Die Flüchtlinge, der Klimawandel und die Klimaschützer

8. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik

StahmannDer Weltklimarat IPCC prognostiziert, dass mit der fortgesetzten Erderwärmung die Austrocknung des Nahen Ostens voranschreitet, was angesichts der wachsenden Bevölkerung die Spannungen vor Ort weiter verstärken dürfte. Das bedeutet weitere Flüchtlinge!

Dies sieht auch der Klimaforscher Stefan Rahmstorf so. In der Mai-Ausgabe des Umweltmagazins zeozwei der taz betonte Rahmtorf, dass die Dürren der letzten 25 Jahre im Nahen Osten und Syrien nur mit Hilfe des anthropogenen Klimawandels erklärt werden können und diese sehr wahrscheinlich entscheidend zum Bürgerkrieg und zu der Landflucht beigetragen haben und beitragen werden. Der WBGU (Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) in dem Stefan Rahmstorf vertreten ist und welcher die Bundesregierung und die Kanzlerin berät teilt diese Auffassung, betonte Stefan Rahmstorf in zeozwei.

Nun sind sie da, die „Klimaflüchtlinge“, nicht nur aus Syrien, sondern auch aus dem Balkan und Nord- und Zentralafrika. Die Bundesregierung rechnet mit bis zu 800.000 Flüchtlingen in diesem Jahr (rund 1% der Einwohnerzahl von Deutschland). In Bremen, meiner Heimatstadt, wird mit 8.000 Flüchtlingen in diesem Jahr gerechnet (rund 1,5% der Einwohnerzahl von Bremen). Vermutlich werden es mehr. Die Flüchtlinge erhalten 359€ pro Monat in einer Erstaufnahmeeinrichtung, (216€ für Grundbedarf wie Essen, Trinken, Kleidung, Schuhe, Gesundheitspflege und Haushalt und 143€ Barauszahlung. Heizung und Unterkunft werden vom Land bezahlt). 359€ x 800.000 Flüchtlinge x 12 Monate = rund 3,5 Milliarden Euro, kommen da alleine in nächsten Jahr zusammen, nur für den monatlichen Bedarf. Hinzu kommen die Unterkunftkosten. Nun kann man sich auch vorstellen, warum Angela Merkel und Sigmar Gabriel gestern so ein betroffenes und sorgenvolles Gesicht in der Tagesschau gemacht haben. Die wissen genau, was auf uns zukommen wird. Vor allem, da die Flüchtlinge in Deutschland herzlich willkommen geheißen werden und die anderen EU-Länder die Flüchtlinge gerne nach Deutschland weiter schicken. Ich finde diese Haltung der anderen EU-Länder genau richtig. Deutschland schwärmt von den paradiesischen Zuständen im eigenen Land, der boomenden Wirtschaft, dem Wirtschaftswachstum und den „sinkenden Arbeitslosenzahlen“, also muss man sich auch nicht wundern, dass alle Flüchtlinge nach Deutschland wollen. Zumal, wenn man 359€ pro Monat erhält.

Die Ungerechtigkeit im System

Jetzt werde ich mich wahrscheinlich unbeliebt machen?

Zum Vergleich: Arbeitslose müssen, um 399€ Hartz4 zu erhalten, erst einmal aufwendig Formulare ausfüllen und beim Amt einreichen und wenn nicht alles vollständig ist, bekommen sie erst einmal gar nichts. Auch keine Kosten der Unterkunft und Krankenversicherung. Zudem haben Arbeitslose zahlreiche Auflagen zu erfüllen, um die 399€ zu erhalten (Bewerbungen, Maßnahmen, 1€-Jobs, etc.). Das ist bei Flüchtlingen nicht so. Egal ob es sich um einen berechtigten, oder unberechtigten Flüchtling handelt, der Asyl beantragt. Sie erhalten 359€, einfach so.

Hinzu kommt: wenn der Arbeitslose seiner „Mitwirkungspflicht“ nicht nachkommt, dann wird er sanktioniert, im Extremfall bis auf Lebensmittelgutscheine, oder auf Null (d.h. voller Leistungsentzug, auch keine Leistungen für Wohnung und Krankenversicherung). Lebensmittelgutscheine sind gerade auch für Flüchtlinge im Gespräch, aber wie kann man nur …? Die grüne Sozialsenatorin Anja Stahmann aus Bremen hat sich erst gestern empört gezeigt aufgrund des Vorschlags der CSU, der gerade im Bundestag diskutiert wird. Ergänzung: Im Sinne der Gleichbehandlung wäre es dann nur gerecht Hartz4-Enpfängern die 399€ auch ohne wenn und aber zur Verfügung zu stellen.

Das Desaster ist absehbar

Deutschland hat 2.000 Milliarden Euro Schulden. Ca. 7-8 Millionen Menschen, die Sozialleistungen beziehen, darunter eine halbe Millionen Rentner. Tendenz stark ansteigend. Jeder fünfte Deutsche gilt als arm und jedes vierte Kind. In Bremen ist sogar jeder vierte arm und jedes dritte Kind. In anderen Großstädten sieht es ähnlich aus. Über 16 Millionen Menschen gelten mittlerweile als arm in Deutschland.

Die Rentenkassen sind leer. Der Arbeitsmarkt für ungelernte Arbeitskräfte verschlossen. Flüchtlinge ohne Berufsausbildung und Schulabschluss werden keine Arbeit finden und auch nicht die Rentenkassen füllen. Arbeit findet sich wenn überhaupt nur im Niedriglohnsektor. Kindergärten und Schulen sind jetzt schon überfordert.

Sozialwohnungen für 800.000 Flüchtlinge pro Jahr gibt es nicht. In Bremen wurden im Sommer die ersten Zelte für Flüchtlinge aufgestellt. Auf den Stadtwerder, in der Überseestadt und am Fallturm an der Bremer-Uni. Diese sollten zunächst im Herbst abgebaut werden. Nun werden sie winterfest gemacht, mit einer zweiten Zelthaut und sollen dann im Dezember verschwinden. Ganz bestimmt! Sehr wahrscheinlich werden sie noch im Dezember 2016 stehen. Weitere Flüchtlinge werden zur Zeit auf den Gelände des Polizeipräsidiums in der Vahr untergebracht. Ich habe mir die Notunterkünfte nahezu alle selbst angeschaut. Ein Chaos.

In die notdürftig errichteten (Bier-)Zelte regnet es schon jetzt rein. Ich rechne im Winter mit Aufständen in den Zeltlagern. Unterdessen werden am Bahnhof in Bremen die Flüchtlinge noch herzlich willkommen geheißen. Die grüne Sozialsenatorin setzt sich in Pose und verteilt Geschenke. Solidarität ist gut. Ich frage mich allerdings wo sind und waren all diese Unterstützer wenn es darum geht die Armut in Bremen und Deutschland zu bekämpfen? Ist ein Flüchtling mehr wert, als eine bedürftige, alleinerziehende Mutter, ein armes Kind, oder ein armer Rentner? Wo sind die Spendenaufrufe in der Tagesschau für bedürftige, alleinerziehende Mütter, arme Kind, oder arme Rentner? Ergänzung: Im Sinne der Gleichbehandlung wäre es dann nur gerecht diese Leute genauso zu unterstützen.

Und mal ehrlich, dazu bereit einen Flüchtling bei sich selbst aufzunehmen sind die „Unterstützer“ dann auch nicht. Das ist genau wie beim Klimaschutz. Man fordert die Aufnahme von Flüchtlingen, mehr Klimaschutz, die Abschaltung der AKWs und Kohlekraftwerke, ist aber nicht bereit selbst etwas dafür zu tun. Richten soll es die Politik und man zieht sich mit Spendenzahlungen und Ablasszahlungen aus der Verantwortung und geht demonstrieren.

Es ist absehbar. Die Sozialzahlungen in Deutschland werden in den nächsten Jahren bis in den dreistelligen Milliardenbereich ansteigen. Allein durch den Bau von Sozial-Wohnungen, Kindergärten, Schulen und die steil ansteigende Anzahl von Leistungsbeziehern. Die Frage wird dann sein, ob Deutschland sich noch Luxusprobleme wie Klimaschutz, Energiewende, etc. leisten werden kann? Vermutlich nicht. Die Leute, welche heute am Bahnhof stehen und klatschen, beklatschen also ihren eigenen Niedergang und den Niedergang der Energiewende.

Ergänzung zum Artikel: Ich bitte rassistische Äußerungen zu unterlassen. Diese werden gelöscht. Anlass des Artikels war über politische Fehlentscheidungen zu informieren, für welche die Flüchtlinge nichts können.

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313 Kommentare
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  1. Interessant finde ich, wie die Klimaschützer das Leid anderer Menschen für ihre Ideologie instrumentalisieren. Das können und sollten wir hier diskutieren. Ansonsten gehört die Flüchtlingsdebatte nicht in diesen Blog. Dies ist keine allgemeinpolitische Seite.

    Es finden sich Aussagen in dem Text, die -- höflich ausgedrückt -- Interpretationen nahelegen, mit denen ich in keiner Weise auch nur im Ansatz sympathisieren kann. Leider ist der Artikel nun schon einige Stunden Online -- und Chaostruppe, die wir sind, sprechen wir uns eben nicht untereinander ab.

    Also zwei Fragen, die in dem hier geschilderten Zusammenhang für diese Seite relevant sind:

    1. Sind die Flüchtlinge wirklich „Klimaflüchtlinge“?
    2. Wie ist es zu bewerten, wenn Klimaschützer auf der aktuellen Debatte ihr Süppchen kochen wollen und daher Dinge konstruieren, die nicht der Realität entsprechen?

    Ich bitte um Disziplin bei der Diskussion. Wie bereits an anderer Stelle angekündigt werde ich jeden Versuch unterbinden, auch nur im Ansatz Menschen anzulocken, die rassistisches Gift im Web verspritzen möchten.

  2. @Heller

    Ich halte eine solche Debatte für wichtig:

    1. Sind die Flüchtlinge wirklich „Klimaflüchtlinge“?

    Nein. Es sind Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge. Klimaflüchtlinge habe ich in Anführungsstriche gesetzt, da die Klimaschützer die Flüchtlinge als „Klimaflüchtlinge“ betrachten. Ist so ähnlich wie mit den Fukushima-Toten, die dem Atomgau zugeschrieben werden.

    2. Wie ist es zu bewerten, wenn Klimaschützer auf der aktuellen Debatte ihr Süppchen kochen wollen und daher Dinge konstruieren, die nicht der Realität entsprechen?

    Es ist so zu bewerten, dass Klimaschützer keine anderen Probleme kennen, als den Klimawandel und alle anreden, wirklich relevanten Probleme für sie nachrangig sind. Zur Not werden Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge zu „Klimaflüchtlingen“ gemacht, damit es ins Bild passt.

    Und genau da liegt das Problem. Die wirklich wichtigen Probleme werden deshalb nicht angegangen und diese werden in Kürze der Kanzlerin über den Kopf wachsen.

  3. @Heller

    PS

    Ich bitte um Disziplin bei der Diskussion. Wie bereits an anderer Stelle angekündigt werde ich jeden Versuch unterbinden, auch nur im Ansatz Menschen anzulocken, die rassistisches Gift im Web verspritzen möchten.

    Das versteht sich natürlich von selbst, dass ich auch darauf achte. Schuld ist die natürlich die Politik und nicht die Flüchtlinge. Ich hoffe der Artikel wird da nicht missverstanden.

  4. Ich möchte mich an dieser Stelle Peter anschließen. Die Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen bei uns im Land sollte anderswo geführt werden. Weder können wir eine solche hier im Blog wirklich fundiert führen, noch möchten wir das.

    Für uns interessant ist in dem Zusammenhang die Frage, ob es sich hier um Klimaflüchtlinge handeln könnte. Schließlich hatte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) im Jahr 2005 für das Jahr 2010 bereits 50 Millionen Klimaflüchtlinge prophezeit (und diese Prophezeiung dann klammheimlich verschwinden lassen, als klar wurde, wie sehr sie an der Realität vorbei ging).

    Was jetzt versucht wird ist, die Humanitäre Katastrophe durch den Bürgerkrieg und die daraus resultierende Flüchtlingswelle als Klimawandel-Folge darzustellen. Wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass nicht alle Medien dieser Betrachtung folgen möchten. Der ansonsten beim Klimawandel zumeist zum Alarmismus neigende britische „Guardian“ schreibt sogar explizit: „Alan Kurdi was not a climate refugee

    „The desperate and the displaced of Syria’s war should not be cast as climate refugees, observers have told the Guardian, as this overstates the role of global warming in setting off the conflict.“

    und wird weiter unten im Text noch deutlicher:

    The Guardian’s migration correspondent Patrick Kingsley said Syrians arriving on Europe’s borders did not consider themselves, even tangentially, to be climate refugees.

    “In all my time interviewing people in the Middle East, no one has ever linked their struggle or flight to climate change,”

  5. Verdaaaaaammmt heißes Thema….schwierig da neutrale Wertungen zu finden, ist es doch grade dieeee mediale Sau, die durchs Dorf getrieben wird.

    Egal….wie immer, lande ick bei den Grünen……und ihrer Verlogenheit!

    https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_07/-/382988

    Grüne fordern Obdachlosenstatistik
    Arbeit und Soziales/Kleine Anfrage -- 09.07.2015

    Berlin: (hib/PK) Mit der steigenden Zahl der Obdachlosen in Deutschland beschäftigt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (18/5345). Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sei die Zahl der Wohnungslosen zwischen 2010 und 2012 um 15 Prozent auf 284.000 gestiegen. In Berlin gebe es seit 2009 jährlich etwa 9.000 Räumungsklagen gegen Menschen in Wohnungsnotsituationen. Nach Ansicht der Abgeordneten ist die Einführung einer bundesweiten Wohnungslosen- und Obdachlosenstatistik Voraussetzung dafür, das Ausmaß des Problems zu erfassen und darauf angemessen reagieren zu können. Die Fraktion will nun von der Regierung unter anderem wissen, wie sie zur Einführung einer solchen Statistik steht.

    Es ist noch keine zwei Monate her, da ham die Grünen also kurz mal ihr soziales Herz für einheimische Wohnungslose entdeckt…..knapp 300.000 Menschen, die sich kein Dach übern Kopf leisten können…..traurig in einem Land….das ja angeblich sooooo reich ist.
    Tja…und nun sucht man Fieberhaft nach Unterkünften für die Flüchtlinge…..und welch Treppenwitz…..sehr oft steht die deutsche Bauordnung im Weg…..um angemessene Unterkünfte bereit stellen zu können.
    Selbst Til Schweiger schweigt plötzlich……weil die Behördenauflagen für sein „Vorzeigeflüchtlingsheim“ so teuer werden, das der Investor am Ende doch lieber abwinkt.

    Staat macht das Bauen teurer

    „Bund, Länder und Kommunen haben den Wohnungsbau in den vergangenen Jahren durch Gesetze, Verordnungen, Auflagen, Steuern und Materialanforderungen enorm verteuert“, heißt es in der Studie. „Die Regelungswut des Staats muss dringend ein Ende haben“, sagte Andreas Ibel, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). „Nicht alles, was technisch möglich ist, ist wirtschaftlich sinnvoll.“…..

    Das Ordnungsrecht zum Beispiel wird immer schärfer: Seit 2000 wurde die Energieeinsparverordnung (EnEV) vier Mal novelliert – mit immer höheren Anforderungen. Allein das hat die Kosten um 6,5 Prozent ansteigen lassen. Die nächste Novellierungs-Runde kommt 2016 und wird laut den Verbänden weitere 7,3 Prozent Kostensteigerung verursachen.

    Tja….wenn man unbedingt das Klima retten will…..woran besonders die Grünen einen fetten Anteil haben……steht man natürlich blöd da…..schlagartig einer Millionen Menschen angemessenen Wohnraum bieten zu müssen.
    Es werden erste politische Stimmen laut……das Baurecht zu entschärfen……aber bis das passiert…..dürfen sich wärmegewohnte afrikanische Gäste im Zelt den Arsch abfrieren…….dat ist dann die janz normale deutsche Schizophrenie….gleichzeitig das Klima und Flüchtlinge schützen zu wollen.

    @Peter
    Ich hoffe……ich hab genug Kreide intus….damit dieser Kommentar stehen bleiben darf.

    Onkel Heinz……wie ist dat eigentlich jetzt mit unseren Energieeinsparungsplänen?

  6. PPS

    Schlachtfeld Erde: Klimakriege im 21. Jahrhundert.

    Und die Berichte und Dokus von Claus Kleber im ZDF „Machtfaktor Erde“ sind weitere Beispiele für vorgeschobene Klimakriege und Klimaflüchtlinge.

  7. @Micha……wie bitte…..88 Euro?

    H.E.

  8. Flüchtlinge für sein Ziele zu instrumentalisieren hat gerade Hochkonjunktur
    Klimaflüchtlinge
    Facharbeitermangel
    Wirtschaftsflüchtlinge
    etc.
    Oder Auflagensteigerung. (Das Bild des toten jungen). So ein Bild könnte man jeden Tag in Kriegsgebieten machen.
    Aber im Moment hats gut gepasst das zu veröffentlichen.
    Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Klimakirche. Wollt ich nur mal loswerden.

    Jedem Tag kommen mehr Fragezeichen hinzu.
    Steinzeit

  9. Ja, da können wir jeden Euro brauchen, den man irgendwie zusammenkratzen kann. Zum Beispiel könnte man Rahmstorf und seinem PIK schon einmal den Zugang zum staatlichen Futtertrog verwehren. Der Mann ist unverschämt wie offensichtlich er diese Migrantenflut für seine Zwecke instrumentalisiert. Und niemand klopft ihm auf die Finger,
    Ja das Klima war in Syrien schon immer hart. Allerdings verzeichnen die Regenfälle im östlichen Mittelmeerraum schon seit 1950 einen leichten tendenziellen Rückgang. Aber für 2009-2010 vermeldet eine UN-Agentur für die Vegetation in Syrien eine sehr gute Winterperiode.
    Quelle: http://www.bishop-hill.net/blog/2015/9/7/more-syria-shamefulness.html und weiterleitende Verweise.

  10. Konfuzius (Lunyu, XIII.3.3.)

    […] Was würde der Meister zuerst in Angriff nehmen? Der Meister sprach: „Sicherlich die Richtigstellung der Begriffe.“ […]

  11. Zu meinem #4

    Der von mir gelobte britische Guardian ist wohl doch nicht so ganz ohne den bei ihm sonst auch üblichen Alarmismus ausgekommen. Einen Tag vor dem von mir in #4 gelobten Artikel schrieb er sinngemäß: Der Klimawandel ist nicht die Hauptursache für den Bürgerkrieg n Syrien, aber es wäre falsch zu sagen, dass er keinen Anteil hätte:

    Global warming does not cause the conflicts that have caused mass movement of people, but it would be wrong to say it does not contribute

    Und natürlich wird in Zukunft alles noch viel schlimmer kommen…

    But if the government continues to move backwards on climate change, then we should get ready for a much bigger refugee crisis before very long.

  12. @ Ben Palmer #9
    Interessanter Link. Also war es so, dass die Ernte 2007/2008 sehr schlecht, die Ernte 2008/2009 schlecht und die Ernte 2009/2010 eher gut war (eine der besten in dem Jahrzehnt 2000-2010).

    Und der Bürgerkrieg begann 2011. Also meine Theorie wäre jetzt, dass die beiden schlechten Ernten die Grundlage für die Aufstände gelegt haben, die Syrer aber so geschwächt hinterlassen haben, dass an einen Aufstand gar nicht zu denken war. Erst alles das Land durch die gute Ernte 2010 wieder gestärkt war, konnte es zu den Protesten gegen die Regierung kommen. So wird ein Schuh draus und der menschengemachte Klimawandel ist als Schuldiger entlarvt.

    Nur komisch, dass es offenbar allen als sicher gilt, dass der Mensch für die Dürre 2007-2009 verantwortlich sein muss. Aber das ist wohl ein Paradigma, das es nicht zu hinterfragen gilt.

  13. @Rudolf

    Wenn ich in die FAO Zahlen für Syrien reinschaue, dann stelle ich fest, dass in Syrien die absolute Weizenproduktion von 2 Mio Tonnen Ende der 80iger Jahre auf 4 Mio Tonnen in den 90er und 2000 -- 2007er Jahren angestiegen ist. In den 2008 -- 2014er Jahren lag der wer bei etwa 3.6 Mio Tonnen Die Ausbeute pro Hektar ist in dem Zeitraum 1993 bis 2012 näherungsweise konstant geblieben, lag aber deutlich über den Zahlen der 80iger Jahre. Man sieht den Einbruch der Trockenheiten 1989,1999, 2008 und 2014 am Einbruch in den Hektarerträgen. Man sieht aber meines Erachtens auch, dass nach 1990 ein Aufschwung stattfand.

    Mit der Trockenheit 2008 sind zwar die Hektarerträge im Vergleich zu den 2000-2007er Zahlen gefallen, aber nicht unter die Erträge gegen Ende der 90er Jahre.
    Auffällig ist, dass die geschätzten Produktionszahlen in den 2007-2013er Jahren der FAO wieder über den tatsächlich erreichten Produktionszahlen liegen. Das war zuletzt Ende der 80iger Jahre der Fall.
    Meine Schlussfolgerung ist, dass der Bürgerkrieg in Syrien verhindert hat, dass die Landwirte aus dem Land das Mögliche herausholen. Die Motivation der Marktwirtschaft und der Globalisierung fiel wieder weg. In der Wirkung so ähnlich wie die Planwirtschaft vor 1990. In den 90er und 2000er Jahren aufgrund der Globalisierung haben die Menschen vermutlich sehr effizient gearbeitet, weil sie auch mehr davon hatten.

    Im übrigen ist die Bevölkerung in Syrien seit 1985 alle 5 Jahre etwa um 2 Mio Menschen gewachsen.

  14. Ist doch alles kein Problem: Das Geld wird gedruckt. Fertig. Was es mit den Sparern macht ist wurscht, sterben eh aus. Das ist die Einstellung mittlerweile. Meine Einstellung übrigens: Auswandern!

  15. Bezahlbarer Wohnraum…..

    Bei mir inner Stadt wurden die ersten Flüchtlinge in normalen Wohnungen untergebracht…..doch die Kapazität ist begrenzt….weil:

    Vor ein paar Jahren ne Menge Russlanddeutsche übergesiedelt sind und Wohnungen bekommen haben……und weil neuerdings polnische Wanderarbeiter/Erntehelfer/Gastarbeiter den Rest der freien Wohnungen in Beschlag genommen haben…..unsere arme Kundendienstdame….die die E-Anmeldungen dieser Menschen entgegen nimmt, hat schon ein ganz dollen Knoten inner Zunge wegen der polnischen Namen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmerfreizügigkeit

    Nun kommt es halt ganz dicke……EURO-Krise, Griechenlandpleite ……jede Menge arbeitslose Spanier und Portugiesen….und alle wollen sie in Deutschland ne vernünftige Bleibe…….keine Ahnung ob diese Zuzügler auch statistisch erfasst werden, wäre interessant, was sich dort derzeit abspielt.

    Das Problem ist vielschichtig…..und ein völlig ausser Kontrolle geratenes Klimaschutzbürokratiemonster…..verhindert per amtlichen Erlass…..eine schnelle Lösung der Wohnungsnotsituation.
    Mir liegt bezüglich der Grünen was auf der Zunge…..ich verkneifs mir aber.

    Onkel Heinz….ein Plüschtier zur Begrüßung, wird auf Dauer keinen Flüchtling zufriedenstellen.

  16. Ich habe natürlich auch eine Lösung für die von mir im Artikel angesprochenen politischen Probleme parat.

    Dürfte einigen aber auch nicht passen.

    1. EEG-Umlage und alle Zahlungen für die Klimawende abschaffen. Das macht ca. 50 Milliarden Euro pro Jahr frei.

    2. Dafür öffentlich Bedienstete ausbilden und einstellen, die schnell den Asylanspruch prüfen. Zudem neue Kindergärtner und Lehrer einstellen.

    3. Sozialwohnungen, Kindergärten und Schulen bauen.

    4. Die Integration der Asylberechtigten fördern. Mit Sprachkursen, Weiterbildung, etc.

    5. Eine Grundsicherung ohne wenn und aber für alle sozial Bedürftigen einführen von 500€ pro Monat und ohne Verwaltungsapparat und Bürokratismus, der nur kostet. + Kosten für eine Sozialwohnung.

    Geht mit den 50 Milliarden pro Jahr, die man ohne Energiewende einspart locker.

  17. Übrigens…in eigener Sache, falls sich jemand wundert, dat der Pittbull so artig bleibt…..

    Aus Berlin schreibt uns eine Frau: “Ich komme mir vor wie im Osten. Jeder weiß, was er sagen muss und tut dies an öffentlicher Stelle. Die eigene Meinung teilt man nur mit engsten Freunden und in der Familie. Die allerwenigsten finden das Handeln unserer Regierung richtig, aber sie schweigen, während die Minderheit der Gutmenschen Stimme und Sendeplätze erhält. Irgendwann wird es explodieren. Und wenn einer da ist, die Menschen anspricht, dann Gnade uns Gott, auch das hatten wir schon mal.”

    Gefunden bei Roland Tichy

    Auf Messers Schneide oder der Tanz auf dem Vulkan……dabei ständig das Damoklesschwert über sich schwebend….das dieser Thread jederzeit seiner Kommentarfunktion beraubt wird……muss die Schere im Kopp in Akkord ackern…um immer fein artig, politisch korrekt….dem argumentativen Gegner kein Ziel zu bieten.
    Ihr glaubt garnich…was mir auf der Seele und Zunge brennt…….aber auf die Gefahr hin, von linksgrünen Bessermenschen zum Abschuss freigegeben zu werden….fällt man langsam aber sicher, wieder in den alten DDR-Trott zurück.
    Schnauze halten, Kopp einziehen und warten…das der Scheiß von aussen endlich bereinigt wird.

    Ach so…..erschwerend kommt noch dazu….Peters und Rudis guten Ruf nich zu beschädigen……ich mag die Beiden, weswegen ich mich hier extrem zurück halte………..ich weiß, schwache Ausrede…..aber man muss halt Priroitäten setzen…..und da ist Freundschaft……janz oben angesiedelt.

    Tut mir leid Freunde…..auch ich werde mich an der Löschaktion beteiligen, wenn das hier rassistisch ausartet.

    Heinz Eng

  18. Gibt es etwa keine Schein-Asylanten mehr? Natürlich, aber es ist nicht politisch korrekt, das zu sagen.

    [Herr Scholzen, ab hier lösche ich einmal. Die Flüchtlinge können nichts dafür, sondern die Politik. Politiker stellen die Weichen, was in Deutschland geschieht. MfG Krüger]

  19. Tja, als der Vizekanzler sagte „wir schaffen das“ dachte ich auch schon: €uro-Rettung, Energiewende, Flüchtlinge… EINS von diesen teuren Hobbies kann sich die Bundesregierung sicherlich leisten, aber drei auf einmal ist ein bißchen viel.

    Aber warum sollte hier etwas „rassistisch ausarten“? Politiker sind keine Rasse. Wenn im Zusammenhang mit der Regierung von „Schwarz-Rot“ die Rede ist, meint das ja keine Hautfarben. Wäre gerade bei den Grünen auch ziemlich auffällig.

    Umgekehrt haben die Fluchtgründe auch nichts mit irgendeiner „Rasse“ zu tun. Blutrünstige Islamisten sind keine „Rasse“, sondern Anhänger einer quasi-religiösen Ideologie. Den Anhängern des Kalifats ist es auch egal, welche Haut-, Haar- und Augenfarbe ein Ungläubiger hat.

  20. Es gibt einen größeren Zusammenhang in dem solche scheinbar völlig verschiedenen Themen wie Ökologismus, Nachhaltigkeit, Eurokrise und Flüchtlingskrise in Verbindung treten, einen Sinnzusammenhang ergeben. Ich nenne dies Harmonie-und-Empathie-und-Gleichgewichts-Ideologie und bin an einem Text darüber, der dies erläutert. Vielleicht wird er noch bis zum Wochenende fertig.

    Hier wird er nicht erscheinen, ich will mir keine Denk- und Formulierungsverbote auferlegen.

  21. Ich finde es lustig wenn Ländervertreter wie Frau Kraft als Lösung offerieren, dass der Bund mehr Geld an die Länder überweisen müsste. Das zeigt, dass die über Lösungen nicht nachdenken.
    Für uns als Steuerzahler ist das aber leider linke Tasche rechte Tasche, denn der Bund nimmt es dann von den Steuerzahlern und aus den Sozialkassen. Das heißt unsere Realeinkommen und die Renten sinken. Das ist der Preis der Solidarität, sagt aber niemand, weil alle Angst davor haben was dann passiert.
    Vielleicht ist es ja sinnvoll das als Klimaflucht zu deklarieren, dann kann man das Geld aus dem Klimafonds nehmen.
    Im Grunde zeigt die Thematik ja nur, dass die Menschheit drängender Probleme hat als den Klimaschutz oder die Klimafolgen.

    Ich schließe mich da Herrn Krüger an. EEG abschaffen, denn es hat ja jetzt in 10 Jahren seine Ziele nicht erreicht. Das macht Geld und Ressourcen frei für die tatsächlichen Problem.
    Wenn man schon CO2 einsparen möchte. Keine neue Kohlekraftwerke genehmigen und den Rest dem Markt überlassen.
    Das würde dann eine Mischung aus 50% Kernenergie 20% Gas und 30% Wind oder so.

  22. @ Quentin:

    Hier wird er nicht erscheinen, ich will mir keine Denk- und Formulierungsverbote auferlegen.

    Wie meinst Du das? Hier dürfen Ideologien, oder von mir aus auch Ideen und Konzepte bekämpft werden. Aber niemals Menschen. Wenn dies kein humanistischer Blog sein soll oder kann, dann ist es nicht mein Blog. Flüchtlinge sind Menschen, keine Zahlen und auch keine Gelder.

    @ Heinz:

    muss die Schere im Kopp in Akkord ackern…um immer fein artig, politisch korrekt….dem argumentativen Gegner kein Ziel zu bieten.

    Nein Heinz. Wenn Du bei diesem Thema tatsächlich eine „Schere im Kopf“ brauchst, dann hinterfrage Dich lieber mal selbst. „Politische Korrektheit“ ist hier nicht gefragt. Überhaupt nicht. Aber es gibt verbindliche Werte jenseits aller politischen Korrektheit. Die kann man mit einem Wort zusammenfassen: Zivilisation.

  23. @Quentin

    Am Ende geht es um folgendes:
    Gut ausgebildete Menschen, eine funktionierende Verwaltung und die Marktwirtschaft sichern den Wohlstand eines Landes und seine Kulturlandschaft. Unsere Demokratie sichert die Freiheit der Menschen.

    Nachhaltigkeitsapostel, Ökologismus, Gutmenschen und Konsorten glauben, dass man das per Ideologie oder durch Gutsein oder durch Lippenbekenntnisse sichern kann und durch Räte oder Beiräte oder schlaue Parteien sichern kann. Das haben die DDR und andere sozialistische Staaten experimentell gezeigt, dass das nicht geht.

  24. @Peter

    Du hast geschrieben:

    Es finden sich Aussagen in dem Text, die — höflich ausgedrückt — Interpretationen nahelegen, mit denen ich in keiner Weise auch nur im Ansatz sympathisieren kann.

    Ich hätte das jetzt auch so interpretiert wie Quentin, denn ich habe in dem Text von Herrn Krüger nichts gelesen was irgendwelche Interpretationen nahelegt die Du gemeint haben könntest. Michael Krüger hat seine Sicht beschrieben.

    Wenn Quentin in seinem Artikel also eine Aussage tätigt und jemand anderes interpretiert die, dann wäre es deiner Meinung nach besser gewesen die Aussage zu unterlassen. So habe ich Deinen Text verstanden.

    Dass ist in der Wirkung in der Tat ein Denkverbot wie es bei uns in den Medien leider oft praktiziert wird. Philipp Jenninger musste wegen einer solchen Interpretation zurücktreten. Niemand hatte den Originaltext gelesen, da hatten ihn die Medien interpretiert und schon ans Kreuz genagelt. Seitdem gibt es nur weichgespülte Predigten ala Gauck.
    Es ist richtig. der Sender ist für die Botschaft verantwortlich. Aber in einer Diskussion kann man nicht alle Interpretationen berücksichtigen.
    Insofern ist es sicher besser das Thema nicht hier zu behandeln..

  25. @ Peter

    ich verstehe deine vom humanistischen Gedanken getragene Herangehensweise. Im Prinzip zeichnet dies ja fast alle deiner Texte aus. Dennoch hast du dich in der Interpretation und der daraus abgeleiteten Richtlinie, Günter hat einen Teil davon zitiert, weit vorgewagt. Denn, egal wie ich formuliere, so was kann ich gar nicht verhindern:

    … auch nur im Ansatz Menschen anzulocken, die rassistisches Gift im Web verspritzen möchten.

    Wenn meine Gedanken also solche Leute anlocken, werden diese meine Gedanken gelöscht. Das geht gar nicht, nicht mit mir.

    Auf der anderen Seite verstehe ich sehr gut, dass wir es hier mit einem Themenblock zu tun haben, der, wenn er sich nicht verfansen will, auch bei den vorgegebenen Themen bleiben will. Dies gilt ja auch für die Plauderecke, wie du mehrfach auch angemahnt hast. Das ist natürlich ein Dilemma, aus dem es keinen einfachen Ausweg, oder einen Mittelweg, gibt. Deine Entscheidung mit der Vorgabe der Richtlinien sind wahrscheinlich gut für den Blog, nur für mich sind sie es nicht. Ich habe mich nämlich bereits beim Schreiben dabei entdeckt, dass eine Schere wirkte. Ich war erschrocken über mich selbst, siehe mein Text über Twin Peaks.

    Das heißt, zuerst entstehen meine Gedanken, meine Reflexionen. Daraus entsteht ein Text, und wenn dieser fertig ist, überlege ich mir, wem ich den zur Veröffentlichung vorlegen kann. Wenn dieser letzte Schritt, schon Einfluss beim Schreiben hat, dann wende ich praktisch schon diese Denk- und Formulierungsverbote an.

    Wie gesagt, ich kann deine Entscheidung verstehen, sie dient einem Zweck: Dem Schutz des Blogs. Meine Entscheidung dient meinem Schutz vor der Schere im Kopf.

  26. @ Krüger #16 Diese Forderungen sind absolut richtig. Die „Energiewende“ ist ein ideologisches Monster gegen den Standort Deutschland. Hier werden nicht nur Kwh mit bis Negativpreis vernichtet, sondern auch viele Milliarden ganz direkt. Die Wertverluste der „Energieriesen des Großkapitals“ nicht gerechnet. Das ist aber Anlagevermögen vieler Kommunen.
    Den Göttern „Öko und Klima“ sollen Milliarden geopfert werden, für Flüchtlingsnot bleiben klamme Kassen.
    Die Grünen und die grünen Nachahmer anderer Parteien sind an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen. Da ich Flüchtlingsfamilien aus Syrien (Christen) und Afghanistan (Muslime ohne Kopftuch) seit 2 Jahren betreue, kenne ich die Details des Alltags. Die vollmundige „Willkommenkultur“ relativiert sich schnell beim abgelehnten, 4-seitigen und unverständlichen Antrag oder Ablehnungsbescheid mit Rechtsbehelfserklärung oder einer umfangreichen Verpflichtungserklärung. Sprachkurs 2 x die Woche ja, Fahrkarte nein. Auf dem Land geht ohne Auto, oder seltenem Bus nichts, das müßte aber selbst bezahlt werden.89,-€ pro Monat, p.P. Unterricht sind für Flüchtlinge viel.
    Geld hätten wir im Überfluß, ohne Ideologen, ohne Bürokraten und ohne „Weltenretter/Kostentreiber“.

  27. Also ich kann Peters Bedenken verstehen. Mein Artikel ist auch etwas „provokant“ geschrieben, was ich in Hinblick auf die Klimaschützer extra so gemacht habe. Inhaltlich habe ich mich an Fakten gehalten und zeige Probleme auf, welche die Politik verursacht hat. Solche Probleme müssen unbedingt angesprochen werden. Hat nichts mit Neiddebatte zu tun, wie z.B. Herr Hader anderswo behauptet.

    Gestern Abend kam in den Nachrichtensendungen zu meiner Überraschung nahezu alles das, was ich hier im Text angesprochen habe. Schäuble sagt, dass Geld was wir für die Flüchtlinge benötigen, muss anderswo gespart werden. Die Leute am Bahnhof werden gezeigt welche klatschen, mit dem Hinweis, dass läd weitere Flüchtlinge ein nach Deutschland zu kommen. Ein Mann in Afrika wird gezeigt, der im TV sieht, wie in Deutschland die Flüchtlinge willkommen geheißen werden und will jetzt auch kommen, obwohl sein Land nicht asylberechtigt ist. Etc.. Mit Rassismus und Flüchtlingshass hat das nichts zu tun.

    Und gerade läuft die aktuelle Bundestagsdebatte zur Flüchtlingsproblematik im ZDF live.

  28. @Michael Krüger

    Da sind wir uns ja einig, dass dies hier nicht das Forum ist Einwanderungs- oder Flüchtlingspolitik zu diskutieren.

  29. @Peter

    Nein Heinz. Wenn Du bei diesem Thema tatsächlich eine „Schere im Kopf“ brauchst, dann hinterfrage Dich lieber mal selbst. „Politische Korrektheit“ ist hier nicht gefragt. Überhaupt nicht. Aber es gibt verbindliche Werte jenseits aller politischen Korrektheit. Die kann man mit einem Wort zusammenfassen: Zivilisation.

    Die Schere im Kof dient Deinem Schutz…….denn heutzutage reicht schon ein „aber“ um in die falsche Ecke gestellt zu werden. Die Flüchtlinge können nix dafür……nach Deutschland gelockt zu werden, ich kann diesen Menschen nachfühlen, das sie aus dem Krieg flüchten oder auch nur ein besseres Leben führen wollen…..da besteht keinerlei Dissenz zwischen uns beiden.

    Aber…..und da bin ick wieder bei meiner Lieblingsideologie……und dessen diktatorischen Denunzianten….den Grünen.
    Denn diese Menschen sind bereit, für ihre vergnießgnaddelte Ideologie Existenzen zu vernichten.

    Thor-Steinar-Shirt bei Abschiebung getragen – Busfahrer gefeuert

    Publik gemacht hatte den Fall der Grünen-Politiker Jörg Rupp aus Malsch. Er forderte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (SPD) schriftlich auf, dem Unternehmen umgehend den Auftrag für künftige Abschiebefahrten zu entziehen.

    Laut FOCUS……

    Vögele sagte gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“, dass der Mitarbeiter jedoch nie zuvor durch politische Äußerungen aufgefallen sei.

    Das erinnert mich an finstere DDR-Zeiten, wo das Tragen eines Button „Schwerter zu Pflugscharen“ ausreichte….in der Schule zum Direktor zittiert zu werden…..oder das Tragen eine Lewis-Jeans damit bestraft wurde, den Schüler zu zwingen, nach Hause zu gehen und ne Ossi-Hose anzuziehen.

    Grüne fordern europäische „Facebook-Polizei“

    Die Grünen im Europaparlament fordern eine europäische „Facebook-Polizei“. „Wir brauchen dringend eine eigene Abteilung bei der europäischen Polizeibehörde Europol, die in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden die Foren und sozialen Netzwerke systematisch durchsucht und wirksame Strafverfolgung auch über Grenzen hinweg organisiert“, sagte der innen- und justizpolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament, Jan Philipp Albrecht, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Heute geht es kaum noch um Recht und Gesetz…..heute ist die Moral die oberste Instanz…..und wer gegen grüne Pseudomoral anschreibt…..wird per Shitstorm vernichtet……ähnlich der millitanten Genderistas…die schon für eine Entlassung einer Journalistin gesorgt haben oder temporal eine ARD Sendung aus der Mediathek entfernen lassen haben.

    Genau aus diesen Gründen betreibe ich wieder, die in der DDR-eingeübte, Selbstzensur…….weil diverse Blockwarte sehnsüchtig auf eine falsche Formulierung warten um Dir beruflich eins auszuwischen.
    MfG
    Heinz Eng

  30. Ich sehe gerade, die Klimaschützer und Herr Hader regt sich wieder auf. Ich will das Argument mal hier aufgreifen:

    Herr Krügers Vorschlag, man solle doch das EEG abschaffen und für das Geld Schulen und Sozialwohnungen bauen und mehr Lehrer einstellen, muss man schon als reichlich naiv bezeichnen. Das EEG ist hauptsächlich umlagefinanziert und mit dessen Abschaffung stehen keine zusätzlichen Steuermittel zur Verfügung. Das man statt der Umlage eine neue Steuer einführen müsste, um all diese staatlichen Projekte umzusetzen, auf die Idee kommt er nicht.

    Ist doch ganz einfach. Die EEG-Umlage auslaufen lassen, aber ab sofort das Geld (die 20 Milliarden pro Jahr) den Betreibern von EE-Anlagen nehmen und für öffentlich Bedienstete, Sozialwohnungen, Kindergärten, Schulen und Kurse für Flüchtlinge verwenden. Zudem die Grundsicherung für sozial Bedürftige, auch berechtigte Asylanten auf 500€ erhöhen. Davon bezahlt man schließlich auch die hohen Strompreise mit EEG-Umlage.

    Die weiteren ca. 30 Milliarden, die in die Energiewende pro Jahr fließen, kann man ebenso abziehen und verwenden.

  31. @Micha
    Manchmal reicht ein Blick übern Tellerrand….wenn einem der Jubel die Augen verkleistert.

    Deutschlandfunk…“Wie ein Hippie-Staat von Gefühlen geleitet“

    Der britische Politologe Anthony Glees hat Deutschlands Vorgehen in der Flüchtlingskrise als „undemokratisch“ kritisiert. Im DLF sagte er, Berlin habe sich mit der Entscheidung, die in Ungarn gestrandeten Migranten aufzunehmen, nicht an EU-Regeln gehalten. In Großbritannien herrsche der Eindruck, die Deutschen hätten den Verstand verloren.

