Warum der Wind niemals „keine Rechnung“ schickt – und Windkraft teuer bleibt

5. Mai 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Windkraft

Energiewende-Optimisten erwarten in Deutschland für die Zukunft Zustände wie in einem Energie-Schlaraffenland. Anstatt gebratener Tauben die einem im Märchenland der Faulenzer in den Mund fliegen, ist es dann der Öko-Strom der reichlich und quasi umsonst aus der Leitung kommt. Das Kalkül hinter dieser Annahme ist bestechend einfach und auf den ersten Blick einleuchtend. Und grundfalsch:

Auch wenn wir heute noch einen Mehrpreis für den Strom aus Wind und Sonne bezahlen, so heißt es oft, werden wir schon in wenigen Jahren, wenn für die ersten Anlagen die hohen Vergütungssätze nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) auslaufen, den Strom von dort fast zum Nulltarif bekommen. Schließlich hätten diese ja keine Brennstoffkosten und Sonne und Wind schicken bekanntlich keine Rechnung.

Wind schickt doch eine Rechnung

Betrachtet man diese Überlegung einmal am Beispiel der Windkraft, einer der Hauptsäulen der Energiewende, dann fallen einem sofort zwei grundlegende Fehleinschätzungen ins Auge. Fehler Nummer eins an dieser Rechnung ist, dass auch nach dem Ende der speziellen Förderung für neue Anlagen eine Vergütung zu zahlen ist. Und diese ist mit 4,95 Cent für die Kilowattstunde an Land und mit 3,9 Cent auf hoher See immer noch über den Preisen von Strom aus Kohle, Braunkohle oder Kernkraft.

Und Fehler Nummer zwei ist die Annahme, dass die Analgen nach dem Auslaufen der erhöhten Anfangsvergütung überhaupt weiter Strom produzieren. Es spricht nämlich vieles dafür, dass in den allermeisten Fällen die Windräder mit dem Auslaufen der Förderung vom Netz genommen werden. Gründe dafür sind, dass man mit einem Neubau an gleichem Standort dann wieder in den Genuss der erhöhten Einspeisevergütung kommt, sowie  die simple Tatsache, dass bei so stark beanspruchten mechanischen Anlagen wie einem Windgenerator die Kosten für Wartung und Instandsetzung mit dem Alter stark in die Höhe gehen. Das gilt für Windräder an Land, und noch stärker für die Anlagen auf hoher See.

Stilllegung nach nur 13 Jahren

In Schweden hat der staatliche Elektrokonzern Vattenvall vor kurzem bekanntgegeben, dass der Windpark Yttre Stengrund mit 5 Turbinen mit je 2 Megawatt Leistung in diesem Sommer nach nur 13 Jahren Betriebszeit stillgelegt werden soll. Die Gründe hierfür sind wirtschaftlich-technischer Art. Zum einen hat es immer wieder Probleme mit der Beschaffung von Ersatzteilen für die Generatoren gegeben, und zum anderen stünden umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen an der Stromverbindung zum Festland an, welche sich nicht wirtschaftlich abbilden ließen.

Leistungs-Abfall von Windkraft-Anlagen nach Hughes 2012 (Link im Text)

Leistungs-Abfall von Windkraft-Anlagen nach Hughes 2012 (Link im Text)

Ein Rückbau von Offshore-Windrädern nach einer so kurzen Zeitspanne erscheint auf den ersten Blick unsinnig, wird aber schlüssig wenn man weiß, was britische Forscher zur Haltbarkeit von Windkraftanlagen herausgefunden haben. Studien in denen deren Leistung über die Jahre untersucht wurden (hier und hier) kamen zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen an Land über ihre Lebensdauer pro Jahr 1-2 Prozent ihrer Leistung einbüßen, das sind 20-40 Prozent in 20 Jahren.

Leistungsabfall bei Windkraftanlagen bereits nach wenigen Jahren

Noch dramatischer war der Leistungsabfall bei den Anlagen auf hoher See. Hier konnten Forscher bei Windparks in Dänemark einen Rückgang der Leistung von über 6 Prozent pro Jahr über die ersten 10 Jahre feststellen. Als Gründe hierfür werden der hohe Verschleiß und die vermehrten Ausfallzeiten von Anlagen mit steigendem Alter genannt. Windräder, die mit über 40 Prozent Auslastung gestartet waren, lagen kaum 10 Jahre später bei unter 15 Prozent.

Entwicklung der Einspeisevergütung für Windkraft an Land

Entwicklung der Einspeisevergütung für Windkraft an Land. Die Anfangsvergütung ist seit 15 Jahren nahezu unverändert bei 9 Cent pro kWh.

Und wer sich für die Zukunft zumindest einen positiven Preiseffekt aufgrund technischer Weiterentwicklung erwartet, der dürfte bei der Windkraft ebenfalls enttäuscht werden. Während neue Technologien und optimierte Fertigung bei der Photovoltaik in den letzten 10 Jahren dazu geführt haben, dass die Einspeisevergütung von anfangs über 54 Cent für die Kilowattstunde auf inzwischen 12,40 Cent abgesenkt wurde, liegt die Anfangsvergütung für Windstrom seit Beginn der Förderung nahezu unverändert um 9 Cent für die Kilowattstunde. Diese werden je nach Qualität des  Standorts zwischen 5 und 20 Jahren bezahlt. Anders als bei der Photovoltaik führen hier technische Weiterentwicklungen zwar zu leistungsfähigeren Anlagen. Diese kosten dann aber auch mehr und wirken somit nicht preissenkend. Entsprechend ist die Einspeisevergütung für Windkraft an Land in den letzten Jahren auf einem konstant hohem Niveau geblieben.

Die Einspeisevergütung für Offshore Windkraft ist in den letzten jahren mehrfach angehoben worden.

Die Einspeisevergütung für Offshore Windkraft ist in den letzten Jahren mehrfach angehoben worden.

