Die fünf Rechentricks der Ökobranche nebst einem Kommentar – Der Hype um den Ökostrom folgt dem Niedergang beim Klimawandel

14. Oktober 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik

Unter dem Titel “So rechnet die Ökobranche die Energiewende schön” zeigt Autor Daniel Wetzel heute in der Welt eine überaus interessante Auflistung. Ich empfehle allen, den Artikel in gesamter Länge zu lesen. Hier sind die Fünf Punkte, mit deren Hilfe die Ökobranche jetzt versucht, den Schwarzen Peter für die Erhöhung der EEG-Umlage wahlweise an die Industrie oder an die Politik weiterzugeben. Wobei der fünfte Punkt eigentlich eine Rechtfertigung für die hohen Preise ist, weil ohne “Ökostrom” alles schließlich noch viel teurer werden würde.

Die Fünf Punkte in Auszügen:

1. Sündenbockindustrie

Die Kostenrelativierer behaupten, dass die Befreiung der Industrie von der EEG-Umlage verantwortlich für den teureren Ökostrom sei. Denn alle übrigen Verbraucher haben entsprechend höhere Kosten zu schultern. Die In dustrie entziehe sich der Finanzierung des “nationalen Gemeinschaftswerks” Energiewende.

Daran ist zwar richtig, dass viele Betriebe von der EEG-Umlage befreit sind, die dieses Privileg gar nicht nötig haben. Doch das macht aus der Industrie nicht den schlimmsten Kostentreiber der Energiewende. Allein die EEG-Umlage zur Förderung des Solarstroms ist mit 1,77 Cent pro Kilowattstunde dreimal so hoch wie die “besondere Ausgleichsregelung” der Industrie, die nur 0,6 Cent beträgt.

 

2. Höheres Angebot

Der Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE) kritisiert, in der Höhe der EEG-Umlage spiegele sich nicht wider, dass Ökostrom den Großhandelspreis für Elektrizität senkt.

Richtig daran ist, dass die Einspeisung von Ökostrom das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage an der Strombörse verschiebt: Wenn der Wind stark weht, verdrängt Ökostrom dank seines gesetzlichen Einspeisevorrangs den Strom etwa aus relativ teuren Gaskraftwerken vom Markt. Allerdings bewirkt dieser sogenannte Merit-Order-Effekt nur eine Preissenkung um rund 0,5 Cent pro Kilowattstunde.

(…) unterschlagen wird stets, dass der Merit-Order-Effekt nur kurzfristig wirkt: Wenn dauerhaft die noch auf lange Sicht unverzichtbaren konventionellen Kraftwerke abgehängt werden, macht das – erneut umlagefinanzierte – Reservekraftwerke notwendig. Deren Kosten dürften die preisdämpfende Wirkung des Merit-Order-Effekts aufzehren.

 

3. Preistreiber Fiskus

Der eigentliche Preistreiber beim Strom sei der Staat, nicht der Ökostrom, wird argumentiert. Schließlich mache der Anteil von Steuern und Abgaben mehr als 45 Prozent am Strompreis aus.

Das Argument ist nicht ganz falsch, verschleiert aber, dass die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom der zweitgrößte staatlich veranlasste Preisbestandteil nach der Umsatzsteuer ist. Sie hatte 2011 einen Anteil von rund 14 Prozent am Strompreis.

 

4. Präzedenzfall Atom

Die Ökostromsubventionen werden oft mit dem Argument relativiert, Atom- und Kohlekraft hätten ebenfalls Staatsgelder bekommen. So rechnet etwa Greenpeace.

Das mag ja stimmen, nur bremst das Argument nicht die Kostenlawine durch erneuerbare Energien. Zudem werden bei den Subventionen für Atom- und Kohlestrom oft Summen zusammenfantasiert, die mit der Realität wenig zu tun haben. Eine Greenpeace-Studie zu den Staatsbeihilfen für die Atomkraft rechnete zum Beispiel auch die Gelder mit ein, mit denen sich Deutschland an der Sicherung der AKW-Ruine in Tschernobyl beteiligte.

 

5. Knappe Ressourcen

Stets wird argumentiert, es werde sich auszahlen, eigentlich unwirtschaftliche Ökostromquellen zu subventionieren, weil die Kosten für fossile Energieträger noch viel stärker steigen würden.

Dennoch bleibt fraglich, warum der Aufbau mit unausgereifter Technologie unter künstlichem Zeitdruck und Aufgabe aller marktwirtschaftlichen Prinzipien geschehen muss – obwohl er das Risiko der De-Industrialisierung mit dem sozialer Schieflagen kombiniert.

Dank neuer Fördertechniken und Funde sind in den vergangenen Jahrzehnten die bekannten Erdölreserven der Welt nicht geschrumpft, sondern größer geworden. Die Reichweite der Gasreserven wird auf knapp 500 Jahre geschätzt. Durch die Schiefergas-Revolution haben sich die USA sogar vom Importeur zum Exporteur von Erdgas gewandelt. Der US-Verbraucher zahlt seither vier Fünftel weniger für Strom und Gas als der deutsche. Für Zeitdruck in der Energiewende spricht das nicht.

Ein Punkt, der aus meiner Sicht in dieser Aufzählung fehlt ist eigentlich ein ganz zentraler. Und zwar der eigentliche Grund, warum im Jahr 2000 das “Gesetz zum Vorrang Erneuerbarer Energien” überhaupt eingeführt wurde.

Ziel des EEG: die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung als zentrales Element für Klimaschutz/ Umweltschutz/ nachhaltige Entwicklung (…)

Erinnert sich noch jemand? Es ging damals vorrangig darum die Erde vor einem unmittelbar drohenden katastrophalen Klimawandel zu retten. Die Tatsache, dass dieser zentrale Aspekt in der aktuellen Debatte um das EEG so gut wie keine Rolle mehr zu spielen scheint spricht für sich schon Bände. Das Thema Klimaschutz ist in der Politik, in den Medien und auch in der Gesellschaft höchstens noch eine Randerscheinung. Wobei zwei Faktoren eine Rolle spielen.

Der erste ist, dass nach über Zehn Jahren medialen Dauerfeuers das Interesse am Klimawandel in der Bevölkerung und Medien deutlich nachgelassen hat. Eine Art Katastrohenmüdigkeit ist eingetreten. Und der zweite und wohl entscheidende Faktor ist der Umstand, dass unser Planet sich, für die meisten Menschen offensichtlich, seit mehr als Zehn Jahren beharrlich weigert die prophezeite Erwärmung zu zeigen. Eine Wahrnehmung, die von den Messdaten gestützt wird. Gerade heute wird berichtet, dass die globale Erwärmung nach Daten des britischen Met Office seit 16 Jahren zum Erliegen gekommen ist. Dieser Zeitraum ist inzwischen genauso lang wie der der Erwärmung vorher.

Die Entwicklung um den Niedergang der globalen Erwärmung als Schreckgespenst kann uns einen Hinweis darauf geben, was dem Mantra “Die Erneuerbaren helfen, langfristig die Strompreise niedrig zu halten” droht. Denn das ist, wenn man die Fünf oben gezeigten Punkte liest, der zentrale Aspekt, auf den die Grünstrombranche jetzt hinaus will. Der Strom aus “Erneuerbaren” komme uns langfristig günstiger als ein Festhalten an fossilen Brennstoffen. Warum sonst sollte sich Deutschland schließlich auf ein so gewagtes Experiment wie die Energiewende einlassen, wenn die dadurch zu erreichenden Emissionsminderungen im weltweiten Vergleich absolut unbedeutend sind?

Mit der jetzt bekannten Erhöhung der EEG-Umlagevon 3,59 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde wird der Glaube an den Kostensenker Grünstrom einen ganz empfindlichen Dämpfer hinnehmen müssen. Eventuell reicht dieser Preisschock sogar aus, um in Politik, Medien und Bevölkerung ein grundsätzliches Umdenken einzuleiten. Eine Abkehr von dem bisher als unumstößlich geltenden Glauben, dass das Heil Deutschlands in der Zukunft einzig in den “Erneuerbaren Energien” zu suchen wäre.

 

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544 Kommentare
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  1. Tja, sieht so aus, als würden unsere Ansichten so langsam Mainstream.
    Der Heilungsprozess der Klimawandel- und Strahlenhysterie betrifft eben auch die Symptome und es zeigt sich vor allem, dass die allseits postulierte ‘einmütige Zustimmung’ des Volks zur Grossen Transformation’ aus einem sehr kleinen harten Kern von Uberzeugungstätern, einem etwas weiteren Kreis aus Gewinnspekulanten und einer sehr grossen Menge aus an sich indifferenten Mitläufern bestand.
    Diese Mitläufer springen ab, sobald spürbare Kosten für sie entstehen und damit ist die ‘Energiewende’ reif für die Müllhalde.

    Die Grafik ‘Industriestrompreise’ ist übrigens eine höchst wertvolle Argumentationshilfe!

  2. Ich glaube, wir mussten durch diesen ganzen Ökoenergiewahn durch.
    Jetzt ist die Ka… am Dampfen, wirklich jeder erkennt die Irrsinnigkeit und Planlosigkeit des ganzen Vorhabens.
    Lieblingsspruch meiner 83jährigen Mutter : Wer weiss, wozu es gut ist.
    Vielleicht kann man ja sogar aus diesem Desaster was lernen. Ich habe die Hoffnung nicht verloren ;)

  3. Ich kenne keinen privaten Stromkunden, der von der Mehrwertsteuer befreit wäre.

    Deshalb empfehle ich, bei Angabe des EEG-Zuschlags stets die korrekte Größe anzugeben. Derzeit nicht 3,59 c, sondern 4,3 c/kWh. Künftig nicht 5,3 c, sondern 6,3 c/kWh.

  4. @ Tritium #1

    Die Grafik ‘Industriestrompreise’ ist übrigens eine höchst wertvolle Argumentationshilfe!

    In der Tat.

  5. Also es tut sich was. Ich hab ja schon seit einiger Zeit, ob hier bei EIKE oder sonstwo, auf die Vervielfältigung der Strompreise, bei Ausbau unter EEG, der Zusatzsysteme hingewiesen, die Zusatzkosten zu einer bereits vorhandenen Struktur nach sich ziehen und ein Schildbürger-Projekt zur Sabotage des Wohlstands einer Industriegesellschaft sind. Von politischen Dealern, die finanzielle Thermik für ihren fliegenden Teppich brauchen promoted werden. Das Korruptionsproblem, was diese Energiepolitik zeigt, ist ein weiteres Kapitel, indem Spiel, den Scharlatanen die mediale Maske der Gutmenschen zu nehmen, sie als erbärmlich opportunistische Saboteure zu outen.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/deutschland_spielt_russisches_roulette/

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ausstieg_aus_dem_ausstieg/

    In diesem Spiel, haben wir den Vorteil konstruktiv zu sein und zu bleiben

  6. @Herr Maier sie maiern die deutsche Stromwirtschaft gehörig ab .
    Interessant wäre auch die Preislage für die Privaten Haushalte.
    Da kann man Mutti nur empfehlen ,die abgeschalteten Kernkraftwerke sofort wieder anzuwerfen mit der Auflage :
    Strompreise wie in den USA!

  7. Wir werden in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten diesbezüglich noch sehr viel “Müll” von den Grünen nebst EEG Profiteuren aller Coleur zu hören und zu lesen bekommen. Diese Bande fängt langsam an zu ahnen, dass es das war mit der sogenannten “Energiewende” um jeden Preis. Um so hysterischer und unsachlicher wird es aber werden. Aber dann begreift hoffentlich auch der Letzte, dass grüne Politik mitnichten dazu taugt, Wohlstand zu mehren, im Gegenteil, grüne Politik macht arm.

    karl.s

  8. Unser Dickerchen beim Kaffekränzchen….

    Altmaier schließt schwarz-grüne Koalition aus

    BILD: Die Kanzlerin hat versprochen, die Ökostromumlage für Verbraucher steigt nicht weiter -- nun tut sie es doch! Warum bricht die Regierung ihr Wort?
    Altmaier: Der Anstieg der EEG-Umlage in dieser Höhe war vor einem Jahr nicht absehbar. Der Zubau mit Solaranlagen war in den letzten beiden Jahren dreimal so stark wie erwartet. Der Grundfehler wurde bereits 2000 von Rot-Grün gemacht: Damals wurde nicht überlegt, wie sich die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Griff halten lassen. Die Quittung gibt es jetzt…………

    Gelogen……gelogen……..und nochmals gelogen.
    Für jeden im Lande, der sich noch etwas Resthirn bewahrt hat, war das fast genau auf den Cent vorhersehbar.
    Was ich schwarz/gelb seit ihrem Amtsantritt schwerstens vorwerfe……..die ham den Müll fein weiter gemacht, den rot/grün eingeführt haben, einschließlich den ganzen Nonsens mit den Umweltministerium.
    Verlogenes Pack nochmal, übertroffen nur noch von einer Spezie……..

    BILD: Die Grünen in Rheinland-Pfalz fordern: Wer den Strompreisanstieg kompensieren will, soll abends das Licht früher ausschalten. Ist das etwa die Lösung?

    Leider konnte ich dieses BILD-Zitat nicht verifizieren……..sollte dieser Spruch aber wirklich echt sein……….dann haben diese Drecksäcke mal wieder ihr wahres Gesicht gezeigt…….menschenfeindlich wie Stalin, Honnecker, Mao………und andere Kotzbrocken der Geschichte.
    Bei diesen Politgesindel aller Parteien wird mir nur noch übel………denn diesen Schmarren hab ich schon 2008 vorhergesagt, die Entwicklung war voraussehbar, die Quittung liegt uns heute vor und darf jetzt von uns allen geblecht werden.
    Es ist wahrlich ein scheiß Wochenanfang.
    H.E.

  9. Jaaa, Onkel Heinz sein allererster Artik bei Readers-Edition…….der eigentlich ursprünglich nur ein Kommentar war….hat genau den Werdegang beschrieben, von dem unsere jetzige Regierung ja soooo überrascht tut……..verlogenes Pack.

    EEG für Dummies. Oder: Wie erkläre ich das dem Kinde

    Um den Bürger ruhig zu stellen ist ihm die großartige Idee gekommen: “Ich bestimme jetzt, wie viel der Supermarkt jetzt noch von den Transportkosten auf den Endpreis umlegen darf.” Dazu wurde im Rathaus eine extra Stelle geschaffen (Netzbehörde), die das zu überwachen hatte. Praktischerweise durfte der Supermarkt diese zusätzliche Stelle gleich mit bezahlen. Der Bürokrat legte den Preis für die Transporte (Durchleitungsgebühren) fest, legte fest, dass der Supermarkt den Transportsektor ausgliedern muss (Unbundling) und legte auch fest, dass die Transportkosten um 1,5 Prozent jährlich zu sinken haben (Anreizregulierung). In der Zwischenzeit mussten die konventionellen Bauern ihre Produktion drosseln, da ja schon jede Menge Nahrung vom Bio-Bauern kam, andererseits mussten Sie noch größere Kühlhallen bauen, um die Lagerhaltung für den Supermarkt zu übernehmen…….

    Inzwischen waren die Preise der Nahrungsmittel so teuer geworden, dass manche Bürger sich das Essen kaum noch leisten konnten. Der Unmut und Hass auf den Supermarkt wurde immer größer. Auch die ideologische Dauerberieselung durch das Lokalblatt hatte seine Wirkung auf die Bevölkerung nicht verfehlt. Es bildeten sich weitere Initiativen gegen die Konventionellen, deren Anbaumethoden den armen Ameisen und den Wald am meisten schadeten, die mussten einfach weg und das Gemüse war eh nicht so gesund von denen. Also blieb dem Bürgermeister nichts anderes übrig, er verbot einigen Bauer ab dem fünften Jahr noch weiter Ackerbau zu betreiben (Atomausstieg). Die Kühlhallen sollten sie aber weiter stehen lassen, damit man die Überkapazitäten der Bio-Bauern weiterhin einlagern konnte, im Gegenteil sie sollten noch mehr Kühlhallen (Regellastkraftwerke auf Gasbasis) bauen. Das widerum kostete auch Geld und das holten die sich beim Supermarktleiter. Die Preise fürs Essen wurden noch teurer. Die Stimmung in der Bevölkerung wurde immer aggressiver und das Lokalblättchen heizte das auch noch zusätzlich an, waren doch inzwischen die Auflagen um das doppelte angestiegen…….

    14. Juni 2008

    Ja liebe Leser, ein kleiner Energie-Blaumann hat genau das schon vor Jahren gesehen, weil die Entwicklung derart vorhersehbar war, weil eine gutmenschenseuche den Verstand und den Taschenrechner abgestellt hat, weil so-genannte Institute gelogen und beschissen haben das die Schwarte gekracht hat……….man log den Hessen sogar vor, das man logger Windräder mit 8 MW Leistung mit sagenhaften 3500 Vollbenutzungsstunden hinpappen kann…….wer mag, kann ja mal meine alten Artikel durchforschen, alles schon dagewesen.
    Kein Wunder also, das Onkel Heinz heut der Pittbull geworden ist, der er heut ist.
    H.E.

  10. Herr Kipp,
    mich würde jetzt noch brennend interessieren wie in einer gleichen Grafk (#4) sich die Endverbraucherpreise weltweit beim Strom im Verhältnis zu den deutschen Endverbraucherstrompreisen verhalten.
    D.h. viel interessanter wäre das jeweilige Verhältnis in den Ländern zwischen Industriestrompreis (der größten Abnehmer wie Stahl-, Glas-,Alu- oder Papierwerke) und dem jeweiligen Endverbraucherpreis. Dass in Rumänien, Polen oder Ungarn der dortige Industriestrompreis unter den deutschen Preisen liegt, dürfte nicht allzu sehr wundern, genauso wenig wie wahrscheinlich die Preise in China, Indien oder Argentinien. Wie seht es dafür in diesen Ländern mit der Stromstabilität aus? Ich denke da auch vor allem an die USA.

    Zumindestens bei Frankreich bin ich mir sicher, dass die Endverbraucherpreise deutlich unter den deutschen Strompreisen liegen -- hatte das mal in einem Forum mitbekommen. Die EdF ist ja quasi ein Staatsunternehmen und liefert mit den ganzen Reaktoren etwa 78% des Stroms -- meistens jedenfalls, wenn im Sommer nicht mal wieder eine große Hitzewelle in Frankreich durchs Land zieht und man dann z.B. aus Deutschland jede Menge Strom beziehen kann, auch von PV-Anlagen mit inzwischen über 30 Gigawatt. Frankreich hat derzeit noch 20 Kernkraftwerke mit 59 aktiven Reaktorblöcken, de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke#Frankreich , gleichzeitig befindet sich aber gerade ein einziger neuer Reaktorblock in Bau. Dabei sollen bis 2019 fünf Blöcke stillgelegt werden (nach den Daten aus Deutschland,de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland , dauert es ja ca. sechs Jahre von Baubeginn bis Inbetriebnahme ):

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nuklearanlagen_in_Frankreich

    Ich werde heute noch etwas zu dem Shale-Oil-“Wunder” in den USA schreiben.

  11. Die Haushaltspreise in Deutschland sind noch(!) die zweithöchsten Europas und der Welt, nur das Windstromland Dänemark hat noch höhere.
    Eurostat 2012 im Wiki
    Ein Gesamtüberblick über die Energiekosten findet sich hier:
    Europe’s Energy Portal

    Und eine Energieübersicht der OECD-Staaten liefert die IEA:
    Key World Energy STATISTICS 2011
    Nach den Daten auf S. 45 sieht Deutschlands Situation so aus:
    Industriestrom: Platz 5, 157 US$/MWh (USA:70 US$/MWh)
    Privatstrom:Platz 2, 352 US$/MWh (USA:118 US$/MWh)
    Wie man sieht, muss ein Unternehmen, das den hohen deutschen Strompreisen ausweichen will, nicht in irgendwelche obskuren Schwellenländer: In den USA kann Aluminium für die 1/2 Stromkosten hergestellt werden (und kein Mensch protestiert gegen den Bau).

    Im übrigen, wenn Sie das so “brennend” interessiert, Herr Becker: Warum nehmen Sie sich dann nicht die 5 Minuten, um das selbst zu recherchieren?

  12. Ups, da hängt ein Kommentar von mir -- wohl zu viele Links :-(

    [ist freigegeben, s.o., Heller]

  13. @Becker

    Erstaunlich, das mit steigenden Industriestrompreises in Deutschland die Versorgungssicherheit schwinden wird, wie Dein komischer Versuch hier die “Relativierungsschiene” zu fahren.
    Die Energiewende ist ein deutschnationales Projekt, warum jetzt auf einmal mit den Franzosen ablenken?
    Weil wir um die Mittagszeit unseren überflüssigen Solarstrom ans Ausland verschenken müssen, ist dat für euch Ökobesudelten ein Indiz für “Exportnation”……….hat ja lange gedauert, bis Du Propagandamännchen wieder was raus gekramt hast, was im grünen Sinne irgendwas beweisen soll.

    Endbverbraucherpreise….keine Nation (ausser Dänemark) ist so unverschämt, sein Steuersäckel derart ungeniert über die Stromrechnung zu füllen wie Deutschland.
    Während ein konventionelles Kraftwerk wohl 5-6 Jahre zur Fertigstellung braucht, sind dat bei einen Pumpspeicherwerk mal eben 20 Jahre…….weil vor allem die grüne Tunke auf die Barrikaden geht wegen der armen Landschaft…..die se wahrscheinlich brauchen um noch mehr Windräder hinzupappen, verlogenes Pack, elendiges.

    In wessen Auftrag schreibst Du, wer bezahlt Dich für die EE-Propaganda……..in welcher Agentur arbeitest Du, warum tipselts Du nur Montags bis Freitags zur Dienstzeit?

    Und ja, ick hab Urlaub…..fallste auf blöde Ideen kommst.
    Euch Lobbyisten muss der Arsch aber schon kräftig auf Grundeis gehen, jetzt wo die ganze Welt weiß, das die deutsche “Energiewende” ein nationales Desaster geworden ist.

    Energie-Ossi……..knurr, wuff, Wadenbiss

  14. Zur Information: Ich bin zur Zeit arbeitslos. Wer will schon einen älteren Diplom-Ingenieur einstellen, der sich auch noch gegen den Mainstream stellt. Zuletzt wollte ich im Bereich EDV Fuss fassen, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Jetzt werde ich mit endgültig dem widmen was ich studiert habe und womit ich mich auch privat immer beschäftigt habe: U.a. mit dem Thema Energie. Ich habe mich allerdings das Thema Energie in den letzten drei, vier Jahren nur immer am Rande beschäftigt, deswegen weiß ich nicht auf Anhieb alle Daten gleich auswendig.

    Wer meint, dass die Mainstreampresse die echten Argumente hat und verbreitet, der tut mir wirklich leid.

    @Tritium
    D.h. also dass Deutschland nicht nur bei den Industriestrompreisen, sondern auch bei den Endverbraucherstrompreisen ziemlich weit vorne liegt? Wer hätte das gedacht.

    In Island wurde eines der größten Aluminiumwerke der Welt gebaut und es gab sehr viele Proteste gegen den großen Staudamm, der dafür extra errichtet wurde. Seltsam nicht wahr, dass Isländer anscheinend “grüner” als wir Deutschen sind. Die Banker haben da oben dafür auch ihr “blaues” Wunder erlebt. Das ist der Vorteil, wenn ein Land nicht zu groß ist. Dann ist nämlich alles nicht so anonym.

  15. Ein kleiner Nachtrag:
    Würde die EEG-Umlage auch von den industriellen Großverbrauchern verlangt, dann sähe es so aus:
    Rund 20% des verbrauchten Stroms ist umlagebefreit. Die neue Umlage von 5,3 Cent würde also, auf alle verteilt, den Industriestrom um 4,2 Cent verteuern und die anderen Verbraucher um 1 Cent entlasten.

    4,2 €-Cent entsprechen 5,5 US-Cent oder 55 US$/MWh.

    Der Industriestompreis würde also von 157 US$/MWh auf 212 US$/MWh steigen. Dann wäre nur noch der italienische Industriestrom (der genau so viel kostet wie der Haushaltsstrom) noch teurer. Für die anderen Industrieländer ergäbe sich ein Abstand von ca. 80US$/MWh oder rund 60% höhere Stromkosten. Dass das kein Pappenstiel ist und ganz weifellos die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beschädigen würde, ist offensichtlich.

  16. Herr Becker,. Deutschland liegt bei den Strompreisen nicht ‘ziemlich weit vorn’, sondern ist sozusagen ‘Vorreiter’ ;-).

    Ich wüsste auch nicht, was uns das kleine Island eigentlich sagen sollte. Meinen Sie, in Deutschland hätte es KEINE Proteste gegen einen neuen Staudamm gegeben?
    Schauen Sie sich mal an, wie gegen den Pumpspeicher Atdorf gehetzt wird -- dabei sind Pumpspeicher ein Kernelement(!) der ‘Energiewende’, ohne die geht gar nichts: Ich legte Ihnen ja bereits dar, dass der Ausgleich der schwankenden EE-Einspeisung durch Regelkraftwerke deren Brennstoffverbrauch so steigen lässt, dass trotz der Wind- und Solarstromeinspeisung unter dem Strich überhaupt kein Brennstoff gespart wird UND dass dann allerhöchstens 20% des deutschen Stroms von Wind und Sonne kommen dürfen, weil darüber keine Regelung mehr möglich ist und der Überschußstrom vernichtet werden müsste.

  17. @Tritium
    Danke noch für den Link zu den europäischen Strompreisen. Die Quelle von Wikipedia, die Eurostat-Seite ( epp.eurostat.ec.europa.eu ) ist allerdings nur sehr bedingt zu gebrauchen. Denn dort werden nur die Nettopreise (z.B. Deutschland: 14,4Ct/kWh) in verschiedenen Darstellungsarten angeboten (u.a. Karte, Tabelle oder Grafik).

    Das ist aber nicht das, was man als Verbraucher an die Stromkonzerne überweisen muss -- schön wärs. Die Frage ist dann woher Wikipedia die Daten für die Bruttostrompreise hat, jedenfalls nicht aus den angegebenen Quellen.
    Ich sehe gerade, dass die dargestellte Grafik zu den Bruttostrompreisen für Privathaushalte von dem Wikipedia-Autor Railweh10 erstellt wurde, der anscheinend nicht einmal virtuell in Erscheinung treten will, obwohl er zahlreiche Grafiken zu Wikipedia beigesteuert hat (u.a. zu S21). D.h. die Angabe, dass die Grafik auf Daten der europäischen Statistik-Behörde beruht, ist definitiv falsch. Aber damit muss man bei Wikipedia ja immer rechnen, weswegen es ja auch nicht die Grundlage wissenschaftlicher Arbeit sein darf.

  18. @Becker
    Sorry, wenn Du Ingenieur bist, bin ick der Graf von Monte Cristo.
    Wenn Du gegen den “Mainstream” schreibst, bin ick der Papst.
    Wer sich jahrelang so nebenbei mit “Strömlingen” beschäftigt, denkt wohl heute alles im intellektuellen Griff zu haben?
    Du schreibst Gülle……..und das Werkstags zwischen 7:00 -- 16:00……….als Arbeitlsloser aber echt ne stabile Schreibe, gelle.
    Übrigens……auch wenn Du Assi bist, kannste ruhig den Namen nennen, auf den sich Deine Antwort bezieht……..aber Grüne hatten ja eh nie Anstand.
    Wen willste hier eigentlich verarschen?
    H.E.

