CO2-Angst: Eine Angst für Dummies?!

12. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

SchreiCO2 und Klimaschutz sind heute in aller Munde. Die Politiker verhandeln und ringen immer wieder neu um das 2°C Klimaschutzziel. Die Nachrichtensendungen überschlagen sich seit Jahren mit Meldungen über die drohende Klimakatastrophe. Den Kindern in den Kindergärten und Schulen wird mit der drohenden Klimakatastrophe Angst und Bange gemacht. Klimaforscher warten mit immer neuen und noch düsteren Klima-Szenarien auf. Die drohende Klimakatastrophe ist zur Massenangst geworden. Naturschutzverbände, Grüne, Kirchen, Politiker und die Lobby der Erneuerbaren Energien, alle springen auf den rollenden Zug mit auf. Zurecht?

Ich kann Entwarnung geben. Sie sind einem ganz großen Schwindel aufgesessen. Die CO2-Angst ist ein Geschäft mit der Angst, von dem viele Leute profitieren. Ein Geschäftsmodell, was die Reichen reicher macht und die Armen ärmer. Es besteht kein Grund zur Besorgnis, wegen unseres Klimas. Ganz im Gegenteil.

Die Fakten

Royer2005CO2-Konzentration: 500 Mio. Jahre vor heute bis heute (Royer 2005)

PalaeotempsTemperaturverlauf der letzten 500 Mio. Jahre

Die Erdgeschichte zeigt es, Warmzeiten und Zeiten mit hoher CO2-Konzentration waren immer Blütezeiten. Während Kaltzeiten und Eiszeiten immer Notzeiten waren. Blicken wir zurück in die Erdgeschichte.

Die kambrische Explosion: Ausbruch des Lebens

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Als kambrische Explosion, kambrische Artenexplosion oder auch kambrische Radiation wird das fast gleichzeitige, erstmalige Vorkommen von Vertretern fast aller heutigen Tierstämme in einem geologisch kurzen Zeitraum von 5 bis 10 Millionen Jahren zu Beginn des Kambriums vor etwa 543 Millionen Jahren bezeichnet. Damals sind neue Merkmale von Lebewesen vier- bis fünfmal rascher entstanden, wie Forscher um Michael Lee von der australischen Universität Adelaide berichten. Während des Kambriums hatten wir 4500 ppm CO2 in der Atmosphäre, heute haben wir nur 400 ppm CO2 in der Atmosphäre. Im Durchschnitt hatten wir während des Kambriums das 12-fache des heutigen CO2-Niveaus. Die Temperatur lag im Durchschnitt um 7°C über der heutigen Temperatur der Erde. Das Leben im Meer explodierte, obwohl der Ozean saurer wurde. Die „Versauerung“ der Meere durch den hohen CO2-Gehalt war damals kein Thema.

Das Devon: Die Land-Pflanzen erobern die Kontinente

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Das Devon vor etwa 419 Millionen Jahren markiert den Beginn der weiträumigen Eroberung des Festlandes durch Pflanzen. Da größere landlebende Pflanzenfresser noch nicht existierten, konnten sich große Wälder ausbreiten. Bei hohen CO2-Konzentrationen und hohen Temperaturen entwickelten sich die Land-Pflanzen prächtig. Während des Devons hatten wir 2200 ppm CO2 in der Atmosphäre, heute haben wir nur 400 ppm CO2 in der Atmosphäre. Im Durchschnitt hatten wir während des Devons das 5,5-fache des heutigen CO2-Niveaus. Die Temperatur lag im Durchschnitt um 6°C über der heutigen Temperatur der Erde. Die Wälder entstanden, die heute die großen Kohlevorkommen bilden.

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Auch das Leben im Meer entwickelte sich prächtig. Während des Devon (vor rund 370 Millionen Jahren) war ein großer Teil Europas einschließlich des Bereichs der heutigen Eifel bis weit in den Aachener Raum von einem flachen, 100 bis 200 tiefen, damals äquatornah gelegenen Meer bedeckt, dem Devonmeer. Das Klima war warm. Die Klimaverhältnisse waren mit denen der heutigen Südsee vergleichbar. Der hohe Kalkgehalt des warmen Meerwassers begünstigte, trotz des hohen CO2-Gehalts das Wachstum von Lebewesen, die auf Kalk angewiesen waren: Muscheln, Krebse, Trilobiten, Brachiopoden, Schnecken und Tintenfische sowie Schwämme und Korallen. Im flacheren Bereichen des Meeres entstanden Lagunen und Korallenriffe. Von vielen dieser Tiere, die im Devonmeer lebten, sind teils heute noch die harten Kalkteile erhalten, z.B. die Schalen von Muscheln oder Brachiopoden, die Gehäuse von Schnecken oder die Stützskelette von Korallen und Stromatoporen. Die „Versauerung“ der Meere durch den hohen CO2-Gehalt war damals kein Thema.

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Das Trias/ Jura: Die größten Erdlebewesen, welche die Erde je gesehen hat (die Dinosaurier) entwickeln sich und erleben eine Blüte

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Im Trias und Jura (vor rund 250-150 Millionen Jahren) entwickelten sich die größten Erdlebewesen, welche die Erde je gesehen hat und erleben eine Blüte. Die Dinosaurier. Während des Trias/ Juras hatten wir ca. 2000 ppm CO2 in der Atmosphäre, heute haben wir nur 400 ppm CO2 in der Atmosphäre. Im Durchschnitt hatten wir während des Trias/ Jura das 5-fache des heutigen CO2-Niveaus. Die Temperatur lag im Durchschnitt um 2-2,5°C über der heutigen Temperatur der Erde.

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Auch das Leben im Meer blühte: Im Trias (vor rund 240 Millionen Jahren) entstand der so genannte Muschelkalk („Kalk der Muschelschalen enthält oder aus Muschelschalen aufgebaut ist“). Nach ihm ist die mittlere der drei lithostratigraphischen Gruppen der Germanischen Trias benannt. Das Norddeutsche Becken (Germanische Becken) bildete seinerzeit ein flaches, 200 bis 300 Meter tiefes, damals äquatornah gelegenes Meer (das Muschelkalkmeer). Es herrschten Temperaturen vor, die einige Grad über der heutigen lagen. Die fossile Lebenswelt des Muschelkalkmeers (wie Schwämme, Korallen, Armfüßer, Muscheln, Schnecken, Kopffüßer, Krebse, Seesterne, Seelilien, Haifische, Knochenfische, Meeresechsen) weist auf tropisch warme Verhältnisse hin. Kalkalgen und Korallen bauen mächtige Riffe auf (z.B. der kalkigen Ostalpen). Die ehemals 1000 km breiten Riffgebiete wurden bei der Bildung der Alpen auf 150 km zusammengepresst und in luftige Höhen gehoben. Aus dieser Zeit gibt es viele versteinerte Uferzonen zu finden. Rippenmarken, die durch die Wellenbewegungen entstanden sind, haben sich in versteinerter Form bis heute erhalten. In Deutschland und ganz besonders bei Würzburg im Maintal ist der Wechsel vom roten Buntsandstein zum strahlend weißen Kalksteinfelsen zu beobachten. Die „Versauerung“ der Meere durch den hohen CO2-Gehalt war damals kein Thema.

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Das Neogen: Entwicklung der Menschenaffen in Afrika bei 30°C

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Knochenfunde belegen, dass vor rund 20 Millionen Jahren in Afrika menschenaffenähnliche Waldbewohner lebten. Daraus entwickelte sich vor circa fünf Millionen Jahren eine Art Vormensch. Die Durchschnittstemperatur der Erde entsprach der heutigen und der CO2-Gehalt entsprachen in etwa den heutigen, vorindustriellen Werten. Im Entstehungsgebiet in Afrika herrschten Temperaturen von durchschnittlich ca. 30°C vor. Heute wird die „Wohlfühltemperatur“ der Erde mit 15°C angegeben. Der Mensch entwickelte sich also in einem Klima, dass in etwa doppelt so warm war, wie die heutige „Wohlfühltemperatur“ der Erde. In Deutschland haben wir eine Jahresdurchschnittstemperatur, die sogar nur bei 10°C liegt, was in etwa einem Drittel der Temperatur entspricht, unter der sich die Menschheit entwickelte.

Ergänzung: Fossilbefunden nach dürfte der moderne Mensch vor wenig mehr als 195.000 Jahren in Afrika entstanden sein und sich dann auf dem Kontinent rasch ausgebreitet haben. Damals herrschte dort ein mildes Klima vor. Bei reichen Nahrungsressourcen ließ es sich gut leben. Doch schon vor rund 195.000 Jahren wurden die Verhältnisse unwirklicher, als die Erde in eine lange Kaltzeit eintrat. Diese dauerte bis vor ungefähr 123.000 Jahren an. Es dürfte ein kühles, trockenes Klima geherrscht haben. Die Wüstenzonen waren viel weiter ausgedehnt, und viel weniger Land war für Menschen bewohnbar. Unter den schwierigen Verhältnissen schrumpfte ihre Zahl bedenklich und der moderne Mensch starb fast aus.

Ein zweites Mal stand der moderne Mensch vor dem Aussterben als der Super-Vulkans Toba auf Sumatra vor 74.000 Jahren ausbrach und eine Klimaverschlechterung mit sich brachte. Der Toba auf Sumatra – ein sogenannter Supervulkan – spie Schätzungen zufolge genügend Material, um damit den Mount Everest, den höchsten Berg, zweimal auftürmen zu können. Säuredämpfe vergifteten die Umwelt, die Asche blockierte das Sonnenlicht, sie kühlte das Klima auf Jahre hinaus. Fest steht, dass der Toba-Ausbruch die damals herrschende Eiszeit gravierend verschlimmert hat. Nur wenige Menschen überlebten.

Was wir aus der Erdgeschichte lernen können: Die Flora und Fauna blühte bei hohen Temperaturen und hohen CO2-Konzentrationen. Heute noch sind die Tropen die artenreichsten Regionen und die Polarregionen artenarm. Der Mensch entwickelte sich in einem warmen Klima, dass seine Entwicklung begünstigte.

Die Eiszeiten, Warmzeiten und die Klimaoptima des Holozän

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In Verlauf der letzten 1 Millionen Jahre wechselten im Zyklus von etwa 100.000 Jahren Eiszeiten und Warmzeiten. Zwischen Eiszeiten und Warmzeiten gab und gibt es dabei Temperatursprünge bis zu 10-15°C in wenigen Jahrhunderten und innerhalb der Eiszeiten selbst Temperatursprünge von mehreren Grad in nur wenigen Jahrzehnten. Z.B. die Jüngere Dryaszeit (YD) am Ende der letzten Eiszeit, oder die über 20 Dansgaard-Oeschger-Events (warm) (untere Abbildung: 1 bis 17) und 6 Heinrich-Events (kalt) während der letzten Eiszeit. Die Temperaturschwankungen zwischen einer Warm- und einer Kaltzeit dauerten dabei oft nur 10-20 Jahre und betrugen auf dem Nordatlantik bis zu 12 Grad. Der heutige Temperaturanstieg ist also nicht einmalig.

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Das Holozän: Die heutige Warmzeit

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Die aktuelle Warmzeit, dass Holozän umfasst bisher etwa 11.000 Jahre und ist ganz sicher endlich. Das Eem, die vorangegangene Warmzeit, begann vor etwa 126.000 Jahren und endete vor etwa 115.000 Jahren. Dauerte also nur 11.000 Jahre an. Die Eem-Warmzeit war im Durchschnitt um ca. 2°C wärmer als das heutige Holozän. Der CO2-Gehalt im Eem lag aber nur bei 280 ppm, was dem des Holozän (vorindustriell) entspricht.

Die Eiszeit war lebensfeindlich, im warmen Klimaoptimum nach der letzten Eiszeit blühte das Leben auf

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Sahara-Regenwaelder

Während des Höhepunktes der letzten Eiszeit, vor 20.000-16.000 Jahren erreichten die tropischen Regenwälder in Zentralafrika ihre minimale Ausdehnung und die Sahara ihre maximale Ausdehnung. Nordeuropa und Noramerika waren mit einem mehre Kilometer mächtigen Eisschild überzogen. Die Bedingungen waren für Flora und Fauna ungünstig und lebensfeindlich. Das änderte sich mit der einsetzten der heutigen Warmzeit, dem Holozän. Mit dem 1. Klimaoptimum des Holozän vor 9.000-8.000 Jahren, der bisher wärmsten Phase des Holozän, verschwanden die Eisschilde in Nordeuropa und Nordamerika, die Regenwälder in Zentralafrika erreichen ihre maximale Ausdehnung und die Sahara wurde zu grünen Grasland. Erster Ackerbau breitete sich im so genannten Fruchtbaren Halbmond über Syrien, den Iran und Irak aus. Die Neolithische Revolution setzte ein und die Menschen wurden sesshaft, in der Region wo heute angeblich das warme Klima zu Kriegen und Landflucht führen soll. Jericho wird in Palästina gegründet, die älteste Stadt der Welt. Im Verlaufe des Holozän wurde es dann langsam kühler und die tropischen Regenwälder in Zentralafrika schrumpften und die Sahara wurde wieder zur Wüste. Das ändert sich gerade, mit der aktuellen Klimaerwärmung. Die Sahara und der Sahel wird wieder grün. Satellitenbilder seit den frühen 1980er Jahren liefern den Beweis.

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Während des 2. Klimaoptimum des Holozän vor rund 5.300 Jahren entwickelte sich die ägyptische Hochkultur und in England wurde die Anlage von Stonehenge gebaut. Der Eismann Ötzi lebte ebenfalls zu dieser Zeit. Die Alpenpässe konnten zu dieser Zeit noch problemlos überquert werden und die Bronzezeit setzte ein. In Südamerika/ Peru wurden die Stufenpyramiden bei Caral gebaut.

Am Ende der Bronzezeit vor ca. 3.200 Jahren setzte das „Klimapessimum der Bronzezeit“ ein, mit den bisher niedrigsten Temperaturen des Holozän. Die Kaltzeit hielt bis vor etwa 2.500 Jahren an und ging dann in ein neues Klimaoptimum über, das sogenannte Optimum der Römerzeit. Im „Klimapessimum der Bronzezeit“ stießen verbreitet die alpinen Gletscher weit vor. Regional verursachen Missernten gravierende Versorgungsprobleme. Wüstenhafte Verhältnisse breiten sich auf verschiedenen Kontinenten erneut aus. Es entwickelt sich der ungefähre heutige Stand der Wüstengrenzen.

Das Klimaoptimum der Römerzeit

gletscher2Steinlimigletscher – zuerst der Gletscher zur Römerzeit vor 2000 Jahren, danach der Gletscher um 1993 mit zurückweichendem Eis und den Jahreslinien für 1856 – 1922

Es folgte das Klimaoptimum der Römerzeit (2300 – 1600 Jahre vor heute). Die Jahresmitteltemperatur in Europa lag 1 – 1,5°C höher als im 20. Jahrhundert. Die Alpenpässe waren wieder passierbar. Hannibal gelingt es, die Alpen mit Elefanten zu überqueren. Bergbau war in den Alpen, wo heute Dauerfrost herrscht möglich. Ein extrem starker Rückgang der Vergletscherung war zu verzeichnen. Die Gletscherzungen lagen mindestens 300 m höher als heute. Das belegen Baumfunde, Torffunde und Pollenfunde, wo heute die Gletscher gerade weichen. Die Ausdehnung des Römischen Imperiums wurde durch eine klimatisch günstige Situation unterstützt. Die Römer bauten gar Wein in Südengland an.

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Die Klimaschaukel neigt sich wieder zur anderen Seite: Anschließend an das römerzeitliche Optimum zieht ein kühles, stark wechselhaftes Klima in Süd- und Mitteleuropa ein, dass Klimapessimum der Völkerwanderungszeit. In den Alpen wachsen die Gletscher; römische Straßen und Goldgruben werden zerstört. Ebenfalls sinkt in Folge der Klimaverschlechterung die Baumgrenze. Europäische Küsten erleben eine Zeit heftiger Sturmfluten und geomorphologischer Veränderungen. Die Gletscher stoßen wieder vor. In Nord- und Nordwesteuropa stellen sich auf Grund von Ernteausfällen gravierende Versorgungsprobleme und Hungersnöte ein. Eine Nord- Süd-, West- und Südwest – Wanderung ganzer Volksstämme setzt darauf ein. Die sogenannte Völkerwanderung.

Ab 300 n. Chr. bestimmen sinkende Temperaturen und Trockenheit das „Pessimum der Völkerwanderungszeit“. Für 270 n. Chr. werden Abkühlung und Aridisierung auch aus Italien, Arabien und Innerasien berichtet. Zwischen 300 und 400 n. Chr. lassen Dürreperioden den Handel über die Seidenstraße zum Erliegen kommen, sie verfällt. Die Weideflächen in Zentralasien trocknen aus und die Hunnen fallen zeitgleich im Europa ein. Das Römische Reich zerbricht u.a. durch den Einfall der Hunnen und Germanen. Weinbau in England ist nicht mehr möglich.

Das Klimaoptimum des Mittelalters

Die Klimaschaukel neigt sich wieder zur anderen Seite und das Klimaoptimum des Mittelalters setzt um das Jahr 1000 ein. Nach dem schwierigen Pessimum der Völkerwanderzeit steigen die mittleren Temperaturen im Vergleich zum 20 Jahrhundert um ca. 1°C an. Die Anbaugrenzen in den deutschen Mittelgebirgen reichen ca. 200 m höher als gegenwärtig. Vom 11. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts erlebt die Kulturlandschaft Deutschlands ihre bisher größte Ausdehnung und höchste Bevölkerungsdichte. Der Flächenanteil des Waldes geht unter 20 % zurück. Ackerflächen und insbesondere das Dauergrünland nehmen entsprechend zu. In den Altsiedelgebieten erfolgen vermehrt Städtegründungen. Das mittelalterliche Wärmeoptimum ermöglicht aufgrund idealer und nachhaltiger agrarischer Produktionsbedingungen die Versorgung einer wachsenden städtischen Bevölkerung und damit auch den Ausbau von Handel und Gewerbe. Ausdruck einer leistungsfähigen, Überschuss erzeugenden Gesellschaft sind die Bauweise und Stil der Gotik. Eine himmelstrebende, aufwändige Architektur, ausgeführt mit handwerklicher Perfektion, erscheint sinnbildlich für die physische Gunst und damit für die Vitalität, Kreativität und Leistungsfähigkeit der Bevölkerung in dieser Zeit.

Das mittelalterliche Klimaoptimum erlaubte wieder Weinbau auch in klimatisch bisher ungeeigneten Lagen Ostpreußens, Pommerns oder Südschottlands. In Norwegen war zu dieser Zeit Getreideanbau bis in 65° nördlicher Breite möglich. Regionen hoher Breite wie Island und Grönland wurden jetzt durch die Wikinger besiedelt. Auf dem randpolaren Island und Grönland wuchsen damals Bäume/ Wälder. Das neue Klimaoptimum gestattete dort neben der Schafzucht auch Getreideanbau.

Um 1300 neigte sich die Klimaschaukel erneut zum Schlechten und die sogenannte Kleine Eiszeit, welche mehrere Zwischenepisoden hatte und bis ins 19 Jahrhundert reichte setzte ein. In den Zeitraum der Kleinen Eiszeit fallen Phasen besonders geringer Sonnenaktivität.

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Der Zeitraum von 1645 bis 1715 markiert einen der Höhepunkte der Abkühlung innerhalb der Kleinen Eiszeit. Parallel dazu zeigte die Sonne ein Minimum an Sonnenflecken, das Maunderminimum, mit dem eine verringerte Strahlungsintensität einherging. Bereits 1313 bis 1319 stellten sich Extremereignisse mit Überschwemmungen ein. 1342 kam es zu einer ungeheuren Hochwasserkatastrophe (Magdalenenhochwasser, 21/22. Juli) in Mitteleuropa, verbunden mit einer beträchtlichen Umgestaltung der Kulturlandschaft durch Bodenerosion. Während einer außergewöhnlichen Wetterlage (Vb-Wetterlage) generiert sich aus einem mehrtägigen wolkenbruchartigen Dauerregen eine „Jahrtausendflut“. Der Bodenabtrag auf den Nutzflächen ist gewaltig. Man schätzt, dass auf dieses eine Ereignis die Hälfte des gesamten Bodenverlustes der letzten 2.000 Jahre entfällt.

Im Gefolge dieser Entwicklung treten Pestepedemien (zw. 1347 und 1352) auf – die Bevölkerung ist auf Grund der Mangelversorgung durch die Klimakrise geschwächt und für Seuchen disponiert. Zusammen mit den Opfern der Hungersnöte reduziert sich die Bevölkerung um mehr als 40%. Viele bewohnte Siedlungsplätze werden auch bei uns zu Wüstungen und die Bevölkerung konzentriert sich in den Gemeinden und Städten. Mitteleuropa erlebt einen zivilisatorischen Rückfall mit Aberglauben und Hexenverfolgung. Die Wikinger verlassen Grönland um 1350, wegen der Wetterverschlechterung und zunehmenden Kälte. Die Anasazi-, bzw. Pueblo-Indianer in den südlichen Rocky Mountains von Colorado erleben einen Niedergang. Die Erste Mandränke von 1362 und die Zweite Mandränke von 1634 verursachen massive Sturmfluten und Landverluste an der deutschen Nordseeküste.

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Vor allem vom 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts lassen sich kräftige Gletschervorstöße in den Alpen registrieren. Die Waldgrenze sinkt wieder spürbar ab. Der Höhepunkt der Entwicklung wird in Mitteleuropa um 1640 erreicht, zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Mit der Abwanderung der Bevölkerung in die Städte verschärft sich dort, wie auch auf dem Lande, die Versorgungslage (Mangelernährung, Hygiene-Probleme). Getreide wird sehr knapp und damit teuer. Mitteleuropa erlebt einen weiteren drastischen Bevölkerungsrückgang um 30 – 40 % und Auswanderungswellen in die Neue Welt.

