Riesige Ausgaben ohne messbaren CO2-Effekt – Die Energiewende entpuppt sich als Etikettenschwindel

9. Mai 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Ernährung, Kernenergie, Kohle, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft

Windrad4 KopieIm Bereich der Energieversorgung hat sich Deutschland mit groβer Begeisterung Ziele gesteckt, deren Erreichbarkeit bei nüchterner Betrachtung eher zweifelhaft erscheint. Zeitgleich mit dem Kampf gegen das als Klimakiller angeprangerte CO2 will man auch der Kernenergie entsagen. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung, so stellt man fest, dass die gesamten Energiewendemaβnahmen keine CO2-Minderung bewirken. Trotz astronomischer Ausgaben ist selbst in zehn Jahren nicht mit einer spürbaren Senkung der CO2-Emissionen zu rechnen. Auf der Habenseite hat Deutschland dafür einige neue     Öko-Milliardäre aufzuweisen.

 

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Bild 1. Versteckt hinter den reinen EEG-Jahresbeträgen lauern Gesamtverpflichtungen, die mit dem Jahr 2013 auf beeindruckende 371 Mrd. € anwachsen dürften

Um den Klimawandel zu bekämpfen, will Deutschland seine CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung senken. Entscheidendes Instrument hierfür ist das von der damals regierenden rot-grünen Koalition im Jahr 2000 eingeführte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses sollte den Durchbruch zur Umstellung der landesweiten Stromerzeugung auf vorgeblich CO2-freie erneuerbare Energien bringen.

Mit Hilfe einer zwanzigjährige Abnahmegarantie werden privaten Geldgebern Anreize geboten, ihr Kapital in normalerweise unrentable Technologien zu investieren, die Strom aus Wind oder Fotovoltaik oder durch das Verheizen von Lebensmitteln (pardon, bitte lesen Sie Biomasse) erzeugen.

Die entsprechenden Aufwendungen sind seither Jahr um Jahr von ursprünglich zunächst 883 Mio. € auf 16,763 Mrd. € im Jahre 2011 angestiegen. Das sind jedoch nicht die tatsächlichen Summen, um die es geht. Versteckt hinter den reinen Jahresbeträgen lauern nämlich die aufgrund der 20jährigen Abnahmegarantie festgelegten Gesamtverpflichtungen, die bereits mit dem Jahr 2013 auf beeindruckende 371 Mrd. € angewachsen sein dürften, Bild 1 [FFM]. Selbst wenn ab sofort keine einzige neue EEG-Anlage mehr genehmigt würde, müssen die Stromverbraucher den Betreibern bereits vorhandener Einrichtungen noch bis zu 20 Jahre lang weitere Zahlungen leisten.

 

 

 

Ein Berg hat gekreiβt…

Fragt man nach dem Erfolg, so sehen die präsentierten Zahlen rein äuβerlich betrachtet zunächst beeindruckend aus. Beim Anstieg des Stromanteils aus „CO2-freien“ erneuerbaren Technologien wurden erhebliche Fortschritte erzielt, Bild 2 [AGEB]. Dank der erwähnten 371 Mrd. € stieg der prozentuale Anteil des Stroms aus Wind, Sonne und Brot an der Gesamterzeugung seit dem Jahr 2000 von knapp 2 % auf inzwischen über 17 %. Nicht einbezogen in diese Zahlen ist der Anteil der Wasserkraft, der nicht per EEG gefördert wird. Bei der hier präsentierten Betrachtung zählt nur das, wo EEG draufsteht. Nicht berücksichtigt wurde der Anteil des Stroms aus Müllverbrennung. Einerseits ist dieser Anteil mit etwa 1,5 % vernachlässigbar gering, zudem enthält Müll viele Kunststoffe und andere Bestandteile, die nicht als „erneuerbar“ einzustufen sind.

