EEG und Merit-Order-Effekt (MOE) für Dummies

22. Februar 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Anlass für diesen Artikel ist es die Auswirkungen der EEG-Förderung (Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetzt) und des Merit-Order-Effekts (MOE) möglichst einfach anhand von Grafiken zu erklären, da es immer noch Leute gibt, die glauben, dass die Erneuerbaren Energien (EE), Wind, Sonne und Biomasse sich senkend auf den Strompreis auswirken.

Eingangs möchte ich die EEG-Vergütung zeigen, welche die Anlagenbetreiber erhalten und die sich seit Einführung des EEG im Jahre 2000 durch Bundesumweltminister Trittin bis 2012 immer weiter erhöht hat.

EEG01

Die durchschnittliche EEG-Vergütung, welche die EE-Anlagenbetreiber erhalten, hat sich mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energie (EE) zwischen 2000 – 2014 von 8,5 auf rund 18 Cent pro kWh erhöht. Gesetzlich garantiert erhalten die Anlagenbetreiber im Durchschnitt (mit Alt- und Neuanlagen) rund 18 Cent pro kWh für ihren produzierten Strom. Solche Strompreise gibt es nirgendwo anders auf dem freien Strommarkt. Die hohe EEG-Vergütung ist also ein wesentlicher Preistreiber für den Strompreis, welchen die Privathaushalte zahlen müssen.

strompreise-vergleich-weltweit-bdew

Electricity-prices-europe

Die privaten Haushalte in Deutschland, müssen im internationalen Vergleich, zusammen mit Dänemark die höchsten Strompreise weltweit zahlen. Der Strompreis für private Haushalte liegt in Deutschland aktuell bei 29 Cent pro kWh. Frankreich, das seinen Strom zum Großteil aus Kernkraft bezieht, zahlt nur die Hälfte, die USA gar nur ein Drittel. Haupt-Ursache für die hohen Strompreise in Deutschland und Dänemark ist die Förderung der EE.

EEG10

Die Abbildung zeigt, dass in Deutschland Stromverbraucher über die EEG-Umlage deutlich höhere Kosten pro Kilowattstunde für die Förderung Erneuerbarer Energien über ihre Stromrechnung tragen als Verbraucher in den anderen untersuchten Regionen. Die niedrigste Umlage wird in den Niederlanden erhoben, in Texas werden nur geringe Kosten für Credits an die Haushaltskunden weitergegeben.

EEG03

Die EEG-Umlage, welche letztendlich die Stromkunden als Aufschlag auf den Strompreis zur Förderung der EE zahlen müssen, ist zwischen 2000-2015 von 0,90 auf 22,88 Milliarden € durch den Ausbau der EE angestiegen. D.h. der Stromkunde zahlt in Deutschland aktuell 22,88 Milliarden € pro Jahr zur Förderung von „Zufallsstrom“ aus Wind und Sonne, etc. oben drauf.

EEG04

Preistreiber beim Strompreis für private Haushalte waren die stark steigenden EEG-Vergütungen und die mit dem Ausbau der EE gestiegenen Kosten für Erzeugung und Transport von Strom. Der Ausbau der EE erfordert den Bau neuer Stromtrassen und die konventionellen Kraftwerke werden durch den Ausbau der EE aus dem Markt gedrängt, EE haben Vorrang per Gesetz und werden stark subventioniert. Die konventionelle Stromerzeugung aus Öl, Gas und Steinkohle wird somit unwirtschaftlich. Damit unwirtschaftlich gewordene konventionelle Kraftwerke nicht einfach abgeschaltet werden, werden Entschädigungen an die Kraftwerke gezahlt, wegen „Systemrelevanz“. Die Kosten des erzwungenen Weiterbetriebes werden dann auf die Stromkunden umgelegt. Das macht den Strom durch den Ausbau der EE noch einmal zusätzlich teurer. Die Strompreise haben sich somit seit Einführung des EEG im Jahre 2000 so mehr als verdoppelt.

EEG06

Vor 2000 wurde Strom aus EE nach dem StromEinspG vergütet. Ab 2000 wird er nach dem EEG vergütet. Zudem gibt es Strom aus EE ohne EEG-Vergütungsanspruch. (Große Wasserkraft, Biomasse in konventionellen Kraftwerken und Selbstverbrauch von PV). Zwischen 2000-2014 ist die Erzeugung von EEG-Strom von 10 auf 136 Milliarden kWh angestiegen. Bei einer durchschnittlichen Vergütung von 18 Cent pro kWh = 0,18 € pro kWh ergeben sich somit 136 Mrd. kWh * 0,18 €/kWh = 24,48 Milliarden €. Es wurden also rund 24 Milliarden € im Jahr 2014 als Vergütung an die EE-Anlagenbetreiber gezahlt.

EEG07

Die für die Höhe der EEG-Umlage entscheidende Größe sind letztlich die sogenannten Differenzkosten. Die EEG-Differenzkosten berechnen sich aus der EEG-Vergütung der Anlagenbetreiber abzüglich der Vermarktungserlöse von EEG-Strom. 2014 haben die 136 Mrd. kWh EEG-Strom ca. 2,5 Milliarden € Vermarktungserlöse eingebracht. Somit ergibt sich:

EEG-Differenzkosten = EEG-Vergütung – Vermarktungserlöse-EEG-Srom = 24,5 Milliarden € – 2,5 Milliarden € = 22 Millarden €.

22 Milliarden € entspricht der EEG-Umlage, die 2014 auf die Stromkunden zur Förderung der EE umgelegt wurde.

Der Merit-Order-Effekt (MOE)

MOE

Dargestellt sind die Strompreisbildung und Marktverdrängung mit und ohne Strom aus EE durch den MOE. Strom aus EE hat Vorrang per Gesetz und wird stark EEG-subventioniert. Überkapazitäten an Strom, die nicht gebraucht werden, bei viel Wind und Sonnenschein, haben bei gleicher Nachfrage einen preisdämpfenden Effekt an der Strombörse. Die Börsenstrompreise sinken, dass teuerste Kraftwerk zur Deckung der Nachfrage bestimmt den Preis. Die durch die EE hervorgerufene Absenkung des Börsenstrompreises entspricht dem MOE.  Durch das Überangebot verringert sich die Nachfrage an konventionellen Strom, der die Nachfrage übersteigt. „Teure“, konventionelle Kraftwerke, die nicht EEG-subventioniert werden, werden aus dem Markt gedrängt. Die teuersten Kraftwerke zuerst. (Öl, Gas, Steinkohle). Strom aus EE (subventioniert) und billiger Strom aus Kernkraft und Braunkohle verbleiben auf den Strommarkt. Die Einnahmen der konventionellen Stromerzeuger sinken. Deren Öl-, Gas- und Steinkohlekraftwerke werden unrentabel und diese müssen den Strom unterpreisig verkaufen. Die Überschüsse werden billig exportiert. Damit unwirtschaftlich gewordene konventionelle Kraftwerke nicht einfach abgeschaltet werden, werden Entschädigungen an die Kraftwerke gezahlt, wegen „Systemrelevanz“. Die Kosten des erzwungenen Weiterbetriebes werden dann auf die Stromkunden umgelegt. Das macht den Strom durch den Ausbau der EE noch einmal zusätzlich teurer.

Update 24.02.2016: MOE 2004, 2005, 2006, 2007, 2008

MOE3

MOE4

MOE2

Der MOE, hervorgerufen durch die EE liegt in einer Größenordnung von 3 Milliarden € pro Jahr. Ist also unbedeutend in Vergleich zu der EEG-Umlage in Höhe von aktuell 22 Milliarden € pro Jahr und der EEG-Vergütung von aktuell 24 Milliarden € pro Jahr. Das ist einigen Energiewende-Aktivisten aber bis heute nicht klar geworden. Preistreiber sind die stark ansteigende EEG-Vergütung und die mit dem Ausbau der EE gestiegenen Kosten für Erzeugung und Transport von Strom.

EEG09

Die Börsenstrompreise wurde durch den MOE auch nicht so stark abgesenkt, wie die Energiewende-Aktivisten behaupten. Vor der Börsenstrompflicht für die EE, also in den Jahren 2002-2009, schwankten die Börsenstrompreise zwischen 3-7 Cent pro kWh (30-70 €/MWh). Ab Börsenstrompflicht der EE, also in den Jahren 2010-2014, schwanken die Börsenstrompreise zwischen 3-5 Cent pro kWh (30-50 €/MWh).

EEG08

Es geht auch kein Geld in Handel unter, wie einige Energiewende-Aktivisten immer wieder behaupten. Die EEG-Umlage steigt, bereinigt von Industrieprivilegien, Nachholungen und Liquiditätsreserven, entsprechend der EEG-Differenzkosten an. Ursächlich für die steigende EEG-Umlage ist also in erster Linie die immer weiter ansteigende EEG-Vergütung der Anlagenbetreiber. Diese lag im Jahr 2014 bei 24 Milliarden Euro.

Ein Stromanbieterwechsel nützt auch nichts, da der allenfalls den Strom ein paar Cent pro kWh billiger anbieten kann, wenn er diesen billig eingekauft hat und geringe Kosten in seinem Betrieb hat.

 Stromerzeugungskosten

Würde es keine EEG-Förderung geben, so wären Kernkraft, Braunkohle, Steinkohle und Erdgas auf den freien Strommarkt immer noch die günstigsten Energiequellen zur Stromerzeugung, mit Stromerzeugungskosten unter 5 Cent pro kWh. Die EE könnten damit auf den freien Strommarkt nicht konkurrieren. Deren Stromerzeugungskosten liegen deutlich über 10 Cent pro kWh und Strom aus Wind und Sonne sind nicht grundlastfähig. Die EE würden durch den MOE aus den Markt gedrängt. Damit das nicht geschieht zahlen die deutschen Stromkunden pro Jahr 22 Milliarden € EEG-Umlage zur Förderung der EE. Hinzu kommen die mit dem Ausbau der EE gestiegenen Kosten für Erzeugung und Transport von Strom und die Kosten des erzwungenen Weiterbetriebes von „systemrelevanten“ Öl-, Gas- und Steinkohlekraftwerken, von nochmals einigen Milliarden Euro.

Geld, das in Anbetracht der Flüchtlingskrise und steigender Armut in Deutschland wesentlich sinnvoller verwendet werden könnte. Das interessiert die Energiewende-Aktivisten aber nicht, da EE-Anlagenbetreiber satte Gewinne über das EEG erzielen können, bei einem Zinssatz, der aktuell gegen Null geht.

Die Ironie, die Treibhausgasemissionen sind seit 2009, trotz massiven Ausbaus der EE, nicht weiter gesunken, denn günstige, grundlastfähige Braun-Kohlekraftwerke erleben durch den Ausbau der EE eine Renaissance. 2009 hatten wir etwa 15% EE im Strommix, heute sind es etwa 30%.

THG-BRD2014h

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200 Kommentare
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  1. Ja und, die grünen und schwarzen follower wollen weiter Unsinn bauen. Gerade mit einem MdL geredet. Es unterscheidet sich graduell wieviel Wald dem Irrsinn geopfert werden soll. Im Prinzip kapiert niemand Physik und Technik. Niemand will etwas verstehen, was gegen seinen Glauben und seine Angst geht. Und Angst haben sie alle (genügend eingebleut bekommen). Angst vor Atom und Klima!!! Da muß man doch nur noch abzocken., aber kräftig.Flüchtlinge sind dagegen Peanuts, aber das verstehen die Bürger nicht mehr, die in der Gemeinschaftsschule ohne Zeugnis waren.
    Wehr weiß und versteht noch was oben steht?
    Nein die Idioten glauben schon lang den Unsinn der Medien (Energie für 18.000 Haushalte) und bezahlen ihn auch, weil sie ihre Stroimrechnung, Wasserrechnung, Gasrechnung und ihren Steuerbescheid auch schon nicht mehr lesen können. Idioten sind günstige Schafe. Mäh, Mäh Mäh…

  2. Der MOE ist eine rein rechnerische Größe, an denen sich vielleicht einige erfolgreiche Spekulanten bereichern können, viele aber müssen dies bezahlen. Ich gehe aber viel mehr davon aus, dass derartige Profite eher zum Augleich der unter Kostendruck geratenen Unternehemen fällt. Es sind also keine realen Beträge, sondern eher Verwerfungen und Umverteilungen.

    Volkswirtschaftlich zählt deser Betrag gar nicht, denn hier geht es um Gestehungskosten. Wenn wir eben teure Produktion finanzieren, dann sind das eben die volkswirtschaftlichen Kosten. Dass zugleich die Rentabilität der konventionellen Versorger sinkt, ist auch nicht ein mit Häme zu betrachtender Nachteil für Reiche, sondern wird letztlich auch von großen Teilen der Allgemeinheit aufgebracht: Anteilseigner sind oft Öffentliche Hand und institutionelle Anleger wie Versicherungen, in die viele ihre Altersversorgung gesteckt haben. Natürlich fallen dann auch Steuereinnahmen aus. Dieser volkswirtschaftliche Schaden, Jobverlluste uvm. wird meist in die Rechnung gar nicht eingepreist.

  3. 24 Mrd. Vergütungszahlungen.
    Es müssen nicht alle Verbraucher EEG-Umlage bezahlen.
    Wie viele TWh sind denn befreit bzw. nicht befreit?
    Nach Ihrer Berechnung haben also ca. 384 TWh die EEG-Umlage in Höhe von 0,0624€/kWh bezahlt.
    Stimmt das?
    Auf die Schnelle habe ich das im Artikel nicht gelesen.

    Man muss aber bedenken, dass neue PV-Freiflächenanlagen auch schon für unter 6 Cent/kWh, Windkraftanlagen für gar unter 5 Cent Strom produzieren können. Ohne Abgase, ohne Abhängigkeit von Brennstofflieferungen etc.! Niedrigwasser im letzten Jahr hat schon die Versorgung von Steinkohlekraftwerken und die Kühlung der Großkraftwerke beeinträchtigt! Daher ist es sehr berechtigt die „Versorgungssicherheit“ durch die vorhandenen Dampfkraftwerke anzuzweifeln.

  4. Herr Krüger ich zitiere aus Ihrem Artikel.
    Der MOE, hervorgerufen durch die EE liegt in einer Größenordnung von 3 Milliarden € pro Jahr. Ist also unbedeutend in Vergleich zu der EEG-Umlage in Höhe von 22 Milliarden € pro Jahr und der EEG-Vergütung von 24 Milliarden € pro Jahr. Das ist einigen Energiewende-Aktivisten aber bis heute nicht klar geworden. Preistreiber sind die stark ansteigende EEG-Vergütung und die mit dem Ausbau der EE gestiegenen Kosten für Erzeugung und Transport von Strom. Zitat Ende

    Jetzt haben Sie sich so eine Mühe gemacht, und dann kommt so ein „Dummie“ daher
    und sagt das war alles für die Katz.

    Sie hätten sich alle Grafiken ersparen können, bis auf die „Wirkung des Merit Order Effekt.

    Die durchschnittlichen 3 Milliarden Euro pro Jahr ergeben 0,6 Cent/Kwh
    Sie wissen doch ab 2010 gilt, je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Umlage.
    Somit ist der Merit Order Effekt ab 2010 voll in der Umlage enthalten.
    Jetzt brauchen Sie nur noch bei jeder Erhöhung der Umlage ab 2009 – , von 1,33 Cent ausgehend – jeweils die 0,6 Cent abzuziehen, dann haben Sie 2013 keine 5,28 Cent , sondern nur noch 2,xx Cent. Umlage.

    Na, dann mal ran, alles noch mal auswischen und neu beginnen mit dem Spiel.

    MfG

  5. @Niko

    Auf die Schnelle habe ich das im Artikel nicht gelesen.

    Da liegt das Problem. Erst lesen, dann kommentieren.

    In dieser Abbildung sehen Sie 126 Mrd. kWh (TWh) wurden 2013 per EEG vergütet und 25 Mrd. kWh (TWh) nicht.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/EEG06.jpg

    2014 waren es 136 Mrd. kWh (TWh), die per EEG vergütet worden sind.

    Und 6,14 Cent/kWh zahlten 2014 nur die privaten Stromkunden. Die Industrie, die zum Großteil von der EEG-Umlage befreit ist nicht. Das sehen Sie in dieser Abbildung:

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/EEG08-768x492.jpg

    Die bereinigte EEG-Umlage betragt für 2014 4,07 Cent/kWh.

    Bei 600 Mrd. kWh (TWh) Stromverbrauch in Deutschland und 4 Cent/kWh bereinigte EEG-Umlage in 2014 erhalten Sie also 600 x 0,04 = ca. 24 Milliarden € EEG-Umlage.

    Man muss aber bedenken, dass neue PV-Freiflächenanlagen auch schon für unter 6 Cent/kWh, Windkraftanlagen für gar unter 5 Cent Strom produzieren können.

    Ja genau, rechnen Sie mir das mal vor. 😉

    @Diehl

    Die durchschnittlichen 3 Milliarden Euro pro Jahr ergeben 0,6 Cent/Kwh

    Richtig.

    Jetzt brauchen Sie nur noch bei jeder Erhöhung der Umlage ab 2009 – , von 1,33 Cent ausgehend – jeweils die 0,6 Cent abzuziehen, dann haben Sie 2013 keine 5,28 Cent , sondern nur noch 2,xx Cent. Umlage.

    Falsch.

    MOE pro Jahr 3 Mrd. €. EEG Umlage pro Jahr 22 Mrd. €.

    Also haben Sie in etwa 6 Cent/kWh pro Jahr EE-Umlage und davon 0,6 Cent/kWh MOE.

    Denn Herr Diehl, die EEg-Umlage und der MOE wird jeder Jahr neu berechnet und nicht addiert.

  6. PS

    @Diehl

    Das die EEG-Umlage und der MOE jedes Jahr neu berechnet werden und nicht einseitig der MOE über jedes Jahr aufaddiert wird hatte ich Ihnen auch schon zig mal erklärt. Wenn Sie den MOE so weiter über die nächsten Jahre mit 0,6 Cent/kWh aufaddieren erreichen Sie gar eine negative EEG-Umlage. 😉

    Aber bei Ihnen wundert mich inzwischen nichts mehr.

  7. Michael Krüger sagt # 5
    Falsch.
    MOE pro Jahr 3 Mrd. €. EEG Umlage pro Jahr 22 Mrd. €.
    Also haben Sie in etwa 6 Cent/kWh pro Jahr EE-Umlage und davon 0,6 Cent/kWh MOE.
    Denn Herr Diehl, die EEg-Umlage und der MOE wird jeder Jahr neu berechnet und nicht addiert.

    @Herr Krüger
    Natürlich wird der MOE jedes Jahr neu ermittelt.
    Fangen Sie doch mal mit den 1,33 Cent von 2009 an. Zu den 2.05 Cent in 2010 haben wir eine Erhöhung von 0,72 Cent. MOE bereinigt, um 0,6 Cent wären das nur noch 0,12 die zu den 1,33 dazu kämen. Wenn Sie das für alle Jahre bis 2013 so fortsetzen, haben wir 2013 eine Umlage von 2,xx Cent.
    Sie addieren doch die Milliarden.

    MfG

  8. Nachtrag zu # 7

    Natürlich wird der MOE jedes Jahr neu ermittelt.
    Fangen Sie doch mal mit den 1,33 Cent von 2009 an. Zu den 2.05 Cent in 2010 haben wir eine Erhöhung von 0,72 Cent. MOE bereinigt, um 0,6 Cent wären das nur 0,12.

    Diese 0,12 Cent werden benötigt um die veränderten Ausgaben in 2010 zu decken.

    Die 0,6 Cent in der Umlage bezahlen die Verbrauche nur weil die Börsenpreise gesunken sind.

    Mit anderen Worten, wenn Ihr Versorger auf Grund der gesunkenen Börsenpreise sich Strom billiger beschaffen kann, müssen Sie mehr Umlage bezahlen.

    Jetzt wundert Sie sicher überhaupt nichts mehr, oder ???

    MfG

  9. @ Diehl, #4:

    Wenn ich ihren Beitrag korrekt entschlüsselt habe, dann haben sie die MOEs ab 2010 in c/kWh umgerechnet, kumuliert und dann von der Umlage abgezogen, oder?

    Tja, da haben wir den Salat. Sowas passiert, wenn man theoretische Einsparungen aus einem extrem simplen ökonomischen Modell gegen real anfallende Kosten rechnet. Einem Volkswirt biegen sich da die Fußnägel auf.

    Ich halte das auf Grenzkostenanalyse basierende MOE-Model grundsätzlich für Quatsch, wie ich es in der Diskussion unter dem Artikel von Herrn Heller schon angedeutet hatte. Das Model macht -- wie viele mikroökonomischen Modelle dieser Art -- Sinn, um bestimmte Marktmechanismen zu veranschaulichen, aber sobald man anfängt darin rumzurechnen, kommt nur noch Murks raus. Das hat zwei Gründe:

    1. Es handelt sich um ein Gleichgewichtsmodell, das einen Zustand zu einem bestimmt Zeitpunkt beschreibt. Eigentlich verbietet es sich grundsätzlich, in so einem Modell irgendwelche Kurven zu verschieben und dann irgendeine Fläche zu berechnen -- unter der Annahme, dass alles andere Konstant bleibt -- was aber nötig ist, um einen möglichen Effekt quantifizieren zu können. Dadurch bringt man nämlich eine Marktdynamik rein, die dieses Modell gar nicht abbilden kann. Man vergleicht im Prinzip zu jedem Zeitpunkt Äpfel mit Birnen.

    Um dieses Problem mal anhand eines Beispiels zu veranschaulichen: Durch den Einspeisevorrang der EE müssen andere Kraftwerke stärker geregelt werden, wodurch sie mehr Brennstoff verbrauchen und damit höhere Grenzkosten haben. D.h. mit jeder WKA, die Sie ans Netz anschließen, haben Sie im Prinzip einen komplett neuen Markt. Da macht es dann nicht viel Sinn die Preise zu vergleichen und den MOE zu kumulieren.

    Als Faustregel würde ich sagen: Was immer man in diesem Modell berechnet ist schon von Anfang an ein bisschen falsch, und wird umso schräger, je länger der Zeitverlauf wird in dem diese Berechnung läuft.

    Nebenbei: Selbst wenn man so rechnet -- ihre Berechnung hat ja ergeben, dass die Umlage stärker steigt, als der MOE den Strompreis senkt. Das ist selbst dann der Fall, wenn sie die bereinigte grüne Linie als Umlagenpreis verwenden. D.h. auch in dieser Rechnung werden die EE mit zunehmendem Ausbau immer teurer.

    2. Bildet dieses Modell nur die Grenzkosten ab. Nochmal: Die Grenzkosten sind für Verbraucher irrelevant. Relevant sind die gesamten Kosten, denn die müssen irgendwie finanziert werden.

    EE haben im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken hohe Investitionskosten, die das MOE-Modell komplett ausblendet, genauso wie die Tatsache, dass bei zunehmendem Ausbau ein Backup an fossilen Kraftwerken gehalten werden muss, die auch finanziert werden müssen.

    Der Preissenkende Effekt der EE ist nur Augenwischerei. Niemand hat was davon, dass der durchschnittliche Börsenpreis sinkt. Und das liegt nicht daran, dass irgendwelche bösen Kapitalisten den MOE-Gewinn einsacken, sondern daran, dass das Gesamtsystem extrem teuer ist und keinen zusätzlichen Nutzen stiftet.

  10. @ Diehl, #8:

    Sie können den MOE nicht jedes Jahr so addieren, weil er nicht auf Basis des Kraftwerksparks des Vorjahres berechnet wird, sondern auf Basis einer fiktiven Situation ohne EE. Das heisst die Ersparnis des Vorjahres ist in deser Berechnung futsch, man fängt jedes Jahr (genauer: stündlich) wieder bei Null an.

  11. Alfonzo sagt # 10
    @ Diehl, #8:
    Sie können den MOE nicht jedes Jahr so addieren, weil er nicht auf Basis des Kraftwerksparks des Vorjahres berechnet wird, sondern auf Basis einer fiktiven Situation ohne EE. Das heisst die Ersparnis des Vorjahres ist in deser Berechnung futsch, man fängt jedes Jahr (genauer: stündlich) wieder bei Null an.

    @Alfonzo

    Der Herr Krüger hat doch eine Grafik gepostet, mit den jeweils neu ermittelten MOE Werten.

    Die Ersparnis vom Vorjahr ist futsch, da gebe ich Ihnen Recht, aber die Umlage bleibt.

    Ich habe nichts anderes gemacht, als die Umlage jeweils Merit Order bereinigt.

    Mit anderen Worten die Summe abgezogen, die auf Grund von geringeren Börsenpreisen, weniger auf dem EEG Konto eingehen, von den Verbrauchern mit einer höheren Umlage kompensiert werden, aber nicht für EE Vergütungen benötigt werden.

    MfG

  12. „Glaube nur Statistiken, die Du selber gefälscht hast“
    Nebst Fälschen ist die Zusammenstellung verschiedener Datenreihen aus nicht vergleichbaren Szenarien ein vielbegangener Weg der Vernebelung und der Verdummung des Lesers.

    Sinngemäss zu Ihrem Titel merke ich an, dass Sie Ihren Beitrag leisten zur Vermehrung der „Energie-Dummies“ im deutschsprachigen Raum.

