Das UBA im Glashaus

23. Mai 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Profiteure, Wissenschaft

ego150In den vergangenen 100 Jahren hat sich den Messungen zufolge die Temperatur der bodennahen Luftschichten unserer Atmosphäre um etwa 0,8°C erhöht. Man kann sich ja mal fragen, ob das beachtenswerte negative Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft hatte und ob sich solche Folgen daher auch in der Zukunft einstellen werden – falls denn die mutmaßlich menschgemachte Klimakatastrophe doch noch irgendwann eintritt. 

Das Umweltbundesamt (UBA) versucht sich an einer solchen Aussage in seiner neuesten Broschüre „Und sie bewegt sich doch“ in Kapitel 4 ab Seite 24. Erstaunliches kann man dort unter der Überschrift „Wird das Klima extremer? Sind die sich häufenden Überschwemmungen ein Indiz dafür?“ erfahren:

Extremereignisse sind Bestandteil der natürlichen Klimavariabilität.

Es hat sie also vor der industriellen Revolution, während und danach gegeben, die Starkregen, Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen. Es gibt sie heute und es gibt sie auch in Zukunft. Ganz gleich, ob sich das Klima nun erwärmt, oder nicht, und ganz unabhängig davon, wie schnell dieser Vorgang abläuft. Es ist eben ein Kreuz mit der Zukunft, man kann sie einfach nicht vorhersehen:

Diese empirisch-statistischen Befunde lassen sich nicht ohne weiteres auf die Zukunft hochrechnen, […] Zukünftige mögliche Extremereignisse einzuschätzen, ist sehr unsicher.

Es bleibt dem von Dürre bedrohten Landwirten also nichts anderes übrig, als sich vor diesen zu schützen. Durch robuste Pflanzen und Bewässerungssysteme. Es bleibt den von Fluten bedrohten Küsten nichts anderes übrig, als sich ausreichend hohe und robuste Deiche zu bauen. Das müssen sie in jedem Falle, ob wir nun Emissionen reduzieren, oder nicht. Warum eigentlich nicht gleich auf Klimaschutz verzichten und in ohnehin erforderliche Anpassungsmaßnahmen investieren? Selbst das UBA gibt zu, die durch Dekarbonisierung angestrebte Risikominimierung niemals nachweisen zu können:

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass bei der Bewertung eines einzelnen Ereignisses nicht beurteilt werden kann, ob dieses konkrete Ereignis ein zufälliges Ereignis innerhalb der natürlichen Klimavariabilität darstellt, oder ob die durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung die Ursache dafür ist.

Da sollte man doch wirklich Zweifel bekommen. Wird man jemals die unbedingte Notwendigkeit einer Dekarbonisierung aus Prognosen künftiger klimatischer Entwicklungen ableiten können? Wo es doch unmöglich ist, aus globalen Temperaturanomalien oder aus Kohlendioxid-Konzentrationen Rückschlüsse auf regionale und lokale konkrete Witterungsbedingungen und Wetterereignisse in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten zu ziehen? Wie sinnvoll kann denn eine Politik sein, deren Erfolg niemals belegbar sein wird? Da doch unmöglich ist, das Nichteintreten eines Extremereignisses in der Rückschau auf den Klimaschutz zurückzuführen? Wie steht es um die mit einer Dekarbonisierung verbundenen ökonomischen und ökologischen Risiken? Sind diese wirklich geringer einzuschätzen, als die eines spekulativen Klimawandels? Und ist letztendlich eine umfassende Dekarbonisierung im globalen Maßstab überhaupt möglich? Ohne erhebliche soziale Verwerfungen zu erzeugen und Freiheitsrechte spürbar einzuschränken?

Alle diese drängenden Fragen spricht das UBA nicht an. Stattdessen legt man einen im Stile eines Rahmstorfschen Blogartikels gestaltetem Text vor. Wie man den Quellenangaben entnehmen kann, hat man ja auch intensiv auf dessen Artikel zurückgegriffen. Um letztendlich im zweiten Teil des Heftes ab Seite 98 diejeinigen an den Pranger zu stellen, die die oben genannten Zweifel hegen. Man benennt die Klimaskeptiker zwar, verweigert sich aber gleichzeitig, deren wirkliche Argumente aufzugreifen.  

Denn Zweifel sind dem UBA zufolge grundsätzlich verwerflich. Wer zweifelt, ist entweder verantwortungsloser Lobbyist, von kurzsichtigen und egoistischen monetären Motiven getrieben, oder schlicht zu dumm, um die Wissenschaft zu verstehen.

ExxonMobil wird beispielsweise vorgeworfen, zwischen 1998 und 2005 insgesamt 16 Millionen Dollar an 43 verschiedene Institutionen in den USA gezahlt zu haben, damit diese dort klimaskeptische Positionen in der Öffentlichkeit vertreten. Konkret genannt werden Think Tanks wie das George C. Marshall Institut, das Competitive Enterprise Institut und das Heartland-Institut. Das ist Lobbyismus, keine Frage. Aber in einer freien und pluralen Gesellschaft hat nun einmal jeder das Recht, seine Haltung zu vertreten, sich Verbündete zu suchen und deren Arbeit auch zu honorieren. Daraus abzuleiten, die in den Denkfabriken tätigen Experten hätten gegen ihre eigenen Überzeugungen agiert, ist böswillig. Zumal die Summen (pro Institut und Jahr kaum 100.000 Euro) auch äußerst gering sind. Man nehme zum Vergleich einen typischen deutschen Think Tank wie das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung PIK. Dieses erhält mehr als 20 Millionen Euro im Jahr durch die öffentliche Hand und durch Auftraggeber aus der Industrie, um Studien zu den Gefahren des Klimawandels erstellen und veröffentlichen zu können. Das UBA selbst verfügt über ein Budget von 7 Millionen Euro pro Jahr, das an deutsche Denkfabriken aus dem ökologistischen Spektrum ausgeschüttet wird. Allein eine Million Euro an Steuermitteln stehen für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung, zu denen auch die hier betrachtete Broschüre gehört.