Hohe See – hohe Kosten

Nochmal teurer als die Windkraft an Land ist die Windstrom-Produktion auf hoher See. Hier ist die Einspeisevergütung in den letzten Jahren sogar mehrfach angehoben worden. Für seit 2014 errichtete Anlagen werden Sätze von 15,4 Cent pro Kilowattstunde für einen Zeitraum von mindestens 12 Jahren ausgeschüttet. Steht die Anlage weiter als 12 Seemeilen vor der Küste und/oder in mehr als 20 Meter Tiefe, und das trifft auf sämtliche geplanten Anlagen in Deutschland zu, verlängert sich dieser Zeitraum. So erhöht sich beispielsweise für den Trianel-Windpark Borkum aufgrund seiner Lage die Bezugszeit für die erhöhte Vergütung um 29 Monate auf 14 Jahre und 5 Monate.

Wenn man jetzt die Erfahrungen aus der oben genannten Studien zugrunde legt, dann erscheint es sehr wahrscheinlich, dass die meisten Offshore-Windparks nach dieser Zeit nur noch einen Bruchteil ihrer Anfangsleistung haben. Wer also als Betreiber diese Zahlen ernst nimmt, nach denen er befürchten muss dass sein Windpark bereits nach 10 Jahren kaum noch leistungsfähig arbeitet, der entscheidet sich sehr wahrscheinlich für das in der EEG Novelle 2012 neu geschaffene Stauchungsmodell, wonach man über einen Zeitraum von 8 Jahren eine Einspeisevergütung von 19 Cent anstatt 15,4 Cent über 12 Jahre bekommt. Zusammen mit Abstands- und Wassertiefen-Bonus kommt ein Windpark in der Deutschen Bucht je nach Modell auf eine Vergütungszeit von 8 bis 18 Jahren.

Abriss günstiger als Weiterbetrieb

Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Offshore-Windparks genau an dem Tag, an dem die Förderung ausläuft, wieder abgebaut werden. Die Kosten für den Ausbau der Windkraft auf hoher See fallen immer und immer wieder an. Die Rechnung hierzu ist simpel:

Die Fixkosten einer Offshore Windkraftanlage bestehen hauptsächlich aus Wartungs- und Versicherungskosten und liegen bei Neuanlagen im Bereich von 160 Euro pro installiertem Kilowatt Leistung. Das rechnet sich, so lange die Anfangsvergütung von 15,4 oder 19 Cent pro kWh ausgezahlt wird. Nach Ablauf der Förder-Höchstdauer bekommen die Betreiber von Offshore-Windparks aber nur noch die Grundvergütung von 3,9 Cent pro Kilowattstunde. Für einen Windpark wie Alpha-Ventus würde dies bedeuten, dass er mit knapp 4.150 Vollaststunden pro Jahr, wie im Zeitraum von 2011 bis 2014 erreicht, mit 162 Euro pro installiertem Kilowatt Leistung im Jahr nur ganz knapp mehr als die Fixkosten einnehmen könnte.

Nach Ablauf der Anfangsvergütung erwirtschaften Offshore Windparks Verluste. Rückbau ist günstiger, als der Weiterbetrieb.

Nach Ablauf der Anfangsvergütung erwirtschaften Offshore Windparks Verluste. Rückbau ist günstiger, als der Weiterbetrieb.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass jeder außerplanmäßige Stillstand oder jede über die normale Wartung hinausgehende Reparatur oder jedes unterdurchschnittliche Windjahr diesen mickrigen Gewinn sofort wefrisst und den Windpark in die Verlustzone bringt. Und diese Betrachtung gilt auch nur dann, wenn die Anlage nach dem Ende Ihrer Förderhöchstdauer, also zwischen 8 und 18 Jahren, noch 100 Prozent ihrer Leistung bringen würde. Und wenn die für Neuanlagen veranschlagten Wartungskosten auch für über 10 Jahre alte Windräder noch gelten. Beides ist praktisch ausgeschlossen. 

Billiger Windstrom ist nicht in Sicht

Eines scheint demnach sicher. Auch in 10, 20 oder 50 Jahren wird die Nutzung der Windkraft nicht dazu führen, dass ein Hauptziel der Energiewende, die Produktion von bezahlbarem Strom mit regenerativen Quellen, auch nur annähernd greifbar wird. Nicht nur die Landschaftsverschandelung mit immer größeren Windrädern ist in diesem Modell für die Ewigkeit ausgelegt, sondern auch der stetige und kostspielige Neubau von Anlagen, die nach spätestens zwei Jahrzehnten immer wieder aufs Neue ersetzt werden müssen.

 

P.S.: Die Vision vom Schlaraffenland durch „Erneuerbare“ ist in den USA übrigens zum Teil Realität geworden. Zwar gibt es dort nicht Energie fast umsonst und im Überfluss, aber wenn man im Solarkraftwerk Ivanpah in Kalifornien richtig steht und etwas Glück hat, dann könnten einem zumindest gebratene Tauben in den Mund fliegen. Dort fallen nämlich jedes Jahr tausende Vögel tot vom Himmel, weil sie durch das mit den Hohlspiegeln gebündelte Sonnenlicht gegrillt werden.

 

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

32 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Bei den Beführwortern der „Erneuerbaren“ (alleine schon ein Unfug per se) handelt es sich um eine Glaubensgemeinschaft wider die Vernunft und Wissenschaft. Einige sind auch beim wohlfeilen Stimmenfang in eine selbst gestellte Falle getreten. Das können sogar Dr. der Physik sein. Für alle die noch rechnen können und wollen, läuft es auf eine Gefährdung des Industriestandorts D hinaus. Sichere preiswerte Energe ist Vorbedingung und Grundlage für Wohlstand. Strom sparen und Rationierungen im „smart Grid“ sind Notverordnungen, weil Strom nicht mehr „billig & gut“ erzeugt wird, sondern nach Wind und Wetter und nach Ökoglauben. Statt Landschaftverschandelung und Mereszubau, könnte mit Kernkraftwerken der Gen iV, Energie ohne Ende mit kaum Lndschaftsverbrauch erzeugt werden und das alte Damoklesschwert der Grünen, das „Endlager“, in nützliche Energie aufgelöst werden. Falls es wirjkliuch wichtig ist, Verbrennung von fossilen Stoffen, die auch sonst guter Rohstoff sind, könnte auch eingespart werden. Bis dahin braucht es in D aber noch ein paar Black outs, oder mehr Arbeitslose wegen Abwanderung von Industrie.

