Wind und Sonne: Die Kannibalen der Energiewende

15. Februar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Politik, Windkraft

ego150Die Subventionierung der Wind- und Solarenergie diene nur dem Markthochlauf und sei daher vorübergehend, wird seitens der Betreiber oft propagiert. Nach erfolgreicher Durchführung der Energiewende stünde dem Verbraucher Strom zu immer geringeren Kosten zur Verfügung. Leider aber wird das verheißene Schlaraffenland der billigen und sauberen Energie für immer eine Illusion bleiben. Ganz im Gegenteil: Die charakteristischen Eigenschaften der volatilen Stromquellen bedingen die genau gegenteilige Entwicklung.  

Vor einigen Tagen feierten Politik und Betreiber die Eröffnung des neuen Offshore-Windparks „Amrumbank West“ in der Nordsee. Einige Kilometer nördlich von Helgoland wurden 80 Rotoren mit zusammen 302 Megawatt Nennleistung errichtet. Stolz erklärt man der staunenden Öffentlichkeit, dies diene der Stromversorgung von 300.000 Haushalten.

Solche irreführenden Angaben sind trotz aller Aufklärung weiterhin üblich, wann immer neue Windräder ans Netz gehen. Sie werden durch die Medien meist ungeprüft und unkommentiert verbreitet. In Wirklichkeit kann Amrumbank West keinen einzigen Haushalt sicher versorgen und kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen.

Denn auch auf der Nordsee schwankt die Windstärke. Es gibt Flauten und Stürme, Schwachwind- und Starkwindphasen. Die Windräder dort können ihre maximale Leistung häufig nicht abrufen. Manchmal stehen sie sogar völlig nutzlos da und liefern gar keine Energie. Im Verlauf eines Jahres, so der Erfahrungswert aus dem Betrieb vieler Offshore-Anlagen rund um die Welt, wird Amrumbank West nur knapp 50% der Strommenge produzieren, die möglich wäre, liefe der Park ständig unter Volllast. Dieser auch als Kapazitätsfaktor bezeichnete Wert beträgt für Onshore-Windräder in Deutschland ungefähr 20%. Die Photovoltaik liegt bei 15%.

Also sollten einfach mehr Windräder und Solarzellen aufgestellt werden, würde der naive Betrachter sagen. Irgendwann liefern diese dann auch die Strommengen, die konventionelle Kraftwerke mit ihren Verfügbarkeiten von 70 bis 90% garantieren. Wenn Amrumbank West real nur genügend elektrische Energie für 150.000 Haushalte herstellt, könnten dann nicht zwei dieser Offshore-Parks das angestrebte Niveau erreichen? Statt ein typisches Großkraftwerk mit 1.000 MW durch 400 Onshore-Rotoren mit jeweils 2,5 MW Nennleistung zu ersetzen, wären nach dieser Logik 2.000 erforderlich. Manchmal kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, so sähe tatsächlich der Grundgedanke der gegenwärtigen Energiepolitik aus. Ist der Erfolg der Energiewende am Ende nur eine Frage der Skalierung?

Immer verlässlichere Wettervorhersagen verbessern die kurzfristige Planbarkeit der Einspeisung volatiler Quellen. Strom aus Windenergie wird dadurch an der Strombörse handelbar. Dort kaufen die Versorger abhängig vom prognostizierten Bedarf sukzessive Kapazitäten zu, beginnend mit den günstigsten Anbietern. Zunächst kommen die Produzenten zum Zuge, deren Grenzkosten aufgrund fehlender Brennstoffkosten bei null liegen. Betreibern von Wasser-, Wind- und Solarkraftwerken ist es möglich, elektrische Energie an der Börse kostenlos zu offerieren. Es folgen in aufsteigender Reihung die Kernenergie, Braun- und Steinkohle, Gas und Mineralöl. Das jeweils teuerste zur Bedarfsdeckung noch heranzuziehende Kraftwerk bestimmt den Strompreis, den alle Anbieter erhalten.

Stromboerse1

Die Graphik vermittelt das Prinzip. In der Realität vermischen sich die Erzeugungsarten stärker, manch ein Braunkohlekraftwerk arbeitet ähnlich günstig wie ein Kernkraftwerk und manch ein Gaskraftwerk ist mit der Steinkohle wettbewerbsfähig.

Was geschieht nun beim Zubau weiterer Windenergieanlagen? Wie das zweite Bild zeigt, verdrängen diese die teuersten Anbieter, also beispielsweise Gas und Öl, aus dem Markt. Der Strompreis sinkt. Man bezeichnet dies als „Merit-Order“-Effekt. Auf den ersten Blick profitiert der Konsument. Aber es sinken auch die Gewinne für alle noch herangezogenen Erzeuger.

Stromboerse2

Da ein Stromnetz nur dann stabilisiert werden kann, wenn sich Erzeugung und Entnahme von Energie jederzeit ausgleichen, ergibt es keinen Sinn, Kapazitäten über den Bedarf hinaus aufzubauen. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten stimuliert eine mit sinkenden Preisen verknüpfte Ausweitung des Angebotes keinen Anstieg der Nachfrage. Der Strommarkt ist nicht elastisch. Der Ausbau der Windenergie gefährdet daher durch die Merit-Order an der Strombörse die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Stromnetzes durch die Bereitstellung von Trägheitsreserve und Regelenergie unverzichtbar sind. Damit die Betreiber diese weiterhin verfügbar halten, sind ihnen die als Folge der Energiewende verloren gehenden Erträge zu ersetzen. Über einen noch nicht endgültig festgelegten Mechanismus wird der Stromkunde dafür aufkommen müssen.

Schon dieser Umstand verringert den generischen Vorteil verschwindender Grenzkosten. Aber es tritt noch ein zweiter oft übersehener Effekt hinzu. Windräder produzieren nicht nur volatil, sondern auch korreliert. Deutschlands flächenmäßige Ausdehnung entspricht ungefähr der eines typischen Hoch- oder Tiefdruckgebietes. Die Wetterlage ist häufig einheitlich, wenn nicht gleich im ganzen Land dann mindestens in der norddeutschen Tiefebene mit dem Löwenanteil an Kapazitäten. Oft drehen sich also entweder alle Rotoren, oder eben keiner. Die Windenergie weist einen Mangel an zeitlicher Flexibilität auf.

Genau in den Zeiträumen, in denen ein Windparkbetreiber seine Anlagen unter voller Last betreiben und eigentlich hohe Profite erwirtschaften könnte, können das alle anderen ebenfalls. Wenn aber immer mehr hungrige Menschen zur gleichen Zeit von einem Kuchen essen wollen, dessen Größe sich nicht ändert, verringert sich die Portionsgröße für den einzelnen. Bis niemand mehr satt wird. Je mehr Windräder sich drehen, desto weniger wird mit ihnen verdient. Sobald ausreichend Kapazität vorhanden ist, um bei entsprechendem Windaufkommen die Nachfrage vollständig abzudecken, verdrängt die Windenergie nicht nur alle anderen Kraftwerksarten vom Markt, sie reduziert zusätzlich ihre eigenen Erträge massiv. Wenn der Anteil der Windkraftanlagen an der Stromproduktion ihren Kapazitätsfaktor übersteigt, treten solche Situationen zunehmend häufiger auf.

Für die Photovoltaik gilt dies in gleicher Weise. Auch die Sonne scheint in Deutschland nicht selten überall und sehr regelmäßig überall nicht (bei Nacht). Solarzellen liefern elektrische Energie meist alle zur selben Zeit und nehmen sich ebenfalls gegenseitig ihre Profite weg. Außerdem speisen Sonne und Wind nicht vollständig antizyklisch ein. Ganz im Gegenteil weisen ihre leistungsstarken Phasen des Öfteren eine große Überdeckung auf. In der Summe wird die ökonomische Ausbaugrenze der volatilen Stromproduktion in Deutschland zwischen den jeweiligen Kapazitätsfaktoren, also zwischen 15 und 20% liegen. In einem rein marktwirtschaftlich organisierten Umfeld käme spätestens an diesem Punkt der Ausbau von Wind- und Sonnenergie zum Erliegen, da die Risiken für die Refinanzierung von Investitionen in zusätzliche Anlagen das tragbare Maß übersteigen würden.

In 2015 hatten die Zufallsgeneratoren bereits einen mittleren Anteil an der Stromproduktion von 19%. Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt, was 60% des Bedarfes entsprach. Dies drückte den Strompreis an der Börse auf 0,4 Cent pro Kilowattstunde. Wenn des Nachts der Wind weht und der Bedarf niedrig ist, sind vermehrt negative Strompreise möglich. Das bedeutet, die Erzeuger zahlen für die Abnahme elektrischer Energie, damit das Netz nicht überlastet wird. Am 13. April 2015 um 02:00 Uhr wurden interessierte Verbraucher (beispielsweise Pumpspeicherkraftwerke im Ausland) mit drei Cent pro Kilowattstunde honoriert. Die Windenergie lieferte zu diesem Zeitpunkt 53% des deutschen Leistungsbedarfes von 49 Gigawatt.

Bis 2050 möchte die Bundesregierung gemäß ihrem Energiekonzept den Anteil der volatilen Quellen an der Stromproduktion auf 57% im Jahresmittel steigern. Fälle wie die oben beschriebenen werden dann von der Ausnahme zur Regel. Ohne dauerhaft hohe Subventionierung könnten in diesem Marktumfeld neben den systemrelevanten konventionellen Kraftwerken auch Windräder und Solarzellen nicht überleben. Staatlich festgelegte Mindestpreise beträfen außerdem nicht nur den tatsächlich genutzten Strom, sondern zusätzlich eine wachsende Überproduktion, die zur Stabilitätssicherung gar nicht erst ins Netz eingespeist werden dürfte. Im Jahr 2014 überschritten diesbezügliche Ausgleichszahlungen erstmals die Grenze von 100 Millionen Euro und sie werden weiter steigen.

Das Versprechen, dem Endkunden quasi kostenlos Energie in beliebiger Menge zu liefern, können Windkraft und Solarenergie niemals erfüllen. Das Wort von der Rechnung, die Sonne und Wind nicht schicken, entlarvt sich bei Berücksichtigung ihrer Erzeugercharakteristik und der technischen Prinzipien eines Stromnetzes als irreführende Propaganda. Die Energiewende ist nicht nur vorübergehend teuer. Sie wird auf Dauer immer teurer werden. Die entscheidende Frage ist daher nicht, wie vielen Haushalten Amrumbank West oder vergleichbare Projekte zu welchen Zeitpunkten tatsächlich Strom liefern könnten. Die Frage ist, welche Kosten die Kunden dafür zu tragen bereit sind.

(Artikel zuerst erschienen bei Tichys Einblick)

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

353 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Danke Herr Heller, aber vergebliche Mühe. Wir können uns den Mund franselig reden und die „Oko-Gläubigen“ werden nicht zuhören -- wollen!!! Wer an heutigen Schulen ausgebildet ist (15jährige haben katastrophale Mathematikkenntnisse) zuckt bei 2 x 2= 5 nicht einmal mehr. Die obigen „so komplizierten“ Diagramme wollen nicht verstanden werden. Das geht gegen die „Jungfrauengeburt“. Die dummen Deutschen tragen jede Last, solange es ihnen nicht richtig dreckig geht und solange sie von den Medien und der Politik auf den „engeren“ Gürtel eingestimmt werden.. Wir wollen doch die Erde und das Klima retten, Sie etwa nicht? …… Moment, musste mir gerade die Heizung etwas höher drehen und noch eine Lampe einschalten, im Alter habe ich es gerne hell und warm, aber rechnen kann ich noch!

  2. Jetzt mit besserem Licht konnte ich auch die Zeitung lesen. „Merkel wegen Flüchtlingen in Europa isoliert“. Kein Problem, ernsthaft, wenn wir die Spreu vom Weizen trennen und Geld dafür gäbe es genügend, bei Abschaffung des EEG. Minister Altmeier jetzt für Flüchtlinge zuständig, sprach doch mal von 1000 Milliarden für die „Energoewende“ da hätten wir noch ein paar Jahre und ein paar langjährige außenpolitische Fehlentscheidungen Luft. Hätten Geld für Menschen, statt Geld für nicht erzeugten grünen Überschußstrom --Geld vom Bürger für Ökoprofiteure!

  3. Ihre Ausführungen stimmen, wenn man die hohen Subventionszahlungen beibehält, die gegenwärtig geleistet werden. Wenn jedoch Strom aus erneuerbaren Quellen zu Kosten auf den Markt kommt, der unter den Erzeugerpreisen konventioneller Kraftwerke liegt, also keinerlei Subvention bedarf, so ergibt sich ein anderes Bild. Bei den von mir konzipierten schwimmenden Windrädern sinken die Kosten unter 3 Cent/kWh und für eine 10 MW Anlage sind nur Investitionskosten von etwa 5 Mill. Euro notwendig. Hier macht eine Überdimensionierung Sinn. Der überschüssige Strom wird dann für die Wasserstoffherstellung genutzt und mit diesem werden dann Elektrofahrzeuge gespeist, die über eine Brennstoffzelle verfügen. Die Herstellung von Wasserstoff kann dezentral überall im Lande geschehen, der dann vor Ort an die Kunden abgegeben wird. Mit dem in verbrauchsarmen Zeiten erzeugten Wasserstoff können dann auch Brennstoffzellenkraftwerke in Zeiten von Windflauten ans Netz gehen. Dieses Konzept ist der Schlüssel für eine wirkliche Energiewende, weil damit schon heute und mit den verfügbaren und erprobten Materialien und Technologien diese Technik errichtet werden kann. Wenn Sie Näheres dazu wissen wollen, so kontaktieren Sie mich: meyull@arcor.de

  4. Kennen Sie den Witz mit dem Wunderheiler? Da sagt der mit der Hasenscharte über den mit der Krücke. Numme dhrei #3 is gerade aufhe Schnauzhe gefallen.

  5. „Die Frage ist, welche Kosten die Kunden dafür zu tragen bereit sind“

    Genau das ist die Frage auf die es im wesentlichen ankommt und selten erörtert wird. Bei engagierten Ingenieuren spielt diese Frage oft eine untergeordnete Rolle und bei der Politik geht das Thema im Fluss der Verschwendung unter. Der Grund warum es überhaupt eine Versorgung mit elektrischem Strom gibt ist der, dass diese ein kostengünstiges und effizientes Verteilsystem für Energie darstellt. Die Orte der Herstellung werden von den Orten des Verbrauches entkoppelt. Diese Vorteile sind für ein Industrieland so wertvoll dass die Wirkungsgrade mittelmäßig und die erforderlichen Investitionen hoch sein können. In der kasachischen Steppe ist eine flächendeckende Stromversorgung ziemlich sinnlos und viel zu aufwändig. Der Kochherd dort funktioniert auch mit Rinderdung und Industrie gibt es nicht. Ein teures Verteilsystem für elektrische Energie ist hier unwirtschaftlich und deshalb gibt es auch keines.
    Technisch spricht überhaupt nichts dagegen die Anzahl der Einsammelmaschinen für Wind und Solarenergie zu verzehnfachen um damit riesige Speicher füllen zu können, sofern man bereit ist die damit verbundenen Verwüstungen der Umwelt zu akzeptieren und genug Ressourcen zur Verfügung stellt. Warum ist dann noch nicht so weit?
    It’s the economy, stupid!
    Unsere belebte Welt funktioniert eben anders: neben den Naturgesetzen gelten die Gesetze der Wirtschaftlichkeit. Beide lassen sich nicht außer Kraft setzen. Lebende Systeme müssen wirtschaftlich agieren, sofern sie nicht sterben wollen.
    Sicherlich werden Fragen der Stromversorgung nicht über Leben und Tod der Menschheit entscheiden, und genau deshalb sind Versorgungssysteme mit exotischen Kostenstrukturen zum Misserfolg verurteilt. Wenn Sklavenarbeit oder Pferdeantriebe billiger werden als der Betrieb von Elektromotoren, werden die Motoren verrosten und die Peitschen wieder knallen. Da aber bezogen auf die Kosten einer Energieversorgung Bevölkerungen meistens nicht gewillt sind Sinnlosigkeiten zu akzeptieren, werden folgerichtig an den meisten Stellen der Welt keine Solar- und Windkraftanlagen hergestellt, oder nur dann wenn man mit einer volatilen Versorgung aus wirtschaftlichen Gründen zufrieden ist. Wenn doch handelt es sich meistens eben nicht um wirtschaftlich lohnend zu betreibende Anlagen, sondern um Geschenke zB Noor 1-4, um Verschwendung zB Andasol, oder um einen Ökotraum der mit Ablasszahlungen fürs Seelenheil finanziert ist. Letztlich unterliegen selbst Ablasszahlungen und religiöse Betrachtungen der Verpflichtung zum wirtschaftlichen Erfolg, nur die Bewertung dauert oft etwas länger.

    So gesehen haben bedarfsdeckende Wind- und Solarsysteme derzeit recht geringe Chancen mehr als ein Hobby von technisch oder ideologisch begeisterten Spinnern zu werden. Das Einsammeln von Wind und Sonne ist nunmal superteuer, während das Einsammeln von Kohle Uran, und Wasserkraft in absehbaren Zeiträumen dramatisch billiger bleibt. In einem Industrieland entstehen weitere Kosten für: Netze und Management, Backup Kraftwerke, Rückbau vorhandener Anlagen, Kapitalkosten für Neuerrichtung und Entsorgung. Erinnerung an den dicken Herrn Altmauer, der meinte eine realistische Ansage von einer Billion machen zu können? Mit den Erfahrungen die man im allgemeinen mit politisch ideologisch gewollten technischen Projekten so macht, kann man diese Zahl sicherheitshalber vervielfachen.
    Wenn man die bis jetzt vorgenommenen „Investitionen“ betrachtet, haben diese noch nicht einmal eine marginale Reduzierung des CO2 Ausstoßes ermöglicht, ganz abgesehen davon dass an den Bedürfnissen eines Industrielandes vorbei investiert wurde. Die Idee der Erneuerbaren wie sie heute kolportiert wird ist eine Totgeburt, und Tote lassen sich mit wirtschaftlichen Mitteln nunmal nicht zum Leben erwecken.

  6. @Meyer

    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Es sind nicht die Kosten an einer einzigen Komponente des Energiesystems von Interesse sondern die an der Nutzungsklemme. Dort muss der Strom vorhanden sein wenn sie den Schalter betätigen. Das gilt auch für andere Energiearten. Es ist nicht entscheidend wievlel das Öl am Borloch kostet sondern wieviel es gekostet hat wenn Sie es in ihren Tank gefüllt haben.

    Selbst wenn Ihre Anlage den Strom völlig kostenlos erzeugen würde wäre das immer noch zu teuer! Denn alleine die notwendigen Netze und Speicher sind unbezahlbar (was nichts anderes bedeutet als das der Erntefaktor des Gesamtsystems zu klein ist).

    Man kann ein Energiesystem das auf einer Primärquelle mit hoher Energiedichte basiert nur durch ein System ersetzten das auf einer Quelle mit ähnlicher Energiedichte aufsetzt. Das Argument das der sinkende Erntefaktor irgendwann auch die fossilen Quellen tötet (was er tut und zwar lange bevor wir die Mengengrenzen erreichen), dann hilft ein auf niedriger Energiedichte bassierendes System trotzdem nicht. Es macht eben keinen Sinn ein System das nicht mehr funktioniert durch ein System zu ersetzen das auch nicht funktioniert. Wenn wir die fossilen Energieträger ersetzen wollen (und irgendwann müssen wir das) dann kann das nur mit einer Quelle geschehen die eine „ölähnliche“ Energiedichte aufweist.

    Es wäre wichtig auf globaler Ebene enorm viel Mittel in die Energieforschung zu stecken (man kann da gar nicht genug reinstecken). Und da kann man auch ruhig auch jede „bescheuerte Idee“ untersuchen. Stattdessen werden gigantische Mengen an Arbeitskraft und Intelligenz für den Aufbau eines Systems vergeudet das keinerlei Beitrag zur Lösung des Energieproblems beiträgt, sondern auch noch die Mittel für eine mögliche Problemlösung blockiert.

  7. @Ulkich Meyer

    Schwimmende Windräder sind ja nun nix neues……Google hilft……ick wäre mal gespannt auf Deine Lösung und Berechnungen….die Du nur per E-Mail austauschen willst, wat mich sowieso schon mal sehr irritiert.
    Wasserstoff…..blah, blah……es gab da wohl ein paar Versuche der Autoindustrie….scheint aber wieder in der Versenkung verschwunden zu sein, allein die Tanksäulen mit tiefgekühlten Wasserstoff sind nix für die Allgemeinheit und die passenden Tanks im Auto……nich wirklich vetrauenserweckend.
    Es war schon ein Akt der Verzweiflung ein halbwegs dichtes CNG- (Erdgas) Tankstellennetz zu bauen….die zumindest in unserer Gegend defizitär laufen, wer also soll dann noch in Sachen Wasserstoff investieren?

    Übrigens…..schwimmende Windräder…..könnten unter umständen sowas im Weg sein:

    Schlepper und Flut befreien die „Indian Ocean“ aus Elbschlick

    Die CSCL Indian Ocean, die mit einer Länge von 400 Metern und knapp 59 Metern Breite zu den größten Containerschiffen der Welt gehört, war am Mittwochabend wegen eines Defekts an der Steueranlage neben der Fahrrinne auf Grund gelaufen. Das Schiff hat 6600 Container geladen.

    So, wat mir jetzt noch fehlt……ist der vielgepriesen „Ringwallspeicher“ oder der fette Felsen, der als Lagespeicher die Öko-Herzen in die Höhe hüpfen lassen.
    Alles schon gehört, alles schon tausend mal widerlegt…..und trotzdem sind sich manche nicht zu Schade, uns dat Ding vom Storch zu erzählen.

    Wie Peter in obigen Artikel schon so treffend beschrieben hat……

    Genau in den Zeiträumen, in denen ein Windparkbetreiber seine Anlagen unter voller Last betreiben und eigentlich hohe Profite erwirtschaften könnte, können das alle anderen ebenfalls. Wenn aber immer mehr hungrige Menschen zur gleichen Zeit von einem Kuchen essen wollen, dessen Größe sich nicht ändert, verringert sich die Portionsgröße für den einzelnen. Bis niemand mehr satt wird. Je mehr Windräder sich drehen, desto weniger wird mit ihnen verdient. Sobald ausreichend Kapazität vorhanden ist, um bei entsprechendem Windaufkommen die Nachfrage vollständig abzudecken, verdrängt die Windenergie nicht nur alle anderen Kraftwerksarten vom Markt, sie reduziert zusätzlich ihre eigenen Erträge massiv. Wenn der Anteil der Windkraftanlagen an der Stromproduktion ihren Kapazitätsfaktor übersteigt, treten solche Situationen zunehmend häufiger auf.

    …….sägen die Windrädchen, mit zunehmender Anzahl…..immer stärker an den hohen Ast, den sie immer so gerne moralisch überhöhen und wenn dann eines schönen Tages kein Geld mehr für „nichterzeugten Windstrom“ fließt, wird das Aufheulen der Windlobbyisten bis zum Mond zu hören sein.
    Viel hilft viel…..so das grüne Motto, Hauptsache man kann sich moralisch wertvoll fühlen…..blöd nur, das Mutter Natur und die unbestechlichen Gesetze der Physik…..sich keiner Moral unterwerfen.

    Onkel Heinz…………….immer wieder der selbe Schmarren, lernen die denn nie dazu?

  8. @ Heinz, # 7:

    Naja, das Problem mit dem WKA-Kannibalismus würde sich je von selbst erledigen, wenn es vernünftige Speicherlösungen gäbe, weil dadurch die Nachfrage im Prinzip beliebig elastisch würde.

    Nur gibt es die eben nicht, zumindest nicht in einer Form die bezahlbar und/oder politisch durchsetzbar wäre. Und solange das nicht der Fall ist, werden die Windmühlen eben für die Katz gebaut und vom Stromkunden subventioniert.

  9. #3 Meyer

    Wirklich schade um Ihr Konzept.
    Unsere mit Weisheit gesegneten politischen Akteure haben allerdings nur einen seligmachenden Weg der heiligen Wende auserkoren. Alternativen sind nicht vorgesehen, da es nicht um Energieerzeugung sondern um Wählerbeschwichtigung geht. Sie können sicher sein dass für eine echte Energiewende, was das auch immer sein mag, auf keinen Fall so viel Geld ausgegeben würde. Aber Wählerstimmen sind einfach so viel wichtiger als Strom, wo kämen wir denn da hin?

    Ihr Konzept fällt in Deutschland auch deshalb ins Wasser weil die Mittel für „Investitionen“ bereits ausgegeben sind, und noch einige 100 Milliarden für den Ausgleich des Schadens folgen werden. Darüber hinaus wird sehr viel Geld benötigt um die gewünschte Versorgung 24/7 durch die Kern- und Kohlekraftanlagen der europäischen Nachbarschaft zuzukaufen.

    Wie Sie wahrscheinlich wissen, werden ja gerade von einem internationalen Konsortium 15 Milliarden für das Projekt Iter = Fusionskraftwerk, investiert. Sicher haben auch Sie das Geschrei Kostensteigerungen und Terminverzüge betreffend, vernommen. Interessant finde ich dass für dieses Projekt viele Staaten der Welt zusammenlegen und von Deutschland von 15 Milliarden Gesamtkosten über 15 Jahre verteilt nur ein paar Millönchen pa. getragen werden müssen.

    Gleichzeitig werden von den deutschen Bürgern derzeit 25 Milliärdchen mit steigender Tendenz pro Jahr alleine für den Aufbau von Wind und Solarkraftwerken ausgegeben, obwohl keines der Projekte wirtschaftlich zu rechtfertigen ist und es Verluste und Pleiten hagelt. Mit Wind- und Solarprojekten ist noch kein einziger € verdient, aber schon hunderte Milliarden vernichtet worden.

    Wie ich eingangs schon sagte:
    Es geht nicht um Energieversorgung, sondern um den Kauf von Wählerstimmen. Die politischen Akteure sind im Gegensatz zu den Energiewendeträumern nämlich nicht dumm, sondern Pragmatiker bei denen wenigstens noch ein Rest wirtschaftlicher Betrachtungsweise übrig geblieben ist:
    Sie denken nur an sich, an ihr „alternativloses“ Wirken und natürlich an ihre Jobs.

  10. Interessanterweise hält man Themen der Energieversorgung, im Gegensatz zu Deutschland, in den asiatischen Volkswirtschaften für ziemlich wichtig. Naja dort ging es bis 1990 auch um Ideologien, die haben die Schnauze voll. Statt Wohlstand durch gemeinsames Schaffen gab es Armut vom großen Vorsitzenden. Ein gutes Beispiel für den aktuellen asiatischen Pragmatismus:
    http://www.heise.de/tr/artikel/China-geht-bei-Atomkraft-voran-3100030.html
    natürlich kommen dazu wieder die üblichen Kommentar warum das alles nicht geht oder gefährlich oder …blah blah ist
    Dieser Pragmatismus erlaubt China, Südkorea, Japan und Russland jedenfalls Bau und den Export von sophisticated Maschinen auf der ganzen Welt. Es gibt auch genügend Elan und Wirtschaftskraft dafür. Glücklicherweise, denn unsere europäischen Nachbarn können dann diese Anlagen kaufen und den Strom gewinnbringend an Kunden im deutschen Denkraum liefern. Nett bei dem zitierten Reaktormodell dass auch deutsche Ingenieure, deren Kenntnisse und Betriebserfahrungen, Nutzen gefunden haben. Bei uns müssten diese Leugner des großen grünen Grünen Vorsitzenden im Gefängnis sitzen. Laufen die etwa noch frei rum?

  11. @Meyer

    Klar, Wasserstoff. Power-to-Gas hat einen Wirkungsgrad von nur 50%, also 50% Verlust der EE, nur durch Speicherung. Zudem laborieren die Experten damit schon seit Jahren herum, ohne durchschlagenden Erfolg. Das haben selbst die Grünen in ihren Parteiprogramm bemerkt.

    Schwimmende Windräder? Klar, ich war jahrelang auf deutschen Forschungsschiffen in der Meeresforschung, Meerestechnik aktiv. Ich habe schon von Jahren dem Offshore Windunternehmen BARD in Bremen geschrieben, dass Offshore Windparks keine gute Idee sind, da teuer, reparaturanfällig, wartungsintensiv, etc.. Das wollte die nicht hören und haben mich als ewiggestrigen Skeptiker gesehen. Und nun ist BARD pleite.

    Auf den Decks der Forschungsschiffe rosten die Geräte in Wochen nur so dahin. Auch Stahl, der angeblich wetterbeständig sein soll. Das einzige was hielt, war Titan mit dick Silikonspay geschützt. Zudem lockern sich durch Wellenschlag und Wellenbewegungen und Wind die Verbindungen der Geräte. Man ist ständig am Reparieren. Klar doch, 3Cent/kWh wir Windkraft aus schwimmenden WKA.

    Leute gibts, mit wirklich tollen Ideen. Da fragt man sich, haben die schon mal ein Schiff gesehen? Und warum werden die Schiffe ständig entrostet und gestrichen und gehen alle paar Jahre in die Werft?

    Stolz erklärt man der staunenden Öffentlichkeit, dies diene der Stromversorgung von 300.000 Haushalten. Solche irreführenden Angaben sind trotz aller Aufklärung weiterhin üblich, wann immer neue Windräder ans Netz gehen.

    Und das glauben die Leute wirklich. Bei primaklima feiern die Leute wenn 15GW Strom als Überkapazitäten bei Sturm oder Sommersonne studenweise produziert werden, als Sieg der Energiewende. Durch den Überschussstrom purzeln die Börsenstrompreise, die EEG-Umlage steigt, der deutsche Stromkunde darf es bezahlen und der Strom geht billig als Export ins Ausland und macht dort noch die regionalen Stromproduzenten kaputt. Wirklich ein Grund zu Feiern.

  12. Ein sehr guter Beitrag, Herr Heller, vielen Dank.

    Vielleicht eine Anmerkung: „Dort kaufen die Versorger abhängig vom prognostizierten Bedarf sukzessive Kapazitäten zu, beginnend mit den günstigsten Anbietern. Zunächst kommen die Produzenten zum Zuge, deren Grenzkosten aufgrund fehlender Brennstoffkosten bei null liegen. Betreibern von Wasser-, Wind- und Solarkraftwerken ist es möglich, elektrische Energie an der Börse kostenlos zu offerieren. Es folgen in aufsteigender Reihung die Kernenergie, Braun- und Steinkohle, Gas und Mineralöl…. “ Wind- und Sonnenstrom ist ja bekannterweise aufgrund der Vorschriften des EEG vorrangig vom Netzbetreiber in sein Netz aufzunehmen. Diese Strommengen drücken also völlig unabhängig von ihren Grenzkosten von der Grundlastseite in die Merit Order. Zum besseren Verständnis kann es m.E. auch sinnvoll sein, hinsichtlich des Begriffs „Versorger“ genauer zu diferenzieren: Wer bestimmt die Einsatzreihenfolge der Kraftwerke (Lastverteiler), wer kauft/vergütet den Strom von wem…. Erzeuger Netzbetreiber Vertrieb…

  13. @Reichart

    Danke Herr Heller, aber vergebliche Mühe. Wir können uns den Mund franselig reden und die „Oko-Gläubigen“ werden nicht zuhören — wollen!!!

    Die wollen nicht nur zuhören, die machen sich auch über Ansichten und Fakten, wie Herr Heller sie vertritt lustig. Beim nächsten Sturm schauen die wieder aufs AGORAMETER und sagen, seht her, wir haben Dank Windstrom sogar 15GW Strom ins Ausland exportieren können. Daher müssen wir die Kohlekraftwerke abschalten. Wir haben viel zu viel Strom, denn Deutschland ist Strom-Exportland. Und Flauten und Dunkelheit gibt es nicht. Die rechnen sich im Jahresmittelwert weg.

    Man kann denen 1000mal erklären, dass bei Dunkelflaute Sonne und Wind keinen Strom liefern und Jahresmittelwerte keine Relevanz haben, sondern der aktuelle Bedarf zählt. Kapieren die nicht, können aber ihren Namen tanzen.

    Ich kann auch die Watt-Jahresleistung an Sonneneinstrahlung übers Jahr mitteln und so scheint auch in der Nacht im Mittel die Sonne.

  14. #11 Michael Krüger
    Bard die Milliardensenke:
    Zitat Handelsblatt: „Zuletzt hatte das Unternehmen gut 800 Millionen Euro Schulden in der Bilanz.“ Diese Bilanz war sicherlich ein schlechter Witz, denn die Kosten und Verluste die bei Zulieferern und Netzbetreibern entstanden sind bleiben in dieser Bilanz unerwähnt.

    Presseveröffentlichungen zur deutschen Grünwende bieten immer 2 Arten von Nachrichten:

    1. tausende von Haushalten können versorgt werden
    2. Anbieter und Investoren vom XYZ Unternehmen sind pleite.

    Wenn man genau hinsieht haben sich die Veranstalter mit ihren neuen Ferraris schnell vom Acker oder von der Nordsee gemacht. Meine Bewunderung begleitet sie dabei: Subvention abgreifen, andere die Fehlinvestition machen lassen und rechtzeitig mit der Kasse abhauen.

  15. 302 MW installierte Leistung sind 302.000 kW installierte Leistung.

    Ca. 45% der installierten Leistung werden als produzierte Realleistung erreicht.

    302.000 kW x (24x365) h = 2.645.520.000 kWh x 0,45 = 1.190.484.000 kWh Stromproduktion im Jahr.

    Ein deutscher Haushalt verbraucht etwa 3.200 kWh Strom in Jahr. Also etwa 370.000 Haushalte könnte man im Jahr versorgen, wenn der Strom bedarfsgerecht wehen würde. Tut er aber nicht.

    Ein Kohlekraftwerk produziert mit 1.000 MW ca. 7.000.000.000 kWh Strom in Jahr und kann damit 2.2 Mio. Haushalte bedarfsgerecht mit Strom und Wärme versorgen.

  16. @BvK

    China geht bei der Stromversorgung auf jeden fall weniger ideologisch vor. Man investiert doch aber auch in EE.

    Zitat aus dem Handelblatt:
    „In den kommenden fünf Jahren will das Schwellenland knapp 400 Milliarden Euro für Strom aus Sonne, Wasser und Wind ausgeben. „

  17. Ich kämpfe schon lange dafür, das überversorgte Schleswig-Holstein freizuschalten von Kohle- und Atomstrom. 100 Prozent des hier benötigten Stroms ist „Ökostrom“, wie die Landesregierung unermüdlich verkündet, und demnächst sollen es 300 Prozent sein.

    Endlich würden die sogenannten Erneuerbaren zeigen, was sie können. Den Zeitpunkt, zu dem Brokdorf und die Klimakiller wegzuschalten wären, dürfte gerne der Bundesverband Windenergie auswählen.

    Nach dem flächendeckenden, anhaltenden Stromausfall könnte man vielleicht auch dem Dümmsten und sogar dem Gläubigsten klarmachen, daß die „Erneuerbaren“ ohne stabiles Netz, also ohne Vorleistung der Kraftwerke, gar nichts können. Sie sind und bleiben Trittbrettfahrer.

  18. @BvK

    Presseveröffentlichungen zur deutschen Grünwende bieten immer 2 Arten von Nachrichten:

    1. tausende von Haushalten können versorgt werden
    2. Anbieter und Investoren vom XYZ Unternehmen sind pleite.

    Wenn man genau hinsieht haben sich die Veranstalter mit ihren neuen Ferraris schnell vom Acker oder von der Nordsee gemacht. Meine Bewunderung begleitet sie dabei: Subvention abgreifen, andere die Fehlinvestition machen lassen und rechtzeitig mit der Kasse abhauen.

    So ist es. Bei BARD hatten die auch angekündigt hunderttausende von Haushalten mit Strom versorgen zu können. Ich hatte Kontakt mit dem Presseheini/ der Rechtsvertretung von BARD. Dem habe ich auch schon von Jahren geschrieben (ca. 2007), wenn kein Wind weht, gibt es auch kein Strom. Der hat mich daraufhin als ewiggestrig hingestellt. Nun ist er seinen Job los, da BARD pleite ist. Und die Familie Becker (BARD-Führung) wurde von der Politik hoffiert und hat Gelder noch und nöcher bekommen. Nun ist der alte Becker tot und die Firma BARD verschuldet und pleite.

    Die Leute kappieren es aber nicht. Kaum ist ein Unternehmen pleite, wird das nächste aus dem Boden gestampft und neue Fördergelder abgegriffen. Und die Jünger der Energiewende machen bereitwillig mit und auch sie Politik.

    Aktuell soll ein Offshore Gelände an der Wesermündung bei Bremerhaven entstehen. Die rot-grüne Politik will es, die Wirtschaftsexperten sehen schon vor Baubeginn die Pleite.

  19. @Erb

    In SH hat der Stegner ja auch ordentlich mit gemischt. Der hat in allen Belangen Null Ahnung. 2009 wollte er Ministerpräsident in SH werden. War auch eine Pleite. Auf dem Marktplatz in Burg auf Fehmarn fuhr er mit Bus mit Konterfei und Bodyguards vor. Die bauten einen Tisch mit SPD-Schirm auf. Leute kamen nicht, so mischte er sich auf dem Marktplatz unters Volk. Dann fuhr er weiter.

    SH will ja auch andere Bundesländer mit seinem Windstrom mitversorgen.

  20. Der bei weitem überwiegende Anteil der Investitionen in erneuerbare Energien wird in China für Wasserkraftanlagen eingesetzt. Auf chinesischem Territorium liegen Ober- und Mittelläufe der 5 größten Flüsse des eurasischen Kontinentes und diese Ströme sind gewaltig. Ein Schatz der China zusteht, den man nach dortiger politischer Vorstellung nur heben muss.
    Der chinesische Ausbau der Wasserkraft wird äußerst rücksichtslos betrieben und ist unter Umweltaspekten eine ziemliche Katastrophe. Ebenfalls berücksichtigt China wirtschaftliche Interessen der Unterlieger der Flüsse nur mangelhaft bis gar nicht. Investitionen finden auch in Wind- und Solaranlagen statt, aber nur wenn es sich lohnt, was auch dort selten der Fall sein wird. Hierbei ist es China wichtig ein Ökomäntelchen zeigen zu können, um bei den Handelspartnern der Träumeländer zu punkten. denen möchten sie schließlich ihre Solarpaneele verkaufen.
    Ernsthaft, in Bezug auf Erzeugungskapazitäten, fließen prozentual nur marginale Anteile des Investitionsvolumens in Wind und Sonnenanlagen. Die absolute Summe kann trotzdem für unsere Verhältnisse hoch erscheinen. China ist eben eine riesige Volkswirtschaft und natürlich ist auch nicht jede Investition in Wind und Sonne in den Sand gesetzt.

  21. @ Kaiser, #12:

    Wind- und Sonnenstrom ist ja bekannterweise aufgrund der Vorschriften des EEG vorrangig vom Netzbetreiber in sein Netz aufzunehmen. Diese Strommengen drücken also völlig unabhängig von ihren Grenzkosten von der Grundlastseite in die Merit Order.

    Das ist korrekt. Ich beschreibe aber in meinem Text zunächst die Situation, die sich ohne EEG ergeben würde. Dann nämlich gilt die ökonomische Ausbaugrenze für die Windenergie in Deutschland, auch wenn die Betreiber auf Basis guter Wetterprognosen ihren Strom im Intraday-Handel absetzen können.

    Das EEG ist erforderlich, um diese Grenze, die geschätzt bei etwa 20% (eben dem Kapazitätsfaktor von Onshore-Wind) liegen würde, überschreiten zu können.

    Da die Solarenergie mit einem Kapazitätsfaktor von 15% häufig gemeinsam mit Windkraft in den Markt drängt, verringert diese die Ausbaugrenze noch weiter.

    Die Schlußfolgerung ist klar: Wer volatile Quellen ohne Subventionen will, darf eigentlich nur die mit dem höchsten Kapazitätsfaktor (Offshore-Wind) ausbauen und muß zwingend alles andere verhindern. Sonst schießt er sich selbst ins Knie.

    Wer natürlich Subventionen mit einer Ewigkeitsgarantie ausschüttet, kann sich über alle diese Grenzen hinwegsetzen. Das funktioniert aber nur bei stetig steigenden Zuwendungen. Die Bundesregierung möchte eigentlich gerne kappen, da die Ausbauziele bereits erreicht wurden, die Bundesländer aber sperren sich aus Eigeninteresse dagegen.

  22. @Alfonzo….#8

    Das Problem mit den bescheuerten Ausbau der WKA beginnt ja schon bei uns Netzbetreibern…..die mit den windigen Investoren das lustige Spiel „Hase und Igel“ bis zum Abwinken, zocken.

    Wir machen Netzausbauplanungen….und schaffen es sogar, innerhalb von 5-10 Jahren eine neue Leitung zu ziehen oder eine alte Leitung zu verstärken…..nach aktuellem Einspeiseleistungspegel…..und sind froh und glücklich, endlich wieder vorne dran zu sein……und schwubs……sind schon wieder neue Miefquirle im Netzgebiet, für die dann unsere neue Leitungen auch schon wieder zu schwach sind.
    Es ist zum Mäusemelken……weil dieser bekloppte so-genannte Energiewende ein planloses Machwerk von geldgeilen Typen ist, die sich den grünen Tarnanzug angelegt haben…..um von der linksgrünen Schickeria nicht als Kapitalistenschweine erkannt zu werden.

    Speicher?………..pöh, die kosten Geld…..und die drücken wir einfach der Energiewirtschafts aufs Auge, die man dann wieder ganz fies beschimpfen darf, wenn die Strompreise (Brutto) an die Decke schießen.

    Die sogenannte Energiewende ist schon im Ansatz eine Totgeburt……die mit immer höheren Subventionen mühsam am Leben erhalten wird…….das sprichwörtlich Fass ohne Boden, das sich da gerade in Deutschland auftut.

    H.E.

  23. @ oxybenzol, #16:

    China geht genau andersherum vor. Man bringt vor allem mit Windenergie Strom in die unterentwickelten Landesteile, bis man diese auch in ein überregionales Netz integrieren kann. Die NIEs sind also die Übergangstechnologie und nur vorübergehend gedacht. China stellt gerade seine Kohleversorgung auf saubere Quellen um (saubere australische Steinkohle statt der schwefelhaltigen einheimischen Kohle) und baut massiv die Kernenergie aus. Das ist ein langfristig angelegter Prozeß. Bis dieser Wirkung zeigt, müssen eben auch ein paar Windräder und Solarzellen her.

    Strategisch übt man damit ein, was man durchaus imperialistisch gedacht auch den Entwicklungsländern Afrikas in Zukunft anbieten will. Das Kernziel ist dabei natürlich eine Vormachtstellung im Bereich der Nukleartechnologie weltweit zu erzielen. Die Russen versuchen gegenzuhalten. Japan und Südkorea haben die Gefahr zumindest erkannt. Die USA wachen gerade auf. Europa schläft weiter.

  24. Sehr geehrter Herr Heller,
    wie kommen Sie auf Ihre Angaben zu den Nutzungsraten 50% für Wind Offshore, 20% für Wind Onshore und 15% für PV?
    Nach den mir vorliegenden Zahlen komme ich für Wind Onshore auf einen Deutschland-Mittelwert von 17% (Mininum in BW und Saarland, Maximum SH und NS), für PV auf maximal 11% im Bundesdurchschnitt. Was Wind Offshore betrifft, meine ich gelesen zu haben, dass alle Offshore-WKA um die britischen Inseln bis jetzt im Mittel auf maximal 40% gekommen sind.Oder wollten Sie sich bloß nicht nachsagen lassen, die EE „totgerechnet“ zu haben?

  25. Sehr geehrter Herr Heller,

    Gerade habe ich mir einmal das Fazit auf der Seite 188 Jahr 2010 aus dem Link zur Bundesnetzagentur durchgelesen. Wenn man davon ausgeht, dass das eigentlich ein Jubelbericht sein sollte der die Konzepte der damaligen Bundesregierung im Jahre 2010 lobhudelt, wundert eigentlich schon wie skeptisch jede einzelne für nötig gehaltene Voraussetzung betrachtet wird. So als glaubten die Verfasser selbst nicht an den Erfolg, womit sie vermutlich recht behalten werden. Die Kannibalisierung der Strompreise wurde allerdings nicht vorausgesehen, aber die Stromimporte schon und zwar seien „komparative Preise“ hierbei erforderlich. Wie „komparativ“ diese sein können sehen wir oft, nämlich wenn Müllstrom entsorgt oder aus irgendwelchen Dreckschleudern zugekauft werden muss. Heute sind wir zwar 5 Jahre weiter, technisch hat sich allerdings nicht viel neues getan was dieses Projekt stützen könnte. Gerade versucht man Elektrokarren zu subventionieren, damit der Überschuss an Strom zumindest zeitweise eine Verwendung findet. Im Klartext: Es wird bezahlt für die Verwendung einer untauglichen Technik. Auch diese, demnächst erzwungene, Elektromobilität ist eine der Voraussetzungen für das Gelingen der Energiewende laut Elaborat von 2010. Die Klimakonferenz bei welcher Deutschland seine Auffassung erzwingen muss damit die Wende der Dummen ein Erfolg wird, ist auch gelistet. Die Staaten der Welt sollten sich demnach von Deutschland zum teuren Glück zwingen lassen, einem Staat* der 5 Jahre später nicht einmal mehr eine Grenze haben wird ?

    Ich habe, glaube ich auf der Achse des Guten, so nett gelesen:
    In Japan gab es 2011 ein Erdbeben mit Tsunami und 20.000 Toten. Dadurch ausgelöst wurde in Deutschland eine Hirnschmelze mit einigen 100. 000 Deppen.

  26. @ Althoff, #24:

    Oder wollten Sie sich bloß nicht nachsagen lassen, die EE „totgerechnet“ zu haben?

    Ja, Ihre Zahlen sind korrekt und ich habe absichtlich sehr positiv zugunsten der NIEs aufgerundet. Ich wollte vermeiden, daß sich irgendwelche Energiewendler die Kritik an meinem Artikel ersparen können, indem sie auf diese Zahlen fokussieren. Wer auch immer diese prüft, wird nämlich feststellen, daß ich schon schöngerechnet habe und eigentlich alles noch viel schlimmer ist. Hängt ja vom Wetter ab.

  27. @Jürgen
    Ähm…bevor man kritisiert….sollte man mal Gackel bemühen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_ventus

    Im Jahr 2011 wurden 267 GWh produziert, was einem Kapazitätsfaktor von gut 50 % bzw. 4450 Volllaststunden entspricht.

    Peter macht nix falsch, wenn er die rotzgrün verseuchten Wiki-Einträge zitiert…..so können die grünen Bazillen keine vorsätzliche Täuschung des geneigten Lesers vermuten.

    Is natürlich auch nur eine Zahl, die sich auf ein Windjahr beruft……theoretisch sollten da schon mal 10 Jahre Betriebserfahrung zusammenkommen, denn der Windindex wackelt schon mal von 76% bis zu 113%…..und nach einigen Betriebsjahren werden sich reparaturbedingt…..auch höhere Ausfallzeiten negativ aufs Betriebsergebnis auswirken.

    Merke…..wenn man gegen Ökos argumentiert…..sollte man ihre eigenen Zahlen benutzen um ihnen dahingehend schon mal den Wind aus den Segeln zu nehmen…..und mal ehrlich, an Peters Hauptaussage ändert dat rein garnix und dat issses, wat am Ende zählt.

    Onkel Heinz………Öko-Trickser-Auskenner

  28. @Peter
    Ups……wir hatten wohl grad den selben Gedanken^^.

    MfG
    H.E.

  29. Windkraft Offshore kommt auf ca. 4.000 Volllaststunden im Jahr, welches 8.760 Stunden hat. Das sind ca. 45%.

    Bei Kohlekraftwerken kommt man auf etwa 7.000 Vollaststunden, also 80%, wenn sie nicht durch EE ausgebremmst werden. Kernkraft schafft es auf etwa 90%.

    Wind Onshore auf 20% und PV auf 15%. Das ist wie ein PKW der die meiste Zeit des Tages nutzlos rumsteht und wartet darauf gefahren zu werden. Da raten die Grünen zum Leihwagen und Carsharing.

