Solardachbetrug und Bürgerwindpleite

19. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Photovoltaik, Politik, Windkraft

Nepp, Fallen und windige Versprechungen

IAusgebrannte WKA. Frieslandn Deutschland läuft eine Geldbeschaffungsmasche von epochalem Ausmaβ. Ziel sind die Spargroschen vieler gutgläubiger Bürger. Man lockt sie mit Versprechungen von sicheren Geldanlagen, mit denen gleichzeitig ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet werde. Landauf, landab bemühen sich zahllose groβe und kleine Firmen und Vertretungen darum, Solarplantagen oder Bürgerwindparks an den Mann zu bringen. Doch Vorsicht: In dieser Billionen-Euro-Branche haben sich längst mafiöse Strukturen herausgebildet, sind Lug und Betrug gang und gäbe geworden.

 

Zunächst einmal: Mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kann man tatsächlich reich werden, sehr reich sogar. Einige Spitzenvertreter der Branche sind inzwischen im exklusiven Klub der deutschen Milliardäre zu finden, und auch manch anderer Windbauer oder Solarplantagenbesitzer hat es zu durchaus respektablem Reichtum in mehrstelliger Millionenhöhe gebracht. Doch neben diesen Vorzeige-Gewinnlern gibt es auch Verlierer, die sich von angeblich sicheren Gewinnen verlocken lieβen, ihre oft mühsam erarbeiteten Ersparnisse in solche Projekte zu investieren, um hinterher festzustellen, dass die tatsächlichen Erträge nicht dem entsprachen, was ursprünglich versprochen wurde [WIND1, WIND2]. Man hört auch von Fällen, wo die Anleger draufzahlen müssen, statt zu verdienen. Davon liest man natürlich nichts in den bunten Prospekten oder den professoral klingenden Gutachten, mit denen arglose Bürger dazu verleitet werden sollen, ihre Ersparnisse zur Verfügung zu stellen. Und in der einschlägigen Fachpresse sowie den zahllosen Internetportalen, die von den Anzeigen der entsprechenden Industrie leben, sucht man entsprechende Negativmeldungen natürlich vergeblich.

 

Die
Gewinner stehen schon vorher fest

WindBW2013

Bild 1. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2013 verzeichneten die Betreiber von Photovoltaik-(PV) und Windkraft(WK)-Anlagen in Baden-Württemberg eine sehr schlechte Auslastung (Grafik: [WIBW])

Zunächst einmal ist festzustellen, dass das Risiko bei solchen Anlagemodellen in den meisten Fällen im Interesse bestimmter Akteure ungleich verteilt ist. So sind beispielsweise die wirklich guten Windstandorte zumeist schon längst vergeben. Gewinner sind bei neuen Projekten meist diejenigen, die bereits bei Inbetriebnahme ihren Reibach gemacht haben: Die Hersteller der Anlage, die Projektgesellschaft, die das Ganze errichtet hat, die Gutachter und Beratungsbüros sowie die Besitzer des Grundstücks, die aus Opa‘s „saurer Wiese“ jetzt üppige, über 20 Jahre garantierte Pachterträge ziehen können. Das Risiko liegt dagegen bei den Betreibern, die nicht nur die anfänglichen Investitionskosten zu tragen haben, sondern auch alle mit dem Projekt verbundenen Unwägbarkeiten. Wer ein wenig sucht, findet im Internet immer wieder Warnungen vor Fallen und unseriösen Praktiken [TIPP1, TIPP2, TIPP3]. Die wichtigsten Risiken sind das Ertragsrisiko, das Betriebsrisiko, das Recyclingrisiko – und in den nächsten Jahren zunehmend auch das politische Risiko.

Ertragsrisiken -Wind

Bild 12: Nutzungsgrad der Windkraft abhängig vom gewählten Standort.

Bild 2: Nutzungsgrad der Windkraft in Abhängigkeit vom gewählten Standort.

Wer sich mit Prospekten über Windkraftprojekte beschäftigt, wundert sich häufig über erstaunlich optimistische Angaben über die bei diesen Vorhaben zu erwartenden Stromerträge. Da Laien keine Möglichkeit haben, Windverhältnisse für einen Standort zu ermitteln, werden hierfür Expertisen eingeholt. Diese verwenden wiederum häufig Computermodelle, die zuverlässig sein können – oder eben auch nicht, wie ja auch die Erfahrung mit Wetterberichten immer wieder zeigt. So kann man beispielsweise für deutsche Offshore-Windparks in der Nordsee Prognosen finden, die von 40-46 % Nutzungsgrad im Jahr ausgehen [TRIA]. Das sind fantastische Werte – so sie denn stimmen sollten. Da es für dieses Seegebiet bisher kaum Langzeit-Erfahrungen gibt, empfiehlt sich ein Blick auf reale Betriebswerte beispielsweise in Groβbritannien. Dort hat man im Offshorebereich schon seit langem umfassende Erfahrungen mit zahlreichen Windfarmen gesammelt – und geht von lediglich 29,7 % Nutzungsgrad aus [UKWE].

Auch bei landgestützten Anlagen ist anzuraten, sich die in Prospekten präsentierten Zahlen kritisch anzusehen. So gibt es Meldungen, dass Banken bei Finanzierungen davon ausgehen, dass die Angaben von Windgutachten systematisch um 17,5 % zu hoch liegen. Tatsächlich sind Nutzungsgrade oberhalb von 20 % nur an wenigen Standorten zu erwarten. Der langzeitige Mittelwert für Deutschland liegt bei lediglich 16,8 %. Die geographische Lage hat dabei entscheidenden Einfluss, wie die Aufstellung der Nutzungsgrade nach Bundesländern für das Jahr 2010 zeigt. Schlusslicht ist Baden-Württemberg. Dort waren die Winderträge in den ersten Monaten des Jahres 2013 bei einer Anlagenauslastung von lediglich 4,9 % geradezu katastrophal schlecht [WIBW]. In einer kürzlich erstellten Studie über die Wirtschaftlichkeit von Windparks findet sich folgender Satz: „Rund die Hälfte aller kommerziellen onshore-Windparks laufen so schlecht, daß deren Anleger froh sein können, wenn sie nach 20 Jahren ihr Kommanditkapital zurückbekommen haben“ [ERFA].

 

 

 

Ertragsrisiken – Fotovoltaik

FotovoltaikSchneeK Kopie

Bild 3. Eine solche Bedeckung durch Schnee und Eis – hier in Bayern im Frühjahr 2013 – drückt den Ertrag der Anlage auf nahezu Null

Auch bei Fotovoltaikanlagen ist nicht alles Gold, was glänzt. Was zählt, sind Südlagen mit viel Sonnenschein bei klarem Himmel. Aussagen wie die, Solarzellen würden auch bei bedecktem Himmel noch Strom liefern, sind bestenfalls akademischer Schnickschnack. Wohnt man in einem Talkessel mit Abschattung oder häufiger Inversionswetterlage, so sitzt man schon auf der Verliererseite. Falsche Dachneigung, unzureichende Südorientierung oder Schatten von Nachbars Baum können die Erträge dramatisch mindern. Was viele nicht wissen: Selbst Teilabschattungen können den Ertrag eines betroffenen Paneelstrangs deutlich verringern. Weitere Faktoren, die sich nachteilig auf den Ertrag auswirken, sind Verschmutzung durch Staub sowie Abschattung durch Pflanzenwuchs bei niedrig aufgeständerten Plantagen oder – in diesem Winter häufiger zu beobachten – durch Schnee und Eis. Für Deutschland ist von einem durchschnittlichen Langzeit-Nutzungsgrad von etwa 7,5 % auszugehen. Bei Angaben, die wesentlich darüber liegen, sollte man Vorsicht walten lassen.

 

 

Betriebs- und Lebensdauerrisiken – Wind

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Bild 4. Die Nutzungsgrade der in Deutschland installierten Windkraftanlagen unterliegen jährlichen Schwankungen. Der langjährige Mittelwert beträgt 16,8 %

Windenergieanlagen sind hochkomplexe technische Produkte und unterliegen enormen Beanspruchungen, zudem sind sie der Witterung ausgesetzt. Deshalb sind Schäden früher oder später unausweichlich. Reparaturen in Höhen von 100 m Höhe sind teuer, vor allem, wenn beim Austausch groβer Teile ein Kran eingesetzt werden muss. Die Schummeleien bezüglich der Verfügbarkeiten von WKA beginnen schon bei den Angaben zur Lebensdauer, die vielfach mit 25 Jahren angegeben wird [TRIA]. Interessanterweise gibt der weltgröβte Hersteller Vestas in eigenen Lebensdaueranalysen Auslegungslebensdauern von lediglich 20 Jahren an [VEST1]. Zu den von anderen Herstellern angegebenen 25 Jahren ist das immerhin ein Unterschied von 25 %. Zu den Schwachpunkten von Windenergieanlagen gehören insbesondere auch die Getriebe, deren Ersatz äuβerst aufwendig ist. Hier rechnet die erwähnte Analyse damit, dass innerhalb der Lebensdauer der Anlage einmal ein Austausch fällig werden dürfte.

Nachdenklich stimmen sollte insbesondere das Ergebnis detaillierter Untersuchungen der britischen Renewable Energy Foundation über die Entwicklung der Produktivität von Windenergieanlagen in Groβbritannien und Dänemark [HUGH]. In dieser Langzeitstudie wurde festgestellt, dass die Nutzungsgrade britischer Windfarmen von ursprünglich ca. 24 % innerhalb von 10 Jahren auf 15 % abfallen und nach 15 Jahren lediglich noch 11 % erreichen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass wenige Windkraftanlagen länger als 12-15 Jahre arbeiten werden.

Ein in Zukunft vermutlich wachsendes Risiko könnte auf Landbesitzer zukommen, die ihre Grundstücke an Windenergieanlagenbetreiber verpachtet haben. Sollten diese Betreiber pleitegehen, so liegt die Verantwortung für den umweltgerechten Rückbau der Windenergieanlage beim Grundstückseigentümer. Die entsprechenden Kosten können in die hunderttausende Euro pro Anlage gehen.

 

 

 Betriebs- und Lebensdauerrisiken – Solar

NutzungsgradFV Kopie

Bild 5. Der Nutzungsgrad von in Deutschland installierten Fotovoltaikanlagen schwankt teils erheblich. Der langjährige Mittelwert liegt bei rund 7,5 %

Da die meisten Fotovoltaikanlagen aus Elektronikkomponenten ohne bewegliche Teile aufgebaut sind, wird häufig angenommen, sie hätten eine sehr hohe Lebensdauer. Oft ist zu lesen, sie würden zwar im Laufe der Zeit allmählich etwas nachlassen, lieferten aber auch nach 25 Jahren noch 75 % ihrer ursprünglichen Leistung und seien auch danach noch für viele weitere Jahre verwendbar. Wer jedoch die Wahrheit wissen will, sollte nicht in Prospekten der Hersteller oder auf den Webseiten der vielen Lobbygruppen nachsehen, sondern bei Internet-Suchmaschinen Begriffe wie z.B. „Solaranlage defekt“ eingeben. Das sich hieraus ergebende Bild weicht recht erheblich von der heilen Welt der Anbieter ab. Es ist erstaunlich, wieviele Firmen und Ingenieurbüros offensichtlich gut davon leben, dass sie sich um die Funktions- und Leistungsdefizite von Solaranlagen kümmern [ADLE]. Auf manchen Websites finden sich Aussagen über bis zu zweistellige Prozentsätze von Zellen, die entweder nicht die volle Leistung bringen oder gar ganz defekt sind. Auch in den Blogs von Heimwerker- und Selbsthilfeportalen finden sich zahlreiche Leidensgeschichten als Hinweis darauf, dass es offensichtlich nicht immer damit getan ist, sich eine Anlage aufs Dach zu schrauben, um dann jahrzehntelang bequem Geld einnehmen zu können [SOLA1]. Hinzu kommt eine nicht zu unterschätzende Feuergefahr: Feuerwehren fürchten das Risiko von elektrischen Stromschlägen durch Löschwasser, wenn Häuser mit Solaranlagen brennen. Dringend gewarnt wird auch vor dem Feuerrisiko durch Speicherbatterien für Solaranlagen [NAEB].

 

 

Wohin mit dem Sondermüll?

Solardach Kopie

Bild 6. Sondermüll. Das in vielen Solardächern enthaltene hochgiftige Schwermetall Cadmium wurde aus Industrieprodukten schon vor vielen Jahren verbannt

Das Recyclingrisiko besteht, weil sowohl Windkraftanlagen als auch Fotovoltaikpaneele nach Ablauf der 20jährigen Betriebsdauer umweltverträglich demontiert und entsorgt werden müssen. Bei Windkraftanlagen können allein für Abriss und Abtransport sechsstellige Beträge fällig werden. Und der Aussage, dass man auf den alten Mast einfach wieder eine neue Anlage setzen könne, sollte man mit Skepsis begegnen: Mast und Gondel bilden ein aufeinander abgestimmtes System, und auch für den Mast gilt die Auslegungsberechnung nur für eine Betriebsperiode. Wenn danach etwas passieren sollte, dürften interessante juristische Auseinandersetzungen mit der Versicherung zu erwarten sein.

Auch bezüglich der Entsorgung von Fotovoltaikanlagen können auf den Eigner erhebliche Kosten zukommen, da es sich bei vielen Technologien um Sondermüll handelt, der giftige Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Tellur enthält [RECY]. Die sachgerechte Entsorgung dieses Materials erfordert hoch spezialisierte Anlagen und ist entsprechend teuer. Zwar geben manche Hersteller deshalb für die von ihnen gelieferten Module eine Entsorgungszusicherung, jedoch ist angesichts der desolaten Lage der meisten dieser Firmen kaum davon auszugehen, dass nach Ablauf der Betriebsdauer noch irgendjemand da sein wird, der diese Versprechungen auch einlösen wird.

