Das Geschäftsmodell Fridays for Future der Plant for the Planet Foundation des Club of Rome

26. April 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

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Ein Spruch von Daniela Katzenberger lautet, sei schlau stell dich dumm. Gemäß diesem Motto agieren auch die verantwortlichen Köpfe hinter der Fridays for Future Schülerbewegung. Denn dabei handelt es sich keinesfalls um Schüler, die sich selbst organisieren haben und Demos selbst anmelden und diese organisieren und dabei Bühnen und Lautsprecheranlagen aufbauen, wie es uns die Verantwortlichen und Medien glauben machen wollen. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Geschäftsmodell grüner NGOs. Allen voran der Pant for the Planet Foundation und dem Club of Rome. Hier die Fakten.

Organisiert und geplant wurde die Fridays for Future Bewegung schon im Jahre 2015 von der Plant for the Plantet Foundation.

Die Idee mit dem Schulstreik kam nicht von ungefähr, es war keineswegs ein „Geistesblitz“ des unbekannten Aktivisten, von dem Thunberg es aufgeschnappt haben soll. Tatsächlich geht die Geschichte ein wenig anders und ist schon ein paar Jahre älter:

„Auf dem Global Youth Summit im Mai 2015 haben wir uns die Idee eines globalen Schulstreiks für Klimaschutz ausgedacht. Wir haben gesehen, wie unsere Politiker seit Jahren ihre Hausaufgaben nicht machen. Sie versprachen, einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden, aber sie haben es nie geschafft. Nach einigen Treffen mit Teilnehmern aus fünf Kontinenten wurde klar, dass ein globaler Schulstreik transformative Kraft haben würde, indem er Tausende – oder sogar Millionen – in ein befähigendes globales Netzwerk einbrachte und gleichzeitig lokal agierte.“

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Diese erhellende Erklärung finden wir auf der Internetseite climatestrike.net, deren Macher am Globalen Jugend-Gipfel 2015 mitwirkten. Dort also, vor über drei Jahren, wurde die Idee des „Fridays for Future“ ausgeheckt oder sagen wir lieber: weiterentwickelt. Die tatsächlichen Drahtzieher sind keine Jugendlichen, sondern ganz sicher Erwachsene aus zweifelhaften globalistischen Netzwerken verschiedener NGOs. Denn das Global Youth Summit wird von der Plant-for-the-Planet Foundation organisiert und dahinter verbergen sich globalistische Denkfabriken wie der Rockefeller-Verein „Club of Rome“ und die „German Marshall Plan Foundation“.

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Mit Plant-for-the-Planet versuchte bereist vor etwas über 10 Jahren der 10jährige Felix Finkbeiner zusammen mit seinen Vater und Promis über Aufforstungsaktionen das Klima medienwirksam zu retten. Damals aber war die mediale Aufmerksamkeit noch bescheiden. Im Jahr 2015 gab es aber auch schon dort einen Aufruf Klimastreiks zu organisieren.

Klimastreik

Die Plant-for-the-Planet Foundation wird in Deutschland an führender Stelle von Frithjof Finkbeiner repräsentier, dem Vater von Felix Finkbeiner.

Finkbeiner ist Mitbegründer des German Marshall Plan und Vizepräsident des Club of Rome in Deutschland. Beides sind berüchtigte Think Tanks unter dem Einfluss US-amerikanischer Machteliten. Der Vorsitzende des German Marshall Fund war David Rockefeller. Der Club of Rome verbreitet in Rockefellers Auftrag seit Ende der 1960er Jahre die grüne Ideologie, betreibt substanzlose Angstmache vor angeblicher Ressourcenknappheit und propagiert einen globalen Genozid an der angeblich zu großen Weltbevölkerung. Präsident des Club of Rome in Deutschland ist der Klimaforscher Mojib Latif, der in seiner Funktion auch die Schülerproteste von Fridays for Future unterstützt und bei Fridyas for Future in Hamburg als Redner auftrat. Der Alt-Bundespräsident und Ex-Ministerpräsident von Niedersachsen Christian Wulff ist übrigens auch Mitglied im Club of Rome.

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Und auch der Ex-Klimaberater der Kanzlerin und Ex-Chef des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Hans Joachim Schellnhuber, der jetzt in der Kohlekomission sitzt, ist Mitglied im Club of Rome.

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Finkbeiner aber lieferte die Blaupause für aktuelle „Polit-Ikonen“ wie Greta Thunberg: Sein Sohn Felix war 2009 gerade erst 12 Jahre alt, als er unter dem Einfluss seines Vaters „zum Symbol einer neuen Generation“ des Klimaschutzes gemacht wurde, wie der Stern damals unter dem Tenor „Klein Finkbeiner rettet die Welt“ berichtete. Parallelen in der Entwicklung des jungen Felix und der jungen Greta sind dabei unverkennbar.

Der schwedische Finanzmarkt-Jongleur Ingmar Rentzhog beschreibt in einem Interview, wie er Greta Thunberg „rein zufällig“ unter seine Fittiche nahm. Auch Rentzhog ist kein Unbekannter in der globalen Klima-Propaganda. 2017 gründete der langjährige Finanzunternehmer die dubiose Klimaschutz-Organisation „We don`t have Time“ als Aktiengesellschaft. Er nahm Grata im Sommer 2018 unter seine Fittiche und postete im Internet groß ein Foto von Greta mit ihren bekannten Plakat zum Klimastreik. Im November wurde die globale Live-Übertragung des Klimakrisenplans des Club of Rome von Ingmar Rentzhog, dem Gründer von We Don’t Have Time, moderiert.

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Aus den Denkfabriken der globalen Agenda ist die Idee, Schüler mit großen Streiks während der Unterrichtszeit zu instrumentalisieren, geboren worden. Auf der Suche nach passenden Ikonen für die Schüler kamen seltsame Sonderfälle wie Greta Thunberg sehr gelegen. Greta stammt zudem aus einer wohlhabenden und berühmten Familie in Schweden, die Mutter ist eine bekannte Opensängerin in Schweden und der Vater ist dort ein bekannter Schauspieler. Die Familie Thunberg ist zudem über sieben Ecken mit dem Klimaforscher und Nobelpreisträger Svante Arrhenius verwandt, der 1895 eine der ersten Theorien zum Treibhauseffekt vorstellte. Auch das kommt sehr gelegen.

Aber zurück nach Deutschland. Hinter der deutschen Website von „Fridays for Future“ fridaysforfuture.de verbergen sich politische Aktivisten aus linksalternativen Kreisen. Registriert ist die Seite auf eine Ronja Thein im Lorentzendamm 8 in Kiel. Unter dieser Adresse firmiert ein linksalternativer Treffpunkt namens „Alte Mu“. Hier trifft sich auch die BUNDjugend und hat ihr Büro. Der 18-jährige Jakob Blasel mobilisierte dabei in Kiel für die ersten Klimastreiks.

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Der 18jährige Jakob Blasel aus Kiel und die 22jährige Studentin Luisa-Marie Neubauer aus Hamburg/ Berlin und der 20jährige Abiturient Louis Motaal aus Stuttgart (hier bei den LINKEN) werden als Lichtgestalten des Protestes gefeiert – sie sind jedoch keine naiven Schüler mehr, sondern politische Aktivisten der jungen Grünen und von Greenpeace/ Plant for the Planet. Neubauer bekam von der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung sogar ihr Stipendium für die Göttinger Uni – als Dankeschön für erfolgreiche Polit-PR und ist aufgrund ihrer vielen Flugreisen als #LangstreckenLuisa bekannt geworden und ist nun immer an der Seite von Greta zu finden.

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Bereits in der Oberstufe hatte Luisa einen Debattierwettbewerb gewonnen – es ging um Plastiktüten und Fracking. Damals hatte sie noch den naiven Weltretter-Elan einer Jugendlichen. In den letzten sechs Jahren hat sie gelernt, strategischer zu werden und die Öffentlichkeit für sich zu nutzen. Nach der Schule schrieb sie für das Greenpeace Magazin über Umweltthemen und sprach als Jugendbotschafterin für die Organisation ONE mit Politikerinnen und Politikern. Sie machte Kampagnenarbeit bei der Klimaschutzorganisation Fossil Free Deutschland und verfasste im Oktober 2018 einen offenen Brief gegen das Vorgehen des Energiekonzerns RWE im Hambacher Wald. Über 100 Aktivistinnen und Verbände unterzeichneten ihn, darunter Ali Can, Felix Finkbeiner (Plant for the Plantet/ Club of Rome) und die BUNDjugend. Siehe zeit.de.

Große Umweltverbände fragten im Dezember an, wie sie Luisa unterstützen können, und berieten sie, während sie die erste Demo anmeldete. Ein Unternehmen bot an, den Protest klimaneutral zu machen, indem es die Emissionen der Anfahrten kompensierte. Und Jakob Blasel meldete sich bei ihr. Der 18-jährige Schüler hatte die gleiche Idee wie Luisa und mobilisierte in Kiel für einen ersten Streik. Schnell formte sich um Luisa und Jakob eine kleine Gruppe von engagierten Schülerinnen und Studenten, die seitdem die deutschlandweiten Streiks koordinieren. Und das mit Hilfe und Unterstüzung der Plant for the Planet Foundation um Frithjof und Felix Finkbeiner und anderer NGOs.

Der Einfluss der Medien

Das die Videos von Gretas Reden in Katowice und später auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos viral gingen und große Aufmerksamkeit erreichten, liegt an der Funktionsweise der Medien. „Die Heldengeschichte des armen kleinen Mädchens, das alleine angefangen hat, zu protestieren – überhaupt nicht strategisch, sondern sehr authentisch – das zieht medial“, erklärt die Professorin für Wissenschaftskommunikation an der Universität Passau Hannah Schmid-Petri das Phänomen. Sie hat analysiert, wie verschiedene Akteure über den Klimawandel kommunizieren und sagt, dass Bewegungen eine Identifikationsfigur brauchen. „Journalisten hängen ihre Berichterstattung gerne an Personen auf. Wenn eine Bewegung medial erfolgreich sein will, braucht sie also ein Gesicht.“ Die Berichterstattung trüge dann wiederum dazu bei, dass dieses Gesicht an Bedeutung gewinne. Siehe zeit.de. Vor 10 Jahren war es der kleine Felix Finkbeiner, mit mäßigen Erfolg, heute ist es Greta Thunberg.

Luisa und ihre Mitstreiterinnen sind sich dieser Dynamik bewusst und stehen seither an der Seite von Greta und begleiten sie zu Demos und zu ihren Vorträgen. Auf der Klimakonferenz in Katowice hatten sich Greta Thunberg und Luisa kennengelernt. Die Plant for the Planet Foundation war ebenfalls mit dem 19/20jährigen Berufsaktivisten Louis Motaal anwesend. Seither sind Luisa und Louis immer an der Seite von Greta zu finden.

Video eingebettet aus youtube.

Louis Kaspar Abdel Motaal ist trotz seines jungen Alters ein „alter Hase“ im Klimageschäft. Der Waldorfschüler ist gerade mit dem Abi fertig und hat schon mit 11 Jahren angefangen Reden zum Klimaschutz zu halten. Seine Eltern waren schon beim WWF aktiv und mit 10 Jahren wollte er schon zu Greenpeace. Mit 11 Jahren ist er dann Plant for the Planet beigetreten. Laut seiner Vita ist er bereits seit sechs Jahren bei der Foundation tätig, war Referent beim Deutschen Handelskongress, beim Jahrestreffen der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome und beim Deutschen CSR-Forum. Er vertrat Plant-for-the-Planet bei der UN-Klimakonferenz und dem Global Landscape Forum und ist zusammen mit Luisa und Jakob Mitorganisator von Fridays for future. Dieser Louis Motaal hat auch Anfang Februar 2019 beim Deutschen Patent- und Markenamt auch die Wortmarke „Fridays for Future“ zur Eintragung angemeldet. Siehe tichyseinblick.de.

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Louis aus Stuttgart, der inzwischen hauptamtlich für Plant for the Planet arbeitet und auch für Greenpeace an Schulen aktiv war und die Plant for the Planet Foundation bilden zusammen mit dem Club of Rome (Club of Rome Schulen) seit Jahren Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit aus. Sie sind in über 70 Ländern aktiv mit 70.000 Kinder-Klimabotschaftern. Die Ausbildung findet auf Akademietagen statt, inklusive Rhetoriktraining, etc..

Louis Motaal

Louis marschiert inzwischen auf den Demos von Fridays for Future voran und gibt den „Anheizer“. Herr Minister Altmaier musste u.a. das Feld räumen, als Louis den Schülermassen in Berlin einheizte.

Video eingebettet aus youtube.

Und auch die Klimafolgenforscher um das Club of Rome Mitglied Hans Joachim Schellnhuber mischen mit. Das Potsdam-Institut für Klimfolgenforschung (PIK) hat anlässlich der Preisverleihung der goldenen Kamera an Greta Thunberg diese in Potsdam auf dem Telegrafenberg empfangen und zusammen mit den beiden Chefs des PIKs und Stefan Rahmstorf eine Rundführung gemacht. Mit dabei waren auch Luisa Neubauer und Louis Motaal. Diese werden auch weiterhin vom PIK und Stefan Rahmstorf beraten.

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Inzwischen haben sich „Scientist4Future“, „Parents4Future“, XR und unzählige Mitläuferorganisationen und Trittbrettfahrer der Bewegung angeschlossen.

In anderen Ländern läuft es ähnlich ab. Die Internetseite fridasforfuture.org führt u.a. zu schoolstrike4climate.com und über die dort angegebene Telefonnummer zu Charlie Wood von 350.org. Einer professionellen linken, Klimaschutzaktivistin und Kampagnenbetreiberin aus Australien. 350.org ist eine vom US-amerikanischen Autor und Umweltaktivisten Bill McKibben gegründete internationale Klimaschutz-Organisation. Ziel von 350.org ist der Aufbau einer weltweiten Graswurzelbewegung zum Klimaschutz.

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In England hat sich sich die Graswurzelbewegung Extinction Rebellion (XR) Fridays for Future angeschlossen. In London blockiert XR Straßen und legt den Verkehr lahm, um seine Ziele durchzusetzen. Greta trat bereits im November zusammen mit XR beim Rebellion Day in London auf. Nach ihren Besuch beim Papst im Rom zu Ostern war Greta erneut zu Besuch bei XR in London. Dort wurde sie von Hunderten Demonstranten unter anderem mit „Wir lieben dich“-Rufen am Marble Arch begrüß. Bei den Protesten von XR in London kam es zuletzt zu 600 Verhaftungen von Aktivisten. Auch in Berlin ist XR inzwischen aktiv und blockiert Straßen. Fridays for Future (FFF) hat inzwischen die Taktiken von XR übernommen, die in zahlreichen Ortsgruppen Aktionstrainigs anbieten. Heute blockiert die sog. TurboKlimaKampfGruppe (TKKG) Straßen, u.a. in Kiel.

Kiel

Fazit: Von der Plant for the Plantet Foundation stammte also die Idee der Schülerstreiks, sie kontrolliert auch die Fridays for future-Finanzen, und Mitarbeiter der Foundation kümmern sich um die Organisation von Fridays for future bis hin zur Sicherung der Markenrechte. Wie tichyseinblick.de aufdeckte, wird das Spendenkonto von Fridays for Future von der Plant for the Planet Foundation geführt. Die Foundation informiert Fridays for future, was an Spenden eingeht, und bestimmt, welche Rechnungen bezahlt werden. Das gilt übrigens nicht nur für die auf dem Spendenkonto eingehenden Gelder, sondern auch für die Gelder aus der parallel laufenden Fundraising-Kampagne.

Zudem wird Fair-Trade-Schokolade von der Foundation vertrieben, dabei fließen rund 20 Cent pro Tafel in die Kassen der Foundation. Auch dafür wirbt Louis. Es geht hier also alles andere als um Klimaschutz, sondern um ein knallhartes Geschäftsmodell.

Erst ganz am Ende der globalen Klima-PR-Kette stehen dann die tausenden ahnungslosen Schüler, die sich aus unterschiedlichsten Gründen zu den Demos begeben. Unterstützt werden sie dabei vom BUND, Greenpeace, der Interventionistischen Linken (IL), Extinction Rebellion (XR), Kirchen und anderen NGOs, die natürlich auch alle etwas von dem Spendenkuchen und der Aufmerksamkeit abhaben möchten. Naiver Idealismus ist das eine, der Anschein des Rebellentum das andere. Worum es hierbei geht, ist letztendlich eine groß angelegte Klima-PR-Kampange der Ökolobby und ihrer Nutznießer. Denn echter Klimaschutz bedeutet Verzicht und nicht strategischen Konsum und Kapitalismus im Sinne der Ökolobby. Da die Medien Teil dieses Geschäfts sind und sich vereinnahmen lassen haben, ist nicht zu erwarten, dass über die Hintergründe von Fridays for Future kritisch in den Medien berichtet werden wird. Der Gesichtsverlust wäre zu groß, dass man nicht ordentlich recherchiert hat und sich vom naiven Idealismus einer scheinbaren „Schülerbewegung“ hat blenden lassen.

Bereits im Jahre 2008 instrumentalisierten die Tagesthemen Kinder für die Klimaschutzbewegung.

Video eingebettet aus youtube.

Ebenso zur Klimakonferenz 2009 COP15 in Kopenhagen.

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Ebenso bei der Klimakonferenz in Rio 1992.

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135 Kommentare
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  1. Am Ende ist es restlos Irrelevant, ob der Club of Rome oder irgendwelche NGO´s Hinter der Bewegung stehen, sie unterstützen oder Fördern.

    Denn das ist es was sie tun. Auch wenn der Tenor dieses Artikels wie ständig auf diesem Blog den Eindruck verbreiten möchte, das dadurch die Jugendlichen ein geradezu willenloser , missbrauchter Schwarm, Kindern sei, die des Denkens nicht fähig sind und sowieso gesteuert seinen, und dadurch das Eigentliche Anliegen ja sowieso unfug ist.

