Die Energiewende, Naturkatastrophe durch Menschenhand: Mais- und Rapswüsten breiten sich aus, Gras- und Naturland schwindet

18. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

Gruene-Landschaften4Die Energiewende bringt Auswüchse für Natur und Umwelt und eine Umgestaltung der Landschaft mit sich, wie sie die Menschheit noch nie vorher gesehen hat. Klimaschützer wollen den Planeten und die Natur vor der drohenden Klimakatastrophe retten. Dafür setzten sie vor allen auf nachwachsende Rohstoffe/ „Biomasse“ um die Energieversorgung zu sichern. Denn Wind und Sonne haben große Ausfallzeiten und mit „Zufallsstrom“ aus Wind und Sonne, je nach Wetterlage, kann man keine Energieversorgung auf die Beine stellen, vor allem, wenn Energiespeicher fehlen und auch nicht in Sicht sind. Also muss es die „Biomasse“ richten, welche die schlechteste Energie-, Umwelt- und Klimabilanz unter den sogenannten Erneuerbaren Energien hat.

Der Primärenergieverbrauch

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland, also der gesamte Energieverbrauch mit Strom, Heizbedarf, Verkehr, etc., belief sich im Jahr 2014 auf rund 13.000 PJ. Nur rund 10% davon lieferten die sogenannten Erneuerbaren Energien wie Wind, Sonne, Wasserkraft, Geothermie, Biomasse. Die Biomasse und die Biokraftstoffe stellen unter den Erneuerbaren Energien dabei den größten Teil mit rund 7% am Primärenergieverbrauch.

Primärenergie2014

Für diese nur 7% am Primärenergieverbrauch Deutschlands werden gigantische Anbauflächen, vor allen von Raps und Mais benötigt. Der Raps und Mais wird dabei nicht zur Ernährung verwendet, sondern zu Öl und Gas weiter verarbeitet und anschießend „verbrannt“. Da die Anbauflächen in Deutschland begrenzt sind werden zudem noch Biomasse und Biokraftstoffe aus den Ausland importiert.

Flächennutzung in Deutschland

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Rund 50% der Fläche von Deutschland werden landwirtschaftlich genutzt. Ca. 35% als Ackerland und ca. 15% als Dauergrünland, wie Wiesen und Weiden. Rund 30% sind Wald. Ca 15% sind Siedlungsfläche.

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Es stehen also nicht mehr viel Freiflächen zur Produktion von Biomasse zur Verfügung. Es herrscht ein Verdängungswettbewerb. Für den Anbau von Energiepfanzen werden in Deutschland bereits rund 20% des Ackerlandes verwendet, oder 6% der Fläche Deutschlands. Das entspricht der Fläche von Hessen.

Anbau_Grafik_Kurve_2012

Als Energiepflanzen werden vor allem Raps (Öl) und Mais (Gas) angebaut. Jeweils auf etwa 900.000 ha in Deutschland.

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Vor allem Dauergrünland, wie Wiesen und Weiden mussten dafür weichen. Seit Ende der 1990er Jahre sind bald 1.000.000 ha Dauergrünland verloren gegangen. (Ergänzung: Im selben Zeitraum sind für Siedlungs-Bebauung und Verkehr aber nur rund 300.000 ha hinzu gekommen). Zudem sind biologisch wichtige Brachen verloren gegangen.

Artenreiches Dauergrünland, wie Wiesen und Weiden, welches Lebensräume und Rast- und Brutgebiete für Vögel bildet und Wildpflanzen und Insekten beheimatet, geht verloren und wird durch Monokulturen aus Raps und Mais ersetzt. Rap- und Maiswüsten entstehen im Winterhalbjahr, die brach liegen der Boden-Erosion frei ausgesetzt sind. Pflanzenschutzmittel gelangen durch den Raps- und Maisanbau in Umwelt und in das Grundwasser. Hecken und Knicks werden gerodet (auf den Stock gesetzt und dabei vernichtet), um mehr Ackerland zu gewinnen. Die Artenvielfalt nimmt stark ab. Landraub wird betrieben, Milchbauern und Ökolandwirte können sich ihr Pachtland nicht mehr leisten, da Energiebauern über das EEG gefördert werden und die Pachtlandpreise in die Höhe treiben.

Update 24.08.2015: Das Umweltbundesamt (UBA) schreibt 2014:

Grünlandumbruch: Deutschlandweit nimmt die Fläche des Dauergrünlands seit dem Cross Compliance-Referenzjahr 2003 immer noch ab und zeigt damit, dass die in den auflagegebundenen Direktzahlungs-Verpflichtungen (Cross Compliance) verankerten Regelungen zum Grünlandschutz zu spät greifen.

Auch mit der im Zuge des verstärkten Anbaus von Nachwachsenden Rohstoffen (Raps und Mais) intensivierten landwirtschaftlichen Nutzung, können Biodiversitätsverluste verbunden sein. Für den Anbau von Energiepflanzen werden häufig ehemalige Stilllegungs-oder Grünlandflächen umgebrochen. Die engen Fruchtfolgen im Energiepflanzenanbau bieten Insekten und Vögeln nur wenig Abwechslung und erfordern zudem einen hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Das Habitat- und Rückzugsdargebot für viele heimische Vogel- und Insektenarten verringert sich. Mit 52 Prozent des Artenbestandes Deutschlands gehören Grünlandstandorte zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Der Umbruch zu Ackerstandorten schränkt dieses Potenzial somit erheblich ein. Damit kann es weiterhin zu einer zunehmenden Isolation der verbleibenden Grünland-Restbestände mit einer Störung des Biotopverbundsystems kommen.

Der NABU schreibt:

1950 gab es in Schleswig-Holstein noch 87.000 Kilometer Knicks. Heute sind nur noch knapp 45.000 km übrig. Ein wesentlicher Grund sind die Veränderungen in der modernen Landwirtschaft.

Knicks gehen in Schleswig-Holstein weiter verloren, und zwar durch

  • Knickrodungen
  • Abflügen, d.h. es wird bei der Feldbearbeitung zu nah an den Knickwall heran gepflügt, so dass der Wurzelbereich der Knickgehölze beschädigt wird. Ein schmal gepflügter Wall mit steil abfallenden Flanken wird stark der Erosion ausgesetzt. Den Pflanzen wird so die Lebensgrundlage entzogen.
  • Unsachgemäße Pflege:
    • Knicken der Knicks in deutlich geringeren Zeitabständen als 10 Jahre
    • Knicken in der Zeit vom 15.3. bis 30.09.
    • Einkürzen (aufputzen) der Knickgehölze senkrecht (Heckenschnitt) oder nach innen auf den Knick zu (Irokesenschnitt)
    • Zur Baumreihe herauswachsende Knicks durch unterlassene Pflege
    • Grobe maschinelle Knickpflege (mit Knickschere) ohne Nachschnitt
    • Fällen von Überhältern ohne Nachpflanzung.

Hinzu kommt: Die Klimabilanz von Biokraftstoffen fällt keineswegs “klimaneutral” aus. Seit längerem ist bekannt, dass vor allem Sprit und Gas aus Raps und Mais keine positive Klimabilanz aufweist. Felder, auf denen diese Biomasse angebaut wird, emittieren nämlich über Düngung und Stroh das hoch klimawirksame Gas Lachgas welches den Einsparungseffekt von CO2 sogar mehr als zunichte macht. Zudem ist der Anbau und die Bewirtschaftung sehr energieintensiv. Es wird also unter vorgegebenen Klimaschutz Umwelt und Natur zerstört und das Klima dabei nicht einmal „geschützt“.

UPDATE 23.08.2015:

Paul Crutzen zur Klimaschädlichkeit von Biokraftstoffen und Biomasse

Paul Josef Crutzen ist ein niederländischer Meteorologe. Er war von 1980 bis 2000 Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und erhielt 1995 für seine Arbeiten im Gebiet der Atmosphärenchemie (Ozonloch) den Nobelpreis für Chemie.

Die Flächenbilanz

Bezüglich der Flächenbilanz von Biokraftstoffen fällt das Umweltinstitut München e.V ein vernichtendes Urteil: Nach dessen Berechnungen währen mehr als die Gesamtfläche Deutschlands und mehr als das zweifache der landwirtschaftlichen Nutzfläche alleine schon erforderlich, um den gesamten Jahresverbrauch Deutschlands an Kraftstoff durch Biodiesel zu ersetzen. Auf Europa übertragen bietet sich das gleiche Bild: Um nur 30 Prozent des gegenwärtigen europäischen Kraftstoffverbrauchs durch Sprit aus Pflanzen zu ersetzen, würde die komplette landwirtschaftliche Nutzfläche Europas benötigt.

Um den Primärenergieverbrauch Deutschlands zu decken wäre gar das mehrfache der Fläche von Deutschlands notwendig, um diesen über Biomasse zu decken. Dazu eine Überschlagsrechnung:

Die Rechnung: Ein konventioneller Betrieb drischt 4.200 Kilo Rapssaat pro Hektar. Daraus können 1.400 Liter Öl pro Hektar gewonnen werden. Für alle Feldbestellvorgänge beim Raps, also vom Pflügen bis zum Ernten, braucht man 110 Liter pro Hektar. Netto ergibt sich also ein Ertrag von ca. 1.290 Liter Öl pro Hektar. Raps wird auf 900.000 ha in Deutschland angebaut (2,5% der Fläche Deutschlands). Ergibt 1.161.000.000 Liter Öl. Der Heizwert von Rapsöl liegt bei 35 MJ/l. Somit erhält man 40.635.000.000 MJ = 40,635 PJ. Der Primärenergieverbrauch Deutschlands beträgt 13.000 PJ. Das Rapsöl, welches in Deutschland angebaut wird (auf 2,5% der Fläche Deutschlands) liefert also nur 0,3% Beitrag an Primärenergieverbrauch in Deutschland. Würde Raps auf der ganzen Fläche Deutschlands angebaut, so wurde das 12% des Primärenergieverbrauch in Deutschland decken. Es wäre also in etwa die 8-fache Fläche Deutschland notwendig, um Deutschlands Energiebedarf über Rapsöl zu decken.

BRD-Raps

Beim Mais sieht es nicht viel besser aus. Bei der Biogasherstellung aus Mais ergibt sich eine Methanmenge von 7000 m³/ha. (Den Verbrauch, der sich beim Anbau und der Bewirtschaftung ergibt vernachlässige ich mal). Der Heizwert von Methan liegt bei 35 MJ/m³. Somit ergeben sich 245.000 MJ/ha. Mais wird auf 900.000 ha in Deutschland angebaut (2,5% der Fläche Deutschlands). Ergibt 220.500.000.000 MJ = 220,5 PJ. Der Primärenergieverbrauch Deutschlands beträgt 13.000 PJ. Der Mais, welcher in Deutschland angebaut wird (auf 2,5% der Fläche Deutschlands) liefert also nur 1,7% Beitrag an Primärenergieverbrauch in Deutschland. Würde Mais auf der ganzen Fläche Deutschlands angebaut, so wurde das 68% des Primärenergieverbrauch in Deutschland decken. Es wäre also in etwa die 1,5-fache Fläche Deutschland notwenig, um Deutschlands Energiebedarf über Mais zu decken.

BRD-Mais

Die Biomasse in den deutschen Wäldern: Die Waldfläche in Deutschland beträgt nach der zweiten Bundeswaldinventur 11.075.798 (11,1 Mio.) Hektar. Deutschland hat 3,4 Milliarden Kubikmetern Holz in 11,1 Millionen Hektar Wald. Die Dichte von trockenen Laubholz/ Nadelholz beträgt ca. 500-700 kg/m³. Absolut trockenes Laubholz/ Nadelholz hat einen Heizwert von ca. 15 MJ/ kg. Somit ergibt sich ein gesamter Heizwert für die deutschen Wälder von 3,4 Mrd. x 600 kg x 15 MJ/kg = 30.600 Mrd. MJ = 30.600 PJ. In Deutschland beläuft sich der Primärenergieverbrauch auf rund 13.000 PJ/Jahr. Diesen könnten die deutschen Wälder für rund 2 1/2 Jahre decken, dann wären sie weg. Ergänzung: Zur Gewinnung von Bioenergie werden jährlich rund 60 Mio. m³ Holz aus deutschen Wäldern genutzt, mit einem Heizwert von 540 PJ. Das sind 4% am Primärenergieverbrauch in Deutschland.

Wald

Die Rechnungen zeigen zudem auf, ein Teil der Biomasse und des Biosptits, welches in Deutschland verfeuert wird, wird importiert, da die Landwirtschaftlichen Nutzflächen in Deutschland längst erschöpft sind. Z.B. Brennholz aus dem Ostblock, aus zweifelhafter Herkunft. Biosprit aus Übersee. Palmöl aus den letzten Regenwäldern dieser Welt, etc..

Eine Katastrophe für die Umwelt durch Menschenhand. Der Planet Erde erlebt einen Raubbau wie ihn die Menschheit in ihrer Geschichte noch nie zuvor erlebt hat. Unter vorgegebenen Klimaschutz wird Umwelt und Natur zerstört und das Klima dabei nicht einmal „geschützt“.