 

 

Politische Risiken

Eine der entscheidenden Säulen der Energiewende ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das dem Investor, der Geld in Anlagen zur Erzeugung von Strom aus „erneuerbarer“ Energie steckt, eine zwanzigjährige Abnahmegarantie für den erzeugten Strom zu festgelegten Preisen zusichert. Zu zahlen hat dafür der Stromverbraucher im Wege eines EEG-Zuschlags auf seine Stromrechnung. Von der Einhaltung dieser Zusage hängt die Wirtschaftlichkeit der Investition ab, denn die garantierten Preise liegen weit über den Kosten von 2,5 bis 3,5 ct/ kWh, zu denen konventionelle Kraftwerke Strom produzieren können. Fällt diese Garantie, so bricht die gesamte Kostenkalkulation in sich zusammen und eine Pleite ist vorprogrammiert.

Daher stellt sich die Frage, wie glaubwürdig die staatlichen Garantien des EEG sind. Die Antwort ist einfach: Ungefähr so sicher wie deutsche Rentenversprechungen oder wie zyprische Bankguthaben. Wenn es der Politik opportun erscheint, wird sie auch bezüglich des EEG den Stöpsel ziehen, wie sich ja bereits jetzt an der Diskussion über die von Bundesumweltminister Altmeier ins Spiel gebrachte Strompreisbremse zeigt. Wenn genügend Wählerstimmen winken, wird die Politik jedes Versprechen brechen. Erinnern wir uns an die Situation bei den Kernkraftwerken: Man hatte ihnen gerade Zusagen bezüglich längerer Laufzeiten gemacht und sie gleichzeitig via Brennelementsteuer kräftig zur Kasse gebeten. Als dann Fukushima die politische Stimmung kippen lieβ, waren die Laufzeitzusagen plötzlich wertlos, die bereits gezahlte Brennelementesteuer wollte der Staat aber trotzdem behalten. Es wäre naiv zu glauben, dass man Windmöller und Solarplantagenbesitzer anders behandelt wird, wenn es erst einmal so weit kommt, dass explodierende Strompreise das Volk auf die Straβe treiben. Aus Ländern wie Spanien hört man inzwischen bereits Meldungen, dass EE-Anlagenbetreiber vor der Pleite stehen, weil der Staat seine Zusagen nicht mehr einhalten kann.

 

Politik: Winkeladvokaten-Tricks

EE-Anteile Kopie

Bild 7. Deutschland hat sich mit der „Energiewende“ extrem ehrgeizige Ziele bei der Einführung sogenannter erneuerbarer Energien gesetzt

Schon die Grundlage des ganzen Geschäfts mit den „erneuerbaren“ Energien beruht auf Betrug der Politik am Bürger. So versprach das Bundesumweltministerium unter Jürgen Trittin im Jahre 2005, dass der Anstieg der EEG-Umlage in Zukunft abnehmen und einen Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten werde [BMU]. Erst vor kurzem musste dann sein Nachfolger Altmeier zugeben, dass die Kostenbelastungen aus dem EEG die Billion € überschreiten dürften – mit dem interessanten Kniff, dass er vom Ende der 2030er Jahre statt von 2050 sprach. Anders ausgedrückt, da für die Energiewende von 2040 bis 2050 nochmals mindestens weitere 15 % „Erneuerbare“ zur Erreichung des Ziels von 80 % draufgesattelt werden müssen, dürfte die Realität nochmals um einen ordentlichen Batzen darüber liegen. Von einer Politik, die dem Bürger mit solchen Winkeladvokaten-Tricks kommt, haben betrogene Sparer hinterher höchstens salbungsvolle Sprüche zu erwarten.

 

 

Fred F. Mueller

 

Quellen

Titelfoto: G. Janβen

[ADLE] http://www.zeit.de/2013/19/defekte-solaranlagen abgerufen am   12.5.2013

[ALTM] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiepolitik/umweltminister-altmaier-energiewende-koennte-bis-zu-einer-billion-euro-kosten-12086525.html

[BANK] http://de.scribd.com/doc/127848137/Windpark-Hessen-und-Kostendampfung abgerufen am 5.3.2013

[BMU] Was Strom aus erneuerbaren Energien wirklich kostet. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Referat Öffentlichkeitsarbeit. Juni 2005

[ERFA] Daldorf, W.: Praxiserfahrungen mit der Wirtschaftlichkeit von Bürgerwindparks in Deutschland. 02-2013 http://www.energieagentur-goettingen.de/fileadmin/files/downloads/130213_Daldorf_Praxiserfahrungen_mit_BA__1_4rgerwindparks.pdf  abgerufen am 12.6.2013

[NAEB] http://naeb-eeg.de/PRessetexte/PM-2013-20-NAEB-58.pdf abgerufen am 8.6.2013

[RECY] http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/recycling-von-modulen-solar-konzerne-kaempfen-um-ihr-gruenes-image-a-688779.html  abgerufen am 26.4.2010

[SOLA1] http://cr4.globalspec.com/thread/25552/Service-life-of-solar-panels abgerufen am 3.2.2012

[TIPP1] Arbeitskreis Alternative Energien Odenwald, Email: ak-altenerg@gmx.de

[TIPP2] http://de.scribd.com/doc/126560132/Bewertung-von-Windkraft-Beteiligungsangeboten

[TIPP3] Markus Estermeier. Investitionsrisiko Solarstrom. http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/investitionsrisiko-solarstrom/ abgerufen am 6.12.2011

[TRIA] http://www.trianel-borkum.de/de/windpark/daten-und-fakten.html  abgerufen am 31.12.2011

[UKWE] UKWED. UK Wind Energy Database http://www.bwea.com/ukwed/

[VEST1] Life Cycle Assessment 1N1800 Life Cycle Assessment of a Wind Turbine. Group 7: Barbara Batumbya Nalukowe, Jianguo Liu, Wiedmer Damien, Tomasz Lukawski. May 22, 2006. Vestas.

[WIBW] http://wilfriedheck.tripod.com/ abgerufen am 6.6.2013

[WIND1] http://ralos.de/blog/2008/12/windpark-jahresabschlusse.html

[WIND2] http://www.badische-zeitung.de/freiburg/windraeder-liegen-weiter-unter-plan–63827138.html     abgerufen am 18.11.2012

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93 Kommentare
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  1. Herr Mueller hat wohl recht in der Darstellung des Ist-Zustandes und auch ich habe den Eindruck, dass hier mafiöse Strukturen entstanden sind, die vom Betrug am Bürger leben und daher keinerlei Interesse haben, dass sich etqwas ändert. Ich erfahre dies insoweit, dass ein Konzept für Windräder, welches ohne Subvention und daher auch ohne EEG-Umlage auskommt, systematisch ignoriert und jede Diskussion darüber unterbunden wird. Mitarbeiter in Ministerien und Institutionen wurden bestochen. Wie wäre es sonst zu erklären, dass man zunächst sich in teressiert gibt und dann ohne Angabe von Gründen jeden Kontakt abbricht.
    Die Kosten für solch ein Windrad würden um 75-80% unter denen von herkömmlichen Anlagen liegen, ein Getriebe ist nicht notwendig und an den Generator sowie die Blattverstellungen kommt man einfach heran, sodass die Wartungskosten deutlich unter denen herkömmlicher Anlagen liegen. Dieses KOnzept wird jedoch unterdrückt und jede Diskussion darüber unterbunden.
    Wenn Sie Näheres zu diesem Konzept wissen möchten, so schreiben Sie mir (meyull@arcor.de).

  2. Vielen Dank für diese weit reichende Zusammenstellung! Beim Lesen habe ich einiges erfahren, das ich noch nicht wußte.

    1997 folgte ich einem Vortrag in einem Touristenort an der Nordseeküste. Drei Jahre lang träumte ich davon, eines Tages ein Windkraftwerk zu betreiben, bis ich das Buch von Otfried Wolfrum las: „Windkraft: Eine Alternative, die keine ist“.

    Ausgeträumt.

    Hans Kolpak
    NAEB e.V.

  3. Politisches Risiko……………..das automatisch folgen muss, da man die Physik der Elektrotechnik nicht ewig bescheißen kann.
    Da wäre die 50,2 Hertz-Problematik, aufgrund dessen bis Ende des Jahres die Wechselrichter der äteren Fotovoltaik-Anlagen umgerüstet werden müssen…….diesmal hat die Politik die Anlagenbesitzer noch schützen können, man legt die Kosten zur Hälfte auf das Netz und zur anderen Hälfte auf die EEG um….also auf uns dummen Stromkunden.

    Die Rufe nach einer Umstruktuierung der Durchleitungsgebühr auf höhere Festkostenanteile werden immer lauter, ergo werden sehr bald die Tarife dahingehend geändert. Das hat zur Folge, das sich EE-Anlagenbesitzer nicht mehr aus der Netz-Solidargemeinschaft verpieseln können, selbst wenn se ihren selbsterzeugten Strom selber verbraten……die Netzinfrastruktur müssen se doch mibezahlen, wat natürlich ihre Rendite schmälert.

    Absoluter Vorrangeinspeisung……wird auch bald fallen, weil wir in Spitzenzeiten einfach nix mehr mit den enormen temporalen EE-Überschüssen anfangen können und den Bürger auch nicht mehr erklären können, warum wir auch für eine „Nichtproduktions“ zahlen sollen.

    Die EE-Lobby samt ihrer Helfershelfer im Bundestag…..haben dieses Land in den Ruin getrieben, haben verhindert das eine technisch dringend gebotene Zubau- Bremse eingebaut wurde……begründen das mit Klimaschutz, um uns Warner ideologisch in die Schmuddelecke stellen zu können…….um ja die Gewinne nicht einbrechen zu lassen.

    Es sind Hütchenspieler…….und obwohl die Menschen wissen, das die nach Strich und Faden bescheißen……lassen se sich am Ende doch wieder auf das Spielchen ein.

    Lanngsam schlägt die kollektive Weltrettungs-Besoffenheit in einen Kater um……der, je mehr man ihn bekämpft…um so mehr Kopfschmerzen bereitet.
    H.E.

  4. @FFM

    Wenn ich das zwischen den Zeilen so lese, handelt es sich doch hier um nichts anderes, als ein grünes Schneeballsystem (welche nach Latif der Vergangenheit angehören sollte), bei welchem die Früheinsteiger „Sonnenkönige“ und die Späteinsteiger und Spätaussteiger „Pleitekönige“ werden?

  5. Bei Eike ist die Bürgerverarsche /-beteiligung 2011 thematisiert worden.
    Bitte im Archiv unter Eckhard Raabe suchen. dort findet man diverse Einträge.

    MfG GS

  6. Das ganze erinnert an die betrügerischen Immobilienverkäufe in den neuen Bundesländern der 90iger. Hier wurde im Steuersparwahn Schrottimmobilien irgendwo in der Steppe an Gutgläubige verkauft. Um möglichst viel Steuern zu „sparen“ wurden Provisionen der Veranstalter möglichst hoch gepusht. Wer dann eine Wohnung gekauft hatte, verlor schon im Augenblick des Kaufes große Beträge- bis zu 50%! Wenn dann die Lage auch nicht stimmte und die Mietgarantie GmbH pleite war, blieben nur noch die Ratenzahlungen aber keine Erträge. So wurden tausende von Wohnungen am Bedarf vorbei gebaut, und hoch subventioniert in den Sand gesetzt. Verdient haben nur die Veranstalter und ihre Drückerkolonnen. Die Parallelen zum EEG sind offenkundig: als Folge ideologischer Planwirtschaft wird höchstsubventierter technischer Schwachsinn für die Müllhalde produziert aber vorher noch an gutgläubige Investorengänse verhökert. Die Rechnung für den Spaß wird zum einen Teil sozialisiert, und zum anderen an die privaten Investorengänse geschickt.
    Ich entschuldige mich ausdrücklich für die Beleidigung der Gänse.
    BKS

  7. Neues aus’m Wi-Wa-Wendeland: Herr Willensbacher schreibt ein Buch

    JUWI-Vorstand Willensbacher hat heute im ARD-Morgenmagazin verkündet, dass er seine Firma verschenken will, wenn Deutschlands Energieversorgung bis 2020 „zu 100% erneuerbar” werde. Er hat sogar ein Buch dazu geschrieben.

    Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin
    Denn die Energiewende darf nicht scheitern!

    Potzblitz! ….. Der Wende-Messias ist da !!!

  8. #7: könnte es dann nicht heißen: verschenkt ist noch zu teuer?

  9. @Tim

    2020…………..lol, lach, brüll……ist Juwi eh pleite.

    Ups, ick hab nix gesagt.
    H.E.

  10. #7
    0:41 -- 0:46

    „Es profitieren alle Menschen von der Energiewende. Jeder merkt es in seiner Umwelt und vor allem in seinem Geldbeutel.“

    Manomannomann. Der fette Satz findet ja meine volle Zustimmung, aber widerpricht vollkommen dem vorangegangenen Satz.
    Wie profitieren denn alle Menschen, wenn Sie ihre Umwelt mit Windrädern und Solaranlagen verbaut bekommen und dafür auch noch doppelt soviel für ihren Strom bezahlen müssen als in den Nachbarländern? Wie engstirnig muss man den sein, dass man diesem Profiteur so einen Mist abnimmt.

    Kennt den wirklich keiner die Weissagung der Krähe:

    Erst wenn das letzte konventionelle Kraftwerk abgeschaltet ist.
    Erst wenn der Wind wochenlang kaum bläst
    Erst wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist
    Erst wenn der letzte Speicher leergesaugt ist.
    Werdet ihr merken, dass man mit Erneuerbaren Energien nichts mehr zu essen hat.

  11. Die Weissagung lautet:

    Erst wenn der letzte Wald verspargelt, der letzte Acker vermaist, die letzte Wiese verspiegelt ist,
    werdet Ihr merken, dass man Endergie nicht wenden kann.

