Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schließt einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Schneemassen in den Alpen und dem Klimawandel nicht aus!

11. Januar 2019 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

hirschkaser

Neue Schreckensnachrichten aus Potsdam vom PIK.

Das Schneechaos in den Alpen soll eine Folge des Klimawandels sein. Das behauptet jedenfalls das PIK gegenüber der Presse. Durch den Klimawandel erwärmen sich die Ozeane, somit gelangt mehr Feuchtigkeit in die Atmosphäre und die fällt dann als Schnee und das zu Massen in den Alpen. So die Theorie.

Für einen Potsdamer Klimaforscher vom PIK ist das jetzige Schneechaos in den Alpen eine mögliche Folge des Klimawandels.

„Die Atmosphäre ist wärmer geworden, deshalb gibt es mehr Feuchtigkeit“, sagte der Klimaforscher Peter Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam.

„Wir haben gerade eine massive Nord-Anströmung, die über die Nordsee geht, die noch relativ milde Temperaturen für die Jahreszeit hat – da ist das Potenzial für Feuchtigkeit da“, sagte Hoffmann. „Diese Windströmung läuft genau gegen die Mittelgebirge und gegen die Alpen.“

„Man hat quasi Stauniederschläge an der Vorderseite der Gebirge“, sagte Hoffmann. „Im Sommer führen diese Niederschläge zu Hochwasser, im Winter zu intensiven Schneefällen.

„Wir hatten 2018 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir hatten neun Monate von April an, die überdurchschnittlich warm waren. Das hat die Ozeane stärker als normal erwärmen lassen“, sagte Hoffmann. „Wenn sich die Strömung klimabedingt verändert und es häufiger zu Nord-Süd-Wetterlagen kommt, verstärkt das den Gebirgseffekt.“

Wir erinnern uns?

Der letzte Sommer war einer der wärmsten und trockensten der Klimageschichte in Deutschland. Trotz der Wärme hat die Atmosphäre nicht mehr Feuchtigkeit aufgenommen. Es war knochentrocken in Deutschland und es hat so gut wie nicht geregnet. Sonnig, warm und trocken war es in Deutschland, die Globaltemperatur ist hingegen von 1°C Anomalie in 2016 auf 0,8°C Anomalie in 2018 laut NASA gefallen. Global war es also nicht besonders warm. Schon gar nicht über den Nordatlantik, wie die folgenden Abbildungen zeigen.

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Sowohl im Sommer, als auch im Herbst war es im Nordatlantik besonders kalt. Der Nordatlantik ist unsere Wetterküche. Besonders in Herbst und Winter ziehen infolge der Nordatlantischen Oszillation zwischen Islandtief und Azorenhoch Tiefdruckgebiete zu uns und bringen Wind und Niederschläge mit sich. Wie gerade das Tief Benjamin, dass eine Sturmflut an der Ostsee mit sich brachte.

Benjamin

Das Wettergeschehen

Zum Start in die Woche brachte sich Sturmtief „Benjamin“ über den Nordatlantik zwischen Island und Schottland in Stellung. Bis Mittwoch zog das Sturmtief über die Ostsee hinweg weiter nach Polen. In seinem Einflussbereich war es windig bis stürmisch. Zudem wurde seit Dienstagabend an seiner Rückseite ein Schwall kalter Meeresluft nach Deutschland gelenkt. In ihr kam es bis ins Tiefland zu Schneeschauern.

Bis Mitte letzter Woche lag Deutschland zwischen Hoch „Angela“ und Tief „Benjamin“ in einer nördlichen Strömung. Über weiten Teilen Deutschlands lag feuchtkalte Luft, die gegen die Berge gedrückt wurde. Das Ergebnis waren vor allem in den Alpen und im Erzgebirge anhaltende und zeitweise kräftige Schneefälle mit ergiebigen Neuschneemengen.

In den östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen wird noch feuchtkalte Luft gegen die Berge gedrückt und dort setzten sich die Schneefälle bis Donnerstagabend fort. Bis zum Abend rückt die Warmfront von Nordmeertief „Donald“ an die Nordsee. Es wird am Freitag den nächsten Schneeschub in die Alpen bringen. Mehr dazu bei www.wetter.de.

