Haben „Erneuerbare Energien“ uns vor einem Strompreis-Schock bewahrt?

6. Februar 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Wissenschaft

staatslast-strompreis-entwicklung-bdewIn den letzten Tagen war wieder mal ein deutliches Rauschen im deutschen Blätterwald zu vernehmen. Erneuerbare Energien sparten deutschen Stromverbrauchern im Jahr 2013 ganze 11,2 Milliarden Euro hieß es da vielfach. Zu diesem Ergebnis sei eine Studie der Uni Erlangen gekommen.

Zentraler Punkt des Diskussionspapiers (die Macher sprechen anders als die meisten Presseartikel nicht von einer Studie) ist der preissenkende Effekt, den die „Erneuerbaren“ auf den „Day-Ahead“-Handel, also auf den kurzfristigen Spotmarkt, ausüben. Dadurch, dass Strom aus Wind und Sonne zum Preis von 0 Cent pro kWh auf den Spotmarkt strömen, wann immer sie anfallen, drückt das dort die Preise nach unten. Der Preis von 0 Cent ergibt sich daraus, dass der Strom bereits vorher durch die EEG-Zwangsabgabe gezahlt wurde.

Hypothetische Preiseffekte

Beziffert wird diese Preissenkung mit 5,29 Cent pro KWh. Woher die Zahl kommt wird nicht klar, man kann sie für recht hoch halten. Die Preise beim Day-Ahead-Handel haben in den letzten 12 Jahren stark geschwankt, aber der Unterschied zwischen dem höchsten und niedrigsten Preis betrug in diesem Zeitraum maximal 4 Cent/kWh. Begründet wird der starke angenommene Anstieg damit, dass mit dem Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage stark gestört worden wäre, was sich eben in den Preisen widerspiegelt.

Das Diskussionspapier geht bei dieser hypothetischen Betrachtung von einigen Annahmen aus, die mit der Realität wenig zu tun haben. Erstens wird vorausgesetzt, dass es ohne „Erneuerbare“ zu einer Verknappung von Strom gekommen wäre. Da wäre vielleicht kurzfristig so gekommen, aber in einem funktionierenden Markt hätten die dadurch steigenden Preise automatisch dafür gesorgt, dass neue Kraftwerke gebaut worden wären. Hohe Preise bedeuten schließlich, dass man mit seiner Investition so gutes Geld verdienen kann.

EEX-Spot 2002-2014

Die Entwicklung des Spotmarkt-Strompreises von 2002 bis 2014. Quelle: Fraunhofer ISE

„Erneuerbare“ als Lösung für selbst geschaffene Probleme

Dass solche Investitionen in den letzten Jahren nicht stattfanden, umgekehrt sogar immer mehr Kraftwerke stillgelegt werden sollen, liegt ja gerade daran, dass sich deren Betrieb wegen des niedrigen Börsenstrompreises nicht mehr lohnt. Die Realität ist also, dass die über das EEG bezahlte und dann zu Null Grenzkosten und mit Vorrang in die Strombörse gedrückten „Erneuerbaren“ Energien den klassischen Strommarkt zerstört haben und jetzt in diesem Papier als Lösung für ein Problem ausgegeben werden, für das sie selbst die Ursache sind.

Ein zweiter zentraler Punkt ist das Zustandekommen der vorgeblichen 11,2 Milliarden Euro, den die Stromkunden durch die „Erneuerbaren“ Energien gespart haben sollen. Die Zahl ergibt sich, wenn man die (unter dubiosen Umständen ermittelten) 5,29 Cent pro KWh mit dem Nettostromverbrauch von Deutschland im Jahr 2013 in Höhe von 596 Terawattstunden multipliziert (das ergibt 31,6 Mrd. Euro) und davon die 20,4 Mrd. Euro abzieht, die in diesem Jahr an EEG-Subventionen netto ausbezahlt worden sind.

Spotmarkt nicht gleich Strommarkt

Dabei wird stillschweigend davon ausgegangen, dass die hypothetische Preiserhöhung am Spotmarkt den gesamten gehandelten Strom betroffen hätte. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. 2013 wurde 21,5% des Stroms am Spotmarkt gehandelt, der Rest über Langfristverträge am Terminmarkt. Die Mehrkosten hätten demnach nur 6,8 Mrd. Euro betragen, nicht 31,6 Mrd. Mit dieser Zahl hätte sich aber ergeben, dass die Verbraucher durch das EEG im jahr 2013 nicht 11,2 Mrd. Euro gespart, sondern 13,6 Mrd. Euro zu viel gezahlt hätten.

Dass dies nicht im Sinne der Autoren des Diskussionspapiers sein konnte, ergibt sich, wenn man sich ansieht unter welcher Prämisse die Zusammenarbeit zwischen Siemens der Universität Erlangen-Nürnberg gestartet ist, aus der dieses Papier schließlich hervorgegangen ist:

Zukünftig werden Siemens und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bei der Erforschung nachhaltiger, bezahlbarer und zuverlässiger Energiesysteme zusammenarbeiten. Dies geht aus einer Pressemitteilung der FAU hervor. Gemeinsam sollen innovative wettbewerbsfähige Systeme entwickelt werden, die zum Erfolg der Energiewende beitragen sollen

Ob die „Erneuerbaren“ Energien innovativ im eigentlichen Sinne sind, darüber mag man gewiss streiten. Dass sie nicht wettbewerbsfähig sind erkennt man allein schon an der Tatsache, dass deren Bau und Betrieb durch Subventionierung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden muss. Dass dadurch die Strompreise nicht sinken, sondern stetig steigen, sieht jeder auf seiner Stromrechnung. Dass ein Konzern wie Siemens, der über seine Windkraftsparte enorm von dieser Entwicklung profitiert, ein Interesse daran hat, die „Erneuerbaren aber trotzdem als wettbewerbsfähig, ja gar als kostensenkend, darzustellen, liegt auf der Hand. Und mit Prof. Dr. Jürgen Karl vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg scheint sich auch jemand gefunden zu haben der bereit ist, dieser Aussage wissenschaftliche Weihen zu verleihen.

Titelbild: Entwicklung Staatsanteil der Strompreise, Bildquelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

197 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Manchmal frage ich mich nur noch, sind die alle so bescheuert oder tun die nur so……oder werden die dafür bezahlt, dem Michel täglich Sand in die Augen zu streuen?
    Den ganzen bekloppten Rechenaufwand mit den „hätte, könnte und sollte“…..hätte man sich sparen können, wenn man sein deutschen Weltretterkopp mal übern Tellerrand gehoben hätte.

    http://www.kwh-preis.de/strompreis-dossier-teil-5-strompreise-im-europaeischen-vergleich

    In Deutschland war im gleichen Zeitraum eine Steigerung um ganze 12,5 Prozent zu verzeichnen. Die Strompreise in der Bundesrepublik befinden sich ohnehin schon auf einem hohen Niveau. Europaweit zahlen die Deutschen nach den Dänen am meisten für ihren Strom. Während im europäischen Durchschnitt etwa 20,1 Cent für eine Kilowattstunde fällig werden, sind es in Deutschland rund 29,2 Cent. Am billigsten ist der Strom derzeit in Bosnien-Herzegowina (8 Cent), in der ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (8,1 Cent), Bulgarien (9,2 Cent), Montenegro (10,2 Cent) und Island (10,5 Cent). Die höchsten Anstiege waren in Rumänien (plus 26 Prozent) und Estland (plus 23,3 Prozent) zu beobachten.

    In Malta zum Beispiel werden die Kraftwerke mit Schweröl beheizt…..und etwas Solarquark ham se in den letzten Jahren auch schon installiert…..zahlen aber trotzdem nur 17 Cent/kWh für ihren Strom……was also will uns diese absolut bekloppte Studie nun mitteilen?
    Wir stehen bis zum Hals in der Scheiße, sprühen dann etwas Schlagsahne obendrauf und plötzlich ist im Himmel Jahrmarkt?

    FDP hält Ausbaupläne für „aberwitzig“

    Die FDP im Landtag hat vor einem ungezügelten Ausbau der Windkraft gewarnt, weil die Kosten weder Verbrauchern noch Industrie länger zuzumuten seien. Statt die „Notbremse“ zu ziehen und weitere Mehrkosten zu verhindern, halte die schwarz-grüne Landesregierung aber an ihren „völlig aberwitzigen Ausbauplänen“ fest, kritisierte der FDP-Abgeordnete René Rock in einer von seiner Fraktion initiierten Debatte. Die Konsequenz sei, dass die Zustimmung zur Energiewende abnehme und mittlerweile mehr als 50 Bürgerinitiativen gegen Windkraftprojekte in Hessen entstanden seien……

    Ja liebe FDP……ein paar Jahre früher diese deutliche Einsicht in die Realität……und ihr wäret noch wählbar gewesen.
    Aber Dank der obengenannten Studie, ham die Studienabbrecher von der SPD, CDU und Grüne jetzt die perfekte Ausrede…..

    Redner von CDU, SPD, Grünen und Linkspartei äußerten die Überzeugung, dass die Verbraucher ohne Energiewende noch mehr für Elektrizität zahlen müssten. „Ohne Energie aus Wind und Sonne wäre Strom heute doppelt so teuer“, sagte Timon Gremmels (SPD). Der CDU-Abgeordnete Peter Stephan warf der FDP vor, sie stachele Bürger gegen die Energiewende auf.

    Wenns nich so traurig wäre…..und meine Omme eh schon weh tun würde……könnte ick wieder mal mit dem Kopp gegen die Wand rennen…….wegen dieser tiefgründigen Beleidigung meines Intellektes.

    Tja….und da fragt sich der kleine Blaumann wieder mal……wofür es so manch akademischen Titel gibt…….ach, lassen wir lieber dieses Thema.
    Onkel Heinz…………geht jetzt in den Wald zum Schreien

  2. #Heinz Eng
    „Ohne Energie aus Wind und Sonne wäre Strom heute doppelt so teuer“, sagte Timon Gremmels (SPD).

    Was für ein Unfug. Aber das ist das einzige was unsere Politiker seit langer Zeit nur noch für ihre Daseinsberechtigung vortragen können: Ohne uns wäre es noch schlimmer.

  3. Zum Glück hat sich der Geschäftsbereich Windenergie von Erlangen nach Hamburg verschoben.
    Dieser Presseartikel ist jedoch eine Schande für meine Geburtsstadt Erlangen. Einfach unbegreiflich, wie sich die Uni-Erlangen und Siemens von diesen EE-Virus so stark infizieren konnten.
    Mit dem Energiebereich ist Siemens Chef Kaeser in den letzten Jahren nicht mehr glücklich geworden. Darum wird sich der Konventionelle Energiebereich auch von Erlangen in die USA und der sog. Erneuerbare Energiebereich nach Hamburg verlagern.
    Siemens sucht, wie EON auch, seinen Ausweg/wirtschaftliches Überleben in einer Aufspaltungsstrategie.

  4. Sorry Rudolf, ist OT, aber ich muss das hier los werden.

    Das gibt noch großes Kino: Hendricks greift Bouffier an. Nicht per Medien, sondern hochoffiziell auf der Homepage des Bundesumweltministeriums:

    n der politischen Auseinandersetzung in Hessen ist in den letzten Tagen zunehmend vom Verhalten der Landesregierung abgelenkt und die Frage der Aussagegenehmigung aus fadenscheinigen Gründen in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt worden. Höhepunkt dieser unredlichen Debatte ist eine Äußerung des hessischen Ministerpräsidenten Bouffier in der Landtagssitzung vom 4. Februar 2015, mit der er mir eine unhaltbare Position vorgeworfen und ein mangelndes Aufklärungsinteresse unterstellt hat. Das ist geradezu aberwitzig. Ich hoffe, Herr Bouffier ist sich darüber im Klaren, gegen wen auf Bundesebene sich sein insinuierter Vertuschungsvorwurf in Wahrheit richtet.

    Hendricks hat Angst, dass Aussagen aus der Fachebene an die Öffentlichkeit kommen, und somit RWE bei seiner Klage um die Kosten der Abschaltung von Kernkraftwerken Munition bekommt. Was hat sie zu verbergen?

  5. Es gibt keine „Lügenpresse“, es gibt kein „Staatsfernsehen“, es gibt keinen Mainstream, weil wir doch keine „Gehirnwäsche“ der „Ökoreligion“haben. Wer glaubt wird seelig und wird jede Zahl in seine Gutachten schreiben, die das betrügerische Geschäftsmodell „Energiewende“ und „Klimakatastrophe“ als Rettung der Menschheit fünf vor zwölf erscheinen lassen. Unsere treu sorgenden, auf unser Wohl vereidigten Politiker verschieben die Milliarden und enteignen uns. Wenn’s Kartenhaus zusamammenstürzt, war es keiner gewesen und es werden wie 1945 Persilscheine gehandelt.
    Daß Onkel Heinz da manchmal die Packung von der Welle fliegt und Heißdampf mit bösem Hochdruck raus zischt, kann ich mehr als gut verstehen. Wer dicke Lügen erkennt und wie bei einem Deutschaufsatz wohlwollend benotet, ist ein scheinheiliger Hund. Mich wundert das Stillhalten der in erster Linie betrogenen jungen Generationen. Aber mit panem et circenses, Hartz IV und TV-Sport geht es. Onkel Heinz, wir sollten mal unseren Kummer zusammen „befeuchten“.

  6. @Quentin

    Eine strikte Beschränkung der Aussagegenehmigungen auf den damaligen Minister und die seinerzeit verantwortlichen politischen Beamten ist auch vor dem Hintergrund des Rechtsstreits mit RWE zu sehen. Vertreter des Unternehmens nehmen an den öffentlichen Sitzungen des PUA als Beobachter teil – offenkundig mit dem Interesse, die gewonnenen Erkenntnisse für das Gerichtsverfahren gegen den Bund zu nutzen. Es liegt daher im Interesse des Bundes, Aussagen des Bundes außerhalb des Gerichtsverfahrens so weit wie möglich zu vermeiden, und ich als Mitglied der Bundesregierung sehe es als meine Aufgabe an, dieses Interesse zu wahren.

    Haha, da geht jemanden der Arsch auf Grundeis…….das rauskommt, wer uns die Scheiße eingebrockt hat…..Mutti.
    Blöd is nur….das wir Steuerzahler am Ende dafür aufkommen müssen, was die damalige Regierung verbockt hat.

    Onkel Heinz……im Land der Bekloppten und Bescheuerten

  7. Wer dicke Lügen erkennt und wie bei einem Deutschaufsatz wohlwollend benotet, ist ein scheinheiliger Hund.

    Keine Sorge, wenn der gegenwärtige „Deutschaufsatz“ mal wieder geendsiegt hat, schreibt dann irgendwer den Zweiten Teil von Siggi Lenz seine „Deutschstunde“ auch zu diesem Thema. Intellektuell bekommen wir Teutonen die Lügen irgendwann immer verarbeitet -- bis zur nächsten Ver***sche.

    Der Deutsche ist zu wenig rational und Fakten sind ihm generell suspekt.

  8. Onkel Heinz……im Land der Bekloppten und Bescheuerten

    Mann muss nur fest genug daran glauben, dann wird das schon etwas. 😉

  9. #7 Ein Gutteil meiner Verwandtschaft ist britisch, Spanier, Australier und Kanadier hat es auch noch. So merke ich immer sehr deutlich wie einzigartig bescheuert die Deutschen -- nicht die Dichter und Denker -- sind. Einige unserer Vordenker gingen ins KZ, vorausdenkende Pessimisten (Realisten) ins Exil. Heute werden wir nur als „Öko/Klima-Leugner“ stigmatisiert und angegriffen, wenn wir uns auf die Naturwissenschaften berufen und nicht der heiligen Ökoquisition huldigen. Prost Onkel Heinz, aber mit Stroh-Rum!

  10. EEG sorgt für schonendere Narkose im OP

    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-bad-berleburg-bad-laasphe-und-erndtebrueck/eeg-sorgt-fuer-schonendere-narkose-im-op-aimp-id10314994.html

    Kleiner Scherz

  11. Der Strom ist vielleicht nicht teurer geworden bei dieser hochsubventionierten Überschuss Dumping Produktion. Aber dafür bezahlen müssen wir schon, sogar sehr viel. Alleine für die Subventionierung der sog. Erneuerbaren werden pro Jahr 24 Milliarden den Verbrauchen abgenommen, das entspricht 1000 € pro Jahr und Kopf der 24 Millionen Arbeitenden in Deutschland. Dazu kommen noch Netz- und Betriebskosten, obendrauf noch Energiesteuern und ganz oben drauf die 19%. Das alles für ein prinzipiell nicht funktionsfähiges Versorgungssystem ?

    Die politische Sprachregelung glaube ich vorherzusehen: wenn zukünftig in Deutschland keine Versorgung aus fossilen und nuklearen Quellen mehr möglich sein wird, dann ist die ersehnte Energiewende geschafft.

    Wen interessiert dann noch dass 80 Prozent des Bedarfes von verlässlich produzierenden Kohle- und Nuklearanlagen unserer Nachbarn gedeckt wird? Ist eigentlich auch kein Problem, beispielsweise kommen Energieträger auch aus diversen Ausländern. Persönlich wäre es mir komplett Wurscht, solange die Steckdose zu vernünftigen Preisen liefert. Und ich finde es auch korrekt dass die russischen Hersteller von Nuklearanlagen ihre Chance bekommen beim Ausbau der deutschen Stromversorgung in unseren östlichen Nachbarländern.
    Nur frage ich mich:
    wozu baut man in Deutschland so irrsinnig viele Windanlagen, wenn man den Strom zukünftig ohnehin importieren will ? Ich gebe gleich die Antwort mit:
    Als Symbol, Stupid!

  12. @Karlchen
    Ick hoffe mal, Du becherst den Stroh 80 nicht pur…….sonst biste schneller im Traumland als Du Scheiß-Energiewende sagen kannst.

    @Micha
    Glauben…….da bin ick klar im Nachteil als gelernter Atheist…….wo kann man sowas lernen oder hilft tatsächlich nur noch…..sich alles schön zu saufen?

    Im Nachrichtenticker lief gerade wat von 7000 Stellen, die Siemens abbauen will……..schon blöd, wenn man aufs falsche Pferd gesetzt hat, gelle.
    Onkel Heinz…….die ganze Welt dreht durch…..und Deutschland is wie immer…anner Spitze

  13. #12 Na Onkelchen, unterschätze mal nicht einen alten Käpt’n der 2 Km neben Österreich auf einem Bergbauernhof im Allgäu aufwuchs. Wenn Deutschland schon komplett deppert wird, sollten wir zumindest noch unseren Humor bewahren.
    Also weiter mit Humor, notfalls bissig. Wenn wir allerdings „religiöse“ Gefühle verletzen, könnte es schlimm enden, grüner Öko-Humor geht ja anders. Meine Name in frz. ?

  14. @Andi

    Hmm……ob es etwas bringen würde, bei Öko´s die Hirnströme zu messen……oder würden die Ärtze tatsächlich den eingetretenen Hirntot diagnostizieren?
    Hmm……kann man nur hoffen, das der Organspendeausweis auch gültig ist…..obwohl, ne Leber von einen Veganer….würde ja bei mir keine 3 Stunden überleben…..autsch.

    @Karlchen
    Humor is, wenn man trotzdem lacht……auch wenn man fast schon Ösi is, gelle………hihi……lieber Stroh im Blut als Heu im Kopp…..oder so ähnlich.
    Ich muss wech…..hab alkoholfreie Woche.
    Onkel Heinz……..und die Welt ist nur noch Grau….

  15. „Ohne Energie aus Wind und Sonne wäre Strom heute doppelt so teuer“

    Jetzt wird es halt oft wiederholt und
    dann wirds geglaubt -- wie immer.

  16. Ja, ja und Eisen enthält viel Spinat – oder so ähnlich…
    Das Märchen von den eingesparten Stromkosten durch sinkende Börsenpreise glaubt doch mittlerweile nicht mal mehr das Öko-Institut!
    http://www.oeko.de/oekodoc/1793/2013-475-de.pdf

    Auf S. 28 + 29 der Studie von 2013 wird sehr schön gezeigt, dass der sinkende Börsenpreis die steigende EEG-Umlage bei weitem nicht kompensieren kann (die Prognose der weiteren Entwicklung darf dann wie gewohnt unter der Rubrik Wunschdenken einsortiert werden…). Demnach wird der Anstieg der EEG-Umlage nur zu etwa 40% ausgeglichen. Alles andere wäre auch ein Wunder, da man ja teuer erzeugten Strom durch Subventionierung (Abnahmegarantie zu Festpreisen) zu einem Wert von 0 Cent an die Börse bringt und damit eigentlich billiger erzeugten Strom aus dem Markt drängt. Die höheren Erzeugungskosten müssen ja irgendwo her kommen und stecken halt in der EEG-Umlage. Da kann man noch so viel hin und her rechnen und irgendwelche virtuellen Preissteigerungen annehmen.

    Dass es zu einem Angebotsengpass und in Folge dessen zu Preissteigerungen gekommen wäre, halte ich für einen großen Unsinn. Es gab schließlich wegen des geplanten Atomausstiegs Planungen für dutzende neue Kraftwerke insbesondere von Stadtwerken, die ja nur wegen des horrenden Preisverfalls nicht verwirklicht wurden, bzw. werden.

  17. Hallo

    Strompreis ca. +65% Erhöhung in 10 Jahren (2004 bis 2014)
    Heizölpreis ca. +103% Erhöhung in 10 Jahren (2004 bis 2014)

    Da ist ja die Erhöhung vom Strom noch moderat ausgefallen im Vergleich zu anderen Energieträgern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  18. @Mieke

    Heizöl = Import

    Strom = Eigenproduktion

    In Deutschland haben wir weltweit die höchsten Strompreise mit Dänemark.

    Und es ist immer noch deutlich billiger mit Öl zu heizen, als mit Strom. 😉

  19. Dieser Brief von Werner Halbe von der BI Siegtal hat mich via Facebok erreicht:

    BI Siegtal

    Sehr geehrter Herr Karl,
    sehr geehrter Herr Dillig,

    mit zunehmender Belustigung habe ich soeben Ihre Studie „Deutschland
    ohne Erneuerbare Energien“
    gelesen.

    Besonders angetan hat es mir Ihre Behauptung auf Seite 22, dass die konventionellen Kraftwerke alleine sehr oft gar nicht in der Lage gewesen wären, den benötigten Strom zu liefern -- woraus Sie dann Mondpreise für den entsprechenden Börsenhandel ableiten.

    Wie erklären Sie dann z.B., dass am 3.12.2014 (ein Mittwoch) gegen 17:00 Uhr immerhin 12,1 GW aus Kernenergie, 18,2 GW aus Braunkohle, 29,5 GW aus Steinkohle, 14,5 GW aus Erdgas und 4,1 GW aus Pumpspeicherkraftwerken (zusammen 78,4 GW) stammten, während die PV-Anlagen zur selben Zeit mal wieder 0 GW erzeugten und die Windenergieanlagen mit 1,43 GW auch weit unterhalb des Durchschnitts (oder gar der installierten Nennleistung) blieben? Der Verbrauch lag in diesem Moment immerhin bei stolzen 77,7 GW.
    (Quelle: http://www.agora-energiewende.de/ )

    Was wäre also selbst in diesem Extremfall mit der Stromversorgung geschehen, wenn wir gar keine Windräder und PV-Anlagen gehabt hätten? Ich verrate es Ihnen: Es hätte schlicht überhaupt keinen Unterschied gemacht.
    Und aus welchem Grund sollte der selbe Kraftwerkspark nicht die selbe Leistung an jedem beliebigen anderen Tag des Jahres leisten können? Umgekehrt wird die Frage viel Interessanter: Was wäre denn an diesem 3.12.2014 gegen 17:00 Uhr geschehen, wenn die konventionellen Kraftwerke (tatsächlich) nicht mehr in der Lage wären, den Strombedarf auch ohne die EEG-subventionierten Anlagen bereitzustellen?

    Und das gilt natürlich nicht nur für diesen Fall. Schön war z.B. auch der 17. Juli 2014, als alle bundesdeutschen Windenergieanlagen gemeinsam (also auch die Offshore-Windparks) gegen 9:45 Uhr lediglich 24 MW erzeugten.
    (Quelle: http://www.eex-transparency.com/ ) Windenergie ist nunmal eine völlig chaotische Form der Stromproduktion.
    Dass PV-Anlagen an jedem einzelnen Tag des Jahres zwischen Abend und Morgen gar keinen Strom erzeugen, muss ich Ihnen hoffentlich nicht erst erklären. Dass sie im Winterhalbjahr oft auch tagsüber nur sehr bescheidene Beiträge zur Stromversorgung liefern, sollte ebenfalls offensichtlich sein.

    Warum ist dann aber dennoch bisher unsere Stromversorgung nicht zusammengebrochen? Wer hat uns vor einem „Black Out“ bewahrt? Stellen Sie sich angesichts dieses Szenarios nicht automatisch die Frage, ob es sinnvoll ist, weitere konventionelle Kraftwerke abzuschalten, bevor dieses offensichtliche Problem der EEG-subventionierten Stromerzeuger behoben wurde?

    Sicher, das hat mit dem Thema Ihrer Studie nichts zu tun. Vermutlich aus gutem Grund. Aber wie oben beschrieben, ergibt sich diese Frage nunmal dennoch direkt aus den Aussagen Ihrer Studie. Außerdem ist es doch höchst peinlich, wenn man sein auftragsgemäßes Studienergebnis nur dadurch erreichen kann, indem man so tut, als würden
    die konventionellen Kraftwerke nicht etwa wegen der privilegierten Stromproduktion der EEG-subventionierten Anlagen reduziert, sondern behaupten muss, dass sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr Strom produzieren konnten.

    (Inwieweit das im Sinne des Auftraggebers ist, der ja immerhin selbst maßgeblich an der Technologie des konventionellen Kraftwerkparks beteiligt ist, wage ich zudem zu bezweifeln. Ich käme mir als Siemens AG jedenfalls schon etwas seltsam vor, wenn mir vorgehalten würde, dass die mit Siemens-Technik ausgestatteten Kraftwerke gar nicht das leisten können, was sie vorgeben.)

    Außerdem unterschlagen Sie in Ihrer Milchmädchenrechnung (wissentlich?) auch, dass die Privatkunden-Strompreise nahezu gar nichts mit den Börsenpreisen zu tun haben, weil diese Stromversorgung weitestgehend
    über langfristige Lieferverträge gesichert ist. Somit ist schon der Ansatz Ihrer „Studie“ grundlegend falsch. (Darum, dass wir mit unseren Stromüberschuss aus nicht steuerbaren Stromerzeugungsanlagen insbesondere die Strompreise in den Niederlanden drastisch gesenkt haben, ging es in Ihrer Studie ja leider nicht.)

    Mir persönlich wäre ein so gravierender Fehler ja zutiefst peinlich… Ach nein -- ein Fehler war es ja gar nicht. Die Studie ist schließlich eine Auftragsarbeit. Aber man hätte sich doch ein wenig mehr Mühe geben können, damit die Schönrechnerei nicht ganz so offensichtlich ist, oder?

    Mit freundlichem Gruß
    M.S BI Siegtal

  20. In interessantes Detail könnte sein, dass die Präsentation des Diskussionspapiers nicht von der Hochschule selbst vorgenommen wurde, sondern diese mit dem Vorsitzenden des CSU Arbeitskreises Energiewende Dr. Siegfried Balleis ein Vertreter der Politik übernommen hat. Dieser sparte auch nicht mit überschwänglich Lob:

    „Ein sensationelles Ergebnis, das den gesellschaftlichen und medialen Mainstream, dass die Stromkosten wegen der Energiewende explodieren, auf den Kopf stellt“

    Es wundert hier eigentlich kaum, dass sich mache Forscher dem Vorwurf ausgesetzt sehen, sie würden politisierte Wissenschaft betreiben.

  21. @ Mieke, #17:

    Das Jahr 2000 ist als Startjahr der Energiewende (Verabschiedung des EEG durch rotgrün im Bundestag) anzusehen.

    Das Diagramm in Rudolfs Artikel zeigt ziemlich eindrücklich, wer der Preistreiber seitdem ist. Nämlich der Staat.

  22. hab ich ja die letzten tage ganz schön was verpasst bei scb…

    ergänzung zu #21

    Das Diagramm in Rudolfs Artikel zeigt ziemlich eindrücklich, wer der Preistreiber seitdem ist. Nämlich der Staat.

    nur bedingt, da in diesem diagramm die kosten für ‚erzeugung, transport und vertrieb‘ zusammengefasst dargestellt werden. würde man die transportkosten, welche vom staat über die netznutzungsgebühren (die u.a. durch die vorgegeben energiewendebedingten kosten steigen müssen) festgelegt werden, separat ausweisen, dann ergebe sich ein noch deutlicheres bild, welches den staat als den hauptkostentreiber entlarven würde.

