Fracking – Warum der Boom der Öl- und Gasförderung weitergeht

4. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Nachhaltigkeit, Unkonventionelles Gas und Öl

Rig_wind_riverDie USA verursachen seit einigen Jahren eine Revolution auf dem Gas- und auf dem Ölmarkt. Grund dafür sind neue Fördertechniken, dazu gehört vor allem die Möglichkeit tief unter der Erde horizontal zu bohren und das stimulieren von Gas- und Ölvorkommen in eigentlich zu dichtem Gestein durch das Erzeugen von Rissen mit Hilfe von Wasser, Sand und hohem Druck. Vor allem letztere Methode, das Fracking, ist in den USA und auch ganz besonders auch in Deutschland Gegenstand häufig heftiger Kritik (Hier ein Überblick über die Technologie und Potentiale in Deutschland).

Sorge bereitet den Kritikern dabei am meisten, daß dem Frack-Fluid geringe Mengen Chemikalien beigemischt werden. Da hilft es auch nicht, daß es in den USA trotz vieler Tausend durchgeführter Bohrungen bislang zu keinem ernstzunehmenden Zwischenfall gekommen ist. Und auch  nicht daß von Sachkundiger Seite Entwarnung gegeben wird, wie etwa von der University of Texas oder in Deutschland von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die dem Fracking bei sachgemäßer Durchführung ein äußerst geringes Gefährdungspotential zuschreibt:

“Die Risiken von Fracking-Maßnahmen im geologischen Untergrund stellen sich im Vergleich zu möglichen Unfällen bei obertägigen Aktivitäten als gering dar. durch standortbezogene Voruntersuchungen können Fracking-Maßnahmen so geplant werden, dass ein unkontrolliertes Entweichen der Fracking-Fluide aus dem unterirdischen Riss in angrenzende Formationen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.”

Chancen werden kleingeredet

All das ficht die Kritiker dieser neuen Technologie nicht an. Es überwiegt die Angst vor hypothetischen Gefahren. Und nicht nur das, auch die Chancen, die sich dadurch für die Energieversorgung ergeben, werden von den Kritikern regelmäßig als klein, ja wenn nicht vernachlässigbar, dargestellt. Der zuletzt meistgehörten Kritikpunkt ist dabei, daß es sich beim beim durch Fracking ausgelösten Öl- und Gas-Bonaza nur um ein Strohfeuer handeln würde. Die durch das Fracking zugänglich gemachten Quellen würden schneller versiegen, als durch weiter Bohrungen neue erschlossen werden könnten.

Befürchtungen dieser Art sind nichts neues. Die Angst davor, daß uns das Öl ausgeht, ist älter als die Geschichte der kommerziellen Ölförderung selbst. Noch  bevor im Jahr 1859 die erste Ölbohrung in Pennsylvania vorgenommen wurde, riet die Firma Kier’s Rock Oil, welche Öl förderte das von alleine an die Erdoberfläche trat ihren Kunden, schnell zuzugreifen bevor dieses “wunderbare Produkt aus dem Laboratorium der Natur ausgebeutet” sei. Und im Jahr 1874 schätzte der staatliche Geologe von Pennsylvania, daß die US-Ölvorräte bereits in den nächsten vier Jahren zu Ende gehen würden (Quelle).

Gut 40 Jahre später, im Jahr 1919, äußerte der amerikanische Geologe Carl Beal wieder einmal die Befürchtung, daß das Öl in naher Zukunft ausgehen würde. Genau wie die Fracking-Gegner heute glaubte er, ein Rückgang der Förderung wäre unausweichlich, weil nicht ausreichend neue Quellen erschlossen werden könnten.

„Obwohl neue Ölfelder zweifellos entdeckt werden, muß die jährliche Produktionsmenge zwangsläufig zurückgehen. Nicht nur weil uns neue Flächen für neue Bohrungen ausgehen, sondern auch wegen der großen Anzahl neuer Bohrungen, welche erforderlich wären.“

Fast 100 Jahre später können wir konstatieren, daß Beals Einschätzung der Situation falscher nicht hätte sein können. Der Siegeszug von Öl als dem Energierohstoff schlechthin begann damals erst und hält bis heute unvermittelt an. Die Reichweite des Öls wird heute mit etwa 50 Jahren angegeben (vor 40 Jahren waren es 40 Jahre), und der durch das Fracking ausgelöste Förderboom wird diese Zahl noch weiter in die Zukunft verschieben.

Zahlen sprechen für anhaltenden Fracking-Boom

Und daß der Boom bei der Öl- und Gasförderung anhält, dafür spricht einiges. Zu eben diesem Schluß kommt auch ein aktueller Artikel der Nachrichtenagentur Reuters, nach dem die Shale-Revolution mitnichten bald enden wird, sondern wir erst am Anfang eines völligen Umbruchs bei der Energiegewinnung stehen.

Warum das so ist, dafür sprechen einige Gründe. Zum einen haben die Öl- und Gasproduzenten gelernt, wesentlich schneller zu bohren und zu fracken, indem man Methoden aus der Massenproduktion übernommen hat. Dadurch kann man mit der gleichen Anzahl an Bohranlagen und Personal viel mehr Quellen erschließen als vorher.

Fracking-Gegner hingegen fokussieren sich viel zu stark auf die Rate des Rückgangs bei einzelnen Quellen, anstatt die Gesamtmenge an Gas oder Öl zu betrachten, die aus diesen über die Lebensdauer gefördert wird. Dieser Wert ist aber wesentlich relevanter wenn es darum geht, ob eine solche Förderung nachhaltig im Sinne der Profitabilität ist.

Entscheidend ist die Fördermenge

Das Verhältnis zwischen der Anfangsproduktion, der Rückgangsrate und er geschätzten Gesamtförderung ist mit großen Unsicherheiten behaftet. Es variiert sehr stark von Bohrung zu Bohrung, selbst wenn diese in der gleichen Formation stattfinden.

Im Allgemeinen kann man sagen, daß Produzenten Öl- und Gasquellen bevorzugen, die eine hohe Gesamtförderung und eine hohe Anfangsproduktion aufweisen. Denn das bedeutet mehr Umsatz im Gesamten zu erzielen und auch mehr Umsatz in den ersten Monaten nach der Bohrung, anstatt mehrere Jahre auf den Return on Invest warten zu müssen.

Das Auffinden von Quellen, das Bohren und das Fracken bedeuten einen enormen finanziellen Aufwand. Aus Betriebswirtschaftlicher Sicht ist es daher eine Bohrung um so erfolgreicher, je schneller sie die Kosten wieder einspielt (=hohe Anfangsproduktion) und je größer die Gesamtproduktion ist. Eine hohe Rückgangsrate stellt demnach kein entscheidendes Problem bei der Investitionsentscheidung dar. Es gibt sogar Hinweise darauf, daß gerade die Quellen mit der höchsten Anfangsproduktion am ehesten versiegen, aber über ihre Lebensdauer das meiste Gas oder Öl produzieren.

Mehr Produktivität durch technischen Fortschritt

Ein weiterer Aspekt, der dafür spricht, daß der Fracking-Boom beim Öl und Gas noch lange nicht vorbei ist, ist die Steigerung der Produktionsraten. Die Gesamtförderung pro Quelle ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert worden. So zeigen Untersuchungen der amerikanischen Energy Information Administration (EIA) in der Eagle Ford Shale Formation in Texas an 5.000 Bohrlöchern im Zeitraum von Januar 2008 bis Juni 2013, daß die Bohrungen 2012 mit 191.000 Barrel und 2013 mit 169.000 Barrel Gesamtförderung pro Quelle bei weitem produktiver waren, als die Bohrungen zu Beginn der Exploration (2009: 57.000 Barrel und 2010: 117.000 Barrel). Und der Trend steigender Gesamtförderung pro Bohrung ist in den gesamten USA zu beobachten.

Grund hierfür sind Verbesserungen, sowohl beim Auffinden lohnender Öl- und Gas-Formationen, als auch bei der Bohr- und Extraktionstechnik. Durch ersteres lassen sich etwa besonders lohnende Schichten in einer Shale-Formation gezielter ansteuern, wodurch die durchschnittlichen Förderraten gesteigert und Kosten für Bohrungen in weniger lohnende Schichten reduziert werden.

Es können heute längere Abschnitte horizontal gebohrt werden, dadurch erhöht sich die Gesamtmenge an Öl oder Gas, das durch eine Bohrung erreicht werden kann. Formationen, in denen unterschiedliche Schichten übereinander angeordnet sind, können durch neue Techniken mit nur einem Bohrloch ausgebeutet werden. Weitere Fortschritte wurden bei der Anordnung der Bohrlöcher zueinander gemacht, wodurch sichergestellt wird, daß die Bohrungen nicht den gleichen Teil einer Formation anzapfen, aber nah genug beieinander liegen um eine optimale Extraktoion aus der Formation zu gewährleisten. Die Auswirkungen dieser Verbesserungen sieht man in der oberen Grafik links (Quelle IEA). Wärend die Anzahl der Bohrlöcher sinkt, steigt die Durchschnittliche Ausbeute pro Bohrung kontinuierlich an.  Die zweite Grafik zeigt den Anstieg der Gasförderung in den USA in den letzten Jahren und den Rückgang beim Import.

Es gibt keinen Grund, daß Shale-Gas und Öl nicht auch außerhalb der USA wirtschaftlich erfolgreich gefördert werden könnten, vorausgesetzt die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Aussichtsreiche Formationen gibt es bereits heute in allen Regionen der Welt. Dabei hat die Suche danach eigentlich gerade erst begonnen. Und die dramatischen Verbesserungen bei Auffindung und Exploration in den letzten Jahren sind mit Sicherheit nicht das Ende der Fahnenstange. Jede weitere Optimierung bei der Ausbeute oder den Förderkosten macht bislang uninteressante Formationen zu lohnenden Energiequellen. Das Zeitalter der Kohlenwasserstoffe als Energielieferant geht mitnichten zu Ende. Es hat gerade erst begonnen.

