Der Grüne Hans-Josef Fell tritt aus dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) aus, da dieser für den Naturschutz eintritt!

28. Juli 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Profiteure, Wasserkraft, Windkraft

FellHans-Josef Fell ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und ehemaliger Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Nach dem Abitur 1971 am Frobenius-Gymnasium Hammelburg absolvierte Fell ein Lehramtsstudium der Physik und der Sportwissenschaft an der Universität Würzburg. Anschließend war er als Lehrer Tätig, später als Vizepräsident von EUROSOLAR, sowie als Geschäftsführer der Hammelburger Solarstromgesellschaft. Nachdem sich Fell schon vorher umweltpolitisch engagiert hatte, wurde er 1992 Mitglied bei den Grünen. Hans-Josef Fell war von 1998 bis zur Bundestagswahl 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Fells besonderes politisches Engagement gilt der vollständigen Umstellung der konventionellen Energieerzeugung auf Erneuerbare Energien. Er ist neben dem SPD-Abgeordneten Hermann Scheer der „Vater“ des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Außerdem ist er mitverantwortlich für gesetzliche Regelungen und politische Initiativen zur Förderung von Biokraftstoffen.

Im Juni veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin eine Podiumsdiskussion zur Energiewende und zum Klimawandel. Herr Fell war neben Herrn Limburg von EIKE als Diskussionsteilnehmer und selbsternannter Physiker, der selbst Messungen zum Treibhauseffekt durch CO2 vorgenommen hätte, anwesend. EIKE und Sciene Skeptical hatten berichtet.

In der letzten Woche kündigte Fell öffentlichkeitswirksam seine Mitgliedschaft beim BUND, da dieser seiner Meinung nach die Energiewende behindert und mehr Augenmerk auf den Naturschutz, als aus Ausbau der Erneuerbaren Energien legt. Fells Absicht: In die Öffentlichkeit gehen, um eine Diskussion über das Verhältnis von Naturschutz und dem Ausbau Erneuerbarer Energien anzustoßen. Seine Mitgliedschaft beim BUND gekündigt hat Fell deshalb am 20. Juli 2015, exakt am 40. Geburtstag des Verbandes (20. Juli 1975).

In seinem fünfseitigen Kündigungs-Schreiben übte Fell scharfe Kritik am BUND, insbesondere am Bund Naturschutz in Bayern (BN), dem bayerischen Landesverband des BUND. Der BN sei ein „starker Bremser“ und „Mitverursacher“ dafür, dass der Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland „massiv zurückgeht“.

Der BN/ BUND nehme eine allzu kritische Haltung zu Netzausbau, Windenergie, Biogasanlagen, Solarfreiflächenanlagen und dem Ausbau bestehender Wasserkraftanlagen ein. Er nehme den Naturschutz wichtiger als den Ausbau der Erneuerbaren Energien; damit gefährde er den Atomausstieg und behindere den Klimaschutz.

Der BUND-Chef Hubert Weiger, der auch dem BN vorsteht antwortete in einem Schreiben zwei Tage später.

Die Vorwürfe Fells seien „in vielen Punkten nicht nachvollziehbar“ und „in der Sache in keiner Weise gerechtfertigt“. Der Kritik fehle „die Substanz“ und „die Kenntnis der umfangreichen Arbeit“ der Umweltorganisation, so Weiger.

Weiger schreibt:

[…] wir (bedauern), dass Du nun den BUND Naturschutz verlässt und zugleich mit Unterstellungen ungerechtfertigt öffentlich angreifst. […] Der Vorwurf, der BUND Naturschutz wäre „Mitverursacher, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland massiv zurückgeht“ ist abstrus, unverständlich und in der Sache in keiner Weise gerechtfertigt. […] In den Konfliktdiskussionen sehen wir uns zugleich als Treiber der Energiewende und als Naturschutz-Verband. […] Schutzgebiete sind jedoch keine Reserveflächen, sie müssen respektiert werden. […]

Weiger weist eindrücklich darauf hin, dass man die gleichen Ziele verfolgt, der Naturschutz aber beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zu berücksichtigen ist. Das geht Herrn Fell gründlich gegen den Strich. Nichts darf der Energiewende im Wege stehen. Die Energiewende hat Vorrang und die Umwelt hat beim Vorhaben Energiewende hinten an zu stehen.

Auswirkungen dieser Energiewendepolitik sehen wir schon heute. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energiewende schreitet die Vermaisung und Verrapsung der Landschaften voran. Schon heute werden auf rund 1/5 der Ackerfläche Deutschlands Energiepflanzen angebaut. Intensive Monokulturen entstehen, Energiepflanzen wie Mais und Raps haben zudem eine negative Klimabilanz, die Böden und das Grundwasser werden durch Düngung und Pflanzenschutzmittel belastet, Artenarmut breitet sich aus, durch Abholzung von Knicks und Hecken, intensive Monokulturen und intensive Flächennutzung, fehlende Brachen, etc.. Landraub wird gefördert, Biolandwirten und Milchbauern wird das Land geraubt. Mit der Förderung von Biokraftstoffen wird der Ausbau von Palmöl in den Tropen gefördert und die letzten Regenwälder gerodet.

Vogelschutzgebiete und Rastgebiete gehen durch den Ausbau der Windkraft verloren. Vögel werden vergrämt und Vögel und Fledermäuse durch die Rotorblätter der Windkraftanlagen getötet. Auf See werden die Zugvögel durch die Lichter der Windkraftanlagen fehlgeleitet und sterben an Entkräftung. Schweinz-Wale werden bei der Errichtung von Offshore-Windparks geschädigt und das Weltnaturerbe Niedersächsiches Wattenmeer, welches einzigartig in der Welt ist, geschädigt. Stromtrassen, die mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien erforderlich werden, zerschneiden Ortschaften und belasten Mensch und Umwelt. Ein massiver Eingriff in die Umwelt.

Wasserkraftwerke behindern denn Fischzug und die Turbinen zerhäckseln Fische. Bleibt die Solarenergie. Die Solarenergie ist die teuerste Art der Energieerzeugung und die mit den größten Ausfallzeiten. Um Strom in der Nacht zu haben sind also massive Speicherkapazitäten von Nöten. Diese stehen nicht zur Verfügung und es ist auch nicht absehbar wann diese mal zur Verfügung stehen könnten. Speicherseen, die zur Speicherung des Solarstroms in Frage kommen, bedeuten aber massive Einschintte in die Umwelt. Deshalb entstehen auch immer mehr Bürgerinitiativen gegen die Errichtung von Speicherseen.

Bleibt festzuhalten, Grünen wie Herr Fell geht es nicht um den Naturschutz, sondern darum auf Teufel komm raus die Energiewende und den Atomausstieg zu vollziehen. „Klimaschutz“ und Atomausstieg ist das Ziel der Grünen, dabei steht die Natur nur im Weg. Viele Leute glauben immer noch, wenn sie grün wählen, würden sie auch den Naturschutz fördern. Es ist aber genau anders herum.

Quellen: Wikipedia, klimaretter, EIKE

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75 Kommentare
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  1. Den Teil ab „Auswirkungen dieser Energiewendepolitik sehen wir schon heute. “ lese ich innerhalb kürzester Zeit jetzt schon im (gefühlten) dritten Artikel. (Es kann aber auch ein Kommentar gewesen sein)

    Copy and Paste ist auf Dauer etwas langweilig.

  2. #1 Austrian
    Das ist doch bestenfalls ein Lapsus gegen das warteschleifenähnliche Gelaber der bildungsfernen Energiewendebefürworter, die immer noch der Meinung sind, dass sich physikalische und ökonomische Gesetzmäßigkeiten durch lautstarker Propaganda á la Hager und Goebbels negieren lassen.

  3. …auf jeden Fall beweist es mal wieder, worum es Fell und Consorten eigentlich immer geht -- nicht um die Umwelt, sondern um Kohle…

  4. Gelöscht
    (Eine Nutzung des Forums zu kommerziellen Zwecken ist nicht erlaubt. H.E.)

  5. Kritik an eurem witzeblog wird ja hier zensiert sowie positive Fakten für solworld und solarenergie

  6. Es geht nicht um einen Gegensatz Nuturschutz gegen Ausbau Erneuerbarer, sonden um den Gegensatz Artenschutz gegen Klimaschutz. Je weiter beide Ziele vorankommen um so häufiger wird es, besonders lokal zu Gegensätzen kommen, und wenn dann eben dogmatisch argumentiert wird, kommt es auch zum Konflikt, das liegt in der Natur der Sache. Festzuhalten ist jedenfalls, dass auch Klimaschutz Natuschutz ist. Die global vernetzten konzernatig agierenden Verbände (NGOs) haben neben der Politik, der Wirtschaft und den Medien eine Machtfülle gewonnen, mit der sie noch nicht umgehen können. Da sie auf Mitglieder und Kleinspenden angewiesen sind, argumentieren sie notgedrungen populistisch und nicht wissenschaftlich. Nach meiner Einschätzung ist hier allerdings der BUND nicht der Schlimmste Verein, er wird insbesondere auf lokaler Ebene vom Nabu deutlich übertroffen, mit dem eine Sachdiskussion nahezu nicht mehr möglich ist.. Ein gutes Beispiel ist auch die Frackingdiskussion, wo sich die Verbände der einheitlichen Meinung der Wissenschaft aus populistisch, dogmnatischen Gründen vollständig verschließen. Sie zitieren dann eben lieber Bierbrauer als Geowissenschaftler.

