Das UBA reagiert: Sorge um Bangladesh

4. Juni 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

UBA1Zwischen 1900 und 2013 gab es in Bangladesh laut International Disaster Database 85 katastrophale Hochwassereignisse, die insgesamt knapp 320 Millionen Menschen betrafen. Über 50.000 Todesopfer waren zu beklagen. Die fünf schlimmsten Fluten fanden 1988, 1974, 2004, 1984 und 1987 statt. Wobei die mangelnde Datenqualität aus den frühen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts zu beachten ist. Eine Korrelation mit dem Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre ist nicht erkennbar. Wenn das UBA also schreibt „Was sollen wir Menschen in Bangladesch raten, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind?“, dann gäbe es eine naheliegende Empfehlung. Man lasse das mit dem Klimaschutz einfach mal bleiben und leite die freiwerdenden Mittel nach Bangladesh um, damit dort eine robuste Infrastruktur und vernünftige Deiche entstehen können. Man würde es uns danken, spätestens beim nächsten Hochwasser. Denn dieses wird sicher eintreten, trotz Energiewende und Glühbirnenverbot.

Die wirklichen Probleme des UBA liegen natürlich woanders. Die jüngste Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“  hat massive Kritik und Gegenrede hervorgerufen (hier und hier bei Science Skeptical), bis hin zu einer überaus deutlichen Reaktion der Wissenschaftspressekonferenz:

Die WPK fordert Umweltminister Peter Altmaier dazu auf, eine weitere Verbreitung der Broschüre in dieser Form zu stoppen.

Und nun hat man in Dessau nichts besseres zu tun, als die Sorgen eines Entwicklungslandes vorzuschieben, um das eigene Versagen zu verdecken? Denn so rechtfertigt man sich in einer nur an „ausgewählte Personen“ verschickten Stellungnahme. Hier der vollständige Text zur weiteren Diskussion, die Quelle ist Hans von Storch, der den Vorgang auf der Klimazwiebel öffentlich macht (und dem man dafür nur danken kann):

Stellungnahme:

Unsere Publikation „Und sie erwärmt sich doch“ hat viele Reaktionen ausgelöst. Neben Zuspruch, gibt es auch deutliche Kritik, insbesondere daran, dass in der Veröffentlichung auch Journalisten und Autoren genannt werden. Wir begrüßen jede öffentliche Debatte über den Klimawandel – gerne auch robust und mit Leidenschaft geführt. Jede und jeder soll sich beteiligen. Darum haben wir diese (hoffentlich) gut verständliche Broschüre erstellt. Wir möchten – so wie unser gesetzlicher Auftrag ist – gerade Nichtexpertinnen und -experten die Klima-Debatte näherbringen; Menschen, die oft keine Zeit oder Lust haben, sich durch dicke Klimaberichte zu quälen. Wir sprechen auch niemandem das Recht ab, mitzudiskutieren – egal ob fachlich bewandert oder nicht. Im Gegenteil: Unsere Broschüre ermöglicht Teilhabe an demokratischer Meinungsbildung.

Dabei ist es egal, ob man die von uns dargestellten Positionen der Mehrheit der Klimaforscherinnen und -forscher nun für richtig und überzeugend hält oder nicht. Jede und jeder mag das selbst entscheiden. In einer Demokratie mit grundrechtlich garantierter Meinungs-, Gewissens- und Forschungsfreiheit ist das zu Recht ein hohes Gut. Zur Meinungsfreiheit gehört aber auch, Kritik an der eigenen Position ertragen zu können. Auch von staatlichen Stellen. In der aktuellen Debatte über unsere Broschüre wird die Meinungsfreiheit immer wieder hochgehalten. Manche sehen sie verletzt, mitunter ist von staatlichem Rufmord die Rede. Wir halten diese Kritik für nicht berechtigt. Wir sagen schlicht, dass mitunter Positionen vertreten werden, die nicht mit Ansichten der überwältigenden Mehrheit der Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler übereinstimmen. Damit sprechen wir aber keine Denk-, Sprech-, Schreib- oder sonstigen Verboten aus, wie oft zu lesen war. Wir verlinken sogar Artikel, denen wir uns wir inhaltlich nicht anschließen. All das schafft Transparenz, ermöglicht Debatte und stützt so die Meinungsfreiheit.

In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist es völlig üblich, Quellen und Autoren zu nennen und dementsprechend kenntlich zu machen. Daher haben wir Ross und Reiter benannt. Dass wir im Gegenzug unsere Autorinnen und Autoren nicht namentlich nannten, war ein Fehler.  Wir haben die Namen im Impressum bereits am Dienstagmittag online ergänzt. Im gleichen Atemzug haben wir die Gilbung einzelner Personen herausgenommen, die wissenschaftlich zumindest unüblich ist und daher auf berechtigte Kritik gestoßen ist.