Why the shale revolution is not about to end: Kemp

America’s Most Incredible Natural Gas Play Has Only Just Begun To Boom

Titelbild: Schiefergasbohrung in der Pinedale-Antiklinale im US-Bundesstaat Wyoming, im Hintergrund die Rocky Mountains. Via Wikimedia Commons, hochgeladen von Hike395.

 

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65 Kommentare
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  1. Die Zensur bei den linksgrünen Staatsmonopolpropagandasendern, die uns ja sonst in Dokumentationen gerne sytematisch belügen und täuschen, hat versagt; ARD hat eine Sendung gebracht, in der Fracking nicht verteufelt wird.

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/%C3%9Cbertriebene-Panik-Das-schlechte-Image-/NDR-Fernsehen/Video?documentId=23268100&bcastId=14049184

  2. Hypothetische Gefahren. Bullshit! Die Amis haben damit in ganzen Landstrichen das Trinkwasser vergiftet. Und kommen Sie jetzt nicht mit Propagandablabla, das ist nicht unbedingt eine wissenschaftliche Herangehensweise, die Gegenseite grundsätzlich als verlogene Idioten hinzustellen.

    Abgesehen davon: Ich verfolge Ihren Blog jetzt schon länger und eine Frage beschäftigt mich besonders: Warum sind Sie eigentlich so erpicht darauf, regenerative Energien mies zu machen? Hier ist immer von Fortschritt die Rede, aber in einer (hypothetischen, aber in absehbarer Zeit realisierbaren) Welt, in der jeder genug Solarpaneele auf dem Dach hat um seinen Eigenbedarf zu decken, brauche ich auf dem Energiesektor doch eigentlich keinen Fortschritt mehr (Man könnte vielleicht daran arbeiten, die Paneele länger haltbar und effizienter zu machen, aber es besteht doch definitiv kein Bedarf an einer Alternative). Wofür auch? Mir ist bewusst, dass die Frage etwas naiv ist, ich wäre um eine Antwort trotzdem dankbar.

  3. Ging ja fix heute, das der erste Fracking-Gegner aufschlägt……berechenbar wie immer, bei diesen Reizthema.

    H.E.

  4. Danke, guter Artikel.

    Noch zu erwähnen: Durch die Umstellung auf Gaskraftwerke wurden auch die CO2-Emissionen der USA gesenkt. Ohne dafür noch viel Geld zu verbrennen.
    Denn der Nutzne ict eben nicht nur ein ökonomischer, sondern auch gerade bei den Emissionen.

    Der Nutzen sind nicht nur niedrige Strompreise, sondern auch die Attraktion als Industriestandort. Das zieht positive Folgewirkungen nach sich.
    Ganz im Gegenteil zur deutschen Politik. Trotz vieler Umweltaktivisten und 50 Mrd € Ausgaben gibt es in D eine Steigerung der CO2-Emissionen. Aber wenigstens wachsen dann die Pflanzen besser.

    Zu @2: ‚in ganzen Landstrichen das Trinkwasser vergiftet‘ : Horromeldungen verbreiten ist einfach, aber mit den Belegen wird es schwer.

  5. @ Lord_Mord
    Was Sie schreiben hört man immer wieder, etwa dass „in ganzen Landstrichen das Trinkwasser vergiftet“ wäre. Nur scheinen diese Fälle so geheim zu sein, dass man nirgends konkrete Informationen darüber findet. Was bei einer Umweltverschmutzung wie sie von den Mahnern und Warnern beschrieben wird, schon sehr außergewöhnlich wäre. Und es ist nicht so, dass man nicht nach Verunreinigungen suchen würde.

    Die Wasserversorger in den USA führen regelmäßig Untersuchungen Ihrer Wasserqualität durch. Und die amerikanische Environment Protection Agency (EPA) betreibt seit 2011 eine großangelegte Studie zur Wassergefährdugn durch Fracking (Study of the Potential Impacts of Hydraulic Fracturing on Drinking Water Resources) Der Progress Report ist hier erhältlich, der Abschlussbericht wird in diesem Jahr erwartet.

    In Dokumentationen, wie dem Film „Gasland“ werden Fakten massiv falsch dargestellt und Gefahren übertrieben. Fakt ist, dass es nach vielen Tausend Frack-Maßnahmen in den USA zu keinem größeren Zwischenfall gekommen ist.

    Hier hat niemand etwas dagegen, wenn Sie sich eine PV-Anlage aufs Dach montieren und sich damit von ihrem Stromversorger unabhängig machen. Nur, macht das keiner, weil die kosten dafür einfach zu hoch wären. Der Grund dafür ist der Speicherbedarf.
    Stattdessen wurde ein System geschaffen, in dem jeder Produzent seinen Wind- und PV-Strom jederzeit zu einem Preis weit über Marktwert abgenommen bekommt.

    Die Ablehnung der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ hat viele Gründe. Sie sind teuer, unstetig, haben einen riesigen Flächenbedarf, die Frage der Speicherung ist völlig ungelöst, die Liest ließe sich beliebig fortsetzen. Sie finden hier im Blog viele Artikel zu dem Thema, in denen jeweils genau begründet wird, warum etwas abgelehnt wird. Es lohnt, da mal genauer reinzuschauen.

  6. @ Martin Landvoigt #4

    Noch zu erwähnen: Durch die Umstellung auf Gaskraftwerke wurden auch die CO2-Emissionen der USA gesenkt. Ohne dafür noch viel Geld zu verbrennen.
    (…) Ganz im Gegenteil zur deutschen Politik. Trotz vieler Umweltaktivisten und 50 Mrd € Ausgaben gibt es in D eine Steigerung der CO2-Emissionen.

    Sehr richtig. Ich hatte das Thema vor einiger Zeit mal behandelt: “Erneuerbare Energien” führen zu höheren CO2-Emissionen – Einige Fakten.“
    Eine Abbildung daraus zeigt die Entwicklung der CO2-Emissionen in den USA:

    Strompreis in den USA (für Haushalte): ca. 12 Cent/kWh (das sind 9,2 Euro Cent)

  7. zu 2. Lord_Mord (wie ich finde ein passendes Pseudonym für den Beitrag)
    Ich denke nicht, dass erneuerbare Energien hier verteufelt werden, es wird nur thematisiert, dass sie sich zwar für Nischen- oder Ergänzungslösungen wie eben das Eigenheim (bei entsprechendem Enthusiasmus für die hohen Investitionskosten) eignen, aber -- wie schon dargestellt -- aufgrund der ungelösten Speicherproblematik in der erforderlichen Dimension niemals für eine Industriestandort wie Deutschland und schon gar nicht im phantasierten Anteil von 50% oder mehr. Und da sind wir beim eigentlichen Problem. Warum wird das trotzdem gemacht, obwohl die Schwierigkleiten schon jetzt bei über 20 % auftreten (enorme Kosten, Netzinstabilität, keine CO2-Ersparnis)? Es ist eine Ideologie ! Und Ideologen lassen sich von Tatsachen nur ungern aufhalten. Der im Panorama-Beitrag dargestellte Umgang insbesondere des UBA und der Umweltministerin mit dem Gutachten und der offensichtliche Widerspruch zur Gutachtermeinung demonstrieren das treffend. Die Ablehnung des Frackens mit der Begründung angeblicher großer und unbeherrschbarer Gefahren ist doch nur die Nebelkerze. Denn die Möglichkeit billiges Gas oder Öl aus eigenen Vorkommen zu fördern, gefährdet die Ideologie, dass nur die erneuerbaren uns retten und fossile des Teufels sind. Wenn diese Nebelkerze dann noch auf ein alterndes Volk trifft, dem ständig irgendwelche Bedrohungen durch Technologien eingetrichtert werden, dann wird daraus in den Köpfen ein Großbrand. Insofern ist die Diskussion um das Fracken die konsequente Fortsetzung der Diskussion um die Kernkraft oder die grüne Gentechnik.

  8. @Sylke Mayer

    vielleicht sollte ich auch noch was Obergscheites zum Fracking schreiben?

    Das kann man nicht vergleichen. Fracking ist etwas ganz anderes als die Physik der Atmosphäre. Die Diskussion ums Fracking ist eine über Technikfolgenabschätzung, vermischt mit Politik und Wirtschaft. Da darf jeder mitreden.

  9. @ Quentin #8
    ich habe gerade eine neue Off-Topic-Arena eröffnet und den Kommentar auf den Du dich beziehst nach dorthin verschoben. Ich hatte nicht den Eindruck daß es sich dabei um eine Sachdiskussion zum Thema des Artikels gehandelt hat.

  10. Hallo torben hoffmeister

    … niemals für eine Industriestandort wie Deutschland und schon gar nicht im phantasierten Anteil von 50% oder mehr. Und da sind wir beim eigentlichen Problem. Warum wird das trotzdem gemacht, obwohl die Schwierigkleiten schon jetzt bei über 20 % auftreten (enorme Kosten, Netzinstabilität, keine CO2-Ersparnis)? Es ist eine Ideologie ! Und Ideologen lassen sich von Tatsachen nur ungern aufhalten.

    Volle Zustimmung. Wenn nur einige Leute ihre Privatmeinung hätten, denen man eben nicht zustimmen braucht, wäre das alles ja auch nicht schlimm. Im Lnad der Meinungsfreiehit sollten wir uns darüber freuen, auch Unsinn vertreten zu dürfen.

    Hier aber hat diese Ideologie fatale Auswirkung auf viele Andere, die das gar nicht lustig finden. Und dann wird es schlimm.