    Hinweise:
    -- machen Sie mal Zeit- sowie y-Achsen der vielen Grafiken wirklich vergleichbar
    -- Die Preisgrafiken beinhalten grobe Fehler, sie unterscheiden je nach Land nicht nach Netzkosten, Energiekosten und Abgaben / Gebühren. Zumindest für Frankreich und die Schweiz lügen die (Vergleichs-) zahlen.
    -- Stellen Sie die Absoluten Zahlen bei einigen Grafiken dem Umsatz in TWh entgegen, sonst ist die Aussage wertlos
    usw…

  13. Dann weiss ich allerdings nicht, wie Sie für 2013 auf eine MOE-bereinigte Umlage von 2,xx Cent kommen.

  14. Diehl,
    Sie haben immer noch nicht darauf geantwortet:

    Die EEG Umlage wird lt. Gesetz so berechnet :

    Reine Förderkosten+
    Rückgang Börsenstrompreis+
    Industrieprivileg+
    Marktprämie+
    Liquiditätsreserve+
    Nachholung Vorjahr

    Unter dem Bruchstrich stehen:
    Nettostromverbrauch-
    Eigenverbrauch-
    Eigenverbrauch PV-
    privilegierter Stromverbrauch

    (Da stehen unterm Bruchstrich meist auch nur geschätzte Zahlen, so um die 370-380 TWh)

    Damit wird das EEG Konto befüllt.Wenn nun zufällig die Sonne scheint oder der Wind weht wird die Überproduktion an der Börse verramscht.( die gehandelten TWh werden nict erwähnt) Die MWh so um die 20-50€ . Der ÜNB greift in die Kasse, die vom nichtprivelegierten Stromkunden per EEG Umlage befüllt wurde, und bezahlt Millionen an diejenigen, die uns den Überflußstrom abnehmen.

    Der Posten „Rückgang Börsenstrompreis“ macht jetzt schon über 20% an der EEG Umlage aus. Der Posten „Rückgang Börsenstrompreis“ wird einfach berechnet durch Durchschnittsbildung der dabei anfallenden positiven und negativen Preise am Spotmarkt intraday Handel und dient ausschließlich der annähernden Berechnung unserer EEG Sklavenprämie.

    Ist das richtig?

  15. F.Alfonzo sagt # 13
    Dann weiss ich allerdings nicht, wie Sie für 2013 auf eine MOE-bereinigte Umlage von 2,xx Cent kommen.

    @Alfonzo
    Nehmen Sie mal die aktuelle „jährlichen“ Steigerungen der Umlage von 1,33 Cent hin zu den 5,28 Cent in 2013.
    Dann bereinigen Sie die jeweils jährliche Erhöhung der Umlage von 0,6 Cent MOE.
    Im ersten Jahr von 2009 auf 2010 steigt die Umlage dann nicht um 0,72 Cent von 1,33 auf 2,05, sondern MOE bereinigt nur um 0,12 Cent. Das machen Sie bis 2013.

    MfG

  16. W. Rassbach # 14

    Habe ich doch im Kannibalen Thread des Herrn Heller unter # 318 beantwortet

    Siehe hier.
    @ W. Rassbach
    Das ist das eigentliche „Paradoxon“ das den EE und den Verbrauchern ab 2010 untergejubelt wurde.
    Förderkosten „Plus“ Rückgang des Börsenpreis.
    In der Praxis bedeutet das, wenn die Börsenpreise sinken, der Versorger sich billigen Strom beschaffen kann, muss sein Kunde eine höhere Umlage bezahlen.
    Denken Sie mal drüber nach, wer da verwirrt ist.

    Die Betonung liegt auf „Plus“ Rückgang der Börsenpreise.

    MfG

  17. @Diehl

    Bei Ihnen sind Hopfen und Malz verloren. Aber ich erkläre Ihnen nochmal Ihren Fehler:

    Sie rechnen:

    Jahr 2014 2015 2016
    MOE 3Mrd.€ 3Mrd.€ 3Mrd.€ = 9Mrd.€
    EEG-Umlage 22Mrd.€ 22Mrd.€ 22Mrd.€ = 22Mrd.€
    MOE 0,6Cent/kWh 0,6Cent/kWh 0,6Cent/kWh = 1,8Cent/kWh
    EEG-Umlage 6Cent/kWh 6Cent/kWh 6Cent/kWh = 6Cent/kWh

    Richtig ist:

    Jahr 2014 2015 2016
    MOE 3Mrd.€ 3Mrd.€ 3Mrd.€ = 9Mrd.€
    EEG-Umlage 22Mrd.€ 22Mrd.€ 22Mrd.€ = 66Mrd.€
    MOE 0,6Cent/kWh 0,6Cent/kWh 0,6Cent/kWh = 1,8Cent/kWh
    EEG-Umlage 6Cent/kWh 6Cent/kWh 6Cent/kWh = 18Cent/kWh

  18. @Diehl

    Das ist das eigentliche „Paradoxon“ das den EE und den Verbrauchern ab 2010 untergejubelt wurde.

    Herr Diehl, die Energiewende-Aktivisten haben geschrien Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke abschalten, EE können die ersetzen. Also wenn dem so ist, dann können sie also auch Kernkraft und Kohlekraft an der Börse ersetzen, oder nicht?

    Warum sollten EE separat gehandelt werden, wenn sie angeblich mit Strom aus Kernkraft und Kohle konkurrieren können und diesen ersetzen können? Herr Diehl, da bin ich aber mal auf Ihre Antwort gespannt.

  19. @Cosy

    Ui, da haben wir ja einen echten EE-Lobbyisten.

    Kann ich mir vorstellen, dass Ihnen nicht gefällt was ich schreibe, wo Sie doch damit ein Geschäft machen. 😉

  20. @Diehl

    FALSCH!

    Jahr 2009 2010 2011 2012 2013
    MOE 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 = 3 Cent/kWh
    EEG-Umlage 2013 5,28 Cent/kWh -- MOE (2009-2013) 3 Cent/kWh = 2,28 Cent/kWh

    RICHTIG!

    Jahr 2009 2010 2011 2012 2013
    MOE 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 = 3 Cent/kWh
    EEG-Umlage 1,33 2,05 3,53 3,59 5,28 = 15,78 Cent/kWh
    15,78 Cent/kWh -- 3 Cent/kWh = 12,78 Cent/kWh

  21. Cosy sagt #12.
    Hinweise:
    — machen Sie mal Zeit- sowie y-Achsen der vielen Grafiken wirklich vergleichbar
    — Die Preisgrafiken beinhalten grobe Fehler, sie unterscheiden je nach Land nicht nach Netzkosten, Energiekosten und Abgaben / Gebühren. Zumindest für Frankreich und die Schweiz lügen die (Vergleichs-) zahlen.
    — Stellen Sie die Absoluten Zahlen bei einigen Grafiken dem Umsatz in TWh entgegen, sonst ist die Aussage wertlos
    usw…

    @Cosy

    Der Titel des Artikels heißt „MOE für Dummies“

    Da können Sie außer der Tab. „Wirkung des Merit Orter Effekt“ alle anderen Grafiken vergessen, die wirken nur ablenkend vom Wesentlichen.

    Fakt ist, ab 2010 gilt je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

    Mit anderen Worten von da an stecken die Milliarden, die der Autor von 2009 bis 2013 gepostet hat , für die jeweiligen Jahre in der Umlage, obwohl sie für die EE Vergütungen nicht benötigt werden.

    Die Umlage wird, zu Lasten der nicht privilegierten Endverbraucher unnötig aufgebläht, was indem folgenden Video vom Chef des Fraunhofer Institut eindeutig dargestellt wird.

    Siehe hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

  22. PS

    @Diehl

    Und wenn Sie immer so weiter rechnen wie unter FALSCH!, dann sind Sie spätestens nach 11 Jahren bei einer negativen EEG-Umlage angelangt. Denn derzeit liegt die EEG-Umlage bei 6 Cent/kWh und wenn Sie davon 11 x 0,6 Cent/kWh MOE = 6,6 Cent/kWh MOE abziehen, dann sind Sie schon bei -0,6 Cent/kWh angelangt.

    Da sollte selbst Ihnen ein Licht aufgehen?

  23. @Diehl

    Der Titel des Artikels heißt „MOE für Dummies“

    Oder auch nicht. 😉

    Und zu Ihren Video von Herrn Weber, hatte ich diese Abbildung im Artikel gezeigt.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/EEG08.jpg

    Herr Diehl, es würde mich wundern wenn diese Informationen Sie noch erreichen würden?

  24. @ Krueger, #22:

    Und wenn Sie immer so weiter rechnen wie unter FALSCH!, dann sind Sie spätestens nach 11 Jahren bei einer negativen EEG-Umlage angelangt.

    Das dürfte das Ziel dieser Rechnung sein. Denn dass jemand versehentlich so falsch rechnet, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

  25. Diehl,

    In der Praxis bedeutet das, wenn die Börsenpreise sinken, der Versorger sich billigen Strom beschaffen kann, muss sein Kunde eine höhere Umlage bezahlen.

    Der Börsenpreis fällt bei Überangebot bei Sonnenschein, der Versorger kauft jetzt ein und was macht er damit?
    Nimmt er den „billigen Strom“ aus dem Netz und hebt ihn im Spannungsabfalleimer auf?

  26. Michael Krüger sagt # 23

    Und zu Ihren Video von Herrn Weber, hatte ich diese Abbildung im Artikel gezeigt.
    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/EEG08.jpg
    Herr Diehl, es würde mich wundern wenn diese Informationen Sie noch erreichen würden?

    @Herr Krüger
    Die Grafik die Sie hier zeigen stammt von den ÜNB.
    Die zeigen mit den grünen Balken die „zahlenmäßige“ Differenz.
    Ist auch nicht verwunderlich, die sind ja die Urheber des EEG „Paradoxon“ seit 2010-
    Den Unterschied zwischen Differenz und Differenz „Kosten“ habe ich im Folgenden schon mal erklärt.
    Siehe hier:
    Differenz und Differenz „Kosten“

    Das sind die beiden entscheidenden Begriffe mit der die Änderung 2010 mit Hilfe des EEG Konto vernebelt wird.
    Nach dem alten System vor 2910, waren Beschaffungskosten mit entscheidend für die Höhe der Umlage. Ich habe es schon X- mal geschrieben. Wir hatten bundesweit — je nach Einkaufsmodell des Versorgers — die unterschiedlichsten Umlagenhöhen, weil sinkende oder steigende Börsenpreise kompensierend oder nicht kompensierend, .auf die Umlage wirkten.
    Da die EE ohne hin senkend wirken, wäre nach dem alten System die Umlage in der politischen Diskussion lange kein Thema mehr.

    Ab 2010 hat man das EEG Konto eingeführt und den Begriff Differenz „Kosten“ als Umlagen Grundlage gewählt.
    Wohl wissend, dass auf den erste Blick nur wenigen auffällt, dass zwischen Differenz und Differenz „Kosten“ ein himmelweiter Unterschied besteht. In der Tat stellt nämlich die zahlenmäßige Differenz zwischen Erlöse und Vergütungen auf dem EEG Konto die Umlage dar.

    Wie der Unterschied in der Praxis aussieht möchte ich an einem einfachen Beispiel darstellen.

    Nehmen wir eine Menge „A“ von etwa 30%, EE die kostet 40 Euro und mischen die mit einer Menge „B“ von 70% ( Konventionell ) die nur 30 Euro kostet. Dann wäre nach dem alten System die Menge A billiger geworden, sprich ein Teil der Umlage wäre kompensiert worden.

    Nach dem neuen System, im gleiche Verhältnis gemischt, wird Menge „A“ um die Differenz 10 teurer, sprich die Umlage steigt.

  27. @F.Alfonzo

    Ich glaube Herr Diehl geht davon aus, dass die MOE-Gelder nicht ausgezahlt werden und sich so über die Jahre anhäufen. Mit 3 Mrd. € pro Jahr. Nach einem Jahr hat man 3 Mrd. €, die es zu verteilen gibt, nach 2 Jahren 6 Mrd. €, nach 3 Jahren 9 Mrd. €, usw..

    Seit 2010 (über 6 Jahre) sind so 18 Mrd. € zusammengekommen, die nach Meinung von Herrn Diehl nicht verteilt worden sind.

    Darum zieht er von der aktuellen EEG-Umlage von 22 Mrd. € einfach 18 Mrd. € ab und schwups hat er nur noch 4 Mrd. € EEG-Umlage. So vermindert sich die Diehl-EEG-Umlage auf wunderbare Art und Weise auf unter 2 Cent/kWh.

    Ich lasse das hier eh nur noch zum Zwecke der Anschauung der EE-Lobbyisten stehen.

  28. @Diehl

    Nehmen wir eine Menge „A“ von etwa 30%, EE die kostet 40 Euro und mischen die mit einer Menge „B“ von 70% ( Konventionell ) die nur 30 Euro kostet. Dann wäre nach dem alten System die Menge A billiger geworden, sprich ein Teil der Umlage wäre kompensiert worden.

    Herr Diehl, können Sie das mal vorrechnen? 😉

    Ich erkläre es Ihnen nochmal. Die EE haben mit Einführung der Börsenpflicht ab 2010 im Mittel rund 1 Cent/kWh weniger Verkaufs-Erlös gebracht.

    Die EEG-Differenz = EEG-Vergütungen -- Verkaufserlöse
    EEG-Differenz ohne Börse = 18 Cent/kWh -- 4 Cent/kWh = 14 Cent/kWh
    EEG-Differenz mit Börse =18 Cent/kWh -3 Cent/kWh = 15 Cent/kWh

    Von 14 auf 15 Cent/KWh ist eine Erhöhung um ca. 10%.

    Ohne MOE wäre die EEG-Umlage von aktuell 6 Cent/kWh, also auch um 10% niedriger, dass sind 0,6 Cent/kWh. Man hätte dann 5,4 Cent/kWh EEG-Umalge.

    Und ich weiß, auch das werden Sie nicht verstehen, oder nach 1 Sekunde des Verstehens wieder vergessen.

  29. W. Rassbach sagt # 25
    Der Börsenpreis fällt bei Überangebot bei Sonnenschein, der Versorger kauft jetzt ein und was macht er damit?
    Nimmt er den „billigen Strom“ aus dem Netz und hebt ihn im Spannungsabfalleimer auf?

    @W.Rassbach

    Nein er bedient seine Terminmarktverträge damit

    Schau mal hier.
    Zitat:
    Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

  30. Diehl,

    da gibt es also Tage, da kann der Versorger seine Terminverträge billiger erfüllen, wenn das relevant wäre , wäre ja die Insolvenzwelle gestoppt, ist sie aber nicht, schon der Zubau der EEs wird ihn unweigerlich in die Insolvenz führen, auch die EEs selbst.

    Als kleiner Junge schickte mich meine Oma in der Konsum mit einem Eimer Pflaumen. Die Verkäuferin gab mir dann 5 Mark und ich bin wieder heim mit den Pflaumen. Das ist der real existierende Sozialismus gewesen. Ich habe den Eimer Pflaumen für 7 Mark verkauft und gleich für 2 Mark wieder gekauft. Das ging mir mit 5 Jahren auf den Keks, ich verstand nicht, dass ich für die 5 Mark noch den Eimer hin und her schleppen mußte.

    EEs sind auch nur Sozialismus, ohne Sinn und Verstand. Da wird eine doppelte Stromversorgung aufgebaut und mit Taschenspielertricks die Insolvenz der bestehenden SV verhindert.

    Banken wollen steigende Preise sehen, Sie wollen nur den Sozialismus menschlicher gestalten. Das sit nicht vorgesehen.

  31. Sorry, aber Buchhaltern und Pfennigfuchsen führt am Thema vorbei.
    Wie man sich die Sache schön rechnet und wem man die Kosten unterjubelt, welcher Spekulant daran verdient oder verliert, ist doch Angesichts des technischen Unsinnes bedeutungslos. Die erneuerbaren Spielzeuge fürs deutsche Gemüt haben vielleicht etwas mit Therapie, aber nicht mit Stromerzeugung zu tun. Meine Empfehlung ist: Strom zukaufen, möglichst im Ausland zB Wolgastrom aus Saratov, oder von der Donau aus Rumänien etc. Dann ist die blöde Wende endlich geschafft und kann dem Michel als Erfolg verkauft werden. Dass von der Wolga hier nichts ankommt kapiert eh keiner. Dieses Zukaufszenario wird ohnehin relativ schnell eintreten, und ein kleiner Teil der absurden Fehlinvestitionen könnte vielleicht gewinnbringend statt in Windräder in die naturwissenschaftliche Unterrichtsqualität der Schulen fließen. Sicher wesentlich sinnvoller.
    Darum geht es, und nicht darum wer wen bei dem Schwachsinnsspiel betrügt. Am Ende bezahlen wir immer alle wenn etwas uneffzient getan wird. Die Energiewende ist ein Musterbeispiel für Ineffizienz, Planlosigkeit und Wertevernichtung. Solche Hämmer hat nicht einmal die Sowjetunion hingekriegt, und die war in Bezug auf verschwenderischen Unsinn schon ziemlich gut dabei!

  32. @Diehl

    Genau, die konventionellen Stromerzeuger gehen durch die subventionierten EE kaputt und werden zu Händlern. Kaufen billig Strom an der Börse und verkaufen ihn teurer weiter. Konventioneller Strom wird dann in Deutschland irgendwann nicht mehr produziert und das System kollabiert, da die „systemrelevanten“ Kraftwerke abgeschaltet worden sind.

    Sollten Sie selbst kappieren Herr Diehl? Vermutlich aber auch nicht.

  33. Michael Krüger sagt # 28

    Herr Diehl, können Sie das mal vorrechnen?

    @Herr Krüger

    Was gibt’s denn da großartig zu vorzurechnen.?

    Machen Sie doch so keine Zahlen Zaubereien. Sie haben doch selbst die MOE Milliarden für die einzelnen Jahre zwischen 2009 und 2013 gepostet. Dass 3 Milliarden etwa 0,6 Cent/Kwh sind, die die Verbraucher zu viel Umlage bezahlen, ist auch bekannt. Ziehen sie diese 0,6 Cent bei jeder Erhöhung der Umlage ab, und fertig ist der Lack.

    Ich habe Sie ja an anderer Stelle schon einige mal auf Ihre MOE Defizite hingewiesen.

    Offensichtlich werden Sie Die „MOE Dummies“ die Sie mit Ihrem Artikel gerufen haben nicht mehr los.

    MfG

  34. Und wie läuft das in Dänemark, wo der Strom noch teurer ist als in Deutschland?

    Erneuerbare-Energie-Erzeuger erhalten in Dänemark zusätzlich zum Marktpreis eine technologie- und vom Anschlussdatum abhängige, variable Bonusvergütung. Da wird also auch zur Förderung der EE drauf gezahlt. Ansonsten wären die EE auch dort nicht konkurrenzfähig.

    Vergütungsmodell Dänemark Onshore
    Bis 2003 feste Einspeisevergütung von 8,10 Eurocent/ kWh (60 øre/ kWh)
    Von Januar 2003 bis Februar 2008 Marktpreis + 1,34 Eurocent/ kWh (10 øre/ kWh)
    Seit Februar 2008 Marktpreis + 3,36 Eurocent/ kWh (25 øre/ kWh) für die ersten 22.000
    Volllaststunden + 0,3 Eurocent/ kWh ( 2,3 øre) ”balanceringsomkostninger” für die Laufzeit der Anlage
    Schrottprämie bei Abbau von Anlagen zwischen 1,07 Eurocent/ kWh – 1,61 Eurocent/ kWh (8 øre/
    kWh bis 12 øre/ kWh).

  35. @Diehl

    Ziehen sie diese 0,6 Cent bei jeder Erhöhung der Umlage ab, und fertig ist der Lack.

    Genau: 6 Cent/kWh aktuell, erhöhte EEG-Umlage -- 0,6 Cent/kWh aktueller MOE = 5,4 Cent/kWh.

    War das jetzt auch so von Ihnen gemeint?

  36. So ist das gemeint.

    Die Erhöhungen der Umlage mit dem MOE und MOE bereinigt um 0,6 Cent jährlich

    1,33 Cent in 2009

    Plus

    Von 2009 auf 2010 um 0,85 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,12

    Von 2010 auf 2011 um 1,48 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,88

    Von 2011 auf 2012 um 0,06 Cent erhöht MOE bereinigt 0,54 gesunken.

    Von 2012 auf 2013 um 1,69 Cent erhöht MOE bereinigt nur 1,09
    ______________________________________ ___________________________

    Umlage aktuell 5,28 Cent MOE Bereinigt 2,88 Cent

  37. @ Diehl, #21:

    Mit anderen Worten von da an stecken die Milliarden, die der Autor von 2009 bis 2013 gepostet hat , für die jeweiligen Jahre in der Umlage, obwohl sie für die EE Vergütungen nicht benötigt werden.

    Selbstverständlich werden sie für die EEG-Vergütungen benötigt. Denn ohne diese gäbe es erstens keine Sonnen- und Windkraftwerke in der gegenwärtigen Menge und zweitens könnten diese nicht mit ihren Grenzkostenvorteil an der Börse ausspielen. Sie verwechseln andauernd Ursache und Wirkung.

    Die Ursache für die Existenz der NIEs (insbesondere der volatilen) sind garantierte Einspeisung in Verbindung mit dem garantierten Preis. Die Wirkung ist eine Erhöhung der Kosten für den Endverbraucher, eine Erhöhung der Risiken für die Versorgungssicherheit und keinerlei Wirkung auf die Emissionen.

    Um diese Wirkung aufrecht zu erhalten, sind die Vergünstigungen dauerhaft und in steigender Höhe zu gewähren.

    Das zeigen die oben von Michael Krüger zitierten Zahlen eindeutig. Alles andere ist Unsinn.

    Denken Sie doch einmal die gegenteilige Welt durch: Was geschieht in dem Moment, in dem wir das EEG aussetzen? Sind Sonnen- und Windkraftwerke dann noch wettbewerbsfähig, ja oder nein?

  38. Peter Heller sagt #37

    Selbstverständlich werden sie für die EEG-Vergütungen benötigt. Denn ohne diese gäbe es erstens keine Sonnen- und Windkraftwerke in der gegenwärtigen Menge und zweitens könnten diese nicht mit ihren Grenzkostenvorteil an der Börse ausspielen. Sie verwechseln andauernd Ursache und Wirkung.

    @Peter Heller

    Benötigt werden für Sonnen und Windkraftwerk nur die gelben Balken. Wenn die Börsenpreise MOE gesenkt werden, und die Verbraucher deswegen mehr Umlage zahlen, wird davon nicht ein Cent benötigt.

    Siehe die gelben Balken im Video

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

  39. @Diehl #36

    Warum rechnen Sie nur die Erhöhungen der EEG-Umlagen von Jahr zu Jahr auf und ziehen davon jeweils 0,6 Cent/kWh MOE ab und das teils noch falsch?

    Welchen Sinn soll das haben?

    Die EEG-Umlage beträgt aktuell 2015/16 ca. 6 Cent/kWh und der MOE ca. 0,6 Cent/kWh. Da kommen Sie dann auf 5,4 Cent/kWh.

  40. @Diehl

    Wenn die Börsenpreise MOE gesenkt werden, und die Verbraucher deswegen mehr Umlage zahlen, wird davon nicht ein Cent benötigt.

    Doch, zur Vergütung der EE-Anlagenbetreiber wie Sie Herr Diehl. Oder wollen Sie auf den durch den MOE gesenkten Verkauferlös für EE keinen Aufschlag per EEG-Umlage mehr erhalten?

  41. Michael Krüger sagt # 39
    @Diehl #36
    Warum rechnen Sie nur die Erhöhungen der EEG-Umlagen von Jahr zu Jahr auf und ziehen davon jeweils 0,6 Cent/kWh MOE ab und das teils noch falsch?
    Welchen Sinn soll das haben?
    Die EEG-Umlage beträgt aktuell 2015/16 ca. 6 Cent/kWh und der MOE ca. 0,6 Cent/kWh. Da kommen Sie dann auf 5,4 Cent/kWh.

    @Herr Krüger
    Weil die Umlage jedes Jahr neu ermittelt wird und jedes Jahr ein neuer MOE wirksam wird.
    Sie haben doch die Tab.mit den Milliarden für 09, 10 11 12 und 13 selbst gepostet Jetzt plötzlich gibt es den für Sie nur noch für ein Jahr.

    Der MOE für „Dummies“ ob Sie sich mit diesem Titel nicht etwas übernommen haben ???

    MfG

  42. ich glaub´s nicht

  43. @Altes Holzbrett
    Du hast Peters Frage nicht beantwortet…

    Sind Sonnen- und Windkraftwerke dann noch wettbewerbsfähig, ja oder nein?

    Scheiß doch auf Deine MOE…..sind die NIE…ohne mit Unsummen gepampert zu werden…..jemals Wettbewerbsfähig, unter der Berücksichtigung…..zirka 8000 h im Jahr, nachfragebedingt, stabil Strom zu liefern?

    Nun mal raus mit den Schmalszstullen…..oder willste hier nun den allerletzten Zufallsleser beweisen, das Du von der Physik der Elektrotechnik…..immer noch keinen Schimmer hast?

    So Opa Diehl…..hier geht es net um zehntel Cent..hier gehts um die physikalische Machbarkeit der Energiewende….mittels Wind und Sonne….und dahingehend….haste bisher noch kein Myh…….Fachwissen bewiesen.

    Onkel Heinz…geht von einen scheiß programmierten Antwort-Robot aus

  44. @ Diehl,38:

    Benötigt werden für Sonnen und Windkraftwerk nur die gelben Balken. Wenn die Börsenpreise MOE gesenkt werden, und die Verbraucher deswegen mehr Umlage zahlen, wird davon nicht ein Cent benötigt.