Ein letzter Punkt: Es ist nicht der Anspruch des Umweltbundesamtes festzulegen, was wissenschaftlich letztlich richtig ist. Das kann niemand. Und eine staatliche Institution schon gar nicht. Wissenschaft lebt vom Zweifel und von Zweifelnden. Die vielen hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Umweltbundesamt leben diesen Grundsatz täglich. Wissenschaft muss aber auch lernen, mit Unsicherheiten umzugehen, muss praktikable Lösungen für Umweltprobleme vorschlagen, bevor Dinge zu 100 Prozent durchdrungen sind. Wer der letzten Gewissheit nachjagt, wird selten fündig. Was sollen wir Menschen in Bangladesch raten, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind? Sollen wir warten, bis in der Wissenschaftsgemeinschaft eine wirklich 100-prozentige Einigkeit darüber besteht, dass es die Treibhausgase sind, die das Leben am anderen Ende des Planeten bedroht? Kurz: Wer auf vollständigen Konsens, also die 100-prozentige Gewissheit aus ist, der lähmt sich und andere – mit allen Konsequenzen. Aus diesen Grund stützt sich unsere Broschüre – sehr pragmatisch und anwendungsorientiert – auf die ganz überwiegende Meinung innerhalb der Klimawissenschaft.

Die Diskussion und insbesondere die sachliche Kritik an unserer Veröffentlichung nehmen wir ernst. Wir werden die Debatte darüber intern und auch mit Externen weiter führen und dies in unsere künftige Publikationstätigkeit einfließen lassen.

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44 Kommentare
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  1. Auch von staatlichen Stellen. In der aktuellen Debatte über unsere Broschüre wird die Meinungsfreiheit immer wieder hochgehalten. Manche sehen sie verletzt, mitunter ist von staatlichem Rufmord die Rede. Wir halten diese Kritik für nicht berechtigt. Wir sagen schlicht, dass mitunter Positionen vertreten werden, die nicht mit Ansichten der überwältigenden Mehrheit der Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler übereinstimmen

    Ganz davon abgesehen, dass Wissenschaft kein demokratischer Prozess ist, demaskiert sich diese Passage selbst. Es geht nicht um Meinungen sondern um die Beurteilung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die überwältigende Mehrheit, wäre, wenn sie denn real wäre, einfach irrelevant. Dass amerikanische Wissenschaftler da einfach in die Lobbyecke gestellt werden, deutsche Autoren, die die Wissenschaft, die nicht dem Main-Stream folgt, zusammengestellt haben und Journalisten, die sich dem inmaginären Klimakonsens gegenüber kritisch zeigen ins Abseits gestellt werden, darf eine staatlich Institution nicht machen. Das ist staatlicher Rufmord, wenn schlicht gesagt wird unsere Kritiker kommen aus einer interessengeprägten oder irrelevanten Ecke. Dazu kommt noch, dass die eigene Kompetenz in der Klimawissenschaft ja wohl eher marginal ist.

  2. Ich stelle mir einfach vor, was in der Bundesrepublik, auf den Straßen, im Bundestag und an den Universitäten Anfang der Neunziger los gewesen wäre, hätte das UBA jemanden wie Vahrenholt für „Seveso ist überall“ an den Pranger gestellt.
    Dem Verfassungsschutz wirft man in den Medien häufig vor auf dem „rechten“ Auge blind zu sein. Ist das UBA auf dem „grünen“ Auge blind?

  3. Was die UBA da ablieferte, ist keinerlei Entschuldigung und die UBA rückt auch keinen Millimeter von ihrem Pamphlet ab.
    Sie rechtfertigt vor ausgewählten Adressaten ihre handlungsweise, nimmt ein paar rein symbolische Korrekturen vor und beharrt ansonsten.

    Bangla Desh ist allerdings ein besonders dummer Rechtfertigungsgrund, denn schon für einen winzigen Bruchteil unserer nutzlosen Ausgaben für die ‚Energiewende‘ könnte dort ein substantieller Hochwasserschutz realisiert werden:

    Bei einem Meeresspiegelanstieg um einen Meter würden ohne Küstenschutzmaßnahmen 25.000 km² Landfläche (17 Prozent der gesamten Fläche von Bangladesch) überschwemmt werden.[6] Nach den gängigen Szenarien ist jedoch ein wesentlich geringerer Meeresspiegelanstieg zwischen 18 und 59 cm wahrscheinlich, dessen Folgen sich mit effektiven Küstenschutzmaßnahmen, deren Kosten etwa 0,1 % des BIP betragen, vermeiden lassen.[7] Es ist nach neuesten Untersuchungen sogar so, dass die Fläche des Landes sich während der letzten 32 Jahre im Schnitt um 20 km² pro Jahr vergrößert hat.
    (Wiki)
    Das BIP Bangla Deshs beträgt 113 Milliarden US$, die ‚Energiewende‘ verursachte bisher Belastungen von rund 500 Milliarden US$.

  4. Das UBA-Schreiben ist ja voller Widersprüche. Die geben eine Broschüre raus, in dem diejenigen die die alarmistische Grundhaltung zum Klimawandel nicht teilen, als wissenschaftsfeindlich dargestellt werden, und hier schreiben sie:

    Es ist nicht der Anspruch des Umweltbundesamtes festzulegen, was wissenschaftlich letztlich richtig ist. Das kann niemand.

    Ja, warum machen sie es dann? Vielleicht kann mir mal jemand helfen: Was ist eigentlich die Aufgabe eine Umweltbundesamtes? Die die Welt zur retten?

    Sollen wir warten, bis in der Wissenschaftsgemeinschaft eine wirklich 100-prozentige Einigkeit darüber besteht, dass es die Treibhausgase sind, die das Leben am anderen Ende des Planeten bedroht?