    Original SQAWK FK9 Pilot aus dem damaligen Schavan’schen Bürgerforum 😉

  12. Kenne eine ähnliche Weissagung von einer alten Postkarte (Copyright: Herbert Gutsch):

  13. Vielleicht darf ich hier noch darauf hinweisen, dass der volkswirtschaftliche Schaden, der sich aus der planwirtschaftlichen Energiewende ergibt, weit über die Verluste der betrogenen Anleger hinausgeht. Es geht um die die Deindustrialisierung Deutschlands und die Zerstörung einer Zivilisation, die allen Fortschritt und unfassbare Lebenschancen für die Menschen seit der Aufklärung bewirkt hat. Wie immer bei planwirtschaftlichen Eingriffen ist das Ergebnis eine massive Fehlallokation. Die mehr oder weniger absurd, betrügerisch oder dilettantisch platzierten Ressourcen fehlen natürlich an anderer Stelle. Siehe auch DDR.
    Da in diesem Block viel physikalisches Fachwissen präsentiert wird, das mir abgeht, darf ich ein wenig volkswirtschaftliches Fachwissen beisteuern. Man stelle sich vor innerhalb des Stadtgebiets der Stadt Köln führen vier Brücken über den Rhein. Klar ist: Eine Brücke wäre zu wenig. Bei vier Brücken kommt es zu optimaler Zeitersparnis (Produktivität). Zwecks Konjunkturankurbelung schlägt die Blockpartei nun vor 30 neue Brücken über den Rhein zu bauen. Das schafft Arbeitsplätze. Jubel in der Presse! 15 Brücken sind Radfahrern vorbehalten (s.a. Klimawandel). Jubel in der Presse! Autofahrer zahlen für die Brückenüberfahrt eine Maut von 50 Euro. Jubel in der Presse! (Alle Brücken sind praktisch leer, Kölner Bürger nutzen Brücken und Fähren südlich und nördlich von Köln. Der Zeitverlust ist purer volkswirtschaftlicher Verlust.) Fahrer eines Elektroautos bekommen pro Brückenfahrt eine Prämie von 100 Euro. Jubel in der Presse!
    Ohne Begründung verlassen hunderte von Unternehmen und abertausende von hochqualifizierten Menschen Köln. Rätsel über Rätsel bei der Presse.
    Die Energiewendeopfer sind inzwischen schlauer geworden. Sie verlassen dieses Land schweigend. Man frage Manager der deutschen Auto- und Chemieindustrie zu ihrer Reaktion auf Themen wie internationale Wettbewerbsfähigkeit, Energiewende und Fracking.
    Da die Realität leider so aussieht, dass chinesische Einkäufer von Schiffsanstrichen nicht danach fragen warum die Energiekosten bei Bayer in Leverkusen zehnmal höher sind als bei Dow Chemical in den USA wird Bayer seine Produktion nach USA verlagern müssen. Das gleiche gilt für tausende von Mittelständlern. Die Umverteiler in Deutschland glauben allerdings, das Geld, dass aus der Bayer-Wertschöpfung verlorengeht, kann man einfach durch die EZB drucken lassen. Aber das Problem mit der Realität haben Parteifunktionäre und ihre „Wähler“ ja letztlich schon fast per Definition. Ich jedenfalls kenne niemanden persönlich, der es länger als zehn Minuten in einer Parteiveranstaltung ausgehalten hätte. Ab ins Mittelalter!

  14. @13 Bergmeister

    Vortreffliche Darstellung der Wirkungen einer von Ideologie und mangelndem Sachverstand -- ökonomisch und naturwissenschaftlich -- geprägten Planwirtschaft am Beispiel Köln. Es ist nahezu grotesk, dass weite Teile der deutschen Öffentlichkeit -- Politik und Medien an vorderster Front -- die von Bergmeister verdeutlichten Zusammenhänge nicht wahrhaben will. Ich zweifele manchmal an meiner eigenen geistigen Verfassung und denke, das kann doch eigentlich nicht wahr sein, dass Abermillionen von Deutschen nicht verstehen, auf welcher Basis der Wohlstand in diesem unserem Land fusst. Aber möglicherweise handeln auch viele -- insbesondere Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Verbänden -- wider besserem Wissen aus rein opportunistischen Motiven. Einer mit erheblichem Intellekt ausgestatteten Frau Bundeskanzlerin Merkel sollte sich innerhalb einiger Minuten mittels Blatt Papier und ein wenig Kopfrechnen erschließen, welch irrwitzige Kosten ein Projekt wie die Energiewende verursachen wird. Aber all dies ist in diversen Foren bereits hundertfach gesagt worden, es wurde aus unterschiedlichsten Blickwinkeln als grandioser Humbug entlarvt -- im übrigen analog zum Klimawandelschwindel -- und dennoch hält die Riege der politischen Entscheidungsträger in Deutschland daran fest, warum nur ? Denn eines muss allen Verantwortlichen klar sein: Wenn die von den „Skeptikern“ -- also uns -- abgeleiteten Wirkungen und Vorhersagen eintreten (Deutschland wird deindustrialisiertes Schwellenland, AGW stellt sich als Mär heraus), ist der Nachweis, wer welche Position vertreten hat, leicht möglich.

    Oder bin ich zu naiv, indem ich glaube, dass die Verantwortlichen über ihr Tun Rechenschaft ablegen müssen und Konsequenzen zu erwarten haben ? Ist unser Land der Aufklärung und des Glaubens an wissenschaftlich-technischen Fortschritts zu einem Gehege grün-pseudesozialistischer Wohlstandsbürger mutiert ?

  15. Hierzu passt auch dieser Artikel nebst Übersicht über die Kapitalentwicklung ganz gut.
    Kapitalvernichtung pur! Und so wird es weitergehen. Ökonomie läßt sich, genau wie die Physik, nun mal nicht aushebeln, auch wenn grüne Weltverbesserer meinen, es geht doch :-)

    karl.s

  16. #14. HHoffmeister

    Ist unser Land der Aufklärung und des Glaubens an wissenschaftlich-technischen Fortschritts zu einem Gehege grün-pseudesozialistischer Wohlstandsbürger mutiert ?

    Es scheint tatsächlich so zu sein, traurig aber wahr. Ich bin aber trotzdem optimistisch, dass der Zaun um dieses Gehege wieder eingerissen werden kann :-) Wir lassen uns doch nicht unterkriegen!

    karl.s

  17. Die Energiewendeopfer sind inzwischen schlauer geworden. Sie verlassen dieses Land schweigend. Man frage Manager der deutschen Auto- und Chemieindustrie zu ihrer Reaktion auf Themen wie internationale Wettbewerbsfähigkeit, Energiewende und Fracking.

    Genau hier liegt das Problem mit der öffentlichen Wahrnehmung des Desasters durch den Michel. Unternehmen verlassen nicht, ad hoc mit Pauken und Trompeten unter Massenentlassung trillerpfeifender Mülltütenträger unser einig Vaterland -- welches sofort zu einer massiven Protestwelle und dem Ende des Ökosozialistischen Kurses führen würde -- sie verlagern Zukunftsinvestionen ins attraktivere Ausland und vermeiden Investitionen im Inland. Dieses geschieht völlig unauffällig im Tagesgeschäft der Unternehmen.

    Sobald die Abschreibungen auf die deutschen Standorte die Investitionen übertreffen, ist dieses nichts anderes als ein „stiller Umzug“ des Unternehmens -- zu erkennen allerdings nur, wenn man die Jahresabschlüsse (sofern diese existieren, die werden nicht von jedem Mittelständler veröffentlicht) liest. Selbst wenn der Extremfall (Abschreibungen>Investitionen) nicht eintritt, ist jeder, aus Gründen der ökologistischen Standortnachteile am Standort nicht investierte Euro eine verlorene Option für zuküntige Arbeitsplätze und zukünftigen Profit am Standort.

    Und wer liest und versteht schon Geschäftsberichte -- nicht einmal die Mehrheit der Journallie dürfte dazu fähig sein derartige Desinvestitionssignale dort zu erkennen.

    Die Desindustrialisierung verläuft schleichend am Michel vorbei. Wenn dieser den Morgenthau erkennt, ist es bereits zu spät -- und die Schuldigen sind natürlich die pösen Konzerne und der kaltherzige Kapitalismus.
    Meine „Zukunftsvision“ habe ich mal so formuliert:

    „Genossinnen und Genossen.

    Im Mittelpunkt des V. Parteitages steht die nationale Aufgabe, der Arbeiterklasse und aller friedliebenden Menschen in Deutschland den Weg zu 100% Erneuerbaren Energien zu weisen. Damit wir das Klima sichern und vor allen Störungen schützen können, ist es das Wichtigste, dass wir unsere Arbeiter- und Biobauernmacht festigen und unbeirrbar zur Dekarbonisierung vorwärts marschieren.(…).

    Wir stehen in der vordersten Front des nachhaltigen Lagers an der offenen Hauptkampflinie zwischen den zwei Weltesystemen in Europa. Auf deutschem Boden stehen sich Nachhaltigkeit und Kapitalismus gegenüber [ „Nachhaltigkeit soll den Kapitalismus als Gesellschaftsform ablösen“, Prof. Claudia Kempfert ]. Unsere Aufgabe ist es darum, in Deutschland, im Lande von Schellnhuber und Leggewie, die Überlegenheit der transformierten Gesellschaftsordnung auf allen Gebieten praktisch zu beweisen.“ (..)

    „Wir werden diese geschichtliche Aufgabe erfüllen, wenn es uns gelingt, das Tempo der Energiewende zu beschleunigen und in den letzten Jahren des Zehnjahresplanes, das heißt 2020 ’22 die Erneruerbare Energieproduktion auf einigen Gebieten über den Plan hinaus zu steigern. Es ist durchaus möglich, dass die Lebenshaltung in der Nachhaltigen Deutschen Republik die Lebenshaltung von Westdeutschland im Jahre 1961 übertrifft.“(…)

    „Das moralische Gesicht des neuen transformierten Menschen, der sich in diesem edlen Kampf um den Sieg der Nachhaltigkeit entwickelt, wird bestimmt durch die Einhaltung der grundlegenden nachhaltigen Moralgesetze.“(..)

    „Die Delegierten des V. Parteitages haben die kühne Losung ausgegeben, in 40 Jahren, also, in einer geschichtlich kurzen Zeit, die Herkulesarbeit zu bewältigen, die Erneuerbare Energieproduktion so zu steigern, dass der Prokopfverbrauch unserer werktätigen Bevölkerung den der Bevölkerung im ehemaligen Westdeutschland erreicht und übertrifft (100% Erneuerbare). Wir wollen in dieser Zeit die Überlegenheit der nachhaltigen Gesellschaftsordnung gegenüber dem kapitalistischen, militaristischen, klerikalen Regime im ehemaligen Westdeutschland vor der ganzen deutschen Bevölkerung unter Beweis stellen.

    Es wird die Zeit kommen, wo man das Wort Bonn nur noch in Geschichtsbüchern findet, aber niemand mehr über diese Provinzstadt spricht. Wir werden es schaffen, weil wir nicht allein vorwärts schreiten, sondern zum mächtigen nachhaltigen Weltsystem gehören, an dessen Spitze die mächtige UNO steht.“

    Alles schon mal dagewesen. Man braucht keine 10 Wörter auszutauschen…
    Vgl. http://tinyurl.com/bohq2er

    (Besonders der Passus zur „Bonner Republik“ macht mich besonders nachdenklich. Wie wir diese den transformierten Generationen wohl historisch dargestellt werden?)

  18. @Testpilot #17

    …..pöhse, wie immer! Oller Transformationsbremser!

    dass der Prokopfverbrauch unserer werktätigen Bevölkerung den der Bevölkerung im ehemaligen Westdeutschland erreicht und übertrifft (100% Erneuerbare).

    Also, Genossen: „Überholen ohne Einzuholen!”….. Deshalb bis 2020 Planerhöhung auf 200% Erneuerbare !!!
    Auch nur drei Worte geändert:

    „Die Wahrheit ist doch die: Deutschland wird bis 2020 auf allen wichtigen Gebieten der Versorgung der Bevölkerung mit Erneuerbarer Energie die ganze Welt einholen und zum Teil übertreffen.“

    …..Niemand hat die Absicht, eine Ökodiktatur zu errichten, gelle?

  19. Zum Wochende lasst uns alle mal singen, pöhse Menschen haben keine Lieder:

    Auferstanden aus Ruinen
    Nun dem Zustand zugewandt,
    Laß uns dir zum Guten dienen,
    Deutschland, grünes Vaterland.
    Alte Not erneut zu leben,
    Und wir leben sie verneint,
    Denn es muß uns doch gelingen,
    Daß die Sonne schön wie nie
    |: Über Spiegeldächern scheint. 😐

    Nationalglück sei beschieden
    Deutschland, unser Vaterwelt.
    Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
    Reicht den Völkern euer Geld.
    Wenn wir brüderlich uns einen,
    Schlagen wir des Klimas Feind!
    Laßt das Licht der Wende scheinen,
    Daß nie eine Mutti mehr
    |: Ihren Grönlandgletscher b’weint. 😐

    Laßt uns lügen, Mais anbauen,
    Spart und schafft wie nie zuvor,
    Und der eignen Windkraft trauend,
    Steigt ein Grüngeschlecht empor.
    Deutscher Jugend, bestes Streben
    Unsres Volks in dir verneint,
    Wirst du Deutschland nachhaltig leben,
    Wenn die Sonne schön wie nie
    |: Über Spiegeldächern scheint. 😐

    Auch an diesem Text brauchte man nicht viel zu ändern und schon passt wieder alles.

  20. Schade, die Postkarte zu #12 steckt vermutlich im Spam und keiner hilft ihr heraus -- auch nicht der webmaster?

  21. @Testpilot #19

    …..hi hi, ökosozialistische Liebeslyrik, wunderbar! Passt auch bei anderen alten vertrauten Weisen:

    „Bau auf… bau auf… bau auf… bau auf… grüne deutsche Jugend, bau auf……”

    Würg!