  23. Hallo ihr Skebtical Blogger.

    Darf man hier mit diskutieren, auch wenn man andere Meinungen vertritt. ???

    Bei EIKE bin ich gerade raus geflogen, weil ich die Untersuchung der Uni Erlangen /Nürnberg verteidigt habe.

    Endlich mal jemand der etwas Licht in die „Dunkelkammer“ der Energiewende bringt.

    Außer der WIWO hat sich noch keiner der einschlägigen Medien so richtig an die Erlangener Erkenntnisse ran getraut. Die WIWO aber sicher auch nur deshalb, weil der Tichy nicht mehr da ist.

  24. #23

    Darf man hier mit diskutieren, auch wenn man andere Meinungen vertritt. ???

    klaro 🙂

    aber bitte sauber argumentieren und mit belastbaren zahlen!

    ihre bei eike angesprochenen folien der uni erlangen ist dabei kein argument, da diese mit sachlich und fachlich falschen argumenten hinterlegt ist:

    folie:

    Angebotskurven liefern die Grenzkosten und maximale Kapazität des deutschen Kraftwerksparks
    • Beim Fehlen von Wind und PV hätte sich die Merit-Order“ hin zu höheren Preisen verschoben
    • Strompreis an der Börse hätte sich mehr als verdoppelt

    1) angebotskurven liefern nicht die maximale kapazität, sondern die zum zeitpunkt x maximal verfügbare kapazität (disponible und indisponible stillstände spielen ne rolle). darum ja auch angebotskurven
    2) höhere preise hätte es sicherlich gegeben, allerdings bei weitem nicht in der unbelegten größenordnung.
    3) die unterstellte strompreisverdopplung ist leider nicht auf fakten begründet. und wie diese zu stande kommen soll geht auch nicht aus den folien hervor
    4) die externen kosten durch sonne und wind (speicherbedarf bzw. erhöhter regelleistungsbedarf,…) wurden hier wie üblich vergessen

    folie 29
    die dort dargestellte

    maximal verfügbare Leistung ohne Wind und PV

    hat leider nichts mit dem deutschen strommarkt zu tun. keine ahnung wo die die zahl her haben, aber die ist einfach nur falsch.

    wahrscheinlich hat der herr professor seinen elfenbeinturm lange nicht mehr verlassen und hat vergessen, das an der eex nur ein teil des stromes verkauft wird (der überwiegende anteil wird schon jahre im voraus zu festpreisen verkauft), oder aber er unterschägt dieses wissen…

    machen sie sich mal schlau, wie groß die installierten, d.h. die maximalen, erzeugungskapazitäten prä & post fukushima in der wirklichkeit waren und sind und machen sie sich schlau, wie hoch der höchste bedarf in deutschland ist und machen sie sich über die verfügbarkeiten des kraftwerksparkes schlau.

    wir können auch einfach anfangen: erklären sie uns bitte mit eigenen worten, und ohne zuhilfenahme von google und co, was sie unter ‚merit order‘ verstehen. unterlegen sie ihre erklärung dabei mit zahlen aus der prä-fukushima zeit.

  25. ha,
    h. diehl sei dank ist mir gerade eine veröffentlichung in der reihe „Argumente für die Freiheit“ eingefallen 🙂


    Eine Wende zum Besseren?
    Herausforderungen der
    Energiepolitik für die
    Elektrizitätsversorgung

    Steffen Hentrich (Hrsg.)
    Leonie Giessing und Justus Haucap
    Heinz Horeis
    Peter Heller

  26. Zu nächst mal vielen Dank für den freunlichen Empfang.

    Eine Hilfe brauch ich noch, was muss ich tun, um eine bestimmte Passage zu kommentieren, oder kann ich das so wie bei Eike machen.

    z.B XXXXX sagt #xx

    Übrigens die Folie 31 ist die mit der sich der Merit Order Effekt am einfachsten erklären lässt.

  27. Lieber Herr Diehl,
    mag ja sein, dass sie glauben den Mann aus Erlangen zu verstehen, das heißt allerdings noch nicht dass derselbige in seiner unvollständigen Marktbetrachtung richtig liegen muss.
    Auffallend ist auf den ersten Blick, dass der Prof. Karl keine Feedbacks sowohl auf der Nach- wie auch auf der Angebotsseite in seine Modellannahmen einfließen lässt, möglichwerweise hat er noch nie etwas von der Dynamk der Märkte gehört.
    Unreallistisch ist auch seine Annahme zur Ausgangssituation
    Er rekonstriert die Preise auf der Basis, dass neben den acht KKWs gleichzeitig auch die bereits im Markt vorhanden EEs nun plötzlich aus dem Markt genommen werden. Das ist aber nicht dasselbe als hätte es EEs im Markt nie gegeben.
    (Denkens einfach mal selbst darüber nach)
    Mein Fazit: Prof. Karl hat von Dynamik wenig Ahnung.

  28. @ Diehl:

    Die maximal verfügbare Leistung des deutschen Kraftwerkparks ohne Sonne und Wind ist mit etwa 120 GW fast doppelt so hoch, wie auf der Folie 29 dieses insgesamt sehr fehlerhaften Pamphlets angegeben.

    Entsprechende Diagramme finden Sie hier: http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-scheitert-an-der-physik/009246/

    Als ersten Schritt können Sie sich ja noch einmal die oben im Artikel gezeigte Grafik zur Entwicklung der Strompreise ganz genau anschauen. Und dann erklären, wie diese wohl zustande gekommen ist…

  29. @michael

    Zu nächst einmal zum Merit Order.
    An der Leipziger Strombörse, werden am Spotmarkt nach Angebot und „Nachfrage „ die Börsenpreise ermittelt., die dann für alle anderen Handelsarten -- wenn auch zeitversetzt -- richtungsweisend sind.
    Deshalb dürfen Sie bei Ihrem Punkt 1) nicht von einer reinen Angebotskurve ausgehen, sonder von einer Merit Order Kurve, mit der das Angebot und die „Nachfrage“ zu einem bestimmten Preis führen.

    Zum besseren Verständnis muss ich leider die Wiki zu Hilfe nehmen.http://tinyurl.com/qzuucca
    Betrachten Sie sich auf dem zweiten Bild die Merit Order Kurve, mit der Nachfrage ( N1+N2 ) sowie dem jeweiligen Börsenpreisen ( P1 + P2 )

    Ohne Wind und Sonne hätten wir die Grenzkosten relevante Nachfrage N1 und und in Folge dessen den Börsenpreis P1

    Nun müssen Sie sich auf dem Link, das erste Bild, mit der Reihenfolge der Rohstoffe betrachten.

    Wenn nun die EE ohne Grenzkosten, ganz links auf der Kurve dazu kommen, rückt das Grenzkosten relevante Angebot
    nach rechts, wir bekommen die Nachfrage N2 und somit den Börsenpreis P2 Die teuren Öl und Gaskraftwerke fallen aus dem Angebot.

    Auf der Folie 29 wird zum Ausdruck gebracht, beim Fehlen von Wind und Sonne hätte sich bei steigender Nachfrage
    N1 und somit P1 noch weiter nach rechts verschoben.

    In Zahlen ist dies auf der Folie 31 deutlich gemacht. Da haben Sie die eine Säule
    rekonstruierter mittlerer Börsenpreis ohne Wind und PV mit 9,07 Cent und die andere Säule mit
    tatsächlicher mittlerer Börsenpreis von 3,78 Cent

    Die Differenz von 5,29 Cent ist natürlich nicht der Merit Order Effekt für 2013 aktuell, sondern wie er wäre ohne Wind und Sonne im Verhältnis gegenwärtig mit Wind und Sonne.. Genau so sind die anderen gezeigten Jahre zu betrachten. Der aktuelle Merit Order Effekt liegt etwa zwischen 0,6 und 0,8 Cent /Kwh jährlich.

    Nun habe ich schon gelesen, dass die 5,29 Cent nicht mit der Realität vereinbar wären, weil offiziell der Börsenpreis nur so um die 4 Cent mit Wind und Sonne gesunken wäre. Das liegt daran, das da noch der latente Merit Order von etwa 1,29 Cent enthalten ist. Denn nach dem Abschalten der ersten AKW sind ja die Börsenpreise erst mal kurz gestiegen.

    Diese Zahlen haben die Untersucher von der EEX, und müssten somit belastbar sein.

    Zu Ihrer Inf.
    Ich bin weder mit einem der Untersucher verwandt, noch verschwägert, beschäftige mich lediglich schon einige Zeit mit
    dem Phänomen Merit Order den die EE auslösen.

  30. @Hans Diehl #29
    Was Sie immer mit iher Strom-Alibibörse in Leipzig wollen. Strom ist kein Lagerprodukt und somit auch kein Börsenprodukt. Strom ist nur dann handelbar, wenn dieser gelagert werden kann z.b. in Pumpspeicherkraftwerken. Hier kann die Börse mit dem Gut „Energie-Strom“ handel/spekulation betreiben. Ansonsten ist Strom ein Just in time Produkt, dass jahre im voraus seinen Preis über eine bestimmte Vertragslaufzeit aushandelt. Fixpreis auch genannt.
    Diese Fixpreise geben nicht nur den Unternehmen (Kraftwerken) eine Sicherheit in ihrer Kalkulation, sondern vor allen auch den Verbraucher, der mit gleichbleibenden Kosten während seiner Vertragslaufzeit rechnet. Jetzt kommt aber das EEG hinzu und das EEG macht nicht nur die Kraftwerke wirtschaftlich kaputt und sorgt dafür das die Erneuerbaren Energien sich zu einer gewaltigen Spekulationsblase aufblähen, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass man sich nicht auf gleichbleibende über die Vertagslaufzeit verlässliche Strompreise verlassen kann, sondern diese Strompreise werden durch den Staat (EEG und MWST) massiv während der Vertagslaufszeit (Kraftwerksbetreiber -- Verbraucher) nach oben weitergeführt. Somit ist der Staat der größte Kostentreiber beim Produkt Strom/Energie.
    Und der Staat/Politiker verdienen sich eine goldene Nase via Mwst-Einnahmen und EE-Beteiligungen an uns blinden und dummen Bürger Schafe. Mit jeder Strompreiserhöhung erhöhen sich auch die Steuereinnahmen des Staates/Politik und damit auch die Diäten und andere feudalen Angenehmlichkeiten einer Grün-Sozialistischen Politik von Heuchlern und Mafiosos.

  31. Peter Heller sagt: # 28
    Die maximal verfügbare Leistung des deutschen Kraftwerkparks ohne Sonne und Wind ist mit etwa 120 GW fast doppelt so hoch, wie auf der Folie 29 dieses insgesamt sehr fehlerhaften Pamphlets angegeben.
    Entsprechende Diagramme finden Sie hier: http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-scheitert-an-der-physik/009246/
    Als ersten Schritt können Sie sich ja noch einmal die oben im Artikel gezeigte Grafik zur Entwicklung der Strompreise ganz genau anschauen. Und dann erklären, wie diese wohl zustande gekommen ist…

    @Herrr Heller
    Ich habe mich ehrlich gesagt, bis jetzt nur mit dem Zusammenhang der Zahlen, bezogen auf den Merit Order Effekt (MOE ) konzentriert.
    Aber beim oberflächlichen betrachten der Folie 29, geht es da nicht um die gesamte deutsche Kraftwerkskapazität, sondern lediglich um die „Grenzkraftwerk“ relevante Kapazität. Nur die kann man als Grundlage benutzen, im Vergleich, mit den „Null“ Grenzkosten von Wind und Sonne.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die bei FAU so blöd sind nicht zu wissen, wie hoch die tatsächliche deutsche Kraftwerkskapazität ist.
    Zugegeben die Folien sind sehr eigen bezogen aufgemacht. Wenn man da nicht etwas MOE vorbelastet ist, muss man erst mal sondieren.

    .

  32. @ Hans Diehl #31

    Wie ich oben im Text geschrieben habe, und wie auch die von Ihnen verlinkten Folien zeigen, geht die FAU Studie von einigen Annahmen aus, die nur wenig mit der Realität zu tun haben. Die Studie geht davon aus, dass die maximal verfügbare Leistung ohne Wind und PV im Jahr 2013 unter 70 GW liegt. Für das gleiche Jahr gibt das BMWi in seinen Energiedaten die Stromerzeugungskapazitäten mit 118 GW an. Ermittelt wurden die Zahlen in der Studie wohl aus dem, was an Strom im Day-Ahead-Handel an der Strombörse angeboten wurde.

    Die Studie geht offenbar davon aus, dass auch ohne Wind und PV das Angebot an konventionellem Strom an der Börse das gleiche wäre. Dafür gibt es jedoch keinen Grund. Wenn die Nachfrage da ist, wird auch das Angebot da sein. Zumal die Erzeugungskapazitäten ja vorhanden sind (siehe BMWi Daten).

    In dem Merrit-Order Strommarkt an der Strombörse bestimmt bei hoher Nahcfrage der Preis für den teuersten Strom den Preis. Bei konventionellen Kraftwerken ist das bei uns Erdgas. Hier lagen die Gestehungskosten Ende 2012 bei 5,7 Cent pro kWh. Also wird der Strom an der Börse langfristig kaum über diesem Preis liegen, wie man in der Grafik im Artikel oben (Spotmarkt-Strompreises von 2002 bis 2014) auch gut sehen kann.

    Wie ich bereits oben schrieb hat die Einspeisung von EE-Strom ohne Grenzkosten zu Verwerfungen am Strommarkt geführt, wodurch die teuren und flexiblen Gaskraftwerke als erstes unrentabel geworden sind. Das hat Investitionen hier in den letzten Jahren verhindert. Die Überalterung und der Kapazitätsabbau im deutschen Kraftwerkspark, von dem die Studie schreibt, hängt vor allem damit zusammen und nicht, wie die Autoren schreiben, mit der Liberalisierung des Strommarktes. Hier werden Probleme beschrieben, und als vermeintliche Lösung Erneuerbare Energien präsentiert, die es ohne die „Erneuerbaren“ gar nicht gäbe.

    Können Sie sich eigentlich erklären, warum auf Folie S. 26 die „Grenzübertrittskosten Erdgas“ und die Investitions-Kosten für Zubau von 10 GW Gaskraftwerken pro Jahr direkt den fiktiven Stromkosten zugeschlagen werden? Diese sind doch in den Gestehungskosten bereits enthalten. Ähnlich müsste man dann doch (genauso falsch) die Kosten für die Errichtung der PV- und Windkraft-Anlagen auf der EE Seite mit verbuchen.

    Auf Folie 34 fragen die Studienautoren etwas provokant, ob die Energiewirtschaft die fehlenden Kapazitäten nicht einfach zugebaut hätte. Sie beantworten diese Frage jedoch nicht, sondern stellen fest: „Angebotskurven liefern die Grenzkosten und maximale Kapazität des deutschen Kraftwerksparks.

    Genau diese Aussage ist falsch (siehe BMWi Daten). Und die unbeantwortete Frage nach dem Zubau der fehlenden Kapazitäten hätten die Autoren mit „Eindeutig Ja“ beantworten müssen. Bei einem funktionierenden Markt wird fehlendes Angebot bei bestehender Nachfrage immer befriedigt.

    Wenn man dann noch hinzu nimmt, dass die Autoren völlig unzulässig den Spot-Markt-Preis auf den gesamten deutschen Strommarkt bezogen haben kann man nur konstatieren, dass die Ersteller der Studie entweder bewusst mit den Daten „schlampig“ umgegangen sind, oder dass bei ihnen der Konfirmation-Bias ganz besonders stark zugeschlagen hat. Da ich den Autoren nichts unterstellen möchte, und erst einmal von der Redlichkeit der Menschen ausgehe, nehmen ich für mich an, dass letztere Annahme richtig ist.

  33. Da ich den Autoren nichts unterstellen möchte, und erst einmal von der Redlichkeit der Menschen ausgehe,(…)

    … der Kardinalfehler in der Konstruktion von uns liberal-konservativen Rationalisten. Unser ewiger taktischer Nachteil gegenüber den ideologischen Aktivisten. Wir entlarven sie nicht, als das, was sie sind…

  34. Rudolf Kipp sagt #32

    Wie ich oben im Text geschrieben habe, und wie auch die von Ihnen verlinkten Folien zeigen, geht die FAU Studie von einigen Annahmen aus, die nur wenig mit der Realität zu tun haben. Die Studie geht davon aus, dass die maximal verfügbare Leistung ohne Wind und PV im Jahr 2013 unter 70 GW liegt. Für das gleiche Jahr gibt das BMWi in seinen Energiedaten die Stromerzeugungskapazitäten mit 118 GW an. Ermittelt wurden die Zahlen in der Studie wohl aus dem, was an Strom im Day-Ahead-Handel an der Strombörse angeboten wurde.

    @Herr Kipp
    Wenn ich mir die Folie 29 genau betrachte, geht es da eindeutig um die Grenzkosten relevante, verfügbare Kapazität.
    Das kann man auch aus der neben stehenden Bemerkung ableiten, wo es heißt
    „Beim Fehlen von Wind und PV hätte sich die „Merit-Order“ hin zu höheren Preisen verschoben“
    Mit anderen Worten, es wären teurere -- , über die Grenzkosten hinaus -- , Kraftwerke benötigt worden um die Nachfrage zu decken.
    Das passt auch zu dem, dass die Zahlen vom Day-Ahead- Handel stammen, da wird nämlich nur nach Grenzkosten gehandelt

    Rudolf Kipp sagt:
    Die Studie geht offenbar davon aus, dass auch ohne Wind und PV das Angebot an konventionellem Strom an der Börse das gleiche wäre. Dafür gibt es jedoch keinen Grund. Wenn die Nachfrage da ist, wird auch das Angebot da sein. Zumal die Erzeugungskapazitäten ja vorhanden sind (siehe BMWi Daten).

    @Herr Kipp
    Richtig, das Angebot ist da, aber nicht mehr zu den Grenzkosten. Deshalb sagen die doch auch, „Beim Fehlen von Wind und Sonne hätte sich Merit Order hin zu höheren Preisen verschoben.

    Rudof Kipp sagt:
    In dem Merrit-Order Strommarkt an der Strombörse bestimmt bei hoher Nahcfrage der Preis für den teuersten Strom den Preis. Bei konventionellen Kraftwerken ist das bei uns Erdgas. Hier lagen die Gestehungskosten Ende 2012 bei 5,7 Cent pro kWh. Also wird der Strom an der Börse langfristig kaum über diesem Preis liegen,

    @Herr Kipp
    An der Strombörse bestimmt bei jeder Nachfrage, das letzte (t euerste ) noch benötigte Kraftwerk den Preis.
    Stimmt in der Studie gehen die in 2013 von 3,78 Cent aus. Aber nur mit Wind und Sonne.

    Rudolf Kipp sagt:
    Wie ich bereits oben schrieb hat die Einspeisung von EE-Strom ohne Grenzkosten zu Verwerfungen am Strommarkt geführt, wodurch die teuren und flexiblen Gaskraftwerke als erstes unrentabel geworden sind. Das hat Investitionen hier in den letzten Jahren verhindert. Die Überalterung und der Kapazitätsabbau im deutschen Kraftwerkspark, von dem die Studie schreibt, hängt vor allem damit zusammen und nicht, wie die Autoren schreiben, mit der Liberalisierung des Strommarktes. Hier werden Probleme beschrieben, und als vermeintliche Lösung Erneuerbare Energien präsentiert, die es die ohne die “Erneuerbaren” gar nicht gäbe.

    @Herr Kipp
    Da stimme ich Ihnen zu. Das liegt aber am gesamten Prozess der Energiewende, und die gibt’s nun mal.. Die Energiewende ist ein Verdrängunsprozess, sozusagen ein globaler Merit Order. Da muss das, was die EE den konventionellen abnehmen ( die 11 Mrd lt Studie ) dazu verwendet werden, die Verwerfungen auf der konventionellen Seite zu finanzieren. Gegenwärtig gehen die ja noch im Marktgeschehen unter.

    Rudolf Kipp sagt:
    Wenn man dann noch hinzu nimmt, dass die Autoren völlig unzulässig den Spot-Markt-Preis auf den gesamten deutschen Strommarkt bezogen haben kann man nur konstatieren, dass die Ersteller der Studie entweder bewusst mit den Daten “schlampig” umgegangen sind, oder dass bei ihnen der Konfirmation-Bias ganz besonders stark zugeschlagen hat.

    @Herr Kipp
    Was sollten sie den anderes nehmen, als den Spotmarkt Preis. Nur dort werden Wind und Sonne gehandelt, und nehmen Einfluss auf die Preisbildung, die dann -- wenn auch zeitversetzt -- für alle anderen Handelsformen ein Richtwert ist.

  35. Nu isse also auch hier aufgeschlagen, die M-O-E-Endlosbandschleife (bei EIKE wurde ihm wohl zu langweilig)………….jetzt knarren also auch bei ScSk die Dielen, bis die Ohren abfaulen…….übrigens, von der Physik der Elektrotechnik versteht der Mann so gut wie nix, ergo sind Diskussionen in diese Richtung vergebene Liebesmühe.

    Die Propagandaabteilung der EE scheut weder Zeit noch Mühen……den derzeitigen Status so weit wie möglich aufrecht zu erhalten……..hängt doch verdammt viel Kohle dran…..den Bürger weiterhin nach Strich und Faden zu verarschen, gelle.
    Übrigens……ist heute wieder schön mit anzusehen, wie die doofen Miefquirle gelangweilt in der Gegend rumhängen….mangels Wind.

    Onkel Heinz…..oh mein Gott, er hat „Börse“ gesagt……

  36. @ Hans Diehl #34

    …geht es da eindeutig um die Grenzkosten relevante, verfügbare Kapazität…
    Mit anderen Worten, es wären teurere — , über die Grenzkosten hinaus — , Kraftwerke benötigt worden um die Nachfrage zu decken.

    Was sollen das für Kraftwerke sein? Das würde doch bedeuten, fast 50% des in Deutschland verfügbaren Kraftwerkparks hätte Gestehungskosten über diesen Grenzkosten. Wovon sollten die leben, wenn sie zu Kosten weit über Markt produzieren? Schließlich bekommen die keine Einspeisevergütung.

    Die Autoren behaupten quasi, dass bei uns durch den Wegfall der Kernenergie der Strom hätte exorbitant teuer werden müssen. Deren Szenario ist schließlich Deutschland wie vor der Energiewende, nur ohne einen Großteil seiner Kernkraft. Demnach müsste jedes Land, das keine Kernkraftwerke hat, extrem teuren Strom haben. Das ist offenbar nicht der Fall und offenbart den Denkfehler der Autoren. Mit der Annahme was wäre wenn von jetzt auf gleich kein Wind- und PV-Strom im Netz wäre, spiegeln sie die Realität eben nicht wieder. Genau da liegt der Fehler.

    Was sollten sie den anderes nehmen, als den Spotmarkt Preis. Nur dort werden Wind und Sonne gehandelt, und nehmen Einfluss auf die Preisbildung

    Die Spot-Markt Preise sind gerade nicht repräsentativ für Langfristverträge. Diese handeln Stromproduzenten unter Berücksichtigung der Abnahmemengen, der Sicherheit langfristiger Verträge und ihrer Gestehungskosten und Margenerwartungen aus. Hier zu sagen, man hätte ja nichts besseres zur Preisermittlung ist doch nur das Eingeständnis, das man auf diesem Weg eben zu keiner belastbaren Aussage kommt. Das Anwenden einer falschen Methode, weil man ja keine bessere hat, erinnert an Paul Watzlawicks Beispiel mit dem Schlüssel:

    „Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: »Meinen Schlüssel«. Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: »Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“

  37. @Rudi
    Lass gut sein…..hab ick ihm auch schon alles erklärt……will er nich wissen, für ihn ist die EEX das Mass aller Dinge….für uns Versorger nur eine Preisorientierung für 2016/17……wo wir schon ein Großteil des Stromes eingekauft haben um unsere Kunden zu versorgen…….monatlich werden dann höchstens noch Mindermengen zugekauft……oder Übermengen verkauft.

    Der Typ hat seine Linie…..die er gedenkt an den dummen Michel zu bringen……Auftragsgemäß….Kraftwerke interessieren den nich die Bohne, bei dem kommt der Strom vonner Börse.

    Hoffnungsloser Fall von bezahlten Auftragsschreiber…..da kannste Dir ja gleich die Paper vom BEE runter laden…..da haste alles in kompakter Lügenform.
    MfG
    H.E.

  38. Rudolf Kipp sagt # 36
    Was sollen das für Kraftwerke sein? Das würde doch bedeuten, fast 50% des in Deutschland verfügbaren Kraftwerkparks hätte Gestehungskosten über diesen Grenzkosten. Wovon sollten die leben, wenn sie zu Kosten weit über Markt produzieren? Schließlich bekommen die keine Einspeisevergütung.

    @Herr Kipp
    Deshalb werden offensichlich Kraftwerkbetreiber immer mehr auch zu Händlern. Händler können über die EEG Umlage die Mindereinnahmen von den Verbrauchern wieder rein holen.
    Schauen Sie mal hier: http://tinyurl.com/nvu2jhx
    Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

    Rudolf Kipp sagt:
    Die Spot-Markt Preise sind gerade nicht repräsentativ für Langfristverträge. Diese handeln Stromproduzenten unter Berücksichtigung der Abnahmemengen, der Sicherheit langfristiger Verträge und ihrer Gestehungskosten und Margenerwartungen aus. Hier zu sagen, man hätte ja nichts besseres zur Preisermittlung ist doch nur das Eingeständnis, das man auf diesem Weg eben zu keiner belastbaren Aussage kommt.

    @Herr Kipp
    Die Studie behandelt doch in der Tat den Preissenkenden Merit Order Effekt, den Wind und Sonne auslösen., und der findet nun mal ausschließlich am Spotmarkt statt .
    Wie das auf die Langzeitverträge am Terminmarkt wirkt, können Sie hier sehen, ab Seite 8 http://tinyurl.com/obkax2y
    wo es heißt Ertragsoptimierung und der Einfluss auf die EEG Umlage.
    Da werden die Langzeitverträge immer dann, mit Strom vom Spotmarkt bedient, wenn der Preis da unter dem der Langzeitverträge liegt. Und genau das ist wegen Wind und Sonne immer öfter der Fall.

  39. Heinz Eng sagt: #37

    @Rudi
    Lass gut sein…..hab ick ihm auch schon alles erklärt……will er nich wissen, für ihn ist die EEX das Mass aller Dinge….für uns Versorger nur eine Preisorientierung für 2016/17…

    @Herr Eng
    Na also, da sind wir doch auf der gleichen Linie. Die Börsenpreise sind für alle Handelsarten eine Preisorientierung., sage ich doch auch.
    Wenn nun an der Börse Wind und Sonne die Börsenpreise senken, müsst ihr euch zwangsläufig nach unten orientieren.
    Genau das, wird mit der FAU Studie in Zahlen ausgedrückt.

  40. @ Hans Diehl #38

    Deshalb werden offensichlich Kraftwerkbetreiber immer mehr auch zu Händlern. Händler können über die EEG Umlage die Mindereinnahmen von den Verbrauchern wieder rein holen.

    Mit Verlaub, das ist Bullshit. 1. geht die EEG-Umlage nicht an die Händler, sondern an die Netzbetreiber und 2. wird die EEG-Umlage einzig dazu verwendet, den berechtigten Produzenten (Wind, PV, Biogas) die Einspeisevergütung zu bezahlen.

    Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

    Der Strom ist deshalb so günstig, weil an diesen Tagen ein Überangebot an EE-Strom im Netz ist, der bereits zuvor über die EE-Umlage bezahlt wurde. Der wird nicht gekauft, sondern nur noch verteilt. Manchmal wird er auch verkauft. Ins Auslad. Zu Preisen weit unter dem, was er über das EEG gekostet hat.

    Die Studie behandelt doch in der Tat den Preissenkenden Merit Order Effekt, den Wind und Sonne auslösen., und der findet nun mal ausschließlich am Spotmarkt statt .

    Richtig. Und dass im Jahr 2013 lediglich 21,5% desStroms am Spotmarkt gehanelt wurden, habe ich oben im Text geschrieben.

    Wie das auf die Langzeitverträge am Terminmarkt wirkt, können Sie hier sehen, ab Seite 8

    Die Autoren dieser Studie haben ja ein ganz besonderes Marktverständnis. Danach würde sich der Gewin eines Kraftwerks danach errechnen, wievile der Strompreis für Langfristverträge über denen des Spotmarktes gelegen hätte. Nach allem was ich über Wirtschaft gelernt habe ist der Gewinn abver immer noch Umsatz-Kosten. Da kann sich ein Kraftwerksbetreiber noch so sehr darüber freuen, dass er gerade mehr erziehlt, als er am Spotmarkt bekommen würde, an dieser einfachen Rechnung änderrt das nichts.

