NRW Wirtschaftsminister beziffert Kosten für Reservekraftwerke auf sechs Milliarden Euro im Jahr

20. Oktober 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

800px-Luftbild_Trianel_Kraftwerk_3Die Energiewende wirkt. Durch die zwangsweise Einspeisung von Strom aus Wind und Sonne wird jetzt offenbar genau das Ziel erreicht, das die deutschen Ökojünger schon seit vielen Jahren ganz oben auf ihrer Agenda haben. Den „fossilatomaren Dinosaurier“, gemeint sind die großen Stromerzeuger, wird die Luft zum Atmen immer weiter abgeschnitten (Der Energieexperte Jürgen Döschner vom WDR und das Märchen von den bösen “Energie-Dinosauriern”).

Konventionelle Kraftwerke nicht mehr wirtschaftlich
Grund dafür ist, dass deren Kohle- Gas- und Kernkraftwerke aufgrund der immer häufigeren Einspeisung von sogenannten Erneuerbaren Energien immer seltener im wirtschaftlichen Vollastbetrieb laufen. Hinzu kommt dass durch den Verfall der Börsenstrompreise, der ebenfalls der Zwangseinspeisung von immer mehr EE-Strom geschuldet ist, die Renditen der Kraftwerksbetreiber noch weiter geschmälert werden.

So weit, so gut in der Ökowelt, könnte man meinen. Die Sache hat leider nur einen kleinen Haken, wie die Wirtschaftswoche in ihrer gestrigen Ausgabe mitteilt. Schließlich betrifft das Problem, dass man konventionelle Kraftwerke in Deutschland kaum noch kostendeckend betreiben kann dadurch auch viele kleine Stadtwerke und Kommunen. Diese sind über die Stadtwerke vielfach an Kraftwerken oder auch direkt als Anteilseigner an der RWE beteiligt.

„Sparorgie, die ihresgleichen sucht“
Und die finanzielle Situation der betroffenen Kommunen könnte sich durch diese Entwicklung dramatisch verschlechtern. „Die Städte werden eine Sparorgie hinlegen müssen, die ihresgleichen sucht“ wird der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin in der Wirtschaftswoche zitiert.

Die Lösung für das Problem sieht Duin darin, die Betreiber fossiler Kraftwerke mit massiven Subventionen dafür zu belohnen, dass sie Kraftwerke als Energiereserve vorhalten. Kosten soll diese Subventionierung „maximal sechs Milliarden Euro im Jahr„.  Diese Förderung sei auch notwendig, weil sich ansonsten dringend notwendige Investitionen in neue Kraftwerkskapazitäten nicht mehr rechnen würden. Garrelt Duin:

„Die Prognosen zur Versorgungssicherheit bis 2022 besagen, dass wir alle derzeit vorhandenen fossilen Kapazitäten brauchen. Da zudem alte Kraftwerke eingemottet werden, sind neue nötig. Angesichts der derzeitigen Investitionsbedingungen ist der Neubau für Unternehmen aber betriebswirtschaftlicher Blödsinn.“

Beachtenswert ist auch, was der SPD-Minister von einem weiteren Ausbau der „Erneuerbaren Energien“ hält. Nicht viel offensichtlich:

„Eine echte EEG-Reform muss das Ausbautempo bei regenerativen Energien senken“

Und was auch bemerkenswert ist: Der Minister spricht sich ausdrücklich für eine Beibehaltung der Ausnahmeregeln für energieintensive Betriebe aus. Mehr noch, er plädiert sogar für eine Ausweitung der Vergünstigungen.

Dass sich ausgerechnet ein Landesminister der ansonsten kaum als Energiewende-Gegner aufgefallenen SPD derart kritisch äußert, ist besonders bemerkenswert. Offenbar ist die Not in den Kommunen und bei den Wirtschaftsunternehmen inzwischen so groß geworden, dass in der Politik auch ein grundsätzliches Umdenken bei der Energiewende nicht mehr ausgeschlossen scheint. Dass solche kritischen Töne jetzt von Seiten der SPD zu vernehmen sind, könnte sogar ein wenig Hoffnung auf schwarz-rote Koalition im Bund machen.

Kurz- bis mittelfristig bestätigt sich aber wohl das, was hier bereits des öfteren geschrieben haben. Die Verwerfungen durch die Subventionierung der „Erneuerbaren“ führen dazu, dass weitere Subventionen zu folgen haben. Statt einer Strompreisbremse werden die Verbraucheralso auch in den nächsten Jahren weiter steil ansteigende Strompreise erleben.

Titelbild: Luftaufnahme des 2007 in Betrieb genommen Gaskraftwerkes Hamm. Das Kraftwerk wird als Gemeinschaftsprojekt von knapp 30 Teilhabern betrieben. Die meisten davon sind Stadtwerke. Dieses hochmoderne Kraftwerk wird nach Informationen von Westpol spätestens 2014 rote Zahlen schreiben. Bildquelle Wikipedia (von Thorsten Hübner (Hamm-Wiki (http://www.hamm1.de/)) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)

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66 Kommentare
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  1. Dazu auch die faz:

    Eine Konsequenz aus der zerstörerischen Wirkung des EEG-Systems wird ernsthaft diskutiert: Eine neue Prämie für Kraftwerksbetreiber soll sicherstellen, dass die ihre Kraftwerke betriebsfertig halten, wenn niemand ihren Strom braucht. Hier gibt es eine Analogie zur Ökostromförderung. Da bekommen Erzeuger Geld, wenn die Anlage läuft, sie ihren Strom aber nicht ins Netz einspeisen kann. Der Kunde soll also zweimal zahlen: für die Versicherung gegen einen Notfall, den der Ökostromausbau erst herbeiführt.

  2. Acht der sechzehn Bundesländer hantieren mit Rettungsschirmen, vierzig Prozent aller Kommunen haben seit 2010 ein Sparprogramm aufgelegt. Gefährlich wird es, wenn die städtischen Kämmerer Kassenkredite brauchen, das sind „Kurzläufer“ (bis zu einem Jahr) zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit. In Baden-Württemberg ist dies noch kaum der Fall, in Nordrhein-Westfalen hingegen gang und gäbe. Treffen klamme Stadtwerke auf klamme Kommunen geht das Gespenst „Detroit“ um. Da sich Betrieb, geschweige denn Investitionen in zur Versorgungssicherheit unbedingt notwendige konventionelle Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke nicht mehr lohnen, werden Verluste eingefahren und die Kommunen müssen Kapital nachschiessen. In NRW -- das zeichnete sich schon ab -- nimmt das Ganze nun seinen Lauf.

    Die RWE könnte umziehen (nach Polen beispielsweise, die jüngste Aufsichtsratssitzung fand schon in Warschau statt) und Vattenfall sich ganz aus Deutschland zurückziehen. Aber was machen die vielen Stadtwerke? Die Verluste „fressen“ das Eigenkapital auf, die Lichter gehen aus und Arbeitsplätze und Wertschöpfung für die Region unwiederbringlich verloren.

    Der Handlungsbedarf in der Energiepolitik ist riesengroß. Die beginnenden Koalitionsverhandlungen beinhalten eine echte Chance, das unsinnige EEG loszuwerden und auf den markwirtschaftlichen Pfad zurückzukehren. Auf keinen Fall darf es -- wie von Minister Garrelt Duin angedacht -- auf der schiefen Bahn der „Interventionsspirale“ (Ludwig von Mises) weitergehen, da dies weitere staatliche Eingriffe nötig machen und dirigistisch enden würde (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/die-weltverbesserer/ludwig-von-mises-der-letzte-liberale-ritter-12554406.html).

  3. #2

    und Vattenfall sich ganz aus Deutschland zurückziehen.

    das wird auf absehbare zeit wohl nicht passieren 😉

    das liegt einfach daran, das der deutsche teil den großteil des konzerngewinns erwirtschaftet.

    vattenfall überlegt aber, anteile des ‚europa-geschäfts‘ zu verkaufen. dies dient aber primär der einhaltung der co2-minderungsziele^^

  4. #2

    Strikte Mises-Anhänger propagieren aber eine radikale Lösung: Sie wollen das staatliche Papiergeldmonopol brechen. Dort liege der Kern vieler ökonomischer Fehlentwicklungen, die Quelle der Inflation.

