kerntechnik zurück ins Spiel bringen.

    I agree to disagree, -- nicht etwa nur in der Klimawandelfrage, die ich hier bewusst beiseite lasse -- auch wenn die Überlegung von den technologisch verpassten Chancen und der Killerapplikation bedenkenswert ist. Obwohl bezahlbarer Strom eigentlich eine ist.

    Jedoch bleibt diese apodiktische Aussage die Erklärung schuldig, warum es in anderen Ländern anders läuft -- haben dort die Menschen keine Angst? (Vor dem Klimawandel! würde Heller wohl sagen; aber warum nicht vor der Kernenergie?) Heller negiert das Vorsorgeprinzip, auf dem ein Großteil der Reaktorsicherheitskonzepte weltweit basiert, als Angstmache; seine Aussage zugrundegelegt, könnten wir auch mit der Kerntechnik der 1960er ruhig leben, statt zuviel Geld für sinnlose Sicherheitstechnik auszugeben. Er geht von der Annahme aus, es gebe nur angstgeschüttelte Kernkraftgegner, die keinem rationalen Argument folgen, und ihre ratio-geleiteten und angstfreien Antipoden. Dazwischen nichts. Ich denke dagegen, dass es um die Unentschiedenen geht.

    Ich denke auch, dass die Vorstellung einer puren Technologie, unbeeinflusst von menschlichen Imaginationen ind Ängsten, nicht weiterhilft, auch wenn sie bestechend schön ist. Technik entsteht immer im sozialen Raum und sehr oft entscheidet nicht die pure technologische Raison, sondern gesellschaftliche Akteure, welches System im Endeffekt erfolgreich ist. Daher ist die Reaktorsicherheit nicht aus puristisch technologischen Erwägungen, sondern an der Schnittstelle von Technologie und menschlichen Repräsentationsformen der Technologie und ihrer in die Zukunft projizierten Risiken entstanden.

    Die Menschen sind einer von vielen Faktoren in dieser Rechnung. Man kann sie sich nicht backen, sondern muss sie nehmen, wie sie sind. Diesen Faktor zu negieren mag eine konsequente Position mit klarer Kante sein, -- ob es der Sache jenseits des stolzen Bewusstseins, individuell recht zu behalten, wirklich hilft, wage ich zu bezweifeln.

    Das mit dem Vorsorgeprinzip hat sie falsch verstanden. Bezahlbaren Strom liefert eben auch die Kohle -- und das immer noch billiger. Langfristig entscheiden niemals soziologische Faktoren über den Erfolg einer Technologie, sondern physikalische und biologische. Technik ist erfolgreich, wenn sie Spaß macht. Was Spaß macht, sagt uns unsere Biologie. Nicht von ungefähr stellen Pornographie und Prostitution, Drogen, Genußmittel und Waffen die trotz aller Reglementierungen erfolgreichsten Branchen der Zivilisationsgeschichte dar.

    Kernenergie muß Spaß machen. Dann ist sie erfolgreich. Unabhängig von dem, was irgendwelche gesellschaftlichen Akteure dazu sagen.

  6. Andern Menschen Ängste nicht ernst zu nehmen, ist eine zwischenmenschliche Unhöflichkeit, um es vornehm auszudrücken. Jeder hat Ängste, oft halten diese einer rationalen Betrachtung nicht stand. Was machst Du mit einem Kind in der Nacht, Peter, wenn dieses einen Alptraum hat und dein Bett kommen möchte. Schickst Du es zurück in sein Zimmer, mit den Worten, dass es sich nicht so anstellen soll, es war doch nur ein Traum. Ängste sind real, auch wenn sie irrational sind. Das Vorsorgeprinzip krankt nicht daran, dass man Ängste zu wichtig nimmt, sondern an den falschen Vorstellungen von Zukunft und Entwicklung.

    Wir sollten uns nämlich erst mal klar machen, von welchen Ängsten wir sprechen. Ist »in Sorge sein« schon Angst? Damit also das Vorsorgeprinzip nichts anderes als ein Ergebnis irrationaler Angst? Dieses »in Sorge sein« ist ja was anderes als die emotional empfundene Angst im hier und jetzt, und beinhaltet einen Entwicklungs- und Zeitfaktor.

    Vielleicht ist die deutsche Sprache hier einfach nur ein wenig ungenau, weil unter dem Begriff Angst die Reaktion auf konkrete Bedrohung gesehen wird, mit messbaren Körperreaktionen wie Adrenalinausstoß, als auch die Sorge um eine Entwicklung, also etwas mehr mentales. Gibt es da in anderen Sprachen differenziertere Ausdrucksmöglichkeiten?

    Wir müssen uns also erst mal klar machen, von welchen Ängsten wir sprechen. Eher diffuse Ängste auf Grund einer prognostizierten Entwicklung, oder konkrete Ängste auf Grund einer empfundenen Bedrohung. Auf erstere kann man sehr wohl mit einer richtigen Kommunikationsstrategie antworten. Muss man sogar.

    Auch eine empfundene Bedrohung ist eine konkrete, nehmen wir mal ein extremes Beispiel: Es gibt Menschen die lehnen aus religiösen Überzeugungen Bluttransfusionen ab, sie sehen ihr Seelenheil im Jenseits gefährdet und sterben lieber. Hier scheitert natürlich jede Kommunikation. Derjenige der aber Angst vor einer solchen Transfusion hat, weil er meint, er könnte mit Viren oder Krankheitserregern infiziert werden, mit dem lohnt sich das Gespräch. Für beide Patienten sind die Bedrohungen real. Der Unterschied besteht darin, dass in dem einen Fall eine huntertprozentige Eintrittswahrscheinlichkeit existiert, die Seele ist weg, beim andern nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit die man in Relation zu anderen Wahrscheinlichkeiten setzen kann. Gleichzeitig können die Konsequenzen beschreiben werden die aus einer Ablehnung der Bluttransfusion resultieren. Danach haben wir einen Abwägungsprozess der jeweiligen Vor- und Nachteile.

    Klima- und Strahlenangst sind meist Ängste nach Typ2, denen man durchaus mit entsprechender Kommunikation begegnen kann. Hier bin ich ganz bei Frau Wendland. Sind diese Ängste aber mehr Typ1, also getragen von der Überzeugung, dass eine kommende Katastrophe unausweichlich ist, dann macht ein Gespräch nicht viel Sinn.

    Und noch nebenbei, es muss jeweils geklärt werden, ob die ausgesprochenen Ängste auch die tatsächlichen sind. Es gibt auch Leute die eine diffuse Angst vor dem Kapitalismus, oder vor der Ungewissheit der Zukunft haben, und dieses dann an solchen Themen wie Kernkraft oder Klima fest machen, obwohl sie sich konkret davor gar nicht fürchten. Sie instrumentalisieren also vorhandene Ängste um damit einer anderen Agenda Vorschub zu leisten.

  7. @Peter Heller #4
    In der deutschen Version des ökomodernen Manifestes kommt das Wort ‚Vorsorgeprinzip‘ nicht einmal vor. Der Text von Steve Fuller ist von 2013, also weit vor dem Erscheinen des Manifestes. Klimaschutz spielt auch wirklich nur eine nebensächliche Rolle. Für einige der Autoren z.B. Mark Lynas mag das zwar wichtig sein aber die haben sich wohl nicht so durchsetzen können. Sie können heute gegen die Dekarbonisierungstruppe nicht argumentieren ohne auf das Klima einzugehen und wenn sie den Standpunkt vertreten, das es da überhaupt kein Risiko gibt, dann ehrt sie das nach meiner Überzeugung zwar, aber sie stellen sich in der öffentlichen Diskussion doch ins Abseits.

  8. @Peter

    Meiner Ansicht nach ist der schlechte Stand der Kernenergie in Deutschland vor allen auf die Verweigerung der Kommunikation des damaligen politischen Mainstream mit seinen Bürgern zurückzuführen.
    Menschen die ihre politische Meinung gegen Kernenergie durch Demonstrationen zum Ausdruck gebracht haben wurden als Verbrecher hingestellt und ausgegrenzt, anstatt in eine Diskussion einzutreten. So ähnlich wie das mit den Leuten geschieht die in Dresden oder anderswo auf die Pegida Demonstrationen gehen.

    Die Kommunikation zu verweigern ist meiner Meinung nach keine gute Strategie, wenn man seine Meinung in die politische Willensbildung einbringen möchte. Wir werden diese Erfahrung zu einem anderen Thema als Kernenergie noch mal machen.

  9. @ Quentin, #6:

    Andern Menschen Ängste nicht ernst zu nehmen, ist eine zwischenmenschliche Unhöflichkeit

    Ja.

    Wir sollten uns nämlich erst mal klar machen, von welchen Ängsten wir sprechen.

    Genau. Und? Von welcher Art Ängsten spreche ich wohl?

    Klima- und Strahlenangst sind meist Ängste nach Typ2

    Nein. Typ 1 nach Deiner Nomenklatur.

    @ Straten, #7:

    Wir hatten das schon einmal rauf und runter diskutiert. Der Klimawandel wird im Manifest als zentrale Bedrohung definiert. Das Wort Vorsorgeprinzip (precautionary principle) muß auch nicht vorkommen, es ist eindeutig und klar beschrieben.

    und wenn sie den Standpunkt vertreten, das es da überhaupt kein Risiko gibt

    Das ist nicht mein Standpunkt. Mein Standpunkt lautet: Man sollte sich so verhalten, daß ein potentielles Risiko irrelevant wird.

    @ Günter, #8:

    wenn man seine Meinung in die politische Willensbildung einbringen möchte

    Vergiß es. Innovationen sind nicht als Folge eines politischen Willensbildungsprozesses erfolgreich. Sie kommen einfach über uns und definieren den Rahmen, in dem Politik und Gesellschaft überhaupt agieren können.

  10. @Peter

    Die Kernenergie war ja auf einen Weg zur Killerapp.
    Die politische Willensbildung hat verhindert, dass es auf diesem Weg weiter geht.
    Ich halte es für fahrlässig das zu vergessen. Was Du beschreibst ist der Geist der uns den Stand zum Thema Kernenergie
    eingebrockt hat meiner Meinung nach.
    Kennst Du den Sketch von ich glaube Loriot: „Wir bauen uns ein Kernkraftwerk. Und dann macht es Bummeln…“
    Wenn man nicht kommuniziert, dann lassen sich mit solch einfachen Bildern Technologien verhindern.

  11. 1. Sechs Mindestanforderungen an die Kernenergie
    Leitgedanke: So sicher wie moderne Fossile Energie

    Angewandt auf die Besonderheiten der Kernenergie müssen folgende sechs Bedingungen gestellt werden, um bei einem Vergleich mit den Fossilen bestehen zu können:

    Kernenergie …
    •muss inhärent sicher sein,
    •muss eine zuverlässige Folgenbegrenzung bei Angriffen (Terror, Krieg) und Havarien haben,
    •darf nur geringe Mengen radioaktiver Abfälle hinterlassen,
    •darf keine Weiterverbreitung von Atomwaffen ermöglichen,
    •darf auch bei maximalen gesellschaftlichen Umbrüchen (Krieg, Failed State) nur geringe, begrenzte Folgen haben und
    •muss die dauerhafte Funktionssicherheit vorstehender Bedingungen im Dauerbetrieb nachgewiesen haben.

    Wird auch nur eine dieser Bedingungen nicht zuverlässig erfüllt, dann kann die reale Kernenergie keine Alternative zu den Fossilen sein. Die Risiken wären groß.

    Keine der real existierenden Kernenergietechnologien ist jedoch in der Lage alle vorstehenden Bedingungen zu erfüllen.

    Daher ist die derzeitige realexistierende Kernenergie in Sicherheitsfragen gegenüber den Fossilen ein Rückschritt und sollte bei neuen Kraftwerken nicht mehr eingesetzt werden.

    Mehr:
    http://www.klimanotizen.de/html/klima-_und_kernenergieskepsis.html

  12. @ Peter

    Klima- und Strahlenangst sind meist Ängste nach Typ2

    Nein. Typ 1 nach Deiner Nomenklatur.

    Wahrscheinlich gibt es beide Typen. Lomborg oder Ökomodernisten sind eher Typ2, sie wägen Vor- und Nachteile ab, Schellnhuber & Co. mehr Typ1, wobei ich mir, wenn ich deren Nähe zum WBGU und deren gesellschaftspolitischen Vorstellungen anschaue, nicht klar bin, ob die nur Klimaangst schüren, in Wirklichkeit aber die Agenda der Wachstumgs- und Kapitalismusgegner verfolgen. Aber gerade wegen der Unsicherheit über die Art der Ängste, ist es notwendig einen Disput zu führen. Wie wichtig das ist merke ich gerade im persönlichen realen Umfeld, weniger im Netz. Da ist die Diskussionskultur oft unter aller Sau.

    Ich will mal noch ein Beispiel bringen. Zur Zeit beobachte ich die Parteien in Hinblick auf die LW in BW demnächst. Im Wahlprogramm der AfD-BW wird sich gegen Gentechnik ausgesprochen, gegen Fracking und zum Teil auch gegen Kernkraft. Das heißt, ich bin über die diesbezüglich ziemlich enttäuscht und habe mir in diversen Veranstaltungen, zu denen ich auch eingeladen wurde, versucht ein Bild zu machen, aus welchen Gründen sie die Mainstream-Angst-Narrative übernommen haben. Klimaangst kommt da nicht vor, es sind andere. Da spielt mehr Angst vor Fremdbestimmung und die Angst vor der Macht von großen Konzernen eine Rolle. Letztlich auch eine Art von romantischer Kapitalismuskritik. Das wird aber auch erst deutlich wenn man mit den Leuten spricht, und keineswegs, auch wenn es im Programm steht, teilen alle der AfD-Mitglieder die die ich gesprochen habe, diese im Grunde romantischen Grundnarrative. Aus politischen Opportunismus heraus glaubt man nur, nicht ein weiteres Fass aufmachen zu können, weil man glaubt, mit diesen Themen dann mehr Leute zu vergraulen als zu gewinnen. Das gleiche trifft auch mehr oder weniger auf Teile der CDU oder der SPD zu. Wenn wir hier den Disput nicht führen und auf eine Killerapp warten, dann bedeutet es den Mainstream zu unterstützen, und damit auch der Schweigespirale diesbezüglich Vorschub zu leisten.

    Mit Klimarettern, vor allem die die im Netz auftreten, macht ein Disput nicht viel Sinn. Hier gebe ich dir völlig Recht. Ich persönlich lese schon gar nicht mehr auf deren Seiten mit, weil ganz einfach ideologisch seit langer Zeit nichts Neues mehr gekommen ist und ich deswegen auch keinen Antrieb verspüre, mich mit denen weiter auseinander zu setzten. Mit den Leuten auf der Straße, oder bei politischen Veranstaltungen, ist dies aber anders. Und wenn es nur darum geht herauszufinden, welche der Ängste wahr sind, also wirklich empfunden werden, und welche Ängste nur vorgeschoben oder politischer Opportunismus sind. Nur im Disput, in der ehrlichen Auseinandersetzung kann ich dies heraus bekommen. Bloßes Aussitzen und das warten auf die Killerapp verstärkt den politischen Opportunismus und die Schweigespirale.

  13. Das Schlechte Bild über die Kernkraft und im allgemeinen über die CO2 Wirtschaft in der Deutschen Öffentlichkeit wird einzig und alleine von den Medien und der Politik geprägt. Um eine neurtrale Sicht auf die Energietechnik in Deutschland wieder zurückzugewinnen bedarf es einen grundlegenden politischen und medialen Umbruch in Deutschland.
    Der Umbruch in der Politik wird über die AfD erfolgen. Siehe hierzu das Landtagswahlprogramm der AfD Baden-Württemberg und von Rheinland-Pfalz.
    Welche Medien in Deutschland beim Umbruch….hin zu einer Technikfreundlichen und Neutralen Berichterstattung mittragen, ist mir noch nicht bekannt. Hier scheint es noch Nachholpotential zu geben.

  14. Das ist jetzt mal interessant.

    Quentin schreibt in #12:

    Im Wahlprogramm der AfD-BW wird sich gegen Gentechnik ausgesprochen, gegen Fracking und zum Teil auch gegen Kernkraft.

    (Was mich übrigens nicht überrascht.)

    Herr Hofmann schreibt in #13:

    Der Umbruch in der Politik wird über die AfD erfolgen. Siehe hierzu das Landtagswahlprogramm der AfD Baden-Württemberg und von Rheinland-Pfalz.

    Da scheint mir ein eklatanter Widerspruch vorzuliegen. Aber die Wahlprogramme der AfD sollen hier nicht Thema sein. Nach meinen Beobachtungen hat die AfD nach ihrer Häutung (Ausgrenzung des Lucke-Flügels) auch noch den letzten Hauch an Progressivität und Liberalität verloren. Von ihr wird sicher kein Umbruch hinsichtlich irgendeiner Technologie ausgehen. Ganz im Gegenteil.