    Dass die Autoren irgendwie verquer rechnen, hätte einem bei dieser Passage aus den Ergebnissen auffallen können:

    Die Ergebnisse zeigen auf, dass vor allem GuD-Kraftwerke im Jahr 2012 ihre Deckungsbeiträge anhand dieser Strategie gegenüber der reinen Vermarktung auf den Terminmärktensignifikant verbessern konnten.

    Die GuD-Kraftwerke leiden am stärksten unter den durch das EEG-ausgelösten Verwerfungen am Strommarkt. Eines der modernsten GuD-Kraftwerke in Deutschland, das Kraftwerk Irsching, das im Jahr 2010 ans Netz ging und mit einem Wirkungsgrad von knapp 60% arbeiten kann, läuft seit seiner Inbetriebnahme defizitär und wird nur noch weiter betrieben, weil es als Reserve zwingend erforderlich ist. Oder glauben Sie, die Betreiber der Gawskraftwerke hätten nur die Greenpeace Studie nicht gelesen und wüssten daher nicht, dass sie dank EEG eigentlich auf einer Goldgrube sitzen, weil sie dadurch ihre Deckungsbeiträge so dolle verbessern könnten?

  41. @ Hans Diehl #39

    Wenn nun an der Börse Wind und Sonne die Börsenpreise senken, müsst ihr euch zwangsläufig nach unten orientieren.
    Genau das, wird mit der FAU Studie in Zahlen ausgedrückt.

    Neien. In der Studie wird so getan (und gerechnet), als wäre der Börsenstrompreis 2013 mit dem Strompreis 2013 gleichzusetzen. Das, und die Annahme eines unrealistisch hohnen fiktiven Börsenpreises für das Szenario ohne EE, führen zu dem gewünschten Ergebnis.

  42. Rudolf Kipp sagt:
    Mit Verlaub, das ist Bullshit. 1. geht die EEG-Umlage nicht an die Händler, sondern an die Netzbetreiber und 2. wird die EEG-Umlage einzig dazu verwendet, den berechtigten Produzenten (Wind, PV, Biogas) die Einspeisevergütung zu bezahlen.

    @Herr Kipp
    Gut, hätte ich genauer formulieren müssen. Die Händler machen mit den niedrigen Börsenpreise lukrative Geschäfte, und für die niedrige Umlage bezahlen die Verbraucher eine höhere Umlage.
    Das Geld ist also da.

    Ist schon etwas komplex das System.

    Von der Umlage geht übrigens, nur ein geringer Teil an die Produzenten.
    Schauen Sie mal hie auf Seite 4 den grünen Bereich http://tinyurl.com/qzqsvl4

    Rudolf Kipp sagt:
    Der Strom ist deshalb so günstig, weil an diesen Tagen ein Überangebot an EE-Strom im Netz ist, der bereits zuvor über die EE-Umlage bezahlt wurde. Der wird nicht gekauft, sondern nur noch verteilt. Manchmal wird er auch verkauft. Ins Ausland. Zu Preisen weit unter dem, was er über das EEG gekostet hat.

    @Herr Kipp
    Genau, von den Verbrauchern über die EEG Umlage bezahlt. Und dann Gewinn bringend ins Ausland verkauft.

    Schauen Sie mal hier: http://tinyurl.com/nh9f4j3
    Stromexport: Deutschland erzielt Rekordeinnahmen
    Strom: Netto-Exportüberschuss 2013 von 1,95 Mrd. Euro
    Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes. In der Gesamtbilanz erzielte Deutschland einen Netto-Exportüberschuss in der Rekordhöhe von 1,95 Mrd. Euro. Dabei kauften die Energieunternehmen den importierten Strom für durchschnittlich 4,9 Cent (ct) pro Kilowattstunde (kWh) ein, im Stromexport wurden mit 5,2 ct/kWh im Mittel deutlich höhere Erlöse erzielt.

    Die Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt wohlgemerkt

    Die Bildzeitung berichtete erst vor kurzem Deutsche Verbraucher bezahlen für Exportstrom.

  43. @ Hans Diehl #42

    Ist schon etwas komplex das System.

    Seufz, in´der Tat. Und offenbar zu komplex für manche.

    Von der Umlage geht übrigens, nur ein geringer Teil an die Produzenten.

    Nein, die EEG-Umlage geht zu 100% an die Produzenten. Der blaue Bereich sind die Mehrkosten aufgrund des gesunkenen Börsenstromnpreises. Weil das den Mrktwert des EE-Stroms senkt, dieser aber bei den Produzenten trotzdem die volle Einspeisevergütung einbringt. Die Nachholungen aus dem Vorjahr resultieren aus der im Vorjahr zu niedrigen EE-Umlage, dienen also dem Ausgleich des ins Minus geratenenen EE-Kontos. Die Liquiditätsreserve ist dazu da, damit das im Folgejahr bei unvorhergesehen hohem EE-Aufkommen nicht wieder passiert. Die Marktprämie erhalten EE-Produzenten zusätzlich, die ihren Strom selbst vermarkten. Und das Industrieprivileg ist der Betrag, um den die Umlage sinken würde, wenn es dieses nicht gäbe. Die EE-Produzenten würden dann geanauso viel Geld bekommen. Die Verbraucher würden dieses aber nicht direkt über ihre Strompreise bezahlen, sondern über gestiegene Verbrauchspreeise etwa bei Bahntickets.

    Wie das mit der Umlage und dem EEG-Konto funktioniert, habe ich hier mal erklärt.

    In der Gesamtbilanz erzielte Deutschland einen Netto-Exportüberschuss in der Rekordhöhe von 1,95 Mrd. Euro.

    Die Import-Export-Bilanz ist völlig unerheblich. Entscheidend ist, dass ein großer Teil des exportierten Stroms aus „Erneuerbaren“ Quellen stammte. Das heißt, dass der Strom, der für im Durchschnitt 5,2 Cent pro kWh exportiert wurde, im Einkauf viel mehr gekostet hat. 2013 (das Jahr, auf das sich Ihre verlinkte Pressemeldung bezieht) lag der Anteil EE-Strom am Export geschätzt bei 50%. Die durchschnittliche EE-Vergütung (also die Kosten für den für 5,2 Cent „verscherbelten“ Strom)in dem Jahr betrug 18 Cent.

    Nehmen wir diese 50% und den durchschnittlichen Börsenstrompreis 2013 von 3,78 Cent/kWh, ergibt sich ein gemittelter Strompreis von 10,89 Cent für den Exportierten Strom. Deutschland hat 2013 67,3 TWh Strom exportiert. Der wäre demnach 7,33 Mrd. Euro wert gewesen. Hat aber bei 5,2 Cent im Durchschitt nur 3,50 Mrd. Euro erzielt. Das ergibt ein Minus von 3,83 Mrd. Euro für den deutschen Verbraucher. (Im Internet sind niedrigere Zahlen zu finden, diese beziehen sich aber nur auf den Netto-Stromexport. Wieviel Strom zu welchen Preisen importiert wurde spielt aber für diese Betrachtung überhaupt keine Rolle.)

  44. @Hans Diehl #42
    Zu ihrem ersten Link BEE „Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2014“ Diagramm S. 4. Soll ich daraus entnehmen, dass ich mit meinen 6,26 c/kWh EEg-Umlage nur 2,54 c/kWh an diese Einspeiser zahle, mit 1,26 c/kWh der energieintensiven Industrie aus der Patsche helfe und 1,47 c/kWh an irgendwen zahle um den Rückgang des Börsenstrompreises auszugleichen oder will mich wer davon überzeugen, dass das für mich billiger wird, wenn der Strom möglichst teuer produziert wird und dass es eigentlich nur darum geht irgendwelche fiktive Kosten zu begrenzen?

  45. Rudolf Kipp sagt:
    Die Import-Export-Bilanz ist völlig unerheblich. Entscheidend ist, dass ein großer Teil des exportierten Stroms aus “Erneuerbaren” Quellen stammte.

    @Herr Kipp
    Das EE Strom exportiert wird, kann nach Gesetz und Adam Riese gar nicht möglich sein, denn solange wir nur etwa 29% EEG Strom haben, und der laut Gesetz Vorrang hat, muss man kein Rechenkünstler sein um das zu erkennen.

    Bestätigt wird mir das ständig, mit Flyer im Briefkasten, wo mit bis zu 30% Ökostromanteil aus deutscher Erzeugung geworben wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der erst exportiert wird, bevor er zu mir kommt.

    Das lenkt aber jetzt zu weit vom eigentlichen Thema ab, und ändert nichts am Inhalt der FAU Studie.

    Die bringt nämlich Licht in das komplexe System. Licht in der Form, dass da deutlich gemacht wird, dass die EE nicht nur Kosten verursachen, sondern auch von Nutzen sind. Es muss nur das System so gestaltet werden, dass der Nutzen auch zur Geltung kommt.

    Fakt ist die EE senken die Börsenpreise, durch den Merit Order Effekt. Haben sie aktuell in den letzten Jahren fast halbiert.
    Die FAU Studie basiert auf dem Spotmark, dem Day-Ahead“-Handel , den nur da spielt Wind und Sonne eine Rolle.

    Am Spotmarkt, wird zwar nur etwa 25 % des Strombedarfs gehandelt, die Preise die da nach Angebot und Nachfrage. ( Merit Order ) entstehen, sind aber dann für alle anderen Handels arten richtungsweisend.

    Und genau an diesem Spotmarkt an der Börse sind die Preise in den letzten Jahren von 8 bis manchmal unter 4 Cent gesunken. Was auf alle anderen Handelsarten – wenn auch zeitversetzt – übertragen wurde.

    Der Herr Heinz Eng, ein Vertreter der Versorge, hat im Folgenden -- wenn auch wahrscheinlich ungewollt – bestätigt was die Studie zum Ausdruck bringt

    Heinz Eng sagt: #37
    @Rudi
    Lass gut sein…..hab ick ihm auch schon alles erklärt……will er nich wissen, für ihn ist die EEX das Mass aller Dinge….für uns Versorger nur eine Preisorientierung für 2016/17…Zitat Ende

    Die Orientierung kann zwangsläufig nur nach unten gewesen sein, wie hoch diese „Orientierung“ nach unten ist oder war verdeutlicht diese FAU Studie mit Zahlen. Nun ist diese Einsparung ja bei Weitem nicht beim Endverbraucher angekommen, wie in der folgenden Untersuchung deutlich wird .http://tinyurl.com/pttfdfs
    Über 3 Milliarden gehen da intransparent im Marktgeschehen unter.

  46. Der Diehl ist ein Troll, geht nicht auf Argumente ein, kommt mit ständigen Wiederholungen seiner gequirllten Scheiße.

    Ich bin ja nicht so oft mit Heinz einer Meinung, in Bezug auf Diehl schon.

  47. Schauen Sie, Diehl, ich habe Verständnis für Leute die meinen, mit den sogenannten Erneuerbaren könnte die Welt gerettet werden. Ich teile deren Meinung nicht, aber es ist eine Meinung die ich akzeptieren und respektieren muss.

    Wenn es aber ins praktische geht, und mir so ein Humbug vorgesetzt wird, dass durch diesen Zufallsstrom wirtschaftliche Vorteile entstehen, dann kann ich nicht anders als ungehalten reagieren. Das ganze ist nichts anderes als der Versuch einer Rechtfertigung auf einer Schiene die von dem ursprünglichen Ziel der Weltenrettung ablenken will.

  48. @ Quentin #46
    Das ist wohl richtig, Herr Diehl ist schon ein wenig anstrengend und auch wohl in seiner pro EE-Haltung zu festgefahren, als dass er zumindest die ganz offensichtlichen Schwächen der „Erneuerbaren“ oder der im Artikel kritisierten Studie wahrzunehmen bereit wäre.

    Ich erwarte von Diskussionen mit Gläubigen seines Kalibers auch nicht viel mehr als eine „Fingerübung“, bei der man manchmal, wenn es gut läuft, Argumentationsweisen kennenlernt. Hin und wieder ergeben sich dabei auch Ideem für Artikel. Allerdings zeigt #45 spätestens, dass wir uns jetzt wirklich im Kreis drehen. Aber vielleicht wird Herr Diehl ja noch einmal Kreativ und ihm fallen doch noch Gründe ein, warum eine unplanbare und teure Stromproduktion gut für uns alle ist. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

  49. @ Hans Diehl #45
    Die Betrachtung von Zahlen wie der durchschnittlichen oder gesamten Jahresproduktion an EE sagt nichts aus. Entscheidend dafür, dass mehr „Erneuerbare“ zu mehr Export führen ist einzig der Umstand, dass an sonnigen und windigen Tagen mehr EE-Strom produziert als gebraucht wird. Man kann das gut in den EEX-Daten sehen. Ich werde dazu in nächster Zeit mal eine Ausarbeitung machen.

  50. Quentin Quencher sagt: # 46
    Ich bin ja nicht so oft mit Heinz einer Meinung, in Bezug auf Diehl schon.

    @Quentin

    Wenn Sie es nicht gemerkt haben sollen. Herr Eng stimmt vollkommen mit mir überein, wenn er sagt, „Wir als Versorger orientieren uns nur an den Börsenpreisen“
    Genau das ist doch meine Rede wenn ich sage, an der Börse entstehen nach Merit Order Preise, die dann für alle anderen Handelsarten, richtungsweisend sind.
    Die Studie belegt das, wenn auch hypothetisch, mit Zahlen

    Fazit, wir stimmen alle drei überein.

  51. @ Rudolf

    was mir halt auffällt, dass in letzter Zeit ein neuer Typ von Kommentatoren auftritt, der vehement von sich weist, irgendwas mit der Ökobewegung zu tun zu haben, aber dennoch die Früchte der Gesetzgebung (Emobilität, Windmühlen etc.) in den höchsten Tönen lobt.

    Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass es wirklich solche Typen gibt, hier sieht es mir aber zu sehr nach Strategie aus.

  52. @ Rudolf

    Ein kleine Erklärung vielleicht, warum mir die Argumentationsweise von Diehl und anderen aufstößt, ist, dass ich immer, bei jedem Text, Artikel und Kommentar, nach der Subbotschaft suche. Die finde ich bei Dir, beim Peter, einfach überall, auch bei Leuten wie den Klimarettern und dergleichen. Wenn ich diese Subbotschaft zu greifen bekomme, ist für mich die Person vorstellbar, die Argumentationskette. Ich muss diese transportierten Botschaften nicht teilen, aber dann kann ich sie verstehen.

    Und hier, bei Diehl und dergleichen, wird versucht diese Subbotschaft zu verschleiern. So was mag ich nicht.

    Aber vielleicht habe ich bloß nicht genug Phantasie dafür. Das wäre dann aber ein Vorwurf den mir bislang noch keiner gemacht hat.

  53. Subbotschaften…….natürlich hatta eine…….verkaufen, nämlich uns für dumm.
    Dieser feine Herr hat wochenlang bei EIKE das Werbemaskottchen der EE-Industrie gespielt, sich mehrmals am Tag ne blutige Nase geholt und versucht nun, die selbe Masche hier auch durchzuziehen.

    Im Prinzip bräuchte ich die Antworten von drüben nur hier bei ScSk reinzukopieren, dann spart man sich auch den Aufwand, jedes mal vom Neuen seinen Lobbyistenquatsch widerlegen zu müssen…..so aber, zwecklos…..ob er nun dafür bezahlt wird oder es aus dienstlichen Gründen tun muss, ist in diesen Zusammenhang irrelevant.

    Es ist sein Job……den er zumal auch noch recht lustlos durchzieht.
    Er hat keine innere Überzeugung……weswegen man bei ihn auch keine echte Subbotschaft finden wird.

    Wenn ein hochsubventioniertes Produkt an der Börse mit normalen Produkten konkurrieren soll……dürfte doch jeden sonnenklar sein, wer der Verlierer ist…….und da kann die EE-Lobby noch so viel Nebelkerzen werfen, noch so viel Bezahlschreiber schicken……noch so viel Überzeugungstäter auf die Menschheit losjagen…..an dieser einfachen Tatsache kommen se nie vorbei und das wird ihnen am Ende doch noch das Genick brechen.

    PS. und täglich grüßt das Murmeldiehl.
    Onkel Heinz…….der is die Mühe nicht wert

  54. @ Heinz,

    ich lese bei EIKE nicht mit, nur ganz gelegentlich Artikel, Kommentare praktisch nie. Deswegen ist mir auch nicht bekannt was der Diehl dort getrieben hat. Aber was Du sagst passt ins Bild.

  55. Herr Eng, jetzt bleiben Sie doch mal so cool wie Sie sich sonst auch darstellen.

    Es ist doch nicht meine Schuld, wenn Sie sich vertan haben, mit der Aussage, dass sich die Versorger an den Börsenpreisen „nur“ orientieren. Ist doch auch meine Rede.
    Dass diese Orientierung nur Tendenz nach unten hat oder hatte, ist doch mit den sinkenden Börsenpreisen belegt.

    Diese Börsenpreise, an der sich die Versorger orientieren, sind genau die gleichen an der sich die FAU Studie orientiert um zu den bekannten Erkenntnissen zu kommen.

  56. @ Heinz
    Ich glaube, Du liegst hier falsch. Ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass jemand für das Geschreibsel des Herrn Diehl Geld bezahlen würde. Der Mann ist aus meiner Sicht Überzeugungstäter.

  57. @Quentin
    Bei EIKE ham die Stamm-Kommentatoren die knarrende Diehle in Sack und Asche geschrieben…..was ihn aber nicht im geringsten gestört hat, denn er zog weiter seine Diele durch die Nase…..ups, sein Ding durch.

    @Rudi
    Ein Überzeugungstäter zeigt irgendwann Emotionen……..aber nicht Diehl……er wirkt eher wie eine Magnetband-Endlosschleife…..egal was man oben rein steckt, es kommt unten immer der selbe Bullshit raus.
    Selbst wenn er es kostenlos tut…..dann aber, weil er dienstlich involviert ist.

    Onkel Heinz…….kauft Strom in Bändern

  58. #57 Heinz Eng
    Ich habe die Aussagen von Avatar Hans Diehl auf EIKE in den letzter Zeit auch öfters verfolgt und er ist absolut unbelehrbar und verschwendet nur die Zeit der übrigen Forums-Teilnehmer. Auf EIKE hat Herr T. Heinzow gestern die Angabe gemacht, dass es inzwischen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) Programme geben soll, deren ausschließlicher Zweck es ist, die (Zer-)Störung eines Blogs durch argumentative Endlosschleifen herbeizuführen. Das würde gut zu deiner Feststellung der emotionslosen Magnetband-Endlosschleife und zu Quentins eigenartigem Gefühl bei der Subbotschaft von Avatar Hans Diehl passen.
    Ich habe aber leider überhaupt keine Ahnung, ob es tatsächlich Programme mit solchen Fähigkeiten gibt????!

  59. Rudolf Kipp sagt # 49

    @ Hans Diehl #45
    Die Betrachtung von Zahlen wie der durchschnittlichen oder gesamten Jahresproduktion an EE sagt nichts aus. Entscheidend dafür, dass mehr “Erneuerbare” zu mehr Export führen ist einzig der Umstand, dass an sonnigen und windigen Tagen mehr EE-Strom produziert als gebraucht wird. Man kann das gut in den EEX-Daten sehen. Ich werde dazu in nächster Zeit mal eine Ausarbeitung machen.

    @Herr Kipp
    Das ist aber erst ab der Neuordnung 2010 so, weil die EE an der Börse vermarktet werden müssen.
    Vor 2010 bekamen die EVU noch Pflichtbänder zugeteilt, und mussten die veredeln.

    Im Folgenden ist sehr treffend beschrieben, wie das gegenwärtig geschieht, und der Überschuss zu Stande kommt.

    http://tinyurl.com/ldqrkcf

    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage

    Rudolf Kipp sagt #56
    @ Heinz
    Ich glaube, Du liegst hier falsch. Ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass jemand für das Geschreibsel des Herrn Diehl Geld bezahlen würde. Der Mann ist aus meiner Sicht Überzeugungstäter.

    @ Herr Kipp
    Mit Überzeugungstäter liegen Sie richtig. Aber kein Überzeugungstäter der auf einem Auge blind ist.
    Ich sehe sehr wohl auch die Schwächen der EE Seite. Was mich zum Schreiben motiviert ist die Tatsache, dass die EEG Gegner ausschließlich die Kosten der Energiewende betrachten. Einer Kosten/Nutzen Betrachtung passt offensichtlich nicht in deren Ideologie. Dabei meine ich noch nicht mal den externen Nutzen, sondern die Tatsache, dass
    die EE die Börsenpreise nachweislich senken, die Beschaffungskosten der konventionellen Versorger sinken, und das dabei Eingesparte intransparent im Markt unter geht. Über 3 Milliarden sinken jährlich die Beschaffungskosten, durch den Merit Order Effekt den die EE auslösen. Womit wir wieder bei der FAU Studie wären.
    Das System müsste so geändert werden, dass dieses Einsparpotential, transparent auf der konventionellen Seite Anwendung findet. um das, was die EE auf der konventionellen Seite verursachen z.B. Gaskraftwerke verdrängen kompensiert würde.
    Aber das Gegenteil ist ab 2010 der Neuordnung geschehen. Sie wissen doch ab 2010 gilt, je mehr der Börsenpreis sinkt, desto höher wird die Umlage. Die Verbraucher zahlen mehr Umlage, obwohl nicht mehr für die Vergütung und die anderen Komponenten in der Umlage gebraucht wird, die sind alle fix.
    Das Geld muss nach Adam Riese übrig sein, aber wo bleibt es wenn es nicht bei den Verbrauchern ankommt.???

  60. #21 Hallo Herr Peter Heller

    #21 „Das Jahr 2000 ist als Startjahr der Energiewende“

    Das Jahr 2000 ist als Startjahr das ist ja auch so OK, ich habe eben nur mal die Vergangenen 10 Jahre überschlagen (die Rechnungen wahren ebenso noch pressend).
    Auch bei einer Auswertung ab 2000 (oder ab 2004) wird keine wesentliche Änderung der % zutage bringen.
    Im Energiebereich ist der Preisanstieg beim Strom nicht überproportional.
    Das der Saat den Preis nach oben treibt ist ja unstrittig, Stromsteuer, EEG, ab 2009 oder 2010 Börsenpreisausgleich und dann nochmal die Mehrwertsteuer auf alle Abgaben und Steuern drauf.

    #30 Sehr geehrter Herr Hofmann,M

    #30 „Was Sie immer mit iher Strom-Alibibörse in Leipzig wollen. Strom ist kein Lagerprodukt und somit auch kein Börsenprodukt.“

    Falls Sie es noch nicht bemerkt haben die Strombörse existiert bereits seit Jahren.
    Das nur Lagerprodukte an Börsen gehandelt werden können oder sollen ist ja ein Beweis ihrer hervorragenden Wirtschaftskompetenz, ich bin beeindruckt von ihrem Fachwissen.

    #36 Sehr geehrter Herr Rudolf Kipp

    #36 „Das würde doch bedeuten, fast 50% des in Deutschland verfügbaren Kraftwerkparks hätte Gestehungskosten über diesen Grenzkosten. Wovon sollten die leben, wenn sie zu Kosten weit über Markt produzieren? Schließlich bekommen die keine Einspeisevergütung.“

    Die Preise müssen nur angehoben werden wenn Sonne und (oder) Wind nicht liefert.
    Eine Verknappung der Strommenge führt doch sofort zu einem Strompreisanstieg bei der Strombörse.
    Die Kraftwerksgiganten können sich doch selber die „Einspeisevergütung“ zuschieben wenn sie sich Marktgerecht verhalten.

    #36 „Die Spot-Markt Preise sind gerade nicht repräsentativ für Langfristverträge“

    Das sind doch die Großkraftwerke die sich die Preise gegenseitig bei den „Langfristverträge“ kaputt machen, da sitzen die EEG Leute ja nicht mit am Verhandlungstisch.

    +++++++++++

    Die Problematik haben aber auch in ca. 5 Jahren die EEG Anlagen, dass der Börsenpreis so niedrig ist.
    Gut die haben da aber sehr geringe Grenzkosten vermutlich 1 bis 3 Cent/kWh, die Anlagen sind ja bereits abbezahlt und nur noch Wartung und Reparaturen fallen an.
    Bei den Konventionellen-Kraftwerke kann heute keiner sagen welche „Brennstoffkosten“ anfallen, für das kWh Strom, im Jahr 2020.

    +++
    #59 Hallo Hans Diehl

    #59 „der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise.“

    Das ist doch eine gute Nachricht für den Verbraucher und Industrie, die sinkenden Strompreise.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  61. Hallo Ihr Mitdiskutanten

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Foren etc, in denen das EEG und die Energiewende von der kritischen Seite betrachtet wird. Das finde ich sogar gut. Denn ohne Zweifel gibt es da einiges zu kritisieren.

    Ich musste mir in meinem engeren Freundeskreis oft kritische Fragen gefallen lassen , besonders von einem bekam ich immer zu hören, das hätte er bei EIKE gelesen..

    Ein Grund dafür, mich mal bei EIKE einzuloggen. Ich kann Ihnen sagen, der Diskussionsstil der da vorherrscht, hat mir in meinem Bekanntenkreis sehr geholfen. Die tun sich bei EIKE keinen Gefallen, wenn jeder der anderer Meinung ist, sofort als Trolli bezeichnet wird. Der ohne Zweifel vorhandene Sachverstand der da vorhanden ist, wird überschattet wenn andere Meinungen, von Einzelnen gebetsmühlenartig mit Polemik beantwortet werden.

    Zu mal die den Status „Gemeinnützig“ genießen.
    Von meinem Bekannten habe ich seit dem nicht mehr gehört, das habe ich bei EIKE gelesen.

  62. Mieke sagt
    Das ist doch eine gute Nachricht für den Verbraucher und Industrie, die sinkenden Strompreise.
    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

    @Mieke
    Für die Industrie ja, deshalb „klagen“ die ja auch über die hohen Strompreise bei uns.

    Schön wär,s wenn die niedrigen Börsenpreise auch bei den nicht privilegierten Verbrauchern vollständig ankommen würden.
    Wer sich nicht den Versorger sucht, der was davon weiter gibt geht leer aus.

    Wo die niedrigen Börsenpreise mit Sicherheit ankommen, ist die EEG Umlage, die steigt nämlich, bei niedrigen Börsenpreisen.

    Mit freundlichen Grüßen

  63. wat fällt mir gerade spontan ein……?
    Dick und Doof……hmmmm, wie komm ick nur auf diese abwegige Idee?

    Onkel Heinz…..guckt zu viel Fernsehen

  64. Hach, wenn ick genau drüber nachdenke……….sind „Dumm und Dümmer“ noch besser……

    https://www.youtube.com/watch?v=J2wnmpyH1Ns

    Guck mal Frost……und der Strom anner Börse is ja so supertoll billig und wenn sie nicht gestorben sind, lügen sie sich heute noch gegenseitig in die Taschen.

    Onkel Heinz…..guckt vieeel zu viel Fernsehen

  65. #61 und #61 Sehr geehrter Hans Diehl

    Das EIKE eine Witzveranstaltung ist hat ja der Interessierte betrachteter bereits festgestellt.

    Die nicht zum Schema Bassenden Beiträge werden ja gelöscht oder erst gar nicht veröffentlicht.
    Die Gemeinnützigkeit ist ja auch so eine Sache bei EIKE, wenn man das Grundgesetz nicht vollzieht.
    Freie Meinungsäußerung ist doch ein wesentlicher Bestandteil unserer Verfassung und Gesellschaftlichem Werdesystems.
    .
    Ich versuche mal in den Nächsten Tage was bei EIKE einzustellen, mal schauen, was „rauskommt“.

    ++++++++++++++++

    #62 „Schön wär,s wenn die niedrigen Börsenpreise auch bei den nicht privilegierten Verbrauchern vollständig ankommen würden.“

    Mein Versorger hat den kWh-Preis wegen gesunkener Börsenpreise verringert, so um 0,5 Cent/kWh, ist besser als eine Strompreiserhöhung.
    Es gibt glaube ich auch einen Anbieter, der den Börsenpreis an Privatzunder 1:1 durchreicht.
    Da bauen die, glaube ich aber einen andern Zäher ein.

    Bei einem Anbieter der den Börsenpreise 1:1 durchreich ist auch in Zukunft der Einsatz von Akkus, z.B. vom Auto interessant wenn ein nieriger oder sogar negativer Börsenpreis ansteht, sein Haus und das Auto zu versorgen aus der Akku, wenn der Börsenpreis wieder hoch ist.
    Da wenden sich in den nächsten Jahren noch investive Geschäftsmodelle entwickeln.

    #62 „Wo die niedrigen Börsenpreise mit Sicherheit ankommen, ist die EEG Umlage, die steigt nämlich, bei niedrigen Börsenpreisen.“

    Das ist ja klar, ist ja so ab 2009 politisch so festgelegt, da gibst es ja jede Menge Grafiken wie die ausbezahlten EEG-Vergütungen von der EEG-Abgabe abweicht, ab ca. 2009 geht der Trend los.

