Nachhaltigkeit – Was ist das?

8. Dezember 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Nachhaltigkeit, Ökologismus

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‚Nachhaltigkeit‘ ist DAS Buzzword der ökologistischen Bewegung, sozusagen das Qualitätssiegel der Alternativen Bewegung für jede Art von Tätigkeit oder Produktion.

‚Nachhaltig‘ weckt Assoziationen wie stabil, sorgenfrei, zukunftssicher. Man baut ewas auf und wenn es geschaffen ist, darf man sich ausruhen und die Früchte der Arbeit geniessen bis an das selige Ende.

Das steht natürlich im krassen Widerspruch zu Fortschritt und Innovation, denn der Fortschritt wirbelt immer wieder die Karten durcheinander und verteilt sie neu. Um diesen Widerspruch aufzulösen, sollen nur solche Innovationen zugelassen werden, die zu einem stabilen Zustand führen, wie etwa die ‚Erneuerbaren Energien‘, für die innovative (und sogar utopische) Techniken gefordert werden um dann, wenn das Ziel erreicht ist, das statische Schlaraffenland zu eröffnen.

Utopia

Ist schon der ursprüngliche Begriff unscharf, wird er auch noch maßlos überfrachtet:

Mit der Arbeit der Brundlandt-Kommission der UN und der darauf folgenden UN Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 wurde ein Begriffsverständnis von „Nachhaltigkeit“ salonfähig, das verschiedene politische Interessen vereinen sollte; dabei sollten umweltpolitische Ziele den ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen gleichgestellt werden. Der Begriff Nachhaltigkeit wird hier als Zielbündel verwendet: dauerhaft stabile Gesellschaften seien zu erreichen, indem ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gleichrangig angestrebt würden. Dieses Begriffsverständnis von Nachhaltigkeit enthält den Anspruch, dass diese Ziele für alle Länder der Welt (globale Gerechtigkeit) und für künftige Generationen (Generationengerechtigkeit) gelten. Dieser Ansatz wurde von der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages weiter ausgearbeitet, bei ihr setzt sich der Begriff der Nachhaltigkeit aus drei Komponenten zusammen, einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit, die auch als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit bezeichnet werden.

Wiki

Das ist nichts weniger als Utopia, die perfekte Welt, in der alle für alle Zeit glücklich sind. Ein Traum, aber keine Vision, denn es ist schlicht unmöglich, auch nur annähernd solche paradiesischen Zustände zu verwirklichen und es besteht im Gegenteil die Gefahr, dass die Propagierung solcher unerfüllbarer Hoffnungen zu Enttäuschung, Unzufriedenheit, Unruhe und Unfreiheit führt – Historische Beispiele dafür gibt es genug!
Beachtlich ist, dass der Begriff nicht nur bis zur Unkenntlichkeit verschwimmt, sondern eine sehr starke ‚kommunistische‘ Färbung annimmt – Was hat eigentlich soziale Gerechtigkeit mit sparsamem Umgang mit Ressourcen zu tun? Ist es nicht im Gegenteil so, dass eine soziale Welt gerade möglichst viel Konsum für möglichst viele Menschen bieten sollte?

Ist es etwa besonders gerecht, wenn möglichst alle gleich arm und knapp gehalten werden?

Oder ist der Ökologismus nur ein Neuaufguß des Kommunismus, der Wolf im Schafspelz? Die Vermutung ist sehr naheliegend.
Ein Beispiel dafür:
Auf Grundlage des Berichts der Brundland-Komission der UN wurde eine „Weltdekade der Vereinten Nationen: Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen, die die Ziele der ‚Nachhaltigkeit‘ nach UN-Verständnis propagieren und verankern soll.

Wie sieht das praktisch aus?

Da gibt es zum Beispiel den Verein ‚Creating Sustainability e.V.‚ , der von der UN gefördert wird.
Er betreibt die Webseite ‚Zukundo.de‚  zwecks Indoktrination von Kindern und da hier die ‚Nachhaltigkeits‘-Ziele ohne hochtrabendes Geschwurbel ganz praktisch an die Zielgruppe gebracht werden müssen, lohnt sich ein Blick darauf.

Erst einmal: Was ‚Nachhaltigkeit‘ ist, erfährt man dort nicht. Die wissen es selbst nicht, sondern lassen raten. Aber sie lenken in eine ganz bestimmte Richtung. Bezeichnend das  Filmchen „Lass dir erklären, worum es hier geht!“

Zukundo2

Die zentrale Botschaft:“…und ohne Ausbeutung!“

Es ist sozusagen das Manifest. Und von ökologischen Zielen, Umweltschutz, Ressourcenschonung ist kaum die Rede. Statt dessen „Aber Spaß auf Kosten der anderen? Das muss dann doch nicht sein!“
Und schuld sind?

Natürlich die Kapitalisten!

 Alter Wein in neuen Schäuchen, Agitprop nach bekanntem Muster, nur aussen dünn mit grüner Farbe angestrichen.

Doch zurück zu den – buchstäblichen – Wurzeln:

Die Welt als Wald

‚Nachhaltig‘ ist ursprünglich ein Begriff aus der Biologie bzw. Forstkultur und bezeichnet das Prinzip ‚Entnehme nicht mehr als nachwächst‘.
Mit einiger Berechtigung lässt sich der Begriff auch auf die Gewinnung von Energie ausweiten, wenn die beständigen natürlichen Energieflüsse als ’nachwachsend‘ verstanden werden und ‚geerntet‘ werden.

Aber für die dritte menschliche Bezugsquelle, die Bodenschätze, kann der Begriff keinesfalls aptiert werden, denn diese sind grundsätzlich in Zeiträumen der menschlichen Existenz nicht ’nachwachsend‘ sondern begrenzt und absehbar erschöpflich. Jede Entnahme ist daher Raubbau und zwangsläufig un-nachhaltig. Es gehört zu den festen Glaubensartikeln des Ökologismus, dass es dafür keinen Ausweg gibt und dass dieses Ende der Welt unmittelbar bevorsteht; ‚Peak Oil‘ ist dafür nur der Vorbote und letztendlich sollen alle Bodenschätze ihrem nahen Ende entgegensehen.
Dieses Dilemma soll durch ‚Sparsamkeit‘ gelöst werden, was aber nur bedeutet, dass das unabwendbare Ende zeitlich hinausgezögert wird. Der Widerspruch wird nicht aufgelöst, sondern verdrängt.
Damit entlarvt sich der umfassende Anspruch des Begriffs ‚Nachhaltigkeit‘ als diffuse emotionale Formel die eher eine Weltflucht als eine Weltgestaltung ist. Durch eine Art Magie soll die ‚richtige‘ Lebenshaltung, die Unterwerfung unter natürliche Kreisläufe, irgendwie die Lösung für alles erbringen.

Dies wird übrigens noch klarer, wenn man sieht, dass der Ökologismus sogar im ursprünglichen, biologischen Sinn das Ziel verfehlt, denn die ‚Bio‘-Landwirtschaft ist grundsätzlich un-nachhaltig, sie nimmt dem Boden seine knappen Mineralien und laugt ihn aus, er wird unfruchtbar, weil der Erosions-Bergbau nicht mehr mit der Entnahme mithalten kann. Erst die moderne technologische Agrarwirtschaft konnte diesen Raubbau durch Einführung der Mineraldüngung kompensieren und eine nachhaltig optimierte Fruchtbarkeit gewährleisten.

„Schwund ist immer!“

Da ein völliger Verzicht auf Bodenschätze unmöglich ist, sollen gemäss dem Nachhaltigkeitsdogma die begrenzten und endlichen Vorräte dafür eingesetzt werden, eine regenerative Zivilisation aufzubauen, die von begrenzten Ressourcen möglichst unabhängig ist und sie idealerweise analog zur Biosphäre in einem beständigen Kreislauf recycelt.

BodenLeider funktioniert das aber nicht, nicht mal in der Natur.
Die Biosphäre betreibt nämlich ebenfalls ‚Bergbau‘ und ist zumindest an Land zwingend auf die Erschliessung immer neuer Bodenschätze angewiesen:

Delta

Flußdelta: Eine Abraumhalde des Biosphären – ‚Bergbaus‘

Pflanzen (und damit auch die von den Pflanzen lebende Tierwelt) benötigen unbedingt Mineralien, neben dem Wasser insbesonders die drei chemischen Elemente Stickstoff, Phosphor und Kalium.
Während es den Pflanzen gelang, einen rudimentären Kreislauf für Stickstoff-Verbindungen in Gang zu setzen, indem einige Organismen die Fähigkeit gewannen, Stickstoff aus der Luft zu binden, sind Phosphor und Kalium nur durch fortschreitenden Abbau zugänglich. Fels wird durch Erosion zerlegt, wobei die Pflanzen mit Durchwurzelung des Bodens und Ausscheidung von Säuren kräftig mithelfen, und die darin enthaltenen Mineralstoffe werden in löslicher Form freigesetzt. Zum Teil werden sie dann von den Pflanzen ein- oder auch mehrfach genutzt, aber letztendlich landen alle löslichen Minerale und der ‚Abraum‘ dieses natürlichen Bergbaus im Meer und müssen durch beständigen neuen Aufschluß (‚Verwitterung‘) von Urgestein ersetzt werden. Das ist mehr oder minder eine Einwegstrasse und das ganze funktioniert nur, weil sich die Pflanzenwelt sehr beschränkt und weit von der optimalen Versorgung entfernt eine Mangelwirtschaft betreibt und weil sehr, sehr viel Urgestein und Fels zur Verfügung steht.

Eine technologische Nachahmung kommt also ebenfalls nicht ohne Bergbau aus, man kann keinesfalls alles ‚100% recyceln‘, nicht mal die Natur kann das.
Technologie ist aber sowohl quantitativ als auch qualitativ auf weitaus mehr Bodenschätze angewiesen als Pflanzen und so lange sich eine Gesellschaft nicht auf primitivste Wirtschaft auf Steinzeitniveau beschränkt, ist sie auf grosse Mengen relativ seltener Elemente wie Eisen, Kupfer, Aluminium, Zink, Stahlveredler (Mangan, Chrom, Nickel etc), Seltenen Erden, Schwefel, Phosphor etc. in abbauwürdigen, ‚reichen‘ Vorkommen angewiesen.