  30. Dann leihen wir uns doch ein AKW 😀

  31. Der Autor Peter Heller schreibt.

    Der Ausbau der Windenergie gefährdet daher durch die Merit-Order an der Strombörse die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Stromnetzes durch die Bereitstellung von Trägheitsreserve und Regelenergie unverzichtbar sind. Damit die Betreiber diese weiterhin verfügbar halten, sind ihnen die als Folge der Energiewende verloren gehenden Erträge zu ersetzen. Über einen noch nicht endgültig festgelegten Mechanismus wird der Stromkunde dafür aufkommen müssen.

    @Herr Heller
    Offensichtlich sind Sie mit dem System nicht so ganz vertraut, sonst hätte Ihnen auffallen müssen, dass der Stromkunde gegenwärtig schon, für den Merit Order Effekt ( MOE ) aufkommt.

    Ab 2010 gilt je niedriger die Börsenpreise – durch Wind und Sonne – desto höher die Umlage. Das Geld wird vom Verbraucher schon aufgebracht, fließt nur an die falsche Stelle. Es fließt nicht an die konventionellen Erzeuger, sonder geht wegen der niedrigen Börsenpreise im Handel unter, und jeder kann zugreifen um lukrative Geschäfte zu machen, an statt mit diesem Geld, ein Kapazitätsmarkt zu finanzieren.

    EON und RWE haben es unterdessen auch schon gemerkt, mit ihren Sparten Handel und Vertrieb.

    MfG

  32. @Diehlenbrett #31
    Den Satz zitieren, nicht kapieren, aber widerlegen wollen, Diehl at it’s best 😀

  33. Krishna sagt # 32

    @Diehlenbrett #31
    Den Satz zitieren, nicht kapieren, aber widerlegen wollen, Diehl at it’s best

    @Krishna
    Na dann erklären Sie doch mal allen die hier mitlesen, langsam und deutlich was der Diehl nicht kapiert hat. Polemisieren kann jeder.

    MfG

  34. @Diehl

    fließt nur an die falsche Stelle. Es fließt nicht an die konventionellen Erzeuger, sonder geht wegen der niedrigen Börsenpreise im Handel unter

    Wo im Handel Herr Diehl? Die Frage haben Sie immer noch nicht beantwortet.

    EON und RWE haben es unterdessen auch schon gemerkt, mit ihren Sparten Handel und Vertrieb.

    Jaja, die Erzeuger erzeugen nicht mehr, sondern kaufen billigen Strom an der Börse und Handeln damit und streichen satte Gewinne ein? So ähnlich Herr Diehl? Alle konventionellen Erzeuger werden so zu Händlern. So stellen Sie sich das doch vor?

  35. @Altes Diehlenbrett
    Und genau diese Marktverzerrung…hätten wir ohne EEG…nicht.
    Kusch, ab in Deine Höhle und halt Dich raus, wenn hier um physiklische Dingens gelabert wird.

    Gibbet denn kein Seniorenheim….wo man alte Bretter zu Verrottung ablagern kann?

    Onkel Heinz…..da schnarcht sogar der Pittbull…Namens…HULK

  36. PS

    Herr Diehl, es geht um die konventionelle, teure Reserve, die EON und RWE vorhalten müssen. Das muss der Stromkunde natürlich auch zahlen. Der Staat stellt dafür Geld bereit, dass wird auch auf den Stromkunden umgelegt.

  37. Michael Krüger sagt #34
    @Diehl
    fließt nur an die falsche Stelle. Es fließt nicht an die konventionellen Erzeuger, sonder geht wegen der niedrigen Börsenpreise im Handel unter
    Wo im Handel Herr Diehl? Die Frage haben Sie immer noch nicht beantwortet.

    @Herr Krüger
    Diese Frage beantwortet sich doch für jeden der sich auskennt von selbst.

    Die EE senken wie Herr Heller richtig sagt die Börsenpreise, die Verbraucher zahlen dafür eine höhere Umlage, das Geld ist also da. Bei den konventionellen Erzeugern kommt es nicht an, die sind die Verlierer wie Herr Heller richtig sagt. Also muss es im Handel mit den niedrigen Börsenpreisen untergehen. Wo genau spielt doch überhaupt keine Rolle. Die Verbraucher haben es jedenfalls bezahlt und es muss sich nicht noch ein Meschanismus entstehen um die Konventioellen Kraftwerke am Leben zu halten. wie Herr Heller sagt

    MfG

  38. @ Diehl, #31:

    An der zitierten Textstelle geht es noch immer um eine Welt ohne Subventionen. Die Aussage des Textes ist: Ohne solche Subventionen können volatile Energiequellen ihren Anteil an der Stromerzeugung nicht über ihren Kapazitätsfaktor hinaus steigern.

    Wenn Sie dieses Argument verstanden haben, können wir diskutieren.

  39. @Diehl

    Also muss es im Handel mit den niedrigen Börsenpreisen untergehen.

    Sie behaupten sowas, aber wissen nicht wo es angeblich bleibt? Toll. 😉

  40. Peter Heller sagt # 38
    @ Diehl, #31:

    An der zitierten Textstelle geht es noch immer um eine Welt ohne Subventionen. Die Aussage des Textes ist: Ohne solche Subventionen können volatile Energiequellen ihren Anteil an der Stromerzeugung nicht über ihren Kapazitätsfaktor hinaus steigern.
    Wenn Sie dieses Argument verstanden haben, können wir diskutieren.

    Nein, nein Herr Heller Sie haben folgendes geschrieben

    Zitat:
    Der Ausbau der Windenergie gefährdet daher durch die Merit-Order an der Strombörse die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Stromnetzes durch die Bereitstellung von Trägheitsreserve und Regelenergie unverzichtbar sind. Damit die Betreiber diese weiterhin verfügbar halten, sind ihnen die als Folge der Energiewende verloren gehenden Erträge zu ersetzen. Zitat Ende.

    Als Folge der Energiewende sind die verloren gegangene Erträge schon ersetzt, durch eine höherer EEG Umlage. Das Geld kommt nur nicht bei denen an die die Ausfälle haben.

    Übrigens wenn Sie Subventionen in Spiel bringen wollen, dann bitte nicht nur bei den EE.

    MfG

  41. Ist EEG ca. 50% und Konventionell auch 50% = der Börsenpreis für die 100% -1 bis 1 Cent/kWh (z.B am 8.2.2016)

    Ist EEG um die 10% und ca. 90% Konventionell = der Börsenpreis für die 100% ca. 3,5 Cent/kWh (z.B am 12.2.2016)

    Ob man EEG bezahlt oder die Konventionell, ohne Mitspieler und die Preise bei 6 bis 8 Cent/kWh unter sind ausmachen, ist in der Summe eigentlich Jacke wie Hose, für den Endkunden.

    Gruß

  42. @ Diehl, #40:

    Nein, nein Herr Heller Sie haben folgendes geschrieben

    Ja nun, ich weiß genau, was ich geschrieben habe. Denn was ich geschrieben habe, stammt ja von mir.

    Noch einmal: Folgen Sie dem Gedankenexperiment. Windenergie drängt auf den Markt. Ohne Subventionen. Da in einem gewissen Umfang die Erträge vorhergesagt werden können, ist Windstrom an der Börse handelbar. Und verdrängt auf diese Weise mitunter auch systemrelevante Kraftwerke. Auch schon ohne Subventionen. Bis zu welchem Punkt ist das möglich? Antwort: Bis zu dem Punkt, an dem sich die Windräder so häufig gegenseitig ihre Profite wegnehmen, daß sie sich nicht sicher refinanzieren können. Ohne Subventionen käme der Ausbau an dieser Stelle automatisch zum Erliegen. Ersatzleistungen für systemrelevante Kraftwerke müssten auch dann schon her.

    Nur durch Subventionen kommt man über diesen Punkt hinaus. Diese sind dann dauerhaft zu zahlen und müssen zwingend mit jedem weiteren Windrad erhöht werden. Die Ersatzleistungen für systemrelevante Kraftwerke steigen zusätzlich immer weiter. Und die Zahlungen für nicht eingespeisten Windstrom auch.

    Das ist in aller Kürze der Inhalt des Artikels. Verstanden?

  43. Wenn Mutter Natur den Takt der Stromversorgung bestimmt….dann muss sich der Mensch an Zeiten anpassen…die er Dank der Fossilen hinter sich geglaubt hat.
    Und wenn alte Dielen und blinde Körner meinen, sie könnten Naturgesetze bescheißen…..dann lasszt sie nur noch Strom bekommen, wenn Gaia gerade dazu Bock hat.
    Und wenn dann diese Öko-Freaks dem Lauf der Sonne und dem Wind folgen……ham wir hier uff ScSk die meiste Zeit des Jahres, Ruhe vor diesen Öko-Dödels.

    Onkel Heinz war kostenlos inner Schule…..Diehl und Körner…umsonst

  44. @Heinz #43
    Wie auf’s Stichwort passend der Artikel bei WUWT 😀

  45. @KK #41

    Ob man EEG bezahlt oder die Konventionell, ohne Mitspieler und die Preise bei 6 bis 8 Cent/kWh unter sind ausmachen, ist in der Summe eigentlich Jacke wie Hose, für den Endkunden.

    Der Satz keine Grammatik, aber ich versuche mal sinnentnehmend zu verstehen: Sie meinen dass der Anteil des EEG-Stroms für den Endkunden keine Rolle spielt, weil es ein Nullsummenspiel sei, was sie meinen anhand des Börsenpreises ablesen zu können.

    Ihr Denkfehler ist, dass Sie die EEG-Umlage ignorieren. Die eigentlichen Produktionskosten werden ja durch diese eingetrieben, und je mehr EEG-geförderter Strom eingespeist wird umso höher fällt sie aus. Daher erhöht jede einzelne Kilowattstunde EEG-Strom Endpreis. Gäbe es dagegen gar kein EEG, fiele die EEG-Umlage ersatzlos weg, und wir hätten nur die 3 Ct für konventionell erzeugten Strom (plus Leitungskosten etc. pp., die wir ja in jedem Fall haben).

  46. #41 Körner
    zur Info: es gibt gerade Sprachkurse für Syrer, vielleicht ist für Sie auch noch ein Plätzchen frei? Energiewende Neusprech können Sie dann als Aufbaukurs belegen! Unter dem Stichwort „Geldanlage erneuerbare Energie“ finden Sie die Drückerkolonnen und ihre Sprachkurse. Wenn Sie das haben sind Sie wirklich unschlagbar.

    Grüße

  47. @Krishna
    Die Enkel von Pol Pot wittern, Dank AGW, wohl wieder Morgenluft.
    Wo is mein Kübel, mir wird Übel.

    Übrigens, übel kann einem auch werden, wenn man so liest, wat die EE-Lobbyisten so von sich geben.

    Konsens mit Windkraftgegnern? Vier Einfälle.

    Oder….wie man Windradskeptiker erpresserisch doch noch übers Ohr haut.

    „Option 1: „Wollt Ihr vor allem den Blick aus Eurem Wohnzimmer frei halten? Dafür ließen sich maximal Mindestabstände einer Größe X einrichten – wenn alle nicht gesetzlich notwendigen Beschränkungen entlang Wanderwegen oder im Wald wegfielen.“
    Willst Du in Ruhe schlafen oder demnächst auf Dein Waldspaziergang verzichten?

    „Option 2: „Wollt ihr auch den Tourismus-Räume vor Windparks bewahren? Dann wäre ein nur noch verminderter Mindestabstand zu euren Wohnungen möglich.“
    Willst Du mit Tourismus Dein Lebensunterhalt verdienen…..dann ertrag gefälligst den Lärm vor Deiner Haustür.

    „Option 3: „Wollt ihr am liebsten landschaftliche Sichtachsen freihalten und mit uns definieren, in wie viel Himmelsrichtungen Ihr Windräder zu sehen bereit seid oder wie sich Landschaftsräume ohne und solche mit Turbinen abwechseln dürfen?“
    Wir pappen Euch die Rädchen hin, ob ihr wollt oder nicht, aber ihr dürft euch eine Himmelrichtung aussuchen, wo mal kein Windrad steht.

    „Option 4: „Wollt ihr lieber kleinere Windräder und dafür viel mehr?“
    Pest oder Cholera……..welches Schweinderl hättens denn gerne?

    Onkel Heinz is ja dafür bekannt, gerne mal hinter die Kulissen zu gucken, wer denn solch Bockmist zum besten gibt….euch werden dabei nich nur die Füsse einschlafen, auch das Gesicht.
    3 studierte Politologen wollen uns zeigen, wo der erneuerbare Frosch die Locken hat.
    Eine Dame hat schon mal als Pressesprecherin von Enercon geübt…..um dann sagen zu können:

    Klimaleugner und Kohlelobbyisten bringen sie auf die Palme, nachhaltige Bürgerprojekte kommen dagegen gut an.

    Der Autor des verlinkten Artikels gibt zu:

    Windkraft-Kenntnisse hatte er zuvor ohne Vorbildung auch unter Qualen als Redakteur eines Berliner Regenerativmagazins errungen……
    Bei Fortschritten der Branche überkommt ihn unfreiwillig Genugtuung. Landschaftsverschandelung und Turbinenzubau ohne Mehr-Einspeisung fühlt er als Niederlagen.

    und der Dritte im Bunde, hat erst politische Systeme analysiert…..und macht jetzt den großen Auskenner bei Solarzeuchs.
    Bei derartig geballter Kompetenzkompetenz……muss sich der olle Pittbull echt geschlagen geben.
    Eigentlich bin ick ja Atheist…..aber die Öko-Religion zieht mich zunehmend in ihren Bann…..einzig eine Frage quält mich noch, bevor ich auch den Glauben annehme……muss ick dafür Kirchensteuer zahlen?

    Onkel Heinz……..Blick zur Sonne, mit der Hoffnung, sie zerstört meine Netzhaut…..um den ganzen Bullshit nich mehr sehen zu müssen

  48. Auf jeder Diehle liegt eben leider nicht ein Körnerchen Wahrheit. Man muß oft dicke Bretter bohren, aber wenn das Körnerchen sich schnell wieder davon macht, ist es vergebliche Mühe. Ich kann den Sarkasmus von Onkel Heinz gut verstehen. Jeder braucht bei solchen Mitmenschen so sein persönliches Ventil. Manche Menschen möchte man schon aus Gründen des Tierschutzes nicht mal einem Pitbull zum Frühstück zumuten. An den Ökogläubigen ist Hopfen und Malz verloren. Naturwissenschaften verstehen sie nicht, die tanzen sie lieber und der reine dumme Glaube versetzt Berge. Man muß diese Menschen nicht mögen, aber man sollte sie dumm sterben lassen. Der reine Öko wurde von einer Jungfrau geboren, atmet nur seine Co2-freie Aura, ernährt sich vorsichtig, lernt ungern, hat immer eine Hasenpfote oder einen Magnetstein in der Tasche und fährt am liebsten einen SUV, wenn den ein normaler (Depp/STeuerzahler) für ihn bezahlt.

  49. An den Ökogläubigen ist Hopfen und Malz verloren. Naturwissenschaften verstehen sie nicht, die tanzen sie lieber und der reine dumme Glaube versetzt Berge.

    Haben die am Wochenende auch bei mir gemacht. Auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz, gegen Gewalt gegen Frauen und für Frieden und Flüchtlinge getanzt. Im letzten Jahr kamen 800, am Sonntag nur ca. 100-200 bei Schneeschauern und Kälte.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/tanzzrleh5p983.jpg

    Ich mische mich in letzter Zeit immer wieder unter die Ökogläubigen, um zu sehen, wie die ticken und zu beobachten.

    Und die ticken eigentlich ganz einfach. Alle gegen Atomkraft und Kohlekraft, für EE, für Multikulti, Ökoprodukte und Nachhaltigkeit. In Bio-Supermärken sieht man die Leute auch. Ich war gestern dort erst einkaufen und habe mir Bio-Minztee und Öl gekauft. Die Auswahl an Ölen, Tee, Honig, etc. ist dort nicht schlecht. Bekommt man nicht mal in Reformhaus. Die fliegen Manuka-Honig sogar klimaneutral aus Neuseeland ein. Ein Glas (250g) kostet 25€. Auch die Öle und Tees kommen aus der ganzen Welt.

    Fragt man aber nach, so leben alle klimafreundlich. Man bezieht ja Ökostrom.

  50. #49
    und arbeiten tun die fast immer in der sog. „Sozialindustrie“. Was stellt die eigentlich her?

  51. @BvK

    Was stellt die eigentlich her?

    Na was schon…..SOZIALISTEN

    H.E.

  52. @Krüger Ich kann mir Ihren „Spaß“ undercover vorstellen, wir könnten zuammen gehen und danach wieder öffentlich ein Bierchen zusammen trinken und einen lustigen Tag haben. Als Hobby-Imker kenne ich auch den Manuka-Honig. Dumm ist nur da auch wieder die Diskrepanz zwischen erzeugtem Honig (x Kg) und exportiertem Honig( x kg+ y). Wo Du hinschaust bei den Ökos, immer nur Lug und Trug. Dabei lügen nicht alle selbst, aber sie glauben gerne ihren eigenen Lügen. Mein Honig, nicht Bio, aber aus dem Garten vor dem Haus in ländlicher Umgebung, kostet 4,50 pro Pfund im Imker-Glas vom DIB. Fast so billig wie Ökostrom an der Börse.

  53. Lieber Heinz, so ENG sollte man die Produktpalette nicht sehen. Neben Sozialisten gibt es noch viele artverwandte Produkte.
    Wer mit Blech biegen oder Atome zerrümmern sein Geld verdient, der schafft wirklich etwas. Diese aus heutiger Sicht dummen Menschen produzieren noch volkswirtschaftlich Mehrwert. Heute studiert man lieber……oge. Als Sozial-padagogisch-psychologisch-OGE kann man nicht mit 2x2=5 festgenagelt werden. Man redet sich raus wie die Politiker, deren Berater sind Politol-OGEN. Es wird also schon sehr viel produziert, nur wem nützt das?

  54. Oh shit, jetzt gleitet die Diskussion schon vor der magischen 100 ins sozialpädagogische ab, sorry Peter.
    Ick mach nochmal den Versuch, mich energetisch auszukotzen…..weil die EE-Seuche im Lande zunehmend Blüten treibt, die mir oft die Sprache verschlägt.

    Zweiter Solarpark der Trianel Erneuerbare Energien (TEE) in Bau

    12. Februar 2016, Aachen. Die Stadtwerke-Beteiligungsgesellschaft Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) hat den Solarpark Schipkau im Bundesland Brandenburg erworben. „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Mit dem Solarpark Schipkau haben wir innerhalb eines Monats das Volumen unseres PV-Portfolios auf 20 Megawatt verdoppelt“, freut sich Dr.-Ing. Christoph Schöpfer, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore. Bereits zum Jahreswechsel 2015/16 hatte TEE mit dem Solarpark Pritzen, ebenfalls in Brandenburg, die erste PV-Freiflächenanlage ins Stadtwerke-Portfolio aufgenommen.

    So weit, so übel…..aber dazu nachher mehr, erstmal gucken wir uns die Eigentümerstruktur laut Wiki an:

    Die fünf größten Eigentümer sind die Ewmr -- Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (24,69 %), die Stadtwerke Aachen AG (11,97 %), RhönEnergie Fulda GmbH (7,50 %), Stadtwerke Bonn GmbH (5,85 %), Stadtwerke Lübeck Holding GmbH (5,16 %). Insgesamt sind 54 Unternehmen an der Trianel GmbH beteiligt, wovon vier in der Schweiz, den Niederlanden und Österreich ihren Sitz haben. Die meisten Eigentümer stammten aus Nordrhein-Westfalen.[21]

    Gegründet im Zuge der Liberalisierung der Energiemärkte um einen Gegenpol zu den angestammten Energiekonzernen zu bilden……mit eigenen Kohle und Gaskraftwerken….um auf der Energiespielwiese auch mal einen Ball ins Tor zu kriegen. Im Grund genommen nix anrüchiges, wollen doch vom fetten Energiekuchen auch ein paar Kleine einen Happen abbekommen. Tja……und nun spielt man auch auf dem Subventionssportplatz der wiederaufblasbaren Bälle mit, dat grüne Feigenblatt macht auch vor diesen Verein nicht halt….man will ja auf der Seite der Klima-doppelplus-gutis auch seine Bio-Schäfchen ins Trockne bringen.

    Aber….verdammt nochmal……warum müsst ihr (Nordrhein-Westfalen) unbedingt mein geliebtes Brandenburg mit euern Spielern belagern…..wo hier doch kein einziges Mitglied eurer Mannschaft wohnhaft ist?
    Für den Spass, hier eure noblen Punkte einzuspielen, dürfen die blöden Einheimischen auch noch erhöhte Netzkosten tragen, die wir Netzbetreiber durch erhöhte Kosten beim Ausbau des Netzes ohne doppelten Boden….generieren müssen?
    Pappt euch doch die spiegelnden Fussballplätze in die eigene Landschaft….wenn ihr so gerne dat grüne Maskottchen übern Platz jagen wollt…..aber lasst uns doch damit in Frieden.
    Obwohl…….die Münchner Profis von den SWM…..lassen ja bei uns auch ihre Schafe grasen….um dann die erbeutete Wolle den Münchner Sakkoträger als besonders Bio-ökologisch unterzujubeln.
    Jup……da sind se, die Kohlkopf-blühenden Landschaft…..dumm nur, das die Kolonial-Blümchen uns mit ihren wirren Drehspielen, langsam aber sicher, den Verstand rauben.

    Und in 10 Jahren können wir dann wieder den, damals beliebten, Song zum Besten geben……….“Auferstanden aus Ruinen…..“.

    Onkel Heinz…..habe fertig, Flasche leer

  55. #42,

    Das ist in aller Kürze der Inhalt des Artikels. Verstanden?

    jetzt habe ich keine Hoffnung mehr 😉

  56. @Krüger Ich kann mir Ihren „Spaß“ undercover vorstellen, wir könnten zuammen gehen und danach wieder öffentlich ein Bierchen zusammen trinken und einen lustigen Tag haben.

    Mich halten die eh für einen von Ihren, da ich auch in Outdoorkleidung unterwegs bin. Die tragen auch alle Jack Wolfskin, wird billig produziert in Asien. Nichts mit Nachhaltigkeit und Fair Trade, bei der Kleidung.

    Neuster Trend der Männerdutt und Vollbart. Da mache ich aber bestimmt nicht mit. Ich weiß auch nicht woher die das haben, ob von dem youtube-Mann, der sich einen Dutt drehte, oder den Sik in Indien, oder den Taliban?

    Die Ökos sind alle gleich geschaltet und machen jede Mode und Trend mit, von Anti-AKW, Friedensbewegung, Klimaschutz, etc..

    Und alle beziehen Ökostrom und finden Windräder und Solardächer toll.

    Wenn die Wüssten, dass ich mir einen Spaß daraus mache, diese Leute in freier Wildbahn zu beobachten, wären die bestimmt sauer. Da verstehen die nämlich keinen Spaß. Über die Ökos und deren Themen darf man sich nicht lustig machen. Da ist bei denen Schluss mit lustig.

  57. Bald darf man sich auch nicht mehr lustig machen über diese Ökojungs und Mädels.
    Wir haben schließlich den Europäischer Rat für Toleranz und Versöhnung

    Der Europäische Rat für Toleranz und Versöhnung (engl.: European Council on Tolerance and Reconciliation; ECTR) ist eine nichtstaatliche Organisation, die am 7. Oktober 2008 in Paris gegründet wurde, um die Toleranz in Europa zu überwachen. Vorsitzender ist der ehemalige britische Premierminister Tony Blair[1], stellvertretender Vorsitzender ist der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses Wjatscheslaw Mosche Kantor.

    Der ECTR versteht sich als „Watchdog“ für Toleranz und bereitet praktische Empfehlungen für Regierungen und internationale Organisationen vor, um die interreligiösen und interethnischen Beziehungen in Europa zu verbessern.

    Im Jahr 2013 hat der ECTR dem EU-Parlament ein Europäisches Rahmenstatut zur nationalen Förderung der Toleranz vorgelegt, das mit Blick auf mögliche Gefährdungen insbesondere der Meinungsfreiheit auf Kritik gestoßen ist.

    Toleranz hört sich gut an, aber muß die gute Rita Süßmuth Toleranz unbedingt in Umerziehungslagern durchsetzen, auch für Kinder ?

  58. Peter Heller sagt # 42
    Ja nun ich weiß genau, was ich geschrieben habe. Denn was ich geschrieben habe, stammt ja von mir.
    Noch einmal: Folgen Sie dem Gedankenexperiment. Windenergie drängt auf den Markt. Ohne Subventionen. Da in einem gewissen Umfang die Erträge vorhergesagt werden können, ist Windstrom an der Börse handelbar. Und verdrängt auf diese Weise mitunter auch systemrelevante Kraftwerke. Auch schon ohne Subventionen. Bis zu welchem Punkt ist das möglich? Antwort: Bis zu dem Punkt, an dem sich die Windräder so häufig gegenseitig ihre Profite wegnehmen, daß sie sich nicht sicher refinanzieren können. Ohne Subventionen käme der Ausbau an dieser Stelle automatisch zum Erliegen. Ersatzleistungen für systemrelevante Kraftwerke müssten auch dann schon her.

    @Herr Heller
    Mal davon abgesehen, dass Ihre Subventionen Betrachtung nur dann seriös ist, wenn Sie die versteckten Subventionen auf der konventionellen Seite auch berücksichtigen, ist das nicht der Punkt auf den ich Sie aufmerksam machen will.

    Sie haben doch auch das Folgende geschrieben.
    Zitat:
    Der Ausbau der Windenergie gefährdet daher durch die Merit-Order an der Strombörse die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Stromnetzes durch die Bereitstellung von Trägheitsreserve und Regelenergie unverzichtbar sind. Damit die Betreiber diese weiterhin verfügbar halten, sind ihnen die als Folge der Energiewende verloren gehenden Erträge zu ersetzen. Zitat Ende.

    Sie haben die Realität durch den Merit Order Effekt ( MOE ) beschrieben, und beklagen die Ertragsausfälle, die dadurch entstehen, die den Konventionellen zu ersetzen wären. Haben aber unterschlagen, dass die verlorenen Erträge heute schon ersetzt werden, nämlich von den Verbrauchern mit der EEG Umlage.
    Es müsste Ihnen eigentlich bekannt sein, das bei jedem 0,x Cent wo die Börsenpreise, sprich konventionelle Erträge sinken, der Verbraucher mehr Umlage bezahlt.

    Das Geld ist somit da, es kommt nur nicht bei denen an, und dafür können Sie nicht die EE verantwortlich machen.

    Sie sehen, bei Lichte betrachtet, sieht einiges doch anders aus, als es — ideologisch bedingt — gerne darstellt.

    MfG

  59. Au Backe…..jetzt kommt dat alte Holzbrett bestimmt gleich mit den versteckten externen Kosten der ach so fiesen Fossilen.
    Jooo….nächster Schritt….das Schönrechnen der NIE.
    Janz nach Handbuch……Opa Diehl, da sollteste schon etwas früher aufstehen…..die Argumente ham wir schon vor 8 Jahren widerlegt.

    Onkel Heinz…..auch wenn Scheiße immer oben schwimmt, kann man trotzdem kein Gold draus machen….knurrrr

  60. @ Diehl, #58:

    Sie haben die Realität durch den Merit Order Effekt ( MOE ) beschrieben, und beklagen die Ertragsausfälle, die dadurch entstehen, die den Konventionellen zu ersetzen wären.

    Ok, bis hierhin. Jetzt erst einmal nicht weiterdenken.

    > Der nächste Gedankenschritt ist der folgende: Die Merit-Order gibt es auch ohne EEG.

    Stop. Noch nicht weiterdenken.

    > Nächster Schritt: Die Merit-Order geschieht auch ohne Windenergie. Beispielsweise würde auch ein Ausbau der Kernenergie teure Öl- und Gaskraftwerke über die Merit-Order aus dem Markt drängen.

    Nun die erste zu beantwortende Frage: Warum ist es ein Unterschied, ob nun Windenergie die Kraftwerke mit höheren Grenzkosten verdrängt, oder Kernenergie?

    > Das können Sie beantworten, wenn Sie den Vorgängertext zum Thema gelesen haben.

    Stop, stop, nicht so schnell. Verhaspeln Sie sich nicht wieder. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, sonst verstehen Sie es nicht.

    > Würde also in einer Welt ohne EEG die Windenergie automatisch alle Kraftwerke mit Grenzkosten größer Null vom Markt verdrängen?

    Die Antwort wissen Sie nun aus obigem Text: Nein.
    Haben Sie verstanden, warum nicht? Nicht weiterdenken, wenn Sie dies nicht verstanden haben. Das ist die ganz entscheidende Hürde, die Sie erst überspringen müssen.

    > Nun schalten wir das EEG ein. Was geschieht?

    Ein Hinweis ist vielleicht noch wichtig, damit Sie nicht am Thema vorbeidenken:

    wenn Sie die versteckten Subventionen auf der konventionellen Seite auch berücksichtigen

    Was auch immer Sie damit meinen: Es hat keinen Einfluß auf die Grenzkosten. Ebensowenig wie das EEG. Es ist also völlig irrelevant für das oben ausgeführte Argument.

  61. @ Diehl:

    Es mag ja sein, daß ich es nicht so gut erklärt habe.

    Die beiden hier schreiben im Prinzip dasselbe. Beachten Sie bitte: Das sind Amerikaner, die über die Situation dort nachdenken. In den USA gibt es kein EEG.

  62. Peter Heller sagt # 60
    @ Diehl, #58:
    Sie haben die Realität durch den Merit Order Effekt ( MOE ) beschrieben, und beklagen die Ertragsausfälle, die dadurch entstehen, die den Konventionellen zu ersetzen wären.
    Ok, bis hierhin. Jetzt erst einmal nicht weiterdenken.

    @Herr Heller
    Und warum haben Sie nicht weiter zitiert, und von meiner Aussage das Wesentliche weggelassen, nämlich das, was Sie in ihrem Artikel unterschlagen haben..??
    .
    Hier das Wesentliche meiner Aussage.
    Zitat: Haben aber unterschlagen, dass die verlorenen Erträge heute schon ersetzt werden, nämlich von den Verbrauchern mit der EEG Umlage.
    Es müsste Ihnen eigentlich bekannt sein, das bei jedem 0,x Cent wo die Börsenpreise, sprich konventionelle Erträge sinken, der Verbraucher mehr Umlage bezahlt. Zitat Ende.

    Das hätte in der Tat nicht in Ihr Kannibalen Szenario gepasst, weil ja sonst deutlich wird, dass das was die EE den Konventionellen abknabbern, von den Verbrauchern mit einer höheren Umlage kompensiert wird. Ich wiederhole das Geld ist da, kommt nur nicht bei denen an, die die Ertragsausfälle beklagen. Die Kannibalen müssen Sie woanders suchen, wenn,s auch nicht in Ihr Konzept passt.
    MfG

  63. @ Diehl, #62:

    Ok, vergessen Sie es. Sie haben es nicht verstanden. Sie wollen es wahrscheinlich auch nicht verstehen. Keine Ihrer Aussagen hat irgendetwas mit meinem Artikel zu tun. Sie dürfen sich gerne Verschwörungstheorien zusammenbasteln. Aber bitte: Breiten Sie diese nicht hier aus. Behalten Sie Ihre Verwirrung am besten für sich. Ist weniger peinlich.

  64. Peter Heller sagt # 63
    @ Diehl, #62:
    Ok, vergessen Sie es. Sie haben es nicht verstanden. Sie wollen es wahrscheinlich auch nicht verstehen. Keine Ihrer Aussagen hat irgendetwas mit meinem Artikel zu tun. Sie dürfen sich gerne Verschwörungstheorien zusammenbasteln. Aber bitte: Breiten Sie diese nicht hier aus. Behalten Sie Ihre Verwirrung am besten für sich. Ist weniger peinlich.

    @Herr Heller
    Ich habe sehr wohl verstanden, dass Sie den Merit Order Effekt den die EE auslösen erklären wollen, und welche Ertragseinbusen die Konventionellen Kraftwerksbetreiber Betreiber dadurch erleiden. Kann doch jeder nachlesen, dass das mit Ihrem Artikel zu tun hat.
    Dass die Einbusen, von den Verbrauchern kompensiert werden, weil ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, sprich Erträge der konventionellen Erzeuger, desto höher wird die EEG Umlage, darauf muss ich Sie erst aufmerksam machen.
    Mit anderen Worten den Mechanismus von dem Sie in Ihrem Artikel sprechen, mit dem der Verbraucher für Ertragseinbusen der Konventionellen Erzeuger aufkommen muss, gibt es schon, und wird von den Verbrauchern finanziert.
    Kann jeder nachvollziehen, der sich auch nur einigermaßen mit dem System auskennt

    Zur Erinnerung was Sie geschrieben haben.
    Zitat Heller:
    Der Ausbau der Windenergie gefährdet daher durch die Merit-Order an der Strombörse die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Stromnetzes durch die Bereitstellung von Trägheitsreserve und Regelenergie unverzichtbar sind. Damit die Betreiber diese weiterhin verfügbar halten, sind ihnen die als Folge der Energiewende verloren gehenden Erträge zu ersetzen. Über einen noch nicht endgültig festgelegten Mechanismus wird der Stromkunde dafür aufkommen müssen.
    Mann erlebt es immer wieder, wenn EEG Kritiker mit der Realität konfrontiert werden, sind andere verwirrt, oder peinlich.

    MfG

  65. #45 „Der Satz keine Grammatik, aber ich versuche mal sinnentnehmend zu verstehen:“

    OK anorak2,
    wer so einen Namen hat ist ja natürlich bei der Grammatik auf den Höhe der Zeit, dass ist klar.

    #45 „Daher erhöht jede einzelne Kilowattstunde EEG-Strom Endpreis.“

    Betriebswirtschaftliche Denkweise ist nicht gerade ihre Welt ist der Börsenpreis höher ist auch der Endpreis höher.

    #45 „EEG-Umlage ersatzlos weg, und wir hätten nur die 3 Ct für konventionell erzeugten Strom“

    Weshalb kostet dann konventionell erzeugter Strom über 3 Cent/kWh wenn die Erneuerbaren nichts liefern.
    Da sind die Preise über 3 Cent/kWh, wenn ihre These mit den 3 Cent/kWh richtig ist verstehe ich nicht den Preisanstieg der Börstenpreise wenn die konventionellen die Strombörse fast vollständig beliefern.

    #46 „es gibt gerade Sprachkurse für Syrer, vielleicht ist für Sie auch noch ein Plätzchen frei?“

    Aus Syrien stamme ich zwar nicht und muttersprachlich auch nicht aus Deutschland, deshalb bin ich mit meinen Sprachkenntnissen auch zufrieden..
    Mein Bankkonto hat das auch noch nicht herausgefunden das ich eigentlich der deutschen Sprache nicht mächtig bin.

    BvK fragen Sie Heinz Eng er hat auch festgestellt das ich ein Dummie bin und die Daumen hoch (Like) im Forum abgestellt weil ich keine „Like“ bekommen habe.

    +++++++

    #60 „Nächster Schritt: Die Merit-Order geschieht auch ohne Windenergie. Beispielsweise würde auch ein Ausbau der Kernenergie teure Öl- und Gaskraftwerke über die Merit-Order aus dem Markt drängen.“

    Wie hoch ist den der Börsenpreis in Europäischen Läden mit überwiegend Strom aus AKWs.
    Da steht ja Frankreich bereit mit Börsenpreisen die in der Regel um mit. 1 Cent/kWh höher sind als bei uns und von den 3 Cent/kWh die Herr anorak2 in #45 angesagt hat sind die Franzosen auch entfernt.

    Herr Peter Heller
    Auch die konventionelle und AKW-Stromerzeugung ist in den vergangen Jahren mit über 300 Milliarden Subventionierend und die erscheine nicht auf der Stromrechnung oder steht ein Betrag für die „Asse“ Geschichte auf ihrer Stromrechnung.
    Oder
    Der Rückbau vom Kernkraftwerk Greifswald (Kernkraftwerk Lubmin) seht nicht auf der Stromrechnung, sondern versteckt sich im Steuerbescheid.
    Die Kosten dieses Rückbaus werden aktuell mit 4,2 Milliarden Euro beziffert, finanziert aus deutschen Steuergeldern.

    Das E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall den Rückbau vollständig bezahlen, davon kann man ja nach heutigen Kenntnisstand nicht ausgehen, da wird wieder der Steuerzahler einspringen.

    #63 „Ist …….. peinlich.“

    Aber für Herrn Peter Heller

    Gruß

  66. @ Diehl, #64:

    Dass die Einbusen, von den Verbrauchern kompensiert werden, weil ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, sprich Erträge der konventionellen Erzeuger, desto höher wird die EEG Umlage, darauf muss ich Sie erst aufmerksam machen.
    Mit anderen Worten den Mechanismus von dem Sie in Ihrem Artikel sprechen, mit dem der Verbraucher für Ertragseinbusen der Konventionellen Erzeuger aufkommen muss, gibt es schon, und wird von den Verbrauchern finanziert.
    Kann jeder nachvollziehen, der sich auch nur einigermaßen mit dem System auskennt

    Gut, Sie halten also an der Verschwörungstheorie fest, daß die EEG Umlage auf irgendwelchen von Ihnen nicht beschriebenen Umwegen in irgendeiner von Ihnen nicht bezifferbaren Höhe den Betreibern von Gas- und Kohlekraftwerken zugute kommt. Was das Gegenteil von dem ist, was im Gesetz steht. Die Schaffung von Kapazitätsmärkten wäre dann ein zweiter Betrug der Politik und der Wunsch vieler Betreiber, ihre Kraftwerke stillzulegen (was man ihnen aus Gründen der Systemsicherheit nicht gestattet) ein Dritter. Wie dumm von Vattenfall, unter diesen Umständen seine Kohlekraftwerke abstoßen zu wollen. Wie gesagt, verbreiten Sie diesen Unsinn bitte woanders. Am besten erzählen Sie es gleich der Kanzlerin und wenden sich an die Medien.

    Mit meinem Artikel oben hat das aber rein gar nichts zu tun.

  67. @ Körner, #65:

    Herr Peter Heller
    Auch die konventionelle und AKW-Stromerzeugung ist in den vergangen Jahren mit über 300 Milliarden Subventionierend und die erscheine nicht auf der Stromrechnung oder steht ein Betrag für die „Asse“ Geschichte auf ihrer Stromrechnung.
    Oder
    Der Rückbau vom Kernkraftwerk Greifswald (Kernkraftwerk Lubmin) seht nicht auf der Stromrechnung, sondern versteckt sich im Steuerbescheid.
    Die Kosten dieses Rückbaus werden aktuell mit 4,2 Milliarden Euro beziffert, finanziert aus deutschen Steuergeldern.

    Das E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall den Rückbau vollständig bezahlen, davon kann man ja nach heutigen Kenntnisstand nicht ausgehen, da wird wieder der Steuerzahler einspringen.

    Die nächste Verschwörungstheorie. Hat nur alles nicht im geringsten irgendeine Auswirkung auf die Grenzkosten und daher auch keinerlei Bezug zu meinem Artikel.

  68. @KK #65

    Weshalb kostet dann konventionell erzeugter Strom über 3 Cent/kWh wenn die Erneuerbaren nichts liefern.

    Ca 3 Ct/kWh sind die Stromgestehungskosten von Atom- und Kohlekraftwerken. Ob daneben ein Windrad steht oder nicht hat darauf keinen Einfluss.

    Da sind die Preise über 3 Cent/kWh, wenn ihre These mit den 3 Cent/kWh richtig ist verstehe ich nicht den Preisanstieg der Börstenpreise wenn die konventionellen die Strombörse fast vollständig beliefern.

    Ich denke in einer Welt ohne EEG könnte man die „Strombörse“ wieder abschaffen. Die Überlegung, was dort evtl. passiert, ist daher müßig. Was volkwirtschaftlich zählt sind ja nicht Preise, sondern Kosten.

  69. Peter Heller sagt # 66
    Gut, Sie halten also an der Verschwörungstheorie fest, dass die EEG Umlage auf irgendwelchen von Ihnen nicht beschriebenen Umwegen in irgendeiner von Ihnen nicht bezifferbaren Höhe den Betreibern von Gas- und Kohlekraftwerken zugute kommt. Was das Gegenteil von dem ist, was im Gesetz steht.

    @Herr Heller
    Sie scheinen tatsächlich mit dem System nicht so ganz vertraut zu sein, deshalb passt auch unter Ihrem Gesichtspunkt, dass was Sie geschrieben haben nicht zu meinen Ausführungen, oder umgekehrt.

    Den Betreibern von Gas und Kohlekraftwerken kommt natürlich nichts zugute. Das schreibe ich doch gebetsmühlenartig hier. Im Gegenteil die sind – wie in Ihrem Artikel beschrieben – die Verlierer wenn die EE die Börsenpreise senken.
    Sie sollten aber wissen, dass die EEG Umlage, aus der Differenz zwischen den Börsenpreisen und den EE Vergütungen besteht. Mit anderen Worten, wenn die Börsenpreise sinken zahlen die Verbraucher mehr Umlage. Das monetäre Volumen bleibt erhalten, allerdings wegen der niedrigen Preise „nur“ dem Handel. Deshalb werden doch immer mehr Erzeuger auch zu Händlern.
    Schauen Sie mal hier:
    Zitat: Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.
    Seither haben die Konventionellen damit mehr oder weniger Verluste kompensiert, neuerdings machen die das auf getrennte Rechnungen.
    Was glauben Sie denn warum EON und RWE ihre neuen Töchter, für Handel und Vertrieb gegründet haben.Sie sehen, das monetäre Volumen geht, durch die Merit Order verursachten, niedrigen Börsenpreise nicht verloren, wird lediglich anders verteilt.
    Ich denke ein zielführender Prozess der Energiewende.. Leider von den Verbrauchern über die Umlage alleine finanziert.

    MfG

  70. @ Diehl:

    Erst so:

    Mit anderen Worten den Mechanismus von dem Sie in Ihrem Artikel sprechen, mit dem der Verbraucher für Ertragseinbusen der Konventionellen Erzeuger aufkommen muss, gibt es schon, und wird von den Verbrauchern finanziert.

    Dann so:

    Den Betreibern von Gas und Kohlekraftwerken kommt natürlich nichts zugute. Das schreibe ich doch gebetsmühlenartig hier. Im Gegenteil die sind – wie in Ihrem Artikel beschrieben – die Verlierer wenn die EE die Börsenpreise senken.

    Es gibt also doch noch keinen Mechanismus, mit dem systemrelevanten konventionellen Kraftwerken ihre Ausfälle ersetzt werden. Über dessen genaue Ausgestaltung wird ja gerade in Verbindung mit der EEG-Reform diskutiert.

    Außerdem:

    Sie sollten aber wissen, dass die EEG Umlage, aus der Differenz zwischen den Börsenpreisen und den EE Vergütungen besteht. Mit anderen Worten, wenn die Börsenpreise sinken zahlen die Verbraucher mehr Umlage. Das monetäre Volumen bleibt erhalten, allerdings wegen der niedrigen Preise „nur“ dem Handel. Deshalb werden doch immer mehr Erzeuger auch zu Händlern.

    Wie Sie auf die Idee kommen, ich würde das nicht wissen, erschließt sich mir nicht. Mit meinem Artikel oben hat das trotzdem überhaupt nichts zu tun.

  71. Peter Heller sagt # 70
    @ Diehl:
    Erst so:
    Mit anderen Worten den Mechanismus von dem Sie in Ihrem Artikel sprechen, mit dem der Verbraucher für Ertragseinbusen der Konventionellen Erzeuger aufkommen muss, gibt es schon, und wird von den Verbrauchern finanziert.
    Dann so:
    Den Betreibern von Gas und Kohlekraftwerken kommt natürlich nichts zugute. Das schreibe ich doch gebetsmühlenartig hier. Im Gegenteil die sind – wie in Ihrem Artikel beschrieben – die Verlierer wenn die EE die Börsenpreise senken.

    @Herr Heller
    Nein So….habe ich in # 62 geschrieben, jetzt suchen Sie aber ganz schön in den Krümeln.

    Zitat Diehl
    Das hätte in der Tat nicht in Ihr Kannibalen Szenario gepasst, weil ja sonst deutlich wird, dass das was die EE den Konventionellen abknabbern, von den Verbrauchern mit einer höheren Umlage kompensiert wird.

    Ich wiederhole das Geld ist da,

    „kommt nur nicht bei denen an, die die Ertragsausfälle beklagen.“

    Mit Ihrem Artikel hat das insofern was zu tun, weil der den Merit Order Effekt – den die EE auslösen – in den Vordergrund stellt.
    Der MOE ist der das „A“ und „O“ dieses ganzen Prozesses

    MfG

  72. Darf ich mal versuchen, den beiden Spezialisten hier den Inhalt des Artikels zu erklären? Vielleicht hab ich mehr Glück als Herr Heller, also:

    Seitens der Politik wird uns erzählt, dass die Subventionierung der Energiewende nur vorübergehend sei, nämlich eine Art „Kickstarter“ hin zu einer Technologie, die langfristig billiger ist als die konventionelle Stromerzeugung, weil sie Grenzkosten von Null aufweist („die Sonne schickt keine Rechnung“).

    Das ist aber falsch, bzw. funktioniert nur bis zu gewissen Marktanteilen der EE, denn bei einem Ausbau darüber hinaus treten zwei kritische Effekte ein, die beide auf den technischen Eigenschaften des Stromnetzes beruhen (extrem unelastische Nachfrage):

    1. Bei zunehmendem Ausbau senken die EE irgendwann den Preis so stark, dass es sich nicht mehr lohnt weitere Anlagen zu betreiben, weil die Erlöse über die Lebensdauer der Anlagen unter ihren Anschaffungskosten bleiben. Und
    2. Bei zunehmendem Ausbau gerät irgendwann die Versorgungssicherheit in Gefahr, weil Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden, die zur Netzstabilisierung notwendig wären.

    Wenn man nun den Ausbau der EE über diese beiden kritischen Grenzen hinaus vorantreiben will -- und das ist ja das Konzept in Deutschland -- dann geht das nur, wenn sowohl die Betreiber der EE-Anlagen als auch die Betreiber der Kapazitätsreserve-Kraftwerke dauerhaft subventioniert werden, und mit zunehmendem Ausbau immer höher subventioniert werden. Die Summe aus Preis und Subvention wird auch steigen müssen, alleine schon deshalb, weil man eben Reservekapazitäten halten muss.

    Einfach gesagt: Je höher der Marktanteil der EE, umso teurer der Strom. Damit ist die These der Politik unsinnig. Ist das so schwer zu verstehen?

    Noch eine Anmerkung zu Körner, #65:

    Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall den Rückbau des KKW Greifswald zu finanzieren hätten? Die haben das Kraftwerk weder gebaut noch betrieben, demenstsprechend gibt es dafür keine Rückstellungen, die über den Strompreis eingetrieben wurden. Genausogut hätten Sie nach der Wende fordern können, dass westdeutsche Bauunternehmen kostenlos die alten Asbest-Bauten zu entsorgen hätten.

  73. @ Diehl:

    Das hätte in der Tat nicht in Ihr Kannibalen Szenario gepasst, weil ja sonst deutlich wird, dass das was die EE den Konventionellen abknabbern, von den Verbrauchern mit einer höheren Umlage kompensiert wird.

    Das ist dummes Zeug. Die EEG-Umlage garantiert den NIEs einen Mindestpreis. Das Geld fließt an die NIE-Betreiber. Da wird nichts bei irgendjemandem kompensiert. Im Gegenteil: Allein durch die Umlage ist es den volatilen Erzeugern möglich, immer weiter zuzubauen. Die Umlage verhindert, daß der oben beschriebene Kannibalisierungseffekt eintritt. Das steht aber schon im Artikel.

    Oder ist es Ihre Forderung, über die Umlage eben nicht mehr den Bau weiterer Windräder zu finanzieren, sondern den Kapazitätsmarkt für die konventionellen Erzeuger?

  74. Peter Heller sagt #70
    Es gibt also doch noch keinen Mechanismus, mit dem systemrelevanten konventionellen Kraftwerken ihre Ausfälle ersetzt werden. Über dessen genaue Ausgestaltung wird ja gerade in Verbindung mit der EEG-Reform diskutiert.