  7. Eigentlich müsste man Hans-Josef Fell dankbar sein, denn er bestätigt, was sonst immer wieder Skeptiker erklärten: Klimaschutz steht im Gegensatz zum Naturschutz. Echte Naturschützer sind gegen Klimaschutz, so wie echte Klimaschützer (Fell & Co.) gegen den Naturschutz sind. Dagegen sind windelweisch Appeasement Politiker wie Weiger, die hier eine Harmonie suggerieren wollen, der eigentliche Feind. Sie lassen sich gegen Spenden an Stiftungen zur Not darauf ein, dass die Natur doch ständig geschädigt wird.

    Anmerkung: Der Begriff Klimaschutz soll nicht implizieren, dass man das Klima wirklich schützen kann, sondern lediglich das wiedergeben was den vermeintlichen Klimaschützern wichtig ist.

  8. @Horst Rüter

    Festzuhalten ist jedenfalls, dass auch Klimaschutz Natuschutz ist.

    Da liegen Sie falsch. Eine mögliche Klimaerwärmung durch CO2 führt dazu, dass die Arten sich ausweiten, die Pflanzen besser wachsen, die Arktis grün wird und die Sahara wie schon im Klimaoptimum des Holozän grün wird, was man heute schon beobachtet. Die warmen Tropen und Regenwälder sind die artenreichsten Regionen, die kalten Polargebiete die artenärmsten.

    Heute haben wir soviel Arten wie noch nie während des Holozän in Deutschland. Winternotzeiten für Wildtiere fallen weg, Zugvögel müssen nicht mehr soweit in den Süden ziehen und haben einen Brutvorsprung, etc.. Bienen können früher fliegen, die Blüte der Pflanzen setzt früher ein.

    Zudem hat die Energiewende nahezu NULL Wirkung auf den „Klimaschutz“. Denn Biokraftstoffe haben eine negative Klimabilanz und alleine mit Wind und Sonne kann man keine Energieversorgung auf die Beine stellen, denn es müssen immer noch Kohle- und Gaskraftwerke im Hintergrund mit laufen.

  9. „Klimaschutz“ ist eine Chimäre -- und ein Euphemismus für eine Desindustrialisierung, nach welcher wir uns keinen „Umweltschutz“ mehr leiten können.

  10. @Horst Rüter #6
    Welchen Aspekt des Klimaschutzes Sie auch immer wählen, keiner hat mit Naturschutz das Geringste zu tun.
    Seien es WKA, die wahllos in die Wälder und / Naturschutzgebiete/Biossphärenreservate geballert werde, seien es die Monokulturen Raps und Mais / a. o. Zuckerrohr und Palmöl oder auch off Shore WKAs, alles richtet sich g e g e n Natur- und Artenschutz.

  11. Feines Happie happie für den Pittbull…….Danke für das gefundene Fressen, lieber Micha.
    Aus rechtlichen Gründen kann ich leider die adjektiven Wertungen nicht zu Papier bringen, die im Zusammenhang mit diesen feinen Herren stehen…….stattdessen bring ick lediglich „Fakten, Fakten und nichts weiter als Fakten“.

    Am 20.12.93 beschlossen die Stadtwerke Hammelburg die kostendeckende Vergütung für Solarstrom (bis 15 kWp Gesamtleistung). Sie bezahlen nun zwanzig Jahre lang die damals vereinbarten 2.- DM plus MWST pro ins Netz eingespeiste kWh Solarstrom. Zur Finanzierung der erhöhten Vergütung hat die Regierung von Unterfranken bereits 1996 eine Strompreiserhöhung von 0,15 Pfennigen pro kWh genehmigt.

    Gleichzeitig konnte die im Jahre 1994 auf Initiative von Hans-Josef Fell gegründete Hammelburger Solarstromgesellschaft nachweisen, dass das Prinzip der kostendeckenden Solarstromvergütung genügend privates Kapital anzieht, um die damals noch sehr teure Solarstromproduktion in den Markt einzuführen. Fell rechnete 1996 mit den kommunalen Erfolgen der Hammelburger Solarstromgesellschaft vor, dass in Deutschland ein Photovoltaik-Jahresmarkt von 80 Megawatt erreichbar sei. Wie so oft wurde er damit als völlig unrealistisch kritisiert. Doch nur 15 Jahre später hatte Deutschland im Jahre 2011 mit über 7.000 Megawatt dieses für unmöglich gehaltene Ziel sogar fast 100-fach übertroffen.

    http://www.hammelburger-solarstrom.de/index.php?action=presseMit

    Tja….und dann guckt man mal rein zufällig in ins verlauste Fell….und findet dat hier….

    Stadtrat in Hammelburg, 1990 -- 1998
    Kreisrat, Bad Kissingen, 1996 -- 2002

    http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/gestatten-fell-mainmenu-31

    Ups…..ein paar historische Hintergründe zum KV
    http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/kostendeckende_Verguetung_bis_hin_zum_EEG_2004.htm

    Der erste Vertrag zur KV wurde in Aachen am 19.06.1995 zwischen STAWAG und einem Aachener Solarstromeinspeiser abgeschlossen.

    In der Zwischenzeit hatten die Stadt Freising (auf Betreiben von Ernst Schrimpff, Sonnenkraft Freising) und die Stadt Hammelburg (auf Betreiben von Stadtrat Hans-Josef Fell) der Stadt Aachen den Rang abgelaufen und das Programm bereits vorher eingefürt.

    Jede weitere Wertung…..verkneif ick mir lieber……soll doch der stille Leser die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

    Onkel Heinz……….die unendliche Geschichter einer Goldgrube…auf dem eigenen Grundstück

  12. Hach……kann sich noch jemand an Enoch zu Guttenberg erinnern……..der auch aus dem BUND ausgetreten ist?

    Mir stockte der Atem, als ich meine Befürchtungen dem Vorsitzenden des Bund Naturschutz in Bayern, Hubert Weiger, mitteilte und von ihm folgende Antwort erhielt: „Nach intensiver interner Diskussion im Bund Naturschutz und im Bundesverband BUND sind wir im Interessenskonflikt Energie -- Wald -- Artenschutz zu dem Schluss gekommen (. . .), dass es aktuell keine Daten gibt, die in Deutschland eine Gefährdung von Populationen von Tier- oder Pflanzenarten nahelegen oder belegen. Die Mortalitäten im Straßenverkehr sind um den Faktor 1000 bis 10.000 höher.“…..

    Ich wollte, ich könnte derlei Stellungnahmen einem Anfall geistiger Verirrung zugutehalten. Aber wurde nicht ausgerechnet die „Naturstrom AG“ als erstes unabhängiges Ökostrom-Handelsunternehmen Deutschlands 1998 vom BUND mitgegründet? Wirbt nicht der BUND selbst für dieses Unternehmen mit dem Argument, „dass man sich als Naturstrom-Kunde ganz automatisch an der Förderung von Neuanlagen beteiligt“. Kurz -- ich kann mich des fatalen Eindrucks nicht erwehren: Hier geht es gar nicht um Natur und ihren Schutz. Hier geht es möglicherweise schlicht um Geld.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/enoch-zu-guttenberg-ich-trete-aus-dem-bund-aus-11748130-p3.html

    Hubert Weiger ist einer der glühendsten Verehrer der „Erneuerbaren“ in Deutschland (zusammen mit Bärbel Höhn)…..wer diverse Talk-Shows und Interviews mit Ihm gesehen hat, weiß was ich meine………….wenn jetzt ein Fell behauptet, der BUND würde die Energiewende ausbremsen….hab ick nur noch eine einzige menschliche Reaktion übrig……..boing…..Stirn auf Tischplatte.

    Meine persönliche Meinung zu diesen Vorfall……der feine Herr Fell hat sich mit diesen Austritt keinen Gefallen getan….im Gegenteil……er hat sein wahres Gesicht gezeigt, ersatzweise….endlich seine Maske fallen lassen.
    Eventuell waren Ihm die Mitgliedsbeiträge auch zu teuer……man muss ja sparen, wo man kann….gelle.

    Onkel Heinz………knurrrr

  13. Soso…der Fell Josef macht sich also vom Acker….verfangen wohl die Lügen (Energie wenden zu können und nicht teurer als eine Kugel Eis) in der Gesellschaft nicht mehr so….wenn das Schiff (Naturschutz=Klimaschutz) anfängt zu brennen, dann ist es halt der Kapitän (Josef Fell) der das Schiff als erste verlässt…

  14. Ich habe mich mal durch so einige Seiten von Bürgerinitiativen gegen Windkraft geklickt und bin schon ein wenig enttäuscht. Selten nur wird die Notwendigkeit einer Umstellung der Energieversorgung grundsätzlich bestritten, oft wird sogar betont, dass eine Energiewende notwendig sei. Und es wird natürlich überall der Konflikt zwischen Umweltschutz und sogenannten Erneuerbaren besprochen. Dies ist eigentlich das tragende Element der meisten Bürgerinitiativen.