    Und wie lautet der Zusammenhang zwischen den „gelben Balken“ und der „schwarzen Kurve“? Wie kann man aus ersteren letztere berechnen?

  45. Peter Heller sagt # 37
    Die Ursache für die Existenz der NIEs (insbesondere der volatilen) sind garantierte Einspeisung in Verbindung mit dem garantierten Preis.

    @Peter Heller
    Mit anderen Worten, die mehrheitlich beschlossene Energiewende.

    Peter Heller sagt.
    Die Wirkung ist eine Erhöhung der Kosten für den Endverbraucher, eine Erhöhung der Risiken für die Versorgungssicherheit und keinerlei Wirkung auf die Emissionen.

    @Peter Heller
    Eine Erhöhung der Kosten „nur“ für den Endverbrauchern, der nicht bereit ist zu dem Versorger zu wechseln, der den durch MOE gesunkenen Börsenpreis an ihn weiter gibt.
    Was die Versorgungssicherheit betrifft, sind keine Probleme zu erkennen.
    Die Wirkung auf die Emission ist ein Systemfehler, der noch behoben werden muss.

    Peter Heller sagt.
    Um diese Wirkung aufrecht zu erhalten, sind die Vergünstigungen dauerhaft und in steigender Höhe zu gewähren.
    Das zeigen die oben von Michael Krüger zitierten Zahlen eindeutig. Alles andere ist Unsinn.

    @Peter Heller
    Die Vergütungen für EE Anlagenbetreiber sind drastisch gesunken, das wird mit den probeweisen Ausschreibungsmodellen, künftig zu einem neuen Marktdesign führen..

    Peter Heller sagt .
    Denken Sie doch einmal die gegenteilige Welt durch: Was geschieht in dem Moment, in dem wir das EEG aussetzen? Sind Sonnen- und Windkraftwerke dann noch wettbewerbsfähig, ja oder nein?

    @Peter Heller
    Es geht ja hier nicht um die Energiewende generell, sondern um den MOE und dessen monetäres Volumen das in der Umlage steckt. Wenn Sie das raus nehmen aus der Umlage, wird deshalb nicht ein Windrad oder PV Anlage weniger vergütet oder gebaut werden können.
    Ihre gegenteilige Welt ist Ihre Ideologische, wir reden aber hier über die Realität.

    MfG

  46. @ Diehl, #45:

    Mit anderen Worten, die mehrheitlich beschlossene Energiewende.

    Die man mit neuen Mehrheiten auch wieder beenden kann. EEG weg, Energiewende weg.

    Eine Erhöhung der Kosten „nur“ für den Endverbrauchern, der nicht bereit ist zu dem Versorger zu wechseln, der den durch MOE gesunkenen Börsenpreis an ihn weiter gibt.

    Keine Chance. Die Vergütungszahlungen und damit auch die Umlage plus Netzentgelte steigen stärker, als die Börsenstrompreise sinken. Das geht auch nicht anders, das ist das Konstruktionsprinzip der Energiewende. Die Preisunterschiede zwischen den Versorgern sind marginal. Manch günstiger Preis kommt zudem nur durch ein Vorkassensystem, durch eine lange Vertragsbindung oder beides zustande. Da sind die Risiken für den Verbraucher viel zu hoch.

    Was die Versorgungssicherheit betrifft, sind keine Probleme zu erkennen.

    Ich habe hier das Gegenteil belegt. Gut, ist Elektrotechnik. Verstehen Sie nicht. Kann ich nichts machen. Bleiben Sie halt dumm.

    Die Wirkung auf die Emission ist ein Systemfehler, der noch behoben werden muss.

    Der Systemfehler ist grundlegend. Der kann nur durch den Verzicht auf Wind und Sonne behoben werden.

    Die Vergütungen für EE Anlagenbetreiber sind drastisch gesunken, das wird mit den probeweisen Ausschreibungsmodellen, künftig zu einem neuen Marktdesign führen..

    Für die einzelne Anlage schon. Aber nicht in der Summe. Die ist entscheidend für die Umlage. Das Ausschreibungsmodell könnte tatsächlich den Einstieg in den Ausstieg aus Wind und Sonne bedeuten. Aber noch ist das neue EEG nicht verabschiedet.

    Es geht ja hier nicht um die Energiewende generell

    Ähem, doch!

    Wenn Sie das raus nehmen aus der Umlage, wird deshalb nicht ein Windrad oder PV Anlage weniger vergütet oder gebaut werden können.

    Wie wird die Umlage berechnet? Sie scheinen das tatsächlich nicht zu wissen. Überrascht nicht.

  47. Peter Heller sagt #44

    Und wie lautet der Zusammenhang zwischen den „gelben Balken“

    @ Peter Heller
    Der Zusammenhang zwischen den gelben Balken und der schwarzen Kurve, ist lediglich eine „zahlenmäßige“ Differenz zwischen EE Vergütungen und den Börsenpreisen.

    @Peter Heller sagt.

    Wie kann man aus ersteren letztere berechnen?

    @Peter Heller
    Zu nächst einmal, ist erstere ( die gelben Balken ) etwa 30% relativ teurer Strom der die restlichen 70 Strom, MOE bedingt billiger macht.

    Deshalb müssen die restlichen 70 kompensierend auf die „teuren“ 30% wirken, sprich Umlagen kompensierend.

    Ich habe es an anderer Stelle schon mal erklärt.

    Zitat:

    Differenz und Differenz „Kosten“

    Das sind die beiden entscheidenden Begriffe mit der die Änderung 2010 mit Hilfe des EEG Konto vernebelt wird.

    Nach dem alten System waren Beschaffungskosten mit entscheidend für die Höhe der Umlage. Ich habe es schon X- mal geschrieben. Wir hatten bundesweit — je nach Einkaufsmodell des Versorgers — die unterschiedlichsten Umlagenhöhen, weil sinkende oder steigende Börsenpreise kompensierend oder nicht kompensierend, .auf die Umlage wirkten.
    Da die EE ohne hin senkend wirken, wäre nach dem alten System die Umlage in der politischen Diskussion lange kein Thema mehr.

    Ab 2010 hat man das EEG Konto eingeführt und den Begriff Differenz „Kosten“ als Umlagen Grundlage gewählt.
    Wohl wissend, dass auf den erste Blick nur wenigen auffällt, dass zwischen Differenz und Differenz „Kosten“ ein himmelweiter Unterschied besteht. In der Tat stellt nämlich die zahlenmäßige Differenz zwischen Erlöse und Vergütungen auf dem EEG Konto die Umlage dar.

    Wie der Unterschied in der Praxis aussieht möchte ich an einem einfachen Beispiel darstellen.

    Nehmen wir eine Menge „A“ die kostet 40 Euro und mischen die mit einer Menge „B“ die nur 30 Euro kostet. Dann wäre nach dem alten System die Menge A billiger geworden, sprich ein Teil der Umlage wäre kompensiert worden.

    Nach dem neuen System, im gleiche Verhältnis gemischt, wird Menge „A“ um die Differenz 10 teurer, sprich die Umlage steigt.

  48. 46. Peter Heller sagt # 46
    @ Diehl, #45:
    Mit anderen Worten, die mehrheitlich beschlossene Energiewende.
    Die man mit neuen Mehrheiten auch wieder beenden kann. EEG weg, Energiewende weg.

    @Peter Heller
    Wir diskutieren doch gerade die Realität und nicht Ihr Wunschdenken.

    Peter Heller sagt.
    Eine Erhöhung der Kosten „nur“ für den Endverbrauchern, der nicht bereit ist zu dem Versorger zu wechseln, der den durch MOE gesunkenen Börsenpreis an ihn weiter gibt.
    Keine Chance. Die Vergütungszahlungen und damit auch die Umlage plus Netzentgelte steigen stärker, als die Börsenstrompreise sinken. Das geht auch nicht anders, das ist das Konstruktionsprinzip der Energiewende.

    @ Peter Heller
    Das EEG Konto beweist gerade das Gegenteil. Da sammeln sich unterdessen Milliarden an, und zwar deshalb, weil das monetäre Volumen, das die Verbraucher wegen der sinkenden Börsenpreisen an Umlage einzahlen größer ist, als für die EE Anlagenbetreiber, wegen der drastischen gesenkten Vergütungen benötigt wird. Kommen Sie mir bitte nicht wieder mit der Liquiditätsreserve, die ist bei den Ausgaben auf dem Konto schon berücksichtigt.

    Peter Heller sagt.
    Die Preisunterschiede zwischen den Versorgern sind marginal. Manch günstiger Preis kommt zudem nur durch ein Vorkassensystem, durch eine lange Vertragsbindung oder beides zustande. Da sind die Risiken für den Verbraucher viel zu hoch.

    @ Peter Heller
    Wenn selbst von offiziellen Stellen, wie vom Wirtschaftsministerium darauf hingewiesen wird, dass man beim Anbieter wechsel mindestens ein Teil der Umlage kompensieren könnte, kann das so risikoreich nicht sein.

    Peter Heller sagt.
    Was die Versorgungssicherheit betrifft, sind keine Probleme zu erkennen.
    Ich habe hier das Gegenteil belegt. Gut, ist Elektrotechnik. Verstehen Sie nicht. Kann ich nichts machen. Bleiben Sie halt dumm.

    @ Peter Heller
    Ich erinnere an die Panikmache, als die ersten AKW vom Netz gingen, da waren bestimmt auch Elektrotechniker am Werk, die die Versorgung in Frage gestellt haben.
    Unterdessen haben selbst „Dumme“ gemerkt was da gespielt wurde.

    MfG

  49. Michael Krueger sagt # 22
    @Diehl
    Und wenn Sie immer so weiter rechnen wie unter FALSCH!, dann sind Sie spätestens nach 11 Jahren bei einer negativen EEG-Umlage angelangt. Denn derzeit liegt die EEG-Umlage bei 6 Cent/kWh und wenn Sie davon 11 x 0,6 Cent/kWh MOE = 6,6 Cent/kWh MOE abziehen, dann sind Sie schon bei -0,6 Cent/kWh angelangt.
    Da sollte selbst Ihnen ein Licht aufgehen?

    @ Herr Krüger
    Wie sehr sich sich mit diesem Thema, und besonders mit der Überschrift „MOE für Dummies“ übernommen haben, macht dieser Beitrag deutlich.

    Diese negative Umlage hatten wir doch schon mit dem alten Wälzmechanismus vor 2010.
    Das musste geändert werden, sonst wäre ja zu schnell deutlich geworden, dass die EE gar nicht die Preistreiber sind.

    Schauen Sie sich mal die folgende, Stunden scharfe Merit Order Untersuchung von 2007 an.
    http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm

    Zitat: Quantifizierung der Einsparungen
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Im Klartext für Sie. Die gesamten Vergütungen wurden kompensiert, und 2 Milliarden Euro waren noch übrig.
    Mit dem alten Wälzmechanismus von vor 2010, wäre die EEG Umlage überhaupt kein Thema geworden.

  50. @ Diehl, #49:

    Sie zitieren hier aus einem Artikel, wie man den MOE gegen die EEG-Umlage aufrechnet und machen es selbst dann trotzdem falsch. Warum? Weil die korrekte Berechnungsmethode zu einem unerwünschten Ergebnis führt?

    Es ist völlig sinnlos mit jemandem zu diskutieren, der die Regeln der Mathematik nicht anerkennt. Oder nicht versteht.

  51. F. Alfonzo #50

    Was genau mache ich falsch. Da müssen Sie schon etwas konkreter werden ????

  52. @ Diehl, #51:

    Was genau mache ich falsch. Da müssen Sie schon etwas konkreter werden ????

    Nun ja. Alles. Konkreter kann man da auch nicht werden. Vor allem hören Sie nicht zu und ignorieren ausdauernd, was man Ihnen hier erklärt.

  53. #50 F.Alfonzo 24. Februar 2016 10:13

    Sie zitieren hier aus einem Artikel, wie man den MOE gegen die EEG-Umlage aufrechnet

    Vielleicht ist es überhaupt ein Fehler, einen MOE zu rechnen, der jedoch eine reine kalkulatorische Größe darstellt, die nirgends (!) monetarisiert wird. Dieser Effekt wird durch Verschiebungen in der Kostendeckung als Wert angesezt. Real bedeutet er Verluste bei den konventionellen Versorgern: Man sollte ihn auch besser Dumping-Effekt nennen.

  54. @ Landvoigt, #53:

    Ja, ich hatte ja in #9 schon erklärt, warum ich es für nicht sonderlich zielführend halte, den MOE, der die Kosten für Investitionen und und Reservekapazitäten nicht abbildet und darüber hinaus auch nur eine Schätzung ist -- weil er auf der Differenz zwischen realem Börsenpreis und „was-wäre-wenn“-Börsenpreis basiert -- von der real anfallenden EEG-Umlage zu abzuziehen.

    Das Ergebnis hat m.E. keine sonderlich große Aussagekraft.

  55. @ Diehl, #51:

    Wenn Sie die Differenz zwischen EEG-Umlage und MOE für ein Jahr berechnen möchten, müssen sie eben den einen Wert vom anderen abziehen, entweder in Form des Gesamtvolumens, oder in Cent/kWh. Sorry, besser kann ich es nicht erklären, bin kein Inklusionsexperte. 😉

    D.h. konkret für das Jahr 2013: Bei einer gesamten EEG-Umlage von 5,28 Cent/kWh und einem geschätzen MOE von 0,6 Cent/kWh kommt man auf eine Differenz von 4,68 Cent/kWh.

  56. @Diehl

    Richtig, Sie rechnen alles falsch, hören nicht zu und ignorieren. Selbst den von Ihnen verlinkten Artikel. 😉

  57. @F.Alfonzo

    Auch Ihre Erklärung wird Herr Diehl nicht verstehen, oder ignorieren.

    Die durchschnittliche EEG-Vergütung liegt bei 18 Cent/kWh, der Strompreis an der Börse lag hingegen vor 2010 (Börsenpflicht der EE) bei 3-7 Cent/kWh.

    Somit ist der konventionelle Strom 11-15 Cent/KWh billiger als EEG-Strom. Daher die hohe EEG-Umlage. Hat nichts mit MOE zu tun und schon gar nicht können sich durch den MOE negative EEG-Umlagen ergeben, wie Herr Diehl meint. Seine Berechnungen sind Unfug. Keiner rechnet wie Herr Diehl.

  58. Hallo Herr Diehl,

    nach Kopfschmerzen erzeugender Lektüre Ihrer Beiträge in diesem Thread und in vielen vorhergehenden kann ich feststellen , dass die alte Erkenntnis „Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens“ mir -in meinen über 50 Lebensjahren- noch niemals so brillant vorgeführt worden ist, wie von Ihnen.

    „Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens“
    Diesen Satz der Resignation lässt der Dichter Friedrich Schiller in seinem Drama „Die Jungfrau von Orleans“ Talbot, den Feldherrn der Engländer in folgendem Zusammenhang sagen:
    Lionel, ein englischer Anführer sagt zu Fastolf, einem anderen Anführer der Engländer:

    „Ich kann nicht bleiben. – Fastolf, bringt den Feldherrn [Talbot]
    An einen sichern Ort, wir können uns
    Nicht lange mehr auf diesem Posten halten.
    Die Unsern fliehen schon von allen Seiten,
    Unwiderstehlich dringt das Mädchen vor –“
    Talbot entgegnet darauf:

    „Unsinn, du siegst und ich muß untergehn!
    Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
    Erhabene Vernunft, lichthelle Tochter
    Des göttlichen Hauptes, weise Gründerin
    Des Weltgebäudes, Führerin der Sterne,
    Wer bist du denn, wenn du dem tollen Roß
    Des Aberwitzes an den Schweif gebunden,
    Ohnmächtig rufend, mit dem Trunkenen
    Dich sehend in den Abgrund stürzen mußt!“

    Eine äußerst zutreffende Beschreibung des Zustandes und der Auswirkungen der Energiewende/EE in Deutschland.

  59. @ Diehl / hadl

    Gibt es ihnen nicht zu denken, dass sie selbst im photovoltaikforum nicht ernst genommen werden?

  60. Peter Heller sagt #52
    @ Diehl, #51:
    Was genau mache ich falsch. Da müssen Sie schon etwas konkreter werden ????
    Nun ja. Alles. Konkreter kann man da auch nicht werden. Vor allem hören Sie nicht zu und ignorieren ausdauernd, was man Ihnen hier erklärt.

    @Herr Heller
    „Alles“ aber nur vor dem Hintergrund Ihrer Ideologie. Auf Basis der Realität will ja keiner diskutieren hier.

    Herr Krüger schreibt einen Artikel über MOE mit einer provozierenden Überschrift, und hat keinen plassen Schimmer von der Materie, wie man seinen Beiträgen entnehmen kann.
    Die folgende Untersuchung die ich gepostet habe, wird gemieden wie der Teufel das Weihwasser.
    Hier ist die für EEG Kritiker unangenehme Wahrheit
    Zitat: Quantifizierung der Einsparungen
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Was Ihnen nicht ins Konzept passt ignorieren Sie halten das aber mir vor.
    MfG

  61. @ Hans Diehl

    Auf Basis der Realität will ja keiner diskutieren hier.

    In welcher Realität existiert ein rechenbarer MOE? Wo kann man das Geld überweisen? Wo kann man es zählen?

    Sie rechen irgend was in einer virtuellen Realität, in dem Sie nach Belieben addieren und anderes weg lassen. M.E. hat das keinerlei Realitätsbezug.

  62. Alfozo sagt # 55
    @ Diehl, #51:
    Wenn Sie die Differenz zwischen EEG-Umlage und MOE für ein Jahr berechnen möchten, müssen sie eben den einen Wert vom anderen abziehen, entweder in Form des Gesamtvolumens, oder in Cent/kWh. Sorry, besser kann ich es nicht erklären, bin kein Inklusionsexperte.
    D.h. konkret für das Jahr 2013: Bei einer gesamten EEG-Umlage von 5,28 Cent/kWh und einem geschätzen MOE von 0,6 Cent/kWh kommt man auf eine Differenz von 4,68 Cent/kWh.

    @Alfonzo
    Aber für 2013 nicht von den 5,28 Cent. Das sind doch viel weniger wenn Sie es jedes Jahr machen.
    Sie müssen die Umlage jedes Jahr MOE bereinigen, dann kommen Sie in 2013 gar nicht auf 5,28 Cent

    Schauen Sie mal was ich in # 36 gemacht habe.

    Die Erhöhungen der Umlage mit dem MOE und MOE bereinigt um 0,6 Cent jährlich
    1,33 Cent in 2009
    Plus
    Von 2009 auf 2010 um 0,85 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,12
    Von 2010 auf 2011 um 1,48 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,88
    Von 2011 auf 2012 um 0,06 Cent erhöht MOE bereinigt 0,54 gesunken.
    Von 2012 auf 2013 um 1,69 Cent erhöht MOE bereinigt nur 1,09
    ______________________________________ ___________________________
    Umlage aktuell 5,28 Cent MOE Bereinigt 2,88 Cent

  63. @ Diehl, #60:

    Was Ihnen nicht ins Konzept passt ignorieren

    Gutes Stichwort. Diese Untersuchung, die Sie zitieren nutzt ebenfalls die MOE-Schätzungen des Frauenhofer ISI:
    https://www.clearingstelle-eeg.de/files/private/active/0/eeg_kosten_nutzen_lang.pdf

    Demzufolge lag der MOE bei:
    2004: 1,9 Mrd Euro
    2005: 3,4 Mrd Euro
    2006: 5,0 Mrd Euro

    Die Zahlen ab 2009 können Sie obigem Artikel entnehmen, 2007 und 2008 hab ich auf die Schnelle nicht finden können. Man sieht: Im Jahr 2006 hatte die MOE-Schätzung einen Ausreisser nach oben, aber eigentlich ist die jährliche MOE-Schätzung relativ Konstant.

    Die EEG-Umlage dagegen ist seit 2004 exponenziell gestiegen, war also im Jahr 2006 noch relativ niedrig.

    Die Vermutung liegt nahe, dass 2006 das einzige Jahr war, in dem der MOE über der EEG-Umlage lag.

    Was war denn in den anderen Jahren los, Herr Diehl?

  64. Schauen Sie mal was ich in # 36 gemacht habe.

    Hab ich schon gesehen. Sie haben jedes Jahr den absoluten Wert des MOE von der Veränderung der EEG-Umlage abgezogen. Es versteht nur niemand ausser Ihnen, welchen Sinn das haben soll.

  65. @Michael Krüger

    Während die EEG-Umlage harte Fakten darstellen -- das ist Geld, das fließt -- ist der MOE ein kalkulatorischer Effekt, der weitergehende Verluste seitens der Anbieter volkswirtschaftlich ignoriert.

    Es ist demnach weder eine betriebswirtschaftlich rechenbare Größe, noch ein volkswirtschaftlich vernünftiger Ansatz.

  66. Martin Landvoigt sagt # 61
    Hans Diehl
    Auf Basis der Realität will ja keiner diskutieren hier.
    In welcher Realität existiert ein rechenbarer MOE? Wo kann man das Geld überweisen? Wo kann man es zählen?
    Sie rechen irgend was in einer virtuellen Realität, in dem Sie nach Belieben addieren und anderes weg lassen. M.E. hat das keinerlei Realitätsbezug.

    @Martin Landvoigt
    Zunächst einmal hat Herr Krüger mit der Tab. „Wirkung des MOE“ die Zahlen gepostet

    Zu Buche schlägt das Geld an der Strombörse, bei den Versorgern die dort den MOE gesenkten billigen Strom einkaufen. Und je billiger die den dort einkaufen können, desto mehr müssen deren Kunden Umlage bezahlen.

    Somit schlagen nicht nur die gesunkenen Großhandelspreise irgendwo zu Buche, sondern auch noch die vom Verbraucher zuzahlende Umlage die mit jedem 0,x Cent wo der Strom billiger wird ansteigt.

    Jetzt werden einige aufspringen und sagen es kaufen ja nicht alle an der Börse am Spotmarkt. Dazu muss man wissen, dass die Börse – wenn auch zeitversetzt – richtungsweisend ist für alle anderen Handelarten.

    In der Tat ein komplexes System, man muss sich schon eine Weile damit beschäftigen, um es zu verstehen.

    MfG

  67. @Hans Diehl

    Zu Buche schlägt das Geld an der Strombörse

    Eben nicht. Da werden die Preis auf Basis von Angebot und Nachfrage verhandelt. MOE ist nur ein ungenaues Erklärungsmodell, denn man kann nicht sicher wissen, wie hoch der Preis ansonsten wäre.

    Und je billiger die den dort einkaufen können, desto mehr müssen deren Kunden Umlage bezahlen.

    Das Modell sagt nur, wie idiotisch das ganze EEG-Vorhaben ist. Man hat den Markt ausgehebelt, und die Verbraucher müssen zahlen. Ich wundere mich, dass die Gerichte derartiges einfach durchgehen lassen.

    Somit schlagen nicht nur die gesunkenen Großhandelspreise irgendwo zu Buche, sondern auch noch die vom Verbraucher zuzahlende Umlage die mit jedem 0,x Cent wo der Strom billiger wird ansteigt.

    Zu Buche schlagen nur die Preise aus Angebot und Nachfrage -- Für Einkäufer und Verkäufer. Und die Zahlungsverpflichtung für den Verbraucher ergibt sich aus dem EEG.

    Jetzt werden einige aufspringen und sagen es kaufen ja nicht alle an der Börse am Spotmarkt.

    Das ist korrekt. Die Börsenpreise sind nicht direkt mit den Verbraucherpreisen gekoppelt. Es werden aus den verringerten Erlösen an der Börse die Kosten anders umgelegt werden müssen. Darum bleiben die Börsenpreise für die Verbraucherpreisbildung höchstens indirekter Faktor, der sich nicht 1:1 umlegen lässt, da die Anbieter ihre Tarife aus vielen Faktoren zusammen wirken lassen. Eine Kalkulation dieser Effekte bleibt eher irriführend. So bleiben z.B. die steigenden Netzentgelte bei dieser Betrachtung auch wieder unberücksichtigt, die aber ursächlich durch das EEG getrieben werden.

    In der Tat ein komplexes System, man muss sich schon eine Weile damit beschäftigen, um es zu verstehen.

    Ich wünsche noch viel Erfolg.

  68. @Diehl #66

    In der Tat ein komplexes System, man muss sich schon eine Weile damit beschäftigen, um es zu verstehen.

    Dann, Herr Diehl, packen Sie es an, man gibt Ihnen mehr als genug Gehhilfen in die Hand ! 😀

  69. W.Rassbach sagt # 30
    Diehl,
    da gibt es also Tage, da kann der Versorger seine Terminverträge billiger erfüllen, wenn das relevant wäre , wäre ja die Insolvenzwelle gestoppt, ist sie aber nicht, schon der Zubau der EEs wird ihn unweigerlich in die Insolvenz führen, auch die EEs selbst.

    @ W. Rassbach
    Sie müssen auch unterscheiden. Versorger die nur Händler sind und keine Erzeuger haben keine Probleme. Im Gegenteil die machen die Geschäfte. Mein Versorger hat mir jetzt schon zum wiederholten male mitgeteilt auf Grund der günstigen Einkaufspreise könnten sie den Preis halten.
    Bei der letzten Mitteilung hieß es sogar, weil auf Grund der Netzentgelt Erhöhung – wo sie keinen Einfluss drauf hätten – würden sie den Arbeitspreis senken.