    Deutscher Zufriedenheit wird böses Erwachen folgen

    Unser Land schwimmt auf einer Welle der Selbstzufriedenheit. Doch wirtschaftlich droht der Abstieg, weil das Land seine drängendsten Aufgaben unerledigt liegen lässt. ….

    Diese fünfte Hypothek hat eine Größenordnung, die den hiesigen Wohlstand dauerhaft schrumpfen lassen könnte. Denn während Energie weltweit derzeit so billig ist wie schon lange nicht mehr, steigen die hiesigen Stromkosten durch immer neue Subventionsrunden stetig weiter. Zweifellos liegt in der Energiewende auch eine Chance für die hiesige Wirtschaft.

    Der rasche Atomausstieg ist nicht bewältigt

    Doch die Hoffnung, dass die kühne Entscheidung zum raschen Atomausstieg weltweit Nachahmer findet, hat sich bislang nicht erfüllt – weil gar nicht absehbar ist, dass Deutschland diese Herausforderung wirklich bewältigt.

    Kollektiver Wahn hat uns Deutsche erfasst…..und wer sich aus den unterschiedlichsten Gründen…..nich mehr so wohl fühlt in seiner Haut…..ist Aussenseiter….. bis hin zum rechten Spinner.
    Am Ende dreht sich die Asyldebatte nicht um Flüchtlinge……sondern um die Politik in diesen Land.
    H.E.

  32. @Heinz

    Eins ist klar. Deutschland kann nicht alles auf einmal machen. Flüchtlinge retten, Energiewende, Klimaschutz, Kernkraftausstieg und Kohlekraftausstieg, Griechenlandrettung/ Eurorettung, etc.. Was dabei als erstes gestrichen werden kann ist die Energiewende und der Klimaschutz. Zumal weil wir Infrastruktur und Energie für die Zuwanderer brauchen.

  33. @29.Heinz
    Um so wichtiger ist es auch, dass es einen Gegenmeinung zu der der Grün-Sozialisten gibt. Und es gibt in Deutschland eine Alternative Partei zu dieser ganzen Diktatur Meinungs-Politik in Deutschland. Jetzt liegt es am Bürger/Wähler was aus der Gesellschaft und seiner eigenen Freiheit gemacht werden soll…weiter im Grün-Sozialistsichen Gleich-Meinungsschritt oder einen Alternativen und demokratischeren Weg beschreiten.
    Selbst Gysi von den Linken verlangt, dass man das EU-Land Ungarn mit Sanktionen oder Strafzahlungen belegt, nur weil das Land nicht die Meinung der Grün-Sozialisten der deutschen Bundestagsparteien vertritt.

    @ 15 Heinz
    Jeder Flüchtling inkl. deren nachgereisten Familienangehörigen braucht ja nicht nur ein Dach über den Kopf, sondern auch Strom. Und da bin ich mal gespannt, wie das sich noch auf unsere Stromversorgung/Erzeugung in diesem Winter und in den kommenden Jahren auswirken wird. 1 Millionen Menschen mehr sind ja nicht gerade „Stromeinsparrend“ für unsere Energiewende Grün-Sozialisten. Und es wird bei diesen 1 Millionen mehr an Menschen in Deutschland ja nicht bleiben bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Zwangsabschaltung unseres Kraftwerkspark durch das EEG.

  34. @ Günter #24, Quentin, Krüger:

    Ich hätte das jetzt auch so interpretiert wie Quentin, denn ich habe in dem Text von Herrn Krüger nichts gelesen was irgendwelche Interpretationen nahelegt die Du gemeint haben könntest. Michael Krüger hat seine Sicht beschrieben.

    Der Artikel ist völlig in Ordnung. Auch vertraue ich unseren (Stamm-)Lesern in dieser Hinsicht, das ist nicht das Problem. Ich vertraue nur nicht dem Geschmeiß, das sich zur Zeit im Internet tummelt, um möglichst überall zu hetzen. Meine primäre Sorge war, daß diese Leute uns hier überrennen und schneller den Blog vergiften, als wir als Admins reagieren können (schließlich sind wir nicht ununterbrochen online). Meine Botschaft richtete sich an diese Leute und was ich sagen wollte war: Versucht es gar nicht erst.

    Meine zweite Sorge war, daß einige hier aus falsch verstandener Toleranz dann auch noch beginnen, mit solchen Leute zu diskutieren und dadurch das ganze erst recht abgleitet. Die Konsequenz, mit der man Trolle aller Art ignorieren sollte, ist hier häufig noch nicht weit genug ausgeprägt.

    Daß irgendwo im Web irgendwelche böswilligen Klimaschützer uns mal wieder irgendetwas unterschieben wollen, das dagegen kann man getrost ignorieren.

    Allerdings bleibe ich dabei: Diese Seite ist thematisch eingegrenzt und sollte auch bei Klima, Energie, Ernährung u.ä. bleiben. Ich bin absolut dagegen den Blog inhaltlich zu öffnen. Mit Denkverboten hat das nichts zu tun, es gibt ja für jeden genug Möglichkeiten, anderswo zu publizieren.

    Trotzdem sage ich jetzt mal, was mir an dem Artikel nicht gefällt. Bisher ist die Debatte ja ausgesprochen zivil, das macht Hoffnung, daß ich meine selbst gestellten Regeln einmal ohne größere Folgen übertreten kann.

    Es beginnt ab der Überschrift „Die Ungerechtigkeit im System“. Vieles davon hätte ich so nicht geschrieben. Nicht wegen irgendwelcher „Denkverbote“, sondern weil mir Gedanken wie Ist ein Flüchtling mehr wert, als eine bedürftige, alleinerziehende Mutter, ein armes Kind, oder ein armer Rentner? überhaupt nicht in den Sinn kämen. Da brauche ich keine „Schere im Kopf“ oder ähnliches. Ich weiß auch nicht, wie ich mit solch einer Argumentation umgehen soll, weil sie mir so absolut fremd ist.

    Und das mit der Armut in Deutschland hatten wir schon an anderer Stelle. Während meines Studiums war ich auch mal arm. Mit Auto und volleingerichteter Wohnung. „Armut“ ist statistisch relativ definiert. Wenn neben mir ein Millionär einzieht, falle ich sofort unter die Armutsgrenze (zumindest für meine Wohngegend). Mir gefällt diese klassenkämpferische Attitüde nicht (gell, Heinz?), die manchmal von einigen hier übergestreift wird. Letztendlich ist jeder „Arme“ in Deutschland ein Millionär gegenüber einem Flüchtling. Und man muß auch einmal erkennen, daß allein die deutsche Staatsbürgerschaft ein Privileg ist, das viele Chancen und Möglichkeiten eröffnet. Am Ende aber ist jeder seines Glückes eigener Schmied.

    Wer über tausende von Kilometern unter Einsatz seines Lebens hierhin kommt, der hat offensichtlich die Bereitschaft, für sein Glück und sein Fortkommen alles einzusetzen. Eine Risikobereitschaft, die uns Deutschen, die wir uns im Wohlfahrtsstaat bequem eingerichtet haben, mittlerweile fehlt.

    Meiner Ansicht hängt der Erfolg des Ökologismus mit einer grundlegend verfehlten Einstellung der Menschen zum Umgang mit Risiken zusammen. Wenn nun Millionen Flüchtlinge zu uns kommen und hier vielleicht auch dauerhaft leben, ist das vielleicht genau die Verjüngungsspritze, die unsere Gesellschaft braucht. Ich denke halt nicht, daß unter den Flüchtlingen sehr viele sind, die durch die Energiewende und den Klimaschutz angelockt wurden.

  35. @Michael Krüger

    Die Umlagefinanzierung des EEG führt ja eben genau zu einer Umverteilung von arm nach reich, weil es eben bestimmte Mindestbedarfe gibt, um die auch Alleinerziehende oder Langzeitarbeitslose nicht herumkommen. Für Akademiker die ausreichend verdienen spielt die Umlage des EEG keine Rolle. Das ist ja das perverse an der Klimapolitik. Auf der einen Seite werden politische Massnahmen getroffen die Geringverdiener ausbaden müssen, auf der anderen Seite gibt es dann Lippenbekenntnisse, dass der Staat für die einspringen muss. Diese Lippenbekenntnisse dienen dem guten Gewissen derjenigen die die Geringverdiener durch Umlageverfahren belasten.

  36. @ Heinz:

    …weil diverse Blockwarte sehnsüchtig auf eine falsche Formulierung warten um Dir beruflich eins auszuwischen.

    Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Aber nett ist das trotzdem, danke.

  37. @Micha
    Das Perfide an der Sache ist…ick muss Sören Recht geben…..denn die EEG-Umlage spült Stiefvater Staat…mittels Märchensteuer, ein erklägliches Sümmchen zusätzlich in die Steuerkassen.
    Jeder EE-Neubau tut das…..und jede Kommune lechzt nach den Gewerbeinnahmen aus Windparks…..u.v.m.

    Das Geld ist verloren….weil es aber auf anderer Seite fehlt (für Investitionen)…..geht unter anderem auch unsere Infrastruktur gerade den Bach runter.
    Dat is wie beim Zauberlehrling……die Geister die wir riefen…..wern wir nun nicht mehr los.
    H.E.

  38. Ab Atomausstieg, „Energiewende“, Klima-Steuerung, nicht rechtzeitig zu Intervenieren (möglichst ohne Kampfeinsatz) und mit dem Flüchtlingsstrom haben wir uns fast alle großen und teuren Probleme selbst geschaffen. Die Grünen und sonstigen 68-er, die unseren Staat, unser Gemeinwesen eigentlich immer lieber bekämpfen, als sich aktiv positiv einzubringen, Sie werden uns nachhaltig schaden. Wenn andere Gesellschaften, andere Länder an unserem Verstand zweifeln, dann sollten bei uns die Alarmglocken schrillen. Die Gutmenschen und Weltenretter sind unser Problem und werd das sagt, wird diffamiert.
    Unsere Medien unterliegen keiner Zensur, aber deren Gedankengut zensiert jede andere Meinung. Der Ökofaschischmus ist einfach totalitär.
    Wir könnten ja auch einfach nur wieder vernunftig sein:
    -- moderne schnelle Reaktoren, möglichst schnell bauen. „Atommüll“ zu Energie machen, die Endlagerfrage damit lösen und Energie ohne Ende zu erzeugen. Keine Vernichtung mehr durch Maiswüsten für Biogas und keine Windturbinen mehr in intakte gesunde Wälder. Keine verglasten Wiesen mehr, die nachts, bei Wolken und im dunklen Winter nichts liefern.
    -- Kein törichter Versuch ein Weltklima zu steuern. Sondern Anpassung an Klimaschwankungen, die es seit Millionen Jahren gegeben hat. Sonne, Wolken und Meer lassen sich nicht manuell steuern.
    -- rechtzeitige Interventionen, wenn Staaten versagen, notfalls rechtzeitige Militärinterventionen mit deutlichem Potential (haben wir schon nicht mehr), damit es gleich gar nicht zum Kampf kommt, würden Fluchtursachen beseitigen. Wenn natürlich Pseudo-Demokratien und totalitäre Staaten im Sicherheitsrat versagen (Veto), dann müssten sie öffentlich an den Pranger. Wieviele Flüchtlinge hat Putin direkt, oder indirekt derzeit zu verantworten?
    -- eine ehrliche und deutliche Außenpolitik. Kein Hofieren von „Negerfürsten“, die ihre eigene Bevölkerung ausbeuten, unterdrücken und zur Flucht treiben.
    -- wieder freie Presse ohne political correctness und gender „main“stream. Freier Journalismus mit Hirn und Verstand.
    Leider haben wir mit Nichtwählen, den heutigen Typus des absolut unverantwortlichen unfähigen Berufspolitikers selbst geschaffen. Ich meine da nicht die direkt gewählten Abgeordneten und Kommunalpolitiker. Also alles „home made“.

  39. @Peter

    Danke für die Klarstellung. Wie gesagt so hätte ich Dein #1 nicht verstanden.

    Allerdings wird sich wohl diese Debatte über den Begriff „Klimaflucht“ immer wieder in die Klimapolitik reinmischen sage ich mal.

    Hier aus dem FAO-Bericht zu Syrien:

    Current forecasts indicate a severe reduction in cereal crop production in 2014 due to the impact of conflict and drought conditions.

    Das ist zunächst eine richtige Beobachtung. Mit Klimamodellen läßt sich damit trefflich spekulieren, dass auch der Klimawandel Schuld. Dazu findet ja gerade der Versuch statt den naturwissenschaftlichen Begriff „Unsicherheit“ bzgl. der Erkenntnisse der Klimawissenschaft dialektisch durch den Begriff „Risiko“ umzudeuten:
    Hier:

    The role of social and decision sciences in communicating uncertain climate risks

    Climate scientists bear a heavy burden: potentially, the fate of the world lies partly in their hands. Fortunately, they also have some of the strongest evidence ever assembled regarding a global environmental risk.

    Was für eine Hybris.

    Recent advances in behavioural and decision science also tell us that emotion is an integral part of our thinking, perceptions and behaviour, and can be essential for making well-judged decisions54, 55. Although it can cloud judgment48, 56, emotion can provide cues valuable to evaluating evidence and the people who provide it. Emotion creates the abiding commitments needed to sustain action on difficult problems, such as climate change.

    Selten so eine gute Begründung für Propaganda gelesen.

  40. @16
    Volle Zustimmung meinerseits. Diese Vorschläge sollten wir unseren Abgeordneten unterbreiten. Ferner sollten noch die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden und beim Wohnunsbau muss der Ökofirlefranz verschwinden. In jeder Kriese steckt auch die Chance für eine bessere Politik.

  41. Die Sache ist ziemlich komplex, man kann sich ihr aus vielen verschiedenen Richtungen nähern. Wenn wir das Thema Ressourcenallokation rein bringen, wie bei dem Beispiel, wie denn Mittel besser eingesetzt werden, für den Klimaschutz oder die Flüchtlingshilfe, für die Weltrettung oder für Bedürftige hierzulande, dann sind wir natürlich bei den Werten. Aber dies auch nur vordergründig, denn die Selbstzuordnung der Menschen, ihre Assoziierung und Dissoziierung, geht eben nicht nur über die Werte oder die Moral, sondern auch und vor allem um das Streben nach Selbstnutz. Und auch deswegen ist unsere Fähigkeit zur Empathie begrenzt. Ich erinnere an einen älteren Text von mir: Über die Grenzen des Mitfühlens. Selbstnutz, und das will ich hier noch anfügen, kann auch sein, sich als der Gute darzustellen. Das führt uns dann aber in Welten, deren Imagination durch Ideologie und Moral entstehen. Diese halten dann oft nur so lange, bis die praktische Lebenswirklichkeit ein Umdenken erzwingt.

  42. @Heinz
    In unserem System
    ist eine Umlagefinanzierung gut für die Besserverdienenden und die mittleren Einkommen, eine Steuerfinanzierung für die Bezieher niedriger Einkommen. Meiner Ansicht gibt es schon seit 25 Jahren keine Partei mehr die die Interessen der Menschen mit niedrigem Einkommen vertritt. Das Rezept der Linken und der linken SPD sowie der Grünen mit mehr Hartz IV, Besteuerung Besserverdienender und staatliche Reglementierung und Planwirtschaft funktioniert nicht für diese Bevölkerungsgruppe. Was aber natürlich nur dazu führt noch mehr von diesen Rezepten zu fordern, statt mal grundsätzlich darüber nachzudenken.

  43. @Günter …#39

    Selten so eine gute Begründung für Propaganda gelesen.

    Das ist es, was mich derzeit in den Medien extrem anwidert….eine so offensichtliche Propaganda….der man nirgends mehr ausweichen kann…..das mir, als gelernten DDR-Bürger, die Nackenhaare wie die Stacheln beim Igel abstehen.

    Bettina Röhl fast das ganz gut zusammen….

    Den Tod eines Kindes zur Durchsetzung politischer Ziele zu instrumentalisieren, ist schäbig und widerwärtig.

    Die Massen werden emotional sturmreif geschossen….ob nun die Angst vorm Atom….oder dem Klimawandel….egal, Hauptsache die Menschen machen freiwillig ihre Brieftasche auf um all die Träume der politischen Träumer zu finanzieren.
    Übrigens….die Spaltung der deutschen Gesellschaft formuliert ein Bodo Ramelow.…ziemlich zielsicher..

    Es blieb Bodo Ramelow, Thüringens Ministerpräsident einer rot-rot-grünen Koalition vorbehalten. Bei Maybrit Illner sagte er zu den Forderungen an die Asylpolitik: „Und manchmal habe ich im Moment so das Gefühl, dass sich viele, die sich zu Wort melden, einen Polizeistaat wünschen.“ Das ist wahr und gilt für beide Seiten: Jene, die -- Rechtsstaat hin oder her – alle, die kommen, warum auch immer, abschieben wollen. Und jene, die -- Rechtstaat hin oder her -- alle, die kommen, warum auch immer, aufnehmen wollen.

    Umlagenfinanzierung…..grünes Patentrezept…..sollen halt die Armen noch mehr Strom sparen, dann können sie sich auch noch morgen etwas davon leisten.
    H.E.

  44. Komme gerade aus Cuxhaven zurück und habe erst jetzt Zeit hier zu lesen.

    @Heller

    Es beginnt ab der Überschrift „Die Ungerechtigkeit im System“. Vieles davon hätte ich so nicht geschrieben. Nicht wegen irgendwelcher „Denkverbote“, sondern weil mir Gedanken wie Ist ein Flüchtling mehr wert, als eine bedürftige, alleinerziehende Mutter, ein armes Kind, oder ein armer Rentner? überhaupt nicht in den Sinn kämen. Da brauche ich keine „Schere im Kopf“ oder ähnliches. Ich weiß auch nicht, wie ich mit solch einer Argumentation umgehen soll, weil sie mir so absolut fremd ist.

    Und das mit der Armut in Deutschland hatten wir schon an anderer Stelle. Während meines Studiums war ich auch mal arm. Mit Auto und volleingerichteter Wohnung. „Armut“ ist statistisch relativ definiert. Wenn neben mir ein Millionär einzieht, falle ich sofort unter die Armutsgrenze (zumindest für meine Wohngegend). Mir gefällt diese klassenkämpferische Attitüde nicht (gell, Heinz?), die manchmal von einigen hier übergestreift wird. Letztendlich ist jeder „Arme“ in Deutschland ein Millionär gegenüber einem Flüchtling. Und man muß auch einmal erkennen, daß allein die deutsche Staatsbürgerschaft ein Privileg ist, das viele Chancen und Möglichkeiten eröffnet. Am Ende aber ist jeder seines Glückes eigener Schmied.

    Es ist lediglich ein Gedankenspiel, ist jemand mehr wert, oder sollte man jemanden bevorzugt behandeln und andere, die in der gleichen Situation sind benachteiligen, je nach Gusto, aufgrund Herkunft, Meinung der Wähler, Meinung der Politiker, etc.? Ich bin da für Gleichbehandlung. 500€ Grundsicherung für alle Asylberechtigten und sozial Bedürftigen. Und gleiche Unterstützung. Ohne wenn und aber. Ansonsten droht die Situation in Deutschland zu eskalieren. Leute, die sich dort benachteiligt fühlen werfen mit Brandsätzen.

    Und arm ist derjenige in Deutschland, der nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen kann, mangels Geld und sozialer Ausgrenzung. Das ist in armen Ländern anders. Dort herrscht mehr Solidarität und Familienzusammenhalt. In Deutschland gibt es etliche Kinder, die auf Schulspeisungen angewiesen sind und auf Kleiderspenden, etc und von ihren Mitschülern ausgegrenzt werden. Das nimmt dramatisch zu, genau wie die Altersarmut. Auch dort droht es zu eskalieren.

    Am Ende aber ist jeder seines Glückes eigener Schmied.

    Deshalb ist Deutschland inzwischen auch zum Auswanderungsland geworden. Mindestens die Hälfte meiner Ex-Kollegen ist ins Ausland abgewandert, da Akademiker in Deutschland oft keine Zukunft mehr haben. Ebenso sieht es bei Fachkräften und Arbeitern aus. Jeder der etwas werden will und eine Zukunft und eine vernünftige Rente haben will geht ins Ausland. Die es nicht können bleiben hier. 3 Mio. offizielle Arbeitslose und 2 Mio. inoffizielle haben wird, welche der Arbeitsmark nicht brauchen kann. Hinzu kommen jetzt 800.000 Flüchtlinge pro Jahr, die ohne Ausbildung keiner nimmt. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist für unausgebildete Arbeitskräfte verschlossen. Auch für teilweise erwerbsgeminderte Akademiker, wie ich erfahren musste. Deshalb habe ich Frührente beantragt. Wurde genehmigt, volle Erwerbsminderungsrente aufgrund verschlossenen Arbeitsmarkt. Keiner will einen Physiker einstellen, der nur bis 30 Std. die Woche arbeiten kann.

  45. Katrin Göring-Eckardt im Gespräch mit Tobias Armbrüster

    Armbrüster: Würden Sie denn sagen, es gibt eine Obergrenze, eine Zahl von Menschen, die wir nicht verkraften können?

    Göring-Eckardt: Soll ich mich in den Libanon stellen, wo jeder Vierte ein Flüchtling ist, und sagen, wir haben eine Obergrenze von ein Prozent, zwei Prozent, drei Prozent, während die bei 25 sind? Nein, das wird nicht funktionieren. Trotzdem: Wir reden über Kontingente, wir reden nicht darüber, dass alle Grenzen offen sein müssen. Wir reden darüber, wie können wie viele Leute wann hier herkommen und wie können wir sie gut unterbringen. Das natürlich ist auch eine europäische Aufgabe, selbstverständlich. Aber eine Obergrenze zu benennen, angesichts der Krisen, der Kriege, übrigens auch der Klimakrisen -- wir haben auch Klimaflüchtlinge inzwischen --, das halte ich nicht für geboten, auch nicht für sinnvoll, übrigens auch gar nicht für realistisch.

    Wurde auch Zeit, Klimaflüchtlinge wurden schon vor 25 Jahren von den rotgrünen Agenten versprochen- die Süd-Nord-Flucht. Jetzt kommen sie, die Klimaflüchtlinge.

    Alles wird gut. Mein Freund der MoMa Moderator Sven Lorig hat dann auch heute morgen artig versprochen, die Vorwürfe von Lügenpresse und Staatsfernsehen sind völlig aus der Luft gegriffen- er muß es als ehemaliger Tigerentenclubchef schon wissen- ihm wurde noch nie gesagt, was er sagen soll..

    Mir wurde auch gesagt, die Flüchtlinge haben auch nur gutes, sie bringen auch Kinder mit, jetzt müssen endlich genügend KiTaplätze geschaffen werden.

  46. @ Krüger # 44 Eine ganze Reihe von Verwandten und Freunden Prof. u. Dr. sind im Ausland. Wir produzieren ideologisch und daraus machtpolitisch abgeleitet, unsere Problem fast ausschlißlich selbst. Wir könnten bei ein wenig Vernunft zum Schlaraffenland werden. Die meisten Europäer mit Vernunft, müssen erst einmal reale Probleme abbauen. Wir müßten nur die Unvernunft und Ideologie lassen. Eigentlich ein enifacher Weg, der Milliarden frei setzen würde. z.B. EEG und Atomausstieg weg.
    Milliarden sofort und Endlager gelöst, natürlich nur mit Laufzeitverlängerung und Neubau schneller Reaktoren. Für den Neubau bräuchten wir dann aber Gastarbeiter, denn nnenswerte Kapazitäten haben wir Deutsche nicht nur auf diesem Gebiet ideologisch abgebaut. Wir verkommen zum sozialen Reparaturbetrieb, dem aber irgendwann die Wertschöpfung für das Bezahlen ausgeht. Mit 67 rechne mir noch einen einigermaßen würdigen Abgang aus.

  47. @Karl Reichart

    Eine ganze Reihe von Verwandten und Freunden Prof. u. Dr. sind im Ausland.

    Ist bei mir auch so. Meine Ex-Freundin arbeitet als Geophysikerin in den USA. Ein Ex-Mitdoktorand als Geophysiker in Kanada. Meine Ex-Mitdoktorandin hat es als Geophysikerin nach Frankreich verschlagen. Ein weiterer Ex-Mitdoktorand ist bei RWE gelandet. Ein anderer Mitarbeiter (Assistent des Profs.) in einer Behörde. Mein Nachfolger (Physiker) wurde direkt nach der Promotion zum Referendaren/ Lehrer umgeschult. Und viele davon waren in der Übergangszeit arbeitslos, ohne Aussicht auf Vermittlung.

    Diese Fachkräfte wandern ins Ausland ab. Ebenso Ärzte, Ingenieure, Facharbeiter. Viele Fachkräfte arbeiten in Skandinavien und der Schweiz und in den USA.

    Für 5 Mio. Leute in Deutschland gilt der Arbeitsmarkt als verschlossen. Mit denen ist die Arbeitsverwaltung in Deutschland schon hoffnungslos überfordert. Ohne Ausbildung hat man in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt keine Chance. Somit auch nicht die Mehrzahl der Flüchtlinge. Was bleibt ist Zeitarbeit und Niedriglohnarbeit.

    Also ist es sinnvoll die Gelder umzuverteilen. Die 50 Milliarden pro Jahr für die Energiewende kann man in diese Bereiche stecken. Ausbau des öff. Dienstes, Beschleunigung der Abwicklungsverfahren für Asylanträge, Bau von Sozialwohnungen, Kindergärten, Schulen, Festanstellung von Forschern in Deutschland, Weiterbildung von Asylanten. Abbau der Hartz4-Bürokratie und 500€ als Grundsicherung, ohne wenn und aber.

    In den letzten Jahren wurde jedoch genau das Gegenteil gemacht. Umverteilung von arm nach reich (u.a. mit der Energiewende) und Ruinierung der Unis, Schulen und des Arbeitsmarktes, etc..

  48. Nun, Herr Krüger, was Sie da beschreiben ist merkwürdigerweise nicht das Deutschland, in dem ich lebe. So unterscheiden sich die Perspektiven.

    Aber noch einmal zur eigentlichen Streitfrage:

    Es ist lediglich ein Gedankenspiel, ist jemand mehr wert, oder sollte man jemanden bevorzugt behandeln und andere, die in der gleichen Situation sind benachteiligen, je nach Gusto, aufgrund Herkunft, Meinung der Wähler, Meinung der Politiker, etc.?

    Diese Argumentation verstehe ich schon deswegen nicht, weil ein arbeitsloser Deutscher und ein Flüchtling eben genau nicht in der gleichen Situation sind. Es handelt sich hier um völlig unterschiedliche Fragen, die in völlig verschiedenen Zusammenhängen (auch rechtlicher Natur) unabhängig voneinander zu beantworten sind. Man kann da keine Gleichsetzung vornehmen und dann mit Bewertungen wie „Bevorzugung“ oder „Benachteiligung“ operieren.

    Das „bedingungslose Grundeinkommen“ finde ich aber gut. Da werden wir uns schnell einig. Wir müssen uns ohnehin auf eine Welt vorbereiten, in der die wesentliche Wertschöpfung durch Maschinen erbracht wird. Das Konzept der „abhängigen Erwerbsarbeit“ ist sicher kein Zukunftsmodell. Bald schon wird Technologie den Menschen ein Auskommen bieten, ob sie nun arbeiten oder nicht. Statt Menschen zu „auf Anweisung wartende Mitarbeiter“ zu erziehen und heranzubilden, müssen wir in ihnen die Fähigkeit stärken, sich selbst mit etwas Sinnvollem und Erfüllendem (das natürlich auch zusätzlich zum Grundeinkommen honoriert werden kann) beschäftigen.

    Akademiker sollten eigentlich über genau diese Fähigkeit bereits verfügen. Nach meine Erfahrung stehen Akademikern enorme Möglichkeiten in diesem Land zur Verfügung. Als promovierter Physiker bspw. kann ich überall arbeiten, weil ich eben auch überall mir meinen Job selbst so ausgestalten kann, daß er mir (und dem Arbeitgeber natürlich auch) Freude macht. Wer unbedingt in der staatlich finanzierten und entsprechend regulierten Forschung arbeiten möchte, mag mehr frustrierende Momente erleben.

    Und zum Thema Niedriglohnsektor: Ich gehe hier durch die Innenstadt und sehe in jedem zweiten Geschäft einen Zettel im Schaufenster „Mitarbeiter gesucht“. Auch und gerade in den unteren Lohnsegmenten, als Teilzeitjobs u.ä.. Ich kenne Ähnliches von vielen Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder aus dem Logistik-Sektor.

    Es ist ganz einfach: Der Flüchtling hatte die Chancen nie, die man in Deutschland hat. Und man kann den Flüchtling nicht dafür verantwortlich machen, daß zu viele Deutsche ihre Chancen und Möglichkeiten nicht nutzen. Weil sie sie mitunter auch gar nicht nutzen wollen. Wer aber über tausende von Kilometern mit Familie oder unter Zurücklassung der Familie hierhin aufbricht, ohne klare Perspektive, der zumindest sucht wenigstens eine Chance, die er ergreifen kann.

    Daß nicht alle Flüchtlinge gute Menschen sind und daß nicht alle von diesen gut ausgebildet sind, das ist sicher wahr. Aber dann bilden wir sie eben aus. Und sagen Ihnen aber ehrlicherweise gleich, daß sie nicht für immer bleiben können, sondern daß wir auch außenpolitisch versuchen werden, ihnen eine Perspektive zur Rückkehr zu eröffnen. Sobald sie (vor allem die Kinder und Jugendlichen) in Deutschland ihre Lehre oder ihr Studium absolviert haben. Sobald sie (die Erwachsenen) in Deutschland dazugelernt, gearbeitet und vielleicht auch entsprechende Ersparnisse aufgebaut haben.

    Stellen wir uns nur einmal vor, wir senden Leuten wie Assad oder dem IS in zehn bis fünfzehn Jahren ein paar Millionen gut ausgebildete und aufgeklärte Menschen zurück, die alle in Deutschland erfahren haben, wie eine liberale und plurale, rechtstaatlich und demokratisch organisierte Gesellschaft aussieht. Die dann dort Unternehmen gründen und die Wirtschaft prägen. Die sich dann dort politisch engagieren. Was würde wohl aus Syrien werden können, aus dem Irak und anderen Ländern (auch aus den Balkanstaaten).

    Flüchtlinge, die zurückkehren und auch noch alle deutsch sprechen und in Deutschland vernetzt sind. Wo werden die wohl Maschinen kaufen? Mit wem werden die kooperieren und Handel treiben? Wem werden Sie Investitionsmöglichkeiten verschaffen?

  49. Das Recht auf Streben nach dem Glück ist in der deutschen Verfassung- kein Grundrecht
    Vielleicht ist es auch nicht in der deutschen Kultur verankert.
    Aber genau das machen aktuell die Flüchtlinge (Menschen) Sie streben nach Glück.
    Viele werden es finden und der (deutschen)Gesellschaft ein Mehrwert verschaffen.

    Ein kleines Beispiel: Die syrische Küche ist einfach nur spitze. Falafel, Hummus sind sogar vegetarisch
    #48
    Ganz toll. Ohne Angst lässt sich doch leichter denken.
    Gruß
    Steinzeit

  50. @.Steinzeit #49
    Und wenn Sie nicht ihr Glück hier in Deutschland finden und diese Flüchtlinge mit der Zeit mitbekommen, dass diese in Deutschland auch keine Perspektiven haben und um so mehr enttäuscht von den Versprechungen unserer Mutti sind….was ist dann….was wird mit diesen Menschen innerlich passieren….sind diese Menschen dann nicht eine leichte Beute für Radikale Islamische Ansichten, die sich gegen die Konsum und Fortschrittswelt des Westen richtet…

  51. @Heller #48,

    Daß nicht alle Flüchtlinge gute Menschen sind und daß nicht alle von diesen gut ausgebildet sind, das ist sicher wahr. Aber dann bilden wir sie eben aus.

    Heißt das nicht jetzt so?

    Claudia Roth: Es sind nicht alle Flüchtlinge “verwertbar”

    https://www.youtube.com/watch?t=4&v=MiHjeFbTc7w

    Stellen wir uns nur einmal vor, wir senden Leuten wie Assad oder dem IS in zehn bis fünfzehn Jahren ein paar Millionen gut ausgebildete und aufgeklärte Menschen zurück,

    ein paar Millionen möchte ich mir nicht vorstellen, dann haben wir schwedische Verhältnisse…

  52. @ Peter,

    vom Guten träumen ist ja manchmal ganz schön, was wären wir ohne unsere schönen Träume:

    Stellen wir uns nur einmal vor, wir senden Leuten wie Assad oder dem IS in zehn bis fünfzehn Jahren ein paar Millionen gut ausgebildete und aufgeklärte Menschen zurück, die alle in Deutschland erfahren haben, wie eine liberale und plurale, rechtstaatlich und demokratisch organisierte Gesellschaft aussieht. Die dann dort Unternehmen gründen und die Wirtschaft prägen.

    Bevor ich auswanderte, lebte ich in Stuttgart-Heslach. Einem Stadtteil, der mir bis heute wegen seiner Bunt- und Lebendigkeit gefällt. Nach unserer Rückkehr, nun mit der ganzen Familie, zu der mittlerweile viele Kinder gehören, schaute ich mir die Kindergärten dort an, die Spielplätze, die Schulhöfe. Oder auch nur in die Hinterhöfe, wie in dieser kurzen Beschreibung. Was ich dort sah und erlebte, lässt mich sehr daran zweifeln, dass eben eine Generation von Menschen heranwächst, die liberale, plurale und demokratisch orientierte, von diesen unseren Wertvorstellungen geprägt sind. Freilich gibt es die, aber diese findet man nicht mehr in solchen Stadtteilen wie Heslach, die ziehen dann nach Sillenbuch oder ähnlichen. Kurz und gut, meine Frau, selbst Ausländerin, und ich, wollten es unseren Kindern nicht zumuten, dort aufwachsen zu müssen.

    Was wir hier sehen, auch an meinem Verhalten oder unseren Entscheidungen, ist das typische NIMBY-Problem. Sieht man ja auch sehr schön bei irgendwelchen Baumaßnahmen, wenn die in der Nachbarschaft anstehen, oder bei den Stromtrassen und Windparks. Prinzipiell ist man natürlich für die NIE, nur hier, in meinen Vorgarten, da sind sie völlig unpassend. In der politischen Praxis wird das zwangsläufig dazu führen, dass es keine Integration geben wird, sondern die Ghettoisierung weiter fortschreitet. Auch hier ein Beispiel aus Stuttgart. Die die es sich leisten können, die ziehen dorthin wo sie unter sich sind, und mit den Problemen der Ghettos, oder der Windräder, nicht konfrontiert werden.

  53. Lieber Peter Heller,

    den letzten Beitrag muss ich leider unter der Rubrik „Wunschdenken“ ablegen.

    Ihre Gedanken zeigen großes Vertrauen in die menschliche Ratio und jeder würde sich diese Perspektive wünschen, Sie klammern allerdings aus, dass die an dem gegenwärtigen Desaster beteiligten, auf der einen Seite vielfach irrational handeln, auf der anderen Seite durch illusionäre, damit irrationale Motive getrieben werden. Ich versuche es kurz zu erklären.

    Was wir auf -ich sage es mal- „helldeutscher“ Seite erleben ist mehrheitlich nichts anderes, als die Variation eines kollektiven „Stockholm Syndroms“. Ursprünglich die Bezeichnung für eine Opfer-Täter Beziehung, äußert sich hier eine Anpassungsreaktion auf eine durchaus mehrheitlich empfundene, aber unterdrückte „Bedrohung“ (der Begriff „Täter“ ist hier sicherlich unpassend), der gegenüber eigene, tiefsitzende Werte, Normen und kollektive Schuldgefühle zunächst nichts anderes zulassen, als positive emotionale Gefühle (Sympathie, Kooperation, Solidarisierung) gegenüber dieser Bedrohung aufzubauen, schön beschrieben mit dem Wort „Willkommenskultur“.

    Das Stockholm Syndrom namens „Willkommenskultur“ bedarf bestimmter Voraussetzungen, so

    1. Nachvollziehbare Forderungen durch die „Bedrohung“;
    2. Die Opferrolle der „Bedrohung“;
    3. Eine Unterordnung wird als vermeintlicher Schutzmechanismus erkannt und aufrecht erhalten

    Dieses Stockholm Syndrom setzt allerdings eine Wahrnehmungseinschränkung voraus, die auf Dauer nicht haltbar ist (wenn die 3 genannten Voraussetzungen nicht mehr so empfunden werden). Dann kann dieses ins genaue Gegenteil umschlagen und ganz andere Reaktionen hervorrufen, als wir es uns wünschen mögen, denn

    auf der anderen Seite steht tatsächlich eine durchaus bekannte „Bedrohung“. So kenne ich keine historische Völkerwanderung solchen Ausmaßes, welche der indigenen (!) Bevölkerung jemals einen Vorteil gebracht hätte. Vielmehr endeten die meisten Ereignisse dieser Art mit Verdrängung oder gar Ausrottung derselben.

    Und selbstverständlich sind viele der Ankommenden absolut integre Menschen und jede Verallgemeinerung verbietet sich, aber ( ja, ich habe tatsächlich „aber“ gesagt“) man sollte bitte nicht vergessen, dass hier durchaus und mehrheitlich Kulturen einwandern, deren vielfache, gelebte religiöse Überzeugung diametral unserem humanistischen Weltbild und unserer Ratio entgegenstehen, ergänzt durch oder in Schnittmenge mit Menschen aus Staaten, welche über Jahrzehnte aufgrund permanentem Kriegs- oder Bürgerkriegszustand, nie eine andere Konfliktlösung, außer Gewalt erlebt haben.

    Als rational-säkular denkende Menschen unterschätzen wir Attraktion und Bindungskraft der Religionen in anderen Kulturen.

    Und diese Art der Gewalt zur Durchsetzung von Forderungen erleben wir bereits beim Übertreten der Staatsgrenzen. Wie wird sich diese entwickeln, wenn die ersten merken, dass das versprochene Gold in Deutschland nicht auf der Straße liegt und MomMerkel morgens nicht das Frühstück ans Bett bringt?

    Ich hatte noch diese Woche ein Gespräch mit dem afghanischen Leiter unseres Reinigungsdienstes (daheim gelernter Historiker). Er bescheinigt uns kollektive Naivität, dass wir die, welche in der Masse da kommen, integrieren zu können glauben. Es wären in ihrer Mehrheit die, vor welchen er vor Jahren aus seiner Heimat geflohen ist…

    Ich hatte an anderer Stelle den Rationalitätswiderspruch der gegenwärtigen Politik thematisiert.

    Nach Atomausstieg, Energiegewende und Eurororettung haben wir innerhalb kürzester Zeit und mit Ansage nun den Dritten dieser Art -- und mit Sicherheit den, mit dem größten Destruktionspotential.

  54. @Peter

    Statt Menschen zu „auf Anweisung wartende Mitarbeiter“ zu erziehen und heranzubilden

    Ich kenne jetzt einige Unternehmen vom Mittelstand bis in die Großindustrie, solche sind da aber nicht dabei. Im Gegenteil ein Unternehmen in Deutschland das noch so dächte wäre international nicht konkurrenzfähig.

  55. Ich schließe mich FK 9 Pilot an.
    Die Debatte wird von Irrationalität geprägt
    Wir schaffen es tönt es in den Medien. Die Statistik sagt jedoch, dass wir noch nicht mal die Asylanträge bearbeitet kriegen.
    In Deutschland wurden in 2015 pro Monat 25.000 -- 30.000 Asylanträge gestellt. Das sorgte dafür, dass die Zahl der nichtentschiedenen Anträge auf 250.000 stieg, doppelt so viel wie im Vorjahr. Also schafft es noch nicht mal unsre Verwaltung. Die Zahl der offenen Anträge nimmt zu
    Interessant ist, dass dann alle in den Medien sofort auf Ungarn herabschauen statt das Land zu unterstützen. In Ungarn werden pro Monat 2015 etwa 10.000 Asylanträge gestellt. Das ist ein 1/3 der deutschen Menge, aber Ungarn ist nur 1/8 so groß. Das heißt wir würden erst das gleiche leisten, wenn wir 60.000 -- 75.000 Anträge pro Monat schaffen schaffen würden..
    Warum schicken wir denn als Vorzeigeeuropäer keine Unterstützung nach Ungarn?

    Unser BAMF hat noch im März Vogel Strauss Politik betrieben und die Jan/Feb Zahlen als Einmaleffekt abgetan.. Ich sehe bei unser Bundesregierung ein bescheidenes Krisenmanagement und ein politisches Ablenkungsmanöver das die Verantwortung woanders in Europa hinschiebt.

    Der gleiche Dilettantismus wie bei der Energiewende.

  56. @Heller

    Zur Arbeitsmarktsituation hat sich gerade Frau Nahles geäußert:

    Nahles rechnet mit steigender Arbeitslosenzahl

    „Der syrische Arzt ist nicht der Normalfall“, sagt Ministerin Nahles. Sie verlangt mehr Geld für Integration. … Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles prognostiziert Auswirkungen auf die Arbeitsmarktstatistik durch die Vielzahl der ankommenden Flüchtlinge. Nicht einmal jeder Zehnte bringe die Voraussetzungen mit, um direkt in eine Arbeit oder Ausbildung vermittelt zu werden, sagte die SPD-Politikerin.