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Bild 2. Der prozentuale Anteil des Stroms aus Wind, Sonne und Brot an der Gesamterzeugung erreicht inzwischen mehr als 17 %

Als Fazit bleibt demnach, dass 371 Mrd. € aufgewendet wurden, um 16,5 % der deutschen Stromerzeugung auf die drei dominierenden EEG-Technologien umzustellen. Diese 16,5 % ergeben sich, wenn man von den 2012 erreichten 17,7 % die 1,2 % abzieht, die bereits vor 2000 (also vor Einführung des EEG) am Netz waren.

Daraus lässt sich leicht errechnen, dass uns die Energiewende bis zu dem angestrebten Endstand von 76 % (80 % minus 3,3 % Wasserkraft und 0,8 % „biogenen“ Mülls) insgesamt rund 1700 Mrd. € kosten dürfte. Hinzu kommen übrigens noch erhebliche Aufwendungen für Netzausbau, Stromspeicherung sowie sonstige Maβnahmen. Alles in allem also ein ganz schöner Berg Geld.

 

 

 

aber wo ist die Maus?

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Bild 3. Die Menge des aus fossilen Brennstoffen erzeugten Stroms (Angaben in TWh) hat in den 12 Jahren seit Einführung des EEG nicht abgenommen

Erinnern wir uns, all diese gegenüber dem Bürger als Maβnahmen gegen die globale Erwärmung deklarierten Aufwendungen sollten letztlich dem Zweck dienen, das Klima vor dem „Killer“ CO2 zu retten. Dies ist nach wie vor das entscheidende Argument für das Jahrhundertprojekt „Energiewende“, mit dem eines der bisher weltweit besten Stromversorgungssysteme derzeit komplett umgekrempelt wird. Daher macht es Sinn nachzuprüfen, welche Auswirkungen das alles denn auf die Stromerzeugung aus fossilen Energiequellen wie Kohle und Erdgas gehabt hat. Eine Aufstellung der entsprechenden Stromerzeugung in den Jahren seit der Einführung des EEG zeigt Bild 3. Schon auf den ersten Blick zeigt sich, dass die Menge des aus fossilen Brennstoffen erzeugten Stroms in den 12 Jahren seit Einführung des EEG nicht abgenommen hat. Zwar gab es aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 eine kleine Delle, ansonsten ist das Niveau jedoch zwischen 2000 und 2012 weitgehend unverändert geblieben.

 

 

 

Keinerlei CO2-Einsparung…

An diesem Bild ändert sich auch dann nichts, wenn man statt der Stromerzeugung das bei der Herstellung des Stroms ausgestoβene CO2 betrachtet. Dieser Ansatz ist deshalb sinnvoll, weil die verschiedenen Brennstoffe und Kraftwerkstechnologien diesbezüglich unterschiedliche Kennwerte haben. So verursacht eine aus Gas erzeugte kWh deutlich geringere CO2-Emissionen als wenn Kohle eingesetzt worden wäre. Diese Rechnung lässt sich anhand entsprechender Kennwerte [Alt] relativ leicht durchführen.

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Bild 4. Auch die jährlichen CO2-Emissionen (in Mio. t CO2) sind trotz der gestiegenen Anteile von Strom aus Sonne, Wind und Biomasse in den letzten 12 Jahren faktisch unverändert geblieben

Auch nach der Umrechnung auf CO2-Emissionen zeigt sich, dass diese trotz der gestiegenen Anteile von Strom aus Sonne, Wind und Biomasse in den letzten 12 Jahren faktisch unverändert geblieben sind: Waren es im Jahre 2000 342 Mio. t CO2, die aus deutschen Kraftwerken gen Himmel stiegen, so lag dieser Wert im Jahr 2012 bei 349 Mio. t. Bei dieser Berechnung wurden alle Kraftwerkstypen mit Ausnahme von Biomasse und Hausmüll berücksichtigt. Die Ausnahme bei der Biomasse wurde gemacht, weil diese als mehr oder weniger CO2-neutral eingestuft wird, während der kleine Anteil des Hausmülls auch hier als vernachlässigbar angesehen werden kann. Bei den Berechnungen wurden übrigens die „versteckten“ CO2-Emissionen sowohl der Kernkraft als auch – der Fairness halber – des Wassers sowie der Wind- und Sonnenenergie berücksichtigt.

