Der Treibhauseffekt und die Wärme-Rückstrahlung mit dem Infrarot-Fernthermometer gemessen

24. April 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

In „Skeptikerkreisen“ kursiert leider immer noch das Gerücht es würde keinen Treibhauseffekt und somit keine atmosphärische Wärme-Rückstrahlung geben, wodurch sich der Erdboden erwärmen kann und schon gar nicht könne man diese messen. Hiermit trete ich einen einfachen Gegenbeweis mit Hilfe eines handelsüblichen Infrarot-Fernthermometers an.

Dazu habe ich mir das Infrarot-Fernthermometer GM320 für rund 15 € gekauft. Hier die technischen Spezifikationen:

GM320

Der Messbereich reicht von -50°C bis 330°C mit einer Messgenauigkeit von ca 1,5°C. Gemessen wird im Infraroten im Wellenlägenbereich/ Spektralbereich von 8-14 µm. Der Emissionsgrad des Messobjektes ist mit 0.95 festgelegt/ voreingestellt.

Wie funktioniert ein Infrarot-Fernthermometer?

Jeder Gegenstand emittiert Infrarot-(Wärme)-Strahlung, deren Intensität von seiner Temperatur abhängt. Diese Strahlung wird mit dem Infrarot-Fernthermometer erfasst und ausgewertet und daraus die Temperatur/ Srahlungstemperatur des Messobjektes bestimmt. Grundlage bildet das Stefan-Boltzmann-Gesetz, nach dem die Gesamtstrahlungsleistung P für einen idealen Schwarzen Körper von der absoluten Temperatur T (in K) abhängt. Mit der Stefan-Boltzmann-Konstanten σ und der Grundfläche A erhält man:

P = σ * A * T^4

Reale Körper strahlen eine um den Faktor ε geringere Intensität aus:

P = ε * σ * A * T^4

Für eine berührungslose Temperaturmessung muss man den Emissionsgrad ε, also die Wärmeabstrahl-Fähigkeit des Messobjekts kennen. Dieser wird den Tabellenwerten entnommen. Bei dem GM320 ist der Emissionsgrad des Messobjektes mit 0.95 festgelegt, was für die meisten Materialien auf der Erde in etwa hinkommt.

Somit kann man über die gemessene Infrarot-Strahlungsintensität des Messobjektes direkt dessen Temperatur/ Strahlungstemperatur bestimmen.

Der Treibhauseffekt

Strahlungsbilanz

Die Strahlungsbilanz zwischen Sonnen-Einstrahlung und Wärme-Ausstrahlung der Erde zeigt die obige Abbildung. Im Gleichgewicht erhält die Erde von der Sonne, der Erdquerschnitt, ein Viertel der Solarkonstanten, also 341 W/m^2. Davon werden 102 W/m^2 zurück in den Weltraum reflektiert. Die Einstrahlung beträgt somit 239 W/m^2. Die Wärmeausstrahlung der Erde setzt sich aus den Strahlungsflüssen nach oben und nach unten (der Wärmerückstrahlung) zusammen und beträgt im Strahlungsgleichgewicht ebenfalls 239 W/^2. Im Strahlungsgleichgewicht ist Einstrahlung gleich Ausstrahlung. 239 W/m^2 entsprechen einer Strahlungstemperatur von -18°C. Diese Temperatur messen Satelliten auch von Weltraum aus. Der Erdboden strahlt hingegen mit 396 W/m^2 ab. Dies entspricht einer Strahlungstemperatur von ca. 15°C. Diese Temperatur wird auch als mittlere Oberflächentemperatur am Erdboden gemessen. -18°C und 15°C ergeben eine Differenz von 33°C. Das entspricht dem natürlichen Treibhauseffekt.

Wenn es einen Treibhauseffekt und eine Wärme-Rückstrahlung der sog. Treibhausgase in der Atmosphäre gibt, dann sollte man das also auch mit einen handelsüblichen Infrarot-Fernthermometer messen können. Kann man auch. Zu berücksichtigen ist dabei nur, dass im Wellenlängenbereich von 8-14 µm gemessen wird, also dort wo die Atmosphäre für Infrarotstrahlung weitgehend durchlässig/ transparent ist. Aus einen einfachen Grund, denn man möchte, dass die Infrarotstrahlung vom Messobjekt auch zum Infrarot-Fernthermometer gelangen kann. Die Atmosphäre ist im diesem Bereich aber nicht vollkommen transparent, im Bereich von 8 µm absorbiert Wasserdampf (H2O) einen Großteil der Infrarotstrahlung und strahlt dort zurück, bei 10 µm das Ozon (O3) und bei 14 µm das CO2. Die Wärmerückstrahlung der Atmosphäre aus diesen Spektral-Bereichen von H2O, O3 und CO2 kann man mit dem Infrarot-Fernthermometer messen.

Absorption-Fenster

Soweit zu den Grundlagen. Kommen wir nun zu dem Messungen mit dem Infrarot-Fernthermometer. Zunächst stellt sich aber noch eine Frage: Was würde man messen, wenn es keine sog. Treibhausgase wie H2O, O3 und CO2 und Störstrahlung geben würde und man das Infrarot-Fernthermometer gegen den unbewölkten Himmel bei Tag, oder Nacht richten würde? Die Antwort lautet, man würde eine Temperatur/ Strahlungstemperatur von -270°C messen, was der Hintergrundstrahlung des Weltalls entspricht und unterhalb des Messbereiches des Infrarot-Strahlungsthermometers liegt.

Durchgeführte Messungen im Winter (bei 0°C Außentemperatur) ergeben hingegen um -40°C Strahlungstemperatur aus der unteren Atmosphäre und Messungen im Frühjahr/ Sommer (bei 20°C Außentemperatur) um -20°C Strahlungstemperatur aus der unteren Atmosphäre. Pi mal Daumen ergibt sich also die korrekte Außentemperatur wenn man +40°C zu den Messungen des Infrarot-Strahlungsthermometers hinzu addiert. Dabei ist es egal, ob man bei Tag, oder Nacht misst. Diese Faustformel passt in der Regel ganz gut.

Abschließend noch eine Erklärung zur niedrigen Messtemperatur: Das man eine Strahlungstemperatur aus der unteren Atmosphäre misst, die ca. -40°C unter der realen Außentemperatur liegt erklärt sich dadurch das der Emissionsgrad der Treibhausgase H2O, O3 und CO2 im Messbereich von 8-14 µm bei nur 0,4 liegt und nicht bei 0,95 wie es im Infrarot-Fernthermometer voreingestellt ist. Abweichungen davon ergeben sich vor allem aufgrund der stark veränderlichen Luftfeuchtigkeit (H2O) und Restbewölkung bei klarem Himmel.

Wer sich über den Emissionsgrad der Atmosphäre informieren will, kann das anhand dieser Veröffentlichung tun „Effective Atmospheric Emissivity under Clear Skies“ und wer sich informieren will, wie sich der Emissionsgrad auf die spektrale Strahlungsintensität/ Strahlungstemperatur auswirkt kann das mit Hilfe des Spectral Calculators tun.

Somit wäre das Märchen, aus der unteren Atmosphäre gibt es keine Wärmerückstrahlung und somit gibt es auch keinen Treibhauseffekt mit Hilfe von Messungen eines handelsüblichen Infrarot-Fernthermometers widerlegt.

UPDATE 25.04.2015

Mit dem Infrarot-Fernthermometer kann man natürlich auch Messungen bei bewölkten Himmel durchführen. Der Emissionsgrad von Wolken liegt bei 1 (also nah dran an den voreingestellten Emissionsgrad des Gerätes von 0,95) und so erhält man gute Messwerte der Wolkentemperatur.

IR-Nachthimmel

Das obige Bild zeigt eine Infrarotaufnahme des bewölkten Nachthimmels mit einer handelsüblichen Infrarotkamera/ Wärmebildkamera. Der Spektralbereich von handelsüblichen Infrarotkameras liegt ähnlich wie beim Infrarot-Fernthermometer bei 7,5-13 µm und der voreingestellte Emissionsgrad bei 1. Die Hausfassade mit Emissionsgrad um 1 zeigt eine Temperatur von 0 bis 6°C. Die Wolken mit Emissionsgrad um 1 zeigen eine Temperatur um 0 bis -10°C. Der unbewölkte Nachthimmel, mit niedrigerem Emissionsgrad (um 0,4), zeigt eine Temperatur um -40°C. Die Messergebnisse stimmen mit denen des Infrarot-Fernthermometers gut überein.

UPDATE 27.04.2015

Modtran-IR-Thermometer

Auch Strahlungstransferberechnungen, z.B. mit MODTRAN zeigen, dass die Erdatmosphäre im Messbereich des Infrarotstrahlungsthermometers zwischen 8-14 µm nicht vollkommen transparent ist. Im Bereich von 8 µm absorbiert Wasserdampf (H2O) einen Großteil der Infrarotstrahlung und strahlt dort zurück, bei 10 µm das Ozon (O3) und bei 14 µm das CO2. In der sommerlichen Atmosphäre stärker = höhere Strahlunsgtemperatur (oberer Teil der Abbildung) und in der winterlichen Atmosphäre schwächer = niedrigere Strahlungstemperatur (unterer Teil der Abbildung).

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127 Kommentare
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  1. Die Wärmeausstrahlung der Erde setzt sich aus den Strahlungsflüssen nach oben und nach unten (der Wärmerückstrahlung) zusammen und beträgt im Strahlungsgleichgewicht ebenfalls 239 W/^2. […] Der Erdboden strahlt hingegen mit 396 W/m^2 ab.

    Das geht schon mal mathematisch nicht, da es der Energieerzeugung aus dem Nichts gleich ist, und zwar 157 Joule pro Sekunde.

    Im Vergleich damit ist die Ableitung der Durchschnittstemperatur aus der Durschnittsstrahlung ein leichteres Vergehen.

  2. Fazit: Infrarot-Fernthermometer (Känguru, Kartoffel, Tag und Nacht etc.) gibt es wirklich, aber den „Treibhauseffekt“ gibt es nicht. In der Realität, versteht sich.

  3. @House

    aber den “Treibhauseffekt” gibt es nicht. In der Realität, versteht sich.

    Ui, da ist aber eine wütend. Dann erklären Sie mal die Messergebnisse, bin gespannt. 😉

  4. Wie oft muss man diesen Unsinn eigentlich wiederholen? Es gibt keinen Treibhauseffekt, egasl mit welchem Thermometer man gemessen hat. Desweiteren finde ich es traurig, dass auf dieser Plattform immer wieder so ein Blödsinn aufgewärmt wird.

  5. @Rassmus

    Ui, da ist aber noch einer wütend. Dann erklären Sie mal die Messergebnisse, bin gespannt. 😉

  6. Michael Krüger sagt: „Dann erklären Sie mal die Messergebnisse, bin gespannt.“

    Sie behaupten weiterhin, dass etwas, dass schon mal aus dem rein matematischen Grund nicht existiert, „gemessen“ wird? Dann erübrigt sich jede weitere Diskussion.

  7. @House

    Keine Erklärung von Ihnen für die Messergebnisse. Na, da bin ich aber enttäuscht. 😉

  8. Der Treibhauseffekt ist eine Naturbeobachtung.
    Wir beobachten, dass die Erde vom Weltall aus betrachtet eine effektive Strahlungstemperatur von etwa 255 K hat.
    Des weiteren beobachten wir, das die Erdoberfläche in etwa eine mittlere Oberflächentemperatur von288 K -- 289 K hat.
    Den Unterschied dieser beiden Beobachtungen von etwa 33 -- 34 K nennt man den planetaren Treibhauseffekt.

    Zugegeben vielleicht ein unglücklicher Name, aber deswegen zu behaupten er existiere nicht ist Unsinn.

  9. Noch mal: was nicht existiert, kann man nicht IN REALITÄT beobachten. Auf dem Papier, allerdings, kann man es als real darstellen, richtig. Baron Münchhausen lässt grüßen.

  10. @Greg House #9

    was nicht existiert, kann man nicht IN REALITÄT beobachten

    Und wenn man es doch beobachtet, landet man dann auf dem Scheiterhaufen?

  11. @Micha
    Na, da ist aber das EIKE Kollektiv dabei, sich kollektiv zu blamieren 😀

  12. @Krishna

    Ich wundere mich nur, was für Leute so in freier Wildbahn anzutreffen sind.

    Als nächstes werde ich die aktuell messbare Klimasensitivität übrigens erklären, welche die AfD gerne wissen würde.

  13. @Michael Krüger

    Es gibt ja genug Webseiten wie PSI oder auch die von Claes Johnson die den Unsinn verbreiten, dass der Treibhauseffekt nicht existiert oder die Gegenstrahlung den 2. Hauptsatz verletzt.

