Der Treibhauseffekt für Rahmstorf-Anhänger: Wie Klimaschützer den Treibhauseffekt „leugnen“

4. Januar 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kommentare, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

rahmstorf-lemmingeHerr Rahmstorf ist Klimaforscher und eine Ikone der Klimaschützer. In seinem Blog der KlimaLounge behauptet Herr Rahmstorf immer wieder, dass der Treibhauseffekt und der anthropogene Treibhauseffekt sich vor allem am Erdboden bemerkbar machen. Aus dem Grund verwendet er die Bodendaten der NASA, um den „menschgemachten Klimawandel“ aufzuzeigen. Dazu wissen sollte man, die NASA-Daten sind diejenigen Temperaturdaten, welche den größten Anstieg der Globaltemperatur anzeigen. Zudem ist der Treibhauseffekt kein Bodeneffekt, sondern ein Atmosphäreneffekt, deshalb ist es ratsam einen Blick auf die Satellitendaten zu werfen. Diese messen die Temperatur in der mittleren und oberen Troposphäre, also dort wo sich eine Erwärmung durch Treibhausgase am ersten zeigt. Fakt ist, die Satellitendaten zeigen keine signifikante Erderwärmung vom letzten großen El Nino Ereignis von 1997/1998 zum El Nino Ereignis von 2015/2016. In seinem Blog, der KlimaLounge, habe ich darüber mit Herrn Rahmstorf diskutiert. Hier der Diskussionsverlauf:

Michael Krüger
22. Dezember 2016 @ 12:12

[…] das wir in den letzten Jahren neue Temperaturrekorde zu verzeichnen haben, liegt vor allem an den El-Nino-Ereignis der letzten Jahre. Dieses klingt derzeit ab, die Temperatur fällt in der Satellitendaten gerade so schnell wie noch nie seit Aufzeichnungsbeginn.

Und die Satellitendaten zeigen seit dem letzten großen El-Nino-Ereignis von 1998 keinen signifikanten Temperaturanstieg:

rss1997-2017

Die Satellitendaten decken wie gesagt den Globus am besten ab und messen den Atmosphäreneffekt. Denn der Treibhauseffekt ist kein Bodeneffekt, sondern ein Atmosphäreneffekt. Die Erwärmung durch Treibhausgase zeigt sich zuerst in der Atmosphäre, vor allem über den Tropen. Hotspot. Der Boden erwärmt sich ganz zuletzt.

MfG

Michael Krüger

Michael Krüger
23. Dezember 2016 @ 13:04

Werte Klimaschützer,

Fakt ist, die Satellitendaten decken wie gesagt den Globus am besten ab und messen den Atmosphäreneffekt. Denn der Treibhauseffekt ist kein Bodeneffekt, sondern ein Atmosphäreneffekt. Die Erwärmung durch Treibhausgase zeigt sich zuerst in der Atmosphäre, vor allem über den Tropen. Hotspot. Der Boden erwärmt sich ganz zuletzt.

Mit einer Erhöhung der Treibhausgaskonzentration wird unmittelbar weniger Wärme ins All abgestrahlt. Dadurch erwärmt sich dann zunächst die untere Atmosphäre und ganz zuletzt der Erdboden. Das sind die Grundlagen zum Strahlungstransfer und Treibhauseffekt, die seit den frühen 1960er Jahren bekannt sind. Siehe Manabe.

Somit sind die Satellitendaten, aufgrund der besseren globalen Abdeckung und Bestimmung der Atmosphärentemperatur der erste und flächendeckenste Nachweis für einen anthropogenen Treibhauseffekt. ERBE (1985-1999) und CERES (2000-2016) messen zudem die Strahlungsflüsse, die für den Treibhauseffekt entscheidend sind.

MfG

Michael Krüger

Stefan Rahmstorf
23. Dezember 2016 @ 17:23

Ziemlicher Unsinn – aber doch schön für Sie, dass Sie von sich überzeugt sind es besser zu wissen als selbst Carl Mears, der seit vielen Jahren diesen Satellitendatensatz aufgebaut hat.

Michael Krüger
24. Dezember 2016 @ 12:01

Werte Klimaschützer,

anbei die Grundlagen zum Treibhauseffekt, da es hier einige Fehlinformationen zu geben scheint:

greenhouse3

Eine Erhöhung der Treibhausgaskonzentration bewirkt eine Rechtsverschiebung des Temperaturprofiles, zu höheren Temperaturen. In der mittleren bis oberen Troposphäre (ca. 5-10 km Höhe) ist die Temperaturverschiebung dTa am größten. Am Boden tritt die Temperaturverschiebung dTs zeitverzögert ein und ist weitaus kleiner als in der oberen Troposphäre. Das sind die Auswirkungen des sog. Treibhauseffektes. Seit Manabe (frühe 1960er) ist das bekannt und wird in allen Strahlungstransfermodellen verwendet. Modtran, Hitran, etc.

Der Treibhauseffekt ist also ein Atmosphäreneffekt. Und genau den messen die Satelliten zuerst und mit bester globaler Abdeckung. Gerade die Bodentemperaturen sind von diversen anderen Effekten überlagert. Zudem zeigt sich am Boden die Auswirkungen des Treibhauseffektes zuletzt und weniger ausgeprägt, als in der mittleren bis oberen Troposphäre.

Und genau wie die Satellitendaten unterliegen natürlich auch die Bodendaten Messungenauigkeiten. Würden die Satellitendaten nicht halbwegs zuverlässig sein, so würde man sie nicht veröffentlichen.

Und die Satellitendaten zeigen seit dem letzten großen El-Nino-Ereignis von 1998 keinen signifikanten Temperaturanstieg:

rss1997-2017

MfG und frohe Weihnachten

Michael Krüger

Stefan Rahmstorf
2. Januar 2017 @ 12:20

Lieber Herr Krüger, sicher können Sie uns dann zwei Fragen beantworten:
1. Wie groß (ungefähr) ist denn die von Ihnen behauptete Zeitverzögerung?
2. Wieso zeigen sie in der Grafik einen Trend ausgerechnet ab 1998, dem größten El Niño Ereignis des 20. Jahrhunderts?

Michael Krüger
3. Januar 2017 @ 13:22

@Rahmstorf

1. Wie groß (ungefähr) ist denn die von Ihnen behauptete Zeitverzögerung?

Herr Rahmstorf, wie gesagt, der Treibhauseffekt ist ein Atmosphäreneffekt, der sich zuerst in der mittlerem bis oberen Troposhäre zeigt, dort wo die Satelliten messen. Hier eine Übersicht:

thehotspot5xj9we1pt2

Die Einstellzeit (Response Time) am Erdboden beträgt einige Monate bis Jahre. Die der unteren Atmosphäre 1-3 Monate, die des oberen Ozeans, die Erde besteht zu ca. 70% aus Wasser, ca. 4-10 Jahre. Das ergibt sich direkt aus der Wärmekapazität.

responsetime

2. Wieso zeigen sie in der Grafik einen Trend ausgerechnet ab 1998, dem größten El Niño Ereignis des 20. Jahrhunderts?

Wie gesagt, die Satellitendaten zeigen seit dem letzten großen El-Nino-Ereignis von 1998 keinen signifikanten Temperaturanstieg:

rss1997-2017

Also vom letzten großen El Nino 1997/98 zum El Nino von 2015/16 keinen signifikanten Temperaturanstieg. Um die Temperaturen vergleichen zu können muss man selbe Bezugspunkte (El Nino) nehmen.

