Der 2°C-Schwindel

11. Dezember 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kopenhagen, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Wasserkraft, Windkraft, Wissenschaft

606x340_318392Derzeit ringen die Nationen auf dem Klimagipfel im Paris um die Einhaltung des 2°C-Ziels. Der Abschluss und Abschlussbericht der Verhandlungen wurde von Freitag Abend auf Sonnabend Morgen vertagt. Die Erde soll sich seit Beginn der Industrialisierung nicht mehr als 2°C erwärmen. Dieses Ziel will man durch drastische Reduzierungen der CO2-Emissionen und durch die Dekarbonisierung der Welt erreichen. Wie sieht aber die Realität aus?

Die International Energy Agency (IEA) hat gerade einen aktuellen Bericht zu den CO2-Emissionen aus der Kraftstoffverbrennung (Verbrennung fossiler Energieträger) heraus gebracht.

IEA2015

Rund 33 Gigatonnen CO2 stammen aus der Verbrennung fossiler Energieträger. In der Zeit zwischen 1971-2013 sind diese Emission von 13 auf 33 Gigatonnen CO2 angestiegen. Der Anstieg ist begründet im global gestiegenen Verbrauch von Erdöl, Kohle und Erdas, vor allem zur Erzeugung von Elektrizität und Wärme.

780px-CO2-Emissionen1990-2014

Durch die Zementproduktion kommen rund 3 Gigatonnen CO2 hinzu. Somit ergeben sich aktuell (2014) rund 37 Gigatonnen CO2 aus der Verbrennung fossiler Energieträger und der Zementproduktion. Die Wachstumsrate der Jahre 2012-2014 beträgt 2,4% pro Jahr, oder annähernd 1 Gigatonne CO2 pro Jahr. Durch die veränderte Landnutzung (Waldrodung, Umwandlung in Ackerland etc.) kommen nochmal rund 4 Gigatonnen CO2 hinzu. Somit belaufen sich die durch den Menschen verursachten CO2-Emissionen aktuell auf über 40 Gigatonnen CO2 pro Jahr.

Betrachtet man die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger und der Zementproduktion nach Staaten, so ergibt sich folgendes Bild:

CO2-Emissionen_staaten

Chinas CO2-Emissionen schnellen ab der Jahrtausendwende von 3-4 Gigatonnen CO2 hoch auf 10 Gigatonnen CO2. Ab 2005 hat China die USA als Spitzenreiter überholt und emittiert heute fast doppelt soviel CO2 wie die USA. Warum Klimaschützer ausgerechnet China als aufstrebendes Land der Erneuerbaren Energien immer wieder anführen ist mir deshalb schleierhaft?

Auch Indiens CO2-Emissionen schnellen ab der Jahrtausendwende hoch, von 1 Gigatonne CO2 auf 2 pro Jahr. Ebenfalls eine Verdopplung.

Die Industrienationen wie die USA, EU, Russland und Deutschland konnten ihre CO2-Emissionen seit 1990 nicht wesentlich mindern, außer Russland. Deutschland stellt seine Rolle als Kimaschützer immer besonders heraus, konnte seine CO2-Emissionen aber kaum unter 1 Gigatonne CO2 reduzieren. Seit 2009 stagnieren/ steigen Deutschlands CO2-Emission gar und drohen wieder über 1 Gigatonne CO2 anzusteigen, trotz Ausgaben für die Energiewende von 50 Milliarden Euro pro Jahr (gemäß Bundesrechnungshof). (23 Milliarden Euro davon über das EEG).

Und auch beim Ausbau der Erneuerbaren Energien sieht es nicht rosig aus. Dazu muss man nur einen Blick auf den Primärenergieverbrauch, also den „Gesamtenergieverbrauch“ mit Elektrizität, Wärme Verkehr, etc. werfen.

Primarenergie

Die sogenannten Erneuerbaren Energien stellen weltweit nur einen Beitrag von 13% am Energieverbrauch. Die energiereichen Industrienationen liegen dabei zwischen 1% (Naher Osten/ Ölländer) und 11% (Deutschland). Die energiearmen Entwicklungsländer hingegen bei 30-50%. (Oberer Teil der Abbildung). Zurückzuführen ist das auf die unzureichende Energieversorgung und Brennholz als Hauptenergiequelle in den Entwicklungsländern. Biomasse ist weltweit die wichtigste Erneuerbare Energie, auch in Deutschland.

Über 80% des Energiebedarfes werden weltweit über Erdöl, Kohle und Erdgas gedeckt. Auch im Energiewendeland Deutschland. Nur rund 10% werden aus Biokraftstoffen und Müll/ Abfall/ Deponiegas gedeckt, auch in Deutschland. Wasser-, Wind-, Solar-Kraft und Geothermie liegen weltweit und in Deutschland bei zusammen nur 3%. (Unterer Teil der Abbildung).

