Gewerkschaften verraten Ihre Mitglieder

16. September 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Kernenergie, Off-Topic-Arena

Mal wieder ein Ausspruch der an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist. Die EnBW hat Sparpläne aufgelegt, die auch die Arbeitnehmer treffen sollen. Die Stuttgarter Nachrichten berichten:

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat massiven Widerstand gegen die Sparpläne des Energiekonzerns EnBW angekündigt. „Wir scheuen uns nicht, auf die Straße zu gehen“, sagte Bodo Moray, Landesfachbereichsleiter für die Energiebranche, unserer Zeitung. „Es kann nicht sein, dass die EnBW-Beschäftigten die Ergebnisse einer Politik ausbaden müssen, die sie nicht verschuldet haben.“

Vor kurzem waren die Grundzüge eines umfassenden Spar- und Desinvestitionsprogramms bekannt geworden, mit dem der Konzern die Umbrüche im Energiesektor meistern will.


Ja, ja, die Gewerkschaften. Einerseits an der Spitze der Anti-Kernkraft-Bewegung mit marschieren, nun selbst Kohlekraftwerke als Brückentechnologie bezeichnen, obwohl dort 95% der Belegschaft Gewerkschaftsmitglieder sind.

Da wird eine Politik gegen die eigenen Mitglieder unterstützt, und wenn es dann der Belegschaft an den Kragen geht, wird gejammert und versucht den „Schwarzen Peter“ an andere abzugeben.

 

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