Der neue Trend! Schule schwänzen gegen den Klimawandel!

12. Januar 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure

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Echte Klimaschützer, die etwas auch sich halten, machen es neuerdings wie Greta (15) aus Schweden, die auf der letzten UN-Klimakonferenz in Polen vor leeren Rängen auftrat. Man schwänzt die Schule für mehr Klimaschutz! So auch in der Schweiz. Mit Schnee im Haar und Bannern, die man inbrünstig vor sich her trägt wird für mehr Klimaschutz demonstriert und die Schule geschwänzt! Stadtrat und grüne Lokalpolitiker, ebenfalls mit Schnee im Haar beschwören dabei, dass dies eine gute Sache sei und man dazu auch mal die Schule schwänzen könne.

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Rudi Dutschke und die 68er

Die Bilder gleichen sich. 1967 wetterte der Soziologiestudent und Studentenführer Rudi Dutschke in Bremen in der Lila Eule gegen das Establishment, gegen manipulierende Eliten und eine Lügenpresse. Er nannte die Presseleute damals Vertreter einer manipulierten Presse. Heute wird diese Wortwahl den Rechten angelastet in jenen Zeiten war das legitim und gut.

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Damals rannte man gegen den Vietnamkrieg, die große Koalition, gegen die Eliten/ rechten Bonzen und die Spingerpresse „fast naiv“, wie Iris Berben heute eingesteht, auf die Straße und rief im Chor Ho-Ho-Ho-Chi-Minh. Und das mit einer elitären Arroganz, die genauso gut von Rechts-außen kommen könnte, wie Helmut Schmidt damals schon bemerkte.

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Für Helmut Schmidt waren die 68er nichts weiter als verwöhnte Mittelstandskinder, die den Kommunismus nur vorgeschoben haben, um ihre Interessen zum Aufstand gegen die Elterngeneration durchzusetzen. Dieses gestehen heute auch viele der Alt-68er ein. Man demonstrierte zwar gegen den Vietnamkrieg und für den Kommunismus, pflegte aber einen angloamerikanischen Lebensstil. Heute leben viele der Alt-68er im Wohlstand und haben es in Amt und Würden gebracht und erhalten eine gute Rente, oder Pension und wählen grün.

Das Attentat auf Rudi Dutschke

Nach dem Attentat 1968 auf Rudi Dutschke stand für die Studentenbewegung der Schuldige sofort fest: der Verleger Axel Springer. Eine Welle der Gewalt folgte, deren Ziel der Verleger und sein Konzern waren. Das Verlagshaus und die Druckerei wurden angegriffen, um zu versuchen, die Auslieferung der „Bild“-Zeitung zu verhindern. Heute gesteht jene Frau, die damals die Tür zur Druckerei mit aufgebrochen hatte ein, dass sie eigentlich gar nicht den Kommunismus haben wollte und auch nicht weiß warum sie das getan hat. Man lief einfach begeistert mit und machte mit.

So ist es auch heute. Ein Schülerführer oder Lehrer läuft vorweg und die Masse folgt ihm. Gedanken darüber, ob die kleine Schweiz das Klima überhaupt schützen kann, macht man sich nicht. Die Schweiz stößt pro Jahr knapp 40 Millionen Tonnen CO2 aus. Kaum weniger als im Jahr 1990!

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In Deutschland sind es etwa 900 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Die sich seit 10 Jahren nicht weiter reduzieren, trotz aller Klimaschutzbemühungen! Weltweit werden rund 37.000 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausgestoßen. Deutschland ist für rund 3% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich, die Schweiz für rund 0,1% der globalen CO2-Emissionen. Geht man von 6 Grad globaler Erderwärmung bis 2100 aus, so beträgt der deutsche Anteil rund 0,2°C und der schweizer Anteil rund 0,006°C an der globalen Erderwärmung bis 2100!

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In 20, oder 30 Jahren werden diese Schüler es vermutlich auch in Amt und Würden gebracht haben und nicht mehr wissen, warum sie damals eigentlich mit auf die Straße gerannt sind. Sich aber noch damit rühmen, dass man damals „fast naiv“ für die gute Sache mit dabei war. Argumentativ zu erreichen sind diese Leute heute nicht, da man sich mit „Skeptikerargumenten“ erst gar nicht auseinandersetzt. Das war früher nicht anders als heute. Mit einer elitären Arroganz, die ebenso gut von Rechts-außen kommen könnte, hat man das Recht für sich gepachtet und will es mit allen Mitteln durchsetzen. Aus der Geschichte wurde nichts gelernt. Im Alleingang versucht man auf nationaler Ebene wie ein Volkstribun die Weltrevolution auszulösen.