Wenn es also in den USA ein Netzwerk der Klimaskeptiker gibt, die aus der Wirtschaft Unterstützung erhalten, dann sollte man dem sowohl die amerikanischen wie auch die deutschen Netzwerke auf alarmistischer Seite entgegenhalten, die durch öffentliche Mittel weit besser ausgestattet sind. Wo ExxonMobil auf der einen Seite agiert, steht auf der anderen das Umweltbundesamt selbst mit der zehnfachen Summe. Und wenn man wie das UBA die amerikanische Praxis kritisiert, kompetente Lobbyisten aus der Industrie zeitweise sogar als Regierungsberater oder leitende Beamte für entsprechende Themenstellungen einzustellen, dann sollte man sich auch an die eigene Nase fassen.

In der ersten Fassung der Broschüre, auf die ich durch einen Hinweis von Pierre Gosselin von der NoTricksZone aufmerksam wurde, fehlte jegliche Angabe konkreter Autoren. Auf die anhaltende Kritik aber hat man reagiert und seit zwei Tagen wissen wir nun, wer für das Papier verantwortlich ist: Dr. Harry Lehmann, Abteilungsleiter des Fachbereiches 1 (Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien). Ein ehemaliger Mitarbeiter von Carlo Rubbia am CERN. Ja genau: Der Carlo Rubbia, der heute ein Nachhaltigkeits-Institut gemeinsam mit Klaus Töpfer leitet, das wiederum eng mit dem PIK kooperiert. Na, da tun sich doch schon Seilschaften auf. Aber es geht noch weiter: Harry Lehmann hat lange Jahre für den von Hermann Scheer gegründeten Lobbyverband Eurosolar gearbeitet und es dort immerhin bis zum europäischen Vizepräsidenten gebracht. Aus dieser Position heraus wechselte er dann 2007 gleich in eine Spitzenstellung als Abteilungsleiter in das Umweltbundesamt, in eine mit hoheitlichen Aufgaben betraute Regierungsbehörde. Für Eurosolar ist er natürlich als wissenschaftlicher Berater weiterhin tätig. Ein Lobbyist also. Nur eben nicht für „Big Oil“, sondern für „Big Solar“. Ein Lobbyist einer Industrie, der als leitender Beamter nun die Regierung berät und das in Fragen, die für eben diese Industrie von hoher wirtschaftlicher Bedeutung sind.

Was in den USA normal ist, wird in Deutschland also ebenso gehandhabt. Man zeigt besser nicht mit dem nackten Finger auf angezogene Leute, das fällt schnell auf einen selbst zurück.

Eine Motivation des UBA-Papiers könnte durchaus sein, ein für die zuletzt stark kritisierte Solarbranche positives Meinungsklima herzustellen. Zumal die aufgeführten deutschen Klimaskeptiker allesamt solche sind, die in jüngster Vergangenheit kritische Texte zur Subventionierung der Photovoltaik veröffentlicht haben. Allen voran Günter Ederer, der über seine Recherchen zur Verflechtung der Solarlobby mit Ökoverbänden und Regierungsstellen einen beachtenswerten Vortrag auf einem EIKE-Kongreß gehalten hat. EIKE selbst steht daher natürlich auch im Fadenkreuz. Hier wertet eine staatliche Behörde normale Bürger ab, die sich in ihrer Freizeit unbezahlt für eine andere Politik engagieren, weil die gegenwärtige sie mit Sorge erfüllt. Und kritische Journalisten wie Dirk Maxeiner und Michael Miersch, oder auch die in der Energiebranche tätigen Autoren Fritz Vahrenholt (übrigens ein ehemaliger Mitarbeiter des UBA) und Sebastian Lüning in dieselbe Schublade zu stecken, zeigt ein gestörtes Verhältnis zur Pressefreiheit. Das kann nicht mehr nur als Kampf der Lobbyisten Solar gegen Öl abgetan werden, das sind die Vorboten der Großen Transformation, die ja eine staatlich gesteuerte intellektuelle Gleichschaltung erfordert.

Sicher darf das Umweltbundesamt der Öffentlichkeit die Gründe für das Regierungshandeln erläutern. Aber darauf hat es sich als behördliche Einrichtung dann auch zu beschränken. Der Versuch, kritisches Denken durch Verunglimpfung seiner Protagonisten zu unterdrücken, ist dem Verhalten von Administrationen in totalitären Systemen nahe.

Wie war das mit dem Glashaus? Das Umweltbundesamt hat ein paar Steine geworfen. Getroffen hat es nur sich selbst.

Weitere Texte und Diskussionen zum Thema finden sich hier (Auswahl):

Henryk M. Broder (Die Welt): Eine Behörde erklärt die Klimadebatte für beendet

Jan Fleischhauer (Spiegel Online): Kennen Sie auch einen Klimaleugner?

Reinhard Schlieker (ZDF): Nur kosmetische Korrekturen

Uli Kulke (Achse des Guten): Das UBA-Papier

Werner Krauß (Klimazwiebel): Das UBA informiert

Thorsten Koch (Die Welt): Staatspropaganda

EIKE: Rufmord von Amts wegen

Steffen Hentrich (Liberales Institut): Beendigung einer offenen Debatte

Die kalte Sonne (Vahrenholt, Lüning): Dubiose Klimabroschüre des UBA geht nach hinten los

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51 Kommentare
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  1. Gestern ergänzte ich einen alten Artikel um folgenden Satz:

    Siehe auch die Rezension von Günter Ederer am 20. Mai 2013: „Eine Lektüre die vom Umweltbundesamt ignoriert wird“, Christine Scheel am 13. Mai 2013 im focus: „Großer grüner Irrtum“ und Fred F. Mueller am 22. Mai 2013 mit „Unbequeme Wahrheiten: Die biologisch-geologische CO2-Sackgasse „. Zitatende

    Die Menschheit ist ein komischer Haufen, oder?