  2. An Tagen wie diesen

    Wie leere Bettlerhände recken sich die Windräder regungslos gen Himmel. Wie so oft im Jahr. Eigentlich sollten sie Strom produzieren. Doch sie drehen sich nicht oder trudeln nur still vor sich hin. Natürlich könnte man die Windräder, die wie Soldaten zwischen blühenden Rapsfeldern strammstehen, romantisch verklären, etwa so, wie Windenergielobbyisten es gerne tun. Doch mit jedem neuen Windpark in einstmals beschaulichen Landschaften verlieren die Menschen Zug um Zug ein Stück ihrer selbst.

    Für was stehen diese stählernen Ungetüme? Etwa für die sogenannte Energiewende? Wer das immer noch behauptet, dürfte Dauergast im Tal der Ahnungslosen sein. Denn bislang haben weder Wind noch Sonne thermische Kraftwerksleistung ersetzt. Sie werden als Schattenkraftwerke meist weg geschwiegen oder Neudeutsch als Backup-Kraftwerke im Munde geführt.

    Trotzdem wird in einschlägigen Kreisen mit Megawatt und Gigawatt geklotzt, so gewaltig ist mittlerweile die installierte Nennleistung der Windräder. Die Maschinen hoch in der Luft sind zu Megawattelefanten technisch und verbaltaktisch hoch und höher gerüstet, bejubelt von Politik, Lobbyisten und Presse. Sie sagen den ahnungslosen Deutschen aber nicht, dass die Megawattelefanten lediglich Kilowattmäuse gebären.

    Über den Daumen gepeilt kostet ein Megawatt Nennleistung (1.000 Kilowatt) rund 1,5 Millionen Euro. Anlagen, wie sie jüngst im Landkreis Hameln-Pyrmont in hoher Konzentration aufgebaut werden, haben jeweils 3,05 Megawatt (Enercon E-101). Ergo kostet solch eine Anlage rund 4,5 Millionen Euro. Ob große oder kleinere Windenergieanlagen: Sie haben einen für die Öffentlichkeit wie auch für viele der Jubelpolitiker gut getarnten Haken: Die Tage oder Stunden, an denen die Monster mit „voller Pulle“ Strom produzieren können, sind gezählt. Und so geht das Jahr für Jahr.

    Die statistische Windstärkenverteilung 2014 der Messstation Langeln im Harz belegt das eindrucksvoll. Danach wehte in Summe an rund 152 Tagen der Wind entweder gar nicht oder mit 1 Beaufort (0,3-1,5 m/s) so schwach, dass eine E-101 mit 3.050 Kilowatt Nennleistung stromtechnisch vor sich hindümpelte. Dem Enercon-Kenndatenblatt nach würde die Anlage bei diesen lauen Lüftchen weniger als 40 Kilowatt erzeugen.

    Erst wenn Sturmtiefs übers Land fegen, ächzen die Windräder für wenige Stunden im Jahr mit voller Leistung. Solche Erzeugungskicks sind den Windmüllern ein-, zweimal im Jahr vergönnt. Dann jauchzen sie über die buchstäblichen Windfallprofite und sie lassen die Sektkorken knallen, während ihre Pressesprecher die Shorttime-Rekorde medienwirksam unters Volk streuen.

    Ist es fehl am Platz zu beklagen, dass für die wenigen Starkwindstunden im Jahr die großen Generatoren eine unverantwortliche Material- und Geldverschwendung sind, für die wir Stromverbraucher über die Stromrechnungen in Gestalt der EEG-Umlage „bluten“ müssen.

    Ich will nicht zwischen Schwach- und Starkwindanlagen unterscheiden. Das überlasse ich lieber den strategischen und statistischen Rechenkünstlern. Es liegt aber belegbar auf der Hand, das bei uns durchschnittliche Windgeschwindigkeiten zwischen 5 bis 6 m/s vorherrschen. Um im Bild zu bleiben: Das würde bei der E-101 mal gerade für ein Sechstel der Nennleistung reichen.

    Vor diesem Hintergrund muss die Frage erlaubt sein, warum die Windgeneratoren nicht an die mittleren statt an die maximal möglichen Windgeschwindigkeiten angepasst werden. Technisch müsste das machbar sein, effektivere Windenergieanlagen mit kleinerem Generator und den Anforderungen entsprechenden Rotorflächen und billiger zu bauen.

    Zu guter Letzt

    Die Netzbetreiber teilen die Rekordfreuden der Windmüller ganz sicher nicht. Vielmehr stöhnen sie über die volatilen Überkapazitäten die hierzulande nicht untergebracht (also nicht gespeichert) werden können. Diese Leistungen fließen in die Netze europäischer Nachbarn, entweder gegen geringes Entgelt oder wir müssen noch draufzahlen. Holland ist der größte Nutznießer bei überschüssigen Windkapazitäten. Allein 2014 bezog das Land der Tulpen rund 24 Milliarden Kilowattstunden Strom über die ostfriesische Netzkupplung Diele der TenneT.

  3. Guter Artikel.
    Es ist ja nicht nur so, dass uns die sog. Erneuerbaren Energieerzeuger keinen billigeren Strom als ein Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und vor allen der Kernkraft liefern kann, sondern das die sog. Erneuerbaren Energien mit ihrer EEG-Vorrangeinspeisung uns gesamte Stromversorgungsnetz in Deutschland und mit der weiteren Ausbau auch in ganz Europa immer anfälliger und damit instabiler macht.
    Das wird zur Folge haben, dass sich nach und nach die Länder in Europa immer mehr von der deutschen Energiewende und somit von Deutschland wieder einmal abschotten / schützen müssen.
    Deutschland führt mal wieder einen Krieg und zwar diesmal einen Grünen Blitz-Energie(wende) Krieg in Europa und gegen europäische Staaten. Deutschland wird zusehends wieder mal isoliert in Europa darstehen. Und Schuld ist mal wieder dieser ausgeprägter Sinn der deutschen Politik zu bestimmten Ideologien die auf einer emotionalen Basis daherkommen und keine fachlich-sachliche Vernunft und Verstand in sich tragen. Ich hoffe mal und ich gehe auch davon aus, dass Deutschland seine markt- gesellschaftsfeindliche und naturzerstörende Energiewende/EEG spätestens auf der UN-Klimakonfernenz in Paris im Dezember 2015 erklären muss. Der G7 Gipfel in Elmau wird schon mal die Richtung vorgeben.