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23 Kommentare
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  1. Die Bilder gleichen sich.

    Ich seh da große Unterschiede.

    Damals rannte man gegen den Vietnamkrieg, die große Koalition, gegen die Eliten/ rechten Bonzen und die Spingerpresse

    Egal wie man dazu im Einzelnen steht, sind das legitime Ziele für politische Diskussionen in einer Demokratie. Für ein anderes Wetter demonstrieren ist dagegen absurd. „Schülerstreik“ als Mittel ist außerdem absurd, weil die Wirkungsweise eines Streiks hier gar nicht gegeben ist (Keine Drohkulisse als Verhandlungsmasse, da nur die Schüler selbst einen Nachteil davon haben).

    Ein anderer, wesentlicher Unterschied ist auch, dass die Medien (deutlich am tendenziösen 68er Sprechertext) dem Ganzen sehr ablehnend gegenüberstanden. Die Demo gegen das Wetter kommentieren die 2019er Medien dagegen mit Sympathie, und auch das „Establishment“ (mehrere der interviewten Politiker) stehen dahinter, obwohl die Forderungen objektiv gesehen unerfüllbar sind und ohnehin an die falsche Adresse gerichtet werden.

  2. @anorak

    Die Schüler haben „System Change not Climate Change“ groß an die Wand gesprüht. Um 1. geht es in Wirklichkeit. Heute wie damals. Damals wie heute ein linke Bewegung. Die Leute damals waren keine Kommunisten und die Leute heute sind keine Klimaschützer. Der Vorwand war und ist nur Mittel zum Zweck für den „System Change“.

    Und es ist richtig, damals war ein Großteil der Leute gegen die Demonstranten heute ein Großteil dafür. Liegt aber auch an den Errungenschaften der 68er. Die als Lehrer, Prof., etc., den Wandel zur Protestkultur herbeigeführt haben.

  3. In 20 oder 30 Jahren ist der Bonzenstaat, in den sich diese Politclowns einnisten wollen, gar nicht mehr da weil nicht mehr finanzierbar. Die Klimakatastrophe ist auch ausgeblieben. Dann hat man sich mit dem Bildungsversagertum nur selbst geschadet.

  4. „SystemChange, not Climate Change“. Man sollte die Leute, die den Spruch an die Wand gespritzt haben, mal aufklären, welche Gase beim Sprayen freigesetzt werden und dass schwarze Farbe an Wänden zu einer größeren Erderwärmung führt.

  5. @Herrmann

    So schlimm wird es nicht. Es gibt ja noch arbeitende Menschen in Deutschland und die Industrie, die alles an Laufen hält. Zudem stehen die Klimaclowns in der BRD und der Schweiz in Europa ziemlich alleine da.

    @Berberich

    Ist den Leuten egal. Climate Change ist nur Mittel zum Zweck. Wie Hambacher Forst, G20, Stuttgart21, Blockupy, etc..

  6. PS

    Auch die Besetzer im Hambacher Forst wie Luna, sehen sich als Politaktivisten.

    https://www.google.de/search?source=hp&ei=Vik6XJfOLo3SwAKniL7wCA&q=luna+hambacher+forst&btnK=Google-Suche&oq=luna+hambacher+forst&gs_l=psy-ab.3..0.642.4484..5075…0.0..0.387.4651.0j7j10j3……0….1..gws-wiz…..0..0i131j0i22i30j0i22i10i30.0q6wghv_inM

