Wie die Energiewende effiziente neue Kraftwerke verhindert

22. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Karbonsteuer, Kohle, Politik

800px-Kraftwerk_NiederaußemBeim Energiekonzern RWE liegen Pläne für einen völlig neuen Typ eines Braunkohlekraftwerks in der Schublade. Was unter dem Namen BoAplus als „das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt“ vorgestellt wird, hätte das Potenzial einen signifikanten Beitrag zu der von der Bundesregierung geforderten Emissionsminderung und Einsparung von Primärenergie zu leisten.

„Hätte“ nicht deshalb, weil bei der Technologie noch Fragen offen wären, sondern weil bei den derzeitigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen völlig unklar ist, ob das Kraftwerk in absehbarer Zeit überhaupt gebaut werden kann.

Umstieg auf moderne Kraftwerke brächte viele Vorteile

Dabei wäre ein Umstieg von vielen in die Jahre gekommenen Braunkohlekraftwerken auf moderne Anlagen in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Nehmen wir etwa den Wirkungsgrad. Dieser würde bei über 45 Prozent liegen. Das bedeutet, dass so ein modernes Kraftwerk 30 Prozent weniger Brennstoff verbraucht, als ältere Braunkohlekraftwerke. Wer sich für CO2-Emissionen interessiert: diese fallen dann naturgemäß ebenfalls 30 Prozent niedriger aus.

Das BoAplus ist deutlich kleiner als bisherige Braunkohlekraftwerke gleicher Leistung.

Das BoAplus ist deutlich kleiner als bisherige Braunkohlekraftwerke gleicher Leistung.

Ein weiterer entscheidender Unterschied zu Kohlekraftwerken älterer Bauart ist die schnelle Regelbarkeit. Das BoAplus kann ähnlich flexibel betrieben werden wie ein modernes Gaskraftwerk. Die Leistung kann zwischen der maximalen Kapazität von 1.100 Megawatt und der Mindestlast von 350 Megawatt um 30 Megawatt pro Minute nach oben oder unten geregelt werden. In Zeiten zunehmend schwankender Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom eine unabdingbare Voraussetzung, um unser Stromnetz weiterhin stabil halten zu können.

Weitere Pluspunkte: Das Kraftwerk wäre deutlich kleiner als vergleichbare herkömmliche Blöcke, hat einen geringeren Flächenverbrauch und kann bei Bedarf mit Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden. Dazu kommt, dass Braunkohle im Vergleich zum Erdgas deutlich günstiger ist und als heimischer Energieträger Deutschlands Importabhängigkeit verringert.

Energiewende macht neue Kraftwerke unrentabel

Dass dieses Kraftwerk jemals gebaut wird, steht jedoch in den Sternen. Ein Problem, dass sämtliche Kraftwerksbetreiber in Deutschland zunehmend beschäftigt, ist der stetig fallende Strompreis. Grund dafür sind die „Erneuerbaren Energien“, die vom Stromkunden über die EEG-Umlage subventioniert werden und die im Stromnetz per Gesetz Vorrang haben. Das schmälert zum einen die Gewinne der Kraftwerke im Betrieb und reduziert die Betriebsstunden der Kraftwerke, wodurch deren Profitabilität noch weiter gesenkt wird.

Die einzigen Kraftwerke, die sich momentan in Deutschland rechnen, sind bereits abgeschriebene Braunkohle-Kraftwerke. Ein Kraftwerks-Neubau ist nach Aussage von RWE bei den heutigen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich.

Politisch schwere Zeiten für Braunkohle

Hinzu kommt, dass der Braunkohle in Deutschland von Seiten von Politik und diversen Umweltschutzbewegungen ein zunehmend starker Wind ins Gesicht weht. Nach dem Atomausstieg soll aus deren Sicht als nächstes der Braunkohle- und dann der Steinkohle-Ausstieg erfolgen. Dabei wird der Ton zunehmend rauer. Bei Protesten von Aktivisten kam es jüngst zu Festnahmen und fast 800 Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Trotz dieser Grenzüberschreitungen stehen die Medien zu großen Teilen hinter den Protestierenden. Der WDR „Energieexperte“ Jürgen Döschner nannte die Aktion der Protestierenden in einem Kommentar für die Tagesschau „nicht immer legal…aber…völlig legitim“.

Es stimmen bereits die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht. Und bei illegalen Aktionen von gewaltbereiten Aktivisten gegen Kraftwerke muss damit gerechnet werden, dass diese von Politik und Medien sogar noch in ihrem Handeln unterstützt werden. Vor diesem Hintergrund muss sich niemand wundern, wenn kein Betreiber in neue Kraftwerke in Deutschland investiert, sondern lieber die alten ineffizienten auf Verschleiß fährt.

Effiziente Kraftwerke zum Erreichen der Klimaziele unerlässlich

Dabei wäre eine Neuinvestition in effizientere Kraftwerke eigentlich dringend geboten. Schließlich soll nach dem Willen der Bundesregierung der Ausstoß an Treibhausgasen trotz des Ausstiegs aus der Kernkraft wie geplant verringert werden. Zur Erinnerung: Ein Hauptziel der von der Bundesregierung ausgerufenen Energiewende ist ganz klar die Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990. Ein Ziel das, wenn man sich den Trend der letzten Jahre ansieht, ganz klar verfehlt wird. Eine Einschätzung, die auch die Beratungsgesellschaft McKinsey teilt, welche in Ihrem aktuellen Energiewende-Index dieses Ziel als „unrealistisch, mit dauerhaft schlechten Aussichten auf eine Trendwende bis 2020“ beschreibt.

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Das Gaskraftwerk Irsching 5 wurde 2010 in Betrieb genommen und ist mit seinem Wirkungsgrad von 60 Prozent das effizienteste Kraftwerk in Deutschland. Weil die Energiewende aber vor allem Gaskraftwerke unrentabel gemacht hat, wird es 2016 wieder vom Netz genommen. Bildquelle: Wikipedia

Eine schon 2009 von der dena durchgeführte Analyse der Kraftwerksplanung bis 2020 kam damals bereits zu dem Schluss, dass wegen fehlender Investitionen in hocheffiziente Kraftwerke bis 2020 eine „Effizienzlücke“ von über 14.000 Megawatt zu erwarten wäre. Seitdem hat die Situation sich noch deutlich verschärft. Zum einen fehlen seit dem Beschluss, bis 2022 vollständig aus der Kernkraft auszusteigen CO2-arme Erzeugungskapazitäten. Zum anderen werden die CO2-ärmsten fossilen Kraftwerke, die Gaskraftwerke, durch den subventionsbedingten Preisverfall der Strompreise aus dem Markt gedrängt. Hinzu kommt noch, dass Gaskraftwerke nur noch selten überhaupt Strom produzieren. Für einen rentablen Betrieb sind 3.000 bis 4.000 Betriebsstunden im Jahr erforderlich. Dank Energiewende kommen die meisten heute auf 1.000 bis maximal 2.000 Stunden.

Hocheffiziente Gaskraftwerke werden aus dem Markt gedrängt

Die Entwicklung nimmt bisweilen absurde Züge an. So ist unter den 57 konventionellen Kraftwerken, die bei der Deutschen Energie Agentur dena zur Stilllegung angemeldet sind, auch das modernste Gaskraftwerk in Deutschlands in Irsching. Dieses von Siemens gebaute Gas- und Dampfkraftwerk stellt mit seinem Wirkungsgrad von 60 Prozent die derzeitige Spitze bei der Kraftwerksentwicklung dar. Der Betreiber E.on sieht sich allerdings aufgrund der sehr schlechten Rahmenbedingungen am Energiemarkt gezwungen dieses erst 2010 in Betrieb genommene Kraftwerk zum 01.04.2016 abzuschalten.

Kein Klimaschutz wäre der bessere Klimaschutz

Es sieht demnach alles danach aus, dass die Bundesregierung die bis 2020 selbst gesteckten Klimaziele weit verfehlen wird. Dabei waren diese, als sie im Jahr 2000 formuliert wurden, gar nicht so ambitioniert, wie sie einem jetzt erscheinen mögen. Sie entstanden aus der Fortführung der Entwicklung der Emissionen von 1990 bis 2000 (Peter Heller hat dies in seinem Artikel „Kein Klimaschutz ist der bessere Klimaschutz“ dargestellt). Diese Reduktion war zum einen in der deutschen Wiedervereinigung und den Rückbau der maroden DDR Industrie begründet, aber zum anderen auch in Effizienzsteigerungen in der Wirtschaft. Eine Entwicklung die seitdem nicht stehen geblieben ist. Wäre man dem damals eingeschlagenen Weg einfach nur konsequent gefolgt, ohne einen Umstieg auf „Erneuerbare“ Energien, wäre das Erreichen der 40 Prozent Emissionsreduktion bis 2020 durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

„Erneuerbare“ sind nicht marktreif

Man hätte dabei auch die Vision einer regenerativen Energieversorgung bis 2050 gerne weiterverfolgen können. Nur eben nicht indem man unausgereifte Technologien wie Photovoltaik und Windkraft per Subventionierung und Einspeisevorrang ins Netz drückt. Wenn ein Umstieg auf „Erneuerbare“ gelingen soll, dann sollte dieser zunächst durch Grundlagenforschung und vereinzelte Inselprojekte vorbereitet werden. Diese könnte man dann, sobald sie funktionieren, schrittweise größer skalieren.

So wie es bislang bei der Energiewende gelaufen ist, und absehbar auch weiter laufen wird, ist jedenfalls niemandem gedient. Nicht dem Klima, weil die Energiewende in der jetzigen Form eine Emissionsreduktion verhindert statt fördert. Nicht der Wirtschaft, weil die Energiewende bislang nur zu höheren Strompreisen geführt hat. Und nicht dem Endkunden, der neben den stark gestiegenen Stromrechnung auch noch höhere Preise bei Produkten und Dienstleistungen schultern muss, weil Produzenten und Dienstleister gestiegene Strompreise wo immer möglich an den Endkunden durchreichen.

Je später ein Umdenken kommt, umso teurer wird es

Aufgrund der Faktenlage wäre ein sofortiges Umsteigen in der Energiepolitik, weg von der Förderung der „Erneuerbaren“, hin zu hocheffizoenten modernen Kraftwerken eigentlich die sinnvollste Lösung. Allerdings hat man sich von Seiten der Politik zum einen ideologisch an Wind und Sonne als Energieträger für die Gegenwart und die Zukunft gebunden, dass ein Ausstieg ohne Gesichtsverlust nur schwer möglich ist. Und zum anderen ist die Zahl derjenigen, die von der Subventionierung von Wind- und PV-Strom profitieren mittlerweile so groß, dass ein Umsteuern damit auch eine erkleckliche Zahl potenzieller Wähler vor den Kopf stoßen würde.

Einziger Trost in dieser Situation ist, dass ein Richtungswechsel irgendwann zwangsläufig kommen muss. Die Energiewende in ihrer jetzigen Form wird nicht zuletzt an den Gesetzen der Physik scheitern. Es ist allerdings zu befürchten, dass dieser Umstieg von Seiten der Politik und der profitierenden Branchen so lange wie möglich verzögert wird. Und dieses Zögern wird teuer, für Deutschland als Wirtschaftsstandort, für die Umwelt und für den Verbraucher.

Titelbild: Das Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem. Ganz rechts ist der neueste Block K zu sehen, der mit einem Wirkungsgrad von 43% den aktuellen Stand der Technik darstellt. Die kleineren Blöcke links im Bild sollen nach der Inbetriebnahme des geplanten BoAplus stillgelegt werden. Bildquelle: Wikipedia (By Stodtmeister (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons)

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106 Kommentare
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  1. Die Energiewende ist ein technisch physikalischer Unsinn mit volkswirtschaftlichem Super Gau als Folge. Die „Klimageschichte“ ist nur ein weiterer „Gau“ oben drauf.Von Energiewende, über Klimasteuerung durch Menschen, Flüchtlinge ohne Obergrenzen, Griechenland-Milliarden, bis Europa-illussionen sehen wir ein Versagen der Politik. Adenauer und Franz Josef Strauß waren keine Weisenknaben. Sie haben manipuliert, aber in die richtige Richtung. Mit der heutigen Nomenklatura geht es in den Graben.
    An Energie statt Endlager denkt niemand. Wenn wir Castoren -- nach Gesetzesänderung -- nach Australien verschiffen würden, dann entstünde zumindest dort mit Reaktoren Generation IV sinnvolle Ennergie allerdings auch die Wertschöpfung, die uns im gleichen Maß verloren geht und im Milliardengrab „Energiewende“ und „Endlager“ versinkt. Lösungen siehe Nuklearia e.V.

  2. Die gewaltsamen Proteste im Tagebau Garzweiler II gingen von einem nahen Zeltlager aus, von den Veranstaltern bezeichnet als Sommerschule („Summer School“) mit angeschlossenem „Klimacamp“. Das Zeltlager wurde u.a. von „Brot für die Welt“ mit 35.000 € finanziert. Unter den Förderern sind weitere bekannte und große gesellschaftliche Organisationen, u.a. auch Misereor, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung. Einzelheiten z.B. hier.

  3. Man sollte, glaube ich, mit solchen Formulierungen vorsichtig sein:

    Nur eben nicht indem man unausgereifte Technologien wie Photovoltaik und Windkraft per Subventionierung und Einspeisevorrang ins Netz drückt.

    Beide Technologien sind ziemlich ausgereift. Sie sind zur Stromversorgung in einem Verbundnetz nur schlicht und einfach nicht geeignet. Die Energiedichte ist zu gering und die Regelung erfolgt über das Wetter und nicht nach menschlichem Willen, Da kann auch eine weitere Reifung sofern denn möglich nichts ändern. Ich kann das Ganze mit anderen Technologien zusammenstoppeln und dann zum Funktionieren bringen aber die Probleme von Photovoltaik und Windkraft bleiben erhalten. Da hilft keine Entwicklung weiter.

  4. Warum wird immer wieder der Klimaschutz und das Einsparen von CO2 ins Feld geführt. Beides ist barer Unsinn. Man kann sich nur jeden Tag gegen das Wetter schützen, und nichts weiter. CO2 ist das Lebenselixier aller grünen Pflanzen. Aber die schwarzrotgrünen Faschisten wissen das nicht. Selbst wenn wir die Welt fossil frei machten, sind, dem Himmel sei Dank die natürlichen CO2 Emissionen groß genug um unser Leben zu erhalten, wenn auch dann in Steinzeitmanier.
    Mfg

  5. @Rudolf

    Ja und in Mannheim geht ein Steinkohlekraftwerk in Betrieb, um importierte Steinkohle zu verbrennen.

  6. @ Gerhard Straten #3

    Das stimmt, die Formulierung ist nicht ganz glücklich gewählt und führt in die Irre. Bei beiden Technologien, PV und Windkraft, sind höchstens noch inkrementelle Entwicklungen zu erwarten. Wobei ich der Photovoltaik am ehesten zutraue, noch signifikant kostengünstiger zu werden, weil hier z.B. durch Dünnschichttechnologie noch einiges an Entwicklungspotenzial zu verwirklichen ist. Was allerdings nichts an den prinzipiellen Problemen von wetterabhängigen Stromquellen ändert, die prinzipienbedingt immer sehr viel Speicher benötigen.

    Ich meinte auch mit einer weiteren Ausreifung der Technologien mehr die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, also Stromerzeugung plus Speicherung plus Netzstabilisierung. Ob das dann jemals zu einer wirtschaftlich interessanten Lösung, zumindest für Nischenanwendungen, führt, kann wohl niemand mit Sicherheit vorhersagen. Mir ging es auch mehr darum aufzuzeigen, dass der von der Politik gewählte Ansatz der „Entwicklung am offnenen Herzen“ der Energieversorgung genau der falsche Weg ist.

    @ Wolfgang Traupe #4

    Ich habe den Klimaschutz ins Feld geführt, nicht weil ich von dessen Sinnahftigkeit überzeugt wäre, sondern weil ich zeigen wollte, dass selbst unter der Prämisse einer (hypothetisch) notwendigen CO2-Einsparung der Weg der Energiewende der falsche ist. Man hätte in diese Richtung deutlich mehr erreichen können, wenn man einfach den Marktwirtschaftlichen Prinzipien freien Lauf gelassen hätte. Was Peter Heller in dem oben verlinkten Artikel ganz vortrefflich dargestellt hat.

    @ Günter # 5

    Die einzigen Kraftwerkstypen, die in Deutschland noch Halbwegs kostendeckend betrieben werden können, sind Braunkohle- und eventuell Steinkohlekraftwerke. Wobei man sich beim Standort Mannheim aus wirtschaftlichen Überlegungen wohl immer für Steinkohle entscheidet. Einfach weil Braunkohle mit jedem Kilometer, den das Kraftwerk weiter vom Tagebau entfernt ist, unwirtschaftlicher wird.

    Ich bin in einer Kohleregion (Ibbenbüren) aufgewachsen. Von mir zu hause hatte man jederzeit einen guten Blick auf das dort ansässige Kohlekraftwerk. Dort wird neben der heimischen Anthrazit-Kohle auch seit jeher Import-Kohle mit verbrannt (Der Kanalhafen, wo diese angelandet wurde, war eines meiner Angelreviere). Es war einfach günstiger, Kohle aus Australien zu importieren, als sie 1.500 aus Meter Tiefe aus dem Boden unterhalb des Kraftwerks zu fördern.

    Von daher sehe ich das Thema Importkohle eher nüchtern. Zumal Kohle ein klassisches Commodity ist, das man per Schiff einfach von überall auf der Welt beziehen kann. Man begibt sich damit in keinerlei Abhängigkeit, wie es etwa bei Gas-Pipelines der Fall ist. Und der Preis für Kraftwerkskohle ist in den letzten Jahren stark gefallen, so dass das Kraftwerk in Mannheim sich letztendlich als gute Investition erweisen könnte.

  7. @Rudolf Kipp #6
    In der Photovoltaik wird es sicher noch Entwicklung geben. Die Energiedichte ist aber durch die maximale Sonneneinstrahlung vorgegeben und reicht für die Zukunft ohne Postwachstumsphantasien einfach nicht aus. Selbst für die Gegenwart müßte man auf Industrie und Ballungsräume verzichten. Für eine moderne Welt, wie wir sie kennen, und ausreichend Energie für alle ist sicher Kernkraft notwendig. Auf dem Weg dahin, wenn man die bestehenden Technologien ablehnt, kommt man sicher mit Kohle weiter. China und Indien machen uns das ja gerade mit neuen supermodernen Kohlekraftwerken vor. Wir könnten uns auch sicher Kernkraftwerke leisten, aber das wollen wir ja nicht. Einen gann guten Überblick über das Machbare gibt die World Coal Association. An solchen Entwicklungen kommen wir auch nicht vorbei. Es geht eigentlich nur darum das Investitionsklima wieder herzustellen. Dann können wir hoffentlich mittelfristig mit den Schwellenländern mithalten. /Sarc off

  8. Wer fährt einen Diesel Winterkorn?
    Wehe, wenn sie diese Umweltaktivisten auf die 11 Mio. TDIs ansetzen 😉

    Dann hat die Braunkohle Ruhe 😉

  9. #2, was Aktivisten angelangt:

    Um 1980 gingen hunderttausende auf die Straße, um für deren grün-linke Ziele zu demonstrieren, gegen NATO-Doppelbeschluss, gegen Frakfurter Startbahn West, gegen KKWs, gegen alles, was ist und nicht sein darf.

