Das EEG – Monopoly

16. September 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Energiewende, Photovoltaik, Profiteure, Windkraft, Wirtschaftsförderung

monopoly

Der Slogan ‚Energie in Bürgerhand‘ suggeriert, dass die Energiewende eine Art soziales Projekt sei, an dem jeder teilnehmen und von dem jeder profitieren könne.
Nun, teilnehmen kann nicht nur jeder, teilnehmen MUSS jeder, gesetzlich verordnet, per EEG zwangsweise zur Zahlung verpflichtet.
Doch wie steht es mit dem Profit? Wer gewinnt denn daran?
Ist es wirklich so, dass die Energiewende auch ein Schlag gegen die Macht und die Gier der grossen ‚Konzerne‘ ist und dass die Einkünfte nun sozialer und gerechter auf die Bevölkerung verteilt werden?

Leider zeigt sich das genaue Gegenteil. Nur wer hat, dem wird gegeben. ‚Bürger‘ ist nicht jeder, sondern nur der Grund- und Kapitaleigner. Die Habenichtse zahlen die Zeche, die Besitzer der Schloßallee kassieren ab im großen Monopoly.

Woran liegt das?

Der Flächenbedarf der Energieerzeuger

Ein ganz wesentliches Merkmal der Industrialisierung war die Abkoppelung der Produktion von der Fläche. In der vorindustriellen Wirtschaft war die Größe des Landbesitzes praktisch gleichbedeutend mit der Produktionskapazität; auch wenn Handel und Manufaktur unabhängig vom Grundbesitz den Erwerb eines Vermögens ermöglichten, war die Agrarproduktion der herausragende Wirtschaftszweig.

Noch im Jahr 1900 waren 38% der Bevölkerung im Agrarsektor tätig und erwirtschafteten 29% der Bruttowertschöpfung. Heute sind noch 1,6% der Beschäftigten im Agrarsektor tätig, die 0,9% der Bruttowertschöpfung erzeugen.
Diese 0,9% unserer gesamten Bruttoproduktion benötigen jedoch als Produktionsbasis die gesamten riesigen Agrar- und Waldflächen unseres Landes!

Doch dieser volkswirtschaftliche Prozess wird nun, mit der Energiewende, zwangsweise umgekehrt:

Energiedichte

Energiedichte
Flächenvergleich: Allen geförderten ‚Energieerzeugungsarten ist gemeinsam, dass sie sehr ‚verdünnte‘ Energiequellen nutzen und deshalb einen sehr grossen Flächenbedarf pro Energieeinheit haben.

 

Die Energieerzeugung wird, wie die Agrarproduktion, flächenabhängig und unterliegt wieder den gleichen Wirtschaftsgesetzen wie die Produktion der vorindustriellen Ära. Wer viel Land besitzt, kann viel produzieren und viel Gewinn machen.

Das Flächenangebot

Fläche ist nicht gleich Fläche, genau so, wie guter Ackerboden selten ist, sind auch gute Erntebedingungen für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse relativ rar und sehr ungleichmässig verteilt. Vor allem Biomasse konkurriert auch noch mit der konventionellen Landwirtschaft, da für eine hohe Ausbeute beste Böden und Intensivlandwirtschaft nötig ist.
Dadurch wird schon jetzt Land in Spitzenlagen knapp, was sich wiederum auf die Preise niederschlägt.

PVErtragDeutschland

PV lohnt sich bei gleicher Subventionierung praktisch nur in Südbayern so richtig. Windenergie kann man dagegen nur in Norddeutschland wirklich gut ernten.

Die Flächenbesitzer

Grundbesitz ist in Deutschland sehr ungleichmässig verteilt. Zwar haben fast 50% der Bevölkerung Haus- oder Grundbesitz, doch grössere Flächen (mehrere Hektar) besitzen nur sehr wenige: (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Haushalte insgesamt 37.931.000
Haushalte mit Haus- und Grundbesitz 18.514.000
Hiervon:
Unbebaute Grundstücke 2.224.000
Einfamilienhäuser 10.832.000
Zweifamilienhäuser 2.598.000
Wohngebäude mit 3 und mehr Wohnungen 1.017.000
Eigentumswohnungen 4.860.000
sonstige Gebäude 1.366.000
keine Angaben 613.000

Die Eigentumsverhältnisse (Betriebe) in der Landwirtschaft:

Nutzfläche in Hektar Anzahl Fläche ha
unter 5 27 351 53 994
5 10 47 314 343 947
10 20 63 160 945 796
20 50 76 068 2 535 024
50 100 51 623 3 628 403
100 200 22 828 3 071 653
200 500 7 223 2 111 546
500 1000 2 065 1 462 599
1000 und mehr 1 502 2 551 082
Insgesamt 299 134 16 704 044

Von den rund 37 Millionen Haushalten in Deutschland sind also nur rund 300.000 – weniger als 1 Prozent! – durch den Flächenbedarf der subventionierten Energieerzeuger besonders privilegiert.

Den Besitzern von Wohneigentum stehen in der Regel nur sehr kleine Flächen zur Verfügung, gewöhnlich ist nur eine PV-Dachanlage möglich, um von den EEG-Subventionen zu partizipieren.
Natürlich kann jedermann auch über eine Kapitalanlage teilnehmen sofern er überhaupt Kapital hat. Doch solche Beteiligungsgesellschaften ( z.B. ‚Bürgerwindparks‘) müssen an den Grundbesitzer in der Regel Pacht abführen. Der Landeigentümer ist dann in der vorteilhaften Lage, sogar ohne eigene Investitionen mühelos und sicher ein Einkommen aus dem EEG-Subventionsmodell zu beziehen, während die Gewinne der Anlagenbetreiber entsprechend geschmälert werden.

Besonderes Augenmerk verdienen auch die ausgesprochenen Großgrundbesitzer, meist Adelshäuser und Institutionen.
Die grössten Grundbesitzer sind die katholische und evangelische Kirche. Ihnen gehören rund 680.000 Hektar bzw. 6800 Quadratkilometer – Das Saarland ist nur 2500 km2 groß.
Vor diesem Hintergrund bekommt die Anwesenheit von Kirchenvertretern in der Ethik-Kommission, die sich für Erneuerbare aussprechen, ein recht fragwürdiges ‚Gschmäckle‘.
Die fünf größten Privateigner des deutschen Walds sind Adelige: die Thurn und Taxis, Fürstenbergs, Hohenzollern, Riedesels und Sayn-Wittgensteins. Ihnen gehören rund 1% und dementsprechend groß dürfte ihr Interesse daran sein, Kahlschläge mit Windrädern zu bepflanzen.

Insgesamt kann man davon ausgehen, dass ein großer Teil der Bevölkerung weder Grundbesitz noch Kapital hat und deshalb von den Gewinnen der ‚Bürgerenergie‘ völlig ausgeschlossen ist.
Ein fast ebenso großer Teil ist deutlich benachteiligt, während nur eine kleine Minderheit Privilegien geniesst.

