Der Fall Bengtsson: Climategate reloaded

18. Mai 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Climategate, Klimawandel, Ökologismus, Wissenschaft

ego150Angenommen, ein Arbeitskollege entscheidet sich, wahlweise den Scientologen, dem Ku-Klux-Klan oder sonst irgendwelchen Faschisten beizutreten. Würde ich mit dieser Person noch zusammenarbeiten wollen? Ganz sicher nicht.

Angenommen, besagter Kollege tritt Greenpeace bei, der ÖDP oder sonst einem Ökologistenclub? Könnte ich dann so weiter machen wie bislang? Aber sicher. Nicht, weil äußere Umstände mich dazu zwingen würden. Erstens könnte ich ein anderes Verhalten vor mir selbst nicht rechtfertigen. Und zweitens käme ich überhaupt nicht auf die Idee, dem Kollegen nun anders gegenüberzutreten, als vorher.

In meinem beruflichen Umfeld, ob Mitarbeiter, Kooperationspartner oder Kunden, treffe ich auf Menschen, die so ziemlich jede denkbare politische Sichtweise abdecken. Ich stecke den Kopf mit Genossen zusammen, mit Grünen, mit erzkonservativen Christdemokraten, mit Liberalen und Libertären, mit Kommunisten und Sozialisten. Da gibt es die NABU-Aktivistin ebenso, wie den BUND-Funktionär oder den Windkraft-Lobbyisten. Ich rede mit allen. Ich streite mit allen. Ich einige mich mit allen. Immer wieder aufs Neue. Meine Güte, eine gute Freundin der Familie ist Molekularbiologin. Überzeugt davon, Gott habe die Welt erschaffen und der Mensch würde diese – durch Kohlendioxid – nun vernichten. Was soll man da machen?

Alle diese vielen verschiedenen Menschen mit ihren vielen differierenden Meinungen kennen meine Auffassungen. Einige davon lesen auch hier mit. Schließlich blogge ich unter meinem realen Namen, ich trete für meine Überzeugungen mit offenem Visier ein, online und offline. Ich höre keine bösen Worte. Ich erlebe keine Versuche, mich zu bekehren. Beschimpfungen und Beleidigungen gibt es nur von unter Pseudonym agierenden Feiglingen im Internet. Im realen Leben kommt derlei nicht vor. Übrigens gab es auch nie einen Versuch, weder von Arbeitgebern, noch von Kunden oder Kooperationspartnern, mich mundtot zu machen. Ganz im Gegenteil, statt mich zu bedrohen, werde ich gezielt in bestimmte Projekte eingebunden, in Arbeitsgruppen, Gremien und Kommissionen berufen, weil man in der Suppe ein Haar vermutet. Weil man den benötigt, der es auch findet. Da sitze ich dann den sogenannten „Vertretern der Zivilgesellschaft“ gegenüber. Auch so ein schlimmer Euphemismus, der eigentlich Umverteiler, Fortschrittsfeinde und Ökologisten meint. Mit denen diskutiere ich dann leidenschaftlich über Nachhaltigkeit und Vorsorge. Und anschließend kann ich immer noch mit allen einen trinken und ebenso leidenschaftlich über Fußball streiten. Weil man sich in der Sache uneins ist, aber die Integrität der Person niemals anzweifelt.

Lennart Bengtsson hat völlig andere Erfahrungen gemacht. Nach nur wenigen Tagen gab er sein neuestes Ehrenamt, die Mitgliedschaft im Fachbeirat der Global Warming Policy Foundation GWPF wieder auf.

Sein Rücktrittsschreiben an den Beiratsvorsitzenden Henderson wird überall im Web (ich verweise hier nur beispielhaft auf die intensive Debatte auf der Klimazwiebel) gleichlautend wie folgt wiedergegeben:

Dear Professor Henderson,

I have been put under such an enormous group pressure in recent days from all over the world that has become virtually unbearable to me. If this is going to continue I will be unable to conduct my normal work and will even start to worry about my health and safety. I see therefore no other way out therefore than resigning from GWPF. I had not expecting such an enormous world-wide pressure put at me from a community that I have been close to all my active life. Colleagues are withdrawing their support, other colleagues are withdrawing from joint authorship etc.