    Die FED ist seit 1913 privat, wo gibt es staatliche Zentralbanken?

  5. Die Stadtwerke haben sich ja durch den eigenen Zuspruch zur ethischen Merkel-Energiewende/Kernkraftausstieg gleich von zwei Seiten in die Zange nehmen lassen. Die erste Seite wurde ja in diesem Artikel schon herausgearbeitet. (Rentabilität der Stadtwerke „Kraftwerke“ in Zeiten einer perfiden und asozialen politischen EEG Gesetzgebung) und die andere Seite ist die Investition von vielen Stadtwerken in die sog. Erneuebaren Energieerzeuger (Windmühlen, Photovoltaik, Biogasanlagen uvm. auf der Basis der perfiden und asozialen politischen EEG-Gesetzgebung)
    Die Stadtwerke und damit die Städte, Kommunen und zum Schluss die gesamte „soziale“ Deutsche Volkswirtschaft fährt also nicht nur beim Betrieb der eigenen Kraftwerke/Kraftwerksbeteiligung Verluste ein, sondern auch beim Betrieb/Beteiligung an den sog. erneuerbaren Energieerzeugern. Zu verdanken ist es einzig und alleine der politischen Gesetzgebung einer Merkel-Regierung (Energiewende auf Basis eines EEG und das Diktat aus dem Ausstieg aus dem deutschen Kraftwerkmixpark). Das EEG ist ein perfides und asoziales ökosozialistisches Macht-Diktat zum Schaden der deutschen Volkswirtschaft und somit zum Schaden der deutschen Wohlstands-Freiheit!

  6. #5

    …zum Schaden der deutschen Wohlstands-Freiheit!

    Wohlstandsfrei wird Deutschland mit dieser Methode schnell genug. 😉

  7. Ich finde es äußerst bezeichnend, wie jetzt eine realistische Option entsteht, dass EEG vom Grunde auf auf den Prüfstand zu stellen. Dabei wurde die Politik nicht durch immer höhere Stromkosten für die Verbraucher, die sich immer mehr Menschen nur noch schwer leisten können, aufgeweckt. Genauso wenig durch immer weiter steigende Belastungen der Industrie.

    Damit es bei Politikern zu einem Umdenken kommt, müssen die negativen Auswirkungen der Energiewende erst in den durch sie direkt zu verantwortenden Bereichen ankommen. Bislang galt das EEG gerade deshalb als fiskalpolitische Meisterleistung, weil die Zusatzbelastungen direkt von den Verbrauchern und nicht über den Umweg von Steuern getragen wurden. Erst jetzt wo die Kämmerer die Kosten in den kommunalen Kassen zu spüren bekommen dämmert offenbar auch den dortigen Entscheidern, dass die Energiewende eben nicht zum Nulltarif zu haben ist.

  8. Nun, ich denke, man kann den Politikern nicht alles anlasten. Die Energiewende war/ist von der Bevölkerung gewollt. Man hat sich blenden lassen.

  9. Ach Leute, was soll denn das Gejammer?

    Gerade die Stadtwerke haben doch nach dem Atomausstieg Morgenluft geschnuppert…..wollten den 4 Großen Marktanteile klauen, haben gleichzeitig ins Horn der Energiewende geblasen……wollten sich gegenseitig übertreffen im „Grünsein“ und nu?
    Stehen se vor den Scherbenhaufen ihres eigenen Unsinns, den se bisher verbreitet haben……oft gezwungen auf Grund der Gesellschafterstrukturen und Aufsichtsräte, die mit profilierungssüchtigen Politikern besetzt sind, wo der technische Sachverstand letztendlich auf Gutmenschenart den Bach lang runter floss…..nu brauchen se nicht zu jammern, selber Schuld an dieser Misere.
    Das jetzt die Kommunen vor dem finanziellen Abgrund stehen, die vorher ihre eigenen Stadtwerke gezwungen haben den grünen Blödsinn durch zu ziehen, schad se zurecht…….nun sollen se den Bullshit gefälligst auch alleine wieder ausbaden, was aber nicht passieren wird, weil man auch diese Schulden auf gesamtdeutsche Stromkunden umwälzen wird.
    Ick hab euch dat schon 2008 vorhergesagt……..weil das einfach die logische Schlußfolgerung aus dem ungebremsten Zubau der NIE sein musste………aber wenn der technische Sachverstand im Arsch und die Propaganda im Hirn ist, kommt am Ende doch nur Kagge raus.

    Tja, und weil dat gerade so schön is, hau ick mal die Stimme des Erfinders der EEG in die Runde…….Josef Fell.

    Erneuerbaren Energien ein Opfer ihres Erfolges

    von Hellfeld: Muss nicht das Gesetz insgesamt renoviert werden, nicht nur an dieser Stelle?

    Fell: Nein. Wir haben viel zu viele, die natürlich auch mit der Interessenslage des Bestandsschutzes der alten, konventionellen Energien in dieser Diskussion mitdiskutieren. Sie haben eigentlich nur ein Interesse daran, dass nicht mehr die Bürger so viel Strom erzeugen sollen, sondern dass sie weiterhin aus Kohle und vielleicht sogar Kernkraftwerken, aber auch Gas- und anderen fossilen Erzeugungsanlagen kommen. Dies kann aber gesamtgesellschaftlich nicht im Interesse sein, dass wir die Interessen wegen der Großkonzerne, die das Klima dann massiv anheizen, unterstützen, sondern dass wir Bürgerenergien bekommen, und dafür braucht es weiter die Unterstützung mit den Kernelementen, die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz erfolgreich waren. Das war die feste Einspeisevergütung, der privilegierte Netzzugang und die langjährige Vergütung und die technologiespezifischen Vergütungssätze. Das ist ganz wichtig.

    Solange dieser Typ straflos so ein Lügendreck verbreiten darf, solange wird Deutschland so weiter wurschteln wie bisher, es sei denn, die EU-Pläne die deutsche EEG zu kippen, könnte daran etwas ändern.

    Sehenden Auges gegen die Wand…….und solange Lehrer, Soziopädagogen, Politwissenschaftler, Pfaffen und Rechtsverdreher das Sagen haben, wird der wirtschaftliche Selbstmord einer ganzen Nation unweigerlich die letzte Konsequenz sein.

    Onkel Heinz………..ganz mies aufgelegt

  10. Es kommt immerhin zunehmend Kritik an den Energie-Zuständen auf, denn bisher hat die Mehrheit derer die im Mainstream treiben, die irre Destruktivität eines Katastrophen-Konzepts doch überhaupt noch nicht wahrgenommen.
    Die Verantwortlichen bei den Stadtwerken, wie Heinz so treffend beschreibt, haben die kommunalen Unternehmen in ein vorhersehbares Desaster geritten, für das sie in persönliche Amtshaftung genommen werden müssten.
    Aber auch die Bürgermeister und Landräte der Gemeinden, die den Zubau der Landschaft mit NIE`s betreiben und glauben sie würden dabei im modischen Zeitgeist Erfolg haben, sind genauso naive Knallköpfe, die nicht peilen, welchen Schaden sie in Wirklichkeit verursachen.
    Wenn in den Medien die Befürworter dieses Sabotage-Konzepts daherlabern als stünden sie unter bewußtseinsstörenden Drogen, dann zeigt sich erschreckend verantwortungslose Verlogenheit gepaart mit entsetzlicher Dummheit.

  11. Während in Deutschland das Narrenschiff ‚Energiewende‘ ein finanzielles Leck nach dem andern entwickelt und unter dem Jubel der Ökobewegten (‚endlich mal weg mit dem schmutzigen Fossilkram und der Dinosaurierindustrie‘) untergeht, investiert man andernorts in eine andere Zukunft.

  12. @ Fluminist #11

    Der Spiegel berichtet auch darüber. Wobei ich mich frage, warum die Briten den Reaktor bauen, wenn die Angaben bei Spiegel Online stimmen:

    die Regierung hat mit EDF einen Einspeisetarif von 92,50 Pfund für jede produzierte Megawattstunde Strom vereinbart -- fast doppelt so hoch wie der aktuelle Marktpreis. Dieser garantierte Abnahmepreis gilt für 35 Jahre, die Inflation wird zusätzlich addiert.

