Sigmar Gabriel: „Wenn wir nicht mindestens unsere Industrie entlasten, droht uns eine Deindustrialisierung“

13. März 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

FotoUnser stellvertretender Bundeskanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie hat wahrlich keinen leichten Job. Man könnte annehmen, dass er es mittlerweile schon das eine oder andere Mal bereut haben könnte, neben dem Wirtschaftsministerium auch noch das Ressort Energie übernommen zu haben. Dieses Ressort, welches ja eigentlich im Wirtschaftsministerium auch gut aufgehoben ist, war in den letzten Jahren hauptsächlich in der Verantwortung der Umweltminister.

Grund dafür war, dass die Energiewende, also zunächst der Umbau unserer Energieversorgung auf sogenannte Erneuerbare Energien aus Gründen des Klimaschutzes, und dann nach 2011 der deutsche Ausstieg aus der Kernenergie, als Thema vor allem mit dem Umweltschutz begründet wurde.

Allerdings ist in den letzten Jahren ein anderer Aspekt immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Und zwar die ausufernden Kosten des Umbaus der Stromversorgung auf ineffiziente und damit teure Quellen, darunter vor allem Windkraft und Photovoltaik und zu einem geringen Anteil auch Biogas. Dass aus Jürgen Trittins ursprünglicher „Kugel Eis im Monat“  inzwischen „die Eiskarte rauf und runter essen“ (Peter Altmaier) geworden ist, wird nicht mehr nur hier, sondern inzwischen in sämtlichen Medien intensiv diskutiert.

Und es ist so wie die Dinge stehen unausweichlich, dass die Kosten auch weiter steigen. Neben der steigenden EEG-Umlage für weiterhin gebaute Windkraftwerke und PV-Anlagen wird der Netzausbau zunehmend ein Kostentreiber werden und es steht zu befürchten, dass schon bald unrentabel gewordene konventionelle Kraftwerke subventioniert werden müssen. Schließlich muss auch dann genug Strom in der Leitung sein, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

Die Aufgabe die Gabriel sich gestellt hat ist gewaltig. Ohne massive Einschnitte bei der Förderung der „Erneuerbaren“ erscheint seine Ziel, den Anstieg bei den Strompreisen zumindest zu stoppen nicht erreichbar. Seinen Plan hierfür möchte Gabriel bis Ostern vorstellen. Man kann erwarten dass nach Bekanntgabe die Verteilungskämpfe zwischen den unterschiedlichen Erzeugern so richtig losgehen werden.

Dass Sigmar Gabriel es ernst ist, hat er heute Morgen noch einmal durch eine Stellungnahme auf seiner Facebook-Seite bekräftigt. Und das in einer Offenheit und Klarheit, wie sie im Bezug auf Energie- und Industriepolitik in den letzten Jahren von einem hochrangigen Politiker nicht zu hören war:

Deutschland und ganz Europa stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Strompreise in Deutschland sind doppelt so hoch wie in den USA. Wenn wir nicht mindestens unsere Industrie entlasten, droht uns eine Deindustrialisierung. Das ist keine plumpe Propaganda der Wirtschaft, sondern bittere Realität. Eigentlich müssten wir in Europa darüber nachdenken, wie wir die staatlich induzierten Belastungen reduzieren. Ich weiß, wie schwer das ist.

Aber was noch vor einigen Jahren zu hohe Lohn- und Sozialkosten waren, sind heute die wachsenden Energie- und Rohstoffkosten. Sie bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie. Und wenn wir diese Basis für unsere Volkswirtschaft nicht erhalten, werden wir weder erneuerbare Energien noch den sozialen und kulturellen Standard in unserem Land halten können.

Diese deutlichen Worte  erwecken den Eindruck als wolle Sigmar Gabriel, ganz wie es sein früheres Vorbild Gerhard Schröder mit der Agenda 2010 getan hat, durch eine Reform des EEG Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit wieder stärken. Man mag ihm wünschen dass er damit Erfolg hat. Bei den vielen unterschiedlichen Interessengruppen, die inzwischen zu den Profiteuren des EEG zählen, wird der Weg gewiss kein leichter sein.

Dass auch die Förderung unkonventioneller Gas- und Ölvorkommen in Deutschland ein möglicher Beitrag zu niedrigeren Energiekosten sein könnte, haben wir vor fast 2 Jahren schon geschrieben. Interessant dass Anfang dieses Jahres eine Studie im Auftrag des VCI zu exakt dem gleichen Ergebnis kommt.

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134 Kommentare
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  1. Die Wirklichkeit der Energie-Wenderei ist nun auch dort angekommen, wo man die Tatsachen nicht mehr ignorieren, bzw. falsch interpretieren kann, dass beweisen nun solche Veröffentlichungen.
    Umso alberner wirken die Kampagnen der Werbeagenturen, die für die Öko-Lobby, Stimmung in der Öffentlichkeit inszenieren.
    Der Druck, der sich nun gegen die Ökolobby aufbaut nimmt weiter zu, weil die Privilegien des EEG, wie Wettbewerb verhindernde Kartellabsprachen wirken und folglich nur Störungen und Schäden verursacht haben. Die EU-Wettbewerbs-Kommission argumentiert zwar „von hinten durchs Knie“, wenn sie die unterschiedliche Verteilung, der zuvor im EEG verabredeten Kartellkosten, für unzulässig mahnt aber sie droht mit einem Verfahren.
    Die Zeit als Dimension, wird nun zum Feind der Öko-Träumer, die erst nicht erkennen konnten was an ihrem Vorhaben aus technischen Widersprüchen nicht funktionieren kann und darum an der Realität elendig scheitern, wie sich nun ständig bewahrheitet.

  2. Ach ja?

    Deutschland und ganz Europa stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Strompreise in Deutschland sind doppelt so hoch wie in den USA. Wenn wir nicht mindestens unsere Industrie entlasten, droht uns eine Deindustrialisierung.

    ..im Mittel eher 3x so hoch, Herr Gabriel: http://www.eia.gov/electricity/monthly/epm_table_grapher.cfm?t=epmt_5_6_a

    Wie lange predigen wir das schon hier?
    Zum Thema „Desindustrialisierung“ hatte ich das Röttgen’sche Energiekonzept 2010 schon damals im parteiinternen Forum als „Röttgenthauplan“ bezeichnet.
    http://www.norbert-roettgen.de/bundestag/reden/545-rede-14-september-2010.html

    Was mich allerdings noch stört, ist das Frösche wie Eisbär-und-kalbende- Gletscher-Gabriel jetzt den Sumpf austrocknen sollen.

  3. England ist da schon einen Schritt weiter.
    Die Investitionen/Förderungen in die sog. Erneuerbaren Energien werden zurückgefahren und im Gegenzug wird der Kernkraftwerk Neubau angeschoben.
    Und die Engländer setzen bewusst auf die Kernkraft, weil ja über der Gas und Kohlekraft immer noch das EU-Dogma der CO2 Verteufelung des Zertifikatenhandel liegt. Auch wenn dieser Handel „momentan“ am Boden liegt, bleibt er jedoch jederzeit ein Gefahrenfaktor für einen Investor in neue Kohle und Gaskraftwerke.

  4. Diese deutlichen Worte erwecken den Eindruck als wolle Sigmar Gabriel, ganz wie es sein früheres Vorbild Gerhard Schröder mit der Agenda 2010 getan hat, durch eine Reform des EEG Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit wieder stärken. Man mag ihm wünschen dass er damit Erfolg hat. Bei den vielen unterschiedlichen Interessengruppen, die inzwischen zu den Profiteuren des EEG zählen, wird der Weg gewiss kein leichter sein.

    Also das, was man so in dem Entwurf zur sog. EEG -- Reform ließt und hört, ist die geplante „Reform“ nicht dazu angetan, das Dilemma (systembedingt) steigender Energiekosten, einhergehend mit einer Deindustrialisierung, auch nur ansatzweise zu lösen. Dazu bedarf es eigentlich wesentlich radikalerer Maßnahmen. Aber Gabriel stellt die sog. „Energiewende“ selbst ja nicht in Frage. Von daher wird sich da auch nix großartig ändern.

    karl.s

  5. Von England (richtig United Kingdom) trennen uns Welten. Meine halbe Verwndtschaft ist britisch. Dort wird weitgehend rational gedacht und die Wähler verhalten sich generell konservativ und geraten nicht in „German Angst“ und Panik.
    Wir haben im deutschsprachigen Raum eine Propaganda gegen Atomwaffen, Nato und gegen USA hinter uns. Das hat das Ministerium für Staatssicherheit der DDR für die Sowjets erfolgreich erledigt und deshalb haben wir eine gleichgeschaltete Presse gegen Atomkraft (Atombombe=Atommeiler). Aus der Antiatom(bomben)-Bewegung entstanden die Grünen. Die Gehirnwäsche (links grün) auf Deutsch ging weiter. Und jetzt haben wir Wähler mit „rein“-gewaschenen Gehirnen und Denkverboten im Kopf. (Zu)Viele Wissenschaftler haben bereits auf diesen Gehirnen aufgebaut und schreiben ihre Gutachten. Die Politiker schielen auf die Wähler, die das Spiel noch mitmachen und auch solche Hirne haben. Das kann nicht gut gehen. Bald ist Physikabitur in BW. Zentralabitur. Kernphysik ist kein Thema mehr. 1968 rechneten wir in Bayern noch vereinfacht ganze „Atommeiler“. Deswegen wäre mir ein Kernreaktor der Gen IV, der Energie statt Endlager macht, auch lieber als ein abgeschalteter Reaktor Gen II.
    Ein heute 30 jähriger kennt den Unterschied nicht mehr und glaubt der Ökoreligion nicht wider besseren Wissens, sondern mangels Wissen.

  6. #JAJA England
    England hat sich schon lange vor Deutschland selbst Deindustrialisiert.
    Geblieben sind Banken und der Finanzsektor.

    Wäre doch auch ein Idee für Deutschland, oder?

    Gruß Steinzeit

  7. #6 Steinzeit. Diese Deindustrialisierung sollte uns eine Lehre sein. Ich erinnere mich genau an die Zeiten wo man in GB über die „Wertschöpfung aus Bleche verbiegen“ gelächelt hat. Nach dem Crash der Finanzprodukte wurde anders gedacht.

  8. @6.Steinzeit
    England hat das Problem mit der „Deindustrialisierung“ schon längst erkannt. Und auch aus diesen Grund heraus, will England auf die Kernkraft zurückgreifen um auf dieser zuverlässigen „Energiekraft“ dann einen „Neuanfang“ der Industrialisierung starten.
    Dienstleistung und Bankensektor ist für eine Gesellschaft, die ausgeglichen am Wohlstand teilhaben will, einfach zu wenig. Die Industriearbeitsplätze sind und bleiben die Basis und der Motor für Innovation, Fortschritt und Wohlstand.

    Übrigends war es ja Merkel, die Deutschalnd genau auf diesen gleichen Weg…von der Industrie zu einer Dienstleistungsgesellschaft führen wollte und will…dies hat Sie sich anscheinend damals von den Engländern abgeschaut.

  9. Der arme Gabriel…….der hat wohl jetzt die volle Arschkarte im EE-Poker
    H.E.

  10. #9. Heinz Eng

    Der arme Gabriel…….der hat wohl jetzt die volle Arschkarte im EE-Poker

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen beim Siggi 😉 Ich vermute mal, ihm ist erst jetzt als Wirtschafts- und Energieminister so richtig klar geworden, auf was er sich da eingelassen hat. Ich gestehe ihm auch zu, dass er wohl nicht so blöd ist, das Ausmaß des Dilemmas mit der „Energiewende“ nicht zu erkennen.

    karl.s

  11. Die Entlastung der Industrie sieht heute so aus, dass z.B. jeder Arbeitsplatz in der Aluminiumindustrie mit jährlich € 400.000 stattlich subvebntioniert wird! In anderen Branchen sieht es ähnlich aus! Erst reelle Energiepreise schaffen Anreize, neue energieasparende Technologien zu entwickeln und sich so globale Wettbewerbsvorteile zu schaffen!

  12. @Thorsten

    Weißt Du eigentlich wie Aluminium hergestellt wird?

    @Karlchen

    Tja, das Los des Bauernopfers……denn rein taktisch gesehen, kann es nur ein Sozi machen…..da ja auch der Bundesrat von Rot/Grün dominiert wird………und das Stiefmütterchen kann ihre Hände wieder mal in Unschuld waschen, wenns schief geht.
    Hach…das werden lustige Tage………
    H.E.

  13. @11.Thorsten
    Jetzt musst du nur noch erklären, was du unter reellen Energiepreisen verstehst….wie ermittelst du deine Energiepreise? Kannst du den Bedarf nach Energie auch bedarfsgerecht (Sekunden genau) decken?
    Das immer ALLES so schwammig von euch Ökosozialisten kommen muss…einfach nur blabla und nicht mal einen ungefähren Plan haben….wie soll ich denn mit euch Gurkentruppe (Ökosozialisten) einen Überlebenskampf auf diesen Planeten Erde bestreiten können? Wir würden ja mit euren „Nichtwissen“ und „blabla Kaffeklatsch“ nicht mal einen Monat in eurer Welt der Ökoenergie auf diesen Planten auskommen bzw. überleben.
    Mann oh Mann….jetzt strengt euch gefällgst mal an in eurer Darstellung und Argumentationskette „Pro Erneuerbare Energieerzeugung und Versorgung“…oder seit einfach mal still!

  14. Siggi wird’s schon richten.

    Aus dem Vorwort zum Entwurf des EEG 2014:

    Die Energiewende ist ein richtiger und notwendiger Schritt auf dem Weg in eine Industriegesellschaft, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit, der Bewahrung der Schöpfung und der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen verpflichtet ist. Zugleich macht sie die Volkswirtschaft unabhängiger von knapper werdenden fossilen Rohstoffen und schafft neue Wachstumsfelder mit erheblichen Arbeitsplatzpotenzialen. Die Energiewende verbindet daher wirtschaftlichen mit sozialem und ökologischem Erfolg. Vor diesem Hintergrund wird die Bundesregierung die Entwicklung zu einer Energieversorgung ohne Atomenergie und mit stetig wachsendem Anteil erneuerbarer Energie konsequent und planvoll fortführen.

  15. Thorsten will erst einmal die Aluminiumproduktion dadurch revolutionieren, dass Aluminium und Sauerstoff in der elektrochemischen Spannungsreihe per politischem Dekret näher zusammenrücken. Das wäre schließlich die einzige Möglichkeit bei der Herstellung noch Energie einzusparen.

    Die von Ihm genannten „Subventionen“ sind bestimmt die Differenz zwischen dem was er als ökokorrekten Strompreis ansieht und dem was die Werke am Markt real zahlen. Ich erwarte aber in die Richtung eigentlich keine erhellende Erklärung.

  16. @ Anhalter

    Ja, der Entwurf zum EEG macht nicht besonders viel Hoffnung. Aber er enthält erheiterndes. Punkt C. im Vorblatt etwa.

