Das Umweltbundesamt (UBA) auf Kriegsfuß mit den „Klimaskeptikern“

23. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Climategate, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdöl, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

UBADirk Maxeiner und Michael Miersch sind gerade vor dem Verwaltungsgericht in Halle mit einer Klage gegen das Umweltbundesamt (UBA) gescheitert. Science-Skeptical hatte berichtet. Maxeiner und Miersch klagten, da das UBA in seinen Veröffentlichungen u.a. Maxeiner und Miersch als Fachjournalisten namentlich genannt hatte, die nach Ansicht des UBA nicht den Stand der Wissenschaft wiedergeben. Seit nunmehr ca. 15 Jahren steht das UBA mit den sog. „Klimaskeptikern“ auf Kriegsfuß und versucht diese immer wieder in Misskredit zu bringen. Ein Bundesamt macht mit Steuermitteln mobil gegen „Klimaskeptiker“.

Zur Geschichte

Die kaltesonne hatte bereits 2012 berichtet:

Im Jahr 2000 veröffentlichte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) das bemerkenswerte Buch „Klimafakten“, in dem die Forscher überzeugend darlegten, dass natürliche Klimaschwankungen integraler Bestandteil der historischen und daher auch aktuellen Klimaentwicklung sind.

Mit ihrem mutigen Buch stellte die BGR die Alleinherrschaft des Klimagases CO2 in Frage und identifizierte die alarmistischen Prognosen des Weltklimarats als unnötige Übertreibung. Dies teilte die Behörde auch damals dem Bundeswirtschaftsministerium in einer offiziellen Stellungnahme zum 3. IPCC-Bericht von 2001 mit. Das Wirtschaftsministerium beauftragte damals die Anstalt noch regelmäßig mit Stellungnahmen zur Klimapolitik.

Die Kritik am geliebten Weltklimarat konnte das Klima-Establishment selbstverständlich nicht dulden. Die Gegenattacken ließen nicht lange auf sich warten. In einem ‚vertraulichen‘ Dossier, das sogleich seinen Weg über die taz in die Öffentlichkeit fand, kommentierte etwa das Umweltbundesamt (UBA) die Einschätzungen der konkurrierenden Schwesterbehörde als “irrelevant”, “eindeutig falsch”, “anmaßend” oder “fernab jeder Realität” und forderte, dass sich die Bundesregierung beim IPCC für die Fehleinschätzung entschuldigen müsse. Ein Sprecher des Umweltministeriums stellte die Hannoveraner als gekaufte Vasallen hin, denen es offenbar darum ginge “die Interessen der Energieindustrie zu vertreten”. Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif bezeichnete in einer Monitor-Sendung vom 1. März 2007 die Einschätzungen der BGR-Kollegen zum Klimawandel als „Schande” die die gesamte Klimaforschung „in den Dreck zieht”. Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), und damals offizieller Klimaberater der Bundesregierung, legte nach: „Die Meinung der BGR ist randständig, und die Behörde spielt keine Rolle in der internationalen Klimadiskussion”. Er nahm den Vorfall zum Anlass, einmal ein ernstes Wörtchen mit dem damaligen Wirtschaftsminister Glos darüber zu reden, „von wem sich sein Ministerium beraten lässt, und ihm den neuesten Stand der Klimaforschung erläutern”. Auch sein PIK-Kollege Stefan Rahmstorf stänkerte eifrig gegen die Klimafakten. Und Sigmar Gabriel empörte sich: Da werde „aus der Tiefe des Gemüts Propaganda gegen den Klimaschutz gemacht – auf Kosten des Steuerzahlers“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung, HAZ 12.12.2009). Die Herausgeber des BGR-Buches Klimafakten landeten auch sogleich auf einer von der IPCC-Seite geführten internen Schwarzen Liste, auf der die Namen deutscher Klimaskeptiker gesammelt wurden.

Als der damalige Präsident der BGR, Friedrich-Wilhelm Wellmer, 2005 in den Ruhestand ging, wurde die Gunst der Stunde genutzt und zwei Jahre später ein Studienfreund des IPCC-nahen Klimaforschers Mojib Latif als neuer Präsident installiert (HAZ, 12.12.2009), um die Klimadebatte bei der BGR nachhaltig unter Kontrolle zu bekommen. Seitdem Hans-Joachim Kümpel am Ruder ist, weht in der Behörde ein anderer Wind. Von natürlichen Klimaschwankungen will die Behörde plötzlich kaum noch etwas wissen, vielmehr sollte nun vor allem über Fragen der Anpassung an den Klimawandel geforscht werden.

Auch Dirk Marxeiner berichtet bereits im Jahre 2007:

Georg Delisle Geophysiker und bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover für “Klimaentwicklung” zuständig, hatte es jüngst gewagt am IPCC-Bericht Kritik zu üben. Daraufhin wurden er und sein Arbeitgeber von seinem Kollegen Mojib Latif als “Schande” eingeordnet, “die die gesamte Klimaforschung in den Dreck zieht” (in einer Panorama Sendung). In einem “vertraulichen” Dossier des Bundesumweltamtes, das sofort in der taz stand, wurde die Arbeit der Hannoveraner Behörde als “irrelevant”, “eindeutig falsch”, “anmaßend” und “fernab jeder Realität” gegeißelt (Überschrift des taz Artikels: “Die Amtliche Lüge vom prima Klima” .Ein Sprecher des Umweltministeriums beeilte sich dann noch, die Hannoveraner als gekaufte Vasallen hinzustellen, denen es offenbar darum ginge “die Interessen der Energieindustrie zu vertreten”. Und jetzt das: Die American Geophysical Union, kurz AGU, hat heute die jüngste Klima-Publikation von Georg Delisle zum “AGU Journal Highlight” gekürt.

Die Veröffentlichungen das UBA

Im Februar 2012 veröffentlichte das UBA eine Broschüre mit dem Titel „Sonne, Treibhausgase, Aerosole, Vulkanausbrüche – gibt es einen Favoriten bei den Klimaänderungen?“. Darin kam das UBA zu dem Ergebnis, die Sonne ist es nicht, verantwortlich für den Klimawandel ist vor allem der vom Menschen gemachte Treibhauseffekt. In der Literaturliste des Heftes werden gleich zweimal Artikel von Georg Hoffmanns IPCC-nahem Prima Klima-Blog aufgeführt. Aus Stefan Rahmstorfs Blog werden gleich drei Artikel zitiert, dazu noch sein Buch sowie eine Pressemitteilung vom PIK-Kollegen Feulner (PIK = Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung). Die Autoren der Broschüre des UBA werden leider nicht genannt.

Im Mai 2013 veröffentlichte das UBA die Broschüre „Und sie erwärmt sich doch – Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?“, in der auch Maxeiner und Miersch namentlich als „Skeptiker“ genannt werden. Hauptautor der Broschüre ist der UBA-Fachbereichsleiter Harry Lehmann, der dem „Verein der Freunde und Förderer des Potsdam-Instituts (PIK)“ angehört.

Ganz offensichtlich besteht zwischen UBA und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine enge inhaltliche Beziehung. Das legt auch die Geschichte um Martin Weiß vom UBA nahe. Er war 2001 am PIK tätig, bevor er im Jahr 2002 zum UBA wechselte.

Wer ist Martin Weiß?

Martin Weiß hat 2001 sein Diplom an der Universität Potsdam in Politikwissenschaften gemacht. Dort hatte er sich auf Klimapolitik spezialisiert. Nach seinem Diplom ist er 2001 an das PIK gewechselt. Es folgte ein Praktikum am Ministerium für Umwelt, bevor er im April 2002 ans UBA wechselte. Am UBA arbeitet er im Bereich Schutz der Erdatmosphäre und Klimaschutz.

Nebenher betätigte er sich als Webmaster der Domain http://www.goldene-zukunft.com/. Dort setze er sich für den Ökobauernhof der Familie Hoffmann in Dahnsdorf/Fläming und für die Vermarktung von Ökoprodukten ein.

Zudem warb er auf seiner Homepage für die Fondazione Eni Enrico Mattei. Ein italienisches Forschungsinstitut, das Forschung zu Fragen der nachhaltigen Entwicklung und zu Energie- und Umweltfragen betreibt und er warb dort für das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), an dem er zuvor tätig war.