Eigentlich ein Trauerspiel für die Klimaschützer. Trotzdem sind die Klimaschützer und auch Klimaforscher wie Stefan Rahmstorf und HJ Schellnhuber (Klimaberater der Bundesregierung) davon überzeugt, oder verkünden das zumindest, dass man das 2°C-Ziel noch schaffen kann. Mann muss nur ganz fest daran glauben, dann wird das noch was. Selbstverpflichtungen sind jetzt der Schlüssel zum Erfolg.

Die Realität sieht aber anders aus: In der Zeit zwischen 1971-2015 sind die CO2-Emission von rund 15 auf 40 Gigatonnen CO2 pro Jahr angestiegen. Tendenz weiter steigend mit rund 1 Gigatonne CO2 pro Jahr. Seit 1995 hatten wir 21 Klimagipfel und haben für den Klimaschutz fast 2 Billionen Euro ausgegeben (Kyoto-Protokoll, etc). Dieses Geld hätte man sinnvoller investieren können, als für eine Klimaschutzlobby, die immense Gelder verschlingt und zum Klimaschutz sogut wie nichts beiträgt.

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52 Kommentare
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  1. @Michael Krüger

    China und Indien haben durch das Verbrennen der fossilen Energie Armut bekämpft und reduziert.
    Dadurch wurden die Millenniumziele der UN zur Armut erreicht. Die brauchen noch mehr Energie aus fossilen Brennstoffen, denn es gibt eben noch arme Chinesen und Inder.

    Im übrigen haben die Chinesen verstanden, dass man eine Energieversorgung mit Erneuerbaren nur mit einem globalen Stromnetz erreichen kann. Sonne und Wind sind eben genau nicht fähig eine dezentrale Energieversorgung zu etablieren.

    Deutschland ist in Bezug auf Klimaschutz so etwas wie ein Maulheld.

  2. Mr ist immer noch schleierhaft, was man mit dieser 2°C-Grenze (von der wir seit 1950 schon fast die Hälfte *aufgebraucht haben) umgehen will. Damit diese überhaupt Sinn macht, müsste man doch zuerst bestimmen, welchem absoluten CO2-Gehalt das entspricht (CO2-Sensitivität der Temperatur). Dann müsste man von diesem absoluten Wert die bereits vorhandene Menge in Abzug bringen, um zu errechnen, wieviel CO2 wir noch in die Atmosphäre blasen dürfen, wenn überhaupt (China wird dises Obergrenze bis 2030 sicher für sich alleine bereits beanspruchen).
    Davon ausgehend, müsste man dann Quoten für alle Nationen festschreiben.
    Damit das Ganze überhaupt quantitativ durchführbar ist, müssten zwei wesentliche Parameter bekannt sein: CO2-Sensitivität und kommende natürliche Temperatur-Variationen; beide sind absolut unbekannt.

    Die Organisatoren der COP 21 müssten sich doch diese Überlegungen auch gemacht haben, bevor sie 190 Nationen die Feder für eine Unterschrift in die Hand drücken. Oder unter den 190 Nationenvertretern müsste doch mindestens einer so hell sein, dass er sich diese Fragen stellt. Verlange ich zu viel oder sind Politiker so ignorant?

  3. @Michael Krüger

    Auf das Erreichen der Millennium-Ziele durch China und Indien hatte die UN keinen Einfluss. In den Ländern in denen sie Projekte am Laufen hat und in denen unsere Entwicklungshilfe wirkt blieb man überwiegend hinter den Erfolgen Chinas und Indiens weit zurück. Das Wirtschaftswachstum wurde überwiegend vom Bevölkerungswachstum kompensiert.

    Ähnliche Erfolge wird die UN sicher auch beim Klimaschutz erreichen.

  4. Die sollen doch erstmal sagen, wie denn überhaupt das richtige 2°C-Ziel aussieht.
    Laufend andere Versionen, was in diesem Video thematisiert wird:
    https://youtu.be/RY4IKKHp-n0

  5. @Heß

    Indien hat wie China etwas über 1 Mrd. Einwohner. Es ist damit zu rechnen, dass dort in den nächsten Jahrzehnten die CO2-Emissionen auch auf 10 GtCo2 ansteigen. Dann kommen global 8 GtCO2 dazu.

    Afrika hat auch etwas über 1 Mrd. Einwohner. Da werden bei CO2-Emissionen auch deutlich steigen.

    Ich prognostiziere mal, dass wir 2025-2030 global bei 50 GtCO2 landen. Liegt ja auch im Trend von +1 GtCO2 pro Jahr.

    Leute wie Töpfer, gestern mit HvStorch bei Phoenix und Rahmstorf und Schellnhuber behaupten aber genau das Gegenteil.

    Und das sind studierte Leute, die angeblich „seherische“ Fähigkeiten haben. Und die Klimaschützer glauben das alles noch.

  6. @Ben Palmer

    Die Daten finden sie hier im IPCC-Bericht.

    Die sind schon hell. Die wissen genau, wenn sie sagen das Ziel ist nicht mehr erreichbar wird der Klingelbeutel nicht mehr gefüllt.