    Und bei mir um die Ecke im Zeltlager gehen die Aufstände schon los. Ich war gerade persönlich vor Ort:

    Streit über Essen: Flüchtlinge gehen in Bremen aufeinander los

    In einer Unterkunft für Flüchtlinge am Rande des Campus der Universität Bremen hat es eine größere Auseinandersetzung unter Asylbewerbern gegeben. Am Mittag waren etwa 40 bis 50 Menschen in der Unterkunft in der Nähe des Fallturms aneinander geraten. Auslöser des Streits soll die Qualität des Essens gewesen sein, über die sich ein Flüchtling beschwert hat. Weil ihm das Essen nicht schmeckte, warf er es durch die Gegend. Daraufhin kam es zu der Schlägerei. Bei der Auseinandersetzung wurde eine Person verletzt. Die Polizei hat die Situation mit vielen Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht. Sie ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Und noch einige Zahlen zum Arbeitsmarkt:

    Ca. 100 Bewerber kommen derzeit auf eine ausgeschriebene Stelle an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Bewerber bewerben sich natürlich parallel dazu auch in der freien Wirtschaft. Dort sieht es ähnlich aus. Also gehen sie ins Ausland.

    In Deutschland haben wir unbereinigt rund 5 Mio. Arbeitslose. Darunter rund 200.000-300.000 arbeitslose Akademiker. (Gemäß der mir vorliegenden Zahlen vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit).

    Minijobs für 400-450 gibt es massenweise. Solche Jobs reichen den Leuten aber zum Leben nicht und sie müssen Aufstockung beantragen, beim Amt. Zudem wird sogut wie nichts durch solche Jobs in die Rentenversicherung eingezahlt.

    Gibt es erst mal anstatt 400€ die 500€ an Sozialleistung, wird keiner mehr in Minijobs arbeiten gehen.

    Und der Anspruch auf Sozialleistungen bemisst sich anhand der Bedürftigkeit. Das persönliche Schicksal spielt dort keine Rolle.

    Das Bauchgefühl trügt oft, deshalb urteile ich gewöhnlich anhand der Zahlen.

  57. Ach ja….Deutschland ist auch OHNE diese ungesteuerte und planlose Einwanderung von Migranten in unser soziales Gesellschaftssystem zum Exportweltmeister geworden und hat in der Welt fast schon jeden Absatzmarkt erobert. Made in Germany war die beste Werbung und jeder weis, was hinter Made in Germany steht….die Eigenschaften einer schaffenden und disziplinierten Gesellschaft-Generation.
    Diese unkontrollierte und unüberschaubare illegale Einwanderungswelle [Herr Hofmann, solche Äußerungen sind hier nicht erwünscht. MfG Krüger]

  58. [Auch gelöscht. MfG Krüger]

  59. @Quentin Quencher, FK 9 Pilot, Heß

    Ich sehe das ähnlich. Der Dilettantismus wird zu weiteren Eskalationen führen. Da helfen auch keine geschönten Zahlen und Statistiken mehr und auch nicht der Glaube an eine rosarote Zukunft. Ich glaube auch nicht, dass Merkel noch mal als Kanzlerin kandidieren wird.

  60. Der gleiche Dilettantismus wie bei der Energiewende

    Ich möchte mich nicht reinsteigern, aber (schon wieder „aber“ gesagt):

    Was wir hier seit einigen Wochen erleben, ist fortgesetzter Rechts- und Verfassungsbruch seitens der Politnomenklatura, die offenbar nichts anderes tut, als ihre Maske fallen zu lassen.

    Art. 16 a, Satz 2 des Grundgesetzes sagt eindeutig:

    „(2) Auf Absatz 1 [Asyl] kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.“

    Nicht nur die Dublin Abkommen, sondern auch unsere Verfassung wurden durch die Berliner Junta (sorry, ich kann so etwas nicht mehr als Regierung bezeichnen) faktisch außer Kraft gesetzt.

    Musste ich noch jüngst die absurde Situation erleben, als deutscher Staatsbürger nach einer Dienstreise ins außereuropäische Ausland am Frankfurter Flughafen penibel kontrolliert zu werden. Gleichzeitig kann jedermann, mit oder ohne, oder mit gefälschten Papieren ohne jede Personen-, Zoll oder Sicherheitskontrolle die Landesgrenzen überschreiten -- mit positiver Sanktionierung durch die Junta. Hierfür wurden de facto mindestens die §§ 13-15 Aufenthaltsgesetz für bestimmte Gruppen außer Kraft gesetzt, welches schon allein dem allgemeinen Gleichbehandlungsprinzip des GG widerspricht, mal ganz ab davon dass ein Gesetz nur per Legislativbeschluss außer Kraft gesetzt werden kann.

    Dieser Verein regiert inzwischen außerhalb von Recht und Gesetz und vor allem mittels bar jeder Legitimität etablierter „Notstandsverordnungen“ sine lege, nur aufgrund arroganter, exekutiver Selbstermächtigung.

    Damit wurde der Rechtsstaat im Sommer 2015 außer Kraft gesetzt. Was wir erleben, ist aus meiner Sicht nichts anderes, als der Beginn einer Art des Putsches.

    Wir haben den Bruch internationaler Vereinbarungen als Generalprobe im Rahmen der Griechenlandkrise erlebt.
    Wir erleben jetzt die Außerkraftsetzung von einzelnen Grundgesetzartikeln.
    Was erleben wir wohl, wenn im Dezember nach Paris der Klimanotstand ausgerufen wird? In der Summe der Alternativlosigkeiten eine rudimentäre „Notstandsverfassung“ mit Zügen eines Kriegsrechtes und Einschränkung wesentlicher Grundrechte, wie Eigentum Freizügigkeit, Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit? Die Presse probt ihre Gleichschaltung doch schon lange.

  61. Nachtrag.
    Allein die ggw. Situation, inklusiver der -vorsichtig ausgedrückt- gesetztesautonomen Reaktion der Exekutive, hätte ich mir vor 6 Monaten absolut nicht vorstellen können. Ich bin wahrlich kein VT. Aber wenn es so weiter geht, dann glaube ich auch noch an Reichsflugscheiben.

  62. [Auch gelöscht. „Schadenfreude“/ Lästern ist hier fehl am Platz. MfG Krüger]

  63. @FK 9 Pilot

    Damit wurde der Rechtsstaat im Sommer 2015 außer Kraft gesetzt.

    Das finde ich nun übertrieben. Die Bürokratie reagiert halt zu langsam und kapituliert.

  64. @Krüger #58
    Ihre „Freundlichen Grüße“ verstehe ich zwar nicht, da das löschen ja für mich nicht freundlich erscheint.

  65. @Quentin Quencher, FK 9 Pilot, Heß

    Ich stimme Ihnen voll zu.
    Der Rechtsbruch durch Merkel-Regierungen wird langsam zum Normalzustand; ein weiteres Beispiel dafür war die Abschaltung der Kernkraftwerke ohne Rechtsgrundlage und ohne Anhörung der Betroffenen.

  66. @Krüger
    Mehr ist das schon.
    Wir haben in der EU das Dublin Abkommen geschlossen. Ungarn war mit seiner Durchsetzung überfordert und hat vielleicht auch Fehler gemacht.. Trotzdem gehört es sich, dass man dann in einer Gemeinschaft und Partnerschaft zusammensteht und Ungarn hilft.
    Was haben die Bundesregierung und unsere Medien gemacht Ungarn an den Pranger gestellt und den moralisch Überlegenen herausgekehrt. Das ist weder kompetent, noch einer Partnerschaft angemessen, sondern dilletantismus.
    Schon gar keine Führerschaft in Europa oder Vorzeigerolle. Das gleiche passiert doch mit der Energiewende. Man spielt den Klimaweltmeister durch Lippenbekenntnisse, weil man es sich leisten kann teure und ineffiziente Photovoltaik aufzustellen und schaltet Kernkraftwerke und Gaskraftwerke ab die wirklich CO2 einsparen würden. Avanti Dilletantismus heißt es in Deutschland, wenn man sich unsere Regierungen und Parteien anschaut. Gottseidank funktioniert unsere Industrie hervorragend.

  67. @Heß

    Gottseidank funktioniert unsere Industrie hervorragend.

    Richtig. Gottseidank.

    Gottseidank funktioniert auch die freiwillige Hilfe in Deutschland noch, ohne die hier schon alles im Chaos enden würde. Kommt gerade in der Tagesschau. Die Behörden haben schon kapituliert. Hilfsorganisationen und Ehrenamtliche richten es, die Betreuung der Flüchtlinge.

    Ungarn hat sich jetzt selbst geholfen, aufgrund der Handlungsunfähigkeit von Deutschland.

  68. Was Herr Heller da sagt muss ich auch entschieden zurückweisen.
    Was wir jetzt erleben, meine Herren ist der Untergang des Kontinentes und die Ansichten, die Herr Heller da geäußert hat, die darf man getrost als verantwortlich dafür bezeichnen.
    Als wenn demnächst der Aldous Huxley ausbrechen würde.

    Die Regierendeninnen wolle die Balkanesen zwar zurückschicken,
    doch behaupte ich mal das die wohl das kleinere Problem sind.
    Dann behaupte ich mal weiter, das der Zustrom von weiteren Migranten wenn überhaupt nur durch radikales zusammenstreichen der Sozialhilfe möglich sein wird.
    Die meisten der Migranten dürften wohl alles aufgegeben haben.
    Womit wir bei der Schuldfrage wären.
    Es ist der Zeitgeist, in dem auch Herr Heller verhaftet ist.
    Abschieben auf linke Radikale gilt hier nicht mehr.

    Hiermit kündige ich der Bevölkerung der BRD meine Solidarität!
    Ich werde zu verhindern wissen, daß ich oder meine Kinder hier an der Waffe werden dienen müssen.
    Wir lassen uns schn kollektiv enteignen.

    Wartet auf den Winter. Der könnte schon einen Vorgeschmack dafür liefern.

  69. Der Lacher des Jahres…….ach was sag ich…des Jahrhunderts.

    „Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Im persönlichen Leben nicht und im gesellschaftlichen Leben nicht. Kulturen und Gesellschaften die von Angst geprägt sind, werden mit Sicherheit die Zukunft nicht meistern“

    Mutti inner Schweiz

    Wie war das nochmal nach Fukushima, Mutti?…….Angst vor dem bösen Atom!
    Was war der Grund für die Energiewende nochmal?……Angst vorm Klimawandel!

    Ups…..sie meinte die Angst der Deutschen vor dem Islam……achsooooo.

    Nach dem Spruch…….bin ick stundenlang nich mehr vom Klo runter gekommen.
    Onkel Heinz………nichts als Worte

  70. @Krüger

    Wenn man sich die Daten der letzten Jahre und ihren Zuwachs so anschaut
    fragt man sich schon, warum die sich beim BAMF nicht vorbereitet haben.

  71. Noch ne Frage.

    Ist nicht der klassische Verbündete der Syrer Russland?
    Was machen die eigentlich?

  72. Ist nicht der klassische Verbündete der Syrer Russland?
    Was machen die eigentlich?

    Warten bis bei uns die Kacke am dampfen ist.
    Dann, (hoffentlich nicht) auf die Kriegstreibereien der Anglos hereinfallen.
    Wenn wirklich, dann findet das in unserem Garten statt.
    Das Licht ausknipsen bei uns, ist Dank EW nur noch ein Kinderspiel.
    Das Tohuwahobu mit der Überwanderung lasse ich mal vor, das kommt
    nur noch erschwerend hinzu. Deutschland/Europa ist leichte Beute, von
    beiden Seiten.

    Geht die Planung doch noch auf?
    Sollte Deutschland nochmal auf die Füße kommen, hätten wir den Krieg
    umsonst geführt. So hieß es doch mal Anfang vorigen Jarhunderts!
    Warum macht die UN nichts, aber überhaupt nichts in dem gegenwärtigen
    Saustall??
    Das gibt mir zu denken, wrklich; Dahinter steckt System meine ich.

  73. @Photon

    Der Teil der Milleniumsziele der UN der erreicht wurde ist darauf zurückzuführen, dass die Länder in Südostasien und vor allem China und Indien, aber auch Brasilien in einer globalisierten Marktwirtschaft ein erfolgreiches Wirtschaftswachstum
    Hingelegt haben und die industrielle Landwirtschaft die Ausbeuten gesteigert hat. Das hat nun mit der UN nichts zu tun und widerlegt diejenigen die immer behaupten es gehe auch ohne Wachstum bzw. mit Biokleinbauern. In Afrika gab es auch Wachstum, aber nicht genug um mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt zu halten. Die Ursache in Afrika scheint mir Misswirtschaft, Korruption und fehlende Bildung zu sein. Diejenigen mit Bildung wandern aus.
    Wenn in den Medien Ursachen diskutiert werden geht es ja vor allem um Klimawandel, fehlende Entwicklungshilfe.
    Das ist aber Unsinn. Die UN selbst kann vor allem humanitäre Hilfe leisten und die Spenden der wirtschaftlich erfolgreichen Staaten umverteilen. Umverteilung löst aber das Problem nicht, weil die Bevölkerung hyperexpinentiell wächst. Es braucht also auch entsprechendes Wachstum in diesen Ländern. Südostasien hat gezeigt dass das möglich ist, helfen aber müssen sich die armen Länder selbst. Wir können nur unterstützen und die Not lindern. Am besten würden wir das bzw, die UN durch Ausbildung tun. Interessanterweise habe ich bei der ALFA einen interessanten Vorschlag gelesen der Länderpatenschaften vorschlägt indem sich einzelne reiche Länder auf wenige Arme Länder fokussieren, statt in allen Ländern kleine Projekte zu machen und sich zu verzetteln, was meines Erachtens in der UN passiert.
    Ich glaube, dass die UN nichts macht kann man ihr nicht vorwerfen, aber Misswirtschaft und Korruption in den Ländern selbst machen die Rezepte zum Teil wirkungslos. Allerdings sind aber auch viele Rezepte anscheinend wirkungslos. Es wäre wichtig, dass die UN mal ihre Konzepte überdenkt und statt auf Umverteilung auf Wachstum setzt. Die empirischen Erkenntnisse sprechen meines Erachtens dafür.
    In so einer Patenschaft könnte zum Beispiel Deutschland statt in der Energiewende Milliarden zu versenken die Energieversorgung eines afrikanischen Landes oder einer Region mit diesen Milliarden auf ein solides Fundament stellen oder die Müllabfuhr und die Verwaltung organisieren und aufbauen. Das müsste aber auf Einladung der Länder geschehen und kann nicht aufgezwungen werden. Dafür sollte die UN werben.

  74. @.Günter Heß #66
    Das ist die Arroganz der Deutschen Politik gegenüber anderen Länder…..diese Arroganz der Deutschen Politik hat dem Ausland und für uns als Gesellschaft noch nie gut getan….die beiden Weltkriege waren auch ein Ausdruck von deutscher Politischer Arroganz und von keiner diplomatischen Strategie der Einigung bzw. des Ausgleiches geprägt.
    Wenn der ideologische Wahn erst einmal die deutsche Politik befallen hat, dann tritt auch sehr schnell die deutsche politische Arroganz gegenüber anders denkenden und handelnden Länder zu tage….war gestern bei Maischberg im ZDF sehr schön zu beobachten, wie Gabriel alle Schuld von seiner Poltiik / Merkel abgewiesen hat und den anderen EU Partner die Schuld in die Schuhe geschoben hat….da tratt die politische Arroganz der deutschen Politik gegenüber der Slowakei, Ungarn ganz deutlich hervor.

  75. #60./61. FK 9 Pilot

    Ich gebe Dir in allen Punkten recht. Besser kann man den aktuellen Zustand nicht beschreiben. Was mich jedoch besonders schockiert, ist die absolute Unfähigkeit unserer Politkasper, Realitiät von Vision oder Wunschdenken zu unterscheiden. Was Frau Merkel momentan von sich gibt, man nehme nur den „Schweizer Dialog“, ist sowas von peinlich, da fehlen einem die Worte. Ich bin echt wütend über soviel Unfähigkeit, die unsere gewählten „Volksverteter“ in den letzten Jahren gezeigt haben. Ich höre jetzt lieber auf! sonst der Gaul mit mir noch durch.

    karl.s

  76. Soviel Müll wie in den Letzten Kommentaren habe ich hier noch nie gehört!
    1. Die Regierung hat keinen Rechtsbruch in der Flüchtlingsfrage begangen
    Art. 16a Abs. 2 GG).
    2. Asyslbewerber aus sog. sicheren Staaten werden abgewiesen (Balkan etc.)
    Aber auch hier ist eben jeder Fall eine Einzelprüfung.
    Hat hier keiner eine richtigen Job?
    Ich habe mich gestern in der Fertigung umgehört. Menschen die direkt an unsere Wertschöpfung beteiligt sind.
    Kunststoffbranche (Chemietarif).
    Von 50 befragten Mitarbeiter waren 48 nicht deutsch. Einige sind schon in zweiter Generation hier.
    (Türken Russen Serben) und so meine achso Berufserfahrenen Zeitzeugen hier im Blog, ist es in den allermeisten Betrieben.
    und an Kommentar #50
    Sie instrumentalisieren die Flüchtlinge als Manövriermasse.

    Frage an Sie: Wieviele werden denn radikal (alle? 50 %).
    Ist im Ansatz eigentlich sehr weit rechte denke

    Zuerst holten sie die Kommunisten

    Zuerst holten sie die Kommunisten;
    ich schwieg, denn ich war kein Kommunist.
    Dann holten sie die Juden;
    ich schwieg, denn ich war kein Jude.
    Dann holten sie die Gewerkschaftsmitglieder unter den Arbeitern;
    ich schwieg, denn ich war kein Gewerkschafter.
    Danach holten sie die Katholiken;
    ich schwieg, denn ich war Protestant.
    Schließlich holten sie mich,
    und da war keiner mehr, der für mich hätte sprechen können.

    Steinzeit

  77. @76.Steinzeit
    Und Sie können natürlich all denen eine Arbeitsstelle in EU-Detuschland versprechen, die momentan in Massen von unserer Kanzlerin Merkel angworben werden….wissen was falsch und heucherlisch an solchen Kommentare und Aussagen ist, wie ihrer….Sie versrpechen Menschen das Paradies auf Erden und wenn diese dann da sind wird sich nicht weiter um diese Menschen gekümmert und die meisten von Ihnen werden ohne eine Perspektive hier in unserer Gesellschaft zurückgelassen. Und wie lange dieser Ehrenamtliche Dienst an der Willommensparty der Bundesregierung noch anhält, dass ist dann auch nur noch eine Frage der Zeit, der Kapazität und des Geld.
    Danke!
    Ehrenamt sollte Ehrenamt bleiben und nicht den Ausputzer für eine verfehlte Grün-Sozialistische Asyl- und Einwanederungspolitik darstellen. Ansonsten wird ganz schnell aus dem freiwilligen und hochmotivierten Ehrenamt in Deutschland ein Frustrierter und Entäuschter Verein.

  78. @Steinchen

    Hat hier keiner eine richtigen Job?

    Doch…ich…..und unsere Mann/Frauschaft besteht zu 100% aus „Bio-Deutschen“….naja, is ja auch Dunkeldeutschland, …..verschämt auf den Boden guck.

    Mal überlegt…..ob die Flüchtlinge nicht eigentlich….als „Ablenkungsmasse“ dienen sollen?

    Armut und Ungleichheit: Deutschland ist kein Musterland in Europa

    Die zunehmende Armut und Ungleichheit in Europa bedrohen den sozialen Zusammenhalt und untergraben die Demokratie. Davor warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in ihrem aktuellen Bericht „Ein Europa für alle“. Demnach fehlte im Jahr 2013 50 Millionen Menschen in Europa das Geld, ihre Wohnungen zu heizen oder unvorhergesehene Ausgaben zu bestreiten – ein Anstieg um 7,5 Millionen seit 2009. Fast ein Viertel der europäischen Bevölkerung, insgesamt 123 Millionen Menschen, lebt an der Armutsgrenze oder darunter. Dem stehen auf der Sonnenseite der europäischen Vermögensskala 342 Milliardäre gegenüber, mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2009. In Deutschland ist der Anteil der von Armut bedrohten Menschen zwischen 2005 und 2013 von zwölf auf 16 Prozent gewachsen. Im gleichen Zeitraum wuchs das Nettovermögen aller Milliardäre in Deutschland von 214 auf 296 Milliarden US-Dollar.

    Ok…Peter würde jetzt sagen, dass Armut relativ ist……doch wäre ich einer der 300.000 Obdachlosen Deutschen….würde ick (falls grad mal nüchtern) auch drüber nachdenken…..warum man sich für flüchtlige Arme mehr den Arsch aufreißt als für die Hiergeborenen.
    Ups……der Regelsatz von ALG2 soll ja um 5 Euro angehoben werden……die wern in Zukunft nur so im Geld schwimmen…..die Neureichen.
    Solange es zwei Drittel der Gesellschaft gut geht…kann man prima den Deckel drauf halten….wird der Anteil der Unzufriedenen höher….könnte das System schnell kippen.

    Übrigens Rechtsbruch……wie war das mit den „No-Bailout“ nochmal?

    Onkel Heinz……wirft aber nicht mit Steinen

  79. @Steizeit

    „Soviel Müll wie in den Letzten Kommentaren habe ich hier noch nie gehört!
    1. Die Regierung hat keinen Rechtsbruch in der Flüchtlingsfrage begangen
    Art. 16a Abs. 2 GG).“

    Substantiieren Sie das mal bitte, sonst ist es nur Datenschrott. Wie sieht es im Übrigen mit den §§ 13-15 Aufenthaltsgesetz aus?

    Wieviele werden denn radikal?

    Schauen Sie sich die Herkunftsländer (und nicht über Generationen wohlintegrierte Kollegen) und die dortigen Zustände an. Wie viele sind dort radikal? Warum soll sich der Anteil der Radikalität auf dem Wege um und über das Meer nach unten bewegen?

  80. Nachtrag für Steinchen und Co.

    Ohne Worte…..
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/asylanten-vergewaltigen-kinder-und-frauen-in-der-giessener-erstaufnahmeeinrichtung.html;jsessionid=544C361BFA53D3A8B5B0C6A73CD9375E

    Danke!

  81. @Hoffmann
    ich habe gar nichts versprochen. Streben nach Glück ist für Sie fremd total fremd. Sie sind halt einfach im Wohlstand groß geworden!

    @Heinz
    Ich machs noch konkreter. Bei der BASF im Ludwigshafen wurden eine Anlage (nach TDI-Anlage googeln) für 1,8 Milliarden GEBAUT:
    Fast zu 100% waren ehemalige Flüchtlinge, Gastarbeiter Asylbewerber am Bau beteiligt.
    Die Fa. Hertel (Ostdeutschland) hatte tatsächlich die meisten deutschen Bauarbeiter mit an Bord.
    In unseren Meetings (Management Board) waren folgende Nationen am Tisch:
    Deutsche ,Holländer, USA, Briten Spanier, Iraner, Türken, Portugiesen, und einem Juden
    Die Iraner waren ehemals Flüchtlinge. Einer der Türken ist Sohn eines Gastarbeiters.
    Die Anlage geht im November in Produktion—> Produktivität—->Wertschöpfung.
    Die Anlage das gebe ich zu wird von einer überwiegend deutschen Mannschaft gefahren.

    Gruß…. von Steinzeit
    der nicht an ein Hell oder Dunkeldeutschland glaubt…

  82. „Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Im persönlichen Leben nicht und im gesellschaftlichen Leben nicht. Kulturen und Gesellschaften die von Angst geprägt sind, werden mit Sicherheit die Zukunft nicht meistern“

    Oh, Mutti… Angst kann ein sehr guter Ratgeber sein. Deswegen ist diese auch in einem der ältesten Teile unseres Gehirns anatomisch determiniert und hat sich über die Evolution als Selektionsvorteil bewährt. Angst ist ein Frühwarnsystem, Sie erhöht die Aufmerksamkeit (schöner englischer Begriff: „Alertness“) und das funktioniert bevor die rationale Erfassung der Gefahr zu komplexeren Lösungsansetzen führen kann. Die Amygdala ist verantwortlich für die Analyse des Gefährdungspotenzials der auf das Individuum einwirkenden Außenreize.
    Angst ist nur dann schlecht, wenn sie zu dominierenden Triebfeder des Handelns wird, oder eine inadäquate Reaktion auf objektiv ungefährliche Außenreize darstellt (Phobien).
    Hier ein schönes Modell: Was passiert, wenn die Angst nicht funzt:
    http://www.n-tv.de/wissen/Hirnschaeden-machen-risikobereit-article728445.html

    Aber vielleicht leidet so mancher selbst unter der seltenen Urbach-Wiethe-Krankheit (Verlust der Mandelkern Funktionen), u.a. erkennbar an weitgehend emotions- und wertefreiem Handeln und Auftreten… Mit bekannter Kynophobie ist eine solche Verdachtsdiagnose allerdings kaum vereinbar…

  83. @81.Steinzeit
    Glück ist ein Ausdruck von Zufriedenheit und dieses Glück ist für jeden Individuell und kann sowohl in Armut, wie auch im Wohlstand zuhause sein.
    Aber Glück = Zufriedenheit werden die wenigsten Einwanderer hier in Deutschland noch vorfinden.

    Aber vielleicht kann ja ein Pfarrer zu einer befriedigenden Lösung (Glück), für einen Teil der Einwanderer beitragen….

    http://www.focus.de/panorama/welt/sexuelle-beduerfnisse-stillen-pfarrer-fordert-gratis-prostituierte-fuer-asylbewerber_id_4527239.html

    Wenn es alles nicht eh schon so traurig wäre, wäre es fast schon wieder zum Lachen.

  84. @Steinchen

    Nun ja…..die Drecksarbeiten will ja auch ein gepflegter deutscher Wohlstandsverwöhnter nich mehr machen…..der macht dann lieber was in Medien oder Soziales, wo nach Feierabend nich so der Rücken weh tut……und am Wochenende den Selbstfindungskurs mit Urschreitherapie.

    Deswegen sucht die „Industrie“ Menschen…..die noch anpacken wollen…..in Dunkeldeutschland scheint es noch ein paar Einheimische zu geben, die das noch wollen……falls sie nich schon in Helldeutschland ihre Arbeitskraft verkaufen…..tja…..da kommen eben ein paar neue Arbeitssklaven zur rechten Zeit, gelle.

    Weeßte…..als die „Aufrecht- Willkommenden“ an den Bahnhöfen mit ihren Winkelementen standen….musste ick arbeiten…….ausserdem hätte es ja blöd ausgesehen, mit ölverschmierten Händen….den Neuankömmlingen die Plüschtiere zu überreichen, gelle.

    Peter hat schon Recht mit seiner Behauptung…..Deutschland brauch junges Blut, dat Alte is schon zu dekadent geworden…..doch fürchte ich, das auch die Neudeutschen nach gründlichen Studium und einschlägigen Erfahrungen mit unserer Bürokratie……irgendwann das Handtuch werfen werden.

    Wenns vom Kopf her stinkt…..nützt es auch nix mehr, die Fingernägel neu zu lackieren.
    Onkel Heinz……..Waschpaste……ein Handreinigungsmittel, das vielen Deutschen schon unbekannt ist.

  85. Man muss drei Dinge trennen.

    1. Wie bewältigen wir eine steigende Anzahl von Menschen die hier herkommen, die versorgt werden müssen und deren Asyl- und Aufenthaltsanträge bzw. Einwanderungsanträge bearbeitet werden müssen. Wie finden wir ein halbwegs einheitliches Konzept in Europa. Das ist ein operationelles Problem der Verwaltung und der Regierungen. Da sieht sie jetzt nicht so gut aus.

    2. Die Menschen die hier herkommen und bleiben dürfen werden integriert und leisten nach ihren Fähigkeiten ihren Beitrag genau wie Deutsche es tun. Steinzeit hat die Beispiel schon genannt. Die Menschen die nicht bleiben dürfen müssen wieder zurück. Das ist Einwanderungs- und Asylpolitik. Da fehlt zum Beispiel das Standbein Einwanderungsgesetz und wie der Augstein im Spiegel schrieb und die Moslemverbände anmahnen Leitkultur statt beliebiges Multikulti.

    3. Wie finanzieren wir das Ganze. Steuern, Kredite oder Umlageverfahren. Das ist Haushalts- und Steuerpolitik und braucht Entscheidungen.

  86. 3. Wie finanzieren wir das Ganze. Steuern, Kredite oder Umlageverfahren. Das ist Haushalts- und Steuerpolitik und braucht Entscheidungen.

    Ist doch klar, wie das finanziert wird. Mehrwertsteueranhebung. So trifft es wieder die kleinen Bürger und die Reichen kaum. Und Sparverordnung. Ausgaben erneut gestiegen, Bremer Senat beschließt Haushaltssperre.

    Ausgaben erneut gestiegen
    Bremer Senat beschließt Haushaltssperre

    Der Bremer Senat hat eine Haushaltssperre beschlossen. Eins steht für Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) allerdings schon jetzt fest: Die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen und deren Integration werde Bremen ohne zusätzliche Kredite nicht finanzieren können, so Linnert.

    Ab sofort unterliegen alle Ressorts sowie Eigenbetriebe der Stadt, die Universität und die Hochschulen, Sondervermögen (beispielsweise das Sondervermögen Hafen) und Gesellschaften, die von Bremen Zuschüsse erhalten, einer restriktiven Haushaltsführung. Erlaubt sind nur zwingend erforderliche Ausgaben, um bestehende Einrichtungen zu erhalten sowie gesetzlich vorgeschriebene Leistungen und rechtlich verbindliche Verpflichtungen zu erfüllen.

    Und das Chaos ist schon vorprogrammiert.

  87. Aber ein Friedenstunnel wurde gerade in Bremen eingeweiht.

    http://www.rembertitunnel.de/

    Dafür haben sie Geld. Und die Grünen wollen auch unbedingt das Hanf in Bremen freigeben und den Klimaschutz intensivieren. Dafür haben sie auch Geld.

  88. @Günter Heß #85
    So schaut die Theorie aus und zu dieser Theorie müsst jedoch noch eine Deckelung im Jahr für Asyslsuchende für eine Gesellschaft eingeführt werden. Wenn man Asylpolitik und Integrationspolitik für ALLE zufriedenstellend machen will, dann muss man erst einmal analysieren, wieviele Menschen man in einen Jahr überhaupt bewältigen kann. Und dazu gehört es, Vernünftige Unterkünfte zu haben, genug staatliches Personal für die Patenschaft von Asylanten, genug Deutsch-Schul und Ausbildungslehrer für diese Menschen.
    Diese planlose Grün-sozialistische Merkel Willkommenspolitik wird aber gerade und auch in Zukunft auf den Rücken von Ehrenamtlichen Helfern, den Bürgern und nicht zuletzt auch den illegalen [Gelöscht. MfG Krüger]

  89. @ Steinzeit

    Sie zitieren Martin Niemöller falsch. Richtig heißt es:

    Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Sie schrieben:

    Zuerst holten sie die Kommunisten;
    ich schwieg, denn ich war kein Kommunist

    Aus Nazis wird »sie«. Warum? Jeder weiß doch, dass sich die Worte Niemöllers auf die Nazis beziehen? Mit ihren Zitat, dem Weglassen des Wortes Nazi, und in dem Kontext in dem sie die Niemöller-Worte stellen, nämlich unsere hiesige und jetzige Gesellschaft, stellen Sie diejenigen die der gegenwärtigen Völkerwanderung, und der praktisch ungehinderten Einwanderung, kritisch gegen über stehen, als Nazis hin. Vielleicht unbewusst, dann haben Sie eben nur die Erklärmuster unserer Leidmedien übernommen. Die arbeiten nach dem gleichen Plan, nur will ich dort an unbewusstes Handeln nicht glauben.

    Der Blick auf Einzelschicksale, aufs Individuum, zeigt zwar die Fähigkeit zur Empathie, und ermöglicht damit auch Solidarität, wenn es aber darum geht, Mechanismen und Strukturen zu erkennen, so verstellt mitunter dieser Blick auf die Einzelschicksale den auf die ablaufenden Mechanismen. Ein Beispiel. In der Migrationsforschung, so der Historiker Dr. Christian Scholl, spricht man von Push- und von Pullfaktoren. Erstere sind im Herkunftsland zu finden, zweitere im Zielland. Wenn wir hier eine Willkommenskultur etablieren, so wirkt das als Pullfaktor und wird den Zuzug verstärken. Das ist einfach die logische Folge. Das zu benennen, grenzt aber in der hiesigen und jetzigen Debatte, ja schon an Fremdenfeindlichkeit. Eine Haltung wird unterstellt.

    Ich muss jetzt hier aufhören, nicht weil ich nicht noch einiges dazu zu sagen hätte, sondern weil die Küche ruft.

    (hab mal die Formatierung gerettet, jetzt isses besser lesbar….H.E.)

  90. „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“[27]

    Herr Quencher hier das Zitat aus WIKI kopiert. War mein Fehler.
    Ich weiß das hier im Blog die allermeisten nicht der rechten Denke verfallen.
    Aber das benennen der Problem dient eben nicht (immer) zur Lösung. Deutschland hat in der jüngsten Vergangenheit doch gezeigt solche Gewaltigen Anstrengungen zu meistern.
    Die Wiedervereinigung ist für mich ein voller Erfolg. BRDeutschland hat Solidarität gezeigt und IMHO dafür zurück bekommen. Natürlich ist dort nicht alles Perfekt gelaufen (Stichwort Treuhandanstalt, STASI Aufarbeitung).
    Wie auch nachdem zweiten Weltkrieg. Immer wenn ich zuhause dem Verlust nachjammerte wurde ich zurecht gewiesen.
    Der Krieg ist vorbei. Wir fangen neu an und lassen das Geschehene hinter uns.
    Das Streben nach Glück.

    Steinzeit

  91. Aber das benennen der Problem dient eben nicht (immer) zur Lösung

    Selbst jede wissenschaftliche Fragestellung bedarf eben zunächst einmal der Definition des „Problems“ / der Hypothese.

    Und jetzt Suche ich verzweifelt nach einem relevanten Beispiel, wo das V e r s c h w e i g e n des Problems zur adäquaten Lösung geführt hat…

    Ich würde ja auch lieber g l a u b e n und jubeln -- allein mir fehlt der Glaube.

    Interessanter Artikel heute:
    http://www.welt.de/geschichte/article146277646/Das-war-es-dann-mit-der-roemischen-Zivilisation.html

  92. Sorry falsch ausgedrückt:
    Das benennen der Probleme die bei uns der Flüchtlingsstrom auslösen könnte, dient nicht der Lösung.

    Die Lösung kann nur aus den Ländern aus denen die Flüchtlinge kommen, gefunden werden.
    Syrien als Beispiel: Assad (Russland) auf der eine Seite, Rebellen (ich mag sie kaum so nennen) auf der anderen Seite.
    Hier in Deutschland sehe ich Menschen ankommen, die alles aber auch wirklich alles verloren haben. Heimat, Freunde das Dach übern Kopf. Ich weiß ich kann Assad oder Putin oder einen Rebellen nicht überreden die Waffen niederzulegen.
    Ich kann aber hier eine willigen arbeitsamen Menschen eine Job (Chance) geben (ok die Personalabteilung hat hier ein Wörtchen mitzureden).
    Oder wie Herr Heller es gut sagte:

    Es ist ganz einfach: Der Flüchtling hatte die Chancen nie, die man in Deutschland hat. Und man kann den Flüchtling nicht dafür verantwortlich machen, daß zu viele Deutsche ihre Chancen und Möglichkeiten nicht nutzen. Weil sie sie mitunter auch gar nicht nutzen wollen. Wer aber über tausende von Kilometern mit Familie oder unter Zurücklassung der Familie hierhin aufbricht, ohne klare Perspektive, der zumindest sucht wenigstens eine Chance, die er ergreifen kann.

    Aber zurück zu Thema: Klimaflüchtlinge gibt es nicht, Flüchtlinge aufgrund von Naturkatastrophen hingegen schon.

    Und Wohlstand ist der beste Schutz! Gilt auch für Flüchtlinge 🙂

    Gruß
    Steinzeit

  93. @Steinchen

    Aber das benennen der Problem dient eben nicht (immer) zur Lösung.

    Ähm, Einspruch euer Ehren…zuallerst muss ich ein Problem korrekt erkennen und benennen….bevor ich eine Lösung erarbeiten kann….um dieses Problem zur Zufriedenheit aller…..dann zu lösen.
    Wenn also in heutigen Zeiten schon die Benennung eines Problems anrüchig ist……stimmt wat mit den Zeiten nich mehr.

    Wiedervereinigung……seh ick ooch annerscher…..hier im Osten wurden Tatsachen geschaffen….wegen derer…..über 3 Millionen Menschen ins helle Deutschland ausgewandert sind……und heute lebt der Rest….wieder durch alte Seilschaften geknebelt, irgendwie vor sich hin…….die blühenden Landschaften bestehen inzwischen aus….Riesenblümchen, die sich wie verrückt drehen, wenn mal der Wind weht.
    Leider muss ick feststellen……das die Propaganda bei Dir……ein Stück weit Realitätssinn geraubt hat.
    Aber…wenn ein ostdeutscher Pfarrer seine eigenen Landsleute als Dunkeldeutsche bezeichnet…..der Führer der Arbeiterpartei dieses als Pack bezichtigt und die ehemalige FDJ-Sekretärin das sowieso ganz abscheulich findet….bist Du wenigstens nicht allein mit Deiner Einstellung.

    PS….nach dem Krieg war der Hunger…..die treibende Kraft.
    Onkel Heinz……….musste ick mal loswerden

  94. Nein, Steinzeit. Es ist falsch, zu glauben, nur in den Herkunftsländern kann die Lösung des Problems liegen. Sind die Pullfaktoren stark genug, braucht es gar keine Pushfaktoren um Migrationsströme auszulösen.

  95. Herr Quencher

    dann fangen Sie mal an zu lösen. aber bitte vorher eine saubere Analyse der Pull und Push Faktoren.
    @Heinz
    Immer dagegen ist dooooch oooch langweilig.
    IMHO ist das Leben in Ostdeutschland…und nein das ist nicht Dunkeldeutschland , was für ein dämlicher Begriff….
    besser als in good old DDR.

    Gruß…und schönen Feierabend

    Heute ist 150 Jahre BASF… da gibbet dann ein feines Stöffchen aus der Kellerei

    Prost

  96. @Steinchen
    Oooch….wenn alle dafür sind, muss es auch jemand geben….der dagegen ist….sonst wirkt dat Ganze…irgendwie zu einseitig.

    Onkel Heinz……fröhliches Feiern noch und möge der Kater danach, nich zu sehr aufs Gemüt schlagen.

  97. @ Steinzeit

    Es gibt keine Lösung des Problems ohne Nebenwirkungen. Beginnen wir aber mal mit den Pushfunktionen, was können wir tun, dass die Leute ihr Land nicht mehr verlassen wollen. 1. Bürgerkriege beenden! Wie soll das geschehen ohne Einmarsch der Bundeswehr? 2. Korropuption beenden. dito. Das könnte jetzt noch viel weiter gehen, fast alle Pushgründe können nur durch Interventionen behoben werden, was zur Folge hat, dass wir, zumindest mittelfristig, keinen nennenswerten Einfluss darauf haben.

    Die Pullfunktionen sind zumeist das, was wir unter einem funktionierenden Gemeinwesen, der Sozialsysteme, dem Wohlstand verstehen. Am stärksten wirkt letzteres. Wir können natürlich unseren Wohlstand mit der ganzen Welt teilen, wir haben weniger, die anderen mehr, und es kommt zu keiner Einwanderung mehr. Auf welchen Niveau der Wohlstand dann wäre, damit er keine Pullfunktion mehr ausübt, brauche ich wohl nicht erläutern.

    Es gibt als praktisch nur drei Handlungsmöglichkeiten. Einwanderung unbegrenzt zulassen, Einwanderung verhindern, Einwanderung steuern. Jedes dieser drei Möglichkeiten setzt Rahmenbedingen voraus. Und überall gibt es dafür limitierende (politische) Faktoren. Bei erster muss dies die Gesellschaft mittragen, bei zweiter und dritter muss eine wirksame Überwachung der Grenzen vorhanden sein. Also genau das was die Ungarn zur Zeit zu machen versuchen.

    Unterm Strich, auf Pull- und Pushfunktionen haben wir nur sehr geringen Einfluss, die Handlungsmöglichkeiten beschränken sich auf die Steuerung oder Verhinderung von Einwanderung.

  98. Es gibt natürlich auch noch ganz andere Lösungsvorschläge, wie Stephan Haufe, Pressesprecher des Bundesumweltministeriums per Twitter ankündigte:

    #Hendricks: #Klimaschutz ist auch eine Lösung für die Flüchtlingskrise. Wir erhöhen die Mittel für Klimaschutz-Initiativen 2016 deutlich.
    https://twitter.com/HaufeStephan/status/642263972482297856

    Wer angesichts dieser Twittermeldung, schließlich nicht von irgendjemanden, nicht in schallendes Gelächter ausbricht, dem ist nicht mehr zu helfen.

  99. @Michael Krüger

    Das IFO Institut schlägt gerade vor zur Finazierung länger zu Arbeiten. Das betrifft ja auch nicht die jetzigen Rentner, sondern nur die zukünftigen und die müssten eh länger arbeiten und dann können sie gleich noch länger arbeiten. Das Ist ein super Konzept. Einwanderung führt dazu, dass alle mehr arbeiten müssen. Das wird das sehr beliebt machen.

  100. @Heß

    Heute liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei 61 Jahren. Rente ab 67 bedeutet dann natürlich eine Rentenkürzung und Rente mit 70 erst recht. Geht sowieso nur bei Bürotätigkeiten, bis 67, oder 70 arbeiten. Wie gesagt, wir haben heute schon unbereinigt an die 5 Mio. Arbeitslose und 300.000 arbeitslose Akademiker. Wenn dann noch die Alten länger deren Arbeitsplätze besetzten, bringt das natürlich gar nichts für die arbeitende Bevölkerung und Rentenkasse. Ich sehe das auch ähnlich wie Peter, die Zahl der Arbeitenden wird immer weiter zurückgehen. Schon deshalb brauchen wir eine Grundsicherung von 500€. Irgendwann wird unser Geldsystem nicht mehr funktionieren.

