Das Gesicht der Energiewende – Teil3

15. September 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Windkraft

nordergruende2Nordergründe ist der Name eines in Bau befindlichen Offshore-Windparks im Wattenmeer der Nordsee, der noch 2016 in Betrieb genommen werden soll. Die Offshore-Bauarbeiten haben Anfang Mai 2016 begonnen. Im August 2016 wurde die erste Windkraftanlage errichtet. Die Bauarbeiten sind gerade voll im Gange.

Die Gesamtfläche des Windparks, der etwa 15 Kilometer östlich der Insel Wangerooge entsteht, beträgt rund 6 km². Im Gegensatz zu den meisten deutschen Offshore-Windparks wird Nordergründe nicht weit vor der Küste in tiefem Wasser liegen, sondern im Bereich der Wesermündung und Jademündung in vergleichsweise flachem Wasser bis ca. 15 m Tiefe gebaut. Damit befindet er sich innerhalb der 12-Seemeilen-Zone in Niedersachsen und direkt angrenzend am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Nordseeküste ist seit 1986 als Nationalpark geschützt. 1993 wurde es von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Am 26. Juni 2009 erklärte die UNESCO in Sevilla das Deutsch-Niederländische Wattenmeer zur Weltnaturerbestätte. Der Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ ist zentraler Teil dieser Welterbestätte.

Auf Nordergründe ist der Einsatz von 18 Windenergieanlagen (WEA) des Typs Senvion 6.2M126 geplant, die bei einem Rotordurchmesser von 126 Metern über eine Nennleistung von jeweils 6,15 MW verfügen. Die Anlagen sind insgesamt ca. 160 Meter hoch. Nicht nur für die Vogelwelt des Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wird durch den Windpark massiv in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch der Schiffsverkehr. Der BUND Landesverband Niedersachen (Naturschutz-BUND) hatte 2003 eine Klage gegen den Bau des Windparks in der Außenweser eingereicht. Auch der Wattenrat äußerte seine Bedenken:

„Naturschützer sehen nahe an der Küste gelegene Windparks wie Nordergründe vor Wangerooge oder Riffgat vor Borkum als besonders kritisch. Nordergründe sei nur einen halben Kilometer von den Grenzen des Nationalparks entfernt und gefährde viele Vögel, kritisierte der regionale Wattenrat in Ostfriesland. Die Behörden hätten Zahlen über gefährdete Sterntaucher in dem Gebiet schöngerechnet, sagte Wattenrat-Sprecher Manfred Knake. Er verwies zudem auf Gutachten, wonach das Gebiet eine große Bedeutung für den internationalen Vogelzug habe.“

Naturschutzverbände als Ökostromanbieter

BUND, NABU oder Greenpeace geben sich als Schützer der Natur und Umwelt aus, sind aber auch gleichzeitig Ökostromanbieter und eng mit der Windenergiewirtschaft verbandelt. Sie versuchen der Öffentlichkeit seit Jahren einzureden, Windkraftwerke trügen zum „Klimaschutz“ bei, hätten also irgendwelche Auswirkungen auf das „Klima“. Das ist ausgemachter ideologisch motivierter Unsinn. Windkraftwerke, und deshalb heißen sie so, speisen nur Strom in das Stromnetz ein, wenn der Wind weht und erfordern eine volle konventionelle Reserve im Hintergrund, wenn der Wind nicht ausreichend weht, oder zu stark weht. Windkraft Offshore liegt bei 4.500 Vollaststunden pro Jahr, dass sind 12 Vollaststunden pro Tag. Im Sommer sind es weniger und im Winter mehr. Der Tag hat bekanntlich aber 24 Stunden. Im Jahresdurchschnitt steht also nur die halbe Kraftwerksleistung zur Verfügung und das auch nicht bedarfsgerecht. Daher ist immer eine volle konventionelle Reserve im Hintergrund erforderlich. Die konventionelle, installierte Kraftwerksleistung liegt in Deutschland seit Beginn der Energiewende bei 80 Gigawatt und ist mit dem Ausbau der sogenannten Erneuerbaren Energien (Windkraft liegt aktuell bei 40 Gigawatt installierter Spitzenleistung) nicht gesunken, sondern sogar leicht angestiegen.

Installierte-Leistung-BRD-2002-2016d

Die CO2-Emissionen sind in Deutschland seit 2009 nicht mehr gesunken.

THG-Emissionen-BRD

In selber Zeit wurde die Windkraft von 25 auf 40 Gigawatt Spitzenleistung ausgebaut. Unter den Deckmantel des Klimaschutzes wird die Zerstörung von Natur und Umwelt rechtfertigt.

Die Auswirkungen der Windmonster auf Natur und Mensch sind seit Jahren bekannt: weiträumige Scheucheffekte bei bestimmten Vogelarten mit dem damit verbundenen Lebensraumverlust, tödlicher Anflug von Vögeln oder Fledermäusen (oder Tod durch Organimplosionen durch den Druckunterschied vor und hinter dem Rotor, das Barotrauma) mit z.T. schon bestandsbedrohenden Dimensionen, gesundheitliche Beeinträchtigungen der Anwohner durch Dauerlärm, Schattenschlag und unhörbarer tieffrequenter Infraschall mit Schlaflosigkeit oder Übelkeit. Sowie Lichtemissionen und Fehlleitung von Vögeln durch die Beleuchtung der Windkraftanlagen.

Der BUND zieht die Klage für 820.000 Euro zurück

Und jetzt das: Der BUND-Niedersachsen erhält 20 Prozent der gesetzlich vorgesehen Naturschutz-Ersatzzahlungen für die Rücknahme seiner Klage vor dem Verwaltungsgericht in Oldenburg gegen diesen Windpark, nur wenige hundert Meter vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, EU-Vogelschutzgebiet und „Weltnaturerbe“ entfernt. Das sind satte 820.000 Euro für die „Stiftung Naturlandschaft“ des BUND. Die Zahlung wurde nach einer Vereinbarung mit der Niedersächsischen Staatskanzlei und dem WWF im März 2011 unterzeichnet, die für den BUND abgezweigten Mittel standen eigentlich dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zu. Die Windkraftmonster im Wattenmeer sollen „an zehn Tagen im Jahr“ abgeschaltet werden; ein Feigenblatt: Der Vogelzug beginnt schon mit dem Ende der Brutzeit im Juli und geht bis in den November-Dezember.

Errichtung des Windparks Nordergründe

Der Windpark Nordergründe ist bei guter Sicht von Cuxhaven über Bremerhaven, Nordenham bis hin nach Wilshelmshaven und Wangeooge gut zu sehen. Die Inseln und Vogelschutzgebiete Scharhörn, Mellum und Minsener Oog umgeben den Windpark. Ende August konnte ich mich von Cuxhaven und Dorum-Nerfeld aus selbst überzeugen. Hier einige Fotos.

nordergrunde-31-08-2016c

Der Leuchturmwärter von Dorum-Neufeld machte mich darauf aufmerksam, dass der Windpark nicht nur ein Ärgernis für die Urlauber darstellt, sondern auch für die Seeschifffahrt auf der Weser. Denn der Windpark grenzt direkt an das Weserfahrwasser von und nach Bremerhaven an. Dort fahren die großen, bis zu 400 Meter langen Containerschiffe. Nicht auszudenken, wenn ein Containerschiff im Windpark havariert und die Rotorblätter der Windkraftanlagen mit bis zu 300-400 km/h in das Schiff schlagen. Auf der Elbe ist erst in diesem Frühjahr ein 400 Meter langes Containerschiff vor Hamburg havariert. Auch die ehemaligen Feuerschiffe auf der Elbe, oder der Leuchturm in der Kieler Förde wurden bereits mehrfach gerammt, da Fracht-Schiffe zu genau Peilung auf das Leuchtfeuer hielten. Die Beleuchtung der Windkraftanlagen direkt am Weser-Fahrwasser könnte ebenfalls zu Irritationen führen.

Das alles spielt allerdings keine Rolle, denn Klimaschutz geht vor Naturschutz und Sicherheit. Naturschutzverbände und Energiewende-Lobbyisten hebeln den Umweltschutz unter den Deckmantel des Klimaschutzes einfach aus. Denn man verdient ja kräftig mit. Das alles geschieht unter Absegnung der Landesregierungen und Bundesregierung. Denn die Energiewende ist mehrheitlich beschlossene Sache und wird umgesetzt und damit Basta! Die Presse scheint das auch so zu sehen, denn die schweigt sich über die aktuelle Errichtung von Nordergründe aus. Kritik ist nicht erwünscht und wird erst gar nicht thematisiert.

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70 Kommentare
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  1. Tja, Danke für diese Informationen wo man wirklich nicht weiß, welche Interessenabschätzungen da wie gewichtet wurden.