    2 Grad Ziel bedeutet ja in der Lesart der UN, dass man das Ziel mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erreicht. Die UN hat die Wahrscheinlichkeit letztens von 66% auf 50% runter genommen.

  7. @Michael Krüger

    Das lustige ist, dass die UN annimmt, dass sich die Bevölkerung in Afrika bis 2100 vervierfacht, aber die Bevölkerung in Asien nur etwa um 10-15% steigt. Das war bevor China die Einkindpolitik aufgegeben hat.

  8. Zum 2°C-Ziel hat HvStorch gestern auf Phoenix das Richtige gesagt. Es ist eine von der Politik festgelegte Grenze, die als gerade noch erreichbares Ziel festgesetzt wurde.

    Keiner weiß, wieviel CO2 dafür emittiert werden muss. Ob nun 500 GtCO2, oder 1500 GtCO2. Irgendwo dazwischen liegen die Prognosen. Die 500 GtCO2 haben wir in 10 Jahren erreicht, die 1500 GtCO2 in 25 Jahren, wenn es weiter geht wie bisher.

    Und wenn die 2°C dann nicht gemessen werden, dann definiert man das neue Ziel wieder neu.

  9. Also mit derzeit 2ppm CO2-Anstieg in der Atmosphäre pro Jahr komme ich für das Jahr 2100 auf 570 ppm.

    Und dT = 0.3 x 5.35 x ln (570/280) = 1,1°C globaler Temperaturanstieg durch CO2.

    Bzw. bei 3 ppm dT = 0.3 x 5.35 x ln (650/280) = 1,4°C globaler Temperaturanstieg durch CO2.

    Natürlich ohne Wolken-Feedback, Wasserdampf-Feedbach, etc.

    Die 2°C sollten wir also halten können, wenn die ganzen positiven Feedbacks sich nicht bewahrheiten.

    Es ist schon absehbar, dass die Emission-Ziele hochkorrigiert werden.

  10. @Michael Krüger

    Man kann also sagen: Die Decarbonisierung der Welt schreitet nach dem Vorbild der deutsche Energiewende ungehindert fort. Aus Kernkraftwerken aussteigen und Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen.

  11. @Michael Krüger

    Ich denke auch, dass das der Hebel ist. Die rechnen vermutlich mit einer Klimasensitivität von 3 °C.
    Die Dekarbonisierung ist ein Vehikel um den Klingelbeutel zu füllen und unser Erspartes umzuverteilen.

  12. @Günter Heß #11

    Die Dekarbonisierung ist ein Vehikel um den Klingelbeutel zu füllen und unser Erspartes umzuverteilen.

    Es gab nie ein anderes Ziel, „Klimaschutz“ ist und war schon immer Augenwischerei.

  13. @Krishna Gans

    Ich suche eben immer noch eine Erklärung, warum gerade die SPD Wähler das mitmachen.
    Denn alle diese Maßnahmen und Geschenke vor allem an Despoten treffen vor allem diejenigen mit niedrigem Einkommen.

  14. @Heß

    Ich suche eben immer noch eine Erklärung, warum gerade die SPD Wähler das mitmachen.

    In Bremen machen die die Verarmung schon seit über 30 Jahren mit der SPD mit. Seit dem Werftensterben in der 80er Jahren in Bremen.

    Die dümmsten Kälber …

    Neuster Trend. Im Bremer Viertel/ Steintor haben bei der Bürgerschaftswahl im Mai 35% grün gewählt. Die wollten Multikulti, etc.. Haben Sie jetzt bekommen und nun fordern die Anwohner Polizeischutz, da sich die Straftaten im letzten Jahr verdoppelt haben. Die Anwohner sagen, ihr Vertrauen wurde missbraucht.

    Selbes beim Klimaschutz. Im Bremer Viertel (Innenstadt, alles dicht geparkt) nutzen 25% der Anwohner das Auto, auch für kurze Wege, gehen dann aber im Biomarkt um die Ecke einkaufen. Nur 29% nutzten dort das Rad. Die Anwohner glauben aber das Klima durch Mülltrennung und Einkaufen im Biomarkt retten zu können.

  15. @Günter Heß: „Denn alle diese Maßnahmen und Geschenke vor allem an Despoten treffen vor allem diejenigen mit niedrigem Einkommen.“
    Und diejenigen die davon profitieren sind vor allem die Banken; sie verschieben gewaltige Beträge und gehen dabei kein Risiko ein. Ich dachte immer, die SPD sei bankenfeindlich.

  16. @Michael Krüger: „Und wenn die 2°C dann nicht gemessen werden, dann definiert man das neue Ziel wieder neu“
    Man kann sie gar nicht messen, so genau sind die Messmethoden gar nicht. Insbesondere kann man nicht unterscheiden, welcher Anteil natürlich, welcher Anteil anthropogen ist.
    In ihrer Beispielrechnung haben sie arbiträr einen Wert für die Sensitivität eingesetzt. Selbst das IPCC kann sich nicht auf einen Wert festlegen.