Beim UBA war er ab 2002/ 2003 an der Neugestaltung der Seiten http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm und http://umweltbundesamt.de/klimaschutz/kargument.htm beteiligt. Diese beschäftigten sich mit „Fragen und Antworten von Skeptikern“. „Skeptiker/ skeptische Klimawissenschaftler“ wie John Christy oder Richard Lindzen werden dort namentlich genannt und als Wissenschaftler dargestellt, die eine Minderheitenmeinung vertreten. Zudem werden dort „Klimaskeptiker“ in das Umfeld der Öl- und Kohleindustrie gerückt, die kein Interesse daran haben ihr Geschäft zum Erliegen zu bringen und in Bereich der wissenschaftlichen Laien, welche die Öffentlichkeit mit „cherry picking“ zu täuschen versuchen. Zudem wird dort Skeptikerliteratur aufgelistet wie N. Calder „Die launische Sonne“, Ulrich Berner „Klimafakten“ (BGR), D. Maxeiner „Öko-Irrtümer“. Diese Literatur wird als „Einschlägige Skeptiker-Bücher“ vom UBA ausgewiesen. Die Literatur des IPCC und von Wissenschaftlern welche für das IPCC arbeiten wird hingegen als „Basisliteratur der Klimaforschung“ vom UBA ausgewiesen.

Spätestes seit den IPCC-Skandal und Climategate-Skandal aus dem Jahre 2009/2010 sollte bekannt sein, dass das IPCC auf fehlerhafte Informationen des WWF und anderer Umweltverbände zurückgreift (Himalayaschmelze bis 2035) und Klimaforscher wie Mann und Briffa in den IPCC-Berichten als Leitautoren „manipulierte“ Klimakurven veröffentlicht haben. Die Klimarekostruktionen von Mann und Briffa wurden im IPCC-Bericht von 2001 und 2007 ab 1960 bzw. 1980 abgeschnitten und durch Messdaten von Wetterstationen ersetzt, da sie ab 1960 bzw. 1980 nicht nach oben, sondern nach unten zeigten (Hide the Decline). Klimakurven/ Ergebnisse von dem ungenehmen Klimaforscher Hans von Storch sollten gar ganz aus den IPCC-Bericht von 2007 heraus gehalten werden. Der Leitautor Stefan Rahmstorf vom PIK schrieb dazu in einer internen Mail an seine Kollegen “… why show it in IPCC?”. Um nur einige Vorfälle zu nennen.

Das alles ist seit 2009/2010 bekannt, dass UBA verweist aber weiter auf IPCC-treue Klimawissenschaftler als „Basisliteratur/ Konsensliteratur“.

Damit aber nicht genug. Das „private Engagement“ ging soweit, dass Martin Weiß die Domain http://www.klimaskeptiker.de/ für sich reservierte und über diese Seite auf eine Seite des UBA weiterleitete und weiterleitet, die über die den menschgemachten Klimawandel und die Energiewende informiert.

Damit sollte anscheinend verhindert werden, dass die Domain in die Hand von „Klimaskeptikern“ gerät und diese nicht ihre „fehlerhafte“ Sichtweise des Klimawandels darstellen können.

Nebenher ist Martin Weiß für die URBIS FOUNDATION – Deutschland (Stiftung für Umwelt und internationale Solidaritär) tätig. Ein Hauptschwerpunkt der Stiftungsarbeit ist der Umwelt- und Klimaschutz und der Einsatz und die Verbreitung der Solarenergie (in Entwicklungsländern). Martin Weiß selbst bewohnt seit 2009 ein Zweifamilien-Passivhaus in Babelsberg/ Potsdam, welches er öffentlichkeitswirksam einweihte.

Martin Weiß welchselte schließlich weiter zum Bundesministerium für Umwelt (BMU), ins Referat „Klimaschutz“, wo er heute für die Energiewende und „Low Carbon Economy“ wirbt und eintritt. Die Ziele des Energiekonzeptes sind dabei folgende:

MartinWeiss

Das Hauptkonzept ist der Verzicht. Der Energieverbrauch (Primärenergie) Deutschlands soll dabei bis zum Jahr 2050 um -50% gesenkt werden und der Stromverbrauch um -25%. Durch Senkung des Energieverbrauches, Dämmung und die Nutzung Erneuerbarer Energien, soll eine Treibhausgasreduktion von 80-95% bis zum Jahr 2050 erfolgen. Als „Abfallprodukt“ sollen dabei noch hunderttausende von Arbeitsplätzen entstehen und bis zu einige hunderte Milliarden an Euro eingespart werden.

Es ist absehbar, diese hochgesteckten Ziele sind nicht erreichbar, schon alleine wegen fehlender Speicher, fehlender Stromnetze, wetterabhängiger Zufallsstrom aus Wind und Sonne, E-Autos, die unzureichende Reichweiten und Leistung für den gewerblichen Einsatz haben, Kosten in Billionenhöhe und einen Energiepflanzenanbau mit Stickstoffdüngung und Emissionen von Lachgas, das dabei freigesetzt wird und 200fach stärker in seiner Wirkung als Treibhausgas gegenüber CO2 ist. Die Schuld sucht man dann nicht bei sich, sondern bei den bösen „Skeptikern“. Auf die Idee, dass das Konzept an den physikalischen, chemischen und biologischen Realitäten bereits scheitern könnte kommt man nicht. Zudem werden die Kosten der Energiewende mit „Vermeidungskosten durch CO2“ verrechnet, die allenfalls im Computermodellen existent sind. So kommt man dann auf einen volkswirtschaftlichen Nutzen in Bereich von hunderten von Milliarden Euro, durch die Energiewende.

Der Hintergrund

Wie ich selbst erfahren konnte sind Leute, welche solche Konzepte ausarbeiten zumeist von einer tiefen Unzufriedenheit getrieben. Sie sind mit sich selbst und ihrer Umwelt unzufrieden und möchten die Welt aus einen inneren Antrieb heraus verbessern. Die Weltverbesserung sehen sie als ihre Lebensaufgabe ab. Leute die ihnen dabei im Wege stehen, die sog. „Skeptiker“ werden dabei als im Weg stehend und störend empfunden. Natürlich gibt es auch eine Reihe von Profiteuren und Mitläufern, die aus sozialen Zwang mitmachen, oder um in Beruf Karriere zu machen möchten, oder um Fördergelder einzustreichen. Es ist ein Geschäft mit der Angst und dem Klimawandel.

Aber zurück zum UBA

Auf der Seite https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klimawandel-skeptiker informiert das UBA immer noch über „Skeptiker“, „beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter der Ölindustrie“ und „Skeptikerliteratur“ und nennt „Skeptiker“ namentlich. 2003 erwähnte das UBA in eine(n) fast identischen Text und Seite noch, dass es neben den „Skepikern“ auch „Ökoaktivisten“ gibt, die „ebenfalls“ selektiv den Klimawandel darstellen. Das ist heute von der Seite des UBA ganz verschwunden. Die „Skeptiker“ stehen nun ganz im Fokus.

Fazit:

Die Geschichte zeigt auf, dass das UBA enge Kontake zum PIK und zu IPCC-treuen Klimawissenschaftlern unterhält und Meinungen von „Abweichnlern“ und „Skeptikern“ nicht duldet. „Abweichler“ und „Skeptiker“ werden als Minderheit, Vertreter der Öl- und Kohleindustrie dargestellt und der „Falschdarstellung“ bezichtigt. Damit versucht man die „Skeptiker“ in Misskredit zu bringen. Das geschieht durch Mitarbeiter am UBA, die allen Anschein nach „Überzeugungstäter“ sind und mit der Klimaschutz-Lobby eng verbunden sind und diese unterstützen. Finanziert wird das aus öffentlichen Mitteln und auch unterstützt durch die Klimaschutz-Lobby. Am UBA wird also genau das betrieben, was man der Öl- und Kohlelobby unterstellt. UBA und BMU arbeiten politisch eng zusammen und werden von der Politik unterstützt. Ziel ist es die Klimaangst und die Notwendigkeit einer Energiewende im Gewissen der Bevölkerung zu etablieren. Eine kollektive Schuld am Klimawandel soll erzeugt werden. Wir haben uns am Klima versündigt und müssen jetzt Buße tun. Die Aussage dabei lautet: Die „Klimaskeptiker“ stehen uns dabei im Weg und behindern unsere Ziele. Ein Bundesamt macht mit Steuermitteln mobil gegen „Klimaskeptiker“ und die Presse und die „Klimaschützer“ greifen es dankend auf.

Abschließen möchte ich hiermit: Helmut Schmidt würde sagen, wer Visionen hat soll zum Arzt gehen. RIP

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72 Kommentare
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  1. Zustände wie sie im Artikel beschrieben werden, gibt es in der Wirklichkeit gar nicht, vor allem nicht in Deutschland. Oder doch? Offenbar arbeiten das UBA et al. nach einem inzwischen landesweit erprobten Wahlspruch: „Wir schaffen das“. Und damit wir das wirklich schaffen, wird an Ausgaben und Unterdrückung der Meinungsfreiheit nicht gespart.