    Bevor wir uns hier verzetteln, möchte ich schon noch einmal darauf hinweisen, was eigentlich der Auslöser der ganzen Debatte war. Bzgl. der jüngsten Vorkommnisse rund um die Reaktoren im belgischen Tihange haben sich Kernkraftgegner bei Facebook organisiert und ziemlich viel dummes Zeug verbreitet. Daraufhin meinten drei Nuklearias (Wendland, Klute, Lischka), dort eingreifen und gegenhalten zu müssen. In ihrem Text verteidigt Frau Wendland dieses Engagement und begründet es als notwendig und zielführend. Ich dagegen halte derlei für unnötig und unnütz.

    Bloßes Aussitzen und das warten auf die Killerapp verstärkt den politischen Opportunismus und die Schweigespirale.

    Wie ich oben auch deutlich gemacht habe: Man sollte sehr wohl über Kernenergie berichten und aufklären. Aber als eher passives Angebot. Öffentlichkeitsarbeit ist das eine. Ich halte einfach nur nichts davon, in gegnerischen Foren quasi-missionierend tätig zu werden. Es wird dort auch kaum unentschiedenen Mitleser geben, die man vor Desinformation „beschützen“ könnte.

  15. @ Günter, #10:

    Die politische Willensbildung hat verhindert, dass es auf diesem Weg weiter geht.

    Sehe ich anders. Das hat die Atomlobby selbst verhindert, weil sie es total klug fand, sich auf Gedeih und Verderb mit der Politik zu verbünden. Anna Wendland schreibt das sinngemäß auch und wie ich oben bereits ausführte: In der Diagnose hat sie recht. Deswegen aber muß man seine Zeit nicht damit verbringen, jede bescheuerte Facebook-Initiative irgendwelcher Gläubigen zu „infiltrieren“.

    Das Loriot-Ding hatte ich in diesem Zusammenhang hier schon einmal aufgegriffen: http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/kerntechnik-in-deutschland-das-versagen-einer-lobby/0010576/

  16. Angst…….vor ein paar Tagen lief im Privatfernsehen ein Experiment….wo eine Familie sämtlich Produkte aus dem Haus geschafft haben, die laut irgendeiner Studie irgendwie gesundheitsschädlich sein sollten.
    Das Ende vom Lied……eine leere Wohnung und selbst der Fussboden und die Tapete hätten herausgerissen werden müssen. Irgendwann hat sich die Familie nur noch an den Kopf gefasst und alles wieder eingeräumt.
    Den Bericht ham dann die Reporter einigen Passanten vorgespielt…..die sich am Ende einig waren, entweder zurück in die Steinzeithöhle oder mit den (stark übertriebenen) Risiken weiter zu leben.
    Es scheint so, als ob die mediale Panikmache langsam zur Abstumpfung führt ( bei mir nun schon seit 10 Jahren)….weil der normale Mensch eben so weiter leben will wie bisher und einfach drauf pfeifft, wat die Wissenschaft da schon wieder gefunden haben will (über die Methoden hab ick ja schon bei Micha berichtet).

    Und mal ehrlich……wir ham bisher so gut wie alles von den Amis abgekupfert…..und wenn dann eines schönen Tages Mini-AKW dort den Markt überschwemmen……wern se irgendwann auch in Deutschland benutzt.
    The german Angst……..scheint historisch/genetisch bei uns veranlagt zu sein (einschließlich Österreich und Teile der Schweiz)……weswegen wohl wieder mal die Impulse von Ausssen kommen werden, damit wir uns weiter entwickeln.

    Und nein….es wird in keiner Lebenslage eine hundertprozentige Sicherheit geben……erst wenn man das akzeptiert….lebt man auch etwas unbekümmerter in den Tag hinein.
    H.E.

  17. @14.Peter Heller
    Sie wissen aber schon welches Energie- Wirtschafts- und Gesellschaftsprogramm die etablierten Bundestagsparteien inkl. der FDP wollen….und das die AfD als politische Gegenposition zu diesen etablierten Einheitsparteien Brei inkl. FDP steht.

  18. Herr Vennecke/ Jonas hat gerade die Antwort geliefert, warum Klimaschützer in Skeptikerblogs einfallen und gegen Skeptiker vorgehen:

    In seiner selbstgerechten Art liefert er ein ganzes Stakkato von völlig unbegründeten Thesen, die eigentlich alle nur in einer Konsequenz enden: “Nach mir die Sintflut!”

    Das ist für mich der Hauptgrund, diese Leute anzugehen: Sie wollen unbehelligt und ohne Rücksicht auf Konsequenzen ihrem gewohnten Lebensstil frönen und bekämpfen erbittert und mit fragwürdigen Mitteln alles, was auch nur den Anschein erweckt, sie dabei stören zu können. Dass sie dabei die Lebensrechte anderer mit Füßen treten, scheint ihnen dabei egal zu sein.

    Die Klimaschützer fühlen sich durch die Klimaskeptiker bedroht und geschädigt! Und daran glauben sie felsenfest.

    Ich würde die Gegenfrage stellen, wo wurden Sie geschädigt? Wie viele Leute haben profitiert und wie viele geschädigt?

  19. Sorry, ich muss mich korrigieren. Die AfD-BW positioniert sich in ihrem Wahlprogramm deutlich Pro-Kernkraft, vor allem als Forschungsfeld. Allerdings gegen Gentechnik und Fracking. Habe es gerade noch mal nachgelesen. Ich hatte dies noch anders in Erinnerung.

    Aber ich will jetzt auch nicht weiter über die AfD sprechen, eine Reihe von Gedankenschnipsel und Notizen liegen bei mir zur Vorlage und ich werde da sicher noch was dazu bringen. Arbeitstitel vorerst: Die Sehnsucht nach den Gartenzwergen. Aber wie sich der eine oder andere Leser vielleicht denken kann, werde ich dieser Sehnsucht auch positive Aspekte abgewinnen können.

    Zurück zum Thema. Andreas Pettenkofer schreibt in »Die Entstehung grüner Politik«

    Das relative Desinteresse der »militanten« Linken endet nach der massiven polizeilichen Repression der ersten Brokdorfer Demonstration; in KB-Zeitschrift wird Atomkraft nach dieser Demonstration erstmals Titelthema, das zentrale Schlagwort lautet »Polizeiterror«. (S.184)

    Kernkraft war für die Linken nur der Aufhänger, sie konnten an der Reaktion auf die Proteste deutlich machen, welche Interessen der Staat wirklich verfolgt. Nach ihrer Ansicht natürlich die der Großindustrie.

    Dies ist meines Erachtens nach auch der Grund, warum die Grünen sich bis heute nicht mit der Kernkraft anfreunden können, auch wenn Klimaschützer (Hansen beispielsweise) dies oft anders sehen. Also auch hier steht die Frage im Raum: Welche Ängste sind nur vorgeschoben um die eigentliche Agenda zu verschleiern? Wird diese Analyse nicht sauber geführt, haben wir als Ergebnis ein politisches Schattenboxen, das am eigentlichen Kern der Sache vorbei geht.

  20. PS

    Das ist bei EIKE übrigens ähnlich. Die Leute dort fühlen sich durch die Klimaschützer in ihrer Freiheit bedroht. Oder glauben ihre Freiheitsrechte werden mit Füßen getreten.

    Eigentlich passen die Linksextremisten und Rechtsextremisten super zusammen. Beide leiden, so wie ich es sehe, unter „Wahnvorstellungen“.

    Ich sehe meine Freiheit nicht bedroht, sondern den Klimawandel nur als Geldmaschine, mit der von Arm nach Reich umverteilt wird und Geschäfte gemacht werden. Und das ist in der Tat ein reales Problem.

  21. PPS

    Und insbesondere Leute, denen es überdurchschnittlich gut geht, finanziell gesehen, leiden unter „Bedrohungswahn“.

    Das stelle ich immer wieder fest.

  22. Die Politik gibt die Rahmenbedingung mit ihren Gesetzen, Verordnung und Abgaben für eine Gesellschaft/Land/Volk vor.
    Und damit nimmt die Politik massiv Einfluss auf die Richtung in die sich die Gesellschaft entwickeln soll. Entweder wird die Gesellschaft eine freie Marktgesellschaft mit kleinen Sozial-Staatlichen Einschränkung oder eine Gesellschaft in der die Freiheit des Marktes und damit der Gesellschaft dominiert oder eben eine Gesellschaft die sich im Mangel und Armut diktiert sieht (Lenin Kommunismus).
    Und jeder der klar denken kann, der weis wohin eine politisch Diktierte CO2 freie Gesellschaft führen wird. Diktiert mit Gesetzen, Verordnung und Strafabgaben….wenn man in Zukunft noch auf CO2 setzt. Es wird genau in eine marktfeindliche Mangel und Armutsgesellschaft als Lenin Kommonismus führen.

    Und dagegen wehrt sich die AfD mit aller Macht. Hier ein Auszug aus dem Wahlprogramm der Baden-Württemberger….

    Im Gegensatz zu energiepolitischen Illusionen, für die niemals jemand zur Verantwortung gezogen
    werden kann, steht die AfD für eine Energiepolitik, die Verantwortung für die kommenden
    Generationen ernst nimmt. Erkannte Fehlentwicklungen zurückzunehmen, ist nicht zukunftsfeindlich,
    sondern zukunftssichernd. Gegen Zukunftsangst und Planwirtschaft stehen wir für eine vielfältige
    und bezahlbare Energieversorgung.

    Das ganze Programm ist hier nachzulesen….

    http://afd-bw.de/wahlprogramm/

    Es geht um grundlegende Fragen. Über Details kann man immer streiten aber die Grundausrichtung ist vernünftig und führt uns wieder hin zur staatlichbegrenzten Einflusseinnahme auf die freie Marktwirtschaft und weg von einen Kommunistischen Staatlichen Zwangssystem.

    Es gab und gibt bis heute keinen sachlichen Grund, von unserer ehemals weltweit sichersten und
    preisgünstigen Stromversorgung abzugehen.

  23. @Mich #21

    Und insbesondere Leute, denen es überdurchschnittlich gut geht, finanziell gesehen, leiden unter „Bedrohungswahn“.

    Ist doch klar, die haben Angst, das sie was verlieren, womöglich „teilen“ müssen.
    Wer nichts hat, dem kann nichts weggenommen werden.

  24. @Micha
    Ach ja…uns Günni……gebürtiger Kernkraftgegner der sich mittels AGW ein zweites Missionarsstandbein aufgebaut hat….typisches Beispiel für Peters These…..das man solche ideologisch/religiös verwirrten Menschen sowieso nicht mit Argumenten kommen brauch, weil man eh auf taube Ohren stößt oder weil zwischen den Ohren…..Vakuum herrscht.

    Skeptiker die das Lebensrecht anderer mit Füssen treten…….wie wahnhaft muss man eigentlich sein, uns paar Pappnasen solche Macht zusprechen zu wollen? Was ist bei diesen Typen in der Kindheit falsch gelaufen, das er derart missionarischen Eifer entwickelt…..einschließlich der Idee, er hätte seine angebliche Intelligenz löffelweise gefressen.

    Aber noch eine Stufe tiefer muss man dann die „Warmaholic-Sockenpuppe“ N., einsortieren……zu unseren Zeiten hätte man den in die Klapper gesteckt, heute darf er sein Bullshit bei Onkel Georg posten…..

    Weihnachten und Silvester und Karneval groß zu feiern und die Sau raus zu lassen muss nicht sein, setzt falsche Akzente und Anreize und provoziert! Und so bekommen wir auch keinen globalen Klimaschutz hin, wenn wir anderen Menschen das vorleben!

    Geistige Armut für alle……und Frauen unter den Kartoffelsack……schöne neue Klimaschutzwelt.
    H.E.

  25. @Krishna

    Ist doch klar, die haben Angst, das sie was verlieren, womöglich „teilen“ müssen.
    Wer nichts hat, dem kann nichts weggenommen werden.

    Genau so isses. In einem Forum für Hartz4, etc. wird man einen solchen Bedrohungswahn/ eine solche Bedrohungsangst nicht finden. Die Leute haben reale, existentielle Probleme.

    @Heinz

    Das Schlimme ist, es handelt sich um Leute, die teils studiert haben. Herr Vennecke/ Jonas hat zumindest Chemie auf Lehramt studiert. Sollte also wissen können, dass selbst bei 5°C-Erwärmung in Deutschland bis zum Jahrhundertende, dem schlimmsten Szenario des IPCC, wir in etwa das Klima vom Rom in Deutschland haben und max. 1-1,5 Meter Meesesspiegelanstieg und nicht die Sintflut. Zudem wird die Arktis landwirtschaftlich nutzbar und bewohnbar und der fruchtbare Halbmond und die Sahara wieder feuchter und grüner, wie zur Zeit des 1. Holozän Klimaoptimums nach der letzten Eiszeit. Wird jetzt schon, seit den 80er Jahren, von Satelliten aus beobachtet.

    Der Bedrohungswahn ist pure Einbildung und da steigern die sich richtig rein und versuchen andere zu gängeln und zu missionieren.

  26. PS

    Das mit den Bedrohungswahn gilt übrigens auch für Kernkraft, Waldsterben, Ozonloch, Fukushima, atomare Endlager, Fracking, etc..

    Die Leute steigern sich da richtig rein, wider jeder Logik. Auch studierte Leute. Wie z.B. ein Herr Fell, etc. Die kann man mit Argumente nicht mehr erreichen. Auch ein Psychologe kann da nichts ausrichten. Der Betroffene wird eher noch versuchen den behandelnden Psychologen von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen.

  27. @Michael Krüger
    Einen Menschen der ein „existentielles Problem“ hat bzw. überhaupt den Menschen die „Bedrohungsangst“ abzusprechen, ist schon ein starkes Stück.
    Wer keine Bedrohung und Angst mehr empfindet, der hat mit seinen Leben schon abgeschlossen. Der ist höchstgradig Selbstmord- um Amokgefährdet.
    Nicht die Menschen, die Bedrohung oder Angst empfinden sind zu verurteilen, sondern solche Menschen, die Bewusst und durch besseres Wissen mit den Ängsten und Bedrohungen spielen.
    Ich weis nicht, ob Sie jemalt Richtige Angst empfunden haben….wenn ja, dann würden Sie anders über Ängst und Bedrohung sprechen.

  28. @Hofmann, 27

    da können Sie doch nicht ernst meinen.
    Ich empfinde Angst, wenn ich auf einem schmalen Grat an einem steilen, tiefen Abhang balancieren müsste,
    Aber ich empfinde definitiv keine ständige Angst.

    Aber Leute, die Angst haben vor dem Klimawandel, Atomkraft, „Elektrosmog“ oder daß Ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, die empfinden keine situative Angst, sondern eine Allgegenwärtige. Letzteres ist sicherlich nicht psychisch gesund.

    mfg

  29. @Hofmann, 27

    das können Sie doch nicht ernst meinen.
    Ich empfinde Angst, wenn ich auf einem schmalen Grat an einem steilen, tiefen Abhang balancieren müsste,
    Aber ich empfinde definitiv keine ständige Angst.

    Aber Leute, die Angst haben vor dem Klimawandel, Atomkraft, „Elektrosmog“ oder daß Ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, die empfinden keine situative Angst, sondern eine Allgegenwärtige. Letzteres ist sicherlich nicht psychisch gesund.

    mfg

  30. @ Hofmann, #27:

    Es geht hier nicht um konkrete Ängste wegen realer Gefahren oder Gefährdungen. Es geht hier um potentielle Risiken. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

  31. Zu dem Thema hätte ich auch einen Beitrag: Mein Schwager (Soziologe) und ich (Kraftwerksingenieur) hatten schon viele Diskussionen vor allem zum Thema Angst vor der Kernenergietechnik. Wir haben uns inzwischen auf einen Burgfrieden geeinigt und schneiden das Thema nicht mehr an. Ich wurde als Zyniker festgestellt, der die vielen Tausend oder Millionen Toten der Unfälle von Harrisburg über Tschernobyl bis Fukushima nicht sehen will und er kann mit Zahlen und Fakten, die ich parat habe nichts anfangen. Ob mein Schwager nun zum Typ 1 oder 2 der Quentin Skala gehört ist für mich unerheblich. Ich kann ihm seine Angst oder ist es nur die vorgefasste Meinung nicht nehmen, auch nicht mit mehr als fünfzehn Jahren Erfahrung in der Kernkraftwerkstechnik und ausgerüstet mit angehäuftem Wissen darüber. Hm da kommen wir zu Peter Hellers Aussitzen der Streitfrage. Die Konsequenz wäre für mich nach dem Abschalten der noch laufenden Kernkraftwerke und der ach so schlimmen Kohlekraftwerke ein satter blackout. Wird das die Grünlinge und ihre Anhänger in ihrer Meinung beeinflussen? Da hab ich so meine Zweifel. Die wissen doch jetzt schon wer schuld daran ist.
    #11: Welche Technik erfüllt denn Ihren Forderungskatalog? Was ist denn an technischer Entwicklung nicht sowohl kriegerisch, als auch friedlich nutzbar und was wurde ursprünglich für friedliche oder für kriegerische Einsätze entwickelt? Weil wir politisch kein „Endlager“ in Deutschland wollen, werden die am meisten strahlenden Reststoffe, die sicher kein Müll sind in speziell dafür gebauten Turnhallen gelagert und es gibt keine Probleme damit und kein Grünling regt sich auf. Sie, also die Grünlinge haben das ja angeordnet. Darüber könnt ich mich ja wieder aufregen. Wieso gibt es diese german angst nicht auch in Finnland, Frankreich….elsewhwere, nur hier. Das steht ja wohl schon im Namen, erklärt aber nichts.