  17. selten habe ich im Rahmen dieses AGW Wahnsinn etwas dümmeres vernommen, als dieses 2° Ziel.

    Erstens bezieht es ich auf eine Zeit, welche „zufällig“ in die LIA fällt, der kältesten Klimaperiode der letzten rund 10.000a.

    Zweitens sind also die etwa gleich mild oder wärmeren Jahrtausende des frühen oder mittleren Holozän aus Sicht der AGW Fanatiker ein klimatologisch „gerade noch ertragbarer Zustand“.

    Und drittens ist es unmöglich über CO2 Stellschrauben die Klimaentwicklung bis zur Jahrhundertwende modellieren zu können. Die Unsicherheiten, insbesondere bei natürlichen Variationen sind dermaßen groß, dass all diese schwachsinnigen Verhandlungen in Paris als idiotisch bezeichnet werden müssen.

    Am Ende geht es freilich nicht ums Klima, viel mehr ums Geld und die damit verbundene, grundlegende Umstellung in der Energiewirtschaft. Das geht nur, wenn alle glauben, die Klimaänderungen sind dramatisch und betreffen uns alle negativ. Die Klimatologie wird dabei durch den Dreck gezogen und vielen Forschern ist der Hype und deren Popularität wichtiger, als ordentliche Forschung.

  18. @Günter Heß #13

    Ich suche eben immer noch eine Erklärung, warum gerade die SPD Wähler das mitmachen.

    Die restlichen SPD Wähler wählen aus Tradition, weil sie und ihre Väter es schon immer gemacht haben.
    Spätestens seit Schlaftablette Scharping und Gazprom Schröder ist die SPD schon lange nicht mehr das, was sie mal war. Der letzte echte Sozi, Lafontaine, hat das Schmierentheater verständlicherweise als Solist nicht mehr mitmachen wollen.

  19. @Krishna Gans #18
    Sie haben sicher recht, wenn sie vermuten, dass etliche SPD Wähler die SPD aus Tradition wählen. Ich gehöre da auch zu. Ich muß ihnen allerdings widersprechen, wenn sie Lafontaine als letzten echten Sozi bezeichnen. Der Sozialismus ist tot. Die Theorie ist an den inneren Widersprüchen und vor allem an der Realität zerbrochen. Es gibt auf der Welt nur noch wenige Länder, die das nicht kapiert haben. Sarah Wagenknecht und Lafontaine trauern dieser Idee trotz ihrer teilweise brillianten Analyse des Ist-Zustandes immer noch nach. Deshalb ist die Sozialdemokratie aber längst kein Schmierentheater. Ich würde eher vermuten, dass da mehr Ideen aus der Aufklärung zu erwarten sind als in so einer christlichen Sozialllehre ala CDU. Wenn es um Liberalismus geht, dann findet man bei Sozialdemokraten erstaunlich viel Offenheit. Diese komischen Typen, die sich da immer als liberal-konservativ outen, gibt es da jedenfalls kaum.

  20. @Gerhard Straten

    An dem Argument mit der Tradition scheint mir was dran zu sein. Aber wenn ich zum Beispiel die Aussagen des Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe zum 2 Grad lese, dann stelle ich fest, dass nur die Grünen weniger konkrete Lösungsvorschläge machen durch die das Land und vor allem auch das klassische Klientel der SPD die einfachen Arbeiter profitieren. Wählen eigentlich Arbeiter noch SPD?

    Der Klimagipfel in Paris führt ja der ganzen Welt vor, dass es um einen Verteilungskampf geht.
    Wenn es darum ginge eine CO2 freie oder reduzierte Energieversorgung für die Welt zu entwickeln hätte der Klimagipfel eine andere Berichterstattung.

    Es wird immer beklagt, dass es Länder gibt die ihre nationalen Interessen vertreten. Aber was sollen sie denn in einem Verteilungskampf sonst tun. Das ist doch was erwartet, dass ein gewählter Politiker die Interessen seines Landes vertritt.

    Echte Zusammenarbeit in Hinblick auf ein gemeinsames Ziel kann aber nur entstehen, wenn der Verteilungskampf vermieden wird.

    Der Klimagipfel wird von dem Narrativ aufrechterhalten, dass die Industrieländer eine Schuld hätten. Das ist falsch, da ohne fossile Energien kein 7 Mrd Menschen auf der Erde leben würden. Um die Armut in ihren Ländern zu bekämpfen haben China und Indien und andere asiatische Länder den gleichen Weg beschritten. Wenn dieser Weg so etwas wie Schuld darstellt müssten sie ja auch schuldig sein. Allerdings führt die Schuldrhetorik nirgendwohin.
    Na ja vielleicht ist es sogar falsch. Vielleicht führt ja diese Schuldrhetorik und der Verteilungskampf in die Richtung in der Frankreich gerade in seinen Regionalwahlen die Vorreiterrolle übernommen hat. Europa zerfällt in Nationalstaaten, weil sich die Menschen in den einzelnen Ländern in den internationalistischen Verteilungskämpfen nicht mehr vertreten fühlen.
    Auch Europa ist meiner Meinung nach auf dem besten Weg dahin nur noch Verteilungskämpfe zu führen statt gemeinsam konstruktiv in die Zukunft zu gehen.
    Das Konzept das wir gerade sehen um den Rechtsruck zu bekämpfen ist Ausgrenzung. Das wird nicht funktionieren. Man muss alle Menschen auf den Weg mitnehmen.