I see no limit and end to what will happen. It is a situation that reminds me about the time of McCarthy. I would never have expecting anything similar in such an original peaceful community as meteorology. Apparently it has been transformed in recent years.

Under these situation I will be unable to contribute positively to the work of GWPF and consequently therefore I believe it is the best for me to reverse my decision to join its Board at the earliest possible time.

With my best regards

Lennart Bengtsson

Gruppendruck? Nicht mehr auszuhalten? Angst um Gesundheit und Sicherheit? Ziemlich starke Worte. Und ganz sicher hätte Bengtsson nicht solche Formulierungen gebraucht, würde er es nicht auch genau so empfinden.

Die Diskussion in der Blogosphäre kocht seit Tagen allüberall. Leitmedien im angelsächsischen Sprachraum, aber mit Spiegel Online auch in Deutschland, widmen sich der Angelegenheit. Toleranz und Akzeptanz sind oft gebrauchte Begriffe, die Affäre solle nicht hinzunehmende Mängel in dieser Hinsicht in der Gemeinde der Klimaforscher dokumentieren. Ich denke, dies ist nicht der Kern der Sache. Die Perspektive auf eine vermutete oder gefühlte Diskriminierung Bengtssons zu verengen, verstellt den Blick auf das tatsächliche, viel schwerwiegendere Problem. Schließlich hätte Bengtsson sich nicht diskriminieren lassen müssen.

Zwei Dinge sind grundlegend für jede Form von Zivilisation, in der Menschen nicht dazu übergehen, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Toleranz und Akzeptanz sind es gerade nicht. Mit meiner Toleranz in politischen Fragen ist es jedenfalls nicht weit her und akzeptieren kann ich ohnehin nur, was ich selbst auch vertrete. Wir leben in einer individualisierten und fragmentierten Welt in der für den einzelnen am Ende nur die eigene Erkenntnis, die persönliche Einstellung, als sinnvoller Maßstab bleibt. Jedenfalls für diejenigen, die nicht zu faul zum Selberdenken sind. Andererseits bietet die moderne Welt eine zu große Zahl an Möglichkeiten der Lebensgestaltung, als daß diese jemals alle von jedem wahrgenommen werden könnten. Deswegen lebt jeder von uns seiner eigenen, einzigartigen und unvergleichbaren Sphäre.

Zwei Dinge sind grundlegend für jede Form von Zivilisation, und zwar Respekt und Gleichgültigkeit. Das ist, was ich von jedem Mitmenschen in Bezug auf meine Person einfordere und das ist, was ich auch jedem Mitmenschen im Gegenzug anbiete. Alle diese supertoleranten Akzeptierer können mir gestohlen bleiben. Schließlich hindert mich niemand, so zu leben, wie ich das möchte. Auf Mitleid bin ich nicht angewiesen. Ganz im Gegenteil: Wer auch immer mir versichert, er würde meine klimaskeptische Haltung „tolerieren“, der würdigt mich herab. Denn was einer Berücksichtigung wert ist, das wird nicht toleriert oder akzeptiert, sondern bestritten. Oder übernommen. Respekt bedeutet, sich mit seinem Kontrahenten auseinanderzusetzen und nicht, seine Auffassung als irrelevant hinwegzutolerieren. Respekt bedeutet, die Möglichkeit des eigenen Irrtums in sein Kalkül einzubeziehen. Respekt bedeutet, sich selbst nicht als den universalen Maßstab für alle Fragen anzusehen, sondern seinem Gegner ein Recht auf eine eigene Wahrheit zuzubilligen. Denn man kann nichts erzwingen. Menschen sollten nicht nach ihren politischen Auffassungen bewertet werden. Mir ist gleichgültig, welcher Richtung die Kollegen zuneigen. Solange diesen ebenso gleichgültig ist, was ich denke. Meine Güte, in meiner kleinen Firma finden sich Juden, Moslems, in der Kirche engagierte Christen und Atheisten wie mich. Es ist egal, wir mögen und respektieren uns alle. Und können sehr gut zielgerichtet zusammenwirken.