  22. Moin, Leute.

    Ich hatte mal einen Prospekt ausgewertet (betraf einen Windpark in RLP) und das Ergebnis an Wilfried Heck geschickt. Das Ergebnis ist unter

    http://de.scribd.com/doc/126560132/Bewertung-von-Windkraft-Beteiligungsangeboten

    verlinkt. Mit dem dort beschriebenen Vorgehen kann sich jeder selber ein Bild machen. Für Paneelanhänger ist das Verfahren analog anwendbar.

    Ich kann nur sagen -- Finger wech!

    Gruß,
    Dirk.

  23. Gestern hab‘ ich einen Bekannten getroffen, wir haben uns bei ein paar Schoppen unterhalten.
    Der steht grade ziemlich ruiniert da, weil es ich vor ein paar Jahren im PV-Geschäft engagiert hat, als Aussendienstler.
    Die Firma ist pleite, er ist arbeitsos. Es gibt auch keine Chance, woanders in der Branche einen Job zu bekommen, egal ob deutsche oder chinesische Anlagen verkauft werden; „Der Markt ist tot“ ist seine insidereinschätzung.

    Dummerweise war er mal so von PV begeistert, dass er auch noch als Kommanditist in einen grossen Solarpark eingestiegen ist, mit einer sehr grossen Summe.
    Und nun, nach ein paar Jahren, bilanzert er „Ich kann froh sein, wenn ich ohne allzu großen Verlust herauskomme. Letztes Jahr konnte gerade mal die Tilgung der Bankverbindlichkeiten erwirtschaftet werden, aber nicht die Zinsen.“
    Naja, ich hatte ihm schon von Anfang an gesagt, dass er besser die Finger von PV Lassen sollte. Jetzt riet ich ihm, seinen Kommanditanteil schnellstens abzustoßen.
    Er winkte ab: „Unmöglich! hab ich schon versucht. Das werd‘ ich nicht los, keiner hat interesse, nicht mal unter Wert. Kleine Objekte sind schon schwer los zu werden, aber bei grossen geht gar nichts“
    Interessanterweise schätze er die Entwicklung der Subventionen ähnlich ein wie ich: Der Staat wird wohl die gegebenen Versprechen bei der EEG-Vergütung einhalten, aber auf Umwegen abschöpfen, über eine Netzabgabe oder ein ähnliche linkeTasche/rechte Tasche-Konstruktion. Das sei so die allgemeine Branchenbefürchtung und deshalb wäre auch kaum noch jemand bereit, in grössere Objekte zu investieren. „Und wenn so was kommt, dann bin ich bankrott, das bricht mir das Genick!“ war sein Fazit.

    Naja, ich weiss natürlich nicht, wie viel persöniche Enttäuschung da mitschwang, aber diese Insider-Ansicht ist eine ganz andere als man von aussen denkt: Es ist NICHT die chinesische Konkurrenz, die den Markt kaputt machte, sondern PV ist in einer generellen Krise, die Rendite reicht nicht, weil viel zu blauäugig kakuliert wurde, sowohl bei den Kosten als auch bei den Erträgen. Besonders verhängnisvoll ist dabei die hohe Kreditfinanzierung durch Banken -- Für die Bank reicht der Ertrag in durchschnittichen bis guten Jahren, doch wenn die ihren Anteil und ihre Zinsen bekommen hat, ist auch schon der Gewinn weitestgehend weg und in einem schechten Jahr reicht es -- siehe oben -- nicht mal für die Bank, dann bangen die Eigner um ihre Hypotheken und ihr Vermögen, das sie als Sicherheit hinterlegt haben.
    Letztendlich ist die ganze EE-Blase also vor allem ein gigantisches Geschäft für die Finanzwirtschaft und damit für das Großkapital. Die ‚Bürger‘, die sich so schlau vorkamen, weil sie die kleinen Leute per Staatsgarantie abzocken wollten, sind selber die gelackmeierten, sie wurden von den ‚Konzernen‘, über die sie so gerne wettern, so elegant über den Tisch gezogen, dass sie die Reibungshitze als wohlig-warmes Erfolgsgefühl wahrnahmen bis es zu spät war.

  24. @TRitium #23
    tja…..und trotzdem gibbet immer noch Typen, die weitermachen als ob es kein Morgen mehr gibt.
    Beispiel?…….DZ-4, die ja auch beim Greentec Award in die nähere Auswahl gekommen sind.
    Man drehe einen Eigenheimbesitzer ein Solardach samt Speicher an, spielt dann gleichzeitig noch Stromversorger…fette die EEG ab und binde den Kunden für mindestens 10 Jahre fest an sich……labere was von Dezentral und schon finden sich wieder ein paar Doofe, die sich einlullen lassen.

    Nun ja, manche lernen wirklich erst durch Schmerz…….da helfen keine guten Worte, wer grün beschissen werden will……der wird es auch.
    Dat Wort zum Sonntag.
    H.E.

  25. Letztendlich ist die ganze EE-Blase also vor allem ein gigantisches Geschäft für die Finanzwirtschaft und damit für das Großkapital.

    Wieso sollte das für die ein Geschäft sein? Wenn die Geschäftsmodelle der Unternehmen, die sie mit Krediten finanziert haben, den Bach runtergehen, bleiben die Banken auf ihren Forderungen sitzen.

  26. Wieso sollte das für die ein Geschäft sein? Wenn die Geschäftsmodelle der Unternehmen, die sie mit Krediten finanziert haben, den Bach runtergehen, bleiben die Banken auf ihren Forderungen sitzen.

    Das ist das verrückteste Geschäft, das perfekte Geschäft, lagaler Betrug. Mindestreservesystem, Schuldgeld, Fiatmoney.
    Geld entsteht nur durch Kredit.
    Auf den Dollarnoten steht es auch fairerweise:

    „This note is legal tender for all debts, public and private“
    (Diese Banknote ist gesetzliches Zahlungsmittel für alle öffentlichen und privaten Schulden)

    Auf dem Euro steht nichts.

    Das Geld ist per Knopfdruck aus dem Nix entstanden, die Zinsen werden mit realem Geld erwirtschaftet.Die Tilgung setzt die Fiktion wieder auf Null. Die Bank gibt Kredite und deckt nur mit 10%, sie gibt also 10 Kredite aus , zahlt einer zurück, ist es ok. Die anderen neun sind auch mit realen Sachwerten gedeckt und Zwangsverpfändungen, besser als fiktives Fiatgeld.

  27. Der BUmMi und die Stromabrechnung

    „Ein enormer Luxus“

    ….. Wenn es im Sommer nicht regnet, liefern die 1,3 Millionen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland jede Menge teuren Strom -- an sonnigen Tagen bis zu 40 Prozent des Bedarfs. Bezahlt wird er zum großen Teil aus der Ökoenergie-Umlage. Sie steigt jährlich an, weil immer noch ständig neue Windräder und Solarzellen ans deutsche Netz gehen, die subventioniert werden müssen. „Deutschland baut neben der funktionierenden Stromerzeugungs-Struktur eine zweite auf. Das ist ein enormer Luxus“, sagt Dieter Heuskel, Energieexperte der Beratungsfirma Boston Consulting Group.

    Altmaier hat deshalb den Spezialauftrag des Kabinetts, den Strompreisanstieg entweder zu verhindern -- oder doch wenigstens zu verhüten, dass die Bundesregierung für ihn haftbar gemacht wird. Die neue Stromabrechnung vom August könnte zu einer Katastrophe werden, politisch wie wirtschaftlich. Die Industrie nahm den radikalen Umbau der deutschen Energieerzeugung bislang geduldig hin, in der Hoffnung auf gute Geschäfte. Nun schlägt sie Alarm……

    …..o BUmMi, sei unser St. Florian…… verschon’ unser Haus, zünd’ andere an !!!

  28. #26 W. Rassbach

    Auf dem Euro steht nichts.

    Auf dem englischen Zwanz’ger steht neben dem Porträt der Queen: I promise to pay the bearer on demand the sum of twenty pounds.
    Ich kann ja mal im Buckingham Palace vorstellig werden, um gegen Vorlage des Scheins meine 20 Pfund Silber abzuholen, mal sehen wie weit ich damit komme … 😉

  29. I promise to pay the bearer on demand the sum of twenty pounds.

    seltsam, die IWF möchte das eigentlich nicht mehr sehen seit Anfang der 70er.
    Kennedy wollte den von der echten Nationalbank ausgegebenen Greenback zurück, für den Dollar gab es sogar Gold. Das Ding hat er aber verloren 😉

    Die Rede, die John F. Kennedys Schicksal besiegelte
    Die Rede ist echt und doch traut sich kaum einer ran, Angst? Reflexe? seltsamer Gehorsam ? Oder Schutz des eigenen Arbeitsplatzes?

  30. Nur der Vollständigkeit halber:

    Das Geld ist per Knopfdruck aus dem Nix entstanden

    Diese Fiatmoney-Giralgeld-Zinseszins-Privattheorien sind eines der Krebsgeschwüre des Internets. Schade dass die Diskussion über meinen inhaltlichen Einwand damit ins Unsinnige entgleist wurde.

  31. anorak2,

    leider haben wir seit langer Zeit Fiatgeld, fiat= „es sei, es geschehe“

    Wiki: Die D-Mark gehörte zu den Fiatwährungen mit relativ geringem Kaufkraftverlust. So verringerte sich ihre Kaufkraft von der Einführung 1948 bis zur Ablösung durch den Euro Anfang 1999 nur auf etwa ein Viertel. Die jährliche Inflationsrate in Deutschland betrug in diesem Zeitraum durchschnittlich knapp drei Prozent.

    „Fiat lux!“, zu deutsch „Es werde Licht!“

    Und wo siehst du das Krebsgeschwür? In der Info? Zentralbanken können nunmal nur durch Kredite überleben, Geld entsteht nicht anders.

    2008 hatten wir eine Immoblienblase,die willfährig von deutschen Beamten eingekauft wurde.

    Jetzt werden wir eine EE Blase bekommen, sie ist schon da und wird bald aufgestochen.

    Aus der Sicht der Bankkunden entsteht Geld aus dem Nichts. Es wird generiert in der Bilanz und auf das Kundenkonto überwiesen. Mit der Tilgung verschwindet es wieder.

    Aus Sicht der Bank gewinnt es an Wert, weil ja der Kunde einen Schuldschein unterschrieb und sein Eigentum zwangsverpfändet wurde- Null Risiko- die Gebühren und Zinsen verbessern die Bilanz der Bank daraufhin- Boni winkt.

    Das ist aber nicht alles. Die Bank kann jeden € 10x verleihen. Verrückt nicht? Wenn einer seinen Kredit bedient, ist die Bilanz schon ausgeglichen. Das geraubte Eigentum der anderen neun wird nun vereinnahmt.

    Das ist noch nicht alles, kaum ist der Kredit genehmigt, wird er schon verbrieft und zusätzlich gehandelt am Finanzmarkt.

    Ist das nicht ein schönes Geschäft für die Banken? Daraus folgt, der Bank ist es ziemlich egal, wofür sie Kredite vergibt.

  32. Und wo siehst du das Krebsgeschwür?

    * Die Vorstellung, dass an der Geldschöpfung irgendwas falsch sei.
    * Die Vorstellung, dass am Geschäftsmodell von Banken irgendwas falsch sei.
    * Die Vorstellung, dass an der Sitte des Zinszahlens für Darlehen irgendwas falsch sei.

    und noch einige andere mehr

    Diese Vorstellungen sind dadurch entstanden, dass Laien mit finanztechnischen Begriffen hantieren, die sie halb, viertel oder gar nicht verstanden haben, und daraus wilde Schlüsse ziehen, die am Ende in einem Konglomerat von Bullshit-Verschwörungstheorien gipfeln. Es gibt ganze Forengemeinden, die diese Theorien hegen und pflegen und immer weiter verbreiten. Es ist alles totaler Blödsinn, wie Kreationismus oder die Mondlandungsverschwörung.

    Aus der Sicht der Bankkunden entsteht Geld aus dem Nichts. Es wird generiert in der Bilanz und auf das Kundenkonto überwiesen. Mit der Tilgung verschwindet es wieder.

    Quatsch, quätscher, am quätschesten

    Die Bank kann jeden € 10x verleihen

    Oberquatsch, oberquätscher, am alleroberquätschesten

    Der Rest deiner Behauptungen sind „nicht einmal Quatsch“, sondern völlig unverständlich, weswegen ich mir einen weiteren Kommentar verkneife.

  33. anorak2,

    Was meinst du, was haben verbeamtete Landesbankdirektoren bis 2008 bei LehmannBrother gekauft? Verbriefte Schulden?
    Die sind ja so professionell, dass sie anschließend vom Steuerzahler gerettet werden müssen? Die Profis lagern sogar ihre Schulden in Bad Banks, darfst du das machen?

    Noch vertraue ich Wiki, was Fakten angeht, Schlußfolgerungen kann ich alleine ziehen. Die vereinbarte Teil Golddeckung in Bretton Woods wurde 1971 von Nixon gekündigt. Seitdem gilt, was auf der Dollarnote steht, egal, was dir eingeredet wurde:

    „This note is legal tender for all debts, public and private“
    (Diese Banknote ist gesetzliches Zahlungsmittel für alle öffentlichen und privaten Schulden)

    Ich habs nicht erfunden! Bei den Schweizern bin ich mir nicht sicher 😉

  34. Obwohl das ganze Thema ‚Geld‘ hier nicht hergehört und unser werter Herr Rassbach sich hier wieder mal trollig aber leider erfolgreich daran machte, einen Strang zuzumüllen:

    Englisch müsste man können, bevor man über einen englischen Text schwadroniert:
    „This note is legal tender for all debts, public and private“ sagt nicht weiter, als dass die Banknote ein legales Zahlungsmittel für sämtliche Zahlungsverpflichtungen ist. Das heiss, jedermann muss es als gültiges Geld annehmen.
    ‚Debt‘ als ‚Schulden‘ zu übersetzen, ist in diesem Zusammenhang einfach nur Schwachsinn; und daraus dann auch gleich noch eine ganze Verschwörungstheorie zu basteln, ist noch schwachsinniger.
    Ende der Diskussion -- Keine Anwort erwünscht!

