Alle reden vom Wetter: Was tut die Landesregierung, um die Folgen des Klimawandels für Niedersachsen zu bewältigen?

20. Juli 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Windkraft

WenzelAm Freitag verkündete der niedersächsiche Umweltminister Sefan Wenzel, dass bereits ganz Niedersachen vom Klimawandel betroffen sei. Die spürbaren klimatischen Veränderungen mit Extremwetterlagen wie Hitze, Starkregen, Unwetter, Trockenheit und Hochwasser in Niedersachsen betreffen nach Angaben von Umweltminister Stefan Wenzel bereits alle Bereiche des Landes.

Es gebe viele Indizien dafür, dass sich der Klimawandel im Land in den kommenden Jahren noch deutlich verschärfen werde. „Seit rund drei Monaten herrscht extreme Trockenheit in Niedersachsen“, sagte Wenzel. Im Langzeitvergleich sei dies der sechste zu trockene Frühling in den vergangenen sieben Jahren. Dies betreffe Natur und Landwirtschaft gleichermaßen, der Trend zu extrem trockenen Sommern und nassen Wintern werde zudem weitergehen.

Das geplante Klimaschutzgesetz von SPD und Grünen werde deshalb spezielle Treibhausgasminderungsziele für Niedersachsen festschreiben. Insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen gebe es hier noch erheblichen Nachholbedarf, sagte Wenzel.

Namens der Landesregierung hat Wenzel am Freitag auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Volker Bajus, Regina Asendorf und Hans-Joachim Janssen (Grüne) geantwortet. Alle reden vom Wetter: Was tut die Landesregierung, um die Folgen des Klimawandels für Niedersachsen zu bewältigen?

Seit drei Monaten herrscht in Niedersachsen eine ungewöhnlich trockene und zunehmend wärmere oder sogar heiße Witterung. Nach Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist damit im Langzeitvergleich der sechste zu trockene Frühling in den letzten sieben Jahren zu zählen. Besonders betroffen hiervon war und ist Niedersachsen.

Im Sommer 2013 standen wir dagegen vor den Herausforderungen von Hochwasserlagen und Überschwemmungen. Die Zunahme von außergewöhnlichen Wetterereignissen ist ein Indiz dafür, dass sich der Klimawandel und seine Folgen auch in Niedersachsen in den nächsten Jahren verschärfen werden.

Die niedersächsische Landesregierung hat am 23. Juni 2015 ihren Fahrplan für die Klimapolitik Niedersachsens in den kommenden Jahren festgelegt und damit ihren Weg für die Weiterentwicklung der Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und zur Reduktion von CO2-Emissionen in Niedersachsen aufgezeigt.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich die Kleine Anfrage namens der Landesregierung wie folgt:

1. Welche Sektoren in Niedersachsen sind vom Klimawandel in welcher Weise besonders bedroht?

Die Folgen des Klimawandels erstrecken sich im Grunde auf alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche des Landes, fallen jedoch in Intensität und Richtung nach gegenwärtigem Kenntnisstand teilweise sehr unterschiedlich aus. Die Landesregierung hat daher mit ihrem Kabinettsbeschluss vom 23. Juni 2015 die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen für die aus ihrer Sicht besonders bedrohten Sektoren festgelegt.

Die Schwerpunkte bei den insgesamt beschlossenen Maßnahmen liegen demnach auf Wasserwirtschaft und Küstenschutz, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Katastrophenbekämpfung und Gesundheitsschutz.

Unabhängig davon sind aus Sicht der Landesregierung noch weitere methodische und empirische Erkenntnisse erforderlich, um die wahrscheinlichen Folgen des Klimawandels für Niedersachsen sowohl räumlich als auch sektoral noch genauer abschätzen zu können.

2. Wie will die Landesregierung die Weiterentwicklung einer Landesstrategie zur Klimaanpassung und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen vorantreiben?

Mit Kabinettsbeschluss vom 23. Juni 2015 hat die Landesregierung den Fahrplan für die Weiterentwicklung ihrer Klimapolitik festgelegt. Daher verfügt Niedersachsen mit der Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels über sehr gute Voraussetzungen diese Aufgabe der langfristigen Daseinsvorsorge Schritt für Schritt in die Verwaltung des Landes zu integrieren.