Wie man sieht, ist es trotz der enormen Investitionen in EEG-Anlagen in 12 Jahren nicht gelungen, auch nur eine Tonne CO2 einzusparen. Hauptgrund hierfür ist der in Deutschland betriebene „Kannibalismus“ der CO2-armen Technologien untereinander: Die „Erneuerbaren“ haben nicht etwa Kohle, Gas und Öl verdrängt, sondern hauptsächlich Kernkraft. Deren Beitrag zur Stromerzeugung sank von rund 169,6 Terawattstunden (TWh) im Jahre 2000 aufgrund der Abschaltung von Kernkraftwerken auf nur noch 99 TWh im Jahr 2012.

 

 

 

auch nicht in den nächsten 10 Jahren

Die schlechte Nachricht aus Sicht der CO2-Reduzierung ist hierbei: An dieser Situation wird sich in den nächsten 10 Jahren selbst dann nichts ändern, wenn das derzeitige Ausbautempo der „Erneuerbaren“ unverändert beibehalten wird. Eine nennenswerte Steigerung der „Erneuerbaren“ ist nur noch bei Wind- und Solarstrom möglich. Bei der Wasserkraft sind keine guten Standorte mehr verfügbar. Bei der Biomasse sind enge Grenzen des Wachstums zu erwarten: Solange jedes Jahr Millionen Menschen verhungern, sind weder das Verbrennen von Lebensmitteln noch die Umnutzung von Agrarflächen von der Lebensmittel- auf die Energiepflanzenproduktion ethisch vertretbar. Zudem ist die verfügbare Agrarfläche begrenzt. Da die derzeit noch laufenden Kernkraftwerke innerhalb der nächsten neun Jahre abgeschaltet werden sollen, muss deren Produktion von derzeit 99 TWh demnach fast vollständig durch Wind- und Sonnenkraft ersetzt werden. Da die bisher installierten Wind- und Solaranlagen im Jahr 2012 zusammen 73,5 TWh elektrischer Energie geliefert haben, müsste man deren Kapazität nochmals um rund 135 % aufstocken, um auch nur den künftig wegbrechenden Anteil an Kernkraftstrom zu ersetzen. Zu den bisherigen Kosten kämen demnach nochmals geschätzte 400 Mrd. € hinzu, ohne dass auch nur ein einziges fossiles Kraftwerk überflüssig gemacht worden wäre. Am Rande sei hierbei bemerkt, dass insbesondere die Fotovoltaik bezüglich versteckter CO2-Emissionen rund fünfmal „schmutziger“ ist als die Kernkraft.

 

Immense Kosten ohne CO2-Reduzierung

Zieht man daher nach 12 Jahren EEG-Gesetz eine vorläufige Bilanz, so lässt sich feststellen, dass man der Politik vorwerfen kann, hier mit gezinkten Karten gespielt zu haben. In Wirklichkeit kann von Klimaschutz keine Rede sein. Bis 2022 wird man der deutschen Bevölkerung Kosten von über 700 Mrd. € aufgebürdet haben, ohne dass bei der Stromerzeugung CO2 eingespart würde. Stattdessen dient der ganze ungeheuerliche Aufwand quasi ausschlieβlich dazu, die Kernenergie abzuschaffen.

Angesichts der enormen Summen, um die es hier geht, kann man sicherlich vom teuersten Etikettenschwindel aller Zeiten sprechen. Auf EEG und Energiewende steht auβen zwar „Klimarettung“, im Inneren befindet sich aber zu 100 % lediglich das Produkt „AKW-Killer“. Nur für diesen Zweck wird jeder Bundesbürger mit mehr als 8.500,- € belastet, für den typischen 4-Personen-Arbeitnehmerhaushalt kommen damit mehr als 34.000,- € zusammen. Doch trotz nicht existenter Klimarettung kann sich der Bürger trösten, denn ein guter Zweck wurde auf jeden Fall erreicht: Deutschlands neue Öko-Milliardäre können ihren Hobbies wie dem Sammeln von Schlössern [ASB] weiter unbeschwert nachgehen.