  2. Danke, auch und gerade für die zusätzlichen Infos, über die man sonst kaum hört.

    Aber die Seilschaften, Respekt, so ein System aufzubauen ist schon eine Leistung. Klar natürlich, die Brüder im Geiste finden sich von allein, mit Verschwörungen hat das nichts zu tun. Aber Schaltstellen besetzen, zuerst in den Medien, dann in der Verwaltung, den Unis usw., das hat schon was. Das können die Ökos die aus dem konservativen Milieu stammen nicht stemmen, dazu braucht es ein strategisches Denken und den Willen zur Veränderung der Gesellschaft wie sie beispielsweise bei Linken vorhanden ist. In der Ecke sind dann auch die Theorien zu finden wie was zu geschehen hat. Ich hatte schon mal in diesem Zusammenhang Gramsci erwähnt.

  3. achgut.com (Wendt):

    Manipulateure vom Dienst: Was das Umweltbundesbundesamt weglässt

    Als regelmäßige Ration zur geistigen Stärkung verabreichte die SED-Führung in der DDR ihren Genossen kleine Heftchen aus der Reihe „Frage und Antwort – Argumente für die tägliche Diskussion“. Dort konnten die treuen Parteigänger nachlesen, dass Wahlen, bei denen es nichts zu wählen gab, einen bedeutenden Fortschritt gegenüber der bürgerlichen Demokratie darstellten, dass die Mauer dem Schutz des Friedens diente und der Sozialismus als wissenschaftlich überlegene Bewegung auf der Siegerstraße marschierte. Und wenn es keine Südfrüchte in den Läden gab, dann lag es daran, dass der westdeutsche Imperialismus wieder einmal die Transitpauschale für Westberlin nicht pünktlich bezahlt hatte.

    Dem Umweltbundesamt (UBA) mit Sitz in Dessau kommt das Verdienst zu, das alte und längst verloren geglaubte Agitationsformat wiederbelebt zu haben, nämlich in Gestalt der Boschüre: „Und sie erwärmt sich doch. Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?“ Zwei vertraute Prinzipien wirken stilbildend für das UBA-Heft: Was nicht passt, wird darin passend gemacht beziehungsweise weggelassen. Und: Ein fester Standpunkt ersetzt für die Autoren den lästigen Umgang mit Gegenargumenten……

  4. @Peter Heller
    Danke, eine sehr schöne Recherche. Wenn man einmal anfängt, sich das Interessengeflecht der linksgrünen Lobby genauer anzusehen, wird einem Angst und Bange. Es ist unglaublich, welche Macht diese überall an den Schaltstellen von Medien, Behörden, Forschungsinstituten, Verbänden und Kirchen gut platzierten und bestens vernetzten Funktionäre ausüben. Und die meisten davon voll bezahlt, im Unterschied zu den ehrenamtlichen Fachleuten, die bei Institutionen wie EIKE, Bürger für Technik etc. versuchen, mit Vernunft dagegenzuhalten. Allein im öffentlichen Dienst müssen die Kosten für dieses Geflecht in die Hunderte Millionen gehen. Hinzu kommen unzählige „freie“ Institute bzw. Beratungsunternehmen, die von Unternehmen oder auch Behörden Aufträge für z.B. Gutachten erhalten, damit diese von den entsprechenden Medienvertretern nicht zu hart angegangen werden. Es wäre zu wünschen, dass sich mal jemand mit viel Zeit die Mühe macht, das alles zu durchleuchten. Die Gegenseite tut das ja mit bezahlten Agenturen schon lange, siehe Desmogblog etc.

    Mit freundlichen Grüssen

    Fred F. Mueller

  5. Danke Herr Heller.

    Meine Einschätzung, sich die finanziellen Netzwerke im Hintergrund anzuschauen die als „Meinungs-Agenturen“, als politische Lobby bis in die Behörden Einfluss nehmen, ist notwendig um klarer zu sehen welche strategischen Spiele stattfinden.
    Kampagnen wie die aktuelle durch das UBA finden ja nicht zufällig aus dem Nichts heraus statt, ohne das beteiligte Personen zur „Gegen“ -Partei werden und die politisch legitimierten „Schutzgeld-Einnahmen“ ja andernfalls wie organisierte Kriminalität erscheinen würden, falls z.B. die „Klima-Legitimation“ als „Totschlag-Argument“ ausgedient hat.
    Anscheinend reagieren die Clanmitglieder der „Klima-Schutzgel-Branche“ zunehmend nervöser, vor kurzem Schellnhuber gegen Skeptiker, nun Flasbarth et al, dann die Entscheidungen in der EU gegen höhere Co2 Besteuerung und für bezahlbare Energie, zu dem die Insolvenzen ihrer Förderer aus der Öko-Planwirtschaft, denen die Transformation als Geschäftsmodell vorschwebt. Das treibt die despotische Bande der politischen „Öko-Transformatoren“ zu Aktionen an.
    Der Boom dieser Öko-Phase ist n.M. gelaufen, die Sensationen sind verpufft, das Wetter macht was es will und nicht wie vorhergesagt die große Erwärmung kommt, sondern Ernüchterung, Scharlatanen aufgesessen zu sein.

  6. Maxeiner und Miersch haben sich jetzt auch zu Wort gemeldet und den Solarlobbyisten ebenfalls identifiziert:

    Und wie ist es um die fachliche Expertise der vier Autoren bestellt, die im Impressum der Broschüre aufgeführt sind? Eine Philosophin, ein Berufsschullehrer und ein Physiker, der vor seiner Zeit beim UBA Karriere bei Greenpeace und der Lobbyorganisation Eurosolar machte. Ob die vierte Autorin Klimawissenschaftlerin ist, konnten wir leider nicht ermitteln, aber immerhin hat sie ein Buch dazu verfasst: „Pia, Alex und das Klimaprojekt – eine abenteuerliche Entdeckungsreise“.