In nächster Zeit wird es hier vor allem darauf ankommen, die fortlaufenden neuesten Ergebnisse der regionalen Klimaforschung für Niedersachsen systematisch aufzubereiten und für lokale Anpassungsprozesse noch besser nutzbar zu machen.

Die immensen Herausforderungen der Energiewende machen jedoch eine deutliche Ausweitung und Vertiefung der niedersächsischen Klimaschutzpolitik erforderlich. Die zentralen Vorhaben der Landesregierung sind dabei:

die Erstellung eines Energiewendeszenarios, um die Möglichkeiten einer weitgehend auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung in Niedersachsen bis zum Jahr 2050 aufzuzeigen,

die Verabschiedung eines Landesklimaschutzgesetzes, in dem erstmalig Treibhausgasminderungsziele für Niedersachsen festgeschrieben werden und

die Aufstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms, das die für die Erreichung der gesetzlichen Landesziele notwendigen Maßnahmen und Prozesse konkretisiert.

Begleitet werden diese Vorhaben vom Runden Tisch „Energiewende Niedersachsen“, der am 07. Mai 2015 seine Arbeit aufgenommen hat.

Die Landesregierung geht darüber hinaus in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel voran. Verschiedenste Maßnahmen wurden in diesem Zusammenhang bereits umgesetzt, zum Beispiel:

Die erste Stufe des Stufenplans zur Sanierung landeseigener Gebäude wurde im Rahmen des „Sondervermögens zur Nachholung von Investitionen durch energetische Sanierung und Infrastruktursanierung von Landesvermögen“ umgesetzt. In 2014 und 2015 standen bzw. stehen hier jeweils 7,08 Millionen Euro für energetische Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung.

Für das Umweltministerium und seine Dienststellen wurden per Erlass Umweltkriterien bei der Beschaffung von Dienstkraftfahrzeugen eingeführt: Der Erlass gibt konkrete CO2-Obergrenzen für PKW zur dienstlichen Nutzung vor, die Werte von 90 g CO2/km bei Kleinstwagen und 120 g CO2/km in der Mittelklasse vorsehen und in den Folgejahren weiter angepasst werden können.

Die zentralen Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ im letzten Jahr in Hannover wurden erstmals unter dem Aspekt Umwelt- und Klimaschutz betrachtet. Das Land Niedersachsen hat hierzu gemeinsam mit der Klimaschutzorganisation atmosfair Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. So wurden die Feierlichkeiten zum Beispiel weitestgehend mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen durchgeführt und ein sensibles Abfallmanagementsystem etabliert.

Aufbauend auf diesen Einzelmaßnahmen soll jetzt ein Konzept erstellt werden, das die gesamte Landesverwaltung und möglichst alle relevanten Themenbereiche umfasst. Im Rahmen eines Gutachtens soll hierfür eine Treibhausgasbilanz für die Landesverwaltung erstellt werden und mögliche Reduktionspfade für die Zeit bis 2050 aufgezeigt werden.

Das Gutachten bildet damit auch die Grundlage für mögliche Selbstverpflichtungen im geplanten Niedersächsischen Klimaschutzgesetz. Vorstellbar ist hier beispielsweise eine eigene Reduktionsverpflichtung für den Bereich der Landesverwaltung.

3. Wie ist die erste Zwischenbilanz der im vorigen Jahr neu gegründeten Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN)?

Die Landesregierung hat mit der Gründung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) im vergangenen Jahr eine der Hauptempfehlungen der Regierungskommission umgesetzt. Die Agentur hat die Aufgabe, sich den Themen Energieeinsparung und Energieeffizienz zu widmen. Sie soll insbesondere in den Bereichen des kommunalen Klimaschutzes, der Energieeffizienz in Unternehmen und der Gebäudeenergieeffizienz tätig sein.