    Was glauben sie denn warum EON und RWE mit ihren Neuen von der konventionellen Erzeugung in den Handel und Vertrieb flüchten.
    Weil sie den MOE nutzen, sprich die Phasen wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken.
    Zu mal es zu den niedrigen Großhandelspreisen ja auch noch eine höhere Umlage kommt.

    MfG

  70. F.Alfonzo sagt # 63
    @ Diehl, #60:
    Was Ihnen nicht ins Konzept passt ignorieren
    Gutes Stichwort. Diese Untersuchung, die Sie zitieren nutzt ebenfalls die MOE-Schätzungen des Frauenhofer ISI:
    https://www.clearingstelle-eeg.de/files/private/active/0/eeg_kosten_nutzen_lang.pdf
    Demzufolge lag der MOE bei:
    2004: 1,9 Mrd Euro
    2005: 3,4 Mrd Euro
    2006: 5,0 Mrd Euro
    Die Zahlen ab 2009 können Sie obigem Artikel entnehmen, 2007 und 2008 hab ich auf die Schnelle nicht finden können. Man sieht: Im Jahr 2006 hatte die MOE-Schätzung einen Ausreisser nach oben, aber eigentlich ist die jährliche MOE-Schätzung relativ Konstant.

    @ Alfonzo
    Die Entwicklung von 2004 mit den 1,9 über die 3,4 in 2005 und dann die 5 Milliarden in 2006 würde ich wie folgt erklären.
    Der EE Zubau ist in dieser Zeit kontinuierlich gestiegen. In 2006 hat es dann wahrscheinlich die teuersten Öl und Gaskraftwerke voll aus der MOE Angebotskurve verdrängt, was den enormen MOE von 5 Milliarden verursacht hat. Dazu kommt noch, dass das in 2006 eine Stunden scharfe Untersuchung über 8760 Stunden war.
    Dann hat sich das konstant bei etwa 3 Milliarden, oder 0,6 Cent/Kwh eingependelt.
    Naturgemäß wird der MOE ja immer geringer, wenn die teuersten Kraftwerk verdrängt sind.
    Dass der sich so lange konstant hält,und die Börsenpreise so nach unten drückt, hat nicht zu letzt damit zu tun, dass die gesamte Energiewende mehr auf der Basis eines „Kalter Krieges“ zweier Systeme abläuft. Die EE drängen unaufhaltsam nach vorn, und die konventionelle Seite will so lange wie möglich die Stellung halten. Das hat zur Folge, dass zum einen der konventionelle Kraftwerkspark nicht entsprechend angepasst wird, und zum anderen die EE ab 2010 zum Vermarkten an die Börse verbannt worden sind, und da die Preise noch stärker in den Keller drücken.

    Alfonzo sagt.
    Die EEG-Umlage dagegen ist seit 2004 exponenziell gestiegen, war also im Jahr 2006 noch relativ niedrig.
    Die Vermutung liegt nahe, dass 2006 das einzige Jahr war, in dem der MOE über der EEG-Umlage lag.
    Was war denn in den anderen Jahren los, Herr Diehl?

    @Alfonzo
    Bis zum Jahr 2009 war die Welt noch in Ordnung, sagt der Prof. im folgenden Video

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Bis 2009 wirkte der MOE noch kompensierend auf die Umlage. Je nach Einkaufsmodel der Versorger kamen die unterschiedlichsten Mehrkosten ( Umlage ) zu Stande.
    Wie Sie Ihrem Link entnehmen können, musste ein Wirtschaftsprüfer an Hand von Unterlagen für die konventionellen Beschaffungskosten und den EE Vergütungen, die Mehrkosten ( Umlage ) genehmigen. Auf dem Video zu sehen wie gelbe Balken und Umlagenkurve fast parallel liefen.

    Ab 2010 änderte sich das dann abrupt. Von 2010 an gilt das EEG Konto, je weniger da an Erlösen, wegen der niedrigen Börsenpreise – durch den MOE verursacht – eingehen, desto höher wird die Umlage.Dazu kommt noch das die EE zum Vermarkten an die Börse verbannt wurden, dort zusätzlich anfallen, und die Preise besonders nach unten drücken.

    Auf dem Video vom Prof. steigt die Umlagenkurve steil nach oben.

    Fazit, ab 2010 steckt der MOE voll in der Umlage.

    MfG

  71. Martin Landvoigt sagt # 67
    Hans Diehl
    Zu Buche schlägt das Geld an der Strombörse
    Eben nicht. Da werden die Preis auf Basis von Angebot und Nachfrage verhandelt. MOE ist nur ein ungenaues Erklärungsmodell, denn man kann nicht sicher wissen, wie hoch der Preis ansonsten wäre.

    @Martin Landvoigt
    Sie dürfen meine Aussagen auch nicht nur halb zitieren wenn Sie verstehen wollen was ich sagen will.
    Ich habe geschrieben.
    Zitat:
    Zu Buche schlägt das Geld an der Strombörse, bei den Versorgern die dort den MOE gesenkten billigen Strom einkaufen.

    Also … zu Buche schlägt das Geld bei den Versorgern

    Martin Landvoigt sagt .
    Und je billiger die den dort einkaufen können, desto mehr müssen deren Kunden Umlage bezahlen.
    Das Modell sagt nur, wie idiotisch das ganze EEG-Vorhaben ist. Man hat den Markt ausgehebelt, und die Verbraucher müssen zahlen. Ich wundere mich, dass die Gerichte derartiges einfach durchgehen lassen.

    @Martin Landvoigt
    Das gilt aber erst seit 2010 auf betreiben der Netzbetreiber, und ist Ursprung dessen, was der Prof. in seinem Video größte Schweinerei der Stromwirtschaft nennt
    Siehe hier. https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Martin Landvoigt sagt.
    Somit schlagen nicht nur die gesunkenen Großhandelspreise irgendwo zu Buche, sondern auch noch die vom Verbraucher zuzahlende Umlage die mit jedem 0,x Cent wo der Strom billiger wird ansteigt.
    Zu Buche schlagen nur die Preise aus Angebot und Nachfrage — Für Einkäufer und Verkäufer. Und die Zahlungsverpflichtung für den Verbraucher ergibt sich aus dem EEG.

    @Martin Landvoigt
    Die Zahlungsverpflichtung aus dem EEG beinhaltet aber auch den MOE der zusätzlich anfällt wenn die Börsenpreise sinken und nicht für EE Vergütungen benötigt wird. Wo schlägt der nach Ihrer Meinung zu Buche.

    @Martiin Landvoigt sagt.
    Jetzt werden einige aufspringen und sagen es kaufen ja nicht alle an der Börse am Spotmarkt.

    Das ist korrekt. Die Börsenpreise sind nicht direkt mit den Verbraucherpreisen gekoppelt. Es werden aus den verringerten Erlösen an der Börse die Kosten anders umgelegt werden müssen.

    @ Martin Landvoigt
    Die Börsenpreise sind aber Umlagen relevant, und das ist das Wesentliche.

    MfG

  72. @Diehl

  73. Opa Diehl sein olles Tonband.

    Die Stromwirtschaft…also icke…sorgen dafür, das Du verkackter Tattergreis, weiterhin stabil Saft aus der Steckdose bekommst, damit Du Deine Demenz weitflächig übers Internet verbreiten kannst…..das wir das natürlich nich kostenlos machen, is ja wohl klar.

    Wenn Dir das nicht passt…klemm Dich von Stromnetz ab und werde mit Deiner Solaranlage auf dem Dach glücklich.
    Wenn Du aber auch des Nächtens hier die User auf den Senkel gehen möchtest, mit Deinen Thesen, die nich mal mehr dat berüchtigte Murmeltier aus seinem Loch hervorloggt…….dann zahle gefälligst auch für diesen Luxus….oder geh mit den Hühnern ins Bett.
    Ich kenne Peter als einen unheimlich geduldigen Menschen….aber wenn selbst Ihn so langsam der Geduldsfaden mit Dir notorischen Dummbeutel reißt….kommt er dann langsam da an, wo der Pittbull schon die ersten Sitzreihen zernagt hat.

    Wann, um Gottes willen….willste endlich uns verstockte Skeptiker verlassen und Deine Thesen, die an den Haaren herbeigezogen sind…..gleichgepolten Vollidioten unterbreiten….vllt glaubt Dir sogar mal einer von denen…..obwohl, selbst inner Behindertenwerkstatt herrscht mehr Intelligenz als in Deiner alten Rübe.
    Geh weg…..ich kann Dich nich mehr sehen…selbst die Schweine uff meinen Hof…wenden sich angewidert ab, weil sie derart viel Dummheit auf einen Haufen, nicht mehr ertragen können.

    Ich wette…Du hast 1989 auch das Pyramidenspiel mitgemacht…und überlegst immer noch….warum Du nich gewonnen hast.

    Hulk…..einfach zu öde um sich daran die Finger schmutzig zu machen

  74. Michael Krüger # 72 Schönes Video, nur etwas Ergänzungs bedürftig

    Hätte der Sebastian nicht den PV Betreiber Tom, sondern den PV Betreiber Diehl gefragt, der hätte ihm eine komplette Antwort gegeben. Der hätte ihm gesagt warum der Netzbetreiber so wenig an der Börse für den Strom bekommt.

    Der hätte ihm gesagt, mein lieber Netzbetreiber, du bist selbst dran schuld, dass das so ist. Du gabst ja nicht eher Ruhe bis mein PV Strom zum Vermarkten an die Börse verbannt wurde. Wenn der nun dort zusätzlich anfällt, und die Preise nach unten drückt, kannst du mir als PV Erzeuger nicht die Schuld geben. Zu mal du als Netzbetreiber dich ohne hin schadlos hälst, weil du von Tom und Sebastian die Mindereinnahmen mit der EEG Umlage ersetzt bekommst.

    Besonders dankbar werden dir obendrein noch die Abnehmer deines billigen Stromes sein.

    Der Diehl hätte dann dem Sebastian noch den Tipp gegeben zu dem Käufer ( Versorger ) des billigen Stromes zu wechseln, der ihm einen Teil von dem „Schäppchen“ abgibt.

    Sebastian wäre erstaunt, dass er wegen der Energiewende gar nicht so brutal zu Kasse gebeten wird, wie ihm einige Leute ständig einreden wollen.

    MfG

  75. @Opa Diehl sein altes Sofa

    Dat, wat Du hier den geneigten stillen Leser unterjubeln willst….sind max 9 %, die Deiner Ansicht nach, von uns fiesen Versorgern irgendwie, in die eigene Tasche versteckt werden.
    Ich kann Dir demente Knalltüte berichten, das unser Stadtwerk eine Vollzeitstelle einrichten mussten, die sich einzig und alleine mit den Einspeisern beschäftigt…und da ja praktisch jeder Einspeiser einen eigenen Einspeisetarif mitbringt…und wir auch noch für schweineteures Geld die passende Abrechnungssoftware einkaufen mussten….sind das Kosten, auf den wir sitzenbleiben…als Verteilnetzbetreiber.
    Aber…..weil wir uns das finanziell nich leisten können…werden diese Kosten…auf unsere Netzkunden abgewälzt.
    Deine angeblichen 3,3 Mrd. Euro…die Du nun schon seit einen Jahr krampfhaft suchst….gehen drauf um den EE-Müll logistisch zu händeln….damit Ihr, monatlich eure Abschläge kassieren könnt….auf die ihr ja 20 Jahre lang….gesetzlich verbrieft, besteht.
    Wenn Verbrecher und Diebe sich verteidigen…sind immer die anderen Schuld, ja ne..is klar.
    Duuuu…..beklaust mich….und nur weil Stiefvater Staat ein Gesetz gemacht hat, das von Dieben initiiert wurde….bist Du Dieb…..noch lange nicht im Recht.
    Geh weg….bevor ich meine sämtlichen guten Vorsätze vergesse…und Dich rigeros aus der Historie löschen werde.
    Dumm geboren…nix dazu gelernt…und davon noch die Hälfte vergessen….das ist unsere Diele…..die gewaltig quietscht, wenn man mal drauftritt.

    Hau ab…Du bist Dumm und nervst…..eine Kombination, die echt widerwärtig ist.
    Einzig eine Frage quält mich noch….bist Du derart geistig verkühlt oder zahlt Dir jemand den Müll, den Du hier ablässt?

    Onkel Heinz…..und HULK wird langsam grün

  76. @Opa Diehl…….sein Holzbein

    Der hätte ihm gesagt, mein lieber Netzbetreiber, du bist selbst dran schuld, dass das so ist. Du gabst ja nicht eher Ruhe bis mein PV Strom zum Vermarkten an die Börse verbannt wurde.

    Hau endlich ab…bevor ich…Verteilnetzbetreiber…..Dir dermassen in den Artsch trete, das Deine Pickel wie Leuchtkugeln ins All sausen.
    Wir….Netzbetreiber….machen das, was Stiefvater Staat (Bundesnetzagentur) von uns verlangt. Und wenn die sagen „hüpft“….fragen wir nur noch…“wie hoch“.
    Du hast gerade eine Grenze überschritten……mein Geduldsgrenze als regulierten Netzbetreiber…..der nebenbei auch noch die Liberalisierung der Energiemärkte durchziehen soll…..einschließlich der Anreizregulierung, nach der wir gefälligst 1,25% der beeinflussbaren Kosten…jährlich einsparen sollen.
    Geh weg…..verpiss Dich…..schieb Dir Deinen Sonnenstrom wegen mir in Deinen eigenen Arsch…..aber fang hier nicht an uns Netzbetreibern die Schuld zu geben, das Du den Merit Oder……in den falschen Hals bekommen hast.

    Du bist einer dieser miesen Typen, die meinen…mit ihrer Solaranlage die Welt zu retten……bäähhh, das einzige, was Du retten willst, ist Deine eigene Brieftasche…..auf die Du monatlich starrst.
    Such Dir einen blöden Nachbarn, der Dir direkt Deinen Sonnenstrom aus eigener Tasche bezahlt….aber lass gefälligst meine Stromrechnung ausssen vor.

    Wenn der Wind dreht…..sind Deine Spiegel..unter Umständen….nur noch ein Scherbenhaufen.

    H.E.

  77. Heinz Eng #75 / 76

    Mein lieber Herr Eng, jetzt machen sie mal halblang. Ich mach mir echt sorgen, wenn ich mir vorstelle, wie Sie mit Schaum vorm Mund in die Tasten hauen.

    Schauen Sie mal hier auf der Ausgaben Seite des EEG Konto, da sind so viele Millionen für irgend was wo keiner weiß für was, da ist doch bestimmt für Sie auch noch was dabei.

    http://www.netztransparenz.de/de/file/Aktuelle_Daten_zu_den_Einnahmen-_und_Ausgabenpositionen_nach_AusglMechV_Januar_2016.pdf

    Ich habe einen Bekannten bei den hiesigen Stadtwerken, von dem höre ich so kein Gejammere. Im Gegenteil, wenn ich recht informiert bin, machen die mit Strom, Gas und Wasser ganz schön Gewinne, und subventionieren sogar noch Ihre Busse im Städtischen Nahverkehr.

    MfG

  78. Martin Landvoigt sagt # 67
    Und je billiger die den dort einkaufen können, desto mehr müssen deren Kunden Umlage bezahlen.
    Das Modell sagt nur, wie idiotisch das ganze EEG-Vorhaben ist. Man hat den Markt ausgehebelt, und die Verbraucher müssen zahlen. Ich wundere mich, dass die Gerichte derartiges einfach durchgehen lassen.

    @ Martin Landvoigt
    Mich hat auch gewundert, dass die Politik sich dieses idiotische Modell bei der EEG Neuordnung 2010 so aufs Auge hat drücken lassen. Vor 2010 lief das EEG-Vorhaben nämlich noch in geordneteren Bahnen.
    Da bekamen die Versorger den EE Strom noch entsprechend ihrem Versorgungsbedarf, anteilmäßig, zwingend zugeteilt,. Den Rest mussten sie sich konventionell beschaffen.
    Wenn da die Börsenpreise durch den MOE gesunken sind, wirkte das kompensierend auf die „Mehrkosten“, sprich Umlage, wegen des EE Anteil.
    Was dann ab 2010 gilt ist im Folgenden treffend beschrieben.

    http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent

    Zitat:
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Zitat Ende.

    Während vor 2010 der MOE kompensierend auf die Umlage wirkte, ist das ab 2010 gerade umgekehrt. Wenn da die Börsenpreise sinken, wird die Umlage immer höher. So kommt es zu dem was Sie idiotisches Modell nennen, nämlich die Tatsache, dass wenn ein Versorger sich Strom billiger beschaffen kann, seine Kunde höhere Umlage bezahlen müssen.

    Diese Entwicklung können Sie genau an dem Video vom Prof. verfolgen.
    Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

  79. @Diehl

    Herr Diehl, warum stellen Sie immer wieder das gleiche Video ein und schreiben das gleiche?

    Ihnen wurde doch schon mehrfach erklärt, dass vor 2010, der Börsenpflicht der EE, der MOE auch bei 3 Mrd. € lag.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/MOE3.jpg

    Zudem war es ein mehrheitlicher, demokratischer Beschluss, dass die EE 2010 an die Börse gehen, genau wie die Einführung des EEG im Jahre 2000.

    Die EE sollen die konventionellen ersetzen können und mit ihnen konkurrieren können, also gehören sie folgerichtig auch an die Börse. Das ist mehrheitlich so gewünscht.

    Und Herr Diehl, Sie züchten doch Tauben.

    Mit einigen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

  80. @Opa Diehl

    Ich habe einen Bekannten bei den hiesigen Stadtwerken, von dem höre ich so kein Gejammere. Im Gegenteil, wenn ich recht informiert bin, machen die mit Strom, Gas und Wasser ganz schön Gewinne, und subventionieren sogar noch Ihre Busse im Städtischen Nahverkehr.

    Ohh…..welch Stadtwerk soll das denn sein…..ein deutsches?

    Dutzende deutsche Stadtwerke stehen vor der Pleite

    Die Energiewende hat die kommunalen Versorger extrem belastet. Laut einer Studie droht bereits einem Viertel aller Stadtwerke die Insolvenz. Staatliche Überlebensgarantien gibt es längst nicht mehr.

    Oder hier, die armen Bremer Stadtwerke…..die sich ganz stolz ein GuD hingestellt haben…..und wahrscheinlich nie in Betrieb nehmen werden….

    Dir glaub ich kein einziges Wort mehr…..ok, wenn Dein Statdtwerk angeblich so fette Gewinne macht…..nehmen die bestimmt überhöhte Strompreise…..sind also die, die Du immer vorn Koffer scheißt, weil sie ja die sinkenden Börsenpreise nicht an ihre Kunden weitergeben.

    Übrigens…..ich hab beim Schreiben kein Schaum vorm Maul……weil ich immer dann in die Tischkante beißen muss, wenn ick den Bullshit lese….den Du hier in der tausendsten Wiederholung in die Kommentarspalten kotzt…..und wenn Du uns Netzbetreiber beleidigst…..darf ich als Werktätiger in dieser Branche, auch mal meinen Arbeitgeber verteidigen.

    Weil ein paar Vollidioten das Weltklima retten wollen…..steht die Energiewirtschaft schon seit Jahren…..auf des Ökos-Haßliste janz weit oben……und dat nehm ick persönlich….denn wir reißen uns Tag und Nacht den Arsch auf, damit Du jederzeit Dein Bashing, uns gegenüber…..im Internet weiträumig erbrechen kannst.
    Beiße nie die Hand, die Dich füttert……

    Onkel Heinz…………geh endlich weg……denn dumme Menschen bringen den Pittbull in Rage

  81. @Diehl

    Und hier erklärt der Professor Ihnen, warum der Strom in Deutschland so teuer ist und immer teurer wird:

  82. @Heinz

    Das wundert mich aber. Ich dachte das neue Gaskraftwerk in Mittelsbüren/Bremen soll in Bremen die Stahlwerke mit Strom aus Gichtgas, klimafreundlicher mit 180 MW beliefern und das alte Gichtgas-Kraftwerk dort ersetzt werden. Das da noch ein Gaskraftwerk mit 445 MW gebaut wurde, wusste ich gar nicht. Muss ich mir mal anschauen. Mal sehen wie weit ich da ran komme, denn das Gelände rund um die Stahlwerke ist abgesperrt.

  83. @Diehl

    Der Professor im Video:

    http://www.wiwi.uni-muenster.de/eroe/lehrstuhl/loeschel.html

    Professor Dr. Andreas Löschel ist Professor für Mikroökonomik, insbesondere Energie- und Ressourcenökonomik, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 2011 ist er Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ der Bundesregierung. Andreas Löschel ist Leitautor für den 5. Sachstandsbericht (2010-2014) des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change -- IPCC). Er ist Mitglied im „Forschungsforum Energiewende“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und im Kuratorium des Akademieprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und acatech.

  84. @Micha

    Dann solltest Du das hier auch noch lesen…….http://abload.de/img/gud1u3upw.jpg

    H.E.

    PS…..hab ick bei EIKE geklaut

  85. @Heinz

    Danke für die Info.

    Auch auf der Projektseite wird seit 2014, der ersten Feuerung, nichts mehr geschrieben.

    http://www.gk-bremen.de/aktuell.php

    Dem muss ich mal auf den Grund gehen. Fahre gleich mal mit Rad hin. Aber ich denke mehr als 500 m werde ich an das Kraftwerk nicht ran kommen. Das Gelände rund um die Stahlwerke ist nämlich großräumig abgesperrt, mit Wachmann und Schranke vor der Einfahrt.

    Als Zivi für Gewässerschutz war ich mal im Auftrag der Stadt dort. Ist aber schon 16 Jahre her. Die betreiben dort eine Gewässergütemessstelle. Neben den Kühlwassereinfluss des Kraftwerks. Da tummeln sich nur so große Karpfen in der Weser.

  86. @Diehl

    Ach Übrigens, Ihre Schwiegertochter hat sich noch 2009, also vor der Börsenpflicht der EE ab 2010, über den MOE gefreut, da der die Gewinne der Konventionellen schmälert und aus diese aus den Markt verdrängt.

  87. @Diehl

    Hier noch die Zahlen für 2004-2013

    Jahr MOE (Mrd. €)
    2004 1,9
    2005 3,4
    2006 4,98
    2007 3,71
    2008 3,58
    2009 3,1
    ———————--
    2010 2,8
    2011 4,6
    2012 4,9
    2013 3,3

  88. Michael Krüger sagt # 81
    @Diehl
    Und hier erklärt der Professor Ihnen, warum der Strom in Deutschland so teuer ist und immer teurer wird:

    @Herr Krüger
    Na, und was ändert das an den Zahlen und Fakten des Fraunhofer Prof.

    Ihr Prof. sagt, dass die Umlage steigt, und oberflächlich auch warum. Das ist für die meisten nicht neu.

    Das Fraunhofer Video geht in Details, und zeigt das „Paradoxon“ dass, wenn die Beschaffungskosten für konventioinellen Strom sinken, der Verbraucher mehr Umlage zahlen muss.
    Das ist den meisten Leuten doch nicht so bekannt.

    MfG

  89. @Diehl

    Welches Paradoxon?

    Hier noch die Zahlen für 2004-2013

    Jahr MOE (Mrd. €)
    2004 1,9
    2005 3,4
    2006 4,98
    2007 3,71
    2008 3,58
    2009 3,1
    ———————--
    2010 2,8
    2011 4,6
    2012 4,9
    2013 3,3

  90. Und auch hier kein Paradoxon:

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/EEG08.jpg

  91. Michael Krüger sagt #89
    @Diehl
    Welches Paradoxon?

    @ Herr Krüger,
    Dass ab 2010 gilt, je billiger ein Versorger sich Strom beschaffen kann, desto mehr muss sein Kunde Umlage bezahlen. Ist das in Ihren Augen kein Paradoxon???

    MfG

  92. @ Diehl, #91:

    Warum soll das paradox sein? Das System ist doch so designt, dass genau dieser Effekt auftritt.

    Und dass den meisten Leuten das nicht bekannt ist mag sein, aber ich behaupte es interessiert auch niemanden. Denn für den Verbraucher ist es egal, ob er 3 Cent für Strom zahlt und 6 Cent für die Umlage, oder 5 Cent für Strom und 4 Cent für die Umlage bezahlt.

    Relevant ist für die meisten Leute, ob die Gesamtkosten steigen oder nicht. Und das werden sie mit einem weiteren EE-Ausbau.

  93. @ Krueger, #87:

    Danke für die Fills. Hat sich meine Vermutung, dass der MOE-Schätzer 2006 den höchsten Wert hatte und danach nie wieder größer als die EEG-Umlage war also bestätigt.

    Den Verdacht hatte ich schon, als ich über Google dutzende Öko-Seiten gefunden habe, die diese Studie damals zitiert, nach 2007 aber nie wieder was zum MOE veröffentlicht haben.

    Und der Herr Diehl verlinkt hier dieses alte Zeug und wirft im selben Beitrag anderen vor, dass sie selektiv argumentieren. Realsatire. 🙂

  94. Alfonzo sagt # 92
    Warum soll das paradox sein? Das System ist doch so designt, dass genau dieser Effekt auftritt.

    @Alfonzo
    Genau, deshalb ist ja auch das System ein Paradoxon.
    Hier die Definition von Paradox.
    Zitat Wiki. einen unauflösbaren Widerspruch enthaltend.

    Trifft doch genau zu wenn Sie für eine Ware mehr bezahlen müssen, nur weil sie billiger wird, oder???

    @Alfonzo sagt.
    Und dass den meisten Leuten das nicht bekannt ist mag sein, aber ich behaupte es interessiert auch niemanden. Denn für den Verbraucher ist es egal, ob er 3 Cent für Strom zahlt und 6 Cent für die Umlage, oder 5 Cent für Strom und 4 Cent für die Umlage bezahlt.