    Das EEG-Erzeuger nur noch ca. 1/3 der Umlage bekomme bedachte ich auch mit Sorge.
    Das EEG-Modell sollte ja nach 20 Jahren je Anlage beendet werden.
    Die nieriger vergüteten Anlagen die Umlage dann senken, bis dann die EEG-Vergütung unter dem Strompreis ist.
    Die Politik setzt (versucht) aber jetzt das EEG als „Dauersubvention“ für alles möglich einzusetzen (teueren Windstrom auf See, Netzausbau, Industriesubvention u.s.w.)

    +++++++++++++++++++++

    #64 Sehr geehrter Herr Heinz Eng

    Das ist ein Filmbeitrag (#64), der sich zu 100% mit dem Fachwissen, Einzelner hier im Forum deckt.
    Da Sie bei der kompetenteren Mehrheit sind, ist ja selbstverständlich, siehe Beitrag #64

    Gruß
    Mieke

  66. @RK #48

    Ich erwarte von Diskussionen mit Gläubigen seines Kalibers auch nicht viel mehr als eine “Fingerübung”, bei der man manchmal, wenn es gut läuft, Argumentationsweisen kennenlernt. Hin und wieder ergeben sich dabei auch Ideem für Artikel.

    so gehts mir derzeit mit mieke 😀

    ich seh das als netten zeitvertreib an um meinen kopf frei zu bekommen^^

    und ich hoffe immer noch, das da endlich mal fakten aufn tisch kommen und ni nur glaube in verbindung mit wiki-halbwissen.
    will ja auch was lernen 🙂

  67. #65

    Bei einem Anbieter der den Börsenpreise 1:1 durchreich ist auch in Zukunft der Einsatz von Akkus, z.B. vom Auto interessant wenn ein nieriger oder sogar negativer Börsenpreis ansteht, sein Haus und das Auto zu versorgen aus der Akku, wenn der Börsenpreis wieder hoch ist.
    Da wenden sich in den nächsten Jahren noch investive Geschäftsmodelle entwickeln.

    da gab und gibt es weltweit viele viele praxistests…
    end vom lied war, meines wissens, immer das die kosten die einsparungen um ein vielfaches übersteigen 😉

    mal so am rande, wo sehen sie denn da das einspar- und regelpotential?
    waschmaschienen? -- da zieh ich als mieter vors gericht und kürze die miete, wenn hier nachts 1uhr der schleudergang beim nachbarn losgeht
    kühlschränke? -- viel kälter geht ni, sonst wirds ein eisfach
    kühlhäuser? -- da arbeiten menschen, da kann man ni so einfach die temperaturen unbegrenzt ins negative senken
    man baut sich nen x MW-warmwassererzeuger und verdient am negativen strompreis?
    und was machen sie, wenn ma strom für 3 wochen, in folge von flaute und dauerbewölkung und hochnebel benötigt wird?

  68. 1. naoh  sagt :11. Februar 2015 23:27
    Lieber Herr Diehl,
    mag ja sein, dass sie glauben den Mann aus Erlangen zu verstehen, das heißt allerdings noch nicht dass derselbige in seiner unvollständigen Marktbetrachtung richtig liegen muss.
    Auffallend ist auf den ersten Blick, dass der Prof. Karl keine Feedbacks sowohl auf der Nach- wie auch auf der Angebotsseite in seine Modellannahmen einfließen lässt, möglichwerweise hat er noch nie etwas von der Dynamk der Märkte gehört.
    Unreallistisch ist auch seine Annahme zur Ausgangssituation
    Er rekonstriert die Preise auf der Basis, dass neben den acht KKWs gleichzeitig auch die bereits im Markt vorhanden EEs nun plötzlich aus dem Markt genommen werden. Das ist aber nicht dasselbe als hätte es EEs im Markt nie gegeben.
    (Denkens einfach mal selbst darüber nach)
    Mein Fazit: Prof. Karl hat von Dynamik wenig Ahnung.

    @naoh
    Ich hab mal darüber nach gedacht

    Die Untersuchung entstand ja nicht auf der Grundlage Konventionelle gegen Erneuerbare, Energien, sondern vor dem Hintergrund , von Fukushima, AKW Abschaltung, und der damit verbundenen Behauptung die EE würden die Strompreise nach oben treiben, was mit der Untersuchung eindeutig widerlegt wird.

    Sie sehen, man muss die Untersuchung nur richtig einordnen, um die Leute von Erlangen zu verstehen.

    Andere haben das auch schon untersucht, mit einem ähnlichen Ergebnis.
    Siehe hier:http://tinyurl.com/po4whc8
    Unter Fukushima und die Folgen……

  69. @ #68

    Andere haben das auch schon untersucht, mit einem ähnlichen Ergebnis.

    Sie haben offenbar eine sehr eigene Definition des Begriffs „ähnlich“. Die von Ihnen verlinkte ZEW Studie sieht durch den Atomausstieg eine Steigerung des Börsenstrompreises um jährlich 7% von 2011 bis 2013. Das entspräche dann bei einem Preis von 5,1 Cent/kWh 2011 einem Preis von 5,8 Cent/kWh 2013, also einem Anstieg von 0,7 Cent/kWh. Die Studie der Uni Erlangen kommt für den gleichen Zeitraum auf 5,29 Cent/kWh. Also anstatt einem moderaten Anstieg von 14,5 %, einen von 104 %. Solche Zahlen „ähnlich“ zu nennen ist in etwa so, als würde man eine Erdnuss als eine Mahlzeit bezeichnen.

  70. Rudolf Kipp sagt #69
    Andere haben das auch schon untersucht, mit einem ähnlichen Ergebnis.
    Sie haben offenbar eine sehr eigene Definition des Begriffs “ähnlich”. Die von Ihnen verlinkte ZEW Studie sieht durch den Atomausstieg eine Steigerung des Börsenstrompreises um jährlich 7% von 2011 bis 2013. Das entspräche dann bei einem Preis von 5,1 Cent/kWh 2011 einem Preis von 5,8 Cent/kWh 2013, also einem Anstieg von 0,7 Cent/kWh. Die Studie der Uni Erlangen kommt für den gleichen Zeitraum auf 5,29 Cent/kWh. Also anstatt einem moderaten Anstieg von 14,5 %, einen von 104 %. Solche Zahlen “ähnlich” zu nennen ist in etwa so, als würde man eine Erdnuss als eine Mahlzeit bezeichnen.

    @Herr Kipp
    Ich hätte schreiben sollen, in diesem Zusammenhang interessante Studie.

    Das Ähnlich bezieht sich auf die Hypothese der beiden Untersuchungen.

    Die ZEW zeigt um wie viel der Börsenpreis „gestiegen“ wäre, wenn die AKW „nicht“ abgeschaltet worden wären.

    Zitat:
    Um den Preiseffekt feststellen zu können, wurde ein „hypothetischer“ Wert ermittelt, wie er sich voraussichtlich „ ohne“ die Abschaltung der sechs Atommeiler eingestellt hätte. Zitat Ende.

    Tatsächlich sind die Börsenpreise aber gesunken.

    Während die FAU Untersuchung, die Situation, nach der AKW Abschaltung, mit und ohne EE beschreibt, sagt die ZEW Studie, dass, wenn die AKW am Netz geblieben wären, der Börsenpreis um 7% gestiegen wäre. Sozusagen ein „latenter“ Merit Order Effekt den die EE bewirken. Der ist in den 5,29 enthalten.

    MfG

  71. und wenn, wären wären, dann wäre ( mehrere Konjunktive nach Gutdünken) [und wie sind immer noch am Day ahead]

    dann wären most likley ( auch hier mehrere Konjunktive nach Gutdünken) andere Kraftwerksarten dazu gekommen, aber das wäre dann wieder die Marktdynamik die Böse … so Angebot und Nachfrage die den Preis bestimmen.

  72. @ #70

    OK, ändert aber nicht viel. Hypothetischer Preis 2013:
    FAU: 8,8 Cent /kWh
    ZEW: 5,8 Cent kWh
    ähnlich?

    Der erste meiner 2 Hauptkritikpunkte an der FAU-Studie war, dass der hypothetische Strompreisanstieg viel zu hoch angesetzt ist. Das bestätigt die ZEW Studie. Danke dafür.

  73. Oh mein Gott….das Tonband hat schoon wieder Börse gesagt………..und hätte der Hund nicht geschissen, hätte er einen Hasen gefangen…..und würden nicht sooo viel Menschen sich mit der Energiewende ne goldenen Nase verdienen, dann könnte der heutige Endkundenstrompreis immer noch unter 20 Cent/kWh liegen.

    Übrigens taucht gerade ein neues Problem bei uns kleinen Netzbetreibern auf…..verstärkte Netzverluste aufgrund dusseliger Zufallsstromerzeuger im Netz.
    Die Zähler sitzen in den Miefquirlen….und die Verluste bis zum nächsten Einspeisepunkt zum übergeordneten Netzbetreiber……ham wir dann finanziell an der Backe.
    Die Kosten der Energiewende werden zunehmend im Netz versteckt………aber solange elektrische Analphabeten dreimal hintereinander das Wort „Strombörse“ fehlerfrei aufsagen können, is ja für den Rest der Deutschen alles im Loot, gelle.

    Und ich bleibe trotzdem dabei……die knarrende Diele ist eine Tonbandendlosschleife, die zumal auch noch laienhaft programmiert wurde.
    Merit Order………des Ökos liebste Onaniervorlage.
    Ich muss wech……..bevor er wieder den Frost an der Eisenstange testet.
    E-O

  74. @Hans Diehl

    Nur mal zur Information:

    Die EEG-Umlage, die auf jeden Stromkunden umgelegt wird, steigt mit niedrigen Preisen an der Strombörse. Der Grund ist, dass sich die Umlage aus der Differenz zwischen der Einspeisevergütung für den grünen Strom und den Einnahmen aus seiner Vermarktung an der Börse errechnet. Zudem geht der Preis an der Strombörse durch das zeitweise Überangebot an EE in den Keller. Die EE treiben also den Börsenstrompreis in den Keller und zum Ausgleich die EEG-Umlage in die Höhe. Das darf der Stromkunde letztendlich teuer bezahlen.

  75. Heinz Eng sagt #73

    Oh mein Gott….das Tonband hat schoon wieder Börse gesagt

    @Herr Eng
    Ich denke mal Sie haben immer noch nicht verstanden was mit der FAU Untersuchung zum Ausdruck gebracht wird.

    Dabei haben Sie als Vertreter der Versorger mit der folgenden Aussage einen wesentlichen Teil zum Verständnis beigetragen haben.

    Schauen Sie mal was Sie da geschrieben haben

    Zitat:
    Heinz Eng sagt: #37 @Rudi Lass gut sein…..hab ick ihm auch schon alles erklärt……will er nich wissen, für ihn ist die EEX das Mass aller Dinge….für uns Versorger nur eine „Preisorientierung“ für 2016/17… Zitat Ende.

    Mehr haben die von der FAU auch nicht gemacht, als sich an der Börse zu orientieren.

    Da bei sind sie zu dem bekannten Ergebnis gekommen, dass die Börsenpreise ständig gefallen sind.

    Laut der Untersuchung von 9,07 Cent ohne Sonne und Wind auf 3,78 Cent wegen Sonne und Wind.

    MfG

  76. Rudolf Kipp sagt. #72
    OK, ändert aber nicht viel. Hypothetischer Preis 2013:
    FAU: 8,8 Cent /kWh
    ZEW: 5,8 Cent kWh
    ähnlich?
    Der erste meiner 2 Hauptkritikpunkte an der FAU-Studie war, dass der hypothetische Strompreisanstieg viel zu hoch angesetzt ist. Das bestätigt die ZEW Studie. Danke dafür.

    @Herr Kipp
    Haben Sie berücksichtigt, dass die Hypothese bei der ZEW Studie auf, AKW am Netz „bleiben“ basiert, während bei der FAU Untersuchung von den abgeschalteten AKW ausgegangen wird.

    Wie kommen Sie darauf, dass der hypothetische Börsenpreis bei der FAU zu hoch angesetzt ist.

    Nehmen Sie mal die 8,3 Cent Börsenpreis den wir schon 2008 hatten. Siehe, WIKI

    Zitat: Insgesamt sind die Strompreise an der Strombörse EPEX infolge der Liberalisierung des Strommarktes seit dem Jahr 2002 von ursprünglich ca. 2 ct/kWh auf ca. 5 bis 6 ct/kWh gestiegen. Im Jahr 2008 erreichten Sie ein Hoch von 8,3 Zitat Ende.

    Schlagen Sie mal da die 7% drauf, um die die Börsenpreise laut der ZEW Studie hätten steigen sollen, dann sind Sie it von den 9,07 Cent, die von den FAU Leuten angenommen wurden, nicht mehr weit entfernt.

    MfG

  77. #70

    Tatsächlich sind die Börsenpreise aber gesunken.

    ändert aber leider nix am grundproblem, da die energiewendebedingten externen kosten (zwingend notwendiger netzausbau, zwingend notwender aufbau einer speicherinfrastruktur im bereich von mind., d.h. sehr optimistischen, 20 TWh (*1), zwingend notwendige vorhaltung von backup-kraftwerken im bereich der jahreshöchstlast bis eine vergleichbar sichere und zuverlässige speicherinfrastruktur vorhanden ist… )
    und im gegensatz zu den, bis heute nicht sauber belegten, externen kosten derkonventionellen elekroenergieversorgung lassen sich die externen kosten der energiewende sogar, mit viel mühe und zeit und unter nutzung realer werte, berechnen.

    (*1) da volatile stromerzeuger prinzipbedingt nur in eine richtung regelbar sind (abschalten oder eindrosseln) sind die 20 TWh eher eine größenordnung zu niedrig

  78. #76

    Nehmen Sie mal die 8,3 Cent Börsenpreis den wir schon 2008 hatten. Siehe, WIKI

    Zitat: Insgesamt sind die Strompreise an der Strombörse EPEX infolge der Liberalisierung des Strommarktes seit dem Jahr 2002 von ursprünglich ca. 2 ct/kWh auf ca. 5 bis 6 ct/kWh gestiegen. Im Jahr 2008 erreichten Sie ein Hoch von 8,3 Zitat Ende.

    ma wieder kirschen gepflückt und mit danach äpfel mit birnen verglichen?

    ps: wiki ist keine quelle! da steht zu oft und zu viel fachlicher blödsinn drin. der schwarm ist halt nur so intelligent wie sein dümmstes mitglied 😉

  79. @ Hans Diehl #76
    Sie sollten Ihre Links auch lesen und zu begreifen versuchen. Das ZEW vergleicht den ist-Zustand 2013 (Kenrkraftwerke abgeschaltet) mit einem hypothetischen Szenario, wo das nicht der Fall ist.

    Und bitte nicht Äpfeln mit Birnen vergleichen. Die FAU-Studie (unb auch ich) betrachtet den Day-Ahead-Handel. Da lag der Preis bei seinem Hoch 2008 bei 6,8 Cent (siehe Grafik im Artikel).Das dieser Preis entstanden ist, hatte mehrere Gründe.
    In der Folge einer stark wachsenden Wirtschaft ist in Deutschland der Stromverbrauch ab 2003 stark angestiegen (BMWi Energiedaten Tabelle 22).

    Auf dem Höhepunkt 2008 kamen dazu noch ein Anstieg Preise für die Energieträger (Kohle von 68 auf 112 €/tSKE (2007auf 2008) und Erdgas von 5550 auf 7450 €/TJ, Tabelle 26). Gleichzeitig waren die Börsenstrompreise in ganz Europa 2008 auf einem extrem hohen Stand (Bild 1 hier). Dadurch war der Stromexport von Deutschland 2008 auf den bis dato Höchststand angestiegen, was die Preise weiter nach oben befördert hat. Ebenfalls Strompreis-treibend wirkte sich aus, das 2008 die 2. Phase des europäischen Emissionshandels gestartet ist, woduch die CO2-Zertifikate-Preise von praktisch Null auf knapp 30 € pro Tonne CO2 angestiegen sind. Die Ende 2008 einsetzende Finaz und Wirttschaftskrise hat dem Spuk dann ziemlich schnell ein Ende gesetzt.
    Übrigens, wäre der Spotmarkt so ein Preistreiber, wie Sie es sich vorstellen, hätte der Strompreis von 2005 bis 2008 stark ansteigen müssen. Das war nicht der Fall.
    Es war eine ganze Summe von Faktoren, die 2008 zu den hohen Börsen-Strompreisen geführt hatte. Aus diesem Grund wird dieses Jahr auch so gerne als Startjahr genommen, um einen vorgeblich positien Effekt der „Erneuerbaren“ auf den Strompreis zu belegen. Indem man alle anderen Faktoren unberücksichtigt lässt.

  80. @r. kipp
    könnt ihr hier nicht mal ne quellensammlung einfügen, in der auch solche wichtigen sammlungen wie die ‚BMWi Energiedaten‘ enthalten sind?
    ich hab 2 rechner und ein smartphone und ich such mir jedes mal nen wolf, weil ich meine linksammlung auf 3 verschiedenen geräten gespeichert hab…
    die rechner befinden sich in 2 verschiedenen städten und wenns dumm kommt bin ich mit meinem telefon in stadt nr. 3^^
    *ganzliebguckundbittebitte*

    🙂

  81. @ Michael M., #80:

    Nun ja, wir sind halt alle nur Hobbyblogger, die nebenbei auch noch Familien haben und arbeiten gehen…

    Deswegen freuen wir uns über jeden Leser, der sich als Autor oder sonstwie engagieren möchte.

    Wie wäre das: Sie stellen die Links zusammen, die Sie als wichtig erachten und wir ergänzen das ggf. und veröffentlichen das dann in geeigneter Form?

    *ganzliebguckundbittebitte*

    😉

  82. @Knarrende Diele, ersatzweise plärrendes Tonband
    Deine Studie kannste Dir ans schwarze Brett nageln, ersatzweise als zu hartes Klopapier an die Backe kleben….es ist nicht die Materialkosten wert, die Papier und Arbeitszeit gekostet haben.

    Kleiner Witz aus DDR-Zeiten……warum war das Klopapier so verdammt hart?……damit auch noch der letzte Arsch rot wurde.
    Genauso ist Dein Spielchen mit der EEX…..die nicht im geringsten die Kosten abbildet, die uns diese bekloppte Energiewende aufhalst.
    Wer so bescheuert ist….und gerade mal 20 % der Kosten als blöde Ausrede anführt um sich die Energiewende schön zu lügen…….ist in meinen Augen entweder ein armes Würstchen (im besten Fall)…oder ein Betrüger, der auf die Leichtgläubigkeit des Michels spekuliert……..und mal ganz ehrlich…..Du bist mir einfach intellektuell zu unterentwickelt, als das ich mit Dir eine ernsthafte Diskussion eröffnen würde…..weil….mit beschissen programmierten Anrufbeantwortern…..kann ick echt nix anfangen.
    Ich sachte schon mal……die kleine Mittelmeerinsel Malte macht Strom aus Schweröl….und kassiert beim Endkunden 17 Cent/kWh……die hatten nie ein KKW…..und können trotzdem so ein Strompreis bieten……wat also, ist Deine Studie wert, wenn Du mal über Dein minderbemittelten Tellerrand glotzen würdest…….nix, nada, niejente.

    Sorry…..derart primitive Öko-Propagandisten hab ick schon 2008 reihenweise in die Tonne gekloppt……beziehungsweise ihr versorgunsgtechnisches Nichtwissens vorgeführt…….ergo, geb ick Dir den guten Rat, zieh endlich den Schwanz ein, bevor ick Dich endgültig in Deine mickrigen Bestandteile zerlege.
    Ich bin der, über den Du hier Greulmärchen erzählst…….ick bin der, der Dir trotzdem den Strom in Deine Steckdose liefert….und ick bin der Typ, der Deine Ammenmärchen für jeden stillen Mitleser erkenntlich……dorthin befördert, wo sonst die gelbe Tonne rumlungert.

    Geh zu EIKE…..ups, da ham se Dich ja auch schon zerlegt wie ne Weihnachtsgans……dann such Dir eben einen anderen Doofen, den Du Deinen Überzeugungstäter-Schwachsinn erzählen kannst.

    Hier bei ScSk…..holste Dir die blutigste Nase, die Dir je untergekommen ist…….weil die Leutchen hier, Dir Pappnase tausendfach überlegen sind, weil se nämlich beruflich wissen, von wat se labern.
    Und tschööö….mit ganz viel ÖÖÖÖÖ…ko
    Energie-Ossi……Da musste erstmal hinriechen, wo ick elektrotechnisch schon hingeschissen habe, Schluss aus und Basta

  83. #81 PH

    Nun ja, wir sind halt alle nur Hobbyblogger, die nebenbei auch noch Familien haben und arbeiten gehen…

    Deswegen freuen wir uns über jeden Leser, der sich als Autor oder sonstwie engagieren möchte.

    Wie wäre das: Sie stellen die Links zusammen, die Sie als wichtig erachten und wir ergänzen das ggf. und veröffentlichen das dann in geeigneter Form?

    weiss ick doch.., geht mir ja ni anders 🙂
    und ich hab das schon seit ewigkeiten auf meiner todo-liste zu stehn, einfach damit ichs mir selber einfacher mach 😀

    wobei, wenn ich mir hie RK und co angucke, dann muss ich ehrlich sagen das meine linksammlung eher dünne is… ich arbeite da, mangels ordnung, eher mit der methode wissen im kopf und google^^

    und auch wenns großkotzig klingt, ich hab schon mehr vergessen als mieke, diehl und co. je gewusst ham, und bis jetzt hats mit wissen im kopf immer noch gefunzt (ich wollt den spruch schon immer ma bringen) 😀

    aber stimmt schon, was sie schreiben…

    ich verspreche hier und jetzt auch hoch und heilig, das ich hier noch vor meiner rente was beisteuer…
    wenn ni, dann zahl ich ne kiste bier 😀

    *duckundwech*

  84. Heinz Eng sagt #82

    Wer so bescheuert ist….und gerade mal 20 % der Kosten als blöde Ausrede anführt um sich die Energiewende schön zu lügen…….ist in meinen Augen entweder ein armes Würstchen (im besten Fall)…oder ein Betrüger, der auf die Leichtgläubigkeit des Michels spekuliert……..und mal ganz ehrlich…..Du bist mir einfach intellektuell zu unterentwickelt, als das ich mit Dir eine ernsthafte Diskussion eröffnen würde…..weil….mit beschissen programmierten Anrufbeantwortern…..kann ick echt nix anfangen.

    @Herr Eng
    Getroffene Hunde bellen., Sie kennen doch sicher die Redensart.
    Warum denn so aufgeregt. Mit dieser Aussage offenbaren Sie zum wiederholten male, dass Sie das das System nicht verstehen, oder wollen..
    Gerade diese 20% der Kosten, ich gehe davon aus, dass Sie damit den Anteil Strom meinen. der am Spotmarkt gehandelt wird, ist maßgebend für das, was die FAU Untersuchung deutlich macht.
    Diese 20%, die am Spotmarkt -- nach Merit Order -- einen Preis ergeben, sind maßgebend für die Umlage, die von den Verbrauchern gezahlt wird. Machen Sie sich mal schlau bevor Sie hier so los poldern.

  85. #84
    bilden sie sich!
    heinz hat vom grundsatz her recht
    machen sie sich schlau, wie sich die endkundenpreise zusammen setzen!

    ca. 3/4 des endundenpreises wird vom staat direkt oder indirekt vorgegeben.

    ich zitiere mich mal wieder selber:

    ich fordere mindesthirn für alle!

    unglaublich…

  86. Rudolf Kipp sagt, #79

    Übrigens, wäre der Spotmarkt so ein Preistreiber, wie Sie es sich vorstellen, hätte der Strompreis von 2005 bis 2008 stark ansteigen müssen. Das war nicht der Fall.

    @Herr Kipp
    Entweder reden wir aneinander vorbei, oder sind Sie mit dem System nicht vertraut.
    Wer sagt denn, dass der Spotmarkt ein Preistreiber ist ?

    Genau das Gegenteil ist der Fall, das ist doch die Basis dieser FAU Untersuchung.
    Am Spotmarkt entstehen die maßgebenden Preise, und sind ständig am sinken. Der Merit Order Effekt, ausgelöst durch Wind und Sonne, ist der Kernpunkt dieser FAU Untersuchung.
    Ihnen ist doch sicher bekannt, je niedriger die durch die EE gesenkten Börsenpreise, desto höher die Umlage, die von den Verbrauchern bezahlt wird. Auf Folie 32 mit 31,6 Milliarden beziffert.

  87. Michael sagt #85

    ca. 3/4 des endundenpreises wird vom staat direkt oder indirekt vorgegeben.

    @Michael
    Und genau darin enthalten ist das „Umlagen Paradoxon“ das da lautet, „Je mehr Wind und Sonne die Börsenpreise senken, desto höher wird für die Verbraucher die Umlage“
    In der FAU Untersuchung mit 31,6 Milliarden beziffert, siehe Folie 32.

    Genau darum geht es in der FAU Untersuchung.

  88. @Michi

    ich fordere mindesthirn für alle!

    Als Gott das Hirn verteilt hat, waren die Ökos gerade uff´n Bio-Bauerhof um im Lichte des Vollmondes….ihre Möhrchen auszubuddeln……los, stop, schaaade……Gott hatte sie übersehen.

    ich verspreche hier und jetzt auch hoch und heilig, das ich hier noch vor meiner rente was beisteuer…

    Naja…….das werde ich dann wohl nicht mehr miterleben…….wenn Du Dir soooo viel Zeit nehmen willst.

    *traurig Guck*
    Onkel Heinz……….wo is meine Gehhilfe?

  89. @und täglich grüßt das Murmeldiehl
    http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis#H.C3.B6he_des_Strompreises_f.C3.BCr_private_Haushalte

    Ick nehm mal das Jahr 2014……..dort haben wir (mit Märchensteuer)……energiewendebedingt…7,84 Cent/kWh zusätzlich bezahlt…..selbst wenn also der Erzeugerpreis um 2 Cent/kWh gestiegen wäre…ohne Zufallsstrom……würde der deutsche Michel trotzdem 5-6 C/kWh WENIGER bezahlen müssen.
    Auch wenn Du Dir den „Merit-Order“ auf die Stirn tätowierst…..Dich Kopfstellst und mit den Füßen Fliegen fängst……der heutige Strompreis wäre viel günstiger, als er jetzt mit dem bescheuerten EE-Quark ist.
    Da beißt die Maus kein Faden ab……und sowieso und überhaupt……ist dat Jahr 2008 eh ein beklopptes Beispiel, weil da gerade die Ölpreise so richtig schön durch die Decke gegangen sind…..wat wir dann extrem beim Stromeinkauf zu spüren bekommen haben.

    Weeßte, so langsam aber sicher hängt mir Dein Penisersatz…ähm, Merit-Order zum Hals raus….weil echte Stromerzeuger mit subventionsverschlingenden Nullnummern konkurrieren müssen…..und solange das nicht in Deine Omme rein geht, hat es auch kein Zweck mehr, Dir was beibringen zu wollen.
    Wenn also „Überzeugungstäter“ heißt, das man dumm wie ein Vierpfundbrot ist, das aber mit vollem Stolz der ganzen Welt zeigen muss…..dann verzichte ich zukünftig gern drauf…..weiter zu kommunizieren.

    Winke, Winke…….schönen Gruß in den Märchenwald……denn der böse Wolf muss wieder arbeiten, damit die sieben Geißlein nicht im Dunkeln sitzen müssen.

    Energie-Ossi

  90. Herr Kipp, zum besseren Verständnis versuche ich mal Ihr Artikel, in den wesentlichen Punkten zu betrachten.

    Zitat, Kipp
    Zentraler Punkt des Diskussionspapiers  ist der preissenkende Effekt, den die “Erneuerbaren” auf den „Day-Ahead“-Handel, also auf den kurzfristigen Spotmarkt, ausüben. Dadurch, dass Strom aus Wind und Sonne zum Preis von 0 Cent pro kWh auf den Spotmarkt strömen, wann immer sie anfallen, drückt das dort die Preise nach unten. Der Preis von 0 Cent ergibt sich daraus, dass der Strom bereits vorher durch die EEG-Zwangsabgabe gezahlt wurde.

    @Herr Kipp
    Der Preis von „0“ an der Börse für EE Strom entsteht nicht deshalb weil der über die Umlage schon bezahlt ist, sondern weil er „0“ Grenzkosten gegenüber den Konventionellen hat.
    Am Spotmarkt wird nach Grenzkosten angeboten.

    Sie müssen sich bei der gesamten Studie auf „Grenzkosten“ konzentrieren.