  21. @Michael Krüger #14
    Ich frage mich eh, warum Bremen mit seiner See Nähe nicht schon längst das Geschäft mit Meer Entsalzungsanlagen (Entwicklung, Produktion, weltweiter Vertrieb), nach dem Werftensterben aufgebaut hat, wenn man schon von politischer und gewerkschaftlicher Seite das Werftensterben verschärft hat.
    Diese Meer Entsalzungsanlagen hätte man auch dann gleich mit Bewässerungsanlagentechnik zusammenbringen können oder mit Energie-Stromgewinnungsanlagen (Stickwort Wasserstoff). Auch mit der weltweiten Kernkraft hätte man ins Geschäft kommen können. Und von diesen Wirtschaftlichen Wertschöpfungskreis der Großanlagentechnik hätte dann nicht nur Bremen, sondern der gesamte Norden Deutschland profitieren können.
    Die etablierten Parteien sind bereits so was von wirtschafts- und realitätsfremd, dass es einen nur noch grausen kann. Selbstbeweihräucherung und Dekadenz…mehr haben SPD, Grüne, Linke und vor allen die Merkel Union nicht mehr zu bieten.

  22. Der Abschlussbericht soll jetzt am Nachmittag vorgestellt werde. Ein Ziel:

    Die Entwicklungsländer möchten ab 2020 mehr Klimahilfe als die von den Industriestaaten zugesagten 100 Milliarden Dollar pro Jahr.

  23. @Gerhard Straten #19

    . Ich muß ihnen allerdings widersprechen, wenn sie Lafontaine als letzten echten Sozi bezeichnen. Der Sozialismus ist tot.

    Ich rede nicht von Sozialismus à la DDR oder was auch immer, sondern von dem, was früher die SPD ausgemacht und ausgezeichnet hat. Davon sind sie mittlerweile meilenweit entfernt.
    Siehe Heute Show vom 11.12.15 über die SPD und Parteitag oder auch Gernot Hassknecht, habe das erst heute Morgen nach meinem #18 gesehen, nette Koinzidenz 😀

  24. @Hofmann

    Ich frage mich eh, warum Bremen mit seiner See Nähe nicht schon längst das Geschäft mit Meer Entsalzungsanlagen (Entwicklung, Produktion, weltweiter Vertrieb), nach dem Werftensterben aufgebaut hat

    Vielleicht, weil wir in Bremen genügend Süßwasser-Flüsse haben? Weser, Lesum/ Hamme, Wümme, Ochtum.

    Und in Bremerhaven, Weser, Geest, Lune.

    Bei Bremerhaven soll aber ein Offshore-Windkraft-Terminal gebaut werden, im Süßwasserwatt der Weser. Rot-Grün wollen das, der BUND startet aber jetzt Protestaktionen, da er keine „Zukunftsperspektiven“ dafür sieht und die Natur gefährdet. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

  25. PS

    http://www.iwr.de/news.php?id=30266

  26. PPS

    Die SPD ist keine Arbeiterpartei mehr und die Grünen keine Umweltschützer. Es lockt nur das Geld.

    Und auch in Paris geht es nur ums Geld und nicht um Klimaschutz.

  27. PPPS

    Die Leute wählen Rot und Grün aus Tradition und wegen deren alte „Werte“. Es gibt auch keine Alternativen, außer gar nicht zu wählen. Ich bin daher überzeugter Nichtwähler, oder wähle nur wenn es knapp wird, die zweitschlechteste Alternative. Zuletzt 2005, als Merkel drohte Kanzlerin zu werden. Ich wusste da schon, was uns mit der Perle aus der Uckermark erwartet.

  28. Zurück zum Klimagipfel:

    Eindringliche Worte von Präsident Hollande

    12.12.2015 12:50 Uhr

    Frankreichs Präsident François Hollande hat die Delegierten eindringlich zur Annahme des Weltklimavertrags aufgerufen. „Es ist selten, dass es im Leben die Gelegenheit gibt, die Welt zu verändern. Sie haben diese Gelegenheit“, sagte der Staatschef. „Der 12. Dezember 2015 kann nicht nur ein historischer Tag sein, sondern ein großes Datum für die Menschheit.“ „Frankreich bittet Sie, beschwört Sie, die erste universelle Klima-Einigung anzunehmen“, sagte Hollande. „Angesichts des Klimawandels sind unsere Schicksale miteinander verknüpft.“

    Mal sehen, ob das heute noch was wird?