    Ein Zukunftsnarrativ fehlt praktisch überall, es geht den meisten um konservativen Heimat- und Naturschutz. Dies ist natürlich den Menschen wichtig, nur laufen sie mit ihrer Argumentation Gefahr als NIMBYs (Not In My Back Yard) verunglimpft zu werden.

    Hier frage ich mich natürlich, ob eine derartige Stimmung nicht nur hinsichtlich der Windmühlen oder überhaupt der Erneuerbaren existiert, sondern auch und vor allem der romantischen Seele, die bei den Deutschen besonders stark ausgeprägt zu sein scheint, geschuldet ist.

    Vielleicht aber haben die Deutschen tatsächlich insgeheim ein Zukunftsnarrativ, eines was sie sich angesichts des wahr genommenen Meinungsklimas nicht getrauen offen zu sagen, und das ist Vermehrung. Sie haben Angst dass ihr Wohlstand verschleudert wird, dass das was erarbeitet wurde nun leichtfertig her gegeben wird. Man hat was zu verlieren hierzulande, und dass beißt sich mit dem Wunsch nach Vermehrung. Die Wachstumsgegner mit ihren Suffizienzgerede können sich ja nicht auf eine große Anhängerschaft stützen. Selbst bei den Grünen sind diesbezüglich ja kaum mehr als Lippenbekenntnisse diesbezüglich zu beobachten.

    Möglicherweise ist Vermehrung das falsche Wort, sondern nur um die Angst vor Verlust. Materieller Verlust, Verlust der Heimat, ja selbst Verlust der Sprache. Womit dann auch ein Faden zur Gender-, Europa- und Flüchtlingsdiskussion gesponnen werden kann.

    Das Problem an Verlustängsten, so sehr ich sie verstehe, ist aber, sie kreieren kein Zukunftsnarrativ. Das haben nur die Klimaschützer, wenngleich eines eher der apokalyptischen Art. Aber vielleicht muss man heute schon froh sein, wenn Bewahrung im Vordergrund steht, wie bei den Heimat- und Naturschützern. Und wie bei den Windkraftgegnern.

  15. An diesem Überzeugungstäter names „Fell“ sieht man eines vor allem:
    Die ersten Grünen waren keine Umweltschützer sondern KOMMUNISTEN (APO). Die Umstellung der Gesellschaft in ein sozialistisches Regime ist viel wichtiger als irgend etwas anderes. Grundlage dieses Denkens sind nicht pan-ökologische Denkmechanismen sondern Marxismus. Eine selbsternannte Elite muss über die dumme Masse herrschen, damit diese ja keine Fehler zum eigenen Schaden begeht.
    Solche Irre soll man lassen. Gut, dass er nicht mehr im BUND drin ist. Dann soll er seinen Brei doch irgendwo anders predigen.
    schaut euch das mal an, vllt kennt ihr’s ja schon:

    https://youtu.be/p18cUdWTESE

  16. Der werte Herr Fell vergleicht dann in seinen Vorträgen auch gerne die jährlich installierte Peakleistung der Kernkraftwerke mit der der Windkraft. Entsprechend pampig reagiert er auf die Aufforderung die Windkraft um Faktor 4 runterzuskalieren, um das ganze wenigstens etwas vergleichbar zu machen.

    Aber was solls. Der Herr Fell ist Lobbyist und kein Wissenschaftler.

    mfg

  17. Die ersten Grünen waren keine Umweltschützer sondern KOMMUNISTEN (APO)

    Schlimmer noch: NAZIS

    Fakt ist, dass die Grünen in ihrer Gründungsphase, von der Partei AUD (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher) unterstützt wurden, die sich sogar wegen der Grünen auflöste, um seine Mitglieder in die Partei der Grünen zu integrieren. Somit gehörten viele AUD Mitglieder zu den Gründungsvätern der Grünen.

    Die AUD wurde u.a von Horace Greeley Hjalmar Schacht mitbegründet. Die AUD wurde 15./16. Mai 1965 aus der Deutschen Gemeinschaft, der Deutschen Freiheitspartei (einer Abspaltung der Deutschen Reichspartei) und Teilen der „Vereinigung Deutsche Nationalversammlung“ gegründet. Zu den Gründerpersönlichkeiten gehörten auch Wolf-Rüdiger Schenke, ehemals Mitglied der Reichsleitung der Hitler-Jugend und Herausgeber des HJ-Schulungsbriefes „Wille und Macht“ sowie August Haußleiter. Letzterer, aktiv beim Hitler-Putsch 1923, gehörte nach dem Krieg zu den Gründern der als rechtsextrem eingeschätzten Deutschen Gemeinschaft (DG), welche die Wiedervereinigung Deutschlands durch Neutralität und Verzicht auf eigenes Militär anstrebte. Die DG wurde 1949 gegründet. Sitz der Partei war München. Zu den Gründern gehörten Walter Becher, Renate Malluche, August Haußleiter und Paul Wilhelm.

    Des weiteren gab es da noch Baldur Springmann, ehemaliges SA Mitglied und deutscher ökologischer Landwirt, Publizist und Politiker des rechtsextremen Spektrums mit völkischem Hintergrund. Der Erbe einer Industriellenfamilie gehörte zu den Pionieren der Ökologiebewegung in der Bundesrepublik. Er war seit den 1970er Jahren unter anderem in der AUD und im Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL-D) aktiv, 1978 Gründungsmitglied der Grünen Liste Schleswig-Holstein und im Januar 1980 der Partei Die Grünen.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14328175.html

    1969 hatte die AUD, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, ca. 1.500 Mitglieder. Am 27. April 1980 erfolgte – unter anderem nach einer programmatischen Wendung in Richtung Ökologie – ein Auflösungsbeschluss zugunsten der im Januar gegründeten Partei Die Grünen.

    Ach…nicht zu vergessen: Opa Vogel, ein Wahlwerbeträger der 80ger Grünen und Duzfreund des Wannseekonferenzteilnehmers OGruf. Stuckard…
    http://www.spiegel.de/einestages/25-jahre-gruene-im-bundestag-a-946709.html

  18. @ FK 9 Pilot

    Schlimmer noch: NAZIS

    Der Vorwurf ist nicht falsch, doch führt er, meines Erachtens, vom Kern der Sache weg. In »Die Wurzeln der Sonnenblumen« schrieb ich.

    Fälschlicherweise wird dies dann automatisch mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht, selbst Jürgen Trittin stellte eine „sehr erhebliche ideologische Schnittmenge“ zwischen Naturschutz und Nationalsozialismus fest und schlussfolgert: „Es gab eigentlich keinen Punkt, an dem Naturschutz und Nationalsozialismus ideologisch grundsätzlich unvereinbar waren.“⁽⁴⁾

    Dies ist bei den meisten Kommentatoren unstrittig, und doch falsch, weil der Ursprung des Naturschutzes weit vor dem Entstehen des Nationalsozialismus liegt. Die deutschen Faschisten haben die völkische Naturschutzbewegung nur einfach in ihr Weltbild eingegliedert. Diese wiederum hatte die von der Romantik beeinflusste Heimatschutzbewegung um den völkischen Gedanken erweitert⁽⁵⁾. Insgesamt kann man den deutschen Heimat- und Naturschutz als Gegenbewegung der Umwandlungsprozesse im 19. Jahrhundert betrachten.

    Die konservative romantische Heimat- und Naturschutzbewegung wurde von den Nazis geentert, und sicher waren auch viele Nazis dabei, doch der Ursprung ist ein anderer und nicht im Nationalsozialismus zu suchen. Es passt nur gut rein.

  19. Was ich mich frage, warum ist Herr Fell dem BUND/ BN einst beigetreten? Wollte er die Leute dort umdrehen von Naturschützern zu Klimaschützern?

    Zum Bund für Energiewende und Klimaschutz (BEKD)?

  20. Die konservative romantische Heimat- und Naturschutzbewegung wurde von den Nazis geentert, und sicher waren auch viele Nazis dabei, doch der Ursprung ist ein anderer und nicht im Nationalsozialismus zu suchen

    .

    Das ist sicher nicht verkehrt. Aber oben geht es um den tatsächlichen Personenkreis.
    „Geentert“ ist aber sicher auch nicht ganz richtig. Denn keine Ideologie kommt aus dem Nichts.
    „Blut und Boden“ ist (vereinfacht) die Fusion von Eugenik und der Ökologie nach der Ur-Definition von Ernst Haeckel…
    Wenn ich mir die heutigen Grünen anschaue, sehe ich da auch nicht viele Unterschiede zu früher -- außer, dass das eugenische Prinzip von der Nazi-„Rassenhygiene“ dort zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt ist.

  21. FK 9 Pilot sagt #3

    …auf jeden Fall beweist es mal wieder, worum es Fell und Consorten eigentlich immer geht — nicht um die Umwelt, sondern um Kohle

    @FK 9
    Das haben Sie vollkommen richtig erkannt. Diesen Umweltschädlichen Rohstoff will er verdrängen.

    MfG

  22. @und ewig grüßt dat Murmeldiehl

    Diesen Umweltschädlichen Rohstoff will er verdrängen…….

    ……indem er die Umwelt/Natur verdrängt…..um den Satz mal zu vervollständigen…..ausserdem ist mit Kohle janz schnöder Mammon gemeint…also Geld, Euros….Dollar……oder sonstige Weichwährung.