    A. Problem und Ziel
    Die Energiewende ist ein richtiger und notwendiger Schritt auf dem Weg in eine Industriegesellschaft, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit, der Bewahrung der Schöpfung und der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen verpflichtet ist. (…)

    B. Lösung
    Die Novelle des EEG soll den Rahmen schaffen (…)

    C. Alternativen
    Keine.

    Da ist sie wieder, die Alternativlosigkeit. Wenn ich meinem Chef ein Strategiepapier vorlege in dem unter Alternativen „keine“ steht, dann wirft der mich aus dem Büro. Aber Siggis Chefin kennt das ja…

  17. Die Energiewende ist ein richtiger und notwendiger Schritt auf dem Weg in eine Industriegesellschaft, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit, der Bewahrung der Schöpfung und der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen verpflichtet ist. Zugleich macht sie die Volkswirtschaft unabhängiger von knapper werdenden fossilen Rohstoffen und schafft neue Wachstumsfelder mit erheblichen Arbeitsplatzpotenzialen. Die Energiewende verbindet daher wirtschaftlichen mit sozialem und ökologischem Erfolg. Vor diesem Hintergrund wird die Bundesregierung die Entwicklung zu einer Energieversorgung ohne Atomenergie und mit stetig wachsendem Anteil erneuerbarer Energie konsequent und planvoll fortführen.

    darauf ergänze ich doch:

    Selbstverständlich ist dies kein Vorhaben, das binnen kurzer Zeit und nach fertigen Rezepten, ohne unablässige Suche nach den jeweils zweckmäßigsten Lösungen zu bewältigen wäre. Es handelt sich vielmehr um einen historischen, einen langfristigen Prozeß tiefgreifender Wandlungen und Reformen in allen Bereichen. Dadurch erlangt der Sozialismus, als reale Alternative zum Kapitalismus eine ständig höhere Stufe, wirken seine Vorzüge um so nachhaltiger auf das Leben der Menschen.

    Quelle: Neues Deutschland, 09.10.1989

  18. @FK 9 Pilot #17

    Tja, als ob die Texte aus der gleichen Feder stammen.

    Lässt man die neuen Instrumente des Abschmelzens der Fördersätze, die Ausschreibungspflichten bei PV und die Verpflichtung zur Selbstvermarktung des Stroms mal außen vor, enthält dieser Entwurf noch einige „wunderschöne“ Fallen.

    Stichwort Eigenstromverbrauch. Künftig ist auf jede KWh, die selbst erzeugt und selbst verbraucht wurde, ebenfalls die EEG-Umlage zwar nur anteilig, wahrscheinlich aber auch Strom- und Umsatzsteuer zu zahlen.

    BASF hat schon mal angkündigt, dass dann, wie zwar schon seit geraumer Zeit, in D nicht mehr investiert wird, sondern schon mal vorsorglich der kleine Standort Wiesbaden dicht gemacht wird. Wir können’s uns ja leisten.

    Das perfide an diesem Gesetzentwurf ist, dass es schon am 01.08.2014 in Kraft treten soll und zu befürchten ist, dass auf Grund des zeitlichen und öffentlichen Drucks in Richtung Strompreisbremse dieses Papier fast alle Gesetzgebungsschritte im Schweinsgalopp durchlaufen und einfach durchgewunken wird.

  19. #11 Thorsten
    wo wird er es wohl herhaben? Der „Energieexperte“ des WDR, Jürgen Döschner hat das vor kurzem auf Tagesschau.de und wohl auch in diversen Radiokommentaren verbreitet. Da wird wahrscheinlich das gleiche dahinterstehen, wie bei Herrn Döschner meistens: Zahlen solange miteinander verrechnen, bis das ideologisch gewünschte Ergebnis rauskommt, Wahrheitsgehalt wie ein Artikel aus dem Neuen Deutschland zu Zeiten des Politbüros, aber schön verpackt, dass es unsere Ökojünger als Popaganda gebrauchen können

    #15 Rudolf Kipp
    auf die angesprochenen Differenz wird es wohl hinauslaufen

  20. @ FK 9 Pilot

    Ganz große Gegenüberstellung! Die wird sicher mal in einem Artikel Verwendung finden.

  21. Ich kenn da ein wunderbares Mittel gegen hohe Strompreise -- Dynamit !

    Einfach anzuwenden gegen Windmühlen, ich mach freiwillig mit.

    Da hätte nicht nur die Industrie, sondern auch der einfache Stromverbraucher was davon.

  22. @rüganer #21
    Ich hoffe, sie haben das eher als Witz gemeint. Ich lasse mich nämlich nur ungern in die Ecke von Teilen der Anti-AKW-Bewegung stecken. Die absolute Wahrheit habe ich nicht gepachtet und Gewalt, auch wenn sie nur gegen Sachen gerichtet ist, hilft gar nichts, wenn es darum geht einen Standpunkt zu verteidigen. Ich bin der Meinung und kann das auch begründen, dass Windkraft zur Wohlstandsvernichtung führt. Das führt dann zu mehr Leid und letztendlich auch zu Toten.
    Das mit dem Leid und Toten sehen die AKW-Gegner auch so und einige fühlen sich aufgrund der Absolutheit dieses Wissens zu drastischen Massnahmen berechtigt.
    So kommen wir aber nicht weiter. Wenn wir recht haben, müssen wir die Opfer akzeptieren. Diese werden dann sicher ein Umdenken bewirken. Gewalt erzeugt nur Gegengewalt. Sie kann bestenfalls aufrütteln und die Öffentlichkeit für ein Problem sensibilisieren, aber das ist wohl bei der Windkraft und auch bei der Kernkraft nicht nötig.

  23. #18. Anhalter

    Tja, als ob die Texte aus der gleichen Feder stammen.

    Tja, vielleicht hat Siggis Chefin, die große Murksel, ja noch eine „analoge“ Textbausteinsammlung von damals (vulgo: Notizheft) im Schreibtisch liegen 😉

    karl.s

  24. @ Thorsten # 11:

    So wie Sie sieht wohl das zukünftige Endprodukt der grünen Schulreform aus 😀

    Wenn Sie es schaffen, einen ‚energiesparenderen‘ Weg zur Aluminiumproduktion zu finden, bekommen Sie den Nobelpreis. Und wir müssen die gesamte Physik neu schreiben: Einstein, Planck, Bohr, Heisenberg, Fermi, alles Spinner, alles, was die sagten, war falsch!
    Es könnte aber natürlich auch sein, dass Sie von Physik keine Ahnung haben.

    Und wenn sie die Abgabenbefreiung der Al-Industrie als ‚Subvention‘ bezeichnen, dann subventionieren Bankräuber die Banken, weil sie nicht alle ausrauben.

  25. @ Tritium

    „Wenn Sie es schaffen, einen ‘energiesparenderen’ Weg zur Aluminiumproduktion zu finden, bekommen Sie den Nobelpreis.“

    Sie haben Recht, das wird mir nicht gelingen! Aber so lange die Aluminiumproduktion staatlich so unverschämt hoch subventioniert wird ist Aluminium zu billig und der Aluminiumpreis zeigt nicht die wahren Kosten dieses Produktes. Dadurch entstehen falsche Anreize bei der Verwendung von Aluminium!

    Eine Alternative wäre es auch, bei der Herstellung von Aluminium möglichst auf den Einsatz fossilatomarer Energieträger zu verzichten und die Produktion dorthin zu verlegen, wo Aluminium mit Hilfe regenerativer Energien produziert werden kann, z.B. Island, Skandinavien o.ä.

    Der richtige Weg wäre es aber, wo eben möglich umweltfreundlichere Alternativprodukte für Aluminium einzusetzen! Warum brauchen zum Beispiel Autos Aluminiumfelgen? Weil es schöner aussieht? Mein Auto hat Stahlfelgen! Dies ist nur ein Beispiel!

  26. …und es geht immer weiter. Al-Produktion mit „Ökostrom“.

    „Das Problem ist: Mach einem Bekloppten klar, dass er bekloppt ist” (Dieter Bohlen)

  27. Der richtige Weg wäre es aber, wo eben möglich umweltfreundlichere Alternativprodukte für Aluminium einzusetzen! Warum brauchen zum Beispiel Autos Aluminiumfelgen? Weil es schöner aussieht? Mein Auto hat Stahlfelgen! Dies ist nur ein Beispiel!

    Sie sind ein guter moralischer Mensch.
    Moral ist etwas für eine Armee oder ein Schlachtschiff. Die Nazis fühlten sich hoch moralisch. Moralin ist wieder das Gift der Zeit.

  28. Der Dicke hat doch den ganzen Unsinn entscheidend zu verantworten ! Um Wählerstimmen von den Grünen zu bekommen hat sich die SPD deren Öko und Antiatomkraftträume zu eigen gemacht. Gleichzeitig wurde bis knapp vor Weihnachten letztes Jahr der ganze planwirtschaftliche Sondermüll Energiewende lautstark verteidigt. Grundsätzlich sind mir Opportunisten in der Politik wesentlich lieber als Idealisten, denn sie richten im Regelfall weniger Schaden an und man kann sich auf ihre Anpassungsfähigkeit verlassen. Nur beim Gabriel fällt es sehr schwer ihm noch irgend ein kleines bisschen zu glauben.

  29. @Team-Thorsten
    Sach mal, wer hat Euch denn wieder aus der Anstalt gelassen……oder hat Campact einen neuen Marschbefehl erlassen?

    „““Wegen seiner geringen Dichte wird Aluminium gern dort verwendet, wo es auf geringe Masse ankommt, die zum Beispiel bei Transportmitteln zum geringeren Treibstoffverbrauch beiträgt, vor allem in der Luft- und Raumfahrt. Auch im Fahrzeugbau gewann es aus diesem Grund an Bedeutung; hier standen früher der hohe Materialpreis, die schlechtere Schweißbarkeit sowie die problematische Dauerbruchfestigkeit und die Verformungseigenschaften bei Unfällen (geringes Energieaufnahmevermögen in der sogenannten Knautschzone) im Wege. Schon in den 1930er Jahren verwendete ein amerikanisches Unternehmen Aluminium, um ein militärisches Amphibienfahrzeug leichter zu machen. Beim Bau von kleinen und mittleren Yachten wird die Korrosionsbeständigkeit von speziell legiertem Aluminium gegenüber Salzwasser geschätzt, die sich nach Bildung einer dünnen, schützenden Oxidschicht an der Oberfläche ergibt.[34] Transportmittel machten 2010 mit ca. 35 % den größten Anteil an der Verwendung von Aluminium aus.[16]

    In Legierungen mit Magnesium, Silicium und anderen Metallen werden Festigkeiten erreicht, die denen von Stahl nur wenig nachstehen. Daher ist die Verwendung von Aluminium zur Gewichtsreduzierung überall dort angebracht, wo Materialkosten eine untergeordnete Rolle spielen. Insbesondere im Flugzeugbau und in der Weltraumtechnik sind Aluminium und Duraluminium weit verbreitet. Der größte Teil der Struktur heutiger Verkehrsflugzeuge wird aus Aluminiumblechen verschiedener Stärken und Legierungen genietet. Bei den neusten Modellen (Boeing 787, Airbus A350) wird Aluminium größtenteils durch den noch leichteren kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff (CFK) verdrängt. Ganz ähnliche Entwicklungen -- zeitlich und hin zu leichteren Ausführungen -- von Holz über Stahl zu Alu und weiter zu Kohlenstoff- oder Glasfaserverbund sind an Rahmen und Felgen des Fahrrads, sowie an Zeltstangen und Stöcken etwa zum Schifahren zu beobachten. In einigen Anwendungfällen etablieren sich Aluminiumwerkstoffe als dominierend: Fahrradfelgen aus Strangprofil, Motorrad- und modisch gestaltete Autofelgen aus Aluguss, biegsames gefädeltes Gestänge von Kuppelzelten, teleskopierbare Stöcke zum Schitourengehen beides aus Rohr, Kamerastativbeine jedoch daneben auch aus Profil.““““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium#Verwendung

    Gewichtsreduzierung um Energie zu sparen…….und Du Trottel kommst uns mit STAHL-Felgen?

    Energiewende…..heißt in erster Linie……jede Menge Kabel und Leituingen durch die Landschaft zu ziehen……und die bestehen überwiegend……aus ALUMINIUM.

    Boah ehy……wer ein schlagenden Beweis für die absolute Blödheit der Öko-Mischpoke braucht……….Thorsten hat ihn gerade geliefert…..in eindrucksvoller Weise.
    Wissen ist Macht……………………….nix wissen….heißt ab heut……THORSTEN.

    Onkel Heinz…………….mit der flachen Hand vor die Stirn klatsch

  30. Ach übrigens……von wegen Marsch der Blöden………

    https://www.campact.de/energiewende/leserbrief-aktion/tipps/

    Empfehlungen zum Verfassen von Leserbriefen

    Nachdem Sie passende Argumente zu Ihrem Zeitungsartikel herausgesucht haben, empfiehlt es sich, beim Verfassen des Briefs ein paar formale Dinge einzuhalten:

    Leserbriefe werden gern abgedruckt, wenn sie…

    sich auf einen konkreten, aktuellen Artikel beziehen
    kurz und prägnant ein bis zwei zentrale Aspekte beleuchten
    Beispiele aus Ihrer eigenen Lebenswelt enthalten
    bildhaft und lebendig geschrieben sind
    Ihre persönliche Meinung und Ihren eigenen Schreibstil wiedergeben – Es ist Ihr Leserbrief!
    zugespitzt, aber höflich formuliert sind
    Ihren Namen sowie Ihren vollständigen Absender enthalten (Adresse wird nicht abgedruckt).

    Die Leserbrief-Redaktion gibt in der Regel Auskunft über interne Regeln: etwa was der Richtwert für den Umfang der Briefe ist oder ob eine Telefonnummer für Rückfragen angegeben werden sollte.

    Viel Erfolg!

    https://www.campact.de/energiewende/leserbrief-aktion/argumente/

    Treten Sie Vorurteilen über die Energiewende mit Argumenten entgegen!

    Es gibt zahlreiche gute Argumente für die Energiewende. Sie belegen, dass die Pläne von Energieminister Sigmar Gabriel ins Abseits führen. Hier finden Sie Fakten, die wir von Bundesministerien, NGOs, Forschungsinstituten und Verbänden zusammengetragen haben. Geben Sie in Ihrem Leserbrief Quellen an. Zu jedem Argument ist die Quelle verlinkt, unter der Sie weiterführende Informationen finden. Natürlich können Sie noch weitere eigene Argumente nennen. Dies ist nur eine Anregung……………..

    Und damit der geneigte Grünling sein Hirn nicht zu sehr martern muss um an die Adressen der Redaktionen der Zeitungen heranzukommen……gibbet die auch gleich noch dazu….
    https://www.campact.de/energiewende/leserbrief-aktion/redaktionen/

    Jooo…….für nächste Woche würde ich dann vorschlagen, sämtliche Literatur die von Klimaleugnern verbrochen wurde, öffentlich auf dem Potsdamer Platz zu verbrennen…………………..und nächsten Monat werden wir dann die verbrecherischen Kohlekapitalisten an den Pranger stellen……..bringt reichlich faule Tomaten und Eier mit, liebe grüne Volksgenossen.
    Zwischendurch starten wir noch die Aktion……“Kauft nicht beim Kohlestrom-Kapitalisten“……..und wenn mal ein paar Fensterscheiben dabei drauf gehen, zeigt das nur noch mehr unsere Entschlossenheit, dieses miese Pack aus dem Land zu jagen.
    Es lebe die NATIONALE Energie-Autarkie hoch…..3 mal hoch.

    Wem bei Thorsten noch nich übel genug geworden ist…..der sollte spätestens jetzt seinen persönlichen Kübel einen Besuch abstatten.
    Würg und ………..wech
    H.E.

  31. Nicht nur die Deindustrialisierung droht, sondern auch weiterer Zugriff der EU Nachbarstaaten auf die Subventionen des EEG und möglicherweise weitere hohe Schadensersatzforderungen über die bereits angekündigten hinaus.

    Vor einigen Tagen wurde einem finnischen Ökostromerzeuger das Recht zuerkannt schwedische Subventionszahlungen für den gelieferten angeblichen ÖkoStrom zu erhalten. Dies war davor nicht möglich, die Subventionen gab es nur innerhalb der EU Staaten, also nicht staatenübergeifend.
    Der EUGH hat aber, aus meiner Sicht korrekt, anders geurteilt, Schweden muss jetzt an den finnischen Lieferanten Subventionen für den gelieferten Strom bezahlen.
    Für Deutschland stelle ich mir lächelnd folgendes Szenario vor:
    Die österreichischen Stromerzeuger verkaufen rechnerisch ihren Wasserkraftstrom nach D und müssen dafür neben dem Erzeugerpreis auch noch die Subvention erhalten. Physikalisch ändert sich nichts, die Wiener haben nach wie vor Strom aus Temelin und aus den Donaukraftwerken, dafür füllen wir mit unserer Stromrechnung die Konten der Wiener.
    Ähnlich kann Dänemark mit seinem überflüssigen Windstrom verfahren, wenn in Kopenhagen rechnerische Kernenergie aus Schweden verbraucht wird .