    Peinlich, peinlich. Hiermit geben sie zu, dass es eben nicht nur Journalisten sind, oder Blogger, welche Skeptische Positionen vertreten, sondern dass es in der Wissenschaftsgemeinschaft keine Einigkeit gibt. Dennoch bezieht das UBA Position und macht politische Aussagen. Dieser Saftladen gehört aufgeräumt, mitsamt dem Umwelministerium. Von Altmaier ist das nicht zu erwarten, vor ein paar Tagen twitterte er noch:

    Ich versteh mich mich Grünen ganz gut. Schade ist, dass sie Umwelt-Initiativen von mir kritisieren, aus parteipolitischen Gründen

  5. Na, da hat sich das UBA ja mal wieder selbst übertroffen. Das salbungsvoll-selbstgerechte Pamphlet ist offenbar an die bereits hoffnungslos Verblödeten im Lande gerichtet – diese Art von Ansprache kennen wir doch noch von früher, wenn das „Zentralorgan der SED” anhub, zu den „Werktätigen in Stadt und Land” zu sprechen.

    Sollen wir warten, bis in der Wissenschaftsgemeinschaft eine wirklich 100-prozentige Einigkeit darüber besteht, dass es die Treibhausgase sind, die das Leben am anderen Ende des Planeten bedroht? Kurz: Wer auf vollständigen Konsens, also die 100-prozentige Gewissheit aus ist, der lähmt sich und andere – mit allen Konsequenzen.

    Und natürlich alles in edler Absicht….. „Wir wollen doch schließlich nur euer Bestes”. Das UBA sorgt sich eben um die Menschen im Lande, wie eine Mutter um ihr kleines Baby. Geht’s eigentlich noch blöder?

    Die nächste beschworene Gefahr, die dem Planeten droht, wird wahrscheinlich ein menschengemachter Meteoriteneinschlag sein, der unbedingt verhindert werden muss, was natürlich viel, viel Geld kostet (na klar, das Geld der Steuerzahlerdeppen). Dann braucht das UBA seine Botschaft auch nur ein klitzekleines bisschen zu modifizieren:

    Sollen wir warten, bis in der Wissenschaftsgemeinschaft eine wirklich 100-prozentige Einigkeit darüber besteht, dass es Apophis ist, der das Leben des Planeten bedroht? Kurz: Wer auf vollständigen Konsens, also die 100-prozentige Gewissheit aus ist, der lähmt sich und andere – mit allen Konsequenzen.

  6. Diese Stellungnahme des UBA ist nichts weiter als reine Heuchelei! Wenn das UBA angeblich die Freiheit der Wissenschaft so vehement verteidigen würde, dann würde es als allererstes den unsäglichen Titel dieser Broschüre zurückziehen! Eine neutrale Herangehensweise an dieses Thema wird durch dieses Dogma nämlich von vornherein ausgeschlossen.

  7. @Quentin Quencher, Tim Hardenberg, Jochen Reimar uva.
    So ist es! Nicht wir Skeptiker verweigern uns der Realtiät und der offen Diskussion, sondern die Politik in Gestalt eines Bundesumweltministerium. Auch die Kanzlerin ist nicht gewollt, sich mit dem Thema CO2-Verteufelung und Energieerzeugung näher und intensiver zu beschäftigen. Diese Führungsschwäche einer machtgierigen Kanzlerin wird das deutsche Volk mit Freiheitseinschränkung per Gesetzen und Verordnungen mehr und mehr zu spüren bekommen.
    Das Bundesumweltamt ist die Keimzelle diese menschenverachtenden grünsozialistsichen (kommunistischen) Gedankengut einer neuen unfreien Zeit.
    Alle aufklärenden und diskutierbaren Fakten haben die Skeptiker (und dazu zählt SCSk, EIKE) immer wieder und wieder vorgelegt. Und was kam von der Gegenseite???! Genau, Null komm Null! Nur Geschwafel und Ausreden. Fälchungen und Verdrehung der Tatsachen. Tricksen und Täuschen. Lug und Trug. Und das meine Damen und Herren, sind die Werkzeuge und die Merkmale einer Ideologie, die die Freiheit der Geselllschaft unterdrückt. Diese grünsoziale Ideologie ist böswillig, weil diese Ideologie per Diktat darüber bestimmt, was gedacht, geschrieben und als Wahrheit verkauft werden soll. Da ist nichts mehr mit freier Wissenschaft oder freien wirtschaften oder freie Freizeitgestaltung! Da hat sich ALLES dem Diktat der grünsozialistischen Gedankenwillkür unterzuordnen! So schaut die Realität in Deutschland aus!

  8. @ Mofmann,M #7

    Da hat sich ALLES dem Diktat der grünsozialistischen Gedankenwillkür unterzuordnen! So schaut die Realität in Deutschland aus!

    Ich weiß nicht woher Ihr Hass und ihre selektive Wahrnehmung kommt. Wir haben hier die Gefahren doch längst erkannt und beschrieben, auch die dass der Ökologismus totalitäre Elemente hat. Aber von einer Gedankenwillkür zu sprechen ist völlig daneben. Genauso wenn sie von einer unfreien Zeit reden. Gehen Sie mal an die frische Luft und atmen Sie tief durch. Die Sonne scheint, das hebt die Stimmung.

    Ich habe (hier) selten so einen hanebüchenen Unsinn gelesen wie Ihr Kommentar #7. Na ja, der Rassbach topt es manchmal noch.

  9. Hier könnten sich PIK, UBA, BUND, GREENPEACE, Grün_Innen und alle anderen Kämpfer für das Gute eigentlich noch prima Argumentationshilfen holen:

    DER THEOLOGE aktuell

    3.6.2013 -- Heute heißt es „Land unter“. Was wird morgen sein?