Die Verlierer

Am härtesten ist das Millionenheer der Arbeitslosen, Geringverdiener und Kleinrentner betroffen. In der Regel verfügen sie weder über Grundbesitz noch Kapital.
Sie sind als Bürger zweiter Klasse von der ‚Bürger-Energiewende‘ ausgeschlossen. Das erinnert fatal an Zeiten, als nur derjenige ‚Bürger‘ war, der ein entsprechendes Vermögen bzw. Grundbesitz nachweisen konnte.
Zusätzlich tragen sie jedoch die Hauptlast der Energiewende, denn anders als bei Steuern, die der Einkommens-Progression unterliegen, sind ihre Ausgaben für Elektrizität im Verhältnis zum Haushaltseigentum höher als die von Besserverdienern:

Hauhaltseinkommen
unter1300 € 1300-2600 € 2600-3600 € 3600-5000 € 5000-18000 €
Energieausgaben: 93 € 130 € 157 € 185 € 208 €
in Prozent 12% 7% 5% 4% 2%

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Betrachtet man die EEG-Umlage als Steuer, was sie ja praktisch auch ist*, dann ist diese Steuer umgekehrt progressiv: Sie belastet die geringsten Einkommen prozentual 6 mal stärker als die höchsten!
Von dieser perfiden Steuer sind nicht einmal die Ärmsten ausgenommen, denn selbst ein Hartz-IV-Empfänger, der sonst keinerlei direkte Abgaben zahlt, wird erbarmungslos zur Kasse gebeten.
Das EEG ist damit zweifellos die asozialste Steuer von allen, die Armen zahlen an die Reichen.

* Sie hat alle Merkmale einer Steuer, ausser dass sie nicht über den Umweg über das Finanzamt, sondern direkt vom Zahler an den Begünstigten gezahlt wird. Man kann die EEG-Umlage am besten mit dem alten System der ‚Steuerpacht‘ vergleichen. Reiche Unternehmer bekamen früher für bestimmte Summen oder Dienstleistungen an den Staat das Privileg, dafür eine Steuer einzutreiben. Die Skrupellosigkeit, mit der sie sich schadlos hielten, machte sie schon in der Bibel (‚Zöllner‘) zu den unbeliebtesten Zeitgenossen.

Windkraft

Windräder sind das sichtbarste Merkmal der Industrialisierung der Agrarflächen. Wo sie wachsen, dominieren sie die Landschaft. Sie fressen sich immer weiter in die Natur, drängen immer näher an Siedlungsgebiete, machen nicht einmal vor Naturschutzgebieten Halt.

Die Profiteure sind neben den privaten Landbesitzern auch die Kommunen, die eigenes Land für Windparks ausweisen und so die Gemeindekasse füllen, ohne daran zu denken, dass es die eigenen Bürger sind, die diese Einnahmen über die EEG-Umlage refinanzieren müssen und dass wegen des Einspeisevorrangs der Erneuerbaren bald das eigene Stadtwerk rote Zahlen schreibt und der Ort durch die Landschaftsverspargelung sowohl für Einwohner wie Touristen rapide an Lebensqualität und Attraktivität verliert.

windgeschwindigkeiten

Gute Windgebiete sind rar. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage, denn der Standort ist entscheidend für die Ausbeute.

 Windbranche kämpft mit hohen Landpachten

Landwirte wollten aktuell in der Spitze mit bis zu zwölf Prozent an den Stromerträgen eines Windrads beteiligt werden, berichten Branchenkenner. Für ein Windrad, das an einem durchschnittlichen Standort in Deutschland pro Jahr rund sechs Millionen Kilowattstunden Strom produziert, ergeben sich so Pachteinnahmen von rund 60.000 Euro pro Jahr. An windreichen Standorten in Norddeutschland sind aber auch 90.000 Euro möglich. Noch vor wenigen Jahren waren sechs Prozent die Regel. Doch die Landwirte haben ihre Pachtforderungen kontinuierlich erhöht, weil geeignete Standorte rar sind.

Windkraft: Reich werden die anderen

Die Hersteller der vielen Windräder sind es nicht, die das Geld der Stromverbraucher kassieren. Dafür aber jene, an die man eher als Letztes denkt: Bauern. Zwar verstehen sie von der Windenergie in der Regel so wenig wie Ingenieure von der Fruchtfolge auf Getreideäckern, aber meist sind sie es, die das besitzen, was jedes Windrad braucht: ein Feld, eine Wiese, ein Stück Wald, auf dem es stehen kann.

Ein Hektar Ackerland bringt normalerweise nicht mehr als ein paar Hundert Euro Pacht pro Jahr. Für ein Stück Land mit einem Windrad darauf dagegen kann der Eigentümer rund 20.000 Euro kassieren, weht der Wind besonders stark, sind bis zu 50.000 Euro möglich. Wer als Landwirt einen ganzen Windpark auf seinem Grundstück stehen hat, ist ein reicher Mann. Kühe hält er dann nur noch zum Spaß.
Auch die Banken, meist Sparkassen oder Volksbanken, verdienen gut am Geschäft mit den Windparks. Die Anlagen sind so teuer, dass sie fast immer über Kredite finanziert werden, die Zinsen gehören zu den größten Kostenblöcken.

Die Pachtpreise degradieren bei solchen Summen den Windrad-Betreiber, der den Löwenanteil seines Gewinns als Pacht an den Landbesitzer und als Zins an die Banken abgeben muss, zum Laufburschen. Bank und Verpächter haben ihn im Würgegriff, Großkapital und Großgrundbesitz sind die wahren Gewinner bei der Windenergie, die ‚Bürger‘, die Anteile zeichnen, kommen zuletzt an den Fördertrog und werden mit den Resten abgespeist.

Andererseits sieht man aber, wie gut die Profite im Windenergiegeschaft dank EEG-Preisgarantie an sich sind: Mehr als 12% garantierter Gewinn, wo gibt es denn so etwas sonst?

Photovoltaik

PV ist die einzige erneuerbare Energieart, die auch für Hausbesitzer interessant ist, grundsätzlich genügt ja ein passend nach Süden geneigtes Dach, wenn der Standort ansonsten günstig ist, also möglichst in Bayern liegt.

Auch die EEG-Staffelung mit sehr unterschiedlichen Subventionen für Klein- und Großanlagen ist für Häuslebauer maßgeschneidert. Insofern kommt die Photovoltaik noch der ursprünglichen grünen Intention am nächsten, die bei der Formulierung der Fördersätze vor allem ihre besserverdienende Stammwählerschaft im Speckgürtel der Städte im Auge hatte.

Doch die bayerische CSU hat daraus längst ein Förderprogramm für ihre eigene Klientel gemacht, Bayern gehört trotz seines Energiehungers zu den EE-Exporteuren und die Hoffnungen der Nordstaaten, sie könnten ihre Überproduktion lukrativ in den Süden verkaufen und die bayerische Industrie antreiben, hat sich völlig zerschlagen. Netto nehmen die Bayern aus der EEG-Umlage jährlich 1,2 Milliarden € mehr ein, als sie ausgeben. Das ist das mit Abstand grösste Saldo aller Bundesländer, der ‚Windpark‘ Schleswig-Holstein ist mit bescheidenen 0,41 Milliarden € weit abgeschlagen Zweiter.