Im Gesellschaftsvertrag ist als Gesellschaftszweck formuliert:

„Es ist zentraler Zweck der Gesellschaft, Klima und Umwelt zu schützen. Dem Umwelt- und Klimaschutz dient u. a. die Umstellung auf eine nachhaltige Energiewirtschaft und Substitution fossiler Energieträger sowie die Senkung des Energieverbrauchs durch Erhöhung der Energieeffizienz.“

In den drei definierten zentralen Arbeitsfeldern Kommunen, Unternehmen, privater Gebäudebestand sind eine Vielzahl konkreter Maßnahmen, Projekte und Unterstützungsarbeiten geleistet worden. Die bisherigen Arbeitsergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Kommunaler Klimaschutz

Den Kommunen kommt eine wichtige Rolle im Klimaschutz zu. Sie bewirtschaften selbst eine große Zahl an öffentlichen Gebäuden, sind u. a. Planungsbehörden für Neubaugebiete, Träger von Quartierssanierungen, mitverantwortlich für den öffentlichen Nahverkehr und haben zudem Vorbildfunktion für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Klimaschutz-und Energieagentur Niedersachsen bietet den niedersächsischen Kommunen umfangreiche Unterstützung auf diesen Feldern an. Dies sind im Einzelnen:

Fortbildungen und Qualifizierungen für effizientes Energiemanagement von Liegenschaften

Informationsreihen zur energetischen Gebäudesanierung von Liegenschaften

Information und Hilfestellung bei der Beschaffung von Fördermitteln des Bundes

Vermittlung erfolgreicher Klimaschutzmaßnahmen zwischen Kommunen

Wettbewerbsdurchführung „Klima kommunal“ mit der Auszeichnung „Niedersächsische Klimakommune“

Vernetzung der Klimaschutzmanager/-innen

2014 wurden 21 eigene Veranstaltungen und Qualifizierungskurse durchgeführt, im ersten Halbjahr 2015 bereits 19. Die Angebote werden von den Kommunen durchweg sehr gut angenommen.

Darüber hinaus sind die zuständigen Mitarbeiterinnen der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen auf zahlreichen weiteren Veranstaltungen mit eigenen Vorträgen vertreten und leisten intensive Beratungstätigkeit für einzelne Kommunen.

Unternehmen

Effizienz und Flexibilität im Energieeinsatz sowie die stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien sind zentrale Themen, mit denen sich die Unternehmen intensiv beschäftigen müssen. Hier lassen sich große Einsparpotentiale heben. Bislang gibt es in den KMU häufig noch erheblichen Handlungsbedarf. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen trägt diese Thematik zusammen mit Kooperationspartner aus Verbänden und regionalen Energieagenturen an die Unternehmen heran. Ziel ist es, zu vermitteln, dass am Anfang des Optimierungsprozesses ein systematisches, strukturiertes Vorgehen stehen soll: Mit einer Energieberatung und dem Aufbau eines betrieblichen Energiemanagements sollen Unternehmen den ersten Schritt in Richtung Energieeinsparung gehen. Die Information der Unternehmen über Fördermittel des Bundes wird ebenfalls intensiv verfolgt.

Um die Anforderungen des Energiedienstleistungsgesetzes erfüllen zu können, werden aktuell für Unternehmen drei „Ad-hoc-Transferzentren“ eingerichtet. Dies geschieht in einem gemeinsamen Projekt von KEAN, Unternehmerverbände Niedersachsen und der Dienstleistungsgesellschaft der norddeutschen Wirtschaft.

In einem weiteren Schritt wirkt die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen an der von der Bundesregierung vorgesehenen Gründung von betrieblichen Energieeffizienznetzwerken mit.

Gebäudebestand

Dem Gebäudebestand kommt bei der Energieeinsparung eine besondere Bedeutung zu. 40 Prozent der Endenergie wird in Gebäuden verbraucht, fast alles für Heizwärme und Warmwasserbereitung. Hier gilt es, die Gebäudeeigentümer unmittelbar anzusprechen, zu informieren, zu motivieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei Informationskampagnen verbunden mit einer kostenfreien oder kostengünstigen Einstiegsberatung zu.

Die Klimaschutz- und Energieagentur arbeitet hier mit lokalen Akteuren zusammen, insbesondere Kommunen und regionalen Energieagenturen.

In Kooperation werden folgende Beratungsangebote an Hauseigentümer herangetragen:

Gebäudeenergieberatung in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen und Landkreisen: 2015 bislang in drei Landkreisen

Solarberatung für Hauseigentümer/-innen in Zusammenarbeit mit regionalen Energieagenturen und Landkreisen und Städten: 2014 in fünf Landkreisen, 2015 in ca. elf Landkreisen und Städten

Beratungskampagne zur Heizungsoptimierung mit regionalen Energieagenturen und lokalen Trägern: 2015 in ca. acht Regionen

Um insgesamt das ortsnahe Beratungsangebot zu verbessern, initiiert und begleitet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die Gründung neuer lokaler Klimaschutz- und Energieagenturen.