Das Fazit

Mit der globalen Erwärmung hat das alles folglich nicht viel zu tun. Zumal der Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf vom PIK immer wieder auf einen sich abschwächenden „Golfstrom“ und eine Abkühlung über den Nordatlantik vor Grönland hinweist. Der Nordatlantik, also unsere Wetterküche, hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht erwärmt, sondern eher abgekühlt und kühlt sich in den Klimaprojektionen von Stefan Rahmstorf auch weiter ab.

Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Es sollten also bei uns weniger Niederschläge fallen, welche die Tiefs über den kalten Nordatlantik im Herbst und Winter mit sich bringen. Das PIK hat also wieder mal eine Kehrtwende um 180° gemacht. Einmal wird erzählt, der Nordatlantik hat sich abgekühlt und wird sich weiter abkühlen und das hängt mit einen sich abschwächenden „Golfstrom“ zusammen. Natürlich infolge des Klimawandels. Nun wird erzählt, die Ozeane werden wärmer, auch in unserer Wetterküche, die warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und bringt mehr Niederschläge und auch Schnee mit sich. Natürlich auch als Folge des Klimawandels. Gemäß dem Motto: Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.

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46 Kommentare
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  1. Hm -- hatten wir im Sommer massive Nordströmungen in dieser Form? Was meint der Autor?

  2. In dem heute erschienen Spiegel-Artikel „Ozeane heizen sich immer schneller auf“ kann man folgende Sätze lesen:

    „Etwa 93 Prozent der vor allem durch die Verbrennung fossiler Energieträger zusätzlich entstehenden Wärme wird bislang von den Ozeanen absorbiert.“

    „Laut der Untersuchung habe die Temperatur der Ozeane in einer Tiefe von bis zu 2000 Metern zwischen 1971-2010 um 0,1 Grad Celsius zugenommen. Der 2013 veröffentlichte Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC war noch von geringeren Werten ausgegangen, auch wenn sich die Zahlen nicht direkt miteinander vergleichen lassen.“

    Ich kapiere das alles nicht. Ich stelle es daher zur Diskussion.

  3. Was genau ist daran unverständlich? Die vordergründig kleine Zahl vn 0,1C ?

  4. Ist hier erklärt:

    https://www.pnas.org/content/early/2019/01/04/1808838115

    The ocean, due to its large heat capacity, has absorbed more than 90% of the heat gained by the planet between 1971 and 2010, with around 290 ZJ(1ZJ=1021J) contained in the top 2,000 m

    Ist die hohe Wärmekapazität von Wasser….

  5. @Erdinger #1
    Wir hatten in der Tat überwiegend Winde aus Nord und Nordost, bedingt durch blockierte Wetterlagen.

  6. #3:Erdinger:

    „Was genau ist daran unverständlich? Die vordergründig kleine Zahl vn 0,1C ?“

    Nein! Hansen (2005) „Earth’s Energy Imbalance Confirmation and Implications“ gibt einen Wert von 0,85 W/m² für das Energie-Ungleichgewicht der Erde an. In der neuen Veröffentlichung geben Cheng et al. 2019 einen Wert von 0,39 W/m² an und behaupten, dass sich die Erwärmung beschleunigt. Es werden wohl wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

  7. @krishna Gans ‚5
    Soweit ich mich erinnere hatten wir dominierend erst einmal sehr wenig Luftbewegung. Das wäre dann nix was man ein „massive Nordströmung“ nennen würde. Zumindest müsste der Autor zeigen, dass die Wetterlage hier vergleichbar war….

  8. @Erdinger

    Im Sommer hatten wir Hochrucklagen über Skandinavien, nun ein ausgeprägtes Hoch Angela im Südwesten und Tiefs die über den Nordatlantik rein ziehen. Benjamin, Donald.

    Der Sommer war warm und trocken, da eine warme Atmosphäre/ Ozeane nicht zwangsläufig mehr Feuchtigkeit bedeuten. Kommt halt auch die Wetterlage an und nicht aufs Klima. 😉

    Versteht der Herr vom PIK aber offenbar nicht?

    Und im Sommer wäre es nicht so warm gewesen, wenn wir die übliche Westwindlage gehabt hätten. Kommt halt hier auch aufs Wetter an.

  9. @ Berberich #6
    Wahrscheilich. Da müsste man jetzt z.B. wissen auf welche Quellen isch das evtl. jeweil bezieht….

  10. „Die Atmosphäre ist wärmer geworden, deshalb gibt es mehr Feuchtigkeit“, sagte der Klimaforscher Peter Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam.