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86 Kommentare
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  1. Hallo,
    ich finde es ja toll das Sie sich so für den Umweltschutz einsetzten und offensichtlich ein streiter für die ökologische Landwirtschaft sind wenn sie so heftig gegen den Einsatzt von Düngemittel Fruhrberinigung und Pestiziden sind, aber ich fürchte das ist in Ihren Augen nur verdammungswürdig wenn damit Energie produziert wird.
    Ich stimme da aber völlig überein: Der Anbau von Biomasse muss ökologischer Erfolgen z.B durch Anbau schnellwachsender Holzarten für Holz und Anpflanzen von Pflanzenmischungen für die Biogaserzeugung.
    Aber als ein verfechter von fossielen Energien von einer

    …Katastrophe für die Umwelt durch Menschenhand. Der Planet Erde erlebt einen Raubbau wie ihn die Menschheit in ihrer Geschichte noch nie zuvor erlebt hat.

    zu reden ist schon ein starkes Stück.
    Was die Landwirtschaft angeht wird immer noch der meiste Dünger und die meisten Pestizide für den Nahrungsmittel- und Tierfutteranbau aufgewendet.
    Darüberhinaus würde ich Ihre Aufmerksamkeit mal gerne auf den Raubbau und die Zerstörung durch die fossilen lenken:
    Riesige Tagebaulöcher die durch die Landschaft gebaggert werden und im wahrsten Sinne des Wortes keinen Stein auf dem anderen lassen sind öklogisch, denke ich, nicht unbedingt einer Solarfläche vorzuziehen.
    Auch habe ich meine Zeifel ob die zahlreichen Bohrtürme von Frackinganlagen wirklich den Windrädern vorzuziehen sind (kann man sich bei Google-Earth anschauen wie das aussieht), zumal dann auch immer noch ein lauschiger giftiger Teich gleich mitangelegt wird.
    Absenkung von Grundwasserspiegeln mit anschließender verockerung beim wiederfluten im Tagebau, weltweiter Transport von fossielen Brennstoffen mit den einhergehenden Ruß und schwefelemissionen (Tanker verbrennen Rohöl direkt) und gelegentlichen Unfällen die ganze Küstenregionen verseuchen. Ich würde wetten das ich an einer belibigen Küste auf der Welt nicht länger als 30 min. brauche um einen Teerklumpen zu finden.
    Brennende Kohlehalden und Kohleflötze, Teersandabau, Deep water horizont, Lecks in Pipelines an dennen tagelang das Öl ausströmt, ein verseuchtes Nigerdelta das entweichen von Methangas bei Fracking und Gasförderung, Kohlestaubemissionen durch Kohletransport (die Wagongs dürfen wegen der Selbstentzündungsgefahr nicht abgedeckt werden), Absenkungen von Landschaften durch Kohleabbau im Ruhrgebiet, die notwendigkeit dort bis in alle Eweigkeit Wasser aus den Stollen zu pumpen weil sonst Früsse versickern und sämtliche Strukturen an der Oberfläche geschädigt werden (sog. Ewigkeitskosten). Die emissionen an Ruß, Schwefel und Stickoxiden (auch denen aus der Vergangenheit) das war und ist der …Raubbau wie ihn die Menschheit und die Welt in ihrer Geschichte noch nie zuvor erlebt hatte und hat… und nicht ein paar paar Biobauern die dasselbe machen wie die anderen Bauern auch oder ein paar Betonsockel für Windmühlen oder Solaranlagen.
    Nicht in Deutschland und weltweit sowieso schon garnicht
    Wenn Sie tatsächlich glauben die alternativen Energien wären eine größere ökologische Katastrophe als die Fossilen, selbst wenn man die CO2 Frage ausklammert, frage ich mich von welchem Planeten sie stammen…

  2. Och, nun sehe das nicht so negativ. Bergbaufolgelandschaften haben ein hohes ökologisches Potential.

    Bergbaulandschaften stellen sich bei einer ersten Betrachtung als Landschaften dar, in denen es infolge des Tagebaus zur Zerstörung der Vegetation und der belebten Bodenhorizonte kam. Dennoch sind die Naturschutzpotentiale wertvoll und besonders beachtlich, weil die standörtlichen Bedingungen der Bergbaulandschaften in den unverritzten Kulturlandschaften extrem selten vorzufinden sind. Aus diesem Grund ist der Naturschutz oftmals an einem weitgehenden Erhalt der zwischenzeitlich entstandenen Strukturen interessiert.

    https://www.bfn.de/0303_bergbau.html

  3. #1 P.Egberts,

    meine Güte, da haben Sie Schlagworte aus dem grünen Gruselkabinett aufgeschnappt, die Sie ohne Nachdenken weiter hinausposaunen.

    Nur zwei Beispiele zu Ihren irrigen Meinungen, „ökologische“ Energiegewinnung (können Sie gerne auch nachhaltig, erneuerbar, ganzheitlich oder homöopathisch nennen, das sind eh nur Propagandabegriffe), würde die Umwelt nicht massiv schädigen.

    Unser deutscher Wald war bis vor ca.200 Jahren praktisch verschwunden. Erst durch die Nutzbarmachung von Kohle mit der sog. industriellen Revolution (und nicht nur durch die Nachhaltigkeit von Carlowitz 1713) wurde er nicht mehr verheizt. Unser heutiger Holzertrag aus dem Wald, würde gerade mal reichen, um rd. 10% des Heizwärmebedarfes der Haushalte zu decken. Ökologisch? Fehlanzeige! Stattdessen Pelletwälder in Übersee, ausgeräumte deutsche Wälder und mafiöser Holzraub in Osteuropa für die deutschen Ökos.

    Fracking wird in Deutschland schon seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts praktiziert. Es gibt daher nicht „zahlreiche Bohrtürme von Frackinganlagen“ wie Sie schreiben. Es gibt sogar weniger Bohrtürme, weil es durch technischen Fortschritt (Igitt, hat das was mit Industrie zu tun?) möglich ist, untertage die Bohrungen horizontal weiterzuführen, wodurch man auf viele Bohrungen verzichten kann. Das wird von den Ökos nicht kapiert. Fracking ist nur deren Ersatz für ihre Atomphobie.

    Mfg

  4. Ups, ich habe meinen Beitrag zu zeitig abgesendet.

    …….
    wohingegen Raps und Maisflächen DAUERHAFT eine artenarme Monokultur bleiben, wenn man die Nutzung nicht aufgibt. Und das ist nicht gewollt, denn die Biomasse wird dauerhaft benötigt.

  5. Die Weitsicht der modernen Menschheit ist leider äußerst überschaubar. Das gilt für Atomfreaks ebenso wie für Öko-Apostel. Beide Lager stehen sich da in nichts nach.

    Wann begreift die Menschheit endlich, dass das kostbarste Gut Zeit ist und nicht Konsum auf Teufel komm raus?
    Der Energiebedarf ließe sich bei damit einhergehendem deutlichem Gewinn an echter Lebensqualität drastisch reduzieren, wenn der ‚homo sapiens‘ sich nicht für Konsummaximierung und „Wachstum“ (das in Wahrheit nur Inflation ist) verknechten würde.

  6. @P.Egberts

    Du lieber Scholli, da sieht man mal wieder, was 30 Jahre Ökologismus anrichten. 3-Satz und 1+1 werden nicht mehr verstanden, oder man will es nicht verstehen.

    Herr Egberts, der Flächenverbrauch der deutschen Braunkohletagebauten beträgt ca. 2.400 km²= 240.000 ha. Damit erzielen Sie 12% des Primärenergieverbrauches. Braunkohletagebaue werden renaturiert und zu Erholungsgebieten und NSG umgestaltet. Der Flächenverbrauch der Energiepflanzen beträgt 2.100.000 ha. Also rund das 9-fache der Braunkohle. Damit können Sie aber nur 2% des Primärenergieverbrauches decken. Also 1/6 der Braunkohle. Der Flächenverbrauch der Energiepflanzen ist um das 50-fache höher als bei der Braunkohle, bei gleichen Energieertrag. Und Energiepflanzen rauben das Land für immer, wenn man dabei bleibt.

    Die Konsequenz, Sie brauch wieder Land im Osten, um Deutschlands Bedarf an Energiepflanzen zu decken. Ein neues großdeutsches Reich. Und für den Klimaschutz bringt es auch nichts, da Energie aus Raps und Mais eine negative Klimabilanz haben.

    Besorgen Sie sich mal GoogleEarth, falls Sie es noch nicht haben und schauen dort nach Braunkohletagebaue und Raps- und Maisfelder. Was sieht man dort?

  7. #1 P.Egberts,

    Sie schreiben:“…… oder ein paar Betonsockel für Windmühlen oder Solaranlagen.“

    Vielleicht haben Sie es ja übersehen, dass mittlerweile in den bewaldeten Höhenzügen der Mittelgebirge Wald für Vogelschredder gerodet wird. Dass hat Folgen. Trockenheit, Regenwasser fließt vermehrt ab und wird nicht mehr gespeichert. Für die Schredder muss nicht mal das Minimum an Löschwasser bereitgestellt werden. Die Freiflächen um die Anlagen locken Greifvögel an.

    Heissa gar lustig ist die Schredderei all hier im grünen Wald, made bei Klimaretter.

    Mfg

  8. PS

    Was die Landwirtschaft angeht wird immer noch der meiste Dünger und die meisten Pestizide für den Nahrungsmittel- und Tierfutteranbau aufgewendet.

    Herr Egberts, wollen Sie uns jetzt auch noch das Fleisch und die Nahrungsmittel vom Acker verbieten? Das kann man von mir auch gerne ökologisch anbauen, nur dann bleicht aufgrund des sinkenden Erträge leider kein Platz mehr für Ihre Energiepflanzen.

  9. Raps liefert neben dem Oelertrag die Eiweissmenge von einem dreiviertel Hektar Soja. Die Energiebilanz ist also deutlich besser als immer dargestellt. Mais braucht nur sehr geringe Mengen Mineraldünger, da ca.65 Prozent der benötigten Nährstoffmenge durch das Gärsubstrat wieder auf den Acker zurückfliessen. Der Planzenschutzaufwand ist viel geringer als bei Getreide. Diese Tatsachen sind vielen Autoren eindeutig nicht bekannt.

  10. #9 Jürgen Meier,
    Dem Grundwasser ist es ziemlich egal, ob es durch Nitrat aus Mineraldünger oder Gärsubstrat belastet wird. Das Problem beim Mais ist sein hoher Bedarf und dass lange Zeit im Jahr Maisäcker keinen Bewuchs haben, wodurch der Nitrateintrag ins Grundwasser gefördert wird. Unter- und Zwischenpflanzungen haben meiner Erfahrung nach bisher nur marginalen Erfolg gehabt.
    Auch wenn die Energiebilanz von Raps „deutlich besser ist als dargestellt“, ist sie im Vergleich mit fossilen Energieträgern trotzdem grottenschlecht. Die ausgedehnten Rapsfelder sind bei der Blüte für Allergiker ein ernstes Problem gerade wegen des hohen Proteinanteils geworden.
    Es gibt also keinen Grund den intensiven Anbau von Mais und Raps schönzureden.
    Mfg

  11. @Jürgen Meier #9
    Ändert nichts an der Notwendigkeit von Monokulturen (ökologisch mehr als fragwürdig) und am Flächenverlust für Nahrungsmittelanbau.

  12. Kann mir jemand sagen,
    wieviel Tonnen Mais pro Jahr zu Gas verarbeitet werden ?

  13. #12 Auf die Schnelle

    http://www.maiskomitee.de/web/public/Verwertung.aspx/Biogas

  14. Herr Meier, die abodenerosion ist bei Maismonokulturen auch höher als bei anderen Kulturen. Das wird auch dadurch verstärkt, dass die Äcker bis zum Rand genutzt werden, die ökologisch wichtigen Ackerrandstreifen werden mit umgepflügt.

  15. #12 Krishna Gans,

    Vor der EE-Hype konnten die Landwirte Flächen sich selbst überlassen. Diese Stilllegungen wurden auch von der EU subventioniert und hatten neben dem positiven Effekt für die Natur auch eine regulierende Wirkung auf die Preise. Seit dem EE-Wahnsinn dürfen auf diesen Stillegungsflächen „Energiepflanzen“ angebaut werden. Der positive Effekt für die Natur ging flöten. Schlimm ist es dann geworden, dass durch die Geldgier der Ökokonjunkturritter auch vor Grünland nicht mehr haltgemacht wird, obwohl dessen Umbruch i.d.R. genehmigungspflichtig ist. Die Folgen sind bekannt: kaum noch Flächen für kleinbäuerliche Betriebe, das Vieh bleibt im Stall, Land verkommt zur Spekulationsmasse, Monokulturen usw..
    Wenn es den Ökos tatsächlich um ökologische Landwirtschaft, Tier- und Trinkwasserschutz gehen würde, müssten sie sich vehement gegen Monokulturen und für Grünlandnutzung aussprechen. Stattdessen: Scheinheiligkeit.
    Mfg

  16. Heizen mit Weizen

    ist das beste Propagandastück, welches die grünen Kommunisten, hervorgegangen aus den internationalistischen Kommunisten, angeleitet von den Kommunisten der EU, zustande brachten.

    Nahrungsmittelpreise verdoppelt und den Hungertod in der Dritten Welt hochgehalten. Da können sie stolz auf sich sein, die Avantgard der Weltretter.

  17. @Kilometerfresse

    Zeit?
    Ham die Leute eindeutig zu viel…..sonst würden se nich den ganzen Tag solche Kagge labern.
    Definiere….“echte Lebensqualität“…bevor wir hier den Konsum nieder machen……komisch…..derzeit strömen hundertausende nach Deutschland…..um den Konsum zu huldigen……irgendwie stehste mit Deinen Thesen alleine im Wald rum.

    Jaja…..Überbevölkerung und Konsumwahn….machen den armen Planeten putt……Ökokommunisten in Reinkultur……auf die Bäume ihr Affen, der Wald wird gefegt.
    Komisch nur….Du vetritts genau die Meinung des halben Prozentes an Menschen…..die mehr als 50 % des Weltvermögens in ihre Tresoren bunkern……wie isses, für die den nützlichen Idioten zu spielen?

    Boah eyh…..der Sozialismus ist Tod, hoch lebe der Sozialismus.

    Onkel Heinz……würd ick mich Arbeitslos melden…..würde ich täglich 100 km Dienstfahrten einsparen…..lohnabhängige Arbeit ist der schlimmste Klimakiller…..auf der ganzen Welt.