Im nördlichen Europa erreicht die sog. Kleine Eiszeit ihren absoluten Höhepunkt um 1680 – 1700 mit schlechten Getreideernten in Schottland, Irland, Skandinavien und dem Baltikum. In den harten Wintern sind die Flüsse lange zugefroren und bringen den Schiffstransport zum Erliegen. Mitte des 19 Jahrhunderts geht dann die krisengeschüttelte „Kleine Eiszeit“ zu Ende. Nun lässt nach mehreren Jahrhunderten ein neuer Temperaturanstieg die Gletscher weltweit deutlich sichtbar abnehmen. Das durch den Menschen frei gesetzte CO2 ist zu dieser Zeit gering und spielt für die erneute Klimaerwärmung keine entscheidende Rolle.

Das Fazit

Die Erdgeschichte zeigt, Warmzeiten und Zeiten mit hoher CO2-Konzentration waren immer Blütezeiten. Während Kaltzeiten und Eiszeiten immer Notzeiten waren. Die Flora und Fauna blühte bei hohen Temperaturen und hohen CO2-Konzentrationen auf. Heute noch sind die Tropen die artenreichsten Regionen und die Polarregionen artenarm. Der Mensch entwickelte sich in einem warmen Klima, dass seine Entwicklung begünstigte. Mit der heutigen Klimaerwärmung dürften die Erkältungskrankheiten/ Grippen und rheumatischen Erkrankungen deutlich zurückgehen. Zudem wird die Arktis fruchtbar und es wird dort wieder Anbau von Nahrungsmitteln wie Kartoffeln und Getreide möglich. Des Weiteren schrumpft die Sahara und der Sahel mit der erneuten Klimaerwärmung, wie Satellitenbilder schon seit Anfang der 1980er Jahre zeigen. Das war auch im 1. Klimaoptimum des Holozän so und ist jetzt wieder zu beobachten. Zudem sinkt der Heizbedarf und Energieverbrauch.

Der Klimawandel hat rund +1-1,5°C Erwärmung in Deutschland in den letzten 100 Jahren mit sich gebracht. Das hat vor allem positive Auswirkungen gehabt. Die Erntemengen nehmen weiter zu, erst 2014 hatten wir eine neue Rekordernte.

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Wir haben die düsteren Zeiten der sogenannten Kleinen Eiszeit hinter uns gelassen. Getreide geht nicht mehr in kalten, regnerischen Sommern ein. Wein wächst wieder in hohen Norden. So viele Nutzpflanzen und Wildpflanzen wie nie wachsen in Deutschland. Die Artenvielfalt hat stark zugenommen. Die Leute müssen nicht mehr in langen, kalten Wintern frieren und hungern. Die Wildtiere leiden keine Winternotzeit mehr. Heute haben wir soviel Arten wie noch nie während des Holozän in Deutschland. Zugvögel müssen nicht mehr soweit in den Süden ziehen und haben einen Brutvorsprung. Bienen können früher fliegen, die Blüte der Pflanzen setzt früher ein. Alles positive Entwicklungen.

Der menschliche Einfluss auf das Klima

Die Haupt-Ursache für die Klimaerwärmung in Deutschland ist nicht der Mensch. Das lässt sich ganz einfach berechnen. Denn der Strahlungsantrieb des CO2 von ca. 1,5 W/m^2 (gemäß IPCC, WMO, UNEP), welches der Mensch bisher freigesetzt hat und dessen Temperaturwirkung auf das Klima beträgt nur ca. 0,5°C, sowohl global, als auch regional. In Deutschland hatten wir in den letzten 100 Jahren aber 1°C-1,5°C Erwärmung. Also das Doppelte bis Dreifache. Trotz Aerosole, die der Mensch freigesetzt hat und die kühlend wirken, sonst wäre es noch wärmer. Also ist hier ganz klar die natürliche, regionale Variabilität die Haupt-Ursache der Erwärmung.

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Eine CO2-Verdopplung bringt einen Strahlungsantieb von 3,7 W/m^2 und lediglich 1°C Temperaturerhöhung mit sich, ohne weitere Rückkopplungen. Positive Rückkopplungen, wie eine Zunahme des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre und eine Abnahme der Wolken, welche eine weitere Temperaturerhöhung mich sich bringen würden, beobachten die Satelliten in den letzten Jahren nicht.

TotalColumnWaterVapourDifferentAltitudesObservationsSince1983Der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre (das wichtigste Treibhausgas) ist seit dem Jahr 2000 konstant geblieben

CloudCoverTotalObservationsSince1983Die Wolkenbedeckung ist seit dem Jahr 2000 konstant geblieben, oder sogar leicht angestiegen, was zu einer Abkühlung führt

Das Geschäft mit der Angst

Die CO2-Angst ist also ein Geschäft mit der Angst, von dem viele Leute profitieren. Ein Geschäftsmodell, was die Reichen reicher macht und die Armen ärmer. Naturschutzverbände, Grüne, Kirchen, Politiker und die Lobby der Erneuerbaren Energien, alle springen auf den rollenden Zug mit auf. Die Klimahysterie hat um sich gegriffen und ist nicht mehr aufzuhalten. Denn mit Verstand kann man Ängsten nicht beikommen. Die Folge: Politiker, Grüne und Klimaschutzverbände verfallen in blinden Aktionismus. Die Klimaangst fordert seinen Tribut, denn das logische Denkvermögen setzt bei Ängsten völlig aus und es wird planlos agiert und gehandelt. Es gibt zwei natürliche Reaktionen auf Angst: Die Flucht, oder der Kampf. Flüchten können die Klimaängstlichen vor einem globalen Klimawandel nicht, also bleibt nur noch der Kampf gegen den globalen Klimawandel. Es ist unmöglich einen Klimaängstlichen seine Angst verständlich zu machen, denn die Angst blockiert das logische Denkvermögen. Ein Klimaängstlicher wird weiter nach einer Bestätigung für seine Angst suchen und alles andere ignorieren. Denn die Angst ist dominant und der Weltuntergang ist nahe. Davon sind die Klimaängstlichen überzeugt. Der Weltuntergang kann nur verhindert werden, wenn der Mensch für seine CO2-Sünden Buße tut und sich vom CO2 abwendet. Alternativen gibt es nicht. Vom Menschen frei gesetztes CO2 ist schlecht und der Auslöser der Klimakatastrophe, der Beelzebub in Molekülgestalt. Mit diesem Prinzip haben die Kirchen auch schon im Mittelalter gearbeitet und die „Sündingen“ haben bereitwillig Ablässe für ihre Sünden gezahlt, um nicht im Fegefeuer zu landen. Die Klimaängstlichen sind die neuen Milchkühe der Politik und werden bereitwillig gemolken, wie schon die Gläubigen im Mittelalter. Die Bewegung verbreitet sich wie ein aufflammendes Strohfeuer und ist nicht mehr aufzuhalten, schon gar nicht mit Fakten und gesunden Menschenverstand. Denn es bleiben nur noch wenige Jahre um das 2°C-Ziel zu halten, danach droht uns der Klimagau. So denken die Klimaängstlichen. Zur Erinnerung: Im Zeitalter der kambrischen Explosion lag die Temperatur im Durchschnitt um 7°C über der heutigen Temperatur der Erde. Im Durchschnitt hatten wir während des Kambriums das 12-fache des heutigen CO2-Niveaus. Das Leben blühte auf. Jetzt droht uns bei 2°C und aber schon der Klimatot. Ganz bestimmt!

Quellen: klimanews, Lohra-Wiki, TU Berbin/ Kehl, Wikipedia

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190 Kommentare
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  1. Danke Herr Krüger für diese Gesamtschau. Endlich kann ich wieder ruhig schlafen. Schweißnaß wälze ich mich seit Nächten im Bett. Klar die Klimakathastrophe hat uns am Wickel. Die ganzen Medien und sogar die Zwangsgebührenmedien (das muß doch rechtens sein) verkünden uns das immer wieder. Da kam ich ins Zweifeln ob die uns einst gelehrte Physik, Mathematik und Chemie nicht doch von Lobbyisten beeinflüßt war. 1968 und in den 70ern hat man da nicht so genau aufgepasst. Für mich als alter Seefahrer, besonders schlimm. Ocean passages für the World der britischen Admiralität, ein seit Jahrhunderten zusammengetragenes Lügenwerk?
    Die Logbücher der Kapitäne, Lügenbücher? Aber die Geschichten, die uns jetzt erzählt werden sind die reine Wahrheit?
    Der Unterschied: Lügen und Fehler gab es schon früher, aber jetzt wird mit System für das Geschäftsmodell gelogen.
    Da habe ich doch einmal von Cui Bono gehört?

  2. Schöne Zusammenfassung. Ich habe jetzt keine genauen Zahlen im Hinterkopf, aber gegen Ende der Bronzezeit gab es im östlichen Mittelmeerraum die sogenannten dunklen Jahrhunderte mit einem Zusammenbruch der dortigen Zivilisationen (Mykeneische Kultur, Hethiterreich und andere) und zu Völkerwanderungen (sogenannte Seevölkerexpansion) Sogar die Schrift geriet wieder in Vergessenheit. Vieles wird mit dem Santorinausbruch im Verbindung gebracht, aber ein Zusammenhang mit den Klimapessimum der Bronzezeit wäre ebenfalls denkbar, zumal ein Bulkanausbruch keine Jahrhunderte weit reichenden Folgen gehabt hätte.

    Ich müsste mal die Zahlen checken, ob da etwas dran ist.

  3. Schöne Zusammenfassung über die Klimaentwicklung der Erde. Was bedeutet dies aber für den Menschen? Klimatische Veränderungen in der Vergangenheit haben sich nämlich tatsächlich sehr in der Evolutionsgeschichte der Menschen eingeschrieben. Man spricht hier auch vom genetischen Flaschenhals, nach dem nach bestimmten Klimaveränderungen nur sehr wenige Menschen überlebt haben, und es deshalb bei allen heute lebenden Menschen eine geringe genetischen Variabilität geben würde. Als Ursachen werden dabei immer wieder Kälteeinbrüche genannt, einmal vor rund 120.000 Jahren, und dann nach dem Ausbruch des Toba (Sumatra) vor rund 74.000 Jahren. Damals sollen nur einige wenige tausend Individuen unserer Vorfahren überlebt haben.

    Von Wärmeperioden ist nichts vergleichbares zu finden, offensichtlich gediehen die Menschen gut unter diesen Bedingungen. Was aber die Denker seit der Antike nicht davon abhielt, einen Zusammenhang zwischen Mensch und Klima zu konstruieren, der dann sogar Eingang bis in solche Konstrukte wie Rassenpsychologie (oder wie auch immer man das nennen möchte) gefunden hat. Eva Horn schreibt in ihrem Buch »Die Zukunft als Katastrophe« folgendes:

    Schon Hippokrates und Aristoteles erklären die Unterschiede des menschlichen Körperbaus, seiner Krankheiten, aber auch seiner Mentalitäten und sozialen Institutionen mit den unterschiedlichen Klimata seiner Lebensräume. Das 18. Jahrhundert, von Abbé Dubos über Montesquieu bis Herder, leitet aus diesen frühen Ansätzen eine Anthropologie und Politik des Klimas ab, die Verschiedenheiten der sozialen Institutionen (etwa Polygamie oder Sklaverei) von den Einflüssen der Wärme auf die Sinnlichkeit und den Verstand der Menschen ableitet. (S. 119)

    Es geht noch hochinteressant weiter, ich bin jetzt nur zu faul das alles abzutippen, doch der Schluß Horns, von Thomas Macho geklaut: Klimawandel ist Kulturwandel und umgekehrt, der hat schon einen gewissen Reiz zumindest mal darüber nachzudenken, ob die Angst der Menschen vorm Klimawandel nicht eine ist, die mit Zahlen oder speziellen Umweltdaten zu tun hat, sondern eher eine Angst vor Verlust der eigenen Identität, der eigenen Kultur ist.

    Sie malen sich aus, wie ein anderes Klima einen anderen Menschen, eine andere Zivilisation oder auch das Ende jeder Zivilisation hervorbringen würde (S. 120/1)

    Die eigentliche Angst ist also nicht die vor Wetterereignissen, sondern die vor dem Verlust der eigenen Identität und Kultur.

    Und wie man sieht, sind diese Gedanken und Gefühle, diese Ängste, nicht neu und gehen bis auf die Antike zurück. Was vielleicht auch erklärt, warum im Unterbewusstsein ein so fruchtbarer Boden für die neuen und modernen Klimaängste vorhanden ist.

  4. „Es besteht kein Grund zur Besorgnis, wegen unseres Klimas. Ganz im Gegenteil.“ Doch, es besteht Besorgnis. Wir haben die wärmste Phase unserer Zwischeneiszeit hinter uns. Seit 7-8 tausend Jahren sinkt die Temperatur wieder. In 1-2 tausend Jahren dürfte die warme Phase unserer Zwischeneiszeit beendet sein. Dann wird es wieder kälter. Darauf, auf die kommende Kälte, sollten wir uns vorbereiten. Das bisschen CO2, das wir in die Atmosphäre abgeben, wird den Vorgang nicht bremsen können. Wie viel CO2 können wir denn noch abgeben und für wie lange? Auch wenn wir tatsächlich den jetzigen CO2-Gehalt verdoppeln, indem wir alle vorhandenen kohlenstoffhaltigen Brennstoffe auf einen Schlag verbrennen, bleibt diese Verdoppelung nur kurzfristig erhalten. Das meiste ursprüngliche CO2 der Atmosphäre steckt eh in den Carbonaten der Erdkruste. Wir müssten dann Säure auf diese Carbonate kippen, um zusätzliches CO2 in die Atmosphäre zu pumpen. Also: CO2 rettet uns nicht vor der zukünftigen Kälte.

  5. @Quentin Quencher

    Als Ursachen werden dabei immer wieder Kälteeinbrüche genannt, einmal vor rund 120.000 Jahren, und dann nach dem Ausbruch des Toba (Sumatra) vor rund 74.000 Jahren. Damals sollen nur einige wenige tausend Individuen unserer Vorfahren überlebt haben.

    Richtig.

    Und auch die Massensterben im Laufe der Erdgeschichte waren mit Kälteeinbrüchen verbunden, wie zuletzt vor 65 Mio. Jahren, als die Dinosaurier ausgestorben sind.

    Von Wärmeperioden ist nichts vergleichbares zu finden, offensichtlich gediehen die Menschen gut unter diesen Bedingungen.

    Und weil wir unsere Ursprünge im warmen Afrika haben, sind wir noch heute wärmeliebend und kleiden uns gegen die Kälte und stellen uns in unsere Behausungen Öfen. Mit Kleidung sind 20°C für uns angenehm.

    @Werner Moß

    Das meiste ursprüngliche CO2 der Atmosphäre steckt eh in den Carbonaten der Erdkruste.

    Richtig.

  6. Ein sehr schöner Rückblick auf die Erdgeschichte, hat mich sehr beeindruckt diese überwältigende Übereinstimmung zwischen Klimaveränderungen und Veränderungen der Biosphäre!

    Worauf Werner Moß wohl hinauswollte:
    Es bleibt uns nur, bei dieser Variabilität des Klimas, auf technischen Fortschritt zu setzen, um uns von diesem unabhängig zu machen. Deswegen wird kein CO2, keine „Klimapolitik“ oder anderer Einfluss auf das Klima nötig sein, uns vor kommenden Kälteperioden zu schützen.
    …außer man kehrt zu mittelalterlichen Gewohnheiten zurück und verbietet die Forschung an wirklich nachhaltigen und effizienten Technologien, insbesondere zur Stromerzeugung.

    Warum gibt’s nicht einen Kommentar der sagt, dass hier nur die unbequeme Wahrheit vertuscht werden soll oder so? Ziemlich langweilig ohne Contra.

  7. @Öki

    Kontra…Ree…..Bock…..61 ….gewonnen.

    Meine seelige Mama sagte immer….“es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangepasste Kleidung“.
    In ihrer unendlichen Weisheit hat sie bereit vor 30 Jahren die Anpassung ans Klima proklamiert…..und ich gebe ihr Erbe unverblümt an Dich weiter.

    Onkel Heinz……wenns Wasser bis zum Hals steht……langsam ausschlürfen…..oder Gummiboot aufblasen.

  8. Empfehle dazu sehr das Buch von Wolfgang Thüne „Propheten im Kampf um den Klimathron -- Wie mit Ängsten um macht und Geld gekämpft wird“.
    Da wird vor allem den politischen Hintergrundmotiven nachgegangen!

  9. @ 6, 7, Ja, Onkel Heinz Deine Mutter hat recht. Als Seemann habe ich über tausende von Seemeilen immer nur richtige oder falsche Kleidung gehabt. Einen besonders geliebten Kombi, nannte ich mein Eisbärenfell. Im Moment trage ich den nicht. Man passt sich eben an das Klima (Unfug es ist Wetter) an. Der nackte Affe konnte sich nur in Afrika halten, in Germanien bekamen die Römer kalte Sandalen. Also ran an den Kleiderschrank und notfalls an den Deichbau. Mit 67 und auf 430 m Höhe kann ich sie gelassen angehen, die „Klimakatastrophe“. Na, Onkel Heinz, immer bissig und humorvoll zugleich. Daumen oben!!!

  10. Die jahreszeitliche Variation der Tageslängen wird die Erderwärmung nicht ändern. So gesehen lassen sich die Tropen nicht direkt auf wärmere höhere Breiten übertragen, was Artenvielfalt betrifft.

  11. … wenn etwas Contra gefragt ist …

    Der Artikel ist ja ok, jedoch was hilft er ?

    Der freudige Ausblick auf eine Prosperität durch menschengemacht/-gestützt steigende Temperaturen hilft leider nicht, wenn mit dem Übergang dahin zwangsläufig eine Instabilität verbunden ist.

    Diejenigen Kollektive, die im 12./13. Jahrhundert wirtschaftliche Gewinner der Erwärmung waren, ließen bestimmt auch Verlierer zurück. Auch wenn im Netto ein Zuwachs an Wirtschaftskraft zu verzeichnen gewesen sein dürfte, wie der Artikel darlegt, so bleibt doch die Chance des individuellen Verlustes oder des Zurückbleibens hinder dem sich neu etablierenden Standard.

    Dies wird in der aktuellen Debatte wahrscheinlich nicht so individuell von den Erleidern dieser Angst gesehen, sondern findet sich in der Furcht vor den mit Umbrüchen einhergehenden Extremereignissen wieder.

    Die Verbreiter der Angst haben dabei einen deutlichen Vorsprung, weil der Appel an Gefühle der Unsicherheit meist hinreichend ist. Menge, Qualität und Verbreitung von Bildern dieser neg. Extremsituationen haben in den letzten Jahrzehnten ständig zugenommen. So gelingt dieser Appel jeweils leicht.

    Der Hinweis, dass diese Angst unbegründet ist, weil etwa der Krisen-/Kriegsflüchtling viel bedeutender durch soziale Mängel in den Beständen oder Resten der jeweiligen Herkunftsgesellschaft gefährdet ist, als durch die Änderung des heimatlichen Durchschnittswetters überwindet diese Angst leider meist nicht, um einmal den „Umweltflüchtling“ als Beispliel zu verwenden.

    Nach meinem Eindruck ist man der Methode, dem Menschen eine scheinbare Stabilität für Gegenleistungen zu versprechen, mit der Informationen, dass es diese Stabilität so nie gab und gibt,immer weit unterlegen.

    Die Zielstellung kann nur sein, das Versprechen der Stabilität durch ein anderes für die Masse der Menschen werthaltiges Versprechen abzulösen. An diesem dicken Brett wird leider wenig oder wenig glaubwürdig gebohrt.

    UP

  12. @Karlchen
    Nun ja….meine Art von Humor mag nicht jeder teilen…..

    @hera
    Pöh…Artenvielfalt…..inzwischen muss ich im Garten Unkrat vernichten….das es vor 20 Jahren noch nicht in Deutschland gab…merke, warm is immer besser als kalt…..weswegen der gemeine Deutsche im Urlaub auch gerne in den Süden fliegt, anstatt in die Antarktis.
    Einfacher Tip für Otto-Normalo….machen wir es im Sommer wie die Südländer…..13:00-16:00…..Geschäfte schließen und auf die faule Haut legen……und Abends noch den letzten Ruck rabottern.

    Wetter ist ne Anpassungsgeschichte…..und in Zeiten, wo uns fast unendliche technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen….isses doch wohl ein Klacks……Hitzewellen auszusitzen.

    Am Ende sind es die Reichen, mit den teuren Immobilien…..die sich vor dem Klimawandel fürchten…..uns kleinen, flexibel einsetzbaren Arbeitssklaven……..ist ein Umzug in das 1000 km entfernte Sklaven-Leiharbeiter-Pöstchen-Wohnklo sehr wohl zuzumuten.

    Reisen bildet…..auch wenn der Alkoholpegel nicht unter 1,0 Promille sinkt.
    H.E.

  13. @ Heinz

    100% Pro!
    Dein Satz,

    Einfacher Tip für Otto-Normalo….machen wir es im Sommer wie die Südländer…..13:00-16:00…..Geschäfte schließen und auf die faule Haut legen……und Abends noch den letzten Ruck rabottern.

    hat mich begeistert.
    Seit über 50 Jahren kenne ich dieses „liebenswerte“ Verhalten dieser Südländer!