    @Herr Heller
    Sie haben doch in Ihrem Artikel darauf hingewiesen, dass die Verbraucher früher oder später mit einem Mechanismus „noch“ zur Kasse gebeten würden.
    Ich habe geantwortet den Mechanismus gibt es schon, nur der Geldfluss ist nicht geordnet, weil das Geld nicht bei denen ankommt, die die Ausfälle beklagen, nämlich den konventionellen Betreibern.

    Peter Heller sagt.
    Sie sollten aber wissen, dass die EEG Umlage, aus der Differenz zwischen den Börsenpreisen und den EE Vergütungen besteht. Mit anderen Worten, wenn die Börsenpreise sinken zahlen die Verbraucher mehr Umlage. Das monetäre Volumen bleibt erhalten, allerdings wegen der niedrigen Preise „nur“ dem Handel. Deshalb werden doch immer mehr Erzeuger auch zu Händlern.

    Wie Sie auf die Idee kommen, ich würde das nicht wissen, erschließt sich mir nicht.

    @Herr Heller
    Weil Sie geschrieben haben, es müsste ein Mechanismus entstehen, mit dem die Verbraucher zur Kasse gebeten würden, dachte ich Sie wüssten nicht, dass das Geld doch von den Verbrauchern schon aufgebracht wird wenn sie die sinkenden Börsenpreise mit steigender Umlage kompensieren.

    MfG

  75. @ Diehl, #71:

    Ich wiederhole das Geld ist da

    Klar, es wechselt nur den Besitzer 😉

    Denken Sie ernsthaft, dass man mit einem Nullsummenspiel einen zusätzlichen Kraftwerkspark finanzieren kann? Die konventionellen (v.A. Gaskraftwerke) sind doch heute schon nur noch mit Verlust zu betreiben, und wenn der Windmühlenausbau so weitergeht, gesellen sich als nächstes die Steinkohlekraftwerke dazu.

    Ein Subventions-Euro kann nur einmal ausgegeben werden; entweder man gibt ihn den NIEs oder den Konventionellen. Nötig ist aber beides, also muss die Summe aus Strompreis und Subventionen steigen.

  76. @Heller

    Herr Diehl und Körner lesen die Artikel nicht richtig und verstehen noch weniger und machen ihre eigenen Interpretationen. Habe ich jahrelang mit Thorsten erlebt. Thorsten konnte man zu gute halten, dass er ADHS hat. Wie das bei Herrn Diehl und Körner aussieht weiß ich nicht.

    Das sind aber in jeden Fall hoffnungslose Fälle. Die machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Ist eine Eigenart der Ökologisten. Realitätsverweigerung und Realitätsverdrängung und Umdrehung der Realitäten. Die Schuld sucht man zudem immer bei den anderen.

    Es wird keinen Ökologisten geben, der zugibt, dass die Visionen vom Billigstrom aus EE aus den 80er-00er Jahren nicht stimmen. Es wird keinen Ökologisten geben, der zugesteht, dass Strom in der Herstellung aus Kernkraft, Kohle, Gas und Öl billiger ist als Strom aus EE. Da sucht man dann irgendwelche gesellschaftlichen Nebenkosten, die man bei den EE aber dann weglässt. Es wird keinen Ökologisten geben, der zugibt, dass die EE die Umwelt mehr schädigen, als die Konventionellen. Es wird kein Ökologisten geben, der zugibt, dass das Speicherproblem und die Netzstabilität mit dem Ausbau der EE nicht gelöst werden können. Es wird keinen Ökologisten geben, der zugibt, dass 100% EE im Verbundstromnetz nicht möglich sind.

    Da lügt man sich lieber sein eigenes Weltbild von 100% EE zusammen, schiebt die Schuld auf die bösen Stromkonzerne und Netzbetreiber und schwindelt sich irgendwelche Kosten zusammen, die man bei den Konventionellen drauf rechnet und bei den EE abzieht und interpretiert die Tatsachen so um, dass sie ins eigene Weltbild passen.

    Solche Leute verkraften es einfach nicht mit der Realität konfrontiert zu werden und suchen sich daher ein Takatukaland als Pseudorealität.

  77. Alfonzo sagt # 75
    Ich wiederhole das Geld ist da
    Klar, es wechselt nur den Besitzer

    @ Alfonzo
    Eben, es wechselt in den Handel, und die Verlierer sind hinterher, siehe EON und RWE. mit den Töchtern Handel und Vertrieb.

    Ich denke ein zielführender Prozess innerhalb der Energiewende, man nutzt die Phasen wo Wind und Sonne keine Rechnung schicken, in Form von niedrigen Preisen.

    Einziger Wermutstropfen, es wird alleine von den nicht privilegierten Verbrauchern mit der EEG Umlage finanziert.

    MfG

  78. PS

    Und es nützt auch nichts den Ökologisten zu erklären, was im kleinen nicht funktioniert, funktioniert erst recht nicht im großen. Würde das im kleinen Maßstab gehen, so könnte jeder Ökologist sich sein eigenes Niedrigenergiehaus zulegen mit autarker Energieversorgung. Das ist aber selbst einen Herrn Rahmstorf mit all seinem Geld nicht geglückt. Der hängt immer noch am öffentlichen Gashahn und am öffentlichen Stromnetz. Richten soll es dann das Biogas und der Ökostrom. Und wenn davon nicht genügend da ist, sind halt die Politik und die bösen Konzerne Schuld.

    Und die öffentliche Infrastruktur nutzen die Ökologisten fleißig weiter, beziehen dass aber nicht in ihre CO2-Bilanz mit ein. Es zählt nur das, was im eigenen Haushalt verbraucht wird. Für die Infrastruktur ist eh der Landkreis, die Stadt, oder der BUND verantwortlich und hat dort für CO2-Neutralität zu sorgen.

  79. @ Diehl:

    Nochmal die Frage: Denken Sie, dass ein zusätzlicher Kraftwerkspark gratis ist?

    Der Subventionseuro, den Sie den Windmüllern gegeben haben, damit diese kostendeckend anbieten können, können Sie nicht gleichzeitig auch den Konventionellen geben, um die Kraftwerksreserven bereitzuhalten.

    Da verschwindet nix im Handel, es ist einfach zu wenig. 1 ist kleiner als 2.

  80. PPS

    Die Stahlwerke in Deutschland gehen sowieso in den nächsten Jahren pleite, wenn keine Straf-Zölle auf Chinastahl erhoben werden und Strom und Emissionszertifikate nicht billiger werden.

    Die Stromkonzerne ziehen sich aus den Konventionellen zurück und der Staat und Bürger zahlt für eine konventionelle Reserve drauf, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht.

    Alles jetzt schon zu beobachten. Wird ein Ökologist aber auch nicht zugeben. Die sagen, es ist doch bisher alles gut gegangen, also wird es auch weiterhin alles gut gehen. Das bisher alles gut gegangen ist, dafür haben wir aber ordentlich drauf gezahlt und viele Leute in Kontrollzentren daran gearbeitet und Schweiß und Blut geschwitzt.

  81. @ alle die ein Brett vor dem Kopf haben, oder ein Körnerchen Wahrheit suchen. Also die Energiewende funktioniert hervorragend. Die Börsenpreise entwickeln sich prächtig. Die Investoren können sich kaum zurückhalten neue Kraftwerke, echte, zu bauen und zu betreiben. Wer spuckt da nur in die „Grünkernmehlsuppe“? Hörte heute im Rundfunk, daß RWE nichts an die Anteilseigner zahlt. Die Kommunen, also wir Bürger halten ja viele Unternehmensanteile, bekommen keine Zahlungen mehr. Essen fehlen 19 Millionen im Haushalt. Der Aktienbesitz der Bürger ist zur Ramschware geworden.
    Grüne Ideen haben den einst sicheren „Immobilienbesitz“ ins Schwemmland getrieben und geflutet. Ja in NRW und der Republik ist Land unter. Aber die grünen Schlaumeier und Nachahmer anderer Parteien wollen es wohl so.
    ENBW wurde vom Stromproduzenten in jetzt öffentlicher Hand und großem Steuerzahler, zum notleidenden Stromhändler .
    Ja wenn der Bürger es so möchte, muß er auch die Folgen bezahlen. Ich wollte es nicht und bezahle doch.
    Kann ich die Differenz zzwischen dem Ökostrompreis und meiner Stromrechnung den vielen Dielen und Grünkormühlen schicken? Oder tanzen sie mir die Zahlen in der Walddorfschule wieder auf der Nase herum.

  82. @Karlchen….wie auf Stichwort…

    Dividende gestrichen: RWE-Krise wird für Kommunen zum Albtraum

    Dass der Konzern nun die Ausschüttung an die Aktionäre so gut wie streicht, trifft auch viele Städte und Gemeinden hart. Rund ein Viertel der RWE-Anteile wird von Kommunen gehalten. Besonders betroffen ist die Stadt Essen. Sie ist als wichtiger RWE-Standort zugleich Großaktionär. Kämmerer Lars Martin Klieve reagierte entsetzt auf die Ankündigung des Konzerns. „Das übertrifft meine schlimmsten Alpträume“, sagte er. Im Vorjahr hatte die Stadt 18,3 Millionen Euro Dividende von RWE eingenommen.

    Tja…..und der KIPP-Punkt kommt immer näher, wenn auch eine alte Diele immer noch Bullshit quatscht, wir wissen es besser.
    Naja…..schauen wir mal:

    Der Umstand, dass ein Erzeugungs- oder Speicheranlagenbetreiber eine Stilllegung plant und dieses Stilllegungsvorhaben seiner gesetzlichen Pflicht entsprechend gegenüber der Bundesnetzagentur und dem systemverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber anzeigt, bedeutet nicht zwingend, dass eine Stilllegung auch zum geplanten Zeitpunkt erfolgen wird. So kann beispielsweise eine geplante endgültige Stilllegung vorerst nicht realisiert werden, wenn der systemverantwortliche Übertragungsnetzbetreiber die betreffende Anlage als systemrelevant ausweist und die Bundesnetzagentur dies genehmigt, § 13a Abs. 2 EnWG. Ein anderes Beispiel bildet der Fall, in dem eine geplante Stilllegung dadurch obsolet wird, dass die betreffende Anlage nach den Vorschriften der Reservekraftwerksverordnung (ResKV) kontrahiert wird. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Sie alle verdeutlichen, dass die KWSAL nur die geplanten Stilllegungen und nicht die tatsächlichen Stilllegungen aufführt.

    http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Erzeugungskapazitaeten/KWSAL/KWSAL_node.html

    H.E.

  83. Hallo zusammen,

    kann mir einmal jemand erklären, warum man Kraftwerke, die mit z.B. 15,4 oder 19,4 (Offshore Wind) für die nächsten Jahre vergütet werden als BILLIG bezeichnen kann?!

    Den Betreibern sind doch die Börsenpreise piepegal, die haben ihr Geld doch schon!

    Wenn ich als Bananenzüchter vom Staat einen Euro pro Banane bekommen ist es mir doch komplett schnuppe ob Aldi die für einen Cent vertickt.

    Die nachgelagerte „Börse“ ist für die NIE-Betreiber doch komplett witzlos, quasi Rudis Reste Rampe…

  84. F.Alfonzo sagt # 79
    @ Diehl:
    Nochmal die Frage: Denken Sie, dass ein zusätzlicher Kraftwerkspark gratis ist?
    Der Subventionseuro, den Sie den Windmüllern gegeben haben, damit diese kostendeckend anbieten können, können Sie nicht gleichzeitig auch den Konventionellen geben, um die Kraftwerksreserven bereitzuhalten.

    @ Alffonzo
    Nein, natürlich nicht. Ein sogenannter Kapazitätsmarkt kostet schon etwas.
    Deshalb sage ich doch, das Geld, das die Verbraucher zu viel an Umlage bezahlen fließt in den Handel und nicht in einen Kapazitätsmarkt, wie es eigentlich zielführend wäre.
    Herr Heller hat den MOE schon gut erklärt, bis auf diese Feinheiten.

    Schauen Sie mal alleine in 2013 wurden dem Markt 3,3 Milliarden MOE überlassen. Geld, dass von den Verbrauchern mit der Umlage bezahlt wurde.
    Hier: http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf
    Zitat
    Durch den Merit Order Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd.€ ergeben.

    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über0,6 Ct/kWh gegenüber.

  85. #84 das Brettchen ist ein Dünnbrettbohrer und kapiert es immer noch nicht. Da verliere ich schon mal die normalerweise gebotenene Höflichkeit.. Kapieren Sie doch bitte einmal wie man Strom erzeugt, ein Netz stabil betreibt und einige Grundlagen der Physik. Sie kommen mir vor wie die „Rechtgläubigen“ Patres im Internat meiner Jugend. Auf der Kanzel wurde von der Jungfrau Maria geschwafelt und im Kohlenkeller wurde das Küchenmädchen gebumst. (Selbst beobachtet)
    Sie beten die Worthülsen der grünen Propaganda ohne Verstand nach. Verschwinden Sie mit Ihren dummen Beiträgen aus dieser Runde. Bitte!!!

  86. Karl Reichert sagt # 81
    Ja wenn der Bürger es so möchte, muß er auch die Folgen bezahlen. Ich wollte es nicht und bezahle doch.
    Kann ich die Differenz zzwischen dem Ökostrompreis und meiner Stromrechnung den vielen Dielen und Grünkormühlen schicken? Oder tanzen sie mir die Zahlen in der Walddorfschule wieder auf der Nase herum.

    @ Karl Reichert
    Wenn Sie bereit sind einen Castor Behälter in Ihrem Keller zu lagern, können wir drüber reden, den will ich nämlich nicht.

    MfG

  87. #86 Zum Entsetzen der Kolleginnen hat meine Frau unseren Garten als Standort für ein KKW vorgeschlagen. Nach einigen Erklärungen klang die provorzierende Antwort der grün angehauchten und fehlinformirten Kollegen schon anders.
    Also einen Castor gerne in meinen Garten, wenn ich den gerechten Anteil der „grün“ hoch-produzierten Kosten als Pacht bekomme. Das Endlager ist wie die Nazi-Keule ein Totschlagargument der geschulten Propagandisten.
    Wir könnten vernünftig ein paar Kukillen lagern und den Rest in Energie verwandeln. Russland baut schon derartige Reaktoren um sein Waffenplutonium aus den Abrüstungsverträgen zu vernichten. Siehe Nuklearia e.V. In Ihrem Hirn läuft offensichtlich etwas schief. Sie sind wohl in früher Jugend schon zu den falschen Demonstrationen in der Windel getragen worden.Meine Nachbarin hat das gleiche Problem, aber sie ist sehr nett und schreibt keinen solchen Blödsinn wie Sie.

  88. @Holzdielen ohne Verstand. Meine Nachbarin ist Journalistin, und mit Verstand. Aber gegen Kernkraft, da waren die Demonstrationen in der Kindheit doch zuviel. Die Nazis haben Kinder auch für den Endkampf mißbraucht. Heute wird schon in den Kindergärten die Energiewende zelebriert. Windrädchen statt Kleinkaliber.

  89. #86 Meine Frau ist britisch und nicht so dumm wie die deutschen Gründenker. Mit britischen Medien zieht sie sich auch nicht jeden Scheiß des deutschen Mainstreams rein. Ich schaue ihr gerne über die Schulter.

  90. In Ahaus und Gorleben stehen Hallen > halb leer, die extra für Castoren gebaut wurden.
    An den KKW-Standorten stehen trittIhnsche „Zwischenlager“ für Jahrzehnte.
    Haben Sie nicht mehr zu bieten, Herr Diehl???

  91. #76f Herr Krüger,

    Gedanken, die ich mir aus den Erfahrungen aus meinem Umfeld gemacht habe:

    Ich halte Leute wie Körner, Diehl, Seifert etc. nicht für so strohdumm, dass sie nicht erkennen können, welche Fehler und Nonsens bei der sog. „Energiewende“ gemacht werden, bzw. welch gigantischer Fehler die Energiewende selbst ist.
    Die Leute sind in ihrem eigenen Gefängnis verschiedener Lebenslügen gefangen.

    Es ist denen natürlich unmöglich diese Lebenslügen zuzugeben ohne das Gesicht zu verlieren;
    Zuzugeben, dass man einer Ideologie bzw. Abzockerei aufgesessen ist.
    Deswegen versteigt sich ein Seifert in Ökohochstaplerei, um sich selbst zu erhöhen, ein Vennecke fühlt sich im „letzten Gefecht“ des gescheiterten Kommunismus, ein Diehl versucht sich penetrant mit seinem Halbwissen in der Preisgestaltung am Strommarkt, ein Körner hat den Zwang sich selbst zu „liken“.

    Armselig was da von diesen Leuten kommt. Gemeinsam ist bei allen eine intellektuelle Mittelmäßigkeit, sowie die Unfähigkeit zu differenzieren . Und sie merken noch nicht einmal wie sie sich selbst unmöglich machen.

    Diese Leute zeigen eine , glaube ich, typische deutsche Eigenart. Nämlich das, nicht einzusehen wollen, dass eine Idee gescheitert ist, sie aber trotzdem auf Gedeih und Verderb weiter daran festzuhalten. Das haben sie mit den Ewiggestrigen roten und braunen Sozialisten gemeinsam. Es ist nicht das gleiche aber es sind die selben Mechanismen, die da wirken.

    Napoleon soll gesagt haben:.
    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

    Da ist wohl leider was dran.

    Mfg

  92. @ Karl Reichert
    Wenn Sie bereit sind einen Castor Behälter in Ihrem Keller zu lagern, können wir drüber reden, den will ich nämlich nicht.

    MfG

    und dann noch so einen schwachsinnigen Kommentar. Um so einen Kommentar überhaupt bringen zu könne, müßte das Windrädchen ja ein Kernkraftwerk (weil ja nix Co2…darum soll es ja angeblich gehen) ersetzen können, welches es und das ist Systemimmanent aber nicht kann.

    Wo wir wieder bei widewide wie sie mir gefällt wären

  93. die PiPi-Darstellerin hat übrigens ein erbärmliches Schicksal. Sie blieb unbemannt, wohl weil jeder Mann vor einer so „starken“ Frau Angst hatte. 😉

  94. #91Es geht um die Lebenslüge der 68er und deren Nachfahren.Sie sind der Sowjetpropaganda aufgessen. Sie sind den eigenen bequemen Lügen aufgesessen. Sie konnten keine Naturwissenschaften studieren. Mangels Schulbildung und Wissen. Sie verbreiterten sich im Bereich der …ogen. Die Politolol…ogen wurden zu den Beratern der Politiker, Und heute müssen Naturwissenschaftler mühsam erklären warum 2x2 nicht FÜNF ist.

  95. Michael Krüger sagt # 80
    Die Stahlwerke in Deutschland gehen sowieso in den nächsten Jahren pleite, wenn keine Straf-Zölle auf Chinastahl erhoben werden und Strom und Emissionszertifikate nicht billiger werden.
    Die Stromkonzerne ziehen sich aus den Konventionellen zurück und der Staat und Bürger zahlt für eine konventionelle Reserve drauf, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht.
    Alles jetzt schon zu beobachten. Wird ein Ökologist aber auch nicht zugeben. Die sagen, es ist doch bisher alles gut gegangen, also wird es auch weiterhin alles gut gehen. Das bisher alles gut gegangen ist, dafür haben wir aber ordentlich drauf gezahlt und viele Leute in Kontrollzentren daran gearbeitet und Schweiß und Blut geschwitzt.

    @ Herr Krüger
    Wo her wissen Sie das. Gehörten Sie eventuell auch zu denen die, als die ersten AKW vom Netz gingen eine Preisexplosion auf dem Strommarkt propagierten.?
    Zu Ihrer Erinnerung, was ist passiert, die Großhandelspreise haben sich seither fast halbiert, wegen des MOE durch die Erneuerbaren.

    MfG

  96. #94 Herr Reichart,

    mit den 68er haben Sie leider Gottes recht. Ich wollte das nicht so deutlich zum Ausdruck bringen. Körner und Co. sind unsubstanzierter Abklatsch der 68er Eltern: Eine feste Meinung oder Glauben, aber keine Bildung, keine selbständige Sichtweise, egoistisch bis zum Herzinfarkt aber trotzdem den Gutmenschen spielen.

    Mfg

  97. @HD #86

    Wenn Sie bereit sind einen Castor Behälter in Ihrem Keller zu lagern

    1. Ist der Gegensatz zum EEG nicht Atomkraftwerke, sondern beliebige andere, nichtsubventioniere Kraftwerke.

    2. Ist es unsinnig von jemandem zu von jemandem zu verlangen, eine Industrieanlage in seiner Privatwohnung zu betreiben, nur weil er sich nicht für Deindustrialisierung ausspricht. Von Ihnen verlangt auch niemand den Betrieb eines Chemiewerks in Ihrem Keller, weil Sie sich täglich die Zähne putzen. Als „Argument“ ist das ein ziemliches Armutszeugnis.

    @HD #95

    Wo her wissen Sie das. Gehörten Sie eventuell auch zu denen die, als die ersten AKW vom Netz gingen eine Preisexplosion auf dem Strommarkt propagierten.?

    Sie wurden erhöht. Die Erhöhungsmitteilungen der Stromanbieter 2011 waren explizit mit den AKW-Abschaltungen begründet, stand so im Text. Ist auch volkswirtschaftlich logisch.

    Zu Ihrer Erinnerung, was ist passiert, die Großhandelspreise haben sich seither fast halbiert, wegen des MOE durch die Erneuerbaren.

    Für die volkswirtschaftliche Gesamtbelastung spielen Preise keine Rolle, sondern nur die Kosten.

  98. #94/#96

    Ihr glaubt nicht allen Ernstes, dass die „Energiewende“ ein Werk der 68er sei oder? Die stinkkonservative CDU ist vorneweg, wenn ich da mal dran erinnern darf.

  99. @ach Brettchen, langsam bekomme ich Mitleid. Es könnte ja eine echte Behinderung vorliegen und dann möchte ich Ihnen gerne wieder helfen. Aber wenn man ein attestiertes Brettchen vor dem…. hat, kann man auch Blech über die Stahllindustrie reden. Wir bauen in D gerade wegen der bescheuerten Energiewnde und der Klimarettung massiv Industriezweige und Arbeitsplätze ab. Hoffentlich geht Ihr zukünftiger Heimplatz dabei nicht auch nach Übersee.
    Lernen Sie schon chinesisch, oder sollen Ihre Pflegerinnen deutsch lernen?

  100. #98 ja das glaube ich in Teilen, und als CDU Mitglied kämpfe ich jeden Tag um Vernunft, Das Personal, das ich vom MdB bis zum MdlLpersönlich kenne, ist eben kein Ideologenverein.Morgen treffen wir uns wieder und können vernünftig reden.
    Das unterscheidet uns von bissigen Ideologen.

  101. #96,

    Sie dürfen erinnern: die ersten Umweltminister: Wallmann/Töpfer/Merkel ab 1986.

    Mfg

  102. Diehl glaubt fest daran, dass der Erfolg der Energiewende seit 2010, wie es ihm sein Lieblingsökoprofessor in diesem Video erklärte,absichtlich gefährdet werde. Grund sei, die Großhandelspreise würden nicht an die Stromkunden weitergegeben.

    Und es gibt keine Aussicht, dass er Hellers Artikel verstehen kann. Das nenne ich eine feste Grundüberzeugung. Die Kommunisten wären stolz auf ihn. Deren oberstes Ziel war die Ausprägung der Grundüberzeugung vom Sieg des Kommunismus- das wäre mit Diehl leicht zu erreichen gewesen 😉

    Er ahnt nicht mal, dass die Energiewende eine ähnliche Propagandaveranstaltung wie der real existierende Sozialismus sein könnte. Man mußte nur einige Dinge der Physik ändern.

  103. #94

    Es geht um die Lebenslüge der 68er und deren Nachfahren.Sie sind der Sowjetpropaganda aufgessen.

    #101

    Sie dürfen erinnern: die ersten Umweltminister: Wallmann/Töpfer/Merkel ab 1986.

    Auch wenn es Herr Heller nicht glauben will 😉

    Als ersten Umweltminister bezeichnete sich noch vor einem Jahr stolz der liebe Herr Genscher in einer Talkshow in den GEZ Lügenmedien.

    Er und Menke-Glückert führten den Ökoquatsch in Westdeutschland anfang der 70er ein, nicht die Sowjets.

  104. #101 ja da gibt es schwarze Schafe mit grünem Pelz. Aber man kann mit ihnen reden und sie haben eine normale Sozialisation, Mit schon optisch langharigen Ministern und Weibern mit kömplizierten Doppelnamen tu ich mich in meinem Alter (68) halt ein wenig schwer. Bitte seht es mir nach, weil ich alt und gebrechlich bin.

  105. Hiermit übersende ich das
    Umweltprogramm der Bundesregierung
    mit der Bitte um Kenntnisnahme.
    Federführend ist der Bundesminister des Innern.
    Brandt

    Ohne das neu erwachte Umweltbewußtsein und Engagement vieler Bürger wäre ein umfassender Überblick und eine gründliche Analyse der Probleme nicht möglich gewesen. Genscher Bundesminister des Innern

    Das aber setzt Umweltbewußtsein bei jedem Bürger
    voraus, nämlich die Erkenntnis: Uns allen droht
    aus eigenem Versagen eine Umweltkrise, wenn
    nicht jeder einzelne in Zukunft bereit ist, umwelt-
    bewußt zu handeln, Opfer zu bringen und Ein-
    schränkungen auf sich zu nehmen.

    schöner kann es kein Kommunist ausdrücken 😉

  106. @Diehl

    Den Castor nehme ich bei entsprechender Entlohnung gerne in meinen Keller. Und habe ich mir gedacht, dass Sie auch bei den Castor-Gegnern dabei sind.

    Und natürlich sind die Strompreise gestiegen, als die AKWs vom Netz gingen. Denn die waren abgeschrieben und hatten Stromerzeugungskosten von weit unter 5 Cent pro kWh. Die Brennstoffkosten und Betriebskosten zusammen liegen bei 2 Cent pro kWh, bei abgeschriebenen AKWs. Die durchschnittliche EEG-Vergütung liegt hingegen bei 18 Cent pro kWh.

    Und Herr Diehl ist ein Überzeugungstäter, der nie einen Fehler zugeben wird, da sonst sein Lebenswerk und Lebenssinn vergebens waren und er mehr Schanden angerichtet hat, als zur Weltenrettung beigetragen hat.

  107. #68 „Was volkwirtschaftlich zählt sind ja nicht Preise, sondern Kosten.“

    Da hat natürlich anorak2 Recht mit dieser Behauptung.

    Nur sind die volkswirtschaftlichen Kosten der Konventionellen und die Stromherstellung aus Kernkraft heutzutage wesentlich teurere als aus EE-Anlagen.
    Rechnen Sie nur mal die volkswirtschaftlichen Kosten im Gesundheitswesen die z.B. die Kohleverstromung verursacht und die stehen auch nicht auf der Stromrechnung, sondern sind im Krankenkassenbeitrag versteckt.
    Da gibt es ja eine Untersuchung die von der EU angestoßen wurden und da würden die Kohlekraftwerke nicht nur der Volksgesundheit schaden, sondern auch der Staatskasse bis zu 6 Milliarden Euro jährlich kosten.
    In ganz Europa rechnen die Experten gar mit 42,8 Milliarden Euro Kosten, die allein auf die gesundheitlichen Folgen von Kohlestrom zurückzuführen seien, dass sind für jeden EG Bürger ca. 85 Euro/Jahr.
    Jetzt kann man über die eine oder andere Milliarde noch streiten, ändert aber nichts an der Tatsache das aus einem Kohlekraftwerk keine Atemluft herauskommt.
    Pro Kilowattstunde würde sich Kohlestrom in Deutschland somit um ca. 2 Cent verteuern, wobei hier nur die errechneten, gesundheitlichen Kosten einfließen. Dieser Wert kann als konservative Schätzung betrachtet werden, da gesundheitliche Schäden durch Emissionen in Wasser sowie der bei Abbau, Transport und Entsorgung entstehende Schadstoffausstoß nicht berücksichtigt sind.
    Aktuell wurde ja wieder festgestellt das Kohlestrom Deutschland mit Quecksilber berieselt und das bereits seit Jahrzehnten.

    #67 „Hat nur alles nicht im geringsten irgendeine Auswirkung auf die Grenzkosten und daher auch keinerlei Bezug zu meinem Artikel.“

    +++++
    Hallo Herr Peter Heller

    Aus dem Startbeitrag von Herrn Peter Heller
    „Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt, was 60% des Bedarfes entsprach.“
    Herr Peter Heller gibt es den nur Sonne und Wind bei der Stromherstellung aus EE-Quellen?

    Ich habe ja keine Ahnung wo Sie ihre Zahlen herhaben, aber den 15. April 2015 als „Die bislang höchste Einspeiseleistung aus Wind und Sonne“ zu bezeichnen ist sehr gewagt.

    Für mich ist der Rekord auch am 23. August 2015 zu verzeichnet mit über 80% in der Spitze den die EEG-Anlagen zum deutschen Stromverbrauch beisteuern.
    +++++++++++

    #81 „Hörte heute im Rundfunk, daß RWE nichts an die Anteilseigner zahlt. Die Kommunen, also wir Bürger halten ja viele Unternehmensanteile, bekommen keine Zahlungen mehr. Essen fehlen 19 Millionen im Haushalt. Der Aktienbesitz der Bürger ist zur Ramschware geworden.“

    Hallo Karl Reichart

    Jeder der Aktien besitzt, egal ob Bürger oder Kommunen hat keine Gewissheit oder Rechtsanspruch auf Dividenden oder steigenden Aktienkurs.
    Spekuliert die Kommune an der Börse, so sind das keine festen Steuereinnahmen und auch nicht gesicherte Einkünfte, das tanzen aber auch bereits die Walddorfschüler und haben das auch verstanden.
    Braucht Essen eine sicher Einnahmequelle gibt es ja die z.B. Grundsteuer (Hebesatz von 670% so um die140 Millionen)
    Muss einfach auf 685% erhöht werden und die 19 Millionen sind wieder im Haushalt.

    +++++

    #72 F.Alfonzo haben Sie den Beitrag #65 überhaupt verstanden?

    #72 „Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall den Rückbau des KKW Greifswald zu finanzieren hätten?“

    Ich habe da (in #65) nirgends geschrieben das E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall den Rückbau des KKW Greifswald finanziere soll.

    #65 „Das E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall den Rückbau vollständig bezahlen, davon kann man ja nach heutigen Kenntnisstand nicht ausgehen, da wird wieder der Steuerzahler einspringen.“

    Das E.ON, RWE usw. …. bezieht sich ja nur auf die Kraftwerke die auch von den beteiligten genutzt wurden und das E.ON, RWE und CO die Kosten auf die Allgemeinheit abwetzen haben die Chefs ja bereits mehrfach angeregt.
    Soweit ich das noch im Kopf habe haben auch die Energieversorger in der Asse Radioaktive Abfälle eingelagert und die Folgekosten den Steuerzahler überlassen, dass ist auch in #65 bereits angedeutet.

    +++++

    #76 „Es wird keinen Ökologisten geben, der zugesteht, dass Strom in der Herstellung aus Kernkraft, Kohle, Gas und Öl billiger ist als Strom aus EE.“

    Dann verstehe ich aber nicht weshalb Weltweit die Investitionen in EE-Kraftwerke höher sind als in Konventionelle-Kraftwerke und Kernkraftwerke zusammen.
    OK das ich und Herr Diehl vielleicht die Sachlage nicht richtig einschätzen kann ja sein, aber Weltweit ist Strom aus EE auf dem Vormarsch und verdrängt die konventionellen und AKWs.
    Das EE keine 100% Lösung ist versteht sich ja von selbst, nur werden die Konventionelle-Kraftwerke in Zukunft nur noch die Lückenbüßer sein wen EE-Kraftwerke Pause machen.
    Wenn die Konventionellen und AKWs das nicht schaffen sich da einzuordnen werden die gnadenlos untergehen.
    Sobald das kWh vom neuen Windrad oder auch PV günstiger kommt (ca. 8 Cent/kWh) als von einem neuen AKW (ca. 12 Cent/kWh) ist doch bei Kernkraft der Anfang vom Ende absehbar.
    Das kann man jetzt auch noch auf Gas, Kohle und Öl ausweiten da sieht es auch nicht grundsätzlich besser aus.

    #76 „Es wird keinen Ökologisten geben, der zugibt, dass 100% EE im Verbundstromnetz nicht möglich sind.
    Da lügt man sich lieber sein eigenes Weltbild von 100% EE zusammen“

    Zumindest ich und auch die meisten anderen die sich Gedanken machen über die Energiezukunft (bei Strom) gehen eigentlich nicht von einer 100% EE-Versorgung Deutschlandweit aus und auch nicht Weltweit, heute.
    Herr Eng bringt immer wieder die 100% ins Spiel, sind aber vermutlich nur seiner Fantasie entsprungen, gut er ist auch etwas Realitätsfremd so mein Eindruck.
    Es gibt ja auch genügend Leute die eine Thermische Solaranlage auf dem Dach haben oder eine Kachelofen und auch einen Ölheizung oder Gasheizung im Keller haben.
    Ist die Wärme von Dach oder Holz gütiger wird die verwendet ist die Wärme aus ÖL oder Gas günstiger wird eben Öl oder Gas verwendet, das wird sich auch in Zukunft bei Strom durchsetzen.
    +++++

    #79 „Nochmal die Frage: Denken Sie, dass ein zusätzlicher Kraftwerkspark gratis ist?“

    Gratis ist nichts auf der Welt, die Leute die in Kraftwerken investieren müssen sich nur überlegen ob und wie sie Geld verdienen können.
    Z.B. PV schafft gerade 1000 Volllaststunden und in diesen muss ich die Geschichte rechnen wenn nicht, wird keine PV gebaut.

    +++++

    #81 „ENBW wurde vom Stromproduzenten in jetzt öffentlicher Hand und großem Steuerzahler, zum notleidenden Stromhändler . „

    Dafür zahlen jetzt die PV und Windradleute die Steuern und die haben einen höheren Steuersatz als ENBW.
    Sind ja nach Aussage von Herrn Eng in der Regel nur Reiche (mit einen dementsprechenden Spitzensteuersatz) so die Einschätzung von Herrn Eng (Stichword, Verteilung von unten nach oben).

    +++++

    #83 „kann mir einmal jemand erklären, warum man Kraftwerke, die mit z.B. 15,4 oder 19,4 (Offshore Wind) für die nächsten Jahre vergütet werden als BILLIG bezeichnen kann?!“

    Das ist natürlich politisch gewollt um Eon und CO auch den Einstig in EEG zu ermöglichen.
    PV-Anlagen in der Größenordnungsmäßig von Offshore Wind bekommen keine EEG-Vergütug und Wind an Land die bekommen nur ca. 8 Cent/kWh.

    +++++
    #95 zu
    Hallo Herr Hans Diehl,

    Das ist doch den anderen auch klar das wenn die Stromerzeugung aus EE-Anlagen ansteigt die Stromproduktion der Konventionellen abnimmt und am ende nur noch ein kleine Stückchen vom Kuchen übrigbleibt.
    Das der Strom günstiger wird bei steigendem angeboten ist auch klar und das wir in Deutschland keinen Mangel an konventioneller Kraftwerksleistung haben (heute) bei diesen Exportüberschuss ist ja kein Geheimnis.
    Wurde nicht 2015 wieder ein neuer Rockort beim Stromexport aufgestellt.
    Eigentlich eine gute Nachricht aber die Preise sind eben zu gering, weshalb den?
    Überangebot an Strom im Netz ist das Zauberwort.
    Auch das der Günstige Börsenpreis mit der EEG-Umlage gegengerechnet wir haben die Jungs ja auch versanden und auch das die Eingesammelte EEG-Umlage bei den EEG-Leuten nicht vollständig ankommt ist auch klar, da werden der Handel und die Großverbraucher Quersubventioniert.

    +++++

    #97 „Sie wurden erhöht. Die Erhöhungsmitteilungen der Stromanbieter 2011 waren explizit mit den AKW-Abschaltungen begründet, stand so im Text. Ist auch volkswirtschaftlich logisch.“

    Da würde ich den Stromanbieter wechseln.
    2011 wurden die Strompreise abgesenkt im Vergleich zu 2010 bei uns, gerade wegen der Nutzung von PV-Strom.

    +++++

    #99 „Wir bauen in D gerade wegen der bescheuerten Energiewnde und der Klimarettung massiv Industriezweige und Arbeitsplätze ab. Hoffentlich geht Ihr zukünftiger Heimplatz dabei nicht auch nach Übersee.“

    Es wurden und werden immer Industriezweige verlagert auch vor dem EEG.
    Was gab’s mal alles in D, Textilindustrie, Elektroindustrie usw, usw, usw alles verschwunden aus D, auch vor dem EEG.
    Ob der Arbeitsplatz nach Übersee (USA) verlagert wird bei den Netzausfällen ist ja auch fraglich.
    Fällt der Strom bei der Industrie ab und zu aus ist selbst ein günstiger Strompreis nicht der Weisheit letzter Schluss.

    Gruß

  108. #106 „Den Castor nehme ich bei entsprechender Entlohnung gerne in meinen Keller. „

    Ich gehe nicht davon aus das Sie die Sicherheit, Dichtheit usw. vom Castor die nächsten 50, 100 oder 1000 Jahre nicht gewährleisten können.
    Da sind auch die Nachkommen von Herrn Diehl gefragt die sich um den Castor kümmern müssen und das kostet alles Geld und Zeit.
    Die nächsten Generationen werden sich bedanken wenn die Baustellen bearbeiten müssen die sie nicht aufgemacht haben.

    Mal ein kleiner Denkanstoß.
    Die Neandertaler sind vor ca. 30.000 Jahren ausgestorben und die Jungs hätten AKW betrieben weil der Strom ja so günstig ist.
    Heute 2016 müssen wir uns aber immer noch um die „Endlager“ Folgekosten kümmern in irgend einer Form und Höhe, was würden Sie zum verhalt der Neandertaler (Urmenschen) sagen ?

    Gruß

  109. Michael Krüger sagt # 106
    Und natürlich sind die Strompreise gestiegen, als die AKWs vom Netz gingen. Denn die waren abgeschrieben und hatten Stromerzeugungskosten von weit unter 5 Cent pro kWh.

    @ Sehen Sie Herr Krüger, da liegt Ihr Defizit. Von abgeschrieben AKW profitieren Viele nur nicht der normale Stromverbraucher.
    Haben Sie nicht gelesen wie Herr Heller den Merit Order Effekt ( MOE ) in seinem Artikel richtig erklärt hat. Das letzte noch für die Nachfrage benötigte Kraftwerk, sprich Grenzkraftwerk bestimmt den Preis. Bevor ein AKW Preis bestimmendes Grenzkraftwerk wird, müsste die Braunkohle und die Steinkohle aus der MOE Kurve verdrängt werden. Schauen Sie sich die Bilder von Herrn Heller genau an.
    Ist Ihnen bekannt, dass alle preislich unterhalb des Grenzkraftwerkes produzierende Kraftwerke zum Preis des Grenzkraftwerks bezahlt werden. Ein sogenannter „Mitnahmeeffekt wird wirksam.
    Deshalb nennt man doch auch im Volksmund die abgeschriebenen AKW „Gelddruckmaschinen.

    Übrigens wenn Sie sehen wollen wie die Börsenpreise ab 2011 gesunken sind, betrachten Sie Ihre obligatorische Tab. Da sehen Sie 2011 4,x und 2014 2,x Cent.

    MfG

  110. Da sind auch die Nachkommen von Herrn Diehl gefragt die sich um den Castor kümmern müssen und das kostet alles Geld und Zeit.
    Die nächsten Generationen werden sich bedanken wenn die Baustellen bearbeiten müssen die sie nicht aufgemacht haben.

    Mal ein kleiner Denkanstoß.
    Die Neandertaler sind vor ca. 30.000 Jahren ausgestorben und die Jungs hätten AKW betrieben weil der Strom ja so günstig ist.
    Heute 2016 müssen wir uns aber immer noch um die „Endlager“ Folgekosten kümmern in irgend einer Form und Höhe, was würden Sie zum verhalt der Neandertaler (Urmenschen) sagen ?

    Solche Aussagen können auch nur zustande kommen, wenn man :

    Wiederaufbereitung, Kraftwerke wie z.B. BN800, Transmutation

    konsequent ignoriert

  111. @KR #100

    CDU Mitglied […] Morgen treffen wir uns wieder

    Bitte eine Stinkbombe für mich werfen. Trifft bestimmt die richtigen. 🙂

  112. @Alkoholfreier Doppelkorn

    Guck mal….. https://de.wikipedia.org/wiki/Naturreaktor_Oklo

    Der liebe Gott hat in seiner großen Weisheit…..als er die Erde erschaffen hat…..uns auch Uran mitgegeben, damit wir dat Zeuch eines Tages auch benutzen mögen.
    Und als er das Licht schuf, hat er keine Wachskerzen benutzt……sondern schnöde Kernfusion, so ein Ärger aber auch.
    Ihr kupfert doch sonst alles ab, wat Stiefmutter Gaia euch vormacht……warum pisst ihr euch dann vor so a bisserl Uran in die Buchsen?
    Wie wärs denn, wenn wir dat Zeuch per Plattentektonik für eine Weile im ERDinneren entsorgen?
    Wer weiß, vllt wandert dat Zeuch in hundert Jahren auch in die Brennkammer eines abgasfreien Autos, oder bei Mutti in den kabellosen Staubsauger…….naja, wenn man intellektuell eh in der selbstgebauten Gummizelle sitzt, erschrickt man wahrscheinlich auch vor seinem eigenen CO2-Schatten.

    Wie Karlchen schon andeutete……..alles arme Würstchen, die hoffen, das der Grill vom Veganer betrieben wird.

    Seelig sind die geistig Armen………Amen.

    Onkel Heinz…..Atheist, aber trotzdem lernfähig

  113. @ Körner, #107:

    Ich habe ja keine Ahnung wo Sie ihre Zahlen herhaben, aber den 15. April 2015 als „Die bislang höchste Einspeiseleistung aus Wind und Sonne“ zu bezeichnen ist sehr gewagt.

    Für mich ist der Rekord auch am 23. August 2015 zu verzeichnet mit über 80% in der Spitze den die EEG-Anlagen zum deutschen Stromverbrauch beisteuern.

    Einspeiseleistung Wind und Solar am 23.08.2015: 39,56 GW (gegen 13:00). Also kein Rekord.

    #108:

    Mal ein kleiner Denkanstoß.
    Die Neandertaler sind vor ca. 30.000 Jahren ausgestorben und die Jungs hätten AKW betrieben weil der Strom ja so günstig ist.
    Heute 2016 müssen wir uns aber immer noch um die „Endlager“ Folgekosten kümmern in irgend einer Form und Höhe, was würden Sie zum verhalt der Neandertaler (Urmenschen) sagen ?

    Ich würde sagen: Ihr Arschlöcher habt die Mammuts auf dem Gewissen.

  114. Hallo Andreas Baumann,

    Sie haben konsequent ignoriert in #110:

    1. In Deutschland wird kein neues AKW gebaut, auch kein BN800 oder eine Aufbereitung „Transmutation“ usw.

    2. Auch am Ende vom BN800 bleiben „verstrahlte“ Sachen übrig.

    3. Das der BN800 leicht, mitteln und hochbelastet Bauteile aus z.B. dem AKW-Abbruch verarbeitet ist ja auch nicht gegeben.

    4. Wer soll den da überhaupt bereit sein den Strom aus einem BN800 in Deutschland zu kaufen.
    Der Börsenpreis ist ja zwischen -1 Cent und 4 Cent/kWh, da findet Sie keiner der da in den BN800 Geld investiert.

    5. Das mit den BN800 können ja die jetzigen AKW Leute machen dann haben die ja nach ihrer Meinung die Endlagergeschichte erledigt und müssen nicht warten bis der Bund eine Lösung anbietet.
    Die Zwischenlagerung müssen ja die AKW-Jungs schultern und bei um die 50 Jahr ist doch ihr Konzept eine Lösung. Bitte nehmen Sie doch Kontakt mit Eon und Co auf das die das in die Hand nehmen.

    6. Ob der BN800 überhaupt eine Zulassung (Genehmigung) in D bekommt seht ja auch noch in den Sternen, da sehe ich zur Zeit keine Zeitnahe Möglichkeit, da reden wir über 20 Jahre + X.

    7. Sie finden ja 2016 nicht einmal einen Standort in D wo der BN800 gebaut werden kann, das ist das Todesurteil für jede Regierung die so was durchdrückt heutzutage in D.

    Gruß

  115. #113 „Einspeiseleistung Wind und Solar am 23.08.2015: 39,56 GW (gegen 13:00). Also kein Rekord.“

    Am 23.08.2015 um 13:00 Uhr ist der Strombedarf in D ca. 49,61 GW.
    Am 23.08.2015 um 13:00 Uhr ist PV = ca. 22,74GW
    Am 23.08.2015 um 13:00 Uhr ist Wind = ca. 16,82GW
    Am 23.08.2015 um 13:00 Uhr ist Biogas = ca. 4,85GW
    Am 23.08.2015 um 13:00 Uhr ist Wasser = ca. 1,62GW

    Gesamt aus Wind und PV = ca. 39,56 GW (am 23.08.2015 um 13:00 Uhr)
    Gesamte Strombedarf in D ca. 49,61 GW (am 23.08.2015 um 13:00 Uhr)

    Herr Peter Heller,

    wie hoch ist jetzt der Anteil aus Wind und PV beim deutschen Strombedarf, am 23.08.2015 um 13:00 Uhr ?
    Um die 60% oder um die 80%?

    Ich hoffe Sie haben einen Taschenrechner zu Hand und sind in der Lage die % zu errechnen.

    Gruß

    PS
    Wir reden nicht über 1 oder 2 GW hin oder her, sonder das ihre Größenordnung von ca. 60% im Eröffnungsbeitrag nicht der Wahrheit einspricht.
    Bei den Zahle gib es ja kleine Abweichung je nach dem wo man nachschaut.

    Aussage von Herrn Peter Heller:

    „Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt, was 60% des Bedarfes entsprach.“

  116. @Korn für’n blindes Huhn #115
    Was das Wort „Leistung“ bedeutet ist Ihnen schon klar, oder ?
    Und die Einheit der (Einspeise)-Leistung eines Kraftwerks gehört schon zu Ihrem Wortschatz ?
    Nur mal vorweg, „%“ von irgendwas ist es nicht.
    Ergo, Ihr Vergleich ist falscher als der zwischen Äpfeln und Pferdeäpfeln.

  117. Peter Heller sagt # 73
    Das ist dummes Zeug. Die EEG-Umlage garantiert den NIEs einen Mindestpreis. Das Geld fließt an die NIE-Betreiber. Da wird nichts bei irgendjemandem kompensiert. Im Gegenteil: Allein durch die Umlage ist es den volatilen Erzeugern möglich, immer weiter zuzubauen. Die Umlage verhindert, daß der oben beschriebene Kannibalisierungseffekt eintritt. Das steht aber schon im Artikel.
    Oder ist es Ihre Forderung, über die Umlage eben nicht mehr den Bau weiterer Windräder zu finanzieren, sondern den Kapazitätsmarkt für die konventionellen Erzeuger?

    @ Herr Heller
    Ab 2010 gilt.
    Die EEG Umlage ist die Differenz zwischen den EE Vergütungen und dem Börsenpreis.
    Geregelt wird das über das EEG Konto, mit dem Saldo aus Erlöse für EE Strom und EE Vergütungen.
    Wenn nun die Börsenpreise sinken, sprich weniger Erlöse auf dem Konto eingehen, zahlen die Verbraucher mehr Umlage, auch wenn nicht ein Cent mehr für die Vergütungen benötigt werden.

    Dass da Geld übrig bleibt können Sie daran erkennen, dass ab 2010 sich die Umlage verfünffacht hat, während die EE Vergütungen sich „nur“ verdoppelt haben.

    Schauen Sie sich das folgende Video vom Chef des Fraunhofer Institut an da ist alles gesagt.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI
    Der MOE steckt seit der Änderung des Wälzmechanismus 2010 voll in der Umlage.

    MfG

  118. Die „#116 (Einspeise)-Leistung eines Kraftwerks“ wird ja gar nicht nicht angefragt.

    Herr Peter Heller
    hat „60% des Bedarfes entsprach“ angesagt und der Bedarf ist was zu einer bestimmten Zeit in Deutschland verbraucht wird (z.B. in GW), muss auch erzeugt werden und da sind die ca. 60% nicht korrekt wenn sich jemand auf dem Bedarf bezieht.