Zauberlehrlinge

Trotz dieses Dilemmas wird versucht, das Idealbild praktisch zu verwirklichen. Vor allem auf dem Energiesektor, der stellvertretend für das Ganze gesehen wird

Dabei wird jedoch ausgerechnet die schlechteste aller Wirtschaftsmethoden, die Planwirtschaft, als Allheilmittel angesehen. Die dadurch entstehenden Probleme und Widersprüche sind geradezu grotesk:
Man will ‚Ressourcen sparen‘, aber die wirkungsvollste Sparmethode, der Einsatz der Kernkraft, wird geächtet, obwohl diese in geradezu idealer Weise ‚Nachhaltigkeit‘ verspricht. Statt dessen baut man Windräder:

Die modernere E 126, die eine Gesamthöhe von fast 200 Metern erreicht, benötigt ein Fundament von 1.500 Kubikmetern Beton, der mit 180 Tonnen Stahl armiert ist. Auf dem runden Fundament, das 3.500 Tonnen wiegt, steht der Turm aus konischen Stahlbeton – Segmenten, der 2.800 Tonnen auf die Waage bringt. Das auf dem Turm sitzende Maschinenhaus mit Generator wiegt 340 Tonnen, die Nabe mit den Rotorflügeln aus glasfaserverstärktem Kunststoff noch einmal 320 Tonnen

Windrad

Gigantische Dimensionen, enormer Materialverbrauch

Dieses Modell hat eine Nennleistung von 7.5 MW und erzeugt nach Werksangabe praktisch 15 Millionen kWh jährlich. So imposant sich das anhören mag: Es braucht rund 680 dieser Super-Windräder, um auch nur ein einziges konventionelles Kraftwerk mit 1300 MW Nennleistung zu ersetzen. Also:

– 4,3 Millionen Tonnen Beton
– 246.000 Tonnen Stahl
– 82.000 Tonnen Maschinenhaus-Werkstoffe
– 150.000 Tonnen Generator( Stahl, Kupfer etc.)
– 219.000 Tonnen Rotor (GFK-Kunststoff etc)

Ein konventionelles Kraftwerk braucht kaum 10% dieser ungeheuren Massen. Doch beim Windrad kommt noch der Mehraufwand für zusätzliche Hochspannungsleitungen und Speichersysteme dazu.

Und diese Windräder müssen alle 20 Jahre erneuert werden, denn länger halten sie nicht. Es ist also keineswegs damit getan, etwas aufzubauen und dann geruhsam die materiellen und energetischen Zinsen der Investition zu kassieren oder gar noch zu vererben, sondern da entstehen gigantische ‚Ewigkeitskosten‘, das genaue Gegenteil von gefühlter ‚Nachhaltigkeit‘.

Wer aber glaubt, ‚Nachhaltigkeit‘ sei eine neue, viel bessere Philosophie für den Umgang mit Natur und Mensch, der sei an die maßlosen Zerstörungen erinnert, die durch den Raubbau der Seltenen Erden in China entstehen: Eine fast beispiellose Verseuchung ganzer Landstriche mit giftigen Rückständen im Namen der Ökologie, denn inzwischen ist die Nachhaltigkeits-Industrie für den grössten Teil der boomenden Nachfrage nach den Metallen Neodym, Lanthan etc. verantwortlich.

Neodym

Neodym-Bergbau in China, für ’saubere und nachhaltige Energie‘ in Deutschland.

Wie verträgt sich diese skrupellose Ausbeutung mit den hehren Zielen der UN, mit der ökologischen, ökonomischen und sozialen Gerechtigkeit für jetzt und in Zukunft?

 Zukünftige Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes Leben haben wie wir. Gleichzeitig müssen Chancen für alle Menschen auf der Erde fairer verteilt werden. Es geht zum einen um Gerechtigkeit zwischen den Generationen und zum anderen um Gerechtigkeit zwischen den verschiedenen Weltregionen, Nationen und Kulturen.

Ist es ökologisch, rücksichtslos giftige Abfälle zu verbreiten?

Ist es ökonomisch, mit ineffizienten, aber billigen und menschenverachtenden Methoden nur an den jetzigen Boom und seine schnelle Nutzung zu denken?

ist es sozial, chinesische Bauern und Arbeiter auszubeuten und gesundheitlich zugrunde zu richten und zukünftigen Generationen eine vergiftete Landschaft zu hinterlassen?
Nein, keines von allem.

silbersee

Wie sich die Bilder doch gleichen: Die Giftgrube ‚Silbersee‘ in der DDR, bei Bitterfeld, der ehemals ’schmutzigsten Stadt Europas‘

Es ist der altbekannte real existierende Sozialismus: Der grösstmögliche Widerspruch zwischen pathetischen, grössenwahnsinnigen Zielen und einer bitteren Realität der rücksichtslosen Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung.

Bergbau im Wandel

Man kann Bergbau sicher, ökonomisch und ’nachhaltig‘ betreiben.

In den entwickelten Industrieländern hat der einst gefahrvolle Beruf des Bergmanns ebenso sein Gesicht gewandelt wie die Bergbaufolgen.

Unter sozialistschem Regime wurden Bergleute in der DDR regelrecht ‚verheizt‘; mit billigem Schnaps ruhiggestellt und mit Sonderzuteilungen geködert, liess man sie in den Zechen der Wismut AG verrecken, um Uran für die Bombenproduktion aus der Erde zu kratzen. Bewetterung und Arbeitsschutz wurden ignoriert und in der Folge grassierte Silikose und die Schneeberger Krankheit, der Lungenkrebs durch radioaktive Strahlung.

Halden wurden nicht gesichert, Uranstaub verbreitet sich und es kostete nach dem Zusammenbruch des Regimes viele Milliarden, die Altlasten zu sanieren.

Die wilden Jahre bei der „Wismut“

Im ‚ausbeuterischen‘ Westen waren Bergleute dagegen wesentlich besser geschützt, Uranbergbau ist mit modernem Arbeits- und Umweltschutz kein Problem und stellt kein besonderes Risiko dar.
Das gilt nicht nur für Uran. Aus Braunkohle-Tagebaulöchern werden vielfältige, schöne Landschaften mit hohem Nutzwert für Mensch und Natur, statt dutzender oder gar hunderter Bohrlöcher genügt heute für die Öl- und Erdgasgewinnung ein Turm, der dank neuer Horizontalbohrverfahren und hydraulic fracturing nicht nur die alte Technik ersetzt, sondern gigantische neue Vorkommen erschliessen kann.

Und die Erde ist reich! Erst 1975 wurde die Lagerstätte ‚Olympic Dam‚ in Südaustralien gefunden, die alle bisherigen Dimensionen sprengt, Eisen, Kupfer und Gold können dort gemeinsam gefördert werden und obwohl die Mine auch das grösste bekannte Uranlager der Welt ist, ist dieses Uran nur ein nebensächliches Beiprodukt der Gesamtproduktion.
In dieser australischen Mine schuften keine Sklaven, sondern selbstbewusste, von strengen Gesetzen und starken Gewerkschaften geschütze Bergleute, niemand muss unnötig sterben, Staub wird aus der Abluft gefiltert, das Wasser geklärt, selbst die Lärmemissionen werden sorgfältig überwacht und begrenzt.

 Der Ausweg: Rochade

Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht;
denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht

Trotz allen Reichtums kann der Bergbau jedoch niemals ‚Nachhaltig‘ im utopischen Sinn des Ökologismus werden. Damit sind die Bedingungen dieses Sektors die zwangsläufige und fundamentale Bankrotterklärung dieser Ideologie.
Der grundlegende Fehler ist die Überzeugung von einer statischen Gesellschaft. Heutige Maßstäbe, heutiges Wissen werden als das Nonplusultra und Ideal angesehen und die Aussicht auf grundlegenden Fortschritt verneint.
In der jetzigen dynamischsten und fortschrittlichsten Phase, in die die Menschheit je eintrat, ist das jedoch geradezu absurd. Alles deutet darauf hin, dass die technologische Revolution gerade erst begonnen hat und dass das meiste, was wir bisher auch an negativen Begleiterscheinungen kennen lernten, nur heilbare Kinderkrankheiten sind.

Um mit endlichen, nicht regenerierbaren Ressourcen ’nachhaltig‘ zu wirtschaften, gibt es nur einen Weg: Man muss Ersatz finden!
Das geschieht grundsätzlich auf zweierlei Arten:

 1. Neue Fundorte aufsuchen und neue Technologien einsetzen

Diese Methode war und ist äusserst erfolgreich, wie der ‚ewige‘ Peak Oil zeigt, der zwar schon seit Beginn der Ölforderung am Horizont droht, doch trotz riesenhaft gesteigertem Verbrauch bis heute immer weiter zurück weicht.
Dagegen spricht auch nicht, dass die Förderung auf immer schwerer zugängliche und weniger konzentrierte Vorkommen zugreifen muss.
Wichtig ist, dass wir das dank neuer Technologien können! In der Regel erweist es sich dabei sogar, dass die Kosten real, also inflationsbereinigt, keineswegs wirklich steigen, sondern oft sogar trotz des grösseren Aufwands effektiv sinken, wie es beispielsweise beim US-Shalegas der Fall ist.

 2. Durch neue Werkstoffe und Energiequellen Abhängigkeiten beenden

Auch dieser Weg ist von enormen Erfolgen begleitet. Die Steinzeit ging nicht durch einen Mangel an Steinen zu ende, sondern durch Fortschritt!
Auf dem Energiesektor erleben wir gerade den Beginn der Ablösung des Öls als Brenn- und Treibstoff durch Erdgas. Mit der Kernspaltung fanden wir eine ganz und gar revolutionäre Energiequelle und die Schwester der Spaltung, die Kernfusion, ist in Reichweite.
Auf dem Werkstoffsektor haben die die Plaste und Elaste (Die heissen wirklich so, ganz offiziell) eine ähnliche Revolution bewirkt; eine völlig neue Klasse von synthetischen Materialien, die eine nahezu unglaubliche Bandbreite von Anwendungen abdecken und die jetzt, kaum 100 Jahre nach den ersten Versuchen, geradezu als Leitfossil unserer Zivilisation erscheinen.

Wenig im Fokus ist dagegen die Keramikforschung, die jedoch im Verborgenen stetige Fortschritte macht und eines nicht allzu fernen Tages ultraharte und verschleißfeste, hochtemperatur- und korrosionsbeständige und besonders leichte Werkstoffe liefern kann, die Metalle in vielen Anwendungen nicht nur ersetzen, sondern weit übertreffen, z.B. bei Gasturbinen, die bei Weißglut noch fest bleiben und mit unerhörten Drehzahlen und Drücken laufen, wodurch der Brennstoff-Wirkungsgrad enorm verbessert werden kann. Keramiken haben darüber hinaus auch noch den Vorteil, dass ihre Grundstoffe auf der Erde ausserordentlich reichlich vorhanden sind.
Was Keramik heute schon kann, zeigt dieser Test eindrücklich: Hochleistungskeramik im Hammerschlagtest – mit dem guten alten Porzellan hat das schon nichts mehr zu tun.

Nachhaltigkeit kann niemals statisch sein, sie hat als einzige Konstante die beständige Forschung und Innovation, den ständigen Wandel oder kurz:

 

Wahre Nachhaltigkeit ist ganz einfach Fortschritt!

 

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83 Kommentare
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  1. Man sollte ideologische „Walldorfschüler“ weiter die antiquierte Zupfgeige spielen lassen. Wenn ihre „Spielart“ so gesellschaftsfähig wurde, daß alle Parteien unseren Staat nach unsinnigen Ideen ausrichten/zugrunderichten, dann reißt die Mehrheit einmal wieder die Minderheit in den Abgrund. Drittes Reich, Sowjetunion und DDR haben sich auch selbst zugrunde gerichtet. Physik, Mathematitik und Ingenieurwissenschaften stehen nicht hoch im Kurs, Sozio- irgendwas und Politologie schon eher. Und diese nicht allgemein Studierfähigen treten in den Weltwettbewerb ein. Klar lauter dritte Sieger, wie bei Pisa. Wir können kaum noch ein Kernkraftwerk fachgerecht zerlegen, geschweige denn ein Neues bauen und damit den Atommüll zu Energie sinnvoll „verbrennen“. Fortschritt löst Probleme, die „grüne Wiese“ macht Probleme und langfristig Arbeitslose.