    Aber eigentlich haben wir ja heutzutage noch Glück, dass nur einige Tausend auf die Straße oder sonst wo hin gehen, um die grün-linke Gesellschaftspolitik zu lobpreisen, ich meine damit Demos und andere Proteste gegen das „establishment“, die neuen bösen Kapitalisten, die die Natur und Umwelt zerstören.

    Wenn ich meine Umgebung hier betrachte, dann interessieren sich immer weniger Menschen für Klimaschutz und Energiewende… ect… Auf der einen Seite ist dies gut, auf der andern Seite regt sich auch keiner mehr auf, und die da oben können im Hintergrund noch mehr kommandieren, wie se wollen. So funktioniert Machtübernahme, indem man sich den Weg über die Hintertür ebnet, obwohl in Europa immer weniger grün gewählt wird.
    In der freien Wirtschaft, wenn ein Unternehmen ein anderes kaufen will gegen dessen Willen, spricht man von einer FEINDLICHEN ÜBERNAHME.
    Das sollte allen bewusst sein.

  10. Staubfeuerung, und damit Regelbarkeit in Sekunden bis Minuten ist bei Braunkohlekraftwerken lande Standard, oder irre ich mich da?

  11. @ Heraklit
    Ja, die beiden BoA in Neurath können das auch schon. Beim BoAplus ist die Mindestlast noch weiter gesenkt worden (350 statt 500 MW) und der Wirkungsgrad wurde nochmal verbessert. Dazu kommt die kleinere Bauweise.

  12. Neue Kraftwerke haben keine Chance gegen z.B. PV.

    Da kann sich ja der Verbraucher seinen Strom ja selber machen, wenn die Sonne aufgeht, zu ca. 1/3 vom Preis aus der Steckdose.

    Neue Kraftwerke werden sich nicht rechnen.

    Gruß

  13. @Klaus

    Da kann sich ja der Verbraucher seinen Strom ja selber machen, wenn die Sonne aufgeht, zu ca. 1/3 vom Preis aus der Steckdose.

    Tja, wenn sich dieser Verbraucher auch damit zufrieden gibt, das in der Nacht oder im Winter kein Strom aus der Steckdose kommt……brauchen wir natürlich keine neuen Kraftwerke mehr.

    Is doch logisch….oder?

    H.E.

  14. @ Heinz Eng

    Die „Klausi’s“ sterben einfach nicht aus.
    Früher haben sie in ihre Mantaletten gepinkelt und heute machen sie sich eben ihren Strom rund um die Uhr, jannnz billich selber.

    Ich habe nichts dagegen wenn sich jemand eine PV aufs Dach setzt um damit den Staat, den Harzer oder was weiß ich wen, abzuzocken.
    Aber Weltenretter und ahnungslose, naive Dummschwätzer gehn mir einfach nur auf den Zeiger.

    G.W.

    P.S. Ich hoffe Klausi melded sich nicht wieder, eine Diehle ist genug!

  15. @Rudi

    Kannste bitte mal den Illasto-Finnland-Thread dicht machen…..der Spamfilter lässt jeden Müll dort durch und ick hab wenig Zeit, jedes mal den Dreck wieder zu löschen.

    Sorry, bin in Stress
    H.E.

    Guter Hinweis. Ist geschlossen. R.K.

  16. „das in der Nacht oder im Winter kein Strom aus der Steckdose kommt“

    In der Nacht wird der Strom zugekauft, machen ja auch die Stromversorger bei „Unterdeckung“, sich Strom zu kaufen z.B. an den Strombörse.

    „brauchen wir natürlich keine neuen Kraftwerke mehr.“

    Kaftwerksleistung ist ja genügend am Netz, nach Aussage der Bundsnetzagentur und das ein Überangebot an Strom vorhanden ist zeigen ja die geringen Preise an der Strombörse.

    „Ich habe nichts dagegen wenn sich jemand eine PV aufs Dach setzt um damit den Staat, den Harzer oder was weiß ich wen, abzuzocken.“

    Die ihren eigen Strom oder einen Teil selbst machen „zocken“ keinen ab.
    Die verringern nur ihren Strombezug, genauso wie wenn z.B. die Glühbirne mit 75W durch LED mit 10W ersetzt wird.
    Oder die Tomaten im Sommer vom Garten / Balkon verspeist werden und im Winter die Tomaten aber beim Supermarkt gekauft werden ist ja genau das Gleiche.
    Macht doch auch keinen Sinn, die Tomaten im Winter anzubauen in D.

    Das Thema ist ja:
    Wie die Energiewende effiziente neue Kraftwerke verhindert.

    Die Realität ist nun mal so das sich eine große Zahl von Personen sich selbst Strom herstellen können und zu günstigeren Preisen wie aus dem Netz.
    Jeder der in neue Kraftwerksleistung investiert muss klar sein das seine Investition auf wackligen Beinen steht.
    Da nützen auch die

    „Weltenretter und ahnungslose, naive Dummschwätzer“

    nicht weiter bei diesen wirtschaftlichen Vorgaben.

    Gruß
    Klaus

  17. #16, Herr Körner,
    Träumen Sie bitte weiter.
    Sie gehören leider auch zu den ehrenamtlich tätigen Kurzschlusselektrikern, die vom öffentlichen Stromnetz so viel Ahnung haben wie eingefleischter Kommunist (=Ideologe) von der Marktwirtschaft, nämlich man nimmt das Versagen einer staatlichen Planwirtschaft nicht zur Kenntnis.
    Die Energiewende wird an 3 Punkten scheitern: an der Physik, an der Wirtschaftlichkeit und an der Demokratie (wer will den Quatsch noch unterstützen?)

    Energiewende? Her mit der Kohle!
    bitte hier lesen:
    http://gaertner-online.de/2011/10/28/energiewende-ein-neues-kohle-zeitalter-beginnt/

  18. Hallo Herr Scholzen,

    das ich vom öffentlichen Stromnetz eine Ahnung habe ich auch nicht behauptet, dafür gibt es ja die Bundsnetzagentur, Stromböse usw.

    Man muss aber als Firma die aktuellen Gegebenheiten und Gesetzesvorgaben auswerten und danach handeln, jammen hilft da nicht weiter.

    Ich hab nur von betriebswirtschaftlichen Vorgängen eine Ahnung, deshalb hat ja auch heute mein kleine Firma einen größeren Wert als aktuell z.B. E.ON.
    Marktkapitalisierung (25.09.2015) E.ON = ca. 15 Mrd. EUR
    Schulden von E.ON = ca. -- 31 Mrd. EUR
    Firmenwert von E.ON ca. -16 Mrd. EUR

    E.ON und CO müssen sich den aktuellen Gegebenheiten anpassen, sonst gehen die unter.

    Jeder Beschäftigten bei E.ON ist mit über 500.000 € an Altschulden belastet.
    Nur die Zinsbelastung pro Beschäftigten sind ca. 20.000€ im Jahr.
    Das können die Damen und Herren von E.ON nicht erwirtschaften in den nächsten Jahrzehnten.

    +++++++++

    „Energiewende? Her mit der Kohle!“

    Da wo Kohle die günstigste „Stromquelle“ ist, soll man das auch machen ist doch o.k.
    Kohle wird auch noch für längere Zeit ein wichtiger Energieträger sein.

    Der verlinkte Beitrag von Herrn Scholzen „Ein neues Kohle-Zeitalter beginnt.“ Ist bereits 4 Jahre alt und wie ist die Situation heute?

    Die Analysten von Bloomberg (9.9.2015) haben einen Rückgang des globalen Kohleverbrauch auf dem Schirm, von 1000 Mio. Tonnen auf 900 Mio. Tonnen in diesem Jahr, sind ca. -9%.

    http://reneweconomy.com.au/2015/thermal-coal-hits-a-new-low-where-does-the-market-go-from-here-13418

    Von einer massiven Steigerung des Kohleverbrauchs auf den Welt kann man nicht sprechen.

    Gruß
    Klaus

  19. @Klaus Körner #18
    Immerhin sagt ihre Quelle:

    We see growth in energy efficiency, grid efficiency, and domestic coal production

    und Japan und auch China steigen gerade groß in die Finanzierung von hocheffizienten Kohlekraftwerken in Afrika ein. Das wird sogar mit Klimaschutz begründet, denn sonst würden Billigteile gebaut, die 50% mehr CO2 ausstoßen würden.

  20. # 18, Herr Körner,
    die energiewende ist gescheitert, und hinterlässt nur eine spur der zerstörung auf breiter basis. die „neuen“ energien funktionieren nicht in einem stromnetz, und die alten sind ruiniert. bravo deutschland, als hätte man vom untergang der DDR durch unwirtschaftliche planwirtschaft nix gelernt.
    der mensch lernt wirklich nichts aus der geschichte, der grüne sozialismus hat den kalten krieg gewonnen.

    was den kohleverbrauch anbelangt: die kohle braucht man mehr als je zuvor, lassen Sie sich informieren, nicht nur in europa.

  21. #16 Klaus Körner

    Jeder der in neue Kraftwerksleistung investiert muss klar sein das seine Investition auf wackligen Beinen steht.

    Das ist richtig, deshalb wird auch kaum noch investiert. Im Wesentlichen wird nur noch versucht, bereits begonnene Projekte fertigzustellen. Darüberhinaus werden mehr und mehr bestehende Kraftwerke stillgelegt.

    Leider muss die Stillegung von der Netzagentur genehmigt werden, die das in vielen Fällen untersagt. Offensichtlich sitzen dort Menschen, die die Energiewende noch nicht begriffen haben. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Hier sollte man m.E. ansetzen und den Bereich „Elektrizität und Gas“ der Netzagentur aus der Zuständigkeit des Wirtschaftsministeriums herauslösen und dem Umweltministerium unterstellen, denn dort versteht man besser, daß für eine erfolgreiche Energiewende die Kraftwerksstillegungen nicht blockiert werden dürfen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Kraftwerke

  22. @bernd reimann #21
    Gerade erst ist im Mannheim ein großes Kohlenkraftwerk in Betrieb gegangen. Wenn Franz Untersteller nun dazu sagt:

    Dennoch bin ich überzeugt davon, dass GKM 9 das letzte Kohlekraftwerk ist, das in Baden-Württemberg ans Netz geht.

    dann wird er sich sicher Fragen lassen müssen ob wir mal keinen Strom mehr brauchen, die Einstellung der Grünen zu KKWs sich ändert oder es der Esoterik gelingt sich über Physik und Naturgesetze hinwegzusetzen.

  23. Hallo Herr Gerhard Straten,

    in der angegebenen Quelle, seht:

    „Der 1,2 Milliarden teure Block 9 hat eine Leistung von knapp 2150 Megawatt. Zum Vergleich: Ein mittleres Atomkraftwerk in Deutschland kommt auf rund 1300 Megawatt Leistung.“

    Der Block 9 soll eine Leistung von knapp 2150 Megawatt haben?

    Mach meiner Einschätzung ist die Leistung vom Block 9 so um die 911 MW, die 2150 MW haben keinen Bezug zur elektrischen Leistung zum Block 9.
    http://www.gkm.de/projekt_block_9/technische_daten/

    1.200.000.000 € für 911.000 kW Leistung, sind ca. 1.300€/kW Kraftwerksleistung.

    Da ist PV günstiger mit unter 1.000€/kWp Leistung und Brennstoffkosten spielen auch keine Rolle.
    Möchte man dem Kohlekraftwerk das 1. kWh entlocken, muss man erst Euros beim Kohlenhändler abgeben.
    Wenn die Kraftwerksblöcke brummen, werden 10.000 Tonnen am Tag verbrannt, die müssen erst mal bezahlt werden.
    Das Kohlekraftwerk kann ca. das 4 bis 5 fache an kWh im Jahr herstellen im Vergleich zum kWp bei der PV, dass ist ja auch klar.
    Der Preis fürs kWh (Strom) ist bei neuen Kohlekraftwerken nicht an der Strombörse von ca. 3Cent/kWh wirtschaftlich zu betreiben.

    Gruß
    Klaus

  24. @Klaus Körner #23
    Mir ging es da nicht um die genaue Größe oder die Kosten sondern nur darum, ihre Aussage über die Zukunft der Kohle etwas zu relativieren.
    Ihre Ausage über PV ist nun mal schlicht und einfach falsch. Eine PV-Anlage liefert keinen brauchbaren Strom. Den müssen sie erst über einen Speicher oder das öffentliche Netz veredeln. Bei uns geschieht das ja in der Regel über das Netz. Die ganzen Kosten (inkl. Kohle o.ä.) fallen dann zusätzlich auch noch an. Das ist alles etwas intransparent aber die Literatur weist doch darauf hin, dass Primärenergieeinsparungen durch PV eher marginal sind. Sie müssen also die Kosten von PV einfach zu den Kosten von konventionellem Strom hinzuaddieren. Dass das wohl so ist zeigt ja auch unsere Subventionierungspraxis und die Tatsache, dass die CO2-Emissionen (als Hinweis über den Primärenergieverbrauchs) trotz zunehmender PV nicht zurückgehen. Ich gönne ja jedem, wenn er abgreifen kann, solange er nicht behauptet, er täte noch etwas Gutes.

  25. #24 Aussagen “… „ von Herrn Gerhard Straten
    „Eine PV-Anlage liefert keinen brauchbaren Strom.“
    Ich habe bereits seit Jahren PV-Strom im Einsatz und der funktioniert einwandfrei.

    „Den müssen sie erst über einen Speicher oder das öffentliche Netz veredeln.“
    Der wird nicht gespeichert und kommt auch nicht ins öffentliche Netz, wird einfach nur verbraucht zuhause bei mir.
    Das einspeisen von PV-Strom ins Netz ist ja gesetzlich geregelt, da kann der einzelne ja nichts dagegen machen und den PV-Strom z.B. an seinen Nachbarn verkaufen. Der muss ja den Strom an das EVU abgeben, ob er möchte oder nicht.

    „Das ist alles etwas intransparent aber die Literatur weist doch darauf hin, dass Primärenergieeinsparungen durch PV eher marginal sind.“
    Welche Literatur ?
    Sind die genauso aussagekräftig wie die Zahlen in ihren Hinweis auf das Kohlekraftwerk in #22 ?

    „Dass das wohl so ist zeigt ja auch unsere Subventionierungspraxis und die Tatsache, dass die CO2-Emissionen (als Hinweis über den Primärenergieverbrauchs) trotz zunehmender PV nicht zurückgehen.“
    Die CO2 Geschichte und der Primärenergieverbrauchs ist mir eigentlich Egal, dass Thema sollen die „grünen“ Jungs bearbeiten mich interessiert nur wie kann ich die Ausgaben senken und die Einnahmen steigern.

    Ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland gestiegen, gleichgeblieben oder gefalle?
    Sehen Sie sich mal die Grafik an und ziehen die Erneuerbaren ab (gelber Bereich, oben)
    http://www.energycomment.de/primarenergieverbrauch-deutschland-1990-2012/
    Nur Primärenergieverbrauchs, ohne Erneuerbare.
    http://www.braunkohle.de/index.php?rex_img_type=rex_media_grafiken_und_folien&rex_img_file=grafik08a.pdf

    Wenn ich so die Grafiken richtig verstehe ist ein leichter Rückgang über die Jahre zu erkennen.

    Gruß
    Klaus

  26. @Klaus Körner

    Ein paar simple Fragen:

    Was passiert, wenn Ihre Anlage mehr Strom liefert als Sie verbrauchen?!
    Was passiert in dem Fall, wenn Sie nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen wären?!

    Was passiert, wenn Ihre Anlage weniger Strom liefert als Sie verbrauchen (Nacht, Wolken)?!
    Was passiert in dem Fall, wenn Sie nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen wären?!

    Was passiert im Winter, wenn Ihre PV Anlage über Wochen weniger Strom liefert als Sie verbrauchen?!
    Was passiert in dem Fall, wenn Sie nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen wären?!

    Ist Ihre PV Anlage direkt an Ihr Hausnetz angeschlossen, d.h. versorgt Ihre PV Anlage DIREKT Ihre Verbraucher im Haus?!

    Das würde mich ernsthaft interessieren.

  27. Hallo Dirk Peeters

    „Was passiert, wenn Ihre Anlage mehr Strom liefert als Sie verbrauchen?!“

    Der gesamte PV-Strom wird im Haus verbraucht. Die Verbraucher im Haus sind leistungs-stärker als die PV-Anlage. Da findet keine Rückspeisung ins Netz statt. Das wird elektronisch überwacht und der Strom im Wärme umgewandelt, so das kein kWh ins Netz zurück wan-dert.

    „Was passiert in dem Fall, wenn Sie nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen wären?!“

    Ist man nicht ans öffentlichen Stromnetz angeschlossen kann man keine Strom entnehmen ist doch klar, manche Frage ist ja irgendwie …………..
    Man ist aber an das öffentlichen Stromnetz angeschlossen egal ob man einen hohen oder niedrigen Jahresverbrauch hat.

    „Was passiert, wenn Ihre Anlage weniger Strom liefert als Sie verbrauchen (Nacht, Wol-ken)?!“

    Da wird Strom aus den Netz zugekauft, machen ja auch die Stromversorger so und kaufen an der Strombörse die fehlenden kWh‘s. Ich kaufe die auch zu, ganz normal über den Stromzähler.

    „Was passiert im Winter, wenn Ihre PV Anlage über Wochen weniger Strom liefert als Sie verbrauchen?!“

    Da wir der Strom vom Versorger gekauft, dafür ist er ja wesentlich teurer und ein „Grundgebühr“ für die Versorgungssicherheit bekommt er ja auch noch.
    Die Bezugsmenge ist ja ein Baustein im Tarifmodell der Stromversorger und bei geringen Strombezug ist eben die Grundgebühr und der kWh Preis ein andere als bei hohen Strombezug.
    Die Preise für die „Grundgebühr“ und (kWh-Preise) denken sich die Stromversorger aus und nicht die PV-Betreiber.

    „Ist Ihre PV Anlage direkt an Ihr Hausnetz angeschlossen, d.h. versorgt Ihre PV Anlage DIREKT Ihre Verbraucher im Haus?!“

    Genau richtig und noch einige „zusätzliche Verbraucher“, dass ich die Rücklieferung vermeide. Die Rückspeisung zu verhindern ist ja heute mit der Elektronik/Leistungselektronik kein Thema das geht im Bruchteil einer Sekunde.

    Gruß

  28. @ Klaus Körner

    Wie Sie schreiben nutzen Sie Ihre PV-Anlage ausschließlich selbst. Sie schreiben, dass Sie keine Vergütung nach dem EEG bekommen und den gesamten Strom selbst nutzen. Da stellt sich mir schon die Frage, was Sie mit dem überschüssigen Strom so machen. Gerade im Sommer und Mittags, wenn besonders viel Strom vorhanden ist, ist der Bedarf doch eher niedrig. Auch der für Heizung und Warmwasser. Und gerade Wärme ist ja nur äußerst begrenzt zu speichern. Wobei sich auch die Frage stellt, wenn Sei das denn so machen, warum Sie nicht gleich eine thermische Solaranlage gekauft haben. Über den Umweg Strom aus PV ist das doch eine riesige Energieverschwendung. Und was sind das für „zusätzliche Verbraucher“, von denen Sie da schreiben? Geht bei Ihnen der Herd an, wenn zu viel PV-Strom in Ihrem Hausnetz ist? Oder haben Sie eine riesige Eiswürfelmaschine, mit der Sie die gesamte Nachbarschaft versorgen?