    „Wir hatten 2018 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wir hatten neun Monate von April an, die überdurchschnittlich warm waren. Das hat die Ozeane stärker als normal erwärmen lassen“, sagte Hoffmann.

    Und trotzdem war es knochentrocken in Deutschland. Weil das Klima nun mal gar nichts damit zu tun hatte, sondern die Wetterlage.

  11. Oder kurz gesagt, eine global wärme Luft, die mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, bringt dort Niederschläge, wo die Tiefs langziehen. Und nicht dort wo es warm ist. Und die Tiefs entstehen in den letzten Jahrzehnten über der Wetterküche Nordatlantik, wo es nicht wärmer, sonder kälter geworden ist. Hat also auch nichts mit warmen Ozeanen zu tun.

  12. Was erwarten Sie denn von den sogenannten Klimafolgenforschern am PIK?
    Als sich die jetzt zur Schneekatastrophe angewachsene Wetterlage ankündigte, habe ich gleich mit meiner Frau gewettet, dass sie so sicher wie das Amen in der Kirche wieder als „Beweis“ für den „Klimawandel“ herhalten muss. Und dass die ersten, die das rausposaunen, das PIK sein würde.
    Sie ist eine kluge Frau und hat nicht dagegen gewettet…

  13. …mit meiner Frau gewettet, dass sie (die Wetterlage, nicht meine Frau)…

  14. Sehe ich jetzt so nicht als Widerspruch. Warme Luft -- wenn sie den über die Meere zieht -- nimmt mehr Wasser auf. Das regnet sie dann erst an Barieren wieder an. Wenn die Luftbewegung massive ist, kommt auch mehr Wasser an. Die Barriere sind in diesem speziellen Fall dann wohl die Alpen . Die Argumwentation des PIK wäre dann jetzt, dass es da abschneit, wo es bei dieser Wetterlage immer abschneien würde -- aber eben mehr, weil die Luft vorher mehr Wasser aufgenommen hat als früher. Ich weiss nicht, ob das stimmt -- sehe da jetzt aber nicht den vordergründigen Fehler. Denkfehler?

  15. Zum Wetter.

    Eine Omegalage bewirkt im Bereich des Hochdruckgebietes eine typische sommerliche Schönwetterlage mit ausgeprägter Trockenheit und Wärme bis hin zu Hitzewellen und Dürren, im Winter hingegen Tiefsttemperaturen und Kältewellen.

    Im Sommer hatten wir diese Omegalage. Da sagten noch alle, das erwartet uns jetzt häufiger, dass haben die Klimaforscher auch vorhergesagt. Als wir von einigen Jahren kältere Winter hatten, sagten die selbes.

    Nun haben wir aber genau das Gegenteil. Keine stabile Omegalage. Sondern eine Westwindlage mit Tiefs, die reinziehen und an den Alpen abscheinen. Und Donnerwetter jetzt sagen die Klimafolgenforscher und auch einige Wetterfrösche, genau das hätten die Klimaforscher auch vorhergesagt.

  16. Zum WInd nochmal. Der Somemr war nach dieser Quelle nicht nur in meiner Erinnerung ziemlich windstill…. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewirtschaft-hitzewelle-zeigt-das-groesste-problem-der-erneuerbaren/22911332.html?ticket=ST-119831-aDTJmKg77ErhNIPYOfVO-ap3

  17. #4: Erdinger
    „Ist hier erklärt….“

    Auch die Erklärung in Englisch verstehe ich nicht. Die Erwärmung durch anthropogene Kohlenstoff-Verbrennung ist doch viel kleiner als die durch die solare Einstrahlung. Wenn 93% der solaren Einstrahlung von den Ozeanen absorbiert würden, müsste im Sommer die Nordsee wohl kochen.

  18. Oder anders gesagt, die Klimafolgenforscher sagen, es erwarten uns zukünftig mehr Omegalagen mit warmen, trockenen Sommern und eiskalten Wintern. Da sich der Polarwirbel mit dem Klimawandel instabilisiert.

    Nun haben wir genau das Gegenteil davon. Und es ist natürlich auch der Klimawandel.

    Was denn nun? Beides geht nicht.

    Und wie gesagt, der Ozean (unsere Wetterküche im Nordatlantik) hat sich dabei nicht mal erwärmt, sondern abgekühlt.