MfG

Michael Krüger


Hintergrundinformation

Die von mir genannten Fakten sind seit den 1960er Jahren Lehrbuchliteratur und auch das IPCC verweist auf den Hotspot in der mittleren bis oberen Troposphäre (siehe u.a. Ben Santer und die folgenden Abbildungen u.a. vom IPCC).

thehotspot5xj9we1pt2

Diese Tatsachen akzeptieren die Anhänger von Herrn Rahmstorf allerdings nicht. Hier einige Beispiele/ Kommentare:

Es ist schon ärgerlich, mit welcher Penetranz Sie unsinnige Behauptungen alias Fakenews verbreiten. El-Nino-Ereignisse hat es schon immer gegeben, auch stärkere. Das heißt, diese Ereignisse sind in den historischen Temperaturdaten bereits enthalten und liefern daher kein Argument für Temperaturskepsis. […] Der Treibhauseffekt wird hauptsächlich in der Luftschicht an der Erdoberfläche als Erwärmung wirksam, infolge der Gegenstrahlung. Das wird durch die realen Temperaturmessungen bestätigt. Dass der Anstieg der Temperatur nicht überall und nicht immer gleichmäßig erfolgt, das ist trivial. Ihre Einwände sind unbegründet und völlig irrelevant.


Warum soll man nur die Satellitendaten nehmen. Die sind nicht so genau und der Treibhauseffekt entfaltet seine Wirkung am meisten nah an der Erdoberfläche.


Die Fachliteratur weist den zahlreichen Oberflächenmessungen der Temperatur höhere Zuverlässigkeit zu, als den mit nicht wenigen Störquellen behafteten lower troposphere Temperatur-Satellitenmessungen.


Stefan Rahmstorf: Ziemlicher Unsinn – aber doch schön für Sie, dass Sie von sich überzeugt sind es besser zu wissen als selbst Carl Mears, der seit vielen Jahren diesen Satellitendatensatz aufgebaut hat.


Ihre Verliebtheit in Satdaten allen Ehre, aber gerade die Satdaten und deren Helligkeitstemperatur ist massiv anfällig für Drifts der Instrumente im Orbit, sowie deren Geschwindigkeit und müssen ständig angepaßt werden.


Meine Frage an Sie. Haben Sie mal in Betracht gezogen, ob Sie sich vielleicht irren könnten? Immerhin argumentieren Sie mit einem Syukuro Manabe , der aber offensichtlich selber, zu ganz anderen Erkenntnissen gelangte, als Sie dies tun. […] Wenn Sie also schon die „Grundlagen der Strahlungstransfers“ nicht korrekt widergeben, wäre es dann nicht auch möglich, dass sie sich an anderer Stelle ebenso irren könnten?


Herr Krüger, ich empfehle Ihnen dass Sie die Temperatur Ihres nächsten Rollbratens auch aus der Umgebungstemperatur in 20 cm Entfernung messen und nicht punktuell im Brateninnern wie dies die Köche weltweit unkorrekterweise tun!

Fazit: Ich habe mir mehr als verwundert die Augen gerieben. Die Anhänger der Treibhaustheorie „leugnen“ die Grundlagen des Treibhauseffektes, da Herr Rahmstorf meint, der Treibhauseffekt würde sich vor allem am Erdboden zeigen und die Satellitendaten wären „nicht zu gebrauchen“. Präsentiert man diesen Leuten nun die korrekte Theorie (gemäß Lehrbuchliteratur der letzten 50 Jahre), welche hinter den Treibhauseffekt steckt, so wird diese, da von einem „Skeptiker“ präsentiert, „geleugnet“. Zu den Satellitendaten ist zu sagen, mit Hilfe von Satelliten kann man heutzutage metergenau Positionen bestimmen (GPS), die Zusammensetzung der Atmosphäre bestimmen (Ozongehalt, CO2-Gehalt, Methangehalt, etc.), die Temperaturschichtung in der Atmosphäre bestimmen, Massenveränderungen (z.B. der Eisschilde) bestimmen und die Meereisfläche und Meereisdicke bestimmen. Man kann sogar mit satellitengestützten Teleskopen, über das einfallende Lichtspektrum, die Zusammensetzung der Atmosphären anderer Planeten bestimmen, sogar bei Planeten in anderen Sonnensystemen. Auf diese Daten greifen die Klimaschützer gerne zurück. In dem Fall wird auch nicht damit argumentiert, dass die Daten zu fehlerbehaftet sind und diese daher nicht zu gebrauchen sind. Man erinnere sich nur an das Ozonloch, die Ozon- und FCKW-Konzentration in der Atmosphäre und das schwindende Eis in Arktis und Antarktis und den Treibhauseffekt auf der Venus. Dort arbeiten die Satelliten und Sonden merkwürdigerweise zuverlässig, bei den Temperaturdaten der Erde sollen sie es aber nicht tun, vermutlich weil sie nicht das zeigen, was „Klimaschützer“ und „Klimaforscher“ sich wünschen. Verstehe das, wer will. Die Klimareligion ist eben unergründlich.

Update 05.01.2017

Michael Krüger
4. Januar 2017 @ 19:59

@Rahmstorf

Rahmstorf: Sie glauben also nicht, dass die Troposphäre auf kurzen Zeitskalen gut durchmischt wird, sodass z.B. die Peaks durch El Niño in den Bodendaten im selben Monat auftauchen wie in den Troposphärendaten?

Ich sagte ja bereits, die Response Time der unteren Atmosphäre auf den Strahlungsantrieb beträgt 1-3 Monate, die des oberen Ozeans 4-10 Jahre. Der obere Ozean, ca. 70% der Erdoberfläche, also dort wo die Meerestemperaturen gemessen werden, reagiert also auf den Strahlungsantrieb in der Atmosphäre mit einen Nachlauf von 4-10 Jahren Zeitverzögerung. Bei einen El Nino ist es genau umgekehrt. Die Meeresoberfläche erwärmt sich zuerst durch den El Nino (Änderung der Meeresströmung) und anschließend durch Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre die untere Atmosphäre. Das geht wesentlich schneller.

Rahmstorf: Klimatrends zu bestimmen erfordert bekanntlich die Betrachtung eines längeren Zeitraums.

Vom El Nino 1997/98 zum El Nino 2015/16 sind es immerhin fast 20 Jahre, in dem kein signifikanter Temperaturanstieg stattgefunden hat.

MfG

Michael Krüger

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65 Kommentare
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  1. Lieber Herr Krüger, bei Klima- und Ökogläubigen geht es um Ideologie und nicht um Wissen oder Wissenschaft. Sie haben schlicht das falsche Gebetbuch für eine sachliche Diskussion mit denen. Sie könnten es ja zur Entspannung mit einem Salafisten versuchen. Schlimm ist bei diesen „Betbrüdern“ nur, daß sie die Fakten für uns alle nachhaltig und zu unser aller Nachteil prägen.