  29. Hallo Rudolf Kipp

    „Gerade im Sommer und Mittags, wenn besonders viel Strom vorhanden ist, ist der Bedarf doch eher niedrig.“

    Gerade im Sommer ist der Stromverbrauch o.k. für die Kühlung, Klimaanlagen, PCs und usw.
    Wir verbrauchen so ca. 50% direkt und 50% ins Warmwasser.
    Der Ölbrennen macht den Sommer über eben Pause.

    „Und gerade Wärme ist ja nur äußerst begrenzt zu speichern.“

    Die Wärme wird in einem vorhandenen Pufferspeicher eingelagert und bei über 12 Personen die im Haus wohnen ist die Wärme am nächsten Morgen um 9 Uhr wieder „verschwunden“. Alle wollen ja auch duschen jeden Abend und/oder Morgen.
    Großartig Speichen muss man da nichts über Tage oder Wochen.

    „Wobei sich auch die Frage stellt, wenn Sei das denn so machen, warum Sie nicht gleich eine thermische Solaranlage gekauft haben.“

    Die Amortisation ist nicht gegeben und der Aufwand für eine thermische Solaranlage ist zu groß.
    PV rechnet sich da wesentlich schnelle und der Bauliche Aufwand ist geringer.

    „Über den Umweg Strom aus PV ist das doch eine riesige Energieverschwendung.“

    Das ist richtig, nur ein kWh-Strom kostet 29 Cent und ein kWh an Wärme aus der Ölheizung kostet ja nur 6 bis 8 Cent.
    Die Wärmemenge aus einer thermischen Solaranlage pro m² ist wesentlich höher, ist auch klar.
    Kann mir aber nur eine Einsparung von ca. 7 Cent/kWh gutschreiben und im Somme kann auch nicht die gesamte Wärmemenge abgenommen/verbraucht werden.
    Bei PV kann ich mir die vierfache Ersparnis gutschreiben in Euro bei jeden verbrauchten kWh an der Steckdose. Für den anderen Teil sind auch nur die 7Cent/kWh für die Wärme angesagt.
    Außerdem ist der Wartungsaufwand, Pumpenstrom, Um-Baumaßnahmen (an der Heizungsanlage) nicht wirtschaftlich darzustellen.

    „Und was sind das für „zusätzliche Verbraucher“, von denen Sie da schreiben?“

    Der Heizstab im Warmwasserspeicher wird befeuert, einfach nur eine Leistungsanpassung zur Vernichtung des PV-Strom-Überschusses.

    Gruß

  30. Alles klar, Herr Körner,

    Sie haben eine Firma, in der auch im Sommer und tagsüber ein hoher Energiebedarf besteht, den Sie zum Teil mit PV decken. Das ist einer der Fälle, wo aus unternehmerischer Sicht Photovoltaik eine Option ist, die sich rechnet. Genauso wie PV auf dem Aldi für die Kühlung und Klimaanlagen. Man erkennt solche Fälle daran, dass sie auch gebaut würden, wenn es kein EEG gäbe. Ein Zustand, den die meisten hier, mich eingeschlossen, für deutlich erstrebenswert halten.

  31. @Klaus Körner #29

    Sie haben auch noch eine Oelheizung (Oelbrenner)….?

    Gerade im Sommer ist der Stromverbrauch o.k. für die Kühlung, Klimaanlagen, PCs und usw.
    Wir verbrauchen so ca. 50% direkt und 50% ins Warmwasser.
    Der Ölbrennen macht den Sommer über eben Pause.

    ….und ihr PC und alle anderen E-Techniken in ihren Haus laufen dann auf Dauerbetrieb????

    Und den anderen Quark, denn Sie da von sich geben lässt darauf schließen, dass Sie uns hier ein Märchen erzählen.

  32. @31

    Darauf wollte ich hinaus.

    Auch nach der Darstellung des Herrn Körner wird deutlich, dass er ohne das öffentliche Stromnetz eine für die Dauerversorgung komplett ungeeignete Art der Stromerzeugung propagiert.

    Er verlässt sich also vollkommen darauf, bei Bedarf Strom dazu kaufen zu können. Wenn aber nun alle so denken wie Herr Körner wird man in einer windstillen Nacht halt gar nix an Strom kaufen können…

    Man kann doch keine Art der Stromerzeugung als ausgereift bezeichnen die man im Ernstfall nicht für die Versorgung eines Patienten an einer Herz-Lungenmaschine gebrauchen könnte…

  33. „Auch nach der Darstellung des Herrn Körner wird deutlich, dass er ohne das öffentliche Stromnetz eine für die Dauerversorgung komplett ungeeignete Art der Stromerzeugung propagiert.“

    Herr Dirk Peeters,

    das Stromnetz soll ja nicht abgeschafft werden. Das vorhandene Netz wird auch weiterhin genutzt ist ja selbstverständlich, nur eben in einem geringeren Umfang. Bezahlt wurde es ja bereits von den Stromverkäufen in der Vergangenheit vom Kunden und nur der wiederbetrieb des Leitungsnetzes ist ja auch keine weltbewegende Sache.

    „Er verlässt sich also vollkommen darauf, bei Bedarf Strom dazu kaufen zu können.“

    Genau richtig, das machen übrigens ca. 80 Millionen Bundesbürger auch so. Die kaufen auch nur Strom zu wenn Bedarf besteht.

    „Wenn aber nun alle so denken wie Herr Körner wird man in einer windstillen Nacht halt gar nix an Strom kaufen können…“

    Das kann im Extremfall so sein, zumindest theoretisch, praktisch aber nicht.

    1. Das wird aber nicht eintreten, da kommen welche auf die Idee sich für diese Zeiten den starken Anstieg an den Börsenpreis, bei Strommangel, sich einige Euros zu verdienen. Stichwort Kraftwerksleistungsregelung, BHKW, Akkus, Elektroauto, Biogasanlagen usw. da entwickeln die Leute Geschäfts Modelle wie man da in diesen Zeiten was Verdienen kann und en Strombedarf zu decken.

    2. Es werden sich nicht alle eine PV aufbauen wollen oder aufbauen können. Die nutzen ja auch weiterhin den günstigen Netzstrom. Der einzelne PV-Besitzer kann ja nicht die Versorgungssicherheit für Deutschland bereitstellen, dafür bekommen ja die Stromversorger eine „Grundgebühr“ um das zu erledigen.

    3. In der Nacht ist der Strombedarf in Deutschland ohnehin nur 50% bis 70% der Mittagsleistung. Die geringe Strommenge schaffen auch die vorhandenen Leitungen und Kraftwerke problemlos. Das in der „Nacht“ da die „Lichte ausgehen“ ist unrealistisch.

    +++++++

    „Man kann doch keine Art der Stromerzeugung als ausgereift bezeichnen die man im Ernstfall nicht für die Versorgung eines Patienten an einer Herz-Lungenmaschine gebrauchen könnte…“

    Herz-Lungen-Maschinen sind Akkugepuffert und noch mit einem Notstromaggregat abgesichert, da ist der Netzausfall kein Thema.
    Nur sich auf die Netzlieferung zu verlassen ist ja auch nicht Stand der Technik heute in Deutschland bei der Intensivmedizin.
    Übrigens auch in andern sensiblen Bereichen wird mit USV gearbeitet und das ist bereits seit Jahren Stand der Technik.

    Kein Energieversorger der Welt kann eine 100% Stromlieferung an 365 Tagen garantieren.

    Betrachten man sich die Stromausfälle in Deutschland mit EEG-Stromeinspeisung (ca. 25bis 30%) sind das so um die 15 bis 20 Minuten im Jahr.

    In den USA ist so 8 bis 11% EE-Strom im Netz und da ist der Stromausfall aber über ca. 2 Stunden im Jahr.

    Da habe ich so der Verdacht auf, dass die EEG-Stromeinspeisung das Stromnetz stabilisiert.
    Die USA ist ja kein Entwicklungsland, sondern einer der Größen Wirtschaftsräume der Erde.

    Gruß

  34. @Klausi…#33
    Sach mal…..aus welchen Öko-Stall ham se denn Dich losgelassen?

    Wenn mich gerade nich die Netze derat fies in Trab halten würden, könnte ick Dir Dein Geseier so lange um die denkfaulen Ohren hauen, bis der Leistungstrafo die Expansionsnummer macht.
    Genau wegen diesen bekloppten Öko-EE-Quatsch…..müssen wir unsere Netze in Rekordzeit umbauen, aufrüsten, erweitern…..damit auch noch der letzte Eigenheimdödel um Zwölf Uhr Mittags, seine kümmerlichen Sonnenströmlinge ins öffentliche Netz quetschen kann.

    Und bitte, wie sollen stark schwankende Zufallsströmlinge das Netz stabilisieren…..der einzige Grund, warum es noch nicht gekracht hat……ist den ausgezeichneten Fachkräften in den Netzleitzentralen zu verdanken…..die Leute, die beim geringsten Fehler…..sofort medial geschlachtet werden.

    Wer derart elektrotechnisch unbeleckt ist…..sollte sich schamhaft verdrücken….anstatt hier den Kenner zu mimen…..und hätte ick mehr Zeit, würd ick Dich in Deine jämmerlichen Propaganda-Bestandteile zerlegen…..aber da mir grad der Dienstarsch in Tränen steht…..muss dat bis nächste Woch warten.

    OfG
    Energie-Ossi

  35. Sehr geehrter Herr Heinz Eng,

    „#34 Wer derart elektrotechnisch unbeleckt ist…..sollte“

    Der letzte „Eigenheimdödel“ kann um 12 Uhr einspeisen.

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

    Bedachten Sie die Seite 35, der PV-Strom von dem „Eigenheimdödel“ wird nicht großartig übertragen, sondern in der Umgebung verbraucht.

    Gruß

    PS
    Ob ihre elektrotechnisch Kenntnisse so 100% sind, liegt auch im Auge des Betrachters.

  36. @Klausi

    Bedachten Sie die Seite 35, der PV-Strom von dem „Eigenheimdödel“ wird nicht großartig übertragen, sondern in der Umgebung verbraucht.

    Hmm…und warum müssen wir Netzbetreiber zunehmend „intelligente“ Trafos einbauen…..um den Zufallsdreck verstärkt ins vorgelagerte Netz zu entsorgen?
    In einer gewöhnlichen Eigenheimsiedlung….sind beide Ehepartner Mittags uff Arbeit und die Gören inner Schule…..wer also verbraucht da die nutzlosen Sonnenströmlinge….in der Umgebung?
    Falls Einwände bestehen…..ick hab minütliche Kurven unseres Netzzustandes….und ISE…..ist ein reiner Lobbyverein, der für seine Sonnenströmlinge selbst mit dem Teufel ein Bund eingehen würden….um den Schwachfug zu verkaufen.

    Lass gut sein……als Laie biste einfach zu unbedarft……um dem Onkelchen dat Waschwasser zu reichen.
    H.E.

  37. Hallo Herr Heinz Eng,

    Es gibt ja in Deutschland ca. 40 Millionen Erwerbstätige und die Restlichen ca. 30 Millionen sind ja „zuhause“.

    Hab jetzt mal meine Frau gefragt was gestern so von 11 Uhr bis 15Uhr alles zuhause erledigt wurde.
    Mittagessen gekocht, 2 X Wäsche gewaschen und der Trockner, ab ca. 13:30 1XPC und ab 14:30 2XPC, ab 15:00Uhr 2XPC usw.
    So oder ähnlich ist es ja auch in der Nachbarschaft mit den Nutzerverhalten.

    Das ist die Feststellung von Frauenhofer o.k., dass die „Eigenheimdödel“ mit ihren kleinen PV-Anlagen keinen Überregionalen Netzausgleich zu machen im Stande sind.
    Der PV-Strom aus Kleinanlagen wir doch im Umkreis wieder verbraucht, da ist nichts Großartiges an Leistung die man aus dem Wohngebiet abtransportieren könnte.

    Ein Grund weshalb da die Netzbetreiber zunehmend „intelligente“ Trafos einbauen ist der Anstieg des „Standby-Verbrauchs“, „Wirkungsgratverringerung“ bei nicht ausgelasteten Transformatoren.
    Werden am Transformator der das Wohngebiet mit Strom versorgt nur noch z.B. 5% oder 10% der Nennleistung übertragen sinkt der Wirkungsgrad erheblich.

    Im Wohngebiet mit PV ist ja die Mittagsspitze bei Sonnenschein nicht vorhanden und auch bei Bewölkung ist an 365 Tagen im Jahr die Übertragungsleistung geringer.
    Die Netzbetreiber brauchen jetzt einen Trafo der auch im Teillastbereich einen vernünftigen Wirkungsgrat hat und auch Lieferspitzen ins Wohngebiet verarbeiten kann.

    Gruß

  38. @Klaus Körner #37

    Im Wohngebiet mit PV ist ja die Mittagsspitze bei Sonnenschein nicht vorhanden und auch bei Bewölkung ist an 365 Tagen im Jahr die Übertragungsleistung geringer.
    Die Netzbetreiber brauchen jetzt einen Trafo der auch im Teillastbereich einen vernünftigen Wirkungsgrat hat und auch Lieferspitzen ins Wohngebiet verarbeiten kann.

    Das kapiere ich nicht ganz….der Netzbetreiber soll jetzt also einen Trafo instalieren, der bei einer Nulleinspeisung der PV-Anlage (also einen Nichtbetrieb zwecks Mangel an Sonne) dann doch Strom herbeizaubern soll.
    Aber gleichzeitig soll dieser Trafo dann auch noch bei Überproduktion von PV Strom, diesen Stromm dann irgendwie verarbeiten/speichern…..warum nur erinnert mich dies an die Abgasvorgaben an die VW-Ingenieure….

  39. @Hansi
    Wirkungsgrad……Bullshit.

    Das reicht aber nicht. Laufen zum Beispiel die Photovoltaikanlagen auf Hochtouren, steigt die Spannung im Netz. Wird diese stufenweise nach unten reguliert, steigert dies die Übertragungskapazität. Oder anders ausgedrückt: „Das Netz muss lernen, mit unterschiedlichen Situationen umzugehen“, erklärt Marco Röwe, Projektleiter bei EWE Netz. Durch Messungen des lokalen Niederspannungsnetzes kann ein regelbarer Transformator das Spannungsniveau anpassen. Röwe: „So kann das Netz deutlich mehr Energie aus Solaranlagen aufnehmen, ohne dass man es dafür ausbauen müsste.“

    http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Smarte-Transformatoren-steuern-Strom-intelligent

    Auf gut Deutsch…..wenn Mittags alle Solaranlagen hinter einen Niederspannungstrafo alter Art, einspeisen…..kann an den Netzentpunkten die Netzspannung über den Toleranzpunkt ansteigen…..und diverse Elektrogeräte zerschießen…..kenn dat zur Genüge, weil dann die Kunden ständig mit Schadensersatzforderungen bei uns Netzbetreibern auftauchen.

    Wirkungsgrad…..ist euch Öko-Dödel doch völlig wurscht…..für uns sind dat lediglich Netzverluste…..die wir dann uff der Börse zukaufen müssen……um die Bilanz einzuhalten……und seit Jahren steigen unsere Netzverluste, was auch so ne schöne Nebenwirkung der Energiewende ist……dat aber bezahlen alle Netzkunden fein artig mit über die Durchleitungsgebühr.

    Wenn Deine Frau es sich leisten kann über Mittag den Haushalt zu schmeißen……verdienst Du anscheinend genug, meine werte Gattin ist zu dieser Zeit nämlich rabottern…..zum Mindestlohn.
    Sorry……wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Fresse halten.

    Onkel Heinz……….mit dem Personal muss ja die Republik in den Abgrund schlittern.

  40. warum nur erinnert mich dies an die Abgasvorgaben an die VW-Ingenieure

    Gelten eigentlich bei den Rendite-Berechnungen / Versprechen der Solarhersteller die gleichen Maßstäbe, wie bei den Abgasversprechen der Autohersteller?

    …und wie sieht das bezüglich Sensitivität, Spezifität und Reliabilität der Klimamodelle aus? Welche Daten Messen wir da im Alltagsbetrieb im Vergleich zu den Labordaten aus dem Großrechner?

  41. @FK 9 Pilot #40
    Merke eines…in der neuen Grün-Sozialistischen Merkelwelt ist alles das, was unseren Marktwirtschaftlichen = gesellschaftlichen Wohlstand ausmacht (Kraftwerke, Industrie, Wirtschaft = Wertschöpfungskette/Mehrwert), etwas, dass es zu bekämpfen gilt und all das, was uns eine Phantasiewelt (marktfeindlich ist) vorgauckelt (PIK, EE-Mafiabranche, EEG usw.) etwas Gutes.
    Auch unter den Stichwort Gutmenschentum und Willkommenkultur zu finden.

  42. Hallo FK 9 Pilot

    Die Rendite-Berechnungen sind bei PV ganz einfach und man braucht auch keinen Großrechner.
    1 kWp auf dem Dach liefert ca. 1000kWh im Jahr in Süddeutschland.
    In Norddeutschland kommt man auf min. 900kWh im Jahr.
    Natürlich nur bei korrekter Anlagenplanung und Errichtung.
    Ich habe seit 20 Jahren PV auf dem Dach und da kommen immer noch die 1000kWh/kWp im Jahr herunter. Die Module sind extrem langlebig.

    Hallo Heinz Eng,

    das die % der Netzverluste (Trafoverluste) zunehmen bei Abnehmenter Leistungsübertragung im Netz ist ja auch kein Geheimniss.

    Netzspannung über den Toleranzpunkt ansteigen…..und diverse Elektrogeräte zerschießen

    Die PV-Wechselrichter schalten aber vor Überschreitung der zulässigen Netzspannung ab.
    Netzwechselrichter sind nicht in der Lage eine unzulässig hohe Netzspannung einzuspeisen.
    Das müsste eigentlich bekant sein beim Fachmann.

    weil dann die Kunden ständig mit Schadensersatzforderungen bei uns Netzbetreibern auftauchen.

    Die Spannungsüberschreitung verursachen aber nicht die PV-Wechselrichter.
    Da gibt es ja bereits einige Gerichtsurteile, da hat das EVU auf „230V“ die „400V“ draufgeschlossen.

    Gruß

  43. @Klausi
    Nun ja……scheint ja wohl nich weit her zu sein…..mit der Spannung…….übrigens haben normale Hausanschlüsse immer Drehstrom anliegen….also versehentlich 400 V draufgeben, is ja wohl ein Witz.

    http://www.energiespeicher-nds.de/nc/de/mainmenu/news/news-single/jahr/2014/monat/10/artikel//photovoltaik.html

    Immer mehr Photovoltaik-Anlagen speisen ins Verteilnetz ein. Findet der lokal erzeugte Strom keine entsprechende lokale Abnahme beim Verbraucher, kann es zu Spannungsüberhöhungen im Netz kommen. Im Forschungsprojekt PV-Integrated entwickeln Wissenschaftler Wechselrichter-Regelungssysteme, die dazu beitragen, das Netz zu stabilisieren. Aktuell werden die neuen Modelle in Feldtests geprüft.

    Einfach mal den Link komplett lesen……bevor Du hier wieder Dein Halbwissen zum Besten gibst.
    Tja…..so sieht es halt aus….wenn ein Versorger zum Entsorger mutiert…..Hauptsache die Solardödel können ihre Einspeisevergütungen absaugen…..dat Netz is euch doch völlig egal.
    Gier macht blöd………..naja, bald werden se euch Solardödel auch noch janz „billige“ Akkus aufquatschen….und ihr werdet euch noch so wohl dabei fühlen…..den fiesen Stromversorgern ein Schnippchen zu schlagen.