Fred F. Mueller

 

Quellen

[Alt] Alt, H.: CO2 – Emissionen von Stromerzeugungsanlagen im Lebenszyklus D:\FH\Hilfsb 75, CO2 Emissionen im Lebenszyklus.doc. Aachen.

[AGEB] http://www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=139

[ASB] Luxus-Immobilie am Rhein: Solarworld-Chef kauft Gottschalks Schloss. http://www.manager-magazin.de/lifestyle/leute/0,2828,880035,00.html

[FFM] http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/alptraum-kostenlose-energie-dank-eeg-ist-der-strompreis-auf-dem-weg-zu-den-sternen/009901/

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13 Kommentare
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  1. Vielen Dank für die sorgfältig recherchierte, nüchtern und sachlich informierende und im Ergebnis für die Energiewende tödliche Darstellung des Sachverhalts! Es ist in meinen Augen absolut unverzeihlich, dass unsere führenden Politiker, gerade auch in den ehemals bürgerlichen Parteien, trotz dieser unbestreitbaren Tatsachen in echter Wagenburgmentalität an ihrem einmal eingeschlagenen Wahnsinnskurs festhalten. Auch wahltaktische Überlegungen und Rücksichtnahmen auf vermeintliche Mehrheitsmeinungen können diesen Kurs der Verbrennung von Werten nicht rechtfertigen.

    Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass in einer erst noch anzustellenden volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung deutlich werden würde, dass die effektiven Kosten der Energiewende noch weit über die beschriebenen und unmittelbar quantifizierbaren 700 Milliarden hinausgehen werden. Es gibt Folgekosten bzw. Folgeschäden, der Ausmaß noch gar nicht abzusehen ist.

    In Deutschland ist der Strom inzwischen doppelt so teuer wie in Frankreich und vier Mal so teuer wie in vielen Gegenden der USA. Dies frisst nicht nur die Kaufkraft der hart arbeitenden Menschen auf und verhindert so ein durch kaufkräftige Nachfrage induziertes gesamtwirtschaftliches Wachstum, es vertreibt auch in zunehmenden Maße Arbeitsplätze aus Deutschland und führt zu Deindustrialisierung und Verarmung. So hat z.B. das Institut der Deutschen Wirtschaft kürzlich in einer Studie nachgewiesen, dass in der energieintensiven Industrie in Deutschland seit Jahren die Höhe der Investitionen regelmäßig hinter der Höhe der Abschreibungen zurückbleibt. Hier ist die Deindustrialisierung also bereits in vollem Gange. Und ganz sicher ist: Wenn erst die Grundstoffindustrie verschwunden ist, werden weite Teile der Weiterverarbeitung folgen. Der tatsächliche Preis, den Deutschland für die Energiewende zu zahlen haben wird, wird also noch weit höher sein als die 700 Milliarden.

    Das Urteil ist klar: Die Energiewende lässt hinter sich eine Spur der Verwüstung zurück. Verantwortlich sind die Berliner Parteien, allen voran die Vorsitzenden der Regierungsparteien Merkel, Rösler und Seehofer. Ihr Verhalten ist unentschuldbar.

  2. FRAUEN FÜR KERNENERGIE

    Frauen in Lingen wollen den Nutzen der Kernenergie kommunizieren

    Frauen aus Schweden und Deutschland des Vereins Women in Nuclear (WiN) haben sich kürzlich zu einem deutsch-schwedischen Erfahrungsaustausch im RWE-Kernkraftwerk Emsland (KKE) in Lingen getroffen. In WiN sind Frauen organisiert, die nicht nur in der Kerntechnik oder Nuklearmedizin arbeiten, sondern auch den Nutzen der Kernenergie als Frauen in der Gesellschaft kommunizieren.