    Zitat, Kipp
    Die Preise beim Day-Ahead-Handel haben in den letzten 12 Jahren stark geschwankt, aber der Unterschied zwischen dem höchsten und niedrigsten Preis betrug in diesem Zeitraum maximal 4 Cent/kWh. Begründet wird der starke angenommene Anstieg damit, dass mit dem Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage stark gestört worden wäre, was sich eben in den Preisen widerspiegelt.

    @Herr Kipp
    Wo ist denn in der Studie von einem „Anstieg“ die Rede. Es geht ausschließlich um das Sinken der
    Preise am Day-Ahead Markt.
    Die Angebote müssen Sie Grenzkosten bezogen betrachten, und nicht nach Verfügbarkeit.

    Zitat, Kipp
    Das Diskussionspapier geht bei dieser hypothetischen Betrachtung von einigen Annahmen aus, die mit der Realität wenig zu tun haben. Erstens wird vorausgesetzt, dass es ohne “Erneuerbare” zu einer Verknappung von Strom gekommen wäre. Da wäre vielleicht kurzfristig so gekommen, aber in einem funktionierenden Markt hätten die dadurch steigenden Preise automatisch dafür gesorgt, dass neue Kraftwerke gebaut worden wären. Hohe Preise bedeuten schließlich, dass man mit seiner Investition so gutes Geld verdienen kann.

    @Herr Kipp
    Nein die sind nicht von einer Verknappung des Stromes ausgegangen, sondern von höheren Grenzkosten, wenn Wind und Sonne nicht wären..
    Siehe Folie 31, der Merit Order hätte sich ohne Wind und Sonne zu höheren Preisen verschoben.

    Zitat, Kipp
    Dabei wird stillschweigend davon ausgegangen, dass die hypothetische Preiserhöhung am Spotmarkt den gesamten gehandelten Strom betroffen hätte. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. 2013 wurde 21,5% des Stroms am Spotmarkt gehandelt, der Rest über Langfristverträge am Terminmarkt. Die Mehrkosten hätten demnach nur 6,8 Mrd. Euro betragen, nicht 31,6 Mrd. Mit dieser Zahl hätte sich aber ergeben, dass die Verbraucher durch das EEG im jahr 2013 nicht 11,2 Mrd. Euro gespart, sondern 13,6 Mrd. Euro zu viel gezahlt hätten

    @Herr Kipp
    In der Tat sind die von den 21,5% am Spotmarkt gehandelten Strom ausgegangen. Das ist auch richtig, denn nur da entsteht der Börsenpreis, mit dem die Umlage zu Stande kommt, auf der Folie 32, die 31,6 Milliarden, die von den Verbrauchern bezahlt werden.

    Auf andere Handelsarten greift das – wenn auch zeitversetzt – über.

    Ein komplexes System, man muss sich damit beschäftigen.
    Glauben Sie ernsthaft, dass die Leute von der FAU solch eine Studie öffentlich gemacht hätten, ohne die Zahlen und Fakten auf Belastbarkeit zu prüfen.

    MfG

  91. Herr Diehl, sie verstehen hier die ganze Zeit nicht was ihre Gegenüber hier sagen, bzw. wollen es nicht verstehen.
    Jeder hier weiß, dass an der Strombörse (nur ca. 20% des Marktes) das Merit-Order-Verfahren praktiziert wird und damit die Stromanbieter ihre Angebote in etwa an den Grenzkosten orientieren, zzgl. Gewinn.
    Und es wissen auch alle, dass die Einspeisungen von erneuerbaren Energien (laut EEG) den Merit Order so verschiebt, dass der Börsenstrompreis stark sinkt oder sogar negativ wird.

    Aber es interessiert bezogen auf die Stromkosten so überhaupt nicht. Denn parallel steigen die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien, der durch die EEG-Umlage hauptsächlich von den Endverbrauchern mitfinanziert wird. So steigt der Strompreis für die Stromkunden, während der Börsenpreis stetig fällt.

  92. Luftschlösser interessieren nicht!

  93. @ # 86
    Manchmal frage ich mich, ob Sie sich nur dumm stellen, oder ob andere Gründe vorliegen…

    Diehl:

    Wer sagt denn, dass der Spotmarkt ein Preistreiber ist ?

    Na Sie haben das immer wieder gesagt (#34, #38, #39, #50). Zwar in dem Fall ein „negativer“ Preistreiber, aber das sollte dann in die andere Rchtung auch gelten.
    Diehl:

    desto höher die Umlage, die von den Verbrauchern bezahlt wird. Auf Folie 32 mit 31,6 Milliarden beziffert.

    Die Umlage, die durch den Verbraucher bezahlt wird, wird dort völlig korrekt mit 20,4 Mrd. Euro beziffert. Der Betrag von 31,6 Mrd. ist der hypothetische, den der Verbraucher ohne EE vorgeblich hätte zahlen müssen. Ermittelt mit Methoden, die ich oben im Text kritisiert habe und in meinen Kommentaren weiter erläutert.
    # 90
    Diehl:

    Der Preis von „0“ an der Börse für EE Strom entsteht nicht deshalb weil der über die Umlage schon bezahlt ist, sondern weil er „0“ Grenzkosten gegenüber den Konventionellen hat.

    Mit Verlaub, Blödsinn. Die Grenzkosten beim Merrit-Order sind eine ganz reale Größe. Und zwar die Kosten zu denen das teuerste verkaufende Kraftwerk verkauft. Und der „Verkauf des EE-Stroms findet an der Börse zum Preis von 0 Euro statt, eben weil der Strom schon bezahlt ist. Ansonsten lägen die Grenzkosten für Windstrom bei 9 Cent und die von PV zwischen 12 und 51 Cent pro kWh.
    Diehl:

    Wo ist denn in der Studie von einem „Anstieg“ die Rede.

    Lesen!

    „Begründet wird der starke angenommene Anstieg damit, …“

    Diehl:

    Nein die sind nicht von einer Verknappung des Stromes ausgegangen, sondern von höheren Grenzkosten, wenn Wind und Sonne nicht wären

    Lesen! (aus der Pressemeldung der FAU (oben im Artikel verlinkt)):

    „Das verringerte Strom-Angebot an den bundesdeutschen Strommärkten hätte das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage hin zu deutlich höheren Börsenpreisen verschoben. „

    Diehl:

    In der Tat sind die von den 21,5% am Spotmarkt gehandelten Strom ausgegangen. Das ist auch richtig, denn nur da entsteht der Börsenpreis, mit dem die Umlage zu Stande kommt, auf der Folie 32, die 31,6 Milliarden, die von den Verbrauchern bezahlt werden.

    Lesen! (Artikel oben) (Btw, die 31,6 Mrd. muss niemand bezahlen.

    Die Zahl ergibt sich, wenn man die (unter dubiosen Umständen ermittelten) 5,29 Cent pro KWh mit dem Nettostromverbrauch von Deutschland im Jahr 2013 in Höhe von 596 Terawattstunden multipliziert (das ergibt 31,6 Mrd. Euro)

    (Btw, die 31,6 Mrd. muss niemand bezahlen. Das ist eine reine hypothetische Luftbuchung. Sie haben offenbar weder den Strommarkt, noch die FAU-Studie auch nur im Ansatz begriffen.)
    Diehl:

    Glauben Sie ernsthaft, dass die Leute von der FAU solch eine Studie öffentlich gemacht hätten, ohne die Zahlen und Fakten auf Belastbarkeit zu prüfen.

    Die Frage ist eher rhetorischer Natur, oder? Ich gebe Ihnen trotzdem eine Antwort:
    Ja, offenbar haben sie das getan. Ob das jetzt pure Schlamperei war, oder ein Vorsatz vorlag, sei mal dahingestellt. Allerdings konnten die Autoren sich sicher sein, dass sie damit durchkommen. Soll heißen, dass ihre Ergebnisse von großen Teilen der Presse völlig unhinterfragt verbreitet werden. Was fast noch trauriger stimmt, als der Umstand dass in Deutschland Professoren der Ingenieurswissenschaften solche Milchmädchenrechnungen (sorry an alle Milchmädchen) als solide Wissenschaft vorstellen. Womit wir dann bei Peter Heller wären: Ignoranzpresse!

  94. Andreas Baumann sagt # 91 8. Februar 2015 13:07
    Herr Diehl, sie verstehen hier die ganze Zeit nicht was ihre Gegenüber hier sagen, bzw. wollen es nicht verstehen.
    Jeder hier weiß, dass an der Strombörse (nur ca. 20% des Marktes) das Merit-Order-Verfahren praktiziert wird und damit die Stromanbieter ihre Angebote in etwa an den Grenzkosten orientieren, zzgl. Gewinn.
    Und es wissen auch alle, dass die Einspeisungen von erneuerbaren Energien (laut EEG) den Merit Order so verschiebt, dass der Börsenstrompreis stark sinkt oder sogar negativ wird.
    Aber es interessiert bezogen auf die Stromkosten so überhaupt nicht. Denn parallel steigen die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien, der durch die EEG-Umlage hauptsächlich von den Endverbrauchern mitfinanziert wird. So steigt der Strompreis für die Stromkunden, während der Börsenpreis stetig fällt.

    @Herr Baumann
    Das interessiert, bezogen auf die Stromkosten sehr wohl. Denn der Ausbau,sprich mehr Vergütung, für EE Strom spielt ab 2010 so gut wie gar keine Rolle mehr. Die Hauptrolle bei den Preissteigerungen für die Verbraucher spielt das „Paradoxon“ das da lautet, je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto mehr müssen die Verbraucher über die Umlage bezahlen. Und die Umlage ist nun mal ein gewaltiger Anteil bei den Verbraucherpreisen. Es tut mir leid, wenn ich mich immer wiederholen muss, aber anders ist es nicht.
    Schauen Sie sich die folgende Grafik an, da wird das bestätigt. http://tinyurl.com/ntg2gks
    Die Verbraucherpreise, sprich Umlagenkurve, verabschiedet sich von den Vergütungsbalken steil nach oben.

  95. @Hans Diehl #94
    Die Auszahlung an die NIE-Erzeuger für 2014 wird wohl 21,9 Milliarden Euro betragen, die Einnahmen für den NIE-Strom werden wohl 2,2 Milliarden Euro betragen. Das sind ca. 10% und spielt wohl eine gewaltige Rolle für die Verbraucherpreise.

  96. Rudolf Kipp sagt
    Lesen! (aus der Pressemeldung der FAU (oben im Artikel verlinkt)):

    @Herr Kipp
    Da haben Sie Recht, die sind tatsächlich von Verknappung des Angebots ausgegangen, welches in der Kürze durch konventionellen Kraftwekszubau nicht ausgeglichen werden kann. Da habe ich mich von der Folie irritieren lassen.

    Rudolf Kipp sagt.
    Mit Verlaub, Blödsinn. Die Grenzkosten beim Merrit-Order sind eine ganz reale Größe. Und zwar die Kosten zu denen das teuerste verkaufende Kraftwerk verkauft. Und der “Verkauf des EE-Stroms findet an der Börse zum Preis von 0 Euro statt, eben weil der Strom schon bezahlt ist. Ansonsten lägen die Grenzkosten für Windstrom bei 9 Cent und die von PV zwischen 12 und 51 Cent pro kWh.

    @Herr Kipp
    Eben nicht weil EE Strom schon bezahlt ist, sondern weil es für EE Strom keine Grenzkosten gibt. Wie EE Strom tatsächlich bezahlt wird, ist eine andere Baustelle. Der konventionelle Strom wird ja auch an der Börse nicht so gehandelt wie er tatsächlich vom Endverbraucher bezahlt wird.:

    Rudolf Kipp sagt.
    Die Frage ist eher rhetorischer Natur, oder? Ich gebe Ihnen trotzdem eine Antwort:
    Ja, offenbar haben sie das getan. Ob das jetzt pure Schlamperei war, oder ein Vorsatz vorlag, sei mal dahingestellt. Allerdings konnten die Autoren sich sicher sein, dass sie damit durchkommen. Soll heißen, dass ihre Ergebnisse von großen Teilen der Presse völlig unhinterfragt verbreitet werden. Was fast noch trauriger stimmt, als der Umstand dass in Deutschland Professoren der Ingenieurswissenschaften solche Milchmädchenrechnungen (sorry an alle Milchmädchen) als solide Wissenschaft vorstellen. Womit wir dann bei Peter Heller wären: Ignoranzpresse!

    @Herr Kipp
    Die Autoren reden ja bewusst nicht von einer Studie, sondern von einem Diskussionspapier.
    Dann warten wir mal ab, was diese Diskussion bringt. Die wird bestimmt nicht ausschließlich unter Journalisten stattfinden

    Haben Sie das hier schon gelesen http://tinyurl.com/pvbjr8t

    MfG
    .

  97. @knarrende Diele

    Der konventionelle Strom wird ja auch an der Börse nicht so gehandelt wie er tatsächlich vom Endverbraucher bezahlt wird.:

    Erstmal Du Noob…..Zitate einbetten klappt mit der Funktion (b-quote) erstklassig…..versuchs mal, macht Texte und Zitate gleich viel schöner…oder weißt Du auch da nicht, wie dat so funktioniert?

    Dein Zitat…….ähm, ick weiß jetzt nicht, ob ick mich lachend in die Ecke werfen soll oder bei derart viel Dummheit das große Heulen beginnen soll…..zumindest zeigt mir dat, das Du nix……rein garnix vom Strompreis begriffen hast, den der Bürger frei Steckdose zu bezahlen hat.
    Wir Verteilnetzbetreiber zahlen den EE-Anlagenbesitzer direkt die Einspeisegebühr aus…..die wir uns dann vom übergeordneten Übertragungsnetzbetreiber mit viel Bürokratenaufwand wieder zurückholen müssen……die Netzverluste, die zwischen EE-Erzeuger und Verbraucher sitzen…..zahlen wir auch………und dat geht in die Millionen kWh……nur damit der wiederkäuende Diehl…..zehnmal hintereinander….Merit-Order in den Thread sabbeln kann……wie eine kaputte Schallplatte……ist der Sprung inner Schüssel, bei Dir genauso gewaltig.

    Mit derart wenig Wissen, hier den Super-Öko rauszuhängen…….ist mehr als mutig……
    Boah eyh….gibbet denn bei den EE-Lobbyisten nich wenigsten mal einen intelligenten Gegenpart?……..Onkel Heinz langweilt sich nämlich zu Tode.

  98. @Herr Kipp
    Eben nicht weil EE Strom schon bezahlt ist, sondern weil es für EE Strom keine Grenzkosten gibt. Wie EE Strom tatsächlich bezahlt wird, ist eine andere Baustelle.

    Sie wollen sowie so nicht verstehen und blenden in jedem Kommentar die vorherigen Antworten aus, wie ich an ihrer vorherigen Antworten merke.
    Stromanbieter ihre Angebote in etwa an d
    Also noch mal in ganz einfach. Der Strompreis an der Börse setzt sich daher aus Grenzkosten + Gewinn zusammen.
    Herr Kipp sieht die Vergütung wie alle anderen wohl auch als Gewinn an und kaum Grenzkosten + Gewinn wären dann nämlich nicht fast Null. Also wie Herr Kipp schon schreibt bei WKA Grenzkosten von fast 0 + 9 Cent Vergütung (die sind der tatsächliche Gewinn für die Betreiber) = 9 Cent.

  99. Erneuerbare keine Grenzkosten? Herr Diehl. Aha, daher weht der Wind!

  100. @ Hans Diehl # 96
    Wie eindringlich wollen Sie Ihre Unkenntnis von der Strompreisbildung und vom Funktionieren des EEX-Marktes eigentlich noch unter Beweis stellen? Grenzkosten sind in diejenigen Kosten, die durch die Produktion einer zusätzlichen Mengeneinheit eines Produktes entstehen. Es handelt sich dabei um eine dynamische Grenze, die in einem dynamischen Markt zwischen billigeren und teureren Produzenten hin und her wandert. Kein Kraftwerkstyp hat demnach so etwas wie Grenzkosten, der Markt hat sie. Ihre Aussage, es gäbe für EE-Strom keine Grenzkosten ist so gesehen betriebswirtschaftlicher Blödsinn.

    EE-Strom wird an der Börse nicht „gehandelt“, er ist einfach da, wenn er anfällt und verdrängt damit andere, „echte“, Marktteilnehmer. Das liegt daran, dass er nach dem EEG mit Vorrang in das Netz eingespeist werden muss. Dieser Strom wird dann zu Null-Kosten in den Markt gespült, weil er schon vorher bezahlt wurde.

    Das ist in etwa vergleichbar damit, wenn überschüssiges Fleisch oder Gemüse oder auch Kleiderspenden aus Europa als „Entwicklungshilfe“ nach Afrika verschifft werden. Diese werden dann dort auf die Märkte geworfen. Weil sie nichts kosten (sind ja Spenden) verdrängen sie dort die bisherigen Erzeuger. Durch das Überangebot sinken die Preise, die teuersten bisherigen Erzeuger werden ihre Ware nicht mehr los und gehen pleite.

    Man kann sich dann ganz dolle freuen, weil man die Preise auf diesen Märkten gesenkt hat. Dass dabei die gewachsenen Marktstrukturen und viele Erzeuger vor die Hunde gehen, übersieht man dann etwa, oder nimmt es in Kauf.

    Märkte mit subventionierten Gütern überschwemmen und so die Erzeuger in den Ruin zu treiben, die da nicht mithalten können, weil sie zu diesen Preisen einfach nicht produzieren können, ist nach dem Wettbewerbsrecht eigentlich verboten. Treten solche Fälle doch auf, wie etwa bei chinesischen PV-Produzenten, reagiert man darauf z.B. mit Strafzöllen. Mit dem Ziel, ein solches Treiben unrentabel zu machen und zu unterbinden. Nur im Fall der „Erneuerbaren“ hat man daraus ein legales Geschäftsmodell gemacht. Dient ja schließlich der guten Sache…

  101. na herr diehl, versuchen sie jetzt die WON-leser mit ihrem unwissen zu beglücken?
    ich nerve dorte zwar gerade den D. Mazitschek, indem ich ihm seine einseitige, und teilweise auch falsche, argumentation unter die nase reibe…
    aber für sie reichts auch noch :p

    vor allem, da hier sämtliche ihrer argumente zerlegt wurden und ich die antworten/reaktionen auf sie mittels copy-paste einfachst übernehmen kann…

  102. #88 heinze

    Naja…….das werde ich dann wohl nicht mehr miterleben…….wenn Du Dir soooo viel Zeit nehmen willst.

    das is leider weniger eine frage des wollens 🙁
    mein ‚problem‘ ist, um ma die wiwo sinngemäß zu zitieren, das mittelstandsgen des einfachen mitarbeiters in nem mittelständigen unternehmen.
    bin zwar nur ein kleiner projekting./projektleiter, aber ich versuch meiner (von mir inoffiziell gegründeten^^) gruppe den rücken frei zu halten und den landen (die gruppe, der ich ufm papier zujeordnet bin) halbwegs koordiniert in ne vernünftige richtung zu lenken und nebenbei mach i noch meine eigtliche arbeit.
    is zwar insofern ganz cool, das ich mir, an dem pkt. wo i jetzt bin und den i mir auch mit herzblut erarbeitet hab, sachen rausnehmen kann, die sich otto-normal-angestellter normaler weise ni erlauben sollte. aber der nachteil is natürlich eine extreme minimierung des privatlebens unter der woche 😉

  103. Rudolf Kipp sagt # 100

    Wie eindringlich wollen Sie Ihre Unkenntnis von der Strompreisbildung und vom Funktionieren des EEX-Marktes eigentlich noch unter Beweis stellen? Grenzkosten sind in diejenigen Kosten, die durch die Produktion einer zusätzlichen Mengeneinheit eines Produktes entstehen. Es handelt sich dabei um eine dynamische Grenze, die in einem dynamischen Markt zwischen billigeren und teureren Produzenten hin und her wandert. Kein Kraftwerkstyp hat demnach so etwas wie Grenzkosten, der Markt hat sie. Ihre Aussage, es gäbe für EE-Strom keine Grenzkosten ist so gesehen betriebswirtschaftlicher Blödsinn.

    @Herr Kipp
    Ich lasse Ihnen Ihre Definition für Grenzkosten, und beschreibe die Realität so, damit Sie es auch verstehen

    Die EE fallen an der Börse zum „Null“ Tarif an, weil sie gegenüber den Konventionellen keine Rohstoffkosten haben.

    Rudolf Kipp sagt.
    EE-Strom wird an der Börse nicht “gehandelt”, er ist einfach da, wenn er anfällt und verdrängt damit andere, “echte”, Marktteilnehmer. Das liegt daran, dass er nach dem EEG mit Vorrang in das Netz eingespeist werden muss. Dieser Strom wird dann zu Null-Kosten in den Markt gespült, weil er schon vorher bezahlt wurde.

    @Herr Kipp
    Jetzt liegen Sie aber total daneben. So war das mal vor der EEG Neuordnung. bis 2010
    Ab 2010 „muss“ der EEG Strom an der Börse vermarktet werden. Ab da ist doch das Paradoxon entstanden, dass EE Strom selbst die Börsenpreise senkt, und somit die Erlöse für das Umlagen relevante EEG Konto schmälert.

    Schauen Sie mal hier:http://tinyurl.com/oncqbnv
    Bis zum 1. Januar 2010 mussten Energieversorger (große Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, unabhängige kommunale Versorger) für einen Teil ihrer Kapazität festgelegte Mengen von Strom aus Erneuerbaren Energien zu festen Preisen abnehmen und an ihre Verbraucher weitergeben.
    Zum 1. Januar 2010 wurde der Wälzungsmechanismus geändert; die Energieversorger wurden entlastet. Seitdem sind es die vier großen Netzbetreiber, die den Strom aus Erneuerbaren Energien an den großen Strombörsen „vermarkten“ müssen. Der Differenzbetrag zum Satz der Einspeisevergütung wird dann bundeseinheitlich auf alle Stromkunden umgelegt.

    Bevor Sie anderen Unkenntnis vorwerfen, sollten Sie sich erst mal selbst schlau machen.

    MfG

  104. #99

    Erneuerbare keine Grenzkosten? Herr Diehl. Aha, daher weht der Wind!

    der witz ist ja, das bei zufallsstromerzeugern, die betrachtung mittels grenzkosten unsinn ist. zumindest, wenn man diese als argumentationsverstärker für die NIE nutzen will.

    um mal das bunte-bilder-wiki-beispiel zu verwenden:

    Für die Produktion eines bedarfsgerechten Gutes zufallsstrom fallen Fixkosten in Höhe von 100.000 Euro an – beispielsweise in Form von speichern und netzen. Mit diesen vorhandenen Mitteln können maximal (peak) 1 Einheite des Gutes (bedrafsgerecht) gefertigt werden. Für die (bedarfsgerechte) Fertigung einer Einheit zufallsstrom werden Rohstoffe für 0 Euro benötigt (variable Kosten).

    Bei einer gefertigten Einheit fallen also Gesamtkosten der Produktion in Höhe von 100.000 Euro, für zwei gefertigte Einheiten 200.000 Euro usw. an. Mit jeder produzierten Einheit erhöhen sich die Gesamtkosten um 100.000 Euro – dieser Betrag entspricht den Grenzkosten.

    worauf ich hinaus will…, für die grenzkostendiskussion müssen die ‚bilanzgrenzen‘ sauber und vergleichbar definiert werden. alles andere läuft auf den apfel-birne vergleich hinaus

  105. #103

    Ab 2010 „muss“ der EEG Strom an der Börse vermarktet werden.

    dolle wurst!
    das ändert aber nix an der tatsache das der eeg-strom einfach nur da ist, wenn er anfällt. der zwang zur ‚vermarktung‘ ist aber nur ne neue verpackung. am inhalt ändert sich nix!

  106. #103

    Zum 1. Januar 2010 wurde der Wälzungsmechanismus geändert; die Energieversorger wurden entlastet. Seitdem sind es die vier großen Netzbetreiber, die den Strom aus Erneuerbaren Energien an den großen Strombörsen „vermarkten“ müssen. Der Differenzbetrag zum Satz der Einspeisevergütung wird dann bundeseinheitlich auf alle Stromkunden umgelegt.

    halt nix anderes als ne neue verpackung 😉

    schon mal daran gedacht, das die klassische grenzkostendefinition, zumindest so wie sie diese hier vertreten, einfach mal nicht der realität des strommarktesentspricht?
    und selbst wenn, was bringen mir 0 eurocent grenzkosten, wenn dabei die fixkosten massiv ansteigen?
    die antwort geben sie eigtl. selber… die kosten steigen in summe!

  107. 0 Eurocent Grenzkosten gibt es überhaupt nicht. Ganz einfach gesagt sind die Grenzkosten die Kosten, bei der ich eine Anlage betreiben kann, ohne Verlust zu machen. Die Kosten für die NIEs an der Börse sind für die Grenzkostenberechnung irrelevant. Sie haben Vorrang. Erst muss ihr Produkt genommen werden, egal was es kostet und dann kommen die Anderen nach Grenzkosten. Da die NIE-Kosten schon bezahlt sind, kann man natürlich von 0 ausgehen. Das wird aber eigentlich der Sache nicht gerecht., vor allem, wenn man mal die tatsächlichen Kosten einer kWh zu 50hz und nach Bedarf berechnet.

  108. @ Hans Diehl #103
    Die Definition des Begriffes Grenzkosten ist nicht Gegenstand einer semantischen oder philosophischen Debatte. Er kommt aus der Betriebswirtschaftslehre. Es gibt da nichts zu deuteln. Solche eigentlich klar definierten Begriffe werden immer wieder fehlerhaft gebraucvht, um einer Aussage vermeintliche Substanz zu verleihen (änhnlich wie der Bergriff „Energie“ in der Esoterik), das dient aber oft nur dem Verschleiern eigener Unwissenheit. Genauso ist es bei dem Begriff Merrit-Order, der von den wenigsten EE-Beführwortern verstanden worden ist, aber immer wieder argumentativ (und falsch) ins Feld geführt wird.

    Ähnlich falsch findet man immer wieder die Behauptung, die EE hätten Null-Kosten an der Börse, weil sie keine Brennstoffkosten hätten. Dabei ist es dem abnehmenden Markt doch völlig wurscht, ob für die Erzeugung eines Produktes hauptsächlich Rohstoffkosten (wie bei Gaskraftwerken) oder hauptsächlich Kapitalkosten (wie bei Kernkraft oder Photovoltaik) anfallen.

    Die „Erneuerbaren“ sind an diesem Markt aus zwei Gründen ein Sonderfall. Zum einen, weil sie Einspeisevorrang genießen, also abgenommen werden müssen. ganz egal wann und in welcher Menge sie anfallen. Und zum anderen, weil sie über das EEG bereits vorher bezahlt wurden, also zu Null-Kosten in das System gedrückt werden. Auch nach der Änderung, die seit Anfang 2010 in Kraft getreten ist, hat sich an diesem Prinzip nichts geändert. Allerdings wird seitdem die Verteilung des EE-Stroms von den Netzbetreibern vorgenommen und nicht mehr von den Versorgern. Und der EE-Strom geht nicht mehr in den Strommix aus Spot-Markt und Langfristverträgen ein, sondern wird nur noch am Spot Markt vertrieben.

    Wenn man sich die Struktur dieser Märkte und die planbarkeit (oder unplanbarkeit) von EE-Strom anschaut, war das ein sinnvoller Schritt. Schließlich lässt sich Strom aus Wind und Sonne nicht 5 Jahre vorher bestellen. Halbwegs belastbare Prognosen darüber wie viel EE-Strom anfällt, sind kaum mehr als 24 Stunden im voraus möglich. Tatsächlich kommt es auch dan immer wieder zu Abweichungen, so dass wirklich planbar allenfalls die nächste Stunde ist. Also kann ich den Strom auch nur ein einem Markt „handeln“, wo Bedarfe in diesen Zeitrahmen gedeckt werden.

    Für EE-Beführworter hat das den Nachteil, dass die Einspeisung und deren Auswirkung auf den Strommarkt auf einmal deutlich transparenter wurden. Der Schritt war allerdings auch notwendig geworden, weil man die stark gestiegene Strommenge aus den „Erneuerbaren“ nicht mehr so einfach im Rest verstecken konnte. Grundsätzlich hat sich dadurch nicht viel geändert. Die Kosten aus der Einspeisevergütung sind real vorhanden und es spielt für den Endkunden, der das Ganze bezahlen muss, überhaupt keine Rolle über welche Art von Bilanzierung seine Stromrechnung letztendlich immer weiter steigt. Dass die Reform des Ausgleichsmechanismus des EEG 2010 für steigende Strompreise verantwortlich sein soll, wie vielfach zu lesen ist, ist ebenso eine Nebelkerze, wie das hier besprochene Diskussionspapier, nach dem wir ohne teuren Zufallsstrom noch höhere Strompreise hätten.

  109. Hallo Ihr Mitdiskutanten, lasst uns wieder zum Thema, der FAU Studie zurückkommen.

    An Hand der Folien 31 und 32 wird mit Zahlen belegt, dass die EE nicht nur volkswirtschaftliche Kosten verursachen, sondern auch von Nutzen sind. Was in der öffentlichen Diskussion, besonders mit Stammtisch verwendbaren Veröffentlichungen, falsch dargestellt wird.