Deswegen würde es mit den zu Anfang genannten Fundamentalisten nicht funktionieren. Weil diese zu Respekt und Gleichgültigkeit nicht in der Lage sind. Sondern ihr Weltbild als das einzig vertretbare ansehen und keine andere Wahrheit dulden können. Weil diese Andersdenkende, die man nicht missionieren kann, vernichten müssen, um ihre Einstellung vor sich selbst zu bestätigen. In welcher Form daher beispielsweise Faschismus und Rassismus einen Rückfall in die Barbarei bedingen, bedarf keiner weiteren Beschreibung.

Nichts liegt mir ferner, als die Causa Bengtsson unnötig zu dramatisieren. Aber der Vorgang verdeutlicht, worum es in der Klimadebatte wirklich geht. Nicht um Wissenschaft jedenfalls, nicht um die Frage, ob denn der Stand des Wissens über das Klimasystem durch das IPCC richtig wiedergegeben wird oder nicht. Es geht um die Unterordnung von Wissenschaft unter eine Ideologie, die fundamentalen Charakter anzunehmen beginnt. All die Forscher, die Bengtsson auf unterschiedliche Weise unter Druck gesetzt haben, sollten sich selbst folgende Fragen stellen: Warum kann ich eigentlich einen Abweichler nicht dulden? Warum kann ich die wissenschaftliche Expertise eines Fachkollegen nicht respektieren, unabhängig von seiner politischen Meinung? Warum ist es mir nicht gleichgültig, welche Empfehlungen für die Politik andere Wissenschaftler aus ihren Erkenntnissen ableiten? Warum eigentlich sollte die Erforschung des irdischen Klimasystems überhaupt eine politische Relevanz haben? Warum wäre es schlimm, wäre es anders?

Die Unfähigkeit zur Selbstreflektion ist ein Wesensmerkmal aller fundamentalistischer Ideologien. Wir haben hier bei Science Skeptical schon oft thematisiert, daß der Ökologismus, insbesondere die Phantasie von der bevorstehenden oder bereits eintretenden Klimakatastrophe, auf dem Weg dorthin schon weit vorangeschritten ist. Dieser Blog startete vor einigen Jahren, als mit Climategate ein erstes Signal dies auch der breiten Öffentlichkeit verdeutlichte. Der Fall Bengtsson ist in gewisser Weise eine Fortsetzung dieser Geschichte. Es hat sich nichts geändert, es ist nicht besser geworden.

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18 Kommentare
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  1. Herr Heller sie haben meinen Respekt für diesen Artikel.

  2. Ich weiß noch immer nicht, was ein freier Mensch ist, nachdem ich so viele Federn gelassen habe.

    Von den religiösen Fundamentalisten ging ich weg. Ich hielt es nicht mehr aus. Sie hatten begonnen, mein Leben zu zerstören, weil ich ihre Kreise gestört habe.

    Anschließend ging ich von den politischen Fundamentalisten wesentlich schneller weg. Ich kannte das Spiel bereits. Und jetzt? Ich schaue zu, einen Teil meiner Gesundheit habe ich aufgerieben. Den Rest möchte ich mir gerne bewahren, denn ich bin kein Michael Kohlhaas.

    Es gibt so viele Auslaufmodelle um uns herum. Bewährtes wird bereits wieder aus den Schubladen gezogen. Wir gehen einem weiteren Goldenen Zeitalter entgegen.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  3. Es hat sich nichts geändert, es ist nicht besser geworden.

    Zunächst vielen Dank für den Artikel.
    Die einzige „Besserung“ ergit sich ggf. aus der Faktenlage. Es wird zunehmend ruchbar, dass die Katastrophe einfach nicht eintreten will und da nützt ihr ständiges Verschieben auch nichts mehr.Der Zweifel ist gesäht, das ist immer der Anfang vom Ende.