    Zum erneuten Jahrhunderthochwasser in Deutschland siehe die Meldungen zum Zeitgeschehen beim Verlag Das Weisse Pferd. Die tieferen Ursachen: Der Mensch verstößt aus Gründen des Profits in einem noch die dagewesenen Ausmaß gegen die Einheit allen Lebens, dem Zusammenwirken von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien mit den Elementen der Erde. Die von der Kirche zur Krone der Schöpfung erklärte Gattung „Mensch“ hat der Erde und allen ihren Bewohnern den Krieg erklärt (man denke nur an die weltweite Vernichtung der Tierwelt im Sekundentakt in Verbindung mit exzessivem Fleischkonsum) und bekriegt sich gegenseitig. Der Wohnplanet Erde wird mehr und mehr vom Menschen zerstört. Die „Mutter Erde“ wehrt sich verzweifelt mit dem, was man verharmlosend „Klimawandel“ nennt.

    Siehe dazu u. a. Der Theologe Nr. 31:

    Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren im kirchenchristlichen Abendland

    Der ganze Planet Erde schüttelt sich im Fieber: Die Naturkatastrophen sind nicht mehr aufzuhalten

    ….. Die Menschen haben in nahezu allen Bereichen massivst gegen die Einheit der Schöpfung Gottes und allen Lebens gehandelt, und sie setzen diesen Kurs größtenteils weiter fort. Und durch gnadenlose und rücksichtslose Ausbeutung und Verschmutzung haben sie auch ihren besten Freund, die Mutter Erde, zum Feind gemacht. Die Folge: Die Erde liegt nun im Fieber und versucht mehr und mehr, die qualvollen Ursachen ihres Leids abzuschütteln, um wieder zu genesen. Die Selbstheilungskräfte des Organismus „Erde“ sind am Wirken. Und sie wirken immer stärker auf den Krankheitsherd ein, den gefühlskalten Menschen.

    Na bitte !!! Das sind doch Argumente, die der sündigen Menschheit in Mark und Bein fahren werden, gelle?

  10. QQ,

    Ein letzter Punkt: Es ist nicht der Anspruch des Umweltbundesamtes festzulegen, was wissenschaftlich letztlich richtig ist. Das kann niemand. Und eine staatliche Institution schon gar nicht. Wissenschaft lebt vom Zweifel und von Zweifelnden. Die vielen hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Umweltbundesamt leben diesen Grundsatz täglich. Wissenschaft muss aber auch lernen, mit Unsicherheiten umzugehen, muss praktikable Lösungen für Umweltprobleme vorschlagen, bevor Dinge zu 100 Prozent durchdrungen sind. Wer der letzten Gewissheit nachjagt, wird selten fündig.

    das UBA zweifelt 😉 , sie haben nichts zu 100% durchdrungen, sie halten sich an ihre geistigen Führer:

    „Ein weltweiter Klimaschutzvertrag muß geschlossen werden, auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Treibhauseffektes gibt“. (Richard Benedick, Präsident des nationalen Umweltinstituts, zitiert von Dixy Lee Ray in ihrem Buch Trashing the Planet (1990)

    „Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Spezies nicht überleben… Offen gesagt, wir könnten zu dem Punkt gelangen, wo der einzige Weg, die Erde zu retten der Kollaps der industriellen Zivilisation wäre“. (Maurice Strong, erster Chef der UNEP, Organisator der Rio-Konferenz und Chefberater Kofi Annan’s, zitiert in National Review, 1. Sept. 1997)

    „Die Tatsache, daß wir eine in historischen Zeiten bisher nicht dagewesene Umweltkrise haben, braucht nicht mehr diskutiert zu werden… Und diejenigen, die um einer ausgewogenen Debatte willen, der Ansicht sind, daß es beachtliche Ungewißheiten gibt, ob der Treibhauseffekt real ist, schränken unsere Fähigkeit, darauf zu reagieren, ein“. (Albert Gore, ehemaliger Vizepräsident der USA, zitiert in Memphis Commercial Appeal, 5. August 1990

    Der Ökologismus ist Staatsdoktrin, egal was wir hier sagen, wir werden schon ausgeplündert. Die kritisierten Journalisten sind längst nicht mehr Bestandteil der Propagandamaschine GEZ. Alles klar auf der Andrea Doria, die Grünen haben alles im Griff.
    Weder Wissenschaft noch Medien sind frei.

  11. @Qeuntin Quencher #8
    Würde ich ja gern machen. Evtl auch etwas joggen….wenn mein staatlich vorgeschriebenes CO2-Konto nicht schon so übervoll wäre….der CO2-Blockwart kennt da keine Gnade….hab schließlich dieses Jahr schon zweimal meinen Grill angeworfen…

  12. @Quentin Quencher

    Was ist eigentlich die Aufgabe eine Umweltbundesamtes? Die die Welt zur retten?

    ich meine das ist genau die Aufgabe bzw. der Anspruch den das UBA an sich selbst stellt. Wir sollten stets den guten Willen und die Glaubensfreiheit der Mitarbeiter beim UBA vorraussetzen. Die Behörde meint es gut mit uns, sie ist legitimiert und somit rechtens. Die Möglichkeit, dass dort vielleicht vorsätzlich gelogen wird und alles doch nur Propaganda ist sollten wir verwerfen. Kritik ist zwar berechtigt aber nun sollte es auch wieder mal gut sein.

