Der Einfluss der Sonne auf unser Klima: Sebastien Lüning im Interview bei Anthony Watts

2. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Zum Auftakt der Klimakonferenz in Doha gab es dieses Jahr auf Wattsupwiththat.com, der weltweit meistbesuchten Seite zum Thema globale Erwärmung und Klimawandel, eine 24 stündige Live-Sendung mit Interviews bei denen zahlreiche prominente Skeptiker zu Wort kamen. Einer der Interviewten war Dr. Sebastian Lüning, Co-Autor des Buches „Die kalte Sonne„.

Sein Vortrag über den Einfluss der Sonne auf unser Klima ist jetzt in voller Länge als Video verfügbar. Man erfährt darin vieles, was auch in „Die kalte Sonne“ zu lesen ist, aber auch einiges aus aktuellen Studien, die in dem Buch noch keine Erwähnung finden konnten.

Ich habe in der Stunde, die das Video dauert, eine Menge dazu lernen können. Daher meine dringende Empfehlung, dieses Video in voller Länge anzuschauen.

 

Zur weiteren Vertiefung des Themas, oder als ersten Einstieg bevor Sie sich das Video anschauen, möchte ich Ihnen noch unseren  Artikel „Der Einfluss der Sonne auf unser Klima – CERN Forscher finden Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung“ nahe legen.

 

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9 Kommentare
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  1. Heute ist auf Welt Online ein Interview mit Fritz Vahrenholt erschienen. Wurde er hier zuletzt wegen seines Festhaltens an den „Erneuerbaren“ als Heilsbringer für die Zukunft kritisiert, sind von ihm jetzt auch in diese Richtung gemäßigtere Worte zu hören. Seine Tätigkeit als Vorstand der Deutschen Wildtierstiftung scheint seinen Blick für die naturzerstörerische Kraft der Energiewende gestärkt zu haben.

    Die Welt: Man kann schon die Brüsseler Agrarpolitik für viele Probleme der Landwirtschaft oder des Naturschutzes verantwortlich machen. Aber Ihr Hauptkritikfeld ist die Energiewende.

    Vahrenholt: 20 Prozent der agrarisch genutzten Flächen sind mittlerweile für Energiepflanzen reserviert. Das wird noch schlimmer werden, wenn wir dem nicht Einhalt gebieten. Ein Kohle- oder ein Kernkraftwerk mit 1000 Megawatt braucht einen Quadratkilometer Fläche. Windenergie braucht mit dem gleichen Ergebnis 1000 Quadratkilometer, die dreifache Fläche Hamburgs. Das ist also eine flächenverzehrende oder flächenextensive Energieform. Und viele Folgeschäden hat niemand bedacht.

    (…) Die Welt: Und die Fledermäuse?

    Vahrenholt: Das sind natürlich intelligente Tierchen, und die fliegen unter den Rotoren durch. Doch sie fallen später tot vom Himmel, weil ihre Lungen zerplatzen. Durch den Luftunterdruck werden sie getötet.

    Die Welt:
    Sie sagen indirekt, Deutschland macht seine Natur durch die Energiewende kaputt?

    Vahrenholt: Ja, ich glaube, dass wir völlig übersteuert und überdreht haben. Warum macht unser Land eine solche Politik?

  2. Herr Kipp,
    das hört sich gut an, erst sagte er noch, er wolle eine neue Begründung für die EE finden. Es scheint also keine vernünftige Erklärung für EE zu geben.

  3. Grins…..war da nicht noch was?….Stimmt, wir ham ja wieder ne Klimakonferenz……und die Warmaholics kochen vor Wut, wat dann indirekt als globale Erwärmung ausgelegt wird.