    H.E.

  23. schnöder Mammon gemeint…also Geld, Euros….Dollar

    Klarzustellen, auch einer meiner Lieblingsrohstoffe, für welchen ich stets und ausdrücklich meine persönlichen Zwischenlagerkapazitäten in unbegrenzter Größenordnung anbiete!

  24. @Heinz #22

    Genau. In Bayern macht es ja nun gar keinen Sinn, denn Bayern schaltet ja keine Kohlekraftwerke ab, sondern umweltfreundliche Kernkraftwerke und Gaskraftwerke..
    Bayern schaltet ein Kernkraftwerk ab und muss dafür seine Landschaft verschandeln, den Bürgern teure Stromtrassen zumuten, um, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, Braunkohlestrom aus NRW zu importieren und das obwohl Bayern den niedrigsten pro Kopf CO2 Ausstoß der Stromerzeugung hat.
    Das macht ja nun gar keinen Sinn.
    Aber das ist eben die planwirtschaftliche dümmliche EEG-Politik von CDU/CSU/SPD/GRÜN die weder ökonomisch Sinn macht, weil man Kapital vernichtet durchs Abschalten eines schon investierten Kraftwerkes, noch CO2 einspart, weil man Kernkraft durch Wind und Kohle ersetzt.
    Da hätte man besser Griechenland ein paar Schulden erlassen, da hätten wenigstens die Griechen was davon.

  25. @Günter
    Naja….die Diehle wollte auch mal wieder bei uns quietschen, …*grins.

    Übrigens……dat nennt sich „schöpferische Zerstörung“…..wat wir grad mit der so-genannten Energiewende machen.

    PS…..was juckt es die Bayern…..die holen sich dann ihren Strom aus Tschechien und Ösi-Land.

    H.E.

  26. @Heinz

    PS…..was juckt es die Bayern…..die holen sich dann ihren Strom aus Tschechien und Ösi-Land

    Nun ja, langfristig gesehen ist es halt blöd wenn man Geld vernichtet durch Abschalten von Kernkraftwerken die man schon bezahlt hat. Da hilft es auch nichts, wenn später der Strom aus Österreich geholt wird.
    Paradebeispiel ist Griechenland die importieren quasi alles. geht auch, aber wie.

  27. Was ich mich auch frage, warum ist die Internetseite von Herrn Fell immer noch grün wie die grüne Natur?

    http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/877-bund-naturschutz-gefaehrdet-atomausstieg-und-behindert-klimaschutz

    Und nicht blau, oder schwarz, wie PV-Zellen. Oder gelb, wie Rapsfelder. Oder weiß wie Windräder?

  28. Diesen Umweltschädlichen Rohstoff will er verdrängen…….

    Was von den Klimaschützern sehr gerne ausgeblendet wird, auch wir Menschen sind von einem funktionierenden Kohlenstoffkreislauf abhängig. Und dazu gehört die Rückführung von gebundenem Kohlenstoff in das pflanzenverfügbare CO2. Immerhin ist das unsere Lebensgrundlage, dass Pflanzen assimilieren und wir damit Nahrung und Rohstoffe bekommen. Wenn so eine Hohlfritte CO2 als Giftgas bezeichnet (ja, das habe ich schon gelesen und gehört), bekomme ich die Krätze. CO2 ist die Grundlage des Lebens.

  29. Günter Heß schrieb:

    Aber das ist eben die planwirtschaftliche dümmliche EEG-Politik von CDU/CSU/SPD/GRÜN die weder ökonomisch Sinn macht, weil man Kapital vernichtet durchs Abschalten eines schon investierten Kraftwerkes, noch CO2 einspart, weil man Kernkraft durch Wind und Kohle ersetzt.

    Die große, verwirrende Frage ist doch: woran liegt so ein offensichtlicher Irrationalismus? Wenn man einen Herrn Seehofer als Paradebeispiel nimmt: dumm ist da doch keiner. Ihr „Kosmos“ scheint einfach ein anderer zu sein. Sie scheinen unter Demokratie im Wesentlichen Meinungfragen zu verstehen, und möglichst spontanes umsetzen als gute Politik. Ich unterstelle keinem der Agierenden Böswilligkeit, finstere Pläne etc. sie sind an Machterhalt interessiert, und rationalisieren das vor sich damit, dass es die Anderen eher schlechter machen würden. Was fatalerweise sogar stimmen könnte. Die Rationalität der entscheidenden Politiker ist einfach eine andere. Merkels Entscheidung nach Fukushima war unter machtpolitschien Gesichtspunkten völlig korrekt.

    Grundsätzlich ist dieses Agieren entgegen jeglicher Naturwissenschaft sogar auch positiv, es ist nur in einer Gesellschaft möglich, die stabil in einem Wohlstand verankert ist, den die Ingenieure und NaWis geschaffen haben, dieser so selbstverständlich ist, wie ein Fisch nicht über Wasser schreiben würde, so er es könnte. Allgemeiner Tenor: Wir machen Politik, die Ings bekommen das schon irgendwie hin, nicht unser Problem. Und wenn Greenpeace sagt, Gentechnik ist pfui, grundsätzlich, übernimmt das die SPD ins Programm.

    Mit dem Wohlstand wachsen Entscheidungsoptionen, von denen auch ganz viele falsch sein können -- es ist egal, ein akademischer Diskurs, egal mit welchem Ergebnis, am Schluss stößt man immer noch mit einem exzellentem Wein an und lässt sich vom E-mobil nach Hause chauffieren. Es ist alles allzu menschlich.

    Vermutlich gibt es irgendwann, so in 10-20 Jahren ein ziemlich böses Erwachen, und die Kinder werden genau die fragen, die heute mit „aber unsere Kinder…“ nerven. Weil genau die es sind, die von ihrem kleinen Wohlstandsrefugium Pläne für die Resterlösung der Welt hatten und mit einem riesen Kater aufwachen um zu merken, dass sich z.B. die physik immer noch nicht nach ihren Vorstellungen richtet, sogar dann nicht, wenn sie besonders gut gemeint waren.

    So läuft das immer, leider. Das Einzige, was mich positiv stimmt: Dank Globalisierung merken vielleicht ein paar Leute in D. eher, dass sie auf den Spuren Bambis in den Wald auf dem Holzweg sind, wenn kein Funksignal da ist.

  30. @Heinz #25
    Rein Versorgungsmäßig stört es Bayern zwar nicht aber die wirtschaftliche Wertschöpfung, die mit einer eigenen Stromerzeugung und hier vor allen der Kernkraft, in Bayern und für den Bayerischen Staatshaushalt verloren geht, ist nicht zu unterschätzen. Eine wirtschaftliche Wertschöpfungskette geht damit für Bayern verloren und damit auch die Unabhängigkeit in der eigenen Stromerzeugung und Versorgungssteuerung. Volkswirtschaftlich Strategisch ist der Ausstieg Bayerns aus der Kernkraft und die damit verlorene Unabhängigkeit in der Stromerzeugung/Versorgung ein komplettes Desaster. Steuereinnahmen können durch den Wegfall dieser wirtschaftlichen Wertschöpfungskette nicht mehr generiert werden. Den Gemeinden und Städten wie auch dem Bayerischen Staat werden diese Steuereinnahmen fehlen. Auch vor dem Hintergrund der Hohen Ausgaben beim Thema Asyl-Flüchtlinge. Deswetieren wird die Wirtschaft in Bayern in Zukunft mit steigenden Strompreisen zu rechnen haben und Investitionen für die Zukunft wird man in Bayern nicht mehr so locker leicht planen können…Stichwort…Versorgungssicherheit.

    Voest Alpine in Österreich (Stahlindustrie) ist hier nur der Anfang einer Spirale, die sich zum Schluss für unsere Volkswirtschaft immer mehr in eine Mangel und Armutsspirale verwandeln wird.
    Grundstoffindustrie und Chemie und zum Schluss die Autoindustrie wird es in Bayern unter diesen Kernkraftausstieg und der Energiewende (CO2 Bashing) immer schwerer gemacht den Produktions-Arbeitsstandort zu halten.

  31. @PeterD #29
    Die Merkel Entscheidung -nach Fukushima- aus der Kernkraft in Deutschland auszuscheiden und in die Energiewende alternativlos einzusteigen war und ist eine Verrat an den Wählern der Union gewesen. Die Wähler haben Merkel auch deswegen gewählt, weil Sie eben nicht aus der Kernkraft (in diesen Tempo wie jetzt) aussteigen wollte und bis dato noch eine einigermaßen Vernunft und Verständliche Energiepolitik betrieben hat.
    Die Wahl in BW hat sie dann trotz des beschleunigten Kernkraftausstieg für Deutschland verloren und hat somit die Volkswirtschaftliche Basis im Zusammenspiel mit einer marktfeindlichen Energiewende=EEG für unsere Zukunft komplett zerstört.
    Chaos und Murks hat diese Merkel für die deutsche Volkswirtschaft = Gesellschaft angerichtet und hinterlassen.
    Und nebenbei hat diese Merkel Dame auch noch die konservativen = bodenständigen Werte einer marktwirtschaftlichen Union verraten.