  2. Nichts beschreibt eine pathologische, kollektive Zukunftsangt, bzw. deren machtpolitischen Misbrauch so treffend, wie der Begriff „Nachhaltigkeit“.

  3. Danke für den ausgezeichneten Artikel.

    Den Satz

    Oder ist der Ökologismus nur ein Neuaufguß des Kommunismus, der Wolf im Schafspelz? Die Vermutung ist sehr naheliegend.

    denke ich, kann man grundsätzlich mit ja beantworten. Der grüne Anstrich ist Fassade und soll die eigentlichen Ziele nur verbergen. Leider lassen sich die meisten Leute davon blenden. Es geht letztendlich um die Abschaffung des Kapitalismus und Installation einer roten „Weltregierung“. Auffallend ist, dass gerade sogenannte „Klimawissenschaftler“ hier eine führende Rolle spielen. Wir denken dabei nur mal an die „Betriebsanleitung für die Weltrevolution“ vom WBGU, nämlich das Traktat zur „Großen Transformation“. Dort ist klipp und klar nachzulesen, wohin die Reise gehen soll. „Nachhaltigkeit“ in diesem Sinne ist das Narrativ zur Wegbeschreibung dorthin.

    karl.s

  4. Edit: Herr Seifert, auf Ihre Kommentare möchte ich hier gerne verzichten

  5. Ich wähle bürgerlich, bin Demokrat, Familienvater, arbeite im ö.D.,

    Nichts anderes habe ich mir gedacht …

  6. @Herr Seifert

    Wir können uns geraden nicht ausruhen sondern müssen alle Anstrengungen unternehmen, damit unsere Enkel und Urenkel nicht einen ökonomisch, ökologisch und politisch/sozial ausgebeuteten Planeten vorfinden…

    und das schaffen wir indem man Geld mittels EEG von unten nach oben schaufelt, unsere Landschaft verspargelt, Konkurenzflächen zum Nahrungsmittelanbau fördert ect.

    Denn gerade die (vielfach kommunistischen) Linken (s. Sara Wagenknecht u.a.) haben mit Energiewende und nachahltigem Wirtschaften nichts zu tun!

    Dann schauen Sie mal in das rot-rot regierte Brandenburg. Das ganze Land wird gerade in einen Windpark verwandelt. Gregor Gysi hat einmal vorgeschlagen, die Kernkraft verfassungsrechtlich verbieten zu lassen. Die große Mehrheit links der Mitte segelt mit auf dem Schiff der `Nachhaltigkeit`.

  7. @karl Seegert (3)
    Ja wohin geht die Reise?
    Mit dem ESSUVIE zum Kindergarten, dann zur Interressensversammlung mit Yoga, dann zur BI mit lauter Nimbys und zum Prozeßtermin vor dem Verwaltungsgericht wegen der schlechten Noten der Tochter in Mathematik.
    Der gemeine Äthiopier sieht seine Lebensreise anders. Er ist froh, wenn er etwas lernt, seine Kinder etwas lernen, er etwas Fleisch essen kann, er etwas sauberes Wasser hat, er sich nicht ständig beschränken muß.
    Die o.g. Fahrer(in) schöpft aus dem Überfluß, hat keine wirklichen Probleme, ist dennoch unglücklich und hört auf ihre Schamanen. Die sagen ihr wohin die Reise geht, sie versteht die Ansage nicht, fühlt sich aber glücklicher und spendet wieder einen namhaften Betrag für Greenpeace.
    Kulturkreise kommen und gehen wieder unter. Der Kulturkreis der „Okologisten“ geht auch unter. Im Unterschied zur Steinzeit, hätten sie es besser wissen können, aber sie wollten das „Bessere“ glauben und konnten nicht einmal das definieren.

  8. Danke für den schönen Artikel Tritium.

    4. Herr Seifert, die Pseudo-Legitimation „mit der Verantwortung für die zukünftigen Generationen“ schon in der Gegenwart die Marschrichtung anzuordnen, hat lange und auch kurze Bärte. Mit solchen haarigen, bzw. ideologischen Übersteigerungen, sich anzumaßen, in die Ferne Zukunft schauen zu können, die selbstverständlich auch noch so auszusehen und zu funktionieren hat, wie sich selbstverliebte Phantasten das vorstellen, das ist und bleibt albern. Die menschliche Eigenschaft Intelligenz schafft Fortschritt und ein kreativer Wettbewerb um die klügeren Konzepte wird durch ideologische Einschränkungen nur behindert, führt zu der Verarmung die in allen Bereichen eintritt, wo keine Freiheit und kein marktwirtschaftlicher Wettbewerb stattfindet.
    Es kommt mir vor, als ob so manchem Zeitgenossen ein Juckreiz im Kopf zu schaffen macht, immer wieder ideologischen Mustern planwirtschaftlich nachzulaufen.

  9. Ein sehr guter Artikel. Danke dafür. „Nachhaltig“ gehört zu den beliebten Begriffen der Ökologisten mit denen sie gerne ausschließlich ihr eigenes Handeln bezeichnen. Wenn man sie jedoch fragt, was denn da im konkreten Fall „nachhaltig“ sei, kommt meist Ratlosigkeit oder vage Erklärungsversuche, weil sich jeder einzelne darunter was anderes vorstellt. „Nachhaltig“ ist (wie auch „Ganzheitlich“) eine leere Worthülse mit der meiner Meinung nach vom eigenen Versagen und Unvermögen abgelenkt werden soll und um sich als jemand mit einer weisen Welt- und Weitsicht darzustellen. Anders ist, so glaube ich, auch der Begriff „Nachhaltiges Denken“ nicht zu verstehen. Nur was soll „Nachhaltiges Denken“ denn bedeuten? Wohl wie im originären Wortsinn „nur soviel „Gehirnschmalz“ verbrauchen wie auch nachwächst?
    Wie sollten daher, wenn wo auch immer mit „Nachhaltig“ oder „Ganzheitlich“ argumentiert wird, von den betreffenden Personen eine genaue Erklärung einfordern.

  10. @ Hans Meier:
    ‚Verantwortung für kommende Generationen übernehmen‘ heisst, kommende Generationen zu entmündigen.
    Und zur Übernahme von Verantwortung gehört Wissen.

    Wer immer von so etwas faselt, sollte sich in die Vergangenheit versetzen, nur 100 Jahre zurück.
    1913 wussten unsere Vorfahren NICHTS über unsere heutige Welt!
    Stellen Sie sich mal vor, Sie stünden im Jahr 1913 in Berlin und würden den Menschen erzählen:

    -- Ruhrkohle braucht in 80 Jahren kein Mensch mehr, wir kaufen Kohle lieber in Südafrika
    -- In 100 Jahren fliegen ganz normale Arbeiter mit riesigen Maschinen in wenigen Stunden zum Urlaub in die Karibik
    -- Die Menschen werden im Durchschnitt 80 Jahre alt
    -- Eine gewaltige neue Kraft wurde entdeckt, die Millionen mal mehr Energie aus Materie gewinnen kann als die Verbrennung

    Na, was würde passieren? Richtig! Sie würden für verrückt erklärt werden.

    Und was würde ein Nachhaltigkeitsapostel im Jahr 1913 empfehlen?
    Vielleicht Ruhrkohle zu sparen, damit die Enkel auch noch was davon haben?

    Oder das Ende der Städte beklagen, weil sie unweigerlich im Pferdemist ersticken müssen:
    From Horse Power to Horsepower
    The Great Horse Manure Crisis of 1894

  11. Ein bisschen lang, aber gut an dem Artikel finde ich die Erklärung was Ökologisten unter Nachhaltigkeit verstehen, oder nicht verstehen, die Verweise zur Windkraft und dem Abbau von Seltenen-Erden-Metallen.

    Ein wesentlicher Punk ist der, dass LOHAS und UTOPISTEN nicht auf den Konsum verzichten wollen, sondern nachhaltig und grün-konform konsumieren wollen. Was die unter Nachhaltigkeit verstehen ist aber alles andere als nachhaltig.

    Gut auch, dass dem Störenfried Thorsten hier Einhalt geboten wurde. Der sagt nichts zum Thema, sondern erzählt nur nebensächlichen Blödsinn. 😉

  12. @ Heinz Reeg #9:

    Nachhaltig“ ist (wie auch „Ganzheitlich“) eine leere Worthülse mit der meiner Meinung nach vom eigenen Versagen und Unvermögen abgelenkt werden soll und um sich als jemand mit einer weisen Welt- und Weitsicht darzustellen.

    Dem möchte ich widersprechen. Woran es den „nachhaltig“ denkenden Menschen mangelt, ist die Ganzheitlichkeit ihres denkens, oder anders ausgedrückt: Sie sind nicht in der Lage, die Konsequenzen ihrer Denkweise gesamt („ganzheitlich“) zu überblicken.

    Ein Beispiel: Sie (die Ökos) sehen Windkraftanlagen als nachhaltig an, da bei der Produktion nicht unmittelbar Schadstoffe freigesetzt werden. Sie vergessen aber dabei die ökologischen Schäden, die durch die Rohstoffgewinnung für diese Anlagen (z.B. Neodym) sowie den Landschaftsverbrauch entsehen, aber auch die Unzuverlässigkeit der Stromproduktion usw. Diese Aspekte gehören aber zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Energieträgers „Wind“ dazu. Meines Erachtens ist „ganzheitlich“ als Synonym für Gesamtheit zu sehen und im Gegensatz zu „nachhaltig“ keine Worthülse.

  13. super! ……danke, Tritium. 🙂

    …..und so stellt sich GREENPEACE unsere glückstriefende „nachhaltige” Bilderbuchzukunft vor (verfasst im Stile süßlich-romantischer sozialistischer Kitschlyrik, wie man sie noch aus alten DDR-Tagen kennt):


    Vision 1

    6 Uhr morgens, Helgoland, der Wetterbericht meldet ein Sturmtief, Windstärke 6-7. Schwarze Wolken ziehen über den Himmel, Regen peitscht waagerecht über die Hafenmole. Am Horizont, hinter der Regenwand kaum zu erahnen, drehen sich mächtige Windräder wie ein Ballett aus dreiarmigen Tänzern, wandeln die stürmische Energie hunderte Kilometer entfernt in wohlige Wärme um. Hunderte Windparks arbeiten jetzt auf dem Meer, schicken ihre Kraft aufs Festland, wo sich an den Küsten immer mehr Windparks zuschalten. In Hamburg setzen sich die Urban Turbines auf Bürohäusern in Betrieb und leiten den Strom bis zum Dienstbeginn in Energiespeicher.