    Gruß

  119. @Körner #118
    Der, auch von Ihnen zitierte Satz lautet:

    Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt

    Das andere Wort ist „Leistungsbedarf“ bzw. „%“ davon.

  120. Herr Krishna Gans

    Der zitierte Satz lautet in #115

    „Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt, was 60% des Bedarfes entsprach.“

    und ist von Herrn Peter Heller.

    Und die 60% sind nicht korrekt.

    Sie haben nicht die Komplette Zitat aufgelistet in #119

    Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt

    da fehlt noch „was 60% des Bedarfes entsprach.“

    Gruß

  121. @ Körner, #115:

    Ich verstehe ja, daß Ihnen meine kleine Serie zur Energiewende sämtliche Illusionen raubt. Ich verstehe auch, daß es echt schwer ist, mitanzusehen, wie lange geglaubte Dogmen Stück für Stück zerlegt werden. Ich schreibe das ja im Moment alles für Tichy und versuche die vielen Argumente, die hier bei Science Skeptical in den vergangenen 7 Jahren in wohl mehr als 100 Analysen ausgearbeitet wurden, neu und allgemeinverständlich zu formulieren. Und daher darf ich Ihnen jetzt schon einmal ankündigen: Ich habe noch nicht fertig. Es wird noch schlimmer. Es hört nicht auf. Es wird immer nur schlimmer.

    Wir reden nicht über 1 oder 2 GW hin oder her, sonder das ihre Größenordnung von ca. 60% im Eröffnungsbeitrag nicht der Wahrheit einspricht.

    Wenn Ihre Verzweiflung also jetzt schon in solche Albernheiten umschlägt, dann wage ich mir jetzt gar nicht auszumalen, wie Sie erst auf die kommenden Texte reagieren werden.

    Die bislang höchste Einspeiseleistung erbrachten Sonne und Wind am frühen Nachmittag des 15. April 2015 mit zusammen über 43 Gigawatt, was 60% des Bedarfes entsprach.

    Mal ein Ratschlag, wenn Sie auch mal bloggen sollten: Hauptsachen immer in Hauptsätzen. Meine Kernbotschaften finden Sie also immer in Hauptsätzen. Der Satz vermittelt dem Leser, welches absolute Potential Wind und Sonne hierzulande im Idealfall bereits haben. Der Begriff „Rekord“ Das Adjektiv „höchste“ bezieht sich also hier auf die absolute Einspeiseleistung und nicht auf die relative. Im Nebensatz gibt es dann eine nebensächliche Zusatzinformation. Die Information stammt übrigens von Energiewendefans.

    Der inländische Leistungsbedarf lag an diesem Tag zu diesem Zeitpunkt bei rund 74 GW. 43/74=0,58. Produziert wurden rund 85 GW. Rund 11 GW erzeugten also Exportstrom. Den wir glücklicherweise auch loswerden konnten.

  122. @ Diehl, #117:

    Ab 2010 gilt.
    Die EEG Umlage ist die Differenz zwischen den EE Vergütungen und dem Börsenpreis.
    Geregelt wird das über das EEG Konto, mit dem Saldo aus Erlöse für EE Strom und EE Vergütungen.
    Wenn nun die Börsenpreise sinken, sprich weniger Erlöse auf dem Konto eingehen, zahlen die Verbraucher mehr Umlage, auch wenn nicht ein Cent mehr für die Vergütungen benötigt werden.

    Dass da Geld übrig bleibt können Sie daran erkennen, dass ab 2010 sich die Umlage verfünffacht hat, während die EE Vergütungen sich „nur“ verdoppelt haben.

    Stimmt. Obwohl etwas unscharf formuliert. Aber ich verstehe, was Sie meinen. Das habe ich doch schon die ganze Zeit verstanden.

    Erstens: Das hat nichts mit meinem Artikel zu tun.

    Zweitens ist die Frage, auf die ich gerne eine Antwort hätte: Was folgern Sie jetzt daraus?

  123. #121 „Der inländische Leistungsbedarf lag an diesem Tag zu diesem Zeitpunkt …….

    Hallo Herr Peter Heller,

    welcher Tag ist gemeint „an diesem Tag“,
    der 15. April 2015 um 13:00 Uhr oder der 23.08.2015 um 13:00 Uhr ?

    Gruß

  124. @Klaus Körner

    Herr Heller hat sich immer auf den 15.4. 2015 bezogen, auch in seinem #121. An dem Tag fand der Rekord der Einspeiseleistung statt mit 43 GW.
    Am 23.8.2015 der Tag den sie ins Spiel brachten war die Einspeiseleistung 39.51 GW nach ihren Angaben. Da 39.51 niedriger ist als 43 hat Herr Heller Recht und sie scheinen irgendwie Schwierigkeiten mit Bezügen zu haben.
    Der Rekord in Peters Satz bezieht sich auf die Leistung. Die Prozentangabe ist eine Zusatzinformation.
    Herr Gans hatte das auch schon angemerkt. Was verstehen sie denn daran nicht?

  125. @Peter
    Die Folgerung ist ganz einfach wie auch schon Edenhofer vom PIK bemerkte. Dass EEG ist unsinnig, wirkungslos und verschwendet Ressourcen.

  126. #125. Günter Heß

    Dass EEG ist unsinnig, wirkungslos und verschwendet Ressourcen.

    Bleibt die alles entscheidende Frage: Wie werden wir diesen Unsinn wieder los? Ich suche schon seit Ewigkeiten nach einer Antwort, finde sie aber nicht. Scheinbar benötigen wir wieder einmal einen „Endsieg“.

    karl.s

  127. Peter Heller sagt # 73
    Das ist dummes Zeug. Die EEG-Umlage garantiert den NIEs einen Mindestpreis. Das Geld fließt an die NIE-Betreiber. Da wird nichts bei irgendjemandem kompensiert.

    @ Herr Heller
    Was ist, haben Sie unterdessen gemerkt, dass die Umlage mehr beinhaltet als nur die Vergütungen für EE Betreiber.

    Hier noch ein kleiner Hinweis, in 2013 z.B. waren es 3,3 Milliarden.

    Siehe hier:
    http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf

    Zitat:
    Durch den Merit Order Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd€ ergeben.

    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6Ct/kWh gegenüber.

  128. @und ewig grüßt dat Murmeldiehl………auf der Suche nach 3,3 Mrd. Euro.

    Wenn in Deutschland mal eben die enorme Summe von 3,3 Mrd Euro geklaut wird (was Du ja suggerieren willst)……warum zum Teufel, hat da kein einziger Winkeladvokat, in Namen irgendwelchen Verbraucherschützers……irgendwen verklagt?
    Bei der Schadenssumme muss es doch den gemeinen Abmahnanwalt eine Ehre sein, sich öffentlich wichtig zu machen….und ne Menge Geld fürs Klagen zu kassieren……warum hat es denn niemand gewagt?

    Kann es sein……das Deine verlorenen 3,3 Mrd. Euro…..garkeine verlorenen Euros waren…..Du ein totes Pferd reitest und anderen (denkenden ) Menschen damit tierisch auf die Eier gehst?

    Mensch Opa Diehl…..erfreu Dich an Deiner Solaranlage und sei froh, das Stiefvater Staat Dir erlaubt (Einspeisevergütung) , mich zu beklauen…..ansonsten könnte ick Dich nämlich verklagen.
    Geh weg……Du bist mir einfach zu blöd…..Du altes Endlostonband.

    Onkel Heinz……….der Pittbull erwacht

  129. Diehl wird das nie begreifen.
    Der Zufallsenergiemüll von Sonne und Wind wird immer bezahlt vor 2010 und nach 2010.
    Vor 2010 mußten konventionelle KW abschalten, wenn Wind weht und die Sonne scheint.
    Nach 2010 dürfen sie weiterlaufen und senken den Großhandelspreis außerhalb des OTC Handels.

    Den Überschuß , Diehl denkt durch konventionelle KW, ich sage durch Zufallsenergiemüll, nimmt uns noch das Ausland ab, gegen Bezahlung.

  130. Heinz Engt # 128

    Herr Eng sind Sie der Pressesprecher von Herrn Heller.

    Er hat doch den Merit Order Effekt hier zum Thema gemacht, und kennt sich — bis auf ein paar Kleinigkeiten — im Gegensatz zu Ihnen offensichtlich auch aus.
    Mir würde als Autor nicht gefallen, wenn mir einer so unqulifiziert dazwischen quatscht.

    MfG

  131. W.Rassbach sagt #129
    Diehl wird das nie begreifen.
    Der Zufallsenergiemüll von Sonne und Wind wird immer bezahlt vor 2010 und nach 2010.
    Vor 2010 mußten konventionelle KW abschalten, wenn Wind weht und die Sonne scheint.
    Nach 2010 dürfen sie weiterlaufen und senken den Großhandelspreis außerhalb des OTC Handels.
    Den Überschuß , Diehl denkt durch konventionelle KW, ich sage durch Zufallsenergiemüll, nimmt uns noch das Ausland ab, gegen Bezahlung.

    @W. Rassbach
    Sie werden sich wundern was der Diehl alles begriffen hat. Im Gegensatz zu Ihnen so gar bis in die Details.
    Sie haben Recht vor 2010 mussten konventionelle Kraftwerke abschalten, wenn Wind und Sonne da waren.
    Nach 2010 dürfen sie weiterlaufen, und senken die Großhandelspreise.
    Jetzt kommt das, was Sie nicht sagen, oder wissen.
    Ab 2010 gilt, je niedriger diese Großhandelspreise desto höher die EEG Umlage.

    Mit diesen niedrigen Großhandelspreisen werden dann lukrative Geschäfte gemacht.
    Die Bildzeitung hatte unlängst berichtet,“Deutsche Stromverbraucher bezahlen für Stromexporte“

    Wäre alles gar nicht zu kritisieren, wenn man ehrlich sagen würde, dass das von den Verbrauchern im Zuge der Energiewende finanziert wird.
    Was den Überschuss Strom betrifft, kann ich mir nicht vorstellen, dass mein dezentral erzeugter PV Strom, an meinen Nachbarn vorbei ins Ausland fließt.
    MfG

  132. #125 Herr Hess
    der Unsinn ist noch lange nicht vorbei. Die Generation die den Unsinn trägt ist nämlich noch ca. 15 -- 20 Jahre an den politischen Schaltstellen. Gerade verklagen die rotgrünen Schaltstellen der Region Köln Aachen das EU Land Belgien wegen Wiederanfahren der belgischen Kernkraftwerke, die gerade eben eine hochnotpeinliche aber erfolgreiche Sicherheitsprüfung durchlaufen haben. Mit Sicherheit geht die Klage am Ende in die Hose, bis dahin haben die Schaltstellen beim Sesselfurzen ein paar Millionen Steuergeld für Prozesskosten verbraten. Man muss doch „Zeichen setzen“, „gegen Atom“, der Steuerknecht zahlt es begeistert.

  133. @Diehl
    Du hättest Dir die Studie mal vollständig durchlesen sollen, Du Armleuchter……dann würdest Du hier nich so ne Kagge labern.

    Unter systemanalytischen Kosten- und Nutzenwirkungen lassen sich die gesamten
    Kosten aufsummieren und dem quantifizierten Nutzen gegenüberstellen, wobei in den
    ermittelten Nutzengrößen die vermiedenen Umweltschäden berücksichtigt werden und
    die Kosten zunächst ohne CO2-Preis-Effekte berechnet werden.2 Für das Jahr 2013
    werden systemanalytische Differenzkosten in Höhe von ca. 14,8 Mrd. € ermittelt, denen
    ein Nutzen von ca. 11 Mrd. € gegenüber steht. Bereinigt um die in den Systemdifferenzkosten
    eingerechnete Teilinternalisierung der CO2-Zertifikatskosten beträgt der
    Nettonutzen rund 10,4 Mrd. €.

    Eine Studie, die „vermiedene Umweltschäden“ in Euro einpreist…..ist in meinen Augen eh Bullshit, wenn man dann weiß, wie die Zahlen entstanden sind, wat denn so ne Tonne CO2 an Schaden anrichten soll (man landet am Ende bei Klimamodelle)……und Schlussendlich t es auch nur diese Truppe, die behauptet, das der MOE 2013 bei 3,3 Mrd Euro lag.
    Wenn man sich dann auch noch näher mit den 4 Instituten beschäftigt, die diese Studie erbrochen haben……weiß man auch, wie das Ergebnis auszufallen hat.

    Übrigens…….da ick mein Hirn zum Selberdenken benutze, muss ick hier für niemanden den Pressesprecher spielen, wie dat bei euch Öko-Freaks gang und gäbe ist, weil ihr eh nur voneinander abschreibt.

    Da es aber von vorherein zwecklos ist, Dich mit Argumenten überzeugen zu wollen……kriegste eben das, was Dir zusteht……..XXXXXX

    Onkel Heinz, der HULK

  134. Der Diehl schein wirklich dümmer zu sein, als es ein Stammtisch erlauben würde. Normalerweise mekt dort jeder ab einer gewissen Stunde, wann er neben dem Geleis läuft und besser die Schnauze halten sollte. Am Stammtisch hätte ich Ihnen schon längst eine Maß auf ein Meter Entfernung ein’gschenkt. Mich wundert die Geduld von sachlichen Bürgern, Ihnen noch irgendetwas erklären zu wollen/können. Nebenbei höre ich Phönix, da reden einige Abgeordnete den gleichen Unfug wie Sie, im Moment nur zu einem anderen Thema.

  135. @Übrigens……der deutsche Stromverbraucher wird zukünftig nicht nur für Exportstrom bezahlen müssen…..nein….er darf dann auch EE-Anlagen im EU-Gebiet per Umlage fördern.

    Die deutschen Stromverbraucher sollen künftig Subventionen für Ökostrom zahlen, der in anderen EU-Mitgliedstaaten produziert wurde. Das geht aus dem Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) für ein reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 7. Dezember hervor. Insgesamt könnten demnächst „fünf Prozent der jährlich zu installierenden Leistung auch für Anlagen in anderen Mitgliedstaaten offenstehen“, heißt es in dem gut 200 Seiten langen Entwurf. Die Bundesregierung will so offenbar die wachsende Kritik der EU-Kommission abmildern, ihre Förderpolitik zu wenig mit den europäischen Nachbarstaaten abzustimmen. Für deutsche Energieunternehmen wie etwa E.on könnte sich die geplante Reform positiv auswirken. Sie sind schon länger an Windkraftanlagen oder Solarparks in Nachbarstaaten beteiligt, obwohl es dafür bislang keine Subventionen aus Deutschland gab.

    Qualle

    Onkel Heinz…fasst sich nur noch verzweifelt an die Omme

  136. @all

    Ich denke mit Beleidigungen kommen wir hier nicht weiter. Eins ist doch klar, Herr Diehl und Körner sind so sehr von ihrer Mission überzeugt, dass sie Fakten ignorieren und umdrehen und die gemachten Fehler nie eingestehen werden. Ganz einfach, da dann ihr Lebenswerk in Frage gestellt würde. So schwindelt man sich fleißig weiter in die eigene Tasche und betet seine Wiederholungen mantrenartig immer wieder hier vor. In der Hoffnung irgendetwas wird schon bei unbedarften Lesen hängen bleiben. Zudem möchte man gerne einen Keil zwischen die bösen Skeptiker treiben. Das ist die Mission. Es geht hier nicht um Erkenntnisgewinn und eine konstruktive Diskussion, sondern um Zerstörung.

  137. Diehl,
    Ihnen muß doch klar sein, dass dieser Fraunhoferquatsch, den Sie ständig anbieten, nur ideologischer ökofaschistischer geistiger Müll ist. AGW ist noch nicht an Hand von Messwerten nachgewiesen worden. Oder kennen Sie eine Fachpublikation? Nein, es gibt nur Modelle mit Annahmen.

    Wie schreibt Ihr Fraunhoferlügenpapier zur Umweltwirkung:

    Da eine Abschätzung der Schadenskostenansätze für Luftschadstoffe und Treibhausgase eine Reihe von Annahmen erfordert, hängt die Höhe der der vermiedenen Umweltschäden u.a. von den getroffenen Annahmen ab.

    Sie schreiben

    Sie haben Recht vor 2010 mussten konventionelle Kraftwerke abschalten, wenn Wind und Sonne da waren.
    Nach 2010 dürfen sie weiterlaufen, und senken die Großhandelspreise.

    Falsch,es sind nachwievor die unnützen EE, die die Großhandelspreise senken.

    Jetzt kommt das, was Sie nicht sagen, oder wissen.
    Ab 2010 gilt, je niedriger diese Großhandelspreise desto höher die EEG Umlage.

    Was Sie so alles wissen.Die kleineren Großhandelspreise entstehen genau zu den marginalen Zeitperioden des Jahres, wo zufällig die Sonne scheint und der Wind weht- Sie sagen, weil die konventionellen KW weiterlaufen. Jetzt wird sinnlos produzierter Strom, der überflüssig ist, an Interessenten im Ausland gegen Negativpreis verkauft.

    Das ist wie wenn mich mein Bäcker anruft und sagt, hol dir bitte 20 Brötchen ab, du bekommst dafür 5€. Der Sonnenstrombäcker hat gerade gebacken, weil die Sonne zufällig schien, jetzt darf ich meine Brötchen nicht mehr verkaufen.

    Die EEG Umlage korreliert tatsächlich mit den speziell, aber sinnlos ermittelten gesunkenen Großhandelspreisen.
    So könnte man auch den Sonnenstrombäcker bezahlen, die Brötchendurchschnittspreise würden ja auch sinken.
    So könnte der Sonnenstrombäcker auch verdienen, wenn die Sonne nicht scheint.

    Wie sagte doch Genscher 1971, siehe #105,

    Das aber setzt Umweltbewußtsein bei jedem Bürger
    voraus, nämlich die Erkenntnis: Uns allen droht
    aus eigenem Versagen eine Umweltkrise, wenn
    nicht jeder einzelne in Zukunft bereit ist, umwelt-
    bewußt zu handeln, Opfer zu bringen und Ein-
    schränkungen auf sich zu nehmen.

  138. Diehl,
    die Regelung ab 2010 ist nur eine Hinauszögerung der Insolvenz der konventionellen KW.
    Die Spitzenlast KW sind schon erfasst, jetzt wird es mit jeder zugebauten KW an EE noch die Mittellast KW erfassen.
    Es wurde nur die Geschwindigkeit des Niedergangs verlangsamt.
    Eigentlich nennt man das Insolvenzverschleppung.

    Da wir aber bald, infolge Niedergangs der Wissenschaft, Licht in Eimern ins Rathaus tragen, kommt es darauf auch nicht mehr an.

  139. W.Rassbach sagt # 137
    Sie haben Recht vor 2010 mussten konventionelle Kraftwerke abschalten, wenn Wind und Sonne da waren.
    Nach 2010 dürfen sie weiterlaufen, und senken die Großhandelspreise.
    Falsch,es sind nachwievor die unnützen EE, die die Großhandelspreise senken.

    @ W. Rassbach
    Auf dem Papier, oder kaufmännisch ist das so, da haben Sie Recht, weil die EE seit 2010 zum Vermarkten an die Börse verbannt wurden. Vor 2010 konnte das nicht passieren, da wurden die EE den Versorgern zwingend zugeteilt, und es fielen an der Börse allenfalls Prognose Abweichungen an.

    W. Rassbach sagt.
    Jetzt kommt das, was Sie nicht sagen, oder wissen.
    Ab 2010 gilt, je niedriger diese Großhandelspreise desto höher die EEG Umlage.
    Was Sie so alles wissen. Die kleineren Großhandelspreise entstehen genau zu den marginalen Zeitperioden des Jahres, wo zufällig die Sonne scheint und der Wind weht-
    Sie sagen, weil die konventionellen KW weiterlaufen. Jetzt wird sinnlos produzierter Strom, der überflüssig ist, an Interessenten im Ausland gegen Negativpreis verkauft.

    @ W. Rassbach
    Wie diese marginalen Zeitperioden sich summieren, und zeitversetzt auf den gesamten Strommarkt übergreifen, davon können Ihnen die konventionellen Erzeuger sicher ein Lied von singen.
    EON und RWE haben gerade diese Zeitperioden, wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken zu einem neuen Geschäftsmodell „Handel und Vertrieb“ konstruiert.

    MfG

  140. @Diehl #109

    Alte, abgeschriebe AKWs verdrängen keine anderen Kraftwerke aus dem Markt, da die Kraftwerke 30-40 Jahre schon arbeiten und billig Strom produzieren. Das ist bei den EE anders.

    @Körner

    Ich greife mal nur eines Ihrer Argumente auf:

    Nur sind die volkswirtschaftlichen Kosten der Konventionellen und die Stromherstellung aus Kernkraft heutzutage wesentlich teurere als aus EE-Anlagen.

    Jaja, habe ich mir doch gleich gedacht, es werden mal wieder Kosten bei den Konventionellen drauf gerechnet und bei den EE ganz vergessen.

    1. Windparks haben einen immensen Flächenbedarf. Töten und vergrämen Vögel und Fledermäuse. Benötigen Unmengen an Stahl und Beton und Stahlbeton, für Fundamente, Tripoden und Zufahrtswege. Stahl- und Beton verursachen jetzt schon 20% der globalen Treibhausgasemissionen. Zudem werden Unmengen an Kupfer und selten Erden (Magneten) für die Turbinen benötigt. Kupfer wird unter unmenschlichen Bedingungen u.a. in Afrika gefördert. Seltene Erden unter unmenschlichen Bedingungen in China, dabei wird auch Radioaktivität frei gesetzt, da seltene Erden mit radioaktiven Elementen vorkommen.

    2. Biokraftstoffe, wie Mais und Raps werden in Monokulturen angebaut. Inzwischen auf 20% der Agrarfläche Deutschlands. Haben eine schlechtere Klimabilanz als Erdöl und Erdgas (siehe Paul Crutzen, Chemienobelpreisträger/ Ozonloch). Durch Stickstoffdüngung gelangen immense Mengen an Lachgas in die Umwelt. Lachgas ist ca. 200mal klimaschädlicher als CO2. Die Böden werden mit Nitrat und Nitrit belastet und diese gelangt ins Grundwasser. Krebsgefahr. In die Luft gelangen neben Lachgas (N2O) auch Stickoxide (NOx), welche auch durch VW bekannt sein sollten. Diese bilden bodennahes Ozon/ Sommersmog/ Auslöser für Atemwegserkrankungen. Lachgas und Stickoxide führen weiter zur Zerstörung der Ozonschicht in der Stratosphäre und führen zu sauren Regen/ Waldsterben. Kreuzblütengewächse wie Raps zerstören zudem die Ozonschicht zusätzlich durch Freisetzung von Methylbromid (Brommethan). Durch die Mais- und Raps-Monokulturen werden Knicks und Hecken abgeholz/ Gewinnmaximierung durch zusätzliche Landnutzung und Biotope gehen verloren. In Winter breiten sich Maissteppen aus und die Wildscheinpopulation wächst und wächst und richtet massive Schäden an.

    3. EE erfordern nicht nur immense Flächen und Ressourcen, aufgrund der geringen Energiedichte der EE und der notwendigen Speicher, beanspruchen also immensen Naturraum, sondern erfordern auch immer neue Strakstromtrassen. Die töten dann nochmal extra Vögel und Fledermäuse und belasten Mensch und Umwelt mit den von Euch gefürchteten Elektrosmog. EM-Strahlung. Zudem muss ohne Speicher ein zweiter, konventioneller Kraftwerkspark vorgehalten werden. Und der kostet und belastet zusätzlich die Umwelt. Zudem besteht jederzeit die Gefahr, dass das Stromnetz zusammenbricht, wenn die EE nicht liefern, oder zuviel liefern und die Konventionellen nicht rechtzeitig hoch und runter gefahren werden.

    Herr Körner, dass alles und noch viel mehr verursachen die EE als Schäden und volkswirtschaftlichen Kosten.

    Das erkläre ich Euch Klimaschützern jetzt schon seit fast 10 Jahren, wird aber von Euch konsequent ignoriert.

  141. @Körner

    Ich gehe nicht davon aus das Sie die Sicherheit, Dichtheit usw. vom Castor die nächsten 50, 100 oder 1000 Jahre nicht gewährleisten können. Da sind auch die Nachkommen von Herrn Diehl gefragt die sich um den Castor kümmern müssen und das kostet alles Geld und Zeit. Die nächsten Generationen werden sich bedanken wenn die Baustellen bearbeiten müssen die sie nicht aufgemacht haben.

    Herr Körner, es wurde Ihnen doch schon erklärt, in modernen Kernreaktoren lassen sich radioaktive „Abfälle“ nutzen und verbrennen und daraus Energie gewinnen. Solange kann der Castor gerne bei mir im Keller stehen. Die nächsten Generationen werden es mir danken, dass ich diese kostengünstige Energiequelle bei mir zwischenlagere und bereitstelle.

    Und soweit ich weiß haben die Anti-AKW-Aktivisten kein Problem damit Castoren zu stürmen und zu belagern und mit Wärmebildkameras zu filmen. Ein weiterer Vorteil, ich muss meinen Keller nicht mehr heizen. Im Keller halte ich mich aber sowieso nicht auf. Der liegt 20 Meter unter und neben meiner Wohnung, dazwischen Decken aus Stahlbeton. Da komme ich nicht mal mit einem Bohrhammer richtig rein, um was an die Decke zu schrauben.

  142. http://cleantechnica.com/2016/01/22/solar-power-now-cheaper-than-coal-in-india-says-energy-minister/

    Der Preis ist heiß. Und wird noch heißer 🙂
    Da hat weder Kohle noch Atomkraft eine Chance 🙂

  143. Michael Krüger sagt #140
    @Diehl #109
    Alte, abgeschriebe AKWs verdrängen keine anderen Kraftwerke aus dem Markt, da die Kraftwerke 30-40 Jahre schon arbeiten und billig Strom produzieren. Das ist bei den EE anders.

    @ Herr Krüger
    Eben, … deshalb werden die ja auch kein Preis bestimmendes Grenzkraftwerk, und der günstige AKW Strom schlägt sich bei Ihnen auf der Stromrechnung gar nicht nieder.
    AKW kassieren den Preis, den das teuerste noch für die Nachfrage benötigte Kraftwerk bekommt.
    Ich will das gar nicht kritisieren, dass könnte schon einen Grund haben. Ich möchte nur drauf aufmerksam machen, dass so was den EE nicht zugestanden wird.
    Herr Krüger zum Nachdenken: Wenn die AKW andere Kraftwerke von der MOE Angebotskurve verdrängen würden, und selbst Grenzkraftwerke würden, nur dann hätten Sie was davon.
    Ich bleibe dabei Sie haben zu diesem Thema noch einigen Nachholbedarf.

    MfG

  144. @Hans Diehl #143

    Ich bleibe dabei Sie haben zu diesem Thema noch einigen Nachholbedarf.

    Uns Sie kennen das Thema nicht einmal

  145. @ Julian, #142:

    Schön. Nur leider hat der indische Energieminister vergessen zu erklären, wo der Strom nach Sonnenuntergang herkommen soll, wenn der Solarpark den Zuschlag bekommt und damit Kohlekraftwerke verdrängt. Passt auch ziemlich gut zum Topic hier.

  146. @knarrende Diehle

    Vor 2010 konnte das nicht passieren, da wurden die EE den Versorgern zwingend zugeteilt, und es fielen an der Börse allenfalls Prognose Abweichungen an.

    Jup….seit dem ist der Ausbau der NIE ja auch richtig fett gepuscht worden……so das dann einzelne Versorger, wenn die Regelung beibehalten worden wäre……..mehr NIE-Strom zwangsweise zugeteilt worden wäre, als im Netzgebiet überhaupt gebraucht wurde.
    Gerade im Osten, wo sich geringere Bevölkerungsdichte mit überdurchschnittlich vielen NIE-Anlagen rumärgern musste, war das Problem schon so drastisch, das wir unsere KWK-Anlagen runterfahren mussten.
    Die Regelung ab 2010 war nix weiter als denn EE-Kram, solidarisch auf jeden Bürger im Bundesgebiet zu verteilen……was ich mir bei den Netzkosten auch noch wünschen würde……denn wir Ossis zahlen vergleichsweise höhere Durchleitungsgebühren als so manch Öko-Wessi…..weil wir die Scheiße vor der Haustür stehen haben und überproportional unsere Netze ausbauen müssen.

    Is schon klar….erst die Scheiße einrühren und dann nicht dafür bezahlen wollen…..dat ham wa gerne.
    Übrigens…..der Solarstrom Deines Hauses geht zwar physikalisch zu Deinen Nachbarn……aber handelstechnisch zum fernen Übertragungsnetzbetreiber…..und die Übertragungsverluste, die im Verteilnetz/Regionalnetz dadurch entstehen….dürfen dann wir Netzbetreiber bezahlen (natürlich am Ende unsere Kunden).

    Und da kommen wir wieder bei obigen Artikel an, das sich letztendlich die NIE…..selber kanibalisieren werden und wenn dann keine weiter Subvention erfunden wird……die Windparkbetreiber, reihenweise in die Insolvenz getrieben werden.
    Tja alter Mann, dat ist höhere Logik……also absolut nix für Dich und Körnchen.

    Onkel Heinz………..Energiewendekriegsgewinnler nerven mich ganz besonders

  147. Diehl sagt.
    Vor 2010 konnte das nicht passieren, da wurden die EE den Versorgern zwingend zugeteilt, und es fielen an der Börse allenfalls Prognose Abweichungen an.

    Eng sagt.
    Jup….seit dem ist der Ausbau der NIE ja auch richtig fett gepuscht worden……so das dann einzelne Versorger, wenn die Regelung beibehalten worden wäre……..mehr NIE-Strom zwangsweise zugeteilt worden wäre, als im Netzgebiet überhaupt gebraucht wurde.

    @ Herr Eng
    Da sind Sie auch wieder nicht so ganz auf dem Laufenden.
    Als Vertreter der Versorger sollten Sie eigentlich wissen, dass der EE Strom, vor 2010 bundesweit Anteilmäßig auf die Netzgebieten aufgeteilt wurde.

    MfG

  148. @Diehl

    Eben, … deshalb werden die ja auch kein Preis bestimmendes Grenzkraftwerk, und der günstige AKW Strom schlägt sich bei Ihnen auf der Stromrechnung gar nicht nieder.

    Herr Diehl, die günstigen, abgeschriebenen AKWs gehen vom Netz und werden durch günstige EE ersetzt, die nur so günstig sind, da der Stromkunde die durchschnittliche EEG-Vergütung von 18 Cent pro kWh zahlt. 3-4 Cent Verkaufserlös der EE + 14-15 Cent pro kWh oben drauf als EEG-Umlage. Somit wird der Strom durch das Abschalten der AKWs teurer.

  149. Michael Krüger sagt 148
    Herr Diehl, die günstigen, abgeschriebenen AKWs gehen vom Netz und werden durch günstige EE ersetzt, die nur so günstig sind, da der Stromkunde die durchschnittliche EEG-Vergütung von 18 Cent pro kWh zahlt. 3-4 Cent Verkaufserlös der EE + 14-15 Cent pro kWh oben drauf als EEG-Umlage. Somit wird der Strom durch das Abschalten der AKWs teurer.

    @Herr Krüger
    Warum sollen die AKW,s vom Netz gehen. Die werden von den noch billigeren EE auf der MOE Angebotskurve lediglich ein Stück nach rechts gedrängt. Aber noch nicht ganz nach rechts außen, um Preis bestimmende Grenzkraftwerke zu werden. Da gibt es noch Braunkohle und Steinkohle, die im Wege stehen.
    Schauen Sie sich doch bitte die MOE Bilder des Autoren Heller an, oder schicken Sie eine PN und fragen Ihn selbst, wenn Sie mir nicht glauben wollen.

    MfG

  150. @Diehl
    Na und…….trotzdem hatte ich da schon, zu Schwachlastphasen, zeitweise meine KWK-Anlagen runterfahren müssen…..OHNE dafür einen finanziellen Ausgleich zu erhalten, und weil abzusehen war, das immer mehr Versorger dann kurzerhand ihre Eigenerzeuger abschalten müssen, in die vor ein paar Jahre ne Menge Knete investiert wurde im Zuge der Liberalisierung, stand dem Gesetzgeber ein dicker Aufruhr ins Haus.

    Die Liberalisierung erlaubte uns kleinen Versorgern uns stückweit von den Großen unabhängig zu machen…..bis dann rotzgrün glaubte…..mittels EEG……alles wieder über den Haufen werfen zu können.
    Während nämlich die NIE mit einer Investitionssicherheit über 20 Jahre rechnen dürfen, sind wir dem finanziellen Irrsinn ausgesetzt….und da, hört bei mir der Spass ganz schnell auf.

    Erst wenn die NIE in der Lage sind, 24/365 bedarfsgerecht Strom zu liefern……dürfen se mal das Maul aufreißen, bis dahin aber…….sind und bleiben sie Parasiten, die nur überleben können, weil wir ihnen ein stabiles Netz und eine stabile Netzfrequenz bieten.
    Dein ganzes blödes Gequatsche vom MOE dient lediglich dazu……die Kosten zu verschleiern, die uns diese bekackte Stromwende heute schon eingebrockt hat……denn rein physikalisch gesehen, seid ihr unfähig auch nur ein einziges Eigenheim ganzjährig und bedarfsgerecht, mit Strom zu versorgen.
    Ein Windrad ist nur ein halbes Kraftwerk…….bei Windstille lediglich nur ein nutzloser Haufen Schrott in der Landschaft, so sieht es nämlich aus.

    H.E.

  151. Diehl #139,

    Wie diese marginalen Zeitperioden sich summieren, und zeitversetzt auf den gesamten Strommarkt übergreifen, davon können Ihnen die konventionellen Erzeuger sicher ein Lied von singen.
    EON und RWE haben gerade diese Zeitperioden, wo Sonne und Wind keine Rechnung schicken zu einem neuen Geschäftsmodell „Handel und Vertrieb“ konstruiert.

    zeitlich marginal, bei Sonne sind es 800-900h pa. Das Jahr hat aber 8760 h. D.h. 2,4 h täglich ist die Sonne durchschnittlich dran, eigentlich wenig aber es reicht aus, um konventionelle KW in den Ruin zu treiben.
    Zuerst die modernsten Gas KW. Z.B. Block 4+5 Irsching GuD-KW mit 60% Wirkungsgrad sind ruiniert.

    EON und RWE versuchen sich zu retten, immerhin bekommen sie für diese 10% des Jahres Unsummen hinterhergeworfen.

  152. Diehl,
    Sonne und Wind wirken nur marginal zeitversetzt in Mitteleuropa. Meist gilt alle oder keine.

    Ich habe zu Hause eine Atomstromweiche, die läßt nur Atomstrom durch 😉

    Für den Rest habe ich Spannungsabfalleimer!

  153. #152 „Ich habe zu Hause eine Atomstromweiche, die läßt nur Atomstrom durch“

    Hallo Herr W.Rassbach

    es gibt ja von der Firma MAXATOMSTROM auch reinen AKW-Strom zu kaufen.

    Lassen sie sich mal auf der Internetseite von MAXATOMSTROM ihre jährlichen Stromkosten anzeigen und dann, mal bei den Grünstromanbietern in einen der einschlägigen Stromrechnern.

    Da werden sie feststellen das die „Grünen-Männchen“ ihnen der Strom günstiger anbieten als der ach so günstige 100% Atomstrom vom MAXATOMSTROM.DE.

    Bei einem Durchschnittsverbrauch von 4000kWh mach der Aufpreis ca. 1 Euro an Tag aus.
    MAXATOMSTROM verlangt die bekannte Kugel Eis aber am Tag.

    http://nuklearia.de/2014/12/01/klimaschutz-maxatomstrom/

    Gruß

  154. Weder Heinz Eng, noch Herr W.Rassbach und die anderen 24h/365 Tage Jungs haben verstanden das weder die EEG-Jungs, Kraftwerksbetreiber, Stromversorger, Netzbetreiber noch die Bundesregierung eine Eigenversorgung 24h/356 Tage bedarfsgerecht mit Strom zum Ziel haben.

    Die Ausbauziele für EE-Strom sind doch so um die 45% von der Bundesregierung ausgegeben, da steht nichts von 100%, oder bin ich da falsch Informiert.

    Die 100% ist nur der Zahlenwelt von Herrn Eng und anderen entsprungen.

    Würden sich wirklich 10, 20, 30 oder 40% der Bundesbürger zu 100% mit Strom selber versorgen gehen die lichter bei den Konventionellen ja noch schneller aus und Herr Eng sitzt auf der Straße und bezeichnet die andern als Dummie.

    +++++++++++++

    #153 „bei Windstille lediglich nur ein nutzloser Haufen Schrott in der Landschaft, so sieht es nämlich aus, so sieht es nämlich aus.“

    Bei den AKWs seht in den nächsten 20 bis 50 Jahre nur ein nutzloser Haufen verstrahlter Schrott in der Landschaft.

    Das sind mir die Windräder lieber die kann man zumindest einfache wieder dem Stoffkreislauf zuführen.

    Gruß

  155. #153 = #150 ist OK

    #150 „bei Windstille lediglich nur ein nutzloser Haufen Schrott in der Landschaft, so sieht es nämlich aus, so sieht es nämlich aus.“

  156. @Diehl

    Warum sollen die AKW,s vom Netz gehen.

    Weil seit Fukushima die AKWs vons Netz gehen. Eins nach dem anderen.

    @Körner

    Na MAXATOMSTROM kauft den Atomstrom billig ein und verkauft ihn teuer. Das ist alles. Atomkraft hat Stromerzeugungskosten von 5 Cent pro kWh bei nicht abgeschriebenen AKWs und 2 Cent pro kWh bei abgeschriebenen AKWs. Neue AKWs sind natürlich teurer. EE haben eine durchschnittliche Vergütung von 18 Cent pro kWh.

    Und Ökostrom stammt idR aus abgeschriebenen Wasserkraftwerken in Skandinavien und in der Schweiz und Österreich. Daher ist der so günstig.

  157. @Körner

    Die Ausbauziele für EE-Strom sind doch so um die 45% von der Bundesregierung ausgegeben

    Sie sind in allen Belangen falsch informiert. Die Bundesregierung will bis 2050 80% Strom aus EE. 2030 sollen 50% erreicht werden.

    Das sind mir die Windräder lieber die kann man zumindest einfache wieder dem Stoffkreislauf zuführen.

    So? Die Stahlbetonfundamente können Sie recyceln? Ist mir neu. Die lassen sich einfach gießen, aber schwer wieder ausbuddeln und zertrümmern. Durch Verwitterung lassen die sich auch nicht immer wieder neu verwenden. Und sie produzieren immense Mengen an Elektroschrott. Denn sie brauchen ca. 500 Groß-WKA + Speicher, um nur ein 1.000 MW AKW zu ersetzen. Und WKA halten nur 20 Jahre AKWs ca. 40 Jahre.

  158. PS

    Bei den AKWs seht in den nächsten 20 bis 50 Jahre nur ein nutzloser Haufen verstrahlter Schrott in der Landschaft.

    Nur der Reaktor ist radioaktiv. Der Betonmantel nicht. Den kann man sogar als normalen Bauschutt verwenden. Ich kann Ihnen gerne Messungen mit Geigerzählern zeigen.

  159. Immerhin, in den USA interessierts das CO2 Gedöns keine Sau und noch besser, es interessiert immer weniger Leute, obwohls massiv beworben wird:

    http://inselpresse.blogspot.com/2016/02/the-american-spectator-kampange-2016.html

    Kann mir kaum vorstellen, dass es bei uns ohne politimediale Dauereinpeitschung anders aussähe.

  160. Michael Krüger sagt:
    @Diehl
    Warum sollen die AKW,s vom Netz gehen.

    @Krüger sagt.
    Weil seit Fukushima die AKWs vons Netz gehen. Eins nach dem anderen.

    @ Herr Krüger
    Na, na … was denn jetzt, schauen Sie mal was Sie hier noch geschrieben haben

    Zitat krüger
    Herr Diehl, die günstigen, abgeschriebenen AKWs gehen vom Netz und werden durch günstige EE ersetzt, die nur so günstig sind, da der Stromkunde die durchschnittliche EEG-Vergütung von 18 Cent pro kWh zahlt. 3-4 Cent Verkaufserlös der EE + 14-15 Cent pro kWh oben drauf als EEG-Umlage. Somit wird der Strom durch das Abschalten der AKWs teurer. Zitat Ende.

    Jetzt wollen Sie Ihre „Defizite“ auch noch verschleiern.

    MfG

  161. @Diehl

    Sie zitieren mich richtig, aber verstehen es mal wieder nicht. Da liegt das Problem. 😉

    Deutsch-Diehl/ Diehl-Deutsch wäre als Handbuch hilfreich.

  162. Herr Krügher sagt # 161
    @Diehl
    Sie zitieren mich richtig, aber verstehen es mal wieder nicht. Da liegt das Problem.
    Deutsch-Diehl/ Diehl-Deutsch wäre als Handbuch hilfreich.

    @Herr Krüger
    Damit man Sie versteht, erklären Sie doch mal wie AKW Strom auf Ihren Haushaltstarif wirkt.

    MfG

  163. #157 „Sie sind in allen Belangen falsch informiert. Die Bundesregierung will bis 2050 80% Strom aus EE. 2030 sollen 50% erreicht werden.“

    Da bin ich nicht falsch informiert, bis 2050 wird noch min. 9 X Der Bundestag gewählt bis 2050 und da kann ich gleich in die Glaskugel blicken was 2050 beim EE-Strom auf der Agenda steht.

    Zumindest stehen auch keine 100% auf dem Schirm aus heutiger Sicht.

    Wo haben Sie den die 50% auf gegabelt?

    Das ist auf der Internetseite vom Umweltbundesamt, veröffentlicht am 19.02.2015.

    http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_ausbauziele-ee_2015-02-19.png

    und da seht was von 40 bis 45% in einen absehbaren Zeitraum, so bis ca. alle AKWs abschalten sind.

    Wir brachen nicht um +- 5% zu Diskutieren ist die normale statistische Streubreite, wenn Herr Peter Heller nicht den Unterschied von 60% zu 80% erkennt und auch Sie haben ja Propleme Abzeichnungen von 20% einzuordnen (80% zu 100%).

    Herrn Michael Krüger, mal wieder falsch informiert und auch keine Quellengabe gebracht (in #157) aber die anderen als „falsch informiert“ bezeichnen in #157.

    Erst nachdenken dann schreiben Herr Michael Krüger.

    +++++

    #157 „So? Die Stahlbetonfundamente können Sie recyceln?“

    Das ist kein Thema, da werden ganze Autobahnen, Brücken usw. recycelt.
    Die werden geschreddert und bei anderen Baumaßnahmen wieder eingesetzt von Auffüllungen über Mager-Beton bis zum Straßenbau wieder eingesetzt.

    Erst nachdenken dann schreiben Herr Michael Krüger.

    #157 2Die lassen sich einfach gießen, aber schwer wieder ausbuddeln und zertrümmern.“

    Da werden in der Regel bereits beim Bau der Fundamente Röhren mit einbetoniert um des Fundamente zu Sprengen, man spart sich das Bohren für die Sprenglöcher beim Abbau.
    Das ist eigentlich keine sonderlich anspruchsvolle Arbeit das zerlegen von Fundament, das schaffen sogar ein EE- Dummie.

    Erst nachdenken dann schreiben Herr Michael Krüger.

    #157 „Und sie produzieren immense Mengen an Elektroschrott.“

    Der wird verkauft, dafür gibt es noch richtig Geld vom Sachrothändler.
    Der wird eingeschmolzen und sind dann wieder Kabel usw. das ist ja bereits seit Jahrzehnten stand der Technik.

    Erst nachdenken dann schreiben Herr Michael Krüger.

    #157 „Denn sie brauchen ca. 500 Groß-WKA + Speicher,“

    Weshalb speichern? Der Strom wird einfach verbraucht wenn das Windrad was liefert.
    Das machen die AKWs doch auch so die liefern und die Verbraucher „vernichtet“ die Energie.

    #157 „WKA halten nur 20 Jahre AKWs ca. 40 Jahre.“

    Wie sehen den die Abbruchkosten von einem AKW aus für jedes gelieferte kWh und wie sehen die Abbruchkosten beim WKA auf für jedes gelieferte kWh aus?
    Das sind die Abbruchkosten beim WKA aber geringer als beim AKW, denn mit den Abbruch vom AKW ist ja noch nicht ende der Kostenspirale erreicht, dann wird es erst richtig teuer und das für Jahrzehnte, Jahrhunderte Jahrtausende.

    #158 „Nur der Reaktor ist radioaktiv. Der Betonmantel nicht. Den kann man sogar als normalen Bauschutt verwenden. Ich kann Ihnen gerne Messungen mit Geigerzählern zeigen.“

    Leiter möchte aber keiner den Bauschutt aus einen AKW-Abbruch, auch wenn Sie es mit dem Geigerzählern “freigemessen”.
    http://www.contratom.de/2014/08/12/nach-burgerprotesten-in-stade-radioaktiver-akw-bauschutt-kommt-nach-sachsen/
    http://www.mdr.de/sachsen/akw-schutt104.html
    http://recyclingportal.eu/Archive/18715

    Den Bauschutt vom AKW müssen teuer entsorgt werden auch wenn das Material “freigemessen” ist, vom Windradfundament wird das Material z.B. vom ortsansässigen Fuhrunternehmer z.B. zu Straßenbau, Wegebau, Auffüllmaterial usw. eingesetzt, zu sehr geringen Kosten für den WKA-Betreiber.

    Gruß

  164. @Diehl, Körner

    Jetzt gehts ab. Da haben Sie es mir ja ordentlich gegeben. 😉

    Ich lach mich gerade schlapp.

  165. Boah ey….und da fragst Du Dich Micha….warum Onkel Heinz ausnahmsweise mal den Pittbull von der Leine lässt?

    Weder Heinz Eng, noch Herr W.Rassbach und die anderen 24h/365 Tage Jungs haben verstanden das weder die EEG-Jungs, Kraftwerksbetreiber, Stromversorger, Netzbetreiber noch die Bundesregierung eine Eigenversorgung 24h/356 Tage bedarfsgerecht mit Strom zum Ziel haben.

    Tja….janz einfach, weil ihr Blind-Nieten es nicht könnt.
    Weil euer Schrott sich nach dem Wetter richtet..und da laut Klimaforscher…zunehmend mit Extremwetter zu rechnen ist…isses vollkommen bescheuert…seine Stromversorgung auf NIE aufzubauen.

    Und mal ehrlich, warum sollen wir den Notnagel für euch spielen….wenn ihr meint..ihr könntet die nächsten hundert Jahre….irgendwat mit euern Zufallsstromerzeugern ausrichten.
    Parasiten….Blutsauger……und sonstiges Geschmeiß……ist immer nur lebensfähig, wenn es einen Wirt gibt, den man schamlos aussaugen kann.
    Ohne mich…..seid ihr garnix….weniger als der Dreck unter meinen Fingernagel…..dumm geboren, nix dazu gelernt und davon noch die Hälfte vergessen….dat sind unserer Ökos…ala Diehl und Körner.

    Onkel Heinz…hatte wenigstens noch das Pflichtfach „Physik“ inner Schule

  166. Hallo Roger (#159)

    deshalb ist ja auch der Ausbau der EE-Kraftwerken im vollem Gange in den USA.
    Einzelne Grüne-Energien-Projekte in den USA, die für sehr wenig Geld Strom liefern, sorgen schon länger für Aufsehen. Erst im März wurde eine Solaranlage in Texas in Auftrag gegeben, die Strom für 3,5 Eurocent pro Kilowattstunde erzeugt.
    Texas „erneuerbar“ und nicht aus idealistischen oder ökologischen Gründen, sondern aus ökonomischen.
    Mit Wind und Sonne ist Geld zu verdienen. Weder Sonne noch Wind schicken eine Rechnung. Allmählich spricht es sich herum in den USA.
    Die Jungs in den USA bauen wie die Wahnsinnigen „PV“ und „Wind“.

    Laut einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) wurden 2015 weltweit 329,3 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien investiert. Das sind vier Prozent mehr als 2014. Besonders in China, Afrika, den USA, Lateinamerika und Indien boomten die Investitionen.
    Die USA legen mit 56 Milliarden US-Dollar immerhin acht Prozent gegenüber 2014 zu.

    +++++

    Erneuerbare Energien überholen weltweit fossile und nukleare Energieträger bein zubau.