    Dieser Saftladen gehört aufgeräumt, mitsamt dem Umwelministerium.

    „Saftladen“ ist mal schnell dahingeschrieben, wir können jetzt nicht auch noch zusätzlich die vielen Mitarbeiter dort beschimpfen, die sich im guten Glauben global Sorgen machen. Mir fällt auf der Schnelle auch kein besseres Wort ein, aber so geht es auch nicht. Ich denke auch das es niemanden gibt der dort „aufräumen“ kann. Auch nach der Wahl wird sich aus meiner Sicht kaum etwas ändern, warum auch. Es gibt keinen Grund Glaubensbekenntnisse plötzlich zu ändern.
    Dieses Amt scheint aus frei denkenden Mitarbeitern zu bestehen, die das Recht aus ihrer Sicht, Meinungen und Wahrheiten zu zelebrieren gekonnt wahrnimmt.

    MfG

    P.Große

  13. @Günter Heß

    Ist das UBA auf dem „grünen“ Auge blind?

    lieber Herr Heß,
    wir sollten schon anerkennen, dass UBA ist das „grüne Auge“ unserer jetzigen und zukünftigen Gesellschaft. Von Blindheit keine Spur. Die Wächterfunktion ist doch primär darin enthalten.

    MfG

    P.Große

  14. Dieses Amt scheint aus frei denkenden Mitarbeitern zu bestehen, die das Recht aus ihrer Sicht, Meinungen und Wahrheiten zu zelebrieren gekonnt wahrnimmt.

    Dieses Amt wurde gezielt mit Mitarbeitern besetzt, die dort ieine ganz spezielle Sicht verbreiten sollten.

    Als beamte haben sie jedoch nur einen sehr eng begrenzten Spielraum dazu, denn sie haben sich an die Gesetze zu halten und ihren Diensteid zu erüllen:

    § 60 Bundesbeamtengesetz: Grundpflichten des Beamten

    (1) Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und bei ihrer Amtsführung auf das Wohl der Allgemeinheit Bedacht zu nehmen. Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.
    (2) Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben.

    Die Broschürde überschreitet meiner Ansicht nach den legalen Spielraum bei weitem. Sie ist eindeutig parteiisch, sie ist in Bezug auf die freiheitlch demokratische Grundordnung zumindest grenzwertig und sie lässt jede Mäßigung und Zurückhaltung vermissen.

  15. @Tritium

    (1) Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und bei ihrer Amtsführung auf das Wohl der Allgemeinheit Bedacht zu nehmen.

    …..wie ich bereits sagte: „Wir wollen doch nur euer Bestes.”

  16. Nachtrag zu #15:

    „….. und wir wissen ganz genau, was euch gut tut.”

  17. Die UBA-Broschüre lese ich mit etwas gemischten Gefühlen. Einerseits kann man sich darüber ärgern und empören; die behauptete Neutralität läßt sich leicht mit dem Spiegelungsprinzip widerlegen: man ersetze einmal in dem zusammenfassenden Klappentext (1. Seite des PDF) „Klimaskeptiker“ durch „AGW-Alarmisten“ und amüsiere sich mutatis mutandis (ganz symmetrisch ist ja schon die Ausgangslage nicht, da die Skeptiker eben nicht staatstragend sind).

    Andererseits kann man aber auch dankbar dafür sein, daß die Autoren den Katechismus des Klimaglaubens einmal so schön zusammengefaßt haben und man sich so auf die recht deutlichen wunden Punkte konzentrieren kann: nämlich immer dort, wo der Text besonders schwammig wird (beispielsweise beim dubiosen „Ensemblemittel der Modellrechnungen“). Die Verteidigung zeigt die Blößen.
    Außerdem ist es schön, ein offizielles Schriftstück der Propaganda zur späteren Wiedervorlage und zum historischen Vergleich zu haben; ähnlich wie das berühmte Plakat „Watt kosten die KonEuros?“, das die CDU wahrscheinlich schon bereut.

  18. @Flumi

    …ähnlich wie das berühmte Plakat “Watt kosten die KonEuros?”, das die CDU wahrscheinlich schon bereut.

    …..oooch, da ist man sicher völlig schmerzfrei, getreu dem alten Adenauer-Spruch „Was schert mich mein Geschwätz von gestern”.

  19. Die UBA Seite liest sich wie comedy hier Klimaschutz

    Kinderbuch „Pia, Alex und das Klimaprojekt – Eine abenteuerliche Entdeckungsreise“

    Klimaschutz in Entwicklungsländern: Deutsche Unternehmen könnten noch mehr profitieren

    Treibhausgasemissionen bei der Erdwärmenutzung – ein Zielkonflikt

    Entwicklungsländer haben großes Potential zur Treibhausgasminderung

    Klimawandel: „Anpassungspioniere gesucht“ – und gefunden!

    Ich möchte auch Pionier werden 😉

    Ein Thema spannender als das andere, hier ist auch diese Fibel versteckt.

    Das finde ich gefährlich:

    Klimaschutz durch Geo-Engineering?

    Bewusste, zielgerichtete, großtechnische Eingriffe in das Klimasystem, die die globale anthropogene Erwärmung verringern sollen, werden als Geo-Engineering bezeichnet. Bekannte Beispiele dieser Art sind die Ausbringung von Schwefelaerosolen in die Atmosphäre und die Ozeandüngung. Wie tragfähig sind solche Vorschläge? Das UBA informiert über Risiken, mögliche Kriterien zur Bewertung, rechtlichen Rahmen und gibt erste Empfehlungen für den Umgang mit dem Thema. Die neue Studie des BMBF bewertet den Einsatz von Geo-Engineering und zeigt, dass jeder Einsatz dieser Technologien potenziell globale Auswirkungen haben könnte.