    Die FAU Studie bringt dankenswerterweise mal etwas Licht in die „Dunkelkammer“ der Energiewende Kosten.

    Folie 31 zeigt, „hypothetisch“ dass der Börsenpreis, ohne Wind und Sonne 9,07 Cent/Kwh betragen würde.

    Mit Wind und Sonne, waren es nur 3,78 Cent/Kwh. Mit anderen Worten die Beschaffung von Strom, ist für diejenigen, die damit handeln, erheblich billiger geworden.

    Vor dem Hintergrund der AKW Abschaltung, und der Energiewende bedeutet das in Zahlen, ( Folie 32 ) Wind und Sonne haben die Strombeschaffung 2013, um 31,6 Milliarden gesenkt. Davon gehen die 20,4 Milliarden Selbstkosten ab, sprich Vergütung für EE Anlagenbetreiber etc, wo mit noch 11,2 Milliarden volkswirtschaftlicher Nutzen bleibt.

    Uninformierte, oder oberflächliche Betrachter mögen jetzt fragen, wie kann man auf der Grundlage von etwa 25% des Stromhandels ( Day-Ahead ) zu so einem Ergebnis kommen.

    Dazu muss man wissen, genau dieser relativ geringe Anteil der an der Börse am Spotmarkt gehandelt wird ist – wenn auch zeitversetzt – richtungsweisend für alle Handelsarten.
    Hat sogar der Vertreter der Versorger der User Heinz Eng hier bestätigt.

    Zitat aus #37 für uns Versorger nur eine Preisorientierung für 2016/17…Zitat Ende.

    Ich gehe davon aus, dass die Autoren der Studie das auch wissen, und berücksichtigt haben.

    Die Studie wird von denen auch bewusst „Diskussionspapier“ genannt.

    Wohl in der Hoffnung, dass sich eine völlig neue Diskussion entwickelt, über die Kosten der Energiewende.
    Dabei werden die auf belastbare Zahlen und Fakten reagieren wollen, die ihre Thesen widerlegen, und nicht auf Polemik, wie alles Quatsch, bewusst Irreführend, oder sogar die in Fragestellung der gesamten Wissenschaft, wie hier im Forum zum Ausdruck kommt.

    Übrigens haben mich die Erkenntnisse der FAU Leute nicht besonders überrascht, weil mir eine diesbezügliche Merit Order Untersuchung von 2007 über 8760 Stunden bekannt ist, die damals vom Bundes Umweltministerium in Auftrag gegeben wurde.
    Siehe hier.http://tinyurl.com/cqtls5
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.

    Schon damals, mit hauptsächlich Windstrom als Merit Order Effekt, wurden die Kosten kompensiert, und 2 Milliarden waren noch übrig.

    MfG

  110. Man glaubt es kaum, alles im Thread schon mehrfach zerlegt worden, aber der Herr macht weiter als sei nichts gewesen. Absolut renitent.

  111. #110
    Hallo Herr Baumann,

    alles was man über Herrn Diehl wissen muss wurde von Heinz Eng unter #35 und #37 ausgeführt. Wenn man Hr. Diehl gewähren lässt, wird er seinen hyperliquiden Unfug bis zum St. Nimmerleinstag wiederholen. Er ist wie er selbst unter #23 ausführt bei EIKE rausgeflogen und dass war wie ich selbst in den Kommentaren dort mitverfolgt habe absolut keine grundlose Willkür.

  112. @Andreas Baumann #110
    Zeugen Jehovas benehmen sich mehr als ähnlich, denn kann auch erzählen, was man will, perlt bei ihnen ab wie Wasser auf der Ölhaut.

  113. Hallo Ihr Diskutanten von #110 #111 #112

    Es geht um die Studie, oder wie die Autoren sagen um ein Diskussionspapier.

    Was habt ihr denn ständig mit dem Herrn Diehl, der ist doch keiner der Autoren.

    Was Heinz Eng betrifft, sagt der genau das, was die Studienmacher, auch gemacht haben, sich an der Börse orientiert.

    Zitat Eng: aus #37 für uns Versorger nur eine Preisorientierung für 2016/17…

    MfG

  114. Was Heinz Eng betrifft, sagt der genau das, was die Studienmacher, auch gemacht haben, sich an der Börse orientiert.

    falsch!
    * gemäß der argumentation von heinz ist die börse ein dynamisches system. d.h. fällt einer raus, gibets nen neuen anbieter (wie in echt zu beobachten ist, ist dies die primär braunkohle(*), da wir noch ausreichen reserven hinsichtlich der preiswerten erzeugungskapazitäten haben)
    * gemäß fau st die börse ein statisches system, d.h. keine der möglichen erzeugungskapazitäten füllt die lücke und durch das merit-order-prinzip schlagen sofort die, teuersten erzeuger durch. da das system dort statisch ist, ergibt sich natürlich auch der exorbitant hohe anstieg des börsenpreises

    (*) braunkohle war mal für primär die grundlast zuständig. aber dank technologischer weiterentwicklungen können die heute zusätzlich auch noch zusätzlich sehr gut regelung(**) fahren, was wiederum preisdämpfend wirkt
    (**) das ham die von der fau auch übersehen…

  115. Michael sagt # 114
    alsch!
    * gemäß der argumentation von heinz ist die börse ein dynamisches system.

    @michael
    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Versorger sich an der Börse orientieren genau wie die Studienmacher.
    Und diese Orientierung, basiert auf sinkenden Börsenpreisen genau da Thema der der FAU Srudie.

    michael sagt:

    (*) braunkohle war mal für primär die grundlast zuständig. aber dank technologischer weiterentwicklungen können die heute zusätzlich auch noch zusätzlich sehr gut regelung(**) fahren, was wiederum preisdämpfend wirkt
    (**) das ham die von der fau auch übersehen…

    @michael
    Braunkohle kann, -- wenn überhaupt – nur preisdämpfend wirken wegen der EE. Ohne die EE wären noch die Gaskraftwerke rechts auf der Merit Order Kurve Preis bestimmend, und die Braunkohle würde für ihre Betreiber einen „Mitnahme Effekt“ bewirken. Sie wissen doch sicher, dass alle zu Deckung der Nachfrage benötigten Kraftwerke nach dem teuersten Kraftwerk, sprich ohne EE einem Gaskraftwerk bezahlt werden.Das haben die von der FAU sehr wohl berücksichtigt, wenn Sie in der Studie auf den Folien auf den Merit Order Effekt hinweisen.

  116. Hallo Herr Diehl,

    das FAU-Papier ist ein rein hypothetisches „hätte, wäre, könnte“-Konstrukt und hat mit der Realität absolut nichts zu tun. Es dient nur dem Zweck, Diskussionen von den realen Energiewende-Problemen auf völlig unwichtige Nebenkriegsschauplätze wegzuleiten und so kritische Fragen zu den realen Problemen zu vermeiden. Es ist damit absolut typisch für die aktuelle Vorgehensweise der Protagonisten der Energiewende.

  117. hmm…..ich glaube, ick weiß wo der Denkfehler der Denkfaulen steckt…..

    Bild 2: Obwohl die Betreiber von Grundlastkraftwerken mit 3 -- 4 Cent/kWh wirtschaftlicharbeiten können, erhalten sie hier im Beispiel 18 Cent/kWh.

    http://tinyurl.com/cqtls5

    Mit dieser kleinen Lüge kann man natürlich auch noch den größten Bullshit als Sahnetorte verkaufen…..solange man einen Dummen findet, der solch einen Schwachsinn für bare Münze nimmt.
    Übrigens….ham wa seit 1999 Wettbewerb im Stromgeschäft……und der einzige Faktor, der wirklich auf den Erzeugerpreis starken Einfluss nimmt……….ist der Ölpreis….als Basis für die Preisbildung aller Primärenergieträger. (selbst Holzpellets)

    So, und nun nehmen wir uns alle an die Hand und singen das schöne Lied von der tollen Börse, die mit geschenktem Strom ja alles sooooo billig macht, das ick „nur“ noch 26 Cent/kWh für meinen Haushaltsstrom bezahlen muss……und weil wir alle so toll sparen, sollten wir die Italiener damit beglücken, uns bei ihnen eine Kugel Eis zu kaufen…..oder beim Griechen lecker Ouzo…..ups, den gibbet ja umsonst…zum Essen dazu.
    Dummdiehldeldai…eieiei….au wei……….Mist, irgendwie hab ick Aschermittwoch verpennt.

    Ich muss wech….da kommen grad Typen, die wollen mich in so´ne komische Jacke ohne Ärmel quetschen…..
    Onkel Heinz………hat die Dielen rausgerissen und läuft nur noch auf Parkett

  118. Bert Robel sagt. # 116

    Hallo Herr Diehl,
    das FAU-Papier ist ein rein hypothetisches “hätte, wäre, könnte”-Konstrukt und hat mit der Realität absolut nichts zu tun. Es dient nur dem Zweck, Diskussionen von den realen Energiewende-Problemen auf völlig unwichtige Nebenkriegsschauplätze wegzuleiten und so kritische Fragen zu den realen Problemen zu vermeiden. Es ist damit absolut typisch für die aktuelle Vorgehensweise der Protagonisten der Energiewende.

    @Herr Robel
    Der größte Teil an der Kostenbetrachtung für die Energiewende ist hypothetisch.
    Oder glauben Sie man könnte mit Sicherheit sagen wie lange fossile Rohstoffe noch reichen ,oder ob Kriege den Zugriff auf diese erschweren.
    Aber lassen Sie mich mal das, was die FAU Studie hypothetisch deutlich macht, in der Realität betrachten.
    Die EE senken durch den Merit Order Effekt die Börsenpreise, im Schnitt um 0,6 Cent/Kwh jährlich. Das ist nachweislich Realität.
    Schauen Sie mal hier.http://tinyurl.com/pttfdfs ab Seite 3
    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Durch den Merit-Order-Effekt dürfte sich für Unternehmen, die unter die Besondere Ausgleichsregelung des EEG fallen (Begrenzung der EEG-Umlage 2013 auf 0,05 bis 0,5 ct/kWh), sogar netto eine Entlastung ergeben. Zitat Ende.
    Dazu kommt, dass bei jedem Cent, um den der Börsenpreis fällt, die Umlage um 0,4 Cent steigt. So will es das paradoxe System.
    Keine Erfindung von mir, sondern bestätigt vom Wirtschaftsministerium
    Siehe hier: http://tinyurl.com/peqcaap
    Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist erheblich. Ein Rückgang des Börsenpreises um 1 Cent/kWh führt zu einer um rund 0,4 Cent/kWh höheren Umlage. Wie sich die Börsenpreise im nächsten Jahr entwickeln werden, ist unsicher. Aktuell liegt der durchschnittliche Jahresfuture bei 3,6 Cent/kWh Zitat Ende.
    Es kommen also zu den 0,6 noch mal 0,24 Cent da zu, ergibt 0,84 Cent um die die Umlage für die Verbraucher, jährlich steigt, obwohl die Vergütungszahlungen an die EE Betreiber unverändert bleiben.. Das ist Realität..
    Jetzt nehmen Sie mal die Folgende Grafik http://tinyurl.com/mleyec2
    und ziehen ab 2009 bei jeder Erhöhung der Umlage 0,82 Cent ab. Sie werden erstaunt sein, was da von der Umlage noch bleibt. So sieht die Realität aus. Auch das ist Realität.

    MfG

  119. @Herr Robel

    Ich sehe gerade, die oben verlinkte Grafik funktioniert nicht.

    http://tinyurl.com/ntg2gks

  120. @Hans Diehl #118
    Hören sie doch endlich mal mit diesen blödsinnigen Rechnungen auf. Es ist schlimm genug, dass wissenschaftliche Institute sich dazu hergeben den Konsumenten zu verwirren, sofern der das überhaupt noch wahrnimmt, was da abgesondert wird.
    NIEs sind nicht gerade billig und PV und Wind können keine Leistung bei 50 Hz stabil garantieren. Dazu brauchen PV und Wind Unterstützung, die auch noch Geld kostet. Sinvoll wäre es von einer Rohstromerzeugung zu reden, deren Produkt noch veredelt werden muss. Diese Kosten fliessen dann aber auch noch in den Preis ein.
    Kurz gesagt, wir haben es mit einer teuren Stromerzeugung zu tun, die, da die Kosten über das EEG bezahlt werden, das Preisgefüge der anderen Erzeuger beeinflußt. Bei denen lohnt sich nur noch der billigste Weg. Auf sie kann aber nicht verzichtet werden, da die NIE-Versorgung alleine nicht funktioniert.
    Sie können ruhig versuchen das billig zu rechnen. Ein Blick über die Grenzen zeigt aber schon, dass sie Blödsinn reden.

  121. Hallo Herr Diehl,

    die Realität ist:
    Der durchschnittliche Verbraucher zahlt in Deutschland in 2014 rund 29 ct/kWh, davon sind 15,3 ct (52,4 %) Staatsanteil (EEG, Steuern und der ganze restliche Energiewendemüll) und Erzeugung, Transport und Vertrieb machen 13,9 ct (47,6 %) aus. In 1998 lagen die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb bei 12,9 ct. Da interessieren mich Ihre irrealen Rechenkunststücke nicht die Bohne, ich weiß allein schon aus diesen paar simplen zahlen genau welche geldgierigen Typen den Strompreisanstieg zu verantworten haben.

  122. Gerhard Straden sagt #120
    Kurz gesagt, wir haben es mit einer teuren Stromerzeugung zu tun, die, da die Kosten über das EEG bezahlt werden, das Preisgefüge der anderen Erzeuger beeinflusst. Bei denen lohnt sich nur noch der billigste Weg. Auf sie kann aber nicht verzichtet werden, da die NIE-Versorgung alleine nicht funktioniert.
    Sie können ruhig versuchen das billig zu rechnen.

    @Herr Straden
    Bestreitet keiner was Sie da sagen, auch die Studie nicht. Da wird lediglich gezeigt, dass die EE innerhalb der beschlossenen Energiewende, auch von Nutzen sind. Bei den EE Kritikern werden immer nur die Kosten betrachtet.

    Nehmen Sie mal die 3,3 Milliarden Merit Order Effekt aus der Fraunhofer Studie.
    Die gehen im Marktgeschehen unter, wenn sie nicht beim Verbraucher ankommen.

    MfG

  123. Bert Robel sagt #121
    Hallo Herr Diehl,
    die Realität ist:
    Der durchschnittliche Verbraucher zahlt in Deutschland in 2014 rund 29 ct/kWh, davon sind 15,3 ct (52,4 %) Staatsanteil (EEG, Steuern und der ganze restliche Energiewendemüll) und Erzeugung, Transport und Vertrieb machen 13,9 ct (47,6 %) aus. In 1998 lagen die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb bei 12,9 ct. Da interessieren mich Ihre irrealen Rechenkunststücke nicht die Bohne, ich weiß allein schon aus diesen paar simplen zahlen genau welche geldgierigen Typen den Strompreisanstieg zu verantworten haben.

    @Herr Robel
    Wussten Sie eigentlich, dass die abgeschriebenen AKW immer
    nach dem teuersten, für die Nachfrage noch benötigten Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bezahlt werden. Deshalb nennt man die doch auch im Volksmund
    Gelddruckmaschinen.
    Seit dem die EE den Merit Order Effekt auslösen, sind es nicht mehr die teuren Gaskraftwerke, sondern die weit aus billigeren Steinkohlekraftwerke nach denen sie bezahlt werden. Der Mitnahme Effekt fällt geringer aus.

  124. @Lügen-Diehl…..

    Wussten Sie eigentlich, dass die abgeschriebenen AKW immer
    nach dem teuersten, für die Nachfrage noch benötigten Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bezahlt werden.

    Für diesen geistigen Schwachsinn will ick endlich mal eine seriöse Quelle sehen……..langsam reichts mir mit der Verbreitung von Unwahrheiten…..vor allem, wenn man nicht begreifen will, wie der Misch-Börsenpreis für konventionellen Strom ermittelt wird.

    Man…..langsam bewegste Dich in strafrechtlich relevanten Regionen…..
    Energie-Ossi

  125. Heinz Eng sagt #124
    Wussten Sie eigentlich, dass die abgeschriebenen AKW immer
    nach dem teuersten, für die Nachfrage noch benötigten Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) bezahlt werden.
    Für diesen geistigen Schwachsinn will ick endlich mal eine seriöse Quelle sehen……..langsam reichts mir mit der Verbreitung von Unwahrheiten…..vor allem, wenn man nicht begreifen will, wie der Misch-Börsenpreis für konventionellen Strom ermittelt wird.
    Man…..langsam bewegste Dich in strafrechtlich relevanten Regionen…..
    Energie-Os

    @Herr Eng
    Jetzt machen Sie aber mal halblang. Für die Tatsache, dass alle zur Nachfrage benötigten Kraftwerke zum jeweiligen Börsenpreis bezahlt werden, brauch ein Vertreter der Versorger eine seriöse „Quelle“ ????

    Peinlich… Peinlich…

    MfG

  126. Herr Diehl,

    Was glauben Sie, wieviel Strom ein Grundlastkraftwerk wie ein KKW am Spotmarkt verkauft?

  127. 1. Rudolf Kipp 21. Februar 2015 14:38
    Herr Diehl,
    Was glauben Sie, wieviel Strom ein Grundlastkraftwerk wie ein KKW am Spotmarkt verkauft?

    @Herr Kipp
    Ich habe ja Verständnis dafür, dass Sie von dem fachlichen „Offenbarungseid“ ihres Mitstreiters , dem Herrn Eng ablenken wollen.
    Es geht aber um die Tatsache, dass ein Vertreter der Versorger, der Herr Eng, nach einer Quelle verlangt, die ihm bestätigt, dass ein AKW nach dem jeweilige Börsenpreis bezahlt wird.
    Einige Kommentare weiter vorn behauptet Herr Eng gebetsmühlenartig, dass die Beiträge von Diehl ständig zerlegt würden..
    Ich hoffe für ihn, dass sein Chef nicht hier mit liest.
    Übrigens muss ein AKW nicht unbedingt am Spotmarkt verkaufen, um von dem Börsenpreis zu profitieren.

    MfG

  128. @Diehl
    Grundlast..Mittellast…Spitzenlast…..und jeder bekommt, wat ihm zusteht.
    Wie Du nun drauf kommst, dat KKW oder BKKW plötzlich 18 Cent/kWh bekommen…….musste erstmal belegen……mit einen seriösen Link, der nicht ökodurchseucht ist.

    Nicht mehr…und nicht weniger verlange ich von Dir……..ansonsten steck ick Deine Aussagen dort hin, wo Lügen kurze Beine haben……und wo Leute, die solche Lügen verbreiten, in der Hölle schmoren werden.

    Sorry, mein Wassernapf hängt für Dich viel zu hoch…..ergo wirst Du nie draus saufen können…mit Deinen kurzen Beinen.
    Energie-Ossi

  129. @Hans Diehl #127

    Übrigens muss ein AKW nicht unbedingt am Spotmarkt verkaufen, um von dem Börsenpreis zu profitieren

    AKWs profitieren überhaupt nicht vom liberalisierten Strommarkt. Da müssen sie schon ein vollständig abgeschriebenes AKW im Auge haben, was auch sonst wenig Kapitalkosten macht. Die Erfahrungen mit dem liberalisierten Strommarkt gehen ja noch nicht sehr weit zurück im Vergleich zu den 100 Jahren reguliertem Strommarkt, haben aber zumindest dazu geführt, dass noch in keinem liberalisiertem Strommarkt ein AKW gebaut worden ist. Es ist einfach unklar, wieviel verdient wird und ob die Fixkosten wieder hereinkommen von den Kapitalkosten ganz zu schweigen. AKWs haben ja nirgendwo den Vorteil wie die NIEs, dass sie ja sowieso genug Geld bekommen und dann an der Börse gespielt werden kann, was natürlich die Kalkulation für ernsthafte Anbieter noch schwieriger macht. Könnte sich vielleicht bei Hinkley Point ändern.

  130. #123
    Hallo Herr Diehl,

    Ihre Antwort auf meinen Kommentar #121 enthält nur hyperliquiden Unfug und hat überhaupt keinen Bezug zu meiner Aussage, der Sie offennsichtlich nichts entgegen können.

  131. Bert Robel  sagt: 21. Februar 2015 22:53
    #123
    Hallo Herr Diehl,
    Ihre Antwort auf meinen Kommentar #121 enthält nur hyperliquiden Unfug und hat überhaupt keinen Bezug zu meiner Aussage, der Sie offennsichtlich nichts entgegen können.

    @Herr Robel
    Stimmt, meine Antwort, war etwas abweichend von Ihrer Aussage.
    Deshalb im Folgenden, etwas konkreter.
    Von dem Staatsanteil im Strompreis den Sie kritisieren, werden die Kosten für den den EEG Anteil, bei Weitem kompensiert, wie Sie der FAU Studie entnehmen können.
    Da müssen Sie sich bei denen beschweren, die diese Einsparung nicht an die Verbraucher weitergeben.

  132. Heinz Eng

    Heinz Eng sagt #128
    @Diehl
    Grundlast..Mittellast…Spitzenlast…..und jeder bekommt, wat ihm zusteht.
    Wie Du nun drauf kommst, dat KKW oder BKKW plötzlich 18 Cent/kWh bekommen…….musste erstmal belegen……mit einen seriösen Link, der nicht ökodurchseucht ist.

    @Herr Eng
    Beschäftigen Sie sich mal mit dem Spotmarkt an der Strombörse, wie da nach Angebot und Nachfrage ( Merit Order ) ein Preis entsteht, und wie die einzelnen Kraftwerke, die zur Deckung der Nachfrage zum Zuge kommen bezahlt werden, damit Sie überhaupt wissen, von was hier die Rede ist.

  133. @ Diehl
    Sie sind ein Schwätzer. Kernkraftwerke als Grundlast-Kraftwerke vermarkten ihren Strom über Langfristverträge. Die Spotmarkt Preise sind da uninteressant. Der fluktuierende Spot-Markt bestimmte lange das Geschäftsmodell von Gaskraftwerken. Diese sind auch durch den faktischen Zusammenbruch des Spot-Marktes am stärksten betroffen.

  134. Rudolf Kipp sagt # 133

    Sie sind ein Schwätzer. Kernkraftwerke als Grundlast-Kraftwerke vermarkten ihren Strom über Langfristverträge.

    @Herr Kipp
    Mit dem Begriff „Schwätzer“ sollten Sie etwas vorsichtiger umgehen., bevor Sie verstanden haben was ich sagen will.

    Es geht um die Entstehung des Richtungsweisenden Börsenpreis, am Spotmarkt Da bestimmt das letzte noch für die jeweilige Nachfrage ( ganz rechts auf der Merit Order Kurve ) den Preis.
    Alle anderen, für die Nachfrage benötigten, ( links auf der Kurve ) profitieren, weil sie zu diesem Preis bezahlt werden.
    Am meisten profitieren die AKW, weil diese ganz links auf der Kurve, als die billigsten anbieten.
    Siehe hier.
    http://tinyurl.com/qzuucca
    Beginnend mit den niedrigsten Grenzkosten werden solange Kraftwerke mit höheren Grenzkosten zugeschaltet, bis die Nachfrage gedeckt ist. An der Strombörse bestimmt das letzte Gebot, das noch einen Zuschlag erhält, den Strompreis

    Wo die AKW dann vermarkten, ist eine andere Baustelle. Jedenfalls mit den Langfristverträgen nicht „unter“ den Börsenpreisen. Im Gegenteil, die liegen bekanntlich erheblich über den Börsenpreisen.
    Entsprechend sind die „Mitnahme Effekte“ der einzelnen Kraftwerksarten auf der MOE Kurve.

    Ich wiederhole mich wenn ich sage, wer sich mit dem Preisfindungssystem nach Merit Order an der EEX nicht beschäftigen will, sollte vorsichtig sein mit seinen Kommentaren.

    Rudolf Kipp sagt.
    Die Spotmarkt Preise sind da uninteressant. Der fluktuierende Spot-Markt bestimmte lange das Geschäftsmodell von Gaskraftwerken. Diese sind auch durch den faktischen Zusammenbruch des Spot-Marktes am stärksten betroffen.

    @Herr Kipp
    Wo ist den der Spot- Markt zusammen gebrochen?
    Seit dem die EE dort vermarktet werden „müssen“ ist der zu einem wahren „Schnäppchen“ Markt geworden.
    Immer dann, wenn am Spotmarkt die Preise unter die vom langfristigen Terminmarkt fallen, wird da gekauft um die Langfristverträge damit zu bedienen.

    Ertragsoptimierung nennt man das in der folgenden Studie, ab Seite 4 http://tinyurl.com/obkax2y

  135. @ Diehl
    Wir drehen uns im Kreis. Einig sind wir uns darüber, dass die Zwangseinspeisung von subventioniertem Wind- und PV-Strom an der Börse die Preise nach unten drückt. Soe scheinen das für einen Segen zu halten. Für Kraftwerksbetreiber ist das eine Katastrophe. Weil Sie bei den Preisen nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Für den Strommarkt ist das ebenfalls katastrophal. Weil Leistung, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit gebraucht wird, nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

    Die Situation, die wir heute dadurch haben, nämlich dass der Spotmarkt dauerhaft unterhalb der Preise für Langfristverträge liegt, ist hier gerade das Problem. Das es bei einem Markt ohne subventionierte „Erneuerbare“ nicht gäbe.

  136. Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen, wenn Sie zum einen anführen, dass KKW durch den hohen Preis an der Börse profitieren (was sie kaum tun) und wenig später ausführen, dass KKW über Langfristverträge mehr verdienen, als am Spot-Markt (was wegen der beschriebenen Verwerfungen am Strommarkt tatsächlich der Fall ist)?

  137. Rudolf Kipp  sagt: 22. Februar 2015 13:00
    @ Diehl
    Wir drehen uns im Kreis. Einig sind wir uns darüber, dass die Zwangseinspeisung von subventioniertem Wind- und PV-Strom an der Börse die Preise nach unten drückt. Soe scheinen das für einen Segen zu halten. Für Kraftwerksbetreiber ist das eine Katastrophe. Weil Sie bei den Preisen nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Für den Strommarkt ist das ebenfalls katastrophal. Weil Leistung, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit gebraucht wird, nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

    @ Herr Kipp
    Nein ich halte das nicht für einen Segen, sondern als eine zwangsläufige Situation in Folge der Energiewende, die so nicht funktionieren kann. Durch Systemänderung , muss, geregelt werden, dass diese niedrigen Börsenpreise, sprich gesunkene Beschaffungskosten, nicht einfach im Marktgeschehen unter gehen, sondern irgendwie monetär abgezweigt werden, um damit einen weichen Übergang – möglicherweise Kapazitätsmarkt – zu finanzieren.
    Das in den Griff zu bekommen, ist vordergründige Aufgabe der Energiewende Experten.
    In der FAU Studie sind das „hypopthetisch“ die 11 Milliarden, aktuell sind das etwa 3,3 Milliarden jährlich., wie mit der folgenden Studie ermittelt wurde .http://tinyurl.com/pttfdfs
    Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber. Durch den Merit-Order-Effekt dürfte sich für Unternehmen, die unter die Besondere Ausgleichsregelung des EEG fallen (Begrenzung der EEG-Umlage 2013 auf 0,05 bis 0,5 ct/kWh), sogar netto eine Entlastung ergeben. Zitat Ende.

    Gegenwärtig sind diese 3,3 Milliarden intransparent dem Markt überlassen.

    Rudolf Kipp sagt.
    Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen, wenn Sie zum einen anführen, dass KKW durch den hohen Preis an der Börse profitieren (was sie kaum tun) und wenig später ausführen, dass KKW über Langfristverträge mehr verdienen, als am Spot-Markt (was wegen der beschriebenen Verwerfungen am Strommarkt tatsächlich der Fall ist)?

    @Herr Kipp
    Nein das ist kein Widerspruch. Der Börsenpreis ist ja nur der Richtpreis, auch für den Terminmarkt. An der Börse werden die preislichen Vorausetzungen geschaffen. Fazit:, die KKW sind immer die Gewinner, weil sie die niedrigsten Gestehungskosten haben denen Gegenüber, die die Preise bestimmen.

    MfG

    --

  138. #137
    Hallo Herr Diehl,
    Sie haben recht durch Systemänderung muss für EE nur folgendes geregelt werden:
    Abschaffung des Einspeisevorangs,
    Abschaffung der 20-jährigen Garantievergütung sowie
    Abschaffung der Zwangsumlage
    und Sie werden sehen alle Probleme verschwinden sogar der böse MOE.

