Greentec Awards: Macher stemmen sich gegen Online-Voting

9. Juni 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien

ego150Kleine Kinder erfinden gerne neue Spiele. Sie sind da sehr kreativ, insbesondere wenn es mit Karten oder Würfeln gegen Erwachsene geht. Gemein ist diesen Ideen eine gewisse Dynamik ihrer Regelwerke. Die abhängig vom Spielverlauf immer gerade so neu definiert werden, daß Mutter oder Vater auf die Verliererstraße geraten. Kindern sieht man so etwas natürlich nach. Sie lernen noch früh genug, einmal getroffene Vereinbarungen und Regeln einzuhalten oder nur in gegenseitigem Einvernehmen zu ändern. Und das, obwohl manche Erwachsene in dieser Hinsicht keine Vorbilder sind. Ein besonders schlechtes Beispiel stellen die Veranstalter der GreenTec Awards dar.

Die GreenTec Awards werden mit dem Ziel veranstaltet, ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien zu fördern. Unter GreenTec verstehen wir Unternehmen, Technologien, Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren. Dabei steht der Technologiefokus in enger Verbindung mit dem Effizienzbegriff, also der ökonomisch sinnvollen Umsetzung.

Wer auch immer glaubt, diesem Anspruch zu genügen, konnte sich bis zum 31. März 2013 in einer von neun vorgegebenen Kategorien (Energie, Luftfahrt, Mobilität, …) mit seinem Projekt bewerben. Außer einer Holzkugel in gewöhnungsbedürftiger Gestaltung gibt es dabei übrigens nichts zu gewinnen. Eigentlich sind die GreenTec Awards nur eine Plattform für die Öffentlichkeitsarbeit, was wohl auch die meisten, wenn nicht alle Bewerber motiviert hat. Schließlich können gerade die zahlreich vertretenen  Kleinunternehmen und Gründer Marketingunterstützung gebrauchen. Diese wird vor allem durch die Medienpartner, die Wirtschaftswoche und den Sender Pro 7 mit seiner Sendung Galileo beigesteuert. Mehr als 300 Bewerber reichten Unterlagen ein, 179 Projekte, Produkte und Konzepte wurden letztlich zugelassen.

Für 30 Teilnehmer war die Kategorie „Galileo Wissenspreis“ die attraktivste. Erstens sichert diese die unmittelbare Aufmerksamkeit eines der beiden Medienpartner, zweitens war hier – im Gegensatz zu den anderen Themenfeldern – kein Startgeld zu entrichten. Drittens ist kein marktreifes Produkt zu präsentieren, die „Idee“ genügt:

Der Galileo Wissenspreis zeichnet Erfindungen und Initiativen aus, die unser Leben in unserer Umwelt harmonischer gestalten oder helfen, die Umwelt zu schützen. Im Fokus stehen Erfindungen und Ideen für einen nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Lebensstil. Hierbei stehen insbesondere die Verbindung von Alltag, Engagement und Technologie im Mittelpunkt. Die Jury prämiert Erfindungen, Ideen und technische Erneuerungen, die die Umwelt schonen und die Zukunft verändern.        

An anderer Stelle der insgesamt leider wenig aussagekräftigen Webseiten heißt es:

Das sollte deine Idee oder Erfindung mitbringen (Kriterien der Jury)

  • Deine Erfindung ist neu oder kombiniert Dinge, die es schon gibt, zu etwas Neuem.
  • Deine Idee hilft, die Umwelt zu schonen.
  • Technik spielt bei deiner Erfindung eine Rolle.
  • Du hast schon erste Erfolge mit deiner Erfindung erzielt oder hast eine klare Vorstellung davon, wie deine Idee die Zukunft verändern könnte.

Kein Zweifel, der Dual Fluid Reaktor (DFR) als ein innovatives technisches Prinzip zur Nutzung der Bindungsenergie von Kernbausteinen erfüllt alle diese Vorgaben. Auch wenn er noch nicht existiert. Die Macher, die Institut für Festkörperkernphysik GmbH (IFK), können immerhin Patente und ausführliche Planungsunterlagen vorweisen und haben auch schon positive Rückmeldungen  der Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA erhalten. Der DFR hat nicht nur die Fähigkeit, Energie (Wärme und ggf. auch Elektrizität) für kleines Geld mit geringsten Umweltauswirkungen (äußerst wenig Flächenverbrauch, kaum Abfall) bereitzustellen, er kann auch noch das Problem der langlebigen radioaktiven Reststoffe aus bestehenden deutschen  Leichtwasserreaktoren lösen. Indem er sie vernichtet. Das System ist machbar, technisch elegant und beste „Greentec“ im Sinne des Wettbewerbs.

GreenTecVoting

Sein Sieg bei der Online-Abstimmung durfte daher niemanden überraschen. Das Internet-Voting hatte dem Vernehmen nach dieses Mal einen besonders hohen Zuspruch. Was sicher auch an der Werbung liegt, die hier bei uns und bei EIKE für einige der Projekte und eben auch für den DFR stattfand. Ein Dankschreiben der Veranstalter oder auch der Sponsoren und Medienpartner ist leider noch nicht eingegangen.

Als Favorit der Webgemeinde in seiner Kategorie zog der DFR dann in die finale Jury-Sitzung in Berlin in der vergangenen Woche ein. Zwei weitere Vorhaben wurden zusätzlich im Vorfeld durch die Jury nominiert: Die Abgaswärmerückgewinnung der Thermicon GmbH und die plastikmüllsammelnden Boote des Vereins „One Earth – One Ocean„. Auf der Jury-Sitzung wurde die Nominierung des DFR zurückgenommen und dieser durch die Idee ersetzt, in hohlen Dachziegeln Kleinstwindräder zu integrieren. Mit folgender Begründung:

wir müssen Ihnen auf diesem Wege mitteilen, dass im Rahmen unseres Award-Prozesses die Jury in ihrer ordentlichen Prüfungssitzung vom 04. Juni 2013 sich leider dazu entschieden hat, Ihre Einreichung vom weiteren Wettbewerb auszunehmen. Damit zählt Ihre Bewerbung leider nicht zu den Nominierten der GreenTec Awards 2013. Die Entscheidung ist nach eingehender wissenschaftlicher Diskussion und eingehender Betrachtung der wissenschaftlichen, sozialen und kommunikativen Aspekte Ihrer Einreichung im Licht der Zielsetzung des Awards erfolgt.

Das ist zunächst an Stillosigkeit kaum zu überbieten. „Auf diesem Wege“ – also per lapidarer E-Mail – „müssen“ es die Mitarbeiter der „GreenTec Communications GmbH“ wirklich nicht, denn diese sitzen in Berlin, genau wie das IFK. Und wenn man schon zu feige für die direkte Konfrontation ist, wäre ein persönliches Gespräch am Telefon das Mindeste. Spürt man da ein schlechtes Gewissen?  Sie sollten es jedenfalls haben, denn hier sind gleich zwei Regelverstöße begangen worden:

  • Wie oben ausgeführt, erfüllt der DFR die Wettbewerbsvorgaben. Das haben die Veranstalter auch durch seine Zulassung selbst bestätigt. Ihn nachträglich „im Licht der Zielsetzung des Awards“ auszuschließen, ist daher nicht möglich.
  • Die Jury hat ebenfalls keine Berechtigung, über die Nominierung des DFR zu entscheiden. Die Regeln – soweit sie im Internet einsehbar sind und waren – besagen das eindeutig. Eine Nominierung wird allein auf Basis der Abstimmung im Internet ausgesprochen. Die Jury nominiert zwei weitere Projekte und entscheidet über den Sieger.

Als Beleg kann aus den FAQs zitiert werden, Punkt 12 ist eindeutig formuliert:

12. Wie läuft das Bewerbungs- und Auswahlverfahren ab?

Die Bewerbung wird über ein Onlineformular im mehrwöchigen Bewerbungszeitraum eingereicht. Wenn Sie eine kurze Projektbeschreibung vorbereitet haben, ist die Bewerbung innerhalb von wenigen Minuten möglich. Die Bewerber werden im nächsten Schritt über ein öffentliches Online-Voting vorgestellt und bewertet. Wer die meisten Stimmen bekommt, qualifiziert sich als einer von drei Nominierten. Zwei weitere Nominierte werden von der Expertenjury bestimmt. Welcher der Nominierten in einer Kategorie den Award gewinnt, wird final von der Jury ermittelt.

Bis zum 07.06. – also immerhin noch drei Tage nach der Jury-Sitzung, ging dies auch aus der Seite „Prozess“ hervor. Gestern erst wurde diese geändert und mit folgendem Zusatz versehen (die FAQs hat man dabei wohl vergessen, ich habe daher diese in der Version vom 08.06.2013 auch noch einmal gespeichert):

Die Auswahl der Nominierten und Preisträger erfolgt letztendlich unabhängig durch die Jury der GreenTec Awards, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Als Beleg für diese hastige, nachträgliche Änderung hier der Bing-Cache der Seite mit der Version vom 07.06.2013, der Zusatz fehlt.

GreenTecBing1

Es stellt sich die Frage nach der Motivation für diese Posse. Falls die Jury Kernenergie nicht mag, hätte man ja einfach Thermicon zum Sieger erklären können und alles wäre gut gewesen – regelkonform und unangreifbar. Eine „eingehende wissenschaftliche Diskussion“ wird in der Mail angeführt und eine „eingehende Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte“. Der Blick auf die Jury aber zeigt niemanden, der den DFR hätte wissenschaftlich bewerten können. Eigentlich können nur die „kommunikativen und sozialen Aspekte“ eine Rolle gespielt haben.  Die Webseite des „Galileo Wissenspreises“ zeigt eine denkbare Möglichkeit auf:

Die Nominierung

Bis zum 10. Mai konnte jeder online für seinen Favoriten voten. Eine unabhängige, hochkarätig besetzte Experten-Jury nominierte außerdem zwei Projekte für das Finale.

Insgesamt gibt es also drei Nominierte für den Galileo Wissenspreis, über die ein Trailer gedreht wird. Dafür besuchen wir die Nominierten mit einem Kamerateam.

Die Preisverleihung im September findet im Rahmen einer einzigartigen Gala in Berlin statt. 
Hier werden dann auch die Trailer gezeigt.

Wollte man vielleicht einfach keinen Trailer über den DFR drehen und bei der Gala zeigen? Hatte man geplant, die Filme auch in der Sendung zu verarbeiten und wollte auch dies umgehen? Haben Aiman Abdallah, seine Produzenten und sein Team Angst vor Protesten fundamentalistischer Kernkraftgegner oder gehören sie selbst dieser Gruppe an?

Man wird es vielleicht noch herausfinden. Denn wenn Kinder Regeln einseitig auslegen oder im laufenden Spiel ändern, dann sieht man es ihnen nach. Wenn Erwachsene so etwas machen, dann ist der Rechtsweg nicht nur niemals ausgeschlossen, sondern meist die direkte Folge. Für das Team vom IFK jedenfalls ist hier ein Schaden entstanden, den zu beziffern kluge Anwälte keine Mühe haben werden.

Nicht einklagbar hingegen ist Respekt. Respekt vor den wahrscheinlich vielen tausend Menschen, die sich am Online-Voting beteiligt haben. Die nachträgliche Regeländerung zeigt diesen nur die Wertlosigkeit, die man ihrer Auffassung in Wahrheit beigemessen hat. Dies betrifft alle, unabhängig von ihrer Haltung zur Kernenergie und unabhängig davon, wem sie letztendlich ihre Stimme gegeben haben. Nun ist klar: Eine von der Jury unabhängige Nominierung durch die Webgemeinde ist nicht gewünscht. Dieser Makel wird bleiben. Kindische Trotzreaktionen fallen eben immer auf einen selbst zurück.

Wer gerne seiner Verärgerung über dieses nicht akzeptable Vorgehen Luft machen möchte, kann dies auf der Facebook-Seite des DFR machen oder auch gleich eine Mail an die Veranstalter senden. Ich werde das Thema weiter verfolgen und berichten, sobald es etwas Neues gibt. Ich stehe mit der IFK GmbH hierzu in Kontakt. Neben dem DFR wurde auch in der Kategorie „Energie“ der Sieger des Online-Votings, Care Energy, ausgeschlossen. Dieser Stromanbieter sieht sich anhaltender Kritik seitens Behörden und Verbänden ausgesetzt. Von daher scheint mir der Ausschluß in diesem Fall nachvollziehbar.

Ergänzung:

Ich stelle gerade fest, daß die Webseite „Prozess“ der GreenTec Awards offensichtlich nach der Jury-Sitzung zweinmal geändert wurde. Obiger Screenshot aus dem Bing-Cache enthält die Formulierung „Ein drittes Projekt wird durch eine öffentliche Online-Abstimmung für die spätere Jurysitzung nominiert und durch die Jury verifiziert.“ Dies ist natürlich ein Hinweis auf einen Jury-Vorbehalt. Die Regeln, auf deren Basis man sich bewerben konnte, lauteten aber „Ein drittes Projekt wird durch eine öffentliche Online-Abstimmung für die spätere Jury-Sitzung nominiert.“ Hier gibt es eben keinen Hinweis auf einen Jury-Vorbehalt. Hier der Screenshot aus dem Google-Cache, der die Webseite in der Version vom 24.05.2013 zeigt.

GreenTecGoogle

 

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125 Kommentare
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  1. Wie ich an derer Stelle schrieb, habe ich schon nichts anderes mehr erwartet.

    Ich denke, was sich hier im Kleinen ereignet, ist das, was wir in der „Postdemokratischen Gesellschaft“ im Großen erwarten können.
    Totalitarismus in Reinform.
    Ergebnisse plebiszitartiger Abstimmungen werden nach Gutdünken gründurchsiffter Wächterräte manipuliert! Der Schwarzwald lässt grüßen.