    @Alfonzo
    Dem Verbraucher ist es egal, da haben Sie Recht, aber den EEG Kritikern nicht.
    Was glauben Sie wenn die „nur“ noch mit 4 Cent Umlage EEG Bashing betreiben müssten.

    Alfonzo sagt.
    Relevant ist für die meisten Leute, ob die Gesamtkosten steigen oder nicht. Und das werden sie mit einem weiteren EE-Ausbau.

    @Alfonzo, ist das Ihr ideologisches Bauchgefühl, oder haben Sie da Anhaltspunkte von denen Sie ausgehen

    MfG

  95. @ Diehl, #94:

    Trifft doch genau zu wenn Sie für eine Ware mehr bezahlen müssen, nur weil sie billiger wird, oder???

    So funktionieren Subventionen. Die EEG-Umlage erhöht das Angebot, weil Produzenten, deren Kosten mit den Marktpreisen nicht gedeckt werden könnten, nun auf einmal auch anbieten können. Bei gleichbleibender Nachfrage sinkt folglich der Marktpreis.

    Allerdings ist das kein Nullsummenspiel, weil Subventionen immer einen Wohlfahrtsverlust zur Folge haben. Und in diesem speziellen Fall kommt noch dazu, dass das subventionierte Produkt nutzlos ist.

    Was glauben Sie wenn die „nur“ noch mit 4 Cent Umlage EEG Bashing betreiben müssten.

    Die Kritiker wollen die Umlage komplett abschaffen, unabhängig davon wie hoch sie ist.

    @Alfonzo, ist das Ihr ideologisches Bauchgefühl, oder haben Sie da Anhaltspunkte von denen Sie ausgehen

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/02/EEG08.jpg

  96. Alfonzo sagt #85
    So funktionieren Subventionen. Die EEG-Umlage erhöht das Angebot, weil Produzenten, deren Kosten mit den Marktpreisen nicht gedeckt werden könnten, nun auf einmal auch anbieten können. Bei gleichbleibender Nachfrage sinkt folglich der Marktpreis.

    @Alfonzo
    Deshalb muss man sich mit diesem gesunkenen Marktpreis bereichern.

    Für diejenigen, die das EEG abschaffen wollen die ideale Strategie, deshalb ist es auch hier so schwierig auf der Grundlage geltendem Gesetz realistisch zu diskutieren.

    Ich hatte mal bei EIKE einen diesbezüglichen Dialog mit einem bekennenden EEG Gegner geführt. Dessen Unvoreingenommenheit ist mir aufgefallen als er einem User die Frage stellte wie es möglich ist, dass EE Strom der doch größtenteils in die Verteilernetze eingespeist wird ins Ausland verschenkt werden kann.

    Schauen Sie mal was dieser gewisse Ferdinand Peters geschrieben hat.

    Ferdinand Peters sagt:
    Abgesehen davon, dass sogenannte „Erneuerbare Energien“ keine Zukunft haben, werden Sie in diesem bösen Spiel nur als Mittel zum Zweck benutzt.

    Als ich dem – bei allen sonstigen Gegensätzen – für diese ehrliche Betrachtung meinen Respekt bekunden wollte, wurde das bei EIKE nicht mehr veröffentlicht.

    Weil es von diesen Ferdinand Peters, in einem EEG kritischen Forum nur wenige oder keine gibt, bleibt einem nichts anderes übrig als das, was hier so erzählt wird mal bei Lichte zu betrachten, um Leuten die eventuell hier mitlesen Gelegenheit zu geben, sich ihre Gedanken über beide Seiten zu machen.

    MfG

  97. @Diehl

    @ Herr Krüger,
    Dass ab 2010 gilt, je billiger ein Versorger sich Strom beschaffen kann, desto mehr muss sein Kunde Umlage bezahlen. Ist das in Ihren Augen kein Paradoxon???

    MfG

    Herr Diehl, ar ews ein mehrheitlicher, demokratischer Beschluss, dass die EE 2010 an die Börse gehen, genau wie die Einführung des EEG im Jahre 2000.

    Die EE sollen die konventionellen ersetzen können und mit ihnen konkurrieren können, also gehören sie folgerichtig auch an die Börse. Das ist mehrheitlich so gewünscht.

  98. Berechnung der EEG Umlage 2016
    Diehl, mir wird schlecht, solar und wind sind die schlimmsten 😉

    Und Sie werden es nie begreifen 😉

  99. Michael Krüger sagt. #97
    Herr Diehl, ar ews ein mehrheitlicher, demokratischer Beschluss, dass die EE 2010 an die Börse gehen, genau wie die Einführung des EEG im Jahre 2000.

    @ Herr Krüge
    Die Neuordnug 2010 ist eben nicht wie 2000 das EEG zu Stande gekommen, sondern über den Ermächtigungsparagraphen 64C. Deshalb war das auch keine Gestzes Novelle, sondern eine „Neuordnung“
    Das sind so Schnellschüsse wo man den Bundesrat umgehen kann. Dort wäre möglicherweise einem Politiker noch aufgefallen, dass man den EE quasi die gesetzliche Vorrangigkeit genommen hat in dem man sie zum „Verramschen“ an die Börse verbannt hat.

    Sie sehen, das war mehr ein lobbyistisches Meisrerwerk.

    Sie recherchieren doch so gerne, machen Sie sich mal über den §64c schlau.

    MfG

  100. @ Diehl, #96:

    Deshalb muss man sich mit diesem gesunkenen Marktpreis bereichern.

    Sie sind doch EE-Anlagenbetreiber, also müssen Sie das beantworten. Ausser den EE-Anlagenbetreibern bereichert sich hier niemand.

    Ich erklär’s Ihnen mal mit einem simplen Beispiel:

    Nehmen wir an es gibt zwei Bäcker, A und B, die beide die gesamte Marktnachfrage bedienen können (hier hinkt der Vergleich eigentlich schon, weil die EE dazu nicht in der Lage sind). A produziert Brote für 10 Cent, B für 20 Cent. Beide produzieren nur, wenn sie Gewinn machen.

    In einem freien Markt würde A für 20 Cent den gesamten Markt bedienen, einen Gewinn von 10 Cent einstreichen und B würde verschwinden, weil er keinen Gewinn machen könnte.

    Angenommen Sie sind der Meinung, dass die Brote von B besser sind, weil sie das Klima retten. Dann müssen sie dafür sorgen, dass B den Markt bedient, einen Gewinn macht und A verdrängt. Das geht, indem sie ihn mit 11 Cent subventionieren.

    B kann jetzt seine Brote für 10 Cent verkaufen, macht dabei 1 Cent Gewinn und A stellt die Produktion ein, weil sie sich nicht mehr lohnt.

    Ziehen wir Bilanz:

    -- Im freien Markt zahlen die Verbraucher einen Marktpreis von 20 Cent, und A macht 10 Cent Gewinn
    -- Nach der Subventionierung zahlen die Verbraucher einen Marktpreis von 10 Cent und eine Umlage von 11 Cent, also insgesamt 21 Cent, und B macht 1 Cent Gewinn

    So kommt es dann, dass die Verbraucher nach der Subventionierung mehr zahlen müssen, obwohl der Preis gesunken ist. Und statt A bereichert sich nun B.

    Jetzt verstanden?

  101. @Diehl

    Herr Diehl, Die EE sollen die konventionellen ersetzen können und mit ihnen konkurrieren können, also gehören sie folgerichtig auch an die Börse. Das ist mehrheitlich so gewünscht und §64c des EEG ist mehrheitlich und demokratisch beschossen worden und die Bundesregierung hat mehrheitlich die Börsenpflich der EE für 2010 beschlossen. Dazu ist die Zustimmung des Bundesrates nicht erforderlich, auch das wurde demokratisch und mehrheitlich beschlossen.

    Also wo liegt das Problem Herr Diehl?

  102. PS

    @Diehl

    Zudem wurde mehrheitlich und demokratisch beschlossen, dass die EEG-Umlage immer weiter gesenkt wird und viele weitere Ergänzungen des EEG, was Ihnen dann auch wieder nicht genehm ist. Ihnen ist es nur dann genehm, wenn Sie als EEG-Anlagenbetreiber und -Vermarkter davon profitieren. Herr Diehl, so funktioniert Demokratie aber nicht.

  103. Heinz Eng sagt # 80
    Ich habe einen Bekannten bei den hiesigen Stadtwerken, von dem höre ich so kein Gejammere. Im Gegenteil, wenn ich recht informiert bin, machen die mit Strom, Gas und Wasser ganz schön Gewinne, und subventionieren sogar noch Ihre Busse im Städtischen Nahverkehr.

    Ohh…..welch Stadtwerk soll das denn sein…..ein deutsches?

    @ Herr Eng
    Nein das ist ein Stadtwerk ohne eigene konventionelle Erzeugung. Die betreiben einige große PV Anlagen und sind so viel ich weiß an einem Windpark beteiligt. Die machen das, was RWE und EON mit den neuen Töchtern jetzt auch machen, Kaufen und verkaufen. Die profitieren von den niedrigen Großhandelpreisen, den die EE durch den MOE auslösen. .
    Mit anderen Worten in deren Geschäftsmodel sind die Phasen, wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken lukrativ integriert.

    MfG

  104. @Diehl

    Herr Diehl, hat nicht irgendein Heiopei vor einigen Jahren gesagt, die EEG-Umlage würde nicht weiter steigen? Wer war das nochmal?

  105. 2:47 etwa: Beamten-Mikado, wer sich (zuerst) bewegt, hat verloren 😀 😀 😀

  106. Michael Krüger sagt # 104

    @Diehl
    Herr Diehl, hat nicht irgendein Heiopei vor einigen Jahren gesagt, die EEG-Umlage würde nicht weiter steigen? Wer war das nochmal?

    @ Herr Krüger
    Die Umlage wäre doch auch nicht gestiegen, wenn sie sich nicht 2010 das lobbyistische Meisterwerk hätten aufs Auge drücken lassen.

    Siehe hier:

    Die Erhöhungen der Umlage mit dem MOE und MOE bereinigt um 0,6 Cent jährlich
    1,33 Cent in 2009
    Plus
    Von 2009 auf 2010 um 0,85 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,12
    Von 2010 auf 2011 um 1,48 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,88
    Von 2011 auf 2012 um 0,06 Cent erhöht MOE bereinigt 0,54 gesunken.
    Von 2012 auf 2013 um 1,69 Cent erhöht MOE bereinigt nur 1,09
    ______________________________________ ___________________________
    Umlage aktuell 5,28 Cent MOE Bereinigt 2,88 Cent

    MfG

  107. 🙂 Bitte aufhören, ich kann nicht mehr 🙂

  108. @Diehl

    @ Herr Krüger
    Die Umlage wäre doch auch nicht gestiegen, wenn sie sich nicht 2010 das lobbyistische Meisterwerk hätten aufs Auge drücken lassen.

    Herr Diehl, Frau Merkel hat sich 2010 ein lobbyistisches Meisterwerk aufs Auge drücken lassen? Die Klimaschutzkanzlerin? Die Flüchtlingskanzlerin? Von wem? Klären Sie mich bitte auf, wer Merkel sowas aufs Auge drücken kann? Selbst ein konservativer Herr Seehofer kann Frau Merkel nichts aufs Auge drücken.

    Zudem wurde das vom Bundestag beschlossen und nicht von Frau Merkel?

  109. Na bloß gut, das niemand gemerkt hat…..das der Ölpreis im Keller ist…..und ich schwör…..der hat rein garnix damit zu tun….das konventioneller Strom billiger wird.
    Jup…..dafür legen wir aber zwangsweise knapp 18 Cent/kWh für Sondermüll-Strom hin, der mal kommt, der mal geht…..oder Tsunamiegleich….das Land überschwemmt.

    Und da ja alte Dielen maximal als Holz für Fischkutter-Scheißhaustüren taugen……wird er Moe(sen)-gleich, weiterhin das Ding vom Dachdecker erzählen…..nur eben intellektuell nicht so hoch angebunden, wie jeder andere Normalmensch mit 10 Klassenbildung (Ost).

    Ick hätt da ne Idee für ne neue Show…..“Deutschland sucht den Superlügner“……und ein Kandidat würde mir da schon auf Anhieb einfallen………ich nenn aber keine Namen, wir wollen ja die Spannung nicht kaputt machen (Achtung, Doppelbedeutung).

    Onkel Heinz……..und der Pittbull leckt sich genüsslich die XXXX ……….(Pfoten, was denn sonst, Ihr Kopfkino-Ferkel)

  110. Opa Diehl und dat Alzheimerleiden……

    …..Umlage aktuell 5,28 Cent MOE Bereinigt 2,88 Cent…..

    EEG-Umlage 2016 beträgt 6,354 Cent pro Kilowattstunde

    Die Liquiditätsreserve liegt 2016 stabil bei zehn Prozent. Ihr Anteil an der EEG-Umlage beträgt rund 0,6 Cent pro Kilowattstunde (ca. 2,3 Milliarden Euro).

    Ohhh…ich hab Null Komma Sechs Cent gefunden, darf ick die behalten?……oder muss ick die dem Nagelbrett zurückgeben?

    Onkel Heinz…..der Pittbull kann auch gnadenlos zubeißen, nur das Körperteil wird nicht verraten

  111. @Diehl

    Siehe hier:

    Die Erhöhungen der Umlage mit dem MOE und MOE bereinigt um 0,6 Cent jährlich
    1,33 Cent in 2009
    Plus
    Von 2009 auf 2010 um 0,85 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,12
    Von 2010 auf 2011 um 1,48 Cent erhöht MOE bereinigt nur 0,88
    Von 2011 auf 2012 um 0,06 Cent erhöht MOE bereinigt 0,54 gesunken.
    Von 2012 auf 2013 um 1,69 Cent erhöht MOE bereinigt nur 1,09
    ______________________________________ ___________________________
    Umlage aktuell 5,28 Cent MOE Bereinigt 2,88 Cent

    Herr Diehl und jetzt beziehen Sie die Zahlen ab 2004 noch mit ein, auf welche bereinigte EEG-Umlage kommen Sie dann, würde mich brennend interessierten.

    Hier noch die Zahlen für 2004-2013

    Jahr MOE (Mrd. €)
    2004 1,9
    2005 3,4
    2006 4,98
    2007 3,71
    2008 3,58
    2009 3,1
    ———————--
    2010 2,8
    2011 4,6
    2012 4,9
    2013 3,3

  112. Michael Krüger sagt # 111

    Herr Diehl und jetzt beziehen Sie die Zahlen ab 2004 noch mit ein, auf welche bereinigte EEG-Umlage kommen Sie dann, würde mich brennend interessierten.

    @ Herrrrrr….. Krüger

    Warum soll ich denn ab 2004 mit einbeziehen ?? Der MOE steckt doch erst seit 2010 in der Umlage, weil von da an gilt, je niedriger der Börsenpreise, desto höher die Umlage. Vor 2010 wirkte der MOE doch noch kompensierend, das schreibe ich doch hier gebetsmühlenartig.

    Ich muss Sie leider noch mal mit dem Video belästigen.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Bis 2009 war die Welt noch in Ordnung sagt der Prof. Da liefen Vergütungsbalken und Umlagenkurve noch parallel, weil der MOE kompensierend wirkte.
    Erst ab 2010 steckt der MOE in der Umlage. Wenn man die Umlagenkurve ab 2010 MOE bereinigen würde auf meine Zahlen, würde die fast so weiter parallel laufen.

    MfG

  113. @Diehl

    Warum soll ich denn ab 2004 mit einbeziehen ?? Der MOE steckt doch erst seit 2010 in der Umlage

    Wieso denn das?

    Schauen Sie nochmal, was Ihre Schwiegertochter bereits 2009, also vor 2010 hier veröffentlicht hat:

    Die Absenkung des Börsenstrompreises durch EE.

    Also, vor 2010 Absenkung durch EE und nach 2010 Absenkung durch EE.

    Herr Diehl und jetzt beziehen Sie die Zahlen ab 2004 noch mit ein, auf welche bereinigte EEG-Umlage kommen Sie dann, würde mich brennend interessierten.

  114. @Herr Krüger, den MOE durch die EE gab es schon so lange es die EE gibt. Aber erst ab 2010 gibt es das EEG Konto. und von da an gilt, jeweniger da an Erlöse,(niedrige Börsenpreise ) eingehen, desto höher wird die Umlage. Ich sehe nicht wo in 113 was anderes gesagt wird.

    MfG

  115. @Diehl

    @Herr Krüger, den MOE durch die EE gab es schon so lange es die EE gibt. Aber erst ab 2010 gibt es das EEG Konto. und von da an gilt, jeweniger da an Erlöse,(niedrige Börsenpreise ) eingehen, desto höher wird die Umlage. Ich sehe nicht wo in 113 was anderes gesagt wird.

    Herr Diehl, jetzt müssen Sie mir noch erklären, warum der MOE erst seit 2010 in der EEG-Umlage steckt?

    Und warum Sie immer wieder neu Ihre Definitionen ändern?

  116. PS

    Und wo der MOE vor 2010 verschwunden ist?

  117. Michael Krüge sagt #116

    Und wo der MOE vor 2010 verschwunden ist?

    @ Herr Krüger
    In einer weniger steigenden Umlage, er wirkte kompensierend, wie oft denn noch??

    Soll ich Ihnen schon wieder das Video posten, wo die Kurve und die Balken das verdeutlichen.

    MfG

  118. @Diehl

    In einer weniger steigenden Umlage, er wirkte kompensierend, wie oft denn noch??

    Also die EEG-Umlage ist dann vor 2010 um 3 Mrd. € pro Jahr weniger angestiegen?

    Und wo sind die dann geblieben Herr Diehl?

  119. Michael Krüger sagt # 79
    Und Herr Diehl, Sie züchten doch Tauben.
    Mit einigen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

    @Herr Krüger
    Das mit den Tauben sehe ich ja erst jetzt.
    Wie sind Sie denn da drauf gekommen.?? Sie sind ja ein ganz gefährlicher Schnüffler.
    Da kann ich ja von Glück reden, dass wir nicht z.B. im Nordkorea sind, und möglicherweise der Herr Eng da der Machthaber.
    Da wäre der Diehl wahrscheinlich schon lange auf mysteriöse Weise von der Bildfläche verschwunden.
    Wenn wir schon bei den Tauben sind. Sie haben richtig recherchiert, ich züchte seit über 50 Jahren Brieftauben, bin Vorsitzender eines Vereines, dessen Züchter während der Sommermonate mit ihren Tieren an Wettflügen über größere Strecken teilnehmen.
    Wir bekommen in all den Jahren regelmäßig Meldungen wo unsere Tiere verunglückt unter Hochspannungsleitungen gefunden werden. Bis zum heutigen Tag haben wir noch nicht eine Meldung von einer verunglückten Taube unter einem Windrad bekommen.
    Bei klarem Wetter und Sonne sind die dünnen unbeweglichen Drähte für die nach Hause fliegenden Brieftauben viel schwieriger auszumachen, als die sich bewegenden Rotorblätter der Windräder. Nur so eine Info am Rande, für Ihre EE Bashing Aktivitäten.

    MfG

  120. Sehen sie! mehr ee mehr dünne unbewegliche Drähte von nöten

  121. @ Diehl, #112:

    Schauen Sie mal hier:

    Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.

    Diesen Artikel haben Sie hier mehrfach verlinkt. Das war vor 2010. Und nun?

    Um mal die Diehl-O-Nomics aus Ihren Kommentaren zusammenzufassen:

    -- Von 2004 bis 2005 berechnet man die Differenz gar nicht, weil der MOE kompensierend wirkt (was auch immer das bedeuten mag).

    -- Im Jahr 2006 berechnet man die Differenz korrekt, weil da der MOE größer ist als die Umlage.

    -- Von 2007 bis 2009 gilt wieder das selbe wie von 2004 bis 2005

    -- Ab 2010 berechnet man die Differenz zwischen dem gesamten MOE und der Veränderung der Umlage.

    Ist das in etwa korrekt?

  122. Alfonzo sagt # 121
    Diesen Artikel haben Sie hier mehrfach verlinkt. Das war vor 2010. Und nun?
    Um mal die Diehl-O-Nomics aus Ihren Kommentaren zusammenzufassen:
    — Von 2004 bis 2005 berechnet man die Differenz gar nicht, weil der MOE kompensierend wirkt (was auch immer das bedeuten mag).
    — Im Jahr 2006 berechnet man die Differenz korrekt, weil da der MOE größer ist als die Umlage.
    — Von 2007 bis 2009 gilt wieder das selbe wie von 2004 bis 2005
    — Ab 2010 berechnet man die Differenz zwischen dem gesamten MOE und der Veränderung der Umlage.
    Ist das in etwa korrekt?

    @Alfonzo
    Sie haben das missverstanden, in dem Artikel steht Folgendes

    Zitat:
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich Zitat Ende.

    Das war eine Untersuchung im Zusammenhang mit einer grundsätzlichen MOE Betrachtung.

    Wie der von den Versorgern angewendet wurde, lag vor 2010 in deren Einflussbereich.
    Wir hatten vor 2010 bundesweit, je nach Einkaufsmodel der Versorger, die unterschiedlichsten Höhen der Umlage. Die konnten so gar mit niedrigen Umlagen Werbung machen Ab 2010 ist das mit dem EEG Konto für alle zwingend vorgegeben. Je niedriger da die Erlöse für EE Strom, desto höher die Umlage. Wenn ab 2010 ein Verbraucher in den Genuss des MOE kommen will, muss er zu dem Versorger wechseln, der zu mindest ein Teil davon an seine Kunden weiter gibt.

    MfG

  123. @Opa Diehl….auch eine blinde Taube findet mal ein Körnchen.

    Da kann ich ja von Glück reden, dass wir nicht z.B. im Nordkorea sind, und möglicherweise der Herr Eng da der Machthaber.

    Keine Sorge…..ick bin harmlos….und Tierfreund……..und grüße als Erster, wenn mir ältere Menschen auf der Straße entgegenkommen.

    Einzige Massnahme als fieser Machthaber……Du darfst nur noch den Strom aus Deiner Solaranlage benutzen….und somit das Internet, denn Du sollt ja Deinen erneuerbaren Traum auch in der Realität ausleben dürfen.

    Tja…..wie hoch fliegen Tauben?
    Welche Vogelarten werden am meisten Opfer der WKA…….also Opa, dat taube Argument kannste ja schon mal in der Pfeife rauchen, nur mal so als Hinweis.
    http://www.gegenwind-vogelsberg.de/tag/schlagopfer/

    Onkel Heinz…………….Diktator ……wäre mir viel zu anstrengend

  124. tauber Opa

    Wenn ab 2010 ein Verbraucher in den Genuss des MOE kommen will, muss er zu dem Versorger wechseln, der zu mindest ein Teil davon an seine Kunden weiter gibt.

    Jooo….dat Allheilmittel für Energiewendegeschädigte Mitbürger, die ja sooo fies von den finsteren Mächten der gesammelten Stromhändlermafia….bis aufs Blut ausgesaugt werden.
    Ich hätte da ein Tip…..weil man ja den deutschen Michel an die Hand nehmen muss….. http://www.verivox.de/ ….
    Stromanbieter, so weit das Auge reicht…..einer billiger als der andere, ick versteh garnich, warum nicht jeder Buntebürger mindestens 2x im Jahr den Abieter wechselt, ist doch sooo einfach und manchmal machen die auch Hausbesucher (Drückerkolonnen)…..also was willst Du denn noch alles machen um den doofen Bürger zu billigen Strom zu verhelfen?

    Bei klarem Wetter und Sonne sind die dünnen unbeweglichen Drähte für die nach Hause fliegenden Brieftauben viel schwieriger auszumachen, als die sich bewegenden Rotorblätter der Windräder.

    Hier gilt anzumerken….das durch diese fiesen Drähte auch der guute Wind- und Sonnenstrom durchmarschiert…..also killen die NIE ja sogar doppelt…..erst an der WKA…und wenn dat arme Viech dieser Gefahr in allerletzter Sekunde entronnen ist, verreckt es dann auf den Transportweg der NIE-Strömlinge, also ick an Deiner Stelle, würde sofort jeglichen Stromverbrauch einstellen…..weil Du Dich nämlich mitschuldig machst, am einsamen Vogeltod.

    Ups….wie war das nochmal…..mit dem „aufs Schachbrett kacken“..?

    Onkel Heinz……vögeln sollte man dreimal täglich…….frisches Wasser geben

  125. @Diehl

    Das mit den Tauben sehe ich ja erst jetzt.
    Wie sind Sie denn da drauf gekommen.??

    Herr Diehl, haben Sie mir hier selbst im Blog vor ein paar Monaten erzählt. Können Sie sich nicht mehr erinnern?

    Aber jetzt nicht vom Thema ablenken. Meinen Sie der MOE wäre vor 2010 nicht in den EEG-Differenzkosten mit drin gewesen?

    Und wo sind dann die 3 Mrd. € pro Jahr MOE vor 2010 geblieben, oder verschwunden?

    PS: Tauben verbreiten übrigens Dreck und Krankheiten. Der Koot ist ein Krankheitsverbreiter und schädigt Solardächer.