  32. Es geht hier um potentielle Risiken. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    Ich würde es eingebildete Risiken nennen. Wie groß ist die Gefahr, dass hier in Deutschland ein größerer Kernkraftunfall geschieht und es dabei Tote und Krebserkrankte in Massen gibt? Wie groß ist die Gefahr, dass über ein Endlager in tausenden von Metern Tiefe das Grundwasser nahe der Oberfläche radioaktiv verseucht wird? Wie groß ist die Gefahr, dass wir über das Zurückpumpen von Lagerstättenwasser beim Fracking Krebs bekommen? Wie groß ist die Gefahr, dass wir durch Sickoxide (VW) Atemwegserkrankungen bekommen? Wie groß ist die Gefahr das wir durch Quecksilber-Emissionen durch Kohlekraftwerke verseucht und vergiftet werden? Wie groß ist die Gefahr, dass uns durch verbrennen fossiler Brennstoffe eine Klimakatastropne, vor allem in Deutschland, droht? Alles verschwindend gering.

    Die Atomkraftgegner/ Klimaschützer blasen aber überall ein gigantisches Risikopotential auf und glauben auch noch daran. Alles wird sterben (das große Artensterben), die zukünftigen Generationen werden keinen bewohnbaren Planeten mehr vorfinden, die Entwicklungsländer werden am meisten leiden, Klimakriege werden entstehen und massive Wellen von Klimaflüchtlingen entstehen. Das wird geglaubt.

  33. @Hofmann

    Ich weis nicht, ob Sie jemalt Richtige Angst empfunden haben….

    Habe auch ich. Reale Ängste. Z.B. in Menschenmassen, wenn ich Räume und Plätze nicht verlassen kann. Ich brauche immer freien Weg. Ich mag es nicht durch Menschenmassen umzingelt und ausgebremst zu werden. Kann ich nicht dort raus, bekomme auch ich Panik.

    Und existentielle Ängste, wie im Alter die Rente sein wird? Reicht die zum Leben? Schon jetzt liegt die gesetzliche Durchschnittsrente nur bei 650 €/Monat. Und wie sieht es dann mit dem Gesundheitssystem aus?

    Die Atomkraftgegner/ Klimaschützer und „Klimaleugner“ bilden sich hingegen Risiken und den Bedrohungswahn ein.

    Die psychologischen Praxen sind voll mit solchen Leuten. Und viele Psychologen sind selbst Betroffene.

  34. Post im Spam gelandet ? 17:46

  35. @Micha & Co
    Wenn es um potentielle Gefahren geht, gehört Radfahren abgeschafft, das Überqueren von Straßen, insbesondere in Städten. Das sind allerdings „Gefahren“, mit denen man bereits im Kindesalter lernt umzugehen und die speziellen Gefahren abzuschätzen.
    Anders wäre es manchmal nicht möglich gewesen, quasi Torero-like die Straße zwischen 2 Autos mit max. 5 m Abstand zu überqueren. Natürlich musste man lernen, sein Fahrrad zu beherrschen, z. B. freihändig einer sich öffnenden Autotür auszuweichen, ohne den Apfel zu verlieren, den man gerade aß.
    Andernfalls wären wir seit zig Jahrtausenden tot. (Gut, nicht wg Straßenverkehr oder Fahrrad fahren), sondern wegen all der anderen potentiellen Gefahren, die z.B. die Nutzung des Feuers mit sich brachten, das Überqueren von Ozeanen mit „Nussschalen“ etc..).

  36. @Peter

    Was Du beschreibst erklärt einfach meine Beobachtungen nicht. Ich kenne Physiker, Chemiker und Ingenieure
    die Kernenergiegegner sind. Einige arbeiten an Innovationen oder im Management von High Tech Firmen, auch für die Kernenergie oder Kernfusion, sogar ein ehemaliger Werkstudent der KWU ist dabei. Die halten Kernenergie in Deutschland für keine gute Idee. Die wissen auch was Risikomanagement in Firmen bedeutet. Denen diffuse Ängste zu unterstellen springt zu kurz.
    Diese Leute wären gute Multiplikatoren und auch durch geeignete Kommunikation erreichbar.

  37. Post um 18:25 im Spam gelandet

  38. @ Günter, #36:

    Du bestätigst doch meine Aussagen. Viele Leute sind gegen Kernenergie, obwohl sie sich auskennen. Steht auch so im Artikel. Diese Leute folgen eben dem Vorsorgeprinzip. Risikomanagement ist etwas völlig anderes.

  39. Menschen, die dem Vorsorgeprinzip folgen, leiten ihre Haltung nicht aus technischem Wissen ab, selbst wenn sie über dieses verfügen. Sie argumentieren auf der Basis einer spirituell-religiösen Motivation.

    Hier stellt sich für mich die Frage, wieviele Menschen verfügen denn überhaupt über dieses technische Wissen.
    Oder anders herum, wie kann ich mit einem jungen Menschen fachlich fundiert über Kernkraft reden, wenn im Lehrplan bis zu 10. Klasse nur das Elektron und das Proton existiert -- das Neutron nicht! -- um wenigstens die Grundlagen der Chemie halbwegs vermitteln zu können (ganz vermitteln muß man diese offensichtlich auch nicht, da ja Chemie an sich böse ist!)
    So wundert es mich an sich auch nicht, dass die „Aktivisten“ gegen die Kernenergie aus dem Lager derjenigen kommen, die in ihrer Ausbildung naturwissenschaftliche Fächer überhaupt nicht belegen mussten.
    Natürlich gibt es auch Kernenergiegegner die auf diesem Fachgebiet gut ausgebildet sind. Für die gilt allerdings oft „Wess Brot ich ess, des Lied ich sing“
    JH

  40. @Günther Heß
    Habe gerade Ihr #36

    Ich kenne Physiker, Chemiker und Ingenieure
    die Kernenergiegegner sind. Einige arbeiten an Innovationen oder im Management von High Tech Firmen, auch für die Kernenergie oder Kernfusion, sogar ein ehemaliger Werkstudent der KWU ist dabei. Die halten Kernenergie in Deutschland für keine gute Idee.

    gelesen. Interessant.
    Die wären tatsächlich kommunikativ erreichbar!
    JH

  41. @Peter

    Das sehe ich anders. Die treffen schlichtweg eine politische Entscheidung die beeinflussbar bzw. revidierbar wäre, wenn man in einen Dialog eintritt. Leute die sich auf das Vorsorgeprinzip berufen argumentieren, dass die Entscheidung determiniert ist. Die entziehen sich dem politischen Dialog mit Hilfe es unsinnigen Vorsorgeprinzips. Das kennen wir aus Diskussionen in der Klimazwiebel, solche Menschen habe ich nicht beschrieben. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

  42. Oje, ich habe gerade gelesen, aufgrund von diesen Artikel steht Peter Heller ganz oben auf der „Lünchliste“ bei primaklima. Ich wurde gerade von Platz 1. verdrängt. Und die Klimaschützer verkehren Peters Aussage, mit Atomkraftgegnern kann man nicht reden, ins Gegenteil um. Zu: Mit Skeptikern kann man nicht reden. Das ist übrigens auch eine Eigenart der Unzufriedenen, die Argumente der Skeptiker adaptieren und auf die Skeptiker anwenden. Und meistens trifft auf die Klimaschützer genau das zu, was sie den Skeptikern unterstellen.

  43. @Krishna

    Wenn es um potentielle Gefahren geht, gehört Radfahren abgeschafft

    Ich bin langzeitüberlebender Radfahrer. Dank umsichtiger Fahrweise. Mir laufen tagtäglich Leute vors Rad und Autos scheiden mich. Damit rechne ich im Voraus und plane das mit ein. Sonst hätte ich jeden Tag einen, oder mehre Unfälle.

    Trotzdem fahre ich weiter Rad.

    Und ich fahre ohne Helm!

  44. @Micha #42
    Was meinst Du, was ich mache ?
    Radfahren, ohne Helm, seit Jahren. Vorausschauend fahren ist die Devise, wie auch beim Auto fahren, nicht umsonst musste ich nie in der Versicherung hochgestuft werden, sondern fahre seit Jahren mit 30%, weil annähernd 40 Jahre unfallfrei (seit ich meinen Lappen hab). Südfrankreich war eine gute Weiterbildung, nicht nur hinsichtlich Auto fahren im innerstädtischen und außerstädtischen Verkehr 😀

  45. @Peter Heller #9
    Tut mir leid, dass ich jetzt etwas ironisch werde aber der Spruch

    Das ist nicht mein Standpunkt. Mein Standpunkt lautet: Man sollte sich so verhalten, daß ein potentielles Risiko irrelevant wird

    könnte auch von Frau Merkel stammen. Das hängt ja wohl wirklich vom Risiko und wie man das wahr nimmt ab. Was die Kernkraft angeht bekommen sie das Risiko niemals auf irrelevant, der Nutzen wird den Schaden wohl perspektivisch um Längen übertreffen. Das muß einfach mal begriffen werden, dass jede Technologie gegenüber des nicht Stattfindens Schaden verursacht, dem natürlich ein Nutzen gegenüber steht. Das Problem, was wir in Europa damit haben ist Primär die Vetternwirschaft oder auch den politischen Kapitalismus. Die Geschichte der Atomwirtschaft ist da ein Musterbeispiel und die optimale Vorlage für die NIEs. In Nordamerika gibt es im Moment ca. 50 Startups im Bereich 4teGeneration Kernkraftwerke. Da wird ihre KillerApp wohl irgendwann kommen. Wollen wir nur hoffen, dass wir das daran anhängen dann noch bezahlen können.

  46. Tja -- und wenn mir jetzt noch jemand erklärt, warum es sich nicht um ein *vergleichbares* Spiel ‚freier Kräfte‘ handelt, wenn man die Innovation einer massiv staatlich geförderten Atomkraft mit der Innovation einer massiv staatlich geförderten Solar- und Windkraft vergleicht.

  47. @ Günter Heß 37

    Es gibt Physiker und „Physiker“.
    Die, die man unter letzterem findet, sind dann meist die, die es dann an das Fraunhofer ISE etc. zieht.

    Wie eniige meiner Kollegen prinzipielle Kernenergiegegner sein können, erschließt sich mir nicht.

    mfg

  48. @45 Random:

    Wenn der Staat sich auf das Erforschen konzentriert ist alles in Butter.
    Weder ist die Kernforschung eine Atomsubvention, noch die Forschung an Halbleitern und Solarzellen eine EE-Subvention.

    Wenn aber der Staat Geld dafür zahlt die Technologie einzusetzen, dann nicht. Denn dann sorgt man dafür daß viel Geld für Silizium-PV rausgehauen wird in großer Stückzahl -- ohne Nutzen. Man beendet Innovation indem eben ein Nicht-Innovatives Produkt auf den Markt gepumpt wird.
    Innovative Produkte wie z.B. organische Solarzellen kommen dann für eine Weile gar nicht in Betracht, weil man ja mit Scheiße Geld machen kann.

    mfg

  49. @45.Random
    Schon mal was von „Wirtschaftlicher Wertschöpfung bzw. Wertschöpfungskette“, im Zusammenhang einer funktionierenden Volkswirtschaft zur Wohlstandssteigerung und dem Erhalt eines Sozialsystem, gehört?!

    Jetzt müssen Sie uns nur noch darlegen, wo der Mehrwert (Wohlstand, Infrastrukturausbau, Natur, Arbeitsplätze usw.) der sog. Erneuerbaren Energien (Energiewende mit ihren Subventionsabgabenzwangsgesetz) gegenüber einen marktwirtschafltichen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas bzw. Kernkraft für eine Volkswirtschaft=Gesellschaft liegen soll…
    Danke!

  50. @ADMINS
    Langsam reißt der Geduldsfaden, ist macht keinen Spaß mehr, hier einen Artikel zu lesen oder dazu zu komentieren. 3 Minuten zum 1. Seitenaufbau, weitere 3 bis zum gewählten Kommentar, wenn nicht sofort ein Datenbankfehler gemeldet wird, entweder direkt beim Aufruf, oder beim Folgen des Kommentar Links. hat man dann nach wenigstens 5 Minuten selbst einen Kommentar verfasst und will ihn abschicken, gibt’s einen Datenbank Fehler oder man ist bereit, wieder etliche Minuten zu warten, bis der Kommentar, vermutlich hochgeladen ist, und man feststellt, er ist verschwunden, oder es geschieht ein Wunder und er ist doch da…
    Bitte, lass Euch was einfallen !!!!
    Aha, DATENBANKFEHLER 🙁 4 Versuche, abzuschicken !

  51. Es wird doch auf 1&1 gehostet oder?
    Ich habe ein etwas größeres projekt mit >40000 registrierten Mitgliedern am Tag zugleich online sind so im Durchschnitt 1000 davon, ich hatte einen server bei 1 UND 1 (79€ Monat) und hatte immer wieder Probleme. Plötzlich war er 1 Woche offline, weil er eine Ddos-Attacke ausgesetzt war, dass war die Lösung für die dortigen Techniker einfach offl I ne nehmen und warten. Darauf hin habe ich mi r einen kleinen Hoster mit kompetenten Leuten gesucht, die wurden der Ddos-Attacke Herr und auch alle anderen Performance Probleme waren Vergangenheit.

    Die Jungs hören auf den Namen Robhost.de kann ich nur empfehlen. Riskiert einen Blick!

  52. @Krishna

    Ich danke da kann man nichts machen. Das wird am Server liegen. Der ist irgendwie überlastet. Ich habe eh eine langsame Internetverbindung, wenn mein Monats-Volumen überschritten wird.

    Wenn das Abschicken hier nicht gleich geht am Browser einfach die Zurücktaste betätigen. Dann den Kommentar nochmal absenden.

  53. @Micha #50

    Wenn das Abschicken hier nicht gleich geht am Browser einfach die Zurücktaste betätigen. Dann den Kommentar nochmal absenden.

    Siehe letzte Zeile meines Kommentars in #48 😀
    Aber nur wenn man Glück hat, gestern war der Kommentar nach, keine Ahnung wievielen Versuchen dann weg.
    Da ich ihn sicherheitshalber kopiert hatte, hatte ich es dann noch ein paar mal versucht -> Datennirwana, lag dann wohl alles im Spam

  54. @ Krishna, #48:

    Ich habe ähnliche Probleme. Und in der Tat, das macht keinen Spaß mehr. Ich kann da nichts machen, da muß sich Rudolf mal kümmern.

  55. @Peter #52
    Wäre schön, wenn er das täte, hatte es ja schon einmal thematisiert, gestern oder vorgestenn, glaube ich.

  56. Herr Heller,

    Wunder gibt es immer wieder. Sie haben ein solches Wunder gerade eben selbst getwittert: der CRISPR/CAS-Effekt.

    Hoffen wir auf einen CRISPR/CAS-Effekt in der Kerntechnik. Dank dieses Verfahrens ist „Gentechnik“ mittlerweilen selbst in linksgrünen Kreisen hoffähig geworden. Eigentlich kaum zu glauben. Der CRISP/CAS-Effekt in der Kerntechnik könnte durch kleinere, inhärent sichere Kernreaktoren eintreten, wie sie zur Zeit weltweit angedacht werden.

  57. Zitat:
    „Ich bin gut informiert über die Fakten“ und „Ich trete auch nicht deswegen für Kernenergie ein, weil ich sie so toll finde. Sondern weil ich nicht akzeptieren kann, sie aus Furcht zu verbieten. Ich bin auch nicht gegen die Energiewende, weil ich Windkraft oder Photovoltaik ablehne. Sondern weil ich billigen Strom möchte. “

    Wer soll Sie nach solchen Aussagen noch ernst nehmen?

  58. Wer soll sie jetzt noch ernst nehmen?

  59. Michael Krüger sagt #ä42
    Ich bin langzeitüberlebender Radfahrer. Dank umsichtiger Fahrweise. Mir laufen tagtäglich Leute vors Rad und Autos scheiden mich. Damit rechne ich im Voraus und plane das mit ein. Sonst hätte ich jeden Tag einen, oder mehre Unfälle.
    Trotzdem fahre ich weiter Rad.
    Und ich fahre ohne Helm!

    @Herr Krüger
    Und sollte mir tatsächlich mal ein Fahrradunfall passieren, müssen noch nicht mal ganze Landstriche evakuiert werden.

    MfG

  60. @Wolfgang

    Wer soll Sie nach solchen Aussagen noch ernst nehmen?