  19. @Tritium
    Das mit den Regelkraftwerken hatte ich noch nicht gelesen, ich habe noch sehr vieles in der “Zu-Lesen”-Pipeline. Ob meine Argumente jetzt zu ihren Regelkraftwerken passen weiß ich daher nicht, aber ich möchte trotzdem noch einmal darauf hin weisen, dass Regelenergie nur die Energie umfasst, die nicht durch die tägliche Wettervorhersage für Wind- und Solarkraftwerke genau im Voraus bestimmt werden kann. Regelenergie (Sekunden-,Minuten- und Stundenreserve) wird auch benötigt, wenn mal wieder ein Kernkraftwerk abraucht. Dazu lese ich gerade noch die letzten 10 der 52 Seiten der sehr informativen Studie von Herrn Renneberg über die Risiken alter Kernkraftwerke.
    Zudem hatte ich hier bei ScienceSceptical schon auf die Möglichkeit hingewiesen elektrischen Strom in Wärme umzuwandeln und so in sehr großem Umfang sinnvoll und kostensparend zu speichern, aber die inzwischen bestehende Monopolsituation sowohl was den Bereich der Erzeugung aber auch den Bereich der Verteilung angeht, lässt diese Möglichkeit nur unter ferner liefen erscheinen, Dank überteuerter Netzentgelte.

  20. Lieber Herr Becker,

    wenn Sie es für eine gute Idee halten, Strom zwecks Speicherung in Wärme zu verwandeln, sind Sie ein höchst seltsamer Ingenieur.
    Es würde mich auch interessieren, wie Sie die Wärme des überschüssigen Solarstroms im Sommer für den Winter konservieren wollen. Oder wollen Sie gar aus heissem Wasser wieder Strom machen?

    Wieso halten Sie die Netzgebühren für zu hoch? Über deren Höhe wacht die Bundesnetzagentur, die Preise werden vorgeschrieben!
    Haben Sie sich, in bezug auf die Netzentgelte auch mal folgende Gedanken gemacht:
    Wenn eine intermittierende Energiequelle nur eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 20% hat (wie z: B. die Windkraft), dann muss die installierte Leistung mindestens 5 x so groß sein wie der Durchschnittsverbrauch.
    Das bedeutet aber, dass bei Spitzenleistung des intermittierenden Erzeugers mindestens das vierfache dessen erzeugt wird, das sofort verbraucht werden kann. Der Rest muss abtransportiert und gespeichert werden. Dazu braucht man aber logischerweise auch ein Netz, das diese vierfache Menge verkraften kann; es müsste also 4x stärker und dichter ausgebaut werden.
    Da Netzkosten aber Fixkosten sind (Der Leitung ist es egal ob gerade Strom durchfliesst oder nicht, sie verursacht immer die gleichen Kosten) würde eine Vollversorgung Deutschlands mit Windstrom zu Netzgebühren von etwa 4 x 6 = 24 cent/kWh führen. Wohlgemerkt: NUR die Netzgebühren wären dann praktisch doppelt so teuer wie der Strom heute ist (Derzeit kostet die kWh 14 Cent für Erzeugung, Transport und Vertrieb)!

  21. Herr Becker braucht noch ein bißchen für die letzten 10 Seiten, bei der erreichten Angst zahlt er alles ;-)

  22. @Becker
    Boah eyh…….Regelleistung wegen Sonne und Wind…..schon mal an die Last gedacht, Du Laie?
    Ahh, wenn mal ein Kernkraftwerk abraucht………sach doch gleich, das Du Anti-Atomfuzzi bist….erleichtert die Sache ungemein mit Dir….Schublade unten Links…….teuren Strom für schnöde Heizung verschwenden…….Du bist und bleibst ne gelöscht Propagandamaschine, egal wie intellent Du tust.
    Geh bei den Ökos spielen, hier jedenfalls mach ich jedes Deiner Pseudoargumente platt.

    Du hast keine Argumente, Du bist derart leicht zu zerlegen, das der Pittbull nich mal den Knochen zerknacken muss….gelöscht.
    Bähh, da sind mir die echten Bäcker zehnmal lieber, die produzieren wenigstens was nahrhaftes.
    Du bist das Geld nicht wert, was man Dir für Deine Propaganda zahlt.
    Würg und……..
    H.E.

  23. @Rat für Energie Ossi :Knurr wuffi ,erhol Dich im Urlaub und beiß doch da eher in schöne Mädchenbeine,aber ganz sanft!
    Das lenkt ab von unliebsamen Öko Starkströmen, hin zu sanfter statischer Energie, die sich wohlig anfühlt im Biß!

  24. @Becker
    überteuerte Netzentgelte………….[…].
    Die Netzentgelte werden von der Bundesnetzagentur geregelt……….und die Netzbetreiber müssen klagen um wenigstens die Kosten rein zu kriegen, die anfallen, um die EE im Verteilnetz zu integrieren.
    […].
    E-O….[…]

    Die diesem Blog nicht angemessene Ausdrucksweise wurde von mir (Heller) entfernt. Die Löschungen sind durch […] kenntlich gemacht.

  25. #20. Tritium

    Wohlgemerkt: NUR die Netzgebühren wären dann praktisch doppelt so teuer wie der Strom heute ist (Derzeit kostet die kWh 14 Cent für Erzeugung, Transport und Vertrieb)!

    Hallo Tritium,

    jo, und von den bisher nur in den Köpfen grüner Fantasten rumspukenden Speichern gar nicht zu reden. Das Speicherproblem wird ja momentan mal eben total ausgeblendet. Das Netzproblem ist eben halt auch nur die halbe Wahrheit.

    karl.s

  26. @Willi
    In schöne Mädchenbeine beisse ich nich…höchstens lecken.
    Sorry….bei Öko-Tonbändern wird automatisch der Pittbull aktiviert……….die ham uns seit wenigstes 10 Jahren mit ihren erneuerbaren Müll verarscht……jetzt ist endgültig Schluss.
    Keine Gnade für Labertaschen ohne E-Ausbildung und -Erfahrung, egal wie der gelöscht auch heißen möge.
    Ökos beleidigen meine Berufsehre………und da kennt Onkel Heinz keinen Spass mehr.
    H.E.

  27. @Stephan Becker #10

    Die französischen Verbraucherpreise können Sie hier nachsehen.

  28. Heinz,

    etwas Mäßigung würde dir trotzdem gut tun.

  29. @Tritium
    Sehr geehrter Herr……….Mäßigung ist dann angebracht, wenn man den Gegner wenigstens a bisserl Intelligenz zugestehen mag.
    So aber, wie in den letzten Jahren die altangestammten Energieversorger als das Grundübel überhaupt dargestellt wurden…..als die fiese Sau, die den nachhaltigen Umbau der Netze angeblich gebremst haben, die angeblich immer noch die Milliarden abschöpfen, die…,die den grünen Ideen entgegenstehen, für all den Schrott an den Marterpfahl gestellt werden…..den wir nicht verursacht haben…………..wird es endlich Zeit, diesen verlogenen Gesindel Paroli zu bieten.
    Welch Schmähung musste ich mir in den letzten Jahren als Versorger bieten lasen, welch verbale Prügel musste ich mir dienstlich gefallen lassen……..jetzt ist SCHLUSS.
    Wenn meine verbalen Ausdünstungen den einen oder anderen Akademiker etwas zu krass erscheinen mag…….ist es beileibe noch nicht im Ungefährsten das, was gerade in mir vorgeht, bezüglich Energiewende.
    Ich bin krass…..und nur durch den Admin zu stoppen.

    Ökos sind unter gelöscht einzuordnen,

    und die ham wenigstens noch ne Existenzberechtigung, gelöscht.
    H.E.

    …und der Admin stoppt. Stephan Becker hat sich im Gegensatz zu Ihnen nichts zuschulden kommen lassen. Außer eine andere Auffassung zu vertreten. Er ist hier als Mitdiskutant weiterhin willkommen. Sie dagegen stehen (mal wieder) außerhalb, Herr Eng. Sie gefährden dieses Blog durch Entgleisungen wie oben. Welche Reaktion erwarten Sie eigentlich darauf?

  30. Nun ja, ich hatte gerade mal wieder ganz schön viel Arbeit, die Kommentare von Heinz Eng durchzusehen und die Beleidigungen und üblen Nachreden zu löschen. Ich hoffe, ich habe nichts übersehen. Ich finde es echt schade, wenn Leute auf diese Weise das Blog zerstören, ohne darüber nachzudenken. Ich habe auch keine Lust mehr, mich darum zu kümmern. Das funktioniert hier nur, wenn wir uns auf unsere Leser verlassen können und nicht ständig moderieren müssen.

    In Zukunft werden solche Entgleisungen nicht mehr einfach nur editiert, sondern gleich ganz gelöscht. Und der zugehörige User gleich mit.

  31. @ Alle :das stimmt schon :Die Grünen hatten nie Anstand . Man muß sich aber nicht unbedingt auf deren Niveau
    begeben .Irgendwann war ich mal in deren Laden : Ergebnis : Was hier geredet wird bestimmen wir!
    Das mag auch anderswo so sein-aber :Schluß, ich hab nachgeguckt ,bin hier ja nicht in der Plauderecke.
    Tschuldigung!

  32. @Heller
    Ok…ich fahre wieder runter.

    Ein kleiner Teil all dessen, was ich mir von Ökos bisher bieten lassen musste hab ich mal hier gucken lassen, was mir aber nicht im geringsten leid tut.
    Was man in den Wald reinruft………..kommt gelegentlich auch wieder zu 100% zurück.
    Im Gegensatz zu Ihnen hab ich die Energiewende voll an der Backe…….und im Gegensatz zu Ihnen, weiß ich, das der Irrsinn noch ne Weile weiter geht, weil eben einige Lobbys schon viel zu stark geworden sind.
    Trotzdem immer schön mit anzusehen, wie man auf Onkel Heinz aufpassen tut….fühlt man sich doch gleich als Mündel der Erwachsenen.
    Onkel Heinz….nie gut Kirschenessen

  33. @Peter Heller :Den Heinz löschen ist nicht gerade demokratisch ,der hat wie ich meine, harten brutalen sarkastischen Humor!
    Ist der Herr Peter heller betroffener Grüner?
    Ich weiß ich steh ja auch häufig auf gewissen “Abschußlisten!

  34. PS. Ja ihr lieben Ökos…….Zensur geht auch untereinander…….zumindest passt hier wenigstens jemand auf, das niemand über die Stränge schießt, was man gelegentlich bei Euch nicht erkennen kann.
    Selbstkorrektive, die funktioniert………warüber der Pittbull nicht einmal böse ist, Cheffe passst auf….und das ist auch gut so.
    Onkel Heinz….kann leider nie bei fremden Threads den eigenen Müll administrieren

    PPS. Heller……..toll aufgepasst…….nach ner Stunde war selbst mir meine Antwort zu heftig. ^^

  35. @Becker #19

    Regelenergie (Sekunden-,Minuten- und Stundenreserve) wird auch benötigt, wenn mal wieder ein Kernkraftwerk abraucht. Dazu lese ich gerade noch die letzten 10 der 52 Seiten der sehr informativen Studie von Herrn Renneberg über die Risiken alter Kernkraftwerke.

    …..die von Ihnen genannte Studie über „abrauchende Kernkraftwerke” kommt lediglich zu dem Schluss, dass „nach dem geltenden Atomgesetz die Erzeugung von elektrischer Energie durch Kernkraftwerke nur noch bis zum Ende der vorgesehenen Laufzeit geduldet werden solle, weil der Betrieb der Kernkraftwerke nach der Auffassung des Gesetzgebers nicht sicher genug sei. Das Bundesumweltministerium habe bislang keine aktuelle Bewertung der Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke nach dem Stand von Wissenschaft und Technik vorgelegt. Aus den bereits bekannten Untersuchungen ergäbe sich jedoch, dass bei allen Kernkraftwerken Fehler, die durch Alterung zumindest mitverursacht sind, zunehmen würden. Bei den Kraftwerken der älteren Baulinien sei die altersbedingte Fehlerrate wesentlich höher.”

    Die 2010 erstellte Renneberg-Studie bezieht sich damit insbesondere auf die 2011 bereits abgeschaltenen Kernkraftwerke….. Vielleicht sollten Sie lieber mal die „Kurzanalyse der Kraftwerks- und Netzplanung in Deutschland bis 2020 (mit Ausblick auf 2030)” der dena (von 2008) lesen, um zu brauchbaren Erkenntnissen über die wachsenden Probleme bei der Versorgungssicherheit in Deutschland zu gelangen.

    Kurzanalyse der Kraftwerks- und Netzplanung in Deutschland – Schlussfolgerungen und Fazit

    Bei der 2020 zu erwartenden Stromnachfrage wird die Jahreshöchstlast mit Kraftwerkskapazitäten am Standort Deutschland nicht mehr vollständig gedeckt. Diese Aussage trifft auch zu, wenn derzeitige Planungen für fossile Kraftwerksneubauten, für die eine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit besteht, berücksichtigt werden. Dies gilt auch bei engagierter Ausschöpfung der Stromeffizienzpotenziale und bei Erreichen der Ziele zum Ausbau der regenerativen Energien (auf 30%) und der Kraft-Wärme-Kopplung (auf 25%). Die Erreichung dieser Ziele kann heute noch nicht als gesichert angesehen werden.

    Bei Umsetzung des Energieprogramms der Bundesregierung, also bei einem sinkenden Stromverbrauch, wird bereits ab 2012 nicht mehr genügend gesicherte Kraftwerksleistung zur Verfügung stehen, um die Jahreshöchstlast zu decken. Bis 2020 wächst die Differenz zwischen Jahreshöchstlast und gesicherter Kraftwerksleistung auf rund 11.700 MW. Bleibt die Stromnachfrage dagegen konstant, wird die Differenz zwischen Jahreshöchstlast und gesicherter Leistung in 2020 rund 15.800 MW betragen. Eine Laufzeitverlängerung der Kernenergienutzung um 20 Jahre, auf dann durchschnittlich 52 Jahre, würde diese Differenz je nach Szenario um 10 bis 15 Jahre verzögern.

    Deshalb wird ein Weiterbetrieb bestehender Kraftwerke über die bisher geplanten Laufzeiten notwendig, um eine Stromlücke zu vermeiden und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

    Zur Deckung der Jahreshöchstlast stellen auch Stromimporte aus dem Ausland keine Alternative dar. Eine aktuelle Studie der UCTE zeigt auf, dass die vorhandenen und geplanten europäischen Kraftwerkskapazitäten ab 2015 nicht ausreichen, um eine verstärkte Nachfrage in Deutschland zu decken.

    …..eine völlig absurde Idee, diesem Problem könnte man mit weiterem ungebremstem In-die-Landschaft-pappen von Zufallsstromerzeugern – und vor allem dadurch notwendigen Zubau von bis ins groteske überdimensionierten Stromnetzen begegnen.

  36. @Onkel Heinz #34

    …..ick wollte schon den Struppi von der Leine lassen….. wuff!

  37. @Struppi
    Keine Chance…..meine Töle is größer.
    Knurrrrrrr
    Onkel Heinz…….jedweder Agressivität

  38. PPPSSSS……ick mach dat einfach mal wie unsrer Politiker, wat geht mich mein Geschwätz von gestern an.
    Ähmmmm……..lieber Leser, nach eingehender Analyse meines eigenen Geschwätz…muss ich leider feststellen….das die Pseudorealität meinste dunkelsten Phantasien übertroffen wurden.
    Sollte ich hier jemanden verbal irgendwie auf den unsichtbaren Schlips getreten haben sollen…..meine Scham möge Ihn unendlich hinterherschwimmen…….und nie erreichen.
    Ups….böser Köter…..Aus, Pfui, Platz.
    H.E.

  39. @Onkel Heinz #37

    ……hi hi, auf die Größe kommt’s net immer an…..

  40. Passend zum Thema auf Zettels Raum

    Sollen sie doch Kuchen essen

  41. #39. Tim Hardenberg

    ……hi hi, auf die Größe kommt’s net immer an…..

    wohl wahr, wohl wahr ;-)

  42. @Tim und Karl
    Ach, ihr seid so lieb zum Pittbull………so einen schönen Kauknochen kann ich einfach nich liegenlasen.

    Und wenn die ausgebeutete Bevölkerung über steigende Belastungen klagt? Dann reagieren grüne Politiker wirklich so, wie es damaligen Adligen in der Anekdote unterstellt wird: Dann empfiehlt die grüne Ministerin Lemke aus Rheinland-Pfalz, die Familien sollten bei steigenden Strompreisen doch “einfach mal das Licht ausschalten”.

    Man möge mir meine sarkastische Süffisanz in obigen Kommentaren verzeihen, zumal ich mich einer eingehenden korrekten politischen Sprache bedienend, der derob Frechheit eschoffirierend reagierenden Personalien,neutral meinungsrelevant enthalten möchte.
    PS. Wer meine letzten Komentar kapiert hat…kriegt den Noooobellen Preis.
    H.H.

  43. @ HHHHHHHHHHHHaaaaaaaa Ihro Gnaden geruhten sich an das gemeine folg , äh Volk zu wenden !

  44. Psssst, kleine Info………ich mag die Artikel von Onkel Heller ungemein……es liegt lediglich an meine minderbemittelte Intelligenz, das ich einfach nich kapier, wat dat geniale Mensch mir sagen will.
    Kein Grund Onkel Heller zu hauen……dat fängt OnkelHeinz ganz mit einem kalten Lächelchn ab.
    SkSc kriegt ihr nich klein…trotz Onkel Heinz……bähhhh.
    H.E

  45. @karlchen #40

    ….ja, der Zettel bringt es auf den Punkt mit den grünbesudelten Ratgebern…..

    ….. Dann empfiehlt die grüne Ministerin Lemke aus Rheinland-Pfalz, die Familien sollten bei steigenden Strompreisen doch “einfach mal das Licht ausschalten”.

    Andere Grüne empfehlen stromsparende Geräte. Schon klar: Wer sich die Stromrechnung nicht leisten kann, der soll sich eben einen neuen Kühlschrank kaufen.

    …..die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. „Mein Haus…. meine PV-Anlage…. mein E-Mobil…. mein eigener Wald…..“ ….. im „Photovoltaikforum” kannste derartige Gutmenschen-Ergüsse mitlesen:

    von phoenixx2007 » 06.09.2012, 08:47

    Guentherm hat geschrieben: @phoenixx2007

    …..Was mich interessieren würde, mit was du dein Haus heizt, gehe davon aus du hast eins.
    Der richtige Weg zur umweltfreundlichen Energie und sparsamen Energieverbrauch wäre doch.

    1. Energiesparende Geräte
    2. Wärmedämmung
    3. Solar aufs Dach ca 10kw für Einfamilienhaus
    4. Heizung Erdwärme WP
    5. eAuto

    Hallo!

    Das ist natürlich wie Du sagst!
    1. hat man natürlich mittlerweile
    2. hab ich seit dem Jahr 2000
    3. ……….Photovoltaik seit Mai 2005 + 2007 zusammen ca 50kwp
    4………Heize mit Holz aus dem eigenen Wald, das macht ja sogar 2xWarm und 16qmSolarthermie ab 2000
    5……….nach dem ich Pflanzenöl in über 100000km seit 2006 fahren habe ist …
    6……..nun ist eben das FullElektro Auto dran

    …..hossa, eigener Wald !!!….. vielleicht auch bald noch ’n eigener Jagdhüter….. und eigenes Gesinde zur nachhaltigen Pflege des Niedrigenergiehauses.

    Da fällt mir nur noch Andreas Rebers ein:

  46. @#35

    Hallo Herr Hardenberg,
    Sie werden es wahrscheinlich nicht glauben, aber ich beherrsche sogar das Lesen von Zeit- und Datumsangaben. Die finde ich bei einem Dokument sowieso sehr wichtig, egal ob bei einer wissenschaftlichen Studie oder bei einem Artikel. Deswegen bekomme ich auch immer die Krise, wenn in einem Dokument diese Angaben fehlen.
    Übrigens: Ich vermute mal, dass Sie die Studie schon länger nicht mehr ganz gelesen haben:

    Für die anderen Leser: Auf Seite 11 der Studie “Risiken alter Kernkraftwerke”, gruene-linke.de/wp-content/uploads/2010/07/Renneberg_Studie_Schrottreaktoren_2010-07.pdf , kann man eine sehr interessante Grafik sehen. Diese zeigt Trendlinien für die Anzahl von (meldepflichtigen?) Ereignissen mit Altersrelevanz (d.h. Ereignissen, die sich aufgrund des Alters von Bauteilen, Systemen, Personen oder Dokumentationen ergeben). Besonders den Verlauf der Ereignis-Kurve für die Druckwasserreaktoren der 3.ten Baureihe (Grafenrheinfeld, Grohnde, Philippsburg 2 und Brokdorf) sollte man sich genauer anschauen. Nach dem Trend dieser Kurve düften bei diesen genannten KKWs die Zahl der Ereignisse bereits bei 25 für den Fünf-Jahreszeitraum bis 2013 liegen, d.h. auf einem höheren Niveau als die KKWs, die seit August 2011 abgeschaltet sind und zum Siedewasserreaktortyp ’69 und zum Druckwasserreaktortyp der 2.ten Baureihe gehören, im Zeitraum 2004-2008 hatten. Man kann diese Störanfälligkeit z.B. des KKWs Grafenrheinfeld an der “Mittleren Verfügbarkeit” ablesen, die nur noch bei etwa 88% und damit beim niedrigsten Wert aller noch aktiven Blöcke liegt (s. de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland ). Deshalb wird dieser Block ja auch spätestens Dezember 2015 abgeschaltet.

    Wenn Sie von Zufallsstromerzeugern reden, dann rede ich halt von Katastrophen-eingeplant-Anlagen, statt Kernkraftwerken. Wie wär das? ;-)

  47. ‘Psssss, nochmals PPPSSS…lieber Peter.
    Ich weiß, das ich der schwarze Schatten diese Blogs bin, das Ekelpaket, das niemand gerufen hat…….der Kotzbrocken, den niemand wirklich mag, der Typ, den eigentlich niemand wirklich hören mag….und trotzdem bin ich da, wie der fiese Pickel im Gesicht.
    Du darfst jederzeit meine Antworten kritisíeren……Kommentare löschen……aber einen Blaumann endgültig auszulöschen……werde ick Dir zur Hölle machen.
    Du bist Rudis Vize………..mach Deinen eigenen Blog auf……..da kannste wegen mir sperren wen Du magst, vllt interessiert es einen von den Sc.Sk Lesern sogar.
    Die Wahrheit ist brutal……….., der Pittbutt ist brutal………..wegen mir, schlaft weiter in euern Kuschelkissen.
    Energie-Ossi…….Kirschenenrnte is zu Ende

  48. @Becker

    Sie werden es wahrscheinlich nicht glauben, aber ich beherrsche sogar das Lesen von Zeit- und Datumsangaben…..

    …..Wenn Sie von Zufallsstromerzeugern reden, dann rede ich halt von Katastrophen-eingeplant-Anlagen, statt Kernkraftwerken. Wie wär das?

    ….dass Sie des Lesens mächtig sind, habe ich zu keinem Zeitpunkt angezweifelt.

    „Katastrophen-eingeplant-Anlagen” ist leider nur wohlfeile Propaganda – „Zufallsstromerzeuger” dagegen leider die bittere Realität….. aber Sie können natürlich reden, wovon Sie wollen, das ist Ihr gutes Recht. Niemand will Ihnen hier ’ne andere Meinung aufdrängen.

  49. @Onkel Heinz #47

    …..dat rutscht wieder unter die Gürtellinie und is völlig überflüssig…… lass es sein, Pitting Bull! :-(

  50. @Heller
    Ich weiß das Rudi ne Menge auf Dich hält…..ich weiß, das ich Rudi ein verdammtes fettes Stückchen mag………..ergo versuch nie ein Keil rein zu treiben.
    RUDI is Nr. 1…..wenn er mich kanzelt, is dat ok……….aber halt Du Dich gefälligst raus .
    Mir is Dein Doktor scheiß egal…………mir is es auch egal mit welchen Wirtschaftsgurus Du abhängst….mir isses es aber nich egal, wenn Du mir das Wort verbieten willst und gleichzeitig dienstlich den Zukunstforscher mimst.

    Energis-Ossi is ne Institution….und wenn ihr mich sperrt…….ist mir das inzwischen auch scheißegal.
    H.E. …zu Heller sag ick nix

  51. @Tim
    Is mir wurscht……..ick hab nich vor den Nobelpreis für falsche Freundlichkeit zu gewinnen.
    Eh….wann sperrt mich endlich jemand.
    E-O.-…….eigenes Köppchen wird immer bestraft.
    H.E.

  52. @Onkel Heinz #51

    …..sorry, mein Freund, aber die Nummer, die Du grad abziehst, findet leider nicht meine Zustimmung und Begeisterung….. und das hat auch überhaupt nix mit „falscher Freundlichkeit” zu tun, die erwartet sicher niemand.

    …..wat haste eigentlich geraucht heute?

  53. Onkel Heinz ist Vorstand im Verein für deutliche Worte! Verschärftes Lob. Und der Admin sollte sich überlegen wen er zurückpfeift. Was Herr Becker hier absondert ist so was von durchschaubar. Herr Becker schadet SSB, nicht Herr Eng.

  54. @ Heinz

    Was läuft denn hier gerade? So wie ich das sehe sind in #22 und #24 die Pferde ein wenig mit Dir durchgegangen. Kann sicher passieren. Aber mal ohne Scheiß, haben wir das hier nötig? So wie ich das sehe werden in Diskussionen meistens diejenigen ausfällig, die die schlechteren oder gar keine Argumente vorzuweisen haben. Und dass das hier nicht der Fall ist liegt für mich auf der Hand. Also, tu Dir und uns einen Gefallen und bleib bei Deinen Antworten sachlich.

    Besten Dank,
    Rudolf

  55. @ Oswin Müller

    Auch hier gilt: Der Ton macht die Musik. Und so weit ich das sehe, ist Herr Becker bei allem was er schreibt sachlich geblieben. Wenn er inhaltlich kritikwürdiges schreibt, was ich ganz genauso sehe, sollte eine Kritik daran eben auch sachlich aussehen. So funktioniert das hier, und das ist gut so, Pöbelforen haben wir nun wahrlich schon genug im Netz.

  56. @ Tim Hardenberg, herzlichen Dank für den Link zu Andreas Rebers, ich hab seine ersten öffentlichen Auftritte noch in bester Erinnerung.

    Das Engagement mit dem hier argumentiert wird, Links Zusatzinformationen liefern, das gefällt mir. Ich hab ja letztens schon den Kern der Grünen Teppichflieger hier und bei Novo-Argumente (Das Dumme am Kiffen) versucht zu beschreiben, nämlich die Seite der gnadenlos Destruktiven, die weder Hoffnung noch Zuversicht und schon gar keine Konstruktivität vertreten, sondern im moralischen Müllstrom eines Zeitgeistes dahintreiben.
    Vereinzelt auch noch probieren mit scheinheiligen Argumenten für ihre Destruktivität Relationen aus dem Käppchen zu zaubern.
    Die Energiewende ist und bleibt so verrückt, wie Ideen von Drogensüchtigen, denen alles sch..egal ist, Hauptsache sie werden bezahlt.
    Womit wir wieder bei der politischen Prostitution sind, denn da ist die Ursache, da stehen finanzpotente Freier und mieten sich Polithuren.

  57. @ Becker:

    War Fukushima denn nach Ihrer Auffassung eine Katastrophe? Und wenn ja: Worin genau hat diese bestanden?