  126. @Micha
    Zur Ansichtnahme…….ick musste dat gute Stück ne Weile suchen.

    http://www.schnutenhaus-kollegen.de/sites/default/files/aktuelles/buchmueller_ausgleichsmechanismus.pdf

    Kritik an der „4. Stufe“ des Ausgleichsmechanismus
    Schon seit geraumer Zeit wurde von verschiedenen Seiten erhebliche
    Kritik an der „4. Stufe“ des Ausgleichsmechanismus geäußert.
    Dies betraf zunächst die Mehrkosten für die sog. EEG-Veredelung.
    Auf der Grundlage der „Branchenlösung“ des VDEW und des VDN
    (jetzt: BDEW) vom 2.11.2005 [15] hatten die Übertragungsnetzbetreiber
    die EEG-Strommengen bisher zu monatlichen Grundlastbändern zu
    veredeln und an die Stromlieferanten zu liefern. Im Rahmen der
    EEG-Veredelung tätigten die Übertragungsnetzbetreiber Handelsgeschäfte,
    die nicht bzw. nur begrenzt transparent waren [16]. Die
    EEG-Veredelung verursachte erhebliche Mehrkosten für die Über-tragungsnetzbetreiber, die diese auf die Netzentgelte umlegen und
    die folglich von den Endkunden zu tragen sind. Allein für das Jahr
    2007 genehmigte die Bundesnetzagentur für die EEG-Veredelung
    Kosten in Höhe von 570 Mio. € [17].
    Aus Sicht der Stromlieferanten barg die bisher geltende 4. Stufe des
    Ausgleichsmechanismus erhebliche Risiken im Hinblick auf die
    Bewirtschaftung ihres Beschaffungsportfolios. Dies war darin
    begründet, dass sie zur Abnahme eines EEG-Monatsbands verpflichtet
    waren, dessen Umfang erst im Vormonat endgültig feststand und
    veröffentlicht wurde [18].
    Schließlich begegnete die physische Wälzung der EEG-Strom --
    liefermengen von den Übertragungsnetzbetreibern auf die Stromliefe --
    ranten auch europarechtlichen Bedenken. Im Umfang der EEG-Quote
    war bisher der deutsche Strommarkt in Bezug auf die Stromlieferung
    an Endkunden für Stromimporte verschlossen, da die Stromlieferanten
    ihren Strombedarf in Höhe der EEG-Quote nicht am Großhandelsmarkt
    und damit auch nicht durch Stromimporte decken konnten
    [19].

    Des Rätsels Lösung…..warum 2010 ein neuer Wälzmechanismus eingeführt wurde.
    Und wenn die kackende Taube noch so oft im Dreieck springt, an dieser Tatsache wird auch er nicht drumherum kommen.

    Hach ist dat schön…………..auch wenns dem armen Schachbrett wenig nützen wird.
    H.E.

  127. Heinz Eng sagt # 123

    Keine Sorge…..ick bin harmlos….und Tierfreund……..und grüße als Erster, wenn mir ältere Menschen auf der Straße entgegenkommen.

    @Herr Eng, mit anderen Worten, von Angesicht zu Angesicht, doch etwas freundlicher als aus der Anonymität heraus.

    Ich sagte ja schon, ähnlich wie ein Bekannter von mir. Auch so ne Berliner Schnauze. Wenn man dem ab und zu mal Zunder gibt, ist das ein verlässlicher Kumpel.

    MfG

  128. @Diehl

    Hallo, Herr Diehl:

    Aber jetzt nicht vom Thema ablenken. Meinen Sie der MOE wäre vor 2010 nicht in den EEG-Differenzkosten mit drin gewesen?

    Und wo sind dann die 3 Mrd. € pro Jahr MOE vor 2010 geblieben, oder verschwunden?

  129. @ Diehl, #122:

    Der MOE ist immer eine theoretische -- oder wie Sie sagen: grundsätzliche -- Betrachtung. Es geht darum, wie sich die Grenzkosten verschiedener Kraftwerkstypen auf den Preis in einem vollständigen Markt ohne Transaktionskosten etc. pp. auswirken. Wie der Strom gehandelt wird ist dabei nebensächlich, das hat lediglich einen Einfluss darauf, wie man die Schätzung für den MOE berechnet, falls man das möchte. Und das Ergebnis dieser Rechnung ist naturgemäß sowieso immer falsch, egal wie man es macht.

    Das einzige, was sich durch die Börsenpflicht geändert hat ist doch, dass die Preiswirkung der EE transparenter wurde. Der theoretische Marktpreis -- und darauf zielt der MOE ab -- wird nicht durch die Strombörse, sondern durch den Kraftwerkspark und die Nachfrage bestimmt.

    Die Sache ist eigentlich simpel: Wenn Sie tatsächliche Kosten (Umlage) und theoretischen, geschätzen Nutzen (MOE) gegenüberstellen wollen, können Sie das gerne machen. Aber dann bitte konsistent, und nicht für jedes Jahr eine neue Berechnungsmethode erfinden, je nachdem, welches Ergebnis Sie haben möchten.

    Damit bin ich dann auch raus hier. Irgendwann ist das Schachspiel gegen die Taube nicht mehr unterhaltsam, sondern nur noch nervtötend.

  130. Michael Krüger sagt # 128
    @Diehl
    Hallo, Herr Diehl:
    Aber jetzt nicht vom Thema ablenken. Meinen Sie der MOE wäre vor 2010 nicht in den EEG-Differenzkosten mit drin gewesen?
    Und wo sind dann die 3 Mrd. € pro Jahr MOE vor 2010 geblieben, oder verschwunden?

    @Herr Krüger
    Das wurde den Versorgern überlassen, wie sie ihre Mehrkosten wegen dem prozentualen teureren EE Anteil geltend gemacht haben.
    Sie mussten jedenfalls von einem neutralen Wirtschaftsprüfer, an Hand der Unterlagen über den EE Anteil, und dem zugekauften konventionellen Reststrom, die angefallenen Mehrkosten, sprich Umlage genehmigen lassen.

    Schauen Sie mal was ich dem Alfonzo geschrieben habe.

    @Alfonzo
    Sie haben das missverstanden, in dem Artikel steht Folgendes
    Zitat:
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich Zitat Ende.
    Das war eine Untersuchung im Zusammenhang mit einer grundsätzlichen MOE Betrachtung.

    Wie der von den Versorgern angewendet wurde, lag vor 2010 in deren Einflussbereich.
    Wir hatten vor 2010 bundesweit, je nach Einkaufsmodel der Versorger, die unterschiedlichsten Höhen der Umlage. Die konnten so gar mit niedrigen Umlagen Werbung machen Ab 2010 ist das mit dem EEG Konto für alle zwingend vorgegeben. Je niedriger da die Erlöse für EE Strom, desto höher die Umlage. Wenn ab 2010 ein Verbraucher in den Genuss des MOE kommen will, muss er zu dem Versorger wechseln, der zu mindest ein Teil davon an seine Kunden weiter gibt.

  131. @Diehl

    Das wurde den Versorgern überlassen, wie sie ihre Mehrkosten wegen dem prozentualen teureren EE Anteil geltend gemacht haben.

    Aha. Und wie hat sich sich der MOE nun vor 2010 auf die EEG-Differenzkosten ausgewirkt?

    Herr Diehl und jetzt beziehen Sie die MOE-Zahlen ab 2004 noch mit ein, auf welche bereinigte EEG-Umlage kommen Sie dann, würde mich brennend interessierten.

  132. altersstarrsinniger Opa Diehl

    Das wurde den Versorgern überlassen, wie sie ihre Mehrkosten wegen dem prozentualen teureren EE Anteil geltend gemacht haben.

    Hast Du Tattergreis mal mein Link #126 durchgelesen?

    Ungleichbehandlung der Versorger aufgrund fester Quoten NIE-Müllstromes…..

    Aus Sicht der Stromlieferanten barg die bisher geltende 4. Stufe des Ausgleichsmechanismus erhebliche Risiken im Hinblick auf die Bewirtschaftung ihres Beschaffungsportfolios. Dies war darin begründet, dass sie zur Abnahme eines EEG-Monatsbands verpflichtet waren, dessen Umfang erst im Vormonat endgültig feststand und veröffentlicht wurde

    Besonders fett am Arsch waren Versorger mit Eigenerzeugung…..die 2009 schon oft blöd in die Röhre geguckt haben, nicht jedes Stadtwerk, das sich ab 2000 ein modernes Gas-Kraftwerk hingestellt hat, war glücklich darüber, das es den EE-Bullshit ausbaden soll…..indem seine eigene Investition gleichzeitig den Bach runter geht.
    Gerade ihr…..rotzgrüne Bessermenschen, besteht doch immer so auf Solidarität….und ab 2010 wurden der EE-Müll solidarisch auf alle Stromhändler Deutschlands aufgeteilt, zumal davor wohl auch der liberalisierte Energie-Markt nicht EU gerecht in EE-Gesetzesform gegossen wurde.
    Und der nächste Solidaritäts-Prozess besteht darin, das die ungleich verteilten Netzkosten, die aufgrund des bekloppten Ausbaus mit NIE gewissen Netzbetreibern aufgezwungen wird…..solidarisch auf alle Netzbetreiber abgewälzt werden.

    Wer A) sagt (bejubeln der Energiewende)……muss halt auch B) aushalten….(explodierende Kosten).
    Übrigens….der MOE berücksichtigt nicht die sinkenden Energierohstoffpreise…..und ist im Bezug zu den Zufallströmlingen….nicht aussagefähig.

    Ok, ok…..Du wirst wieder aufs Schachbrett kacken und Dich als moralischen Sieger aufführen…..dummerweise ham wir Dir nun mehrfach nachgewiesen, das Du nur eine schnöde Vervielfältigungsmaschine der Öko-Lobbyisten bist, also schon mal grundsätzlich nur Bullshit nachlaberst, der von einschlägig interessierten Kreisen als Propaganda verbreitet wird.

    Auf gut Deutsch….Du kannst Dir den MOE quer in den Arsch schieben…..und trotzdem kannst Du nicht verhindern, das die explodierenden Kosten der sogenannten Energiewende……auch den allerletzten treudoofen Michel…..irgendwann auffallen wird.
    Früher sind Großväter mit ihren Enkeln zum Angeln gefahren…..heute versuchen die alten Kacker sich in Sachen einzumischen, von denen sie NULL Ahnung haben……scheiß Bildungs/Familienspolitik, muss ick da sagen.

    Gibbet auf….such Dir ein Pflegeheim und quatsch da Deine Pfleger mit Deinem Müll voll…..die wissen dann schon, wie sie damit umgehen sollen……aber wenigstens biste dann wech vonner Straße. Ersatzweise kannste ja irgendwelchen alten Bahnhof retten…..oder Falschparker anzeigen.

    Onkel Heinz………bei dummen Menschen kann selbst der liebste Köter…..zur reißenden Bestie werden

  133. Michael Krüger sagt #131
    Das wurde den Versorgern überlassen, wie sie ihre Mehrkosten wegen dem prozentualen teureren EE Anteil geltend gemacht haben.
    Aha. Und wie hat sich sich der MOE nun vor 2010 auf die EEG-Differenzkosten ausgewirkt?

    @Herr Krüger kompensierend, sage ich doch schon die ganze Zeit.
    Soll ich Ihnen das Video schon wieder posten, wo Sie an Hand der Vergütungsbalken und der Umlagenkurve das bestätigt sehen.

    Michael Krüger sagt.
    Herr Diehl und jetzt beziehen Sie die MOE-Zahlen ab 2004 noch mit ein, auf welche bereinigte EEG-Umlage kommen Sie dann, würde mich brennend interessierten.

    @ Herr Krüger.
    Da gabs nichts mehr zu bereinigen, das wurde jedem Versorger selbst überlassen – besser gesagt einem neutralen Wirtschaftsprüfer – wie viel an Mehrkosten, sprich Umlage da noch übrig blieben , nach dem er seinen Bedarf ( Portfolio ) mit dem MOE gesenkten konventionellen Reststrom ergänzt hatte.
    Je nach Einkaufsmodel, der einzelnen Versorger war das unterschiedlich. Deshalb hatten wir ja auch bundesweit die unterschiedlichsten Umlagen. Habe ich abe auch schon X- mal geschrieben.
    Sie können ja mal anfangen zu bereinigen, bin mal gespannt was daraus wird. Zahlen haben Sie ja.

    MfG

  134. @Diehl

    Soll ich Ihnen das Video schon wieder posten

    Nicht nötig Herr Diehl. Wenn Sie wissen wollen, wer der wahre Kostentreiber ist, hier die Antwort:

    Na, Herr Diehl, wann schenken Sie uns reinen Wein ein?

  135. Danke Herr Krüger für diesen Link.

    Abzocke und Korruption, unwirtschaftlich und unwirksam.

    Das Photovoltaik in Deutschland.

  136. Herr Krüger

    Schauen Sie mal um etwas Ausgewogenheit herzustellen.

    https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

    MfG

  137. Na, Herr Krüger hat der Wein gemundet, haben Sie gesehen welch eine armselige Figur der Herr Frondel da abgegeben hat.

  138. Na Opa Diehl…ohne Korruption kriegt ihr Sonnenstrom-Fuzzis kein Bein auf die Diele…..oder wie, oder wat?

    Im Sammelsurium der NIE….seid ihr Sonnenströmlinge immer noch die teuersten Luxus-Zufallsstromerzeuger….und dat, willst Du demenz-verseuchter Solarlobbyist mit Deinem verkackten MOE-senstrom, immer noch wegschwindeln, deshalb auch Deine Nebelkerzen hier.
    Wenn unser Ö-R Rundfunk schon die Solarschweinereien aufdeckt……dann biste wirlich echt am Arsch….an Deiner Stelle…würde ick spätestens jetz..leise schweigend den Schwanz einziehen und mich weitmöglichst verpissen.

    Es gibt zwei Möglichkeiten…Opa Diehl is so beknackt…und da wäre mein Mitleid sogar mit Ihm…..oder er ist eine bezahlte EE-Lobby-Schwein-Drecksau….und da…..würde der Pittbull janz schnöde, den Hals durchbeißen.
    Dumm oder bezahlt….dat is die Frage des Tages.

    Onkel Heinz….knurrrrrrr

  139. Nachtrag…
    Solarstrom verursacht 55% der Kosten…und liefert schnöde 20% Strom dafür.
    Ist dat selbe, als wenn man ein Gewächshaus in Alaska aufstellt…..kostet zwar unmengen an Knete….aber bringt irgendwie, doch dummes Gemüse.

    Opa Diehl ist doof…und das würde ick Ihm sogar mitten ins Gesicht sagen, wenn ick dann den Tattergreis tatsächlich mal von Angesicht zu Angesicht……zu fassen kriegen würde.

    Dumme Menschen sind mit Allem zufrieden…..solange ihr Essen pünktlich vor ihnen steht.

    Onkel Heinz…….wer sonst nix gelernt hat, glaubt auch Opa Dieh.

  140. @Diehl

    Kenne ich doch schon lange. Nicht sehr überzeugend, hat sich ja auch alles bewahrheitet, was dort kritisiert wird. Da habe ich aber noch was Besseres in Petto:

    Herr Diehl, fahren Sie auch schon Maserati?

  141. Alfonzo sagt # 129
    @ Diehl, #122:
    Der MOE ist immer eine theoretische — oder wie Sie sagen: grundsätzliche — Betrachtung.

    @Alfonzo
    So theoretisch ist der MOE auch wieder nicht, wenn ein EVU 0,6 Cent/kwh weniger bezahlen muss für Strombeschaffung als im Jahr davor, schlägt das schon in der Praxis zu Buche..

    Alfonzo sagt.
    Wie der Strom gehandelt wird ist dabei nebensächlich, das hat lediglich einen Einfluss darauf, wie man die Schätzung für den MOE berechnet, falls man das möchte. Und das Ergebnis dieser Rechnung ist naturgemäß sowieso immer falsch, egal wie man es macht.

    @Alfonzo
    Keinesfalls nebensächlich ist der MOE für den Handel.
    Nehmen wir den Fall, ein Versorger hat einen Langzeitvertrag ( Terminmarkt ) mit einem Kunden, und bedient diesen Vertrag immer dann mit Strom vom Spotmarkt, wenn der Preis da MOE bedingt nahe „NULL“ oder negativ, ist. Selbst wenn er nur unter dem Preis des relativ höheren Preis des Langzeitvertrages liegt, ist es noch interessant. für den Handel.

    Alfonzo sagt.
    Das einzige, was sich durch die Börsenpflicht geändert hat ist doch, dass die Preiswirkung der EE transparenter wurde. Der theoretische Marktpreis — und darauf zielt der MOE ab — wird nicht durch die Strombörse, sondern durch den Kraftwerkspark und die Nachfrage bestimmt.

    @Alfonzo
    Durch die Verpflichtung an die Börse, entwertet sich der EE Strom selbst, und erhöht dadurch die Umlage.
    Vor 2010, als er noch den Versorgern zwingend zugeteilt wurde, konnte das nicht passieren
    Da wurde er in deren Portfolio mit aufgewertet. Durch die Börsenpflicht ab 2010, fällt er da im Überschuss an, drückt die Preise nach unten, und der Handel kann sich bedienen.
    Mit anderen Worten für den Handel wird EE Strom aufgewertet, denn zum Börsenpreis bekommt kein Privathaushalt Strom. Nur für die Ermittlung der Umlage, bleibt er auf dem Börsenpreis sitzen, und die nicht privilegierten Endverbraucher zahlen die Zeche mit der Umlage.

    Alfonzo sagt.
    Die Sache ist eigentlich simpel: Wenn Sie tatsächliche Kosten (Umlage) und theoretischen, geschätzen Nutzen (MOE) gegenüberstellen wollen, können Sie das gerne machen. Aber dann bitte konsistent, und nicht für jedes Jahr eine neue Berechnungsmethode erfinden, je nachdem, welches Ergebnis Sie haben möchten.

    @Alfonzo
    Der MOE geht gar nicht konsistent. Wenn Sie das Video von Monitor gesehen haben, da ändert sich der Preis stündlich. Ich glaube gelesen zu haben, dass die neuerdings wegen der EE sogar viertelstündlich handeln.
    MfG

  142. Michael Krüger sagt # 140

    @Diehl
    Kenne ich doch schon lange. Nicht sehr überzeugend, hat sich ja auch alles bewahrheitet, was dort kritisiert wird. Da habe ich aber noch was Besseres in Petto:

    @Herr Krüger
    Wenn Sie den Herrn Frondel vom RWI im Monitor Video meinen, kann ich Ihnen voll zustimmen.
    Ich würde ergänzen, das war jämmerlich wie der sich gewunden hat, als man ihm erklären musste wer seine Studie bezahlt hat.

    MfG

  143. Heinz Eng sagt.

    Wenn unser Ö-R Rundfunk schon die Solarschweinereien aufdeckt……dann biste wirlich echt am Arsch….an Deiner Stelle…würde ick spätestens jetz..leise schweigend den Schwanz einziehen und mich weitmöglichst verpissen.

    @ Herr Eng
    Warum sollte ich das, lassen Sie doch jeden der hier mitliest selbst entscheiden wer da was aufdeckt.
    Oder haben Sie das Monitor Video nicht gesehen ???
    hier noch mal:
    https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

    @Heinz Eng sagt.
    Dumme Menschen sind mit Allem zufrieden…..solange ihr Essen pünktlich vor ihnen steht.

    @Herr Eng.
    Soll ich jetzt davon ableiten, warum Sie sich so gegen das Neue wehren, oder wie ist das zu verstehen ???

    MfG

  144. @Diehl

    Herr Diehl, schon 2003 wusste man ganz genau, warum die EEG-Umlage steigt und steigt. Schauen Sie mal:

    Wenn Sie den Herrn Frondel vom RWI im Monitor Video meinen

    Nö.

  145. Uff, jetzt hab ich mich mir das hier Alles überflogen.
    Erinnere mich sogar dem Diehl schon bei Eike versucht zu haben, zwei Aspekte zu entgegnen.
    Erstens ist eine Grenzkosten-Betrachtung auch nicht etwas Gescheiteres, wenn man sie zum „Merit-Order-Modell“ ernennt.

    Zweitens ist ein Öko-Stromanteil, der zuvor mit festen Vergütungen erstattet wurde, die erheblich zum Verfall der Marktpreise führt, weil genau dieser Stromanteil zu beliebigen Preisen verkauft, bzw. entsorgt wird, jede kaufmännische Kostendeckung zerstören muss.

    Um es mal anders zu beschreiben, aus Zeiten als ich noch Taxi fuhr, um mich zu finanzieren.
    Wer vom Staat für seine Wünsche mit Vorrang feste Vergütungen wie Freifahrscheine erhält, braucht sich um nix mehr Sorgen zu machen. Die Sache ist geritzt.
    Allen denen, welchen nun nur noch der Rest übrig bleibt und dafür per Gesetz verpflichtet ist, ohne Vergütungen, sondern nach marktwirtschaftlichen Kostendeckungs-Kriterien zu haften und bereit zu stehen, denen droht der Ruin als Lückenbüßer.
    Wer`s nicht glaubt kann`s hier lesen http://goo.gl/DJcrfR
    Der Clou ist doch, dass ein Teil der Stromwirtschaft privilegiert und privatisiert worden ist, und ein kommunaler Teil der Stromwirtschaft den Verlierer spielen muss.
    Die Verluste werden also sozialisiert und die Renditen der Profiteure steigen mit Hilfe der etablierten politischen Parteien.
    Die die jede echte Demokratie, mit Volksabstimmungen über Sachfragen verhindern, die jede direkte Ehrlichkeit hinter Listenplätzen einjustieren, diese Scharlatane die hab ich so satt, die mag ich nicht.
    Die Destruktivität die in dieser Merkel-Politik ihren Lauf nimmt und immer noch nicht gestoppt wird, dass finde ich so entsetzlich undemokratisch, denn es ist sehr vielen klar was da an politischer Verrücktheit katastrophale Schäden verursacht und sie versuchen weiterhin Profiteuere zu bleiben, http://goo.gl/A9pSyp
    um nicht als „Gestalter“ enttarnt zu werden.

  146. #104 Zu dem Video aus der Heute-Show: Oliver Welke zeigt zwar nett die Widersprüche auf und mahnt an, zu Ende zu denken, kommt seinerseits aber mit der Erklärung daher, warum wir so viel zahlen müssten: Weil es eben Unternehmen gibt, die von der EEG-Umlage befreit sind. Die wirklichen Ursachen verschweigt er.

  147. #144 Michael Krüger:

    Danke für dieses Video von 2003. Damit wurde bereits alles komplett korrekt vorhergesagt. Nur bei den gigantischen Kosten hat man noch nicht gesehen, dass es um das Mehrfache der Horror-Vision ging.

    Es kann also niemand sagen, dass man das damals nicht habe wissen können. Es wurde rechtzeitig sogar in die Breite gebracht, und dennoch fährt man ungebremst vor die Wand.

  148. Martin Landvoigt sagt #146
    #104 Zu dem Video aus der Heute-Show: Oliver Welke zeigt zwar nett die Widersprüche auf und mahnt an, zu Ende zu denken, kommt seinerseits aber mit der Erklärung daher, warum wir so viel zahlen müssten: Weil es eben Unternehmen gibt, die von der EEG-Umlage befreit sind. Die wirklichen Ursachen verschweigt er.

    @Martin Landvoigt
    Da kann ich Ihnen zustimmen. Er sagt z.B. nicht, dass der nicht privilegierte Endverbraucher immer dann mehr bezahlen muss, wenn sein Versorger den Strom im Großhandel billiger einkaufen kann.

    MfG

  149. @Martin Landvoigt #146

    Ich denke auch Solarworld wird wohl von der EEG Umlage für einige seiner Fabriken in Deutschland befreit sein, weil sonst der Strom zu teuer ist.

    Die mittlere Vergütung steigt. Das heißt mit der EEG Umlage werden immer ineffizientere Technologien subventioniert.
    Statt zum Beispiel auf die relativ kostengünstige Windenergie an Land zu setzen wurde die Subventionsgießkanne ausgeschüttet und anscheinend jeder wirtschaftliche Unsinn gefördert der das Label erneuerbare Energie hatte, egal wie teuer es ist.

  150. @Hans Diehl

    Der Grund, warum es die Umlage gibt und weiterhin steigt, lässt sich auf einen einfachen Punkt reduzieren:

    Es werden ineffiziente Technologien ohne gesellschaftlichen Nutzen unbegrenzt gefördert!

  151. @ Günter Heß

    Statt zum Beispiel auf die relativ kostengünstige Windenergie an Land zu setzen …

    Wir können klar erkennen, dass die on-shore Windkraft wesentlich teurer ist als konventionelle Energieträger, aber dafür keinerlei Nutzen erbringt. Darum kann ich des auch nicht als ‚relativ kostengünstig‘ erkennen, auch wenn es weniger teuer ist als andere Formen des Unsinns..

  152. Martin Landvoigt sagt # 150

    @Hans Diehl
    Der Grund, warum es die Umlage gibt und weiterhin steigt, lässt sich auf einen einfachen Punkt reduzieren:
    Es werden ineffiziente Technologien ohne gesellschaftlichen Nutzen unbegrenzt gefördert!

    @Martin Lanvoigt
    Das ist eine ideologische Betrachtung von Ihnen, und wird von Energiewende Gegnern immer dann ins Spiel gebracht, wenn sie mit Daten und Fakten konfrontiert werden, auf die sie keine Antwort haben.

    MfG

  153. Ne Herr Diehl nicht Idologie sondern Ökonomie. Wir haben nun zu unseren 85 GW konventionellen Kraftwerken zusätzlich über 90GW sogenannte Erneuerbare installiert, also einen zweiten Kraftwerkspark der von der Allgemeinheit bezahlt wird.

    Der konventionelle kann Deutschland lückenlos versorgen, der EE könnte nicht mal ohne den konventionellen existieren.