    Greift diese Propaganda vor oder ist sie nachbereitend?

  20. @Tritium

    Dieses Amt wurde gezielt mit Mitarbeitern besetzt, die dort ieine ganz spezielle Sicht verbreiten sollten.

    nach dieser Aussage ist das UBA dann eine reine Propagandabehörde. Die spezielle Sicht ist also jetzt öffentlich geworden wenn man das mal weiterhin diplomatisch umschreiben kann.

  21. @ P. Große:

    Sehen Sie sich doch bitte Herrn Flasbarth an, den Chef des UBA….

  22. „Wir sprechen auch niemandem das Recht ab, mitzudiskutieren – egal ob fachlich bewandert oder nicht.“

    „…Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ -- Walter Ulbricht, 15. Juni 1961

    „Unsere Broschüre ermöglicht Teilhabe an demokratischer Meinungsbildung.“

    „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ -- Walter Ulbricht, 1945

  23. @P.Große #20

    nach dieser Aussage ist das UBA dann eine reine Propagandabehörde

    .

    Also wenn das noch keinen Vernunft und Verstand Menschen aufgefallen ist, dann ist der durchschnittlich deutsche Wahlbürger wirklich reif für die Insel.
    Wer immer noch glaubt, dass das Umweltministerium es gut mit uns Bürgern meint, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Wenn ein Umweltministierium in den letzten Jahrzehnten IMMER mehr Einfluss auf die regierende Politik erhalten hat und das Wirtschaftsministerium zum (bestechbaren) Bettvorleger für das BUM verkommen ist, dann muss doch dem letzten deutschen Bürger die Augen aufgehen, in welche Richtung die Politik das deutsche Volk führen will.
    Direkt in eine neue diktierte sozialistische Ökologie Mangelgesllschaft. Eine Poltiik die das lebensnotwendige CO2 so verteufelt, die hat bestimmte Absichten! CO2 ist das zentrale „Wohlstands-Gas“ in unserer industrie basierenden und modernen Wirtschafts- und Lebenswelt! Hab ich erstmal die Macht darüber, zu bestimmen, wie viel CO2 für die Gesellschaft „Gut“ bzw. „Schlecht“ ist, kann ich auf dieser bestimmenden Basis eine ganze Gesellschaft per Gesetz und Verordnung da zu zwingen, ein unfreies und unselbständiges Leben an den einzig wahren Ökologieglauben des „bösen“ CO2 zu führen.
    Und genau dieses Angstmärchen vom bösen CO2 aufrecht zu halten und für die Politik als Begründung für eine andere Gesellschaftsform (Konsumverzicht, Industrieverzicht,Fleischverzicht usw.) zu Instrualisieren, ist die Aufgabe des Bundesumweltministerium oder auch neues Propagandaministerium der sozialistsichen Ökologie Diktatur!

  24. @Hofmann

    Also wenn das noch keinen Vernunft und Verstand Menschen aufgefallen ist, dann ist der durchschnittlich deutsche Wahlbürger wirklich reif für die Insel.

    Ich sehe das gelassener. Den durchschnittlich deutschen Wahlbürger müssen wir ersteinmal finden. Es gibt Menschen die sich für das ganze CO2 und Klimagedöns nicht interessieren, die keine Zeit dafür haben oder andere Gründe ausschlaggebend sind dem UBA kein Gehör zu schenken. Panikmache bringt in der Diskussion keinen Fortschritt.
    Wenn Sie aufklären möchten, müssen Sie Interesse wecken und eine Sachdiskussion führen. Gesellschaftliche Szenarien mit Angstmache sind nicht dazu dienlich. Reißerisches Vokabular aus der Klassenkampfmottenkiste schrecken grundsätzlich ab. Einfach ein bischen Geduld und Optimismus mitbringen sollte doch nicht zu schwer sein, auch nicht wenn man vielleicht wie Sie, etwas hasserfüllt zu sein scheint.

  25. @Tritium

    Sehen Sie sich doch bitte Herrn Flasbarth an, den Chef des UBA….

    …..hab ich gemacht, was dieser Herr wirklich denkt wissen wir leider nicht.

  26. @P.Große #24
    Ich weis ja nicht, wo bzw. wie Sie Hasserfüllung fühlen….aber was ich hier schreibe hat mit Hass nichts zu tun, sondern ich will klare Positionen und eine klare Kante aufzeigen.

  27. @Hofmann,

    sondern ich will klare Positionen und eine klare Kante aufzeigen

    Links Tritt Marsch!! Rump tata, rump tata, rumpta,rumpta,rump tata.

  28. @P.Große #27
    Aus dem Holz, aus dem Sie geschnitzt sind, waren auch die Mitläufer in der braunen wie auch in der roten Diktatur auf deutschen Boden…denken Sie mal darüber nach!

  29. @Hofmann,
    nun aber schnell zurück ins Glied Herr Hofmann. Ihnen ist gerade die klare Kante in den Stiefel gerutscht.

  30. Hoppala, jetzt schlägt bei der Klimaretter-Sekte auch noch der Herr Grassl auf! Die Klimaretter ham natürlich auch die richtigen, nämlich die ökologistisch korrekten Fragen an den Herrn „Experten”.