  35. Noch vertraue ich Wiki, was Fakten angeht

    Das ist manchmal ein Fehler. In diesem Fall ist es aber vmtl nicht die Ursache des Unsinns.

    Schlußfolgerungen kann ich alleine ziehen.

    Das sieht nicht so aus.

    Ich mache einfach mal ein paar wahre Aussagen, vielleicht interessiert sich jemand dafür:

    1. Geschäftsbanken können nicht einfach Zahlen auf Kontoauszüge malen wie es ihnen passt, und Kaufkraft „aus dem Nichts“ erschaffen.
    2. Guthabenkonten bei Geschäftsbanken sind privatrechtliche Schuldverhältnisse nach BGB. Der Kunde ist der Gläubiger und die Bank der Schuldner.
    3. Kreditkonten sind genau das Gleiche, nur umgekehrt.
    4. Die Bank verleiht das Geld ihrer Guthabenkunden an ihre Kreditkunden, sie reicht es sozusagen durch. Und das natürlich nur einmal.
    5. Wenn du von deinem Bankkonto Geld abhebst oder Geld überweist, muss die Bank Schuldverhältnisse mit anderen Kunden in exakt gleicher Höhe auflösen, um die Abhebung bedienen zu können.
    6. Die Summen der Aktiva und Passiva jeder Bank sind zu jedem Zeitpunkt exakt gleich hoch, wie bei jedem anderen Unternehmen auch.
    7. Der Löwenanteil der Passive einer typischen Bank sind die von Guthabenkunden eingelegten Gelder.
    8. Der Löwenanteil der Aktiva einer typischen Bank sind die an Kreditkunden ausgeliehenen Gelder.
    9. Jede Bank hat zu jedem Zeitpunkt annähernd gleich hohe Gesamtsummen auf allen Guthabenkonten wie auf allen Kreditkonten ihrer Kunden, die anderen Posten der Bilanz spielen nur untergeordnete Rollen.

    10. Geschäftsbanken schöpfen kein Geld.
    11. Geldschöpfung macht die Zentralbank (bei uns Bundesbank), die ähnlich wie eine Behörde arbeitet. Was die macht ist ein extra Thema für sich.
    12. Das Handeln der Zentralbank mit dem Alltagsgeschäft gewöhnlicher Geschäftsbanken zu vermischen ist höherer Blödsinn.
    13. Die Funktionsweise der Währung, z.B. ob sie goldgedeckt ist oder nicht, und wo/wie/warum sie als „gesetzliches Zahlungsmittel“ definiert ist, ist eine hoheitliche Aufgabe des Gesetzgebers.
    14. Sie ist für das Alltagsgeschäft einer normalen Geschäftsbank praktisch bedeutungslos, und beides miteinander zu vermischen ist ebenfalls höherer Blödsinn.

  36. Tritium,
    eben, was habe ich damit zu tun, ist ja deine Behauptung, die anorak2 anzweifelte:

    #23 Letztendlich ist die ganze EE-Blase also vor allem ein gigantisches Geschäft für die Finanzwirtschaft und damit für das Großkapital.

    Wieso sollte das für die ein Geschäft sein? Wenn die Geschäftsmodelle der Unternehmen, die sie mit Krediten finanziert haben, den Bach runtergehen, bleiben die Banken auf ihren Forderungen sitzen.

  37. Debt’ als ‘Schulden’ zu übersetzen, ist in diesem Zusammenhang einfach nur Schwachsinn; und daraus dann auch gleich noch eine ganze Verschwörungstheorie zu basteln, ist noch schwachsinniger.

    Die Übersetzung „Schulden“ ist schon richtig, Schwachsinn ist nur die Folgerung dass dabei irgendwas Schlimmes sei. Das gesamte Wirtschaftsleben besteht im Eingehen und Bedienen von Schulden. Jeder Kaufvertrag begründet eine Schuld. Wenn ich zum Bäcker geh und drei Schrippen kaufe, verschulde ich mich. Ich begleiche die Schuld in der Regel sofort, und womit ich das defaultmäßig tun soll sagt der Gesetzgeber.

  38. Einfach googeln
    Mindestreservesystem
    Giralgeldschöpfung

    Vielleicht auch mal bei der Bundesbank nachlesen, man kann schlecht diskutieren, wenn man nichts weiß.

    downloads bundesbank

    Geschäftsbanken schöpfen sehr wohl Geld. Die 10% gelten bei der FED, die EZB braucht nur 1-2% , könnte also jeden € 100x verleihen.

    Um die Bilanz von Verbindlichkeiten zu befreien werden auch Kredite verbrieft und verkauft.
    Unsere Bankprofis von den LBs und Geschäftsbanken kauften sie von LehmannBrother und wurden gelinkt.

    Wißt ihr was, eure VT Reflexe gehen mir tierisch auf den Sack. Da kann ich nur sagen Orwell- Krieg ist Frieden- ihr seid im 1984er Modus.

    Tritium,
    ich ticke anders, wenn du was von Mefawechseln erzählst bedanke ich mich innerlich dafür und fange an zu lesen, was ich da aber herausfand, kann ich dir nicht sagen, du würdest durch die Decke gehen, also behalte ichs für mich, ist ja nur geschichtlich wichtig

    Ich habe die Banken nicht so organisiert. Offensichtlich rechneten diese die Gläubigkeit der Bürger ein, in dieser Broschüre ist die Giralgeldschöpfung wieder verschlüsselt.

    Kreditvergabe Geschäftsbanken

    Bei der Kreditvergabe der Bank an ihren Kunden entsteht neben einer Forderung der Bank an den Kunden auf Rückzahlung des Kredits (Schuld) auch eine Forderung des Kunden an die Bank, die auf Zentralbankgeld lautet, sogenanntes Buchgeld oder Giralgeld. Dieses Buchgeld wird als Bankguthaben bezeichnet und betrachtet, obwohl bei der Kreditvergabe nichts eingelegt wird, sondern nur Buchungen stattgefunden haben. Dieses Buchgeld hat Zahlungsmittelcharakter. Durch die Kreditgewährung betreiben die Geschäftsbanken immer auch Geldschöpfung.

    In der vorletzten Ausgabe schrieb die Bundesbank noch:

    „Wenn eine Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit gewährt, dann bucht sie in ihrer Bilanz auf der Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber dem Kunden ein – beispielsweise 100.000 Euro. Gleichzeitig schreibt die Bank dem Kunden auf dessen Girokonto, das auf der Passivseite der Bankbilanz geführt wird, 100.000 Euro gut. Diese Gutschrift erhöht die Einlagen des Kunden auf seinem Girokonto – es entsteht Giralgeld, das die Geldmenge erhöht.“

    anorak2,

    laß mal gut sein, wenn ich zum Bäcker gehe nehme ich ihm wenigstens nicht das Häuschen weg oder umgekehrt.

  39. Einfach googeln
    Mindestreservesystem
    Giralgeldschöpfung

    Ich bin vom Fach, muss ich nicht ergoogeln. Ich weiß was die Begriffe bedeuten, und welche volkswirtschaftliche Bedeutung sie haben. Sie sind im Prinzip völlig banal und harmlos. Die sog. Giralgeldschöpfung ist ein unvermeidlicher und durchaus nützlicher Mechanismus. Sie wird allerdings nicht von Banken absichtlich betrieben, sondern ist eine von allen Beteiligten unbeabsichtigte Nebenwirkung des gesamten Bankensystems. Nichts davon falsifiziert irgendeiner meiner obigen Aussagen, jede einzelne davon ist wahr.

    In den letzten 5 -- 10 Jahren haben sich aber Unmengen von Laien im Internet zusammengetan und aus halbverstandenem Viertelwissen dieser Begriffe Verschwörungstheorien gebastelt bis der Arzt kommt. Die Bankenkrise war dann das gefundene Fressen, auf das die Verschwörungstheoretiker ihre Phantasien anwenden konnten und jede Menge Dumme damit fangen konnten.

    Der Laie ist ja schon erstaunt, wenn er erfährt, dass 95% allen Geldes nur auf Bankkonten existiert und nicht annähernd genug Bargeld existiert, um alle Bankguthaben jemals in Scheinen und Münzen auszuzahlen. Ja das ist so, aber das ist nicht schlimm und auch kein Grund zum Erschrecken, sondern an sich eine gute Sache. Dieser Umstand hat auch nichts, nichts, absolut gar nichts mit den Krisen der letzten Jahre zu tun und es ist überhaupt nichts Bedrohliches daran. Aber mit diesem Laien-Erschrecken haben sie halt die Dummen gefangen.

    Nur weil es eine schlimme Krise gibt -- was niemand bestreitet -- heißt das nicht, dass irgendwelche Idiotentheorien zutreffen. Es sind immer noch Idiotentheorien. Die wahren Erklärungen der Krise sehen ein klitzekleines bisschen anders aus. Die Idiotentheorien lenken aber davon ab, zu verstehen, was eigentlich vorgegangen ist. Deshalb ist es sehr ärgerlich wenn sie so hartnäckig in jedes Thema eingekippt werden wenn nur irgendwo das Wort „Bank“ fällt.

  40. @ anorak2 # 37:

    Die Übersetzung “Schulden” ist schon richtig, Schwachsinn ist nur die Folgerung dass dabei irgendwas Schlimmes sei. Das gesamte Wirtschaftsleben besteht im Eingehen und Bedienen von Schulden.

    Ganz genau das meinte ich: Schulden‘ suggeriert eine Art Kredit, ein Geschäft, das auf Zeit läuft. Dabei mache ich schon ‚Schulden‘, wenn ich nur beim Bäcker sage „Ich möchte gerne 3 Brötchen!“
    Un der Sinn dieses Satzes „This note is legal tender for all debts, public and private“ besteht einfach darin, dass der Bäcker diese Note als Zahlungsmittel für meine 3 Brötchen nehmen muss und nicht sagen kann „Ich verkaufe die aber nur gegen Gold!“.
    <i<nsofern ist es völlig atürlich und völlig selbstverständlich, dsass dieser Satz da steht, er verpflichtet auch den Staat und alle Banken, mein Geld zwingend anzunehmen und gibt mir damit Sicherheit, dass das aucg wirklich 'Geld' ist.
    Also genau das Gegenteil von dem, was unser VTler da hinein interpretiert.
    Aber nun genug davon!
    Das Thema heisst 'Solardachbetrug und Bürgerwindpark' und nicht 'Die Zinsknechtschaft der internationalen jüdischen Plutokratie' -- aus dieser stinkenden braunen Soße kommt nämlich diese absurde Verschwörungstherorie, der unser Herr Rassgach in die Falle gegangen ist.

  41. Tritium,

    #23 Letztendlich ist die ganze EE-Blase also vor allem ein gigantisches Geschäft für die Finanzwirtschaft und damit für das Großkapital.

    ich nehme doch auch nicht an, dass du den Kommunisten in die Falle gegangen bist, dann drücke dich auch nicht, den Einwand von anorak2 zu beantworten.

  42. #31. W.Rassbach

    Das ist aber nicht alles. Die Bank kann jeden € 10x verleihen. Verrückt nicht? Wenn einer seinen Kredit bedient, ist die Bilanz schon ausgeglichen. Das geraubte Eigentum der anderen neun wird nun vereinnahmt.

    @Bächlein,

    Du bist hier aber größtmöglichen Unsinn aufgesessen. Überlege doch mal selbst; wenn nur einer von 10 seinen Kredit , auch Verbindlichkeiten genannt, zurückzahlt, was würde im normalen Leben passieren? Richtig, die Bank könnte zumachen, Finito, aus die Maus. Das ist wie in jedem anderen Unternehmen auch. Auch die Bank ist zwingend darauf angewiesen, dass sie ihre Forderungen wieder reinbekommt. Das klappt natürlich nicht immer, was dann zu entsprechenden Wertberichtigungen, respektive Abschreibungen zu Lasten der GuV führt und den Gewinn schmälert bzw. es sogar zu einem Verlustausweis kommt. So ist das im richtigen Leben :-) Was Du mit den 10x verleihen meinst, ist was anderes. Das hat was mit den Eigekapitalunterlegungsvorschriften (Basel II) zu tun. Je nach Bonität des Kreditnehmers und gestellten Sicherheiten, muß der ausgereichte Kredit mit einem bestimmten Prozentsatz an Eigenkapital unterlegt werden.

    karl.s

  43. #40

    Un der Sinn dieses Satzes „This note is legal tender for all debts, public and private“ besteht einfach darin, dass der Bäcker diese Note als Zahlungsmittel für meine 3 Brötchen nehmen muss und nicht sagen kann “Ich verkaufe die aber nur gegen Gold!”.

    Die USA sind ein freies Land. Wer kann den Bäcker zwingen den Geldschein anzunehmen? Im Prinzip hat er durchaus die Freiheit, seine Semmeln nur gegen Gold zu verkaufen. Praktisch gesehen wird das (jedenfalls zur Zeit) kein tragfähiges Geschäftsmodell sein, deshalb nimmt er das Papiergeld, um seine Semmeln überhaupt loszuwerden und Umsatz zu machen.

    Umgekehrt, wenn das Vertrauen in die Papierwährung unter den Marktteilnehmern verlorengeht (z.B. weil man nicht mehr daran glaubt, daß der Staat bzw. die Notenbank ihr mit dem Geldschein gegebenes Versprechen einlösen können), dann werden sie sie nicht akzeptieren, auch wenn draufsteht, daß sie gesetzliches Zahlungsmittel ist.