  2. Kennen wir doch vom ‚demokratischen Sozialismus‘.
    Plebiszit erwünscht, aber nur im parteikonformen Rahmen.
    Also lupenrein DDR 2.0.
    Ich finde diese Entgleisung gut, denn sie ist entlarvend.
    Willkommen im demokratischen Ökologismus der DÖR.

  3. Ein Nachtrag:

    Herr Heller, liebes DFR-Team:
    Dieser einmalig klare Präzendenzfall hat dasZeug zu einem echten ‚Backfire‘.
    Er kann gar nicht deutlich genug publiziert und gar nicht oft genug erwähnt werden.
    Er kann sich zu einer mächtigen Waffe gehen die totalitären Strukturen, die Zensur und die ideologischen Scheuklappen des angeblich so ‚offenen‘, ‚bürgernahen‘ und ‚demokratischen‘ Öko-Glaubens erweisen.

    Wer bisher vielleicht -- auch und gerade im DFR-Team -- noch diesbezügliche Illusionen hatte, dürfte nun kuriert sein.

  4. Sag ich doch, es ist wie früher 😉 Sind VTs erlaubt? Hier hat es offensichtlich geheime Absprachen = Verschwörungen gegeben. Nun möchte ich meine Theorien darlegen 😉

    ddr alleine reicht nicht, da kommen zwar meine Erinnerungen her aber es wäre zu einfach, so schlecht war die ddr nun doch nicht 😉

  5. Das ist die Bürgerbeteiligung der großen Transformation und der Grünen die wir zu erwarten haben,
    sollten sich diese Typen durchsetzen.

    @Rassbach

    Hier hat es eine Absprache gegeben, wie es täglich viele gibt in den unterschiedlichen Amigozirkeln.
    Nur Transparenz in einer Demokratie schützt davor.

    Das als VT zu bezeichnen hilft nicht weiter.

    Grüße
    Günter Heß

  6. Es gibt auch neue Ideen, Klaus Humpich berichtet:

    Fusion: 100 MW in Serie?

    Kleine Fusionsanlage, Energie für jedermann. 100 MW Fusions-Reaktor, so groß wie eine konventionelle Gasturbine. Anlage in etwa fünf Jahren produktionsreif.

    Normalerweise lese ich an diesem Punkt nicht mehr weiter. Science Fiction ödet mich an. Aber halt, der Vortrag (siehe Link zum Mitschnitt unten) ist von Lockheed Martin’s „Skunk Works“, einem Verein, der alles andere, als aus Aufschneidern besteht.

  7. Herr Heß,

    Hier hat es eine Absprache gegeben, wie es täglich viele gibt in den unterschiedlichen Amigozirkeln.
    Nur Transparenz in einer Demokratie schützt davor.

    ich sag doch nichts anderes? Wo soll ich anfangen zu suchen ? Botschafter ? Vielleicht Karsten Schwanke, der erst gestern zu mir sagte in der ard, das Elbehochwasser kommt von der Erderwärmung ?

  8. „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ Bertolt Brecht, Galileo Galilei.

    Es ist schon erschütternd, was sich alles in unserem Lande so zuträgt. Bis vor Kurzem hätte ich dies nicht für möglich gehalten.

  9. Lieber Herr Rassbach,

    Menschen handeln subjektiv nach besten Wissen und Gewissen. Das sollte man respektieren.
    Auch Sie und ich. Welchen Sinn hat es gegenseitige Verschwörungen zu konstruieren.

    Sie schreiben:

    „Hier hat es offensichtlich geheime Absprachen = Verschwörungen gegeben.“

    Woher wissen sie das. Oder war es nur ein geschickter Moderator der den Antrag gestellt hat und alle fanden es gut, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Die Meinung einer Gruppe wird immer geführt und gelenkt.
    Auch das ist keine Verschwörungstheorie.

    Da trifft sich so eine Jury und entscheidet so, geht wieder auseinander. Wieso und Warum, da waren wir beide nicht dabei.
    Vielleicht gab es ja auch eine Diskussion oder Minderheitenmeinungen
    Entscheidend ist es jetzt rauszubekommen, was konkret vorgefallen ist. Vielleicht kann ja das DFR Team helfen.
    Oder einen Journalisten zu kontaktieren der recherchiert.

    Was bringen uns also diese Vermutungen einer Verschwörung.
    Im Grunde schwächen Sie damit lediglich unsere Sachargumente hier.

    Grüße
    Günter Heß

  10. Ja ne is klar……es kann doch in Deutschland nicht angehen, das auch nur eine verirrte Seele noch die Kernkraft gut finden könnte, wo kämen wir denn da hin, wenn Grün mal nich die Meinungshoheit bekommen würde.

    Ansonsten……Onkel Heinz hat nix anderes erwartet, LEIDER.

    H.E.

  11. Nachtrag
    Eine Abstimmung nachträglich zu ändern…….ist in meinen Augen Betrug.
    Wenn wir das bei den Wahlen genauso handhaben…..gute Nacht Deutschland.

    H.E.

  12. Billige Energie im Übermaß ist halt die rote Grenze im Öko-Sozialismus. Der Blutfluß für den überbordenden und gefährlichen Fortschritt ist auszubremsen, koste es was es wolle. Schließlich muß das ganze Universum gerettet werden.
    Ein sehr lehrreicher Vorgang.

    Beste Grüße B.

  13. @Bibliothekar

    Schließlich muß das ganze Universum gerettet werden.

    Bitte eins nach dem anderen. Nach der Rettung der Welt (sprich der Erde) kommt erstmal die Rettung der Galaxis…. und dann erst die des Universums….. der Rettungswahn muss ja schließlich noch steigerungsfähig bleiben, gelle?

  14. Die GreenTec Awards unterscheiden sich von anderen Umweltpreisen nicht dadurch, dass neben der Bewertung der Nachhaltigkeit vor allem die Marktfähigkeit von Innovationen bewertet wird, wie die Organisatoren behaupten, sondern durch eine „Gala voller Glanz, Glamour und Emotionen“, in der wissenschaftlich fundierte Innovationen eher Störenfriede sind, wenn sie den Glamourösen dieser Welt eine Ernsthaftigkeit abverlangen, die diese gar nicht für eine öffentliche Selbstdarstellung investieren wollen!
    Mich hatte schon die Zulassung zum Voting gewundert, aber der Fehler wurde ja „repariert“… besser: durch einen diktatorischen Eingriff „notrepariert“. Aber wie das so ist -- notreparierte Deiche halten nicht ewig. Wer sich wissenschaftlichen Debatten verschließt, wie dies beim Galileo Wissenspreis der Fall zu sein scheint, ist bald für die Fische.

  15. Ich frage mich gerade, was wohl Galileo zu so etwas gesagt hätte.

    Da seine Forschungen ebenfalls politisch unerwünscht waren, wäre er wohl auch nicht zur Teilnahme zugelassen worden…

  16. @ Tim

    Mit der Kolonialisierung des Mars wird aber das universale Ökosystem kippen und das auch noch um, mit unabsehbaren Folgen. Hier schon mal angedeutet:

    http://www.pro-physik.de/details/news/1123395/Kolonien_auf_dem_Mars.html

    Beste Grüße B.

  17. Das politisch, ideologische Ausgrenzen war schon immer ein probates Machtmittel. Es muß dem Bürger nur noch klar gemacht werden, daß das jetzige Schauspiel nicht nur vor dem eigenen Haus stattfinden wird sondern zunehmend auch darinnen. Aber die Rollenverteilung bestimmen dann Andere.

    Beste Grüße B.

  18. @Bibliothekar

    Da könnten die ja in der Sahara üben. Das ist nicht so weit.
    Aber in der Tat, kommt zu mindestens das Ökosystem auf dem Mars aus dem Gleichgewicht.
    Und das hat die Claudia verboten.

    Grüße
    Günter Heß

  19. Gerade eben folgende Mail abgeschickt:

    Sehr geehrte Frau Bühler,

    Im Blog Science-Skeptical wird berichtet, dass Sie nachträglich den Dual-Fluid-Reaktor vom Wettbewerb ausgeschlossen haben. Ich habe für diesen Vorschlag gestimmt und empfinde es als eine Ungeheuerlichkeit mit welchem Respekt, oder besser, das jegliche Fehlen eines solchen, Sie Menschen gegenübertreten die sich an von Ihnen initiierten Projekten beteiligen.

    Ich bitte um eine öffentliche Stellungnahme und behalte mir vor, diesen Vorgang in meinem Blog zu thematisieren. Ebenso werde ich befreundete Blogs und mir persönlich bekannte Bundestagsabgeordnete von diesem Vorgang in Kenntnis setzen wenn dieser Ausschluss nicht innerhalb der nächsten Tage rückgängig gemacht wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Quentin Quencher

  20. Und die gleiche Mail auch noch mal an die Projektleitung, vertreten durch Frau Nadja Meister.

  21. @QQ

    Ich habe auch für den DFR gestimmt und soeben auch eine Mail an Fr. Bühler geschickt, mit der Aufforderung, diesen Ausschluss rückgängig zu machen … mal gespannt, ob sich da was tut.

    RM

  22. Es ist einfach nicht zu fassen. Dazu fällt mir nichts mehr ein.
    Ich werde auch eine kurze Email an diese GreenTec-Fritzen schreiben.

    Bleibt zu hoffen, dass der DFR oder ähnliche Konzepte irgendwann und irgendwo ihren Weg machen.

    Roland

  23. @QQ Ich und @Rainer Klute haben seit gestern getwittert und Posts auf Facebook gestellt was das Zeug gehalten hat. Im Twitter habe ich mehrere Male @PeterAltmaier reingesetzt. Ausserdem habe ich es auf Google+ in die Welt gesetzt und einige internationale Zeitungen informiert.
    Aber je grösser dieser Shitstorm in den sozialen Medien wird umso grösser wird die Blamage für die Veranstalter.
    Ich wünsche der IFK viel Mut und Standfestigkeit. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man den Rechtsweg beschreiten.

  24. ich war mal so frei…

  25. @Roland Die Chinesen und/oder die Russen wären sicher empfänglich für solche Ideen. Schliesslich haben beide Länder bereits angekündigt, dass sie Nuklearreaktortechnologie exportieren wollen.

  26. @ Peter

    Haben Aiman Abdallah, seine Produzenten und sein Team Angst vor Protesten fundamentalistischer Kernkraftgegner oder gehören sie selbst dieser Gruppe an?

    Das frage ich mich auch: Vor was und wem haben die Angst? Ich meine, der DFR stand doch die ganze Zeit als Vorschlag online. Die Projektleitung und alle drum herum wussten doch schon seit langem dass der DFR weit in Führung lag, man hätte doch da schon einschreiten können. Dass das nicht geschehen ist, lässt die Vermutung aufkommen, dass diese Absetzung von Leuten durchgesetzt wurde, die nicht direkt mit dem Onlinevotum zu tun haben, und erst jetzt dazu gestoßen sind.

    Ich bin jetzt nicht so ganz im Bilde was die Sendung „Galieo“ für eine politische Ausrichtung hat, ob überhaupt, denn ich schaue sie mir in der Regel nicht an. Das wenige was ich sah, erinnerte mich eher an Boulevard. Wundern würde es mich nicht, wenn die Journalisten hier eine größere Rolle gespielt haben und grüne Netzwerker im Hintergrund auf diese eingewirkt haben.

  27. @ Rassbach, @ Heß:

    Ich würde hier genau wie Günter auch nicht mehr hineingeheimnissen, als da ist. Das war eindeutig seitens der Macher so nicht gewollt und nicht geplant. Man hat den DFR zur Abstimmung zugelassen und schlicht nicht mit dieser Reaktion der Jury gerechnet. Dies belegt auch ein Auszug aus der heutigen Stellungnahme des IFK zum Thema:

    Laut Wettbewerbsregeln sind wir damit automatisch einer von 3 Nominierten in unserer Kategorie („Galileo-Wissenspreis”), was uns am 22. Mai auch per Email in Form eines Glückwunschschreibens mit einer Einladung zur Preisverleihungs-Gala am 30. August 2013 in Berlin bestätigt wurde.

    Nach den mir vorliegenden Informationen hat man auch noch wenige Tage vor der Jurysitzung beim IFK hochauflösendes Bildmaterial für die Pressearbeit angefordert.

    Nein, der Skandal entwickelte sich nach allen Indizien, die ich kenne, erst auf der Jury-Sitzung.

    Wer von den über 50 Mitgliedern kann auf so eine Entscheidung ausreichend Einfluß nehmen? Da es sich um den von Pro 7 gesponserten „Galileo Wissenspreis“ handelt, eigentlich nur der für diese Kategorie Verantwortliche selbst, der gleichzeitig auch noch zentraler Medienpartner des Wettbewerbs ist. Also eben Pro 7, respektive das Team von Galileo, respektive Aiman Abdallah selbst (denn dieser ist Jury-Mitglied). Daher meine Vermutung oben im Artikel.

    Was soll denn der arme Dienstleister da machen? Gegen seinen Auftraggeber wird er nicht aufbegehren können, ohne gleich die gesamte Veranstaltung zu gefährden. Ergo macht man -- genau wie die anderen Jury-Mitglieder (ich erkenne dort nach wie vor keine ökologistische Übermacht) -- gut Miene zum bösen Spiel.