  2. @Reichart

    Was mich erschaudert:

    1. Wie bedingungslos die Klimaschützer ihren „Führern“ folgen.

    2. Das die Klimaschützer nicht in der Lage, oder Willens sind die Fakten zu prüfen.

    3. Das man mit allen Mittel, Diskreditierung, Verleumdung, etc. versucht seine Klimareligion zu verteidigen und Meinungsgegner mundtot zu machen.

    4. Das es nicht um Fakten geht, sondern um eine Ideologie, man aber ausgerechnet den Meinungsgegnern unterstellt sie würden postfaktisch arbeiten.

    5. Das die Anhänger dieser Ideologie völlig „merkbefreit“ sind.

  3. Was ich an diesem Blog so attraktiv finde ist der Versuch, Sachlichkeit jenseits ideologischer Grabenkämpfe zu suchen. Das wird zwar jeder gerne für sich reklamieren, aber man kann selbst die vorgetragenen Argumente prüfen. Irgendwo wird man den Eindruck nicht los, dass man sich um einen Weg zwischen Scilla (Klimaalarmisten) einerseits und Charybdis (Skeptischen Wissenschaftsignoranten) andererseits sucht. Die Frage bleibt nach der passenden Strategie:

    Schaft die Abgrenzung an den Konfliktstellen mehr Transparenz? Man muss es vermuten, denn die Resonanz beim Verweis auf die Grundlagen bleiben auf beiden Seiten zurückhaltend bzw. mit offener Ignoranz begegnet. Muss man davon ausgehen, dass Menschen die offen an der Erkenntnis des Sachverhaltes interessiert sind, eher eine Seltenheit sind?

  4. @Landvoigt

    aber man kann selbst die vorgetragenen Argumente prüfen.

    Daran hapert es. Oder man will es nicht.

    Muss man davon ausgehen, dass Menschen die offen an der Erkenntnis des Sachverhaltes interessiert sind, eher eine Seltenheit sind?

    So ist es. Diese Leute (die Faktenresistenten) beanspruchen aber für sich, dass sie sich auf Faken berufen und die Meinungsgegner postfaktisch argumentieren.

    Ich denke das liegt daran, dass die meisten Leute das glauben, was ihre Meinungführer ihnen vorbeten. Und die darf man nicht in Frage stellen. Das kommt einer Gotteslästerung gleich.

  5. Es war für mich schmerzlich zu erkennen, dass auch bei EIKE eine entsprechende Geisteshaltung eine harte Basis hat. Da will man die Transfergleichung aus anderen Gründen nicht wahr haben. Die Akzeptanz der Physik käme einer Verletzung der reinen Skeptiker-Lehre gleich.

    Aber ich würde hier zwei Dimensionen unterscheiden wollen:

    1. Die Suche nach wissenschaftlicher Erkenntnis. Da sind wohl beide Seiten mit großen Fragezeichen zu versehen.

    2. Die politische Position: Nicht rechts/Links-Schema, sondern Mitteleinsatz, Maßnahmen und Regularien bezogen auf den Klimawandel. Hier sehe ich mich bei EIKE gut aufgehoben.

  6. Es gibt auch eine philosophische Dimension. Die habe ich hier diskutiert … und auch angeboten zur Veröffentlichung als Hauptartikel: https://philo.servin.de/zeitgeist-und-klimawandel/

  7. Der Unterschied. Die Leute bei Eike haben keine Idole und Meinungsgeber wie einen Herrn Rahmstorf, dessen Wort Gesetzt ist und der unantastbar ist. Das unterscheidet Skeptiker von Klimagläubigen.

  8. Den s. g. Skeptikern wird immer ein gewisser Bias vorgeworfen, den allerdings sehe ich eher dort, wo der Vorwurf erhoben wird. Ein sachliches Paper, dass dem IPCC oder deren Jünger nicht passt, da die Aussage eine andere ist als die des IPCC at al, wird zuallererst mal nicht zur Kenntnis genommen, wird sie auch noch von einem „Skeptiker“ präsentiert ist sie des Teufels und kann nur falsch sein, da mag das veröffentlichende Magazin noch so renommiert sein.

  9. @Krishna

    Hinter skeptischen Papern stecken dann angeblich immer bezahlte Schreiberlinge der Öl- und Kohlelobby. Oder bezahlte Leugner Rauchen/Lungenkrebs, etc. 😉

    Dann passt es wieder ins Weltbild.

    IdR treffen aber die Vorwürfe, welche die Klimaschützer den Skeptikern unterstellen und unterschieben auf die Klimaschützer selbst zu. Nur Kritik am eigenen Lager ist nicht erlaubt und eigene „Verfehlungen“ gestattet, für „den guten Zweck“.

  10. PS

    Und die Rollbraten-Kritik von unseren Thorsten ist auch nicht schlecht. 😉

    Mit Herrn Beck hat er auch noch nicht abgeschlossen.

  11. PPS

    Mittlerweile glaube ich Herr Rahmstorf hat den THE und die Response Time und die Zusammenhänge mit dem El Nino selbst nicht richtig verstanden. Ich habe gerade diesen Kommentar abgeschickt:

    @Rahmstorf

    Sie glauben also nicht, dass die Troposphäre auf kurzen Zeitskalen gut durchmischt wird, sodass z.B. die Peaks durch El Niño in den Bodendaten im selben Monat auftauchen wie in den Troposphärendaten?

    Ich sagte ja bereits, die Response Time der unteren Atmosphäre auf den Strahlungsantrieb beträgt 1-3 Monate, die des oberen Ozeans 4-10 Jahre. Der obere Ozean, ca. 70% der Erdoberfläche, also dort wo die Meerestemperaturen gemessen werden, reagiert also auf den Strahlungsantrieb in der Atmosphäre mit einen Nachlauf von 4-10 Jahren Zeitverzögerung. Bei einen El Nino ist es genau umgekehrt. Die Meeresoberfläche erwärmt sich zuerst durch den El Nino (Änderung der Meeresströmung) und anschließend durch Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre die untere Atmosphäre. Das geht wesentlich schneller.

    Klimatrends zu bestimmen erfordert bekanntlich die Betrachtung eines längeren Zeitraums.

    Vom El Nino 1997/98 zum El Nino 2015/16 sind es immerhin fast 20 Jahre, in dem kein signifikanter Temperaturanstieg stattgefunden hat.

    MfG

    Michael Krüger

  12. @Micha #9
    Ich meine nicht „skeptische Paper“ sondern solche, die rein sachlich Fakten zeigen, ohne Hinweis auf IPCC oder ähnliches, solche, dir nirgends überhaupt erwähnt werden, außer bei dem AGW skeptisch gegenüberstehenden Kommentatoren oder Blogger, dei gewissermaßen totgeschwiegen werden.

  13. @Michael Krüger

    Danke für das Teilen dieser Diskusson.
    Ich schlließe mich da Herrn Landvogt an. Es gibt auf beiden Seiten der politischen Debatte die Versuchung die Fakten der Ideologie zu opfern.

    Eine Bitte noch. Könnten sie die Qquellen ihrer Bilder genauer zitieren? Das wäre nett.