    Umweltschützer schimpfen zur Halbzeit

    „Zur Halbzeit der Klimaverhandlungen in Katar gibt es bei keinem der zentralen Verhandlungsthemen einen echten Fortschritt.“ So lautet das Urteil von Greenpeace zur Halbzeit des Weltklimakonferenz. „Der Doha-Gipfel kann nur ein Erfolg werden, wenn die Teilnehmerstaaten mehr Kompromissbereitschaft zeigen“, meint Ann-Kathrin Schneider vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die bislang herrschenden „Verweigerungshaltungen“ würden den Herausforderungen des Klimaschutzes nicht gerecht „Bisher wartet jeder darauf, dass der andere sich bewegt. Wenn das so weitergeht, scheitert die Konferenz.“…..

    Naja, nachdem sich Japan, Kanada, Russland und sogar Neuseeland von Kyoto verabschiedet haben, soll es nun olle Altmaier richten, der schon mal über den Kopp der Polen hinweg eine verschärfte CO2 Einsparung Europas in Aussicht stellt.

    Die reichen Länder müssten außerdem Geld für den Klimafonds zum Ausgleich von Klimaschäden zur Verfügung stellen, so Schneider. „Nur dann werden die Entwicklungs- und Schwellenländer sich einem neuen globalen Klimaschutzabkommen öffnen.“

    Reiche Länder…..China etwa?….ups, die sind ja „Schwellenland“………oder doch die USA…..die vor lauter Schulden kaum noch aus den Augen gucken können…..oder Europa, das kurz davor ist eine Weltwirtschaftskrise auszulösen……Klimaschützer wie sie leben und leiden oder…..nicht alle Tassen im Schrank haben.
    Doha, eine Konferenz im Herzen einer Nation die den höchsten CO2 Ausstoß der Welt hat……wird in jeder Hinsicht ein Desaster für die Klimaschreihälse…….20.000 Leutchens die zwei Wochen lang Luxus genießen aber gleichzeitig ihren Völkern Verzicht predigen, werden ergebnislos abziehen und schon mal für die nächste Konferenz ein netten Ort aussuchen, wo man sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen kann.
    Die Umweltminister werden kurz vor Ende nochmal verbeischauen und Interesse heucheln….und dat wars dann in groben Zügen mit den teuren Wanderzirkus.

    Vorschlag zur Güte……mal Anfang Dezember in Wladiwostok tagen……und zum Schutz des Klimas auf die Heizung im Konferenzzentrum freiwillig verzichten………praktisch die umgekehrte „Hansen-Taktik“, wäre doch mal lustitsch, wat se denn so vor sich hinspinnen.
    Ausser Spesen nix gewesen…………….Hauptsache Greenpeace und der BUND ham wieder wat zu meckern, hört aber eh keiner mehr hin.
    H.E.

  4. Ups….ich sehe gerade, die nächste Konferenz wird wohl in Polen stattfinden.
    Achso am Rande noch ein toller Witz……für letzten Samstag war eine Demo angesagt, die wohl die größte Klimademo aller Zeiten werden sollte, so zumindest die vollmundigen Versprechungen der Gaija-Anbeter.

    Ups…..waren dann aber doch nur 500 Teilnehmer, dat pikante Detail……

    Katar kauft sich eine Demo

    Die Regierung Katars hat eine halbe Million Dollar in Struktur und Trainigsprogramme zur Bildung einer regionalen Umweltorganisationen investiert. Herausgekommen ist an diesem Samstag eine Demo mit 500 Teilnehmern – laut Veranstalter „die größte Umweltdemonstration, die es in der arabischen Welt je gab“.

    Boah eyh…….500 Leutchens……davon schon mal 100 Journalisten und jede Menge eingeflogene Aktivisten, Araber waren wohl kaum unter den Demonstranten.
    Tja, so kann man sich die Welt auch zusammenlügen……bei 80.000 Euro pro-Kopf-Einkommen ham wohl die Leutchens da unten ganz andere Probleme als die olle Umwelt, *grins*.

    So oder ähnlich stell ich mir aktuell gerade einen deutschen Kindergarten vor……..Ringelpiez mit Anfassen, fehlt nur noch die Mittags-Zwangsschlafeinheit.
    Duck und wech
    H.E.