  4. sehr schön dargelegt Herr Kipp, ja die schnöden Zahlen können einem den Appetit verderben.

    Sie haben den Rückbau erwähnt. Wie sieht es eigentlich damit aus? Wer ist dafür verantwortlich? Der Betreiber (und was ist wenn er nicht mehr existiert)? Der Grundstückbesitzer? Oder kann man die Windanlage einfach stehen lassen (onshore stehen sie wohl auf privatem Grund, offshore stehen sie auf wessen „Grund“?), schließlich gibt es auch alte Fabrikanlagen die vor sich her rotten? Ist das rechtlich geregelt?

    Eine weitere Frage ist, was kostet der Rückbau excl./incl. Fundament (onshore/offshore)? Gibt es schon dazu Zahlen? Da wäre es natürlich am billigsten man müsste nicht zurückbauen und dafür die Anlagen noch in ein Paar Jahrhunderten bewundern.

  5. Die Windmühlen müssen sich ja in einem nie konstanten Wind drehen.
    Zwar wechselt die Windstärke auf See meist weniger böig als an Land, wo ständige Schwankungen auftreten, aber diese wechselnden Windstärken wirken sich mit dem Exponenten hoch drei, als dynamisch schwellende Lastfälle auf die Flügel-Konstruktion aus und werden zu einem betriebsbedingten Verschleiß-Problem der Hauptlager.
    Das zentrale Lager der Propeller-Welle muss hohe axiale und radiale Kräften aufnehmen. Als Wälzlager mit Kegelrollen braucht es ein definiertes Lagerspiel, damit keine ungünstigen Vibrationen, bzw. Schwingungen im Wälzlager entstehen. Auch die jahreszeitlichen Temperatur-Unterschiede beeinflussen durch die Wärmedehnung das Lagerspiel, bzw. die vorzeitigen Austausch-Reparaturen verschlissener Lager, die wegen der hohen Montage-Kosten dann „vornehm“ als „Repowering“ deklarierte werden.

  6. Offshore-Windparks sind langfristig günstiger als AKWs

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/offshore-windparks-sind-langfristig-guenstiger-als-akws-a-1033915.html

    Spätestens wenn man ließt, dass in dieser “ Studie “ Forschungsreaktoren, als Beispiele herangezogen werden muss man zwingend Studie in Anführungszeichen setzen.

  7. ………………BLUTSTROM…………..

    Am Anfang steht ein Wort. „Blutstrom“ – damit hat Enoch zu Guttenberg die Energieerzeugung mit Windrädern gegeißelt, deren mächtige Rotoren Vögeln und Fledermäusen den Tod bringen. Alles klar?
    --
    „Blutstrom“ hat Guttenberg zwar gesagt, im vergangenen Monat in der Stadthalle in Göppingen auf einer der Veranstaltungen, auf denen er gegen die Windkraft streitet. Doch niemand leidet mehr darunter als er, wenn er darauf angesprochen wird. Die unheilvollen Assoziationen mit den Unwörtern des Nationalsozialismus sind Guttenberg bewusst; sie bereiten ihm fast körperliche Pein. Zu seiner Familie gehörte Karl Ludwig zu Guttenberg, der als Widerstandskämpfer in den letzten Kriegstagen von den Schergen des Reichssicherheitshauptamts ermordet wurde.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/enoch-von-guttenberg-bekaempft-die-windkraft-13601292.html

    Bei der Errichtung der Offshore-Windparks gab es bereits bis 2012 80 schwere Unfälle mit drei Toten. EIKE berichtete, daß Photovoltailk 0,44 Menschenleben pro Terawattstunde verschlingt, Windkraft 0,15. Bei 35 Mrd. Terawattstunden aus Photovoltaik in Deutschland sterben also statistisch 15 Menschen im Jahr, bei 52 Mrd. Terawattstunden Windenergie sterben 8 Leute.

    http://journalistenwatch.com/cms/angst-haben-wird-verboten/

    Auch ein paar Zahlen die zeigen, so sauber und umweltschützend ist der ganze EE-Kram nicht……nur ist dat unseren Medien keine Meldung wert, wenn aber im Kernkraftwerk mal ne Flasche Cola umkippt, isses sofort ein fieser Störfall, der genüsslich ausgeschlachtet wird.

    @Rudi, Danke für die Fleißarbeit und den schönen Artikel……nur wird das Diehl und Genossen im Geiste nicht die Bohne jucken, denn ökoreligiöse Fanatiker hat die Realität noch nie interessiert.
    Wind und Sonne schicken keine Rechnung………und trotzdem dürfen wir Deutschen 15 Mrd. Euro zusätzlich für unseren Strom hinblättern…….Münchhausen wäre stolz auf die Ökos, wenn er das noch erlebt hätte.

    MfG
    Heinz Eng

  8. @ Jan van Deert #4 Der Rückbau ist ebensowenig wie die Finanzierung gesichert, zumindest soweit mir bekannt. Die Ungetüme in unseren Waldern, Fluren und Meeren werden aber nicht huntertausende von Jahren stehen bleiben, notfalls rosten sie einfach mangels „Endlagerkonzept“ vor sich hin, fallen irgenwann um, und da es sich um ökologisch gut gemeinte Bauten handelt, kümmert sich auch keine Umweltinitiative darum, daß einige nanogramm in die Luft oder ins Grundwasser kommen. Saubande elendige, sagte der Buchbinder Wanninger am Schluß.

  9. #Karl Reichert,
    die Grundstücke für Windräder werden i.d.R. gepachtet und nicht gekauft. Wenn man den Rückbau absichern wollte, müßte man eine Bankbürgschaft hinterlegen. Die kostet allerdings (richtig viel) und vermindert den Profit. Die Verpächer gehen also ein Risiko ein, denn wenn die Windstrom GmbH oder wie die Firmierungen immer genannt werden, in Insolvenz geht, bleibt der Verpächter als Grundeigentümer auf den Schreddern sitzen. Vielleicht haben die aber auch Glück. In meinem Berufsleben habe ich es schon erlebt, dass ein mit Unkrautmittel verseuchter Bahndamm von der Naturschutzbehörde zum Schotterbiotop erklärt wurde.