    Wie kann man sich nur wundern, das die Menschen, Jugendliche, NGO´s, Wissenschaftler und Organisationen nach Wegen suchen die fundamentale Problematik, der auf diesem Blog wiedersprochen wird, zu lösen. Es geht Ihnen um die Problematik das uns durch unser Wirtschaftsmodell und die exzessive Verbrennung gigantischer Mengen fossiler Energien, ein gravierender, menschengemachter und potentiell für die Zivilisation brandgefährlicher Klimawandel bevorsteht, der schneller eintritt als sich Kulturen, Wirtschaft, Technik, Landwirtschaft und die Ökosphäre anpassen können.

    Als wären die Argumente der Jugend und der Überragenden Menge der Wissenschaftler nur deswegen Irrelevant weil sie massive Unterstützung erhalten..

  2. @TS

    Glauben Sie das wirklich?

  3. Aber sicher glaub ich das..

    Interssant wäre auf diesem Blog ein genauso detailliert recherchierender Artikel über die verschiedenen Instrumente, Hintergründe, Lobbys, und Beeinflussungsmassnahmen der fossilen Energiewirtschaft, mit der diese die Öffentliche Meinung zu beeinflussen versucht.

    Würde man auf diesem Blog deren Argumente genauso herabwürdigen, nur weil sie die strategischen Methoden der Medienindustrie benutzen ? Ich glaube kaum. In dem Fall nehme ich an würden sie deren Argumente wiederholen, und nicht die Frage stellen, Wie denn wer , wann, von wem und welchem Finanzzweig des Energiesektors finanziert oder unterstützt wurde..

    Schon das Vokabular des Artikels verrät die Einseitige Berichterstattung..
    „berüchtigt“, „zweifelhaft“ , „globalistisch“ , „dubios“.

    Es geht dem Artikel überhaupt nicht um die Inhalte der Bewegung sondern um die diskreditierung der Protagonisten in dem die Motive auf einseitige finanzielle Interessen reduziert werden.

    Versuchen sie sich .. und wenn nur für 30 sec. in die Lage der Ökobewegung zu versetzen.

    Würden sie die strategie wählen, auf jegliche Mediale strategien oder Unterstützung anderer NGO´s zu verzichten ? Wären sie der Meinung das Ihre Argumente dann schlagkräftiger wären ? Oder glaubwürdiger?

    natürlich nicht.

    Der Artikel ist sprachlich einseitig , voreingenommen und geht vollkommen am Kern der Ökobewegung vorbei. Der frage ob deren Anliegen Inhaltlich gerechtfertigt ist. Er dient alleine der Verunglimpfung der der Bewegung. Sonst nichts.

    ja.. das glaube ich tatsächlich..

  4. @TS

    Ich habe selbst für die Ökolobby gearbeitet in der Klimaforschung und beim Umweltsenator, weiß deshalb wie der Hase läuft. Und nun? Zur Debatte steht hier, dass sich die Ökolobby der Methoden bedient, welche sie der fossilen-Lobby vorwirft. Die Ökolobby ist gar schlimmer, da Kinder seit Jahrzehnten instrumentalisiert und vor den Karren gespannt werden, für die Ziele von alten weißen Männern/ Ökolobbyisten und die Medien da mitspielen. Und sog. Umweltverbände Promoter durch die Gegend schicken und Aktionstrainigs etc. anbieten. Das hat schon sektenhafte Züge.

  5. @Tom Schülke #1
    Greta Thunbergs Rhetorik, unser Haus stehe in Flammen und ihre Generation hätte keine Zukunft, steht offen im Widerspruch zum IPCC-Konsens:

    == Zitat: Judith Curry ==
    https://judithcurry.com/2019/02/07/climate-hypochondria-and-tribalism-vs-winning/

    “Based upon our current assessment of the science, the threat does not seem to be an existential one on the time scale of the 21st century, even in its most alarming incarnation.”

    I referred to AR5 WGII:

    “Every single catastrophic scenario considered by the IPCC AR5 (WGII, Table 12.4) has a rating of very unlikely or exceptionally unlikely and/or has low confidence. The only tipping point that the IPCC considers likely in the 21st century is disappearance of Arctic summer sea ice (which is fairly reversible, since sea ice freezes every winter).”

    == Zitat: Matt Ridley ==
    http://www.rationaloptimist.com/blog/global-greening-versus-global-warming/

    Please remember that the IPCC agrees with me that, in terms of its economic impact, climate change is a minor issue. Once again, I am not departing from the consensus.

    The opening words of the executive summary of Chapter 10 of working group 2’s report on the impacts of climate change in AR5 read as follows:

    “For most economic sectors, the impact of climate change will be small relative to the impacts of other drivers (medium evidence, high agreement). Changes in population, age, income, technology, relative prices, lifestyle, regulation, governance, and many other aspects of socioeconomic development will have an impact on the supply and demand of economic goods and services that is large relative to the impact of climate change.”

    That’s the IPCC’s consensus view.

  6. Auch interessant, die Tagesschau berichtet gerade im Faktenfinder, dass wären alles Fake-News, was andere und ich hier berichten. Oder „rechte Hetze“.

    https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/fridays-for-future-133.html

    Ich frage mich, wie man die hier genannten Fakten überhaupt als ausgebildete Fach-Presse übersehen kann? Vor allem da Louis Motaal von Plant for Planet immer voran rennt und die Spendengelder von Plant for Planet verwaltet werden und Plant for Planet Fridays for Future-Demos über Louis Motaal maßgeblich mit organisiert.

  7. Interssant wäre auf diesem Blog ein genauso detailliert recherchierender Artikel über die verschiedenen Instrumente, Hintergründe, Lobbys, und Beeinflussungsmassnahmen der fossilen Energiewirtschaft, mit der diese die Öffentliche Meinung zu beeinflussen versucht.

    Bitte?
    Wo passiert das denn?

    Ich mach‘ die liebe Glotze an. Staatsfunk. Fossil böse!
    Ich schlage meine Lokalzeitung auf. Gehört der SPD. Fossil ganz ganz böse!

    Bitte erstmal Ross und Reiter nennen, welche Beeinflussungsmaßnahmen an die Öffentlichkeit von den bösen, bösen Fossilien getragen werden.

  8. ein genauso detailliert recherchierender Artikel über

    Ich schau einfach nur bei Twitter und Facebook und youtube in Sachen FFF nach. Sollte eigentlich erst recht jeder Journalist können?

    Wenn dann noch Berichte von Journalisten der Tagesschau und vom Spielgel kommen, dass seinen alles Fake-News bei uns, dann frage ich mich, von wem werden die bezahlt, oder für wen arbeiten die?

    Gerade echte Umweltschützer sollten dem nachgehen.

  9. Dank an @Thomas Leske für die IPCC-Zitate.
    Deutschland ist einer der höchstindustrialisierten Staaten. Ohne eine zuverlässige, preiswerte Versorgung mit Energie wird der erarbeitete Wohlstand mit Sicherheit den Bach heruntergehen. Wind und PV vermögen das nicht zu gewährleisten. Das haben Thunbergs Hinterwesen entweder nicht begriffen (würde mich bei Schulschwänzern mangels Bildung nicht wundern) oder es stehen Absicht, Böswilligkeit und Schädigungsvorsatz dahinter. Mit logischem Denken hat diese Panikmache ohnehin nichts zu tun. Etwa 95% des Co2 kommen aus natürlichen Quellen, etwa 5% werden durch Menschen oder ihr Handeln eingetragen. Der Anteil Deutschlands an den Co2 Emissionen beträgt etwa 2,5%. Angenommen, sämtliche Co2-Erzeuger Deutschlands würden vollständig ausgeschaltet, würde dies bedeuten, dass bei einem angenommenen Anstieg der Durchschnittstemperatur um 2°C sich der Anstieg um 0,05°C, (in Worten: fünf Hundertstel Grad) reduzieren würde. Für dieses Ergebnis im Bereich fast Null werden aberwitzige Milliardenbeträge eingesetzt, verballert, verbraten. Wenn sich nun herausstellt, dass der modellberechnete Temperaturanstieg entweder nicht stattfindet oder ganz andere Ursachen hat (Wasserdampf ist ein Kandidat)? Solche Gedanken sind diesen jugendlichen Lächerlichkeits-Aktionisten natürlich fremd, sie haben ja den göttlichen Auftrag, Menschheit und Welt zu „retten“. Jetzt. Sofort.

  10. @ Tom Schülke 26. April 2019 14:05

    Denn das ist es was sie tun. Auch wenn der Tenor dieses Artikels wie ständig auf diesem Blog den Eindruck verbreiten möchte, das dadurch die Jugendlichen ein geradezu willenloser , missbrauchter Schwarm, Kindern sei, die des Denkens nicht fähig sind und sowieso gesteuert seinen, und dadurch das Eigentliche Anliegen ja sowieso unfug ist.

    Wenn sie einen durchschnittlichen Teilnehmer an den Demos fragen, wie weit die Sachkenntnis geht, dürften sie auch bei Abiturienten ein extrem niedriges Kenntnisniveau erwarten, nicht nur bei den 5-Klässlern. Was also bewegt die Schüler, wenn sie doch kaum wissen, um was es geht? Man hat jenen einen Hype verpasst, ohne wirklichen inhaltlichen Aspekt. Eine reine Promotion Tour, sie vertrauen jenen, die sich als seriöse Wissenschaftler gerieren, aber sich wie schaechte Ideologen und Aktivisten aufführen.

    Was also ist das ‚eigentliche‘ Anliegen? Anfangs wusste man gar nicht, was sie wollen. Dann wurde ein Forderungskatalog herausgegeben, er nicht nur undurchführbar ist, sondern auch weitgehend unwirksam zum Erreichen des sogenannten Klimaschutzes.

    Wie kann man sich nur wundern, das die Menschen, Jugendliche, NGO´s, Wissenschaftler und Organisationen nach Wegen suchen die fundamentale Problematik, der auf diesem Blog wiedersprochen wird, zu lösen.

    Sie glauben an eine fundamentale Problematik? Das hat eher was mit einem religiösen Impetus zu tun, nicht mit Wissenschaft.

    Ein ‚gravierender, menschengemachter und potentiell für die Zivilisation brandgefährlicher Klimawandel‘ konnte von der Wissenschaft bislang nicht nachgewiesen werden. Es gibt lediglich schwach belegte Hypothesen.

    ‚Als wären die Argumente der Jugend …‘ haben die eigene Argumente, oder plappern die nur den Vorturnern nach? Und sofern es um Argumente ginge, kann man diese selbstverständlich auch diskutieren.

    ‚… und der Überragenden Menge der Wissenschaftler‘ Ich weiß nicht, was es bedeutet, wenn viele Leute ideologisch verblendet sind. Leider gab es dunkle Zeiten in der Deutschen Geschichte, da schien die aussortierte Elite und die dazugehörigen Wissenschaftler auch eine überragende Menge zu bilden. Wenn das ein Argument sein soll, dann kann man wissen, wohin das führt.

  11. ‚… und der Überragenden Menge der Wissenschaftler‘ Ich weiß nicht, was es bedeutet, wenn viele Leute ideologisch verblendet sind. Leider gab es dunkle Zeiten in der Deutschen Geschichte, da schien die aussortierte Elite und die dazugehörigen Wissenschaftler auch eine überragende Menge zu bilden. Wenn das ein Argument sein soll, dann kann man wissen, wohin das führt.

    So siehts aus. Und der Staatsfunk macht auch wieder mit. Mann muss eigentlich nur bei Twitter und Facebook mitlesen um zu sehen, was dort abläuft und wer da was organisiert und betreibt. Und alle schauen weg.

  12. Ich habe gerade gelesen Christian Wulff, unser Altpräsident, ist mit dabei in der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

  13. FFF demonstrierte heute auch mit gegen Bayer.

    Als nächstes kommen dann VW, Daimler, etc..

  14. Ich frage mich, wie man die hier genannten Fakten überhaupt als ausgebildete Fach-Presse übersehen kann?

    Fakten? 😉

    @Lutz:

    Bitte?
    Wo passiert das denn?

    Ich mach‘ die liebe Glotze an. Staatsfunk. Fossil böse!
    Ich schlage meine Lokalzeitung auf. Gehört der SPD. Fossil ganz ganz böse!

    Bitte erstmal Ross und Reiter nennen, welche Beeinflussungsmaßnahmen an die Öffentlichkeit von den bösen, bösen Fossilien getragen werden.

    Das kommt in etwa der Aussage „Ich habe heute mein Fenster geöffnet, es war kalt. Wo bleibt denn die Klimaerwärmung?“ gleich. Was meinst du denn wie wir in diese Situation geraten sind? Wir hätten uns ja auch vor über 30 Jahren Gedanken darüber machen können wie man die nötigen Technologien zügig entwickelt statt erst jetzt. Welche Interessen das wohl verhindert haben? Bei der Gelegenheit kannst du dir auch überlegen wie es zu Rauchverboten und eingeschränkter Werbung dafür kam. Warum hat das wohl so lange gedauert? Ideen?

    @Non Nomen:

    Deutschland ist einer der höchstindustrialisierten Staaten. Ohne eine zuverlässige, preiswerte Versorgung mit Energie wird der erarbeitete Wohlstand mit Sicherheit den Bach heruntergehen. Wind und PV vermögen das nicht zu gewährleisten. Das haben Thunbergs Hinterwesen entweder nicht begriffen (würde mich bei Schulschwänzern mangels Bildung nicht wundern) oder es stehen Absicht, Böswilligkeit und Schädigungsvorsatz dahinter.

    Das sind diese verwirrten Skeptiker von denen ich mal geschrieben habe, Michael Krüger. Die haben tatsächlich solche Gedanken und …

    Mit logischem Denken hat diese Panikmache ohnehin nichts zu tun. Etwa 95% des Co2 kommen aus natürlichen Quellen, etwa 5% werden durch Menschen oder ihr Handeln eingetragen. Der Anteil Deutschlands an den Co2 Emissionen beträgt etwa 2,5%. Angenommen, sämtliche Co2-Erzeuger Deutschlands würden vollständig ausgeschaltet, würde dies bedeuten, dass bei einem angenommenen Anstieg der Durchschnittstemperatur um 2°C sich der Anstieg um 0,05°C, (in Worten: fünf Hundertstel Grad) reduzieren würde.

    … kommen dann mit solchen Rechungen daher. Der erste Satz soll zeigen wie winzig die menschlichen Emissionen doch sind. Tja, trotzdem sind sie für den kompletten Anstieg der Konzentration in der Atmosphäre veranwortlich und nicht etwa nur für 5% des Anstiegs. Das Wunder der Mathematik.

    Der Rest ist ein Versuch das Problem auf andere zu schieben. Warum nicht noch auf den einzelnen Bürger herunterbrechen? Für eine noch viel näher an 0°C befindliche Zahl soll ich hunderte von Euro berappen? Ne, sollen doch erstmal die anderen, die „wahren“ Verursacher der CO2 Emissionen das machen … gell? 😉

    Wenn sich nun herausstellt, dass der modellberechnete Temperaturanstieg entweder nicht stattfindet oder ganz andere Ursachen hat (Wasserdampf ist ein Kandidat)? Solche Gedanken sind diesen jugendlichen Lächerlichkeits-Aktionisten natürlich fremd, sie haben ja den göttlichen Auftrag, Menschheit und Welt zu „retten“. Jetzt. Sofort.

    Und da ist er wieder … der Versuch Zweifel aufzubringen. Was wenn es nicht wahr ist? Was wenn der Apfel doch nicht vom Baum fällt? Was wenn die Weltraumsonde bei ihrem Flyby doch wo ganz anders landet als gedacht? Was wenn mein Auto doch mit Wasserdampf fahren kann wie so viele im Internet behaupten?

    Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hier ein Wissenschaftszweig fundamental irrt ist gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um konspirative Zusammenarbeit handelt ebenso. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Forenkommentator oder Blogger es besser weiß weil zusammengesammelte „Fakten“ ein ganz anderes Bild ergeben, ist ebenfalls sehr gering 😉

    Göttlicher Auftrag? Die Rettung hätte schon vor Jahrzehnten beginnen müssen, da war es noch einfach. Der Mensch sieht unangenehmen Wahrheiten nicht so gerne ins Gesicht und wartet lieber ab bis es fast zu spät ist. Manche Dinge können dann auch durchaus unumkehrbar zu spät sein … Eis gefriert wieder im Winter lese ich da oben … ja genau und nachts wird es kälter. Haben wir aber nochmal Glück gehabt.

    @Martin Landvoigt:

    Was also bewegt die Schüler, wenn sie doch kaum wissen, um was es geht?

    Aufmerksamkeit für ein Thema erzeugen, das ihnen wichtig ist und ihre Zukunft betrifft. In dem Alter ist Protest so ziemlich das einzige was man machen kann. Seit wann muss man sich mit einem Thema so tief beschäftigen wie ihr es glaubt getan zu haben um eine Meinung dazu haben zu können?

    ‚… und der Überragenden Menge der Wissenschaftler‘ Ich weiß nicht, was es bedeutet, wenn viele Leute ideologisch verblendet sind. Leider gab es dunkle Zeiten in der Deutschen Geschichte, da schien die aussortierte Elite und die dazugehörigen Wissenschaftler auch eine überragende Menge zu bilden. Wenn das ein Argument sein soll, dann kann man wissen, wohin das führt.

    Alter Schwede … vielleicht mal darüber nachdenken, ob du nicht selbst zu einer gewissen Gruppe ideologisch verblendeter gehörst. Als ob es ein Argument sei, dass der Rest sich irrt, nur weil er in der überwiegenden Mehrheit ist? Ihr seid eine kleine Filterblase in der euch das anders vorkommen mag, aber wir anderen da draußen liegen doch nicht falsch, nur weil wir mehr sind. Komischer Gedanke.