  2. Da hilft nur eine andere Politik. Eine Politik einer Partei, die Vernunft und Verstand und vorallen Wählerpotential verspricht. Mit den alternativlosen etablierten EURO und Energiewende Bundestagsparteien ist jedenfalls kein Wandel zu haben. Eine Alternative Politik muss her. Danke!

  3. @HoffmannM

    Ich glaube nicht, dass da eine andere Politik hilft. Herr Krüger beschreibt unseren Parteienfilz den wir in der Politik haben. Der ist meiner Beobachtung nach Parteiübergreifend. Die Grünen versprachen ja auch den Filz aufzubrechen und jetzt machen sie lustig bei dem Spielchen mit. Da hilft nur regelmäßiges Abwählen. Dazu braucht es allerdings erstmal eine Alternative, aber auch die muss man dann wieder abwählen. Als zweites braucht es kritische Journalisten wie Maxeiner und Miersch..

  4. @Günter Heß
    Schreib ich doch….es braucht ein alternatives Parteiprogramm (also eine alternative Politik) zu diesen alternativlosen und auch einfallslosen etablierten Parteienfilz.

  5. @HoffmannM

    Das macht aber den Filz nicht weg, sondern sorgt nur dafür, dass der Filz ein anderes Parteibuch hat.
    Uns fehlt leider die amerikanische Amtszeitbeschränkung und das regelmäßige Auswechseln auch in Ämtern.

  6. Als erstes braucht es mutige Journalisten, dann braucht es mutige Wähler, -- äh überhaupt Wähler -- und dann ist der Filz schnell weg. Äh, bei den Wählern sollte Sachkenntnis nicht stören, aber da gibt es noch die Gehirnwäsche der geneigten Medien. Die Behörden sind inzwischen komplett durchfilzt, da brauchen wir noch viele Filzläuse und bewußte Wahlen.
    Ohne die „rechte“ Gesinnung wird man nichts mehr in einem Ministerium. Die „rechte“ Gesinnung im Sinne von gerecht, sachkundig, wurde durch links grün und schwarz gelb unkundig adaptiert ersetzt.. An braune Idioten denkt hier wohl niemand.

  7. Als zweites braucht es kritische Journalisten wie Maxeiner und Miersch.

    Gerade denen scheint das UBA den Kampf angesagt zu haben. Seit 2003 werden die beiden in den Schriften des UBA immer wieder erwähnt, als „Falschdarsteller“.

    Es ist ja auch so, viele Journalisten nutzen die Veröffentlichungen des UBA, ohne selbst zu recherchieren. Und nicht nur die, sondern auch die „Klimaaktivisten“ und „Umweltverbände“.

    Einer schreibt von anderen ab. Und irgendwann wird es als Wahrheit hingenommen.

    Ich denke das ist auch das Ziel des UBA.

    Wir brauchen so etwas wie eine unabhängige Institution, welche die Behörden überwacht und kontrolliert. Der Bundesrechnungshof übt oft auch Kritik, was mir sehr zusagt.

    Eine Kontrolle der Behörden gibt es nicht, die haben Narrenfreiheit. Dabei deckt eine Behörde die andere, wenn etwas schief läuft, oder Mist gebaut wird. Zumal die BGR seit einigen Jahren jetzt auch unterwandert und mundtot gemacht wurde.

  8. In einen unveröffentlichten Schreiben des Bundesrechnungshofes wird auch erwähnt, dass uns die Energiewende mindestens 50 Mrd. im Jahr kostet. Das das groß raus kommt, wurde aber auch von „Klimaaktivisten“ in Behörden verhindert.

    In die Presse gelangt sowas auch nicht. Wer will sich als Journalist schon unbeliebt machen und bewirken, dass Politiker und Behörden nicht mehr mit einem reden, oder dass man sogar auf eine „Schwarze Liste“ kommt.

    Da schreibt man lieber entsprechend des Mainstreams.

    Katastrophenmeldungen, wie Atomgau Fukushima mit 10.000 Toten und Klimawandelopfer verkaufen sich auch besser.

  9. PS

    Und der Hammer ist noch, dass sich das UBA für seine Broschüren bei Georg Hoffmann und Stefan Rahmstorf im Blog bedient. Da sitzen gut bezahlte Beamte, die in Klimablogs lesen und sich dort informieren und bilden und bedienen.

    Also ich würde bei verschiedenen Forschungsinstituten anrufen und dort unabhängige Meinungen einholen und die unterschiedlichen Sichtweisen augewogen darlegen. Das Wort „Skeptiker“ würde ich ganz weglassen. Denn die gibt es nicht, es gibt nur Leute, die eine andere Meinung haben und das aus guten Gründen.

  10. Lieber Michael Krüger, heute wurde ein mutiger Politiker (Der letzte?) zu Grabe getragen. Es ist doch heute viel einträglicher und einfacher einfach den Mainstream nach zu plappern und nach zu schreiben. Überall tauchen die Journalisten auf, die schon mal gegen etwas waren. Wofür unsere Journalisten und Politiker sind, wir immer weniger definierbar. Ein Volk ohne Führung nach Umfragefeeling. Führung ist in D etwas schlecht besetzt, es mangelt an mutigem Leadership.

  11. Nicht einen guten Staat, edle und kluge Politiker, rationelle Machtorganisation oder „demokratische“ Verwaltung, sondern weniger Staat braucht der freie Bürger. Wozu Ministerien, Behörden, Kontrollorgane, Staatsinstitute, Beamte, monströse Gesetze, Vorschriften, Durchführungsbestimmungen für Umwelt, Frauen, Verbraucher, Wirtschaft, Entwicklung, Soziales, Ernährung, Gesundheit, Digitales, Reaktor“sicherheit“, Bildung, Gendertrallala … wasweißich? Wozu?

  12. Es fehlt ganz klar eine demokratische Kontrolle, die Seilschaften verhindern kann.
    Die Schweizer pflegen seit Jahrhunderten eine direkte Demokratie, in der die souveränen Bürger ihre mehrheitsfähigen Politiker wählen und durch Volksabstimmungen die Mehrheitsentscheide der Bevölkerung umgesetzt werden. Da blühen weder Lobby-Seilschaften noch entwickelt sich politischer Personen-Kult der Deutschland so bedauerlich in die Irre führt.

    Was sich allerdings bei uns abspielt ist dagegen katastrophal, ein unglaubliches Schmierentheater und wehe das kritisiert jemand.
    Das Thema Lobbyismus wird dann auch noch so vermarktet, das man die Rolle des Staatsfunks bestaunen kann siehe http://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-macht-der-lobbyisten-100.html

    Da werden von den SWR-Puppen dann alle relevanten Bezüge zur aktuellen Klima-Lobby präzise ins Gegenteil umgekehrt und die vermeintliche Lobby-Kontrolle ist eine Nebel-Nummer mit Sehbehinderung.

    Unser Wahrheitsministerium und sein Geschäftsmodell, oder Marketing-Konzept, mit dem z.B. Dämmstoffverordnungen, Benzin- und Diesel-Bio-Zusätze gekauft werden müssen, oder die gewaltigen Umwälzungen in der Stromerzeugung etc. erfolgen, weil damit konzentriert Ziele von Finanz-Fachleuten politisch per Verordnungen durchgesetzt werden.
    Sie wollen dabei als ehrenwerte Leute respektiert werden, die zurecht sehr viel Geld zu sich hin umverteilen und nicht entblößt als Trickser durchschaut werden, die als Klima-Paten Klima-Lösegeld kassieren.
    In einem achgut.tv-Beitrag kommt dass klar zum Vorschein https://www.youtube.com/watch?v=4Rl5xq2tDTs
    Da ist auch Dirk Maxeiner original zu sehen und diese Haltung können die Wadenbeisser vom UBA nicht tolerieren.

  13. @Günter Heß #5
    Eine Partei, die bis dato noch nicht im Bundestag vertreten ist, kann überhaupt noch keinen Filz angesetzt haben. Und jeder Wähler hat die Chance den Filz, wenn er Ihn feststellen sollte, auch bei der nächsten Wahl, mit seinen Kreuz, abzuwählen.
    Wichtig ist es, dass es immer eine Alternative zu den Filzparteien bzw. gleichgeschalteten Parteien gibt. Solange es eine Alternative gibt, solange kann man auch von einer Demokratie reden. Wenn die Alternativen jedoch von Medien und den etablierten Parteien runtergemacht und sogar Verboten werden sollten, befinden wir uns aus den besten Weg in eine Meinungs- und Politikdiktatur.