    Das wären gut 10 Cent/kWh. Da hätte man mit Gaskraftwerken geringere Gestehungskosten und deutlich niedrigere Investitionen. Zumal UK auf gewaltigen Mengen Shale-Gas zu sitzen scheint.

  13. #12

    Das wären gut 10 Cent/kWh.

    Schlimmer noch: knapp 10 p/kWh. Ein bißchen gewundert hat mich das auch, aber es können verschiedene Gründe dahinterstecken:
    * ein erwarteter Preisanstieg für fossile Brennstoffe wurde eingepreist;
    * Fracking ist nach lokalen Erdbeben im Nordwesten ein bißchen unbeliebt bei den Briten, aber vor Kernkraft haben sie keine Angst;
    * das KKW wird nach Plan in 10 Jahren in Betrieb gehen, nach Legislaturperioden gerechnet eine unendliche Zeit;
    * George Osbourne braucht dringend ein positives politisches Signal und kann sich den Deal mit China stolz ans Revers heften.

  14. @Rudolff Kipp #12
    Warum sollten die Engländer das „billig“ geförderte Gas selbst im eigenen Land billig verheizen, wenn dieses Gas in der ideologischen Energiewendewelt Deutschlands besser (gewinnbringender) verkauft werden kann.
    Und warum holt man sich ausgerechnet die Chinesen als weltweite Wirtschaftsmacht mit ins Boot….schauen Sie sich doch mal die Landkarte der Erde an….Asien, Europa,Afrika hängen alle als eine große Landmasse miteinander zusammen. Es entstehen mehr und mehr Verbindungsleitungen für Rohstoffe (Energieträger) zwischen diesen Wirtschaftsregionen diese große zusammendenhängenden Landmasse. Rußland mit China, Rußland mit Europa, Indien mit der arabischen Welt, Afrika mit China, Europa mit Vorderasien und Afrika usw.usw.
    China denkt in großen Dimensionen und Zeiträumen und dazu gehört es auch, dass sich China überall auf dieser Welt einkauft und damit auch mitbestimmt. Und England weis dies auch. England weis schon lange, dass die Zeit der USA als Welt-Wirtschaftsmacht abläuft und von den Chinesen abgelöst wird. Anpassung an die neuen Machtverhältnisse kann man dies auch nennen, was die Engländer und Franzosen da im Energie Sektor betreiben. Der Hunger nach Gas und Oel wird weiter zunehmen. Auch der Hunger nach Uran wird zunehmen. Stellen Sie sich mal die Frage, welchen Hunger die Energiewelt länger bedienen kann. Und dann fragen sie sich weiter, was mit den Preisen passiert, wenn der Hunger groß genug ist und in diesem Moment die Engländer anfangen ihr Schiefergas-oel Potential im eigenen Land zu fördern und auf dem am verhungerten Oel-Gasmarkt werfen….In der heutigen und zukünftigen Energiewelt wird es, für ein industriebasierendes und damit energieintesive Wohlstandsland wichtig sein, einen ausgewogenen Kraftwerksmixpark aus den Energieträgern Kohle, Gas und Uran zu haben. Dies wissen auch ALLE großen und erfolgreichen Wirtschaftsregionen dieser Erde. Bis auf das kleine Energiewende-Merkel-Land!

  15. @ netseal #8

    Die Energiewende war/ist von der Bevölkerung gewollt.

    Das behaupten zumindest alle. Und es gibt auch dutzende Umfragen, die genau das bestätigen. Es wäre allerdings interessant zu wissen was heraus käme, wenn man zu dem Thema das Volk tatsächlich in einer Abstimmung befragen würde.

    Interessant ist bei Umfragen natürlich immer die Art der Fragestellung. Wie das funktioniert kann man bei einer aktuellen Emnid-Umfrage zu „Erneuerbaren“ Energien im Auftrag von „Die Bürgerenergiewende“ sehen.

    Ein Ergebnis der Umfrage war:

    Mehrheit der Deutschen ist für eine Energiewende in Bürgerhand

    und hier die zugehörige Frage:

    Zur Energiewende gibt es unterschiedliche Auffassungen. Eine ist: „Der Markt soll entscheiden, welche Anlagen zur Erzeugung von Energie zugebaut werden. Nur dann wird die Energiewende effizient umgesetzt, selbst wenn am Ende wenige Konzerne den Markt dominieren.“ Eine andere ist: „Wichtig ist, dass die Bürger sich lokal an der Energiewende beteiligen können. Wenn die Bürger die Energie für ihre Region weitgehend selbst erzeugen können, wird die Energiewende von allen akzeptiert. Dann kann sie reibungslos umgesetzt werden.“ Welcher Position würden Sie eher zustimmen? Der ersten oder der zweiten Meinung?

  16. Nun meine Aussage bezog sich nur auf ein Wahlergebnis und ansonsten auf das was ich so aufgeschnappt habe:
    Böse Konzerne, Kernenergie etc. Vattenfall, e.on, RWE etc alles Banditen, zocken nur ab, leisten nichts, zahlen keine Steuern.
    Das ist meine Bevölkerung. Ausnahmen sind da selten. Wie ein Volk, das von seiner Industrie so abhängig ist, so einen verächtlichen und leichtsinnigen Umgang pflegt, ist mir schleierhaft.

  17. Es hat sich ja bisher gezeigt das die politischen Verantwortlichen gegenüber den ökonomischen und technischen Argumenten, die gegen die NIE sprechen, beratungsresistent sind.
    Das EEG könnte aber von einer anderen Seite richtig Gegenwind bekommen. Dazu ist es hilfreich sich das Urteil des OLG Hamm (19 U 180/12 ), Klage eines Textilunternehmens gegen das EEG,anzusehen, wie es die Wirkungsweise des EEG beschreibt:

    „Sämtliche Geldmittel, welche durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geschaffen und gesteuert werden, bewegen sich ausschließlich zwischen juristischen Personen des Privatrechts. „

    und
    „Eine gesetzliche Verpflichtung zur Weitergabe der EEG-Umlage durch die Energieversorgungsunternehmen an die Letztverbraucher besteht nicht, erfolgt aber regelmäßig aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Energieversorgungsunternehmen. „

    und
    “Die Revision war nach § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zuzulassen, da die die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat. „

    D.h., die Zahlung der EEG-Umlage beruht auf einem privatrechtlichen Vertrag zwischen EVU und
    Stromkunden, zwischen EVU und Übertragungsnetzbetreiber,usw. Und die Rechtssache ist grundsätzlich noch offen.

    Was kann man unternehmen.

    Als Letztverbraucher die Zahlung der EEG-Umlage and das EVU nur noch unter Vorbehalt zu leisten.

    Eine Zahlung unter Vorbehalt ist eine Finanz-Zeitbombe, die vielleicht explodiert oder ein Blindgänger ist. Das kann aber erst die Zukunft zeigen.

    Jede verantwortungsvolle Buchhaltung/Finanzabteilung eines Unternehmens sollte aber mit Berücksichtigung in der Bilanz reagieren.

    Ich glaube aber nicht das eine nennenswerte Anzahl private Letztverbraucher diesen Weg beschreitet und die EVU´s in Zugzwang bringt. Bei gewerbliche Endkunden ist das eher wahrscheinlich. Effektiver wäre es, wenn EVU´s/Netzbetreiber dieses Haftungsrisiko an die Übertragungsnetzbetreiber weitergeben. Das gäbe dann noch einmal richtig Power in den “EEG-Kosten-Dampfdruckkessel“. Am Ende könnte dieses Haftungsrisiko sogar bei den NIE-Produzenten landen.

    Es wäre interessant von H.E. Zu erfahren, ob in seinem EVU-Unternehmen dieser Sachverhalt
    auch ein Thema ist.

  18. #16. netseal

    Wie ein Volk, das von seiner Industrie so abhängig ist, so einen verächtlichen und leichtsinnigen Umgang pflegt, ist mir schleierhaft.

    Das geht noch tiefer. Das richtet sich gegen das Unternehmertum in Deutschland an sich. Der Unternehmer wird ja mittlerweile gleichgesetzt mit dem „roten“ Terminus des Ausbeuters. Man wird ja schon scheel angeguckt, wenn man das Wort Gewinn überhaupt in den Mund nimmt.

    karl.s

  19. @Micha
    Hmm, bisher ist bei uns solch ein Fall noch nicht aufgetreten……bei solch Juristenkram muss ick mich sowieso erstmal schlau machen, bevor ick jetzt was raushängen lassen.
    Meld mich später diesbezüglich wieder.
    MfG
    H.E.