    Also auch das Gegenteil.

    Vorher war die Abkühlung aber dazu geeignet um eine (angebliche) Abschwächung des „Golfstroms“ infolge des Klimawandels zu propagieren.

    Was denn nun?

    Und es gibt Leute, denen fällt das nicht mal auf, oder die versuchen das noch zu verteidigen.

  19. @Berberich ‚4
    Achso -- da liegt das Missverständnis. Ist da evtl blöd formuliert. Gemeint sind 90% der globalen Erwärmung und nicht der insgesamt eingfallenen Energie. Sonst würden wir hier wirklich verdampfen 🙂

  20. Bei Vorhersagen zu lokalen Auswirkungen des Klimawandels bin ich eh immer vorsichtig -- vor allem bei der Version der Tagespresse. Das kenne ich aus meiner Arbeit mit radioaktiven Abfällen. Da höhre ich zu of „aber X hat vor 10 Jahren in einer Zeitung was anderes gesagt -- ihr lügt doch alle“.

  21. Addendum zu #17:
    So langsam verstehe ich die Aussage: die Albedo des Ozeans beträgt 7%. Bitte entschuldigen, dass ich so lange auf dem Schlauch stand.

  22. @Berberich

    „Etwa 93 Prozent der vor allem durch die Verbrennung fossiler Energieträger zusätzlich entstehenden Wärme wird bislang von den Ozeanen absorbiert.“

    Was natürlich auch Quatsch ist. Da wir ca. 1/3 Landmasse haben. Und der Großteil der Ozeane hat eine obere warme „Warmwassersphäre“ die nur wenige Hundert Meter tief reicht und durch den Wind gut durchmischt wird. Diese warme Warmwassersphäre ist durch eine thermische Sprungschicht von den darunter liegenden kalten Wassermassen streng abgegrenzt. Vermischung findet kaum statt. Das geschieht nur an Polarfronten hoch im Norden und Süden und an den Küsten durch Downwelling. In der Antarktis, Weddelsee hat man gar zeitweise eine Abkühlung um einige Tausendstel Grad im Bodenwasser beobachtet. Farbach et al.

    Die obere Warmwassersphäre hat eine Einstellzeit/ response time infolge seiner Wärmekapazität von wenigen Jahren mit der Atmosphäre.

  23. Hm- wie erklären sich dann die Messwerte? Die haben ja die Temperaturänderung gemessen und daraus die Energiemenge berechnet…

  24. Was ich mich frage, wie man behaupten kann, dass sich die Ozeane bis in eine Tiefe von 2km durch minimal wärmere Luft oder durch Strahlung erwärmen soll. Wie ist das mit dem Wärmetransport in den Ozeanen von oben nach unten?
    Es erscheint mir weitaus logischer, dass man hier bestenfalls die Folgen der Warmzeit in der Vergangenheit misst, die den CO2-Anstieg antreibt..

  25. #24
    Die Wärme kann ja nicht im Waser selbst entstehen sondern muss eingetragen werden. Man misst einen aktuellen Anstieg. Vordegründig eingängig oder nicht -- die Messwerte sind halt da…

  26. “ Winterwetter: Schnee in den Alpen wie lange nicht mehr
    In den Alpen türmt sich der Schnee, die Lawinengefahr ist hoch wie lange nicht mehr. Die nahende milde Luft steigert die Risiken erst einmal weiter.“

    News
    22.01.2018
    https://www.spektrum.de/news/schnee-in-den-alpen-wie-lange-nicht-mehr/1534421?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP&fbclid=IwAR3QWCq7-TWmU_evZBF5Sld6Vabe2wMv2ze6PL7FcR5QGYBMcG9vzypZE9s

    Das war Januar 2018 -- jetzt plötzlich wieder Schnee in den Alpen -- und wieder etwas Extremes!!!

  27. 1. Zeit- und ortsabhängige Zustandsgrössen beschreiben das Wetter,
    2. Die Statistik dieser Größen definiert das „Klima“ der Vergangenheit,.
    3. Ein Rückschluss auf Einzeiereignisse ist nicht möglich.
    Fazit: Der Herr Hoffman des PIK ist entweder ein Scharlatan oder ein Dummkopf!