    Das Sturmtief erreicht nur die Mittelgebirge. Südlich davon wenden sich die ersten Solaranlagen der aufgehenden Sonne zu, auf den riesigen Dachflächen der Fabriken entsteht jetzt zusätzlicher Strom für die Bänder und Maschinen der Frühschicht. Autohersteller und Chemiekonzerne werden zu dezentralen Stromerzeugern. Überschuss geht ins Netz und wird an private Haushalte weitergeleitet. Im Wohnblock im Berliner Osten reicht das heute nicht für Frühstück und Warmwasser -- im Keller des siebenstöckigen Hauses schaltet sich ein Gaskraftwerk hinzu. Die Kühlschränke im Haus und die Gefriertruhen beim Supermarkt um die Ecke melden vorab, dass in zehn Minuten ein Mehrbedarf an Energie fällig wird. Die Energiesteueranlagen in den Häusern benachrichtigen die dezentrale Energieverwaltung, die zusätzlich Strom einspeist. Und auch an den Standorten der Atommeiler beginnt eine neue Schicht. Der Strom aus den Windparks treibt die Bohrer der Bauarbeiter an. Seit 15 Jahren wird nun schon abgerissen. Nur die Kühltürme und Stromleitungen stehen noch und dienen den neuen Gaskraftwerken, die hier entstanden sind.

    In den vorzeitigen Ruhestand geht heute dann das letzte Braunkohlekraftwerk, statt im Kohlestaub arbeiten die Menschen in der Lausitz in einer neuen Fabrik für Windkraftanlagen …

    Deutschland 2030, rundum erneuert. Klingt ganz einfach. Ist es auch. Man muss es nur wollen.
    Jetzt.

    …..ja klar, so einfach ist das! Man muss es nur wollen (……ob die Leute das nun wollen oder nicht).

  14. #7. Karl Reichart

    Die o.g. Fahrer(in) schöpft aus dem Überfluß, hat keine wirklichen Probleme, ist dennoch unglücklich und hört auf ihre Schamanen. Die sagen ihr wohin die Reise geht, sie versteht die Ansage nicht, fühlt sich aber glücklicher und spendet wieder einen namhaften Betrag für Greenpeace.

    So ist es, die grün-rote Ideologie ist eine reine Wohlstandsideologie Nur wer sonst keine Sorgen und Probleme hat, kann sich für diese krude Gedankenwelt begeistern. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    karl.s

  15. Mit der Darstellung der Bedingungen im Wismut- Bergbau bin ich nicht einverstanden. Das, so scheint mir, ist typische Ost- West- Schwarz- Weißmalerei. Ich war zwar kein Wismut Kumpel, wohne aber zwischen Seelingstädt und Bad Schlema und hab etliche ehemalige Kumpel im Verwandten- und Bekanntenkreis. Dieselben Bedingungen wie bei uns haben auch in anderen auch westlichen Ländern beim Uranabbau während des kalten Krieges geherrscht.
    Siehe z.B. :www.helmholtz-muenchen.de/fileadmin/…/Radon_m_u_spezial.pdf‎Im Cache
    Ich kenne noch die Abraumhalden in Seelingstädt, in Crossen bei Zwickau, Zobes bei Plauen und andere und ich weiß, dass vieles davon im Straßenbau verwendet wurde. Die Statistiken über die vielen Lungenkrebsfälle wurden wohl auch mit der LNT (Linear no threshold) Methode kalkuliert und der Begriff „Schneeberger Krankheit“ entstand lange bevor Marie Curie den alpha Strahler Radon und damit eine der Ursachen entdeckt hatte.

  16. „Hunderte Windparks arbeiten jetzt auf dem Meer, schicken ihre Kraft aufs Festland, wo sich an den Küsten immer mehr Windparks zuschalten. In Hamburg setzen sich die Urban Turbines auf Bürohäusern in Betrieb und leiten den Strom bis zum Dienstbeginn in Energiespeicher

    Super, Spitze, diese tollen Speicher könnte man doch heute schon einsetzen um den Feinden der Energiewende etwas entgegenzuhalten. Mutti M and the GroKos sollten sich sich dringend kümmern!
    Toll find ich auch immer die Idee mit dem klimaschädlichen Methan umzugehen. Das soll jetzt die Lösung sein, genial. Vor allem wenn man die ungewollten Gasaustritte in die Atmosphäre betrachtet müsste sich doch jeder Öko gleich in die Veggie Pampers machen.

    Ich glaube nicht, ich weiß es: Kernkraft = Umweltschutz = Nachhaltigkeit

  17. Nachhaltigkeit………fragt mal bei euern örtlichen Abwasserentsorger nach, was die von der von Oben verordneten Wassersparerei hält…..
    Weil einige Südländern tatsächlich Probleme bei der Bereitstellung des Trinkwassern haben, wird per EU-Verordnung der gesamten EU die Sparduschköpfe übergeholfen oder Scheißhausbecken, die mit 5 Liter Wasser auskommen sollen….mit dem Ergebnis…….länger duschen zu müssen oder 3 mal zu spülen, eh dann der Haufen endlich abgewandert ist.
    Ergebnis ist dann, das der Scheißhaufen Dank geringer Wassermengen im Abwassersystem vor sich hin gammelt……anstatt im örtlichen Klärwerk von Bazillen zerlegt zu werden.
    Ergebnis ist dann, das die Wasserwerker die Leitungen aufwendig spülen müssen….natürlich mit Trinkwasser und das uns Kunden dann die Kosten hintenrum wieder aufgebrummt werden……von der aufwendigen Sanierung der Abwasserkanäle will ick garnich erst anfangen…..Nachhaltigkeit, die im wahrsten Sinne des Wortes vor´n Arsch ist, weil ein paar ökobesudelte Bessermenschen nur von zwölfe bis Mittag denken können.
    Ach so……Weizen verheizen, Palmöl im BHKW und Mais im Kaggevergaser……ist auch so ein Beispiel für hirnlose Nachhaltigkeit……das Thema hatten wir hier ja schon öfters.
    Naja…..was will man von Leuten verlangen die von Technik keine Ahnung haben oder aber genau mit dieser Technik ihr Umsatz machen……….von beiden kann man keine objektive Beurteilungen verlangen.
    Und Tschüß
    Onkel Heinz……………Heul doch, Thorsten

  18. @ Rolf Pietzsch:
    Beim Uranbergbau der Wismt AG muss man mehrere Phasen unterscheiden. In der Spätphase waren die Arbeitsbedingungen an die internationalen Empfehlungen angeglichen. In der Frühzeit, den ‚wilden Jahren‘ waren sie dagegen katastrophal und das lässt sich an den Krebsstatistiken ablesen.
    Es war insbesonders die ungenügende Bewetterung, die zu extrem hohen Radon-Konzentrationen führte.
    Siehe dazu Wiki

    Die Statistiken sind höchst real und nicht berechnet und gerade weil die Schneeberger Krankheit schon altbekannt ist, guibt es keine Entschuldigung für mangelhaften Arbeitsschutz.

    Das grundlegende Problem ist aber folgendes:
    Gewöhnlich ist der Staat ein neutraler Schiedsrichter, der zwischen Nutzen und Schaden abwägt:
    Bergbau ist gefährlich, aber andererseits nötig, also wird Bergbau zwar nicht verboten, aber mit hohen Auflagen für gesundheits- und Umweltschutz Schadensbegrenzung betrieben. Das ist die typische Situation in liberalen ‚kapitalistischen‘ Staaten: Über dem Unternhemer mit seinen egoistischen Zwecken steht eine Kontrollinstanz.
    Sobbald aber der Staat selbst Unternehmer wird, ob direkt als Besitzer oder indirekt als Förderer bestimmter Produkte und Produktionsarten, ist die Versuchung groß, eher den ‚Unternehmerstandpunkt‘ einzunehmen als den des Schiedsrichters. Letzteres sahen wir bei der Wismut AG und sehen wir heute bei den ‚Erneuerbaren‘.
    Planwirtschaft ist nicht nur deshalb schädlich, weil sie schlecht und dumm geplant ist, sondern weil zwangsläufig die Priorität der ‚Planerfüllung‘ andere Aspekte der Produktion als Hemmnisse beiseiteschiebt, unter anderem den Arbeits- und Umweltschutz -- Und wie wir heute sehen gilt das sogar dann, wenn der Plan im Namen des Umweltschutzes erstellt wird.

  19. Ich halte die Ökos für nicht so bescheuert, dass die nicht wissen, dass ihre propagierten Technologien nicht ihrem Wunschbild entsprechen. Und die Bevölkerung auch nicht. Ökologisten sind im Prinzip humanophob, und wollen letztendlich auf eine Solarwirtschaft hinaus, in der der Mensch keine Bodenschätze mehr nutzt, sondern nur die Energie nutzt die durch die Sonne entsteht (Wind, Pflanzen, Sonne). Auch alle Materialien sollen letztendlich aus diesen Prozessen gewonnen werden. Damit haben sie eine Utopie und darauf hin arbeiten sie und nehmen auch dabei in Kauf, dass „vorübergehend“ die Natur mehr in Anspruch genommen wird, als es konventionelle Techniken tun. Für die utopischen Ökologisten ist Nachhaltigkeit eigentlich erst ein zu erreichender Zustand der Zivilisation. Wer will findet hier sicher Parallelen zu andern Utopien, wie den Kommunismus beispielsweise.

    Konservative Naturschützer sehen dies ein wenig anders, für die ist Nachhaltigkeit schon heute ein Kriterium, etwa so wie wir es aus der Forstwirtschaft kennen. Da werden einzelne Techniken nach ihrer Nachhaltigkeit beurteilt, hier und heute, und diese Leute sind der Kritik an den grünen Technologien, die welche die Natur mehr in Anspruch nehmen, empfänglich.

    Und dann haben noch die Romantiker, ….

  20. Erfasst!

    Ökologisten sind im Prinzip humanophob, und wollen letztendlich auf eine Solarwirtschaft hinaus, in der der Mensch keine Bodenschätze mehr nutzt, sondern nur die Energie nutzt die durch die Sonne entsteht (Wind, Pflanzen, Sonne). Auch alle Materialien sollen letztendlich aus diesen Prozessen gewonnen werden. Damit haben sie eine Utopie und darauf hin arbeiten sie und nehmen auch dabei in Kauf, dass „vorübergehend“ die Natur mehr in Anspruch genommen wird, als es konventionelle Techniken tun. Für die utopischen Ökologisten ist Nachhaltigkeit eigentlich erst ein zu erreichender Zustand der Zivilisation. Wer will findet hier sicher Parallelen zu andern Utopien, wie den Kommunismus beispielsweise.