    Der im Panorama-Beitrag dargestellte Umgang insbesondere des UBA und der Umweltministerin mit dem Gutachten und der offensichtliche Widerspruch zur Gutachtermeinung demonstrieren das treffend. Die Ablehnung des Frackens mit der Begründung angeblicher großer und unbeherrschbarer Gefahren ist doch nur die Nebelkerze.

    Gerade im Vergleich mit den Gefahren anderer Technologien wir die Beliebigkeit des Arguments deutlich.

    Denn die Möglichkeit billiges Gas oder Öl aus eigenen Vorkommen zu fördern, gefährdet die Ideologie, dass nur die erneuerbaren uns retten und fossile des Teufels sind.

    Das trifft auch auf das gleiche Problem der Endlagerung zu. Bestimmte Ideologien können nur dann überleben, wenn man eine Problemlösung verhindert. Das ist Teil des Programms.
    Was mich nur ärgert ist, dass man hier nur machtlos zusehen kann, wie sich die SItuation verschlechtert.

  11. Achja……beim Fracking ist es das arme Grundwasser, das geschützt werden muss……und beim Klima isses das phöse CO2, vor dem wir uns schützen müssen.

    Ähm…..wieviel Deutsche trinken eigentlich „Grundwasser“?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasser#Trinkwassergewinnung

    Wie tief geht dat Fracking…….und aus welchen Tiefen holen wir uns Grundwasser her?

    Bei den Brunnen werden Schachtbrunnen und Bohrbrunnen unterschieden. Mit Schachtbrunnen wird oberflächennahes Grundwasser bis etwa 8 bis 10 Meter unter Gelände erschlossen und mit Bohrbrunnen Grundwasser bis in Tiefen von 400 m.

    Bereitet ganz Deutschland sein Trinkwasser aus Grundwasser her…..oder gibbet da auch Quellwasser, Wasser aus Talsperren oder Wasser aus dem Uferfiltrat von Flüssen?
    Wird Deutschland dieses Jahr nich gerade massv gerügt….wegen einen Zuviel an Nitraten im Grundwasser……das Zeuch, das bei intensiver Düngung entsteht, um ökologisch wertvollen Energie-Mais massenweise anzubauen?

    Ach ja……Im Supermarkt Kästenweise Quellwasser wechschleppen und dann meckern, weil jemand dat Grundwasser „versauen“ könnte.

    Heil Dir Gaia…….wer in der Erde rumbohrt, vergeht sich am Körper unserer aller Göttin.
    Oder so ähnlich…ick hab gerade nich das exakte Öko-Sprech drauf, sorry.

    H.E.

  12. Vielleicht mal an alle Frac-Gegner. In Westdeutschland sind seit 1961 320 (Zahlen für Ostdeutschland sind mir nicht geläufig) gefrackte Erdöl-/Erdgasbohrungen durchgeführt worden. Ist Ihnen auch nur von eine Bohrung ein nennenswerter Schaden bekannt? Zu jedem Bohrloch in D ist eine ausführliche Dokumentation vorhanden, mit allen Stoffen die dort eingesetzt werden Beispiel:
    http://newsroom.erdgassuche-in-deutschland.de/wp-content/uploads/Soe-Z1-03-07.pdf

    Bei dieser Bohrung gibt es einen Anteil von 0,65% an Gefahrstoffen. Natürlich schwankt der Anteil etwas je nach Gesteinsformation. So liegt die Spannbreite zwischen etwa 0,1% bis in seltenen Fällen 5%.

  13. @ Lord Mord, #2:

    Warum sind Sie eigentlich so erpicht darauf, regenerative Energien mies zu machen?

    Bin ich nicht. Ich möchte eine Politik kritisieren, durch die die regenerativen Energien massiv subventioniert werden, weil man in ihnen ein Allheilmittel für konstruierte Probleme sieht. Denn dieses Vorgehen hilft den Regenerativen in Wahrheit nicht, da es Innovationen gerade in diesen Technologien verhindert.

    Technisch gesehen sind PV und Windenergie (im Gegensatz zu Biomasse, Geothermie und Wasserkraft) allerdings ein Irrweg. Weil man bei diesen Energie aus einem Energiefluß abzweigt, den man nicht steuern kann. Es gilt stattdessen, ein energetisches Potential aufzubauen, um dieses geregelt anzapfen zu können. Gravitation (Wasser), Kernkräfte (Spaltung, Fusion, Geothermie) und chemische Bindungsenergie (Kohlenwasserstoffe, Kohlenhydrate (Biomasse)) stellen solche Potentiale kostenlos bereit. Wind und Sonne zu nutzen, um diese erst zu produzieren (Power-to-Gas) ist daher im Prinzip immer unwirtschaftlich. Ein Einsatz lohnt sich daher nur in bestimmten Nischen. Und dies wird dauerhaft so bleiben.

    Mein Ziel als Autor von Science Skeptical ist, das „Miesmachen“ von Technologien grundsätzlich zu bekämpfen. Optionen sollten realistisch eingeschätzt werden. Das Überhöhen ist auch nur eine besonders perfide Form von „Miesmachen“.

    Man sieht es ja an den zahlreichen Bürgerinitiativen gegen Windkraft, die immer mächtiger werden. Propaganda ist immer falsch, egal ob in der einen oder anderen Richtung. Es ist ein Szenario denkbar, in dem eines Tages Windenergie von der Gesellschaft ebenso geächtet wird, wie Kernenergie. Und das ohne guten Grund. In einer solchen Gesellschaft möchte ich nicht leben. Also ist es doch besser, von Anfang an die Möglichkeiten von Sonne und Wind realistisch zu betrachten, um dadurch extremen Meinungen den Boden zu entziehen.

    Momentan bedarf die Windenergie allerdings keiner Unterstützung. Sollte sich das ändern, sollte irgendwann eine Regierung Windräder verbieten, weil sie „krank machen“ (durch Schattenwurf, Discoeffekt und Infraschall beispielsweise), dann bin ich der erste, der sich Pro-Windkraft äußert.

    Ich habe das hier auch schon einmal im Ansatz probiert: http://www.science-skeptical.de/blog/offshore-offshore/005862/

    Ist aber nicht auf großen Widerhall gestoßen.

  14. @ Alexander Biersack #1
    Sehr interessant. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was von diesem Sender sonst so verbreitet wird. Unbedingt sehenswert.

    NDR (30.07.2014)
    Umweltbundesamt warnt vor Fracking

    Dass die Erdgas-Fördermethode Fracking Risiken birgt, ist unumstritten -- doch wie viel Risiko sollte man in Kauf nehmen, um die Abhängigkeit von Gas- und Öl-Importen zu verringern? Gerade erst ist das niedersächsische Landesbergbauamt zu dem Schluss gekommen, dass ein Erdbeben nahe Syke (Landkreis Diepholz) im Mai wahrscheinlich durch die Förderung von Erdgas ausgelöst wurde. Neben Beben sehen Fracking-Gegner die Gefahr einer Verunreinigung von Wasser und Boden durch Chemikalien. Eine klare Warnung vor dem Fracken kommt nun auch vom Umweltbundesamt (UBA).

    NDR (04.09.2014)
    Warnung vor Fracking: Umweltbundesamt gibt Fazit eigener Studie falsch wieder

    Der wissenschaftliche Leiter der jüngsten Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zum Thema Fracking hat sich erstaunt darüber gezeigt, dass die Behörde die Gasfördermethode als riskant und gefährlich einstuft. „Fracking ist und bleibt eine Risikotechnologie“, hatte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bei der Vorstellung des Papiers Ende Juli als Fazit verkündet. Studienleiter Uwe Dannwolf widerspricht ihr: „In unserem Gutachten stehen solche Worte nicht drin“, so der Hydrogeologe im Interview mit dem ARD-Politikmagazin „Panorama“ vom NDR (Sendung: Donnerstag, 21.55 Uhr, Das Erste). „Was Frau Krautzberger macht, kann ich ihr nicht vorschreiben. Ich kann nur auf das Gutachten verweisen und sagen, ich würde es so nicht auslegen.“ Die Risiken beim Fracking hält er für beherrschbar, sie gingen nicht über die anderer Technologien hinaus.

  15. Zu # 14
    Auch der Spiegel berichtet darüber:
    Erdgasförderung: Bundesregierung deutet Fracking-Studie um

    Chemikalien, Gesteinsverwerfungen, Explosionen: Allein der Begriff Fracking schürt Ängste. Ein Gutachten sieht die umstrittene Erdgas-Fördermethode sehr viel nüchterner. Doch davon will die Politik nichts wissen.

  16. @ Rudolf, #14:

    Jetzt auch auf Spiegel-Online:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fracking-umweltministerin-hendricks-deutet-gutachten-um-a-989912.html

    Dazu tritt noch die von Niedersachsen geführte Initiative der Bundesländer, Fracking in tiefen Schichten (5000 Meter) weiterhin durchzuführen und entsprechende Regelungen zu verabschieden, die dieses nicht verhindern. Niedersachsen und Schleswig-Holstein, aber vor allem Niedersachsen, profitieren durch erhebliche Steuereinnahmen ja von dieser Technologie.

    Ich denke, es geht den beiden Bundesministern (Hendricks und Gabriel) vor allem um Demobilisierung. Man will die Fracking-Gegner beruhigen. Deswegen wird nicht nur die Studie uminterpretiert, sondern auch das in Rede stehende Gesetz. In Wahrheit wird das Gesetz nur bereits bestehende Regelungen aus verschiedenen anderen Gesetzen zusammenfassen und damit den Status-Quo zementieren.

    Man wird sehen…

  17. @ Peter #16
    Beim Gabriel kann ich in letzter Zeit (also seitdem er Wirtschaftsminister ist) tatsächlich einen deutlichen Hang zu pragmatischem Handeln erkennen. Auf ihn bezogen glaube ich, daß Du recht hast mit

    Ich denke, es geht … vor allem um Demobilisierung.