    Was mich allerdings irritiert, ist der immer stoisch wiederholte Hinweis auf die konventionelle Kraftwerksreserve wegen der angeblichen Unzuverlässigkeit der EE-Stromerzeuger. Ja, nachts scheint keine Sonne -- da brauchen wir aber auch weniger Strom. Und die installierte Spitzenleistung sagt bei EE ja wohl recht wenig sinnvolles aus.
    Mal abgesehen davon, dass bei EE gerade die kurzfristigen Prognosen sehr sicher geworden sind, macht der Ausfall einer Erzeugungsanlage keinerlei Probleme.

    Wie sieht das mit der Zuverlässigkeit bei den konventionellen denn tatsächlich aus?

    Tihange 1 lt. Betreiber-Statement am 07.09. nach Beschädigung eines Nebengebäudes bei Bauarbeiten abgeschaltet -- sicher nicht geplant: https://twitter.com/GRS_de/status/773806314329935872?lang=de

    Block 2 des tschechischen AKW Temelin wurde am 08.09. nach einem Störfall im Turbinenlager abgeschaltet:
    http://www.n-tv.de/der_tag/Tschechisches-AKW-nach-Stoerfall-abgeschaltet-article18594146.html

    Braucht es da keine konventionelle Ersatzkapazitäten?!?

    Und dann das Märchen mit der Deindustrialisierung -- angeblich wegen zu hoher Stromkosten (die gibt es nur für Bürger und Kleingewerbe) und der unsichern EE-Stromproduktion. Dabei sind die einzigen Stromausfälle, bei denen großflächig auch Industrie betroffen war von konventionellen KWs ausgelöst …
    Wer erinnerst sich noch an Hamburg 2007? Da fehlten wohl konventionelle Ersatzkapazitäten …
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article107251810/13-Uhr-In-Hamburg-fallen-die-ersten-Ampeln-aus.html

    Also Gefahren und Nachteile durch WKA thematisieren ist gut und richtig. Aber gerade bei den älteren AKW ist das mit der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ja wohl nicht so weit her, wenn bspw. die IAEA den belgischen Reaktoren für 2015 54,4%EAF attestiert (2014: 61,6%) -- wie war das noch mal mit den „Volllaststunden“ und ungeplanten Ausfällen?

  2. Joe sagt #1
    Was mich allerdings irritiert, ist der immer stoisch wiederholte Hinweis auf die konventionelle Kraftwerksreserve wegen der angeblichen Unzuverlässigkeit der EE-Stromerzeuger.

    Bis dahin wird es von den Autoren ja noch gar nicht als „Wiederholung“ wahrgenommen.

    Zur Wiederholung wird es erst , wenn der Diehl eine andere Meinung dazu schreibt. Der bekommt dann eine Abmahnung und Sperre angedroht wegen ständiger Wiederholungen.

    MfG

  3. Ihr zwei Spaßvögel, könnt ihr diesen propagandistischen Müll nicht woanders absondern?
    Ihr wurdet hoffnungslos verblödet und merkt es nicht mal. Der ideale Arbeitssklave also?

  4. Ich finde es einfach unglaublich, dass es Leute gibt, die nicht verstehen und lesen können:

    1. Im Artikel geht es nicht um Kernkraft

    2. Der Kernkraftausstieg ist seit 2011 Fukushima beschlossene Sache und ein Großteil der AKWs bereits abgeschaltet

    3. Die abgeschalteten Kernkraftwerke wurden vor allem durch Kohlekraft ersetzt

    4. Die Windkraft wurde in den letzten Jahren massiv ausgebaut von 25 auf 40 GW inst. Leistung alleine zwischen 2009 und 2016, mit entsprechenden Stromzuwachs aus Windkraft. Genauso PV.

    5. Die CO2-Emissionen sind in selber Zeit, zwischen 2009-2016 nicht gesunken. Derzeit steigen sie eher leicht wieder.

    6. Das liegt daran, dass die Kernkraftwerke vor allem durch Kohlekraftwerke ersetzt worden sind und daran, das Wind und Sonne (je 40 GW inst. Leistung, zusammen 80 GW inst. Leistung) eine volle konventionelle Reserve im Hintergrund erfordern (von 80 GW), die nicht abgeschaltet wird, sondern weiter läuft. Kohlekraftwerke lassen sich nicht einfach hoch und runter fahren, dass dauert einen halben Tag und geht aufs Material/ Verschleiß. Und ganz wichtig, die Netzfrequenz von 50Hz und damit das Stromnetz droht beim Hoch- und Runterfahren zusammenzubrechen.

    Und diejenigen die das nicht kapieren, oder kapieren wollen, beschweren sich noch über Wiederholungen. Dabei kann man bei solchen Leuten die Fakten nicht oft genug wiederholen, da sie sonst nie im Hirn ankommen werden, sondern auf halben Weg stecken bleiben. 😉

  5. @3 Rassbach,
    Nun muß ich dochmal, obwohl mir das Mitlesen eigentlich schon reicht:
    „Don’t feed the trolls.“
    Wir haben in Deutschland Religionsfreiheit und wenn die Beiden es so für sich entschieden haben, dann dürfen sie auch daran glauben, ohne diskriminiert zu werden.
    ABER: Wir sollten diese Religionsfreiheit ernst nehmen. Wer nicht will, hat schon und wer an einen EEG-Gott glauben will, der schon alle richten wird, weil es so in der Vorhersehung bestimmt ist, dann soll er. Aber wollen wir deswegen unsere Zeit daran verschwenden?

    Diese Trolle sind dazu wahrscheinlich sogar dazu abgeordnet, um uns damit zu beschäftigen, mit ihnen zu diskutieren und zu versuchen, sie zu überzeugen. Das ist für erkenntnisoffene Menschen zwar möglich aber diese Beiden (und noch viele andere mehr) haben doch merhfach demonstriert, daß sie faktenbasierte Argumente ablehnen.
    Ist es nicht besser, unsere Kräfte auf den Austausch mit offenen Ohren zu konzentrieren, den diese Trolle gerade verhindern, indem sie uns anderweitig beschäftigen?

    Macht es wie ich. Schreibt euch hier nicht mit hoffnungslos religiösen Menschen über die Absurdität ihrer Religion. Geht raus und diskutiert mit denen, die ihr erreichen könnt -- Menschen aus eurem Umfeld, denen eure Meinung und eure Fachkenntnis etwas bedeutet. Meinetwegen auch wie ich mit Lokalpolitikern, die glauben, mit einem „Klimabeauftragten“ Gutes zu tun.

    Das Forum hier sollte lediglich zum Faktenaustausch dienen. Eine Umstimmung von nicht Umstimmwilligen ist aber verschwendete Zeit und Energie (klar, Energie wird nur umgewandelt und geht nicht verloren aber wenn ihr eure Energie an SIE verschwendet ist sie für andere verloren.)

  6. @F. Strobel

    Das Problem. Es gibt nur wenige Leute, die gegen die Energiewende sind. Der Mehrheit ist es egal/ Stimm-Vieh. Und es gibt auch nur wenige, fanatische Aktivisten. Diese treten aber am lautesten auf und erwecken den Eindruck, dass es sich dabei um eine Mehrheit handeln würde. Diese Handvoll Aktivisten tauchen hier immer wieder auf, geht auf Fakten nicht ein und versucht eine Diskussion zum Thema zu verhindern und zu zerstören. Darin sehen sie einen Erfolg. Das war schon immer so bei Linksaktivisten. Die sind für ihr Geschrei auf Demos, etc. bekannt und für ihre Faktenresistenz.

    Weitere Kommentare, die nicht das Thema Windkraft und Nordergründe behandeln werde ich ab hier löschen und die Kommentarfunktion gegebenenfalls schließen.

  7. #5,

    Diese Trolle sind dazu wahrscheinlich sogar dazu abgeordnet, um uns damit zu beschäftigen,

    Jene schicken nicht so Dumme, die sind kostenlos, bezahlte Trolle kosten mehr 😉

    Komplexes Denken wurde bei diesen Exemplaren komplett entfernt 😉

  8. @ Joe:

    Mal abgesehen davon, dass bei EE gerade die kurzfristigen Prognosen sehr sicher geworden sind, macht der Ausfall einer Erzeugungsanlage keinerlei Probleme.

    Der Vergleich eines Kraftwerks mit einer Deppenstromanlage ist nicht wirklich sinnvoll.

    Ein Kraftwerk kann problemlos die komplette Stromversorgung sicherstellen, wenn man Ausfälle einkalkuliert und Backup bereitstellt, was ja auch gemacht wird. Zum Beispiel einfach dadurch, dass man zwei oder mehr unabhängig laufende Blöcke nebeneinander stellt. Das kostet natürlich mehr, ist aber der Preis der Versorgungssicherheit.

    WKA und PVA dagegen können ohne vollständigen konventionellen Backup gar nix.

    Sie haben also insofern schon recht: Der Ausfall des Deppenstroms macht keine Probleme, weil er sowieso völlig nutzlos ist. Das Gegentei ist der Fall: Jede defekte WKA ist ein Problem weniger.