  14. Meinen Sie nicht das,nachdem es nun bald 18 Jahre keine Erwärmung gibt, das die Computer- Katastrophen Szenarien falsifiziert sind und die CO2 Sensitivität des Klimasystems um Größenordnungen überschätzt wurde? Die kläglichen Versuche ein Katasrophenszenario aufrecht zu erhalten finde ich nur noch lächerlich.

  15. @Selbständiger #14

    Was hat jetzt ihre Frage in #14 mit dem Artikel und den Messungen von Herrn Krüger zu tun?

  16. Sehr geehrter Herr Krüger,

    Ich freue mich immer wieder, wenn jemand den Treibhauseffekt erklärt, um endlich diese unsinnige, autoritäre Behauptung mancher Leute aus der Welt zu schaffen, daß es den Treibhauseffekt nicht gäbe („In der Realität, versteht sich“ -- wo denn sonst, Herr House? In der Metaphysik?). Dabei hat man den starken Eindruck, daß diese Leute die Physik nicht verstanden haben.

    Leider kann ich keine Bildchen verschicken: Ich habe ein Diagramm der spektralen Verteilung von der Rückstrahlung eines Nachthimmels in Colorado, entnommen aus dem „Luftfahrttechnischen Handbuch“. Das zeigt ganz klar den Treibhauseffekt des wolkenlosen Himmels!

    Z.B.: Herr Greg Hause scheint nicht richtig aufsummieren zu können Er bräuchte bloß in dem Bildchen „Gleichgewicht der Erdatmosphäre“ die Bilanz an der Erdoberfläche nachzuschauen:

    Die Erdoberfläche nimmt auf:
    Sonnenstrahlung: 161 W/m^2
    „Back-Radiation“ = Rückstrahlung (von Wolken + Treibhausgasen): 333 W/m^2

    Die Erdoberfläche gibt ab:
    Schwarzkörperstrahlung bei 15 Grad Celsius: 396 W/m^2
    Verdunstung: 80 W/m^2
    Thermik: 18 W/m^2

    Summe: 0 W/m^2 und nicht 157 W/m^2 (Joule pro Sekunde ist eine falsche Einheit).

    MfG

    G.Wedekind

  17. @House, Rasmus

    „Reality is that which -- when you stop believing in it -- doesn’t go away“

    Philip K. Dick

  18. @Selbständiger

    Es gibt keine ‚Stagnation‘. Es gab auch nie eine. Nicht seit 16 Jahren oder 18. Nur ein rechnerisches Phänomen, wenn man ausschließlich auf den *Global*mittelwert der Temperatur abgestellt hat und um 1998 die Rechnung angefangen hat. Da konnte man die Abkühlung im Winter auf der Nordhalbkugel (wegen der La Ninas) schön unterpflügen. Wenn man sich die Temperaturen je Jahreszeit und Hemisphäre aufgeschlüsselt angesehen hat, dann sind ist die Lufttemperatur im Sommer auf der Nordhalbkugel und auf der Südhalbkugel generell sogar in diesem handverlesenen Intervall stetig gestiegen.

    https://tamino.wordpress.com/2014/12/09/is-earths-temperature-about-to-soar/

  19. @Random

    Sie zeigen eine Trendanalyse nach Rahmstorf und Co. So sieht das ohne Trendanalyse aus:

    https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/glob/201401-201412.gif

  20. @Random #18
    Schön, dass sie auf Tamino verlinken. Man kann das, was da gesagt wird auch locker als eine kompliziertere Version der Argumentation von Greg House interpretieren. So heißt es gegen Ende:

    Does the data prove there’s been no slowdown? Of course not, that’s simply impossible to do. But the actual evidence, when subjected to rigorous statistical analysis, doesn’t pass muster. Not even close. Those who insist there definitely has been a “pause” or “hiatus” in temperature increase (which seems to include all of those who deny the danger from man-made climate change) either don’t really know what they’re doing, or — far worse — they do know what they’re doing but persist in making claims despite utter lack of evidence.

    Man könnte sagen, dass wir zwar im Moment Daten haben, die unser Modell nicht stützen, da unser Modell aber das richtige ist, sind andere Interpretationen der Daten natürlich völlig daneben.

  21. @Random # 18

    sie schreiben:

    Es gibt keine ‘Stagnation’. Es gab auch nie eine. Nicht seit 16 Jahren oder 18.ur ein rechnerisches Phänomen, wenn man ausschließlich auf den *Global*mittelwert der Temperatur abgestellt hat und um 1998 die Rechnung angefangen hat.

    Da ist die naturwissenschaftliche Literatur durchaus anderer Meinung. Das folgende Paper referenziert ja gerade auf die beobachtete Stagnation hier Hiatus bezeichnet.

    Recent global-warming hiatus tied to equatorial Pacific surface cooling
    Despite the continued increase in atmospheric greenhouse gas concentrations, the annual-mean global temperature has not risen in the twenty-first century1, 2, challenging the prevailing view that anthropogenic forcing causes climate warming. Various mechanisms have been proposed for this hiatus in global warming3, 4, 5, 6, but their relative importance has not been quantified, hampering observational estimates of climate sensitivity. Here we show that accounting for recent cooling in the eastern equatorial Pacific reconciles climate simulations and observations.

  22. @Gerhard Straten #20

    Genau richtig. Die Klimaforschung spricht ja selbst mittlerweile von einer Stagnation wie mein #21 zeigt, da die Messdaten für das 21. Jahrhundert das auch zeigen.
    Allerdings sind die 15 Jahre eben auch nicht statistisch geeignet einen längerreichweitigen Trend auszuschließen.

  23. @Günter Heß #21

    Schön, dass Sie akkurat die Arbeit von Kosaka & Xie verlinken -- das ist nämlich exakt die Arbeit, die meine Einlassung in #18 stützt.

    Die beiden haben lediglich den Fehler gemacht (…oder waren das gar nicht die beiden, sondern Nature?), die Überschrift zu ‚flashy‘ zu machen und da den Begriff „global-warming hiatus“ zu verwenden. In der Substanz reden sie ja von der „annual-mean global temperature“ und zeigen eben, dass die La Ninas große Auswirkungen haben.

    Im Endeffekt stützt das, wie gesagt, meine Einlassungen von dem ‚rechnerischen Phänomen‘. Gucken Sie doch einfach mal in folgende Arbeit:

    http://www.columbia.edu/~jeh1/mailings/2014/20140121_Temperature2013.pdf

    In Abbildung 6 auf Seite 4 unten finden sie da nämlich die erwähnte Aufschlüsselung der Temperaturen nach Jahreszeit und Hemisphäre, und da sieht man eben schön, dass die Lufttemperaturen -- außer winters auf der Nordhalbkugel -- stetig steigen, so dass die ‚Stagnation‘ eben nur dann auftritt, wenn man das globale Mittel übers ganze Jahr zieht. Und der Temperaturrückgang auf der Nordhalbkugel lag eben u.a. -- danke nochmal für den Link auf Kosaka & Xie -- an den ausgeprägten La Ninas.

    Kurz: Die naturwissenschaftliche Literatur ist ganz und gar nicht anderer Meinung als ich -- lediglich eine herausgepickte Überschrift aus einem wissenschaftlichen Paper könnte das suggerieren, wenn man sich nicht um Aussage und Substanz des Artikels da drunter kümmert.

  24. @Random #18

    Nur ihre Aussage:

    Es gibt keine ‘Stagnation’.

    ist falsch, da die beobachtete globale Mitteltemperatur stagniert.

    Wie die beobachtete Stagnation erklärt wird ist wissenschaftlich umstritten.

  25. @ Random:

    so dass die ‘Stagnation’ eben nur dann auftritt, wenn man das globale Mittel übers ganze Jahr zieht.

    Da die mittlere globale Temperaturanomalie seit Jahrzehnten als das Signal verwendet wird, in dem sich eine globale Erwärmung zeigen soll, kann man jetzt nicht einfach den Parameter ändern.

    An Ihrer Argumentation zeigt sich doch deutlich, wie sehr es sich bei der Klimakatastrophe um eine gedankliche Konstruktion ohne jede reale Entsprechung handelt.

  26. @#24
    Nein -- noch nicht einmal die globale Mitteltemperatur stagniert:

    https://tamino.wordpress.com/2014/12/04/a-pause-or-not-a-pause-that-is-the-question/

    Und nein -- es ist auch wissenschaftlich nichts umstritten. Es ist schlicht ein rechnerisches Artefakt auf der globalen Mitteltemperatur der Atmosphäre, das entsteht, wenn man drei steigende und einen fallenden Wert mittelt. Die Erwärmung als solche geht weiter und da ist ja auch nichts umstritten.

    Wenn sie zuhause merken, dass in drei von vier Zimmern die Temperatur gestiegen und in einem Zimmer gesunken ist, dann schließen Sie doch auch nicht draus, dass die Heizung kaputt ist, sondern Sie schauen im vierten Zimmer nach, was da los ist.

    Das haben Kosaka & Xie ja getan -- auf das Paper hatten Sie ja verlinkt…

  27. @25

    Die globale Mitteltemperatur nimmt man in der Tat seit Jahren als Maß her. Und wenn dieser Wert die Situation korrekt abbildet braucht man ja keinen anderen nehmen (

    Wenn aber eine Situation eintritt, in der dieser Wert etwas suggeriert (eine ‚Stagnation‘) was manifest nicht der Fall ist, dann *muss* man genauer hinschauen. Das hat doch nichts mit „einfach den Parameter ändern“ zu tun.

    Ich dachte, ich bin hier auf einem Blog, das Wissenschaft kritisch hinterfragt -- und dann schreiben Sie mir sinngemäß, der Wert sei sakrosankt und man dürfe das nicht ändern weil das immer schon so gewesen sei?!

  28. @Random

    Ihre Links sprechen gerade nicht für Sie, da diese von Alarmisten stammen.

    Hier nochmal die Entwicklung der Globaltemperatur nach NOAA.

    https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/glob/201401-201412.gif

    Keine relevante und signifikante Erwärmung in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten.

  29. @Michael Krüger

    Ah ja -- Kopf in den Sand statt Skepsis. Auge mal Pi statt Statistik. Auch ’ne Möglichkeit…

  30. @Random
    Entweder ist die Klimaerwärmung global, so wie sie bekämpft wird / werden soll, oder es gibt derzeit keine globale Erwärmung.
    Alles Andere sind Taschenspielertricks.

  31. @Krishna Gans

    Göttlich -- ein Beitrag, der semantische Spielchen mit dem Begriff ‚global‘ treibt und dann alles Andere zu Taschenspielertricks erklärt. Das wird ja noch richtig amüsant hier… :))

  32. 27
    Aber woran machen sie dann fest, daß es eine Klimakatastrophe kommt?
    Das bisschen CO2? Schauen sie mal welche Menge Wasser in der Luft ist und welche Wirkung das auf die Temperatur hat. Oder ein Vulkan der gigantische Mengen Asche in die Luft speit.
    Mit dem vielen Geld für Klimaschutz und Scheinwissenschaft ist nichts vernünftiges gemacht worden. Niente, nada.
    Paternalistsche Sch…e

  33. @netseal

    Nun Wasserdampf hat eine durchschnittliche Verweildauer von ca. 10 Tagen in der Atmosphäre, limitiert seinen Effekt selber durch Wolkenbildung und kann daher nicht von sich auch eine Erwärmung lostreten und aufrecht erhalten -- und landet damit am Ende (ohne zusätzliche Faktoren) in einem Gleichgewichtszustand. CO2 hat eine Verweildauer von über 100 Jahren, ist durchlässig für einfallendes Sonnenlicht, hält aber die IR-Abstrahlung etwas zurück und kann daher über lange Zeiträume auch in kleinen Konzentrationen große zusätzliche Wirkung entfalten.

    Ziemlich logisch eigentlich für skeptisch hinterfragende Leute…

  34. @Random

    sie schreiben:

    Es ist schlicht ein rechnerisches Artefakt auf der globalen Mitteltemperatur der Atmosphäre, das entsteht, wenn man drei steigende und einen fallenden Wert mittelt. Die Erwärmung als solche geht weiter und da ist ja auch nichts umstritten.

    Das heißt dann, dass die globale Mitteltemperatur der Atmosphäre generell ein rechnerischer Artefakt ist.

    Damit sind also die Mittelwerte der Vergangenheit rechnerische Artefakte.
    Da werden sich viele durch sie bestätigt fühlen.

    sie schreiben:

    Wenn sie zuhause merken, dass in drei von vier Zimmern die Temperatur gestiegen und in einem Zimmer gesunken ist, dann schließen Sie doch auch nicht draus, dass die Heizung kaputt ist, sondern Sie schauen im vierten Zimmer nach, was da los ist.

    Nun, wenn die Zimmer vergleichbar sind, so dass ein Mittelwert erlaubt ist, so bedeutet ein konstanter Mittelwert ja nicht, dass es wärmer geworden ist wie sie behaupten, sondern, das die Erwärmung in drei Zimmern durch eine Abkühlung in einem vierten Zimmer kompensiert wurde. Der Energieinhalt des Hauses ist näherungsweise gleich geblieben.