    Bei Barbara Hendricks bin ich mir da nicht sicher. Ich halte Sie eher für eine von Faktenwissen relativ befreite 100%ige Öko-Umweltministerin. Allerdings ist es wohl klar, daß sich im Falle von unterschiedlichen Meinungen Gabriel durchsetzen wird.

  18. Mal ein ketzerischer Einwurf: Das Shale-Gas läuft doch nicht davon. Wenn es auch unqualifiziertes Störfeuer ist, so bleiben uns die Bodenschätze dafür länger erhalten. Und in 10 oder 20 Jahren kräht kein Hahn mehr nach den Bedenkenträgern von Heute.

    Mittel -- Langfristig brauchen wir doch ohnehin eine bessere Energiquelle. Und die liefern KKW und Brütertechnologie. Wenn man sich alle Möglichkeiten verbaut, die Probleme der Zukunft anders zu lösen, denken vielleicht zumindest einige neu über die Kernkraft nach.

  19. Bei Barbara Hendricks bin ich mir da nicht sicher. Ich halte Sie eher für eine von Faktenwissen relativ befreite 100%ige Öko-Umweltministerin.

    Das ist zu befürchten. Sie hält das 2-Grad-Ziel für das wichtigste überhaupt.

    Mal ganz abgesehen von der schreienden Unlogik, wie man hier überhaupt nachdenken kann, wenn man nicht mal die wichtigsten Basisparameter -- die Klimasensitivität -- belastbar bestimmen kann. Auch sind die Thesen der Klimafolgenforsching nicht nur seit Richard Tol äußerst fragwürdig.

    Das letzte ist ein 2-Grad-Ziel (seit 1900) für das Jahr 2100 allein darum, weil keinerlei Erfolgkontrolle möglich ist. Wir werden wohl alle dann tod sein. Selbst wenn wir leben würden könnten wir nicht wirklich wissen, was warum passierte. Sind wir unter den 2 Grad, dann wüssten wir wohl nicht, ob das was mit den ergriffenen Maßnahmen zu tun hat. Und sind wir drüber, dann wissen wir auch nicht, ob wir das verhindern hätten können.

    Wir wüssten wahrscheinlich nicht viel mehr als heute. Und heute sieht nichts danach aus, dass wir die Entwicklung in jeder Variante hinreichend sicher vorher projizieren können. Und auch nicht, wie wir realistisch diese Entwicklung verändern könnten.

    Eine Ministerin, die das 2-Grad-Ziel für das wichtigste hält, kann ich wohl kaum ernst nehmen. Welche Problemlösungskompetenz sollte sie dann haben?

  20. Interview mit der UBA-Präsidentin in der Mitteldeutschen Zeitung:
    Frage: Die Braunkohleländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg argumentieren mit Versorgungssicherheit und Jobs, auch der Stromkonzern RWE in Nordrhein-Westfalen setzt weiter auf die Braunkohle.
    Krautzberger: Nicht nur umweltpolitisch, auch volkswirtschaftlich ist das unsinnig. Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir das Angebot fossiler Energien senken, nicht stabilisieren oder sogar ausbauen, und dafür auf die Erneuerbaren setzen und die Energieeffizienz deutlich steigern. Das schafft auch Arbeitsplätze.
    http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/interview-mit-neuer-uba-praesidentin--klimaschutz-steht-ganz-oben-,20641266,27762384.html
    Noch Fragen zu der eigenwilligen Interpretation des Gutachtens? Ist eben Ideologie. Und Frau Hendricks verlässt sich eben auf die Interpretationen der gelernten Verwaltungswissenschaftlerin.

  21. War am Sonntag in einer gigantischen Tomatenplantage. Da wird doch tatsächlich mit CO2 gearbeitet. Solche Verbrecher.
    Kein Wunder daß es andere Verbrecher gibt, die Erdgas aus der Erde holen. Nur die ganz guten Menschen leben von der reinen Luft und nachwachsendem Strom. Lieber Onkel Heinz ich verstehe immer mehr Deinen bösen Ton. Idioten kann man nur böse kommen. Einem auf die Schnauze hauen, habe ich heute dem Landratsamt angedroht. Das meinen Sie nicht erntsthaft, die Antwort. Doch meinte ich, ich meine das ernsthaft bei solchen Ökodeppen, ich mache es nur nicht, wegen Schutz der Idioten durch den Rechtsstaat. Lieber Heinz, ich verstehe Deinen „Hals“ immer mehr.

  22. @ Rudolf:

    Bei Barbara Hendricks bin ich mir da nicht sicher. Ich halte Sie eher für eine von Faktenwissen relativ befreite 100%ige Öko-Umweltministerin.

    Ich habe seit Jahren keinen Politiker mehr getroffen, der sagt, was er denkt (mit Ausnahme von Zastrow und Krahmer vielleicht). Von daher: Auch bei Hendricks höre ich, was sie sagt. Aber ich kann nicht einschätzen, ob sie das auch wirklich denkt.

  23. @Lord_Mord

    in einer (hypothetischen, aber in absehbarer Zeit realisierbaren) Welt, in der jeder genug Solarpaneele auf dem Dach hat um seinen Eigenbedarf zu decken,

    Gewinne (Einspeisevergütung) privatisieren, Verluste (EEG Umlage) sozialisieren. Die Revolution frisst ihr Kinder.

    Vielleicht schauen Sie auch mal über den Bio-Müsli Tellerrand: Es hat gar nicht jeder ein Dach! Selbst nicht alle Lehrer und Beamte.

  24. Die Hendricks ist ein Marionette, jemand mit dem das Scheitern von Klimaschutzverhandlungen in Verbindung gebracht werden soll. Merkel hält sich da ja jetzt fein zurück und hat auch die nächsten Treffen diesbezüglich abgesagt. Merkel weiß genau, wann sie sich wegducken muss. Das hat die von früh auf gelernt. Das meine nicht nur ich.

    Auch auf die Probleme die das EEG ihr in Brüssel eingebrockt haben, hat sie sicher keinen Bock mehr, und und und. Hier kann sie nicht mehr gewinnen und positiv punkten. Es ist also eigentlich egal was Hendricks wirklich denkt.

    Die Angstmacherei vorm Fracking wird irgendwann einmal, in nicht ferner Zukunft, von allein lächerlich. Vor allem dann, wenn in anderen europäischen Ländern nicht dem Beispiel Deutschlands gefolgt wird, wie bei der Energiewende.

  25. @Hihi
    Das Mutti-Merkel……is nich doof…….deswegen wartet sie ab……ob die NATO den fiesen Putin endlich in die Knie zwingt (schätze mal, vor Lachen)……..die Ukraine dann noch fieser wird und die Durchleitung des Russengases verhindert (zur Not sprengen eben Seperatisten alle Gasleitungen)…….und eines schönen Tages……..MÜSSEN wir fracken……weil wir brauchen ja Gas……weil wir ja ganz dringend die fiesen Kohlekraftwerke auch noch schnell los werden müssen……oder so ähnlich.
    Ausserdem und sowieso……steht übern Teich bestimmt das Obarmen mit den armen Deutschen auf der Agenda……um dann das gute Shalegas aus USA, hilfreich nach Europa zu reichen.

    Ähm….nun ratet mal, warum die SPD den Wirtschafts- und Umweltminister stellen darf………schon mal was vom Schleudersitz gehört?

    Mutti kriegt se alle wech……..denn als gute Hausfrau, putzt sie hinter sich grundsätzlich blitzeblank.

    Interessante Zeiten kommen auf uns zu……..falls nich vorher die großen Raketen über uns Bumm machen.

    @Karlchen
    Manchmal geht auch nur noch Galgenhumor…….wenn die Spucke zum Meckern wech is.

    Onkel Heinz………..ich hab ein Plan

  26. Achso…….mir hat Wiki wat geflüster, über unsere nette Umweltministerin….

    „“Angeblich erhielt Hendricks Ende der 1980er Jahre in CDU-Kreisen den Spitznamen „Burning Barbara“, nachdem sie, wie dieser berichtete, auf dem Handrücken des CDU-Politikers Hartmut Schauerte eine Zigarette ausgedrückt habe“““

    Ähm….weiß jemand, ob es ihre eigene Kippe war…..oder vom CDU-Onkel?
    Ich mein ja nur…..wegens das böse Rauchen……..und so.

    H.E.

  27. @Peter
    Hmm……Vllt haste sogar recht, mit Deiner vorsichtigen Einschätzung.

    Für ihr neues Amt bringt sie einige umweltpolitische Erfahrung mit. Zwischen 1991 und 1994 war sie Ministerialrätin und Referatsleiterin im Haus von NRW-Umweltminister Klaus Matthiesen (SPD). Dessen umweltpolitische Agenda sorgte damals immer wieder für Empörung bei den Grünen, die ihm eine betont freundliche Haltung gegenüber Unternehmen und Steinkohle-Industrie vorwarfen. Die gebremste Energiewende und die geplanten Erleichterungen für Betreiber von Kohlekraftwerken im aktuellen Koalitionsvertrag dürften demnach ganz Hendricks‘ eigener politischer Linie entsprechen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article122939590/Die-Frau-die-bei-der-CDU-Burning-Barbara-heisst.html

    H.E.

  28. Ich hab auch ein Problem mich an das Gesicht zu gewöhnen. Ist irgendwie zu Barbara.

  29. Hallo Herr Heller

    Von daher: Auch bei Hendricks höre ich, was sie sagt. Aber ich kann nicht einschätzen, ob sie das auch wirklich denkt.

    Vielleicht ist das ja zur Ehrenrettung gemeint. Lieber ein schlechter Schauspieler mit fremden Text, als die Identität als Hampelmann. … oder so ähnlich.

    Wer aber so einen bescheuerten Text von sich gibt, und den für den eigenen ausgibt, bei dem ist eigentlich egal, was sie oder er wirklich denkt.