  58. ®Rudolf
    Sorry…Du hast wahrlich recht…die blöden Gäule sind mal wieder mit mir durchgegangen.
    Es gibt leider Tage……die ich aus einbruchgsrelevanten Gründen nicht nennen darf………wo mein bisserl Restwertgefühl vollkommen den Bach lang runter rutscht.
    Man möge mir (besonders Herr Heller) meine akute emotiomale Ausnahmesituation verzeigen.

    PS.Wenn ich das Arschloch erwische….gibbet ne Mengte Arbeit für den Zahnarzt-
    H.E.

  59. @ Stephan Becker # 46:

    Es ist also, wie ich mir schon dachte; Sie sind nicht an Diskussionen interessiert, sondern wollen nur Propaganda abladen.

  60. achgut.com (Kulke):

    Die Schröder-Fischer-Regierung kommt immer noch teuer

    …..Für diejenigen, die den Ökostrom verkaufen, hat sich das Erneuerbare Energien-Gesetz, auf dem all dies beruht, zu einer Gelddruckmaschine ohne Risiko entwickelt, so wie es EZB für die Schuldnerländer inzwischen auch ist, und damit schließt sich wieder der Kreis des rot-grünen Handelns. Wenn es jetzt heißt, das Volumen der EEG-Umlage übertreffe alle Vorhersagen, dann darf man schon mal fragen, was Umweltminister Trittin einst erwartet hatte, wenn er die Profiteure des Gesetzes von allen Fährnissen der Marktwirtschaft befreite……

    Who the fuck was „Umweltminister Trittin”? Do you remember?

  61. Lieber Tim Hardenberg ( Beitrag # 45),

    vielen Dank für die positive Rückmeldung. Ich möchte aber nicht mit fremden Federn geschmückt werden. Diesen schönen Artikel schrieb ein anderer Autor von Zettels Raum, R. A..

    Herzlich, Zettel

  62. @Zettel

    ….sorry, hab ich übersehen, dass das R.A. angeZETTELt hat !

    Viele Grüße
    Der struppige Tim

  63. Hi,
    ich reibe nur meine Augen vor Staunen

    Preisexplosion beim Strom beginnt gerade erst

    Ökostrom-Umlage war längst noch nicht alles

  64. Vielleicht kommt mein Kommentar jetzt doppelt, dann tut es mir leid, aber gerade ist mein abgeschickter Kommentar nicht erschienen. Ich hatte gestern versehentlich meinen Browser auf Offline geschaltet und dies nicht gemerkt und mich gewundert, dass meine Kommentare nicht erschienen -- es war wohl zu spät.

    @Tritium

    Es würde mich auch interessieren, wie Sie die Wärme des überschüssigen Solarstroms im Sommer für den Winter konservieren wollen. Oder wollen Sie gar aus heissem Wasser wieder Strom machen?

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich diese Art der Stromspeicherung als saisonalen Speicher betrachte? Es ging nur um die Frage des Abfangens der überschüssigen Windenergie wegen der Netzbelastung, nicht um die Frage wie man Strom saisonal speichern soll.

    Wieso halten Sie die Netzgebühren für zu hoch? Über deren Höhe wacht die Bundesnetzagentur, die Preise werden vorgeschrieben!

    Ich hatte erst letzten Donnerstag dem lieben Herrn Eng etwa vier Links zu Artikeln des Bundes der Energieverbraucher präsentiert, in denen es um überhöhte Netznutzungsentgelte ging. Und die Netznutzungsentgelte sind demnach immer noch zu hoch und mit einer Höhe von ca. 6-7 Cent pro Kilowattstunde machen diese den zweitdicksten Brocken beim Strompreis aus (laut Wikipedia sollen die Netznutzungsentgelte “nur” ein Fünftel, also etwa 5 Cent, des Preises für Privathaushalte ausmachen -- Artikel “Strompreis”. Der größte Anteil ist die Stromerzeugung, die sich laut Artikel wie folgt zusammensetzt:

    Der Preis für die Stromerzeugung umfasst neben Kosten der Stromgewinnung und den Kosten für CO2-Emissionsrechte auch den Gewinn des Stromversorgers. Der Preis für die Stromerzeugung lag im Mittel für Haushaltsstrom 2011 bei 8,9 ct/kWh.

    de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

    Wenn eine intermittierende Energiequelle nur eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 20% hat (wie z: B. die Windkraft), dann muss die installierte Leistung mindestens 5 x so groß sein wie der Durchschnittsverbrauch.

    Herrn Rassbach hatte ich ebenfalls letzten Donnerstag folgendes geschrieben:

    Im übrigen ist z.B. der Regelenergiebedarf von 2002 bis 2004 um 12% gefallen (laut Verband der Netzbetreiber, VDN, in ihrer veröffentlichten Leistungsbilanz: Von 8.300 MW auf 7.300 MW trotz Zubau um 6.000 MW Windleistung, s. “Hintergrundinformation -- Regelenergie und Leistungskredit der Windenergie” u.a. bei Wind-Energie.de).

    Ganz kurz, ganz klar: Windkraftzubau => Reduzierung der Regelenergie (zumindestens war das in diesem Zeitraum so, nichtsdestotrotz kann man hier wahrscheinlich interpolieren).
    Wie kann das sein wo doch die Windenergie so eine unzuverlässige, unkalkulierbare, ja gefährlich intermittierende Energiequelle ist?

    Das bedeutet aber, dass bei Spitzenleistung des intermittierenden Erzeugers mindestens das vierfache dessen erzeugt wird, das sofort verbraucht werden kann. Der Rest muss abtransportiert und gespeichert werden. Dazu braucht man aber logischerweise auch ein Netz, das diese vierfache Menge verkraften kann; es müsste also 4x stärker und dichter ausgebaut werden.

    Noch haben wird die Situation, ohne den (wahrscheinlich unnötigen) Megaausbau der Offshore-Windkraft durch Groß-Konzerne, dass wir den benötigten täglichen Strom entweder von Windkraft- und PV-Anlagen beziehen oder von KKWs, Kohle- und Gaskrafwerken. Dafür reichen die Netze. Im übrigen sorgen die überall dezentral aufgestellten PV-Anlagen für eine ENTLASTUNG (in Worten: ENTLASTUNG!) des Stromnetzes, weil der für die Verbraucher jeweils lokal erzeugt wird OHNE über lange Höchst- oder Hochspannungsleitungen transportiert zu werden.
    Über die Zukunft (in ein paar Jahren) müssen wir uns jetzt die Köpfe zerbrechen und da könnte z.B. die Lösung mit der Wärmespeicherung mittelfristig eine Lösung sein, bis elektrische Stromspeicher in großem Umfang und billig zur Verfügung stehen. Noch vor etwa 17 Jahren hatte niemand beim VDEW die Photovoltaik auf der Rechnung -- frühestens für vieleicht 2020. Wenn Batterien schon seit 1900 weiter entwickelt worden wären, dann müssten wir heute überhaupt nicht mehr diskutieren, aber da waren ja die Ölkonzerne vor, vielleicht auch noch heute.

    @anorak2

    Danke für den Link

  65. Also zumindestens in meinem Fall gibt es nicht nur eine Textlängenbegrenzung, sondern auch einen Filter auf Formatierungs- und Linkzeichen wie “blockquote” oder die Schrägzeichen für Links. Damit ist für mich das Maß jetzt voll. Auf eine Diskussion hier lege ich keinen Wert mehr, da anscheinend eine solche nicht erwünscht ist. Ich mache dafür an anderer Stelle weiter, wo man echten Argumenten gegenüber vielleicht aufgeschlossener ist.
    Zu Fukushima: Ja das ist für mich eine Katastrophe, weil dort unnötigerweise vielen tausend Menschen Leid und finanzielle Not zugefügt wurde. Das Ganze ist für mich eine sehr merkwürdige Katastrophe gewesen, mit vielen merkwürdigen Vorkommnissen.

    [In so einem Fall reicht ein kurzer Hinweis hier und wir schauen in den Spam-Filter und schalten das dann frei. In hoher Frequenz immer wieder neue Kommentare nachzuschieben, bringt nichts, sondern macht die Sache nur schlimmer -- der Filter identifiziert einen User dann erst recht als Spammer. Ich habe nun den Ausgangsbeitrag freugeschaltet und den Rest wieder gelöscht. Heller]

  66. @Becker

    Ja das ist für mich eine Katastrophe, weil dort unnötigerweise vielen tausend Menschen Leid und finanzielle Not zugefügt wurde.

    …..abgesehen von Leuten wie Nina Hagen, die Erdbeben und Tsunami als eine von bösen US-Mächten erzeugte Vernichtungsaktion gegen Japan ansehen, waren in der Tat Erdbeben und Tsunami die Ursache für das Leid und den Tod tausender Japaner – im Gegensatz zu dem von hyperventilierenden deutschen Medien beschworenen „Super-Gau von Fukushima” – falls Sie das meinen sollten.

  67. Hmm, anscheinend hat heut mal wieder der Spamfilter schlechte Laune…….da stecken so einige Kommentare fest, auch einer von “Ökofan” als Beckers Alternativ-Nick……..da müssen mal wieder die Admins ran.
    Geduldet Euch etwas……….ich kann die Kommentare leider net freischalten.

    MfG
    H.E.

  68. @Becker
    Nun mal nich so empfindlich………der Spamfilter ist Gesichtsneutral………und klaut auch ab und zu meine Kommentare.
    Den Grund dafür wissen wir auch net………manchmal ist dat Teil etwas überempfindlich.
    Derzeit sind 725 Spams drinne……..die man nicht wirklich sehen mag.
    H.E.

  69. @Becker

    Nun ja, wer sich auf Aussagen den Bundes der Energieverbraucher verlässt, ist leider verlassen.
    Die Bundesnetzagentur überwacht die Netzpreise so ziemlich streng………und wenn ein Netzbetreiber im Jahre 2010 etwas zu viel verdient hat, also die Gewinnobergrenze überschritten hat, muss er im Folgejahr diesen Zusatzgewinn wieder an seine Netzkunden zurückerstatten……was durch geminderte Netzkosten kompensiert wird.

    Ich finde es schon etwas abartig die Schuld der explodierenden Strompreise immer wieder der Energiewirtschaft in die Schuhe schieben zu wollen, obwohl der wahre Verursacher, nämlich die wie Pilze aus dem Boden schießenden EE-Anlagen mit überteuerten Einspeisegebühren, die zusätzlich Kosten generieren.
    Und ja, auch Energieversorger müssen Gewinne machen…….genauso wie der schnöde Bürger mit Solardach……..Aktionäre und Gesellschafter halten die Hand auf……und ganz normale Menschen haben auch RWE Aktien, denn ohne Dividende kassieren zu können, würden die dann wo anders ihr Geld reinstecken.
    Man kann nicht den Konzernen die Gewinne madig machen und auf der anderen Seite mit Renditen von 6-14 % für EE-Anlagen werben.
    Leute wie Sie haben da irgendwo einen gewaltigen Denkfehler im Konstrukt der Weltrettung.
    H.E.

  70. @ Becker:

    Zu Fukushima: Ja das ist für mich eine Katastrophe, weil dort unnötigerweise vielen tausend Menschen Leid und finanzielle Not zugefügt wurde.

    Was auch immer die von Ihnen befürchtete Atomkatastrophe auslösen kann, ist selbst so zerstörerisch, daß es egal ist, ob da nun ein Kernkraftwerk betroffen ist, oder nicht.Tatsächlich wurde hier eine sehr alte, schlechtgepflegte und falsch geplante Anlage binnen einer Stunde von einem enormen Erdbeben und einer enormen Flutwelle getroffen. Die Anlage war danach nicht nur zerstört, sondern sie stand auch noch in einer Wüste fernab funktionierender Infrastrukturen. Es hat sogar Kernschmelzen gegeben. Es ist in einem nennenswerten Umfang Radioaktivität freigesetzt worden. Und trotzdem ist nichts passiert. Kein einziger Toter, kein einziges Strahlenopfer. Ein besseres Argument für Kernkraftwerke kann es nicht geben.

    Auf eine Diskussion hier lege ich keinen Wert mehr, da anscheinend eine solche nicht erwünscht ist. Ich mache dafür an anderer Stelle weiter, wo man echten Argumenten gegenüber vielleicht aufgeschlossener ist.

    Man kann in solchen Blog nicht Andersdenkende von etwas überzeugen. Wir überzeugen Sie nicht, Sie uns nicht. So ist das halt. Alles, was Sie hier können, ist lernen, warum wir so denken, wie wir denken. Wenn Sie das nicht interessiert, müssen Sie eben wegbleiben. Nur tun Sie mir bitte einen Gefallen: Halten Sie dann auch wirklich den Mund und missionieren Sie woanders.

  71. @Stephan Becker

    Wenn Sie verstehen wollen, wie “wir” denken (naja also ich, ob die anderen Teilnehmer mir zustimmen, sollen sie selbst entscheiden), machen Sie mal folgendes Gedankenexperiment:

    Wie hätte sich Deutschland entwickelt, wenn wir 1998 kein EEG gehabt hätten, keine über den Strompreis subventionierten Windräder, Solarzellen, “Biogas”-Anlagen und was es da noch alles gibt, und wenn die Bundesregierung 2011 nicht beschlossen hätte, günstig produzierende Wärmekraftwerke einer Gesamtleistung von ca. 10(?) Gigawatt und noch mehr für die späteren Jahre beschlossen hätte.

    Was wäre dann heute? Hätten wir Probleme mit unserer Stromversorgung? Nein, hatten wir vorher ja auch nicht. Hätten wir irgendwelche Umweltkatastrophen? Nein, hatten wir vorher ja auch nicht. Hätten wir so teuren Strom wie jetzt? Nein, er wäre vermutlich ca. 40% billiger. Gäbe es sonst irgendwelche Probleme? Nein, keine erkennbar.

    Wir hätten ein gut ausgebautes, stabiles und kostengünstiges Stromnetz, unsere Stromrechnungen wären halb so hoch, der Volkswirtschaft ginge es etwas besser, und sonst weiter keine Probleme. Schlussfolgerung: All die Belastungen für die “Energiewende”, all die dafür aufgewendeten Ressourcen, sind absolute Verschwendung. Wir erhalten dafür NICHTS zurück, was den Menschen irgendwas nützt.

    Ich vergleiche die “Energiewende” gern mit der Breitspurbahn oder dem Projekt Atlantropa: Alle drei grundsätzlich technisch machbar, aber alle drei Ausgeburten kruder Ideologien, gigantomanische Projekte zu absurden Kosten, und ohne jeden Nutzen. Und allen drei ist gemeinsam, dass sie nicht realisiert werden können/konnten, weil die dahinterstehende Ideologie politisch längst abserviert war/sein wird, ehe das Projekt beendet ist.

  72. @Peter Heller
    Weder das Erdbeben war massiv (nur 7,9 nach erster Meldung, die bis auf 9,0 hochgeschraubt wurde; an anderer Stelle im Netz wird sogar erklärt, dass die Stärke unter 7 lag; zudem lag das Epizentrum ziemlich weit weg von Fukushima, es gab praktisch keine zerstörten Gebäude zu sehen), noch war der Tsunmai massiv (es gab keinerlei Filmaufnahmen, obwohl es sicher dutzende Überwachungskameras in dieser Anlage gibt oder gab, die die Stärke des Tsunamis bei Fukushima demonstriert hätten, dafür wunderbare Aufnahmen auch aus der Luft von vielen anderen Stellen). Erst der Tsunami soll die Zerstörung der Reaktoren eingeleitet haben. Irgendwann am Anfang hieß es, dass die Reaktoren (alle in Japan) bis zu einer Stärke von 8,0 oder sogar 8,4 ausgelegt sind.
    Die Explosionsfilme (Wasserstoffexplosion) wurden aus einer Entfernung von mindestens 10 Kilometern aufgenommen. Warum?
    Angeblich soll auch ein Kabel nicht gepasst haben. Erst nach einigen Tagen wurden Bilder von Drohnen veröffentlicht. Das sind alles komplett lächerliche Erklärungen in einem High-Tech-Land wie Japan (Land der Roboter und des elektronischen Spielzeugs und mit so vielen KKWs).

    Hier ist die Spotmarktkurve für Uranoxid vom 7. März 2011 (hatte ich mir zufälligerweise vier Tage vor dem Erdbeben abgespeichert):
    farm9.staticflickr.com/8047/8095008506_6c5ea79cd4_m.jpg

    Man kann sagen, dass dieser Tsunami wirklich nicht ungelegen kam für alle Länder, die Uran in großem Umfang importieren müssen.

    “Die Anlage war danach nicht nur zerstört, sondern sie stand auch noch in einer Wüste fernab funktionierender Infrastrukturen.”

    Die Anlage Fukushima liegt am Rande eines hügeligen Gebietes. Sie meinen wahrscheinlich die Stadt Sendai oder andere Regionen mit dem Begriff Wüste. Bis auf ein paar verbogene Gitter rund um die Anlage Fukushima waren keine direkten Schäden durch den Tsunami erkennbar.

    Wenn das Uranmaterial so harmlos ist, dann können wir uns ja ein Endlager sparen und den Atommüll Beutelweise an die Hausbesitzer in Deutschland verteilen.

  73. @Eng

    Die vier Energiekonzerne haben nicht nur bei den Netznutzungsentgelten die Leute abgezockt, sondern auch durch Manipulationen an der Strombörse (nachzulesen bei Energievebraucher.de “Manipulation an der Strombörse” -- es ist dort alles sehr gut erklärt).

    Hier ist das Ganze ziemlich ausführlich auf 36 Seiten (als Autor u.a. ein Anwalt einer Kanzlei mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern sowie einem Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht) erläutert:
    Kartellrechtliche Kontrolle von Strompreisen
    von Dr. Peter Becker
    energieverbraucher.de/files_db/1244219195_12__7.pdf

    EON hatte durch den Verkauf seines Netzes die gegen das Unternehmen erhobenen Vorwürfe eingeräumt und war damit einer milliardenschweren Klage zuvor gekommen bzw. der EU-Kommission entgegengekommen. EON und RWE sowie Vattenfall und ENBW hatten ihre marktbeherrschende Stellung ausgenützt. Diese Stellung haben sie in Bezug auf Stromerzeugungskapazitäten immer noch.

    Solange in Deutschland die Strompreise für einen Vebraucher um so niedriger sind, je mehr Strom man vebraucht, wird es keine wirkliche Energiewende geben. Gewinne machen ist immer noch ein Unterschied zum Abzocken -- es geht um einen zweistelligen Milliardenbetrag (10^10), der den Menschen zuviel aus der Tasche gezogen wurde. Dafür sind heute 600.000 Haushalte ganz ohne Strom.

    Und noch einmal ganz deutlich: Die Existenz von Regelzonen in Deutschland ist der absolute Oberwitz, der nicht nur den Regelungsaufwand unnötigerweise und kostenverursachend erhöht, sondern auch die Manipulationsmöglichkeiten Dank Absprachen.

  74. @anorak2

    Ich habe gerade Herrn Eng erklärt wer für die hohen Strompreise verantwortlich ist. Ich habe darauf hingewiesen, dass durch den Windkraftausbau der Regelenergiebedarf nicht etwa gestiegen, sondern gesunken ist.
    Das Problem ist, dass nach wie vor in der Öffentlichkeit davon ausgegangen wird, dass wir auch noch in 40 Jahren etwa die gleichen Energiepreise haben werden. Das ist ein kompletter Wunschtraum, weil das Peak-Oil-Phänomen wirklich existiert und in den nächsten etwa fünf Jahren wirklich zur Geltung kommen wird, wenn nicht eine weltweite sehr große Rezession auftreten wird oder eine neue Energiequelle in großem Umfang zur Verfügung stehen wird (Pflanzenöl und Bioalkohol könnte dies leisten, aber die Einführung wurde, zumindestens in Europa, ständig torpediert) oder per Gesetz z.B. jeglicher Privatverkehr verboten wird. In einem anderen Blog werde ich die Begründung dafür liefern. Es gibt aber auch genügend englische Artikel z.B. bei “The Oildrum”, die zeigen warum Shale Oil nur ein Ponzi-Schema bzw. ein Schneeballsystem bzw. ein Strohfeuer ist.
    Sie wissen, dass bei heutigen modernen Windkraftanlagen (an Land!) an guten Standorten die Stromerzeugungskosten bei nur ein paar Cents liegen?
    Wieso benötigt ein Kraftwerk, das billig Energie produziert (neues KKW in Finnland) einen besonders günstigen Kredit von einer deutschen Bank?
    Bekommen WKA-Käufer auch solche günstigen Kredite zugeschustert?

  75. @Stephan Becker #72
    Was sollen uns denn diese Worte sagen? Das Erdbeben war zu schwach, Tepco hat dann die Reaktoren einfach abgeschaltet? Der Tsunami war nicht heftig genug, dann hat Tepco die Notkühlung einfach ausser Funktion gespritzt? Die wollten nur Uranbeschaffungsprobleme verschleiern? Ich seh schon, ich bin von der Berichterstattung weltweit völlig getäuscht worden. Sie sollten vielleicht mal eine Webseite aufmachen, auf der man wirklich die Wahrheit erfahren kann.

  76. @Stephan Becker #72

    Bis auf ein paar verbogene Gitter rund um die Anlage Fukushima waren keine direkten Schäden durch den Tsunami erkennbar.

    Ein paar verbogene Gitter also …

    nicht mehr

    … nicht der Rede Wert so ein Tsunami

    Bei allem Respekt Herr Becker, Sie sind ein Demagoge und Schwätzer.

  77. @Becker
    Nu mal halblang………gab es beim Kartellverfahren ein Ergebnis samt Bestrafung?
    Oder war es nicht eher so, das die EU-Kommision EON gezwungen hat seine Netze zu verkaufen……Liberalisierung der Strommärkte und so………dat jetzt als Eingeständnis von Seitens Eon´s auszulegen schaffen echt nur ökobesudelte Bessermenschen.
    Im übrigen kann ick die 4 Großen aus dienstlichen Gründen auch nich besonders leiden………aber grundlos auf die Jungens einhacken is nich…….ick möchte Aktenzeichen sehen, von gerichtlich angeordneten Bestrafungen der Jungens….mit Verschwörungsthesen kannste hier kein Blumenstrauß gewinnen.

    Strompreise…..ja mein Freund, da gibbet ne Infrastruktur die gewartet, repariert oder erneuert werden muss….und bei dessen Kosten sich die eigenverbrauchenden EE-Kriegsgewinner nicht mehr beteiligen……ist doch klar, dat die Kosten steigen.
    Der Liberalisierung haben wir auch die intelligenten Zähler zu verdanken……die mal so nebenbei das dreifache kosten als die alten Drehscheibenzähler.
    Was haben Regelzonen nun wieder mit bösen Absprachen zu tun…..dat musste mir jetzt mal erklären.
    Tja….wo die Kacke am Dampfen war, zwang die Bundesnetzagentur die ÜBN-Betreiber Strom für 3000 Euro die Megawattstunde zu kaufen……weil einige Stromhändler etwas mit ihren Prognosen beschissen haben………aber ja doch, die Netzbetreiber sind ja immer schuld bei euch.

    Sie wissen, dass bei heutigen modernen Windkraftanlagen (an Land!) an guten Standorten die Stromerzeugungskosten bei nur ein paar Cents liegen?

    Boah eyh….Du glaubst aber auch jeden grünen Mist……..oder hast den erfunden um deine NIE künstlich aufzuwerten.
    So weit ich mich erinnern kann, kriegen die Luftikusse über 7 Cent…….und das auf 20 Jahre……und nach den 20 Jahren dürften diese Miefquirle technisch so weit verschlissen sein, das sie ersetz werden müssen…….sorry, ick nehm Dir bei derart viel Unbedarftheit einfach nicht ab, das du Inschenöööör sein sollst.

    Und ja, selbst wenn ich mich diesmal das 1002. mal wiederholen muss…….WKA und Krähgenspiegel sind nur halbe Kraftwerke…….die ohne Speicher nutzlos sind und derzeit auf Kosten der Konventionellen herumschmarotzen…….und wenn der Output dieser Zufallsstromerzeuge mit 0,1 Cent noch so billig wäre, die derzeitigen Speichertechnologien würden den Preis trotzdem in schwindelnden Höhen jagen.

    Netze entlasten….hast Du ne Ahnung was wir unten bei den Verteilnetzen zu knabern haben, wenn völlig überdimensionierte Solaranlagen mal so richtig Mittagssonne genießen?
    Nööö, denn ansonsten würdeste hier nicht so ein Müll daherquatschen.
    Seit 70 Jahren wird an Akkus geforscht, die Energiedichte hat sich seit dem um ein Vielfaches gesteigert……aber auch dat ist schnöde Physik, die ungern von Meinungsumfragen beeinflusst wird……..Spannungsreihen der Elemente samt Nano-Technologie ham schon so einiges erreicht, aber da gibt es einfach physikalische Grenzen, die wir akzeptieren müssen.
    PS…..meiner Meinung nach wurde der Tsunami ausgelöst, weil in Deutschland gerade Landtagswahlen anstanden…….das Ergebnis gibt meiner These auch völlig recht…….hihi, ick kann auch Verschwörungsthesen, besser als Du je phantasieren kannst.
    PPS. Sorry, Du plapperst echt jeden Müll nach, den Dir Deine Propagandaunterlagen suggerieren, mit der realen Wirklichkeit hat dieser Mist leider rein garnix zu tun. Ick bin jetzt echt zu müde Dich komplett argumentativ einzusargen…..im Prinzip biste nicht mal ein echter Gegner, gähn.
    Onkel Heinz………wirklich niemand da draussen, an den ich mir mal meine Zähne ausbeissen darf?

  78. @Heinz Eng
    Wenn wir ein Szenario akzeptieren, dass wir ein Super-Grid bauen können, dass von Skandinavien bis Nordafrika reicht (da Sommerwinde sonst mehr Winterwinde) und von GB bis Kasachstan und dann noch Desertec dazu und ein bisschen Verstärkung von Pumpspeichern und vielleicht ein paar neueren Technologien, dann könnten wir doch, vorrausgesetzt die politischen Probleme werden gelöst so in 100 Jahren auf 100% NIEs kommen. Für die selten vorkommenden Totalflauten in einem solchen Gebiet, die auch sicher vorhersagbar sind, können dann biogasbetriebene Kraftwerke angefahren werden. Wir haben dann zwar ziemlich viele Windmühlen, aber an die Burgen haben die sich im Mittelalter auch gewöhnt.
    M.f.G.
    G v.d.S.

  79. @Gerhard
    Hab ick im Kopp schon mehrfach durchexerziert…….dummerweise mag die PHYSIK da so einige Sachen nicht.
    Wenn in Europa Nacht ist……..ist es auch in Nordafrika Nacht, wenn Flaute in Deutschland ist, sind auch andere europäische Staaten nicht besser dran, wenn ich dann noch die Netzverluste (selbst bei HGÜ) sehe……verbrutzeln wir bei den Supergrid mal eben 10 % der erzeugten Energien.
    Wenn ick ganz ehrlich bin….sehe ich nur in den Supereffizienten und mit fetten Energiedichten ausgestatteten Kernkraft- und Fusionsdingens eine wahre Energiezukunft.
    NIE sind Schrott und werden es immer bleiben….schon alleine wegen den gigantischen Speichern, die wir uns dafür anlegen müssten.
    Bioenergie wird eine Nische bleiben, denn irgendwann brauchen wir die Flächen um die Weltbevölkerung ernähren zu können.
    NIE mögen im Kleinen wirklich eine gute Ergänzung sein……aber nie und nimmer eine Vollversorgung übernehmen können, selbst wenn man mir wieder den “Rückwärtsgewandten Bremser” an die Birne knallen mag.
    MfG
    H.E.