  28. Fazit: Der Herr Hoffman des PIK ist entweder ein Scharlatan oder ein Dummkopf!

    Ein dummer Scharlatan 😀

  29. @Erdinger

    Bei Vorhersagen zu lokalen Auswirkungen des Klimawandels bin ich eh immer vorsichtig —

    Das sind die PIKler auch. Die erklären immer hinterher das Wetter mit „Klimawandel“. Und zwar jedes Wetter, egal was es war. Warm kalt trocken feucht Schnee kein Schnee, die Erklärung ist immer die gleiche. Das Prinzip ist wirklich einfach zu durchschauen.

  30. @Erdinger

    Wie bitte wollen. Sie eine globale Erwärmung im Tiefen Ozean bis 2.000 m Tiefe messen. Wobei die Ozeane 2/3 der Erde ausmachen? Das geht nur punktuell mit Verankerungen. Und es dauert rund 100 Jahre, bis sich das Tiefenwasser einmal durchmischt. Auf den Weg vom Abtauchen im Nordatlantik bis zum Auftauchen im Pazifik.

  31. Es kommt noch besser:

    Peter Hoffmann, Meteorologe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), spricht von „ungewöhnlich massiven Niederschlagsmengen“. „Die Niederschläge, die uns im Sommer gefehlt haben, werden jetzt im Winter ausgeglichen.“ Weil die Meere aufgrund des langen heißen Sommers noch verhältnismäßig milde Temperaturen aufwiesen, käme es darüber zu einer starken Verdunstung, so Hoffmann.

    Soso, die Feuchtigkeit wurde im Sommer gespeichert und kommt jetzt runter.

    „Zum einen kann die Atmosphäre mehr Wasserdampf aufnehmen – wenn also Niederschläge fallen, dann können diese intensiver sein“, sagt PIK-Experte Hoffmann.

    Dann werden die Wüsten sicher bald wieder grün?

    „In den letzten Jahrzehnten sehen wir eine Tendenz, dass wir stärker mit extremen Wetterlagen zu tun haben. Diese zeigten sich zum einen durch längere und intensivere Trocken- und Hitzephasen. Zum anderen käme es zu deutlich stärkeren Niederschlägen, die eben, wenn sie im Winter auftreten, in den Höhenlagen als Schnee fallen.

    Es wird trockener und heißer und feuchter und nasser? Da kann man ja nicht falsch liegen. 😉

  32. @Micha #30

    The Little Ice Age brought colder-than-average temps around the 17th century
    Researchers say temperatures in deep Pacific lag behind those at the surface
    As a result, parts of the deep Pacific is now cooling from long ago Little Ice Age

    Die kleine Eiszeit kühlt jetzt noch das Tiefenwasser

  33. Es wird noch etwas mehr schneien. Ungewöhnlich ist das nicht. Eine Katastrophe erst recht nicht. Im Gegenteil: Viele profitieren vom Schnee.

    Wintereinbruch im Winter -- Das Ende ist nah

  34. Ich segelte einmal von Kanada nach Europa. Labradorstrom 7°C, dann Golfstrom über 22°C. Aber die mischen sich nicht. Riesige Wirbel mit 4 Kn Strom am Rand eines Kreises mit bis 200 Sm Durchmesser. Aufgesteilte brechende See am Rand und Temperaturanstieg von 17 auf 24 Grad auf einer halben Seemeile.Warm geht rechts rum, kalt dreht links rum. Wie tief weiß ich nicht. Planbare Daten für Routenplanung gab es zumindest damals nicht. Rechenmodellen vom PIK oder sonst einem Astrologen trau‘ ich als alter Seefahrer nicht. Also für genaue Daten müssten die Moleküle bis 5000 m Tiefe und besonders über unterseeischen Vulkanen wohl persönlich befragt werden. Geht aber schon wegen der Datenschutzgrundverordnung nicht. Wenn die beim PIK alles schon wissen, weiß ich wohin der nächste Nobelpreis gehen muß.
    Die Wasserschichtungen spielen für U-Boote eine große Rolle. Verstecken unter dem „Spiegel“. Die Sowjetunion hatte deshalb viele „Fischdampfer“ ohne Netze auf See. Die Tiefenkarten sind heute noch geheim, auch die der Nato. Nur die vom PIK wissen alles. Müssen die auch, denn nur mit Wissensvorsprung kann man einer Regierung und einem ganzen Volk das Gehirn waschen. -- und seine eigene Pfründe ausbauen.