  4. Nicht nur „Zweifel“, FK 9 Pilot, auch herbe Kritik:

    Die dreiste Berichtsfälschung der Klimatrickser
    Der UN-Klimaschutzbericht entlarvt die deutsche Ökostrom-Förderung als nutzlos. Das hat niemand gemerkt. Denn die Regierung hat die Aussagen in der offiziellen Zusammenfassung grob verfälscht.“

  5. „Die Unfähigkeit zur Selbstreflektion ist ein Wesensmerkmal aller fundamentalistischer Ideologien“ für mich der Kernsatz

  6. Hallo Peter,

    sehr guter Artikel. Danke dafür.
    Ich denke das ist der Kern:

    Respekt bedeutet, sich mit seinem Kontrahenten auseinanderzusetzen und nicht, seine Auffassung als irrelevant hinwegzutolerieren. Respekt bedeutet, die Möglichkeit des eigenen Irrtums in sein Kalkül einzubeziehen. Respekt bedeutet, sich selbst nicht als den universalen Maßstab für alle Fragen anzusehen, sondern seinem Gegner ein Recht auf eine eigene Wahrheit zuzubilligen. Denn man kann nichts erzwingen. Menschen sollten nicht nach ihren politischen Auffassungen bewertet werden. Mir ist gleichgültig, welcher Richtung die Kollegen zuneigen. Solange diesen ebenso gleichgültig ist, was ich denke.

    Allerdings denke ich, dass man die Grenze enger ziehen muss als Du oben schreibst. Sollten die von Dir oben erstgenannten Gruppen nicht verboten sein in einem Land wäre es meines Erachtens Diskriminierung. Meiner Meinung nach führt eine Aufweichung durch individuelle Bewertung eben genau in die Diskriminierung.
    Selbstverständlich aber kann man persönliche Konsequenzen ziehen muss sich dann aber eben eventuell anhören, dass es Diskriminierung ist. Bzw. falls man es beruflich tut mit den Konsequenzen leben.

    Das ist eben genau auch Freiheit die Konsequenzen zu tragen, ohne sich hinter einen Mainstream oder Konsens zu verstecken.

    Grüße
    Günter

  7. Danke Peter, klasse Artikel. Ich finde den Aspekt über Toleranz und Akzeptanz von verschiedenen Weltbildern sehr wichtig. Man muss den anderen nicht verstehen, man kann es für völligen Blödsinn halten, aber man muss die Meinung respektieren, solange diese andere Meinung nicht in Totalitarismus abgleitet und andere konkurrierende Sichtweisen akzeptiert.

    Offensichtlich ist das aber bei den Ökos und den Klimaschützern nicht der Fall. Deren Ideologie setzt zwingend voraus, dass jeder den Vorgaben folgt, die persönliche Meinung ist egal. Nachhaltigkeit und Klimaschutz funktioniert eben nur wenn sich alle an die Vorgaben halten, egal wie deren persönliche Meinung dazu ist.

  8. Danke, das musste mal geschrieben werden, aber eigentlich in unseren „Qualitätsmedien“. diese Geschichte hätte auch im 3. Reich passieren können, allerdings mit härteren Konsequenzen. Niemals habe ich gedacht, das solches noch einmal eintreten könnte. Bin Jahrgang 1934 und weiß wovon ich spreche. SSB macht weiter so!

  9. Danke bis hierhin für den Zuspruch. Ich wollte mit diesem Text auch hier einen Ort schaffen, an dem der Fall Bengtsson (und alles, was da in den nächsten Tagen vielleicht noch kommt) diskutiert werden kann. Eigentlich wollte ich auch in die Debatte auf der Klimazwiebel eingreifen, aber dann wurde aus einem Kommentar gleich ein ganzer Artikel.