    Ich bin ja nach wie vor davon überzeugt, daß die vier das Papier gar nicht geschrieben, sondern höchsten redigiert haben. Ich denke, es stammt von Rahmstorf. Der ganze Stil, der Satzbau, alles weist darauf hin. Ich habe nur keine Zeit, das näher zu untersuchen. Vielleicht mag das ja der ein oder andere Leser hier mal spaßeshalber übernehmen. So eine Art „UBA-Plag“.

  7. Und Vahrenholt schlägt auch zu:

    Da würde ich doch gerne wissen, welche fachkundigen Wissenschaftler diesen Bericht geschrieben haben, in dem zwölfmal Herr Stefan Rahmstorf als Quelle angegeben wird. Können Sie der Öffentlichkeit gegenüber ausschließen, dass Herr Rahmstorf oder einer seiner Kollegen diesem Bericht zugearbeitet haben? Es liegt ja nahe, denn addiert man die Projekte, die das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (Schellnhuber/Rahmstorf) vom UBA als Auftrag erhalten hat, ergeben sich ca. acht Mio Euro. Hinzu kommen diverse Produkte, die von Mitarbeitern des PIK mit betreut werden.

  8. Danke für diesen super Artikel.
    Ich frage mich, ob das ein erstmaliger Vorgang ist, dass von einer Bundesbehörde Menschen namentlich an den Pranger gestellt werden. Ist das alles noch rechtens? Entsetzlich!
    Über denLink zu kaltesonne bin ich auf die Geschichte über die Erforschung der Kontinentalverschiebung durch Alfred Wegener und den Umgang des damaligen Establishments gestoßen. Auch sehr lesenswert. Und wahrlich ein Déjà-vu Erlebnis.

  9. zu 4:
    Wäre es nicht mal an der Zeit die „Verflechtungen“ des UBA`s, wie sie während der „Regierungszeit“ eines Jürgen Trittin (ehem. KBW- Mitglied) entstanden, sind zu beleuchten?
    Ich glaube die Verwandschaftsaffäre des Bayerischen Landtages wäre dagegen eine „Lachnummer“, auch im Hinblick
    auf das „Sponsoring“ der „Grünen“!
    Frank Asbeck läßt „grüßen“!
    Mfg
    H.Schaumann

  10. Das von Genscher gegründete UBA verhält sich wie das Politbüro der SED.

    Hier, Skeptiker sind entweder dumm oder korrupt.
    Damals, wer nicht für uns ist , ist gegen uns.

  11. Ist schon ein starkes Stück, was sich das UBA mit dieser Broschüre leistet! Schon die (ohne jeglichen Nachweis erfolgte!) Anlehnung im Titel an Bertold Brechts Galileo Galilei (von P. Heller intuitiv(?) richtig gedeutet) ist fragwürdig. Wenn man die mediale Rezeption im letzten halben Jahr betrachtet, dann sind die wachsenden Zweifel an der (vor)herrschenden Klimawandel-„Lehre“ mit Händen zu greifen, nicht nur in den einschlägigen Blogs, vor allem auch in der überregionalen Presse (siehe nur Wirtschaftswoche). Der publizistische Versuch, dieses „ein für alle Mal abzuwürgen“, erreicht genau das Gegenteil. Auch im parlamentarischen Raum ist ein Umdenken im Gange (z.B. hinsichtlich des EEGs), das nach der BT-Wahl hoffentlich schnell Früchte tragen wird.

  12. Das „Netzwerk“ rund um „Erneuerbare“ Energien wurde schon mal hier beleuchtet: http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo108_76
    Der Hauptautor der UBA-Broschüre taucht da auch auf. Ich finde es schon äußerst dreist, den Lobbyismus und die Käuflichkeit von big oil anzuprangern und sich zugleich des gleichen Instrumentariums zu bedienen, das noch dazu staatlich alimentiert wird. Aber sie sind ja die Guten und da trübt das Sendungsbewusstsein schon mal den Blick für das umgebende Glashaus.

  13. Im Grunde muss man doch dem UBA für diese Aufklärungsbroschüre dankbar sein.
    Jetzt sehen wir Alle, dass sich ein Amigofilz herausgebildet hat aus nicht gewählten Beiräten, Bundesamt und Lobbyisten, der seine Freunde, Schwestern und Brüder sauber und nachhaltig versorgt.
    Eine dezentrale Selbstversorgungsgemeinschaft auf Kosten des Steuerzahlers sozusagen.
    Jetzt wissen wir was diese Freunde unter Nachhaltigkeit für nachfolgende Generationen verstehen.

  14. Der heutige UBA-Chef Flashbart auch schon Völkermord i.S. § 220 StGB vorbereitet, indem er ein „CO2-freies Deutschland“ forderte: http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-644368.html

    Insofern ist er doch jetzt mit Verleumdung (§187 StGB) für einen Grünen doch schon relativ zivilisiert.

  15. Der UBA Vorsitzende hat auch gesagt:

    „Unsere Autos sind auch deshalb so schwer und verbrauchsstark, weil sie dafür ausgelegt sind, bei 180 Stundenkilometer nicht aus der Kurve zu fliegen“, kritisierte der UBA-Chef, der am 1. September sein Amt antritt.

    Oh Gott, was kommt da auf uns zu. Er hat auch schon die völkerrechtlichen Grundlagen für Geoengineering untersuchen lassen- ist grüne Eugenik möglich?