Neugründungen werden zudem vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz finanziell über drei Jahr gefördert. 2015 wurden bereits vier neue Einrichtungen gegründet. Regionale Energieagenturen sind nach allen Erfahrungen besonders gut geeignet, das Thema der energetischen Gebäudemodernisierung an die Hauseigentümer/-innnen heranzutragen und zum Handeln zu motivieren.

Darüber hinaus befasst sich die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mit der Entwicklung neuer Sanierungskonzepte z.B. für denkmalgeschützte Gebäude und bereitet eine Auszeichnung für energieeffizient sanierte Gebäude vor.

Im Weiteren leistet sie für die Qualifizierung neuer Energieagenturen und die Zusammenarbeit bestehender Energieagenturen umfangreiche Unterstützung.

Mein Fazit:

Das Klimaschutzprogram von Unweltminister Sefan Wenzel setzt vor allen auf teure Klimaschutzmaßnahmen. Anpassungsmaßnahmen werden dort nicht konkret ausgearbeitet, bzw. thematisiert. Die Energiewende, Energieeffizienz, Energieeinsparungen und Energieberatung stehen an erster Stelle. Das Klimaschutzprogram ist nicht dazu geeignet das Klima zu schützen, da Niedersachsens CO2-Minderungen den Anstieg der Globaltemperatur allenfalls um 0,00…°C mindern können. Es handelt sich dabei um ein Wirtschaftprogam zur Förderung der Erneuerbaren-Energien-Lobby. Steuergelder fließen dabei an Gutachter, Berater und in den Sektor der Erneuerbaren Energien, etc.. Es werden massiv Steuergelder verbrannt, ohne Nutzen für das Klima.

Auch die Umwelt wird durch die Klimaschutzmaßnahmen nicht geschützt, sondern weiter in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energiewende schreitet die Vermaisung und Verrapsung der Landschaften voran. Schon heute werden auf rund 1/5 der Ackerfläche Deutschlands Energiepflanzen angebaut. Intensive Monokulturen entstehen, Energiepflanzen wie Mais und Raps haben zudem eine negative Klimabilanz, die Böden und das Grundwasser werden durch Düngung und Pflanzenschutzmittel belastet, Artenarmut breitet sich aus, durch Abholzung von Knicks und Hecken, intensive Monokulturen und intensive Flächennutzung, fehlende Brachen, etc.. Landraub wird gefördert.

Gerade in Niedersachsen soll die Windkraft und Offshore-Windkraft ausgebaut werden. Vogelschutzgebiete und Rastgebiete gehen dabei verloren, Vögel werden vergrämt und Vögel und Fledermäuse durch die Rotorblätter der Windkraftanlagen getötet. Auf See werden die Zugvögel durch die Lichter der Windkraftanlagen fehlgeleitet und sterben an Entkräftung. Schweinz-Wale werden bei der Errichtung von Offshore-Windparks geschädigt und das Weltnaturerbe Niedersächsiches Wattenmeer, welches einzigartig in der Welt ist, geschädigt.

Zudem sind durch den überschüssigen Windstrom im Norden neue Stromtrassen erforderlich, um den Windstrom, der im Norden produziert wird in den Süden Deutschlands transportieren zu können. Diese darf letztendlich der Stromkunde bezahlen. Die Stromtrassen zerschneiden dabei Ortschaften und belasten Mensch und Umwelt. Ein massiver Eingriff in die Umwelt.

Bleibt noch die Solarenergie. In Norden scheint die Sonne bekanntlich eher seltener. Vor allem in langen Winternächten. Die Solarenergie ist aber nicht nur die teuerste Art der Energieerzeugung, sondern auch die mit den größten Ausfallzeiten. Um Strom in der Nacht zu haben sind also massive Speicherkapazitäten von Nöten. Diese stehen nicht zur Verfügung und es ist auch nicht absehbar wann diese mal zur Verfügung stehen könnten. Eines ist aber sicher, Stromspeicher sind immens teuer.

Einzig sinnvoll erscheint mit die Sanierung von Gebäuden und der Infrastruktur. Dazu bedarf es aber keines Klimaschutzprogrammes.