    Falls meine Einschätzung stimmt, war das eine spezielle gruppendynamische Situation, wie sie alle Nase lang vorkommt. Kernenergiespezifisch wäre dann nur mehr die Motivation des Wortführers, also nach meiner Hypothese das Motiv von Pro 7, Galileo bzw. Herrn Abdallah. Und da mag es auch nicht eine ökologistisch motivierte Technologiefeindlichkeit gewesen sein, sondern vielleicht nur die Angst vor Gegenreaktionen. Man befürchtete einen Shitstorm der Kernkraftgegner. Nun hat man einen von der anderen Seite. In deren Haut möchte ich jetzt nicht stecken…

  28. @Peter

    Man befürchtete einen Shitstorm der Kernkraftgegner. Nun hat man einen von der anderen Seite. In deren Haut möchte ich jetzt nicht stecken…

    Bisher konnte man sich ja auf die grüne Bagage verlassen…..nun plötzlich organisieren sich die Skeptiker auch in zunehmenden Maße……womit in der gleichgeschalteten Republik niemand gerechnet hat….und plötzlich is die Kacke am dampfen, grins.
    Die grünen Bessermenschen glauben den Erfolg gepachtet zu haben und längst in den Taschen verbuchen zu können..und plötzlich kommen wir…..und sind scheinbar nicht so kraftlos, wie man uns immer verächtlich betitelt hat…….und dat tut verdammt aua.
    Plötzlich und unerwartet tauchen Typen auf, die von dem grünen Schmonz und Selbstbetrug die Nase voll haben und ganz unerwartet fühlt sich die Medienmeute etwas überfordert.
    Toll, das Du an dieser Sache so vehement dran geblieben bist…….nun werden wir mal sehen, wie dümmlich diesmal die Ausreden der Macher aussehen werden.
    Möge der Shitstorm über sie kommen……….ick bin da voll schadenfroh.
    H.E.

  29. Leute, macht doch den Grünen ihre heile Welt nicht kaputt. Green Tech steht doch für einer Verlangsamung des Untergangs im besten Fall für einen Rückzug des Menschen aus der Ausbeutung der Erde über die Ausbeutung der Natur zu einer irrelevanten Grösse. Jetzt kommt da so ein Projekt daher, dass zumindest aufzeigt, dass das auch anders gehen könnte. Schonung der Erde, keine Ausbeutung der Natur und auch nicht die Aussicht auf eine Vernichtung der Menschheit ist grünem Denken so fremd, dass die Grünen das einfach nicht ertragen können. Warum sie sie das Projekt überhaupt zugelassen haben für ihren Wettbewerb bleibt sicher ein Geheimniss, dass sie jetzt einen Erfolg mit allen Mitteln verhindern wollen, ist doch nur logisch. Wer weiss, was die Zukunft bringt, für den sind Regeln und Mitbestimmungsrechte doch nur Floskeln.

  30. Kernenergie, egal in welcher technologischen Ausprägung, ist und bleibt für unsere grünen „Weltverbesserer“ ein rotes Tuch. Und da kann es es nicht sein, dass ausgerechnet so ein Projekt für den Green Tech Award nominiert wird und vielleicht auch noch gewinnen würde. Das geht gar nicht, das ist „Teuefelszeug“. Eines hat diese Vorgehensweise aber ganz deutlich gezeigt, wir sind dem grünen Totaltarismus näher, als viele Leute gemeinhin denken.
    Wann zieht in diesem land wieder die Vernunft ein???

    karl.s

  31. Also dieser Absatz sagt schon alles aus über die Qualiät der Jury….

    Als Favorit der Webgemeinde in seiner Kategorie zog der DFR dann in die finale Jury-Sitzung in Berlin in der vergangenen Woche ein. Zwei weitere Vorhaben wurden zusätzlich im Vorfeld durch die Jury nominiert: Die Abgaswärmerückgewinnung der Thermicon GmbH und die plastikmüllsammelnden Boote des Vereins “One Earth – One Ocean“. Auf der Jury-Sitzung wurde die Nominierung des DFR zurückgenommen und dieser durch die Idee ersetzt, in hohlen Dachziegeln Kleinstwindräder zu integrieren. Mit folgender Begründung:

    Was will man eingentlich mit „hohlen Dachziegeln Kleinwindräder zu integrieren“ aus Sicht der Wirtschaftlichkeit, Technik und Umweltverträglichkeit anfangen/erreichen???
    Oder mit „palstikmüllsammelnden Boote“ und „Abgaswärmerückgewinnung„….Eine Boot, das Müll aufsammelt und die Wärmenutzung von Abgasen gibt es doch bereits schon und ist weder technisch anspruchsvoll noch ist es eine zukünftige Verbesserung, die die Menschheit in Ihrer Innovation, Fortschritt und damit Wohlstand weiterbringt.
    All dies hätte der DFR in sich vereint. Die Wirtschaftlichkeit, die technische Neuerung, den Umweltschutz. Der DFR ist ein Paradebeispiel für diese sozialen und wohlstandsbringenden Faktoren!!!

  32. Dass das nicht geschehen ist, lässt die Vermutung aufkommen, dass diese Absetzung von Leuten durchgesetzt wurde, die nicht direkt mit dem Onlinevotum zu tun haben, und erst jetzt dazu gestoßen sind.

    Da entdeckt man inj der Jury doch Namen, wie
    die unvermeidliche Prof. Claudia Kempfert -- zu der man nix sagen muss
    Nicole Scheer -- Hermann Scheer Stiftung
    Geschäftsfüher der Photovoltaik Branche und Vertreter ziemlich vieler Firmen, die auf der „Öko- Nachhaltigkeits-Klimaschutzwelle“ reiten, auch wenn man es eigentlich gar nicht denken mag …
    Schauspieler und Medienvertreter der öffentlich-rechtlichen…
    Die Green WiWo…

    Wie gesagt, ich hatte es mir schon gedacht, als die Ergebnisse des Onlinevotings von der Website verschwanden.

    Ergebnisse, die nicht passen, werden passend gemacht -- schöne neue Ökodiktatur!

  33. Hi!

    In 27, bringts doch Peter Heller klar auf den Punkt. Die hatten Angst vor einem Shitstorm der grün-angehauchten, weil die Öffentlichkeit als grün wahrgenommen wird. Das ist Selbstzensur. Wer auch immer der Auslöser dazu war.

    Im übrigen gibt es doch nichts schlimmeres, als Selbstzensur. Wenn sowas viele machen gibt dies einen positiven Feedbackeffekt, der dazu führt, dass ein politischer Trend, der vielleicht nur eine Minderheitenmeinung ist, aber als Mehrheit wahrgenommen wird, sich selbst verstärkt…

    mfg

    PS wenn mans nicht in die „Wissenschafts“-Bild“zeitung“ -- aka Galileo -- geschafft hat, vielleicht bastelt ja die echte BILD einen Skandal 😉

  34. #33

    Im übrigen gibt es doch nichts schlimmeres, als Selbstzensur. Wenn sowas viele machen gibt dies einen positiven Feedbackeffekt, der dazu führt, dass ein politischer Trend, der vielleicht nur eine Minderheitenmeinung ist, aber als Mehrheit wahrgenommen wird, sich selbst verstärkt…

    Das ist ja das Perfide am politisch korrekten Neusprech. — Übrigens wurde dieser Effekt schon vor einem halben Jahrhundert genial cineastisch dargestellt, in Luis Bunuels „El ángel exterminador„.

    Die Entscheidung ist nach eingehender wissenschaftlicher Diskussion und eingehender Betrachtung der wissenschaftlichen, sozialen und kommunikativen Aspekte Ihrer Einreichung im Licht der Zielsetzung des Awards erfolgt.

    Kann man sich lebhaft vorstellen:
    wissenschaftlich — „Mann Leute, habt ihr nen Knall? Das ist doch gar nicht Green, das ist doch Atooom“
    sozial — „… unsere Verantwortung angesichts der Fukushima-Katastrophe …“
    kommunikativ — „Atomlobby bei der bunten Zukunftsgala? Das geht nun mal gar nicht.“

  35. #31. Hofmann,M

    All dies hätte der DFR in sich vereint. Die Wirtschaftlichkeit, die technische Neuerung, den Umweltschutz. Der DFR ist ein Paradebeispiel für diese sozialen und wohlstandsbringenden Faktoren!!!

    Ja, hätte er! aber leider nicht im Sinne der rückwärtsgewandten grünen Fortschrittsverhinderer.

    karl.s

  36. #35

    Ja, hätte er! aber leider nicht im Sinne der rückwärtsgewandten grünen Fortschrittsverhinderer.

    Na, jetzt laßt mal die Kirche im Dorf. Wenn das Konzept so gut ist, dann wird es auch ohne die Teilnahme am „Grün in die Zukunft“-Fernsehen ein Erfolg.

  37. #33. mrotz

    In 27, bringts doch Peter Heller klar auf den Punkt. Die hatten Angst vor einem Shitstorm der grün-angehauchten, weil die Öffentlichkeit als grün wahrgenommen wird. Das ist Selbstzensur. Wer auch immer der Auslöser dazu war.

    Das Problem ist, das diese Selbstzensur ja nicht nur die Jury (Galileo) betrifft, sondern fast die gesamte Deutsche Medienlandschaft, angefangen von Hörfunk über Printmedien bis hin zu den Fernsehsendern. Kein Wunder, wenn man sich die Durchseuchung mit grün-roten Journalisten anschaut. Und das in einem Land, welches sich demokratisch nennt. Das ist einfach nicht zu glauben.

    karl.s

  38. #36. Fluminist

    Na, jetzt laßt mal die Kirche im Dorf. Wenn das Konzept so gut ist, dann wird es auch ohne die Teilnahme am “Grün in die Zukunft”-Fernsehen ein Erfolg.

    Natürlich kann der DFR ein Erfolg werden, eben nur nicht bei uns. Das meinte ich damit 😉

    karl.s

  39. Dr. Benny Peiser, Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner, Michael Miersch, Wolfgang Roehl -- übernehmen Sie!

  40. aus #6,

    dieses Konzept ist noch besser:

    Kleine Fusionsanlage, Energie für jedermann. 100 MW Fusions-Reaktor, so groß wie eine konventionelle Gasturbine. Anlage in etwa fünf Jahren produktionsreif.

    Normalerweise lese ich an diesem Punkt nicht mehr weiter. Science Fiction ödet mich an. Aber halt, der Vortrag (siehe Link zum Mitschnitt unten) ist von Lockheed Martin’s “Skunk Works”, einem Verein, der alles andere, als aus Aufschneidern besteht.

    Dann geht auch eine 10 KW Anlage- keine Leitungen mehr, keine Großkonzerne , keine Ausplünderung, dann können sie sich ihre Kleinstwindkraftanlagen in ihre Hohlköpfe einbauen lassen 😉

  41. @ W.Rassbach:

    Dieser Käse wurde doch schon als #6 ignoriert, warum also noch ein Anlauf?

    Wissen’s, Herr Rassbach, manchmal schadet ein bisschen solides Grundwissen nicht:
    1. Klein heisst schlechter Wirkungsgrad, alle Welt skaliert mit gutem Grund Fusionsanlagen aufwärts, damit die Energiebilanz positiv wird.
    2. In 5 Jahren schafft man es ganz bestimmt nicht zur Serienreife.
    Und deshalb brauch‘ ich dem Link nicht mal zu folgen um zu wissen dass das Nonsens ist (Hab‘ ich auch nicht).
    Lassen’s es gut sein.
    Und, nein, ich diskutiere das nicht weiter, also bitte sparen Sie sich eine Antwort.

  42. Also, am besten find‘ ich ja die ‚Alternative‘ mit dem Mikro-Wind-Dach.

    So eine Realsatire kann man ja gar nicht erfinden, weil sie so krass ist:
    Eine ordentliche Ingenieurleistung, richtiges High-Tech, wird zugunsten von so einem hanebüchenen Blödsinn, so einer kindischen Legoland-Idee abgeschossen!
    Kindergarten vs. TU und der Kindergarten gewinnt, im Kindergarten ist die neue ‚Elite‘ zuhaus! Deutschland hat sich wieder mal zum Gespött der ganzen Welt gemacht.

    Fast hätte ich ja Lust, das ins Englische zu übersetzen und dann mal international zu streuen.
    Vielleich mach‘ ich es in ein paar Tagen tatsächlich.

  43. Tritium,
    Soziologischer VT Test ? 😉

    wenn es Klaus Humpich eine Info wert war, dachte ich, gebe ich mal weiter hier. Oder ist Klaus auch nicht koscher als alter Kernenergieexperte?

  44. Der DFR hat in Deutschland keine Chance, er wurde nur nicht als Kerntechnik erkannt während der Ausschreibung. Die grünen Ausschreiber haben es übersehen.

    China ist der Zukunftsmarkt und er macht rasante Fortschritte, sagt Klaus Humpich:Technologietransfer

    China wird aber auch die eingekaufte Technik weiterentwickeln. Die „kleine“ Areva hat langfristig keine Chance mitzuhalten. Wenn nicht jetzt massiv umgedacht wird, hat Europa in weniger als einer Generation eine weitere Schlüsseltechnik verspielt: Nach dem Bau von Computern wird auch der Kraftwerksbau aus Europa verschwinden und mit ihm im Fahrwasser, ganze Industriezweige. Aber wahrscheinlich ist das der wahre Grund für die „Energiewende“: Es geht nicht um ein bischen „Ökologismus“ sondern schlicht weg (mal wieder) um „Gesellschaftsveränderung“.

    auf deutsch, Deindustrialisierung.

  45. @ Rassbach:

    Der DFR hat in Deutschland keine Chance

    Das hängt nicht von der Politik ab. Gibt es einen Investor, gibt es auch den DFR. Auch hier gilt das Primat von Technologie und Ökonomie.

    er wurde nur nicht als Kerntechnik erkannt während der Ausschreibung. Die grünen Ausschreiber haben es übersehen.