    Mann muss eigentlich nur bei Twitter und Facebook mitlesen um zu sehen, was dort abläuft und wer da was organisiert und betreibt. Und alle schauen weg.

    Nochmal, Filterblase. Deine Wahrnehmung ist nicht objektiv … ganz und gar nicht.

  15. Welche Interessen das wohl verhindert haben?

    Lernt man das im VHS-Kurs „Trollen für Fortgeschrittene“?

    Die Aufgabenstellung lautet immer noch: „bitte benennen Sie die konkrete gegenwärtige Öffentlichkeitsarbeit der fossilen Energieindustrie, wenn Sie das schon als Argument aufbieten“ und nicht „irgendwas mit Tabak“, „Nebelkerzen“ oder „demonstrieren Sie Ihr Unverständnis, wie unsere Gesellschaft nun mal funktioniert“. Wenn Sie das nicht können, Ball flach halten.

    Ihr seid eine kleine Filterblase in der euch das anders vorkommen mag

    Okay, Begriff nicht verstanden. Man kann nicht in einer Filterblase hocken, wenn man von der Komplementärmenge zu 99% Prozent dauerbeschallt wird. Staatsmedien, private Sender, Zeitungen, alle Lemminge an der Arbeit, alle Leminge im Privatleben. Greta hurra! Schöne Filterblase ist das.

  16. @ Sebastian Herp 26. April 2019 22:26

    Das kommt in etwa der Aussage „Ich habe heute mein Fenster geöffnet, es war kalt. Wo bleibt denn die Klimaerwärmung?“ gleich.

    Diese Aussage ist die Antwort auf die Wiederholungsschleife: ‚Heute ist es zu warm … zu kalt … zu trocken … zu viel Wind: Daran ist der Klimawandel schuld!‘

    Was meinst du denn wie wir in diese Situation geraten sind? Wir hätten uns ja auch vor über 30 Jahren Gedanken darüber machen können wie man die nötigen Technologien zügig entwickelt statt erst jetzt.

    Diese Situation? Batterien und E-Mobilität wurden bereits vor über 100 Jahren entwickelt. Jetzt sind sie ausgereift, aber unzureichend. Mehr ist aber dafür nicht zu erwarten. Vor 30 Jahren wurde die Weiterentwicklung der Kernenergie gestoppt. Dass allerdings hat uns weit zurück geworfen.

    Welche Interessen das wohl verhindert haben?

    Klare Antwort: Die Messiliance zwischen angstgetriebenen Ideologen und einigen Geschäftemachern und politischen Hasardeuren.

    Bei der Gelegenheit kannst du dir auch überlegen wie es zu Rauchverboten und eingeschränkter Werbung dafür kam. Warum hat das wohl so lange gedauert? Ideen?

    Die Leute wollten eben gerne rauchen. Im Krieg hatten sich Zigaretten als Ersatzwährung etabliert. Ich verstehe es zwar nicht, halte aber die Idee, den Leuten das Rauchen zu verbieten, für falsch.

    Heute sind nicht wenige, die sich über Dieselabgase und Feinstaub aufregen nicht selten jene, die selbst rauchen oder Holzfeuer betreiben.

  17. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hier ein Wissenschaftszweig fundamental irrt ist gering.

    Denkt nur an die Physiker, wie lange die nach dem Kalorium oder dem Äther gesucht haben.

    Du bist der Messias, Herr. Und ich muß es wissen, denn ich bin schon einigen hinterhergelaufen.

  18. @ Sebastian Herp 26. April 2019 22:26

    Der Rest ist ein Versuch das Problem auf andere zu schieben. Warum nicht noch auf den einzelnen Bürger herunterbrechen? Für eine noch viel näher an 0°C befindliche Zahl soll ich hunderte von Euro berappen? Ne, sollen doch erstmal die anderen, die „wahren“ Verursacher der CO2 Emissionen das machen … gell?

    Genau das machen doch die Grünlinge, die sich selbst und ihr Klientel der Vielflieger mit Ablasszahlungen von einer erfundenen Schuld freikaufen wollen.

    Das Problem existiert nicht, warum sollte also überhaupt jemand Geld zum Fenster raus werfen?

  19. @ Sebastian Herp 26. April 2019 22:26

    Aufmerksamkeit für ein Thema erzeugen, das ihnen wichtig ist und ihre Zukunft betrifft.

    Abgesehen davon, dass es wohl sehr viele Mitläufer gibt, die als Schulklasse kenntnisfrei zum Mitmachen animiert wurden, sind jene, die wirklich Gretas Panik glauben und Folgen fehlgeleitete und desinformierte Opfer von organisiertem Kindesmisbauch.

    In dem Alter ist Protest so ziemlich das einzige was man machen kann. Seit wann muss man sich mit einem Thema so tief beschäftigen wie ihr es glaubt getan zu haben um eine Meinung dazu haben zu können?

    Weil es wirkliche Problem gibt, und die können die Zukunft kräftig verdunkeln.Klima gehört nicht dazu, aber wer seine Kräfte für Proteste gegen das Falsche aufbraucht, kann die wirklichen Herausforderungen der Zukunft nicht mehr erkennen.

    Alter Schwede … vielleicht mal darüber nachdenken, ob du nicht selbst zu einer gewissen Gruppe ideologisch verblendeter gehörst.

    Die Frage ist dann korrekt, wenn sich jeder diese Frage stellt und stets selbstkritisch prüft. Als stereotyper Tu Quoque , der argumentfrei als rhetorischer Reflex vorgetragen wird, taugt er nicht.

    Als ob es ein Argument sei, dass der Rest sich irrt, nur weil er in der überwiegenden Mehrheit ist?

    Hallo … schon völlig merkbefreit? Krüger trägt robuste Argumente vor, dagegen wird die vermeintliche Mehrheit als Seinargument dagegen gehalten … und dann so was?

    Ihr seid eine kleine Filterblase in der euch das anders vorkommen mag, aber wir anderen da draußen liegen doch nicht falsch, nur weil wir mehr sind. Komischer Gedanke.

    Auch das ist kein Argument. Ein Argument bezieht sich auf Fakten. Die wurde vielfach vorgetragen. Eine Filterblase gibt es dann, wenn man sich gegen Argumente immunisiert. Die Größe der Blase ist dagegen irrelevant.

    Nochmal, Filterblase. Deine Wahrnehmung ist nicht objektiv … ganz und gar nicht.

    Wahrnehmung kann per Definition nicht objektiv sein, denn nur ein Subjekt kann etwas Wahrnehmen. Das heißt aber lediglich, dass die Wahrnehmung mehr oder minder gut die Realität abbildet. Menschen, die ein Interesse an der Erkenntnis der Realität haben, versuchen ihren Irrtum dadurch zu minimieren, dass sie sich den Argumenten Andersdenkender ernsthaft stellen.

  20. Da hat Herr Krüger in ein Wespennest gestochen, sehr gut recherchiert.
    Schülksche und Herpsche Berufsempörer aus dem gleichen Nest sind außer sich und überschlagen sich in ihren gehaltlosen Gebrabbel.
    Einfach köstlich zum WE.

  21. Thema „Lenkung durch Medien“
    „Dummerweise lässt sich der Nachweis eben nicht führen, dass alle Katastrophen klimabedingt sind. Kriege entstehen aufgrund sozialer Ursachen.” -- Hans von Storch

    Und täglich grüßt der Klima-Fake (angeblicher Dürre Sommer)

    Kachelmann über Dürre-Warnungen der Medien: “Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden”

    Wer am gestrigen Mittwoch die Hauptausgabe der „Tagesschau“ sah oder heute die Bild-Zeitung sieht, könnte wettermäßig in Panik geraten. „Wetterdienst warnt vor Dürresommer“, meldete die ARD-Nachrichtensendung. Die Bild übergeigte komplett mit der Schlagzeile: „Meteorologen sicher! Sahara-Sommer mit Mega-Dürre droht. U.a. auch Greenpeace verbreitete das apokalyptische Szenario. Alles frei erfunden, sagt der Wetterexperte Jörg Kachelmann im MEEDIA-Interview.

  22. Ob die Klimakatastrophe droht? Keine Ahnung. Das weiss jemand wie ich, der sich seit 4 Wochen damit beschäftigt, anscheinend genauso wenig wie die Experten auf beiden Seiten. Ja gut, wenn die Klimasensitivität bei 2 Grad liegen sollte, dann wohl eher nicht -- und selbst wenn, in der Vergangenheit gab`s schon höhere CO2 Konzentration ohne Sauna-Effekt? Das spricht dann irgendwie dagegen.

    Astronomen haben ein Modell der nicht nachgewiesenen Oortschen Wolke oder eine Computersimulation von der Entstehung des Mondes, Geologen vom Aufbau des Inneren der Erde. Das soll ich glauben, den Aussagen von Klimawissenschaftlern aber nicht? Astrologie ähm Astronomie ist richtige Wissenschaft und Klima-Prognosen Pseudowissenschaft? Mag sein, ich weiss es (noch) nicht. Wenn ich mir allerdings die Prognose von Vahrenholt und Lüning mit der kalten Sonne so anschaue, würde ich eher 25… nein 50 Cent auf die Klimawissenschaftler setzen. Das hindert Vahrenholt aber nicht daran, ständig die Klimamodelle in die Tonne zu treten.

    Apropos Mond, die Umlaufbahn schwankt doch um 40.000 km? Das hat keinerlei Auswirkungen auf Ebbe und Flut? Wenn der Meeresspiegel steigt, schwappt das Wasser dann über den Rand der flachen Erde? 😉

  23. so what..
    ??
    was kann der Bemühung ..Bewegungen zu stärken..die sich für eine weniger belastete Umwelt einsetzen..vorgeworfen werden?
    klingt fast n sensationsgierigem investigativ journalismus.
    weiter so !! Ihr Jungen u. solidarischen Alten
    was ist das gegen diesel skandal ? waffenhandel? kartellabsprachen ?
    heuchelei u. ablenkung vom wichtigen..liebe machthaber u. steigbügel halter

  24. @ch

    Nicht Ihr Ernst. Alte weiße Männer missbrauchen Kinder für ihre Zwecke und Sie stört das nicht mal?

  25. Ich habe zwei Fragen, die jeder für sich beantworten oder mich beantworten möchte.

    Wie erklärt man, dass von ca. 950 Nach Christus bis Ende des 14 Jahrhundert
    die Wikinger in Grönland leben und sogar Weizen bzw. andere Pflanzen
    anbauen konnten, obwohl es damals unsere moderne Fahrzeuge und Industrie noch nicht gab.

    Wie erklärt man weiter, wieso zu dieser Zeit in den Alpen weit über 2000 Meter Bäume gewachsen sind, die man heute unter den zurückgehenden Gletschern versteinert findet. Heute haben wir in den Alpen eine Baumgrenze von 17-1800 Meter.

    Die einzige Erklärung ist natürlich, dass es damals viel wärmer und auch länger warm als heute war.

    Wenn jemand beide Situationen – wissenschaftlich geprüft – abweichend erklären kann, bin ich bereit meinen Diesel PKW für ein Elektroauto umzutauschen.
    Wenn niemand das erklären kann, sollte man über die von Menschen verursachten Klimawandel endlich aufhören zu reden und Greta Thunberg und der Club of Rome und alle andere vergrünte Menschen ruhig sein.

  26. @Kevin Reimann #21
    Es gibt Klimawissenschaftler die empirisch arbeiten und das eine oder andere Paper veröffentlichen, und es gibt Klimawissenschaftler, die mit Modellen spielen, die für sie die Realität darstellt und in jedes nur erreichbare Mikrofon den Doomsday verkünden, der auch willig, da klickfähig, verbreitet wird als die Wahrheit und nichts als die Wahrheit -- siehe von Storch.
    Ich tendiere dazu, Ersteren zu glauben.
    Klima-Wahn -- Umweltpolitik: Ein rationaler Leitfaden in aufgeregten Zeiten.

  27. Auch interessant:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Club_of_Rome#Ziel/Anliegen

    Das aktuelle Arbeitsprogramm des Club of Rome konzentriert sich auf die Themenbereiche 1) Umformulierung der Ziele und Veränderung der Funktionsweise unserer Wirtschaftssysteme; 2) Entkopplung von Wohlstandsentwicklung und Ressourcenverbrauch; und 3) Sicherung von Lebensgrundlagen, Arbeitsplätzen und Einkommen.[4]

    Um seine Ziele zu erreichen, setzt der Club of Rome auch auf die Bildung der jungen Generation. Die Deutsche Gesellschaft Club of Rome rief daher im Jahr 2004 gemeinsam mit Schulen aus ganz Deutschland das Netzwerk der Club of Rome Schulen ins Leben. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ lernen Schülerinnen und Schüler an Club of Rome Schulen über Grenzen hinweg zu denken, globale Perspektiven einzunehmen und in ihrem lokalen Umfeld aktiv zu werden. Club of Rome Schulen sind Lernorte, an denen Schülerinnen und Schüler ihre Selbstwirksamkeit in kleinen und großen Zusammenhängen entdecken und ihre Potentiale entfalten können. Als junge Weltenbürger lernen sie sich in komplexen Kontexten zu orientieren, globale und lokale Entwicklungen zu deuten und sich mutig, kreativ und tatkräftig in Entscheidungsprozesse einzubringen.

  28. The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent: The Political Economy of the Non-Profit Industrial Complex [ACT I]

    The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent has been written in six acts. [ACT I • ACT II • ACT III • ACT IV • ACT V • ACT VI] [Addenda: I]

  29. @GF

    Die sind nicht eher ruhig, ehe sie ihr Ziel erreicht haben. Nämlich Zerschlagung unseres aktuellen Wirtschaftssystems. Und alle 10 Jahre holen sie einen neuen kleinen Finkbeiner, oder eine kleine Greta aus der Kiste und schieben die für ihre Zwecke vor. Und wer sich anschaut, wie der Club of Rom tagt und resediert und die Mitläufer-NGOs, der weiß auch, dass es dabei nicht u Klimaschutz geht.

    Da sitzen alles alte weiße Männer an der Spitze, die ihren eigenen Geldbeutel füllen möchten, oder nach Macht und Einfluss streben. Gerade das werfen sie aber den fossilen-Lobby vor.

  30. o/t: Dieser Blog war (auch) Gegenstand einer Arbeit! https://ijoc.org/index.php/ijoc/article/view/5557/1998 . Das hebt, nicht wahr? 🙂

  31. PS

    Und zu den alten, weißen Männern gehören ein Mojib Latif, Präsident des CoR und der Papst, oder ein Schellnhuber, Graßl, Franz Alt und wie sie alle heißen mögen. Schaut man sich den Vorstand des CoR an, fast alles alte, weiße Männer.

  32. https://www.haz.de/var/storage/images/haz/nachrichten/kultur/spitzen-des-club-of-rome-fordern-im-schloss-herrenhausen-in-hannover-engagement-fuer-die-zukunft-der-erde/702147157-6-ger-DE/Spitzen-des-Club-of-Rome-fordern-im-Schloss-Herrenhausen-Engagement-fuer-die-Zukunft-der-Erde_reference_2_1.jpg

  33. Schellnhuber ist übrigens auch volles Mitglied im CoR.

    https://www.clubofrome.org/member/hans-joachim-schellnhuber/

    Hartmut Graßl hat dort auch mitgewirkt, ebenso Franz Alt auf seiner Sonnenseite.

  34. @Frank Bosse #29
    😀 Thx !

  35. @Tom Schülke

    Wie kann man sich nur wundern, das die Menschen, Jugendliche, NGO´s, Wissenschaftler und Organisationen nach Wegen suchen die fundamentale Problematik, der auf diesem Blog wiedersprochen wird, zu lösen.

    Aber die sind doch alle bekloppt. Durchgeknallte weltfremde Mittelschicht-Familien mit ebenso durchgeknallten Sprösslingen schüren Ängste vor frei erfundenen Katastrophen, geben allen anderen die Schuld und nerven einfach tierisch. Es erinnert an die Millerites im Amerika des 19. Jahrhunderts, die an eine bevorstehende Wiederkunft Jesu glaubten. Und als die dann -- erwartungsgemäß -- nicht eintrat, sehr enttäuscht darüber waren. Daraus sind verschiedene christliche Sekten wie die Zeugen Jehovas entstanden, die heute noch tierisch abnerven damit. Die Klima-Ideologie ist eine säkulare Variante des gleichen Irrsinns. Die Ökospinner werden genau wie die Christenspinner nicht aufhören, soviel ist klar. Der Rest der Gesellschaft muss einfach lernen, sie zu ignorieren.

  36. @SH

    Die Wahrscheinlichkeit, dass sich hier ein Wissenschaftszweig fundamental irrt ist gering.

    Der Klimakatastrophismus ist keine Wissenschaft. Es ist eine politische Bewegung, Ideologie, Propoaganda und Ersatzreligion.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um konspirative Zusammenarbeit handelt ebenso.

    Von Verschwörung redet keiner. Menschen können auch aus eigener Kraft strohdoof sein und einer Schwachsinns-Ideologie hinterherrennen. Deutsche haben das auch schon mehrfach in der Geschichte kollektiv hingekriegt.

  37. @christian holm

    Bewegungen zu stärken..die sich für eine weniger belastete Umwelt einsetzen..vorgeworfen werden?

    Diese Bewegung setzt sich nicht für die Umwelt ein, damit hat sie überhaupt nichts zu tun. Ihre Forderung ist, genau genommen, dass es weltweit 1/20 Grad kühler werden soll. Das wäre kein Umweltschutz, selbst wenn es erreichbar wäre. Es wäre weder besser noch schlechter, sondern wurscht.

    Ihre Methoden zur Erreichung dieses Wurscht-Zieles würden aber (in ihrer milderen Form) massenhafte Verarmung bedeuten, in ihrer extremeren Form einen Kollaps der Zivilisation mit möglicherweise Millionen von Toten.

    Da gibt es also einigen Grund für Vorwürfe.