  14. Der neuste Artikel von Herrn Rahmstorf ist gerade erscheinen:

    Eine neue Modellsimulation aus den USA zum Golfstromsystem zeigt ein Abreißen der gigantischen Umwälzströmung im Atlantik nach einer CO2-Verdoppelung

    Eine neue Studie der renommierten Scripps Institution of Oceanography in San Diego und der University of Wisconsin-Madison hat bedeutende Implikationen für die künftige Stabilität des Golfstromsystems. Die Forscher um Wei Liu korrigierten den Süßwassereintrag in den Ozean in einem der gängigen globalen Klimamodelle (dem CCSM3 Modell des National Center for Atmospheric Research), um dort die beobachtete Salzkonzentration im Meerwasser besser wiederzugeben. Während im unkorrigierten Modell die Atlantikzirkulation recht stabil ist und sich als Reaktion auf eine CO2-Verdoppelung nur um rund 20% abschwächt, bricht sie in der korrigierten Modellversion zusammen.

    Traurig, dass es die Anhängerschaft glauben wird!

  15. @Heß

    Die Temperaturprofile stammen aus einen Paper von Lindzen. Habe ich gerade nicht parat.

    Die PCM-Simulationen zum Hotspot von Ben Santer und IPCC.

    Ein negativer Lapse-Rate-Feedback, wie er vom IPCC angenommen wird, führt dazu, dass in der mittleren bis oberen Troposhäre der THE größer ausfällt als am Erdboden.

    http://www.elic.ucl.ac.be/textbook/images/image4x04.png

    Das war Herrn Rahmstorf offensichtlich nicht bekannt?

    Und auch nicht, dass die Response-Time des oberen Ozeans 4-10 Jahre beträgt. Die Berechnungen dazu stammen vom IUP der Uni Heidelberg.

  16. @ Krueger:

    Und die Rollbraten-Kritik von unseren Thorsten ist auch nicht schlecht.

    War auch mein persönliches Highlight des Artikels. An Herrn Rahmstorfs Stelle wären mir derartige Unterstützer eher peinlich; zumindest würde ich den Herrn Thorsten an seiner Stelle kurz darauf hinweisen dass nicht alles was hinkt ein Vergleich ist.

    Er scheint sich daran aber nicht sonderlich zu stören. Was auch irgendwie bezeichnend ist.

  17. @ Hr. Heß #13

    + Das Bildchen zum „Greenhouse Effect“ stammt aus:
    Lindzen, R.S. -- Greenhouse Effect: A Scientific Analysis, 2002

    + Diese vorherige Kurzdarstellung basiert auf der umfangreichen Arbeit:
    R.S. Lindzen, A.Y. Hou and B.F. Farrell -- The Role of Convective Model Choice in Calculating the Climate Impact of Doubling CO2, 1982

    + Dazwischen hatte Lindzen noch diesen Artikel geschrieben:
    Climate Policy after KYOTO -- R.S. Lindzen -- Chapter 8. The Greenhouse Effect and its Problems, 1999

    Mfg
    Werner Holtz

  18. @Werner Holtz

    Danke für Heraussuchen der Lindzen-Paper.

  19. Minus 41.7 Grad in Lappland. Bei mir hier in äussersten Zipfel Finnlands immerhin noch minus 19, 7 Grad heute morgen.
    Bis morgen früh steigen die Temperaturen wieder fast bis NULL Grad. Hört sich gut an.
    Neues von der Insel:
    Wegen einer Petitesse hat ein Gericht die Erlaubnis für einen Windpark auf unserer Insel gestoppt.
    Die Grünen sind untröstlich. Ist das der Trump -Effekt. Schon? Die Hoffnung stirbt zuletzt.!

  20. @Werner Holtz #17

    Vielen Dank für die Zitate. Was man vielleicht noch bemerken sollte ist, dass das erste Paper mit dem obigen Bild von Lindzen und Emanuel geschrieben wurde. Der letztere steht ja politisch eher nicht auf der Seite der „Skeptiker“, obwohl er ja vermutlich für sein Eintreten der weiteren Erforschung der Kernenergie politisch bei den „Alarmisten“ eher in Ungnade sein könnte.

  21. @ Günter Heß #20

    Naja, Lindzen ist wegen seiner „Anti-Katastrophen-Haltung“ in Ungnade gefallen. Für ihn ist das alles nicht so extrem, zumal er auch immer wieder betont, dass die Modelle (Hind/Forecast) nicht ausgereift sind, und die Komplexität nur mäßig abbilden können.

    Auch das Paper „The Greenhouse Effect and Climate Change“ gibt eine gute Übersicht für Einsteiger.
    http://www.penrithlakeseec.com/wp-content/uploads/2014/11/GreenhouseEffectAndClimateChange.pdf

    Besonders die Seite 33/Figure 51 bzw. Seite 64/Figure 77 ist für die Großenordnung der Änderung sehr bildhaft und für Einsteiger gut verständlich.

    Mfg
    Werner Holtz

  22. Sehr geehrter Herr Krüger!

    Herr Rahmsdorf hatte Ihnen zur Frage nach den Peaks und der Durchmischung der Atmosphäre auch diesen Link geschickt: http://woodfortrees.org/plot/rss/from:1997/plot/gistemp/from:1997. Den haben Sie oben im Text leider nicht mit aufgeführt.
    Sie sagen „die Response Time der unteren Atmosphäre auf den Strahlungsantrieb beträgt 1-3 Monate“, dann sollte man doch in der verlinkten Grafik von Herrn Rahmsdorf einen zeitlichen Versatz bei den Spitzen der beiden Temperaturkurven erkennen. Ich sehe aber keinen Versatz. Können Sie mir das erklären?

    MfG

    Jan Dirk Ullrich

  23. @ Jan Dirk Ullrich 6. Januar 2017 10:00

    Ich denke, das kann eigentlich jeder aufmerksame Leser: Krüger argumentierte, dass der Strahlungsantrieb, bzw. die Änderung des Strahlungstransfers durch die atmosphärischen Verhältnisse einschließlich Lapse Rate zwar die Grundlage liefern. Diese ändern sich aber im Verhältnis zum Wetter nur extrem langsam. Vgl. Keeling-Kurve.

    Die Abbildung aus dem Link sagt gar nichts dazu aus. denn durch die bekannten Rückkopplungen sind die wetterbedingten starken Ausschläge gar nicht trivial in Komponenten zu zerlegen. Was wir aber erkennen können ist der Starke Einfluss der ENSO und anderer ozeanischer Zyklen. Krüger sagte klar, dass die Response auf die Sea Surface Temperature ist sehr schnell. Und genau das zeigt auch die verlinkte Grafik.

  24. @Ulrich

    Herrn Rahmstorf hatte ich geantwortet:

    Ich sagte ja bereits, die Response Time der unteren Atmosphäre auf den Strahlungsantrieb beträgt 1-3 Monate, die des oberen Ozeans 4-10 Jahre. Der obere Ozean, ca. 70% der Erdoberfläche, also dort wo die Meerestemperaturen gemessen werden, reagiert also auf den Strahlungsantrieb in der Atmosphäre mit einen Nachlauf von 4-10 Jahren Zeitverzögerung. Bei einen El Nino ist es genau umgekehrt. Die Meeresoberfläche erwärmt sich zuerst durch den El Nino (Änderung der Meeresströmung) und anschließend durch Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre die untere Atmosphäre. Das geht wesentlich schneller.