  101. Interessant ist, was der Oxford-Ökonom Paul Collier zur Migrationspolitik sagt:

    Collier: Wir wissen etwa durch Robert Putnam …

    ZEIT ONLINE: …dem amerikanischen, eher links orientierten Soziologen …

    Collier: … dass das gegenseitige Vertrauen innerhalb einer Gesellschaft tendentiell sinkt, wenn die Verschiedenheit durch Einwanderung zunimmt. Für die modernen und reichen Gesellschaften ist das deshalb von Bedeutung, weil wir unzählige, sehr komplexe Institutionen haben, die auf gegenseitigem Vertrauen und Kooperation aufbauen, etwa in unseren Sozialsystemen. Wenn eine Gesellschaft zu verschieden zusammengesetzt ist, wird es schwieriger, die Kooperation in solchen Systemen zu organisieren. Das ist in der Forschung nicht kontrovers, sondern Standard.

    ZEIT ONLINE: Und deshalb kann zu viel Migration schädlich sein?

    Collier: Offensichtlicherweise, ja. Ein zweites Merkmal der europäischen Gesellschaften ist ihre Großzügigkeit gegenüber den Bedürftigen. Zahlreiche Studien belegen, dass ein zu hohes Maß an Migration die Bereitschaft von Gesellschaften senkt, großzügig Sozialleistungen zu gewähren. Man sieht das zum Beispiel in den USA: Die Gesellschaft ist weniger homogen zusammengesetzt als jene in Europa. Dementsprechend ist der Staat weniger großzügig zu den Armen im Land.

    Wenn die Einwanderung so weiter geht, und nichts deutet darauf hin, dass es eine Änderung gibt, dann werden wir tatsächlich ein völlig anderes Land bekommen als das was wir kennen. PEGIDA hatte in weiten Teilen Recht, und das sage ich auch in dem Bewusstsein, dass viele die dort mitmarschieren möglicherweise ausländerfeindliche, vielleicht sogar rassistische, Gründe haben. Es ändert nichts an der Tatsache, dass sie mit der Beschreibung richtig liegen.

  102. @ Krüger
    Auch eine Grundsicherung muss verdient werden und zwar von Nettoverdienern und nicht durch Staatsquote.
    Darauf zielt ja der IFO Vorschlag, Dass die Nettoverdiener in der Industrie länger arbeiten, wenn durch Wachstum Arbeitsplätze geschaffen wurden. Es bringt ja nichts, wenn ein Professor länger arbeitet, außer, dass ein Nachwuchsforscher Oberassistent bleibt.

  103. Eine Grundsicherung enthält keinen Mehrwert also Wertschöpfung und ist in unserer Gesellschaft in Form von Hartz IV nur dazu gedacht, den sozialen Frieden zu gewähren.
    Alles muss eine Volkswirtschaft sich mit einer Wertschöpfung verdienen auf Basis der Marktwirtschaft von Angebot und Nachfrage. Diese gilt insbesondere für den Deutschen Sozialstaat. Eine Grundeinkommen ohne Gegenleistung = Leistungserbringung = Wertschöpfung kann sich die deutsche Gesellschaft nicht erlauben. Das können sich nur Rohstoffreiche = Energieträgerreiche Länder evtl. erlauben.

  104. @Hofmann

    Wir haben in Deutschland ca. 40 Mio. Arbeitskräfte und über 40 Mio. Leute, die nicht arbeiten und vom Staat leben. Was sollte man Ihrer Ansicht mit dieser Mehrheit der deutschen Bevölkerung machen? Entsorgen?

  105. @Heß

    Durch länger arbeiten werden keine weiteren Arbeitsplätze geschaffen. Da liegt das Problem. Die über 40 Mio. Erwerbstätigen, wovon viele in Zeitarbeit arbeiten, werden in Zukunft weniger werden. Da nicht mehr soviel Arbeitskraft gebraucht wird.

    Peter hat geschrieben:

    Wir müssen uns ohnehin auf eine Welt vorbereiten, in der die wesentliche Wertschöpfung durch Maschinen erbracht wird. Das Konzept der „abhängigen Erwerbsarbeit“ ist sicher kein Zukunftsmodell. Bald schon wird Technologie den Menschen ein Auskommen bieten, ob sie nun arbeiten oder nicht.

    Das sehe ich ähnlich. Schon jetzt ernähren wir in Deutschland über 40 Mio. Menschen, die nicht arbeiten. Vor 100 Jahren sah das noch ganz anders aus. Da haben sogar die Kinder mitgearbeitet. Wir brauchen also ein neues System. Weg vom Geld und Geld für Arbeitskraft.

  106. @Krüger

    Das ist so nicht korrekt und wird aus politischen Gründen vor allem von Linken immer wieder gerne durcheinander gebracht.

    Unsere Rentenversicherung ist ein Umlageverfahren. Das heißt die Rentner haben durch ihre Arbeit Ansprüche erworben, die aus dem Verdienst der arbeitenden Bevölkerung bezahlt wird die in die Rentenversicherung einbezahlen.
    Etwas ähnliches gilt für ALG I aber nicht für ALG II.

    ALG I wird aus Ansprüchen bezahlt die ein Arbeitnehmer selbst erarbeitet hat und die von denen bezahlt werden die in die Arbeitslosenversicherung einbezahlen.

    ALG II und Sozialhilfe funktionieren anders.

    Eine bedingungslose Grundsicherung bedeutet deshalb, dass jeder sie bekommt zusätzlich zu seinen sonstigen Ansprüchen die er erworben hat. Sie kann nicht die Rente, die Pension oder das ALG I ersetzen. Sie kann nur zusätzlich gezahlt werden und muss aus dem Steueraufkommen bezahlt werden, sonst führt das zu schreienden Ungerechtigkeiten.

    Will man die bedingungslose Grundsicherung finanzieren muss die Steuer erhöht werden. Ehrlich gesagt in unserer ideologiebesetzten öffentlichen Diskussionskultur glaube ich nicht, dass eine bedingungslose Grundsicherung gerecht eingeführt und verwaltet werden kann.

  107. @Michael Krüger #104
    Wären Sie meinen Aussagen geistig gefolgt, dann hätten Sie verstanden, was meine Botschaft war.
    Nur die Industrie und die innovative Wirtschaft/Menschen und ein soziales Marktwirtschaftssystem hat uns den Wohlstand und Sozialstaat, denn wir in Deutschland genießen können (Noch können) ermöglicht. Und diese Soziale-Marktwirtschaft mit ihrem Wirtschaftlichen Wohlstand = Deutsche Gesellschaft, Wirtschaftswunder ist so mit die das beste Gesellschaftssystem in der Welt, für das uns viele „noch“ beneiden.
    Nur wer eine Gute Wirtschaft und Industrie hat, die eine Wertschöpfungskette und Mehrwert für den Weltmarkt hervorbringt, ist in der Lage sich ein Sozialsystem zu leisten. Ein Sozialsystem, in dem auch Arbeitslose und Leistungsbenachteiligte einen auskommenden Leben nachkommen können. Schauen Sie sich doch nur mal die Gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen System der Nah-Ost Staaten oder Afrikas an. Die kennen seit Jahrzehnten nichts anderes als Korruption, Krieg und Religiöse Fanatiker. Und die paar Reichen Golfstaaten leben mit ihren Familienclans in Saus und Braus. In diesen Männersystemen zählen Mädchen und Frauen nichts. Und das soll ein Vorbild für unsere soziale Marktgesellschaft in Deutschland für Europa sein?

  108. @Krüger

    Weg vom Geld und Geld für Arbeitskraft.

    Auch das ist eine schöne Utopie, so ähnlich wie: „Wir brauchen kein Wirtschaftswachstum“.

    Die Milleniumsziele der UN wurden erreicht, weil viele Menschen in Asien gearbeitet haben und Geld dafür bekamen mit dem sie ihre Bedürfnisse befriedigen konnten.

    Was macht der Mensch ohne Geld: Tauschhandel.

    Es bildet sich sofort eine Geldersatzwährung die dann eben unter der Hand läuft.

  109. @Heß, Hofmmann

    Die Wertschöpfung wird in Zukunft durch Maschinen erbracht. Ist heute doch schon großteils so in Deutschland. Automatisierte Fabriken, automatisierte Banken, Verwaltung, Landwirtschaft. Menschliche Arbeitskraft wird da nicht mehr geraucht. Geld bringt dann der Export und Handel mit den erzeugten Produkten und Wahren. Das muss dann an die Menschen im Land fließen und verteilt werden. Es werden dann nur noch wenige Arbeitskräfte gebraucht, die in der Forschung, Entwicklung, Vermarktung und Dienstleistung arbeiten. Diese Entwicklung läuft seit Beginn der Industrialisierung. In der Landwirtschaft ist heute schon fast alles automatisiert. Früher haben auf einen Hof noch hunderte von Leuten bei der Ernte gearbeitet. Heute macht das ein Erntefahrzeug mit Autopilot. In Fabriken haben früher auch hunderte von Arbeitskräften gearbeitet, heute laufen die Produktionsstrecken weitgehend automatisch ab. Selbes ist bei den Banken zu beobachten. Überall stehen Terminals und Onlinebanking wird gemacht. Bankangestellte an Schalter verschwinden. Bei mir um die Ecke hat gerade real neu eröffnet. Auch dort gibt es jetzt Selbstbedienungskassen. Menschliche Arbeitskraft und Renteneinzahlungen sind daher ein Auslaufmodell, von dem wir und schnellstens verabschieden müssen.

  110. PS

    Menschliche Arbeitskraft und viele Kinder werden nur in Entwicklungsländern und Schwellenländern gebraucht. Weil das Produktions-System dort so ineffektiv ist. Je weiter die sich entwickeln, umso weniger Arbeitskräfte brauchen die.

  111. @Michael Krüger #109
    Dieser Maschinenpark bedarf aber einer zuverlässigen und vor allen billigen Strom- Energieerzeugungs- und Versorgungsstruktur. Diese Strukturen sind in den wenigstens Gesellschaften dieser Welt zu finden. Und die Basis für unseren immer weniger Arbeitslastigen Sozialen Wohlstand in Deutschland ist bzw. war unser Kraftwerkspark (Nutzung der CO2 Energieträger von Gas, Kohle und unserer CO2 freien Kernkraft).
    Sie müssen die Volkswirtschaftlichen Zusammenhänge sehen, die dazu führen, dass wir in Deutschland eine Soziale-Wohlstandsgesellschaft „Noch“ genießen dürfen. Und hier steht unserer Stromerzeugung und Versorgung im Mittelpunkt.

  112. @Michael Krüger #110
    Das war vielleicht in der Vergangenheit so, bevor die UN oder andere Hilfsorganisationen auf der Weltbühne erschienen. Aber seit es diese Hilfsorganisationen oder die UN gibt, gibt es auch Programme um die Menschen in Kriegs- und Armutsgebieten mit Nahrung zu Versorgung und so am Tropf der „westlichen Welt“ zu halten. Wie sollen also diese Menschen, aus Ihrer Not die Notwendigen Konsequenzen = Handlungen ziehen, wenn diese Not von UN-Hilfswerken oder anderen Organisationen getätigt werden. Diese Menschen werden dann immer am Tropfer dieser Organisationen von UN und Co. bleiben und werden dadurch massiv na ihrer eigenen Entwicklung und Befreiung gehindert.

  113. @Hofmann

    Die Probleme in Afrika werden wir eh nicht lösen können. Ich habe dort selbst gearbeitet. Gabun und Südafrika, auf deutschen Forschungsschiffen. Alles zerfallen, was von den Franzosen in Libreville aufgebaut wurde. Die Wohnblöcke und die Hotels. Am Strand liegt das Tropenholz in ganzen Stämmen rum und vergammelt. Von mir als, „reichen Weißen“ wollte einer mein T-Shirt haben, was ich an hatte. Ich frage warum? Er meinte, ich sei weiß und reich. Wir hatten im Hafen Personenschutz. Geld was dort hinfließt geht verloren. Man muss dort die Wirtschaft ganz neu aufbauen und die korrupten Oberhäupter entmachten. Denn Öl haben die dort. Tropenholz auch.

  114. @Krüger #110

    Die Zahl der Erwerbstätigen in Westdeutschland ist seit 1982 um 6 Mio Menschen etwa 20% gestiegen.
    Für Gesamtdeutschland ergibt sich seit 1991 ein Anstieg um 2 Mio von 5%.

    Selbstverständlich geht der Trend zur Automatisierung, gerade in Deutschland.

    Das mit den vollautomatisierten und papierlosen Fabriken ist aber so eine Sache. Liest sich gut in der Powerpoint-Präsentation eines Beraters oder auf der Hannovermesse, aber in den Realitäten der KMUs wenn man es wirtschaftlich durchrechnet sieht die Welt oft anders aus. So dass ich schätze, dass es eher mehrere Jahrzehnte weg ist.
    Eine vollautomatisierte Fabrik ist auch sehr umflexibel gegen Nachfrageschwankungen, deshalb gehen viele chinesische Firmen nur in eine geringere Automatisierung.
    Meiner Erfahrung nach rechnet sich Automatisierung bei stabiler Nachfrage und geringer Variantenvielfalt. Meistens braucht es auch noch eine sehr hohen Auslastungsgrad.

    Es rechnet sich auch in Bereichen wo es sowieso jeder auf der Welt kann die auch noch standardisiert sind. Zum Beispiel bei standardisierten Verkabelungen. Müssen sie aber eine kundenspezifische Verkabelung für ein Gerät anfertigen das genau auf einen Kunden zugeschnitten ist, die der Kunde erst im Auftrag spezifiziert, wird es mit der Automatisierung eng. Deutschland ist eben in dieser kundenspezifischen Fertigung sehr stark. Ich kann es nur immer wieder sagen. Hier in diesem Land gibt es bestens ausgebildete Menschen die auch noch intelligent und flexibel sind. Das liegt daran, dass unser Ausbildungssystem eine exzellente Ausbildung vermittelt die es auf der Welt nur in wenigen anderen Ländern so gibt und unsere Betriebe, Schulen und Universitäten in den Ingenieursbereichen und Naturwissenschaften dabei auch gute Arbeit machen. Dass aus anderen Ländern Menschen zu uns kommen die uns im Mittel durch ihre Ausbildung bereichern, im Einzelfall sicher schon, aber nicht im Mittel. Das ist unwahrscheinlich. Sie haben aber sicherlich das gleiche Potential hier ausgebildet zu werden wie alle Menschen. Aber diese Ausbildung muss eben erst noch geleistet werden.

    Deshalb werden in vielen Industrien immer noch Menschen gebraucht, weil sie flexibler sind wenn es um kundenspezifische Fertigung und Variantenvielfalt geht. Ich habe in den letzten 2 Jahren etwa 15 -- 20 Kunden und Lieferanten besucht und die Fertigung angeschaut. Vollautomatisierung habe ich da nirgends gesehen, oft noch nicht mal Teilautomatisierung. Oft werden Teilbereiche automatisiert, wo es sich eben rechnet. und wo es vom Prozess her funktioniert
    Ein Anlagenbauer der automatisierte Anlagen verkauft hatte in seiner Fertigung gar nichts automatisiert, noch nicht mal ein modernes IT-System sondern ausgedruckte Excellisten und ausgedruckte Zeichnungen. Und ehrlich gesagt hat mich das beruhigt, denn er war für Automatisierung zu klein, alle Maschinen kundenspezifisch und ich wollte ja keine teure Anlage kaufen, sondern eine mit angemessenen Preis.

    Die Realität hingt den Utopien eben oft hinterher.

  115. @Michael Krüger #113

    Klammern wir mal die humanitäre Hilfe aus, die eben in Notsituationen geleistet werden soll und muss.

    Meines Erachtens ist die Entwicklungshilfe eine Fehlkonstruktion, weil mittlerweile eine Industrie entstanden ist weltweit die von Entwicklungshilfeprojekten lebt und gut lebt, ob die jetzt erfolgreich sind oder nicht. mein Eindruck ist auch, dass die UN und auch unser Entwicklungshilfeministerium in die Welt fährt und Entwicklungsprojekte verkauft bzw. die Länder überzeugt welche zu machen. Die Länder scheinen oft gar kein Interesse an den Projekten zu haben. Das ist aber jetzt nur ein Eindruck der vielleicht auch nur teilweise und nicht auf alle Länder zutrifft.
    Aber effizient kann es nicht sein, was wir machen, sonst würde es nicht so lange dauern.

    Aber:

    Durchführungsorganisationen
    Das BMZ be­auf­tragt die Durch­füh­rungs­orga­ni­sa­tionen mit der Um­set­zung der ent­wick­lungs­poli­tischen Vor­haben der Bun­des­regierung. Zu den Auf­gaben dieser Orga­ni­sa­tionen gehören unter anderem:
    die Durchführung von Projekten der finan­ziellen und der tech­nischen Zusammenarbeit
    die Vorbereitung und Entsendung von deutschen Fach­kräften und Ent­wick­lungs­hel­fer­innen und Entwicklungshelfern
    die berufliche Fortbildung von Fach- und Füh­rungs­kräften aus den Partnerländern
    Die einzelnen Durchführungs­organisationen haben hoch spezia­li­sierte Fähig­keiten ent­wick­elt und koope­rieren bei ihrer Ar­beit in den Partner­ländern mit­ein­ander. Hier­zu zählen unter anderem die KfW Entwicklungsbank, die DEG und die GIZ.
    Ausführliche Informationen über die Durchführungsorganisationen finden Sie hier

    Liest sich für mich so. Es werden also die Ziele und Vorhaben der Bundesregierung erfüllt und diese speziellen Organisationen verdienen daran.

    Die Grundlage der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit sind offizielle Vereinbarungen zwischen Deutschland und seinen Kooperationsländern. Sie werden bei Regierungsverhandlungen getroffen, die in der Regel im Abstand von etwa zwei Jahren stattfinden. Bei diesen Verhandlungen werden gemeinsam Strategien für die Zukunft entwickelt, und es wird der Umfang der Finanziellen und Technischen Zusammenarbeit abgestimmt. Die Ergebnisse der Verhandlungen werden in völkerrechtlich bindenden Verträgen festgeschrieben.

    Mein Konzept wäre ein anderes.
    Ich würde wie beim BMBF Programme ausschreiben in denen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

    Z.B. Aufbau einer Verwaltung, Aufbau eines Bildungssystems, Aufbau der Energieversorgung, Aufbau eines Katasters, Vermessung des Landes etc

    In diese Töpfe würde ich Geld geben und die Länder müssen einen Antrag stellen, wenn sie die Förderung haben wollen und ein Projekt mit verbindlichen Zielen durchführen und entsprechender Kontrolle und Bericht. Nur durch Erreichung von Meilensteinen gibt es weiteres Geld. Dazu müssen sie einen Eigenanteil aus ihrem Haushalt leisten. Die Höhe kann an das BIP des Landes geknüpft sein.

    Durch den Eigenanteil aus dem Haushalt wird das Eigeninteresse abgefragt.

    Ich habe mal vor Jahren gelesen, dass es Länder gibt die Entwicklungsprojekte ablehnen wenn sie keine Waffenlieferungen bzw. Kredite dafür bekommen.

  116. @Michael Krüger #113
    Die Probleme (Enden von Kriegen oder Hungersnöten oder Mangel) können die Länder (Bevölkerung) nur vor Ort lösen, Das ist selbstverständlich und zwangsläufig richtig.
    Darum ist es auch fatal, dass man jetzt durch eine Willkommenskultur in Deutschland in die Welt hinausposaunt, die unzufriedene Menschen aus den Ländern anzieht, die momentan in einer Umbruchphase sind. Diese Menschen werden eigentlich in diesen Länder (Ihren Ländern) vor Ort benötigt, um ihre Gesellschaft von Außen und Innen zu verteidigen und dann über den Sieg neu aufzubauen.
    Diese Neue Gesellschaft muss dann frei von Korruption, Bestechung, Religiösen Fanatismus und auch frei von externen Waffenlieferung sein. Uns so wie die Waffenlieferung auf der Ausländischen Profitseite eingestellt gehört, so muss auch die UN-Hilfe und andere Hilfen auf der anderen Seite (Gutmenschen-Humanitäre Seite) eingestellt werden. Das Volk/Gesellschaft kann dann nur so durch sich zu sich finden. Mit Blut, Schweiß und Zusammenhalt wird dann eine sehr gute und stabile Gesellschaft entstehen, die am besten auf einer sozialen Marktwirtschaft und einen Kraftwerkspark basiert. Eines Gesellschaft die Politik, Medien und Religion von einander trennt.

  117. Stichwort Vollautomatisierung….weder Schlachthöfe noch Weidenkorbmacher und auch nicht Bestatter konnten bis dato in unserer schon lange Jahre fortgeschrittenen Automatisierten Welt mit ihren EDV und Softwareprogrammen Vollautomatisiert werden….

  118. Bei der Technikfeindlichkeit hier in Deutschland würde ich mir vorerst keine Hoffnungen auf Wirtschaft 4.0
    machen.
    Mal abgesehen davon ist ein leben ohne echte Aufgabe menschenunwürdig. Da sieche ich Wie ein Harz Bezieher vor mich hin.
    Das bedingungslose Grundeinkommen ist geeignet um eine ganze Gesellschaft zu zersetzen.
    Und, ja wir müssen länger arbeiten, wenn wir mehr Sozialhilfe verteilen, und nicht weniger.
    Wenn es qualifizierte Arbeitslose gibt, dann muss man andere Parameter drehen aber nicht weniger arbeiten.

    Ich würde auch sagen, das viele Arbeiten hier im lande nicht gemacht werden, weil es zu teuer ist.
    Was darf jemand, der den Hof kehrt und Besorgungen macht kosten?
    Jetzt da die Migranten kommen, denkt man da über Abstriche nach. 20 Jahre lang hat man Ungebildete in Sozialhilfe gedrängt, da krähte kein Hahn nach. Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken, bevor man solche Ideen befeuert. Aber ich lebe vermutlich auf einem anderen Planeten.

    Das Grundeinkommen ist auch keine Teilhabe am leben. Was du mit eigener Hände Arbeit hast geschafft…

  119. @netseal

    Bei der Technikfeindlichkeit hier in Deutschland würde ich mir vorerst keine Hoffnungen auf Wirtschaft 4.0
    machen.

    Das hat mit Technikfeindlichkeit meistens nichts zu tun. Ich habe auf Workshops von unserem Mittelstandsverband einige dieser Konzepte gesehen. Die sind dann von einem Fraunhoferinstitut entwickelt, passend gemacht für Volumenproduktion und die Automobilindustrie. Diese Konzepte sind dann für den Mittelstand „Overkill“ und zu teuer, weil der erstens nicht alle Sachen nutzen kann bzw. braucht die das Konzept vorhält und zweitens nicht genügend Umsatz macht, um die versprochenen Kosteneinsparungen überhaupt realisieren zu können. Ich hatte mal ein solches Projekt alleine für Betriebsdatenerfassung in meinem Bereich. Alleine 40.000 -- 60.000€ pro Maschine, um Schnittstellen nachzurüsten und die Software zu programmieren die eigentlich hätten standardisiert sein sollen, aber in der Praxis doch nicht standardisiert waren. Da die Maschinen schon abgeschrieben waren, war das schon ein substantielles Wort bei größer 30 Maschinen die nachgerüstet werden mussten.
    Da die Maschinen zum Teil schon über 20 Jahre in Produktion waren gab es manche Hersteller schon nicht mehr und es mussten Firmen oder Selbständige gefunden werden die die Maschinen nachrüsten konnten, wenn es unsere Techniker nicht konnten. Wenn der 2 Wochen da sein musste waren es noch mal 10.000€ Minimum.
    Alle Maschinen neu zu kaufen, weil Automatisierung als gute Idee erscheint rechnet sich ebenfalls nicht.
    Dazu kam, dass man jede Maschine 2 Wochen aus der Produktion nehmen musste zum nachrüsten und testen. Bei Vollauslastung, macht das auch keinen Spaß wenn das dann durch Überstunden nachgeholt werden muss.
    Auch hier sieht eben in der Praxis des Mittelstandes die Welt anders aus, als man auf der Hannovermesse sieht. Was jetzt nicht heißt, dass es keine passenden Konzepte für den Mittelstand geben könnte und gibt. Meiner Erfahrung nach sind sie aber schwerer zu finden, weil man auch da wieder ein sehr kundenspezifisches Produkt braucht und bei kundenspezifischen Softwareanpassungen halten die Softwarehäuser bei jeder kleinen Änderung die Hand auf. Meistens ist auch abspecken und weglassen von Funktionen bei hochintegrierten Systemen nicht einfach und kostet Geld.

    Deshalb ist das Industrie 4.0 eben eher etwas für Jahrzehnte als für wenige Jahre. Es muss eben der Anlagenpark einmal voll ersetzt werden und das kann je nach Industrie 10 -- 40 Jahre dauern.

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist geeignet um eine ganze Gesellschaft zu zersetzen.

    Hier stimme ich ihnen zu.

    Finnland glaube ich will einen Versuch mit einem Grundeinkommen machen. Aber die knüpfen das Grundeinkommen an die Bedingung, dass man arbeitet.

    Sicher ist, dass sich Anhänger von Sozialutopien und romantische Nordlandfans nicht zu früh freuen sollten: In Finnland ging es und geht es nie um ein sogenanntes bedingungsloses Grundeinkommen, wie es zum Beispiel die Linke und Teile der Grünen in Deutschland fordern. Auch im legendären nordischen Wohlfahrtsstaat Finnland gibt es auch in Zukunft kein Gratisgeld fürs bloße Existieren. Ganz im Gegenteil: In sämtlichen diskutierten Szenarien soll das Grundeinkommen an eine Erwerbstätigkeit gekoppelt werden, nach dem Modell einer negativen Einkommensteuer: Wer eine schlecht bezahlte Arbeit annimmt, bekommt vom Staat zusätzlich zum Lohn das Grundeinkommen.
    Derzeit, so die vorherrschende Meinung, hält das finnische Sozialleistungssystem Langzeitarbeitslose eher davon ab, einen unterdurchschnittlich bezahlten oder vorübergehenden Job anzunehmen. Es ist für sie meist schlicht lohnender, zu Hause zu bleiben und von der Stütze zu leben. Ein Grundeinkommen, das an die Ausübung einer Erwerbstätigkeit gebunden ist, würde – so der Plan – die Menschen zu mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative anspornen.

  120. @Heß

    Die Zahl der Erwerbstätigen in Westdeutschland ist seit 1982 um 6 Mio Menschen etwa 20% gestiegen.
    Für Gesamtdeutschland ergibt sich seit 1991 ein Anstieg um 2 Mio von 5%.

    Aber nicht das Arbeitsvolumen in Deutschland. Das liegt seit 1991 bei unter 60.000 Mio. Arbeitsstunden, der rund 40 Mio. Erwerbstätigen. Es gibt ca. 10% mehr Erwerbstätige seit 1991, bei leicht verminderten Arbeitsvolumen. D.h. mehr Minijobs, wovon keiner leben kann.

    http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/Vorschau-Dateien/abbIV4.gif

    Das Arbeitsvolumen ist leicht rückläufig in Deutschland, es kommen aber immer mehr Flüchtlinge dazu. Das bedeutet mehr Arbeitslose, oder mehr Minijobs, von denen keiner leben kann.

    Seit den 1970 Jahren nimmt die Arbeitslosenquote in Bezug auf Vollzeitjobs beständig zu.

    In den 1970ern sind die Firmen noch an die Unis gekommen, um sich die Absolventen für ihre Firmen zu sichern. Heute kann man sich nach dem Studium freuen, wenn man ein bezahltes Praktikum findet.

  121. PS

    Wer die Leute länger arbeiten lässt, bei leicht abnehmenden Arbeitsvolumen in Deutschland, der verbaut den Jungen Leuten den Arbeitsmarkt.

    Ein Grundeinkommen gibt es irgendwo in Arabien bei den Ölscheichs. Jeder Staatsbürger bekommt dort ein Grundeinkommen von einigen Tausend $. Ich habe dazu mal einen Bericht im TV gesehen.

  122. PPS

    Das Arbeitsvolumen hat in Westdeutschland 1956 (Wirtschaftswunderzeit) seinen Höhepunkt erreicht und ist seither rückläufig.

  123. PPPS

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/7a/Entwicklung_von_Arbeitsvolumen_und_Erwerbspersonenpotential.gif

    Das Arbeitsvolumen sinkt seit 1956 und die Zahl der Erwerbstätigen und potentiell Erwerbstätigen steigt seit 1956 weiter an. Was das bedeutet, muss ich glaube ich nicht weiter erklären.

  124. @Krüger

    In den 1970ern sind die Firmen noch an die Unis gekommen, um sich die Absolventen für ihre Firmen zu sichern. Heute kann man sich nach dem Studium freuen, wenn man ein bezahltes Praktikum findet.

    Ist das in Bremen so?

    Das liegt daran dass es früher einfach weniger Akademiker in MINT Studiengängen gab.
    Heute liegt die Arbeitslosigkeit für MINT Akademiker bei 4.2% bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Das heißt bezogen auf die potentiellen Erwerbspersonen ist sie noch niedriger. In den 90iger Jahren hätte man da von Vollbeschäftigung gesprochen.
    Selbstverständlich gehen die Personalentwickler meiner Firma heute an die Unis, um Nachwuchskräfte in diesem Bereich zu finden bzw. stellen auf Jobmessen aus. Das war nur in den 90iger Jahren nicht mehr der Fall bedingt durch die Wiedervereinigung. Da war das Angebot im MINT Bereich plötzlich sehr groß.
    Eine Stelle in diesem Bereich neu zu besetzen dauert im Schnitt 100 Tage.

  125. @Michael Krüger

    Eines muss ich noch hinzufügen. Es ist in der Tat so, dass ich zwei bekannte habe die Umwelttechnik oder Umweltphysik studiert haben und von größeren Schwierigkeiten erzählen. Für die klassischen Absolventen gilt das meiner Erfahrung nach nicht. Diese Spezialisierung ist vermutlich einigen Firmen zu stark und das wird in der Industrie nur sehr begrenzt gebraucht. Da ist man dann schnell auf die Analytiklabore oder auf Behörden und Institute beschränkt. Ich würde deshalb auch niemanden empfehlen an so Umweltinstituten oder Klimafolgeninstituten zu studieren und eine spezielle Richtung einzuschlagen wenn man keine Uni- oder Behördenkarriere anstrebt

  126. @Michael Krüger #121
    Wie geschrieben….Länder die Rohstoffe = viel Energie bzw. Bodenschätze zu bieten haben, können sich für ihre Gesellschaft = Familien Clans ein Leben in Luxus und ohne körperliche Arbeit leisten. In den Arabischen Ländern ist das so auch in Russland bedienen die Oligarchen ihren Clan = Gesellschaft mit Kapital ohne das diese körperlich Arbeiten muss. Auch der deutsche Sozial Staat bietet ja seinen Bürgern ein Grundeinkommen. Das nennt sich bei uns Hartz IV plus einigen Sachleistungen und Vergünstigungen.
    In den Rohstoffländern ist ein Grundeinkommen für eine Gesellschaft an den Rohstoff gebunden. Und in unserer Gesellschaft ist das Grundeinkommen = Sozialstaat an die Leistung bzw. Innovation = Mehrwert entwickelter Produkte für den Weltmarkt von entscheidender Bedeutung.
    Und damit wir unser Wissen und unsere Innovation in Deutschland und in der EU voll nutzen können, bedarf es weniger Bürokratie = Staat und mehr Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Handlungsspielraum. All dies ist jedoch unter den Grün-Sozialistischen Zeitgeist in EU-Deutschland nicht mehr zu haben.
    Einigkeit, Recht und Freiheit heißt es ja so schön in unserer Hymne….das Recht oder auch politische Zuverlässigkeit wird seit Jahren von unserer Regierung in Deutschland (Kernkraftausstieg, EEG, Energiewende….) und in der EU (Schengen, Dublin und Maastricher Vertragsbruch…..) gebrochen oder willkürlich behandelt.
    Die Freiheit der Medien wird durch politische Einflussnahem stark beschnitten und die Neutralität der Medien ist somit nicht mehr gegeben um unsere Gesellschaft neutral und vernünftig aufzuklären bzw. zu informieren. Auch die Freiheit seine Meinung als Bürger zu äußern wird von der deutschen Politik immer wieder versucht zu unterdrücken.
    Und somit bleibt dann zum Schluss die Einigkeit = Einheit der deutschen bzw. EU Gesellschaft auf der Strecke. Die Politik hat es damit geschafft einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben. Das „gewollte“ Chaos einer „Grün-Sozialistischen“ Ideologiepolitik und damit die Voraussetzung für eine Transformation der Gesellschaft ist somit gegeben und geschaffen worden.

  127. Die Herdfeuer in D lodern, leider Strohfeuer. Dennoch wollen sich alle darum scharen. Mutti sagt, das Recht auf Asyl ist grenzenlos, das bedeutet, daß sich ca. 1 Mrd Menschen um ein warmes Plätzchen am Strohfeuer bewerben könnten. Unsere Politiker haben nach dem WK II, so glaube ich, ehrlich um bessere Lösungen gerungen. Die Politiker von heute, die nach Meinungsumfragen auf die nächste Wahl schielen, haben Jahrzehnte bei allen Sachentscheidungung versagt. Es herrscht Wunschdenken statt Realismus. Und diese Poliiker sind gewissenlos. Es wird in den Graben gehen, weil die realen Zahlen einfach weg laufen. Bei der „Energiewende“ geht es nicht unmittelbar um humanitäre Fragen. Da könnte man nach Technik und Physik und Volkswirtschaft und Vernunft klar entscheiden. Das Gegenteil ist der Fall, Die Energieversorgung und die Volkswirtschaft werden sehenden Auges gegen die Wand gefahren.
    Wenn ich in der operativen Führung von IS wäre, würde ich jetzt „Schläfer“ in großer Zahl mit Geld und falschen Papieren nach D, oder Europa schicken. Einfacher geht es nicht, wenn kein Korken mehr auf der Flasche sitzt. Dabei muß man differenzen. Wir waren gerade zwei Stockwerk höher bei unseren syrischen Mietern eingeladen. Alle 5 Akademiker, wir reden nur noch deutsch und da ist ein deutscher Zugewinn. Bei einer afghanischen Familie, die ich auch betreue wird in 10 Jahren auch ein Zugewinn durch 4 gut ausgebildete junge Menschen da sein. Ich kenne aber auch Fälle der Zuwanderung ins nachhaltige Sozialsystem Deutschlands. Die Kosten dafür müssen irgendwie erarbeitet werden. Bestimmt nicht durch Negativpreise an der Energiebörse.

  128. @Heß

    Heute liegt die Arbeitslosigkeit für MINT Akademiker bei 4.2% bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

    Wers glaubt. Ca. 100 Bewerber kommen derzeit auf eine ausgeschriebene Stelle, wie auch schon ab 2003.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/bewerbungen27de24x9az8.jpg

    Ich war da selbst involviert und der Kollege wurde nach 2 Jahren entlassen. Verdienst ca. 1.500 € netto. Ich kenne auch die Bewerbungen am AWI und der BGR. Ca. 100 Bewerber kommen auf freie Stellen als wiss. Mitarbeiter, darunter Promovierte und Habilitierte. Die bewerben sich zeitgleich in der freien Wirtschaft. Da sieht es ähnlich aus.

  129. @Krüger

    Sag ich doch. Geophysik braucht eben in Deutschland in der Industrie überwiegend niemand.

    Wenn man ein Fach studiert das im wesentlichen nur in Behörden und an Instituten gebraucht wird, dann ist der Arbeitsmarkt beschränkt. Das kann man nicht raten.
    Für Mathematiker, Physiker, Ingenieure und viele Studiengänge an den Fachhochschulen gilt das nicht. Die werden immer gebraucht.

    Insgesamt macht das die Mehrzahl aus.

    (gerettet…H.E.)

  130. Um 22:48 ist ein Kommentar von mir im Spam gelandet

  131. @Heß

    Früher war es an der Uni Bremen, oder am AWI, oder bei der BGR so. Man ging hin und fragte nach einem gut bezahlten Praktikumsplatz, oder einer gut bezahlten Stelle als studentische Hilfskraft, oder nach einer Stelle als wiss. Mitarbeiter und man konnte sich die Stelle vor lauter Angeboten noch auswählen. Das war bis Anfang 2000 so. Die Profs. haben uns in den Vorlesungen sogar angesprochen, dass sie noch wiss. Mitarbeiter benötigen. Ich wurde im Studium auch von meinen Prof. angesprochen, ob ich nicht Chemiestudenten gut bezahlt als Tutor betreuen würde. Habe ich natürlich alles gemacht. Heute gibt es das alles nicht mehr. Dazu muss man nur mal die Personalstellen anrufen.

  132. @Krüger

    Geophysik braucht in der Industrie wohl leider niemand

  133. @Krüger

    Sie reden von Stellen an der Uni.
    Die sind Gottseidank knapp. Da bin ich als Steuerzahler sehr dafür, sonst wird nur die Staatsquote immer höher.

  134. Danke Heinz

  135. @Heß

    Im Spam war leider kein Kommentar.

    Ich bin ja auch nicht Geophysiker, sondern diplomierter Physiker. Ich bin nur in die Geophysik, oder heute Geowissenschaften gewechselt und war dort vorrangig für Gashydrate zuständig. Meine Kollegen waren teils auch Physiker. Der Assistent des Profs. war promovierter Physiker und wurde nach 3 Jahren entlassen und arbeitet jetzt in einer Behörde. Mein Nachfolger war Physiker und hat noch promoviert und wurde direkt danach zum Referendaren/ Lehrer umgeschult.

    Fragen Sie einfach mal bei den Personalstellen nach.

  136. @Krüger

    Es gibt viele Studiengänge wo ich mich frage, wer denn die Studenten dieser Fachrichtung mal einstellt. Eine zu starke Spezialisierung ist nicht ratsam für Studenten die später eine Arbeit in der Industrie finden wollen.

  137. OK

    Dann war Heinz beim Spam Schneller. Da war der Kommentar schon befreit.

    Und natürlich braucht man auch Geophysiker, auch in der Wirtschaft. Die arbeiten dann z.B. bei RWE, oder Schlumberger, und betreiben Gas-, Ölbohrungen, Geoseismik, Geothermiebohrungen. Oder betreuen die Sanierung von kontaminierten Geländen. Habe ich alles am Rande auch gemacht. Egal, mich hat man in Vollzeit-Rente geschickt. Wegen verschlossenen Arbeitsmarkt.

  138. @Krüger

    Gerade ist der nächste im Spam

  139. @Michael Krüger

    Das mag ja sein.
    Stepstone: Physiker 128 Stellen Geophysiker 3, davon 2 an Behörden und Instituten und ein Meteorologe bei RWE

    Mit dem Arbeitsamt kann man als Akademiker nichts werden. Die werden einen nicht vermitteln oder eine Stelle anbieten..

    [Befreit: MK]

  140. @Heß

    So sieht es aus:

    http://jobs.meinestadt.de/deutschland/suche?words=geophysiker

    http://jobs.meinestadt.de/deutschland/suche?words=physiker

    Es gibt 60.000-80.000 arbeitsfähige Physiker in Deutschland, derzeit aber nur 262 freie Stellenangebote.

  141. Noch einer im Spam

  142. @Heß

    Mit dem Arbeitsamt kann man als Akademiker nichts werden. Die werden einen nicht vermitteln oder eine Stelle anbieten..

    Richtig. Die sagen einem, sucht in den Suchmaschinen in Internet. Wir werden euch keinen Job vermitteln. Sagen auch die Personalstellen.

  143. @Michael Krüger

    Sie müssen heute schon bei den Firmen direkt suchen und sich nicht nur auf eine Suchmaschine verlassen.
    In Berufsnetzwerken suchen wie Experteer, Xing oder LinkedIn. Da kommen permanent neue Stellen rein.
    Ausserdem braucht es mehrere Suchmaschinen.
    Kimeta: 566 Stellenangebote
    Experteer: 188

  144. [Gelöscht. MK]

  145. Zu den freien Arbeitsstellen in Deutschland….die meisten freien Arbeitsstellen sind im Dienstleistungssektor zu verzeichnen. Und dieser Dienstleistungssektor hat eine schlechte Bezahlung gegenüber den schrumpfenden Industriesektor. Im großen und ganz kann man für Deutschland sagen, dass es auch ein Fehler der Merkel Regierung = Union war, das Deutschland von einen Industrie zu einen Dienstleistungssektor umsteigen soll. Es waren vieler solcher Politischen Entscheidungen der Merkel, die die „konservativen“ Werte der Union untergraben hat. Diese „konservativen“ Werte der Union standen vor der Merkel Ära für die Zuverlässigkeit, Recht und Freiheit. Mit der Merkel wurde ein Grün-Sozialistischer Kult der Wertezersetzung = Gesellschaft Spaltung betrieben und wird weiter erfolgreich voran getrieben.
    Sei es die Zersetzung des Gesellschaftsbild der Familie mit der Gender Ideologie. Die Zersetzung der Wirtschaft und Gesellschaft mit dieser alles von der Politik bestimmenden und steuernden CO2 freien Gesellschaft Ideologie. Oder auch so was banales wie ein Diskriminierungsgesetz….solche Gesetze zersetzen, wie ein Gesetz auf ein bedingungsloses Grundeinkommen, eines Gesellschaft mit der Zeit, Stück für Stück, von innen heraus.
    Merkel und die Grünsozialisten haben es über ihre Politik geschafft, dass die deutsche Politik nicht mehr rational, sondern emotional und damit irrational ihre Entscheidungen zu Lasten unserer Einheit und unseres inneren Frieden treffen.
    Und die Medien wurden in Deutschland zu den Propagandaorganen dieser neuen politischen Ideologie Politik eines Grün-Sozialistischen Kollektiv Zeitgeistes.

  146. Und hier noch ein schöner Beitrag dazu, wie es in der deutschen „freien“ Medienlandschaft heut zu Tage schon zugeht….