    Merkel hatte die Wahl im Sinne und mit Vernunft und Verstand sich für die Kernkraft und gegen die Energiewende zu entscheiden. Sie hat es nicht gemacht und das ist Führungsschwäche und der Verrat an der eigenen Volkswirtschaft/Gesellschaft.

    Und so wie sich diese Dame Merkel bei der Energiepolitik weggeduckt hat und den Lobbygruppen das Feld überlassen hat, so duckt Sie sich auch bei der Asylpolitik weg. Und für die Familienpoltiik hat diese Frau eh keinen Sinn mehr.
    Merkel = Chaos, werte und ziellose Polittik. Opportunismus des Machterhalts auf Kosten der deutschen Volkswirtschaft/geselslchaftlicher und sozialer Wohlstand!

  32. @PeterD #29

    Wenn man einen Herrn Seehofer als Paradebeispiel nimmt: dumm ist da doch keiner

    Das vielleicht nicht, aber im Gegensatz zu ihren Vorgängern fehlt Merkel und Seehofer der innere Kompass. Die reagieren und managen Krisen oft ganz gut, aber führen tun sie nicht, weil sie nicht wissen wo sie hinwollen.

    Ich unterstelle keinem der Agierenden Böswilligkeit, finstere Pläne etc. sie sind an Machterhalt interessiert, und rationalisieren das vor sich damit, dass es die Anderen eher schlechter machen würden.

    Ja, die wollen nur das Beste, aber Absichten bewirken nichts, man muss wissen wohin man will und das auch umsetzen

    Was fatalerweise sogar stimmen könnte.

    Könnte. Da hilft nur ein Experiment. Wenn man sich vor dem Abwählen fürchtet, lässt man die Stärke der Demokratie ungenutzt.

    Weil genau die es sind, die von ihrem kleinen Wohlstandsrefugium Pläne für die Resterlösung der Welt hatten und mit einem riesen Kater aufwachen um zu merken, dass sich z.B. die physik immer noch nicht nach ihren Vorstellungen richtet, sogar dann nicht, wenn sie besonders gut gemeint waren.

    Ja, das ist der Punkt. Die geplante Resterlösung der Welt. Davor sollten wir uns hüten.

  33. @Günter #26
    Daran erkennt man, das es NICHT um Klimaschutz geht…….sondern um „kreative Zerstöung“

    Die Schöpferische Zerstörung (auch kreative Zerstörung) ist ein Begriff aus der Makroökonomie, dessen Kernaussage lautet: Jede ökonomische Entwicklung (im Sinne von nicht bloß quantitativer Entwicklung) baut auf dem Prozess der schöpferischen bzw. kreativen Zerstörung auf. Durch eine Neukombination von Produktionsfaktoren, die sich erfolgreich durchsetzt, werden alte Strukturen verdrängt und schließlich zerstört. Die Zerstörung ist also notwendig − und nicht etwa ein Systemfehler −, damit Neuordnung stattfinden kann.

    Blöd ist nur, das die Neukombination der Produktionsfaktoren sich nur Dank massiver Subventionen scheindurchsetzen können……doch bis das der blöde Pöbel endlich merkt, sind die alten Strukturen zerschlagen.
    Revolutionen werden durch kleine Grüppchen von Aktivisten initiiert…..und die Masse der Menschen ist zu träge, diese in ihre Schranken zu weisen.

    Ausserdem, was lange hält, bringt kein Geld.
    So ein KKW kann locker 40-60 Jahre arbeiten, eh es ersetzt werden muss…..der EE-Quark ist nach 20 Jahren nur noch Schrott…..ein kurzlebiges Produkt bringt dem Hersteller mehr Umsatz als ein langlebiges…..und selbst der überzeugteste Nachhaltigkeitsfanatike hat jedes Jahr sein neues Smartphone in den Händen.
    20 Jahre……und da wurde ich stutzig, als Gabriels erste Planung zur Bestrafung alter Kohlekraftwerke genau diese Jahresangabe fiel….obwohl die ja auch für mindestens 35 Jahre Lebensdauer ausgelegt wurden…..20 Jahre….wenns danach geht, müsste ick meine Anlage auch bald abreißen und ne Neue hinstellen….damit die Produzenten der Anlagenteile wieder ein tolles Geschäft machen können.

    Wie gesagt….der Klimawandel wird nur vorgeschoben (naja, die nützlichen Idioten sehen das anders)…..um Umsatzsteigerungen zu generieren……und dat, ist alles andere als „nachhaltig“.

    MfG
    H.E.

  34. @Günter
    Kleiner Nachtrag

    ….Dass der bei weitem grösste Teil der Menschheit … den Schritt zur Mündigkeit, ausser dem dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben, und sorgsam verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt ausser dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften: so zeigten sie ihnen nacher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so gross nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen … (Immanuel Kant) --

    Hier geklaut.

    passt ganz gut zu meiner Bemerkung……“die Masse der Menschen ist zu träge“…….

    PS. Weil Du mehrfach Griechenland angesprochen hast……dazu kann ick noch nix sagen, da ick noch zu keiner fundierten Abschlussmeinung gekommen bin…..zu viel Propaganda auf allen Kanälen….zu wenig Ahnung, wer wirklich am Dilemma schuld ist.
    Immerhin hat dieses kleine 10 Millionen Volk erreicht, das die EU ziemlich ins Schwinnen gekommen ist.

    Griechenland-Krise Schäuble will EU-Kommission entmachten

    Mein Problem ist ….ich weiß immer noch nicht, wem der ganze Scheiß nutzt.
    MfG
    H.E.

  35. Heinz, warum weißt Du das nicht ?

    Lese Akif Der letzte deutsche Sommer

    Dazu noch „ARSCHLOCHDEHNEN AUF CDUisch“ 😉

  36. Hans-Josef Fell, der neuste Streich:

    Schwarzstörche verenden wegen Hitze im unterfränkischen Naturpark Spessart -- Gegen die Erderwärmung hilft nur der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien

    Der Kampf vieler Naturschutzverbände, wie BUND, NABU, LBV im Einklang mit der Bayerischen Staatsregierung für pauschale Verbote von Windkraft in Naturparks, Biosphärenreservaten, gegen Wasserkraft und andere Erneuerbare Energien wird nur ein weiteres Aufheizen der Erdatmosphäre zur Folge haben. Dann wird es in einigen Jahrzehnten Schwarzstörche, Rotmilane, seltene Flussperlmuscheln und die großen artenreichen Buchenwälder im Spessart, der Rhön, im Odenwald, im Steigerwald und anderen deutschen Mittelgebirgen nicht mehr geben ­– alles windreiche, Höhen der Mittelgebirge, die auch der BUND von Windkraft freihalten will.

    Wann endlich begreifen die Naturschutzverbände und die CSU, dass der Kampf gegen die Erderwärmung nur mit dem massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien gewonnen werden kann und nicht mit dem Kampf gegen Erneuerbare Energien vor Ort, wenn sie einseitig den pauschalen Schutz des Landschaftsbildes zur Verhinderung von Windkraft nutzen.

    Das Zurückweisen durch den BUND Vorsitzenden Hubert Weiger dieser mit meinem BUND-Austritt verbundenen Argumentation lässt ahnen, dass in den Naturschutzverbänden noch viel Arbeit zu leisten ist, damit sie endlich den Ausbau der Erneuerbaren Energien als existenziellen Beitrag zum globalen Artenschutz und nicht als Bedrohung der Artenvielfalt begreifen.

    Berlin, den 30. Juli 2015

    Ihr Hans-Josef Fell

    Herr Fell, wenn Sie die EE so ausbauen, wie geplant, dann wird es mit Sicherheit Schwarzstörche, Rotmilane, seltene Flussperlmuscheln und die großen artenreichen Buchenwälder im Spessart, der Rhön, im Odenwald, im Steigerwald und anderen deutschen Mittelgebirgen nicht mehr geben.

    Eine Klimaerwärmung begünstigt hingegen den Artenreichtum und Artenzuwachs. Heute haben wir soviel Arten wie noch nie während des Holozän in Deutschland. Winternotzeiten für Wildtiere fallen weg, Zugvögel müssen nicht mehr soweit in den Süden ziehen und haben einen Brutvorsprung, etc.. Bienen können früher fliegen, die Blüte der Pflanzen setzt früher ein. Etc.. Seltene Pflanzen nehmen zu in Deutschland. Kann man heute alles beobachten. Ebenso die Naturzerstörung durch die EE, Vermaisung, Verrapsung, Vergrämung von Vögel durch WKA, Zerhäckselung von Fischen durch Wasserkraftwerke, etc..

  37. PS

    der Kampf gegen die Erderwärmung nur mit dem massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien gewonnen werden

    Heißt, Herr Fell will keine Naturlandschaften, sondern zugebaute und intensiv genutzte Industrielandschaften, „zum globalen Artenschutz“.

  38. Merkt der überhaupt noch irgendwas, oder ist der einfach nur dreist?

    artenreichen Buchenwälder im Spessart, der Rhön, im Odenwald, im Steigerwald und anderen deutschen Mittelgebirgen nicht mehr geben.

    Nicht mal die Wälder wird es mit den Windrädern noch geben: Ich sehe es nur im Hunsrück / Soonwald
    Je Windrad müssen ca. 6000 m² Wald gerodet werden. Allein für die 20-40 Windräder dort also 120.000 bis 240.000 m² Wald.