    Das IPCC schreibt dazu:

    When variations in the external forcing occur, the response time of the various components of the climate system is very different. With regard to the atmosphere, the response time of the troposphere is relatively short, from days to weeks, whereas the stratosphere comes into equilibrium on a time-scale of typically a few months. Due to their large heat capacity, the oceans have a much longer response time, typically decades

    Das stimmt weitgehend mit den von mir genannten Werten überein, nicht aber mit denen von Herrn Rahmstorf. Warmes Wasser, bedingt durch einen El Nino, erwämt die untere Atmosphäre hingegen sehr schnell, da die Wärmekapazität der Atmosphäre klein in Vergleich zum Ozean ist. Umgekehrt dauert es viel länger.

  25. @Jan Dirk Ullrich #22

    Das globale Mittel der Anomalie bei Gistemp LOTI ist doch ein Mittel der Lufttemperaturanomalien, oder nicht?

  26. PS

    Es lohnt auch nicht mehr für mich mit Herrn Rahmstorf darüber zu diskutieren, da er von Atmosphärenphysik eben keine Ahnung hat. Das muss man leider so sagen.

  27. PPS

    Zudem zeigt der El Nino sehr schön auf, wie die Bodentemperatur von Wettersystemen, etc. beeinflusst wird. In der Atmosphäre ist der THE größer und deshalb besser zu bestimmen. Zudem ist Response Time auf den THE in der Atmosphäre viel geringer, als im Ozean, oder am Erdboden.

  28. Hallo Hr. Krüger!

    Da gehen jetzt wohl ein paar Begriffe durcheinander. In Ihrem Post 11 schreiben Sie „die Response Time der unteren Atmosphäre auf den Strahlungsantrieb beträgt 1-3 Monate“. Im Post 24, Zitat des IPCC, steht aber Troposphäre (Tage bis Wochen) und die Stratosphäre mehrere Monate?
    Die Messreihen die Herr Rahmsdorf verlink sind RSS MSU lower trop. global mean, werden da nicht Äpfel mit Birnen verglichen? Bin da jetzt ein wenig verwirrt.

    MfG

    Jan Dirk Ullrich

  29. @Ullrich

    Nö, da geht nichts durcheinander. Die Response Time von Atmosphäre und Ozean hängt von deren Wärmekapazität und der Klimasensitivität ab.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2017/01/ResponseTime.jpg

    Je größer die Wärmekapazität und die Klimasensitivität, je größer die Response Time. Und Umgekehrt.

    Die Troposphäre hat eine Response Time zwischen 35-90 Tagen, je nach Klimasensitivität. Das IPCC schreibt von Tagen bis Wochen. Das passt also.

    Herr Rahmstorf verlinkt RSS MSU lower trop. global mean bzgl. El Nino. El Nino ist eine windbedingte Temperaturanomalie im Ozean. Das warme Oberflächenwasser erwärmt die untere Atmosphäre und das ziemlich schnell, da die untere Atmosphäre eine geringe Wärmekapazität hat. Umgekehrt, von der Atmosphäre zum Ozean, dauert es sehr lange, da der Ozean eine sehr große Wärmekapazität hat. Und global mittelt sich das natürlich, die Peaks des El Nino bleiben aber auch dort erhalten.

  30. PS

    Was Herr Rahmstorf aufgezeigt hat ist, dass Bodeneffekte wie El Ninos die Temperatur/ den THE sehr stark überlagern. Deshalb sollte man sich besser den THE in der mittleren bis oberen Troposhäre anschauen, wo er deutlich stärker ausgeprägt ist und früher zu sehen ist (geringe Response Time), als am Erdboden (hohe Response Time).

  31. PPS

    In der mittleren bis oberen Troposhäre ist der THE stärker ausgeprägt, als am Boden, wegen des negativen Lapse-Rate-Feedback. (Temperaturgradientrückkopplung).

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Wasserdampfr%C3%BCckkopplung_und_Temperaturgradientr%C3%BCckkopplung#Tropische_Temperaturgradientr.C3.BCckkopplung

  32. @Michael Krüger 6. Januar 2017 14:13

    Als einst Peter Heller den THE erklärte mit dem parallelen Verschieben der Lapse rate und daher bedingten höheren Abstrahlhöhe, stellte ich die Frage, in wie weit man denn überhaupt von einer konstanten Lapse rate ausgehen könnte. Damals war meine Frage noch nicht beantwortet worden, aber nun bestätigt sich meine Vermutung, dass der Temperaturgradient selbst eben nicht konstant ist.

  33. @ Jan Dirk Ullrich 6. Januar 2017 13:28

    Die Messreihen die Herr Rahmsdorf verlink sind RSS MSU lower trop. global mean, werden da nicht Äpfel mit Birnen verglichen? Bin da jetzt ein wenig verwirrt.

    Ich weiß nicht, was Sie verwirrt. Sie haben doch völlig korrekt erkannt, das Rahmstorf Äpfel mit Birnen vergleicht. Die Response auf eine Änderung des Strahlungstransfers finden sie nicht in den RSS Daten.

    Siehe auch meinen Beitrag oben: 6. Januar 2017 11:10

  34. @Landvoigt

    Als einst Peter Heller den THE erklärte mit dem parallelen Verschieben der Lapse rate und daher bedingten höheren Abstrahlhöhe, stellte ich die Frage, in wie weit man denn überhaupt von einer konstanten Lapse rate ausgehen könnte.

    Gilt nahezu für eine trackenadiabatische Atmosphäre ohne Konvektionsadjustierung, nur mit Strahlungsantrieb.

    Für eine feuchtadiabatische Atmosphäre mit Konjektionsadjustierung bekommt man eine Aufspreizung bei der Parallelverschiebung des Temperaturprofils.

    Bei einem negativen Lapse-Rate-Feedback eine Aufspreizung nach oben, bei einem positiven Lapse-Rate-Feedback eine Aufspreizung nach unten.

    http://www.elic.ucl.ac.be/textbook/images/image4x04.png

  35. Was ich erstaunlich finde ist, dass die Satellitendaten von den Klimaforschern so schlecht geredet werden. Immerhin sind das diejenigen Messreihen die dazu ausersehen sind globale Temperaturen zu messen. Stattdessen nimmt man lieber irgendwelche Kühlwasser- bzw. Eimermessungen die mitnichten dazu geeignet sind so was wie globale Temperaturanomalien zu bestimmen. Sie waren ja auch in der Vergangenheit gar nicht dafür vorgesehen.
    Auch die besten statistischen Methoden können die Qualität dieser Rohdaten nicht verbessern.

  36. Günter Heß schrieb am 6. Januar 2017 16:08:

    Was ich erstaunlich finde ist, dass die Satellitendaten von den Klimaforschern so schlecht geredet werden.