    Wer will diesen Schwachsinn, wer hat den bestellt?

  32. @Heinz #30
    Ich frage mic h immer nur, wie solche Leute wie „Thorsten“ ohne CO2 Ausstoss so zurecht kommen in ihrer neuen schönen Ökowelt….Kein Feuer, Keine Atmung, Keine Pflanzennahrung, Kein Säugetier…die Ökowelt schaut doch OHNE CO2 recht düster und trist aus….dass sich Thorsten und Konsorten nicht mal selbst die Fragen, welche CO2-Verteufelungsideologie die da eigentlich vertetten und vor allem wem diese Propaganda überhaupt nutzt….Thorsten und Co. beschreiben ja damit nicht nur den Untergang des irdischen Leben, sondern auch den eigenen Untergang…also wer dieser CO2-Verteufelungs Sekte das Wort spricht, der muss schon sehr schizophren veranlagt sein.

  33. #25 Thorsten
    Lieber Thorsten, wozu brauchen Sie ein Auto, Sie netter Umweltfreund?

    Der richtige Weg wäre es aber, wo eben möglich umweltfreundlichere Alternativprodukte für Aluminium einzusetzen! Warum brauchen zum Beispiel Autos Aluminiumfelgen? Weil es schöner aussieht? Mein Auto hat Stahlfelgen! Dies ist nur ein Beispiel!

  34. #25. Thorsten Seifert

    Eine Alternative wäre es auch, bei der Herstellung von Aluminium möglichst auf den Einsatz fossilatomarer Energieträger zu verzichten und die Produktion dorthin zu verlegen, wo Aluminium mit Hilfe regenerativer Energien produziert werden kann, z.B. Island, Skandinavien o.ä.

    Herr Seifert, Sie wollen also Island und Skandinavien besetzen? Denn das wäre ja die Voraussetzung, dass Deutschland dort Aluminiumwerke bauen kann. Oder wollen Sie ganz einfach nur die Deindustrialisierung von Deutschland, damit Sie ihre spinnerten grünen Phantasien ein Stück näher kommen. Dann sagen Sie es doch auch deutlich und schwafeln nicht soon Dumfug.

    karl.s

  35. Lieber Thorsten
    Wollen Sie wirklich wieder die Windeln mit Hand waschen?
    Den Garten mit dem manuellen Pflug umgraben?
    Mit der Kutsche in Urlaub, die Postkutsche bringt dann einmal die Woche die Post!
    Mit der Milchkanne zum Bauern, Mann das habe ich als kleiner Junge machen müssen. Das hört sich romantisch an! Ist aber ne Plagerei. In die Milchkanne gingen 3 Liter (3kg).
    Können Sie melken? Sie sind im Wohlstand aufgewachsen und kennen die Mühsal der täglich zu verrichtenden Arbeit nicht. Ziehen Sie sich schon mal die Schürze und Kopftuch an. Bei der Arbeit werden Sie übrigens das Kopftuch und die Schürze zu schätzen lernen und z.B. das Kopftuch nicht nur als religiöses Zeichen sondern auch als praktisches Mittel mit Schweiß fertig zu werden kennenlernen.

    Gruß
    Steinzeit

  36. Die Netzstabilität zeigt schon Schwächen, weil auf die NIE`s kein Verlass ist, wie man hier sehen kann http://www.ploetzlichblackout.at/2014/03/11/13-februar-2014-um-13-uhr-fehlten-7-5-gw/

    Die Werbeagentur über die sich Heinz aufregt, hat einen Etat von circa 2 Millionen, macht keine Steuerbilanz, weil sie als e.V. fungiert und angibt, sich von Kleinspenden zu finanzieren http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2013/08/Campact_Transparenzbericht_20121.pdf

    Die Professionalität und die fokussierten Positionen, deuten allerdings darauf hin, dass es eine Lobby-Branche ist, die sich solche Kampagnen bestellt, um Stimmung in der medialen Öffentlichkeit zu koordinieren.

    Da es sich bei den EEG-Privilegien um ein zig Milliarden-Volumen handelt, das einzig durch politische Lobby-Absprachen zustande kam und eben genauso gut durch politische Vorgaben auch wieder abgeschafft werden kann, wenn es sich als Fehlkonstruktion erweist, die zur Umkehr zwingt, entbrennt jetzt ein Propaganda-Krieg an dem sich die Nutznießer beteiligen.
    Die Scheinheiligkeit, mit der jetzt gegen Gabriel gehetzt wird, um seine Schäfchen ins Trockene zu schubsen, zeigt welche Täuscher da am Werk sind.

  37. Lieber Thorsten, wozu brauchen Sie ein Auto, Sie netter Umweltfreund?

    Thorsten hat sogar zwei Autos, einen Diesel für’s Fahren und ein E-Mobil zum Angeben.
    Braucht er auch, denn der Herr lebt auf dem Land, in einem Einfamilienhaus weiit ab vom ÖPNV und muss ja irgendwie die Brötchen holen.

    Ein tpischer Luus-Öko mit Sehnsucht nach Arkadien

  38. Fracken füt die Freiheit:
    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=116045
    Man lese auch die verschiedenen, dümmlichen SPON-Leser-Kommentare deutscher Grünlinge zu diesem Fleischhauer -Artikel.
    Zusätzlich sollten die Ukrainer mit ihren Erdgaserlösen auch noch ein KKW der vierten Generation unweit von Tschernobyl bauen lassen und den Strom in das dort bereits vorhandene Netz einspeisen.. Gut möglich, dass sie sie damit auch Investitionen von internationalen Konzern auslösen, welche aufgrund der deutschen Energiewende r vom weiteren Ausbau ihrer Anlagen in Deutschland abgeschreckt werden.
    Billiges Erdgas und billiger Strom sind jedenfalls überzeugende Argumente für die chemische Industrie.

  39. Und für Alle die Meinen, dass die Engländer mit ihren Kernkraftwerksausbau auf den falschen Weg sind….

    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/grossbritannien-kernenergie-gehoert-zu-den-guenstigsten-clean-energies

    Durch den Zubau von Hinkley Point C wird die britische Eigenproduktion an Strom erhöht, was die Versorgungssicherheit verbessert. Die Bevölkerung zieht also gleich in doppelter Hinsicht Nutzen – einerseits als Stromkonsumenten und andererseits als Arbeitnehmer, denn durch die geplanten Investitionen werden neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Die beiden Einheiten werden laut Energieministerium Strom für mehr als 5 Mio. Haushalte oder eine Region zweimal so gross wie London liefern. Sie können damit rund 7% des britischen Stromverbrauchs decken

  40. 38 Meinungen und nur ein „Thorsten“, das stimmt mich fröhlich. Leider sieht es in der Medienlandschaft anders aus und die machen die flächendeckende Gehirnwäsche für die deutschen Wähler, um die sich dann die Politiker bei der Mehrheitssuche kümmern. Kümmert sich eigentlich jemand um unsere Volkswirtschaft und Zukunft? Außer o.g. 37?
    Wie ist das mit dem Amtseid?

  41. England / UK: Hinkley Point C

    Ich war entsetzt über die hohen Garantiepreise. So hatte ich mir eine kostengünstige Energieversorgung nicht vorgestellt.

    Nun aber habe ich ein paar Fakten dazu gefunden: http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/grossbritannien-kernenergie-gehoert-zu-den-guenstigsten-clean-energies

    Jetzt denke ich etwas anders.

  42. Zu :Neue KKWs in GB

    Solange noch kein einziger EPR am Netz ist, kann man nur hoffen, dass die dafür erstellten Kostenrechnungen zutreffend sind.
    Die Briten sollten sich noch mehr an den internationalen Bemühungen zur Entwicklung von Kernkraftwerken beteiligen in denen per se kein Reaktordruckgefäß mehr bersten kann, weil es eines solchen zur Gewinnung von Kernspaltenergie gar nicht mehr bedarf.
    Dass sich die Franzosen von Siemens und Simpelkamp ( Nomen est omen) die Entwicklung des eines Druckwasserreaktors mit Core- Catcher haben aufschwätzen lassen, war m.E. ein fundamentaler Fehler.

  43. # 42 H.R.Vogt

    Die Briten sollten sich noch mehr an den internationalen Bemühungen zur Entwicklung von Kernkraftwerken beteiligen in denen per se kein Reaktordruckgefäß mehr bersten kann, weil es eines solchen zur Gewinnung von Kernspaltenergie gar nicht mehr bedarf.

    Das kann England nicht mehr leisten, denn die Deindustrialisierung ist dort bereits abgeschlossen. England hat ja das erste kommerziellen Kernkraftwerk der Welt in Betrieb genommen und wesentliche technische Beiträge zur nichtmilitärischen Nutzung der Kernenergie geleistet. Heute sind alle diese Fähigkeiten weg, verpufft, vergessen. Weder die Ingenieure noch die erforderlichen Fertigungsbetriebe oder Baufirmen gibt es noch in Great ! Britain. Deshalb ist GB gezwungen derartige Anlagen durch ausländische Unternehmen erstellen zu lassen. Weil GB durch die Deindustrialisierung verarmt ist kann man nicht einmal die Finanzierung selbst schultern sondern muss die Finanzierungsmodelle der Lieferanten schlucken.

  44. #43
    Super Analyse von Great Britain. Es wandert bei einer Deindustralisierung nicht nur Industrie ab , sondern auch Fachkräfte Wissen etc. ab.
    Der Wiederaufbau der Industrie wird dann von Außen erfolgen müssen und nach und nach werden dann wieder Fachkräft, Wissen etc. aufgebaut. Aber von Außen bedeutet eben auch zu deren Konditionen.

    Gruß
    Steinzeit

  45. @Thorsten

    Sie sind mir ja wieder mal ein Witzbold. Wollen Sie wirklich die ALU-Industrie vergrämen oder ins Ausland/ Skandinavien auslagern.

    Gerade die Energiewende erfordert ALU. Für Stromleitungen/ Alukabel bei Windkraftanlagen, Strommasten zum Ausbau der Netze, Alurahmen von Solarmodulen, Leichtbau bei E-Mobilen. …

    Thorstens Welt der Erneuerbaren, ein Abenteuerland. 😉

  46. Gabriel. Ich bin kein Freund von ihm, Auch gehöre ich nicht zu den Fans von Gerhard Schröder. Aber man muss anerkennen, wenn sie irgend etwas gut anfangen. Sicher kann man ihm den Verdienst streitig machen, denn die Pobleme führen in eine Mission Impossible. Irgend wann musste ja wer reagieren.

    Aber das war auch schon die letzten 3 Jahre so. Es war schnell klar, dass dieses gewaltige Experiment nicht gut gehen konnte. Trotzdem hat die Politik das immer weiter vorwärts getrieben.

    Nun muß man ausdrücklich loben, wenn ein Minister wieder den Kontakt zur Wirklichkeit herstellt. Das ist heutzutage keineswegs selbstverständlich. Aber noch ist nichts gewonnen. Es heißt, dass man die Offshore-WKA weiter ausbauen will. Die sind zwar mittlerweile die teuerste Energieform, aber dfür tragen sie wenigstens auch nichts zur Energiesicherung bei. Die Netzanbindung steht und fällt dann auch mit dem Gesamtkonzept. Was bringt dann ein Südlink, wenn er nicht gebaut wird, oder wenn er unzureichend dimenioniert ist, auf jeden Fall keine Kraftwerk-Abschaltung im Süden hinreichend unterstützt?

    Ich denke, dass Gabriel zwischen Scilla uind Karybdis wählen muss. Scilla ist, wenn ganz Deutschland in den Sog der Deindustrialisierung gezogen wird. Das weiß er offensichtlich. Karybdis ist, wenn seine Chefidiologen und EEG-Profiteure im Verein mit Armeen von Journalisten eine beschleunigte Energiewende einfordern.

    Aber kann er da überhaupt noch kurs halten, oder fällt er beiden zum Opfer?

  47. @ Steinzeit
    Die Londoner City ist jedoch noch immer der wichtigste Finanzplatz der Welt.
    Da dürfte es kein größeres Problem mit der Finanzierung neuer KKWs geben .
    Außerdem drängen noch immer junge Naturwissenschaftler und Ingenieure aus aller Welt nach GB.
    Die generelle Technologiefeindlichkeit der deutschen Grünlinge (Gentechnik) ist dort ebenfalls noch nicht angekommen.

  48. Lieber Herr Landvoigt,

    Vor allem sollte man anerkennen, dass sowohl Schroeder als auch Gabriel offenbar bereit sind, unabhängig vom Parteikonsens das ihrer Meinung nach richtige zu tun.
    Das ist die Grundvorrausetzung für unsere repräsentative Demokratie und Annerkennung wert.

    Grüße
    Günter Heß

  49. # Torsten 25 etc:

    Trotz deines schwedischklingenden Vornamen scheinst du nicht zu wissen dass 55 % der Stromenergie von u.a. Schweden aus Atomkraftwerken gewonnen wird… Hier in Finnland sind es 45 %… Soviel von Fossilarm. Aluminium in Norwegen wird aus Ölelektrizität gewonnen. Torsten wo wohnst du? Auf Alfa Galaxi? Auf Island leben 350000 Einwohner. Mehr als ein kleines Aluminiumwerk geht da nicht. Aluminium wird auf dieser Welt da „gemacht“ wo die Energie billig ist. So auch der Stahl, aus dem deine Felgen gemacht wurden. In Nordkorea hat man weder Aluminium noch Stahlfelgen, noch nicht einmal Felgen aus Blech. Man hat auch keine Autos, wie du scheinbar noch hast, sondern man ist in dem Paradies wovon du träumst: dem Paradies wo es keine Energie gibt…

    Um es mit August Strindberg zu sagen: „Det är synd om människorna“
    es ist Schade om die Menschen…

  50. @Jörg Siebert

    Auch Bayern produziert seinen Strom nahezu CO2.
    Warum die Energiewende nicht zunächst die Kohlekraftwerke in NRW abschalten will ist mir schleierhaft.
    Muss wohl daran liegen, dass NRW rot-Grün regiert wird.

  51. Muss CO2 frei heißen.

  52. @ Thorsten Seifert:

    @ Tritium
    …..
    Eine Alternative wäre es auch, bei der Herstellung von Aluminium möglichst auf den Einsatz fossilatomarer Energieträger zu verzichten und die Produktion dorthin zu verlegen, wo Aluminium mit Hilfe regenerativer Energien produziert werden kann, z.B. Island, Skandinavien o.ä.

    Sehen Sie, Seifert, deshalb sind Sie so nervtötend langweilig und trollig; Sie sind einfach zu dumm, an den Fingern abzuzählen!
    Norwegen soll also seine Wasserkraft einsetzen, umAluminium zu produzieren!

    Und mit was bitte, wollen Sie dann die norwegischen Haushalte versorgen?

    Die Wasserkraftwerke reichen nur knapp zur Deckung des normalen Bedarfs, in manchen Jahren muss sogar Morwegen Stron zukaufen, um durch den Winter zu kommen.
    Der Neubau weiterer Stauseen ist unmöglich, weil die norwegischen Umweltschützer dagegen schärfstens opponieren, die wollen sich nämlich ihre Natur nicht weiter kaputt machen.
    Norwegen hat also keinen Strom übrig. Schweden auch nicht, Island auch nicht.
    Das lönnte ein Kind in wenigen Minuten selbst heraus finden. Nur ein gewisser Herr T. Seifert, Dipl. Biol., ist dadür offensichtlich zu blöd und das nervt!
    Herr Seifert, sie sind den Diskussionen hier intellektuell nicht gewachsen, sie sind schlicht zu dumm und zu naiv, um hier mitreden zu können.
    Tun Sie sich und uns bitte den Gefallen, einfach den Mund zu halten.