    Lange geht der Diebstahl am Stromkunden eh nich mehr gut……der die steigenden Netzkosten zu tragen hat und euch eure Rendite sichern soll……zumindest werden wir Netzbetreiber über kurz oder lang…..bei euch die Netzkosten zurückholen….über höhere Festkostenanteile, wie es Teile der Wasserversorger inzwischen auch schon machen.

    Wenn Du wirklich ein grünes Gewissen mit Deiner Solaranlage haben möchtes….klemm Dich vom Stromnetz ab und werd glücklich mit Deinen Sonnenströmlingen….und lieg gefälligst der Allgemeinheit nich mehr uff der Tasche.
    Bisher wurden die Netzkosten im Verteilnetz solidarisch auf alle Kunden gleichmäßg aufgeteilt……um Aussenbereiche und Dörfer nicht übermäßig zu belasten…..nun aber habt ihr Solardödel diese Solidargemeinschaft ganz egoistisch aufgekündigt, weil eurer Geldgier größer ist als der angebliche Versuch, dat Klima zu schützen.
    Kein einziger Solardachfuzzi, den ick kenne, hat wat vom Klima gebabbelt……aber jeder einzelne von denen, konnte mir ganz genau vorrechnen…..ab wie vielen Jahren Betriebsdauer er dann Gewinn macht.

    Weeßte…..irgendwann hab ick keine Lust mehr, immer den selben Müll wiederlegen zu müssen….den die EEG-Fanatiker hier zum Besten geben, werd glücklich mit Deinem Teil und lass das Geschwafel……wie toll sich doch der Sonnenstich auf Deine geistige Gesundheit auswirkt.

    Onkel Heinz….würg und wech

  44. #43 „Nun ja……scheint ja wohl nich weit her zu sein…..mit der Spannung…….übrigens ha-ben normale Hausanschlüsse immer Drehstrom anliegen….also versehentlich 400 V draufgeben, is ja wohl ein Witz.“

    So hat der BGH 2004 die Haftung eines Energieversorgers verneint, obwohl dessen Mitarbeiter das 230-Volt-Netz des damaligen Klägers grob fahrlässig mit dem 400-Volt-Netz verbunden hatte (BGH, Urteil v. 26.05.2004, Az.: VIII ZR 311/03).

    Ich glaube mit den Elektrischen Kenntnissen ist das auch so eine Sachen bei Herrn H.E..
    Netzspannung (L1 zu N, L2 zu N und L3 zu N) sind 230V AC
    Netzspannung L1 zu L2, L2 zu L3, L3 zu L1) sind 400V AC
    Der Mitarbeiter vom EVU hat zischen L und N die 400V angelegt.

    Kennen Sie überhaupt die „Richtlinie für Anschluß und Parallelbetrieb von
    Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ (z.B. VDE-AR-N 4105 und andere) da ist klar geregelt wer eine z.B. PV-Anlage im Netz-Parallelbetrieb betreibt muss die vorgegeben Spannungen einhalten. Bei Überschreitung und Unterschreitung trennen sich die Wechselrichter automatisch vom Netz und das innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde.
    Jeder in Deutschland eingebaute Wechselrichter muss eine „ENS“ haben sonst gibt es keine Einspeisung ins Netz.
    Das die Netzspannung ansteigt beim Einspeisen ist ja klar, deshalb gibt es ja einen zulässigen Spannungsbereich im Netz. Die 230V sind ja nicht in Beton gegossen.

    #43 „werden wir Netzbetreiber über kurz oder lang…..bei euch die Netzkosten zurückho-len….über höhere Festkostenanteile“

    Das ist doch o.k. wenn die Netzbetreiber für die wenigen kWh eine höhere Grundgebühr verlangen.
    Da werden sich aber im Umkehrschluss die Akkugeschichten schneller Rechnen, wenn durch die hohen Festkostenanteile bei den restlich aus dem Netz benötigten kWh dann ein hoher Preis zustande kommt, fürs kWh.
    Das stehen die Akkus bereits in den Startlöchern und warten nur auf die Erhöhung der Festkostenanteile beim Stromanschluss.

    #43 „Bisher wurden die Netzkosten im Verteilnetz solidarisch auf alle Kunden gleichmäßg aufgeteilt“

    Herr H.E. hast keine Ahnung so mein Eindruck.
    Die Großverbrauche zahlen weder die EEG-Umlage noch die Netzendgelte im vollen Umfang für das kWh, wo ist da die gleichmäßige Aufteilung?

    Gruß

  45. @Klausi
    Ohh…..haste mal EIN Fall von Pfusch gefunden…..Glückwunsch.
    Dieser Art von Pfusch lag aber in unseren Netzgebiet nicht vor…..die billigen Fernost-Hauzshaltsgeräte hats trotzdem zerschossen.

    Übrigens….

    Deutschland vernichtet Strom für 1 Milliarde Euro

    Bundesweit wird immer mehr Energie hergestellt, die nicht verwendet werden kann!

    „In diesem Jahr wird Strom für eine Milliarde Euro vernichtet“, sagte CDU/CSU-Fraktionsvize Michael Fuchs (66) zu BILD. Entsprechende Aussagen gebe es aus dem Wirtschaftsministerium……

    Sowas passiert….wenn jeder Dödel sich ein Windrad oder Solaranlage hinpappen darf…..jeder Hinz und Kunz meint, er könne sinnlos Zufallsstrom ins öffentliche Netz jagen, wie die Wettergötter grad gelaunt sind…..und die Kunden, die zur Miete wohnen…..dürfen den Bullshitstrom, der nicht mal produziert wurde….auch noch bezahlen.
    Warum Großverbraucher geringere Netzgebühren zahlen, liegt einerseits an der Spannungsebene, wo er angeschlossen ist…..an den Energiemengen, die er verbraucht und zum Schutz der Exportindustrie…..globaler Wettbewerb und solchs Zeuch. Hätte wir diese bekloppte Energiewende nich…..bräuchten wir über steigende Strom- und Netzpreise nicht diskutieren…..denn dann hätten wir Preise, die in etwa dem der Jahre 2000 entsprechen (+ Inflations)……hier gilt immer noch das Verursacherprinzip.

    Übrigens…..Regionale Wertschöpfung……den Zahn könnt ihr Solardödel euch auch ziehen lassen……die Windparks und Solargroßflächenanlagen in meiner unmittelbaren Umgebung……werden finanziert von Bayern, Chinesen, Holländer und Dänen…..die sich mit unseren EEG voll und fettfressen.

    Das ist doch o.k. wenn die Netzbetreiber für die wenigen kWh eine höhere Grundgebühr verlangen.
    Da werden sich aber im Umkehrschluss die Akkugeschichten schneller Rechnen, wenn durch die hohen Festkostenanteile bei den restlich aus dem Netz benötigten kWh dann ein hoher Preis zustande kommt, fürs kWh.

    Boah ey……eine Logik zum Schießen…….Egal ob Du 1 kWh oder 2000 aus dem Netz ziehst…..der monatliche Grundpreis in entsprechender Höhe ist immer zu zahlen…..dat Geld ist wech……und Du willst Dir einen Akku für 5000+ Euro einbauen und meinst, der wird sich dann noch schneller rechnen?
    Kannst Du denn überhaupt rechnen……oder laberst Du nur nach, wat die Photovoltaik-Foren und Lobbyisten absondern?
    Und ja…..der Grundpreis wird explodieren in den nächsten Jahren….nicht zuletzt auch wegen Smart-Metering und den restlichen Elektronikfirlefanz…….eure ach so tolle Solarmilchmädchenrechnung wird sich in Wohlgefallen auflösen.
    Übrigens……so eine Solaranlage verbraucht auch geringe Mengen an Strom aus dem Netz……und sobald Du eine kWh verbraucht hast…..wird Deine Solaranlage Netzkunde bei uns…..und bekommt einen Zähler (samt den Gebühren)…..frag mal bei der Schlichtungsstelle nach…….die kann Dir dat ganz genau erklären.

    Einzige Lösung Deines Dilemmas……Du machst Dich autark und lebst von dem, wat Dir die Sonne liefert, dann brauchste Dir auch keine Sorgen mehr um Netzkosten, Grundgebühren und Strompreise zu machen.

    Eure fetten Jahre sind vorbei……..nur eingestehen wollt ihr euch dat noch nicht….die Industrie will euch doch noch teure Akkus aufqautschen….da muss man das Märchen noch ne Weile aufrecht erhalten, gelle.

    Onkel Heinz…….wenn Naivität quitschen würde, müssten viele Deutsche mit Ohrschützern rumlaufen

  46. #45 „Dieser Art von Pfusch lag aber in unseren Netzgebiet nicht vor“

    Das kann ja jeder behaupten wenn Herr H.E. nicht sagen für welches Netzgebiet er seine Hand ins Feuer legt.

    #45 „Schutz der Exportindustrie“

    Ich glaub Sie haben sich die Liste der von der EEG-Umlage befreiten Betreibe noch nicht angeschaut, das sind so manche die nichts mit dem Export am Hut haben.
    Ihre Behauptung (Schutz der Exportindustrie) ist das doch an den Haaren herbeigezogen und sprechnenn ich gerade von Fachwissen.

    #45 “finanziert von Bayern, Chinesen, Holländer und Dänen…..die sich mit unseren EEG voll und fettfressen.“

    Wenn diese Bürger intelligenter sind als der Deutsche Bürger gebührt ihnen auch der Finan-zielle Erfolg.
    Dummheit muss einfach bestraft werden im Wirtschaftsleben, daran hat sich nichts geändert.

    #45 „Du willst Dir einen Akku für 5000+ Euro einbauen und meinst, der wird sich dann noch schneller rechnen?“

    1. Der Akku wird keine 5000 Euro kosten wenn das Thema Aktuell ist.
    2. Der Akku rechnet sich schneller wenn der kWh Durchschnittspreis aus dem Netz hö-her ist. Steigt die „Grundgebühr“ beim geringeren Verbrauch steigt auch der kWh Durchschnittspreis.

    #45 „Kannst Du denn überhaupt rechnen……“

    Ich kann nicht Rechnen, das ist korrekt, deshalb ist meine Firma heute ja auch mehr wert als z.B. E.ON.

    #45 „Übrigens……so eine Solaranlage verbraucht auch geringe Mengen an Strom aus dem Netz“

    Das muss aber bei den „Eigenheimdödel“ nicht so bleiben. Wenn die sich aus dem EEG ver-abschieden nach den 20 Jahren, verabschieden sich einige auch vom Netz. Da hat sich der Akkupreis genauso nach unten bewegt wie die PV-Modul-Preise in den vergangen 10 Jahren.
    Eines muss den EVUs klar ein, dass die „Eigenheimdödel“ mit PV als Kunden langfristig ver-loren sind, zuhinterst ein großer Teil.

    #45 „Einzige Lösung Deines Dilemmas……Du machst Dich autark und lebst von dem, wat Dir die Sonne liefert“

    Genau in die Richtung geht ja die Tendenz Weltweit.
    Die Eigenstromversorgung läuft ja Weltweit so etwas im Verborgenen, gibt ja kein großen Kraftwerke zu eröffnen.

    #45 „Eure fetten Jahre sind vorbei……..nur eingestehen wollt ihr euch dat noch nicht“

    Das die fetten Jahre sind vorbei sind haben die PV-Jungs schneller verstanden als die Kraftwerksbetreiber und Netzbetreiber. Da wird bereits an Lösungen nach dem EEG gearbei-tet und auch umgesetzt, das geht schneller als es den EVUs leib ist.
    Wenn es fette Jahre gegeben hat, haben das die EVUs aber verschlafen so meine Vermu-tung, können doch alle beim EEG mitspielen auch die EVUs.

    Gruß

  47. @Hansi

    Das kann ja jeder behaupten wenn Herr H.E. nicht sagen für welches Netzgebiet er seine Hand ins Feuer legt.

    Haha….Du willst also wissen, wo mein Arbeitgeber sein Haus wohnt……kannste abhaken…..ich kenn doch das grüne Gesindel…..und wie man einen kritischen Geist per Shitstorm arbeitslos macht…..vergiss es ganz schnell, die Information ist und bleibt ….Top Secret.

    Das muss aber bei den „Eigenheimdödel“ nicht so bleiben. Wenn die sich aus dem EEG ver-abschieden nach den 20 Jahren, verabschieden sich einige auch vom Netz. Da hat sich der Akkupreis genauso nach unten bewegt wie die PV-Modul-Preise in den vergangen 10 Jahren.

    Joo…klasse Argument….und nun will ick von Dir superschlauen Sonnendödel janz jenau auusgerechnet haben…wie groß die Akku-Kapazität sein muss….um ganzjährige mit einer Dach-Solaranlage seine Stromverbrauch abzusichern……samt N-1 Sicherheit.

    Wenn es fette Jahre gegeben hat, haben das die EVUs aber verschlafen so meine Vermutung, können doch alle beim EEG mitspielen auch die EVUs.

    Na jut….is euch grünen Hanseln wahrscheinlich inner Öko-Besoffenheit nich so aufgefallen……denn seit 1998 mussten wir EVU mal so eben die Liberalisierung der Energiemärkte durchziehen….samt Unbundling der Bereiche Erzeugung/Transport/Handel…samt Fusionen…samt Netzübernahmen, Dank §5……Dank Knebel der Bundesnetzagentur, Namens „Anreizregulierung“..wo wir jährlich 1,25% der beeinflussbaren Kosten einsparen sollen…..und samt des neuesten Quarks….Namens „Smart-Meterings“……..nebenbei jede Menge Neuanschlüsse…damit irgendwelche ausländischen Investoren ihre Windparks/Solargroßanlagen….in Brandenburger Landschaft pappen können.

    Im Gegensatz zu euch Zufallsläusen…..müssen wir….24/365 Tage im Jahr sicherstellen….das der allerletzte Öko-Dödel…Tag und Nacht…sein Ökogesäusel per Computer ins Internet kotzen kann…..also stabil….der Strom aus der Steckdose kommt.
    Uns jetzt vorzuwerfen…wir hätten ja auch rechtzeitig den Bürger bestehlen können mittels EEG-Umlage…..zeigt mir persönlich, wie verlogen die grüne Schickeria in Wirklichkeit ist.
    Wir sind die……die euern Schrott kompensieren müssen…..und die, wenn es haarscharf am Blacky vorbeigeht….dafür die Prügel einstecken müssen.
    Du bist nicht der Erste….der hier so einen geistigen Grünkotzshit postet…..und Du wirst auch nich der letzte Propaganda-Michel sein……..der hier versucht die Energiewende schön zu lügen….aber solange Onkel Heinz noch einen Finger rühren kann……hau ick euch Lügenbolden regelmäßig auf die ungewaschene Fingers…..mit denen ihr mir persönlich in die Brieftasche langt.

    Sach mal…..schämst Du Dich denn garnich, wenn Du Deine Nachbarn beklaust?
    H.E.

  48. Kleiner Lesehinweis…..

    Monopolkommission sieht erhebliche Risiken

    Wegen des Zubaus erneuerbarer Energien ist entsprechend der bisherigen Planung ein erheblicher Ausbau der Versorgungsnetze erforderlich. Der Netzausbau hat in Deutschland in der Vergangenheit vielfach zu Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung geführt. Die Monopolkommission spricht sich dafür aus, Alternativen zum Netzausbau intensiver zu prüfen als dies bisher der Fall ist. So könnte der Zubau Erneuerbarer-Energien-Anlagen regional, z. B. durch eine EE-Regionalkomponente, die unter Berücksichtigung der durch den Zubau ausgelösten Netzkosten Einfluss auf die Förderung nimmt, gesteuert werden.

    Zudem sollte der Netzausbau nicht darauf ausgelegt werden, dass auch die selten auftretende theoretische Maximaleinspeisung erneuerbarer Energien übertragen werden kann. Die Analyse der Monopolkommission zeigt, dass die Abschaltung eines Teils der Erneuerbare-Energien-Anlagen bei einem Großhandelspreis unter null sowie die Berücksichtigung von Redispatchingmaßnahmen bei der Netzplanung den notwendigen Ausbau signifikant reduzieren könnten.

    erheblich (kleine Erklärung für die Leute, die ihren Namen nur tanzen aber nicht schreiben können)……..beträchtlich, ins Gewicht fallend, wichtig, ernst

    2015 ham wir Deutschen eine Milliarde Euro für Strom ausgegeben, der NICHT erzeugt werden konnte, weil die Netze dicht waren….mal sehen, wie teuer es die nächsten Jahre noch wird für uns Stromkunden, wenn man diese EE-Lobbyisten nicht endlich den überschüssigen Geldhahn zudreht.

    Und ja…..je mehr Windmühlen dazukommen….desto mehr werden sie sich gegenseitig das Wasser abgraben….und wenn es dann keinen Ausgleich für nötige Zwangs- Abschaltungen mehr gibt……kippt auch die Wirtschaftlichkeit ins Bodenlose.

    Die Realität kann ja so grausam sein, gelle.
    H.E.

  49. @ Heinz

    Und nachdem was das Bundeskabinett da gestern beschlossen hat, wird dieser erhebliche Ausbau noch erheblich teurer:

    Milliardenkosten für Verbraucher: Kabinett beschließt Vorrang für Erdkabel-Stromtrassen

    Die für die Energiewende wichtigen Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland werden vorrangig mit Erdkabeln realisiert. Das Kabinett hat ein entsprechendes Gesetz gebilligt, das den Vorrang der Erdkabel für rund tausend Kilometer Hochspannungsleitungen vorsieht. Die Stromtrassen sollen vor allem Windstrom aus dem Norden in die Industriegebiete im Westen und Süden der Bundesrepublik bringen…

    Der politische Kompromiss wird allerdings von den Verbrauchern bezahlt werden. Die unterirdischen Strom-Autobahnen werden nach Schätzung der Regierung die Baukosten um drei bis acht Milliarden Euro im Vergleich zu Freileitungen verteuern. Da das auf die Stromtarife umgelegt wird, kommen auf den Durchschnittshaushalt bis zu zehn Euro im Jahr Mehrkosten zu. Ein typischer Industriebetrieb muss demnach bis zu 160.000 und eine Gewerbefirma bis zu 11.000 Euro zusätzlich aufbringen.

    Jede Wette, dass die Bundesminister sich mit dem Gesetz nicht so leicht getan hätten. wenn die Mehrkosten aus Steuern beglichen werden müssten. Dann hätten sie schließlich ihre Etats kürzen müssen. Aber so kürzt man die Etats der Endverbraucher und Gewerbebetriebe. Mit dem Geld anderer Leute geht das Ausgeben doch viel leichter.

  50. @Rudi
    Wir sollten bedenken…..das die 10 Euro mehr pro Haushalt lediglich nur für die Übertragungsnetze gelten…….die Zubauten im Regionalnetz und in der Verteilnetzen werden auch noch gewaltig auf die Kundenbrieftasche schlagen.
    Tja….und der nächste Kostenfaktor steht ja auch schon in den Startlöchern….

    Smart Meter für Privatkunden …sind moderne Rosstäuscherei

    Mit der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Verpflichtung zur Einführung von Smart Metern in Privathaushalten, sehen jetzt einige Verteilnetzbetreiber eine gute Gelegenheit, ihre Renditen ein wenig aufzubessern, solange der Messstellenbetrieb von einem Konzernunternehmen des Verteilnetzbetreibers durchgeführt wird. Jahresgebühren von bis zu 170 Euro für einen Smart Meter, dessen Beschaffungskosten in einem ähnlichen Bereich liegen, sind nur dadurch zu erklären, dass mit den „Zählermieten“ auch der Aufbau und der Unterhalt der für die Nutzung der Smart Meter benötigten Infrastruktur finanziert werden soll.