    Internationale Governance von Geoengineering –
    Abschlussveranstaltung zum UBA-Forschungsprojekt

    Ein bißchen Schwefel in der Luft kann auch gegen CO2 helfen 😉

  16. Ich denke es stammt teilweise von klimaretter.de

  17. Ramsdorf hat bereits füher eine kritische Journalistin verpetzt. Somit passt das ganze zu ihm. Immerhin gibt es bei M+M, Vahrenhold und den anderen -- leider -- keinen Chefredakteur, wo man sie anzinken kann. Ich sags mal ganz trivial -- ich finde das ganze einfach nur widerlich.

  18. Oha: Altmaier stellt sich vor das UBA

  19. Danke für den Artikel.

    Gerüchten nach hat ja der unsägliche Rahmstorf den fachfremden Autoren mit Solarlobby-Hintergrund (gemäß Impressum) als Ghostwriter und Ozeanologe die Fingerchen geführt. Offenbar hat die Münchner Rück zur Zeit keinen Bedarf für Gutachten aus der Feder Rahmstorfs.
    Betrachtet man den bekannten, weinerlichen Stil des angeblichen UBA-Geschreibsels, kann man durchaus diesem Verdacht folgen. Selbst der Titel führt zu richtig großem Kopfkino:
    Man sieht förmlich einen dreijährigen Stefan vor sich, der beim letzten Wort des Satzfragmentes ‚ Und sie erwärmt sich doch‚ vom kalten Wetter frustriert mit dem rechten Fuß auf den Boden stampft, als hätte er gesagt: „Ich will Eis, Mama!“ und dann zu heulen anfängt.

    Was etwas gegen Rahmstorf spricht ist die Tasache, dass er sich dann nur 13 mal selbst zitiert hätte.

    Dass der lustige WiwaWendebär sich vor die Flachbärte im Amte stellt, war zu erwarten. Als Mutti’s und des UNEP-Hochkimissars für die Transformation treuer Diener der Pizza-Connection innerhalb der CDU bleibt ihm kaum etwas anderes übrig, sonst sprich Mutti ihm am Ende noch ihr vollstes Vertrauen aus. Die CDU-Spitze ist voll von trojanischen Pferden voll grüner Galle. In der Hirarchie darunter wimmelt es gar scheinbar sogar von Grauen Wölfen.

  20. Stimmt; und zum „Aufwärmen“ (bei dem arschkalten Wetter) könnte etwas mehr Licht auf die Entstehung dieser netten Veröffentlichung beitragen -- vielleicht aus den Hinterstübchen selbst…

  21. NOVO ARGUMENTE:

    Ökodiskurse: Natur macht Angst
    Von Christian Dürnberger

  22. Wer mag kann diesem Artikel in Georg Hoffmanns Blog Primaklima in einer (sicher nicht ernst gemeinten) Abstimmung seine Stimme geben.

  23. @Rudolf

    …..ach Gottchen, wat ’n armseliger Kalauer….. passt aber super zu dem übrigen Kram auf Hoffmanns W***blog. In Sachen „Satire” müsse mer aber noch a bisselsche üben, gelle….. vielleicht mal ’n Volkshochschulgrundkurs absolvieren?

  24. @ Tim

    In der Tat, reichlich lächerlich. Und wird nur getoppt von den Diskussionsbeiträgen im Kommentarbereich.

    Daher ein kleiner Himweis für diejenigen, die sich bislang noch nie auf Hoffmanns Blog verirrt haben. Der von mir in #22 verlinkte Blogartikel is t satirischer Art. Die Kommentare darunter sind jedoch größtenteils ernst gemein. Ja, die sind wirklich so…

  25. @Rudi
    Ähmm, hüstel…….ick hab da auch kommentiert…….krieg ick jetzt Haue?
    Duck und wech
    H.E.

    Nein, dich habe ich damit sicher nicht gemeint. Jetzt aber genug Offtopic und zurück zum obigen Artikel. Rudolf Kipp

  26. Es gibt auch ein paar Neuigkeiten.

    Rahmstorf sagt, er hätte die UBA-Broschüre nicht verfaßt:

    Ich habe dieser Broschüre nicht zugearbeitet und kannte sie auch nicht, und soweit ich weiß auch kein anderer Mitarbeiter des PIK. Dass jemand meine Publikationen zitiert, ist noch kein Hinweis auf eine finstere Verschwörung -- möglicherweise liegt es einfach nur an deren Relevanz und Qualität? Das UBA steht damit auch nicht alleine da: Laut Web of Science sind meine Arbeiten in der internationalen Fachliteratur bislang 5741 mal zitiert worden.

    Da wird man dann auch zum Comic-Helden…

    Und Altmaier sagt, er wäre für die Inhalte nicht verantwortlich:

    Der Bundesumweltminister in persona kann nicht jede einzelne Broschüre nachgeordneter Behörden lesen und genehmigen. Soweit ich das festgestellt habe, war diese Broschüre aber zuständigen Mitarbeitern in der zuständigen Abteilung meines Hauses bekannt.

    Ich glaube nicht, dass Stimmung gemacht wird. Man kann über diese Broschüre genauso diskutieren, wie man über Zeitungsartikel diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein kann.

    Ich lese die Beiträge der Herren Maxeiner und Miersch in der „Welt“ gerne und oftmals auch mit Schmunzeln. Ich kann aber nichts Ehrenrühriges daran erkennen, wenn diese sehr pointierten Auffassungen ihrerseits kommentiert und diskutiert werden.

    Sehe ich das richtig, das Altmaier damit geradezu ein Interesse an einer Debatte verdeutlicht? Zumal er im folgenden einräumt, das Papier nur auf juristische Relevanz überprüft zu haben und außerdem sich nur als „guter Chef“ in dieser Frage vor seine Mitarbeiter stellt:

    Welt am Sonntag: Wäre die Broschüre erschienen, wenn Sie Ihnen persönlich vorgelegen hätte?