    Und Sie haben Recht, wenn Sie sagen, die Amtszeit einer Kanzlerin oder Kanzler müsse beschränkt werden. Zwei Wahlperioden wie in den USA halt ich auch für Deutschland und eine Demokratie für sehr sehr wichtig. Dies verhindert den politischen Größenwahn bzw. hält ihn in Grenzen.

  14. Seit stolz darauf, „Klimaspektiker“ genannt zu werden!
    Wenn Wissenschaft nicht mehr skeptisch ist, dann haben wir keine Wissenschaft mehr!

  15. @Michael Krüger

    Danke für den sehr guten und informativen Artikel.
    Obwohl naturwissenschaftlich sehr interessiert, liegen meine persönlichen Schwerpunkte eigentlich mehr u.a. in psychologischem und anthropologischem Bereich. Dementsprechend fand ich Ihre Zeilen über die existentiellen, bzw. psychischen Charakteristika der „Alarmisten“ höchst lehrreich. Sie bestätigten auch etliche meiner bisherigen Annahmen über den — sagen wir mal so — „wilden, berufenen und bewegten, krypto-religiösen Apokalypsen-Apostel“.

    Dazu eine Frage und eine Bitte:
    Gibt es noch mehr Sinnvolles über diesen einen besonderen Punkt irgendwo zu lesen?
    Könnten Sie selber mehr darüber schreiben, bzw. auch Ihre Kollegen dazu ermuntern?

    Nochmals vielen Dank!

  16. @abifiz

    Klimaforschung ist ja heute vermutlich keine Naturwissenschaft mehr, sondern es tummeln sich darin alle Fachrichtungen.
    Was Psychologen zur Klimaforschung beitragen können Sie z. B. Oft in der Klimalounge lesen.

  17. @abifiz

    Obwohl naturwissenschaftlich sehr interessiert, liegen meine persönlichen Schwerpunkte eigentlich mehr u.a. in psychologischem und anthropologischem Bereich. … Dazu eine Frage und eine Bitte:
    Gibt es noch mehr Sinnvolles über diesen einen besonderen Punkt irgendwo zu lesen?

    Ich habe jetzt seit über 8 Jahren mit Klimaschützern zu tun und habe dabei festgestellt, es handelt sich um unzufriedene Menschen, die keine existentiellen Probleme haben, sondern Probleme einer Wohlstandsgesellschaft. Diese Menschen suchen ein Betätigungsfeld und eine Lebensaufgabe und Leitlinien im Leben, an denen sich sich orientieren können und Halt finden können. Angefangen von der Friedensbewegung über die Anti-AKW-Bewegung, bis hin zum Umwelt- und Klimaschutz. Ziel ist es eine bessere Welt zu schaffen, da man mit der jetzigen unzufrieden ist.

    Die meisten psychologischen Probleme sind in Deutschland heute keine existentiellen Probleme, sondern in der Unzufriedenheit begründet. Man hadert mit sich selbst und seinen Mitmenschen. Zudem ist Deutschland ein Land, welches zur Massenhysterie neigt. Sei es Fukushima, Griechenland, die Flüchtlinge, Paris oder der Klimawandel. Alles wird zu einer Katastrophe und Bedrohung hochstilisiert. Die Politik und Medien spielen dabei eine entscheidende Rolle als „Angststifter“.

    Es gibt auch einen schönen Film dazu:

  18. PS

    Oder siehe diesen Klassiker von UTOPISTEN aus dem Jahre 2007:

    Und das war kein Scherz, sondern von denen ernst gemeint.

  19. Vielen Dank für die Antworten und besonders noch zusätzlich für die beiden Videos. Von Herrn Bolz hab ich jetzt ein Buch bestellt.
    Dem von mir angeführten Thema bleib ich selbstverständlich treu. Scheint mir wichtig zu sein.
    Was die mir zum Kennenlernen empfohlene „Klimalounge“ angeht, die ich noch nicht kannte (genau sowenig wie bisher Norbert Bolz…): Ich kann damit nicht viel anfangen, mit dem was dort geschrieben wird.
    Freilich ist mir dabei ein Text — anscheinend über die Rossby-Wellen — aufgefallen, der mir auf den ersten Blick am ehesten als etwas fragwürdig anmutet (Fett-Hervorhebungen im Zitat von mir):
    „In unserem neuen Paper bei PNAS belegen wir eine wichtige Rolle der planetaren Wellen in der Atmosphäre bei den starken Wetterextremen des letzten Jahrzehnts. Erstautor Vladimir Petoukhov erläutert das hier im Interview. Die Extreme (z.B. der „Jahrhundertsommer“ 2003 in Europa) kommen dadurch zustande, dass sich diese Wellen durch Resonanz aufschaukeln. Die Resonanzbedingungen ergeben sich aus der Theorie der planetaren Wellen -- wie anhand der Wellengleichung im Paper erläutert. Die Auswertung der Wetterdaten der letzten Jahrzehnte legt nahe, dass diese Resonanzbedingungen immer öfter erfüllt sind, weil sich bei der globalen Erwärmung die Arktis rascher erwärmt als die mittleren Breiten.“

    Ist mein Eindruck stichhaltig, oder meinem allzu begrenzten Wissen geschuldet?

  20. @abifiz

    Diese planetaren Wellen gibt es. Sie werden Rossbywellen genannt und können zu Omega-Wetterlagen führen.

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Jetstream

    Sie beeinflussen übrigens auch die Größe des Ozonloches in der Antarktis. Die planetarischen Wellen sind ähnlichen Schwankungen unterlegen wie das Wetter und von Jahr zu Jahr mal stärker und mal schwächer. Das Omega-Wetterlagen häufiger durch den anthropogenen Klimawandel auftreten sollen ist natürlich nicht mehr als Spekulation.

  21. PS

    Genauso spekuliert das PIK, dass wir durch eine starke sommerliche Meereisschmelze in der Arktis kalte Winter in Deutschland bekommen, oder durch einen El Nino im Zentralpazifik kalte Winter in Deutschland bekommen. Wenn es zutrifft macht die Presse eine Schlagzeile daraus, wenn es nicht zutrifft, dann sucht man sich einen anderen Grund. Für kalte Winter in Deutschland ist der Klimawandel durch Eisschmelze, oder El Nino verantwortlich und für warme Winter die globale Erderwärmung. Somit ist es eigentlich immer die globale Erderwärmung.

  22. PPS

    Und ist der Sommer trocken, wie im diesen Jahr, dann ist es auch die globale Erderwärmung und ist er nass wie bei den Sommerhochwassern der letzten Jahre, dann ist es auch die globale Erderwärmung. Die Klimaforschung hat sich inzwischen darauf geeinigt, die Extreme nehmen in beide Richtungen mit der globalen Erderwärmung zu. So ist man immer auf der sicheren Seite. Und passiert hier in Deutschland mal gar nichts, dann berichtet man über Wirbelstürme im Atlantik, Pazifik, oder Dürren in Australien und Asien.

    Bei den Wetterextremen beobachtet man übrigens auch keine signifikante Zunahme. Nur die Berichterstattung in den Medien nimmt signifikant zu.

    Gestern kam übrigens ein Bericht über die UDSSR im kalten krieg. Das riesige Land konnte besser und leichter regiert werden, indem man die Angst vor dem gemeinsamen Feind USA schürte. Das sorgte für Zusammenhalt und ein Gemeinschaftsgefühl. Ähnlich läuft das mit der Klimaangst und der Energiewende.

  23. Danke.

    Der Satz in der Lounge, „Diese Resonanzbedingungen sind immer öfter erfüllt…“, hatte nämlich in mir etwas Skepsis hervorgerufen.

    Das von Ihnen geschilderte Phänomen, welches ich schon — so ähnlich aufgebaut — beim Antisemitismus kenne, war mir auch schon aufgefallen. (Kratzt sich ein Jude, ist er böse. Kratzt er sich nicht, ist er böse. Beschäftigt er sich überhaupt nicht mit der „Kratz-Frage“, ist er noch böser.)

    Analog erlebte ich es bei der Klima-Apokalypse: Jeder Juni der wärmste seit Beginn der Messungen. Jeder Sturm ein Hinweis auf die Katastrophe. Jedes Ausbleiben von Stürmen ein Hinweis auf die Katastrophe. U.s.w., u.s.f.
    Das brachte mich erstmals auf den Gedanken, es könne sich eventuell um ein spezifisches Wahn-System handeln.
    Letzt-entscheidend ist aber dann mein direktes Erleben von Mojib Latif vor vielen Jahren gewesen: Er hat mir dabei auf der Stelle als von einem missionarischen, agitierten, religiös anmutenden, umfassenden Wahn besessen — voller „Güte“, Beseeltheit, Gewißheit und Prophetie — imponiert.