  30. So, wie man heute fragt :“Erinnert ihr euch noch an das Y2K-„Problem“?
    wird man in 10 Jahren fragen: „Erinnert ihr euch an diese Fracking-Hysterie vor ein paar Jahren?“
    Viele werden sich nicht mehr erinnern.

  31. @Heraklit

    ”Erinnert ihr euch noch an das Y2K-“Problem”

    Ich auf jeden Fall…..ich hatte diese Silvesternacht in meiner Anlage verbracht……falls doch was schief gegangen wäre.
    Natürlich…..haben sich vorher ein paar Softwarefirmen ne goldene Nase verdient…..zwecks vorheriger Umrüstung.

    Ach ja……wenn zu viele Nullen das System verwirren…….kanns unter Umständen wieder mal verdammt teuer werden.

    H.E.

  32. Zur gestrigen Panorama Sendung gibt es auf der Homepage des NDR die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen und den Beitrag mit Sternen zu bewerten. Wer der Panorama Redaktion ein paar lobende Worte hinterlassen möchte, kann das dort tun. In der Diskussion scheint sich das Verhältnis Gegner/Befürworter in etwa die Waage zu halten

  33. Hallo zusammen,

    danke für den guten Artikel. Der Schieferboom wird wohl auch aus anderen Gründen weitergehen, weil man inzwischen an einer Technik arbeitet, die ganz ohne Wasser-Sand-Gemisch auskommt. Bei EIKE habe ich kürzlich hierzu einen Artikel übersetzt:

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-naechste-schiefer-revolution-tiefkuehl-fracking/

    Ich bin kein Fachmann und weiß nicht, ob das Sinn macht, denn die Tiefkühlung verbraucht ja auch eine Menge Energie. Vielleicht weiß Onkel Heinz mehr dazu?

    Vielleicht gibt es ja auch Aufschluss auf der 8. Internationalen Klima- und Energiekonferenz am 17. Oktober in Frankfurt.

    Chris Frey

  34. @Rudi

    Gefühlte Gefahr beim Fracking…..gegen die echten Gefahren von 8.000 Faulgasanlagen….ick empfehle dem Neuleser deswegen den ausgezeichneten Artikel, den uns Tritium hier hinterlassen hat.

    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/erneuerbare-energien/was-ist-faul-am-biogas/0011053/

    Die meisten Biogasanlagen belasten die Umwelt deutlich mehr, als sie ihr nutzen. Sie zerstören die Artenvielfalt, schädigen Gewässer und das Klima.

    Lerche, Kiebitz, Rebhuhn – die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.

    Dazu komme noch der gestiegene Stickstoffgehalt im Grundwasser. An einigen Orten seien die vorgeschriebenen Grenzwerte bereits erreicht, sagt Christian Meyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Niedersachsen…….

    Dazu noch der neuerliche Anschiss durch die EU…..

    Nitratbelastung im Grundwasser: Kommission fordert Deutschland zum Handeln auf

    Die Europäische Kommission hat Deutschland heute (Donnerstag) erneut ermahnt, stärker gegen die Verunreinigung von Wasser durch Nitrate vorzugehen.
    Sie hat die zweite Stufe im laufenden Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet und kann im nächsten Schritt Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einreichen, wenn Deutschland nicht binnen zwei Monaten reagiert. Trotz einer zunehmenden Nitratbelastung des deutschen Grundwassers und der Oberflächengewässer, einschließlich einer Eutrophierung vor allem der Ostsee, hat Deutschland nicht genug für die Reduzierung oder Prävention der Nitratbelastung getan. Das schreibt das geltende EU-Umweltrecht aber vor.

    Tja……….Umweltschizophrene drücken alle Augen zu, solange die Sauerei irgendwie Bio ist…….während man bei „Künstlich, Technisch“ sofortigst den Teufel an die Wand malt….aber…

    Egon Harms vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband beobachtet, dass die Nitratwerte seit 2006 stark steigen, vor allem südlich von Oldenburg, einer Region mit sehr vielen Mastställen und Biogasanlagen. Der Grund: die Zunahme von Biogasanlagen, sagt Harms.

    So is Deutschland………die Blöden ham die Oberhand.

    Onkel Heinz……….und wieder prallt meine Stirn auf die Tischplatte

  35. So is Deutschland………die Blöden ham die Oberhand.

    Weil der Klügere stets nachgibt, haben wir die Dummen an der Regierung.
    Wo ist eigentlich Tritium?

  36. Hallo, Herr Rudolf Kipp 5. September 2014 08:43
    Habe ich schon gestern versucht, aber dort wird trotz alle dem streng zensiert.
    3 mal Anlauf genommen und dreimal am Moderator zerschellt. Hätte evtl. nicht die beiden Sozies als Zielscheibe nehmen dürfen. Aber wenn Beruf und gelerntes halt sooooo weit auseinanderliegen……

    Mensch, Moin Heinzi
    Wat is, Bulldogge in Rente? Bis ja so friedlich mit de Dösbaddels ;-D

  37. Hallo Heinz

    Zum Thema Nitratbelastung: Natürlich gibt man recht hohe Düngergaben, wenn man Mais anbaut. Das aber führt nicht zwingend zu einer Grundwasserbelastung. Denn recht dosiert soll der Stickckstoff (und auch Phosphat und Kalium) ja von der Pflanze aufgenommen werden und nicht weg geschwemmt werden. Auch Dünger kostet Geld.

    Aber ein bisschen Schwund ist immer, und wenn man eben nicht genau dosiert, eben ein Bisschen mehr.

    Überraschend groß sind aber die Einträge bei Fehlern beim Biogas (nicht im Normalbetrieb) und bei Kleingärten. Da wird manchmal kräftig überdosiert.

  38. Hallo Heinz

    Noch ein Nachtrag zum Grundwasser. Also … wenn wir schon nicht mit Fingern auf Bauern zeigen, so müssen doch ECHTE Umbweltbelastungen auch mit Sorgfalt untersucht werden. Regelmäßige Messungen und Untersuchung bei Auffälligkeiten sollten selbstversändlich sein. Wenn das so gewesen wäre, hätten wir keinen Rüffel von der Europäische Kommission bekommen.

    Und noch Einen wegen der Unbeherrschbarkeit der Fracking-Technologie und gefährdung des Grundwassers: Der Tritium-Artikel, auf den du verwiesen hast, zeigt ja schön, dass es eine stattliche Anzahl von nachgewiesenen Unfällen gibt. Damit ist bewiesen: Biogastechnologie ist nicht hinreichend beherrschbar und gefährdet das Grundwasser. Man solllte die Anlagen noch schärfer Verbieten als das Fracking, denn die Risiken sind deutlich höher.

  39. Hallo Rudolf,

    gelungener Artikel.

    Es scheint sich tatsächlich so zu verhalten, dass der Schiefergasboom noch einige Zeit anhält. Dafür spricht u.a. der anhaltend stabile Einsatz von Bohranlagen in den USA (ca. 1.800!).

    Ich nehme an, das lediglich in Deutschland aus ideologischen Gründen ein Ende des Booms in den Medien verbreitet wurde. Festgemacht wurde das jedoch nur am Rückgang von Investitionen in diesem Sektor. Aber das ist ganz normal, dass die Investitionen zutückgegangen sind. Schließlich ist irgendwann einmal der Ausbau der Infrastruktur (Pipelines, Aufbereitungsanlagen), der hohe Investitionen erfordert, abgeschlossen.

    Die Ansicht der Gegner, dass der schnelle Abfall der Produktion ein Indikator für Unwirtschaftlichkeit ist, trifft selbstverständlich nicht zu. Entscheidend ist tatsächlich der Gesamtertrag einer Bohrung, die dem Aufwand gegenüber gestellt werden muss.

    Vom „panorama3“-Beitrag beim NDR vom 2. September sowie der etwas modifizierten Version in der ARD vom 4. September bin ich immer noch beeindruckt. Damit hätte ich von einem Format, das vom NDR produziert wird, nicht zugetraut. Schließlich fiel in den letzten Jahren der NDR damit auf, die inländische Erdgasgewinnung negativ darzustellen. Geändert hat sich aber auch der Stil der Reportage(n): Keine düstere, dramatisierende Hintergrundmusik, keine hektischen Schnitte, keine pseudoironische Kommentierung. Und es wurden tatsächlich Fachleute befragt und keine fachfremden „Experten“.

  40. @2
    Warum eigentlich Ami und nicht Amerikaner?

  41. #40 Ist der Amerikaner nicht ein Gebäck?
    Bin schon wech! JH

  42. An der deutschen Nordseeküste sollen neue Ölfelder erschlossen werden. Die Aufsuchungserlaubnis dafür ist an mehrere Firmen vergeben worden, jetzt prüfen diese, ob sich eine weitere Förderung in dem Gebiet lohnt. Allerdings werden sie wohl einige Schwierigkeiten mit dem dort zuständigen Schleswig-Holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bekommen. Weil zur Erschließung der potenziellen Ölfelder auch das umstrittene (ohne dieses Adjektiv kommt das Wort nicht aus) Fracking angewandt werden könnte. Damit sollen etwa bereits aufgegeben Ölfelder reaktiviert werden.

    Besonders Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Aussage des Kieler „Energiewendeministers“ Robert Habeck:

    „Wir wollen keine neuen Technologien, die das fossile Angebot mit hohen ökologischen Risiken nur billiger machen und dadurch das Zeitalter der fossilen Brennstoffe unnötig verlängern“

    Zulässig wären danach wohl nur Technologien, die geeignet sind fossile Brennstoffe teurer zu machen. Ansonsten könnte auffallen, dass sich die tollen „Erneuerbaren“ die sich gerade in Schleswig-Holstein so dezent ins Landschaftsbild einfügen, preislich nie und nimmer konkurrenzfähig werden können.

  43. Unglaublich, Robert hat 1989 Abi gemacht, da hat er wohl Naturwissenschaft komplett abgewählt, d.h. , er weiß nicht, wovon er redet. Das muß man einfach entschuldigen.