    Aber das haben wir ja mit ihnen schon seit jahren dieses Thema,sie sind ja absichtlich Renitent und versuchen möglichst nichts verstehen zu wollen was ihrer Idologie widerspricht und drücken ständig reset. Sie müssen das für sich ja auch, schliesslich gehören sie zu den Nutznießern dieses Systems, sind also nur eine Art Lobbyist.

  154. @Diehl

    Die Antworten finden Sie hier Herr Diehl, ich habe da gestern mal ein Video zusammengestellt, dass alles erklärt:

  155. @Baumann

    Wir haben nun zu unseren 85 GW konventionellen Kraftwerken zusätzlich über 90GW sogenannte Erneuerbare installiert, also einen zweiten Kraftwerkspark der von der Allgemeinheit bezahlt wird.

    Sie haben es auf den Punkt gebracht. Und der zweite Kraftwerkpark produziert nur, wenn die Sonne scheint und der Wind weht. Als systemrelevante Reserve steht der konventionelle Kraftwerkpark bereit. Die 85 GW an konventionellen Kraftwerken können den Stromkunden bedarfsgerecht versorgen. Die 90 GW installierte Leistung an EE nicht, zudem liefern sie nur 30% des benötigten Stroms im Jahresmittel. 70% geht in der Nacht und bei Flaute einfach so verloren.

  156. @Herr Krüger
    Bevor sich die Diskussion auf Kindergarten Niveau einpendelt, möchte ich mal wieder zu Ihrem Thema dem MOE für Dummies, mit dem Sie sich offensichtlich etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, zurückkommen.

    Wie erklären Sie, oder Ihre Mitstreiter, sich die zunehmenden Milliarden Überschüsse auf dem EEG Konto.

    Siehe hier: http://www.atv-energie.de/index.php?id=157

    MfG

  157. @Diehl

    Wie erklären Sie, oder Ihre Mitstreiter, sich die zunehmenden Milliarden Überschüsse auf dem EEG Konto.

    Herr Diehl, es sind 3,5 Mrd. €.

    Ende September 30.09. eines laufenden Jahres findet ein Kontoausgleich statt, der den Ausgleich zwischen den prognostizierten und tatsächlichen Ergebnissen schafft. Die Verrechnung des Kontostands zum 30.09. geschieht jedes Jahr automatisch („Kontoausgleich“) und entspricht der Systematik der EEG-Umlagenfinanzierung. Etwaige Überschüsse verbleiben im System: Sie werden – genauso wie in den letzten Jahren die Defizite – bei der Festsetzung der EEG-Umlage des Folgejahres berücksichtigt. Dementsprechend kommen Überschüsse vollständig den Stromverbrauchern zugute, weil die EEG-Umlage niedriger ausfällt, als sie es ohne Kontoausgleich wäre. Gleiches gilt im Übrigen für etwaige Zinsgewinne auf ein Guthaben auf dem EEG-Konto, welches von den Übertragungsnetzbetreibern treuhänderisch verwaltet wird.

    Aber zu den Kosten der Photovoltaik, dem Kostentreiber der EEG-Umlage:

    Kostenanteile der EEG-Umlage 2013: Photovoltaik 8.528 Mrd.€ 2,2 Cent/kWh 41,8 % (Kostenanteil)

  158. PS

    @Diehl

    In den nächsten Jahren wird die EEG-Umlage vermutlich nicht weiter steigen, da gerade die PV, der Kostentreiber, Dank sinkender Einspeisevergütungen kaum noch einen Zubau erlebt. Nur noch die Offshore-WK wächst. Dort ist aber auch ein Ende abzusehen. Wird nicht weiter zugebaut und sinkt die EEG-Vergütung für PV, Wind und Biomasse weiter, dann wird bald auch wieder die EEG-Umlage zurück gehen. Diese Entwicklung zeichnet sich gerade ab.

  159. PPS

    @Diehl

    Kostenanteile der EEG-Umlage 2013: Photovoltaik 8.528 Mrd.€ 2,2 Cent/kWh 41,8 % (Kostenanteil)

    Rechne ich wie Sie beim MOE, dann komme ich auf 2,2 Cent/kWh in 2013, 2014, 2015 für PV und insgesamt 6,6 Cent/kWh.

    Bei einer EEG-Umlage 2015 von 6,2 Cent/kWh -- 6,6 Cent/kWh PV-Anteil (2013-2015), komme ich dann auf -0,4 Cent/kWh bereinigte EEG-Umlage. 😉

  160. @Hans Diehl 28. Februar 2016 10:51

    Das ist eine ideologische Betrachtung von Ihnen, und wird von Energiewende Gegnern immer dann ins Spiel gebracht, wenn sie mit Daten und Fakten konfrontiert werden, auf die sie keine Antwort haben.

    Das ist schlicht falsch und hat mit Ideologie nichts zu tun, sondern ist eine faktenbasierte Zusammenfassung. Viele Worte ändern daran nichts.

    Ich habe im Übrigen zu vielen ihrer Argumente auch Beiträge geliefert, zudem wurde von Herrn Krueger ja das meiste beantwortet.

  161. Noch zur EEG-Umlage-Befreiung der Industrie. Es stimmt, die EEG-Umlage-Befreiung der Industrie führt zu einer höheren EGG-Umlage für Privatstromkunden. In etwa um 2 Cent. Anstatt 6 Cent/kWh hätten wir ohne Industrie-Befreiung nur 4 Cent/kWh EEG-Umlage zu zahlen.

    Müssten die Stahlwerke in Deutschland aber die volle EEG-Umlage zahlen, dann wären die schon lägst Pleite, wie der Film von 2003 schon vorankündigend zeigt.

    Viele Bäckereien sind schon Pleite, die nicht von der EEG-Umlage befreit wurden. Ebenso der stromintensive Gastro-Bereich. Ist Herrn Diehl aber eh egal. Es zählt nur der Reibach für die PV-Investoren.

  162. Michael Krüger sagt # 157

    Herr Diehl, es sind 3,5 Mrd. €.
    Ende September 30.09. eines laufenden Jahres findet ein Kontoausgleich statt, der den Ausgleich zwischen den prognostizierten und tatsächlichen Ergebnissen schafft. Die Verrechnung des Kontostands zum 30.09. geschieht jedes Jahr automatisch („Kontoausgleich“) und entspricht der Systematik der EEG-Umlagenfinanzierung. Etwaige Überschüsse verbleiben im System: Sie werden – genauso wie in den letzten Jahren die Defizite – bei der Festsetzung der EEG-Umlage des Folgejahres berücksichtigt. Dementsprechend kommen Überschüsse vollständig den Stromverbrauchern zugute, weil die EEG-Umlage niedriger ausfällt, als sie es ohne Kontoausgleich wäre. Gleiches gilt im Übrigen für etwaige Zinsgewinne auf ein Guthaben auf dem EEG-Konto, welches von den Übertragungsnetzbetreibern treuhänderisch verwaltet wird

    .

    @Herr Krüger
    Das mag ja alles so sein, ist aber unwesentlich auf die im Folgenden beschriebene Entwicklung.
    Wir hatten zu Beginn des EEG Konto, während der Ausgaben trächtigen Sommermonat, Milliarden minus auf dem Konto.
    Das hat sich kontinuierlich geändert, in dem nicht nur die Sommermonate im Plus bleiben, sondern sich regelmäßig Millionen anhäufen.

    Schauen Sie mal hier.
    http://www.iwr.de/news.php?id=30308
    Zitat.
    Münster – Die Überschüsse auf dem Umlagekonto nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steigen wieder an, nachdem sie sich in den vergangenen sechs Monaten von gut fünf Milliarden Euro im April auf etwa 2,5 Milliarden Euro im Oktober halbiert haben. Im November hat sich der Gesamtüberschuss wieder deutlich erhöht.  Zitat Ende.
    Nun wird Ihnen ein „MOE Dummie“ mal erklären wie das kommt.

    Dazu müssen Sie das Folgende genau lesen und verstehen.

    Zitat.
    Ausgaben auf dem EEG-Konto sinken kräftig 
    Im November 2015 haben die Einnahmen des EEG-Umlagekontos die Ausgaben um 496 Mio. Euro übertroffen. Somit steigt das Gesamtguthaben um diesen Betrag. Zu den Ausgaben zählen insbesondere die gesetzlichen Vergütungen und Förderungen, die die Anlagenbetreiber für den eingespeisten Strom aus Wind-, Solar- oder Bioenergieanlagen erhalten. Zu den Einnahmen zählt in erster Linie die von den Strom-Verbrauchern zu zahlende EEG-Umlage in Höhe von derzeit 6,17 Eurocent je Kilowattstunde (kWh). Einen weiteren Einnahme-Posten auf dem EEG-Konto bilden die Börsen-Vermarktungserlöse für den EEG-Strom. Im November 2015 summierten sich die Monatseinnahmen auf 2,05 Mrd. Euro (Okt. 2015: 1,94 Mrd. Euro). Die Ausgaben sind im November im Vergleich zum Vormonat deutlich auf 1,55 Mrd. Euro gesunken (Okt. 2015: 1,94 Mrd. Euro).  Zitat Ende.
    Die Einnahmen haben im November die Ausgaben um 496 Millionen übertroffen.
    Dass kommt daher, dass der MOE die Börsenpreise senkt, und die Verbraucher deshalb höhere Umlage bezahlen. Dieses monetäre Volumen das auf dem Konto eingeht ist größer als das, was wegen der drastischen Kürzungen der EE Vergütungen auf der Ausgabenseite benötigt wird.
    Die Zahlen können Sie dem Zitat entnehmen.
    Passt auch genau zum Video des Prof. wo er sagt die Umlage ( Einnahmen auf EEG Konto ) hat sich verfünffacht, während die EE Vergütungen ( Ausgaben EEG Konto ) sich nur verdoppelt haben.
    Deutlicher wie mit dem EEG Konto kann man nicht dokumentieren, dass die Verbraucher zu viel Umlage bezahlen.
    Wenn man sich da nicht schnellstens was einfallen lässt und das EEG Konto für artfremde Zwecke zur Ader lässt, entlarvt sich das EEG Paradoxon, das da lautet, „Je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage“ von alleine.
    Ich kann nur jedem raten das EEG Konto im Auge zu behalten.

    MfG

  163. @Diehl

    Herr Diehl, wie gesagt,

    Etwaige Überschüsse auf dem EEG-Konte verbleiben im System: Sie werden – genauso wie in den letzten Jahren die Defizite – bei der Festsetzung der EEG-Umlage des Folgejahres berücksichtigt. Dementsprechend kommen Überschüsse vollständig den Stromverbrauchern zugute, weil die EEG-Umlage niedriger ausfällt, als sie es ohne Kontoausgleich wäre. Oder umgekehrt bei Defiziten. Das wird alles Monatsweise verrechnet und im nächsten Jahr als eine mehr, oder weniger steigende, oder sinkende EEG-Umlage berücksichtigt.

    Herr Diehl, erst verstehen, dann schreiben.

  164. Michael Krüger sagt # 163

    @Diehl
    Herr Diehl, wie gesagt,
    Etwaige Überschüsse auf dem EEG-Konte verbleiben im System: Sie werden – genauso wie in den letzten Jahren die Defizite – bei der Festsetzung der EEG-Umlage des Folgejahres berücksichtigt. Dementsprechend kommen Überschüsse vollständig den Stromverbrauchern zugute, weil die EEG-Umlage niedriger ausfällt, als sie es ohne Kontoausgleich wäre. Oder umgekehrt bei Defiziten. Das wird alles Monatsweise verrechnet und im nächsten Jahr als eine mehr, oder weniger steigende, oder sinkende EEG-Umlage berücksichtigt.
    Herr Diehl, erst verstehen, dann schreiben.

    @ Herr Krüger
    Dann fällt Ihnen doch sicher auch eine Geschichte ein, warum bei fast 3,5 Milliarden Plus im Januar in 2016 die Umlage erhöht wird.
    Ich bin gespannt was Sie sich da zusammen reimen.

    MfG

  165. @Diehl

    Dann fällt Ihnen doch sicher auch eine Geschichte ein, warum bei fast 3,5 Milliarden Plus im Januar in 2016 die Umlage erhöht wird.

    Wegen dem Ausbau der PV und Windkraft. Das erhöht die EEG-Umlage wie bisher weiter, trotz Plus auf dem EEG-Konto. Ganz einfach Herr Diehl. Ohne Plus auf dem EEG-Konto würde die EEG-Umlage einfach noch stärker in 2016 ansteigen.

  166. Michael Krüger sagt # 165

    Wegen dem Ausbau der PV und Windkraft. Das erhöht die EEG-Umlage wie bisher weiter, trotz Plus auf dem EEG-Konto. Ganz einfach Herr Diehl. Ohne Plus auf dem EEG-Konto würde die EEG-Umlage einfach noch stärker in 2016 ansteigen.

    @Herr Krüger

    So, So..,.Von dem Überschuss auf dem EEG Konto ist ein Teil der Umlage kompensiert worden, sonst wäre sie noch mehr gestiegen. Und trotzdem haben wir noch fast 3,5 Milliarden Plus mit steigender Tendenz. Steigend zumindest bis zu den Sommermonaten wo PV stärker zu Buche schlägt. Warum hat man die 3,5 Milliarden nicht benutzt um den Rest der Umlage auch noch zu kompensieren, im Klartext zu senken. So war nämlich die Erwartung im Kreise derer die da durchblicken.

    Haben Sie eine Quelle wo man sehen kann wie viel von dem Überschuss zur Minderung der Umlage verwendet wurde.

    Nein, Nein Herr Krüger wenn sich die Einnahmen, sprich Umlage auf dem EEG Konto „verfünffachen“ aber die Ausgaben, sprich EE Vergütungen „nur“ verdoppeln, muss doch nach Adam Riese Geld übrig bleiben, oder???.

    Ich muss Sie leider wieder mit der Realität konfrontieren. In dem größer werdenden Abstand zwischen den gelben Vergütungsbalken, und der Umlagenkurve, spiegeln sich die überschüssigen Milliarden.

    Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

  167. @Diehl

    Haben Sie eine Quelle wo man sehen kann wie viel von dem Überschuss zur Minderung der Umlage verwendet wurde.

    Herr Diehl am Stichtag 30.09.2015 waren 2,5 Mrd. € auf dem EEG-Konto. Das wurde dann automatisch zur Festsetzung der EEG-Umlage 2016 berücksichtigt. Die fällt daher dementsprechend niedriger aus und liegt nur bei 6,35 Cent/kWh in 2016. Sonst wären es deutlich über 6,35 Cent/kWh.

  168. Michael Krüger sagt # 167
    Haben Sie eine Quelle wo man sehen kann wie viel von dem Überschuss zur Minderung der Umlage verwendet wurde.
    Herr Diehl am Stichtag 30.09.2015 waren 2,5 Mrd. € auf dem EEG-Konto. Das wurde dann automatisch zur Festsetzung der EEG-Umlage 2016 berücksichtigt. Die fällt daher dementsprechend niedriger aus und liegt nur bei 6,35 Cent/kWh in 2016. Sonst wären es deutlich über 6,35 Cent/kWh.

    @Herr Krüger
    In welcher Form wurden nach Ihrer Meinung die 2,5 Milliarden am Stichtag berücksichtigt ??
    Da Sie diese Frage mit Sicherheit nicht beantworten können, will ich Ihnen helfen Ihren Denkfehler zu erkennen, wenn Sie dazu bereit sind.

    Wenn Sie von Ihrem Versorger am Stichtag die Stromabrechnung bekommen, und diese eine größere Gutschrift aufweist, werden doch für das kommende Jahr die Abschläge gesenkt, oder ????
    Warum soll das mit der eindeutig zu viel bezahlten Umlage nicht geschehen. ?
    Ihr Versorger lässt doch auch nicht die Gutschrift stehen, und erhöht Ihnen obendrein noch die Abschläge für,s kommende Jahr.

    MfG

  169. @Diehl

    In welcher Form wurden nach Ihrer Meinung die 2,5 Milliarden am Stichtag berücksichtigt ??

    Herr Diehl, hatte ich doch schon mehrfach geschrieben, am Stichtag 30.09.2015 waren 2,5 Mrd. € auf dem EEG-Konto. Das wurde dann automatisch zur Festsetzung der EEG-Umlage 2016 berücksichtigt. Die fällt daher dementsprechend niedriger aus und liegt nur bei 6,35 Cent/kWh in 2016. Sonst wären es deutlich über 6,35 Cent/kWh.

    Können Sie übrigens hier nachlesen:

    http://de.lmgtfy.com/?q=BMWi+EEG-Umlage+EEG-Konto+2%2C5+Milliarden+ber%C3%BCcksichtigt

  170. Michael Krüger sagt # 169

    Herr Diehl, hatte ich doch schon mehrfach geschrieben, am Stichtag 30.09.2015 waren 2,5 Mrd. € auf dem EEG-Konto. Das wurde dann automatisch zur Festsetzung der EEG-Umlage 2016 berücksichtigt. Die fällt daher dementsprechend niedriger aus und liegt nur bei 6,35 Cent/kWh in 2016. Sonst wären es deutlich über 6,35 Cent/kWh.
    Können Sie übrigens hier nachlesen:
    http://de.lmgtfy.com/?q=BMWi+EEG-Umlage+EEG-Konto+2%2C5+Milliarden+ber%C3%BCcksichtigt

    @Herr Krüger
    Danke für den Link.

    Da wird deutlich, dass die Umlage zu hoch prognostiziert ist, weil sie nicht MOE bereinigt ist.

    Zitat:
    Abzüglich der prognostizierten Börsenerlöse, die sich im Wesentlichen aufgrund des sinkenden Börsenpreises im Vergleich zum Vorjahr um 14% vermindert haben, ergeben sich für das Jahr 2016 prognostizierte Kosten (im Wesentlichen Vergütungen an Anlagenbetreiber abzüglich Gegenwert durch Börsenerlöse) in Höhe von etwa 23,1 Milliarden Euro. Dies entspricht in der EEG-Umlage 2016 einem Anteil von etwa 6,4 Cent pro Kilowattstunde. Zitat Ende.

    Es sind nur die realen Börsenerlöse, Bestandteil der Prognose. Dass die 14% weniger Erlöse wegen der sinkenden Börsenpreise – durch höhere Umlage – auch auf dem EEG Konto eingehen ist nicht in der Prognose berücksichtigt.

    Um diese 14% wird sich die Milliarden Ansammlung auf dem EEG Konto erhöhen, weil dafür keine Ausgaben Prognostiziert sind.

    Geld, das die Verbraucher zu viel Umlage bezahlen.

    Durch diese Fehlprognosen, wird sich das System selbst entlarven, wei — so lange Börsenpreise sinken — die Milliarden auf dem EEG Konto kontinuierlich ansteigen.

    Man darf gespannt sein, zu welchen artfremden Verwendungen man das Konto zur Ader lässt, um das zu verhindern.

    MfG

  171. @Opa Diehl
    Zitat aus #134

    Soll ich jetzt davon ableiten, warum Sie sich so gegen das Neue wehren……..

    Was ist an einer Windmühle denn neu?
    Die gabs schon vor Jahrhunderten……hatten damals auch schon die Macke, bei Windstille einfach nicht zu drehen….bis dann endlich die Dampfmaschine diesen Mangel beseitigt hat.
    Oder meinst Du die bekloppten Krähenspiegel…..die ausschließlich am Tage….und das auch noch Wetter- und Jahreszeitbedingt….mal eben etwas Strom erzeugen?
    Beide NIE-Arten sind ohne Speicher…….lediglich Schrott, ohne jeglichen Mehrwert…..und funktionieren heute nur, weil sie sich wie Parasiten ans nationale Stromnetz festgesaugt haben und ihr giftiges Abfallprodukt der Allgemeinheit injiziert.
    Wasserkraft und Biomasse sind wenigstens noch in der Lage eine Art Grundlast zu liefern…..aber Wind und Sonne…..liefern ein unfertiges Rohprodukt….das wir Energiewirtschaftler, erstmal schweineteuer veredeln müssen.

    Der Spuk hört sofort auf, wenn man die beiden Zufallsstromerzeuger zwingt…….365/24 zuverlässig Strom zu liefern, also sich um die nötigen Speicher selber kümmern zu müssen.
    Wie gesagt…….Ihr Sonnen/Windfuzzis seid lediglich Schmarotzer…..die glauben, sie würden etwas für die Umwelt tun, statt dessen starrt ihr jeden Monat auf euern Kontostand, wat der Diebstahl am Volk…..wieder schön in die eigene Brieftasche gespült hat.

    Das alles habe ick Dir bestimt schon hundertmal versucht, begreiflich zu machen….leider hindert Dich Dein Altersstarrsinn daran, endlich mal die Sache physikalisch zu überdenken, statt hier die Leute, wegen dem bekloppten MOE, in Dauerschleife auf den Sack zu gehen.

    Manche lernen es halt nie……Du bist das beste Beispiel dafür.
    H.E.

  172. @Diehl #170

    Diesen Link meinte ich:

    EEG-Umlage 2016: Fakten & Hintergründe

    Herr Diehl, selbst in den Blogs der Klimaschützer und Energiewende-Aktivisten wird Ihr Verhalten schon belächelt. Die lesen hier auch mit und schütteln nur den Kopf. Hier ein aktuelles Beispiel:

    http://scienceblogs.de/primaklima/2016/01/25/dies-und-das-klimalektionen-aus-dem-rekordjahr-2015/#comment-87653

  173. „Belächelt“ ist noch eine freundliche Formulierung. Der User dort hält die Argumentation von Herrn Diehl für dermaßen schwachsinnig, dass es sich nach seiner Ansicht nur um einen von den Science Skeptikal-Autoren erdachten Fake handeln kann.

    Herrlich. 🙂

  174. @Alfonzo
    Wenn er nur bei uns den Solarspießbürger spielen würde, könnte man das ja annehmen…..aber er hat sich auch bei EIKE rumgetrieben und schlägt regelmäßig bei Welt-Online auf…..also kann die These soo nicht stimmen.

    Und mal ehrlich….wer hält es als Skeptiker aus, monatelang den selben Schwachsinn widerzukäuen, wie es dat alte Holzbrett hier schafft…..mir wäre echt die Zeit zu schade, einen künstlichen EE-Fanatiker zu generieren, der auch noch wie eine alte Schallplatte klingt, die an der selben Stelle ein Sprung inner Schüssel hat.

    @Micha
    Seit dem mein alter Ego „E-O“ da nicht mehr mittipselt……scheint es ja noch langweiliger geworden zu sein, ……….ick war schon wochenlang nicht mehr drüben mitlesen.

    Onkel Heinz……….der olle Pittbull beschützt nur noch die eigene Hundehütte

  175. Das Schlimme, Herr Diehl ist echt und kein Fake-Skeptiker, der die Energiewende-Aktivisten hier blamieren soll.

  176. Michael Krüger sagt. # 172
    Herr Diehl, selbst in den Blogs der Klimaschützer und Energiewende-Aktivisten wird Ihr Verhalten schon belächelt. Die lesen hier auch mit und schütteln nur den Kopf. Hier ein aktuelles Beispiel:
    http://scienceblogs.de/primaklima/2016/01/25/dies-und-das-klimalektionen-aus-dem-rekordjahr-2015/#comment-87653

    @Herr Krüger

    Von wie viel Leuten wird da was belächelt.
    Ich finde es gut, dass da so viele Leute mitlesen.
    Jetzt weiß ich auch wo die vielen „Likes“ herkamen, die Sie Sicherheitshalber mal entfernt haben, um Peinlichkeiten zu vermeiden.

    Sie erinnern sich, dass ich manchmal zwischen 75 und 85 von den Dingern hatte.
    Ich erinnere mich an einen Beitrag da hatte ich 85 und Herr Eng gerade mal 5.
    Damit er nicht so einsam da stand habe ich ihm damals den 6. angeklickt.

    Also mal schön die Kirche im Dorf lassen.

    MfG

  177. @Diehl

    Och Opachen, die Likes als Beleg für Deine Beliebtheit anzuführen……is ja wohl echt ein Treppenwitz.
    Der ganze Spass begann doch erst mit dem Körnchen…..oder eines seiner Kumpelchen….die Betrugsmasche ist auch ziemlich einfach nachzuweisen…..Nun ja, wenn Ökos nur noch Mittels Beschiss eine Mehrheit suggerieren können, dann sind se wirklich arm dran……geistig nämlich.

    Übrigens ist Micha garnich in der Lage die Funktionen des Webrowsers abzuschalten….das obligt den Admins…..hatte ich Dir schon mal erzählt, leider hat Dich Deine Demenz auch das wieder vergessen lassen.

    Lach…..irgendwie kommt mir das so vor, als ob wir hier einen Öko-Gnadenhof betreiben……für EE-Fanatiker, die selbst den eigenen Leuten zu peinlich sind.

    Onkel Heinz……….gähhhn

  178. Heinz Eng sagt # 177

    Übrigens ist Micha garnich in der Lage die Funktionen des Webrowsers abzuschalten….das obligt den Admins…..hatte ich Dir schon mal erzählt, leider hat Dich Deine Demenz auch das wieder vergessen lassen.

    @ Herr Eng
    Es ging doch nicht darum wer die Likes entfernt hat, sondern „dass“ sie entfernt wurden.

    Die einfachsten Zusammenhänge scheinen Ihnen schon Schwierigkeiten zu bereiten.

    MfG

  179. MIT: Green Energy Can’t Work Unless You Tax Everything

    Researchers at the Massachusetts Institute of Technology have confirmed what many in the energy world already knew: Without government support or high taxes, green energy will never be able to compete with conventional, more reliable power plants.