    Beginnt der Wind sich zu drehen? Noch vor einem Jahr hätte ich eine solche Initiative für unmöglich gehalten angesichts der hysterischen bundesdeutschen Anti-Atom- und NIE-Besoffenheit.

    „Nicht alle Frauen sind gegen Kernenergie, auch wenn das manchmal so aussieht. In WiN Deutschland haben sich deshalb viele Frauen zusammengeschlossen mit dem Ziel,den Nutzen der Kernenergie in die Gesellschaft zu tragen

    Viel Erfolg wünsche ich.

  3. Vielen Dank für den interessanten Artikel, den ich gerne auf http://www.facebook.com/NaturfreundeFurAtomstrom verlinkt habe.

  4. Ein Schelm wer mit Energiewende als Szenario für fossile Reduktion argumentiert. Tatsächlich konnte man nie und keine Sekunde zweifeln dass es im wesentlichen um den Ausstieg aus der Stromerzeugung in Kernkraftwerken geht. Hätte die Verbrennung von fossilen Energieträgern die erste, aus meiner Sicht wichtigste Priorität erhalten, hätte man aus der Kernenergie nicht aussteigen können. Auch die Fokussierung auf die Stromerzeugung unter Hintanstellung der Reduktionspotentiale in den anderen Verbrauchsfeldern belegt dies. Die in unseren Breiten, zumindest in Süddeutschland, gerade noch sinnvolle solare Heizungsunterstützung wird nur minimal bis garnicht gefördert, sodass solare Wärmegewinnungsanlagen nur Hobbyprojekte geblieben sind.
    Bestätigt sehe ich das auch dadurch dass die volatilen Stromquellen nicht zur Kostensenkung angeboten werden, zB könnten Kühlschränke die in Summe den größten Anteil des Haushaltsstromverbrauches darstellen, bei Einbau billiger Kältespeicher, ideale Verbraucher der volatilen Stromangebote bei gleichzeitiger Senkung des Grundlastbedarfes sein.
    Derzeit zeichnet sich im Bereich Bauwesen, in dem ich beruflich tätig bin, eher ein Trend zu mehr Grundlastbedarf durch wärmepumpengstützte Heizungsanlagen und mechanische Zu / Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung ab. Der erniedrigte Verbrauch an verbrennbaren Energieträgern wird durch höheren Stromverbrauch und durch sehr stark erhöhte Wartungs- und Abschreibungsaufwändungen erkauft. Sogenannte Passivhäuser werden häufig nur noch mit elektrischen Heizlüftern ausgestattet, die natürlich immer dann laufen wenn die Sonne nicht scheint und solare Gewinne über die Fenster nicht möglich sind. Die momentane lage mit ständig steigendem Strompreis stellt eine artesisch sprudelnde Steuerquelle dar ( was in der Bevölkerung nicht wahrgenommen wird ) Somit ist eine Änderung der Verrücktheiten seitens der Politik nur sehr eingeschränkt zu erwarten. Im übrigen brauchen wir uns nichts vorzumachen: der überwiegende Teil der Bürger glaubt nicht den Argumentationen der Vernunft und der Ingenieure. Wenn es gut geht wird man nur belächelt statt beschimpft, wenn man behauptet dass in Japan niemand durch die Havarie des KKW gestorben ist. Jeder weiß doch -- und es ist tiefes Wissen -- das es 16.000 Tote gab.
    Ich denke falls die Wirtschaft in D das Großexperiment Energiewende überhaupt überlebt, müssen erst noch 50 Jahre vorbeigehen bis man wieder in normalen Kategorien denken lernt.
    Grüße BKS

  5. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre hat einen historischen Höchststand erreicht. „Wir bewegen uns in einem gefährlichen Bereich“, warnen US-Wissenschaftler Keeling. Auswirkungen des Klimawandels seien nun unumkehrbar.

    http://m.focus.de/wissen/klima/wissenschaftler-schlagen-alarm-co2-konzentration-in-atmosphaere-auf-hoechststand_aid_986493.html

    Dann is ja gut.