    Sind die Zimmer nicht vergleichbar können sie auch aus einem Vergleich nicht unmittelbar auf eine Erwärmung des Hauses schließen, wenn sich mindestens ein Zimmer abkühlt. Kühlt sich aber kein Zimmer ab und es erwärmt sich mindestens ein Zimmer, dann bleibt der Mittelwert nicht konstant, sondern steigt.

    Denn sie schreiben:

    Die Erwärmung als solche geht weiter und da ist ja auch nichts umstritten.

    Das ist falsch, da es sich ja auf die globale Erwärmung bezieht und die ist über den globalen Mittelwert der SAT definiert.

  35. Wenn sie die mittlere Temperatur nicht als relevant Ansehen, was dann? Was braucht es damit sie Panik verbreiten?

    Die Chinesen verbrauchen immer Brennstoffe, aber es findet sich nirgendwo eine Korrelation u den Messdaten. Irgendwann wird es eng, sehr eng. Bin mal gespannt was die als nächstes für einen Unfug aus dem Hut zaubern. Man hat ja schon gehört das sich die AGW nun in den Ozeanen „verstecken“ soll. Wie lachhaft.
    Aber ist ja klar, das es so ist. Niemand von den großen Klimakriegsgewinnlern hat nun Mut zurück zu rudern. Oder besser noch: Allgemein nutzt man die AGW zur Bevormundung.
    Das ist autoritäre Linke Denke auf der einen Seite und auf der anderen die Hysterie der Massen
    die Deutschland noch nie gut getan. Es bleibt ein Programm zur Wohlstansvernichtung. Das wird Folgen haben!
    Vae victis.

  36. @ Random:

    und dann schreiben Sie mir sinngemäß, der Wert sei sakrosankt und man dürfe das nicht ändern weil das immer schon so gewesen sei?!

    Von mir aus können wir die Definition der „globalen Erwärmung“ auch ändern. Ich habe schon immer die Haltung vertreten, der Wärmegehalt der Ozeane sei der physikalisch geeignetere Parameter.

    Aber: Seit Jahr und Tag behauptet die Klimaforschung „Global Warming“ am Anstieg der mittleren globalen Temperaturanomalie erkennen zu können. Wenn das heute nicht mehr gilt, dann war es doch wohl schon immer falsch. Der Wechsel des Betrachtungsrahmens zeigt doch nur, daß man nicht aus wissenschaftlichen Gründen ein „Global Warming“-Signal zu sehen behauptet. Sondern aus politischen.

    Local Warming“ zu „Global Warming“ zu erklären ist dagegen wirklich dämlich.

  37. @Random

    Ah ja — Kopf in den Sand statt Skepsis. Auge mal Pi statt Statistik. Auch ‘ne Möglichkeit…

    Das sind nun mal die Werte des NOAA:

    https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/glob/201401-201412.gif

    Die Temperatur schwankt in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten im Bereich von 1000stel Grad. Ein signifikanter Temperaturanstieg, oder -abfall ist deshalb nicht zu beobachten.

    Aktuelle Messungen zur Klimasensitivität liefern +1°C bei CO2-Verdopplung, dazu erscheint in Kürze ein Artikel von mir. Die AfD Brandenburg hätte ja gerne Messungen dazu, die werde ich dann liefern.

  38. @Günter Heß #34

    Kommt drauf an, wie Sie den Begriff Artefakt verwenden (…als „Produkt menschlichen Erfindungsgeistes“ ist ein mathematischer Mittelwert in der Tat so etwas) -- so wie ich den Begriff hier verwende, meine ich damit, dass der globale Mittelwert, wenn man die Veränderungen ab 1998 betrachtet, etwas anderes suggeriert, als tatsächlich passiert.

    Und wenn Sie noch ein klein wenig länger über den Vier-Zimmer-Vergleich nachdenken und in Betracht ziehen, dass es sich bei dem bewussten Globalmittelwert um die *Luft*temperatur handelt und wenn Sie dann noch einen nette Analogie für die sich erwärmenden Ozeane, das schmelzende Eis und die tauenden Permaforstböden mit einbauen, dann lernen Sie heute tatsächlich noch was dazu…

  39. @Random #31

    Göttlich — ein Beitrag, der semantische Spielchen mit dem Begriff ‘global’ treibt und dann alles Andere zu Taschenspielertricks erklärt.

    Nun, wer hier Erfinder semantischen Spielereien ist hat sich ja gezeigt:
    Weil es für „Global Warming“ nicht mehr reicht, wird jetzt die „Local Warming“ Keule geschwungen.

    Nevertheless, the occurrence of the hiatus in GMST trend during the past 15 years raises the two related
    questions of what has caused it and whether climate models are able to reproduce it.

    AR5, Seite 769
    Noch Fragen ?

  40. @Peter Heller #36

    Logik ist heute schon aus?!

    Wenn der globale Mittelwert die tatsächlich Entwicklung früher gut abgebildet hat und es momentan nicht so gut tut -- warum soll er dann ‚wohl schon immer falsch‘ gewesen sein??!!

  41. @Random #38

    Kommt drauf an, wie Sie den Begriff Artefakt verwenden (…als “Produkt menschlichen Erfindungsgeistes” ist ein mathematischer Mittelwert in der Tat so etwas) — so wie ich den Begriff hier verwende, meine ich damit, dass der globale Mittelwert, wenn man die Veränderungen ab 1998 betrachtet, etwas anderes suggeriert, als tatsächlich passiert.

    Auch das ist doch nur ihr Selektionsbias. In den Jahren zwischen 1983 und 2000 suggerierte der Mittelwert auch eine globale Erwärmung hervorgerufen durch CO2, dabei hatte nur die Wolkenbedeckung abgenommen.
    Laut Rahmstorf et al. suggerierte der Mittelwert sogar eine beschleunigte Erderwärmung.

    Das bedeutet ansonsten genau das was Peter gesagt hat. Der Mittelwert kann nicht als Anzeichen für „unprecedented global warming“ herangezogen werden. Dann brauchen sie eine lückenlose Messung über die gesamten Ozeane „oben und in der Tiefe“, und der Wolkenbedeckung, etc.

    Da bin ich voll dafür.

  42. @Michael Krüger #37

    Yepp, das sind die Werte -- aber der Punkt an meiner plakativen Darstellung (drei Mal rauf, ein Mal runter) ist doch genau, ob wir es mit einem Trend zu tun haben, oder ob die wahre Situation durch natürliche Variabilität verdeckt wird.

    Für letzteres gibt es doch nun wirklich Hinweise, auch über Kosaka & Xie hinaus:

    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2015/02/climate-oscillations-and-the-global-warming-faux-pause/

  43. @Günter Hieß #41

    Also *mein* Selektionsbias ist das ganz sicher nicht -- ich beziehe mich auf den Selektionsbias derjenigen, die von einer 15, 16,17 (kann man sich eigentlich mal auf einen Wert einigen?) „Pause“ faseln.

    Ich bin ja auch dafür, dass man dieses Cherry-Picking unterlässt und wieder auf den langfristigen Trend schaut. Und da ist die Sache halt nun mal ziemlich eindeutig:

    https://tamino.wordpress.com/2015/01/20/its-the-trend-stupid-3/

  44. Random,

    welchen Grund haben Sie zu der Annahme, daß der „globale Mittelwert“ jemals etwas anderes war als ein Artefakt? War die großflächige, systematische Erfassung gemessener Temperaturverläufe zu irgeneinem Zeitpunkt in der Vergangenheit besser als in den letzten 15 Jahren?

    @Greg House, Kurt Rassmus,

    wie Ihnen jeder Pilot bestätigen kann, ist es in 10km Höhe kälter als am Boden. Wie Herr Krüger gemessen hat, gibt es IR-Strahlung aus der oberen Atmosphäre, die der dortigen Temperatur entspricht, und in Bodennähe ankommt. Man kann argumentieren, daß dieses Phänomen nichts mit Glashäusern zu tun hat, und es stattdessen „Atmosphären-Effekt“ titulieren, aber Fakt ist nun mal, daß die „Strahlungstemperatur“ der Erde eher der Lufttemperatur der Stratosphäre entspricht als der Lufttemperatur in Bodennähe. Für diese empirische Tatsache hat sich die Bezeichnung „Treibhauseffekt“ aus historischen Gründen eingebürgert. Ja, zwischen Stratosphäre und Erdboden findet mehr Strahlungsaustausch statt als zwischen Stratosphäre und Weltraum. In beiden Richtungen.

  45. @#44

    Da habe ich keinen Grund dazu und tue es auch nicht. Als Analogie: Ein .jpeg-Bild könnten Sie in seiner Gesamtheit legitimerweise auch ‚Artefakt‘ nennen, trotzdem hat es sich eingebürgert, bei „Verpixelungen“ die den Gesamteindruck stören von „Artefakt“ zu sprechen -- und in diesem engeren Sinne habe ich das vorher verwendet.

    Und ob ein Mittelwert was taugt, bekommt man u.a. dadurch heraus, dass man schaut, wie er sich langfristig entwickelt (siehe Link in #43) oder im Zweifel die Entwicklung seiner Einzelkomponenten (wie oben erwähnt, z.B. je Jahreszeit und Hemisphäre) anschaut. Und da ist es halt ein Unterschied, ob sich diese Komponenten normalerweise recht homogen verhalten und es ab und an Ausreißer gibt (wie im diskutierten Fall) oder ob die seit jeher immer wild und kunterbunt durcheinandergerauscht wären (was nicht der Fall ist).

  46. Random #43,

    ausgerechnet den Zeitraum ab 1970 zu betrachtet schmeichelt mir zwar, weil es meiner persönlichen Existenz auf diesem Planeten (ab Ende 1971) überproportional viel Bedeutung zumißt, ist aber letztlich auch nur „Cherry Picking“ -- gerade Anfang der 70er war das Thema der Klima-Alarmisten noch eine mögliche kommende Eiszeit. Und wenn man sich die Entwicklung seit dem Klima-Optimum der Bronzezeit anschaut, dann fällt die derzeitige Entwicklung weder bei der Höhe der Temperaturen, noch bei der Geschwindigkeit der Temperatur-Änderung aus dem Rahmen. Mag ja sein, daß Kohlekraftwerke einen signifikanten Anteil daran haben, daß die nächste Eiszeit auf sich warten läßt. Nur: was soll daran schlimm und gefährlich sein?

  47. @#46

    Nein -- das Thema „Eiszeit“ war kein Thema in der Wissenschaft.

    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2008/03/the-global-cooling-mole/

    Was mich nur immer wundert: Wenn das alles nicht schlimm und gefährlich ist, warum wurde dann so vehement abgestritten, dass es passiert? Warum den Zweiten Hauptsatz vergewaltigen, und behaupten das könne physikalisch nicht sein? Warum die „Climatgate“-Sau durchs Dorf treiben und behaupten, die Daten seien gefälscht? Warum dann auf Basis exakt der gleichen Daten (!) hinterher behaupten, es gäbe jetzt eine Pause (…ein echter Schenkelklopfer, so gesehen 🙂

    Warum der ganze Aufwand, wenn das alles nicht schlimm und gefährlich ist?

  48. http://www.youtube.com/watch?v=LMuZGOLNEb4

    Seite 791 Bericht ipcc

  49. @Random

    Das Sie auf Seiten von Klimaalarmisten wie Tamino, Rahmstorf, RealClime und Mike Mann verweisen, steigert nicht unbedingt Ihre Glaubwürdigkeit. Im Gegenzug könnte ich auf EIKE, oder WUWT verlinken, steigert aber auch nicht gerade die Glaubwürdigkeit. Deshalb bleibe ich bei NOAA:

    https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/glob/201401-201412.gif

  50. Weil es viel Geld kostet das man (der Staat) zur Not mit Gewalt eintreibt.
    Die Klimaalarmisten verfeuern meine Zukunft und die meiner Kinder.

  51. @Michael Krüger #49

    Rechnet tamino falsch? Haben die Beträge auf Realclimate sachliche Fehler? Sind die Daten in dem Paper von James Hansen (nicht Mann) falsch?

    Nein?

    Warum macht es mich dann unglaubwürdig, wenn ich drauf verlinke? Ich verlinke ja auch auf WUWT, wenn dort was Sinnvolles steht…

    http://wattsupwiththat.com/2014/05/01/top-ten-skeptical-arguments-that-dont-hold-water/

  52. @Random

    Warum die “Climatgate”-Sau durchs Dorf treiben und behaupten, die Daten seien gefälscht?