    Na, jede Menge venünftiger Leute natürlich: In Frankreich wird 80% des Stroms durch Kernkraftwerke produziert. EE-Schwachsinn Ihrer Façon hat dort keine Chance. Da herrscht generell Vernunft, aber nicht bei den deutschen Ökofaschisten.

  61. Wolfgang sagt # 55
    „Ich bin gut informiert über die Fakten“ und „Ich trete auch nicht deswegen für Kernenergie ein, weil ich sie so toll finde. Sondern weil ich nicht akzeptieren kann, sie aus Furcht zu verbieten. Ich bin auch nicht gegen die Energiewende, weil ich Windkraft oder Photovoltaik ablehne. Sondern weil ich billigen Strom möchte. “

    @Wolfgang
    Wenn Sie gut informiert sind über die Fakten, dann wissen Sie sicher auch wie Ihr Strompreis entsteht, und können mir erklären wie Strom aus AKW Ihr Strom billiger macht.

    MfG

  62. @Diel

    Und sollte mir tatsächlich mal ein Fahrradunfall passieren, müssen noch nicht mal ganze Landstriche evakuiert werden

    Ja, korrekt. Und wenn Sie mit einem Verbrennungsmotor herumfahren, auch nicht. Und wenn Sie Erdbeeren sammeln, auch nicht. Und wenn Sie mit Ihrem Enkelkind streiten, auch nicht.

  63. Eine Killerapplikation für Kernspaltung -- die gäbe es schon, aber nicht mit Leichtwasserreaktoren, sondern mit Gaskern-Reaktoren:
    http://members.shaw.ca/bru_b/Liberty_ship_pg10.html
    Warum ein gasförmiger Reaktorkern? Weil man mit festen Brennelementen nur ca. 3000° erreichen kann. Das schafft man auch chemisch, braucht zwar irrsinnige Brennstoffmengen, aber es geht. Flüssisalzreaktoren haben etwas mehr Spielraum nach ober, weil man bei einem Reaktorkern, der im Normalbetrieb geschmolzen ist, keine Angst vor einer Kernschmelze haben muß. Aber: jede Flamme an einem Düsen- oder Raktentriebwerk ist gasförmig. Natürlich genehmigt keine Regierung der Welt ein Raketentriebwerk mit offener Plutoniumflamme, aber eine Closed-Cycle-Gas-Core-Nuclear-Thermal-Rocket im Nuclear Lightbulb Design würde einen riesiegen Unterschied machen, was ein Land oder ein Unternehmen alles im Weltraum anstellen kann.

    Mal eben mit einer 100% wiederverwendbaren Rakete, 5kg Uranhexaflourid und 1200t Wasserstoff eine Nutzlast von 1000t in den Orbit befördern (und mit 1000t aufbereitetem Asteroidenmaterial sicher wieder landen) -- das würde sowohl die Raumfahrt als auch die Kerntechnik revolutionieren.

  64. @Diehl

    @Herr Krüger
    Und sollte mir tatsächlich mal ein Fahrradunfall passieren, müssen noch nicht mal ganze Landstriche evakuiert werden.

    Da bin ich mir nicht so sicher.

    http://www.loslachen.ch/wp-content/uploads/2009/05/fahrradunfall.jpg

  65. Wenn der Hund an der richtigen Stelle schei** fällt der Diehl auf’s Maul 😀

  66. Finnland ist ein ”kleines” Land im Norden Europas. Ich wohne seit Mitte den 70-ger Jahren hier.
    Finnland braucht pro Jahr etwa 100 GW Strom. Produziert selbst etwa 80 GW. Die letzten Winter waren sehr mild. Dank der Klimaveränderung. Jetzt hat aber die Klimaveränderung richtig ordentlich zugeschlagen: Seit Silvester sanken die Temperaturen. Bei mir im Schärengürtel von Turku waren es gestern Nacht -31 °C, nicht ganz der Rekord (-37) den ich in 1987 hatte. Rekord kalt war es am 20 Juni 2015: in Helsinki war es 6 °C.Mitten im Sommer.
    Gestern in Kittilä im Lappland war es -41 °C, nur 1999 war es kälter -51°C. Damals auch so ein nach El-Niño Jahr. In Sastmola im Mittelfinland schneite es heute Nacht73 cm Schnee. Noch nie dagewesen. Dank der Klimaerwärmung. Es wird kälter weil es wärmer wird.
    In den letzten Tagen hätten wir einen Black Out gehabt in der Stromversorgung ohne die schwedischen Kernkraftwerke. Denn ein drittel des gebrauchten Stroms mussten wir aus Schweden importieren.
    Jetzt will die grüne schwedische Regierung die Kernkraftwerke abschalten und auf den Wind vertrauen. Das bedeutet, dass wir hier in Finnland in einigen Jahren 1/3 weniger Strom haben wenn es kalt wird. Trotz den 2000 Windmühlen die ja im Augenblick still stehen aus Ehrfurcht vor der enormen Kälte. Windkraftwerke in Finnland pro Kopf etwas weniger als bei Euch.
    Unsere Grünen haben ausgerechnet das Finnlands Voraussetzungen für Sonnenkraftwerke genauso gut seien wie in Deutschland.
    Na, ja, im Augenblick wird es hell um 10 Uhr und dunkel um 15 Uhr. Bei uns im Süden. In Lappland wurde es dunkel Ende November und wird erst wieder hell im Februar. Viel Sonne und wenig Nacht? …
    Nun zum Thema: Kernkraft. Wir in Finnland vertrauen auf unsere sichere Kernkrafttechnik, die uns seit Ende der 70-ger Jahre mit billigem Strom versorgt. Wir zahlen hier einen Durchschnittspreis von 15 c/KW/h.
    Signatur Wolfgang: wir haben keine EEG -Umlage, die in Deutschland den Strom so BILLIG macht. Du bekommst ja den Strom von den Windmühlen für eine Eiskugel, oder?
    Allerdings: Definiere billig: Warum kostet der Strom bei Euch 30 C/KW/h?
    In Finnland ist ein neuer Kernreaktor im Bau in Lappland.
    Interessant ist, dass die Kommuneinwohner von Pyhäjoki zu mehr als 70 % das Kernkraftwerk wollen.
    Genauso wie die Einwohner von Olkiluoto, wo 2 Mailer Strom liefern und ein neuer Ende dieses Jahres (endlich) fertig wird, und von Lovisa wo die 2 Reaktoren Jahr für Jahr neue Rekorde aufstellen in Zuverlässlichkeit, wo die Zustimmung der grossen Mehrheit der Bürger für -am liebsten noch mehr- Kernkraftwerke, denn die bringen Arbeit und Strom, ungebrochen ist.
    Kernkraftwerke die mehr als 60 Jahre im Betrieb sind, liefern billigen Strom.
    Wolfgang: Beweise das Gegenteil!

    Ach ja, eine Endlagerung haben wir hier in Finnland natürlich auch schon fertig: In Olkiluoto har man eine Grotte in den Fels gesprengt, heuer etwa 300 m tief von wo man ein paar tausend
    Meter tiefe Löcher bohrt wo der Atommüll endgelagert werden kann ab 2040.
    Ach, ja, natürlich auch schon so geplant: die ausgebrannten Stäbe können wieder hochgeholt werden, denn die nächste Generation der Kernkraftwerke wird mit Atommüll betrieben…

  67. Sorry für den off-topic Kommentar, aber das muss jetzt einfach raus:

    Der Diehl hat einen durchaus nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert.

    Er taucht hier auf und fängt als erstes einen Disput mit dem einzigen Kommentator an, der die selbe Meinung vertritt wie er selbst, weil er mal wieder den Sinn des Zitats nicht kapiert hat. Und das übrigens nicht zum ersten mal.

    Möglicherweise würde es doch Sinn machen, die Umgebung nach einem Diehl’schen Fahrradunfall weiträuming zu evakuieren; nur für den Fall, dass sein Leiden ansteckend ist. Vorsorgeprinzip, sozusagen. 😉

  68. Alfonzo sagt # 65
    Sorry für den off-topic Kommentar, aber das muss jetzt einfach raus:
    Der Diehl hat einen durchaus nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert.
    Er taucht hier auf und fängt als erstes einen Disput mit dem einzigen Kommentator an, der die selbe Meinung vertritt wie er selbst, weil er mal wieder den Sinn des Zitats nicht kapiert hat. Und das übrigens nicht zum ersten mal.

    @Alfonzo
    Der

    Forist Wolfgang schreibt, Zitat:
    Ich bin auch nicht gegen die Energiewende, weil ich Windkraft oder Photovoltaik ablehne, sondern weil ich billigen Strom möchte. Zitat Ende.
    Er ist gegen die Energiewende, aber nicht deswegen weil er Wind und Photovoltaik ablehnt, sondern weil er billigen Strom will. Den glaubt er mit AKW Strom zu bekommen.

    Ich frage, wie er mit AKW Strom billigen Strom bekommen will.
    Was ist da falsch verstanden meinerseits ???

    MfG

  69. @ Diehl, #66:

    Vielleicht lesen Sie erst den Artikel, bevor Sie kommentieren. Das hilft. Echt.

  70. @sibbe

    Trotz den 2000 Windmühlen die ja im Augenblick still stehen aus Ehrfurcht vor der enormen Kälte.

    War in Bremen auch so, die neuen Groß-WKA auf den Bremer Müllberg standen still, trotz, oder wegen Schneesturms. Die scheinen aus irgendwelchen Gründen mit Schnee Probleme zu haben. Da muss ich mal nachforschen.

  71. PS

    Als es anfing zu tauen waren die WKA dann alle plötzlich wieder am Laufen. Warum auch immer?

  72. #62 Herr Krüger,

    Ihr Link ist klasse.

    # 69 Es könnte mit „Vereisung“ zu tun haben, bzw. „Eisabwürfen“.

    Ihnen und den Blogbetreibern
    ein fröhliches neues Jahr!

    Bei einem Kommentar in EIKE gibt’s auch einen guten Link zu den Windrädern https://soundcloud.com/sauwantzt-prodaktschens/antiwindkraftlied

  73. Michael Krüger sagt.
    War in Bremen auch so, die neuen Groß-WKA auf den Bremer Müllberg standen still, trotz, oder wegen Schneesturms. Die scheinen aus irgendwelchen Gründen mit Schnee Probleme zu haben. Da muss ich mal nachforschen

    @Herr Krüger
    Ich denke mal die Probleme lagen bei den konventionellen Betreibern, die wollten wegen dem starken Wind ( viel Windstrom im Netz ) ihre Kraftwerke nicht anpassen, und haben deshalb die Windräder abgeschaltet.
    Kommt sie wesentlich Kosten günstiger.

    MfG

  74. @Hans Meier

    # 69 Es könnte mit „Vereisung“ zu tun haben, bzw. „Eisabwürfen“.

    Richtig. Jetzt wo Sie es sagen. Neben den WKA steht ein Schild „Vorsicht bei Eisfall“.

    Aber nur eine Anlage steht an einer Straße, die anderen auf dem Gelände des Bremer Müllberges. Die standen auch still. Vielleicht hatten die Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe Angst und keine Helme? Das Müllheizkraftwerk/ Stromkraftwerk neben lief jedenfalls auf vollen Touren.

    Also, WKA stehen bei Gefahr auf Eisfall still. Und PV-Anlagen sind mit Schnee zugedeckt und bringen im Winter bei dem geringen Tageslicht eh nichts. Also ein Totalausfall, bis auf das Deponiegas, was auf dem Bremer Müllberg verwertet wird.

  75. @Diehl

    Ich denke mal die Probleme lagen bei den konventionellen Betreibern, die wollten wegen dem starken Wind ( viel Windstrom im Netz ) ihre Kraftwerke nicht anpassen

    Die Frage hat sich geklärt, es lag an der Eisfallgefahr. Neben den Anlagen steht auch ein solches Verkehrsschild.

  76. Michael Krüger sagt # 72
    Also, WKA stehen bei Gefahr auf Eisfall still. Und PV-Anlagen sind mit Schnee zugedeckt und bringen im Winter bei dem geringen Tageslicht eh nichts.

    Und AKW produzieren im Sommer wenn die Flüsse warm werden nur mit halber Kraft.
    Sorry, nur wegen der Ausgewogenheit Ihrer Informationen.

    MfG

  77. @Diehl

    Und AKW produzieren im Sommer wenn die Flüsse warm werden nur mit halber Kraft.

    Beispiele aus Deutschland? Bin gespannt.

  78. Michael Krüger sagt
    Und AKW produzieren im Sommer wenn die Flüsse warm werden nur mit halber Kraft.
    Beispiele aus Deutschland? Bin gespannt.

    @Hier:
    Laut Umweltministerium wurde zudem die Leistung des Atomkraftwerks Neckarwestheim wegen der hohen Temperatur des Neckars am Mittwochabend um 20 Prozent verringert. 

    Weil das Wasser der Elbe zu warm ist, musste die Leistung des Atomkraftwerks Brokdorf bereits gedrosselt werden. Auch in Rhein und Neckar steigt die Temperatur in Richtung Grenzwert.

    Die veränderten klimatischen Bedingungen mit längeren Trockenphasen und Hitzeperioden könnten für die Atomkraftwerke in Deutschland zunehmend zu einem Problem werden. „Anfang Juli stand das Atomkraftwerk Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont deshalb kurz vor einer Abschaltung“, teilte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) mit.

    Veröffentlicht am Freitag, 17. Juni 2011 08:09
    Die meisten französischen Meiler werden mit Flusswasser gekühlt. Das wird derzeit wieder einmal knapp. Wenn die Trockenheit weiter anhält, müssen bis zu 44 Reaktoren vom Netz. VON RUDOLF BALMER
    Artikel in der Taz 6.6.11
    „Als das AKW Saint-Laurent gebaut wurde, hatte niemand in Betracht gezogen, dass die Loire gefrieren könnte, die zur Kühlung von vier AKWs dienen muss. „

  79. #75 Michael Krüger

    @Diehl

    Und AKW produzieren im Sommer wenn die Flüsse warm werden nur mit halber Kraft.

    Beispiele aus Deutschland? Bin gespannt.

    wenn man mal die ‚halbe kraft‘ übersieht, stimmt dieser aussage schon.

    hintergrund ist der sauerstoffgehalt im flusswasser, welcher mit steigender temperatur sinkt.

    dies ist jedoch nicht wirklich ein problem, da nix neues und nix unbeherschbares, und, planungssicherheit vorausgesetzt, mittels eines simplen kühlturms behebbar…

  80. Ich finde, wir sollten Herrn Diehl mit seiner #61 nicht so einfach davonkommen lassen.

    Er hat den Artikel nicht gelesen, ist daher der Diskussion bei der Nuklearia nicht gefolgt und hat daher etwas in den Satz hineininterpretiert, was dort nicht steht. Es geht mir ja gerade darum, daß Kernenergie momentan nicht mit der Kohle konkurrieren kann. Die Idee, das zu ändern, ist einer der wesentlichen Treiber für New Nuclear. Es ist klüger, den Kampf für New Nuclear aufzunehmen, als in der Vergangenheit kleben zu bleiben. Ich sehe bei Frau Wendland eine gewisse Tendenz, eben diese zu romantisieren. Und das gefällt mir nicht.

    Der Ausstieg aus der Kernenergie hat mit der Energiewende nichts zu tun. Die Energiewende ist schon ein Jahrzehnt früher in Gang gesetzt worden und betrifft die Substitution fossiler Energieträger.

    Ich reite jetzt darauf herum, weil es kein Einzelfall ist. So viele Ökos, die hier gelegentlich hier aufschlagen, können einfach nicht lesen. Oder wollen nicht.

  81. @Diehl, michael m.

    Zu hohe Wassertemperaturen sorgen in Flüssen für einen fallenden Sauerstoffgehalt, das sich wiederum negativ auf Flora und Fauna im Gewässer auswirkt. Die festgeschriebene Grenze fürs Flusswasser beträgt 25-28°C. Da müssen die Kernkraftwerke dann aus Umweltschutzgründen abschalten. Kurzfristige Genehmigungen zur zeitweisen Überschreitung der 30-Grad-Grenze für das Kühlwasser von AKWs um zwei Grad sind aber möglich.

    Nicht die Technik führt zur Abschaltung, sondern der Umweltschutz.

  82. Warum benutzt man eigentlich nicht Verdunstungskälte zur Kühlung?
    Erscheint irgendwie zweckfrei im Sommer die Flüsse zu heizen.. mag im Winter ja noch Vorteile haben aber wenns eh schon warm ist.

  83. @Danny

    Kühltürme sind teuer. Im Bau und Betrieb. Zudem sind die AKWs alle alt. Früher denke ich, war das mit der Erwärmung und dem Sauerstoffgehalt der Flüsse nicht so wichtig, da die eh alle verdreckt waren. Durch Einleitungen der Industrie.

  84. @ Krüger, #83:

    Kühltürme sind teuer. Im Bau und Betrieb.

    Scheint mir auch der Hauptgrund zu sein. Wir sprechen hier ja nicht von einem permanenten Problem, sondern vielleicht 5-10 Tagen im Jahr, an denen es so warm ist, dass die Kraftwerke die Leistung ein wenig reduzieren müssen.