    Tja…..und was uns dann auch noch die zukünftige Stromspeicherung kosten wird…..steht noch in den Sternen.
    Aber….wie sagt das Muttertier immer so gerne…….„Wir schaffen das“……..egal, was es auch immer kosten wird (Ergänzung vom Onkelchen).

    MfG
    H.E.

  51. Hallo Herr Eng

    Die Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zur Versorgungsqualität im Strombereich.

    Sehen Sie den aktuellen Bericht der Bundesnetzagentur vom 20.08.2015.
    Versorgungsqualität -- SAIDI-Werte 2006 bis 2014.
    Da sehen Sie eindeutig das die Versorgungsunterbrechungen seit dem Ausbau der EE-Anlagen kontinuierlich abnehmen.
    Es nimmt die Zeit und auch die Häufigkeit der Versorgungsunterbrechungen kontinuierlich ab, gleichzeitig nimmt der Anteil an EEG-Strom im Netz aber zu.

    Die EEG-Einspeisung stabilisiert das Netz.

    http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Stromnetze/Versorgungsqualit%C3%A4t/Versorgungsqualit%C3%A4t-node.html

    Gruß

  52. @Hansi
    Tja…..wie das so is…mit Statistiken……sie sagen nur die halbe Wahrheit, denn meldepflichtig sind nur Stromausfälle ÜBER 3 min.

    Deutsche Stromnetze sind äußerst stabil

    Ein Grund sei das gemäßigte Wetter im vergangenen Jahr mit relativ weniger Extremwetterereignissen, erklärte Behördenchef Jochen Homann. «Ein maßgeblicher Einfluss der Energiewende und der steigenden dezentralen Erzeugungsleistung auf die Versorgungsqualität ist auch weiterhin nicht erkennbar»

    Die zunehmende Zahl von Wind-, Sonnenkraft- und Biogasanlagen in der Fläche stellt die Netze vor Herausforderungen. Immer häufiger sind deshalb auch Eingriffe der Netzbetreiber wie etwa das kurzfristige Abschalten von Windparks oder Hochfahren konventioneller Kraftwerke nötig. Unter dem Strich waren diese Eingriffe aber offensichtlich erfolgreich.

    Anscheinend machen wir unseren Job, trotz der E-Wende, immer noch gut…..und das liebe Wetter hat auch schön mitgespielt….und alle Ausfälle unter 3 min…..werden der Behörde eh nicht gemeldet….und spielen somit nicht in die Statistik mit rein.
    Stabilisierend wirken besonders unsere kostenintensiven Arbeiten, indem wir nämlich zunehmend die 20 KV Freileitungen verkabeln…..das ist dat janze Geheimnis anner Sache.
    Daraus aber zu konstruieren, dat die EE stabilisierend wirken…..kann nur einem Laien im Ökogewand einfallen.
    Alle Argumente hab ick schon tausend mal gehört…..und widerlegt……und trotzdem wollt Ihr Ökodödel euch weiterhin die Energiewende schön lügen…..naja, wenns Spass macht, Gläubige sollte man nicht aufhalten, höchsten eine Kerze hinhalten, damit bei Stromausfall wenigstens ein Lichtlein leuchtet.

    H.E.

  53. #53 „Daraus aber zu konstruieren, dat die EE stabilisierend wirken…..kann nur einem Laien im Ökogewand einfallen.“

    In Frankreich mit den AKW und Polen mit den Kohlekraftwerken sind die Netzausfallzeiten noch höher. Als in D mit den ca. 30% EEG-Strom im Netz.
    In Frankreich betrug die durchschnittliche Stromunterbrechung im Jahr 2012 nach einer Untersuchung des Verbands der europäischen Regulierungsbehörden (CEER) mit über 60 Minuten rund vier Mal so viel wie in D.
    So hatte im Jahr 2013 beispielsweise Frankreich eine Ausfallsdauer von 68,1 min/Jahr, Italien 42,27 min/Jahr und Polen sogar 254,9 min/Jahr

    #53 „und alle Ausfälle unter 3 min…..werden der Behörde eh nicht gemeldet….und spielen somit nicht in die Statistik mit rein“

    Das ist aber in allen Ländern so und das erheblich mehr Kurzzeitunterbrechungen in D vorhanden sind als in den anderen Ländern ist ja auch nicht nachvollziehbar.
    Deshalb habe ich mir auch mal die anderen Länder angeschaut wie da die Netzunterbrechungen sind und wenig EE-Strom im Netz haben.
    Das ist auch eindeutig das ein geringer Anteil an EE-Strom im Netz auch zu häufigeren und länger Netzausfällen führt.

    Negative Auswirkungen der EEG-Einspeisung auf die Versorgungssicherheit ist nicht gegeben, genau das Gegenteil ist der Fall.

    Gruß

    PS

    #53 „ indem wir nämlich zunehmend die 20 KV Freileitungen verkabeln“

    Auch in Frankreich und Polen wird ständig das Netz ausgebaut und optimiert.

    #53 „Anscheinend machen wir unseren Job, trotz der E-Wende, immer noch gut“

    Auch die Damen und Herren in Frankreich und Polen machen den Job gut.

  54. @Hansi
    Boah ey……was ham Kraftwerke mit Überlandleitungen zu tun?
    Um da klare Aussagen zu treffen….müsste man erstmal wissen wie hoch der Freileitungsanteil in Polen und Frankreich ist…….wie alt die Schaltanlagen sind, wie viel in die Erneuerung der Netze investiert wird….u.v.m.
    Jetzt zu behaupten….die EE würden unsere Netze stabilisieren ist Nonsens……vllt die Tatsache, das wir Netzbetreiber wegen der E-Wende viele Milliarden investieren mussten um euern Sinnlosstrom durch die Gegend zu kutschieren…..führt zwangsläufig zu einer Verbesserung des Leitungsbestandes….mehr aber auch nicht.
    Diesen Spass aber…..bezahlt der liebe Stromkunde dann mit seiner Stromrechnung…..denn die Kosten für den überbordenden Netzausbau, holen wir uns natürlich beim Kunden zurück.

    Scheinkorrelation

    Ein bekanntes Beispiel in der Statistik ist die Korrelation zwischen der Zahl der Kindergeburten und der Zahl der Storchenpaare in verschiedenen Regionen. Obwohl es eine Korrelation zwischen der Zahl der Geburten und der Zahl der Storchenpaare gibt, gibt es keinen unmittelbaren kausalen Zusammenhang. Tatsächlich gibt es aber einen kausalen Zusammenhang zu einer dritten (konfundierenden) Variable: der Ländlichkeit der Region. Je ländlicher eine Region ist, desto höher ist die Zahl der Kindergeburten und desto größer ist die Zahl der Storchenpaare. Dies führt zu der Korrelation zwischen der Zahl der Kindergeburten und der Zahl der Storchenpaare.

    Tja…….genau so korrelieren die EE mit den Stromausfällen……aber wenn man sich die Energiewende schön lügen will, ist selbst noch das dümmste grüne Argument brauchbar, gelle.
    H.E.

  55. Sehr geehrter Herr Heinz Eng,

    Sie haben doch in #34 angefragt.

    „Und bitte, wie sollen stark schwankende Zufallsströmlinge das Netz stabilisieren…..“

    Ich habe ihnen nur an einige Beispiele gezeigt, dass EEG-Einspeisung das Netz stabilisiert.
    Als vergleich sind eben Netze mit wenig EE-Strom als Vergleichsbasis in Europa mit vergleichbarer Systemstruktur (V, Hz usw.) als aussagekräftig einzustufen.

    Das die Stromnetze in anderen Ländern grundsätzlich älter sind als in Deutschland ist ja auch nicht der Fall.
    Große Bereiche in West-Deutschland ist das Stromnetz älter als 30 bis 50 Jahre, das müsste eigentlich bei Ihnen bekant sein.
    Auch ist der Kraftwerksbestand in D ist überaltert und muss ohnehin in den Nächsten 20 bis 30 Jahren ersetzt werden.
    In den anderen Ländern ist die Situation auch nicht wesentlich anders als in D, um eine um das Vierfache im Frankreich um das Zehnfache in Polen an Versorgungsunterbrechungen zu rechtfertigen.

    Gruß

  56. @Hansi
    Hmm….Bisher hast Du kein Beweis erbracht, das Zufalls-Strömlinge das Stromnetz stabilisieren…..mir kommt es eher so vor, als ob Du nicht einmal im Ansatz begriffen hast, was ick Dir verklickern wollte.

    Deutschland war auch schon vor der „Energiewende“ Weltmeister…..in der unterbrechungsarmen Stromversorgung….wat wohl eher an der überragenden Leistung der Netzbetreiber liegt als an den EE….aber wie gesagt….jeder lügt sich die E-Wende so zurecht, wie es ihm passt.

    Kraftwerksbestand…..fein das Du das ansprichst…..denn Dank der E-Wende…..findet sich kein Idiot mehr, der da noch sein Geld zum Fenster rausschmeißen will….selbst KWK is seit der neuesten Novelle…ein Invest-Risiko.
    Ick hab Zeit….ich kann warten…..und ICH werde die Trümmer beseitigen…..die Ihr Ökodödel anrichtet.
    Oder…ich hol mir ein Krankenschein und lass Euch mal machen…..so einfach is dat…..

    Onkel Heinz……und ihr wollt ne Eergiewende stemmen…..hahahahahahah

  57. @Klaus Körner:
    Welches Hobby haben Sie eigentlich?
    Sind Sie ehrenamtlich tätig als Kurzschluss-Elektriker?

    Wenn man für jedes dämliche Wort, das ein Grüner redet, einen Baum pflanzen würde, dann würden wir allemal im Wald wohnen.

  58. #57:
    Ich hab noch was vergessen….
    Seit über 40 Jahren wird die Waldfläche in Westeuropa immer größe 😉

  59. #56 „Deutschland war auch schon vor der „Energiewende“ Weltmeister…..in der unterbrechungsarmen Stromversorgung….wat wohl eher an der überragenden Leistung der Netzbetreiber liegt als an den EE“

    Das ist ja auch rittig das in D Netzausfälle auch vor dem EEG Ausbau sehr gering wahren.
    Deshalb habe ich Ihnen ja die Entwicklung der vergangenen Jahre aufgezeigt 2006 bis 2014 in #51.
    Die veröffentlichten Daten der Bundesnetzagentur zeigen eindeutig das die Netzausfälle in D zurückgehen, obwohl im gleichen Zeitraum die Menge an EEG-Strom erst so richtig an fahrt aufgenommen hat.
    Die Aussage das der Zappelstrom und der zubau an Zappelstrom die Versorgungssicherheit gefährdet oder mindert ist einfach nicht zutreffend.
    Man sieht eindeutig das die Ausfallhäufigkeit und die Ausfallzeiten abnehmen, im selben Zeitzraum die EEG-Anlagen und auch die kWh aus EEG-Anlagen zugenommen haben.
    Das können Sie nicht bestreiten.
    Währe die Theorie richtig das der Zappelstrom die Versorgungssicherheit gefährdet oder einschränkt dürfte diese Entwicklung nicht zu beobachten sein.

    +++++++

    Das die Netzbetreiber ständig die die Netze erweitern, ausbauen und erneuern ist ja nichts Außergewöhnliches, dafür bekommen die EVUs ja auch Netzentgelte.
    Ich glaube die sind sogar in der ähnlichen Größenordnung wie die EEG-Umlage.
    Jedes Unternehmen muss Investiren um sich an die Zeichen der Zeit anzupassen, sonst wird es schwierig in der Zukunft.
    Die EVUs haben wenigstens noch den Vorteil das die Investitionen in die Netze ein Durchlaufenter Posten sind.

    +++++++

    Das Tema ist ja

    „Wie die Energiewende effiziente neue Kraftwerke verhindert“

    #56“Dank der E-Wende…..findet sich kein Idiot mehr, der da noch sein Geld zum Fenster rausschmeißen will….selbst KWK is seit der neuesten Novelle…ein Invest-Risiko.“

    Das haben Sie wenigstens verstanden, dass die konventionellen Kraftwerke keine Chance haben.
    Man kann nun jammern übers EEG usw. oder man kann damit Geldverdienen.

    ++++++++

    Sehr geehrter Herr Guido Scholzen,

    #57 „Welches Hobby haben Sie eigentlich?“

    Ich mache gerne Städterreisen, Urlaub, kurz Urlaube übers Wochenende usw, innerhalb von Europa.

    Gruß

  60. @56 Heinz Eng,
    die EE-Stromer haben es trotz mehr als reichlicher Zeit und Abermilliarden an Subventionsgeldern nicht mal hinbekommen eine kleinstädtische Stromversorgung 100% „erneuerbar“ zu gestalten.
    Noch nicht mal ein Dorf, das auf autark 100% „erneuerbar“ (Wärme, Strom, von Infrastruktur gar nicht zu reden) umgestellt ist, können sie vorweisen.
    Noch nicht mal ein Häuschen können sie ohne Netzanschluss dezentral „energiewenden“.

    @ Klaus Körner,
    Trotz aller Milliarden, die schon in die EE geflossen sind, haben Wind und PV gerade mal 2,5% (2014) Anteil am Primärenergieverbrauch in Deutschland. Und das wollen die Ökostromer als „Energiewende“ verkaufen? Genauso gut könnte ein Bauarbeiter sagen, dass er einen Baukonzern aufbaue, Eine Schippe und eine Hacke habe er schon. Und genauso wie der Bauarbeiter behaupten würde, die Baugrube des BER-Flughafens könne er mit der Schippe ausgraben (man braucht nur genügend viel davon), behaupten die Ökos sie können mit Wind und PV ein Industrieland mit Energie versorgen.
    Dass was Sie hier ablassen, erinnert mich fatal an die Jubelperser von 1967. Gegen den von Ihnen mitgetragenen massiven Energiewendebetrug ist der VW-Betrug noch nicht mal „Falschparken“.
    Mfg

  61. @Hansi

    Das haben Sie wenigstens verstanden, dass die konventionellen Kraftwerke keine Chance haben.

    OK…..mach Dir mal die Mühe und such per Suchmaschiene Deiner Wahl nach den Begriff….“gesicherte Leistung“…….und wenn Du dazu etwas Schlaues gefunden hast…..und unter Umständen sogar begriffen hast, um was es da geht……darfst Du Deine Aussage gerne wiederholen……bis dahin aber…..lieg ick inner Ecke und lach mich tot.

    @Namensvetter

    Einen Gläubigen kannste nich vom Gegenteil überzeugen…..denn um seinen Glauben zu schützen, würde er der Wahrheit sogar den Kopf abschneiden.
    Is aber schön, dat sich wieder ein grünes Bauernopfer anbietet…..vom Pittbull eins übergebügelt zu bekommen.
    Lass ihn babbeln……sich selber blamieren…..zu zeigen, das er von der Materie null Ahnung hat……mir solls recht sein.

    MfG
    Onkel Heinz…….der Pittbull findet immer sein Opfer…….obwohl er nie in die Kirche geht.

  62. Hallo Herr Heinz Reeg,

    Keine Ahnung in welchen Kaffeesatz Sie die 2,5% (#60) gefunden haben die sich auf die „Ökostromer“ Stromherstellung beziehen sollen.

    Die Grafik ist vom Bundesverband Braunkohle (DEBRIV) und zeig eigentlich das so ca. 10% der Primärenergie die EE bereitstellen.
    http://www.braunkohle.de/index.php?rex_img_type=rex_media_grafiken_und_folien&rex_img_file=grafik08a.pdf

    #60 „Noch nicht mal ein Dorf, das auf autark 100% „erneuerbar“ (Wärme, Strom, von Infrastruktur gar nicht zu reden) umgestellt ist, können sie vorweisen.“

    Da gibt’s einige Dörfer die das bereits machen, sich zu 100% und 365 Tage im Jahr aus Erneuerbahren versorgen.
    http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de/bioenergiedoerfer/

    #60 „Noch nicht mal ein Häuschen können sie ohne Netzanschluss dezentral „energiewenden“.

    Häuser und Firmen machen das auch bereits sich zu 100% mit Erneuerbahren zu versorgen und keinen Netzanschluss haben.

    http://www.pv-magazine.de/archiv/artikel-pvd/beitrag/das-geht-mit-photovoltaik_100017280/720/?tx_ttnews%5BbackCat%5D=322&cHash=7530c8bc1b29bf8269e877e5007a3e79

    http://www.ibc-solar.de/uploads/media/140926-Eroeffnung-autarke-Energiefabrik-Neuenstadt.pdf

    ——————-

    Hallo Herr Eng,

    das Thema “gesicherte Leistung“ ist ja in aller Munde.
    Herr Google sagt das ab einer EEG-Strommenge größer 50% (mache Studien sprechen auch von 60%) die nicht vorhandene „gesicherte Leistung“ zum Problem werden kann.

    Heute sind ja ca. 30% an EEG im Netz und aktuell im September ist der Stromexport ins benachbarte Ausland über 10% der Gesamtleistung (in 9-2015).
    Also ist zumindest 40% an EEG im Netz auch bereits heute kein Problem.
    Ob das bei 50% oder 60% auch so ist da habe ich auch so leichte Zweifel.

    Das sind eben die Hausaufgaben, die von der Politik und der Bevölkerung den EVUs aufgegeben werden.
    Die neue Allensbach-Umfrage, die sich mit der Stromerzeugung in D beschäftigt, bestätigt ja auch diese Hausaufgaben.
    Nur fünf Prozent der Deutschen wollen künftig Kohleenergie beziehen, Atomkraft nur acht Prozent.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-09/energie-allensbach-umfrage-kohle-atomkraft

    Was soll den die Politik machen, wenn 80% der Leute Strom aus EE-Quellen haben möchten.
    Das können ja nicht alle „grüne Spinner“ sein.
    Ob das den EVUs gefällt oder nicht die Marschrichtung ist vorgegeben.
    Die Problemlösungen müssen ja die Spezialisten bei den EVUs entwickel.
    Der Einzelne (so wie ich) kann ja nicht die Stromversorgung von D retten, nur die eigene Stromversorgung kann ich optimieren.

    Gruß

  63. @ Klaus Körner,
    Textverständnis ist wohl nicht Ihre Sache. Aber danke, dass Sie meine Angabe bestätigen. Der von Ihnen angegebene link von Braunkohle.de zeigt die ca. 10% aller „EE“ (korrekt 11,1%) an. Von den „EE“ beträgt der Anteil Wind und PV 2,5% an der ges. Primärenergie wie ich schrieb. Hier aufgedröselt: http://tinyurl.com/nq323qm

    Zu den Bioenergiedörfern. Belegen Sie doch bitte EIN EINZIGES, das sich 100% mit EE versorgt und nicht mehr am öffentlichen Netz hängt. Ich lese dort, dass Bioenergiedörfer ab 50% sich schon so nennen dürfen, selbst wenn Strom via Einspeisevergütung ins allgemeine Netz geht.

    Zu Ihren zwei links. Inbetriebnahme 26.09.2014. Schauen wir mal, wann die Zahlen für das 1. Betriebsjahr vorliegen. Von (Plural) „Firmen und Häusern“, wie Sie schreiben, kann ich nichts erkennen, nur diese eine Projekt, für das noch keine Daten vorliegen.
    Mfg

  64. @Heinz Reeg
    Warum soll EE etwas erfüllen, was selbst die Konventionellen nicht erfüllen wollen?