Anpassungsmaßnahen, wie Erhöhung der Deiche, ein durchdachtes Wassermanagement, ein durchdachtes Agarmanagement zur Ernährung der Bevölkerung, etc., welche in jedem Fall sinnvoll wären, werden als zweitrangig betrachtet und es verpufft Geld im unnützen Klimaschutz, was letztendlich für die notwendigen Anpassungsmaßnahmen fehlt.

Zudem schürt Stefan Wenzel Ängste mit der Zunahme von Extremwetterereignissen. Diese sind in Deutschland und Niedersachsen aber nicht zu verzeichnen. Die Sturmaktivität hat gar seit den 1990er Jahren abgenommen. Die Zahl der Sturmfluten hat in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Die extremen Dürren und Niederschläge haben nicht signifikant zugenommen. Und die Hochwasser in Ems, Weser und Elbe haben vor allem zugenommen, weil unter rot-grün eine Vertiefung der Flussläufe beschlossen wurde. Dadurch laufen die Gezeitenhochwasser höher in die Fulssläufe, dass Wasser wird salziger, die Marschen versalzen, die Flüsse werden sauerstoffärmer, die Fische sterben und die Flussmündungen verschlicken.

Stefan Wenzel und die Grünen im niedersächsichen Umweltministerium betreiben also eine völlig verfehlte Umweltpolitik. Der Wähler glaubt aber, dass die Grünen in Niedersachsen eine gute Umweltpolitik leisten, wie aktuelle Umfragen zeigen. Der Wähler glaubt, dass Grüne das Klima und die Umwelt schützen, weil es Medien und grüne Politiker erzählen. Kontrollieren tut er das nicht.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

27 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. @Michael Krüger
    Ich war am Sonntag in Niedersachsen. Der Regen war am Freitag nicht vorhergesagt auf Wetteronline. Fast hätte ich mich auf den Klimawandel verlassen und meine Regenjacke Zuhause gelassen. Ich denke das zeigt deutlich, dass der Klimawandel sogar die Modelle überrascht. Es war auch sehr viel kälter. Das ist das tückische am Klimawandel. Du stellst Dich auf Hitze ein und plötzlich regnet es und wird kälter, ohne dass es die Modelle Vorhersagen können da sie ja auf 150 Jahre Vergangenheit getuned sind. Aber der Klimawandel ist unberechenbar, er ist sowohl Schuld wenn es kälter wir als auch wenn es wärmer wird. Und beides ist ja gefährlich. Früher ohne Klimawandel könnte das nicht passieren, da waren Sommer noch Sommer, vor allem in Norddeutschland.

  2. @Heß

    Extreme, ungewöhnliche Trockenheit in Niedersachsen in den letzten 3 Monaten.

    Und das Getreide steht gut, der Mais schon bis 2 m hoch, das Heu wird gemäht, es gab reichlich Spargel, Erdbeeren, etc..

    Alles Zeichen des Klimawandels, natürlich vom Menschen verursacht. Da frage ich mich, gehen die Grünen überhaupt raus?

    Und Störche gibt es soviele, wie ich noch nie hier gesehen habe. Die finden reichlich Futter auf den gemähten Wiesen.

  3. @Michael Krüger
    Ihr Fazit kann man kurz zusammenfassen. Statt Mittel bereitzustellen, um Anpassung an ein
    Sich änderndes Wetter anzupassen, verbrennt Niedersachsen Geld für NIE und zerstört dabei die Umwelt.
    Denn bewirken werden diese Maßnahmen vemutlich nichts bezogen auf die CO2 Emissionen.

  4. Wenn die „Klimakatastrophe“ die grösste Herausforderung der Menschheit ist (Eigenwerbung Die Grünen) und Cem Özdemir, Simone Peter und Reinhard Bütikofer trotzdem für einen kurzen Werbeauftritt nach Athen fliegen, dann wird die Problematik offensichtlich von den Wählern der Grünen und nicht von ihren Führern masslos überschätzt.

  5. @Sonnenanbeter

    An Griechenland kann man doch gut studieren, wie sich die Grünen und Linken ein von Ihnen regiertes Land vorstellen.
    Posten für Ihre Parteifreunde bezahlt von der arbeitenden Bevölkerung.
    Auch wenn es hier Off-Topic ist. Aber Griechenland kann sich offensichtlich auch eine stellvertretende Finanzministerin leisten. Deren Mutter könnte mal eben 200.000 € abheben.
    CO2 Reduktion heißt doch nicht, dass die Parteielite auf ihre Privilegien verzichtet. Im übrigen sind skurrilerweise Flüge nach Athen günstiger als deutsche Inlandsflüge. Vermutlich weil so wenig Geschäftsreisende dort hinwollen.