  5. Verfolgt man die Berichterstattung in den Mainstream-Medien zum Thema Klimawandel, denkt man unwillkürlich an ein Feuerwerk. Kurz vor dem Ende ist das Finale, in dem nochmals alles verfeuert wird was an Artikeln verfügbar ist. Da etwa 70% unserer Journalisten nachgewiesener maßen linksgrün eingestellt sind und ihren Job nur noch als Volkserzieher verstehen, folgt jetzt nochmal zur Klimakonferenz ein apokalyptischer Artikel auf den andern als Klimaberichterstattungs-Feuerwerk. Verfolgt man die Stimmung in den Foren der FAZ, in SPON und der Süddeutschen fällt auf, dass die überwiegende Meinung der Foristen längst in Richtung Skepsis oder sogar Ablehnung gekippt ist. Die Journalisten schreiben zwar noch fleißig dagegen, spüren jedoch instinktiv, dass sie diese Schlacht wegen Leserübersättigung verlieren könnten. Selbst den Lesern die nur ein rudimentäres Wissen zum Weltklima und seiner Unstetigkeit haben merken inzwischen, dass die Berichterstattung was die Folgen einer Erwärmung angeht einseitig allarmistisch ist, denn die Logik sagt uns dass es bei Veränderungen, egal ob Erwärmung oder Abkühlung, immer Gewinner und Verlierer gibt. Da aber beim angekündigten Klimawandel bisher nur über angebliche Verlierer berichtet wird und kaum ein Beitrag zu den Gewinnern erscheint, macht es die Klimaartikel von Beitrag zu Beitrag immer unglaubwürdiger. Es reicht der gesunde Menschenverstand dies zu erkennen. Es läuft vermutlich wie bei der Berichterstattung über das Waldsterben. Irgendwann drehen die Chefredakteure ihren linksgrünen Journalisten den Saft ab, wenn sie merken dass ihre Leser nur noch genervt sind. Bis die Politik dann umsteuert dauert es vermutlich etwas länger, denn Politiker haben noch nie zugegeben dass sie einem Fehler aufgesessen sind. Die Leiche wird dann still und leise ohne Beteiligung der Medien entsorgt. Da der Deutsche zum Leben immer mindestens eine Apokalypse braucht, sucht man sich dann sicher ein neues Thema um den Leuten wieder richtig Angst machen zu können. Der Asteroid Apophis könnte ein geeignetes Objekt sein.

  6. #5

    Der Asteroid Apophis könnte ein geeignetes Objekt sein.

    Ja, auf den freuen wir uns alle schon. Er ist allerdings als Nachfolge-Narrativ des menschengemachten Klimawandels ungeeignet, da er praktisch keine moralische Dimension hat: man kann nicht mit dem Finger auf einen Sündenbock zeigen, man kann ih nicht abwenden, indem man seinen Mitmenschen ihren Spaß verbietet, und wenn er einschlägt, dann trifft es Arm und Reich gleichermaßen.

    Für mehr als einen vorübergehenden Nervenkitzel ist er nicht gut, allenfalls ein Pausenfüller.

  7. @Heinz Eng: „Vorschlag zur Güte……mal Anfang Dezember in Wladiwostok tagen……und zum Schutz des Klimas auf die Heizung im Konferenzzentrum freiwillig verzichten………praktisch die umgekehrte “Hansen-Taktik”, wäre doch mal lustitsch, wat se denn so vor sich hinspinnen.“

    Das gab es ja beinahe so ähnlich schon beim Klimakipfel Kopenhagen 2009: Ausgerechnet zur Zeit der grössten Kälte damals (arktische Temperaturen sehr tiiief im Minusbereich) demonstrierten die völlig derangierten Klimaerwärmungshysteriker auf den Strassen Kopenhagens gegen die furchtbare Klimaerwärmung durch den bösen Westen, in dicksten Wintermänteln und wollenen Zipfelhauben mit Winterfäustlingen: ein sehr überzeugendes Bild der starken Klimaerwärmung, aber nach Rahmstorf dennoch jederzeit sehr plausibel für die „Scientific Community“ der „Klimawissenschaftler“.