In Deutschland sind rund 1,2 Millionen PV-Anlagen installiert. Leider ist es schwierig, etwas über die Anlagengröße und -Verteilung für Deutschland zu finden. Doch es gibt Zahlen für Bayern, die Rückschlüsse auf das Bundesgebiet zulassen:

Photovoltaikanlagen und ihren jeweiligen Anteil an der Solarstromversorgung.

Photovoltaik in Bayern 2011

bis 10 kW

>10 kW bis 100 kW

>100 kW bis 1 MW

>1 MW

Gesamt

Anzahl der Anlagen

176.176

197.202

4.804

513

378.695

Installierte Leistung [MW]

1.042

4.532

1.083

1.322

7.979

Kleine Anlagen mit weniger als 10 kW finden Sie bayernweit auf vielen Einfamilien- oder Reihenhäusern. Bei durchschnittlich 3-4 Haushaltsmitgliedern reicht die auf diesen Dächern erzeugte Strommenge rechnerisch bereits für deren Selbstversorgung mit Strom aus.

Photovoltaikanlagen der mittleren Größe (10-100 kW) liefern mehr als die Hälfte des Stromes. Das sind fast ausschließlich Aufdachanlagen, z.B. auf Mehrfamilienhäusern und auf gewerblich oder landwirtschaftlichen genutzten Gebäuden (auch typische „Solarscheunen“).

Anlagen mit mehr als 100 kW-maximaler Leistung sind zumeist Freiflächenanlagen, gelegentlich bieten auch große Hallen die Möglichkeit, Anlagen dieser Größe zu installieren.

(Quelle: Energieatlas Bayern)

Man sieht, dass zwar, bundesweit hochgerechnet, rund 550.000 Eigenheime eine PV-Anlage auf dem Dach haben, aber das sind nur etwa 3% aller Haushalte. Es gibt etwa genau so viele Anlagen mittlerer Größe, die jedoch 4,5 mehr Strom erzeugen (und entsprechend mehr Subventionen kassieren), die jenseits der Möglichkeiten eines Häuslebauers sind und den Besitz großer Grundstücke voraussetzen. Diese Anlagen sind z. B. typisch für Bauernhöfe und die Landwirte Bayerns, die treuesten Stammwähler der CSU, wissen diese Sorge ihrer Regierung um ihr Wohlergehen zu schätzen. Nicht wenige Scheunen wurden eigens errichtet, um als PV-Träger zu fungieren, da landwirtschaftliche Gebäude Bauprivilegien haben. Innen haben diese Riesenbauten jedoch noch nie einen Sack Dünger oder einen Ballen Heu gesehen.

Auch hier winkt dem Grundeigentümer müheloser Gewinn, wie das Angebot eines Maklers zeigt:

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Dann nutzen Sie vorhandene Dachkapazitäten zur Gewinnmaximierung ohne eigenen Kapitaleinsatz.
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Dann informieren wir Sie gerne im persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten der Nutzung Ihrer Feld- und Wiesengrundstücke für solare Freilandanlagen.

Faulgas

‚Energiemais‘ ist durch das EEG zur mit Abstand lukrativsten Feldfrucht geworden.

Die Förderung von Energiepflanzen bot der deutschen Regierung die Möglichkeit, wieder ein strikt nationales Agrarsubventionsprogramm zu starten, das unabhängig von der Brüsseler EU-Zentrale den deutschen Landwirten einen warmen Geldregen beschert und ihre Treue zur angestammten Partei sichert.

Der industrielle Maisanbau ist alles andere als ökologisch, die Ethik der Verbrennung von Lebensmitteln (‚Essen auf Rädern‘) ist höchst fragwürdig, von einer CO2-Einsparung kann praktisch keine Rede sein und die Energiebilanz weist wegen des hohen Treibstoffbedarfs der Intensivlandwirtschaft kaum einen Energie-Nettogewinn aus.
Faulgas-Strom ist mit mindestens 17 Ct/kWh 6 x teurer ist als konventionell erzeugter Strom aus Braunkohle.
Dass diese unsinnige und teure Erzeugung dennoch durchgesetzt und subventioniert wird, zeigt die enorme politische Bedeutung und die Macht der Lobby, die diesen Geldtransfer in die Wege leitete.

 Ende 2011 sind in Deutschland bereits 7.215 Anlagen in Betrieb. Durch die Zunahme der Biogasanlagen, (vor allem in reinen Ackerbauregionen) steigt der Flächenbedarf deutlich an. Während 2006 noch knapp 160.000 Hektar Mais für die Biogaserzeugung angebaut wurden, waren es im Jahr 2008 knapp 300.000 Hektar Mais und im Jahr 201 ca. 740.000 Hektar, welche in Biogasanlagen verwertet werden. 2012 werden knapp 810.000 Hektar Mais für die Biogasproduktion angebaut.

(Quelle: Maiskomitee )

Durch die Subventionierung ist inzwischen ein Konkurrenzkampf um Ackerflächen entbrannt. Gewinner sind die Landbesitzer, die Pachtpreise und damit der Wert ihres Landbesitzes haben sich oft mehr als verdoppelt, wie Zitate zeigen:

Bisher zahlten die Bauern pro Hektar und Jahr zwischen 350 Euro und 400 Euro. Verlangt werden aktuell um die 1000 Euro und in Einzelfällen noch mehr.

————-

Ein Bauer, der Mais für Biogas anbaut, kann damit meist mehr als 2.000 Euro pro Hektar (ha) erlösen; Bio-Bauern hingegen kommen mit sämtlichen Förderungen gerade mal auf die Hälfte (760 bis 950 Euro Erlös pro ha plus 170 Euro/ha an Ökolandbau-Förderung).

Konzerne in Bürgerhand

Im Vergleich zur Energiewende, die die Masse der Bürger zu Verlierern macht, sind die gescholtenen ‚Konzerne‘, die konventionellen Energieerzeuger, tatsächlich viel bürgernäher als suggeriert wird:

Man braucht nicht viel Kapital und schon gar keinen Haus- oder Grundbesitz, um sich Aktien zu kaufen. Schon für kleinste Beträge kann man Teilhaber werden: Eine Aktie von E-ON kostet 13,73 €, von RWE 25,51 € und schon kann man Teilhaber an den ‚Milliardengewinnen‘ werden.
Vor der Energiewende waren die Aktien der Energieerzeuger auch fast risikofrei und wurden deshalb wie Staatsanleihen als ‚Witwen- und Waisenpapiere‘ bezeichnet.

Grosse Teile der ‚Großen Vier‘ sind zudem in öffentlicher Hand oder im Besitz von Kleinaktionären oder Pensionsfonds.
25% von RWE sind im Besitz von Stadtwerken des Ruhrgebiets und zu RWE gehören wiederum über Beteiligungen fast 100 Stadtwerke und sonstige kommunale Versorger.
EnBW ist zu 46,75% im Besitz des Landes Baden-Württemberg und zu 46,75% im Besitz des Zweckverbands Oberschwäbische Elektrizitätswerke, der wiederum Kommunen und Gebietskörperschaften gehört. EnBW ist also praktisch ein reiner Staats- bzw. Bürgerkonzern.