    Den Link zur Welt hatte ja schon jemand eingestellt. Ich denke, auch dies gehört in diesen Zusammenhang hier:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article128124861/Die-dreiste-Berichtsfaelschung-der-Klimatrickser.html

    Außerdem hat Pierre Gosselin mal wieder etwas ausgegraben, was man sich sehr genau anschauen sollte. Auch dies paßt ins Bild:

    http://notrickszone.com/2014/05/16/leaked-memo-on-climatology-exposes-growing-worry-within-german-meteorological-society-unacceptable-unethical-developments/

    Ich selbst bin allerdings nun einige Zeit dienstlich unterwegs. Zwar nicht in der Wüste, sondern in Berlin (ILA) (gibt es da einen Unterschied?). Aber das Schreiben auf mobilen Geräten mag ich nicht und außerdem werde ich wenig freie Zeit haben. Von daher nicht wundern, wenn ich mich erst einmal nicht melde und nicht auf die einzelnen Beiträge eingehe. Viel Spaß beim Diskutieren.

  10. Peter und Quentin,

    ich finde es vor allem auch interessant zu beobachten, wie Ausreden gesucht werden, um zu rechtfertigen, dass LB diskriminiert wurde oder dass das Review des Papers durch unzulässige persönliche Meinungen umprofessionell ergänzt wurde.

    Grüße
    Günter

  11. Alle diese vielen verschiedenen Menschen mit ihren vielen differierenden Meinungen kennen meine Auffassungen. Einige davon lesen auch hier mit. Schließlich blogge ich unter meinem realen Namen, ich trete für meine Überzeugungen mit offenem Visier ein, online und offline. Ich höre keine bösen Worte. Ich erlebe keine Versuche, mich zu bekehren. Beschimpfungen und Beleidigungen gibt es nur von unter Pseudonym agierenden Feiglingen im Internet. Im realen Leben kommt derlei nicht vor.

    Ich sage mal: Gott sei dank! Glück gehabt, bzw. die Gegenüber -bewusst oder unbewuss- nach persönlicher Integrität ausgesucht. Sicher, diese persönliche Integrität gibt es auch unter den Ökologisten. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass du der Szene noch nicht wirklich als gefährlich erscheinst. Die ad hominem Argumentation, s. Bengtsson, Monckton et.al. ist ansonsten ein Kennzeichen des totalitären Ökologisten.
    Gefährlichkeit beginnt mit Öffentlichkeit. Ein Fernsehauftritt und auch viele, eigentlich menschlich integere zeigen ihren Januskopf.

  12. Die Unfähigkeit zur Selbstreflektion ist ein Wesensmerkmal aller fundamentalistischer Ideologien.

    Sehe ich auch so.

    Schließlich blogge ich unter meinem realen Namen, ich trete für meine Überzeugungen mit offenem Visier ein, online und offline. Ich höre keine bösen Worte. Ich erlebe keine Versuche, mich zu bekehren. Beschimpfungen und Beleidigungen gibt es nur von unter Pseudonym agierenden Feiglingen im Internet. Im realen Leben kommt derlei nicht vor.

    IdR finden die Anfeindungen anonym statt. Es sind so einige Kliaaktivisten in der Blogs unterwegs, die sich diverse Pseudonyme und Identitäten zugelegt haben und dabei sogar mit ihren eigenen Pseudonymen kommunizieren, um am Ende als „Sieger“ dar zu stehen. Das habe ich in den letzten Jahren zumindest erlebt. Über Sie Herr Heller und auch über Herrn Kipp wird ebenfalls hergezogen, insbesondere bei Primaklima. Worte wie Erzlügner, durch und durch verlogen, fallen dort u.a.. Diese Leute trauen sich idR nicht aus der Deckung. Außer wenn sie in Gruppen auftreten. Die Climategate-Mails haben zudem gezeigt, dass auch viele Klimaforscher aus der Deckung agieren. Das dürfte auch bei Bengtsson der Fall gewesen sein. Er war und ist einen nicht greifbaren Gegner ausgesetzt.