  53. Noch mal Torsten, weils so schön ist:
    # Torsten noch einmal

    Norwegen und Wasserkraft: Der Strom kommt von Altaälven (norska: Altaelva, samiska: Álttáeatnu) ist ein 240 km langer Fluss im västra Finnmark in Norge. Altaälven ist bekannt för demonstrationerna mot dess utbyggnad 1979–82. Da haben die Grünen von ganz Europa gegen die Wasserkraft gekämpft. Torsten, deine Vorväter und Vormütter haben gegen diese Elektrizität aus dieser Quelle gekämpft – und du willst damit Aluminium herstellen? Wie sagte Henrik Ibsen in Peer Gynt: Ich bin eine Zwiebel… Bist du eine Zwiebel, Torsten?

  54. # 52: Ich sprach von Skandinavien und Island, nicht von Norwegen. Da ist noch viel Potential! Es gibt noch andere Regionen mit viel Potential an EE! Es gibt keinen Grund mich zu beleidigen! Island hat Unmengen Potential durch den Vulkanismus der Inselgrupe! Warum behaupten Sie Island hätte keinen Strom übrig? So ein Unfug!!!

    # 53: Die Grünen waren nie meine Vorväter denn ich habe sie nicht gewählt! Aber Schubladendenken macht Spaß, gelle?!

  55. Wie funktioniert eigentlich die Schmelzflußelektrolyse mit Zufallsstrom?

  56. @Tritium 52
    Es ist ja noch viel schlimmer, was da dieser Thorsten mit dieser grünsozialistischen Denke der Verlagerung der energieintensiven Industriebranche aus Deutschland ins Ausland vor hat.
    Mit der Verlagerung der Industrie ins Ausland verlagert er auch gleichzeitig die so WICHTIGE WERTSCHÖPFUNGSKETTE unserer Volkswirtschaft ins Ausland. Und dies bedeutet Verlust und Mangel an Arbeitsplätzen, Einkommen, Steuern und Sozialabgaben. Das Wissen und die Weiter-Entwicklung gehen der deutschen Gesellschaft somit auf Dauer verloren mit dieser grünsozialistischen CO2 -- Technik Verteufelungs DENKE.

  57. @ Hofmann #56

    „Es ist ja noch viel schlimmer, was da dieser Thorsten mit dieser grünsozialistischen Denke der Verlagerung der energieintensiven Industriebranche aus Deutschland ins Ausland vor hat.
    Mit der Verlagerung der Industrie ins Ausland verlagert er auch gleichzeitig die so WICHTIGE WERTSCHÖPFUNGSKETTE unserer Volkswirtschaft ins Ausland.“

    Herr Hoffmann, wir reden hier von lediglich gut 2000 hochsubventionierten (über 400.000 Euro je Arbeitsplatz!!!) Arbeitsplätzen in der Aluminiumindustrie! Würde man Aluminium zunehmend durch andere umweltfreundlichere Produkte ersetzen, dann entstehen und wachsen ganz andere Wertschöpfungsketten hier in Deutschland, die nicht auf Bauxit aus Übersee und den Einsatz von gigantischen Mengen fossler Energien angewiesen sind! Wer sich wie Sie an alten, hochsubventionierten und umweltschädlichen Energiezweigen wie Sie fesklammert wie ein Junkie an der Nadel, der verschläft die Zukunft!

  58. @ HofmannM # 56:

    Dieser Thorsten ist doch nur ein Dummschwätzer, der will gar nichts, ausser Trollen.
    Hast von dem jemals was anderes gelesen als Textbausteine aus dem Phrasomaten? Hast mal irgendwas davon gespürt, dass der DENKT?
    Ich nicht.

    Der Typ muss innerlch sehr, sehr einsam sein, wenn er sich an so was aufgeilt.
    Ich meine, man muss ja psychisch wirklich am Boden zerstört sein, um sich selbst vorsätzlich zum Narren zu machen.
    Ich hab‘ mal einen Bericht von einem Bautzen-Häbtling gelesen, den in Isolationshaft war. Der sagte, er sei so weit gewesen, dass er sich wünschte, die Wärter würden ihm „endlich eins in die Fresse hauen“ statt ihn zu ignorieren, damit er wenigstens spürt, dass er noch ein Mensch ist.
    Und Thorsten, der wünscht sich offenbar das selbe. Er provoziert, um ‚wenigstens eins in die Fresse zu bekommen“, weil das für ihn immer noch erstrebenswerter ist als ignoriert zu werden.
    Ein armes Schwein, aber nicht mein Problem, sondern seins.

  59. Energie und Macht::
    Energie befähigt Arbeit zu verrichten
    Die für den Menschen wichtigste Form von Energie ist der in Kraftwerken erzeugte elektrischer Strom, denn mit ihm werden menschliche Hirnströme je nach angewandter Technik mehr oder weniger produktiv zur nachhaltigen Existenzsicherung des Menschen transformiert:
    Mit elektrischem Strom kochen die heutigen zivilisierten Menschen am Morgen ihren Kaffe, tagsüber ihre tägliche Reisportion, waschen ihre mithilfe von elektrisch angetriebenen Maschinen hergestellte schmutzige Kleidung , betreiben ihre Computer und Fernsehapparate verwandeln verseuchtes Meerwasser in Trinkwasser und lassen es zur Verteilung auch bergauf fließen. .
    Mit elektrischem Strom werden sowohl Düngemittel als auch Konstruktionswerkstoffe wie Stahl, Kupfer, Aluminium, Titan , Silizium…… gewonnen als auch Transportmittel wie Bahnen, Krananlagen und Hochhauslifte angetrieben
    Ohne elektrischen Strom wäre die Herstellung metallischer Maschinenteile in zerspanender Bearbeitung und demnächst wohl auch in Kombination von neuer 3- Druck- Technik und herkömmlichen Auftragsschweiß- und Sinterverfahren undenkbar.
    Das Land, welches die Fähigkeit hat und nutzt, elektrischen Strom kostengünstiger als andere zu erzeugen und zu verteilen wird also mächtiger als andere sein.
    Bürger dieses Landes zu sein, macht nationalistisch empfindende Menschen, besonders dann, wenn sie keine persönlichen Erfolgserlebnisse haben, stolz und Ihrem Führungspersonal ergeben.
    Würde mich also nicht wundern, wenn Merkel als die heute angeblich mächtigste Frau der Welt bereits jetzt etwas neidisch auf Putin ist.
    Nicht auszudenken, wenn es dem auch noch Kraft seiner Autorität gelänge, in Russland Kraftwerke bauen zu lassen, welche kostengünstiger und jeder Beziehung auch sicherer als die heutigen Strom erzeugen.

  60. # Torsten53

    # 52: Ich sprach von Skandinavien und Island, nicht von Norwegen. Da ist noch viel Potential! Es gibt noch andere Regionen mit viel Potential an EE! Es gibt keinen Grund mich zu beleidigen! Island hat Unmengen Potential durch den Vulkanismus der Inselgrupe! Warum behaupten Sie Island hätte keinen Strom übrig? So ein Unfug!!!

    Zuerst, god dag,, hyvä päivä, Guten Tag! Förlåt, om du tog illa upp…
    Torsten, ich wohne im Norden, hier sind wir alle per DU. Aber: können Fakten beleidigen?
    Für den, der in der Schule nicht aufgepasst hat im Geographieunterricht, eine kleine Lektion:
    Skandinavien ist Norwegen und Schweden. Dänemark gehört nicht dazu und wenn man Finnland dazurechnen will, wo ich wohne, nennt man es Fennoskandien. Aber wir nennen das ganze ”Der Norden” und dazu gehören auch Dänemark, die Färöer und Island, und seit neuestens auch Estland, welches auch eine ugrische Sprache hat.
    Island hat 320 000 Einwohner, 1/3 lebt in Reykjavik. Island ist mit seinen 103 000 km2 grösser als die Industrienation Südkorea. Gewiss hätte Island grosse Möglichkeiten Strom zu erzeugen mit geothermischen Methoden.
    Die Finanzkrise ist so gut wie vorbei und man hat nur 3 % Arbeitslose. Der BNP ist mit ca 50 000$ per Capita einer der höchsten in der Welt.
    Island hat Fisch, und das ist, heute mehr noch als gestern, die Hauptbeschäftigung für den grössten Teil der Bevölkerung. Es gibt ein Aluminiumwerk auf Island, und mehr wird es wahrscheinlich nicht geben. Mit Ausnahme von billigen Strom, ist alles andere teuer. Man hat Mangel an Arbeitskraft, und man will genauso wie in der Schweiz, nicht überfremdet werden. Es gibt erheblichen Widerstand gegen den Traum von vielen Grünen aus Mittel und Nordeuropa aus Island eine Energiekolonie zu machen, aber es wäre Unfug den Isländern mit Gewalt etwas aufzuzwingen, was sie gar nicht haben wollen.
    Summa Sumerum: Island fällt als Aluminiumwerkplatz aus. Norwegen hat Öl, und Wasserkraftstrom welcher für die Grünen nicht taugt, Schweden hat Atomkraft und Wasserkraftstrom, welchen die schwedischen Grünen und Kommunisten total abschalten wollen, wenn sie im Herbst in eine Koalition mit den Sozialdemokraten eingehen werden.
    Hier in Finnland müssen wir im Augenblick Strom importieren, aus Schweden und aus Russland, aber in 10 Jahren, wenn 3 neue Kernkraftwerke gebaut sind und die 4 alten uppdated sind, haben wir Stromüberkapazität, dann sind wir sicher gerne interessiert an einem neuen Aluminiumwerk.

  61. @Tritium #58
    Da könnte man schon langsam Mitleid für solche einsamen und Wissensarme fern gesteuerte Typen wie es Thorsten einer ist haben…Selbstverantwortung und Selbstbestimmtheit ist wahrscheinlich nicht den Thorsten sein Ding…dieser Thorsten lebt vielmehr die dumpfe und monotone Diktaturgesellschaft.

  62. Ich bin ja schon länger der Meinung, dass man die Ökos auch auf kulturellem Terrain die Stirn bieten muss.

  63. Ach, der liebe Thorsten und sein ÖDP-Stöckchen erreichen doch immer wieder ihr Ziel und alle springen drüber. Er steht im Mittelpunkt und wir hampeln lachend um ihn herum. Die Diskussion zum Thema leidet aber dann doch deutlich.
    Nehmt mich als Beispiel. Ich schreibe auch nur was zum Thorsten und nicht zu Sache.
    Beste Grüße B.

  64. Tri tra trullalla….. alles Müller, oder was?

    ……hier kommt der Herr Müller, der uns jetzt die Energiewende erklärt.

    Ich finde, das toppt sogar noch die eon-Werbung.

  65. @Bibliothekar

    What the fuck is „Thorsten” ??? 3:)

  66. #64

    Und Herr Müller hat natürlich wieder mal beruflich mit dem Betrieb von EE Anlagen zutun bzw. Ist genauer gesagt Vorstandsvorsitzender der Enertrag AG. Also so ein böser Strom Kapitalist genauer „rate seeker“

  67. Ganz lustig diese EN(ergie)ERTRAG. Die bieten auch Anleihen über eine Tochter an. Na ja, vielleicht gibt es den einen oder anderen, der von Prokon oder Windreich noch nicht die Nase voll hat.

    Derzeit bieten wir Ihnen wieder eine Anleihe der ENERTRAG Tochter ENERTRAG EnergieZins an.

    Die Eckdaten der Anleihe lauten wie folgt:

    -- Laufzeit bis 2022
    -- 5,5 % feste Zinsen mit jährlicher Auszahlung
    -- Anlage ab 2.500 EUR möglich
    -- keine Gebühren oder Agio

    Weitere Details, auch zu den Risiken, finden Sie in der Werbebroschüre oder im Wertpapierprospekt.

  68. @Quentin Quencher #62
    Antiwindkraft Lied…gefällt mir 😉

  69. @ Heinz Eng

    „Gewichtsreduzierung um Energie zu sparen…….und Du Trottel kommst uns mit STAHL-Felgen?“

    Dümmer geht’s nimmer Herr Eng!

    Vielleicht können Sie mir mal vorrechnen, inwieweit sich die Ökobilanz zwischen Stahl- und Aluminiumfelden darstellt! Könnte es sein, dass das geringfügig schwerere Gewicht der Stahlfelgen weniger Energieverluste verursacht als der Energiemehrverbrauch bei der Aluminiumherstellung?

    Zudem muss ja im Vergleich zu Stahlfelgen deutlich dickeres Aluminium in die Felgen eingebaut werden um die selben statischen Eigenschaften zu erlangen! Wieviel Liter Benzin können Sie durch den Einsatz von Alufelgen einsparen? Da das Schubmodul und Streckgrenze von Stahl viel höher liegt als Alu(guß) ist klar das man mehr Material brauch um die gleiche Festigkeit zu erreichen. Alufelgen sind nur für die Optik, nicht für die Umwelt! Man sollte wenigstens so ehrlich sein und das zugeben, Herr Eng, v.a. dann, wenn man wie Sie einen spritfessenden SUV fährt und mit 200 kmh über die Autobahn rast sollte man bei Alufelgen nicht heuchlerisch Umweltgesichtspunkte vorgaukeln!

    „Island erzeugt 73 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft und 27 Prozent aus Geothermie. Damit ist das Land nicht nur unabhängig von den weltweit steigenden Energiepreisen, sondern die produzierte Elektrizität ist aufgrund der hervorragenden natürlichen Rahmenbedingungen auch günstiger als in anderen Ländern. Die Energie ist so überreich vorhanden, dass die Hauptstadt Reykjavik im Winter sogar Straßen heizt.

    Quelle: Financial Times Deutschland “

    Warum nicht diese Potentiale vor Ort ausbauen und nutzen und z.B. die Aluminiumindistrie dorthin verlagern? Deutschland sollte sich weniger auf derartige energiefressenden aund arbeitsplatzarmen Industriezweige festlegen sondern arbeitsplatzintensive energiesparende Technologien entwickeln und vorantreiben!

  70. Das Propagandafernsehen hat mit SWR Odysso am Donnerstag dem 14.03. wieder mal zugeschlagen.

    http://swrmediathek.de/player.htm?show=071aa5a0-a9d2-11e3-b05a-0026b975f2e6

    Windkraft ist demnach am saubersten und billigsten. Kohle und Atom natürlich am teuersten.

  71. Lieber Herr Seifert,

    offenbar haben Sie ja bereits die energetischen Vor- und Nachteile von Alufelgen genauestens kalkuliert.
    Lassen Sie uns doch bitte an Ihrem Wissen teilhaben!

    1. Wie groß ist der durchschnittliche Gewichtsunterschied der Felgen?
    2. Wie groß ist die energetische Differenz bei der Herstellung von Stahl- und Alufrelgen unter Berücksichtigung von Lebensdauer und Recyclig-Quote?
    3. Wie groß ist daher der Energieverlust, der durch Alufelgen bedingt ist?
    4. Wie viel Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland sind das?

    Es ist auch sehr erfreulich, dass Sie das Energiepotential Islands duchgerechnet haben. Auch diese Daten wären sehr interessant.
    Sagen Sie uns also bitte:
    1. Wie groß ist das derzeitig geschätzte Energepotential Islands?
    2. Wie viel Prozent der Welt-Aluminiumproduktion könnten damit erzeugt werden?
    3. Bis zu welchem Strom- Erzeugerpreis ist die Aluminiumproduktion in Island unter Beachtung der hohen Transportkosten für Erz und Fertigware rentabel?
    4. Wie hoch ist die maximale Erzeugungskapazität auf Island unter Umwelt- und Naturschutzgesichtspunkten anzusetzen?
    5. Wie hoch schätzen Sie die Chancen,dass isländische Umweltschützer einer Erweiterung der Al-Produktion aufIsland zustimmen?