Ausserdem schadet die Bevorzugung der Erneuerbaren nicht nur den Großkonzernen, sondern auch vielen selbstständigen Stadt- und Überlandwerken, deren Kraftwerke unrentabel werden und die die Last des Netzausbaus tragen müssen.

Die ‚Energiewende ist also keineswegs eine Art ‚Demokratisierung‘, sondern leitet in Wahrheit das Geld aus der Bürgerhand in die Hände von Großgrundbesitzern!

Das heisst: wenn es den ‚Großen Vier‘ schlecht geht, ist das kein Grund für Schadenfreude, denn das trifft nicht nur Zigarre rauchende Kapitalisten, sondern auch die Bürger vieler Städte, deren Kämmerer Einnahmen verlieren, die dann fehlen um Schulen zu bauen oder Straßen zu reparieren oder Kindergärten zu finanzieren.

Wenn es den ‚Erneuerbaren‘ schlecht geht, haben vor allem diverse Fürstenhäuser, Großagrarier, Kirchen und Banken das Nachsehen. Aber nicht die kleinen Leute. Denen geht es besser.

———————————-

Quellen:

Landwirtschaft und Gesamtwirtschaft – Jahrhundertvergleich

AG Nuklearia/Grenzen der Erneuerbaren

Energymap – Die Karte der Erneuerbaren Energien

BDEW: Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken

Lesenswert:

Das schmutzige Geheimnis der Energiewende

Diese neuen Wendegeschichten erzählen vor allem von Geld. Von friesischen Bauern, bei denen ein Ferrari zwischen Traktor und Schlepper steht und die sich jeden Morgen fragen, ob sie ihr Feld, auf dem Windräder stehen, noch pflügen sollen oder nicht.

Oder von dem bayerischen Landwirt, der auf das große, glitzernde Solarzellenkleid seiner Scheunen zeigt und grinsend sagt: „Das sind jetzt 20.000 Euro pro Monat.“

 

Ärmere Haushalte sind besonders belastet

Bei den unteren Einkommen gibt es nur sehr wenige Solarhaushalte, während jeder fünfte Solarhaushalt zum reichsten Zehntel gehört. Haushalte mit Solarzellen auf dem Dach erwirtschafteten in 2011 einen Überschuss von rund 1 Milliarde Euro. Davon ging über die Hälfte an die einkommensstärksten Haushalte.

 

Der große Solarschwindel (Bemerkenswerterweise schon im Jahr 2011 erschienen)

Der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums warnt angesichts der „riesigen Subventionen“ bereits vor einem „gewaltigen Umverteilungsprogramm“. Es wäre mit einem Volumen von mehr als 100 Milliarden Euro tatsächlich die größte soziale Umverteilung von unten nach oben, die je von einer sozialdemokratischen Regierung mit ausgelöst wurde. Denn die Milliardenlast zahlt der Mieter mit seiner Stromrechnung, den Ertrag streicht der tendenziell wohlhabende Solardach- also Immobilienbesitzer ein

 

Wattenrat: Energiewende

Auch das ist die “Energiewende”: Abgeerntete Maisäcker werden vom Winde verweht, Mutterboden weggeblasen. Eine hochtechnisierte Landwirtschaft verdichtet die Böden, sorgt mit der Gülleflut für Trinkwasserbelastungen und vermaist für hochsubventionierte Biogasbrüter ganze Landstriche

 

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25 Kommentare
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  1. Ausgezeichneter Artikel, Tritium. Dem ist nichts hinzuzufügen. Fazit: Wir sollten das Spiel beenden 🙂 und zwar lieber heute als morgen.

    karl.s

  2. Ein sehr sehr guter Artikel! Danke dafür.
    Dieser Artikel sollte Pflichlektüre für JEDEN Bundestagsabgeordneten sein!
    Um es auf den Punkt zu bringen..Das EEG ist asozial und perfide.
    Und die haben schon ganz genau gewusst, warum das EEG als Abgabe (auf jeder Stromrechnung) erscheint und nicht als Steuer. Als Steuerbestandteil wäre das EEG schon längst von der EU als Wettbewerbsvorteil (Subventionierung) einkassiert worden.

  3. In einer Deutschen Ökologischen Republik gäbe es eine probate Lösung für das im Artikel angesprochene Problem: Grundbesitz enteignen! Als VEB Windspargel weitergeführt, gehören die Dinger dann „allen“. Funktioniert, wie bereits gesehen, „wunderbar“.

  4. Danke für die gute Darstellung, wer an diesem Lobbyprojekt namens „Energiewende“ die Politik geschickt für sich einspannt.
    Der prozentuale Profit, an einem politisch per EEG überhöhten Strompreis, erzeugt einen wesentlich größeren Gesamtschaden für die Bevölkerung als ohne die EEG-Privilegien zu vermeiden wäre.
    Es wird ja nicht in ökonomisch sinnvoller Weise eine Stromversorgung entsprechend der aktuellen Nachfrage zu geringsten Kosten erstellt, sondern es wird Lobbyisten ermöglicht, trotz völlig unwirtschaftlicher Stromerzeugungs-Privilegien daran Profit zu machen, indem den Stromverbrauchern ein gewaltiger vermeidbarer Schaden zugefügt wird.
    Die Perversion, an diesem Schaden, den man den Verbrauchern absichtlich zufügt verdienen zu wollen, das ist aus meiner Sicht der politische und menschliche Skandal, der das schiere Gegenteil von Ethik oder konstruktiver Vernunft befördert.
    Vorsätzlich einen Gesamtschaden für die Stromverbraucher zu etablieren, der durch politisch organisierte Scheinlegalisierung beteiligter Lobbyisten nur den Zweck hat EEG-Subventionen einzustreichen, stellen m.E. mafiöse Zustände dar, die zeigen welche „demokratischen Schieflagen“ entstanden sind.

  5. Schon im Jahre 2005 wies der Rechenschaftsbericht der Grünen einen guten
    Spendeneingang aus.

    CONERGY AG 49.000 €, Ersol AG 25.000 €, Forst Solar GmbH 17.900 €, Ostwind
    Verwaltungs GmbH 50.000 €, Q-Cells AG 19.000 €, SMA Technologie AG 22.000 €,
    Solarparc AG 20.150 €, Solarworld AG 20.000 €, Solon AG für Solartechnik 20.000
    €, WPD Wind Projekt -Development GmbH 13.400 €.
    (Quelle: Spendenaufstellung 2005 des Deutschen Bundestages an die Parteien.
    Drucksache 16/5090. In der Liste sind nur die Spenden ab 10.000 € berücksichtigt.)

    Und da soll noch jemand sagen, wir wären bezahlte Kohlelobbyisten……die grünen Nutznießer bedanken sich halt, für grüne Politik, wie sich das unter Kumpel gehört.
    H.E.