  44. @Rassbach

    Also bitte…..immerhin ist Robert “ Doktor der Philosophie.“ und Schriftsteller, ob begnadet oder nicht….weiß ich nicht.

    Und bitte…..wozu muss man als Minister für irgend etwas qualifiziert sein?
    Als Bundes-Wirtschaftsminister reicht ja auch ein Lehrerstudium………


    Wütende Grüße an Robert Habeck

    Mit den Autobahn-Botschaften protestiert der Verband gegen eine „zerstörerische Agrarpolitik“. Viele Bauern fühlten sich von Robert Habecks Politik übergangen und in ihrer Existenz bedroht. „Es kann nicht sein, dass die Landwirte durch immer neue Verordnungen zu Maßnahmen gezwungen werden, die sie nicht umsetzen können und die ihrem wirtschaftlichen Betrieb entgegenstehen“, sagt Klaus Dahmke. Als Beispiele nennt er den Knickerlass, wonach künftig ein 50 Zentimeter Randstreifen freigehalten werden muss, sowie den umstrittenen Einbau neuer Filteranlagen in Schweine- und Geflügelställen. Es gehe jetzt darum, die Relationen zu wahren. „95 Prozent der Landwirtschaft im Land wird konventionell betrieben“, sagt Klaus Dahmke. Diese Grundlage dürfe durch „zu viel öko“ nicht zerstört werden.

    Ach so…..unsere derzeit agierende Umweltministerin……
    http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Hendricks_%28Politikerin%29

    Nach dem Abitur 1970 am Johanna-Sebus-Gymnasium in Kleve absolvierte Barbara Hendricks ein Studium der Geschichte und der Sozialwissenschaften in Bonn, das sie 1976 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien beendete. Danach war sie bis 1978 beim Deutschen Studentenwerk tätig, dann bis 1981 Referentin bei der Pressestelle der SPD-Bundestagsfraktion. 1980 erfolgte ihre Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit Die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein.[3] Bis 1990 war sie Pressesprecherin des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen. 1991 wurde sie zur Ministerialrätin im Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt.

    …..ist auch ein Dr. phil., mit der Qualifikation kann man ganz treffsicher die Natur schützen….gelle.
    Bloss blöd……..ich ess nur Butter, weil ich Magarine hasse wie die Pest (Kindheitstrauma…..wir hatten kein Geld für Butter und wer 15 Jahre lang Kama fressen musste, kann mein Leid nachempfinden).

    Achso…….die Energie soll ja noch viel teurer werden……damit dann auch mehr Menschen in den Genuß kommen, auf Butter verzichten zu müssen…..oder so ähnlich.

    Onkel Heinz………..Kernkraft…..Kohle…….Fracking…….alles muss wech……und die Stütze kommt vom Amt

  45. Heinz,
    was kostete eigentlich Butter? Habs vergessen, als Kind wollte ich nur Magarine, etwa vor 1960, da bekam man einen Rostocker Hochseehafen aus Bausteinen und Holzschiffen für die gesammelten Magarinemärkchen,die man ausschneiden mußte und in ein Heftchen klebte.

  46. @Rassbach

    250 Gramm Butter….kostet 2,50 Mark…..und bei 350 Mark Monatslohn……war Butter halt nur an besonderen Tage möglich.
    Aber….is nich so wichtig, hört sich eh nur nach Jammern an……heutzutage versucht man uns halt das Fleischessen abzugewöhnen……weil das dem armen Klima schadet.

    Naja…..ich hab Armut am eigenen Leibe kennengelernt………da müssen die Ökos erstmal noch reinriechen, wo ick schon hingeschissen hab.
    In diesen Sinne……frohe Zukunft noch.
    H.E.

  47. Wall Street Journal:

    Fracking Gives U.S. Energy Boom Plenty of Room to Run

    Skeptics of the U.S. energy boom say it can’t last much longer because it requires drilling an ever-increasing number of wells.

    But the boom already has lasted longer than anyone would have imagined just a decade ago and has more room to run. That’s because oil and natural-gas wells have become more productive—an unrecognized but potent trend that should keep the fuels flowing.

  48. Ich kann dem Artikel oben nur in dem einen Punkt zustimmen, das die Ängste vor Umweltschäden aus Fracking wahrscheinlich von der Öffentlichkeit massiv überbewertet werden.

    Die Ansicht die ich keineswegs teile ist die Aussage der Reichweiten dieser fossilen Energiebereitstellungsverfahren.

    Es ist richtig, das das Abfallen der einzelnen Bohrungen nicht entscheidend ist.

    Aber genauso wenig entscheidend ist die blanke Frage der Ressourcenmengen..

    „Reichweite des Öls wird heute mit etwa 50 Jahren angegeben“

    Begrenzt wird die Fördermenge durch den Stand der Technik und durch die Preise. Und da sowohl beim Gasfracking und auch beim light tight oil, wie immer, zunächst die einfach zu erschließenden Reserven geerntet werden unterliegt man auch wie immer dem Gesetz der nachlassenden Erträge. (Auch dann wenn die technischen Fortschritte diese grenzen ständig verschieben, was allerdings ebenfals dem Gesetz der nachlassenden Gewinne unterliegt)

    Wie immer ist es die Ressourcenpyramide um die es geht.. Erst ist es eine gute Energiequelle , dann eine teure zuletzt eine energetisch nicht mehr rentable Energiequelle, weil die zur Ernte notwendige Energiemenge irgendwann schon energetisch den Aufwand nicht mehr rechtfertigt.

    Insbesondere beim light tight oil schließen sich inzwischen sogar die IEA also auch die EIA der Meinung der warner an ( http://www.postcarbon.org/drill-baby-drill/es ), die den Förderhöhepunkt des light-tight oil booms in den USA gegen 2016 bis 2017 erwarten..

    Und die IEA und die EIA sind nun wahrhaftig kein Hort grüner Energiekritiker..

    Worauf beruht nun also die Annahme das es sich hier um eine lange verfügbare Ressource / Reserve handelt ?

    Ich gebe noch etwas zu bedenken.

    Seit ca. einem Jahr wird beobachtet, das die privaten Ölunternehmen massiv Probleme bekommen , insbesondere die unkonventionellen Öle kostendeckend zu fördern. Ihre Gewinne sinken seit mehreren Jahren massiv, weii der einzige Bereich der Ölförderung der in den letzten 5 Jahren noch angestiegen ist, die unkonventionellen Öle insbesondere Tarsande und light tight oil, pro Jahr im Schnitt um 11% teurer geworden sind. (Und das ist die Situation, obwohl ständig in dieser Technik verbesserungen gemacht wurden…)

    In der Folge reduzieren die Ölmultis (die allerdings nur für einen kleineren Teil der Weltölförderung zuständig sind), Ihre Investitionen in unkonventionelle Öle, wie man gut am kapex index verfolgen kann.

    Anders formuliert kann man sagen, das die steigenden Kosten der Ölförderung von der Weltwirtschaft nicht mehr so bereitwillig gezahlt werden, das diese Unternehmen noch Gewinne im gleichen Maß wie früher abwerfen können. Der Hintergrund ist schlicht, das die Ölförderung nur in einem engen Band wirtschaftlich optimaler Bedinungen lukrativ ist. Der Ölpreis darf nicht so niedrig sein das die Förderer keine Gewinne einfahren und zugleich nicht so hoch, das die Wirtschaft als ganzes den Konsum drosselt. das berühmte „Goldilock phänomen)…

    https://www.youtube.com/watch?v=dLCsMRr7hAg

    Alles in allem ist die Frage erlaubt, ob der Immense Energie, Ressourcen und Brainpower- Bedarf der in Fracking geht nicht besser in andere Techniken fließen sollte insbesondere in Techniken die gleich den Verbrauch reduzieren oder auf Basis dauerhaft verfügbarer Energiequellen funktionieren.

    Anders formuliert. Ist der Aufwand nicht am Ende bloße Verschwendung ?

  49. Anders formuliert. Ist der Aufwand nicht am Ende bloße Verschwendung ?

    Der „Peak Flood of Words“ wurde bei Schülke leider noch nicht überschritten… Ob wir den logorrhoeischen Höhepunkt analog dem Förderhöhepunkt USA gegen 2016 bis 2017 erwarten können, bleibt abzuwarten.

  50. Anders formuliert. Ist der Aufwand nicht am Ende bloße Verschwendung ?

    Aber natürlich FK PIlot…

    Denn die Antwort darauf könnte ja auch in Ihrem Sinn beantwortet werden und zu dem Ergebnis führen, das zum beispiel den Aufwand besser in die Installation von Atomkraftwerken der nächsten Generation geleistet werden sollte als in Fracking..

    Dafür müsste man aber in der Dskussion nicht Reflexhaft auf Gegenangriff schalten. Sondern auf die Argumente eingehen. Ich bin mir Sicher, das Sie die Prognosen der IEA und EIA mit wohlwollen erwähnt hätten, wenn es Ihre Meinung unterstützt hätte. Und ich bin mir auch ziemlich sicher das Sie sich nicht die Mühe gemacht haen den Vortrag des Managing Direktors von Douglas Westwood zum Thema Kapex Index in der Ölindustrie anzusehen.. Denn die Entwicklung dort Zeigt eindeutig das die Ölmultis auf sehr ernst zu nehmende Probleme zulaufen. Ausgelöst durch steigenden Aufwand , steigende Kosten und die begrenzten Fähigkeiten der Bevölkerung steigende Rohstoffkosten dauerhaft zu zahlen… Durchaus eine Form realer Limits… (Pfui.. da ist es wieder das Unwort..)

    Denn Merke… Was Ihrer Ansicht wiederspricht ist dann automatisch ….. Logoröh? Schade..

    Aber vielleicht gibts ja andere Foristen die dazu interessante und Ihnaltliche Beiträge liefern können.