    Wenn es vorrangig andere Gründe -- wie bspw. neue Umweltschutzbestimmungen oder schlicht Fehlplanung -- gewesen wären, hätte man sicherlich auch ein anderes Kühlverfahren nachrüsten können. Das wird sich einfach nicht lohnen.

  85. Michael Krüger sagt # 81
    Nicht die Technik führt zur Abschaltung, sondern der Umweltschutz.

    @Herr Krüger
    Bei den Windrädern war es doch auch nicht die Technik, die zur Abschaltung geführt hat, sondern die Gefahr des Eisschlages, wie Sie an Hand der Schilder festgestellt haben.

    MfG

  86. @Quentin Quencher:

    Im Gegenteil: Wer eine irrationale Angst eines anderen ernst nimmt schädigt diesen in seine psychischen Verfassung, weil er die Angst damit verstärkt.
    Es ist vielmehr angebracht solche Ängste lächerlich zu machen. Wenn zB jemand Angst vor alten Fieberthermometern hat könnte man das darin enthaltene Quecksilber trinken um zu demonstrieren dass es harmlos ist. Mit jedem Tag der vergeht ohne dass man elend dahinsiecht bringt man etwas Erleuchtung ins dunkel der Verwirrten.

    Das mit dem Gefühle ernst nehmen sollen ist ohnehin eine schreckliche Unsitte. Gefühle sind quasi per Design kognitive shortcuts die unsere Aufmerksamkeit fokussieren damit wir sodann durch richtiges Denken die Gefahrenlage evaluieren können.

    Wenn ich mich in ein Atomkraftwerk verliebe und mit dem Argument die Abschaltung verhindern will werd ich doch auch nicht ernst genommen, oder?

    Man benutzt das heute nur als bequemes rational nicht hinterfragbares Diktum (v.a. Frauen).

  87. Wie ist das eigentlich mit den Biogasanlagen und den Sauerstoffgehalt von Flüssen und Bächen…..

  88. @Diehl

    @Herr Krüger
    Bei den Windrädern war es doch auch nicht die Technik, die zur Abschaltung geführt hat, sondern die Gefahr des Eisschlages, wie Sie an Hand der Schilder festgestellt haben.

    Nein Herr Diehl, die Angst vor Eisfall ist es bei den WKA und die Angst vor zu warmen und zu sauerstoffarmen Flüssen bei den AKWs. Und zwar die Angst der Ökologisten, in beiden Fällen. Für Ökologisten anscheinend unzumutbare Risiken.

    Aber die Flüsse Ems, Weser, Elbe werden fleißig durch rotgrün vertieft. Das führt nicht nur zu Sauerstoffmagel, sondern auch zu Versalzung, Verschlickung und höheren Tiedenhochwassern/ Sturmfluten, die in die Flussläufe laufen können.

    Das Risiko ist für rotgrün wiederum tragbar.

    Eisfall ist für mich ein tragbares Risiko, im Allgäu und Tirol liegt ständig Schnee in Winter auf den Hausdächern, der herunter fallen könnte. Flüsse die über 25-28°C warm werden sind für mich auch für ein paar Tage im Jahr tragbar. Denn der Sauerstoffmangel rührt im Wesentlichen von der Vertiefung der Flüsse her. In den Tropen sind Wassertemperaturen der Flüsse von 30°C der Normalfall.

  89. Strom aus neuen Kernkraftwerken ist einfach zu teuer.

    1 kWh aus neuen AKW ab ca. 12 Cent auf 30 Jahre + Inflationsausgleich (Einspeisevergütung in England für AKWs)
    1 kWh aus neuen Wind oder PV auf 20 Jahre ohne Inflationsausgleich ab ca. 8 Cent (Einspeisevergütung in Deutschland für Wind und PV)

    Wenn der AKW-kWh-Preis ca. 50% über den von EE ist wird sich ein AKW-Neubau in Europa nicht rechnen.

    Gruß

  90. Sehr geehrter Herr Körner,

    ihrem Namen nach sind Sie ein Mann, aber Sie präsentieren sich hier als lupenreines Milchmädchen.

    Ihre Behauptungen kommen der Aussage gleich, dass der Individualverkehr für Normalverdiener viel zu teuer sei, weil ein Rolls-Royce in der Anschaffung viel zu viel kostet. Der Normalverdiener soll besser den Bus benutzen, der sei deutlich günstiger als die Fahrt mit einem Rolls-Royce.

    Grüße vom Bierlasterfahrer

    Mad-2-Max

  91. Herr Körner,

    in Ihrer Milchmädchenrechnung vergessen Sie mal wieder die Kosten für notwendige Speicher bzw. Backuplösungen bei einer Stromversorgung mit Windkraft.

    Ein AKW nutzt bereits gespeicherte Energie, eine Windkraftanlage unzuverlässige volatile Windkraft. Den größten Teil des Jahres bringen Windkraftanlagen nur einen Bruchteil ihrer installierten Leistung, oft sogar gar nichts.

    Äpfel, Birnen…

    Und wer eine zuverlässige Stromversorgung will, für den sind AKWs immer eine Option.

    Fahrräder sind auch billiger als PKLWs nur 100 KM am Tag pendeln wird schwer damit…

  92. Hi,
    schön, dass Ihr Euch so munter mit der Kernenergie beschäftigt!
    Da richtet Ihr anderweitig schon keinen Unfug an. Die Leiche muss jedoch bald anfangen zu stinken.

  93. @Bierzelt

    Ach…..in China erfreut sich die Leiche der besten Gesundheit…..und Unfug…..können wir fast täglich in allen Bereichen des Öko-Lebens anstellen.
    Keine Sorge also……wir wern euch auch weiterhin fröhlich frisch und frei…..auf eure Öko-Hühneraugen latschen, selbst wenn die vegan sind.
    Onkel Heinz…….der Unfug in Persona, live und in Farbe….Fleischfresser, Raucher, SUV-Fahrer und zu allen Übel auch noch….Hetero

  94. Sehr geehrter Dirk Peeters

    #91 „vergessen Sie mal wieder die Kosten für notwendige Speicher bzw. Backuplösungen“

    Der Strom aus Wind und PV muss doch nicht gespeichert werden, wird einfach zeitgleich verbraucht so wie bei den Konventionellen Kraftwerken auch.
    Die liefern ja auch den Strom zeitgleich und speichern nicht.
    Ist denn in Deutschland jemals die Stromherstellung aus Wind und PV über den Aktuellen verbrauch gewesen?
    Nach meine Kenntnisstand noch nicht.
    Am 23. August 2015 wurde ein neuer Rekord verzeichnet, „Erneuerbare“ deckten an diesem Tag in der Spitze 83,2 % des deutschen Stromverbrauchs, aber über 100% waren es noch nie.
    So das man über die Speicherung nachdenken müsste.
    Bei der Verteilung da sind noch einige „Baustellen“ offen so meine Einschätzung.
    Solange der Stromverbrauch höher als die Einspeisung der EEG-Anlagen ist, ist eine Speicherung keine Option und auch nicht vernünftig.
    Sie sagen ja selbst das „Ein AKW nutzt bereits gespeicherte Energie“ ist die Energie bereits gespeichert dann muss man die ja nicht aus dem Speicher holen wenn ohnehin genügend Strom aus EE-Anlagen bereitstellen und die Strombörse „überschwemmen“.
    Aus dem AKW oder Kohlespeicher holt man ja nur dann die Energie wenn die gebraucht wird.
    Das kann man ja dann machen wenn auch die 12 Cent/kWh (#89) bezahlt werden.

    #############

    Backupleistung ist in Deutschland ja ohnehin genügend vorhanden, auch nach Aussage der Bundesnetzagentur.
    In 2015 sind über 32% des Stroms aus EE-Anlagen gekommen und trotzdem sind noch ca. 10% der gesamt Stromproduktion ins Ausland gegangen.
    2015 gab es in Deutschland ein Strom-Überangebot von um die 10%, da braucht man sich über große Backuplösungen noch keine Gedanken zu machen.
    Auch sind die Stromausfälle in Deutschland mit die geringsten auf der Welt, obwohl man 2015 über 32% EE-Strom im Netz hat.
    In der Zukunft kann das aber die Speicherung ein Thema werden und auch die Stromverteilung.

    Das Thema Backupleistung ist kein Thema auch wenn manch behaupten das bei PV-Strom in der Nacht das Licht ausgeht, da sind noch genügen andere Kraftwerke am Start die liebend gerne ihren Strom an den Mann bringen möchten, dann eben auch zu einen höheren Preis.

    #############

    #91 „Fahrräder sind auch billiger als PKLWs nur 100 KM am Tag pendeln wird schwer damit…“

    Der 100KM Pendler kann ja mit dem Auto fahren, darf sich aber dann nicht über die Unterhaltskosten (Backupkosten) beschweren.
    ###########

    Sehr geehrter Mad-2-Max,

    #90 „Der Normalverdiener soll besser den Bus benutzen, der sei deutlich günstiger als die Fahrt mit einem Rolls-Royce.“

    Sie haben das genau richtig verstanden.
    Der Normalverdiener soll besser z.B. einige PV-Module aufs Dach legen, an die Wand oder Balkongeländer schrauben und einen Teil seines Stroms mit dem „Bus“ herstellen als die „Rolls-Royce“ Lösung zu finanzieren.
    Wenn der „Bus“ nicht fährt kann man ja auf den „Rolls-Royce“ umsteigen, natürlich zu höheren Kosten für den „KM“ oder kWh.

    Gruß

  95. zu #94
    Hier will uns jemand mit Sätzen wie

    Der Strom aus Wind und PV muss doch nicht gespeichert werden, wird einfach zeitgleich verbraucht so wie bei den Konventionellen Kraftwerken auch.
    Die liefern ja auch den Strom zeitgleich und speichern nicht.

    und anderem Unsinn anscheinend auf den Arm nehmen!
    Mein Gott, das ist doch hier schon gefühlt tausend mal durchgekaut worden.
    JH

  96. @Jürgen
    Da ist Hopfen und Malz verloren…..und gegen derart viel Dummheit, gibbet einfach noch kein Kraut.

    Zwecklos……Bedarf und Zufall…….solange es da eine geistige Lücke gibt, kann man auch gleich mit der Wand quatschen, dat hat genauso viel Erfolg.
    Ich gebs auf mit dem Typen, der is mir echt zu albern.
    H.E.

  97. Hallo ihr AKW Jünger.
    Habt ihr das Folgende bei ARD Börse vor acht gesehen .

    http://www.ardmediathek.de/tv/B%C3%B6rse-vor-acht/Gr%C3%BCne-Zukunft-f%C3%BCr-Energieversorger/Das-Erste/Video?documentId=32755106&bcastId=4106

    MfG

  98. OK

    Herr Eng hat jetzt wenigsten verstanden das beim kWh Preis, neue Kernkraftwerke keine Chance hat gegen neue Regenerative.

    Auch bei Kohlekraftwerken wird kein deutscher Energieversorger mit einem Neubau um die Ecke kommen, das ist einfach zu teuer und zu „unsicher“.
    Nicht einmal begonnen Kohle-Projekte werden fertiggestellt.
    http://www.wa.de/hamm/uentrop-ort370525/stadtwerke-ziehen-notbremse-kuenftig-alleiniger-betreiber-kraftwerk-westfalen-hamm-uentrop-5853891.html
    „Zwar ist Block E mittlerweile am Netz, doch aufgrund des Preisverfalls an der Strombörse ist die Stromproduktion in Hamm keinesfalls kostendeckend. Der defekte Block D wird aller Vo-raussicht nach nicht mehr repariert.“

    Nur mit dem Argument der Versorgungssicherheit lassen sich noch AKWs, Kohle und Gas betreiben.
    Die konventionellen Kraftwerke werden ja nicht von heute auf morgen abgeschaltet, das geht über Jahrzehnte.
    2015 verloren die konventionellen Kraftwerke ca. 5% an Marktanteilen bei der Stromherstel-lung an die Regenerativen.

    Die Überschrift lautet ja:
    „Diskussionen mit Kernenergiegegnern? Reden ist Silber!“
    Nach meiner Einschätzung:
    Diskussionen mit Kernenergiegegnern? Reden ist Silber, abschalten ist Gold.

    Heute Nach ist der Börsenpreis bei ca. 2,5 bis 3 Cent/kWh gewesen, das Schaffen selbst abbezahltes AKWs nicht für diesen Peis kostendeckend zu produzieren, geschweige noch Gewinn zu machen.
    Herr Eng und Herr Hartung Sie sehen doch selber das in der Nacht überhaupt kein bedarf besteht PV-Strom einzuspeisen wenn das kWh ohnehin für wenige Cent zu haben ist.
    Auch ist er Stromverbrauch in der Nacht um 29% eingebrochen, da spiegelt die Produktions-pause bei PV in der Nacht auch das Verbraucherverhalten wieder.

    Gruß

  99. @ Hans Diehl #97

    Das, was in der Sendung dargestellt wird, konnten Sie genauso hier bereits vor Jahren lesen. Diese Entwicklung ist ja nicht neu und war schon früh äußerst absehbar. Die Konkurrenz des subventionierten und bereits vorab über das EEG bezahlten „erneuerbaren“ Stroms verhagelt nicht nur die Preise am Strommarkt, sondern drängt wegen des Einspeisevorrangs auch die konventionellen Erzeuger immer mehr aus dem Markt. Der Effekt ist, dass Gaskraftwerke, aber zunehmend auch Kohle- und Braunkohle nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können und die Betreiber Verluste einfahren.

    Dass diese jetzt Ihr Heil ebenfalls auf dem Feld der hochsubventionierten „Erneuerbaren“ suchen wird an dieser Misere nichts ändern, ist aber insoweit verständlich, als dass sie, wenn Sie schon ihren Untergang nicht aufhalten können, beim Schaufeln ihres eigenen Grabes wenigstens mitverdienen wollen.

  100. @ Körner, # 94:

    Der Strom aus Wind und PV muss doch nicht gespeichert werden, wird einfach zeitgleich verbraucht so wie bei den Konventionellen Kraftwerken auch.

    Jepp, hat bestens funktioniert im November und Dezember. 3 Stunden Sonnenlicht pro Tag und der WInd stand entweder still oder hat so stark geweht, dass die Mühlen ihre Flügel einklappen mussten um nicht zerfetzt zu werden.

    Blöderweise wollte der Michel auch in diesen Monaten seinen Strom haben. Z.B. um hier Kommentare schreiben zu können, die in schön einfacher Arithmetik zeigen, warum wir angeblich keine Dampfkraftwerke mehr brauchen, weil wir vor 20 Jahren die Windmühle neu erfunden haben.

  101. @Rudolf Kipp #99

    Das ist keinesfalls kritisch gegenüber den neuen Geschäftsmodellen gemeint. Sollte lediglich ein Hinweis sein, dass sie nun endlich erkannt haben wohin die Reise geht, und AKW kein Thema mehr sind.

    Die neuen Geschäftsmodelle Handel und Vertrieb, basieren auf den niedrigen Großhandelspreisen. Dass die von den EE ausgelöst werden, wird denen viel zu wenig angerechnet wird.
    Im Gegenteil in der Öffentlichkeit werden sie als Preistreiber diskreditiert, weil die Verbraucher höhere Umlage bezahlen müssen.

    MfG
    I

  102. Hallo Herr Hans Diehl

    Das haben die meisten Jungs noch nicht verstanden, das es für den Endkunden egal ist ob man die EEG-Umlage bezahlt oder einen höheren Börsenpreis auf der Rechnung mit eingepreist wird.

    Im März 1998 kostet die kWh 15,405Pf/kWh (ca. 7,7 Cent/kWh) Großhandelspreis für Industriekunden, vergleichbar mit dem heutigen Börsenpreis.
    Heute kostet das kWh an der Strombörse (2015) um die 3,2 Cent/kWh.
    Dann kommen noch die ca. 6 Cent EEG drauf sind 9,2 Cent/kWh (2015).

    1998 sind wir ja bereits bei ca. 7,7 Cent/kWh (vor 17 Jahren) für das kWh gewesen.
    Rechnet man ein Preissteigerung , Inflation von nur 2% beim Strom sind wir 2015 bei um die 10,5 Cent/kWh.

    10,5 Cent/kWh (ohne EEG) -- 9,2 Cent/kWh (mit EEG) = 1,3 Cent/kWh Ersparnis für den Endkunden.

    Nach meiner Einschätzung ist es unerheblich ob man die EEG-Umlage bezahlt und den anstieg der Börsenpreise entgegenwirkt und die EGG-Umlage auf der Stromrechnung als Einzelposition steht.
    Oder ohne EEG mit einem Börsenpreis von um die 10 Cent/kWh anstelle vom 3,2 Cent/kWh der Endkundenstrompreis ermittelt wird.

    Beim Strompreis mit EEG oder ohne EEG reden wir von + -1 bis 2 Cent/kWh wenn es überhaupt einen nennenswerten Unterschied gibt.