  18. @Rassbach
    Als KInd habe ich noch gelernt…….-mit dem Essen spielt man nicht-……..heute dient es den Ökos als Brennstoff für ihre nachwachsenen Energieversorgung.
    In der DDR war das Brot so billig…..das wir es an die Schweine und Karnickel verfüttert haben….weil Stiefvater Staat…..dies subventioniert hat……..heute, subventionieren wir in einer waschechten „Demokratie“ die Verbrennung von Lebensmittel……was für ein Fortschritt…….damals ham wir die Schweine und Karnickel wenigsten noch gegessen….heute sollen wir Vegetarier werden…..damit mehr Essen für die Kaggevergaser übrig bleibt.

    Wieviele Menschen auf der Welt sterben heute noch täglich an Hunger?
    Egal……ein paar Fresser weniger, die uns die edlen NaWaRo wegmampfen……und irgendwie….muss ja die Überbevölkerung ausgebremst werden, gelle.

    Ökos…….astreine Erben der Kopfvermesser.
    Onkel Heinz……..als echter Humanist, wüsste ich, wen ick mein Pittbull auf den Hals hetzen würde.

  19. @ #5:

    Wann begreift die Menschheit endlich, dass das kostbarste Gut Zeit ist und nicht Konsum auf Teufel komm raus?

    Echt doof, dass die Menschheit partout nicht kapieren will, dass sie eigentlich etwas ganz anderes möchte als sie denkt. Da braucht es eben manchmal einen Visionär, der den wahren Willen der Menschen kennt, mit starker Hand umsetzt und sich nicht um Nebensächlichkeiten wie Wahlfreiheit schert.

    Der Energiebedarf ließe sich bei damit einhergehendem deutlichem Gewinn an echter Lebensqualität drastisch reduzieren, wenn der ‚homo sapiens‘ sich nicht für Konsummaximierung und „Wachstum“ (das in Wahrheit nur Inflation ist) verknechten würde.

    Wie sich die Lebensqualität mit gleichzeitigem Konsumrückgang steigern lässt, ist halt die Frage. Ich vermute die meisten Menschen haben keinen Spaß an Mangel. Sie wahrscheinlich auch nicht. Obwohl: Wenn Ihre Theorie über das Wachstum richtig ist, müssen Sie Ihren Kommentar mit einem inflationierten Federkiel geschrieben haben. Wer sowas schafft, hat natürlich kein Problem mit Mangel.

    Ansonsten klingt die Theorie ja ganz nett, echte Heidi-Romantik. Man sieht die weidenden Kühe direkt vor sich.

  20. @Kilometerfresser#5
    Sag es halt offen heraus mit der Wahrheit…wir in Deutschland und in den anderen westlichen Konsumwelten sollen endlich so leben, wie es ein Großteil der Afrikaner macht, die gerade in Scharren aus ihrer konsum- und kapitalfreien Welt in unsere Konsum- und Kapitalwelt nach Europa (Deutschland) fliehen.
    Deine Logik ist einfach umwerfend….was rauchst Du eigentlich bzw. ist dir dein Ar… schon so mit Geldscheinen und Wohlstand zugestopft worden, dass es dir zum Mund wieder herausquillt….oder anders gesagt, musst du nichts mehr arbeiten, dass dir solche weltfremden Gedanken durch das Hirn schießen….?

  21. Die deutsche Energiewende ist die größte Lügen- und Verdummungsaktion die man sich vorstellen kann. Im Grunde höchst unsozial, Billionen teuer, uneffizient und den Naturschutz verachtend. Das einzige was sie leisten soll und wahrscheinlich leisten wird, ist die Verschlechterung der Elektrizitätsversorgung. Die drastische Verteuerung ist bereits geschafft. Eigentlich würde man ein solches Konzept als kriminell bezeichnen. Jeder Anlageberater, der seinen Kunden so etwas verkauft hätte, säße schon für lange Zeit hinter Gittern. Das diesen Unsinn kaum jemand wahrnimmt liegt am geschickten moralischen Verpackungsdesign für technische Inhalte. Gleichzeitig wird vermittelt es gäbe hier etwas „umsonst“, eine Art Freibier, ohne Rechnung. Eine Folgenabschätzung existiert nicht, weder aus finanzieller, noch aus ökologischer Sicht. Der Gutmensch weiß einfach inzwischen dass Sonne Wind Raps und Mais in den Himmel, Kernkraft und Kohle hingegen geradewegs in die Hölle führen. Unter dieser Sichtweise spielen banale wissenschaftliche, technische und ökologische Argumente keine Rolle mehr.
    Wenn ich mal meine sehr einfache, persönliche Sichtweise eines engagierten Naturschützers hier nennen darf:
    Wind und Sonne gehören an den Strand, Getreide in den Bauch, und die böse Hexe Urania gehört im Reaktor verbrannt!

  22. Zu den genannten Argumenten:
    Heizn Reeg:
    Kohleabbau rettet vor 200 jahren unsere Wälder: Ja mag sein, aber auch die Einführung der Nachhaltigkeit, die Intensivierung der Landwirtschaft (geringerer Flächenbedarf) und Aufgabe der Heidschnuckenzucht habe Ihren Beitrag geleistet, können Sie belegen wer zu wieviel gerettet hat??? Im übrigen war die ungebremste Kohlenutztung nach der Rettung des Waldes sofort wieder dabei diesen massiv durch Schwefel und Stickstoff Einträge zu schädigen. Tagebau von Kohle und Ölsand vernichtet nach wie vor weltweit Waldflächen. Hotznutztung allgemein ist nicht die ökologischste Form der Waldnutztung aber immer noch besser als kein Wald.
    fracking:
    Es gibt keine Zahlreichen Bohrtürme? in Deutschland vielleicht nicht, aber schauen sie sich auf Google earth mal die Umgebung von z.B. Odessa Texas an…
    Insgesammt sehe ich in Ihren Beispielen keinen Beweis für eine Mssive schädigung der Umwelt

    @ M. Krüger
    Der Flächen verbrauch in Hektar für dieselbe Energiemenge liegt bei Energiepflanzen höher als bei Braunkohle, die Eingriffe in die Natur sind aber wesentlich geringer, die Kosten und damit der Aufwand für die Renaturierung bei Braunkohle dürften wohl auch 50 mal höher sein wenn nicht mehr. Energiepflanzen ‚rauben das Land für immer‘? Da sich wohl fast jede Pflanze zu Energie machen lässt haben sie wohl recht, dann haben die Pflanzen aber auch schon immer alle Flächen geraubt ( fragt sich bloß von wem ), wenn es aber um Umwandlung von Maisflächen in andere Nutztungsformen geht so ist die innerhalb weniger Monate möglich, eben weil der Eingriff in die Natur nicht so gravierend ist. Abgesehen von der reinen Fläche die für die Braunkohle abgebaggert wird, wird auch die Umgebung in einem viel größeren Umkreis geschädigt, vor allem durch das Abpumpen von Grundwasser (sumpfen) und dadurch bedingte Bergschäden und den Eintrag von Schdstoffen. Bitte sehen sie dazu: http://tinyurl.com/o8uehjy
    Die Konsequenz die Sie daraus ziehen hat wohl ausser Ihnen noch nie jemand so gezogen, allein der Gedanke ist absurd. Es gibt aber in der EU noch Länder mit erheblichem Flächenpotential gerade auf Marginalstandorten wo sich z.B. Ölpflanzen anbauen liessen (Stichwort: Purgiernuss in der Extrema Dura). Damit könnte strukturschwache Gebiete gefördert werden. Man kann heutzutage solche Fragen über Handel regeln, Herr Krüger.

    @ #7 Heinz Reeg
    Zu der Frage ‚Vogelschlag bei Windkraftanlagen‘: Der NABU schreibt laut Wikipedia:
    Nach einer Studie des NABU[18] von 2005 sterben in Deutschland jährlich etwa eintausend Vögel durch Kollision mit einer WEA. Betroffen sind insbesondere Greifvögel. Daneben werden im Umkreis von WEA auch immer wieder viele tote Fledermäuse gefunden. Dem gegenüber stehen etwa zehn Millionen getöteter Vögel durch Straßenverkehr und Stromleitungen (BUND-Schätzung). Der NABU hatte 127 internationale Studien ausgewertet und kam zum Schluss, dass durch Windenergie in Deutschland keine Vogelart gefährdet sei.
    Oder auch:
    Die WEA-spezifischen Vogelverluste insbesondere durch Kollisionen („Vogelschlag“), vereinzelt auch durch Barotraumata, sind, von Ausnahmen abgesehen, relativ gering, da sie nur punktuell bzw. auf vergleichsweise kleiner Fläche wirken. Diesbezüglich sind die Gesamtverluste weitaus geringer als die Verluste an Freileitungen oder im Straßen- und Schienenverkehr, da sich diese Trassen auf sehr großen Strecken und Flächen auswirken. Auch an anderen punktuellen Strukturen wie Sendemasten, Türme oder Glasscheiben an Gebäuden kann es zu deutlich höheren Verlusten kommen.
    Quelle: http://tinyurl.com/qzg8e5q
    Die Problem durch Flächenversiegelung (das meinen sie wohl mit Trockenheit bzw. Regenwasser wird nicht mehr gespeichert) ist auch relativ gering, gerade im Wald wird das von den baulichen Strukturen abfliessende Wasser ja durch den umgebenden Waldboden aufgenommen, alles nichts gegen die Absenkung des Grundwassers im Tagebau und ein paar Meter Autobahn durch einen Wald dürfeten da auch wesentlich gravierender sein.

    Ich will gar nicht bestreiten das auch die alternativen Energieträger Ihre ökologischen Problem haben und bin auch dafür das die angegangen werden und es gibt da auch Lösungsmöglichkeiten z.B. über die Auswahl von Standorten für WEA.
    Ihr Massstäbe was den Naturschutzt angeht scheinen sehr hoch zu sein, was ich Gundsätzlich begrüsse, sie machen sich sicherlich auch gegen Autobahn und Flughafenausbau stark, da ja hierdurch wesentlich mehr Vögel sterben und Oberfläche versiegelt wird oder gilt Ihre Besorgniss ausschließlich den Vögeln die von WEA ‚geschredert‘ werden und wenn ja, wie kommte es zu dieser Inkonsequenz?

    @#8 Herr Krüger:
    Ich will Ihnen gar nichts verbieten, ich denke nur wenn man sich z.B. gegen Düngemittel, Pestizide und Monokulturen stark macht dann sollte man konsequenter Weise die Punkte angehen wo der Gebrauch am größten ist und das wäre die Nahrungs- und Futtermittelproduktion. Bei Nahrungsmitteln besteht im übrigen nicht so sehr ein Mengen- als ein Verteilungsproblem und was den möglichen Ertrag pro Fläche angeht würde ich Ihnen mal empfehlen nachzulesen was die Permakultur an Flächenleistung bringt.

    @ #10 H. Reeg

    Dem Grundwasser ist es ziemlich egal, ob es durch Nitrat aus Mineraldünger oder Gärsubstrat belastet wird. Das Problem beim Mais ist sein hoher Bedarf und dass lange Zeit im Jahr Maisäcker keinen Bewuchs haben, wodurch der Nitrateintrag ins Grundwasser gefördert wird.

    War zwar nicht an mich gerichtet aber ich muss hier trotzdem wiedersprechen. Es ist nicht egal in welcher Form und Menge Dünger auf den Feldern ausgebracht wird. Das in irgendeiner Form die durch Ernte entzogenen Nährstoffe zurückgebracht werden müssen dürft wohl klar sein, dabei ist der Dünger um so günstiger der langsam abgegeben wird und die Humusbilanz verbessert. Hier schneidet Gärsubstrat deutlich besser ab. Jeder Bauer der an der Erhaltung der Fruchtbarkeit seiner Äcker interessiert ist wird im übrigen eine Fruchtfolge einhalten, so das es zu keinen langen Brachen kommt.

    Zusammenfassend habe ich nichts gelesen was den Satz „Der Planet Erde erlebt einen Raubbau wie ihn die Menschheit in ihrer Geschichte noch nie zuvor erlebt hat.“ in zusammenhang mit alternativen Energien rechtfertigen würde.
    Was ich statt dessen sehe ist das Probleme hochstlisiert werden die in anderen Bereichen in weit größerem Ausmaß seit Jahren gang und gäbe sind (Monokultur des Nahrungsmittelanbaus, Vogelschlag bei Verkehr etc.) und polemische Angriffe auf meine Person.
    Insgesammt bleibt der Eindruck das Sie aus ideologischer Verblendung den Splitter im Auge der alternativen suchen und den Balken im Auge der fossilen nicht sehen wollen…

  23. Dem gegenüber stehen etwa zehn Millionen getöteter Vögel durch Straßenverkehr und Stromleitungen (BUND-Schätzung).

    eine Schätzung für gehirngewaschene ,wohlmeinende Vollidioten ? 😉

    vor Jahren wollten Grüne auch die Erdverkabelung verbieten, weil die Vögelchen nichts zum hinsetzen hätten 😉

    wer hat den deutschen Michel nur so verblödet?

    Ich will gar nicht bestreiten das auch die alternativen Energieträger Ihre ökologischen Problem haben und bin auch dafür das die angegangen werden und es gibt da auch Lösungsmöglichkeiten z.B. über die Auswahl von Standorten für WEA.

    was für ein Gesülze…. bei Windstille stehen sie an jedem Standort, etwa 6000-7000h im Jahr.

    das größte Problem haben sie mit dem Ressourcenverbrauch, sie verbrauchen je installierte KW 15-30 mal soviel Eisen, Kupfer, Beton, …… als konventionelle KW. Verschwendung für 15% Verfügbarkeit im Jahr…

  24. Herr Egberts,

    es sind wohl eher 18-30 Millionen Vögel unmd Fledermäuse pro Jahr in Deutschland gesamt…

    Es wird ja in Deutschland auch nichts dazu gemeldet, die „offiziellen“ Zahlen sind unfassbar gering.

    Gemäss der Schweizer Vogelschutz-Vereinigung Birdlife kommen jährlich zwischen 6 und 18 Millionen Vögel und Fledermäuse allein in spanischen Windkraftanlagen zu Tode, hochgerechnet für Deutschland kann man realistisch von 18-30 Millionen toten Vögeln pro Jahr ausgehen.