    Nur zur Aufklärung: Mann und Briffa haben ihre Klima-Rekostruktionen der letzten ca. 2000 Jahre ab 1960 bzw. 1980 hinten abgeschnitten, da sie Daten dort keinen Anstieg zeigten und diese durch Werte von Wetterstationen ersetzt, die einen steilen Anstieg zeigten. Das war der Vorfall Hide the Decline. Vorsatz, wenn man das nicht eindeutig kenntlich macht und so im IPCC-Bericht erscheint. Zudem fanden Absprachen unter den Klimaforschern statt, welche Ergebnisse man am besten raus hält und gegen welche skeptischen Klimaforscher man vorgeht. Rahmstorf war dort u.a. federführend.

  53. @Random #45

    sie schreiben:

    Und ob ein Mittelwert was taugt, bekommt man u.a. dadurch heraus, dass man schaut, wie er sich langfristig entwickelt (siehe Link in #43) oder im Zweifel die Entwicklung seiner Einzelkomponenten (wie oben erwähnt, z.B. je Jahreszeit und Hemisphäre) anschaut.

    In ihrem Link #43 sind als Datenpunkte die Mittelwerte genommen. Wo hat den Tamina die Einzelkomponenten angeschaut?

    Und wie hat den Tamino die Daten von 1940 bis 1970 berücksichtigt.

    Auch Taminos Trend ist Selektionsbias.

  54. @Random

    Warum macht es mich dann unglaubwürdig, wenn ich drauf verlinke?

    Hatte ich im vorangegangenen Kommentar erklärt. Hansen hat die NASA-GISS-Daten der lokalen Temperaturen und Globaltemperatur sogar nachträglich hoch „korrigiert“ und ist aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, da er sich jetzt als Klimaaktivist betätigt. Darauf will er sich jetzt voll und ganz konzentrieren. Demonstrieren, gegen Kohlekraft, etc.. Verhaftet wurde er deswegen auch schon mehrfach und war für die NASA nicht mehr tragbar.

    Also wenn Sie unbedingt auch diese Leute verlinken wollen, dann spricht das nicht unbedingt für Ihre Glaubwürdigkeit.

  55. @Random

    PS

    “Open Mind” ist der Klimaalarmblog des IPCC-Anhängers Grant Foster alias “Tamino”… Der IPCC-nahe Klimastatistiker Grant Foster nennt sich “Tamino”.

    Sie wissen, worauf Sie verlinken?

  56. @Random

    PPS

    Und bei RealClimate schreiben u.a. Mike Mann, der Hide the Decline durchgeführt hat und Stefan Rahmstorf, der u.a. als Leitautor beim IPCC Ergebnisse von Hans von Storch aus dem Bericht heraus lassen wollte und gegen skeptische Klimaforscher wie Soon, Baliunas und Shaviv, Veizer, Soon, etc. hinter deren Rücken interagiert hat. Rahmstorf wurde auch wegen Verbreitung unwahrer Tatsachen über eine Wissenschaftsjournalistin auf Unterlassung vom Gericht verurteilt.

    Das noch als Ergänzung zu Ihren Quellen.

  57. @Random

    PPPS

    http://www.kaltesonne.de/news-xx6-13/

  58. @Random #51
    „Rechnet tamino falsch?“ Das wohl nicht, aber er verwendet völlig irrelevante Zahlen. Das zeigt sehr schön sein Beispiel in ihrem Link aus #26:

    Climate scientist “A” states that there is clearly a warming trend (shown by the red line), at an average rate of about 0.0139 deg.C/yr. She even computes the uncertainty in that trend estimate (using fancy statistics), and uses that to compute what’s called a “95% confidence interval” for the trend — the range in which we expect the true warming rate is 95% likely to be; it can be thought of as the “plausible range” for the warming rate. Since 95% confidence is the de facto standard in statistics (not universal, but by far the most common), nobody can fault her for that choice. The confidence interval is from 0.0098 to 0.0159 deg.C/yr. She also adds that there’s no sign of any slowdown in the rate of warming.

    Sachliche Fehler werden sie sicher überall finden, wenn sie nur lang genug danach suchen. Das ist aber überhaupt nicht der Punkt. Es geht mehr darum, wie glaubwürdig ein Wissenschaftler noch ist, wenn er Ergebnisse von Anderen, die nicht in sein Erklärungsschema passen, ständig als unglaubwürdig oder fehlerhaft bezeichnet und dann auch noch gleichzeitig aus seinen eigenen Ergebnissen politische Konsequenzen zieht.

  59. @Michael Krüger

    Sie schmeißen Mann und Hansen durcheinander. Ich habe auf ein Paper von Hansen verlinkt. Falls Ihnen die GISS-Daten quer kommen, können Sie sich doch im Berkeley-Earth-Project schlau drüber machen, dass sich das alles statistisch nichts gibt und nimmt.

    Und was die „Kalte Sonne“ angeht, haben Sie sich doch sicherlich die herrlichen Verrisse hier schon gegönnt (…Trends nach Augenmaß mit dem Filzstift eingezeichnet, sozusagen)…

    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2012/03/die-kalte-sonne-von-vahrenholtluning-wo-ein-trend-ist-das-bestimmen-wir.php
    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2012/05/die-kalte-sonne-von-vahrenholtluning-le-trend-cest-moi.php

  60. PPS: Natürlich weiß ich, dass das Grant Foster ist und dass der u.a. Lehrbücher schreibt -- aber er firmiert halt mal unter Tamino…

  61. @#58

    Warum sind die Zahlen ‚irrelevant‘?! Und warum macht es jemanden ‚unglaubwürdig‘, wenn er ständig Fehler in anderer Leute Arbeiten *findet* und das beschreibt?

  62. PPPS: Dass Tamino manchmal längere Pausen auf seinem Blog macht, ist doch eigentlich bekannt. Und ein Klick auf seine Homepage (aus einem der verlinkten Artikel heraus) hätte Ihnen gezeigt, dass er doch ganz normal weitersolltet.

  63. @Random #61
    Trend-Raten unter 1/10 Grad pro Jahr sprechen doch wohl für sich, wenn sie auf Messgenauigkeiten von Ca +- 0,5 Grad beruhen.Da macht man dann ganz elegant statische Signifikanz daraus.
    Es macht Niemanden unglaubwürdig, wenn er ständig Fehler findet aber

    wenn er Ergebnisse von Anderen, die nicht in sein Erklärungsschema passen, ständig als unglaubwürdig oder fehlerhaft bezeichnet und dann auch noch gleichzeitig aus seinen eigenen Ergebnissen politische Konsequenzen zieht.

  64. @Random

    OK, haben wir jetzt verstanden. Sie bevorzugen Artikel von Tamino, Hansen, Mann, Rahmstorf, Georg Hoffmann, etc..

    Das wollen wir aber hier nicht weiter ausweiten, ist auch nicht Thema des Artikels.

    In der Plauderecke hier im Blog können Sie das vertiefen, hier im Artikel ist das fehl am Platz und wird daher nicht weiter von mir ausgeweitet. Also ab in die Plauderecke. Jammern nützt auch nichts. In der Plauderecke können Sie Ihre Probleme ausführlich darlegen und werden auch nicht zensiert.

  65. @Micha

    Hmmm, so richtig mag ich Deine These ums „geile“ Infrarotthermometer nicht…..denn was misst Du da eigentlich?

    ……berührungslosen Messung von Oberflächentemperaturen………

    Ick hab ja dienstlich auch so ein Dingens….halt nur von einen anderen Hersteller…..und da steht dann folgende Warnung…

    Messbereich (Bereich zwischen Gerät und Messobjekt) von
    Störgrößen freihalten: Keine Staub- und Schmutzpartikel, keine
    Feuchtigkeit (Regen, Dampf) oder Gase……..

    IR-Messung ist eine Oberflächenmessung
    Wenn sich Schmutz, Staub, Rauhreif usw. auf der Oberfläche
    befinden, wird nur die oberste Schicht gemessen, sprich der
    Schmutz.

    Ok, ne Wolke betrachte ich als eine Art von „Oberfläche“…..aber wenn ick ins nackte All gucke, zeigt mir dat Dingens in der Nacht lediglich ein Wert an, der mit der unteren Grenze der Meßmöglichkeiten des Thermometers identisch ist.
    Ick hatte auch mal so eine tolle Infrarotkamera in den Griffeln…..eine fast Wolkenlose Nacht im Oktober war meine Spielwiese,……und gen Himmel…..war zapenduster, nur ein paar Miniwölkchen waren meßtechnisch zu entdecken, der Rest war….unterer Meßbereich (- 60 Grad)…..
    Dat doofe is ja, im eigentlichen CO2-Band messen die Dinger ja nicht, weil se da nur im Nebel tappen würden…und Du nie weißt, wenn Du gen Himmel guckst, aus welcher Höhe das Gerät eigentlich die Temperatur ermittelt.

    Ich persönlich halte diese Infrarottermometer ungeeignet, die Gegenstrahlung zu beweisen…..sorry, alter Freund.

    Onkel Heinz…….wer mißt, mißt Mist

  66. Heinz,
    ich halte mich an Peter Heller und sein Modell zur Erklärung des THE:

    Wann immer Ihnen jemand erzählt, mit seinem Versuchsaufbau wäre nun der Treibhauseffekt bewiesen, dann glauben Sie ihm nicht. Er hat wahrscheinlich lediglich gezeigt, daß Kohlendioxid infrarote Strahlung absorbiert und reemittiert oder durch Stöße weitergibt. Mehr nicht.

    wer mißt, mißt Mist

    dem ist nichts hinzuzufügen.
    Ich machte früher Fehlersuchen in geschlossenen und offenen Regelkreisen, die schon sehr komplex waren.
    Die Atmosphäre ist um Potenzen komplexer, da weißt du nie, was du eigentlich gemessen hast 😉

    Es sei denn, du bist Schellnhuber, der sagt auch, dass das schon sehr kompliziert ist, aber seine Wissenschaft hat einen einfachen Sachverhalt herausgefunden zw. CO2 und der Temperatur 😉

    Random ist aber der Hammer in #40

    Logik ist heute schon aus?!

    Wenn der globale Mittelwert die tatsächlich Entwicklung früher gut abgebildet hat und es momentan nicht so gut tut — warum soll er dann ‘wohl schon immer falsch’ gewesen sein??!!

    Wo kann man sich diese Gehirnwäsche zulegen ? 😉

  67. @Heinz

    Modtran zeigt das Selbe wie das IR-Thermometer. Siehe UPDATE zum Artikel.

    Im Bereich von 8 µm absorbiert Wasserdampf (H2O) einen Großteil der Infrarotstrahlung und strahlt dort zurück, bei 10 µm das Ozon (O3) und bei 14 µm das CO2. Das misst nun mal das IR-Thermometer. Nicht nur Festkörper und Flüssigkeiten können IR-Strahlung abstrahlen, sondern auch TH-Gase, die im IR absorbieren können. Daher können sie dort auch abstrahlen.

  68. @W.Rassbach

    Ihnen ist wirklich nicht mehr zu helfen. Da hilft nur eins AfD wählen, oder Bürger in Wut.

  69. @Micha
    Immer noch nicht einverstanden……..denn welche Höhe mißt Du eigentlich mit Deinem IR-Thermometer?
    Mein IR-Dingens hat auf 5 m Entfernung einen Meßfleck von 516 mm……skalieren wir dat mal auf 5000 m hoch….erfast Dein IR-Thermometer schon mal ne Fläche mit knapp 500 m Durchmesser…..und alles, was sich dort grad abspielt…..Wolken, Staub oder fliegende Spagettimonster……ergo, mißt Du irgendeine Mischtemperatur.

    Die ganze Messung sollte eh nur bei absoluter Windstille und sternenklarer Nacht gemacht werden……nich das warme Luftströmungen oder fast unsichtbare Wölkchen dat Messergebnis versauen.
    Ich weiß, ick bin der ewige Nörgler……aber dat Gegenstrahlungsdingens will mir auch heut noch nich in den Kopp (siehe Isolierung).

    Und wenn Dein IR-Thermometer eine untere Meßgrenze von -40 Grad besitzt und der Meßfehler bei plus/minus 2 Grad vom Meßwert liegt…..sind Deine gemessenen -37,8 Grad……irgendwie…..Knete……Pampe……Kaugummi.
    Ich sach mal so…..ick finde die handelsüblichen IR-Dinger nicht geeignet eine Gegenstrahlung messen zu können, weswegen ich Deinen Beweis…..hiermit ganz leise anzweifle.

    Letzte Frage dazu…..wie kommst Du da drauf….“““Nachthimmel mit niedrigerem Emissionsgrad (um 0,4)““““…….ick hab dazu keine Entsprechung in der Literatur gefunden?

    MfG
    Onkel Heinz…….nich böse sein…..ist halt mein altes Leiden.