    Bei uns reissen ökologistisch angehauchte, total verblödete „Vollpfosten“ an einem Tag wie zur Zeit üblich, am Vormittag alle Fenster des ostseitig gelegenen Treppenhauses alle auf. Das Haus ist erst neu thermisch voll „über“saniert worden. Fenster dreifach verglast, Rahmen Fünfkammer-System. Das nennen die dann auch noch Lüften.
    Die nächste Flachpeife macht genau dasselbe im Keller; Andersrum wäre richtig.
    Die nächste Volltrottelin deckt die Lüftungsschächte der Tiefgarage, ganzjährig, ab; Geruchsbelästigung!?
    Letztere werde ich bei fehlender Einsicht sicher noch vor den Kadi ziehen, wegen Brandschutzbesimmungen.
    Die neue Hausverwaltung vergesse ich einfach mal. Wie schrieb da mal ein Hausbesitzer über die im Internet?; „Lieber gar keine Hausverwaltung, als eine solche!“ Das sagt alles.

    Mit so einer Orgel von Pfeifen muss man heute leben? , von 1″ bis 16″. Ogelkenner werden wissen was ich meine.

    Heinz auch uns Bayern kann der Kragen mal ganz schnell platzen, genauso wie euch. Die bessere Hälfte ist eine „Preussin“, ja -- eher aus dem Westen von DE. Preusse ist für einen Südländer alles was nördlich der Donau ist. 😉 🙂 Trotzdem haut`s schon fast 40 Jahre bestens hin.
    Meine Kassiererin im Verein war eine waschechte wie Du, aus der selben Stadt, die hat sich fast zerissen für den Verein.
    Die „Neudenker -- Besserwisser“ haben den Verein zu Fall gebracht. Sehr ähnlich wie das jetzt bei der AfD gelaufen ist.

    Heinz wir müssen lauter werden, auch die, die hier noch ähnlich skeptisch denken. Wohlgewählte Wortwahl bringt uns nicht weiter. Wir biedern uns damit nur irgendwelchen Ethikfuzzis, Ethikkommission an. Das sollte evtl. auch Q.Q. mal überdenken.
    Auf einen groben Klotz,gehört ein noch groberer Keil! So habe ich das mal gelernt.

    Der Klotz ist da, Co2, Klimal = Neigung, Atomstrom, -- statt Kernkraft, Atommüll, -- statt Wertstoff; (jeder Dreck ist doch heute Wertstoff, den wir doch heute unter Enwicklung von Co2 zum „Wertstoffhof“ karren müssen; (Welche Peversion!, wir zahlen beim Kuf eines Produktes Edelmezallzuschlag, karren das, auf unsere Kosten irgendwohin, und diese Firmen verdienen sich noch eine goldene Nase damit)) Wie pervers ist das eigentlich?
    Auch das Symbol des Dualen-Systems signalisiert mir nur noch; “ Eine Hand wäscht die andere, nur keine meine Hand“

    Das stinkt zum Himmel wie Scheiße, äh -- -- wie Faulgas; War das nun Grünkonform genug?

    Heinz sollte da wo was stecken bleiben, bitte befreien, ich stehe gerne für mich selbst gerade.
    Gerne auch per PN, die erste am mir etwas „spanisch“ vor, wenn auch der Zu

  14. PS.
    wenn auch der Zusatz Farbe da stand.

    Wo die paar Worte geblieben sind bleibt wohl ein Rätsel.

    M.f.G.

  15. @Photon #13

    Das sollte evtl. auch Q.Q. mal überdenken.
    Auf einen groben Klotz,gehört ein noch groberer Keil! So habe ich das mal gelernt.

    Zu einem groben Klotz und einen groben Keil gehört auch ein großer Hammer, oder ein Beil, und Hände die den Keil ansetzen.

    Dazu muss man dann natürlich wissen, wo und wie man dies richtig macht, auch bei dieser groben Vorgehensweise. Die Gefahr, dass man sich selbst auf die Finger schlägt und sich ernsthaft verletzt, ist nämlich sehr groß; vor allem wenn man mit den groben Werkzeugen eigentlich nur angeben möchte, und rumfuchteln, aber ansonst keine Ahnung hat, wie sie gefahrlos zu handhaben sind. Dazu gehört das Wissen, wie ich das Holz zu spalten habe, einfach nur draufschlagen geht meist schief.

  16. @Quentin Quencher

    Richtig. Es reicht, wenn die Klimaängstlichen hysterisch werden. Wie ein Herr Fell.

  17. @Photon

    Ich habe 2 beschissene Wochen (dienstlich) hinter mir…..mein E-Mail-Fach quillt über, keine Lust das aufzuräumen…und mit Vollidioten bin ich für ein ganzes Jahr eingedeckt worden…..es gibt Tage, da könnte man den ganzen Scheiß in die Ecke werfen und den verblödeten Besserwissern den Müll in die Hand drücken….und sagen….hier…machts doch selber, ick hau mich jetzt in die soziale Hängematte.

    Wir, die diese lebenswichtige Infrastruktur am Laufen halten….bekommend zunehmend Knüppel zwischen die Beine geworfen…ob Behörden, Grundstücksbesitzer oder Wutbürger mit dunkelgrünen Tarnanstrich…..von Jahr zu Jahr wird es schwerer, neue Leitungen in den Boden zu knallen…..ohne guten Rechtsanwalt geht schon lange nix mehr…..trotzdem die Energie-Gesetze auf unsere Seite sind, gibt es Richter, die jede einstweilige Verfügung durchwinken…….es ist einfach nur noch zum Kotzen.

    Die Typen, die se sonstwoher ankarren um dann eine Anti-Kohle-Demo in Ossiland zu zelebrieren….weil ja nach Atom nun die fiesen CO2-Schleudern als neues Feindbild aufgebaut werden……sollen doch mit ihrem Windstrom glücklich werden….und auch die Unannehmlichkeiten hinnehmen, wenn wieder kein Strom aus der Steckdose kommt.
    Aber neee, sobald auch nur für 1 min der Strom ausfällt….schnappen die verwöhnten Gören ihre Handys…..um uns dann alle Leitungen zu blockieren……nur weil sie (an Besten alle 1000 gleichzeitig) wissen wollen, wann denn endlich ihr geliebter Strom wieder aus der Steckdose schwappt.
    Meine Erfahrung der letzten Jahre…..Du kannst ihnen alles nehmen….Wasser, Essen, Strom……aber nie den Fernseher……sobald der nämlich ausgeht…..siehste diese Menschen 10 min später wie Zombis hilflos durch die Straßen wanken….weil se sonst nix mehr mit sich anfangen können.

    PS. Für den groben Klotz gibbet jetzt auch Profiwerkzeug….
    http://www.vielitz.de/produkte/holzspalter/ …………..damit kriegt man Holz auch ganz ohne Erfahrung und Wissen klein.

    Onkel Heinz………….hat es so satt

  18. @Heinz

    Nicht aufregen. Mach doch ein Geschäft draus und biete Energieberatungen für Klimaängstliche an. Herr Potratz betreibt jetzt auch ein Schneeballsystem, Piloten-, Pyramidenspiel, wie ich gerade gelesen habe. „Ehtisches „Online“ Marketing für jeden“.

    Und sind die Klimaschützer erst mal weg, dann kommen eh neue Leute an die Reihe, die nur die Welt retten wollen. Vielleicht dann vor der nächsten Eiszeit. Oder vor dem Kapitalismus. Oder den Planeten für die Tiere.

    Tierschützer 12 Jahre in Haft
    Leiche geschändet

    LONDON. Drei Tierschützer (36 bis 39) sind in Großbritannien wegen Erpressung und Leichenschändung zu je zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Die Männer hatten die Leiche einer Großmutter (82) ausgegraben, um die Familie der Toten zur Schließung einer Farm für Versuchstiere zu zwingen.
    (dpa)

  19. Und die Erde ist eine Scheibe……, nicht wahr Herr Krüger!

    Derzeit überschlagen sich die Hitzerekorde….

    2014 war global das Hitzerekordjahr, 2015 wird ein weiteres Rekordjahr….!

    Aber na klar, die globalen Temperaturen sind rückläufig… so hat Ihre Klientel doch immer gepredigt!

    Mir fehlen die Worte über so viel Dummitum…!

  20. Thorben,

    ich bin Jahrgang 1971, und der kälteste Winter, an den ich mich erinnern kann, war von 2008 auf 2009…

    … Rekorde sind immer abhängig von der betrachteten Zeitskala, und alle Nachrichtenmeldungen über „die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen“ beziehen sich auf den Zeitraum nach der Erfindung des Thermometers, also nach Fahrenheit und Celsius. Inwieweit Temperaturen, die wir heue „Rekord“ nennen, im Mittelalter-Optimum oder im Römer-Optimum ungewöhnlich gewesen wären, darüber macht ein „record“ keine Aussagen, denn im Mittelalter oder bei den Römer fand kein „recording“ statt. Was wir über die Temperaturen der Römerzeit wissen, sind Proxy-Daten -- wir wissen, daß das „ewige Eis“ der Alpen damals nicht ganz so „ewig“ und vor allem viel weniger war, aber wir haben keine Thermometer-Aufzeichnungen. Sprich, die „höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen“ kann durchaus erheblich niedriger sein als „die Höchste Temperatur seit Erfindung der Schrift“, denn in Schriften von Cicero und Caesar stehen vielleicht Wetterbeschreibungen, aber keine gemessenen Temperaturen.

  21. Hallo Herr Krüger,

    als 1998 alle Welt dachte, es würde unaufhaltsam von Jahr zu Jahr wärmer, hatte ich noch gehofft, daß es sich lohnen könnte, in Grönland zu investieren, wenn es dort vielleicht wieder so warm würde wie zu Wikingerzeiten. Inzwischen weiß ich, daß Vorhersagen schwierig sind, gerade wenn sie die Zukunft betreffen, und daß ich kein genialer Spekulant bin. Ich meine, noch 2009 dachte ich, der unaufhaltsam steigende Ölpreis würde Tiefsee-Bohrungen zunehmend rentabler machen -- Fracking hatte ich garnicht auf dem Schirm, wie die meisten Mitteleuropäer. Die Rheinländer sagen dazu „et küt wie et küt“ -- ich schätze, in ein paar hundert Jahren wir man die zeit, in der sich die Menschheit von 3 Milliarden auf 9 Milliarden verdreifacht hat, das „Klimaoptimum der Plastikzeit“ oder „das Klimaoptimum der Erdölzeit“ nennen…

  22. @Thorben Sehfert

    Und selbst der Meer-Eis der Arktis nimmt seit 2007 in der Fläche nicht mehr ab.

    http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.anomaly.arctic.png

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_stddev_timeseries.png

    Kein neues Minimum in Sicht, trotz „Hitzerekorde“.

  23. PS

    Prof. Dr. med. Volker Faust, Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit, über das Wesen des Fanatismus:

    Das gilt schon für den Alltag: Wenn einer fanatisch ist oder fanatisch wird, dann ist höchste Aufmerksamkeit geboten; es droht Gefahr. Das mag im Einzelfall nicht so dramatisch ausfallen, doch in der Masse, im Rahmen einer nationalen oder internationalen Entwicklung wird uns das bedrohliche Phänomen des Fanatismus fast täglich vor Augen geführt: als Ausleben brutaler Gewalt und Macht-Bedürfnisse, als Hass, Grausamkeit und gnadenlose Konsequenz.

    Diese Sichtweise ist zwar zutreffend, vor allem wenn man nur die Berichterstattung der Medien zugrunde legt, doch sie basiert auch auf einem tief greifenden Irrtum. Und der muss korrigiert werden, sonst erreichen wir nichts. Denn das wirklich Erschreckende, ja Alarmierende am Fanatismus in unserer Welt, ob individuell, national oder international, liegt auf einer ganz anderen Ebene, die viel riskanter ist als dumpfe Gewaltbereitschaft. Denn die wirklich durchschlagenden fanatischen Einstellungen und Bewegungen haben als Zielpunkt die Realisierung hoher Ideen und Ideale, d.h. vollkommener Glaubens- und Lebens- formen, umfassender Welt und Menschen beglückender Systeme.

    Es sind also gerade nicht die von uns beklagten „niederen Instinkte“, die uns so fassungslos machen, sondern die Verankerung im religiösen und politischen Raum, die als Fundament des Fanatismus gelten müssen – und deshalb in der konsequenten bis rücksichtslosen Durchsetzung ihrer Ziele mittels einer erschreckenden „fanatischen Energie“ so gefährlich sind.

  24. Kam gerade auch in der Tagesschau:

    Aktivisten stoppen Braunkohle-Bagger

    Auf dem Gelände des RWE-Braunkohletagebaus Garzweiler geraten Aktivisten und Polizei aneinander. Dem Aktionsbündnis „Ende Gelände“ gelingt es, den Betrieb des gigantischen Baggers zu stoppen. Die Polizei setzt Pfefferspray ein.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Aktivisten-stoppen-Braunkohle-Bagger-article15727946.html

  25. Oh ja, Herr Krüger, seit Juni gibt es wieder eine „Trendwende“ in der arktischen Meereisschmelze…! Ich bin beeindruckt!

    Das von Ihnen so hochgeschätzte Alfred Wegener Institut formuliert es so:

    „Die Ausdehnung und das Volumen des arktischen Meereises haben seit den 1980er Jahren stark abgenommen. Dieser langfristige Trend wird jedoch überlagert von einer großen Jahr-zu-Jahr-Variabilität. Aufgrund seiner verringerten Dicke ist das Meereis heute empfindlicher gegenüber atmosphärischen Schwankungen, zu denen u.a. Stürme oder ungewöhnlich warme Phasen zählen. Eine Auswertung der in der Arktis am besten funktionierenden Modelle des Weltklimarates lässt bis zum Jahr 2040 einen weiteren Rückgang der sommerlichen Meereisbedeckung und -dicke erwarten.“

    http://www.awi.de/im-fokus/meereis/presse/aktuelle-meereis-situation-anhaltender-rueckgang-in-der-arktis-neues-maximum-in-der-antarktis.html

    Dem ist nichts hinzuzufügen!

  26. @Michael Krüger

    Diese ENDE GELÄNDE -- Kampagne, unter anderem von 350.org unterstützt, scheint ein Rohrkrepierer zu werden. Trotz tatkräftiger Unterstützung der Medien, besonders hervorheben möchte ich hier den Malte Kreutzfeld von der taz, sind es doch nur eine wenige Hanseln die es auf die Bilder schaffen.

  27. @ Quentin Quencher

    Egal ob die Kampagne ein Rohrkrepierer ist:

    Das RWE hat in den letzten Jahren mehr als deutlich gezeigt wie wenig es an einer verantwortlichen Energiegewinnung interessiert ist und wie es sich mit allen Mitteln aus der Verantwortung zu stehlen versucht wenn es um das Bezahlen der Folgekosten seiner Energiepolitik geht!

    Das RWE hat die MIlliardengewinne jahrzehntelang privatisiert und versucht nun alles um die Folgekosten zu sozialisieren!

    De Klimaskeptiker hier haben immer behauptet die Bezahlung der Folgekosten von Kohle und Atom sei mehr als abgedeckt. Dass dies gerade beim RWE nun nicht der Fall ist daran zweifelt inzwischen kein Energieexperte mehr!

    Nun kommt sie also verspätet, die Stromrechnung für den ach so billigen Kohle- und Atomstrom! Es wäre konsequent wenn diese Rechnungen nun von Ihrer Klientel bezahlt würden!

    http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/gutachten-zu-rwe-und-eon-ruecklagen-der-atomkonzerne-unzureichend/12117826.html

  28. Sehr umfangreicher, aufwendiger und guter Artikel Herr Krüger,

    aber das:

    Die Wolkenbedeckung ist seit dem Jahr 2000 konstant geblieben, oder sogar leicht angestiegen, was zu einer Abkühlung führt

    gilt bestenfalls dann, wenn alle Wolkentypen überall und gleichzeitig (Jahreszeiten) gleichmäßig mehr oder weniger werden. Es ist sogar leicht vorstellbar, dass bei in Summe steigender Bewölkung eine Erwärmung einsetzt, weil z.B der Anstieg an Bedeckung nur in hohen breiten erfolgt ist und dort wird es auch über das ganze Jahr gesehen deutlich wärmer in Bodennähe, wenn mehr Wolken vorhanden sind.

  29. Herr Seifert,
    ich denke, sie sind komplett durchgeknallt. Sie sind so was wie der 180° gedrehte Paul von den Eike Verschwörungsproleten

  30. Seifert,
    sie wissen offensichtlich nicht mal, dass wir derzeit und noch etliche Dekaden sehr viele Kohlekraftwerke brauchen werden, um ein backup für den zunehmenden EE Anteil zu garantieren. Das wäre mit Kernkraft zwar wesentlich „Klimafreundlicher“, aber die mögen sie ja auch nicht. In Summe schätze ich haben sie nicht die geringste Ahnung vom Klima und genau so wenig von der Realität der Energiewirtschaft.

  31. @Thorben Sehfert

    Warum reagieren Sie hier, wie Sie reagieren? Ich interpretiere das mal. Sie haben Angst vor dem Klimawandel, der Kohlekraft und der Kernkraft. Leute wie ich und scsk, so glauben Sie, stehen Ihnen im Wege, diese „Gefahr“ zu beseitigen. Aus Ihrer Angst heraus reagieren Sie mit Kampf gegen uns, weil Sie meinen damit die Gefahr, die von uns ausgeht, beseitigen zu können und damit Ihre Angst beseitigen zu können. Mein Rat, stellen Sie sich Ihren Ängsten und machen sich verständlich das diese völlig unbegründet sind. Ein Angsttherapeut kann dabei helfen. Ritalin hilft dabei nicht.

  32. @Micha
    Die Angst des Besitzenden…….der um himmelswillen keine Veränderung akzeptiert…….wie ein Neandertaler, der seine Wohnhöhle bis aufs Messer verteidigt, komme da was will…..Team Thorsten steht wie eine deutsche Eiche um sein Revier zu verteidigen.

    Dumm nur……ein anständiger Waldbrand und auch diese Eiche geht in Flammen auf.
    Lass Ihn……den armen Mann ist nicht mehr zu helfen…..das zeigt uns jede einzelne Zeile von Ihn….ob Wetter oder RWE, er liegt immer daneben.
    Übrigens……meine Temperaturaufzeichnung für den Monat Juli…..ist echt nicht der Bringer….2003 steht immer noch als Rekord in meinen Anal-en.
    Onkel Heinz……..dem Waldschrat ist wohl wieder langweilig, ich hab da ein probates Mittel dagegen

  33. Torsten,
    Glückwunsch zur Gehirnwäsche. Genauso will es deine Partei- und Staatsführung. Das sind feste Grundüberzeugungen. Du wärst in der ddr auch ein guter Genosse geworden.

  34. Die nächsten Tage ist es mit dem schönen Wetter übrigens erst einmal vorbei, bei mir sollen es nur 16-20°C werden mit Regen. Heute hat es auch schon Regengüsse gegeben. Dann können sich die Klimaschützer wieder mit ihren Wetterjacken, Jack Wolfskin, vor die Tür wagen.

  35. qLeser behauptete ja, er könne den Klimawandel fühlen. Der Kerl gehört offenbar einer anderen Spezies an, denn Menschen können den Klimawandel nicht fühlen, das ist sinnesphysiologisch reiner Vollpfostenblödsinn á la qLeser.

  36. Guten Morgen @Beobachter #36
    Bisschen Ironie am späten Abend bereitet Ihnen schlaflose Nächte, das konnte ich doch nicht ahnen. Jedenfalls war es keine Absicht -- zufrieden?

  37. @ Sylke Mayer,

    Habe ich irgendwo davon gesprochen wie lange wir welche Energieformen brauchen? Nein! Ich sprach von Kostenwahrheit! Und dass Strom aus Kohle- und Atom die teuersten Stromgewinnungsformen überhaupt sind, das erleben wir nun nach und nach…!

    Es wäre zudem schön wenn Sie nicht polemisieren und beleidigen sondern sachlich argumentieren! Ich verzichte darauf Ihnen Quellen und ZItate zu benennen, was andere Menschen so über die Klimaskeptiker von Science-Skeptical denken ! Aber das ist nicht mein Niveau!

  38. Silke Mayer,

    Sie gehören wohl auch zu denen die Jahrzehntelang behaupteten ohne Kernenergie würden bei uns die Lichter ausgehen und Erneuerbare Energien könnten unmöglich zu mehr als 4 % zur Stromversorgung beitragen….! Das waren lange Zeit die Leitsätze von RWE, Ihrer Klientel und anderen Ewiggestrigen! Vergessen?

  39. ach seifert, sie sind ja ein lustiger,

    ich will sie ja nicht überfordern und ihnen mal die Kosten für die Produktion von x kWh aus der Realwirtschaft mit denen der Öko Fantasten gegenüberstellen, das wird sie wenig beeindrucken.

    Aber ein Bsp. werden selbst sie verstehen:
    Kohle hat einen sehr guten Brennwert und ist mit vergleichsweise extrem primitiven Methoden zu fördern. genau so einfach ist es fast, diese zu verbrennen und damit Generatoren anzutreiben.
    Jetzt zeigen sie Schlaumeier mal, wie sie das mit PV oder wind auf die reihe bekommen.

    Erzählen sie uns vielleicht gleich dazu, wo denn der zunehmende Anteil an Windenergie in Zukunft gespeichert werden soll…

  40. @Thorsten

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/08/Stromerzeugungskosten.jpg

  41. @30 Sylke Mayr, nicht ganz richtig, denn Seifert ist noch um EINIGES schlimmer als Dr. Paul, denn Seifert knallt in seinem Beruf als Waldangestellter unschuldige Rehe und andere Schalentiere ab, die sich natürlich ernähren müssen, während Dr. Paul als Chirurg ziemlich vielen Menschen das Leben gerettet hat. Also bitte … etwas mehr Respekt für einen verdienten Arzt gegenüber einem berufsmässigen Tierkiller.