    Read more: http://dailycaller.com/2016/02/25/mit-green-energy-cant-work-unless-you-tax-everything/#ixzz41YoeAtTk

  180. @Opa (demenz) Diehl

    Dat muss doch echt weh tun….wenn man sich an sein Geschreibsel des selben Tages …dat grad mal ne Stunde her ist….nicht mehr erinnern kann, gelle.

    @Herr Krüger

    Von wie viel Leuten wird da was belächelt.
    Ich finde es gut, dass da so viele Leute mitlesen.
    Jetzt weiß ich auch wo die vielen „Likes“ herkamen, die Sie Sicherheitshalber mal entfernt haben, um Peinlichkeiten zu vermeiden.

    Du bist mehr als peinlich…..und auf meinen Kommentar # 171 haste Dich vorsichtshalber garnich erst eingelassen…..hat ja was mit Physik zu tun…..wo Du noch weniger Ahnung hast, als vom Rest den Du hier zum Besten gibst.

    Geh endlich weg…..Du bist lästig wie eine Scheißhausfliege und genauso intelligent wie dieses häßliche Flatterviech.

    HULK……………weltgrößte Pittbull aller Zeiten

  181. @Diehl, Heinz

    Auf die Likes habe ich nie geachtet. Ist mir erst aufgefallen, dass die eingeführt worden sind und wieder entfernt worden sind, als darum eine Debatte entbrannte.

    @Diehl

    Lassen Sie es gut sein, dass wird nichts mehr mit Ihnen, dem EEG und den MOE. 😉

  182. Michael Krüger sagt # 181

    Lassen Sie es gut sein, dass wird nichts mehr mit Ihnen, dem EEG und den MOE.

    @Herr Krüger

    Ich hoffe Sie haben neue MOE Erkenntnisse gewonnen, und beim nächsten Artikel fällt Ihnen sicher eine Gemäßigtere Überschrift ein.

    Warum die Milliarden auf dem EEG Konto kontinuierlich zunehmen, ist Ihnen hoffentlich jetzt auch klar geworden.

    MfG

  183. @Micha

    Holzauge sei wachsam, die Öko-Mafia lässt nix unversucht uns ins Handwerk zu pfuschen….und es gibt Unregelmäßigkeiten, die den Pittbull janz schnell aufmerksam werden lassen.
    Wochenlang sind Körnchen und dat alte Holzbrett mit vllt ein oder 2 Like beehrt worden……und plötzlich und unerwartet…..sind die Likes auf 80-90 hochgeschossen, da hatte sich jemand viel Mühe gegeben, da hab ick mir mal die History angesehen. Dort ist jeder einzelne Like samt Uhrzeit und IP-Adresse gespeichert…..und siehe da…..unsere beiden Ökofanatiker wurden an manchen Tagen im Sekundentakt mit dem dicken Daumen belohnt worden.

    Zumindest war das wohl so auffällig manipuliert worden, das dann Rudi oder Peter das Add-On wieder abgeschalten haben, weil es den eigentlichen Sinn und Zweck nicht mehr erfüllen konnte.
    Der Betrug funktioniert relativ einfach…..regelmäßig die IP wechseln, Browser zurücksetzen….und fleißig aufs Däumelinchen drücken……und schon ist das alte Holzbrett beliebter als Mutti Merkel.
    Wenn die Typen es nicht über Mehrfachidentitäten versuchen……so eben dann mit den Likes……..denen ist nix zu blöde um ihr Mantra unters Volk zu jubeln.

    Ich sach doch…….der Pittbull beschützt seine Hundehütte samt Hof und bellt artig, wenn sich Gauner versuchen Zugang zu verschaffen…..so das die Hausherren, den Missetäter wieder vertreiben können.

    Onkel Heinz……….knurrrr

  184. @Diehl, Heinz

    Also mir wäre das mit den Likes gar nicht aufgefallen. Wenn die keine anderen Hobbys haben, dann sollen sie sich daran erfreuen.

    @Diehl

    Haben Sie es noch nicht gemerkt, selbst Herr Körner hat in Anbetracht der überwältigenden Gegenargumente von mir das Handtuch geworfen. Sie sind der letzte der Mohikaner. Offenbar machen Sie Ihre Aufgabe hier als letzter der Mohikaner nicht besonders gut, wie selbst den Leuten im Blog bei primaklima aufgefallen ist. Dort tummeln sich die Energiewende-Aktivisten. Die sind peinlich durch Ihre Kommentare berührt.

    Ich persönlich denke Sie Schaden der Sache/ Energiewende/ PV-Ausbau mehr, als Sie hier Nützliches bewirken können.

    Ihr Namensvetter macht auch schon die Lichter aus:

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/stadtgefluester/Datterich-macht-im-Cantate-Saal-Licht-aus;art51666,1209442

  185. Michael Krüger sagt # 184

    Offenbar machen Sie Ihre Aufgabe hier als letzter der Mohikaner nicht besonders gut, wie selbst den Leuten im Blog bei primaklima aufgefallen ist. Dort tummeln sich die Energiewende-Aktivisten. Die sind peinlich durch Ihre Kommentare berührt.

    @ Herr Krüger ich suche nun schon eine ganze Weile krampfhaft nach den Leuten von denen Sie da erzählen.

    Könnten Sie mal Kopien machen, damit ich die Leute auch finde.

    MfG

  186. @ Diehl, #185:

    Posten Sie doch mal Ihre Berechnungsmethode für die MOE-bereinigte EEG-Umlage auf primaklima. Die User dort haben mit Sicherheit keinen ideologischen Bias Ihnen gegenüber.

    Würde mich interessieren, wie die Leute dort reagieren.

  187. Alfonzo sagt # 186
    @ Diehl, #185:
    Posten Sie doch mal Ihre Berechnungsmethode für die MOE-bereinigte EEG-Umlage auf primaklima. Die User dort haben mit Sicherheit keinen ideologischen Bias Ihnen gegenüber.
    Würde mich interessieren, wie die Leute dort reagieren.

    @Alfonzo
    Hat Herr Krüger nicht geschrieben, die würden hier mitlesen und sich drüber lustig machen.

    Ich warte immer noch auf einige diesbezügliche Hinweise

    MfG

  188. @F.Alfonzo #186

    Gute Idee. Aber seine eigene Klientel und dessen Kritik fürchtet Herr Diehl wie der Teufel das Weihwasser. 😉

    So müssen wir mit Herrn Diehl vermutlich noch einige Jahre hier leben.

  189. Herr Krüger sagt # 188
    @F.Alfonzo #186
    Gute Idee. Aber seine eigene Klientel und dessen Kritik fürchtet Herr Diehl wie der Teufel das Weihwasser.

    @Herr Krüger
    Was ist mit den Hinweisen auf die Leute von denen Sie hier behaupten, die würden über meine MOE Thesen lächeln, mal her damit ich warte.

    Herr Krüger sagt.
    So müssen wir mit Herrn Diehl vermutlich noch einige Jahre hier leben.

    @ Herr Krüger
    Diese Aussage ist erfreulich und lobenswert.
    Da unterscheiden Sie sich von EIKE.
    Bei denen wäre das nicht möglich, wer da da anderer Meinung ist, wird kurzfristig aussortiert, obwohl die den Status „Gemeinnützig“ genießen.

    Dementsprechend einseitig sind die Diskussionen da auch.
    Die pflegen da sozusagen ein gemeinsames Frust bewältigen, über etwas, was man ohne hin nicht mehr ändern kann.

    MfG

  190. @Diehl

    Was ist mit den Hinweisen auf die Leute von denen Sie hier behaupten, die würden über meine MOE Thesen lächeln, mal her damit ich warte.

    Herr Diehl, es stellt sich die Frage welche Leute belächeln Ihre Theorie zur bereinigten EEG-Umlage mit MOE nicht. 😉

    Ich sagte ja bereits, wenn Sie an Ihre eigene Theorie zur bereinigten EEG-Umlage mit MOE wirklich glauben, dann gibt es nur eins, Selbstversorgung. Nutzen Sie Ihren PV-Strom zu 100% selbst und speisen ihn nicht für bis zu 50 Cent/kWh Vergütung ein. Dann steigt auch Ihr MOE nicht weiter und die EEG-Vergütung und EEG-Umlage fallen auch weg. Nur los Herr Diehl. 😉

  191. @Herr Krüger und alle MOE „Dummies“
    Im Folgenden kann man sehen wie die EEG Umlage prognostiziert wird, und der Einfluss desMOE nicht berücksichtigt ist. Mit anderen Worten die Umlage nicht MOE bereinigt ist, und deshalb auf dem EEG Konto sich kontinuierlich Milliarden ansammeln, die vom Verbraucher mit einer zu hohen Umlage bezahlt werden.

    Siehe hier, wie die Netzbetreiber beider Prognose vorgehen..
    http://www.netztransparenz.de/de/file/2 … _FINAL.pdf

    Die Berechnung im Einzelnen
    Für das Jahr 2016 wird weiter eine ansteigende Erzeugung an elektrischer Energie aus regenerativen Anlagen prognostiziert.
    Der Anstieg von über 15 Terawattstunden (von etwa 161 Terawattstunden (TWh) 2015 auf etwa 176 TWh 2016) spiegelt sich vor allem in den Energieträgern Wind an Land, Wind auf See und Biomasse wider.
    Abzüglich der prognostizierten Börsenerlöse, die sich im Wesentlichen aufgrund des sinkenden Börsenpreises im Vergleich zum Vorjahr um 14% vermindert haben, ergeben sich für das Jahr 2016 prognostizierte Kosten (im Wesentlichen Vergütungen an Anlagenbetreiber abzüglich Gegenwert durch Börsenerlöse) in Höhe von etwa 23,1
    Milliarden Euro. Dies entspricht in der EEG-Umlage 2016 einem Anteil von etwa 6,4 Cent pro Kilowattstunde.Zitat Ende.

    Erklärung:

    Vom EEG Kontostand ( Umlage 2015 ) ausgehend, prognostizieren für 2016 die folgende Veränderungen.

    Zum einen die Vergütungen für EE Anlagenbetreiber, ( EEG Konto Ausgaben ) und als Gegenwert ( Börsenerlöse EEG Konto Einnahmen )

    Was sie nicht berücksichtigen, sind die 14% um die die Börsenpreise durch MOE sinken.

    Die gehen nämlich auch auf dem EEG Konto in Form von höhere Umlage auf dem EEG Konto ein.
    Mit anderen Worten Einnahmen, für die keine Ausgaben prognostiziert sind.
    Diese 14% ist der MOE der dann in der Umlage enthalten ist und von den Verbrauchern zu viel an Umlage bezahlt wird.

    Auf dem EEG Konto macht sich das bemerkbar, dass sich da Jahr für Jahr, je nach Höhe des jeweiligen MOE, Milliarden ansammeln

    Siehe hier:
    http://www.iwr.de/news.php?id=30308

    MfG

  192. Ich sehe gerade ich habe in #191 den falschen Link gepostet.

    Hier der Richtige zum Zitat.

    http://www.netztransparenz.de/de/file/20151015-Pressemitteilung-EEG-Umlage-2016_und_EEG-Vorschau_2016-2020_FINAL.pdf

  193. @Diehlenbrett #192
    Und, was ist an dem Link so falsch ???
    Die Aussage ????
    😀

  194. #179

    MIT: Green Energy Can’t Work Unless You Tax Everything

    Researchers at the Massachusetts Institute of Technology have confirmed what many in the energy world already knew: Without government support or high taxes, green energy will never be able to compete with conventional, more reliable power plants.

    Read more: http://dailycaller.com/2016/02/25/mit-green-energy-cant-work-unless-you-tax-everything/#ixzz41YoeAtTk

    ***

    Bill Gates: “We need a [energy] miracle”

    Guest essay by Eric Worrall

    Bill Gates thinks we need a miracle to solve the world’s energy needs, a safe, reliable, non polluting form of energy which could bring electricity to the rural poor of Africa. The odd thing is, such a “miracle” is within our grasp; but nobody seems to be interested.

    ***

    Shocker: Top Google Engineers Say Renewable Energy ‘Simply won’t work’

    Guest essay by Eric Worrall

    google-greenA research effort by Google corporation to make renewable energy viable has been a complete failure, according to the scientists who led the programme. After 4 years of effort, their conclusion is that renewable energy “simply won’t work”.

    According to an interview with the engineers, published in IEEE;

    “At the start of RE<C, we had shared the attitude of many stalwart environmentalists: We felt that with steady improvements to today’s renewable energy technologies, our society could stave off catastrophic climate change. We now know that to be a false hope …
    Renewable energy technologies simply won’t work; we need a fundamentally different approach.”
    http://spectrum.ieee.org/energy/renewables/what-it-would-really-take-to-reverse-climate-change

  195. Wo bleibt das Geld, wenn es nicht bei den Verbrauchern ankommt ???

    Siehe hier:
    http://www.iwr.de/news.php?e=x0916x&id=30786

    Münster – Die Strompreise an der Börse sind im Februar 2016 erneut eingebrochen. Nachdem der Strompreis am Spotmarkt im Januar 2016 bereits ein Elf-Jahrestief markierte, fielen die Strompreise im Februar auf ein neues Rekordtief. Am Terminmarkt nähert sich der Preis der Marke von zwei Cent.

    Im Marktgebiet Deutschland/Österreich lag der durchschnittliche Börsenpreis für eine Kilowattstunde (kWh) Grundlaststrom im Februar 2016 bei nur noch 2,20 Cent (Januar 2016: 2,90 Cent/kWh). Zuletzt notierte der Preis im April 2002 auf diesem Niveau. 

    Spotmarkt: Strompreis fällt gegenüber Vormonat um fast 25 Prozent auf niedrigsten Stand seit 2002
    Am Spotmarkt (Epex Spot) beläuft sich der mittlere Strompreis für Grundlaststrom in Deutschland im Day-ahead-Handel im Februar 2016 auf 2,20 Cent/kWh. Gegenüber Januar 2016 ist der Grundlastpreis damit um 24 Prozent gefallen (Januar 2016: 2,90 Cent/kWh). Der Preis für Spitzenlaststrom (Stromlieferung für die Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr) sinkt im Februar 2016 ebenfalls, und zwar um 26 Prozent auf 2,60 Cent/kWh (Januar 2016: 3,53 Cent/kWh).

    Auch mit Blick auf die letzten 12 Monate geben die Strompreise weiter deutlich nach. Gegenüber dem Februar 2015 (3,67 Cent/kWh) sinkt der Preis für Grundlaststrom um 40 Prozent. Auch der Preis für Spitzenlaststrom fällt um 38,0 Prozent (Februar 2015: 4,21 Cent/kWh).

    E

    Rekordtief: Preise am Terminmarkt auf dem Niveau von 2007
    Auch für die Lieferung von Strom für die nächsten Jahre ist kein signifikanter Anstieg der Strompreise zu erwarten. Der mittlere Terminmarktpreis für Grundlaststrom zur Lieferung im Jahr 2017 fällt im Februar 2016 auf 2,17 Cent und notiert damit nahe der Marke von zwei Cent. Erst im September 2015 hatte der Jahresfuture die Schwelle von drei Cent je kWh im Monatsmittel unterschritten. Mit einem Rückgang um knapp 11 Prozent gegenüber dem Vormonat (Januar 2016: 2,43 Cent/kWh) fällt der Terminmarktpreis für das nächste Lieferjahr auf den niedrigsten Stand seit wenigstens Jahresbeginn 2007. 

    An den Strombörsen wird derzeit das Lieferjahr 2019 am günstigen gehandelt. Marktteilnehmer können sich für 2,03 Cent je kWh mit Strom eindecken. Nur etwas teurer ist das Lieferjahr 2018 (2,04 Cent/kWh). Auch die Preise für die weiteren Lieferperioden bewegen sich auf dem Niveau des Lieferjahres 2018. Mit 2,09 Cent/kWh ist Grundlast-Strom zur Lieferung im Jahr 2020 derzeit der teuerste, während Strom für das Lieferjahr 2022 für 2,15 Cent die kWh zu bekommen ist (Abrechnungspreise vom 29.02.2016).

  196. @Diehl

    Wo bleibt das Geld, wenn es nicht bei den Verbrauchern ankommt ???

    Dort. 😉

  197. Ja Hr. Krueger, ein langer Artikel mit vielen interessanten Fakten, die ich gern noch um einige Angaben und Hinweise ergänzen möchte.
    So ist es natürlich richtig, dass sich die Durchschnittvergütung für die EE-Stromeinspeiser bis 2012 auf sogar über 18Ct/kWh erhöht hat. Auch logisch, wenn man weiß, dass in der Anfangszeit bis 2009 PV-Strom mit über 40Ct/kWh vergütet wurde. Allerdings liegt diese Vergütung jetzt bei unter 13Ct/kWh und seit 2012 ist die Durchschnittsvergütung kontinuierlich gefallen, trotz weiteren Zubaus von EE-Erzeugungsanlagen. Als zukunftsorientierter Mensch frage ich mich, wie sich die Durchschnittsvergütung wohl 2020 -2030 entwickeln wird, wenn die am höchsten subventionierten Anlagen aus der auf 20Jahre zeiitlich befristeten Vergütung gefallen sind? Sehen Sie die EE mit der Durchschnittsvergütung dann immer noch als „Preistreiber“?

    Interessant auch die Darstellung der Haushaltstrompreise in Europa. Leider habe ich hier einen Hinweis darauf vermisst, dass die „nichtprivilegierten Endkunden“ (also Privathaushalte und Kleingewerbe) mit ihrem hohen Strompreis die deutsche Industrie stark subventionieren -- denn diese lässt sich nicht nur von einem Großteil der Abgaben befreien, sondern sie kauft auch noch direkt an der Börse Strom billigst direkt ein. Zu ständig fallenden Preisen von derzeit um 3Ct/kWh … Wäre es nicht angebracht, auch dies zu erwähnen?

    Nun kommen tolle Fakten zu Preisanteilen und steuerlicher Belastung des Haushaltstromes. Man könnte geneigt sein, bspw. die Schweden oder erst recht die Ungarn um ihre niedrigen Strompreise zu beneiden. Allerdings zeigt sich m.E.n. erst wie teuer der Strom für den Privathaushalt wirklich ist, wenn ich ihn ins Verhältnis zu den Einkommen setze. Upps, da müssen pötzlich Schweden und sogar die Ungarn mehr für Strom ausgeben von ihrem Einkommen als die Deutschen Privatkunden!?!
    Infografik „Strompreise im Vergleich zum Einkommen“ von Strom-Report.de
    Das „Vorzeigeland“ Frankreich hat auch deutlich an Glanz verloren, seit immer offensichtlicher wird, dass der staatlich subventionierte Atomstrompreis (trotz abgeschriebener Anlagen) nicht zu halten ist und der Stromkonzern EDF am Rande des Ruins steht …

    Wenn Sie als Preistreiber dann noch die Investitionen in Stromtrassen anführen, fällt mir spontan ein, wie viele Jahre es seit der Wiedervereinigung versäumt wurde (trotz Auflagen), die Koppelstellen zwischen Ost- und Weststromnetz herzustellen. Jahrelang hat man hier zugunsten höherer Gewinne /Dividenden gespart und verzögert. Aber jetzt hat man ja die Gelegenheit, allen Aufwand den EE-Stromerzeugern anzulasten.
    Dass die Netzbetreiber sich ihre Leistungen üppig bezahlen lassen und dies gerade jetzt für deutlich steigende Netzkosten sorgt, erwähnen Sie nicht -- nur den Millionen, meist kleinen EE-Anlagenbetreiber werden „satte Gewinne“ unterstellt. Die Netzagentur hat zwar angekündigt, die bisher extrem üppige Verzinsung absenken zu wollen, allerdings nur um zwei Prozent auf immer noch hohe 6,91 Prozent. Bisher 8,91% -- die hätten die meisten Betreiber gern und auch 6,91% sind für private EE-Anlagenbetreiber heute kaum mehr zu erreichen …

    Etwas fehlerhaft ist Ihre Darstellung der „Subventionierung“ der EE-Stromerzeuger. Nicht nur, weil Sie vergessen, dass die konventionellen Erzeuger jahrzehntelang ebenfalls subventioniert wurden, sondern auch weil die EEG-Umlage rechtlich keine Subvention darstellt.

    Den MOE haben Sie schon recht ordentlich erläutert. Nur warum die ältesten, schmutzigsten und ineffizientesten Kraftwerke nicht vom Netz gehen, verstehe ich nicht wirklich. Wenn wir 2015 (trotz sinkendem Verbrauch) mit 647TWh einen neuen Rekord bei der Erzeugung und mit 60,9TWh einen neuen Stromexpordrekord erreichten, kann ich nicht glauben, dass diese alten, unflexiblen KWs „systemrelevant“ gewesen sein sollen. Vielmehr wird es wohl so sein, dass sich mit diesen alten, abgeschriebenen KWs die höchsten Gewinne erzielen lassen und diese daher weiterlaufen. So wurde aus der angedachten Umweltabgabe für schmutzige KWs durch politische Lobby eine „Stilllegungsprämie“. Auf diese Strompreisverteuerung hätte ich gern verzichtet!
    Ach ja -- die Schadstoffbelastung durch die Stromproduktion würde durch die Stilllegungen deutlich verbessert. Die stagnierenden Werte entstehen also durch die ständig steigenden konventionellen Stromexporte …

    Richtig interessant fand ich ihre Aussage:

    Würde es keine EEG-Förderung geben, so wären Kernkraft, Braunkohle, Steinkohle und Erdgas auf den freien Strommarkt immer noch die günstigsten Energiequellen zur Stromerzeugung, mit Stromerzeugungskosten unter 5 Cent pro kWh.

    Laut MOE bestimmt doch an der Börse das teuerste zum Einsatz kommende KW den Gesamtstrompreis für alle Erzeuger? Nach MOE sind das die Gas-KWs und ich glaube kaum, dass diese „für unter 5Ct/kWh“ produzieren können. Der Kunde muss aber eben immer den teuersten Preis nach MOE bezahlen, da nützt ihm Ihr „Durchschnittspreis“ herzlich wenig …
    Auch ganz ohne EE hatte Deutschland schon immer mit die höchsten Strompreise für Privatkunden in Europa!
    Auch sollten wir fairerweise neue Kraftwerkerke vergleichen, denn EE wird ja neu gebaut und muss finanziert /abgeschrieben werden. Gerade will man in England ein neues Kernkraftwerk errichten. Allerdings nur, wenn man für 35 Jahre einen jährlich mit der Inflation steigender Preis von anfänglich 92.50 Pfund pro Megawattstunde (etwa 11Ct/kWh am Anfang) garantiert. Wo sehe ich da den Preisvorteil für konventionellen Strom?

    Ja, Ihr Beitrag war lesenswert -- aber leider nicht als alleinige Informationsquelle.

  198. @Jeo Kellie
    Den Bullshit in Deinen neuesten Kommentar….nehm ick mit Morgen vor….denn die Kacke, die Du als vermeintliche Wahrheiten hier hingeböckelt hast….ist echt einer näheren Betrachtung des Pittbulls wert…..jetzt is aber janz schlecht…ich muss gleich Schlachtzug…ein paar fiese Oberbosse killen.

    Onkel Heinz…..hat noch das böse Gen im Blut

  199. @Joe

    Als zukunftsorientierter Mensch frage ich mich, wie sich die Durchschnittsvergütung wohl 2020 -2030 entwickeln wird, wenn die am höchsten subventionierten Anlagen aus der auf 20Jahre zeiitlich befristeten Vergütung gefallen sind? Sehen Sie die EE mit der Durchschnittsvergütung dann immer noch als „Preistreiber“?

    Joe, vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen, PV wird nicht mehr zugebaut, da die EEG-Vergütungen stark gekürzt wurden und Biogasanlagen auch nicht mehr. Bei der Windkraft sollen jetzt auch die EEG-Vergütungen gedrosselt werden. Somit wird in 20 Jahren kein wesentlicher Zubau mehr statt finden und die Altanlagen gehen vom Netz. Dann sinkt auch wieder die EEG-Umlage. Derzeit liegt sie bei weit über 20 Mrd. € pro Jahr. Dem gegensteuern können Sie nur, wenn Sie die EEG-Vergütungen wieder anheben, damit steigt aber auch die EEG-Umlage weit, weit über 20 Mrd. € pro Jahr.

  200. Hallo Hr. Krüger,
    was verstehen Sie unter „nicht mehr zugebaut“? Dass es 2015 nur ca. 1,5GWp neue Photovoltaik waren? Das war doch von der Politik beschlossen und angekündigt mit „maximal 2,5GWp“ als Obergrenze. Ja die allgemeinen Bedingungen und nicht nur die Vergütungen wurden deutlich verschlechtert und durch den gedrosselten Zubau hat die Energiewirtschaft länger Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen.
    Ihre Zukunftsprophezeiungen zu den erneuerbaren Energien haben sich leider in der Vergangenheit als falsch herausgestellt. Trotzdem: 20Jahre x 1,5GWp wären 30GWp PV-Zubau. Ich glaube nicht, dass so viel PV in dieser Zeit vom Netz geht. Allerdings haben die Altanlagen dann den Vorteil, billigst Strom produzieren zu können. Dank fehlender Brennstoffkosten werden sie an der Börse beim MOE ja ganz links eingeordnet. Bei den Primärenergieträgern deutet sich ein Kostenanstieg an, prognostiziere ich einfach mal.

    Ich freue mich natürlich, dass Sie sonst keine Fehler in meinen ergänzenden Anmerkungen entdeckt haben.

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