  147. @Heß

    Sie müssen heute schon bei den Firmen direkt suchen und sich nicht nur auf eine Suchmaschine verlassen.
    In Berufsnetzwerken suchen wie Experteer, Xing oder LinkedIn. Da kommen permanent neue Stellen rein.
    Ausserdem braucht es mehrere Suchmaschinen.
    Kimeta: 566 Stellenangebote
    Experteer: 188

    Das Problem: Auf 6 ausgeschriebene Stellen kommen schon soviele Bewerber zusammen.

    Was ich mit meinen Ausführungen zur Arbeitsmarktpolitk sagen wollte. Das Arbeitsvolumen in Deutschland sinkt seit 1956. Gleichzeitig wächst die Zahl der Erwerbstätigen und potentiell Erwerbstätigen. Das bedeutet weniger Arbeit für mehr Leute.

    Das gilt auch für Akademiker. In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der erwerbsfähigen Akademiker von ca. 6 Mio. auf 8 Mio. erhöht. Das Arbeitsvolumen bei Akademikern in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen ist aber nicht gewachsen. Das bedeutet mehr Akademiker und weniger Arbeit. (Akademiker drängen in Nichtakademikerbereiche und die Leute ganz unten aus dem Arbeitsmarkt).

    Das habe ich der DPG schon vor fast 10 Jahren mitgeteilt, die wollten davon nichts wissen.

    Was das bedeutet: Für Flüchtlinge, auch gut ausgebildete Flüchtlinge ist der Arbeitsmarkt in Deutschland weitgehend verschlossen. Potential gibt es nur noch wenn Vollzeitjobs in viele Minijobs umgewandelt werden. Davon kann aber keiner leben. Also kommen wir langfristig an einer Grundsicherung/ einen Grundeinkommen nicht vorbei.

  148. Interessanter Artikel

    unter vielen anderen gehört er zum vollständigen Bild:

    Laut Daten des Zahlungsdienstleisters Moneygram, die der „Welt am Sonntag“ exklusiv vorliegen, haben sich die Überweisungen von Deutschland nach Albanien im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits mehr als verdoppelt.
    Auch das Kosovo, Afghanistan und Nigeria verzeichneten demnach zwischen Anfang Januar und Ende Juni zweistellige Zuwächse.

  149. @Heß

    PS

    Sebastian Lüning hat übrigens auch an der Uni Bremen im FB5-Geowissenschaften promoviert. Der ist zu RWE gewechselt. RWE hat übrigens auch Werbung im FB5-Geowissenschaften gemacht. Ich weiß nicht mehr genau, ob es damals Herr Lüning war. Ich war damals bei der „Werbeveranstaltung“ als wiss. Mitarbeiter anwesend. Der Herr von RWE hat dort über die knallharten Auswahlverfahren bei RWE berichtet. Wochenlange Tests und die wählen sich nur die Besten Geophysiker aus.

    In der freien Wirtschaft werden nur die Besten genommen. Die können sich die Rosinen raus picken.

  150. In der freien Wirtschaft werden nur die Besten genommen. Die können sich die Rosinen raus picken.

    Was ja moralisch tief verwerflich ist.

    Woher soll das Geld für die Grundsicherung kommen?
    Nehmen wir mich als Beispiel:
    Als Hard/Softwareentwickler bekomme ich 4000€ Brutto. Hinzu kommen 800€ Arbeitgeberanteil.
    2700€ darf ich behalten. Kfz, Grund und Mehrwertsteuer etc. schlagen nochmal mit 700€ zu Buche.
    Zahnersatz, Medikamente und Altersversorgung darf ich dann auch noch berappen und muss mich von div. Ministern auch noch als Pack bezeichnen lassen. Irgendwann lohnt sich Arbeit nicht mehr,
    aber das sieht man nicht wenn man fernab der Realität im Staatsdienst hockt.

  151. @netseal

    Ca. 50 Milliarden pro Jahr macht der Ausstieg aus der Energiewende frei.

    Dann erspart man sich noch fast die gesamte Arbeitsverwaltung für Hartz4 und Grundsicherung. 7-8 Mio. Bedürftige werden da verwaltet. Was das kostet?

    Ich stelle mir das so vor. 500€ pro Monat an Grundgehalt für jeden Erwachsenen. Krankenversicherung wird bezahlt. Wer in Wohnungsnot ist, erhält wie bisher Wohngeld, entsprechend des Bedarfs und Einkommens. Jeder kann sich darüber hinaus hinzu verdienen, was er will und kann und kann persönlich Vorsorge fürs Alter treffen.

    Die Rentenversicherung wird damit auch überflüssig. Das macht nochmal Geld frei.

    Finanziert werden muss das wie bisher über Steuern. Wie man das macht, da sollten Experten dran arbeiten.

    Aber ich bin da kein Experte.

  152. 50 Milliarden? 500 Milliarden brauchen sie!

  153. @netseal

    Ein Arbeitsloser kostet den Staat heute ca. 1.000€ in Monat. Hinzu kommt die Arbeitsverwaltung für 7-8 Mio. Bedürftige und für über 25 Mio. Leute, die in die Rentenkasse einzahlen. Und die Rentenbeiträge von 25 Mio. Einzahlern werden frei. Und wer gut verdient, muss dann natürlich mehr Steuern bezahlen. Er erhält ja auch 500€ im Monat.

  154. PS

    Ca. 50 Milliarden macht die Energiewende frei.
    Ca. 50 Milliarden die Zahlungen für sozial Bedürftige.
    Wenn das System umgestellt ist ca. 200 Milliarden durch Rentenbeiträge.
    Ca. 200 Milliarden durch Rückzahlung der 500€ von Gutverdienern über Steuern.

  155. @ Krüger

    Wer kriegt die bedingungslose Grundsicherung?

    Jeder EU Bürger, jeder mit deutschem Paß, jeder der schon einmal mal kurze Zeit in Deutschland gearbeitet hat, jeder der hier geboren wurde? Ab Geburt, ab 18? Auch die Ausländer die hier studieren?
    Jeder der sich per Post meldet? Kriegen Saisonarbeiter aus EU Staaten Grundsicherung?

    Da brauchen sie dann doch wieder Bedingungen und eine Behörde die prüft und kontrolliert.

    Das wird noch nicht mal im Ansatz funktionieren.

  156. @Heß

    Jeder deutsche erwachsene/ volljährige Staatsbürger. Asylanten müssen dann die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, oder ein Bleiberecht beantragen.

    Und so wie ich mir das vorstelle sollten Minijobs bis 500€ Zuverdienst steuerfrei bleiben.

    Darüber hinaus werden gestaffelt, anstatt Rentenversicherungsbeiträge Steuern gezahlt. Gutverdiener zahlen zudem die 500€ voll über Steuern zurück.

    Somit braucht man nur noch Finanzämter und Wohngeldämter. Arbeitsämter, jobcenter, Sozialämter und Rentenversicherung fallen weg.

  157. Wenn da mehr übrig bliebe als man eingezahlt hat, dann wäre auch das ein Perpetuum Mobile.
    Das Gegenteil wird der Fall sein. Wir werden erleben, wie die Sozialhilfen auf vielleicht 50% reduziert werden, weil auch unser Staat irgendwann pleite sein wird. Was rede ich, wir sind längst Pleite.

    Es geht nicht an, das junge Männer Sozialhilfe beziehen und dabei noch Zeit haben um sich zu radikalisieren oder Bier zu saufen. Völliger schwachsinn!

  158. @netseal

    Es bleibt schon alleine mehr übrig dadurch das Arbeitsämter, jobcenter, Sozialämter und Rentenversicherung wegfallen.

    Die Rente, welche man in die Rentenkasse eingezahlt hat erhält man sowieso nicht mehr. Es wird auf eine Grundrente hinauslaufen, die für alle gleich ausfällt, egal wieviel man eingezahlt hat.

    Da kann man gleich 500€ einführen. Ebenso bei den Arbeitslosen, die jetzt schon 400€ bekommen.

    Und 400-450€-Jobs macht auch keiner mehr, wenn das in Anrechnung auf Hartz4 gestellt wird und Hartz4 weiter steigt.

    Deshalb 500€ so und 500€ Zuverdienst anrechnungsfrei.

  159. PS

    Wir werden erleben, wie die Sozialhilfen auf vielleicht 50% reduziert werden, weil auch unser Staat irgendwann pleite sein wird.

    Dann gehen die plündern. Bei den „Reichen“ und bei Ihnen. Ich war in Ecuador, Coste Rica, Gabun, Südafrika arbeitsmäßig unterwegs. Da hatten wir jeweils Personenschutz in Hafen. Wachleute mit Gewehren. In Ecuador stehen die vor jeder Bank und jedem Wechselgeschäft.

  160. Ja, Soetwas brauchen wir hier auch, damit Ottonormal-Dozent auch wieder am Leben hier Teilhaben kann.

    Und sie würden die Arbeitnehmer ausquetschen, damit sie in ihrer Sozialistischen Kaschemme ihren Frieden haben!
    Wir brauchen hier auch einen Gazastreifen. Dann hört wenigstens dieses unselige Israel Bashing auf.

  161. @Michael Krüger

    Jeder deutsche erwachsene/ volljährige Staatsbürger.

    Das verstößt meines Erachtens schon gegen EU-Recht. Denn es würde einen EU-Bürger der in Deutschland lebt anders stellen als einen deutschen Staatsbürger.

    Das würde also die EU kassieren und man müsste es entweder wieder abschaffen oder an alle EU Bürger zahlen der auch in Deutschland lebt.

    Kriegt es ein Deutscher auch, wenn er mal nach Polen oder Rumänien zieht und dort arbeitet?

    Wenn Ja wäre der nächste Schritt. Kriegt es die Frau und die Kinder des EU-Bürgers auch wenn sie wieder zurück in die alte Heimat ziehen.
    Auch das würde wohl die EU erzwingen.

    Ne. Das funktioniert nicht.

  162. @Krüger

    Die Rente, welche man in die Rentenkasse eingezahlt hat erhält man sowieso nicht mehr. Es wird auf eine Grundrente hinauslaufen, die für alle gleich ausfällt, egal wieviel man eingezahlt hat.

    Ja, diese Enteignung hätten die Linken gerne, da können wir eine Generation quasi enteignen und die Misswirtschaft bezahlen. Da machen die sicher alle gerne mit.

    Super Idee. Was dann kommt ist auch klar. Danach gibt dann das Grundeinkommen und für die die Arbeiten die private Rentenversicherung. Die Solidarität des Generationenvertrages ist dann weg.

  163. @Michael Krüger #151
    Nicht als Träumereien einer sozialistischen Weltanschauung. Ihr Konzept basiert auf einer nicht wertschöpfenden Wirtschaftsbasis und kann nicht funktionieren. Das hat das DDR System schön gezeigt.
    Sobald es ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, dass ja nur von einen Staat bzw. Politik verwaltet und organisiert werden kann, wird es keine Freiheit mehr für eine Private Wirtschaftliche Wertschöpfungskette mehr in dieser Gesellschaft geben und somit auch keine Menschen mehr, die einen Mehrwert bzw. Mehr Energiezufluss als Abfluss für dieses System bieten. Es wird der Mangel zum Alltag und die persönliche Perspektivlosigkeit in Form einer nicht vorhandenen Gewinnmaximierung zum Frust für ALLE, die Innovativ und Kreativ bzw. Fortschrittlich sein wollen.

  164. alea iacta est

    Unsere Politiker sind nur noch Statisten, zwar in einem Spiel, welches sie sich selbst ausgesucht haben, aber der Intellekt nicht ausreichend war. Wir können auch nur noch nutzlose Leserbrifchen schreiben.
    Alles andere wird kommen.

  165. Tillich hat den Eindruck, Schengen nicht mehr funktioniert!
    Ich verstehe auch nicht, woher die das immer haben.

    (hab mal Dein Doppelposting gelöscht…H.E.)

  166. @Heß

    Sollte es nur in Deutschland geben. Die EU kann Deutschland, wenn sie will die Mitgliedschaft kündigen. Die Schweiz ist auch nicht in der EU. Dann würden auch die Zahlungen für Griechenland, etc. und EU-Verordnungen wegfallen. Das spart nochmal Geld.

  167. @Hofmann

    Die Wertschöpfung bringen in Zukunft immer mehr die Maschinen und der Handel mit Exportgütern.

    @Heß

    200 Milliarden an Rentenzahlungen pro Jahr werden die Arbeiter bald nicht mehr erbringen können. Also sind Rentenkürzungen unausweichlich.

  168. Zur Ansichtsnahme….

    „Alle verfügbaren Bundespolizisten“ nach Bayern: Deutschland macht Grenzen dicht

    „Alle verfügbaren Bundespolizisten“ müssen nach Bayern: Deutschland führt an seinen südlichen Grenzen wieder Kontrollen ein. Zudem wird der gesamte Zugverkehr von und nach Österreich eingestellt…..

    „Wissen wir einfach nicht mehr, wo wir die Menschen unterbringen sollen“
    Auch Nordrhein- Westfalen sieht sich an der Belastungsgrenze. Innerhalb einer Woche waren ungefähr 10.000 Flüchtlinge in Sonderzügen aus Bayern nach NRW gekommen. „Wir stehen schon die ganze Woche an der Seite der Kollegen in Bayern und schaffen täglich neue Kapazitäten“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag. „Wir wissen jedoch nicht, wie lange wir das noch durchhalten.“

    und Fritz Goergen bei Tichy meint….

    Alle die kommen, müssen in dem EU-Land, in dem sie ankommen, nicht nur registriert, sondern die Anerkennungsverfahren auch dort durchgeführt werden.
    Es gibt kein Recht der Flüchtlinge und Zuwanderer, selbst zu entscheiden, in welches EU-Land sie bei Anerkennung weiterreisen dürfen.

    Wenn Willkommenskultur zum totalen Desaster führt……..wills am Ende wieder keiner gewesen sein.
    Diese Entscheidung beruht auf die (endlich) Akzeptanz der Realität……..wo wir leider bei der Energiewende noch a bisserl abwarten müssen…..bis uns endlich die Scheiße, Oberkante Unterlippe steht.

    Wer hätte das gedacht…..bei den ganzen Gefühlsgedusel in den letzten Tagen?
    Onkel Heinz…………warum muss es immer erst knüppeldicke kommen, bis die Regierungszwerge aus ihren Dornrößchenschlaf aufwachen?

  169. Noch ein paar kluge Gedanken vom Meister selber……

    Quotenregelung: Die Abdankung Europas
    Roland Tichy

    Flüchtlinge sind Menschen, keine Pakete

    Flüchtlinge sind keine Pakete, die man irgendwohin liefert und dann abstellt; und wenn keiner zu Hause ist, eben beim Nachbarn. Flüchtlinge, liebe Bundesregierung, sind Menschen. Und sie haben ein ungeheures Erfolgserlebnis, das ihnen jetzt neue Kraft gibt, und ehrlich, das bewundere ich: Sie gehen da hin, wo es für sie am Besten ist. In Ungarn Null Euro Taschengeld und fiese Lager; in Österreich 50 € und bessere Lager; in Deutschland Teddybären, Willkommenskultur und 153 €. Noch Fragen? Selbst wenn die Euro-Quote kommt – die Rechnung wurde ohne die Flüchtlinge gemacht. Sie suchen ihr Glück selbst. Und solange Europa kein einheitliches Asylsystem hat, aber ein gigantisches Wohlstandsgefälle, werden sie eben weiterziehen. Dahin, wo es für sie am besten ist. Und zwar sehr schnell. Und so lange das deutsche Asylrecht so ist, wie es ist, nämlich dass es jeden Fall erst mal prüft, gut versorgt und nach der ABLEHNUNG auch weiter duldet und versorgt, bleibt Deutschland das Land, in das alle hinziehen wollen. Klar – “There is no such a Thing as a free Lunch”, sagte einmal Milton Friedman. Er kannte die deutsche Politik nicht. Allerdings – for free ist das trotzdem alles nicht.

    den Satz muss ick leider in janz fetten Lettern zitieren…

    „““Unverdrossen plappert die Bundesregierung von einer europäischen Quotenregelung. Dort geht es um 120.000 Personen. In Deutschland wird realistischerweise 1 Million erwartet. Irgendwie hat die Bundesregierung den Überblick verloren. Sie betreibt Selbsttäuschung und Wirklichkeitsvermeidung als Politikersatz.““““

    Wirklichkeitsvermeidung…….dieses Problem ham unsere Politzwerge um Schneewittchen (die auch etwas in die Jahre gekommen ist)….schon seit 2000…..ob Bildung….Energie….Gender…..oder was auch immer für neumodischer Bullshit…..komplettes Versagen auf der ganzen Linie.
    Aber wehe…..der Bürger geht in Dresden spazieren (zu Tausenden)….dann ist das eigenen Volk plötzlich zu blöd, die Segnungen der linksversifften Berliner Trümmertruppe zu begreifen.

    Onkel Heinz……wenns Fass (besonders das aus dem Rotweingürtel) überläuft….gibbet anschließend ne riesen Sauerei

  170. @Krüger

    Sollte es nur in Deutschland geben. Die EU kann Deutschland, wenn sie will die Mitgliedschaft kündigen.

    Damit funktioniert also nicht, weil wir nunmal in der EU sind.
    Pacta sunt servanda.

    Es ist eh merkwürdig wie hilflos Merkel agiert. Es ist Seehofer der die Führung in der Krise übernimmt.
    Hätte ich ihm nicht zugetraut. Hut ab.

  171. Leute, jetzt beruhigen wir uns mal wieder. Das Abendland wird nicht in einem Jahr untergehen. Noch haben wir ja Zeit die Weichen zu stellen. Uns geht es in Deutschland noch recht gut. So sehe ich es jedenfalls. Wenn dann funktioniert eine Umstellung des Wirtschafts- und Arbeitssystems erst in Jahren bis Jahrzehnten. Die Politiker kommen langsam darauf.

  172. @Micha
    Ich bin die Ruhe selbst….ich stelle nur fest.
    Einzig Deine sozialen Träume….wern demnächst mangels Knete….den Bach lang runter gehen, weil das so stabil geglaubte Gefüge…..auf tönernen Füssen trohnt.
    Dann noch das zunehmende Mittelmass, das durch die Generation „Kevin“ in Verwaltung und Aufsichtsrat einströmt….und schon verwalten wir nur noch den Mangel und die Arbeitsverhinderung.
    Die derzeitigen Flüchtlingsströme…..zeigen nur schneller den Fehler im System…ansonsten hätten wir noch ein paar Jahre im eigenen Saft geköchelt…..bevor wir gemerkt hätten, das die Zutaten dieser Suppe….giftig sind.

    Wenn der Kopp schon stinkt….nützt auch keine Beinprothese mehr.
    Onkel Heinz…..sein Pittbull durfte heute satt ins Bettchen….aber wehe dem, Nachbars Köter klaut ihm sein Futter….

  173. Seehofer, es gibt keinen Plan in Berlin…. Krise möglich

    https://www.facebook.com/video.php?v=968080066571787

  174. @Heinz

    Die Flüchtlingsströme zeigen nicht einen Fehler im System an, sondern dass man das beste System immer auch aushebeln kann.
    Meines Erachtens hat das Quentin oben beschrieben und ist auch Stand der sozialwissenschaftlichen Forschung. Solidarität erfordert ein gewisses Gefühl von Zusammengehörigkeit und Homogenität in der Gesellschaft. Deshalb hat auch die Wiedervereinigung bei uns gut funktioniert, weil Menschen dazugekommen sind die im Grunde gleich waren und alle Westdeutschen waren solidarisch und zahlen gerne den Soli, etc und nehmen Rentenkürzungen hin. Die amerikanische Gesellschaft hat auch ihre guten Seiten aber Solidarität ist nicht ihre Stärke, dazu ist sie zu heterogen und zu individuell.
    Multikulti bedeutet deshalb meines Erachtens, dass die Solidarität auf der Strecke bleibt. Es empfiehlt sich deshalb Zuwanderung nur dosiert zu betreiben und eine Leitkultur in den Mittelpunkt zu stellen als Orientierung für die Zuwandernden. Die Aussage mit der Leitkultrur hätte vor Jahren noch genügt einen in die rechte Ecke zu stellen und heute steht das im Spiegel.
    Was die Flüchtlingsströme vor Allem auch zeigen, dass Deutschland ein Problem hat andere Meinungen in Europa zu akzeptieren. Das ist vor allem auch ein Problem für den europäischen Zusammenhalt. Nehmen wir mal die Slowakei. Wenn wir einen beliebigen Slowaken auf der Straße fragen, ob er Zuwanderung von Moslems will, dann sagt er meiner Meinung nach mit einer Wahrscheinlichkeit größer 90% Nein. Ist er deswegen ein Rechtsradikaler oder ein schlechter Mensch. Die Antwort ist meines Erachtens Nein. Wenn ich aber unsere Presse so anschauen, schauen sie alle auf solche Länder herab. Das ist falsch.
    Insofern decken die Flüchtlingsströme auf, dass Deutschland ein Problem mit Europa hat nämlich immer dann wenn es nicht unseren Wunschvorstellungen enstpricht.
    Der ungarische Premier mag nicht derjenige sein, den wir uns wünschen. Aber wenn die EU funktionieren soll müssen wir die Krise mit Orban meistern und nicht gegen ihn. Das verstehen wir und vor allem unsere Medien nicht. Seehofer hat das verstanden, Gabriel und Merkel nicht, und das sage ich obwohl ich ihn und die CSU wohl nie wählen würde. Hurt ab vor Seehofer. Gabriel und Merkel haben sich in dieser Krise ,meiner Meinung nach disqualifiziert. Die Luschen von den Grünen und Linken spielen keine Rolle. Nur Lippenbekenntnisse. Stuttgart hat bei einer menge von Menschen abgesunken die Kempten aufgenommen hat. Schlechte Noten für Kretschmann.

  175. @Rassbach

    Völlig richtig. Ohne Seehofer hätte Merkel das laufen lassen. Ich persönlich finde, dass eine Vertrauensfrage oder ein Misstrauensvotum angebracht wären.

  176. Dieter Hallervorden vom ZDF zensiert

    „So steht’s in der Zeitung drin, was glauben die, wie doof ich bin?“

  177. @167.Michael Krüger
    Falsch. Die Wertschöpfung hat ihren Ausgangspunkt immer beim Menschen (Wissen und Arbeitseinsatz).
    Diese falsche „Sozialistische Weltanschauung“ von einer Gesellschaft, in der der Mensch nichts mehr zu arbeiten hat und die Maschinen vollautomatische das Leben des Menschen steuern und organisierne ist weder realistisch, noch erstrebenswert.
    Und wenn man den Menschen einer Gesellschaft zuviel Freizeit und Freiraum gibt, dann wird diese Gesellschaft auch schnell übermütig und versucht sich wieder Neu zu erfinden und zerstört sich damit gleichzeitig wieder.
    Bestes Beispiel so einer Gesellschaft, die Übermütig geworden ist, weil ihr der soziale Wohlstand inkl. mehr Freizeit zu Kopf gestiegen ist, erleben wir gerade Hautnah bei unserer Transformation der Gesellschaft durch eine Grün-SOZIAlISTISCHE Ideologie mit.
    Und in dieser neuen CO2 freien und an Strom mangelnden Versorgungssicherheit (Energiewende), wird es weder zukunftsweisende Maschinen, noch hochempfindliche und intillegente Software-Hardware geben.
    Eines haben nämlich die Maschinen und die IT gemeinsam…diese brauchen immer einen zuverlässigen und am besten billigen Energieträger von Oel, Gas, Kohle und vor allen Energie in Form von Strom.
    Die Politik, die Medien und die Konzerne spielen uns als deutsche Gesellschaft eine „Traumwelt“ vor, die es so nicht geben wird. Und dieses Spiel dient nur Ihnen selber. Egal ob Politik; Medien oder „marktfeindliche“ Konzerne….sie wollen nur eines, die Kontrolle über die Gesellschaft und diese Kontrolle wird mit Lügen, Simulationen und Trug Zukunftsbildern in die Gesellschaft hinein projeziert.

  178. Die Merkel ist doch der Brandstifter in unserer Gesellschaft, die auf der freien-sozialen Marktwirtschaft = Gesellschaft und einen Sozial-Solidarsystem aufbaut. Und dieser Aufbaut wird mit verschiedenen politischen (gesetzlichen) Brandsätzen jetzt schon über Jahre hinweg in Schutt und Asche gelegt.

    1.Der gegen jedes Recht und jeder volkswirtschaftlichen politisch diktierten Kernkraftausstieg mit dem gleichzeitigen und marktfeindlichen „Energiewende/EEG“ einstieg. Das war Merkel, die hier den Brandsatz gelegt hat und bis heute ist der Brandsatz = EEG und politischer Zwangsausstieg aus der Kernkraft AKTIV.

    2.Brandsatz ist [Gelöscht MK]

  179. @Günter
    Fehler im System….ich glaube, da hast Du mich mistverstanden.

    Die Wirtschaft reagiert zunehmend verunsichert. Das ist Gift für die Konjunktur. Diese Verunsicherung wird sich schon bald in den Investitionsabsichten und Beschäftigungsplänen der Unternehmen widerspiegeln – wenn die Regierung nicht frühzeitig gegensteuert. Doch danach sieht es nicht aus. Mit der Rente mit 63 und der Einführung des Mindestlohns hat schwarz-rot unmissverständlich signalisiert, dass es ihr ums Verteilen geht und nicht um den Wachstum des Wohlstands.

    „Was kommt da in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik noch auf uns zu?“, fragen sich die Unternehmer. Die „Energiewende“, einst als schwarz-rotes Megaprojekt gefeiert, kommt nicht voran, und die Infrastruktur bröckelt vor sich ihn. Dieses Land lebt – wenn auch noch recht komfortabel – von der Substanz. Eine Steuerentlastung, die das Wort „Entlastung“ verdient, ist für die Unternehmer nicht in Sicht.

    WON

    Paqué sieht Probleme. Die Kommunikations-Infrastruktur in Deutschland sei im internationalen Vergleich nur mittelmäßig, es gebe zu viel Bürokratie und zu viel Fortschrittsfeindlichkeit……

    Göttinger Tageblatt

    Besorgt zeigte sich der DIHK-Außenwirtschaftschef darüber, dass für 2015 erneut mehr Auslandsinvestitionen aus Kostengründen geplant sind. Geld zu sparen, sei mittlerweile für 23 Prozent der auslandsaktiven Unternehmen das Motiv ihres Engagements, 2014 galt das nur für 21 Prozent.

    „Die Verlagerung aus Kostengründen bedeutet Investitionsverzicht und zumindest mittelfristig weniger Beschäftigung an heimischen Standorten“, erläuterte Treier. „Die Unternehmen selbst sichern sich damit ihre Handlungsfähigkeit, wenn in Deutschland Energiepreise, Arbeits- und Bürokratiekosten zu hoch sind oder weiter steigen.“

    http://www.dihk.de/presse/meldungen/2015-04-13-auslandsinvestitionen

    Ausufernde Bürokratie, steigende Strompreise Dank Energiewende, zunehmende Fortschrittsfeindlichkeit, zerbröselnde Infrastruktur, mittelmäßige Kommunikationsinfrastruktur, Verteilung statt Wachstum…..das meinte ick mit „Systemfehler“…..selbst bei uns steht eine Millioneninvestition in den Sternen, weil die Bundesregierung immer noch an der KWK-Novelle rumdocktert und wat se bisher verlauten lassen hat……hat uns inzwischen mutlos gemacht.
    Die Flüchtlingswellen beschleunigen lediglich den Zusammenbruch.

    Aber mit einer Sache hast Du vollkommen Recht……Deutschland spielt sich uff wie ne Tüte Mücken, die sich ne Hypermoral-Droge geschnupft hat….und hat damit halb Europa verärgert.
    Onkel Heinz……uff, ne Menge Text für wenig Worte.

  180. @Heinz

    Was Du beschreibst ist ein Fehler der Politik den Menschen machen, kein Systemfehler.

    es gebe zu viel Bürokratie und zu viel Fortschrittsfeindlichkeit……

    Ich warte immer noch darauf, dass mir mal jemand ein Land nennt in dem es weniger Bürokratie gibt und das so erfolgreich oder erfolgreicher ist als Deutschland. Solche Sprüche liest man immer gerne bei Journalisten und man hat den Eindruck das sind Leute die noch nie im Ausland gelebt haben oder mit staatlichen Stellen des Auslandes über wirtschaftliche Dinge verhandelt haben.

    Die USA ist meiner Erfahrung nach schon mal bürokratischer als Deutschland. Frankreich auch. Russland auch. Von Großbritannien weiß ich es nicht. Aber erfolgreich sind die schon länger nicht mehr.
    Dass in den USA stärker in neue Dinge investiert wird liegt an der Risikobereitschaft der Investoren und nicht an der fehlenden Bürokratie.
    Im Grunde haben wir vielleicht nicht die effizienteste Bürokratie der Welt, aber eine sehr gute.

    Es ist nun mal das liebste Kind unserer Medien Deutschland im internationalen Vergleich schlecht zu reden. Das sind die gleichen Journalisten die jeden Sturm dem Klimawandel zu ordnen. Glaubst Du denen jetzt plötzlich?

  181. Hallo Herr Quencher #97

    Es gibt als praktisch nur drei Handlungsmöglichkeiten. Einwanderung unbegrenzt zulassen, Einwanderung verhindern, Einwanderung steuern. Jedes dieser drei Möglichkeiten setzt Rahmenbedingen voraus. Und überall gibt es dafür limitierende (politische) Faktoren. Bei erster muss dies die Gesellschaft mittragen, bei zweiter und dritter muss eine wirksame Überwachung der Grenzen vorhanden sein. Also genau das was die Ungarn zur Zeit zu machen versuchen.

    Aus ihrer treffenden Analyse hat aktuell die Bundesregierung, die Massnahme beschlossen, die Grenzen zu kontrollieren. Wohl auch als Druck und Drohkulisse um Quoten durchzusetzen.
    Wie geht es weiter wenn es zu keiner Einigung kommt?
    1. Die (deutschen)Grenzen werden dauerhaft kontrolliert.
    2. Österreich, Ungarn, Serbien usw. müssen ebenfalls dauerhaft kontrollieren.
    3. Griechenland folgt pronto
    4. Das Problem wird an die Grenze zu Syrien verschoben.
    5. Dort ist bekanntlich Bürgerkrieg und der IS (und Rebellen?) aktiv
    6. Das ist der Grund der Syrer sich auf den Weg nach Europa zu machen
    7. Wie geht es dann weiter…?
    …Nothing left to lose…
    Letztendlich wird durch die „Wirksame Überwachung der Grenzen“ das Problem verschoben.

    Die Lösung muss in Syrien, Irak etc. gefunden werden.
    Ich dachte unser Asylrecht steuert wer zu uns kommen darf und wer nicht.
    Sehen sie Handlungsbedarf? Und wenn wie sähe der aus?

    Gruß
    Steinzeit

  182. [Gelöscht MK]

  183. Darum ist ja auch Seehofer vor die Kamera bei diesen Flüchtlingschaos getreten. Die Merke wollte und will dieses Chaos bewusst weiter am köcheln halten. Davon bin ich immer mehr überzeugt.

    Kann sein. Kann aber auch etwas anderes sein.

    So einige Zeichen deuten darauf hin, dass die Merkel Feuer unter den Hosenanzug bekommen hat, da Seehofer und viele andere bemerkt haben, dass (Friedrich) die öffentliche Meinung unter der Haube 180 Grad diametral der medial veranstalteten Willkommensparty in eine andere Richtung tendiert. Diese gefährdet die Machbasis so einiger. Es war wohlmöglich ein kleiner Gegenputsch. Mal sehen, ob es Merkel noch mal schafft, eine Säuberungsaktion wie in ihren Anfangsjahren zu veranstalten, der die jetzt aktiven Trotz-Kisten dann zum Opfer fallen. So wirklich will ich es nicht mehr glauben. Zwar hat sie von Brecht gelernt:

    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein Neues

    .

    aber diese „Neue Volk“ dürfte sich als Dschinn -- Volk herausstellen, welches einmal aus der Flasche gelassen, sehr schnell nach ganz anderen Vorstellungen zu leben sich wünschen wird und sich nicht unbedingt als Stütze von Mutti Merkels postdemokratisch- ökologischer Gesellschaft erweisen wird. Die Leute kommen mit dem Wunsch nach Wohlstand und nicht nach Dekarbonisierung und Ökomangelwirtschaft.

  184. @Günter
    Ich weiß, was das deutsche/EU Bürokratiemonster betrifft, leben wir beide im Dissenz.
    Aber………

    Die Liebe zum Gesetz

    Dennoch ist die Akzeptanz des Rechts in Deutschland ausgeprägter als in anderen Ländern. Auf Bahnhöfen stellen sich die Raucher brav in die gelbe Raucherzone auf dem Bahnsteig. Der Hausmüll wird trotz modernster Verbrennungstechnik immer noch ohne Sinn und Verstand bis zur Unkenntlichkeit getrennt. Und selbstverständlich wird am Sonntag nicht Rasen gemäht. Zuwiderhandlung wird angezeigt und ein fleißiger Beamter schreitet konsequent und entschlossen ein.

    Es gibt derzeit etwa 250 000 staatliche Vorschriften, alleine seit der deutschen Einheit sind 100 000 hinzugekommen. Damals stand die BRD noch für „BeinaheRegelungsDicht“. Inzwischen kann das „Beinahe“ guten Gewissens gestrichen werden. Bei uns wird geregelt, was das Zeug hält. Es ist so eine Art Sport. Der schnellste Bürokrat gewinnt. Hinter jeder staatlichen „Empfehlung“, jedem Verbot steht ein Gesetz, eine Verordnung oder Vorschrift.

    Frank Schäffler

    Rasen betreten verboten (wie is dat Schild eigentlich mitten auf den Rasen gelangt?)…..ich könnte Dir Dinge aus meiner täglichen Arbeitspraxis erzählen, da würden sich Deine Fussnägel nach oben rollen…..darf aber nicht, weil sonst jemand rausfinden würde, wo mein Arbeitgeber sein Haus wohnt.
    Eine Tendenz steht zu mindestens fest……wir müssen zunehmend die Bürokratie befriedigen….mit Meldungen noch und nöcher, dazu muss extra Personal eingestellt werden….was wiederum die Energiepreise steigen lässt……und kleine Energieunternehmen ohne eigene Rechtsverdreherabteilung ziemlich ins Hintertreffen gelangen lässt.
    Wenn die Bürokratie zum Selbstläufer der Selbstbefriedigung wird……vergeht der Industrie auf Dauer das Lachen….und (siehe Kommentar 179) …….lacht Deutschland über Kurz oder Lang……aus dem Ausland aus.

    MfG
    H.E.

  185. Zur Bürokratie. In Bremen wird jetzt Hartz4-Empfängern, die anscheinend verstorben sind mitgeteilt, dass die Leistungen auf Null gekürzt werden.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hartz4bremeneqlvho0cub.jpg

    Die „verwalten“ auch die Flüchtlinge.

  186. Und mal wieder Herr Rahmstorf:

    http://www.fr-online.de/syrien/syrien-erst-die-duerre--dann-der-buergerkrieg,24136514,31773606.html

    Professor Rahmstorf, der Bürgerkrieg in Syrien eskaliert und erzeugt immer mehr Flüchtlinge. Der Konflikt begann jedoch schon vor vier Jahren, nach einer schweren Dürreperiode im Land. Haben Dürre und Gewalt etwas miteinander zu tun?
    Der Ausbruch von Unruhen und Gewalt hat natürlich immer eine ganze Reihe von Ursachen, darunter vor allem politische und gesellschaftliche Voraussetzungen. Eine wohlhabende, stabile Demokratie wie die USA kommt auch mit einer Dürre zurecht. Leider gibt es auf der Erde aber auch viele verletzliche und schwache Staaten, wo Naturkatastrophen oder Ernteausfälle durchaus ein Auslöser für Instabilität sein können -- insbesondere wenn die Regierung bei der Bewältigung der Situation versagt oder überfordert ist. Ein 2013 in der Fachzeitschrift Science publizierter Überblick über 60 einzelne Studien zeigte, dass Abweichungen von normalen Niederschlägen und erhöhte Temperaturen systematisch die Gefahr von Konflikten erhöhen.

    Gibt es konkrete Hinweise zu Syrien?
    Eine weitere Studie hat belegt, dass zahlreiche gewaltsame Proteste in Nordafrika und dem mittleren Osten in den Jahren 2008 und 2011 gerade mit den beiden großen Spitzen der Nahrungsmittelpreise auf dem Weltmarkt zusammenfallen. Auch die Weltbank findet in einem Report aus dem letzten Jahr einen Zusammenhang des „arabischen Frühlings“ mit den durch Missernten bedingt hohen Nahrungsmittelpreisen plausibel, wenn auch kaum beweisbar. Was die Lage in Syrien angeht: Fakt ist, dass das Land in den Jahren 2007 bis 2010 von der schlimmsten Dürre in der mehr als 100-jährigen Geschichte der dortigen Wetteraufzeichnungen heimgesucht wurde. Ernten blieben aus, sehr viel Vieh verendete.

  187. @Heinz
    Deutschland hat zwar einen regulierten Arbeitsmarkt, was gut ist für die Arbeitnehmer, ist aber dadurch meines Erachtens wirtschaftlich sehr wettbewerbsfähig.
    Was auch klar ist. Eine Firma die sich nicht an Arbeitssicherheitsstandards, Qualitätsstandards, Standards wie ich mein Personal behandele etc hält, ist auch keine effiziente Firma. Das heißt alle diese notwendigen Vorschriften machen deutsche Firmen wettbewerbsfähig.
    Bei Firmen die sich über diese Standards beklagen möchte ich als Kunde nicht kaufen. Die haben dann meiner Erfahrung nach auch einen niedrigen Standard bei der Qualität.
    Diesen hohen Qualitätsstandard der Bundesrepublik Deutschland möchte ich eben nicht aufgeben.
    Ja, da haben wir einen Dissens.

  188. MK…sie mögen es anscheinden die Zensurkeule raus zu holen, wenn ihnen eine Andere Meinung nicht passt….naja, ein Zeichen von Stärke ist das nicht gerade. Danke!

  189. @Micha…#185
    Ach, das ist doch noch garnix…..gegen dat hier:

    Bürgermeister ohne Meinungsfreiheit?

    In Thüringen weist das Landesverwaltungsamt Landräte und Bürgermeister mit einem Rundschreiben ausdrücklich darauf hin, dass Amtspersonen das Grundrecht der freien Meinungsäußerung unter bestimmten Bedingungen nicht zustehe. „Wird dagegen verstoßen, kann dies ein Dienstvergehen darstellen und disziplinarrechtliche Folgen haben“[1], heißt es drohend in dem Schreiben, das sich immerhin an Menschen richtet, die direkt von den Bürgern in ihr Amt als Bürgermeister oder Landrat gewählt wurden…..

    Der Rundbrief wurde nämlich erst geschrieben, nachdem sich der Landrat des Kreises Schmalkalden-Meiningen, Peter Heimrich (SPD), die Flüchtlingspolitik von Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) öffentlich vornahm: „Minister Lauinger ist nicht zugänglich für Berichte aus der Realität. Er sollte einmal seine ideologische Brille absetzen und einmal auf die Leute hören, die die Aufgaben vor Ort bewältigen und die die Probleme sehr detailliert kennen.“

    Wenn Bürokraten durchdrehen, ist dat Grundgesetz nicht mehr Wert als das Papier, auf das es mal gedruckt wurde.
    H.E.

  190. Stefan ist der Hammer unter den deutschen Professoren, eine große Dürre wird kommen 😉

    Vor 25 Jahren war die Legende für die Einladung der F-Linge die große Erderwärmung und die Süd-Nord-Flucht, jetzt ist es letztlich der Krieg, der durch Dürren ausgelöst wird 😉

    Die einzige Konstante in der Propaganda sind die F-Linge, die sind jetzt da.

  191. @Günter

    Was auch klar ist. Eine Firma die sich nicht an Arbeitssicherheitsstandards, Qualitätsstandards, Standards wie ich mein Personal behandele etc hält, ist auch keine effiziente Firma. Das heißt alle diese notwendigen Vorschriften machen deutsche Firmen wettbewerbsfähig.

    Du scheinst wirklich nur bei Großkonzernen beschäftigt zu sein…..ansonsten würdest Du nich solch naives Zeuch in die Tastatur hämmern.
    Personal……da gibbet Tarifverträge, die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgehandelt werden…..Papa Staat hat da nix zu suchen und eine Firma, die auf ihr qualifiziertes Personal angewiesen ist, wird das auch angemessen behandeln…..manche würden ihren Leuten sogar mal ne Mark extra mehr zukommen lassen…..aber das wäre dann ein „Geldwerter“ Vorteil und wird mittels Lohnsteuer vom Staat bestraft.
    Und sorry…….mir als Mitarbeiter isses völlig wurscht, ob die Betriebs-Toilette ein Fenster hat oder nicht (neuerdings sollen ja die Dixie-Bauarbeiterklos beheizt werden) ……denn meine P2-Mietwohnung hat ja auch kein Klofenster….und ick bin deswegen immer noch nich gestorben.

    Tja….und dann guckt man sich die kleinen Mittelständler an…..Tiefbau, Putzkolonnen und andere Buden, wo hauptsächlich unqualifizierte Mitarbeiter beschäftigt werden…..diese Werktätigen werden wie eh und je wie Sklaven gehalten…..passt euch die Arbeit/Bezahlung nich…..findet sich auch ein Grund zur fristlosen Kündigung….denn draussen stehen genug neue Arbeistsklaven bereit, die oft von den Arbeitsagenturen hineingezwängt werden in den Billig-Job.
    Und für die Effiziens brauch ich keine Behörde, die mich auch noch kontrolliert…..denn zunehmende Energiepreise zwingen den Arbeitgeber zu Sparmassnahmen oder energetischer Sanierung, einfach um im Wettbewerb noch mithalten zu können.