    Und noch eine letzte Frage:
    Ist Ihr aktuelles Schweigen über ‚Skandinavien‘ das Eingeständnis, dass Sie nur dumm daher geredet haben ohne sich über Daten und Zahlen Gedanken zu machen und nun eines besseren belehrt sind?

    Alsso, frisch ans Werk, Butter bei die Fische!
    Wir hören von Ihnen, sobald Sie irgend etwas substantielles zu sagen haben! 🙂
    (Also nie wieder…)

  72. Windkraft ist demnach am saubersten und billigsten. Kohle und Atom natürlich am teuersten.

    Na, dann können wir das EEG ja sofort ersatzlos abschaffen! 🙂

  73. @’# 72
    Die Abschaffung des EEG ist im deutschen System der Lobbykratie nicht möglich.

  74. So,

    nun mal weg von diesem penetranten Troll und hin zur ‚Kultur‘.

    Also, Quentin, das Antiwindkraft-Lied braucht bei ‚Kultur‘ schon die Gänsefüßchen, find‘ ich, auch wenn der Text schon passt.
    Meine kleine Spielerei wohl auch, ich hab mal mit einer Animationssoftware gespielt, mit der man aber durchaus nette Sachen machen kann:

    http://www.youtube.com/watch?v=mVoFBcGla2M

    Können wir Energieimporte sparen?

    Wo es die Software gibt?
    Hier: Moovly
    Was es kostet?
    Nix!
    Einfach für die Freeware-Variante registrieren, die reicht völlig, denn was nicht im Katalog ist, kann man selbst hochladen. (Auch Sprachdateien. Für die gibt’s einen guten Freeware-Spracherzeuger, der auch deutsch kann, hier: Text-to-Speech )

  75. @Thorsten

    Nochmals: Sie sind mir ja wieder mal ein Witzbold. Wollen Sie wirklich die ALU-Industrie vergrämen oder ins Ausland/ Skandinavien und Island auslagern.

    Gerade die Energiewende erfordert ALU. Für Stromleitungen/ Alukabel u.a. bei Windkraftanlagen, Strommasten zum Ausbau der Netze, Alurahmen von Solarmodulen, Leichtbau bei E-Mobilen. …

    Thorstens Welt der Erneuerbaren, ein Abenteuerland. 😉

    Ach Übrigens: Zum Thema Sprit-Ersparnis im Flugzeugbau durch Leichtbauweise kam gestern gerade ein Beitrag im TV. Durch den Eissatz von ALU und die Leitbauweise und die damit verbundene Sprit-Ersparnis rechnet es sich ALU einzusetzen. Noch besser schneidet Kohlefaser ab. Kohlefasern sind allerdings auch ernergieintensiv in der Herstellung und im Recycling. Wollen Sie die auch verbieten, oder die Herstellung ins Ausland auslagern? Und wollen Sie gleich die Windkraftanlagen aus Kohlefasern mit verbieten?

  76. @Thorsten

    P.S.:

    Auch Kohlefaser-Verbundwerkstoffe (CFK) sind energieintensiv und zeitaufwendige in der Produktion. Für das Herstellungsverfahren sind Temperaturen zwischen 1300 und 1500 Grad Celsius notwendig. Auch bei der Herstellung von Windkraftanlagen, und ganz speziell von Rotorblättern, spielt CFK eine immer größere Rolle.

    Und nun Thorsten? Wollen Sie die Produktion moderner Windkraftanlagen auch ins Ausland/ Skandinavien/ Island auslagern und in Deutschland verbieten? 😉

  77. Zuerst die gute Nachricht:

    Weltweit steckt tief in der Erde so viel Kohle, dass die Menschheit damit ihren Energiehunger die nächsten 1000 Jahre stillen könnte.

    Und es gibt schon eine Methode, wie man an diese Ressourcen ran kommt, ohne tief buddeln zu müssen: Kohlevergasung unter der Erde an Ort und Stelle. Und das wäre noch nicht mal teuer:

    Wissenschaftler des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) kamen in einer detaillierten Untersuchung eines Kohlevorkommens in Bulgarien auf Kosten von rund sieben Cent pro Kilowattstunde Strom. Damit wäre der Gasmix konkurrenzfähig zu Erdgas.

    Der Hacken allerdings ist, dass man die Kohleflöze anzünden muss. Das wiederum dürfte die hiesigen Bedenkenträger in die Nähe von Kreislauf- und sonstigen Kollapsen führen. Anderswo sieht man es lockerer.

  78. Tystnaden, auf deutsch Das Schweigen, war ein Film von Ingmar Bergman der irgendwann in den frühen 60-ern in deutschen Kinos lief. Ich war damals noch zu jung um den Film zu sehen, was ich später irgendwann nachgeholt hatte. Und irgendwann fand ich die Filme von Bergman die ich später sah gelinde gesagt, öde. So ungefähr wie sich Thorsten jetzt fühlt, da er einsehen könnte, dass er unrecht hatte. Er sollte jetzt schweigen, die Argumente für seine ideellen Ideen taugen nichts. Es dauert, sicher noch ein bisschen, in einigen Jahren wird er sich sagen, da habe ich wirklich einen Blödsinn verzapft, heute bin ich klüger. Klüger werden so langsam auch die Politiker, die jetzt „Hilfe“ von Putin bekommen. Ich sehe schon wie der Sigmar den Helm aufzieht und in die Zeche fährt, die eigentlich -2017? stillgelegt werden soll. Nochmal 10 Jahre Subventionen? Nein, werden die Politiker sagen, wir müssen jetzt die Abhängigkeit von russischen Energien beenden, und lassen die Schloten qualmen. Klimawandel war gestern, es wird ja auch nicht wärmer. Irgendwann wird auch Schellnhuber feststellen, das die rote Telefonlinie nicht mehr funktioniert – Angela hat dann den Draht gekappt. Und dann werden wir sehen wer die Windmühlen abmontiert. Nach dem Motto: WER SOLL DAS BEZAHLEN…

  79. Das Thema Alu wird sich in den nächsten Jahren von selbst lösen. Setzen die ersten Walzwerke bereits Vorwalzbänder aus China ein, so sind große Endverbraucher bereits auf den Direktimport aus China umgestiegen.

    Thorsten hat es bald geschafft: Aluminium ausschliesslich aus Kohle- und KKW-Strom, mitten in Deutschland (wird aber von den arbeitslosen Familien eher weniger nachgefragt).

    Aber der globale CO2 Effekt ist enorm: Mindestens eine Verdoppelung (plus Transport um die halbe Welt).

  80. @ Sonnenanbieter:

    Ist doch kein Problem:
    Sobald das Großgermanische Energiereich in den alten Grenzen von 1938 wiedererrichtet ist, wird unse Statthalter Quisling den Niorwegern schon die Hammelbeine langziehen!
    Was ist wohl wichtiger: Aluminium für’s Reich oder Strom für Norwegen?
    Nur das mit island ist noch ein gewisses Problen, denn seit die ökologische Reichsmarine auf Segelschiffe umgerüstet hat sind soche Hochseeoperationen etwas schwierig geworden.
    Aber dafür sind die Grenzen dicht, die Schlitzaugen sind draussen und auf den weiten Feldern der Ostgebiete wächst unser Biogas heran und vom Afrikacorps hört man jain letzter Seit recht gute Nachrichten, bals sollen die ersten HGÜ-Kabel von Tobruk nach Sizilien und von da über den Brenner gelegt werden und dann kann endlich der General-Rommel-Solarpark der Welt von deutscher Ingenieurskunst künden!

    Nun im Ernst:
    Die völlige Verblödung der Ökos erkennst schon daran, wie sie selbstherrlich über Norwegen schwadronieren, das ganz selbstverständlich den Deutschen zu dienen hat, da wird gar nicht gefragt!
    Wie das bei den Norwegern ankommt, die Quisling und die deutschen Herrenmenschen nie vergessen haben, wage ich mir gar nicht auszumalen, das Bild vom hässlichen, arroganten Deutschen erhebt sich da so frech aus der Grube, dass man nur den Kopf schütteln kann.
    Vor allem merken diese Vollpfosten gar nicht, was sie da anrichten. Selbst dem Stammtisch ‚Leibstandarte‘ müsste doch auffallen, dass unsere ‚Wünsche‘, wenn überhaupt, nur durch jahrelange diplomatische Verhandlungen auf höchster Ebene vorbereitet werden müsste. Also: Wir oft war Merkel in Norwegen auf Staatsbesuch, wo tagt die Verhandlungskommission?
    Ach sooo, gar nicht! Aber die Deutschen reden von der Annektion der norwegischen Energieversorgung? Ja, da können die ja nur eines meinen: Krieg! Anders ist es ja gar nicht möglich!
    Das schlimme ist, dass es eine ganze Menge von diesen arroganten Seiferts gibt. Politsch istinktlos, fanatisch ideologisiert und dümmer als Stroh! Aber die werden gehört, die krakeelen ihre Kriegserklärung in die Welt hinaus, ohne ünerhaupt zu merken, was für katastrophale A…löcher sie sind.
    …und fühlen sich noch als moralische ‚Vorreiter‘ -- während die Welt nur einen verrückten Elefanten im Porzellanladen sieht.
    Ich kapiere immer mehr, wie und warum Deutschland in die Weltkrige hinein geraten ist, bei solchem ‚Menschenmaterial‘—

  81. @Tritium #80
    Ich sage es immer so….Es gibt KEIN Marktversagen! Es gibt IMMER nur das Versagen einer Politik!

    Und diese grünsozialistische Ideologie Diktaturpolitik versagt gerade so sehr, dass es einen Vernunft und Verstand Menschen einfach nur noch SCHECHT wird!

    Man muss sich mal diese schizophrene grünsozialistische Denk-Ideologie reinziehen….damit diese Ökosozialisten den heutigen Wohlstand mit ihren sog. Erneuerbaren Energien und CO2-Verteufelungsglauben aufrecht erhalten wollen, müssen die ein zigfaches an ENERGIE einsetzen und dies bedeutet Natur- und Landschaftzerstörung im großen Stil. Rießige Industriegebiet mit Windmühlen, Solarparks und Faulgasbehältern werden im Öko-Großreich Deutschland erschlossen. Weiter wird ein Spinnennetz mit Stromkabel-Verbindungen über das Öko-Großreich aufgebaut. Ganz Deutschland versinkt so zu sagen unter einer einzigen großen Energieerzeugungs- und Versorgungsglocke. Natur und Landschaftschutz war einmal…es lebe die neue ÖKO-Energie Industriewelt.

  82. Der Dolchstoss aus Bayern 😉

    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will den Kostenanstieg bei der Energiewende bremsen und dazu eine Deckelung für die Umlage im Ökostromfördergesetz EEG durchsetzen. „Bei uns glaubt niemand ernsthaft daran, dass wir die Strompreise sonst halten können“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“. Bei Erreichen des Deckels soll die Förderung von Neuanlagen komplett eingestellt werden. „Etwa acht Cent wäre eine Zahl, über die man mal reden muss.“ Die EEG-Umlage liegt derzeit bei 6,24 Cent je Kilowattstunde und war in den Vorjahren stark gestiegen.

    karl.s

  83. @Tritium

    Eine anständige doitsche Felge hat gefälligst aus hartem Kruppstahl zu bestehen und nicht aus dieser dekadenten, bolschewistischen Weichmasse…….Aluminium ist undeutsch, diese Parole haben zumindest die deutschen Öko-Führer ausgegeben.
    Das Thorsten, folgsames Mitglied der Öko-Sturmtruppen um Campact und Greenpeace weiß ganz genau, was dem deutschen Volke wohl tut………..wie es vor ihm auch schon andere wussten.

    In Deutschlands größenwahnsinniges Regime des Dritten Reiches fällt die nächste Entwicklung der Windenergie. Hermann Honnef (*1878; †1961) errichtete in Bötzow auf dem Mathiasberg bei Berlin 1932 ein Versuchsfeld mit Anlagen bis zu 17kW. Und auch die SS (Schutzstaffel) mischte mit: Nach dem „Endsieg“ plante die Firma Ventimotor (Gründer: der Thüringer Gauleiter Fritz Sauckel und das Mitglied des Freundeskreis Reichsführer SS, Walther Schieber) dezentrale Windkraftanlagen im eroberten Osten anzubringen. 1943 war damit allerdings Schluss, denn Vorrang hatte jetzt die Produktion von kriegswichtigem Material.

    http://www.stromtip.de/rubrik2/20042/Strom-aus-Wind-Die-Geschichte-der-Windnutzung.html

    Tja, wie sich die Zeiten gleichen, auch ein früherer Herr mit dem unbedingten Zwang, Raum für Deutsche zu erobern, hatte damals die bösen Konzerne gehasst……..naja, war ja auch Vegetarier…..da wundert mich nix mehr.
    Egal…..wer eine Befreiung von einer staatlich angesetzten Zwangsabgabe als Subvention bezeichnet……hat eh nich mehr alle Lattten am Jägerzaun.

    Onkel Heinz……..Schwachsinn am Morgen, ergibt doppelte Sorgen

  84. Und was machen eigentlich die politisch diktierten Ehtik-Autos (Elektor Autos)….

    Der Absatz von Strommodellen bleibt marginal. „Die Verkäufe bewegen sich auf niedrigem Niveau oder brechen nach kurzer Zeit ein“, sagte Branchenkenner Ferdinand Dudenhöffer, Chef des Center Automotive Research (CAR). Dudenhöffer geht das von aus, „dass das Jahr 2014 mit prognostizierten 11.000 Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland das Spitzenjahr werden wird und im Jahr 2015 die Zulassungen bereits zurückgehen“. „Dem Elektroauto geht der Strom aus“, befürchtet der CAR-Chef.

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kein-geschaeftsmodell-elektrofahrzeugen-geht-der-strom-aus/9622898.html

    Mal schaun, wie lange das der Siggi noch als Wirtschafts-Energieminister aushält…

  85. @Team-Thorsten

    Alufelgen sind nur für die Optik, nicht für die Umwelt! Man sollte wenigstens so ehrlich sein und das zugeben, Herr Eng, v.a. dann, wenn man wie Sie einen spritfessenden SUV fährt und mit 200 kmh über die Autobahn rast sollte man bei Alufelgen nicht heuchlerisch Umweltgesichtspunkte vorgaukeln!

    Siehste…..genau dort trägt der Frosch die Locken……..NEID…….Alufelgen für die Optik…..aus diesem Grunde haßt Du die Dinger auch so. Du wirst lachen……ich hab sogar ein Satz Räder mit Stahlfelgen…..in Fachkreisen auch Winterreifen genannt, denn die brauch ich ja von Staatswegen, damit ich auch in der kalten Jahreszeit mit 200 Klamotten über die Autobahn heizen darf.

    Nun jut, als verbeamteter Waldschrat muss man sich ja über deutsche Industriearbeitsplätze ne Waffel machen, die Knete kommt ja wie von selbst monatlich aufs Konto……nämlich dat Geld, was man uns Blaumännern vorher per Steuer abgeknöpft hat. Jeder Industriearbeitsplatz zieht 2 Arbeitsplätze im Dienstleistungsgewerbe nach sich…….fallst Du weltfremdes Etwas das noch nicht gewusst haben solltest.

    Deutschland sollte sich weniger auf derartige energiefressenden aund arbeitsplatzarmen Industriezweige festlegen sondern arbeitsplatzintensive energiesparende Technologien entwickeln und vorantreiben!