    Altmaier: Ich beantworte keine hypothetischen Fragen. Ich kann rein physisch nicht jede einzelne Broschüre vor ihrer Veröffentlichung anschauen und kontrollieren. Ich verlasse mich darauf, dass meine Mitarbeiter die richtigen Entscheidungen treffen.

    Welt am Sonntag: Haben Sie das denn?

    Altmaier: Entscheidend ist für mich, ob juristisch Fehler gemacht werden und ob die politische Position der Bundesregierung korrekt wiedergegeben wird. In beiden Punkten gibt es keinen Anlass zur Kritik. Über die Frage, was klug und richtig ist, diskutiere ich im jeweiligen Einzelfall mit meinen Mitarbeitern.

    Oha. Wenn da mal jetzt nicht doch intern diskutiert wird…

  27. Keiner kannte sie also, weder Rahmi noch Alti -- fast schon als Organisationsverschulden ((§ 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG) aufzufassen falls der Flassi auch noch im Urlaub war.

    Wie sagte ich noch oben:

    Was etwas gegen Rahmstorf spricht ist die Tasache, dass er sich dann nur 13 mal selbst zitiert hätte.

    Und das könnte der Gute kaum auf sich sitzen lassen:

    Laut Web of Science sind meine Arbeiten in der internationalen Fachliteratur bislang 5741 mal zitiert worden.

    Herzlichen Glückwunsch. Und wie oft der Götz von Berlichingen allein heute schon zitiert wurde, ist ein untrüglischer Indikator für die Qualität von Goethes Dichtkunst.

    Soviel zum Thema Korrelation und kausale Beziehungen im bekannten Spannungsfeld der Klimaforschung.

  28. Jut, zum Thema zurück.

    Die letzten miesen Wettertage nutzte ich oft um meinen Mitmenschen süffisant da Wort „globale Erwärmung“ um die Ohren zu hauen. Die allermeisten Reaktionen darauf….lass mich doch mit diesen Scheiß in Ruhe, ick musste nochmals Heizöl nachtanken…im Mai die Heizung anstellen…….frier mir gerade den Arsch ab……und viele ähnliche Antworten.
    Die Stimmung im Volk fängt an zu kippen, nicht zuletzt auch, weil unsere so-genannten Klimaschutzmassnahmen (Energiewende) in unbezahlbare Höhen explodieren.

    Ergo…..auch um die eigene Lobby zu unterstützen, musste die entsprechenden Leutchens vom UBA ganz dringend gegensteuern…..wobei sie aber zu ihren eigenen Leidwesen etwas übertrieben haben, wat ihnen jetzt böse auf die Füsse fällt.
    Weil ja die Beamten einer Umweltbehörde nur die „Guten“ sein können, müssen ja die angeprangerten Leugner ganz automatisch die Bösen sein……blöd nur, das die sich jetzt lautstark dagegen wehren….man munkelt sogar von Klagen, die angestrengt werden.

    Das Umweltbürokratiemonster hat sein wahres Gesicht gezeigt……und ganz Broder……dabei Methoden benutzt, die wir als Ossis noch allzugut kennen.
    Der Kampf geht in eine ganz neue Dimension über…….nun ist es an uns, auch unsererseits die Lautstärke zu erhöhen.

    @Georg
    Auch wenn Du offiziell diese Angelegenheit etwas lächerlich machst…..sollten diese Methoden auch Dir zu denken geben.
    Ich weiß, Du hast Dich nach Spanien verkrümelt…….aber auch dort wirst Du Deine Kinder vor den Irren nicht schützen können, wenn die wirklich mal an die Macht kommen sollten.
    Denk an Vennecke……und von diesen Typen gibbet leider schon wieder viel zu viele in Deutschland.
    MfG
    H.E.

  29. Der Journalistenverband hat reagiert.

    Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Kritik des Umweltbundesamtes an einzelnen Journalisten als überzogen und unsachgemäß zurückgewiesen.
    Die Behörde hatte in ihrer aktuellen Publikation „Und sie erwärmt sich doch“ zum Klimawandel mehrere Journalisten namentlich genannt, die sich kritisch zu den Klimaprognosen des Umweltbundesamtes geäußert hatten. Deren Beiträge stimmten „nicht mit dem Stand der Klimawissenschaft überein“, heißt es auf Seite 112 der Broschüre. Im Folgenden sind die Journalisten und die Medien, in denen sie publizieren, namentlich genannt. Zu den Betroffenen zählen unter anderem der ehemalige Chefredakteur der Zeitschrift Natur und der Ressortleiter Forschung beim Focus. „Die Textpassage liest sich so, als sollten die Kollegen als inkompetent an den Pranger gestellt werden“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Das ist nicht akzeptabel.“

    Eine staatliche Behörde habe nicht die Aufgabe, Kritiker der Regierungspolitik als Abweichler zu brandmarken, sagte Konken. Er forderte Bundesumweltminister Peter Altmaier auf, die Broschüre in der vorliegenden Form nicht weiter zu verbreiten und sich bei den betroffenen Kollegen zu entschuldigen.

    Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
    Hendrik Zörner
    Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

    Ohne Kommentar
    H.E.

  30. @Onkel Heinz #28

    Die allermeisten Reaktionen darauf….lass mich doch mit diesen Scheiß in Ruhe, ick musste nochmals Heizöl nachtanken…im Mai die Heizung anstellen…….frier mir gerade den Arsch ab……und viele ähnliche Antworten.

    …..und deshalb wird es allerhöchste Zeit, dass sich unsere 10%-ige intellektuelle Wetterwaffe mal wieder aus dem zwangsfinanzierten Staatsfunk mahnend zu Wort meldet:

    Schellnhuber: Hitzewellen in Deutschland

    Wenn wir weiter machen wie bisher, steuern wir auf vier Grad Erderwärmung zu“, so Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Es gebe bereits chaotische Wetterlagen.