  65. Herr Klaus Körner Nr.62,

    auch noch mal zu ihren Biodörfern:

    In einem Bioenergiedorf wird das Ziel verfolgt, den überwiegenden Anteil der Wärme- und Stromversorgung auf die Basis des erneuerbaren Energieträgers Biomasse umzustellen.

    Oder auch die Energiefabrik in Neuenstadt mit eigenem Blockheizkraftwerk.
    So ist autarke Versorgung natürlich keine Kunst. Nur denken sie einmal an den Flächenbedarf, wenn jeder Deutsche anfängt, sich mit Biomasse zu versorgen, bzw. sie zum überbrücken der Phasen mit wenig Wind und Sonne benötigt. Aus den deutschen Wäldern ist der Holzertrag kaum noch zu steigern, dort müsste dann dann wirklich alles rausholen, was der Artenvielfalt nicht gerade zugute käme. Oder man kauft alles aus ärmeren Ländern auf, wo die Forstwirtschaft ohnehin nicht gerade nachhaltig ist usw. usw. Über den Ressourcenbedarf an Metallen, Blei (für die Akkus) etc. etc. gegenüber einem effizienten Großkraftwerk will ich gar nicht sprechen.

    Folgende Rechnung finde ich auch sehr schwierig nachzuvollziehen:

    Heute sind ja ca. 30% an EEG im Netz und aktuell im September ist der Stromexport ins benachbarte Ausland über 10% der Gesamtleistung (in 9-2015).
    Also ist zumindest 40% an EEG im Netz auch bereits heute kein Problem.
    Ob das bei 50% oder 60% auch so ist da habe ich auch so leichte Zweifel.

    Wahrscheinlich denken sie, weil die EE Vorrang haben, wurde der Strom der Konventionellen verkauft und deshalb haben wir 40% „EE-Strom“ im Netz oder so?
    Im Gegenteil. Wenn wir nicht ins Ausland exportieren könnten, würden die Schwankungen der 30% EE zu riesigen Problemen, Blackouts und zu komplett verwirrten konventionellen Kraftwerken führen, da diese aus der Not heraus ständig hoch- und runterfahren müssten, um die Schwankungen zu kompensieren, riesige Kosten. Die 10% Überschuss, wie wir exportieren dürfen, helfen also eher, die Schwankungen abzubauen und sollten von den 30% EE im Netz abgezogen werden. (Kann man aber auch nicht machen, denn der Export resultiert nicht nur aus diesen Schwankungen ist aber immer noch realistischer als ihre Rechnung)
    Zudem hat Herr Reeg, schon richtig darauf hingewiesen, dass momentan nur ein kleiner Teil der EE von Wind und Photovoltaik gestellt wird, in deren Ausbau aber Mrd. gesteckt werden. Mit Ihren „30% EE im Netz“ werfen sie diese in einen Topf mit den ganzen anderen, vor allem Biomasse und die fast voll ausgeschöpfte Wasserkraft, die Bedarfsgerecht produzieren können. Mit Biomasse sind auch 100% EE im Netz ohne Probleme möglich…
    Eigentlich muss also momentan bloß mit 14% Schwankenden Energierzeugern im Netz gekämpft werden. Bei den Mrd., die auch in den Netzausbau fließen, ist es kein Wunder, dass das Netz noch sehr geringe Ausfallzeiten hat.
    Ich versuche es mit einem ganz einfachen Szenario, um Ihnen aufzuzeigen, dass ein Netz aus EE ungeeignet für ein entwickteltes Land ist:
    Das Jahr 2158. 100% EE. 40% Aus Wind und Solar, der Rest Biomasse, Wasser, Müll was auch immer. Wie jeden Winter stellt sich eine Omega-Wetterlage ein (Wochenlang Hochnebel und Windstille), nur dieser ist der erste mit 100% EE. In den ersten Tagen können die ganzen Speicher, die man sich dazugebaut hat, die fehlenden Erträge aus Wind und Solar noch decken, doch was dann? Es müssten riesige Überkapazitäten an sonst stillgelegten Blockheizkraftwerken und Vorräte an Biomasse, oder doch etwa fossile Gaskraftwerken einspringen, oder Atomstrom der Franzosen aufgekauft (Nein dann doch lieber erfrieren!), bis endlich ein Tief vom Atlantik frischen Wind bringt. Aber wehe die Wetterlage stellt sich nochmal ein, was gern mal vorkommt, dann sind die vielen Vorräte noch nicht wieder aufgefüllt…

    Apropos Winter, ein wenig off-Topic falls hier noch andere Wetterbeobachter sind:
    Was erwartet ihr vom kommenden Winter?
    Mir ist aufgefallen, das Wetter ist ähnlich Hochdruck-bestimmt wie letzten Herbst, nur deutlich kühler, eigentlich ein optimaler Start für einen kalten Winter mit wenig atlantischem Einfluss. Da ist auch mal wieder Flachlandwinter drin…

  66. Hallo Heinz Reeg,

    „Zu den Bioenergiedörfern. Belegen Sie doch bitte EIN EINZIGES, das sich 100% mit EE versorgt und nicht mehr am öffentlichen Netz hängt.“

    Weshalb sollen den die Ortschaften nicht am Netz sein, die versorgen sich doch zu 100% aus ihren einen EE-Anlagen und das an 365 Tagen im Jahr.
    Rechtlich ist ja eine Abspaltung vom Netz nicht möglich (nicht so einfach möglich), wenn man Strom an Letztverbraucher abgibt wobei das einige gerne machen würden.

    In #60 haben Sie behauptet.

    „Noch nicht mal ein Dorf, das auf autark 100% „erneuerbar“ (Wärme, Strom, von Infrastruktur gar nicht zu reden) umgestellt ist, können sie vorweisen.
    Noch nicht mal ein Häuschen können sie ohne Netzanschluss dezentral „energiewenden“.“

    Ich habe ein Dorf und ein Häuschen, die sich zu 100% versorgen gezeigt.

    ++++++

    Hallo oxybenzol

    Man muss ja nicht zwingend eine 100% EE-Versorgung anstreben, wenn man aufs Netz verzichtet, da gibt’s ja auch noch fossile Energieträger, die man einsetzen kann, und auch soll, wenn die Preisgünstiger sind als z.B. Netzstrom.

    ++++++

    Hallo ÖkilandFöJler

    „Oder auch die Energiefabrik in Neuenstadt mit eigenem Blockheizkraftwerk.
    So ist autarke Versorgung natürlich keine Kunst. Nur denken sie einmal an den Flächenbedarf, wenn jeder Deutsche anfängt, sich mit Biomasse zu versorgen“

    Wenn das keine Kunst ist sich zu 100% mit Strom zu versorgen, dann verstehe ich nicht die Anfrage von Herrn Heinz Reeg in #60.
    Der Flächenbedarf ist ja kein Thema, man muss ja nicht zwingend mit z.B. Biogas und alles mit EE als Ersatzenergie nutzen um sich vom Netz zu verabschieden.
    Da gibt es ja noch jede menge andere EE-Geschichten und fossile Energieträger.
    Die grünen Jungs können das ja mit 100% EE machen ist aber kein muss.
    Immer die preisgünstigste Lösung verwenden, ist der Netzstrom der günstigste dann eben auch Netzstrom ist ja klar.

    Zurück zum Flächengerbrauch, werden alle Flächen die durch den Braunkohletagebau auf den Kopf gestellt wurde mit PV belegt ist die Jahresleistung höher als die Stromproduktion aus Braunkohle.
    Sehr geehrter ÖkilandFöJler daran erkennen Sie wie man mit den Thema „Flächenbedarf“ argumentieren kann.

    ++++

    „Das Jahr 2158. 100% EE. 40% Aus Wind und Solar, der Rest Biomasse,“

    100% EE-Strom im Netz wird es auch nicht 2158 geben.
    In einem großen Netzverbund werden in der Zukunft sich verschiedene Energieträger versammel, wie hoch die Einzelnen % sind das kann heute keiner sagen.
    Aber 100% EE werden es nach meiner Einschätzung nicht werden, auch nicht 2158.

    ++++

    „Was erwartet ihr vom kommenden Winter?“

    Stromherstellung im Winter ist ja unproblematisch.
    Ob das Heizöl oder Gas nur im Heizkessel verbrennt oder ein z.B. BHKW befeuert ist ja die im Winter (Dunkelflaute) egal.
    Beim BHKW Einsatz wird wenigstens noch Strom hergestellt.

    Gruß

  67. Dass Sie nicht von 100% EE träumen ist schonmal viel Wert, da gab es hier schon andere. Aber sie haben trotzdem noch nicht aufgezeigt, wie Wind und Sonne zur Stabilität unseres Stromnetzes und zu einem günstigen Strom führen sollen.

  68. @Hansi
    Bei Dir weiß ick nich mehr wo ich anfangen soll……der aufgelaufene Haufen von Öko-Bullshit kann man nur Stück für Stück auseinander nehmen.

    Niedliches Zitat zum Grund ein Bioenergiedorf zu werden.

    Lebensqualität, Ortsidentität, Dorfgemeinschaft: Bei vielen Menschen lässt sich ein Desinteresse an Gemeinschaftsaufgaben und an der Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes feststellen. Die 116 Beispiel Bioenergiedörfer auf http://www.wege-zum-bioenergiedorf.de aber zeigen, dass eine Dorfgemeinschaft „Berge versetzen“ kann, wenn sie es nur will und dies entschlossen und gemeinschaftlich angeht. Eine gestärkte Dorfgemeinschaft und größeres Selbstbewusstsein der Akteure können die positive Folge sein.

    Boah ey….das klingt ja echt nach DDR-Neusprech……Im Zuge der Planerfüllung hat das Kollektiv beschlossen….jedes Wochenende einen Subotnik durchzuführen, mein Dorf soll schöner werden….Kollektivmitglieder, die sich absichtlich verweigern, werden anschließend mit der kollektiven Missachtung bestraft…….ersatzweise kann auch eine Deportation in eine Großstadt kollektiv beschlossen werden….um subversive Elemente an weiteren Sabotageakten gegen den Willen der Partei und Staatsführung und dessen Beschlüsse, zu hindern.

    Die Partei, die Partei….hat immer recht.
    Hoch lebe der Sozialismus, hoch lebe die ökologische Einheitsbreipartei Dunkeldeutschland……darauf ein dreifaches HURRA.

    Onkel Heinz……….Selbsttäuschung vom Feinsten

    PS. „““Die Fähigkeit des Menschen zur Selbsterkenntnis bzw. Selbstreflexion (daraus kann Selbstkritik resultieren) ist begrenzt. Verblendung kann eine Folge einer Selbsttäuschung sein, siehe Verblendung (Philosophie). „““

  69. Heinz,
    wie diese Hühner ?

  70. @Hansi
    Jetzt der tolle Artikel aus dem PV-Magazin:

    Zur Sicherheit hat Widmann sogar zwei BHKWs vorgesehen, von denen eines vielleicht auch eingespart werden könnte. Seine Vision ist, dass es in Zukunft einmal ein Netzwerk aus miteinander verbundenen, fast autarken Inseln geben wird. Dadurch können sich einige Kostenvorteile ergeben. „Dann braucht man das zweite BHKW nicht“, sagt Widmann, da durch den Verbund Fluktuationen in Erzeugung und Last besser ausgeglichen werden können.

    Read more: http://www.pv-magazine.de/archiv/artikel-pvd/#ixzz3oLwEgDuq

    Lol……nach dem Satz hab ick erstmal ne Stunde flach gelegen weil mein Zwerchfell keine Ruhe gegeben hat…….Netzwerk aus verbundenen Inseln……..ham wa doch schon, nämlich unser Verbundnetz.
    Joo…da erfindet einer das Rad neu und lässt sich als Öko-Pionier feiern……und all die Gläubigen versinken vor Ehrfurcht im Dreck, ja ne, is klar.
    Ick stell mir grad ein Stahlwerk vor…..das mittels Sonne und Wind seinen Schrott schmilzt……oder ne Megagroßstadt…..sind wir nich alle ein bisschen Öko…ähm Bluna…..ach, is doch eh alles egal, solange man seinen Glauben nicht verliert.
    Übrigens….die tollen Studien (60%) kannste Dir auch an die Backe nageln, denn ohne unsere europäischen Nachbarn als Strommüllkippe/Ausgleichshansel zu missbrauchen, wäre das deutsche Stromnetz eh schon zusammengebrochen.

    Wenn Parasiten denken, sie könnten ohne Wirtstier auskommen…..dazu zähl ick ooch Biogas…..dann kann Größenwahn nicht mehr weit sein.

    Onkel Heinz………..Polemik gehört zum Programm

  71. Boah ey….das klingt ja echt nach DDR-Neusprech……Im Zuge der Planerfüllung hat das Kollektiv beschlossen….jedes Wochenende einen Subotnik durchzuführen, mein Dorf soll schöner werden….Kollektivmitglieder, die sich absichtlich verweigern, werden anschließend mit der kollektiven Missachtung bestraft…….ersatzweise kann auch eine Deportation in eine Großstadt kollektiv beschlossen werden….um subversive Elemente an weiteren Sabotageakten gegen den Willen der Partei und Staatsführung und dessen Beschlüsse, zu hindern.

    :-) :-) aber wirklich original, was ich seinerzeit bei Tante Irmgard (damals: Zonengrenzbezirk) auf Besuch im DDR TV zu hören bekam…

  72. @66 Klaus Körner,
    KK:
    „Weshalb sollen den die Ortschaften nicht am Netz sein, die versorgen sich doch zu 100% aus ihren einen EE-Anlagen und das an 365 Tagen im Jahr.“
    Aus Ihrem link:
    „Ein Bioenergiedorf deckt seinen Energiebedarf (Strom und Wärme) mindestens zu 50% aus regional erzeugter Bioenergie.“
    und
    „Ich habe ein Dorf und ein Häuschen, die sich zu 100% versorgen gezeigt.“

    Wo? Habe ich einen Kommentar übersehen? Welches Dorf ist das?
    Und zu dem Häuschen, meinen Sie die Fa. Widmann?

    aus dem link in #70:
    „Widmann rechnet die Stromgestehungskosten ohne Kapitalverzinsung und Inflation…..“

    Spätestens hier habe ich mich gekugelt vor lachen. Weit und breit nur Ökohochstapelei.

    @Oxybenzol:
    „Warum soll EE etwas erfüllen, was selbst die Konventionellen nicht erfüllen wollen?“
    Was sollen die Konventionellen nicht erfüllen wollen?
    Mfg

  73. Hallo Herr Heinz Reeg,

    #72 „Widmann rechnet die Stromgestehungskosten ohne Kapitalverzinsung und Inflation…..
    Spätestens hier habe ich mich gekugelt vor lachen. “

    Ich habe ja keinen Einblick in die Finanzen von Herrn Widmann, ich kann ihnen nur meine Überlegungen aufzeigen die ich bei meiner letzten EE-Anlage durchgespielt habe und die wird sich vermutlich auch Herr Widmann in ähnlicher Form gemacht hat.

    Wie soll den Herr Widmann die Kapitalverzinsung rechnen, auf der Bank gibt es ja nur Negative Zinsen unterm Strich und die Zinsabschlagsteuer geht auch noch ab. Dann lieber das Geld nehme und die Ausgaben damit senken.
    Bei Fremdfinanzierung wird das ja noch interessanter. Der zahlt vielleicht 3 bis 3,5% an Zinsen an die Bank, bei 100% Finanzierung. Setzt die Zinsen als Betriebsausgaben ab und der Strompreis sind ja auch in der Vergangenheit um die 3,5%/Jahr gestiegen.
    Wenn man bei der Anschaffung einer EE-Anlage die Kapitalverzinsung, Kapitalkosten rechnet, egal ob Eigenkapital oder Fremdkapital sich das besser.
    Bei Eigenkapital sind die Guthabenzinsen, Inflation und Zinsabschlagsteuer mit einem Minus am Jahresende in der Bilanz. Die Stromkosten steigen aber.
    Bei der Bank-Fremdfinanzierung bekommt man das Geld ja von den Banken unter der Jährlichen Preissteigerung vom Netzstrom hinterhergeworfen.
    +++++++++++

    #72 „Ein Bioenergiedorf deckt seinen Energiebedarf (Strom und Wärme) mindestens zu 50% aus regional erzeugter Bioenergie.“

    Es gibt Dörfer die das zu 50% machen aber auch welche die das zu 100% machen.
    http://www.mausdorf-hat-energie.de/index.html
    http://www.neue-energien-forum-feldheim.de/
    Da gibt es noch einige Dörfer die das hinbekommen.
    +++++++++++++

    #72 „Was sollen die Konventionellen nicht erfüllen wollen?“

    Eine 100% Stromversorgung an 365 Tagen im Jahr, das Schaffen auch die Konventionellen nicht. Da gibt es auch Lieferunterbrechungen in sehr geringem Umfang in D.

    Gruß

  74. @Hansi…….der Märchenonkel

    Eine 100% Stromversorgung an 365 Tagen im Jahr, das Schaffen auch die Konventionellen nicht. Da gibt es auch Lieferunterbrechungen in sehr geringem Umfang in D.

    Die Lieferunterbrechungen sind überwiegend dem Stromnetz anzulasten…..und wohl weniger den konventionellen Erzeugern im Verbundnetz.

    H.E.

  75. @Hansi……zu viel Geld inner Socke

    Ob das Heizöl oder Gas nur im Heizkessel verbrennt oder ein z.B. BHKW befeuert ist ja die im Winter (Dunkelflaute) egal.

    Joo……man kann sich einen Brennwertkessel hinstellen und knapp 2000- 5000 Euro ausgeben…oder man klotzt richtitsch ran…..
    und baut sich ein Klein BHKW ein……..für schlappe 15.000 -- 20.000 Euronen………..um bei geschätzen 3500 Bh/a so richtitsch fett Strom zu erzeugen.

    Und wenn dem Milchmädchen die Milchzähne sauer geworden sind…..rechnet sich das für Bessermenschen bestimmt auch irgendwie, gelle.
    H.E.

  76. @73 Klaus Körner,
    in Feldheim mit seinen gerade mal 128 Einwohnern stehen 43 Windräder mit 74,1 MW Leistung (wiki). Die Feldheimer Haushalte benötigen vielleicht 200.000 KWh, der Windpark produziert (gesch.) aber 100.000.000 KWh. Braucht der eq-sys -Ausbildungsbetrieb mit 21 Mitarbeitern soviel Strom? Dann betreibt Feldheim einen Faulgasreaktor UND noch dazu ein Hackschnitzelheizwerk UND wollen noch einen Batteriespeicher errichten. Und dann ließt man auch noch in der Eigenwerbung, dass es sich durch EEG lohnt und die EU hat kräftig mitfinanziert. Meinen Sie nicht, dass Autarkie anders aussieht?
    Mausdorf 500.000 kWh PV und 8.000.000 KWh Wind für 198 Einwohner UND Faulgas UND Hackschnitzel.
    Dolle Sache Herrr Körner. Autark ist was anderes. EE-Strom ist parasitär, da beißt die Maus keinen Faden ab. Und da wundern mich auch Ihre ökonomischen Sichtweisen nicht mehr.
    KK:
    „Eine 100% Stromversorgung an 365 Tagen im Jahr, das Schaffen auch die Konventionellen nicht. Da gibt es auch Lieferunterbrechungen in sehr geringem Umfang in D“

    Der geringe Umfang beträgt 0,0001%, das sind so 5 Minuten im Jahr und wieviel bei Wind und Sonne?
    Mfg

  77. @Testpilot…#71
    Weil Dir meine Ostalgie so schön gefallen hat……im Spiegel hat das jemand mal in „Schönschreib“ rückerinnert.