  38. Jetzt drehen die Omas auch schon durch:

    https://www.plant-for-the-planet.org/de/informieren/neuigkeiten/fridays-for-future-nicht-nur-die/1/de

    Die haben wohl die Nachkriegswinter nicht mehr in Erinnerung?

  39. @MK #37

    Die haben wohl die Nachkriegswinter nicht mehr in Erinnerung?

    Wer sich daran erinnern kann ist 85 oder noch älter. Das sind Wirtschaftswunder-Omas.

  40. Auch schön:

    https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/nachrichten/die-grenzen-des-wachstums-auf-dem-neuesten-stand-pik-experten-beim-jubilaeum-des-club-of-rome

    Daher weht also der Wind.

  41. Weltweit sollen doch durch Erwärmung und Ubersäuerung der Ozeane 40 % der Korallen tot sein? Sind das keine negativen Auswirkungen, unabhängig ob die Menschheit nun Willens ist weniger CO2 in die Luft zu pusten?

    In Norddeutschland ist es in den letzten 30 Jahren eindeutig wärmer geworden. Wann war das in den 80ern mal 30 Grad und vor allem wochenlang. Heute sind die Sommer heiß und trocken, 30 Grad eher Abkühlung. Rudi Carell hat in den 70ern nicht umsonst gesungen „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“. Allerdings weist er im Lied auch darauf hin, dass es davor wärmer war. Kann ich nicht beurteilen, da war ich noch nicht geboren. Ach, das ist schon alles sehr kompliziert.

  42. Gelenkt oder nichtgelenkt?
    Benutzt oder frei?
    ————————
    Ja, wichtige Fragen.
    Aber dabei übersieht man sehr leicht die entscheidende Frage!
    — Was werden diese demostrierende Kinder/Jungedliche machen, wenn sie bald feststellen werden,
    die genzen Demonstrationen sind für die Katz???
    ————————-
    Die Welt macht doch einfach weiter so -- es wird weltweit gewaltig in Kohle investiert -- CO2 Werte steigen rasant weiter!
    Auch in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren nicht viel ändern -- trotz großspuriger Ankündigungen!
    ————————————
    Also, was wird geschehen?
    Nur Frustration?
    Oder doch Eskalation?
    ———————————

  43. @EO #41

    Auch in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren nicht viel ändern — trotz großspuriger Ankündigungen!

    Doch, bedrohliche Änderungen sind im Anmarsch.

    1. CO2-Steuer auf sämtliche Energieträger, das bedeutet Wohlstandsabsenkung für den größten Teil der Bevölkerung

    2.. Abschaltung von Kraftwerken, das bedeutet Blackouts

    Sonst wären klimahüpfende Kinder ja egal.

  44. @anorak2 #42
    Sie schreiben:

    Doch, bedrohliche Änderungen sind im Anmarsch.

    1. CO2-Steuer auf sämtliche Energieträger, das bedeutet Wohlstandsabsenkung für den größten Teil der Bevölkerung

    2.. Abschaltung von Kraftwerken, das bedeutet Blackouts

    ——————————
    Nun, das wäre auch ohne die „klimahüpfenden Kinder“ gekommen!
    Für Deutschland ist der „KLIMA-SCHUTZ-ZUG“ abgefahren -- daran werden wir leider nichts mehr ändern können!
    Die Lawine ist losgetreten -- in ein paar Jahren werden wir sehen, was sie noch übrig gelassen hat, von dem „Wirtschaftswunderland Deutschland!“

  45. @Eugen Ordowski #41
    Ich befürchte auch, dass die Lage eskaliert.

    Es gäbe noch eine unpolitische Lösung, außer den eigenen Konsum einzuschränken, was natürlich nichts nutzt, weil dadurch nur andere den eingesparten Rohstoff verheizen: So ähnlich wie Krombacher Regenwald aufkauft, um ihn zu schützen, könnten die Ökos Förderrechte für Kohle kaufen, um sie dann im Boden zu lassen. (Vielleicht würden Banken sogar Hypotheken auf die Förderrechte anbieten -> Erbe vorzeitig auszahlen lassen und in Förderrechten anlegen.)

    Weil das Unsummen kostet, würden einige FFF-Jünger dann vielleicht doch über Atomkraft und CO2-Abscheidung nachdenken. Oder darüber, ob es wirklich eine Begrenzung auf 1,5°C sein muss.

  46. @EO #43

    Nun, das wäre auch ohne die „klimahüpfenden Kinder“ gekommen!

    Ohne Propaganda würde das nicht kommen. Die Klimahüpfer gehören dazu.

    Für Deutschland ist der „KLIMA-SCHUTZ-ZUG“ abgefahren — daran werden wir leider nichts mehr ändern können!

    Das sehe ich ganz anders. So bescheuert wie jetzt kann es ja nicht weitergehen. Entweder es gibt einen großen Crash, dann gibt es sowieso keinen „Klimaschutz“ oder son Quatsch mehr -- oder wir stoppen den Unsinn vorher. Ich hoffe auf Letzteres. Wir leben in einer Demokratie, wir können auf die Propaganda hinweisen, überzeugen, Meinungen ändern, Mehrheiten kippen.

  47. @anorak2 #45

    Sie schreiben:

    Wir leben in einer Demokratie, wir können auf die Propaganda hinweisen, überzeugen, Meinungen ändern, Mehrheiten kippen

    Diesen Optimismus teile ich nicht -- bin seit ca 22 Jahren dabei -- und was ist das Resultat?
    Der Zug wird gegen die Wand gefahren -- wir können nicht aussteigen!
    Was machen unsere Medien?
    Heizen ordentlich -- der Zug fährt immer schneller!.

  48. @EO #46

    Der Zug wird gegen die Wand gefahren

    Auch dann hört Klimaschutz auf, nur sehr abrupt.

    Was machen unsere Medien?
    Heizen ordentlich — der Zug fährt immer schneller!.

    Das ist ne sehr deutsche Antwort. Die autoritäre McCarthy-Ära ist schließlich auch irgendwann beendet worden, aber nicht durch Wegducken vor den angemaßten Autoritäten.

    Sie sehen Politik als etwas das „oben“ vorgegeben und nach „unten“ durchgerecht wird, und die Bevölkerung erduldet das dann irgendwie passiv. Politik kann aber auch umgekehrt laufen: Die Bevölkerung macht Rabatz und treibt die „oben“ vor sich her, oder jagt sie ganz davon. Und das unter Beachtung demokratischer Spielregeln. Dass das möglich ist, muss die Bevökerung natürlich zunächst realisieren, und dann auch wollen. Die Möglichkeit von vornherein abzustreiten verhindert das, und hilft deshalb mit dass sich nichts ändert.

  49. @ Thoma Leske #44

    Sie schreiben:

    Weil das Unsummen kostet, würden einige FFF-Jünger dann vielleicht doch über Atomkraft und CO2-Abscheidung nachdenken. Oder darüber, ob es wirklich eine Begrenzung auf 1,5°C sein muss.

    —————————-
    Ich glaube, Sie sind auf dem richtigen Wege.
    Seit Jahren versuche ich , den „Skeptikern“ vorzuschlagen , einen Paradigmenwechsel vorzunehmen.

    Es glauben zu viele Menschen, dass das CO2 wie eine Heizung wirkt und die Erde zur Unbewohnbarkeit aufheizen wird.
    ————
    Die Klimaalarmisten predigen immer das Gleiche:“ Zur CO2 Reduktion gibt es keine Alternative!!!“
    —————
    Der Mensch ist ein innovatives Wesen, für ihn gibt es IMMER Alternativen!

    Wenn schon der Glaube an die angeblich kommende Klimakatastrophe mit den jetzigen „Fakten“ nicht zu erschüttern ist, muß man den Menschen zeigen, welche, fast noch unerschöpfliche Möglichkeiten wir haben, die erwartete, „tödliche“ Erwärmung zu stoppen!
    Ich denke nur an die „menschgemachte“ Fotosynthese -- was für Aussichten! -- Nur als EIN Beispiel!!!
    Tja, es gab Zeiten, da hielten die Menschen das Fliegen für unmöglich -- wenn Gott gewollt hätte, dass der Mensch fliegen könne, hätte ihm Flügel verpasst -- gar nicht so lange her!

    ——--„Wenn der Mensch meint, er könne die Erde erwärmen -- kann er sie auch abkühlen!“—--

  50. @anorak 2 #47

    Sie schreiben:

    Sie sehen Politik als etwas das „oben“ vorgegeben und nach „unten“ durchgerecht wird, und die Bevölkerung erduldet das dann irgendwie passiv. Politik kann aber auch umgekehrt laufen: Die Bevölkerung macht Rabatz und treibt die „oben“ vor sich her, oder jagt sie ganz davon.

    —————————
    Jetzt muß ich doch etwas lächeln.
    Sie beschreiben etwas, was genau seit Jahren geschieht -- die etablierten Parteien + Regierung werden von den undemokratischen Kräften (NGO`s, Klimaalarmisten,Strassen-Demonstranten, Klima-Gläubigen, usw) und den meisten Medien vor sich her getrieben.
    Zwischenzeitlich gibt auch zu viele Profitöre dieser Entwicklung -- der Kapitalismus macht Kasse, auch wenn viele meinen, ihn bekämpfen zu müssen (auch der chinesische Staatskapitalismus) -- Das viele Geld, von Staaten für den angelichen Klimaschutz locker bereitgestellt , lockt doch die Kapitalisten an, wie der Honig die Bären -- dazu meistens auch noch geschenkt!!!

  51. Sie beschreiben etwas, was genau seit Jahren geschieht — die etablierten Parteien + Regierung werden von den undemokratischen Kräften (NGO`s, Klimaalarmisten,Strassen-Demonstranten, Klima-Gläubigen, usw) und den meisten Medien vor sich her getrieben.

    Wenn eine kleine Minderheit das schafft, wieviel stärker wäre eine Mehrheit, wenn sie das gleiche täte.

    der Kapitalismus macht Kasse

    Das ist die falsche Begrifflichkeit, es wäre fast „harmlos“. Ich glaube wir erleben einen Rollback-Versuch in den Feudalismus. Deswegen auch die Unterstützung von ultrareaktionären Kräften wie dem Club of Rome usw.

  52. Auch interessant, FFF hat noch ein zweites Spendenkonto eingerichtet:

    https://www.gofundme.com/FridaysForFuture

  53. @EO

    Schwarzmalerei hilft dort nicht weiter. Ich bin vorbereitet.

    Von mir aus können die sich dann gegenseitig dezimieren. Es wird die richtigen treffen. Aber soweit sind wir noch lange nicht.

    Es läuft auf schwarz-grün, oder Jamaika hinaus. Lindner hat gestern einen Einlauf verpasst bekommen, die FDP will weiblicher und grüner werden, da er sich bei FFF zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.

    Habeck erlebt gerade Höhenflüge. Denn die Presse deckt auch das hier. Siehe Abspann im Video.

    Sollte das alles geschehen, wird es sehr schnell zu Gelbwestenaufständen auch in Deutschland kommen.

  54. Und es geht weiter mit dem CoR.

    The live global broadcast of the Club of Rome’s Climate Emergency Plan was hosted by Ingmar Rentzhog, the founder of We Don’t Have Time.

    Die globale Live-Übertragung des Klimakrisenplans des Club of Rome wurde von Ingmar Rentzhog, dem Gründer von We Don’t Have Time, moderiert.

    https://www.facebook.com/wedonthavetime.org/posts/the-live-global-broadcast-of-the-club-of-romes-climate-emergency-plan-was-hosted/2235428129802293/

    Dem Entdecker von Greta.

  55. #40 Kevin Reimann:

    „Heute sind die Sommer heiß und trocken, 30 Grad eher Abkühlung.“

    Der Sommer 2018 mag in Nord-Deutschland heiß und trocken gewesen sein. Weitere Schlüss können Sie daraus nicht ziehen.

  56. Es läuft auf schwarz-grün, oder Jamaika hinaus.

    Wir wollen doch nicht mit dem Schlimmsten rechnen. Die müssten erstmal ne Mehrheit kriegen.

    Lindner hat gestern einen Einlauf verpasst bekommen, die FDP will weiblicher und grüner werden, da er sich bei FFF zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.

    Falls sie versuchen den Grünen Wähler abspenstig zu machen, ist das ein Nullsummenspiel. Vielleicht droppt dann eine von den beiden durch die 5 Prozent, kann auch passieren.

  57. @Berberich

    Die letzten zwei Tage hat es jedenfalls bei uns im Norden reichlich geregnet. Nichts mehr mit Trockenheit und kommenden Dürresommer. Das sehen Sie also richtig, wie auch Kachelmann.

    Meine Eltern waren in den 60-70er Jahren immer auf Langeoog. Dort gab es zu der Zeit immer im Sommer Sturmfluten. Das gibt es heute nicht mehr. Die Sturmaktivität hat dort vor allem seit den letzten 3 Jahrzehnten abgenommen. Die Leute erzählen aber auch hier genau das Gegenteil. Gerade erst vor ein paar Tagen im NDR gesehen.

  58. Herr Berberich,
    mit „heute“ meinte ich den letzten Jahren. Das Wetter aktuell von heute mit dem Wetter in den 80er Jahren zu vergleichen ergibt selbst für mich keinen Sinn. Dazu brauche ich nicht mal ein Thermometer. Ich gehe jede Wette ein, dass es vor 30 Jahren in Norddeutschland im Sommer kühler war. Der Frühling kommt tendenziell auch früher.

  59. #57 Kevin Reimann

    „Ich gehe jede Wette ein, dass es vor 30 Jahren in Norddeutschland im Sommer kühler war.“

    Das ist keine Wette, sondern eine quantitative Frage. Aus einer Trendberechnung ergibt sich aus den DWD-Daten

    Niedersachsen/Bremen/Hamburg 1989 16,9 °C 2018 17,7 °C

  60. Addendum zu #58

    Vergleich

    Verona Italien 1958 22,6 °C 1988 23,2 °C 2018 24,8 °C jeweils Sommer (6-8)

  61. Was bedeutet es festzustellen, dass es wärmer ist, selbst wenn dies ein Trend sein sollte? Zum Einen sind zyklische Klimaentwicklungen beannt, die über Dekaden gehen, oder über Jahrhunderte. Zum anderen kann man aus der Beobachtung weder Aussage über die Gründe ableiten, wenn wir dafür kein belastbares Modell haben. Ebensowenig wie die Assage, wie die zukünftige Entwicklung zu erwarten ist.

    Ferner ist es schwierig, daraus Beurteilungen zu ziehen: Ist es nun gut, schlecht oder neutral, wenn es wärmer wird? Sicher werden wir weniger Primärenergie für Heizung ausgeben müssen, und die landwirtschaftlichen Erträge steigen. Die Behauptung, dass eine Erwärmung schlecht, gar katastrophal sei, halte ich für fragwürdig. Jedes Wetterereignis darauf zu beziehen hat mehr mit Kaffeesatzlesen gemein als mit Wissenschaft. Einfach ein paar Behauptungen und Thesen in den Raum zu stellen ist jedenfalls nicht seriös.

  62. @Tom Schülke:
    Danke, dass Sie sich hierher verirrt haben. Auch wenn die meisten Schreiber hier kaum ihre festgefahrenen Meinungen und Ansichten überdenken werden, sondern in der Filterblase ihres „Glaubens“ argumentieren.

    Interssant wäre auf diesem Blog ein genauso detailliert recherchierender Artikel über die verschiedenen Instrumente, Hintergründe, Lobbys, und Beeinflussungsmassnahmen der fossilen Energiewirtschaft, mit der diese die Öffentliche Meinung zu beeinflussen versucht.

    Das wäre ein Ansatz für eine objektive Diskussion -- nur wird der hier gar nicht gewünscht.

    Die Meinungsmache der Lobbyisten geschieht doch in den wenigsten Fällen plump und offen. Im Gegenteil wird ja gern die Begrifflichkeit übernommen um die eigentlichen Inhalte auszuhöhlen. Sehr schön zu verfolgen bei der „Energiewende“, die hier ja letztlich auch im Kreuzfeuer steht.

    Organisationen wie INSM sind da diffizieler und deutlich erfolgreicher.
    Aber auch in Blogs wie diesem hier wird ja selten zur Sache oder nach praktikabelen Lösungen diskutiert, sondern sich genüsslich an Personen abgearbeitet …

    Es geht den meisten hier doch gar nicht darum, die Argumente mit Fakten zu entkräften, sondern die inhaltliche Auseinandersetzung zu umgehen, indem man Personen attackiert. Diese Form der Argumentation gilt in Philosophie und Rhetorik als unzulässig.

    Wenn heute Jugendliche darauf hinweisen, dass „alte Menschen“ über eine Zukunft entscheiden, die sie als Entscheider kaum mehr -- dann sollte man diese Kritik durchaus ernst nehmen.

    Was aber passiert hier regelmäßig? Es wird den Aktivisten (völlig egal, ob sie Recht haben oder nicht!) pauschal unterstellt, böse Absichten zu hegen:
    Umweltaktivisten und -politikern ist die Umwelt angeblich egal, sie wollen nur „Deutschland deindustrialisieren“ , „Autofahrer enteignen und quälen“ oder -- völlig perfide: „Die wollen nur eigene Vorteile erzielen auf Kosten anderer.“

    Der eine oder andere Leser mag die Beiträge werten und sich sein Urteil bilden. Die „Stammschreiber“ hier haben einen festen Glauben -- da kommen Fakten kaum dagegen an.
    Deshalb lese ich zwar öfter amüsiert hier mit -- schreibe aber nur noch selten.

  63. @ P. Berberich 27. April 2019 22:59

    Sind ihre Angaben um den UHI bereinigt? Wir wissen, dass sich die Urbanisierung auf die Temperaturentwicklung auswirkt im Gegensatz zum Beibehalt von Wiesen und Wäldern. Was halten sie dann von der Annahme, dass ein Großteil der beobachteten Erwärmung genau diesem Umstand geschuldet ist?