  70. @W. Rassbach #66

    Was haben Sie an der Logik denn genau auszusetzen? (…und bitte möglichst Kommentar #36 beachten, auf den ich mich da konkret beziehe. Danke)

  71. @Heinz @Michael Krüger

    Ich bin da bei einem Infrarotthermometer eher skeptisch. Das sehe ich wie Heinz.
    Zu mindestens ist meine Skepsis noch nicht ausgeräumt, weil die softwareseitige Berechnung der Objekttemperatur nicht auf den Zweck Gegenstrahlung von Gasen abgestimmt ist.

    Allerdings hat Michael Krüger mit den Modtransimulationen und den beiden Messungen bei unterschiedlichen Lufttemperaturen ein starkes empirisches Argument auf seiner Seite.

  72. @Günter
    Mich stören zwei Dinge an der Sache….
    1.) Das Tool Modtrans ist mir zu perfekt…..mein Instinkt rebelliert da gewaltig. Inzwischen gurken wir bei der Klimasensidingens bei Verdopplung der CO2 Konzentration von 0,35 Grad bis fantastilliarden Grad rum, einschließlich umkippende Lachpunkte und solch Zeuchs. Irgendwie muss ick nochmal Hitrans nachgooglen, da fleuchen noch diverse Gedächtnisreste in meiner Omme rum.

    2.) Micha hat sich ja große Mühe gegeben beim Messen…..aber komplett die Randbedingungen vergessen anzugeben…..Windgeschwindigkeit, rel. Luftfeuchte…..Wolkenbedeckung…….so das die Messungen…..tut mir echt leid, das so sagen zu müssen……rein garnix aussagen.
    Da man mit den IR-Temp-Dingens ja gewöhnlich Oberflächen misst (und dat schon für den Laien verwirrend wirkt), seh ick große Probleme darin, in einem Volumen die exakte Abstrahlentfernung zu ermitteln…mit diesen einfachen Gerät.

    Ick bin jetzt aber zu müde, tiefer in die Messkiste zu krauchen um meine wirren Gedanken in akzeptabler Akademiker-Formatierung wiederzugeben…..ick versuchs morgen mal etwas genauer.
    MfG
    Onkel Heinz……..Hirn Zeitbedingt auf Sparflamme

  73. @Heinz

    zu 1) Gottseidank ist das kein Argument. Modtran ist eine Software die die Strahlungstransfergleichung löst und ist ja durch Messdaten getestet und bestätigt. Hitran ist eine Datenbank die spektroskopische Daten enthält.

    zu 2) Michael Krüger hat ja nicht behauptet quantitativ genau gemessen zu haben. Das kann man mit dem IR-Thermometer eh nicht. Am besten ist es geeignet wenn man Unterschiede feststellen will. Ich denke das ist Herrn Krügers Ansatz. Wenn es keine temperaturabhängige Gegenstrahlung aus der Atmosphäre gäbe, wieso misst man dann 20°C Temperaturunterschied bei verschiedenen Temperaturen der Atmosphäre. Die Antwort die Herr Krüger gibt ist: „weil es die Gegenstrahlung gibt“.

    Er hat auch die Unsicherheiten selbst benannt:

    Das man eine Strahlungstemperatur aus der unteren Atmosphäre misst, die ca. -40°C unter der realen Außentemperatur liegt erklärt sich dadurch das der Emissionsgrad der Treibhausgase H2O, O3 und CO2 im Messbereich von 8-14 µm bei nur 0,4 liegt und nicht bei 0,95 wie es im Infrarot-Fernthermometer voreingestellt ist. Abweichungen davon ergeben sich vor allem aufgrund der stark veränderlichen Luftfeuchtigkeit (H2O) und Restbewölkung bei klarem Himmel.

  74. @Günter
    1.) Guck mal……
    http://wattsupwiththat.com/2014/04/12/a-modtran-mystery/

    So perfekt scheint Modtrun nun auch nicht zu sein.

    2.) nochmals die Frage…..was misst Micha denn nun da genau?
    1 m vor dem IR-Meter……10 m……100 m……1000m…..10.000 m…..wo ist die klar definierte und abgegrenzte Meßoberfläche, welche seine Meßwerte nun erklären?
    Im Prinzip gibbet nur ein klares Ergebnis……unten is wärmer als oben, was er hiermit auch klar bewiesen hat.

    Onkel Heinz……ich muss wech

  75. @Heinz
    Ich hatte das damals verfolgt.
    Wenn ich mich an die Diskussion erinnere hat Willis Eschenbach einfach die falsche Höhe eingegeben und Äpfel mit Birnen verglichen.
    Nick Stokes hat dann die Modtran Mystery von Willis aufgelöst indem er mit Modtran an der korrekten Höhe berechnet hat.
    Worauf sich Willis bedankte.

    Die Modtran Mystery von Willis Eschenbach war nur ein Schnellschuss von ihm.

  76. @schneller Nachtrag
    So eine Infrarotkamera is ein geiles Spielzeuch…..eigentlich brauchte ich das Ding um Wärmelecks im Boden aufzuspüren, wat aber selbst 6 Stunden nach Sonnenuntergang eine sinnlose Tätigkeit war. Dummerweise sind die Wärmespeichervermögen verschiedenster Oberflächen enorm. Eine 20 cm dicke Betonstraße hat noch zu Mitternacht hellrot geleuchtet…..eine Wiese dagegen, aus 10 m Entfernung war fast schwarz……scheinbar. Ist man aber bei dieser Wiese mal etwas näher rangegangen, so schimmerte der Boden darunter trotzdem wärmer durch. Der Himmel über mir….war schwarz….Ende der Mess-Fahnenstange….da hätte ick mir, bei weit über 100 W/m2 „Gegenstrahlung“ doch a bisserl mehr leuchten gewünscht.
    Liegt natürlich da dran, dat die Dinger nich im 15 Micrometer Band arbeiten…..denn dann, wäre es ja nur Stochern im Infrarot-Nebel.

    Onkel Heinz…..jetzt aber….

  77. @Heinz

    Im Prinzip gibbet nur ein klares Ergebnis……unten is wärmer als oben, was er hiermit auch klar bewiesen hat.

    Wenn es keine unterschiedliche Gegenstrahlung aus der Atmosphäre gibt wieso misst dann das IR-Spektrometer nicht die gleiche Temperatur?

  78. @Heinz

    nochmals die Frage…..was misst Micha denn nun da genau?
    1 m vor dem IR-Meter……10 m……100 m……1000m…..10.000 m…..wo ist die klar definierte und abgegrenzte Meßoberfläche, welche seine Meßwerte nun erklären?

    Michael Krüger misst Strahlung die aus allen Schichten der Atmosphäre auf den Detektor fällt, also vom Prinzip her ein Maß für die effektive Strahlungstemperatur eines Atmosphärenvolumens.

  79. @Heinz

    Sorry, ich habe erst jetzt Zeit gefunden.

    2.) nochmals die Frage…..was misst Micha denn nun da genau?
    1 m vor dem IR-Meter……10 m……100 m……1000m…..10.000 m…..wo ist die klar definierte und abgegrenzte Meßoberfläche, welche seine Meßwerte nun erklären?

    Hat Herr Heß gerade richtig erklärt: „Michael Krüger misst Strahlung die aus allen Schichten der Atmosphäre auf den Detektor fällt“

    Dort wo die THG stark absorbieren stammt die Wärmerückstrahlung aus den untersten hundert Metern der Atmosphäre. Dort wo sie schwach absorbieren aus größeren Höhen.

    Mein IR-Thermometer reicht bis -50°C. Deins vermutlich nicht. Da liegt das Problem. Staub war bei meinen Messungen nicht in der Luft. Im Winter messe ich -40°C bei klarem Himmel, im Sommer -20°C (bei ähnlicher Luftfeuchtigkeit). Das ist nur durch die Wärmerückstrahlung der THG in der Atmosphäre zu erklären. Warme THG haben eine höhere Strahlungstemperatur und stahlen stärker zurück, genau wie jedes Messobjekt, dass Wärme abstrahlt. Mehr sollen die Messungen nicht aussagen. Das selbe Ergebnis liefert Modtran.

    Dein Problem, Du kannst dir nicht vorstellen, das THG Wärme wie Woklen, etc. abstrahlen können.

  80. @Heinz

    Letzte Frage dazu…..wie kommst Du da drauf….”””Nachthimmel mit niedrigerem Emissionsgrad (um 0,4)””””…….ick hab dazu keine Entsprechung in der Literatur gefunden?

    Ist eine große Abschätzung von mir für den Messbereich des IR-Thermometers 8-14 µm.

    Genaue Werte findest Du hier.

    Oder hier.

  81. PS

    grobe Abschätzung natürlich. Der Emissionsgrad der Luft liegt bei 0,7 bei klaren Himmel. Wolken haben einen Emissionsgrad um 1. Für den Messbereich des IR-Thermometers 8-14 µm ergeben sich rund 0,4 Emissionsgrad, da dort die Atmosphäre weitgehend transparent/ durchlässig ist für IR-Strahlung. H2O, O3 und CO2 absorbieren aber noch im Messbereich des IR-Thermometers 8-14 µm und strahlen dort zurück.

  82. Sehr geehrter Herr Krüger,

    mir geht es da wie Herrn Eng, der wie ich doch etwas mehr der Praxis zugeneigt scheint.
    Wer viel misst misst eben auch Mist.
    Nicht das sie mich falsch verstehen, ich habe selbst einen Großteil meines Arbeitslebens mit industrieller Meßtechnik verbracht und kann über so manche Statistiken, die uns Werte mit Genauigkeiten von x Stellen hinter dem Komma vorgaukeln, nur müde lächeln. Das wir nicht die Hintergrundstrahlung durch unsere Atmosphäre messen können und Wolken und Gase auch Strahlung emittieren ist mir schon klar. Aber das nur am Rande.
    Was mich eigentlich stört ist dieses überall zu findende Bummi Bildchen mit den Ein- und Ausstrahlungswerten der Erde.
    Mir als Praktiker gehen diese Zahlen 396W/m² und 333W/m² einfach nicht in den Kopf. Wo kommt diese Leistung her bei 161W/m² die von der Erdoberfläche absorbiert werden?
    Rechnerisch mag das alles passen aber mir sieht das alles nur hingewürgt aus, damit es eben passt. Wo diese Leistungen herkommen sollen erschließt sich mir nicht. Schließlich bedeutet Leistung*Zeit = Energie und Arbeit. Mehr als 161W/m² können doch nirgendwo herkommen? Und wenn ich die Treibhausgase oder die Wolkendecke wegnehme sind es plötzlich doch nur noch 161W/m²?
    Wenn ich mir das gleiche Bild analog für die Venus vorstelle dann müssten bei einfach mal geschätzten 10W/m² die dort auf der Oberfläche noch ankommen, sich ca. 20.000W/m² im Kreise drehen, damit man auf die Oberflächentemperatur von ca. 500° kommt?
    Sorry aber in mein Kleinhirn geht das einfach nicht rein.

    MfG

    Gerald Weber

  83. @G. Weber #82

    Ist einfach eine Bilanz: 396+80+17-333-0.9 = 160.9

    Die können sie in dem Bild selbst ablesen.

    396 -- 333 = 63 ist die Nettowärmeübertragung von der Erdoberfläche an die Atmosphäre und ins Weltall.
    Jeder Praktiker der mit Wärmeübertragung durch Strahlung zu tun hat rechnet so.
    Stellen sie sich als Praktiker eine 3° C Wasserschicht vor, welche Leistung strahlt sie pro Quadratmeter ab?
    Jetzt stellen sie eine 15°C Wasserschicht gegenüber, welche Leistung strahlt sie pro Quadratmeter ab?
    Und wo kommt jetzt die Leistung her?
    Wo kommt die Leistung her die eine Wand abstrahlt und das IR-Thermometer misst?
    Und jetzt berechnen sie die Nettowärmeübertragung per Strahlung zwischen den beiden Wasserschichten.
    Nachzulesen in Baehr Stephan: Wärme- und Stoffübertragung. Das sind zwei Praktiker die ein Lehrbuch geschrieben haben für Laien wie uns.

  84. @Weber

    Mir als Praktiker gehen diese Zahlen 396W/m² und 333W/m² einfach nicht in den Kopf.

    Ganz einfach:

    E = 5,67E-8 * (273,15 + 15,94°C)^4 = 396W/m^2

    396W/m^2 ist die Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche bei einer Temperatur von 15,94°C und einem Emissionsgrad von 1. Die mittlere Oberflächentemperatur der Erde beträgt um 15°C, der Emissionsgrad um 1.

    Die Gegenstrahlung/ Wärmerückstrahlung der Atmosphäre von ca. 333W/m^2 können Sie mir einem Pyrgeometer messen:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Counterrad_Oct2005_100dpi_de.png

    Knut Angstöm hat um 1905 das Pyrgeometer entwickelt und schon damit gemessen.

    Können Sie also beides messen.