  8. @Herbert Sax

    Verfolgt man die Stimmung in den Foren der FAZ, in SPON und der Süddeutschen fällt auf, dass die überwiegende Meinung der Foristen längst in Richtung Skepsis oder sogar Ablehnung gekippt ist.

    ….nur bis zum ZDF scheint sich’s noch nicht rumgesprochen zu haben, 3sat nano setzt weiterhin auf das bewährte Honecker-Prinzip „Vorwärts immer – rückwärts nimmer”. Unbeirrt und unverdrossen wird dort mal wieder der aussterbende Eisbär aus der Mottenkiste geholt und auch die etwas neuere Geschichte aus PIKs Märchen „Es wird kälter, weil es wärmer wird” wird ein weiteres Mal hergebetet.

    Weniger Eis bringt kältere Winter

    „Die Eisfläche hat sich fundamental verändert“: Wenn das Eis der Arktis schmilzt, verändern sich die Luftströmungen so, dass es häufiger zu sehr kalten Wintern in Europa kommen könnte.

    Das Eis wird dünn

    Klimawandel lässt Eisbären auf Spitzbergen hungern: Das Eis auf Spitzbergen schmilzt immer früher, was Eisbären in Nöte bringt: Diejenigen, die die Insel nicht rechtzeitig verlassen, müssen von ihren Fettreserven leben.

    Da hat man bei der Klimaschutznetz-Sekte schon a bisserl mehr gelernt, dass trotz konsequenter Anwendung des Verfahrens „Wiederhole, wiederhole, wiederhole…” sämtliche Klimakatastrophen-Felle wegschwimmen. Dort greift man nun zu den Mitteln der Psychologie und verweist auf ein „Handbuch”, mit dessen Hilfe man nunmehr den Leugnern des Weltklimas, Bremsern des Fortschritts und Saboteuren der Großen Transpiration den Garaus machen will:

    Eine Wissenschaftliche Studie zum Widerlegen von Falschinformationen

  9. @ Tim Hardenberg
    Das Fernsehen und besonders das ZDF als selbsternannter, ausgewogener und neutraler Berichterstatter habe ich schon gänzlich aufgegeben. Dort haben schon längst mainstream-konforme, linksgrüne Journalisten mit sicherem GEZ-Arbeitsplatz die Macht übernommen. Es wird was die Energiewende angeht fast nur noch positivistisch berichtet. Da werden die Stromerzeuger beschuldigt dass sie keine Leitungen bauen wollen obwohl diese schon seit Jahren dafür nicht mehr zuständig sind. Das Thema Windgas als Speichermöglichkeit wird hoch gelobt aber verschwiegen dass 70% der Energie bei der Rückverstromung verloren geht und das Zwischenprodukt Methangas 6 mal teurer ist als importiertes Erdgas. Über den Klimawandel und seine angeblichen Auswirkungen wird stets apokalyptisch berichtet. Vor kurzem sah ich eine Sendung die zeigte dass Menschen von einer Südseeinsel wegen des steigenden Meeresspiegels jetzt schrittweise abgesiedelt werden. Leider verschwieg der Bericht dass die Insel auf einem Korallenriff aus geologischen Gründen jedes Jahr um 7 mm absinkt. Diese Fakten die Französische Geologen ermittelt haben, wurden veröffentlicht und auch der Spiegel berichtete darüber in dem Artikel „Das Geheimnis der sinkenden Insel“. Wenn eine Zeitung Mist schreibt, kauft man sie nicht mehr oder kündigt das Abonnement. Damit kann man sich wehren, aber beim ZDF zahlen wir die Desinformation mit Zwangsgebühren. Das ist was mich ärgert.

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