  6. @ Fluminist #3:

    Grundbesitz enteignen!

    Ich glaube, das ist das letzte, was unsere Salonbolschewiki im Sinn haben.
    Gewiss, sie führen einen Klassenkampf, aber nicht als Proletariat, sondern als Bougeois, die sich ein paar Versatzstücke der Linken geborgt haben, die in ihren Kosmos passen und ihren Egoismus legitimieren sollen.
    Aber sie sprechen bezeichnenderweise von sich nicht als ‚Volk‘, sondern als ‚Bürger‘, was, wie ich finde, sehr vielsagend ist.
    Enteignung könnte sie selbst treffen, sie haben etwas zu verlieren. Sie wollen aber dazu gewinnen.

    Geradezu amüsant finde ich dabei die ‚Linke‘. Früher wollte die SED mal ‚Junkerland in Bauernhand‘, heute sind sie die eifrigsten Verfechter von ‚(Wind-)Spargelland in Junkerhand!‘
    O tempora, o mores!
    Aber es könnte natürlich sein, dass sie ihre pseudosoziale Ader und damit ihre alten Parolen wieder entdecken; das EEG ist geradezu eine Steilvorlage für den Klassenkampf!

  7. @ Hofmann # 2:

    Und die haben schon ganz genau gewusst, warum das EEG als Abgabe (auf jeder Stromrechnung) erscheint und nicht als Steuer.

    Ich denke, der Hauptgrund ist, dass bei einer Steuer unweigerlich die Frage aufgetaucht wäre, wie denn die negative Progression, diese einmalige Umkehr der Regel, dass Besserverdiener auch mehr belastet werden sollen, zu rechtfertigen sei. Oder die Eintreibung einer Steuer von Sozialhilfeempfängern, bzw. die Herabsetzung des Lebensstandart-Minimums.
    Das wäre nicht durchsetzbar gewesen, niemals!

  8. @Tritium

    Der industrielle Maisanbau ist alles andere als ökologisch, die Ethik der Verbrennung von Lebensmitteln (‘Essen auf Rädern’) ist höchst fragwürdig, von einer CO2-Einsparung kann praktisch keine Rede sein und die Energiebilanz weist wegen des hohen Treibstoffbedarfs der Intensivlandwirtschaft kaum einen Energie-Nettogewinn aus.

    Biokraftstoffe….so hat Trittab noch 2005 getönt……
    Biokraftstoffe statt Erdöl

    Und der hohe Ölpreis und auch die Aussichten, dass dieser künftig wohl eher noch weiter anziehen als fallen wird, dies begünstige nicht nur die Produktion alternativer Kraftstoffe, es rechtfertige auch eine politische Förderung, so Trittin. Allerdings gilt es noch, ein paar technische Herausforderungen zu meistern. Anderswo, beispielsweise in Brasilien, ist man da schon weiter. Hier laufen deutlich mehr Motoren schon mit sehr höheren und auch unterschiedlichen Kraftstoffbeimischungen. Deutschland könne da aber aufschließen, so Jürgen Trittin.

    Zum Faulgas kommt noch der faule Bio-Sprit dazu, wenn man meckert, kommen die grünen Bazillen damit, wir sollen gefälligst weniger Fleisch essen, weil ja das blöde Vieh zu viel Futterpflanzen ufffressen.

    Grüne Politik ist menschenfeindlich, Naturzerstörend und Familiär ein gewaltiges Desaster……….die ham für uns nur kalte Verachtung übrig und wer das Speil nicht mehr mitspielen will, den lassen se medial an die Wand stellen.
    Schön, das diese Bande endlich Gegenfeuer bekommt.
    H.E.

  9. Sehr guter Artikel, vor allem hat er mir hier:

    Die grössten Grundbesitzer sind die katholische und evangelische Kirche. Ihnen gehören rund 680.000 Hektar bzw. 6800 Quadratkilometer – Das Saarland ist nur 2500 km2 groß.
    Vor diesem Hintergrund bekommt die Anwesenheit von Kirchenvertretern in der Ethik-Kommission, die sich für Erneuerbare aussprechen, ein recht fragwürdiges ‘Gschmäckle’.

    die Augen geöffnet. Daran habe ich bisher noch gar nicht gedacht.

    Wegen dieser umverschämten Dreistigkeit habe ich nun schlechte Laune….

  10. @9,
    Das Motto „Soviel Du brauchst“ unserer Evangelisten klingt da schon eher wie „Wasser predigen und Wein trinken.“

  11. @ #9, #10:

    Bitte nicht überinterpretieren, ich weise lediglich auf die MÖGLICHKEIT eines Lobbyismus in eigener Sache hin.

    Es gibt keinen Beleg dafür, dass Kirchenvertreter sich bei ihren Standpunkten pro Energiewende von finanziellen Motiven leiten liessen. Der Wert ihrer Position wird allerdings dadurch relativiert, dass ihre Institutionen zu den potentiellen Profiteuren gehören und sie daher für die Rolle eines neutralen Schiedsrichters nicht geeignet sind. In einer Ethik-Kommission für Energiefragen haben sie daher genau so wenig zu suchen wie Aufsichtsratsvorsitzende der Elektrizitätsversorger.

  12. Hier mal der aktuelle Vorschlag des BDI zum EEG von der BDI-Seite.

    karl.s

  13. So…..a bisserl Energie-Dingens muss Onkel Heinz auch noch schnell einwerfen, auf Dauer werden die Grünen etwa langweilig.

    Hoher Reformbedarf bei Netztarifen

    Der Umbau des Energieversorgungssystems lässt Reformen der Stromnetzentgeltverordnung und der Anreizregulierung dringlich erscheinen.
    Für bundesweit einheitliche Netzentgelte plädierte deshalb Ralf Hiersig, Kaufmännischer Geschäftsführer der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH. „Das wäre ein Riesenschritt und würde strukturschwache Regionen deutlich entlasten“. Zudem forderte Hiersig die Abschaffung der Zahlung sog. vermiedener Netzentgelte an die Betreiber dezentraler EEG-Anlagen, da gerade die nicht-steuerbaren Windkraft- und Solaranlagen eher zu Mehrbelastungen statt zu einer Kostensenkung führten. Auch wäre eine „regionale G-Komponente“ hilfreich, so Hiersig: In Regionen, wo der Netzausbau EEG bedingt ist, sollten auch Einspeiser mit Netzentgelten belegt werden.Eine Beteiligung der Erzeuger an den perspektivisch steigenden Netzkosten empfahl auch Christine Brandstätt, Projektleiterin OE Energiesystemanalyse beim Fraunhofer-Institut IFAM…….

    Darüber hinaus müsste eine Reform des Entgeltsystems Entsolidarisierungstendenzen begegnen. Denn der steigende Anteil dezentraler Erzeugung für den Eigenverbrauch und die Befreiung bestimmter Verbrauchergruppen führt zu einer immer stärkeren Belastung der verbleibenden Netznutzer. Mit einer vollständige Umstellung auf leistungsbezogene Netztarife ließen sich die Kosten verursachergerecht aufteilen, so Niels Schnoor, Referent für erneuerbare Energien bei der Verbraucherzentrale Bundesverband.