    Noch ein Nachsatz zu den Prognosen: Selbst wenn man sekundengenau die Deppenstromproduktion an jedem Ort Deutschlands vorhersagen könnte -- was ich ernsthaft bezweifele -- ist dadurch ja das Problem nicht gelöst, dass das Angebot nicht der Nachfrage entspricht. Die Gleichung Angebot = Nachfrage ist aber elementar beim Betrieb eines Stromnetzes.

  9. Michael Krüger sagt # 4

    Und diejenigen die das nicht kapieren, oder kapieren wollen, beschweren sich noch über Wiederholungen. Dabei kann man bei solchen Leuten die Fakten nicht oft genug wiederholen, da sie sonst nie im Hirn ankommen werden, sondern auf halben Weg stecken bleiben. 

    @ Herr Krüger

    Volle Zustimmung. Ich hoffe das mit den „Wiederholungen“ gilt auch für Ihre Kontrahenten.

    MfG

  10. @F.Alfonzo #8

    Noch ein Nachsatz zu den Prognosen: Selbst wenn man sekundengenau die Deppenstromproduktion an jedem Ort Deutschlands vorhersagen könnte — was ich ernsthaft bezweifele — ist dadurch ja das Problem nicht gelöst, dass das Angebot nicht der Nachfrage entspricht. Die Gleichung Angebot = Nachfrage ist aber elementar beim Betrieb eines Stromnetzes.

    Mir ist das ebenso ein Rätsel, wie man diesen simplen Fakt nicht verstehen kann.

    Man stelle sich vor, ein Schwerkranker wird in die Klinik eingeliefert, und Ärzte sagen freudestrahlend: „Machen Sie sich keine Sorgen, wir haben nun viel exaktere Methoden, Ihren Todeszeitpunkt vorherzusagen!“

  11. Joe#1
    Ja, nachts scheint keine Sonne — da brauchen wir aber auch weniger Strom.

    Ja, in den langen Winternächten…
    Im Winter scheint die Sonne bereits am Nachmittag schon nicht mehr. Dafür geht sie aber auch später auf.
    Laut Ihrer Logik bräuchten wir im Winter um 17:00Uhr weniger Strom als im Sommer um 17:00Uhr.
    Dass das Quatsch ist fällt jedem sofort auf.

  12. Herr Krüger, Sie sagen zu Recht – und Ihre Grafik macht das deutlich – ab 2009 sind die Treibhausgase eher mehr geworden.

    Das ist aber nicht den EE geschuldet, sondern das Ergebnis einer sauberen Lobbyarbeit, wie ich es an anderer Stelle schon mal genannt habe.
    Sie wissen doch, dass bis 2009 die EE den Versorgern anteilmäßig zwingend zugeteilt wurden.
    Den Rest für ihr Portfolio mussten sie sich konventionell beschaffen. Der konventionelle Rest, musste Bedarfs gerecht produziert werden.
    Auf drängen der ÜNB sind die EE ab 2010 separat zum Vermarkten an den Spotmarkt verbannt worden. Konventionell konnte wieder voll drauf los produziert werden, und in Folge dessen entstehen Treibhausgase, die bis 2009 nicht angefallen sind. Sie können deutlich an Ihrer Grafik erkennen wie tief die 2009 waren.
    Im Folgenden ist diese gravierende Änderung treffend beschrieben.
    Zitat:
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage Zitat Ende.

    Wenn Sie sich die folgende Grafik dazu noch anschauen, können Sie sehen wie das Physikalisch aussieht.

    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Während vor 2010 über der roten Verbrauchskurve nur geringfügig Prognoseabweichungen angefallen sind, sind es jetzt schon einige GW an Kohlestrom die da unkontrolliert anfallen, und zusätzliche Treibhausgase verursachen.

    Dahinter steckt auch ein Teil, konventionelle Reserve, den Sie ständig erwähnen.

    Ich hoffe Sie gehen mal unpolemisch ran an das was ich geschrieben habe. Wo Sie Widersprüche erkennen würde mich interessieren . .

    MfG.

  13. …ihm wohl nicht.
    Ein Teil der Antworten könnte sein Weltbild verunsichern.

  14. Ok, WKA und Photovoltaik sind also völlig nutzlos, weil sie Ersatzkapazitäten benötigen?
    Einerseits müssen die Ersatzkapazitäten die ganze Zeit weiterlaufen, um sofort einspringen zu können, auf der anderen Seite haben Sie aber auch schon mitgekriegt, dass im Stromnetz zu jeder Zeit Angebot gleich Nachfrage sein muss?
    Könnte es sein, dass hier ein kleines Logik-Problem vorliegt?

    Kohle- und Gaskraftwerke werden sehr wohl entweder abgeschaltet oder sie reduzieren ihre Leistung, wenn viel Wind- und Photovoltaikstrom ins Netz eingespeist werden. Ich empfehle dafür http://www.eex-transparency.com zur Recherche. Gerade weil zu jeder Zeit das Angebot gleich der Nachfrage sein muss, wird durch jede kWh Wind oder Solarstrom die Erzeugung einer kWh von konventionellem Strom vermieden. Entsprechend wird folglich Brennstoff und CO2 eingespart. Die Aussage, dass erneuerbarer Strom keine Klimaschutzwirkung hat ist entsprechend nicht korrekt.

    Wenn man über Infrastrukturkosten sprechen möchte, gibt es sicherlich Probleme. Die Investitionskosten für KWK-Gaskraftwerke, die nur im Winter bei geringem Sonnenschein gebraucht werden, sind allerdings deutlich niedriger als die Kosten für ein neues Kernkraftwerk. Ich empfehle hierzu die Recherche zum Projekt Hinkley Point.

  15. #8 Herr F.Alfonzo sagt:
    „ist dadurch ja das Problem nicht gelöst, dass das Angebot nicht der Nachfrage entspricht. Die Gleichung Angebot = Nachfrage ist aber elementar beim Betrieb eines Stromnetzes.“

    Wie sieht es den in der Realität mit den Deppenstrom aus ?
    Da habe ich mal nachgeschaut beim Deppenstrom in Deutschland von z.B. Gestern.
    Da schwankt der Verbrauch in D von ca. 43 GW bis ca. 69 GW also müssten die Konventionellen ca. 26 GW im Tagesverlauf ausgleichen wenn keine EEG Anlagen am Start sind.

    Nun ist aber der EEG-Deppenstrom mit am Start (PV und Wind) was haben den die Konventionellen und alle anderen außer Wind und PV tatsächlich ausgeglichen.
    Lieferung der Konventionellen 28 GW bis 45GW macht eine Regelbedarf beim Einsatz von Wind und PV von nur 17 GW die hoch und runter geregelt werden müssen bei den Konventionellen.

    Also das Reglungsfenster ist ohne EEG ca. 26GW und mit PV+Wind nur ca. 17GW.
    Der Einsatz vom Deppenstrom verringert den Regelbedarf um ca. 9 GW für die Konventionellen.

    Deshalb ist ja auch das deutsche Stromnetz eines der sichersten und stabilsten und zuverlässigsten der Welt.

    z.B. in Frankreich mit dem hohen AKW-Stromanteil sind die Netzausfälle wesensgleich öfter und auch länger als in Deutschland.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    #3 „Ihr zwei Spaßvögel, könnt ihr diesen propagandistischen Müll nicht woanders absondern?
    Ihr wurdet hoffnungslos verblödet und merkt es nicht mal. Der ideale Arbeitssklave also?“

    #6 „Weitere Kommentare, die nicht das Thema Windkraft und Nordergründe behandeln werde ich ab hier löschen und die Kommentarfunktion gegebenenfalls schließen.

    Solange solch fundierendem Argumente kommen braucht man sich über den Niedergang der konventionellen Kraftwerke keine Gedanken zu machen.

    MfG

  16. #11 Herr Krumeg sagt;
    „Laut Ihrer Logik bräuchten wir im Winter um 17:00Uhr weniger Strom als im Sommer um 17:00Uhr.
    Dass das Quatsch ist fällt jedem sofort auf. „

    Im Winter benötigt man aber auch ein ganze Menge an Wärme und warum nicht als „Abfallprodukt“ noch Strom abgreifen, Stichword BHKW, Nähwärmeversorgung usw.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Herr Hans Diehl,
    dass mit den Strompreisen und der Strombörse usw. in #12 ist eigentlich genau beschrieben weshalb die Kosten vom EEG so ansteigen und das EEG quasi eine Quersubvention der Großverbraucher durch den Bürger ist.

    Es sind ja nur um die 41% reine EEG Förderkosten die an Leute ausbezahlt werden die in EEG-Anlagen investiert haben.
    59% greifen andere ab die teilweise keinen Euro in die Hand genommen haben für die Energiewende.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1a/Zusammensetzung_der_EEG-Umlage_2014_nach_BEE.png

    MFG

  17. Nochmals:

    Weitere Kommentare, die nicht das Thema Windkraft (Windkraft in der Energiewende) und/ oder Nordergründe behandeln werde ich ab hier löschen und die Kommentarfunktion gegebenenfalls schließen.