    Übrigens „Arbeitsschutz“…..genau da zieht sich Papa Staat fein raus….der Arbeitgeber hat gefälligst ne Gefährdungsbeurteilung zu machen und wenn dem Amt nicht gefällt, was da drin steht……dann gibbet Prügel (Ordnungswidrigkeit mit Androhuungen von Geld- und Haftstrafen)…..die neuste Version der Betriebsicherheitsverordnung ist derart schwammig, das selbst der TÜV ins Grübeln gekommen ist…..wat er den nun prüfen soll….inner Anlage.

    Und wenn dann doch etwas passiert ist…..entscheidet der Richter…..von Fall zu Fall…..wie die Angelegenheit zu bewerten ist…..also ist eine private Rechtsschutzversicherung für Führungskräfte der untersten Ebene….unerlässlich.
    Tja…..und da hab ick nich mal die Klima/Umweltschutzgedöhnsauflagen erwähnt oder die täglich eintrudelnden Machwerke der Bundesnetzagentur…..die immer den zweiten Schritt vor dem Ersten macht.

    Das es Teilen der Industrie noch so gut geht, liegt lediglich daran, daß sie mittels Lobby Druck auf die Politik ausüben…..oft zum Schaden der restlichen Wirtschaft.
    Onkel Heinz……………Dissenz aus jahrelanger Betriebserfahrung

  192. Wie man aus CSU Kreisen erfährt, bestätigt sich mein Verdacht auf einen kleinen Putsch.

    Seehofer soll mit Beendigung der Koalition gedroht haben…

  193. Stefan ist der Hammer unter den deutschen Professoren

    Vielleicht wäre für Sauerrahm eine Genderprofessur die richtige Alternative. Man nennt sich Stefix -- und vegan kann man auch leben, einfach Eier abgeben und fleischlose Behauptungen aufstellen. Von der Realität wird man auch nicht eingeholt, die ist schon durch die Grundhypothese ausgeschlossen.

  194. Wie man aus CSU Kreisen erfährt, bestätigt sich mein Verdacht auf einen kleinen Putsch.

    kann ich kaum glauben, alles Polittheater.

    Wie ich aus dem Sumpf von Information und Desinformation entnehmen kann ( gelernter ddr Bürger) , kommen die Flüchtlinge direkt aus den umliegenden F-Lingscamps. Wenn ich drei Monate Reisezeit kalkuliere, müssten die Geheimdienste schon lange Alarm geschlagen haben, dass sich die Camps rapide leeren. Das hätte auch ein Seehofer mitgekriegt.

    Die Migranten sind lange geplant und jetzt bestellt, ich nehme an von denjenigen, die Seehofer in seinem Satz nannte:

    Diejenigen, die entscheiden sind nicht gewählt, und diejeneigen, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden.

    Seehofer ist gewählt, also hat er das nicht entschieden, maximal weiß er, wer in Deutschland entscheidet.

  195. …die „Reisezeit“ beläuft sich eher auf <14 Tage, nach Aussage von Ankömmlingen .

    "Die Kanzlerin hat sich meiner Überzeugung nach für eine Vision eines anderen Deutschland entschieden.“
    http://www.merkur.de/politik/fluechtlingspolitik-csu-cdu-seehofer-merkel-will-anderes-land-5520001.html

    Einsicht oder Machterhalt… die Entwicklung dieser drastischen Wortwahl ist doch eher neu. Die Uckermarkperle ist ja auch gerade mal wieder abgetaucht.

  196. @Heinz

    Du scheinst wirklich nur bei Großkonzernen beschäftigt zu sein

    Das siehst Du falsch. Ich kenne Konzerne und KMUs. Die Standards des ISO 9000 zum Beispiel sind nicht so schwer zu erfüllen und es lohnt sich auch für eine kleine Firma die Abläufe entsprechend mit Verstand und Augenmaß in Ordnung zu bringen. Dann wird man meiner Erfahrung nach auch effizienter und beginnt die Aufbringung, die Qualität und die Ausbeute zu verbessern ohne dass es viel kostet. Je kleiner eine Firma ist, umso schlanker kann sie ihre Prozesse halten.
    Das tun viele KMUs auch erfolgreich, sonst wäre die deutsche Wirtschaft nicht so wettbewerbsfähig international. Wenn deine Firma mit den Arbeitssicherheitsvorschriften Probleme hat, habt ihr keinen guten Sicherheitsingenieur. Dann solltet ihr den auswechseln.

  197. …die drei Monate entnahm ich einem Interview, je reicher umso schneller, damit die Flüchtlingsmassen in Bewegung gesetzt werden aus den Lagern, muß eine massive Propaganda betrieben worden sein, die hätte jeder Geheimdienst der Welt registriert.

    Die Wehrpflichtigen aus dem Mittelstand von Syrien und Irak können auch mit dem Flugzeug hier anreisen…

    Muntere Debatten stehen in Berlin weiterhin bevor. Bald beginnt wohl auch über ein militärisches Einschreiten in Syrien, um die Lage dort zu stabilisieren und Flüchtlinge zurücksenden zu können.

    merkwürdiger Satz, wer will da militärisch eingreifen?

  198. NATO-Oberbefehlshaber a.D.: »Heutige US-Kriege 1991 geplant«

    duetlicher kann man es nicht sagen:

  199. #196
    Hören Sie endlich auf mit dem Unfug. Aber das hatten wir schon!
    ISO 9000 —> verbessert weder die Produktivität noch erhöht es die Wertschöpfung.
    Mit Arbeitssicherheit hat die ISO 9000 schon mal gar nichts am Hut.

    Auf Wiedersehen
    Steinzeit

  200. @FK 9 Pilot

    Seehofer soll mit Beendigung der Koalition gedroht haben…

    Er wird gesagt haben was er tun muss aufgrund der Lage und gesagt haben, dass er das auch tun wird, weil sonst seiner Einschätzung nach in Bayern ein Chaos droht, verursacht in Berlin.

    Die Presse hätte es natürlich dem Seehofer angehängt, obwohl von allen Bundesländern Bayern bisher die größte Leistung vollbracht hat. Tun die linken und grünen Maulhelden ja jetzt immer noch.
    Dabei hat Kretschmann als erster das Handtuch geworfen und gezeigt, dass sie eben Maulhelden sind. Ich schätze mal aber wo die Grünen und Linken regieren steht schon ein Heer an Sozialarbeitern bereit nur leider braucht es jetzt erstmal ein Dach über den Kopf, Lebensmittel sowie eine zügige Bearbeitung der Verfahren inkl. Registrierung.

    Ich schätze da hat Angie schon gewusst, dass sie das nicht überstrapazieren kann.

    Ausserdem hat sie wohl erkannt, dass es nur eine Lösung mit den EU-Partnetrn gibt und nicht gegen sie.
    Dazu muss man Serbien und die Türkei und den Kosovo mit einbeziehen.
    Seehofer hatte da auch von Anfang an Recht.

  201. @Steinzeit #199

    ISO 9000 —> verbessert weder die Produktivität noch erhöht es die Wertschöpfung.

    Ne das muss man schon selber machen, aber es unterstützt effiziente Prozesse zu haben.

  202. Ich habe gerade mal in die Blogs der Klimaschützer geschaut. Ich hätte gedacht die würden sich aufregen und protestieren, da jetzt die Grenzen geschlossen werden und die „Klimaflüchtlinge“ nicht mehr nach Deutschland gelassen werden. Aber nur das Schweigen im Walde. Für die ist gerade das Thema, dass 2015 ein neues Rekordjahr der Globaltemperatur bringen könnte. „Klimaflüchtlinge“ sind für die kein Problem und auch nicht weiter interessant. Gemäß der Einstellung, der Klimawandel trifft nur die armen Länder, Deutschland ist ein reiches Land.

  203. Mein lieber Günter

    Ich sprach von ausufernden regierungsamtlichen Behördenwahn und die in Gesetzes-Form gegossene Meinung einzelner Politiker (samt Lobbyisten).
    Ich sprach nicht von privatwirtschaftlicher Normungen……wie die ISO 9000….die durchaus ein Sinn hat.

    Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) ist die bedeutendste nationale Normungsorganisation in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 22. Dezember 1917 unter dem Namen „Normenausschuß der deutschen Industrie“ gegründet. Eine erste Umbenennung erfolgte 1926 zu „Deutscher Normenausschuß“, um auszudrücken, dass sich das Arbeitsgebiet nicht mehr auf die Industrie beschränkte. Der heutige Name „DIN Deutsches Institut für Normung e. V.“ wurde 1975 im Zusammenhang mit dem zwischen der Organisation und der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Normenvertrag gewählt. Die unter der Leitung von Arbeitsausschüssen dieser Normungsorganisation erarbeiteten Normen werden als DIN-Normen bezeichnet.

    Das Deutsche Institut für Normung ist ein eingetragener Verein, wird privatwirtschaftlich getragen und bei seinen europäischen und internationalen Normungsaktivitäten von der Bundesrepublik Deutschland als einzige nationale Normungsorganisation unterstützt. Es bietet den sogenannten „interessierten Kreisen“ (Hersteller, Handel, Industrie, Wissenschaft, Verbraucher, Prüfinstitute und Behörden) ein Forum, im Konsensverfahren Normen zu erarbeiten. Der interessierte Kreis der Verbraucher wird durch den Verbraucherrat des DIN vertreten. Das DIN ist Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschlands.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Institut_für_Normung

    Da wir wieder mal…..wie auch schon früher, aneinander vorbei reden……verabschiede ich mich vom Thema „Bürokratismus“……die die Industrie und der Mittelstand durchaus als großes Investitionshemmnis in Deutschland ansehen……oder fieslicher Weise…..auch als Verdrängungswerkzeug der Großen gegen die Kleinen initiiert wird.

    Wir leben in unterschiedlichen (Arbeits-) Welten…….weswegen wir diesbezüglich nie zu einen Konsens gelangen werden.
    Naja….man muss ja nich überall einer Meinung sein…..sonst hätte man ja kein Thema mehr, wo man sich mal anständig (ich hoffe, ich war diesmal zivilisiert genug) streiten kann.

    MfG
    Heinz Eng

  204. @Micha…#202

    Nun ja…..da ham sich ein paar Menschen getroffen, die sich mittels Verbreitung des Konsens gegenseitig Bauchpieseln können und dabei gleichzeit mit dem vermeintlichen „Feind“, anständige Saalschlachten lostreten zu dürfen.
    Im vermeintlichen Glauben im Konsens-Recht zu leben……isses natürlich ein Einfaches den fiesen Skeptiker (regierungsamtlich unterstützt) aufs Maul hauen zu können.
    Weder persönlicher Einsatz noch Konsequenzen aus dem eigenen Anteil am vermeintlichen Klimawandel ist irgendwo zu erkennen……….einzig dat überbordende Sendungsbewusstsein an die „Einsicht in die Notwendigkeit“….schweißt diese Truppe zusammen.
    Dat erinnert mich stark an Fussballfans von Bayern……es macht ein wohliges Gefühl der Überlegenheit…..der stärksten Mannschaft zujubeln zu können……denn wer will schon als ewiger Verlierer ausgelacht werden.

    Einfach nich überbewerten……eines Tages wird auch die da Drüben…..die Realität hart vors Maul hauen.

    Onkel Heinz………Brot und Spiele, für einen kleinen Teil der Intelligenzija

  205. @Heinz

    Dat erinnert mich stark an Fussballfans von Bayern……es macht ein wohliges Gefühl der Überlegenheit…..der stärksten Mannschaft zujubeln zu können……

    Der war gut. Bayernfans. Richtig, die interessiert nur, dass Bayern Meister wird. Welche neuen Spieler Kaufen wir dazu, etc.. Woher das Geld kommt? Egal, wir haben es ja. Und Hoeneß ist so ein guter Mann, der hat so viel für Bayern München getan, der muss doch straffrei ausgehen. Hat wirklich eine Frau gesagt. Da schlägt man sich vor den Kopf und fragt sich, Leute, lebt ihr auf der Vega?

    Rahmstorf sinniert über das fossilfeie Zuhause und von einer Welt, die durch die Erneuerbaren immer reicher wird. Seine Anhänger (Groupies) beklatschen das noch mit Beifall. Währenddessen stehen die Flüchtlinge vor seiner Haustür, haben keine Unterkunft und zu wenig Versorgung. Der nächste Temperaturrekord steht ja an. Das ist dann doch wichtiger. Bayern wird wieder Meister.

  206. @Micha
    Man kann das logger abkürzen…Geld regiert die Welt….ob beim Fussball oder Klimaschutz…völlig Wurscht.
    Hauptsache man kann moralisch….beim Pöbel abkassieren….und die nützlichen Idioten schwafeln nur noch, ob bei der Erzeugung oder beim Verbrauch die CO2 Steuer fällig werden sollte.
    Handel mit Luft…..und die einzigen die sich dabei einen runterholen…..ist die Finanzindustrie.

    Wer vorgibt arme Menschen in Afrika vor den Klimawandel in 100 Jahren schützen zu wollen…is ein Lügner….und frisst auch kleine Kinder, wenn die auf der Bio-Speisekarte stehen….Stichwort…Überbevölkerung.

    Wer mit dem SUV zum Bioladen fährt……..und dann noch so fett aussieht wie die grüne Sozialsenatorin Anja S., sollte lieber das Essen einstellen als auf dicke Klimahose zu machen.
    PS. Wen muss ick eigentlich wegen obiges Bild verklagen……von wegens optischer Umweltverschmutzung?
    Autsch…….meine Geschmacksnerven sind irgendwie unerbittlich…man möge meinen Verdauungsapperat verzeihen, derart empfindlich zu sein.

    Onkel Heinz….hat auch ne Kotzgrenze…..trotz Gender-Bullshit…..kann der Pittbull nix Hässliches ertragen

  207. Ja ja, löscht nur weiter.
    Das befriedet nur die eigene, vermeintliche Korrektheit.
    Andere Stränge sind voll von diesem Thema, überflutet wenn man so sagen will.
    Da wird derzeit fast nichts mehr gelöscht. Des Volkes Meinung brodelt über.

    Ein Chefredakteur hat einen kritischen Artikel geschrieben, es geht also noch anders.
    Wo? Printmedium.- wo sonst!! Es gibt noch kritische Menschen, die nicht jeder
    Esoterik, und jeder Ethikkommission hinterherennen. Das muss gesagt sein, auch hier.

    Heinz halte durch mit deinem Pittbull, …. ich will das lesen, trotz aller Anfeindungen
    gegen dich. Die Gefechte die Du führst würde ich nicht ganz auf Dauer durchhalten.

    Bayern braucht Berlin, und ungekehrt!

    Host mi??

  208. @Photon
    A bissarl muss ick olle Micha in Schutz nehmen…..denn die Nerven liegen blank und Angst essen Seelen auf.
    Heute kann ein falsches Wort (das einem gerne mal im Mund umgedreht wird) zur wirtschaftlichen Existenzvernichtung führen, so weit sind wir inzwischen schon wieder.

    Daß Propaganda wirkt, merkt man nicht zuletzt daran, daß willkürlich herausgepickte Aus-der-Reihe-Tänzer von ihrem sozialen Umfeld oder vom Arbeitgeber geächtet und erledigt werden, ohne daß eine besondere Instanz noch eigens dazu auffordern muß.

    Wenn also ein Online-Versandhändler einen Mitarbeiter wegen „schwulenfeindlicher“ Äußerungen in den sozialen Netzwerken feuert, der österreichische Autohändler Porsche die Karriere eines Lehrlings wegen eines „rassistischen“ Facebook-Eintrags beendet, wenn ein Busfahrer, der beim Chauffieren von Asylbewerbern ein Hemd trug, das einem grünen Blockwart nicht paßt, gekündigt wird und ein Vollpfosten, der sich hämisch über ein ertrunkenes Einwandererkind ausläßt, deswegen seinen Job als Pakethilfsausträger verliert, sind das durchaus erwünschte oder zumindest billigend in Kauf genommene Nebenwirkungen der Stimmungsmache.

    Quelle

    Linksgrüne Meinungsmacher legen fest……welche Meinung als rassistisch….sexistisch…….schwulenfeindlich……frauenfeindlich…..rechtsradikal ….oder sonstwie igittigit einzustufen ist……und der anschließende Shitstorm, von einschlägig interessierten Kreise organisiert, führt dann zum sozialen Aus des Deliquenten.

    Tja…..und da kommt mir meine ostdeutsche „Erziehung“ zu gute…..zwischen den Zeilen lesen zu können und den Tugendwächtern der Staatsmacht, möglichst aus dem Radar zu huschen.
    Manchmal wehrt sich der Pittbull leider immer noch gegen die Schere im Kopp…..und dann wirds auch für mich gefährlich.

    Unser maaßlose Justizminister möchte ja gerne, das Facebook alles löscht, wat dem feinen Herren nich in den Kram passt……aber zu seinem Leidwesen ist das ein amerikanisches Unternehmen…..das zum Thema „Meinungsfreiheit“ noch ein sehr entspanntes Verhältnis hat…..statt zu löschen, gibbet die User-Hass-Gegenrede um den Bekloppten Herr zu werden. Hass kann man nicht verbieten…..der steckt nun mal drinne….man kann aber den Hassenden sagen, was man von seinem Hass hält….und hoffen, das er/sie sich eines Besseren belehren lässt.

    Onkel Heinz……diktatorisch-agitatorisch…klar im Vorteil

  209. Hätte ich jetzt so nicht erwartet, aber vielleicht lernen die ja unter dem Eindruck der letzten 6 Monate:

    Grundsatzurteil: Deutschland darf EU-Zuwanderer von Hartz IV ausschließen…
    Arbeitsuchende EU-Bürger haben in der Regel sechs Monate lang Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen, auch wenn sie weniger als ein Jahr lang einer Arbeit nachgegangen sind. Nach sechs Monaten endet der Anspruch. Dieser Leistungsausschluss wurde jetzt vom EuGH bestätigt.

  210. QQ Zustimmung für #101,

    Wenn die Einwanderung so weiter geht, und nichts deutet darauf hin, dass es eine Änderung gibt, dann werden wir tatsächlich ein völlig anderes Land bekommen als das was wir kennen. PEGIDA hatte in weiten Teilen Recht, und das sage ich auch in dem Bewusstsein, dass viele die dort mitmarschieren möglicherweise ausländerfeindliche, vielleicht sogar rassistische, Gründe haben. Es ändert nichts an der Tatsache, dass sie mit der Beschreibung richtig liegen.

    [Gelöscht MK]

  211. @Heß

    Ist ja auch richtig. Wer in Deutschland Sozialleistungen bezieht, sollte sie deutsche Staatsbürgerschaft haben, oder annehmen. Solange der Asylstatus bei Nicht-EU-Flüchtlingen nicht geklärt ist, sollte es für Flüchtlinge freie Verpflegung und Unterkunft geben. Zusätzliche Geldleistungen sind der falsche Anreiz. Man kann in den Flüchtlingsunterkünften ja für Tätigkeiten wie Essensausgabe, Einrichten der Unterkünfte, etc.. Geldleistungen zahlen. Viele Flüchtlinge wollen ja arbeiten.

  212. @Krüger

    Na ja. Wenn sie als EU Bürger hier länger arbeiten bekommen sie selbstverständlich auch Hartz IV, wenn sie länger arbeitslos werden. Das auf die deutsche Staatsbürgerschaft zu beschränken, verstößt vermutlich immer noch gegen EU-Recht. Is meines Erachtens auch nicht die Praxis wie die Bundesrepublik verfährt. Knapp 25% der Ausländer die in Berlin leben beziehen Hartz IV. In anderen Städten sind es 15%. Das ist ja auch gut so, da viele mit ausländischen Paß auch hier aufgewachsen sind und hier gearbeitet haben bevor sie arbeitslos wurden

    Wer in Deutschland Sozialleistungen bezieht, sollte sie deutsche Staatsbürgerschaft haben, oder annehmen.

    Das ist in Deutschland also nicht notwendig und auf nicht die Praxis.

    Das Gericht hat jetzt zunächst den Fall entschieden, dass eine Frau vor Jahren mal hier gearbeitet hat, ihre Kinder in Deutschland geboren wurde, sie dann einige Zeit in Schweden lebte jetzt wieder kam und kürzer als ein Jahr arbeitete. Daraufhin hat das Amt nach 6 Monaten Hartz IV die Zahlung eingestellt.

    Ist ein Unionsbürger, dem ein Aufenthaltsrecht als Erwerbstätiger zustand, unfreiwillig arbeitslos geworden, nachdem er weniger als ein Jahr gearbeitet hatte, und stellt er sich dem zuständigen Arbeitsamt zur Verfügung, behält er seine Erwerbstätigeneigenschaft und sein Aufenthaltsrecht für mindestens sechs Monate. Während dieses gesamten Zeitraums kann er sich auf den Gleichbehandlungsgrundsatz berufen und hat Anspruch auf Sozialhilfeleistungen.

    Wenn ein Unionsbürger im Aufnahmemitgliedstaat noch nicht gearbeitet hat oder wenn der Zeitraum von sechs Monaten abgelaufen ist, darf ein Arbeitsuchender nicht aus dem Aufnahmemitgliedstaat ausgewiesen werden, solange er nachweisen kann, dass er weiterhin Arbeit sucht und eine begründete Aussicht hat, eingestellt zu werden. In diesem Fall darf der Aufnahmemitgliedstaat jedoch jegliche Sozialhilfeleistung verweigern.

  213. @ Michael Krüger

    Solange der Asylstatus bei Nicht-EU-Flüchtlingen nicht geklärt ist. …

    Das deutsche Ausländerrecht kennt allein 59 verschiedene befristete Aufenthaltstitel, so die Migrationsforscherin Dr. Manuela Bojadžijev im L.I.Z.A.-Interview. Werden alle Flüchtlinge nach gutem deutschem Recht klassifiziert, mit dem richtigen Aufenthaltstitel versehen, vergeht schon unendlich viel Zeit und eröffnet für Juristen, Betreuer, Sozialberater eine Fülle von Betätigungsfeldern. Deshalb wird auch niemand wirklich aus Deutschland abgeschoben, wie Heinz Buschkowsky erläutert. Wer mal da ist, bleibt auch da. Es ist eine Illusion anzunehmen, es würde eine nennenswerte Rückwanderung geben. Auch in den Fällen nicht, bei denen der ursprüngliche Auswanderungsgrund weg gefallen ist. Das war auch bei anderen Migrationsbewegungen nie anders. Die Deutschen die nach Siebenbürgen, an die Donau, die Wolga, nach Amerika oder Afrika ausgewandert sind, kamen erst dann zurück, wenn sich die Situation im Zielland änderte. Dies trifft auch auf andere Migrationsströme zu, bei den Iren etwa, von denen auch kaum einer zurück kam, als die große Hungersnot in der ursprünglichen Heimat vorbei war. Deshalb ist auch Peters Argument, dass möglicherweise gut ausgebildete Migranten zurück gehen, um beim Aufbau der Heimat mitzuhelfen, reines Wunschdenken.

  214. @Quentin Quencher

    Ich kenne flüchtig eine USA-Auswanderin, die in den 50er Jahren ausgewandert ist und vor einigen Jahrzehnten nach Bremen zurück gekommen ist. Sie ist 80 Jahre alt, lebt in einem Armenviertel in Bremen (Tenever) und ihr Mann trinkt. Ich glaube auch, nur die Einwanderer, die nichts werden konnten, kehren zurück in die alte Heimat. Ist ja auch bei den Türken und Italienern so. Die meisten sind hier geblieben, weil sie früher gut verdient haben und hier zu bescheidenen „Wohlstand“ gekommen sind. Wohnen aber in ihren eigenen Vierteln und die 1. Generation spricht schlecht bis gar kein Deutsch. Der Vater eines türkischen Bekannten spricht nach 40 Jahren in Deutschland kein Deutsch. Das sehe ich auch oft in Arztpraxen. Die Kinder kommen dann zum Übersetzen mit. Vermutlich wird es mit den heutigen Einwanderern genauso laufen. Wer soll die integrieren? In den USA (z.B. NY) gibt es auch China Town, Little Corea, Little Italy, ein Irenviertel, einen Deutschenvieltel (Föhr, Amrum), ein Farbigenvieltel (Harlem), etc.. Man lebt unter sich und spricht seine Sprache.

  215. @214.Michael Krüger
    Alles Recht und Gut aber wir haben in Deutschland die Besonderheit, dass wir ein ausgeprägtes Sozialsystem aufgebaut und ausgebaut haben. Dies haben die anderen Einwanderungsländer nicht.
    Und dieses aufgebaute Sozialsystem ist ein sehr sensibles System. Das System garaniiert für jeden einen gewissen Sozialstandard. Aber dieser Sozialstandard fällt ja nicht vom Himmel, sondern muss erst einmal von einer Generation erarbeitet werden, wenn man von Null anfängt. Und genau das haben unser Großväter und Mütter auch gemacht. Und dann muss dieses System auch noch über Jahrzehnte hinaus ausgeglichen funktionieren.
    Die Politik in Deutschland hat jedoch dieses System immer mehr belastet (mehr Fremdausgaben als Einnahmen) und damit Missbrauch begangen.
    Auch die ganze Krankenversorgung der Flüchtlinge ist ja nicht umsonst zu haben und belastet weiter unser Sozialsystem. Das gleiche gilt für die Unterbringung, Bildung, Nahrung und gewisse Lebensstandard, die alle uns als Steuer und Abgaben Sozialgesellschaft belasten werden.
    Und was dann zurück kommt….als Einzahlung in das Sozialsystem, dass ist mit einen ? zu versehen und man kann nur Hoffen, dass es mehr Einzahler als Empfänger gibt. Ansonsten werden unsere Kinder dies nicht mehr erleben….den solidarischen Marktwirtschaftlichen Sozialstaat Deutschland.

  216. Danke Herr Krüger,
    das Gefühl ist wie früher, egal ob ich GEZ Lügenmedien anschaue oder hier, es wird herrlich gemaaßregelt 😉

  217. In der ddr hieß es von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen…

    Bei Migration vielleicht..

    von Schweden lernen?

  218. @HoffmannM #215

    Die Politik in Deutschland hat jedoch dieses System immer mehr belastet (mehr Fremdausgaben als Einnahmen) und damit Missbrauch begangen.

    Dass ist völlig richtig. Schon die Wiedervereinigung hat diejenigen einseitig belastet die in die Rentenversicherung und in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, Beamte und Selbständige, sowie die Empfänger von Transferleistungen waren zu einem großen Teil aussen vor.
    Beamte und Selbständige, sowie die Empfänger von Transferleistungen waren zu einem großen Teil aussen vor.
    Diesen Trick hat Kohl gerne angewendet, weil es das Auftreten der Lasten in die Zukunft verschoben hat. Den richtigen Weg, Steuererhöhungen und Alle zu belasten, hat die Union aus wahltaktischen Gründen gescheut. Die Arbeitslosenversicherung ist dadurch in den 90iger Jahren schon massiv überlastet worden
    Mit der Trennung von ALG I und ALG II hat Schröder das repariert. Einen notwendigen Schritt den die feige Kohl oder Merkel CDU nie getan hätte und der Schröder das Amt kostete.

  219. @218.Günter Heß
    Mann muss das Sozialsystem enldich als das Betrachten, was es ist….ein Finanzsystem bzw. Fond.
    In unseren Sozialsystem muss jeder in diese System einzahlen damit dieses System dann einen Ausgleich in der Sozialgesellschaft leisten kann. Und dieser Ausgleich ist mit dem Sozialen Frieden in unserer Gesellschaft gleichzusetzen.
    Ist das Sozialsystem als nicht mehr tragbar bzw. der Fond leer, dann kann auch kein Sozialer Ausgleich mehr in unserer Gesellschaft stattfinden und der Soziale Frieden ist extrem gefährdet.
    Wenn also in unseren Sozialsystem immer mehr „Systemfeindliche“ Auszahlungen stattfinden und die Einnahmen einbrechen, wird dieser Sozialfond = Sozialsystem in sich zusammenbrechen und dann….

  220. @HoffmannM #219

    Im Grunde ja, aber man muss es etwas genauer beschreiben. Denn das Geld das man zum Beispiel in das Rentensystem einzahlt wird ja nicht angelegt, sondern unmittelbar verbraucht und zwar von der Generation die jetzt Rente bezieht. Dafür erwirbt man einen Anspruch, dass die nächste Generation das auch für einen selbst tut. Wer nicht einzahlt hat keinen Anspruch. Ditto die Arbeitslosenversicherung mit dem ALG I.

    Die Sozialhilfe hingegen ist kein Fonds, sondern eine Leistung die die jetzigen Steuerzahler zusätzlich erbringen.

    Es ist die politische Taktik der Linken Arbeitslosengeld I, Rente und AlG II bzw. Sozialhilfe so zu vermischen, dass am Ende alles nur noch Almosen sind. Sind sie aber nicht.

    Rente und ALG I sind Teil der Leistung die ein Mensch während seines Arbeitslebens erbringt.

    Der Fonds ist der Überschuss den wir gemeinsam erwirtschaften. Also unsere Leistung. Ob es jemand wahrhaben will oder nicht. Wir sind eine Leistungsgesellschaft. Alles was der Staat ausschüttet muss von jemanden erarbeitet werden.

    Wenn also jemand mit 45 oder 50 einwandert, wird er selbst wenn er bis 65 arbeitet keinen großen Anspruch an die Rente erarbeiten. Ein Problem das viele Russlanddeutsche haben die nach 1990 gekommen sind und älter als 40 waren und welches natürlich Flüchtlinge die schon älter sind erstmal haben. Das muss man den Menschen auch erklären. Da kommt dann ein Arzt aus Syrien mit 50 und selbst wenn er eine Stelle als Arzt findet, hat er mit 65 eine schmale Rente und nicht eine hohe Rente wie vielleicht sein Kollege der die letzten 15 Jahre die gleiche Arbeit gemacht hat, aber 20 Jahre länger Ansprüche erworben hat, oder sogar die Krankenschwester aus Korea die aber 40 Jahre eingezahlt hat.

    Wie gesagt es ist entscheidend für den sozialen Frieden den Menschen zu erklären, dass Rente und Sozialhilfe in Deutschland zwei verschiedene Sachen sind und genau die Unterschiede zu erklären und warum das so ist.

    Ansonsten gibt auch das Unfrieden.

  221. Wir packen das…….wir schaffen das………ABER wenn man sich mal den Live-Ticker bei WON reinzieht, wird einem Angst und Bange…..insbesondere der Zusammenhalt innerhalb der EU.

    Tschechien reagiert verärgert auf die Forderung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), EU-Staaten finanziell zu sanktionieren, wenn sie eine Flüchtlingsquote ablehnen. Die „inkonsistente Politik Deutschlands“ sei derzeit das größte Problem bei der Lösung der Migrationskrise, erklärt Tschechiens Innenminister Milan Chovanec zur Kritik aus Berlin.

    Beim Kurznachrichtendienst Twitter fügte der Sozialdemokrat hinzu: „Auch Muskelspiele an der Grenze den Nachbarn gegenüber können darüber nicht hinwegtäuschen!“ Tschechien zählt neben der Slowakei zu den stärksten Gegnern eines verpflichtenden und zentralen EU-Verteilsystems für Flüchtlinge.

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico will verpflichtende Quoten zur Aufnahme von Flüchtlingen nach eigenen Worten niemals akzeptieren. Auch er weist die Drohung finanzieller Konsequenzen zurück. Nie zuvor in der Geschichte der EU sei ein Land für eine abweichende Meinung bestraft worden.

    Nach Tschechien reagiert auch Litauen mit scharfer Kritik auf Forderungen aus Deutschland, EU-Staaten bei Ablehnung einer Flüchtlingsquote zu bestrafen. „Ich halte es für Erpressung, die völlig inakzeptabel ist – speziell für hochrangige Politiker, die dafür verantwortlich sind, dieses Problem zu lösen“, sagt Regierungschef Algirdas Butkevicius. Er sei überrascht, dass Vertreter Deutschlands dazu übergangen seien, anderen Ländern „beinahe aggressiv“ vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten hätten. Litauen ist ebenso wie andere Länder in Mittel- und Osteuropa gegen eine verbindliche Verteilung von Flüchtlingen.

    Tja…..und wat sagt Mutti dazu?

    „Wir müssen es schaffen, wieder einen europäischen Geist herzustellen – auch wenn es dieses Mal sehr schwer ist“, so Angela Merkel in der gemeinsamen Pressekonferenz. Drohungen seien nicht der richtige Weg zur Einigung. „Viele Länder stecken den Kopf in den Sand und hoffen, dass das Problem an ihnen vorbeizieht. Weil sie eine andere Einstellung als Deutschland, Österreich und Schweden haben“, ergänzte Werner Faymann.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article146408190/Ungarn-wird-die-Grenze-oeffnen-muessen.html

    Hmmm…..wieder einen europäischen Geist herzustellen…….der Scheingeist, der wohl bisher nur aufHochglanzpapier bestand hatte…..ist schon bei der Griechenlandkrise einmal zu oft beschworen worden……und jetzt, wo die Flüchtlingskrise ans Eingemachte geht…..zerbröselt dieser Verein in Rekordgeschwindigkeit und wir Deutschen, drohen mal wieder unseren Nachbarn und angeblichen Freunden, die man viel zu schnell in die gelobte Eurokratie geholt hat.
    Rächt sich jetzt der Größenwahn……oder sind es nur die bösen Geister, die wir nicht mehr los werden?

    Onkel Heinz…..beim Bail-Out gehts nur um Knete, die unsere Kinder und Enkel zurückzahlen müssen…..nun aber, stehen echte Menschen vor der Tür und verlangen, was ihnen lt Gesetz zusteht……und schon geht dat Hauen und Stechen los inner EU.

  222. Also ich bekomme aus der Rentenkasse noch mehr raus, als ich eingezahlt habe. Das wird aber in Zukunft nicht mehr so sein können, da das Arbeitsvolumen nicht steigt, sondern sinkt und immer mehr Leute in Minijobs arbeiten werden und keine nennenswerten Beiträge in die Rentenkasse einzahlen werden. Die 200.000 Milliarden pro Jahr durch Rentenzahler werden wir in Zukunft nicht mehr haben. Höchstens, wenn die Reichen mehr Rentenbeiträge zahlen.

  223. Schon 2010 wurden nur 184 Mrd. in die Rentenkasse eingezahlt und 224 Mrd. ausgezahlt und die gesetzliche, durchschnittliche Rente betrug nur 740€ im Monat.

  224. @Heinz

    Merkel und de Maiziere sind mit dieser Krise überfordert. deshalb schlägt vor Allem de Maiziere um sich. Das gleiche gilt für Gabriel. Statt jetzt mit den EU-Staaten die Krise gemeinsam zu meistern schieben sie den schwarzen Peter in die osteuropäischen Länder. Es ist das Recht dieser Länder eine eigene Meinung zu haben. Iim übrigen ist diese Meinung ja bekannt und hängt dort glaube ich auch nicht von Links oder rechts ab. Es haben einfach viele Menschen in diesen Ländern diese Meinung. Sollen denn die osteuropäischen Staatschefs etwas durchdrücken auf den Wunsch Deutschlands, Schwedens und Österreichs das 80% ihrer Bürger ablehnen.
    Im Grunde sieht man da ja schon auf Länderebene was passiert, wenn Bevölkerungsgruppen vereinigt werden die eine unterschiedliche kulturelle Identität und unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen haben. Noch nichtmal die europäische Integration funktioniert an dieser Stelle, interessante Beobachtung von Frau Merkel.
    Tja, schade, dass Europa nicht Deutschland ist denkt wohl Angie, denn wir schaffen es ja spielend Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergrund zu integrieren.
    Hat sich vielleicht der europäische Geist verändert nachdem diese Länder gerade auf deutsches Betreiben aufgenommen wurden? Sind es denn wir die definieren was in Europa richtig und falsch ist. Merkel, Gabriel und de Maiziere definieren das?

  225. @Krüger

    Schon 2010 wurden nur 184 Mrd. in die Rentenkasse eingezahlt und 224 Mrd. ausgezahlt und die gesetzliche, durchschnittliche Rente betrug nur 740€ im Monat.

    Die Rentenversicherung selbst weist ein Plus aus für 2009 bis 2014

    Das hat Herr Hoffmann ja beschrieben. Es wurden im Zuge der Wiedervereinigung zum Beispiel Ansprüche von ehemaligen DDR -- Bürgern anerkannt die nie ins Rentensystem eingezahlt haben. Diese gewährten Ansprüche müssen natürlich bedient werden. Dazu kommt, dass die Politik in den letzten Jahren immer Dinge wie Kinderrziehungszeiten etc anerkannt haben für die kein Geld in die Rentenversicherung fließt.

    Die Beitragseinnahmen sind niedriger als die Ausgaben, weil es noch zusätzlich einen Bundeszuschuss gibt, um die gesamtgesellschaftlichen Aufgaben zu honorieren die die Rentenversicherung abdeckt, wie vorgezogene Renten bei Altersteilzeit, etc.

  226. Oje, jetzt hat der Klimaschutzbeauftragte und Grüne Michael Meinel seine große Stunde:

    http://www.myen.eu/2015/09/09/globale-verantwortung-klimawandel-und-fluechtlinge/

  227. @Heß

    Die Beitragseinnahmen sind niedriger als die Ausgaben, weil es noch zusätzlich einen Bundeszuschuss gibt,

    Richtig.

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/01MagazinSozialesFamilie/2011/11/11.html?context=Inhalt%2C3

    http://www.dts-nachrichtenagentur.de/kunden/170hartz4/dts_news.php?id=10329&title=Bundeszuschuss+zur+Rentenkasse+steigt+bis+2019+auf+100+Milliarden&storyid=1440218308673

  228. @Günter
    Das zeigt uns lediglich, wie labil dieses zusammengeschusterte Gebilde, Namens „EU“ ist…….eine handfeste Krise reicht um dat vermeintlich kuschelige Projekt der Eliten…ins Wanken zu bringen.
    Joo….Reisefreiheit für die Bürger, Schrankenloser Handel ohne Zollgebühren… is ne feine Sache…..aber schon der Versuch ganz Europa den einzig wahren Weg aufzuzwingen, geht zunehmend in die Hose.
    Frankreich hat andere Ziele als Deutschland…..GB macht eh sein eigenes Ding…..Griechenland hätte nie den Euro bekommen dürfen und die Wirtschaftskraft/Einkommen der Länder innerhalb der EU…..zeigen uns, das auch die besten Subventionen nix taugen, wenn man den dritten Schritt (Währungsunion) vor dem Ersten macht.

    Was mir richtig Angst macht……das wir Deutschen, besser gesagt unsere so-genannten Eliten meinen, das wir den Stein der Weisen gefunden haben und der Rest der blöden EU-Anhängsel jetzt gefälligst zu machen hat, wat wir sagen.
    Allein die direkten Einflüsse unserer überhasteten Energiewende auf das europäische Verbundnetz spricht Bände….was nur damit zu erklären ist, das Deutschland zu viel Einfluss auf die EU-Kommission hat.
    Die Extremen Peinlichkeiten bezüglich Flüchtlingskrise, die Mutti und ihre Anhängsel derzeit an den Tag legen……liegen mir extrem quer im Magen……bloss gut, das meine Gastgeber uff meiner Lieblingsmittelmeerinsel janz jut zwischen Deutsche und andere Deutsche unterscheiden können…..sonst würde ick mich vor Scham untern Tisch verkriechen.

    Es läuft politische derzeit so viel schief…..das mir Angst und Bange wird…….und denk ich an Merkel in der Nacht, bin ick um den Schlaf gebracht (vom Dicken garnich erst zu sprechen und wat die Grünen loslassen, zähl ick schon unter Grenzdebilität).

    Wie soll das weiter gehen, sach mir dat Günter……ohne dat die Extremisten Oberhand bekommen?

    Onkel Heinz…….tief beunruhigt

  229. @ Günter

    »Entweder geht das Europa der Nationalstaaten unter, oder es geht das Projekt der Überwindung der Nationalstaaten unter. So oder so, die EU ist unser Untergang.« Heißt es in einer Eröffnungsrede für ein Streitgespräch mit Dr. Christoph Möllers und Robert Menasse. Und in der Tat, dieses Zitat bringt das Dilemma auf den Punkt. Es ist nämlich schwerlich ein Mittelweg zu finden. Der Zeitgeist träumte eine Weile vom Projekt »Transnationale Staaten von Europa«, und so mancher in Brüssel oder Berlin tut es immer noch. Aber Europa müsste, um die Nationalstaatlichkeit zu überwinden, selbst ein Imperium werden.

    Ich denke nicht, dass sich Europa durch die Aufnahme der osteuropäischen Länder wesentlich verändert hat, es werden nur die Trugbilder, die Selbstlügen, mit denen sich Europa über seinen wahren Charakter getäuscht hat, offensichtlicher.

    Ich hatte dies mal in einem kleinen Video verarbeitet. Ab 4:00 min ist besonders empfehlenswert.

  230. @Quentin
    Neuerdings erstaunst Du mich immer wieder…..und das meine ich durchaus positiv.
    Die EU…..als Projekt der Eliten….blendet aus, das nationale Identitäten für den Bürger und seinen Seelenfrieden, extrem wichtig sind….der menschliche Faktor wird verneint und neuerdings sogar als fiesliche Angelegenheit angeprangert.
    Einzig wir Deutschen……aufgrund unserer Geschichte zwischen 1933-45…meinen, das Nationalität etwas grundübles ist…und transportieren diesen Irrglauben per Kommissar….in den Gammelhaufen, Namens Brüssel……nur weil wir 70 Jahre nach Kriegsende….medial ständig dran erinnert werden, das wir ein janz fieses Volk sind, das gefälligst aufgelöst gehört.