  85. PS

    Die Sonneneinstrahlung kann man ebenfalls messen.

    http://oceanworld.tamu.edu/resources/ocng_textbook/chapter05/Images/Fig5-8A.png

  86. #83
    #84
    Hr. Heß & Hr. Krüger,

    Danke für den Versuch meinem Kleinhirn auf die Sprünge zu verhelfen. So richtig klappts aber leider immer noch nicht.
    Das die Bilanz im Bummi Bildchen stimmt, ist schon klar.
    Das mit der Wasserschicht bei 3° und 15° ist auch klar. Aber da hat ja auch irgendwann jemand Energie reingesteckt, damit die Oberflächen mit einer entsprechenden Temperatur (respektive Leistung) strahlen können.
    Das Venusbeispiel zeigt für mich eigentlich wie abstrus das ganze aussehen kann/könnte.
    Für mich gehen da eben nur 161 rein und da können nicht irgendwo plötzlich 396 rausgehen, auch wenn davon 333 wieder zurückkommen. Um auf die 15°C zu kommen braucht man natürlich die 396W/m² für die Bilanz. Meinem Kleinhirn hilft das trotzdem nicht.
    Die Pyrgeometer Messungen beruhen soviel ich weiß doch aber nicht auf direkten Leistungsmessungen, sondern auf Messungen mit Hilfe von Thermoelementen, deren Potentialunterschiede man umrechnet. Deshalb ist das mit der tatsächlichen Leistung auch so eine Sache.
    Wäre es nicht besser man erklärt den Treibhauseffekt mit einer verzögerten Abstrahlung der absorbierten Energie, so wie das bei jeder Isolierung der Fall ist? Der Wärmedurchgangskoeffizient ist bei der Isolierung das entscheidende Kriterium.
    Die Oberflächentemperatur unter der Isolierung muß ansteigen, damit über der Isolierung die gleiche Leistung wieder abgeben werden kann. Oder übertragen auf das Ohmsche Gesetz, die Spannung (Temperatur) muss steigen, damit ich über einen größeren Widerstand (Isolierung) die gleiche Leistung (U*I) übertragen kann.
    Nur mehr Leistung als man reinsteckt, die gibts da nie.
    Und wenn ich von dem Bummi Bild auf „meine“ isolierte Oberfläche umdenke, würde das ja bedeuten meine Oberfläche strahlt unter der Isolierung mit einer höheren Leistung (Temperatur höher) als reingeht und oberhalb der Isolation das abstrahlt was unten reingeht und die Bilanz damit wieder stimmt!?
    Zwischen Oberfläche und Isolierung findet sozusagen ein virtueller Energieaustausch statt, der umso höher ist, je dicker meine Isolierung ist?
    Das soll nun einer wie ich verstehen?
    Vielleicht sehe ich auch einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht.

  87. @Weber

    Für mich gehen da eben nur 161 rein und da können nicht irgendwo plötzlich 396 rausgehen, auch wenn davon 333 wieder zurückkommen. Um auf die 15°C zu kommen braucht man natürlich die 396W/m² für die Bilanz. Meinem Kleinhirn hilft das trotzdem nicht.

    Es gehen 396W/m^2 raus, da die THG die Erdoberfläche durch die behinderte Wärmeabstrahlung auf 15°C erwärmen. Ohne Treibhauseffekt hätten wir -18°C an der Erdoberfläche und nur 240W/m^2 Wärmeabstrahlung von der Erdoberfläche. Die Einstrahlung an der Erdoberfläche läge ohne THG auch bei 239-240W/m^2, da 161W/m^2 die Erde direkt erreichen und weitere 78W/m^2, welche nun nicht mehr von der Atmosphäre absorbiert werden.

  88. Lieber Herr Weber,

    sie können auch das Bild mit der Isolierung verwenden, wenn ihnen das den Wald besser zeigt.
    Die Heizung muss nur das nachliefern, was außen an der Isolierung abgegeben wird und die Güte der Isolierung bestimmt die Innenraumtemperatur bei gegebener Heizleistung. Das Erdsystem erhält 240 W/m2 von der Sonne und gibt im stationären Zustand 240 W/m2 ab.
    Wie hoch die Temperatur im Inneren ist, das ist die Erdoberfläche, hängt von der Isolierung ab. Ohne Treibhausgase und Wolken, also ohne Isolierung entspricht die Temperatur der Oberfläche den 240 W/m2, also 255 K.
    Mit Treibhausgasen und Wolken, also mit Isolierung liegt die Temperatur der Erdoberfläche höher als es den 240 W/m2 entspricht. Unsere jetzige Atmosphäre isoliert so daß die Erdoberflächentemperaturen bei etw 15 Grad Celsius liegt, das sind die 396 W/m2.
    Grüße
    Günter Heß

  89. @Weber

    Pyrgeometer messen die Gegenstrahlung indirekt als Bilanzgleichung vom Peinzip her.
    Spektrometer wie AERI direkt.
    Pyrgeometer werden deshalb mit Spektrometern kalibriert.

  90. @Weber
    Ich glaub zu wissen, woran wir theoretisch scheitern (als gestandene Praktiker) ……die Wattzahlen sind Absolutzahlen gegen NULL Grad Kelvin…..deswegen die enorm großen Strahlungsmengen…..bei einem erhitzen Gegenstand (Haus, Heizungsrohr) zählt die Differenz zur Umgebungstemperatur als Verlust…….naja…so ein doofes CO2 Molekül scheint ja selbst 1 m über den Boden direkt mit den kalten Weltall in Verbindung zu stehen, weswegen es ja so richtig tierisch seine überschüssige Energie rausballert…..volle Kanone sozusagen.
    Und so ne handelsübliche Isolierung (Purschaum oder Steinwolle) muss wohl intern gegenstrahlen bis der Arzt kommt…..oder so ähnlich……in Wirklichkeit ist der Temperaturgradient nix weiter als ein hin- und herstrahlen von uffgeregten Atomen….die ganz dringend….Energie los werden wollen wie Tante Else ihr Falschgeld.

    Und in nicht allzuferner Zeit……zirka in 31,547 Jahren…..hab ick dann auch endlich den Treibhauseffekt begriffen….juhu.
    Und weil die Gegenstrahlung so tierisch stark abgeht……is bei windstiller, sternklarer Nacht…..auch so gut wie keine Abkühlung zu spüren…..bis uff die blöden Kartoffel-Stecklinge…..die aus irgendeinen komischen Grund trotzdem erfrieren.

    Naja…man kann es ja nich jeden Theoretiker recht machen……bloß weil die dusselige Gaia wieder mal janz anerscher tickt.
    Autsch……gleich gibbet wieder einen ernormen Rüffel der Eckschperten hier…..ick zieh da schon mal vorsorglich die Rübe ein….denn wenn Thor sein Hammer schwingt, bleibt kein Gemüse trocken, oder so ähnlich.

    Onkel Heinz……Strahlemann in Ausbildung……oder, wie trifft man als Dualstrahler trotzdem die aufgeklebte Fliege im Pissioar ?

  91. Lieber Heinz
    Genau. Mach doch als Praktiker mal folgendes Gedankenexperiment.
    Nimm einen Eisenwürfel mit 10 cm Kantenlänge und lege ihn in einen Raum ohne Fenster dessen Wände, Boden und Decke auf konstanten 277 K gehalten werden.
    Warte bis der Würfel eine Temperatur von 277 K hat.
    Er strahlt jetzt also eine Flächenleistungsdichte von ca. 333 W/m2 ab.
    Jetzt führst Du dem Eisenwürfel 0.012 kWh Energie zu. Dann wirst Du feststellen, dass er eine Temperatur von 289 K hat und ca. 396 W/m2 abstrahlt.
    Von den Wänden erhält er eine böse Gegenstrahlung von 333 W/m2.
    Um diese Differenz von 63 W/m2 aufrechtzuerhalten muss Du den Würfel mit 3.8 Watt Leistung heizen, wenn wir nur Strahlungsverluste berücksichtigen, sonst kühlt er ab. Aber nimm keine Solarzelle, sonst kühlt der Würfel trotzdem nachts ab.
    Nimmst Du den Würfel jetzt nach draußen in einer der Nächte die Herr Krüger gemessen hat, dann musst Du eine ähnliche Leistung zuführen, um den Würfel warm zu halten. Als Praktiker hast Du sicher gemerkt, das Du jetzt vom Prinzip her wenn Du die Leistung misst und die Temperatur, die Gegenstrahlung indirekt messen kannst, wenn es Dir gelingt die Wärmeleitungsverluste klein zu halten.
    Grüße
    Günter

  92. @Günter

    Hmm…..wieviel Energie muss ich einen Würfel aus reiner Luft (Kantenlange auch 10 cm) zuführen um ihn 12 Grad zu erwärmen?
    Wenn ich beim Eisenwürfel (289 Kelvin) die Heizung abstellen würde, wie lange braucht der um wieder auf 277 Kelvin abzukühlen…..und wie lange der Würfel aus Luft?

    Mal angenommen, der Eisenwürfel strahlt nur nach oben ab….und ich stelle da noch einen drauf…..der nicht geheizt wird, wie warm wird der dann…..wenn wir Dein Gedankenexperiment benutzen?

    MfG
    H.E.

  93. @Eng

    Was Herr Heß uns mit dem Würfelbeispiel sagen will ist, dass man mit nur 63W/m² Leistung (3,8W für den Würfel) eine Abstrahlungsleistung oder schöner gesagt eine Flächenleistungsdichte von 396W/m² (23,8W für den Würfel) erreicht, aufgrund der vorhandenen Gegenstrahlung. Aus 3,8 mach 23,8. Das Perpetuum mobile für Praktiker sozusagen.
    Woraus dieser Würfel besteht ist völlig Schnuppe, nur der Emissionsgrad spielt dabei eine Rolle. Die 0,012kWh Energiemenge brauchts halt um die Eisenmenge aufgrund der Warmekapazität einmalig zu erwärmen, dann reichen die 3,8W egal ob das Dingens hohl ist oder aus Blei besteht. Nur die Eigenschaft der Oberfläche zählt (Abstrahlung).
    Das ganze ist natürlich kein Perpetuum mobile und ist nach Boltzmann auch alles korrekt. Seine Formel enthält im Prinzip schon die Konstante mit der Maßeinheit W/K*m².
    Für uns Praktiker irgendwie blöd, sieht einfach sche..e aus.
    Ich glaube wir müssen das irgendwie so hinnehmen.

    P.S. Ich denke mal deine beiden Würfel übereinander mit 3,8W Heizleistung geben dann einfach 3,8W auf 1000cm² anstatt auf 600 und damit sinkt deine Abstrahlungsleistung auf 38W/m², respektive auf 371W/m² und damit die Temperatur auf ca. 284,5K.

    MfG

    G.W.

  94. @Heinz

    4 Milliwattstunden, 10 Stunden, 20 Sekunden

    Deine Frage:

    Mal angenommen, der Eisenwürfel strahlt nur nach oben ab….und ich stelle da noch einen drauf…..der nicht geheizt wird, wie warm wird der dann…..wenn wir Dein Gedankenexperiment benutzen?

    Gleiche Energiezufuhr, doppelte Wärmekapazität. Das kannst Du Dir jetzt hoffentlich selbst ausrechnen.
    Ich habe nämlich keine Ahnung was die Frages soll.

    Mein Beispiel war nur dazu da zu zeigen, dass eine hohe Flächenleistungsdichte einfach eine Funktion der Eigentemperatur des Körpers ist und nicht der Heizleistung die man im stationären Zustand zuführen muss, um diese Flächenleistungsdichte aufrechtzuerhalten, weil ja immer mal wieder so Argumente hochkommen, wo denn die hohe Flächenleistungsdichte der Gegenstrahlung bzw. der Erdoberfläche herkommt.

    Antwort: Aus der Sonne, denn das ist unsere Heizung

  95. 1. Jedes Meßgerät hat seinen Anwendungszweck und seine definierte Bestimmung. Ob das vorgestellte Gerät überhaupt für den hier angewendeten Zweck geeignet ist, ist anzuzweifeln. Außerdem ist ein Meßgerät vor der Anwendung zu justieren usw. Wenn alles so einfach wäre, gäbe es nicht die Diskussion.
    2. Mit dem dargestellten Schema des Treibhauseffektes und der Darstellung als Gleichgewichtszustand konnte ich mich nie anfreunden. Grund: Dieser Gleichgewichtszustand tritt in der Wirklichkeit zu keinem Zeitpunkt tatsächlich auf.
    Der Tag-Nacht-Wechsel, mit null Einstrahlung durch die Sonne auf der Nachtseite, muss in diesem Schema alle anderen Werte auch auf null stellen.