    Mit Bezug auf geflügelte Bezeichnungen des Kommunismus, handelt es sich hier um „Steinzeitökologisten“. Ihr Weltbild beruht auf dem ideologisch -- mythologischen Konstrukt des Gegensatzes zwischen Natur und Mensch, wobei sie den Mensch der Natur unterordnen -- sprich das Steinzeitniveau ist der logische Endzustand, in welchem Menschen wieder komplett von den „Launen“ der Natur abhängig sein sollen. Die Wind-Sonne Energieversorgung beinhaltet genau diesen Weg in die genannte Abhängikeit. Was diese völlig ausblenden:

    -- die „Natur“ ist ein gedanklich -philosophiosches Konstrukt, welches ohne den denkenden Menschen überhaupt nicht existieren würde. Ohne den Menschen gibt es keine „Natur“, nur Evolution. Letztere ingnoriert der Ökologismus, weil:

    -- das Naturbild der Ökologisten ist kreationistisch, richtet sich an einem willkürlichen Istzustand aus -- witzig dabei ist, dass die Ökologisten, wenn sie mal hierzulande wieder etwas schützen wollen, keine „Natur“ schützen, sondern eine „Kultur“landschaft -- also das Ergebnis menschlichen Handelns. Sie schützen somit vielleicht nette Kindheitseindrücke- aber, z. B. der hier überwiegende Nadelwald gehört eigentlich in die boreale Klimazone, ist eine Konsequenz der Holzgewinnung vergangener Jahrhunderte. Und weiter gefragt: Was ist denn hier Natur: der Germanische Urwald von vor 2000 Jahren, oder die Karbonwälder von vor 300 Millionen Jahren -- und mit welcher Begründung?
    Wenn sie das nordfriesische Wattenmeer schützen, dann schützen sie das Resultat frühmittelalterlichen Torfabbaus, welcher zur Senkung der küstennahen Regionen führte und während der großen Sturmfluten des 10. 12. und 14. Jahrhunderts landunter zu Watt wurde.
    Die Ökos schützen keine Natur, allenfalls schützen sie „Vergangenheit“ in die sie offenkundig zurückwollen, weil bekanntlich nichts so unsicher ist, wie die Zukunft.

    Der Ökologismus ist (von QQ richtig erkannt) eine Spielart der Romantik des 19. Jahrhunderts, die Emigration in eine innere Scheinwelt, damals als Folge zunächst der Restauration, dann der beginneneden Industrialisierung, heute als Antwort der Verzagten auf technische Entwicklungen, die sie in ihrer Geschwindigkeit und Tragweite nicht erfassen können, denen zu folgen sie nicht fähig sind. Und ganz so einfach ist es auch nicht: Meine Urgroßmutter las sowohl die Nachricht zu Otto Lilienthals Erstflug und musste gar noch Neil Armstrongs ersten Schritt auf dem Mond erleben -- dafür sind unsere Gehirne eigentlich genau so wenig optimiert, wie für Flüge über verschiedene Zeitzonen innerhalb eines halben Tages. Soviel zur Entschuldigung der Ökos.

    Konservative Naturschützer sehen dies ein wenig anders, für die ist Nachhaltigkeit schon heute ein Kriterium, etwa so wie wir es aus der Forstwirtschaft kennen. Da werden einzelne Techniken nach ihrer Nachhaltigkeit beurteilt, hier und heute, und diese Leute sind der Kritik an den grünen Technologien, die welche die Natur mehr in Anspruch nehmen, empfänglich.

    Das sind die Pragmatiker (aber auch sie schützen „Kultur“ und nicht „Natur“). Sie shen durchaus das Subordinationsprizip der Natur unter die Kultur unter den Faktor Mensch. Das gedankliche Konstrukt „Natur“ wird nicht über den Mensche gestellt, der „Gegensatz“ ist höchstens relativ. Verhindert werden soll hier vernünftigerweise jegliche Form des Raubbaus, welcher unweigerlich tatsächlich auf den Menschen und seine Lebensbedingungen Auswirkungen hätte, Dieser „Natur“schutz hat aber mit dem Ökologismus rein gar nichts zu tun, da er den Menschen als Zentralgestirn respektiert und nicht über dessen Konstrukt „Natur“ stellt.

  21. Ein Satz den man allzuhäufig liest ist: “ In einer begrenzten Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben“, gerne mit 5-30 Ausrufezeichen versehen.
    Woher kommt die Vorstellung einer begrenzten Welt? Die wirtschaftliche Erschließung des Sonnensystems steht bereits in den Startlöchern, die Notwendigkeit menschliche Arbeitskraft in südafrikanischen Platinminen einzusetzen, könnte bald Geschichte sein.Auch die Sterne sind mit nuklearen Pulsantrieben schon heute theoretisch erreichbar.
    Eine theoretische Obergrenze der Nutzbarmachung, ist allenfalls der Zeitpunkt, an dem sich die von der Erde sphärisch ausbreitende „Kolonisationsfront“ mit Lichtgeschwindigkeit bewegen müsste, um die Wirtschaft am Laufen zu halten.
    Doch selbst dieses konstruierte Szenario gilt nur innerhalb des heutigen physikalischen Wissens, das mit Sicherheit unvollständig ist.

  22. Der Ökologismus ist (von QQ richtig erkannt) eine Spielart der Romantik des 19. Jahrhunderts, die Emigration in eine innere Scheinwelt, damals als Folge zunächst der Restauration, dann der beginneneden Industrialisierung,

    Ich wollte eigentlich auch einen kleinen Exkurs in diese Frühformen des Ökologismus machen, aber dann war’s zu lang.

    Diese Stimmung lässt sich schon im Rokoko festmachen, als die ‚Schäferei‘ (Bergerie) zum Idealbild des ’natürlichen‘ Lebens einschließlich der ‚Schäferstündchen‘ wurde -- bezeichnenderweise geboren in der übersättigten, isolierten und dekadenten Atmosphäre des französischen Adels (‚Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!‘)

    SCHÄFEREI
    v. a. im Rokoko verbreitetes aristrokratisches Gesellschaftsspiel, das auf dem Land in Lustschlössern, im Freien, in hergerichteten Schäfereien und Meiereien stattfand und zu dem sich die Beteiligten als Schäfer und Schäferinnen verkleideten. Diese Mode fand in der Kunst vielfältigen Niederschlag, besonders in der Rokokomalerei oder den Porzellangruppen des Rokoko sowie in der Schäferdichtung, in Schäferspielen und schäferlichen Singspielen.

  23. Ökos schützen immer das, was sie gerade vorfinden, was sie erhalten wollen, wenn es ihnen gelänge die technische Entwicklung anzuhalten.

    Ökologismus ist nicht die Übernahme von vorhandenen Naturschutzvereinen, das ist der äußere Schein, das sieht man daran, dass die Kader für diesen Unsinn fast ausnahmslos aus ihrem roten und braunen Vorgängern stammen.
    Bürgerliche wie Enoch zu Guttenberg werden sich wieder verabschieden.

    Angerichtet wurde es aber von der FDP und ihren Freiburger Thesen.

  24. Woher kommt die Vorstellung einer begrenzten Welt?

    In der Moderne sicherlich aus dem Willen einen Grund für die Ausbreitung von Macht zu finden. Meadows hat es nur aufgeschrieben, seine Auftraggeber wollen die Macht festigen. Mit Ökologismus kann man sein Volk auch ohne Krieg ausplündern?

  25. #12 Istvan Adler:
    „Meines Erachtens ist “ganzheitlich” als Synonym für Gesamtheit zu sehen und im Gegensatz zu “nachhaltig” keine Worthülse.“

    Da sind wir genau bei dem, was ich gesagt habe, dass sich jeder unter den Begriffen etwas anderes vorstellt. Meiner Meinung nach, kann niemand für sein Handeln oder Prognosen „Ganzheitlichkeit“ in Anspruch nehmen. Das wäre vermessen. Es gibt aus der Gegenwart heraus keine 100% „Ganzheitlichkeit“ die Folgen jeglichen Handels zu überblicken. Man kann nur hoffen nahe heranzukommen, Zukunft ist nicht vorhersehbar.

  26. @ Herr Krüger

    „Gut auch, dass dem Störenfried Thorsten hier Einhalt geboten wurde. Der sagt nichts zum Thema, sondern erzählt nur nebensächlichen Blödsinn.“

    Also seine Beiträge hier zum Thema Nachhaltigkeit waren sachlich und themenbezogen (ganz im Gegensatz zu anderen Beiträgen hier…). Aber andere Meinungen will man hier wohl nicht hören.

    Soweit ich weiß hat man Ihnen in zahlreichen anderen Foren auch Einhalt geboten Herr Krüger! Das finden Sie doch dann sicher auch in Ordnung!

    Ich finde es lustig wenn sich Klimaskeptiker und Klimanichtskeptiker gegenseitig Einhalt gebieten! Das ist wie im Kindergarten!

  27. Die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Ganzheitlichkeit“ sind zwei Seiten ein und der selben Medaille. Erstere wird von Ökologosten verwendet, letzterer von Anhängern der Alternativmedizin. Beide Gruppen haben eine gemeinsame Schnittmenge, und ich meine, die ist nicht klein. Die Denkhaltung, die bei beiden dahinter steckt, ist tiefste Wissenschafts- und Technikfeindlichkeit, Neophobie und eine Scheinwelt, die man sich als Ausweg aus dieser Angst aufgebaut hat. Ob man nun an heilsame Zuckerkügelchen glaubt, oder an pseudowissenschafliche Energiekonstrukte, basiert auf der gleichen Überzeugung: Wissenschaft und Technik sind gefährlich und daher anzulehnen.

  28. @ ConstanzeW

    „Die Denkhaltung, die bei beiden dahinter steckt, ist tiefste Wissenschafts- und Technikfeindlichkeit, Neophobie und eine Scheinwelt, die man sich als Ausweg aus dieser Angst aufgebaut hat.“

    Ist nicht genau das Gegenteil der Fall? Erfordert eine Energiewende hin zu nachhaltigen Energiegewinnungsarten nicht gerade ein positives zuversichtliches Weltbild, viel Innovationsfreude, Verantwortungsbewusstsein, Erfindergeist, technische Ideen und Ingenieursverstand? Neophobie kann es ja gerade nicht sein wenn man sich um Veränderungen bemüht. Sind Sie es nicht gerade die vor diesen Veränderungen Angst (=Phobie) hat welche sie an alten und veralteten Technologien festhalten lässt? Ich habe keine Angst denn mich selbst betreffen die Zukunftsveränderungen nicht mehr hart. Aber ich habe Verantwortung gegenüber meinen Kindern und Enkeln! Und Verantwortung hat mit Angst wenig zu tun!

  29. Nein, es gehört eine ganze Ladung Ignoranz dazu. Dieses „Verantwortung für Enkel“ ist genau so eine leere, dümmliche Worthülse. Dies wurde aber in dem Artikel bereits ausreichend gewürdigt.

    Die ganze Energiewende resultiert aus Angst, vor Veränderungen, zum Beispiel beim Klima ode Angst vor Technik, zum Beispiel der Weiterentwicklung der Kernkraft. So wie es Angst vor Gentechnik gibt, warum auch immer und Alternativmedizin aus Angst vor modernen Therapien und Medikamenten, „Bio“landwirtschaft aus Misstrauen gegenüber moderner Agrartechnik usw. Dewegen bedient man sich ja lieber dieser rückwärtsgewandten Techniken. Dabei ist vieles dieser angeblich umweltschonenden Techniken schädlicher für die Umwelt, als moderne Techniken.

    Zur Innovation: Windräder sind nun wirklich nichts Neues, jede andere Turbine funktioniert in ähnlicher Weise, oder ein simples Fahrraddynamo. Und Biogas? Mikrobielle Prozesse, wie die Sumpfgasentstehung funktionieren, seit es Leben auf der Erde gibt. Einen Fermenter kann jeder selber bauen. Nur die irrsinnige Förderung per EEG lässt diesen Wildwuchs entstehen, nicht aber die Innovation, die immer wieder daher gebetet wird, die es aber nicht gibt. Selbst die Solartechnik stagniert. Also, wo ist hier der Mehrgewinn? Wenn Sie kluge Enkel haben, lachen diese Sie aus.