    Verschwindet der EEG-Strom vollständig von der Strombörse steigt der Börsenpreis, dass muss ja auch jeden klar ein und das die Stromversorger die Preisanstieg an der Endkunden weitergeben ist ja auch selbstverständlich.

    ####################

    #101 „und AKW kein Thema mehr sind.“

    Beim AKW-Neubau ist das jeden klar das man sich damit nur die Finger verbrennen kann.
    Ein Thema werden aber die „Altlasten“ und die Bezahlen nicht die AKW-Betreiber, dass wird auf den Steuerzahler abgewälzt und steht auch nicht auf der Stromrechnung, so wie EEG.
    Da zahlen auch noch die nächsten Generationen für unseren günstigen Strom aus AKWs.

    ++++++++++

    Hallo Herr F.Alfonzo,

    #100 „warum wir angeblich keine Dampfkraftwerke mehr brauchen“

    Dampfkraftwerke brauchen wir auch weiterhin, nur mit weniger „Vollaststunden“.
    Die Dampfkraftwerke sind ja wie Akkus, verwenden gespeicherte Energie die man ja einsetzt wenn EE nicht ausreichen.

    Den schwankende Leistungsbedarf im Stromnetz mussten die Dampfkraftwerke auch vor dem EEG ausgleichen.
    Jetzt schwankt auch der Leistungsbedarf im Stromnetz, nur die gesamte Strommenge die aus den Dampfkraftwerken kommen sind weniger.

    Gruß

  103. Lieber Herr Körner,

    [Esoterischer Mist wird hier nicht geduldet. Admin Heller]

  104. @Rassbach
    Psssst…….Dumme mögen es überhaupt nicht, wenn man ihnen die Wahrheit ins Gesicht sagt.
    Übrigens…..ein schöner Artikel dazu bei EIKE
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/am-besten-waere-es-das-eeg-sofort-abzuschaffen/

    Aber gerade dann, wenn besonders viel Wind- und Sonnenstrom anfällt, sinkt der Börsenstrompreis regelmäßig auf Null, oft kippt er sogar in den negativen Bereich. Ökostromanlagen können nun einmal nur prozyklisch produzieren. Also gerade dann, wenn sie die technisch beste Auslastung erreichen, erzielen sie ohne Subventionen betriebswirtschaftlich den geringsten Ertrag. Sie kannibalisieren sich selbst.

    Aber eh diese Weisheit endlich auch bei Körnchen und der knarrenden Diehle auf fruchtbaren Boden stößt, müssten die Beiden erstmal die Schulbank drücken……so 10-15 Jahre lang, ob es was nutzten würde, stände aber weiterhin in den Sternen.

    Onkel Heinz………eines Tages werden sie darum betteln, die KKW wieder anwerfen zu dürfen

  105. Heinz Eng sagt # 104
    @Rassbach
    Psssst…….Dumme mögen es überhaupt nicht, wenn man ihnen die Wahrheit ins Gesicht sagt.

    @Herr Eng-
    Dann dürfte es Ihnen ja nichts ausmachen, wenn ich Ihnen ins Gesicht sage, dass die Großhandelspreise für Strom immer mehr sinken und die Preise für die Verbraucher deshalb steigen.

    MfG

  106. Heinz,
    da ist was im spam

  107. Heinz,
    schöner Artikel 😉

    das ist der Renner 😉

    „Die einzelnen Bundestagsparteien unterscheiden sich da nur im Grad ihres Wahnsinns.”

    dies wußte schon Oswald Spengler 1924:

  108. Heinz Eng sagt #104
    Aber gerade dann, wenn besonders viel Wind- und Sonnenstrom anfällt, sinkt der Börsenstrompreis regelmäßig auf Null, oft kippt er sogar in den negativen Bereich. Ökostromanlagen können nun einmal nur prozyklisch produzieren. Also gerade dann, wenn sie die technisch beste Auslastung erreichen, erzielen sie ohne Subventionen betriebswirtschaftlich den geringsten Ertrag. Sie kannibalisieren sich selbst.
    Aber eh diese Weisheit endlich auch bei Körnchen und der knarrenden Diehle auf fruchtbaren Boden stößt, müssten die Beiden erstmal die Schulbank drücken……so 10-15 Jahre lang, ob es was nutzten würde, stände aber weiterhin in den Sternen

    @Herr Eng
    Im Gegensatz als bei Ihnen, ist das bei den Beiden längst auf fruchtbaren Boden gefallen.
    Die haben nämlich auf der Schulbank was von „Mengenlehre“ gehört.
    Denen ist bekannt, dass eine Menge die nichts kostet, weil Sonne und Wind keine Rechnung schicken, integriert in eine Menge die Viel kostet, zu einer Menge wird, mit der man Geld verdienen kann.
    Fragen Sie mal bei EON oder RWE nach, die setzen das gerade mit ihren neuen Geschäftsmodellen in die Tat um. Handel, Netze und Vertrieb nennen die ihre neue Sparte.
    Da Sie ja bei einem Versorger beschäftigt sind können Sie auch ihren Chef fragen, der weiß das auch. Der hat sicher auf einer ähnlichen Schulbank gesessen wie Körner und Diehl.

    MfG

  109. Lieber Herr Heinz Eng,

    #104 „Aber eh diese Weisheit endlich auch bei Körnchen und der knarrenden Diehle auf fruchtbaren Boden“

    Ist ja in Ordnung wenn Sie der Meinung sind, dass auch bei den Jungs von RWE, EON und CO das EEG auf fruchtbaren Boden gefallen ist.

    #104 „Dumme mögen es überhaupt nicht….“

    Kommt kein Strom aus den EEG-Anlagen an die Strombörse ist der Börsenpreis dann bei ca. 10Cent/kWh und die Veranstaltung wird für den Endkunden auch nicht günstiger.

    Schlaue rechen so:
    Heutiger Strompreis – EEG = Strompreis (ohne EEG)

    Dumme rechnen so:
    Heutiger Strompreis – EEG + gestiegene Börsenpreise = Strompreis (ohne EEG) und am ende auch nicht günstiger, vermutlich sogar noch teurer.
    Das System habe ich ja in #102 bereits beschrieben.

    ############

    #104 „Onkel Heinz………eines Tages werden sie darum betteln, die KKW wieder anwerfen zu dürfen“

    Da müssen aber wieder einige Gesetze geändert werden und auch die Einstellung der Bürger, dass ist ja das eigentlich Problem, nur eine Minderheit möchte AKWs.
    Die Energiewende genießt eine unverändert hohe Akzeptanz in der deutschen Bevölkerung. Laut der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid halten 93 Prozent der Befragten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig.
    Biogasanlagen sind noch beliebter als Gas, Kohle und Schlusslicht AKW.

    http://www.energiedialog.nrw.de/energiewende-umfrage-viel-zustimmung-dialog-weiterhin-wichtig/

    Gruß

  110. @Körnchen
    Konventioneller Strompreis……hängt direkt am Ölpreis und der sackt gerade ins Bodenlose…..ergo….nix mit 10 Cent/kWh, diese kleine Erkenntnis kann natürlich ein Dummie wie Du…nicht haben.
    Umfragen…..lach, die sind so bescheuert wie die Energiewende selbst.
    Man siehe die Umfrage zur Akzeptanz zu Muttis Flüchtlingspolitik……nach Köln…..sind die Umfragewerte in den Keller gerutscht…..und genauso wird es der Energiewende gehen, wenn es erstmal anständig gekracht hat.

    @und ewig grüßt dat Murmeldiehl
    Ich möchte hier nicht wiederholen, was mein Chef bezüglich der Energiewende (unter 4 Augen-Gespräch) denkt…..da würden Dir aber die Sackhaare horizental aus der Hose gucken.
    Wer hier schreibt….das Sonne und Wind keine Rechnung schicken…..sollte sich endlich in die Klapsmühle einweisen lassen…..oder als Ersatzhandlung, alte Holzbretter mit den Zähnen bearbeiten, denn bei derart viel Dummheit, sehe ich kaum noch Aussicht auf Heilung.
    Übrigens….wenn dann die Kraftwerksbetreiber endlich ihre Kraftwerke abschalten dürfen (wird ja bisher von der Bundesnetzagentur verhindert wegen Versorgungssicherheit)…..wird der Preis der Konventionellen…..wohl oder übel…auch wieder steigen.
    Aber lass mal…..ick habe die Erfahrung, ick bin Insider und hab somit die Infos aus erster Hand…..und Du und Körnchen werden demnächst, verschämt in die Ecke gehen und wünschen, man könnte euern Bullshit nicht mehr im Internet lesen…..Pustekuchen…..dann komm icke….und zieh euch Dödel am Nasenring durch die Arena, was mir ein tiefes inneres Vergnügen bereiten wird.

    Onkel Heinz…..wer zuletzt lacht, lacht immer noch am Besten.

  111. Herr Eng # 110

    Cool bleiben, denken Sie an die Netiquette.
    Bezüglich dem 4 Augen Gespräch mit Ihrem Chef, darf ich dran erinnern, dass der Ex Chef von RWE auch mal der Meinung war, Strom aus der Sonne wäre ähnlich wie Ananas in Alaska züchten. Der jetzige Chef von RWE läuft deswegen der Entwicklung hinter her.

    MfG

  112. @Heller,

    da sind Sie aber mächtig desinformiert. Vielleicht sind Ihre memetischen Viren auf „Hirndefekte“ angesprungen.

    Anders kann ich mir nicht erklären, dass Sie Esoterik nicht von Exoterik unterscheiden können. Die beiden sind eindeutig Praktiker, Exoteriker. Allerdings fanden sie Therapien gegen Depressionen (Hirndefekte) zu einer Zeit, als sie von der mainstreamigen Welt als Spinner diffamiert wurden. Ich kenne Betroffene, denen wurde sehr gut geholfen.

    Heute sind Depressionen schon als Volkskrankheit anerkannt, klar, dass es auch jetzt was von ratiopharm gibt….

    …es ist mir auch nur spontan eingefallen , als ich den esoterischen Mist von Körner in #102…

    allerdings sind Körners Argumentationen öffentlich zugänglich auf allen Öko Quellen, somit doch Exoterik und kein Geheimwissen ? 😉

    Sie schreiben:

    Menschen, die dem Vorsorgeprinzip folgen, leiten ihre Haltung nicht aus technischem Wissen ab, selbst wenn sie über dieses verfügen. Sie argumentieren auf der Basis einer spirituell-religiösen Motivation. Solche Menschen kann man nicht erreichen, durch keine Kommunikationsstrategie der Welt. Ganz im Gegenteil: Geht man auf sie ein, bestätigt man sie eher noch, weil man ihren Ängsten indirekt Berechtigung zuspricht.

    Ich würde sagen, diese Menschen sind den modernsten Kommunikationsstrategien der Welt erlegen. Diese führen zu unerschütterlichen Grundüberzeugungen, die schwer abzuändern sind.

    Für diese Jungs ist die Umerziehung abgeschlossen. Sie müssten diese mit dem gleichen finanziellen Aufwand wieder deprogrammieren….

  113. Sehr geehrter Herr Heinz Eng,

    Das Sie als „Insider*“ und ausgesprochener Fachmann behaupten

    #110 „Konventioneller Strompreis……hängt direkt am Ölpreis und der sackt gerade ins Bodenlose“

    Seit wann hängt den der Strompreis direkt am Ölpreis?
    Da wird ein Dummie* so wie ich ihnen als Fachmann mal auf die Sprünge helfen.
    In Deutschland wurden 2014 nur 0,9% des Strom aus Öl hergestellt und die 0,9% sind vom Statistisches Bundesamt in Wiesbaden.
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/Energie/Erzeugung/Tabellen/Bruttostromerzeugung.html
    Ich habe ja keine Ahnung in welchen Themenbereich Sie „Insider*“ sind aber von der Stromversorgung und dem „direkt*“ zusammenhängen im Wirtschaftsleben haben Sie kein Ahnung so der Eindruck eines Dummie.
    Wer glaubt das die Brennstoffkosten für 0,9% der Strommenge in Deutschland einen direkten Zusammenhang herauslesen zum können kann gleich in die Glaskugel blicken.
    0,9% haben keinen direkten Einfluss auf den Strompreis in D. Sie sollten nochmal mit der Mengenlehre in der 1., 2. Klasse beginnen. Das haben Sie den Dummie ja auch bereits geraden.
    0000000000
    Ich hoffe nur das Sie als „Insider*“ EON und CO den Tipp geben möglichst schnell bei den günstigen Ölpreis noch einige Kraftwerke zu bauen zur Ölverstromung.
    Heute ist der Rohölpreis bei ca. 30USD/bl vor 2 Jahren war er bei ca. 104USD/bl und wie ist er in 2 Jahren?
    Die Wahrscheinlichkeit das er in 2 Jahren um 70$ steigt und wieder bei 100USD/bl ist, ist wesentlich wahrscheinlicher als wie wenn er um 70$ fällt. Da hätten wir ja dann negative Rohölpreise von -40$/bl (so wie beim Strom ab und zu).
    Jetzt müssen Sie nur noch EON und Co überzeugen richtig Groß in die Ölverstromung eingestiegen, am besten gleich mit neuen Öl-Kraftwerken.
    Sie schreiben doch selbst „das Sonne und Wind keine Rechnung schicken“ bei der Ölverstromung bekommt EON noch Geld wenn der Rohölpreise bei -40$/bl ist.
    Ich sehe schon Sie sind ein echt schlauer Zeitgenossen wenn Sie auf den „direkten“ Zusammenhang vom Ölpreis und Strompreis setzen.
    0000000
    Heinz Eng, wenn das ihre einzigen Argumente sind „Dummie“, „Sackhaare horizental aus der Hose gucken“, „sollte sich endlich in die Klapsmühle einweisen lassen“, „alte Holzbretter mit den Zähnen bearbeiten“, „zieh euch Dödel am Nasenring durch die Arena“
    Sind das die einzigen Argumente die ein „Insider*“ hat ist auch das Fachwissen nicht von diese Welt.

    Gruß

  114. @Klaus Körner #113

    Aber die Energiekosten scheinen sich immer gegenseitig nach oben zu treiben. Das hängt auch mit der Situation an den Rohstoffmärkten insgesamt zusammen. Wenn der Gaspreis – meist mit einer rund viermonatigen Verzögerung – dem Ölpreis folgt, betrifft das unter Umständen schon eine Menge Gaskraftwerke und deren Stromerzeugung. Somit könnten auch die Strompreise indirekt von den derzeit explodierenden Ölpreisen betroffen sein.

    Alles klar, was hoch geht, geht auch runter
    Quelle

  115. @Diehl, #111:

    Strom aus der Sonne wäre ähnlich wie Ananas in Alaska züchten.

    Konkret ging es um Photovoltaik in Deutschland. Ananas züchten in Alaska ist prinzipiell möglich, aber unverhältnismäßig aufwendig. Photovoltaik in Deutschland wird gemacht, ist aber unverhältnismäßig teuer und unzuverlässig. Der Vergleich stimmt also heute immer noch.

  116. Archophop sagt # 115
    Photovoltaik in Deutschland wird gemacht, ist aber unverhältnismäßig teuer und unzuverlässig. Der Vergleich stimmt also heute immer noch.

    Das sieht sein Nachfolger offensichtlich anders.

    Zitat aus der Süddeutschen.
    Der Wind und die Sonne

    Das Geschäft bei der Ökostromtochter von RWE läuft gut. Das hilft Konzernchef Peter Terium beim radikalen Umbau.

    Für Terium ist dies ein Beispiel dafür, dass RWE, hinter Eon Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern, nicht länger nur auf Atommeiler und Braunkohlekraftwerke setzt, sondern sich durchaus der Energiewende stellt.

  117. @Diehlenebrett (vorm Kopp)

    Das sieht sein Nachfolger offensichtlich anders.
    Zitat aus der Süddeutschen.
    Der Wind und die Sonne
    Das Geschäft bei der Ökostromtochter von RWE läuft gut. Das hilft Konzernchef Peter Terium beim radikalen Umbau.

    Klar „läuft’s gut“ -- wenn man die Knete für die Krähenspiegel auch ohne Stromproduktion als Zäpfchen in den Allerwertesten gedrückt bekommt 😀

  118. Gnishna Gans sagt #117
    Klar „läuft’s gut“ — wenn man die Knete für die Krähenspiegel auch ohne Stromproduktion als Zäpfchen in den Allerwertesten gedrückt bekommt.

    Ohne konventionelle Produktion meinen Sie.
    Na und, dann stimmt doch die Richtung, auf dem Wege zur Energiewende, wenn der konventionelle Strom teurer ist als der von den „ Krähenspiegel“
    MfG

  119. @Diehlenebrett (vorm Kopp)

    Ohne konventionelle Produktion meinen Sie.

    Nein !

    Na und, dann stimmt doch die Richtung, auf dem Wege zur Energiewende

    Ebenso nein !

  120. Knishna Gans #119

    Sie haben offensichtlich beim Verständnis um was es geht etwas Schwierigkeiten.