    Wie bereits mehrfach gesagt: Die veranstaltende Firma ist sicher kein „grünes“ Unternehmen, sondern eigentlich eine Marketing-Agentur, die mit dem GreenTec-Award einfach nur ein Zugpferd entwickelt hat, um aus einem Trend Geld zu generieren. Die Jury ist mehrheitlich aus honorigen, klugen und vernünftigen Personen zusammengesetzt. Selbstverständlich hat man den DFR von Anfang an als das verstanden, was er war. Zu behaupten, die wären zu doof dafür, entbehrt jeder Grundlage. Ich stehe wie gesagt im Kontakt mit dem IFK und da brauchen Sie nicht wild zu spekulieren, Sie können einfach wahrnehmen, was ich schreibe. Man hatte bis zur Jury-Sitzung am 04.06. keinerlei Berührungsängste mit dem Thema. Man hat vielleicht nicht unbedingt erwartet, daß er die Ausschreibung gewinnt, aber die Unterstützung bspw. durch Science Skeptical ist nicht unbemerkt geblieben. Die sind doch nicht doof, die Leute da.

    Wir sollten auch berücksichtigen, daß bspw. in der Kategorie Luftfahrt der bionische Flügel von Felix Schaller ebenso nominiert wurde (Glückwunsch Herr Schaller, falls Sie mitlesen, aber ich melde mich noch mal), wie der Volocopter. Beides Konzepte, die erheblich zu dem von mir propagierten „Individualverkehr in der Luft“ beitragen können und definitiv nicht auf den Wunschzettel der Ökologisten gehören.

    Nein, was wir (also Götz Ruprecht und ich) aus den Abläufen, Fakten und Indizien ableiten können ist eindeutig: Das Problem begann erst auf der Jury-Sitzung am 4.6.. Vorher nicht. Es muß dort jemand massiv interveniert haben, der bei der ganzen Veranstaltung und insbesondere bei dieser Kategorie über ein erhebliches Mitspracherecht verfügt. Die Spekulation, es wäre Aiman Abdallah gewesen, scheint mir sehr naheliegend. Das muß aber nicht stimmen.

    Das Ziel der Leute von IFK ist es nun, die nun entstehende Aufmerksamkeit zur weiteren Vermarktung ihres Vorhabens zu nutzen. Eigentlich will man wieder zurück in den Wettbewerb -- ob das gelingt, wird dann wohl ein Richter entscheiden müssen.

    Mein Ziel ist es, denjenigen zu finden, der auf der Jury-Sitzung diesen Skandal provoziert hat. Und damit ja eben nicht nur dem IFK, sondern dem Veranstalter und auch dem Wettbewerb insgesamt erheblich geschadet hat. Ich möchte, daß dieser sich öffentlich erklärt und seine Haltung begründet. Ich hoffe, daß die Greentec Communications GmbH den Druck, der jetzt auf ihr lastet (möglicherweise unberechtigterweise), an eben diesen aus dem Kreis ihrer Auftraggeber weitergibt. Damit dieser eben irgendwann gezwungen ist, sich zu „outen“. Dann muß ich auch nicht mehr spekulieren, dann kann ich gezielter uind differenzierter schreiben.

    @ Tritium:

    Also, am besten find’ ich ja die ‘Alternative’ mit dem Mikro-Wind-Dach.

    So eine Realsatire kann man ja gar nicht erfinden, weil sie so krass ist:

    Ja, genau deswegen habe ich das extra in den Artikel aufgenommen. Das ist echt unfassbar. Ich habe bis jetzt übrigens keine Webseite gefunden, auf der dieser Kurt Spiegelmacher sein Projekt und den genauen Status desselben beschreibt. Ich könnte mir fast vorstellen, daß da nur ein paar Kritzeleien existieren. Vielleicht hat ja hier jemand Zeit, um zu recherchieren.

    @ Cendrillon:

    Dr. Benny Peiser, Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner, Michael Miersch, Wolfgang Roehl — übernehmen Sie!

    Die wissen alle schon Bescheid. Aber erstens sind das im Gegensatz zu uns echte Journalisten und ob sie das Thema für wichtig genug halten, um sich damit zu befassen, kann ich nicht sagen. Außerdem haben wir bis zum Award noch über 2 Monate Zeit, da wollen wir doch unser Pulver nicht gleich in den ersten Tagen verschießen. Herr Lüdecke von EIKE wird sicher auch noch etwas dazu machen.

  46. Stellungnahme des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH zur „Denominierung” des Dual Fluid Reaktors bei den Greentec-Awards 2013

    Stellungnahme IFK zum den Greentec-Awards 2013

  47. @admin

    Kommentar #46 bedarf Freigabe. (??? Is nur ein Link drin.)

  48. @ Hardenberg:

    Vielleicht hat die Software gemerkt, daß das schon seit Gestern bei uns Online ist? (Im Blog)

  49. sorry, hab ich übersehen.

  50. @ Peter Heller #45

    Mehr als dieses scheint da nicht zu existieren über das luftige Dach:

    http://www.kleinwindanlagen.de/Forum/cf3/topic.php?t=3682

    Das Prinzip wird ja schon in der Szene verrissen. Wie gesagt, infantile Beschäftigung ist gefargt und keine Lösung.

    Beste Grüße B.

  51. @Tritium #42

    Kindergarten vs. TU und der Kindergarten gewinnt, im Kindergarten ist die neue ‘Elite’ zuhaus!

    Das erinnert irgendwie an die Rechtschreibreform, bei der es ja auch so toll war, daß auf einmal Eltern von ihren Kindern die richtigen Volks- und Phantasieetymologien lernen sollten. Es ist auch symptomatisch für die Energiewende als ganzes: nüchtern betrachtet rechnet sie sich hinten und vorne nicht, Überschlagsrechnung zeigt, daß es so nicht gehen kann; aber dann stellt man diese technikfixierten, verstandesbetonten Überlegungen in die Ecke, weil man doch ebensogut, nein sogar besser dem Gefühl nachspüren kann, daß so ein Windradl doch eine schöne, saubere und billige Sache sein muß und die liebe Sonne einfach so, ganz umsonst und ohne Rechnerei den ganzen Tag auf den Boden scheint.
    Was so gut ist, kann und darf doch nicht verkehrt sein, und wer da herumbeckmessert, muß ja ein verkalkter Ingenieur a. D. oder ein Mephistopheles im Dienste der Drecksindustrie sein.

  52. einfach nur wütend …
    Hoffentlich endet die sache vor gericht, dass ist ein Präzedenzfall der sich nicht wiederhohlen darf.

  53. *Lacht*
    Zuerst dachte ich ja, diese Mikro-Ersatznominierung sei eine subtile Form des Protests gegen den Rauswurf des Reaktors gewesen.
    Aufgrund der Fallgeschichte eigentlich auch ziemlich naheliegend -- Frustrierte Jury will dem Zensor eins auswischen…

    Doch diese Hoffnung trog leider -- Dieser kapitale Schwachsinn war ja tatsächlich vom Voting her in den Startlöchern -- 7 % der Stimmen!!!!
    Das hat, ehrlich gesagt, meinen Hoffnungen für Deutschland einen schweren Dämpfer versetzt; wenn 7% der Abstimmenden so ein ‚Dachkraftwerk‘ als herausragendes Beispiel unserer ‚Greentech‘-Vorreiterrolle anerkennen, dann gnade uns Gott!
    Das mag ja nicht repräsentativ sein, aber es zeigt doch leider dramatisch, wie bildungsfern und irrational ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung inzwischen degeneriert ist. Mit solchem —PIIIEEEP! — Stimmvieh (Tschuldigung!) haben die grünen Rattenfänger freilich leichtes Spiel!
    :-(

  54. @Bibliothekar

    Das mit der infantilen Beschäftigung trifft es genau.

    Stellt Euch mal vor die Claudia und die Renate müssten den Greentec-Award an das DFR Team überreichen

  55. Guckt mal, wo sich die grünen Bonzen treffen:

    Jurysitzung im China Club Berlin
    30. April 2013
    Die diesjährige Jurysitzung findet am 04. Juni 2013 im China Club Berlin statt. Der exklusive Club, der sich in den oberen Etagen des Adlon Palais (Behrenstraße 72) befindet, garantiert Diskretion im stilvollen Ambiente. Der ideale Ort für die Juroren, die über die Vergabe der begehrten GreenTec Awards unter Ausschluss der Öffentlichkeit entscheiden.

    Das ist quasi das moderne Wandlitz.
    Ich finde das mit dem China Club passend. Da stören demokratische Traditionen nicht.
    Stattdessen Willkürentscheidung vom Mandarin.

  56. @ Tim, #49:

    Macht nix, das ist auch gewöhnungsbedürftig mit der Unterscheidung zwischen „Artikel“ und „Bolg“. „Blog“ dient eigentlich für Zitate, also für Fremdinhalte, auf die wir verweisen. (Auf unsere Reiter, wie bspw. „Off-Topic“, wo wir neben Randthemen auch Interna veröffentlichen, klickt außerdem auch kaum jemand.)

    Quentin hat schon wieder etwas in den „Blog“ eingestellt, das aus meiner Sicht eigentlich ein „Artikel“ ist. Vielleicht lassen wir die Greentec-Story noch zwei Tage oben, spätestens dann aber schiebe ich Quentins neuen Text in den Artikel-Bereich, der scheint mir nämlich wichtig.

  57. Es ist echt cool Euren Kommentaren zu folgen. Ja bitte, übersetzt doch ins Englische. Ich schmeiss es gerne in die diversen pro-nuklear Gruppen auf Facebook und G+. Lächerlich hat sich Deutschland schon lange gemacht in den angelsächsischen Medien. Insbesondere die Wirtschaftspresse spekuliert darüber wie lange diese sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnlose Energiewende noch überlebt. Es ist jedem rational denkenden Zeitgenossen klar, dass es ohne Nuklearenergie nicht geht. Japan spürts bereits.

  58. @ Bibliothekar, #50:

    Danke. Das ist ja der ganz große Schwachsinn. Unfaßbar.

    @ all:

    In diesem Fall liegt das Problem ganz eindeutig beim Veranstalter, der Greentec Communications GmbH. Diese kann mangels Kompetenz und Expertise in technischen Fragen einfach keine ausreichende Bewertung der Projekte vornehmen. Es hat ja dem Vernehmen nach mehr als 300 Einreichungen gegeben. Mehr als 120 wurden also schon gar nicht zum Wettbewerb zugelassen. Trotzdem sind immer noch so einige total schwachsinnige Vorhaben durchgekommen. Etwa das Perpetuum Mobile (Projekt BenLex unter Mobilität):

    BenLex-Project

    Schüler Benet Priesing und Alex Henne

    Der Weg in eine neue Zukunft. Zwei Pioniere (Benet Priesing, Alex Henne) haben sich als langfristiges Ziel gesetzt, die Umwelt zu verbessern. Das BenLex-Car-Modell ist der erste Schritt. Mit den zukunftsweisenden Technologien, wie z.B. Rotoren in Kühlergrill und Seitenspiegel, Leichtbauweise und einer neuen Batterie wird es ermöglicht eine längere Laufzeit zu garantieren, da der Verbrauch durch weniger Gewicht gesenkt wird und durch die Stromerzeugung während des Fahrens neuer Strom zur Verfügung steht. Außerdem sorgen zahlreiche technische Neuerungen für Aufsehen. GO GREEN!

    Tja, die Rotoren im Kühlergrill und im Seitenspiegel erhöhen den zu überwindenden Luftwiderstand, so daß mehr Energie aufgewendet werden muß, als man aus diesen gewinnen kann. Das ganze erinnert ein bißchen an Emma aus Jim Knopf, die sich von einem an ihr selbst befestigten Magneten ziehen läßt…

    Die hohlen Dachziegel sind ähnlicher Unfug.

    An einen „subtilen Protest“, Tritium, glaube ich in diesem Fall nicht.

  59. #50. Bibliothekar

    Das Prinzip wird ja schon in der Szene verrissen. Wie gesagt, infantile Beschäftigung ist gefargt und keine Lösung.

    moin, moin

    frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“, ankommen ist nicht so wichtig! Oh Gott, wo sind wir bloß hingeraten.

    karl.s

  60. @55.Günter Heß

    Guckt mal, wo sich die grünen Bonzen treffen:

    Jurysitzung im China Club Berlin
    30. April 2013
    Die diesjährige Jurysitzung findet am 04. Juni 2013 im China Club Berlin statt. Der exklusive Club, der sich in den oberen Etagen des Adlon Palais (Behrenstraße 72) befindet, garantiert Diskretion im stilvollen Ambiente. Der ideale Ort für die Juroren, die über die Vergabe der begehrten GreenTec Awards unter Ausschluss der Öffentlichkeit entscheiden

    …da fehlen dann nur noch die leicht bekleideten Damen 😉

  61. @Peter #58

    Etwa das Perpetuum Mobile (Projekt BenLex unter Mobilität):

    …..oder so.

  62. Herr Heß,

    Da stören demokratische Traditionen nicht.

    die stören doch sowieso niemand, jetzt ist das Prisma Programm der NSA öffentlich und stört das irgendeinen Demokraten? Oder Liberalen? Einsicht in die eingeredete Notwendigkeit, alles schon mal gehört.

    Da ist dieser Award nur reine Beschäftigungstherapie.

  63. #58 und co.