    Eine wie tief stehende Moral Seifert hinsichtlich der Achtung tierischer Lebewesen hat, zeigen auch seine zahllosen Äusserungen, wie wurscht ihm die vielen zerfetzten Tierkadaver durch tod-bringende Windmühlen sind. Man kann sich nur voller Abscheu abwenden.

  42. qLeser, schon wieder alles falsch (Morgen, schlaflos, Ironie). Sie gehören wohl auch zu den Proleten, die einfach Luftballons loslassen und taumelnd nachstarren, egal Sie kapieren es eh nicht.

    Nochmals ganz langsam und extra für Sie: den „Klimawandel“ können Sie nicht fühlen, das kann nicht mal Obama oder der Papst, somit Sie schon überhaupt nicht. Noch eine kleine Lerneinheit für Sie betreffend unsere Sinnesorgane:

    1) Auge (damit fühlt man keinen Klimawandel)
    2) Gehör (damit hört man nicht einmal einen Klimawandel)
    3) Gleichgewicht (Vestibularisapparat, sooo, wussten Sie nicht? auch nix mit dem Sie den Klimawandel fühlen können)
    4) Riechen (Nase, vielleich hier ein Ansatz: stinkt der Klimawandel irgendwie komisch?)
    5) Schmecken (Geschmacksknospen in der Mundhöhle, süss, sauer, salzig, bitter: vielleicht können Sie so den Klimawandel erkennen?)
    6) Sinnesrezeptoren der Haut (Wärme, jaaaaaaa, Kälte, jaaaaaaa, Schmerz, jaaaaaaaaa, Tastsinn, neeee: hier werden Sue vielleicht geholfen mit dem Fühlen des Klimawandels)
    7) Unbewiesene parapsychologische Sinnesmöglichkeiten?? Vielleicht bei Klimakirchengängen wie Ihnen besonders gut ausgeprägt?

    Suchen Sie sich etwas aus, ist je eh wurscht bei Ihnen mit Erkenntnis.

  43. apropos Verschwörungstheorie, Galileo Big Pictures über Chemtrails (früher Lüge, heute Wahrheit)

  44. @ 44

    mei, sind sie blöde oder was?
    sildberjodid wird schon seit dekaden in gewitter wolken etc. eingebracht, teils mit Raketen, teils mit Flugzeugen und das hat nichts mit den chmetrails der vollpfosten zu tun.

  45. @Sylke Mayr

    sildberjodid wird schon seit dekaden in gewitter wolken etc. eingebracht

    Haben die Russen auch zu ihren Siegesfeiern gemacht, die Wolken geimpft, damit die vorher abregnen und die Siegesfeier nicht gestört wird.

    http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/149884/index.html

  46. @41
    Wenn die Tabelle stimmt, warum betreibt Bayern sein Gaskraftwerk nicht? Warum wurden 2014 1,9 GW Solar installiert, wenn die Kosten 50 ct betragen, die Einspeisevergütung aber nur 13 ct?

  47. @oxybenzol

    Wenn die Tabelle stimmt, warum betreibt Bayern sein Gaskraftwerk nicht?

    Ganz einfach, verdienen kann man nur im Dauerbetrieb und nicht als Aushilfekraftwerk für Zappelstrom aus den EE.

    Warum wurden 2014 1,9 GW Solar installiert, wenn die Kosten 50 ct betragen, die Einspeisevergütung aber nur 13 ct?

    Die EEG-Einspeisevergütung für PV-Strom betrug 2000 50 Cent pro kWh, heute durchschnittlich noch 32 Cent pro kWh. Hinzu kommen in etwa 10 Cent pro kWh Betriebskosten. Mal von den fehlenden Speichern ganz abgesehen, denn PV-Strom ist der mit den größten Ausfallzeiten und derjenige, wenn er produziert/ die Sonne scheint die Börsenstrompreise am meisten drückt und dann die EEG-Umlage am meisten stiegen lässt.

  48. PS

    Und da PV-Module jetzt aus China kommen sind die Kapitalkosten natürlich kräftig gefallen. In China wird ja billig produziert. Die EEG-Umlage für PV-Strom wurde auch gesenkt, damit die Betreiber nicht mehr mehr Reibach machen.

  49. PPS

    http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Bilder/Infografiken/infografik_entwicklung_der_stromerzeugung_und_der_installierten_leistung_von_photovoltaikanlagen.jpg%3F__blob%3Dnormal%26v%3D10

    Daher nimmt seit 2013 auch die Neu-Investition in PV-Anlagen stark ab. Keine Zuwächse um 10% mehr. PV ist ein Auslaufmodell. Kein Geld mehr mit zu machen, aufgrund der fallenden EEG-Umlage. Ohne EEG-Umlage wären PV-Anlagen eh nie installiert worden. Man weiß auch nicht wo hin mit den überflüssigen PV-Strom, wenn die Sonne scheint und verschenkt ihn ins Ausland.

  50. @ oxybenzol #47
    Nein, die Tabelle aus #41 ist veraltet (und das war sie auch schon im Erscheinungsjahr 2010. Damals lag die PV-Einspeisevergütung bei 39,14 Cent/kWh).

    warum betreibt Bayern sein Gaskraftwerk nicht?

    Nicht das Land Bayern hat über den Betrieb von Gaskraftwerken zu entscheiden, sondern der jeweilige Betreiber. Wenn die Gestehungskosten in den Kraftwerken oberhalb des erzielbaren Erlöses liegen, dann macht der Betreiber Verluste und wird das entsprechende Kraftwerk stillegen wollen. Genau das passiert jetzt bei vielen Kraftwerken in ganz Deutschland, also auch in Bayern. Unter anderem will E.on daher das modernste Gaskraftwerk in Europa (Irsching 5) vom Netz nehmen. Allerdings wird die Bundesnetzangentur das wohl verhindern, schließlich wird in Bayern seit dem beschlossenen Atomausstieg jede MWh Erzeugungskapazität dringend gebraucht (Hier eine Auflistung der als systemrelevant eingestuften Gaskraftwerke im Bereich des Netzbetreibers TenneT.

    Daran würde auch die geplante Nord-Süd-Trasse für Windstrom aus dem Norden nichts ändern. Schließlich muss die Versorgung auch sichergestellt sein, wenn der Wind im Norden nicht oder nicht ausreichend weht. Interessant wird noch werden, in welcher Form die Kraftwerksbetreiber für den Weiterbetrieb der defizitären Kraftwerke entschädigt werden. Und über welchen Mechanismus der Stromkunde dafür zur Kasse gebeten wird.

    Warum wurden 2014 1,9 GW Solar installiert

    Nun, offensichtlich, weil die Errichtung von PV-Anlagen mittlerweile auch bei der Einspeisevergütung von 13 Cent pro kWh rentabel ist. Wobei die Standorte, wo das der Fall ist, deutlich begrenzt zu sein scheinen. Schließlich wurden noch Im Jahr 2013 über 3,3 GW Solar ans Netz gebracht (bei Vergütungssätzen von 14-17 Cent pro kWh). Der stark rückläufige Trend hält weiter an. Im ersten Halbjahr 2015 wurden 0,56 GW PV neu ans Netz gebracht. Im gleichen Vorjahreszeitraum war es noch fast doppelt so viel.

  51. Sylke,

    mei, sind sie blöde oder was?

    nein, darf ich die gleiche Frage zurückgeben?

    Die Propagandisten von Galileo reden von Wolken erschaffen, nicht vorhandene Wolken abregnen lassen oder Hagel verhindern. Das UBA redet von Geoengineering und auch von Climateengineering, um die Welt zu retten.

    „Grüner“ Werner Schulz (M.E.P.) sagt, daß Geoengineering am Himmel bereits angewendet wird!

    (Bei deutscher Begrüßungsrede der GEO-ENGINEERING- EU-Konferenz am 9.4.2013)

    Man glaubt mit Atomenergie, mit Genfood, mit Genengineering diesen Planeten retten zu können. Es ist immer wieder das Gleiche , daß man die Auswüchse, die Folgen dieser Wachstums- Ideologie, dieses Wachstumswahns, dieser Industriealisierung, versucht mit technologischen Mitteln einzudämmen.
    Und insofern bin ich sehr froh, daß Sie heute hier sind und sich mit diesen Auswirkungen, den Folgen von GEO-ENGINEERING, mit GEO-CLIMATEING und dem Versprechen, daß man damit die Klimaerwärmung in den Griff bekommt und die CO2-Konzentration absenken könnte und daß man die Versäuerung der Meere aufhalten könnte und gleichzeitig natürlich militärisch interessiert ist an dieser Technologie, daß man sich damit beschäftigt. Und ich glaube daß es immer wieder auf eine aktive Zivilgesellschaft ankommt, diese Dinge offenzulegen , Informationen zu sammeln, vor den Gefahren zu warnen, die Regierungen zu zwingen, ehrlich damit umzugehen und daß dieses Experiment, was ja bereits gestartet worden ist- es ist ja nicht nur, daß wir über Forschung reden, hier wird bereits ja angewendet, hier wird ja bereits ein Himmel in gewisser Weise verarbeitet.

  52. @W.Rassbach

    Bei Galileo/ POR7 bin ich ausgestiegen, als die nachgewiesen haben wollen, dass eine Päpstim Johanna im 9. Jh den Thron im Vatikan bestiegen haben soll und als die sich auf die Suche nach den Heiligen Gral mit Geldkoffer gemacht haben.

  53. @ Silke Mayer

    „Kohle hat einen sehr guten Brennwert und ist mit vergleichsweise extrem primitiven Methoden zu fördern. genau so einfach ist es fast, diese zu verbrennen und damit Generatoren anzutreiben.“

    Na klar, um dann mit einem Wirkungsgrad von nur 35 %, mit riesiger Landschaftsverschandelung, Umsiedlung von Menschen, ganzer Ortschaften, historischen Gebäuden, mit Freisetzung riesiger Mengen CO2 (2015 wird wieder das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, nach 2014, so viel zu Stagnation oder Temperaturrückgang…), Quecksilber, Grundwasserabsenkungen, Lebensraumzerstörungen, immensen zu sozialisierenden Folgekosten…! Und das nur für einen Zeitraum in der Länge eines Wimpernschlages in der Erd- und Menschheitsgeschichte…!

    Sehr „moderne“ Form der Energiegewinnung, wirklich…!

  54. @ Beobachter #42

    Sorry, aber offenbar sind Sie falsch informiert! Ich bin von Beruf Biologe und arbeite in öffentlichem Auftrag u.a. in der Wildtierforschung/Wildtiermonitoring. Wie wäre es mit Sachargumenten statt Beleidigungen und Falschbehauptungen? Oder ist das ihr Niveau? Wollen Sie verunglimpfen oder Sachargumente austauschen?

  55. @Kipp

    Nun, offensichtlich, weil die Errichtung von PV-Anlagen mittlerweile auch bei der Einspeisevergütung von 13 Cent pro kWh rentabel ist. Wobei die Standorte, wo das der Fall ist, deutlich begrenzt zu sein scheinen.

    Kann man erst nach 20 Jahren sagen. Wenn die Anlagen ohne Schäden durchhalten und die EEG-Vergütung nicht doch noch nachträglich gekürzt wird. Es wird immer weniger neu installiert, da die Rentabilität nicht mehr gewährleistet ist. Auch bei den Offshore-Windparks springen deshalb immer mehr Investoren ab. Die Goldgräberstimmung ist längst vorbei.

  56. @Thorsten

    Die Braunkohletagebaue werden renaturiert. Dort entstehen Seenlandschaften und Biotope. Und Sie sind Förster.

    https://www.google.de/search?q=braunkohle+renaturiert&biw=1024&bih=696&noj=1&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0CAgQ_AUoAmoVChMI-KWw_O2vxwIVCtMaCh11RQJW

  57. @ Sylke Mayr

    Habe ich Sie richtig verstanden, kann die Bundesregierung all die Folgekosten aus Asse II, Morsleben, Garzweiler und Co Ihnen in Rechnung stellen und zusenden die von den Betreibern dieser Anlagen nicht mehr gedeckt werden können/wollen? Das ist ja prima!

    Vielleicht sind Sie freundlicherweise auch dazu bereit, vorübergehend in Ihrem Keller Atommüll zwischenzulagern oder Menschen zu beherbergen die ihre Dörfer verlassen müssen!

  58. @ Michael Krüger

    Renaturiert? Die werden nach vielen Jahrzehnten mit Wasser geflutet, die Halden werden mit schnellwachsenden ökologisch minderwertigen Baumarten bepflanzt und als Freizeitgelände freigegeben ( s. Sophienhöhe). Bringt uns das die alten Eichenwälder zurück, z.B. die Bürgewälder bei Jülich, die zu den artenreichsten Wäldern in ganz NRW gehörten, mit 7 dort brütenden Spechtarten, Hirschkäfer, etc? Oder wer bringt uns die Escher Büge zurück, einst das wichtigste Limikolenrastgebiet im ganzen Rheinland?

    Wollen Sie uns etwa den Braunkohletagebau noch als eine ökologische Bereicherung verkaufen? Das RWE als Umweltkonzern? Na klar Herr Krüger!

  59. @ Michael Krüger

    Sie können das noch so oft behaupten wie Sie wollen aber ich bin kein Förster! Und ich arbeite auch nicht als Förster! Aber das wäre nicht das erste mal wo Sie mit Ihren Ratespielen danebenliegen Herr Krüger!

  60. @Thorsten

    Die Folgekosten der Atomenergie (wie Atomausstieg/ Rückbau/ Endlagersuche/ Demos/ Polizeieinsätze) haben die Atomkraftgegner zu verschulden.

    Also können Sie sich auch nicht über diese Kosten beschweren, die Sie selbst verursacht haben, weil Sie den Ausstieg aus der Kernkraft wollen.

    Ein Endlager brauchen wir nicht. Die Abfälle können in Hallen/ Bergschächten/ Zwischenlagern bleiben. Bald kann man diese zur weiteren Energieerzeugung nutzen.

    Ein kostspieliger Rückbau der entkernten AKWs ist auch nicht notwendig. Die kann man als Industriedenkmäler stehen lassen. Oder einfach Kletterwände, etc. draus machen.

  61. @Thorsten

    Renaturiert?

    Ja stellen Sie sich vor, die Renaturierung von Braunkohletagebauen ist Pflicht. (Naturschutzgesetzgebung).

    U.a. in der Laustitz und bei Leipzig sind herrliche Seenlandschaften entstanden und einzigartige Biotope.

  62. @ Michael Krüger

    Ihre Vorschläge sind haarsträubend…!

    Ich habe keine Folgekosten der Kernenergie verursacht, mein Strom ist seit Mitte der 90-er Jahre frei von Kohle und Atom!

  63. Herr Krüger,

    natürlich ist Renaturierung Pflicht! Aber Renaturierung bedeutet nicht dass damit die alten Lebensräume auch nur annähernd gleichwertig wiederhergestellt werden!

    Wie gesagt: Sie wollen uns hier den Braunkohleabbau als ökologische Wohltat verkaufen! Das ist naiv, Herr Krüger!

  64. #59

    Herr Sehfert,

    die aktuell grösste Bedrohung für den deutschen Wald ist die Windenergie…

    „Bäume werden für alles Mögliche gefällt. Warum dann nicht bei Tautenhain für einen Windpark?“
    (der grüne Fraktionsvorsitzende Dirk Adams).

    Da die günstigen Windstandorte knapp werden, setzt man die Windräder einfach mitten in die Wälder, so die Pläne der Grünen…

    Da müsste Ihnen als Biologe doch die Seele schmerzen, wo Sie so an den deutschen Wäldern hängen.

  65. @Thorsten

    Bringt uns das die alten Eichenwälder zurück

    Die wurden übrigens auch durch Menschenhand gepflanzt. In Deutschland ist die Buche der natürlich vorherrschende Baum, seit den Germanen. Haben Sie mir selbst erzählt. Heute müssen keine alten Eichenwälder mehr einem Braunkohletagebau weichen. (Naturschutzgesetzgebung).

  66. @Thorsten

    Sie wollen uns hier den Braunkohleabbau als ökologische Wohltat verkaufen!

    Siehe z.B. NSG Ehemalige Braunkohle-Abgrabung Ottilie, Sie kommen ja aus NRW

    Aufgabe des NSG: Erhaltung und Optimierung des Lebensraumes für mehrere nach der Roten Liste in Nordrhein-Westfalen gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Erhaltung und Optimierung des Gebietes als gut ausgeprägter Biotopkomplex
    mit in Nordrhein-Westfalen gefährdeten und besonders seltenen Biotoptypen.

  67. @ Dirk Peeters

    Windräder zerstören nicht generell den Wald und ich freue mich auch nicht darüber! Aber ich muss abwägen und Kohle- und Atom haben weit schlimmere Folgen für den Wald! Ich sage nur Grundwasserabsenkung, Klimaerwärmung, Lebensraumzerstörung….

  68. @Thorsten

    Ich habe keine Folgekosten der Kernenergie verursacht, mein Strom ist seit Mitte der 90-er Jahre frei von Kohle und Atom!

    Ihr Strom kommt doch aus aus der Steckdose? Der besteht zu über 40% aus Kohlestrom und 15% Strom aus Atomkraft. Und die Suche eines Endlagers fordern Sie nicht und den Rückbau der entkernten AKWs?

  69. Die Bürgewälder bei Jülich mussten dem Tagebau Hambach weichen!

    Und Herr Krüger, wie gut wachsen die von Ihnen gelobten Buchen auf den Kohlehalden? Informieren Sie sich bevor Sie so einen Unfug schreiben! Natürlich gab es auch schon bei den Germanen Eichenwälder. Daran ändert auch die Dominanz der Buche nichts! Und gerade diese Eichenwälder waren und sind ganz besonders artenreich und wertvoll! Für den Tagebau Hambach sind in den letzten 20 Jahren riesige Flächen alter Eichenwälder verschwunden!

    Mich interessieren keine formulierten erhofften NSG-Ziele, mich interessieren vorzulegende erreichte IST-Zustände!

  70. #54

    Na klar, um dann mit einem Wirkungsgrad von nur 35 %, mit riesiger Landschaftsverschandelung, Umsiedlung von Menschen, ganzer Ortschaften, historischen Gebäuden…

    Das kann man sicher so diskutieren, allerdings mit dem Hinweis, dass die „verschandelten“ Landschaften nach Ende der Kohleförderung wieder in Naturlandschaften umgewandelt werden. Das können Sie etwa im Raum Köln Bonn sehr gut beobachten, wo bis in die 60er Jahre hinein Braunkohle gefördert wurde und heute eine ausgedehnte Wald- und Seenlandschaft vorhanden ist.

    Das sieht bei den „Erneuerbaren“ genau anders aus. Beim Umstieg auf Wind- und Solarstrom ist vorgesehen, dass die Norddeutsche Tiefebene, die Deutsche Bucht, sowie die Kammlagen der Mittelgebirge „auf ewig“ in eine riesige Industrieflächen verwandelt werden. Zusätzlich werden noch gigantische Ackerflächen für Mais-Monokulturen für Biogasanlagen und hunderte Täler für Speicherkraftwerke benötigt. Dazu kommt ein bundesweiter Ausbau von Stromleitungen. Was daran „öko“ sein soll, erschließt sich wohl nur dem wahrhaft Gläubigen.

  71. @ Oxy.., Thorben und andere „Gläubige“, Jede Minute Zeit, die man mit gläubigen Ablaßpredigern verbringt, ist vertane Zeit. Sie sind nicht belehrbar. Wir haben hier so einen „Energiepapst“, der glaubt wirklich seinen eigenen Unsinn. Ich habe es aufgegeben ihm das kleine Einmal Eins näher zu erläutern. Er ist seit vielen Jahren Vorsitzender einer Energieinitiative.und bei allen Besuchen von Energiebewegten, pilgern alle Medien und grünen Politiker zu ihm. Er war auch einmal Religionslehrer.
    We nichts weiß, muß alles glauben.

  72. @ Michael Krüger

    Ja, aus meiner Steckdose kommt auch Atom- und Kohlestrom! Aber seit 1995 speise ich zeitgleich weit mehr Strom erneuerbar in das deutsche Netz ein als ich selber verbrauche!

  73. @Thorsten

    Kohle- und Atom haben weit schlimmere Folgen für den Wald! Ich sage nur Grundwasserabsenkung, Klimaerwärmung, Lebensraumzerstörung….

    Kohle- und Atomkraftwerke stehen an Flüssen und beziehen ihr Kühlwasser über Flüsse. Atomkraftwerke erwärmen auch das Klima nicht, da diese fast kein CO2 frei setzen. Kohlekraftwerke schaffen über renaturierte Braunkohletagebauen NSG und Biotope, Erholungsgebiete etc..

  74. @ Rudolf Kipp

    Ja, die tollen „Naturlandschaften“ kann ich im rheinischen Braunkohlerevier gut sehen….!

    Sie werden vermutlich auch noch eine Müllkippe als Naturlandschaft schönreden….

    „dass die Norddeutsche Tiefebene, die Deutsche Bucht, sowie die Kammlagen der Mittelgebirge „auf ewig“ in eine riesige Industrieflächen verwandelt werden.“

    Das ist Unfug! Die Anlagen werden einerseits möglichst zentriert, zudem haben sie eine Abschreibungsdauer von 20 Jahren, danach können sie von jeder Folgegeneration ohne weitere Folgeauswirkungen abgebaut werden wenn es andere und bessere Energiegewinnungsmöglichkeiten gibt! Jede Folgegeneration hat die Option, sich für andere Energiegewinnungsarten frei zu entscheiden! Es gibt keine unkalkulierbaren Ewigkeitskosten, Ewigkeitsrisiken und Ewigkeitsauswirkungen wie bei Kohle- und Atom!

  75. @ Michael Krüger

    „Kohle- und Atomkraftwerke stehen an Flüssen und beziehen ihr Kühlwasser über Flüsse. Atomkraftwerke erwärmen auch das Klima nicht, da diese fast kein CO2 frei setzen. Kohlekraftwerke schaffen über renaturierte Braunkohletagebauen NSG und Biotope, Erholungsgebiete etc.. “

    Sie reden wieder schön…!