  20. Wo liegt denn das Problem bei der Wende, die kann doch jeder der sie will einfach machen. Abmelden beim Strom- und Gasversorger, das wars. Konsequent Öko ist es auch noch. Wer möchte kann dann zusätzlich noch eine nette Steuer zahlen, weil er ja so viel Geld übrig behält.
    Mein persönliches Szenario ist nicht so kompromisslos auf Entzug gerichtet, deshalb unterstütze ich umweltfreundliche Erzeugungsmethoden und würde -wenn es denn ginge- nur Strom aus Kernkraftwerken beziehen. Übrigens träume ich schon immer von irgendeinem ganz ganz coolen Wirtschaftsbetrug. Sowas wie Strom aus Kernkraft zu Grünstrom umlabeln und abkassieren, aber wahrscheinlich ist mir auch hier wieder die Mafia zuvorgekommen.

  21. netseal 21. Oktober 2013 13:48

    Nun meine Aussage bezog sich nur auf ein Wahlergebnis und ansonsten auf das was ich so aufgeschnappt habe:
    Böse Konzerne, Kernenergie etc. Vattenfall, e.on, RWE etc alles Banditen, zocken nur ab, leisten nichts, zahlen keine Steuern.
    Das ist meine Bevölkerung. Ausnahmen sind da selten. Wie ein Volk, das von seiner Industrie so abhängig ist, so einen verächtlichen und leichtsinnigen Umgang pflegt, ist mir schleierhaft.

    Ist genau auch meine Erfahrung die ich selbst im enegeren Bekannten und Freundeskreis mache.

  22. Thema was das Volk will: Am 3.11. ist in Berlin (Vattenfall-Gebiet) ein Volksbegehren zur Rekommunalisierung des Stromnetzes. Ich wollte erst dafür stimmen weil ich unsere alte kommunale BEWAG wiederhaben will. Aber dann hab ich mal nach der Kampagne gegoogelt und festgestellt dass das von lauter grünen Organisationen getragen wird, denen es eigentlich um „100 % erneuerbare“ geht.
    http://www.berliner-energietisch.net/
    Ich werde dagegen stimmen.

  23. Ich frage mich ernsthaft, was sich solche Aktivisten von der Rekommunalisierung der Netze versprechen. Es gibt glaube ich keinen stärker reglementierten Bereich in Deutschland als beim Netzbetrieb. Die Dena gibt einem vor was man bauen und betreiben muss und was man dafür bekommt. Einfluss auf die Energiewende kann man damit sicher nicht nehmen. Und Geld verdienen auch nicht wirklich. Oder glauben diese Leute tatsächlich dass sie ein Energienetz besser führen können als ein etabliertes Unternehmen?

  24. @r. kipp

    die argumentation geht wie folgt, wenn ich diese richtig verstanden habe 😉

    * ich sorge für ein gutes gewissen und rette die welt
    * basierend auf den schätzungen kann ich mit den einnahmen die zinsen und die tilgung (gerade so) bedienen
    * sollte ich zum ende des konzessionszeitraumes die schulden doch noch nicht los sein bin ich trotzdem fein raus, da ich die netze ja wieder verkaufen kann

  25. Die Berliner Ökofreaks werden sich demnächst voll auf den Arsch setzen, denn aus gut informierten Kreisen ist mir zu Ohren gekommen, das man die Renditen der Verteilnetzbetreiber massiv nach unten drücken will.
    Rendite gibbet dann nur noch, wer sein Verteilnetz mit allerlei Elektonikschnickschnack ausrüstet (intelligente Trafos/Schaltstationen, Smartgrid)…..und da wir ja zu 100% vom Staat reguliert werden als Netzbetreiber, dürfte das in nächster Zeit ziemlich lustig werden, denn wer ist dann noch so blöd und hängt sich ein Stromnetz an den Hals?

    Im Hintergrund laufen Dinge, wo mir diesbezüglich dienstlich kotzübel wird, …..die ick aber hier nich rauslassen darf, zwecks Selbstschutz.

    WIR SIND AM ARSCH

    Mehr sach ich nich dazu, jedenfalls wirds für die Stromkunden noch schneller, noch teurer und uns…….vergeht langsam die Lust am Job.
    Macht doch euern scheiß Wendedreck alleine, ihr Öko-Idioten aller Bundesländer……..
    Onkel Heinz……da wird sogar das Poppcorn ranzig und die Cola schal

  26. @Heinz #25
    Musst doch eigentlich schon wissen….sobald der Staat/die Politik seine/ihre Finger im Spiel hat wird es richtig teuer.
    Der Staat kann eben kein Unternehmen ersetzen. Dazu fehlt dem Staat die wirtschaftliche Denke.

  27. @BvK

    da sind dir die Grünstromanbieter zuvorgekommen. Die verkafen virtuelle Wasserkraft aus Norwegen. Bem Kunden landet dann aber der örtliche Strommix u.a. mit Kernenergie.

    mfg

    PS ist auch eine Mafia 😉

  28. #23. Rudolf Kipp
    Darum geht es! (von mir fett hervorgehoben). Alles andere hat dafür hinten an zu stehen. Ein typisches grün-rotes Projekt, jenseits von wirtschaftlicher Vernunft.

    Die Berliner Energieversorgung der Zukunft muss zur Beschleunigung der Energiewende dienen. Ihre Ausgestaltung muss deshalb ökologischen, sozialen und demokratischen Zielen genügen. Wir glauben nicht, dass Vattenfall hierfür ein geeigneter Partner ist.

    In Sachen Energieerzeugung setzt Vattenfall auch weiterhin auf große, zentrale Anlagen. Dabei spielt die besonders klimaschädliche Stromgewinnung aus Braunkohle eine wichtige Rolle, wofür auch in Zukunft ganze Dörfer den Profitinteressen Vattenfalls weichen sollen. Zudem verklagt der schwedische Energiekonzern, der in Deutschland am Kernkraftwerk Brokdorf beteiligt ist, die BRD aufgrund des Atomausstiegs vor der Weltbank.

    Wir wollen stattdessen mit dem Berliner Stadtwerk die erneuerbaren Potentiale hier in Berlin und der Region Brandenburg heben. Diese wird stark dezentral organisiert sein. Dafür benötigen wir zukunftsfähige Netze. Vattenfall wird aufgrund seiner Erzeugerstruktur diesen Ausbau nicht selbstverständlich und schnellstmöglich vorantreiben. Ein Berlin eigener Netzbetreiber hingegen wird versuchen die Möglichkeiten der Regulierung voll auszuschöpfen.
    Vattenfall ist als Aktiengesellschaft dem Wohl seiner Aktionäre verpflichtet. Gemeinwohlinteressen spielen deshalb keine Rolle. Unser Berliner Stadtwerk hat hingegen die Interessen der BürgerInnen Berlins im Auge. Dazu gehören auch sozial schwächere Haushalte, die auf eine niedrige Energiekostenrechnung angewiesen sind. Unser Stadtwerk soll hier unterstützen und helfen.

    karl.s

  29. Gestern Abend im WDR -- „Markt“ -- gesehen: Thema und Tenor „NRW -- Verlierer der Energiewende“ (http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2013/1013/energiewende.jsp -- Erstausstrahlung vom 13. Oktober).
    Die Moderatorin sieht aus wie Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Auch Prof. Claudia Kemfert kommt zu Wort, sieht aus wie immer und legt auch das gleiche „Geschwätz“ wie immer an den Tag.

  30. @karl seegert #28
    Wie wirtschaftfremd diese Ökosozialisten sind, zeigt sich an diesen Aussagen….

    Vattenfall ist als Aktiengesellschaft dem Wohl seiner Aktionäre verpflichtet. Gemeinwohlinteressen spielen deshalb keine Rolle. Unser Berliner Stadtwerk hat hingegen die Interessen der BürgerInnen Berlins im Auge. Dazu gehören auch sozial schwächere Haushalte, die auf eine niedrige Energiekostenrechnung angewiesen sind. Unser Stadtwerk soll hier unterstützen und helfen.