    Tja, die Rotoren im Kühlergrill und im Seitenspiegel erhöhen den zu überwindenden Luftwiderstand, so daß mehr Energie aufgewendet werden muß, als man aus diesen gewinnen kann. Das ganze erinnert ein bißchen an Emma aus Jim Knopf, die sich von einem an ihr selbst befestigten Magneten ziehen läßt…

    Die hohlen Dachziegel sind ähnlicher Unfug.

    beim nachsten greentec award mach ich auch mit.
    meine (geklaute idee) ist folgende:

    wir bauen in jedes urinal eine mikro-wasserturbine ein und erzeugen damit aus pisse quasi gold, oder auch strom 😉

    btw, die idee gabs wirklich ma. war in cottbus und co bei diversen leuten der lacher schlecht hin 😀
    lief unter der initiative: ‚machen strom sauber‘ und war ein bösartig gemeinter vorschlag eines mitarbeiters^^

  64. @63 Michael,

    aber gegen meine Konkurrenzidee, ein Turbinchen in jeden Kandel, wirst du nciht ankommen 😉 -- da gibts einfach mehr

    mfg

  65. ach übrigens:

    vielleicht ist ja nächstes Jahr diese Idee dabei:

    Freiburger will den Wind direkt am Strommast ernten

    Mit dem Bau kleiner Rotoren, die auf Strommasten montiert werden, will der Freiburger Architekt Wolfgang Frey den Ausbau der Windkraft voranbringen. Ein Demonstrationsobjekt steht seit Mittwoch neben der Freiburger Messe.

    😀

    mfg

  66. ähm.. der link ist in den smiley gerutscht….


    http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/freiburger-will-den-wind-direkt-am-strommast-ernten--49543527.html

  67. Zensur scheint jetzt neben Enteignung in unserer Gesellschaft angekommen zu sein.
    Erst verschwindet eine wichtige Frage aus einer Repräsentativen Umfrage bei den öffentlich-rechtlichen, weil eine Mehrheit für Kernkraft ist, auch nach Fukushima, ( http://zettelsraum.blogspot.de/2012/06/zettels-meckerecke-eine-frage.html )
    danach wird bei Hart aber Fair die groß angekündigte Euro-Zuschauerfrage unterdrückt -- oder sollte man zensiert sagen? -, weil die Antwort der Bürger nicht passend zum Parteiprogramm ist, ( http://www.politplatschquatsch.com/2013/06/hart-aber-zensiert.html )
    und nun dies.
    Bei Facebook werden systematisch alle Kommentare und Fragen von Kritikern zu diesem Thema gelöscht und Benutzer geblocked, zB von Wiwo Green, so dass sie nicht mehr Posten können, so wie es auch Greenpeace dort tut.

    Wirklich bedenklich finde ich, dass sich die Grünen jetzt auch der Wikipedia-Seiten zum Thema Energie angenommen haben, und informative und klare Seiten kaputt machen um ihre Lügen zu verbreiten und Wissen bei den Bürgern zu verhindern. Nicht viel anders als die Gewerkschaften bei den Mindestlohn-Seiten, wo meine Änderungen, trotz Quellenangaben sofort erstmal präventiv gelöscht wurden.

    So steuern wir auf die nächste Diktatur zu, die der linksgrünen Gutmenschen, die sich als schwache Opfer sehen und selbst die WHO- und die UN-Studien mit dem Argument, die seien ja handlanger der Atomindustrie und Großkonzerne von der Hand wischen. Die linksgrünen befinden sich offenbar in einer Massenpsychose.

    Bei der Gruppe „Pro Kernkraft“ bei fb machen sich die Leute über das Verhalten der Wiwo Green Redaktion zu dem Thema lustig:

    ****** zitat anfang *******

    Lucas Lange habs gepostet mal schauen wie lange ich da noch bin -.-
    about an hour ago · Like

    Rainer Reelfs Und immer wieder posten….bis es alle gelesen haben.DIE können nicht jeden blocken…
    about an hour ago · Like · 1

    Lucas Lange und schon geblockt lol
    56 minutes ago · Like

    Lucas Lange die wollen ihre eigene wahrheit nicht sehen wie gut das es fake accounts gibt!
    56 minutes ago · Like · 2

    Wolfgang Markus Edlmeier Der Link war keine zwei Minuten drin. Die Herrschaften kriegen langsam die Panik, dass sich die Story zu schnell verbreitet. Mit den momentanen Zensurversuchen machen sie es aber nur schlimmer Siehe Streisand-Effekt. http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

    Streisand-Effekt – Wikipedia
    de.wikipedia.org
    Als Streisand-Effekt wird ein Phänomen bezeichnet, wonach der Versuch, eine unli…
    See More
    36 minutes ago · Edited · Like

    Steffen Kausch Und gepostet
    35 minutes ago via mobile · Like · 1

    Wolfgang Markus Edlmeier Wow, schon drei Minuten drin. Die Halbwertszeit steigt
    32 minutes ago · Like

  68. GreenTec Awards:
    Stellungnahme der Veranstalter der GreenTec Awards
    zum Ausschluss der Bewerbung „Dual Fluid Reaktor“ aus dem diesjährigen Wettbewerb durch die Jury

    Aufgrund der öffentlich geführten Diskussion der vermeintlich unsachgerechten Behandlung der Einreichung „Dual Fluid Reaktor“ (kurz DFR) des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH möchten wir an dieser Stelle die Entscheidung der Jury verteidigen und unsere inhaltliche Meinung zum Projekt als Veranstalter darlegen (und damit eine objektive Diskussion ermöglichen).

    Unseren Ausführungen möchten wir voranstellen, dass wir vor nunmehr 6 Jahren die GreenTec Awards ins Leben gerufen haben, um insbesondere technologischem Umweltengagement eine mediale Plattform zu schaffen. Ziel der Awards ist es gemeinsam mit unserer Jury, unseren Unterstützern und Botschaftern herausragende Beispiele zu prämieren und aufzuzeigen, dass durch Engagement und kluge Entscheidungen schon heute viel im Sinne eines Klima- und Ressourcenschutzes erreicht werden kann.

    Um die Awards glaubhaft durchführen zu können, haben wir uns einem transparenten Regelwerk unterworfen und entwickeln dieses den Anforderungen entsprechend auch kontinuierlich weiter. Ein zentrales Element der Awards ist die sehr prominent besetzte Jury mit 54 Mitgliedern. Diese hohe Zahl vereint unterschiedlichste Kompetenzen und gewährleistet ein geringes Gewicht einer einzelnen Stimme. Wir als Veranstalter der Awards sind ausdrücklich nicht Mitglieder der Jury und in keiner Weise in die Auswahl der Nominierten oder Preisträger eingebunden. Die Aufgabe der Jury ist es, einerseits die Nominierten und Gewinner zu bestimmen und andererseits aber auch sich für die oben genannten Ziele des Awards einzusetzen und diesbezüglich Verantwortung zu übernehmen.

    Am 04. Juni hat die diesjährige Jurysitzung in Berlin stattgefunden. Neben der Festlegung der Gewinner der Awards hat sich die Jury fast einstimmig entschieden, diese Bewerbung in Abwägung der eingangs erläuterten Prämissen aus dem Wettbewerb auszuschließen. Als Beobachter der sehr intensiven, sehr tiefgängigen und teilweise kontrovers geführten Diskussion stehen wir zu 100 Prozent zu diesen Entscheidungen!

    Nach unserer Auffassung ist das Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar. Es liefert entgegen der Darstellung keinen Umweltbeitrag sondern erhöht nukleare Entsorgungsrisiken unkontrollierbar. Das Projekt propagiert die Abkehr von einem zentralen Endlager in dezentrale „Kernkraftwerke“ – also radioaktiver Abfall wird dezentral bei Betriebstemperaturen über 1.000 Grad Celsius und flüssigem Metall zur Kühlung energetisch in seinem Abklingverhalten genutzt. In der Darstellung in der Bewerbung wurde allerdings unterschlagen, dass die verwendeten Materialien hoch giftig sind und ihre Umgebung radioaktiv kontaminieren. Da entsprechende Anlagen unmöglich Standzeiten von hunderten von Jahren haben werden, produzieren wir neuen radioaktiven Müll. Wir gehen davon aus, dass das Problem damit größer als die Endlagerung heutzutage und der radioaktive Müll schlechter zu kontrollieren ist. Es erscheint unmöglich, bei mehreren hundert Anlagen sicherzustellen, dass keine Unfälle passieren oder vorsätzliche Anschläge zum Erfolg führen.

    Wir möchten eine derartige Anlagen nicht in unserer Stadt haben und sie auch niemand anderem zumuten.
    All das ist unsere persönliche Meinung.

    Als Diplomingenieure unterstützen wir allerdings auch die Wissenschaft, die sich Gedanken zu diesen Themen macht und Alternativen zur Endlagerung erforscht. Wir begrüßen damit ausdrücklich auch dieses Projekt und seinen Beitrag zur Forschung.

    Allerdings gehört dieses Projekt nicht in einen Umweltpreis. Die GreenTec Awards werden keinesfalls Bühne für Kernkraftexperimente sein.

    Sven Krüger & Marco Voigt (Initiatoren)

    GreenTec Awards Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche. Dieses können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeglicher Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=472818479471896&set=a.400261790060899.102800.398561720230906&type=1&ref=nf

  69. die Grüne Religion ist in ihrem Glauben nicht zu erschüttern.

    mfg

  70. #68
    da ich keinen fb-account habe, und auch nicht vor habe mir einen zuzulegen, eine bitte. könnt ihr mal bei fb nachfragen weshaln nachträglich die teilnahmebedingungen geändert wurden?

  71. #68

    Nach unserer Auffassung ist das Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar. Es liefert entgegen der Darstellung keinen Umweltbeitrag sondern erhöht nukleare Entsorgungsrisiken unkontrollierbar. […]
    Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote […]
    Die GreenTec Awards werden keinesfalls Bühne für Kernkraftexperimente sein.

    Na bitte! #34:

    wissenschaftlich — “Mann Leute, habt ihr nen Knall? Das ist doch gar nicht Green, das ist doch Atooom”
    sozial — “… unsere Verantwortung angesichts der Fukushima-Katastrophe …”
    kommunikativ — “Atomlobby bei der bunten Zukunftsgala? Das geht nun mal gar nicht.”

  72. wer will schon den GreenTec award?
    probierts dort:

    http://www.deutscher-zukunftspreis.de/content/ausschreibung-vorschlagberechtigte-institutionen

    mfg

  73. PS. Es war alles vorhersehbar. Es stellt sich nur die große Frage, warum der DFR überhaupt zur Wahl gestellt und nicht gleich im Vorfeld aussortiert wurde. Die plötzliche Entrüstung

    In der Darstellung in der Bewerbung wurde allerdings unterschlagen, dass die verwendeten Materialien hoch giftig sind und ihre Umgebung radioaktiv kontaminieren.

    wirkt doch sehr unrealistisch, so naiv kann doch keiner sein (obwohl Leuten, die es für zukunftsträchtig halten, daß wir alle demnächst wie Daniel Düsentrieb mit einem Propeller am Hut herumlaufen, vielleicht auch das noch zuzutrauen wäre).

    Was sollte der DFR bei der Umfrage? Ging es darum, Pluralismus und geistige Offenheit zu markieren, im Vertrauen darauf, daß Atome bei der deutschen Bevölkerung ohnehin abgemeldet sind? Ein Schuß, der nach hinten losging, natürlich nur, weil dubiose, vermutlich von der Atomlobby gesponsorte Subjekte durch heftige Klickerei das Ergebnis der Umfrage verfälscht haben, denn soviel Zustimmung im wahren Volk zu einem Atooomprojekt ist doch nach all der Propaganda nicht mehr glaubhaft?

    Oder sind die Veranstalter bona fide auf die Einreichung des „Instituts für Festkörper-Kernphysik“ hereingefallen, weil sie wegen ihres verbalhornten Vokabulars (in dem solche Dinger „Atommeiler“ heißen) den Zusammenhang von „Kernphysik“ mit „hochgiftigen, radioaktiven Materialien“ nicht erkennen konnten?

  74. Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote

    durch Tsunami und Erdbeben in Ganz-Japan ohne auch nur einen einzigen Strahlentoten!
    Diese Göbbels-Lügenpropaganda kotz mich einfach nur noch an…das nur am Rande, aber:

    Nach unserer Auffassung ist das Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar

    .

    Klar, den Zielen des Ökolobbyismus…im Zusammenhang:

    Das Projekt propagiert die Abkehr von einem zentralen Endlager

    …der einzig verbliebenen Alamostellung der Kernkraftphobiker: fällt hier das Angstszenario fällt die Agenda der deutschen Energiesaboteure.

    Hiermit verdichtet sich des Verdacht, dass der DFR von Anfang an ein Versehen war, weil „man“ gar nicht verstanden hat, worum es geht.

  75. Meldung von Greentec:
    „GreenTec Awards Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche. Dieses können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeglicher Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!“
    Das ist für mich unfassbar! Die Bezeichnung „Göbbels-Lügenpropaganda“ (FK 9 Pilot )finde ich gar nicht weit hergeholt.
    Wenige Stunden zuvor hatten die Organisatoren noch geschrieben:
    „Als Diplomingenieure unterstützen wir allerdings auch die Wissenschaft, die sich Gedanken zu diesen Themen macht und Alternativen zur Endlagerung erforscht. Wir begrüßen damit ausdrücklich auch dieses Projekt und seinen Beitrag zur Forschung.“
    Unterschrieben von Sven Krüger & Marco Voigt (Initiatoren)
    Die Verfallszeit der Glaubwürdigkeit der GreenTec Awards beträgt inzwischen Mikrosekunden.
    Es gibt sie -- die dunkle Seite der Macht, sie hat auch Namen und Gesichter!
    Wenn private Fernsehsender und deren Produktionsgesellschaften sich zu religiösen Heilsbringern aufspielen, Lügen verbreiten und Meinungsbildung unterdrücken, dann wird es allerhöchste, dass die von uns finanzierten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, so lange wir sie noch haben (s. Griechenland), in die Diskussion einsteigen!