    Zukunftsloser Egoismus, Physik und blaue Bänder

    [Retter des Klimas]: Das Umweltbundesamt hat in einer Publikation Namen von Klimaskeptikern genannt, die in deutschen Medien ihr Unwesen treiben. Was zu einer heftigen Debatte führte: Darf man so etwas als Amt? Hilfreich oder Frevel?

    [Grassl]:
    Die Zahl der Menschen, die die Klimaänderungen durch den Menschen leugnen, kleinreden oder gar die Physik verletzende Äußerungen machen, ist zwar eine kleine Minderheit, diese bekommt aber oft mehr Platz in den Medien als diejenigen, die über Neues aus der Klimaforschung und noch nicht beantwortete Fragen berichten. Damit muss ich selbst seit Jahrzehnten leben. Meist sind diese Menschen von kurzfristigen Interessen getrieben. Wissenschaftler aus der zweiten und dritten Reihe bekommen sogar Geld, um Sand in die Klimapolitik zu streuen, und eine verschwindend kleine Zahl ist bei großen Themen immer dagegen und sieht eine Verschwörung. Bei einer Kanzlerin mit einem Doktortitel in Physik konnten sie alle nicht landen.

    Deswegen hätte das Umweltbundesamt ruhig bleiben können. Dennoch kann ich verstehen, dass den Verantwortlichen das gegen die zukünftigen Generationen gerichtete Treiben dieser Egoisten zu bunt geworden ist.

    …..na Gott sei Dank hat die Kanzlerin einen Docktertitel….. obwohl …..vielleicht wär’ die Parncutt-Methode ja doch noch zu überlegen (…..ggf. als Light-Version „Leugner in die Klapse”) ….. gell, Herr Grassl?

  31. #30

    Neues aus der Klimaforschung und noch nicht beantwortete Fragen

    … ähh, wie war das noch mit „the science is settled“?

    Wissenschaftler aus der zweiten und dritten Reihe bekommen sogar Geld, um Sand in die Klimapolitik zu streuen

    … während die großen altruistischen Transformatoren vom PIK selbstverständlich umsonst und rein ehrenamtlich arbeiten, allein dem Wohle der Menschheit oder genauer des Planeten (der von „dem Menschen“ — warum macht keiner den Kerl dingfest? — in hohem Tempo an seine Belastbarkeitsgrenze getrieben wird) verpflichtet.

    eine verschwindend kleine Zahl ist bei großen Themen immer dagegen

    … großes Thema, verschwindend kleine Zahl — dann ist ja alles in bester Ordnung. Der Lemming schüttelt sich das skeptische Ungeziefer aus dem Pelz und marschiert weiter.

  32. Persönliche Frage: Bis zu welchem Grad persönlichen Kenntnsistandes darf ich hinterher immer noch behaupten:
    „Ich hatte nichts gewusst.“

  33. Wat passiert, wenn man als Bundesregierung nach dem Wahlgewinn nicht Teile der Führungsriege des Bundesumweltamtes auswechselt, wie es Rot/Grün vorher auch gemacht hat????

    Die Typen fallen Mutti in den Rücken.

    Ökostrom-Boom an Land: Umweltbundesamt will Förderstopp für Hochsee-Windräder

    Laut einer Studie des Umweltbundesamts sind die Potentiale von Windenergie an Land weit größer als erwartet. Behördenchef Flasbarth fordert deshalb, die Zahl der Hochsee-Anlagen deutlich zu verringern -- und die Offshore-Technologie nicht länger über das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu fördern.

    Tja, gerade auf das Hottehüh-Pferd „Offshore“ hatte sich die Bundesregierung so schön eingeritten…..und nun kommt der Tritt ins Hinterteil, ausgerechnet von einem Bundeseigenen Amt…..hahahaha.
    Die Zeilen lesen sich ja ganz gut…….aber wer Flaschbart kennt, weiß das er übles im Sinn hat….

    Das Umweltbundesamt bescheidet der Windenergie an Land eine große Zukunft. Man könnte in der Bundesrepublik Windräder mit einer Leistung von bis zu 1190 Gigawatt aufstellen, hat Deutschlands zentrale Umweltbehörde in einer Studie ausgerechnet, über die DER SPIEGEL vorab berichtet. Das Potential ist damit weit größer als angenommen.
    --
    „Es gibt so große Potentiale, dass die Energiewende sich auf vielfältige Weise gestalten lässt“, sagt Flasbarth. „Da müssen Bund und Länder ran -- und möglichst kostengünstige und umweltverträgliche Pfade festlegen.“

    möglichst kostengünstige und umweltverträgliche Pfade………….wo leben die eigentlich?…uff´n Mond oder in den Wolken oder doch in der geschlossenen Anstalt, ansonsten kann sich kein normaler Mensch mehr erklären, wat die sich da im Amt zusammenspinnen.

    Kleiner Vorschlag an die Bundesregierung…….dieses Amt sofort auflösen und anschließend die Beamten Dämme bauen lassen.
    Autsch……….und das leerwerdende Gebäude für Sozialwohnungen bereitstellen….ups, blöde Idee bei den Energiekosten, die diese Bude schluckt.
    Wenns nich so traurig wäre im Land der Bekloppten und Bescheuerten…..könnte man sich über dieses Narrenschiff Tag und Nacht nur noch dumm und dusselig lachen.
    Onkel Heinz……..nu drehen se völlig durch

  34. #30. Tim Hardenberg

    Hoppala, jetzt schlägt bei der Klimaretter-Sekte auch noch der Herr Grassl auf! Die Klimaretter ham natürlich auch die richtigen, nämlich die ökologistisch korrekten Fragen an den Herrn „Experten”.