  6. @Günter Heß

    Ich habe auch Mitleid mt den Griechen. Die haben jetzt zwei Wochen keine Hollandtomaten kaufen können -- eigene haben Sie ja nicht. Da muss Links und Grün zuallererst aktiv werden.

  7. „Seit rund drei Monaten herrscht extreme Trockenheit in Niedersachsen“

    in irgend einem sender, bezahlt von unserer reichspropagandaanstalt, wurde dies vor paar tagen auch über sachsen behauptet…

    dumm nur des es, zumindest in meiner ecke, seit wochen regelmäßig regnet…

  8. Bei etlichen Anbietern von Photovoltaik-Modulen herrscht seit einiger Zeit auch Trockenheit im Geldbeutel.
    Ist wahrscheinlich auch der Klimawandel schuld…. 🙂

    So jetzt im ernst. Was „Klimatologen“ (=Meteorologen mit hellseherischen Fähigkeiten) für dieses Jahr nicht alles prophezeit haben, nicht nur für Niedersachsen und Umgebung, sondern weltweit, nämlich „El Niño“.
    Und was ist passiert? Nix. Oder noch nix?
    http://tinyurl.com/pdmvadf

    Wenn ich die grün-gesinnten Politiker in Europa, also europäische Politiker, so höre, dann könnte man also in Zukunft unbequemen Wetterphänomenen egal welcher Art weitestgehend aus dem Weg gehen, weil wir eine klimaneutrale Wirtschaftspolitik betreiben, die dafür sorgt, dass wir immer das richtige Wetter zur richtigen Zeit haben. Einfach krank!

  9. Bilder zur extremen, ungewöhnlichen Trockenheit in Niedersachsen in den letzten 3 Monaten, laut der Grünen.

  10. Die Bilder stimmen nicht mit den Modellen überein. Irgendetwas muss falsch an den Bildern sein.

  11. Wann macht man eigentlich eine Statistik über die dümmsten Ãußerungen von Grünen seit dem Beginn von Medienaufzeichnungen und ergreift effektive Gegenmaßnahmen, z.B Pflaster auf den Mund.

  12. Wenn uns in Zukunft noch schlimmere Dürren erwarten, müssten die Solarzellen auch viel schneller zerkratzt werden, die Ernten für Biogas fallen aus und von den Superstürmen in Zukunft werden auch noch die Blätter der Windräder zerstört, also ohnehin keine gute Idee mit den NIEs (;

  13. @ 12:

    Deshalb muss man in Niedersachsen auch jetzt sofort 10 Billionen Euro in Erneuerbare investieren, damit bekäme man das Weltklima -- schwupps di wupps -- sofort unter Kontrolle (der niedersächsischen Regierung)… da könnten die Amis, Chinesen und Inder machen was sie wollten.

  14. Hier gibt es einen ersten Faktencheck zum Klimabericht der region Hannover:
    http://www.klimakontroverse.de/2015.06.25_Klimabericht_Region_Hannover.pdf
    von der Seite: http://www.klimakontroverse.de

  15. Klaus Öllerer schrieb am 23. Juli 2015 15:52

    Hier gibt es einen ersten Faktencheck zum Klimabericht der region Hannover:

    Man macht das File auf und liest auf der zweiten Folie:

    Klimarat IPCC
    Die Erwärmung seit 1950 ist nur auf Treibhausgase zurückzuführen*

    * Climate Change 2014, Synthesis Report, Summary for Policymakers, S. 6, Figure SPM.3

    Und was steht im SPM:

    It is extremely likely that more than half of the observed increase in global average surface temperature from 1951 to 2010 was caused by the anthropogenic increase in GHG concentrations and other anthropogenic forcings together.

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte der beobachteten Erwärmung auf die anthropogene Erhöhung der Treibhausgase und andere anthropogene Forcings verursacht wurde … Da macht man den „Faktencheck“ gleich wieder zu …

  16. @ 13

    Ja, insofern überhaupt CO2 damit eingespart wird…

    aber man muss das positiv sehen: Deutschland mit seiner „Vorreiterrolle“ wird allen anderen Ländern zeigen, wie schlecht eine Energieversorgung mit EE funktioniert und so dafür sorgen, dass langfristig endlich wieder auf Kernkraft gesetzt wird, die einzig wirklich klimafreundliche Energieerzeugung.