  29. @Gerhard Straten #19

    Ich muß ihnen allerdings widersprechen, wenn sie Lafontaine als letzten echten Sozi bezeichnen. Der Sozialismus ist tot.

    Es geht nicht um Sozialismus, sondern um sozialdemokratische Inhalte.

    Die Linke Partei vertritt heute die sozialdemokratischen Ziele, die die SPD in den 1970er Jahren in die Tat umgesetzt hat. Sie ist heute die einzige Adresse dafür, die SPD ist leider ausgefallen.

  30. @anorak2 #29
    Genau so ist’s !
    Man könnte auch sagen, wer SPD wählt, wählt das vielleicht kleinere Übel.

  31. @Krüger

    Natürlich wird das was. Egal was rauskommt es wird ein Erfolg sein.
    Die Misserfolge haben polittaktisch ausgedient. Noch ein Misserfolg und der Klingelbeutel wäre nicht mehr gefüllt worden.
    Dazu ist Obama nächstes Jahr um diese Zeit schon „lame duck“.
    Ich finde ja einen ambitionierten Vertrag eher besser. Ein ambitionierteres Kyotoprotokoll hätte den Unsinn Energiewende transparenter gemacht. So konnte sich die Bundesrepublik hinter der DDR verstecken und den Klimaweltmeister spielen.

  32. Und wieder gibt es eine Verzögerung

    12.12.2015 15:47 Uhr

    Eigentlich wollte sich das Plenum ab 15.45 Uhr treffen, um endgültig über den Entwurf für ein Klimaabkommen zu entscheiden. Auch dieser Termin hat sich verschoben. Der Grund ist unklar.

    Nee, der Grund ist klar, viele wollen Abkommen so nicht unterschreiben.

    Die Armen Länder fordern mehr Geld und die reichen Länder wollen das nicht zahlen.

  33. Nun ist der Weltklimavertrag ausgehandelt. Ist diese Übereinkunft nun wirklich bindend? Ich dachte, die nationalen Parlamente müssen dem Vertragswerk erst noch zustimmen? Der US-Senat wird den Vertrag niemals ratifizieren. Die Einzigen, die sich sklavisch an den Vertrag halten werden sind wohl die Deutschen.

  34. Es gibt doch ne Ausstiegsklausel, der Vertrag kann von jeder Partei (Staat) gekündigt werden, Kündigungsfrist 12 Monate .
    Artikel 28

  35. Jedenfalls ist es ein schöner Erfolg gegen den Wahnsinn mit Kohlekraftwerken erfolgreich die Armut und den Hunger zu bekämpfen, sowie die Lebenserwartung zu steigern und den Wohlstand der Menschen zu sichern und zu verbessern.

  36. #35: Günter Heß:

    In China wurde in den letzten Jahren wirklich enorm viel in AE/EE investiert. Aber warum? Etwa weil die Chinesen von einer eigenen Energiewende träumen?
    Nein. Der Grund ist ein ganz anderer.
    Der Grund ist einfach INVESTITIONSWUT. d.h. folgendes:
    Viele Chinesen haben in den letzten 20 Jahren ein Haufen Geld verdient. Auch der Yuan ist wie der US-Dollar oder Euro ein Fiat-Money, Geld aus dem Nichts, geschaffen durch Zentralbanken. Da es immer mehr Yuan gibt, wollen viele diese Yuan auch wieder reinvestieren, anstatt nur auf Bankkonten herumliegen zu lassen.
    In der Nähe der Ballungszentren wie Shanghai wurde Trabantenstädte aus dem Nichts erschaffen, in der inneren Mongolei gibt es eine Geisterstadt, wo fast niemand wohnt. Warum? besser Fiat-Money-Geld im nirgendwo in irgendwas investieren, als nichts damit zu tun.
    Die Branche für Fotovoltaik und Windräder profitiert auch davon. Es werden lieber PV und Windräder gekauft als das Geld sinnlos auf Bankkonten ruhen zu lassen, Das ganze hat in China genau so viel Sinn wie bei uns, nämlich gar keinen. Alternative Energien haben genau so viel Sinn wie eine Geisterstadt in der Mongolei. Aber die meisten investieren doch lieber in Kohlekraftwerke.

    Und was hat das ganze mit COP21-Paris zu tun?
    In Asien interessiert sich doch niemand für diesen Klima-Hype. China macht die blöde Show einfach mit (die haben ihren eigenen aber kapitalistischen Sozialismus 🙂 ), in Indien freuen sich Politiker und Beamte auf die Korruptionsgelder aus der westlichen Welt; und in Afrika und anderswo (Tuvalu, Kiribati, Malediven…) freut man sich ebenfalls auf „Klimagelder“, die irgendwo versickern werden, denn die normale Entwicklungshilfe versiegt langsam, da braucht man halt neue Quellen. Oder was für „klimaunterstützenden Maßnahmen“ sollen denn gefördert werden? Um Vorschläge wird gebeten…
    Alles Quatsch! Eben Klimaquatsch.