  80. @Heinz Eng #79
    Keine Sorge über den “Rückwärtsgewandten Bremser”. Das Szenario ist bei Tage betrachtet so abartig, dass wirklich nur Ökogläubige das in Betracht ziehen können. Die Landschaftszertörung wäre so enorm, dass wohl alle ernsthaften Naturschützer auf die Barrikaden gehen würden. Tschernobyl oder erst recht Fukushima wäre eine Fussnote dagegen. Mit der Kernkraft ist wohl einiges falsch gelaufen aber letztendlich zählt die Energiedichte und damit ist sie nicht zu schlagen. Wenn man natürlich in der Energieverteilung tätig ist, dann können auch Probleme diffuser Energien attraktiv werden. Können sich natürlich auch zu einem Problem ausweiten. Das wird sich aber alles regeln, wenn unsere Planer erst einmal merken, dass ihre Vorstellungen von der Realität überholt werden. Wird aber leider einige Opfer fordern.

  81. @Stephan Becker #74

    Ich habe gerade Herrn Eng erklärt wer für die hohen Strompreise verantwortlich ist.

    “Haltet den Dieb”. Ich bestreite nicht, dass monopolartige Strukturen nach der vermeintlichen “Deregulierung” des Stromnetzes entstanden sind und dass die einen preistreibenden Effekt haben können. Das widerlegt aber nicht, dass Wind- und Solarstrom ebenfalls preistreibend wirken. Im schlimmsten Fall wirken beide Effekte gleichzeitig. Unser Thema hier ist aber nur letzterer.

    Ich habe darauf hingewiesen, dass durch den Windkraftausbau der Regelenergiebedarf nicht etwa gestiegen, sondern gesunken ist.

    Das ist ein Nebenschauplatz. Dass der Zubau all dieser Anlagen Ressourcen bindet, die für andere, volkswirtschaftlich sinnvollere Aktivitäten fehlen, können Sie nicht leugnen. Dieser Umstand wirkt direkt wohlstandsmindernd und arbeitsplatzvernichtend auf die deutsche Volkswirtschaft. Denn noch einmal: Die ganze Aktion ist von A -- Z überflüssig, sie hat nicht den geringsten Nutzen.

    Das Problem ist, dass nach wie vor in der Öffentlichkeit davon ausgegangen wird, dass wir auch noch in 40 Jahren etwa die gleichen Energiepreise haben werden.

    Sie können in die Zukunft sehen? Die “Drohung” mit hypothetischen zukünftigen Verschlechterungen, mit denen Sie ihre superteuren -- ich betone es ein weiteres Mal -- an sich völlig überflüssigen Umbauten an der deutschen Energieversorgung empfehlen wollen, ist nicht wirklich ein überzeugendes Argument.

    das Peak-Oil-Phänomen wirklich existiert

    Die einen sagen so, die anderen sagen so. Das ist Malthusianismus, dessen Glaubwürdigkeit doch arg strapaziert ist. Die Widerlegung seiner Spielart Peakoilismus erleben wir gerade live mit. Im Übrigen spielt Erdöl für Stromerzeugung keine Rolle. Windräder “sparen” also kein Erdöl. Im Gegenteil müssen für deren Herstellung und Betrieb zusätzlich Treibstoff und diverse Produkte der Erdölchemie aufgewendet werden. Wenn Erdöleinsparung wirklich Ihr Ziel ist, ist das also der falsche Weg.

    (Pflanzenöl und Bioalkohol könnte dies leisten, aber die Einführung wurde, zumindestens in Europa, ständig torpediert)

    Richtig so, denn es sind Lösungen für ein nicht existierendes Problem, wirtschaftlich so ineffizient dass es quietscht, und ethisch verwerflich da der Anbau von Pflanzen als Treibstoffe Nahrungsmittelanbau verdrängt.

    oder per Gesetz z.B. jeglicher Privatverkehr verboten wird.

    Das ist eher eine Ostblock-Lösung. In der Demokratie kann man nicht einfach so schubbilubbi rumverbieten. Demokratie und persönliche Freiheit sind höhere Werte als alle grünen Weltuntergangsbeschwörungen zusammengenommen.

    “The Oildrum”

    Eine malthusianische Propagandaschleuder.

    Sie wissen, dass bei heutigen modernen Windkraftanlagen (an Land!) an guten Standorten die Stromerzeugungskosten bei nur ein paar Cents liegen?

    Nach mir bekannten Quellen 7 Ct/kWh aufwärts. Braunkohle 2,5 Ct/kWh, also fast Faktor 3, und das für die billigste der vom EEG “geförderten” Technologien. Muss nich sein, kann man weglassen.

    Wieso benötigt ein Kraftwerk, das billig Energie produziert (neues KKW in Finnland) einen besonders günstigen Kredit von einer deutschen Bank?

    Weil das kein Gegensatz ist? :) Die Investitionskosten für neue Wärmekraftwerke sind als Absolutbetrag hoch und bedürfen entsprechener Finanzierung. Das bestreiten niemand. Die niedrigen Stromgestehungskosten stellen sich dadurch ein, dass so ein Kraftwerk während seiner Lebenszeit sehr sehr viele Kilowattstündchen raushaut, und die Investsumme auf die aufgeteilt wird, so dass pro einzelner kWh nur noch Bruchteile eines Cent übrigbleiben. Aber aufgebracht werden muss die Summe schon.

    Bekommen WKA-Käufer auch solche günstigen Kredite zugeschustert?

    Keine Ahnung und mir egal, denn wofür ein privater Investor sein privates Kapital auf eigenes Risiko einsetzt ist ganz allein sein Privatvergnügen. Was dagegen Windradbetreiber vom Gesetzgeber zugeschustert bekommen sind unfreiwillige Kunden zu festgesetzten Preisen. Ein planwirtschaftliches Instrument, das das unternehmerische Risiko des Windrad-Experiments von den Betreibern auf unbeteiligte Dritte verlagert, die von den Gewinnen natürlich nichts sehen. Das ist doppelt mies, denn einerseits wird Volksvermögen verschleudert, andererseits ist es ein Ausbeutungsinstrument. Und natürlich, ich kann nicht müde werden es zu wiederholen, komplett nutzlos.

  82. #73

    Solange in Deutschland die Strompreise für einen Vebraucher um so niedriger sind, je mehr Strom man vebraucht, wird es keine wirkliche Energiewende geben.

    Mengenrabatt ist ein normales kaufmännisches Instrument, das wirtschaftlich sowohl für Händler wie Kunde Sinn macht. Als Ausfluss der Vertragsfreiheit geht das außer den beiden niemanden was an.

  83. @ Becker #74

    Peak Oil ist ein statistisches Artefakt. Selbstverständlich gibt es immer noch Leute die das nicht wahr haben wollen. Der Michael Müller in der Enquetekommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität.” gehört dazu, das ist aber in der Zwischenzeit eine Minderheitenmeinung. Selbst Hermann Ott (Grüne) kann sich dem nicht anschließen. Müller redet sich dann noch um Kopf und Kragen, als er sagt, dass er bei den Umweltverbänden seine Position eben so dargestellt hat, und nun da nicht so einfach weg käme. Das ist ein sehr schwaches Argument.

    Wie auch immer, und von diesem Einzelfall abgesehen, es gibt keine Ressourcenknappheit, bestenfalls ein ungleiche Verteilung.

    Ich will jetzt nicht auf alle Ihre hier angeführten Punkte eingehen, habe auch nicht alles mitgelesen, doch eines scheint klar, Ihre Positionen sind weitestgehend überholt. Der Erkenntnisprozess macht ja auch nicht bei “Liebhabern der Nachhaltigkeit” halt, die Diskussion ist schon längst weiter. Von Ressourcenproblemen ist da kaum noch eine Rede, selbst bei denen nicht, man stellt nun eine Problematik der Senken in den Vordergrund. Oder Formulierungen wie über die Grenzen der Tragfähigkeit des Planeten.

    Über das was Sie hier diskutieren wollen, sind eigentlich Dinge, die Themen von gestern sind, und nur von denen vertreten werden, die nicht über den aktuellen Stand des Disputes informiert sind.

  84. #74. Stephan Becker

    Wieso benötigt ein Kraftwerk, das billig Energie produziert (neues KKW in Finnland) einen besonders günstigen Kredit von einer deutschen Bank?

    Herr Becker,

    was ist bei Ihnen ein besonders günstiger Kredit?

    karl.s

  85. @ Stephan Becker:

    Sehen Sie, ihre ‘Lösung’ für das Speicherproblem, die Warmwasserbereitung, bricht also auch schon bei der ersten zarten Berührung zusammen.

    Es ging nur um die Frage des Abfangens der überschüssigen Windenergie wegen der Netzbelastung

    Herr Becker, auch das ist völliger Unfug!
    Um aus dem Strom Warmwasser zu machen, müssen sie ihn doch erst mal durch das Netz transportieren. Da wird doch nichts entlastet. Oder wollen Sie direkt neben die Windmühlen warmwassertanks stellen?
    Sie müssen im Gegenteil ein besonders starkes Netz haben, wenn sich bei Starkwind auf einmal eine Menge Warmwasserboiler zuschalten!
    Ich tue jetzt mal so, als wären Sie wirklich Ingenieur und könnten rechnen:
    Wenn 50% der deutschen Stromversorgung von Windkraft stammen, beträgt die installierte Leistung 250%. Sie müssen also bei Starkwind das DOPPELTE des Durchschnittsverbrauchs durch die Leitungen schicken, um irgendwo Watrmwasser zu machen. Wenn das mal nur 1/2 Sunde dauert, dann kochen Ihenen sämtliche Boiler. Und was wollen Sie denn dann mit dem Warmwasser machen? Zwangsduschen für alle?
    Herr Becker, diese Idee ist unausgegoren und kindisch und disqualifiziert Sie.

    Ganz kurz, ganz klar: Windkraftzubau => Reduzierung der Regelenergie

    Herr Becker, ganz kurz, ganz klar: Sie müssen für Windkraft stets 100% der Leistung mit konventionellen Backup-Kraftwerken vorhalten. Da nützt Ihnen die Werbebroschüre des Windkraft-Verbands gar nichts.
    Denn Windkraft kann bis auf Null absinken. dazu ist es völlig unerheblich, ob diese Flaute vorhergesagt wurde oder nicht, denn sie ist nicht abwendbar. Sie argumentieren irrsinnig, wenn Sie behaupten, eine vorhergesagte Flaute bräuchte keine Regelenergie, weil das ja was ganz anderes sei. Das ist plumpe Bauernfängerei.
    Ausserdem haben sie das Thema verfehlt:
    Ich habe Ihnen dargelegt, dass das An- und Abfahren der konventionellen Kraftwerke infolge der intermittierenden Erneuerbaren so viel zusätzlichen Brennstoff kostet, dass die Ersparnis durch die Einspeisung des Wind- und Solarstroms dadurch völlig aufgezehrt wird!

    Im übrigen sorgen die überall dezentral aufgestellten PV-Anlagen für eine ENTLASTUNG (in Worten: ENTLASTUNG!) des Stromnetzes, weil der für die Verbraucher jeweils lokal erzeugt wird OHNE über lange Höchst- oder Hochspannungsleitungen transportiert zu werden.

    Ja. Sicher. Deshalb müssen auch überall mit hohem Kostenaufwand die Mittel- und Niedrigspannungsnetze ausgebaut werden. Was für eine ‘Entlastung’ ist es denn für das Netz, wenn ein Dorf drei mal mehr PV ins Netz einspeist, als es selbst verbrauchen kann? Ist Ihnen nicht klar, dass dann das Netz dieses Dorfs dreimal stärker ausgelegt werden muss, weil sonst alles abraucht? Ist Ihnen nicht klar, dass die Summe dieses Stroms ebenfalls, wie die Windkraft, mit Höchstspannungsleitungen quer durch Deutschland transportiert werden muss, weil PV nur im Süden hohe Erträge bringt, so, wie Windkraft sich nur wirklich im Norden lohnt?

    Und nun, Herr Becker, zu Ihrem Beitrag # 72.
    Ihre Behauptung, Fukushima sei eine Verschwörung der Betreibergesellschaft TEPCO gewesen (Ja, das steht da. Genau das kann und soll man aus Ihren ‘Andeutungen’ heraus lesen), lässt mich, offengestanden, an Ihrer geisteigen Gesundheit zweifeln.
    Jedenfalls disqualifizert Sie das endgültig.
    Ich möchte Ihnen raten, sich auf Webseiten zu tummeln, die gleich auch noch die Mondlandungsverschwörung, die 9/11 Verschwörung und die Chemtrails ‘aufdecken’.

  86. @Gerhard
    Ick weeß, dat war ne Testfrage von Dir und die hab ick auch so einsortiert.
    Der Wind weht immer irgendwo……..is ja auch so eine Totschlagphrase von den Grünbetuchten……Europa hat wohl zu Spitzenzeiten einen Energiebedarf von 500 GW, die wir dann an der spanischen Küste aufbauen müssen, die wir dann in England hinklatschen müssen, die in Deutschland zu installieren sind……und so weiter, wenn wir alleine mit Wind und Sonne unsere Steckdosen bedienen wollen.
    Die dann auch noch benötigten Transportkapazitäten sprengen jeden menschlichen Maßstab….und werden Resource verschlingen, von den sich heute noch niemand die gewaltigen Dimensionen vorstellen kann.

    Und das ganze nur aus einen Grund…weil Europa unbedingt Vorreiter sein will, um dat Klima zu schützen, dat uns die letzten 16 Jahre den Stinkefinger zeigt.
    Naja…..lange geht der Unsinn eh nicht mehr weiter……die EURO Krise frisst gerade ihre Kinder und brennt uns viel mehr unter den Nägeln als der Energieirrsinn.
    H.E.

  87. Hallo Tritium
    9/11 war eine Verschwörung.
    Die exakte Zahl der Verschwörer (nennen wir Sie Terroristen, westl. Welt- für einen kleinen Teil der muslemischen nennen wir sie Freiheitskämpfer; Mudschahidin ) plus die Hintermänner (Drahtzieher)liegt bei weit über 20 Mann. Kein westl. Geheimdienst (nennen wir Sie Nachrichtdienst) hat etwas von den Anschlägen gewusst. Die Personengruppe (je nach Wahl Terroristen oder Freiheitskämpfer) war für alle komplett undurchsichtig. Diese verschworene Gemeinschaft flog erst auf als sie reinflogen.
    Was alles dann nach 9/11 folgte ist allg. bekannt:
    Patriot act
    Afghanistan/Irak
    Etc.
    2 x 3 macht 4 --
    widdewiddewitt und 3 macht 9e !

    Das Peak Oil konzept ist aber auch sehr brauchbar.
    Für bestimmte Regionen sogar zutreffend. Im Konzept fehlt nat.
    —jegliche technische Innovation,
    —die Entdeckung neuer Resourcen
    —konjunkturelle Schwankungen des Verbrauchs
    Uvm.
    Aber am Beispiel USA kann eine geopolitische Anpassung an die abnehmenden Ölfördermengen angedeutet werden (Zbigiew Brezinski; Buch: Die einzige Weltmacht)

  88. Zwangsduschen für alle?

    Nein, kein Zwang, wir brauchen Volksfußbäder ;-)

  89. @Becker

    wenn sie wie die Dänen überschüssigen Windstrom bei Starklastzeiten und somit zu negativen Preisen zu Warmwasser machen wollen, so ist das sicherlich ein Geschäftsmodell, das sich für den Wasserkocher rechnet. Den Preis zahlt aber trotzdem die Allgemeinheit.

    Da werden dann ganz real Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert. Anderswo, wo viele diesen Satz anbringen, ist dies meist nicht so offensichtlich.

    mfg

  90. Nachtrag:

    Die Dänen machen das mit dem verheizen des Stroms zu negativem Strompreis. Die sind dazu gezwungen, bei deren Energiemix.
    Die Dänen haben auch auch die höchsten Strompreise. Es ist trotzdem nicht wirtschaftlich. Auch wenn nicht Nutzen vielleicht unwirtschaftlicher wäre.

    mfg

  91. Es wäre zu schön, wenn manche Leute erst mal lesen würden, statt drauflos zu schreiben. Dann käme so was nicht vor.

    Sie wissen, dass bei heutigen modernen Windkraftanlagen (an Land!) an guten Standorten die Stromerzeugungskosten bei nur ein paar Cents liegen?

    Leider produzieren WKAs keinen Strom, den man auch verkaufen könnte. Soweit ich weiss, werden 80% des Stroms über längerfristige Kontrakte gehandelt, Wochen und Monate vor der Lieferung. Windstrom ist erst dann brauchbar und verkäuflich, wenn der Anbieter GARANTIEREN kann, dass er in der Zukunft über einen längeren Zeitraum eine konstante Menge einspeisen kann.
    Dazu braucht es beim Wind einen Speicher mit entsprechender Größenordnung und entsprechenden Kosten UND eine Leitung zu diesem Speicher. Nur dann kann der Preis des Windstroms überhaupt mit konventionell erzeugtem Strom verglichen werden. Dann liegen die Kosten für Windstrom aber eher bei 20 -- 25 Cent/kWh, zehnmal so teuer wie Braunkohle.

    Wieso benötigt ein Kraftwerk, das billig Energie produziert (neues KKW in Finnland) einen besonders günstigen Kredit von einer deutschen Bank?

    Weil Milliardenprojekte niemals ohne Kredite aufgebaut werden können und weil der Zinssatz von der Bonität, also dem Risiko, abhängt. Ein modernes KKW ist eine sehr gute Sicherheit, die Bank braucht keine Angst zu haben, dass sie ihr Geld verliert und deshalb ist der Zinssatz gering.

    Bekommen WKA-Käufer auch solche günstigen Kredite zugeschustert?

    Ja. Die bekommen in der Tat auch noch, neben den Betriebs-subventionen, besonders günstige Kredite ‘zugeschustert’, von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW). Das ist eine Staatsbank mit politischen Zielsetzungen die für die ‘Erneuerbaren’ besonders zinsgünstige Kredite vergibt.

  92. @Tritium Es wäre zu schön wenn mir auch mal einer was “zuschustern” würde -aber da guck ich mit meinem Produkt in die Röhre! So geht es halt den meisten Schustern,die sollen bei Ihrem leisten, äh Leisten bleiben.!

  93. @ 85 und 91 Tritium, es ist herrlich Ihre klare rationale Sichtweise verfolgen zu können. Mit Ihrem Fazit, das denen die den Argumenten der Ökobranche aufsitzen, schon die Grundrechenarten nicht geläufig sind, geschweige eine kritische konstruktive Analyse technischer Abhängigkeiten, treffen Sie des „Pudels Kern“.
    Die Promoter von Öko-Visionen, die sich als „Ingenieure“ ausgeben, kommen mir vor, als ob sie auf dem „fliegenden Teppich eines Öko-Anlagen-Dealers“ in den kritischen Foren nach Zeilenhonorar bezahlt würden.
    Dieser unsägliche Stuss, wie ihn frei von jeder Logik, Leute wie Herr Becker verzapfen, offenbart kindliche Naivität, gepaart mit hartnäckiger Verständnislosigkeit für technische und wirtschaftliche Systeme.
    Welche dramatischen Unterschiede bei der Betrachtung von Projekten, die in keiner Wettbewerbsfähigkeit stehen können, wenn sich die Stromkunden in einem freien, demokratischen Markt, die Lieferverträge mit den Stromerzeugern abschließen dürften, ist so klar und darum sind die Bemühungen das Zwangskartell, indem die Stromverbraucher gefangen gehalten werden, so umfangreich.
    Wenn das EEG wegfallen würde und ein freier Verbraucher-Markt entstünde, wäre die Öko-Strombranche sofort erledigt, wäre die sinnlose Vergeudung von volkswirtschaftlichen Ressourcen, zur Bedienung ideologischer Nonsens-Projekte beendet. So werden aber weiter „potemkinsche Energie-Parks“ als Schildbürgerstreiche von Volltrotteln vorangetrieben.

  94. Ein modernes KKW ist eine sehr gute Sicherheit, die Bank braucht keine Angst zu haben, dass sie ihr Geld verliert und deshalb ist der Zinssatz gering.

    Es sei denn, eine Regierung kriegt einen Rappel und verbietet der Sicherheit den gewinnbringenden Betrieb.

  95. Leute, vergeudete Liebesmühen, Herr Becker beliebt jetzt seine Fundamentalökopropaganda bei EIKE weiter zu tipseln.
    Naja, kriegt er seine Prügel eben dort, ersatzweise, kann er sich dort seine kleinen Ökohörner abstoßen.

    H.E.

  96. @ anorak2:
    Ich glaube nicht, dass die Bundesregierung ohne eine milliardenschwere Abfindung der Betreiber davon kommt, denn da ist das Grundgesetz ganz klar:
    Das ist Enteignung und diese ist zwar möglich, wenn es ‘dem Wohl der Allgemeinheit’ dient, aber schadensersatzpflichtig.

    Es wäre übrigens ganz im Interesse der Öko-Lobby, dem zuzustimmen, denn in den 20 Jahren Laufzeit der Wind- und Solaranlagen kann es sehr leicht geschehen, dass sie selber mal ordentlich Wind von vorn bekommen und eine andere Regierung SIE enteignen will.

  97. Dankschön, Herr Meier :-)

    Dank von mir gebührt einem guten Freund, der bis vor kurzem Netzmanager bei E-on war. Ein Strippenziehr also, der aus erster Hand die Kosten kennt, gerade im Niedrig- und Mittelspannungsbereich. Seine Schilderungen über Anschlusskosten in Millionenhöhe gerade für die ‘dezentrale’ Photovoltaik (was nichts anderes heisst als dass die PV-Anlagen weitab von einer ausreichend dimensionierten Infrastruktur stehen und der Anschluss daher besonders teuer wird) haben mich da geprägt und informiert.

  98. #95. Heinz Eng

    jo Heinz, habe ich schon gesehen. Letztendlich egal, der Mann wird seiner grün-roten Ideologie nicht abschwören. In den Kreisen ist Denken verpönt. Stattdessen werden Phrasen gedroschen, die jedem Parteioberen der SED zur Ehre gereicht hätten ;-)

    karl.s

  99. @Onkel Heinz #95

    Leute, vergeudete Liebesmühen, Herr Becker beliebt jetzt seine Fundamentalökopropaganda bei EIKE weiter zu tipseln.

    ….und bettelt dort weiter um Prügel. Na, wie ick sehe, wird sich da gaaanz rührend um ihn gekümmert.

  100. @Karl und Tim
    Ick frag mich nur, wat will der erreichen?
    Uns etwa bekehren?
    Stille Mitleser von den Errungenschaften des Sozialismus, ähm Ökologismus überzeugen?
    Oder ist es nur das schnöde Geld, das für Zeilen bezahlt werden?
    Egal……bei EIKE kriegt er es mit Heinzow zu tun……..und der ist ein Stück weit unnachgiebiger mit Propagandaschleudern.
    H.E.

  101. Becker kämpft nur um sein Weltbild, kann doch nicht alles schlecht gewesen sein, was mir die deutsche Umerziehung beigebracht hat. Adorno ist überall ;-)

  102. @Onkel Heinz

    Ick frag mich nur, wat will der erreichen?

    …..dat frag ich mich bei der Pressetante, die jeden Tag bei mir vor’m EDEKA steht, auch manchmal.

  103. @98-102
    Deshalb sollte man Blogger wie Becker auch nur mit Argumenten widerlegen und nicht mit Brachialgewalt vertreiben. Selbstdenkende Mitleser werden die richtigen Schlüsse ziehen.
    Bei Beackers et al ist das schon schwieriger!
    J.H.

  104. @Jürgen
    Nun ja, gelegentlich ist der Pittbull brachial wie die Axt im Walde….aber wenn man immer wieder den selben Müll präsentiert bekommt, ohne die geringsten Absicht an der eigenen Ansicht auch nur ein Millimeter ändern zu wollen, bzw ernsthaft ein Thema bis zum Ende zu diskutieren……..naja, lassen wir das lieber.

    Wie ich sehe, scheint der werte Herr drüben bei EIKE auch nur eine kurze Haltbarkeit zu haben, bisher kam nämlich kein Kommentar mehr von ihn, trotz großartigster Vorankündigungen.

    Der Verdacht verstärkt sich immer mehr, das der werte Herr im Auftrag “Von” geschrieben hat…….denn Energiewendegewinnler gibbet ja reichlich da draussen, die an eine Weiterführung der EEG interessiert sind und alles dafür tun, das sich auch zukünftig nix an diesen Gesetzen ändert.

    Es war ein Versuch uns als Blöde abzustempeln, die einfach nur zu doof sind die Visionen zu begreifen, die Andere behandlungsbedürftig überkommen.
    Und da kann ich den Pittbull einfach nicht an der Leine halten…….auch wenn ich es nachher wieder bereue und völlig berechtig einen Rüffel von den Admins bekomme.
    H.E.

  105. Naja es gibt auch jede Menge Leute, die das alles wirklich glauben, normale Krafwerke als Bedrohung der Menschheit wahrnehmen und ganz begeistert von Windrädern sind, ohne selbst davon zu profitieren. *) Viele von denen haben auch Zeit genug, in Foren zu posten. Ich würd das alles bis zum Gegenbeweis als bare Münze eines Gläubigen nehmen, und versuchen ihm seine Denkfehler aufzuzeigen.

    *) Diese Leute sind auch Zielgruppe der Werbung von Stromkonzernen. Derzeit läuft ein TV-Spot , wo so eine verpeilte Tusse meint “Ich hätt gern meinen Strom aus Wind oder so”, und denn aber draufkommt dass der manchmal nicht weht und dann in die Kamera fragt “Gibt es nicht einen Akku für Windstrom?”. Und dafür empfiehlt sich dann E-On.

  106. @Anorak
    Joo, wenn ich die kläglichen Werbeversuche von E.ON und RWE sehe, krieg ich regelmäßig das Kotzen.
    Während die ihre Pumpspeicherwerke als die Rettung der Welt darstellen, gedenkt Vattenfall seine PSW dicht zu machen, wegen erwiesener Unwirtschaftlichkeit.

    Wie gesagt…….auf die 4 Großen bin ich auch net gut zu sprechen……hat aber eher mit dienstlichen Gründen zu tun.

    Ob gewisse Blogger bezahlt werden oder einfach auf grüne Art und Weise des Resthirnes beraubt wurden…..ist mir letztlich egal, bei erwiesenen Schwachsinn kann ich manchmal einfach nicht mehr an mich halten.
    MfG
    H.E.