    Vielleicht sollte man aus einer Diskussion über einen Trend zwischen 2 El-Nino-Ereignissen nicht gleich ein „schlecht reden“ machen. Die Kritik bezog sich (zumindest in der referenzierten Diskussion) eher auf das selektive Betrachten eines bestimmten Datensatzes zwecks Erhalten eines geringeren Trends. Die referenzierten Erläuterungen von Mears waren sehr sachlich und informativ und als alles andere als „schlecht reden“.

  37. In seinem Blog der KlimaLounge behauptet Herr Rahmstorf immer wieder, dass der Treibhauseffekt und der anthropogene Treibhauseffekt sich vor allem am Erdboden bemerkbar machen. Aus dem Grund verwendet er die Bodendaten der NASA, um den „menschgemachten Klimawandel“ aufzuzeigen.

    Gibts da ein Zitat zu? Die Aussage, die ich immer lese, ist folgende (oder sinngemäße): „Vor allem aber sind für uns Menschen nur die bodennahen Temperaturen unmittelbar relevant. Wir leben nun mal an der Erdoberfläche …“. So ohne pasendes Zitat wirkt das ein wenig wie eine Strohmanndiskussion …

  38. @Marvin Müller #38

    Nun ja das „Schlecht reden“ ist lediglich eine subjektive Beobachtung gemeint die ich mit Herrn Krüger teile.
    Immerhin sind die Satellitendaten die besten Daten die wir haben, um eine globale mittlere Anomalie der Lufttemperatur zu bestimmen. Sind ja auch die einzigen, weil es über dem Meer keine Lufttemperaturmessungen in 2m Höhe gibt. Lediglich willkürliche Eimermessungen bzw. Kühlwassermessungen von Schiffsmotoren, aber das sind Messungen von Wassertemperaturen unter willkürlichen Bedingungen und nicht definierte Messungen von Lufttemperaturen wie an Land.
    Also per se unzuverlässige Daten.

  39. Die Aussage, die ich immer lese, ist folgende (oder sinngemäße): „Vor allem aber sind für uns Menschen nur die bodennahen Temperaturen unmittelbar relevant. Wir leben nun mal an der Erdoberfläche …“.

    Richtig.

    Und „Ziemlicher Unsinn“ zu meinen Ausführungen zum THE als Atmosphäreneffekt und den Satellitentemperaturen.

  40. Immerhin sind die Satellitendaten die besten Daten die wir haben, um eine globale mittlere Anomalie der Lufttemperatur zu bestimmen.

    Richtig. Und Temperaturveränderungen in der Atmosphäre gehen direkt mit einer Änderung der Strahlungsintensität aus der Atmosphäre einher. Und das kann man messen. Jedenfalls besser als Eimerproben.

  41. kommt wohl in der Eile bei so viel Diskussionsstoff vor (keine Kritik :-), oben 3.1.17 zwischen 2 Abbildungen:

    die Erde besteht zu ca. 70% aus Wasser

    Am 4.1.17 ok „…Der obere Ozean, ca. 70% der Erdoberfläche…“.
    Lehrreiche Diskussion!

  42. @Michael Krüger #40

    Jedenfalls besser als Eimerproben.

    Ja, genau das ist erstaunlich. denn diese Eimer- und Kühlwassermessungen sind zeitlich räumlich willkürlich.
    Kalibriert in irgendeiner Form scheinen sie schon gar nicht zu sein. Sie sind nicht wiederholbar und auch nicht reproduzierbar. Sie genügen also nicht mal einfachsten Qualitätsstandards. Daraus naturwissenschaftliche Aussagen abzuleiten ist meiner Meinung nach höchstens als Vermutung möglich, aber nicht als Fakt.

  43. Michael Krüger schrieb am 7. Januar 2017 12:26

    Richtig.
    Und „Ziemlicher Unsinn“ zu meinen Ausführungen zum THE als Atmosphäreneffekt und den Satellitentemperaturen.

    Gibt es noch eine Antwort auf meine eigentliche Frage nach einem Beleg für die Aussage des Artikels „…behauptet Herr Rahmstorf immer wieder, dass der Treibhauseffekt und der anthropogene Treibhauseffekt sich vor allem am Erdboden bemerkbar machen.“?

    Statt eine Antwort zu liefern reissen Sie nun eine Aussage, die Ramstorf tatsächlich gemacht hat, aus ihrem eigentlichen Kontext und versuchen, sie in einem anderen lächerlich wirken zu lassen. Klappt das eigentlich wirklich? Können Sie sich wirklich darauf verlassen, dass keiner nachsieht und daher niemand merkt, dass die Aussage Ramstorfs vor Ihren „Ausführungen zum THE als Atmosphäreneffekt …“ kam?

  44. @Marvin

    Sind wir jetzt wieder im Kindergarten angelangt?

    Dann viel Spaß bei der Wortklauberei. 😉

  45. Michael Krüger schrieb am 8. Januar 2017 11:37

    @Marvin

    Sind wir jetzt wieder im Kindergarten angelangt?

    Ihre Reaktionen und Ihr Agieren sprechen dafür.

  46. Günter Heß schrieb am 6. Januar 2017 22:39

    Nun ja das „Schlecht reden“ ist lediglich eine subjektive Beobachtung gemeint die ich mit Herrn Krüger teile.
    Immerhin sind die Satellitendaten die besten Daten die wir haben, um eine globale mittlere Anomalie der Lufttemperatur zu bestimmen.

    Es wird dann aber in Zukunft auch immer eine Frage sein, welchen der aus den „besten Daten“ abgeleiteten Datensatz man denn nimmt. RSS bewegt sich ja mit der neuen Version nach oben, UAH mit der 6.0 nach unten. Da gibts also momentan 4 Datensätze, aus denen man wählen kann. Da das ja in den letzten Wochen überall Thema war, kann man sich entsprechende Vergleiche auf den verschiedensten Seiten ansehen, z.B. bei Zeke Hausfather. Bei entsprechender Auswahl sehen die Surfacedaten gar nicht schlecht aus …

  47. @Marvin Müller #46

    sie schreiben:

    Es wird dann aber in Zukunft auch immer eine Frage sein, welchen der aus den „besten Daten“ abgeleiteten Datensatz man denn nimmt. RSS bewegt sich ja mit der neuen Version nach oben, ….Bei entsprechender Auswahl sehen die Surfacedaten gar nicht schlecht aus …