    Herr Diehl fängt ja schon wieder mit 2010 an. Die CO2-Emissionen sind aber seit 2009 nicht mehr gesunken trotz Anstieg der EE von 15% auf 30% zwischen 2009-2016 im Strommix. Der lernt es eh nie.

  18. rob#14
    Ok, WKA und Photovoltaik sind also völlig nutzlos, weil sie Ersatzkapazitäten benötigen?

    So ist es, denn wenn kein Wind und keine Sonne, kommt der Strom aus den Backup Kraftwerken. Weil Sonne und Wind gleichzeitig ausfallen können, müssen wir die EE komplett durch konventionelle Kraftwerke ersetzen könne.

    Ist doch logisch.

    Wir unterhalten 2 parallele Kraftwerk Parks. Das ist nicht logisch.

  19. Klaus Körner#16
    Im Winter benötigt man aber auch ein ganze Menge an Wärme und warum nicht als „Abfallprodukt“ noch Strom abgreifen, Stichword BHKW, Nähwärmeversorgung usw.

    Ich dachte die Energiewende soll uns von fossilen Brennstoffen unabhängig machen. BHKW verbrennen aber fossile Brennstoffe.

    Ein BHKW passt also nicht zur energiewende!

    Wie viele BHKW müsste man in Bremerhaven bauen um so viel Strom liefern zu können wie Nordergründe im Jahr produziert? Und man hätte sogar noch Abwärme, die es von den Windrädern nicht gibt.

  20. Joe#1
    Was mich allerdings irritiert, ist der immer stoisch wiederholte Hinweis auf die konventionelle Kraftwerksreserve wegen der angeblichen Unzuverlässigkeit der EE-Stromerzeuger

    Da habe ich etwas für Sie:
    Die Physik macht Windkraft zu einer unbrauchbaren Energieerzeugung
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/ethik-kommission-windkraft-ausstieg/

    Geben Sie sich diese 28 Minuten
    Woran die Windkraft scheitern wird. Physik, Statistik, Wirtschaftlichkeit.
    https://www.youtube.com/watch?v=VPTVbrxWftY

    Dahinter stecken einfach physikalische Gesetze. Das hat nichts mit stoisch zu tun.

  21. Krumeg#18
    Wir unterhalten 2 parallele Kraftwerk Parks. Das ist nicht logisch.

    Das wäre nur dann nicht logisch, wenn es mit einem einzigen Kraftwerkspark ohne Nutzung von Kernkraft möglich wäre CO2 arm/frei Strom zu erzeugen. Leider ist mir aber nicht bekannt, dass dies möglich wäre. Ihr Alternativvorschlag würde mich interessieren.

    Die Reservekapazitäten müssen eben auch nicht so ausgelegt werden wie Grundlastkraftwerke. Betriebsbedingten Verschleiss gibt es bei diesen Anlagen nur in deutlich geringerem Umfang.

  22. Das wäre nur dann nicht logisch, wenn es mit einem einzigen Kraftwerkspark ohne Nutzung von Kernkraft möglich wäre CO2 arm/frei Strom zu erzeugen. Leider ist mir aber nicht bekannt, dass dies möglich wäre. Ihr Alternativvorschlag würde mich interessieren.

    Richtig, das geht nicht. Warum versuchen wir es dann trotzdem, und bezahlen dafür 20 Milliarden zusätzlich pro Jahr?

    Die Fakten liegen doch auf dem Tisch, Herr Krüger hat sie im Artikel genannt: Wir haben einen zweiten Kraftwerkspark bestehend aus WKA und PVA bezahlt, ohne dass der CO2-Ausstoß gesunken ist. Das ist technisch bedingt, weil man fossile Verbrenner nicht einfach kurz für 5 Minuten aus- und danach wieder anknipsen kann, wenn um die Ecke mal ein bisschen Wind aufzieht. Und eine Leistungsänderung weg vom optimalen Betrieb einfach die Effizienz reduziert und mehr Brennstoff/kWh benötigt.

    Der empirische Beweis des Scheiterns -- falls es überhaupt der Empirie bedurft hatte, das hätten ihnen die Fachleute auch vor 20 Jahren schon erzählen können -- ist jedenfalls erbracht.

    Nochmal: Der einzige Grund, warum man überhaupt der Meinung war die Erneuerbaren fördern zu müssen, war eine Reduktion des CO2-Ausstoßes. Ist nicht passiert, und wird auch nie passieren, so lange sich das Wetter nicht nach unseren Bedürfnissen richtet, das Ei des Kolumbus in Sachen Speichertechnik entdeckt wird oder wir alle unser Leben auf Mangelwirtschaft umstellen.

  23. rob#16
    Ihr Alternativvorschlag würde mich interessieren.

    Die Erneuerbaren haben bewiesen dass sie die Stromversorgung nicht bedarfsgerecht leisten können. Also müssen doch die Verfechter der Erneuerbaren einen Alternativvorschlag machen.

  24. F.Alfonzo#22
    …ohne dass der CO2-Ausstoß gesunken ist. Das ist technisch bedingt, weil man fossile Verbrenner nicht einfach kurz für 5 Minuten aus- und danach wieder anknipsen kann, wenn um die Ecke mal ein bisschen Wind aufzieht. Und eine Leistungsänderung weg vom optimalen Betrieb einfach die Effizienz reduziert und mehr Brennstoff/kWh benötigt.

    Ich denke, die Argumentation ist nicht ganz korrekt. Der Grund für den nicht reduzierten CO2-Ausstoß liegt darin, dass die Erneuerbaren zum einen den Kernkraftstrom ersetzt haben und zum anderen die Strombörsenpreise so weit haben sinken lassen, dass Deutschland auch beim Strom den Exportweltmeistertitel anstrebt.

    [Selten so ein Blödsinn gelesen. Deutschland exportiert im Jahresmittel um die 5 GW bei um 70 GW Verbrauch. Vor allem wenn Wind und Sonne Spitzenlasten haben. Einfach Agorameter anklicken. Admin]

  25. Krumeg#23

    Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist auf topniveau. … Der Neubau von Kernkraftwerken dagegen wird mit jeder Kraftwerksgeneration immer teurer.

    [Erneut Blödsinn. Bei den ganzen Hoch und Runter von Wind, Sonne und konventionellen Kraftwerken wird die Netzfrequenz von 50 Hz und damit das ganze Stromnetz gefährdet. Die Netzfrequenz muss stabil bei 50 Hz liegen. Und Kernkraft hat sich seit 2011 Fukushima erledigt. Admin]

  26. Das Thema Windpark hat sehr wohl mit Kernenergie und Bereitstellung von Reservekraftwerken zu tun.

    [Und noch ein Kernkraft-Diskutand, der immer noch nicht begriffen hat, dass sich das Thema Kernkraft seit 2011 Fukushima erledigt hat. Zumindest für Deutschland. An der Kernfusionforschung ist Deutschland allerdings noch beteiligt und vor allem laufen die Kohlekraftwerke, als Reserve für Wind und Sonne. Admin]

  27. Haben wir hier eine Versammlung der ahnungslosen oder der boshaft indokrinierten Trolle, bei soviel Unsinn der CO2 Glücksritter weiß ich gar nicht , wo ich anfangen soll.Komplexes Denken ist wohl komplett verloren gegangen.

    Lest doch erstmal, was hier an Informationen steht oder lasst euren ökokommunistischen Club of Rome-Müll woanders ab.
    Der hat gerade wieder einen Bericht abgesondert, wir müssen den Gürtel enger schnallen, um die Welt zu retten.

    Strafe fürs 2.Kind, Ressourcen sparen, Schnauze halten und RFID Chip einplanzen lassen….und immer zahlen, egal wie unsinnig die Ideologie daher kommt….

  28. Wow, selten einen solchen Beitrag gelesen.

    Abgesehen davon, dass man in einem Bericht keine befangenen Äußerungen wie „Wind-Monster“ nutzt, ist er zudem noch völlig haltlos.
    Man merkt sofort wie beschränkt der Autor in seiner Wahrnehmung ist und das er nicht über den „Tellerrand“ schauen kann.
    Ein Trauerspiel.

    Ich will mich hier auch nicht lang aufhalten.
    Darum gebe ich nur zwei kurz Denkanstöße für den Autor.

    Umweltzerstörung durch Windenergie -> Kohle wächst ja bekanntlich an Bäumen, welche auch noch Sauerstoff produziere!

    [Wow, hier versammeln sich die Energiewendeaktivisten. Ich will nur einen Denkanstoß geben, Windkraft erfordert die volle konventionelle Reserve an Kohlekraft im Hintergrund, wenn der Wind nicht weht, oder bei Sturm, also die WKA still stehen, da der Kernkraftausstieg seit 2011 Fukushima beschlossen ist und Gas zu teuer ist. Und Kohlekraftwerke werden nicht abgeregelt, da das einen halben Tag dauert, zu teuer, zu hoher Verschleiß und die Netzfrequenz von 50 Hz dabei gefährdet wird. Das ist die Realität. Admin]

  29. Die Windkraftanhänger und Anhänger der Energiewende sollte sich dieses Video anschauen, bevor kommentiert wird. Er wurde bereits von Krumeg verlinkt:

  30. Nordergründe. Ich stamme von der Nordseeküste bei Cuxhaven. Wer nicht am Meer aufgewachsen ist, kann vielleicht nicht so ermessen, was dort verloren geht. Für uns Menschen der weite Blick auf’s Meer mit unendlichem Horizont.