  30. @ ALLE
    ACHTUNG

    Bei dem User Phys. M. Müller dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den allseits „geliebten“ Thorsten Seifert handeln.

    meint der Moosgeist

  31. LOL, er versuchte es halt immer wieder.

  32. @Phys. M. Müller
    Wenn Du Physiker bist, heiß ick ab morgen…Tante Heinz

    Ist nicht genau das Gegenteil der Fall? Erfordert eine Energiewende hin zu nachhaltigen Energiegewinnungsarten nicht gerade ein positives zuversichtliches Weltbild, viel Innovationsfreude, Verantwortungsbewusstsein, Erfindergeist, technische Ideen und Ingenieursverstand?

    Gegenfrage…..ist ein nachhaltige Kreislaufwirtschaft nicht gerade von einer extrem billigen Energiewirtschaft abhängig?
    Wenn ick Materie einsparen will…..muss ich da nicht recyceln auf Teufel komm raus?
    Ist die Energiedichte nicht der entschiedene Fortschrittsfaktor?

    Und ja, was nützt mir ein „sachlich und themenbezogen“ Kommentar, wenn er technisch Bullshit ist?

    Bähh………..wer hat Dich wieder aus dem Loch befreit?
    H.E.

  33. Ist natürlich völlig OT. Aber anhand der verstärkt auftauchenden Ausrufezeichen ein Zitat von James Krüss: „Verachte die Dummheit, wenn sie nicht gutmütig ist.“

  34. @ConstanzeW
    „Nachhaltigkeit” und “Ganzheitlichkeit“
    Was ich an den Protagonisten dieser Begriffe wirklich zutiefst bewundere ist die Fähigkeit ihre Kunden effizient auszunehmen. Nicht dass mir diese Kunden leid täten, denen geschieht es gerade recht wenn sie Zucker zum Preis von einigen 10.000ern pro Kilo als Medikament kaufen, oder Strom aus „nachhaltigen“ Quellen (besonders empfehlenswert: erneuerbare Energie aus Wal und Seehundöl**) zu Phantasiepreiesen beziehen. Ich bewundere erstens die Schlauheit der Anbieter und zweitens die Blödheit der Käufer. Wäre eigentlich alles perfekt so, und jeder Topf hätte seinen Deckel. Ärgerlich ist nur dass ich das besch. Spiel mitspielen muss. Das EEG mit seinen Subventionen und Zwangsabgaben hat seine Entsprechung in den Krankenkassen die über den Beitrag die schwachsinnige Homöopathie zwangsfinanzieren müssen.

    ** Ich bin ich fast sicher dass sich Michel und Micheline auch die Verstromung von Walen und anderen fettreichen Meeressäugern als erneuerbar und nachhaltig verkaufen ließe , einschließlich der engagierten Verteidigung der tierschonenden Schlachtung. Wenn der nette Wal erklärt wie er sich gerne CO2 frei in Ökostrom verwandelt, nachdem er sich ein schönes Leben lang in den sauberen Meeren nachhaltig von kleinem Plankton ernähren durfte.

  35. @Phys. M. Müller

    ich zitiere mal Udo Pollmer:

    „so wertvoll wie ein benutztes Kondom“

  36. Erfordert eine Energiewende hin zu nachhaltigen Energiegewinnungsarten nicht gerade ein positives zuversichtliches Weltbild, viel Innovationsfreude, Verantwortungsbewusstsein, Erfindergeist, technische Ideen und Ingenieursverstand?

    *Lacht*
    Die, die das fordern, haben nichts davon.
    Vor allem keine technischen ideen und keinen Ingenieursverstand.
    Sonst würden sie das nämlich nicht fordern.
    Oder anders gesagt:
    Wenn jemand käme und würde sagen „Ich habe hier ernstzunehmende, durchgerechnete LÖSUNGEN, wie es besser geht“ Dann wäre ja eine Diskussionsbasis da.
    Aber nur zu sagen „Ich FORDERE das Schlaraffenland!“ ist billig und, mit Verlaub, kindisch.

    Und was bitte soll denn an einem Weltbild positiv und zuversichtlich sein, das auf eine Apokalypse fixiert ist?
    Was ist an Windrädern, Faulgas und Silizium-Photovoltaik bitteschön Innovativ?
    Was ist denn an Windrädern, PV und Faulgas ’nachhaltig‘?

    Neophobie ist es, wenn man glaubt, die Technik, die man als Kind aus dem Lego-Baukasten zusammensteckte, sei die einzig mögliche Zukunft und Nuklearenergie sei Teufelswerk.
    HIER hat NIEMAND Angst vor Neuerungen! Neue Reaktoren, neue Gewinnungsverfahren für Bodenschätze, Gentechnik, all dies ist hier willkommen.

    Aber da Sie glauben, Sie hätten Verantwortung gegenüber Ihren Enkeln, dann können Sie mir sicher erklären, warum und wie?
    Das möchte ich nämlich wirklich gerne wissen.
    Vor allem frage ich mich, wie Sie diese ‚Verantwortung‘ wahrnehmen können, wenn Sie keine Ahnung haben, welche Lebensumstände Ihre Enkel denn haben werden.
    Stellen Sie sich mal vor, Sie würden im Jahr 1913 leben und wüssten von der Zukunft so wenig, wie Sie jetzt real von der Zukunft im Jahr 2113 wissen. Was würden Sie denn dann tun, um Ihren Enkeln ein besseres Leben zu ermöglichen?

  37. @ Heinz (Onkel….hihi),

    Gegenfrage…..ist ein nachhaltige Kreislaufwirtschaft nicht gerade von einer extrem billigen Energiewirtschaft abhängig?
    Wenn ick Materie einsparen will…..muss ich da nicht recyceln auf Teufel komm raus?
    Ist die Energiedichte nicht der entschiedene Fortschrittsfaktor?

    Das spielt bei Ökos keine Rolle. Ihr Ziel ist ja eben die Bekämpfung des Öko-Beelzebubs in Form der Industrie, indem sie ihnen den Saft, sprich die Energie, abdrehen. Das machen sie, indem Energie immer teurer und unsicherer wird. Damit vertreibt man die letzte Industrie aus dem Land und man kann sich endlich im Ruhe auf den Weg vorwärts in die Vergangenheit machen.

    Ok, das ist meine private Verschwörungstheorie…. Aber ich wäre sehr gerne davon überzeugt, dass dies nicht stimmt. Vielleicht sind die Ökos tatsächlich die Guten mit der falschen Überzeugung. So, wie damals die Kommunisten.

  38. @Constanze
    Jede Technologie die eine Verminderung der Weltbevölkerung bewirkt…ist in grünen Augen eine gute Technologie.

    Soweit zum menschenverachtenden Weltbild der grünen Bazillen.
    Onkel Heinz

  39. @Constanze
    Jede Technologie die eine Verminderung der Weltbevölkerung bewirkt…ist in grünen Augen eine gute Technologie.

    Soweit zum menschenverachtenden Weltbild der grünen Bazillen.
    Onkel Heinz

    …..hm, warum fällt mir da sofort die Torpedierung von dem Golden Rice durch Greenpiss ein?

  40. @Constanze
    Janz richtig junge Frau………kann ja wohl nich angehen, das diese Asiaten sich noch mehr vermehren.
    H.E.

  41. …Und warum hat Thorsten dann 3 Kinder…

    Edit:
    Das wundert mich auch, Herr Seifert, angesichts Ihrer permanenten Web-Präsenz fragt man sich unwillkürlich, wann Sie die Zeit zur Zeugung fanden.
    Ich möchte Ihnen ein wenig mehr Zeit zur Fürsorge und Verantwortung für Ihre Kinder geben und lösche mal auch ihren Alt.

    Tritium

  42. Meine Urgroßmutter las sowohl die Nachricht zu Otto Lilienthals Erstflug und musste gar noch Neil Armstrongs ersten Schritt auf dem Mond erleben

    Woher kommt die Vorstellung einer begrenzten Welt? Die wirtschaftliche Erschließung des Sonnensystems steht bereits in den Startlöchern,

    Auch das, möchte ich sagen, wäre für einen Menschen im Jahr 1913 absolut unvorstellbar gewesen.
    Und wie, bitteschön, soll jemand, der kohlebefeuerte Dampflokomotiven als Spitzenprodukte des Fortschritts sieht und stolz darauf ist, dass es danz der Zeppeline gelungen ist, sogar die Luft zu erobern, ‚Vorsorge‘ und ‚Verantwortung‘ für seine Enkel zu übernehmen, die inzwischen Urlaubsflüge in den Weltraum buchen können?
    Welcher Größenwahnsinn steht denn hinter solchen Ansprüchen!
    Das beste, was unser ‚Verantworter‘ aus dem Jahr 1913 von seinen Enkeln ernten könnte, wäre ein nachsichtiges „Jaja, Opa, hast’s ja gut gemeint…“.

    Weniger schön wird es, wenn wir uns einmal die tatsächliche ‚Vorsorge‘ der damaligen Zeit ansehen:
    „Bitter not tut uns eine starke deutsche Flotte!“
    tönte damals die Propaganda; natürlich für die Kinder und Enkel, denn die Reichsmarine sollte die ‚kolossalen‘ Errungenschaften des deutschen Volks für die Zukunft sichern, Kolonien gewinnen, Rohstoffe und Absatzmärkte sichern, damit auch die Nachfahren von der Grossen Zeit noch zehren können.
    Die Folgen dieser ‚Vorsorge‘ sind bekannt…

  43. @ ALLE
    ACHTUNG

    Bei dem User Phys. M. Müller dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den allseits „geliebten“ Thorsten Seifert handeln.

    meint der Moosgeist

    Dem ist so.

    Kann ich nur bestätigen. Aber wenn er es denn nötig hat. 😉

  44. @Tritium

    Edit:
    Das wundert mich auch, Herr Seifert, angesichts Ihrer permanenten Web-Präsenz fragt man sich unwillkürlich, wann Sie die Zeit zur Zeugung fanden.
    Ich möchte Ihnen ein wenig mehr Zeit zur Fürsorge und Verantwortung für Ihre Kinder geben und lösche mal auch ihren Alt.

    Tritium

    Lass ihn doch, wenn er meint meinen alten Namen “ Dipl. Phys. M. Müller“ aus dem Blog von Ökologismus bemühen zu müssen. Ich habe nichts dagegen, wenn er sicht noch mehr bloßstellen möchte.

  45. @ Krüger:

    Lass ihn doch

    Nein, das sehe ich anders. Derlei Albernheiten werden hier nicht geduldet. „Phys. M. Müller“ wird gesperrt. Punkt.

  46. @Peter Heller

    OK. Kann ich auch akzeptieren.

    @Tritium

    Ich habe Dir diesbezüglich gerade eine Mail zukommen lassen.

  47. Team Thorsten is sich für nix zu Schade………das sollte hier jeder mal mitbekommen.

    Berühmte Methode dieser Säcke ist, sich per geschlechtsloser Nick-Vermehrung zu duplizieren um im Internet eine Vielzahl von Warmaholics zu suggerieren.
    Bähh……ihr seid so blöd, das muss einfach per Sperre „belohnt“ werden.