  64. @ Joe 28. April 2019 09:26

    Auch wenn die meisten Schreiber hier kaum ihre festgefahrenen Meinungen und Ansichten überdenken werden, sondern in der Filterblase ihres „Glaubens“ argumentieren.

    Sprechen Sie von sich selbst aus Erfahrung, und projizieren Sie das dann auf Dritte? Oder meinen Sie, dass nur jenen den Vorwurf zu machen ist, der nicht Ihre Meinung vertritt? Falls Sie der Meinung sind, dass Sie nicht immun gegen Filterblasen seien: Was tun sie dagegen? Wie sieht bei Ihnen ein Prüfprozess aus?

  65. #62 Martin Landvoigt

    „Sind Ihre Angaben um den UHI bereinigt?“

    Ich habe Daten des DWD bzw. GHCN- Netzwerkes verwendet. Wetterstationen liegen zweckmäßigerweise in der Nähe von Siedlungen. Genau diese Informationen sind von Interesse. Die Analyse zeigt, dass die Temperaturerhöhungen in Nord-Deutschland kein Anlass zur Sorge sind. Das Problem der Trockenheit ist größer. Aber zu diesem Thema haben Sie wohl mehr Sachkompetenz.

  66. #61 Joe 28. April 2019 09:26

    da kommen Fakten kaum dagegen an.

    Wenn man die Zusammenhänge nicht kennt oder kennen will, kann man aus Beobachtungen den größten Blödsinn schließen:

    Da war die Erde im Mittelpunkt des Weltalls und die Planeten liefen auf Epicyclen, dann kam Kopernikus mit der „unglaublichen“ Theorie die Sonne im Mittelpunkt und Kreisbahnen, dann Kepler mit Ellipsenbahnen und Newton, konnte aber die Periheldrehung nicht erklären. Jetzt braucht man die Allgemeine Relativitätstheorie um die Beobachtungen richtig zu beschreiben (Gravitationslinse, schwarze Löcher usw.)

    Vulkanausbrüche wurden immer beobachtet. So lange das Verständnis fehlte war es der Zorn der Götter, den man mit Beten und Opfergaben zu besänftigen suchte. Heute ist der Mechanismus bekannt.

    Als man Bakterien und Viren noch nicht kannte, hat man schlechte Luft für die Ursache gehalten. Der Hygieniker Pettenkofer hat einen Choleracocktail Kochs getrunken um zu beweisen, das Koch nicht Recht hat.

    Heute ist die Ignoranz bei Klimaskeptikern große Mode. Bei Werner S. spielt die Sonne gar keine Rolle, es gibt nur die 2 Körper warme Erdoberfläche und kühlere Atmosphäre. Bei andern sind es der Städteeffekt. Bei anderen unbekannte Einflüsse usw. Die Liste der angeblich unbekannten Mechanismen kann entsprechend der Anzahl der Skeptiker sehr lang sein -- bloß die bekannten Realitäten wollen diese nicht zur Kenntnis nehmen, analog ist für diese eben die Erde noch eine Scheibe.

    Dabei ist der Mechanismus des Strahlungstransports einschließlich der daraus folgenden Konvektion ab Tropopause schon seit 1906 (Schwarzschild) bekannt.

  67. @Joe

    Bitte nicht vom Thema ablenken. Sie finden es also auch OK, dass alte, weiße Männer und NGOs Kinder für ihre Zwecke instrumentalisieren und missbrauchen. Bei der fossilen Lobby prangern Sie das an und hier finden Sie das in viel schlimmeren Ausmaß OK und prangern uns dafür an, dass wir das so ziemlich als Einzige öffentlich machen. Habe ich das richtig verstanden. Tja, dann sind Sie Teil des Systems und machen sich persönlich mitschuldig.

  68. PS

    Und ich bin persönlich froh in einer Blase zu leben, wo Kindesmissbrauch und Machtgier nicht normal sind. Sondern wo es noch Menschen gibt, die nicht gleichgeschaltet sind, noch selbstständig denken können und das kritisch sehen.

  69. Ach so, was ich hier mache nennt sich übrigens in Ihren Kreisen ziviler Ungehorsam und ist dort vollkommen legitim und auch erwünscht. Vielleicht sollten Sie Ihr Verständnis von Demokratie noch mal überdenken, wenn Sie das hier anprangern und uns absprechen.

  70. #67 Michael Krüger 28. April 2019 10:44

    wo Kindesmissbrauch und Machtgier nicht normal sind.

    Wo Kindesmissbrauch und Machtgier anfängt ist leider auch eine Definitionssache.

  71. @Ebel

    Herr Schellnhuber schick selbst seinen eigenen Sohn vor.

    Und es ist ja auch nicht so, dass ich Vorwürfen gegen die fossile Lobby nicht nachgehen würde, nur posten die nicht alles gleich bei Twitter und Facebook, etc..

    Was ich aber rausbekommen habe ist, dass das PIK auch für VW und BMW arbeitet und von denen Geld bekommt und das BP der englischen CRU Geld gibt. Auch dazu hatte ich schon einiges geschrieben, nur interessiert es die Ökolobby ebenfalls nicht. Ebenfalls nicht, was Banken und Versicherer und Rückversicherer mit dem Geschäft um den Klimawandel verdienen.

  72. PS

    Der Generationenvertrag, für den Schellnhuber und Sohn und auch ein Harald Lesch werben ist übrigens auch so ein Konstrukt des CoR.

  73. Ich betrachte das umfassender. Was ist z.B. mit Kaffefahrten? Da ist nicht nur Machtgier , sondern sogar Erwachsenenmißbrauch.

  74. @Ebel

    Ich hoffe das war Satire. Habe gerade eine „Satire“ von Christian Anders gesehen zu FFF.

    Jedenfalls werden all die Kinder irgendwann in Behandlung müssen, wenn sie mitbekommen, dass sie alle belogen wurden und die Welt doch nicht untergeht. Ist auch bei den Aussteigern der Zeugen Jehovas so.

  75. @Tom Schülke & Joe

    Mich würde mal interessieren, was ihr mit „Beeinflussungsmaßnahmen der fossilen Energiewirtschaft“ überhaupt meint. Ich nehme nämlich nichts dergleichen wahr. Die einzigen „Beeinflussungsmaßnahmen“ die in den Medien stattfinden, sind Klimapropaganda, eine schriller als die andere.

  76. @MK Bei „Zinssystem“ hab ich aufgehört, ich glaube der Christian Anders spinnt etwas. 🙂 Auch wenn er mit dem Klima bis dahin Recht hat.

  77. @anorak

    Der spinnt zwar ganz gewaltig, aber irgendwie witzig, wie er sich aufregt. 😉

    Traut sich ja sonst keiner zu sagen. Ich glaube auch das ist nicht mal Satire von ihm, der meint das so.

    Wäre doch mal lustig, wenn der bei Lanz eingeladen würde. Dann gibt es mal Krawall und Remmidemmi in der Bude. Besser als dieser Mainstream-Konsens.

  78. @ Ebel 28. April 2019 10:29

    Die Liste der angeblich unbekannten Mechanismen kann entsprechend der Anzahl der Skeptiker sehr lang sein — bloß die bekannten Realitäten wollen diese nicht zur Kenntnis nehmen, analog ist für diese eben die Erde noch eine Scheibe.

    Was wollen sie damit sagen? Dass es den UHI nicht gibt? Der ist nachgewiesen und kann lokal recht gut abgeschätzt werden. Unbekannt ist dagegen nur, wie sehr sich die Änderung der Bodennutzung nicht nur lokal, sondern regional und global auswirkt. Wollen sie diese Realität nicht zur Kenntnis nehmen? Ebenso den Einfluss der ozeanischen Zyklen oder der Sonnenzyklen … nehmen sie diese Einflüsse nun zu Kenntnis und können sie dies belastbar quantifizieren? Oder ist die Erde für Sie eine Scheibe?

  79. @ P. Berberich 28. April 2019 09:46

    Wetterstationen liegen zweckmäßigerweise in der Nähe von Siedlungen. Genau diese Informationen sind von Interesse.

    Daran hege ich auch keine Zweife. Nur ergibt sich für die Interpretation der Daten ein Problem: Schlüsse auf die Ursachen, bzw. die Quantifizierung der Faktoren ist schwierig.

    Das Problem der Trockenheit ist größer. Aber zu diesem Thema haben Sie wohl mehr Sachkompetenz.

    Die erforderliche Sachkompetenz ist nicht, die Niederschläge der Vergangenheit und Gegenwart zu analysieren und ggf regional zuzuordnen. Gerade darin ergeben sich zuweilen auch Muster, die aber durch eine hohe Variabilität (Rauschen) überlagert wird. Es ist -- soweit mir bekannt ist -- nahezu ausgeschlossen, verlässliche Wettervorhersagen über einen längeren Zeitraum zu machen.

    Wenn sich Klimaschützer in der Vergangenheit zu konkreten Vorhersagen hinreißen ließen, so lagen sie oft völlig falsch. Natürlich können sie wie ein Würfelspieler auch mal einen Treffer landen.

  80. @ Michael Krüger 28. April 2019 11:31

    Herr Schellnhuber schick selbst seinen eigenen Sohn vor.

    Ich halte das auch für Kindesmissbrauch … aber man muss erklären, warum! Dass der Sohn entsprechend seinen Text aufsagt ist bei anderen Kinderschauspielern auch normal und noch nicht schlimm. Dass hier so getan wir, dass ener hier keine einstudierte Rolle ausübt, eher schon.

    Denn das Ziel ist nich, für ein mehr oder minder gutes Produkt zu werben, sondern im ideologischen Krieg Treffer zu erzielen. Diese aber sind m Resultat das Gegenteil von dem, was sie vorgeben zu sein: Die Zukunft jener Kinder wird durch die falsche Politik schwer belastet!

  81. @Landvoigt

    Die Kinder werden missbraucht, weil sie indoktriniert und belogen werden. Für die Interessen von Lobbyisten. Und man ein krankes Kind als Ikone der Bewegung vorschiebt. Eigentlich müsste Geta Therapie erhalten und nicht als Knut-Ersatz herumgereicht werden. Von mir aus können der CoR, XR, oder wer auch immer einen Eisbären im Zoo als Maskottchen ihrer Bewegung verwenden, oder einen Pinguin, etc.. Aber das reichte anscheinend nicht mehr.

    Es gibt ja auch Eltern, die ihre Kinder als Baby verkleiden und für ihre Zwecke auf Schönheitswettbewerbe schicken. Oder Eislaufeltern, etc.. Und Sponsoren, die das unterstützen. Aber bei FFF sprechen wir von einer ganz anderen Hausnummer. Bei ersteren wird es verurteilt, aber bei FFF ist das auf einmal vollkommen OK und erstrebenswert und unterstützenswert.

    Und dann kommen noch Leute, die anderen und mir vorwerfen, dass man das unter die Lupe nimmt und darüber kritisch berichtet. Diese Leute sind offensichtlich soweit manipuliert, dass sie es selbst nicht mehr merken, oder aber auch Nutznießer dieser Machenschaften.

    Bisher konnte jedenfalls keiner von diesen Leute die von mir vorgetragen Fakten widerlegen. Es geht nur um Ablenkung vom Thema und darum das Thema herunter zu spielen. Vermutlich wird jetzt, wo die Fakten Stück für Stück an den Tag kommen die mediale Debatte schnell eingestellt werden. Damit keiner was mitbekommt.

  82. PS

    Und das ist unserer Geschichte ja nicht neu, dass Kinder indoktriniert und missbraucht werden. Siehe NS-Zeit und DDR-Zeit. Von klein auf wurden die dort im Sinne des Systems erzogen. Genau dieser Methoden bedienen sich heute auch der CoR und grüne NGOs. Schon vor 10 Jahren sind die an die Schulen gegangen und haben Klimadetektive und kleine Klimaschützer ausgebildet. Der CoR hat gar eigene Schulen dazu aufgemacht. Alles für die Ziele von Erwachsenen. Machtstreben und Moneten.

  83. Und auch eine Luisa Neubauer und ein Louis Motaal verdienen gut dabei. Können durch die Welt reisen und werden von den NGOs und für Vorträge gut bezahlt. Darauf haben die seit Jahren hingearbeitet.

    Die brauchen nicht mehr zu Ende studieren, oder eine Ausbildung machen.

  84. #77 Martin Landvoigt 28. April 2019 13:45

    nehmen sie diese Einflüsse nun zu Kenntnis

    Diese Einflüsse sind Einflüsse zweiter Ordnung und wirken sich vor allem die Albedo aus.

    Aber zuerst müssen Sie den Effekt erster Ordnung richtig berücksichtigen.

  85. @ Ebel 28. April 2019 14:55

    Aber zuerst müssen Sie den Effekt erster Ordnung richtig berücksichtigen.

    Nach welchem Kriterium können sie die erste und die zweite Ordnung unterscheiden? Belastbare Quantifizierungen? Star Wars: Wenn es böse ist, dann ist es die erste Ordnung?

  86. UHI wirkt sich auf die Albedo aus ? Nee, oder, Herr Ebel ?

  87. Es ist beruhigend zu wissen, dass sich club of rome den Prognosen der Klimaschützer anschliesst. Nach dem Flop den die gelandet haben würde es mich nicht wundern wenn plötzlich die Gletscher und das arktische Meereis wieder wachsen obwohl die CO2-Konzentration weiter ansteigt. Selbst ein Rückgang des Meeresspiegels halte ich für möglich wenn diese Tüten den Anstieg proklamieren. Mehr Pech beim Denken als diese Truppe hat noch nicht mal die SPD.

  88. Was ist eigentlich aus Clara Zeller aus dem Video geworden? Hat sie eine Klimakarriere gemacht? Abgesehen davon, dass es wohl mehrere Personen dieses Namens gibt, erscheint sie nicht als besonders prominent … Michael Miersch hatte sie in einen Aufsatz erwähnt , den er bereits 2007 bei der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichen konnte. Heute wäre der Text da sicher nicht mehr erschienen.

    Besonders eindringlich ist das Video von der Klimakonferenz 2009 COP15 in Kopenhagen: Ein profundes Stück Horrorvideo. Aber der Unterschied hier ist, dass es nicht um den Grusel offensichtlich irrealer Gefahren geht, sondern es wird vermittelt, dass der Angsttraum, den man dem armen Kind in den Kopf gesetzt hat, eine reale Grundlage hätte. Das ist perfide.

  89. @ Gustav 28. April 2019 18:13

    Mein Applaus für ein cooles Posting:

    Mehr Pech beim Denken als diese Truppe hat noch nicht mal die SPD.

  90. @ Krishna Gans 28. April 2019 17:06

    UHI wirkt sich auf die Albedo aus ? Nee, oder, Herr Ebel ?

    Na klar … über die Rückkopplungen: Das erhöht die Oberflächentemperaturen, drum schmelzen Gletscher -> weniger Albedo. Außerdem verdampft mehr Wasser: Mehr Wolken -> Mehr Albedo. Vielleicht ein Nullsummenspiel? Oder erinnere ich mich richtig, dass Herr ebel die Wirksamkeit von Rückkopplungen bestreitet?

  91. Die Stadtflächen sind klein gegenüber der gesamten Erdoberfläche, besonders dabei die Ozeanoberfläche.
    Auch die vom Menschen zusätzlich erzeugten Energieströme sind klein gegenüber der Solarstrahlung.

    Dagegen sind die Strahlungsvorgänge über der ganzen Erdoberfläche.

  92. Ich habe mir gerade den youtube-Kanal vom Greta-Entdecker Ingmar Rentzhog/ We Don’t Have Time angeschaut. Ein CoR-Propaganda-Kanal. Unglaublich. Und alles professionell gestaltet und Geld ohne Ende. Da rollt der Rubel. Und der CoR hat auch eine, oder mehrere We Don’t Have Time-Seiten.

    Ich glaube die lachen sich alle eins ins Fäustchen im Anbetracht der „Blödheit“ der Medien und der Schüler und Mitläuferorganisationen.

    Auch Latif und Schellnhuber als Häuptlinge des CoR in Deutschland.

    Mal schauen, ob in der nächsten Woche irgendein Sender oder Blatt berichten wird, oder ob mal wieder kollektiv alles unter den Teppich gekehrt wird.

  93. https://www.youtube.com/channel/UC8Dx8uCHYormjKjjHW7vg5w/search?query=club+of+rome

  94. @Martin Landvoigt #88
    Die Wärmewirkung der UHI ist lokal, nicht global.

  95. @MK #92

    Eigentlich dieselben Methoden des Alarmismus wie immer. Eindringliche Worte vermeintlich respektabler Persönlichkeiten unterlegt mit dramatischer Musik und dramatischen Bildern von Naturereignissen, die es aber bei Lichte besehen schon immer gibt und an denen nichts neu, ungewöhnlich oder schlimmer ist als seit eh und je. Durch die Dramatisierung wird lediglich der (unzutreffende) Eindruck erweckt, es werde immer schlimmer. Die Idee dass man was gegen Naturereignisse tun könne kommt dann noch als Krönung der Absurdität obendrauf.

  96. @Schülke:

    Interssant wäre auf diesem Blog ein genauso detailliert recherchierender Artikel über die verschiedenen Instrumente, Hintergründe, Lobbys, und Beeinflussungsmassnahmen der fossilen Energiewirtschaft, mit der diese die Öffentliche Meinung zu beeinflussen versucht.

    Der würde mich auch mal interessieren. Vielleicht können Sie ja mal was zu dem Thema bereitstellen, denn mir fehlt gerade die Fantasie rauszufinden in welchem Paralleluniversum das stattfindet.

    Meinen Sie die fossile Energiewirtschaft in Deutschland, die auch in Deppenstromanlagen investiert um an der Subventionsabzocke teilzunehmen, um nicht sofort pleite zu gehen? Die, die ständig darum betteln ihre defizitären Gaskraftwerke stillegen zu dürfen um wenigstens nicht noch mehr Verlust zu machen, es aber nicht dürfen, weil dann die erneuerbare Schmarotzerindustrie nicht mehr funktioniert und sofort die Lampen ausgehen?