    #6 Andreas Baumann,
    der Autor des Spiegelartikels übersieht, dass Windräder Primitivtechnologie standartisierter Produkte ist. Da sollte selbst einem unerfahrenen Redakteur auffallen. Ansonsten ein Äpfel/Birnenvergleich. Ich warte noch darauf, dass eine „Studie“, belegt, dass Menstruationsstörungen beim weiblichen Personal der Windindustrie seltener sind als bei KKWs.

    #Rudolf Kipp,
    ein guter und wichtiger Artikel, der in die Favoriten eingehen sollte.

    Mfg

  10. Defekte Windkraftwerke kann man mit einem schweren LKW oder Traktor leicht umlegen — alles kein Problem. Die Landschaft wird dann wieder frei sein und man muss bei den herrlichen Landschaften
    in ARD und ZDF auch keine Angst mehr haben das man einer fiesen Propaganda auf den Leim geht.
    Den Stahl können dann die Schrotthändler haben. die 2000-4000to Betonfundament können in der Erde verbleiben. Da stößt sich höchstens mal ein Maulwurf den Kopf.

  11. #10 netseal,

    die Kosten eines Rückbaues eines Windrades liegt im 6-stelligem Bereich. (google ist Dein Freund). Das Belassen des Fundamentes im Boden wäre eine illegale Deponie. Z. B. der Betreiber einer Erdaushubdeponie darf nicht mal Grabsteine (Hessen) annehmen.

    Mfg

  12. #7 Lieber Heinz,

    Dein zweiter Link ist absolute Spitze -- aus meiner Sicht.
    Wolfgang Prabel bringt es gelungen auf den Punkt.
    Danke Dir mal hier für Deine ungemein ehrlichen, informativen und wertvollen individuellen Beiträge.
    Nach der aktuellen „Gehaltserhöhung“ die sich die politischen Stiftungen selbst genehmigten, empfehle ich mal, intensiv über diese Partei-Stiftungen zu googeln und die rotgrüne „Böller-Burschen-Schaft“ neben der Mercator-Stiftung, als Finanzier aktueller Entwicklungen nicht zu unterschätzen.
    Kaufhäuser und Konsummärkte brauchen immer neue Konsumenten, egal woher sie auftauchen und wer sie finanziert, schließlich zahlt der Groß-Geschäftsmann Steuern und braucht politische Protektion, damit sein Geschäft profitabel bleibt.
    Ob als engagierter Baukonzern, der teure Windkraftfundamente in Rechnung stellt, oder als finanzstarker Lobbyist, der einen Dämmwahn politisch verordnen lässt, es sind „unsere Oligarchen“, die nicht als solche in Erscheinung treten, sondern ihre angestellten Lobby-Puppen auftreten lassen und die Realität dieser Bananen-Republik-Deutschland „BRD“ reduziert sich auf die persönlichen Fluchten, vor einem politischen, affigen Blödsinn, der fern von jeder tatsächlichen Demokratie, weder offen diskutiert, noch anschließend, direkt-demokratisch per Referendum der Bevölkerung entschieden wird, um den Politikern Aufträge der Bevölkerungsmehrheit in Arbeit zu geben.
    Die Schweiz ist seit fast fünfhundert Jahren eine direkte Demokratie und die Schweizer leben bestens damit, sich nicht von politischem Personal, wie in der peinlichen BRD instrumentalisieren zu lassen.

  13. #11 Heinz Reeg

    die Kosten eines Rückbaues eines Windrades liegt im 6-stelligem Bereich. (google ist Dein Freund). Das Belassen des Fundamentes im Boden wäre eine illegale Deponie. Z. B. der Betreiber einer Erdaushubdeponie darf nicht mal Grabsteine (Hessen) annehmen.

    Ja, ich mein ja nur, wenn wir mal nicht mehr so viel Geld haben.
    Also bevor ich als Stromkunde auch noch die Entsorgung bezahlen muss, dann lass den Beton besser in der Erde. Legal, illegal, Schei*egal

  14. @Hans Meier
    ….. individuellen Beiträge……..joo, ick versuch einfach die Welt zu verstehen, samt Irrungen, Wirrungen, Neblkerzen, Hintergründe…..um hinter des Pudels Kern zu kommen.
    Manchmal reagiert mein komischer Denkapperat halt anders als erwartet….manchmal reicht ein einzigen Reizwort aus….um anschließend wieder mal Gackel/Blinki/Juhuu zu quälen um einen Verdacht nachzugehen.
    Und am Ende stößt man auf einzelne Menschen, die eine gar wundersame Karriere hingelegt haben und maßgeblich, mehr aus dem Untergrund….unser Land verändern….und dat meist zum Schlechteren.

    Rainer Baake
    Viel is in seiner Biografie ja nich zu finden…..aber über eins bin ick doch irgendwie gestolpert..
    „“““Nach dem Abitur arbeitete Rainer Baake von 1974 bis 1978 als Community Organizer in Chicago““““

    Community Organizing bezeichnet ein Bündel an Maßnahmen für die Mitgliedergewinnung – meist von Gewerkschaften, aber auch Kirchengemeinden – und für die Stärkung der eigenen Durchsetzungskraft, das in dieser Form erstmals in den Armenvierteln von Chicago in den 1920er Jahren angewandt wurde. Unter Anleitung von Community Organizern werden die Bewohner befähigt und bestärkt, aktiv für ihre eigenen Interessen und oft gegen die Interessen großer Unternehmen, einzelner Unternehmer oder mächtiger staatlicher Einrichtungen vorzugehen. Als Begründer des Community Organizing gilt Saul Alinsky.

    Dort scheint er schon mal sein Handwerkszeug für seine spätere steile Karriere erlernt zu haben…..zumal ja die „Grenzen des Wachstums“ 1972 die ersten Runden durch die Welt zogen.