  76. Danke!

    Ein Abgrund von Dummheit und Arroganz … hoffentlich lesen viele mit.

    Gruß!

  77. Ein weiteres Starkes stück finde ich, dass kritische Kommentare auf der Facebookseite des Greentec Awards gelöscht und kritische Nutzer gesperrt werden. Scheinbar gilt nur die Meinungsfreiheit, wenn man der richtigen Meinung ist. Ich finde die Leute sollten ihren Unmut auch auf den Internetseiten/Facebookseiten der Sponsoren „Wiwo“ und Umweltminister Altmaier kund tun. Das ein angeblicher Demokrat wie Herr Altmaier so etwas unterstützt finde ich schon ein starkes Stück!

  78. @Faina #75

    “GreenTec Awards Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche. Dieses können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeglicher Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!”

    Dieser GreenTec Award ist eine ebenso lächerliche Farce, wie seinerzeit der BÜRGERDIALOG.

    Hier kann man die „Stellungnahme der Veranstalter der GreenTec Awards zum Ausschluss der Bewerbung „Dual Fluid Reaktor“ aus dem diesjährigen Wettbewerb durch die Jury” herunterladen.

    ….. Nach unserer Auffassung ist das Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar. Es liefert entgegen der Darstellung keinen Umweltbeitrag sondern erhöht nukleare Entsorgungsrisiken unkontrollierbar. Das Projekt propagiert die Abkehr von einem zentralen Endlager in dezentrale „Kernkraftwerke“ – also radioaktiver Abfall wird dezentral bei Betriebstemperaturen über 1.000 Grad Celsius und flüssigem Metall zur Kühlung energetisch in seinem Abklingverhalten genutzt. In der Darstellung in der Bewerbung wurde allerdings unterschlagen, dass die verwendeten Materialien hoch giftig sind und ihre Umgebung radioaktiv kontaminieren. Da entsprechende Anlagen unmöglich Standzeiten von hunderten von Jahren haben werden, produzieren wir neuen radioaktiven Müll. Wir gehen davon aus, dass das Problem damit größer als die Endlagerung heutzutage und der radioaktive Müll schlechter zu kontrollieren ist. Es erscheint unmöglich, bei mehreren hundert Anlagen sicherzustellen, dass keine Unfälle passieren oder vorsätzliche Anschläge zum Erfolg führen. Wir möchten eine derartige Anlage nicht in unserer Stadt haben und sie auch niemand anderem zumuten.

    All das ist unsere persönliche Meinung. Als Diplomingenieure unterstützen wir allerdings auch die Wissenschaft, die sich Gedanken zu diesen Themen macht und Alternativen zur Endlagerung erforscht. Wir begrüßen damit ausdrücklich auch dieses Projekt und seinen Beitrag zur Forschung. Allerdings gehört dieses Projekt nicht in einen Umweltpreis. Die GreenTec Awards werden keinesfalls Bühne für Kernkraftexperimente sein.

    Ein dreifaches Bravo!!! an die „Greentec-Diplomingenieure”, dass sie so standhaft sind, und sich nicht zu Bütteln des Bösen missbrauchen lassen.

    …… bei diesem Ausmaß an Scheinheiligkeit brauch’ ich jetzt erst mal dringend den Kübel.

  79. Inzwischen tun sich da echte Abründe auf.

    Dieses können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeglicher Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!

    ..ist an ideologischer Arroganz und totalitärer Denke nicht zu überbieten!
    Die Aggressivität deutet darauf hin, dass die einen unbewussten Fehler gemacht haben und dabei -- wie Kriminelle- auf frischer Tat ertappt wurden! Was erwartet man denn von einer Kempfert -- Jury?

    dann wird es allerhöchste, dass die von uns finanzierten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, so lange wir sie noch haben (s. Griechenland), in die Diskussion einsteigen!

    Dein Wort nin Gottes Ohr-Allein mir fehlt der Glaube …an die ebenfallls grün versifften Klebers und Slomkas dieser, uneserer öffentlich rechtlichen Welt, samt den enrgiewendenden Rundfunkräten. Insofern hat mir die Meldung aus Griechenland gestern, eher Spaß bereitet -- und Deutschland könnte 7 Milliarden sparen, indem man die Räterepubliken im Staat auflöst -- und über Hochwasserschutz in Bangla Desh bräuchte man sich auch keine Sorgen mehr zu machen, wenn man das gesparte Geld dort investiert..

    Die „Privaten“ und nahezu alle großen Printmedien gehören inzwischen wenigen „Stiftungen“, eben den „Stiftungen“, die auch, mittelbar oder unmittelbar, massiv in Green Energy investiert sind, deren Führungspersönlichkeiten bei den Entscheidungsträgern in Berlin ein und aus gehen.

  80. #79

    Inzwischen tun sich da echte Abründe auf.

    Dieses können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeglicher Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!

    Bevor uns allen hier der Hals platzt, ist vielleicht noch etwas Vorsicht geboten. Die zitierten Sätze stehen ja nicht in der offiziellen Stellungnahme, sondern, soweit ich sehe, in einem facebook-Kommentar. Könnte es sich hier nicht um satirische Überhöhung von fremder Seite handeln? (Die Ausrufezeichen deuten etwas darauf hin.)

    Wenn das Zitat authentisch sein sollte, dann ist die Ablehnung weiterer Diskussion freilich auch statthaft: eine private Stiftung/Gesellschaft/Vereinigung kann einen Preis für Alphabetrülpsen ausschreiben und sich ihre eigenen Kriterien festlegen wie sie will.
    Das ist doch noch eine andere Sache als wenn ein Bundesministerium oder -amt eine öffentliche Diskussion unterbinden will.

  81. Diese miesen Typen sind an Scheinheiligkeit nicht mehr zu übertreffen. Wenn der DFR unter ferner Liefen gelandet wäre, das war wohl von den Veranstaltern in ihrer grün-dümmlichen Arroganz so prognostiziert, hätte kein Schwein danach gekräht, einen nachträglichen Ausschluss hätte es definitiv nicht gegeben. Aber es ist was unvorhergesehenes geschehen. Da erdreisten sich doch tatsächlich ein paar Leute, im Grünsprech „Ewiggestrige“ genannt, und puschen das Teil auf Platz 1, und das auch noch mit Riesenvorsprung. Aber ich bin mir sicher, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Das war ein Eigentor, welches durchaus noch Konsequenzen haben kann, wie auch immer diese aussehen. Die Begründung ist so was von erbärmlich, ich könnt kotzen. Tschuldigung!

    karl.s

  82. @79.FK 9 Pilot
    Diese ganze grünsozialistsiche Diktatur hat sich doch im EEG manifestiert.
    Das Wesen des EEG ist doch so perfide auf der individuellen Gier des Menschen aufgebaut. Das EEG verspricht die Erlösung von den bösen monopolbeherrschenden 4 großen Energiekonzernen und schafft dabei gleich ein wohliges Gutmenschen Gefühl. Per hoher Einspeisevergütung und Einspeisevorrang kann sich dieser neue grünsozialistsiche Gutmensch auch noch am Verdienst seiner Photovoiltaikanlage oder Windmühle oder Biogasanlage erfreuen. Das sich dieser Wohlfühlmensch auf Dauer ins eigene Fleisch und in das Fleisch der Wohlstandsgesellschaft schneidet, ist ihm gar nicht bewusst. Erst wenn die Rendite ausbleibt und die Strompreise weiter ansteigen, wird mancher einer so langsam aufwachen. Bis dahin wird aber mit allen Mittel das EEG und die damit verbunden Parteien bis zum aller letzten verteidigt. Bis zum Endsieg, wenn die Stromerzeugung und die Netze am Boden liegen. Dieses EEG ist schon sehr perfide und hinterlistig durch die politischen Instanzen eingeführt worden. Hut ab vor dieser Meisterleistung des Schachspielens!

  83. # 78

    Was ist darunter zu verstehen:

    „Als Beobachter der sehr intensiven, sehr tiefgängigen und teilweise kontrovers geführten Diskussion stehen wir zu 100 Prozent zu diesen Entscheidungen!

    Auf gut deutsch, die hatten einen handfesten Streit.

    Die Frage ist nun, bei aller berechtigter Empörung, wie sollen wir strategisch vorgehen. Momentan ist es sehr schwer für mich die Lage einzuschätzen, da ich, wahrscheinlich wir alle, auf Mutmaßungen angewiesen sind. Dass die den DFR wieder aufnehmen scheint mir ausgeschlossen, aber vielleicht haben wir die Chance die ganze Veranstaltung so unmöglich zu machen, dass diejenigen die dort als Gäste geladen sind reihenweise absagen, sie sich nicht für eine derartige Posse hergeben. Da wäre auf jeden Fall mal der Altmaier zu nennen. Doch auf der Seite von Greentec sind auch die „Botschafter“ gelistet. Die sollten wir mit einem Shitstorm überziehen. Also, wir brauchen die die Email-Adressen der Botschafter, Facebook und Twitter Adressen, damit wir denen unser Missfallen über die Vorgänge bezüglich des DFR mitteilen können.

    Ist erst mal nur so ein Vorschlag, wir müssen das nicht überstürzen, sondern langsam weiter köcheln lassen, um dann wenn sich günstige Gelegenheiten ergeben, sauber rein zu grätschen.

    Also nicht in Pitbull-Manier, nicht persönlich nehmen Heinz, sondern wie ein Terrier.

  84. Blicken wir doch noch einmal zurück (weniger im Zorn): Selbst Peter Heller, der ja auf diesen Wettbewerb hinwies, ist der DFR entgangen („seinem fliegenden Auge“ 😉 ). Es war wohl Quentin, der dann das Ganze ins Rollen brachte. Also, wer von uns hätte überhaupt an diesem Wettbewerb per Klicks teilgenommen, wenn….? Und da sind wir beim Ausgangspunkt: Dieser GreenTec-Award ist eine Close-Shop-Veranstaltung, interessant nur für die Grünen Jünger (ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich damit zu beschäftigen). Und genauso schätze ich die Denke der Initiatoren ein: Die Zielgruppen-Ansprache ist eindeutig und da stört auch kein DFR, den man erstens als chancenlos eingestuft haben dürfte und zweitens vielleicht auch als Feigenblatt für die Offenheit im Wettbewerb. Natürlich war es den Machern klar, dass es um Kerntechnik geht (steht ja im Namen des Einreichers).

    Nein, womit die Veranstalter überhaupt nicht gerechnet haben, ist, dass sich eine Trojaner-Aktion entwickeln könnte zugunsten dieses Wettbewerbs-Beitrages. Als sie es irgendwann bemerkt haben (und das haben sie natürlich), war es unmöglich, in einer laufenden Abstimmungsphase einzugreifen. Ich bin mir sicher, dies zu korrigieren war schon zu diesem Zeitpunkt klar – aber eben auf einer späteren Jurysitzung.

    Die Veranstalter müssen nun ein wenig relativieren, warum nun doch nicht und so weiter – und was natürlich als Begründung überhaupt nicht geht, da haben einfach die FALSCHEN abgestimmt, sozusagen graue, dreckige Stimmen.

    Zum Schluss eine kleine Spekulation:
    Vielleicht war es sogar Kalkül, den DFR aufzunehmen mit der Annahme der Chancenlosigkeit und der abschließenden triumphalen Geste: Seht, liebe Mitmenschen, die Atomtechnik hat bei uns keine Fürsprecher mehr. Wie gesagt, das Feindbild muss auch bei den Grünen wach gehalten werden.

  85. Doch auf der Seite von Greentec sind auch die „Botschafter“ gelistet. Die sollten wir mit einem Shitstorm überziehen. Also, wir brauchen die die Email-Adressen der Botschafter, Facebook und Twitter Adressen, damit wir denen unser Missfallen über die Vorgänge bezüglich des DFR mitteilen können.

    Die Zittern jetzt schon… was erwartest du von Typen, wie dem Jaenicke auf der einen Seite und Unbekannten, die Ihre Finger nicht verbrennen wollen auf der anderen Seite?

    mfg

    PS wie wärd mit ner BILD-Schlagzeile: GreenTecAward diskriminiert grüne Kernenergie, oder so ähnlich. Ich mag die nciht, aber das wären die, die a) die Eier dazu hätten und b) einen großen Impact

  86. @ Carl M.

    Es war wohl Quentin, der dann das Ganze ins Rollen brachte

    Nein leider nicht, ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Aber ich beginne jetzt den Botschaftern zu schreiben, mit der Schauspielern Christiane Paul habe ich schon mal angefangen:

    Sehr geehrte Frau Paul, wie ich auf der Seite von Greentech-Awards gesehen haben, sind Sie als Botschafter dieses Projektes gelistet. Sie selbst werden dort zitiert mit den Worten: „Es ist schön zu sehen, dass innovative Entwicklung in diesem Berreich durch die GreenTec Awards Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommen“. Dies trifft nicht mehr zu, der Gewinner im Onlinevoting für den Galileo-Wissenspreis wurde im nachhinein ausgeschlossen. Ein ungeheuerlicher Vorgang, der mit einem fairen Wettstreit nichts mehr zu tun hat. Die Vergabe dieses Preise, wenn es bei dem Ausschluss des Gewinners im Onlinevoting bleibt, entwickelt sich zur Posse. Wollen Sie sich dafür hergeben?