    Erst das Kollektiv der sozialistischen Arbeit, dann das Vergnügen

    ………….So entwickelte sich der Arbeitsplatz zum zentralen Punkt der Machtausübung durch das System. Wer sich ausschloss, sich weigerte oder auch nur offensichtlich den Kopf schüttelte, bekam Probleme mit dem Kollektiv. Denn wenn es keine Prämie gab, fiel auch das Brigadefest aus. Für die Gestaltung des Brigadetagebuchs wurde extra eine Arbeitskraft freigestellt. Nur nach den ökonomischen Kennziffern wurde nie gefragt. Die Brigadekasse war stets gut gefüllt, doch eine demokratisch legitimierte Kontrolle über die kollektiv „erwirtschafteten“ Einlagen war ebenso nicht vorhanden wie eine öffentliche Buchführung über die Einnahmen und Ausgaben. Mit VMI-Einsätzen an den Sonnabenden, mit Schaufel, Schubkarre, einer Kiste Bier und belegten Brötchen ließ sich der Verfall des Systems bald nicht mehr aufhalten. „Neue Menschen“ im Sinne des Marxismus-Leninismus entwickelten sich hier nicht. Der Kommunismus blieb aus.

    Unbedingte Leseempfehlung…….für uns Ossis als Auffrischung unserer Geschichte…..und für Wessis mal wat Lustiget aus dem Alltag des real existierenden Sozialismus.
    Wenn ick in der ZfK blätter und mir die dortigen Artikel so reinziehe….wenn das erbärmliche Betteln der Stadtwerke mit Eigenerzeugung um höhere Vergütungen ihrer hocheffizienten Gaskraftwerke, mit Klimaschutz begründet wird, wenn man CO2 als genauso dämliche Floskel einbaut, wie der gemeine Ossi damals dat Wörtchen „Sozialismus“…..krieg ich so ein heimeliges Gefühl an alte Zeiten.

    Wir haben die Vision…..die Strategie zu schärfen….indem wir die Organisation anpassen….weil wir erst am Anfang unsers steinigen Weges ……einer kontinuierliche Weiterentwicklung der heren Klimaschutzziele als Hauptaufgabe erkannt haben…….die Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur….wird die Transformation voranbringen….und damit stehe ich mit meinen Namen.

    Sozi -- Bullsitsprache 2.0…….da werden Sie geholfen.

    Onkel Heinz……….ick sollte in die Öko-Werbung gehen…..denn die Agitationskagge hab ick immer noch gut druff

  78. #70 „Ick stell mir grad ein Stahlwerk vor…..das mittels Sonne und Wind seinen Schrott schmilzt“

    Das Stahlwerk kann ja auch Strom aus konventionellen Kraftwerken verwenden, wenn der günstiger ist, ja kein Thema.

    #75 „baut sich ein Klein BHKW ein……..für schlappe 15.000 — 20.000 Euronen………..um bei geschätzen 3500 Bh/a so richtitsch fett Strom zu erzeugen.“

    Bei 3500 Bh/a baut man sich ja kein BHKW ein, ab 5000 Bh/a wird das ja erst interessant.
    Ein Freund hat einige kleine BHKWs im Einsatz so um die 100kWe/Stück und die sind so bei 6500 bis 7000 Bh/a.
    Das rechnet sich ganz ordentlich nach seiner Aussage.

    Die Gastwirtschaft im Ort (Metzgerei und Fremdenzimmer) hat auch ein BHKW seit ca. 2 Jahren und das ist stromverbrauchsgesteuert. Das BHKW regelt die Leistung (Strom) so das am besten kein Strom ins Netz gedrückt wird. Der Besitzer ist mit der Einsparung hoch zufrieden, die Bh/a kann ich aber nicht sagen.

    # 76 Heinz Reeg

    Die Dörfer sind klein das ist richtig, Sie wollten doch ein Dorf wissen mit 100% Strom aus EE.
    Es gibt aber tausende, zehntausende von vergleichbaren Dörfern.
    Die das genauso, ähnlich oder anders, sich aus EE-Quellen mit Strom versorgen können in Deutschland und es müssen ja nicht zwingend 100% aus EE sein.
    Um die Dörfer, die das schaffen (>100% zu jeder Zeit), müssen sich die Energieversorger und die Politik sich nicht kümmern.

    Gruß

  79. @Klaus Körner,
    KK:
    „Die Dörfer sind klein das ist richtig, Sie wollten doch ein Dorf wissen mit 100% Strom aus EE.“

    Nein.

    in #60 schrieb ich:
    „Noch nicht mal ein Dorf, das auf autark 100% „erneuerbar“ (Wärme, Strom, von Infrastruktur gar nicht zu reden) umgestellt ist, können sie vorweisen.“
    und #63:
    „Zu den Bioenergiedörfern. Belegen Sie doch bitte EIN EINZIGES, das sich 100% mit EE versorgt und nicht mehr am öffentlichen Netz hängt.“

    Darauf sind Sie nicht eingegangen, sondern haben „autark“ und „ohne Netzanschluss“ einfach ausgeblendet. Absicht? Ich kann Ihnen leider Textverständnis nicht beibringen. Dann haben Sie auch noch die belegten 2,5% Primärenergie von PV und Wind der EE im „Kaffeesatz“ vermutet. Immerhin wissen Sie, dass es bei einem BHKW erst ab etwa 5000 Bh Sinn macht zu rechnen.

    Mfg

  80. @Klausi….von Hörensagen

    Ein Freund hat einige kleine BHKWs im Einsatz so um die 100kWe/Stück…..

    Hmm….100 kW elektrisch nenn ick nich gerade klein……und bei 6500 -7000 Bh/a macht der auch keine KWK….sondern schnöde Biogasverbrennung….samt sämtlichen Boni…die man mit Gülle und Co. einstreichen kann.
    Dein Gastwirt…..der stromgeführt seinen Gasthof betreibt…..schmeißt anscheinend ne Menge Wärme übern Notkühler zum Fenster raus…..oder beheizt nebenbei ein Swimmingpool……sein Glück ist, dat auf Erdgas noch nich so viele Umlagen drauf sind, weswegen die Brennstoffkosten relativ niedrig sind….im Vergleich zum bezogenen Strom, wo Papa Staat schon mal 50% Umlagen draufgeballert hat.
    Frag ihn mal, wenn er einen Wartungsvetrag hat…..was der so kostet…pro Bh.

    Um die Dörfer, die das schaffen (>100% zu jeder Zeit), müssen sich die Energieversorger und die Politik sich nicht kümmern.

    Kein Problem…..wenn se sich vom öffentlichen Stromnetz abklemmen und ihren Scheiß alleine machen…..aber solange die Angsthasen ihre Versorgungssicherheit mittels fiesen Netzbetreibern sichern, müssen wir uns um diese angeblichen Selbstversorger weiterhin kümmern…..60/60/24/365 lang.
    Wenn die summierten Energiemengen den jährlichen Stromverbrauch übersteigen……werden die Überschüsse ins Verbundnetz eingespeist und dafür fette Kohle (Einspeisegebühr) abgefasst….damit sich die Investitionen überhaupt mal a bisserl rechnen….denn wer mehr als 100% erzeugt…..muss logischerweise ja seine Überschüsse irgendwo los werden, gelle.
    Hansi…lass gut sein…..Du reitest Dich immer weiter in die Scheiße, je mehr Du Deine intellektuellen Schwächen offenbarst…..umso doller muss ick lachen.
    Onkel Heinz….ersatzweise…..Energie-Ossi

  81. @Klaus Körner#78

    Das Stahlwerk kann ja auch Strom aus konventionellen Kraftwerken verwenden, wenn der günstiger ist, ja kein Thema.

    Herr Körner, Sie wissen nicht wie ein Stahlwerk funktioniert! Der stetige Strombezug ist primär notwendig, der Strompreis ist sekundär!
    Ach nee, wer hier bei ScSk alles so aufschlägt, kopfschüttel!
    JH

  82. Sehr geehrter Herr Heinz Reeg,

    haben sei überhaupt die Beiträge gelesen und Verstangen?

    „Darauf sind Sie nicht eingegangen, sondern haben „autark“ und „ohne Netzanschluss“ einfach ausgeblendet.

    Nochmal für Herrn Heinz Reeg und meine Aussage im Bezug auf „autark“ und Dorf.

    #66 Rechtlich ist ja eine Abspaltung vom Netz nicht möglich (nicht so einfach möglich), wenn man Strom an Letztverbraucher abgibt wobei das einige gerne machen würden.

    Sie können sich nicht vom Netz trennen, genauso wie die EVUs den Strom von den EEG-Anlagen vorrangig abnehmen müssen.
    Das Errichten einer „Netzinsel“ im Versorgungsnetz ohne Netzanschluss ist nach meinem Kenntnisstand nicht möglich in D.
    Grob gesagt muss jeder der ein Stromnetz betreibt auch den andern sein Stromnetz zur „Durchleitung“ zur Verfügung stellen.

    +++++

    „100 kW elektrisch nenn ick nich gerade klein“

    Die 100kW hat heute bereits ein Auto, das sind doch nur Kleinanlagen mit 100kWe.
    „.sondern schnöde Biogasverbrennung“
    Die laufen mit Erdgas und treiben so Pressen an und mit der Abwärme wird das Material getrocknet.
    Ich glaube eine Presse hat 75kWe und der hat einige von den Dingern in der Halle.
    ++++++

    „schmeißt anscheinend ne Menge Wärme übern Notkühler zum Fenster raus“

    Das glaube ich nicht, das ist ein Geschäftsmann durch und durch.
    So weit ich weis hat der keinen Notkühler.
    Der hat noch die alte Gasheizung für den Winter im Keller.
    Da ist ein Controller eingebaut im BHKW der den Strombedarf, Netzbezug, Wärmeverbrauch im Anwesen auswertet und auch selbstlernend, um Prognosen für die nächsten Stunden und Tage zu erstellen. Da werden auch Verbraucher zu und abgeschalten, z.B. die Kühlräume werden z.B. am Sonntag vormittags weiter heruntergekühlt weil ja ab ca. 11Uhr die Küchengeräte den Strom brauchen.
    Controller im BHKW weis genau wann der Strom aus dem Netz oder Strom + Wärme vom BHKW am günstigsten ist und schaltet dementsprechend ein und aus, regelt die Leistung hoch und runter.
    Der Controller weis vermutlich heute bereits welche Strom und Wärmemengen am ersten Weihnachtsfeiertag benötigt werden, bei der dementsprechenden Außentemperatur.

    In der Metzgerei und Gastwirtschaft und auch bei den Fremdenzimmern wird doch so einiges an Warmwasser verbraucht.
    ++++

    „Überschüsse ins Verbundnetz eingespeist und dafür fette Kohle (Einspeisegebühr) abgefasst“

    Das ist doch so gesetzlich (EEG) vorgeben und die haben ja allen Parteien, die im Buntstag sind oder wahren beschlossen. Die EEG-Enspeiser verhalten sich doch rechtskonform.
    Strom aus EE-Qellen wollen ca. 70% aller Bundesbürger, da gib es ja eine neue Umfrage.

    Gruß

  83. @Klaus Körner,
    KK:
    #66 „Rechtlich ist ja eine Abspaltung vom Netz nicht möglich (nicht so einfach möglich), wenn man Strom an Letztverbraucher abgibt wobei das einige gerne machen würden.“

    Wenn Sie sowas behaupten, dann nennen Sie mal das Gesetz samt §§, das es einem Verbraucher vorschreibt, sich an das öffentliche Netz anschließen- und Strom beziehen zu müssen. Anders als z. B. bei kommunalen Abwasseranlagen gibt es beim Strom nämlich keinen Anschluss- und Benutzungszwang.

    KK:
    „Sie können sich nicht vom Netz trennen, genauso wie die EVUs den Strom von den EEG-Anlagen vorrangig abnehmen müssen.“

    Natürlich können Sie sich vom Netzt trennen. Haupsicherungen raus, fertig.

    KK:
    „Das Errichten einer „Netzinsel“ im Versorgungsnetz ohne Netzanschluss ist nach meinem Kenntnisstand nicht möglich in D.“

    Sicher ist das möglich. Z. B. nahezu alle Nordseeinseln hatten früher eine Eigenversorgung, ebenso wie abgelegende Dörfer und Weiler. Stadtwerke versorgten ursprünglich nur ihre Stadt. Helgoland wurde erst 2009 ans Festland angeschlossen. Warum haben die wohl auf ihr BHKW und das Windrad (http://tinyurl.com/qc7bu5e) verzichtet? Weil Sie „rechtlich“ mußten oder weil es nicht taugte?

    KK:
    „Grob gesagt muss jeder der ein Stromnetz betreibt auch den andern sein Stromnetz zur „Durchleitung“ zur Verfügung stellen.“

    Der Stromnetzbetreiber hat die Pflicht das zu tun (EnWG et al.). Der Verbraucher hat aber keine Pflicht das Netz zu nutzen.
    Mfg

  84. Sehr geehrter Herr Heinz Reeg

    Haben sie überhaupt die vorhergegangenen Beiträge gelesen.

    #83 „Wenn Sie sowas behaupten, dann nennen Sie mal das Gesetz samt §§, das es einem Verbraucher vorschreibt, sich an das öffentliche Netz anschließen- und Strom beziehen zu müssen.“

    Das sich der Einzelne vom Netz trennen kann ist ja auch klar.
    Wir reden aber von einer Netzinsel in einem Versorgungsnetz z.B. dei gesamter Dorf.

    #82 „Nochmal für Herrn Heinz Reeg und meine Aussage im Bezug auf „autark“ und Dorf.“

    #82 „Sie können sich nicht vom Netz trennen,“ ist ja das gesamte Dorf gemeind, wenn Sie das verstanden haben.

    Die Leute die sich auch weiterhin von z.B. E.on versorgt möchte muss ja eine Verbindung von der Insel zum Netz bestehen und die Insel ist keine Insel.

    #83 „nahezu alle Nordseeinseln hatten früher eine Eigenversorgung, ebenso wie abgelegende Dörfer und Weiler.“

    Haben die Nordseeinsel ein funktionierendes und auch vorhandenes Verteilungsnetz für Strom an den Letztverbraucher im Umkreis von z.B. 10 km ?
    Das Gleiche ist auch beim Dorf und Weiler, ist kein Versorgungsnetz vorhanden dann ist das auch keine Insel im Verteilungsnetz.

    Ist ein Netz vorhanden, ist das nicht möglich (nicht so einfach möglich), sich aus dem Versorgungsnetz auszuklinken, wenn man Strom an Letztverbraucher liefert.

    Gruß

  85. #84 Klaus Körner,
    Sie mußten schon bei jeder Ihrer Ansichten zurückrudern. Sie wußten noch nicht mal die mit wenigen clicks zu findende Anteile von PV und Wind am Primärenergiebedarf, die Sie auch noch überheblicherweise als Kaffesatzleserei bezeichneten. Über die angebliche 100% EE-Versorgung von sog. Bioenergiedörfern bis hin zur angeblichen nicht möglicher Trennung vom öffentlichen Netz. Und Sie eiern weiterhin auf Ihren unbelegten Aussagen und Halbwissen herum.
    Lernen Sie erstmal Ihre Behauptungen auch zu belegen und füllen Sie Ihre Kenntnislücken auf. Fangen Sie mit der Geschichte der Elektrizitätsversorgung an. Lesen Sie ein Buch, das macht nämlich manchen kluch.
    Mfg

  86. Sehr geehrter Herr Heinz Reeg,

    wenn Sie es noch nicht bemerkt haben, in den Beiträgen zu „effiziente neue Kraftwerken“ unterhalten wir uns über die Stromproduktion.

    Da sind die 2,5% (in #60) die an Primärenergieeinsparung genannt haben einfach nicht richtig.
    Betrachtet man alle Energieträger für ganz Deutschland sind die 2,5% vermutlich zutreffend.

    Es geht aber um die Stromproduktion in der Diskussion und da sagt selbst der Bundesverband Braunkohle dass ca. 10% die Primärenergie die EE bereitstellen, siehe #62.

    Gruß

  87. Oje Herr Körner:

    „Es geht aber um die Stromproduktion in der Diskussion und da sagt selbst der Bundesverband Braunkohle dass ca. 10% die Primärenergie die EE bereitstellen, siehe #62.“

    Sie verstehen ja noch nicht mal die von Ihnen selbst verlinkte einfache Grafik.
    Mfg

  88. Sehr geehrter Herr Heinz Reeg,

    „Sie verstehen ja noch nicht mal die von Ihnen selbst verlinkte einfache Grafik“

    Da haben Sie ja Recht, das ich die Grafik und Ihre 2,5% nicht verstehe.

    #60 „haben Wind und PV gerade mal 2,5% (2014) Anteil am Primärenergieverbrauch in Deutschland.“

    Bei der Grafik (in #62) ist ja auch Öl und Gas dabei die ja zum Großteil beim Verkehr und Heizung usw. eingesetzt werden und da sind es ja bereits ca. 10%.
    Rechnet man nur den Primärenergieverbrauch für die Stromherstellung, ist man bei ca. 25% von den EE-Anlagen.

    Ihre 2,5% sind nach meiner Meinung frei erfunden und eine Quellenangabe haben Sie ja auch noch nicht genant.

    Gruß

  89. Körner:
    „Da haben Sie ja Recht, das ich die Grafik und Ihre 2,5% nicht verstehe.“

    Nochemal. Gugge nach #63, dort http://tinyurl.com/nq323qm und Sie finde 1,5% Wind und 1,0% PV am grose ganze.

    Ab jetzt werden Sie behandelt als das was Sie sind, nämlich ein Troll.
    Mfg

  90. @Heiz Reeg

    Hab mal ne Frage zu der verlinken Grafik. Diese Grafik stellt ja den gesamten Primärenergieverbrauch dar, also Strom+Heizung+Verkehr. Wird in der Grafik der Wirkungsgrad mit einbezogen? Aus 1 KJ Braunkohle holt man ja nur etwa 0,4 KJ elektrische Energie heraus oder 1 KJ Benzin wird in etwa 0,25 KJ Bewegungsenergie umgewandelt. Ein KJ Solarstrom ist allerdings 1 KJ Solarstrom.

  91. #90 Oxybenzol,

    Der Primärenergieverbrauch bestimmt sich aus Endenergieverbrauch plus Verluste, die bei der Erzeugung der Endenergie aus der Primärenergie auftreten. Beantwortet das Ihre Frage?
    Mfg

  92. @91
    Ok, danke. Der Anteil der Biomasse am EE-Strom beträgt also nicht 50% sondern nur etwa so viel wie Wind.

  93. Die Energiewende verhindert selbst in den USA neue effiziente Kraftwerke.

    Energieindustrie erwartet Solar-Goldrausch in den USA und RWE möchte auch etwas vom Gold abbekomme, weil man das in D ja verschlafen hat.

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/solarindustrie-boomt-dank-klimavertrag-und-preisverfall-a-1068291.html

    Noch im Jahr 2012 behauptete RWE-Chef Jürgen Großmann, „Solarenergie in Deutschland sei so sinnvoll wie Ananaszucht in Alaska“.
    Der RWE-Chef möchte 2015 bei der Solarenergie in Deutschland und in der Welt mit machen bei der „Ananaszucht in Alaska“.
    Sind die Aussagen wirklich in nur 3 Jahre Abstand von den RWE-Chefs gefallen, das wussten die PV-Jungs bereits seit über 10 Jahren.

    In den USA haben AKW, Gas und Kohlkraftwerker beim kWh-Preis keine Chance gegen den PV-Strom und da gib es ja auch kein EEG.