  39. @FK 9 Pilot

    Die Buchenwälder wird es dann auch nicht mehr geben, weil Buchen zu langsam wachen und andere schnellwachsende Hölzer zur verstärkten Holznutzung und Energiegewinnung/ Pellets angepflanzt werden.

    Und nein, dass merkt Herr Fell vermutlich nicht.

  40. die Opfer der Windräder:

    https://m.youtube.com/watch?v=dwmKLEi6vsg&feature=youtu.be

    Der Filmer flucht allerdings nur hilflos vor sich herum, anstatt die Überlebenden in eine Vogelschutzstation zu bringen.

  41. Dass Grüne keine Ahnung von der Natur haben, beweist das Beispiel Schwarzstorch:

    Die Art kommt durchaus in wärmeren Lebensräumen vor, so gibt es residente Populationen im südlichen Teil Afrikas. Sie hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzstorch#Verbreitung

    Die Temperatur ist zudem keine Ursache für den Rückgang der Art in Mitteleuropa Schuld ist die Zerstörung der Lebensräume, die derzeit von Grünen und Konsorten forciert wird, wie seit den 60er jahre nicht mehr.

  42. Orginal von der HP:

    MEINE VISION

    Da die Erneuerbaren Energien vollständig die Gesellschaft durchdringen müssen, ist jeder Einzelne gefordert, in seinem Umfeld 100 % Erneuerbare Energien zu verwirklichen. Seit über 20 Jahren bestimmt dies mein Handeln. Unsere Heizung, unsere Öko-Autos werden mit Erneuerbaren Energien versorgt. Sogar mehr Ökostrom erzeugen wir in unserem Haus, als wir benötigen. Durchgesetzt habe ich auch, dass der Bundestag Ökostrom bezieht. Mein Wunsch ist es, dass immer mehr Menschen diesen Beispielen folgen und damit Verantwortung für Klimaschutz übernehmen. Mein Ziel ist es, unsere Energieversorgung weltweit auf 100 % Erneuerbare Energien umzustellen. Das bedeutet die vollständige Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern. Die Erneuerbaren Energien leisten den entscheidenden Beitrag gegen die Klimaerwärmung, die wirtschaftliche Rezession und gegen weitere Kriege um Erdöl. Sie schaffen immer mehr Arbeitsplätze. Die Ökologisierung der Gesellschaft ist die unerlässliche Antwort auf die Krisen von heute und meine Motivation für morgen.

    Wie sagte doch ein ehemaliger Bundeskanzler: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen…“

  43. Das gibt den Sprichwort……jemanden das Fell über die Ohren ziehen……..eine ganz neue Bedeutung.

    Ich würde anraten….den guten MAnn mal zum Onkel Doktor zu schicken, denn Größenwahn ist dringend behandlungspflichtig. Wenn der den Scheiß glaubt, den er so von sich gibt….sehe ich allerdings keine Heilungsaussichten.

    Deutsche Fanatiker vereinigt euch…..um die Welt zu retten…..oder wenigstens die eigene Brieftasche.

    Mir is übel…..wo is mein Kübel.

    Onkel Heinz…….dann doch lieber Fell-atio

  44. Ich sag nur Soylent Green.

    100% erneuerbare Entsorgung des Menschen.

  45. PS

    Zum Schwarzstorch:

    Vorkommen bestehen in Spanien und Ostportugal, in der nördlichen Türkei, in der Republik Südafrika nordwärts bis Simbabwe und Sambia. Im Winter zieht er u.a. nach Zentralafrika. Ich glaube, der freut sich über eine Klimaerwärmung.

  46. @Michael Krüger #44

    War nicht der deutsche Titel:

    Jahr 2022, die überleben wollen,

    Der Film ist ja aus den 70iger.
    Da sieht man mal wie die Apokalyptiker sich damals geirrt haben.

  47. In China wurde gerade mit Hilfe von Gentechnik eine Reispflanze getestet die einen höheren Stärkegehalt bei niedrigeren Methanemissionen hat.
    Der Link.
    Mal sehen was die Grünen dazu sagen.

    Three-year field trials in China demonstrated that the cultivation of SUSIBA2 rice was associated with a significant reduction in methane emissions and a decrease in rhizospheric methanogen levels. SUSIBA2 rice offers a sustainable means of providing increased starch content for food production while reducing greenhouse gas emissions from rice cultivation.

    Egal, ob die Grünen die Gentechnik ablehnen oder nicht. In anderen Ländern wird daran gearbeitet sie einzusetzen, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.

  48. @42

    Mein Ziel ist es, unsere Energieversorgung weltweit auf 100 % Erneuerbare Energien umzustellen. Das bedeutet die vollständige Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern.

    Es ist schön, daß Herr Fell in dieser Liste die nuklearen Energieträger nicht ausgeschlossen hat, dann klappts vielleicht auch mit den 100% ;).

    mfg

  49. @Michael Krüger #36
    Sehr interessant diese Aussagen von diesen Hans-Josef Fell……er will also weitere Wärmeinseln (Solarparks und Windkraftanlagen) in die deutsche Naturlandschaft betonieren. Er will also weiter die kühlende Naturlandschaft mit Solarparks und Windmühlen zubetonieren.
    So kann man sich natürlich (künstlich) auch sein eigenes Treibhaus (Hitzetod) Umfeld schaffen.

  50. Übrigens……Größenwahn kann man auch mit Zahlen belegen.

    Mein Ziel ist es, unsere Energieversorgung weltweit auf 100 % Erneuerbare Energien umzustellen. Das bedeutet die vollständige Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern.

    Na dann gucken wir mal, was Wikipedia dazu sagt:

    Von 1990 bis 2008 stieg der Energiebedarf pro Kopf um 10 %, während die Weltbevölkerung um 27 % wuchs. Der Weltenergiebedarf stieg um 39 %

    -Der durchschnittliche Energiebedarf betrug 2008 21.283 kWh/Kopf

    -Der BP Energy Outlook erwartet eine Zunahme des Weltenergiebedarfs um 37 % bis 2035 (= 1,4 % pro Jahr).

    -Derzeit werden rund 85 % des globalen Energiebedarfs durch fossile Energieträger gedeckt

    2008 lag der Weltenergiebedarf bei 142.000 TWh……..so, ein 5 MW Windrad…das ick hier mal großzügig mit 3000 Vollbenutzungsstunden auslege…..erzeugt im Jahr 0,015 TWh Strom…..und nun, lieber Herr Fell…..Taschenrechner raus und flott die Anzahl der nötigen Windmühlchen berechnet…die man global bräuchte um Ihren Größenwahn in die Tat umzusetzen.

    Ähm….janz grobe Milchmädchenrechnung…natürlich mischt man dat mit Wasser und Sonne…verschweigt die Umwandlungs/Transport/Speicherverluste/steigenden Energiebedarf…….es geht lediglich nur um eine grobe Überschlagsrechnung.
    Wenn man dann noch bedenkt, das so ein Windrädchen locker 7.000 Tonnen Beton, Stahl, Kupfer und Kunststoff verschlingt……darf man den globalen Materialverbrauch auch gleich noch mitberechnen.

    Ähm…..wetten, dem schwimmen gleich die Felle wech?
    Onkel Heinz…….wandelnder Taschenrechner

  51. Nachtrag
    Wenns nicht so mit dem Rechnen klappt…….wie wärs denn dann mit einen rein optischen Vergleich….den Ersatz eines 1.000 MW Kernkraftwerkes durch lustige Windrädchen (natürlich fehlt da auch noch der Speicher)…..

    https://www.youtube.com/watch?v=zc7rRPrA7rg

    Da guckste….wa?
    H.E.

  52. Schon lustig, Leute wie Fell hinterlassen den Eindruck, als wenn die sogenannten Erneuerbaren so was wie ein Theriak sind. Eine Universalmedizin gegen alle tatsächlichen und vermeintlichen Gebrechen dieser Erde. So wie der Quacksalber im Mittelalter bei jeder Unpässlichkeit zum Aderlass riet, und mit der Diagnose der Probleme meist ordentlich daneben lag, so ist es heute mit der Diagnose von Problemen wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Art genau so.

    „Die Moderne ist gekennzeichnet durch ständige Ausdifferenzierungen und Spezialisierungen und es fällt den Menschen immer schwerer, sich ein in sich stimmiges Weltbild zu gestalten.“ So schrieb ich mal, und hier am Beispiel Fell sieht man die Gegenbewegung zur Moderne. Es ist aber auch gleichzeitig eine Gegenbewegung zur Postmoderne, die ja mit den großen »Meta-Erzählungen« ihre Probleme hat. Nein, diese neue ökologistische Bewegung, zu der der Klimawandelalarmismus gehört, will eine Antwort auf die vielen Fragen der Gegenwart haben. Der Theriak (Erneuerbare) hilft dann gegen alles, und ergänzend der Aderlass (Suffizienz).