  51. Dafür müsste man aber in der Dskussion nicht Reflexhaft auf Gegenangriff schalten. Sondern auf die Argumente eingehen

    Das sind wir ja schon gewohnt von den grünen Trollen. Geht man mittels Gegenargument auf Argumente ein, wird dieses komplett ignoriert, bestenfalls wird ein vermeintlich irgendwie angreifbarer, in der Regel wenig relevanter Halbsatz rausgepickt, um auf ein „neues“, natürlich ideologisch gelegenes Thema umzuschwenken, bzw. von der eigenen Inkopentenz abzulenken.

    Es geht ja auch nicht um die Diskussion sondern um das stetige plazieren von Botschaften, nach dem Motto: „Wiederholen, wiederholen, wiederholen.“ — ein bekanntes Propagandainstrument, um möglichst viel „Platz“ für die eigenen „Positionen“ zu besetzen. Da haben Campact & Co viel von AntiFaSchulen gelernt -- und weg vom Extremismus: Die jeweiligen Akademien der Parteistiftungen lehren auch nichts anderes, was man in Talkrunden allabendlich wuderschön beobachten kann, sofern man sich das noch antun möchte.

    Ein korrespondierender Marketing-Begriff ist „Share of Voice“, oder um es einfacher mit der Deutschen liebsten Beschäftigung zu umschreiben: Es geht allein um Sendezeit… denn die ist tatsächlich eine endliche Ressource. Der Tag hat halt nur 24 Stunden, selbst dann, wenn man die Nacht dazunimmt.

  52. @ Tom Schülke #48

    Anders formuliert. Ist der Aufwand nicht am Ende bloße Verschwendung ?

    Das kann man vorher nie so genau wissen. Aber der Umstand, dass viele Produzenten echtes Geld in die Technologie investieren spricht erst einmal dafür, dass die das nicht so sehen. Wie schwierig vorhersehbar die Entwicklung gerade ist sieht man, wenn man die Abbildungen aus dem von Ihnen verlinkten Report vom Post Carbon Institute mit denen hier im Artikel gezeigten vergleicht.

    Die vom Post Carbon Institute reichen bis Ende 2011 und deuten in Richtung einer Abnahme der Förderung. Die hier beschriebene Entwicklung hat aber da gerade erst eingesetzt, womit sämtliche Vorhersagen über schnell wieder sinkende Fördermengen damit zur Makulatur wurden. Sie sehen im Marcellus-Shale oben, dass die Produktion pro Bohrloch ab Mitte/Ende 2012 rapide nach oben gegangen ist. Man kann in Fig. 53 im Post Carbon Report (S.64) erst erahnen, dass sich so etwas andeutet.

    Das schöne an der Marktwirtschaft ist, dass die Marktteilnehmer Technologien ausprobieren und am Ende die profitablen überleben und nicht profitable verschwinden oder weiter entwickelt werden. Genau das können sie beim Shale-Gas und -Öl live erleben. Der Markt entscheidet, wohin er Energie, Ressourcen und Brainpower investiert. Und auf mittelfristige und vor allem lange Sicht hat er damit auch am Ende immer die beste Lösung gefunden.

  53. Fracking: Die Angst der Politik vor dem Bürger
    warum hat Panorama die Erlaubnis bekommen, über das Frackingverbot zu diskutieren?
    Alles Theater?
    -Die ÖkoPolitbüroFührer sagen zu gefährlich
    -- führende Geologen sehen das nicht so
    -ein Bundestagsabgeordneter sagt, Fracking wird seit den 60er Jahren ohne Unfälle betrieben, darum geht es nicht, es geht nur um die Gefahren drumherum z.B. wo das Frac-Wasser entsorgt wird

  54. Da will man sich ein bisschen informieren, macht ein paar Mal den science-skeptical-blog auf, und jedes Mal schlägt einem schlechter Atem entgegen. Oder hat etwa der Onkel Engstirn …Eng… Engdingsbums – wie auch immer – wieder irgendwo hingesch……..? Unglaublich, wie alleine dieser Engstirn das Niveau dieses blogs in den Keller zieht. Aber ihr habt euch wohl schon an den Gestank gewöhnt oder fühlt euch sogar wohl darin. Als Autor dieses blogs würde ich diesem Onkel mal auf die Finger hauen!
    Und die wenigen wissenschaftlichen Anteile im blog überzeugen wenig bis gar nicht. Macht einfach mal ein bisschen Urlaub mit eurem Verein. Am Besten am Karatschai-See im Ural. Geht einfach mal ein Stündchen am Ufer spazieren oder schwimmen und erholt euch. Soll eine wunderschöne Gegend sein und noch nicht so vom Tourismus überlaufen. Dieser Ort stärkt eure Abwehrkräfte unglaublich. Auf jeden Fall zig-mal mehr als Schwimmen im Abklingbecken.
    Und beim Thema „Fracking“ warten wir doch einfach noch 2-3 Jährchen ab. Wie war das nochmal? Am Anfang stehen hohe Gewinne, aber bisher wurden nur „Miese“ und Schulden gemacht und die Zinseszinsen fressen die Fracker auf? Wann kommen nochmal die Gewinne? Am Ende, wenn kaum noch Öl und Gas mehr gefördert werden kann? Ich hoffe doch, dass ihr da kräftig investiert, damit sich die SUV-Hersteller weiter freuen können! Aber bitte nicht schummeln und nur bei den Sand-Zuliefern investieren!

  55. Ich hoffe doch, dass ihr da kräftig investiert, damit sich die SUV-Hersteller weiter freuen können!

    Ich finde es immer wieder amüsant, wie in Diskussionen und Beiträgen Umweltbewegte bei SUVs Schnappatmung bekommen. Scheint denen ja ganz schön an die Nerven zu gehen, dieser Fahrzeugtyp.

    Ich persönlich bevorzuge auch die Limousinse. Wenn ich hoch sitzen will, fahre ich mit dem Traktor, den mein Opa 1960 angeschafft hat (1-Zylinder-Diesel-2-Takt mit 12 Pferdchen). Im normalen Alltag soll mein Hintern aber näher an der Straße sein.

  56. @Dummbeutel

    Na, will da wieder jemand seine Messer an Onkels Schleifstein wetzen?
    Du bist so offensichtlich auf Stunk aus……das ich ausnahmsweise mal mein teifstes Bedauern ausdrücken möchte….Dich hiermit enttäuschen zu müssen.

    Schau in die Welt, sieh wo plötzlich Erdöl und Erdgas gefunden wird……und staune anschließend Bauklötze.

    SUV……ist a) erstmal ne echt geile Karre……b) meine Lebensversicherung im Fall aller Fälle, denn bei einen möglichen Crash ist die Überlebenschance für meine Familie höher, als die des Unfallgegners……und c)…..eine Notwehrmassnahme gegen die zunehmend vergammelnde Verkehrsinfrastruktur und gegen Wetterextreme…..so ein Allrad kommt halt noch da durch, wo für Nuckelpinnen schon längst das Ende der Fahnenstange erreicht ist..

    Kleine lustiger Nebeneffekt, wenn man eine erhöhte Sitzposition hat……man kann den hübschen Frauen in den süßen Cabrios besser auf die Schultern gucken.

    So……ich wünsche Dir noch ein schönes Restleben…..winke, winke und Bye, Bye.