    Richtig wäre der Satz so:

    „Kohle- und Atomkraftwerke stehen an Flüssen und beziehen ihr Kühlwasser über Flüsse welches sie nachher erwärmt zurückleiten oder unter hohen Wirkungsgradverlusten in Kühltürmen kühlen. Atomkraftwerke erwärmen auch das Klima kaum, in der gesamten Prozesskette mäßig, da diese im Betrieb fast kein CO2 in der Prozesskette etwas mehr CO2 frei setzen. Kohlekraftwerke schaffen nach vielen Jahrzehnten massiver sozialer und ökologischer Eingriffe über renaturierte Braunkohletagebauen meist minderwertige Sekundärbiotope, Erholungsgebiete etc. Ein gleichwertiger ökologischer Ersatz kann in aller Regel nicht annähernd erreicht werden.“

  76. @Thorsten

    Bringt uns das die alten Eichenwälder zurück, z.B. die Bürgewälder bei Jülich … Die Bürgewälder bei Jülich mussten dem Tagebau Hambach weichen!

    Ich habe mal kurz im Internet nachgeschaut. Auch da ist ein neues NSG entstanden.

    http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/gesamt/BM_028

  77. @Thorsten

    Ihre WKA:

    Mit Energiepflanzen (Mais, Raps) ist der Flächenverbrauch und Umwelteingriff noch schlimmer.

  78. @ Michael Krüger

    „Mit Energiepflanzen (Mais, Raps) ist der Flächenverbrauch und Umwelteingriff noch schlimmer.“

    Nicht schlimmer aber auch nicht unproblematisch! Aber wer Schlechtes mit anderem Schlechten rechtfertigt der argumentiert wie ein kleines Kind!

  79. @Thorsten

    Bezüglich der Flächenbilanz von Biokraftstoffen fällt auch das Umweltinstitut München e.V ein vernichtendes Urteil: Nach dessen Berechnungen währen mehr als die Gesamtfläche Deutschlands und mehr als das zeifache der landwirtschaftlichen Nutzfläche alleine schon erforderlich, um den gesamten Jahresverbrauch Deutschlands an Kraftstoff durch Biodiesel zu ersetzen. Auf Europa übertragen bietet sich das gleiche Bild: Um nur 30 Prozent des gegenwärtigen europäischen Kraftstoffverbrauchs durch Sprit aus Pflanzen zu ersetzen, würde die komplette landwirtschaftliche Nutzfläche Europas benötigt.

    Hinzu kommt: Die Klimabilanz von Biokraftstoffen fällt keineswegs “klimaneutral” aus. Seit längerem ist bekannt, dass vor allem der Sprit aus Raps und Mais keine positive Klimabilanz aufweist. Felder, auf denen diese Biokraftstoffe angebaut werden, emittieren nämlich über Düngung und Stroh das hoch klimawirksame Gas Lachgas welches den Einsparungseffekt von CO2 sogar mehr als zunichte macht.

    Derzeit werden schon 20% der Ackerfläche in Deutschland zum Anbau von Energiemais und Energieraps verwendet. Artenarme Monokulturen, die Grundwasser und Umwelt belasten.

  80. @ Beobachter #42

    Hier können Sie etwas lernen und vielleicht Ihre Polemik ablegen!

    Aktueller und die Situation sehr gut beschreibender Artikel des Landschafts- und Wildökologen Frank Christian Heute:

    http://www.wildoekologie-heute.de/

  81. @ Michael Krüger

    Habe ich irgendwo Biodiesel das Wort geredet? Die Mobilität der Zukunft basiert sicherlich nicht auf Biodiesel!

  82. @ Michael Krüger

    Ist Ihr Youtube-Video Ihr Niveau? Beschränken sich die Probleme eines Kernkraftwerkes auf den Flächenverbrauch des Kraftwerkes? Sorry aber wenn Sie keine andren Probleme dieser Energiegewinnungsart sehen brauchen wir nicht weiter zu diskutieren!

  83. # 75
    Offenbar waren Sie niemals im Raum Hürth/Brühl, von dem ich schrieb. Was Sie dort vorfinden sind ausgedehnte Wäleder und Seen. Zum Teil als Naherholungsgebiet, zum Teil als Naturschutzgebiete. Aber richtig so. Immer schön ignorieren, was nicht ins eigene Weltbild passen mag.

    Und weiter:

    Die Anlagen werden einerseits möglichst zentriert

    Was ist denn das für ein Nullsatz? Wir haben mittlerweile WKA über ganz Nordeutschland verteilt. Und das ist erst der Anfang, um auf 100% EE zu kommen brauchen wir mehr als das 5-fache der bisher installierten Anlagen.

    Interessant, dass Sie von einer Möglichkeit des Rückbaus von EE-Anlagen sprechen, wenn „es andere und bessere Energiegewinnungsmöglichkeiten gibt“. Ich bin mir sicher, dass es genau so kommen wird. Und das nicht nur, weil es irgendwann bessere Möglichkeiten gibt, die gibt es schon heute, sondern weil die Menschen keine weiteren Windparks mehr wollen, sich das ganze Vorhaben Energiewende wegen fehlender Speicher als technisch nicht durchführbar erweist oder weil es wegen explodierender Kosten eingestellt werden muss. Man darf gespannt sein, was davon als erstes eintritt.

  84. @Thorsten

    Ob Biodiesel, oder Biogas, dass macht im Flächenverbrauch, der Umwelt- und Klimaschädlichkeit kein Unterschied. Und womit sollen den Ihre E-Autos in der Nacht betankt werden und wenn der Wind nicht weht? Mit Strom aus Biokraftstoffen natürlich. Denn Speicher gibt es nicht.

  85. @Kipp

    Wir haben mittlerweile WKA über ganz Nordeutschland verteilt. Und das ist erst der Anfang, um auf 100% EE zu kommen brauchen wir mehr als das 5-fache der bisher installierten Anlagen.

    Ungefähr das 4-fache. Das deckt aber nur den Strombedarf ab. Und nicht Heizbedarf, Primärenergiebedarf. Der Anteil der EE liegt dort nicht bei nur 10%.

  86. @ Vernunft! Laßt Euch doch von keinem Thoren. die können nicht rechnen, ich nicht schreiben, eine völlig überflüssige Diskussion aufdrängen. Nur ignorieren schont Nerven. Denn geben ist seliger als nehmen, sprach der grüne Thor und speiste auf meine Kosten mehr ins Netz ein, als er entnahm. So lebten schon in der DDR Planwirtschaft einige besser als andere.Wann das eine war und wann das andere, zu welchem Preis, das verschweigt der Thor.

  87. @Karl Reichart

    Thorsten eignet sich perfekt als Anschauungsobjekt zur Klimaangst. Deshalb lasse ich das hier stehen.

  88. @ Michael Krüger #86

    Ungefähr das 4-fache

    Nun, wenn man den Strom nicht speichern muss und daher keine Umwandlungsverluste hat. Mein 5-fach gilt überschlagsmäßig bei Pumpspeichern und nicht zu großen Leitungsverlusten. Das ist aber rein hypothetisch, weil wir so viele Speicher nie haben werden. Nimmt man als (ebenfalls hypothetische) Speicheroption „Windgas“, dann sind wir schnell beim 10-fachen der heutigen Leistung.

  89. @ Rudolf Kipp #84

    Vermutlich sprechen Sie hier auf die Grube „Vereinigte Ville“ an. Dort wurde aber bis 1988 gefördert. Aus den Abbauflächen wurden z.T. Mülldeponien (eine Giftmülldeponie konnte in letzter Minute verhindert werden), dann Erholungsgebiete und 2 Badeseen. Für die Natur wurde nur ein NSG eingerichtet (Ville Nordfeld), welches aber erst ganz am Anfang seiner Entwicklung steht! Ökologisch wertvolle Flächen hat es nur wenige gegeben!

    Auch Sie Herr Kipp färben wieder alles schön!

    Ich habe nicht gesagt dass Erneuerbare Energien rasch zurückgebaut werden sondern dass kommende Generationen jederzeit die Möglichkeit haben, ohne Folgeschäden vergangener Generationen die EE wieder abzubauen und andere Energiegewinnungsarten zu wählen! Genau das ist bei Kohle und Atom nicht der Fall! Nachfolgende Generationen müssen damit leben, ob sie das wollen oder nicht! Und das ist im Hinblick auf die weitreichenden Kosten und Risiken nicht in Ordnung!

    Das Energiespeicherproblem löst sich im Rahmen eines europäischen Energieverbundsystems und einer intelligenten Stromabnahmesteuerung schneller als Sie denken! Die von Ihrer Klientel an die Wand gemalten Probleme sind so nicht aufgetreten.

    Jetzt wollen uns die USA bei den Erneuerbaren Energien überholen, Frankreich will aus der Atomtechnologie aussteigen! Und Sie laufen diesen Energien von gestern immer noch hörig hinterher!

  90. @ Rudolf Kipp

    Ihre heutigen Rechnungen zu den Potentialen EE sind genauso falsch wie die Rechnungen Ihrer Klientel vor 25 Jahren, wo man lauthals behauptete, es sei physikalisch und technisch absolut unmöglich, dass EE jemals mehr als 4 % der deutschen Stromversorgung abdecken können!

  91. @ Michael Krüger #77

    „Ich habe mal kurz im Internet nachgeschaut. Auch da ist ein neues NSG entstanden.“

    Na klar, hunderte Jahre alte Eichenwälder lassen sich ja mit Zaubereicheln a la Asterix aus dem Boden stampfen, NSG-Schild dran und fertig!

  92. Vermutlich sprechen Sie hier auf die Grube „Vereinigte Ville“

    Es ist wie immer unendlich anstrengend mit Ihnen. Selektives Verstehen, (geheuchelte?) Unwissenheit, bewusstes falsch Verstehen…

    Hier eine Karte des Rheinischen Braunkohlereviers. Die renaturierten Flächen finden Sie unten rechts. Un der ganze Rest wird in einigen Jahrzehnten ebenfalls renaturierte Fläche sein.

    Was ich persönlich etwas schade finde. Es wäre interessant zu beobachten, wie eine solche Fläche sich völlig ohne menschlichen Eingriff entwickeln würde. Ganz sicher würden sich dort Pflanzen und Tiere ansiedeln, die in der Form weit und breit nicht zu finden wären. Eine so große Sukzessionsfläche wäre außerdem ein hochspannendes Arbeitsfeld für Biologen. Oder wäre das dann eine „schlechte“ Naturlandschaft mit „schlechter“ Artenvielfalt, weil ursprünglich auf menschliche Aktivität zurückgehend?

  93. @Team-Thorsten
    Du hast nun lange genug Dein Bullshit hier verbreitet…….ick zeig Dir mal das Ding mit der Realität…..die bisweilen für Ökos extrem weh tut.

    Speziell für Dich….Du so-genannter Wald- und Wiesenbiologe…….ersatzweise, ….Waldschrat.

    Energiewende tötet Deutschlands heimliches Wappentier

    Die Greifvogelart Rotmilan nistet vor allem in Deutschland. Seit es immer mehr Windräder gibt, ist sie vom Aussterben bedroht. Baden-Württemberg versucht das Dilemma mit enormem Aufwand zu lösen…….

    oder hier…..speziell für den verlogenen Solaranlagenbesitzer ohne eigenen Speicher….

    Der Sommer wird für Verbraucher teuer

    Europas Stromnetze arbeiten am Rande ihrer Kapazität. Die Probleme bei der Energiewende gehen mal wieder richtig ins Geld. Deutsche Stromkunden werden mit zweistelligen Millionenkosten belastet.
    BerlinDie wochenlange Hitzewelle wird die deutschen Stromverbraucher mit zweistelligen Millionenkosten belasten. Die Gründe dafür: Eine sehr hohe Produktion von Sonnenstrom aus Photovoltaik-Anlagen im Norden, viele Ökostromexporte nach Südosteuropa und enorme Probleme in Polen, wo der Strom knapp ist.

    Hey……ihr Umweltpöbel habt Extremwetterereignisse vorhergesagt, die durch den Klimawandel janz böse dat arme Deutschland überfallen werden……baut aber dann eine Stromversorgung auf, die alleine von Mutter Natur betrieben werden soll……..ick nenn das schizophren…….für alte Waldschrate dagegen scheint dat janz normal zu sein.
    Übrigens……die diesjährige Maisernte soll auch voll Scheiße ausfallen…..blöd für die Kaggevergaser, wenn sich Gaia einfach nich an den Plan halten will.

    So…..und nun pack Deine jämmerlichen Hilfsargumente wieder ein und laber gefälligst Deine Waldschüler mit Deinem Müll voll….hier siehste eh keinen, und haste noch nie gesehen, ….. Stich.

    Onkel Heinz……Danke Micha, für Deine Geduld mit Ihm……..aber ich befürchte, Du kannst das nicht als Therapiestunde steuerlich geltend machen, leider.

  94. #79
    „……..Aber wer Schlechtes mit anderem Schlechten rechtfertigt der argumentiert wie ein kleines Kind! “

    Das ist ja genau das, was Klimaschützer unentwegt machen, wenn sie hinsichtlich geschredderter Vögel z. B. auf den Straßenvekehr zeigen.

  95. @Team-Thorsten
    Wo ick gerade so schön dabei bin Deine Lügen in ihre jämmerlichen Bestandteile zu zerlegen….

    Ja, aus meiner Steckdose kommt auch Atom- und Kohlestrom! Aber seit 1995 speise ich zeitgleich weit mehr Strom erneuerbar in das deutsche Netz ein als ich selber verbrauche!

    Unsinn……es muss richtig heißen……..klein Thorben hat mit seiner Solaranlage eine „Jahresstrommenge“ an Solarstrom erzeugt, die seinem Jahresstromeigenverbrauches übersteigt.
    Dafür…..hat er eine „Einspeiservergütung“ bekommen, die den Preis des eingekauften Graustromes bei weitem überschreitet.
    Folglich……hat sich Team-Thortsen willentlich und vorsätzlich an Menschen bereichert, die nicht das Geld oder den Platz haben….sich diese Geldmaschine (Pyramidenspiel) aufs Dach zu knallen.
    Seine einzige moralische Ausrede am Diebstahl anderer Bürger ist…….KLIMAWANDEL und den fiesen KONZERNEN eins auszuwischen.
    Klein Thorsten ist aber mit dieser pseudomoralischen Haltung nicht alleine in Deutschland……..Millionen von Deutschen nutzen derzeit diese Form von Rendite-Steigerung…….und wenn der Führer befiehlt, werden sie auch noch in Prokon investieren.

    Übrigens…..Eigenheim mit beheizten Nebengebäude im „Grünen“ ist sowas von Un-Ökologisch……dat glaubste jarnich….und mehr als 2 Kinder…..extrem Klimaschädlich.

    Onkel Heinz……….ach isser nich niedlich, klein Thorsten, der Steinzeit-Öko?

  96. @Heinz

    Ja, aus meiner Steckdose kommt auch Atom- und Kohlestrom! Aber seit 1995 speise ich zeitgleich weit mehr Strom erneuerbar in das deutsche Netz ein als ich selber verbrauche!

    Stimmt auch nicht. Zuvor hat er uns jahrelang erzählt er hätte nur eine Solarthermieanlage auf dem Dach, die ihm 400-600€ pro Jahr einsparen würde (ohne das je belegt zu haben), eine PV-Anlage könne er sich nicht leisten.

    Zitat Thorsten: Die Solarwärme ist in erster Linie für warmes Brauchwasser, für Duschen, Waschmaschine und Spülmaschine! Erst danach dient es etwas zur Unterstützung der Heizung. Die Solarwärme ist kein Ersatz für die Pelletheizung sondern eine sinnvolle Ergänzung. Und selbst an vielen Wintertagen liefert sie warmes Wasser. Allein die Tatsache, dass die Pelletheizung ein halbes Jahr kein warmes Wasser erzeugen muss und in der übrigen Zeit den Bedarf an Pellets und Strom senkt, spart 400 -- 600 Euro an Kosten ein, Jahr für Jahr!

  97. @Rudi
    Dein Zitat:

    Was ich persönlich etwas schade finde. Es wäre interessant zu beobachten, wie eine solche Fläche sich völlig ohne menschlichen Eingriff entwickeln würde.

    Dank Onkel Heinz…..dem Genie auf allen Fluren, kann dem Manne geholfen werden…..

    https://www.sielmann-stiftung.de/projekte/sielmanns-naturlandschaften/wanninchen/

    Heinz Sielmann begeisterte sich als einer der Ersten für das große ökologische Entwicklungspotenzial, das sich hinter dieser Landschaft verbirgt und erwarb mit seiner Stiftung seit dem Jahr 2000 mehr als 3.000 Hektar ehemaliger Bergbaufläche. Hier darf sich die Natur zurück erobern, was ihr vor Jahrzehnten genommen wurde. An diesem unvergleichlichen Comeback der Natur können Besucher vom Natur-Erlebniszentrum Wanninchen am Schlabendorfer See und anderen Aussichtpunkten teilhaben.

    Jojo……wenn Mama Natur mal walten und schalten kann, wie es ihr beliebt…….gibbet sogar wieder Arten, die schon als ausgestorben galten.
    Das aber……ist einem Waldschrat, der menschlich geschaffene Kulturlandschaften anbetete, wie ein Zeuge Jehovas den Leuchtturm……immer wieder ein Dorn im Auge.

    Onkel Heinz……hoffe, geholfen zu haben.

  98. @Micha
    Nun ja…..dat Thorsten (Öko-Sammelbegriff)….hat es noch nie so mit der Wahrheit gehalten….scheint so, als ob Ökos grundsätzlich lügen um ihr Weltbild anderen zu vermitteln.
    Kannste nix machen, musste gucken zu…….*grins.

    H.E.

  99. @Thorsten

    Na klar, hunderte Jahre alte Eichenwälder lassen sich ja mit Zaubereicheln a la Asterix aus dem Boden stampfen, NSG-Schild dran und fertig!

    Zu Ihrem Bürgewald:

    Durch Brenn- und Bauholznutzung wurde der schon vor dem Braunkohletagebau zu 2/3 abgeholzt und damals nicht renaturiert.

    1978 wurde der Braunkohle-Tagebau Hambach erschlossen. Zu dieser Zeit war die Waldfläche der Bürge ca. 4.100 ha, rund 150 Jahre zuvor noch rund 12.000 ha groß (Quelle: Die naturräumlichen Haupteinheiten auf Blatt 122/123 Köln-Aachen, E. Glässer, Selbstverlag der Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung, 1978).

    Durch die intensive Waldnutzung durch die Energiewende, ist der Wald übrigens wieder bedroht.

  100. PS

    Bei mir in der Region bei Bremen, Fischerhude, Ritterhude, Otserholzscharmbeck, werden übrigens gerade Jahrhunderte alte Feucht- und Weidewiesen für den Energie-Maisanbau platt gemacht und gehen für Wiesen- und Zugvögel verloren. Da kräht kein Umweltschützer nach.

  101. @Micha
    Es gibt keine Organisation mehr…die echten Umwelt/Tierschutz vertritt…..allesamt, sind se von der Öko-Lobby gekauft.
    Vögeln wird eh überbewertet, wozu gibbet Dildos und Internetpornos?

    Onkel Heinz…….Leben und Leiden…..im Land der Bekloppten und Bescheuerten

  102. @Heinz

    Der Mais geht mir mittlerweile auf den Keks. Kein freier Blick mehr, 10 Meter nach rechts und links blickt man von den Straßen/ Radwegen auf Maishecken. Keine Vögel wie Storche, Reier, Gänse, Fasane, etc. dort mehr zu sehen. Im Winter eine wüste Mondlandschaft, anstatt grüne Wiesen. Früher gab es dort auch Jäger wie Thorsten, die Rehe und Gänse, Fasane geschossen haben. Im Maisfeld und auf Maiswüsten im Winter ist das wohl kaum möglich.

  103. @Thorsten

    Habe gerade Ihre Freunde von IrRWEg gefunden, die den Hambacher Forst/ Bürgewald retten wollen:

    Du lieber Scholli. 300 ha Wald sollen auch erhalten bleiben und 200 ha neues NSG gibt es schon.

  104. @ #103

    Es gibt Profiteure in der Tierwelt, also einen jedenfalls. Das sind Wildschweine. Und ich freue mich, wenn die Viecher die Maisfelder plündern.

  105. @ConstanzeW

    Wildscheine kann man im Maisfeld auch nicht schießen. Die Jäger haben es vergeblich versucht. Da wird auch schon mal ein mit Crystal Meth vollgepumpter junger Mann im Maisfeld versehentlich erschossen.

    http://www.n-tv.de/panorama/Jaeger-erschiesst-Drogenschmuggler-article14552136.html

  106. Zum Thema Renaturierung hab ich auch ne Storry.
    Bei uns gabs auch so eine schöne große Mondlandschaft durch den Braukohletagebau. Als diese renaturiert werden sollte gabs da auch diese Experten, welche eine natürlich Entwicklung haben wollten. Der See hätte dann wohl 40 Jahre gebraucht bis er voll gewesen wäre. Ist zwar verständlich nur ist dieser See nicht irgend ein kleines Loch gewesen sondern mittlerweile der größe künstliche See Deutschlands.
    Dann haben die Planer gefuscht, da der Seespiegel 1 m zu hoch gewählt wurde und nun Keller ständig unter Wasser stehen und Gärten überschwemmt wurden. Die mit den vollgelaufenen Kellern wurden von Potius zu Pilatus geschickt bevor es irgendwann mal ne Entschädigung gab und bei den Gärten hätte ein einfacher Graben ausgereicht, um diese Grundstücksteile wieder trocken zu legen. Da aber keiner der Geschädigten von politischem Interesse war, ist bis heute nichts passiert.
    Dann kam 2009 auch noch Nachterstedt dazwischen und es drohte das Aus für die touristische Nutzung. Dann hätten wir einen 300 Mio € teuren See gehabt, der zum Sperrgebiet erklärt worden wäre. 2011 gabs deshalb auch ein Forum mit der damaligen WIrtschaftsministern. Diese forderte weitere Gutachten ein, obwohl es jährliche Sanierungsberichte gab, in welchen man hätte erkennen können, dass der See in Nachterstedt nicht vergleichbar ist mit dem Geiseltalsee. Diese Berichte wurden wohl nicht gelesen, denn in Sachsen, wo auch renaturiert wurde, hatte man mit Nachterstedt keine Probleme.
    Nachtersteadt verursachte zudem einen Baustopp des Hafens, so dass Fördermittel nicht abgerufen werden konnten, welche im Jahr 2013 ausliefen, also Mehrkosten für die Stadt.