    Aktionäre und Gemeinwohlinteressen sind und bleiben ein und dasselbe.
    Der Aktionär wie auch das Gemeinwohl muss auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich sein. Und das heißt, beide MÜSSEN auf Dauer Gewinne einfahren, ansonsten steht die Insolvenz ins Haus.
    Und die Unterstützung von „sozial schwachen Haushalten“ kann auch nur ein Unternehmen wahrnehmen, dass ordentlich Gewinn einfährt! Das Gewinnstreben dient ja nicht in erster Linie dazu komplett an die Anteilseigner (Aktionäre) ausgeschüttet zu werden, sondern ein Gewinn muss schon deshalb gemacht werden um Zukunfts-Investitionen-Instanhaltung abzusichern. Rücklagenbildung nennt man dies auch.

    Mal schaun, wie schnell diese Ökosozialistsichen Anti-Technik-und Wirtschaftmenschen ihr Stadtwerk gegen die Wand gefahren (Insolvenz anmelden) haben.

  31. @Karlchen
    „Vattenfall ist als Aktiengesellschaft dem Wohl seiner Aktionäre verpflichtet. “

    Und nochmal……….für ganz Blöde…ersatzweise Berliner…..

    Vattenfall GmbH ist ein deutscher Stromkonzern mit Sitz in Berlin. Eigentümer ist mit einem 100-prozentigen Anteil der schwedische Mutterkonzern Vattenfall AB.
    .
    .
    Vattenfall AB ist vollständig im Besitz des schwedischen Staates
    .

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall_Europe

    Soll man den Berliner Öko-Freaks extremen Nationalismus vorwerfen oder gar Fremdenfeindlichkeit…….???
    Oder schlichweg als dämliche Lügner outen, die können sich dat ja noch aussuchen.

    Gott schick Hirn nach Berlin…….büdde, büdde.
    H.E.

  32. Woran merkt man, das dieses ganze Klimagebrabbel der deutschen Politik absoluter Bullshit ist?
    Wenn man CO2 sparen könnte und alles unternimmt um das zu verhindern, Dank bescheuerter Gesetzgebung…

    Strompreis treibt Fracht von der Schiene auf die Straße

    EEG-Umlagen und Lärmschutzauflagen machen es immer teurer, Waren mit Güterzügen zu transportieren. Die Bahn schreibt hier schon Verluste. Die Speditionen profitieren.

    ie Politik schiebt den Schienengüterverkehr mit Lärmauflagen und steigenden Energiekosten auf das Abstellgleis. Mit immer neuen Vorgaben für die Bahn nimmt sie so unbemerkt Abschied von dem Ziel, dass mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden müsse. Verschärfen könnte sich die Lage noch, wenn die neue Bundesregierung beschließen sollte, geltende Ausnahmen von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die energieintensiven Bahnunternehmen abzuschaffen.

    Dieses Jahr zahlt die Bahn schon trotz der Rabatte 55 Millionen Euro EEG-Umlage. Der Betrag wird sich 2014 spürbar erhöhen.

    Bis 2020 müssen die lauten Güterwaggons mit den neuen „Flüsterbremsen“ umgerüstet werden. Das Unternehmen wird dies – nach Abzug der Fördermittel des Bundes – rund 250 Millionen Euro kosten.

    Flüsterbremsen…….na janz toll, da hat wohl ein Bremsenhersteller bei seinen Politiker des Vertrauens ein gutes Wörtchen eingelegt…..na egal, Deutschland schafft sich ab und das in einer zunehmenden Geschwindigkeit (im Gegensatz zur Bahn).
    Fallobst gedeihe…….oder bilde eine große Koalition.
    H.E.

  33. #30. Hofmann,M

    Mal schaun, wie schnell diese Ökosozialistsichen Anti-Technik-und Wirtschaftmenschen ihr Stadtwerk gegen die Wand gefahren (Insolvenz anmelden) haben.

    Um es gar nicht erst zur Insolvenz kommen zu lassen, sollen die Stadtwerke ja als „Anstalt des öffentlichen Rechts“ geführt werden, die per se nicht Insolvenzfähig sind. Blickig die Grünen. Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts sind nämlich finanziell so auszustatten, dass die Ihnen übertragenen Aufgaben jederzeit erfüllt werden können. Das bedeutet, dass bei finanziellen Verlusten, die m.E. vorprogrammiert sind, entweder der Steuerzahler aufkommt, oder aber der Verlust bei den Stadtwerken über Quersubventionierung an anderer Stelle aufgefangen wird, was letztendlich auch wieder der Berliner Bürger zu tragen hätte.

    Deshalb Liebe Berliner, stimmt gegen dieses Projekt! Es kann nur schiefgehen.

    karl.s

  34. #32. Heinz Eng

    Fallobst gedeihe…….oder bilde eine große Koalition.

    Die wirst Du kriegen, Heinz 😉 Und damit wird sich der Irrsinn weiter beschleunigen. Ist vielleicht auch gut so, desto eher kommt der große Knall, ohne den es in „D“ ja anscheinend nicht geht, um eine Änderung zum Positiven zu bewirken.

    karl.s

  35. Gibt es derzeit in Deutschland überhaupt noch Stromerzeuger, die nicht auf auf Subventionen angewiesen sind, um überleben zu können?

  36. Ich finde es schon erstaunlich, täglich zusehen zu können wie die „Energie-Wende“ bzw. das EEG reale Stör-Wirkung erzeugen, die einerseits zwangsläufig wie eine destruktive Struktur in ein sich entwickelndes Desaster ungeheuren Ausmaßes laufen, wie u.a, z. B. wieder hier zu sehen ist:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/thyssen-krupp-bangt-um-stahl-standort-duisburg-id8587498.html

    und andererseits Scharen von voll Verblendeten nicht erkennen können, das sie Ersatz-Phantome jagen oder Gespenster fürchten, was offensichtlich mit ihrer Hirnverfassung korreliert.
    Das Dilemma dieser eigentlich verwirrten Zeitzeugen, die von Öko-Utopien und sozialistischen Visionen berauscht sind und gegen jede nüchterne Vernunft anschreien, ist m.E. ihr Versuch, statt sich etwa in eine Therapie zu begeben, um das irrational gestörte Selbstkonzept und Weltbild zu verbessern, sich solche Verdränger ihrer privaten psychischen Probleme ersatzweise an der Gesellschaft vergreifen, um möglichst vielen Mitmenschen ihre persönliche irrationale Störung aufzubürden.
    Die Fokussierungen die dann stattfinden, indem der Wohlstand allgemein oder der Erfolg im Wettbewerb schon zum Feindbild erklärt wird, so als ob die Armut und das Versagen oder Verweigern prinzipiell etwas Gutes sei, zeigt m. E. die Dramatik psychisch verunglückter Personen, die ihr Leiden am Leben öffentlich vorführen und das dann als „politisch“ ausgeben.

  37. @Hans

    Dekadenz im Endstadium……..weil immer weniger Menschen mit den eigenen Händen Werte schaffen und immer mehr ihr Geld vom Bürostuhl aus verdienen.
    Man leistet sich eine Sozialindustrie die nur noch Geld ausgibt, man leistet sich Obdachhilfevereine, wo der Chef einen Maseratie durch die Gegend kutschiert, mit dem Verwalten von Armut sind ganze Heerscharen von Angestellten beschäftigt……allesamt Menschen, den es scheißegal ist wo das Geld dafür herkommt.
    Dann schüre man noch jede Menge Neid auf Bessergestellte, die allermeist aus Eigeninitiative diesen Saftladen hier noch am Laufen halten um diese den Unbildungswesengeschädigten Pöbel zum Frass vorzuwerfen.

    Wem interessieren da schon Polizisten, die im Dienst angegriffen werden, Feuerwehrleute die in manchen Stadtbezirken am Löschen gehindert werden, Rettungssanitäter die am Ende selber zum Patienten werden….wem interessieren schon Monteure, die bei minus 20 Grad mal so eben die ganze Nacht lang einen Rohrbruch beseitigen müssen, wen interessieren schon die kleinen Putzfrauen, die sich für einen Hungerlohn die Nacht um die Ohren schlagen müssen……………solange man mit superschlauen Reden denkt, die Physik aushebeln zu können.