    NABU redet von 2 Vögeln pro Anlage und Jahr, selbst wenn ich nur mit einem Auto an so einer Windmühle vorbeifahre sehe ich schon mehr…Traurig, wie man seinen Selbstzweck aus ideologischen Gründen so verraten kann.

    Aber man kann sich ja alles schön reden.

    Ich fahre seit 25 Jahren Auto und haben mehr tote Dachse als Vögel auf den Straßen gesehen.

    Und immer daran denken: Windkraftanlagen ersetzen nichts, sie kommen zusätzlich sinnlos zu den vernünftigen Stromerzeugern oben drauf.

  25. @P. Egberts

    Ich sagte ja, 30 Jahre Ökologismus hinterlassen ihre Spuren und einige Leute lernen nicht mehr dazu.

    Lieber Herr Egberts, ich erkläre es Ihnen nochmals.

    * Energiepflanzen wie Raps und Mais haben eine negative Klimabilanz und sind genauso klimschädlich wie Kohle, Erdöl, Gas. Kurbeln also Ihren Treibhauseffekt an. Deshalb lehnen fast alle Naturschutzverbände Biokraftstoffe und Bioenergie ab. Auch wegen der Folgen des Energiepflanzenanbaus wie Maiswüsten, Rapswüsten, Palmölpantagen, wo einst Tropische Regenwälder waren. Etc..

    * Der Flächenverbrauch der deutschen Braunkohletagebauten beträgt ca. 2.400 km²= 240.000 ha. Damit erzielen Sie 12% des Primärenergieverbrauches. Braunkohletagebaue werden renaturiert und zu Erholungsgebieten und NSG umgestaltet. Der Flächenverbrauch der Energiepflanzen beträgt 2.100.000 ha. Also rund das 9-fache der Braunkohle. Damit können Sie aber nur 2% des Primärenergieverbrauches decken (0,3% mit Rapsöl und 1,7% mit Methangas aus Mais). Also 1/6 der Braunkohle. Der Flächenverbrauch der Energiepflanzen ist um das 50-fache höher als bei der Braunkohle, bei gleichen Energieertrag. Und Energiepflanzen rauben das Land für immer, wenn man dabei bleibt.

    * Rohbraunkohle hat einen Heizwert von 8 MJ/kg und eine Trocken-Dichte von 700 kg/m^3. Also haben Sie einen Heizwert von 5.600 MJ/m^3. Für die selbe Energieausbeute benötigen Sie 0,125 ha = 1.250 m^2 Raps. Oder 0,023 ha = 230 m^2 Mais. Braunkohle wird zudem bis in 400 m Tiefe abgebaut. Raps und Mais nur an der Oberfläche. Dadurch benötigen Energiepflanzen viel, viel mehr Land. Ist eigentlich logisch?

    * Aus den Wäldern wird schon rausgeholt, was rausgeholt werden kann. Wollen Sie die energetisch stärker nutzen, so müssen Sie Bäume aus schnell wachsenden Monokulturen anpflanzen, oder die Wälder plündern, bis sie nicht mehr da sind.

    * Ölbohrlöcher und Gasbohrlöcher und Karvernen verbrauchen fast gar kein Land.

    * Fracking wird seit Jahrzehnten praktiziert, ohne das sich je ein Ökologist bis vor ca. 10 Jahren darüber aufgeregt hätte. Fracking und Frackfluide werden übrigens auch bei Geothermiebohrungen eingesetzt, ohne dass sich je ein Ökologist dort darüber aufgeregt hätte.

    * Nahrungsmittel können von mir aus gerne, soweit es geht, ohne Pflanzenschutzmittel angebaut werden. Dann steigt aber der Flächenbedarf und Ihre Energiepflanzen können somit gar nicht mehr angebaut werden. Dauergrünland, wie Wiesen und Weiden, die dem Anbau von Energiepflanzen weichen müssen, werden gar nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt.

    Herr Egberts, Sie leben also sowas hinter dem Mond.

  26. @Egberts

    PS

    Noch zu den Windrädern:

  27. @Egberts

    PPS

    Die Zeit der Schwefelemissionen und des Sauren Regens in Deutschland, der sowieso immer sauer war, denn der pH-Wert von Regen liegt bei 5,6 und das deutsche Waldsterben sind übrigens seit Jahrzehnten vorbei.

  28. @Eggie

    Nach einer Studie des NABU[18] von 2005 sterben in Deutschland jährlich etwa eintausend Vögel durch Kollision mit einer WEA. Betroffen sind insbesondere Greifvögel.

    Es gibt keine ernstzunehmende Studie……die die wahren Vogel/Fledermaus-Opferzahlen an WKA ermittelt haben……einzig wurde im Land Brandenburg über ein paar Monate, 2 mal tägliche ein Windpark abgesammelt………während die ganzen tollen Vogelschlag-Strommastenstudien…..eine Hochrechnung sind, die nicht repräsentativ sind…..global gesehen.
    NABU und BUND…….sind als Verfechter der Energiewende…..als neutrale Naturschützer schon lange unglaubhaft geworden….einzig, wenn mit einer Klage mal etwas Geld für die korrupte Führung rausspringt…..tun sie so, als ob sie sich noch für die Umwelt interessieren.
    Wahre Naturschützer…..drehen sich bei diesen Organisationen nur noch angewidert wech…….so siehts nämlich heute aus.

    Spendengelder…..um einen Apperat am Leben zu erhalten, der der Natur mehr schadet als nutzt……das ist der einzige Sinn und Zweck dieser Natur-Verbrecher.

    Deine Propgaganda ist vom Feinsten……aber derart leicht in die Tonne zu kloppen, das dem Pittbull jetzt schon wieder langweilig wird.
    Onkel Heinz……….knurrr

  29. @Eggie
    Nachtrag……zu Deiner erlogenen Behauptung….

    Der NABU hatte 127 internationale Studien ausgewertet und kam zum Schluss, dass durch Windenergie in Deutschland keine Vogelart gefährdet sei.

    Was zu beweisen gewesen wäre……..dumm gelaufen, Du kleines Ersatz-Propaganda-Organ.

    Energiewende tötet Deutschlands heimliches Wappentier

    Die Greifvogelart Rotmilan nistet vor allem in Deutschland. Seit es immer mehr Windräder gibt, ist sie vom Aussterben bedroht. Baden-Württemberg versucht das Dilemma mit enormem Aufwand zu lösen.

    Traue keiner Studie, die Du nicht selber gefälscht hast. Aber wehe ein Juchtenkäfer hält sich in Rufweite eines Bahnhofneubaus auf……und schon ketten sich Ökos an die Bäume…….verlogenes Gesindel.

    Euch ist doch die Natur völlig egal……sie dient nur dazu, eure menschenfeindliche Agenda an den/die leichtgläubige/n Mann/Frau zu bringen.

    Onkel Heinz……wenn Lügen kurze Beine macht…..dürfte NABU/BUND nur noch im Rollstuhl unterwegs sein.

  30. @Micha
    Hihi….PH-Wert……wenn Ökos wüsste, wie mickrig der bei destillierten Wasser ist (knapp 5)….würden se das Zeuch sofort verbieten…..naja…..janz richtig isses ja auch nicht, denn der Brühe fehlen die Ionen…..um genug PH zu machen.

    H.E.

  31. @Michael Krüger

    Hab mir mal grad das Video angesehen. Dort stand was von billigen und modular aufgebauten AKW der Generation 3+. Du weisst schon, dass der EPR Generation 3+ ist, also das Teil was zur Zeit in Flamanville und Olkiluoto gebaut wird?

  32. @Heinz

    Hihi….PH-Wert……wenn Ökos wüsste, wie mickrig der bei destillierten Wasser ist (knapp 5)….würden se das Zeuch sofort verbieten…..naja…..janz richtig isses ja auch nicht, denn der Brühe fehlen die Ionen…..um genug PH zu machen.

    H.E.

    Chemie haben sie in der Schule wohl abgewählt. Destilliertes Wasser einen pH von 7. Regen hat einen pH von 5,6 durch das CO2 in der Luft. Der pH-Wert ist nicht linear sondern logarithmisch.

  33. @oxybenzol

    Das ist nur bedingt richtig und jeder Aquarianer kann ihnen zeigen, dass mit dem destillierten Wasser etwas nicht stimmt. Nur frisch destilliertes hat den pH=7, es löst aber sehr schnell Luft-CO2, wodurch innerhalb kurzer Zeit der pH unter den von Leitungswasser sinkt. Der Ph von Dest Wasser ist immer niedriger als von Leitungswasser.

    PM

  34. @oxibenzol, #31

    Der EPR ist kein modularer G3+ Reaktor, sondern eine über jedes grünes Stöckchen zu springen versuchende technische Fehlgeburt. Viel zu teuer, dadurch viel zu groß (leistungsstark). Wenn Kernkraftgegner gerade diesen Reaktor ständig anführen, zeigt das nur, dass sie sich wohl noch nicht mit dem Markt für diese Kraftwerke beschäftigt haben.

    Der im Video gezeigte AP1000 ist tatsächlich eine modular aufgebautes Kraftwerk, aber noch in der Anlaufphase, bei der die Kosten noch relativ hoch sind. Und eine weitgehende Modularisierung im Kraftwerksbau wird sich eh erst mit Kleinreaktoren realisieren lassen. Wenn dann die Serienfertigung richtig läuft und 1000 Stück gebaut sind, werden in Deutschland viele überflüssige Fundamente im Waldboden zu finden sein.

  35. @Peter Merbitz

    Destilliertes Wasser, ist Wasser ohne gelöste Ionen. Wenn sich darin Ionen lösen, dann ist es kein dest. H2O mehr. Außerdem würde der pH-Wert von Leitungswasser genauso absinken, wenn sich darin CO2 löst, von daher verstehe ich ihre Argumentation nicht.

  36. @Oxxy
    Hahahaha…….in welcher Schule warst Du denn?…..Waldorf….Namen tanzen?

    Ich habe dienstlich eine chemisch/physikalische Wasseraufbereitung…….und messe täglich PH-Wert, Resthärte, Leitfähigkeit und anderes Zeuch…..meine Brühe hat eine Leitfähigkeit unter 20 Microsiemens…..und einen PH-Wert um die 5…..also erzähl mir nix vom Schulwissen, das Du meinst, irgendwann gelernt zu haben.
    Die PH-Wert-Messung bei der Abwesenheit von Ionen ist eh nicht besonders aussagefähig…….genauso wie die so-genannte „Versauerung“ der Meere….ihr Öko-Laien könnt mit diesen Werten absolut nix anfangen.

    Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Er ist der negative dekadische Logarithmus (= Zehnerlogarithmus) der Wasserstoffionen-Aktivität:[1] Er ist eine dimensionslose Zahl.

    https://de.wikipedia.org/wiki/PH-Wert
    Halt Dich einfach aus Sachen raus, von den Du keine Ahnung hast….Basta.

    PS. Ich arbeite mit PH-Werten von 9,5 bis 10,5…….und trotzdem ätzt mir das Wasser nich die Hand wech.

    Onkel Heinz…….Tja, als Heizer muss man nich nur Kohlen nachlegen.

  37. @Heinz

    Ich habe dienstlich eine chemisch/physikalische Wasseraufbereitung…….und messe täglich PH-Wert, Resthärte, Leitfähigkeit und anderes Zeuch…..meine Brühe hat eine Leitfähigkeit unter 20 Microsiemens…..und einen PH-Wert um die 5…..also erzähl mir nix vom Schulwissen, das Du meinst, irgendwann gelernt zu haben.
    Die pH-Wert-Messung bei der Abwesenheit von Ionen ist eh nicht besonders aussagefähig…….genauso wie die so-genannte „Versauerung“ der Meere….ihr Öko-Laien könnt mit diesen Werten absolut nix anfangen.

    Hast du mal ausgerechnet ob man bei 20 Microsiemens bzw. 10 ppm auf einen pH von 5 kommen kann?

    Dein wiki-Link sagt, dass reines Wasser einen pH-Wert von 7 hat.

    Was die 9,5 betrifft, ich hab mir beim Händewaschen auch noch nie was verätzt.

    Was die Versauerung der Meere betrifft, so fällt mir da folgendes ein. Wenn ein Korallenriff statt größer kleiner wird, muss sich was verändert haben. Eine Möglichkeit ist ein niedrigerer pH-Wert, der eine Umwandlung von CaCO3 in CaHCO3 begünstigt. Da CaCO3 nur eine Löslichkeit von 14mg/l hat und CaHCO3 von 1,6g/l, wird der Kalk quasi ausgewaschen.

  38. @Mad-2-Max

    Der im Video gezeigte AP1000 ist tatsächlich eine modular aufgebautes Kraftwerk, aber noch in der Anlaufphase, bei der die Kosten noch relativ hoch sind. Und eine weitgehende Modularisierung im Kraftwerksbau wird sich eh erst mit Kleinreaktoren realisieren lassen. Wenn dann die Serienfertigung richtig läuft und 1000 Stück gebaut sind, werden in Deutschland viele überflüssige Fundamente im Waldboden zu finden sein

    Ich hatte angenommen, dass Frankreich mit über 50 Reaktoren im Land + einiges an exportierten, schon etwas Ahnung vom AKW-Bau hat, zumal der EPR die AKW der 2. Generation ersetzten sollten.
    Ist schon ein AP1000 fertiggestellt? Warum kauft GB 2 Areva EPR mit 13ct/kWh, wenn man AP1000 haben kann und sogar 3 davon gekauft hat?
    Machen Kleinreaktoren überhaupt Sinn? Ich dachte AKW werden deshalb so groß gebaut, um ein besseres Kosten/Nutzen-Verhältnis zu bekommen.

  39. @Oxxy
    Stimmt, Du hast recht……das Problem ist das offene Becherglas….

    Häufig wird dabei die Probe im Becherglas in Kontakt mit Luft (enthält CO2) gemessen. Ein hochreines Wasser nimmt dabei schnell das CO2 auf und aufgrund des ungepufferten Systems wird ein saurer pH-Wert gemessen, der aber nicht identisch mit dem ursprünglichem pH-Wert des Reinstwassers ist -- reines Wasser mit einer spezifischen Leitfähigkeit von 0,055 µS/cm muss einen pH-Wert von 7 haben…..