    Weltweit wird mehr in erneuerbare Energie investiert als in fossile und nukleare zusammengenommen. 59 Prozent der Leistung aller im Jahr 2014 fertiggestellten Kraftwerke kommen aus dem Bereich der erneuerbaren Energie.
    Bereits seit 2013 werden jährlich mehr erneuerbare Stromerzeugungskapazitäten zugebaut als fossile und nukleare.

    Gruß

  167. @Körner

    und nicht ein einziges Dorf WELTWEIT und nicht eine einzige Industrieanlage WELTWEIT wird mit den ach so tollen NIEs betrieben, alle hängen sie am öffentlichen Netz mit den bösen konventionellen Kraftwerken, genau wie vor den NIEs…

    Zeigen Sie mir doch mal ein Projekt ohne fossile Energieerfordernisse und ohne Netzanbindung das die gleiche zuverlässige Stromversorgung aufweist wie ein öffentliches Stromnetz.

    Gibt es nicht, wird es niemals geben.

    Daher ist jeder in diesen Mist investierte Euro herausgeschmissenes Geld.

    Statt eine sinnfreie parallele Stromversorgung aufzubauen hätte man mit den Milliarden ganz Afrika durchgehend ernähren können. Das wäre wesentlich sinnvoller gewesen.

  168. @Körner
    Egal welche JUbelmeldung hier verbreitest…egal wie billig Solar noch angeben kann….nachts sind alle Katzen grau…und bei Flaute, flattert nich mal EE-Jubelfahne vor Deinem Fabriktor.

    Wenn weltweit Leute ihr Geld aus den Fenster werfen….muss das energetisch noch lange keinen Sinn machen.

    In diesem Sinne……geh 6 Felder zurück…und hole 10 Jahre Schule nach….und dann, reden wir weiter.

    Falls Du mir nich glaubst, dann glaub der Bundesregierung, die in millionenfachen Analphabeten….die große Chancen für Deutschlands Demografie-Problem sehen.

    Früher ham wir mitleidig unsere bekloppten Mitmenschen übers Haupt gestreichelt….heute…treiben sie die Energiewende in unermessliche Weiten.

    Onkel Heinz…der Pittbull brauch dringend Futter

  169. Statt eine sinnfreie parallele Stromversorgung aufzubauen hätte man mit den Milliarden ganz Afrika durchgehend ernähren können. Das wäre wesentlich sinnvoller gewesen.

    Mein Wort.

    Statt dessen beglücken die Klimaschützer die Leute in Afrika noch mit den EE.

    Missionierung 2.0.

  170. Roger #159,

    Obama wird das Klimaspiel weiter spielen lassen. Es war jetzt vom Obersten Gericht gestoppt worden. Welch ein Wunder, Richter Scalia starb plötzlich. Mit ihm stimmten 5 zu 4 Richter gegen Klimagedöhns, Masseneinwanderung und Volksentwaffnung.
    Jetzt will Obama als letzte Amtshandlung einen neuen genehmen Richter einsetzen.

  171. Roger #159,
    Neuer Versuch
    Obama wird das Klimaspiel weiter spielen lassen. Es war jetzt vom Obersten Gericht gestoppt worden. Welch ein Wunder, Richter Scalia starb plötzlich. Mit ihm stimmten 5 zu 4 Richter gegen Klimagedöhns, Masseneinwanderung und Volksentwaffnung.
    Jetzt will Obama als letzte Amtshandlung einen neuen genehmen Richter einsetzen.

  172. Hallo Herr Dirk Peeters,
    #167 „und nicht ein einziges Dorf WELTWEIT“

    http://www.cleanenergy-project.de/soziales/helden-der-nachhaltigkeit/6663-costa-rica-zu-100-prozent-mit-erneuerbaren-versorgt

    Selbst das Entwicklungsland Costa Rica versorgt sich zu ca. „100 Prozent“ mit Erneuerbaren-Strom.

    Es sind vermutlich nicht genau 100% weil noch eine Dieselaggregate rumstehen aber bei über 95% ist vom Grundsatz eine Vollständige, EE-Stromversorgung vorhanden, die 5,4,3,2 oder 1% spielen da keine entscheidende Rolle ist nur noch eine Randerscheinung wo ja Herr Eng sein Geld verdienen kann.

    Das Ziel, „100%“ seines Bedarfs durch die Erneuerbaren zu decken, war ursprünglich sogar erst für 2021 geplant und wurde bereits 2015 erreicht.

    Gruß

  173. Körner #163

    Weshalb speichern? Der Strom wird einfach verbraucht wenn das Windrad was liefert.
    Das machen die AKWs doch auch so die liefern und die Verbraucher „vernichtet“ die Energie.

    Körner ,Ihre Gehirnwäsche wünsche ich keinem 😉
    Sie müssen ein bezahlter Troll sein, erst argumentieren Sie, Vollversorgung ist nicht das Ziel der EE, dann bringen Sie aus einem Propagandablatt, Costa Rica ist voll versorgt.

    Dabei ist Vollversorgung wirklich nicht das Ziel der EE, sondern nur unsere Ausplünderung.

  174. @Körnerfresser #163

    Wir brachen nicht um +- 5% zu Diskutieren ist die normale statistische Streubreite, wenn Herr Peter Heller nicht den Unterschied von 60% zu 80% erkennt

    Den erkennt er schon, im Gegensatz zu Ihnen, der nicht erkennt, dass die Aussage von Herrn Heller die Einspeiseleistung angesprochen hat, Ihre Dummheit zu wiederholen hilft Ihnen nicht weiter, im Gegenteil, es zeigt, dass Sie ganz große Probleme haben, einfache Sätze zu verstehen.

  175. @Körnerfresser #172
    Costa Rica -- 68% Wasserkraft, 15% Geothermie, nur der Rest ist viel gepriesene Windkraft, Biomasse und Solarenergie , nämlich 17 %

  176. Hallo Herr W.Rassbach,

    Dirk Peeters wollte „ein einziges Dorf WELTWEIT“ in #167 wissen das die Stromversorgung Quasi zu „100%“ aus EE-Quellen hinbekommt so habe ich die Anfrage verstanden und ich hab es verraten.

    Das ich kein Freund der 100% EE bin habe ich ja bereits mitgeteilt und ist auch aus heutiger Sicht nicht sinnvoll.

    Herr Eng und so manche andere müssen akzeptieren das die Stromherstellung aus EE-Anlagen ansteigt zumindest weltweit und der von AKWs, Kohle und Co abnimmt.

    Eine 100% EE-Stromversorgung ist weltweit keine Lösung nur die % der „Alten“ Herstellungsverfahren nehmen ab, bis auf welchen Prozentsatz das kann keine sagen.

    +++++++++++++++++

    #173 „dann bringen Sie aus einem Propagandablatt, Costa Rica ist voll versorgt.“

    Können Sie wenigstens nachweisen das, das Propagandablatt bei den Zahlen geschwindelt hat ? und wir reden nicht um 5% hin oder her.

    Bitte ihre Behauptung mal mit der Quelle belegen.

    +++++++++++++++

    Hallo Herr Krishna Gans,

    #175

    OK wenn man ihre % zusammen rechnet kommt man auch auf 100% aus EE.
    Da sind die ca. 100% aus EE erstmals gesetzt für ein Entwicklungsland, mit ca. 10 Millionen Einwohnern.

    Da dürfte das doch keine unlösbare Aufgabe sein bei ca. 80 Millionen Einwohnern beim Land de Dichter und Denker eine 40, 45 oder 50% EE-Versorgung zu realisieren, wenn ein Entwicklungsland eine Quasi 100% Versorgung hinbekommt.

    Man kann das System „Costa Rica“ nicht 1:1 kopieren da müssen andere Konzepte und System an den Start für D.

    Gruß

  177. Ach, Herr Körner, „meine“ 100 % kommen zustande, weil ich 68 + 15 addiert habe und die Differenz zu 100 gebildet habe, faktisch könne es natürlich weniger sein.
    Was vergleichbare Realisierung bei uns angeht, schmeißen Sie mal Ihr Hirn an, falls vorhanden, weder haben wir die Möglichkeit, 34 % Wasserkraft zu realisieren, noch 7,5 % Geothermie, (68/2 bzw 15/2, bevor Sie fragen), dazu der Strombedarf von 80 Mio Menschen + Industrie.
    1:1 geht nicht, verblüffender Weise haben Sie das erkannt, Solar und Wind in dem Zusammenhang können Sie knacken.
    Costa Rica Hat mit seinem Split uns gegenüber den Vorteil, viel Wasserkraft zu haben und dank Vulkanismus ein hinreichendes Maß an Geothermie. Was haben wir ? (Ausreichend) Körner ? (Achtung, Wortspiel)

  178. @Krishna Gans #174

    Ja, das ist schon merkwürdig dass Herr Körner das nicht verstanden hat. Aber das erklärt vielleicht die EEG Abzocke.
    Dreisatz und ähnliches Mathematisches Handwerkszeug wird durch die Computer nicht mehr geübt.
    Frei nach den Geissens: Wer viel verbraucht kann viel sparen. Das ist ja auch das Motto des grünen Lebensgefühl.
    Der verbrauchsarme SUV. 12 Liter statt 15 Liter auf 100 Kilometer. Damit ist er nach Körner besser als der Kleinwagen der wie schon vor 20 Jahren immer noch 5 Liter verbraucht. Aber relativ gesehen spart der verbrauchsarme SUV 20 % und der Kleinwagen nichts. Nach Körnererscher Arithmetik hat der verbrauchsarme SUV den Sparrekord und ist verbrauchsarm.

  179. @Körner

    Wasserkraft gehört nach meiner Definition nicht zu den NIEs, da sie grds. eine effiziente und relativ verlässliche Stromversorgung ermöglicht, sofern es Fließgewässer und keine Pumpspeicherkraftwerke sind.
    Hätten wir in Deutschland die Möglichkeiten, waren Investitionen in dem Bereich sogar sinnvoll.

    Geothermie hat andere Nachteile, gehört für mich aber auch nicht zu den NIEs.

    Weiterhin interessiert mich einzig und allein die Energieversorgung in Deutschland.

    Da dürfen Sie sämtliche Wasserkraftträume gleich begraben und Geothermie in dicht besiedelten Gebieten hat ebenfalls gravierende Nachteile.
    Faulgasanlagen sind klassische Kraftwerke, die halt nur statt „gefährlicher“ Ressourcen wie Kohle und Uran die Nahrungsmittel anderer Leute verwerten.

    Bleiben die eigentlichen NIEs, Sonne und Wind… Costa Rica, wie bereits genannt: 17%!

    Und daher ist Costa Rica sogar ein wunderschönes Beispiel, warum nicht mal 50% Träume real werden können, schon gar nicht in einem (noch) Hochindustrieland wie Deutschland.

  180. Michael Krüger sagt # 164
    @Diehl, Körner Jetzt gehts ab. Da haben Sie es mir ja ordentlich gegeben.
    Ich lach mich gerade schlapp.

    @ Herr Krüger
    Bevor Sie sich total schlapp lachen beantworten Sie doch lieber mal die Folgende Frage.

    Zitat:
    @Herr Krüger
    Damit man Sie versteht, erklären Sie doch mal wie AKW Strom auf Ihren Haushaltstarif wirkt.

    MfG

  181. Peter Heller sagt #122
    @ Diehl, #117:
    Ab 2010 gilt.
    Die EEG Umlage ist die Differenz zwischen den EE Vergütungen und dem Börsenpreis.
    Geregelt wird das über das EEG Konto, mit dem Saldo aus Erlöse für EE Strom und EE Vergütungen.
    Wenn nun die Börsenpreise sinken, sprich weniger Erlöse auf dem Konto eingehen, zahlen die Verbraucher mehr Umlage, auch wenn nicht ein Cent mehr für die Vergütungen benötigt werden.
    Dass da Geld übrig bleibt können Sie daran erkennen, dass ab 2010 sich die Umlage verfünffacht hat, während die EE Vergütungen sich „nur“ verdoppelt haben.
    Stimmt. Obwohl etwas unscharf formuliert. Aber ich verstehe, was Sie meinen. Das habe ich doch schon die ganze Zeit verstanden.
    Erstens: Das hat nichts mit meinem Artikel zu tun.
    Zweitens ist die Frage, auf die ich gerne eine Antwort hätte: Was folgern Sie jetzt daraus?

    @ Herr Heller
    Sorry den – wie ich meine zielführenden – Beitrag habe ich übersehen.

    Nun, was ich davon ableite, bezogen auf die folgende Passage in Ihrem Artikel
    Zitat:
    Der Ausbau der Windenergie gefährdet daher durch die Merit-Order an der Strombörse die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Stromnetzes durch die Bereitstellung von Trägheitsreserve und Regelenergie unverzichtbar sind. Damit die Betreiber diese weiterhin verfügbar halten, sind ihnen die als Folge der Energiewende verloren gehenden Erträge zu ersetzen. Über einen noch nicht endgültig festgelegten Mechanismus wird der Stromkunde dafür aufkommen müssen. Zitat Ende.
    Die verloren gehende Erträge wegen des Merit Order Effektes ( MOE ) in Folge der niedrigen Börsenpreise, sind doch in der Umlage enthalten. Die Umlage steigt doch mit jedem Cent um den die Erträge der Konventionellen Erzeuger geringer werden.
    Man darf dieses Geld nur nicht in Form von niedrigen Börsenpreisen dem Handel überlassen, sondern, eventuell in einen Kapazitätsmarkt fließen lassen.
    Da dies offiziell nicht geschieht, sind EON und RWE gerade dabei das Bestmögliche daraus zu machen, um das Geld mit den Sparten Handel und Vertrieb, wieder ins Haus zu holen.

    MfG

  182. Unseren Ökos ist echt nix zu blöd um sich die Energiewende schön zu lügen…..Beispiel Costa Rica:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica

    Eine Nation mit tropischen Klima (21-27 Grad Jahresmitteltemperatur……1.600 -- 3.500 mm Niederschlagssumme) mit Deutschland (8,2 Grad Jahresmitteltemperatur und 790 mm Jahresniederschlagssumme) zu vergleichen, is ja wohl ein ökologischer Treppenwitz ohne gleichen.
    In C-R liegt der BIP/ Einwohner bei 10.200 Dollar, in Deutschland bei 45.000 Dollar…..was auch Rückschlüsse auf den Energiebedarf schließen lässt.
    In C-R entfällt komplett das Heizen…..und schiebt dann noch ein Haushaltsdefizit von 3,8 % jährlich vor sich her.
    Ach ja…..Wasserkraft…..is ja auch nich alles Gold was glänzt…..wenn damit die indige Bevölkerung vertrieben wird.

    Indigene Gruppen wehrten sich seit den 1990er Jahren gegen den geplanten Staudamm im bewaldeten Térraba-Tal im Süden Costa Ricas. 2006 wurde das Projekt ohne ihre Zustimmung beschlossen. Das El-Diquis-Wasserkraftwerk soll 680 Megawatt Strom produzieren, wovon 90 Prozent für den Export bestimmt sind.

    Hier werden Äpfel mit Bananen verglichen…..nur um irgendeine Machbarkeit zu suggerieren, die in unseren Breiten völlig illusiorisch sind.

    Onkel Heinz…….der Pittpull läuft langsam warm

  183. Körner#176,

    Da dürfte das doch keine unlösbare Aufgabe sein bei ca. 80 Millionen Einwohnern beim Land de Dichter und Denker eine 40, 45 oder 50% EE-Versorgung zu realisieren, wenn ein Entwicklungsland eine Quasi 100% Versorgung hinbekommt.

    Körner, Sie irren, wir sind nicht mehr das Land der Dichter und Denker, eher das Land der Dichter und Dämmer 😉

    Es ist doch ein Witz zu einer funktionierenden Stromversorgung eine 45% ige EE Versorgung dazu zu bauen. Wozu?

    Höchstens, um Diehls 3,3Mrd. in dummen Köpfen entstehen zu lassen?

  184. @Diehl

    @Herr Krüger
    Damit man Sie versteht, erklären Sie doch mal wie AKW Strom auf Ihren Haushaltstarif wirkt.

    Preissenkend. 😉

    Und nun Herr Diehl erklären Sie mir mal, wie EE bei einer durchschnittlichen Vergütung von 18 Cent pro kWh auf den Haushaltstarif wirken und wie sich Dunkelflaute und Helligkeitssturm auf das Stromnetz auswirken.

  185. @Körner & Diehl
    In Hessen stehen Kommunalwahlen vor der Tür. Die nicht gerade als unternehmerfeindlich verschriene F.D.P. wirbt in Wiesbaden mit folgendem Plakat:
    2Moderne Schulen statt Windräder“
    Macht mir den Verein fast sympathisch 😀
    Ok, geht um den Taunuskamm, also ein Regionalbezug, aber egal.

  186. @KK #176

    Da dürfte das doch keine unlösbare Aufgabe sein bei ca. 80 Millionen Einwohnern beim Land de Dichter und Denker eine 40, 45 oder 50% EE-Versorgung zu realisieren, wenn ein Entwicklungsland eine Quasi 100% Versorgung hinbekommt.

    Das Land der Dichter und Denker hat keine nennenswerte Wasserkraft, deshalb ist es in der Tat unlösbar. Wir könnten die „Aufgabenstellung“ einfach zu den Akten legen, denn niemand verlangt das von uns und wir haben nichts davon.

  187. Vernunftkraft hat am 27.2 zum Symposion der Vernunft eingeladen. Ich werde teilnehmen. Referenten sind ua. Roland Tichy, Prof Sinn, und Ennoch zu Guttenberg. Die drei werden das Thema von ihren jeweiligen Schwerpunkten her beleuchten. Tichy als Liberaler, Guttenberg als Forstwirt und Naturschützer , Prof. Sinn aus volkswirtschaftlicher Sicht.
    Ich habe mir den Besuch verordnet um ein paar Vernünftige kennenzulernen, und bin tatsächlich auch in Überlegungen wie ich persönlich finanziell und aktiv an der Beeinträchtigung dieser Dummwende teilnehmen kann. Eigentlich nicht zu fassen dass man in diesem Land besondere Aktivitäten entfalten muss, um wundergläubige Moralisten daran zu hindern noch mehr Verwüstungen anzurichten. Ich bin der Auffassung dass der durch mangelnde Kenntnisse und Gutmenschträume angerichtete Schaden an Natur und Vermögens bekämpft werden muss. Sozusagen Schädlingsbekämpfung.
    Grüße

  188. @BvK #187

    Prof. Sinn aus volkswirtschaftlicher Sicht.

    Prof. Sinn gehört leider zur neoliberalen Lobby, z.B. hat er sich für die Rentenkürzungen unter Rotgrün ausgesprochen.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=3082

    Auch wenn er zur „Energiewende“ versehentlich was Richtiges sagt, ist er doch eine sehr zwiespältige Figur, die in sozialen und wirtschaftlichen Grundfragen auf der falschen Seite steht.

  189. anorak2 #188,

    zwiespältige Figur, die in sozialen und wirtschaftlichen Grundfragen auf der falschen Seite steht.

    wie heißt die richtige Seite?

  190. #189 anorak
    „neoliberal“ auch so ein Unwort. Entweder liberal oder eben nicht. Liberal hat mit zügellosem Kapitalismus nicht das geringste zu tun.

  191. #190

    „neoliberal“ auch so ein Unwort. Entweder liberal oder eben nicht. Liberal hat mit zügellosem Kapitalismus nicht das geringste zu tun.

    Es ist das übliche Schimpfwort für die rezente Deppenideologie, die Sozialabbau zugunsten der Oberschichten propagiert. Ich möchte sie beschimpfen, also benutze ich das Wort.

  192. Michael Krüger sagt # 184
    @Diehl
    @Herr Krüger
    Damit man Sie versteht, erklären Sie doch mal wie AKW Strom auf Ihren Haushaltstarif wirkt.

    Krüger sagt.
    Preissenkend.

    @Herr Krüger

    Also doch nichts verstanden. Den Merit Order nach dem die Preise entstehen schon mal gar nicht, wie man dieser Aussage entnehmen kann.

    MfG

  193. Michael Krüger sagt # 184
    Und nun Herr Diehl erklären Sie mir mal, wie EE bei einer durchschnittlichen Vergütung von 18 Cent pro kWh auf den Haushaltstarif wirken.

    @Herr Krüger
    Kaum wahrnembar, wenn Sie zu den Anbieter wechseln, die die gesunkenen Großhandelspreise an ihre Kunden weitergeben.

    Michael Krüger sagt:
    und wie sich Dunkelflaute und Helligkeitssturm auf das Stromnetz auswirken.

    @Herr Krüger
    Bis jetzt ohne dass mir oder Ihnen was aufgefallen wäre, oder ????

    MfG

  194. @ bvk, #187:

    und bin tatsächlich auch in Überlegungen wie ich persönlich finanziell und aktiv an der Beeinträchtigung dieser Dummwende teilnehmen kann.

    Mögen Sie vielleicht mal für uns bloggen? Würde mich freuen. Ein Bericht von der Vernunftkraft-Veranstaltung wäre nämlich schön.

  195. @ Diehl, #181:

    Die verloren gehende Erträge wegen des Merit Order Effektes ( MOE ) in Folge der niedrigen Börsenpreise, sind doch in der Umlage enthalten. Die Umlage steigt doch mit jedem Cent um den die Erträge der Konventionellen Erzeuger geringer werden.

    Es sind die „verloren gehenden Erträge“ der NIEs, die durch die Umlage abgedeckt werden. Sie entspricht ja der Differenz zwischen dem an der Börse erzielten und dem gesetzlich garantierten Preis, aber eben nur für Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie, Wasser und Co.. Die konventionellen haben von der Umlage nichts.

    Man darf dieses Geld nur nicht in Form von niedrigen Börsenpreisen dem Handel überlassen, sondern, eventuell in einen Kapazitätsmarkt fließen lassen.

    Das Geld wird den NIEs überlassen und nicht dem Handel (in dem Fall den Netzbetreibern). Die Netzbetreiber leiten es nur durch, sie gewinnen nichts dabei. Wenn man mit der Umlage einen Kapazitätsmarkt finanziert, können den NIEs die Erträge nicht mehr garantiert werden. Dann kommt ihr Ausbau automatisch zu einem Halt, wie ich oben in dem Text beschrieben habe. Und dann braucht man auch den Kapazitätsmarkt nicht mehr.

    Das Diagramm, auf das Sie sich beziehen und das Eicke Weber als Skandal empfindet, zeigt doch nicht, daß irgendwo Geld verschwindet. Es zeigt nur, daß immer weniger Verbraucher zur Finanzierung der Umlage herangezogen werden. Deswegen steigt die Umlage schneller, als die Zahlungen an die NIE-Betreiber. Weber sieht den Skandal in der zunehmenden Befreiung großer Verbraucher (im wesentlichen Industrieunternehmen) von der Umlage. Er verwechselt dabei aber Ursache und Wirkung.

    Wenn wir die Energiewende wollen, müssen wir sie auf diese Art finanzieren. Wenn wir sie aber auf diese Art finanzieren, müssen wir die Industrie freistellen, weil ansonsten die Arbeitsplätze dort verloren gehen. In großem Umfang. Die Grafik zeigt nur, wie bescheuert das System insgesamt ist. Ich werde das noch in einem weiteren Text erläutern.

  196. @HD #193

    Kaum wahrnembar, wenn Sie zu den Anbieter wechseln, die die gesunkenen Großhandelspreise an ihre Kunden weitergeben.

    Cool, welcher Anbieter nimmt keine EEG-Umlage, keine KWK-Umlage usw.?

    Bis jetzt ohne dass mir oder Ihnen was aufgefallen wäre, oder ????

    Mir fallen die rasant steigenden Strompreise schmerzhaft auf.

  197. #173 „Sie müssen ein bezahlter Troll sein, erst argumentieren Sie, Vollversorgung ist nicht das Ziel der EE“
    „Dabei ist Vollversorgung wirklich nicht das Ziel der EE, sondern nur unsere Ausplünderung.“

    Herr W.Rassbach,
    die 40, 45 oder 50% bis 2022 + X ist die politische Vorgaben und keine Erfindung der Trolle oder EEG-Jungs, die vermutlich eine höheren % Ansatz sehen.

    Auch wenn Herr Eng immer eine 100% Versorgung aus EE möchte ist das seine Privatsache.
    Das steht aber auf keiner Agenda in Deutschland und an den Rahmenbedingungen um die 45% EE muss man sich orientieren bei der Firmenausrichtung.

    Nur mal ein Denkanstoß.
    Was soll da der ganze Netzausbau mit HGÜ usw. wenn die Politik, EVUs, Netzbetreiber davon ausgehen müssen das in den nächsten 10 oder 20 Jahre sich 1/8, ¼ oder 1/3 aus dem Netz verabschieden.
    Das will doch keiner der jetzt an Stromsystem beteiligten großflächig haben, nur Herr Eng hat das noch nicht verstanden das eine 100% EEG Versorgung des einzelnen der Todesstoß für die jetzigen Akteure ist.

    ++++++++++

    Hallo Krishna Gans,

    Costa Rica hat nach meiner Einschätzung schlechtere Karten als D.
    1. Costa Rica möchte 100% EE und D nur um die 45% EE-Strom im Netz.
    2. Costa Rica hat ca.84 Einwohner pro km² und Deutschland ca.228 Einwohner pro km².
    3. Costa Rica hat eine schlechte Stromverteilungsinfrastruktur, Deutschland hat eine der am besten ausgebautes Stromnetz weltweit, quasi eine Kupferplatte, im vergleich Costa Rica.
    4. Der Wärmebedarf im Costa Rica ist wesentlich geringer als in D, im Winter werden doch ohnehin jede Menge Gas und Öl verband zum Heizen in D und daraus kann man auch Strom machen z.B. BHKWs in der dunkelflaute und gleichzeitig noch als „Stromfeuerwehr“ einsetzen.

    +++++++++++++++

    #179 „Weiterhin interessiert mich einzig und allein die Energieversorgung in Deutschland.“

    Auch genau meine Meinung Herr Dirk Peeters.

    Herr Dirk Peeters, hatt in #167 angefragt und das weltweit wissen wollen.

    #179 „Da dürfen Sie sämtliche Wasserkraftträume gleich begraben und Geothermie in dicht besiedelten Gebieten hat ebenfalls gravierende Nachteile.“

    Wo hab ich was geschrieben das man das mit Wasserkraft erledigen soll in D, so wir in Costa Rica.

    #179 „Bleiben die eigentlichen NIEs, Sonne und Wind…“

    So was Engstirniges ist mir selten untergekommen, da gibt es doch jede Menge Möglichkeiten in D das zu bewerkstelligen, mal ein kleine Auswahl die man natürlich noch erweitern kann.

    1. BHKW für den Winter (Dunkelflaut) und als „Reserve“.
    2. Vorhandene Dachflächen mit PV zupflastern.
    3. Noch zusätzlich 2000 bis 3000 leistungsstarke Windräder aufstellen.
    4. Windräder der ersten Generation (unter 1GW) schritt für schritt durch 2 oder 3GW Anlagen ersetzen.
    5. Variablen Stromtarif einführen, der sich an dem Stromangebot orientiert.
    6. Variable Einspeisetarife für EE-Anlagen die sich nach dem Stromangebot richtet.
    7. Jeder kann ohne Einschränkungen Strom herstellen, verbrauchen, verkaufen, egal ob EE oder Konventionell, Unbürokratisch.
    8. 2 bis 3 Pumpspeicher bauen von der Größenordnung von z.B. Goldisthal.
    9. Die 1 Millon E-Autos die noch kommen sollen darf der einzelne zur Speicherung, Transport usw. von Strom verwenden, ohne Einschränkung.
    10. Einsatz von Energiesparender Technologie, angefangen von der LED-Technik über die Hocheffizienzheizungspumpe bis Stand-by Verbrauch und noch viele andere Möglichkeiten, kann mal bereits aus 1 bis 3 AKWs verzichten.
    11. und und und

    Das geschmeidige an der Geschichte ist, das sind alles Maßnahmen die werden mit Privaten Kapital finanziert.
    Da braucht werder der Staat noch die EVUs Geld in die Hand nehmen.

    ++++++++++++++

    Herr Eng,

    Indigene Gruppen (#182) werden auch für Kokle, Gas und Öl vertrieben, da sind die Beeinträchtigungen für die Betroffenen ausgeblichen, egal ob ein Staudamm kommt oder eine Kohlegrube.

    Auch beim Uranabbau z.B. in Afrika entstehen Mondlandschaften.

    Beim Staudamm könne wenigsten noch Fische gefangen werden beim Kohleabbau gibt’s da nichts zu beißen für die Einheimischen und bei der Öl und Gasförderung sind ganze Landstiche und Flüsse verseucht.

    „Indigene Gruppen“ wehrten auch in Deutschland vertrieben für den Braunkohleabbau, da brauchen wir nicht mit den Finger nach Costa Rica zeigen.

    +++++++++++++++

    #182 „Es ist doch ein Witz zu einer funktionierenden Stromversorgung eine 45% ige EE Ver-sorgung dazu zu bauen. Wozu?“

    Herr Eng,

    Sie haben ja überhaupt keine Ahnung vom Thema.

    1. Das wurde Politisch beschlossen von der Mehrheit der Volksvertreter und wir leben nun mal in einer Demokratie, ist ihnen das noch nicht aufgefallen?
    2. Die Kraftwerke und Leitungen in Deutschland sind ja auch bereits in die Jahre ge-kommen und müssten ohnehin schritt für schritt erneuert oder ersetzt werden.
    3. Wir sind quasi 80 oder 90% von Energieimporten abhängig und wenn man schon was Neues braucht, dann wenigste so was wo man nicht wieder in die alte Abhängigkeitsfalle reinspringt.

    +++++

    #184 „Preissenkend.“

    Herr Michael Krüger,

    schauen Sie selber nach bei https://maxatomstrom.de/ den „Preissenkenden“ Anbieter für Atomstrom, wie günstig ihnen AKW-Strom geliefert wird.
    Der Strom aus AKWs ist teurer als der „Grünstrom“ und wir reden da nicht nur von einem AKW-Preisaufschlag von nur 5%.

    +++++++++++++++

    #185 „Moderne Schulen statt Windräder“

    Herr Krishna Gans,

    Den Schulneubau bezahlt?
    Den Windradneubau bezahlt?

    Das die FDP das noch nicht erkannt hat das die Schulen die Öffentliche Hand finanziert und das Windrad finanziert ein Privater, zeugt von echten Fachleuten bei der FDP, so eine Partei kann man ja nur wählen.

    Ich glaube nicht das in Hessen die Öffentliche Hand Windräder finanziert auch ist mir nicht bekannt das Private Investoren in Hessen (öffentliche) Schulen finanzieren.
    Da ist aber vermutlich der „junge“ Mann auf dem Plakat besser informiert als ich Dummie.

    Bei dem FDP-Mann muss man einfach sein Kreuzchen machen bei der Wahl, soviel Intelligenz gehört in die Politik.

    +++++++++

    #186 „Wir könnten die „Aufgabenstellung“ einfach zu den Akten legen, denn niemand verlangt das von uns und wir haben nichts davon.“

    Das dachte EON und Co auch, EEG „einfach zu den Akten legen“ und Heute…………..

    Heute werden die EEG Akten wieder aus dem Archiv geholt, dass haben Eon, RWE usw. verstanden.

    OK Sie persönlich Herr anorak2, sind noch beim Ablegen der Akten.

    Gruß

    PS
    Costa Rica hat nur ca. 4.700.000 Einwohner

  198. @Körner

    Sie schreiben über Costa Rica. Eine Frage, waren Sie schon mal dort? Ich schon. 😉

    Und maxatomstrom ist ein Händler von Atomstrom, kauf diesen billig ein und verkauft ihn teuer. Abgeschriebene AKWs haben Stromerzeugungskosten von 2 Cent pro kWh, nicht abgeschriebene von 5 Cent pro kWh, neue sind teurer.

    Und Ökostrom stammt aus abgeschriebenen Wasserkraftwerken in Skandinavien, Österreich und der Schweiz und ist deshalb so günstig. Die durchschnittliche EEG-Vergütung für neue Anlagen liegt hingegen bei 18 Cent pro kWh.

  199. @Körnerfresser #197

    Ich glaube nicht das in Hessen die Öffentliche Hand Windräder finanziert

    Taunuswind:

    Die Generierung von Windenergie auf dem Taunuskamm ist ein anspruchsvolles Projekt. Denn es geht um die Gewinnung von Windkraft im verdichteten Rhein-Main-Gebiet und über die Grenzen von zwei Städten hinweg. Deswegen lässt sich das Projektvorhaben Taunuswind auch nur gemeinsam stemmen – mit den Partnern Landeshauptstadt Wiesbaden, ESWE Taunuswind (ESWE Versorgungs AG), Hessen-Forst als Kooperationspartner und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Mit Taunuswind auf dem Taunuskamm wird Energie gewonnen: Aus der Region – für die Region!

    Taunuswind
    Die Beteiligung der Stadt Wiesbaden sollte ihren Fokus eher auf die Modernisierung von Schulen legen, denn auf das bauen von Windrädern.

    Ich glaube nicht das in Hessen die Öffentliche Hand Windräder finanziert

    Subventionen aka „Anschubfinanzierung“ zahlt wer ?

    Costa Rica:
    Was Sie als „schlechtere Karten“ für Costa Rica sehen ist eigentlich deren Vorteil, den wir uns in DE nie verschaffen können.
    Offenbar reicht deren Stromnetz für deren Bedürfnisse aus.
    Und, wenn man DE und Costa Rica nicht vergleichen kann, warum bringen Sie denn dann den Vergleich ?
    Knieschuß über die Schulter von hinten, also Körner-like 😀
    Nur z. B. Heizbedarf:
    Wenn wir Öl und Gas in Strom verwandeln statt um zu heizen, um dann mit Strom zu heizen, haben wir sehr gute Verluste an Effektivität.
    Und Ihre viel gepriesenen BHKW werden womit betrieben ?

  200. @Diehl

    Und nun Herr Diehl erklären Sie mir mal, wie EE bei einer durchschnittlichen Vergütung von 18 Cent pro kWh auf den Haushaltstarif wirken.

    @Herr Krüger
    Kaum wahrnembar, wenn Sie zu den Anbieter wechseln, die die gesunkenen Großhandelspreise an ihre Kunden weitergeben.

    und wie sich Dunkelflaute und Helligkeitssturm auf das Stromnetz auswirken.

    @Herr Krüger
    Bis jetzt ohne dass mir oder Ihnen was aufgefallen wäre, oder ????

    Tja, dass habe ich mir gedacht, Herr Diehl, Sie konstruieren sich Ihre eigene Takatuka-Pseudorealität, da Sie die reale Realität nicht verkraften können. Ist ein Schutzmechanismus, da Sie sonst kollabieren würden.

  201. Peter Heller sagt # 195
    Es sind die „verloren gehenden Erträge“ der NIEs, die durch die Umlage abgedeckt werden. Sie entspricht ja der Differenz zwischen dem an der Börse erzielten und dem gesetzlich garantierten Preis, aber eben nur für Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie, Wasser und Co.. Die konventionellen haben von der Umlage nichts.

    @Peter Heller

    Wenn die EE Vergütungen sich verdoppeln, die Umlage sich aber „verfünffacht“ dann muss doch Geld übrig bleiben.

    Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    oder hier: http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf
    Zitat: Durch den Merit Order Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd€ ergeben.

    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG-
    Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 t/kWh gegenüber. Zitat Ende.

    Herr Heller, diese 3,3 Milliarden – alleine in 2013 – zahlen die Verbraucher zusätzlich zu den EE Vergütungen.
    Deshalb läuft doch auf der Grafik vom Prof die die Umlagenkurve so rapide von den Vergütungsbalken weg nach oben.

    MfG

  202. Boah ey……blindes Urkorn……was Du in #197 an geistigen Dünnschiss verbrochen hast, geht nun echt auf keine Kuhhaut mehr.
    Es würde Tage dauern, Deinen Bullshit zu widerlegen….langsam aber sicher glaube ich aber, bei Dir ist Hopfen und Malz komplett verloren, Du liegst in jeden einzelnen Punkt soweit daneben, das es mich gruselt, das Typen wie Du mal an die Schalthebel der Macht kommen könnten.
    Nur mal ein Punkt, der mir zeigt, das Du völlig neben der Spur läufst….

    Was soll da der ganze Netzausbau mit HGÜ usw. wenn die Politik, EVUs, Netzbetreiber davon ausgehen müssen das in den nächsten 10 oder 20 Jahre sich 1/8, ¼ oder 1/3 aus dem Netz verabschieden.

    und dann diese Unlogik im selben Kommentar….

    3. Noch zusätzlich 2000 bis 3000 leistungsstarke Windräder aufstellen.

    Wenn sich angeblich so viele vom Stromnetz verabschieden…..wo soll denn der tolle Windstrom hin?
    Du bist sooo blöd, Dich würden nich mal die Schweine beißen, aus Angst…..sie würden sich anstecken und anschließend selber verblöden.
    Wo soll der tolle Off-Shore-Windstrom denn hin…..wenn sich halb Deutschland vom Stromnetz verabschiedet?
    Und wat willste dann noch mit 2-3 Goldisthal-PSKW…….?
    Glaub mir…..es wird sich auch in 20 Jahren niemand vom Stromnetz abklemmen…..und komm mir jetzt nicht mit den feuchten Traum von Dezentral…..denn der ist ausgeträumt, und war von Anfang eine Öko-Todgeburt von Esotherikern und sonstigen Dummschwätzern aus der Laberecke der Soziopädagogenpolitplatschquatsch-Bessermenschen.

    Dein Kommentar widerspricht sich in vielen Punkten selbst, weil Du hirnlos alles nachplapperst, wat in einschlägigen EE-Lobbyisten-Blogs so die Runde macht…..Dir fehlt leider die wichtige Eigenschaft des logischen Denkens…..weshalb auch Deine Texte nur so vor Unwissenheit aus allen Ritzen trieft.
    Sorry……wir hatten ja hier schon einige Ökos, die uns erklären wollten, wie das alles so funktionieren soll……aber DU, bist mit Abstand das Dümmste was mir bisher untergekommen ist…..absolut das Allerdümmste……und nun kann Dich nich mal mehr jemand mit Likes künstlich nach oben puschen, nun stehste wieder janz alleine am Pranger, denn olle Diehl bleibt lieber bei seinen bekloppten MOE und versucht sich nich noch auf anderen Ebenen zu blamieren, wie Du.
    Lass gut sein……mit #197…..hast Du grad Dein eigenes Grab geschaufelt.

    Onkel Heinz…..wenn der Pittbull nich so träge wäre…….

    PS. Micha……tut mir leid….bei den Typen geht es leider nich annerscher

  203. @ Diehl, #201

    Wenn die EE Vergütungen sich verdoppeln, die Umlage sich aber „verfünffacht“ dann muss doch Geld übrig bleiben.

    Nicht dann, wenn immer weniger Stromkunden die Vergütungen aufbringen müssen. Exakt das ist der Hintergrund der Kurve. Hinzu treten zwei Einmal-Effekte im besagten Zeitraum: Einmal der sprunghafte Anstieg der Umlage als Nachholeffekt zwischen 2012 und 2013, weil zwischen 2011 und 2012 eben keine ausreichende Anpassung vorgenommen wurde. Und einmal der Aufbau einer Liquiditätsreserve in 2013 durch die Netzbetreiber, damit das EEG-Konto nicht im Verlauf eines Jahres ins Minus rutscht und dafür Zinsen bezahlt werden müssen. Wenn Sie die Kurve bis 2015 durchzeichnen, können Sie erkennen, wie die beiden Einmaleffekte nicht mehr wirken.

    Mir zeigt Ihr Kommentar in #201 vor allem, daß Sie das ganze Umlagesystem überhaupt nicht verstanden haben. Prof. Weber nennt die Industriebefreiung nur in einem Nebensatz und macht sich in dem von Ihnen verlinkten Video einer groben Täuschung der Öffentlichkeit schuldig. Ich werde das noch in einem Artikel aufarbeiten, seien Sie gespannt. Wenn Weber sagt „stecken die Leute in die Tasche, die den Strom bereitstellen“ kann er damit nur die Netzbetreiber meinen und damit eigentlich nur auf die Liquiditätsreserve abheben. Diese allerdings „steckt“ sich keiner „in die Tasche“, sondern die ruht halt auf dem EEG-Konto, ohne daß jemand damit etwas anfangen könnte oder dürfte. Die Netzbetreiber sind gezwungen, alle diese Zahlen öffentlich verfügbar zu machen. Jeder kann es prüfen, auch Sie:

    http://www.netztransparenz.de/de/EEG_Jahresabrechnungen.htm

    Nicht einfach glauben, Herr Diehl, nicht mir „glauben“ und auch nicht dem Weber. Selbst prüfen, selbst denken.

  204. Heinz Eng sagt #202

    Allerdümmste……und nun kann Dich nich mal mehr jemand mit Likes künstlich nach oben puschen, nun stehste wieder janz alleine am Pranger, denn olle Diehl bleibt lieber bei seinen bekloppten MOE und versucht sich nich noch auf anderen Ebenen zu blamieren, wie Du.
    Lass gut sein……mit #197…..hast Du grad Dein eigenes Grab geschaufelt.

    @ Cool bleiben Herr Eng, Sie schaden nur Ihren Nerven oder bekommen eventuell noch einen Herzinfarkt, und die Energiewende läuft trotzdem unaufhaltsam weiter.

    Schauen Sie mal wie sich auf dem EEG Konto die Milliarden ansammeln, die von den Verbrauchern zu viel an Umlage gezahlt werden.

    Zitat:
    EEG-Konto: Einnahmen steigen, Ausgaben sinken im Januar 
    Zu den Einnahmen des EEG-Umlagekontos zählen insbesondere die Vermarktungserlöse des EEG-Stroms an der Strombörse sowie die Zahlung der EEG-Umlage durch die Stromkunden. Unter die Ausgaben fallen vor allem die Vergütungs-Zahlungen an die Betreiber von EEG-Erzeugungsanlagen. Im Januar 2016 haben die Einnahmen insgesamt 2,19 Mrd. Euro betragen (+4 Prozent im Vergleich zum Dezember 2015), die Ausgaben beliefen sich auf 1,73 Mrd. Euro (-3 Prozent ggü. Dez.). Daraus ergibt sich ein Monatsüberschuss in Höhe von rund 460 Mio. Euro. 

    Höherer Gesamtüberschuss als vor einem Jahr
    Für den Gesamtüberschuss bedeutet das eine Steigerung gegenüber dem Vormonat (Gesamtüberschuss Stand Ende Dezember 2015: 3,33 Mrd. Euro) um 13,8 Prozent auf 3,79 Mrd. Euro. Im Januar des Vorjahres betrug der Monatsüberschuss sogar rund 640 Mio. Euro. Ende Januar 2015 stand dennoch „nur“ ein Gesamtüberschuss in Höhe von rund 3,50 Mrd. Euro zu Buche. 
    Typischerweise werden in den Herbst- und Wintermonaten Monatsüberschüsse erwirtschaftet. In den Sommermonaten stellt sich hingegen vor allem aufgrund der höheren Solarstrom-Erzeugung und den damit verbundenen höheren EEG-Vergütungszahlungen in der Regel ein Monatsminus ein.  Zitat Ende.

    Als Vertreter der Konventionellen muss ich Ihnen hoffentlich nicht sagen, dass das EEG Konto bei Beginn Milliarden in den Miesen war während der Ertragreichen Sommermonaten.

    Deshalb hat man von den Netzbetreibern ein Liquiditätskonto in Milliardenhöhe gefordert, das es immer noch gibt, haben Sie eine Erklärung für was das noch benötigt wird. ???

    Übrigens mit dem bekloppten MOE tun Sie dem Autoren des Artikel keinen Gefallen, der brauch den nämlich, um seinen Kannibalismus zu rechtfertigen.

    Oder haben Sie den Artikel auch nicht verstanden ????

    MfG

  205. #197

    #186 „Wir könnten die „Aufgabenstellung“ einfach zu den Akten legen, denn niemand verlangt das von uns und wir haben nichts davon.“

    Das dachte EON und Co auch, EEG „einfach zu den Akten legen“ und Heute…………..

    Zur Erinnerung, die fragliche „Aufgabenstellung“ war die Umstellung auf „Erneuerbare Energien“. Solange dieses schildbürgerhafte Ziel bei uns Gesetzeskraft hat, hat das freilich alle möglichen irrsinnigen Konsequenzen für die Volkswirtschaft. Sie brauchen mir das nicht zu erklären, es ist ja genau das wogegen ich mich wende.

    OK Sie persönlich Herr anorak2, sind noch beim Ablegen der Akten.

    Ich werbe für die ersatzlose Abschaffung des EEG.

    Außerdem, und unabhängig davon, für die Verstaatlichung der gesamten Stromindustrie, wobei die früher EEG-subventionierten Anlagen entschädigungslos zu enteignen wären.

    Da wir in einer Demokratie leben, muss diese Werbung die Bürger erreichen. Dafür bin ich hier.

  206. @Heinz

    Die Aufregung über die 2 lohnt nicht. Herr Diehl und Körner sind leider fehlgeleitet durch Ihre EE-Führer und in einer Zeitschleife, oder Endlosschleife gefangen. Ein Ausweg daraus gibt es nicht mehr, so beten Sie hier ihr Mantra immer wieder von neuen vor. So zusagen als Selbstbestätigung und in der Hoffnung, dass Sie hier unbedarfte Leser erhören werden und ihnen folgen werden, oder nur, um ein bisschen Unfrieden zu stiften. Das ist ihr einziger Sinn im Lebens. Das sind Leute, die sehr wenig Freude und echte Freunde im Leben haben und denen das Internet eine Möglichkeit bietet ihre Unzufriedenheit zu kanalisieren. Ich frage mich, was würden die ohne Internet machen. Vermutlich immer noch Protest-Plakate kleben und Radio-Zebra (war ein Schwarzsender in Bremen) betreiben. Also ein bisschen Mitleid.

  207. Peter Heller sagt # 203
    Mir zeigt Ihr Kommentar in #201 vor allem, daß Sie das ganze Umlagesystem überhaupt nicht verstanden haben. Prof. Weber nennt die Industriebefreiung nur in einem Nebensatz und macht sich in dem von Ihnen verlinkten Video einer groben Täuschung der Öffentlichkeit schuldig. Ich werde das noch in einem Artikel aufarbeiten, seien Sie gespannt. Wenn Weber sagt „stecken die Leute in die Tasche, die den Strom bereitstellen“ kann er damit nur die Netzbetreiber meinen und damit eigentlich nur auf die Liquiditätsreserve abheben.

    @ Herr Heller
    Wieso soll der Prof. das Liquiditätskonto meinen,???
    . Der meint schlicht und einfach den Merit Order Effekt. Mit anderen Worten den Anteil in der Umlage um den die EE den Börsenpreis senken, der in der Umlage enthalten ist, aber nicht für die EE Vergütungen benötigt wird.

    Wenn der Prof. von in die Tasche stecken spricht, meint er ja nicht alle die den Strom bereit stellen.

    Es gibt ja auch Versorger die den MOE an ihre Kunden weitergeben. Das ist doch ein Beweis dafür, dass das Geld da ist von dem die Rede ist, oder glauben Sie die zahlen das aus der eigenen Tasche.

    Ich habe dem Herrn Eng gerade den neuesten Stand vom EEG Konto gepostet, hier auch für Sie

    Zitat:
    EEG-Konto: Einnahmen steigen, Ausgaben sinken im Januar 
    Zu den Einnahmen des EEG-Umlagekontos zählen insbesondere die Vermarktungserlöse des EEG-Stroms an der Strombörse sowie die Zahlung der EEG-Umlage durch die Stromkunden. Unter die Ausgaben fallen vor allem die Vergütungs-Zahlungen an die Betreiber von EEG-Erzeugungsanlagen. Im Januar 2016 haben die Einnahmen insgesamt 2,19 Mrd. Euro betragen (+4 Prozent im Vergleich zum Dezember 2015), die Ausgaben beliefen sich auf 1,73 Mrd. Euro (-3 Prozent ggü. Dez.). Daraus ergibt sich ein Monatsüberschuss in Höhe von rund 460 Mio. Euro. 
    Höherer Gesamtüberschuss als vor einem Jahr
    Für den Gesamtüberschuss bedeutet das eine Steigerung gegenüber dem Vormonat (Gesamtüberschuss Stand Ende Dezember 2015: 3,33 Mrd. Euro) um 13,8 Prozent auf 3,79 Mrd. Euro. Im Januar des Vorjahres betrug der Monatsüberschuss sogar rund 640 Mio. Euro. Ende Januar 2015 stand dennoch „nur“ ein Gesamtüberschuss in Höhe von rund 3,50 Mrd. Euro zu Buche. 
    Typischerweise werden in den Herbst- und Wintermonaten Monatsüberschüsse erwirtschaftet. In den Sommermonaten stellt sich hingegen vor allem aufgrund der höheren Solarstrom-Erzeugung und den damit verbundenen höheren EEG-Vergütungszahlungen in der Regel ein Monatsminus ein.  Zitat Ende.