    Für die Natur dürften die Folgen dramatisch sein. So dicht am ‚Großen Knechtsand’, wo sich zur Mauserzeit u.a. bis zu 100.000 Brandgänse aufhalten. Wieivele Zugvögel werden den tödlichen Rotoren auf dieser bedeutenden Vogelzugroute zum Opfer fallen? Und welche Auswirkungen auf das sensible Ökosystem werden die Absonderungen giftiger Metallverbindungen haben. Aufgrund der Rostschutzmaßnamen werden lt. Spiegel-Information über eine Lebensdauer von 25 Jahren bis zu 10 Tonnen Alumunium in das Seewasser abgegeben. Pro Windrad.

    Welchen Störungen ist das Gebiet in weitem Umfeld mit seinem Vogelschutzinseln und Mauserplätzen jetzt ausgesetzt: Durch den Bau mit den Rammarbeiten und Transportfahrten und –Flügen, der Verlegung der Stromkabel, dann durch den Betrieb der Windräder und den Wartungsarbeiten. Wieviele Hubschrauberflüge ergibt das in dem bislang weitgehend ungestörten Lebensräumen?
    Und das alles für eine minderwertige, unbrauchbare Stromerzeugungstechnik. Lt. Spiegel herrschte im August an 9 Tagen weitgehend Flaute. Am 17. August wurde zeitweise kein Megawatt Leistung aller Offshore-Anlagen gemessen.

  31. [Selten so ein Blödsinn gelesen. Deutschland exportiert im Jahresmittel um die 5 GW bei um 70 GW Verbrauch. Vor allem wenn Wind und Sonne Spitzenlasten haben. Einfach Agorameter anklicken. Admin]

    Genau die von Ihnen genannten Zahlen unterstützen ja meine Aussage.
    Ein Blick in die Energiestatistiken des BMWI schafft noch mehr Übersicht und Klarheit:

    XLS-Datei-Download

    Zwischen 2002 und 2015 ist die Erzeugung aus Erneuerbaren um ca. 150 TWh/Jahr gestiegen und macht jetzt knapp 27 % der Inlandserzeugung aus. Wo ist der Strom geblieben?

    1. Erzeugung aus Kernkraft minus 70 TWh/Jahr
    2. Anstieg Nettoexport von 0 auf 50 TWh/Jahr
    3. Sehr geringe Reduzierung der Erzeugung aus Wärmekraftwerken (Kohle/Gas) um 10 TWh/Jahr
    4. Anstieg des Stromverbrauchs um 10-20 TWh (noch keine Zahlen für 2015)

    Es ist also nicht gerechtfertigt zu sagen, dass es die Schuld der Erneuerbaren sei, dass der CO2-Ausstoß nicht gesenkt wurde. Der Grund für die nicht realisierte CO2-Reduzierung liegt im Zubau und der Nicht-Stilllegung von Kohlekraftwerken im selben Zeitraum, während neue Gaskraftwerke wieder eingemottet werden müssen. Es gibt klar eine Überkapazität im deutschen Strommarkt. Da sind sich übrigens alle Experten einig.

    [Tja, die lieben Experten. Denn wer nicht weiß, muss alles den sog., selbsternannten Experten/ Führern glauben. Ein Phänomen, dass ich immer wieder bei Energiewende- und Klimaaktivisten beobachte. Ich dachte diese dunklen Zeiten hätten wir längst hinter uns gelassen? Aus didaktischen Gründen würde ich dann doch empfehlen das selbst zu prüfen und Leistungsspitzen von Wind und Sonne gegen die Leistungsspitzen der Stromexporte aufzutragen. Das korreliert dann wunderbar. Und Experten, denen die Grundlagen der Physik und Mathematik nicht bekannt sind, sind mir besonders lieb. Ich kenne jedenfalls keinen wirklichen Experten, der beim EEG und der Energiewende mitgewirkt hätte. Aber viele Lobbyisten der EE, die da mitmischen. Admin]

  32. @ rob:

    Die einzige Überkapazität, die man problemlos abschalten kann, sind die Deppenstromanlagen, die meist dann produzieren wenn es keine entsprechende Nachfrage gibt. Daher erklären sich die Exporte.

    Wenn Sie die Überkapazität im fossilen Bereich abschalten, haben sie doch genau das Problem, das Sie in Beitrag Nummer 1 beschrieben haben. Dann gehen irgendwann die Lichter aus. Kraftwerke benötigen eben einen verlässlichen Backup, und zwar dort wo er gebraucht wird und wenn er gebraucht wird, nicht in 1.000km Entfernung irgendwo in der Nordsee falls mal Wind weht.

    Daher erklärt sich doch auch -- aus den Grafiken im Artikel ersichtlich -- dass die weggefallenen KKW hauptsächlich durch Kohleverbrenner ersetzt wurden. Woran mag das wohl sonst liegen? Verschwörung der Steinmauerer? Oder vielleicht doch Fragen der physikalischen Machbarkeit?

    Nochmal: Deppenstromerzeuger sind keine Kraftwerke. Wenn man sich mal mit diesem Gedanken anfreundet, wird einiges klarer.

  33. Hallo
    Wenn genannter Joe der ist den ich kenne, dann der Vermutlich aus Iserlohn , dunkel grün.
    Kämpft für den Bau von Windräder im Wald. Aussage von ihm „Windräder sind keine Industriebauten“ vermutlich sollten diese bald Heilig gesprochen.
    Mich wundert leider hier nix mehr.
    Wenn man offiziell die Umwandlung von Natur in Energielandschaft propagiert, dann weiß man doch genau was auf einem zukommt. Obengenannten Artikel zeigt dies leider wieder deutlich.
    Effektivität hin oder her. Mit welchem Recht zerstören wir hier die letzten Rückzuggebiete für Natur und Mensch?
    Wegen Klimawandel? Mittlerweile ist die Zerstörung grössere als so macher Tagebau.

    Ach wegen Stromsicherheit:
    In Australien stand wegen plötzlichen Windeinbruch 2 Tage die Bahn still

  34. @Loti #33
    😀
    Windräder gegen Klimawandel ? Ist ein Witz
    Windräder für Stromsicherheit ? Ist ein noch viel größerer Witz
    Wer wirklich grün ist, sollte Windräder in Wäldern und deren Nähe verbieten, Im Watt und dessen Nähe sowieso.
    Es gibt am Windstrom nichts aber auch gar nichts Vorteilhaftes, im Gegenteil, er kostet viel Geld, zerstört Natur und Umwelt und kann nicht mal annähernd an einer sowieso uninteressanten CO2 Bilanz etwas ändern.

  35. @Loti

    Kämpft für den Bau von Windräder im Wald. Aussage von ihm „Windräder sind keine Industriebauten“ vermutlich sollten diese bald Heilig gesprochen.

    Solche Menschen knallen inzwischen auch Seeadler, Rot-Milane und Baumfalken ab, oder zerstören deren Nester, damit die Windparks nicht wegen Naturschutzes und Artenschutzes verhindert werden.

    Die Natur steht eindeutig der Energiewende im Weg. Also weg damit!

  36. Und was erst die Errichtung und die Wartung und die Entsorgung des Windparks Nordergründe an Diesel, Sprit und Stahl erfordert. Die ganzen Errichtungsschiffe, die Helikopter, die Wartungsschiffe, etc. Alles natürlich klimaneutral und der Wind schickt bekanntlich keine Rechnung. Und die Stromkabel verlegen sich auch von selbst durchs Wattenmeer. Und die Energiewende- und Klimaaktivisten glauben da voll und ganz den „Experten“.

  37. Nicht nur für die Errichtung und die Wartung… Jede Off Shore Anlage hat einen leistungsfähigen Dieselgenerator auf der Substation, da die Leuchtfeuer, die Steuerung, die Sensoren, und vor allem der Korrosionsschutz mittels Fremdstrom einen hohen Verbrauch haben, so bis zu 5 MW, auch wenn kein Wind weht.

  38. #1

    Ja, nachts scheint keine Sonne — da brauchen wir aber auch weniger Strom.

    Nicht unbedingt, auch bei Dunkelheit gibt es Verbrauchsspitzen. Außerdem bedeutet „weniger“ nicht „gar keinen“. Und in der dunklen Jahreszeit fällt der Solarstrom auch tagsüber fast oder ganz weg, gleichzeitig ist es dann oft windstill. Gerade dann ist die höchste Stromnachfrage im ganzen Jahr.