  7. Na, ja, alles ist relativ. Ein Vergleich zwischen Greta und Rudi ist wohl ziemlich und viel übertrieben. Als ehemaliger Spiegel-demonstrant damals in den 60-gern, mochte ich Rudi. Hatte er doch den selben Vornamen wie mein bester Freund … damals, allerdings ein Freund der ihn nicht mochte. (Dass ich links damals war will ich gerne vergessen…)
    Nun, Greta ist ein Kind ihrer (oder seiner???) Zeit, gepuscht von ihrer oder ihren ….( Die Gendersprache kann ich nicht!) Eltern (ich muss leider sagen dass ich die Grammatik meiner !Muttersprache” bedeutlich schlechter kann als die meiner Heimsprache, -- schwedisch).
    Nun ich würde Greta einreihen in den Gliedern von Hitlerjugend oder wie hiess die Jugend der DDR doch? Meine Mutter war früher NICHT in der Hitlerjugend, mein Vater wohl „desto“ lieber…
    Greta sprach vor einer Handvoll Personen die scheinbar noch nicht wussten wie sie in das Nachtleben der Stadt eintauchen konnten. Die käufliche Liebe nahe dem Geschehen nahm gerne Kreditkarten ala VISA, EURo… Das schwedische Nachrichtenmagazin verkaufte die Story allerdings so: die Ränge waren gerammelt voll! Laut STV- Chefredaktörin… -ungefähr so wie der ZDF verkündet, das fast 20000 Japaner starben wegen der Fukushima Katastrophe.
    -Auch hier in Finnland haben die grünen die Kinder auf die Strasse geschickt.
    Wir haben Wahl dieses Jahr in Finnland, und unsere Parteien haben keine Wahlgeschenke zu verteilen. Solche die Geld kosten… die jetzige Regierung hat die Staatsverschuldung jedoch unter Kontrolle. Nicht null, nur 10 % minus des Etats für dieses Jahr. Anstatt 20 % vor 4 Jahren… 5 % minus sind geplant für nächstes Jahr…
    Das gibt Hoffnung, allerdings würde man gerne Vorreiter sein im ”Klimaschutz”.
    (Immerhin, die Kinder hatten Schulfrei gestern. Und den Schlitten dabei, trotz das es eigentlich kein Schnee mehr im südichen Finnland geben würde…)
    . -- Das ist übrigens Gang und gebe, denn viele Finnen fliegen in den Süden im Winter – mit ihren schulpflichtigen Kindern, ohne Probleme. Diese Kinder müssen allerdings einen Aufsatz schreiben über das Land welches sie bereisen…
    Na, ja, die Medien bejubeln jetzt dass die Ozeane wärmer werden. Wer kümmert sich um dass es in den 50-60-70-80-90-gern keine Argobojen gab, wo man die Erwärmung gefunden hat. Zeke Housfather kann das mit seinen bekannten Manipulationen. ,NYT, EWP, SPON und FAZ-Joachim Jung-blabla glauben…
    Wie gesagt, alles ist relativ. Wusste schon Einstein.

  8. Unartig ist das gesuchte Wort! In den 70-ern drohten Eltern ihren Kindern mit der Besserungsanstalt, heute muss der Versuch sie lächerlich zu machen ausreichen!

  9. @Sibbe #7
    Hälsningar till Åbo (Turku) 😀

  10. In den 70-ern drohten Eltern ihren Kindern mit der Besserungsanstalt

    Quellen? Den Studenten schon mal gar nicht.

  11. @MK #2

    Die Schüler haben „System Change not Climate Change“ groß an die Wand gesprüht.

    Wenn die Schüler -- wie ich mal kühn unterstelle -- damit das meinen was die Medien ihnen vorkauen, dann bedeutet es: Benzin und Strom teurer machen, Gürtel enger schnallen, Verzicht üben. Das ist nicht revolutionär, sondern reaktionär, und es ist natürlich kein Systemwechsel im Sinne des Wortes.

    Damals wie heute ein linke Bewegung.

    Die 68er waren zumindest pseudolinks (hat sich dann aber als Verpackung ohne Inhalt rausgestellt), der Klimawandelismus gibt nicht einmal mehr vor irgendwas mit linker Politik zu tun zu haben. Es ist eher zurück in den Feudalismus.

    Liegt aber auch an den Errungenschaften der 68er

    Du glaubst hinter dem Klimaquatsch stecken die 68er? Nee wirklich nicht.

  12. @anorak

    Damals wie heute alles Antifa, Asta und Schülersprecher und deren Mitläufer. Was die wollen ist nach wie vor System Change. Ich kenne die 69er Profs von der Uni und den Asta und die Schülersprecher. War selbst einer. Aber nur als Mithörer beteiligt.

  13. PS

    Nannte sich damals der große Sprung nach vorne, oder Kulturrevolution und heute die große Transformation. Gleiche Ziele, nur immer unter neuen Deckmantel.

  14. #5 Michael Krüger:

    „Ist den Leuten egal. Climate Change ist nur Mittel zum Zweck.“

    Das stimmt! Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Teile der Lehrerschaft die Demonstranten unterstützen. Welche Vorteile zieht die Lehrerschaft daraus? Nun, der Kuchen der zu erwartenden CO2-Steuer wird schon verteilt. Auf der anderen Seite steht die radikale Gruppe der Grünwesten. Das sind ärmere Menschen. Sie werden gezwungen, auf Teufel komm raus Strom zu sparen und im Winter ihre Heizung zurückzudrehen um über die Runden zu kommen. Radikalisierung ist nicht die Lösung des Problems.