    Heul doch….Du Penner…..ersatzweise, Thorsten.
    Onkel Heinz……….Tricks wie vor 5 Jahren, Dummheit im Quadrat

  48. @Heinz Eng

    Ich lasse Dir gleich auch mal eine Mail zukommen.

  49. Zum Artikel:
    Sehr gut Tritium!
    Den Einwand von Herrn Pietzsch @15 hätte ich auch gebracht, dies wurde aber in @18 relativiert.
    Schön Herr Heller @45, dass Sie konsequent bleiben, obwohl Sie hiermit Krüger und Eng eine beliebte Spielwiese wegnehmen.
    Für alle stillen Mitleser: das ist wahrlich eine Zensur im positiven Sinn: Wertung /Beurteilungsgrad: Note 6 (der Beiträge von Seifert und alias)
    meint JH

  50. @Jürgen
    Keine Angst…diese Art von „Spielwiese“ muss ick nich haben…..den Typ hab ich seit 2 Tagen auf Igno.

    Ein paar Tage sind solche Typen ja ganz lustig….aber auf Dauer muss man sowas nicht haben.

    Ähm…muss ick jetzt beleidigt sein???
    H.E.

  51. @40 Heinz

    Janz richtig junge Frau

    Kennste die? Bringt auch tolle Beiträge!
    Na ja, 23:48 kann man (ich!) auch mal einen primitiven Kommentar einstellen
    meint JH

  52. @Micha
    Ach nöö…..nu krieg ich diese Hackfresse nich mehr aus´n Kopp……ähnlich Laber-Hader….aber der hat wenigstens noch mein Mitleid erregt.
    Was geht nur in solche Leuten vor…….wenn se die Realität komplett ausblenden?

    Onkel Heinz……kein Psychiater

  53. @50

    muss ick jetzt beleidigt sein???
    H.E.

    nee, eben nicht!
    An dieser Stelle noch mal ein ganz besonderes Lob an die Betreiber von ScSk:
    Die Möglichkeit des sofortigen Erscheinens eines Beitrags (evtl. mit nachträglicher Moderation) sowie die Schriftwahl, die Zitatfunktion, Hyperlink und die Einbettung von Bildern und Videos sind vorbildlich und bieten eine aktive Internetkommunikation!
    JH

  54. @Jürgen
    Zur Kenntnisnahme……ick nenn jede Dame…..ob nun 18 oder 80…..junge Frau…….und…man liegt nie verkehrt.
    Alte Schule….ick halt den Damen sogar die Tür auf……trotz Genderwahn.
    Respekt kann man nich befehlen……den muss man sich schon erarbeiten.

    Und ja….ich liebe Frauen, die stark, selbstbewusst und humorvoll sind…..Intellekt auf Augenhöhe is was Feines.

    Ähm……krieg ich jetzt Ärger mit der Alice Scharzmalerin?
    H.E.

  55. @Heinz Eng

    @Micha
    Ach nöö…..nu krieg ich diese Hackfresse nich mehr aus´n Kopp

    Komm hol das Lasso raus und wir spielen Cowboy und Indianer … 😉

    Komm lass das E-Mobil stehen und wir reiten zur Arbeit. 😉 Reimt sich aber irgendwie nicht.

  56. @Micha
    Was will ich mit einer ideologischen Rothaut……….der sofort nach Ritalin schreit, wenn ick mal Streß mache……..ick kann mit Weicheier einfach nix anfangen……ausser die Tiernothilfe anzurufen.
    (auch Einschläfern kann eine Alternative sein)
    Ups….fast hätt ick jetzt was Beleidigendes geschrieben……von wegens Kurzschluss und Genitalien……habs mir das aber ganz doll verkniffen.

    Mitleid……..wenns im Fall „Thorsten“ auch schwer fällt….sollte trotzdem unsere Intension sein.
    Onkel Heinz…..theoretisch ein netter Mensch

  57. Die Diskussion ist ja leider wieder beim Forentroll angekommen. Man sollte aber vielleicht mal über Tritiums Bemerkung über Utopia nachdenken:

    Das ist nichts weniger als Utopia, die perfekte Welt, in der alle für alle Zeit glücklich sind. Ein Traum, aber keine Vision, denn es ist schlicht unmöglich, auch nur annähernd solche paradiesischen Zustände zu verwirklichen und es besteht im Gegenteil die Gefahr, dass die Propagierung solcher unerfüllbarer Hoffnungen zu Enttäuschung, Unzufriedenheit, Unruhe und Unfreiheit führt – Historische Beispiele dafür gibt es genug!

    Das kennzeichnet sicher den Kommunismus und auch sozialistische Vorstellungen. Aber auch Liberalismus und was es sonst noch so gibt, muss sich daran messen lassen. Das Ideal unserer Vorstellungen werden wir nie erreichen und das ist auch gut so, denn es wäre ein Ende der Fortschritts.
    Die spezielle Qualitität des Ökologismus ist eigentlich, das eine nachhaltige Existens des Menschen in der Natur angestrebt wird, die dann, wenn sie erreicht wird, statisch ist. Dass der Begriff Nachhaltigkeit extrem schwammig ist, das hat ja Tritium schon herausgearbeitet, aber man sollte sich auch klar machen, dass hier statisch auf der ganzen Linie gemeint ist und verneint wird, dass die Biosphäre und über längere Zeiträume auch die ganze Natur ein dynamischer Prozess ist und wir einfach nur Teil davon sind.
    Das heisst nun nicht, dass man nicht auch negative Entwicklungen erkennen könnte. Nicht jeder Fortschritt muss auch positiv sein aber auf etwas völlig statisches wie Einklang mit Natur hinsteuern zu wollen ist angesichts deren Dynamik schon ein Widerspruch in sich.

  58. …….hi hi, Team Thorstens Toten Tanz mal janz anders ……. als Physopath… ähhm Psychopath M. Müller

    hat einen gewissen Unterhaltungswert!

  59. #58. Tim Hardenberg

    als Physopath… ähhm Psychopath M. Müller

    oh Timmy, wenn das Marvin Müller liest 😉

    karl.s

  60. @Gerhard
    Ach lass uns doch die kindliche Freude daran, uns über den DAWAZ (Dümmster anzunehmender Warmaholic aller Zeiten) lustig zu machen…….bei allem Ernst der Lage, muss auch mal ne Verscheißerung drin sein….*grins.

    Im Einklang mit der Natur…………….ist eigentlich noch ne Stufe Bekloppter als „Nachhaltigkeit“……denn was soll diese Sinnlosfloskel eigentlich bedeuten?
    Ok…..so ein Ureinwohner aus den äquatorialen Klimazonen kann ja mit Lendenschurz bei gleichbleibend hohen Temperaturen im und vom Urwald leben…..wozu aber auch das Töten von Tieren gehört……aber was wollen wir denn bei minus 15 Grad noch im Lendenschurz im deutschen Wald…..da frieren einem ja sämtliche Extremitäten schon beim reinen Gedanken dran ein.
    Natur……fressen und gefressen werden, ein ständiger Überlebenskampf……Stürme, Vulkanausbrüche, durch Gewitter ausgelöste Waldbrände, Überschwemmungen und allerlei sonstiges Ungemach, was Stiefmutter Natur für ihre ungeliebten Kinder bereithält……….welchen Einklang meinen denn nun diese grünen Bazillen?
    Die, die diesen Bullshit immer so gerne von sich geben, sitzen meist im warmen Häusle oder im Großstadtaltbau………denn von einen Obdachlosen hab ick solch Schwachsinn noch nie gehört……die Leute also, die täglich in ihren Bioladen rennen um sich dem Pöbel ökologisch überlegen fühlend, Zeuch zu kaufen, wofür der Hartzer nicht das Geld hat…..ähnlich wie Edelkommunisten, die in ihrem Schloss/Villa überlegen, wie man denn am besten die pöhsen Kapitalisten enteignen könnte.
    Allesamt eine verlogene Mischpoke, die verlernt hat zu überleben………wie die Nachkriegsgeneration, die vor lauter Magenknurren auch vor Diebstahl nicht zurückgeschreckt hatte, nur um einmal wieder richtig satt sein zu dürfen……und das trotz der Drohung der Russen, dafür schnell mal an die Wand gestellt zu werden.

    So manchen scheint der Wohlstand zu Kopp gestiegen zu sein…….die sollte man mal zwangsweise ein Jahr lang in ein indisches Elendviertel packen oder als chinesischen Wanderarbeiter verpflichten, damit se mal wieder runter kommen von ihrem hohen Ross.
    Mehr fällt mir zu diesen Bullshit beim besten Willen nich mehr ein……..sorry.
    Onkel Heinz………….Sohn einer Trümmerfrau

  61. @ Gerhard Straten # 57:

    Die spezielle Qualitität des Ökologismus ist eigentlich, das eine nachhaltige Existens des Menschen in der Natur angestrebt wird, die dann, wenn sie erreicht wird, statisch ist.

    Ich fürchte, es ist weniger eine Existenz in der Natur als vielmehr ein Schlaraffenland, das als Vorstellung dient.

    Natur verlangt harte Arbeit und Entbehrung, um ihr das notwendige mit Gewalt und List abzunehmen und bedeutet eine kärgliche Existenz am Minimum.
    Der Ökologist will aber Energie umsonst und Lebensmittel aus der Biokiste und unter einem eigenen Haus tut er’s möglichst nicht. Umdas zu erreichen scheut er sich nicht im geringsten, die Natur völlig umzugestalten, will gigantische Maschinen aufstellen, Infrastruktur für alle denkbaren Bedürfnisse und die Trauben sollen ihm in den Mund wachsen. Wo ist da noch Natur, ausser als Kulisse?
    Ich glaube, der natur würde so etwas weit weniger schaden als den Menschen selbst.
    Es erinnert mich fatal an ‚Die Zeitmaschine‘ von H.G. Wells.
    Sein Romanheld versetzt sich in eine Zukunft, in der die ‚Elohim‘ alles das erreicht haben. Sie arbeiten nicht, tragen prunkvolle Gewänder und schlafen in megalithischen Hallen, ihr (vegetarisches) Essen erscheint auf magische weise auf den Tischen.
    Doch sie werden als klein, von kindlichem Gemüt und emotionslos beschrieben und als der Held näher nachforscht, macht er eine furchtbare Entdeckung:
    Diese Seligen sind nicht die Herren der Welt, die durch Müßiggang degenerierten, sondern nur Schlachtvieh der unterirdischen Morlock, die sie deshalb pflegen und versorgen.

  62. @ Onkel Heinz #60:

    Es würde genügen, diejenigen, die ein Leben im Einklang mit der Natur einfordern, eine Woche im Bayerischen Wald auzusetzen und sich selbst zu überlassen. Da können sie dann erleben, was es bedeutet, unmittelbar von Mutter Naturs Busen zu zehren.

  63. @Istvan
    Dann aber bitte in aller Konsequens….nämlich nackt und ohne Werkzeug……kann ja wohl nich angehen, am Busen der Natur mit solch verwerflichen Produkte der verhassten Konsumgesellschaft rumzulungern.

    Onkel Heinz……….konsequent, bis es weh tut

  64. ## 62, 63.