  107. hi.
    1. Zur Sündenbockindustrie.
    Die besondere Ausgleichsregelung” der Industrie, die nur 0,6 Cent beträgt ist ein veralteter Wert der vor 2011 war. Denn nach dem Bundesministerum für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit war dieser Wert schon im jahre 2011 auf 0,9 Cent angestiegen. Auf Seite 7 nach zu lesen http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_infopapier_eeg-umlage_2012_bf.pdf
    Und dieser Mehrbelastung für nicht-privilegierte Nutzer durch die EEG-Ausnahmeregelung stiegt weit an wie man hier aus seite 3 von der Grafik lesen kann http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Summary-Studie-Energieintensive_Industrie.pdf

    2. Höheres Angebot
    Mehrere wissenschaftliche Studien, auch im Auftrag des BMU haben gezeigt, dass der Merit-Order-Effekt in der Vergangenheit auch unter konservativen Annahmen eine erhebliche Größenordnung hatte. Demnach betrug die strompreisdämpfende Wirkung der EEG-geförderten Stromerzeugung 2011 rund 0,9 Cent/Kilowattstunde
    beziehungsweise – bezogen auf die gesamte am Spotmarkt gehandelte Strommenge – rund 4,6 Milliarden Euro. Im jahre 2010 0,53 Cent/Kilowattstunde und 2009 0,61 Cent/Kilowattstunde. Das heißt das die Strompreis an der Börse seit ein paar jahren fallen und das nicht nur kurzfristig. Auf seite 44 zu nachlesen http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf

    3. Preistreiber Fiskus

    Der eigentliche Preistreiber beim Strom sei ist die Erzeugung,Transport, Vertrieb. Seit dem jahr 2000 bis zum jahr 2011 von 8,6 cent/kWh auf 13,8 Cent/kWh. auf seite 43 in der Tabelle des obrigen Links zu lesen. Das der Staat verantwortlich ist mit Steuern höre ich zum ersten mal, und das hier.

    4. Präzedenzfall Atom

    Da wurde sich auch nur der Präzendenfall als beispiel genommen, jedoch wenn man sich überlegt das deutschland für die Versieglung von Tschernobyl beteiligt hat, ging das auch auf kosten der Bürger die Steuern gezahlt haben. Wie weit das was mit der Realität zu tun hat ist schwer zu sagen. Einfach sagen das es falsch ist und keine eigene Zahlen zu presentieren kann jeder. Auch wenn der Betrag nur zur hälfte stimmen würde, dann wären das immer noch das 4-fache was die EE bekommen haben. Man muss sich überlegen das wir die noch immer subventioniert wird, wie z.b. die Braunkohle. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Staat-spart-Subventionsgeld-article4297996.html

    5. Knappe Ressourcen

    Die Ressourcen sind begrenzt, sich aber unabhängig von Inporten zu machen ist ein solides Argument. Jedoch durch die Schiefergas-Revolution haben sich die USA einiges eingebrockt. Die pumpen so viele Chemikalien rein, das es das Grundwasser verseucht das niemand das trinken sollte ohne gesundheitliche Konsequenzen. Das machen die dort schon ca. seit über 10 jahren und überall wo es im Lande geht. Da ist einiges “schief” gelaufen.

    Wenn man das alles bedenkt sieht die Welt schon etwas anders aus.

  108. Ahh, der Nächste bitte……aber Onkel Heinz bleibt gaaaanz lieb.

    @Artur
    Mangels Zeit geht die Beantwortung Deiner Einwürfe jetzt nur Stückchenweise.

    Der eigentliche Preistreiber beim Strom sei ist die Erzeugung,Transport, Vertrieb. Seit dem jahr 2000 bis zum jahr 2011 von 8,6 cent/kWh auf 13,8 Cent/kWh. auf seite 43 in der Tabelle des obrigen Links zu lesen.

    Suggestivfrage……denn Du hast Dir genau das Jahr ausgesucht, wo aufgrund der durchgeprügelten Liberalisierung tatsächlich der Preis temporal abgesackt war.
    1998 lag der nämlich auch bei 12,91 Cent/kWh……naja, kennen wir ja schon von der Klimadiskussion, Cherrypicking.

    Besondere Ausgleichsregelungen für die Industrie……..joo, abschaffen, aber sofort.
    Die Folgen……unsere Verbraucherpreise steigen….linke Tasche, rechte Tasche……oder die Industrie macht Pleite oder verkrümelt sich.

    Man muss sich überlegen das wir die noch immer subventioniert wird, wie z.b. die Braunkohle. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Staat-spart-Subventionsgeld-article4297996.html

    Tut mir jetzt aber echt leid für Dich….im n-tv Artikel geht es um “Steinkohle” die subventioniert wird um deutsche Arbeitsplätze im Bergbau zu erhalten……..können wir übrigens auch abschaffen wegen mir, gibbet eben ein paar Arbeitslose mehr in Deutschland.
    Das wars erstmal ganz grob………ich muss mich nämlich gleich den schnöden Verrichtungen hingeben, die so ein Otto-Normalverdiener tagtäglich hingeben muss.
    Habe die Ehre
    Heinz Eng

  109. @Artur
    Nachtrag:

    Demnach betrug die strompreisdämpfende Wirkung der EEG-geförderten Stromerzeugung 2011 rund 0,9 Cent/Kilowattstunde
    beziehungsweise – bezogen auf die gesamte am Spotmarkt gehandelte Strommenge – rund 4,6 Milliarden Euro. Im jahre 2010 0,53 Cent/Kilowattstunde und 2009 0,61 Cent/Kilowattstunde.

    Auch hier nur wieder die halbe Wahrheit gepostet…..
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Strompreisentwicklung-BRD_2000-2010.png
    Man sollte bedenken, das die EE theoretisch zu Null Cent in den Markt gedrückt werden, was natürlich temporal auch die Börsenpreise sinken lässt…….aber darauf zu schließen, das dies zukünftig weiter so sein wird, ist ein Trugschluss.
    Denn die Kraftwerke, die den blöden Ausgleichshansel spielen, müssen am Ende auch wirtschaftlich arbeiten….ab 2013 auch noch den verschärften CO2-Handel über sich ergehen lassen……was am Ende wieder zur Verteuerung der konv. Strömlinge führen wird.
    Tja…..und den Rest dieser Veralberung der deutschen Bevölkerung zahlen wir eben über die EE-Umlagen.

    PS. Unabhängigkeit von Importen…….der Plan zur Umstellung auf 100% NIE beinhaltet bis zu 25% Stromimporte….die, um das Feigenblatt zu wahren, natürlich grüne Strömlinge sein sollen…..Desertec und solch Spielkram.
    H.E.

  110. Artur,

    Die Ressourcen sind begrenzt, sich aber unabhängig von Inporten zu machen ist ein solides Argument. Jedoch durch die Schiefergas-Revolution haben sich die USA einiges eingebrockt. Die pumpen so viele Chemikalien rein, das es das Grundwasser verseucht das niemand das trinken sollte ohne gesundheitliche Konsequenzen. Das machen die dort schon ca. seit über 10 jahren und überall wo es im Lande geht. Da ist einiges “schief” gelaufen.

    Die Ressourcen sind mitnichten begrenzt, das redet uns eine grüne Ideologie ein. Ressourcen können nie begrenzt sein, weil a die Menschheit immer neue Ressourcen erschloss und b selbst die gegenwärtigen fossilen Brennstoffe noch hunderte Jahre reichen.

    Ca. 1% Chemikalien werden beigemischt, davon ist keines giftig und sie werden in 3-5 km Tiefe gepumpt, dort ist kein Trinkwasser und Grundwasser.

    Die machen das schon länger als 10 Jahre und der Strompreis für den Endverbraucher ist alleine von 2008 bis 2012 auf die Hälfte gefallen, jetzt 8 uscent die KWh.

  111. @ Onkel Heinz

    bezüglich deiner Suggestivfrage, ich habe das nicht gewusst. Jedoch ändert das nichts an der Tatsache das der stompreis gestiegen ist. Durch die Lieberalisierung des sind die Preis für Erzeugung,Transport, Vertrieb gefallen auf ein wettbewerbsfähiges niveau oder nicht ? und sind im Lauf der Zeit stärk gestiegen auf einen Niveau von über 60 % als damals. Das ist beachtlich viel trotz lieberalisierung oder nicht? Wie ist das denn zustande gekommen?
    Sorry bezüglich der verwechslung von Braun und Steinkohle. Jedoch ändert das nicht das Kohle in deutschland stark subenvtioniert wurde und noch immer subentioniert wird. Hier ein Link http://www.buerger-fuer-technik.de/Steinkohlesubventionen0207.pdf
    Es werden beim Kohlebranche arbeitsplätze erhalten durch Subventionen auf kosten des Steuerzahlers. Durch EEG werden auch Arbeitsplätze erhalten durch Subventionen auf kosten des Steuerzahlers, jedoch macht dies uns unabhängig von Importen, würde mehr arbeitsplätze schaffen und den Strompreis in Zukunft dauerhaft günstig halten. Hört nach einen sinnvollen Tausch an!
    Ich hoffe sie sind einsichtiger als Uncle Sam

  112. #107. Artur

    3. Preistreiber Fiskus

    Der eigentliche Preistreiber beim Strom sei ist die Erzeugung,Transport, Vertrieb. Seit dem jahr 2000 bis zum jahr 2011 von 8,6 cent/kWh auf 13,8 Cent/kWh. auf seite 43 in der Tabelle des obrigen Links zu lesen. Das der Staat verantwortlich ist mit Steuern höre ich zum ersten mal, und das hier.

    Ja, was steht denn da! Steigerung bei Erzeugung, Transport u. Vertrieb + 5,2 Cent und Steigerung Staatsanteil (also KWKG, EEG, Konzession, Stromsteuer u. Umsatzsteuer) + 6,1 Cent! wohlgemerkt bis 2011 und gerechnet von 2000 an. Nehmen wir als Basisjahr 1998, hat sich bei Erzeugung, Transport u. Vertrieb überhaupt keine Steigerung ergeben. Hier mal das Schaubild 57 auf Seite 238 ansehen.

    So, wer ist nun Preistreiber?

    karl.s

  113. @ W.Rassbach

    Ich habe auch am Anfang gedacht das die Chemikalien ungefährlich sind und das in dieser tiefe das nicht das Grundwasser erreicht bis ich die Doku ” Gasland ” gesehen habe bezüglich diese Themas. Die Chemikalien die sie da verwenden sind keinster weise umweltfreundlich. Hier ein die weiterführung der doku von damals habe ich gerade gefunden http://vimeo.com/44367635

  114. @Artur
    Das Problem ist, Du und deine grünen Freunde verwechseln die NIE immer mit echten Kraftwerken…..die nach Bedarf Strom produzieren können…..und nicht nur am Tage oder wenn der Wind weht.
    Ergo müssen für diesen Zufallsstromerzeugern noch jede Menge Speicher zugebaut werden, die bisher noch nicht im geringsten eingepreist sind, zumal ja schon heute die Pumpspeicherwerke als kostengünstiger Speicher immer unwirtschaftlicher arbeiten.
    Ergo….sind die Preise an der Börse ein Selbstbetrug……und als echtes Argument für die Energiezukunft Deutschlands völlig ungeeignet.

    Während Steinkohle, die ab 2018 keine Subventionen mehr bekommen, uns stabil rund um die Uhr mit Strom versorgen kann, machen die NIE weiter wat se wollen, die Netze destabilisieren, die Konventionellen zu Schlampen der Ökowelle machen und den Endkundenpreis für den Stromkunden explodieren lassen.
    Da mit der einen oder anderen Milchmädchenrechnung die Schuld bei der Energiewirtschaft zu suchen, ist nur eine Ablenkung vom eigentlichen Energiewahnsinn, den Deutschland sich derzeit leistet.

    PS……Du solltest bei Deinen Links aufpassen, die kann man nämlich auch ganz prima gegen Dich verwenden.
    H.E.

  115. jedoch macht dies uns unabhängig von Importen, würde mehr arbeitsplätze schaffen und den Strompreis in Zukunft dauerhaft günstig halten

    Unabhängig von Importen? Wie geht denn das bei volatilen Energieerzeugern, die stetig von konventionellen Wärmekraftwerken “gebackupt” werden müssen und daher kein Brennstoff (Kohle, Gas etc.) eingespart wird ?

    Die Subventionen die in die EEG fließen sind mittlerweile gigantisch, oder wieso glaubst Du rotiert unser Herr Altmaier und Co. so.

    “… Für die Förderung der Ökostromerzeugung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müssen die Stromkunden im Jahr 2012 voraussichtlich insgesamt über 14,1 Milliarden Euro (Mrd. Euro) aufbringen (2011: 13,5 Mrd. Euro, 2010: 8,2 Mrd. Euro). …” Quelle: http://www.windkraft-journal.de/2011/10/14/bdew-zur-eeg-umlage-2012-kosten-fur-erneuerbare-energien-steigen-moderat-weiter/

    Anmerkung: hier war die neue EEG Umlage noch nicht eingepreist, wird also mehr werden.

    > 14 Milliarden Euro da war der Kohlepfennig mit zuletzt umgerechnet 2,7 Milliarden Euro ja ein Schnäppchen.

    Also hoch subventionierte Arbeitsplätze. Kann man den Leuten also direkt ALG zahlen würde wahrscheinlich deutlich günstiger…Volkswirtschaftlich betrachtet.

    Weshalb durch EE wie sie hier geschieht “Strompreise in Zukunft dauerhaft günstig” gehalten werden entzieht sich irgendwie meiner Logik.

  116. @ karl.seegert

    “Die Liberalisierung des Strommarktes wurde in Deutschland vor zwölf Jahren, also im Jahre 1998, durchgeführt. Die Grundlage dazu bildet das Energiewirtschaftsgesetz, nach dem von dort an jeder Verbraucher frei wählen konnte, wer den Strom liefern soll. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Liberalisierung war zudem, dass die Stromanbieter unabhängig von ihrem Standort, also auch überregional, ihre Leistungen anbieten dürfen. In den ersten zwei Jahren nach der Liberalisierung konnte man am Strommarkt auch zum Teil deutlich fallende Strompreise feststellen. Allerdings hielt diese für den Verbraucher sehr erfreuliche Entwicklung nicht allzu lange an. Ein Grund für die dann doch wieder ansteigenden Strompreise war zum einen der Konsolidierungsprozess der Stromanbieter, und zum anderen wurde der Markt schnell wieder von einigen großen Anbietern beherrscht. So hatten beispielsweise im Jahre 2001 nicht mehr als zehn Stromanbieter in Deutschland gemeinsam einen Marktanteil von etwa 80 Prozent.” http://www.strompreise.net/liberalisierung-des-strommarktes/

    Das heißt doch das im grunde wenn wir mehr wettbewerb hätten, hätten wir auch geringe Strompreis wie zum Beginn der Liberalisierung oder nicht. Das ist ein preistreiber. Der Sinkende Strompreis an der Börse wird nicht an die Privathausalte weitergegeben und nicht alle werden Zahlen bei der EE-Umlage mit. Das sind zwei weitere Preistreiber.
    Und mit steigenden Strompreis nimmt auch die Stromsteur in absoluten zahlen demanch zu, da sie ja relativ ist damit konstant im Moment.

  117. @Artur
    Kleine Anmerkung meinerseits und dat sogar ganz freundschaftlich gemeint……Du operierst hier mit steinalten Propagandamaterial, wie auch schon Freund Becker vor Dir…….was Dich unheimlich angreifbar macht und uns kaum hintern Ofen vorlocken kann.
    Alles zu leicht zerlegbar……..frag mal Deine Kumpels, ob se nicht was Aktuelleres haben, wenn Du hier wirklich ernst genommen werden möchtest.

    MfG
    Onkel Heinz…….auf Wunsch…..nachsichtig

  118. @Artur
    “Konsolidierung der deutschen Stromwirtschaft”……..war die folgerichtige Reaktion aufgrund der Sorge der feindlichen Übernahme durch ausländische Stromkonzerne, daher auch der von mir kritisierte Konzentrationsprozess.
    Tja, und wenn dann mal ein paar Stadtwerke ein Kohlekraftwerk bauen wollten um den Großen Paroli zu bieten, waren es Grüne, die den Bau wirkungsvoll verhindert haben.
    Am Ende kann man sagen, das Grüne im Sinne der Monopolisten arbeiten………was der Energiewende und Liberalisierung ein ganz besonderes Geschmäckle verleiht.
    H.E.

  119. @ Onkel Heinz

    Das problem mit den Steinkohle- und Braunkohlekraftwerken ist die Regelung, man kann sich einfach nicht bedarfs gerecht schnell regeln. Da braucht man halt auf neue kraftwerke die das können wie GuD. Die sind schneller und effizienter und das Gas kann auch im eigenem Land produzieren. Man hat sich nicht auf die Wende eingestellt und hat diese langsamen dinger am Hals. Man hat ja auch die ganzen jahre subventionen in Po gesteckt bekommen, also kein grund was zu ändern. Man hat “business as usual” betrieben und nicht genung investiert und die Wende verschlafen. Die Preis sind für die Käufer von Strom die bei Strombörse kaufen, eindeutig gefallen. Man schon sehr gut mitlerweile die erzeugung von EE-strom Vorhersagen.

    @ Andreas Baumann

    14 Milliarden Euro hört sich bestimmt nach sehr viel an, und es wird noch besser, es werden wahrscheinlich jedes jahr etwas mehr. Vergleicht man das mit dem gesamt betrag der gezahlt wurde für Konventionelle Kraftwerke dann sind die sehr viele Pfennige aus dem Geldbeutel gerollt und das du es bemerkt hast, einfach so heimlich! “Würde man die Kosten aufsummieren und auf die Verbraucher umlegen, läge diese Konventionelle-Energien-Umlage 2012 bei 10,2 Cent pro Kilowattstunde und wäre damit fast dreimal so hoch wie die derzeitige EEG-Umlage von 2012.” Hier der LInk dazu http://www.eti-brandenburg.de/news/news-einzelseite/article/konventionel/
    Ein richtig großer Pfennig würde ich dazu sagen oder nicht. Die summe der Suventionen für Konventionelle Kraftwerke beträgt nach den leuten von Greenpeace über 400 Millirarden euro. Ich frage mich wieviele Pfennige das waren?

  120. @ Artur

    Das Thema Fracking und die davon ausgehende Gefährdung hatten wir hier bereits:

    Risiken nicht größer als bei konventioneller Förderung

    Und gerade die Erschließungen in Nordamerika zeigen, dass die immer wieder genannten Gefahren beim Fracking von Seiten der Umweltschutzbewegungen massiv übertrieben wurden. Eine Anfang des Jahres erschienen Studie zu dem Thema, die sich auch mit der Förderung in den USA beschäftigt hat, kommt zu dem Ergebnis dass bei korrekter Durchführung nur eine geringe Gefahr von Fracking ausgeht. Auch in der aktuelle BGR-Studie wird auf die Umweltaspekte dieser Methode ausführlich eingegangen. Die Forscher kommen dabei zu ähnlichen Resultaten wie ihre amerikanischen Kollegen:

    “Die Risiken von Fracking-Maßnahmen im geologischen Untergrund stellen sich im Vergleich zu möglichen Unfällen bei obertägigen Aktivitäten als gering dar. durch standortbezogene Voruntersuchungen können Fracking-Maßnahmen so geplant werden, dass ein unkontrolliertes Entweichen der Fracking-Fluide aus dem unterirdischen Riss in angrenzende Formationen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.”

    Auch die oft getätigte Aussage, dass es sich bei der beim Fracking eingesetzten Flüssigkeit um einen gefährlichen Chemikaliencocktail handeln würde, ist mehr als eine simple Übertreibung. Hauptbestandteil der Fracking-Flüssigkeit ist Wasser. Dazu kommt noch (manchmal) CO2, Quarz (Sand) und eine Reihe von Chemikalien (< 2%). Das Flüssigkeitsgemisch als Ganzes ist als schwach wassergefährdend und nicht umweltgefährdend eingestuft. Es stellt nach dem Chemikalienrecht kein kennzeichnungspflichtiges Gemisch dar (Hier eine Übersicht über eingesetzte Chemikalien bei verschiedenen Frac-Maßnahmen in Deutschland).

    Es handelt sich beim Fracking um eine Technologie, die bei sachgemäßer Durchführung keine größere Gefährdung für die Umwelt darstellt, als die konventionelle Gasförderung. Durch die Möglichkeit der horizontalen Bohrung ist der überirdische Flächenverbrauch sogar weit geringer als bei herkömmlichen Methoden.

  121. achgut.com (Wendt):

    Die neue Wende: Teurer Strom ist geil!

  122. @ Artur # 107:

    Ich muss Heinz Eng zustimmen; Sie kommen hier mit ollen Kamellen und Tricks, auf die nicht mal meine Großmutter noch hereinfällt.

    Die besondere Ausgleichsregelung” der Industrie, die nur 0,6 Cent beträgt ist ein veralteter Wert der vor 2011 war. Denn nach dem Bundesministerum für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit war dieser Wert schon im jahre 2011 auf 0,9 Cent angestiegen.

    Ja?
    Und?
    Würden die Industriebetrieb ebenfalls die Umlage bezahlen,. dann wäre sie für alle nächstes Jahr bei 4,3 cent.
    Das ist für die Verbraucher keine merkliche Erleichterung und im übrigen müssten sie dennoch die Umlage allein bezahhlen, da die Preise für alle Güter dadurch steigen würden. Die EEG-Kosten würden also nur versteckt, aber nicht gesenkt!
    ABER unsere Industrie hätte dann die höchsten Strompreise der Welt, 3 x teurer als in den USA. Halten Sie das für eine gute Idee?

    Das heißt das die Strompreis an der Börse seit ein paar jahren fallen und das nicht nur kurzfristig.

    Das ist cherrypicking und ansonsten eine glatte Lüge:
    2003, als es noch fast keine ‘Erneuerbaren’ gab, lag der Börsenpreis im Mittel bei 3 Cent, jetzt bei 5 Cent. Wo sehen Sie da einen ‘Merit-Order-Effekt’?

    Das der Staat verantwortlich ist mit Steuern höre ich zum ersten mal, und das hier.

    Dann sind Sie einfach uninformiert. dass der Staatsanteil genau so explosionsartig stieg wie die EEG-Umlage lief durch alle Medien.
    Im übrigen arbeiten Sie wieder unredlich mit cherrypicking, aber das wurde Ihnen ja bereits gesagt und belegt.

    Die Ressourcen sind begrenzt, sich aber unabhängig von Inporten zu machen ist ein solides Argument.

    Erst mal haben wir genug fossile Brennstoffe für die nächsten 300 -- 500 Jahre.
    Dann sind wir eine HANDELSNATION. Wir kaufen Rohstoffe für 100 Milliarden/Jahr und machen daraus Exportgüter im wert von 1000 Milliarden/Jahr. Wir können uns niemals von Importen unabhängig machen, weil wir als rohstoffarmes Land ALLES importieren müssen.
    Die beste Idee, die man da haben kann, ist, den offenen, freien Handel auf der ganzen Welt politisch zu fördern und zu sichern. Die Idee, Auster zu spielen, ist einfach strohdumm.
    Natürlich kann man auch tatsächlich energieautark werden, aber NIEMALS mit Wind- und Solarstrom. Denn die können nur höchstens 15% unseres Stroms liefern, so lange es keine Speicher gibt und nachts und bei Flaute konventionelle Kraftwerke einspringen müssen. sagen Sie jetzt nicht “Aber wir sind doch schon bei über 20%!”. Denn das gilt für die Produktion. Einen erheblichen Teil davon müssen wir aber ins Ausland verschleudern, weil wir oft gar nicht alles verbrauchen können.
    Nun zu den zwei Wegen zur Energieaurtarkie, die auch funktionieren:
    1. Man kann mit modernen Bohr- und Fördertechniken unkonventionelle Gas- und Ölvorkommen erschliessen. Das macht man in den USA und ist damit sehr erfolgreich: Schon jetzt ist die USA zum grössten Gasproduzenten der Welt geworden und bis 2020 werden sie auch kein Öl mehr importieren müssen.
    2. Man kann auf die praktisch unerschöpflichen Energien aus Kernspaltung und Kernfusion setzen, mit modernen, sicheren und praktisch abfallfreien neuen Reaktoren.

    Die pumpen so viele Chemikalien rein, das es das Grundwasser verseucht das niemand das trinken sollte ohne gesundheitliche Konsequenzen

    Jetzt muss ich lachen!
    Ist das ein Freud’scher Verschreiber? Es SOLLTE für Propagandazwecke gesundheitliche Konsequenzen haben, hat aber leider keine?
    Genau so ist es nämlich.
    Wenn Sie sich die Umweltkatastrophen in Deutschland ansehen, die durch ‘Bio-Gas’ verursacht wurden -- Auf Jahre biologisch tote Flüsse, Fischsterben, etc; von den Boden- und Grundwasserschäden durch den Turbo-Maisanbau gar nicht zu reden) dann ist das SEHR viel gravierender als alles, was in den USA beim Fracking je passierte, aber im Gegensatz zu den USA ist das bisschen Biogas das in D produziert wird, kaum ein Tropfen auf den heissen Stein

  123. @ Onkel Heinz

    Ich habe hier Argumente und “Beweise” mit Links zu den Seiten geliefert und ich sehe keine wirklichen gegenargumente und Links zu seiten die mir was anderes Sagen . Die 5 Behauptungen sind steinalten Propaganda, direkt aus dem Herzen Energie-Konzeren. Bis jetzt habe ich gegen alles argumentiert und hinterlegt. Da hat sich der Rudolf Kipp bei der letzten Disskussion wesentlich gewandter verteidigt und sein aussagen belegt!

    Wärend der Konsolidierung der deutschen Stromwirtschaft wurde eineges an personal abgebaut und man hat man hat Kraftwerkparks optimiert. Nach den Rationalisierungsmaßnahmen sind dennoch dann Preis stark angestiegen.
    Ab heute nur noch bis 17 Uhr zeit zu antworten, mache dann morgen weiter wenn es dann so weit ist!

  124. Ach ja, wegen der 400 Milliarden ‘Subventionen’.
    Ich mache Ihnen mal eine andere Rechnung:
    Die ehemalige staatliche Bayernwerk AG besaß 5 KKW’s.
    Jedes von Ihnen machte pro Tag 1 Million Mark Reingewinn, die in die Staatskasse flossen, dazu natürlich noch die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer der gut bezahlten Mitarbeiter.
    Das sind täglich 2.5 Millonen € für alle 5 gewesen. Pro Jahr rund 1 Milliarde. Bei 50 Jahren Laufzeit 50 Milliarden € Staatseinnahmen. NUR für Bayern.
    …und natürlich billigen zuverlässigen, sauberen Strom für die Bevölkerung.

    Und weil Sie sich beschwerten, hier würden die Greenpeace-Zahlen einfach abgelehnt:
    Greenpeace ist eine mafiöse Öko-Lobbyorganisation, die für ihre Lügen notorisch ist (Siehe aktuell die Genmais-Lüge). Ihr Hauptgeschäftszweig besteht aus Betrug (Verkauf von tschechischem Atomstrom als angeblichen ‘Ökostrom’) und Schutzgelderpressung.(Greenpeace-Ratings von Handelsketten können durch ‘Spenden’ beeinflusst werden, wer zahlt, wird als Öko-Vorbild belobigt).
    So was ist keine Quelle, die man in Betracht zieht.

  125. @Artur

    erstellt durch das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace Energy eG und dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE).

    Aha, völlig neutral und ohne jedwede Hintergedanken…….sorry, der Scheiß ist schon ohne es näher zu betrachten vorn vorn bis hinter erstunken und erlogen……..aber extra für Dich werde ick mir mal die Originalstudie besorgen.
    Ups…..hab sie schon.

    Für den systematischen Vergleich von staatlichen Förderungen unterschiedlicher Energieträger wird ein weit gefasster Subventionsbegriff zugrunde gelegt, der neben direkten Finanzhilfen und Steuervergünstigungen auch weitere vom Staatshaushalt unabhängige Regelungen wie den Förderwert des Emissionshandels, der Atomrückstellungen und des Erneuerbare-Energien- Gesetzes erfasst………….

    Das heißt, wenn vom Energieboss das Auto auf Firmenkosten geleast ist, dann sind dat auch versteckte Subventionen.
    http://www.foes.de/pdf/2012-08-Was_Strom_wirklich_kostet_kurz.pdf

    Na hoffentlich rechnet das niemand bei den versteckten Subventionen bei den Lebensmitteln durch…..die mit nur 7% MwSt berechnet wird.