    Was glauben Sie denn warum sich da kontinuierlich Milliarden ansammeln, wo das 2010 dem Beginn des EEG Konto bei Milliarden „minus“ begonnen hat.

    Niergendwo, als auf dem EEG Konto wird deutlicher, dass die Verbraucher zu viel Umlage bezahlen.

    MfG

  208. @ Diehl, #207:

    Der meint schlicht und einfach den Merit Order Effekt. Mit anderen Worten den Anteil in der Umlage um den die EE den Börsenpreis senken, der in der Umlage enthalten ist, aber nicht für die EE Vergütungen benötigt wird.

    Nein, meint er nicht. Denn die gelben Balken in dem Diagramm im Video sind die Summe aus beiden: Aus den Erlösen und aus den Differenzkosten. Wenn die Erlöse sinken (was sie tun, die Begründung dafür steht oben im Artikel), steigen die Differenzkosten. Weil ja den NIE-Betreibern die Zahlungen garantiert werden. Wenn diese Zahlungen von immer weniger Kunden aufgebracht werden müssen, wird der einzelne Kunde stärker belastet. Deswegen steigt die Umlage.

    Die Netzbetreiber vermarkten den NIE-Strom an der Börse. Kassieren die Erlöse und zahlen im Gegenzug die Garantiesummen an die NIE-Betreiber. Das läuft über das EEG-Konto. Damit dieses nicht ins Minus läuft und die Netzbetreiber Zinsen zahlen müssen, dürfen sie auf diesem Konto in einem gewissen Umfang Überschüsse anhäufen. Die sogenannte Liquiditätsreserve. Deren Aufbau in den Jahren 2012 und 2013 durch eine vorweggenommene Erhöhung der Umlage finanziert wurde. Das ist ein Einmal-Effekt. Der in den kommenden Jahren wieder eingeholt wird. Die Entwicklung der gelben Balken und der schwarzen Linie werden sich also in ihrer Geschwindigkeit wieder angleichen.

    Nach meiner Erwartung werden sie aber auch weiterhin auseinanderlaufen, weil mit steigender Umlage eben immer mehr gewerbliche Verbraucher von der Umlage ganz oder in Teilen befreit werden müssen. Das ist eine zwangsläufige Aufwärtsspirale.

    An dieser Stelle verläßt mich dann die Lust. Ich kümmere mich lieber um meine nächsten Artikel. Und Sie, Herr Diehl, bilden sich erst einmal selbst fort. Ich kann Ihre Wissensdefizite nicht beheben, das können nur Sie selbst.

  209. @Anorak
    Nun ja, Verstaatlichung……was meinst Du damit?……unser Stadtwerk ist eine 100%….kommunale Einrichtung….mehr Staat geht ja wohl nicht, oder?

    @Micha
    Jaaaaa, alter Freund…..aber Du kennst doch den ollen Choleriker, der sich immer als Pittbull tarnt, bei völlig bekloppten Mitmenschen hab ick ständig den Drang…in deren Wade beißen zu müssen.
    Wird man so doof geboren?…..sind es schreckliche Kindheitstraumata?…….oder is da genetisch was fehl gelaufen?
    So viel Fanatismus und Lernbefreitheit…muss doch irgendwo einen Grund haben.

    Wenn ick könnte, würd ick ja sogar Mitleid heucheln…..aber diese Typen sind im Auftrag von „xxxx“ unterwegs….und da versteh ick keinen Spass mehr, da wird der Pittbull janz schnell groß, grün und böse.

    Ausserdem und sowie….muss ja jemand etwas Stimmung in den Laden bringen….bei den Beiden nämlich, schläft jedem stillen Leser der rechte Fuss ein, ersatzweise die Gesichtsgestik.
    Schlaftabletten in ihrer unedelsten Form……und ick hab wieder die dämlichen Nebenwirkungen am Hals.
    Ach Menno…..wo sind die intelligenten Ökos, wenn man sie mal braucht……..wenn es denn da draussen, doch noch den einen oder anderen geben sollte?

    Onkel Heinz…….HULK geht in die HEIA

  210. Peter Heller sagt # 208
    Nein, meint er nicht. Denn die gelben Balken in dem Diagramm im Video sind die Summe aus beiden: Aus den Erlösen und aus den Differenzkosten.
    Wenn die Erlöse sinken (was sie tun, die Begründung dafür steht oben im Artikel), steigen die Differenzkosten

    @Herr Heller
    Die gelben Balken sind eindeutig die Vergütungen die an die EE Anlagenbetreiber ausgezahlt wurden. Das können Sie doch an den Zahlen nachprüfen.
    Das sagt der Prof. auch als er die Zeitung erwähnt die zwar den steigenden Verlauf der Umlagenkurve auf der Grafik zeigt, aber das Wesentliche, nämlich die gelben Balken, weg gelassen hat.
    Die Erlöse und die Differenzkosten, ist der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve. Wenn die Erlöse sinken – was sie auch tun – steigen die Differenzkosten.
    Deshalb wird der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve immer größer, ist doch logisch, oder ???

    Peter Heller sagt:
    Die Netzbetreiber vermarkten den NIE-Strom an der Börse. Kassieren die Erlöse und zahlen im Gegenzug die Garantiesummen an die NIE-Betreiber. Das läuft über das EEG-Konto.
    Damit dieses nicht ins Minus läuft und die Netzbetreiber Zinsen zahlen müssen, dürfen sie auf diesem Konto in einem gewissen Umfang Überschüsse anhäufen.

    @Herr Heller
    Das was sich da auf dem EEG Konto an Milliarden ansammelt hat damit nichts zu tun.
    Damit das Konto nicht ins Minus läuft, gibt es eine separate Kreditlinie die unter Ausgaben auf dem EEG Konto schon zu Buche schlägt.
    Siehe hier: http://www.netztransparenz.de/de/file/2015-01-07_EEG-Konto_Finanzieller-HoBA_2014_Dezember_Internet.pdf

    Der Überschuss auf dem EEG Konto kommt daher, weil das monetäre Volumen aus sinkenden Börsenpreisen und dadurch höherer Umlage auf der Einnahmeseite des EEG Konto größer wird als die Ausgaben für den EE Zubau mit drastisch gekürzten Vergütungen. Sie werden sehen, dass sich dieses „Paradoxon “ Je niedriger die Börsenpres, desto höher die Umlage“ von selbst entlarvt, weil das Konto überlaufen wird.
    Ich denke irgend was wird man schon erfinden um es zur Ader zu lassen,, damit es für den normal sterblichen nicht auffällt..

    Peter Heller sagt.
    An dieser Stelle verläßt mich dann die Lust. Ich kümmere mich lieber um meine nächsten Artikel. Und Sie, Herr Diehl, bilden sich erst einmal selbst fort. Ich kann Ihre Wissensdefizite nicht beheben, das können nur Sie selbst.

    @ Herr Heller
    Das habe ich schon öfter von Kontrahenten gehört, wenn sie mit ihrem Latein am Ende waren.

    MfG

  211. #209

    Nun ja, Verstaatlichung……was meinst Du damit?……

    Sowas wie die frühere Bundesbahn oder Bundespost, also eine bundesweit einheitliche Behörde mit dafür zuständigem Bundesministerium und zugehörigem Gesetzeswerk, indem ein klarer Versorgungsauftrag definiert ist. Flankiert werden könnte das von einer Verfassungsänderung, die religiöse Motive in der Industriepolitik verbietet (wobei „religiös“ so definiert wird, dass Ökologismus, Klimawandelismus & Co inbegriffen sind).

    Der Grund für den Vorschlag ist, dass die Stromversorgung eine zentrale Infrastruktur der Daseinsvorsorge ist und daher in die öffentliche Hand gehört. Einen „Markt“ kann man in einem einheitlichen technischen System auch nicht veranstalten, daher ist die privatwirtschaftliche Organisation ein Irrläufer.

    Die vorgeschlagene Verfassungsänderung kann grünlastigen Missbrauch verbieten (und in Tateinheit gleich auch die Unterordnung unter Scientology- oder Zeugen-Jehovas-Dogmen, falls mal so eine Regierung entstehen sollte :)).

    unser Stadtwerk ist eine 100%….kommunale Einrichtung….mehr Staat geht ja wohl nicht, oder?

    Schön aber das ist ein isoliertes Phänomen. Die meisten Kraftwerks- und Netzbetreiber sind gewinnorientierte Aktiengesellschaften. Auch wenn einige davon in staatlicher Hand liegen, ändert das an ihrem privatwirtschaftlichen Charakter und den negativen Folgeerscheinungen nichts (vgl. heutige Deutsche Bahn). Vor der „Liberalisierung“ des Strommarkts war das System aber auch nicht staatlich, sondern bestand aus stark regulierten, aber privatwirtschaftlichen Gebietsmonopolen. Das war ein geringeres Übel als das was wir jetzt haben, aber warum nicht gleich Nägel mit Köppen machen.

  212. Michael Krüger sagt # 206
    @Heinz
    Die Aufregung über die 2 lohnt nicht. Herr Diehl und Körner sind leider fehlgeleitet durch Ihre EE-Führer und in einer Zeitschleife, oder Endlosschleife gefangen. Ein Ausweg daraus gibt es nicht mehr, so beten Sie hier ihr Mantra immer wieder von neuen vor. So zusagen als Selbstbestätigung und in der Hoffnung, dass Sie hier unbedarfte Leser erhören werden und ihnen folgen werden, oder nur, um ein bisschen Unfrieden zu stiften.

    @Herr Krüger
    Jetzt mal ehrlich, was beten Sie denn hier vor ??
    Wenn Sie von „fehlgeleitet“ schreiben, kann das eigentlich nur bedeuten, ins falsche Forum geleitet. Da müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, wollt ihr tatsächlich nur unter Gleichgesinnten diskutieren, und mit kernigen Formulierungen euren Frust abbauen.

    Herr Heller bringt den Merit Order Effekt in seinem Artikel, benutzt den aber vordergründig um seine Kannibalismus Betrachtung zu untermauern.
    Dass er dem Diehl dabei mit seinem Lieblingsthema begegnet, mit dem ich mich schon seit Jahren hobbymäßig beschäftige, hätte er eigentlich ahnen können, wenn er meine diesbezügliche Beiträge vorher gelesen hätte.
    Was die unbedarften Leser betrifft, denen würde ich selbst überlassen wessen Argumenten sie folgen wollen.
    Die „ Likes“ Funktion haben Sie ja mal sicherheitshalber entfernt, wie ich gesehen habe.
    Sollte wohl eine weitere Peinlichkeit verhindert werden. Wie schon gesagt ich vermisse sie nicht.

    Ach ja von „Unfrieden“ schreiben Sie ja auch noch. Wenn Sie andere Meinungen als Unfrieden bezeichnen, lässt Ihr Demokratieverständnis zu wünschen übrig.

    Fazit: Sie haben Recht die Aufregung über die Beiden lohnt tatsächlich nicht.

    MfG

  213. @ Diehl, #210:

    Die Erlöse und die Differenzkosten, ist der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve. Wenn die Erlöse sinken – was sie auch tun – steigen die Differenzkosten.
    Deshalb wird der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve immer größer, ist doch logisch, oder ???

    Würden Sie das wiederholen wollen? Ich meine richtig ernsthaft? Sind Sie wirklich davon überzeugt? Richtig ernsthaft? Würden Sie das bitte noch einmal wiederholen, damit ich sehe, daß das jetzt kein Versehen ist?

    Hier für alle das besagte Bild:

    Die gelben Balken zeigen die Zahlungen an die NIE-Betreiber (Erlöse+Differenzkosten) in Milliarden Euro.

    Die schwarze Linie zeigt die EEG-Umlage in Cent pro kWh.

    Hat Diehl gerade wirklich gesagt, die Differenzkosten seien der Abstand zwischen den gelben Balken und der schwarzen Kurve? Hat er das wirklich gesagt?

  214. @Peter

    Herr Diehl hat in #10 geschrieben:

    Die Erlöse und die Differenzkosten, ist der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve

    Das ist Unsinn weil die gelben Balken die Einheit Mrd € haben und die schwarze Kurve cent/kWh. Mit Mathematik scheint Herr Diehl auf Kriegsfuß zu stehen. Man lernt ja eigentlich in der Schule, dass man die Differenz aus zwei Werten mit unterschiedlichen Einheiten nicht bilden darf. Nun ja das erklärt so einiges.

  215. Wir können aber folgendes festhalten.

    Die Betreiber von Erneuerbare Energie Anlagen erhalten zusätzlich zum an der Börse erwirtschafteten Erlös eine Marktprämie, damit die Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können.

    Erneuerbare Energie Anlagen sind also unwirtschaftlich.

    Die Zeche für diese unwirtschaftlichen Technologien zahlt der Verbraucher über die EEG Umlage.

    Der Börsenpreis für Strom fällt, weil das Angebot an Strom immer größer wird, nicht weil die Erneuerbare Energie Anlagen wirtschaftlicher werden. Wir haben eine massive Überkapazität aufgebaut seit es das EEG gibt.

    Die wirtschaftlichen Folgen dieser Überkapazität tragen nicht wie in der Marktwirtschaft die Unternehmen die die Überkapazität aufgebaut haben, sondern der Verbraucher.

    Das EEG hat also mit Marktwirtschaft nichts zu tun ist ergo ein planwirtschaftliches Gesetz.

    Damit ist klar, dass das EEG und das Betreiben der Kapazität der erneuerbaren Energien die in den letzten Jahren aufgebaut wurden volkswirtschaftlich Ressourcen verschwendet.

  216. Ergänzung zu #214

    Herr Diehl hat das in #210 geschrieben.

  217. Peter Heller #213

    @Herr Heller
    Es ging doch vordergründig darum, dass Sie auf der Grafik die gelben Balken als Erlöse und Differenzkosten bezeichnet haben. Dem habe ich widersprochen in dem ich geschrieben habe, dass die gelben Balken eindeutig die EE Vergütungen darstellen.

    Ergänzend habe ich erwähnt, dass die Erlöse und Differenzkosten der Abstand zwischen den Balken und der Umlagenkurve sind. Dabei habe ich leichsinnig Ihre Begriffe übernommen.

    Ich hätte schreiben müssen, das was Sie Differenzkosten „NENNEN“ ist der Abstand zwischen den Balken und der Umlagenkurve.

    Tatsächlich ist das nämlich nur die „zahlenmäßige“ Differenz

    Schauen Sie mal, was ich am 31.01. 16 in einem anderen Forum zu diesem Thema geschrieben habe.

    Differenz und Differenz „Kosten“

    Das sind die beiden entscheidenden Begriffe mit der die Änderung 2010 mit Hilfe des EEG Konto vernebelt wird.

    Nach dem alten System waren Beschaffungskosten mit entscheidend für die Höhe der Umlage. Ich habe es schon X- mal hier geschrieben. Wir hatten bundesweit — je nach Einkaufsmodell des Versorgers — die unterschiedlichsten Umlagenhöhen, weil sinkende oder steigende Börsenpreise kompensierend oder nicht kompensierend, .auf die Umlage wirkten.
    Da die EE ohne hin senkend wirken, wäre nach dem alten System die Umlage in der politischen Diskussion lange kein Thema mehr.

    Ab 2010 hat man das EEG Konto eingeführt und den Begriff Differenz „Kosten“ als Umlagen Grundlage gewählt.
    Wohl wissend, dass auf den erste Blick nur wenigen auffällt, dass zwischen Differenz und Differenz „Kosten“ ein himmelweiter Unterschied besteht. In der Tat stellt nämlich die zahlenmäßige Differenz zwischen Erlöse und Vergütungen auf dem EEG Konto die Umlage dar.

    Wie der Unterschied in der Praxis aussieht möchte ich an einem einfachen Beispiel darstellen.

    Nehmen wir eine Menge „A“ die kostet 40 Euro und mischen die mit einer Menge „B“ die nur 30 Euro kostet. Dann wäre nach dem alten System die Menge A billiger geworden, sprich ein Teil der Umlage wäre kompensiert worden.

    Nach dem neuen System, im gleiche Verhältnis gemischt, wird Menge „A“ um die Differenz 10 teurer, sprich die Umlage steigt.

  218. #198 „Und maxatomstrom ist ein Händler von Atomstrom, kauf diesen billig ein und verkauft ihn teuer. „

    Hallo Michael Krüger
    Auch die Grünstromanbieter sind Händler und kaufen den „Grünen-Strom“ noch günstiger ein und verkaufen in auch teuer und trotzdem ist der „grüne Strom“ günstiger als der 100% AKW-Strom.

    #198 „Abgeschriebene AKWs haben Stromerzeugungskosten von 2 Cent pro kWh, nicht abgeschriebene von 5 Cent pro kWh, neue sind teurer.“

    Das die Stromherstellungskosten aus Abgeschriebene AKWs 2 Cent/kWh sind halte ich für ein Gerücht.
    Das die Stromherstellungskosten aus nicht abgeschriebene AKWs 5 Cent/kWh sind halte ich auch für ein Gerücht.
    Strom aus neuen AKWs kostet min. 12 Cent/kWh
    Strom aus neuen Windkraftanlagen oder neuen PV-Anlagen kostet nur ca. 8 Cent/kWh.

    +++++++++++++++

    #199 „Und Ihre viel gepriesenen BHKW werden womit betrieben ?“

    Mit Gas und Heizöl natürlich, in D ist ja keine 100% EE-Versorgung angestrebt.

    #199 „Wenn wir Öl und Gas in Strom verwandeln statt um zu heizen, um dann mit Strom zu heizen, haben wir sehr gute Verluste an Effektivität.“

    Herr Krishna Gans
    Sie haben ja überhaupt keinen Plan von Energie, Strom usw.
    „um dann mit Strom zu heizen“
    so was macht vielleicht außer ihnen noch Herr Eng, aber sonst keiner.

    Ich Erklärer ihnen das trotzdem.
    Ca. 2/3 sind beim BHKW Wärme und da wird in der Dunkelflaute z.B. Gebäude beheizt.
    Das restliche 1/3 ist Strom der wird nicht verheizt sondern von den Bürgern als Licht, Kraft, usw. als Strom genutzt, nicht zum Heizen.
    1 kWh Wärme aus z.B. aus Öl kostet ca. 4 bis 6 Cent und 1 kWh Strom aus der Stecktose kostet ca. 28 Cent/kWh da muss man ja jeden das Gehirn anbohren der Strom „um dann mit Strom zu heizen“ verwendet.
    Ok Sie haben vermutlich noch nicht der Einschalter vom Taschenrechner gefunden wenn Sie auf solch eine Idee kommen, „dann mit Strom zu heizen“.

    Beim System BHKW bekommt man aus Gas oder Öl standardmäßig ca. 80 bis 90% der Energie raus zur Nutzung.
    Die Kohlekraftwerke schaffen nur standardmäßig ca. 30 bis 40% nur die neuesten Gaskraftwerke kommen auf um die 60% nutzbare Energie.

    +++++++++++++++

    #199 „Die Beteiligung der Stadt Wiesbaden sollte ihren Fokus eher auf die Modernisierung von Schulen legen, denn auf das bauen von Windrädern.“

    Weichen Betrag Investieren den da die Stadt Wiesbaden bei den Windrädern ?

    ++++++++

    Herr anorak2

    Mit ihren Kommunistischen Ansichten bezüglich verstaatlichen werden Sie Schwierigkeiten mit Herrn Eng bekommen der ja ein Verfechter der freien Marktwirtschaft ist.

    #205 „Außerdem, und unabhängig davon, für die Verstaatlichung der gesamten Stromindustrie, wobei die früher EEG-subventionierten Anlagen entschädigungslos zu enteignen wären.“

    Daran glaube ich nicht das da die Kommunen die Anteile an RWE, Eon und Co haben da mitmachen bei einer entschädigungslosen Enteignung.
    Auch sind ja die Kommunen mit eigenen Stadtwerken betroffen bei der entschädigungslosen Enteignung der Stromindustrie.

    Grundsätzlich ist eine Entschädigungslose Enteignung nicht möglich, weder für die EEG-Anlagen, noch für die Netze noch für die Stromindustrie.
    Zumindest bei den zur Enteignung anstehenden EEG-Anlagen kann man den Entschädigungsanspruch ja ziemlich genau hochrechnen.
    Das ist vermutlich eine Entschädigung für den EEG- Anlagenbesitzer auch nicht die schlechteste Wahl.
    Da geht schon mal das Risiko von Wechselrichterausfällen und sonstige Defekte auf den Staat über.
    Auch kann ich mir nicht vorstellen wo der Staat z.B. die ganzen abgebauten PV-Anlagen die er z.B. bei den Einfamilienhäusern einsammelt wieder errichte soll, da kann er sich auch gleich um die Entsorgung kümmern.

    #205 „Da wir in einer Demokratie leben, muss diese Werbung die Bürger erreichen. Dafür bin ich hier.“

    Da sind Sie aber auf verlorenen Posten.
    Ich hab die Zustimmungsraten zur Energiewende bei der letzten Repräsentativen Umfrage nicht mehr genau im Kopf aber da schwirren so Zahlen von um die 70% Zustimmung herum.
    Acht die ca. 2.000.000 EEG-Anlagen Repräsentieren ja min. 3.000.000 bis 4.000.000 Wähler, um da was zu reisen, dass wird schwierig.

    #206 „leider fehlgeleitet durch Ihre EE-Führer und in einer Zeitschleife, oder Endlosschleife gefangen. „

    Ich glaube Herr anorak2 ist in einer Zeitschleife, oder Endlosschleife gefangen die noch aus der guten alten DDR stammt, mit seiner Forderung nach Enteignung.
    Er hat vermutlich noch nicht mitbekommen das in der BRD jetzt sein ewig gestriges Leben fristet.

    ++++++

    Herr Eng,

    so eine Aussage gerade von ihnen zu hören ist ja zum schmunzeln.

    #209 „Ausserdem und sowie….muss ja jemand etwas Stimmung in den Laden bringen….bei den Beiden nämlich, schläft jedem stillen Leser der rechte Fuss ein, ersatzweise die Gesichtsgestik.“

    Selber haben Sie bei ihren eigen Beiträgen von den stillen Lesern kein Zustimmung „Likes“ bekommen und die „Likes“ Funktion abgeschalten als Administrator weil es Ihnen zu peinlich wurde das die EE-Befürwortender da bis zum Faktor 10 besser abgeschnitten haben.
    Hab mal einen klein Rückblick da eingestellt, mit „Likes“ und nach der Abschaltung der „Likes“ durch Herrn Eng.
    So sehen nun die Beiträge nach der „Bearbeitung“ durch Herrn Eng aus, ist nicht so Peinlich für Herrn Eng wenn es eng wird.
    http://up.picr.de/24643028ej.jpg

    +++++++++

    Die Rechnung vom Herrn Diehl ist vom Grundsatz OK,
    auch wenn da Milliarden Euro sehen und die schwarze Linie zeigt die EEG-Umlage in Cent pro kWh.
    http://www.unendlich-viel-energie.de/media/image/5886.AEE_EEG-Erloese_und_Umlage_2000-2015_okt15_72dpi.png
    In dieser Grafik sieht mal die Milliarden für die Auszahlung an die EEG-Leute, das Gesamte fürs EEG eingesammelte Geld und wie über 50% des eingesammelten EEG-Geldes im System „versickert“, so als grober Übersicht.

    Gruß

  219. @Klaus Körner

    Sie sagen, dass die Rechnung vom Grundsatz ok ist, weil sie ihre politische Meinung unterstützt.

    Die Aussage von Herrn Diehl ist aber falsch. Das zeigt, dass sie Aussagen nicht sachlich, sondern politisch bewerten.

  220. Hallo Herr Heß (zu #219)

    ich bewerte nichts politisch, sondern nur die Milliarden Euro die im EEG-System umverteilt werden, haben nichts von der ursprünglichen EEG-Idee.

    Wer jetzt wie fiele Milliarden Euro abgreife ist eigentlich nebensächlich.
    Da bedienen sich die Strom-Großverbraucher, Stromeinkäufer, selbst die Kraftwerksbetreiber haben das System durchschaut und kaufen an der Strombörse wenn das der Strom günstiger ist als wie von ihren eigen Kraftwerken und der Endkunde bezahlt die Zeche übers EEG.
    Im gleiche Atemzug beschweren sich aber die Jungs von den Kraftwerken das die Börsenpreise so gerig sind.

    Das da die EEG-Kosten nur noch eine Richtung kennen ist ja selbstverständlich.

    Gruß

  221. @Klaus Körner

    Wenn sie sachlich bewerten würden hätten sie zunächst mal festgestellt, dass die Aussage von Herrn Diehl falsch ist.
    Da sie das nicht tun zeigen Sie, dass sie mit einem großen politischen Bias bewerten.
    Das haben sie klar gezeigt.

  222. @Klaus Körner

    Das EEG ist eine Abzocke des kleinen Mannes durch alle die erneuerbare Energien herstellen.
    Der eine zockt mehr ab, der andere weniger. Volkswirtschaftlich ist es Ressourcenverschwendung, weil unwirtschaftliche Technologien wie Photovoltaik subventioniert werden. Das bestätigt sogar Edenhofer vom PIK.

    Dazu kommen oben drauf die erhöhten Netzentgelte durch diese unwirtschaftliche Technologie die darüberhinaus Überschüsse erzeugt die nicht gebraucht werden. Auch dafür wird der Verbraucher abgezockt. Im Grunde zahlt er für etwas das er gar nicht braucht. Es wird ihm etwas in Rechnung gestellt für das er keine Leistung bekommt. Diebstahl ist ja auch Diebstahl egal wieviel jemand klaut.

  223. Hallo Herr Heß

    #222 „Der eine zockt mehr ab, der andere weniger. Volkswirtschaftlich ist es Ressourcenverschwendung, weil unwirtschaftliche Technologien wie Photovoltaik subventioniert werden. Das bestätigt sogar Edenhofer vom PIK.“

    Keine Ahnung was Edenhofer bestätigt.

    Ich kann nur bestätigen das Strom von der eigenen PV für ca. 10 Cent/kWh zu bekommen ist und aus kWh aus dem Netz um die 28 Cent/kWh kostet.

    Da ist es auch volkswirtschaftlich sinnvoll wenn sich Leute selber mit Strom versorgen, sobald er günstiger ist, egal ob aus EE, Öl, Gas usw.

    +++++++++++++++++

    #221 „Da sie das nicht tun zeigen Sie, dass sie mit einem großen politischen Bias bewerten.“

    Es geht nur um die Milliarden die im EEG-System an der eigentlichen EEG-Idee vorbei verbrannt werden.
    Politisch ist ja die teilweise Umstellung auf EE-Strom ohnehin beschlossene Sache nur über den Prozentsatz wird noch gesprochen und das Zeitfenster.

    Gruß

  224. @KK #218

    Das die Stromherstellungskosten aus Abgeschriebene AKWs 2 Cent/kWh sind halte ich für ein Gerücht.
    Das die Stromherstellungskosten aus nicht abgeschriebene AKWs 5 Cent/kWh sind halte ich auch für ein Gerücht.

    Ich halte es nicht für sinnvoll, zwischen abgeschriebenen und nicht abgeschriebenen Kraftwerken zu unterscheiden, da der interessierende Faktor die volkswirtschaftliche Belastung über die gesamte Laufzeit ist. Betriebswirtschaftliches Denken in Zeitabschnitten ist da eher hinderlich. Die Größenordnung kommt jedenfalls hin. Die Studie der Uni Stuttgart „Stromgestehungskosten im Vergleich“ (die einzige mir bekannte im Netz, die nicht erkennbar politisiert ist) get für neu errichtete Druckwasserreaktoren von 3,5 Ct aus.

    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/downloads/Arbeitsbericht_04.pdf

    Herr anorak2

    Mit ihren Kommunistischen Ansichten bezüglich verstaatlichen werden Sie Schwierigkeiten mit Herrn Eng bekommen der ja ein Verfechter der freien Marktwirtschaft ist.

    Das werde ich aushalten. Aber kommunistisch ist mein Vorschlag nicht, sowenig wie die Deutsche Bundesbahn ein Volkseigener Betrieb war. Selbst sehr konservative Kräfte in der BRD wären in den 1950er, 60er, 70er, 80er Jahren nicht im Traum drauf gekommen, diese zu privatisieren. Und irgendwie hatten die Recht. Man kann eben auch im freien Westen wichtige Infrastruktur staatlich betreiben, ohne dass der Sozialismus ausbricht. Das wäre mein Vorschlag, nun auch ausgedehnt auf das Energiewesen.

    #205 „Außerdem, und unabhängig davon, für die Verstaatlichung der gesamten Stromindustrie, wobei die früher EEG-subventionierten Anlagen entschädigungslos zu enteignen wären.“

    Daran glaube ich nicht das da die Kommunen die Anteile an RWE, Eon und Co haben da mitmachen bei einer entschädigungslosen Enteignung.

    Da hat einer nicht genau gelesen. Nochmal gucken: „die früher EEG-subventionierten Anlagen“. Das heißt EEG-geförderte Windräder, große Solaranlagen, Biogas-Anlagen und all das Gedöns soll entschädigungslos enteignet werden. RWE & Co sind davon nur insofern betroffen, wie sie selbst in dieses Geschäft eingestiegen sind (was durchaus der Fall ist, aber nicht ihr Hauptgeschäft darstellt).

    Für alle anderen Anlagen sollen die bei Verstaatlichungen üblichen Entschädigungen geleistet werden.

    Grundsätzlich ist eine Entschädigungslose Enteignung nicht möglich, weder für die EEG-Anlagen,

    Formalrechtlich nicht, aber man kann tricksen:

    Erst wird das EEG ausgesetzt, eh klar.

    Dann wird ein Enteignungsgesetz zur Vergesellschaftung nach Artikel 15GG und darin enthalten eine Entschädigung nach Artikel 14.3GG festsetzt, genau wie bei den normalen Kraftwerken auch.

    Dann wird ein EEG-Bereinigungsgesetz verabschiedet, das die Ex-Eigentümer der Windräder, Solaranlagen & Co verpflichtet, die während der Geltungszeit des EEG erhaltene Überzahlung -- also die Differenz zwischen der EEG-Vergütung und dem tatsächlichen Börsenpreis -- an die Staatskasse zurückzuvergüten.

    Der Saldo zwischen Entschädigungsanspruch und Rückvergütung wird in den meisten Fällen nahe Null liegen. Dann haben wir dem Buchstaben des Grundgesetzes genüge getan, ohne den Betreibern noch Geld hinterherzuwerfen.

    noch für die Netze noch für die Stromindustrie.

    Da die nicht EEG-gefördert waren, fällt für sie die vorgeschlagene Rückvergütung weg.

    Da geht schon mal das Risiko von Wechselrichterausfällen und sonstige Defekte auf den Staat über.

    Ja, aber ich hielte es trotz der Gegnerschaft zur Subvention von Windrädern & Co für fehlgeleitet, sie nach der Beendigung des EEG-Irrsinns einfach abzureißen. Es sind ja trotzdem Vermögenswerte, für deren Aufbau die Gesellschaft Leistungen erbracht hat. Man sollte sie also nutzen, aber ohne noch viel für Reparaturen reinzubuttern. In den meisten Fällen heißt das wahrscheinlich auf Verschleiß fahren, bis sie schrottreif sind.

    Auch kann ich mir nicht vorstellen wo der Staat z.B. die ganzen abgebauten PV-Anlagen die er z.B. bei den Einfamilienhäusern einsammelt wieder errichte soll, da kann er sich auch gleich um die Entsorgung kümmern.

    Ich würde private Anlagen zur Vermeidung sozialer Härten aus der Enteignung ausnehmen, nur die Großbetreiber sollen bluten. Da das EEG auszusetzen ist, werden die Privatanlagen allerdings keinen Einspeisungsanspruch mehr haben.

    Da sind Sie aber auf verlorenen Posten.

    Wenn ich schon in der Mehrheit wäre, hätte ich keinen Anlass hier überhaupt zu schreiben, da schon alles in meinem Sinne liefe.

    Aber Mehrheiten können kippen, das passiert oft schneller als man gucken kann. Bzgl. EEG werden sie kippen, der Irrsinn kann nicht jahrzehntelang so weiterlaufen. Das ist rein volkswirtschaftlich gar nicht möglich, und dieser Fakt wird sich irgendwann durchsetzen.

    Aber wohin es dann kippen wird ist derzeit gar nicht klar, darüber scheinen sich noch zu wenige Leute Gedanken zu machen. Wenn man das nicht rechtzeitig durchdenkt, droht Chaos. Ich versuche hier einfach, ein paar solcher Gedanken vorwegzunehmen und dafür zu werben.

    Ich hab die Zustimmungsraten zur Energiewende bei der letzten Repräsentativen Umfrage nicht mehr genau im Kopf aber da schwirren so Zahlen von um die 70% Zustimmung herum.

    Ja es gab auch mal Mehrheiten für die Todesstrafe und für die Wehrpflicht und für Bestrafung von Homosexuellen. Ist alles wech. Zeiten ändern sich. Auch der grüne Zeitgeist wird irgendwann Vergangenheit sein.

    Ich glaube Herr anorak2 ist in einer Zeitschleife, oder Endlosschleife gefangen die noch aus der guten alten DDR stammt, mit seiner Forderung nach Enteignung.
    Er hat vermutlich noch nicht mitbekommen das in der BRD jetzt sein ewig gestriges Leben fristet.

    Ich stamme nicht aus der DDR. Meine Vorschläge sind dekadent westlich-sozialstaatsverklärt.

    Aber danke für das Zitat. Hier ein Anschauungsstück für alle, die die Ökopolitik für „links“ halten. Sie ist von ihrer ganzen Denke her, wie man hier schön sehen kann, ganz stiernackig rechtskonservativ.

  225. @Admin bitte 1x freischalten.

  226. @Körner

    Nochmals.

    maxatomstrom ist ein Händler von Atomstrom, kauf diesen billig ein und verkauft ihn teuer. Abgeschriebene AKWs haben Stromerzeugungskosten von 2 Cent pro kWh (Uranbrennstoff+Betrieb), nicht abgeschriebene von 5 Cent pro kWh, neue sind teurer.

    Und Ökostrom stammt aus abgeschriebenen Wasserkraftwerken in Skandinavien, Österreich und der Schweiz und ist deshalb so günstig. Da liegen die Stromerzeugungskosten auch bei 2 Cent/ Betriebskosten. Die durchschnittliche EEG-Vergütung für neue Anlagen liegt hingegen bei 18 Cent pro kWh. Wurde im letzten Jahr von der Bundesregierung raus gegeben. Neue PV-Anlagen erhalten eine geringere Förderung, so bei 10 Cent EEG-2014. Deshalb findet bei PV auch kaum noch Zubau statt. Die Solarindustrie erlebt gerade einen Niedergang, genau wie die Biogasanlagen. Nur noch bei der Windkraft findet ein nennenswerter Zubau statt. Bei weiter sinkender EEG-Förderung wird auch die Windkraft einen Niedergang erleben. Denn ohne EEG-Subventionen die EE läuft rein gar nichts.

    Herr Körner, die Zahlen hatte ich alle hier schon zig Mal verlinkt und die Links dazu dürften Sie mit ein wenig Mühe selbst finden. Was Sie glauben interessiert nicht, ist auch völlig belanglos, da nur die Zahlen zählen.

  227. @Klaus Körner

    Jeder der Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz speist nimmt an der Abzocke des kleinen Mannes teil.

  228. @Diehl, Körner

    Hier alle Zahlen nochmal auf einen Blick. Hatte ich schon etliche Male verlinkt, kommt bei Ihnen nur nicht an. Wird es vermutlich auch nicht, schon aus ideologischen Gründen. Und wenn, dann kappieren Sie es nicht, oder es wird nach 1 Sekunde wieder vergessen:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/diehkoerner25gqdoe427i.jpg

  229. Günter Heß sagt in # 221
    @Klaus Körner
    Wenn sie sachlich bewerten würden hätten sie zunächst mal festgestellt, dass die Aussage von Herrn Diehl falsch ist.
    Da sie das nicht tun zeigen Sie, dass sie mit einem großen politischen Bias bewerten.
    Das haben sie klar gezeigt.

    @ Herr Heß, habwen Sie meine # 217 gelesen ??

    MfG

  230. @Hans Diehl

    Sie schrieben in #210

    Die Erlöse und die Differenzkosten, ist der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve

    Das ist falsch wie ich ihnen in #214 erklärt habe. Schulstoff 9. Klasse.
    Da ändert auch ihr #217 nichts.

  231. Günter Heß sagt # 229

    @Hans Diehl
    Sie schrieben in #210
    Die Erlöse und die Differenzkosten, ist der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve
    Das ist falsch wie ich ihnen in #214 erklärt habe. Schulstoff 9. Klasse.
    Da ändert auch ihr #217 nichts.

    @Herr Heß
    Leider verharren Sie auf Differenz „Kosten“
    Wenn Sie nicht zwischen Differenz und Differenz „Kosten“ unterscheiden können, ist das nicht mein Problem.
    Übrigens was die Milliarden und die Cent auf der Grafik betrifft.

    Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass sich die schwarze Umlagenkurve auf die rechte „schwarze“ Aussage in Cent bezieht, und die gelben Balken auf die linke „gelbe“ Aussage in Milliarden.
    Man muss natürlich Grafiken auch lesen können, wenn man mit reden will.

    MfG

  232. @Hans Diehl

    Genau weil ich im Gegensatz zu ihnen Grafiken lesen kann, weiß ich, das es falsch ist den Abstand zweier Kurven zu bestimmen die sich auf unterschiedliche Skalen und Einheten beziehen. Dass sie das nicht verstehen nach mehrfachen Hinweisen, zeigt dass sie in mathematischer Grundbildung Defizite haben.
    Das haben nun wohl alle gemerkt. Anscheinend außer der Herr Körner. Mit ihrem #230 zeigen Sie dass sie das immer noch nicht verstanden haben.

  233. Günter Heß sagt.
    @Hans Diehl
    Genau weil ich im Gegensatz zu ihnen Grafiken lesen kann, weiß ich, das es falsch ist den Abstand zweier Kurven zu bestimmen die sich auf unterschiedliche Skalen und Einheten beziehen. Dass sie das nicht verstehen nach mehrfachen Hinweisen, zeigt dass sie in mathematischer Grundbildung Defizite haben.
    Das haben nun wohl alle gemerkt. Anscheinend außer der Herr Körner. Mit ihrem #230 zeigen Sie dass sie das immer noch nicht verstanden haben.

    @ Günter Heß
    Gut, wenn Sie Grafiken besser lesen können als ich, dann erklären Sie doch bitte mal dem Herrn
    Heller, dass die gelben Balken die Vergütungen sind, die an die EE Anlagenbetreiber gezahlt wurden, und nicht, wie er # 208 geschrieben hat die Summe aus Erlösen und Differenzkosten.

    Siehe hier:

    Peter Heller # 208
    Nein, meint er nicht. Denn die gelben Balken in dem Diagramm im Video sind die Summe aus beiden: Aus den Erlösen und aus den Differenzkosten.

    MfG

  234. @Körner #218

    aus #197:

    4. Der Wärmebedarf im Costa Rica ist wesentlich geringer als in D, im Winter werden doch ohnehin jede Menge Gas und Öl verband zum Heizen in D und daraus kann man auch Strom machen

    Wenn heizen nicht mit Gas und Öl, dafür aber Strom herstellen, nun, dann „bietet“ sich „Heizen mit Strom“ unwillkürlich an, oder nicht ?
    Und Ihre BHKW arbeiten ja demnach dann mit Gas und Öl, wo ist der Gewinn ?

  235. @Körner #218

    Weichen Betrag Investieren den da die Stadt Wiesbaden bei den Windrädern ?

    Noch gar nichts, weil die Räder noch nicht genehmigt sind und die Pläne derzeit ausliegen.

  236. @Hans Diehl

    Ich stelle nur fest, dass sie einfache mathematische Zusammenhänge nicht verstehen.
    Noch nicht mal nach entsprechenden Hinweisen.
    Das bedeutet im Grunde, dass sie nicht rechnen können.
    Das haben wir festgestellt.
    Ich finde es interessant, dass sie nicht in der Lage sind das zu erkennen.
    Das zeigt, dass sie alles glauben müssen was ihnen die EEG Propaganda vorsetzt. Sie sind auch erwiesenermaßen nicht Inder Lage Peters Argumente zu verstehen, weil ihnen wie sie zeigen die mathematischen Grundlagen fehlen.

  237. @Diehl

    Gut, wenn Sie Grafiken besser lesen können als ich, dann erklären Sie doch bitte mal dem Herrn
    Heller, dass die gelben Balken die Vergütungen sind, die an die EE Anlagenbetreiber gezahlt wurden, und nicht, wie er # 208 geschrieben hat die Summe aus Erlösen und Differenzkosten.

    Herr Diehl:

    Vergütung EEG-Anlagen = EEG-Erlöse + EEG-Differenzkosten

    Abbildung 1 und Abbildung 3 hier:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/diehkoerner25gqdoe427i.jpg

    Wie oft muss man es Ihnen noch zeigen, ich habe das hier schon mindestens 10mal Ihnen gezeigt. Es kommt nicht an, oder es ist nach 1 Sekunde wieder vergessen.

  238. @Diehl

    Sie betreiben jetzt seit fast 20 Jahren PV-Anlagen auf Ihren Dächern und Ihre Familie verdient mit Solaranwendungen ihr Geld und wurde dafür auch schon ausgezeichnet, mit einem Umweltpreis. Haben aber von Betriebswirtschaft und Zahlen keine Ahnung. Ich glaube jeder normale Unternehmer wäre da schon lange Pleite, wenn er nicht am Tropf der EE-Vergütungen hängen würde, der so große Margen abwirft, dass man nicht mal rechnen können muss, um noch fette Gewinne einzustreichen.

  239. #226 „Jeder der Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz speist nimmt an der Abzocke des kleinen Mannes teil.“

    Die wo Sie Abzocker nennen habe wenigsten noch mit ihren Geld die Anlagen vorfinanziert und bekommen auch nur was wen sie einspeisen.
    Aber bereits um die 50% greifen welche ab die nie Geld in die Hand genommen haben und jetzt von dem günstigen Börsenpreis und Ausgleichsmechanismus profitieren.

    Abgezockt haben den kleine Mann die großen und kleinen Energieversorger aber über Jahrzehnte.
    Nur allein Eon hat den kleinen Mann in einer Größenordnung von ca. 10.000.000.000 € jedes Jahr über den Tisch gezogen und das sind Gewinne gewesen.
    Nicht wie bei der Einspeisevergütung, da ist die ausbezahlte Einspeisevergütung ja nicht der Gewinn.

    ++++++++++++

    Hallo Michael Krüger,

    Jetzt haben Sie es wenigsten selber zugegeben das die Atomlobby die Bürger nur Abzocken wollen im Beitrag #225.

    #225 „maxatomstrom ist ein Händler von Atomstrom, kauf diesen billig ein und verkauft ihn teuer.“

    Und ihr Märchen vom billigen Atomstrom können Sie auch vergessen.
    Da braucht man nur nach Frankreich blicken wo ja jede Menge abgeschriebener AKWs ihren Dienst verrichten und da ist der Börsenpreis in der Regel um ca. 1 Cent/kWh teurer als in D.

    Aktueller Preis in D = 0,892 Cent/kWh
    Aktueller Preis in F = 1,271 Cent/kWh

    Wen natürlich maxatomstrom den günstigen Strom von den abgeschriebenen Französischen AKWs einkauft haben die maxatomstrom Kunden ja irgendwie die A-Karte gezogen.

    +++++++++++

    Herr Michael Krüger
    Herr Günter Heß

    (zu #225 und #226)

    wer sich heute noch eine PV aufs Dach baut und nur 1 kWh nach EEG einspeist den gehört der Hintern versohlt.
    Man bekommt ja nur um die 12 Cent/kWh nach EEG für Kleinanlagen.
    Der Netz-Strombezug kostet aber 28 Cent/kWh.

    Deshalb PV auf Dach, Wand oder Balkongeländer und 50% vom PV-Strom gar nicht nutzen ist immer noch preiswerter als EEG-Einspeisung und Netzbezug.
    In 1,2 oder erst in 5 Jahren ist die Akku-Stromspeicherung preiswerter als Netzstrom, dann kommt ein Akku in den Keller und, oder mit 4 Rädern in die Garage und der Energieversorger ist dein Freund.

    +++++++++++

    Herr Heß

    nur jammern übers EEG hilft nicht weiter, man (Mann) muss Gegenmaßnahmen ergreifen.
    Selber Strom erzeugen und, oder Stromverbrauch optimieren.

    Gruß

  240. Günter Heß sagt # 135
    @Hans Diehl
    Ich stelle nur fest, dass sie einfache mathematische Zusammenhänge nicht verstehen.
    Noch nicht mal nach entsprechenden Hinweisen.
    Das bedeutet im Grunde, dass sie nicht rechnen können.
    Das haben wir festgestellt.

    @Herr Heß
    Lenken Sie bitte nicht ab, erklären Sie Ihrem Koalitionspartner dem Herrn Heller, dass er falsch liegt wenn er glaubt die gelben Balken auf der Grafik wären „nicht“ die Vergütungen die an die EE Anlagenbetreiber gezahlt werden. Nur wenn er das richtig erkannt hat, wird er meine Argumentation verstehen.

    Günter Heß sagt.
    Sie sind auch erwiesenermaßen nicht Inder Lage Peters Argumente zu verstehen, weil ihnen wie sie zeigen die mathematischen Grundlagen fehlen.

    @ Herr Heß
    Ich denke wer da was erwiesen hat, wird ihr Geheimnis bleiben.
    Tatsache ist, dass Herr Heller den Merit Order Effekt den die EE auslösen benutzt, um damit seinen Kannibalismus von Sonne und Wind zu rechtfertigen.
    Wenn ich dann erkläre was der MOE noch alles bewirkt z.B. seit 2010 in der EEG Umlage enthalten ist, und in Folge dessen auf der Grafik die Umlagenkurve so rapide, -.- weg von den Vergütungsbalken – nach oben treibt, ist er mit seinem MOE Latein am Ende, und Sie müssen teils polemisch in die Presche springen.

    MfG

  241. #237 „Haben aber von Betriebswirtschaft und Zahlen keine Ahnung.“

    Die EEG-Jungs hatten bereits vor 10 bis 20 Jahren Ahnung von Betriebswirtschaft.

    Bei den Jungs von Eon, RWE bin ich mir da nicht so sicher bei den Milliarden von Schulden die bei den Versorgen in den Bücher stehen.
    Wahren oder sind bei Eon nicht um die -30.000.000.000 € am Schulten zusammengekommen.

    Gruß

  242. @Diehl #239

    Lenken Sie bitte nicht ab, erklären Sie Ihrem Koalitionspartner dem Herrn Heller, dass er falsch liegt wenn er glaubt die gelben Balken auf der Grafik wären „nicht“ die Vergütungen die an die EE Anlagenbetreiber gezahlt werden.

    Was sagt Herr Heller in #213 ?

    Die gelben Balken zeigen die Zahlungen an die NIE-Betreiber (Erlöse+Differenzkosten) in Milliarden Euro.

  243. Michael Krüger sagt # 237
    @Diehl

    Sie betreiben jetzt seit fast 20 Jahren PV-Anlagen auf Ihren Dächern und Ihre Familie verdient mit Solaranwendungen ihr Geld und wurde dafür auch schon ausgezeichnet, mit einem Umweltpreis.

    @ Oha… Herr Krüger, wenn Ihrer Recherchen alle so velässlich sind wie die womit Sie einen Umweltpreis in meiner Familie gefunden haben, wundert mich nichts mehr.

    Ich habe jedenfalls noch kein Umweltpreis in meiner Familie zu Gesicht bekommen. Aber ich werde Ihnen zu liebe mal nachfragen ob ich da was verpasst habe.