    E-O

  57. Moin Engstirn.
    Alles klar? Wie geht’s? Gibt’s was Neues beim Thema Fracking?
    Hab mal’n paar Fragen. Demnächst soll doch ein Frack-Gesetz verabschiedet werden! Und du bist doch in eurem blog und somit in der gesamten Fachwelt DER Fracking-Spezialist und stehst mit beiden Beinen in der Sch…., äh … im Leben. Man sieht doch immer diese schönen Animationen und Darstellungen der Öl- und Gasfirmen zum fracking:
    Sind in der Realität die Bohrungen und Rohre wirklich so schön konzentrisch (vor allem im Bogen) und läuft der Zement wirklich so schön homogen und perfekt verteilt zwischen Erdreich und Außenwand des Rohrs? Wird da kein Erdreich oder Wasser mitgerissen? Und in Hohlräumen und Wasserschichten läuft der Zement wirklich wie durch eine unsichtbare Schutzhülle hindurch am Rohr vorbei und läuft perfekt weiter in den darunter- bzw. darüberliegenden Spalt zwischen Rohr und Erdreich? Sucht der Zement nicht den Weg des geringsten Widerstandes und verteilt sich zur Seite? Wie groß ist eigentlich der Spalt zwischen Rohr und Bohrung? Und beim Aushärten dieses perfekt verteilten und homogenen Zementes entstehen keine Materialspannungen und -schrumpfungen in den langen dünnen Zementröhrchen? Lassen die vielen kleinen Erdbeben, die Materialspannungen und der hohe Druck beim Aufbrechen der Erdschichten den Zement nicht knacken und zerbröseln? Und was ist mit Korrosion? Wie viele Rohre werden ineinandergesteckt und welche Durchmesser haben diese? Wie lange bleiben die Bohrungen dicht? Wie werden am Ende der Förderung die Bohrungen verschlossen? Ich weiß! Leichte Fragen für dich! Peanuts! Aber wichtig zum Verstehen und zur Urteilsbildung für Normalbürger und Politiker. Die Zeit drängt, alle warten auf deine Expertise!
    Also ich persönlich glaube ja nicht, dass man die Bohrungen dicht bekommt. Schon gar nicht auf lange Sicht. Man kann die Bohrungen oben an der Oberfläche schön kosmetisch abdichten, aber niemals tief unten im Erdreich. Das Schöne für die Fracker: Niemand – außer Tritium -- könnte es zu 100% beweisen!
    Aber euren Alchemisten Tritium frage ich lieber nicht. Der hat keinen blassen Schimmer und muss sich auf lachhafte Beweise verlassen vom Typ „Watt? Nö! Noch nüscht von gehört! Und …hähä… beweisen könnt ihr eh nix!“. Und wenn seine Ölwanne am Auto mit vielen Löchern perforiert und mit Kaugummis zugeklebt wird, wird er mir erklären, dass trotzdem kein Öl austreten kann und Greenpiss umsonst Panik macht. Da ist ja eine starke Metallschicht, die das Auslaufen verhindert! Und wenn Umweltgruppen etwas behaupten, ist sowieso automatisch das Gegenteil bewiesen. Euer Alchemist sollte sich mal die grafischen Darstellungen der New York Times ansehen: “What North Dakota Would Look Like if Its Oil Drilling Lines were Aboveground.” Ein riesiges Sieb. Er sollte sich aber noch Schwaden mit Wasser dazu denken. Texas ist noch schlimmer!
    Und Texanern glaube ich grundsätzlich erst mal gar nichts. Die lehren in den öffentlichen Schulen, dass die Erde 6000 Jahre alt ist. Die Bibel und die texanische Legislative und somit auch Tritium können das beweisen! Die Ölmilliardäre als edle Spender haben mir zu viel Einfluss bei Politikern und den Universitäten, die mal‘ne offizielle Studie erstellen sollen. Die wollen sofort Wissenschaftler feuern lassen, wenn ein Ergebnis nicht nach ihrem Sinn ist. Entsprechend harmlos und äußerst vorsichtig formuliert fällt dann so eine Studie aus. Diese wird dann aber als großer Beweis zur Unbedenklichkeit gefeiert!
    Aber du hast mit Sicherheit sehr viel mehr Ahnung als Tritium (Wer hat das nicht?) und kannst das fachgerechte Abdichten der Rohre erklären. Da sind bestimmt auch andere Leute gespannt wie das funktionieren soll. Vor allem Fracker und betroffene Anwohner. Die wären dir sehr dankbar. Aber fachgerecht umgesetzt – sofern überhaupt möglich -- wird es dann wohl doch nicht; kostet einfach zu viel und dauert zu lange. Und du kennst ja die Lage der Fracker: Ständig in Geld- und Zeitnot. Und beweisen kann ja sowieso keiner die langsame, aber sichere Wasserverseuchung (übrigens auch bei chemiefreiem Frack-Fluid)! Aber beim Grund- und Trinkwasser hört jeder Spaß auf, es gibt nichts Wichtigeres!
    Gruß, Schlaumeier
    P.S.: Mir wäre es zwar vollkommen egal, ob du in deiner Fachexpertise wie üblich Fäkalsprache und Beleidigungen einbringst, aber wegen den US-Frackern solltest du schon Fachausdrücke benutzen. Sonst könnten die das falsch übersetzen und wollen die Rohre zukünftig nur noch mit Sch…. abdichten.

  58. @Dummbeutel
    Ohh, Dich gibs ja noch…….ham se Dich seit dem 23.10.14 nich mehr raus gelassen oder brauchste jedes mal ein halbes Jahr zum nachdenken?
    Tja…..so wie es aussieht scheint Tritium abhanden gekommen zu sein….so das Deine Fragen wohl bis zur nächsten Steinzeit unbeantwortet bleiben werden…..denn ick bin da eher für Kohle zuständig, dat schwarze Zeuch, dat unsere deutsche Energieversorgung sichert.

    So, und nun geh wieder schlafen…..wir hören dann wieder Weihnachten voneinander.

    H.E.

  59. Hallo Engstirn,
    tut mir leid, dass ich dir nicht früher in den Arsch treten konnte. Aber stell dir vor: Während du dich morgens nochmal gähnend im Bett rumgedreht und kräftig in die Bettdecke gefurzt hast, war ich beruflich 6 Wochen in El Paso (USA) und Gatineau (Kanada). Hatte 4 Tage zwischendurch frei und die Gelegenheit genutzt, von El Paso über Odessa nach Dallas zu fahren.Habe ich mir ein Fernglas gekauft. Unglaublich, was man damit alles zu sehen bekommt. Oder besser gesagt: Erschreckend!
    Also du hast auch keine Ahnung, obwohl du beim Thema Fracking kräftig mitplärrst. Wer ist denn jetzt euer Spezialist für Fracking? Sag bloß nicht Heller oder Kipp!!!
    Die Hebamme Donna Young würde denen ihr Gesülze von „hypothetischen Gefahren“ beim Fracking , „selbsternannte Klimaschützerin“ u.v.m. links und rechts um die Ohren schlagen! Und ich hoffe, sie wird ihnen für so viel Dummheit zusätzlich noch kräftig in den A… treten.
    Egal, wer’s letztlich ist; ich hätte noch ein paar Fragen zum Fracking und einen bösen Verdacht, wie die Fracker ihre Kosten drastisch senken konnten. Habe jede Menge -- zum Teil stark angerostete -- Rohre gesehen, aber keine 15-Zoll-Rohre wie in der schönen Schnittmodell-Darstellung in Midland! Spart wohl Bohrkosten und viel Zement. Und das die kalifornischen Pistazien- und Mandarinen-Farmer wegen der Wasserknappheit ihre Felder mit der Frackbrühe bewässern, wisst ihr ja bestimmt schon.
    Übrigens, Heller! Habe gelesen, dass du ein Buch schreiben willst. Was soll denn das für ein Buch werden?
    Du liest irgendwo ein paar Fachartikel, kapierst aber nicht mal die Hälfte und schreibst dann dazu grottenschlechte und mit dämlichen Bemerkungen durchsetzte Beiträge in eurem Blog. Und jetzt willst du auch noch diesen ganzen Mist in einem Buch bündeln. Wer will denn dafür seine sauer verdiente Kohle ausgeben und dazu auch noch viel wertvolle Zeit beim Lesen verschwenden?
    Nehmen wir z.B. mal deinen Beitrag mit dem Helium-Geschwafel. Du hast keine Ahnung von Druck- und Flüssiggasen und heulst dann auch noch rum, weil jemand was in Großbuchstaben schreibt. Heulsuse!
    Helium im Überfluss; flüssiges Was?; und das Herstellen von Tanks für tiefkalte Gase ist für dich einfacher als das von Druckbehältern! Ich schweiße dir einen Druckbehälter für Sauerstoff in meiner Garage zusammen. Kleine Überschlagsrechnung zur Wandstärke, Ventil besorgen; das war’s. Baue oder konstruiere du als Superschlauer bitte mal einen Behälter für flüssigen Sauerstoff oder Helium. Mal gucken, wieviel LOX oder Helium nach ein paar Tagen noch drin ist. Und wenn du den Behälter wider Erwarten gut isoliert und dicht hast, dann gucken wir uns mal deine Konstruktion und Festigkeitsberechnung an. Ob der wohl einen Lkw-Transport übersteht?
    Dann hast du Angst vor Zappelstrom und traust unseren Technikern und Ingenieuren nicht zu, Strom bzw. Spannung zu richten und zu glätten. Dieselben sollen dir aber deinen tollen Super-Duper-Dual Fluid Fluxgenerator zusammenbauen. Das macht wenig Hoffnung, oder?
    In welchen Kapiteln willst du diesen und all den anderen unschlüssigen Schrott denn unterbringen?
    Wenn du dieses Buch geschrieben hast, hab wenigstens so viel Anstand, dass der Preis nicht dessen (Heiz-)Wert übersteigt.
    Und heul bloß nicht wieder rum, weil ich mich nicht anständig ausgedrückt habe! Anstand gibt‘s in diesem Blog nämlich nicht, wie du weißt! Du bist schließlich der Hüter des Anstands hier und sperrst unliebsame Blogger. Teilst aus, bist aber beim Einstecken äußerst empfindlich! Ich nenn das einen schwachen Charakter.
    Dann mach mal hinne und sperr fleißig, humorlose Memme! Kann dir aber gerne nochmal eins zwischen die Hörner hauen, wenn du willst. Auch wenn du als Killer an der Spitze der Nahrungskette stehst.
    Hinweis: Dieser Text ist geeignet, Ihre Gefühle zu verletzen, obwohl der Autor das nicht intendiert. Falls Sie sich also beleidigt fühlen, suchen Sie die Ursache dafür in sich selbst.

    Dummbeutel

  60. Lieber Dummbeutel,

    ich lasse Ihren Kommentar mal stehen, obwohl ich darin kaum einen Satz finde, der nicht gegen unsere Kommentarregeln verstößt. Aber Ihre offen zur Schau getragene schlechte Kinderstube, gepaart mit Ihrem missionarischen Eifer hat durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Und wir lernen, dass an dem alten Sponti-Spruch doch was wahres dran ist: Niemand ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.

  61. @Rudi
    Joo….ick fand den Kommentar auch lustig………vor allem……woher weiß der Typ eigentlich, das ich regelmäßig Morgens unter der Bettdecke furze?

    Hmm……mal drüber nachdenken.
    Onkel Heinz……je gehässiger die Pissnelke, desto sanfter der Pittbull

  62. .

    Oder besser gesagHatte 4 Tage zwischendurch frei und die Gelegenheit genutzt, von El Paso über Odessa nach Dallas zu fahren.Habe ich mir ein Fernglas gekauft. Unglaublich, was man damit alles zu sehen bekommtt: Erschreckend!

    Da braucht man gar nicht so weit zu fahren … Erschreckend ist es schon, durch Dithmarschen zu fahren. Nicht mal ein Fernglas braucht man.

  63. @ FK 9 Pilot
    Wobei von den Fracking Maßnahmen in Odessa in 5 bist 10 Jahren nichts mehr zu sehen sein wird. Die Windräder in Dittmarschen werden nach den Plänen unserer Energiewender immer wieder erneuert. Für die Ewigkeit.

  64. …wohl deswegen heißen die ja auch „Erneuerbare Energien“.

  65. Guter Beitrag!

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