    Die neuen Geschäftsmodelle von RWE und EON basieren doch darauf, dass sie Sonnen Strom immer dann nutzen, wenn die Krähenspiegel, billiger produzieren als ihre eigenen Kraftwerke, sprich wenn die Sonne keine Rechnung schickt.

    MfG

  121. @Diehelenbrett #150
    Wir könnten, will ich aber nicht, die Diskussion zum 25 Mal anfangen, um festzustellen, dass das Verständnisproblem entschieden auf Ihrer Seite vorherrscht. Die Sonne selbst schickt keine Rechnung, dass machen deren Inkassobüros, und die schicken Ihre Rechnungen immer, auch dann, wenn Sonne wenig bis kein Strom produziert.
    Ansonsten bin ich an keinem weiteren Gespräch mit Ihnen interessiert.

  122. Knishna Gans sagt #121

    Ansonsten bin ich an keinem weiteren Gespräch mit Ihnen interessiert.

    Dafür habe ich Verständnis.
    Was sollten Sie auch noch sagen wenn Ihnen die Argumente ausgeghen.

    MfG

  123. @Diehelenbrett #122
    Die gehen nicht aus, nur ist gegen Ihre Dum*heit kein Kraut gewachsen, daher ist jede Diskussion mit Ihnen sinnlos.

  124. @Diehlenbrett PS
    Wie ich hier schon sagte, die „Diskussion“ mit Ihnen wurde sinnloserweise bereits mindestens schon 25 x (also gefühlte 100x) geführt, Ihre Meinung interessiert hier niemanden. Verbeugen Sie sich vor Ihren Krähenspiegeln, morgens gen Osten, mittags gen Süden und abends gen Westen, jeweils 3 mal und huldigen Ihrem Sol.
    Aber „beehren“ Sie uns nicht wieder, herzlichen Dank !

  125. @Krishi…..nich uffregen, dat schadet nur dem Herzen.

    @Körnchen Unwahrheit
    2008 ist der Ölpreis explodiert……und direkt sind dem die Stromerzeugerpreise an die Decke gefolgt….weiß ich nämlich, weil sich mein Chef die Haare beim Einkauf gerauft hat…..weil der sich in Richtung 10 Cent/kWh hochgerappelt hat.
    Alles hängt am Erdöl……ob die EU nun die Ölpreisbindung kraft ihrer Bettel-Wassersuppe verbieten wollte oder nicht…..die Weltwirtschaft richtet sich nun mal nach dem Öl……das derzeit so billig ist, das olle Putin graue Haare kriegt.
    Euch EE-Noobs aber sowas verklickern zu wollen, ist genauso sinnlos…..wie einen Esotheriker zu erklären, das Bäume dumme Pflanzen sind, die einfach so in den Himmel wachsen, ganz ohne einen Willen zu besitzen.

    Du hast in den letzten Monaten derart viel geistigen Bullshit gepostet, das Dich hier……kein einziger Leser mehr für voll nehmen kann……auch wenn Dödel Nr.2 in seiner geistigen Sonnen-Umnachtung Dir die Stange hält…..ist es doch nur kompletter Schwachsinn, wat Ihr hier zum Besten gebt.

    Wie Krishna schon sagte……mit Euch zu diskutieren ist ähnlich ergiebig, wie täglich einen Felsen den Abhang hoch zu rollen.

    Und wenn ick es zum tausendsen Male wiederhole……Krähenspiegel und Miefquirle sind nur halbe Kraftwerke…..die nicht in der Lage sind, Strom verbrauchsgerecht zu erzeugen…..ohne massive Speichermöglichkeiten sind se nix weiter als eine Gelddruckmaschine für Doofe.
    Übrigens….hier gehts immer noch um Kernkraft, ihr Pappnasen……also kotzt euch gefälligst im Brabbel-Thread aus und macht Peters Artikel nich zum wiederholten Male zu eurer Werbeplattform für EE-Kriegsgewinnler.
    Und ja…….ich habe mich verbal extrem zurückgehalten……..

    H.E.

  126. @Heinz #125
    Uffrjen ? Ick ?
    Im Leben nich ! 😀
    Bin nur katejorisch, dit Diehlenbrett, wat seinen Namen vorm Kopp trächt, hat mit seiner Salbaderei hia nischt zu suchen, soll sich in Dummstdorf austoben, unter Jleichjesinnten.

  127. @Heinz

    Bald sinken sicher auch wieder die Strompreise wegen der Effektivität der Stromerzeugung aus Wind und Solar:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/blackout-abwehr-kostete-2015-eine-milliarde-euro-a-1072438.html

    Nur gut, dass Sonne und Wind keine Rechnung schicken.

  128. Hat wer’n „e“ zu faschänkn, füa #126

  129. @Krishi
    Hihi…dacht ja nur….das auch bei Dir die Galle überquillt…….wie bei mir, wenn man uns ständig die dümmsten EE-Freaks vorbei schickt.
    Lieber Gott…..schick bitte Hirn….insbesondere den EE-Fanatikern…..und erklär den nebenbei gleich mal die physikalischen Gesetze……damit die sich nich ständig, zum selbsternannten Vollidioten machen.
    Amen.
    H.E.

  130. @Heinz #129

    damit die sich nich ständig, zum selbsternannten Vollidioten machen.

    Soll’n sie doch, kann und soll doch jeder sehen, um was für Deppen es sich handelt, die EE gut heißen, oder ? 😀
    Dumm ist nur, dass sie uns maximal auf die Nüsse gehen, mit ihrem Geschwätz.

  131. @Krishi
    Tja..so is dat halt mit der Meinungsfreiheit……man muss auch mal Vollidioten aushalten können.

    Onkel Heinz……hat dazu gelernt^^

  132. @Heinz PS
    Tatsächlich hilft nur ein totales Ignorieren der unqualifizierten Einwürfe dieser Vollpfosten (hhmmm, an die eigene Nase faß), damit sie nicht jeden Thread lahm legen und vom Thema ablenken und die Diskussion wieder einmal mehr in ihre Bahnen lenken, schlimmstenfalls ein schönes „rhoihessisch’s“ „Hal dei Maul“ als Kommentar hinten dran hängen.

  133. @Heinz #131

    man muss auch mal Vollidioten aushalten können.

    Schaue mit trotzdem keine Bundestagsdebatten mehr an, da kommen die ja laufend zum Einsatz 😀 -- und irgendwann ist der Eimer voll…… dann geht nix mehr 😀

  134. Heinz Eng sagt b#125
    Gelddruckmaschine für Doofe

    @Herr Eng
    Wer sich eine Gelddruckmaschine leistet, kann so doof eigentlich gar nicht sein oder ???
    Im Übrigen würde ich empfehlen etwas Rücksicht auf die Admin. nehmen.

    Die müssen schließlich dafür sorgen, dass das Forum hier, seine Seriosität behält.

    MfG

  135. @Diehl #134
    Wenn ich Admin wäre, wären Sie längst über’n Jordan 😀
    Denn Diehl und Seriosität sind 2 Paar Schuhe -- und Tschüß !

  136. Sehr geehrter Herr Eng,

    Sie verbreiten jede Menge bla-bla-bla aber kein Zahlen und auch keine Fakten.

    Ihre Anspielungen unter die Gürtellinie, da sind Sie ja Fachmann bei Strom, Stromversorgung usw. haben Sie keine Ahnung so mein Eindruck.

    #110 „Sackhaare horizental aus der Hose gucken“

    Da bring ich wieder Zahlen und Fakten.

    Wenn Sie den Unterschied zischen direkt und indirekt nicht wissen, da greif ich doch gerne Ihren eigen Vorschlag auf das Sie nochmal die Schulbank drücken sollten.

    000000000000000

    #110 „Konventioneller Strompreis……hängt direkt am Ölpreis“

    #125 „2008 ist der Ölpreis explodiert……und direkt sind dem die Stromerzeugerpreise an die Decke gefolgt“

    http://www.wie-energiesparen.info/wp-content/uploads/2012/09/strompreisentwicklung_1998-2012_prognose_2013.png
    Um den 4 Jul. 2008 wurde das max. am Rohölpreis reicht um die 146 $/bl.
    Der Strompreis in 2008 ist so um die 22 Cent/kWh.

    Im 2009 ist der max. Rohölpreis ca. 80 $/bl.
    Der Strompreis in 2009 ist so um die 23 Cent/kWh.

    Selbst die Erzeugungskosten sind von 2008 (13Cent/kWh) zu 2009 (14Cent/kWh) angestiegen, trotz einer ca. Halbierung des Rohölpreises.

    Ich bin der Meinung das Ihre Behauptung „Strompreis……hängt direkt am Ölpreis“ frei erfunden ist.

    Herr Eng ich bin mal auf ihre Erklärung gespannt weshalb der Strom teuer wurde, obwohl sich der Rohölpreis fast halbiert hat.

    Wo ist jetzt der „direkte“ Zusammenhang vom Rohölpreis und Strompreis?

    Bitte kein bla-bla-bla, Zahlen, Fakten und die Quellen angeben, kein Insider „Geschwätz“.

    Gruß

  137. @H. Körner #136
    Hier nochmal lesen

  138. @Krishi
    Jup…..ick hab dickes Fell….weswegen alte Dielen und körnchenpickende Hühner…mir glatt am Arsch vorbei gehen.

    @und ewig grüßt dat Murmeldiehl
    Welch ein Pech….ick bin hier „Hilfsadmin“….und könnte jederzeit Dein Schwachsinn löschen……nur mal so als Hinweis.
    Aber……zur Abschreckung der stillen Leser….und aus Gründen der Meinungsfreiheit…..lass ick Dein intellektuellen Bullshit gerne stehen.

    @Körnchen Unwahrheit
    Ähm…..Du ballerst Erzeugerpreis und Transport durcheinander….und, das wir Grundversorger meist 2 Jahre im Voraus kaufen….denn wir können uns das Zocken anner Börse nich leisten, wie manchen Versorger….die nach 3 Jahren Insolvenz anmelden müssen.
    6 Wochen vorher müssen wir unseren Stromkunden den neuen Preis angeben….wo manchmal kaum an die Zahlen für die vorgelagerten Netze und sonstige Abgaben zu kommen ist…..aber Voll-Prolls wie Du….labern hier wieder mal Voll-Kacke…..die se irgendwo aus dem Netz angesaugt haben.
    Geh weg….Du bist mir zu primitiv…..Du weißt nix, Du kannst nix…..und über den erbärmlichen Rest….schweigen wir lieber.
    Onkel Heinz…….liebensgewürzig, wie immer

  139. Sehr geehrter Herr Heinz Eng,

    #138 „bin hier „Hilfsadmin“….und könnte jederzeit Dein Schwachsinn löschen……nur mal so als Hinweis“

    Das sind ja die gleichen Argumente wie z.B. bei EIKE die Zensieren und löschen ja auch wenn die EIKE-Leute mit dem Rücken zur Wand stehen.
    Da wird die Argumentationskette doch etwas dünn gegenüber Herrn Diehl.
    Als „Hilfsadmin“ kann ich Ihnen nur empfehlen sich in Zukunft in der Wortwahl etwas zivilisiertere Umgangsformen anzueignen, sonst wird das Forum nur doch als Stammtischforum wahrgenommen.

    Wenn Sie „Hilfsadmin“ sind müsste man zumindest in der Lage sein die Namen der Diskussionsteilnehmer korrekt wiederzugeben.
    Zu Ihren Namen fallen mir auch spontan einige Wortkreationen ein, ich habe aber mein gute Kinderstube noch nicht vergessen, so wie so manche hier im Forum.

    0000000000

    Übrigens Herr Eng in #138 wieder nur bla-bla-bla und keine Zahlen und Quellenangaben.
    #138 „kaum an die Zahlen für die vorgelagerten Netze und sonstige Abgaben zu kommen ist“

    Herr Eng da müssen Sie mal in die ABGs z.B von E.ON reinschauen bei 6.1 und 6.2 da sind auch die „sonstige Abgaben“ nicht Bestandteil der Preisbindung gegenüber den Endkunden wenn ich das richtig verstanden habe. Auch der Endkunde kann sich nicht zu 100% auf die Preisangabe verlassen. Die sogenannten „sonstige Abgaben“ reicht der Energieversorger doch 1:1 an den Endkunden durch.

    0000000000

    #138 „Ähm…..Du ballerst Erzeugerpreis und Transport durcheinander“

    Deshalb habe ich ja auch die Preise für den Endkunden genannt, die ja auch angestiegen sind.

    #138 „das wir Grundversorger meist 2 Jahre im Voraus kaufen“
    Wie kommen Sie dann zu dem Ergebnis das Ölpreise „direkt“ mit dem Strompreis zusammenhängen.
    Wenn überhaupt, dann „indirekt“ und noch um Jahre verzögert.
    Da ist die Aussage vom „direktem“ Zusammenhang „Ölpreisveränderung = direkt = Strompreisveränderung“ doch etwas zweifelhaft.

    00000000000

    Hallo Krishna Gans,

    Herr Eng hat behaupte das ein „direkter“ Zusammenhang zwischen Rohölpreis und Strompreis besteht.

    Der besteht in Deutschland aber nicht

    1. Die Strommenge aus Öl ist in Deutschland unter 1% (2014).
    2. Sprach Herr Eng von Gas, Gaspreis nein vom Rohölpreis, Ölpreis=Strompreis.
    3. Wenn es Auswirkungen gibt dann indirekt und noch mit einen Jahre Verzögerung, wobei die Stromherstellung aus Gas in D auch unter 10% ist. Auch ist die Stromherstellung aus Gas, selbst bei gefallenen Gaspreisen nicht gerade günstig, so dass Gas bei den andern den Pries nach unten drücken könnte. Herr Eng bezeichnet sich ja als „Insider“ Fachmann“ „Spezialist“ und da von einem „direktem“ zusammenwirken zu sprechen (Ölpreisveränderung=Strompreisveränderung) ist etwas Abenteuerlich.

    Natürlich drückt der günstigste Energieträger (Sonne und Wind schickt keine Rechnung) alle andern den Preis vor und geht mit der Zeit nach unten, das ist ja auch klar.

    Nur müssen mindestens min. zwei Voraussetzungen geschaffen sein, sonst geht das nicht.
    1. Der günstigste Energieträger muss über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen, bei Strom min. 2, 3 Jahrelang.
    2. Ein gewisses Mengenmäßiges Volumen muss vorhanden sein. 1% reicht da nicht aus.

    Gruß

  140. @Klaus Körner
    Was ist Zitat, was ist Text ?

  141. Körner PS
    Ist Jahrzehnte lange Praxis, dass der Gaspreis an den des Öls gekoppelt ist, ist weder neu, noch sinnvoll erklärbar.
    Infolge dessen hat Herr Eng recht. Sehen Sie das einfach ein.
    Dass es eine zeitliche Differenz gibt, ändert nichts am Tatbestand.

  142. @Backpfeiffengesicht…Körner
    Als Hilfsadmin hole ick mal was aus dem Spam….oder wenn vom Kommentator gewünscht, ein Doppelposting gelöscht oder offensichtlichen Spam….in den passenden Ordner geworfen….ansonsten überlass ick die Zensur den Chefs.
    Dein Kram….den Du hier fälschlichweise absonderst….lass ick natürlich für die Nachwelt stehen….damit dann das Volk sehen kann….wer vor dem Zusammenbruch den tollen Mitläufer gespielt hat.
    Und mein Ton…..geht Dich einen Dreck an….den hab ick schon seit 2008 uff´n Leib und werde ihn nicht ändern, nur weil hier ein Öko meint…mich maßregeln zu müssen. Du willst hier Deinen Senf ablassen…..also gewöhn Dich gefälligst auch an Onkel Heinz seinen Pittbull…..wenn Dein schwaches Nervenkostüm das nicht verkraftet….dann geh gefälligst zu den Klimarettern, die so gerne mit Bäumen kuscheln, da kannste dann unter Gleichgesinnten….Händchen halten.

    Und…wie Krishna schon sagte…..Ölpreisbindung ist dat Maß aller Dinge bei den Energierohstoffen….biste das aber endlich begriffen hast, sehe ich keinen Anlass, Dir die Feinheiten des Strommarktes an die Backe zu nageln.

    Wie gesagt, Du weißt nix und Du kannst noch viel weniger…..es ist eine große Gnade….das Onkel Heinz sich überhaupt dazu herablässt, sich mit solchen Anfängern wie Dich, auseinander zu setzen.
    Lass gut sein…..ick verhaue die Öko-EE-Fanatiker nun schon seit 8 Jahren….ick hab Übung darin und für Pappnasen wie Dich, brauch ick nich mal zu gackeln um Dich logger flockig, in die Tasche zu stecken.
    Juten Nacht…..und träum wat schlechtet……knurr.
    H.E.