    Arbeitsplatzintensive Jobs…….aha…..und zu welchen Lohn?
    Boah eyh…..sollen da etwa Deine 3 Kinder arbeiten….zu Hungerlöhnen und Hartz-Aufstockung, nur damit Dein ökologischen Gewissen rein ist?
    Sorry, Dir ist nicht mehr zu helfen…….geh in den Wald, kuschel Dein Lieblingsbaum aber lass uns mit Deinen Unfug endlich in Ruhe……bevor mir wieder Sachen einfallen, wo Du komplett als Trottel dagestanden hast.

    Und ja, es ist ein geiles Gefühl bei Schnee und Eis dat Allrad rein zu hauen und euch Nuckelpinnen an der Kreuzung ne lange Nase zu ziehen…….und wenn ich dann dein familiären CO2 Fussabdruck betrachte……kann ick meiner Frau auch noch ein SUV kaufen und wir sind immer noch Klimafreundlicher als Du.
    Und nun troll Dich endlich…….denn es gibt auf eurer Seite weit intelligentere Hysteriker…….dagegen wirkst Du irgendwie…….ähmm, aus Rücksicht auf die Mitleser, verkneif ick mir den Rest, der mir gerade so durch die Omme geht.

    Winke, winke
    H.E.

  86. Ich war, bei aller zutreffender Kritik an Thorsten an der Behauptung hängen geblieben: Subventionen für die deutsche Allluminiumsbventionen von über 400 000 Euro je Argietsplatz. Ich fragte mich; Ist da was dran? Von Aluminim Subventionen hatte ich noch nichts gehört.

    Fündig wurde ich bei unseren öffentlich rechtlichen Propagandakanälen, und meinem Lieblingsexperten, den völlig merkbefreiten J. Döschner, WDR
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html

    Wir lernen, Subventionen sind hier ledigliche die Befreieung der EEG-Umlagen und anderer Umlagen, die sie sonst hätten zahlen müssen. Da sie aber sonst gar nichts produzieren würden, weil es sich nicht rechnet, würden auch diese Zahlungen nicht anfallen. Die reinen Gestehungskosten werden sehr wohl von der Hütte getragen. Es handelt sich also nicht um eine Zahlung der Allgemeinheit für die Hütte, sondern um einen Verzzicht von Umlagen und Steuern. Das ist m.E. keine Subvention, sondern ein schwacher Ausgleich für künstlich geschaffene Standortnachteile.

    Die größen Alluminiumproduktionsstätten sind in China und am Golf.. Natürlich werden diese überwiegend mit fossilen Energieträgern und entsprechenden CO2-Emissionen erzeugt, die wahrscheinlich deutlich über den deutschen Emissionen liegen.

    Irgendwie wecken solche Veröffentlichungen von Döschner und Co. keine Welle der Empörung, denn besser Informierte sind ja bereits weichgekocht. Man regt sich auch nicht mehr auf, wenn man solche Argumente als Dauerberieselung durch die Kanäle tröpfeln.

    Bedauerlich finde ich nur, dass meine Prinzipien dadurch Schaden leiden. So war ich immer ein glühender Verfechter von Meinungsfreiheit und gegen Berufsverbote. Döschner lässt mich aber an meinen Prinzipien zweifeln.

  87. @Martin
    Tja…..im Prinzip subventionieren wir ja in erster Linie die Zufallsstromerzeuger….was die Regierung ja rotzfrech als „Umlage“ bezeichnet……und das mit schlappen 17-19 Mrd. Euro jährlich.
    Wenn man also energieintensive Firmen vor dieser Umlage verschont, rettet man damit deutsche Industriearbeitsplätze….die aber im Auges des geneigten grünen Pöbels in unserem Lande unerwünscht sind, weil man ja rein national auf den CO2-Ausstoß schielt und dat ja den Vorreiter-Status im Klimaschutz versaut.
    Dumm nur, wenn Grüne nicht mehr in der Lage sind über ihr mindebemittelten Tellerrand zu gucken.

    http://www.proalupack.at/de/84.html

    Seit 1950 ist die Aluminiumproduktion immens gestiegen, wodurch Aluminium das am intensivsten verwendete Nicht-Eisen-Metall wurde. Erst kürzlich hat sich die chinesische Aluminiumproduktion dramatisch entwickelt und China ist bereits mit knapp 13 Mio Tonnen der größte Produzent weltweit.

    Wenn man sich die Grafik am Ende des Links anguckt……wird ja wohl klar, das die EU sowieso schon Alu-Zwerg ist….und die produktionsbedingten Energieverbräuche ausserhalb von Europa geschehen, also global relevant sind.

    Interessant auch dieser Link….
    http://www.comstage.de/SiteContent/4/1/2/255/39/130_rohstoffstrategie.html

    Naja…..Strategieen sind bei Grünen eh nur, gegen welche Sachen se nun wieder demonstrieren wollen und wie sie ihre Berufs-Demonstrationsmasse von A noch B kutschen können.

    H.E.

  88. Aluminium…….Nachtrag:
    Wer Aluminium nur auf ein paar Alu-Felgen reduziert…….kennt auch sonst nix, was sich ausserhalb seines Waldes auf der Welt abspielt.
    http://www.bing.com/images/search?q=Aluminium&FORM=HDRSC2

    Bilder sagen mehr als tausend Worte……

    H.E.

  89. @ Heinz

    Aluminium…….Nachtrag:
    Wer Aluminium nur auf ein paar Alu-Felgen reduziert…….kennt auch sonst nix,

    Auch Hochspannungsseile, die so dringend für den Netzausbau benötigt werden, bestehen überwiegend aus Alumnium, neben einer Seele aus Stahl, für die Zugfestigkeit.

  90. Ich habe auch noch eine tolle Innovation für Herrn Seifert.

    http://www.kewet.de/technik/umbauprojekte/solardach/index.htm

    Warum auf teures, energieverschwenderisches Benzin setzen, wenn die Sonne doch keine Rechnung schickt. 😉

    Und ALU-Felgen und ALU-Bodenwanne sind bei dem Gefährt natürlich dann auch verboten.

  91. @Heinz

    bleibt auch noch die Frage offen. Was nützt es dem deutschen Arbeiter
    in der Alu-Fabrik, wenn dieses in Island hergestellt wird? Soll der nun (Aus)Isländer werden.
    Vielleicht möchte der garnicht in Island bei den schönen Geysiren wohnen sondern im sonnigen Süden.
    Am Ende wär die Alu-Fabirk gar besser in Spanien aufgestellt. Deutschland ist nach Experten (Thorsten) Meinung nicht geeignet Ernergieintensive Gewerbe zu beherbergen.

    Gruß
    Steinzeit

  92. @Martin
    Ick muss Dir leider enttäuschen……denn Hochspannungsseile auf Masten…..is ja sowas von out, denn der besorgte Bürger wünscht sowas nicht mehr, denn der reine Anblick dieser naturverschandelnen Übertragungstechnik bereitet ihn schon Elektrosmog-Kopfschmerzen……..also buddeln wir die jetzt ein…..und diese HGÜ-Kabel bestehen dann aus Kupfer:
    http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Hochspannungs-Gleichstrom-Uebertragung-HGUe-high-voltage-direct-current-HVDC.html

    Kupfer ist zwar teuer…….aber für die deutsche Energiewende kann uns ja eh nix teuer genug sein.
    H.E.

  93. @Steinchen

    Was juckt es einen Wandersmann mit Schießgewehr im Wald…….woher das ganze tolle Zeuch kommt, dat er zum leben und ballern benutzt……solange dieses Zeuch nich vor seiner Haustür hergestellt wird, ist doch die heile Öko-Welt in bester Ordnung.
    Tja mein Freund, es bringt halt nix mit einen Blinden über Farben zu quatschen…….oder mit einen Öko über Stromversorgung…….obwohl, dem Blinden trau ick noch ein gewissen Mass an Phantasie zu…..dem Öko…..rein garnix.

    H.E.

  94. Die Welt von Übermorgen, wenn es nach Herrn Seifert geht?! 😉

  95. Die Zukunft der Energieversorgung/Wärmegewinnung und Antriebstechnik gehört eh der Kern-Atom-Quanten Physik.

    Auszug aus Wikipedia….

    Im Gegensatz zu früheren Rover-Missionen auf dem Mars wird Curiosity statt mit den üblichen Solarzellen mit einer Radionuklidbatterie betrieben, die als „Multi-Mission Radioisotope Thermoelectric Generator“ (MMRTG) bezeichnet wird. Diese Lösung ist unabhängig vom Wetter, bietet eine stabile thermische Umgebung für die Systeme im Rover und sorgt für höhere Mobilität.[44] Zudem ist die Konstruktion leichter als ein Solarpanel mit gleicher Leistung, so dass mehr Raum für wissenschaftliche Instrumente bleibt.[44] Die 43 kg schwere Batterie enthält 4,8 kg Plutoniumdioxid, das durch den α-Zerfall des enthaltenen Plutonium-Isotops 238Pu (Halbwertzeit: 87,7 Jahre) anfänglich 2000 W Wärmeleistung abgibt.[45] Diese Wärme wird mittels TeSbGeAg- und PbTe-Thermoelementen[24] in 110 W elektrische Leistung umgewandelt,[46] was einer Effizienz von rund 6 % entspricht. Die Energieversorgung ist für mehr als das siebenfache[47] der primären Missionszeit ausgelegt. Die erzeugte Gleichspannung liegt bei 28 V, was auch der Spannung des Bordnetzes entspricht. Ein Teil der entstehenden Wärme wird auch verwendet, um das Innere des Rovers auf einer optimalen Betriebstemperatur zu halten. Da die Thermoelemente seit ihrer Herstellung kontinuierlich große Mengen Wärme abgeben, wurde der MMRTG erst wenige Tage vor dem Start an dem dafür vorgesehenen Trägersystem am Heck von Curiosity angebracht. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Rover bereits innerhalb der Kapsel und auf der Atlas V-Rakete, so dass das Einsetzen in der Vertical Integration Facility (VIF) stattfinden musste.

  96. Warum nicht diese Potentiale vor Ort ausbauen und nutzen und z.B. die Aluminiumindistrie dorthin verlagern?

    Kleine Ergänzung:
    U.a. auch, weil Island eine Vulkaninsel ist, wo man nicht überall Großindustrie ansiedeln kann. Wenn die Alu-Bude einem Lavastrom im Wege ist, fragt der nicht nach Öko. Die anderen Argumente kamen ja schon, wie der Energiekolonialismus. Würde man hier in D. einen Industriebetrieb in einem solchen Risikogebiet ansiedeln, wäre das grüne Geschrei aber groß….

    Ökos wollen es vor ihrer Haustür kuschelig. Die Industrie stört nur sein Tacka-Tucka-Land. Und nicht nur das. Die Naturzerstörung für sog. Biotreibstoffe wird auch ausgelagert, damit es den Öko nicht stört. Und dabei ist er dafür blind, dass derzeit hier die größte Naturzerstörung seit der Flurbereinigung stattfindet.

  97. Und der Netzausbau wird sich auch bald erledigt haben….

    Vor dem Energiewende-Spitzentreffen der drei Parteichefs steuert der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer zielstrebig auf das Aus für eine geplante große Stromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern zu. «Da sehe ich kaum noch Realisierungschancen, weil wir sie nicht brauchen», sagte Seehofer am Montag in München. Diese Erwartungshaltung werde er beim Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Chef Sigmar Gabriel an diesem Dienstagabend in Berlin ausdrücken.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Brauchen-sie-nicht-Seehofer-will-doch-keine-Stromtrasse-id29231857.html

    …der Siggi ist wirklich nicht mehr zu beneiden. Von allen Seiten kommt es auf Siggi „Super-Energie-Wirtschaftminister“ eingeprasselt.

  98. Tja……..auch auf der Seite des so hoch gelobten Smart-Meterings gibbet ne Klatsche.

    Smart Metering-Pilotprojekt stellt Kundennutzen in Frage

    Mit Abschluss des Pilotprojekts, in das CKW 3 Mio. Franken investiert hat, steht nun fest: Die Stromspareffekte und der Kundennutzen der intelligenten Zähler sind gering. Smart Meter lohnen sich nur für jene Kunden, die hochmotiviert sind und sich mit ihrer Energieeffizienz auseinanderzusetzen. Denn der intelligente Zähler allein spart noch keinen Strom. Der Nutzen der Smart Meter ist gekoppelt mit dem Willen des Kunden, das eigene Verbrauchsverhalten nachhaltig zu verändern. Ist dieser vorhanden, könnten Smart Meters vereinzelt Sinn machen.

    Nennenswerte Stromeinsparungen erfordern hohe Motivation

    Im Zuge des Pilotprojekts konnte CKW bei der Mehrheit der Kunden keine nennenswerten Stromeinsparungen beobachten. Einzig jene Kunden sparten nachvollziehbar nennenswert Strom, die sich aktiv mit ihrem Verbrauchsverhalten und ihrer Energieeffizienz auseinandersetzten. Bei dieser kleinen motivierten Kundengruppe waren Einsparungen bis maximal 3% zu beobachten. 3% Verbrauchsreduktion entsprächen für einen durchschnittlichen Haushalt einer jährlichen Einsparung von weniger als 30 Franken.

    Selbst bei den motivierten Kunden liess sich eine mit der Zeit sinkende «Stromspareuphorie» beobachten.

    Eine Wendelüge nach der anderen bricht in sich zusammen….inzwischen stehen wir vor dem Scherbenhaufen einer völlig verfehlten Energiepolitik, die besonders planlos und sinnlos aus den grünen Wunschvorstellungen heraus geboren wurden……und dessen Lobbyisten mittels „Klimakatastrophe“ ein ganzes Volk verarscht hat……….und auch hier, unter extremer Mithilfe der gleichgeschalteten Medien.

    Wer einmal lügt…….dem glaubt man nicht mehr, selbst wenn er später die Wahrheit spricht.

    H.E.

  99. So, noch einer gegen die Thorsten-Liga.

    Warum werden Motorblöcke heute aus Aluminium gemacht?
    Motoraufhängungen, Achs, -träger, (-Schemel), Getriebegehäuse, einschl. Elektroservolenkung? Ölwannen, und Tank aus Kunststoff? Selbst Unterbodenschutz ist heute aus Kunststoff, und nicht mehr kiloweise aus Bitumen bzw. Wachs.

    Warum wohl? ….?

    Um Gewicht zu sparen Sie Tölpel!
    Gewicht, das wegen des cw-Werts, =Strömungswiderstandskoeffizient, in Form von übergrossen.
    schrägen, dreifachschichtigen Frontscheiben hinzukam. Große Scheiben haben einen „Treibhauseffekt“,
    Also Klimaanlage, ist wieder Gewicht, also aus Aluminium!
    Dazu kam dann der CO2 Reduzierungs-Wahnsinn; Jede Menge Helferlein wurden erfordelich.
    Meiner mit 120 gr Ausstoß braucht z.B. Turbolader, überdimensionierten Kat mit 2 Sonden, Ladeluftkühler,
    Aktivkohlefilter, und vor allen Dingen eine 72 Ah Batterie, wegen der vielen Steuergeräte.
    Das hat naürlich alles kein Gewicht oder?
    Ein kleines Beispiel; Das Modell des gleichen Herstellers, gleiche Ausstattungsstufe, wog vor 20 Jahren 840 Kg.
    Mit Alufelgen.
    Das jetzige, vergleichbare Modell wiegt 1248 Kg. Spritersparnis, …?. sagenhafte 1,2 Liter!, damals aber Normalbenzin, heute mindestens Super. Wie war der Preisunterschied nochmal? Der „Alte“ war 3 Jahre Steuerbefreit, dann wurde er Schritt für Schritt zum Stinker erklärt. (Was man ihm zuvor gewährte, versuchte man später doppelt, und dreifach wieder hereinzuholen.)
    Das alle wegen der verfluchten EU Bestimmungen.

    So nun zur speziellen Aussage von Thorsten, und seinen Freunden.
    Alufelgen dienen nur der Optik! …? …! Aha ich staune über euer Wissen.