    Studie im Auftrag von Greenpeace Energy eG und dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) Kurzfassung
    Erstellt von Swantje Küchler und Bettina Meyer unter Mitarbeit von Sarah Blanck
    Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS)

    Wer mag, darf sich mal mit die Ersteller der Studie beschäftigen……..mir schwant da nix gutes.
    H.E.

  126. FÖS….klingt schon irgendwie fies…..
    http://www.foes.de/ueber-uns/geschaeftsstelle/mitarbeiterinnen/ …..

    Oder dat hier….lässt schon mal tief blicken….

    Globalinformations.de: Arbeitet das FÖS unabhängig von Greenpeace bzw. Greenpeace-Energy?

    Swantje Küchler: Die Arbeit des FÖS erfolgt grundsätzlich überparteilich und unabhängig von Verbänden und Interessengruppen, was sich auch in der Struktur unserer Mitglieder widerspiegelt. Unter den derzeit rund 170 Mitgliedern befinden sich Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Politiker aller demokratischen Parteien, Journalisten und eine Vielzahl engagierter Bürger aus anderen Berufen……..

    Globalinformations.de: In vierzig Jahren soll der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien hergestellt werden. Die Förderung müsste dementsprechend ein Vielfaches höher sein. Ist dieses Ziel mit den momentan gezahlten Förderungen überhaupt realistisch?

    Swantje Küchler: Zu dieser Frage haben wir keine eigenen Prognosen gemacht. Es gibt aber eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, die belegen, dass eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien zu vertretbaren Preisen bis zum Jahr 2050 möglich ist……..

    Cool…..noch ein unnützer Verein mehr auf deiser Welt……..von nix ne Ahnung haben aber voll den “Neutralen” spielen wollen, wo ja eigentlich der Name schon Programm ist.
    Danke……mein Bedarf an “ÖKO” ist heut mal wieder gedeckt…..
    PS. Diese sogenannte Studie beinhaltet in der Kurzfassung nicht mal einen Quellennachweis……

    Onkel Heinz……..Bloss nicht graben……man könnte wieder schmutzige Finger samt Brechreiz bekommen.

  127. Ups…..da fällt mir noch was ein, während man die Transparenz bei der EEG so hervorhebt, vergisst man so nebenbei den Umbau der Stromnetze, den NIE als Verursacher hinzu zu addieren.
    Boah eyh……..tolle Studie, könnte glatt direkt aus dem hauseigenen Sandkasten gesendet worden sein.
    Jetzt is aber wirklich Schluss………ick geh jetzt auch raus spielen.
    H.E.

  128. #116. Artur

    Das heißt doch das im grunde wenn wir mehr wettbewerb hätten, hätten wir auch geringe Strompreis wie zum Beginn der Liberalisierung oder nicht. Das ist ein preistreiber. Der Sinkende Strompreis an der Börse wird nicht an die Privathausalte weitergegeben und nicht alle werden Zahlen bei der EE-Umlage mit. Das sind zwei weitere Preistreiber.
    Und mit steigenden Strompreis nimmt auch die Stromsteur in absoluten zahlen demanch zu, da sie ja relativ ist damit konstant im Moment.

    Ja ein freier Wettbewerb, wie er mal angedacht war, wäre tatsächlich nicht verkehrt. Wir haben allerdings keinen freien Wettbewerb auf dem Strommarkt. Der Strommarkt in Deutschland ist pure Planwirtschaft mit dem Ziel, unrentable Stromerzeugungsformen (NIEs) am Markt durchzudrücken, was im freien Wettbewerb nicht möglich wäre. Kein einziger Vogelschredder und kein krähenspiegel würde mehr aufgestellt werden ohne die garantierte Einspeisevergütung (staatlich veranlasste Abzocke). Im übrigen werden man gerade 20% der Gesamtstrommenge an der Börse gehandelt. Der Rest wird über Lieferverträge abgewickelt. Der Börsenhandel wird ein bißchen überschätzt.

    Du meinst sicher Umsatzsteuer und nicht Stromsteuer. Die Stromsteuer (eigentlich Ökosteuer) ist fix. Jedoch die Umsatzsteuer deckelt alles und wird auch auf Abgaben und andere Steueranteile, wie der Strom-/Ökosteuer, berechnet. Die staatlich initiierten Abgaben, nichts anderes ist das EEG ja, und Steuern sind nun mal die Preistreiber Nr.1. Da kannst Du schreiben was Du willst, das wird dadurch nicht unwahrer.

    karl.s

  129. @karlchen #128

    …..Da kannst Du schreiben was Du willst, das wird dadurch nicht unwahrer.

    Du meintest sicher: „wahrer”

  130. @Artur 116

    Das heißt doch das im grunde wenn wir mehr wettbewerb hätten, hätten wir auch geringe Strompreis wie zum Beginn der Liberalisierung oder nicht.

    Nicht.

    Angenommen der “Wettbewerb” würde tatsächlich so wirken, dann hätten wir heute trotzdem viel höhere Strompreise, denn die von rot-grün eingeführten Stromsteuer & EEG-Umlage so wie die Mehrwertsteuer-Erhöhung der großen Koalition kämen alle dazu. Wobei die EEG-Umlage die Abbildung der Ressourcenverschwendung mit Windrädern & Solarzellen ist, die wir hier beklagen. Die anderen beiden Steuern sind per se unabhängig, allerdings wurde die Stromsteuer auch mit ökologistischer Argumentation eingeführt.

    Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass die “Deregulierung” dauerhaft die Strompreise senkt. Tatsächlich führte sie dazu, dass in derselben Branche, die die gleiche Gesamtleistung erbringt, jetzt viel mehr Mittel-, Klein- und Kleinstunternehmen unterwegs sind und ihren Anteil am Umsatzkuchen einfordern. Das kann nur funktionieren, wenn der Umsatzkuchen künstlich größer gemacht wird.

    Jedes von diesen Kleinunternehmen hat ja ein Büro mit Sekretariat zu finanzieren, und das Gehalt eines handyschwingenden Wichtigtuers, der noch seinen Porsche abbezahlen muss. Das geht natürlich über den Strompreis. Einige von diesen handyschwingenden Wichtigtuern tun übrigens auf “öko”, aber Öko-Yuppies sind auch nur Yuppies.

  131. @anorak2 die nenne sich dann LOHAS die Öko-Yuppies

    Nehmen wir mal 400 Milliarden Subventionen in 42 Jahren für bare Münze (obwohl es eher mehr Jahre und deutlich weniger Subvention sind -- siehe zahlreiche zerpflückte der GreenP***** “Studien”) kommen wir auf 9,52 Milliarden Förderung im Jahr für 3 verschiedene Zweige. Und die EE kam 2011 schon auf 13,5 Milliarden Tendenz steigend, für 2012 werden es >14 Milliarden und für 2013 sind 20 Milliarden prognostiziert, bei der Steigerung ….. weißt schon

  132. Die Diskussion, die sich hier entwickelt, möchte ich mit einem vielleicht „seltsamen Gedanken erweitern“, um nach Möglichkeiten zu suchen, etwas zu verändern, was den realen Ausschluss von normalem Wettbewerb betrifft.
    Wir werden als Verbraucher in Deutschland in einem staatlich verordneten Strompreiskartell gefesselt und geknebelt, um uns massiv auszubeuten, weil keine Marktwirtschaft und keine Verbraucherrechte mehr existieren.
    Es bedarf darum eines dringenden Aufrufs, eines Hilfeersuchen an den EU-Wettbewerbs-Kommissar Joaquin Alumina, mit der Bitte um Verbraucherschutz und Auflösung dieses deutschen Kartells zugunsten ideologischer Hochpreis-Stromerzeugung.
    Herr Alumina ist mit der Entflechtung der deutschen Landesbanken, die sich auch völlig wettbewerbswidrig und gnadenlos an den Bürgern durch politische Vernetzung ein Opportunisten-System einrichteten, als Verfechter einer Marktwirtschaft, erfolgreich gewesen. Die Strukturen, einer quasi korrupten Verflechtung mit politischer Rückendeckung Verluste auf Kosten der Bevölkerung und somit Steuerzahler, die in der Stromwirtschaft betrieben werden sind sehr vergleichbar wettbewerbswidrig.

    Wenn deutschen Windmüller, PV-Anlagen-Betreiber und Bio-Gas-Verstromer in einem staatlich abgeschirmten Hochpreis-Kartell, das Alleinrecht haben, die deutschen Stromkunden zu beliefern, ist das ein klarer Verstoß gegen den gemeinsamen Markt, gegen die Freiheit der Konsumenten, Lieferverträge nach eigenen Nutzenvorstellungen mit Produzenten abzuschließen.

    Um es mal zu verdeutlichen, wir können uns auf einem internationalen, freien Käufermarkt fast alles nach Gutdünken kaufen, aber beim Strom hört diese demokratische Auswahl plötzlich auf.
    Da darf ich keine Auswahl nach Preis treffen, sondern werden die Hochpreis-Produzenten von den Luden der Parteien in ihrem Renditewahn geschützt. Das ist doch komplett perverse, mafiöse Abzocke, die nur durch deutsche Politik bestand hat.
    Also lieber Herr Joaquin Almunia, bitte helfen Sie uns, leiten Sie Untersuchungen und Strafverfahren wegen Kartellabsprachen ein, sorgen Sie für Wettbewerb, zerschlagen Sie das deutsche Kartell eines korrumpierten Strommarktes, sorgen Sie für europäischen Wettbewerb, damit die Verbraucher in Deutschland wieder an der Marktwirtschaft teilnehmen können und die Produzenten sich einer intelligenten, fortschrittlichen Technologie zuwenden.
    Es geht um die Fortsetzung dessen was unseren Wohlstand und unsere Freiheit erhält, den Wettbewerb der Intelligenz auf einem realen Markt, wo die Verbraucher die Bestätigung mit ihren Entscheidungen geben und nicht unter politischer Gängelung in die Irre geführt werden.
    Wer das nicht auch eine Idee, sich an den zuständigen EU-Kommissar zu wenden?
    Vielleicht in einer Petition?

  133. Ups….wenns Dunkel wird, muss ich wieder nach Hause…*grins*

    9,52 Mrd Subvention auf 500 Mrd. kWh/a……macht theoretisch 1,9 Cent/kWh aus…….die wir per Subvention”geschenkt” bekommen haben, jetzt dürfen wir 5,3 Cent blechen….mit offenen Ende nach oben.
    Ich liebe Studien…..vor allem, wenn se ihr eigenes Ergebnis ad absurdum führen.
    FÖS……klingt wie abgestandene Füsse und riecht auch so.

    Ups……..Sandmann verpasst.
    Onkel Heinz………läuft derzeit auf 43,75% seiner Hirnkapazität

  134. Ähmm…..bevor dat kleine Heinzchen ins Heiabettchen muss……..Steinkohlesubventionen dienten ja dem Erhalt der Arbeitsplätze, wie viele Menschen wurden dadurch in Lohn und Brot gehalten?
    Ok, rechnen wir jetzt damit, das 50% davon Dauerarbeitslos wären….x den Hartz 4 Satz, plus ausgefallene Lohnsteuer, Rentenbeiträge, Sozialabgaben und Gewerbesteuern……..was wäre uns das als BRD bilanztechnisch am Ende teurer geworden?
    Nur mal so ne doofe Idee, wat der Kohlepfennig am Ende gesellschaftlich wirklich gekostet hat.

    Bye, bye………
    H.E.

  135. Da habt ihr eine interessante Überlegung angestoßen:

    Wenn konventioneller Strom durch Subventionen um 1,9 Cent billiger gemacht wurde, kann man das mit der EEG-Umlage sowieso nicht vergleichen!

    Wenn der Staat Strom künstlich verbilligt, muss er das mit Steuergeldern finanzieren. Im Grunde gibt er den Bürgern nur zurück, was er ihnen vorher abgenommen hat.
    Aber er tut es auf höchst soziale Weise: Die Reichen müssen mehr zahlen und die Armen haben am meisten davon, da sie relativ am meisten sparen.
    Docj die EEG-Umlage verteuert und die Folge ist das genaue Gegenteil: Die Reichen zahlen relativ am wenigsten, die Armen das meiste. Das ist ASOZIAL!

    Es spielt daher überhaupt keine Rolle, wie groß die Subventionen für Kern- oder Kohlestrom denn nun eigentlich waren, weil auf jeden Fall besonders die Armen davon Vorteile und ein besseres Leben hatten (Sie bezahlten nicht nur nichts, sondern bekamen sogar etwas zusätzlich) und weil alles von den Reichen und den Konzernen finanzierrt wurde.

    Oh… haben etwa die Grünen ihr Herz für die Kapitalisten und Konzerne entdeckt? ;-)

  136. Ach Menno…wenn mein HIrn erstmal rotiert……findet dat kein Ende.
    Hier mal die Beschäftigten des deutschen Steinkohlebergbaus ab 1945…..
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5c/Kumpel01.png

    und hier der Grund der Subventionen….

    Seit den 1960er Jahren sind die Kosten im westdeutschen Steinkohlenbergbau höher als der Weltmarktpreis. Aus diesem Grund wird der Kohleabbau subventioniert. Diese Subventionierung wird 2018 eingestellt, was nach derzeitigem Stand der Dinge das Aus für den deutschen Steinkohlenbergbau bedeutet. Ein unsubventionierter Abbau wäre zwar denkbar, aufgrund der Kostenstrukturen aber höchst unwahrscheinlich. 2010 lag der durchschnittliche Preis bei 85,33€/t SKE (siehe Kohlepreise), die Förderkosten in Deutschland dagegen bei etwa 160€/t SKE.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkohlenbergbau

    Ok….rechnen darf hier dann mal ein BWLér.
    H.E.

  137. #129. Tim Hardenberg

    Du meintest sicher: „wahrer”

    moin Tim,

    na sicher, erst denken dann schreiben :-)

    In diesem Sinne
    karl.s

  138. Herrn Meiers Beitrag das EEG, aufgrund seiner wettbewerbsverzerrenden Ausrichtung zu kippen ist mehr als eine interessante Idee. (Schon allein um etwas dagegen zu tun und nicht immer nur zu labern)
    Das EEG von einer EU-Kommission kassiert, die Vorstellung ist geradezu köstlich!
    Die Klage des Gesamtverbandes, der Textil und Modeindustrie vor den Landgerichten steht, ja noch aus. Es bleibt aber zu befürchten das man sich erst durch alle Instanzen „durchklagen“ muss.
    Subventionen sind das, was sie sind. Selbstbetrug.
    Wie viel ökologischer Sozialismus darf es denn in diesem Falle sein?
    Ein Gedankenspiel.
    Wir alle steigern unsere Effizienz zu 100%, was bedeutet wir folgen den „wohlwollenden Aufforderungen” einfach mal abzuschalten. Sagen wir mal Montag, Mittwoch und vielleicht Donnerstag noch. Die andere Woche Dienstag, Freitag, Sonntag, keinem Muster folgend.
    Die Umlage für das EEG würde in Kürze zusammenbrechen oder in astronomische Höhen steigen.
    Oder ganz einfach wir machen alle mit und zahlen uns dann unsere Subventionen selber.
    Vollkommen verblödet, nicht wahr­?

    “Der Staatshaushalt soll ausgeglichen sein. Die Schulden der Regierung müssen vermindert werden; die Arroganz der Behörden ist zu mäßigen und zu kontrollieren. Zahlungen an ausländische Regierungen sind zu verringern, wenn der Staat nicht bankrott gehen will. Das Volk muß wieder lernen zu arbeiten, anstatt von staatlicher Unterstützung zu leben.”

    Von wem stammt das Zitat? Es darf geraten werden.

  139. @Admin #138
    Da ist etwas schief gegangen.
    Ist es möglich den ersten Teil
    “Herrn Meiers Beitrag das EEG bla, bla… bla bla Instanzen „durchklagen“ muss.”
    zu löschen.

    Danke

    [Ist gelöscht. Rudolf Kipp]

  140. Hallo Heinz Eng, (# 136)

    das große Missverständnis in der Diskussion über die Steinkohlesubventionen ist ja die Behauptung, damit würde auch die Verstromung finanziert.

    Richtig ist: Den deutschen Betreibern von Steinkohlekraftwerken ist es völlig wurscht, woher die Kohle kommt; denn sie zahlen nur den Weltmarktpreis und verfeuern Steinkohle aus USA, Südafrika und Australien -- und eben auch aus Deutschland.

    Was vom deutschen Steuerzahler subventioniert wird, das ist der Abbau und Handel von und mit Steinkohle aus deutschen Bergwerken; nicht mehr und nicht weniger. Und ab 2018 (Ende der Subventionen) muss kein Steinkohlenkraftwerk aus Kohlenmangel abgeschaltet werden.

  141. @ bezüglich der Atomstrom subvention

    Nach dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) belaufen sich die Subventionen für Atomstrom in Deutschlandvon 1956 bis 2006 auf 53,8 Mrd. Euro wobei der Bericht konverstiv gehalten wurde. Dabei hat der Statt noch Ausgaben für Castortransporte 3 Mrd. Euro, innerdeutsche Uranerzbergbausanierung 6,6 Mrd. Euro Stilllegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen, Verlust von Steuereinnahmen aufgrund nicht versteuerter Rückstellungen 20 Mrd. Euro. Addiert man diese Kosten und bezieht sie auf die bis Ende 2006 mittels Kernenergie erzeugte Strommenge von rund 4100 TWh ergibt sich eine durchschnittliche Unterstützung von 2,0 Cent pro Kilowattstunde. Betrachtet man nur die im Jahr 2006 wirksame Summe aller quantifizierten Effekte (soweit Angaben vorliegen, einschließlich vereinigungsbedingter Lasten und internationaler Projekte) zur Förderung der Kernenergie, beträgt die Geldmenge 3,7 Mrd. Euro (Währungswert von 2006). Die Werte sind dabei als untere Grenze zu verstehen, da sich viele Kosten der Kernenergie schwer oder gar nicht konkret beziffern lassen und die Zahlen „längst noch nicht alle öffentlichen Ausgaben zugunsten der Atomenergie (z. B. für die Atomverwaltung. Beispielsweise sind Schäden durch Kernenergie in keiner privaten Hausratversicherung abgedeckt.
    Der Link dazu http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/39617.php
    Also diese Schauspielrechung von 1,9 Cent/kWh alle Subventionen geht da nicht auf.

    @ bezüglich der Steinkole subventionen

    nach dem Bericht von euch so schlecht geredeten FÖS haben die ein sehr großes Literaturverzeichnis und bei dem Bericht von 2010. Solange ihr keine anderen Berich habt der was andres sagt wieviel die subventioniert wurden ist das einfach nur schlechtrederrei. Wenn ihr eine Eindeutigen Gegenbeweis wieviel Milliraden dennen subventionier wurde das ist das ganze nur aus der Luftgegriffen. Hier der Link damit ihr nachlesen könnt und selbernachrechnen könnt.
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/Kohlesubventionen_1950-2008.pdf

    Wenn man überlegt, das die Förderkosten bei 160€/SKE liegen und damals nicht so hoch waren wie heute waren die subventionnen wensentlich höcher als heute.
    http://www.ensys.tu-berlin.de/fileadmin/fg8/Downloads/NeueEntwicklungen/SS2006/Nicolas%20Wolf%20-%20Steinkohlepreisentwicklung.pdf

    @ bezüglich des Fraking da seit ihr wohl Opfer von Hill & Knowlton geworden. Denn die vertretten die America’s Natural Gas Alliance genauso wie sie Tobacco industry vertretten haben. Bestimmt haben die Gas erfolgreich aus der Erde rausgekommen, das zweifele ich gar nicht an und der Gaspreis ist dort in den Keller geruscht, aber zu welchem Preis.
    Ließt mal die links hier: http://www.foxnews.com/story/0,2933,509857,00.html
    http://www1.rollingstone.com/extras/theskyispink_annotdoc-gasl4final.pdf
    http://www.hcn.org/blogs/goat/flaming-water/
    http://www.cbsnews.com/2100-201_162-4879509.html
    http://planetsave.com/2009/03/20/flammable-water-pours-from-faucets-in-colorado-home/
    http://gasdrillinginbalcombe.wordpress.com/2012/03/14/44-of-wells-leaking-at-australian-gas-field/
    http://www.nytimes.com/1992/05/03/us/abandoned-oil-and-gas-wells-become-pollution-portals.html?src=pm
    http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-north-east-orkney-shetland-17656307
    http://frack-off.org.uk/gas-wells-leaking/
    http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/energy/oilandgas/9168645/Total-admits-it-could-take-six-months-to-stop-gas-leak.html

    Die sind nicht ganz dicht, genau wie ihre borungen.

    http://www.slb.com/~/media/Files/resources/oilfield_review/ors03/aut03/p62_76.ashx
    http://www.naturalgaswatch.org/wp-content/uploads/2011/09/well_integrity_failure_presentation.pdf
    http://www.ptil.no/news/new-report-well-integrity-challenges-on-the-norwegian-shelf-article2762-79.html

    Und was sie damit alles anrichten

    http://www.texassharon.com/2011/09/02/big-gas-mafia-irony-burnsta-tas/
    http://www.dentonrc.com/local-news/special-projects/gas-well-drilling-headlines/20110831-breast-cancer-rate-climbs-up.ece
    http://www.damascuscitizensforsustainability.org/2011/09/breast-cancer-rates-jump-in-the-barnett-shale/

    Und das wasser wird Kontaminiert
    http://www.propublica.org/article/colorado-study-links-methane-in-water-drilling-422
    http://www.bloomberg.com/news/2011-12-08/gas-fracking-chemicals-detected-in-wyoming-aquifer-epa-says.html
    http://pittsburgh.cbslocal.com/2011/04/19/gas-drilling-industry-makes-stunning-admission/
    http://grist.org/article/2011-02-28-pittsburgh-drinking-water-radioactive-fracking-natural-gas-times/
    http://www.pnas.org/content/early/2011/05/02/1100682108.full.pdf+html?sid=bde16321-e169-437d-a59c-798e7f65c479
    http://www.nytimes.com/2011/02/27/us/27gas.html?_r=2&ref=drillingdown&amp;
    http://wesa.fm/2011/12/01/salts-drilling-drinking-water-danger-still-showing-rivers
    http://www.postindependent.com/article/20100813/VALLEYNEWS/100819931
    http://www.nytimes.com/interactive/us/DRILLING_DOWN_SERIES.html

    Und geschieht schon seit mindestens 25 Jahren

    http://static.ewg.org/reports/2011/fracking/cracks_in_the_facade.pdf

    Was Hill & Knowlton schon alles geleistet hat

    http://www.csmonitor.com/2002/0906/p25s02-cogn.html
    http://www.prwatch.org/books/tsigfy10.html
    http://www.prwatch.org/spin/2009/11/8680/hill-knowltons-carbon-two-step
    http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Hill_%26_Knowlton

    Die Berichte der Industrie

    http://mines.industry.qld.gov.au/assets/petroleum-pdf/tara_leaking_well_investigation_report.pdf
    http://cogcc.state.co.us/Library/WQCC_WQCD_AnnualReports/WQCC09_10RPT.pdf

    Und im Fernsehen bei Stephen Colbert

    http://www.mnn.com/earth-matters/politics/blogs/stephen-colbert-and-tom-ridge-get-awkward-over-fracking
    http://www.desmogblog.com/tom-ridge-claimed-i-m-not-lobbyist-colbert-report-facts-prove-otherwise
    http://www.keystonepolitics.com/2011/06/tom-ridge-shills-for-fracking-on-colbert-report/

    http://www.naturalgaswatch.org/?p=970

    http://energy.utexas.edu/images/ei_shale_gas_regulation120215.pdf

  142. @Artur
    Nur ganz kurz……..Fehler über Fehler….

    Dabei hat der Statt noch Ausgaben für Castortransporte 3 Mrd. Euro, innerdeutsche Uranerzbergbausanierung 6,6 Mrd. Euro …….

    Castortransporte werden vor allem als Spielwiese rotgrüner Spinner benutzt, die Kosten des enormen Polizeieinsatzes der bösen Kernkraft in die Schuhe zu schieben ist leider ein schlechter Witz.

    innerdeutsche Uranerzbergbausanierung……………tja, dat ham wa unseren russischen Freunden zu verdanken, die sich damit ihr Sprengmaterial für den kalten Krieg besorgt haben und uns nun mit den DReck allein gelassen haben.
    Wenn Subvention…..dann für russische Atombomben und nicht für deutsche Kernkraftwerke……haste denn in Geschichte nicht aufgepasst?
    Ich muss wech…….legger Essen fassen.
    H.E.

  143. Mein lieber Herr Artur,

    ich habe das jetzt mal freigeschaltet. Hing im Spamfilter, da mehr als fünf Links enthalten waren.

    Beim nächsten Mal aber lasse ich derartige Kommentare nicht mehr zu. Das Blog hier lebt von Lesern, die sich ihre eigenen Gedanken machen und auch äußern. Propagandisten, die nur wiederkauen und hier nur “Ideologiemarketing” betreiben wollen, brauchen wir nicht.

    Sie sollten sich verdeutlichen, daß niemand Ihrem Webkatalog oben folgen wird. Im Sinne einer nützlichen Debatte sollten Sie einfach aufschreiben, welche Botschaften sich hinter diesen vielen Links verbergen. Am besten in Ihren eigenen Worten, damit man auch erkennen kann, was Sie von dem verstanden haben, was Sie da gelesen zu haben glauben. Und wenn Sie sich auf einen oder zwei wesentliche Aspekte beschränken, kann sogar ein nützlicher Austausch zustande kommen.

    Bezüglich der Fracking-Technologie sollten Sie sich vielleicht auch fragen, wie oft diese in Deutschland bereits zum Einsatz kam. Antwort: 167 mal seit 1961. Und Sie sollten sich fragen, wie oft dabei Chemikalien ins Grundwasser gelangt sind. Antwort: Kein einziges Mal. Warum eigentlich nicht? Die Antwort auf diese Frage hat mehrere Dimensionen: juristische, technische und geologische Aspekte spielen eine Rolle.

    Es wird hier dazu noch genug Artikel geben, keine Sorge. Bis dahin können Sie uns ja mal erklären, auf welche Weise denn Fracking-Chemikalien ins Grundwasser gelangen und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Dann wird auch klar, ob Sie das Thema überhaupt verstanden haben und ob sich ein weiterer Austausch mit Ihnen lohnt.

  144. @ Artur:
    Was wollen Sie denn mit dieser schwachsinnigen Linkparade erreichen?
    Die Google-Suchmaschine ködern?

    Passen Sie mal gut auf:
    Wenn Sie etwas nicht mit eigenen Worten sagen wollen oder können, dann lassen Sie das Schreiben besser ganz.
    Ich denke jedenfalls gar nicht daran, gehorsam jedes Stöckchen zu apportieren, das Sie da hin halten.
    Denn so einen Spam halte ich schlicht für unverschämt.
    Also noch mal von vorne, bitte!
    Und dabei gehen Sie dann bitte auch auf die bisherige Diskussion ein, ja?