    Wohlgemerkt, der Vorschlag wurde geprüft und als geeignet empfunden um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Als er dann gewonnen hatte, wurde er ausgelistet aus Gründen die offensichtlich lediglich ideologischer Natur sind. Weitere Infos finden Sie hier:
    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/greentec-awards-macher-stemmen-sich-gegen-online-voting/0010190/

  87. Ich habe mir auch mal erlaubt, bei FB einen saftigen Kommentar abzugeben. Wir sind nicht auf dem Weg in eine grüne Gesinnungsdiktatur, wir sind mittendrin.

  88. @Quentin #83

    Also nicht in Pitbull-Manier, nicht persönlich nehmen Heinz, sondern wie ein Terrier.

    …..ich lass’ dann schon mal den Struppi von der Leine, ja?

  89. So, ich bin zurück von einer Dienstreise (und habe im Prinzip schon die nächste vor mir). Eigentlich hatte ich vor, Quentins Suffizienz-Text aus dem Bereich „Blog“ jetzt nach oben zu ziehen. Sorry, Quentin, aufgrund der aktuellen Entwicklung würde ich die Greentec-Sache gerne noch ein wenig „on Top“ lassen.

    Ich muß das alles erst verarbeiten, mein Postfach quillt über. Eines kann ich aber jetzt schon sagen: Mit der Idee, den DFR inhaltlich zu kritisieren, haben sich die Herren Voigt und Krüger keinen Gefallen getan. Denn was die da schreiben, ist haltlos und von Inkompetenz geprägt. Nun ist ihre Ahnungslosigkeit öffentlich dokumentiert. Oh Mann, ich dachte, die wären irgendwie Kommunikationsprofis…

    Ganz unabhängig vom DFR mache ich ja seit Jahren (einige Texte dazu auch hier, bei Novo und in einem Buch der Friedrich-Naumann-Stiftung) Werbung für die Flüssigsalztechnologie. Weil eben die von Voigt und Krüger angeführten Argumente bei diese´m technischen Prinzip ins Leere laufen. Die Herren nennen sich „Ingenieure“, haben aber beispielsweise das Prinzip der inhärenten Sicherheit überhaupt nicht verstanden.

    Kurz und gut: Das IFK-Team vertritt in Bezug auf den DFR seine Interessen. Ich vertrete in Bezug auf die Flüssigsalztechnologie meine. Da ich dazu bereits einen öffentlichen Vortrag gehalten habe (der sehr gut angekommen ist) und weitere gerne halten würde (falls mich jemand einlädt), nehme ich diese Erklärung der Greentec Communications GmbH fast schon persönlich.

    Momentan fehlt mir die Zeit, aber das Ganze wird uns ja noch Monate beschäftigen. Ich jedenfalls, liebe Greentec-Macher, nehme den dargebotenen Fehdehandschuh gerne auf.

  90. @Quentin
    Keine Angst, ick lehne mich entspannt zurück und genieße dat Schauspiel.

    Im Prinzip war die Truppe nur zu blöde, die Einsendungen und Vorschläge anstandig in ihren Sinne zu prüfen, ansonsten wäre der DFR überhaupt nicht aufgetaucht bei der „Auslosung“.
    Man hatte gehofft, dat die Wähler dat Ding übersehen und man die Peinlichkeit leise begraben kann, ohne das ein Haghn nach gekräht hätte.

    Dummm nur…..dat unser Peter dat Dingens ausgegraben hat und hier ein Artikel draus gemacht hat…..und unsere Sympathisanten wohl reihenweise ihre Stimme für den DFR abgegeben haben, so das er plötzlich auf Platz 1 stand.
    Böse Zwickmühle……ganz böse aber auch……..und egal was se unternommen hätten, sie würden immer als Depp dastehen.
    Sie haben die, in ihren Augen ungefährlichere Variante gewählt……und müssen nun mit den Shitstorm leben und damit, dat wir diesen Betrug bekannt gemacht haben.
    Nun ja, wer in hohlen Dimensionen eines Dachziegels denkt, den kann man eigentlich nur noch bemitleiden…..da lohnt es sich nicht mal, den Pittbull auf sie zu jagen, da reicht ne Maus aus um se alle ängstlich auf den Tische hopsen zu lassen.

    Onkel Heinz……milde Gehässigkeit

  91. Sehr geehrter Herr Heller, sehr geehrte Kommentatoren und Mitlerser:

    Kurze Frage: Kann das Team DFR gegen die Nichtberücksichtigung rechtliche Schritte einleiten? Und wenn dies möglich, bzw. gewünscht ist, wie sind die Chancen das es zu einer Verhandlung kommt?

    Ich denke es ist wichtig diesen skandalösen Vorfall mgl einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen.

    Beste Grüße

  92. @Heinz Eng

    Dummm nur…..dat unser Peter dat Dingens ausgegraben hat und hier ein Artikel draus gemacht hat…..und unsere Sympathisanten wohl reihenweise ihre Stimme für den DFR abgegeben haben, so das er plötzlich auf Platz 1 stand.

    Das allein wird es nicht einmal sein, sag ich optimistisch: denn so blöd sind die Deutschen i.a. wohl auch nicht und haben vielleicht seinerzeit im (vor-grünen) Physikunterricht noch aufgepaßt. Wenn man ihnen dann einerseits ein per Fahrtwind und Propeller angetriebenes Fahrzeug, andererseits einen einigermaßen durchdachten und innovativen Kernreaktor vorlegt und sie dann fragt, welches Konzept wohl insgesamt die besseren Chancen hat zu funktionieren, dann tippen wohl viele noch auf das Richtige (also politisch gesehen Falsche).

    Deshalb kann die Energiewende in Unterricht und Wissenschaft gar nicht schnell genug durchgeführt werden. Klima, Wind und Sonnenschein muß rein in den Lehrplan, nicht mehr Relevantes — wie der Energieerhaltungssatz und die Möglichkeit der Kernspaltung — muß raus! Damit die künftigen deutschen Michel gar nicht mehr anders können als das Gute zu wollen.

  93. @ Heinz

    ich wollte nur den Begriff Terrier verwenden, als Metapher für ein ausdauerndes und druckvolles Vorgehen. Du darfst und sollst natürlich auch mitbeissen. Aber hier müssen wir ausdauend und aufmerksam sein. Das Thema könnte eine große Chance sein, wenn wir nur dran bleiben.

  94. Marco Voigt von Greentech kann man hier bewundern.

    Voigt ist ein knallharter Öko-Lobbyist, der seine berufliche Karriere auf das Grünsein verwettet hat. Man stelle sich vor ein siegreicher Kernreaktor würde diese grüne Idylle und das schöne grüne Geschäftsmodell stören. Nicht auszudenken. Der Mann und sein grünes Geschäftsmodell wären auf ewig gebrandmarkt. Hoffen wir für Voigt und sein giftgrünes Geschäftsmodell , dass nächstes Jahr bloss keine Monsanto-Genkartoffel nominiert wird :-)

  95. Auf mich machen weder das Verfahren noch die Bewerber einen besonders überzeugenden Eindruck. Über Pro7 und deren blöde Wissenschaftssendung gibts nicht viel zu sagen, einfach unterirdisch. Die Personen welche den DFR repräsentieren sind sind nach Google Recherchen zumindest umfeldmäßig eher im wissenschaftlichen Science Fiction Bereich unterwegs. Kalte Fusion, reißerische Artikel über die unmittelbar bevorstehende Einstellung der offiziellen Fusionsforschung weil mittels kalter Fusion demnächst billigst Energie bereitgestellt werden wird. Aber alles noch geheim , Raumenergie. Alles was ich im Web innerhalb einer Stunde aus dem Umfeld der Personen finden konnte, fand ich ziemlich merkwürdig. Das wirft kein gutes Licht auf das IFK, und erklärt aus meiner Sicht zumindest teilweise das Verhalten des Preisgerichtes. Die haben neben dem Unbehagen sich mit „Atom“ befassen zu müssen, sicher auch gedacht es handele sich um ScienceSpinner.
    BKS

  96. @Quentin
    Hihi…..Du weißt aber schon, das auch Pittbulls zu den Terriern gehören……wenn die sich mal festgebissen haben, muss man sie totschlagen, damit die wieder loslassen^^.

    Grins und wech
    Onkel Heinz….knurrrrr

  97. Sie unterstellen inzwischen, das das IFK falsche Angaben bei der Bewerbung gemacht hat: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=472818479471896&set=a.400261790060899.102800.398561720230906&type=1&comment_id=1445912&offset=0&total_comments=35

  98. @ BKS, #95: Quellen bitte nennen, ich habe keine Zeit, stundenlang zu surfen. Alles, was ich von Herrn Ruprecht schnell finde, sind reviewte Paper zur Kernphysik aus Fachzeitschriften wie Physical Review.

    @ Andreas, #91: Ich bitte um Geduld. Ihre Frage wird in den kommenden Wochen beantwortet.

    @ all:

    Was soll’s, wer braucht schon Schlaf. Ich blogge, neuer Text vielleicht noch heute Nacht. Stay tuned.

  99. Wichtig ist, das solch ein Vorgang nicht in Vergessenheit gerät. Wir sollten jetzt nicht unser Pulver schnell verschießen. Besser von Zeit zu Zeit eine gut gezielte Salve an passender Stelle. Die freundliche Maske der Hyper läßt sich immer schwerer fest vor dem Gesicht halten. Die Fratze dahinter scheint schon deutlich hindurch.

    Beste Grüße B.

  100. @95

    Die Personen welche den DFR repräsentieren sind sind nach Google Recherchen zumindest umfeldmäßig eher im wissenschaftlichen Science Fiction Bereich unterwegs.

    Beweise bitte!
    JH

  101. Die Nukleria von den Piraten hat sich auch zu Wort gemeldet:

    Es gibt über Flüssigsalzreaktoren tonnenweise Untersuchungen von anerkannten Wissenschaftlern, z. B. von (in der GreenTec-Awards-Jury fehlenden) promovierten Kerntechnikern wie Geoff Parks: A safer route to a nucear future.

  102. nochmal @ 95

    Die haben neben dem Unbehagen sich mit “Atom” befassen zu müssen, sicher auch gedacht es handele sich um ScienceSpinner.

    Herr K. Spiegelmacher (jetziger 1. Platz) ist aber kein ScienceSpinner -- meinen die Ingschenöre im Preisgericht.
    JH

  103. Erklärung von WiWo-Green:

    Die Jury des Cleantech-Awards hat sich nach eingehender und sehr kontroverser Diskussion entschieden, dass das Projekt nicht in der Endausscheidung verbleiben kann.

    -- einige Jurymitglieder hielten den geplanten Reaktor für physikalisch und technisch durchaus umsetzbar. Da bisher aber eine Technikfolgeabschätzung des Projektes durch anerkannte Wissenschaftler fehle, könnten über die tatsächliche Sicherheit der Technologie, deren Umweltfreundlichkeit und behaupteten Vorteile keine Aussagen getroffen werden. Im Bereich der Kernkraft, mit ihren potenziellen Gefahren, sei dies für eine verantwortungsvolle Entscheidung der Jury aber notwendig.

    -- Andere führten an, dass die Macher des Projektes sich selbst wiedersprechen. In der Bewerbung behaupteten sie, Atommüll energetisch verwerten zu können. In der Projektbeschreibung auf der Webseite des Unternehmens, ist aber auch davon die Rede, frisches Material wie Uran oder Thorium einzusetzen.

    -- Anschließend hieran kam ein weiterer Einwand: Bei Thorium stellte eine Expertenkommission in England ein erhebliches Proliferationsrisiko fest. Wenn dieses bestehe, sei das nicht mit den Zielen eines Awards für nachhaltige Technologieprojekte unvereinbar.

    -- Auch die Marktchancen des Projektes – ein besonders wichtiges Kriterium für die Auswahl der Projekte für den Award – wurden von einigen Jurymitgliedern in Frage gestellt. Schließlich werde seit Jahrzehnten an verwandten Technologien gearbeitet – ohne sichtlichen Erfolg bei der kommerziellen Umsetzung.

    -- Ein weiteres Argument: Mit der Entscheidung für den Atomausstieg in Deutschland sei diese Technologie hierzulande nicht mehr relevant. Die beim Award ausgezeichneten Technologien sollen aber eine Vorbildfunktion für deutsche Ingenieure und Unternehmen haben.

    Das Fazit der Jury bei ihrer Entscheidung war deshalb: Die Technologie sei nicht dazu geeignet, die grüne Wirtschaft und die Entwicklung nachhaltiger Technologien zu unterstützen und voranzutreiben.

    Habe dazu gerade folgenden Kommentar abgesetzt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    schön, daß Sie Fragen stellen. Aber sind Sie nicht Journalisten, die sich ihre Fragen durch einfache Recherchen auch selbst beantworten können.

    Das entscheidende Merkmal des DFR ist die Verwendung der Flüssigsalztechnologie. Diese macht ihn inhärent sicher. Ich erkläre es Ihnen gerne, lesen Sie nach:

    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/der-stein-der-weisen/008408/

    2. Ein entsprechendes System ist in den 1960er Jahren in den USA bereit gebaut worden und mehrere Jahre problemlos (als Laborprototyp) betrieben worden. Alles, was Sie dazu wissen möchten, finden Sie hier:

    http://energyfromthorium.com/ornl-document-repository/

    Das dürfte als Technikfolgenabschätzung genügen.

    3. Die Studien, die Sie erwähnen, beziehen sich nicht auf die Flüssigsalztechnologie, sondern auf die Verwendung von Thorium in herkömmlichen Leichtwasserreaktoren. Sie haben da etwas vollkommen falsch verstanden.