  35. #33 Krishna Gans:

    „Die kleine Eiszeit kühlt jetzt noch das Tiefenwasser“

    Die Original-Veröffentlichung Gebbie 2019 „The Little Ice Age and 20th-century deep Pacific cooling“ kann man herunterladen. In Fig. 2 fällt mit auf, dass die Temperaturunterschiede zwischen der HMS-Challenger-Expedition 1870 und heute örtlich stark differieren können. Als Ursache würde ich auf unterschiedliche Ozeantiefen und/oder Vulkanismus tippen.

  36. Auf dem Hof meiner Vorfahren, nachweislich seit 1432 und auf 1000 m im Ostallgäu, Blick auf Neuschwanstein von meinem „Kinderzimmer“ aus, geht alles ganz ruhig seinen Gang. Keine Schneekatastrophe, nur mehr Schnee als im Dezzember. Ich erinnere mich aus dem Küchenfenster niveaugleich mit den Skiern zur Volksschule (3 Km ab dem 6. Lebensjahr) gefahren zu sein. Die Haustüre lies sich wegen Schnee nicht mehr öffnen. Das Schneeschaufeln gehörte dazu und ein paar Tage eingeschneit auch. Wegen meines Freiheitsdrangs wurde ich dann aber der erste Kapitän in der Familie.

  37. @ Karl Reichart 11. Januar 2019 18:49

    „Nur die vom PIK wissen alles. Müssen die auch, denn nur mit Wissensvorsprung kann man einer Regierung und einem ganzen Volk das Gehirn waschen. — und seine eigene Pfründe ausbauen.“

    Das PIK ist nur die Marketingabteilung.
    Die Geschäftsführung sitzt zentraler…

    Das Gehirn des deutschen Volkes kann nicht gewaschen werden. Wo nichts ist…

    Übrigens: Ein Allgäuer auf See -- geht ja gar nicht!
    Sind Sie wenigstens zurückgekehrt?

    MfG

  38. Quelle folgenden Zitats

    Durch diesen Satz hat sich @PIK_Klima endgültig ins unwissenschaftliche Nirwana befördert. Es gibt keine wie auch immer gearteten Ausgleichsmechanismen. Es ist auch völliger Blödsinn, weil die niederschlagsreichsten Gebiete jetzt auch die am wenigsten trockenen im Sommer waren.

    Bezogen auf diese PIK Erklärung:
    Passt 😀

  39. @Krishna

    Dann sieht Kachelmann es wie ich in #31. 😉

  40. Als nächstes behauptet das PIK es ist Winter im Winter wegen dem Klimawandel:

  41. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod 😀

  42. Auch nicht schlecht. Extremwetter vom Wettermann vor Ort bestätigt!

  43. „Durch den Klimawandel erwärmen sich die Ozeane, somit gelangt mehr Feuchtigkeit in die Atmosphäre und die fällt dann als Schnee und das zu Massen in den Alpen. So die Theorie.“

    Wie erklärt man sich dann die massiven Schneefälle in den 79-er und 80-er Jahren des 20.Jahrhunderts, als es den Klimawandel[TM] noch nicht gab? Ich erinnere mich an Schneehöhen von über einem Meter rund um und in Genf.

  44. @Palmer

    Habe gerade das gefunden:

    Allerdings warnt der Experte davor, jetzt einfach eine Gleichung „Klimawandel = Schneechaos“ aufzumachen. „Das hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab und ist keinesfalls monokausal.“

    Tatsächlich gab es auch in früheren Jahren in den Alpen öfter Winter mit sehr viel Schnee, aber meist bei deutlich kälteren Temperaturen. Der Schnee sei dann leichter gewesen, und das habe „nicht so viele Probleme verursacht“, erläutert der Meteorologieprofessor Peter Höppe gegenüber dem Münchner Merkur.

    Ohne Klimawandel Schneemassen leichter, mit Klimawandel Schneemassen schwerer!

  45. Und die ersten Klimatoten infolge des Schneechaos und Lawinen haben wir jetzt auch.

  46. Ja oahn hats jetz owi gkaut, vom Dacherl. Soll a Voltaikdacherl gwen sei. Hot nimma Strom gliefert, hot er putzn müassen. Aber blos oa moil. Hot er d‘ Physik net kennt, dös mit dem Hangabtrieb und Reibungskoeffizienten. Hätta Physik net abgwöalt, datda no lebn.

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