  139. Bert Robel sagt # 138

    Hallo Herr Diehl,
    Sie haben recht durch Systemänderung muss für EE nur folgendes geregelt werden:
    Abschaffung des Einspeisevorangs,
    Abschaffung der 20-jährigen Garantievergütung sowie
    Abschaffung der Zwangsumlage
    und Sie werden sehen alle Probleme verschwinden sogar der böse MOE.

    @Herr Robel.

    Ich sagte Systemänderung, nicht Gesetzänderung.

    MfG

  140. #139
    rofl,
    sogar am lesen scheiterts bei ihnen!

    Bert Robel sagt # 138

    Hallo Herr Diehl,
    Sie haben recht durch Systemänderung muss für EE nur folgendes geregelt werden:
    Abschaffung des Einspeisevorangs,
    Abschaffung der 20-jährigen Garantievergütung sowie
    Abschaffung der Zwangsumlage
    und Sie werden sehen alle Probleme verschwinden sogar der böse MOE.

    @Herr Robel.

    Ich sagte Systemänderung, nicht Gesetzänderung.

    ******
    ich fordere mindesthirn für alle!

  141. #136 RK

    Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen,…

    lass es sein, unser herr diehl is nicht ma zum lesen in der lage, vom textverständnis will ich garni erst reden…
    wie soll er da den energiemarkt und co. verstehen?

    er ist halt auch ein vertreter der kompetenzenkompetenz 😉

  142. Michael sagt # 141
    Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen,…
    lass es sein, unser herr diehl is nicht ma zum lesen in der lage, vom textverständnis will ich garni erst reden…
    wie soll er da den energiemarkt und co. verstehen?
    er ist halt auch ein vertreter der kompetenzenkompetenz 

    @michael
    Na dann erklären Sie mal, wo sehen Sie genau einen Widerspruch.

    MfG

  143. @Diehl #137,

    Durch Systemänderung , muss, geregelt werden, dass diese niedrigen Börsenpreise, sprich gesunkene Beschaffungskosten, nicht einfach im Marktgeschehen unter gehen, sondern irgendwie monetär abgezweigt werden, um damit einen weichen Übergang – möglicherweise Kapazitätsmarkt – zu finanzieren.

    das macht fassungslos, weil der Sozialismus wäre, den die ddr immer haben wollte.

  144. @Diehl #137
    Unser wohlstandsfordernde Energieversorgungssystem = Kraftwerkmixpark (Kohle, Gas und Kernkraft) wird doch gerade durch den staatlichen Gesetzeseingriff = EEG massiv verändert. Und diese Veränderung bringt nur Mangel und Armut mit sich. Bestes Beispiel für eine Marktsystemveränderung per ideologischer Gesetzgebung war die DDR.
    Das sozialistische Plansystem der DDR war eine Diktatur und Unterdrückung der freien Marktgesellschaft / Wirtschaft. Und genau an dieser freien Marktgesellschaft/Wirtschaft ist dieses sozialistische Diktatursystem der DDR gescheitert. Und das EEG ist nichts anderes als ein Grün-Sozialistisches Diktatgesetz, dass genau gegen die freien und wohlstandschaffenden/wertschöpfenden Werte unserer Marktgesellschaft verstößt.

  145. Hofmann M. sagt #144
    Das sozialistische Plansystem der DDR war eine Diktatur und Unterdrückung der freien Marktgesellschaft / Wirtschaft. Und genau an dieser freien Marktgesellschaft/Wirtschaft ist dieses sozialistische Diktatursystem der DDR gescheitert. Und das EEG ist nichts anderes als ein Grün-Sozialistisches Diktatgesetz, dass genau gegen die freien und wohlstandschaffenden/wertschöpfenden Werte unserer Marktgesellschaft verstößt.

    @M. Hofmann
    Wenn man von Markt reden, dann ganz sicher nicht vom Stromsektor.

    Schauen Sie mal wie der Strom Markt ohne die EE funktionierte, oder noch am Anfang der EE war. http://tinyurl.com/p4dep9x

    Mit den Zahlen könnten Fachleute nun detailliert belegen, was auch die EU-Kommission massiv kritisiert: Die vier großen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW nutzen ihre Marktmacht gezielt aus, um den Preis in die Höhe zu treiben. Nach Angaben des Bundeskartellamtes beherrschen die vier Konzerne etwa 90 Prozent des Marktes der Stromerzeugung in Deutschland -- und verdienen damit glänzend: Allein der Eon-Konzern machte im vergangenen Jahr 8,2 Milliarden Euro Gewinn.
    Einträglich ist ihr Stromhandel nicht zuletzt wegen des ständig steigenden Strompreises. Der europaweit maßgebliche Leitwert wird an der Leipziger Strombörse ausgehandelt und hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

    Zudem richtet sich der Preis nach dem Kraftwerk, das am Netz ist und mit den jeweils höchsten Produktionskosten arbeitet. So kostet die Megawattstunde Strom eines modernen Gaskraftwerkes etwa 50 Euro. Der Betrag sinkt auf ein Drittel, wenn dieser Strom in einem abgeschriebenen Atomkraftwerk produziert wird. Satte Gewinne können erzielt werden, indem die marktbeherrschenden Konzerne ihre Kraftwerke mit billigen Produktionskosten an der Strombörse einfach nicht anbieten -- und so den Marktpreis in die Höhe treiben. Zitat Ende.

    Als die EE noch weniger waren, und nicht vermarktet werden mussten, lag es in der Hand der konventionellen Anbieter, welches Kraftwerk den Preis bestimmte.in dem die billigen Kraftwerke zurückgehalten wurden, um teurere Kraftwerke wie Gas und Öl den Börsenpreis betimmen zu lassen.

    Dieser Verdacht kann mit zunehmenden EE nicht mehr aufkommen, weil die links auf der Merit Order Kurve, dominieren, und die teuren, Preis bestimmenden Kraftwerke zwangsläufig verdrängen.

    Ich hoffe, der Heinz Eng liest noch mit, damit er endlich mal begreift welche Rolle die Börse bei der Strompreisgestaltung spielt, und meinen Kommentaren nicht immer nur mit Polemik begegnen muss.

  146. @Hans Diehl #145
    Ist schon klar Hr. Diehl….EON, RWE, ENBW machen soviel Gewinn, dass die sogar deswegen schon massenhaft Arbeitnehmer entlassen müssen und sich zum Teil als Konzern zerschlagen müssen. Den deutschen Energiekonzernen geht es so brächtig unter der Energiewende/EEG, dass diese ihre Kohle und Gaskraftwerke in Inland zum Verkauf anbieten. Den deutschen Stadtwerken als Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken wie auch als Kernkraftwerksbeteiligte geht es so gut, dass die Zahlen zwar in die Höhe getrieben werden, nur das aus dem Vorzeichen (+) ein Vorzeichen (-) geworden ist.
    Dem öffentlichen Nahverkehr geht es unter dieser Energiewende/CO2 Verteufelung = Abgabenzwang so gut, dass die Fahrpreise von Jahr zu Jahr erhöht werden müssen und trotzdem bleibt ein (-) als Vorzeichen stehen.
    Uns allen als Gesellschaft geht es unter dem Zwang der Energiewende/EEG und Energieeinsparung so gut, dass wir unsere Lebenshaltungskosten gar nicht mehr spüren und nur so in Geld schwimmen. Es gibt auch faktisch keine Armut mehr in unseren ach so Grün-Sozialistischen Energiewende/EEG Land. Ganz nach dem Motto…kauft mehr Windräder/Photovoltaik und Pflanzengasanlagen und das Paradies ist euer….wenn man den Mangel als Paradies ansieht, dann mag das stimmen….auch wenn man vom Mangel aus in ein Armutsparadies gelangen will….mit Wohlstand und Fortschritt hat eine Energiewende/EEG jedoch überhaupt nichts am Hut….und das sollten die Bürger zumindestens wissen bzw. mitgeteilt bekommen. Danke!

  147. @Hans Diehl #145
    Sie scheinen ja Top-Informationen zu haben. Die Bilanzpressekonferenz von EON ist am 11.03. Das EBIDTA wird auf 8,0 bis 8,6 Milliarden Euro geschätzt. Sie können das natürlich umgangssprachlich Gewinn nenne. Sie lieben ja auch Veröffentlichungen wie die FAU-Studie. Es gibt übrigens auch noch so Kennzahlen wie den nachhaltigen Konzernüberschuss. Der wird auf 1,5 bis 1,9 Milliarden Euro geschätzt. Können sie umgangssprachlich auch Gewinn nennen. Macht man auch so, je nachdem, was man rüberbringen will. Vielleicht noch als Info, dass sich das alles so im Rahmen bewegt, wie 2013 auch schon.

  148. @und täglich grüßt das Murmeldiehl

    Aha…..man zitiert aus dem linken Blatt „TAZ“ aus dem Jahre 2007………und meint, das müsse heute noch die Realität sein….doch höre und staune….

    Auch Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel forderte gestern gegenüber der taz: „Notfalls muss das Bundeskartellamt die vier großen Stromerzeuger zum Verkauf eines erheblichen Teils ihrer Kraftwerke zwingen und so das Oligopol zerschlagen.“ Als Käufer kämen unabhängige Stadtwerke, ausländische Investoren oder Finanzinvestoren in Frage.

    Joo…und weil angeblich heute noch die fiesen Stromkonzerne ihre billigsten Kraftwerke zurückhalten, klagt ein Stadtwerk nach dem anderen, das die eigenen Gaskraftwerke allesamt defizitär laufen.
    Und nochmal…ich fragte nach seriösen Quellen…..und nicht nach dunkelroten Bullshit.
    Die heutige WON hat es zutreffend beschrieben, was für ein Typ Mensch die Ökos sind, die hier regelmäßig aufschlagen und uns mit grüner Kacke bewerfen….

    Im Klartext heißt das wohl: Das links-ökologisch orientierte Bürgertum in deutschen Metropolen lebt von Voraussetzungen, die es selbst – so selbstvergessen, wie es sich in seinen Müsliglocken einrichtet – nie und nimmer schaffen könnte. Es fröne also einer öko-spießbürgerlichen Wohlfühlagenda, die sich keinesfalls als so nachhaltig erweisen dürfte, wie ihre Vertreter sie in ihren wohlstandsgesättigten Mülltrennungsritualen feiern.

    So, und nun darfste wieder Deine Klangschüssel rühren, ersatzweise Deinen Lieblingsbaum kuscheln….oder, wenn Du Dich traust bei den Sauwetter ins Freie zu gehen, eine Demo gegen die fiesen Strommonopolisten organisieren.

    Und mal unter uns Betschwestern……Dich nimmt hier schon lange keiner mehr für voll……dazu haste zu wenig Substanz in der Stimme und zu viel Schmalz in den Ohren.

    Energie-Ossi…………der Typ, der dafür sorgt, das auch bei Dir nie das Licht aus geht

  149. #145

    Hallo Herr Diehl,

    ich habe Ihnen schon in #121 ganz klar gezeigt, dass die Stromkonzerne keine Preistreiber sind, ganz entgegen Ihren vollkommen substanzlosen Behauptungen zuvor. Daher nochmals etwas detaillierter:

    Der durchschnittliche Verbraucher zahlt in Deutschland in 2014 rund 29 ct/kWh, davon sind
    15,3 ct (52,4 %) Staatsanteil (EEG, Steuern und der ganze restliche Energiewendemüll) und
    Erzeugung, Transport und Vertrieb machen 13,9 ct (47,6 %) aus.
    In 1998 betrug der Staatsanteil 4,2 ct (24,5 %), da gab’s noch kein EEG u. EE und sonstigen Energiewende-Schwachsinn
    und die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb lagen bei 12,9 ct (75,5 %).
    Quelle: http://www.strompreise.de/strompreis-kwh/

    Die Preistreiber sind die Solar-Barone und Wind-Junker im Schlepptau mit kreditgebenden Banken, Projektierer/Gutachter, Fondsfuzzies, Anlagenhersteller, Wartungsdienste, Landbesitzer als Verpächter und ganz obendrauf der Finanzminister mit seinen Steuern.

    Und jetzt erdreisten Sie sich noch größeren Unfug zu verbreiten. Herr Diehl trollen Sie sich mit Ihren hochgradigen Blödsinn von hier.

  150. Hofmann M. sagt #146

    @Hans Diehl #145
    Ist schon klar Hr. Diehl….EON, RWE, ENBW machen soviel Gewinn, dass die sogar deswegen schon massenhaft Arbeitnehmer entlassen müssen und sich zum Teil als Konzern zerschlagen müssen. Den deutschen Energiekonzernen geht es so brächtig unter der Energiewende/EEG, dass diese ihre Kohle und Gaskraftwerke in Inland zum Verkauf anbieten. Den deutschen Stadtwerken als Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken wie auch als Kernkraftwerksbeteiligte geht es so gut, dass die Zahlen zwar in die Höhe getrieben werden, nur das aus dem Vorzeichen (+) ein Vorzeichen (-) geworden ist.

    @ Hofmann M.
    Es ging doch um den Markt, den Sie seit den EE in Gefahr sehen. Ich wollte Ihnen mit # 145 lediglich in Erinnerung rufen, wie der Markt vor den EE ausgesehen hat, den Sie so schmerzlich vermissen.

    Alles andere was Sie da aufführen ist, dem Prozess Energiewende geschuldet.
    In diesem Prozess erfüllen die EE ihre Aufgabe in der Form, dass sie kontinuierlich, sozusagen die Energieversorgung „wenden“. Wenn da von den Verantwortlichen auf beiden Seiten Fehler gemacht werden, können Sie das nicht den EE selbst ankreiden, und deshalb die gesamte Energiewende in Frage stellen. .

    Fehler mussten zwangsläufig entstehen, weil die EE unaufhaltsam auf dem Vormarsch sind, und die konventionelle Seite so lange wie möglich keinen Meter Boden preisgeben will.

    Den Hauptfehler muss sich die konventionelle Seite vorwerfen lassen, weil sie die Zeit verschlafen haben, oder besser gesagt die Entwicklung falsch eingeschätzt haben.

    Hier einige Beispiele, qwo man das auch so sieht:

    http://tinyurl.com/pesnzwe

    Der Boom beim Ökostrom macht RWE und Co. zu schaffen. Selbst schuld: Die Konzerne haben wertvolle Zeit verstreichen lassen und steuern bis heute nur halbherzig um.

    Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte. RWE & Co. wollten das nicht wissen. Sie haben in den letzten 15 Jahren schwere strategische Fehler gemacht. Sie ließen sich von der Energiewende überrollen, statt sie konstruktiv mitzugestalten. Das Jahr 2000 hätte für sie der Wendepunkt sein müssen. Damals einigen sich die Konzerne mit der rot-grünen Bundesregierung auf den Atomausstieg, und das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde beschlossen.

    http://tinyurl.com/phclm65
    Studie wirft Energieversorgern Verschlafen vor

    Begonnen hat das alles schon in den Neunziger Jahren.
    Als ich 1992 meine erste kleine PV Anlage – hobbymäßig -- aufs Dach baute war ich vom Kreisen der Einspeisezählerscheibe – verursacht von 20 Quadratmeter Dachfläche -- so beeindruckt, dass ich die Entwicklung dieser Technologie auch weiter mit all den Rahmenbedingungen verfolgte. Schon 1998 war mir klar geworden, woher der Wind wehte, als mir ein Artikel in der Zeitschrift der VDEW, heutige BDEW in die Hände fiel, der heute noch im Archiv des SfV auf bewahrt wird.
    http://tinyurl.com/nau5y3e Lesen Sie mal unter „Abwehraspekte grüner Angebote“

    MfG

  151. Herr Diehl, was grundsätzliches zu Links. Ich klicke keine an, bei denen ich nicht sehe wo es hingeht. Sie können hier mit Link-Funktion arbeiten, oder einfach den ganzen Link rein kopieren. Ich weiß nicht wie das andere Leser hier sehen, ich persönlich mag die url-Verkürzer nicht, weil ich eben nicht sehe, was ich anklicke. Deshalb lasse ich das dann auch.

  152. Quentin Quencher sagt: # 151
    Herr Diehl, was grundsätzliches zu Links. Ich klicke keine an, bei denen ich nicht sehe wo es hingeht. Sie können hier mit Link-Funktion arbeiten, oder einfach den ganzen Link rein kopieren. Ich weiß nicht wie das andere Leser hier sehen, ich persönlich mag die url-Verkürzer nicht, weil ich eben nicht sehe, was ich anklicke. Deshalb lasse ich das dann auch.

    @Quentin Quencher
    Ich kann gerne auf Url verzichten, bei EIKE ist das Pflicht.

    MfG

  153. Fehler mussten zwangsläufig entstehen, weil die EE unaufhaltsam auf dem Vormarsch sind,

    In welchem Zusammenhang hörte ich mal ähnliches? Im Wehrmachtsbericht vom Novemvber ’42?

    Den Hauptfehler muss sich die konventionelle Seite vorwerfen lassen, weil sie die Zeit verschlafen haben, oder besser gesagt die Entwicklung falsch eingeschätzt haben.

    Immer diese Rückwärtsgewandten und negativ-reaktionären Kräfte gegen das unermüdliche Ringen der progressiven Kräfte für den Fortschritt…

    Als ich 1992 meine erste kleine PV Anlage – hobbymäßig — aufs Dach baute war ich vom Kreisen der Einspeisezählerscheibe – verursacht von 20 Quadratmeter Dachfläche — so beeindruckt, dass ich die Entwicklung dieser Technologie auch weiter mit all den Rahmenbedingungen verfolgte. Schon 1998 war mir klar geworden, woher der Wind wehte, als mir ein Artikel in der Zeitschrift der VDEW, heutige BDEW in die Hände fiel, der heute noch im Archiv des SfV auf bewahrt wird.

    …und demnächst in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wird.

    Als Dreijähriger war ich übrigend auch vom Kreisen der Wählscheibe des familiären Telefons beindruckt. Dieses graue Ding, falls sich jemand erinnert…

  154. @ Diehl
    was bei EIKE Pflicht ist, interessiert hier nicht. Sie sollten doch in der Zwischenzeit gemerkt haben, dass das hier eine andere Seite ist. Um ehrlich zu sein, habe ich diese Antwort von Ihnen erwartet, es passt irgendwie zu den Aktivisten, wenn möglich, alles in einen Topf zu werfen. Und nur wegen dieser erwarteten Antwort, habe ich meinen Hinweis nur gebracht.

  155. #142
    ich gebs auf…
    sie sind zum lesen zu blöde, wie zb in #140 gezeigt, am textverständnis scheiterts auch,
    und mangels lesefähigkeit bekommens das zitieren auch ni auf die reihe…

    sie zitieren mich wie folgt:

    Michael sagt # 141
    Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen,…
    lass es sein, unser herr diehl is nicht ma zum lesen in der lage, vom textverständnis will ich garni erst reden…
    wie soll er da den energiemarkt und co. verstehen?
    er ist halt auch ein vertreter der kompetenzenkompetenz

    @michael
    Na dann erklären Sie mal, wo sehen Sie genau einen Widerspruch.

    das original in #141:

    #136 RK

    Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen,…

    lass es sein, unser herr diehl is nicht ma zum lesen in der lage, vom textverständnis will ich garni erst reden…
    wie soll er da den energiemarkt und co. verstehen?

    er ist halt auch ein vertreter der kompetenzenkompetenz 😉

    abschliessend ändere ich sogar meine ’signatur‘ nur für sie ganz persönlich
    ******
    ich fordere ein hirn für H. Diehl!

    ps: falls es wieder am lesen scheitert, lade ich ihnen auf wunsch auch nochn audio-file hoch
    pps: ich überlege, ob ich ihnen ni ne fibel schenken sollte.

  156. Quentin Quenchen sagt # 151

    @ Diehl
    was bei EIKE Pflicht ist, interessiert hier nicht. Sie sollten doch in der Zwischenzeit gemerkt haben, dass das hier eine andere Seite ist.

    @Quentin
    Im Folgenden die Links im Originalen:

    http://www.fr-online.de/energie/rwe-und-co--die-energiewende-verschlafen,1473634,26466766.html

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energiewende-studie-wirft-energieversorgern-verschlafen-vor/9543520.html

    https://www.sfv.de/sob98440.htm

    MfG

  157. Zu Ihren Links, Herr Diehl. Ein Aktivist der unter anderem ziemlich aktiv bei der Lobbyistenseite Klimaretter.info ist, wird mit einem Meinungsbeitrag als Beleg für ihre Thesen angebracht. Wie originell. Der zweite Link bezieht sich auf ein Greenpeace-Papier, noch orgineller. Der dritte auf eine veraltete Seite des Solarenergie-Fördervereins e.V. Das ist schon nicht mehr originell, das ist dumm.

    Sie können jetzt wieder ihre url-Verkürzer einsetzen, ich werde keinen einzigen Link von Ihnen mehr anklicken, und mehr noch, ich werde auch keinen einzigen Kommentar mehr von Ihnen lesen. Ist es einfach nicht wert.

  158. Quentin Quenchen sagt, # 157

    Der dritte auf eine veraltete Seite des Solarenergie-Fördervereins e.V. Das ist schon nicht mehr originell, das ist dumm.

    @Quentin Quenchen

    Wenn ich mit einem Link darauf hinweise, dass schon seit den Neunziger Jahren von der Stromwirtschaft gegen die Energiewende gearbeitet wird, und Sie den Link als veraltet bezeichnen, ist das doch auch nicht besonders geistreich, oder ????

    Übrigens ist auf der Seite des Solarfördervereins dieser Artikel lediglich aufbewahrt, dass ändert doch nichts daran, dass es den gibt.

  159. #158

    Hallo Herr Diehl, warum haben sie meinen Kommentar aus #149 ignoriert? Ist in Ihre Troll-Spruchsammlung kein passendes sinnfreies Gegenargument vorhanden?

    Auf Sie trifft folgender Aussage zu 150 % zu:

    „Die Ideologie des Ökologismus ist die neue Religion der urbanen Atheisten!“

    Das war das letzte Mal, dass ich mich Ihrem Mist gewidmet habe.

  160. So Leute…nun wisst ihr endlich, wie es sich anfühlt, eine 24ér Ziegelwand vollzuquatschen.
    Das Endlostonband ist so alt wie seine Links……..Einspur, Anno 1955.

    Und ja, man muss nur ein festgefügtes Feindbild haben….und schön glaubt man jeden Müll, den einschlägig vorbestrafte Lobbyisten einem vorkauen.
    Wie gesagt…Dielen knarren, Parkett ist schliffig…….welches Tor wählt der Delinquent?
    Richtig, im Falle fauliger Dielen……garantiert dat, wo der Zonk drin is.

    Dielen sind ein schlechter Ersatz für Zaunlatten………zu behäbig um Grüne eins drüber zu ziehen.

    Onkel Heinz…..im Angesicht der absoluten Blödheit, ……..totalitär Sinnfrei

  161. Bert Robel sagt. # 159
    Hallo Herr Diehl, warum haben sie meinen Kommentar aus #149 ignoriert? Ist in Ihre Troll-Spruchsammlung kein passendes sinnfreies Gegenargument vorhanden?

    @Herr Robel
    Habe ich doch mit 131 beantwortet. Haben Sie wohl übersehen, oder nicht verstanden.

    Bert Robel sagt:
    Das war das letzte Mal, dass ich mich Ihrem Mist gewidmet habe.

    @Herr Robel
    Wird Ihnen offensichtlich etwas zu komplex ?? Wäre aber wichtig, dass Sie sich damit befassen, wenn Sie die Energiewende beurteilen wollen.

  162. @159

    ich hab doch schon in #140 & #155 belegt das er ni lesen kann 😉

    lassen sie es sein, oder halten sie es wie heinze… reden sie mit ner wand, da wird ihnen wenigstens zugehört 😀

  163. Na, Na, warum denn so ungehalten, fällt Euch zur Sache, nichts mehr ein.

    Herr Robel, beschwert sich über seinen Strompreis, und ich empfehle ihm sich an diejenigen zu wenden, die die durch EE gesunkenen Beschaffungskosten, nicht an ihn weiter geben..

    Was ist da so unverständlich ??

    MfG

  164. sie bejubeln hier nun schon ohne unterlass hypotetische Kostensenkungen, oder Kostendämpfungen durch EE deren Kosten um 100te % höher sind. Es wird ihnen hier immer und immer wieder belegt und sie ignorieren kräftig „vorwärts immer rückwerts nimmer“ zu all den anderen Zahlen noch einmal weitere, aber die sind ja sowieso alle für sie nicht relevant.

    Jahresfuture (Monatsdurchnit € / MWh)
    Also Ende mit wenig Erneuerbare Energien am Markt:
    2001 -- 23,22 €
    dann stetig steigend mit dem zubau von EE bis zum Peak
    2008 -- 82,79 €
    2013 -- 43,39 €

    Das erinnert doch irgendwie an die Discounter-Taktik: Hei Herr Albrecht ich habe eine Idee wir verdreifachen Käsepreis, um später sagen zu können das wir ein tolles Sonderangebot mit 50% Nachlass geben. Coole Idee, merkt keine Sau.

    zzgl. aller andern Argumente des Threads

  165. #164 Andreas Baumann,

    so ist das mit den Ökologisten und allen voran unsere Politiker, die seit Jahren ihre gescheiterte Politik nur mit den Worten zu vertuschen suchen: „Ohne uns wäre es noch schlimmer gekommen“.
    So ist das auch mit den Trollen, die behaupten wenn man günstigen Strom durch teuren ersetzt, der Strom billiger werden würde.

    Mfg

  166. @Diehl #150
    Die Stromversorgung wird durch die Energiewende/EEG nicht gewendet, sondern unsere Energieversorgungssystem und damit unser wirtschaftsbasierende Wohlstand wird durch die Erneuerbaren Energien = EEG komplett VERNICHTET!
    Es gibt nur einen Energiemarkt! Und dieser basiert auf einen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Wasser, Gas, Uran, Oel. Die Energieträger sind der Energiemarkt. Wind und Sonne spielen als Energieträger keine Rolle in einen Energiemarkt. Darum benötigen die auch ein EEG Subventions-Abgben-Zwangsgesetz. Diese EEG bringt jedoch keinen Wohlstand sondern nur Mangel und Armut für unsere EU-Deutsche Zukunft. Das ist die Wahrheit und nichts anderes!

  167. Andreas Baumann sagt # 164
    sie bejubeln hier nun schon ohne unterlass hypotetische Kostensenkungen, oder Kostendämpfungen durch EE deren Kosten um 100te % höher sind. Es wird ihnen hier immer und immer wieder belegt und sie ignorieren kräftig “vorwärts immer rückwerts nimmer” zu all den anderen Zahlen noch einmal weitere, aber die sind ja sowieso alle für sie nicht relevant.

    @ Herr Baumann
    Ich bejubele hier nichts, stelle auch den „hypothetischen“ Teil der FAU Studie nicht in den Vordergrund, sondern kritisiere die Tatsache, ( Realität ) dass die EE ständig die Börsenpreise senken, und dadurch die Umlage , und somit die Verbraucherpreise kontinuierlich steigen.

    Dazu habe ich schon einige mal die folgende Grafik gepostet, wo das eindeutig dargestellt ist.
    http://www.photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2014/12/2Auszahlung-versus-EEG-Umlage-Grafik-Eva_1.jpg

    Das alles mit belastbaren Zahlen, und Fakten, die da lauten, durch die EE gesunkene Börsenpreise, bewirken höhere Verbraucherpreise, wegen der dadurch steigenden Umlage..

    Herrn Robel, der die hohen Verbraucherpreise kritisiert, habe ich empfohlen sich bei denen zu beschweren, die dieses „Paradoxon“ erfunden haben.

    Wo, und wer, das hier widerlegt hat, wird Ihr Geheimnis bleiben. Da gibt’s nämlich nichts zu widerlegen, das ist Realität.

    MfG

  168. Das sie auf den zweiten Teil nicht eingehen ist bezeichnend

    aber sehr interessant ist auch ihre Photovoltaikbuero Grafik, da wird schon wieder etwas von den Hardcore-Grün-Kapitalisten-Volksvermögenschröpfern zur Verschleierung neu Erfunden, die Verschleierung wurde „Kernumlage“ getauft. Da werden dann kurzerhand die Erlöse aus dem Verkauf des EEG-Stroms an der Strombörse von der Vergütungszahlungen an die Betreiber regenerativer Anlagen abgezogen, so rechnet man sich dann die Umlage schön.

  169. @Andi
    Lustige Nachrichten aus Richtung Brüssel……

    EU-Kommission: Kapazitätsmechanismus schadet

    Vor allem die staatlichen Eingriffe in den Markt müssten gründlich überarbeitet werden, zitiert das Nachrichtenportal Energate aus internen Papieren der EU-Kommission zur Energie-Union. Namentlich genannt wurde die Einführung von Kapazitätsmechanismen und unkoordinierte Förderregime für erneuerbare Energien. Sie würden dem europäischen Energiebinnenmarkt ernsthafte Schäden zufügen, heißt es dort. Stattdessen wolle die Kommission mit den Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten, damit solche Markteingriffe mit den europäischen Vorgaben übereinstimmen und den Binnenmarkt nicht behindern……

    Der jetzige Vorschlag enthält 15 Maßnahmen beruhend auf fünf Säulen: Energiesicherheit, Binnenmarkt, Energieeffizienz, Dekarbonisierung und Forschung. Höchste Priorität habe die vollständige Umsetzung des Energiebinnenmarktpakets, das auch Entlastung für Haushaltskunden versprechen soll sowie eine bessere Nutzung vorhandener Erzeugungskapazitäten, schreibt Energate.