    Tja…und so kommt es, das dieser Mann, der maßgeblich den deutschen Atomausstieg durchgeprügelt hat….und als nächstes Schlachtfeld nun die Energiewende beackert, nachdem er ne Weile für die AGORA die Fäden gezogen hat und nun endlich im Wirtschaftsministerium angekommen ist, damit er sein Werk vollenden kann…..die Zerstörung der industriellen Basis Deutschlands.

    Die stille Kraft, seit dreißig Jahren

    Baake war es, der als grüner Energieexperte kurz vor dem Regierungswechsel am Ende der Ära Kohl einen Plan für den Atomausstieg entwickelte. Baake war es, der diesen Plan als Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jürgen Trittins umsetzte. Und als Bundeskanzler Schröder damals, genervt vom Protest seiner Kumpane in der Energiewirtschaft, die Parole „mehr Fischer, weniger Trittin“ ausgab – da war es weder dieser noch jener, sondern immer noch Rainer Baake, der mit der Industrie einen „Atomkonsens“ aushandelte.


    Der Mann, der die Energiewende auf Kurs bringen soll

    Die Reform des EEG basiert zu einem großen Teil auf seinen Agora-Ideen. Im Eckpunktepapier des Ministeriums finden sich noch Grafiken im Corporate Design von Agora. Daneben griff Baake auf Vorarbeiten der für das EEG zuständigen Abteilung im Bundesumweltministerium zurück……
    Die Abneigung gegen den Grünen sitzt bei manchem Beamten tief. Lange Zeit kämpfte das BMWI gegen eine Energiewende – und damit gegen Baake. Jetzt sitzt der Feind im eigenen Haus. Als „Trittins obersten Zuschläger“ mit „grünem Scheuklappendenken“ bezeichnet ihn ein langjähriger Beamter. Jetzt würden die Schaltstellen in der Energieabteilung mit linientreuen Beamten aus dem Umweltministerium besetzt. Von einer „feindlichen Übernahme“ ist die Rede.

    Ups….bevors zu lang wird…Ende Teil 1

  15. und weiter….

    Weltbank soll Finanzierung dezentraler erneuerbarer Energien stärken

    Am Ende seiner Solartour traf Hans Eichel mit dem Manager der Energiewende, Umweltstaatssekretär Rainer Baake von den Grünen, zusammen. Beide wiesen auf die immense Bedeutung der neuen Energiepolitik für den Industriestandort Deutschland hin. „Wir haben dadurch Land verändert. Es konnte im Bereich der Erneuerbaren eine neue Gründerzeit ausgelöst werden und es wurden 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen“, erklärten Eichel und Baake in Kassel. „Diese Politik muss weiter gehen, sonst droht diesem wichtigen neuen Markt ein schwerwiegender Einbruch. Wir stehen gemeinsam für eine weitere Politik der neuen Energien“, so Eichel und Baake. Hans Eichel hat übrigens als Oberbürgermeister im Jahr 1981 die erste rot-grüne Koalition ins Leben gerufen. Rainer Baake war 1985 als Vize-Landrat von Marburg-Biedenkopf der erste hauptamtliche Politiker der deutschen Grünen.


    Jetzt übernimmt die Kanzlerin den Kohle-Streit

    In den Streit um die Zukunft der deutschen Braunkohle schaltet sich jetzt auch die Bundeskanzlerin ein. Für diesen Mittwochabend sei eine Gesprächsrunde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und dessen Energie-Staatssekretär Rainer Baake terminiert, in der es um die umstrittene neue und zusätzliche Klimaabgabe für alte Braunkohlekraftwerke gehen soll.

    Ohne seinen Wackeldackel traut sich Gabriel wohl nicht mehr aus dem Haus….naja, Minister sind schnell mal ausgetauscht, aber Staatssekretäre überwintern wohl jede Art von Regierung.
    Bisher war ja das Wirtschaftsministerium noch mit halbwegs realistischen Beamten besetzt……seit GroKo ist auch diese letzte deutsche Festung gefallen….das trojanische Pferd ( Umweltministerium) hat gesiegt und wir können uns bald darüber freuen, wie schnell es zukünftig abwärts geht.
    Und naja….zu meinen ganz besonderen Freund, Hansi dat Fell (Erfinder der kostendeckenden Solareinspeisevergütung) samt seinen verstorbenen Kumpel Scheer, muss ick ja nix weiter sagen, die Anwesenden kennen ja dahingehend meine Aversionen.

    Mir kommt es so vor, als ob wir Deutschen ein ganz besonders unterwürfiges Gen besitzen….wat die einzige Erklärung dafür wäre…..warum wir wieder mal ein tolles Experimentierfeld darstellen, wie weit man eine Bevölkerung in den Wahnsinn treiben kann, ohne das es vorher aufmuckt.
    Übrigens, ist Dir schon mal aufgefallen……das uns olle Adolf Hitler fast täglich in jeder Tageszeitung entgegen grinst?….heute wieder, weil bei einer Razzia sein oller Blechgaul aufgefunden wurde.

    ups….wieder zu lang….

  16. Deutschland verabschiedet sich langsam aber sicher von der modernen Energietechnikwelt und will sein Heil in der Windkraft suchen. Die europäische Energie-Forschung geht jedoch weiterhin ihre eigenen Weg….

    http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/teilchenbeschleuniger-lhc-neuer-energierekord-fuer-die-weltmaschine/11808868.html

    ….komisch, dass der Rest der Welt nicht auf Deutschland hören will und immer noch auf dies komische und gefährliche Kern-Energie-Forschung setzt….dabei macht es doch Deutschland vor, wie schön das Leben und der zukünftige Wohlstand auf Basis von den Launen der Natur und einer geringen Energiedichte / Ausbeutung mit unzähligen und unzuverlässigen Windmühlen und Solarparks aussehen wird….Deutschland macht die Energiewende und keine „Alte Sau“ interessiert es. Deutschland leistet mal wieder ganz tolle Selbstzerstörung an seiner Industrie- Wohlstandsgesellschaft.