    Das ist ein Mißverständnis der ökologistischen Naturvorstellung.
    Natur wird idealisert betrachtet, nicht als realer Urwald, sondern als Arkadien.
    Nicht anders, wie im Rokoko das Leben als ‚Schäfer‘ als Idylle des einfachen, sorgenfreien, naturverbundenen Lebens beschwärmt wurde.
    In der Realität war die Schäferei natürlich eine elende Existenz, doch in den Parks der Schlösser wurden Schäfereien und Staffagedörfer errichtet, wie das Hameau de la Reine in Versailles, in dem Marie Antoinette ‚Landleben‘ spielte.

  65. @Tritium
    Au Backe……..Ökos als direkte Nachfahren von gelangweilten Aristokraten?

    Als Eskapismus, Realitätsflucht oder Wirklichkeitsflucht bezeichnet man die Flucht aus oder vor der realen Welt und das Meiden derselben mit all ihren Anforderungen zugunsten einer Scheinwirklichkeit, d. h. imaginären oder möglichen besseren Wirklichkeit.

    und wo hat mich das am Ende hingeführt?…..zu Karl Marx……

    „Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind…………

    Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Man…..in was für Abgründe muss denn noch blicken, um die wahre Seele des Ökologismus zu enttarnen?

    Onkel Heinz……………….leicht verwirrt

  66. @Tritium
    Nachtrag….

    Eskapismus muss nicht unbedingt als nur individuelle Vereinsamung und soziale Isolation auftreten. Auch der Eintritt in abgeschirmte Kommunen oder in Sekten kann eine Form der Flucht vor der Wirklichkeit sein, selbst wenn sie gemeinsam mit anderen Menschen vollzogen wird. Im Falle von Sekten kann diese bekrittelte Flucht aber auch eine sog. Moksha sein, die psychologisch als Wahn eingeordnet wird. Immerhin kann der „Ausstieg“ in Kommunen auch positiv als „Exit-Option“ und damit als Form des politischen Widerstands gegen gesellschaftliche Zwänge gedeutet werden (vgl. Hippie und New Age). Kritisiert wurde an derartigen politischen Konzepten jedoch oft, dass die abgelehnten Verhältnisse weder durch einen individuellen noch durch einen Gruppenausstieg offensiv verändert werden könnten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eskapismus

    Wenn ick da mal janz intensiv drüber nachdenke, kommen mir die Verhalltensweisen unseres Waldschrates nicht mehr ganz so unlogisch vor………der bastelt sich doch nur ein Scheinwirklichkeit um der grausamen Technik-Realität entfliehen zu können………und den Fanatismus, den er an den Tage legt…….grenzt schon ein gewisses Mass an wahnhaftem Verhaltens.

    Ach menno…..nu qualmt mir wieder die Omme…..Philosophie und Psychatrie liegen oft zu dicht beieinander.
    Ich muss wech……..
    H.E.

  67. Ökos als direkte Nachfahren von gelangweilten Aristokraten?

    Aber ja!
    Willst was lustiges erfahren?
    Das ist die Mühle im Spielzeugdorf der Königin Marie Antoinette.
    Das Wasserrad drehte sich zwar, jedoch:

    Le moulin. Il n’a jamais servi, il n’y a jamais eu de meule, le ruisseau étant bien trop faible pour faire tourner un veritable moulin

    Die Mühle. Sie war nie in Betrieb, sie hatte nie ein Mahlwerk, der Wasserstrom war zu schwach um eine echte Mühle anzutreiben

    Eine Theaterkulisse also, genau wie die heutigen Windräder, die auch nur so tun als würden sie zur Stromversorgung beitragen (und die manchmal von Dieselmotoren angetrieben werden, damit sie sich drehen)

  68. @Tritium
    Als Potemkinsches Dorf (russisch: Потёмкинская деревня) – teilweise auch in der Schreibweise Potjomkinsches Dorf – wird etwas bezeichnet, das fein herausgeputzt wird, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand zu verbergen. Oberflächlich wirkt es ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihm aber an Substanz.

    Ja ne is klar………….und am Ende landen wir bei einen schweineteuren Selbstbetrug…….oder eben bei Thorsten.

    H.E.

  69. Dummheit ist nachhaltig.

    Carsten

    http://www.hoesti.de/img/cartoons/schnecken-fkk.jpg

  70. Aber hallo, man schaue, was Oskar Lafontaine da in der FAZ schreibt.

    Wie Windräder die Umwelt zerstören

    Unter dem Vorwand, die Umwelt zu schützen, wird die Landschaft zerstört. Es ist an der Zeit, die Stromerzeugung durch „Stahlkolosse“, die eine Gesamthöhe von zweihundert Metern erreichen können, zu beenden…….

    Hat da tatsächlich ein Umdenken eingesetzt oder rückt nur der nächste Windpark an den eigenen Wohnort heran?

  71. @Tim Hardenberg #70
    Siehe auch hier.
    Ich vermute mal, die Linken, die ja durch die bevorstehende große Koalition in die Gelegenheit kommen, sich durch tüchtige Oppositionsarbeit zu profilieren, haben die u.a. hier seit längerem ventilierte soziale Problematik der „Energiewende“ und ihr politisches Potential auch erkannt und gedenken nun, da die „großen Volksparteien“ am Weiterso hängen, das Beste daraus zu machen.
    Und das dürfte viel sein, denn das neue Narrativ vom grundbesitzenden Windmüller-Kapitalisten ist ausnahmsweise ausgesprochen realistisch und überzeugend.

    Schade, daß diese berechtigte und überfällige Kritik nun ausgerechnet aus der SED-Ecke kommen muß.

  72. @Flumi

    Das sehe ich ganz ähnlich.

  73. Genau das habe ich schon lange als mögliche ‚Wende‘ gesehen, die asoziale Umverteilungspolitik des EEG schreit ja geradezu danach, von ‚Linken‘ ausgebeutet zu werden.

    Jetzt schreiben wir hier also, wenn sich’s bestätigt, Wahlkampfreden für Oskar…

  74. achgut.com (Fundstück):

    Der Kuchen hat Grenzen. Maja nicht.

    Freunde, Genossen, Kameraden und Mitbürger! Vergesst Sloterdijk! Vergesst Willemsen! Vergesst Franz Alt! Vergesst Professor Schwindlhuber! Vergesst Miss Piggy! Vergesst Al Gore! Vergesst Miley Cyrus! Vergesst Michael Moore! Vergesst Mutter Teresa! Vergesst Pater Leppich! Vergesst Desiree Nick! Vergesst alle Nervensägen und Nervensägerinnen der letzten Jahrzehnte! Macht Platz auf Euren Festplatten! Hier kommt Maja Göpel mit ihrer One-Woman-Transformation-Show. Vorhang auf! Tusch! Tusch! Tusch!

    …….. und hier ist sie: Maja, die Biene der Nachhaltigkeit. …….Applaus, Applaus!

  75. # 74

    oha !

    Die kommt garantiert aus Hamburg Ottensen, da begrüßt man sich auch eher mit den Worten “ Ich bin vegan!“ als mit „Hallo!“

  76. @Tim
    Sach mal…….willst Du mir den Donnerstag verderben?

    Die Jute ist echt ein Brüller…….3 fette Ringe an den Fingern, ein Nasenpiercing, dicke Klunkern an den Ohrläppchen und ständig modische Klamotten und geschminkt wie ein Modell…….und dann davon labern, das es genug ist……boah eyh, Wasser predigen und nach Abschalten der Kamera erstmal ne Pulle Rotwein schlucken, dat ham wa gerne.
    Wuppertaler Institut…..für Gehirnvergurkung…….Weltzukunftsrat…..wir deutschen Arbeiter und Bauern sollen uns selbst bescheiden……wo andere Milliarden bunkern……..klingt so ähnlich wie die kommunistische Weltrevolution, am Wesen des Menschen vorbei…….ersponnen im Vollsuff, abseits jeglicher Realität.
    Hat se aber schön auswendig gelernt, das Vorzeigepüppchen, gelle.
    Würg und wech
    H.E.

  77. @Onkel Heinz

    …..die toppt sogar noch den Harry Lehmann, gell?

  78. @Andreas #75

    Die kommt garantiert aus Hamburg Ottensen, da begrüßt man sich auch eher mit den Worten ”Ich bin vegan!” als mit “Hallo!”

    …..hi hi, dann kuck ich mir doch lieber die Veggies-Tante Courtney Stodden an. 😀

  79. @Tim #77
    Ahhhh, nun versteh ick auch endlich mal den Spruch…..Möhre versenken……..ups, ich war nie hier.

    H.E.

  80. @Tim…..ähm, ick meinte #78

  81. @ Tim #74

    Die Maja kaut nur das wieder was auch der Willi (Nico Paech) und alle anderen Wachtumskritiker schon seit einiger Zeit fordern: Verzicht. Besonders tut sich hier das Wuppertaler Institut hervor, bei dem die Maja auch tätig ist, und dem wiederum enge Kontakte zu den PIKs nachgesagt wird.

    Das was die Maja in dem Video sagt, wurde auch von Leuten wie Schneidewind und teils auch Ott in der Enquete „Wachstum“ vertreten. Dort, und auch bei internen Streitgesprächen wie das zwischen Welzer und Füchs oder Füchs und Paech wurde ziemlich deutlich, dass es grünes Wachstum nicht geben kann, dass die Ideologie des Ökologismus nur über Suffizienz funktioniert. Die Wachstumskritiker denken nur die Ideologie des Ökologismus konsequent zu Ende, etwas was die Vertreter des grünen Wachtums nicht tun.

  82. Die Maja, unerschrockene Kämpferin für das Wahre, Gute!

    „Welche Rahmenbedingungen wir in unserer Gesellschaft ändern können, damit mehr Menschen ihre Träume von einem guten Zukunft leben können. Zutaten für diese Vision sind für mich Träume, lebe deine Träume oder träume kräftig von dem, wie du dir die Welt in Zukunft vorstellst und wie sie aussehen kann…… Mut…… mutig zu sein, da nachzufühlen und nachzuhaken, wo Leute sagen, da geht’s aber nicht lang, wo du lang träumen möchtest, und sagen: Warum denn eigentlich nicht……. und jetzt möcht ich dafür ’ne Begründung haben…. und wenn dann das Machtargument kommt, ganz beherzt dagegen zu stimmen. Und das dritte ist Vertrauen. Vertrauen darein, dass du nicht alleine bist. Weil……. Veranstaltungen wie hier und heute sind immer wieder so starker Ausdruck davon, dass wir ganz viele sind und immer mehr werden, die sagen, wir können anders, wir können besser……. wir fangen jetzt einfach heute an, laufen los, wir haben vielleicht noch keine Blaupause davon……. aber jeder Schritt in die Richtung fühlt sich schon mal verdammt gut an.”

    Es gehört wahrlich Mut dazu, solch außergewöhnlichen Bullshit treuherzig ins Mikrofon zu plappern. Man beachte, dass Frau Doktor Maja Göpel nicht irgendeine Biodorf-Trulla ist, sondern Leiterin des Berliner Pressebüros des „Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH”

  83. Das Wort „nachhaltig“ ist selber nicht nachhaltig: seine Inflationäre Verwendung stößt innerhalb der nächsten 100 Jahre an natürliche Grenzen:
    http://xkcd.com/1007/

    😉

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