    Mit einer vollständige Umstellung auf leistungsbezogene Netztarife ließen sich die Kosten verursachergerecht aufteilen………………und somit werden die Solardachbesitzer ein Stück weit dumm aus der Wäsche gucken, dann passt die schön Renditerechnung nur noch in die nächste Rundablage…….Verursacherprinzip nennt man das, nicht nur sinnlos für Zufallsstrom ein Haufen Knete kassieren, nein….für den zusätzlichen Netzaufwand auch kräftig bezahlen.
    So kann dann der normale Stromkunde a bisserl beim Endkundenpreis entlastet werden, während die NIE zunehmend in die Tonne kotzen werden.
    Ihr dachtet wohl, ihr könntet auf immer und ewig wie die Made im Speck leben…..Pustekuchen.
    Ach so…..die „Netzparität“ könnt ihr euch danach auch in die Haare schmieren, denn der eigentliche Arbeitspreis (kWh) wird wieder sinken, während der Festkostenanteil steigen wird.
    Ätschebätsche……..auch diese Forderung von Onkel Heinz wird bald umgesetzt.
    H.E.

  14. Heeinz,
    ZDF Zoom

    Hör dir mal den Prof. Leprich an 😉
    Strom von der Sonne, wenn sie scheint und von Wind, wenn er weht- das hat er begriffen.

    Nun müssen sich alle back ups danach richten- ist doch einfach 😉

  15. Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, wird in der 18. Legislaturperiode nicht mehr dem Deutschen Bundestag angehören.

    Fell ist einer der „Väter“ des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Durch das schlechte Wahlergebnis für die Grünen im Bund wird ihm die Möglichkeit genommen, seine Arbeit für die erneuerbaren Energien aus dem Bundestag heraus fortzusetzen.

    Ein einpeitscher weniger

    http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2013/kw39/hans-josef-fell-kuenftig-nicht-mehr-im-bundestag-mein-einsatz-fuer-erneuerbare-energien-wird-weitergehen.html

  16. @Andy
    Ja nee is klar………da schwimmt wohl wem die Felle wech?

    „Dies passiert nun genau in der Phase, wo die Erneuerbaren massiv durch die Kampagnen der alten Energiewirtschaft unter Druck gesetzt werden. Die Arbeitsplatzverluste der Branche Erneuerbare Energien, die Stimmenverluste für Grün und der Verlust meines Mandates haben letztendlich die gleichen Ursachen: Der sehr große Erfolg der Erneuerbaren Energien, nicht zuletzt durch meine Arbeit gefördert, hat eine massive Gegenbewegung aus der konventionellen Energiewirtschaft hervorgerufen, die von Union, FDP und auch Teilen der SPD aufgegriffen wurde“, erklärt Fell auf seinen Internetseiten.

    Ach gucke mal an, das Wirtstier fängt an sich zu kratzen und schüttelt als ersten den Joseph aus dem Fell…..wer hätte das gedacht? Tja, da die FDP ja nun raus ist, kommen dafür andere Ratten aus dem Loch, die nun wieder Morgenluft schnuppern….

    juwi-Chef Willenbacher sieht Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag als Chance für die Energiewende

    Für Willenbacher hat sich das bestehende Fördersystem basierend auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bewährt. Es biete vielfältige, bis dato noch ungenutzte Steuerungsoptionen. „CO2-Ausstoß muss Geld kosten“, fordert Willenbacher. Eine CO2-Steuer hätte neben den positiven Auswirkungen auf Klima und Umwelt auch den Vorteil, dass man mit den Einnahmen die Stromsteuer senken könnte. „Auch die EEG-Umlage würde deutlich reduziert. Zusammen mit dem Abbau der Industrieprivilegien könnte der private Stromkunde künftig um gut 4 Cent pro Kilowattstunde entlastet werden“, sagt er.

    Joo, CO2-Ausstoß muss Geld kosten……..auch bekannt unter „Handel mit Luft“…………….damit einer der größten deutschen EE-Lobbyisten auch weiterhin schöne Gewinne einfahren kann.
    Ich erinnere da nur an die Machbarkeitsstudien, die juwi-Leute für Baden-Würtenberg geschrieben haben und die damals 2008 auch auf Hessen umgemodelt wurde……und dat sind dann die selben Typen, die wie ein Rohrspatz auf die pöse „Atomlobbby“ schimpfen.
    Man wittert Morgenluft…………………………und ick noch mehr Ausgaben, die mir heute schon in der Brieftasche fehlen.
    EE zügig ausbauen…….damit se dann am Ende immer weniger Strom pro Einheit produzieren können, weil se sich gegenseitig das Wasser abgraben werden…….Hauptsache die Verkäufer ham bis zum Zusammenbruch noch ein guten Schnitt gemacht.
    Für wie blöd halten die uns eigentlich?

    H.E.

  17. Oh mein Gott….ist dat langweilig an der Energiewende-Front…..gähn.

    Mut zum Bekenntnis zur Windkraft

    Mit einer breit angelegten Kampagne will die ESWE Taunuswind GmbH Windkraft-Befürworter zum öffentlichen Bekenntnis motivieren.

    Unter dem Motto „Wiesbadener Wind-Stärken -- Dreh´ mit uns am Energierad der Zukunft!“ appelliert das Unternehmen um Unterstützung. Dabei machen die Wiesbadener Emely Grund, Tobias Radloff und Stelios Zachariadis vor, wie´s geht: Auf großflächigen Plakaten und Brückenbannern sagen sie „ja“ zu den „Wiesbadener WindStärken“ und damit „ja“ zum Projektvorhaben „Windpark auf dem Taunuskamm“. Zur Stärkung der Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien, die von der breiten Mehrheit der Bevölkerung befürwortet wird, fordern sie zur Beteiligung am virtuellen „Energierad der Zukunft“ auf: Mit dem Eintrag ihres Namens und ihrer E-Mail-Adresse sowie einem einfachen Klick auf den Energierad-Button können die Unterstützer Wind für die Wiesbadener Wind-Stärken machen…………..

    Oh mein Gott, das Betteln ist ja fast so erbärmlich, wie die Zweitstimmenkampange der FDP………und sowieso und überhaupt, die breite Mehrheit der Bevölkerung, eine Floskel, die sich so langsam aber sicher ausgelebt hat……..gucken wir mal, wie es wirklich darum steht…

    Umfrage: Bürger fordern Strompreisbremse

    88 % der Teilnehmer einer Umfrage direkt nach der Wahl halten eine Begrenzung des Strompreisanstiegs für wichtig.

    Im Auftrag von e21.info hat das Marktforschungsinstitut YouGov nach der Wahl ein repräsentatives Stimmungsbild zur Energiepolitik bei den Bundesbürgern eingeholt -- u. a. mit folgenden Ergebnissen: 68 % der Bundesbürger gaben an, dass die Energiepolitik Einfluss auf ihre Wahlentscheidung hatte, bei 20 % sogar einen großen bzw. den größten Einfluss.