    …..also weiter wie bisher, nach bewährtem Klimaretter-Rezept: Wiederhole, wiederhole, wiederhole!

    Andere machen es seit Jahrzehnten vor. Egal wie dünn Deine Aussage sein mag, egal wie schwach Dein Argument sein sollte, egal wie gezielt fehlinterpretierend Deine Begriffsverwendung ist … wiederhole, wiederhole, wiederhole!

    Verinnerliche das! Wer die stärkste sprachliche Durchdringung der Gesellschaft erreicht und die grösste Hartnäckigkeit zeigt, wird gewinnen. Sprachlich zählt Masse, nicht Klasse.

    Beispiele dafür, dass Politaktivisten dank dieser einfachen aber effektiven Strategie mit den plattesten Aussagen und oft nahezu ohne (angreifbare) Fakten erfolgreich waren, gibt es genügend…..

    …..denn es kommt ja net darauf an, was wirklich ist, sondern was die Deppen da draußen glauben, gelle?

  31. @Tim
    Bähhhhh, würg, brech………musste dat denn jetzt sein?

    Die Meere saugen sich mit Hitze voll…….und wenn die dat wieder rauslassen…..kriegen wir ne Temperaturhölle…

    Antwort auf ne Facebookfrage nach dem Scheißwetter……….Schelli……naja, wenn man aus dem Fenster guckt, erscheint die Erde ja auch als Scheibe, den Rest macht dann die Wissenschaft.
    Wir werden in den nächsten 1-2 Jahrzehnten einen flachen Temperaturanstieg erleben…..aber dann gehts richtig los……da isser wohl schon in Rente oder im Himmel….und muss sich um sein Gesabbel keinen Kopp mehr machen.

    Ach da fällt mir ein, die ARTE-Doku hatte das regionale Klima von Borneo oder Indonesien angesprochen.
    Nach Abholzung riesiger Urwälder sind die Temperaturen dort um 2-4 Grad angestiegen…….und die Abholzungen dienen ja den Klimaschutz…….wie geil is dat denn.
    Es gibt Tage……da ist mein Verstand kurz davor sich zu verabschieden….nun isses schon wieder so weit.
    Onkel Heinz……..und noch ein Bier

  32. @Onkel Heinz

    Schelli……naja, wenn man aus dem Fenster guckt, erscheint die Erde ja auch als Scheibe,

    …..hi hi, wobei sich der Schelli auch hierin irrt, denn schließlich ist ja die Erde, wie der Wissenschaftler U. G. Morrow per Geradstreckenverleger festgestellt hat, eine Kugel….. und wir leben auf der Innenfläche.

  33. @Onkel Heinz

    außerdem:

    Die Meere saugen sich mit Hitze voll…

    ….darüber solltest du aber in den nächsten Tagen nix zu meckern heben.

  34. Willkommen in der Öko-Diktatur.

    29. Mai 2013 -- 11:44
    Umweltbundesamt warnt vor Journalisten

    Langsam werde ich aber wirklich stinkesauer.

    Anti-Ökofaschistische Grüße,
    Paul.

  35. Tja, einerseits sind die Temperaturen im Sommer schon angestiegen, andererseits ist es im Winter bitterkalt. Quasi haben wir in Deutschland nur noch 2 Jahreszeiten, Sommer und Winter.

  36. @Marco

    Korrektur, die beiden Jahreszeiten sind:

    „WINTER” und „KEIN SOMMER”

  37. achgut.com (Bok):

    Stammtisch statt Hochsitz

    Unlängst hat das Bundesumweltamt mehrere Journalisten und Wissenschaftler namentlich an den Pranger gestellt, weil sie in der Klimadebatte eine abweichende Position vertreten. Der zuständige Bundesumweltminister Altmaier, ein gewichtiger CDU-Mann, stellt sich hinter die grün durchwucherte Behörde. Ein paar Kolumnisten protestieren zwar gegen die mit Steuergeldern finanzierte Staatspropaganda. Doch sonst passiert nichts. Der Rest der Journaille, die sonst willig auf jeder Skandalisierungswelle surft, findet diesen dreisten Akt staatliche Bevormundung nicht anstößig. „Klimaleugner“ muss man „Klimaleugner“ nennen, denken sie wohl – und fühlen sich in ihrem eigenen Denken bestätigt. Auch wenn diese nur bestreiten, dass die errechnete Klimaerwärmung nicht allein von Menschen verursacht ist……

  38. …..näää, wie putzig….. der hochkompetente Herr Lehmann, der für das UBA-Pamphlet verantwortlich zeichnet, ist auch noch in der Glücks- und Rucksackforschung tätig !!!

    Harry, hol’ schon mal den Kübel!

  39. #38 Hmmm … da wird einem allerdings einiges klar. „Hoffungsvoll, aber auch pessimistisch…“

  40. #38. Tim Hardenberg

    Du meinst „Hochkompetent“ sicherlich in Anführungszeichen. Das Gesülze kannst Dir ja nicht anhören.

    karl.s

  41. @karlchen #40

    Du meinst “Hochkompetent” sicherlich in Anführungszeichen.

    ….. hi hi, meinste wirklich, es ist notwendig, hier die Satire noch hervorzuheben……. ich hab den Post ja net für den Onkel Harry geschrieben 😉

  42. achgut.com (Lengsfeld):

    Herr Lehmann vom Umweltbundesamt

    Gestern stellte sich ein Fachbereichsleiter des Umweltbundesamtes, Herr Lehmann, innerhalb der Jahrestagung des „Netzwerks Recherche“ im NDR Hamburg einer Diskussion. Sein Counterpart war der Journalist Günter Ederer, der gemeinsam mit Dirk Maxeiner und Michael Miersch in der Broschüre des Umweltbundesamtes „Und sie erwärmt sich doch“ als Abweichler von der 90%-Mainstreammeinung gebrandmarkt worden war. Das Gespräch moderierte Bernd Pötter von der TAZ……

  43. @ Tim

    Ich finde den Beitrag von Vera Lengsfeld auch sehr gut, besonders aufgehorcht habe ich bei dem hier:

    Zum Schluss klammerte sich Herr Lehmann an das Umweltministerium, wie an einen Rettungsanker. Alles wäre mit dem Ministerium abgestimmt worden, vor der Veröffentlichung. Das wird sogar stimmen, macht die Sache aber nicht besser, sondern schlimmer.