  96. Herr Krüger,
    würden Sie zugeben, daß es eine Rückstrahlung in jeder, in jeder, Isolation gibt?

    Carsten

    http://www.toonpool.com/user/43/files/justin_830025.jpg

  97. @ Carsten Thumulla #96

    Ich verstehe nicht ganz, was es da „zuzugeben“ gibt. Sicher spielt Absorption und Re-Emission in allen Fällen, in denen es um Isolierung geht auch eine Rolle. Bei klassischen Dämmstoffen steht jedoch die Verhinderung von Konvektion und die Verhinderung von Wärmeleitung im Vordergrund. Die Wärmedämmung von Häusern, Kühlschränken o.Ä. beruht vor allem darauf.

    Die Verhinderung der Übertragung von Wärme durch Strahlung kennt man im täglichen Leben etwa in Thermoskannen. Deshalb sind diese innen vorspiegelt. Konvektion und vor allem die Wärmeleitung werden durch das Vakuum in dem doppelwandigen Glasgefäß verhindert.

    Aber noch einmal, ich verstehe Ihre Ferage nicht. Wollen Sie auf etwas Bestimmtes hinaus?

  98. @Kipp

    Einfach auf den Link von Carsten Thumulla (unter seinem Namen) klicken:

    http://thumulla.com/

    Da sind so einige Leute im Netz unterwegs, die potentielle Amokläufer sind.

  99. @Günter
    Sorry…hab mich bezüglich Würfel mistverständlich artikuliert, wollt eauf was anderes heraus.

    So…nochmals der eine beheizte Würfel der nur nach oben strahlt…..dann eine zweiten drauf….darüber einen dritten gestapelt……bis dann 10 Würfel gesamt stehen…..falls nich gerade die Erde wackelt…….wie hoch ist die Temperatur des obersten Würfels?
    Nochmals Sorry……hab da ein unausgegorenen Gedanken……der den Weg noch nicht in die Fingerchen wagt…..um sie in die Tastatur zu hämmern.
    MfG
    H.E.

  100. @Heinz #99

    Nun ja. Wenn unten geheizt und oben gekühlt wird ist es oben kälter als unten. Energie wird von unten nach oben transportier.t und abgestrahlt

    Was deine Würfel und die Wärmeleitung machen, machen in der Erdatmosphäre die Treibhausgase, die Wolken und die Konvektion.

    Durch die Sonne wird unten die Erdoberfläche und die Atmosphäre geheizt und oben wird durch die Treibhausgase und die Wolken gekühlt, Energie ins Weltall abgestrahlt. Die Energie wird durch Konvektion und Strahlung nach oben transportiert., die Atmosphäre wird gut durchmischt

    Deshalb ist es in der Erdtroposphäre im Mittel unten wärmer als oben, stellt sich ein mit der Höhe fallender Temperaturgradient ein. Das ist die Physik. Die Beobachtung nennt man Treibhauseffekt, das heißt die mittlere Temperatur am Boden ist höher als die effektive Strahlungstemperatur die man von außen misst.

  101. @Günter
    Gut gebrüllt Löwe……Wärmeleitung, Temperaturgradient…..Messung der IR-Strahlung an Oberflächen…..nun frag ich Dich….welche Temperaturrelevante Fläche messe ich, wenn ick dat IR-Meter in Richtung All halte?

    oder aber…..meinst Du in diesen Fall die Atmosphäre in ihrer Gesamtheit….0-100 km, wo die wahnsinnigen 3xx Watt/m2 auf uns zurückstrahlen….oder isses die Graßl Schicht in 12 km Höhe….oder doch nur 137,576 Meter über uns?
    Oder löse ick die Luft über uns in millimeterdicke Schichten auf um dann ne Art Oberfläche zu ermitteln, die dann so fies vor sich hinstrahlt?
    Fläche oder Volumen?….is hier die Frage aller Fragen.
    MfG
    H.E.

  102. @Heinz
    Bevor ich Dir antworte.
    Beantworte Du mir mal eine simple Frage.
    Ich verstehe ja die Politagenda vom HoffmannM wenn er seine Meinung als Dogma hier reinknallt.

    Was ich aber nicht verstehe ist Deine Politagenda hier in diesem Forum, wenn Du dem Michael Krüger und mir seit Jahren immer die gleichen Fragen stellst in Deinem kryptischen Stil. Diese Fragen wurden ja auch von mir und vom Michael Krüger seit Jahren immer wieder schon beantwortet.
    Den Zweck hinter Deinen seit Jahren immer wiederkehrenden Fragen verstehe ich nicht.
    Also, kläre uns doch mal auf, immerhin bist Du hier ja auch Admin und kein Troll.

    Grüße
    Günter

  103. @Heinz

    Wenn Du ins klare, blaue Meer schaust, aus welcher Tiefe kommt das Licht, das Du siehst?

    Von welcher Fläche? Der Oberfläche? Aus 10+ Meter Tiefe, wo die Fische schwimmen?

  104. @Günter Heß #102
    Sie interpretieren meine Kommentar als „Politisch“….das sagt schon einiges über Sie selbst aus.
    Meine Kommentar waren nie von der Politik geprägt. Meine Kommentar basieren auf meinen Wissen der Vernunft und des Verstandes, denn bzw. die ich in meiner Schul- Ausbildungs- und Weiterbildungszeit und in der Berufswelt mir über Jahrzehnte habe aneignen dürfen. Und das noch ohne jegliche Ideologischen „Wissen“ Propagandavorgaben, wie dies heut zu Tage immer mehr in den Schulen und Ausbildungseinrichtungen den jungen Menschen eingehämmert wird.

  105. @Michael Krüger #103
    Das Licht kommt immer noch von der Sonne oder in der Nacht von einen U-Boot.

  106. @Hofmann

    Hier haben Sie sich jetzt auch genug ausgetobt, in der Plauderecke können Sie das vertiefen, weitere Kommentare von Ihnen werden hier nicht mehr veröffentlicht.

  107. Lieber Herr HoffmanM,

    das mag so sein, aber sie schreiben ihre Meinung meistens ohne Belege und ohne Begründung, deshalb kommen ihre Kommentare als politisches Dogma rüber.
    Und natürlich wurde früher auch Propaganda und Ideologie verbreitet. Sie mögen es nur nicht gemerkt haben, weil es ihrer Meinung entsprach.

    Grüße
    Günter Heß

  108. @Günter Heß #107
    Die freie und offene Marktwirtschaft (Weltwirtschaft) gibt mir Recht. Das Streben des Menschen nach Innovtion und Fortschritt gibt mir Recht. Die Realitiät wahrzunehmen ist die Kunst über seinen Tellerrand hinaus blicken zu können und zu wollen.
    Spezialisten hin oder her….die mögen auf ihren Gebiet gut sein aber haben von der Gesamtheit eines Prozess keinen Ahnung, weil ihnen die Fähigkeit fehlt sich in andere Themengebiete hineinzudenken und Prozessabläufe zu erkennen. Beim Spezialisten ist beim Tellerrand das Ende seines Mutes / Erkenntnis / Fähigkeit erlangt.

  109. @HoffmannM
    Nur sie selbst geben sich Recht bar jeder Selbstkritik.
    Das immerhin belegen Sie mit jedem Posting.

  110. @Günter …#102
    Ups….da war ja noch was….

    Bezüglich „Gegenstrahlung“ vertrete ick keine politische Agenda……dat is lediglich ne rein persönliche Verständnisfrage.

    Im Prinzip is mir dat Klimagedöhns so halbwegs klar….unten +15 Grad….oben (bei km xyz) -- 18 Grad…..dazwischen der sogenannte Atmosphäreneffekt…..abzüglich Albedo……absorbierende Gase + Wolken….und der ganze Rest vom Schützenfest…also Wind und Meeresströmungen, Speichervermögen und solchs Zeuchs.
    Mir wollen einfach nur nicht die Energiemengen einleuchten, mit dem die Atmosphäre so toll gegenstrahlt….dat is im Groben mein geistiges Handicap…..womit ick Euch regelmäßg uff´n Sack gehen tuen tue.

    @Micha
    Wenn ick im Mittelmeer Licht von unten sehe….isses der Sand, der ein Teil des Sonnenlichtes reflektiert.

    MfG
    H.E.

  111. @Heinz

    Warum ist das Mittelmeer blau?

  112. @Micha….#111
    Keine Ahnung……Absorbtion?

    Hulburt konnte nachweisen, dass das Himmelsblau im Zenit während des Sonnenuntergangs nur zu einem Drittel auf der Rayleigh-Streuung, aber zu zwei Dritteln auf dem speziellen Absorptionsverhalten des Ozons beruht. In der Dämmerung wird das blaue Licht des Himmels zu einem großen Teil durch die Ozonschicht und nur zu einem geringen Teil durch die Rayleigh-Streuung verursacht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_%28planet%C3%A4r%29#Historisches

    Das aber heißt, das die fiesen Ozon-Moleküle NICHT im selben Frequenzbereich gegenstrahlen…..sonst wärs ja weiterhin weiß am Himmel…besser gesagt, schwarz.
    Wie gesagt……die Absorbtion hab ick begriffen, denn gewisse Meßgerate zur Messung von Gaskonzentrationen funktionieren auf diese physikalische Eigenschaft…..
    MfG
    H.E.

  113. @heinz

    Mir wollen einfach nur nicht die Energiemengen einleuchten, mit dem die Atmosphäre so toll gegenstrahlt….dat is im Groben mein geistiges Handicap…..womit ick Euch regelmäßg uff´n Sack gehen tuen tue.

    Nahezu jeder Körper der 3°Chat und ein Epsilon in der Gegend von 0.9 strahlt , unabhängig von seiner Größe, Flächenleistungsdichte in der Größenordnung von 300 W/m2 ab.
    Das ist eine experimentelles Messergebnis und kann gut mit Modtran simuliert werden.

    Was mir nicht einleuchtet ist, dass Dir das nicht einleuchtet.
    Und ehrlich gesagt ich nehme Dir das einfach nicht ab, ansonsten hättest Du in den letzten 7 Jahren einfach mal ein Buch gelesen.

  114. @Heinz

    Das Mittelmeer ist blau, da blau als letztes im klaren, tiefen Meer absorbiert wird und dort gestreut wird. An der Oberfläche werden zuerst die Rotanteile (rot, gelb, grün) rausgefiltert und unten zuletzt der Blauanteil. Deshalb siehst Du das tiefe, blaue Meer. In der Atmosphäre ist es mit den THG ähnlich. Je nach Wellenlänge im IR werden die Anteile von unterschiedlicher Höhensichten in der Atmosphäre herausgefilter und dann durch Emission zurück gestrahlt. Es gibt also keine Ober-Fläche.

  115. @Krüger

    Lieber Herr Krüger,
    haben Sie eine Antwort auf die unterschiedlichen Angaben aus verschiedenen Quellen, was den Strahlungshaushalt der Erde angeht? Die Bummibilder haben selten die gleichen Werte. Sieht auf den ersten Blick nach Peanuts aus, reicht aber locker um jede globale Erwärmung verschwinden zu lassen.

    MfG

  116. Warum wird hier gesagt, dass es eine atmosphärische Gegenstrahlung gibt?

    1.Das ist doch Quatsch! Es verstößt gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik, wonach Wärme immer zu Kälte geht, und nicht umgekehrt (logo). Die Atmosphäre ist überall auf dem Planeten in zb. 10 Km Höhe kälter als an Boden. Wie soll dann unter solchen Temperaturzuständen Wärmestrahlung zurück zum Boden geschickt werden?

    2. In der unteren Atmosphäre gibt es mehr „Treibhausgas“ als in den oberen Atmosphärenschichten. Wenn die wenigen CO2-Moleküle in 10Km Höhe Wärmestrahlung auf den Boden schicken, dann müssten die vielen CO2-Moleküle da unten den Kram doch wieder nach oben katapultieren, oder etwa nicht?

    Es gibt nur eines in der Atmosphäre: Gas-Moleküle, die Wärme speichern können, und diese Moleküle müssen mindestens 3-atomig sein: Wasser, CO2, Ozon, Methan.
    Und Wasser hat den größten Anteil.
    In Äquator-Nähe kann man das nachts spüren:
    Da, wo die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, wird die Wärme im Wasserdampf der Luft gespeichert und es bleibt auch nachts angenehm warm und kühlt erst bis zum Morgen langsam ab. Schon selber erlebt auf den Philippinen.
    In Regionen, wo die Luftfeuchtigkeit fast Null ist wie in Wüsten und Savannen, dort sinkt das Thermometer nachts bis zum Gefrierpunkt ab. zb. Zentral-Asien, Sahara oder Namib-Wüste. siehe hier:
    https://youtu.be/NK9lH18m_yY?t=14m12s

    man könnte den Gehalt an CO2 in der Atmosphäre verdoppeln oder verdreifachen, dann gäbe es noch zu wenig dieses Gases, um die selben Wärmespeicherkapazitäten wie beim Wasserdampf zu erreichen, basta.

  117. @Guido Scholzen

    Auf welcher Schule lernt man sowas?