  39. @rob #31

    Anstieg Nettoexport von 0 auf 50 TWh/Jahr

    Export ist nicht automatisch Anlass zu Jubel, sondern nur dann wenn man damit Gewinne macht. Wenn man Verluste macht, ist er ein Grund zum Schämen. Wenn kostenintensiver und hochsubventionierter Wind- oder Solarstrom zu Preisen verschleudert wird, die viel niedriger als die Herstellungskosten liegen, ist genau das der Fall. Den Verlust tragen die Stromverbraucher in Form überhöhter Strompreise und alle diejenigen, die Produkte oder Dienstleistungen kaufen, für deren Herstellung Strom verbraucht wurde, in Form überhöhter Produktpreise. Schuld an dieser Verschwendung ist ausschließlich die „Energiewende“.

    Der Grund für die nicht realisierte CO2-Reduzierung liegt im Zubau und der Nicht-Stilllegung von Kohlekraftwerken

    Kohlekraftwerke können nicht stillgelegt werden, ohne sie würden die Lichter ausgehen. Windräder und Solarzellen sind kein Ersatz, egal wieviele noch aufgestellt werden. Zugebaut mussten sie werden, um die abgeschalteten Atomkraftwerke zu ersetzen.

    Es gibt klar eine Überkapazität im deutschen Strommarkt. Da sind sich übrigens alle Experten einig.

    Das bestreitet auch niemand. Es ist allerdings eine sauteure Überkapazität, denn sie ist wegen der subventionierten Ökospielzeuge entstanden. Wir sind uns alle einige, dass Rückbau Not tut. Die einzigen Stromerzeuger, die man folgenlos zurückbauen kann, sind aber die Windräder und Solarzellen, und deswegen ist dies zu fordern. Das hätte auch den Vorteil einer drastischen Kostensenkung. Die konventionellen Kraftwerke abzuschalten, wie Sie das wohl fordern, würde sofortigen Blackout bedeuten und ist daher ausgeschlossen.

  40. Kohlekraftwerke können nicht stillgelegt werden, ohne sie würden die Lichter ausgehen.

    Man spricht hier in Fachkreisen auch von systemrelevanter Reserve. Und die Bundesregierung verbietet deshalb sogar das Abschalten alter Kohlemeiler. Die Betreiber bekommen dafür Endschädigungen gezahlt. Die Klima- und Energiewendeaktivisten halten das aber für Machenschaften der Kohlelobby. Schon verrückt.

  41. PS

    Ganz einfach wäre da ein Praxistest für Klima- und Energiewendeaktivisten. Die können, wenn das alles stimmt, was ihre sog. „Experten“ sagen, sich doch einfach vom Stromnetz trennen und sich mit Windkraft und PV selbst versorgen. Macht aber keiner von denen. Es kommen nur weitere Ausreden.

  42. S-H deckt angeblich seinen Strombedarf auch zu 100% aus Windkraft und will das auf 300% ausbauen. Die hängen aber auch noch am konventionellen Stromnetz. Das liegt bestimmt an den Machenschaften der Kohlelobby und Energiekonzerne. 😉

    Und auch das große Stromtrassen in den Süden gebaut werden sollen, weil man im Norden mit dem Überflussstrom nichts anfangen kann, ist bestimmt eine Propagandalüge der Kohlelobby und Energiekonzerne. Das bisherige Stromnetz reicht doch völlig aus und man will mit den Stromtrassen nur die Überkapazitäten an Kohlestrom zu Negativpreisen an den Mann bringen und damit Geschäfte machen. 😉

  43. @ Loti, 33:

    Sorry für den weiteren off-topic-Kommentar, aber ich finde das auch interessant.

    Ich kann mich noch an eine Zeit in nicht allzu ferner Vergangenheit erinnern -- vor der Klimapanik -- als grüne Aktivisten massiv gegen Wasserkraftprojekte mobilisiert haben, weil diese nun mal einen großen Eingriff in die Natur bedeuten.

    Und heute wollen die selben Leute halb Skandinavien in eine Pumpspeicher-Industrie umbauen, damit wir unseren Windmühlenstrom verstetigt bekommen. Unfassbar.

  44. Der NABU LV Niedersachsen hatte noch 1998 eine Beschwerde bei der EU gegen WKA-Standorte in Niedersachsen eingereicht.

    ..ENERCON-Windparks abreißen – fordert Ostfrieslands NABU-Geschäftsführer Matthias Bergmann 2001 / “Fast alle Küsten-Windparks verstoßen gegen EU-Vogelschutzrichtlinie“.

    Danach kam die Kehrtwende.

    Heute sind nahezu alle Naturschutzverbände am Grünstrom und Windstromgeschäft beteiligt.

  45. Auf dem Blog http://www.klimatupplysningen.se/ hat man den von der schwedischen grün-linke Regierung erzwungene Windkraftanlagenbau von Vattenfall kritisch hinterfragt.
    Ich liefere hier mal eine Kurzversion des Artikels:

    Verluste und Korruption der Windenergieunternehmen
    18/09/2016 Ingemar Nordin.
    7 Kommentare

    Vor ein paar Tagen lasen wir in den Zeitungen dass der Windkraft in Schweden so langsam die „Luft“ ausgeht. Vattenfalls Investitionen in Windkraft hat eine miserable Rentabilität, trotz aller Subventionen. Der Wert des Windparks wird abgewertet und man hat begonnen die „El-Mühlen“, die nur ein paar Jahre alt sind, mit großem Aufwand zu demontieren. So kann das Unternehmen keine Dividenden an den Staat mehr zahlen, sagt CEO Magnus Hall.

    Und es sind nicht nur Vattenfalls Windinvestitionen, die mit Verlust gehen: dies gilt für fast alle Windenergieunternehmen, die Schwierigkeiten mit der Rentabilität haben -- einige sind schon in Konkurs gegangen, die Grundbesitzer sind auf den Abrisskosten sitzen geblieben. Das Diagramm (Bromberg new Energy Finance) unten zeigt ganz klar, dass die Investitionen in „nachhaltige“ Energie hat sich seit 2011 in ganz Europa zurückgegangen sind . Auch weil die Risikokapitalisten schon vor lange Zeit aus dem Business ausgestiegen sind, schreibt das Wall Street Journal.

    Die Windkraftindusrtie ist nämlich eine Branche, die nicht auf eigenen Füßen stehen kann. Seit 35 Jahren ist sie nie in der Lage gewesen, sich selbst zu finanzieren, sondern immer abhängig von den Milliarden der Steuerzahler gewesen. Und wenn der Staat nicht länger in der Lage ist eine weitere Expansion zu finanzieren geraten die Investitionen ins Stocken (wie es bzw in Finnland ist, hier hat der Staat die Subventionen auf höchstens 2000 Windmühlen gedeckelt, die jetzt fast erreicht sind).

    So ist jetzt die Windindustrie desperat und steigert ihr Lobbying gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik. Man schreibt Artikel an Zeitungen (und damit kostenlose Werbung), Besuch bei Gemeinden vor Ort im ganzen Land, und verspricht Arbeitsplätze und Einkommen für die Gemeinden, und werden von den Umweltorganisationen und Universitätszentren für die Botschaft über den Klimawandel unterstützt. Und sie haben ihre kleinen grünen Parteien im Parlament, die bereitwillig und freundlich eine Energiepolitik-Initiative nach der anderen einreichen.

    Aber es reicht nicht. Die Windkraftindustrie ist nach wie vor in einem schlechten Zustand.
    Nun: (das gilt für Deutschland), sogar einige der grösseren deutschen Zeitungen in Deutschland haben gemerkt, dass die Windindustrie beschädigt ist. Es ist reine Korruption, wenn Politiker über neue Windprojekte entscheiden, die durch eine direkte Verletzung der eigenen Wählerpräferenzen entscheiden, weil sie finanziell davon profitieren. Viele der lokalen und regionalen Politiker, die sich für neue Windparks entscheiden, glauben immer noch daran dass sie Millionen scheffeln könnten.