  17. Es gibt wieder mal was zu lachen, Freunde.

    Biogas-Anlagenbetreiber verzeichnen Verluste in Millionenhöhe durch EEG Novellierung
    Verfassungsbeschwerde eingereicht

    (PresseBox) (Schwerin, 19.05.2015) Der Bestandsschutz von Biogasanlagen wird durch das am 1. August 2014 in Kraft getretene EEG 2014 und der Erhebung einer Höchstbemessungsleistung erheblich verletzt. Die gesetzlich garantierte Vergütung des erzeugten Stroms wurde dadurch drastisch gekürzt. Mit der heute vom Verein Nachhaltige Energien e.V. eingereichten verfassungsrechtliche Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe soll der Gesetzgeber daran erinnert werden, dass er für die Investitionssicherheit in den Vorgängergesetzen des EEG 2014 ein Versprechen abgegeben hat. Die Klagegemeinschaft wird durch die Anwaltskanzlei Paluka Sobola Loibl & Partner aus Regensburg vertreten.

    Ach die Armen….jede Menge Knete gemacht, indem man hochsubventionierten EE-Strom vertickt…und nun rumheulen, weil Stiefvater Staat plötzlich und unerwartet die Gesetze ändert?

    Artikel 14 GG…..

    (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
    (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
    (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

    Na da bin ick ja mal gespannt ob die damit durchkommen…..davon mal ganz ab, hab ick eh vorhergesagt, das im Krieg der EE-Schmarotzer untereinander als erstes die Kaggevergaser den Kürzeren ziehen werden.
    Und wenn ick es recht betrachte…..ist denn die Energiewende ansich, nich ein gewaltiger Eingriff in das Eigentum der angestammten Energieunternehmen?
    Heulen auf hohem Niveau…..aber janz so schlimm kann es dann doch nich sein, oder?

    Preis-Explosion: Großkonzerne kaufen Bauern das Ackerland weg

    Ein Beerenobst-Bauer kritisiert, dass Ackerflächen teilweise nur deshalb aufgekauft werden, um Fördergelder vom Staat zu bekommen. Insbesondere Großkonzerne setzen beispielsweise auf den Anbau von Mais, bei dem Biogasanlagen zum Einsatz kommen. „Dadurch werden die Preise artifiziell hochgetrieben (…) Durch diese Förderung über Kilowattstunde entsteht ein Wettbewerb, bei dem kein Bauer, der Nahrungsmittel produziert, mehr mithalten kann“, zitiert den Bauern der rbb.

    Merkel, Murks und andere Schwachsinnigkeiten…….sowas geht nur im Land der Bekloppten und Bescheuerten….also Deutschland.
    Onkel Heinz…….Essen wird eh überbewertet und unsere Rindviecher können ja ruhig Soja aus Südamerika fressen

  18. Der Kommentar mag stimmen, wenn man das aktuelle Geschehen betrachtet. Doch es könnte ganz anders sein, wenn den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland bewusst wird, dass sie von der „EEG-Connection“ nach Strich und Faden betrogen werden. Die EEG-Umlage müsste überhaupt nicht sein, denn Offshore-Windstrom könnte schon für weniger als
    3 Cent/kWh erzeugt werden. Die schwimmenden Windstrom-Inseln sind an keine Wassertiefe gebunden. Auch für kostengünstige Anbindungen an das Verbundnetz und den Transport in die südlichen Bundesländer existieren Konzepte, die keine weitere Natur zerstören und auch den Anblick nicht „verschandeln“.
    Diese Erkenntnisse werden aber ignoriert und totgeschwiegen, weil dann die Profite nicht mehr ohne alles Tun in die Taschen fließen. Wer Näheres zu den Konzepten wissen will, kann sich bei mir melden info@ullrichmeyer.de.

  19. Gruss Roger

  20. Zum Thema Strom aus Windkraft ist nicht so billig wie Atomstrom.

    Nehmen wir mal an es gebe nur ein Endlager auf der Erde, mit nur einem einzigen Angestelten welcher nur 1000€ brutto bekommt. Uran 238 hat eine HWZ von ca. 4.500.000.000 Jahren. ca 10 HWZ sind dann 45.500.000.000 Jahre x12 Monate sind schon mal 565.000.0000.000€, Personalkosten welche unsere Ururururururur… -- Enkel berappen dürfen, für einen einzigen Angestellten.

  21. @witiwati #20
    Frage 1.
    Warum wollen Sie eine Endlager?
    Frage 2
    Warum wollen Sie Uran 238 bewachen, wenn die sog. Erneuerbaren Energien die Zukunft sind?
    Frage 3
    Warum sehen Sie Personalkosten als etwas gesellschaftsfeindliches an, wenn wir doch alle in einer Gesellschaft zum Wohle der Gesellschaft einen Lohn beziehen?

  22. @wiwati

    Schauen Sie sich einmal die folgenden Daten an:

    http://strom-report.de/windenergie/

    Besonders interessant sind die Investitionen in die Windkraft, welche annähernd exponentiell steigen und der Ertrag, der in den letzten Jahren annähernd stagniert. Ich hoffe Sie verstehen, dass hier eine mächtige Pleitewelle aufgebaut wird.
    Verrückterweise beweisen diese Zahlen zudem, dass Windkraft ständig teurer wird (Investition/Ertrag) und dass Projektierer die Gutgläubigen ständig übers Ohr hauen.

    P.S. Was kostet der Angestellte, der mit einem Hämmerchen im entindustrialisierten Deutschland über 10.000.000.000 Jahre die Betonfundamente von 25.000 WKA entfernt?