  15. TACK, Krishna!

  16. Auch das noch …

    https://twitter.com/rahmstorf/status/1086263134560677888

  17. Sa ist dann sicher Physik ausgefallen, oder andere N-Wissenschaftliche Fächer.

    Stolz auf Schuleschwänzer ?
    Wie krank ist das denn ?
    Die Blagen gehören von der Polizei unter Strafandrohung in die Schule verfrachtet.

  18. @Krishna

    Die Studenten streiken jetzt auch mit. Kam gerade im TV. Immer mehr deutsche Städte sind befallen und die treffen sich jetzt jeden Freitag zum schwänzen.

  19. PS

    Ist doch toll, dann haben die Lehrer und Profs. auch frei. Unter den Streikenden waren da auch gerade im TV einige zu sehen.

    Ich war übrigens heute Nachmittag in der Innenstadt. Keiner von den 400 streikenden Schülern mehr zu sehen. Die streiken nur während der Unterreichszeit. Danach ist Schicht.

  20. Auch das noch …

    https://twitter.com/rahmstorf/status/1086263134560677888

    Er ist stolz auf seinen Nachwuchs…
    Warum? Weil es aufgeklärte Menschenwesen sind, oder weil er sie erfolgreich instrumentalisiert hat?
    Egal, ich wär‘ gerne dabei, wenn seine Brut dahinterkommt, wie sie (auch wohl von Papi) verarscht worden sind.

  21. Mit „SystemChange not Climate Change „,

    bringen diese Schüler Ihre Frustration darüber zum Ausdruck, das Ihr Ziel.. die Vermeidung einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur über das gesteckte 1,5 Grad Ziel hinaus, ganz offenbar im aktuellen System nicht zu erreichen ist.

    Das Vielen der Kommentatoren dieser Website der Hut hochgeht, wenn jemand sich von der Mehrzahl der Wissenschaftler überzeugen lässt das der Klimawandel erstens real , zweitens potentiell gefährlich und drittens menschengemacht ist, ist mir egal.

    Aber die meisten der Kommentare hier ziehen sich an den Worten „System Change“ auf und deuten die Kritik der Schüler das die Politik Ihre Zukunft erheblich gefährdet zu einer … Ach ich bin halt irgendwie Anti.. Bewegung um.

    Es sei diesem sich selbst bestärkenden Kommentatoren Kreis versichert, das es diesen Jugendlichen genau darum geht , das Ihnen durch ein System, das Wirtschaftsinteressen vor die langfristigen Interessen des Erhaltens einer vorteilhaften Umwelt, Ihre Zukunft verhagelt wird. Wenn dieses für Sie wichtigste Ziel vom aktuellen System nicht erreicht wird, verlangen sie von der Politik Konzepte, Lösungen außerhalb des etablierten Systems zu finden. Ein Horror natürlich für diejenigen die glauben dieses System sei das Einzige mögliche und vielleicht auch beste System.

    Man mag den Schülern Naivität vorwerfen, oder das Fehlen eines echten tragfähigen Konzeptes bei der Umsetzung dieses Zieles. Aber gewiss nicht, das sie lediglich bock auf Rebellieren und Nullbock auf Schule haben..

    Und mit Fehlender Bildung hat das genausowenig zu tun.

  22. @Tom

    Es sei diesem sich selbst bestärkenden Kommentatoren Kreis versichert, das es diesen Jugendlichen genau darum geht , das Ihnen durch ein System, das Wirtschaftsinteressen vor die langfristigen Interessen des Erhaltens einer vorteilhaften Umwelt, Ihre Zukunft verhagelt wird. Wenn dieses für Sie wichtigste Ziel vom aktuellen System nicht erreicht wird, verlangen sie von der Politik Konzepte, Lösungen außerhalb des etablierten Systems zu finden.

    Lieber Tom, da ist Dir offenbar etwas entgangen. In den 60-90 Jahren waren die Flüsse verschmutzt, man konnte darin nicht schwimmen und die Fische nicht essen, in den Städten war Smog, im Ruhrgebiet und der DDR. Die Kinder litten an Krupphusten, etc.. Die Wirtschaft in der DDR war ruiniert, in Ost- und Westdeutschland verschmutzte diese die Flüsse und Luft. Viele Leute mussten sich mit Jobs im Bergbau, am Fließband, etc. durchschlagen. Die Umwelt heute ist in Deutschland so sauber wie noch nie. Übrigens auch die Flüsse und die Luft. Und die lieben Schüler glauben es ist genau anders herum. Nicht sehr intelligent. Das 1,5°C-Ziel ist eine reine Erfindung der Politik. Wiss. ist es nicht gesichert, schon alleine da man nicht mal die Klimasensitivität von CO2 kennt! Man geht von Werten von 1,5°C bis 4,5°C bei CO2-Verdopplung aus, weiß es schlichtweg aber nicht, wo der Wert liegt! Es gibt auch Veröffentlichungen in anerkannten Wissenschaftsmagazinen, die von einer Klimasensitivität von nur 0,7°C ausgehen bei CO2-Verdopplung. Also lieber erst man informieren statt naiv gegen irgendetwas, was nur in der Vorstellung existiert, demonstrieren.