    Gut 35 % der Befragten halten eine rot-rot-grüne Koalition (SPD, Grüne+Linke) für „eher förderlich“ für die Energiewende. Schwarz-Grün (CDU/CSU+Grüne) trauen dies nur 28,5 % zu, einer großen Koalition (CDU/CSU+SPD) sogar nur knapp 25 %.

    Der Handlungsdruck auf die neue Bundesregierung ist enorm: 88 % der Befragten halten eine Begrenzung des Strompreisanstiegs für wichtig. 81 % sprechen sich zudem für einen schnelleren Ausbau der Stromnetze aus. 80 % sind dafür, dass Bürger bei Energieprojekten stärker einbezogen werden.

    Uneinigkeit besteht beim Thema Windkraft: 33 % sind für eine stärkere Begrenzung des Zubaus im Binnenland, ein Drittel hält dies dagegen für falsch.
    36 % der Befragten erwarten von der Bundesregierung ein Ende der Solarstromförderung. Gegen diese Maßnahmen sprachen sich 31,5 % aus.

    Jaja….eine Mehrheit will unbedingt die Energiewende…….nur will die selber Mehrheit, das die möglich nich noch mehr kostet………..wahrscheinlich gibbet auch ne Mehrheit in der Bevölkerung, die jeden Donnerstag einen Freibiertag in der Kneipe des Vertrauens beführworten würde.
    Ich hasse Umfragen und getürkte Mehrheiten…….und ich hasse es noch ein Stück weit mehr, wie jetzt schon wieder um die Posten der künftigen Regierung geschachert wird……inklusive „Frauenquote“ von Seitens der SPD-Damenriege……..hat denn diese Quote in Form der Bundesmutti nich schon genug Schaden angerichtet?
    Währenddessen schmollen die Grünen wie kleine Kinder vorm Süssigkeitenregal, dat se nur als zweite Geige im Konzert der Blöden eingeplant sind……..ohhhhh mein Gott, lass endlich Hirn auf unsere Politmischpoke herabregnen.

    IST DAT LANGWEILIG……………ganz Deutschland unter massivem Einfluss von Baldrian………gähhhnnnn.
    Penn und wech
    weckt mich erst dann auf , wenn mal wieder was Spannendes abgehen sollte…..
    Onkel Heinz…………….einfach nix zum Aufregen da

  18. Apropos Megalangweile……..nun musten se auch noch feststellen, das die Volkserziehung in Richtung „Gender-Mainstream“ den Menschen da draussen auch nur noch ein müdes Lächeln abringt…….

    Allensbach-Studie: Männer haben genug von Gleichberechtigung

    Wie ticken sie, die Männer in Deutschland? Dieser Frage ist das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Bild der Frau“ nachgegangen. Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: 64 Prozent der Männer sind der Meinung, dass es mit der Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland mittlerweile reicht. Ein Teil von ihnen -- 28 Prozent -- findet sogar, dass bei der Gleichberechtigung übertrieben wird. Und sechs Prozent der Befragten fühlen sich bereits benachteiligt……..

    Trotz der Auflösung festgelegter Geschlechterrollen folgt die Aufgabenteilung in den meisten Familien nach wie vor dem herkömmlichen Muster“

    Ohhh mein Gott……..könnt ihr immer noch nicht genug in die Familie hineinpfuschen, reicht euch das Erreichte immer noch nicht, wollt ihr die letzten rudimentär vorhandene Sitten und Gebräuche auch noch dem Genderwahn opfern?
    Nööö, lasst uns in Ruhe……..aber dat janz kräftig………wir organisieren unser Familienleben nach unseren Vorstellungen…….oder soll ich erst alle Schuhläden dicht machen lassen?
    Ok…..am Ende auch nur wieder …gähhhn.
    Onkel Heinz…………Umerziehung hatte ick schon……jetzt is Schluss mit Lustig

  19. Hmm, is zwar auch langweilig…….aber im gewissen Maße a Stück weit lustig…..

    Schweizer Politikerin wütet gegen deutsche Energiewende

    Die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard reist am Dienstag nach Brüssel, um mit dem deutschen EU-Kommissar Günther Oettinger über ein Stromabkommen zwischen der Schweiz und der EU zu verhandeln. Grund dafür ist der billige europäische Strom. Schuld daran ist wiederum vor allem eine Nation, meint Leuthard: die Deutschen. Das berichtet der Schweizer „Blick“.

    „Deutschland macht einiges kaputt“, sagte die Bundesrätin demnach am vergangenen Freitag auf einer Podiumsdiskussion. Hintergrund soll die deutsche Energiewende sein. Weil viel Strom produziert werde, sinke der Preis – mit angeblich dramatischen Folgen für die Schweiz.

    Würde die Schweiz Teil des europäischen Marktes, könnten die Pumpspeicher-Kraftwerke wieder rentabel werden – als Batterie Europas. Denn für die Energiewende ist der Speicherausbau unerlässlich.

    Ohh Mitleid…..die ganze Welt prahlt doch damit, was die deutsche Energiewende und die EEG für ein durchschlagender Erfolg ist. Grämt euch Schweizer doch nich….dafür das der Strom uff der Börse immer billiger wird, zahlt doch der deutsche Dumm-Michel die EEG-Umlagen…….nu jammert mal hier nich rum, wenn ihr schon mal was geschenkt bekommt.

    Ähmm……rein logisch betrachtet funktionieren die hochgejubelten 25% NIE im deutschen Stromnetz nur noch…….weil wir unsere europäischen Nachbarn ungeniert als STROMMÜLLKIPPE missbrauchen.

    Was juckts mich………Hängematte, Poppcorn……Cola und winke winke.
    H.E.

  20. @Onkel Heinz

    Am EEG Mast wird seitens der EU laut Stuttgarter Zeitung auch gesägt.

    http://tinyurl.com/o7j4wx2

    Dat Frau Kempfert schon am Ball ist das zu verhindern war ja klar.

    MfG
    Varus

  21. @Varus

    „Ich halte es gerade im Sinne der Systemstabilität für wichtig, dass Deutschland künftig stärker auf Kapazitäten im EU-Ausland zugreift und umgekehrt“, sagt auch Claudia Kemfert vom DIW. Von einer Ausschreibungspflicht und einer europaweiten Neuverteilung der Subventionen über den Umweg des Wettbewerbsrechts hält sie dagegen wenig: „Energiepolitik ist Sache der Mitgliedstaaten – Europa kann sie ihnen nicht aus der Hand nehmen.“ Die Bundesregierung teilt dagegen, so ein EU-Diplomat, „die Endvorstellung, dass dort produziert wird, wo es am günstigsten ist. Für den Grünen Turmes wiederum übersteigen die Kosten eines Netzausbaus, der den Strom etwa von Griechenland nach Deutschland fließen lassen würde, den Nutzen: „Es geht darum, dass EEG zu begraben, während gleichzeitig die Atomenergie neu belebt werden soll.“

    Kapazitäten aus dem Ausland…….das ich nich lache….bisher hat doch Deutschland das Ausland gestützt……Italien und einige andere europäische Staaten ham noch nich mal mehr die gesicherte Leistung im eigenen Land stehen, die hängen doch schon am französischen Atomstrom wie Baby Ballaballa an der Mutterbrust.
    Ähh, ham die denn alle die Physik abgewählt?