    Wohl noch nie was über ungefederte Massen gehört?, speziell bei Fahrzeugen? Ich bin mir da absolut sicher!
    Ich gebe euch allen Nachhilfeuntericht.
    Die gefederten Massen sind die, in denen ihr sitzt, also die Karosse.
    Die ungefederten Massen sind die, die ausserhalb der inneren Achsschenkelbolzen liegen, und die haben möglichst leicht zu sein, um auf schlechteren Straßen leichter den Unebenheiten folgen zu können. alles klar?
    Alufelgen haben noch einen Voteil. Nachdem bei diesen das Felgenbett ewas dicker ist, die Speichen meist dünner, ergibt sich ein guter Kreiseleffekt, der die Stabilität nochmal erhöht.
    Wichtig dabei ist nur, dass Spur- ,und Reifen- breite -größe nicht übertrieben wird. Das kann ich bei meinem Fahrzeug übrigens bestens erfühlen/erfahren. Sommer 215 Alu, Winter 195 Stahl.
    Cool ist gut, … Sicherheit ist besser. (Meine Meinung)

    Sicher kann der gute Thorsten nur bis Cool denken, sonst hätte er nicht gleich SUV ins Spiel gebracht.
    Sicher hat er auch ein Voruteil gegen Autofahrer meines Alters, denn mit Stahlfelgen hat er ja Vohrfahrt. (Ironie)

    Wollte mit meinem Beitrag eigentlich nur zeigen wie weit wir es in 20 Jahren EU-„geseuerter“ Energiepolotik beim Auto wirklich gebracht haben.
    Die neuesten Ergüsse bezüglich CO2 u. Auto bis 20xx der EU, besagen laut europäischer Hersteller nur, dass die Fahrzeuge 1000 -- 3000 € teurer werden.
    Wir habens ja, ….. noch!

    Wer dreht dieser Blödbrut endlich den Kragen um?
    Anders gesagt: Egal was die sagen, oder bestimmen; die Katze läuft immer auf den selben Füßen.

  100. #99 dazu wäre noch zu erwähnen, dass ein Alublock und besonders Kopf (daher waren sehr früh die Zylinderköpfe aus Alu) Wärme wesentlich besser transportieren. Der Punkt der ungefederten Massen kommt dann er bei den Magnesium-Legierungen zum tragen.

    Ein Golf 1 Diesel (ab 1976) verbrauchte REAL 4,5 -- 5 Liter Diesel der später deutlich komfortablere Turbo-Diesel ca. 5,5 Liter. Die real Verbräuche sind heute Teilweise schlechter, liegt wie in #99 erwähnt am Gewicht, dass sich aus Sicherheit und Komfort ergibt. Aber ich gebe Thorsten recht, eine Kutsche verbraucht deutlich weniger Sprit und Aluminium. Frank Asbecks Kutche würde wahrscheinlich so aussehen http://bilder.louisxv.de/Kutsche/ParadeGoldCarriage5Big.jpg

  101. #100. Andreas Baumann

    Frank Asbecks Kutche würde wahrscheinlich so aussehen http://bilder.louisxv.de/Kutsche/ParadeGoldCarriage5Big.jpg

    Wie es einem „Sonnenkönig“ halt zusteht 😉 denn wer so residiert braucht natürlich auch ein entsprechendes Gefährt.

    karl.s

  102. @ 100

    Wir reden über das gleiche Auto das ich für meine Schilderung herangezogen hatte, das freut mich.

    Daher kann ich noch einiges klarstellen. Aber zuvor noch, was vergleiche ich miteinander.
    Wir hatten einen Golf Benziner, Modelljahr 89, gebraucht 3 Jahre alt mit 34000 Km, 92 gekauft.
    Der hat über 220 000 Km gehalten. Reparaturen; 2x Scheiben und Klötze vorne, eine Kupplung, eine Kopfdichtung. Bis auf letzteres alles, auch die Kleinigkeiten plus Service selbst gemacht. Sonst nichts. Alle TÜV`s ohne Mängel. Das würde ich im Neusprech doch schon mal „Nachhaltig“ nennen.
    Pünktlich zur Abwrackprämie wusste dieses Fahrzeug was es zu tun hatte; Es machte im Winter die Krätsche. Ölpumpe hinüber, vermutlich Bruch in der Nebenwelle, er lief zwar noch, aber die Zündung verstelle sich dauernd nach hinten. Motor hätte rausgemusst zur Fehlersuche, also Totalschaden. Na ja der Lack hätte nach 21 Jahren auch einer Übearbeitung bedurft. 🙂
    Nun zu den Verbrauchsdaten: 1600 ccm, ca. 70 PS, 7 -- 8,5 Liter Normalbenzin auf 100 Km.

    Den Neuen, nun ein 6er habe ich nach dem „Leistungsgewicht“ gegenüber dem Vorgänger ausgewählt. Das schien mir ausreichend.
    So nun Fakten; Nach internen VW Unterlagen wurden beim Motor durch Verwendung von Alu, Kunststoff usw, 30 Kg Gewicht gespart. Durch weitere Leichtbauteile weitere weitere 30 Kg. also fast das Gewicht einer Person.

    Auch hier die Verbrauchsdaten: 1200 ccm, 105 PS, 5,6 -- 6,7 Liter im Sommer, 7,5 -- 9 Liter im Winter. (jetzt erfasse ich noch etwas genauer) Das scheint mir mir nicht besonders innovativ in 20 Jahren Autoentwicklung.

    Erschwerend kommt hinzu der erhöhte Verschleiß, -- man hat die Motorbremse weggespart. Man steht auf einer Passabfahrt von oben bis unten auf der Bremse; Da nützt es auch nichts, dass da 0,0 l eingespritzt werden wenn ich meine „Schloapf“ ruinieren muss! Das kostet anstädig Geld, auch in der Herstellung, und das ist besimmt nicht Umweltfreundlicher als Unterdruck wie früher eizusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Motor E10 scheinbar nicht immer mag. ( Aussage des Meisters; Wir haben genügend Autos die damit nicht rund laufen, probieren sie es mit Super Plus oder höher, sie werden auch weniger brauchen) Noch eine Aussage des Werkstattleiters bei der ersten Inspektion; „Ich habe mir ihre Verbräuche angeschaut, ihren geringen Verbrauch bringen die meisten Dieselfahrer bei uns nicht mal zustande“.

    So und nun sind wir aber wirklich von OT wieder bei Energie gelandet.
    Was soll dieser EU Verordnungswahnsinn, wenn er unterm Strich nichts bringt, ausser höheren Kosten!?
    CO2 wird nicht weniger, im Vekehr evtl. in der Produktion sicher nicht. Das ist höchstens auf dem Papier etwas „Nachhaltiger“, aber dieses Papier ist nicht mal das Geld wert auf dem es gedruckt wurde.
    Elektromobilität, ich bekomme schon bei Erwägung der Kosten das Kotzen.

    Warum schlachtet man nicht endlich politische heilige Kühe, die Fliegerei? Politiker fliegen wohl gerne. (nur nicht von ihrem Posten) Ein Bus braucht, pro Person weniger Sprit als ein Flieger. Ein Flugzeug trägt seinen Dreck auch noch bis in die Stratosphäre, wir bleiben mit unserem Dreck wenigsten am Boden. Sollen wir jetz noch die Ballerman-Touristen subventionieren?

    Dieser EU-Regierungs-Pöbel hat nichts anderes zu tun als Medienwirksames Dummzeug zu verzapfen.
    Energiepässe für Geräte, giftige überteuerte Sparlampen, Löcher in Zigaretten und Zigarillos, Staubsauger ohnen Leistung, verbieten von volksabhängigen Bezeichnungen z.B. Marmelade, verbieten von ortsüblichen Gewichtsbezeichnungen wie Pfund, natürlich auch nicht erfüllbare CO2-, und EE- Bestimmungen.
    Dafür aber Unsummen für irgendwelche Schirme, Bankster, IPCC, und sonst noch was rausschmeissen, ist ja nicht ihr Geld! Wie werden wir diesen nachgewiesenen Plebs an verkrachten Loalpolitikern wieder los? Diese Frage muss erlaubt sein!
    Apropos Geld, das obengenannte alte Auto hat, unter Nutzung aller listiger Aktionen die damals verfügbar waren, noch über 7000 € gebracht. Ein gutes Auto, das seinen Abgang inszeniert hat, -Danke!
    Das hat mich da für einiges entschädigt.

  103. Jooo…..in diesen Fall kann ich mir einfach nicht meine Gehässigkeit verkneifen……..denn diesmal ist JUWI an der Reihe.

    Einstige Ökostrom-Pioniere geraten ins Zwielicht

    Der Ökostrom-Projektierer Juwi dreht in der Branche ein ganz großes Rad. Doch das positive Bild gerät ins Wanken: Dem Unternehmen macht ein Unfall zu schaffen – und auch der eigene Hochmut.

    Jaja…..JUWI hatte ja damals auch die Energiewendeprogramme für die SPD in Ba-Wü und Hessen geschrieben…..wo man ja schon 2025 zu 100% auf NIE gesetzt hatte………..und nun ersticken se an der eigenen Blase, die se in die Welt gesetzt haben.
    Recht so………………….sagt Onkel Heinz

  104. Diese deutlichen Worte erwecken den Eindruck als wolle Sigmar Gabriel … durch eine Reform des EEG Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit wieder stärken. Man mag ihm wünschen dass er damit Erfolg hat. Bei den vielen unterschiedlichen Interessengruppen, die inzwischen zu den Profiteuren des EEG zählen, wird der Weg gewiss kein leichter sein.

    Polemisches Geschwafel von Gabriel, sonst nichts.
    Etwas Aktionismus damit die EU Kommission sich nicht so aufbläst.
    „Gewaltige Herausforderung“, für jemanden der uns die ganze Chose mit der dollen Klimakanzlerin erst eingebrockt hat. Ich sehe die beiden noch in ihren roten Goretex Jäckchen vor gefährdeten Grönlandeisbergen posieren und Eisbären und die Welt retten.
    Das drängt sich auf wie Superhelden; Super Angela und Super Siggi, retten die Welt, auch wenn die nicht will.
    Wie will er denn etwas reformieren, was gar nicht reformierbar ist?
    Das Stöckchen was man Scheer und den anderen grünen Genossen ins Hinterzimmer geworfen hat ist mittlerweile zu einer opulenten
    20 000 000 000 -- in Worten -- Zwanzigmilliarden
    Torte herangewachsen.
    Für eine Branche die noch nicht einmal im Energiesozialismus überleben kann. Siehe oben

  105. Keine Panik, es gibt ja noch andere Länder in Europa die mit umweltfreundlicher Technik Strom erzeugen und diesen gerne weiterverkaufen. Diese hier zB nach Wien, wohingegen die Wiener ihren Donaustrom, natürlich mit EEG Subvention, nach Deutschland liefern können. Besonders erfreulich dass die allerbesten Freunde bei diesem Geschäft mitmischen.

    Zitat aus Russland Aktuell v. Januar 2014

    Trotz Fukushima: Russlands Atomwirtschaft expandiert -- gerade im Ausland.
    Russlands Atomwirtschaft auf dem Vormarsch

    Strahlende Zukunft für Russlands Atomwirtschaft: Vom Atomunglück im japanischen Fukushima hat RosAtom sogar profitiert. Die Exporte boomen, auch dank der Kredite des Kremls. Nun wollen die Russen Ungarn erobern.
    Ungarn verdoppelt Atomstromproduktion
    Russland und Ungarn haben eine Kooperation beim Bau zweier neuer Reaktorblöcke im Kernkraftwerk Paks, 100 Kilometer südlich von Budapest an der Donau vereinbart. Das Memorandum wurde in Moskau bei einem Treffen von Ungarns Premier Viktor Orbán mit Russlands Präsident Wladimir Putin unterzeichnet.

    Die Reaktoren vom Typ WWER 1200 sollen 2023 ans Netz gehen und haben eine Leistung von je 1,2 Gigawatt. Damit verdoppelt Ungarn seine Atomkapazitäten. Die ungarische Regierung hofft damit, langfristig die Strompreise zu senken. Schon jetzt deckt das Land seinen Energiebedarf zu 40 Prozent aus Atomstrom.

    Also Gabi da liegst du falsch: wir deindustrialisieren nicht, nein, wir industrialisieren Russland und die anderen Konkurrenten.Und es ist toll wie die deutsche Kraftwerksindustrie hier freudig mitkämpft. Nein nicht nur kämpft, durch heldenhaften Einsatz für das heilige EEG und unter massivem Einsatz von Sonnenspiegeln hat sie den Kampf sogar gewonnen -- für die Russen!

  106. Ich war in Albstadt-Ebingen auf dem Wirtschaftsforum am 19.3. Peter Heller hat einen sehr guten Vortag zur Energiewende gehalten.
    Nur ein Aspekt wurde nicht erwähnt, den ich für sehr wichtig halte.

    Die Energiewende funktioniert

    Jedem hier ist seit Jahren klar und Peter hat das in seinem Vortrag sehr schön gezeigt, daß die Energiewende ihre Ziele katastrophal verfehlt. Weder wird der Kohlendioxidausstoß vermindert, noch wird Energie gespart, Innovation wird behindert, Technologien werden importiert statt exportiert und die Stromversorgung verteuert sich rasant und wir instabil. Wenn eine Institution ihre offizielle Funktion derart verfehlt und nicht abgeschafft wird, bedeutete das, daß sie ihre eigentliche Funktion erfüllt. Eine Funktion, die nirgends diskutiert oder genannt wird. Es ist jedenfalls klar, daß die Menschen, die für die Energiewende verantwortlich sind, von ihr profitieren.
    Das sollte man sich klar machen, die Energiewende hat ganz andere Funktionen als die, die offiziell angegeben werden.
    Die Ziele der Energiewende klingen zunächst sympathisch. Das es nötig werden soll, Energie im großen Umfang zu importieren wird eher verschwiegen, auch wie die dramatischen Energieeinsparungen bei Prozessen die nahe 100% Effizienz liegen, vorgenommen werden können, wird nicht weiter debattiert. Diese, etwas unschönen Details, sollen nicht ins Bewußtsein dringen, um das positive Bild nicht zu stören.
    Trotzdem kann ich insgesamt dem Streben nach mehr Energieeffizienz, Verringerung der Abhängigkeit von importierten Kraftstoffen und einer billigeren und stabileren Energieversorgen nur zustimmen. Deswegen bin ich ja auch so ein Fan des Dual Fluid Reactors (DFR http://dual-fluid-reactor.org/). Mit dem DFR könnten die meisten Ziele der Energiewende leicht erreicht und sogar übertroffen werden. Würden wir die Ziele der Energiewende ernst nehmen, der DFR wäre Front and Center der Energiewende.
    Aber leider erfüllt die Energiewende in ihrer bestehenden Struktur ihren Zweck und deshalb ist eine Technik wie der DFR eine Bedrohung der Energiewende. Deswegen auch die Farce um den GreenTec Awards. Durch eine Technik, die wirklich für mehr Umweltschutz und Verringerung von Ressourcenverbrauch sorgt und das bei sinkenden Energiekosten, könnte die Energiewende in ihrer heutigen Form nicht weitergeführt werden.

    Ich hege keine großen Hoffnungen, daß die Verantwortlichen der Energiewende, die von ihr politisch und finanziell abhängig sind, die richtigen Schritte unternehmen werden. Dabei ist es egal, zu welcher Partei die Verantwortlichen gehören, das hat die Vergangenheit gezeigt.
    Die Energiewende wird irgendwann enden, da solche Systeme dazu tendieren, eine häßliche Eigendynamik zu entwickeln, die dann von niemanden mehr in eine gewünschte Richtung gelenkt werden kann.