    MfG

  244. Im Jahr 2014 wurden ca. 24 Mrd € an die erneuerbaren Energieerzeuger vergütet.
    Der Marktwert dieses Stroms Betrug 4.1 Mrd €.

    Die durchschnittliche EEG Vergütung Betrug 17.8 Cent/kWh.

    Die durchschnittliche EEG Vergütung hat sich seit 2000 verdoppelt.

    Das ist die Abzocke.

  245. Diehl #232,

    Gut, wenn Sie Grafiken besser lesen können als ich, dann erklären Sie doch bitte mal dem Herrn
    Heller, dass die gelben Balken die Vergütungen sind, die an die EE Anlagenbetreiber gezahlt wurden, und nicht, wie er # 208 geschrieben hat die Summe aus Erlösen und Differenzkosten.

    Differenzkosten sind die EEG Umlage, die Erlöse sind da schon abgezogen.

    Die EEG Umlage wird lt. Gesetz so berechnet :

    Reine Förderkosten
    Rückgang Börsenstrompreis
    Industrieprivileg
    Marktprämie
    Liquiditätsreserve
    Nachholung Vorjahr

    Der deutsche Michel bezahlt auch den Preiseinbruch zu den Minuten, wo die Sonne scheint oder/und der Wind weht.
    Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

  246. @Micha….#227

    Jute Grafik…..und genau die Aussage des Autors dieses Artikels…..es ist wunderschön zu sehen, wie die NIE….sich gegenseitig kanibalisieren.
    Sie werden…um nicht in die Insolvenz getrieben zu werden….immer mehr Geld verlangen, brauch man ja nur den Fakt betrachten, das immer mehr Windräder in windschwache Gebiete gepappt werden.
    Unsere beiden Kandidaten aus dem Haus, das Verrückte macht, denken einfach nicht konsequent in die Zukunft, was passieren wird, wenn der Ausbau ungebremst so weiter geht.
    Ich…..meines Zeichens „größter Hellseher aller Zeiten“ habe das im Prinzip schon im Jahre 2008 vorhergesehen und fühle mich zunehmend in meinen Annahmen bestätigt.
    Olle Diehl gehts doch nur darum, allen möglichen Leuten die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, das die NIE unseren Endkundenpreis explosionsartig in die Höhe treibt.
    Körner dagegen…..hat da mal was gehört oder gelesen….um dann hier mit seinem Viertelwissen zu prahlen.

    Egal, eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als die Beiden hier auch nur ein Millimeter nachgeben würden, weil sie nicht einsehen wollen…das sie komplett schief gewickelt sind.
    Dummerweise sitzen solche Leute auch in der Regierung und sonstigen Schaltstellen der Macht…..und dat macht mir dann wirklich Angst, weil die richtig Schaden anrichten können.

    Es wird noch ne Weile dauern, eh Deutschland kapituliert…..man hat ja dem Deutschen die ultimative Superwaffe versprochen, mit der wir dann kurz vor Berlin, doch noch den Endsieg in der Klimakrise davontragen werden.

    Onkel Heinz…….ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast…..huhhhhh

  247. @Körner

    Und ihr Märchen vom billigen Atomstrom können Sie auch vergessen.
    Da braucht man nur nach Frankreich blicken wo ja jede Menge abgeschriebener AKWs ihren Dienst verrichten und da ist der Börsenpreis in der Regel um ca. 1 Cent/kWh teurer als in D.

    Der Börsenstrompreis gibt nicht den Strompreis für den Endkunden wieder. In Frankreich zahlen die Privaten Haushalte nicht mal die Hälfte pro kWh, wie in Deutschland.

    http://www.kwh-preis.de/wp-content/uploads/images/infografiken/strompreise-vergleich-weltweit-bdew.jpg

    Deutschland hat mit Dänemark die teuersten Strompreise Weltweit Dank EEG-Umlage.

    @Diehl

    Ich habe jedenfalls noch kein Umweltpreis in meiner Familie zu Gesicht bekommen.

    Die Energieblogger haben den Solarpreis 2014 erhalten, darunter Ihre Schwiegertochter.

    Völlig absurd. Verschwörungstheorien, Utopien und Gaga.

  248. @Lügenkörnchen

    Beim System BHKW bekommt man aus Gas oder Öl standardmäßig ca. 80 bis 90% der Energie raus zur Nutzung.

    Weil ick ja selber diverse BHKW betreibe….bin ich sozusagen „Experte“ in solch Dingens.
    Erstmal….einzeln betrachtet, kann ick BHKW nur betreiben, wenn ick auch die Wärme los werde. Einzeln betrachtet…hat ein BHKW bei der reinen Stromerzeugung einen Wirkungsgrad nahe 40%….und Wärme um die 50%.
    Mit einer Brennwerttherme auf Gasbasis…..komme ich auf über 100% Wirkungsgrad…..und die besten Gasturbinen gehen auch schon mal mit 60% E-Wirkungsgrad hausieren, in beiden Fällen also das optimale aus dem Brennstoff rausgeholt.

    Und glaub mir, Du Energie-Laie…..so ein BHKW ist schlimmer als deine Schwiegermutter….bei den geringsten Pups im Getriebe, flippt der Motor aus….der sich auch nur schnöde ans bestehende Netz ansyncronisiert….die Drehzahlen zappeln lustig vor sich hin….die eigentliche Stabilität bringen halt erst die großen Schwungmassen der fiesen fossilien KW, um den Laden halbwegs vernünftig am Laufen zu halten.
    Der Wärmebedarf im Dommer ist zirka 10% dessen, wat wir im Winter ins Nahwärmenetz pumpen….nur mal so als logischen Denkanstoß, wat die KWK leisten kann.

    Onkel Heinz……eigene Betriebserfahrungen kann kein Laie toppen….selbst wenn er sich mit Akademiker-Titel schmückt

  249. PS

    Und auch das haben Sie von Ihrer Schwiegertocher übernommen.

    http://energiewende-ruesselsheim.de/die-scheuklappenpolitik-der-bundesregierung/

  250. @ Krüger und Heinz

    Was auch interessant ist, dass die durchschnittliche Vergütung für die Erneuerbaren Energie steigt, obwohl sie doch angeblich immer kostengünstiger werden. Die Vergütungsentwicklung zeigt aber, dass sie immer teuerer werden für uns Verbraucher, obwohl ihr Wert für uns Verbraucher, das ist reflektiert im Marktpreis, sinkt.

  251. @Micha 248
    Irgendwoher kenne ich die Garfik 😀

  252. @Micha
    Energieblogger……ich knie gerade nieder vor lachen, so viel EE-Lobbyismus auf einen Haufen geballt, muss man bei der Kernkraftlobby erstmal ausfindig machen.
    Ähm….wat behauptet Körnchen immer so gerne…es ginge garnich um 100% NIE bis 2050?

    Es gibt Studien und Forschungsprojekte, die belegen, dass der Umstieg auf 100 % Erneuerbare Energien möglich ist.

    https://www.energieblogger.net

    Hach…und gelobt werden die Energieblogger auch ganz artig, von….:
    -Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des BWE, Vizepräsidentin des BEE
    -Matthias Willenbacher: Gründer der JUWI-GmbH
    -Josef Göppel, MdB: Mitglied im Umweltausschuss; Mitglied BEE u.a.
    -Ulrich Kelber MdB, Mitglied im Umweltausschuss; Mitglied Greenpeace, BUND u.a.
    -RA Dr. Fabio Longo….Vorstandsmitglied EUROSOLAR
    -Prof. Volker Quaschning, Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme an die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin
    -Hans-Josel Fell, Grüner/würg mich 90….der Typ, der bei den Stadtwerken Hammelburg seine „Kostendeckenden Solareinspeisevergütung “ durchgeprügelt hat….die am Ende dann zur EEG wurden
    -Prof. Dr. Claudia Kemfert:…..muss ick nix zu sagen, diese Person hat sich schon mehrfach selber disqualifiziert.
    https://www.energieblogger.net/stimmen.asp

    Bäh…..offensichtlicher können die Energiewendekriegsgewinnler ja nicht auftreten…..so viel Frechheit muss man schon von Geburt an mit der Muttermilch aufgesaugt haben um zu behaupten, man wäre der Gute.

    Bähh……ich will nich in den Sumpf abtauchen…..so viele Scheiße verträgt nich mal der Pittbull.
    H.E.

  253. PPS

    Hier noch die Hintergrundquellen, die uns Herr Diehl immer wieder mantrenhaft vorbetet:

    ab 53:30 min.

    Alle haben sich gegen den PV-Ausbau verschworen, vor allem die böse Atom-Mafia, die Bösenstrompflicht von 2010 und der MOE sind an allem Schuld, etc.. Es gibt eine massive Kampagne gegen PV, etc.. Alles ist in Wirklichkeit ganz anders, die EE senken den Strompreis, wir brauchen eine dezentrale Energieversorgung aus und in Bürgerhand, usw..

    Damit wirbt Ihre Familie Herr Diehl und lebt vom Geld anderer Leute, vor allem der armen Stromkunden, die das zahlen müssen.

  254. Tja,

    was ich nicht verstehe ist, warum es denn einer EEG-Vergütung unabhängig vom Börsenpreis bedarf, wenn sich doch die ganzen EEG-Anlagenbetreiber anscheinend schon bei negativen Börsenpreisen dumm und dämlich verdienen?!

    Den Begriff „Kosten“ haben diese EEG Experten hier auch in keiner Weise begriffen.

    Das Kosten für jeden im Wirtschaftskreislauf etwas anders bedeuten, zum Beispiel.

    Angeblich produzieren die Wind- + Solarbetreiber ja zu ganz geringen Kosten (Bilanzen und GuV dazu wird man aber so gut wie nie sehen, höchsten im späteren Insolvenzverfahren), aber das nicht ihre Kosten sondern ihre Vergütung zu den Stromkosten anderer Marktteilnehmer werden, dafür reicht es anscheinend nicht.

    Ich frage mich nur, warum die Beiden Ihre Märchenwelt hier so ausbreiten, es müsste doch schon angekommen sein, dass sie hier nicht punkten können.

    Sie könnten sich doch besser in eine Kneipe setzen und ein paar halb Besoffenen die EEG-Welt schön reden, bevor diese dann die Welt grün k.tzen. Wäre erfolgversprechender und könnte zu ein paar Bekehrungen führen, die hier doch eher ausgeschlossen sind.

  255. #251/252,

    You made my day!

    Mfg

  256. Günter Heß sagt # 243
    I m Jahr 2014 wurden ca. 24 Mrd € an die erneuerbaren Energieerzeuger vergütet.
    Der Marktwert dieses Stroms Betrug 4.1 Mrd €.

    @ Herr Heß
    Haben Sie dafür eine Quelle, oder ist das Ihr ideologisches Bauchgefühl.

    Günter Heß sagt.
    Die durchschnittliche EEG Vergütung hat sich seit 2000 verdoppelt.
    Das ist die Abzocke.

    @Herr Heß

    Was Sie vergessen haben, die Vergütung hat sich in dieser Zeit verfünffacht, darum geht es doch im Video vom Prof.
    Siehe hier ab Min. 1.38
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Genau das ist die Abzocke, da haben Sie Recht.

    MfG

  257. Michael Krüger # 246

    Donnerwetter, von dem Preis das hab ich ja noch nicht mal gewusst.
    Das ist offensichtlich ein Preis für eine Gruppe.

    Und was ist da so verwerflich.???

    MfG

  258. @ Dirk Peeters #253

    Ich frage mich nur, warum die Beiden Ihre Märchenwelt hier so ausbreiten, es müsste doch schon angekommen sein, dass sie hier nicht punkten können.

    Sie stoßen auf Resonanz, das genügt denen.

  259. Dirk Peeters sagt # 253
    Tja,
    was ich nicht verstehe ist, warum es denn einer EEG-Vergütung unabhängig vom Börsenpreis bedarf, wenn sich doch die ganzen EEG-Anlagenbetreiber anscheinend schon bei negativen Börsenpreisen dumm und dämlich verdienen?!

    Den Begriff „Kosten“ haben diese EEG Experten hier auch in keiner Weise begriffen.
    Das Kosten für jeden im Wirtschaftskreislauf etwas anders bedeuten, zum Beispiel.
    Angeblich produzieren die Wind- + Solarbetreiber ja zu ganz geringen Kosten (Bilanzen und GuV dazu wird man aber so gut wie nie sehen, höchsten im späteren Insolvenzverfahren), aber das nicht ihre Kosten sondern ihre Vergütung zu den Stromkosten anderer Marktteilnehmer werden, dafür reicht es anscheinend nicht.
    Ich frage mich nur, warum die Beiden Ihre Märchenwelt hier so ausbreiten, es müsste doch schon angekommen sein, dass sie hier nicht punkten können.
    Sie könnten sich doch besser in eine Kneipe setzen und ein paar halb Besoffenen die EEG-Welt schön reden, bevor diese dann die Welt grün k.tzen. Wäre erfolgversprechender und könnte zu ein paar Bekehrungen führen, die hier doch eher ausgeschlossen sind.

    @Herr Peeters
    Sie argumentieren hier,…“ ich verstehe nicht“ oder „anscheinend“ oder „angeblich“
    Mit anderen Worten Sie wissen gar nicht so richtig um was es geht.
    Ziehen aber aus Ihrer Unkenntnis den Schluss, dass das Märchen sind die die Beiden da ausbreiten.
    Ist schon interessant was Sie da von sich geben.

    MfG

  260. #253 Dirk Peters,

    „Den Begriff „Kosten“ haben diese EEG Experten hier auch in keiner Weise begriffen.“

    Ebenso wie den Begriff „Dumping“.

    #Hans Diehl,
    Die Vergütung (ct/KWh) kann sich auch ver-X-fachen wenn weitere Zahler ausgenommen werden sollten. Trotzdem würde sich nichts daran ändern, dass Sie Unfug verbreiten. Das ändert alles aber auch gar nichts daran, dass IHR Profit die KOSTEN und VERLUSTE der Anderern sind, vom Baby bis zum Greis. Da diese EE-Subvention nicht an die Leistungsfähigkeit des Bürgers (Stichwort Steuer) gekoppelt ist, darf man das getrost als ASOZIAL bezeichnen, woran sich die EE-Einspeiser bereichern.

    Mfg

  261. Hein Eng sagt
    @Micha….#227
    Jute Grafik…..und genau die Aussage des Autors dieses Artikels…..es ist wunderschön zu sehen, wie die NIE….sich gegenseitig kanibalisieren.
    Sie werden…um nicht in die Insolvenz getrieben zu werden….immer mehr Geld verlangen, brauch man ja nur den Fakt betrachten, das immer mehr Windräder in windschwache Gebiete gepappt werden.

    @ Herr Eng
    Das wollte der Autor aber nicht zum Ausdruck bringen wenn er als Überschrift wählt
    „Sonne und Wind die Kannibalen der Energiewende“
    Beklagt er nicht die Mindererträge der Konventionellen ??
    Sie haben den Artikel wohl auch nicht so ganz kapiert.

    Heinz Eng sagt:
    Unsere beiden Kandidaten aus dem Haus, das Verrückte macht, denken einfach nicht konsequent in die Zukunft, was passieren wird, wenn der Ausbau ungebremst so weiter geht.

    @Herr Eng
    „Eure“ beiden Kandidaten denken weiter in die Zukunft als Sie, mit ihrem nach mir die Sintflut Symptom.

    Heinz Eng sagt.
    Olle Diehl gehts doch nur darum, allen möglichen Leuten die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, das die NIE unseren Endkundenpreis explosionsartig in die Höhe treibt.

    @ Herr Eng

    Da sind Sie schon wieder etwas uninformiert.
    Ich habe ständig Flyer im Briefkasten, die mir dank der günstigen Einkaufspreise Angebote machen.

  262. @Diehl

    Im Gegensatz zu Ihnen kann ich Bilanzen und Gewinnermittlungen verstehen und Kostendefinitionen begreifen.
    Das unterscheidet uns ganz gewaltig.

    Also, warum werden die EEG Vergütungen nicht abgeschafft?!

    Dann würden sich die billigsten und besten Produkte, also nach Ihrem Verständnis Wind+Solar, doch sofort durchsetzen gegen Kohle, Gas und Kernkraft.

    Wind+Solar scheinen ja die geringsten Produktionskosten zu haben und werfen damit bereits bei geringen Börsenpreisen enorme Gewinne ab. Außerdem scheinen sie ja die zuverlässigsten Energielieferanten zu sein.

    Da Ihnen dazu nichts einfällt kommt jetzt wieder Ihr „Das ist politisch gewollt“ Argument.

    Man mag sich gar nicht überlegen, was bisher in der deutschen Geschichte schon so alles „politisch gewollt“ war, das ist bei Gott keine Prädikatsauszeichnung für irgendwelche Entscheidungen.

  263. @Hans Diehl

    Meine Zahlen findet man beim Gabriel Siggi veröffentlicht: EEG in Zahlen Stand Oktober 2015.

    Da wird auch die Abzocke deutlich.
    Nämlich, dass die Photovoltaik 30 cent/kWh bekommt.
    Die Photovoltaik hat 2014 eine Strommenge 33000 GWh hergestellt bei einem Marktwert von 3.0 cent/kWh aber 30 cent/kWh Vergütung kassiert. Das ist die Abhocke. Die zehnfache Vergütung vom Marktwert bekommen. Das nenne ich mal unwirtschaftlich.

    Man sieht auch warum sich die Vergütung verdoppelt hat, weil nämlich jede Menge teure Technologien bei der Abzocke dazugekommen sind. Zum Beispiel Biomasse und Wind auf See. Zwar günstiger als Photovoltaik in der Vergütung aber immer noch etwa doppelt so teuer in der Vergütung als Wind am Land.

    Aber auch der Kannibalismuseffekt wird deutlich, denn 2006 war der Marktwert der Photovoltaik noch 3.6 cent/kWh.

    Man sieht auch, dass sich die Umlage der Photovoltaik seit 2006 von 0.26 cent/kWh auf 2.57 cent/kWh verzehnfacht hat.

    Das ist die Abzocke.

  264. #233 „Wenn heizen nicht mit Gas und Öl, dafür aber Strom herstellen, nun, dann „bietet“ sich „Heizen mit Strom“ unwillkürlich an, oder nicht ?
    Und Ihre BHKW arbeiten ja demnach dann mit Gas und Öl, wo ist der Gewinn ?“

    Hallo Krishna Gans,

    geheizt wird mit der Abwärme vom BHKW und der Strom ist ja quasi das „Abfallprodukt“.

    Die Energie z.B. im Öl kostet ja nur ca. 4 bis 6 Cent/kWh und Strom aus der Steckdose aber 28Cent/kWh.
    Deshalb Wärmer zum Heizen verwenden und den Strom an die Steckdosen.

    +++++++

    #235 „Ich stelle nur fest, dass sie einfache mathematische Zusammenhänge nicht verstehen.“

    Dann bringen Sie doch mal eine Aufstellung bei der die mathematischen Zusammenhänge nicht OK sind, aber nur bla, bla, bla ist ziemlich dünn, Herr Günter Heß.

    ++++++

    #243 „Im Jahr 2014 wurden ca. 24 Mrd € an die erneuerbaren Energieerzeuger vergütet.“

    Herr Günter Heß Sie haben es immer noch nicht verstanden.
    Die ca. 24 Mrd € wurden nicht an die erneuerbaren Energieerzeuger ausgezahlt, 2014.
    Die ca. 24 Mrd € wurden aber in 2014 den Endverbraucher abgenommen.

    Sie können nicht rechnen 24 Mrd € / gesamte EEG-Strommenge in 2014 = nicht die durchschnittliche EEG Vergütung für 2014.

    Da die 24 Mrd € ja gar nicht für die gesamte EEG-Strommenge in 2014 ausgegeben wurde.

    In den 24 Mrd € ist ja der Rückgang Börsenstrompreis, Industrieprivileg Börsenausgleich usw. usw. enthalten.

    ++++++

    #252 „Damit wirbt Ihre Familie Herr Diehl und lebt vom Geld anderer Leute, vor allem der armen Stromkunden, die das zahlen müssen.“

    Herr Michael Krüger

    Herr Diehl bekommt nur sein Geld das er ausgegeben hat zu Finanzierung der Anlage und vielleicht 10% Gewinn, aber nur wenn er auch einspeist.

    Bei RWE sind die Gewinne der Stromerzeugung bei einer Rendite auf das eingesetzte Kapital von 26,6 Prozent (2009).

    „Der Zähler läuft, die Großen kassieren“

    Die drei Konzerne Eon, RWE und EnBW haben allein 2009 zusammen 23 Milliarden Euro Profit eingefahren.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/milliardengewinne-fuer-energiekonzerne-der-zaehler-laeuft-die-grossen-kassieren-1.1013868

    Das sind 23 Milliarden Euro Profit bei drei beteiligten, da kommen von den anderen auch noch 5 bis 10 Milliarden Euro Profit dazu, sind dann so um die 30 Milliarden Euro Profit.

    Da sind die ca. 24 Milliarden Euro die für das EEG-System eingesammelt werden Volkswirtschaftlich wesentlich günstiger und auch für den keinen Mann ein Ersparnis.

    Gruß

  265. @Günther Heß

    An Ihren Zahlen kann man es schön darstellen.

    Für Herrn Diehl sind die 3.0 cent/kWh Börsenwert die einzigen „Kosten“ von Solarstrom
    während die 30 cent/kWh Vergütung wie im Schlaraffenland von irgendwoher geflogen kommt und gar nichts mit den Kosten von Solarstrom zu tun hat…

    Das der Quatsch eigentlich quasi 33 cent/kWh „kostet“ (3+30) und sogar doppelt bezahlt werden muss ist und bleibt ein Mysterium für ihn..

  266. @Körnchen
    Sonne und Wind schicken keine Rechnung…..warum zum Teufel…..wollen die 18 cent/kWh netto im Jahre 2015?

    Isses nich langsam peinlich…..hier den Öko-Dummschwäzer zu spielen?

    Übrigens…Zukunft…..Kernfusion, falls euch beiden Voll-Öko-Spackos das was sagt, alles andere, is nur heiße Luft.
    Boah ey……um die Weltbevölkerung auch nur halbwegs mit NIE zu versorgen….müsstet ich Vollspackos damit anfangen….zirka 5-6 Mrd Menschen zu killen…..na dann los, ich warte auf Vorschläge, wie ihr das anfangen wollte und wer dann auf die Liste kommt.

    Könnt ihr nicht?…wollt ihr nicht?,,,,,habt ihr Angst davor, das man eure menschenfeindliche Intention erkennt?
    Geht mir aus den Augen, ihr sadistischen Verbrecher….
    Onkel Heinz……versteht dahingehend keinen Spass

  267. @Körner-Lügenbold

    geheizt wird mit der Abwärme vom BHKW und der Strom ist ja quasi das „Abfallprodukt“.

    Die Energie z.B. im Öl kostet ja nur ca. 4 bis 6 Cent/kWh und Strom aus der Steckdose aber 28Cent/kWh.
    Deshalb Wärmer zum Heizen verwenden und den Strom an die Steckdosen.

    Wärmr brauchen wir im Winter….ergo kannste Dir Deinen Satz schon mal in der Pfeife aufrauchen.
    Der Strom aus der Steckdose….wird in 2015 zu 54% von Stiefvater Staat verursacht…..weil wir ja sogar Stromsteuer zahlen, um dir Rentenbeiträge zu sichern.
    Du bist so dermassend unwissend, das sich jede Sau angewidert von Dich abwendet……Du bist so blöd, das selbst eine Hilfsschule es ablehnen würde, Dich auszubilden……geh endlich weg, ick ertrage derart geballte Blödheit nicht mehr auf diesen Blog.
    Ehhh, mach Dich bei den „Energiebloggern“ wichtig, die brauchen sowas…..wie Dich.
    H.E.

  268. @Diehl….der mit der Hexe tanzt

    „Sonne und Wind die Kannibalen der Energiewende“
    Beklagt er nicht die Mindererträge der Konventionellen ??
    Sie haben den Artikel wohl auch nicht so ganz kapiert.

    Ohne uns Konventionelle…..könnte Dein Sonnenstrom nicht einmal eine kWh Strom absetzen.
    Ohne uns Konventionelle….würde euer NIE-Strom nicht einmal ein Eigenheim ganzjährig mit Strom versorgen…ohne uns Konventionelle, gäbe es keine Energiewende, weil Schmarotzer und Parasiten grundsätzlich auf das Wirtstier angewiesen sind.

    Ihr habt die große Fressen, weil ihr suggerieret, ihr würdet etwas für den Klimaschutz machen…dabei ist die einzige Wahrheit hinter dem Klimagedöhns nur eine…selber den fetten Reibach zu machen.
    Ihr müsst euch um die Versorgungssicherheit keine Waffel machen….den Job ham immer noch wir am Hals….aber ihr tut so, als ob ihr die Welt retten wollt….und seid dabei die allergrößten Lügner uff der Welt…..die sich eigentlich in Grund und Boden schämen sollten.
    Geh weg…..ich kann Deine Lügen nich mehr hören, Opa Diehl.

    Onkel Heinz….wenn Demenz einen Namen hätte, dann würde er sich Diehl nennen

  269. @Klaus Körner

    Die 24 Mrd € hat das BmWi als EEG Gesamtvergütungszahlungen veröffentlicht.
    Die setzen sich zusammen aus 12.8 Mrd € Einspeisevergütung, 8.2 Mrd Marktprämie, ca 400 Millionen Managementprämie und 2.5 Mrd Vermarktungserlöse für Strommengen. Macht etwa 23.9 Mrd . Das habe ich aufgerundet.

    Sie schreiben:

    In den 24 Mrd € ist ja der Rückgang Börsenstrompreis, Industrieprivileg Börsenausgleich usw. usw. enthalten.

    Die BmWi Veröffentlichungen bestätigen das nicht.

  270. #265 „Übrigens…Zukunft…..Kernfusion, falls euch beiden Voll-Öko-Spackos das was sagt, alles andere, is nur heiße Luft.“

    Herr Eng

    was soll den das werden mit der Kernfusion.

    Die ist vielleicht in 50 Jahren so, das da Strom rauskommt und dann ist der Strom noch im Kernfusionskraftwerk.

    Heute kostet das kWh an der heimischen Steckdose aus PV, nur 10 Cent/kWh und in 10 Jahren vermutlich nur noch 5 Cent/kWh.

    Da können die Kernfusionskraftwerke noch die Lückenfüller machen aber ob da jemand Geld investiert bei diesen Aussichten wage ich zu bezweifeln.

    Selbst die AKW-Spezialisten aus Frankreich zögern bei der Projektzusage für das neue AKW in England und da reden Sie von Kernfusion da verbreiten Sie aber jede Menge heiße Luft.

    Da müsste ja das Kernfusionskraftwerk die kWh zu einen negativen Preis bereitstellen wenn das was werden soll.

    Gruß

  271. @Dirk Peeters

    Das sind ja nicht meine Zahlen, sondern die vom BmWi, also vom Siggi Pop.
    Ich gebe ja zu wenn der Dampfmeier die Zahlen selbst erstellte, würde ich mir lieber die Rohdaten kommen lassen, aber ich gehe davon aus, dass er im Ministerium kompetente Beamte hat denen er nicht das Wasser reichen kann.

  272. Und ihr Märchen vom billigen Atomstrom können Sie auch vergessen.
    Da braucht man nur nach Frankreich blicken wo ja jede Menge abgeschriebener AKWs ihren Dienst verrichten und da ist der Börsenpreis in der Regel um ca. 1 Cent/kWh teurer als in D.

    Aktueller Preis in D = 0,892 Cent/kWh
    Aktueller Preis in F = 1,271 Cent/kWh

    Das sind Argumente, man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus. 🙂

  273. Noch eine Information.

    Die EEG Umlage ist um etwa 20 -- 25% höher, weil wir aufgrund der bescheuerten Erneuerbaren Energien einige Industriezweige von der Umlage ausnehmen müssen, weil sie sonst pleite gingen und der volkswirtschaftliche Schaden den die Erneuerbaren Energien anrichten noch größer wäre.

    Im Grunde ist das was Prof. Eicke Weber veröffentlicht Propaganda.

    Peter beneide ich nicht, denn der Professor kandidiert in BW für die FDP.

  274. @F. Alfonzo

    Völlig richtig. In Deutschland ist der Börsenstrompreis niedriger vor allem, weil wir planwirtschaftlich eine verblödete Überkapazität investiert haben zu Lasten des kleinen Mannes.

    Und immer wieder meine Verwunderung, dass gerade die SPD das mit mach.
    Aber gut die Quittung kriegen sie ja. In BW wird vielleicht die AfD stärker.

  275. @Diehl

    Dürfte ich darum bitten, dass Sie hier zukünftig unter Energiewende Rüsselsheim, Hans Diehl posten? Das stößt mir schon seit geraumer Zeit auf, dass Sie als „Privatmann“ „undercover“ hier posten. Jaja, ich weiß, Sie haben nichts zu tun damit und züchten nur Tauben. 😉

  276. Günter Heß sagt # 262
    Hans Diehl
    Meine Zahlen findet man beim Gabriel Siggi veröffentlicht: EEG in Zahlen Stand Oktober 2015.
    Da wird auch die Abzocke deutlich.
    Nämlich, dass die Photovoltaik 30 cent/kWh bekommt.
    Die Photovoltaik hat 2014 eine Strommenge 33000 GWh hergestellt bei einem Marktwert von 3.0 cent/kWh aber 30 cent/kWh Vergütung kassiert. Das ist die Abhocke. Die zehnfache Vergütung vom Marktwert bekommen. Das nenne ich mal unwirtschaftlich.

    @Herr Heß
    Sie haben leider nicht zu Ende gedacht, und Ihre Abzocke Betrachtung – ideologisch bedingt – einige Stationen zu früh beendet.
    Ich helfe Ihnen und bringe die Kette zu Ende.
    Bei den 3,0 Cent Marktwert, sprich Börsenpreis, beginnt ja das, was Sie Abzocke nennen erst.
    Die Differenz von den 3 Cent zu den 30 Cent, ( tatsächlich sind es ja nur 18 Cent Durchschnitt )
    wird die Umlage ermittelt. Für die 3 Cent bekommen Sie aber als nicht privilegierter Endverbraucher nirgendwo Strom geliefert.
    Der EE Strom mit dem geringen Marktwert geht in den Handel. Aber mit Sicherheit nicht für 3 Cent an den Mann. Mit anderen Worten mit dem billigen EE Strom werden lukrative Geschäfte gemacht.
    Wenn es aber um die Ermittlung der EEG Umlage geht, bleibt der EE Strom auf seinen 3,0 Cent sitzen und treibt für die nicht privilegierten Endverbraucher die Umlage nach oben.

    Fazit: Die EE senken den Börsenpreis, andere machen mit den niedrigen Börsenpreisen lukrative Geschäfte und die Endverbraucher zahlen mit der Umlage die Zeche.
    Dazu kommt, dass die EE noch als Preistreiber herhalten müssen.

    Es gibt eine Studie von 2007 da wurde der Merit Order Effekt durch die EE über 8760 Stunden untersucht.
    Schauen Sie mal hier:
    http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm

    Zitat: Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Dieses monetäre Potential, das da schlummert steckt seit 2010 voll in der Umlage. Der Hauptgrund, warum die Umlagenkurve auf dem Video sich ab 2010 so rapide von den Vergütungsbalken nach oben verabschiedet.

    Vor allen auch Grundlage für die neuen Geschäftsmodelle Von EON und RWE mit dem Namen Netze, Handel und Vertrieb.
    Ich hoffe, wenn Sie es schon Abzocke nennen, Sie erkennen wer da wen abgezockt .

    MfG

    .

    Man sieht auch warum sich die Vergütung verdoppelt hat, weil nämlich jede Menge teure Technologien bei der Abzocke dazugekommen sind. Zum Beispiel Biomasse und Wind auf See. Zwar günstiger als Photovoltaik in der Vergütung aber immer noch etwa doppelt so teuer in der Vergütung als Wind am Land.
    Aber auch der Kannibalismuseffekt wird deutlich, denn 2006 war der Marktwert der Photovoltaik noch 3.6 cent/kWh.
    Man sieht auch, dass sich die Umlage der Photovoltaik seit 2006 von 0.26 cent/kWh auf 2.57 cent/kWh verzehnfacht hat.
    Das ist die Abzocke.

  277. @Hans Diehl

    Ein Börsenpreis ist niedrig, wenn das Angebot im Vergleich zur Nachfrage hoch ist. Auch das ist Schulwissen.
    Die Vergütung für die EEG -- Abzocker wird per EEG Gesetz festgelegt. Die ist also Fix.
    Die Wertlosigkeit der erneuerbaren Energie sorgen für einen niedrigen Börsenpreis und demzufolge eine hohe Umlage.

    Ob dann andere mit dem niedrigen Börsenpreis dann auch noch ablocken ist für die ursächliche Primärabzockung durch die Betreiber der erneuerbare Energieanlagen irrelevant. Beides sind Abzocker.

    Ursache dafür ist die aber EEG Abzocke die dafür gesorgt hat, dass wir volkswirtschaftlich in eine Technologie investieren die keinen Wert hat.
    Abzocken tun diejenigen die erneuerbare Energien erzeugen und zwar den Rest der Bevölkerung.

  278. Herr Günter Heß

    Bei RWE sind die Gewinne der Stromerzeugung bei einer Rendite auf das eingesetzte Kapital von 26,6 Prozent (2009).

    „Der Zähler läuft, die Großen kassieren“

    Die drei Konzerne Eon, RWE und EnBW haben allein 2009 zusammen 23 Milliarden Euro Profit eingefahren.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/milliardengewinne-fuer-energiekonzerne-der-zaehler-laeuft-die-grossen-kassieren-1.1013868

    Das sind 23 Milliarden Euro Profit bei drei beteiligten, da kommen von den anderen auch noch 5 bis 10 Milliarden Euro Profit dazu, sind dann so um die 30 Milliarden Euro Profit.

    Da sind die ca. 24 Milliarden Euro die für das EEG-System eingesammelt werden Volkswirtschaftlich wesentlich günstiger und auch für den keinen Mann ein Ersparnis.

    Gruß

  279. Günter Heß sagt # 276
    .
    Abzocken tun diejenigen die erneuerbare Energien erzeugen und zwar den Rest der Bevölkerung.

    @ Herr Heß
    Wenn Sie schon den Begriff Abzocke so strapazieren, gilt das nur für Erzeuger von Erneuerbaren ??
    Oder gilt das auch für Konventionelle.
    z.B.
    Wie würden Sie die Betreiber von abgeschriebenen AKW,s bezeichnen.
    Sind das in Ihren Augen auch Abzocker.
    Sie kennen doch sicher das Merit Order Prinzip. Herr Heller hat,s in seinem Artikel beschrieben.
    Das letzte noch für die Nachfrage benötigte Kraftwerk bestimmt den Preis, alle anderen werden nach diesem Preis bezahlt. Mit anderen Worten die abgeschriebenen AKW,s die am günstigsten produzieren, genießen den höchsten „Mitnahmeeffekt“ ohne das der Rest der Bevölkerung davon was abbekommt.

    Würde mich interessieren, ob das in Ihren Augen auch Abzocker sind ????

    MfG

  280. @Admin Am 20. Februar ca 11:00 ist ein Posting von mir im Filter hängen geblieben, bitte 1 mal freischalten.

    (Tut mir leid, is nix im Spam von Dir, der Kommentar wurde nicht gefunden. H.E.)

  281. @Hans Diehl

    Abhocke ist wenn man für eine Leistung die man erbringt vom Kunden deutlich mehr Geld nimmt als es den Wert der erbrachten Leistung entspricht.

    Der Wert des Stroms wird durch den Preis an der Strombörse bestimmt. Die Photovoltaikbetreiber nehmen das 10 fache an Vergütung als es den Wert der Leistung entspricht die sie erbringen.

    Das sind dann eben zum Beispiel Abzocker.

    Alle diejenigen also die für ihren Strom den sie an der Börse verkaufen und zusätzlich eine Marktprämie erhalten oder den sie gegen eine Vergütung einspeisen, die eine Vergütung bekommen die über dem Strompreis an der Börse liegt sind die Abzocker.

    Wer kostengünstig produziert und mit dem Strompreis der sich an der Börse bildet Geld verdient ist kein Abzocker.

    Es ist ja im Gegenteil so, dass die Betreiber von konventionellen Kraftwerken und Kernkraftwerken diejenigen sind auf die der Wohlstand unseres Landes aufgebaut wurde. Die Abzocker hingegen schmarotzen an diesem Wohlstand in dem sie ihn durch die Vergütung über dem Marktpreis verbrauchen ohne Gegenleistung.

  282. Günter Heß sagt # 276

    @Hans Diehl
    Ein Börsenpreis ist niedrig, wenn das Angebot im Vergleich zur Nachfrage hoch ist. Auch das ist Schulwissen.

    @ Herr Heß
    Sie haben schon wieder nicht zu Ende gedacht.
    Wir befinden uns aber aber seit einiger Zeit in einem mehrheitlich beschlossenen Energiewende Prozeß, wo einige Marktregeln gesetzlich verändert sind, das sollte „Allgemeinwissen“ sein.

    MfG

  283. @ Günter #272

    In BW findet heute ein Landesparteitag der FDP in Pforzheim statt. An der Basis ist durchaus ein gewisses Grummeln über die Richtung von Landeschef Theurer zu bemerken, auch Christian Lindner sah sich ja bereits genötigt, die Annäherung an die Grünen zu kritisieren.

    Ich erwarte so kurz vor den Landtagswahlen keinen offenen Schlagabtausch, dies hätte schon früher geschehen müssen. So bleibt der fahle Beigeschmack, dass es den angeblich „Liberalen“ doch nur wieder um die Pfründe geht. Das tut mir leid für die Libaralen in der FDP die sich tatsächlich dem Liberalismus verpflichtet fühlen. Doch die haben momentan nichts zu melden in BW.

  284. @Hans Diehl

    sie schreiben:

    Wir befinden uns aber aber seit einiger Zeit in einem mehrheitlich beschlossenen Energiewende Prozeß, wo einige Marktregeln gesetzlich verändert sind, das sollte „Allgemeinwissen“ sein.

    Da haben sie Recht Herr Diehl. Das EEG ist Planwirtschaft. Wir führen hier eine politische Diskussion. Wir haben gesetzlich legitimierte Abzocke des kleinen Mannes durch planwirtschaftliche Massnahmen vorliegen. In der Wirkung eine Umverteilung von arm nach reich. Vermutlich mit guter Absicht, aber „Absicht ändert die Wirkung nicht“, um Bismarck zu zitieren. Da sind wir uns anscheinend einig.

    Ihr Satz von oben #210:

    Die Erlöse und die Differenzkosten, ist der Abstand zwischen den gelben Balken und der Umlagenkurve

    ist sachlich falsch.

    Politisch gibt es kein richtig und falsch, nur Meinungen.

  285. Günter Heß sagt # 280
    @Hans Diehl
    Der Wert des Stroms wird durch den Preis an der Strombörse bestimmt. Die Photovoltaikbetreiber nehmen das 10 fache an Vergütung als es den Wert der Leistung entspricht die sie erbringen.
    Das sind dann eben zum Beispiel Abzocker.

    @ Herr Heß
    Es ist doch allgemein bekannt, dass die EE die Preise an der Strombörse gewaltig gesenkt haben und noch senken. Dann müssen Sie denen das auch zugute kommen lassen, und schon ist das 10 fache zum größten Teil kompensiert.
    Fragen Sie mal einen Verbraucher, der zu einem Anbieter gewechselt ist, der ihm die günstigen Großhandelspreise weiter gibt, ob der sich abgezockt fühlt.

    MfG

  286. Diehl,
    dachte ich mir doch, dass der 3,3Mrd.Diehl nicht auf Ihren Mist gewachsen ist.
    Er kommt z.B. hierher energie neu denken

    Dabei wurden den Stromkunden meist zwei wichtige Dinge verschwiegen. Zum einen liegt nur ein geringer Teil der gestiegenen Umlage an den Erneuerbaren Energien (mehr dazu hier).
    Zum anderen sparen die Erneuerbaren Energien durchgehend viel Geld. Denn vor allem der Strom aus Wind und Sonne beeinflusst unsere Strompreise. Dieser Kosten senkende Effekt wird zum Beispiel nicht an die Stromkunden weiter gegeben. Wir fordern, dass diese Einsparungen wenigstens auf der Stromrechnung erscheinen muss.
    (2 Minuten Info)

    Da sind Sie ja ein Ketzer! Sie kritisieren die Energiewendekommunisten. Geht das aber mit physiklosen Argumenten eine physiklose E Wende kritisieren?

    Nach dem Parteientheaterprinzip haben sich die Jungs ihre eigenen Kritiker erschaffen-Prinzip,haltet den Dieb lässt grüßen.
    Der Schmarrn ist natürlich auch auf LügenWiki zu finden. LügenWiki:

    Das Aktionsbündnis „Freiburger Appell“ fordert ein neues Strommarktdesign, mit dem die EEG-Umlage umgehend um ein Drittel gesenkt werden könnte. Die derzeitige gesetzliche Zwangsvermarktung von EEG-Strom zu Niedrigstpreisen am Spotmarkt der Strombörse solle abgeschafft werden. Stattdessen soll der EEG-Strom zeitgleich den Stromhändlern zugewiesen werden. Die Bewertung des Stroms soll zum höheren Terminmarkt-Preis erfolgen. Damit würden die Erlöse für EEG-Strom stark steigen und die EEG-Umlage würde im Gegenzug um etwa ein Drittel sinken.[61]

    Der Strompreis an der Strombörse war bis zum Jahr 2008 kontinuierlich gestiegen und erreichte im Jahr 2008 das Maximum von 8,279 Cent/kWh. Durch das vermehrte Auftreten der erneuerbaren Energien ist der Strompreis unter Druck geraten.[62][63] Im ersten Halbjahr 2013 betrug der mittlere Strompreis an der Strombörse nur noch 3,75 Cent/kWh und für den Terminmarkt 2014 lag dieser im Juli 2013 bei 3.661 Cent/kWh.[64][65] Somit ist der Strompreis an der Strombörse bereits mehr als 4 Cent/kWh gefallen. Infolgedessen haben die erneuerbaren Energien nicht nur einen verteuernden Effekt, sondern auch einen verbilligenden Effekt, welche man beide gegeneinander aufwiegen müsste.

  287. @Hans Diehl

    sie schreiben:

    Es ist doch allgemein bekannt, dass die EE die Preise an der Strombörse gewaltig gesenkt haben und noch senken. Dann müssen Sie denen das auch zugute kommen lassen, und schon ist das 10 fache zum größten Teil kompensiert.

    Das ist Unsinn, weil durch die Erneuerbaren Energien auf Kosten des Verbrauchers durch den Anreiz der Vergütung ein Überschuss geschaffen wurde der den Wert jeder kWh verringert hat. So ist das wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt.

    Anders ausgedrückt. Es wurde mit dem EEG volkswirtschaflich unsinnig investiert. Der Verbraucher muss das volkswirtschaftlich gesehen bezahlen.

    Und so weist es auch der Siggi im BmWi aus.

    Das habe ich ihnen oben schon erklärt. Der Wert des Stromes aus erneuerbarer Energie für den Verbraucher war 4.1 Mrd. € im Jahr 2014.
    Bezahlt hat der Verbraucher 23.9 Mrd €, also 20 Mrd € zu viel. Diese 20 Mrd Abzocke wurden an die Erzeuger der erneuerbaren Energien bezahlt. Das ist die Umverteilung von arm nach reich. Das können sie beim BmWi nachlesen.

  288. @Quentin #282

    Ich denke die FDP ist gespalten.
    Ein Teil ihrer Mitglieder und ihrer Klientel gehört vermutlich zu den Profiteuren der Energiewende und des EEG, obwohl sie vielleicht sogar planwirtschaftliche Massnahmen ablehnen..
    Der andere Teil ihrer Mitglieder die dem Liberalismus stärker verpflichtet sind lehnt das vermutlich ab.

    Die FDP in BW hat sich anscheinend entschlossen Politik für die Profiteure zu machen.

  289. Günter Heß sagt # 286
    Das ist Unsinn, weil durch die Erneuerbaren Energien auf Kosten des Verbrauchers durch den Anreiz der Vergütung ein Überschuss geschaffen wurde der den Wert jeder kWh verringert hat. So ist das wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt.

    @ Herr Heß
    Ich habe doch gerade erklärt, dass das gar nicht auf Kosten des Verbrauchers gehen muss, wenn er die Vorteile nutzt die sich für ihn durch die EE ergeben, sprich niedrige Großhandelspreise.

    Fragen Sie doch mal jemand der nicht bereit ist zum Anbieterwechsel, ob der sich abgezockt fühlt.
    Die meisten wissen ja gar nicht was sie für Strom bezahlen, wenn man sie fragt.

    MfG

  290. Herr Hess (zu #287)

    Die wenigen Mitglieder spielen bei der Wahlen keine Rolle.
    Die FDP Wähler sind ja der Mittelstand und Gewebetreibende und da habe viele in PV, Wind, Biogas usw. investiert.

    Die Jungs von der FDP haben nicht verstanden das genau ihre Wähler bei EEG eingestiegen sind und Investiert haben.

    Ein Freund von mir hat eine Schreinerei mit einigen Leuten und war FDP Wähler, natürlich auch PV auf den Dächern.
    Als der FDP Wirtschaftsminister Philipp Rösler den Tot des EEG verkündet hat war aber schnell Schluss mit dem Kreuzchen bei der FDP und das hat er auch im Bekanntenkreis, bei der Familie und seinen Angestellten verlautbaren lassen.

    Nur ist vermutlich mein Kumpel kein Einzelfall, da bei der nächsten Bundestagswahl die FDP nur noch auf den Zuschauerreihen platz nehmen durfte und das auch im Bundestag.

    Wer so Dumm ist wie die FDP und sein Stammwähler verarscht gehört auch nicht in den Bundestag und auch nicht in die Ländervertretungen.

    Gruß

  291. @Energiewende Rüsselsheim/ Diehl

    Herr Diehl, können Sie zur Abwechslung auch mal etwas Neues schreiben? Ihre Argumente wiederholen sie hier immer und immer wieder, dass haben wir hier alle mitbekommen. Nur die Antworten darauf nehmen Sie nicht zur Kenntnis und fangen immer wieder bei Null von vorne an?

    Ist das Absicht, oder in Defiziten begründet?

    Es stört einfach hier immer und immer wieder dasselbe zu schreiben. Ein Blog ist dafür da sich konstruktiv auszutauschen und nicht seine Mantren immer und immer wieder zu wiederholen.

  292. PS

    @Energiewende Rüsselsheim/ Diehl

    Die EEG-Vergütung für die Anlagenbetreiber hat 2014 22 Mrd. € betragen und die EEG-Verkaufs-Erlöse nur 3 Mrd. €.

    Der Stromkunde durfte also fast 20 Mrd. € für EEG-Strom oben drauf zahlen.

    Ohne Bösenstrompflicht für die EE wären es etwas unter 20 Mrd. €.

    Also, dass gibt es nirgendwo anders, eine solche Förderung von Zufallsstrom.

    Jahr für Jahr zahlt der Stromkunde in den letzten Jahren dafür 20 Mrd. € oben drauf für Zufallsstrom aus Wind und Sonne und die Investoren in die EE kassieren ab. Staatlich gefördert wird vom Stromkunden, auch kleinem Mann, zu den Investoren in EE und Anlagenbetreibern (Wind, PV, Biogas) umverteilt und das soziale Gefüge aus den Angeln gehoben.

    Und Sie Herr Energiewende Rüsselsheim/ Diehl beteiligen sich als Großbetreiber von PV und mit dem Vertrieb von Solaranwendungen daran und sind auch noch stolz darauf.

  293. PPS

    Und mit den 20 Mrd. € pro Jahr, die die Stromkunden für Zufallsstrom aus Sonne und Wind oben drauf zahlen, könnte man leicht die 1 Mio. Flüchtlinge in Deutschland versorgen, unterbringen und für Kindergärten, Schulen, etc. sorgen.

    Zumal die Treibhausgasemissionen seit 2009, trotz Ausbau der EE nicht mehr gesunken sind, da Zufallsstrom aus Sonne und Wind, Kohlekraft als Grundlastkraftwerke erfordert und teureres, klimafreundlicheres Gas durch die EE aus den Markt gedrängt wird.