    Was auf der Banknote steht, ist also genauso aspiratives Geschwafel wie das „In God We Trust“ usw.

    Ein etwas interessanteres Beispiel als die US-Dollars sind die schottischen Pfundnoten. Die sind zwar auch in England gültiges Zahlungsmittel, werden aber dort (vor allem weiter südlich) in Geschäften sehr scheel beäugt und manchmal nicht akzeptiert, einfach weil sie ungewohnt sind und daher der Fälschungsverdacht größer ist.

  44. achgut.com (Hein):

    Und wenn spätere Generationen die heutige Anti-Kernkraft-Obsession falsch finden?

    ….. Wenn es um die Erneuerbaren geht, ist auch gerne von “Sanfter Energie” die Rede. Wie sanft die Erlöser von der Atomkraft wirklich sind, erfuhr ich ausgerechnet auf einem Seminar des Bundesverband Windenergie. Ich saß dort zu Recherchezwecken undercover und staunte gewaltig, als ich einem Windkraftfachmann zuhörte, der erzählte, was die Windräder neben der Stromproduktion noch draufhaben: “Ganz im Gegensatz zu Großvögeln werden Fledermäuse nicht erschlagen, sondern durch den hohen Luftdruckunterschied des schwingenden Rades implodieren deren Lungen.” Von “sogenannten Naturschützern” hielt der Mann freilich nicht viel. Deren Einwände nerven nur. Die Frage sei doch nur: “Zerstört Windkraft die Landschaft tatsächlich, oder kann man das zugunsten einer grünen Stromwirtschaft in Kauf nehmen.” Zynisch und geschmacklos fand das nur ich, musste aber inmitten der Branchenvertreter ruhig bleiben. …..

  45. @Tim Hardenberg

    Die Frage sei doch nur: “Zerstört Windkraft die Landschaft tatsächlich, oder kann man das zugunsten einer grünen Stromwirtschaft in Kauf nehmen.”

    Wieder einmal ein köstliches logisches Schmankerl: „Entweder (a) Windkraft zerstört die Landschaft, oder (b) Windkraft zerstört die Landschaft und man kann das in Kauf nehmen.“
    Woraus folgt: Windkraft zerstört die Landschaft.

  46. Karl,
    lies doch erstmal, was in#38 verlinkt ist. Aus den downloads der Bundesbank lies kap.3 Buchgeld, dazu noch bei Wiki zu mindestreserve. Oder anorak2 kann dir das erklären.

    Ohne Korruption funktioniert Giralgeld wunderbar, sieht man an der Bank of North Dakota-null Verschuldung und Null Arbeitslosigkeit. Ich sage nichts zu Giralgeld, ich fände nur Nationalbanken, wie die Bundesbank eine war, besser, nur staatliche Zentralbanken,die EZB ist privat wie die FED. Dann könnten Geschäftsbanken nicht so betrügen, wie unten die Anglo Irish Bank.

    Dann hätten wir LehmannBrother nicht gehabt. und solche Betrügereien:
    Tapes show Anglo Irish boss demands

    In the latest so-called Anglo Tapes transcripts, published by the Irish Independent, Mr Drumm says he will threaten regulators unless they write him a cheque.

    http://www.independent.ie/blog/listen-to-the-full-anglo-recordings-29367462.html

    Ist die Bankenrettung nun überall so abgelaufen?

  47. Ähmm, mal wat ganz anderes……..was die deutsche Dimension im Klein, Klein um Längen sprengt.

    China und Russland unterzeichnen Erdölvertrag

    Das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum ist vor kurzem in der russischen Stadt abgeschlossen worden. Dabei kam es zur Unterzeichnung von insgesamt 102 Abkommen im Wert von 9,6 Billionen Rubel (RUB) beziehungsweise zirka 292,9 Milliarden US-Dollar. Der größte Auftrag ist mit 270 Milliarden US-Dollar der langfristige Liefervertrag zwischen der russischen Erdölgesellschaft Rosneft Oil und dem chinesischen staatlichen Ölkonzern CNPC.

    Danach soll Russland in den kommenden 25 Jahren 365 Millionen Tonnen Erdöl nach China liefern. Das Geschäft wird die schweren Schulden der weltweit größten Erdölgesellschaft Rosneft Oil erheblich abbauen.

    Und wem dat noch fett genug wäre…….wie siehts denn aus mit einen zweiten „Panama-Kanal“ in Nicaragua?

    Neuer Kanal soll Lebensader für globalen Energiehandel werden

    Die in Hong Kong ansässige Infrastrukturentwicklungsgesellschaft HKND Group hat den Zuschlag für den Bau des Nicaraguakanals erhalten. Die Bauarbeiten für die Wasserstraße, die dem Panamakanal Konkurrenz machen soll, beginnen Ende 2014……………….
    40 Milliarden US-Dollar teure Projekt……….
    „Der Nicaraguakanal wird breiter und tiefer sein und größeren Schiffen die Durchquerung ermöglichen“, erklärte Wang. Er fügte hinzu, dass der Kanal für Schiffe mit einer Ladekapazität von bis zu 400.000 Tonnen konzipiert sei, wohingegen der Panamakanal lediglich auf Schiffe mit einer Ladekapazität unter 150.000 Tonnen ausgelegt sei.

    Der neue Kanal werde zu einer Lebensader für den globalen Energiehandel werden. Mehr Importe aus Amerika stehen auch im Einklang mit Chinas Strategie, seine Abhängigkeit von ausländischen Energiequellen aus dem Nahen Osten zu diversifizieren.

    Tja, während wir Deutschen uns an lustigen Windrädchen und Glitzerkram auf unseren Dächern erfreuen und dafür auch noch ne Menge Geld hinblättern……denken andere eben etwas globaler…..zukunftsfähiger.
    Ach ja….was hätten wir mit den über 100 Mrd. Euro für unseren heimischen Energiequark nicht alles anfangen können.

    Deutschland 2050…….kleine zänkische Agranation und historisches Mittelalter-Museum für Asiaten………

    Hurra Deutschland…….in was waren wir nochmal Vorreiter, ich habs irgendwie vergessen???
    H.E.

  48. Hallo das wollte ich euch nicht vorenthalten, letztens in der Post ein Wahlschein für ein Bürgerentscheid.
    Geil ist das was die Bezirksversammlung schreibt. Wer sitzt da Sonderschüler? (Sorry an alle die solch eine Schule besucht haben)

  49. http://www.extrem-bodybuilding.de/picture_library/buergerbegehren.jpg

  50. achgut.com (Röhl):

    Unser Dorf soll hässlicher werden. Und der Strom teurer

    ….. Seither, Koinzidenz oder nicht, blüht auch der Unfug, dass sich Kleinstädte, Kommunen oder Dörfer für „energieautark“ erklären, weil auf ihrem Gebiet ein paar Windräder, Solarpanels oder eine Maisgasanlage stehen. „Nachhaltigkeit“, „infrastrukturelle Aspekte“ und „Bürgeraktivitäten“ spielen mittlerweile erklärtermaßen eine gewichtige Rolle beim „Zukunftswettbewerb“.

    Die Solar- und Windkraftindustrie griff die Schaumkriterien begeistert auf. Drückerkolonnen der „Erneuerbaren“ überfallen die Dörfer. Im Norden versuchen sie, Bürgern die nachhaltige Freude schmackhaft zu machen, in Schlagschatten- und Hörweite von 186 Meter hohen, in der Nacht hektisch blinkenden Windradmonstern der Repower-Generation zu leben.

    Gleichzeitig möchten die Drücker den Leidtragenden des Energiewendewahns auch noch Geld für dessen ästhetische, physische und psychische Kollateralschäden aus dem Kreuz leiern, indem sie ihnen „exklusive“ Beteiligungen an „Bürgerwindrädern“ andrehen. Die zynische Kalkulation geht nicht selten auf. Wer nicht in unmittelbarer Nachbarschaft der geplanten „Windparks“ wohnt, hat oft schon resigniert. „Das ist politisch so gewollt“ oder „Auch wir hier müssen mal ein Zeichen gegen die Erderwärmung setzen“ sind mächtige Totschlagskarten, auch auf dem platten Land. Die bestens geschulten Rampensäue des ökologisch-industriellen Komplexes spielen das grüne Blatt mit Bravour aus. …..

  51. Ach ja, nun hat sich unser ministeriale Umwelt-Wonneproppen auch mal wieder zu Wort gemeldet…..nur bin ich mir jetzt nicht ganz einige ob ich lauthals loslachen soll oder doch wieder wutentbrannt in die Tischkannte beissen müsste…..doch seht selbst.

    Eigenstrom: Altmaier erwartet spannende Diskussionen

    Im Zuge der Energiewende müsse man wegkommen von einer betriebswirtschaftlichen hin zu einer volkswirtschaftlichen Sichtweise. „Die Energiewende ist dann ein Erfolg, wenn wir danach weiterhin zu den reichen und prosperierenden Länder der Welt zählen“, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier auf dem 1. Jahreskongress der Energie- und Immobilienbranche in Frankfurt/Main.

    Sorry……kann mir das mal einer der Anwesenden erklären…ick versteh nur noch Bahnhof.

    Auch bei den Netznutzungsentgelten seien neue Modelle gefragt. „Die Differenzierung zwischen Leistungs- und Arbeitspreis stellt sich neu“, sagte Altmaier in Frankfurt, der auch hier eine Reformdebatte erwartet. Diese Frage könne jedoch auf Bundesebene nicht alleine gelöst werden. „Hier müssen Vorschläge auch von den Beteiligten kommen.“ Altmaier äußerte Verständnis dafür, dass die Finanzierung der Erhaltung und des Ausbaus des Stromnetzes auf immer weniger Schultern ruht. Insgesamt zeige allein dieses Beispiel, wie komplex die Materie mittlerweile sei „und welch schwierigen Debatten wir entgegen gehen“.

    Ach so….mittels Bundesnetzagentur (Tochter des Wirtschaftsministeriums) werden die Netzbetreiber komplett staatlich reguliert…..und sollen sich jetzt plötzlich ne Waffel machen….wo lebt dieser Mann eigentlich, uff´n Mond oder wat.

    Grundsätzlich beklagt er die Partikularinteressen bei der Energiewende. Jeder, der laut schreie, werde gehört. Andere, die das Ganze im Blick hätten, kämen häufig nicht zum Zuge. „Politik muss hier Führung zeigen“, fordert er auch sich selbst zum Handeln auf.

    Ach so……man erkennt die Schwächen des Sytems, die uns gerade die Politik eingebrockt hat und nun soll genau diese Politik Führung zeigen, wie doof is dat denn?
    Jetzt kommt es aber nochmals so richtig dick….

    Altmaier warnt jedoch vor einem Masterplan bei der Energiewende. Dieser könne niemals so gut sein, wie die Kreativität der am Markt tätigen Akteure. Die Politik könne lediglich einzelne Faktoren wie die Forschung fördern. „Der Staat sollte nicht überschätzt werden“, so der Umweltminister. Dieser könne die Rahmenbedingungen setzen, sollte aber besser die Finger von den Details lassen.

    Boah ey, wenn da einem nicht der Hut hoch geht, wo sonst noch?
    Wer hat denn die EEG gebaut….doch wohl die Regierungszwerge…….wer hat 2011 ganz plötzlich die Energiewende durchgepeitscht?…….wer traktiert uns denn tag täglich mit neuen Sparverordnungen und sonstigem Schwachsinn?…….die Regierung.
    Nun, wo das Kind schon im Brunnen liegt und seine letzten Atemzüge dahinhaucht……sollen wir selber sehen, wie wir diese ganze Scheiße noch irgendwie in trockner Tücher kriegen.
    Das alles liest sich am Ende so……..dat unsere Regierung nicht mehr weiter weiß und nun händeringend ein paar Blöde sucht, die die Kartoffeln wieder aus den Feuer holen sollen.

    Hättet ihr schon 2008 auf Onkel Heinz gehört…….hätte man noch was drehen können, aber neeee…….da war man ja nur ein dummer Wende-Bremser, dem man eh nich zuhören brauchte…..da ham doch die schlauen Leutchens aus den Öko-Instituten noch den Ton angegeben, gelle.
    Oh man, nun steht uns wirklich die Scheiße im wahrsten Sinn des Wortes…..Oberkante Unterlippe.

    H.E.

  52. #51. Heinz Eng

    oh man, dat Dickerchen gibt aber auch von mal zu mal größeren Unsinn von sich. Die neue „Altmaiersche“ Ökonomie besagt also, Betriebswirtschaftliches Denken im Energiesektor muß nicht sein, Hauptsache hinten raus stimmt das Bruttoglücksgefühl für den tumben Strompreiszahler. Lieber Gott, lass Hirn regnen :-)

    karl.s

  53. Im Zuge der Energiewende müsse man wegkommen von einer betriebswirtschaftlichen hin zu einer volkswirtschaftlichen Sichtweise. „Die Energiewende ist dann ein Erfolg, wenn wir danach weiterhin zu den reichen und prosperierenden Länder der Welt zählen“, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier auf dem 1. Jahreskongress der Energie- und Immobilienbranche in Frankfurt/Main.

    Sorry……kann mir das mal einer der Anwesenden erklären…ick versteh nur noch Bahnhof.

    Ist im Grunde doch ganz einfach…

    Da die Wende betriebswirtschaftlich ein völliges Desaster ist hoft er auf Synergien die andere Bereiche fördern, was aber gerade bei Energie welches alle Betrifft so gut wie ausgeschlossen ist, also kann er nur auf die EE-Branche zielen.

    Ansonsten heißt es nichts anderes als, wenn wir nicht duch die Energiewende völlig Pleite gehen, dann ist sie ein Erfolg.

  54. @ Andreas Baumann

    Als zentraleuropäisches Entwicklungsland, weich gebettet in der EU, würde es Deutschland im nicht Erfolgsfall vielleicht auch ganz gut gehen, oder?