    Und, wer hat eigentlich diesen Bonzen erlaubt, mit meinen sauer verdienten Geld die Welt retten zu wollen oder halb Europa durchzufüttern?
    Woher kommen plötzlich diese Gedanken…….den ganzen Mist hinzuwerfen, mich einzuschränken und auf Kosten des Staates mein Restleben zu gestalten?

    Und….warum hab ick schon wieder so ein Brechreiz, obwohl ick noch nich mal Mittag gefuttert habe?
    Onkel Heinz……………..nachdenklich

  38. @Heinz

    zum Wiederaufbau brauchen wir diese Hände dann wieder. Bis es soweit ist verdient Geld — Geld.
    Ich könnt auch kot….Ha,als ob Geld eine Rendite erwirtschaftet. Es läuft nicht nur beim Thema Ernergie was falsch.

    Gruß
    ST

  39. #38

    Es läuft nicht nur beim Thema Ernergie was falsch.

    nur beim Geld ?

  40. @Steinchen
    Lach….meine Hände werde ich wahrscheinlich erstmal dazu brauchen um mich mittels Holzlatte gegen den aufgebrachten Pöbel zu wehren. Denn, wie wir ja alle wissen, hat nämlich die Energiewirtschaft den Blacky selbst verursacht, was ja linksgrüne Bessermichel schon lange übern Äther verbreiten………praktisch der Suizid des Wirtstieres aus Angst vor dem Tod.

    Naja…..wer von seinem Pupssessel aus die Welt beurteilt, weiß eben nicht, wie heut schon so manch Bürger tickt, der einem schon mal mit der Axt begrüßt, wenn man seinen Stromanschluss sperren muss, wegen nichtbezahlten Rechnungen.
    Tja, und da spätestens rächt es sich, das viele Bundesländer das Polizeipersonal derart scharf reduziert hat, das sie garnet mehr an allen Brennpunkten gleichzeitig sein können.

    Aber lass mal………die ganzen vielen Großfressen da draussen, die uns andauern erzählen wollen, wie man die Energie richtig wendet…….können dann ja mal zeigen, was se uff´n Kasten haben……..ick hol mir solange einen Krankenschein…….ätschebätsche.
    H.E.

  41. #31

    Soll man den Berliner Öko-Freaks extremen Nationalismus vorwerfen oder gar Fremdenfeindlichkeit…….???

    Vattenfall ist zwar ein staatlicher Konzern, aber eben ein schwedischer. Dem schwedischen Wähler bzw. Steuerzahler ist die Stromversorgung Deutschlands wahrscheinlich egal. Wenn die Bürger Schwedens ihre Regierung beauftragen, in Deutschland Geschäfte zu machen, dann nicht aus Nettigkeit um uns mit Strom zu versorgen, sondern um Geld zu verdienen. Bei uns verhält sich der Konzern nicht anders als jede x-beliebige private Firma. In Schweden selbst verhält er sich wahrscheinlich nicht so, aber das nützt uns nichts und kann uns egal sein.

    Wie gesagt hätte ich aus diesem Grund schon gern eine Rekommunalisierung. Das Ziel, wichtige Versorgunseinrichtungen in öffentliche Kontrolle zu bekommen, unterstütze ich. Nur scheint mir dieses Volksbegehren nicht tatsächlich darauf gerichtet zu sein, es ist nur ein U-Boot von Ökogruppen für ihre gar nicht so soziale Politik.

  42. @anorak

    Dem schwedischen Wähler bzw. Steuerzahler ist die Stromversorgung Deutschlands wahrscheinlich egal.

    dem gemeinen schweden ist die braunkohle das, was dem michel die kernkraft ist 😉

    ps:
    ein brandenburger grüner hat es sogar geschafft, das demnächst im schwedischen parlament über die lausitzer braunkohletagebaue und die (nicht-)notwendigkeit neuer tagebaue diskutiert wird!

    pps:

    Wie gesagt hätte ich aus diesem Grund schon gern eine Rekommunalisierung. Das Ziel, wichtige Versorgunseinrichtungen in öffentliche Kontrolle zu bekommen, unterstütze ich.

    und das bringt was? das dies nicht funktioniert sieht man an der zeit vor der liberalisierung 😉

  43. Nochmal Bullshit………wer hat den Europäern die Liberalisierung aufgezwungen?
    Die EU………und da wir Deutschen wieder mal Klassenbester werden wollten, ham wa se natürlich diszipliniert, planmäßig und termingerecht durchgezogen…..weil wir ja überall Klassenprimus sein wollen……und nun plötzlich rubbeln sich ein paar Ökospinner an den EU-Gesetzen?

    Dat ist so doof und schizophren, das es selbst den Klapsmühlenreifen Onkel Heinz die Zwerchfelle zerfetzt.
    Ick hör se noch wie heute…..die EU-Besudelten, die alles so Klasse fanden, wat in Brüssel an Bananen gerade gebogen wurde…….aber bei der Energieversorgung ist dat plötzlich nich mehr so…..seid ihr denn alle nur noch ein Stück weit bescheuert?

    Beim eurokritischen AfD habt ihr gelacht………aber die Liberalisierung war euer liebstes Kind……..nun lebt auch damit, ihr wolltet es doch genau so auf dem Frühstückstisch präsentiert haben und wundert euch heute, das der brutale Verteilerkampf dazu führte, das die Versorger fusionieren mussten…..um nich von Ausländern aufgekauft zu werden.
    EnBW……..war eine Zeit lang Tochter der französischen EDF….die immer noch in der Hand des französischen Staates liegt…….Vattenfall ist in den Ex-Ostgebieten eingefallen wie ein Trupp hungriger Heuschrecken…na und, hat euch ja bis Dato auch nich gejuckt, nun aber, wo ihr plötzlich die Energie physikfeindlich wenden wollt, stört euch dat?

    Oh man, den Deutschen hat man agitatorisch ins Gehirn geschissen, vergessen umzurühren und wir fühlen uns trotzdem wohlig warm, mit der ganzen Scheiße in der Birne……na Mahlzeit.
    Ihhhhhgitttt Konzerne………und dat auch noch aus dem Ausland………jeder Nazi wäre inzwischen auf die Grünen stolz wie Bolle……bei derart verdrehter Logik.
    Ick hab keine Lust mehr, immer wieder den selben Müll predigen zu müssen……..wenn es die meisten Deutschen lieber vorziehen ihr Hirn in der Garderobe abzugeben, denn sollen se halt auch ihren Sekt aus der Theater-Kloschüssel saufen, scheint ja eh der neue Trend an der Künstlerfront zu sein……..aber lasst mich damit gefälligst in Ruhe mit diesen Schwachsinn.

    Lieber Peter, lieber Rudolf……..wenn das zu hart sein sollte, einfach kommentarlos löschen………..meine Galle ist heut einfach mal übergelaufen……dummerweise ausgerechnet über die Tastatur.
    MfG
    H.E.

  44. @heniz

    du hast ja schon wieder blutdruck 😀

  45. Heinz,

    das Ding ist nicht zu Ende, es wird auch keinen Exit geben, wie es sich Herr Lüdecke wünscht.

    Die Propaganda läuft auf Hochtouren 😉

    Nachschub für die Gehirnwäsche ist auch schon da „Wir sind erledigt“

    Die Aussagen von Stephen Emmott sind knapp, prägnant, eindeutig. Die Menschheit steht vor dem Abgrund.

    Kennen wir schon 😉 Deutschland will unbedingt einen Schritt weiter sein 😉 Mit Claudia K. kein Problem 😉

    So könnte man das mit Bildern und Diagrammen reich illustrierte Buch zusammenfassen: Smog in Hongkong, Berge von Autoleichen, durch Bergbau vernarbte Erdoberfläche, brennende Reifenhalden. All das erinnert an Apokalypse. Keine göttliche, sondern eine von Menschen gemachte, wie Stephen Emmott nicht müde wird zu betonen.

  46. #43. Heinz Eng

    moin Heinz,

    Blutdruck wieder auf Normalniveau? 😉
    Du hast ja Recht, ich frag mich auch permanent, wo die Leute eigentlich ihren Verstand abgelegt haben und finde keine zufriedenstellende Antwort. Ich kann mich nur wiederholen, auf „normalem“ Wege werden wir nicht zurückfinden zu rationalem Handeln. Dafür ist die Gehirnwäsche bereits zu weit fortgeschritten und wer verzichtet schon gern auf garantierte Einnahmen. Nein, es kommt wie es in solchen Fällen kommen muß, es wird einen mächtigen Knall geben, für viele sehr schmerzhaft. Aber dann will es wieder keiner gewesen sein und gewußt hat auch wieder keiner was. Kennen wir doch alles schon.

    karl.s

  47. Naja, wenn dann Frieden und Marktwirtschaft sind, dann warte ich jetzt auf diesen Knall. Ob der so laut ist, das ich aufwache?