    Die scheinen ihr Anliegen ziemlich gut in den medialen Betrieb verpflanzt zu haben, in einem Land, in dem die Regierung gegen sie arbeitet und die Medien eine politische Aktion, die die Regierungspolitik stützt noch als „Protest“ verkauft. Hört man ja jeden Tag in der Tagesschau, dass Klimawandel unwichtig ist und billige Energie über Allem steht…

  97. Natürlich ist der UHI zunächst ein kleinräumiger Aspekt. Aber im Grunde geht es um die gesamte Oberflächennutzung. In der Summe ist dann auch ein Veränderung bei den Agrarflächen und im Fernstraßenbau nicht ohne Einfluss … und das addiert sich. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass dies der prägende Aspekt ist, auch wenn die Temperaturmessungen überproportionalen Anteil davon haben werden. Aber auch die anderen Einflüsse auf die Temperaturentwicklung sind ja auch zumeist eher klein.

  98. @ 96 Martin Landvoigt

    Das Problem ist doch diese Effekte zu quantifizieren. Der Wärmeinsel-Effekt von Großstädten ist das einfachere Problem. Die Landnutzung betrifft viel größere Flächen. Man muß Albedo-Änderungen der Oberfläche, Änderungen des atmosphärischen Temperaturgradienten und Änderungen der atmosphärischen Albedo untersuchen. Der Änderungen wirken über Jahrzehnte und konkurrieren mit natürlichen Schwankungen der atmosphärischen Zirkulation. Der einfachere Ansatz ist anzunehmen dass diese Effekte mit dem Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration korrelieren.

  99. Hm, mittlerweile haben den Blogbeitrag rund 1.500 Leute gelesen. In der Presse habe ich dazu aber noch keine weitere Berichterstattung gefunden. Mal schauen, ob da noch was kommt. Wohl eher nicht.

  100. Gerade gelesen, Herr Hirschhausen, der bei Scientist4Future und FFF mitmacht wurde auch vom CoR vereinnahmt.

    Hirschhausen; Denn die größte Herausforderung für die globale Gesundheit ist der Klimawandel. Das ist ein Thema, zu dem sich jeder positionieren muss, aber gerade auch wir Ärzte, durch alle Alters- und Fachgruppen. Ich bin durch ein Interview für meine Zeitschrift HIRSCHHAUSEN GESUND LEBEN mit der ehemaligen Schimpansenforscherin Jane Goodall und dem Club of Rome Vizepräsidenten Ernst Ulrich v. Weizsäcker selber erst seit einem Jahr so richtig auf den Zusammenhang von Gesundheit und Überhitzung der Atmosphäre gestoßen.

    Ach nee.

  101. Und der Quaschning von Scientits4Future und FFF ist auch gut bekannt mit dem CoR-Vordenker E.U. v. Weizsäcker.

    Wir feiern 20 Jahre NATURSTROM

    Vor zwei Jahrzehnten fing alles an, als 16 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Umwelt- und Öko-Energieverbänden mit NATURSTROM Deutschlands ersten bundesweit agierenden Ökostromanbieter aus der Taufe hoben. Logisch also, dass 2018 ganz im Zeichen unseres Jubiläums stand! Und dass das gefeiert werden musste. Deshalb nahmen wir uns Ende September einen ganzen Abend, um gemeinsam mit Gästen wie dem Club-of-Rome-Vordenker Ernst Ulrich von Weizsäcker, Energie-Wissenschaftler Volker Quaschning und Simone Peter vom Branchenverband der Erneuerbaren nicht nur auf 20 Jahre Strommarktliberalisierung zu blicken, sondern auch, um die Entwicklung von NATURSTROM Revue passieren zu lassen.

  102. @MK Die Presse ist voll auf dem Klimazug, die sind an Kritik nicht interessiert.

    Dazu passend: Mein heimatlicher Sender RBB hat seit ein paar Wochen auf seiner Homepage einen eigenen Menüpunkt „Klimawandel“ gleichberechtigt neben „Politik“, „Wirtschaft“, „Sport“, „Kultur“ eingeführt. So als ob das eine eigene Kategorie wäre. So werden Themen gesetzt, das ist das was die selbst „Framing“ nennen. Welches Dogma werden sie demnächst als vermeintlichen Fakt verkaufen, vielleicht „Ergbesundheit und Rassehygiene“?

  103. @ P.Berberich 29. April 2019 09:32

    Das Problem ist doch diese Effekte zu quantifizieren. Der Wärmeinsel-Effekt von Großstädten ist das einfachere Problem.

    Zustimmung. Den UHI kann man einigermaßen gut am Punkt der Messung bestimmen, wenn man in nicht allzu weiter Entfernung eine Referenzstation ohne UHI hat. Aber wie wirkt sich das oder ähnliche Effekte aus? Kann es sein, dass Stadtflächen, die überraschende Dimensionen annehmen, doch einen spürbaren Beitrag zum regionalen oder globalen Klima nehmen? Ich vermute eher geringer … aber eine laienhafte Abschätzung ist eben noch kein Fakt.

    Die Landnutzung betrifft viel größere Flächen. Man muß Albedo-Änderungen der Oberfläche, Änderungen des atmosphärischen Temperaturgradienten und Änderungen der atmosphärischen Albedo untersuchen.

    Volle Zustimmung. Denn auch das Verdunstungsverhalten, ggf. Begünstigung von Thermik, ist sehr wohl eine Sache der Bodennutzung. Das mag global wenig erscheinen, aber was ist mit dem CO2, das bei Verdoppelung -- von der wir noch weit entfernt sind -- ja auch nur 0,6 bis 2,0 Grad ausmacht.

  104. Töpfer ist auch im Club.

    https://www.clubofrome.org/member/klaus-topfer/

  105. Wer da noch Respekt vor dem Berufstandes des Arztes hat, dem Hirschhausen zumindest per Approbation angehört, der sollte wohl jenen aufsuchen:

    Hirschhausen; Denn die größte Herausforderung für die globale Gesundheit ist der Klimawandel. Das ist ein Thema, zu dem sich jeder positionieren muss, aber gerade auch wir Ärzte, durch alle Alters- und Fachgruppen.

    Globale Gesundheit? Also die Gesundheit des Globus, oder Gaia ? Die letzten 4,3 Mrd. Jahre Klimawandel hat dem Globus nicht wirklich geschadet. Oder doch die Menschen: Die Wartezimmer sind voll von Klimahypochonder und lösen damit die Krebs und Kreislauferkrankten ab.

    Und warum müssen wir uns dazu positionieren? Was passiert, wenn das viele nicht tun?

  106. Ich gehe für die globale Gesundheit dann mal in die Sauna und drehe meine Heizung auf. Wir haben 10°C und seit 3 Tagen keine Dürre, sondern Landregen.

  107. Kommentar zu Tom Schülke 26. April 2019 14:05

    Zitat:
    „… Es geht Ihnen um die Problematik das uns durch unser Wirtschaftsmodell und die exzessive Verbrennung gigantischer Mengen fossiler Energien, ein gravierender, menschengemachter und potentiell für die Zivilisation brandgefährlicher Klimawandel bevorsteht, der schneller eintritt als sich Kulturen, Wirtschaft, Technik, Landwirtschaft und die Ökosphäre anpassen können. …“

    In allen Gesellschaften mit dem Phänomen Massenwohlstand ist der Pro-Kopf-Energieverbrauch unabhängig vom Wirtschaftsmodell wesentlich höher als in Gesellschaften ohne Massenwohlstand. Charakteristisch für Massenwohlstands-Gesellschaften ist der Ersatz tierischer und menschlicher Arbeitskraft unter anderem durch Maschinen mit Verbrennungs- und Elektromotoren und die Abkehr von regenerativen Energieträgern wie Holz, Wind oder Laufwasser und Zuwendung zu fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas) und Kernenergie. Nicht zufällig begann die Industrialisierung in England um 1750 mit der Verwendung von Kohle für Dampfmaschinen. Man hätte auch Holz verwenden können, was aber schon damals zu wertvoll war, weil es auch noch unter anderem als Baustoff benötigt wurde.

    Der Vulkanismus ist die Quelle des CO2. Selbst zwischen zwei Ausbrüchen ruhende Vulkane gasen ein Gasgemisch aus, darunter auch CO2. Gäbe es die (photoautotrophe) Photosynthese nicht, würde sich die Atmo- und Hydrosphäre mit CO2 anreichern. Die Photosynthese wiederum ist die chemische Reaktion, mit der C-Atome für die Synthese von lebensnotwendigen Biomolekülen in eine biologisch verwertbare Form fixiert werden. Bei der oxygenen Photosynthese von Cyanobakterien und Pflanzen wird so aus Wasser und CO2 neben Traubenzucker auch der Sauerstoff synthetisiert. Ohne CO2 also kein höheres Leben, Lebewesen mit kernhaltigen Zellen, den einzelligen Protisten und den vielzelligen Pflanzen, Pilzen und Tieren. Somit stammen alle C-Atome in den Biomolekülen der höheren Lebewesen von C-Atomen des Traubenzuckers ab, die wiederum einmal C-Atome von CO2 waren. Seit mehr als 500 Millionen Jahre existieren Organismen mit der Fähigkeit Kalkschalen und -skelette zu bilden. Das so als Calciumcarbonat (CaCO3) fixierte CO2 kann nach dem Tod dieser Organismen sedimentieren. Aus diesen Sedimenten entstanden dann zum Beispiel die Dolomiten der Alpen, die Kalkfelsen bei Dover und auf der Insel Rügen. Dieses als Calciumcarbonat gebundene CO2 steht für die Photosynthese nicht mehr zur Verfügung, weshalb man das Kalkgestein als ein CO2-Endlager bezeichnen kann. Daneben gibt es noch das fossile CO2-Endlager der fossilen Energieträger, das entstehen kann, wenn Organismen unter Sauerstoffausschluss verwesen, so jedenfalls die gängige Auffassung. Durch das Verbrennen der fossilen Energieträger wird nur das CO2 wieder freigesetzt, das sich ursprünglich in der Atmo- und Hydrosphäre befand und durch die Photosynthese zu einem Bestandteil der Biomasse wurde.

    Wie könnte man nun die gegenwärtige atmosphärische CO2-Konzentration von zirka 400 ppm verdoppeln? Angeblich müsste man alle heute bekannten Reserven an Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennen. Nach der atmosphärischen Treibhausgas-Hypothese könnte sich durch das CO2 dadurch die globale mittlere Temperatur maximal um 1,2 °C erhöhen, sofern weder positive noch negative Rückkoppelungseffekte diesen Wert erhöhen oder verringern. Diese 1,2 °C-Klimasensitivität des CO2 ist ein unter Laborbedingungen in einem geschlossenen System ermittelter Wert. CO2-Klimasensitivität heißt, dass sich bei einer jeweiligen Verdoppelung der atmosphärischen CO2-Konzentration die globale mittlere Temperatur um jeweils diesen Betrag erhöht:
    Temperatur in °C -- CO2-Konzentration in ppm
    14,8 (2016) -- 400
    16,0 -- 800
    17,2 -- 1600
    18,4 -- 3200
    Strittig unter Wissenschaftlern ist der Einfluss von Rückkoppelungseffekten auf die CO2-Klimasensivität. So soll der wahre Wert irgendwo zwischen 0,2 und 4,5 °C liegen. Bis die Wissenschaft sich geeinigt hat, sollte man sich wohl an dem zwar theoretischen, jedoch gemessenen Wert von 1,2 °C orientieren. Momentan erhöht sich die CO2-Konzentration pro Jahr um etwa 2 ppm. Ob der Mensch die alleinige Ursache für diese Erhöhung ist, ist allerdings auch noch nicht geklärt. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit braucht es also noch 200 Jahre bis zur Verdoppelung.
    Ist die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Zunahme der atmosphärischen CO2-Konzentration und der daraus eventuell resultierenden Erhöhung der globalen mittleren Temperatur „potentiell für die Zivilisation brandgefährlich“? Wären 18,4 °C und 3200 ppm (siehe Tabelle) katastrophal für die Zivilisation?

    Die Rekonstruktion des Klimas der Vergangenheit mit Hilfe von Proxy-Daten ergab eine globale mittlere Temperatur in der Eem-Warmzeit vor 126 bis 115 Tausend Jahre vor heute (2000) von etwa 18,0 °C. Weder tauten die antarktischen und grönländischen Eisschilder ab, noch wurde durch das Auftauen sibirischer Permafrost-Böden katastrophale Mengen an Methan freigesetzt. Auch überstanden die Eisbären diese Wärmeperiode. Allerdings war der Meeresspiegel ungefähr 4 bis 6 m höher als heute. Zum Vergleich: Erhöhung des Meeresspiegels um zirka 120 m in den letzten 20 Tausend Jahren seit dem Höhepunkt der letzten Eiszeit (Dauer: 115000 bis 11700 Jahre vor heute).
    In Gewächshäusern erhöht man die CO2-Konzentration bis auf 1600 ppm, um die Ernteerträge bestimmter Pflanzen zu erhöhen. Untersuchungen ergaben eine für die Photosynthese der meisten Pflanzen optimale CO2-Konzentration von 1000 bis 3000 ppm. Daraus wird gefolgert, dass CO2 ein natürlicher Pflanzendünger ist. Besonders sogenannte C3-Pflanzen profitieren von dieser hohen CO2-Konzentration, während die C4-Pflanzen schon bei einer CO2-Konzentration von 400 ppm maximal photosynthetisch aktiv sind. Die ältesten Fossilien dieser Minderheit unter den Pflanzen sind zirka 30 Millionen Jahre alt. Sie sind eine Anpassung an die vor etwa 50 Millionen Jahre begonnenen tendenziellen Abnahme der CO2-Konzentration von um die 1500 ppm bis weniger als 200 ppm auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit. Die Rekonstruktion der CO2-Konzentration während des Dinosaurier-Zeitalters vor 250 bis 65 Millionen Jahre ergab Werte von 1000 bis 4000 ppm und höher. Es gibt keine Hinweise, dass diese Werte katastrophale Folgen für die Dinosaurier gehabt hätten, auch nicht für unsere Säugetier-Vorfahren. Es lässt sich auch nicht nachweisen, dass eine atmosphärische CO2-Konzentration von mehr als 1000 ppm in der Vergangenheit eine Versauerung des Meerwasser verursacht hätte, die dazu befähigte Meeresorganismen an der Bildung von Kalkschalen und -skeletten gehindert hätte.

    Durch die Rekonstruktion des Klimas der Vergangenheit weiß man, dass es noch nie in der Klimageschichte ein konstantes Klima gab. Das Klima hat sich schon immer geändert, in den verschiedenen Klimazonen der Erde unterschiedlich, was Geschwindigkeit und Ausmaß der Veränderung anbelangt. Die Organismen mussten sich entweder anpassen oder in eine für sie noch erträgliche andere Klimazone wechseln.
    Anhänger des von Menschen verursachten Klimawandels glauben, dass man das Klima steuern beziehungsweise eine Klimaänderung verhindern kann, indem man die atmosphärische CO2-Konzentration steuert. Dies würde ein monokausales Klima-System voraussetzen. Offensichtlich ist das Klima-System aber ein chaotisches System. Chaotisch bedeutet, selbst wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Lage wäre, die Messwerte aller das Klima beeinflussende Faktoren zu ermitteln, man nicht voraussagen könnte, wie sich das Klima zukünftig ändert.
    Mit der atmosphärischen Treibhausgas-Hypothese lassen sich weder die Klima-Optima seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 11700 Jahre (holozäne, minoische, römische und mittelalterliche Klima-Optimum) erklären, noch trotz stetigem Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration die globale Abkühlung von Anfang der 1940er bis Anfang / Mitte der 1970er Jahre und das Temperatur-Plateau zwischen 1999 und 2015. Keine Erklärung liefert diese Hypothese für die bipolare Klimaschaukel – wenn es in Grönland wärmer wird, wird es in der Antarktis kälter und umgekehrt. Eisbohrkernmessungen zeigen, dass zuerst die Temperatur und danach erst die CO2-Konzentration sich ändert. Auch dafür liefert die atmosphärische Treibhausgas-Hypothese keine Erklärung.

    Unstrittig ist, dass felsige Planeten mit einer Atmosphäre eine höhere globale mittlere Temperatur als Planeten ohne Atmosphäre haben. Auch ist die Tag-Nacht-Temperaturdifferenz geringer als bei Planeten ohne Atmosphäre. Dies bezeichnet man als den atmosphärischen thermischen Effekt oder auch atmosphärischen Treibhauseffekt. Als Erklärung für diesen atmosphärischen thermischen Effekt nimmt man schon seit dem 19. Jahrhundert an, dass dafür sogenannte Treibhausgase verantwortlich sind. Ihre Eigenschaft, Wärmestrahlung absorbieren und wieder re-emittieren zu können, soll die Abkühlung der Planetenoberfläche verlangsamen. Andere Gase wie Stickstoff, Sauerstoff und Argon, die Hauptbestandteile der irdischen Atmosphäre, sollen nach dieser atmosphärischen Treibhausgas-Hypothese keine Rolle spielen. Im Gegensatz dazu werden in einem 2017 veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel von Ned Nikolov und Karl Zeller nicht die Treibhausgase für die höhere Oberflächentemperatur verantwortlich gemacht, sondern der Druck der gesamten Atmosphäre an der Planetenoberfläche, unabhängig von ihrer Zusammensetzung. Mit dieser atmosphärischen druckinduzierten thermischen Verstärkungs-Hypothese ergibt sich eine gänzlich andere Sichtweise auf das Klima-System:
    -- Der Einfluss der Sonne auf das Klima-System gewinnt an Bedeutung, ob magnetisch, elektromagnetisch oder korpuskular induziert.
    -- Wegen der geringen Variabilität des Gesamtdrucks an der Planetenoberfläche ist mit druckinduzierten drastischen Temperaturänderungen nicht zu rechnen.
    -- Die Albedo (das Rückstrahlungsvermögen) im Allgemeinen und Wolken / Aerosole im Speziellen sind als Ursache für Klimaänderungen stärker zu berücksichtigen.
    -- Änderungen der Konzentration von Spurengasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O) oder bodennahes Ozon (O3) in einem weiten Bereich können nur einen geringen Einfluss auf das Klima haben. Ihre Bedeutung für das Klima muss neu überdacht werden. Wasserdampf als notwendige Bedingung für die Wolkenbildung nimmt hier eine Sonderrolle ein.