    Genau das ist naturwissenschaftlich gesehen nicht der Fall. In der Naturwissenschaft müssen alle Daten berücksichtigt werden die gemessen oder bestimmt wurden. Hat man Datensätze oder Auswertungen die unterschiedliche Ergebnisse zeigen hat man einfach eine große Unsicherheit und muss mit dieser Unsicherheit leben.
    Datensätze deren Auswertung und Korrektur immer wieder nachgebessert werden muss sind schlichtweg per se unzuverlässige Daten mit einer großen Unsicherheit. Aus solchen Daten zieht man besser keine großen Schlussfolgerungen bzw. kann die Schlussfolgerungen lediglich als Vermutung klassifizieren. Von den Oberflächendaten weiß man ja, dass sie zum Beispiel Anomalien Mitteln die im Wasser gemessen wurden mit denen die in der Luft gemessen wurden. Das ist ja erst mal falsch. Nur durch zusätzliche Vermutungen lässt sich das rechtfertigen.
    Dazu kommt, dass die Eimer- und Schiffskühlwassermessungen keinen Qualitätsstandards genügen.
    Ergebnisse aus solchen Daten können ebenfalls bestenfalls Vermutungen sein. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass unterschiedliche Auswertungen aus den gleichen Daten die zu gleichen Ergebnissen kommen notwendigerweise anzeigen, dass die Daten zuverlässig sind.
    Was wir also in haben sind unterschiedliche unzuverlässige Datensätze (Satelliten und Oberfläche) aus denen eine Auswahl getroffen wird. Genau das ist naturwissenschaftlich unsauber. Wir haben dann eben nur unzuverlässige Daten.
    Wie gesagt in der Naturwissenschaft müssen immer alle Daten berücksichtigt werden, auch wenn sie sich widersprechen. Dann muss man eben konstatieren, dass die Unsicherheit groß ist. Wenn die Satellitendaten eine Pause zeigen und die Oberflächendaten nicht, dann wissen wir es schlichtweg nicht.
    Wenn die erhobenen Daten in der Vergangenheit unzuverlässig waren und ständig korrektiert werden, dann sind die daraus abgeleiteten Ergebnisse eben unsicher und qualifizieren als Vermutungen.

  48. @ Günter Heß 11. Januar 2017 05:18

    Datensätze deren Auswertung und Korrektur immer wieder nachgebessert werden muss sind schlichtweg per se unzuverlässige Daten mit einer großen Unsicherheit. Aus solchen Daten zieht man besser keine großen Schlussfolgerungen bzw. kann die Schlussfolgerungen lediglich als Vermutung klassifizieren.

    Sehr richtig!!! Wenn der AR5 des IPCC als wahrscheinlichen Bereich der Klimasensitivität des C=2 einen Bereich von 1,5 bis 4,5 Grad angibt, dann ist das bereits als hoher Unsicherheitsgrad erkannbar. Ohne nähere Fachkenntnis sollte das bereits ausreichen um erkennen zu können, dass man nicht im Entferntesten über die erforderliche Gewissheit verfügt. Insbesondere wenn man von vielen Studien weiß die zu deutlich niedrigeren Werten kommen.

  49. @ Martin Landvoigt 11. Januar 2017 15:18

    von 1,5 bis 4,5 Grad angibt, dann ist das bereits als hoher Unsicherheitsgrad erkannbar.

    Und mit jedem IPCC Bericht wurde die Streuung größer.
    Soviel zum Thema Erkenntnissgewinn und Sicherheit der Ergebnisse.
    Noch dazu jedes zweite Word im Konjunktiv geschrieben, sagt ohnehin alles über die Qualität.
    Deshalb sind es auch nur Scenarien die sich daraus kreieren lassen. „Geschichten (Science Fiction) über die Zukunft“.

    Hätte der Hund nicht gesch…….

    mfg

  50. Günter Heß schrieb am 11. Januar 2017 05:18:

    Genau das ist naturwissenschaftlich gesehen nicht der Fall. In der Naturwissenschaft müssen alle Daten berücksichtigt werden die gemessen oder bestimmt wurden.

    Ich bin ein ausgesprochener Fan davon, alle Daten zu betrachten.

    Deswegen war ich auch etwas irritiert über das Herausheben der Satellitendaten und habe einfach mal auf einen Vergleich der verschiedenen Datensaätze hingewiesen, um etwas von dem Subjektiven wegzukommen. (Ich konnte Ihrer Antwort nicht entnehmen, ob Sie da mal einen Blick drauf geworfen haben.) Und wenn man sich dann die Noaa und die Satellitendaten für die See mal anschaut, dann wird es (zumindest für mich) etwas unverständlich, warum man da die einen bevorzugen sollte (siehe z.B. die Gegenüberstellung beim schon referenzierte Hausfather, der mal die Trends für die Sea-Surface-Temperaturen gegenübergestellt hat (NOAA ~.12/Decade, UAH TLT ~.11/Decade, RSS TLT ~.12/Decade, RSS TTT ~.21/Decade)). Wenn man dann noch hinzunimmt, dass wohl seit 1945 die Messungen auf Schiffen immer seltener mit Eimern gemacht werden und heute wohl 80% von Bojen gemessen werden, dann kann auch das Anbringen der Eimer im Zusammenhang mit Satellitenmessungen zu Verwunderung führen.

    Den restlichen längeren Teil Ihres Kommentars lasse ich mal so im Raum stehen. Um den richtig einordnen zu können, müßte ich einiges Nachfragen und dazu habe ich momentan nicht die Zeit (und möchte Ihre auch nicht verschwenden) …

  51. @Marvin Müller #50

    Deswegen war ich auch etwas irritiert über das Herausheben der Satellitendaten und habe einfach mal auf einen Vergleich der verschiedenen Datensaätze hingewiesen, um etwas von dem Subjektiven wegzukommen. (Ich konnte Ihrer Antwort nicht entnehmen, ob Sie da mal einen Blick drauf geworfen haben.)

    Ja habe ich angeschaut, aber was soll der Vergleich der Datensätze bringen. Herr Krüger argumentiert doch, dass die Satellitenmessung besser geeignet ist den Treibhauseffekt zu messen, weil die Satellitenmessung direkt den Effekt auf die Atmosphäre misst, während die anderen Sätze etwas anderes messen, nämlich eine Mischung von Wassertemperaturen und Lufttemperaturen in 2m Höhe.
    Ich bin da sogar anderer Meinung, finde es eben merkwürdig, dass dieses Argument von Herrn Krüger mit einem Vergleich der Datensätze und mit den Problemen der Satellitenmessung wegdiskutiert wird.

    Der Knackpunkt ist doch, dass wir ausser für die letzten 40 Jahre keine Satellitenmessungen haben.
    Bojenmessungen sind glaube ich noch jünger. Wenn also die Satellitendaten unzuverlässig sind, dann haben nur eine sehr schlechte Datenbasis.

  52. Hinzu kommt bei den Bodenmessungen, die Wetterhäuschen am Land messen in 2 Meter Höhe, im Meer misst man mit Eimern und Bojen nahe der Meeresoberfläche. Dann spielt die Vegetation und Bebauung um die Messstationen noch eine weitere Rolle. Auch deren Veränderung. Dann kommen noch Einflüsse der Wettersysteme und Meeresstromungen hinzu. Deshalb bevorzuge ich die Satellitendaten. Die messen den Atmosphäreneffekt und das flächendeckend und mit selber Methode.

  53. #52

    Deshalb bevorzuge ich die Satellitendaten. Die messen den Atmosphäreneffekt und das flächendeckend und mit selber Methode.

    Die Satellitendaten sind doch das Ergebnis einer Temperaturberechnung?
    In welcher Höhe eigentlich?

  54. @Rassbach

    Die Satelliten messen nach Planck die Strahlungstemperatur/ Helligkeistemperatur/ Strahlungs-Intensität der unteren, mittleren und oberen Atmosphäre. Anhand der O2-Bande im Mikrowellenbereich kann man zuordnen aus welcher Höhe die im Satellitensensor einfallende Strahlung stammt.