  294. Michael Krüger sagt # 290
    Herr Diehl, können Sie zur Abwechslung auch mal etwas Neues schreiben? Ihre Argumente wiederholen sie hier immer und immer wieder, dass haben wir hier alle mitbekommen. Nur die Antworten darauf nehmen Sie nicht zur Kenntnis und fangen immer wieder bei Null von vorne an?
    Ist das Absicht, oder in Defiziten begründet?
    Es stört einfach hier immer und immer wieder dasselbe zu schreiben. Ein Blog ist dafür da sich konstruktiv auszutauschen und nicht seine Mantren immer und immer wieder zu wiederholen.

    @ Herr Krüger
    Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass ich immer nur Antworte. Es ist doch nicht meine Schuld wenn ich immer wieder das Gleiche beantworten muss. Dass Ihnen die Antworten nicht gefallen ist auch nicht meine Schuld.
    Wenn Sie das „stört“ werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie einen Grund suchen mich los zu werden. Nach dem Sie die „Likes“ schon abgeschafft haben, wäre das der nächste Schritt, um wieder unter Gleichgesinnten den Mitlesern hier was zu erzählen. Ich habe ja schon einmal geschrieben, Ihr Demokratieverständnis lässt zu wünschen übrig.
    Also lassen Sie uns – den Forumsregeln konform – konstruktiv weiter diskutieren, wenn Ihnen meine Konstruktionen auch nicht ins Konzept passen.

    MfG

  295. #293 „Und mit den 20 Mrd. € pro Jahr, die die Stromkunden für Zufallsstrom aus Sonne und Wind oben drauf zahlen, könnte man leicht die 1 Mio. Flüchtlinge in Deutschland versorgen, unterbringen und für Kindergärten, Schulen, etc. sorgen.“

    Nur das nützt nichts da der Börsenpreis dann nicht bei 3 Cent/kWh ist, wenn die EEG-Strommengen wegfallen.
    Da sind wir bei 6 bis 10 Cent/kWh an der Börse.

    Das ist einfach eine Milchmädchenrechnung, zu glauben wenn der EEG-Strom wegfällt das der Börsenpreis weiterhin zwischen -1 Cent und +5 Cent/kWh her umspringt, da seht auch mal 10 Cent auf der Uhr und unter 5 Cent gibt es da kein einziger kWh.

    +++++++++

    #294 „Nach dem Sie die „Likes“ schon abgeschafft haben, wäre das der nächste Schritt, um wieder unter Gleichgesinnten den Mitlesern hier was zu erzählen.“

    100% Zustimmung

    +++++++

    #294 „Ihr Demokratieverständnis lässt zu wünschen übrig.“

    Demokratie hat ja was mit der Mehrheit.

    Deshalb hat ein Dimmie schnell mal Nachgeschaut wie beliebt die Seite http://www.science-skeptical.de eigentlich ist.
    Ist im Deutschlandvergleich auf Platz ca. 4.032.035 mit nur etwas 25 Nutzern am Tag.

    Die einschlägigen PV-Foren sind bei Platzierung in Deutschland auf Platz ca. 4.042 und Tägliche Besuche mit ca. 6.000 Nutzen klar das größere Wissensspektrum.
    Hatz jemand gemerkt da ist bei der Platzierung bereits der Faktor ca. 1000 vorhanden.

    Bei den von Herrn Eng ab und zu verwiesen Internetseite von EIKE.DE sieht es ja noch schlechter aus die Schaffen ja nicht einmal 10 Aufrufe am Tag (Tägliche Besuche <10) und in der Deutschland Platzierung auf Rang 7.844.264 da Diskutieren vermutlich nur die Administratoren mit sich selbst.

    Wie gesagt das sind Satanistische Größen und die weiche je nach Anfrage voneinander ab.

    Gruß

  296. @Körner

    Nur das nützt nichts da der Börsenpreis dann nicht bei 3 Cent/kWh ist, wenn die EEG-Strommengen wegfallen.
    Da sind wir bei 6 bis 10 Cent/kWh an der Börse.

    Auch schon hundtermal verlinkt. Vor der Börsenstrompflicht für EE hatte EEG-Strom einen Verkaufserlös, ohne Vermarktung über die Börse, von 4 Cent pro kWh, danach von 3 Cent pro kWh, über die Börse. Der 1 Cent macht den Bock nicht fett. Und der Basis-Börsenstrompeis insgesamt lag 2009, vor der Börsenstrompflich der EE bei 4-5 Cent pro kWh.

    Also, ohne Börse würden Sie für Ihren EEG-Strom anstatt 3 Mrd. €, also 4 Mrd. € Verkaufserlös bekommen. Das bedeutet beim Stromkunden bleiben trotzdem fast 20 Mrd. € an EEG-Umlage kleben.

    Strom aus Kernkraft, Kohle und Gas hat bei nicht abgeschriebenen Kraftwerken einen Erzeugungspreis von unter 5 Cent pro kWh. Kann an der Börse also mit 5 Cent pro kWh kostendeckend, mit leichten Gewinn gehandelt werden.

    Strom aus EE hat derzeit eine durchschnittliche EEG-Vergütung von 18 Cent pro kWh. Liegt also 13+ Cent über Strom aus Kernkraft, Kohle, Gas.

    Die muss der Stromkunde als EEG-Umlage zusätzlich für Zufallsstrom aus Wind und Sonne drauf zahlen. 2014 wurden 136 Mrd. kWh EEG-Strom erzeugt. Und 13+ Cent x 136 Mrd. kWh EEG-Strom ergibt fast 20 Mrd. € EEG-Umlage für die Stromkunden.

    Mathe für Dummies. Werden ein Herr Diehl und Körner aber eh nie begreifen.

  297. PS

    In Frankreich zahlen die Privaten Haushalte nicht mal die Hälfte pro kWh, wie in Deutschland, in den USA ca. nur 1/3.

    http://www.kwh-preis.de/wp-content/uploads/images/infografiken/strompreise-vergleich-weltweit-bdew.jpg

    Deutschland hat mit Dänemark die teuersten Strompreise Weltweit Dank EEG-Umlage.

    Und Herr Diehl und Körner, dass kommt ausschließlich durch das EEG, mit und ohne Börse.

  298. @ Körner:

    Nur das nützt nichts da der Börsenpreis dann nicht bei 3 Cent/kWh ist, wenn die EEG-Strommengen wegfallen.
    Da sind wir bei 6 bis 10 Cent/kWh an der Börse.

    Das ist einfach eine Milchmädchenrechnung, zu glauben wenn der EEG-Strom wegfällt das der Börsenpreis weiterhin zwischen -1 Cent und +5 Cent/kWh her umspringt, da seht auch mal 10 Cent auf der Uhr und unter 5 Cent gibt es da kein einziger kWh.

    Völlig richtig. Der Börsenstrompreis ist niedrig und volatil, weil die EE Zappelstrom erzeugen den kein Mensch braucht. Was sie nur deshalb tun können, weil sie mit einem Festpreis vergütet werden -- der logischerweise über dem durchschnittlichen Börsenstrompreis liegen muss, der ohne EE erzielt werden könnte, weil die Subvention sonst unnötig wäre.

    Der springende Punkt ist: Der Börsenstrompreis ist -- genau wie die Grenzkosten, die ihn determinieren -- volkswirtschaftlich irrelevant. Relevant sind einzig und alleine die gesamten Kosten. Und dass die höher sein müssen, wenn man einen nutzlosen, zusätzlichen Kraftwerkspark unterhält, ist einfach Fakt. Die Windmühlen bauen sich ja nicht selbst auf.

    Sie argumentieren völlig unlogisch mit irgendwelchen Zahlen, die Ihnen auf den ersten Blick opportun erscheinen, ohne darüber nachzudenken, was diese Zahlen bedeuten und wie sie zustande kommen. Ob aus Unwissenheit oder aus politischem Opportunismus können Sie nur selbst wissen. Jedenfalls machen Sie sich m.E. damit lächerlich.

  299. @Körner

    Da sind wir bei 6 bis 10 Cent/kWh an der Börse.

    Selbst wenn dieses Produkt Ihrer Phantasie sich so ergeben sollte, haben die Verbraucher mit Steuern und Konzessionsabgaben, etc. maximal 15 Cent pro kWh für den konventionellen Börsen-Strom zu zahlen. Derzeit liegen wir aber bei fast 30 Cent pro kWh für Privathaushalte. Die durchschnittliche EEG-Vergütung liegt derzeit bei 18 Cent pro kWh. Rechen Sie da Steuern und Konzessionsabgaben, etc. drauf, dann sind Sie bei ca. 23 Cent pro kWh und nicht bei 15 Cent pro kWh.

  300. PS

    Börsenstrompreise 2005-2015: Die lagen zwischen 3-10 Cent pro kWh ohne Börsenstrompflicht der EE ab 2010. Im Mittel bei 5 Cent pro kWh vor 2010.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/phelixchart3coz92w86r.png

  301. Das mit den günstigen Börsenpreis glaubt ihr noch selber nicht wenn sich der EEG-Strom von der Strombörse verabschiedet.

    Man muss ja nur mal schauen wie der Börsenstrompreis ist wenn EEG nicht liefert, das ist ja dann der Aktuelle Börsenpreis in D ohne EEG-System.

    Am 21.01.2016 um 17:00Uhr
    sind ca. 62 GW Konventionell und nur 1,7GW Wind, PC praktisch 0GW.

    Um die ca. 95% aus Konventionell (Biogas und Wasser ist da noch etwas dabei)
    Wie ist nun am 21.01.2016 um 17:00Uhr der Börsenpreis ?

    Ca. 11,5 Cent/kWh, ist der Börsenstrompreis wenn sich die EEG-Einspeiser von der Börse verabschieden würden.

    Sind nun die ca. 11 Cent/kWh ohne EEG günstiger oder die Dämpfende Wirkung mit einer größeren Menge an EEG-Strom an der Börse.

    Sind EEG-Anlagen am Start (heutiges System) kostet das kWh ca. 3 Cent(Börse) + 6,5Cent(EEG) = ca. 9,5 Cent/kWh.

    Was ist nun günstiger 11,5 Cent ohne EEG oder 9,5Cent mit EEG ?

    Sind die Lästigen EEG Mitspieler nicht vorhanden, so wie am 21.01.2016 um 17:00Uhr dann wir richtig Kasse gemacht.

    Jeder der glaubt das ohne die EEG Mitspieler der Börsenprise sich auch bei ca. 3 Cent/kWh Einpendeln ist nicht von dieser Welt.

    Gruß

  302. #296 „Strom aus EE hat derzeit eine durchschnittliche EEG-Vergütung von 18 Cent pro kWh.

    Michael Krüger sind wir jetzt schon bei 100% EEG Strom? Oder kann jemand 100% EEG Strom kaufen ? Da kann Sie Herr Eng beraten das das nicht geht im Netzverbund.

    Nein ca. 1/3 ist EEG Strom.

    18 Cent pro kWh / 3 = ca. 6 Cent für jede verkaufte kWh.

    Gruß

  303. Körner #302
    machen’se mal ne Pause, jetzt wird es ja immer wirrer 😉

  304. #297 „In Frankreich zahlen die Privaten Haushalte nicht mal die Hälfte pro kWh, wie in Deutschland, in den USA ca. nur 1/3.“

    Michael Krüger,

    der franz. Rechnungshof nennt Stromgestehungskosten von aktuell 6,2 Cent/kWh in Frankreich obwohl die Strompreise das nicht widerspiegeln und die Franzosen haben keine EEG-Umlage mit der man das Querfinanziren kann.

    Der aktuelle Börsenstrompreis in Frankreich ist heute um die 2,2 Cent/kWh.

    Gut bei den Franzosen steht weniger auf der Stromrechnung.

    Das wird über die Steuern den Bürgern abgenommen und in Frankreich sind die richtig saftig.

    +++++++

    In den USA gibt es auch Bundesstaaten wo das kWh um die 0,279 Cent kosten (2012).
    Auch sind in den USA Stromausfälle keine Seltenheit die sich auf eine Industriefertigung katastrophal auswichen kann.
    Versorgungssicherheit kostet eben auch Geld, fragen Sie Herrn Eng.

    Gruß

  305. Klaus Körner sagt # 301

    @ An alle die es noch nicht glaunen
    Und so sieht das mit einem ganz einfachen Beispiel mit fiktiven Zahlen aus.
    :
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.
    Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist…

  306. Diehl,

    Die EEG Umlage wird lt. Gesetz so berechnet :

    Reine Förderkosten+
    Rückgang Börsenstrompreis+
    Industrieprivileg+
    Marktprämie+
    Liquiditätsreserve+
    Nachholung Vorjahr

    Damit wird das EEG Konto befüllt. In der Mittagszeit wird die Überproduktion an der Börse verramscht. Die MWh so um die 20-50€ . Der ÜNB greift in die Kasse, die vom nichtprivelegierten Stromkunden per EEG Umlage befüllt wurde, und bezahlt Millionen an diejenigen, die uns den Überflußstrom abnehmen.

    Der Posten „Rückgang Börsenstrompreis“ macht jetzt schon über 20% an der EEG Umlage aus. Der Posten „Rückgang Börsenstrompreis“ wird einfach berechnet durch Durchschnittsbildung der dabei anfallenden positiven und negativen Preise und dient ausschließlich der annähernden Berechnung unserer EEG Sklavenprämie.

    Ist das richtig?

  307. W.Rassmann sagt # 306

    In der Mittagszeit wird die Überproduktion an der Börse verramscht. Die MWh so um die 20-50€ . Der ÜNB greift in die Kasse, die vom nichtprivelegierten Stromkunden per EEG Umlage befüllt wurde, und bezahlt Millionen an diejenigen, die uns den Überflußstrom abnehmen.

    @ W. Rassmann
    Verramscht ???? Überproduktion, ausgerechnet um die Mittagszeit, wo der meiste Strom gebraucht wird, und deshalb am teuersten ist ??

    Denken Sie mal drüber nach !!!

    MfG

  308. @Diehl, Körner

    Oje.

    Börsenstrompreise 2005-2015: Die lagen zwischen 3-10 Cent pro kWh ohne Börsenstrompflicht der EE, bis 2010. Im Mittel bei 5 Cent pro kWh vor 2010.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/phelixchart3coz92w86r.png

    Nach 2010, mit Börsenstrompflicht der EE lagen die Börsenstrompreise bei 3-5 Cent pro kWh. Im Mittel bei 4 Cent pro kWh.

    Die durchschnittliche EEG-Vergütung liegt hingegen bei 18 Cent pro kWh.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eeginzahlencwm6st982x.jpg

    In Frankreich zahlen die Privaten Haushalte nicht mal die Hälfte pro kWh, wie in Deutschland, in den USA ca. nur 1/3.

    http://www.kwh-preis.de/wp-content/uploads/images/infografiken/strompreise-vergleich-weltweit-bdew.jpg

    Deutschland hat mit Dänemark die teuersten Strompreise Weltweit Dank EEG-Umlage.

    Die konventionellen haben dadurch, dass sie die EE ausbremsen, da EE Vorrang gemäß EEG, höhere Stromerzeugungkosten. Die gehen wieder runter, wenn die konventionellen nicht mehr ausgebremst werden und übers ganze Jahr Vollast fahren können und nicht als kostenintensive Reserve dienen.

    Und Herr Diehl und Körner, dass kommt ausschließlich durch das EEG, mit und ohne Börse.

  309. PS

    Also mir fällt die Entscheidung da leicht, ich nehme lieber den konventionellen Strom von der Strombörse, der zwischen 2005-2010 bei 3-10 Cent (durchschnittlich 5,x Cent) gehandelt wurde, als EEG-Strom, der aktuell mit 18 Cent pro kWh vergütet wird.

    Warum sollte ich auch für Zufallsstrom aus Wind und Sonne das dreifache Zahlen, wie für grundlastfähigen, konventionellen Strom?

  310. @Körner

    Michael Krüger sind wir jetzt schon bei 100% EEG Strom? Oder kann jemand 100% EEG Strom kaufen ? Da kann Sie Herr Eng beraten das das nicht geht im Netzverbund.

    Nein ca. 1/3 ist EEG Strom.

    18 Cent pro kWh / 3 = ca. 6 Cent für jede verkaufte kWh.

    Wenn Sie es endlich geschafft haben die von mir verlinkte Abbildung für Sie anzuschauen, habe ich jetzt mittlerweile schon ca. 5mal getan, dann melden Sie sich nochmal. Hier der 6. Versuch:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eeginzahlencwm6st982x.jpg

  311. Hallo Herr Hans Diehl,

    die Jungs haben verstanden wie man die Kosten für die EEG-Umlage berechnet. OK

    Haben aber nicht verstanden das EEG-Strom ca. 33% die restlichen 67% beeinflusst.

    Weiterhin haben die Jungs nicht auf dem Schirm, das bei einer Strombörse die nur die großen Konventionellen + AKWs beliefen (zu 100%) der Preis nicht bei 3 Cent/kWh bleibt, sondern bei z.B. 10Cent/kWh sich einpendelt.

    Selbst der günstige AKW-Strom aus Frankreich mit den abgeschriebenen AKWs brauchen über 6 Cent/kWh.
    Kommen neue AKWs die können nicht unter 12 Cent das kWh an der Börse anbieten.
    Auch bei neuen konventionellen Kraftwerken ist die Schmerzgrenze um 10 Cent/kWh um wenigsten noch was zu verdienen.

    Da genehmigen sich die Konventionellen an de Strombörse in D ja dann min. 10Cent wenn die EEG-Mengen nicht vorhanden sind, das ist so klar wie das Amen in der Kirche.

    Die Deutschen Stromversorger waren auch in der Vergangenheit nicht zimperlich das Geld den kleinen Mann abzunehmen, siehe auch #264
    „Bei RWE sind die Gewinne der Stromerzeugung bei einer Rendite auf das eingesetzte Kapital von 26,6 Prozent (2009). „

    Gut man kann über den Börsenpreis ohne EEG-Strom Diskutieren aber bei -1 bis 5 Cent ist der sicher nicht und auch nicht bei 6 Cent/kWh und das der höheren Börseneinkaufspreise an den Endkunden weitergegeben werden ist ja auch selbstverständlich.

    ++++++++++++++

    Michael Krüger

    #308 „In Frankreich zahlen die Privaten Haushalte nicht mal die Hälfte pro kWh, wie in Deutschland, in den USA ca. nur 1/3.“

    Und in USA kostet das Benzin auch nur 40 bis 50% vom Tankstellenpreis in D, ist vermutlich auch EEG auf Benzin (in D) weil das doppelt so teuer ist als in USA.

    Zu Frankreich und Strom habe ich ja bereits in #304 was gesagt.
    Die Franzosen verbrauchen ja nicht nur Strom, bei Gas, Benzin, Lebensmittel usw. sind die Franzosen teurer und bei der Steuerbelastung sowieso.

    Gruß

  312. Michael Krüger # 308

    @Her Krüger

    Ich glaube Sie bringen gerade was durcheinander.

    Die EE senken den Börsenpreis schon so lange es die gibt.

    Das mit vor oder nach 2010 ( Börsenpflicht ) war Thema, als es darum ging, warum die Umlage so steil nach oben geht ab 2010.

    MfG

  313. @Körner, Diehl

    Herr Diehl, die Umlage ging auch schon vor 2010 steil nach oben. 2009 hatten wir aber nur 15% EE im Strommix, heute 30%.

    Herr Körner, haben Sie es immer noch nicht geschafft die 18 Cent pro kWh durchschnittliche Vergütung für EE anzuschauen?

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/eeginzahlencwm6st982x.jpg

    In Frankreich zahlen die Privaten Haushalte nicht mal die Hälfte pro kWh, wie in Deutschland, in den USA ca. nur 1/3.

    http://www.kwh-preis.de/wp-content/uploads/images/infografiken/strompreise-vergleich-weltweit-bdew.jpg

    Deutschland hat mit Dänemark die teuersten Strompreise Weltweit Dank EEG-Umlage, Herr Diehl und Körner.

  314. @Diehl, Körner

    Der aktuelle Strommix für 2015:

    http://strom-report.de/medien/stromerzeugung_deutschland.png

    194 Mrd. kWh Strom aus EE. Bei 18 Cent pro kWh als durchschnittliche EEG-Vergütung kommt man da auf:

    194 Mrd. kWh x 0,18 €/kWh = 34,92 Mrd. €.

    Nun wird aber nicht aller Strom aus EE per EEG vergütet.

    Der Strom aus EE bringt an der Börse aber nur 3 Cent pro kWh. Macht:

    194 Mrd. kWh x 0,03 €/kWh = 5,82 Mrd. €.

    EEG-Umlage = EGG-Vergütung -- EE-Erlöse = 34,92 Mrd. € -- 5,82 Mrd. € = 29,1 Mrd. €

    Die der Stromkunde für Zufallsstrom aus Wind und Sonne, etc. oben drauf zahlt.

  315. @Körner, Diehl

    Und es gibt keinen anderen Strom auf der Welt aus Kernkraft, Kohle, Erd-Gas, oder Erd-Öl, der wie Strom aus EE mit durchschnittlich 18 Cent pro kWh vergütet wird. An keiner Börse gibt und gab es Strompreise von 18 Cent pro kWh, wie es ihn für Strom aus EE gibt.

  316. Diehl #307,

    Verramscht ???? Überproduktion, ausgerechnet um die Mittagszeit, wo der meiste Strom gebraucht wird, und deshalb am teuersten ist ??

    Denken Sie mal drüber nach !!!

    Ich denke, Sie sind verwirrt?

    Seit 2010 muß das konventionelle KW nicht vom Netz, wenn zufällig die Sonne scheint oder der Wind weht, Folge ist Überproduktion, die sofort vom Markt muß. Das macht der ÜNB, indem er das eingezahlte Geld der nichtpriveligierten Stromkunden an Abnehmer weiterverteilt. Das senkt natürlich den Börsenpreis.

    Das EEG wurde nach 2010 2012 und 2014 „verbessert“. Seit 2014 gibt es die sg.Marktprämie für alle neuen EEs.
    Und eine Fernsteuerung ist Pflicht für den EE Quatsch, finde ich vernünftig. Wenn sich noch viele verwirrte Investoren finden, droht auch vermehrt Blackout…

    Ich kopiere hier nochmal meine Frage her:
    Die EEG Umlage wird lt. Gesetz so berechnet :

    Reine Förderkosten+
    Rückgang Börsenstrompreis+
    Industrieprivileg+
    Marktprämie+
    Liquiditätsreserve+
    Nachholung Vorjahr

    Damit wird das EEG Konto befüllt. In der Mittagszeit( ich bezog mich auf Ihre Mittagszeit in #305 mit dieser verwirrten Rechnung) wird die Überproduktion an der Börse verramscht. Die MWh so um die 20-50€ . Der ÜNB greift in die Kasse, die vom nichtprivelegierten Stromkunden per EEG Umlage befüllt wurde, und bezahlt Millionen an diejenigen, die uns den Überflußstrom abnehmen.

    Der Posten „Rückgang Börsenstrompreis“ macht jetzt schon über 20% an der EEG Umlage aus. Der Posten „Rückgang Börsenstrompreis“ wird einfach berechnet durch Durchschnittsbildung der dabei anfallenden positiven und negativen Preise und dient ausschließlich der annähernden Berechnung unserer EEG Sklavenprämie.

    Ist das richtig?

  317. Der Admin hat jetzt doch mein Posting #224 vom Samstag als Antwort auf Klaus Körner gefunden und freigeschaltet, danke. Da es sonst untergehen könnte, möchte ich nochmal alle Interessierten drauf hinweisen. 🙂

  318. W.. Rassbach sagt # 316
    Ich denke, Sie sind verwirrt?
    Seit 2010 muß das konventionelle KW nicht vom Netz, wenn zufällig die Sonne scheint oder der Wind weht, Folge ist Überproduktion, die sofort vom Markt muß. Das macht der ÜNB, indem er das eingezahlte Geld der nichtpriveligierten Stromkunden an Abnehmer weiterverteilt. Das senkt natürlich den Börsenpreis.

    @ W. Rassbach
    Genau das ist doch das faule Ei das man den EE, und den Verbrauchern 2010 ins Nest gelegt hat, womit die Umlage so steil nach oben getrieben wird. Siehe das Video vom Prof.

    Man hat den EE quasi den gesetzlichen Vorrang genommen, in dem die EE zum Vermarkten an die Strombörse verbannt wurden.. Mit Konsequenzen die im Folgenden treffend beschrieben sind.
    http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent
    Zitat:
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an.Zitat Ende.

    W. Rassbach sagt.
    Ich kopiere hier nochmal meine Frage her:
    Die EEG Umlage wird lt. Gesetz so berechnet :
    Reine Förderkosten+
    Rückgang Börsenstrompreis+

    @ W. Rassbach
    Das ist das eigentliche „Paradoxon“ das den EE und den Verbrauchern ab 2010 untergejubelt wurde.
    Förderkosten „Plus“ Rückgang des Börsenpreis.
    In der Praxis bedeutet das, wenn die Börsenpreise sinken, der Versorger sich billigen Strom beschaffen kann, muss sein Kunde eine höhere Umlage bezahlen.

    Denken Sie mal drüber nach, wer da verwirrt ist.

    MfG

  319. Michael Krüger sagt # 313
    Körner, Diehl
    Herr Diehl, die Umlage ging auch schon vor 2010 steil nach oben. 2009 hatten wir aber nur 15% EE im Strommix, heute 30%.

    @ Wo den Herr Krüger.

    Haben Sie das Video nicht gesehen.
    Hier noch einmal.
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Bis 2009 war die Welt noch in Ordnung sagt der Prof.

    MfG

  320. Diehl #318,

    Man hat den EE quasi den gesetzlichen Vorrang genommen, in dem die EE zum Vermarkten an die Strombörse verbannt wurden..

    das hatte einen guten Grund, mit der alten Praxis hätte es eine Insolvenzlawine der konventionellen KW gegeben und wir hätten binnen weniger Jahre im Dunkeln gesessen.

    Beispiel GuD KW Blöcke 4+5 Irsching 60% Wirkungsgrad, ein klassisches Spitzenlast KW.
    Vor 2010 ging es den armen Investoren so, wenn zufällig Sonne schien oder der Wind wehte mußten sie sofort runter fahren zugunsten der EEs Sonne/Wind., das 2-3mal am Tag, dann hatte das GuD KW einen Mehrverbrauch an Gas von 30%- keine Ertrag mehr, die Kreditlinien konnten nicht mehr bedient werden- Insolvenz.

    Jetzt ist es marginal besser, das GuD läuft durch, Gasverbrauch bleibt bei 100% aber Ertrag reicht immer öfter trotzdem nicht- das EEG hat die Insolvenz nicht abgewendet sondern nur verschleppt.

    Gemäß dem Erneuerbare-Energie-Gesetz wird in Deutschland der erzeugte Strom vom jeweiligen Verteilungsnetzbetreiber abgenommen und vergütet (nach der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung) und an den Übertragungsnetzbetreiber weitergeleitet. Dieser vermarktet den Strom dann an der Strombörse. Dadurch, dass der Börsenpreis in aller Regel wesentlich tiefer liegt als die Einspeisevergütung, entsteht ihm ein Verlust, der durch die EEG-Umlage ausgeglichen wird: Diese Kosten werden auf die Stromverbraucher umgelegt (allerdings mit Befreiungen für Großverbraucher).

    Der größte Teil wird doch OTC gehandelt oder am Terminmarkt. Nur der übrige Zappelstrom durch EEs wird am Spotmarkt day ahead oder intraday gehandelt.( Die Zahlen würden mich interessieren)
    Was wollen Sie? Der nichtprivilegierte Stromverbraucher zahlt diesen unnötigen Mist doch schon über die EEG Umlage. Das sind schon ca.21%.
    Soll er einen Teil zurückbekommen? Dann müssten wir den Kommunismus gleich einführen.

    Schade, dass Sie die Artikel von Heller nicht verstehen, ich glaube, er schreibt nur für Sie.

  321. Diehl,
    auf dem Weg zum Ökostromland oder Kommunismus ist das der nächste Schritt:

    Ein Kapazitätsmarkt bezeichnet ein Element des Marktdesigns für den Strommarkt, bei der ein Handel nicht mit verbrauchter Strommenge, sondern bereitgestellter gesicherter Leistung stattfindet. Dadurch erhalten Kraftwerksbetreiber Geld unabhängig davon, ob ein Kraftwerk (zeitweise) weniger oder keinen Strom erzeugt.

    so ähnlich war es in der ddr 😉

  322. W. Rassbach sagt # 320

    Man hat den EE quasi den gesetzlichen Vorrang genommen, in dem die EE zum Vermarkten an die Strombörse verbannt wurden..
    das hatte einen guten Grund, mit der alten Praxis hätte es eine Insolvenzlawine der konventionellen KW gegeben und wir hätten binnen weniger Jahre im Dunkeln gesessen.

    @ W. Rassbach
    Und da hat man keine andere Lösung gefunden, als quasi alles den Verbrauchern und den EE aufzubürden.??
    Wie man damit eine Insolvenzlawine verhindert hat, zeigt sich ja gegenwärtig.

    W Rassbach sagt.
    Beispiel GuD KW Blöcke 4+5 Irsching 60% Wirkungsgrad, ein klassisches Spitzenlast KW.
    Vor 2010 ging es den armen Investoren so, wenn zufällig Sonne schien oder der Wind wehte mußten sie sofort runter fahren zugunsten der EEs Sonne/Wind., das 2-3mal am Tag, dann hatte das GuD KW einen Mehrverbrauch an Gas von 30%- keine Ertrag mehr, die Kreditlinien konnten nicht mehr bedient werden- Insolvenz.

    @ W. Rassbach
    Genau diese Gaskraftwerke müssen am Leben gehalten werden, weil sie die Ergänzung zu den unsteten EE sind.
    Schauen Sie mal was ich in # 31 geschrieben habe.

    Zitat:
    Ab 2010 gilt je niedriger die Börsenpreise – durch Wind und Sonne – desto höher die Umlage. Das Geld wird vom Verbraucher schon aufgebracht, fließt nur an die falsche Stelle. Es fließt nicht an die konventionellen Erzeuger, sonder geht wegen der niedrigen Börsenpreise im Handel unter, und jeder kann zugreifen um lukrative Geschäfte zu machen, an statt mit diesem Geld, ein Kapazitätsmarkt zu finanzieren.
    EON und RWE haben es unterdessen auch schon gemerkt, mit ihren Sparten Handel und Vertrieb. Zitat Ende.

    Ich will damit zum Ausdruck bringen, durch das neue Umlagesystem zahlen die Verbraucher mehr, als für die EE Vergütungen benötigt wird. Durch den MOE der ab 2010 in der Umlage enthalten ist, entsteht da ein monetärer Überschuss, der in Form von niedrigen Börsenpreisen im Handel unter geht.
    Wenn das in die richtigen Bahnen geleitet würde, müssten es die Verbraucher zwar auch noch bezahlen, es würde aber mit dem Erhalt der Gaskraftwerke einen wesentlichen Teil zur Energiewende beitragen.
    Wenn Sie meine Beiträge alle gelesen hätten müsste Ihnen eigentlich auffallen, dass ich den Artikel vom Herrn Heller sehr wohl verstanden habe. Sogar eine Lösung vorschlage, wie man dem von ihm propagierten Kannibalismus begegnen könnte.

    MfG

  323. Gott wie langweilig…..ein Tag Pause gemacht und die beiden Öko-Auftragsschreiberlinge sabbelt immer noch den selben Scheiß……und lügen sich die Energiewende weiterhin schön, na schön…..dann poste ick mal für selberdenkende Menschen, wie beschissen es bereits um die Energiewirtschaft steht.

    Dutzende deutsche Stadtwerke stehen vor der Pleite

    Die Energiewende hat die kommunalen Versorger extrem belastet. Laut einer Studie droht bereits einem Viertel aller Stadtwerke die Insolvenz. Staatliche Überlebensgarantien gibt es längst nicht mehr…..

    In Gera etwa hatten die Banken der Stadt die für eine Rettung notwendigen Zusatzkredite verweigert. „Das Problem ist die hohe Verschuldung“, erklärt Schuster. Grund dafür ist ein Zusammenspiel von sinkenden Erlösen aus den Energiesparten der Stadtwerke und einem großen Investitionsbedarf, etwa bei den Verteilnetzen.

    Egal welchen Schwachsinn die alte Diehle und der Körnerfresser hier auch auftischen…..so sieht die Realität wirklich aus, so haut uns die sogenannte „Energiewende“ tatsächlich voll vor die Fresse….vom fiesen Konzern bis hin zum niedlichen kleinen kommunalen Stadtwerk……alle leiden wir darunter, das jeder Dödel ungefragt sein Zufallsstrom ins Netz jagen darf.

    Tja……und nun noch die Flüchtlingskrise, die auf Rücken und Kosten der Kommunen ausgetragen wird…..bringt das Fass nur noch etwas schneller zum überlaufen……aber Deutschland rettet ja nicht nur das Weltklima im Alleingang….sondern auch noch alle Schutzsuchenden dieser Welt.

    Man muss schon ziemlich merkbefreit und physikalisch total unbeleckt sein, um diesen Bullshit immer noch zu verteidigen…….oder ein bezahltes U-Boot der EE-Lobby, der/die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.

    Onkel Heinz………….demotiviert

  324. Diehl,

    Gemäß dem Erneuerbare-Energie-Gesetz wird in Deutschland der erzeugte Strom vom jeweiligen Verteilungsnetzbetreiber abgenommen und vergütet (nach der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung) und an den Übertragungsnetzbetreiber weitergeleitet. Dieser vermarktet den Strom dann an der Strombörse. Dadurch, dass der Börsenpreis in aller Regel wesentlich tiefer liegt als die Einspeisevergütung, entsteht ihm ein Verlust, der durch die EEG-Umlage ausgeglichen wird: Diese Kosten werden auf die Stromverbraucher umgelegt (allerdings mit Befreiungen für Großverbraucher).

    der nichtprivilegierte Stromkunde zahlt an den ÜNB die EEG Umlage. Da der privilegierte EE Besitzer mehr bekommt als der Börsenpreis für den Zappelstrom hergibt, zahlt er auch die Differenz zugunsten der EE Besitzer.
    Wo ist da was untergegangen?

  325. W. Rassbach sagt # 324

    der nichtprivilegierte Stromkunde zahlt an den ÜNB die EEG Umlage. Da der privilegierte EE Besitzer mehr bekommt als der Börsenpreis für den Zappelstrom hergibt, zahlt er auch die Differenz zugunsten der EE Besitzer.
    Wo ist da was untergegangen?

    @ W. Rassbach

    Siehe hier . 3,3 Milliarden alleine in 2013
    http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf

    Zitat:
    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013
    durch die EEG Umlage einer Belastung von rund 16 Mrd€ ausgesetzt. Durch den Merit Order Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt einePreissenkung im Wert von 3,3 Mrd€ ergeben.

    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber.

    MfG

  326. …und wieder ein neuer Wintermorgen in Punxsutawney, an dem Murmel-Diehl seinen Schatten sieht 🙂

  327. Diehl,

    EPEX Spotmarkt
    only energy sagt heute 13-14 Uhr 18,31€ und 2-3 Uhr -18,83€
    Da muß der nichtprivilegierte Stromkundenidiot aber wieder mächtig draufzahlen wegen niedriger Börsenpreise.

    d.h. er muß die Differenz zw. Börsenpreis und Förderhöhe bezahlen

  328. Diehl #322,

    Genau diese Gaskraftwerke müssen am Leben gehalten werden, weil sie die Ergänzung zu den unsteten EE sind.

    wieso Ergänzung, sie sind die Lebensgrundlage der EE. Sie werden wegen unnützer EE runtergefahren und verbrauchen dann 130% Gas, einfach irre die Ökos….

  329. Die beste Neuerung für die EEs ab EEG 2014 sind ihre jetzt vorgeschriebenen Ausschalter per Fernsteuerung, macht ein bißchen ruhiger 😉

  330. W.Rassbach sagt # 328
    Diehl #322,
    Genau diese Gaskraftwerke müssen am Leben gehalten werden, weil sie die Ergänzung zu den unsteten EE sind.
    wieso Ergänzung, sie sind die Lebensgrundlage der EE. Sie werden wegen unnützer EE runtergefahren und verbrauchen dann 130% Gas, einfach irre die Ökos….

    @ W. Rassbach
    Ich hätte es mir ja denken können, dass eine Diskussion hier auf der Grundlage, nun mal geltendem Gesetz, nicht möglich ist.
    Muss man sich halt weiter darauf beschränken, das was hier geschrieben wird bei Lichte zu betrachten.

    MfG

  331. @Diehl, Körner

    Ich hoffe hierdurch geht Ihnen beiden ein Licht auf?

    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/eeg-und-merit-order-effekt-moe-fuer-dummies/0015136/

    Vermutlich aber auch nicht.

  332. Eine Frage aus dem Artikel zu:

    … die zur Stabilitätssicherung gar nicht erst ins Netz eingespeist werden dürfte. Im Jahr 2014 überschritten diesbezügliche Ausgleichszahlungen erstmals die Grenze von 100 Millionen Euro und sie werden weiter steigen.

    Ist es nicht so, dass die Produktion nur dann runter gefahren werden darf, wenn Netzsegmente überlastet werden? Ist das nicht auch ein Grund, warum man die Netze weiter ausbaut, dass derartige Abschaltungen unterbleiben?

    Vernünftig wäre, wenn nicht technische, sondern ökonomische Parameter das Abregeln steuern würden. Wenn der Börsenpreis unter 3 ct. sinkt, unterschreitet er weit die Herstellkosten der meisten Anbieter. Man könnte natürlich auch eine andere Preisuntergrenze vereinbaren. Fakt wäre bei einer ökonomischen Abregelung, dass es weniger zu Netzüberlastungen kommen würde, weil die Produktion dann bedarfsgerechter wird. Wegen des Einspeiseprivilegs und der Garantiepreise müssten die EE-Betreber bei Abregelung entschädigt werden. Dann kann es aber schnell passieren, dass die abgeregelten Leistungen größer werden können als die gelieferten Leistungen -- also im Multimilliardenereich liegen. Im Besonderen beie einer Verdreifachung des Anlagenbestandes dürfte das zu erwarten sein.

    Dann würde die Absurdität der Energiewende wahrlich offensichtlich, dass für die bloße Existenz von NIE-Anlagen gigantische Summen bezahlt werden, dessen Erzeugnis oft nicht gebraucht wird. Kostentechnisch wären diese Abregelungen dennoch weitgehend neutral. Einerseits fallen zwar die Erlöse an der Börse für nichtgelieferten Strom falch, andererseit bleiben negative Preise erspart und die Erlöse für den produzierten NIE-Strom die ja dan zumindest beim Mindetpreis wären, kompensiert den Erlösverzicht. Volkswirtschaftlich und auch im Zusammenspiel mit Nachbarn dürften diese Wirkungen eher begrüßenwert sein.

    Zur Zeit gibt es dafür aber keine gesetzliche Grundlage. Politisch wird es auch wohl kaum gewollt sein. Oder irre ich mich hier?

  333. Diehl,

    mittlerweile antworten Sie nur noch zu einem Aspekt. Sie müssen energie neu denken 😉 sagen Ihre Propagandisten 😉

    Als nächstes werden wir nichtprivilegierten Stromkunden Dänemark überholen, bald schaffen wir die 35ct. Marke.
    koste es was es wolle.

  334. @ Hans Diehl 22. Februar 2016 16:10

    Ich hätte es mir ja denken können, dass eine Diskussion hier auf der Grundlage, nun mal geltendem Gesetz, nicht möglich ist.

    Ich kann ihre Argument nicht nachvollziehen. Wo sehen Sie hier einen Gesetzesbruch? Zum Einen ist fraglos von Bedeutung, was die Gesetze sagen, zum Anderen können Gesetze auch geändert weden, wenn sie sich als nicht zielführend erweisen. Darum ist die gesetzliche Grundlage sicher ein wichtiger Parameter in einer Diskussion, nicht aber deren Grenze.

  335. @Hans Diehl 22. Februar 2016 13:33

    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber.

    Ich denke, wenn Milchmädchen so rechnen würden, wären sie rasch pleite.

    Die Verbrauchertarife sind eine über mehrere Monate festgeschriebene Tarifstruktur. Sie müssen als Mischpreis natürlich auch die Verluste ausgleichen, die sich in Hochpreis-Phasen ergeben und durch Lieferverträge auch zur Lieferabsicherung dienen. Es ist darum absurd, wenn man ausschließlich gute Einkaufskonditionen im Stundetakt an die Verbraucher weitergeben würde. Wie sollte man die sonstigen Betriebskosten decken?

  336. @Martin
    Überflüssigen NIE-Strom abregeln wäre eine technische Lösung…..das Dumme dabei ist aber, dann verdienen die EE-Betreiber zu wenig Geld, sie könnten ihre Kredite nicht bedienen….und würden reihenweise in die Insolvenz getrieben.
    Ob böser Konzern oder Bürgewindpark…..alle würden sie verlieren, deswegen drückt man die Zwangseinspeisung/ ersatzweise die Bezahlung bei Abschaltung…..mit Gewalt durch.

    Planwirtschaft hatte noch etwas mit gesunden Menschenverstand zu tun…….dat sieht man ja nich nur an der Stromwende.

    H.E.

  337. Lieber Heinz

    Ich gehe davon aus, dass das den Betreibern ziemlich egal sein kann, da sie durch ihren zugesicherten Rechtstitel Entschädigung einfordern können und darum schadlos bleiben würden. Ich müsste zähneknirschend hinnehmen, dass ich jenen eben für nicht gelieferten Strom mein Erspartes abdrücken müsste. Aber die Alternativen sind eben noch schlechter.

  338. @Martin
    Lach….viele Windparkbetreiber treiben jetzt schon in die Insolvenz….weil die Planer ihnen Ertragswerte versprochen haben, die an diesen Standorten nicht zu erbringen sind.
    Die Finanzierung ist mit der heißen Nadel gestrickt…..Planer und Errichter ham ihre Knete abgefasst….und der blöde Betreiber muss dann sehen, wie er wenigstens seine Unkosten decken kann.
    Nicht umsonst ziehen die Werbefuzzis der Windkraftlobby durch die Lande und versprechen potentiellen Betreibern das Blaue vom Himmel….(Bestechungen von Amsträgern inklusive)…..um noch 5 vor 12…..ne müde Mark zu machen.

    Pyramidenspiele gehen solange gut….bis keiner mehr von unten nachrückt…..und dann platzt die Blase mit einem lauten Knall.
    Die leben von der Blödheit der Menschen….und die Masche klappt schon seit 1000 Jahren janz jut, leider.

    H.E.

  339. Martin Landvoigt Sagt # 334
    @Hans Diehl 22. Februar 2016 13:33
    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch die EEG Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von über 0,6 Ct/kWh gegenüber.
    Ich denke, wenn Milchmädchen so rechnen würden, wären sie rasch pleite.

    @Martin Landvoigt.
    Dann müssten alle Stromanbieter pleite gehen, die mit bis zu 300 Euro Einsparungen werben.

    MfG

  340. OT
    Liegt’s an meinem Browser, seinen Einstellungen, oder haben auch andere das Problem des seltsamen Aufbaus der Seite hier ?

  341. Merke gerade, auch mit ’nem 2. Browser ähnliche Probleme….

  342. @Martin Landvoigt

    Vor allem, weil es auch Argumente gibt die dem EEG Verfassungswidrigkeit bescheinigen..

  343. Günter Heß sagt # 342

    @Martin Landvoigt
    Vor allem, weil es auch Argumente gibt die dem EEG Verfassungswidrigkeit bescheinigen..

    @Günter Heß

    Da scheinen Sie nicht ganz auf dem Laufenden zu sein.

    Siehe hier:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-122421.html

    Luxemburg -- Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Dienstag in einem Grundsatzurteil, dass die gesetzliche Abnahmepflicht der Elektrizitätsversorger zu Mindestpreisen keine unerlaubte staatliche Beihilfe im Sinne des EU-Vertrages darstelle.
    Laut den Richtern sind nur solche Vergünstigungen als staatliche Beihilfen anzusehen, die aus öffentlichen Mitteln kommen. Die Abnahmepflicht beispielsweise für Windenergie werde aber ausschließlich durch private Mittel finanziert.

    Die energiepolitische Sprecherin der Grünen, Michaele Hustedt, sprach von einem „großen Tag für die erneuerbare Energie“. Der Versuch großer deutscher Energieversorger und der EU-Kommission, das alte deutsche Stromeinspeisungsgesetz und das neue Erneuerbare- Energie-Gesetz zu Fall zu bringen, sei gescheitert. Geklagt hatte der Stromversorger PreussenElektra, der mehr als zwei Dutzend Kraftwerke und ein Stromverteilernetz in Deutschland betreibt.
    Die EU-Kommission erklärte am Dienstag, nach dem Urteil werde sie voraussichtlich kein Prüfverfahren zu dem deutschen Erneuerbare- Energie-Gesetz (EEG) eröffnen. Die Brüsseler Wettbewerbsbehörde hatte das EEG bereits ins Visier genommen, weil sie versteckte Staatsbeihilfen vermutete. Ein Verfahren gegen das deutsche Stromeinspeisungsgesetz war zuvor eingestellt worden, weil das Gesetz inzwischen abgelöst ist.

  344. @Diehl

    Wundert mich nicht, dass Sie sich als Großhändler für EE über die weitere Abzocke freuen.

  345. Ein Artikel aus dem Energiewendeparadies
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/energiewende-wie-windkraft-ein-113-seelen-dorf-reich-machte-a-1078759.html

  346. @Krishi
    Hmm…mein Safari zeigt dat Zeuch hier sauber an…nach wie vor.
    H.E.

  347. @Diehl
    Jojo….EuGH….die hat ja auch net beim Bail-Out gezuckt.
    Wer auf diese Verbrecher noch ein Pfifferling gibt…muss echt ne Öko-Macke haben.

    Geh nach Hause…..Opa.
    H.E.

  348. @Heinz #346
    Recht haste, scheint entweder an meiner Firewall oder meinem Virenschutz zu liegen. Hab das temporär mal ausgeschaltet, und siehe da, alles wieder in den richtigen Farben und am richtigen Platz.

  349. @HD #343

    vor allem, weil es auch Argumente gibt die dem EEG Verfassungswidrigkeit bescheinigen..

    Luxemburg — Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Dienstag in einem Grundsatzurteil, dass die gesetzliche Abnahmepflicht der Elektrizitätsversorger zu Mindestpreisen keine unerlaubte staatliche Beihilfe im Sinne des EU-Vertrages darstelle.

    Der EU-Vertrag ist keine Verfassung und der EuGH ist kein Verfassungsgericht.

  350. Das Verhältnis EU-Vertrag und Verfassung ist eher schwierig, denn die EU kann bindende Vorgaben an die Mitgliedsländer machen, die dann in nationales Recht umgesetzt werden müssen.

    Aus der Vergangenheit nährt sich der Verdacht, dass sich die Sache dann irgendwie zurecht gebogen wird, und das die Verfassung damit letztlich als ein unverbindliches Papier darstellt, dessen verbindliche Interpretation ein weites Feld liefert.

  351. @anorak2 #349

    Genau das ist der Punkt.

  352. Vielen Dank, Herr Heller, für Ihre vorzüglichen Ausführungen. Beim AGORAMETER kann man finden, dass negative Strompreise bei hohem Anfall von Wind- und Solarstrom öfters auftreten. Die von Ihnen genannte Zahl ist nicht das Ende der Fahnenstange, so wurde z.B. am 12.04.2015 14:00 ein negativer Strompreis von -- 8 ct/kWh notiert. Man kann sich dazu fragen, wie sich die Jubelmeldungen über Rekorde bei der Ökostromproduktion ausnehmen würden, wenn man diese von MWh in die jeweils aktuellen Preise umrechnete.

  353. Besten Dank, Herr Heller, für diese verständlichen Ausführungen. Es ist sehr traurig, dass solche wohlbegründete Einwände in er Öffentlichkeit kaum Gehör finden. Immerhin, was das Vermögen von Offshore-Windparks anbelangt, so meldet dpa heute anlässlich des Baubeginns eines neuen Parks vor Rügen
    „Der Windpark rund 30 Kilometer nordöstlich von Rügen soll Ende 2017 ans Netz gehen und nach Konzernangaben rein rechnerisch Strom für rund 350 000 Haushalte liefern.“
    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Iberdrola-startet-Bau-eines-Offshore-Windparks-nahe-Ruegen-4785923

Schreibe einen Kommentar