    Häufig wird in der Praxis für eine pH-Wertmessung von Reinstwasser „etwas Salz“ , z.B. Kaliumchlorid, zugegeben. Bei diesem neutralen Salz sind die Wanderungsgeschwindigkeiten des Kations und des Anions fast identisch. Diese Salzzugabe bedeutet aber auch nur eine Veränderung (Erhöhung) der Leitfähigkeit. Diese Verfahrensweise führt oft zu sauren pH-Werten, weil auch Kohlensäure (CO2 aus der Luft) zugeführt wird -- von dieser Vorgehensweise ist daher abzuraten. Ein pH-neutrales Reinstwasser mit pH 7 verändert diesen Wert durch die Luftaufnahme bis zur Sättigung mit der Luft auf einen Wert von ca. 5,4. Bereits 1 Prozent der Sättigung mit Luft bedeutet eine Absenkung auf etwa 6,3-6,4.

    http://www.laborpraxis.vogel.de/labortechnik/articles/106273/

    Janz wichtig is dat hier….
    Der pH-Wert ist temperaturabhängig; ein pH-Wert, abweichend von pH 7, bedeutet also nicht immer eine saure oder alkalische Lösung.

    Zu der angeblichen „Versauerung“ der Meere empfehle ich den Artikel von Micha….
    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/versauerung-der-meere-reale-bedrohung-oder-nicht-mehr-als-panikmache/0012876/

    Ein weiteres Beispiel in erdgeschichtlicher Zeit liefert das Paläozoikum (Kambrium bis Perm/ der Zeitraum von ca. 542 Millionen Jahre bis ca. 251 Millionen Jahre vor heute). Im Paläozoikum lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre zumeist um ein Vielfaches höher als heute, trotzdem gab es ausgedehnte Korallenbänke. Die größten jemals aufgetretenen Riffgebiete gab es im Devon, einer Zeit in dem der CO2-Gehalt der Atmosphäre rund 2.000 ppm betragen hat, was in etwa dem fünffachen des heutigen Gehaltes entspricht.

    Sorry…..Reinstwasser-PH war mein Fehler.
    H.E.

  40. @Heinz

    Der Artikel zur Versauerung der Meere ist zwar interessant, aber er klammert eine wichtige Sache aus, die Evolution. Für den Planten ist der Klimawandel kein Problem. Die Evolution sorgt dafür, dass neue Arten entstehen, welche besser an die neuen Bedingungen angepasst sind. Dem Leben auf der Erde ist es auch egal ob dieser Wandel 50, 100 oder 1000 Jahre dauert. Nur verhält sich der Mensch an der Stelle nicht wie eine Pflanze. Er legt sich nicht einfach hin und stirbt. Er sucht sich neue Gebiete, in welchen er weiterhin überleben kann, sprich Völkerwanderung.
    Wenn man davon ausgeht, dass der Klimawandel nicht aufhaltbar ist, müsste die Politik eine völlig andere Richtung einschlagen. Nur haben wir Kapitalismus. Das Ich, die eigenen Stadt, das eigene Land ist wichtiger als der Rest. Ein Umdenken wird wohl aber erst in Folge eines Krieges erfolgen, da Krieg und Unterdrückung noch nie eine dauerhafte Lösung waren.

  41. @oxxy
    Diese Webseite könnte auch für Zeitgenossen die Wind für eine vernünftige Energiequelle halten, interessant sein. http://www.nukeklaus.de
    Die Empfehlung gilt nur wenn sie nicht gehirngewaschen sind und ein Wort mit nuk… keine schwere Angstattacke auslöst.

    Zumindest für Bürger eines Industrielandes sollte der Entwicklungsstand der Kerntechnik interessant und auch den Gegnern derselben bekannt sein. Zum Beispiel die Konzepte der Generation 4 die allmählich in die Realisierungsphase kommen. Es ist vollkommen klar dass die Nutzung der Kernenergie nur dann wieder verschwindet wenn alle Menschen auf der Welt ihren technischen Verstand ebenso verlieren wie der grüngewaschene Teil unserer Landsleute. Das Modell Deutschlands wird nach heutigem Wissen nicht in der Lage sein ein Industrieland zu versorgen. Folgerichtig entscheiden Unternehmen die auf eine verlässliche Energieversorgung angewiesen sind, zunehmend für Investitionen in anderen Standorten. Eine Veränderung könnte sich allenfalls durch die Verfügbarkeit sehr preisgünstiger und effizienter Speichertechniken ergeben, die allerdings sind noch nicht einmal am fernsten Horizont zu erahnen.
    Die zivile Kerntechnik ist derzeit auf dem Wege zu signifikanten technischen Verbesserungen und Wirkungsgradgewinnen. Die Optionen zeigen große Unterschiede zu den meisten heute in Betrieb befindlichen Anlagen, die ja eine Fortschreibung der militärischen Anlagen des letzten Jahrhunderts sind. Lustigerweise basieren einige der neuen Reaktorkonzepten auf deutschen Ideen und Prototypen welche zB in China sehr pragmatisch aufgegriffen werden. Seltsamerweise geht das am Schirm der hiesigen Journalisten vollkommen vorbei.

    Eines ist auf jeden Fall klar:
    sollte die CO2 Pollution tatsächlich ernstzunehmen sein, wird die Nutzung der Kernenergie eine sehr große Rolle spielen müssen, zumindest für die Betreiber nennenswerter Industrien. Warum vor diesem Hintergrund Deutschland nicht nur aus dem Betrieb von kerntechnischen Anlagen aussteigt, sondern auch an keinen Forschungsaktivitäten mehr teilnimmt, bleibt unbegreiflich. Teilnahme erfolgt nur noch an der Fusionsforschung, vermutlich weil das standardisierte Grünhirn mangels naturwissenschaftlicher Kenntnisse nicht einmal weiss, dass es auch hier um „Atome“ geht, oder wie meistens, null Ahnung hat.

  42. @oxi, #38

    Ich hatte angenommen, dass Frankreich mit über 50 Reaktoren im Land + einiges an exportierten, schon etwas Ahnung vom AKW-Bau hat, zumal der EPR die AKW der 2. Generation ersetzten sollten.

    Ahnung haben die schon, wenn auch aufgrund zu weniger Projekte keine Vergleich mit den 70/80ern. Areva hat den aus meiner Sicht falschen Ansatz gewählt Sicherheit durch Komplexität zu erreichen. Das halte ich für einen teuren Irrweg.

    Ist schon ein AP1000 fertiggestellt? Warum kauft GB 2 Areva EPR mit 13ct/kWh, wenn man AP1000 haben kann und sogar 3 davon gekauft hat?

    13ct/kWh sind vollkommen indiskutabel. Es gibt keinen Grund das Strom aus KKW teurer sein muß, als Strom aus Kohle und Gas. Vielleicht am Anfang, aufgrund der hohen Kapitalkosten aber über die Laufzeit ist das eine Witz. Ich denke EdF wollte solch einen Preis, um möglichst schnell die Investitionskosten einzuspielen, bevor die Politik auf die Idee kommt, die Rahmenbedingungen zu verändern. Und der britischen Regierung geht der Arsch wohl auf Grundeis, weil die bald Probleme mit ihrer Versorgung bekommen. Mit dem Rücken an der Wand erreicht man nicht die besten Verhandlungsergebnisse.

    Machen Kleinreaktoren überhaupt Sinn? Ich dachte AKW werden deshalb so groß gebaut, um ein besseres Kosten/Nutzen-Verhältnis zu bekommen.

    Kleinreaktoren ermöglichen einen anderen Sicherheitsansatz, der die Kosten am einzelnen Standord vergleichbar niedriger macht. Die Wirtschaftlichkeit wird dann durch eine große Stückzahl und weitgehende Fabrikfertigung erreicht. Die Skaleneffekte kommen hier nicht durch die Größe des einzelnen Kraftwerks, sondern durch die Anzahl der gefertigten Einheiten. Wenn man in eine Fertigungshalle von Boeing reinschaut, sieht man, wie in Zukunft der Reaktorbau wohl aussehen wird. Ähnliche Sicherheits- und Qualitätsanforderungen und Serienfertigung. Es bleibt spannend.

  43. @Oxxy

    Das …ICH….ham uns 40 Jahre lang die Kommunisten auszutreiben versucht und sind krachend daran gescheitert.
    Es liegt nun mal in der Natur des Menschen….erstmal seinen eigenen Arsch zu retten und dann erst an andere zu denken.

    Die Zeichen stehen auf Sturm……es wird bewaffnete Auseinandersetzungen geben….die Kriegstreiber rühren die Werbetrommel…….ethnisch/nationale Unvereinbarkeiten werden am Ende sogar die EU zerlegen…..die nächste Finanzkrise sitzt auch schon in den Startlöchern…….und wir?…., balgen uns um eine lächerliche Erwärmung der unteren Troposphäre.
    Die Aussichten sind düster…….
    H.E.

  44. # 42 mad
    Warum der Strom aus den neuen Anlagen diesen für heutige Verhältnisse hohen Preis hat, ist in den Medien leider nicht rübergekommen. Auch nicht ob er über die Zeit von 35 Jahren beibehalten wird. Vermutlich haben englische Investoren null Eigenkapital eingesetzt, sodass die Finanzierungskosten gewaltig reinhauen. Vielleicht gibt es für höhere (Papier-) Investitionen in CO2 freie Atomtechnik auch höhere EU Subventionen? Technologiebedingt ist der Preisansatz jedenfalls nicht zu erklären. Vermutlich sind die Maschinen nach Vertragslaufzeit komplett bezahlt, und laufen dann noch 100 Jahre höchst wirtschaftlich weiter. Der in vielen deutschen Zeitungen angestellte Vergleich zum Solarstrom, welcher angeblich inzwischen schon billiger sei, hinkt natürlich komplett da man die 24/7 Verfügbarkeit der Kernkraftwerke nicht einbezieht.Nach dem Kriterium der sicheren Verfügbarkeit betrachtet wären Solar und Windkraftwerke nahezu unendlich teurer weil die Verfügbarkeit auch durch Überdimensionierung nicht hergestellt werden kann.

  45. @Klebelsberg, #44

    Technologiebedingt ist der Preisansatz jedenfalls nicht zu erklären.

    Da bin ich vollkommen Ihrer Meinung. Wenn Kernkraft teurer als Kohle/Gas ist, kann irgend etwas nicht stimmen.
    Ein enormer Vorteil der Kernenergie ist ihre Vorhersagbarkeit. Mit einem Kernkraftwerk hat man einen Hedge auf die Energiepreise der Zukunft. Man kann für ein Kernkraftwerk heute die ungefähren Strompreise in hundert Jahren abschätzen. Das kann man mit keiner anderen Energiequelle, da alle an den volatilen Preisen der fossilen Energien hängen. Das heißt, selbst wenn heute die Erzeugungspreise mit Kernkraft höher wären, könnte man das rechtfertigen, weil man mit dem Preisunterschied eine Option auf zukünftige niedrige Preise kauft. Solche Überlegungen treiben vielleicht auch in UK die Regierung dazu, eigentlich irrsinnige Preise zuzulassen.

    Der in vielen deutschen Zeitungen angestellte Vergleich zum Solarstrom, welcher angeblich inzwischen schon billiger sei, hinkt natürlich komplett

    Die Anhänger, Verfechter und Profiteure der Technologien, die auf diffusen, zufälligen Energien basieren, vergessen halt allzugerne absichtlich oder aus Unwissenheit, dass zwischen Energieerzeugung und Energieversorgung ein großer Unterschied besteht. Bei konventionellen Energien liegt er in guter Nährung in Deutschland bei rund 100%, für regenerative, je nach Kapazitätsfaktor sicherlich um ein Vielfaches höher.

  46. #22 P.Egberts,

    Sie verdrehen die Tatsachen. Die Landwirtschaft war von jeher in Konkurrenz zum Wald. Die Intensivierung der Landwirtschaft war die Folge der Erfindung des Kunstdüngers, wodurch auch bisher nährstoffärmere Flächen unter den Pflug genommen werden konnten. Nochmals für Sie, der GESAMTE heutige Waldertrag könnte nur rd. 10% des Heizwärmebedarfes der Haushalte ersetzen. Bis zum Beginn der ind. Revolution war Holz mit weitem Abstand 1. der größte (fast einzigste) Energielieferant, dann 2. Bauholz für den Bergbau und Holzkohle für die Schmelze und 3. Bauholz allgemein. Alles andere ist ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Ein „Waldsterben“ gab es nie. Das Waldsterben, das merkwürdigerweise nur in Deutschland zur Hysterie führte, war die Folge der Jahrhundertdürre 1976 auf die der extreme Kältewinter 1978/79 folgte. Man nannte die Schäden anfangs der 80er zunächst „NEUARTIGE“ Waldschäden. Die zu „Grünen“ mutierten Ex-DKP/KBWler machten dann „Waldsterben“ daraus, pure Panikmache. Geschädigt werden hauptsächlich Fichtenmonokulturen auf trockenen Standorten. Wohl gab und gibt es Waldschäden, die sind sogar bis weit in die Vergangenheit dokumentiert, beispielsweise im bayrischen Wald im Bereich der Abluftfahnen der damaligen Glashütten. Geschädigt werden hauptsächlich Fichtenmonokulturen auf trockenen Standorten. Laubgehölze sind weit weniger anfällig. Wenn Sie sich übrigens mal tatsächlich neuartige Waldschäden anschauen wollen, dann betrachten Sie sich mal die Bäume im Umkreis der Ammoniakausgasungen der Faulgasreaktoren……

  47. Immer mehr Mais bedeutet, subventioniert durch Papa Staat, Mais ist rentabler als Ökolandbau.
    Die grüne Planwirtschaft ist genau das gegenteil von Umweltschutz sondern Umweltschmutz.
    Hier ein Beitrag des NDR: „Biobauern in Not“

    https://youtu.be/UsdppAWaeMY

  48. Es ist der Westliche Lebensstil, der unseren hohen Energieaufwand erforderlich macht, immer mehr, immer höher, immer besser, besser 20 Tshirts in einem Jahr für 5 Euro das Stück wie 5 für 20 Euro das Stück gekauft.
    Besser EInzelkinder in die Welt gesetzt, mit großem eigenen Zimmer, Yoga und Klavierkurs und verwöhnt anstatt 2 oder 3 Kinder, die lernen zu Teilen, mit weniger zufrieden zu sein und das es andere Werte wie den Materialismus gibt. Das was uns prägt, das begleitet uns schlieslich unser Leben lang. Alles was wir heute konsumieren ist zu 90% doch Billiger Mist, Wegwerfprodukte. Möbel, die nicht länger als 4 Jahre halten anstatt welche die 30 Jahre halten. Wäre ja „Altbacken“

    Wieviel Aufwand und Inovationskraft geht in unserer Kultur für soviel Dekadentes drauf, sei es das I Phone 6 oder der Golf 8 nachdem der Golf 7 nach 4 Jahren schon wieder Ausgemustert wurde, anstatt für Beständiges, Dauerhaftes?
    Vielleicht ein bischen einfach alles betrachtet, aber sehr vieles kommt mir in dieser Welt einfach verkehrt vor.