    Bisd dahin halten wir mal, aus dem Teil, der nicht aus Links besteht, folgendes fest:

    1. Allein die bayerischen KKW haben dem Staat schon so viel Geld eingebracht wie alle ‘Subventionen’, die jemals in die Kernenergie gesteckt wurden.
    2. Diese Kernenergie-‘Subventionen’ kamen den Geringverdienern im Land zugute, die dadurch billigen Strom bekamen.
    3. Dass Sie die Kosten, die von linksgrünen Terroristen bei Castor-Transporten verursacht werden, als Kosten der Atomenergie und nicht als Kosten von Straftaten ebendieser Terroristen verrechnen, gibt Ihrer Gesetz- und Verfassungstreue ein schlechtes Zeugnis.
    4. Dass Sie die Kosten der Wismut-Sanierung, die bekanntlich duch die sowjetische Ausbeutung der ostdeutschen Besatzungszone zum Zweck des Nuklearwaffenbaus entstanden, als Kosten der Atomenergie im freien Deutschland verrechnen wollen, gibt Ihrer Intelligenz ein schlechtes Zeugnis.
    5. Dass Sie Gelder, die zurückgestellt wurden, um die Entsorgung zu finanzieren, versteuern wollen, ist absurd. Denn diese Gelder sind kein Gewinn, sondern Rücklagen für zukünftige Ausgaben. Ihre Klage darüber ist an den Haaren herbei gezogen und widerspricht eklatant dem gesunden Menschenverstand.
    6, Wieso eine Rechnung, die auf 1,9 Cent kommt, etwas ganz anderes sein soll wie eine, die auf 2,0 Cent kommt, sehe ich als Zeichen, dass Ihnen argumentativ das Wasser bis zur Unterlippe steht, also als Geblubber.

    Und zum Schluss:
    Können Sie leicht feststellen, dass ‘Biogas’ weitaus wassergefährlicher ist als Fracking. Das verlinke ich nicht, von einem Diskussionspartner der sich mit mir messen will, erwarte ich zumindest so viel rudimentäre Ijntelligenz, dass er eine Suchmaschine bedienen kann und einigermassen mit dem Diskussionsthema vertraut ist.

    Im übrigen sprechen wir hier auch nicht von den Kosten der Atomenergie, sondern von den Kosten für ‘Öko’-Strom. Wäre nett, wenn Sie sich wenigsten in Grundzügen an das Thema halten würden.
    Denn JETZT verarmen die Leute in Deutschland wegen des ÖKOSTROMS. In der Kernenergie-Ära hat sich NIEMAND über hohe Stromkosten beschwert!

  145. @Artur

    Ich sach es nochmal…….die FÖS-Studie ist grober Unfug……alleine schon an der Steinkohle erkennbar, die anscheinend zu 100% zur Stromerzeugung verbrutzelt wurde…….was nachweislich falsch ist.
    http://www.kohlenstatistik.de/index.php?article_id=3

    Man beachte bei der ladbaren PDF zu den Steinkohledaten 1957-2011 mal bitte die “Verwendung” der Kohle.

    -Elektrizitätswirtschaft
    -Stahlindustrie Inland
    -Wärmemarkt Inland
    -Ausfuhr
    Ergo sind Steinkohlesubventionen nicht alleine der Energieerzeugung in die Schuhe zu schieben….weswegen schon wegen dieser dicken Fehler die so-genannte Studie nicht das Papier wert ist, auf das sie gedruckt wurde.
    Sorry…….ick könnt jetzt Reißwolf spielen mit dem Dingens……aber andere wollen sich ja auch noch austoben.
    Wie ich schon sagte……..mit Deinen Links tust Du Dir kein Gefallen…..zumal Du die hier präsentiert wie ein Blinder die Mona Lisa……Du weißt weder was drin steht, noch das diese Dinger Lobbyistengesteuerte Machwerke der allerübelsten Art sind.
    Nee mein Kleener……da musste schon mal was intelligenteres bringen, wat Du auch begriffen haben solltest.
    Onkel Heinz………wie soll man da warm laufen?

  146. @ 138 Herr Peter Patzig,

    Habe eben in die Beckmann-Sendung reingeschaut und mir den Rest erspart, als Menschen denen man in der Öffentlichkeit des Fernsehens zuschauen kann, wie sie emsig behaupten, wie billiger gleicht teurer und weniger gleich mehr und doch alle froh sein sollten, wenn der Ökostrom zwar teurer aber dafür wertvoller würde.
    Hätte nie geglaubt, welche Prostitution öffentlich betrieben wird. Welche „Unvorhersehbarkeiten“ beschworen werden, obwohl jedem der bis drei zählen kann, seit x Jahren es als Schabernack gilt das mit Vorrang und zu völlig erhöhten Abnahmepreisen erzeugter Öko-Strom aus Sonne, Wind und Biogas, auch noch ein zweites Netz braucht und gleichzeitig auch noch die konventionellen Stromwerke im Standby-Modus laufen müssen.

    Wenn also in der ARD eine solche Märchenstunde verzapft wird, wo Erwachsene sich wie unter Wahrnehmungsstörungen aufführen, dann wird klar wie absolut laienhaft Blinde von der Farbe schwärmen, unglaublich!

    http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/443668_beckmann/12174276_jahrhundertprojekt-energiewende-wird-strom-zum?buchstabe=B

    Solchen Damen und Herrchen muss doch mit Rationalität beizukommen sein, allerdings aus der Distanz, die in Deutschland verloren ging. Allerdings ist Spanien da schon weiter und die Kommissare aus dem Süden vielleicht schon eher sensibilisiert.
    Ich wünsche mir eine Stellungnahme von der EU-Wettbewerbskommission.

  147. Ach übrigens…….es gibt Menschen die etwas leisten und vor allem……..ein Stück Herz erweichen können.
    Scheiß auf Öko………..guckt und genießt

    Wenn ick ansonsten für diesen kommerzialisierten Müll nich viel übrig hab, gibbet doch Leute, die sich abseits des ganzen Ökö-Drecks mit Sachen beschäftigen, die selbst Onkel Heinz zum Herzschmerz-Softi verkommen lassen.
    Ja liebe Mitmenschen, es gibt auch abseits der Klimakatastrophe Leben…….man muss es nur in sich aufnehmen können.

    PS……nich böse sein……..beim Kampf der Ideologien brauch man einfach mal ein seelischen Ausgleich.
    Onkel Heinz………bissig wie ein Pittbull, sanft wie ein Schaf

  148. @H.Meier#146
    Ich kann ihrem einführenden Gedankengang mit Beckmann nicht ganz folgen.
    Aus dem Kontext gerissen sprechen Sie mich an?

    …zuschauen kann, wie sie emsig behaupten, wie billiger gleicht teurer und weniger gleich mehr…[!]

    In unseren gleichgeschalteten für eine große Öffentlichkeit wahrnehmbaren Medien tummelt sich der gleiche Typus Journalist, Schauspieler, Darsteller. Suchen sie sich etwas aus.
    Warum ist das wohl so?
    Und das nicht nur in Deutschland, weltweit, wenn man prominent genug ist oder das Portemonnaie anfängt zu drücken geht man eben Wale retten, Baumkuscheln; bloß gut das es noch welche gibt, adoptiert den halben Erdball und ist dafür das alles mal ganz anders wird. Eben anders, besser!
    Und hat sich doch so schön im Jetzt arrangiert.
    Ja so werden Hits gemacht, es ist zwar Kacke aber oft genug gehört muss es verdammt noch einmal gut sein.
    Schließlich möchte man ja dazu gehören.
    Was für eine Logik.
    Vom Ententanz zum Gangamstyle zu der „von uns allen getragenen Energiewende“.
    Popkultur von gestern bis heute und Ideologien funktionieren nach den gleichen Mustern. Ideale produzieren und ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen. Eigentlich nichts schlechtes.
    Was bleibt übrig wenn man den ganzen Firlefanz drum herum abblättert?
    Ein paar Eiferer die sich erdreisten im Namen der Mehrheit zu sprechen und zu agieren, zum Wohle aller.
    Die träge Masse in den Schlaf gelegt, solange der alles organisierende Staat für mich sorgt und auch genau darauf achtet das man nicht zu viel bekommt, aber auch nicht zu wenig und erfindet Sozialtarife. Nur das man nicht auf die Idee kommt für sich und die seinigen selbst zu bestimmen partnerschaftlich oder in guter Konkurrenz mit anderen.
    Heute nennt sich das Markt den muss der Staat natürlich genau beobachten und regulieren um sich selbst zu legitimieren.
    Was heute alles unter dem Deckmantel der Demokratie verzapft wird, die honorigen Senatoren früherer Zeiten hätten es wohl nicht einmal die Treppe nach unten unbeschadet überstanden. Aber wir sind ja so zivilisiert, Gänseblümchenpflücker und Pflückerinnen, politisch korrekt im Gender Mainstream nur nicht anecken!
    Aber genug davon.
    Niemand ist auch nur ein Stückweit auf ihre Idee eingegangen Beschwerde bei der EU-Kommission einzulegen.
    Ich halte die Idee für gut und machbar.
    Na wie wäre es formuliert und initiiert von ScSk eine Beschwerde gegen das EEG

    Adresse der Europäischen Kommission für Beschwerden:

    Europäische Kommission
    Generalsekretariat
    z.H. Frau Catherine Day
    B-1049 Brüssel, Belgien

  149. Sorry bezüglich der vielen Links, ich werde versuche das in eigene worte zu fassen.
    @ 142
    Wie dem auch sei macht die Castortransporte und innerdeutsche Uranerzbergbausanierung nur einen kleinen anteil an der gesammten Summe der Förderungen
    @ 144
    Ihr berechnung der Gewinne hat nichts mit der Realität zu tun. Mag seit das die Atomkraftwerke jetzt ca soviel gewinn manchen. Jedoch waren die Nominla-Werte in der Vergangenheit wesntlich geringer.
    Die Atomenergie-Subventionen haben geringe Stromkosten verursacht, aber diese subventionen wurde mit Steuergeldern bezahlt, und nicht auf die Stromrechnung gepackt, hätten die das gemacht, hätte man von keien billigen Atomstrom gesprochen. Diese Rücklagen die der Staat gesammelt hat, sind bestimmt nicht vom Himmel gefallen sonder auch durch Stuergelder gesammelt worden und damit auch zu lasten der Steuerzahler.

    Die Rechnung vom Onkel heinz wie er auf 1,9 Cent kommt, bezieht sich auf die Gesamten Förderungen der Steinkohle,Atom,Braunkohle. Das ist absurd deswegen weil die DIW schon nur mit einem Bruchteil des Geldes das FÖS für nur die Atomenergie angenommen hat schon auf 2,0 Cent gekommen ist.

    Bezüglich des Biogases denke ich auch das Monokulturen eine falsche lösung sind. Jedoch ist biogas eine gute Sache die man richtig um setzten muss. In Zeitschrift Capital vom Juli oder September habe ich gelesen das ein Bauer schnell wachsende Bäume verwendet das höhere erträge als mais hat und dabei das Wasser nicht belastet.
    Eine elgante Lösung.

    Zum eigentlichen Thema
    Die EEG Umlage steigt ersten weil wir einen verstärkten Ausbau von EE haben
    Zweitens weil immer mehr sich von der EEG-Umlage praktisch befreien lassen und damit der Rest mehr zahlen muss.
    Drittens weil die Strompreise an der Börse durschnittlich und dauerhaft, auch für Spitzenlast, fallen, wie ich einem link oben belegt habe.

    Nach dem Umweltbundeamt in einem Bericht von 2004 wird schon nur die Braunkohle mit 2,4 Cent/kWh Subventioniert
    http://www.umweltdaten.de/uba-info-presse/hintergrund/braunkohle.pdf

    Und in diesem Artikel von 2001 schreiben Sie das der Steinkohlenbergbau seit 1980 mit rund 100 Mrd. Euro subventioniert wurde. http://www.glaubeaktuell.net/portal/nachgeschaut/nachgeschaut_dossierseite.php?useSpr=&IDD=1068622806&IDDParent=&IDDTyp=&IDDPExtra=&IDDTExtra=&IDB=1&Aktuell=0

    In diesem Spiegel Artikel von 1992 wird von 1500 Mrd. Mark gesprochen für den Steinkohlenbergbau. Das müsste das Thema der erledigen der Verwendung der Kohle. Wenn schon damals von solchen großen Summen gesprochen wurde, wieso sind dann FÖS so von euch so übertieben eingeschätz. Das Gegenteil kommt irgenwie raus. Oder kommt von euch wieder die Argumentation das das auch erstunken und erlogen ist?
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13855278.html

  150. Artur,
    verrate mir doch mal, wo du deine Grundüberzeugungen erworben hast.

    Gasland ist eine bezahlte Desinformation

    Fracking gibt es in Deutschland seit vielen Jahren. Hier sind die Profis die können alles erklären.

    Gas kostet in den USA nur noch 1/5 unseres Preises und die KWh Strom kostet dem Endverbraucher nur noch 8 uscent . Gas KW sind dort der Renner. Investitionskosten nur ca 900$ je KWH, KKW dagegen ca 5000$ die KWh.

    Die bauen auch keine neuen KKW, sind aber nicht so hirnrissig, die alten vorzeitig auszuschalten.

  151. @Arthur #148

    Die EEG Umlage steigt ersten weil wir einen verstärkten Ausbau von EE haben.

    Das ist falsch. Richtig ist: Die EEG-Umlage steigt verstärktseit wir eine verstärkten Ausbau der EE haben.

    [Die EEG Umlage steigt] … weil immer mehr sich von der EEG-Umlage praktisch befreien lassen und damit der Rest mehr zahlen muss.

    Das macht nur einen kleinen Teil aus. Warum verschweigen Sie den grossen Teil?

    [Die EEG Umlage steigt] … weil die Strompreise an der Börse durschnittlich und dauerhaft, auch für Spitzenlast, fallen, wie ich einem link oben belegt habe.

    Das ist Irreführung, werter Freund! Fallende Börsenpreise sind nicht Ursache, sondern Folge planwirtschaftlicher Fehlsteuerung durch das EEG. Ursache für die steigende EEG-Umlage ist in Wirklichkeit der Umstand, dass den EE-Anbietern der Abnahmepreis garantiert wird, egal wann und wieviel Strom sie anbieten. Jegliche Marktregelung ist ausgeschaltet. Die Differenz “garantierter Abnahmepreis” “Börsenpreis” zahlen in Form der EE-Umlage die Verbraucher.

  152. @ Artur #149

    Das ist absurd deswegen weil die DIW schon nur mit einem Bruchteil des Geldes das FÖS für nur die Atomenergie angenommen hat schon auf 2,0 Cent gekommen ist.

    Das (gewiss nicht Kernkraft-freundliche ) Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW) kommt aber auf ganz andere Zahlen.

    Die Studie spricht in diesem Zusammenhang zunächst völlig korrekt von einer Forschungsförderung. Diese wird dann, nicht ganz korrekt, als “rechnerischer Subventionsbetrag” bezeichnet und auf 1 Cent pro kWh Atomstrom beziffert, bzw. auf 1,2 Cent pro kWh wenn man EU-Fördermittel mit berücksichtigt.

    Laut der Studie sind im Zeitraum zwischen 1974 und 2007 24 Mrd. Euro in die Förderung der Erforschung der Kernenergie geflossen. Im gleichen Zeitraum wurden “Erneuerbare” mit 6 Milliarden gefördert.

    Was die Ersteller der Studie wohl “vergessen” haben, war eine Umrechnung dieser Summe in erzeugte kWh aus EE. Und was noch deutlich interessanter ist: Die Autoren haben sich Mühe gegeben, die Forschungsförderung für die Kernkraft als “quasi Subvention” zu bezeichnen, die EEG-Fördergelder bis 2007 in Höhe von 16 Mrd. Euro werden aber ausdrücklich nicht in die Rechnung mit einbezogen weil:

    “Diese sog. Differenzkosten werden allerdings nicht über den Staatshaushalt finanziert, sondern von den Stromverbrauchern getragen.”

    Ein interessanter Aspekt ergibt sich aus dem Vergleich der in der Studie genannten “rechnerischen Subventionen” für Kernenergie in Höhe von 1,2 Cent pro kWh mit den 2007 (dem Jahr der Studie) gültigen EEG-Sätzen:
    Wind: ~9 Cent/kWh (Abhängig von der Lage der Anlage)
    Solar: ~48 Cent/kWh (Abhängig von der Größe der Anlage)

    Das entspräche einer “rechnerischen Subventionierung” (ausgehend von 5 Cent/kWh Börsenpreis für Strom) von 4 Cent/kWh für Windstrom und 43 Cent/kWh für Solarstrom. Diese Sätze gelten für 2007 errichtete Anlagen und sind auf 20 Jahre festgeschrieben.

    Für 2012 errichtete Anlagen (aktueller Stand) beträgt die “rechnerische Subventionierung” bei Wind nach wie vor 4 Cent/kWh (Offshore 10 Cent/kWh) und für Solarstrom etwa 17 Cent/kWh.

  153. Lieber Artur,
    es würde mich interessieren, welche Meinung Sie dazu haben:

    Wenn konventioneller Strom durch Subventionen um 1,9 Cent billiger gemacht wurde, kann man das mit der EEG-Umlage sowieso nicht vergleichen!

    Wenn der Staat Strom künstlich verbilligt, muss er das mit Steuergeldern finanzieren. Im Grunde gibt er den Bürgern nur zurück, was er ihnen vorher abgenommen hat.
    Aber er tut es auf höchst soziale Weise: Die Reichen müssen mehr zahlen und die Armen haben am meisten davon, da sie relativ am meisten sparen.
    Doch die EEG-Umlage verteuert und die Folge ist das genaue Gegenteil: Die Reichen zahlen relativ am wenigsten, die Armen das meiste. Das ist ASOZIAL!
    Es spielt daher überhaupt keine Rolle, wie groß die Subventionen für Kern- oder Kohlestrom denn nun eigentlich waren, weil auf jeden Fall besonders die Armen davon Vorteile und ein besseres Leben hatten (Sie bezahlten nicht nur nichts, sondern bekamen sogar etwas zusätzlich) und weil alles von den Reichen und den Konzernen finanzierrt wurde

    Das war mein Beitrag #135.

    Dann habe ich auch noch in #144 geschrieben:

    1. Allein die bayerischen KKW haben dem Staat schon so viel Geld eingebracht wie alle ‘Subventionen’, die jemals in die Kernenergie gesteckt wurden.
    2. Diese Kernenergie-’Subventionen’ kamen den Geringverdienern im Land zugute, die dadurch billigen Strom bekamen.

    Haben Sie etwas gegen billigen Strom für Geringverdiener, finanziert von den Reichen und den Konzernen, einzuwenden?
    Wie können Sie es wagen, die verTEUERUNG des Stroms durch das EEG zugunsten von besserverdienenden Lobbyisten, mit der verBILLIGUNG des Stroms durch Staatssubventionen zu Nutzen der Geringverdiener und zu Lasten der Besserverdiner überhaupt zu vergleichen?!

    3. Dass Sie die Kosten, die von linksgrünen Terroristen bei Castor-Transporten verursacht werden, als Kosten der Atomenergie und nicht als Kosten von Straftaten ebendieser Terroristen verrechnen, gibt Ihrer Gesetz- und Verfassungstreue ein schlechtes Zeugnis

    Mal Butter bei die Fische: Stehen Sie auf dem Boden des Grundgesetzes?
    Im Strafrecht heisst es ausdrücklich, dass der TÄTER für alle Kosten seiner Tat haftbar ist. Eine Stunde Castor-Geleitschutz kostet etwa soviel wie ein Haus mit Grundstück. Doch die feigen Lumpen haben ja ein minderjährigrs Mädchen dazu gebracht, sich an die Schienen ketten zu lassen, damit die Kpsten nicht zu holen sind.
    Nun aber an Sie die Frage:
    Sind Sie der Meinung, dass die Täter die Kosten ihrer Straftaten zahlen sollen -- Ja oder Nein?

    4. Dass Sie die Kosten der Wismut-Sanierung, die bekanntlich duch die sowjetische Ausbeutung der ostdeutschen Besatzungszone zum Zweck des Nuklearwaffenbaus entstanden, als Kosten der Atomenergie im freien Deutschland verrechnen wollen, gibt Ihrer Intelligenz ein schlechtes Zeugnis.

    Haben Sie eingesehen, daß Sie da Strauchtomaten mit Birnen verwechselt haben oder wollen Sie diese Behauptung immer noch aufrecht erhalten?

    5. Dass Sie Gelder, die zurückgestellt wurden, um die Entsorgung zu finanzieren, versteuern wollen, ist absurd. Denn diese Gelder sind kein Gewinn, sondern Rücklagen für zukünftige Ausgaben. Ihre Klage darüber ist an den Haaren herbei gezogen und widerspricht eklatant dem gesunden Menschenverstand.

    Ich möchte Sie bitten, logisch zu erläutern, warum Sie glauben, dass Gelder die für die Endlagerung zurück gestellt wurden, steuerpflichtig sein sollten?

    Und…ach ja…

    Artur, # 149:
    @ 144
    Ihr berechnung der Gewinne hat nichts mit der Realität zu tun. Mag seit das die Atomkraftwerke jetzt ca soviel gewinn manchen. Jedoch waren die Nominla-Werte in der Vergangenheit wesntlich geringer.

    Das ist eine glatte, soeben frei erfundene Lüge von Ihnen. Zu der Zeit war ich Angestellter der Bayernwerk AG, meine Zahl von 1 Million D-Mark pro KKW und Tag ist aus erster Hand.

  154. Ach Artur
    Wie ist der böse Onkel Heinz auf 1,9 Cent/kWh “Subventionen” gekommen?

    9,52 Mrd Subvention auf 500 Mrd. kWh/a……macht theoretisch 1,9 Cent/kWh aus…

    Man nehme 400 Mrd. Subventionen (angebliche) aus der Studie und teile dies durch 42 Jahre……..macht 9,52 Mrd. Euro “Subvention” pro Jahr………dann nehme man einen Jahresstromverbrauch Deutschlands mit 500 TWh = 500 Mrd. kWh an.
    Wer hat, benutzt sein Taschenrechner…..wer am PC sitzt kann auch den virtuellen Taschenrechner nehmen…….und rechnen.
    Und siehe da……rund 1,9 Cent/kWh angeblicher Subvention seit 42 Jahren…..Jahr für Jahr.
    PS. das kleine “a” ist das Formelzeichen für “Jahr” als Zeiteinheit.
    PPS. Mein Kleener, normalerweise sag ich nix zur Rechtschreibung (bin da auch ne Niete) aber Deine Texte lesen sich echt schrottig. Mit angewandter Mathematik ist bei Dir anscheinend auch nicht viel mehr los, von Logik ist bei Dir noch weniger zu erkennen………..deswegen jetzt mal meine Frage, sind das Deine Hausaufgaben…….einen Skeptikerblog widerlegen zu müssen?
    Wenn ja……..lerne erstmal die Grundrechenarten, dann noch etwas Physik und Chemie……..und komm nächstes Jahr wieder, es macht nämlich keinen Spass, sich mit einen intellektuell Unbewaffneten zu duellieren.

    Liebe Grüße und lern mal was anständiges.
    Onkel Heinz…………Aushilfslehrer

  155. ach Arthur,

    es ist schlich und einfach JEDER Satz falsch, den Sie schreiben.
    Nehmen wir mal das hier aus #149::

    Diese Rücklagen die der Staat gesammelt hat, sind bestimmt nicht vom Himmel gefallen sonder auch durch Stuergelder gesammelt worden und damit auch zu lasten der Steuerzahler.

    Die Rücklagen für Rückbau und Endlagerung wurden natürlich von den KKW-Betreibern gesammelt, über den Stromverkauf; sie sind Teil des Strompreises und da ist kein Cent Steuergeld drin.
    Wenn es Steuergelder wären, wie Sie glauben, wie kommen Sie denn auf die wahnwitzige Idee, diese Steuergelder versteuern zu wollen?

  156. #150:

    Gasland ist eine bezahlte Desinformation

    Das natürliche Phänomen, dass Methan im Trinkwasser vorkommt, gibt es auch in Deutschland.
    Das Methan muss von den Wasserwerken durch Aufbereitung entfernt werden, sonst hätten wir in manchen Gegenden die selben Probleme wie in Amerika.
    Im ‘Gasland’ ist die Bevölkerungsdichte dünn, die Versorgung erfolgt oft durch Hausbrunnen, die natürlich nicht über aufwendige Filter und Belüftungsanlagen verfügen. Deshalb zeigt sich dort das Phänomen und bei uns nicht. Mit Fracking hat das absolut nichts zu tun!

  157. @ Artur, # 149:

    In diesem Spiegel Artikel von 1992 wird von 1500 Mrd. Mark gesprochen für den Steinkohlenbergbau. Das müsste das Thema der erledigen der Verwendung der Kohle.

    Dieser Satz bezieht sich auf die EG-weite Förderung, nicht auf die deutschen Steinkohlezechen.
    Wir reden von Strom und da steht im selben Artikel:

    …Dann soll der Strompfennig, mit dem die deutschen Stromkunden die Kohle subventionieren, entfallen. Das Geld müßte aus dem Bundeshaushalt gezahlt werden, immerhin mehr als fünf Milliarden Mark im Jahr.

    5 Milliarden Mark war viel Geld, keine Frage. Sehr viel mehr als umgerechnet 2,5 Milliarden Euro nach heutiger Rechnung. Aber sehr viel weniger als die 20 Milliarden Euro, die momentan für Wind, Strom und Biogas ausgegeben werden -- Tendenz exposionsartig steigend.
    Doch darum geht es nicht. Es geht um die Art, wie Sie Ihre Links interpretieren. Sie betreiben nämlich Desinformation, entweder, weil Sie lügen wollen oder weil Sie nicht imstande sind, einen Text zu verstehen.
    Beides wirft ein schlechtes Licht auf Sie.

  158. @H.Meier #146
    bzw wie es Peter Patzig in #148 formuliert…

    Niemand ist auch nur ein Stückweit auf ihre Idee eingegangen Beschwerde bei der EU-Kommission einzulegen.
    Ich halte die Idee für gut und machbar.
    Na wie wäre es formuliert und initiiert von ScSk eine Beschwerde gegen das EEG

    Adresse der Europäischen Kommission für Beschwerden:

    Europäische Kommission
    Generalsekretariat
    z.H. Frau Catherine Day
    B-1049 Brüssel, Belgie

    n

    die idee ist an und für sich super, die frage ist aber, wer hat genügend juristische kenntnisse um dies zu formulieren? auch müsste dies mit eineindeutigen beispielen hinterlegt sein (wobei sich allein auf scb genügend finden lassen sollten).

    und vor allem, wer schreibt einen entwurf?
    mir zb fehlt dafür einfach die zeit. ich weiss jetzt schon, was ich im nachsten halben bis dreiviertel jahr an arbeit aufm tisch liegen hab. und die arbeit wird eher mehr denn weniger.

  159. Hallo Herr Eng,

    wer so eine Art zu diskutieren an den Tag legt wird von mir nicht ernst genommen…Sie sind beleidigend, unverschämt und haben keinen Anstand!

  160. #159 frank schmitt

    ach wenn ich nicht herr eng bin, aber über was regen sie sich auf? wieso wollen sie ernst genommen werden? sie haben in diesen thread bisher keinen kommentar hinterlassen!

    also wen juckt es, wen sie ernst nehmen?

  161. #159

    ps:

    der olle heinz war in letzter zeit sogar sehr lieb (wenn man den streit mit den scb-betreibern mal außen vor lässt)

    haben sie zuviel gesoffen oder zuwenig?

  162. @Schmitt #159

    …..und nachts, bei Vollmond, verwandelt sich der Herr Eng sogar in einen bissigen Pittbull-Terrier. Also Vorsicht, Herr Schmitt, immer erst auf die Uhr und dann aus’m Fenster kucken, bevor Sie hier losschreiben.

  163. @Schmittchen Schleicher

    Sie sind beleidigend, unverschämt und haben keinen Anstand!