    Tja, hab ick schon vor Jahren gesagt, unsere so-genannte Energiewende beißt sich mit der Liberalisierung des europäischen Energiemarktes……..der deutsche Alleingang geht wohl gewissen Leuten bei der EU zunehmend auf den Sack……mal sehen, wie doll der deutsche Einfluss noch den Gummihammer aus Brüssel stoppen kann.

    Und leise knarren die Dielen im Wind……..bald wird es heißen…..Bye, bye Du Made im Speck…..denn bald ist der Speck weg, die Rendite im Arsch und das Heulen groß.

    Energie-Ossi……………ätsche, bätsche……wer tote Gäule reitet, darf sich über den Gestank nicht wundern.

  170. @Heinz #169
    Ein Wort stört mich allerdings bei dieser EU-Kommission Dokumentation….“ Dekarbonisierung“
    Außer man meint damit, dass wir in Zukunft mehr auf die Kernkraft bauen und die Kohlenstoffwirtschaft nach und nach durch ein Kernenergiewirtschaftsystem ersetzen wollen….?

  171. Andreas Baumann sagt # 168

    aber sehr interessant ist auch ihre Photovoltaikbuero Grafik, da wird schon wieder etwas von den Hardcore-Grün-Kapitalisten-Volksvermögenschröpfern zur Verschleierung neu Erfunden, die Verschleierung wurde “Kernumlage” getauft. Da werden dann kurzerhand die Erlöse aus dem Verkauf des EEG-Stroms an der Strombörse von der Vergütungszahlungen an die Betreiber regenerativer Anlagen abgezogen, so rechnet man sich dann die Umlage schön.

    @Herr Baumann
    Sie sollten sich tatsächlich erst mal schlau machen, bevor Sie hier mit diskutieren.
    Laut Gesetz besteht die Umlage aus der Differenz zwischen Börsenpreis, und der Vergütung.
    Was ist daran verschleiert, wenn man dann an der Vergütung den Börsenpreis abzieht, um auf die Umlage zu kommen. Die Börsenpreise sind nämlich die Erlöse für den verkauften EE Strom.

    Das scheint ein allgemeines Problem der meisten der Energiewende Gegner zu sein.

    Die Behaupten oder kritisieren etwas, und wissen überhaupt nicht was Sache ist.

    MfG.

  172. ähhhm…wörtlich nehmen von Sarkasmus, oder doch absichtliches vernebeln durch Reset aller anderen Themenpunkten dieses Threads?

    Ach ne

    Die Differenz zwischen Vergütungen und Einnahmen bildet die Grundlage für die Ermittlung der EEG-Umlage, die von den Stromverbrauchern zu bezahlen ist. Je niedriger das Börsenpreisniveau ist, desto größer ist die mit der EEG-Umlage zu finanzierende Differenz zu den im EEG festgelegten Vergütungssätzen.

    Wenn man dann aber diese „Kernumlage“ für das jeweilige Jahr direkt abzieht, dann beschönigt man die tatsächlich gezahlte Umlagen-Summe für das gelaufene Jahr und das nenne ich nun mal Verschleierung. Wie man in Ihrem Beispiel sehen kann wird für 2013 bei 18,85 Mrd. Euro (an Anlagen) und in der weiter geführten abgeänderten Version von 2015 (auf die ich mich dann wegen der Aktualität beziehe) sogar für 2013 nur 16,2 Mrd. € (hier wird es dann „Kernumlage“ genannt- man hat bisschen die „Vorzeichen“ geändert wirkt dramatischer) angegeben, aber real vom Verbraucher immer noch 22,94 Mrd. € in Summe gezahlt wurden.

    Und wie wir nun wissen, war das eigentlich auch nicht ausreichend. Der Anstieg der Umlage für 2014 von 5,277 Cent auf 6,24 Cent resultierte doch zum größten Teil aus Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für 2013, also der Nachholung und dem gesunkenen Börsenpreis sowie Privilegierung.

    Aber im Kern, wie schon erwähnt die Realitäten sind:

    Jahresfuture (Monatsdurchnit € / MWh)
    Also Ende mit wenig Erneuerbare Energien am Markt:
    2001 — 23,22 €
    dann stetig steigend mit dem Zubau von EE bis zum Peak
    2008 — 82,79 €
    2013 — 43,39 €

    Das erinnert doch irgendwie an die Discounter-Taktik: Hei Herr Albrecht ich habe eine Idee wir verdreifachen den Käsepreis, um später sagen zu können das wir ein tolles Sonderangebot mit 50% Nachlass geben. Coole Idee, merkt keine Sau.

    oder von Herrn Bobel

    Der durchschnittliche Verbraucher zahlt in Deutschland in 2014 rund 29 ct/kWh, davon sind 15,3 ct (52,4 %) Staatsanteil (EEG, Steuern und der ganze restliche Energiewendemüll) und Erzeugung, Transport und Vertrieb machen 13,9 ct (47,6 %) aus. In 1998 lagen die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb bei 12,9 ct. Da interessieren mich Ihre irrealen Rechenkunststücke nicht die Bohne….

    Im großen und ganzen ist es auch völlig egal. Es bleibt aber immer noch festzuhalten ohne EE wäre der Haushaltsstrom über 6 Cent/netto kWh günstiger und würde der Volkswirtschaft im ja > 20 Mrd. Euro kosten ersparen. Diese zusätzlichen Kosten und da ist es egal ob es 2 oder 3 Milliarden mehr oder weniger sind, treffen immer die Armen der Ärmsten, bei welchen es ein gigantischer Unterschied ist ob die kWh 23 Cent oder 29 Cent kostet. Deswegen sind die Betreiber und Nutznießer für mich Hardcore-Grün-Kapitalisten ohne Skrupel -- Hauptsache der Rubel rollt -- Rate Seeker sagt der Amerikaner dazu. Egal wie schön man sich etwas zu rechnen versucht, es bleibt eine asoziale Geldwanderung.

  173. Andreas Baumann sagt # 172

    Im großen und ganzen ist es auch völlig egal. Es bleibt aber immer noch festzuhalten ohne EE wäre der Haushaltsstrom über 6 Cent/netto kWh günstiger und würde der Volkswirtschaft im ja > 20 Mrd. Euro kosten ersparen.

    @Herr Baumann
    Wenn Sie schon in der „was wäre wenn“ Version schreiben, müssen Sie auch akzeptieren, dass ohne die EE und der AKW Abschaltung der Börsenpreis gegenwärtig bei 9,07 Cent/Kwh liegen würde. Siehe Folie 31 der FAU Studie.
    Ganz zu schweigen davon, was eine Kwh Strom von AKW,s kosten würde, wenn die Endlagerung, des Mülls mit eingerechnet wäre.

    MfG

  174. @ #173

    1. Der hypothetische Preis von 9,07 Cent aus dem FAU-Papier ist Bullshit. Die Gründe dafür habe ich im Artikel genannt. Weitere Ausführungen in den Kommentaren.

    2. Die Entsorgungskosten sind in den Gestehungskosten der Kernkraftwerke enthalten. Waren sie immer. Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass unsere Politik den Prozess der Endlagersuche weiter dramatisch verteuert, und man die dann entstehenden Mehrkosten den KKW-Betreibern ankreidet.

    Wobei ich ohnehin glaube dass, bevor in Deutschland irgendwo ein Endlager einsatzbereit ist, längst Gen. IV Kraftwerke bereit stehen, für die unser „Müll“ wertvoller Rohstoff ist.

  175. Rudolf Kipp sagt # 174
    Der hypothetische Preis von 9,07 Cent aus dem FAU-Papier ist Bullshit. Die Gründe dafür habe ich im Artikel genannt. Weitere Ausführungen in den Kommentaren.

    @Herr Kipp
    Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie von „Bullshit“ sprechen. Ich könnte jetzt noch einfacher sagen, nein es ist kein Bullshit. Mache ich aber nicht, weil ich eine Diskussion gerne mit Zahlen und Fakten führe,die nachvollziehbar sind.
    Gehen wir mal von einer Zahl aus, die Sie selbst, in Ihrem Artikel verwenden, nämlich die 4 Cent um die die Börsenpreise in den letzten Jahren gesunken sind.
    Bei der FAU Studie geht man 2013 von einem aktuellen Börsenpreis 3,78 aus. Zählen wir die mal zu den 4 Cent dazu, dann sind wir schon bei einem Börsenpreis von 7,78 Cent.
    Nun muss ich Sie wieder mit der ZEW Studie konfrontieren, die ja völlig unabhängig von der FAU festgestellt hat, dass sich der Börsenpreis -- selbst ohne die spontane Abschaltung der AKW -- , um .3,3 Euro/MW erhöht hätte. Siehe hier unter Fukushima und die Folgen. http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/zn/zn1014.pdf
    Jetzt zählen Sie mal zu den 7,78 noch 0,33 Cent dazu, dann sind Sie schon bei 8,11 Cent.
    Von diesen 8,11 Cent ausgehend, hätten die Börsenpreise 2011 nach der AKW Abschaltung explodieren sollen.
    Sie sind ja auch kurzzeitig gestiegen, um dann rapide zu fallen, wie auf Folie 23 der FAU Studie zu sehen ist.
    Selbst wenn das alles hypothetisch ist, und Sie an den 11 Milliarden volkswirtschaftlichem „Nutzen“, noch einige Euro in Frage stellen, werden Sie nicht an der Tatsache vorbei kommen, dass die EE Kosten bei Weitem von dem „Nutzen“ kompensiert werden. Genau das zeigt die FAU Studie,. Die geht im Gegensatz zu den EEG Kritikern von eine „Kosten/Nutzen“ Betrachtung aus.
    Sie sehen wie man aus „Bullshit“ was machen kann, wenn man ideologiefrei an die Sache ran geht.

    MfG.

  176. Hm, EE Nutzen kompensiert also bei weitem die Kosten. „Erneuerbare“ senken den Börsenstrompreis, trotzdem steigen die Stromkosten. Das soll an den Versorgern liegen, die die Einsparungen nicht an die Verbraucher weitergeben. Trotzdem sind deren Gewinne in den letzten Jahren eingebrochen. Sagen Sie mal, wo steckt denn das ganze Geld, dass die EE und einsparen.

  177. 1. Rudolf Kipp sagt # 170
    Hm, EE Nutzen kompensiert also bei weitem die Kosten. “Erneuerbare” senken den Börsenstrompreis, trotzdem steigen die Stromkosten. Das soll an den Versorgern liegen, die die Einsparungen nicht an die Verbraucher weitergeben. Trotzdem sind deren Gewinne in den letzten Jahren eingebrochen. Sagen Sie mal, wo steckt denn das ganze Geld, dass die EE und einsparen.

    @Herr Kipp
    Wo fließt das Geld hin, mit der Frage beschäftige ich mich auch schon eine Zeit lang.
    Fakt ist, die Verbraucher zahlen es erst mal über die Umlage , denn je mehr der Börsenpreis fällt, desto höher wird die Umlage.
    Die konventionellen Erzeuger bekommen weniger, wegen der niedrigen Börsenpreise, das ist auch Tatsache. Also muss es im Handel unter gehen.
    Deshalb werden offenbar die Erzeuger auch immer mehr zu Händlern, oder Dienstleistern, wie ich unlängst vom RWE Chef gelesen habe. Was EON macht ist ja ähnlich. Fairerweise muss man sagen, dass in letzter Zeit auch immer mehr, von den gesunkenen Börsenpreisen, bei den Verbrauchern ankommen.
    Gegen diesen monetären Strukturwandel ist nichts einzuwenden, wenn er mehr transparent wäre.
    Denn tatsächlich ist es so, dass die EE nur von der Kostenseite betrachtet werden, der Nutzen geht, wie gesagt im Handel unter, und spiegelt sich zu dem noch in einer steigenden Umlage zum Nachteil

  178. @und täglich grüßt das Murmeldiehl

    ..Also muss es im Handel unter gehen….

    Ja ne is klar…..man hat zwar NULL-Ahnung…..aber schiebt den Versorgern trotzdem erstmal die Schuld in die Schuhe.
    Na gut…..wem die fiesen Energieriesen nicht geheuer sind….darf sich ja gerne mal bei den GUTEN bedienen:

    Greenpeace Energie….
    Grundpreis …8,90 Euro/Monat…..26,65 Cent/kWh

    Lichtblick….

    Grundpreis….8,95 Euro/Monat…..26,44 Cent/kWh

    Die Beiden dürften ja bei Ökos unvervefänglich sein…..gelle.

    Ick hab mal mein Vertriebschef nach den „Gewinnen“ befragt…….die wir den armen Kunden aus dem Kreuz leiern…
    Bei Tarifkunden haben wir Margen von 0,6-0,9 Cent/kWh……….und bei Sonderkunden siehts dann noch belämmerter aus……zwischen 0,1 -- 0,3 Cent/kWh……..wir überlegen schon, bei den fetten Gewinnen unsere Fahrzeugflotte auf Lamborgini oder Rolls-Roys umzustellen…….ups, die Autos gehören ja dem Netz….Mist….also doch nur VW oder FIAT.

    Ach ja…….dumm geboren, nix dazu gelernt…..und davon noch die Hälfte vergessen…..so stell ick mir einen astrein überzeugten Öko vor.
    Energie-Ossi……….Insider

  179. #177
    Hallo Herr Diehl Sie sagen:
    „Wo fließt das Geld hin, mit der Frage beschäftige ich mich auch schon eine Zeit lang.
    Fakt ist, die Verbraucher zahlen es erst mal über die Umlage , denn je mehr der Börsenpreis fällt, desto höher wird die Umlage.
    Die konventionellen Erzeuger bekommen weniger, wegen der niedrigen Börsenpreise, das ist auch Tatsache.
    Also muss es im Handel unter gehen.“

    Herr Diehl Ihre Unfähigkeit Schlussfolgerungen zu ziehen und Ihre Fähigkeit zur Ignorierung der Realität sprengen, nachdem was Ihnen hier erläutert worden ist, jede vorstellbare Dimension.

  180. Bert Robel sagt.
    Hallo Herr Diehl Sie sagen:
    “Wo fließt das Geld hin, mit der Frage beschäftige ich mich auch schon eine Zeit lang.
    Fakt ist, die Verbraucher zahlen es erst mal über die Umlage , denn je mehr der Börsenpreis fällt, desto höher wird die Umlage.
    Die konventionellen Erzeuger bekommen weniger, wegen der niedrigen Börsenpreise, das ist auch Tatsache.
    Also muss es im Handel unter gehen.”
    Herr Diehl Ihre Unfähigkeit Schlussfolgerungen zu ziehen und Ihre Fähigkeit zur Ignorierung der Realität sprengen, nachdem was Ihnen hier erläutert worden ist, jede vorstellbare Dimension.

    @Herr Robel
    Na dann schlussfolgern Sie doch mal, und sagen wo das Geld bleibt, ich warte.

    MfG

  181. #180
    Hallo Herr Diehl,

    das habe ich Ihnen doch schon in #149 u. #121 erklärt. Leiden Sie auch noch an Amnesie?

  182. Bert Robel sagt # 181

    #180
    Hallo Herr Diehl,
    das habe ich Ihnen doch schon in #149 u. #121 erklärt. Leiden Sie auch noch an Amnesie?

    @Herr Robel
    Sie haben von Energiewendemüll gesprochen, eine sehr hilflose Erklärung.

    Zitat aus 149
    Der durchschnittliche Verbraucher zahlt in Deutschland in 2014 rund 29 ct/kWh, davon sind
    15,3 ct (52,4 %) Staatsanteil (EEG, Steuern und der ganze restliche Energiewendemüll)

    Deshalb werde ich meine Frage etwas konkretisieren.

    Der Saldo aus Erlöse für den Verkauf vom EEG Strom und den Ausgaben für die EE Vergütungen etc., auf dem EEG Konto ergibt die EEG Umlage.

    Wenn nun der Börsenpreis fällt, werden die Erlöse für EEG Strom weniger, der Saldo und die Umlage höher, obwohl auf der Ausgabenseite nicht „1“ Cent mehr benötigt wird. Da muss doch nach Adam Riese was übrig bleiben, oder ????

    Gleichzeitig, werden wegen der gesunkenen Börsenpreise die Beschaffungskosten für Strom niedriger.

    Nun meine Frage, wo bleibt das Geld, das die Verbraucher für die gestiegene Umlage bezahlen.

    Vielleicht könnte der Herr Eng mal seinen Vertriebs, oder Einkaufschef fragen.

    MfG

  183. Hallo

    Strompreise sind bei 3,5 Cent/kWh aus PV in den USA und da ist kein EEG vorhanden.
    Neue Kohle, Gas oder AkWs sind bei über 6 bis 11Cent/kWh

    Im amerikanischen Bundesstaat Texas gehen derzeit zwei Solaranlagen ans Netz, die den Solarstrom für unglaubliche 3,5 Cent je Kilowattstunde anbieten.
    http://energyload.eu/aktuelles/usa-solarstromkosten-fallen-dramatisch/

    Im März (2014) gewann bei einer Ausscheibung für den Neubau eines Elektrizitätskraftwerks in Minnesota ein 100 Megawatt (MW) Solarkraftwerk das Rennen und lag damit vor Gas-kraftwerken, die nicht so wirtschaftlich waren wie die Gewinnung von Strom aus Sonne.
    http://www.gezeitenwende.org/2014/11/solarstrom-immer-bedeutender-in-den-usa-und-asien/

    Jenseits des Atlantiks erlebt die Fotovoltaik ein stetiges und kräftiges Wachstum.
    http://www.heise.de/tp/news/USA-Solarenergie-auf-dem-Vormarsch-2211412.html

    Apple investiert 850 Millionen US-Dollar in Solarstrom
    http://www.golem.de/news/kalifornien-apple-investiert-850-millionen-dollar-in-solarstrom-1502-112282.html

    Photovoltaik in den USA mit starkem Wachstum
    http://linkszeitung.de/enerer150102liz.html

    Gruß
    Hugo

  184. @Hugo

    natürlich rentiert sich die PV in den USA quasi von ganz allein:

    http://www.thegwpf.com/report-solar-energy-subsidies-cost-us-taxpayers-39-billion-per-year/

    39 Millarden an Unterstützungen von Vater Staat bzw. allen Bürgern des Landes über Steuern spielen ja sicherlich keine Rolle bei den günstigen Preisen, gell?!

  185. @Hogo
    Ich nehme mal an, das die Amis in der Nacht kein Strom brauchen…..Nord-Korea ist da unser (nichtstrahlendes) Vorbild….gelle.
    Ach menno…….sowas passiert, wenn man Subventionen und Steuernachlässe geistig ausschließt um sich die Erzeugerkosten der EE schön zu lügen.
    Wo bitte ist denn der Speicher eingepreist?

    Bähhhhh

  186. Hallo Herr Eng,

    Die Ammis verbrauchen Nachts natürlich auch Strom ist doch klar.
    Auch vor der Inbetreibnahme der PV-Anlagen ist doch auch nicht das Licht ausgegangen.

    „Wo bitte ist denn der Speicher eingepreist?“

    Weshalb den Speicher?
    Die konventionellen Kraftwerke haben doch auch keine Speicher.
    Der Strom wird dann erzeugt, wenn er gebraucht wird von z.B. PV, Wind oder Konventionellen Kraftwerken ist doch klar, der den Strom zum günstigsten Preis liefern kann der wird verwendet / gekauft.

    Die Stromhändler, Stadtwerke usw. halten ja auch nicht sämtliche Kraftwerksleitung vor, die kaufen ja auch die fehlende Strommenge dazu, je nach bedarf.

    Weshalb sollten die Leute mit PV das anders machen als alle andern Stromversorger?

    Gruß

  187. @Hugo #186
    Man kann zwar nachts ein konventionelles Kraftwerk bei Bedarf dazu schalten, mit PV sieht’s da eher düster aus, im wahrsten sinne des Wortes 😀

  188. @Hugo #186
    Die Vorrangeinspeisung per staatlicher Gesetzgebung = EEG steht dem Wettbewerbsmarkt und damit der Volkswirtschaft = wirtschaftliche Wertschöpfung = Wohlstand einer Gesellschaft im Weg. Falls Sie soweit schon mitdenken können. Man kann kein Kraftwerk wirtschaftliche Betreiben, in dem man dieses ab und zu mal im Stopp and Go Verfahren handhabt. Kraftwerke brauchen keine Speicher, weil die Energie in den jeweiligen Energieträgern gespeichert ist. Falls Sie verstehen was ich meine. Wind und Sonne brauchen unter dem Schutz des gesetzlichen EEG keine Speicher und dürfen weiter von den konventionellen Kraftwerken = Energieträgern schmarotzen. solange diese noch wirtschaftlich Arbeiten können. Dies wird aber unter dem EEG immer weniger der Fall sein und der Staat muss die nächste Subventionsorgie in Gang setzen, wenn er nicht will, dass seine Stromversorgung und damit seine Wirtschaft zusammenbricht. Falls Sie verstehen, was ich meine. Dauersubventionen und staatliche Dumpinggesetze = EEG sorgen jedoch dafür, dass die wirtschaftliche Wertschöpfung erst im Energiesektor und später in der ganzen deutschen Volkswirtschaft zum erliegen kommt. Marktfeindliche Selbstsabotage durch den Gesetzgeber in Form von EEG, Energieeinsparverordnung nennt man sowas. Falls Sie verstehen, was ich meine. Danke!

  189. Hugo will doch nur wissen, warum er in Deutschland den Solarstrom nicht für 3,5 cent bekommt.

  190. @Hugo
    Der Speicher des konventionellen Kraftwerkes steckt….na….na wo isser denn……na im Brennstoff.
    Aus diesem Grund sind Solar und Wind……nur halbe Kraftwerke, besser gesagt….Schmarotzer, die dringend auf Konventionelle angewiesen sind…..wenn se nicht ihren eigenen Speicher mitbringen.

    So einfach is dat…..
    H.E.

  191. Hugo, in Deutschland ist die freie Marktwirtschaft (im Strommarkt) durch grüne und rote Klugscheißer ausgeschaltet. Die (Klugs..) hatten sich dank ihrer Geisteskraft was ganz besonderes -- das EEG -- ausgedacht. Solar für alle und von jedem zu einem geplanten, poltisch festgelegten Preis und der betrug damals (2000, April) als die das beschlossen haben ca. 55 €cent/kWh und zwar für die Dauer von 20 Jahren. (Ist zwischzeitlich bisschen günstiger geworden)
    Jedem Strombezieher werden diese Kosten (ob er will oder nicht) auf gedrückt. Bevor nun Zustände wie TEXAS erreicht werden können muss erstmal der teuere Strom der bisher installierten (planwirtschaftlichen) PV-Anlagen abgenommen und bezahlt werden. Leider liegt der Preis pro kWh derzeit um ca. das achtfache höher als die 3,5 cent.
    Wenn die billiger Strom wichtig ist dann musst nach Texa

  192. sorry, obiges wurde zu früh (unvollstädig) gesendet
    Hugo
    Wenn dir billiger Strom wichtig ist dann musst nach Texas ziehen.

  193. Haben die USA Vorrangeinspeisung per staatlicher Gesetzgebung?

    Erst Informieren dann schreiben.

    in Deutschland ist die freie Marktwirtschaft (im Strommarkt)

    Seit wann ist das so, weder vor noch während noch nach dem EEG ist der Strommarkt der Marktwirtschaft unterworfen in D.
    Erst Informieren dann schreiben.

    Man kann zwar nachts ein konventionelles Kraftwerk bei Bedarf dazu schalten, mit PV sieht’s da eher düster aus, im wahrsten sinne des Wortes

    Ist die freie Marktwirtschaft im Strommarkt.
    PV günstiger, dann PV-Strom, ist Strom aus dem Netz günstiger, dann Netzstrom, so funktioniert Marktwirtschaft, ist der Strom aus dem Akku günstige, dann Strom aus dem Akku.
    Die Energieversorger kaufen ja auch da den Strom, wo er am günstigsten ist.

    „Wenn die billiger Strom wichtig ist dann musst nach Texa“

    Da muss ich nicht nach Texas, Strom kommt auch für unter 10Cent/kWh in Deutschland vom Dach das ist ja auch OK.

    185# Ach menno…….sowas passiert, wenn man Subventionen und Steuernachlässe geistig ausschließt um sich die Erzeugerkosten der EE schön zu lügen.

    Die Subventionen der konventionellen und atomaren Stromerzeugung ist da aber in einer anderen Größenordnung wie die 15 bis 20 Milliarden/Jahr bei EEG.
    Erst Informieren dann schreiben.

    Gruß

  194. @Hugo
    Marktwirtschaft ist dat eine…….die Physik der ELektrotechnik etwas ganz anderes….bevor Du das nicht begreifst, hats auch kein Zweck Dein Greenpeace Widergekäue auch nur eines Blickes zu würdigen.

    Mein üblicher Tip für notorische Ökos……baut euch Solar aufs Dach, pappt Euch Mega-Akkus in den Keller und trennt euch vom öffentlichen Stromnetz ab…..und werdet autark glücklich…….aber solange ihr noch eure Füsse unter meinen Netz-Tisch steckt, wird gemacht wat Papa sagt.

    Onkel Heinz……und wieder einer dieser hoffnungslosen Fälle

  195. @Hugo #193

    Man kann zwar nachts ein konventionelles Kraftwerk bei Bedarf dazu schalten, mit PV sieht’s da eher düster aus, im wahrsten sinne des Wortes

    Ist die freie Marktwirtschaft im Strommarkt.
    PV günstiger, dann PV-Strom,

    PV nachts günstiger ? „Nichts ist unmöööglich -- bei Huuugo“ --

  196. @hugo:
    Kern- und Kohlekraftwerke kann man nicht einfach runterfahren oder anlaufen lassen wie ein Wasserkraftwerk oder eine Gasturbine.
    Im EEG hat die Finanzierung von Fotovoltaik und Windkraft Vorrang. Also fließen Gelder eher in Richtung AE als in sinnvolle „herkömmliche“ Kraftwerke. Die Behauptung, dass AE deshalb konkurrenzfähig geworden sind (behauptete demletzt Ministerin Hendricks), ist völlig aus der Luft gegriffen und erfunden, denn der „freie Markt“ ist völlig verzerrt durch EEG. Im gegenteil: der Strommarkt in Europa gehört mittlerweise zu denen am meisten regulierten Märkten überhaupt.
    Geld, das sonst in eine vernünftige Strominfrastruktur geflossen wäre, wird nun per Gesetz in eine alternative Sackgasse hineingepumpt. Und diese Kosten steigen, anstatt zu fallen. Es ist das Ergebnis einer Planwirtschaft… fast wie zu Honeckers Zeiten… hohe Kosten und geringe Effizienz und unzufriedene Verbraucher.

    hey, grüner Hugo, hast du dir noch nie die Frage gestellt, warum der Preis für eine Kilowattstunde Strom an den Strombörsen sinkt, aber die deutsche Stromrechnung für den Endverbraucher trotzdem permanent ansteigt?

  197. hey, grüner Hugo, hast du dir noch nie die Frage gestellt, warum der Preis für eine Kilowattstunde Strom an den Strombörsen sinkt, aber die deutsche Stromrechnung für den Endverbraucher trotzdem permanent ansteigt?

    Ich bin weder grün noch interessiert mich die CO2 Geschichte, diese Baustellen können andere bearbeiten.
    Der Strompreis ist bei meinem Stromanbieter 2014 und auch 2015 wegen der nierigen Börsenpreise gesunken (z.B. 2015 um 0,5Cent/kWh), da musst du den Versorger wechseln wenn die permanent ansteigen.

    Mich interessiert nicht, ob man Kern- und Kohlekraftwerke einfach runterfahren oder anlaufen kann, dass müssen die schon selbst in den Griff bekommen.
    Die Energiekonzerne interessieren sich ja auch nicht für meine „Baustellen“, die ich erledigen muss.

    Das EEG ist für mich ja auch eine Sackgasse, deshalb mache ich einen Teil meines Stroms selbst, ohne EEG-Förderung.
    Betriebswirtschaftlich korrekt, Strom zum günstigsten Preis wird verwendet.
    Am Tag eben vom Dach und in der Nacht vom Netz ist ja 100% Marktgerechtes verhalten. Genauso wie die Stromanbieter ja auch Strommengen zu bestimmten Zeiten dazukaufen und nicht jede kWh selbst herstellen.

    Gruß
    Hugo

Schreibe einen Kommentar