  53. @Quentin Quencher #52
    Die Erneuerbare Energien (Energiewende-EEG) sind halt zu einer Religion erhoben worden. Eine Religion die den Menschen das Gefühl des ERHABENEN gibt. Diese Art von politisch und medial unterstützter Religion des „Erhabenen“ hat schon bei Hitler und bei den Sozialisten des DDR-System verfangen.
    Immer wieder die gleiche Masche auf die die Masse in Deutschland hereinfällt. Aber es wird auch immer wieder von der Politik und Medien diese Masche angewendet. Eine kritische und demokratische Auseinandersetzung (objektive und neutrale Berichterstattung und Politimasierung) war und ist in Deutschland auch noch nie auf Dauer und ernsthaft das Ziel gewesen. Der Fisch fängt immer vom Kopf her an zu stinken…

  54. Windkraft und der Schwarzstorch. Verträgt sich das Herr Fell?

    Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
    Staatliche Vogelschutzwarte
    Buckower Dorfstraße 34
    14715 Nennhausen / OT Buckow
    Stand 01. Juni 2015

    Gefährdung durch WEA:
    • Fundkartei: bisher 2 Schlagopfer in D dokumentiert (HE, NRW); darüber hinaus 3
    Fälle in Spanien und 1 Fall in Frankreich.
    • Das Verhungern aller Nestlinge einer Brut bei Steffenshagen deutet auf
    Altvogelverluste während der Aufzuchtzeit hin, evtl. durch die 1,7 km entfernten WEA.
    • In einer Untersuchung in Spanien war der Schwarzstorch die Art mit dem größten
    „Risiko-Index“ (27,3 % Beobachtungen an WEA mit Kollisionsrisiko pro Zahl
    Gesamtbeobachtungen) (LEKUONA & URSÚA 2007).

    Lebensraumentwertung:
    • Aufgrund der weiten Nahrungsflüge können wichtige Flugwege durch WEA
    abgeschnitten werden, weshalb ROHDE (2009) nach mehrjährigen
    Funktionsraumanalysen für einen Restriktionsbereich von 7 km votiert.
    • Von sechs auswertbaren Brutvorkommen in BB mit WEA im 3-km-Radius um den
    Horst hatten fünf schlechten Bruterfolg und/oder waren nur unregelmäßig besetzt;
    das sechste (1.700 m von WEA) hatte fünf Jahre guten Bruterfolg, seit 2010 jedoch
    keinen Bruterfolg mehr (davon zwei Jahre unbesetzt).
    • Im wichtigsten Schwarzstorch-Gebiet Hessens, dem SPA „Vogelsberg“, das gern als
    Beispiel für positives Nebeneinander von Schwarzstörchen und Windkraft genannt
    wird, nahm der Brutbestand mit der schrittweisen Errichtung von 178 WEA von 14-15
    BP auf 6-8 BP ab, während in anderen hessischen Gebieten der Bestand stabil oder
    zunehmend war.
    • Ein WP in Niedersachsen wurde durch drei Schwarzstorchpaare in der Umgebung
    komplett gemieden (SPRÖTGE & HANDKE 2006).

  55. Micha
    Denk doch mal logisch…..die Störche sterben am Klimawandel…..wegen dem wir ja die Windräder in die Landschaft pappen.
    Sollen sich doch die Störche schwarz ärgern…….wir müssen die Welt vor dem Verglühen retten…..da muss man schon mal diese kleinen Kollateralschäden in Kauf nehmen.

    Das alles dient einen höheren Zweck……….und wir Deutsche MARSCHIEREN als die Vorreiter voraus……ähnlich der Lemminge, die sich auch nicht vom Ziel abbringen lassen.
    Eigene Fehler eingestehen ist was für Looser…..wir sind die Macher…..und niemand wird uns daran hindern, eigenhändig den Klimaschutzendsieg zu erobern.

    Onkel Heinz…….stillgestanden…..Blick zur Sonne, die ja keine Rechnung schickt.

  56. @Heinz

    Der Fell schreibt:

    Im sehr großen Wald der unterfränkischen Stadt Lohr, im Naturpark Spessart, siedelte letztes Jahr erstmals ein Schwarzstorchpaar an. In diesem Jahr zogen sie drei junge Störche hoch, die dann aber vor wenigen Tagen verendeten. Dehydriert wegen der großen Hitze und der Trockenheit, so ein Experte des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) [nach einem Bericht der Main Post vom 29.7.2015].

    Dehydriert? Und die Elterntiere nicht? Lohr, im Naturpark Spessart? Da fließt der Main. War der ausgetrocknet? Und in der Umgebung gibt es viele kleine Flüsse und Seen.

    https://www.google.de/maps/@50.0065553,9.590745,12z

  57. Hans-Josef Fell ist das Paradebeispiel für einen Lobbytreibenden, der für die sog. Erneuerbaren Energien Mafia bewusst in eine Organisation eingeschleust worden ist bzw. hat sich selbst hineingebracht, um diese Organisation von innen heraus auf die gewünschte Lobbyschiene (EE-Mafia) zu bringen.
    Die zwei größten Feinde dieser Erneuerbaren Energiemafia waren zum einen die Marktwirtschaft und zum anderen die Naturschutzorganisationen wie auch die Gewerkschaften.
    Die Marktwirtschaft hat man mit einen politischen Gesetzt (EEG) außer Kraft gesetzt, die Gewerkschaften hat man mit Versprechnungen von einer besseren und sicheren (menschen-naturfreundlicher) EE-Arbeitswelt unterlaufen (geködert) und die Naturschutzorganisationen hat man damit auf Linie gebracht, in dem man diese mit seinen Lobbyisten (wie einen Hr. Fell) unterwandert hat.
    Das war und ist von langer Hand geplant worden. Die systematische Vernichtung der bestehenden Stromerzeugung in Deutschland und die Einfürhung einer Politik Energiewende-Mafia, die per EEG Gesetzgebun die Marktwirtschaft außer Kraft gesetzt hat und somit jetzt auf Kosten der Gesellschaft ihren Profit scheffeln kann.

  58. PS

    Und die Lohr (Fluss) war natürlich auch ausgetrocknet?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lohr_%28Fluss%29

  59. PPS

    Im sehr großen Wald der unterfränkischen Stadt Lohr, im Naturpark Spessart, siedelte letztes Jahr erstmals ein Schwarzstorchpaar an.

    Stimmt auch nicht, die Schwarzstörche waren schon 2008 da.

    http://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/art3993,353208

  60. So, wie der Windige sich aufregt, schwimmen dem Pelztier wohl die profitablen Felle weg, da ihm lokal die Bürger zunehmend das selbige über die Ohren ziehen.
    Da muss an das „Große und Ganze“ appelliert werden, dass wir wieder in Großen Zeiten leben, in denen -wie der ehemalige Schwarzkittel im BUM in seinem Initialen Nerobefehl zur Energiewende mal meinte -- die „Deutschen sich aufmachen“ müssten.
    Heute ist es „Vorreiten“, früher „rollte da noch was vor“, teilweise auf Ketten in Afrika. Auf alle Felle, die Kavallerie muss es doch schon sein. Das sind wir der Welt schuldig.
    Da müssen auch dann Opfer gebracht werden, weniger Eigene im fernen Nomenklaturien, wo man schon genug für Wind und gegen das Wetter kämpfen muss, aber zum Anfang schon einmal Tieropfer.

    Alles andere kommt dann später und das alte Liedgut von Norbert, diesmal dem Schultze, kann man dann auch leicht neuvertexten, etwa so:

    „Deutsche Dächer im Sonnenbrand,
    stehen zur Schlacht gegen Michelsland!
    Es rasseln die Sägen, es dröhnt der Rotor
    und Desertec rollt in Afrika vor!“

    Übrigens: Vor die jeweilige, historische Pleite haben die Götter den Pathos gesetzt…

    Euer Pilot
    (zum WE ein wenig ge -- Akif -t)

  61. Tieropfer

    Richtig. Man bringt dem Klimagott Tieropfer. Hatten wir doch auch schon mal. 😉

  62. Dehydriert

    So ein Spinner. Bevor ein Tier, das aktiv auf Wassersuche gehen kann und dazu noch einen sehr großen Aktionsradius hat, verdurstet, sind in dem Bereich, wo er lebte, erst einmal alle Pflanzen verdorrt und die weniger mobilen Tiere verdurstet. Es kann ja sein, dass die Störche verdurstet sind, aber bestimmt nicht wegen dem Klimawandel, sondern, weil sie möglicherweise verletzt und bewegungsunfähig waren. (Windräder, gell?!)

  63. Aha, im Spessart gibt es zahlreiche Widerstände gegen Windräder in dem Gebiet. Da instrumentalisiert man schon mal gerne eines der Opfer, den Schwarzstorch, für den Windunsinn. Daher weht also der Wind.

    http://www.bayrische-schanz.de/initiative-gegen-windkraft-im-naturpark-spessart/aktuelles/415.Kurzinfo_fuer_Bezirkstag_Ufr_-_Dachverband_Gegenwind_MKK_Naturpark_Spessart.html

    Zudem habe ich nicht finden können, wer genau vom LBV die Aussage gemacht hat, die Jungstörche wären dehydriert gewesen. Dieser Text taucht legilich bei diesem Grünling und bei einer Windlobbyseite auf.

  64. Dehydriert wegen der grossen Hitze

    Verbreitungsgebiet im Sommer = orange dargestellt:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schwarzstorch#/media/Datei:Ciconia_nigra_distribution12.png

    Süd-Italien und Zentral-Spanien mach ihnen offensichtlich wenig aus!