    Wir haben ähnliche Fälle in Schweden, wo die kommunale Verwaltung gegen eine klare Mehrheit, wie ein Referendum agieren. Ich denke dabei insbesondere an Mitglieder der Gemeindeverwaltung von Sorsele die gegen den Willen ihrer Wähler agieren http://www.folkbladet.nu/1594784/frangar-omrostningsresultat-sorsele-tillstyrker-vindkraft

    Die öffentliche Unterstützung für die Windenergie in Deutschland geht zurück. Aber die Wind-Industrie weiss wie wie man dieses Problem beheben kann: durch stärkere politische Intervention gegen atomare und fossile Energie, so dass man Angestellte der Windindustrie bezahlt, die gegen Kernkraft und Kohlekraft -werke demonstrieren und agieren.
    „Anreise und Unterkunft werden natürlich bezahlt von der Windkraftindustrie“
    ( —Anmerkung von mir: Stimmt das? -- Dafür habe ich keine Quellen gefunden)

    Hier kommt meine Analyse:
    Schweden hat hier natürlich gar keine Probleme mit dem Back-up von Niedrig- Effektiven-
    Energien wie Windkraft, weil die Stromversorgung durch Fossil-freie Wasserkraft (46%) und Kernkraft (46 %) gesichert ist. Und die Kernkraftindustrie hat jetzt vor kurzem von der Regierung eine Verlängerungs-Laufzeit ihrer Mailer bis 2040 erhalten. Da mussten die Grünen in der Regierung weit über ihren Schatten hüpfen… Ausserdem wird die extra Atommüllsteuer, die bisher die Kraftwerke belasten, ab 2019 abgeschafft ( -- nach der nächsten Wahl…).
    Auch ist Vattenfalls Verkauf des ostdeutschen Braukohlebergbau sowie der Kraftwerke noch lange nicht in trockenen Tüchern. Man spekuliert hier dass 1. die tschechischen Käufer nur Strohmänner von Vattenfall sind, und dass 2. der Verkauf so lange herausgezögert wird, bis 2018 eine neue, höchst wahrscheinlich bürgerliche Regierung gewählt wird, so dass man den Verkauf inhibieren kann (Es kann möglicherweise sogar so sein, das die Grünen dann nicht mehr im Parlament vertreten sind, die genauso wie Frau Merkel die Tore weit und offen lassen wollten, für Flüchtlinge, die aber dann eine harte Grenzsicherung von Schweden mit knirschenden Zähnen akzeptieren mussten).
    Ist doch dieses Auslandsunternehmen von Vattenfall das einzige, dass noch etwas Gewinn abwirft.

    – Übrigens, eine dänische TV Serie flimmerte im Frühjahr über die nordische TV -Kanäle, hier Wikis analyse:
    https://de.wikipedia.org/wiki/BedragBedrag (dt.: Täuschung) ist eine dänische Fernsehserie, die in zehn Folgen à 58 Minuten Anfang 2016 von Danmarks Radio gesendet wurde. Das Fernsehdrama wurde als Berlinale Special auf der Berlinale 2016 gezeigt.[1] Die Rechte an dem Wirtschaftsthriller wurde bereits unter dem Namen „Follow the Money“ an die BBC verkauft.[2]
    Die zweite Staffel mit weiteren zehn Folgen wird bereits gedreht und kommt im Herbst 2016 ins dänische Fernsehen.[3]
    Das Drama um die fiktive Windenergiefirma Energreen wurde von Anders Frithiof August, Jannik Tai Mosholt und Jeppe Gjervig Gram konzipiert, der bereits bei Borgen – Gefährliche Seilschaften mit am Drehbuch schrieb.
    Hauptrollen in diesem Wirtschaftskrimi haben Nikolaj Lie Kaas als CEO Sander Sødergren, Thomas Bo Larsen als Polizist Mads und Natalie Madueño als Firmenjuristin Claudia Moreno.
    Hauptregisseur war Per Fly. Søren Kragh-Jacobsen drehte die Folgen 9 und 10.
    Netflix hat es im Programm, scheinbar durften weder ZDF oder ARD diese wirklich ausgezeichnete Serie kaufen…

  46. @Jörg Siebert #45

    scheinbar durften weder ZDF oder ARD diese wirklich ausgezeichnete Serie kaufen…

    Durften oder wollten nicht ?

  47. @ Krisna Gans:
    Durften oder wollten nicht ?

    Wollten wohl nicht.
    Immer wenn ich mal zu guter Laune bin, muss ich mich abkühlen, und mich richtig ärgern:
    das kann man gut mit ZDFs Heute Programm, mit ihrem politisch korrekten Lügen.
    Es wird aber sicher genauso interessant heute Abend, wenn im ARD die Verlierer Parteien von Berlin ihre Wunden lecken und die Gewinner nicht mal dabei sein dürfen.
    Sicher wollen aber nicht dürfen… Wie gesagt, Lügenpresse —- die gibt es übrigens auch in Schweden und bei uns in Finnland…
    Wozu sonst ist man denn in der EU?

  48. jörg siebert#45
    „Anreise und Unterkunft werden natürlich bezahlt von der Windkraftindustrie“
    ( —Anmerkung von mir: Stimmt das? — Dafür habe ich keine Quellen gefunden)

    Es wurde u.A. im Fernsehen darüber berichtet:
    ARD-DOKU Der Milliarden-Irrsinn mit der Windenergie
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/dokumentation/ard-doku-zum-zoff-wegen-windraedern-47094744.bild.html

    …Viele der Demo-Teilnehmer waren Mitarbeiter in Energieunternehmen, die um Subventionen kämpfen – und die ihre Arbeitnehmer mit Bussen nach Berlin brachten, natürlich alles bezahlt….

    Ab Minute 22 Der Bericht im TV war länger wenn ich mich recht entsinne. Evtl. findet man den kompletten Beitrag noch in der Mediathek.

  49. Hier steht mehr zu Nordergründe:

    2004: Was nicht passt wird passend gemacht: Niedersachsen, die
    Windkraft Near-Shore im Wattenmeer -- Wie man in Niedersachsen
    Windkraftstandorte im Wattenmeer und „faktischen Vogelschutzgebieten“
    passend macht, aus dem Kreißsaal der Möglichmacher und „Hinkrieger“
    http://www.wattenrat.de/wind/wind61.htm

    6. März 2011
    BUND fällt schon wieder um: Klageverzicht und Vergleich bei
    Wattenmeerwindpark „Nordergründe“. Schämt Euch!
    http://tinyurl.com/pacaybv

    Sammellink Nordergründe, mit BUND-Rechtfertigungsversuchen
    http://www.wattenrat.de/tag/nordergrunde/

  50. Bisschen spät, darauf zu antworten, aber trotzdem:

    Man merkt sofort wie beschränkt der Autor in seiner Wahrnehmung ist

    Ja. Er ist ziemlich beschränkt, der Autor. Auf Physik und Realität.

    und das er nicht über den „Tellerrand“ schauen kann.

    Ich glaube, der könnte das sehr gut. Wenn er wollte. Nur liegt dahinter halt wunderschöne Ideologie, und alle heißen mit Nachname Dunning-Kruger.

    Muss man nicht mögen.

    Ein Trauerspiel.

    Das ist dieses Energiegewende in der Tat.

    Ich will mich hier auch nicht lang aufhalten.
    Darum gebe ich nur zwei kurz Denkanstöße für den Autor.

    Umweltzerstörung durch Windenergie -> Kohle wächst ja bekanntlich an Bäumen, welche auch noch Sauerstoff produziere!

    Sind ja eher Denkabstöße.

    Wenn der Schiri dann gepfiffen hat: Überlegen Sie halt mal, warum der CO2 Ausstoß trotz enormem Zubau praktisch nicht abnimmt.

  51. Als ich kurz vor 19:00 in die Küche ging, erst mal Licht an, das WZ ist bereits seit kurz nach 18:00 beleuchtet, der Wiind draußen tendiert gegen 0, und wir sind gerade mal 4 Tage an Mitte September vorbei, und die „Sonne“ tagsüber hätte kaum einen 9V Bock, geschweige denn irgendwelche spinnerten Großbatterien im Keller geladen. Gut dass wir n o c h konventionelle KW haben und nicht nur auf die EE angewiesen sind.

  52. @Krishna

    In Bremen ist gerade die Sonne untergegangen und Windstärke 3 km/h. Gerade Windstärke 1. Auch in 300 m Höhe. Habe um 18 Uhr meinen Quadrokopter auf 300 m steigen lassen. Nicht das leiseste Lüftchen. Alle WKA stehen still. Die volle konventionelle Kraftwerksreserve wird also wieder und immer wieder benötigt. Ich frage mich wirklich was daran so schwer für die Klima- und Energiewendeaktivisten zu verstehen ist?

  53. @Micha #52
    Ich kann das auch nicht nachvollziehen, so offensichtlich, wie dieses Missverhältnis ist.
    Man sollte mal als „Grüner“ die Bücher von Reichholf lesen, über Ökolofie und Ungleichgewichte, da gingen denen in jeder Beziehung die Augen über, auch hinsichtlich EE etc.
    Ziehe mir mein ganzes Paket seiner Bücher gerade mal wieder rein, lohnt sich definitiv.

    .