  6. Kaum zu glauben:
    Kernkraft steht für eine zuverlässige und klimafreundliche Stromerzeugung
    Dieses Gedankenverbrechen Dieser Artikel befindet sich immer noch (!) auf der Webseite der EnBW und muss wohl von den grünen Gesellschaftstransformatoren übersehen worden sein.

  7. #Cendrillon
    Stimmt doch, aus Versehen mal die Wahrheit gesagt !
    BKS
    PS: Ich glaube 1984 sollte mal an 2013 adaptiert werden. Oder stammt „Gedankenverbrechen“ aus den SF Romanen von Herbert W. Franke ? Ich bin mir nicht ganz sicher. Wer also Herbert W. Franke kennt wird feststellen dass wir diese Utopie fast schon erreicht haben: ein Staat der nur das Gute für seine Bürger will, der weiß was das Gute für alle Bürger ist und der Bürger die andere Vorstellungen des Guten haben der Gedankenverbrechen anklagt. Mithilfe eines Gerätes des sog. Gedankennetzes werden in einem inquisitorischen Verfahren die Gedankenverbrechen des Delinquenten offengelegt, dieser wird dann umprogrammiert und seiner Identität oder des Lebens beraubt.
    Das Gedankennetz eine Maschine die Gedanken und Gefühle ausliest und der Justiz zur Verfügung stellt gibt es heute erst in Ansätzen. Etwas Datenschutz gibt es auch solange die GrüneGutmenschDiktatur nicht eingeführt ist. Wird schon noch kommen.
    BKS

  8. So wie es aussieht……bremst nun die EU-Kommission unsere Energiewende, bewusst oder unbewusst……durch Erhebung von Strafzöllen auf chinesische Solarpannels.

    Strafzölle auf Solarzellen: Bundesregierung fürchtet Handelskrieg mit China

    Zwischen Europa und China droht ein offener Handelskonflikt auszubrechen. Am Mittwoch hatte die EU Strafzölle auf chinesische Solarpaneele beschlossen. Sie sollen ab dem 6. Juni in Kraft treten und bei durchschnittlich 47 Prozent liegen. Das lässt in Deutschland die Angst vor chinesischen Vergeltungsmaßnahmen wachsen -- auch bei der Bundesregierung………………….

    Und so sehen dat die Chinesen.

    Chinesische Solarfirmen suchen nach neuen Chancen im Ausland

    Unterdessen wird die EU voraussichtlich Anfang Juni eine vorläufige Anti-Dumping-Regelung und im August eine Anti-Subventionsregelung einführen. Sie wird darüber entscheiden, ob die Sonnenkollektoren im Wert von 27 Milliarden US-Dollar (20,8 Milliarden Euro), die im Jahr 2011 von China in die EU exportiert wurden, unter Herstellungskosten verkauft wurden. Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf mehr als 400.000 chinesische Arbeitsplätze haben. Es ist das zweite Mal, dass Chinas Solarbranche im Ausland getroffen wurde. Im Jahr 2011 verhängten die USA Anti-Dumping-Zölle für chinesische Unternehmen, die Sonnenkollektoren und -zellen herstellten, mit der Begründung, dass diese unfaire staatliche Subventionen erhielten…………………

    Li glaubt, dass die Zölle die Marktpreise für Sonnenkollektoren in die Höhe treiben. Das wird einen Dominoeffekt auf andere unterstützende Industrien und Arbeitsplätze in der EU haben, da sich Geschäftsinteressierte von der Sonnenenergie weg und hin zu weniger teuren Investitionen orientieren.

    Jaja……Solar-Lernkurven im Energiewende-Billigland haben nun ausgeträumt. Beständig sinkende Einspeisegebühren und ansteigende Anlagenpreise werden sich wohl bald in den eigenen Schwanz beissen.
    Blöd nur, das eventuell andere Industriezweige bei zu erwartenden Gegenmassnahmen der Chinesen leiden werden…..aber EU-Beklopptokraten ist dat ja eh wurscht, Hauptsache man hat wieder mal einen einheimischen EE-Lobbyisten zufrieden gestellt.
    EU-Kommissare……..die besten Diener und Erfüllungsgehilfen diverser Lobby-Einflüsterer……ich sach bloss „Glühlampenverbot“ und schon wissen wir, wie wieder mal der Hase humpelt.