  107. @oxybenzol

    Schöne Geschichte nur Wikipedia schreibt da etwas ganz anderes:

    Rekultivierung

    Die nach Abbau der Braunkohle verbliebenen riesigen Tagebaurestlöcher führten schon zu DDR-Zeiten zu Überlegungen zur weiteren Nutzung, wobei jedoch zunächst nur an einen großen Wasserspeicher gedacht war.

    Nach der Wiedervereinigung richteten sich die Planungen seit 1991 auf die Sanierung mit dem Ziel, unter dem Namen Geiseltaler Seenkomplex ein überregionales Erholungs- und Freizeitgebiet zu schaffen. Der Tagebaubetrieb wurde am 30. Juni 1993 eingestellt, nachdem insgesamt 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle abgebaut und ebenso viel Abraum bewegt wurde. Durch den Abbau entstand ein knapp 80 m tiefes Tagebaurestloch von rund 2.600 Hektar Fläche.

    Die Flutung mit Saalewasser begann nach umfangreichen Erd- und Sanierungsarbeiten am 30. Juni 2003 und wurde 2011 abgeschlossen. Ende August 2008 erfolgte der Zusammenlauf aller Teilseen zu einer geschlossenen Wasserfläche beim Stand von 90,3 m ü. NHN. Der Pegel stieg bis zum Volllauf täglich um einen Zentimeter.

    Die geplanten Wald- und Erholungsflächen sollen etwa 800 Hektar betragen. Auf rund 30 Hektar der sanft abfallenden Uferflächen im Norden wurde ein Weinbaugebiet angelegt. Am 29. April 2011 erreichte der Geiseltalsee seinen höchsten Pegelstand von 98,05 m ü. NHN,[1] das Auslaufbauwerk Frankleben übernahm seine Funktion als Pegelregulierer. Es ist vorgesehen, dass noch mindestens 20 Jahre lang Fremdwasser zugeführt wird, weil der bergbaulich zerklüftete Untergrund Versickerungsverluste verursacht.

  108. Zitat Thorsten: Die Solarwärme ist in erster Linie für warmes Brauchwasser, für Duschen, Waschmaschine und Spülmaschine! Erst danach dient es etwas zur Unterstützung der Heizung. Die Solarwärme ist kein Ersatz für die Pelletheizung sondern eine sinnvolle Ergänzung. Und selbst an vielen Wintertagen liefert sie warmes Wasser. Allein die Tatsache, dass die Pelletheizung ein halbes Jahr kein warmes Wasser erzeugen muss und in der übrigen Zeit den Bedarf an Pellets und Strom senkt, spart 400 — 600 Euro an Kosten ein, Jahr für Jahr!

    Oh ja, daran erinnere ich mich auch noch. Für warmes Wasser würde er ohne Solar 400 -- 600 Euro ausgeben müssen. Bedeutet also, er hat eine echt schlechte Heizung mit einem miesen Wirkungsgrad. Meine Heizung ‚verbraucht‘ grad mal 600 Euro im Jahr für WW und Heizung.

  109. Zum Glück bin ich ein schmerzfreier Öko Heinz.

    In meinem FöJ habe ich mit einem Biologen zusammengearbeitet, der sich nun mit der Renaturierung alter Tagebauflächen beschäftigt und mir des öfteren von dem Potential vorgeschwärmt hat, welche artenreichen Biotope sich schaffen und welche Erkenntnisse sich aus diesen Flächen ziehen lassen. Ich werde ihn mal kontaktieren und um ein paar Informationen bitten. Nach Thorstens Darstellung klang das jedenfalls nicht…

    Damit ist das Thema Langfristfolgen von Kohlestrom wohl abgehakt, bleibt noch die Atomkraft…
    Warum hast du dich, Thorsten, noch nicht dazu geäußert, dass der Atommüll eigentlich nur zwischengelagert werden muss? Reaktoren, die den Atommüll verwerten, könnten längst gebaut werden, doch dank der Atomkraftgegner wurde diese Energieerzeugungsart in Deutschland ja stillgelegt. Wer ist Schuld an diesen Langfristfolgen?
    Die CO2-Freisetzung ist übrigens denkbar gering dank der hohen Energiedichte beim Brennstoff, ganz zu schweigen von der Energieausbeute schneller Reaktoren. Es wird nur gaanz wenig Uran für gaanz viel Energie benötigt. Im Gegensatz dazu Silizium, seltene Erden bei Solarzellen…

    Thorsten versuche doch mal, dich objektiv zu erkundigen. Sonst frisst dich Heinz!!!

  110. @Öki

    Wenn man sich wirklich mal ein Bild von Deutschland machen will…….dann von Oben.
    Mittels Ferienflieger habe ich jährlich dieses Vergnügen…..durchs Fenster zu glotzen und die „Lanndschaft“ zu bestaunen.
    Felder…..Felder…..und nochmals Felder, ein paar Baumgruppen, Dörfer, Straßen….Städte und dat wars schon. Schön sieht man auch die Tagebaue in der Nähe der Großkraftwerke der Lausitz…..vergleichsweise kleine Löcher in der Landschaft….die temporal an einer Mondlandschaft erinnern…..und daneben….Restlöcher die zu Seenplatten mutieren…ist halt alles relativ.
    Ich schätze mal, das der deutsche Boden seit der Römerzeit…..komplett einmal umgewühlt wurde….und das die Natur, die wir heute wie eine Göttin anbeten, komplett vom Menschen gestaltet wurde, also im Sinne des gemeinen Öko-Denk, künstlich ist……bähhh.

    Atom-Müll………..ich erinnere immer gerne an die Rotzgrüne Amtszeit….wo ein Tritt-Ihn den Obernaturschützer spielen durfte…..als erstes ham diese Säcke die Wiederaufbereitung der abgebrannten Kernbrennstäbe VERBOTEN….selbst die Dingens, die schon in Frankreich zum Recycling auf Halde lagen. Mit diesen Schachzug ham sich die Grünen für die Zeit nach dem Amt, schon mal den Grund zur Dauer-Demo organisiert….weil sich ja mit Atommüll janz prächtig Politik machen lässt. Selbst den Export der abgebrannten Brennstäbe nach Russland…….ham se aus diesen Grund auch verboten…….die wollen unbedingt weiterhin den Müll behalten, so siehts nämlich aus.

    Ähm, ich find es zwar nett von Dir, das Du noch hoffst, daß dat Thorsten sich einmal objektiv erkundigen könnte…….aber Dein gutgemeinter Rat wird ins Leere laufen…..wir hams schon seit 2008 versucht……es ist zwecklos, glaubs mir, einen echten Gläubigen kannste nich von seinem Irrglauben abbringen, eher kriegste ein Kamel durch ein Nadelöhr……vergebene Liebesmühe…..Waldschrat bleibt nun mal….ein Waldschrat.

    H.E.

  111. Atom-Müll………..ich erinnere immer gerne an die Rotzgrüne Amtszeit….wo ein Tritt-Ihn den Obernaturschützer spielen durfte…..als erstes ham diese Säcke die Wiederaufbereitung der abgebrannten Kernbrennstäbe VERBOTEN….selbst die Dingens, die schon in Frankreich zum Recycling auf Halde lagen

    Ich dachte, wenn man die absolute Mehrheit im Bundestag hat, kann man Gesetze verändern oder aufheben.

    Die Grünen machen Politik mit Atommüll und die CSU mit Ausländern…

  112. @Oxxy

    Ich dachte, wenn man die absolute Mehrheit im Bundestag hat, kann man Gesetze verändern oder aufheben.

    Stimmt……der Ausstieg aus dem Ausstieg…..bis dann Fokushima die grüne Hölle in den Medien auslöste…..und irgendwo Landeswahlen anstanden…….inzwischen sind alle Altparteien den grünen Wahn verfallen, …nu is eh alles Wurscht.

    Pssssst……Ausländer……janz heißes Thema, möglichst die Finger von lassen…….ick hab kein Bock drauf…..auch noch als Rassist beschimpft zu werden.

    H.E.

  113. Es gilt nur Seehofer:

    Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden und diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt

    Demokratie eben 😉

  114. @Michael Krüger

    Ich denke mal der Kritikpunkt in ihrem Text betrifft die Pegelregulierung. Da der Hafen von Mücheln schon 2008 fertiggestellt wurde, ist eine Absenkung um 1m keine Option mehr.

  115. Herr Krüger,

    Ihre Klimaskeptiker und ganz besonders Sie haben in den letzten Jahren immer behauptet, dass seit 1998 die globalen Durchschnittstemperaturen stagnieren oder zurückgehen. Obwohl dies die meisten Temperaturreihen nicht einmal zeigten und zudem ignoriert wurde dass 1998 ein extremes El Nino-Jahr war versuchten Sie mit ausgewählten Temperaturreihen eine globale Abkühlung zu konstruieren. Am liebsten verwendeten Klimaskeptiker dazu die HadCrut 4 Datenreihen, obwohl das hadley Center selber darauf hinwies, dass diese Datenreihe die arktische Erwärmung noch nicht hinreichend berücksichtigt!

    Mit derartiger Rosinenpickerei redete man ein Ende der globalen Erwärmung herbei, wie z.B. hier:

    https://johnhartnettdotorg.files.wordpress.com/2015/03/plot-global-temp-anomaly-hadcrut-4-3-0-0.png

    Immer wieder wies die Wissenschaft darauf hin dass kurzzeitiges Rauschen nichts am Erwärmungstrend insgesamt ändert! Diesen Einwand haben Klimaskeptiker stets mit Häme quittiert.

    Nun passierte Folgendes. Das letzte Jahr und auch dieses Jahr erleben wir nie gemessene global gemittelte Rekordtemperaturen. Diese machen sich auch in der HadCrut 4-Datenreihe bemerkbar.

    Und ganz plötzlich zeigt sich, dass die kurzzeitige Stagnation wirklich nicht mehr war als ein Rauschen! Auch die HadCrut4-Datenreihe zeigt jetzt einen ungebremsten Erwärmungstrend!

    http://www.cru.uea.ac.uk/cru/data/temperature/HadCRUT4.png

    Aber anstatt dass die Klimaskeptiker jetzt hingehen und ihre Irrtümer einräumen schweigen sie sich -beraubt von ihrer Lieblingsdatenreihe- aus…

    An diesem faktenresistenten Verhalten erkennt man eine Ideologie! Es kann nicht sein was nicht sein darf…!

    Die Glaubwürdigkeit Ihrer Klientel liegt nunmehr am Boden oder erwarten Sie ernsthaft dass sich die von Ihnen propagierte Stagnation/Abkühlung nach 2015 fortsetzt???

  116. @Thorsten

    Die Satellitendaten RSS und UHA zeigen immer noch eine Stagnation seit 1998, bzw. 2002, falls Ihnen 1998 nicht genehm ist?

    http://woodfortrees.org/plot/rss/from:1998/plot/uah/from:1998/plot/rss/from:1998/mean:12/trend/plot/uah/from:1998/mean:12/trend/plot/rss/from:2002/mean:12/trend/plot/uah/from:2002/mean:12/trend

    Die Satellitendaten decken die Erde am besten ab, besser als die Bodenstationen.

    Die untere Troposphäre, deren Temperaturen die Satelliten messen, erwärmt sich zudem genauso wie der Erdboden. Der Temperaturgradient in der Troposphäre verschiebt sich mit einer Erwärmung nach rechts, zu höheren Temperaturen.

    Also, in den Satellitendaten sieht man ganz klar eine Stagnation, innerhalb der Fehlergrenzen.

  117. Na klar Herr Krüger, jetzt wo HadCrut 4 nicht funktioniert müssen Satellitendaten herhalten, die gar keine direkten Messungen erfassen können…! Seit wann sind konstruierte Ergebnisse besser als direkte Messungen?

    Das ist so als wenn man von der gemessenen Methankonzentration auf einer Wiese die Anzahl der Kühe abschätzt und man dann behauptet das sei genauer als die Kühe zu zählen!

    Welche Datenreihen nehmen Sie wenn auch die Satellitendaten zeitverzögert den Erwärmungsfortgang anzeigen?

    Vermutlich leiten Sie dann von der Anzahl der Eisvogelbrutpaare in Deutschland den Temperaturrückgang ab…

  118. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Satellite_Temperatures.png

  119. @ #116

    Auch die HadCrut4-Datenreihe zeigt jetzt einen ungebremsten Erwärmungstrend!

    Dass Sie es nicht so mit Daten haben ist ja hinreichend bekannt, aber zumindest ein Diagramm ablesen, welches Sie selber verlinken, sollte eigentlich schon drin sein… Oder wollen sie aus den seit etwa Mitte 2014 gemessenen höheren Temperaturen schon einen Trend zu „immer mehr“ ablesen? Die Temperaturen können beim nächsten La Nina schnell wieder auf dem 2010-2013 Niveau zurückgehen. und dann ist wieder Pause. Aber da wir beide nicht in die Zukunft sehen können, werden wir uns noch 1-2 Jahre gedulden müssen, bis wir hier genaueres sagen können.

  120. @ Rudolf Kipp

    Wie wahrscheinlich ist es, dass sich bei einem seit 1880 gemessenen fallenden Temperaturtrend die beiden heissesten Jahre zum Meßzeitpunkt zusammenfallen und 8 der heißesten gemessenen Jahre in die letzten 10 Jahre fallen?

    Ich wette mit Ihnen um 1000,- Euro dass es in den kommenden 10 Jahren weitere Rekordhitzejahre geben wird die die Jahre 2014 und/oder 2015 noch übertreffen werden. Bei Ihrer Prognose müssten Sie doch direkt in die Wette einschlagen!

  121. #121
    Lesen lernen, ich habe überhaupt keine Prognose abgegeben, sondern hatte angemerkt, dass Ihre Aussage falsch ist.

    Wissen sie, es bezweifelt niemand, dass es seit der Mitte des vorletzten Jahrhunderts wärmer geworden ist. Das ist auch ganz gut so, schließlich nannte man die damit zu ende gehende Periode die kleine Eiszeit. Es ist seitdem, wie Sie ihrem Diagramm entnehmen können, hauptsächlich in 2 Schüben wärmer geworden. einem von 1910-1940 und einem von 1975 bis 2000. In etwa seitdem haben wir die angesprochene Stagnation.

    In dieser Situation (Temperatur steigt bis 2000, danach mehr oder weniger Stillstand) ist genau das zu erwarten, was Sie schreiben, nämlich dass „8 der heißesten gemessenen Jahre in die letzten 10 Jahre fallen“. Auch dass man in manchen Jahren dann neue Temperatur-Rekorde aufstellt, ist exakt das, was man erwarten sollte. Anders wäre das nur bei fallenden Temperaturen, aber davon reden wir ja (noch?) nicht.

  122. In dieser Situation (Temperatur steigt bis 2000, danach mehr oder weniger Stillstand) ist genau das zu erwarten, was Sie schreiben, nämlich dass „8 der heißesten gemessenen Jahre in die letzten 10 Jahre fallen“. Auch dass man in manchen Jahren dann neue Temperatur-Rekorde aufstellt, ist exakt das, was man erwarten sollte. Anders wäre das nur bei fallenden Temperaturen, aber davon reden wir ja (noch?) nicht.

    …ähnlich, wie man in einer F1 Saison mit vielen schnellen Boliden und guten Fahrern auch mit besonders vielen Bahnrekorden rechnen kann. Aber das kann die Alarmistenfraktion nicht verstehen.

  123. @Thorsten

    Noch zu Ihren HadCtru4

    http://woodfortrees.org/plot/hadcrut4gl/from:2002/plot/hadcrut4gl/from:2002/mean:12/trend

    Ganz klar eine Stagnation seit 2002, innerhalb der Fehlergrenzen.

    Frage: Warum regen Sie sich eigentlich über Temperaturschwankungen im 1/100 und 1/10°C-Bereich auf? Droht uns dadurch der Untergang? Glauben Sie das wirklich nach obigen Artikel von mir? Oder haben Sie den wieder einmal gar nicht gelesen?

  124. @ Rudolf Kipp

    „Auch dass man in manchen Jahren dann neue Temperatur-Rekorde aufstellt, ist exakt das, was man erwarten sollte.“

    Und wie wahrscheinlich ist es bei einer Stagnation dass sich immer neue Rekorde so oft und so gehäuft einstellen?

    „Temperatur steigt bis 2000, danach mehr oder weniger Stillstand“

    Na klar aber das ist ja nichts Neues, dass die Temperatur immer mal wieder etwas langsamer und dann schneller steigt. Aber was ändert das am Trend?

    http://www.jimharris.com/wp-content/uploads/2012/02/skepticsvrealists_500.gif

  125. @Team-Thorsten
    Ja nee is klar, wenn Deine Argumente ausgehen, kramste den letzten Dreck aus der Internet-Ritze.

    Über

    Jim Harris ist einer der führenden Unternehmensberater Nordamerikas, Redner, Autoren und Denker Wandel und Führung.

    Er hat 20 Jahre Erfahrung als professioneller Sprecher und Berater, und spricht international an mehr als 40 Konferenzen pro Jahr zu Themen wie Innovation und Kreativität, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), E-Learning, die Schaffung lernende Organisationen, Umwelt Führung, der Energieeffizienz, der strategischen Planung , und die Schaffung von gemeinsamen organisatorischen Mission und Vision.

    Er war einer der ersten sieben Kanadier persönlich von Al Gore geschult, um die Diashow für Eine unbequeme Wahrheit zu präsentieren. Er war auch einer von nur 12 Kanadier, die lizenziert wurden Dr. Stephen Covey Arbeiten, Die sieben Wege zur Effektivität öffentlich zu lehren.

    Jim Harris arbeitet mit führenden Unternehmen und Fortune 500-Unternehmen. Er hat vor kurzem beendete ein globales Beratungsvertrag mit IBM und eine verwandte Whitepaper, wie kohlenstoffarme Führung der Profitabilität.

    Sein neues Buch, ist eine Krise eine schreckliche zu vergeuden, wird im Jahr 2012 Es Dokumenten Hunderte von Fallstudien auf, wie Umwelt Führung ist am besten für die untere Zeile veröffentlicht werden, vor allem in diesen Zeiten der Rezession.

    Sein jüngstes Buch, Blindsided! ist ein # 1 internationaler Bestseller, nachdem traf den Spitzenplatz auf der Londoner Financial Times European Ausgabe von Best Wirtschaftsbücher. Er ist auch der Autor von The Learning Paradox, das auf zahlreichen Bestsellerlisten erschienen, und Co-Autor der nationalen Bestsellerlisten der 100 besten Unternehmen für in Kanada.

    Darüber hinaus ist er Principal bei Strategische Vorteile. Davor war er als Partner bei Cleantech Group und Affiliate bei Covey Leadership Centre.

    Neben seinem Sprechen und Beratungsaufträge und Bücher schreibt Jim Harris für eine Reihe von Publikationen, darunter der Globe and Mail, Profit-Magazin und Backbone-Magazin.

    http://www.jimharris.com/about-jim-harris/

    Echt jetzt…….der größte anzunehmende Klimaforscher des gesamten Universums…….janz großes Pionierehrenwort.
    Man, geh in den Wald und schrei ein paar Bäume an……ich hoffe, dabei erwischt Dich endlich mal ein Wolf……..

    H.E.

  126. @ Heinz Eng

    Ich hätte gerne über die von mir verlinke Grafik gesprochen, nicht über Jim Harris, von dessen Seite ich diese Grafik rein zufällig verlinkt habe. Um Jim Harris ging es mir nicht und ich habe auch keine Aussage von ihm zitiert!

    Ich habe eine Grafik zitiert die vielerorts publiziert wurde und die auf Daten basiert, auf die Jim Harris überhaupt keinen Einfluss hat!

    Gerne verlinke ich die selbe Grafik aus einer anderen Quelle wenn Sie das beruhigt, Herr Eng!

    http://static.skepticalscience.com/pics/Skeptics_v_Realists.jpg

  127. @ Heinz Eng

    Übrigens habe ich in # 116 auch mit Seiten Ihrer Klientel verlinkt. Aber weil Ihnen diese Ihre früheren Fehlinterpretationen nicht mehr behagten haben Sie sich darüber ausgeschwiegen…! Was nicht sein darf das nicht sein kann…! 😉

  128. @Team-Thorsten
    Tja……und ich hätte gern darüber gesprochen, wer hauptsächlich die CO2-Angst schürt……und damit ein Hauptteil seines Geldes verdient.
    Machen wir uns nix vor, die Entcarbonisierung der Welt verspricht Megagewinne abzuwerfen…..und jeder Hansel sieht seine Chance, dabei kräftig mit zu verdienen…..der Klimawandel ist diesen Leuten doch scheißegal…wenns brenzlig wird, ham die doch irgendwo ne Ersatzvilla im Trockenen…..mich nerven nur die nützlichen Idioten, die diesen Leuten zu Munde reden und meinen, den Rest der Welt missionieren zu müssen.