    I

  49. #48

    Da wird kein Klischee ausgelassen. Sehr gut!

  50. #22 Egberts,
    Fortsetzung
    Herr Egberts, Sie träumen von einer Folklorelandwirtschaft, die es nicht gibt. Fruchtfolge beim Energiemais? Fehlanzeige. Der Faulgasreaktor will gefüttert werden für maximalen Profit. Selbst die Naturschutzverbände beklagen die Zunahme von Nitrat im Trinkwasser durch den Maisanbau, obwohl er zuvor durch verbesserte Bewirtschaftungsverfahren gesunken war. Es ist die reine Geldgier der Ökos, die den Wiederanstieg verursacht hat. Übrigens, im Gärrest (Substrat ist das was in den Reaktor hineinkommt) liegt der Stickstoff zu mindestens der Hälfte als leicht löslicher Ammonium-Stickstoff vor. Der Dünger wird eben nicht langsam abgegeben, wie Sie behaupten. Warum braucht man wohl Kernsperrfristen? Zur Humusbildung trägt der Gärrest kaum bei, weil zur Humusbildung die viel wichtigeren Regenwürmer vor dem Zeug Reißaus nehmen.

  51. Ein Hektar Raps ersetzt einen dreiviertel Hektar Soja und Mais braucht durch den Nährstoffrückfluss weitaus weniger Mineraldünger als Getreide. Diese Aussage beinhaltet keine Wertung der Vorzüglichkeit alternativer oder fossiler Energien. Die Subventionen des Bio-Landbaues sind etwa doppelt so hoch wie die der Intensivlandwirtschaft .Dafür liefert der Bio-Landbau halb so hohe Erträge zu doppelt so hohen Preisen. Diese Form einer archaischen Landwirtschaft findet man weltweit an Orten mit schlimmer Armut und Hunger. Niemand in den Industrieländern wird daran gehindert solche Produkte zu kaufen, wobei jedoch zu beachten ist, dass die schlimmste Nahrungsmittelkrise der letzten sieben Jahrzehnte durch Bio-Sojasprossen ausgelöst wurde (ca.50 Todesfälle und ca.3500 schwerste Nierenschäden) Wer an die wunderbare Öko -Schweinehaltung glaubt sollte den SPIEGEL vom letzten Sonnabend lesen .

  52. #51 Juergen Meier,

    Ihre genannten Zahlen zum „Sprossengau“ entsprechen den Opferzahlen von Tschernobyl.
    Warum gab es da keinen Aufschrei der Gutmenschen?
    Mfg

  53. Dies ist keine Wertung über den Sinn oder Unsinn von Bioenergie.

    Am Text sieht man jedoch sehr deutlich was 30 Jahre Ökologismus auch bei Menschen anrichten kann, die sich frei dieser Indoktrination wähnen.

    ….Felder, auf denen diese Biomasse angebaut wird, emittieren nämlich über Düngung und Stroh das hoch klimawirksame Gas Lachgas welches den Einsparungseffekt von CO2 sogar mehr als zunichte macht. Zudem ist der Anbau und die Bewirtschaftung sehr energieintensiv.

    Mit Verlaub ein größeren Bullshit habe ich selten gelesen.
    Dann kippen sie halt Beton auf die Flächen dann gibt es keine Emissionen mehr …

    Jegliche bewachsene Fläche emittiert Lachgas und auch Methan. Das ist Natur. Und zwar ohne oder mit Menschen. Wenn sie null Emissionen wollen dann bleibt nur eine Versiegelung.
    Ganz schlimme „Dreckschleudern“ sind die gar fürs Klima so dollen Moore bzw. der tropische Regenwälder.
    Und ihre auch so dollen Brachen sind wahre Lachgasfabriken (in Mitteleuropa, im Vergleich zu vernünftig bewirtschafteten Feldern).
    Der Stickstoffkreislauf hängt nämlich im wesentlichen von so einfachen Dingen wie Bodentemperaturverlauf und Bodenfeuchte ab.

    Ihre eindeutig durch 30 Jahre Ökologismus beeinflusste Argumentation vergisst auch etwas anderes. Und zwar wie hoch die Lachgasemission pro erzeugter für den Menschen nutzbare Energieeinheit (gilt auch für Lebensmittel) ist und davon müssen sie dann die natürliche Lachgasemission abziehen. Dann und nur dann kommen sie auf halbwegs diskussionswürdige Zahlen. Aber diese Arbeit hat sich das Umweltinstitut mit Sicherheit nicht gemacht, wird aber hier als Argument genannt … .

    geht verloren und wird durch Monokulturen aus Raps und Mais ersetzt. Rap- und Maiswüsten entstehen im Winterhalbjahr, die brach liegen der Boden-Erosion frei ausgesetzt sind.

    Klar wenn man keine Ahnung hat dann schreibt man den größten Bockmist den man nach 30 Jahre grüner Gehirnwäsche für wahr hält …
    Wenn sie Raps in Monokultur über mehrere Jahre erfolgreich anbauen dann zahle ich ihnen 1 Mio Euro. Spätestens nach dem 3 Jahr haben sie durch diverse Schädlinge so massive Ausfälle das sie garnichts mehr ernten werden.
    Selbst nur jedes 3 Jahr auf der selben Fläche fordert ein massives pflanzenbauliches Geschick.
    Wenn sie mir dann auch noch die übers Winterhalbjahr nennenswerte Größen von brach liegende Rapsflächen in DE zeigen dann gibt es nochmals 1 Mio Euro für sie.
    Nur als kleiner Tipp. Die Einsaat für die Rapsernte 2016 findet im Moment statt (alte Sorten um den 15 August, neue Sorten Ende August). Und das war beim Raps schon immer so (ausser bei Sommerraps der in DE keine Rolle spielt und die Erträge auch um ein vielfaches geringer sind).

    Mais wird je nach Region und Wetter Anfang April bis Ende Mai gelegt. Da hat man übers Winterhalbjahr keine Maispflanzen drauf. Doch viele begrünen, d.h. sie bauen eine Zwischenfrucht vor Mais an. Nach Mais kommt in der Regel eine Winterung.
    Mais ist zwar mit sich selbst verträglich, doch auch hier findet so gut wie keine reine Monokultur statt (ausser teilweise im Rottal in Bayern und in Baden, aber das hat ganz andere Gründe und dort ist es meist Körnermais).

    Aber wenn man eine grüne Gehirnwäsche bzgl. Landwirtschaft 30 Jahre erfahren durfte dann ist ja die Realität so etwas von out. Fühlen muss man, fühlen!
    Stichhaltige Argumente sind ja so was von old school.

    Hecken und Knicks werden gerodet, um mehr Ackerland zu gewinnen.

    Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute … .

    Wollen sie mich verarschen. Dies ist in DE verboten. Im Gegenteil es werden für jede Baumaßnahme (Bei der meistens Acker bzw. Grünland verbraucht wird) mindestens ein paar Meter Hecken angelegt. Aber diese verschwinden, nee is klar.

    Bitte sparen sie sich irgendwelche Ammenmärchen das sie Stellen kennen bei der wirklich großflächig in den letzten 30 Jahren Hecken und Knicks für Ackerland entfernt wurden. Die gibt es nicht.
    Die paar Einzelfälle wo ein paar Meter entfernt wurden stehen in keinem Verhältnis zur Neuanlegung.

    Die Artenvielfalt nimmt stark ab.

    Weil sich die Bewirtschaftung ändert. Und zwar weil immer weniger Flächen intensiv genutzt werden.
    Ackerland wird heute genau so intensiv genutzt wie vor 30 oder 50 Jahren. Das ist Fakt. Wobei die Düngemittelmenge und Pflanzenschutzmittelintensität pro ha und pro erzeugter Menge deutlich abgenommen hat.

    Was aber sich geändert hat ist die Nutzung von „Brachland“.
    Bsp. Bis weit in die 70er wurde in großen Teilen Deutschlands (Ost und West) die Straßenränder, Ackerränder Bahnränder als Futterfläche verwendet. Bis Mitte der 60 war es sogar in großen Teilen üblich diese im Frühjahr abzubrennen. (War auch häufig die Methode der Wahl für die Stoppelbearbeitung).
    Streuobstwiesen wurden intensiv genutzt (die es vor 100 Jahren noch kaum gab). Viele kleine Ecken, steile Hänge, Hutewälder, Niederwälder (Ledergerbung), Weidenkulturen (für Korbmacher) etc. wurden auch massiv genutzt.
    Das änderte sich erst als auf den vernünftig zu bewirtschaftbaren Flächen genügend Ertrag erzeugt werden konnte + Lebensmittel günstig importiert wurden + auf Erdöl basierende neue Werkstoffe vorhanden waren. Das war ab Anfang der 60er der Fall.
    Ab da setzt dann verstärkt das Artensterben ein. Das betrifft aber hauptsächlich Arten die genau auf diese von Menschenhand geschaffenen Nischen (Straßenränder, Brandflächen, Hutewälder etc.) angewiesen waren.
    Magerrasen und sonstige in DE durch Menschen geschaffene Sonderbiotope gibt es natürlicherweise nicht oder kaum.

    Landraub wird betrieben, Milchbauern und Ökolandwirte können sich ihr Pachtland nicht mehr leisten, da Energiebauern über das EEG gefördert werden und die Pachtlandpreise in die Höhe treiben.

    Kommt darauf an wo man sich befindet. Meistens haben hohe Pachtpreise andere Ursachen. Es gibt Regionen dort waren die Pachtpreise auch schon vor 30 Jahren verdammt hoch. Jetzt ziehen halt weitere Regionen nach.

    Für Biobauern stimmt dieses Argument erst recht nicht. Bekommen sie doch im Schnitt doppelt so hohe Flächenprämien wie moderne Landwirte. Der Grund bei den Biobauern ist ein anderer. Die Preise für deren Erzeugnisse + die zu zahlende Zertifizierungskosten stimmen nicht mehr.

    Ihre Ausführungen zur benötigten Energiemenge und wie viel Fläche benötigt wird scheint zu stimmen (habe keinen Nerv mehr diese zu überprüfen), doch ihre Aussagen bzgl. Landwirtschaft und Forstwirtschaft sind falsch.

    Weil sie auch wegen dem „verschwundenen“ Dauergrünland in Trauer auszubrechen drohen. Ja es wurde weniger Dauergrünland. Aber vergleichen sie doch einmal auch die Entwicklung der Ackerfläche (Sonderkulturen wie Weinbau, Obstbau Hofpen etc. sind auch Äcker) in diesem Zeitraum. Dann die der Naturschutzflächen + Straßen und Siedlungsfläche.
    Und dann können sie selbst rechnen und werden sehen warum wohin bzw. warum das meiste Dauergrünland verschwunden ist … .

  54. Ich glaube, Fruchtwechsel, den Du meinst, ist nicht gleich mit dem Begriff Monokultur, der,hier hemeint ist -- also den räumlich großflächigen Anbau einiger weniger Kulturen. Und Silomais ist die Hauptfrucht, wie man zumindest hier lesen kann: http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/75-Prozent-der-Maisflaechen-fuer-Biogas_article1422439844.html

  55. Von landwirtschaftlichem Sachverstand ist in dem Artikel wenig zu spüren. Dauergrünland kann nicht so einfach zu Acker gemacht werden. Das ist schon lägst untersagt. Da wird im Rahmen der Beantragung der Betriebsprämien jeder Quadratmeter von den Ämtern überprüft. Auch das Roden von Hecken und Knicks geht nicht. Diese und auch jeder einzeln stehende Baum sind schon längst als Landschaftselement registriert. Außerdem ist Dauergrünland aus verschiedenen Gründen nicht umsonst Grünland. Weil nämlich wegen der Gelände- und Bodenbeschaffenheit eine Ackernutzung nie möglich war. Für den Rückgang kommt, wie in einem Kommentar schon erwähnt, u.a. die Erweiterung der Siedlungs- und Freizeitfläche infrage. Außerdem wurden aus „Naturschutzgründen“ in Deutschland bereits riesige Flächen von vormals normal genutztem Grünland wiedervernässt bzw. dauerhaft überflutet und somit der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen, allein in MV zum Beispiel über 50.000 ha.
    Für die Ermittlung von Anbauflächen landwirtschaftlicher Kulturen empfehle ich dem Autor die Seite des Statistischen Bundesamtes http://www.destatis.de. Dort stehen z.T. ganz andere Zahlen drin, vor allem amtlich bestätigte.
    Übrigens: Landwirtschaftliche Flächen und Wald als annäherd einzige Energiequelle gab es bereits im Mittelalter, mit dramatischen Auswirkungen auf die Umwelt. Müssen wir nicht noch einmal haben.