  37. Zwei kurze Anmerkungen zu #36

    1. Alle Währungen der Welt sind heute „Fiat“-Währungen. Goldstandard oder Hartgold-Währungen oder etwas ähnliches wäre heute nicht mehr möglich, da die umlaufende Geldmenge höher ist als der Wert alles jemals geförderten Goldes. (Positiv formuliert: Die Menschheit ist heute so reich, dass alles Gold der Welt nicht ausreichen würde, unsere Warenströme zu kaufen.) Wollte man zum Goldstandard zurück, müsste man die Geldmenge extrem verkleinern, und das würde die Weltwirtschaft in einer Art Mega-Deflation erdrosseln.

    2. Das ist nicht per se schlecht, solange alles gut gemanagt ist. Der durch eine mäßige Inflation ausgeübte sanfte Zwang zur Invesition von Geldersparnissen wirkt z.B. volkswirtschaftlich grundsätzlich nützlich. Natürlich kann es immer Fehlinvestitionen geben, aber das ändert nichts daran dass wir Investitionen brauchen. Dass Chinesen in Windräder investieren liegt nicht daran, dass sie zuviel Geld hätten, sondern dass die Regierung falsche Anreize setzt, genau wie bei uns.

  38. @Guido Scholzen

    Entlegene Dörfer in Afrika mit Solarzellen, Akkus und einem Diesel-Generator ausrüsten.
    Das kann effizienter sein als Leitungen zu legen. Eigentlich braucht man nur einen Dieselgenerator, aber dann gibt es keine Förderung aus dem Klimafonds.
    Ich denke man kann da sinnvolle Dinge tun. Das ist aber Entwicklungshilfe und kein Klimaschutz.

    Will man Klimaschutz dann kann man viele Anpassungsmassnahmen fördern und unterstützen dass eine Kulturlandschaft entsteht die die Bevölkerung in Afrika ernährt. Am Meer braucht es Meerwasserentsalzung um trockene Gebiete zu bewässern.

  39. Entlegene Dörfer in Afrika mit Solarzellen, Akkus und einem Diesel-Generator ausrüsten.

    Die Autos sind schon dort und werden zu Massen aus der EU importiert, also auch Motoren. Damit kann man auch problemlos Strom und Wärme in den kleinen Dörfern produzieren. Auto aufbocken, Keilriemen ans radlose Hinterrad und damit einen Stromgenerator betreiben. Über den Kühler bekommt man die Abwärme (einfach Wärmetauscher anbringen, kann man selbst bauen) und kann Wasser warm machen und über die Lichtmaschine auch ein bisschen Strom.

    Vor der Westküste Afrikas gibt es Ölbohrplattformen in Massen. Habe ich selbst gesehen. Und Dieselmotoren lassen sich auch in der Nacht und mit Pflanzenöl betreiben.

  40. @GH #38

    Entlegene Dörfer in Afrika mit Solarzellen, Akkus und einem Diesel-Generator ausrüsten.

    Eine der wenigen legitimen Nutzanwendungen für großtechnische PV. Allerdings muss ein Dorf ziemlich reich sein, um sich sowas leisten zu können. Und wenn es so reich ist, kann es vielleicht auch einen Anschluss ans Stromnetz finanzieren. Ein armes Dorf hat gar keine Optionen.

    Das kann effizienter sein als Leitungen zu legen.

    Das denke ich nicht (sonst hätte man auch bei uns manche entlegenen Orte nicht elektrifiziert). Auf die Dauer ist die Anbindung an ein Kraftwerk immer wirtschaftlicher, die Frage ist höchstens in welchem Zeitraum es sich amortisiert. Die Frage ist allerdings solange theoretisch, wie kein Kraftwerk oder Leitungsnetz erreichbar sind.

  41. @Michael Krüger

    Richtig, aber der Klingelbeutel ist nun mal jetzt voll und muss geleert werden.
    Die Solarabkassierer müssen noch ihr Wochendhäuschen abbezahlen.
    Damit wir ihn wieder neu befüllen können. Das EEG schröpft uns noch nicht genug.
    Und mal ehrlich gegen die Flüchtlingskrise sind das nur Erdnüsse. Da zahlen wir solche Summen wie beim Klimafonds ganz alleine. Der ist nur Portokasse.
    Wir haben ja noch einen Computer. Im Schellnhuberparadies im Niederbayern der 50iger Jahre ohne Flurbereinigung
    brauchte man den ja auch nicht.
    Wer soll uns denn sonst die Klimasünden ablassen außer der Klimapapst?
    Ich finde eben Solarzellen in einigen Gegenden Afrikas um den Faktor 2.5 x sinnvoller als bei uns.
    Und einen Vorteil hat der Solarstrom. Rebellen können den Diesel enteignen und mitnehmen. Solarstrom nicht.