  65. Schwarzstörche sind sehr empfindlich gegenüber Störungen und meiden daher weitgehend die Nähe von menschlichen Siedlungen

    Aha!

  66. Nur 40 km entfernt von den „dehydrierten“ Schwarzstörchen bei Lohr, im Revier Schönderling, geht es den Schwarzstörchen übrigens prächtig.

    MAIN POST vom 29.07.2015 (Selbe Quelle und selber Tag wie Herr Fells Meldung)

    Idyllische Waldteiche im Biosphärenreservat

    Seit mehr als 30 Jahren legen engagierte Förster im Staatswald des Neuwirtshauser Forstes Feuchtbiotope an. Bei einer Exkursion des Bund Naturschutz (BN) stellte einer von ihnen, Arnulf Schöberl, Förster im Revier Schönderling des Forstbetriebes Hammelburg, viele neu angelegte Feuchtbiotope vor.

    Auf einer Länge von etwa 800 Metern wurde eine ganze Kette von unterschiedlich strukturierten Wasserflächen angelegt. Diese im Bereich des Feuerbaches liegenden Tümpel befinden sich in der Kernzone des Biosphärenreservates Rhön. Der ursprüngliche Bestand war zu einem Großteil mit Fichten bestockt. Diese wurden entfernt, nur die natürlich vorkommenden Laubbäume und Kiefern werden erhalten.

    Dort, wo einst die Fichten standen, bieten nun Dutzende von großen und kleinen Teichen auf dieser Fläche Fröschen und Molchen, verschiedenen Wasserinsekten und Libellenlarven einen idealen Lebensraum. Auch der in den umgebenden Wäldern nistende seltene Schwarzstorch wird von den Teichen als Nahrungsquelle profitieren.

    Obwohl die Teiche erst vor einem Jahr angelegt wurden, konnte Ulf Zeidler, Ehrenvorsitzender des BN, den zahlreichen Exkursionsteilnehmern schon eine große Artenvielfalt demonstrieren; besonders die Kinder waren unentwegt mit dem Kescher unterwegs, um immer wieder etwas Neues zu entdecken.

    Herr Fell spinnt sich da also was zurecht. Vermutlich gibt es seine Meldung aus der Main Post vom 29.7.2015 gar nicht?

  67. @Michael Krüger #66

    Was wohl der Herr Fell dazu sagt:

    Die ehemalige Umweltministerin von Sachsen-Anhalt Dr. Heidrun Heidecke übernahm die Führung unserer erlebnisreichen Tagestour in die Goitsche. Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir am Vormittag mit einem „Piratenschiff“ auf dem Goitzschesee entlang der neu entstanden Wildnis. Obwohl dieser See in den ehemaligen Braunkohletagebaugruben aufgrund des ernomen Hochwassers 2002 in sehr kurzer Zeit entstand, bietet er heute bereits den Lebensraum für Seeadler, Flußschwalben, Hauben- und Zwergtaucher, Eisvogel, verschiedene Möven- und seltene Entenarten sowie den Biber.

  68. Ach ist das herrlich.

    Herr Potratz wieder:

    Sieht man doch gerade wieder bei scsk/Eike, wo der Krüger – aka Stasi-Krüger – bei Eike wieder einen Artikel gesetzt hat, damit auch die Dumpfbacken dort sich über angebliche Verschwörungen der “Nazi-Kommunisten” (in ihren Augen = Grüne) auslassen können.

    Krüger tut zwar so, als hielte er Limburg und diverse andere bei Eike für Idioten, aber hinten herum paktiert er dann doch wieder mit ihnen. Ist wohl der Mangel an Verbündeten, der ihn ins Lager der Super-Realitätsverweigerer von Eike treibt.

    Eine kleine Info am Rande. Meine Artikel sind freigegeben für alle Blogs und Medien. Ich freue mich darüber, wenn EIKE meine Artikel übernimmt. Noch mehr würde ich mich darüber freuen, wenn die Klimaschützer auch mal auf mich zurückgreifen würden, da ich ein Naturschützer bin und als Zivi für den Naturschutz gearbeitet habe und einige Jahre Mitglied im BUND war. EIKE hat damit anscheinend keine Probleme, aber die Klimaschützer.

  69. Ich meine jetzt nicht speziell Herrn Fell, aber man sollte bei allen Klimaaktivisten, die in der Öffentlichkeit auftreten im Hinterkopf behalten, dass die Klimawandelindustrie inzwischen eine Größenordnung von $ 1,5 Billionen weltweit hat. Damit liegt sie zwar noch weit hinter der Industrie, die sich um die fossilen Resourcen rankt, aber sie wächst mit ca. 15% im Jahr. Das bedeutet halt einfach, dass ich, wenn ich einermaßen umtriebig bin und zusätzlich noch gut vernetzt bin, gut was abgreifen kann.
    Quelle

  70. Noch als Ergänzung zu #69
    Wenn man bedenkt, dass der ganze Aufwand für PV und Windmühlen geradel mal gut 3% des deutschen Energieverbrauchs ausmacht, dann sieht man, dass da noch mächtig getrommelt werden muß. Quelle Eurostat gesamt NIEs (PV und Wind gezielt anwählen)

  71. # 70

    Eine weitere Ergänzung:
    http://www.stadt-und-werk.de/meldung_21806_Bescheidene+Bilanz.html

  72. @Carlchen
    Klasse Link….sollte sich das verlauste Fell auch mal durchlesen……würde aber nix helfen, zu sehr ist er dem Wahn verfallen.

    Der Primärenergieverbrauch Deutschland untergliedert sich in 50% Wärme, 30 % mechanische Energie und lediglich 20% Strom. Bisher wird unser Energieverbrauch zu 90% von den bösen Fossil-atomaren Halunken gesichert….die hochgelobten Erneuerbaren speisen sich zu 7% aus Biomasse…..und die restlichen popeligen 3% sind Wasser, Wind und Sonne.
    Knallharte Zahlen…die man schon arg verleugnen muss um sich ein Fell-Universum zusammenspinnen zu können , wie es oben genannter Deliquent tut.

    Interessant ist dieser Satz der Professoren…
    Allerdings ist bis 2050 noch viel Zeit, und man sollte den Erfindungsgeist des Menschen und die soziale Toleranz für Einschränkungen nicht unterschätzen.

    Einsicht in die Notwendigkeit der Energiearmut…….böse Falle.
    und hier kommt es ganz dicke….

    Die Planungen sind ehrgeizig, da hierzu im Mittel über Stadt und Land alle zwei bis drei Kilometer ein Windrad errichtet werden muss sowie um die 1.000 Quadratkilometer Solarzellen. Das Problem des mit Tageszeit und Wetter schwankenden Angebots an Wind- und Sonnenenergie soll durch Wärmespeicher und eine zeitliche Anpassung des Energieangebots gelöst werden, nach einer anderen Studie durch die Anpassung der Nachfrage.

    Die fetten Jahre sind bald vorbei…..Wäsche waschen nur noch bei Wind und Sonne…..Waschbretter werden Importschlager….Arbeit ist dann nur verfügbar, wenn Mutter Natur gerade mal ein Einsehen hat……und ins Bett wird wie früher, mit den Hühnern gegangen.
    Eine hochindustrielle Gesellschaft wird wieder anfangen zu den Wettergöttern zu beten…..ich hoffe nur, das man noch vor der Einführung des Menschenopfers, zur Besänftigung der Götter, zurückschreckt.

    100 % Erneuerbarer……….ist gleichbedeutend mit der Wiedereinführung der Sklaverei.
    Daher weht also der pelzige Wind………..Nachtigall, ick hör Dir trapsen.

    Onkel Heinz………das Wort zum Sonntag!

  73. #29 PeterD

    Vermutlich gibt es irgendwann, so in 10-20 Jahren ein ziemlich böses Erwachen, und die Kinder werden genau die fragen, die heute mit „aber unsere Kinder…“ nerven.

    meiner these nach kommt das böse erwachen um 2020 rum.

    die jetzt schon bekannte deckungslücke in deutschland (gesicherte leistung < jahreshöchstlast) um 2020 rum, kombiniert mit dem 'ausstieg' aus der kernkraft in französien, könnte in nem durchschnittlich kalten winter für viel freude sorgen 😉

  74. Mein Ziel ist es, unsere Energieversorgung weltweit auf 100 % Erneuerbare Energien umzustellen. Das bedeutet die vollständige Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern.

    European Renewable Energy performance for 2014 falls far short of claims
    Guest Blogger / 2 days ago July 31, 2015

    Guest essay by Ed Hoskins

    Summary: By 2014 European Union countries had invested approximately €1 trillion, €1000,000,000,000, in large scale Renewable Energy installations.

    This has provided a nameplate electrical generating capacity of about 216 Gigawatts, nominally about ~22% of the total European generation needs of about 1000 Gigawatts.

    The actual measured output by 2014 from data supplied by the Renewables Industry has been 38 Gigawatts or 3.8% of Europe’s electricity requirement, at a capacity factor of ~18% overall.

  75. Noch ein Fundstück

    Selbst in Qatar wird die Energie für die eine Wasserentsalzungsanlage mit Gasturbinen gemacht statt mit Photovoltaik.

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