  48. „Die erste Bedingung seine Träume in in die Tat umzusetzen ist, dass man wach wird.“ ( Rémi Brague in einem Vortrag)

    Das Aufwachen beginnt, allerdings ist dies für die bisher eher schlafwandelten Anhänger der NIE kein besonders angenehmer. Sie haben einen Traum, und fühlen sich gut in ihrem Traum von den so tollen und sauberen „Erneuerbaren Energien“.

    Ich will diesen Träumern keine Vorwürfe machen, jeder Mensch hat Träume. Dass es aber in der Gesellschaft so wenig wache gegeben hat, die hätten verhindern können dass diese Gesellschaft Traumwandlern hinterherläuft, das ist ein Trauerspiel.

  49. Bluthochdruck……..wie soll der denn wieder sinken, wenn man vom Schwachsinn umzingelt ist ?

    Obwohl…….ein paar Abhilfen gibbet ja schon, diesmal aus dem sonnigen Spanien.

    Spanien kassiert bei Solaranlagen-Besitzern ab

    Wie auch in Deutschland haben viele Menschen gehofft, mit Solaranlagen Geld zu sparen – oder sogar Geld zu verdienen. Madrid greift nun der spanischen Mittelschicht per Abgabe in die Tasche. …..

    Die Höhe der Abgabe soll auf verschiedenen Faktoren beruhen, unter anderem der Verbindungskapazität zum Stromnetz. Die spanischen Behörden wollen das „Tarif-Defizit“ abbauen – die Lücke zwischen den Betriebskosten für das Stromnetz des Landes und den Einnahmen daraus. ……….

    Ick hör se noch rumpransen, die grünen Wichtigtuer……Netzparität ihrer Dachströmlinge, weil se ja bisher ja jede Menge Geld gespart haben, das man eigentlich bräuchte um die Stromnetze zu unterhalten.
    Mittags das Netz mit Sonnenstrom überlasten und sich Abends dann fein artig wieder aus dem Stromnetz bedienen…..sowas ging nich mal im Sozialismus gut.
    So was in der Art wird auch bald in Deutschland passieren…….es kann ja wohl nicht angehen, dat wir Mieter ohne Solaranlage auch noch die Netzkosten dieser Parasieten mit übernehmen, dat sollen die mal schön alleine bezahlen.

    „Den Stromkonzernen steht das Wasser bis zum Hals“

    Der NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin skizziert einen konkreten Plan für die EEG- Reform: Das Tempo des Ausbaus will er drosseln, der fossile Kraftwerkspark erhält Bestandsschutz. ….

    In Hürth bei Köln wurde für Hunderte Millionen Euro ein Gaskraftwerk gebaut. Das ist fertig, geht aber nicht ans Netz, weil es sich nicht lohnt. Wie wollen Sie solche Investitionsruinen verhindern?

    Das Entscheidende ist, dass wir anfangen müssen, über Kapitalkosten zu reden. Bisher wird immer nach den Betriebskosten gefragt: Wie teuer ist die Kohle, wie teuer ist das Erdgas? Wenn wir die modernsten Kraftwerke haben wollen, dann muss man sich klarmachen, dass das mehr kostet. Sonst mache ich die Betreiber alter Kohlekraftwerke glücklich – aber nicht die der modernen, die wir eigentlich wollen.

    Gier fressen Seele auf……..und die ersten Politiker wachen aus ihren Öko-Wahn auf, muss wohl ne harte Bruchlandung gewesen sein…….der Realität ins schreckliche Angesicht zu sehen.
    Die gesamte Energiewende ist ein planloses, sinnlosen…….und schweineteures Hütchenspiel…..bei der es demnächst nur noch Verlierer geben wird………und wer hats erfunden?
    Hans-Josef-Fell (Grüne) und Herrmann Scheer (SPD und schon verstorben)……..nur weil mal jemand ein Deal mit den Stadtwerken Hammelburg gemacht hat, muss jetzt eine ganze Nation drunter leiden……weil der Rest der Deutschen zu blöd war, einfach mal ein paar Jahre weiter zu denken.
    Die grüne Mafia nimmt uns aus wie ne Weihnachtsgans…….ick hoffe aber aufrichtig, das sie demnächst auch finanziell bluten werden……..so ein Gesetz kann ja auch mal ganz schnell wieder geändert werden.

    Diese Hoffnung ist dat einzige Mittel…….meinen Blutdruck noch halbwegs auf hohen Niveau zu begrenzen…..denn so viel Baldrian gibbet nich in Deutschland, das ick den wieder runter kriegen würde, bei den Irrsinn der hier im Lande umgeht.
    Onkel Heinz……ein Sturm zieht auf….und der hat nix mit dem Herbst zu tun


  50. European utilities
    How to lose half a trillion euros
    Europe’s electricity providers face an existential threat

  51. @michael m. #50
    Eine wirklich gute Analyse im Economist. Man könnte meinen, es gibt eine Revolution in der Energieerzeugung und die alten Strukturen müssen halt leiden. Das war auch immer der Fall in der Geschichte der Industrialisierung und immer wurden alte Strukturen durch neues besseres ersetzt. Das Problem in diesem Fall ist nur, dass die NIEs die traditionellen Verfahren nicht ersetzen können. Sie brauchen die klassische Energieerzeugung, um überhaupt existieren zu können. Dass sie zusätzlich die Altersversorgung von Millionen ruinieren wird uns in Deutschland nicht so doll interressieren. Aber alle die von freiwilligen Leistungen ihrer Kommunen profitieren, wie Theatern, Hallenbädern usw., werden das in naher Zukunft bitter merken.

  52. Hier mal ein Beitrag aus der NDR Mediathek zum Thema Stromausfall. Nicht auszudenken, wenn so etwas Großflächig über die Bühne geht.

    Für einen Stromausfall im Krankenhaus gibt es Notstromaggregate. Die nützen aber nichts, wenn zu viel Strom im Netz ist -- so wie es in Ribnitz-Damgarten passiert ist.

  53. Ich bin jetzt mal wieder bei uns im Sägewerk gewese. Wenn die Sonne morgens nicht scheint, dann kann der Sägewerker sein Gatter garnicht anfahren. Hat er es dann angefahren, so spotten die Anwohner, so braucht man keinen Wasserkocher mehr einzuschalten es reicht nicht mehr. 300V sind dann zwischen den Phasen noch zu messen.

  54. Gerade im Netz gefunden:

    Aktionstag “JA zu Energiewende und Klimaschutz!”

    Mann-o-Mann. Wer sich da nicht alles berufen fühlt. 😉

  55. @Michael Krüger #54
    Das muss ich mich ja schon für Erlangen schämen. Aber ich kann, als gebürtiger Erlanger, sagen, dass diese Menschen eine Ausnahme in Erlangen darstellen. 😉
    Die Naturwissenschaften haben immer noch das sagen. Auch wenn das Management der Erlanger Stadtwerke etwas von den Grundprinzipen der Naturwissenschaften und Ökonomie ab geweicht sind, in dem sie sich an Windrädern in Unterfranken beteiligt haben und damit aus einen Vorjahresgewinn von über 1Mio Euro ein diesjährigen Verlust von über 3Mio Euro eingefahren haben. Ich hoffe, dass die Stadtwerke von Erlangen doch noch zur ökonomischen Vernunft und zum technischen Verstand im Management zurückkehren werden und von den sog. Erneuerbaren Energien abstand halten. Im übrigen sabotieren die Stadtwerke mit dem Einstieg in die sog. Erneuerbaren Energien ihr eigenes gewinnbringendes Geschäftsmodell ihres Kohle-Gaskraftwerk. Nur so mal nebenbei 😉

  56. Oha, das tut weh. Da stehen sie, die Umweltbesorgten in ihren „Jack Wolfskin“-Plastik-(alternativ „Chemie“-) jacken und lauschen dem Stuss, der dort verbreitet wird. Und dem Herren, der lieber die Solarzelle seines Nachbarn finanziert als einen Scheich aus Saudi-Arabien, sei gesagt, dass Deutschland aktuell weniger Erdöl aus Saudi-Arabien bezieht als im Inland gefördert wird.