    Beste Grüße B.

  55. # 51 Heinz Eng

    Sorry……kann mir das mal einer der Anwesenden erklären…ick versteh nur noch Bahnhof.

    Ist doch im Grunde ganz einfach. Obwohl durch die Energiewende die Energie und alle damit verbundenen Produkte teurer werden, soll aus Sicht unseres BUM daraus eine gesamtgesellschaftlicher (Volkswirtschaftlicher) Vorteil erwachsen. Diesen erkennt man allerdings noch nicht jetzt, sondern erst in der Zukunft.

    Das Prinzip hinter dieser Aussage geht auf Walter Ulbricht zurück. Damals hieß die Parole man werde den Westen „Überholen ohne Einzuholen“. Also, auch wenn wir bei Produktionskosten und Strompreisen dadurch zunehmend vom Rest der Welt abgehängt werden, werden wir am Ende auf wundersame Weise besser dastehen. Ich bin gespannt, wie viele Leute bereit sind, das wie lange zu glauben.

  56. Na, soll ick euch mal dat Wochenende so richtig vermiesen?

    Dat Claudinchen hat sich mal wieder so richtig ausgeheult……..strong>Energiewende hat mächtige Gegner.….

    Wer sind die Gegner der Energie- wende?
    Viele Wirtschaftskräfte haben Interesse, den Status Quo zu bewah- ren. Dazu gehören Stromkonzerne – von denen einige allerdings schon sehr viel für die Energiewende tun – dazu gehören energieintensive Unternehmen. Außerdem gibt es rein ideologische Gegner. Konservative, denen alles Grüne suspekt ist oder Anhänger der FDP, die zwar in der Regierung ist, aber nicht hinter der Entscheidung zur Energiewende steht.
    Was sind die Motive der Bremser?
    Derzeit verdienen die Konzerne mit abgeschriebenen Kraftwerken viel Geld. Sie haben ein Interesse daran, dass sich der Bau von Kohlekraftwerken noch lange rentiert. Je schneller die Energiewende vorankommt, desto schneller brechen die Geschäftsmodelle weg.
    Kann die Energiewende noch scheitern? Diese Gefahr sehe ich. Das Management der Energiewende muss sich verbessern. Die Zuständigkeiten müssen gebündelt werden. Netzausbau, Speicher und die internationale Koordination sind weitere Themen. Wenn man diese Aufgaben nicht entschlossen angeht, haben die Energiewende- Gegner weiter ihr Spielfeld und schlimmstenfalls am Ende Erfolg.

    So, nun hat se es uns mal so richtig gegeben, die Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit, die grünen Lobbyisten brauchen ja auch mal wieder etwas Unterstützung, sonst brechen den Seelenen…ähm Anlaggenverkäufern vllt noch die Gewinne weg.
    Liebe Frau ProfessorInnen, 3 mächtige Gegner haste da aber noch vergessen….
    die Physik……den technischen Sachverstand ….und den gesunden Menschenverstand……
    Aber lass mal……gegen die Physik machen wir einfach ein paar Gesetze und der Rest löst sich gerade in Wohlgefallen auf.

    Und weil das mit der supeduper Energiewende ja auch alles so supertoll und kuschelgrün ist……will die Bahn, sobald ihr Privileg der verringerten Ökostromumlage wegfällt, schon mal die nächste Erhöhung der Ticketpreise verkünden, weil wohl Kosten in dreistelligen Millionenbereich auflaufen werden.
    Und daran sind bestimmt wieder diese blöden Stromkonzerne schuld, gelle Claudi?
    Naja….so kann man die Kosten der Energiewende auch ganz toll verstecken………und den schwarzen Peter dem bösen Gruber unterjubeln.

    Juhu…….wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt und der Strom kommt eh aus der Steckdose.
    H.E.

  57. @Rudi

    Ich bin gespannt, wie viele Leute bereit sind, das wie lange zu glauben.

    Anscheinend immer weniger….

    Wie die Energiewende noch gelingen kann

    Die Versorgungssicherheit ist im zweiten Jahr der Energiewende weiter gesunken. Die Zahl der Netzausfälle ist zwar weiterhin gering, steigt aber tendenziell seit 2009. Es kommt weiterhin zu Verzögerungen beim Netzausbau. Die Gefahr von Engpässen im Stromnetz, vor allem in den Wintermonaten, besteht fort.

    Die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Wende ist zwar hoch, aber grundsätzlich seit 2010 rückläufig. Der Kostenanstieg bei den Strompreisen für Haushaltskunden wirkt sich negativ auf die Zustimmung aus.

    Beim Ziel der bezahlbaren und wirtschaftlichen Energieversorgung haben sich Verschiebungen ergeben. Während der Strompreis für Haushalte stieg, ging er für Industriekunden leicht zurück. Die Ökostromumlage indes raste Anfang 2013 um knapp 50 Prozent in die Höhe. Auch im kommenden Jahr ist mit höheren Strompreisen zu rechnen.

    Auch von einer umweltfreundlichen Energieversorgung ist Deutschland weit entfernt. Für den Rund-um-die-Uhr-Strom, die sogenannte Grundlast, ersetzen fossile Kraftwerke die abgeschalteten Atommeiler. Selbst schmutzige Altanlagen auf Ölbasis gingen wieder ans Netz. Da die Preise für CO2-Zertifikate auch wegen des rasanten Zubaus Erneuerbarer verfallen sind, rechnet sich das auch. Statt zu sinken, nahm der Primärenergieverbrauch an Kohle, Öl und Gas 2012 zu.

    Man vergleiche das mit dem salbungsvollen Verheißungen einer Frau Kempfert………..und nehme sich anschließend den Strick.
    Den Sozialismus in seinen Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.
    Eine schöne Zukunft noch…
    H.E.

  58. Karl,
    bevor du jetzt denkst, laß diesen Idioten reden, habe ich noch einen Link für dich, vielleicht überzeugt dich Frank Schäffler

    Müller: Ich habe das noch nicht ganz verstanden, ich frage Sie da noch einmal. Das heißt, das Sparbuch wird ja ausgedruckt, das hat man ja im Grunde, wenn man das so will, so haptisch, physisch vor sich liegen. Da stehen 100.000 drauf und das ist das, was ich garantiert bekomme. Aber nicht das Geld?

    Schäffler: Na ja, Geld ist ja nicht nur das, was Sie auf dem Sparbuch haben, sondern Geld ist ja auch, wenn die Bank einen Kredit vergibt, per Knopfdruck. Und dieses Geld ist aber nicht von Ihnen an anderer Stelle gespart worden, sondern Geld entsteht durch Kreditvergabe aus dem nichts. Also einfach dadurch, dass die Bank einen Kredit vergibt, dadurch entsteht Geld. Und wenn alle dieses Geld abheben wollen, dann ist es natürlich nicht vorhanden, weil es reines Giralgeld ist, was per Knopfdruck entstanden ist, und das ist das Kernproblem. Deshalb ist es eine Krise des Geldsystems, in der wir stecken, weil sobald hier Panik entsteht, bricht das System zusammen.

    die 10% gelten für die FED Banken, hier gilt der Mindestreservesatz der EZB.

    Jetzt ist mir auch klar, dass ich oft mißverstanden werde, ich dachte mir, wenn hier der unglaubliche Betrug mit der EE Wende erkannt wird und der KlimawandelBetrug, kann man doch auch mal in andere Ecken schauen, vielleicht findet sich dann ähnlicher Schwindel und Betrug, das Währungssystem hängt mit allem zusammen.

  59. Im Zuge der Energiewende müsse man wegkommen von einer betriebswirtschaftlichen hin zu einer volkswirtschaftlichen Sichtweise. „Die Energiewende ist dann ein Erfolg, wenn wir danach weiterhin zu den reichen und prosperierenden Länder der Welt zählen“,

    Irgendwie klingt das nach der Headline der Aktuellen Kamera zum soundsovielten Plenum des ZK.

    Gleich Sprache. Gleich hole Phrasen.

  60. FOCUS: Riesige Ölfelder in Deutschland entdeckt

    Angela Merkels Wahlbezirk schwimmt auf Öl

    Probebohrungen von Geologen haben ergeben: In Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs schlummern Millionen Barrel Öl unter der Erde. Was Klimaschützern ein Graus ist, könnte für die wirtschaftsschwachen Regionen ein Millionengeschäft werden……

    …..dann wird ja bald der grüne #aufschrei!!! folgen.

  61. Der Altmeier hat mit seiner Forderung Recht, er spricht eigentlich nur eine Selbstverständlichkeit aus. Natürlich muss die Politik auf das volkswirtschaftliche Ergebnis gucken, und nicht darauf ob ein einzelnes Unternehmen Gewinne macht oder pleite geht.

    Was wir uns hier natürlich dazudenken: Die „Energiewende“ ist genau das Gegenteil, nämlich ein volkswirtschaftliches Desaster, an dem sich einige dennoch gesundstoßen. D.h. seine Forderung ist unerfüllbar und die „Energiewende“ müsste nach Altmeiers eigenen Maßstäben schleunigst beendet werden.

    Die entscheidende Frage ist jetzt, ob ihm selbst das klar ist, und ob der Öffentlichkeit das Dilemma klar ist. Im Moment sieht es nicht danach aus.

  62. @Tim Hardenberg

    und Greenpiss ist dagegen:

    Energieunternehmen „sollte es nicht gestattet werden, in die Entwicklung neuer Ölfelder zu investieren“, heißt es in einer Mitteilung von Greenpeace. „Das goldene Zeitalter des Öls ist vorbei, und die Zukunft gehört der erneuerbaren Energie.“

    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article117476260/Geologen-finden-Oel-Schatz-in-Merkels-Wahlbezirk.html

  63. @Constanze

    …..na, das war doch wohl zu erwarten.

  64. @ ConstanzeW #62

    Greenpeace ist dagegen? Ganz einfach, gib den Schutzgeldeintreibern 10% Gewinnbeteiligung an der Öl- und Gasförderung in MeckPom und die Bohrtürme stehen schneller dort als Du schauen kannst.

    meint der Moosgeist

  65. Haben sich die Schutzgelderpresser D territorial aufgeteilt oder nach Sparten?

  66. Enoch zu Guttenberg Ich trete aus dem BUND aus

    Kurz -- ich kann mich des fatalen Eindrucks nicht erwehren: Hier geht es gar nicht um Natur und ihren Schutz. Hier geht es möglicherweise schlicht um Geld.

    Und es ging um Geld, als der BUND im Jahr 2003 vor Gericht zog, um gegen den geplanten Windpark in Nordergründe am Wattenmeer zu klagen. Eine der wichtigsten europäischen Vogelrouten war höchst gefährdet. Aber weil es eben um Geld ging, um sehr viel Geld, zog der BUND gegen eine Zahlung von 800.000 Euro des Betreibers seine Klage zurück. Das Geld floss bei Baubeginn an eine Stiftung, die von BUND-Mitgliedern verwaltet wird (wegen geradezu marginaler Beiträge treten heute Bundespräsidenten zurück). Das gleiche Muster, nur mit abenteuerlicheren Beträgen gegen die Emsvertiefung: Klageverzicht des BUND, gütliche Einigung mit dem Betreiber, 9 Millionen Euro an eine Stiftung. So einfach ist das.

  67. @ W.Rassbach #65

    Haben sich die Schutzgelderpresser D territorial aufgeteilt oder nach Sparten?

    Die nehmen alles und von jedem was zu kriegen ist. Je mehr umso vieler. ;/

  68. Ja, es ist eine vielschichtige und nachhaltige Ausplünderung, selbst Enoch war es to much

  69. Nachtrag zu #12

    http://s7.directupload.net/images/130620/foply7nd.jpg

  70. Herr Kipp, für den Nachtrag vielen Dank! Die handelnden Personen sind wohlbekannt. Frau Gunda Röstel übrigens sitzt inzwischen als Vertreterin des Landes Baden-Württemberg im Aufsichtsrat der EnBW.

  71. Im Prinzip sind ja die EEG nix weiter als ne Schutzgelderpressung eines ganzen Volkes…….wen wundert es da, das der eigentliche Erfinder dieses internationalen „Erfolgsmodells“, die italienische Mafia nicht auch a bisserl daran mitverdienen möchte.
    Da schlag ick heute früh nichtsahnend die gedruckte BILD auf Seite 1 auf…….und wat durfte ick da lesen?

    Europol warnt vor Ökostrom-Subventionsbetrug durch Mafia

    Die italienische Mafia profitiert möglicherweise von der deutschen Ökostrom-Umlage: Wie die “Bild-Zeitung” (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf einen Bericht der EU-Polizeibehörde Europol an das EU-Parlament berichtet, haben Mafia-Clans Wind- und Solarparks als neues Betätigungsfeld entdeckt, um Subventionen abzukassieren und Geld zu waschen. Es gebe “zunehmende Hinweise”, dass sich die italienische Organisierte Kriminalität auf dem Markt der sogenannten alternativen oder grünen Energie betätige, “zum Beispiel in Windparks”, heißt es in dem Europol-Bericht. “Diese Projekte eröffnen attraktive Möglichkeiten, um von den großzügigen Zulagen der EU und der Mitgliedsstaaten und Steuervorteilen zu profitieren”, schreiben die Europol-Experten weiter.

    Bei der Online-BILD ist der Originalartikel leider hinterm Paywall versteckt……macht aber nix, viel wichtiger ist es, das 2 Millionen Leser dat frisch uff´n Frühstückstisch haben.

    Ach ja, die Energiewende bringt ja hunderttausende neuer Arbeitsplätze……oder auch nicht.

    Solarfirma SMA streicht 700 Stellen in Deutschland

    Wegen drastischer Umsatzeinbußen streicht das Unternehmen SMA Solar Technology (SMA) 700 Stellen in Deutschland. Diese würden bis Ende 2014 abgebaut, teilte SMA an seinem Hauptsitz im hessischen Niestetal mit. SMA könne den Umsatzrückgang von fast 50 Prozent seit 2010 nicht allein durch eine Erhöhung der Produktivität und die Einsparung von Materialkosten ausgleichen, erklärte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon zur Begründung.