  55. Auf https://www.klimafakten.de/ueber-uns/wissenschaftlicher-beirat steht:

    Unser Wissenschaftlicher Beirat steht für Aktualität und Korrektheit. Aufgabe des Beirats ist es, die Texte auf klimafakten.de auf Aktualität und Korrektheit zu überprüfen.

    Dennoch erscheinen viele Argumente auf dieser Seite als Halbwahrheiten oder gar falsch. Was soll man dazu sagen? Ist das ein Armutszeugnis der deutschen Klimawissenschaften? Wenn jene Professoren nicht hinter dieser Seite stecken, müssten sie ihren Namen tilgen lassen.

    Z.B.https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel

    Fakt ist: Über 90 Prozent der Klimaforscher sind überzeugt, dass maßgeblich der Mensch den Klimawandel verursacht

    Abgesehen davon, dass der Term Klimaforscher undefiniert ist,kann man beliebig jene zu Klimaforschern deklarieren, die eben der eigenen Meinung entsprechen und andere exkludieren. Somit handelt es sich um eine Nullaussage, nicht um ein Faktum.
    Außerdem spielen persönliche Meinungen keine Rolle. Wenn es Sache der Überzeugung ist, was Klimaforscher meinen, dann sind die Fakten offensichtlich unzureichend.

    Weiter dort:

    Im Jahr 2013 kam eine weitere, groß angelegte Untersuchung (Cook et al. 2013) zu einem ähnlichen Ergebnis: Von allen Fachveröffentlichungen zum Klimawandel, die zwischen 1991 und 2011 erschienen (ca. 12.000), stimmten mehr als 97 Prozent mit dem wissenschaftlichen Konsens überein.

    Verwiesen wird da auf: https://skepticalscience.com/97-percent-consensus-cook-et-al-2013.html

    Und das schreibt diese Seite dazu: http://www.science-skeptical.de/blog/der-millionen-follower-97-agw-konsensus-der-klimawissenschaft/0010038/

    Von über 12.000 Studien, die sich demnach laut Abstract mit „global warming“ oder „global climate change“ befassten, fand man nur bei etwas mehr als 4.000 im Abstract eine Aussage über die Ursachen. Der gesunde Menschenverstand würde also sagen, dass dementsprechend weniger als 33 % der Studien in ihrem Abstract die AGW-Hypothese gestützt haben. Es ist schon interessant zu sehen, mit welchen Argumenten man es in Australien schafft, hieraus dann 97 % zu machen. Gegenüber dieser Art der Handhabung von Science darf man guten Gewissens ein wenig skeptical sein.

    Es sind also nicht nur die Australier, sondern eine ganze Professorenriege, die diesen Unsinn wiederkauen.

  56. Zur Qualität von Temperaturreihen

    Da es bei Klimabetrachtungen eher um langfristige Temperaturänderungen geht, bräuchte man für eine zuverlässige Aussage doch weltweit gut verteilt nur ein paar Handvoll von Qualitäts-Stationen, die nicht unter dem urbanen Wärmeinsel-Effekt u.ä. leiden. Wenn man die dann noch in von Seewind beeinflusste und nicht von Seewind beeeinflusste unterteilt (wie es z.B. auf hidethedecline gemacht wird), dann hat man doch langfristig eine gute Aussage, ob es irgendwelche gefährlichen Änderungen gibt.

    Gutes Datenmaterial besteht doch darin, dass man es gar nicht statistisch überarbeiten muss. Beim Überarbeiten stellt man doch für jede Station bestimmte Mutmaßungen an und ändert dann die Werte. Da gibt es eine hohe Möglichkeit des Confirmation Bias / Erzeugung von gewünschten Ergebnissen.

    Was gute Stationen sind, das hat ja Watts mit seinem Surface Station Project gezeigt.

  57. Zur Zuverlässigkeit von Datenreihen:

    Jahrelang zeigten HADCRRUT3 und RSS einen fast identischen Temperaturverlauf.

    http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/from:1920/plot/rss/to:2015/plot/hadcrut3vgl/from:1920/mean:61/plot/rss/to:2015/mean:61

    Allein diese Übereinstimmung gibt mir als Laien doch eine recht gute Orientierung.

    Wenn nun GISS mit denselben Surface Daten nach statistischer Überarbeitung fast eine Verdoppelung der Erwärmung erzeugt, dann vertraue ich denen einfach nicht.

    http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/from:1880/trend/plot/gistemp-dts/to:2015/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1880/mean:61/plot/gistemp-dts/to:2015/mean:61

    Zudem auch die Wetterballone die Satellitenreihen bestätigen.

  58. Johannes S. Herbst schrieb am 13. Januar 2017 04:25 :

    Wenn nun GISS mit denselben Surface Daten nach statistischer Überarbeitung fast eine Verdoppelung der Erwärmung erzeugt, dann vertraue ich denen einfach nicht.

    http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/from:1880/trend/plot/gistemp-dts/to:2015/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1880/mean:61/plot/gistemp-dts/to:2015/mean:61

    Sie haben hier (versehentlich?) Äpfel mit Birnen verglichen. HadCrut* ist Had-SST + Crutem -- also Land + Wasser, während Gisstemp-Dts nur Land ist. Nimmt man die passenden Vergleiche (also hadcrut/giss loti oder crutem/giss-dts) reduziert sich die Differenz drastisch. Übrig bleibt dann wohl nur der Unterschied, der durch die unterschiedliche Berücksichtigung der Arktis entsteht.

    Zudem auch die Wetterballone die Satellitenreihen bestätigen.

    Konnte man oft lesen (primär von Spencer) … Scheint aber nicht mehr zu stimmen, schliesslich werden gerade beide Datensätze überarbeitet.

  59. Herr Rahmstorf mal wieder:

    Warum bevorzugen wir die Bodendaten? Weil wir am Boden leben.

    http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/rekordjahr-2016-die-wichtigsten-daten-und-grafiken-die-jeder-kennen-sollte/#comment-80753

    Meine Kommentare dazu werden leider auch nicht mehr veröffentlicht.

  60. PS

    Vielleicht sollten wir dann auch nur noch die Temperaturen in Städten, oder in Häusern messen, da wir in Städten und Häusern wohnen?

  61. PPS

    Die Meeresoberflächentemperatur ist definiert als die Wassertemperatur einen Meter unter der unmittelbaren Meeresoberfläche.

    Und Wetterhütten messen 2 Meter über einer Grasfläche.

    Und 70% der Erdoberfläche sind Ozeane. Dort leben Menschen auch nicht.

  62. @MK #60:

    am besten die Temperatur in vollklimatisierten Einkaufszentren verwenden, dann ist bewiesen, daß der Kapitalismus das Klima stabilisiert und sogar die Schwankungen zwischen Sommer und Winter verringert. 🙂

  63. siehe Spamfilter

  64. So erklären Forscher die Pause der Erderwärmung

    https://www.welt.de/wissenschaft/article164208692/So-erklaeren-Forscher-die-Pause-der-Erderwaermung.html

  65. @Andreas Baumann
    Hab mich auch gerade beim Stern quasi totgelacht 🙂

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