    H.E.

  9. Kernkraft…….da spielt die Musik schon lange wo annerscher…..

    Bill Gates malt sich Nuklear-Zukunft für China aus

    Philanthrop und Milliardär Bill Gates sagte, China werde angesichts der Bestimmtheit des Landes in Sachen Forschung und Innovation weltweit führend im Bereich der Atomenergie werden.

    Seine Äußerung war die Antwort auf ein schriftliches Interview von einem Magazin, das von der China National Nuclear Corporation (CNNC), einem großen staatseigenen Unternehmen, veröffentlicht worden war. Insgesamt 40 Prozent der neu gebauten Atomkraftwerke weltweit seien in China, so er. „Ich bin der Ansicht, dass China sich eine verantwortungsbewusste Haltung gegenüber der nuklearen Entwicklung angeeignet hat.“

    Gates sagte, die Menschen in China hätten realisiert, dass der Zugriff auf Energie entscheidend ist, um aus der Armut herauszukommen, aber dass die Welt auch vor dem Problem steht, wie man die Kohlenstoffemissionen reduzieren kann. Atomenergie könne unserem Bedürfnis nach Lebensqualität ohne Auswirkungen auf die Umwelt genügen, so er. Gates sagte, den Armen zu helfen, von sauberer und wirtschaftlicher Energie zu profitieren, sei eines seiner drei Lebensziele.

    „China hätten realisiert, dass der Zugriff auf Energie entscheidend ist, um aus der Armut herauszukommen“………gucke an, das wird unseren grünen Allesverbietern ja nun garnet schmecken……..wo wir gerade dabei sind unsere Energie massiv zu verknappen und zu verteuern.
    Energie als Garant des Wohlstandes………….mal sehen, wann es unsere einheimische Vollverblödungsgrünlingsmischpoke endlich auch mal begreift.
    H.E.

  10. Auch wenn bei uns in D alle Kernkraftwerke abgeschaltet sind wird es einen bträchtlichen Anteil Kernktaftstrom witerhin geben: Der kommt dann aus Frankreich, Tschechien, Polen, Kaliningrad und vielleicht der Türkei. Ich hab gelesen, dass ein Seekabel von Kaliningrad bis Lubmin geplant ist, wie vorausschauend! Man kann den Strom ja dann an der Grenze auf grün umetikettieren.

  11. @Rolf

    ….oder gleich das Kabel grün anmalen.

  12. Kohlendioxid ist ein Lebensmittel und kein Gift. Aufgrund von Kohlendioxidmangel sterben Pflanzen ab. Wer soll dann den Sauerstoff per Photosynthese hervorbringen, den wir einatmen wollen?

    Klimawandel ist der Neusprech für die vermeintliche Klimaerwärmung, die seit 2000 weltweit nicht mehr stattfindet. Besteuert doch die Sonne! Denn die Sonne steuert die langfristigen Wetteränderungen auf der Erde und nicht ein Gas mit 400 bis 800 ppm in Bodennähe. Kohlendioxid sinkt aufgrund seines hohen spezifischen Gewichtes zu Boden. Wetterbedingt gibt es laufend Verwirbelungen.

    Wer das experimentell in seinem Wohnzimmer nachweisen möchte, kaufe sich ein Kohlendioxid-Messgerät für weniger als 100 Euro und teste den Sachverhalt selbst.

    Quellen:
    Erfahrung und Verstand
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/08/jetzt-offiziell-es-gibt-keine-globale-erderwaermung/
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/klimawandel-schwindel-in-der-kritik.html

  13. Es gibt kein AKW in Polen, ergo auch keine Kernenergie dort.

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