    Dabei….interessiert das den arbeitenden Plebs nicht im Geringsten…..der ist voll damit beschäftigt finanziell übern Monat zu kommen….eventuell am Wochenende ne kleine Party zu schmeißen….sich mit Freunden auszuquatschen…und dat wars schon.
    So läuft es in jeden europäischen Land, die große Politik geht den meisten Menschen voll am Arsch vorbei, solange es nicht den täglichen Ablauf negativ beeinflusst.
    Ick zum Beispiel musste letzte Woche einen neuen Staubsauger kaufen, weil mein Frauchen den Alten regelrecht hingerichtet hat (bei der billigen Plaste auch kein Wunder)……und der Händler hat mir ein Modell von Miele mit 1600 Watt empfohlen, dat der Hersteller extra nochmal auf Linie gelegt hat, als die EU-Norm mit den „stromsparenden“ Staubsaugern (Öko-Design-Richtlinie) bekannt wurde……weil sie und ich, nich die Zeit haben….doppelt so lange den Teppich zu saugen, nur weil eine Kommission meint….800 Watt würden auch vollkommen ausreichen.
    Die EU hat sich zu einen Monster gemausert……..und beim Glühbirnenverbot…..sollten wir immer dran denken, das es ein Gabriel war, der diese australische Idee….durch die EU geprügelt hat….damit die Lampenhersteller…mit den Quecksilberverseuchten Funzeln, eine höhere Rendite erzielen.

    Komisch….wir Präkariat ham kaum Schwierigkeiten uns mit europäischen Nachbarn gut zu verstehen, nette Feten zu feiern….uns zu respektieren aber auch die unterschiedlichen (kulturell gewachsenen) Eigenarten zu tolerieren…..warum also…..soll von Oben etwas erzwungen werden, was wir eh schon füreinander empfinden?

    Läuft es etwa darauf hinaus, was diverse Verschwörungstheorien ansprechen, dat wir nur noch konsumieren sollen aber um Himmelswillen, keine menschlichen Kontakte mehr ausbilden dürfen?

    MfG
    Heinz Eng

  231. @Krüger

    Wenn die Politik so Dinge beschließt wie Altersteilzeit, Rente mit 55, Rente mit 63, dann muss sie das auch aus Steuern bezahlen. Und solche Sachen machen ja Bundesregierungen aller Farben gerne seit es die Bundesrepublik gibt.

  232. @Quentin

    Europa muss sich auf das konzentrieren, was uns nach vorne bringt. Binnenmarkt, Wirtschaftsentwicklung in Europa, EU.Forschungsförderung, Aussengrenzen sichern, gemeinsames Auftreten in der Aussenpolitik.
    Aber in die Innenpolitik der Staaten hineinregieren wird langfristig die EU auseinanderdividieren.

  233. @ Heinz

    meine Positionen zu diesem Thema sind nicht neu. Das Video ist schon anderthalb Jahre alt. Dies hier übrigens auch. Mir selbst geht eigentlich meine eigene nationale Identität am Arsch vorbei, ich definiere mich nicht darüber. Aber natürlich bin ich geprägt davon, das merkt man ganz besonders, wenn man mal ne Weile im Ausland lebt, oder ständig Kulturvergleiche anstellen muss, z.B. weil der Ehepartner ein Ausländer ist. Wie bei mir.

    @ Günter

    Ja Günter, ein Bekenntnis und der Willen zur Kooperation bringt uns weiter. Dabei können nationale Interessen benannt werden, und damit tritt man in die Verhandlungen mit seinen Partnern. Aber so zu tun, Europa hätte eigene Interessen, ist Quatsch. Es sind immer die Interessen der Nationen, der Nationalstaaten. Andere praktikable Gebilde, die sowie Solidarität ihrer Mitglieder untereinander, wie auch Demokratie vereinen können, haben wir nicht.

  234. Fleischhauer auf SPON

    Man kann alle zu Rassisten erklären, die einem in der Selbstverpflichtung zur Großzügigkeit nicht folgen wollen. Man kann die Spanier der Fremdenfeindlichkeit bezichtigen, die Briten, die Dänen und alle Osteuropäer. Aus vielen Kommentaren spricht eine erstaunliche Herablassung gegenüber den europäischen Nachbarn, die nicht so denken wie wir. Den Chauvinismus niedergerungen zu haben, galt in diesem Land einmal als große Tat. Jetzt ist der Chauvinismus als Tugendstolz zurück.

  235. @Quentin
    Entspann Dich…..in erster Linie sind wir Menschen…die mit uns angenehmen Menschen in positiver Interaktion treten…um mehr, geht es mir nicht.
    Wenn Du aber alte Differenzen meinst zu müssen, bis in die Unendlichkeit….aus zu latschen…..dann wird Onkel Heinz…als hochheilige Selbstverpflichtung, Herrn Quentin Quetscher……nich mehr anquatschen.

    Und ja….ich bin Stolz drauf, Spreewälder zu sein…….denn unseren Gurken kann niemand dat Wasser reichen.
    Man….dabei hab ick fast schon Deine Stimme als sympatisch empfunden, aber wer alles und jeden relativiert…brauch nun mal eín festes Feindbild…..um sich selber im bunten Kreis der Idiotie….wieder zu finden.
    Nationalismus…..is auch nur ne Art von Gruppenzugehörigkeitsgefühl…..wo anerscher heiß dat Großfamilie….und die können machen was sie wollen, ohne das die Justiz….die große Zensur-Daumenschraube ansetzt.

    Onkel Heinz……kann verstehen, das dem Gegner die Galle überläuft, wenn der Pittbull postet……..aber warum glitzert das Wasser nich mehr, wenn ick mein Sülz an den Mann/Frau bringen will?

    Und da wunderst Du Dich noch….das unsere Gegner unversöhnlich auf uns einhacken…..wenn Du es nich einmal schaffst…ein einmal aufgebautes Feindbild….einreißen zu können.

    Egal….Onkel Heinz hat ein derart dickes Fell bekommen…..das auch quitschende Entchen….auf taube Ohren stoßen.

  236. Ischinger für Militär-Einsatz Deutschlands

    na toll

  237. Lesetip

  238. @ Heinz,

    ich wollte weder alte Differenzen ins Gespräch bringen, noch dich hier kritisieren. Mir war es lediglich wichtig, darauf hinzuweisen, dass mich die Thematik schon länger beschäftigt und ich meine Positionen nicht erst jetzt, im Licht der gegenwärtigen dramatischen Ereignisse, gefunden habe. Was meinst Du damit:

    ..aber warum glitzert das Wasser nich mehr, wenn ick mein Sülz an den Mann/Frau bringen will?

  239. Gestern im BR in der Münchner Runde hat Roland Tichy einen guten Auftritt gehabt. Und er hat auch nochmal dargelegt, was unseren Sozialstaat = Soazialsystem gegen über den Amerikanischen „Multikulti“ Gesellschaftssystem ausmacht.
    Wenn wir unser Sozialsystem nicht mehr finanzieren können, also wenn die gut bezahlten Industriearbeitsplätze weiter abgebaut werden und immer mehr schlecht bezahlte Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor entstehen und wenn mehr aus dem Sozialsystem herausgeholt wird, als eingezahlt wird, dann werden wir auch zu Verhältnissen wie in den USA kommen. Und diese Asyl- Flürchltingspolitik der Grün-Sozialisten unter der Führung von Merkel wird schlicht und einfach über unser Sozialsystem abgewickelt.

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/muenchner-runde/fluechtlings-chaos-wie-soll-es-weitergehen-100.html

  240. @Günter Heß #220
    Egal ob Steuern oder Sozialabgaben….alles muss erst einmal erwirtschaftet werden. Man muss sich einen Sozialstaat auch leisten können. Das Geld bzw. der Wohlstand fällt ja nicht vom Himmel. Und genau hier sehe ich die Gefahr….Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten eine Politik betrieben, die unsere Industrie (also gut bezahlte Arbeitsplätze) aus Deutschland verdrängt. Durch mehr Bürokratie und mehr unsinnige Grüne und Sozialistische Auflagen an die Unternehmen.
    Auch wird mit der Energiewende = EEG die Axt an die Basis für unsere Industriegesellschaft und damit an den Sozialstaat gelegt.
    Die Industrie hat ja nicht nur vielen Menschen (auch Einwanderer) in Deutschland einen sicheren Arbeitsplatz gewährt, sondern auch einen sehr gut bezahlten Arbeitsplatz. Hier konnte der Sozialstaat dann aus dem vollen Schöpfen, was die Abgaben und Steuern betrifft. Vor allen, weil die Gewerkschaften Lohnerhöhungen heraus protestiert haben, das die Schwarte kracht. Und der Sozialstaat hat mit jeder Lohnerhöhung fleißig mit abkassiert in Form von Steuern und Abgaben.
    Dies war in den Jahren des Wirtschaftswunder einfach ein „Vollkommener Zustand“ unseres Sozialen Wirtschaftssystem = Gesellschaftssystem. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Die Industrie expandiert schon lange nicht mehr in Deutschland. Die Energiekonzerne weden von der Regierung in die Insolvenz geschickt und der Dienstleistungssektor mit seinen gering Qualifizierten Arbeiter und damit mit geringverdiendenden Arbeitern nimmet immer mehr zu. Und die Industrie/Konzerne, die noch in Deutschland da sind, versuchen durch Personalkosteneinsparung den Standort Deutschland im weltweiten Wettbewerb zu halten.
    Jedoch macht es die Merkel Regierung unseren Wirtschaftsstandort in Deutschland immer schwieriger seine Arbeitsplätze zu halten. Energiewende und eine CO2 freie Gesellschaft, die von der Politik per Gesetz erzwungen wird, wird die deutsche Wirtschaft/Industrie = Standort komplett an die Wand fahren und damit auch unser Sozialsystem.

  241. @Heinz Eng #221
    Das nenne ich die ARROGANZ der DEUTSCHEN POLITIK….diese Politikarroganz hat uns als deutsche Gesellschaft schon viele male in den Untergang geführt und uns nicht gerade beliebter in Europa gemacht.

  242. @Heinz #230
    Wenn man ein Sozialsystem oder eine Wohlstandsgesellschaft politisch schaffen und erhalten will, dann MUSS man National Egoistisch handeln und denken. Anders funktioniert das nicht.
    Das gleiche kann man für jeder andere Gesellschaftsform feststellen. Siehe EU….wenn man eine EU Gesellschaft haben will, dann muss man auch als EU National und egoistisch handeln und denken. Bestes Beispiel dafür sind Junker, und Schulz. Die können die verschiedenen Nationalstaaten in Europa nur mit einen übergeordneten Nationalstaat EU ablösen. Aus vielen Nationalstaaten mach also einen großen Nationalstaat. Ist vielleicht gut für die Amis, die sich eh immer darüber beschwert haben, dass Europa aus zu viel Nationalstaaten und damit unterschiedlichen Interessen und Entscheidungsträger zu tun hat und somit schwer zu kontrollieren/steuerbar für die Amis war aber für Europa selbst, ist dieser EU Überstaat ein einziges Desaster.

  243. @Nachtrag zu #239
    Wenn unsere Gesellschaft immer mehr die gut bezahtlen Arbeitsplätze der Industrie verliert und diese durch schelchtbezahlte Arbeitsplätze ersetzt werden, dann hat unsere Sozialgesellschaft in naher Zukunft ein gewaltiges Problem. In Verbindung mit den hohen Lebenshaltungskosten und den niederigen Netto Einkommen, dass ja durch immer mehr Steuer und Abgaben auch noch weniger wird, wird sich in Deutschland die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter spreitzen. Und dann hat die SPD genau den Sozialen Gau, denn Sie eigenltich, mit ihrer Poltiik, vermeiden wollte.
    Eines sollte jeden klar sein….Unser Sozialer Wohlstand fällt nicht vom Himmel, sondern muss durch eine kluge Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik und einer starken Industrie und einer geringen Bürokratie (für die Freiheit von Kreativität und Innovation von Menschen) gelenkt/gestützt werden.
    Die Politik in Deutschland ist das Problem!

  244. Das ist ja echt schlimm, was da alles an Spam reinkommt. Von mir hängt auch ein Kommentar drin (Eingereicht am 16.09.2015 um 00:20). Danach sind bis jetzt noch mal rund 130 Kommentare im Filter gelandet.

    @ Günter

    Der Broder beschreibt es gut #237. Man muss wirklich an der Analysefähigkeit der Kanzlerin zweifeln.

  245. @Quentin

    Sieht so Merkels europäische Union aus von Kramp-Karrenbauer formuliert:

    Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hat Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten gefordert, die ein Verteilsystem für Flüchtlinge in der EU blockieren. „Ich wäre dafür“, sagte sie im Deutschlandfunk. Dass die EU-Kommission solche finanziellen Strafmaßnahmen am Vortag abgelehnt habe, könne noch nicht das letzte Wort sein. Die CDU-Politikerin forderte von der EU-Kommission Vorschläge, „wie ein entsprechendes Malus- oder Bonussystem aussehen soll.“ Es gehe nicht, dass Mitgliedsländer einerseits auf finanzieller Ebene von der Union profitierten, sich in Hinblick auf das Flüchtlingsproblem aber ihren Verpflichtungen entzögen. „Wir müssen den Druck auf europäischer Ebene weiter erhöhen“, forderte sie.

    Deutschland gibt den moralischen Imperativ in der EU vor und macht dann Druck mit seiner Wirtschaftsmacht, weil es den Mund zu Voll genommen hat. Wäre ich Bürger eines anderen EU Landes wäre ich aus Prinzip dagegen, wenn ich so etwas lese. Denn so geht es nicht in einem Europa gleichberechtigter Staaten und unter Partnern und Freunden. Ich meine wir würden uns das auch verbieten.
    Sind wir soweit, dass wir unseren Partnern und Freunden sagen: „Wer zahlt schafft an.“

  246. @ Günter

    dieser »moralische Imperativ«, wie du sagst, ist brandgefährlich in der Politik. Er generiert ein Recht auf moralisches Handeln, unabhängig von den Verträgen. Europa ist aber eine Vertragsgemeinschaft, wer Hand daran legt, zerstört diese Gemeinschaft. Aber diese Zerstörung hat schon viel früher begonnen, man denke nur an die Bail-Out Beteuerungen, etc.. Das Projekt Europa fährt an den Baum, das wird immer klarer. Ich muss mich noch mal selbst zitieren:

    Und selbst wenn sich politische Mehrheiten finden, dann steht immer noch die Herrschaft des Gesetzes über der der Politik. Wird dieses Prinzip durchbrochen, dann ist der Weg zur Diktatur bereitet. Die Herrschaft des Gesetzes ist also auch als Vorsicht gegenüber der Vernunft zu begreifen.

  247. @ Günter

    Die Klöckner bläst ins gleiche Horn, wie im Focus nachzulesen ist:

    11.30 Uhr: Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner droht mit einer Verringerung der deutschen EU-Beiträge, sollte es keine Einigung über verbindliche Flüchtlingsquoten in der Europäischen Union geben. Zur „Bild“-Zeitung sagte Klöckner: „An diejenigen, die sich nicht an einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge beteiligen wollen, muss jetzt die klare Botschaft gehen, dass Deutschland seine Zahlungen an die EU verringern wird. Alles andere ist für unsere Bürger unzumutbar.“

    Europa sei eine Werte- und Solidargemeinschaft, sagte Klöckner. „Deutschland trägt mit seinen hohen finanziellen Beiträgen zum EU-Haushalt maßgeblich dazu bei, dass Transferzahlungen zur Verbesserung der Lage in anderen Staaten, insbesondere in Süd-Ost-Europa, möglich sind. Diese Solidarität, die Deutschland und seine Bürger zeigen, darf nicht zur Einbahnstraße werden.“ „Wer meint, Deutschland werde weiter als größter Netto-Zahler mit den von seinen Bürgern erwirtschafteten Steuern einen Großteil des EU-Haushaltes finanzieren und zugleich noch die Mehrzahl der Flüchtlinge aufnehmen, hat die Prinzipien Europas nicht verstanden“, erklärte die Politikerin, die auch Landesvorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz ist.
    http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlingskrise-im-news-ticker-neue-route-erste-fluechtlinge-passieren-grenze-zwischen-serbien-und-kroatien_id_4950440.html

    Europa ist eben keine Werte- und Solidargemeinschaft, genau das ist ja der Trugschluss. Wenn das so wäre, dann wäre die europäische Vereinigung schon vollzogen, das ist es aber nicht, sondern es ist eine Interessengemeinschaft von Nationaltstaaten. Selbstlose Solidarität ist in diesem Konstrukt marginal.

  248. @Quentin

    Keine Werkgemeinschaft würde ich nicht sagen. Jedes Land in der EU hat eben kulturell bedingt bestimmte Wertvorstellungen mit unterschiedlichen Gewichtungen.

    Die gemeinsamen Wertvorstellung ist dann eine Schnittmenge auf die man sich durchaus einigen muss.

    Das deutsche Asylrecht ist eben auch in der Tat ein Wertesystem, das nur Deutschland und wenige andere Länder so haben.
    Andere Länder regeln das eben anders. Die EU hat auch nur eine Richtlinie und die Menschenrechte sind sehr allgemein.

    Deshalb fehlt an dieser Stelle in Europa eine Einigung.

    Man sollte vielleicht einmal darauf hinweisen, dass gerade die osteuropäischen Länder im 19/20. Jahrhundert sehr schlechte Erfahrungen mit deutschen und russischen Minderheiten bzw. einem österreichischen Vielvölkerstaat gemacht haben. Ungarn war in der Geschichte lange Zeit Schlachtfeld mit dem osmanischen Reich. Das ist jetzt zeitlich weit weg, aber vielleicht doch Teil deren kultureller Identität.

    Vor diesem Hintergrund schein mir auch eine gewisse kulturelle Prägung vorhanden zu sein die man als Freund/Partner respektieren muss.
    Das heißt jetzt ja nicht, dass man deren Meinung gut finden muss.

  249. @ Günter

    Ja natürlich gibt es gemeinsame Werte, auch solche die ihren Ursprung in Europa haben und auf die Aufklärung, die Menschenrechte, das Christentum gründen. Je nachdem was man will. Aber eigentlich sind ja diese Werte, und die entsprechend abgeleitete Moral, nicht mehr auf Europa beschränkt, sondern heute mehr oder weniger in der ganzen Welt akzeptiert.

    Ein Zusammengehörigkeitsgefühl, mit der gleichzeitigen Möglichkeit zur Einforderung von Solidarität, ist aber durch diese Werte noch nicht entstanden. Dies funktioniert erst mit der Feststellung von gemeinsamen Identitäten. Und wie wenig dies in Europa ausgeprägt ist, sieht man ja an diesem Beispiel der Verweigerung, Flüchtlinge gemäß eines Verteilerschlüssels aufzunehmen.

    Nun von einer Werte- und Solidargemeinschaft zu sprechen, so wie es Klöckner tut, macht nur offensichtlich, dass der Charakter der EU von vielen nicht begriffen worden ist. Es ist in erster Linie eine Vertragsgemeinschaft unter Partnern zum Eigennutz. Durch Aushandlungsprozesse wird dann das bestmögliche Ergebnis für das eigene Land erzielt. Mit Solidarität und Werten hat das nur am Rande zu tun.

  250. @Nachtrag zu meinen #221
    Inzwischen fühlt sich Frankreich auch schon angepisst von uns Deutschen…

    Kopfschütteln über Madame Merkel

    Frankreich ist irritiert über Merkels Flüchtlingspolitik. Präsident Hollande befürchtet eine Eskalation des innereuropäischen Streits über die Flüchtlingsfrage. Le Pen höhnt, Frankreich sei zum „Fußabtreter“ der Bundeskanzlerin geworden.
    .
    In den französischen Medien, von denen Angela Merkel erst kürzlich als „Retterin der Ehre der EU“ gefeiert wurde, häufen sich jetzt hämische Kommentare. „Le Monde“ sagt das „Ende des deutschen Europas“ vorher. Der frühere Berlin-Korrespondent der Zeitung Arnaud Leparmentier bezeichnet die Bundeskanzlerin als „Neo-Bismarck“; es gelinge ihr nicht, „Gesinnungsethik und Verantwortungsethik miteinander zu versöhnen“. „Bei Angela Merkel waren wir in Sachen Krisenbewältigung mehr Seriosität und Besonnenheit gewöhnt“, mäkelte „Le Figaro“.

    Angesichts dieser Bilder..….kann einem Angst und Bange werden….so wie es auch Alexander Kissler geht…..
    Liebe Frau Merkel, Sie machen mir Angst!
    …….der seinen Beitrag bei Tichy veröffentlicht hat…statt wie sonst….beim Cicero.

    Es ist an der Zeit, sich der Tatsache zu stellen, dass alles seine Grenzen hat – jedes Gefühl und jedes Land, jede Politik und jeder Etat. Und sich mit dem Osteuropahistoriker Jörg Baberowski zum Kern der Debatte vorzutasten: „Deutschland ist ein Land der Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Es ist auch ein Land, in dem Menschen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen gut miteinander auskommen. Aber dieser Frieden wird aufs Spiel gesetzt, wenn Moral und Tugend die einzigen Ressourcen sind, aus denen die Begründungen für das politische Handeln kommen.“ Frau Merkel, Sie gelten als Physikerin der Macht – bitte beenden Sie Ihre metaphysische Phase.

    H.E.

  251. @ Michael Krüger

    „Also ich bekomme aus der Rentenkasse noch mehr raus, als ich eingezahlt habe. Das wird aber in Zukunft nicht mehr so sein können, da das Arbeitsvolumen nicht steigt, sondern sinkt und immer mehr Leute in Minijobs arbeiten werden und keine nennenswerten Beiträge in die Rentenkasse einzahlen werden. Die 200.000 Milliarden pro Jahr durch Rentenzahler werden wir in Zukunft nicht mehr haben.“

    Ja und warum nicht? Weil es Menschen wie Sie gibt die sich darüber lustig machen dass Andere Verantwortung übernehmen und hier in Deutschland die Kinder großziehen, die Ihnen Ihre Rente erarbeiten! Gerade in Ihrer Position sollten Sie JEDEM dankbar sein der in diesem kinderarmen Land Kinder großzieht und so mithilft die Gesellschaft aufrecht zu erhalten!

  252. Cora Stephan schreibt über Identität. Wunderbarer Text.
    http://cora-stephan.blogspot.de/2015/09/uber-identitat.html

  253. @Team-Thorsten
    Nu bleib mal auf dem Teppich…..nur weil Du bei der Familienplanung auf Kondome verzichtet hast…..musste den armen Micha nich blöd vonner Seite anquatschen.
    Ausserdem und hochamtlich……sind es die Zuzügler…..die unser demographisches Problem lösen werden.
    Warum also…..machste hier uff dicker Hose, bloß weil Du Dein Rüssel ungeschützt in die Weltgeschichte gehalten hast?

    Du bist ein Stalker……sonst nix.

    Onkel Heinz……und alle Ökos jammern rum, weil sich die Welt überbevölkert

  254. Jetzt ist der Leiter der Asylbehörde des Bundes Zurückgetreten. „Wegen persönlicher Gründe“.

    Zudem sollen Geldleistungen für Flüchtlinge teilweise, oder ganz auf Null gekürzt werden.

  255. @Thorsten

    Ihre Kinder brauchen wir jetzt nicht mehr. Meine fehlenden auch nicht.

  256. @Quentin

    Nun von einer Werte- und Solidargemeinschaft zu sprechen, so wie es Klöckner tut, macht nur offensichtlich, dass der Charakter der EU von vielen nicht begriffen worden ist.

    Klöckner konzentriert sich auf einen Wert.

    Freiheit, Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit, Gültigkeit von Vereinbarungen und Verträgen sind aber auch Werte die zu Europa gehören.
    Ungarn hat unter Solidargemeinschaft eben verstanden, dass es die EU Aussengrenzen schützt und Deutschland hat es dafür vom moralisch hohen Roß abgestraft. Das war aus meiner Sicht ungerecht und unangebracht. Wie man an Kroatien sieht sind diese Länder eben auch überfordert und bedürfen der Hilfe auch von uns.

  257. @Quentin

    Danke für den Link. Dann solltest Du sie aber auch zitieren:

    Vielleicht sollte man sich auf die lingua franca zurückbesinnen, die Nachkriegsdeutschland trotz so immenser Flüchtlingszahlen verbunden hat: Arbeit. Wer gemeinsam arbeitet, spricht eine gemeinsame Sprache. Das zweite ist eine Art Straßenverkehrsordnung: wir mögen uns auf unsere Kultur und unsere Werte wenig einbilden. Doch es gibt Regeln des Umgangs miteinander, die auch ohne Worte verständlich sind: dazu gehören ein unverhülltes Gesicht und ein Händedruck, höfliche Distanz und Gleichberechtigung der Geschlechter, Rechtsstaatlichkeit mitsamt staatlichem Gewaltmonopol sowie eine strikte Beschränkung der Religionsausübung auf die Privatsphäre.
    Man nennt es nicht Identität. Es ist viel mehr: es ist Zivilisiertheit.

  258. Man nennt es nicht Identität. Es ist viel mehr: es ist Zivilisiertheit.

    Dickes Ausrufezeichen.
    In der ggw. Debatte nerven mich am meisten die Worte „Kultur“, „Kulturen“, konsekutiv „Kulturbereicherung“, als wäre (fremde) „Kultur“ grundsätzlich eine positive Ergänzung unseres Gesellschaftsmodells.

    Es war durchaus Kultur, dass Jemand seine besiegten Feinde, verzehrt, köpft und/oder die Häupter zu Schrumpfköpfen verarbeitet.
    „Zivilisation“ ist es aber erst, wenn dieser Jemand genau für diese „Kultur“ in den Knast wandert.

    Insofern entscheide ich mich für die Zivilisation und gewisse Kulturen können mir getrost gestohlen bleiben.

  259. Die Kategorie Kultur führten schon die Kommunisten vor fast 100 Jahren in ihre Ideologie ein.
    Nämlich als sie merkten, der Klassenkampf funktioniert nicht mit dem gemeinen westlichen Arbeiter. Wenn es ihm gut geht will er einfach nicht kämpfen, sich vor den Karren spannen lassen.
    Die wirkliche internationalistische Weltrevolution könne nur klappen, wenn die Kultur in jedem einzelnen westlichen Land zerstört wird.

    1919 hatte dann auch der bolschewistische Bildungsminister der ungarischen Räterepublik Lukacs die Idee, die sg. frühkindliche Sexualisierung im Erziehungs- und Bildungsplan festzuschreiben mit dem Ziel, Zerstörung der ungarischen Kultur.
    Das Prinzip verfolgen die Kommunisten noch heute,auch wenn sie sich Grüne nennen.
    Ihre Migration verfolgt auch nur das gleiche Ziel.

  260. Rahmstorf geht jetzt mit seinem Syrienkrieg und Flucht durch menschgemachten Klimawandel auf Tour:

    Rahmstorf, der von 2004 bis 2013 im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen tätig war und einer der Leitautoren des vierten Berichts des Weltklimarats ist, ließ in seinem sachlichen Vortrag auch die politischen Dimension des Problems nicht außer acht und stellte die These vor, dass der syrische Bürgerkrieg maßgeblich durch eine Dürre ausgelöst wurde, die schließlich zu den Protesten gegen die Assad-Regierung geführt hatte. … Dabei klammerte es der Wissenschaftler in seinem Vortrag aus, die Folgen zu schildern, die eine Erwärmung um vier bis acht Grad mit sich bringen würden. Er sagte dazu in seiner sachlichen Art nur soviel: „Es wäre ein komplett anderer Planet.“

    http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Klimawandel-Stefan-Rahmstorf-spricht-beim-ersten-8222-Klimagipfel-8220-in-Schloss-Messkirch;art372566,8152141

  261. @Rassbach

    Können sie mir mal genau erklären, wieso sexuelle Aufklärung die Kultur zerstören soll.

    Und was das vor den Karren spannen für den Klassenkampf betrifft, so ist das einfachste Mittel Angst, siehe duck and cover oder die häufige Alarmstufe Orange nach 9/11 in den USA.

  262. @ oxybenzol:

    Ich denke, mit „frühkindlicher Sexualisierung“ ist etwas völlig anderes gemeint als sexuelle Aufklärung.

    @ Krüger:

    Meint Rahmstorf also, ohne Dürre wäre der Diktator noch sicher im Amt? Die Menschen wären zwar unterdrückt und verfolgt, aber das wäre besser als Krieg und Hunger? So ein Bullshit. Vom „arabischen Frühling“ hat Rahmstorf wohl noch nichts gehört und daß Menschen auch ohne Dürre nach Freiheit streben könnten, scheint ihm nicht denkbar.

  263. OB ,

    kann ich.
    Unbemerkt von unserer kommunistisch verseuchten Journaille arbeiten ihre Genossen in der EU ständig daran, die Nationalstaaten zu demontieren.
    1. Beispiel Estrelabericht

    Gender-Lobbyisten erleiden Schiffbruch
    Sexualisierung von Kindern: EU-Parlament lehnt mit knapper Mehrheit den umstrittenen Estrela-Bericht ab / Erfolg für Familienverbände und Abtreibungsgegner

    denkbar knapp, die Idioten sind sehr stark:

    Mit einer denkbar knappen Mehrheit von 334 zu 327 Stimmen stimmte das Europaparlament gegen den sogenannten Estrela-Bericht und votierte am Dienstag stattdessen mehrheitlich für einen Alternativvorschlag.

    den Alternativvorschlag möchte ich erstmal lesen, wahrscheinlich eine linke List durch die Hintertür.

    Efrischend hierzu Beatrix von Storch:

    https://www.youtube.com/watch?v=UbLPB8tGMJc

  264. @Peter

    Nun ja. In Syrien gabe es ab 2008 eine starke Dürre, aber auch viele Flüchtlinge aus dem IRAK.
    Da wird sich schon eine Klimasimulation finden die simuliert, dass die Dürre vom Klimawandel verursacht wurde.

  265. Die Welt sagte es schon im Juni eindeutig keine Klimaflüchtlinge

  266. Die Zivilisation war ja nicht von Anfang an da. In Europa musste sich die Zivilisation erst durch die vielen Kulturgeschichten ihren Weg bahnen. Nichts desto trotz, ist unsere verstandene Zivilisation einen Großteil unserer Kulturgeschichte und der sozialen Marktwirtschaft zu verdanken.
    Und mit der islamisch geprägten Kulturgesellschaft, die jetzt in Form von illegalen Einwanderer in unsere Zivilisation (soziale Marktgesellschaft Kultur) einwandert, treffen zwangsläufig zwei Welten (Verständnisse von Kultur und Zivilisation) aufeinander. Diese Flüchtlinge halten sich weder an EU Recht noch Gesetze. Sie reisen Zäune ein, wollen sich nicht registrieren lassen und wandern dort hin wo es ihnen gerade so gefällt in der EU. Und um so mehr Gewalt diese „Flüchtlinge“ ausüben um so mehr werden diese von unserer Grün-Sozialistischen Medien-Politik in Deutschland in Schutz genommen. Diese „Flüchtlinge“ merken schnell, dass dies mit Gewalt und Demonstrationen das Recht in Deutschland leicht brechen können. Der Respekt dieser „Flüchtlinge“ gegen unseren „schwachen“ Grün-Sozialistischen Rechtsstaat ist gleich Null! Und wenn der Rechtsstaat einmal Durchgreifen will, dann wird er von der „Flüchtlingsfreundlichen“ Grün-Sozialistischen Medien-Politik gleich zur „Rechten Sau“ gemacht.
    Unsere Regierung ist im Inneren- im Äußeren und in der Sicherheitspolitik einfach nicht mehr Herr der Lage.

  267. Nachtrag zu #266
    Und hier noch mehr über Merkel….wie es das Ausland sieht….

    Das Ausland findet nur noch Unverständnis für diese Kanzlerin einer Deutschen Gesellschaft…..Dieses Video zeigt, wie die Kanzlerin wirklich ihr Volk und deren Werte verrät…

  268. @HofmannM:
    Sie werden vielleicht nicht alt genug sein, aber ich kann mich daran erinnern dass sich die Vertriebenen Deutschen nach dem 2WK auch nicht in einer Reihe aufgestellt haben um in den Westen zu kommen. Von den DDR-Bürgern, die die Mauer eingerissen haben, ganz zu schweigen. Als Erklärungsansatz eine von Ihnen fremde Kultur (was ist denn Islam und was ist Christentum real tatsächlich?) zur Grundlage zu nehmen ist National-Marketing für Minderbemittelte: Wie definiere ich „meine“ eigene Gruppe? Ich gehe einfach nach dem Offensichtlichen wie Hautfarbe, Religion, Sprache etc. Hier fällt selbst den intellektuell geringer Gesegneten Unterschiede festzustellen.

    Was ich Ihnen hierzu entgegnen kann: Die Weltgemeinschaft hat aus machttaktischem Kalkül den Bürgerkrieg in Syrien über Jahre gestoppt wollen. Nicht nur die Amerikaner, auch die Russen und die Europäer. Es war eine nur eine Frage der Zeit, bis das auf uns selbst wieder zurückfällt.

  269. @267:
    Rebel Media ist der kanadische Ableger der Glenn Beck Show. Beatrix von Storch vertritt rechts-reaktionäre Gesellschaftsideologien. Frage: Wenn ich gegen Klimahysterie bin, muss ich dann die Leutchen gut finden oder gibt es zwischen linken Klimahysterikern und Glenn Beck / Beatrix von Storch noch einen Platz für normale Menschen ohne Ideologie wie mich?

  270. @Gelegenheitsleser
    Die Vertriebenen die nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland unterwegs waren, waren Inlandsvertriebene. Es waren auch Deutsche mit einen gleichen Kulturverständnis. Und diese deutschen Vertriebene waren für das weiterbestehen der Deutschen Gesellschaft in einen landschaftlich und mit blutverlust schrumpfenden Land sehr wichtig. Meine Großeltern waren selbst Vertriebene und ohne diese Vertriebene wäre es in der Ortschaft, wo sich meine Großeltern, nach der Verteibung niedergelassen haben, immer noch eine Inzucht [Herr Hofmann, ab hier sind Sie gesperrt. Mir reicht es mit Ihrer „AfD-Propaganda“. MK]

  271. [Gelöscht. Sie sind auch ab hier gesperrt. MK]

  272. @Gelegenheitsleser #269
    Ich hatte schon immer meine Probleme mit Personen die das Wort »reaktionär« zur Beschreibung anderer Personen benutzten. Eine Reaktion auf was? Vorher muss ja was vorgefallen sein, was die Reaktion auslöste. Das Ziel einer Reaktion kann also eine Restauration von vergangenem, von durch einer Revolution beseitigtem, sein -- oder, das Ziel kann eigentlich etwas völlig Neues sein. So gesehen kann beispielsweise die politische Idee des Liberalismus als reaktionär bezeichnet werden, wenn er sich gegen die Installierung von totalitären Regimen, meist im Anschluss an Revolutionen, wendet. Ja, sogar die Forderung nach einem Rechtsstaat kann unter solchen Umständen reaktionär sein:

    Groys meint gar, der Rechtsstaat ist die Antwort für die Enttäuschung durch die Herrschaft durch die Vernunft und Liberalismus ist Restauration als Ergebnis der Französischen Revolution, die ja eigentlich auch ein Terrorregime wurde, weil auch hier Vernunft und Macht eine unheilige Allianz eingegangen sind. Ein durch Vernunft gewonnener abstrakter Idealismus hat zum Terror geführt. Liberalismus und Rechtsstaat sind ihrem Ursprung nach reaktionär und eine Reaktion auf die totale Herrschaft der Vernunft, die ihre Fratze im Blutrausch der Französischen Revolution offenbarte. Ein Rechtssystem welches auf Gewaltenteilung und der Herrschaft des Gesetzes setzt, ist auch der Vorsicht gegenüber der Vernunft geschuldet, die zwar spontan überzeugen kann, dies dann aber nicht sofort in Taten umsetzen kann, sondern politisch begründen muss.
    http://glitzerwasser.blogspot.de/2014/03/vernunftige-unfreiheit.html

  273. @MK #270
    Das ist keine AfD Propaganda, dass ist MEINE MEINUNG!
    Sie lieben anscheinend die Zensur mehr als die Meinungsfreiheit das zu sagen, was man denkt.
    Ihr Verhalten ist wirklich kein Ausdruck von Stärke. Auch eine Meinung von mir und nicht von der AfD. Danke!

  274. @Micha
    Kleiner Einwurf…..bezüglich übereifriger Löschaktionen……und wieder mal beim Meister geklaut.

    Berichterstatter als Stimmungsmacher
    Roland Tichy

    Bislang wehrten sich deutsche Journalisten gegen jede Form der Beeinflussung. Doch diesmal ist alles anders: Journalisten machen sich zum Büttel einer linken Politik, die endlich ihre Gegner beseitigen will. Der neue Kampfbegriff ist der Aber-Nazi. Schon wer auch nur ein kleines „Aber“ benutzt, um selbstverständliche Fragen zur neuen Leitideologie zu stellen, gilt beispielsweise auf ndr.de als Nazi. So eng haben vermutlich nicht einmal Nazis und Stasi die Grenzen gezogen. Kein größeres Medium hat sich dagegen zur Wehr gesetzt – alle bejubeln Maas und fordern letztlich lustvoll „zensier mich!“

    In Anbetracht der Tatsache, das die AfD eine zugelassene Partei in Deutschland ist……ob man sie nun mag oder nicht…….sollte man gemäßigte Äusserungen vllt nicht gleich abschießen……..ok, das ist Dein Artikel und meine rein privaten Gedanken dazu……..die Schere steckt schon viel zu tief in unseren Köpfen, Schade.

    MfG
    H.E.

  275. Bin ich jetzt für immer gesperrt hier?

  276. Lass gut sein, Heinz. Die Bahn Realität kommt!

  277. @Netseal
    Ich nehme an, das Dich Micha nur unter diesen Artikel (Autor) hier gesperrt hat….da ich Dein Kommentar nicht mehr lesen konnte, kann ick leider nich viel zu seiner Entscheidung sagen, sorry.
    H.E.

  278. GL #269,

    du mußt gar nichts, es gibt nur eine Klimalüge, alles andere in der Welt ist die reine Wahrheit….

    Ich weiß auch nicht warum die reaktionäre Beatrix von Storch nicht will, dass kleine Kinder von 0-4 Jahren an ihren Geschlechtsteilen rumspielen sollen…

  279. @ Gelegenheitsleser, #269:

    Frage: Wenn ich gegen Klimahysterie bin, muss ich dann die Leutchen gut finden oder gibt es zwischen linken Klimahysterikern und Glenn Beck / Beatrix von Storch noch einen Platz für normale Menschen ohne Ideologie wie mich?

    Das frage ich mich auch des Öfteren. Herr Hofmann ist nun einmal glühender AfD-Parteigänger und nutzt unseren Kommentarbereich schon seit geraumer Zeit für entsprechende politische Werbung. Mir gefällt das auch nicht, aber im Sinne der Meinungsfreiheit lassen wir es zu. Die AfD ist auch nach erfolgter Häutung immer noch eine Partei des demokratischen Spektrums, in Parlamenten vertreten und nicht als verfassungsfeindlich eingestuft.

    Was Herr Hofmann auf der anderen Seite damit zu erreichen hofft, steht auf einem anderen Blatt.

    Der Flüchtlingsartikel von Herrn Krüger hat wieder einmal deutlich offen gelegt, wo manche unserer langjährigen Stammleser politisch zu verorten sind. Nämlich in einer erzkonservativen Ecke. Das ist zwar nicht ehrenrührig und das ist auch nicht zu kritisieren, aber das ist nicht die Zielgruppe, die ich mit meinen Texten erreichen möchte.

    Ich hatte Quentin letztens in Berlin getroffen und ihm da schon vermittelt, daß ich einigermaßen frustriert bin über den Ablauf so mancher Diskussionen hier. Die Weltsicht einiger ständiger Kommentatoren hier entspricht so wenig der meinen, daß ich eigentlich keine wirkliche Lust mehr habe, dafür eine Verbreitungsplattform bereitzustellen.

    Im Internet kann man sich sein Publikum nicht aussuchen, das ist wahr. Ich bin noch in der Denkphase, wie ich damit in Zukunft umgehen soll. Ihnen erst einmal Danke für Ihre klaren Worte. Ich bin also nicht allein.

  280. @ Krüger
    Wer glaubt, wissenschaftlich erfolgreiche Arbeiten würden vorwiegend in staatl. Einrichtungen geleistet,
    der hat seine Abseitigkeit bezügl. der Realität kundgetan.
    Unfreiwillig komisch nennt man das!

    @Heller 279

    Der Flüchtlingsartikel von Herrn Krüger hat wieder einmal deutlich offen gelegt, wo manche unserer langjährigen Stammleser politisch zu verorten sind. Nämlich in einer erzkonservativen Ecke. Das ist zwar nicht ehrenrührig und das ist auch nicht zu kritisieren, aber das ist nicht die Zielgruppe, die ich mit meinen Texten erreichen möchte.

    Was macht eigentlich die Marktwirtschaft? Gibt es da noch Unterstützer auserhalb der sich selbst konservativ Nennenden? Vielleicht müssen sie anerkennen, das die Opposition zersplittert ist und einfachste Dinge hier schon nicht mehr zusammengehen.

    Kanzlerinnen, Konzernlenker, Genderisten, Islamisten, Nudisten, Kommunisten, Lebensreformer und Trozkisten alle ziehen sie am selben Strange.
    Das Prekariat kann man den künftigen Verteilungskämpfen mit den Migranten ruhig aussetzen. Falls einer mault, gibts halt mit der Nazi-Keule eine auf die Fresse. Ich denke Herr Heller, so einfach ist das.

    Marktwirtschaft für das Prekariat und mir meinen Posten beim Staate!

  281. Der Flüchtlingsartikel von Herrn Krüger hat wieder einmal deutlich offen gelegt, wo manche unserer langjährigen Stammleser politisch zu verorten sind. Nämlich in einer erzkonservativen Ecke.

    Genauer gesagt: Das sind die Leute von EIKE, die hier kommentieren. Herr Limburg ist in der AfD, Herr Paul, etc.. Mir ist es ein Dorn im Auge, wenn diese Leute versuchen hier ihre Ansichten zu verbreiten. Schwarz/Weiß-Denken. Die kennen keine Graustufen. Die AfD hat sich selbst durch solche Leute abgeschossen. Vermutlich fahren gerade diese Leute in den Urlaub nach Malle und essen beim Griechen. Lästern dann aber über „illegale“ Einwanderer, radikale Moslems, etc.. Kommen vermutlich mit diesen Leuten nie in Berührung.