  13. Lieber Herr Krüger,
    der Typ mit den Doppelpseudonymen hatte sich ja dann selbst verraten, oder gibt es noch mehr Fälle.
    Leider gibt es solche Blogs wie sie sie anführen ja auf beiden Seiten der Debatte, wo über andere hergezogen wird. Hier sollten wir danach streben so etwas zu vermeiden.

    Was ich in dem Fall des abgelehnten Bengtsson Papers interessant finde ist, dass sich der Reviewer so sicher fühlte,
    dass er seine Voreingenommenheit ins Review schrieb.

    Grüße
    Günter Heß

  14. @Heß

    Das ist zwar hier nicht Thema, aber kurz Ihrer Frage.

    Mehrfachpseudonyme unter denen mit sich selbst unterhalten wurde hatten Thorsten Seifert und Günther Vennecke.

  15. Hallo Peter,

    du schreibst:

    Beschimpfungen und Beleidigungen gibt es nur von unter Pseudonym agierenden Feiglingen im Internet. Im realen Leben kommt derlei nicht vor.

    Völlig richtig.

    Diese Typen kommen leider auch auf der Seite der Skeptiker vor

    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/deutsche-regierung-und-behoerden-als-klimatrickser-entlarvt/#comment_7

    Auf EIKE schreibt ein anonymer namens greg house in #2 über Lennart Bengtsson:

    Lennart Bengtsson ist ein typischer Warmist, der die zentrallen Klimalügen des IPCC unterstützt, vor allem den physikalisch unmöglichen „Treibhauseffekt“, aber auch die Hilfslüge über 33°C „zusätzliche Temperatur“ auf der Erde, die das Schlucken des „Treibhauseffektes“ erleichtert, und auch die „globale Erwärmung“, für die es keine wissenschaftliche Beweise gibt (die Manipulation mit der sog. „Globaltemperatur“ zählen zu wissenschaftlichen Beweisen nicht).

    Was ich gut finde, dass der admin auf EIKE darauf schrieb:

    Sie haben nun oft genug Ihre anderen Ansichten zum THE kundgetan. Deswegen müssen Sie diese Wissenschaftler die anderer Meinung sind als Sie aber nicht diskreditieren.

    Dann schreibt ein anonymer namens besso keks in #7:

    #2: Greg House sagt:

“Ich verstehe nicht ganz, wie man einen Warmisten als Spitzenwissenschaftler bezeichnen kann.“

Greg House : Admin 1:0 

MfG

die richtige Berufsbezeichnung lautet übrigens „Wissenschaftshuren“.

MfG

    Ich denke wir müssen uns von solchen anonymen Schmierfinken und Feiglingen auf beiden Seiten distanzieren. Ich tue das hiermit. Diese Typen verhalten sich mit solchen Aussagen unanständig. Ich finde so ein Verhalten abstoßend.

    Herr Krüger hat oben welche von der CAGW Seite zitiert, die gibt es aber auch auf der anderen Seite

    Grüße
    Günter

  16. Einen interessanten Beitrag
    von Gerhard Kram der zu dem Artikel passt
    habe ich Auf EIKE gefunden:
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/die-lachnummern-von-dwd-pik-und-faz/#comment_62

  17. Und noch ein interessanter
    Fund

    auf der GWPF-Seite:

    Dear Lennart,

    I received your letter with shock, dismay and huge sympathy.

    All scientists know that hypotheses are hypotheses and nothing more.

    That politicians take hypotheses and run with them at their own convenience, is universal. But when so-called scientists give priority to their political convictions, it verges on corruption and is devastating for the world of science, in general.

    The pressure on you from the climate community simply confirms the worst aspects of politicized science. I have been reprimanded myself for opposing the climate bandwaggon, with its blind dedication to political ambitions; it needs to be exposed, globally.

    Thanks for showing so much courage. Let´s hope there are more honest brokers in the climate world than are apparent today.

    Yours, David

    David G. Gee
    Professor Em. Orogen Dynamics
    Department of Earth Sciences
    Uppsala University, Sweden

  18. Dake für den Artikel, ich kann nur jeden Satz davon unterstützen.

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