  118. Das Schlusswort „basta“ von G.Scholzen in #116 hat mich jetzt überzeugt !
    😀 😀

  119. @Michael Krüger in #117

    1. Das mit dem 2. Gesetz der Thermodynamik lernt man in der Schule, ich hab das gelernt hier in Belgien im 11. Schuljahr in Richtung wissenschaftliches Abitur, in den 1980er Jahren. Der Physiklehrer legte immer wert darauf, das Wissenschaften logisch und leicht begreiflich sein sollten, ein toller Mann. Warm geht immer nach Kalt, niemals umgekehrt, sonst würde unsere Atmosphäre mit „Gegenstrahlung“ anders reagieren als der Rest des Weltalls. Wenn du eine Pfanne auf den heißen Herd stellst, dann wird immer die Pfanne warm! Oder wird die Pfanne etwa noch kälter und der Herd noch wärmer? Nein ,denn in der Natur sucht alles einen Wärmeausgleich.

    2..Was Wärmedynamik anbelangt lernt man noch eine wichtige Sache, nämlich die 3 Arten des Wärmetransportes: durch Wärmestrahlung, durch Wärmeströmung und Wärmeleitung. Bei Gasen hat man es meist mit Wärmeströmung zu tun, da Gase leicht beweglich sind im Gegensatz zu Stoffen im flüssigen und festen Zustand (logo!). Dadurch werden die Zirkulationen (=Winde) in der Atmosphärenluft gestimmt. Beispiel Europa: der warme Golfstrom macht das Klima in Westeuropa wärmer als auf vergleichbaren Breitengraden in Nordamerika, der Golfstrom kommt in Europa im Südosten (iberische Halbinsel) an und zieht in „Richtung Kälte“ --> die meisten Windrichtungen in deutschen Landen kommen deshalb meist aus südöstlicher Richtung. Das ist angewandte Thermodynamik! Die „atmosphärische Gegenstrahlung“ ist was für die Mottenkiste der Pseudowissenschaftler, die von Wärmetransport keine Ahnung haben (wollen).

    3. dass wärmespeichernde Gasmoleküle mindestens 3-atomig sein müssen, habe ich aus einer Sendung von Prof. Harald Lesch. Nachlesen kann man das auch überall, wo es ans Eingemachte geht. Sauerstoff, Stickstoff und Argon sind keine Wärmespeicher, obwohl die fast 100% der Luft ausmachen.
    Jetzt eine Rechnung zur Wärmespeicherkapazität:
    Wenn man ein Kilogramm Materie um 1 Grad Celsius erhöhen will, dann braucht man immer die selbe Anzahl Energie, egal ob das 1 kg Wasser, oder 1kg CO2, oder 1Kg Eisen oder 1 Kg Verona Feldbusch ist, man braucht immer die selbe Anzahl an Energie. 1 Kg Materie mit einer bestimmten temperatur speichert immer die selbe Wärmemenge, egal um welche Materie es sich handelt, nur die MASSE ist ausschlaggebend.
    Wenn in den Tropen eine Tagestemperatur von ca. 30°C ist, und eine Luftfeuchtigkeit von 50-80% (normaler Tag), dann sind pro 1 m3 Luft zwischen 15 bis 25 Gramm Wasserdampf in der Luft. hier nachschauen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Luftfeuchtigkeit#/media/File:Luftfeuchte.png

    Der CO2-Gehalt der Luft beträgt (momentan) 0,04% Volumenanteil, wie hoffentlich die meisten hier wissen. Da Co2 schwerer als Luft ist, ist der Masseanteil aber größer, nämlich 0,06%. Ein Kubikmeter Luft wiegt ca. 1,3 Kg also 1300 gr. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:
    0,06% von 1300 gr = 0,0006 * 1300 gr = 0,78 gr Kohlendioxid pro Kubikmeter Luft
    Wenn wir den Masseanteil von CO2 (weniger als 1 Gramm) vergleichen mit dem Wasseranteil von wärmespeichernder Luft (dh. hohe Luftfeuchtigkeit), dann ist dies verschwindend gering.
    Wir müssten schon den CO2-Gehalt der Luft verZEHNfachen, um vielleicht eine Wirkung zu spüren. das würde heißen, dass die Durchschnittstemperaturen in den Wüstennächten nicht mehr so tief wären, und anderswo natürlich auch.

    Aber gibt es überhaupt soviel Kohlenwasserstoffe, die wir Menschen verfeuern können, um dieses Resultat zu erzeugen?
    Warum ist ein wärmeres Klima immer ein schlechteres Klima? Die Menschen sind niemals vor Wärme geflohen, sondern vor Kälte und Trockenheit. Und Trockenheit nimmt da zu, wo der Mensch den Wald rodet und andere natureinschneidende Massnahmen vollzieht, aber CO2 hat damit nix zu tun.
    Es wird nochmal Zeit, dass die Umweltverbände sich um richtigen Umweltschutz kümmern, anstatt um einen nichtstattfindenden CO2-Treibhauseffekt.
    BASTA!

  120. @Guido Scholzen

    Wow, Sie kennen sich aus. Ich kenne da noch einen anderen Experten:

  121. @Michael Krüger.
    Der Typ hat genau euer Niveau, nur anders herum.

    Beantwortet mir mal folgende Fragen:
    1. Seit nun mehr 25 Jahren gibt es Computersimulationen, die uns weismachen wollen, dass in den nächsten 100 Jahren der Meeresspiegel um 10 bis 60 Meter steigen soll. Jetzt ist schon 1/4 von diesen 100 Jahren vergangen, dann könnte man aber erwarten, dass das Waaser aber mindestens 1 kleinen Meter gestiegen ist. Es ist aber nichts passiert bis jetzt.
    2. 1980 gab’s es 0,03% CO2 in der Atmosphäre, jetzt sind es 0,04%. Also, in den letzten 35 Jahren haben wir Menschen tatsächlich mehr Co2 in die Luft geblasen als im gesamten 19. Jahrhundert. Aber die Temperaturen sind nicht sprunghaft angestiegen, wie es die „klimaforscher“ in den 1990er vorhersagten, Stichwort: Eishockey-Schläger-Kurve. In einem Artikel des IPCC wurde sogar bestätigt, dass die Global-Temperaturen von 1999 bis 2014 nicht angestiegen sind.

    > also, was nun?
    > Warum ist denn der Meeresspiegel noch nicht angestiegen?
    > Warum sind die temperaturen nicht angestiegen wie gesagt?

    Wenn irgendwelche Wissenschaftler und Klimaforscher und andere Trittbrettfahrer in diesem Bereich jahrzehntelang was voraussagten, was nicht eingetroffen ist, dann haben schlichtweg UNRECHT.

    Wisst ihr, was Pseudowissenschaften sind?
    Prof. Harals Lesch erklärt dies im folgenden Video. Lesch selber glaubt auch an diesen CO2-Klima-Nonsens, doch er sollte seine eigene Aussage mal auf diesen Quatsch anwenden.
    https://youtu.be/EeSSY6Dxxv4?t=5m25s

    Oder schaut euch die ganze Viertelstunde an.

  122. @Guido Scholzen

    Googlen Sie einfach mal nach Michael Krüger, Readers Edition und klimanews. Dort werden Sie geholfen. Ansonsten bleibt nur EIKE.

  123. Da werden meine 2 Fragen auch nicht beantwortet:

    1. Warum ist denn der Meeresspiegel noch nicht rapide um einige Meter angestiegen?
    2. Warum sind die Temperaturen nicht rapide angestiegen wie vorhergesagt?

    Weil eure fiktiven Klimaszenarien mit der Realität nicht übereinstimmen, also warum soll ich mir Sorgen machen um das Klima? Ich mache mir eher Sorgen um eure allgemeine Gesundheit. Klimaschutz ist für mich eine Geisteskrankheit.

    Eine Frage noch: Wer von euch Klimaexperten fährt denn bereits ein Elektroauto? 🙂

  124. @Guido Scholzen

    Hier bei ScSk und bei klimanews habe ich unzählige Artikel zu Ihren Fragen verfasst. Readers-Edition wurde leider eingestellt.

    Einfach in der Suchmaske Ihre Fragebegriffe eingeben. Da werden Sie geholfen. Ansonsten haben ich keine Lust mehr hoffnungslosen Fällen etwas zu erklären, was die eh nicht kappieren wollen.

  125. @Guido Scholzen

    Sie verwechseln da einiges. Allein der Umstand, dass CO2 eine Wirkung auf die Globaltemperatur hat bedeutet ja nicht, dass die allseits beschworenen Untergangsszenarien eintreffen. Die Wirkung von CO2 auf das Klima allein liegt in der Größenordnung 1 °C bei Verdopplung. Das allein ist sicher kein Grund zur Besorgnis. Und wie die Entwicklung der letzten Jahre zeigt (kein Temperaturanstieg seit 15+ Jahren), wird das Klima auf der Erde noch von ganz anderen Faktoren mitbestimmt. Dazu zählen etwa die wechselnden Meeresströmungen oder die Aktivität der Sonne. Das können Sie übrigens alles hier im Blog nachlesen.

    Wovon Sie auszugehen scheinen ist, dass jedweder Einfluss von CO2 auf die Globaltemperatur mit einer bevorstehenden Katastrophe gleichzusetzen wäre. Diese Sicht wird bei uns ja auch von manchen Wissenschaftlern und den Medien so gerne verbreitet. Das ist so allerdings mit Sicherheit falsch.

    Selbst wenn wir den CO2-Ausstoss von jetzt auf gleich komplett einstellen würden wären wir nicht vor den Gefahren eines sich wandelnden Klimas geschützt. Gleiches gilt, wenn wir weiter den CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöhen. Die einzig sinnvolle Strategie bei dieser Ausgangslage ist es, sich besser auf Wetterextreme wie Starkregen, Trockenheit, Wärme, Kälte oder Hochwasser vorzubereiten.

    Aus diesem Grund vertreten die Autoren hier die Meinung, dass ein „Klimaschutz“ durch CO2-Vermeidung sinnlos ist. Die dafür aufgewendeten Gelder leisten wenig bis nichts und wären besser verwendet für Maßnahmen die dabei helfen, mit den Unbillen des Wetters besser zurechtzukommen. Das wären etwa Deichbau, Bewässerung oder bessere Häuser.

    Was noch dazu kommt ist der Verlust an Wohlstand, der mit den bisher propagierten Klimaschutzmaßnahmen einhergeht, wie der Einsatz“ erneuerbarer“ Energien oder allgemein Konsumverzicht. Allein das führt dazu, dass eine zukünftige Welt schlechter auf Unwetter und Naturkatastrophen vorbereitet ist. Unabhängig davon wie stark sich die Welt erwärmt oder nicht.

    Das Klima wird sich weiter wandeln, das tut es seit über 4 Milliarden Jahren. Dass CO2 daran einen gewissen Anteil hat, ergibt sich aus der Atmosphärenphysik und kann auch gemessen werden. Ob CO“ einen entscheidenden Anteil hat muss stark bezweifelt werden, ziemlich sicher sind andere Einflussgrößen dominanter.

    Es wäre also für eine Bewertung (oder Ablehnung) einer politisch motivierten CO2-Reduktion unerheblich, ob CO2 einen geringen oder gar keinen Anteil hat. Daher könnten wir uns diese Diskussion eigentlich sparen.

  126. Sie haben mit ihrem Kommentar mal was Wichtiges geschrieben:
    Besser Geld ausgeben und sich auf den (natürlichen) Klimawandel einstellen, anstatt Geld hinausschmeissen für sinnlosen Klimaschutz. Klimaschutz, wie die Bundesregierung das macht, ist selbstmörderisch für die Volkswirtschaft. Klimaschutz ist für mich eine Geisteskrankheit, mehr nicht.

    Ich habe auch mal gedacht wie Sie, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, habe mich an mein Physik-Schulwissen erinnert und auch mal gecheckt, was denn wirklich eingetroffen ist, was die „Klimaforscher“ in den letzten 25 Jahren denn so „geforscht“ haben. Bis jetzt ist nichts eingetroffen, was diese Klima-Propheten orakeln. Alle Prognosen, Szenarien und wie man es nennen mag, sind meistens Hirngespinste. Und bei Wissenschaften ist so: Wenn irgendjemand etwas behauptet, etwas berechnet,… und es passiert nichts, selbst mit Langzeitbeobachtung (Empirismus)… ja dann muss man eines sagen. dann hat sich eben geirrt.
    Errare humanum est, in errore perseverare stultum --> Irren ist menschlich, im Irrtum verbleiben ist dumm.

  127. Tja, und immer wieder findet man im Web Menschen mit einem Alternativ-Universum, in dem es THG-Molekülen verboten ist, Richtung Erdoberfläche zu strahlen, weil ja kältere Körper keine wärmeren erwärmen können. Deshalb ist in diesem Universum auch der Verkauf von Wolldecken verboten, weil die gegen diesen Hauptsatz verstoßen. Nur elektrische Heizdecken sind erlaubt.

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