    Doof nur für alle die in Deutschland wohnen…

  17. @Marvin Müller #15

    Die in Deutsch übersetzten Hauptaussagen suggerieren aber sehr wohl was Herr Öllerer geschrieben hat:

    Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, und viele dieser seit den 1950er Jahren beobachteten Veränderungen sind seit Jahrzehnten bis Jahrtausenden nie aufgetreten. Die Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen, der Meeresspiegel ist angestiegen und die Konzentrationen der Treibhausgase haben zugenommen.

    Es ist äußerst wahrscheinlich, dass der menschliche Einfluss die Hauptursache der beobachteten Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts war.

    Andere mögliche Ursachen werden schlichtweg nicht erwähnt bzw. bewusst verschwiegen.

    Daran sieht man schön, dass es ein politisch gefärbter Bericht ist.

  18. @Marvin Müller 23. Juli 2015 17:14
    Sie haben folgenden dort gleich anschließend auch enthaltenen Satz übersehen (S. 5):
    The best estimate of the human-induced contribution to warming is similar to the observed warming over this period (Figure SPM.3).
    Und dieses Diagramm ist eindeutig: die ganze Temperaturerhöhung ist auf die Treibhausgase zurückzuführen. Bitte mal anschauen.

    Komplettes Zitat, SPM, S. 5:
    The evidence for human influence on the climate system has grown since the IPCC Fourth Assessment Report (AR4). It is extremely likely that more than half of the observed increase in global average surface temperature from 1951 to 2010 was caused by the anthropogenic increase in GHG concentrations and other anthropogenic forcings together. The best estimate of the human-induced contribution to warming is similar to the observed warming over this period (Figure SPM.3). Anthropogenic forcings have likely made a substantial contribution to surface temperature increases since the mid-20th century over every continental region except Antarctica4.

  19. Günter Heß schrieb am 23. Juli 2015 17:59

    @Marvin Müller #15

    Die in Deutsch übersetzten Hauptaussagen suggerieren aber sehr wohl was Herr Öllerer geschrieben hat:

    Hmm, Herr Öllerer schrieb aber nichts von Suggerieren und er referenzierte auch nicht die ins deutsche übersetzten Hauptaussage (aus einem Dikument das nach wesentlich kürzer ist, als der SPM).

    Bevor wir also diskutieren, ob was suggeriert oder bewusst weggelassen wird -- können wir erst mal beim Thema bleiben und feststellen, ob die Aussage „Die Erwärmung seit 1950 ist nur auf Treibhausgase zurückzuführen“ im SPM steht?
    Meiner Meinung nach ist das eine Verfälschung des dort geschriebenen (und Verfälschung ist die weichgespülte Formulierung).

  20. Klaus Öllerer schrieb am 23. Juli 2015 18:45:

    @Marvin Müller 23. Juli 2015 17:14
    Sie haben folgenden dort gleich anschließend auch enthaltenen Satz übersehen (S. 5):
    The best estimate of the human-induced contribution to warming is similar to the observed warming over this period (Figure SPM.3).
    Und dieses Diagramm ist eindeutig: die ganze Temperaturerhöhung ist auf die Treibhausgase zurückzuführen.

    Warum sollte ich den übersehen haben? Die reden über beste Schätzungen und Ähnlichkeiten
    -- und da sind einfach Unsicherheiten drin. Und die formulieren daher „It is extremely likely that more than half of the observed increase in global average surface temperature from 1951 to 2010 was caused by the anthropogenic increase in GHG concentrations and other anthropogenic forcings together.“ Davon ist in Ihrem Text nichts zu sehen, Sie machen aus der Schätzung eine Tatsache. Nehmen Sie einfach die Formulierungen aus dem SPM, dann rückt das etwas näher in Richtung Faktencheck …

    (Ich möchte mir nicht den Sturm der Empörung vorstellen, wenn nach erscheinen des SPM eine Zeitung geschrieben hätte,, laut IPCC sei Erwärmung seit 1950 nur auf Treibhausgase zurückzuführen. Da wären ruckzuck die korrekten Zitate aus dem SPM gekommen und man hätte sich über die Journalisten aufgeregt …)

  21. Marvin Müller 24. Juli 2015 10:59

    Hallo Herr Müller,
    Sie scheiben:
    Warum sollte ich den übersehen haben? Die reden über beste Schätzungen und Ähnlichkeiten
    — und da sind einfach Unsicherheiten drin.