  42. @anorak2

    Hat man auch nicht. Ich kenne noch Orte ohne Leitung.

    Das Dorf muss ja gar nicht reich sein. Die nehmen das Geld ja aus dem Klimafonds den bei uns Menschen füllen.

  43. @GH #42

    Ich kenne noch Orte ohne Leitung.

    Wo denn, und wo kommt da der Strom her? Ich weiß dass die Halligen in den 1950er/60er Jahren teure Stromleitungen vom Festland erhielten, und vor wenigen Jahren sogar Helgoland, eines der längsten unterseeischen Stromkabel der Welt.

  44. Kein Strom. Gaslampen. Ich schätze mal bei den Halligen und Helgoland hat niemand auf die Kosten geschaut.
    Bei dem Ort den ich kenne wollte das die Gemeinden einfach nicht bezahlen. Er lag halt auf der Grenze im Niemandsland.

  45. Ach so, alles klar: Berlin 🙂

  46. Nicht ganz, es ist nur eine Gemeindegrenze. Aber worauf ich hinaus will ist folgendes.
    Wenn es gefüllte Fördertöpfe gibt die gezielt bestimmte Ziele fördern spielt die Kostendiskussion oder die Effizienzdiskussion eben genau nicht die 1. Rolle.
    Die UN möchte ja inklusiv vor allem auch Kleinbauern und dezentrale Lösungen fördern.

  47. @Heinz und Quentin

    Habt ihr gemerkt es gibt wieder einen 5 Jahresplan und ein Zentralkomitee.
    2017 wird Angie dann die Vorsitzende. Diesmal machen sie die Planwirtschaft richtig.

  48. #38:
    wenn man Solarzellen in heiße Gebiete tut, dann verringert sich der Wirkungsgrad derselben und die gehen schneller kaputt. Ist physikalisch eben so. Ein Projekt, wie vor Jahren geplant war, die Sahara voll mit herkömmlicher Fotovoltaik zu bestücken, hätte niemals funktioniert.

    #37:
    da ich eher ein Libertärer bin, mag ich dieses digitale Zentralbankengeld nicht, denn ein jeder kann somit kontrolliert und gesteuert werden.. Sie schreiben korrekt, dass eine Angliederung an den Goldstandard nicht passabel wäre. So etwas hat es übrigens schon gegeben, in der Zwischenkriegszeit in Großbritannien; auf Drängen der Finanzwelt, nicht der Politik. Dabei traf es die ärmsten an heftigsten. Britischer Finanzminister war damals kein geringerer als Winston Churchill. Nach dieser Aktion bezeichnete er sich selbst als „schlechtester britischer Schatzkanzler aller Zeiten“ -->ergo: Die Finanzmafia ist natürlich mit diesem CO2-Deal vollkommen einverstanden, denn damit können die sich ihre Macht noch vergrößern.

    #47:
    Und nun die 2 sozialistischen Definitionen des Tages:

    KLIMAABKOMMEN: marxistische Geld-Umverteilung. Es darf aber nicht diesen Namen tragen, sonst könnte man noch etwas schlechtes dabei denken.
    ENERGIEWENDE: sozialistische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Es darf diesen Namen aber nicht tragen, sonst könnte man nichts mehr gutes dabei denken.

    FAZIT: WAS LERNEN WIR DARAUS ? DER SOZIALISMUS HAT DEN KALTEN KRIEG GEWONNEN !
    Aber das darf nicht in den Geschichtsbüchern stehen, sonst würden die Menschen noch anfangen zu denken…

  49. @ Guido Scholzen

    Das Geld kommt doch aus dem Klimafonds. Können wir also schon mal abbuchen. Das heißt auch die Ersatzinvestition
    Wird aus dem Klimafonds. Wir können einfach nicht riskieren, dass die Solarbarone weniger verdienen und die Armutsstatistik verbessern.
    Bei einer Einstrahlung von 2500 W/m2 gegen 1000 W/m2 spielt der Wirkungsgradverlust keine Rolle.

  50. Apropos Temperatur-Daten und deren Manipulation
    Man erinnere sich an dieses Video (von Rudolf Kipp)

    https://dotsub.com/view/3cb7414d-a001-4af0-a498-92086ba96c18

  51. Guido Scholzen schrieb am 14. Dezember 2015 06:09

    Apropos Temperatur-Daten und deren Manipulation
    Man erinnere sich an dieses Video (von Rudolf Kipp) …

    Das Kusi Video ist eher ein gutes Beispiel dafür, wie schnell man damals mit unsubstantiierten Behauptungen für Furore sorgen konnte. Der Großteil der Behauptungen von E.M.Smith hat sich damals in den auf die Sendung folgenden Wochen in Luft aufgelöst. Wenn man das im Rückblick nochmal lesen will findet man eine gute Zusammenfassung unter Timeline of “The march of the thermometers” meme auf Lucias Blackboard.

  52. #51,
    Danke für den Tipp.

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