  107. Es ist schon wirklichg schlimm, dass bei uns so auf EE gesetzt wird und existierende Technologien abgeschrieben werden. Dabei ist in England der AKW-Neubau fast beschlossene Sache. Aber irgendwie stören mich solche Schlagzeilen wie in der Badischen Zeitung vom Di, 22. Oktober 2013:
    In England entstehen zwei neue Atomkraftwerke (veröffentlicht am Di, 22. Oktober 2013 auf badische-zeitung.de) Untertitel:
    „Strompreisgarantie für den französischen Versorger EDF ist höher als für deutschen Ökostrom.“

    ?!?

    Wenn ich da lese:
    „Vereinbart wurde nun für die kommenden 35 Jahre ein garantierter Abnahmepreis von umgerechnet 10,6 Cent pro Kilowattstunde. … Verdient EDF mit dem Verkauf seines Stromes nicht den vereinbarten Mindestpreis, müssen die Stromverbraucher einspringen; sie finanzieren die Differenz mittels einer Umlage über ihre Stromrechnung.“

    Aktuell 2014 klingt es jetzt sogar schon so:
    Die britische Regierung garantiert den Franzosen für 35 Jahre einen Abnahmepreis von umgerechnet 112 Euro je Megawattstunde. … Der Garantiepreis ist sogar an die Inflation gekoppelt, steigt also automatisch Jahr für Jahr.

    Hoppla -- das passt aber gar nicht in das Bild vom preiswerten Atomstrom und klingt irgendwie nach Subventionierung statt nach Marktwirtschaft?!?

    Und die Kostenentwicklungen bei den AKW-Neubauten tragen nicht dazu bei, bei mir die Bedenken von „Zuzahlungen“ durch die Verbraucher zu zerstreuen. Natürlich kann man hier Fan von allen möglichen Technologien sein. Aber mir verläuft die Diskussion hier zu einseitig.

  108. Offenbar hat EDF mit den Briten einen Deal vereinbart, der eine schnelle Abschreibung des Kraftwerks erlaubt. Ein Anliegen dass bei den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen für die Energieproduktion durchaus nachvollziehbar ist.

    Preisfrage an Sie: Wenn doch Strom aus Windkraft für bereits 9 Cent pro kWh zu bekommen ist, warum hat die britische Regierung dann nicht einfach Windparks entsprechender Leistung gebaut?

  109. Bis 2020 ergäbe sich unterm Strich eine Erhöhung um 0,2 Cent je Kilowattstunde…

    ist eine aktuelle Aussage von D. Gabriel, getätigt am 1. April 2014 zur Ökostromumlage.
    Ob diese Aussage nun mehr Bestand hat, als die von Trittin, dass die Energiewende für jeden Bürger so viel kostet wie eine Kugel Eis
    fragt sich JH

  110. @Jürgen
    Keine Angst, wir verstecken die Kosten der Energiewende einfach in den Durchleitungsgebühren…..den Fahrkartentickets, den Nahrungsmittelpreisen…..den Mietpreisen…….und keine merkt, das es wieder mal die Windräder verursacht haben……ganz großes Sozialisten-Ehrenwort.
    Wer hat uns verraten…..die Sozialdemokraten.
    Ups……ich brauch jetzt ein Bier….bevor dat auch noch teurer wird.
    H.E.

  111. @Heinz

    Wer hat uns verraten…..die Sozialdemokraten.

    Der beste Clou der Merkel!
    Prost! JH

  112. @Jürgen
    Mutti macht alle platt……..erst die Grünen, dann die FDP…….und das dicke Gabriel wird auch bald aussehen wie ne Flunder.
    Ähm…….natürlich erst, wenn die Strassenwalze drüber ist und er im Krankenhaus von Zimmer 23 bis 27 liegt.

    Au Backe……mir rauscht gerade eine Gülle durch den Schädel……das ist mindestens FSK 99

    Duck und wech
    H.E.

  113. @ Atomlobby,
    Jeder sollte von euch einen verbrauchten Brennstab in den Keller bekommen und damit eure Wärme zu erzeugen. Des wäre doch ein schönes Endlager.

  114. @ Liebe Gehirngewaschene,

    Galen Winsor, ein Zeitzeuge erzählt

    Eure Gehirne wurden gewaschen etwa zu der Zeit als Galen die Welt nicht mehr verstand , als die grüne Brut in den USA die Gefährlichkeit von Kernenergie ins Unermessliche steigerte.Nur in den Köpfen. Galen wurde 87 und starb nicht an einer Strahlenkrankheit, obwohl er durch Abklingbecken schwamm, das Wasser daraus trank und sich mit radioaktiven Material einrieb.

  115. @Klauser,
    ich nehme 2 Stück. Muss nur noch geklärt werden, wie die Wärme im Sommer gespeichert und in den Winter gerettet werden kann. Gibt es dazu schon Forschungen?

  116. @Werner

    Wenn schon, denn schon……….. http://de.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie……..mit Stirlingmotor, kuschelige Wärme und Strom……..besser geht fast nicht mehr.

    Plutonium 238Pu wird für die Verwendung in Radionuklidbatterien gezielt hergestellt. Es wird als Radionuklid in den meisten RTGs in der Raumfahrt verwendet. Typische Generatoren für Raumsonden sind mit keramischem Plutoniumdioxid (PuO2) in Form fester Blöcke befüllt. Es ist chemisch stabil, wasserunlöslich, zerstäubt nicht und hat einen höheren Schmelzpunkt als metallisches Plutonium. Die durch radioaktiven Zerfall entstehende Wärmeleistung des Brennstoffs beträgt etwa 450 Watt pro Kilogramm.

    238Pu ist ein Alphastrahler mit niedriger Spontanspaltungsrate und dadurch geringer Neutronen- und Gammaemission mit einer Halbwertszeit von 87,7 Jahren, d. h. nach 87,7 Jahren sind es noch 225 W/kg, nach 175,4 Jahren noch zirka 112 W/kg usw. Die relativ lange Halbwertszeit (= mehrere Jahrzehnte Einsatzzeit des RTG) und geringe Emission schwer abschirmbarer Strahlung führen dazu, dass es nur die dünnste Strahlenabschirmung der hier genannten Nuklide benötigt. Eine Menge von 300 g 238Pu liefert nach thermoelektrischer Wandlung mit zirka 8 % Wirkungsgrad zum Beispiel etwa 11 Watt elektrische Leistung und innerhalb von 10 Jahren somit etwa 933 Kilowattstunden elektrische Energie. Ein RTG mit 238Pu Füllung kann ca. 50 Jahre lang Energie für einen Raumflugkörper liefern

    H.E.

  117. Oooch, Pu hatte ich schon in der Hand 🙂
    Kein Problem, ist ja ein Alpha-Strahler. Latexhandschuhe genügen als Schutz. Ein Brennstab ist aber was anderes, der feuert ganz schön. In einem Castor nehme ich ihn aber sehr gern.
    (@ Heinz: Gibt aber auch eine klasse Swimmingpool -- Beleuchtung!

    Aber ich würde das doch etwas ausgewogener gestalten:
    Ich nehme also, wie gesagt, den Castor.
    Und Klauser bekommt eine LKW-Ladung radioaktiven Giftschlamm aus der chinesischen Neodym-Produktion für die Windräder vor die Tür gekippt.
    Einverstanden, Klauser?

  118. @Heinz
    ja genau, das jetzt mit alten Brennstäben machen(die haben je Stück ca. 4kW Wärmeleistung) und dazu noch die Endlagergebühr kassieren. Die 1,1 Milliarden Euro Kosten für die Endlagersuche können dazu verwendet werden.

  119. @ Jürgen Hartung #109
    Ich habe vor einigen Tagen Tritiums Liste der grandios gescheiterten Energiewende Vorhersagen um Gabriels Aussage ergänzt. Interessant ist auch, was sein Parteikollege Oppermann dazu sagt:

    [Update 08.04.2014]

    2014

    Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

    “Wir wissen, dass wir bis 2017 eine gute Chance haben, den Strompreis stabil zu halten” (…) Aus einer Berechnung seines Ministeriums geht hervor, dass bis zum Jahr 2017 mit einen Niveau der EEG-Umlage auf dem Niveau der derzeit geltenden 6,24 Cent je Kilowattstunde gerechnet wird. Bis 2020 könnten es 7,1 Cent werden.

    SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann

    “Niemand sollte sinkende Strompreise erwarten”

    Auf gut deutsch heißt das wohl, die Energiepreise werden steigen. Und wegen Gabriels zu zaghaften Versuchs einer Kostenbremse, die von seinen Kollegen in den Ländern noch aufgeweicht wurde, ist ein weiterer Kostenanstieg schlicht unausweichlich.

  120. Fein! Ich hätte auch Interesse an dem Stoff. Heizen und Warmwasser ist gesichert. Einen Castor brauche ich aber nicht, der ist mir zu sperrig und für meinen Vorgarten nicht dekorativ genug.

  121. @ ConstanzeW :
    Du bist also für die Pool-Variante, super!
    Sieht auch wirklich schöner aus.

    *Lach*
    Ich werd‘ nie den Tag vergessen, an dem sich ein türkischer Gerüstbauer während der Revision neben dem BE-Becken die Schuhe und Socken auszog und sich drin die Füße gewaschen hat, als Vorbereitung zum Gebet!
    Dem gefiel die blaue Tscherenkow-Beleuchtung offenbar auch

  122. @Klauser #113

    Ich nehme auch einen Brennstab. Bißchen Bleimantel, ein paar Wasserkanäle und ich kann endlich jeden Tag ne halbe Stunde duschen ohne an meinen Öltank zu denken. Und das Klima hat dann auch endlich ein reines Gewissen.

    In jedem privaten Gespräch über Energie sage ich das so ähnlich wie oben, aber irgendwie nimmt das keiner ernst.
    Dabei hätte ich wirklich gerne einen …

  123. @Rudolf

    Naja……die EEG-Umlagen könnten bald langsamer steigen, weil im Gegenzug, weil ja immer mehr konventionelle Kraftwerke still gelegt werden, die Strompreise wieder steigen und die Differenzkosten sinken.

    Dumm für den Endkunden is nur……sein Haushaltsstrompreis explodiert trotzdem.
    Dann doch lieber den Brennstab im Keller……lach.

    Onkel Heinz……..wo andere sich vor Angst in die Hose scheißen, fängt beiuns der Spass erst an

  124. @Tritium

    Naja….bei blauen Licht kann ich immer so schlecht einschlafen……dann doch lieber so ein rotes Glühen…..erinnert etwas an den Kamin……fehlt bloß noch das passende Bärenfell.

    Grins und wech.
    Onkel Heinz….mags kuschelig

  125. “Niemand sollte sinkende Strompreise erwarten”

    schon allein aus dem Grunde, da andernfalls auch die Steuereinnahmen sinken würden.

    Es ist das ureigenste Interesse der Regierung, steigende Energiepreise zu verursachen. Deshalb der Zwang zur teuren Wendeenergie.

  126. Jeder sollte von euch einen verbrauchten Brennstab in den Keller bekommen und damit eure Wärme zu erzeugen. Des wäre doch ein schönes Endlager.

    Ich nehme sogar die ganze Jahresproduktion von 27 m3, also gerade mal ein Würfel mit einer Kantenlänge von 3 Metern, die 95% der Energie enthalten, die man mit Kernspaltung freisetzen kann.

    Passt bequem in meinen Vorgarten.
    Die Investition in den Brennstoff der Zukunft der Gen IV Reaktoren lasse ich mir nicht nehmen. Ich wäre sofort Millionär.

  127. @115, 116, 117, 120, 122, 126
    Das könnte Euch so passen! Damit wäre aber das Endlagerproblem lösbar!
    Die Grüninnen werden das aber verhindern
    meint JH

  128. Sehr geehrter Herr Kipp@119
    danke für die Ergänzung.
    Besonders der Satz

    “Niemand sollte sinkende Strompreise erwarten”

    impliziert, dass die Strompreise -- auch durch das, na ja, „reformierte“ EEG weiter wachsen werden
    Grüße von JH

  129. @ Heinz #123

    Ich gehe auch davon aus, daß sich der Anstieg der EEG-Umlage verlangsamt. Vor allem der Boom bei den PV-Anlagen hat durch die Senkung der Einspeisevergütung einen starken Dämpfer bekommen. Hier ein paar Zahlen (Zubau MWp):

    Januar 2012: 516,582
    Februar 2012: 229,919

    Januar 2013: 274,673
    Februar 2013: 211,215

    Januar 2014: 193,447
    Februar 2014: 110,414

    Etwas anders sieht das Bild bei der Windkraft aus. Hier nimmt die neu installierte Leistung seit 2010 kontinuierlich zu. In der EEG-Reform sollte der Zubau zwar auf 2.500 MW pro Jahr begrenzt werden, allerdings sind nach Aufweichen der Änderung jetzt Re-Powering Maßnahmen in dieser Zahl nicht inbegriffen. Es ist also durchaus denkbar daß wir den Wert von fast 3.000 MW neuer Leistung wie in 2013 auch 2014 und in den Folgejahren erreichen.

    Auch bei der Biomasse ist Gabriel eingeknickt. Wer seine bestehende Anlage erweitert kommt auch weiterhin in den Genuß der vollen zusätzlichen Vergütung.

    Insgesamt würde ich annehmen daß wir eine Verlangsamung des Anstiegs sehen werden. Die von Gabriel prognostizierten 0,2 Cent bis 2017 halte ich aber für völlig unrealistisch.

  130. Vielleicht verlangsamt sich der Anstieg der EEG-Umlage, die tatsächlichen Kosten der Energiewende dürften sich eher beschleunigen. Der Netzausbau wird wohl eher gebremst, weil einfach zu teuer und auch ungeliebt. Der Einstieg in Smart-Grids könnte natürlich zum Kostentreiber werden. Der eher mäßige Nutzen der Grossversuche spricht dafür, dass man das mit großem Medienaufwand und Erfolgsmeldungen betreiben wird, um von den echten Problemen abzulenken. Der Einkauf von Kapazitäten von Altkraftwerken im Ausland ist wohl auch nicht billig. Eigentlich wollten die den Schrott ja einmotten. Eigene Kapazitätskraftwerke unter Staatsregie werden wohl auch kein Schnäppchen. Da nimmt man sicher nur das Beste. Wir haben es ja. Bin nur mal gespannt, wie das dann alles kreativ verbucht wird,

  131. #127. Jürgen Hartung

    Das könnte Euch so passen! Damit wäre aber das Endlagerproblem lösbar!

    und der „Markenkern“ der grünen Katastrophenprediger einfach weg. Das „Endlagerproblem“ = Pseudoproblem darf daher gar nicht gelöst werden. Aber es gibt ja jetzt eine Findungskommission, die wird schon dafür sorgen, dass dieses Problem ein Pseudoproblem bleiben wird. Also, ich nehme dann auch ein paar Stäbe, gern im Castor 😉

    karl.s

  132. “Niemand sollte sinkende Strompreise erwarten”

    Doch -- hier erwarten es scheinbar alle. Ungeachtet dessen, dass andere Energien (Heizöl, Gas, Sprit) deutlich stärker im Pries gestiegen sind und den Verbraucher auch anteilig viel mehr kosten als Strom.

    Wenn ich dann noch lese:

    “Endlagerproblem” = Pseudoproblem“

    , dann sagt dies doch viel über die Geisteshaltung und Tatsachenverleugnmung einiger Foristen hier.

  133. Endlagerproblem = Pseudoproblem

  134. Ich habe mit dem Wirtschaftsminister kein Mitleid. Er bejammert eine mögliche Deindustrialisierung wegen zu hoher Strompreise und puscht zuvor die Kostentreiber mit EEG-Geschenken. Er will den jährlichen Zubau von 2.500 Megawatt Wind Onshore, auf das auch dieser Strom verramscht werde. Ich möchte das Augenmerk lenken auf das „Energiewende Schwarzbuch“: http://www.zuklampen.de/buecher/unibuch-verlag-c-37/energiewendeschwarzbuch-p-1274788800.html

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