    Warum ignorieren Sie nach wie vor die eindeutige Aussage im SPM, S. 5, übersetzt:
    Die beste Schätzung des menschlich bewirkten Anteils an der Erwärmung ist gleich der beobachteten Erwärmung in dieser Periode (Figure SPM.3).
    Und dieses Figure SPM.3 zeigt es glasklar: alles ist menschengemacht von 1951 bis 2010!

    Das ist die gewollte Botschaft an Politik und Öffentlichkeit.
    Es ist Politik -- und keine Wissenschaft

    Jetzt alles klar?

  22. @Marvin Müller #17

    Das können sie gerne mit Herrn Öllerer diskutieren. Ich würde ihm empfehlen das Wörtchen „nur“ zu ersetzen in seinem Artikel.
    Ich habe lediglich festgestellt, dass in den Hauptaussagen unter Beobachtungen verschiedene Hypothesen und Beobachtungen so verknüpft wurden, dass der Eindruck entsteht nur die Treibhausgase können dafür verantwortlich sein:

    Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig, und viele dieser seit den 1950er Jahren beobachteten Veränderungen sind seit Jahrzehnten bis Jahrtausenden nie aufgetreten. Die Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen, der Meeresspiegel ist angestiegen und die Konzentrationen der Treibhausgase haben zugenommen.

    Meines Erachtens ist das unseriöse Propaganda. Aber wenn das ihre geliebten Klimaforscher machen geht so was bei ihnen natürlich durch.

  23. Günter Heß 24. Juli 2015 15:56

    Meine Äußerung in der Präsentation:
    Klimarat IPCC
    Die Erwärmung seit 1950 ist nur auf Treibhausgase zurückzuführen*

    ist richtig. Es entspricht dem best estimate dort.
    Der Satz im SPM It is extremely likely that more than half of the observed increase in global average surface temperature from 1951 to 2010 was caused by the anthropogenic increase in GHG concentrations and other anthropogenic forcings together. ist kein Widerspruch und ist durch die Fehlerangaben vorgegeben.
    Der Öffentlichkeit sagen die Autoren: wir sind der Meinung, dass es nur Treibhausgase sind, die die Temperatursteigerungen verursacht haben. Deswegen kann das nur auch aus meiner Sicht nicht nur drinbleiben, sondern muss es auch, um die Intention der Autoren zu verdeutlichen.

    Für uns Klimaskeptiker ist das eine Steilvorlage.

  24. @Klaus Öllerer
    Von den diversen Zyklen der Sonne und der Ozeane haben Sie nie etwas gehört ?
    Wenn die alle ordentlich berücksichtigt worden wären, wären maximal 50 % der Erwärmung auf CO2 zurück zu führen, der Rest geht auf die diversen Zyklen zurück.

  25. Krishna Gans 24. Juli 2015 19:27

    Wie kommen Sie zu der Frage:
    Von den diversen Zyklen der Sonne und der Ozeane haben Sie nie etwas gehört ?

    Kann es sein, dass Sie mich völlig mißverstanden haben?

  26. Ist möglich…..

  27. Da war auch Herr Wenzel dabei:
    http://tinyurl.com/oad8yqf
    Sind die so blöd oder glauben die das die Wähler so blöd sind? Eigentlich ist es nur peinlich.

    Otmar Edenhofer vom PIK:
    „Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Stattdessen geht es bei der Klimapolitik nur darum, wie wir de facto den Reichtum der Welt umverteilen“.

    Die Geschäftsführerin der Framework Convention on Climate Change der UN (UNFCCC) Christiana Figueires räumte ein, dass es das Ziel ist, den Kapitalismus zu zerstören … und nicht die Welt vor einer ökologischen Kalamität zu retten.

    Wir hier kennen das, aber die Mehrheit der Bevölkerung glaubt alles was die Medien bringen. Mich wundert nichts mehr, auch nicht warum ein Hitler an die Macht kam. Immerhin, ich habe ihn noch erlebt, als Pimpf.

Schreibe einen Kommentar