  57. Oh Gott, die ddr lebt ;-(

  58. P.S.: Habe gerade mal nachgeschaut. Im Erlagen waren es am 14. Sep. max. 17°C. Gleich zu Anfang läuft im Video eine Frau in Badeanzug rum und tut kund: „Ah, ist dass heiß! Gehen wir baden? Oh Gott!!!“.

    Da frage ich mich, wo bleiben die Herren in den weißen Kitteln?

    Und der singende Walfisch auf der Bühne (ab 1:20 min.) … ist auch nicht schlecht. Die ernährt sich bestimmt klimagerecht (vegan). 😉

    Danach folgt die stotternde „Expertin“ vom PIK.

    Und Vorsorglich ist ein Großteil der Teilnehmer mit „Jack Wolfskin“-Jacken ausgerüstet. Es könnte ja ein Extremwetter aufziehen. 😉

  59. @ Michael Krüger: Danke für das Video. Ich habe mich köstlich amüsiert obwohl es eigentlich zum Heulen ist.

  60. @Istvan Adler

    Ich mische mich manchmal auch unter derartige Veranstaltungen und habe meinen Spaß dabei.

    Ich kann nur sagen, aufgeklärt und sachverständig sind die Teilnehmer idR nicht. Was die dazu antreibt bei Regen und max. 17°C in Badeanzug durch die Fußgängerzone einer Stadt zu ziehen und zu verkünden: “Ah, ist dass heiß! Gehen wir baden? Oh Gott!!!” ??? Keine Ahnung. Vielleicht kann ein Psychologe mehr dazu sagen. Ich tippe mal auf Zwangsstörung. Normal ist das jedenfalls nicht. Es wäre doch mal interessant das einer psychologischen Bewertung zu unterziehen.

  61. Jede Stunde Blackout kostet 600 Millionen Euro

    Die Gefahr des flächendeckenden Stromausfalls wächst, da die Energiewende die Netzstabilität weiter verschlechtert. Sollten die Lichter ausgehen, steht volkswirtschaftlich viel auf dem Spiel.


  62. Blackout kostet pro Stunde 600 Millionen Euro
    Wissenschaftler: Gefahr von bundesweiten Stromausfällen wächst Von Daniel Wetzel

    Das Risiko von Stromausfällen steigt dem Hamburger Weltwirtschafts-Institut (HWWI) zufolge weiter an. „Deutschlands Umstieg auf erneuerbare Energien birgt ein wachsenden Risikopotenzial“, warnt HWWI-Energieexperte André Wolf im jüngsten Monatsbericht seines Instituts. Das Institut nahm die wachsende Blackout-Gefahr zum Anlass, erstmals die potenziellen Schäden durch Stromausfälle für sämtliche deutsche Landkreise und Städte zu schätzen.

  63. Apropos Blacky……….die Ösis machen sich da schon mal ne Platte drüber.

    Die zivilgesellschaftliche Initiative „Plötzlich Blackout!“ hat sich zum Ziel gesetzt, öffentlich auf die Abhängigkeit unserer modernen Gesellschaft vom Funktionieren der Strategischen Infrastruktur aufmerksam zu machen. Gleichzeitig bietet sich die Initiative als nationale Vernetzungsplattform für die unterschiedlichen Aktivitäten rund um dieses Thema an.

    Das internationale Stromnetz ist eine essenzielle Lebensader und zugleich eine unterschätzte Achillesferse für unsere Lebensweise. In den letzten Jahren sind, von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, die Instabilitäten im europäischen Stromnetz deutlich angestiegen. Mehr als einmal ist es zu kritischen Netzsituationen gekommen, bei denen kleine Störungen schnell weitreichende Dominoeffekte auslösen hätte können. Das europäische Stromnetz kann mit einem Orchester verglichen werden, bei dem jedes einzelne Mitglied zum Erfolg oder Misserfolg beiträgt. Die österreichische Energiewirtschaft kann daher nicht alleine garantieren, dass es auch in Zukunft in Österreich zu keinen Großstörungen („Blackouts“) kommt, da ein mögliches Auslöseereignis außerhalb Österreichs liegen kann (siehe auch Statement der Austrian Power Grid AG).

    http://www.ploetzlichblackout.at/

    Wie ich schon immer sagte…….die Stromversorgung einer Nation ist die strategisch wichtigste Infrastruktur…….wer damit rumspielt wie in Irrer, macht sich schuldig der zukünftigen Toten, die nach tagelangen Blacky auf uns zukommen werden.
    H.E.

  64. #63. Heinz Eng

    Wie ich schon immer sagte…….die Stromversorgung einer Nation ist die strategisch wichtigste Infrastruktur…….wer damit rumspielt wie in Irrer, macht sich schuldig der zukünftigen Toten, die nach tagelangen Blacky auf uns zukommen werden.

    Es gab ja in der letzten Zeit, insbesondere in meinem Bundesland Meck-Pomm einige Fälle von Überspannungsschäden z.B. in Krankenhäusern mit Ausfall von Technik, darunter auch Lebenserhaltender Systeme. Ursache offiziell noch unbekannt. Ich will da auch nicht weiter spekulieren, aber da kann man schon erahnen, welche Auswirkungen ein großflächiger black out haben wird. Ich möchte dann nicht in der Haut derjenigen stecken, die das zu verantworten haben. Aber wahrscheinlich hilft nichts anderes mehr, um diesen ganzen Irsinn zu beenden. Denn das unsere Politiker anfangen, sich der Materie rational zu nähern, können wir uns abschminken. Da wird höchstens ein bißchen Kosmetik betrieben, das war es dann auch schon.

    karl.s

  65. @Karlchen

    Es gab ja in der letzten Zeit, insbesondere in meinem Bundesland Meck-Pomm einige Fälle von Überspannungsschäden z.B. in Krankenhäusern mit Ausfall von Technik, darunter auch Lebenserhaltender Systeme.

    Du musst Dich täuschen……die Geräte sind einfach nur von ganz allein kaputt gegangen….oder es war irgendwo ein Gewitter oder Gaia hat mal wieder aus lauter Frust auf die Menschheit ein Bäuerchen gemacht……..auf jeden Fall sind die NIE auf keinen Fall schuld an irgendetwas, Pionierehrenwort.

    Onkel Heinz………..Beschwichtigungsbeauftragter der Firma „Solarquatsch & Windmüll“

  66. @Karlchen

    Ähm, mal etwas ernsthafter………dort sollte mal der zuständige Netzbetreiber ein Langzeit-Aufzeichnungsgerät installieren, denn Überspannungen können auch auf der Kundenseite erzeugt werden.
    Eine zunehmende Anzahl an „energiesparenden“ Geräten mit Phasenanschnittssteuerung oder ähnlichen Firlefanz oder anlaufende Motoren können auch böse Oberwellen erzeugen, die am Ende ein paar empfindliche Geräte zerschießen können.
    In manchen Elektronikläden gab es schon Kabelbrände, weil der NULL-Leiter fast auf doppelte Strombelastung kam als der Leiter….ick muss mal suchen ob ick dast noch finde, hatte das schon mal hier verlinkt.
    Auf jeden Fall wird es zunehmend wichtiger, das Verbrauchernetz (hintern Hausanschluss) mit dreistufigen Überspannungsschutz auszurüsten, denn der Strom wird seit Jahren immer unsauberer, was vorher bei rein ohmschen Lasten noch nicht der Fall war.

    Rein privat gebe ich dann noch zusätzlich den Tip, vor den teuren Endgeräten ne kleine USV zu setzen, die säubert den Strom und kann auch mal kurzzeitige Spannungseinbrüche durch den integrierten Akku abpuffern.
    Ick hab so ein Teil vor meinen fetten Apfel installiert…….750 VA….was gerade mal 95 Euro gekostet hat.

    Die Energiewende schlägt von zwei Seiten negativ auf uns Verbraucher ein……darüber sollten wir uns alle im Klaren sein.
    Onkel Heinz………………….aus dem Nähkästchen

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