  23. Die Schülerstreicks sind im Grunde nichts anderes, als ein ewiges rufen von Parolen und das tragen von bunten Schildern.
    Wenn man sich einmal mit Schülern unterhält, damit man sich ein Bild machen kann, könnte man heulen. Es bleibt bei den Parolen, es gibt nicht eine einzige konkrete Idee / einen Vorschlag, wie denn was überhaupt geregelt werden kann.
    Nehmen wir als Beispiel die Kohlekraftwerke. Natürlich sind sie keinen sauberen Kraftwerke, aber wenn wir nun dabeigehen und sie abschalten, werden wir wie den nun nicht mehr produzierten Strom ersetzen können. Diese Frage erzeugt große Augen und ein hell erleuchtetes Fragezeichen über dem Kopf des befragten.

    Ganz witzig wird es dann auf die Frage, warum sie denn Freitagsvormittags (und pünktlich mit Schulschluss mit der demo aufhören!) demonstrieren und nicht Samstags den ganzen Tag über. Die Erklärung, das man an den Samstagen ganz sicher mehr Menschen erreichen würde als an dem Freitag, wo alle Leute noch arbeiten müssen, konnte nicht wirklich beantwortet werden. Wie denn auch, wenn man ihnen lediglich vorkaut, was sie zu sagen haben.

    Schlägt man selbst einem Schüler vor, doch selbst schon mal anzufangen, aktiv etwas für den Klimaschutz zu machen, kommt ein weiteres Fragezeichen und ab und an mal die Antwort, man hätte schließlich kein eigenes Auto und würde sich auch nicht zu Schule fahren lassen.
    Natürlich würden sie das nicht, weil deren Eltern beide berufstätig sind und für diesen Bring- und Holdienst keine Zeit haben.

    Etwas mehr Informationen hätten den Schülern schon ganz gut getan; da haben wir schon eine Universität, wo einer der Forscher doch tatsächlich noch erklären mußte, das Windräde ebenso eine Luftverwirbelung schaffen wie ein Flugzeugtriebwerk auch, was dazu führt das zu dicht beieinander stehende Windräder insgesamt ineffizient sind.
    Könnte man wissen, muß man aber nicht; schließlich will man den Schulfreien Tag genießen und sich nicht mit Fakten befassen.
    Auch auf die Frage hin, warum sie denn nun erst seit Greta Thunberg streicken, konnte mir niemand beantworten. Wenn diese Jugendlichen doch alle so an der Umwelt interessiert sind und wie gerne behauptet, sogar Politikinteressiert, kann man sich nur wundern. Sie merken nicht einmal, das ihnen die Grünen Honig um den Mund schmieren, denn wie wir ja wissen, haben die Grünen während ihrer Regierungszeit mit der SPD nichts weltbewegendes in Gesetze gegossen. Und das, wo doch 1997 das jahr war, als man den Dieselmotor zum Dreckschweinchen erklärt hatte…

    Mal abwarten, wie lange dieser Schülerzirkus noch andauern wird und wann es einem Schulleiter endlich reicht und er Bußgelder verhängen läßt, weil die Schüler den Unterricht schwänzen und deren Eltern offenbar noch nichts von Schulpflicht gehört haben.

    Befragt man Schüler, die nicht an Friday for Schulfrei teilnehmen, wird man ziemlich überrascht. Ein Abiturient hat mir erzählt, das es genau diese Schüler bei den Demos sind, die Jahr für Jahr ihre Handys tauschen, alle zwei Jahre einen neuen PC Bildschirm haben müssen (weil es wieder mal einen besseren gibt) und so weiter und so fort.
    Und ich habe im Laufe der Zeit schon mit einigen Schülern gesprochen, weil ich einfach mal wissen wollte, wie die so ticken. Der tatsächlich übergroße Teil ist nur dabei, weil es keinen Unterricht gibt…

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