  108. @Martin Landvoigt
    UHI ist das Eine, Landnutzungsänderung das Andere -- bei Letzterem ist natürlich an Albedo zu denken, das sehe ich aber beim UHI definitiv nicht, also war meine Reklamation nicht aus den Fingern gesogen.

  109. #106 Krishna Gans 29. April 2019 22:38

    war meine Reklamation nicht aus den Fingern gesogen

    Es ist sogar noch komplizierter. Fortak S. 78:

    Allerdings setzen damit in unserem komplizierten System Erde-Atmosphäre Regelprozesse ein, die nicht einfach zu überblicken sind und es sind deshalb auch noch keine eindeutigen Schlüsse auf Klimaänderungen möglich.

    Wenn durch zusätzliche Prozesse zusätzliche Wärme an die Oberfläche kommt wird der größte Teil dieser zusätzlichen Wärme durch die sehr effektive konvektive Wärmeleitung abgeführt und ändert die Höhe der Tropopause, was wiederum auf die Oberflächentemperatur rückwirkt (Kurzfassung des komplizierten Systems). Allerdings sind heute schon bessere Schlüsse als zu Fortaks Zeiten (1971) möglich.

  110. @ Ebel 30. April 2019 09:25

    Allerdings sind heute schon bessere Schlüsse als zu Fortaks Zeiten (1971) möglich.

    Sicher haben wir heute ungleich umfangreicheres Datenmaterial und die Erforschung von Zusammenhängen ist fortgeschritten. Ich zweifele aber daran, dass dieses erweiterte Wissen wirklich zu besseren Schlüssen führt. Zur Zeit wage ich selbst keine Prognosen, aber ich weiß, dass viele Prognosen, die immer wieder mit dem Duktus des Faktischen kolportiert werden zumeist auf kaum mehr als Kaffeesatzlesen beruht.

  111. Martin Landvoigt schrieb am 30. April 2019 13:21:

    Zur Zeit wage ich selbst keine Prognosen, aber ich weiß, dass viele Prognosen, die immer wieder mit dem Duktus des Faktischen kolportiert werden zumeist auf kaum mehr als Kaffeesatzlesen beruht.

    So eine Aussage hat natürlich enormes Gewicht -- vor allem, wenn sie von jemandem kommt, der vor einigen Jahren hier erst mal gelernt hat, wie sich ein adiabatischer Temperaturgradient in der Atmosphäre ausbildet …

  112. Zum jetzigen Zeitpunkt geht’s nicht um Feinheiten in den Klimaprozessen.
    Wichtiger für Berechnung von Szenarien ist, dass die Klimasimulationsprogramme den Temperaturunterschied zwischen Nord- und Südhalbkugel in guter Näherung liefern. Solange das nicht gelingt ist ein wichtiger Teilprozess im Klimasystem nicht richtig verstanden. Es ist mir unverständlich wie man bei diesem Kenntnisstand auf die Idee kommen kann zu behaupten „climate science is settled“.
    Wenn obiges erst mal gelingt stellen sich weitere Fragen zur Klimahistorie.

  113. @ Marvin Müller 30. April 2019 13:57

    So eine Aussage hat natürlich enormes Gewicht — vor allem, wenn sie von jemandem kommt, der vor einigen Jahren hier erst mal gelernt hat, wie sich ein adiabatischer Temperaturgradient in der Atmosphäre ausbildet …

    Ich bin ganz gerührt bei so viel Lob. Wer heutzutage zu den Lernfähigen gerechnet wird kann schon Minderheitenschutz beantragen.

  114. Weiter oben (71) wurde Lesch bzgl. Generationenvertrag erwähnt. Gehört der also auch dazu und ist all das, was er in seinen Videos von sich gibt -- wie hier z.B. „Ohne Strom oder Kohle …“ https://www.youtube.com/watch?v=Az-Fr8DkhMQ -- reiner Unsinn? Er meint, Deutschland, ja sogar ganz Europa und Afrika, könnte den gesamten Energiebedarf mit Solaranlagen aus Afrika abdecken -- man würde nur eine Fläche von 500x500km benötigen.

  115. Lesch ist auch Anhänger der Sekte CoR. Genau wie Schellnhuber und Latif, Töpfer, etc..

    Und Desertec ist auch so ein Projekt der Sekte CoR. Finkbeiner von Plant-for-the-Panet und CoR gründete die Desertec-Stiftung.

    Die haben überall ihre Finger mit drin.

  116. #107 Ebel und #108 Martin Landvoigt

    Ich habe auf pragmatische Weise versucht, die Größenordnung der zusätzlichen Prozesse abzuschätzen. Dies ist nur lokal möglich. Ich habe die Temperaturänderungen von 28 DWD-Wetterstationen mit Breitengrad 48°N-49°N zwischen 1959 und 2018 untersucht. Der Trend beträgt im Mittel 0,30 +/- 0,06 °C/Dekade. Darüber liegen Hohen-Peißenberg (0,37) und Weihenstephan (0,37), darunter z.B. Augsburg (0,19) und Freiburg (0,23). Die zusätzlichen Prozesse betragen mindestens etwa 0,06/0,3= 23 %. Eine Systematik hinsichtlich Höhe oder Besiedlungsdichte ist nicht zu erkennen.

  117. #112

    Er meint, Deutschland, ja sogar ganz Europa und Afrika, könnte den gesamten Energiebedarf mit Solaranlagen aus Afrika abdecken — man würde nur eine Fläche von 500x500km benötigen.

    Technisch kann man sowas sicher machen. Aber ökonomisch ist das Irrsinn, die Kosten wären gigantisch und der Nutzen null. Deswegen würde das Verelendung der beteiligten Länder bedeuten. Aber das ist eine Kategorie von der Lesch keine Ahnung hat und die Leute wie ihn auch nicht interessiert in ihrem Wahn die Welt vor Einhörnern zu retten. Um das Leben normaler Menschen kümmern die sich nicht.

  118. Meine Güte, ein Großteil dieser Diskussion ist doch wirklich vollkommen am Thema vorbei.

    Die Gefährlichkeit oder Existenz, bzw. Ungefährlichkeit und nicht-Existenz, eines menschengemachten Klimawandels hängt doch nicht davon ab, wer genau das Spendenkonto von FFF verwaltet oder ob der eine oder andere Klimawissenschaftler Mitglied irgendeines Clubs ist!
    Gesetzt, jemand fände einen Beweis, dass eine NGO eine treibende Kraft hinter FFF ist, was dann? Damit ist die eigentliche Frage -- ist Klimawandel gefährlich und wenn ja, welche Maßnahmen sind dann sinnvoll oder nicht? -- überhaupt nicht beantwortet.

    1) Wir beobachten im Augenblick einen Erwärmungstrend.
    2) Wir beobachten ebenfalls eine Zunahme von CO2, die sich größenordnungsmäßig mit der Menge Brennstoff deckt, die von Menschen verbrannt wird, also ist es zumindest sehr gut möglich, dass menschliche Aktivitäten ein relevanter Faktor bei dieser Zuname sind.
    3) Mit ein bisschen Grundlagenphysik kann man abschätzen, dass eine Verdopplung von CO2 zu einer globalen Erwärmung in der Größenordnung von ein paar Grad führen würde. Das hat Svante Arrhenius schon herausgefunden, und zwar lange bevor dieses Thema irgendeine politische Relevanz hatte oder es irgendwelche NGOs gab, die Svante hätte sponsorn können.
    4) Eine Erwärmung von mehreren Grad innerhalb einiger hundert Jahre wäre, könnte große Folgen für Ökosysteme (und damit u.a. für Landwirtschaft und Nahrungsversorgung) haben. Man bedenke, der Unterschied zwischen der letzten Eiszeit und dem heutigen Klima ist auch nur ca 5 Grad. Und die Aufwärmung nach der letzten Eiszeit ging um Einiges langsamer vonstatten als der Klimawandel, der durch menschengemachte CO2emissionen entstehen könnte.

    Andererseits: Es gibt noch einige Unsicherheit, u.a. darüber, wie stark sich die Erde denn nun aufwärmt („Klimasensitivität“), und erst recht darüber, wie schlimm -- oder nicht schlimm -- die Folgen für die Menschheit wären.

    Man könnte also sagen, der Beweis für einen katastrophalen, menschengemachten Klimawandel ist noch nicht erbracht.
    Es ist auch nie ganz ausgeschlossen, dass die Wissenschaftler sich irren. Aber ebensogut können sie Recht haben -- oder sogar die Gefahr unterschätzen!
    Wir können also auch nicht ausschließen, dass ungebremster weiterer CO2ausstoß zu einem katastrophalen Klimawandel führt.

    Was tun Menschen, wenn sie mit Risiken konfrontiert werden? Meistens vermeiden sie das Risiko, so gut es geht. Beispiel: Wenn eine Substanz in Lebensmittelverpackungen in Verdacht gerät, gesundheitsschädlich zu sein, wird diese Substanz als Verpackungsmaterial verboten, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass sie gefährlich ist, nicht sehr groß ist. Viele Hauseigentümer haben eine Brandversicherung, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Haus abbrennt, sehr gering ist. Es ist sogar so, dass die Versicherungen „auf Kosten der Eigentümer“ Geld verdienen, denn das Brandrisiko (= Wahrscheinlichkeit mal zu erwartender Schaden) ist erheblich geringer als die Versicherungsprämie.
    Was zeigt das? Menschen scheuen Risiko, v.a. wenn es um unwahrscheinliche, aber potentiell sehr große Verluste geht, und leiden lieber einen überschaubaren, sicheren Schaden, nämlich die Prämie.

    Klimawandel ist ebenfalls ein Risiko: Wir sind nicht sicher, aber können nicht ausschließen, dass er existiert und sehr schlimme Folgen hat. Also sollten wir dieses Risiko eindämmen. Das ist keine Panikmache, sondern Vorsicht.

  119. 3) Mit ein bisschen Grundlagenphysik kann man abschätzen, dass eine Verdopplung von CO2 zu einer globalen Erwärmung in der Größenordnung von ein paar Grad führen würde.

    Da bin ich aber mal gespannt, wie Sie die Klimasensitivität dazu errechnen? Vermutlich wird da mal wieder nichts kommen, da die Grundlagenphysik fehlt? 😉

  120. Oh, danke für die besorgte Nachfrage, aber ich habe genug Physik studiert, um die Grundlagen zu begreifen…
    Ich könnte Ihnen auch gerne die zugehörigen Gleichungen aufschreiben, aber da dies hier ein allgemeinverständlicher Blog sein soll, versuche ich es lieber in Worten und so wenig Gleichungen wie möglich.

    -- Die Erde absorbiert Sonnenlicht, das vor allem als kurzwelliges Licht eintrifft.
    -- Die Erde strahlt ihrerseits langwelliges „Licht“ (Infrarot) in den Weltraum ab; dieser Energieverlust nimmt mit zunehmender Temperatur zu (um genau zu sein: mit I=s T^4, wobei I die Intensität der Ausstrahlung, s die Stefan-Boltzmann-konstante und T die Temperatur in K ist).
    Wenn diese beiden Prozesse im Gleichgewicht sind, wird die Erde weder Energie verlieren noch gewinnen. Wenn beispielsweise die Ausstrahlung behindert wird, gewinnt die Erde Energie und erwärmt sich -- bis wiederum die Ausstrahlung zunimmt und ein neues Gleichgewicht erreicht ist, mit einer größeren Erdtemperatur.
    -- Viele Gase mit drei und mehr Atomen (CO2, H2O, CH4… die sogenannten Treibhausgase) sind in der Lage, Licht bestimmter Wellenlängen im Infrarotbereich zu absorbieren und wieder auszustrahlen. Die Intensität der Ausstrahlung hängt von der Temperatur des Gases ab. Die Ausstrahlung erfolgt ungerichtet, also in alle Richtungen gleich stark. Insbesondere sowohl nach oben wie nach unten.
    -- Diese Gase also absorbieren einen Teil der von der Erde nach oben (Richtung Weltraum) ausgesandten langwelligen Strahlung, und strahlen ihrerseits langwellige Strahlung sowohl nach oben als nach unten aus. Da die Atmosphäre allerdings kühler ist als der Erdboden, ist die Intensität der von der Atmosphäre ausgesandten Strahlung geringer als die Intensität der absorbierten Strahlung. (Gesetz von Stefan-Boltzmann). Mit anderen Worten, es gelangt weniger Strahlung von der Erde in das Weltall, als es bei gleicher Erdoberflächentemperatur, aber ohne Atmosphäre bzw. ohne Treibhausgase der Fall wäre. Oder aber: Mit Treibhausgasen muss die Erdoberfläche wärmer sein, als ohne Treibhausgase, um dennoch ein Strahlungsgleichgewicht (Gesamtausstrahlung = Einstrahlung von der Sonne) zu erreichen.
    -- Qualitativ: Je mehr Treibhausgase, desto höher muss die Erdoberflächentemperatur sein, um ein Strahlungsgleichgewicht zu erreichen.

    Aber Sie wollten ja wissen, wie man eine Größenordnung für die Klimasensitivität abschätzen kann, also reicht Ihnen die qualitative Beschreibung vielleicht nicht. Also werden Sie mir hoffentlich vergeben, wenn ich etwas technischer werde:

    -- Man messe oder berechne, wieviel Infrarotstrahlung welcher Wellenlänge die Atmosphäre durchdringt. Eine Möglichkeit wäre, die am obersten Rand der Atmosphäre austretende Strahlung (gemessen durch Satellitendaten) mit der am Erdboden austretenden Strahlung (z.B. berechnet aus der Erdoberflächentemperatur) zu vergleichen.
    -- Man messe im Labor, wie gut Treibhausgase wie CO2 welche Wellelängen absorbieren.
    -- Mittels dieser Werte kann man berechnen, wie sehr durch das Hinzufügen einer bestimmten Menge CO2 die Absorbtionsfähigkeit der Atmosphäre zunimmt, und wie stark die ausgesandte langwellige Strahlung verringert wird (bis sich die Erdoberflächentemperatur anpasst.)

    Hier ein paar Zahlen:
    -- Wenn man den CO2 gehalt verdoppelt, aber die Erdoberflächentemperatur noch nicht angepasst ist, ergibt sich ein Strahlungsungleichgewicht von 3.7W/m^2. Mit anderen Worten, es sammelt sich gemittelt auf jedem Quadratmeter Erdoberfläche so viel Energie, wie eine kleine LED-birne verbraucht. Über ein Jahr gesammelt und über die gesamte Erdoberfläche nimmt die Erde 6*10^22J an Energie auf (ca. 100 mal so viel wie der Energiebedarf der Menschheit in einem Jahr).
    Da sich bisher der CO2gehalt nicht verdoppelt hat, sondern nur um einen Faktor ca 400/280=1.42 zugenommen hat, ist das Strahlungsungleichgewicht nur 1.9W/m^2, und die Erde nimmt 3*10^22J/Jahr auf.

    Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, muss die Erde sich erwärmen. Vor ca 250 Jahren war die global gemittelte Temperatur ca 14ºC oder 287K; das sorgt nach der oben genannten Gleichung (I=s T^4; s=5.67*10^-8 W/m^2 / K^4) für eine Ausstrahlung von 384.6W/m^2. Um nun auf eine erhöhte Ausstrahlung von (384.6+1.9)W/m^2 zu kommen, müsste sich nach dieser Abschätzung die Erde um 0.35K erwärmen; für eine Ausstrahlung von (384.6+3.7)W/m^2 wäre die Erwärmung 0.7K.

    Dies ist deutlich unter den gängigen Abschätzungen für die Klimasensitivität, weil ich einige wichtige Zurückkopplungsprozesse noch nicht mitgenommen habe. Z.B. : Wenn sich die Erde erwärmt, verdampft mehr Wasser, und die erhöhte Wasserdampfkonzentration (ca 7% Zunahme pro grad Erwärmung) verstärkt wiederum den Treibhauseffekt (da Wasserdampf ebenfalls ein Treibhausgas ist). Dieser Effekt sorgt ungefähr für eine Verdopplung des ursprünglichen Effekts durch CO2; also kommen wir allein schon mit diesem einen Feedback auf eine abgeschätzte Klimasensitivität von 1.4K pro Verdopplung von CO2.

    Natürlich gibt es noch weitere Prozesse, die eine Rolle spielen, aber Sie haben hoffentlich gesehen, dass man in der Tat mit Grundlagenphysik (und ein paar guten Messungen von Absorbtionsbanden) nachvollziehen kann, dass CO2 zu globaler Aufwärmung führen kann.

    FAZIT: Der anthropogene Klimawandel durch Treibhausgasemissionen lässt sich mit simplen physikalischen Argumenten zumindest grob abschätzen. Solange kein schlagkräftiges wissenschaftliches Gegenargument auftaucht (z.B. ein bisher unbekannter starker negativer Zurückkopplungsprozess) sollte man zumindest die Möglichkeit eines solchen Klimawandels ernstlich in Betracht ziehen -- und vorsichtshalber versuchen, diesen zu begrenzen, da nicht auszuschließen ist, dass er gefährliche Folgen haben könnte..

  121. @KJ

    Sie haben vergessen die Rückkopplungen/ Feedbacks zu berechnen.