  54. Das sind Produktionszahlen vom Windstrom ganz Deutschlands von der Börse EXX Leipzig und der Dena …
    wie man sieht braucht das Land keinen Schalter………………….. Dunkeldeutschland deine Wende ist ein Wunder………..
    Wir schaffen’s !

    jeweils um 10 Uhr morgens

    2.850,00 MW 08.
    0.878,00 07.
    1.150,00 06.
    1.605,00 01.
    1.388,75 31.August
    0.642,25 27.
    2.487,24 24.
    1.709,24 23.
    0.316,00 19.
    1.237,00 18.
    0.536,75 17.
    0.939,24 16.
    1.300,50 15.
    2.294,50 02.
    0.796,25 31.Juli
    0.758,25 28.
    1.237,75 26.
    1.397,25 25.
    0.157,50 24. ——— 26.750 Windkrafträder ??????????????????
    0.878,24 23. ——— Verbrauch 73.000.000,00 MW
    1.793,00 22.
    1.090,00 19.
    1.052,50 13.
    2.459,00 04.
    1.960,50 28.Juni.
    1.974,75 25.
    2.792,25 24.
    2.454,00 22.
    0.602,25 16.
    0.895,25 15.
    2.333,00 14.
    0.719,00 11.
    1.624,50 09.
    0.284,50 07.
    0.936,50 06.
    0.723,50 05.
    0.755,50 04.
    ,, Herr schick uns Hirn „

  55. @Micha #52 PS
    Hast Du auch ein Anemometer zu Hause ?
    Hab ein altes analoges von W. Lambrecht, Göttingen, mit Holzkiste und Werkprüfschein aus 1980, Korrektur -0,5 m/min bei Ablesung 450 m/min im Windkanal.

  56. @Krishna

    Nein. Wollte ich mir mal zulegen, war mir damals aber zu teuer.

    In Bremen ist übrigens immer noch Flaute, wie die ganze Nacht über. Nordergründe liegt nur 100 km weiter nördlich.

  57. PS

    Habe mal gerade nachgeschaut. Die Windkraft lag in der Nacht bei max. 1-2 GW in ganz Deutschland. Das bei 40 GW installierte Windkraftleistung in Deutschland. Und die Sonne hat da auch nicht geschienen.

  58. Der Schock! Auf der Fähre von Klaipeda nach Kiel, Treffen von ehemaligen Marineoffizieren unseres Jahrganges 1968. Ich dachte, daß wir alle rational gesteuert sind und die Grundrechnungsarten beherrschen. Angesichts der gigantischen Windparks in dänischen Gewässern und deutschen Gewässern. (Die Strompreise lassen grüßen) diskutierten wir. Dann der Schock, ein Crewkamerad meinte den EE gehört die Zukunft. Zuerst dachte ich er meint es zynisch, aber beim zweiten Satz wußte ich, daß er zu den „saudummen Gläubigen“ gehört.Als Atheist meine ich langsam Religionen gehören verboten, weil sie zur Vernichtung von uns allen führen.

  59. Klimawandel ist abgesagt: Prognosemodelle haben nachweilich Fehler, die zu übertriebenen Prognosen führen: https://www.95places.com/inselpresse/article/595/wissenschaftler_geben_zu%2C_dass_die_klimwandelprognosen_falsch_waren

  60. Klimawandel ist abgesagt: Prognosemodelle haben nachweilich Fehler, die zu übertriebenen Prognosen führen

    Das wissen alle .. nur die gierigen behaupten es, da sie damit geld machen .. link geht nicht!

  61. Während sich Deutschland unter der Knute der Klimascheihälse und Energiewendekriegsgewinnler zusammenkringelt, macht SIEMENS im Ausland prima Geschäfte…..mit Gasturbinen.

    Siemens liefert erste Gasturbine in den Iran

    Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat die erste von 20 Gasturbinen in den Iran geliefert, berichtet naturalgaseurope. Der Handel ist Teil eines Abkommens zwischen Siemens und dem staatlichen Kraftwerksbauer MAPNA, in dessen Zuge auch Know-How und Technologie ausgetauscht werden sollen.
    --
    Der Iran plant, bis zum Jahr 2021 etwa 30 Milliarden Dollar in die Energieversorgung zu investieren, wozu auch der Bau neuer Kraftwerke gehört.

    Wissen die Iraner etwa nicht, das sie damit dem armen Klima noch mehr weh tun?
    Und warum, um Gottes Willen……stellt Siemens überhaupt noch solche Igittigitt-Technologie her?

    Übrigens….wenn man die letzten Tage mal bei AGORA vorbeigeguckt hat, weiß man….das Windkraft wieder mal nicht den Euro wert ist, den man dafür weit aus dem Fenster geworfen hat.

    Deutschland…..Land der Bekloppten und bescheuerten
    Onkel Heinz……..einfach mal übern Tellerrand geguckt.

  62. Achso, mal ganz nebenbei…..Dank DC Leaks wissen wir nun auch, wer fleissig in die Klimapanik investiert hat, ein gewisser Herr Soros nämlich.
    http://wearechange.org/george-soros-paid-al-gore-millions-lie-global-warming/

    H.E.

  63. Verschandelte Landschaften, überteuerte Strompreise……und demnächst „interpolieren“ wir auch noch die Unwetter.

    Wetterdienst fürchtet um verlässliche Prognosen

    Der Deutsche Wetterdienst muss es hinnehmen, wenn sein Radar durch Windkraftanlagen beeinträchtigt wird. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts könnte Unwetterprognosen weniger verlässlich machen.
    --
    Der DWD hatte bislang den Bau von Windkraftanlagen in einem Radius von fünf Kilometern rund um ein Wetterradar grundsätzlich untersagt. Windradbauten im 15-Kilometer-Radius wurden nur nach einer umfangreichen Einzelfallprüfung genehmigt. Mit diesen Regelungen folgte der DWD den Empfehlungen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO).
    --
    In zwei Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Koblenz und dem Verwaltungsgerichtshof München argumentierte die Windkraft-Branche, die Störung des Wetterradars lasse sich durch technische Maßnahmen ausgleichen. Fehlende Daten könnten etwa durch „Interpolation“ näherungsweise bestimmt werden. ……..

    Genau, der alte Trick der Klimafroscher…….wir reduzieren das Meßnetz und „interpolieren“ einfach die Oberflächentemperatur aus benachbarten (wenn möglich urbanen) Meßstationen……und schon ham wa steigende Temperaturen.
    Der Windmafia ist wirklich kein Argument zu blöd um Deutschland zum Spargelland verkommen zu lassen, geht die schnöde Erpressung oder Bestechung nicht mehr, klagt man sich halt durch die Instanzen und bei mancher Gerichtsentscheidung fragt man sich…..ham die es noch alle?
    Empfehlung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) werden in den Wind gepustet…..weil eine gierige Industrie auf alles scheißt, was dem Deutschen gut und wichtig erscheint…..und für was?

    Kleiner Blick nach Südaustralien gefällig?

    Ein weiteres internationales Beispiel für schlechte Energiepolitik

    Im März wurde das letzte Kohlekraftwerk in Südaustralien geschlossen – aus dem Markt gedrängt durch subventionierte Windenergie. Sogar noch davor berichtete The Australian, dass die Strompreise „mindestens 50% höher lagen als in jedwedem anderen Staat“. Dem australischen Energy Market Operator lag der mittlere tägliche Spotpreis in SA bei 46,82 Dollar pro Megawattstunde. Nach der Schließung des Kraftwerkes: 80,47 Dollar. Im Juni: 123,10 Dollar – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Im Juli: 262,97 Dollar.

    Tolles Beispiel, was auch auf Deutschland zukommen wird……bisher verlasssen wir uns ja noch auf unserer europäischen Nachbarn……wat ja in Australien nur begrenzt möglich ist….aber das geht nur so lange gut, so lange die ihre Strombremsen an den Kuppelstellen nicht aktivieren…..
    Zur Zeit schießen die Miefquirle wie Pilze aus den Boden (und sind genauso madig)…..um noch schnell Tatsachen zu schaffen bis das neue EEG 2017 brutalst möglich zuschlägt.

    Wer hier noch glaubt, das diene dem Klimaschutz…..den kann man auch sonst jeden überteuerten Müll bei einer Kaffeefahrt andrehen.
    Soros und Co. lachen sich grad krumm….verdienen sich dabei dumm und dämlich…..und der blöde Deutsche wird erst dann aufwachen, wenn er bei Kerzenschein ins Bett gehen muss.

    Onkel Heinz……….wie viel Ohrfeigen brauchen wir eigentlich noch?

  64. Sind schon wieder Ferien oder Urlaubszeit ?

  65. @ # 64: kommt davon, wenn der Hans nicht mehr schreiben darf 🙂

  66. #65
    Blödsinn

  67. #65 PS
    Hängt eher damit zusammen, dass sich etliche Diskutanten ob der seit über einem Jahr sich hier durchziehenden Dauerschleife eben dieses Kommentators und noch eines anderen hier die Segel gestrichen haben. Also genau das Gegenteil dessen, was sie postulieren 😀

  68. Der Hans nicht mehr schreiben darf = JA

  69. Dass Windkraftanlagen völliger Mumpitz sollte eigentlich jeder mittlerweile mitbekommen haben aber unsere „Regierung“ braucht Jahrzehnte dafür. https://wind-turbine.com/magazin/ratgeber/45417/keine-auswirkung-auf-das-weltklima-bundesregierung-erwaegt-windkraft-ausstieg.html

    Immerhin „erwägt“ man da, mal zu reagieren. Aber so lange Lobbyisten aus der Windkraft-Raubritterbranche im Spiel sind, wird sich da nicht viel tun.

  70. @Werner Sievert #69
    Mal auf das Datum der „Veröffentlichung“ geachtet ? 😀 😀

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