    Seitdem beschäftige ich mich mit der „Apokalypse“ und den Apokalyptikern, bilde mich fort, suche nach Literatur.

    Bin sehr dankbar über dieses nüchterne und „nahrhafte“ Blog, welches ich erst vor nicht allzu langer Zeit entdeckt habe.

  24. @abifiz

    Ich habe gerade mal wieder in der „KlimaLounge“ meine Sicht der Dinge dargelegt.

    http://www.scilogs.de/klimalounge/studie-die-erwaermungspause-war-von-vornherein-ein-mythos/#comment-78142

    Herr Rahmstorf reagiert darauf immer „gereizt“.

    Nach dem Wochenende, vermutlich am Montag, werden dann die aufgelaufenen Kommentare freigeschaltet. Dann beginnen die „Klimaschützer“ wieder den Kampf gegen mich. Ist für mich schon absehbar. Ich antworte darauf idR nicht mehr. Denn das verärgert die „Klimaschützer“ nur noch mehr.

    Ich beobachte die Reaktionen immer wieder mit Spannung und ein wenig Unverständnis.

  25. Danke, ist wieder mal lustig, bei euch reinzuschauen. Im eigenen kleinen Verein sich auf die Schulter klopfen und gleichzeitig eine ganze Wissenschaft als religiös einzustufen. Und die langen Geschichten, die dann erzählt werden, um irgendwie ein böses Licht darauf werfen zu können.

    Vielen Dank, ich liebe euch

    und besonders euren Heinz

  26. @Erwin

    „…eine ganze Wissenschaft…“ Drollig!

  27. @abfitz

    Bleib bitte bei deinen psychologisch/anthropologischen Leisten. Aber ich glaube, das Wissen hier beschränkt sich auch auf Lebensratgeber.

    Drollig zurück

  28. @Erwin

    ich liebe euch und besonders euren Heinz

    Keine Chance…ich bin heterosexuell.

    Onkel Heinz…….geschmeichelt oder angewidert fühlen…..das ist hier die Frage.

  29. Die Darstellung der Vorgänge im UBA erinnerten mich an die Harry Potter Erzählung vom Mininisterium für Zauberei. Was aber in der Fantasy-Literatur noch als unterhaltsam und skurril wirkt, ist in der Realität des UBA deprimierender und schädlicher Unfug, der keineswegs harmlos bleibt.

  30. @Erwin

    und gleichzeitig eine ganze Wissenschaft

    Danke Erwin. Das ist die typische Reaktion der Klimaschützer. Die behaupten immer, wir „Skeptiker“ beschmutzen die ehrenwerten Klimaforscher und Klimaforschung und empfinden das als anmaßend. Man ist nicht zur Selbstkritik und Selbst-Reflexion fähig und die Klimapropheten sind unantastbar und über alles erhaben. Gottgleiche Wesen.

    Das beobachte ich nun auch schon seit 8 Jahren. Das eigene Weltbild wird verteidigt bis zum Untergang, oder Endsieg. Denn „Klimaschützer“ sind von ihrer Mission überzeugt und würden, wenn diese sich als falsch heraus stellt ihre Lebensaufgabe und ihren Lebenssinn verlieren.

  31. Jo, schon recht beachtlich…

    „…eine ganze Wissenschaft…“

    Darunter tut ’s nicht.

    Was ist ’s für ein drolliges, verqueres Popanz-Bild von einer „Block-„Wissenschaft?

    Eine Wissenschaft als formierte Phalanx, ein für alle mal gedrillt, perfekt im Paradieren, Aufmarschieren und Imponieren; furchtlos, furchtgebietend und respekterheischend; aus eingetragenen Kampf-Mönchen und erhabenen — an strengsten & allerheiligsten, heilsamen Gelübden gebundenen — „bekehrten“, interesselosen Zwangsneurotikern bestehend; nur der Wahrheit verpflichtet; NUR mathematisch atmend, logarithmisch warnend, stochastisch erlösend.

    Jo, das Ende ist nah!

    Mit ihm jedoch die Wiederkunft des Heils auch.

    Wir gehen endlich, endlich, endlich den Bach runter (haben es nie anders verdient!!!); die Propheten, Asketen & Beschiedenen dabei jedoch im befreienden Glanz wissender GANZER Wahrheit. Über das Ephemere der Zeiten, Zweifel und Zweifler und jeden Niedergang hinaus. Wir hatten recht. Immer werden wir recht haben. Wer mit uns ist, hat recht. Ganz recht. Gänzlich ganz. Die Gänze als solche! Amèn.

    Und was die Fehlstochasten & Skeptiker angeht:
    Kehrt ein! Vergeßt den Pöbel! Kehrt ein! Vergeßt den Abschaum! Kehrt ein! Vergeßt die Unganzen!

    Buße macht frei.
    Buße macht ganz.

  32. Ja, leider habt ihr nicht mehr zu bieten als die kleinen Sticheleien mit RŚS-daten und den Schiffskübelmessungen, die beim ersten genaueren Hinschauen als falsch erkannt werden können. Die Geschichten über die UBA betreffen überhaupt keinen Kernpunkt und die Auslegung, ein Konsens sei irgendetwas militärisch aufoktroyiertes, ist auch kein Punkt für die Skeptiker-Sache. Was da zurückgekommen ist (#30, #31) kann man wohl als Polemik bezeichnen.

  33. @Erwin

    Auch das ist für „Klimaschützer“ typisch. Sie erkennen auf den ersten Blick, wer Recht hat, obwohl sie Laien in den Klimawissenschaften sind und sich diesbezüglich kein Urteil erlauben können. Kenne ich auch seit 8 Jahren. Voller Inbrunst und Überzeugung trägt man den heiligen Gral des All-Wissens und der Klimaforschung vor sich her.

  34. Dann bitte erläutern Sie als Experte die Stichhaltigkeit der RSS-daten in Bezug auf das starke El Nino Jahr 1998 und auch, warum Sie immer auf diesen Schiffsmessungen herumreiten, obwohl diese schon länger gar nicht mehr verwendet werden. Ich brüste mich keineswegs mit dem Gral des All-Wissens, aber ab einer gewissen Tiefe sind die Argumente des anthropogenen Anteils an der Erwärmung einfach stichhaltiger. Falls Sie mehr dazu beizutragen haben als ein Laie, dann bitte tun Sie es mit einer aussagekräftigen Antwort!

  35. @Erwin

    Nur ein paar Bitten:

    1) Nennen Sie mir ein einziges Klimamodell, dass die bisher gemessene Erwärmung auch nur annhähernd korrekt vorhergesagt hat.

    2) Nennen Sie mir nur ein Klimamodell, dass den HIATUS vorhergesagt hat, den Stillstand der Erderwärmung.

    3) Worauf genau gründen Sie also Ihre Sicht das ALLEIN der anthropogene CO2 Ausstoß eine „katastrophale“ Erderwärmung auslöst?!

    4) Warum halten Sie eine Erwärmung für schlecht, wenn ein Blick in die Vergangenheit doch zeigt, dass das Leben auf der Erde in CO2 reicheren Zeiten regelrecht aufgeblüht ist?!

    5) was passiert bei einer CO2 Reduktion unter 150 ppm ?!

    Hilfsweise können Sie mir auch noch erläutern, wie die Erde es ganz allein geschafft hat vor der Industrialisierung aus mehreren Eiszeiten herauszukommen und warum die Mecklenburger Seenplatte vor Entstehung des Menschen durch das Abschmelzen von Gletschern entstehen konnte.

    Schließlich gibt es ja keine natürlichen Faktoren die eine Erwärmung erklären können, oder?!

  36. @Erwin

    Und wieder die typische Reaktion eines Klimaschützers. Meine Reputation wird in Frage gestellt und man fordert Antworten. Die finden Sie hier im Blog in unzähligen Artikeln unter meinen Namen.

    Kenne ich auch seit 8 Jahren und habe auch keine Lust mehr das für jeden Klimaschützer, der eh seinen festen Glauben hat, dass im einzelnen aufzuzählen.