    Dein verzweifelte Blick auf ein paar zehntel Grad Temperaturanstieg ist lächerlich, Dein Gehabe als Klimaapostel und Wendefanatiker dient lediglich der Selbstbefriedigung pseudomoralischer Gelüste……das alles im krassen Gegensatz zu Deinen wirklichen Klimaschutzmassnahmen…..die nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei sind.

    Die Realität ist nun mal grausam…..der CO2-Ausstoß steigt munter weiter (max ausgebremst von einer Wirtschaftskrise)…..und Du kannst dagegen rein garnix machen…..Du kleiner Mitläufer.

    Skeptiker hin, Alarmisten her……am Ende dient dieser Streit nur als Beschäftigungstherapie für ein paar Einzelne.
    H.E.

  129. Merkwürdig dass Herr Krüger und Co hieraus eine Trendwende bei der arktischen Meereisschmelze ableiten wollen…:

    http://nsidc.org/arcticseaicenews/2015/08/

    Diese Trendwende hatte schon Herr Kipp 2009 vorausgesagt, ausgehend vom Rekordminimum der arktischen Meereisausdehnung in 2007. Diese Trendwende ist aber nicht eingetreten und wurde bereits 2012 deutlich unterboten.

    Beim Volumen des arktischen Meereises (welches kaum kurzzeitigen wetterbedingten Schwankungen unterliegt) ist der Trend noch deutlicher:

    https://anmerkungen.files.wordpress.com/2012/10/plot_arctic_sea_ice_volume.png

  130. @ Heinz Eng

    Also wieder keine sachliche Auseinandersetzung mit Ihnen möglich…!

    Eben, wer verdient das Geld mit dem Bestreiten des AGW: Koch Industries, neoliberale Thinktanks in den USA, Fred Singer, RWE, E.ON, Vattenfall und Co!

  131. Grausame Realität…..

    Die Welt schwimmt schon heute in preiswertem Öl: In den USA ist der Fracking-Boom trotz aller Probleme ungebrochen. Die Länder des Opec-Kartells produzieren so viel wie noch nie, allein Irak hat seine Produktion um 50 Prozent, von 4 auf 6 Millionen Barrel, ausgeweitet……

    Die Erdölstaaten der Opec halten allerdings gegen: Sie erwarten, dass die weltweite Nachfrage wächst. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage sollte sich nach ihrer Einschätzung bis zum kommenden Jahr etwas schließen. Ihrer Prognose zufolge werden in diesem Jahr durchschnittlich 1,38 Millionen Barrel pro Tag mehr nachgefragt als 2014. Das ist mehr, als sie bisher erwartet hatten. Im kommenden Jahr soll die Nachfrage um weitere 1,34 Millionen Barrel pro Tag wachsen. Die Angaben korrespondieren mit denen der Internationalen Energie Agentur (IEA), die vor wenigen Tagen das höchste Nachfrage-Wachstum nach Rohöl seit fünf Jahren konstatiert hat.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/In-den-USA-lauern-groessere-Risiken-article15751166.html

    Tja….war da nich mal was mit….Grenzen des Wachstums und Peak-Oil?
    Grins……und von der Kohle und Erdgas will ick garnich erst anfangen…..
    H.E.

  132. @Team-Thorsten

    Also wieder keine sachliche Auseinandersetzung mit Ihnen möglich…!

    Ach komm……dat versuchen wir nun schon seit mindestens 7 Jahren……aber wie will man sachliche Argumente mit einem verbohrten Menschen austauschen, wenn der permanent in die Hand beisst, die ihn füttert?

    Du hast ein festgefressen Klassenstandpunkt…….Energiekonzerne…..neoliberal…..Fred Singer…..dat haste schon 2007 gelabert und Dich seit dem kein Millimeter geistig weiterentwickelt…Dein Feindbild in allen Ehren…..aber der Planet hat sich seit dem weiter gedreht, die Fronten verlaufen inzwischen janz woanders…..Menschen streben nach Wohlstand und der Energieverbrauch steigt stetig, statt die zu bepöbeln, die uns diese Energie zur Verfügung stellen, sollteste die vollpflaumen, die diese Energie verbrauchen.

    Tja….kommt der Wohlstand nicht nach Afrika…..kommt eben Afrika zu uns……ob ihr kleinen Aushilf-Ökos nun im Dreieck springt oder mit den Füssen Fliegen fangt……ändert das nix an der Realität.
    Kleiner Tip……such Dir ein neues Hobby……das Alte wird langsam langweilig.

    PS. Wasserkraft ist ja auch Öko……nur wenn dat Wetter nich mitspielt…..sitzen die Leute trotzdem im Dunkeln.
    http://www.n-tv.de/panorama/800-000-Menschen-sitzen-im-Dunkeln-article15756981.html

    Onkel Heinz……..heul doch

  133. @Heinz #134
    „Sachlich“ muß Thorsten im Fremdwörter-Lexikon nachschlagen 😀 -- das ist wahrlich ein sehr alter Hut.
    Bei ihm geht „Meinungsaustausch“ ideologiebedingt nur in eine Richtung: von ihm zu uns, das kann nie was werden. 😀

  134. Die Erde explodiert eh, auch zusammen mit Torsten 😉

  135. @ seifert,

    ihre Graphik zum sea ice Volumen Arktic ist alt, hier eine aktuelle Darstellung

    http://psc.apl.washington.edu/wordpress/wp-content/uploads/schweiger/ice_volume/BPIOMASIceVolumeAnomalyCurrentV2.1.png

    Ca. gleich viel Eismasse wie vor 10 Jahren, also derweilen nix dramatisches passiert.

    Sie kommen mir vor, wie diese Chemtrail Brüder. Die glauben auch jeden Scheiß und wissen gar nix.

  136. seifert will einfach nicht kapieren, dass er bzgl. AGW maßlosen bis wahnsinnigen Hochstaplern aufgesessen ist.

  137. aja, und richtig „Peak Oil“

    hahaha, ich heize heute mit meinem Ölbrenner weit günstiger, als jeder, der auf solar, Pellets & Co umgestellt hat.
    670€ für 1000 Liter, Danke Obama, Doppel Klima Agent! 🙂

  138. Seifert heisst eigentlich Bernward Kamps und ist ‚lizenzierter Waldpädagoge“ in NRW. Von Klima hat er eigentlich keine Ahnung, da ihm die Grundlagen fehlen,

  139. na dann, Pädagoge, bleib bei deinen Junbäumen…hahaha, aber dolle Sache, ganz im ernst.

    https://www.wald-und-holz.nrw.de/walderleben/lernen-und-erleben/jugendwaldheime/jugendwaldheim-gillerberg/ansprechpersonen.html

  140. Wie wird man „lizensierter Waldpädagoge“? Wolddorfkindergarten mit ideologischer Grundschulung ist klar. Dann höhere Baumschule, könnte ich mir vorstellen und viele „Fachseminare“ mit Ökologisten-Gelaber. Die Lizenz gibt es dann für eine namhafte Spende von Greenpeace, Nabu oder BUND. Es wird Zeit für einen Martin L., der dem Ablaßhandel für ein reines Öo-Gewissen ein Ende macht.

  141. Ähm…….Waldpädagogik is ne ernste Sache……im System der nachhaltigen Verblödung unserer Jüngsten….

    Waldpädagogik (synonym: forstliche Umweltbildung) ist qualifizierte, auf den Wald und die Forstwirtschaft Bezug nehmende Umweltbildung[1].

    Der Begriff „Waldpädagogik“ wird in verschiedenen Bundesländern im Gesetzestext verwendet und ist in forstlichen Kreisen ein feststehender Begriff. Auch in Bundesländern, in denen diese Aufgabe nicht gesetzlich festgeschrieben ist, wird dieser verwendet und es herrscht ein breiter inhaltlicher Konsens. Es geht immer um waldbezogene Umweltbildung und um ganzheitliches Lernen im Lebensraum Wald. Waldpädagogik versteht sich heute im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der UN-Dekade.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Waldpädagogik

    ….ganzheitliches Lernen im Lebensraum Wald………jenau…..und dabei tatenlos zugucken…..wie eine Windmühle nach der anderen…..im Wald aufgestellt wird. Ich sach mal so……..noch nachhaltiger kann man Kinder nicht mehr verblöden……..dazu muss man schon gehörige schizo sein…..

    PS. Trotz des Heidenspasses mit Team-Thorsten……unterlasst bitte, im Privatleben dieser Leute zu kramen.

    H.E.

  142. Ich wuchs auf einem Bergbauernhof im Allgäu, 1.000 m Höhe auf. Wir hatten auch viel Wald, ich lernte viel von meinem Vater (ohne Lizenz) über Tiere, Natur, Pflanzen, Düngung, schweizer Käse ohne Silage, Arbeit, Verantwortung usw., aber auf bayrisch keinen grünen Schmarrn!!! Mein Vater war Jahrgang 1897 und noch nicht infiltriert. Mein Bruder, der letzte Bauer auf dem Hof seit 1432 war wohl auch der letzte Naturbauer und nicht Öko-Bio. Leider starb er im Wald beim Holzfällen.
    Hier im Brüchlinger Wald werden bald Windgiganten mit Beton und Fahrstraßen hineingeklotzt. Die entsprechend vorgebildete Jugend merkt da nicht einmal mehr ein Problem. Waldpädagogen, Medienpädagogen, die …ogen, merken auch wo sie Macht haben können, als Waldscharführer!

  143. Kurzer, sehr prägnanter, und lesenswerter Text von Hadmut Danisch über Korrelation und Kausalität:

    Was man politisch verleugnet, darf natürlich auch keine Symptome zeigen.

  144. So etwas wird an der bayerischen Hochschule veröffentlicht:
    https://www.oth-regensburg.de/professoren-profilseiten/professoren-ei/prof-dr-ing-michael-sterner/veroeffentlichungen.html

    in

    Energiewende in Bayern -- Wo wir stehen und wo wir hin könnten, wenn wir wollten.

    Da wird z.B. auf Seite 9 dem Teilnehmer suggeriert, das CO2 sei der Antreiber der Temperaturen im Laufe der Jahrtausende gewesen mit einem Maximalwert von ca. 300 ppmv, und seit 1959 steigt dieser Wert um 100 ppmv an (Maßstab entsprechend gewählt wie bei Al Gore in seinem Film). Dass zum Schluss die Temperaturen auf dem gleichen Level bleiben, wird nirgends hervorgehoben. Zuvor wird noch mit dem meterhohen Anstieg des Meeresspiegels Angst gemacht.
    Und mit Geldern von Greenpeace werden Studien zu Windgas durchgeführt, man kennt sich ja aus der Zeit beim Fraunhoferinstitut IWES.
    Wo bleibt da das objektive Verhalten eines Hochschulprofessors in Forschung und Lehre?

  145. An mehreren Stellen wiesen Klimaskeptiker hier bei Science-Skeptikal darauf hin, dass sich die arktische Eisausdehnung in diesem Jahr wieder erholt…. Das dies nur Rosinenpickerei die 527ste ist zeigt die Übersicht der arktischen Meereisausdehnung für August 2015. Damit liegt diese im letzten Monat unterhalb der Trendlinie!

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/n_plot_hires.png

    Da war bei den Klimaskeptikern wohl mal wieder der Wunsch der Vater des Gedanken…. aber das ist ja nichts Neues! Wie wäre es mit einer Wette? Ich wette um 500 Euro, dass die arktische Meereisausdehnung binnen der kommenden 5 Jahre mindestens in einem Jahr das bisherige Rekordminimum des Jahres 2012 unterbieten wird!

  146. @ Michael Krüger

    „oder die über 20 Dansgaard-Oeschger-Events (warm)“

    Leider haben Sie aber vergessen zu erwähnen dass sog. Dansgaard-Oeschger-Events inzwischen recht gut erforscht sind und die dortige Temperaturerwärmung völlig andere Ursachen hat wie die heutige Klimaerwärmung! Dansgaard-Oeschger-Ereignisse stehen in Beziehung zu Heinrich-Ereignissen. Heinrich-Ereignisse sind Unterbrechungen der thermohalinen Zirkulation, die eine Abkühlung in der nördlichen Hemisphäre verursachen. Zudem unterscheidet sich die Wirkung des Ereignisses in der südlichen Hemisphäre mit langsamerer Erwärmung und viel kleineren Temperaturfluktuationen von jener der nördlichen Hemisphäre signifikant. Auch deshalb ist sie nicht mit den heutigen Entwicklungen vergleichbar.

  147. @Thorsten

    Alleine am Ende der letzten Eiszeit gab es im Mitteleuropa einen Temperatursprung von bis zu über +10°C. Damals war es die Sonneneinstrahlung. Und das Meeseis der Arktis zeigt in der Fläche seit 2007 keine weitere Abnahme.

    http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.anomaly.arctic.png

    Und auch im Volumen-Modell gibt es seit 2010 keine große Abnahme.

    http://neven1.typepad.com/.a/6a0133f03a1e37970b01bb08054f16970d-pi

  148. @ Michael Krüger

    „Und auch im Volumen-Modell gibt es seit 2010 keine große Abnahme.“

    Ja, genau wie zwischen 1982 und 1988…..!

    Wenn Sie Herr Krüger tatsächlich warum auch immer an eine Trendwende bei der arktischen Meereisausdehnung glauben dann ist ja mein Wettangebot für Sie ohne Risiko! Schlagen Sie ein?

  149. @Thorsten

    Das Meer-Eis in der Arktis nimmt im Trend seit dem Ende der Kleinen Eiszeit ab. Und wird daher mit der heutige Warmzeit auch weiter abnehmen. Aber nicht dramatisch schnell.

  150. …was es seit 30T Jahren, seit dem Höhepunkt des Weichselhochglazials gewohnheitsmäßig tut, die meiste Zeit schneller, als heute.
    Eine Trendwende würde auf ein anstehendes,neues Glazial hindeuten. Ich denke, dass wollen nicht mal die Warmaholics, obwohl ich mir bei letzteren nicht sicher sein kann.

  151. Leute,
    denkt doch mal bitte einen Schritt weiter. Für die Erde und ihre Biosphäre ist eine Klimaerwärmung bestimmt als positiv zu bewerten. Alleine die RGT Regel verheißt nur Gutes.
    Aber bitte: wir sind doch alles Menschen, bedenkt doch bitte die politischen und sozialen Folgen. Was meint ihr, wer als erstes dran glauben muss, wenn der Meeresspiegel steigt, oder in bestimmten Gebieten mehr bzw. weniger Regen fällt?
    Ihr richtet gerade über die ärmsten der Armen.

    Denkt mal nach, am besten vor einem schönen Kamin oder einer, je nachdem, funktionierenden Klimaanlage.

    Für heute grüßt Sie freundlich,

    Oliver Henze

  152. PS:
    Ich konnte jetzt nicht alle Kommentare lesen, daher hab ich mich auf die ersteren bezogen.
    Für etwaige Wiederholungen bitte ich um Entschuldigung.

  153. @ Oliver Henze
    Dieses „einen Schritt weiter denken“ wird hier im Blog tatsächlich sehr regelmäßig praktiziert. Es stellt sich eigentlich so dar, dass hier in der Regel weiter gedacht wird, als das in vielen anderen Medien der Fall ist.

    Nehmen wir zum Beispiel die Bedrohung gerade der armen Menschen durch den Klimawandel. Sollte etwa der Meeresspiegel in dem Maße ansteigen, wie es vorausgesagt wird, wird eine solche Entwicklung natürlich die ärmsten am schlimmsten treffen. Ähnliches gilt für Dürren, Überflutungen oder Wirbelstürme. Wobei die bisherige Entwicklung hier keinen Anlass zur Sorge gibt. Der Meeresspiegel steigt nicht schneller als in den letzten Jahrhunderten und die Zahl und Intensität der Wirbelstürme hat sich in den letzten 50 Jahren auch nicht erhöht.

    Und es gibt eine Sache, die wir von den Naturkatastrophen, die immer wieder auftreten, lernen können. Der Beste Schutz dagegen ist Wohlstand. Ein Schweres Erdbeben in Japan richtet vor allem wirtschaftlichen Schaden an. Ein Schweres Erdbeben auf Haiti fordert Hunderttausende Tote. Man hilft diesen Menschen also nicht am besten, indem man möglicherweise die Zahl der Naturereignisse in der Zukunft ein wenig verringert. Diese Ereignissee finden auch so statt. Man hilft ihnen am besten, indem man ihnen zu mehr Wohlstand verhilft, damit sie sich besser vor der Natur schützen können. Und das erreicht man gerade nicht, indem man deren Energieerzeugung verteuert.

    All das Geld, welches in Projekte zum Bekämpfen eines Klimawandels ausgegeben wird ist, wie im Fall der deutschen Energiewende, nicht nur zumeist nutzlos verschwendet, man hätte damit an anderer Stelle auch deutlich mehr erreichen können.

  154. Oliver Henze #153,

    Weil Medien und Politik immer wieder sachlich falsch behaupten, die AGW sei gefährlich hoch und würde sogar das “Klima“ schädigen, muss betont werden, dass es bis heute keine begutachtete Klima-Fachpublikation gibt, die eine maßgebende AGW an Hand von Messwerten nachweist. Alle entsprechenden Behauptungen basieren auf Klimamodellen. Eine Modellbildung von Klima als einem Geschehen mit buchstäblich unzähligen (meist unbekannten) maßgebenden Einflussgrößen ist vermutlich für immer unmöglich.

    Link

    mehr leistet die Wissenschaft nicht, AGW ist reine Propaganda und dient der für uns vorgesehenen Transformation.

  155. Klar hat es auch schon Warmzeiten gegeben, wo sogar die Polkappen weg waren. Hat aber ein paar Hunderttausend Jahre gedauert. Das Gleiche gilt für die Veränderung von Kohlendioxidkonzentrationen. Unsere Zivilisation ist fragil. Die steckt es nicht so locker weg, wenn in einem klimageschichtlichen Wimpernschlag der CO2-Gehalt verdoppelt wird. Und lassen wir mal die Hardcorepseudoskepsis beiseite, die es besser zu wissen glaubt als Arrhenius, Fourier, Tyndall, Humboldt und die allermeisten Klimawissenschaftler seitdem, welche den Treibhauseffekt für bewiesen hielten und halten. Hybris, Hybris über alles auf den Pseudoskeptikerseiten im Internet.

  156. @Wolf im Schafspelz
    Und was wäre wenn…….in 20 Jahren jemand was erfindet…..das CO2 janz logger aus der Atmosphäre entfernen könnte?
    Was wären unsere Billionenschwere Vermeidungsmassnahmen noch wert?
    Komisch…bei der Energiewende bauen wir fest auf ein Speicherwunder…….aber beim Rest….denken wir wie ein Urmensch, der Angst hat, das die Steine alle werden.

    Pseudoskeptiker….ja ne is klar, die Diktion kenn ick und verachte ich…..weil der Mensch hinter dieser Formulierung, ne indokrtinierte Labertasche is.

    Hätte der Hund nich geschissen, hätte er einen Hasen gefangen…….und wer ausblendet, das die Zukunft der Menschheit im All liegt….ist ne geistig arme Sau.
    Ohne Kolumbus sein Ei……wäre Amerika heut wohl noch ne Sage, die von fiesen Verschwörungstheoretiker verbreitet wird.

    Onkel Heinz…fragil ist derzeit nur der geistige Zustand mancher Mitbürger

  157. Oder es passiert so etwas, huch:

    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article146274077/In-Sachen-Klima-gibts-auch-gute-Nachrichten.html

    Aber nee, aber wir blicken den kompletten CO2 Zyklus lückenlos und unsere aufgebohrten Taschenrechner (die nur Plus kennen) simulieren konstant den verglühenden Weltuntergang, is‘ klar…

  158. @Wolf

    Während der PETM-Warmzeit/ Eozän-Optimum.

    Einen schnellen CO2-Anstieg gab es z.B. auch vor ungefähr 50 bis 55 Millionen Jahren im Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM). Bis zu 4500 Gigatonnen Kohlenstoff wurden dort in relativ kurzer Zeit freigesetzt gemäß James Zachos der Bohrkerne vom Bohrschiff “Joides Resolution” nahe Namibia ausgewertet hat.

    Rapid Acidification of the Ocean During the Paleocene-Eocene Thermal Maximum

    Eine andere Studie kommt auf 3000 Gigatonnen Kohlenstoff in 13 Jahren für diese Zeit (PETM) und 5°C Temperaturanstieg. Schaller et. al Paper.

    Die Arktis und Antarktis waren eisfrei und bewohnbar.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/petmp157aqd8ch.jpg

    Nach der Warmzeit gab es aber auch wieder eine Eiszeit.

  159. @ Michael Krüger # 160

    Meistens aber hat sich der CO2-Gehalt über sehr lange Zeiträume sukzessive verändert. Und Ihr krasses Beispiel wäre für unsere Zivilisation gar nicht gut. War ja auch mit massenhaften Artensterben verbunden anno dazumal. Doch wenn sich der CO2-Gehalt langsam erhöht hat, haben Sie wohl recht, dass es Artenvielfalt gegeben hat. Ähnlich dürfte es sich auch mit der Versauerung der Meere verhalten haben. Aber wenn innerhalb von zwei Jahrhunderten die Meere versauern, dürfte es für so manche Spezies schwierig sein, sich anzupassen.

  160. @Wolf N #161
    Zum Einen weiß man jetzt, dass die Acidifizierung der Meere weit besser vertragen wird als angenommen, zum Anderen ist die Variabilität in Bezug auf veränderte pH Werte maßgeblich, d.h. der „optimale“ pH Wert ist nicht zwingend genetisch fixiert, bzw die Grenzen weit gefasst.
    Auch deshalb leben hier in Mainz / Wiesbaden seit Jahren Halsbandsittiche und vermehren sich, selbst bei Wintern um die -20° C, weil z. B. genetisch keine Kälteempfindlichkeit fixiert ist.
    Ähnliches Phänomen in Bezug auf Farben bei Birkenspannern, die ebenso weiß wie schwarz werden können.
    Fische ertragen und pflanzen sich fort in den variierenden pH Werten ihrer Heimatgewässer von leicht basisch bis leicht sauer, teils auch variabel im Bezug auf den Salzgehalt ihrer Heimatgewässer.