  56. Nunja, geordet wird nicht, nur so weit heran gepflügt, dass die Wurzeln geschädigt werden und die Gebüsche eingehen. Es gibt da einige Pappenheimer, den man leider nicht an die Karre fahren kann, weil, ähm, das niemals nicht gewollt war…..

    Grünland darf umgebrochen werden, wenn es nicht mehr als drei Jahre Grünland war. Derzeit versucht Deutschland, diese Regelung, die von der EU stammt, zu kippen.

  57. @ichbins, F. Blücher

    Tja von Landwirtschaft haben Sie beide leider keine Ahnung.

    * Zur Klimabilanz von Energiepflanzen:

    Schon im Jahr 2007 hat eine internationale Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern um den Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen – welcher sich um die Erforschung des Ozonloches verdient gemacht hat – folgendes festgestellt:

    Biosprit ist klimaschädlicher als Benzin. Der Grund liegt in dem gefährlichen Stickoxid (N2O, Lachgas), welches vor allem beim Düngen der Energiepflanzen in die Atmosphäre gelangt. Jede Tonne Lachgas hat nämlich eine fast 300-fach so starke Treibhauswirkung wie dieselbe Menge an Kohlendioxid. Außerdem macht Lachgas auch der Ozonschicht zu schaffen.

    Seit längerem ist klar, dass vor allem der Sprit aus Raps und Mais wegen der Energie, die zu seiner Herstellung gebraucht wird, keine positive Klimabilanz hat. Auch eine OECD-Studie hat dem Biosprit ein verheerendes Zeugnis ausgestellt.

    Wegen der starken Treibhauswirkung von Lachgas sind die Folgen fürs Klima erheblich: Für Raps-Sprit wäre demnach die relative Erwärmung bis zu 1,7-mal höher als der Kühlungseffekt durch die Einsparung von CO2 aus fossilem Treibstoff. Ethanol aus Mais, der vor allem in den USA hergestellt wird, wäre den Berechnungen zufolge bis zu 1,5-mal klimaschädlicher als Benzin oder Diesel.

    Selbes gilt für Biogas.

    Weitaus früher, nämlich schon im Jahre 1999 hat das Heidelberger ifeu-Institut in zwei Studien festgestellt, dass die folgenden Faktoren zu Ungunsten von Rapsöl oder Rapsölmethylester ausfallen:

    – „Verbrauch an mineralischen Rohstoffen“ (Mineraldünger),

    – „Versauerung“ der Böden und „Eutrophierung“ (Nährstoffanreicherung in Gewässern)

    – sowie „stratosphärischer Ozonabbau“ (Zerstörung der Ozonschicht) durch Freisetzung des ozonschädigenden und gleichzeitig hochwirksamen Treibhausgases Distickstoffoxid (N2O, Lachgas) aus Düngemitteln und Rapsstroh,

    – ferner die „Human- und Ökotoxizität“ von Ammoniak (NH3) und Stickoxiden (NOx)
    (NOx entstehen durch Umwandlung von N2O und sind Vorläufersubstanzen von bodennahem Ozon (O3)/ “Sommersmog”). (Des Weiteren sind NOx Säurebildner und tragen zur Versauerung der Böden und zum Waldsterben bei).

    Ein weiterer Nachteil: Kreuzblütengewächse wie Rapsplanzen produzieren Methylbromid (Brommethan), eine ozonschädigende Verbindung, welches wie Lachgas die Ozonschicht zerstören kann. Allein der Raps produziert 6600 Tonnen im Jahr, dies ist ein Anteil von 15% dessen, was immer noch industriell hergestellt wird.

    * Jahrhunderte Jahre altes Dauergrünland wie Wiesen und Weiden, wird u.a. bei mir in der Region z.B. bei Ritterhude, Osterholzscharmbeck und Fischerhude in Maisfelder in den letzten Jahren umgewandelt. Ich kann gerne dazu Fotos und Videos zeigen. Seit Ende der 1990er Jahre sind in der BRD bald 1.000.000 ha Dauergrünland verloren gegangen. Was meinen Sie wo die geblieben sind, bei 1.800.000 ha Energie-Raps/Mais-Zuwachs seit Ende der 1990er Jahre?

    * Ebenso werden Hecken und Knicks einfach abgeholzt, um mehr Ackerland zu gewinnen u.a. auf Fehmarn, wo ich gerade Urlaub mache. Dort wird immer mehr Raps und Mais angebaut und die Hecken und Knicks abgeholzt und bis direkt an die Steilküste zum Meer Mais angebaut, um Ackerland zu gewinnen, zum Unmut der Naturschützer vor Ort (u.a. BFF: Bürger für Fehmarn). Hier nachzulesen:

    http://community.zeit.de/user/barbaramon/beitrag/2009/01/23/naturschutz-nein-danke

    Einige Anzeigen sind deshalb auf Fehmarn an Landwirte ergangen.

    Also vielleicht besser doch erst einmal informieren. Ist ja kaum zu glauben, was 30 Jahre Ökologismus bei manchen Leuten angerichtet hat.

  58. PS

    Die Bauern in der Region OHZ müssen sich erst seit Oktober 2009 den Grünlandumbruch genehmigen lassen. Seither ist massig Grünland verschwunden, für Mais.

  59. PPS

    Zudem bestand eine Genehmigungsfreiheit für Grünlandumbruch vom 19.12.2014 bis 31.12.2014 in Niedersachsen.

  60. PPPS

    Noch zu den landwirtschaftlichen Praktiken auf Fehmarn. Knicks werden vernichten und Teiche auf den Feldern.

    http://community.zeit.de/user/barbaramon/beitrag/2009/01/26/den-bock-zum-gaertner-gemacht

  61. Die Flächenbilanzen (Maisanbau versuchs Grünland) und entsprechende Quellen dazu hatte ich übrigend in meinem Artikel schon dargestellt.

  62. @ConstanzeW

    Richtig. Das UBA schreibt zum Grünlandumbruch:

    Deutschlandweit nimmt die Fläche des Dauergrünlands seit dem Cross Compliance-Referenzjahr 2003 immer noch ab und zeigt damit, dass die in den auflagegebundenen Direktzahlungs-Verpflichtungen (Cross Compliance) verankerten Regelungen zum Grünlandschutz zu spät greifen.

    Seit Ende der 1990er Jahre sind bald 1.000.000 ha Dauergrünland verloren gegangen. Im selben Zeitraum sind für Siedlungs-Bebauung und Verkehr aber nur rund 300.000 ha hinzu gekommen. Habe gerade mal beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) nachgeschaut. Bei mir vor Ort sehe ich auch das die Wiesen/ Weiden bei/ um Bremen in den letzten Jahren in Maisfelder umgewandelt wurden. Mais wurde hier bis vor einigen Jahren noch nie angebaut.

  63. PS

    Und nochmal UBA 2014:

    Auch mit der im Zuge des verstärkten Anbaus von Nachwachsenden Rohstoffen (Raps und Mais) intensivierten landwirtschaftlichen Nutzung, können Biodiversitätsverluste verbunden sein. Für den Anbau von Energiepflanzen werden häufig ehemalige Stilllegungs-oder Grünlandflächen umgebrochen. Die engen Fruchtfolgen im Energiepflanzenanbau bieten Insekten und Vögeln nur wenig Abwechslung und erfordern zudem einen hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Das Habitat- und Rückzugsdargebot für viele heimische Vogel- und Insektenarten verringert sich. Mit 52 Prozent des Artenbestandes Deutschlands gehören Grünlandstandorte zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Der Umbruch zu Ackerstandorten schränkt dieses Potenzial somit erheblich ein. Damit kann es weiterhin zu einer zunehmenden Isolation der verbleibenden Grünland-Restbestände mit einer Störung des Biotopverbundsystems kommen.

    Aber klar, hat nichts mit Energie-Raps/Mais zu tun.

  64. @ ConstanzeW

    #54
    ich glaube, Fruchtwechsel, den Du meinst, ist nicht gleich mit dem Begriff Monokultur, der,hier hemeint ist — also den räumlich großflächigen Anbau einiger weniger Kulturen. Und Silomais ist die Hauptfrucht, wie man zumindest hier lesen kann:

    Monokultur ist eindeutig definiert als Flächen auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart für mehrere Jahre in Folge angebaut wird.
    Hauptfurcht bezieht sich auf ein Anbaujahr pro Fläche. D.h. Wird auf einem Feld Weizen angebaut dann ist das die Hauptfrucht etc.
    Man sollte schon ein paar Grundkenntnisse besitzen wenn man gegen die Landwirtschaft hetzen will.

    #56
    Nunja, geordet wird nicht, nur so weit heran gepflügt, dass die Wurzeln geschädigt werden und die Gebüsche eingehen. Es gibt da einige Pappenheimer, den man leider nicht an die Karre fahren kann, weil, ähm, das niemals nicht gewollt war…..

    Ah eine erneute Märchenstunde àla meine Meinung passt zwar nicht zur Realität aber es wäre doch gelacht wenn wir nicht durch Lügen die Realität zurechtbiegen können.
    Wenn ihr auch nur den kleinsten Schimmer von den Auflagen und Kontrolle und daraus resultierenden Sanktionen von landwirtschaftlichen Betriebe hättet dann würdet ihr nicht so einen Unsinn schreiben.
    Von den Abstandsauflagen von ach so ökologisch wertvollen Flächen mal abgesehen.
    Und das es eine Hecke bleibt muss auch diese gepflegt werden. Aber soviel Fachwissen scheint ja zu viel verlangt zu sein.

    Grünland darf umgebrochen werden, wenn es nicht mehr als drei Jahre Grünland war. Derzeit versucht Deutschland, diese Regelung, die von der EU stammt, zu kippen.

    Bullshit, Bullshit und nochmals Bullshit.
    Grünland ist es nicht automatisch wenn Gras auf einer Fläche wächst. Die Regelung soll auch nicht gekippt werden und zu Dauergrünland wird es auch erst nach fünf Jahren.
    Wobei selbst diese Regelung halte ich für bescheuert. Denn Betriebe die Bsp. bestimmte Felder aufgrund betrieblicher Begebenheiten mit Feldgras nutzen wollen müssen nach spätestens fünf Jahren diese Flächen umbrechen. Denn sonst wird es staatlich wertmäßig enteignet da es danach zu Dauergrünland wird. Dauergrünland ist aber viel weniger Wert … .

    Aber was betrifft euch Eigentum anderer Leute. Hauptsache das ökologische Gewissen ist rein. Auch wenn andere für den ökologischen Ablasshandel zu zahlen haben.

    Das bedeutet nicht das ich die teilweise schwachsinnige Entwicklungen im Bezug auf Bioenergie für gut befinde.
    Aber der Artenreichtum in DE ist nur deshalb (und nicht trotz) so hoch weil es Landwirtschaft gibt.

  65. @Michael Krüger

    Tja wenn einem die Argumente ausgehen weil die Realität einfach nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmt dann handelt man nach der etablierten Methode der NGOs. Man besinnt sich aufs gute alte Namedropping (analog zur aber x% der Wissenschaftler behaupten …).
    Nur weil jemand irgendwann mal einen Nobelpreis gewonnen hat bedeutet es noch lange nicht das diese Person und seine Aussagen Sakrosankt sind. Ansonsten müsste ich ja täglich mehrere Gramm Vitamin C futtern … .

    Schon im Jahr 2007 hat eine internationale Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern um den Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen – welcher sich um die Erforschung des Ozonloches verdient gemacht hat – folgendes festgestellt:
    Biosprit ist klimaschädlicher als Benzin. Der Grund liegt in dem gefährlichen Stickoxid (N2O, Lachgas), welches vor allem beim Düngen der Energiepflanzen in die Atmosphäre gelangt.

    Nochmals für einen Ökologisten wie sie zu sein scheinen. Wie hoch ist die natürliche Exposition von Lachgas auf dieser Fläche. Um wie viel % ist diese höher bei z.B. Raps.
    Wie viel Fläche muss bereit gestellt werden um das zusätzlich anfallende Proteinfutter (Presskuchen) anzubauen.
    Was bedeutet dies für die gesamte Lachgasbilanz.
    Das ist kritisches Hinterfragen

    „Versauerung“ der Böden und „Eutrophierung“ (Nährstoffanreicherung in Gewässern)

    Wäre der Fall wenn so Ackerbaudilettanten wie sie verantwortlich wären.
    Aber zum Glück sind in Deutschland die absolute Mehrzahl (>95%) der Landwirte Profis und erhalten bzw. verbessern entgegen aller Ökologistenaussagen die Fruchtbarkeit von Ackerland und verringern die Eutrophierung von Gewässern.

    sowie „stratosphärischer Ozonabbau“ (Zerstörung der Ozonschicht) durch Freisetzung des ozonschädigenden und gleichzeitig hochwirksamen Treibhausgases Distickstoffoxid (N2O, Lachgas) aus Düngemitteln und Rapsstroh,

    Natürliche vs. anthropogene Landwirtschaftliche Lachgasemission?
    Gibt es endlich mal ein paar belastbare Quellen?

    ferner die „Human- und Ökotoxizität“ von Ammoniak (NH3) und Stickoxiden (NOx)
    (NOx entstehen durch Umwandlung von N2O und sind Vorläufersubstanzen von bodennahem Ozon (O3)/ “Sommersmog”). (Des Weiteren sind NOx Säurebildner und tragen zur Versauerung der Böden und zum Waldsterben bei).

    le Waldsterben … .

    Ein weiterer Nachteil: Kreuzblütengewächse wie Rapsplanzen produzieren Methylbromid (Brommethan), eine ozonschädigende Verbindung, welches wie Lachgas die Ozonschicht zerstören kann. Allein der Raps produziert 6600 Tonnen im Jahr, dies ist ein Anteil von 15% dessen, was immer noch industriell hergestellt wird.