    Also, solche Äußerungen will ich hier nicht haben. Und die Leute welche diese verbreiten auch nicht. Die können ihre Meinung gerne weiter bei EIKE verbreiten. Das sind sie richtig aufgehoben.

  282. Oh mein Gott, die Süddeutsche hat es tatsächlich getan……und vom deutschen Gutmenschen geschrieben.

    ….. An etlichen EU-Partnern -- Franzosen wie Spaniern, Polen wie Briten -- geht diese Völkerwanderung nicht nur geografisch völlig vorbei.

    Dort sieht man die Ankunft täglich Abertausender aus dem Morgenland nur im Fernsehen. Und dort wird dieses menschliche Drama nicht als humanitäre Herausforderung begriffen, sondern als Last. Oder, schlimmer noch, als eine Bedrohung, die Angela Merkel und die deutschen Gutmenschen dem vereinten Europa eingebrockt haben.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-diese-deutschen-1.2655682

    Während also unser europäischen Nachbarn vom „deutschen Diktat“ sprechen, macht Steinmaier schon mal Nägel mit Köpfen.

    „Es kann nicht sein, dass Deutschland, Österreich, Schweden und Italien die Last allein tragen. So funktioniert europäische Solidarität nicht“, sagte Steinmeier der Passauer Neuen Presse. „Und wenn es nicht anders geht, sollten wir ernsthaft erwägen, auch das Instrument der Mehrheitsentscheidung anzuwenden“, fügte er hinzu. Statt den Konsens aller Mitgliedstaaten zu suchen, würden dann einzelne überstimmt.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-steinmeier-droht-im-quoten-streit-mit-mehrheitsentscheidung-1.2653315

    @Peter….#279
    Ich bin einigermassen sprachlos.

    H.E.

  283. @281.Michael Krüger
    Sie fällen Ihr Urteil über die AfD Partei und haben noch nicht einmal das Programm dieser Partei gelesen bzw. sich mit den Alternativen Vorschlägen zu der bestehenden etablierten Bundestagsparteien Einheitsbrei auseinandergesetzt.
    Wenn hier jemand Vorurteile hat, dann sind Sie es Hr. Krüger Michael. Danke!

  284. @ Peter # 279

    Ich bin noch in der Denkphase, wie ich damit in Zukunft umgehen soll.

    Ja, es kann frustrierend sein, wenn man mit dem was man schreibt scheinbar eine ganz andere Zielgruppe erreicht, als man eigentlich gerne möchte. Wobei hier aber das „scheinbar“ wichtig ist. Denn natürlich sprechen wir hier mit unseren Themen Leute aus allen möglichen politischen Richtungen an. Und da sind diejenigen, welche sich hier am lautesten oder häufigsten im Kommentarbereich melden, sicher nicht ein repräsentativer Schnitt unserer Leser.

    Ich kann allerdings das Problem hier auch nicht so richtig erkennen. Wir sind ein offenes und (größtenteils) unmoderiertes Forum, und da liegt es in der Natur der Sache, dass wir als Autoren nicht mit allem konform sind, was hier so an Kommentaren geschrieben wird. Man kann darauf im Allgemeinen antworten, oder als direkte Antwort auf einen Kommentar, dem man widersprechen möchte. Oder wenn es uns gar zu bunt wird, können wir löschen. Von allen Möglichkeiten machen wir Gebrauch.

    Ich halte die Form, wie das hier abläuft, für im Großen und Ganzen gelungen. Mir ist die freie Meinungsäußerung sehr wichtig, und dabei gehört es dazu, dass man sich ab und an mit Ansichten auseinandersetzen muss, die der eigenen nicht entsprechen. Als Limit der Meinungsfreiheit für diesen Blog sehe ich dabei lediglich geltendes Recht und die Vorgabe, thematisch einigermaßen beim Artikel zu bleiben. Mehr Einschränkung würde ich nicht wollen und halte ich auch nicht für notwendig.

  285. @Peter #279

    Ich hatte Quentin letztens in Berlin getroffen

    Und hier der Beweis:
    https://twitter.com/QQuencher/status/645959585791148032

    @Heinz #282

    Ich bin einigermassen sprachlos.

    So sehr ich mir in der Vergangenheit manchmal gewünscht hätte, du wärst wirklich sprachlos gewesen, nun in diesem Fall, solltest du mit Peter reden. Vielleicht erfasst dein Bauchgefühl die derzeitige komplexe Lage besser, als meine Ausflüge auf die Metaebene.

  286. Liebe Herren Kipp und Heller,

    Die große Schwäche des heutigen liberalen Bürgertums ist seine ständige Distanziereritis und der lagerzersplitternde Anspruch, mit jeden Komma im Parteiprogramm einverstanden sein zu müssen, bevor man bereit ist, den seitens des politischen Gegners zuerkannten Parierstatus einer politischen Couleur zu relativieren. Mit letzterem sind wir auch schon beim zweiten Problem des liberalen Bürgertums…

    Auf der anderen Seite wird selbst der Massenmörder Che Guevara noch als Held verehrt und man blockiert als „Breites Bündnis“ zusammen mit der staatsfeindlichen, gewaltbereiten „AntiFa“ legale Demonstrationen. Der bürgerliche Bürgermeister darf lokal nicht fehlen, sonst weiß die AntiFa, wo sein Auto steht.

    So kommt es in einer (noch) Demokratie dazu, dass zu den vitalen „Herausforderungen“ der Gegenwart, der Trias
    -- Energiewende / Klimapolitik
    -- Masseneinwanderung
    -- Währungspolitik

    nahezu keinerlei parlamentarische oder irgendwie, auch medial repräsentierte Opposition gibt -- ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Man vergleiche die heutige Situation einmal mit historisch vergleichbaren Projekten:

    -- Westintegration
    -- (atomare) Wiederbewaffnung
    -- Notstandsgesetze
    -- Ostverträge
    -- Kernenergie
    -- NATO Doppelbeschluss
    -- Wiedervereinigung
    -etc.

    Nirgendwo proklamierte jemand die angebliche „Alternativlosigkeit“. Es gab parlamentarischen sowie medialen Dissens, keine Hofpropaganda gepaart mit volkskammerartigen, parlamentarischen Abstimmungsergebnissen zu nationalen Kernthemen. Kanzler stürzten und hunderttausende gingen auf die Straße um Regierenden eine Antithese zu bieten. Das ist Demokratie. In der Diktatur hingegen marschieren die Demonstranten für den Regierungskurs, meistens mit Fackelbeleuchtung.

    Die oben genannte Trias beschreibt im wesentlichen verschiedene Seiten der gleichen Medaille. Man kann es schon daran festmachen, dass hinter den Trias-Agenden genau die gleichen „Agenten“ stehen.

    Im Gegensatz zu den Sozialisten aller Couleur, die keinerlei Problem damit haben, sich gemeinsam mit SED-Altkadern, Figuren aus dem ehemaligen RAF Umfeld und millionenschweren Champagnerkommunisten zu solidarisieren, leidet das liberal-konservative-Bürgertum an jeder Stelle unter der Angstneurose, auf einer Marathonstrecke in den einzigen braunen Schei***haufen weit und breit zu treten -- und wartet stattdessen lieber am Start auf die Ergebnisse der Konkurrenz.
    Letztere kommt dann mit kilotonnen brauner Sche*** an den Laufschuhen zum Ziel und zum Pokalempfang, ohne dass die auch nur sich genötigt sehen, sich vor dem Podest die Füße abzutreten. Im Gegenteil, die feiern dann ihre diesbezügliche grandiose Integrationsleistung und proklamieren: Wir haben es geschafft! Das Bürgertum jubelt mit. Die eigenen Füße sind sauber und vom Podest herunter bekommen sie dafür sogar Applaus -- und dürfen im Anschluss gnädigst den roten Teppich von braunen Spuren befreien.

    Wundern wir uns, warum wir in Kürze in einer anderen Republik aufwachen werden?
    Vielleicht die „ihre“ -- nicht die meine.

  287. @Quentin
    Hmm….schwere Sache das, zumal ick mich nie so ausdrücken kann, wie ick gern möchte….na egal, ick versuchs trotzdem.

    Bis ich in die Pubertät kam, war ich überzeugter DDR-Bürger….mit diversen Auszeichnungen „gesegnet“ und artiger Klassen-Agitator. So weit, so (un)gut…..obwohl wir selbst für DDR-Verhältnisse ziemlich arm waren…..so war ich bis dahin trotzdem glücklich.
    Glücklich…..so lange, bis ich einen Fehler gemacht habe und von „Aktivisten der soz. Arbeit“ zu einen potentiellen Saboteur herunter gestuft wurde…..nur weil ich es gewagt hatte, meine Kandidatur (SED) aus privaten Gründen, den feinen Herren auf den Schreibstisch zu werfen. Anschließende Schwierigkeiten bei der Auswahl meiner nächsten Arbeitsstelle, wurden mit meiner „Kaderakte“ begründet.
    Und nun….sitzt das Stasi-Gesindel wieder an den Hebeln der Macht……und bestimmt, was ick bitteschön zu denken und zu sagen habe….

    Als Expertin wird die ehemalige Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane bemüht, Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung……

    Über Anette Kahane steht in Wikipedia: „Von 1974 bis 1982 arbeitete sie unter dem Decknamen „Victoria“ als Inoffizieller Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Laut Berliner Zeitung notierte ihr Führungsoffizier Mölneck zu Beginn ihrer Tätigkeit für das MfS, dass sie bereits beim zweiten Treffen „ehrlich und zuverlässig“ berichtet und auch „Personen belastet“ habe.“ Für schwedische Medien ist sie daher eine „Stasi-Veteranin“. In Deutschland steht sie ehrenvoll im Kampf gegen Rechts. Um Hass-Sprache zu erkennen, verbreitet sie im Namen der Stiftung, die sie diesmal bezahlt, Indikatoren für „rechte Gesinnung“. Und genau da sieht man, mit welcher Zielrichtung: „Rechts“ im Sinne der Ausgrenzung und Verfolgung ist auch, wer sich gegen den Euro äußert oder sich über Kindesmißbrauch empört. …….

    http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/berichterstatter-als-stimmungsmacher/

    Im Kollegen/Bekanntenkreis nimmt die Angst zu……Eigenheimbesitzer fangen plötzlich an ihre Häuser zu einer Trutzburg auszubauen….unsere Schlüsseldienste versinken schier in der Arbeit….Alarmanlagen installieren, mögliche Einbruchsstellen zu schützen….gestohlene Autos mit GPS werden in Polen (nahe der Grenze) lokalisiert aber nie gefunden….und der Staat ist völlig überfordert sein Machtmonopol auszuüben…..zumal man in vielen Bundesländern auch noch die Polizei ausgedünnt hat bis zur Schmerzgrenze, dahingehend funktioniert die Wegelagerei (Geschwindigkeitskontrollen) immer noch perfekt.

    Bisher, bei der Energiewende und der Griechenlandrettung…..hat der Bauch schon sauer aufgestoßen….aber bisher isses ja nur gedrucktes Geld, was wir so schön durch den Schornstein jagen…..das ist irgendwie weit weg und die negativen Auswirkungen hielten sich bisher in Grenzen.
    Nun aber stehen echte Menschen vor der Tür und verlangen (bisweilen sehr rigide) Einlass in unser vermeintliches Paradis….und plötzlich spüren Einheimische die Auswirkungen der verfehlten Politik am eigenen Leibe, daher verwundert es mich nicht wirklich, wenn die Stimmung in großen Teilen der Bevölkerung kippt….und wenn man Bürger Tag und Nacht als Pack, Dunkeldeutschen oder Nazi hochamtlich beschimpft, kommt der Tag……wo es diesen Bürger nicht mehr juckt, derart bezeichnet zu werden.
    Schon beim Thema Klimawandel/Energiewende haben einschlägig bekannte Kreise auf Kritiker/Skeptiker eingedroschen…..vorher wurden die EU-Kritiker verbal fast verdroschen…..die Methoden waren immer die Selben…..und ick fühl mich von Tag zu Tag immer unwohler in meiner Heimat, denn inzwischen is mein Bauchgefühl auch im Kopp angekommen.

    Umwelt formt den Menschen……..unter Umständen sogar seine politische Meinung……um dat janze Geschreibsel mal zusammenzufassen.
    Es wird für mich von Tag zu Tag immer schwerer……da noch ein Licht am Ende des Tunnels sehen zu können, tut mir leid….Positivismus war noch nie meine Stärke.

    MfG
    Heinz Eng

  288. @Peter

    Der Flüchtlingsartikel von Herrn Krüger hat wieder einmal deutlich offen gelegt, wo manche unserer langjährigen Stammleser politisch zu verorten sind. Nämlich in einer erzkonservativen Ecke.

    Wenn jemand bei bestimmten Themen eine andere Meinung vertritt als das was als Mainstream vertreten wird er automatisch als konservativ eingeordnet.

    Nimm die beiden berühmten Gendertalkshows bei Plasberg.
    Da würde sicherlich auch die Position von Kubicki von den Zuschauern als konservativ eingeordnet, obwohl er vermutlich die Politik der FDP vertrat. Aber deren politische Meinung kennt ja mittlerweile keiner mehr.

    Dazu kommt, dass auch bestimmte klassische SPD-Positionen von Schröder oder Steinbrück von der SPD nicht mehr vertreten werden, so dass auch Menschen die zu speziellen Themen diese Meinung vertreten heutzutage als konservativ eingeordnet werden.

    Meines Erachtens werden klassische konservative und liberale Positionen von den Medien sowie SPD und CDU ausgegrenzt. Das war früher nicht so der Fall.

    Die werden dann erzkonservativ gelabelt und deshalb landen dann diese Wählerstimmen wohl mittelfristig auch bei der AfD.

  289. Meines Erachtens werden klassische konservative und liberale Positionen von den Medien sowie SPD und CDU ausgegrenzt. Das war früher nicht so der Fall.

    Wenn man selbst auf einem festen Punkt der politischen x-Achse stehenbleibt, über dem sich noch vor 15 Jahren die Spitze der Gauß-Kurve des politischen Spektrums befand -- und diese Gauß-Kurve kontinuierlich nach links verschoben wird, ist man plötzlich bestenfalls „neo-konservativ“, wenn nicht schon rechtsextrem, ohne dass man irgendetwas an seiner demokratisch-liberalen Einstellung geändert hat…

  290. Ich habe keine Angst vor Flüchtlingen, ich habe eher Angst vor den Reaktionen bestimmter Teile in der Bevölkerung und die daraus resultierenden Gegenreaktionen / resultierende Grundstimmung in der Bevölkerung..

  291. @ Günter, #288:

    Wenn jemand bei bestimmten Themen eine andere Meinung vertritt als das was als Mainstream vertreten wird er automatisch als konservativ eingeordnet.

    Auch das widerspricht meiner Erfahrung. Ich werde immer als „neoliberal“ beschimpft -- oder gelobt, je nachdem. Für einen Konservativen hat mich noch nie einer gehalten. Noch nicht einmal zu der Zeit, als ich noch in der CDU aktiv war. Bei denen galt ich immer als Linker.

    Nun habe ich oben sehr bewußt den Begriff „erzkonservativ“ verwendet. Ich sehe, ich habe hier etwas ausgelöst. War eigentlich gar nicht meine Absicht. Statt eines langen Kommentars werde ich darauf mit einem kurzen Text antworten. Unter diesem können wir dann weiter diskutieren, weil das jetzt mit den „Klimaflüchtlingen“ wirklich nichts mehr zu tun hat.

  292. @Peter

    auch dein Standpunkt hat als Fundament eine Ideologie. Das geht gar nicht anders, ohne Ideologie ist kein politischer Standpunkt möglich. Aber vielleicht sollten wir uns zuerst noch mal mit dem Wort »reaktionär« beschäftigen. Freilich kann man die Standpunkte die nun hier in einem gewissen Spektrum vertreten werden einer Ideologie zuordnen, die Frage ist nur, bekommen die Ideologien zur Zeit diesen Zulauf weil sie attraktiv sind und eine Lösungsmöglichkeit von Problemen anbieten, oder sind sie nur eine Reaktion auf vorherige Veränderungen. Mit anderen Worten, würde der Ökologismus eine breite gesellschaftliche Gegenbewegung auslösen, eine Reaktion also, oder trifft er nur auf pragmatische Widerstände. Also auf die Praxis, die eine Umsetzung der Ideologie unmöglich macht ohne dass eine alternative Ideologie in gesellschaftlich relevanter Stärke vorhanden ist.

    Kommen wir noch mal zum liberalen Idealismus, zweifelsohne eine Ideologie, ich halte diese Ideologie genauso praxisuntauglich wie die meisten anderen auch. Mir ist das insbesondere deutlich geworden, als ich die Texte von Sabine Bepper-Spahl bei Novo-Argumente las. Zu Wutanfällen neige ich selten, in dem Fall hatte ich einen, und habe umgehend mit einem saftigen Schreiben mein Abo gekündigt. Ich betrachte jeden Idealismus, sobald er sich anschickt als moralische Richtschnur für jegliches Handeln zu werden, als brandgefährlich für Gemeinschaften, weil er Kollateralwirkungen als weniger wichtig gegenüber den gewünschten Wirkungen ansieht. Menschen orientieren sich aber nicht nur nach Idealen, es wäre ideal wenn es so wäre, doch nein, Menschen haben Bedürfnisse die sich beispielsweise in dem Wunsch nach Zugehörigkeit oder Sicherheit ausdrücken. Auch danach, nicht nur, gruppieren sie sich. Verschiedene Gruppierungen entstehen, die dann wiederum in Konkurrenz zueinander treten, oder Koalitionen eingehen.

    Massen entstehen, ohne das Phänomen Massen lassen sich gesellschaftliche Entwicklungen nicht begreifen. Auch das Technium, lieber Peter, kann nur in Verbindung mit Massen wirksam werden. Und, was noch viel wichtiger ist, in Massen gibt es keine einfachen Ursache-Wirkung-Erklärungen. Sie sind immer komplex. Techniker und Naturwissenschaftler denken gerne im Ursache-Wirkung-Prinzip, versuchen sich die Zusammenhänge zu erklären. Gemeinschaften sind aber noch komplexer als beispielsweise, der Vergleich muss erlaubt sein, ein Klimasystem. Da haben wir es nur mit Physik zu tun, und schon bei der Beschreibung scheitert man.

    Die großen Vereinfacher, bei EIKE oder bei den Alarmisten, machen hier etwas vor, was man an Diffamierungskampagnen in der Gesellschaft genauso betrachten kann. Da wird in Hell- und Dunkeldeutschland unterschieden, zwischen Gutmenschen und Nazis, aber nirgends wird dem Individuum oder der Gesellschaft damit gerecht. Die Beschreibungen dienen nicht der Erklärung, sondern der Abgrenzung. Damit sind wir wieder bei den Massen.

    Leider habe ich keine Lösung für das hier beschriebene Dilemma, außer vielleicht dem, den Pragmatismus als oberste Handlungsanweisung zu akzeptieren. Die Ideale muss man deswegen nicht über Bord werfen, auch die Ideologien nicht, doch sie werden durch den Pragmatismus an die Lebenswirklichkeit (die ja auch jeder anders wahrnimmt) angepasst.

    Ideale sind wichtig, daraus abgeleitete Werte ebenso, doch werden diese Ideale ohne Beachtung von Kollateralwirkungen in der Praxis umgesetzt, dann erleben wir sowas wie nun beispielsweise bei der Energiewende oder dem Flüchtlingsproblem.

  293. Wenn man selbst auf einem festen Punkt der politischen x-Achse stehenbleibt, über dem sich noch vor 15 Jahren die Spitze der Gauß-Kurve des politischen Spektrums befand — und diese Gauß-Kurve kontinuierlich nach links verschoben wird, ist man plötzlich bestenfalls „neo-konservativ“, wenn nicht schon rechtsextrem, ohne dass man irgendetwas an seiner demokratisch-liberalen Einstellung geändert hat…

    Und dann gibt es auch Fehlentwicklungen, die die Gauss -- Glocke wieder nach rechts verschieben. Und dann ist man auf einmal linksextrem. Allein die Energiewende und der Klimawandel würden mich wieder in die Mitte und vieles das auch hier „In“ ist, ins linke verschieben.
    Und Herren Krüger ins linksextreme.

  294. FK9,

    schön wäre es , wenn es nur ein Trias wäre.
    Glückwunsch, wenn ich antifa schreibe wird es von MK sofort gelöscht 😉

    Die ursächliche Frage von GL hat aber noch keiner beantwortet. Ist Beatrix von Storch reaktionär, wenn sie die frühkindliche Sexualisierung lt .Estrela der EU oder Bildungsplan der WHO für Europa ablehnt. Warum mag sie die kulturrevolutionären Pläne der Linken der Welt nicht?

  295. @Peter

    Auch das widerspricht meiner Erfahrung. Ich werde immer als „neoliberal“ beschimpft

    Ich nehme nicht war, dass es die Kategorie „liberal“ oder „neoliberal“ in den Medien überhaupt noch gibt.
    Oder ist jemanden in den Medien klar, dass Walter Ecken mit seinen Grundgedanken in der sozialen Marktwirtschaft liegt und damit die soziale Marktwirtschaft eine liberale Wirtschaftsordnung ist. Ich glaube eher nicht

    Stattdessen wird soziale Marktwirtschaft heute von SPD und CDU reklamiert. In den Medien wird sie meines Erachtens als linke Position wahrgenommen und vertreten. Was dazu führt, dass die soziale Marktwirtschaft zu einer Art „Planwirtschaft Light“ verkommt wie man an der Energiewende beispielhaft sieht.
    Vertreter der klassischen sozialen Marktwirtschaft wie ich werden dann schon als „neoliberal“ beschimpft bzw. als konservativ.
    Im Grunde wird in unseren Medien alles auf die zwei Kategorien Links = Modern = grün = Gut, Rechts = Konservativ = liberal = Schlecht projiziert.
    Dass die Dimension liberal überhaupt in den Medien eigenständig existiert nehme ich nicht wahr.
    Klassischer Weise reagiert in dieser Nulldimensionalen Denkweise Werner Krauss in der Klimazwiebel auf Dich und beschimpft dich dann als „neoliberal“, was offensichtlich mit Raubtierkapitalismus identifiziert wird. Da sieht man schon wie wenig tief deren Analyse geht. In meiner Welt heißt neoliberal lediglich, dass man sich auf die wettbewerblichen Aspekte der sozialen Marktwirtschaft besinnt. Aber das liegt wahrscheinlich an meinem Geschichtsunterricht über die 30iger und 40iger Jahre indem ich diesen begriff gelernt habe. Heute wird der Begriff durch die Linken gerne als Kampfbegriff mit völlig andere Bedeutung und als Unterstellung missbraucht.

  296. @ Quentin:

    auch dein Standpunkt hat als Fundament eine Ideologie. Das geht gar nicht anders, ohne Ideologie ist kein politischer Standpunkt möglich.

    Sorry, aber das ist Quark. Habe ich Dir schon einmal zu sagen versucht. Die Abwesenheit von Ideologie ist selbst keine Ideologie. Ansonsten verliert der Begriff jeden Sinn.

  297. Die Liberalen (FDP) haben sich doch selbst mit ihrer Politikhaltung abgeschafft. Diese Partei der Liberalen war doch nur immer ein Anhängsel von Parteien, die einen „Festen Standpunkt bzw. Weltbild“ einnahmen. Selbst hatten die Liberalen (FDP) Nie einen eigenen Standpunkt/Werte, die eine Partei aber braucht, um in der Gesellschaft wahr- und ernstgenommen wird.
    Auch die Union wie die SPD haben immer mehr das Problem, bei ihren Wählern anzukommen. Die CSU hat dies als einzige Partei begriffen und findet bei der Asylpolitik langsam wieder auf ihre Konservativen (bodenständigen und schützenden) Werte zurück. Seehofer und Söder legen sich jetzt endlich mit dieser werte- und alternativlosen Merkel an und fordern auch eine Obergrenze für Kriegsflüchtlinge. Die CSU hat als einzig Bundestagspartei erkannt, das die Sicherheitslage und der Soziale Schiefstand (Soziale Friede) in Deutschland immer größer und gefährderter wird.
    Die einzigen Konservativen Parteien in Deutschland sind nur noch die CSU und die AfD. Alle anderen Parteien sind Mitläufer der Grün-Sozialistischen Diktatur einer kommunistischen Planwirtschaft und Propaganda Show vom aller feinsten.

  298. @Quentin
    Vllt noch dieser Gedanke…..geklaut aus Zettels Raum

    Fatale Welt ? Ja, sogar absolut fatal. Denn wer die Gesellschaft spaltet, der darf sich nicht wundern, wenn die daraus resultierenden Konflikte sich verstärken und irgendwann sogar gewaltsam entladen. Man muss für Pegida und Konsorten nichts übrig haben, um zu sehen, dass diese Leute und ihre Parolen eine Folge der Gesellschaftsspaltung sind, die von Politik und Presse aktiv betrieben wird („Ihr hört uns sowieso nicht mehr zu.“). Wer aus der Gesellschaft ausgegrenzt wird, der reagiert irgendwann auch nicht mehr innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung. Und wenn ganze Teile, unter Umständen bis zur Mehrheit hin, aus der öffentlich dargestellten Gesellschaft, ausgrenzt werden, dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann keiner mehr bereit ist diese gesellschaftliche Ordnung zu verteidigen.

    Gesellschaftsspaltung………dat isses wohl, wat meinen armen Bauch die bösen Kopfschmerzen einbrockt.

    Onkel Heinz…….kann natürlich auch auf der falschen Fährte sein

  299. @Peter

    Sorry, nur weil du es für dich nicht wahr nimmst, heißt es noch lange nicht, dass nicht eine Ideologie vorhanden ist. Für mich ist der Begriff ja auch nicht negativ. Niemand wird bestreiten, das Liberalismus eine Ideologie ist. Es liegt in der Natur des Menschen, sich ein Weltbild mit Wahrheitsanspruch zu schaffen. Das lässt sich völlig neutral, nicht abwertend, betrachten. Sogar der Pluralismus ist eine Ideologie. Eine der vielleicht ich am ehesten anhänge.

  300. Göring- Eckhardt hat es gerade bei hart aber fair gesagt, die Klimaflüchtlinge sind noch nicht dabei

    die kämen erst in 5-10 Jahren, Leute aus verödeten Landstrichen und aus Überschwemmungsgebieten.

    Für die Klimaflüchtlinge wird billig gebaut, das heißt gesund. Sie müssen in den Wohnungen ohne Schimmel auskommen. Vielleicht vermissen sie den Schimmel ja auch nicht….

  301. @Quentin

    Sogar der Pluralismus ist eine Ideologie. Eine der vielleicht ich am ehesten anhänge

    Das verstehe ich jetzt nicht.
    Ich würde sagen, dass eine Ideologie ein politisches Weltbild ist, dass einen Wahrheitsanspruch erhebt und damit keine abweichenden Meinungen zulässt.
    Ein Weltbild aber, dass ohne Wahrheitsanspruch auskommt und abweichende Meinungen zulässt, wäre dann keine Ideologie, oder nicht?
    Allerdings sind diese Begriffe Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus ja immer in der Vorstellung des 19. Jahrhunderts geprägt. Jemand aus dem 19. Jahrhundert würde wohl einen heutigen Konservativen als Liberalen bezeichnen. Einen heutigen Sozialdemokraten aber ebenfalls.
    Die Ideologie des Sozialismus ist experimentell durch die DDR und andere Ostblockstaaten widerlegt. Selbst Gysi hat das im Sommerinterview bestätigt. Das gleiche gilt für die Ideologie des Konservativismus des 19. Jahrhunderts auch deren Philosophie ist experimentell widerlegt. Experimentell gesehen hat sich der Liberalismus als erfolgreich erwiesen

  302. @ Günter

    Ich muss zugeben, über den Begriff Pluralismus als Ideologie bin ich erst kürzlich im Zusammenhang mit der Akkulturation gestoßen (hier). Bei der Recherche ging es weniger um den Pluralismus oder überhaupt Ideologie, sondern um eine Verständnis dafür zu bekommen, was kulturell übermittelte Wertgerüste eigentlich ausmachen.

    Kann man Ideologien widerlegen? Nach meinen Verständnis ist das zumindest schwierig. Sie können sich in der Praxis als untauglich erweisen, das tun aber alle Ideologien mehr oder weniger, je nach Standpunkt und Sichtweise. Die Ökologisten werden den Liberalismus als widerlegt ansehen, weil der angeblich die Welt zerstört. Die entsprechenden Belege werden dann zusammen gestoppelt.

  303. Die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland sind der Beweis genug für das Versagen dessen was wir die Union nannten. Heute bezeichnen sich die Regierungschefs gegenseitig als Nazis. Orban, einer der wenigen, der die Freiheiten der Völker nicht für falsch Verstandenes opfern will wird von Regierungsseite hier so tituliert.
    Es ist 5 nach 12.

  304. @Peter #279:

    Bei einer Gegenüberstellung der Parteiprogramme bilden AFD und NPD den größten Kontrast zu den Grünen. Um möglichst großen Abstand von einem Extrem zu gewinnen hüpfen vielleicht manche zu sehr ins andere. Den größten Abstand von extremen Ansichten hat gesunder Menschenverstand. Weil sich Menschen mit extremen Ansichten aber wie alle anderen auch für die Norm halten, bildet der gesunde Menschenverstand für sie selbst eine extreme Ansicht. Deshalb macht es wenig Sinn darüber zu sprechen. Aber vielleicht wäre es sinnvoll, die Themen weniger politisch sondern mehr fachlich zu diskutieren. VG, GL

  305. @W. Rassbach #278

    Da ich Sexualität nicht mit Kindern in Verbindung bringe, spielt dieses Thema für mich keine Rolle. Woher Ihr Interesse stammt, möchte ich dahingestellt lassen. Kleiner Gedankenanstoß: Erich Honecker oder Josef Stalin waren erwiesenermaßen beide keine Klimahysteriker. Dennoch würde ich mir deren Bilder nicht ins Wohnzimmer hängen.

  306. @ 290 Krishna Gans

    Kann Ihre Angst verstehen. Zumindest im Ansatz.
    Druck erzeugt Gegendruck! Wer sein Volk unter Druck setzt muss mit unerwarteten Reaktionen rechnen. Soviel Grips traue ich sogar unseren verbildeten/verblödeten Politikern zu.
    Wenn der Druck steigt muss er igendwann , irgendwo hin entweichen. Das ist das Problem.

    Seit Jahren haut man uns die Birne voll mit irgendwelchen, erfundenen, gesteuerten Problemen.
    Man fährt bewusst auf Eskalation. Das sagt mir mein Bauchgefühl! Welchem Zweck dient es?

    Dass der Deckel irgendwann wegfliegt ist für mich so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Nur in welcher Richtung er wegfliegt wissen wir noch nicht. Das ängstigt auch mich.

    Noch ein Wort zu den sonstigen Kommentatoren hier.

    Eigentlich mag ich Choleriker wie Heinz. Mit solchen kann man sich zoffen, das auch noch ganz
    deftig, am Ende hat man einen Konsens, trinkt ein Bier oder zwei, und gut ist es. Das nenne ich Leben.

    Den anderen sei mal gesagt; Kein Mensch liest ellenlange Abhandlungen über irgendwelche Formeln, weder physikalisch/psychisch/philosophisch/esoterisch. Kein Mensch mit einem normalen Arbeitstag, in der heutigen Zeit tut sich das noch an. Der Arbeitstag der besseren Hälfte ist, mit Fahrzeit 11 Stunden, das reicht. Sie will nicht mal mehr „Nachrichten“ (kommt von Nach- Richten) hören. Sie erlebt es nun tagtäglich, am Flüchtlings-Drehkreuz München, sie muss da durch!

    Nochwas an Heinz, bitte behalte deine Schnauze weiter, unser Bauchgefühl hat Verwndtschaft.
    Hier nennt sich das nur Münchner Grant.

  307. Göring Eckhard habe ich auch mitbekommen da musste ich echt schmunzeln bei dem Gedanken, dass man tatsächlich abwägen muss, ob man bei der Dämmung mal eine Ausnahme macht oder die notleidenden Menschen (ob nun Flüchtlinge oder sozial schwache oder wen auch immer..) ohne richtige beuhausung lässt, da sonst durch das CO2 noch mehr Flüchtlinge kommen!?

    Man sieht erneut, wie die grüne Ideologie auf die Praxis trifft.

    Auch wenn ich mich in die Ecke von Herrn Heller im Bezug auf Flüchtlinge stelle, finde ich es ebenfalls beunruhigend, wie innerhalb kürzester Zeit eine Meinungsgleichschaltung in Deutschland stattgefunden hat. In einem Post auf fb, in dem ich dazu aufrief, sich nicht auf das Niveau von Flüchtlingshetzern herabzulassen und jeden Andersdenkenden in den nazisack zu stecken, wurde ich ebenfalls als „ich bin kein Nazi, aber…“ Abgestempelt. Diese abschottung hat also nicht nur medial stattgefunden sondern ist bereits in den köpfen angekommen. Ich möchte mich trotzdem nicht den Pessimisten hier anschließen, denn ich glaube (noch), dass in ein paar Monaten alle sehen werden was sie davon haben und dass dann möglicherweise etwas realistischer auf die Problematik geschaut wird. Nachdem der Klimaschutz zu einem immer uninteressanteren Hobby wurde, die Energiewende bringt auch keine erfolgsmeldungen mehr, war dieses Thema ein willkommener Zug zum aufspringen, von dem die weltretterdeutschen mit dem befriedigden Gewissen aber vielleicht auch schneller wieder abspringen, als man vermutet. Aber wie QQ sagte, so eine Masse ist viel zu komplex für Vorhersagen. Man kann nur darauf hoffen, dass sich objektives Denken und Handeln durchsetzt, denn einzig das kann zum bestmöglichen Ausgang dieser Situation führen. Bevor eine neue Ideologie die Menschen erneut vom Weg des geringsten Widerstandes abbringt.

    Frage an die „Flüchtlingsskeptiker“ hier: denkt ihr im ernst, es kommen Menschen einer komplett fremden Kultur hierher? Wie vielen seid ihr schon begegnet? Der großteil der Flüchtlinge kommt aus den zerstörten Städten und vor allem hier hat längst eine „amerikanisierung“ stattgefunden, es gibt keine grundlegenden Unterschiede zu unseren „westlichen“ werten (mehr). Ich bin bereits auf einige Flüchtlinge, meist in meinem Alter nach Abschluss der Schule getroffen und konnte mich hervorragend verständigen auf englisch und von einer fremden Kultur war kein bisschen zu merken. Die angesprochene Zivilisiertheit ist natürlich bei diesen Menschen vorhanden, genau deswegen flüchten sie ja vor den unzivilisierten. Tendenziell schafft es sowieso eher die wohlhabendere Gesellschaftsschicht überhaupt zu uns. Es steckt also ein großes Potenzial in diesen, denen ich allein deswegen Asyl gewähren möchte, um mich selbst als zivilisiert sehen zu können. Die Probleme liegen aus meiner Sicht in einer geordneten Aufnahme und raschen Unterscheidung von Asylbewerbern, dann in der Integration wobei die Flüchtlinge hauptsächlich lediglich deutsch lernen müssen. Sollte das funktionieren, denke ich nicht, dass die aufgenommenen unser sozialsystem belasten, denn unter ihnen sind viele junge, lernfähige oder bereits gut ausgebildete Kräfte. Das Handwerk schreit nach Auszubildenden, in der Industrie herrscht Fachkräftemangel. das überstürzte Verhalten der Politik führt natürlich nicht zum Ziel, wenn man mehr Flüchtlinge aufnimmt als man unterbringen kann, haben am Schluss alle nur Nachteile.

  308. Migration und Sozialsystem gehen niemals zusammen. Nie funktioniert das.

    Frage an die „Flüchtlingsskeptiker“ hier: denkt ihr im ernst, es kommen Menschen einer komplett fremden Kultur hierher?

    Ist der Islam keine fremede Kultur?
    Ich habe genug gesehen. Wir haben durch die Bank weg Dilletanten im Parlament sizen:
    Polizei und Armee bis an die Grenzen zerspart. Ämter wie man hört vollkommen überfordert, keine Kommunikation.
    Zudem gebe ich zu bedenken, das sich solche Flüchtlingsströme nicht wie Licht an und ausknipsen lassen.
    Der Zug ist in Fahrt geraten. Nur knallharte Grenzschließungen könnten ihn stoppen, aber dann ist etwas gebacken.

    Warum ich so pessimistisch bin?
    1. Wo sollen die denn arbeiten? Für 2,50€/h in der Dönerbude?
    2. Wir haben so schon eine Menge unintegrierte aus o. g. Kulutrkreis, wiso sollte das hier besser gehen?
    3. Wir müssen jährlich eine Stadt wie Frankfurt aus dem Boden stampfen um die Menschen unterzubringen.
    4. Die Sozialsystem werden zusammenbrechen. Migration undc Sozialsysteme gehen niemals zusammen.

    Die Republik steht Kopf. Aktivistinnen haben die Fürung übernommen. Allein ein Umdenken in Bevölkerung
    und Politik wird noch lange auf sich warten lassen. Ich vermute bis es zu spät ist.

  309. @307.ÖkilandFöJler
    Sie haben es immer noch nicht kapiert….Sie und wir Alle leben seit Jahrzehnten in einen Sozialsystem, dass wir als Bürger dem Staat zur treuen Handhabung überlassen haben. Wenn jetzt unkontrolliert Millionen von Menschen aus Aller Welt unter dem Stichwort „Asyl und Willkomenskultur“ in unser Sozialsystem einwandern und aus diesem Sozialsystem bedient werden (Unterkunft, Essen, Arztversorgung, Taschengeld, Sprach- und Ausbildungskurse usw.), dann wird unser Sozialsystem in sich zusammenbrechen. Nachdem die Krankenkassenbeiträge, Rentenbeiträge, Pflegebeiträge und Steuern und Solidaritäts-Neubeiträge uns als Gesellschaft noch den letzten Netto-Euro beraubt haben.
    Wenn man ein Sozialsystem, wie es in Deutschland herrscht, aufgebaut hat, dann muss man dieses System auch mit Vernunft und Verstand zum Wohle derer verwalten, für die es gedacht war. Und unser Sozialsystem war für uns Brüger gedacht und nicht für die Flüchtlinge aus Aller Welt, die jetzt in Millionen Stärke unser Sozialsystem auszerren. Und dies Alles wird unsere Gesellschaft in einen Sozialen Unfrieden stürtzen. Einen Sozialen Unfrieden den wir mit unseren solidarischen Sozialsystem mit Transferleistung bis dato unter Kontrolle halten konnten.
    Wir sollten die Romatik von einer Willkommenskultur mal auf Seite schieben und uns darüber Gedanken machen, was mit diesen ganzen Flüchtlinge hier in der deutschen Sozialgesellschaft passiert, wernn uns das Geld für die Transferleistungen (Sozialsystem) ausgeht aber der Anspruch der Flüchtlinge und der bis dato im sozialen Frieden gehaltenen Bürger unserers Landes an das Sozialsystem weiterhin hoch ist und mit Gewalt dann weiter eingefordert wird….

  310. Vera Lengsfeld in

    Deutschland hat nach Meinung des Holocaust-Überlebenden seine „moralische Überheblichkeit“, die uns in den letzten Tagen in den Äußerungen der Kanzlerin prominent vorgeführt wurde, bereits vor über zehn Jahren wiedergewonnen. Das verheißt für die weitere Entwicklung nichts Gutes. Aber nicht nur Deutschland, ganz Europa ergibt sich dem Bankrott und dem Terror der Islamisten: „Der Terror schüchtert Europa ein, und Europa kapituliert vor dem Terror wie eine billige Nutte vor ihrem prügelnden Zuhälter. So geht es, wenn Überheblichkeit und Feigheit die beherrschenden Charakterzüge sind.

    Schaut mal nach Frankreich oder Schweden.

  311. oder Salman Rushdie

    Die Welt: Sie haben oft betont, Sie selbst fühlten sich heute im Großen und Ganzen sicher. Hat heute die Angst um Sie herum zugenommen?

    Rushdie: Sehen Sie, ich habe aus meinem Leben im Untergrund meine Schlüsse gezogen. Ich weiß, worauf ich achten muss. Ich habe in meinem Leben oft Menschen gesehen, die durch ihre Angst entgleist sind. Und ich habe den Eindruck, dass wir heute in der düstersten Zeit leben, die ich je gekannt habe. Das beziehe ich nicht auf mich persönlich. Mir geht es heute in meinem Leben besser als in den zwölf Jahren, in denen ich ständig woanders untertauchen musste. Aber die Welt um mich herum ist düsterer geworden.

  312. Da sich die „EIKE-Truppe“ hier nicht an die von mir ausgesprochenen Sperrungen hält und solche Kommentare überhand nehmen, schließe ich hiermit die Kommentarfunktion.

  313. Wie man hier sieht, fehlt es auch in dieser Krise an ausgewogener Berichterstattung in den deutschen Medien:

    Es sind vor allem die britischen Medien, die über die Krise anders berichten als die deutschen. Als es zu Auseinandersetzungen zwischen ungarischen Grenzschützern und Flüchtlingen kam, zeigte die BBC, wie junge Männer Tore eintraten und Steine warfen. In der ARD-Tagesschau waren die drastischsten Bilder nicht zu sehen – stattdessen Frauen und Kinder, die vor dem Tränengas der Sicherheitskräfte flohen. Entsprechend unterschiedlich kommentierten die Reporter das Geschehen. Während das deutsche Fernsehen ein unverhältnismäßiges Vorgehen der Ungarn nahelegte, sprach der BBC-Reporter von der „Verteidigung der Grenzen“ und bezweifelte, dass sich die Flüchtlinge mit diesem Gewaltausbruch „neue Freunde“ gemacht hätten.