  161. @Wolf

    Die Geowissenschaftler sprechen vom Eozän-Optimum und nicht Eozän-Pessimum. U.a. weil die Arktis und Antarktis eisfrei und bewohnbar waren.

  162. PS

    Wichtig im Eozän-Optimum ist die sprunghafte Weiterentwicklung der Säugetiere. Die Ordnungen der Unpaarhufer, Fledertiere, Primaten und Nagetiere entstanden. Die Muscheln im Südpazifik lebten im Eozän in warmem Wasser mit bis zu 22 Grad Celsius – vergleichbar mit dem Meer vor Florida. Die heutige Durchschnittstemperatur des Ozeans um die Antarktis liegt dagegen bei eisigen Null Grad.

  163. @Michael Krüger # 163

    Also war dem nicht so, dass ein massenhaftes Artensterben stattgefunden hat, als in 13 Jahren 3000 Gigatonnen Kohlenstoff freigesetzt wurden?

  164. mhhhh…..“Wichtig im Eozän ist die sprunghafte Weiterentwicklung der Säugetiere. Die Ordnungen der Unpaarhufer, Fledertiere, Primaten und Nagetiere entstanden.“

  165. @Wolf

    Also war dem nicht so, dass ein massenhaftes Artensterben stattgefunden hat,

    Dann können Sie sicher auch die Arten nennen, die massenhaft ausgestorben sind?

  166. @ Michael Krüger # 167

    Sie sind der Wissenschaftler. Ein Wissenschaftler, der sich um die Frage „Also war dem nicht so, dass ein massenhaftes Artensterben stattgefunden hat, als in 13 Jahren 3000 Gigatonnen Kohlenstoff freigesetzt wurden?“ zu drücken scheint.

  167. @Wolf N #168
    Sie haben behauptet:

    War ja auch mit massenhaften Artensterben verbunden anno dazumal

    Also bitte belegen, so einfach ist das….

  168. @Wolf
    Welches Massenaussterben meinst Du……im Zeitraum von 50 bis 55 Millionen?
    Hmm……aus den Fingern gesaugt oder einfach mal ein Stöckchen geworfen…..nützt aber nix…..denn zu dieser Zeit war nix.

    Vor ca. 66 Millionen Jahren an der Kreide-Tertiär-Grenze (gleichzeitig Übergang vom Erdmittelalter zur Erdneuzeit): Wieder starben rund 50 % aller Tierarten aus, darunter mit Ausnahme der Vögel auch die Dinosaurier. Als Ursache werden zwei Ereignisse erörtert: Der Einschlag eines Meteoriten (KT-Impakt; übersetzt etwa Kreide-Tertiär-Einschlag) nahe der Halbinsel Yucatán und der kontinentale Ausbruch eines Plume in der Dekkan-Trapp in Vorderindien.
    Vor 33,9 Millionen Jahren fand im Rahmen der Grande Coupure eine Abkühlung des globalen Klimas mit damit verbundenem Artensterben und Faunentausch statt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben

    Noch Fragen oder Anmerkungen…….oder gehst Du gleich in die Ecke zum Schämen?
    H.E.

  169. Um das mal mit den Massensterben mal aufzuklären. Das wurde im TV behauptet, in ZDFinfo, oder PHEONIX. Die Doku habe ich auch gesehen. Lief vor wenigen Tagen im TV. Trottel-TV, aber nicht immer. Ist natürlich nichts dran.

    Benannt ist das Eozän nach der griechischen Göttin der Morgenröte Eos, griech. = „neu, ungewöhnlich“.

    Sollte alles aussagen.

  170. @Micha
    Es scheint……das es eher fiesliche Abkühlungen sind, die zum Massensterben führen…….tja, keine Ahnung warum die Öko-Trolle immer in einer ERwärmung den großen Tod sehen wollen……ham die zu Hause ihre Heizung zu dolle aufgedreht und dann nach Kakerlaken gesucht…die vor Hitze in Ohnmacht gefallen sind?
    Oder bekommt es Fischen im Aquarium wirklich gut, wenn man den großen Tauchsieder rein hängt?

    Ich habs….die leiden unter Wärme-Phobie…….gibbet da nich auch was von Ratiofarmer gegen?

    Onkel Heinz…….wird schon ganz warm ums Herz

  171. @Heinz

    Erwärmung=Höllenfeuer=Fegefeuer

    Ist doch klar. Unsere Freunde die Klimaschützer raffen es aber nicht. Die glauben alles.

  172. @Heinz / Micha
    Hatte den Eindruck, Wolf wollte suggerieren, die wären alle am CO2 erstickt 😀

  173. #173, #172 :
    Wusstet ihr schon, dass es hier in Belgien vor 3 Jahren ein „Sing for the climate“ gab?
    In folgendem Beitrag des BRF (Belgischer Rundfunk) kann man dies lesen:

    „In 365 Orten in ganz Belgien haben am Wochenende Bürger für den Kampf gegen den Klimawandel gesungen.“ 🙂

    Bitte lest unten am Ende meinen Kommentar diesbezüglich mit der Überschrift „Die Hölle wird ins Diesseits verlegt“, das passt alles so super zu diesem „Angst für Dummies“… 😉

    http://brf.be/regional/466514/

  174. ???
    http://www.oekosystem-erde.de/html/leben-07.html#eozaen

    „Das Eozän (vor 56 bis 33,9 Millionen Jahren) löste das Paläozän infolge einer plötzlichen Erderwärmung ab. Dieser als PETM (“Paläozän-Eozän Temperaturmaximum”) bekannte prähistorische Klimawandel bewirkte offenbar, dass sich in den Ozeanen ein subtropischer Dinoflagellat namens Apectodinium ausbreitete, Meerestiere mit Kalkschalen verschwanden dagegen -- sie wurden wohl Opfer der Meeresversauerung durch Kohlensäure, die durch steigende Kohlendioxid-Konzentrationen im Meereswasser entstand. INSGESAMT STARBEN ZWEI DRITTEL ALLER ARTEN IN DEN OZEANEN AUS (die Farbänderung in Meeressedimenten, die infolge des Fehlens der Arten mit Kalkschale nicht mehr weiß, sondern lehmrot waren, führte die Forscher 1991 auf die Spur dieses Klimawandels).“

    Zitat Michael Krüger:“Um das mal mit den Massensterben mal aufzuklären. Das wurde im TV behauptet, in ZDFinfo, oder PHEONIX. Die Doku habe ich auch gesehen. Lief vor wenigen Tagen im TV. Trottel-TV, aber nicht immer. IST NATÜRLICH NICHTS DRAN.“

    ???

  175. @Wolf

    INSGESAMT STARBEN ZWEI DRITTEL ALLER ARTEN IN DEN OZEANEN AUS

    Herr Wolf, dass hatten wir doch schon mit dem Massenaussterben der Arten. Dann nennen Sie mir doch einfach mal 10 größere Meeresbewohner, die bei diesem Massensterben angeblich ausgestorben sind. Sollte bei den tausenden von Arten, die gemäß Ihnen im Meer ausgestorben sind doch kein Problem sein?

  176. @Wolf

    Oje, Ihre Quelle:

    Mein Name ist Jürgen Paeger, ich bin Diplom-Biologe und seit 1996 Berater für betrieblichen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Managementsysteme; seit 2002 selbstständig

    Ich sag Ihnen was. Der hat das auch so bei ZDFinfo, oder PHEONIX gesehen.

  177. und er betreibt unteranderem eine weitere Webeite mit dem Namen „Den Klimawandel verstehen“ … sind sie das?

  178. „und er betreibt unteranderem eine weitere Webeite mit dem Namen „Den Klimawandel verstehen“ … sind sie das?“

    Nein

  179. @ Michael Krüger und einige User hier
    Bin kein Akademiker. Kann keine Arten benennen, welche ausgestorben sind anno dazumal. Michael Krüger ist Geophysiker, Jürgen Paeger ist Diplom-Biologe. Beide sind anderer Meinung, was das Artensterben am Anfang des Eozäns in den Meeren betrifft. Aber Jürgen Paeger ist nicht allein.

    >> Für den Report haben die 27 Experten von 18 Organisationen in sechs Ländern zahlreiche einzelne Studien zu bestimmten Gefahren für die Meere zusammengetragen. […] ALS BEIM JÜNGSTEN MASSENSTERBEN IN DEN MEEREN VOR 55 MILLIONEN JAHREN, teilten die Forscher mit. <<

    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/159738/index.html

    Reaktionen auf mein erstmaliges posten seit vorgestern hier:

    "…fragil ist derzeit nur der geistige Zustand mancher Mitbürger"
    "…tja, keine Ahnung warum die Öko-Trolle immer in einer ERwärmung den großen Tod sehen wollen……ham die zu Hause ihre Heizung zu dolle aufgedreht und dann nach Kakerlaken gesucht…die vor Hitze in Ohnmacht gefallen sind?"
    "… das passt alles so super zu diesem „Angst für Dummies“"
    "… oder gehst Du gleich in die Ecke zum Schämen?"
    "…Hatte den Eindruck, Wolf wollte suggerieren, die wären alle am CO2 erstickt"
    "Erwärmung=Höllenfeuer=Fegefeuer. Ist doch klar. Unsere Freunde die Klimaschützer raffen es aber nicht. Die glauben alles."

    http://www.science-skeptical.de/knigge/

    Oder wollt Ihr lieber, dass ich mich für alle Zeit von dieser Seite verabschiede? Sodann in ehrlicher Gegenrespektlosigkeit

    (Unser Spam-Filter hat Dich aussortiert…..ich hab mal den einen, freigegeben…..Heinz Eng)

  180. Reaktionen auf mein erstmaliges posten seit vorgestern hier:

    „…fragil ist derzeit nur der geistige Zustand mancher Mitbürger“
    „…tja, keine Ahnung warum die Öko-Trolle immer in einer ERwärmung den großen Tod sehen wollen……ham die zu Hause ihre Heizung zu dolle aufgedreht und dann nach Kakerlaken gesucht…die vor Hitze in Ohnmacht gefallen sind?“
    „… das passt alles so super zu diesem „Angst für Dummies““
    „… oder gehst Du gleich in die Ecke zum Schämen?“
    „…Hatte den Eindruck, Wolf wollte suggerieren, die wären alle am CO2 erstickt“
    „Erwärmung=Höllenfeuer=Fegefeuer. Ist doch klar. Unsere Freunde die Klimaschützer raffen es aber nicht. Die glauben alles.“

    http://www.science-skeptical.de/knigge/

    Oder wollt Ihr lieber, dass ich mich für alle Zeit von dieser Seite verabschiede? Sodann in ehrlicher Gegenrespektlosigkeit
    Wolf Niese

  181. Zum Thema Eozän versuche ich ein Beitrag zu senden, der aber nicht zur Veröffentlichung kommt. Woran liegt’s? Einmal habe ich die Message bekommen, dass ich zweimal den gleichen Beitrag hätte.

  182. Sind Sie der Hanfbenzin Niese?

  183. @Wolf im Schafspelz
    Ähm….kommt von Dir jetzt auch gleich die Arie…..“Skeptiker grenzen Andersdenkende aus“…….oder wollen wir gleich zu Stufe 3 übergehen…..der arme Warmaholic verabschiedet sich laut zeternd von diesen fiesen Blog?

    Bisher haste hier nur Zeuch verbreitet, dessen Quellen unglaubwürdig sind…..und ansonsten nur rumgeeiert mit komischen Behauptungen….und meinst trotzdem, unbedingt ernst genommen werden zu müssen?

    Sorry…..wenn Du als Mensch ernst genommen werden willst…..dann beweis Dein Wissen…ansonsten behandle ick Dich wie jeden anderen Avatar, dessen Endlostonband gerade ein Sprung im Deckel hat.

    Sorry…eure Methoden sind deart langweilig……das es fast schon wieder lustig ist, weil ihr seit 5 Jahren kein Deut dazu gelernt habt.
    Respekt muss man sich verdienen…..besonders beim Pittbull…….denn den bekommt der Deliquent nie automatisch zugeteilt….zumal dem virtuellen Avatar…….grundsätzlich kritisch endgegengekommen wird.
    Onkel Heinz….ach Leute, dat geht auch besser…

  184. @Wolf
    Nachtrag…..Massenaussterben……hätte man auch sehen können, wenn man den verlinkten Artikel vollständig gelesen hätte:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben#Probleme_bei_der_Erkl.C3.A4rung_von_Massenaussterben

    Bezieht man die aktuellen Fortschritte in der Geochronologie (Ar-Ar-Datierungen, U-Pb-Datierungen) mit in die Diskussion ein, wird der Sachverhalt noch komplizierter. Selbst wenn Massenaussterben durch großflächige Vulkanausbrüche und katastrophale Meteoriteneinschläge einen Zusammenhang vermuten lassen, könnte die Wahrheit jedoch ernüchternder aussehen. Die Verbesserung der Präzision aktueller Datierungsmethoden lässt eine noch nie dagewesene Genauigkeit zu, was den Ausbruchs- bzw. Einschlagszeitraum anbelangt und stellt längst gelöst geglaubte Probleme wieder in Frage. Ausbruchsphasen großer Vulkanprovinzen (LIPs, Large Igneous Provinces) erfolgen vergleichsweise über einen sehr langen Zeitraum und datierbare Proben geeigneter Qualität stellen letztendlich nur einen Ausschnitt einer längeren, aktiven Ausbruchsphase dar. Der Fehler in der Datierung kann mehrere Millionen Jahre betragen. Noch gravierender verhält es sich mit den Einschlagskratern von Meteoriten. Heute sind 25 Krater mit einem Durchmesser von mindestens 20 Kilometern bekannt, brauchbares Material für eine Datierung ist aber nicht leicht zu finden. Mit den neuen, präziseren Datierungsmethoden lassen sich beide Ereigniskategorien über Zerfallsreihen radioaktiver Isotope datieren und mit den Zeitpunkten der Aussterbeereignisse vergleichen. Dabei wurde schnell klar, dass die Diskrepanz in den meisten Fällen so groß ist, dass von einem klaren Ursache-Wirkungs-Verhältnis zwischen katastrophaler Umweltänderung und Aussterbeereignis in einigen Fällen nicht die Rede sein kann. Aktuell muss z. B. das Sterben der Saurier an der Kreide-Paläogen-Grenze (KT-Grenze) möglicherweise in einem neuen Licht betrachtet werden.[23

    Einfach mal janz langsam auf der Zunge zergehen lassen…..und dann Micha noch mal vors Schienenbein treten, wenn Du Dich traust.
    H.E.

  185. @Wolf

    ALS BEIM JÜNGSTEN MASSENSTERBEN IN DEN MEEREN VOR 55 MILLIONEN JAHREN

    Bin kein Akademiker. Kann keine Arten benennen, welche ausgestorben sind anno dazumal.

    Herr Wolf, solch ein Massenaussterben der Arten gab es im PETM nicht. Ich sag Ihnen, wer, oder was dort ausgestorben ist. Einige marine Mikroorganismen, die aus Kalkschalen und Kalkskeltte aufgebaut sind (Aragonit). Und dies auch nur regional und zeitlich begrenzt.

    James Zachos und seine Kollegen untersuchten an fünf Sedimet-Kernen (Namibia/ im PETM) den Kalkgehalt. Zu Zeiten der Warmphase, in denen die Temperaturen an Land wie im Wasser um mehrere Grad höher lagen, findet sich in den Sedimenten eine charakteristische Tonschicht. Sie entstand, weil sich auf Grund der höheren Kohlendioxidkonzentrationen der Atmosphäre auch ein größerer Anteil des Treibhausgases im Wasser löste. Durch seine Reaktion mit den Wassermolekülen bildeten sich jedoch Protonen, und der pH-Wert sank. Dies wiederum führte dazu, dass die Kalkschalen der Meeresorganismen, die sich sonst als Sedimentteppich ablagerten, bereits auf ihrem Weg in die Tiefe gelöst wurden und nie unten ankamen.

    Die Wassertiefe, in der das passiert, wird mit fallendem pH-Wert immer geringer. Im Laufe der Zeit aber erholte sich der Chemismus wieder, denn gleichzeitig sorgte der niedrige pH-Wert auch für einen Nachschub von gelöstem Kalk vom Meeresboden, und Verwitterungsprozesse an Land lieferten ebenfalls Minerale nach, welche die Hydronium-Ionen neutralisierten. In den Sedimentschichten zeigt sich dies als langsam steigender Kalkgehalt in den jüngeren Ablagerungen.

    Zachos vermutet, dass während des PETM 2000 Gigatonnen Kohlenstoff frei gesetzt wurden. Schaller kommt gar auf 3000 Gigatonnen Kohlenstoff in 13 Jahren. Die anthropogenen Kohlenstoff-Emissionen von 1750 bis 2250 wären nur ca. 2000 Gigatonnen. Alles klar?

  186. # 187

    *Na das ist doch mal überzeugend, Sind also nur kleine Lebewesen massenhaft ausgestorben. Deswegen können wir ruhig weiter kokeln mit Erdöl und Kohle. Die paar Gigatonnen Kohlenstoff sind ja nix gegen damals. Und Michaela Schaller (http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/anpassung-an-den-klimawandel-eine-globale-regionale-herausforderung.html“ und James Zachos „Auch wenn die Menschen aufhören, fossile Brennstoffe zu verbrauchen, werden die Folgen noch lange spürbar sein.“ (http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ehemalige-erderwaermung-wirkte-noch-lange-nach-lehren-aus-vorzeitlichem-treibhauseffekt,10810590,10293544.html) sind auch nur die üblichen Klimahysteriker.
    Hanfbenzin Niese? Hysteriehysteriker Krause? Den Knigge kann man sich hier wohl an den Arsch klatschen!* Ironie off

    >> Erderwärmung vor 55 Millionen Jahren

    Das internationale Team um den Forscher James Zachos nahm einzelne Sedimentkernbohrungen bei einer Meerestiefe von 2,5 bis 4,8 Kilometern vor. Indem die Wissenschaftler die Dicke der Lehmschicht auf den Grad der Auflösung der Meeressedimente bezogen, schätzten sie, dass es nach einer plötzlichen Erderwärmung um fünf Grad Celsius 100 000 Jahre dauerte, bis sich die Konzentration an Kohlendioxid in der Luft und im Wasser wieder normalisierte. Diese Erwärmung fand im Übergang von Paleozän zum Eozän (Kürzel dafür: PETM) statt, vor 55 Millionen Jahren, als Folge eines gewaltigen Kohlenstoffausschusses in die Atmosphäre in Form zweier Treibhausgase: Methan und Kohlendioxid.

    Schnellere Gas-Abgabe in die Atmosphäre

    „Während die Emission der Treibhausgase damals 10 000 Jahre dauerte, werden wir vermutlich durch fossile Brennstoffe in den nächsten drei Jahrhunderten die gleiche Menge ausschütten“, so der Klimaexperte Zachos. Bisherige Schätzungen setzten die Menge des abgegebenen Kohlenstoffs auf zwei Trillionen Tonnen fest. Zachos wies jedoch nach, dass mehr als die zweifache Menge – über 4,5 Trillionen Tonnen – in einer Zeitspanne von 10 000 Jahren in die Atmosphäre eintraten. „Falls die derzeitigen Entwicklungen anhalten, entspricht dies der gleichen Menge an Kohlenstoff, die Industrie und Fahrzeuge in den nächsten 300 Jahren ausschütten werden“, erklärt der Forscher.

    Normalisierung über Zehntausende Jahre

    Ist der Kohlenstoff erstmal in die Atmosphäre abgegeben, brauchen natürliche Mechanismen wie die Aufnahme im Ozean oder die Gesteinsverwitterung lange, um den überschüssigen Kohlenstoff aus der Luft zu beseitigen und im Boden und den Meeresablagerungen zu speichern. Bei der Gesteinsverwitterung wird unentwegt Kohlendioxid abgebaut. Es handelt sich jedoch um einen sehr langsamen Prozess, der Zehntausende Jahre dauert. <<

    http://www.focus.de/wissen/klimaforschung_aid_105224.html

    Also liege ich doch nicht so falsch mit meinem Eingangskommentar 157. Aber ihr seid mich los.

  187. @Wolf

    Tschüss.

    *Na das ist doch mal überzeugend, Sind also nur kleine Lebewesen massenhaft ausgestorben.

    Nö. Nur einige marine Mikroorganismen, die aus Kalkschalen und Kalkskeltte aufgebaut sind (Aragonit). Und dies auch nur regional und zeitlich begrenzt. Nicht mal das ist sicher. Da der Kalk sich erst in der Tiefe auflöst, auch in einem „saureren“ Ozean. Die können an der Meeresoberfläche also munter weiter gelebt haben und sich erst nach ihren Tod beim Absinken aufgelöst haben. Also definitiv kein Massensterben im PETM und Eozän-Optimum.

  188. „Falls die derzeitigen Entwicklungen anhalten, entspricht dies der gleichen Menge an Kohlenstoff, die Industrie und Fahrzeuge in den nächsten 300 Jahren ausschütten werden“, erklärt der Forscher.

    Falls die technische Entwicklung nicht „anhält“ im Sinne von „stoppt“, sondern weitergeht, dann dauert es keine 300 Jahre, bis der CO2-Ausstoß von Fahzeugen und Industrie völlig irrelevant sein wird, weil z.B. die industrie mit Fusionsstrom arbeitet und Flugzeuge synthetisches Hydrazin aus Thoriumreaktoren nutzen könnten…

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