    Aus den Strahlungsantrieb bei CO2-Verdopplung ergeben sich 3,7 W/m2, also 1 Grad Erwärmung.

    Nun kommen positive und negative Feedbacks hinzu, die Sie nicht berechnet haben.

    Die kann man aber aus den CERES-Satellitendaten des Strahlungsantriebs und den gemessenen Anstieg der Temperatur am Erdboden bestimmen. Lindzen und Choi kommen dabei auf eine Klimasensitivität von 0,7 Grad bei CO2-Verdopplung mit Feedbacks. Spencer und Christy auch. Können Sie ja mal selbst machen habe ich hier im Blog auch schon gemacht. Sie haben also keine Ahnung welche Klimasensitivität wir haben.

  122. @KJ

    Ein großer negativer Feedback wäre die Zunahme der niedrigen Wolken. Ein weiterer der Lapse-Rate-Feedback.

  123. Ich habe nicht „vergessen“ feedbacks einzubeziehen. Einen wichtigen habe ich einbezogen (Wasserdampffeedback), und von den anderen, z.T. sehr viel komplizierteren, habe ich explizit gesagt, dass ich sie hier nicht einbeziehe.

    Es ging mir hierbei auch gar nicht darum, einen genauen Wert für die Klimasensitivität zu ermitteln. Wenn ich das könnte, wäre ich in zwei Jahren ein berühmter Professor. Denn es stimmt, dieser Wert ist nach wie vor mit großen Unsicherheiten behaftet. Allerdings gibt es sehr wenig ernsthafte Forscher, die glauben, der Wert läge nahe 0K pro Verdopplung von CO2 (= es gibt keinen Treibhauseffekt).
    Die gängigen Abschätzungen liegen zum großen Teil zwischen 2 und 5 K / Verdopplung von CO2.
    Und selbst mit meinen simplen Argumenten komme ich zumindest in diese Größenordnung.
    Ich behaupte nicht, dass das allein schon ein Beweis ist. Aber: die Hypothese, dass CO2emissionen einen signifikanten Klimawandel hervorrufen können, wird durch einfache Physik gestützt.

    Und die Größenordnung eines Parameters zu kennen ist etwas anderes als „keine Ahnung haben“.
    Wenn bekannt würde, dass zwischen 2 und 10% aller Autos von Hersteller X einen schadhaften Motor haben, der innerhalb von 3 Jahren explodiert, würden die meisten Menschen -- vermutlich auch Sie -- dieses Auto nicht benutzen, weil Ihnen das Risiko zu hoch ist. Anstatt zu sagen „Die kennen ja den genauen Prozentsatz nicht, also haben die keine Ahnung, also ist das Auto sicher!“ Denn 2-10% ist in jedem Falle ein erhebliches Risiko.

    Was den feedback über niedrige Wolken betrifft:
    Wolken haben zwei Effekte, 1) sie reflektieren Sonnenlicht (und zwar umso mehr, je dichter sie sind), 2) sie absorbieren ausgehende langwellige Strahlung + strahlen sie wieder aus, genau wie ein Treibhausgas; und je kälter sie sind, desto größer wird die Differenz. Hohe Wolken sind kälter, daher ist bei ihnen der Treibhauseffekt am stärksten (und überwiegt den Reflektionseffekt). Niedrige Wolken sind wärmer, und meistens dichter; bei ihnen überwiegt der Reflektionseffekt.
    Es ist richtig, dass eine starke Zunahme niedriger Wolken zu einer Abkühlung führen könnte (und die Zunahme hoher Wolken zu einer Aufwärmung). Es ist aber unwahrscheinlich, dass gerade die niedrigen Wolken durch den Klimawandel so stark zunehmen, dass sie die Aufwärmung zum Erliegen bringen; es ist sogar gut möglich, dass der aufwärmende Effekt hoher Wolken dominiert. (auf dieser Seite finden Sie ein paar weiterführende Links, falls Sie interessiert sind: https://skepticalscience.com/clouds-negative-feedback.htm)

    Wenn sich herausstellen sollte, dass der negative feedback durch niedrige Wolken doch sehr viel stärker ist und dadurch die Klimasensitivität viel geringer, dann würde ich mich riesig freuen! Mir wäre es doch auch lieber, wenn CO2 etc. ungefährlich wären und sich die ganze Sorge um den Klimawandel als unbegründet herausstellte!
    Aber da es bisher keine überzeugenden Beweise für starke negative feedbacks gibt, bin ich lieber vorsichtig und gehe davon aus, dass am Klimawandel etwas Wahres dran sein könnte, und bin dafür, es nicht darauf ankommen zu lassen.

    Herzliche Grüße
    Katla

  124. @KJ

    Also können Sie doch nicht mit ein Bisschen Grundlagenphysik eine Klimasensitivität von CO2 von ein paar Grad ausrechnen?

    Das meinte ich.

    Also ich würde mir an Ihrer Stelle mal die CERES-Satellitendaten runter laden und dann die CERES-Forcinganomalien gegen die Anomalien der Bodentemperatur auftragen. Linearen Fit machen und aus der Steigung der Fit-Geraden ergibt sich dann die Klimasensitivität.

    Lindzen, Choi, Spencer, Christy, etc. erhalten da Werte um 1°C. Aus den aktuellen Messwerten des Forcings und der Bodentemperatur. Mit Feedbacks natürlich.

    Werte der Klimasensitivität um 3°C ergeben sich ausschließlich aus Klimamodellen, also Modellrechnungen. Da drüber liegt dann eine Verteilungskurve von ca. 1-6 °C. Zu solch hohen Werten kommt man, da man den Wechsel zwischen Eiszeiten und Warmzeiten mit kleineren Werten der Klimasensitivität und geringen Feedbacks nicht reproduzieren kann. Leute wie James Hansen haben deshalb mal Werte um >3°C für die letzte Eiszeit angesetzt und eingeführt und dann ins Modell eingegeben.

  125. Wenn sich herausstellen sollte, dass der negative feedback durch niedrige Wolken doch sehr viel stärker ist und dadurch die Klimasensitivität viel geringer, dann würde ich mich riesig freuen!

    Oder einfach selbst die Wolken machen. Siehe Paul Crutzen, Chemienobelpreisträger für die Entdeckung des Ozonlochs. Er schlägt vor, macht es wie die Vulkane und produziert Wolken zur Abschattung. Große Vulkanausbrüche senken so die Globaltemperatur in wenigen Jahren um einige Zehntel Grad.

  126. PS

    Man muss dazu die Flugzeuge ja einfach nur auf Wasserstoff umstellen, dann kommen hinten Wolken raus, als Kondenzstreifen. Die Grünen und Grünwähler sind ja eh Flugweltmeister und bekämpfen somit gleich noch die Klimaerwärmung.

  127. @KJ #121

    Gesetzt, jemand fände einen Beweis, dass eine NGO eine treibende Kraft hinter FFF ist, was dann? Damit ist die eigentliche Frage — ist Klimawandel gefährlich und wenn ja, welche Maßnahmen sind dann sinnvoll oder nicht? — überhaupt nicht beantwortet.

    Einige Leute interessieren ich für diese Frage nicht, sondern dafür welchen politischen Einfluss diese politisch-religiöse Bewegung hat, welche Konsequenzen das auf die Gesellschaft haben könnte, wer dahinter steht, und wie man es stoppen kann.

    Man könnte also sagen, der Beweis für einen katastrophalen, menschengemachten Klimawandel ist noch nicht erbracht.

    Der kann auch nie erbracht werden, weil die Behauptung unüberprüfbar und unfalsifizierbar ist.

    Es ist auch nie ganz ausgeschlossen, dass die Wissenschaftler sich irren. Aber ebensogut können sie Recht haben — oder sogar die Gefahr unterschätzen!

    Sie formulieren das ökologistische „Vorsorgeprinzip“, das aber auf einem Denkfehler beruht, da es Gefahren immer nur in einer Richtung vermutet und nie in der anderen: Die sog. „Klimaschutz“-Politik enthält nämlich auch Gefahren, die man gegen diejenigen der behaupteten Katastrophe abzuwägen hat. Im Gegensatz zur Katastrophe,sind die gesellschaftlichen Schäden des „Klimaschutzes“ belegbar und werden sicher eintreten.

    Außerdem: Wir haben den Erfahrungswert, dass medial ausgerufene Mega-Umweltkatastrophen die Angewohnheit haben, nicht einzutreten.

  128. @KJ #121

    FAZIT: Der anthropogene Klimawandel durch Treibhausgasemissionen lässt sich mit simplen physikalischen Argumenten zumindest grob abschätzen.

    Dass der Mensch irgendeinen Einfluss auf die Umwelt, braucht man nicht extra groß mit Physik herzuleiten. Jedes Lebewesen wirkt auf seine Umwelt ein, also auch auf das Klima. Das gilt für alle Spezies, von der Qualle bis zum Feuersalamander, und der Mensch ist natürlich keine Ausnahme dazu. Das ist aber ohne weiteres erstmal eine banale Feststellung, aus der nichts Besonders folgt, insbesondere folgt daraus nicht dass eine Katastrophe drohe oder dass Handlungsbedarf bestehe.

    sollte man zumindest die Möglichkeit eines solchen Klimawandels ernstlich in Betracht ziehen

    -- Der Mensch beeinflusst das Klima, schon seit dem Neandertaler. Darüber besteht Einigkeit, es gibt nichtmal eine Diskussion darüber.

    -- Das Klima wandelt sich ununterbrochen, ein stabiles Klima gibt es nicht und kann es nicht geben. Auch das ist nicht strittig und keine Diskussion wert.

    — und vorsichtshalber versuchen, diesen zu begrenzen

    Die willentliche Beeinflussung des Weltklimas durch den Menschen ist Science Fiction, Dass die Klimaideologie es geschafft hat, Millionen Menschen ohne jede Rückfrage oder Zweifel zu überzeugen dass diese technologische Utopie eine reale Handlungsmöglichkeitmöglichkeit sei, ist ein beeindruckender Propagandaerfolg.

    Aber nur Propaganda, nicht Logik. Der Logikfehler besteht darin, dass aus einer vermutlich vorhandenen unabsichtlichen und ungerichteten Einwirkung des Menschen auf das Klima nicht folgt, dass eine absichtliche und zielgerichtete Einwirkung möglich sei.

    , da nicht auszuschließen ist, dass er gefährliche Folgen haben könnte..

    Wieder das Vorsorgeprinzip. Gefährliche Folgen sind bei nichts auszuschließen. Das gilt für alle Aktivitäten die einzelne Menschen als Individuen oder die Gesellschaft als Ganzes unternehmen. Nach dem Vorsorgeprinzip dürften wir dann also gar nichts mehr machen, was offensichtlich undurchführbar ist.

    Das Vorsorgeprinzip müsste konsequenterweise außerdem immer für alle Handlungsalternativen angewendet werden, insbesondere auch fürs genaue Gegenteil: Solange nicht ausgeschlossen werden kann, dass der sog. „Klimaschutz“ keine gefährlichen Folgen haben könnte, müsste man ihn nach der Logik genauso unterlassen.

    Das Vorsorgeprinzip begründet also jede beliebige Handlung oder Unterlassung, aber ebenso das Gegenteil jeder beliebigen Handlung oder Unterlassung. Es ist also keine sinnvolle Handlungsrichtschnur.

  129. @anorak2 #129

    Das Vorsorgeprinzip sollte nicht schon angewendet werden, wenn gefährliche Folgen drohen, sondern es muss sich um ruinöse Folgen handeln.
    Judith Curry zufolge fällt der Klimawandel nicht darunter:
    https://judithcurry.com/2015/03/30/is-climate-change-a-ruin-problem/

    „The global nature of CO2 forcing does not imply global risks; the risks are local/regional, and the aggregation of these risks does not imply the potential for ruin.

    The enshrinement of the Precautionary Principle into the UN Framework Convention on Climate Change represents a mismatch between the problem and the proposed solution …

    The ideas of resilience and anti-fragility (e.g. adaptation) are much better suited to the climate change challenge, since benefits can be obtained now in the most vulnerable regions and vulnerability can be reduced to a broad range of threats.“

    Ein konkretes Beispiel, was man sich unter der „broad range of threats“ vorstellen kann, ist ein Abschmelzen der Antarktik aufgrund eines Vulkanausbruchs, den natürlich kein Klimawissenschaftler vorhersehen kann und gegen den kein Klimaschutz hilft:
    https://www.city-journal.org/global-warming

    „According to Curry, the truly dramatic rupture of the ice pack would come not from global-warming-induced melting but from “volcanic eruptions in the Antarctic region that would break up the ice, and these cannot be predicted.” Climatologists don’t talk about such eruptions because their theoretical models can’t account for the unpredictable.“

  130. so, meine antwort auf #127 ist seltsamerweise verschwunden …
    technischer fehler oder war es jemandem peinlich, dass ich darauf hingewiesen habe, dass michael krueger nichts von geoengineering versteht (falls es sich nicht bloss um einen maessig gelungenen scherz gehandelt hat)?
    nun gut, lasst uns annehmen, dass es nur ein technisches problem war, also hier meine anmerkungen noch einmal:

    1) die geoengineering-methode, auf die zuvor angespielt wurde (naemlich nachahmung von vulkanausbruechen, sprich gezielter eintrag von schwefelverbindungen in die stratospheaere zwecks herstellung von reflektierenden wolken) beruht auf schwefelverbindungen, nicht wasserdampf. flugzeugmotoren auf wasserstoff umstellen hat also damit nichts zu tun.
    2) hohe wolken (auf der hoehe, wo flugzeuge fliegen) bewirken eine aufwaermung, nicht eine abkuehlung. der vorschlag, flugzeugmotoren auf wasserdampf umzustellen, wuerde also das gegenteil von geoengineering bewirken.
    3) selbst wenn die behauptung wahr ist, dass gruene im mittel mehr fliegen als irgendeine nicht-gruene vergleichsgruppe, sagt das ueberhaupt nichts ueber die existenz eines menschengemachten klimawandels, also ist diese behauptung hier irrelevant.

    so, mal schauen ob nunmehr der -- hoffentlich -- technische fehler behoben ist 🙂

    herzliche gruesse
    katla

  131. @KJ

    https://www.scinexx.de/news/geowissen/flugzeuge-verstaerken-kuehl-wirkung-von-wolken/

  132. PS

    Liegt übrigens am Spamfilter, der mag nicht, wenn man ellenlangen Unsinn schreibt.

  133. Klar ist aber, dass sie die irdischen Temperaturen tagsüber senken, nachts jedoch die Wärmeabstrahlung behindern, sodass es dann milder ist als ohne Kondensstreifen. Daraus folgt, dass die Spanne zwischen der höchsten Tag- und der tiefsten Nachttemperatur mit Kondensstreifen geringer ist als ohne. Das immerhin haben US-amerikanische Wissenschaftler bereits bestätigen können.

  134. Kommentar zu …

    Zitate (eigene Anmerkungen in Klammern):

    „Mit ein bisschen Grundlagenphysik kann man abschätzen, dass eine Verdopplung von CO2 zu einer globalen Erwärmung in der Größenordnung von ein paar Grad (mehr als 2 Grad: 3, 4 oder ? Grad) führen würde.“

    „Eine Erwärmung von mehreren Grad innerhalb einiger hundert Jahre könnte (Konjunktiv: möglicherweise; eventuell; nicht sicher, da (noch) nicht bewiesen) große Folgen (welche positiven oder negativen Folgen?) für Ökosysteme und damit u.a. für Landwirtschaft und Nahrungsversorgung haben.“

    Alle Klimakatastrophen-Szenarien könnten nur real werden, wenn die Klimasensitivität des CO2 deutlich höher als 2 °C ist. Selbst Anhänger des von Menschen verursachten Klimawandels geben zu, dass eine Klimasensitivität des CO2 von niedriger als 2 °C zumindest keine sofortigen „Klimaschutz-Maßnahmen“ erforderlich macht. Sollte der Wert sogar unter 1 °C liegen, wären „Klimaschutz-Maßnahmen“, ob kurz-, mittel- oder langfristig, überhaupt nicht notwendig.

    Es gibt nun Wissenschaftler, die der Ansicht sind, dass die reale CO2-Klimasensitivität kleiner als 1 °C ist.

    Zu diesen Wissenschaftlern zählt auch Dr. Michael Schnell. Stellvertretend eignet er sich besonders, weil er in seiner wissenschaftlichen Arbeit „Experimen­telle Verifi­kation des Treibhaus­effektes“ auch mit Messergebnissen seine Einschätzung der realen CO2-Klimasensitivität begründen kann.

    Mit seinem Versuchsaufbau kann er nachweisen, wie eine Wolken/Aerosol (Dunst)-Schicht den Treibhauseffekt von Treibhausgasen abschwächt:
    Der effektive Treibhauseffekt eines Treibhausgases ist somit auch abhängig von der Temperatur und der optischen Dichte der Wolken/Aerosol (Dunst) – Schicht.
    So konnte er experimentell nachweisen:
    -- Der maximale, theoretische Treibhauseffekt eines Treibhausgases tritt nur dann auf, wenn keine Wolken/Aerosol (Dunst)-Schicht vorhanden oder die Temperatur der Wolken/Aerosol (Dunst)-Schicht gleich 0 °Kelvin (-273,15 °C) ist. Beide Bedingungen sind unter realen Verhältnissen nicht gegeben.
    -- Unabhängig von der Treibhausgas-Konzentration ist der effektive Treibhauseffekt gleich null, falls die Temperatur der Wolken/Aerosol (Dunst)-Schicht gleich der Temperatur der Erdoberfläche (Quelle der IR-Strahlung) ist.

    Nach seiner Einschätzung entspricht der reale CO2-Treibhauseffekt nur etwa einem Drittel des theoretischen, was einer realen CO2-Klimasensitivität von etwa 0,4 °C entspricht, also deutlich weniger als 1 °C.

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