    Für die betroffenen Mitarbeiter natürlich keine schöne Nachricht……..weswegen ick mir hiermit weitere Häme verkneife.

    H.E.

  72. Und wieder einer weniger dieser Hochsubventionsprovitierer

    Vorletzte deutsche Solar-Hoffnung ist pleite

    Nun hat es das einstige Aushängeschild der deutschen Solarwirtschaft erwischt: Das Hamburger Unternehmen Conergy hat Insolvenz angemeldet. Die Geschäftsführung gibt sich trotzdem zuversichtlich.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article117746196/Vorletzte-deutsche-Solar-Hoffnung-ist-pleite.html

  73. @ Heinz Eng #71

    Europol warnt vor Ökostrom-Subventionsbetrug durch Mafia

    Machen es die Italiener, heißen die Organisatoren Mafia und das Ganze nennt man „Organisierte Kriminalität“
    In DE heißen sie GRÜNE und das Ganze wird dann „Energiewende“ genannt.

    meckert der Moosgeist

  74. Der nächste Sonnenuntergang.

    Insolvenzantrag: Solarfirma Conergy ist pleite

    Einst war Conergy der Star einer deutschen Vorzeigebranche -- nun muss die Solarfirma Insolvenz anmelden. Die Pleite steht für den Niedergang der deutschen Photovoltaikindustrie. Das Unternehmen hofft nun auf einen Investor aus Fernost….

  75. Ich verstehe die Aufregung nicht. Als misstrauischer Mensch beteilige ich mich an
    Bürgersolaranlagen. Gute Ausschüttungen, Anlagen sind versichert, alle Kosten und Erträge
    sind nachvollziehbar und in 20 Jahren verkaufen wir Strom auf dem „freien“ Energiemarkt.

    Gruß,
    Connie

  76. @connie
    das sind die typischen Sprüche, mit denen zur Zeit überall in Deutschland auf „Deppenfang“ gegangen wird. Die meisten der Betroffenen glauben am Anfang auch noch selbst daran. Ich an Ihrer Stelle würde mir mal überlegen, dass Sie auf etwas setzen, was man in der Wirtschaft eine Blase nennt. Wenn Sie sich die Kosten und die Zubaukurven ansehen, dann kann das nicht ewig so weitergehen. Inzwischen sind schon mehr als 500 Milliarden € investiert worden, und zwar auf Kosten der Allgemeinheit, die das 20 Jahre lang bezahlen soll. Alle Blasen platzen irgendwann. Glauben Sie wirklich, dass es danach keinen Rückschlag geben wird, sobald die Oeffentlichkeit erst einmal merkt, in welch gigantischem Umfang sie betrogen wurde?

  77. #76. Fred F. Müller

    Glauben Sie wirklich, dass es danach keinen Rückschlag geben wird, sobald die Oeffentlichkeit erst einmal merkt, in welch gigantischem Umfang sie betrogen wurde?

    Und, machen wir uns nix vor, sofern es opportun erscheint, ist auch die zwanzigjährige garantierte Einspeisevergütung für die „Katz“. Was Gesetze für unsere Regierenden wert sind, sehen wir bei der sogenannten Euro-Rettung, nämlich nichts.

    karl.s

  78. @Connie #75
    Wie hoch ist die Ausschüttung…wie weit sind ihre Einlagen abgesichert….welche Inflationssteigerung (Strom-Energiekosten, Lebenshaltungskosten) haben sie in dieser Zeit…welche Pflichten sind Sie mit dieser Beteiligung eingegangen…
    Haben Sie wirklich ALLES im Detail durchgedacht / durchgespielt / durchgerechnet???

  79. #75. connie

    Gute Ausschüttungen

    werden Sie nicht rot dabei? Haben Sie sich schon mal überlegt, warum überhaupt ausgeschüttet werden kann und wer ihre „Rendite“ bezahlt? Richtig, all jene, die es sich nicht leisten können, Anteile an einem Bürgersolarpark zu erwerben oder kein eigenes Grundstück oder eigenes Haus haben. Umverteilung von unten nach oben also. Ohne Zwangsgeld per EEG keine Ausschüttung. Und das finden Sie o.K. so, ja?

    karl.s

  80. Passend zum Thema von Günter Ederer

    Klima: Lieber Franz Alt

    von Günter Ederer

    Wenn Dir die Sonne keine Rechnung schickt, dann verzichte auf die Einspeisevergütung

    Eines muss ich Dir lassen, lieber Franz, Du hast ungeheuer viel Mut und Chuzpe. In einem offenen Brief in der „Zeit“ vor einem Monat Minister Altmaier so viel platten Unfug zu schreiben, das traut sich nicht jeder. Die ganze Litanei der Weltuntergangsszenarien betest Du ihm da vor, als ob er die nicht schon lange kennen würde und selbst benutzt, um uns die „Energiewende“ zu verkaufen.

    Die Berufsbezeichnung „Journalist“ ist nicht geschützt, ebenso wie die Tätigkeit des „Predigers“. Du nennst Dich immer noch Journalist. Das warst Du vielleicht, als wir noch zusammen beim Südwestfunk in Baden-Baden als junge Fernsehreporter arbeiteten. Kannst Du Dich noch erinnern? Da haben wir erst recherchiert, die Fakten mehrfach überprüft und danach einen Beitrag produziert. Deine Nähe zur CDU hat Dir bald einen Redaktionsleiterjob eingebracht. Doch das ist lange her. Heute produzierst Du Dich als Prediger – und Prediger verkünden Glaubensgrundsätze, versprechen das Heil in einer zukünftigen Welt, für die wir heute Opfer bringen müssen. Franz, glaube mir, wie Du jetzt auftrittst, bist Du ein Prediger. Du bist sogar einer der Hohepriester der Sonne, des Windes und der Faulgase in Biogasanlagen.

  81. @karl.seegert #79
    Ich befürchte, dass es in einigen Fällen noch schlimmer zugeht. Stichwort…Schneeballsystem.

  82. #75
    Kleiner ernstgemeinter Anlegertip:
    Wenn die sog. Hoffnungsträger einer Sparte Insolvenz anmelden wird es Zeit sich zu verabschieden.
    Conny
    es geht von Blase zu Blase im Sauseschritt
    der Kleinanleger kriegts nicht mit
    DotcomBlase—>ImmoBlase—>Währungsblase/Krise (wird mit dem Helicopter von Bernanke gelöst) wobei einer reicht da schonlange nicht mehr aus.

    Die Sonnenblase ist zwar nur ein Furz, ein laues Lüftchen.
    Aber der Rückbau der sicheren Ernegieversorger kann nicht einfach mit Papier gelöst werden.
    Da gehts dann ans eingemachte, sofern Sie solches haben.

    Gruß
    Steinzeit

  83. IWR.de berichtet von einer neuen Studie: „Bürgerwindparks als genossenschaftliche Kooperationsprojekte“, nach der vor allem „Flächensicherung“ sich als Hauptproblem erweist. Gefunden habe ich die Studie nicht, falls sie einer findet, wäre ich für einen Link dankbar. Solchen für Journalisten erstellten Pressemitteilungen verschweigen sehr oft wesentliche und wichtige Punkte, vielleicht auch hier?

  84. Schon 2010 warnte (ausgerechnet) die TAZ vor den Risiken solcher Anlagen:
    http://www.taz.de/!48604/

    „Prokon-Anleger glauben, in Windräder und biogene Kraftstoffe zu investieren“, sagt Klaus Boe, ein Unternehmer aus dem Sauerland, der sich 2003 noch als Gesellschafter in einen Windkraftfonds von Prokon einkaufte. „Faktisch wird das Geld mit totalem Verlustrisiko auf Vertrauensbasis an die Prokon-Genussrechte-Firma verliehen, die es in einem kaum durchschaubaren Geflecht anderer Prokon-Firmen weiterverleiht.“

    1. Februar 2013, Wirtschaftswoche, “Finger weg! Wo Sie besser nicht investieren sollten” – Prokon schüttete zuletzt pro Jahr acht Prozent Zinsen an seine Anleger aus. Dabei verdient die Unternehmensgruppe so viel Geld gar nicht.

    Verdächtig hohe Renditeversprechen gibt es auch anderswo:
    http://www.oekostrom-beteiligungen.de/?gclid=CPHWj5azubgCFUOV3god6ncAzQ

    Merke: Ein Schuldner muss nur dann marktunüblich hohe Zinsen einem Gläubiger anbieten, wenn ihm die üblichen Banken, der eigentlich naheliegendste Gläubiger, der zur Zeit Geld zu rekordniedrigen Zinzsätzen verleiht, das Geld aus Risikoerwägungen nicht einmal zu diesem hohen Zins verleihen mag.

    Jeder erinnert sich an die Ratingagenturen, welche bestimmte Eurostaaten, regelmäßig bezüglich ihrer Bonität abwerten. Warum stört das die Staaten? Weil sie höhere Zinsen für Kapitalbeschaffung zahlen müssen.

    Cave mit hohen Renditeversprechen -- diese beinhalten immer ein entsprechend höheres Risiko.
    No risk, no fun.

  85. @Quentin Quencher
    Lieber Kollege Quencher,

    ich vermute, es geht um Sicherung der „Windrechte“ auf ausreichend grossen und zusammenhängenden Flächen. Bekanntlich sind die besten Standorte ja längst vergeben.
    Vielleicht hilft dieser Link weiter:
    http://www.leuphana.de/professuren/finanzierung-finanzwirtschaft/forschung/aktuell/windgenossenschaften.html
    Auf der Startseite findet sich am Ende des ersten Absatzes folgender Hinweis: „Besondere Forschungsinteressen richten sich außerdem auf die Finanzmarktkommunikation und die Finanzierung von Vorhaben im Bereich Erneuerbarer Energien.“
    MfG
    Fred F. Mueller

  86. @Prediger Nelson

    Wir sind hier nicht auf der Kaffeefahrt. Platzieren Sie Ihre Werbung besser woanders.

    …..ansonsten: Gott segne Sie!

  87. http://www.n-tv.de/politik/Fondsmanager-warnen-vor-Projekt-Volksnetz-article11028351.html

    Das Risiko der „staatlich garantierten“ Öko-Renditen wird jetzt auch in den MSM adressiert.

    Finanzexperten warnen vor dem Papier. Wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) berichtet, raten sie den Betroffenen sogar ausdrücklich vor einem Vertragsabschluss ab. Größter Kritikpunkt: Entgegen der Werbung beteiligt sich der Bürger nicht an dem Stromnetz, sondern gibt Tennet lediglich einen Kredit. Dabei bestehe die Gefahr eines Totalverlusts des angelegten Geldes. Denn: Geht der Betreiber insolvent, gelte keinesfalls eine Garantie der Bundesregierung. Institutionelle Anteilseigner wie Staaten oder Banken würden dann bevorzugt, Bürger jedoch nur nachrangig bedient. Schlimmstenfalls ist die Investition also futsch.

    Wurd auch Zeit, oder auch FAZ, wie man halt will…

    PS. Wie kommt denn der professionelle Adressenhändler durch die Filter?

  88. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ausbau-der-stromtrassen-alarm-buergerdividende-12289120.html

    die FAZ Version -- auch die meisten Kommentare sind lesenswert!

  89. @Testpilot
    Aha, da kommt zu der Schutzgelderpressung (EEG) jetzt auch noch der Tatbestand der Bestechnung hinzu…..ein Subvention zieht zwangsläufig die nächsten 10 nach sich…….

    Mit der überwältigender Mehrheit von 108% stimmt das Kollektiv der deutschen Energiewender dem Zentralkommitee der Ökologischen Einheitsbreipartei Deutschlands (OED) und dessen nächsten 50-Jahresplan zu. Unter frenetischen Beifall aller anwesenden 23 Kollektivmitglieder wird auch dieses mal das vollste Vertrauen in die Weisheit der, im Glanze der visionären Visionen leuchtenden Führung ausgesprochen.
    Vorwärts immer, Rückwärts nimmer…….auf das wir die neuen Ufer der heiligen Glückseeligkeit , in Einklang mit Genossin Natur, als erste erreichen werden und den dahinsiechenden Stromimperialisten zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

    Ähm……ich sehe gerade, da muss sich irgendwo ein Übermittlungsfehler eingeschlichen haben……es waren am Ende doch nur 10,8% des Kollektives, die ihre Zustimmung geheuchelt hatten.

    Dumm, das man vergessen hat dem Kollektiv das Schwimmen beizubringen…..so das es, trotz der allerbesten Planung, niemanden gelungen das neue Ufer zu erreichen.

    Amen
    Onkel Heinz……………..wo is mein Stabi-Buch, ick muss mir wieder alte Ideologie aneignen, sonst steh ick uff dem absteigenden Ast

  90. Ach Leute,

    Ihr müsst das Ganze doch mal rein dialektisch sehen:

    Ganz OBEN steht der Souverän -sprich „das gemeine Volk“- und ganz UNTEN stehen die paar lumpigen Geier-Eliten. Was derzeit passiert ist also im Sinne des Sozial-Ökologismus völlig korrekt; nämlich die Umverteilung von OBEN nach UNTEN.

    meint der Moosgeist

  91. # 92, 93, 94

    was soll der Schrott hier? Spam Filter? Idioten Schutz?

  92. Sylke,
    das ist kein Schrott, das ist der Sinn der EE, Kredite erzeugen, anders entsteht kein neues Geld als durch Verschuldung arbeitender Menschen.

  93. Ich bemühe mich und versuche, all die Spams, die durchkommen, so schnell wie möglich wieder zu löschen. Es sind Signalwörter wie „Betrug“ und „Pleite“ im Titel, die alle diese Finanz-Spams magisch anziehen.

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