    Hallo Tim,

    oh Gott, wo habens das Auslaufmodell wieder ausgebuddelt. Ja, ja der Grassl und sein Schirm 😉 man hats halt nicht so einfach als Klimaäkschperte.

    karl.s

  35. #33. Heinz Eng

    Tja, gerade auf das Hottehüh-Pferd “Offshore” hatte sich die Bundesregierung so schön eingeritten…..und nun kommt der Tritt ins Hinterteil, ausgerechnet von einem Bundeseigenen Amt…..hahahaha.
    Die Zeilen lesen sich ja ganz gut…….aber wer Flaschbart kennt, weiß das er übles im Sinn hat….

    Hallo Heinz,

    ja, der alte NABU Häuptling Flashbert. Wenn das nicht authorisiert war von „Mutti“, gibts bestimmt umgehend ein paar hinter die Löffel.

    karl.s

  36. @Tim und Karlchen

    Grassl ist der „Klimaretter“ in Persona……

    Der Redaktion stehen diese vier Herausgeber zur Seite:

    Hartmut Graßl,
    ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg

    http://www.klimaretter.info/ueber-uns

    Da guckt Ihr, waaaa
    H.E.

  37. @Onkel Heinz #36

    voll grassl, ey !!!

  38. Und weil wir gerade von Realitätsverweigerern reden…….falls nicht schon hier erschienen….

    Gegner des EEG sind Gegner der Energiewende

    Die Gegner des EEG sind in Wirklichkeit nicht gegen dieses erfolgreiche Gesetz, sie sind gegen die Energiewende. In ihren Augen hat das Gesetz vor allem einen Fehler: Es ist erfolgreich…….

    Die Kritiker übersehen mindestens zweierlei: Das Geld, das heute über das EEG in die Energiewende investiert wird, ist beste Zukunftsinvestition.

    Da fällt mir nix mehr zu ein……Erfolgreich wie ein Hütchenspieler oder Flexstrom……den kleinen Bürger bescheißen und dat auch noch preisen wie Gottes Allmacht, die Gier des kleinen Mannes brutal ausnutzen……und den entstandenen Park an Zufallsstromerzeuger als Erfolg verkaufen, bääää.

    UBA, Alt, Graßl, Flachbart…..und so weiter……sind die Totengräber unserer Industrienation……aber keine Angst, weder das I-Net noch Onkel Heinz vergisst……..man trifft sich immer zweimal im Leben, gelle.
    H.E.

  39. Unsere Mainstream-Medien (ZDF) zum Thema UBA mal anders!

    Guckst Du hier

    „Und sie erwärmt sich doch“ – ein Titel, der wohl an Galileo Galilei erinnern soll: Große Fußstapfen für eine simple Behörde. Der Titel ist Programm. Das Umweltbundesamt hat sich auf seine Wahrheit festgelegt.

    Es geschehen noch Wunder 😉

    karl.s

  40. #36./#37. Tim und Heinz

    das hier ist auch voll graßl

    Er wird für seine Führungsrolle in der Gestaltung der Klimawissenschaft und seine außergewöhnliche Art, die Klimawissenschaft gegenüber Kollegen, Politikern und der Öffentlichkeit zu kommunizieren, geehrt.

    karl.s

  41. @karlchen #40

    na da wird sich der Onkel Hartmut aber freuen! ….. Wer kriegt denn die Goldmedaille? Sicher der Schelli.

  42. #41. Tim Hardenberg

    na da wird sich der Onkel Hartmut aber freuen! ….. Wer kriegt denn die Goldmedaille? Sicher der Schelli.

    Bestimmt! Schließlich ist er ja nach eigenen Angaben die ultimative und schröckliche Intelligenzbestie 😉 Schließlich hat er das Chaos im Klimageschehen zur Strecke gebracht und kann nun das Klima ganz einfach per CO2 Dimmer regeln.

    karl.s

  43. Hier noch mal zum Thema UBA aktuell auf „Kalte Sonne“

    Leitautor des UBA-Heftes ist Harry Lehmann. Der Physiker Lehmann leitet den Fachbereich 1 des UBA “Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien”. Noch viel interessanter ist jedoch, dass Lehmann zudem Mitglied des Vereins der Freunde und Förderer des PIK e.V. ist. Der auf der Webseite genannte Zweck des Vereins lässt aufhorchen:

    Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dazu soll das PIK vor allem durch Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung seiner steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecke und durch Förderung und Pflege seines Ansehens als Institution unterstützt werden.

    Und raten Sie mal, wer zu den besten externen Projektsponsoren des UBA gehört? Ein Blick in die offizielle PIK-Drittmittelliste zeigt es: Das Umweltbundesamt! Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) fällt seit längerem durch fragwürdige klimaalarmistischer Beiträge auf, die sich deutlich abseits des klimawissenschaftlichen Mainstreams befinden.

    Und da schließt sich der Kreis.

    karl.s

  44. Admin, ich glaube, da ist ein Kommentar von mir (kann auch doppelt sein) im Spamfilter hängen geblieben. Bitte einmal freischalten, Rest löschen.

    Danke
    karl.s

    [Ist jetzt freigegeben. Gruß, RK]

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