    Und wenn der Altmaier nicht rotzfrech gelogen hat, angeblich wusste der von nichts, dann machen die in seinem Ministerium was sie gerade wollen. Aber ok, das ist eigentlich so neu auch nicht.

  44. Zettels Eckengemecker:

    Meckerecke: Herr Lehmann

    „Ich heiße Harry Lehmann, bin von Ausbildung her Physiker und Biophysiker, habe in der Grundlagenforschung sehr lange gearbeitet und nach einer Sinnkrise bin ich in die Umweltwissenschaften gegangen.“

  45. @admin

    …..ich glaube, #44 hängt im Spam fest.

  46. @Tim

    Hihi……der liebe Rudolf hat mir doch tatsächlich erweiterte Rechte genehmigt, so das ick Dein Kommentar höchselbigst aus den bösen Spam-Filter retten durfte.
    Grins und Glückwunsch
    H.E.

  47. @Onkel Heinz

    …..verbindlichsten Dank, lieber Onkel Vize-Rudi !

  48. achgut.com (Miersch):

    Der Verein des Herrn Lehmann

    Am 12. Juni hatte Altmaiers Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser im Deutschen Bundestag behauptet, es gäbe keine Interessenverflechtungen zwischen den Autoren der umstrittenen Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ und Klimaschutzorganisationen.

    Jetzt stellt sich heraus: Hauptautor Dr. Harry Lehmann gehört dem dem 34-köpfigen „Verein der Freunde und Förderer des PIK e.V.“ an. Die Ziele des Vereins ist, „das PIK vor allem durch Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung seiner steuerbegünstigten, gemeinnützigen Zwecke … unterstützt werden“……

  49. …und in diesem Verein ist die Munich Re, Finazkonzern, Hauptinitiator des Desertec-Projekts und BIG-Money-Interessenvertreter, führend involviert.

    Deshalb finde ich es ja immer so lustig, dass die Ökos so stolz sind auf ihren ‚Antikapitalismus‘ und so gerne gegen die pöhsen ‚Konzerne‘ wettern. Tatsächlich sind sie williges Fußvolk ebender Interessen, gegen die sie zu kämpfen meinen.
    Ich seh da immer eine Herde blökender Kälber vor dem geistigen Auge, auf dem Weg zum Schlachter, vorndran der flötende Rattenfänger.

  50. Tatsächlich sind sie williges Fußvolk ebender Interessen, gegen die sie zu kämpfen meinen.

    bitte nicht vergessen, die Gegenseite nach dem Prinzip divide et impera.

    Die Ketzer ,Skeptiker vom Geldgeber Verschwörungstheoretiker genannt.

  51. Die UBA-Prangerliste der Klimaleugner ist mitnichten originell, sondern nur ein schwacher Abklatsch dessen, was der große Bruder, Mr President höchstselbst, zu bieten hat.

    Climate change is real, it’s caused largely by human activities, and it poses significant risks for our health. Some members of Congress disagree with this simple, scientifically proven fact. We need to work to curb climate change, and a big step is to raise our voices to change the conversation in Washington. Call these deniers out. Hold them accountable.

    Klimawandel ist eine Realität, weitgehend durch menschliche Tätigkeiten verursacht, und birgt erhebliche Gesundheitsrisiken. Einige Kongressabgeordnete widersprechen dieser einfachen, wissenschaftlich erwiesenen Tatsache. Wir müssen daran arbeiten, den Klimawandel zu beschränken, und es ist ein großer Schritt in diese Richtung, wenn wir unsere Stimme erheben und das Gesprächsklima in Washington wandeln. Nennt diese Leugner beim Namen. Zieht sie zur Verantwortung.

    Dann folgt die schwarze Liste, jeweils mit den schrecklichen, unwissenschaftlichen Leugnersprüchen, z.B.

    Michele Bachmann : „Carbon dioxide, Mister Speaker, is a natural byproduct of nature. Carbon dioxide is natural. It occurs in Earth. It is a part of the regular lifecycle of Earth. In fact, life on planet Earth can’t even exist without carbon dioxide. So necessary is it to human life, to animal life, to plant life, to the oceans, to the vegetation that’s on the Earth, to the, to the fowl that — that flies in the air, we need to have carbon dioxide as part of the fundamental lifecycle of Earth.“

    „Kohlendioxid, Herr Vorsitzender, ist ein natürliches Nebenprodukt der Natur. Kohlendioxid ist natürlich. Es kommt auf der Erde vor. Es ist Teil des normalen Lebenskreislaufs auf der Erde. Ja, Leben auf dem Planeten Erde kann ohne Kohlendioxid nicht einmal existieren. So notwendig ist es für menschliches Leben, für tierisches Leben, für pflanzliches Leben, für die Meere, für die Vegetation auf der Erde, für — ähh —, für das Geflügel, das — ähh — das in der Luft fliegt, wir brauchen Kohlendioxid als Teil des grundlegenden Lebenskreislaufs der Erde.“

    Schrecklich, nicht wahr? Also ab mit der Hexe auf den CO2-neutralen Scheiterhaufen!
    (Wobei man Mr. O noch zugute halten kann, daß er nicht kritische Journalisten, sondern Mit-Politiker anprangert. Dafür fehlte in Deutschland natürlich das Material…)

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