  37. Auch mir ist aufgefallen, daß es ein entsprechendes Phänomen gibt:
    Nicht allzu selten pflegen beseelte Klima-Apokalyptiker mit einem gewissen herausfordernd stereotypen repetitiven Rhythmus (vermeintlich) provokative Fragen „zu schleudern“, deren mögliche inhaltliche Beantwortung ihnen freilich völlig „am Arsch vorbei verginge/vergeht“. Fragen, deren vollständige Beantwortung ihnen eigentlich VORAB und leicht zugänglich (und häufig ziemlich verständlich dargelegt) zur Verfügung stünde/steht. So zum Beispiel hier: Der unbezahlbare Erwin [könnte sein, daß er nur eine fiese rhetorische Erfindung ist, und daß sich hinter ihm in Wirklichkeit doch Abifiz deroselbst versteckt??!!] könnte problemlos die umfassende Antwort auf seine „provokativen“ Fragen (in Wahrheit eher Fragen-Wurfbälle in einem rhythmisierten Wurfspiel) ausgerechnet in diesem selbigen Blog auffinden, falls es ihm überhaupt danach wäre. Ist ’s aber nicht.

    Um was für ein „Bewurf“-Phänomen könnte es sich da überhaupt handeln?

    Nach längerem Überlegen neige ich dazu auszuschließen, daß es sich lediglich um erstarrte disputative Polemik oder um simple Störrischkeit handele, mögen diese zwei Aspekte am Rande mit dabei beteiligt sein. Nein, es mutet mir mittlerweile an, es handele sich um ein wesentlich urtümliches Phänomen: Um ein Ritual. Um ein Ritual der „Feind“-Herausforderung und -Zermürbung einerseits, der „Moralfestigung“ in den eigenen („Kampf“-)Reihen und in einem selber anderseits und primär.
    Die Ähnlichkeit mit einem tribalen Herausforderungs-, Stampf- und Spottgesangs-Ritual drängt sich mir mehr nach und nach auf.

    Man möge zunächst ein solches interpretatives Angebot als etwas (sehr) eigenartig empfinden: Nach längerem Abwägen und Betrachten dürften sich die Ähnlichkeitskonturen vielleicht dann doch abzeichnen.

  38. @Fizefaze
    Warum so geschwollen……dat geht auch in einfachen Worten….

    „Zeichensetzen“ heißt nämlich nicht, dass man etwas Unbequemes selber auf sich nehmen muss. Es reicht, wenn man so tut als ob. Danach muss man nur fleißig darüber reden. Dann kann man darauf hoffen, dass diejenigen, die solcherart zum unbequemen Lebensstil bekehrt werden, nicht bemerken, dass die Zeichensetzer eigentlich nur eines wollen: auf jemand anderes Arsch durchs Feuer reiten.

    geklaut bei der Achse:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klimagipfel_heiteres_zeichensetzen_in_paris

    All die Erwins, die sie gestern, heute und auch noch morgen ihr Weltrettergejammer bei uns ablassen….sind nur Blender….denn wenn sie es wirklich ernst meinen würden, hätte se als erstes ihren Kompi/Smartes Mobiltelefon/Tablett samt Internet abgeschafft….dessen Infrastruktur ja Unmengen an bösen Kohlestrom frisst.
    Allesamt nur Sprechblasen in einen schlechten Komic……der als Ladenhüter in jeden beliebigen Kiosk sein Leben fristen muss.
    Lästig wie Essigfliegen…..und genauso nutzlos.
    H.E.

  39. Die nächste Reaktion wäre übrigens gewesen meine Argumente anzugreifen und als unwahr darzustellen. Und zu behaupten, wer ich denn schon bin. Dazu ergooglet man alles was in das eigene Dogma passt und die eigene Religion stützt und den Gegner unglaubwürdig erscheinen lässt. Notfalls unterstellt man mir ich wäre ein Bezahlschreiber der Kohle- und Öllobby.

    Herr Rahmstorf löscht übrigens wieder meine Folgekommentare in seinem Blog.

  40. @Erwin
    Hab gar nicht gewusst, dass ihr auf euren Tagungskongress in Paris soviel Zeit habt, um euch mit Skeptikern abzugeben. Die Rettung der Welt steht schließlich auf der Tagesordnung und dies verlangt doch eurer Wissenschaft alles ab….schließlich müssen die Computermodelle auf den neuesten Stand programmiert werden.

  41. Sehr geehrter Herr Krüger,
    Sie missverstehen mich wohl. Wenn ich Sie als Experten anspreche, dann tue ich dass nicht, um Ihre Reputation in Frage zu stellen, sondern weil Sie in der Autorenbeschreibung als solcher bezeichnet werden. Leider habe ich weder in Ihren Blogbeiträgen eine Antwort auf meine Fragen gefunden, noch habe ich wissenschaftliche Arbeiten von Ihnen an Ihrem Institut AWI Bremerhaven gefunden. Daher wäre mir ein sachlicher Link schon mal genug.
    PS: Sie erscheinen auch ziemlich gereizt, was sie weiter oben auch Rahmstorf nachsagen, im Unterschied dazu kamen dort aber auch konstruktive Antworten (Abdeckung der verlinkten Satellitendaten/ohne Antarktis, troposphärische Erwärmung in den Modellen sowieso nur minimal, …) !

    Lieber Dirk
    ad 1: diese Frage ist zu allgemein, alle Modelle enthalten eine Erwärmung. Damit könnte man schon „annähernd korrekt“, wird Ihnen aber nicht ausreichen, oder? Daher wäre eine etwas spezifischere Frage auch beantwortbar.
    ad 2: Die Pause ist kein vollständiger Stillstand, sondern eine Verlangsamung der Erwärmung. Kein Modell bildet es explizit ab, dennoch innerhalb der Modellgrenzen
    ad 3,4: zielt nur auf einen gedachten Stereotyp „Klimaschützer“ mit negativer Konnotation ab. Ich erwähnte bereits die Annahme des anthropogenen Anteils und von einer Katastrophe war nie die Rede. Dass ich die Erwärmung per se für schlecht halte, wurde auch nur angedichtet.
    ad 5: Ja dann würden wohl C4-Pflanzen schön langsam Probleme bekommen

    Liebes abifiz
    Ja, ich denke, mit dem Ritual hast du wohl recht. Seit der Erfindung der Sprache und später mit der Schrift wurde das Ritual der abstrakten Kommunikation entwickelt. Speziell in den Wissenschaften ist man sehr stark vom Frage-Antwort-Spiel abhängig. Aus psychologischer Sicht würde mich interessieren, was der intensive Gebrauch von GROSSSCHREIBUNG und Fettschrift über die jeweilige Person aussagt?

  42. Verzeihung, meinte natürlich C3-Pflanzen!

  43. Liebstes unbezahlbares Erwin,

    ich darf wohl Dein „intensiv“ mit „eingehend“ zu übersetzen versuchen?

    Jo, Deine Frage, Warum so intensiver, eingehender Gebrauch von Groß-Schreibung, Fettschrift & (wohl aufgrund der bedrängenden Nähe apokalyptischen Gesamtereignisse untergegangener) Kursivschrift?“, ist wie jede teleologische, existentielle, universelle Frage schwierig zu beantworten, eigentlich nur tentativ, häppchenweise, mit Verweis auf die Sterblichkeit, die Schöpfung und die Entstehung der Arten, mit der Ausnahme vielleicht derjenigen rankenfußkrebsender englischer bärtiger Forscher, die man eher als „un-artig“ betrachten darf.

    Wir alle also rasen auf die letzte Grenze zu, Aufgeregte & Unaufgeregte; Kulturpessimisten, Propheten, Naßrasierer und Hypochonder; Nasenbohrer, berüchtigte Architekten & Veganer; Kriegsfürsten und Lego-Sammler.
    Nach dem Tod, alle tot.

    Nun, vor besagtem Cut findet der meistens scheiternde Austausch von Memorabilia, Einsichten, Online-Bestellungen und Fragen nach dem allernächsten WC.
    Als Teil dieser engagierten gesamtmenschlicher wie abifizischer etwas frustraner Poetik betrachte ich den Versuch, eingehend expressiv zu reden & schreibseln.

    Im direkten Gegenüber tut es die Betonung, die Pausensetzung, die umfassende Körpersprache, die Aussprache, die Gestik & Mimik, etc. etc. etc.

    Im Schriftlichen wird es schwieriger: Genauere Wortwahl, Satzstellung, Interpunktion, Formatierung und dergleichen mehr geben sich einige Mühe, das „Gegenübern im Hier und Jetzt“ partiell zu ersetzen.

    Was also sagt dies über das jeweilige Abifizium?