    4. Statt Facharbeiten können Sie auch die beiden Bücher von Robert Heargraves und von Richard Martin lesen:

    http://superfuelbook.com/
    http://www.amazon.de/THORIUM-energy-cheaper-than-coal/dp/1478161299

    Da wird die ganze Story erklärt. U.a. auch, warum es solche Systeme heute nicht mehr oder besser noch nicht wieder gibt.

    Die Lifter (LFTR=Liquid Fluoride Thorium Reactor) oder T-MSR (Thorium Molten Salt Reactor)-Bewegung ist eine globale Graswurzelbewegung, die nichts mit der „Atomlobby“ zu tun oder gemein hat.

    Sie können auch bei Youtube nach den Vorträgen von Kirk Sorensen googeln. Und noch mehr lernen.

    3. Der DFR ist deswegen innovativ, weil er das Flüssigsalzprinzip (hier mit Chloriden statt mit Fluoriden) durch den getrennten Blei-Kreislauf technisch höchst elegant umsetzt. Die eingesetzten Stoffe entsprechen solchen, die bspw. auch bei solarthermischen Anlagen als Wärmespeicher eingesetzt werden.

    4. Daß man Flüssigsalreaktoren mit verschiedenen Brennstoffkonzepten einsetzen kann, ist ja einer ihrer großen Vorteile. Sicher kann man Thorium nutzen. Die Anreicherung und die Produktion von Brennstäben, mit allen Sicherheits- und Proliferationsproblemen, entfallen dann. Auch entstehen dann keine langlebigen, toxischen und radioaktiven Transurane wie Plutonium oder Curium mehr.

    5. Man kann den DFR -- und das ist kein Widerspruch sondern eben nur eine weitere Option -- aber auch zur Vernichtung bereits vorhandender Abfälle dieser Art einsetzen. Sie würden durch Transmutation im Reaktorkern in stabile, industriell nutzbare Metalle umgesetzt und das in wenigen Wochen und Monaten.

    Letztendlich ist aber auch egal, ob Sie dies nun „grün“ finden oder „nachhaltig“ oder sonst irgendwie. Tatsächlich erfüllt er entsprechende Vorgaben, wenn man diese unter den Stichworten „Reduce, Reuse und Recycle“ betrachtet:

    http://energyfromthorium.com/?s=Reduce+Reuse+Recycle

    Aber wie gesagt: Das ist völlig egal. Man hat ihn zum Wettbewerb zugelassen. Damit war bereits klar, daß er die Vorgaben erfüllt, das haben die Veranstalter geprüft (oder etwa nicht?). Er hat die Online-Abstimmung gewonnen. Damit gehört er zu den Nominierten gemäß den Regeln, unter denen die Bewerbung erfolgte. Die Jury hat da schlicht nichts zu sagen. Sie hat lediglich zwei weitere Projekte aus der entsprechenden Kategorie zu nominieren und dann den Sieger zu bestimmen.

    Da Sie sich an der „Denominierung“ aktiv beteiligt haben, haben auch Sie die Regeln gebrochen und vor allem deutlich gemacht, wie wenig Sie die Meinung der Internetcommunity tatsächlich interessiert. Da können Sie sich auch nicht mehr herausreden.

    Die Leute, die für den DFR gestimmt haben, hatten schließlich ihre Gründe dafür. Diese Gründe hätten Sie durchaus vor der Jura-Sitzung recherchieren und nachprüfen können. Haben Sie nicht. Hat Sie nicht interessiert. Ist das moderner Journalismus? Haben Sie denn gar keine Ehre im Leib?

  104. Aha: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=472106616209749&set=a.400261790060899.102800.398561720230906&type=1&comment_id=1446685&offset=0&total_comments=28

  105. Peter,

    war dein Kommentar online? Ich sehe ihn nicht. Meiner ist sofort ohne Moderation frei geschaltet worden. Falls er freigeschaltet war, hast Du einen Screenshot gemacht?

  106. „Awaiting Moderation“ -- Screenshot ist erstellt.

  107. in der hoffnung, das es hilft (und evtl auch in zettels raum darüber berichtet wird):

    zitat von GreenTec Awards bei facebook :

    Zitat Es hat auch keine nachträgliche Regeländerung gegeben. Auch diese Behauptung ist falsch. Die Teilnahmebedingungen sind für alle gleich und ermöglichen einen Ausschluss von Projekten durch die Jury. Diese Teilnahmebedingungen wurden von den Einreichern quittiert.

    wie im science skeptical blog dokumentiert, zeigt sich die ’not‘ der greentec-macher.
    die nachträgliche änderung des regelwerkes ist leicht zu belegen, siehe auch die screenshoots im science skeptical blog.
    scheinbar geht es den veranstaltern nur um ideologie und nicht um wissenschaft.

    daher meine bitte an alle, die sich für eine ergebnisoffene wissenschaft einsetzen:
    bitte gebt euren ärger bei facebook oder auch per mail bei den zuständigen verantwortlichen kund!
    anbei der link zu den kontaktdaten des projektmanagements, des wettbewerbsmanagements und co.

    weiterhin möchte ich die macher von zettels raum bitten, diesen technologie- und wissenschaftsfeintlichen vorgang aktiv zu begleiten.

    danke!

  108. könnt ihr bei fb bitte mal die nachträglich eingefügte regeländerung als zitat einfügen?

    danke

    ps:
    ich habe keinen fb-account und will mir auch keinen zulegen.
    wobei ich jetzt wirklich kurz davor bin 😀

  109. hui, auf der facebookseite ist aber die Hölle los :)
    Das war also ein Schuss ins Knie….

  110. #109
    bei wiwo green auch^^

  111. Nachdem GreenTec Awards gestern reumütig versprochen hat, die blockierten Kommentare wieder einzustellen, habe ich vor wenigen Minuten eine e-mail an Christine A. Lebert, PR- und Öffentlichkeitsarbeit, gesandt:

    E-Mail: lebert@greentec-awards.com
    Sehr geehrte Frau Lebert,

    auf Facebook teilten Sie gestern mit, dass zahlreiche Kommentare auf Ihren Facebook-Seite zum DFR-Projekt gelöscht wurden.
    Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass meine Kommentare weder Anfeindungen, Drohungen und Beleidigungen enthielten, aber noch nicht wieder veröffentlicht wurden.
    Ich bitte Sie, auch meine Postings wieder online zu stellen und mich von der Sprerrung auszunehmen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Faina Faruz

  112. Hier die Antwort von GreenTec Awards (zu #111):

    “wir verstehen den Unmut, dass ein im Online-Voting ausgewähltes Projekt aus dem Wettbewerb ausgeschlossen wird. Unsere Position dazu kann online abgerufen werden. Sie finden diese auch noch einmal hier im Anhang.
    Nach unserer Ansicht (und nach Einschätzung der Jury, die bei ihrer Beurteilung rein objektive Kriterien anlegt) trägt das Projekt DFR nicht zur Entlastung oder Bewahrung der Umwelt bei, sondern verlagert das bestehende Endlagerproblem für radioaktive Materialien in “dezentrale” Produktionsstätten. Gegenüber einem Endlager wird in diesen zwar Energie erzeugt, dieses aber zu Lasten von erhöhten (jetzt dezentralen) Sicherheitsrisiken und nicht zuletzt neuen Kontaminationen in den Produktionsstätten erkauft. Damit qualifiziert sich das Projekt nicht für einen Umweltpreis.
    Hinsichtlich der Formalitäten des Ausschlusses verweisen wir auf unsere Teilnahmebedingungen, die einen Ausschluss von Projekten jederzeit und explizit auch nachträglich zulassen. Und die dortige Pflicht, bei der Bewerbung richtige und auch vollständige Angaben zum Projekt zu machen.
    Wir betonen ausdrücklich, dass die Teilnahmebedingungen, anders als teilweise im Internet behauptet zu keiner Zeit nachträglich abgeändert worden sind.
    Der uns angetragene Vorwurf, ist der, dass die Jury letztendlich als Expertengremium von ihrer Aufgabe zur Qualitätssicherung Gebrauch gemacht hat. Diesen Vorwurf können wir nicht nachvollziehen.
    Wir hoffen, damit Ihre Bedenken zu zerstreuen.”

    Meine Bedenken sind nicht zerstreut, die Kommentare von mir wurden noch immer nicht online gestellt, die Sperrung noch nicht aufgehoben. 13.06.2013, 13:09 Uhr

  113. @ Faruz:

    Pressemitteilung der Greentec-Macher vom 16.04.2013:

    Die Projekte, die im Online-Voting die meisten Stimmen in ihrer Kategorie bekommen, qualifizieren sich automatisch als einer von drei Nominierten der GreenTec Awards 2013. Zur Nominierung der weiteren zwei Bewerber stimmen rund 50 prominente Jurymitglieder ab.

    Diese Formulierung läßt nun nichts im unklaren. Den Regeln nach hatte die Jury nicht die Berechtigung, den DFR hinauszuwerfen, ganz einfach.

  114. Hat jemand beobachtet, ob sich im Impressum von GreenTec Awards etwas verändert hat?
    1. War im Impressum statt „VKP engineering GmbH“ zuvor „GreenTec Awards“ genannt?
    2. War Alexia Osswald, Heilpraktikerin, nicht gestern noch als Geschäftsführerin genannt?

  115. Auf eine Frage an GreenTec Awards: „Wurden alle Kommentare, die unsichtbar gemacht wurden, aber keinen beleidigenden o.ä. Inhalt hatten, wieder veröffentlicht? Wurden alle blockierten Kommentatoren wieder zugelassen?“ antwortete GreenTec mit „ja“. Ich bin mir sicher, dass ich Greentec weder beleidigt noch Inhalte veröffentlicht habe, die der Netiquette widersprechen. Meine Kommentare sind jedoch nicht zu finden. Ich bin auch weiterhin ohne Begründung gesperrt.

  116. Handelsregisterveröffentlichung vom 22.03.2013 12:00:00
    Gericht Amtsgericht Charlottenburg (Berlin)
    Aktenzeichen HRB 121212 B
    Art Veränderungen
    Datum 20.03.2013
    Inhalt VKP consulting GmbH, Berlin, Münzstraße 15, 10178 Berlin. ; Die Gesellschaft ist auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG aufgelöst..

  117. Ja, und so kann man es natürlich auch sehen:

    Der DFR ist in einer eher spinnerten Ecke der AKW-Technik angesiedelt und wird von normalen Nuklearfachleuten nicht ernst genommen. Nachdem der DFR aber zur Wahl stand, und zwar als einziges AKW-Konzept, wurde er zum trojanischen Pferd fanatischer AKW-Befürworter, denn in allen möglichen Blogs der pronuklearen Verschwörungstheoretiker und durch Rundmails wurde zum Online-Voting für den DFR ausgerufen, nicht erfolglos. Erst als das Kind in den Brunnen gefallen war, merkte das Preiskommittee, auf was man da hereingefallen war und musste in formal nicht ganz unangreifbarer Weise reagieren. Aber es blieb wirklich nichts anderes übrig, mit dem DFR hätte sich greentec-award lächerlich gemacht. Und nun hat greentec-award die ganze Meute der pronuklearen Verschwörungstheoretiker, die natürlich organisiert zum Protest aufgerufen worden sind, am Halse. Merke für die Zukunft: Mehr Vorsicht und Misstrauen bei Atomtechnik von Anfang an ist angebracht!

    Was lernen wir aus dem Vorgang? Die Scheuklappen müssen noch eine Idee strammer angezogen werden!

  118. Herr Heller,

    jetzt hamse den Salat 😉

    Rainer mit 40 Jahren Atomangsterfahrung nennt Sie einen VTler 😉 putzig 😉

  119. @ Faruz, #116:

    Sie haben recht, da geht etwas Merkwürdiges vor.

    Hier die Impressum-Seite aus dem Google-Cache:

  120. Bekomme ich irgendwie nicht vergrößert, Cache vom 28.05.2013, hier in groß:

  121. Einstweilige Verfügung des Berliner Kammergerichts: Der Dual-Fluid-Reaktor ist nun doch für GreenTec Awards nominiert. Hier die ganze Geschichte: http://rainerklute.wordpress.com/2013/07/31/einstweilige-verfuegung-dual-fluid-reaktor-nun-doch-fuer-greentec-awards-nominiert-2/

  122. Rainer
    Da lass ich doch einfach ein einfaches ….Juhuuuuuu raus.
    Voll vor die Fresse…..und ick lieg vor lachen vor dem Schreibtisch.
    Es gibt doch ne Art Gerechtigkeit auf dieser Welt.
    Möge die grüne Mischpoke kotzen, bis der Blinddarm das Weite sucht.
    Lach und wech…
    H.E.

  123. @121 Lieber Hr. Klute,

    gibt’s diese Verfuegung irgendwo online zum einsehen? Ein kurze Googelei meinerseits brachte nichts zutage, wuerde mich ueber einen link freuen.

    Vielen Dank
    -Th

  124. #121

    Glückwunsch zu diesem juristischen Erfolg. Nun bin ich mal gespannt wie die vom Greentec-Awards diesen Richterspruch umsetzen. Auch wenn es darum geht einen Film darüber zu drehen.

    Toll wenn der Tag mit solchen Nachrichten beginnt.

  125. @Quentin Quencher #124
    Noch besser ist der Tag, an dem über die Medien (ProSieben usw.), das Konzept des DFR unter das Volk gebracht wird. Neutral und Unabhängig, so dass sich jeder Bürger seine eigene Meinung über die Technik machen kann.
    Dann würden die Medien endlich mal ihren neutralen Aufklärungs-Auftrag für das Volk nachkommen!

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