    Ja und die natürliche liegt mal grob geschätzt bei 10000 bis 50000 Tonnen pro Jahr. Verdammte Kreuzblütengewächse. Zum Glück gehört ja nur Raps zu dieser Pflanzengattung …. Vernichten sollte man diese -- nur so kann man die Welt retten.

    bzgl. Grünland, weiterer Kommetar 57 + 58, 59, 60

    In meinem Kommentar (#53) wollte ich keine regional begrenzte Einzelbeispiele. Das es diese gab, gibt und immer geben wird sollte jedem klar sein. Daraus ein genereller Trend zu konstruieren …

    Und jetzt wird auch noch das UBA (Unwahrheitenbundesamt) als Quelle herangezogen. Diese öffentliche Institution widerspricht sich selbst in eigenen Aussagen und dann soll eine Pressemitteilung eine belastbare Quelle sein … .

    # 62
    Seit Ende der 1990er Jahre sind bald 1.000.000 ha Dauergrünland verloren gegangen. Im selben Zeitraum sind für Siedlungs-Bebauung und Verkehr aber nur rund 300.000 ha hinzu gekommen. Habe gerade mal beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) nachgeschaut.

    Dann sollten doch die 700 000 ha als Ackerland wieder auftauchen.
    Tun sie das?
    1990 gab es 11 971 000 ha Ackerland
    2015 gibt es 11 871 000 ha Ackerland

    Das Ackerland hat sich somit auch um 100 000 ha verringert.

    Wo sind also die fehlenden 700 000 ha (Grünland) + 100 000 ha ( Ackerland) wenn nur 300 000 ha für Verkehrs und Siedlungsfläche benötigt wurden?

    Aber logisches Denken scheint bei Teilbereich-Ökologisten wie sie zu sein scheinen nur für bestimmte Bereiche zu gelten.
    Ein kleiner Tipp wo sie die fehlende Fläche finden.
    Schauen sie mal wie viel Wald es 1990 gab (dazu zählen auch Hecken und teilweise Baumwiesen + sonstige Kleinbiotope die als Ausgleich für die Verkehrs und Siedlungsfläche -- ungefähr die gleiche Größe -- angelegt wurden)
    Dann gibt es auch noch einen kleinen statistischer Trick. Schauen sie mal nach Moor und Heidefläche es damals gab und vergleichen sie diese mit heute … .

    Bei mir vor Ort sehe ich auch das die Wiesen/ Weiden bei/ um Bremen in den letzten Jahren in Maisfelder umgewandelt wurden. Mais wurde hier bis vor einigen Jahren noch nie angebaut.

    Und wo ist das Problem? Wenn vorher nur Grünland vorhanden war dann wurde die Gegend sogar ökologisch aufgewertet in dem jetzt noch Ackerland dazugekommen ist. Mehr Abwechslung -> mehr Kanten (Edge-Effect) -> höhere Artenvielfalt.
    Aber keine Bange da gibt es immer noch genügend Wiesen, man kann dies ja dank diverser Medien heute sehr schnell feststellen.

    #63
    Und nochmal UBA 2014:
    Auch mit der im Zuge des verstärkten Anbaus von Nachwachsenden Rohstoffen (Raps und Mais) intensivierten landwirtschaftlichen Nutzung, können Biodiversitätsverluste verbunden sein. Für den Anbau von Energiepflanzen werden häufig ehemalige Stilllegungs-oder Grünlandflächen umgebrochen

    Klar behaupten kann man viel … Vorallem das Wort häufig impliziert das diese Pflanzen hauptsächlich auf diesen Flächen angebaut werden. Das ist und bleibt Bullshit.
    Stilllegung ist und bleibt Acker und muss umgebrochen werden falls der Ackerstatus erhalten werden soll. Ansonsten Wertenteignung durch den Staat.
    Grünland -- wo die Hauptursache für den Rückgang zu finden ist sollte doch vielleicht mal klar sein.

    Auch die Aussage „können Biodiversitätsverluste verbunden sein“ ist an Dummfug nicht mehr zu überbieten. Sie denken es zwar, aber es gibt keine belastbaren Untersuchungen die ein Biodiversitätsverlust zeigen. Es werden zwar regional ab und an weniger bisherigen Arten gefunden, aber andere bisher nicht vorhandene oder nicht gefundene Arten werden mehr.
    Das ist auch in der Natur so.
    Aber die Ökologisten wollen ja am liebsten das alles so bleibt wie sie es sich wünschen.

    Damit habe ich immer noch keine Wertung über den wirtschaftlichen Sinn oder Unsinn von Biomassennutzung zur Energieversorgung getätigt.
    Es gibt Bereiche und Gebiete in denen eine Nutzung Sinn macht und umgekehrt. Eine völlige Deckung als alleinige Energiequelle halte ich auch für Unsinn.

  66. @ichbins

    Aber der Artenreichtum in DE ist nur deshalb (und nicht trotz) so hoch weil es Landwirtschaft gibt.

    Richtig, die herkömmliche Landwirtschaft mit Fruchtfolge und Brachen und Knicks fördert die Artenvielfalt. Nicht aber die intensive Landwirtschaft mit Monokulturen aus Raps und Mais, ohne Brachen, der Umbruch von Grünland zu Ackerland und die mutwillige Zerstörung von Knicks zur Ackerlandgewinnung.

    Auf Fehmarn wird übrigens ständig Raps angebaut und neuerdings auch Mais, seit dort Biogasanlagen entstanden sind. Früher war es noch Getreide.

    https://www.google.de/search?q=fehmarn+raps&biw=1024&bih=696&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0CAYQ_AUoAWoVChMI5MXNm_jDxwIVgm0UCh0hBA8b

    Die Knicks werden mutwillig zerstört, die Teiche auf den Feldern platt gemacht, damit Ackerland hinzu gewonnen wird. Bis an die Steilküste wird das Land bewirtschaftet. Und es wird gespritzt, gespritzt, gespritzt. Und die Landwirte erhalten massiv Subventionen von der EU. Täglich zu sehen, also wo haben Sie Ihre Augen ichbins?

  67. @ichbins

    PS

    Und bei mir zu Hause nördlich von Bremen wird Jahrhunderte altes Dauergrünland zu Maisäckern umgebrochen. Ich war die letzten Tage mit dem Rad unterwegs und habe ein paar Fotos gemacht.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/08/Raps.gif

    Vor 900 Jahre wurde das Sumpfland und Moor nördlich von Bremen von den Holländern entwässert und urbar gemacht. An der Wümme, Hamme. Holler Land, Blockland, St-Jürgens-Land, Teufelsmoor, Borgfelder/Fischerhuder-Wümmeniederung, etc. Bei Ritterhude, Osterholz-Scharmbeck, Worpswede, Lilienthal, Bremen Borgfeld, Fischerhude. Das Land wird seit Jahrhunderten als Weideland bewirtschaftet. In den letzten 10 Jahren sind dort immer mehr Maisfelder entstanden. Früher gab es dort keinen Mais, nur Weiden und auf einigen Geesthügeln Getreideanbau. Ausgleichsflächen dafür worden auch nicht geschaffen, wo denn, auf bestehenden Weideland?

    Also ichbins, vielleicht mal die Augen aufmachen.

  68. Vor ca. 200 Jahren wurde in Deutschland die Kartoffel eingeführt und wenige Jahrzehnte später die Zuckerrübe. Die Dreifelderwirtschaft ( Wintergetreide-Sommergetreide-Brache) verschwand und andere Organismen wie der Kartoffelkäfer traten auf. In der Logik von Herrn Krueger muss dies geradezu ein Weltuntergang gewesen sein. Nichts hat Bestand, nur der Wechsel. Die derzeitige Klimaveränderung mit zunehmender Vorsommertrockenheit und Spätsommerniederschlägen benachteiligt das Getreide und bevorzugt den Mais- ob es Herrn Krueger passt oder nicht.

  69. @Jürgen Meier #68
    Ernteausfälle wegen Trockenheit befürchtet

    Mit bis zu 40 Prozent Ertragseinbußen bei der Maisernte rechnet der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd wegen der lang anhaltenden Trockenheit. Bei einigen Bauern könne es „zu einem Totalausfall kommen“, sagte die Hauptgeschäftsführerin Andrea Adams.

  70. @Juergen Meier

    Wusste gar nicht, dass Mais jetzt eine Trockenpflanze ist. Und ich dachte immer der braucht viel Wasser um 3 Meter hoch zu wachsen und anständige Kolben auszubilden. 😉

    Setzt Wassermangel früh zu Blühbeginn ein, werden Wachstum und Kolbenbildung beeinträchtigt, Wassermangel während der Blüte führt in Verbindung mit extremer Hitze zu unzureichender Befruchtung. Fehlt das Wasser nach Abschluss der Befruchtung wird die Assimilation bzw. die Assimilatumlagerung in den Kolben blockiert.

  71. Krishna Gans und Michael Krueger kennen eindeutig nicht den Wachstumsvorgang beim Mais. Der Hauptwasserbedarf ist im Zeitraum Ende Juli bis Ende August-also im Spätsommer. Wenn wie in Franken in der gesamten Vegetationsperiode kaum Regen fällt sind bei jeder Pflanze Ernteschäden unvermeidlich.

  72. @Juergen Meier,

    Sie wissen aber sicherlich, dass moderater Wassermangel während der frühen Wachstumsperiode zu einem tieferen Wurzelwachstum führt. Solche Pflanzen kommen dann besser mit späteren Trockenperioden zurecht als „ideal“ Aufgewachsene.
    Mfg

  73. Herr Reeg hat völlig Recht mit seiner Aussage zum Wurzelwachstum in einem eher trockenem Frühjahr. Mais benötigt zu dieser Zeit wenig Wasser, aber dafür Wärme. Im Hoch- und Spätsommer liegt sein Hauptwasserbedarf. Die Klimaveränderung mit frühen Trockenperioden gepaart mit starken Sommerniederschlägen passt zu Mais besser als zu Weizen, Gerste oder Roggen. Vor nicht allzu langer Zeit galten ca. 20 Tage mit günstigem Erntewetter für die Berechnung von Mähdrescherleistung als Faustregel- heute nur 12 bis 14 Tage. Die Bauern haben schon lange vor den Klimapropheten die Entwicklung erkannt und sich angepasst, auch durch Maisanbau.

  74. @Juergen Meier

    Also kriegen wir in Zukunft Mais aufgetischt, anstatt Weizen, Roggen, Gerste? Oder wandert der Mais doch in die Biogasanlage?

    Im Klimaoptimum der Römerzeit und des Mittelalters wuchs das alte Getreide hingegen prächtig. Missernten sind aber aus dem sog. Klimapessimum der Bronzezeit und der Kleinen Eiszeit bekannt.

  75. PS

    @Juergen Meier

    Auch heute wächst der Weizen prächtig und die Erträge steigen:

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/08/diagramm06_14.gif

    Und auch dieses Jahr war die Getreideernte leicht überdurchschnittlich, trotz Trockenheit.

  76. Naturschutz vom BUND war gestern. Übriggeblieben ist eine Organisation die mit Drückerkolonnen Spenden sammelt.

  77. PS Michael Krueger Die hoehere Getreideernte wurde durch die Zunahme der Getreidefläche und den Rückgang der Kartoffel- und Zuckerrübenfläche erzielt.

  78. @Juergen Meier

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2015/08/diagramm06_14.gif

    Die Abbildung zeigt Hektar-Erträge von Weizen, die seit 2006 wachsen. Zunahme von Tonnen pro Hektar.

  79. Herr Krüger,

    es ist ja schon wirklich zu traurig, dass jetzt nicht einmal mehr die bisher klimaskeptikerfreundlichen Hadcrut-Daten eine Stagnation oder zumindest Verlangsamung der globalen Erwärmung zeigen wollen…:

    http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2015/08/giss_noaa_hadcrut4_adjusted.png

    Es ist Zeit, das Märchen über die “Erwärmungspause seit 1998″ endgültig zu begraben. Eher sollten wir jetzt fragen, ob eine solche Datenselektion “ab 1998″ nicht eine gezielte Irreführung derer gewesen ist, denen die Ergebnisse der Wissenschaft nicht passen.

    Fakt ist: Nach 2014 wird 2015 mit neuen Rekordtempertaturen das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen werden!

  80. http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2015/08/giss_noaa_hadcrut4_adjusted.png

    Bei nur wenigen Fragen auf elementare Probleme von Menschheit und Zeitgeschichte, findet man die Antwort bereits im Dateinamen.

  81. @Thorsten

    HardCurut4 zeigt seit 2002 keinen signifikanten Anstieg.

    http://woodfortrees.org/plot/hadcrut4gl/from:2002/plot/hadcrut4gl/from:2002/mean:12/plot/hadcrut4gl/from:2002/mean:12/trend

  82. Ja Herr Krüger, mann findet immer irgendein Zeitintervall wo das so aussieht…!

    Wie gesagt, schaut man längere Zeitreihen an und nimmt die Jahresmittelwerte dann sieht das ganz anders aus..:

    http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2015/08/giss_noaa_hadcrut4_adjusted.png

  83. @Thorsten

    Starten Sie nach der letzten Eiszeit im 1. Klimaoptimum des Holozän, dann zeigt der Temperaturtrend steil abwärts. Das zu längeren Zeitreihen.

  84. PS

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/sommertemperatu63jrw8gdp0.gif

  85. Herr Krüger, es ging um globale Temperaturentwicklung und nicht um die Publikation eines Professors der Uni Innsbruck über den Ostalpenraum…!

    Sie vergleichen Birnen mit Äpfeln wenn Sie mit lokalen Beobachtungen globale Entwicklungen widerlegen wollen…! Schon in den Westalpen sah es ganz anders aus als wie von Ihnen dargelegt, s. Grosjean et al. von der Universität Bern.

  86. @Thorsten

    Das 1. Klimaoptimum des Holozän war ein globales Ereignisse. Nicht nur in den Alpen zu beobachten, auch in Bohrkernen aus Grönland und den Anden. Das 1. Klimaoptimum des Holozän war die bisher wärmste Zeit in Holozän, unserer heutigen Warmzeit nach der letzten Eiszeit.

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