    Wahrscheinlich daß er — vor ewiglichen Ewigkeiten — in der Schule auch Kurse in Cineastik belegt hat; Ingmar Bergmann, Woody Allen, Rossellini mag; Margot Käßmann nicht mal geschenkt heiraten würde; gänzlich un-apokalyptisch seine Kommunikationspartner tatsächlich anzusprechen & erreichen versucht; bald sterben wird, aber vorher noch sich in Expressivität „machen“ will; sich selten, und — wenn — dann nicht mit der Sense rasiert.

  44. Leider obiger Post von alleine „losgegangen“, noch im Prozeß der Verfertigung.
    Den zweiten Teil schreibe ich noch zuende.

    Na. so was?!

  45. @Fizafaze
    Dat musst Du dem Studierenden schon etwas nachsehen……textlicher Hervorhebungen aller Art…..ick machs mit selberdenk-Unterbrechungspünktchen…..sind dem gegenderten PC ein Greul.
    Mach ruhig weiter so, Deine Art zu tipseln…gefällt mich (würde Verona jetzt sagen).

    Onkel Heinz…..personifizierter Punkt….um…Basta

  46. @Fizefaze
    Pack die Fortsetzung ruhig rein, ick bau dat dann in Deinen Kommentar Nr. 43 mit ein…..

    Onkel Heinz….Aushilfs-Hilfs-Admin

  47. Lieber Fizefaze

    Das ist dann wohl auch der Grund, warum Hervorhebungen dieser Art in der Weltliteratur soviel zu finden sind.

  48. @Erwiline
    Joo…..deswegen gab es in der Weltliteratur auch keine Möglichkeit…innerst Sekunden mittels „#shitstorm“ Millionen von Menschen mit ein paar Zeichen…..zum Randalieren zu animieren.
    Sach mal…..uns Skeptikern wird immer der Ewiggestrige vorgehalten…….dabei bist Du ja selber von Vorvorgestern.

    Mal was anderes…..so wie Du rumseierst…..kannste nie und nimmer wat Naturwissenschaftliches studieren, oder doch…oder ein bisschen……oder nur vom Hörensagen?

    H.E.

  49. @Michael Krüger #39

    Das liegt daran, dass sie die Märchen der Klimaforscher stören. Da setzt ein Lewandowsky das Märchen in die Welt, der Hiatus wäre eine Skeptikererfindung. Dabei steht er im IPCC Bericht und es wurden in vielen Papern Erklärungen dafür gefunden.
    Wenn es also den Hiatus nicht gibt, zeigt das, dass die Klimaforschung mit ihren gerundeten Modellen für alle Hypothesen Erklärungen findet, sofern sie es denn unternimmt.

  50. Sollte „getuned“ heißen.

  51. @Heinz
    Du meinst also, wenn in Büchern Fettschrift benützt würde, könnte man auch Millionen Menschen zum sofortigen Randalieren animieren?
    Und was Naturwissenschaften betrifft, konnte ich noch aus keinem deiner Beiträge derartiges herauslesen.

  52. So, trotzdem vielen Dank.
    Ich habe leider wieder nur einen frustrierten Krüger, einen bellenden Heinz und einen nonsens-hyperaktiven abifiz abbekommen.

  53. #39 Ach Krüger, warum die Selbstüberhöhung? Wenn Sie ihr Geschreibsel widerlegt haben wollen, werfen sie mal einen flüchtigen Blick in nature, science, PNAS. Oder ist das für sie die Lügenpesse?

  54. @erwin. Danke, deckt sich mit meiner Einschätzung.

  55. Michael Krüger schrieb am 1. Dezember 2015 11:37:

    Die nächste Reaktion wäre übrigens gewesen meine Argumente anzugreifen und als unwahr darzustellen.

    Die Wortwahl hätte ich etwas anders gewählt (Argumente aufgreifen, als falsch herausarbeiten), aber ist das nicht der Inhalt einer Diskussion? Man hört sich die Argumente an und wenn man anderer Meinung ist, stellt man die eigene Sicht als Argument dagegen. Man hat manchmal das Gefühl, das wäre Ihnen ein Greuel …

    Dazu ergooglet man alles was in das eigene Dogma passt und die eigene Religion stützt und den Gegner unglaubwürdig erscheinen lässt. Notfalls unterstellt man mir ich wäre ein Bezahlschreiber der Kohle- und Öllobby.

    Hier muss ich ehrlich ein wenig lachen. Das ist Ihre typische Reaktion auf Gegenargumentation -- verunglimpfen als Klimaschützer, Grüner; heraussuchen von Details über die Person, die ihnen da widerspricht ….

    Aus der #36

    Meine Reputation wird in Frage gestellt …

    Braucht man eigentlich gar nicht, die stellen SIe doch selbst in Frage indem sie des öfteren offensichtlich falsches schreiben und dann nach einem Hinweis nicht mal einen Fehler einräumen können. Da braucht es kein infragestellen durch jemanden.
    Man fragt sich nur, wo denn die Skepsis der hiesigen Leser bei Ihren Artikeln bleibt. Mein einzige Erklärung -- die liest keiner genau (oder gar nicht, wie einer zum Antarktis/Grönland Artikel schrieb). Anders kann ich mir nicht erklären, dass Dinge wie „es gab 2012 kein Minimum der Ausdehnung des Arktischen Meereises“ hie nicht zu einem Widerspruch führen. Da wünscht man sich Zeiten zurück, in denen Sie auch schonmal sowas wie folgendes von den hiesigen Regulars zu hören bekamen: „Ihr Argument ist eine Strohmannnummer und kindisch trotzig, sowie in dieser Allgemeinheit unseriös. Es wäre gut, wenn Sie dieses Forum hier mit diesen Strohmannargumenten verschonen würden. “ Wäre bei einigen Artikeln IMHO immer noch passend.

  56. @Erwiline
    Bücher sind Oldschool…….im Internet, zumal bei Kommentaren, die keine 3 Bildschirmseiten füllen sollten…..kann man ruhig mit Stilmitteln arbeiten, die das Gewollte, besonders hervorheben.
    Und mal unter uns Pastorentöchter……Du hast Dich bisher auch nich grad mit akademischen Ruhm bekleckert……ausser ein paar Fangfragen, die angebliches Wissen suggerieren sollen.
    Du kamest um zu stänkern……und Du wirst stinkig wieder gehen.
    Onkel Heinz……..erkennt seine Schweine am Gang, ersatzweise Blender auf einer Meile gegen den Wind

  57. @Marvin
    Kleine Überraschung…..der November 2015 war laut meiner Messung, nicht der Wärmste Monat in meiner Region, seit Beginn meiner eigenen Aufzeichnungen im Jahre 2000.

    Achso…..Harmonisierung (rumpfuschen an Rohdaten) hab ick mir gespart und interpolieren hab ick nich nötig….auch wenn mein Gitter kein Qudrat von 1200 km Kantenlänge ist.

    Onkel Heinz……..Lebt denn der alte Holzmarvin noch?

  58. Günter Heß schrieb am 1. Dezember 2015 19:54

    Da setzt ein Lewandowsky das Märchen in die Welt, der Hiatus wäre eine Skeptikererfindung. Dabei steht er im IPCC Bericht und es wurden in vielen Papern Erklärungen dafür gefunden.

    Ich mag da was falsch verstanden haben, aber seine Aussage war IMHO, dass das Thema zuerst in Skeptikerkreisen diskutiert wurde bevor es dann von der Wissenschaft aufgegriffen wurde. Und das deckt sich mit meiner Erinnerung -- angefangen vom berühmt/berüchtigten Interview mit Phil Jones und dem dann folgenden Sturm in der Blogosphäre bezüglich einer laut Jones nicht vorhandenen Erwärmung seit 1995. Die im Interview gestellten Fragen resultierten aus dem, was vorher so in der Blogospäre diskutiert wurde. (Es wird auch Bob Carter aus 04/2006 mit „global warming stopped in 1998“ zitiert). Die wissenschaftlichen Arbeiten kamen dann erst später.

    Oder haben Sie das anders in Erinnerung?

  59. Ui, der nächste Schritt in der Agenda der Klimaschützer folgt. Jetzt haben sich die Klimaschützer Erwin, Holger und Marvin eingefunden und wenden die sog. Serengeti-Stategie an, welche die Klimaschützer all zu gerne den Skeptikern unterstellen, aber immer wieder selbst anwenden:

    Die Serengeti-Strategie: So wie ein Löwenrudel in Afrikas berühmtestem Nationalpark am liebsten schwache Zebras am Rande der Herde erst isoliert und dann tötet, so gehen die Klimakrieger im Dienste des erneuerbaren Komplexes bevorzugt gegen vermeintlich verletzbare, von der Gemeinschaft kaum geschützte Forscher vor.