    R= U / I………………http://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz

    oder das hier……..http://de.wikipedia.org/wiki/Blindwiderstand

    Der Blindwiderstand (auch Reaktanz) ist eine Größe der Elektrotechnik, die einen Wechselstrom durch Aufbau einer Wechselspannung begrenzt und eine zeitliche Verschiebung zwischen Spannung und Strom verursacht. Der Wert des Blindwiderstandes ist frequenzabhängig. Der Zusatz „blind“ rührt daher, dass elektrische Energie zu den Blindwiderständen zwar transportiert, aber dort nicht in thermische, mechanische oder chemische Energie umgewandelt wird.

    und dann das noch……..http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchhoffsche_Regeln

    Die zwei kirchhoffschen Regeln wurden 1845 von Gustav Robert Kirchhoff formuliert. (Weitere Entdeckungen siehe kirchhoffsches Strahlungsgesetz von 1859). Sie beschreiben jeweils den Zusammenhang zwischen mehreren elektrischen Strömen und zwischen mehreren elektrischen Spannungen in elektrischen Netzwerken.

    Ach so, kann man ja per EU-Beschluss ausser Kraft setzen………wie jedes andere Gesetz auch…….boah eyh, aber beim Klimawandel voll auf die Physik setzen, wie doof is dat denn?
    Würg und wech
    H.E.

  22. Eine Steuerung durch die EU fürchten die deutschen Energiewender vor allem deshalb wie der Teufel das Weihwasser, weil dann, wie weiland bei den Agrarsubventionen, nicht mehr Gelder nach Gutsherrenart an die deutsche Klientel und Stammwählerschaft verteilt werden kann, sondern das Geld ins Ausland abfliesst, nach Griechenland, Spanien, Polen etc. Genau deshalb wurde ja das nationale EEG geschaffen, als neuartiges NATIONALES Agrarsubventionsmodell!

  23. in dem in #20 von varus angesprochenen artikel sieht man mal wieder sehr gut, wie der gemeine leser für dumm verkauft wird bzw. sogar belogen wird:


    Deutschland ist voll auf Kurs. 12,3 Prozent des Energieverbrauchs wurden 2011 aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Im Jahr 2020 sollen es 18 Prozent sein – der Beitrag zum europäischen Gesamtziel von 20 Prozent.

    sieht man mal bei den ‚energiedaten in deutschland‚ vom bmwi nach , erhälte man für 2011 einen anteil von 11% und für 2012 einen anteil von 11,6% am primärenergieverbrauch.

  24. Wenns auch keinen mehr vom Hocker haut, schmeiß ich trotzdem mal 2 Meldungen in die Runde…..Energiewendeirrsinn vom Feinsten.

    Windkraft gewinnt gegen Landschaftsschutz

    Das bayerische Verfassungsgericht hat bestimmt, das Windkrafträder auch in Landschaftsschutzgebieten errichtet werden dürfen.

    Mehrere Bewohner im Landkreis Starnberg bei München hatten die Planung von Windkrafträdern in drei Erholungsflächen im Kreisgebiet verhindern wollen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Sie beriefen sich darauf, dass die negativen Auswirkungen derartiger Anlagen nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Außerdem werde die Natur durch die Anlagen geschädigt.

    Das bayerische Verfassungsgericht wies die Klage jedoch zurück. Die vom Kreistag in Starnberg beschlossene Ausnahmeregelung für die Landschaftsschutzgebiete verstoße nicht gegen die Verfassung, zitiert das Blatt die Richter. Mehr als 70 % des Landkreises liegen in Landschaftsschutzgebieten. Mehrere Kommunen hatten 2012 sog. Konzentrationsflächen bestimmt, in denen der Bau von Windkraftanlagen erlaubt ist. Diese liegen teilweise in den Landschaftsschutzgebieten.

    Reservekraftwerksleistung verdoppelt sich

    Für den Winter 2015/16 ist eine Reserverkraftwerksleistung in Höhe von 4800 MW nötig. Erzeugungseinheiten im Süden sollen das Gros des Bedarfs decken.

    „Die Analysen für den Winter 2015/16 zeigen, dass fast doppelt so viel konventionelle Kraftwerksleistung vorgehalten werden muss wie für den kommenden Winter“, erläuterte Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann. Der Bedarf an Reservekraftwerksleistung liege bei 4800 MW. Als Grund nannte er eine weitere Verschiebung der Erzeugung in den Norden und die Abschaltung des bayerischen Kernkraftwerks Grafenrheinfeld Ende 2015. Zusätzlich dazu gehen die betrachteten Ausfallszenarien vorsichtshalber von einer verzögerten Fertigstellung der Süd-West-Kuppelleitung aus.

    Die BNetzA schätzt, dass die für den kommenden Winter beschaffte oder noch zu beschaffende Netzreserve auch für den Winter 2015/16 krontrahierbar sein wird. Darüber hinaus werden die bis 2016 von einer Stilllegung bedrohten süddeutschen Kraftwerke in die Netzreserve überführt. Von den benötigten 4800 MW werden daher bereits jetzt etwa 3500 MW als verfügbar angenommen. Der verbleibende Bedarf sollte ebenfalls zu decken sein, so die Einschätzung der BNetzA. Das Amt erteilte damit einem von ihm und den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) ursprünglich initiierten Neubau von Erzeugungsanlagen insoweit eine Absage.

    Fazit….Landschaftsschutz ist Scheißegal, Hauptsache die NIE-Investoren und Verkäufer können noch ne müde Mark mehr machen.
    Due Bundennetzagentur schätzt….man könne noch was beschaffen……na dann bin ick ja beruhigt, stillgelegte Kraftwerke werden in die Netzreserve überführt……….janz prima, denn diese Dinger dürfen wir über die Netzentgeldumlage als doofe Stromkunden dann auch noch mit bezahlen.
    Die Grünen wirds freuen…..denn da steht ja nich EEG drauf……..und somit hat auch diese Kostensteigerung rein garnix mit den Erneuerbaren zu tun….gelle.
    Ach nöö, ick vertrag diese unendliche Lügerei einfach nicht mehr…….verarscht doch die anderen aber net mich.
    Bähhhh……………………Schnauze voll.
    H.E.

  25. Der Wahnsinn geht weiter:

    100.000 Euro Pacht für ein Windrad

    Wo werden in Deutschland die höchsten Pachten bezahlt? In den beliebten Metropolen München, Hamburg und Düsseldorf? Nein, auf dem platten Land, wo der Wind kräftig weht und Windräder eine reiche Stromernte versprechen. „In der Spitze werden in Norddeutschland mittlerweile 100.000 Euro pro Jahr und Windrad verlangt“. Nutznießer sind zumeist Landwirte, Leidtragende die Stromverbraucher, die die hohen Pachten am Ende über ihre Stromrechnung bezahlen.

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