  23. @witiwati # 20
    Meinen Sie, in 4,5 Milliarden Jahren gibt es noch den Euro?
    fragt JH

  24. @Ullrich Meyer # 18
    Herr Meyer, bei Ihrer Vita wundere ich mich immer, dass Sie so krude Konzepte -- wie hier angedeutet -- auf Ihrer Homepage ernsthaft vertreten.
    Oder versuchen Sie hier bei ScSk nur Werbung zu machen?
    fragt JH

  25. @witiwati #20
    Nachtrag….
    Und eines kann keiner bestreiten…die Kernenergie basiert auf einer wirtschaftlichen Wertschöpfungskette und trägt somit zum Wohlstand einer Gesellschaft bei. Dagegen basiert die Energiewende = Erneuerbare Energien auf einen politischen und marktfeindliche Gesetz = EEG und hat somit keine wirtschaftliche Wertschöpfung in sich und kann somit nur Mangel und Armut erzeugen und keinen Wohlstand für die Gesellschaft. Die Energiedichte und die zuverlässige Verfügbarkeit des Energieträgers sind die Basis für eine makrtwirtschaftliche Wertschöpfungskette und damit für unseren sozialen Wohlstand. Die sog. Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) sind weder ein dichter noch einer zuverlässiger Energieträger und schaffen somit KEINEN Mehrwert (Nutzen) für eine Industrie-Wohlstandsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen. Danke!

  26. @witiwati #20

    Interessant, Sie wollen also abgereichtertes Uran einer Endlagerung zuführen. Warum auch immer. Wie verfahren Sie dann erst mit Natururan, dass bis zu einem Prozent an spaltbarem und stärker radioaktivem Uran 235 enthält? Schnellstmöglich aus den Lagerstätten rausholen und in ein gesichertes Endlagerung bringen?

  27. @ Hartung, #24:

    Tja, der übliche „Ulrich-Meyer-Kommentar“. Den haben wir an unterschiedlichen Stellen schon ein dutzend Mal in diesem Blog. Ich begreife Herrn Meyer nicht. Hier ist diese Art der Werbung nicht nur verpönt, sie trifft auch nicht die Zielgruppe, fällt auf und damit auf den Absender zurück. Manchen Menschen ist halt nichts peinlich. Da Herr Meyer sich ansonsten nicht an den Debatten hier beteiligt und auch sonst nichts zu sagen zu haben scheint, denke ich ernsthaft über eine Sperrung nach.

    @ witiwati, #20:

    Endlagerung von U 238? Mir sind entsprechende Forderungen der Anti-Kernkraft-Bewegung bislang nicht bekannt. So lächerlich macht sich doch keiner (oder eben doch…).

  28. wahahahahaha…*träne wegwisch*….“Atomkraft basiert auf einer wirtschaftlichen Wertschöpfungskette“…den Brüller muss ich erst mal verdauen….ja, ne, klar: Wenn ich die sauteure Müllabfuhr und die noch viel teurere Lagerung des hochradioaktiven Abfalles über Jahrhundertausende (Plutonium z.B. für ca. 200.000 Jahre) nicht selbst bezahlen muss, dann ist mein Atomstrom ja so was von günstig…. ach ne, das ist ja gesellschaftsfeindlich, wenn man sich die Personalkosten für 200.000 Jahre sparen will….au backe…Seid ihr alle solche Rechenkünstler? .Auf jeden Fall wird mir klar, warum ihr immer noch auf die Pferdeindustrie setzt, obwohl das Automobil gerade richtig laufen lernt. Schuster, bleib bei deinen Leisten nichwa? Macht aber nix. Die meisten Menschen verstehen es trotzdem -- und der Rest stirbt irgend wann aus. Seht ihr das Rote am Horizont? Das sind die Rücklichter der neuen Zeit.

  29. @Pörgi
    Na mein Kleiner……schon mal wat von der energetischer Nutzung des so-genannten Atommülls gehört….nich?, oh…los stop schade.
    Geh wieder in Deine Höhle und schlaf weiter, oder flieg mal nach China und guck Dir deren neue Kernkraftwerke an.
    Das Rote am Horizont……sind blinkende Windrädchen, die jedes Mal bei Windstille so wunderbar nutzlose Schatten werfen.
    Rot Front Genosse.
    H.E.

  30. Heinz,
    Deutschland ist nachhaltig verblödet, da kann Pörgi nichts dafür.

    Ein Techniker hat sich heute vor mir totgelacht , ich teilte ihm nur mit, dass in Fukushima keiner wegen Strahlung gestorben ist. Er bestand darauf, dass die 30000 verstrahlt wurden.

    Ein verbeamteter Lehrer(Physik) sagte mir, er müsse vorsichtig sein mit Kritik, wegen seiner Pension, wurde ihm durch die Blume gesagt… Es geht schon wieder los….

    Alles Schlampen außer Mutti 😉

  31. @pörgi #28
    Informiere dich erst einmal, was man unter einer wirtschaftlichen Wertschöpfungskette versteht. Nur soviel, dass hat was mit Gewinn und Areibtsplatzschaffung bis hin zum Wohlstand zu tun.
    Und die Entsorgung vom Kernkraftbrenn Wertstoff ist deswegen ein Gewinn, weil diese Kosten schon gewinnbringend in den billigen Stromkosten der Stromerzeuger der Kernkraftwerke mit eingerechnet sind. Genauso wie alle anderen Kosten. Nur hat die Politik nicht zugelassen, dass die Kernkraftwerke weiter Gewinn machen dürfen und die Kernkraftbranche wurde durch die Willkür der Politik einfach somal über Nacht mit einen Dumpinggestz = EEG konfrontiert, einer Brennelemetesteuer und den vorzeitigen politischen willkür Kernkraftausstieg. Das man dann keine Rahmenbedingung mehr als Kernkraftbetreiber hat, die eine wirtschaftliche Wertschöpfungskette garantiert, müsste sogar so eine wie dir einleuchten.
    Dagegen werden die sog. Erneuerbaren Energien mit dem EEG von der Poltiik richtig mit dem Subventionspuder der Hintern überzogen….Wirtschaftliche Wertschöpfung bei den Erneuerbaren Energien = NULL, weil der Markt diese Energieerzeugung einfach nicht verlangt und haben will. Das Ende vom Lied wird sein, dass sich die deutsche Gesellschaft mit dem EEG und der Energiewende und seit neuesten auch mit der CO2 freien Wirtschaft im Zeitalter des Mangel und der Armut schießt. Freie und offene Wissenschaft und eine wirtschaftliche Wertschöpfung = Wohlstand sowie Innovationsgeist (Forschung und Entwicklung) wird es in diesen neuen Zeitalter bzw. gibt es schon auf diesen Weg dort hin, nicht mehr.

  32. Am besten schalten wir den Strom ab!

Schreibe einen Kommentar