    Gruß

  94. #93 gähn …. wenn die „Ananaszucht in Alaska“ steuerlich entsprechend subventioniert wird….

    in den USA gibt es einen Bergriff für Personen/Firmen die so investieren Rate Seeker.

    The costs of installing wind and solar power have dropped precipitously—by more than 90 percent since the original tax credits took effect—but in most places coal and natural gas are still cheaper than unsubsidized renewables.

    The 30 percent solar tax credit was set to expire next year and will now extend through 2019 before tapering to 10 percent in 2022. The wind credit had expired at the end of 2014, and the extension will be retroactively applied from the start of 2015 through 2019, declining in value each year.

    Die Kosten sind also nach der eigentlichen Steuergutschrift um 90% gefallen und Kohle und Gas war trotzdem noch billiger und der wäre 2016 ausgelaufen jetzt haben sie nachgelegt.

  95. @Körner

    RWE muss da mitmachen, da bei der aktuellen Politik nur in diesen Bereichen noch Gewinne möglich sind.
    RWE würde auch Mitarbeiter auf Ergometer setzen um Energie zu gewinnen wenn dies Gewinn verspräche.

    2012 hat der RWE Chef auch nicht behauptet, sondern zutreffend festgestellt dass Solarenergie in Deutschland so sinnvoll ist wie die „Ananaszucht in Alaska“. Er konnte nicht glauben (und tut dies auch immer noch nicht) dass eine Industrienation so ein totes Pferd reitet.

    PS

    Ich bin vorgestern an einem Haus mit Solaranlage und stolzer LED Anzeigel für die Leistung vorbeikommen.
    Es war 11:00 an einem grauen Herbsttag und die Solaranlage brachte durchgehend 0 Watt. Konnte man auf der LED Anzeige gut ablesen. Woher kam da nochmal der Strom zum Betrieb des LED-Panels?!

  96. @KLausi
    Kein Problem….Du glaubst auch dieses Jahr, das die Geschenke vom Weihnachstman kommen….und Ostern die niedlichen Hasen Deine Eier verstecken…..und die Babys….bringen sowieso die Störche.

    Solar…..ist ein Mittagsschmankerl….hat aber nix mit versorgungssicherer Stromversorgung zu tun…..bevor diese Tatsache nich in Deiner hohlen Rübe ankommt….biste weiterhin so doof wie ein Vierpfundbrot.

    Geh in Dich…versuche die drei Gehirnzellen zu aktivieren, die nach Deiner ideologischen Schuhbesohlung noch übrig geblieben sind….und versuch dann…aber auch erst dann…einen intelligenten Kommentar abzusondern.

    Bei KKW werden Steuererleichterungen von Ökos als Subventionen verunglimpft….passiert dat Selbe bei NIE…..ist bei euch Ökos gleich das Höschen feucht.
    Nachts sind alle Katzen grau…lese ich Deine Kommentare….überkommt mich das blanke Grauen.

    Onkel Heinz……dann doch lieber tiefschwarz…da weiß man, was man nicht hat

  97. Hallo Dirk Peeters

    #95 „Ich bin vorgestern an einem Haus mit Solaranlage und stolzer LED Anzeigel für die Leistung vorbeikommen.
    Es war 11:00 an einem grauen Herbsttag und die Solaranlage brachte durchgehend 0 Watt.“

    Vorgestern ist der 16.12.2015 bewesen und da schauen wir mal was so um ca. 11 Uhr von den Erneuerbahren gekommen ist.
    Von PV sind 2,7GW um 11 Uhr gekommen.
    Von Wind sind 11GW um 11 Uhr gekommen.
    Von Biogas sind 5,7GW um 11 Uhr gekommen.
    Von Wasserkraft sind 1,8 GW um 11 Uhr bekommen.

    Um 11 Uhr gab es aber auch einen Stromabfluss aus Deutschland von -3,6GW.

    Sie sehen ja selbst das die PV, wo Sie am 16. vorbeigekommen sind und 0W ans Netz abgegeben hat nicht entscheidet ist, selbst ohne die PV-Anlage hat Deutschland noch einen Überschuss an Strom im Netz.

    Von den EE-Anlagen sind an dem grauen Herbsttag im 11 Uhr so ca. 20GW gekommen (ca. 27%)
    Von den Konventionellen sind an dem grauen Herbsttag im 11 Uhr so ca. 54GW gekommen (ca. 73%)

    ++++

    #95 „Er konnte nicht glauben (und tut dies auch immer noch nicht) dass eine Industrienation so ein totes Pferd reitet.“

    Sie haben natürlich Recht das man bei den Energieversorgern noch das „totes Pferd reitet“ der konventionellen Stromerzeugung.

    Der Zubau an PV und Windkraftleistung ist in den vergangen 10 Jahren jedes Jahr so um die ca. 15% bis +30% an Kraftwerksleistung gewesen.

    PV Zubau in der Welt, jedes Jahr ca. +30%.
    http://volker-quaschning.de/datserv/pv-welt/pv-welt.png

    Windzubau in der Welt, jedes Jahr ca. +15%
    http://www.volker-quaschning.de/datserv/windinst/windmw.png

    Alle EE-Anwendungen haben sich verdoppelt in 10 Jahren.
    http://volker-quaschning.de/datserv/ren-Leistung/ren-Leistung.png

    Wen die Auswerdungen von Herrn Prof. Quaschning zu „grün“ sind kann ja mal im Netz kurz nachschauen bei anderen Leuten und Ländern, die kommen auch zu den Größenordnungen wie Herr Quaschning.

    Gut jetzt kann man noch um das eine oder andere GW streiten, aber die Welttendenz ändert das auch nicht.

    Die Investitionen in EE-Projekte haben die Konventionellen bereits überschritten.

    +++++

    #96 „Solar…..ist ein Mittagsschmankerl….hat aber nix mit versorgungssicherer Stromversorgung zu tun…..bevor diese Tatsache nich in Deiner hohlen Rübe ankommt….biste weiterhin so doof wie ein Vierpfundbrot.“

    Hallo Herr Eng,

    Das Ich keinen Durchblick habe kann ja sein.

    Das aber weltweit die Leute weiterhin „so doof wie ein Vierpfundbrot“ sind kann ich so nicht zustimmen.

    Das die vorhanden nicht EE-Kraftwerke noch jahrzehntelang betrieben werden und noch einige dazu kommen ist auch klar.
    Die braucht man ja noch für die „Nacht“.

    Gruß

  98. Körner,

    regelbare Kraftwerke braucht man so oder so -- mindestens „für die Nacht“. Volatile Quellen wie Wind und Sonne braucht hierzulande kein Mensch.

  99. Hallo Archophob,

    „Volatile Quellen wie Wind und Sonne braucht hierzulande kein Mensch.“

    Du meinst,
    Volatile Quellen wie Wind und Sonne braucht hierzulande nicht E.ON, RWE und Co.

    Der Mensch, hierzulande braucht z.B. Solarstrom, da kann er sich wenigstens teilweise günstig mit Strom Versorgen, so ab 10 Cent/kWh ist das hierzulande möglich.

    Das für die Energieversorger der Preisgünstige z.B. PV-Strom an der eigen Streckdose vom Bürger ihre Marktanteile, Umsatz, Gewinn und vor allem nacht der Bürger jetzt auch EON, RWE und Co noch „Kongruenz“ und das nicht nur im Deutschland.

    Die Energieversorger müssen sich auch an den Gedanken gewöhnen, dass Solar plus Batterie die Endkunden total netzunabhängig machen kann.
    Wer hat beispielsweise vor zehn Jahren geglaubt, dass einmal das Abschalten eines Festnetzanschlusses zugunsten eines Handys wirtschaftlich sinnvoll sein kann.

    Ich hoffe Sie können sich daran noch zurückerinnern.

    Anzahl der Festnetzanschlüsse der Deutschen Telekom ist in Deutschland ab 2003 ca. 37 Millionen bis 2014 auf ca. 21 Millionen zurückgegangen, das sind innerhalb von 10 Jahren -16 Millionen Festnetzanschlüsse in Deutschland.

    Deshab verschwindet nicht das Festnetz, genauso wie das Stromnetz nicht verschwindet, nur das Netz hat jetzt eben auch Kongruenz bekommen.
    Die Zunahme der Wohnungen ohne Festnetzanschluss macht den Festnetzbetrieb nicht billiger.
    Die Zunahme der Solardächer macht den Stromnetzbetrieb auch nicht billiger.
    Diesen Spagat müssen die Energieversorger schaffen, genauso wie die Tel.-Festnetzanschlussfirmen.

    Gruß

  100. #99

    Double gähn…. Wie nennt man den solche Vergleiche? Äpfel mit Abrißbirnen vergleichen? Und auch wenn man dem BeispiEl folgt kann ein Smartphone das Festnetztelefon ersetzen und es kann auch noch deutlich mehr, also diametral zu Ee und konventionell

    Also schauen wir mal, was wir so an installierter Leistung in DE haben laut AGEE, Bmwi,Bundesnetzagentur November 2015:

    Ee
    Wasserkraftwerk 5.58 GW
    Biomasse 8.79 GW
    Wind onshore 38.57 GW
    Wind offshore 2.79 GW
    Solar 39.48

    Summe: 95.21 GW

    Konventionelle Kraftwerke:
    Kernkraft 10.79 GW
    Braunkohle 21.14 GW
    Steinkohle 27.09 GW
    Gas 28.54 GW

    Summe: 87.56 GW

    Die 95.21 GW der „Erneuerbaren“ können uns nicht versorgen, die 87.57 GW der konventionellen Kraftwerken, aber schon.

    Die 95.21 GW sind nichts anderes als eine für viel Geld vom Strömenden bezahlter zusätzlich installierte Kraftwerkpark, der den alten nicht ersetzen kann.

  101. Oh vom Festnetzersatztelefon autokorrigiert Strömenden soll Stromkunde heißen.

  102. @Andi
    Hihi……wenn wir es dann schaffen, den Strom durch die Luft zu transportieren (Tesla….Äther)…..ja dann, können wir auch auf Stromnetze verzichten.
    Ups…..noch mehr Elektrosmog……da wern sich aber die elektrosensiblen Sensibelchen ganz toll drüber freuen.
    Das Körnchen Verstand……ist bei den Typ grad endgültig vom Huhn gefressen worden.

    PS…..ick bin zu alt für Spagat….sollen den doch die großfressigen Ökos machen, aber da kneifen se mächtig, weil ihnen ihr Gemächt wichtiger ist als der Glaube.

    Das sich überhaupt noch jemand mit dem Doppelkorn beschäftigt….muss wohl daran liegen, das die knarrenden Zaunlatten immer noch inner Diele abgammeln.

    Onkel Heinz…..2 Cent zum Thema

  103. #100 „Die 95.21 GW der „Erneuerbaren“ können uns nicht versorgen, die 87.57 GW der konventionellen Kraftwerken, aber schon.“

    Hallo Herr Andreas Baumann,

    Sie haben das irgendwie noch nicht verstanden.

    Die Erneuerbahren wollen und sollen doch gar nicht (heute) den gesamten Strombedarf von Deutschland decken.
    Man kann ja auch mit den Handys, nicht alle Festnetzanschlüsse in Deutschland ersetzen.
    oder
    Das Auto kann ja auch nicht alle Schienennetze ersetzen.

    Heute gibt es ca. 110 Millionen „Handyanschlüsse“ und nur noch ca. 21 Millionen an Tel.-Festnetzanschlüsse.

    Bein Strom sind dann in einigen Jahren z.B. 75 GW der konventionellen Kraftwerken am Start und die Erneuerbaren stehen mit z.B. 200 GW am Start.
    Das sich die EE-Kraftwerksleistung verfünffacht, so wie beim Handy/Festnetzvergleich glaube ich aber nicht.

    Zumindest verschiebt sich seit einigen Jahren das Verhältnis und nicht nur in Deutschland, auch weltweit.

    In Deutschland gehen ja auch neue Kohlekraftwerke nicht ans Netz.
    Beim milliardenschweren Kohlekraftwerk Hamm hat jetzt RWE den Stecker gezogen.
    Das Projekt wird nicht komplett fertig gestellt werden.
    Einer von zwei Blöcken, Block D, wird endgültig still gelegt.

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kohlekraftwerk-hamm-rwe-zieht-bei-pannenkraftwerk-den-stecker/12741680.html

    ++++

    Hallo Herr Heinz Eng,

    „Hihi……wenn wir es dann schaffen, den Strom durch die Luft zu transportieren (Tesla….Äther)…..ja dann, können wir auch auf Stromnetze verzichten.“

    Haben Sie noch nichts von Stromnetzen vernommen ?
    Die gibt es in Deutschland bereits und die Transportiren auch Strom aus erneuerbaren Quellen, nur der Umfang der Stromtransporte wird sich verringern, genauso wie sich die Netzauslastung vom Tel.-Festnetz abgenommen hat.

    Gruß

  104. @Körnchen Unwahrheit

    Haben Sie noch nichts von Stromnetzen vernommen ?
    Die gibt es in Deutschland bereits und die Transportiren auch Strom aus erneuerbaren Quellen, nur der Umfang der Stromtransporte wird sich verringern, genauso wie sich die Netzauslastung vom Tel.-Festnetz abgenommen hat.

    Jojo…..und warum müssen wir Regional/Verteilnetzbetreiber unsere Netze wie die Idioten ausbauen?
    Hey…..der wichtigste Grund dafür ist……in Starkwind/Sonnenphasen den Überschußstrom (Müll) ins vorgelagerte Netz zu entsorgen.
    Warum wir das müssen?……frag mal den Psychiater der Bundesregierung…..und der Zwangsabnahme von unberechenbaren Überschußströmlingen.
    Und hey……warum verlegen so viele Tel.-Netzbetreiber plötzlich Glasfaserkabel?
    Richtitsch……Internet…..dat durch Kupferkabel sonst enorm eingebremst wird…..und mal ehrlich, wer zu Spitzenzeiten mit seinen Handy fette Datenraten erwartet…..ist oft echt angepisst.
    Und ja…..wir können die Telefonkabel ganz abschaffen und auf Buschtrommeln als ökologische Alternative zurückgreifen, is ja nich so, das ick mich nich in meine Gegner hinneinversetzen könnte.

    Und wieder mal die Einsicht, das bei Dir die Durchsicht in elektrotechnischen Belangen immer noch nicht gegeben ist.
    Wer Tel.-Netze mit Stromnetzen vergleicht……kauft auch bei Ebay Atomstromfilter.

    In diesen Sinne……weiterhn fröhliches Märchenerzählen bis zum jüngsten Tag…..gegen Dich waren die Gebrüder Grimm wahre Wahrheitsverkünder.
    Onkel Heinz…….Lügen-Detektor

  105. Und wieder mal die Einsicht, das bei Dir die Durchsicht in elektrotechnischen Belangen immer noch nicht gegeben ist.

    Hallo „Onkel Heinz…….Lügen-Detektor“,

    das Sie exzellente elektrotechnischen Belangen korrekt bewerten haben Sie ja bereits in ihrer Aussage in #43 verraten

    Nun ja……scheint ja wohl nich weit her zu sein…..mit der Spannung…….übrigens haben normale Hausanschlüsse immer Drehstrom anliegen….also versehentlich 400 V draufgeben, is ja wohl ein Witz.

    In #44 habe ich es Ihnen ja erläutert und auch zum nachzulesen im BGH, Urteil v. 26.05.2004, Az.: VIII ZR 311/03 verraten, das die EVU-Jungs auch solche Witze machen.
    Das die Jungs mit dem Durchblick bei den elektrotechnischen Belangen die 400V auf die 230V gelegt haben.

    +++++++++++

    Herr Eng,

    wo gibt es den „Atomstromfilter bei Ebay“ wenn Sie da bereits Erfahrungen haben bitte ich, verraten sie mal die Bezugsquelle.
    Ich kann ja nicht die „elektrotechnischen Belangen“ beurteil die da angesagt sind.
    Für Sie als Fachmann ist ja eine Empfehlung zum richtigen „Atomstromfilter“ nur eine Kleinigkeit.
    Bitte verraten Sie mir welchen ich da nehmen kann.

    ++++++++

    #104 „Und hey……warum verlegen so viele Tel.-Netzbetreiber plötzlich Glasfaserkabel?“

    Die Tel.-Netzbetreiber müssen genauso Investiren, auch wenn die Nutzer abnehmen, sonst verschwinden die Tel.-Netzbetreiber noch vollständig von der Bildfläche.
    Der Netzanschluss muss einen Vorteil gegenüber einem „Handyanschluss“ haben z.B. höhere Datenmengen, stabilere Verbindung/Versorgung.
    Das trieft auch für’s Stromnetz zu, da muss eben z.B. ein leistungsstarker, zuverlässiger und günstiger Netzanschluss angeboten werden sonst nimmt die Strom-Netznutzung ab.

    +++++++

    #104 „Wer Tel.-Netze mit Stromnetzen vergleicht“

    Es soll ja kein 1 zu 1 vergleich sein, es soll ja nur zeigen das innerhalb von 10 oder 15 Jahren Situationen entstehen die sich vorher keiner vorstell konnte.
    Da gab es bei der Handygeschichte bestimmt 1000 Argumente, weshalb Handys niemals günstiger ist, als ein Tel.-Festnetzanschluss und heute?
    Die Stromnetzbetreiber müssen aufpassen das die sich nicht selbst eine unliebsame Kongruenz „züchtet“ mit der Preis und Abschottungspolitik, wenn Sie verstehen, was ich meine.

    Gruß

  106. @Körnchen, weit ab der Realität
    Erster Fehler….Du schmeißt Elektronikfirlefanz mit materialintensiven Technologien durcheinander.
    Zweiter Fehler….Du schmeißt Informationen mit Energietransport durcheinander.

    Man konnte schon vor hundert Jahren mittels Kabel kommunizieren…..aber auch mittels Funkwelle….im Prinzip sind Mobiltelefone nix weiter als perfektionierte Funkgeräte in Miniformat.
    Strom dagegen kann man heutzutage immer noch nur über elektrische Leiter übertragen…eventuell über kürzeste Distanz per magnetische Wechselfelder (Induktionsschleifen)…..wenn Du schon sinnvoll vergleichen willst, dann bitte mit Trinkwassernetze oder auch Gasnetze (bezüglich transport).
    Niemand würde auf die Idee kommen….in einer Stadt ein zweites oder drittes Trinkwassernetz zu verlegen….nur weil man da unbedingt so was wie Wettbewerb reinbringen will (von hydraulischen und hygänischen Problemen mal ganz abgesehen) aber beim Strom denkt jeder Dödel, man könne Goldgräberstimmung verbreiten, nur weil man staatlich das (un)Recht hat….dem Rest der Republik seinen Zufallsstrom zwangsweise verkaufen zu dürfen.

    Ein Stromnetzbetreiber ist ein staatlich reglementiertes/reguliertes natürliches Monopol….der per Konzessionsvertrag das Recht hat, eine gewisse Zeit lang den Stromtransport zu erledigen. Bevor Du diese Tatsache nicht begreifst….hat es echt keinen Zweck weiter mit Dir zu babbeln……und nur weil mal ein Elektriker Null und Phase verwechselt hat, kannste mir noch lange nicht das Wasser reichen….denn wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein. (wer weiß, wat Du schon im Arbeitsleben verbockt hast, falls Du überhaupt arbeitest).

    Atomstromfilter….google gefälligst selber, Du fauler Hund.
    Onkel Heinz…………Fachkräftemangel körnchenweise

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