  143. Herr Körner,
    kennen Sie das Leuchtturmprojekt El Hierro ?

    Ich zitiere mal aus Lügenwiki 9 Energieversorgung

    Seit Juni 2014 ist die Insel in der Stromerzeugung energieautark.[3] Die heutige Energieversorgung aus erneuerbaren Energien ist um 23 Prozent kostengünstiger als die frühere Versorgung mit Dieselgeneratoren, die mit per Schiff eingeführtem Treibstoff betrieben wurden.

    goldig, 23% günstiger, wenn nicht dies darunter noch behauptet würde:

    Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die auf El Hierro installierte Kombination bei weitem nicht ausreicht, die Insel rein mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Hauptgrund hierfür ist die geringe Auslastung der Windturbinen insbesondere in länger anhaltenden Schwachwindperioden in Kombination mit einer unzureichenden Kapazität des Pumpspeicherwerkes. Dieses müsste ca. die 200-fache Speichermenge aufweisen, um das Ziel, die Insel zu 100 % mit erneuerbaren Energien zu versorgen, zu erreichen. So wird die Energieversorgung der Insel weiterhin zu einem Großteil durch die Dieselgeneratoren gewährleistet

    200fache Speichermenge heißt, dort müssten 200 Vulkane sein, deren Krater mit Wasser befüllt werden könnten 😉

    Leuchtturmprojekte sollen auch nicht funktionieren, sie dienen nur der Verblödung und Gehirnwäsche.

    El Hierro: Ernüchterung über ein Vorzeigeprojekt für Erneuerbare

  144. Heinz Eng sagt # 142

    Dein Kram….den Du hier fälschlichweise absonderst….lass ick natürlich für die Nachwelt stehen….damit dann das Volk sehen kann….wer vor dem Zusammenbruch den tollen Mitläufer gespielt hat

    Das finde ich mutig, hoffentlich sind Sie dann auch noch zu einer Stellungnahme bereit

  145. @ Rassbach, #143:

    Leuchtturmprojekte sollen auch nicht funktionieren, sie dienen nur der Verblödung und Gehirnwäsche.

    Ich wäre sowieso dafür, jede Gemeinde, deren Bürgermeister bei der Einweihung einer Windmühle laustark rumposaunt dass sie ihren Strombedarf zu 100% mit Erneuerbaren decken können, unverzüglich vom Restnetz abzuklemmen.

    Die Gemeinden sind ja autark, sollten also kein Problem damit haben, zumal ihr grüner Strom ja sogar billiger sein soll. Und für den Rest wird das Netz leichter regelbar. Win-Win-Situation.

    Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass der Spuk dann ziemlich schnell vorbei wäre.

  146. Hallo Herr W. Rassbach

    „kennen Sie das Leuchtturmprojekt El Hierro ?“

    Nein
    Werde ich mir aber mal anschauen in den nächsten Tagen.

    Die Insel El Hierro ist welches Staatsgebiet?
    Zu Spanien und in Spanien ist der per Gesetz die PV Geschichte TOT.
    Auf El Hierro würden liebend gerne die Leute PV auf die Dächer machen, können das aber nicht wegen der Gesetzeslage in Spanien.
    Wenn die Jungs meinen das Leuchtturmprojekt El Hierro quasi vollständig von Windkraft zu versorgen sind die auf dem Holzweg.
    Man muss immer auf einen Energiemix setzen z.B. PV, Wind, Diesel, Akku usw……..
    Auf El Hierro haben die Jungs 1 Windpark mit 5 Windräder die genau im „Windschatten“ vom Berg ist, auf dem Foto sieht man das Oberbecken und wesentlich weiter unten die Windräder. Wenn man das so macht braucht man sich auch nicht wundern wenn das nicht klappt.
    http://www.kanarenmarkt.de/wp-content/uploads/2014/08/el-hierro-wind.jpg

    1. Man hätte zumindest die Windräder auf der Insel verteilen müssen z.B. an 3 Standorden mit je 2 Stück. Das immer welche frei angeströmt werden, ohne die Verwirbelungen vom Berg.
    2. Zumindest müsste das Projekt noch mit, mit mehr PV abgesichert werden.
    3. Zusätzlich kann man ja noch bei ca. 10.000 Bewohnern mit einer Biogasanlage die „Biotonne“ entsorgen. Das kann ja auch ein ortsansässiger Landwirt übernehmen.
    4. Die Energie Speicherung in dem Pumpspeicherwerk ist auch zu teuer. Mit Akkuspeicher ist das Preisgünstiger zu machen. Anhand von aktuellen Baukosten eines Pumpspeicherkraftwerks in der Schweiz habe Studenten ermittelt das man wenn man z.B. die Speicher Akkus von Tesla Autos verwendet, kostengünstiger das kWh speichern kann als mit Pumpspeicherwerken und man kann ja auch noch mit den Autos fahren, müssen ja nicht alle Autos ständig am Kabel hängen. Tesla (Auto incl. der Akku) ist günstiger als ein neues Pumpspeicherwerk auf die kWh heruntergerechnet.
    6. usw, usw, usw, ………………

    Bei den Leuchtturmprojekten wird meiner Meinung nicht über den Tellerrand geschaut, dafür gibt’s vermutlich dann keine Fördermittel.

    Meine Einschätzung, die haben sich da verrannt das nur mit Wind machen zu wollen.

    El Hierro liegt ja im „Äquatorgürtel“ ca. +- 30° da müsste doch jeden klar sein das zumindest PV bei einer 100% Lösung mit auf die Insel muss. Gerade wenn die Sonne richtig brennt schnellen die Stromverbräuche nach oben, Klimaanlagen, Kühl und Gefriertruhen, Lüftung usw.
    Auch ist das System Pumpspeicher mit Speicherbecken grenzwertig in einer Erdbeben gefährdeten Region, zumindest für einen Dummi, so wie ich einer bin.

    Gruß

  147. Herr Körner,
    wurden etwa bisher alle potjemkinsche Dörfer oder Leuchtürme durch Idioten errichtet?
    Bitte melden Sie sich dort, dann wird alles gut 😉

  148. Herr Körner,
    wurden etwa bisher alle potjemkinsche Dörfer oder Leuchtürme durch Idixten errichtet?
    Bitte melden Sie sich dort, dann wird alles gut 😉

  149. Idiot ging nicht durch

  150. Geht doch

  151. Test

  152. Hab jetzt mal die aktuellen Erträge gefunden der Anlage.

    Auf der Grafik ist die gelb Linie der Stromverbrauch, grüne Linie ist Verbrauchsprognose, fährt man mit der Maus an/auf der gelben Linie entlang verändert sich das Scheibendiagramm (blau=Wasser, grün=Wind und grau=Diesel).
    Beim Scheibendiagramm (blau=Wasser) verändert sich in der Klammer (+) dem Speicher wird Energie entnommen und (-) Energie wird dem Speicher zugeführt.
    Fährt man mit der Maus an/auf der grünen Linie entlang werden die vorhergesagten Stromverbräuche in einem Kästchen angezeigt.
    Rechts im grauen Feld die mit Diesel zusätzlich erzeugten Strommengen, in Tagesverlauf.
    Links unten kann man auswählen für welchen Tag man das angezeigt haben möchte.

    https://demanda.ree.es/visionaCan/VisionaHierro.html#app=2547&c0c1-selectedIndex=0

    Wen man einige Tage betrachtet wird das Grundübel der Geschichte deutlich, nur auf Wind zu setzen.
    Das habe ich ja bereits in #146 Nr.1 bis Nr. 5 beschrieben.
    Bei Kosten von über 80 Millionen€ müssten zumindest noch für PV 2 Million€ machbar sein da kann man ca. 2200 kWp errichten. Die bringen in der Mittagszeit wenigsten noch ca. 2000kW auch wenn der Wind Pause macht.
    Das Speichern der PV-Leistung ist auch nicht nötig, der Leistungsabnahme auf der Insel ist ja am Tag immer über ca. 3000kW.
    Auf El Hierro hat man über 2100 Sonnenstunden (in D ca. 1000 bis 1200) da kommt vom kWp um die 2000 kWh/a und zwar genau dann wenn die auch gebraucht werden.

    Gruß

  153. Hallo

    Hab mal die die 5 Windräder mit 2,3MW Leistung überschlagen und 100% Windstrom für die Insel.
    Auf der Insel wird (soll) im Jahr um die 45.000MWh an Strom verbracht (werden).
    Das macht dann für ein Windrad ca. 9000MWh im Jahr die an Leistung kommen muss.
    Dann kommen noch Verluste für die Speicherung, sind wir bei min. 10.000MWh/a das ein Windrad machen muss.
    Die Windräder müssten ja ca. 4.350 Vollaststunden haben um überhaupt eine rechnerische 100% Versorgung hinzubekommen.
    Keine Ahnung ob ich jetzt einen Fehler gemacht habe oder ob die Jungs auf El Hierro nicht mit dem Taschenrechner umgehen können.
    Die ca. 4350 Vollaststunden sind nach meiner Einschätzung doch etwas gewagt und unrealistisch, vor allen wenn man die Lage der Windräder betrachtet (im Windschatten von einem Berg) und die einzelnen sehr geringen abständen von Windrad zu Windrad.

    Die Anlage läuft ja noch nicht „rund“, steckt ja noch in den Kinderkrankheiten, sind dies erledigt und hat sich ein Regulärer betrieb eingependelt, sind nach meiner Einschätzung 60% bis 80% Stromversorgung möglich aber keine 100% da braucht man noch einiges an PV.

    Auf der andern Seite ist die Stromherstellung aus Öl auch eine teuer Geschichte, langfristig.
    Eigene Überschlägige Berechnung:
    45.000.000 kWh Strom verbrauchen ja auch jedes Jahr ca. 14.000.000 L Öl und bei einem Preis von 0,5 €/L muss man auch jedes Jahr 7.000.000 € (7 Millionen€) auf dem Tisch des Hauses legen, macht für jeden Bewohner ca. 700€/Jahr.

    Gruß

  154. Herr Körner,
    schauen Sie sich dochmal Ihren Taschenrechner an. Wahrscheinlich haben Sie einen grünen Schönrechner.

    Halten Sie sich doch nicht mit El Hierro auf. Keines der unzähligen Leuchtturmprojekte funktioniert. Oder kennen Sie eins?
    Liegt da nicht der logische Schluß nahe, dass es physikalisch diese 100% EE Versorgung nicht gibt ?

    Es wurden Millionen Steuergeld verschwendet, nur um solche Bilder in Ihrem Kopf zu erzeugen.

  155. d

  156. #146

    4. Die Energie Speicherung in dem Pumpspeicherwerk ist auch zu teuer. Mit Akkuspeicher ist das Preisgünstiger zu machen. Anhand von aktuellen Baukosten eines Pumpspeicherkraftwerks in der Schweiz habe Studenten ermittelt das man wenn man z.B. die Speicher Akkus von Tesla Autos verwendet, kostengünstiger das kWh speichern kann als mit Pumpspeicherwerken und man kann ja auch noch mit den Autos fahren, müssen ja nicht alle Autos ständig am Kabel hängen. Tesla (Auto incl. der Akku) ist günstiger als ein neues Pumpspeicherwerk auf die kWh heruntergerechnet….

    lol?
    haben sie einen link dazu?
    roflmao

    wollen sie uns verarschen?

    ohne das ich die studie kenne, kann ich ihnen jetzt schon vorhersagen, dass da äpfel mit birnen verglichen wurden und zb lade-entladezyklen unberücksichtigt blieben.
    der einfluss des materialbedarfs der akkus auf die weltmarktpreise wurde mit absoluter sicherheit auch nicht berücksichtigt…

  157. Tes t

  158. Wenn man so was sieht,
    https://www.smartgridsinfo.es/images/SMARTGRIDSINFO/misc/20160202-hierro-abastecimiento-renovables.jpg
    Das man ein Windrad in den Windschatten von einem Berg baut braucht man sich nicht wundern das da keine Leistung kommt.

    Wie bereits in #146 und #153 beschrieben da fehlt z.B. die PV Komplemente um auf 100% EE-Strom zu kommen.
    Nur auf eine Erneuerbare Stromquelle (Wind) zu setzen ist auch nicht die Lösung.
    Auch sind die Stromerträge von den Windrädern zu optimistisch gesetzt. Die 5 Windräder schaffen keine 48 GWh/Jahr die auf der Insel verbraucht werden.

    Da müsste ja jedes Windrad ca. 5000 Volllaststunden schaffen und das ist unrealistisch.

    Eine 100% Stromversorgung ist mit diesen vorgaben auf El Hierro nicht möglich, vielleicht eine 70% EE-Stromversorgung übers Jahr gerechnet.

    El Hierro i liegt ja im Äquatorgürtel und da auf PV zu verzichte ist sehr gewagt.

    Das Problem ist auf El Hierro das die Spanischen Gesetzte zur Anwendung kommen und da ist eine PV- Stromerzeugnung ja per Gesetz teurer als Strom aus der Steckdose.

    Die aktuellen Strommengen aus Wind, Wasser und Diesel findet man hier.
    https://demanda.ree.es/visionaCan/VisionaHierro.html#app=2547&c0c1-selectedIndex=0

    Jetzt ist das mal für einige Stunden 100% EE-Strom (14.02.2016, 8:00 Uhr) ist nur eine Momentaufnahme.
    Wen man die vergangen Tage durchschaut, kommt man so über den Daumen auf 70% Windstrom und ca. 30% Dieselstrom.

    Gruß

  159. @156
    Also in China gibts so einen Stromspeicher mit 40MWh Kapazität. Allerdings nicht mir Teslaakkus, auch wenn die Powerwall auf 5000 Zyklen kommt. Dort wird LiFePO4 verwendet, damit sind etwa 3mal so viele Zyklen drin. Ob das ganze aber billiger ist als ein Pumpspeicher, kann ich nicht sagen. So ein Großakku ist aber nicht so ortabhängig wie ein Pumpspeicher und auch wesentlich schneller aufgebaut.

  160. @W.Rassbach #154

    Es wurden Millionen Steuergeld verschwendet, nur um solche Bilder in Ihrem Kopf zu erzeugen.

    Da bedienen sich die Ökoreligion und die Ökoprofiteure der alten Methode der hybriden „Kriegsführung“ wie früher die Sowjetunion und heute Russland. Die Köpfe der Wähler mit wenigen (sind nicht gerade wenige) Millionen impfen, dann erzeugen Wähler den Druck den man für „zweckdienliche“ Gesetze z.B. EEG braucht. Bei der Nachrüstung mit Hilfe der 5.Kolonne Moskaus hat es ersmalig nicht funktioniert und sogar zur ersten echten Abrüstung geführt. Die Methode läuft aber weiter und wenn man die Namen der redenden Köpfe sich merkt, bemerkt man Namensgleichheiten. „Moskau-Grün“? Anti-Atom, Anti-Kernkraft, Anti-Kohle, Pro-Erneuerbare, mal nachschauen!!!

  161. KR #160,

    wie soll ich Ihre Sätze verstehen?
    Muß sich Körner bei den Russen für seine Verwirrung bedanken?

  162. Hat mich echt aus den Socken gehauen: Heute im Blatt meiner ehemaligen Heimat:

    Hamm. Eines der größten Geheimnisse des THTRs in Uentrop ist möglicherweise gelüftet. Dr. Ing. Hermann Schollmeyer, 1986 in dem Hammer Atomkraftwerk zuständig für die Abschaltstäbe und die fünf Dampfturbinen der 4 Milliarden D-Mark teuren Anlage, widerspricht der seit drei Jahrzehnten von offizieller Seite verbreiteten Version, dass der Austritt von Radioaktivität am 4. Mai 1986 versehentlich geschah.

    https://www.wa.de/hamm/neue-vorwuerfe-thtr-hamm-radioaktive-wolke-tschernobyl-genutzt-gefaehrliches-material-entsorgen-6417525.html

    Schollmeyer will mit seinen Aussagen nicht den Umweltschützern nach dem Mund reden, sondern ein Plädoyer für die THTR-Technologie halten. „Es gab keinen Störfall in der Anlage. Ich stehe diesem Reaktor immer noch sehr positiv gegenüber. Man hätte damals einfach nur warten müssen. Die Filteranlagen waren doch schon bestellt. Aber man wollte den Reaktor nicht noch weitere zwei oder drei Wochen abschalten.“

    Der THTR Hamm-Uentrop wurde ab 1983 testweise in Betrieb genommen, 1987 an den Betreiber übergeben und im September 1989 aus sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Überlegungen nach nur 423 Tagen Volllastbetrieb endgültig stillgelegt. RWE war mit 31 Prozent der Hauptgesellschafter, außerdem waren zahlreiche Städte und E.on an dem THTR beteiligt.

    Ein Fall von Sabotage? Im „Umfeld“ von Chernobyl?

  163. Diskussionen mit Kernenergiegegnern? Reden ist Silber!

    Aber stilllegen und abbrechen ist Gold.

    Die Regierung in Japan hat den „Schnellen Brüter“ in Monju auch abgeschrieben und soll zurückgebaut werden, alles NEU an der Anlage aber alles für den Müll.

    Bezahlen wird das Abenteuer der Steuerzahler.

    Die Baukosten sind eine spezielle Größenordnung.

    http://www.japantimes.co.jp/news/2016/09/21/national/japans-cabinet-hold-meeting-decide-fate-monju-reactor/

    MfG

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