  60. Nicht nur frustriert, sondern auch paranoid.
    Na gut, letzter Kommentar, hier bekomme ich wohl keine ordentliche Antwort mehr.

  61. @Krüger, #59

    Danke für die prompte Bestätigung des von mir geschriebenen, was das verunglimpfen angeht. Der „Klimakrieger im Dienste des erneuerbaren Komplexes“ ist allerdings neu. So haben Sie mich bisher noch nicht betitelt.

    Was das Löwenrudel angeht -- wenn es schon Vergleiche aus dem Tierreich sein müssen würde ich den einsamen Wolf passender finden …

  62. @Marvin Müller #58
    Der Hiatus wurde im IPCC Bericht AR 5 berichtet.
    Ach so, auf der ganzen Welt sitzen Klimaforscher rum die warten und wenn etwas in der Blogosphäre diskutiert wird, fangen sie an zu forschen, auch wenn der Effekt gar nicht existiert. Zu allem Überfluss schreiben Die diesen Effekt auch noch in den IPCC Bericht und erforschen und finden dann noch eine Erklärung dafür.

    Aus Ihrem Worten und dem Lewandowsky Artikel lässt sich schließen, dass Klimaforschung politisch motiviert ist und auch Effekte erklärt die gar nicht existieren.

  63. @Erwin, Marvin

    Nächster Schritt in der Agenda der Klimaschützer. Wirkt die Seringeti-Stategie nicht geht man über zur Beleidigte-Leberwurst-Strategie und der Rückzug erfolgt.

    Nicht nur frustriert, sondern auch paranoid.

    Was das Löwenrudel angeht — wenn es schon Vergleiche aus dem Tierreich sein müssen würde ich den einsamen Wolf passender finden …

    Die Serengeti-Strategie stammt von Michael-Hockeystick-Mann und wird im Buch Selbstverbrennung von HJ Schellnhuber beschrieben:

    https://books.google.de/books?id=JTRmCQAAQBAJ&pg=PP2&lpg=PP2&dq=schellnhuber+selbstverbrennung&source=bl&ots=60Zq34gZ5h&sig=97lrL8Gkg4dKlsDfUNpUz_P-QIY&hl=de&sa=X&ved=0CFsQ6AEwD2oVChMIjNmJ8c37yAIVRVUaCh1GCQn9#v=onepage&q=serengeti-strategie&f=false

  64. OK, einmal noch, MIchael.
    Was willst du von uns hören, damit du mir eine Antwort (oder Link) auf meine kleinen Fragen gibst?
    weiter nachfragen -> Serengeti
    nicht weiterfragen -> Leberwurst
    -> kontradiktorisch

    Wo ortest du die Probleme bei den Ozeantemperaturmessungen genau? (Behandlungsweise der systematischen Fehler, Abdeckung, …?)
    Welche Relevanz haben die Satellitendaten gegenüber den Bodendaten? (

    Bezüglich des Serengeti-Vergleichs: Heinz und abifiz würde ich da als Hyänen hineinnehmen. Mit feigen, unsachlichen Meldungen gar nicht erst auf die Fragen eingehend.

  65. @Erwin

    http://www.science-skeptical.de/?s=eimerprobe

    http://www.science-skeptical.de/?s=strahlungstransfergleichung

  66. @Erwin

    Eine weitere Eigenart der Klimaschützer. Zum suchen und finden von Informationen die der eigenen Religion widersprechen ist man nicht in der Lage. Wenn es aber darum geht die eigene Religion zu untermauern und die Skeptiker als Falschdarsteller darzustellen ist man in Googlen ganz groß.

  67. Kannst du bitte diese Vorurteilsschiene unterdrücken. Wenn es eine Religion wäre, würde ich nicht Fragen zu stellen und mich den Hyänen auszusetzen (die nicht wegmoderiert werden, u.a. weil sie auch admins sind),

    ad Eimerprobe: da sehe ich persönlich kein Problem, dass man zwei Temperaturskalen mit überschneidenden Daten aneinander kalibriert. Ob jetzt die eine nach unten oder die andere nach oben macht für die Abweichungen von einer konstanten Basislinie (1. und 2. Ableitung) keinen Unterschied.
    ad Strahlungstransfer: ich sehe, dass man die Höhenschichten spektral rausrechnen kann. Dazu die Frage: wie hoch etwa ist die Schicht, die „lower trop.“ genannt wird?

  68. @Erwin

    Mal sehen wohin das führt.

    1. Bei Einerproben ist schon das Problem, dass der Eimer eine andere Temperatur hat, als das Meerwasser an der Oberfläche. Beim Schöpfen vermischt sich das Wasser zudem mit der Umgebungsluft. Und dann sind die Thermometer auch nicht alle kalibriert.

    2. „wie hoch etwa ist die Schicht, die „lower trop.“ genannt wird?“. Ist bei RSS und UAH leicht anders.

    RSS: 2-3 km http://images.remss.com/figures/measurements/upper-air-temperature/wt_func_plot_for_web_2012.all_channels2.png

    UAH: 3-4 km http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/MSU2-vs-LT23-vs-LT.gif

  69. @Michael Krüger
    34 Jahre sind eine lange Zeit. Da sie keine Glaskugel besitzen, können sie nur vom heutigen Stand der Technik ausgehen und dann ist das Konzept natürlich nicht umsetzbar. Ihre Annahmen werden dadurch allerdings unrealistisch. Prognosen, besonders wenn sie die Zunkunft betreffen, sich schwer vorhersagbar.

    Zum Absatz „Der Hintergrund“ sag ich mal, der einfachste aber auch der schlechteste Weg. Deskreditierung sollte nicht der Weg sein, den man geht, wenn die Seite sciene skeptical heißt. Fakten sollten das Mittel der Wahl sein.

  70. @oxybenzol

    Wovon reden Sie?

  71. Ok, hab vergessen die Textstelle zu zitieren.
    zum 1. Absatz

    Das Hauptkonzept ist der Verzicht. Der Energieverbrauch (Primärenergie) Deutschlands soll dabei bis zum Jahr 2050 um -50% gesenkt werden und der Stromverbrauch um -25%. Durch Senkung des Energieverbrauches, Dämmung und die Nutzung Erneuerbarer Energien, soll eine Treibhausgasreduktion von 80-95% bis zum Jahr 2050 erfolgen. Als „Abfallprodukt“ sollen dabei noch hunderttausende von Arbeitsplätzen entstehen und bis zu einige hunderte Milliarden an Euro eingespart werden.

    Es ist absehbar, diese hochgesteckten Ziele sind nicht erreichbar, schon alleine wegen fehlender Speicher, fehlender Stromnetze, wetterabhängiger Zufallsstrom aus Wind und Sonne, E-Autos, die unzureichende Reichweiten und Leistung für den gewerblichen Einsatz haben, Kosten in Billionenhöhe und einen Energiepflanzenanbau mit Stickstoffdüngung und Emissionen von Lachgas, das dabei freigesetzt wird und 200fach stärker in seiner Wirkung als Treibhausgas gegenüber CO2 ist.

    zum 2. Absatz

    Der Hintergrund

    Wie ich selbst erfahren konnte sind Leute, welche solche Konzepte ausarbeiten zumeist von einer tiefen Unzufriedenheit getrieben. Sie sind mit sich selbst und ihrer Umwelt unzufrieden und möchten die Welt aus einen inneren Antrieb heraus verbessern. Die Weltverbesserung sehen sie als ihre Lebensaufgabe ab. Leute die ihnen dabei im Wege stehen, die sog. „Skeptiker“ werden dabei als im Weg stehend und störend empfunden.

  72. Günter Heß schrieb am 2. Dezember 2015 06:24

    @Marvin Müller #58
    Ach so, auf der ganzen Welt sitzen Klimaforscher rum die warten und wenn etwas in der Blogosphäre diskutiert wird, fangen sie an zu forschen, auch wenn der Effekt gar nicht existiert. Zu allem Überfluss schreiben Die diesen Effekt auch noch in den IPCC Bericht und erforschen und finden dann noch eine Erklärung dafür.

    Mir ist nicht ganz klar, was dieser Rant mit dem zu tun hat, was ich geschrieben habe. Ich will nicht auschliessen, dass mich meine Erinnerung trügt. Aber da Eike das Thema auch gerade beim Wickel hat und netterweise auf einen Bericht der GWPF, 2013 -- The global warming standstill verlinkt hat — vielleicht können Sie da ja mal einen Blick reinwerfen. Der Teil, der sich mit dem von mir erwähnten Zeitraum befasst, deckt sich im groben mit dem, was ich geschrieben habe.

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