    Tja, so kennt man, so liebt oder hasst man nun mal den……… Onkel Heinz.
    Mal ne andere Frage………Becker, Artur und nun Du……..seid ihr aus der selben Klasse/NGO/Lobbyistenverein?
    Scheint ja echt böse zu sein, dat obige Thema……da fühlen sich wohl welche auf den Schwanz, ersatzweise Schlips getreten…..oder?
    Tja, da nützen euch die ganzen schönen gefakten blassgrünen Studien nix…….die Realität beweist schon heute, das der ganze grüne Rotz nicht den Dreck unter den Fingernägeln wert ist……..dat ham wa übrigens 1989 mit den Marxismus-Leninismus auch am eigenen Leibe erfahren müssen.

    Dein Glück heute…….es ist kein Vollmond, knurrrrr.
    Onkel Heinz……..ist zu 99% artig…….bis auf die Tage, wo ich echt bösartig bin.

  164. Nachtrag…..
    Ups…..vor lauter Freundlichkeit ist mir garnet aufgefallen das unser neuer Freund ja Solar-Rentenberater ist.

    Ihr Frank Schmitt

    Photovoltaik, Solar und Immobilienmakler in Trier -- fair, freundlich und kompetent

    Aha…..da fühlt sich also ein EE-Kriegsgewinner von mir angepisst…..Recht so junger Mann, hack uff olle Eng ruhig ein, denn wir wissen alle, das euch die Felle samt Geschäftsidee wegschwimmen.
    Nun jat die Pöbelei auch einen Sinn…….nicht wahr Herr Schmitt

    Die Sonne schreibt keine Rechnung! Ihr Makler in Trier -- fair, freundlich und kompetent!

    Jooo, blahhh, blaaaahhhhhhh……..und warum muss ich Mietklobesitzer ab nächstes Jahr 5,3 Cent/kWh EEG-Zulage blechen?
    Naja….da wir ja alle wissen, das hier jemand auf meine Kosten für seine Firma Schleichwerbung macht…….dürfte das wahrscheinlich sein erster und letzter Auftritt hier sein, deswegen erspare ich mir die Mühe diesen Typen komplett auseinander zu nehmen.

    Leute schickt die Öko-Front….tssss.
    H.E.

  165. @michael m.

    Juristische Kenntnisse wären sicher von nutzen, aber es reicht ein berechtigtest Interesse zu haben um gegen den Vorgang bei der Wettbewerbskommission Beschwerde einzulegen.
    Und berechtigtes Interesse haben wir wohl alle, (und bevor jetzt einer kommt; ja ihr könnt so viel Wind und Sonnen Mais -- Holzsonstwasschnitzelplörrestrom kaufen wie ihr wollt, kein Problem, nur ich möchte das nicht.) brauch ich nur auf meine Stromrechnung schauen. Genau jetzt in dem Moment wo ich diese paar Zeilen tippe scheffelt irgend einer meine Kohle und ich kann mich nicht dagen wehren. Stromanbieter wechseln, bringt nichts, ich zahl ja trotzdem. Und wenn ich nun Bock auf tschechischen, polnischen oder französischen Strom habe? Das EEG karikiert den Markt.
    Ein Gesetz das einem oder mehreren „Markteilnehmern“ das Privileg zu teil werden lässt, vorrangig behandelt zu werden, ihr Produkt vor allen anderen zu gesetzlich festgelegten Preisen verkaufen zu können, sollte Anstoß genug sein um die bürokratischen Mühlen der EU-Kommission in Wallung zu bringen.

    Das schreiben der Beschwerde: Nichts leichter als das. Ein neues Thema eröffnet den Text …hiermit Beschwere ich mich ;)
    Naja nicht ganz so, aber es gibt hier genügend kluge und sicher formulierende Schreiber. Kurz zum Lesen für alle und vielleicht die eine oder andere Verbesserung und ich hätte kein Problem damit diese Beschwerde mit meinem realen Namen einzureichen.

  166. 2. Nachtrag
    Wenns mich juckt, kratz ich eben.
    Der feine Herr ist auch beim Öko-Portal vertreten….
    http://oekoportal.de/members/psi-services-kaef-immobilien

    Mit der Investition in eine Solaranlage auf dem Dach, können Hausbesitzer über 20 Jahre nahezu risikolos
    8 – 11 Prozent Ertrag erwirtschaften………..

    Hmmm, auf seiner eigenen Homepage klingt dat dann so…..

    Mit der Investition in eine Solaranlage auf dem Dach, können Hausbesitzer über 20 Jahre nahezu risikolos 3 -- 5 Prozent Ertrag erwirtschaften……..

    Suchbild…wer findet den Unterschied.
    Apropos Geschäftsidee, kein wunder das solche Leute bammel haben, das Papa Staat an der Einspeisevergütung drehen könnte….

    Durch die garantierte Vergütung über 20 Jahre (EEG Gesetz) erhalten Sie die Investitionskosten Ihrer Solaranlage wieder zurück und sichern sich zusätzlich ein dauerhaftes Einkommen -- eine Solarrente.

    Pittbull….aus, pfui, ab im die Ecke.
    Ich bin wieder lieb und lasse den netten Makler in jetzt Ruhe, bevor ich noch mehr finde.
    H.E.

  167. #165

    Juristische Kenntnisse wären sicher von nutzen, aber es reicht ein berechtigtest Interesse zu haben um gegen den Vorgang bei der Wettbewerbskommission Beschwerde einzulegen.

    Naja nicht ganz so, aber es gibt hier genügend kluge und sicher formulierende Schreiber. Kurz zum Lesen für alle und vielleicht die eine oder andere Verbesserung und ich hätte kein Problem damit diese Beschwerde mit meinem realen Namen einzureichen.

    ganz so einfach ist dann doch nicht, was ist zb ein berechtigtes interesse? ;) uswusf.

  168. @158 und 165

    Meine Absicht dem Anbieterkartell auf dem deutschen Strommarkt, mit seiner absoluten Wettbewerbsverzerrung Abhilfe zu verschaffen, haben Sie erkannt, danke!
    Politischen Protektionismus mit politischen Institutionen zu bekämpfen auch, und darum geht es mir, nämlich nicht länger nur den deutschen Irrweg als solchen, hier klarerer als Tatsache zu erläutern und zu diskutieren als der es schon ist, sondern nach Möglichkeiten zu suchen, die diese deutsche Variante der „Energiewende“ als einen absoluten Wettbewerbsverstoß thematisiert.
    Die Missachtung der Verbraucher in ihrer Konsumentenfreiheit auf eine europäische Ebene zu transportieren und nach konstruktiven Ansätzen zu schauen, um Wettbewerb in den Vordergrund des öffentlichen Diskurses zu rücken.
    Mir ist bewusst, das ich hier viele Argumente und Informationen in den umfangreichen Debatten vorfinde, eine Fakten basierte Kommentarschlacht gegn Utopisten verfolgen kann und hilfreiche Links vorfinde, die Fachleute präsentieren.
    Aber wie ändern wir die Situation, in der wir in diesem deutschen Öko-Strom-Erzeugungs und Vermarktungskartell eingesperrt sind?
    Was unternehmen Fachjournalisten und wissenschaftlich fundierte Experten, um das zu ändern was wie wir meinen falsch läuft?
    Ich denke es ist zwar nicht verkehrt die Entwicklungen der Energiewende zu kritisieren, aber wichtiger erscheint mir die völlig destruktiven Gegebenheiten von internationalen, bzw. europäischen Instanzn angreifen zu lassen, um marktwirtschaftliche Konkurrenz als Argument ins Feld zu führen.
    Um den Wettbewerb der Intelligenz und Chancengleichheit eines offenen Marktes zum größeren Gesamtnutzen aller Beteiligten wiederherzustellen.
    Schließlich existieren um den deutschen Strommarkt herum auch freiere Strommärkte, die sich als Vorbilder anbieten, die den Verbrauchern Wahlmöglichkeiten lassen, sie nicht politisch knebeln, ihnen die Chancen viel preisgünstgeren Strombezugs ermöglichen und das halte ich für eine Zielperspektive.

  169. @Hans Meier #168
    Ich weiss nicht so recht, was das soll. Ich kann zwar z.B. die Preisbindung im Buchhandel unterlaufen, wenn ich elektronische Bücher aus dem Ausland kaufe, aber wie soll das bei Strom gehen. Welchen Strom ich bekomme regelt sich sowieso immer nach der Physik und der Netzsituation. Es geht also nur darum wen ich dafür bezahle. Das könnte auch ein US-Versorger sein. Dessen Strom bekomme ich nie, aber genauso ist es mit österreischicher Wasserkraft (lebe in Norddeutschland). Was ich da auch immer kaufe, ich muss hier die Steuern und Abgaben darauf bezahlen. Ich bekomme meinen Strom ja auch schliesslich aus der Nachbarschaft. Das Modell der Grünstrom-Vermarkter irgendwie zu übernehmen scheint mir eher kontraproduktiv zu sein. Es gibt ja auch keinen ausländischen Anbieter, der günstige Tarife europaweit anbietet. Da wird die EU-Bürokratie wiohl auch nichts dann ändern, egal welche Eingaben es da so gibt.

  170. Guten morgen die Herren……

    Sie haben alle recht! In so einem Forum werde ich erst gar nicht anfangen zu diskutieren…..Im Übrigen bin ich dafür, dass die Einspeisevergütung wegfallen sollte, weil sie unsozial ist.

    Jetzt gehe ich mit meinem Pittbull Gassi ;-)

    angenehmen Tag noch

  171. Herr Schmitt,

    und grüßen Sie Ihre Solarrentner von mir ;-)

    Am Wochenende traf ich einen Ihrer Kunden. 65 Jahre alt, er hat mir freudig erzählt, dass er seine Warmwasserversorgung für nur 6000€ auf Solar umgestellt hat.

    ER heizt mit Erdgas.
    Ich stellte zwei Fragen.
    1. Wusstest du, dass der Anteil für Warmwasser pa. ca. 20% ausmacht. Bei deinem Häuschen wären es ca.200€ von 1000€ pa ?
    2. Wusstest du, dass die Sonne hier nur 800h von möglichen 8760h pa scheint?

    Da sein neuer Wasserspeicher nur doppelt so groß ist, wie sein alter, wird er nach Adam Riese mehr als 30 Jahre auf seine Solarrente warten müssen. Scheißgeldanlage, etwa so, wie verbriefte Schulden von Lehmanns kaufen.

  172. @ Herr Rassbach

    Sie reden hier von Solarthermie…

    Und leider wurde der Bekannte von ihnen verarscht. Mit diesen Geldgeilen Verkäufern will ich nichts zu tun haben, mit denen habe ich auch zu kämpfen.

    Gruss Frank Schmitt

  173. Lieber Herr Schmitt,

    meinen Sie, die Physik der Energieumwandlung ist bei Solarstrom anders?
    Genauso das Elektroauto.

    Lassen Sie doch mal Ihre letzte Beratung hier diskutieren.

  174. Und leider wurde der Bekannte von ihnen verarscht

    In einer Zeit der angewandten Erkenntnisse von Wilhelm Wundt, Pawlow und Skinner, muß das klar gestellt werden ;-)

    Mein Bekannter wurde nicht von mir verarscht, sondern von seiner Klempnerfirma. ;-)

    Liebe mitlesende “Pawlowsche Hunde” bitte beachten ;-)

    Falls ein solcher mitliest ;-)

  175. Lieber Herr Schmitt ,
    seit zwei Jahren lese ich erst hier mit. Ich habe schon zweimal darauf hingewiesen, dass Sie und ich gleichermaßen verarscht werden. Wir beide spielen die Rolle der Rundköpfe und der Spitzköpfe frei nach Brecht. Am Ende werden wir beide geopfert und geschlachtet, also warum davor noch streiten ;-)

  176. @Schmitt

    Im Übrigen bin ich dafür, dass die Einspeisevergütung wegfallen sollte, weil sie unsozial ist.

    Gute Idee, nur frag ich mich dann, wie der Solaranlagenbesitzer auf seine 3-5% Rendite pro Jahr kommen will……etwa durch Eigenverbrauch?
    Beisst sich da nicht irgendwas?
    H.E.

  177. @ Herr Rassbach,

    genauso wenig wie ihr Bekannter mein Kunde ist.

    Solarthermie und Photovoltaik sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Zum besseren Verständnis: Ihr Bekannter wurde verarscht!

    Ich persönlich bin von der Photovoltaik überzeugt, jedoch in keinster Weise wie die Politik damit umgeht.

    Gruss Frank Schmitt

  178. @ Herr Eng,

    genauso ist es ……Eigenverbrauch auf ca. 50 %, damit erspare ich mir die Bezugskosten und diese unsägliche Umlage steigt nicht in dem Maße wie sie jetzt gestiegen ist. Sparen ergibt in meinen Augen auch eine Rendite…eben eine Sparrendite ;-)

    Es ist doch wirklich so, dass am Anfang und vielleicht auch jetzt noch, nur die besser Betuchten wegen der Rendite eine Anlage auf dem Dach haben. Der grüne Gedanke war/ist doch für den Arsch gewesen…

    Gruss Frank Schmitt

  179. @Schmitt

    Um auf 50% Eigenverbrauch zu kommen, sollte da schon mal ein Akku im Keller stehen, der dann aber auch noch ein hübsches Sümmchen kostet.
    Oder aber die Bewohner sind Rentner und timen ihren Verbrauch nach der Sonne……der Reststrom wird dann ganz schnöde an den Netzbetreiber verscherbelt, wie Sie dat ja auch so schön uff ihrer Website schreiben.

    Entschuldigen Sie bitte, ich sehe da gewisse Diskrepanzen zum hier geäusserten Sachverhalt und dem, was Sie den zukünftigen Kunden in Ihrer öffentlichen Präsentation vermitteln.

    PS. Der grüne Gedanke bezüglich Photovoltaik beruht ausschließlich auf Renditedenken…..und der Gier der Bürger.
    Nur einzig der “Klimaschutzgedanke” übertüncht diese Absicht mit etwas “Weltrettergedöhns”………eher schon der Frust auf die Stromkonzerne und die Energiewirtschaft, lässt die letzten moralischen Schranken fallen.
    Sie müssen sich aber vorwerfen lassen, dieses geschäftlich weidlich auszunutzen.
    H.E.

  180. @ Herr Eng,

    die Batterien sind zu teuer….lohnt sich momentan nicht.

    Ihrem Vorwurf stimme ich sogar zu! Jedoch versuche ich meinen Kunden auch ehrlich zu sagen ” Lass es sein, es lohnt für dich nicht” Aus diesem Grund bin ich noch kein Millionär :-)……….

    Es funktioniert auch ohne Batterie, der Kunde muss nur sein Verhalten etwas ändern….Zeitschaltuhr für einzelne Geräte usw.

    Ja, und meine Webseite ist nicht immer sehr aktuell….jedoch erkenne ich keine Lüge darin. Das auf dem ÖkoPortal noch so hohe Renditen stehen muss weg ist absolut falsch, war mal vor einigen Jahren so, ist aber nicht mehr aktuell.

    Herr Eng, bitte sperren Sie ihren Pittbull nicht weg ;-) halten ihn aber bitte fest, dann geht das auch mit dem vernünftigen diskutieren ;-) Gruss Frank Schmitt

  181. @ Herr Eng, zur Zeit erhält man etwas über 17 Cent an EEG Vergütung.

    Der Strom kostet im Durchschnitt 27 Cent ( inkl. Märchensteuer ) und wird immer teurer, auch ohne Umlage…

    17 plus 27 = 44 Cent geteilt durch 2 ( 50 % Eigenverbrauch ) = 22 Cent an Ersparnis und Vergütung…

    Lasse ich jetzt die Vergütung weg, was ich auch befürworte geschieht folgendes:

    Der Haushaltsdurchschnitt für ne 4köpfige Familie beträgt ca. 4500 KW/h
    50 % Eigenverbrauch demnach 2250 KW/h

    Jetzt macht der Kunde eine 6 KW/p Anlage aufs Dach mit einem zu erwartenden Ertrag von etwa 5000 KW/h
    Damit sind dann bei entsprechendem Verhalten die erwähnten 2250 KW/h machbar…..dies nun multipliziert mit 27 Cent ( die jährliche Steigerung lasse ich mal weg ) ergibt: 607,50 €

    Die obige Anlage kostet etwa 10.000 € geteilt durch die 607,50 € = 16,5 Jahre …..hat er das gespart was er sowieso an Strom zahlen muss. Und hier ist wie gesagt noch keine Preissteigerung drin…ist sehr defensiv gerechnet. Dies funktioniert aber nur wenn das Geld unter dem Kopfkissen liegt……ansonsten muss er noch die Beleihung mit einrechnen, so ca. 120 bis 150 € bei der Investition. Hier gehe ich auf die finanzielle Situation des Kunden ein und sage auch zu einem über 60 jährigen ” Lass es sein und gehe lieber mit deiner Frau jede Woche schön raus essen ”

    Gruss Frank Schmitt

    P. s. die Anlage kostet auch wohl nur höchstens 9.000 € Ich verdiene lieber weniger, habe dafür zufriedene Kunden.

  182. @ Herr Eng,

    kleiner Nachtrag:

    9.000 € ausgeben und 607,50 € erhalten bzw. sparen ergeben eine Rendite von 6,75 % Somit liege ich ja da noch unter dem was auf meiner Seite so steht ;-)

    Gruss Frank Schmitt

  183. @Schmitt

    Naja……man muss sich wohl erst beschnüffeln um dann zu entscheiden, den Köter freizulassen oder wegzusperren.
    Immerhin war ja Dein Einstieg hier alles andere als Dackelfreundlich…….und im echten Leben hab ick ein Golden Retriever, die Sanftheit in Persona………..nur ick bin der Choleriker, was dann hier Leute zu spüren bekommen, die absolut lernresistent ihren grünen Quark verbreiten wollen.
    Also nix für ungut, zumindest scheinst Du keiner von der Sorte “Verkäufer” zu sein, die sich auf Kosten der Dummheit anderer bereichern wollen.
    Denn diese Leute kommen mir dienstlich oft genug unter……..und am Ende stellt sich raus, das die sogar mit den zu erwartenden jährlichen Einspeisemengen stark übertrieben oder die eine oder andere Abschattungen doch glatt übersehen haben.

    Dat ist wie so ne Katzenhaarallergie……..bei bestimmten Kommentatoren muss ich automatisch niesen.
    MfG
    H.E.

  184. @Nachtrag
    Wenn Du Dich wirklich einsichtig zeigen solltest, dann nimm bitte den Spruch “die Sonne schickt keine Rechnung” raus, denn dat ist allerschlimmstes “Grünsprech(brech)”.
    Dann schon eher….”Lassen Sie die Sonne für Ihren Strom sorgen”….oder Ähnliches.
    PS. Ick hab nix gegen Leute, die sich mit eigenen Geld ihre eigene Stromversorgung basteln und diesen Strom am Ende auch selbst verbraten, wer zu viel Knete rumliegen hat, na bitteschön.
    MfG
    H.E.

  185. @ Herr Eng,

    habe die Seite mal geändert…und das sogar gerne. Bringt jetzt auch das rüber wofür ich stehe…

    Gruss Frank Schmitt

  186. Da habe ich mich mal mit einem Unternehmer unterhalten, der Solarpaneele einführt zu winzigen Preisen. Der meint, wenn der grüne Spuk vorbei ist, wird noch ein Markt übrig bleiben bei den Häuslebauern, die das installieren, z.B. mit Riesenwasserspeicher im Haus.
    Nahrungsergänzungsmittel gehen ja auch weiter, trotz Aufklärung.
    Wegen Erkältung gehe ich ja auch zum Arzt, obwohl Hirschhausen sagt, meinen Sie, es gäbe so viele Erkältungsmittel, wenn auch nur ein einziges wirksames Mittel dabei wäre?

    Ich gab zu bedenken, dass der Preis von 27cent irreal sei, weil es kein PeakOil gibt und der reale Preis, siehe USA, bei 6 cent liegen wird.

  187. @Frank Schmitt

    Toll, ganz prima………habs mir eben angeguckt, mit dem Spruch kann ich leben, denn der suggeriert nicht dat “Kostenlos”.
    Denn, Braunkohle ist ja auch erstmal kostenlos…erst die Förderung generiert einen Preis, genauso wie eine Solaranlage die Investitionskosten, die ja sich ja über 20 Jahre armortisieren sollen.
    Noch ne andere Sache….

    Die Lebensdauer einer Solarstromanlage wird im Übrigen auf 25 bis 30 Jahre prognostiziert.

    Würd ick ohne entsprechende Belege/Erfahrungswerte so nicht veröffentlichen.
    Ick kenne Fälle aus dem “1000 Dächer-Programm” wo schon so einige Anlagen den Geist aufgegeben haben.
    Laut Hersteller gibbet eine Garantie, das die Anlagen nach 20 Jahren noch 80% ihrer Nennleistung bringen…..danach steht in den Sternen, was wirklich passiert.
    Ok, ick will da aber mal nich zu viel meckern, einzig der Wille zählt.

    MfG
    H.E.

  188. @Nachtrag
    Hübsche Sekretärin übrigens……..
    H.E.

  189. @ Herr Eng,

    das mit der Sekräterin freut mich umso mehr da es auch noch meine Frau ist…..

    Gruss Frank Schmitt

  190. @Frank
    Ups……..juter Geschmack………und Glückwunsch.
    Bestell der werten Dame einen netten Gruss………anscheinend bist Du als “Ehekrüppel” schon eher gewohnt Kompromisse einzugehen, *grins*.
    Nix für ungut….ick bin ooch so´n Krüppel.

    PS. Mein Leit(d)spruch is, wie es in den Wald reinruft…..so kommt dat Echo zigfach zurück.
    PPS. Ich mag intelligente Gegner/Wortgefechtsteilnehmer……..denn auch ich bin weder perfekt noch allwissend……am Ende zählt immer der Kompromiss, den man zwangsläufig miteinander eingehen muss.
    MfG
    H.E.

  191. @ Heinz,

    habe mal aus dem Herr Eng einfach Heinz gemacht….;-)

    Da war doch mein provozierender Start ins Forum ein Volltreffer !!!

    Viele Grüsse und ein herzliches Dankeschön zurück von meiner Frau.

    Muss nun zu einem Kunden wegen einer Pelettsheizung….mache ich auch :-) gehe davon aus, dass man voneinander hört.

    Gruss Frank

  192. @Frank

    Vergess den Feinstaubfilter aber nich……wir wollen ja die Umwelt sauber halten. :-)
    See you later, Alligator.
    H.E.

  193. Apropos Filter….wo is eigentlich unser Artur abgeblieben, in den 25 Seiten Spam steckt er jedenfalls nicht?
    Schulrechner kaputt oder ist heute der Workshop ausgefallen?

    Fragen über Fragen…….
    H.E.

  194. @Heinz #133
    der verbreitet seine Öko-Plattitüden vielleicht schon woanders, immer schön nach dem Motto “Müll auskippen und dann schnell weg”.

  195. @C-O
    Nun ja, sein Vorgänger wollte ja bei EIKE weitermachen, weil wir ja so böse sind……da is aber auch nix mehr gekommen.
    Entweder sehen die Grünbesudelten ein, das se sich an uns die Zähne ausbeissen oder dat war nur ein Test….keine Ahnung.
    Dafür haut es einem aus die Socken, wenn man wieder die Nachrichten aus der Öko-Ecke hört.

    Große Mehrheit der Deutschen will das EEG behalten

    Denn achtzig Prozent der Bundesbürger stehen hinter dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das zeigt eineaktuelle repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy.

    Sorry, das ist Bullshit hoch zehn……..diese Umfrage ist ihr Geld nicht wert, dat Greenpeace Energiey dafür hingelegt hat.
    Wahrscheinlich wurde die Umfrage unter registrierte Solaranlagenbesitzer gemacht…….aber nich hier unten, bei uns Mietern.
    Erst FÖS und nun dat………ick globe, ick sollte mir mal wieder diesen Verein von Energiehändlern zur Brust nehmen, denn langsam aber sicher gehn se mir tierisch uff´n Sack.
    Wehe wenn der Pittbull die Fährte aufnimmt………
    Onkel Heinz……….hat einen Knochen ausgelobt

  196. So….der Pittbull ist mal der Fährte gefolgt und ist fündig geworden…und steht plötzlich erstarrt vor der Beute und ist einfach zu baff um die Wade beissen zu können…….denn derart Frechheit hat der Köter selten erlebt.

    http://www.greenpeace-energy.de/index.html

    Rettet das EEG

    Was wir brauchen, ist ein reformiertes, verbessertes EEG, das den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland weiter vorantreibt, Anlagenbetreibern eine angemessene Vergütung garantiert, die Kosten der Energiewende fair verteilt und die Erneuerbaren auf vernünftige Art und Weise in den Strommarkt integriert.

    Ok, wir blenden jetzt einfach mal das ganze Öko-Blah-Blah aus und betrachten GPE als schnödes Wirtschaftsunternehmen, das mit Strom handelt.
    Der Strommix der Firma Greenpeace Energy besteht aus 90% Wasserkraft und 10% Windkraft……dessen Erzeuger zu großen Teilen in Österreich stehen und NICHT über die EEG vergütet werden.
    Nun fragt man sich, warum GPE so geil darauf ist, dat die EEG weiterhin den Bürger in die Brieftasche greifen darf…….

    Achtung liebe Leser….hinsetzen, Valium schlucken und dann erst weiter lesen.
    GPE investiert in Erneuerbare……….die se dann ganz schnöde per EEG-Umlage ALLEN deutschen Stromkunden aufhalsen.
    Ausnahmen zum grünen Tarnanstrich sind ein paar WKA in Deutschland aber die Solarkraftwerke werden von GPE NICHT selber in ihren eigenen Erzeugerstamm gekennzeichnet.

    Deshalb, meine lieben Mitleidensgenossen reisst GPE auch derart das Maul auf….weil es auf den “guten” Ruf des Mutter-Konzerns (NGO) hofft und damit den Deutschen verarscht……..und um die eigenen Geschäftsinteressen zu wahren.
    Sorry, der Pittbull hat sich soeben übergeben müssen………
    H.E.

  197. Nachtrag:
    Den so-genannten Ökostromhändler hatte ick mir schon vor knapp 1,5 Jahren zur Brust genommen…

    Das Ökostrommärchenwunderland

    Mit dem Ergebnis, das Österreich schon seit Jahren Strom importieren muss……während Greenpeace Energy ihren Hauptanteil Strom sich in Österreich besorgt.
    Derartige Verarschung funktioniert einzig und allein in Deutschland……..deshalb können ja die Jungens auch heute noch derart das Maul aufreissen, das man darin ein komplettes Kohlekraftwerk verstecken könnte.
    So, mein Tagespensum an Lügen ist übervoll……und so tricksen se seit Jahren und suggerieren auch noch, dat se besonders Umweltfreundlich sind, wo ist mein Eimer.
    Onkel Heinz……….wendet sich angewidert ab

  198. @Onkel Heinz

    Während solche Rohrkrepierer wie Lenin, Stalin, Mao und sämtliche anderen Heilsbringer bis heute immer kläglich versagt haben mit ihren edlen Vorhaben, die Menschheit ins wahre Paradies zu führen, wird sich das nun dank GREENPEACE endlich ändern. Natürlich weltweit! Man weiß es schließlich ganz genau, wie die Welt 2050 beschaffen sein wird.


    Der Plan oder Deutschland ist erneuerbar

    Vision 2

    6 Uhr morgens, Wüste Gobi, die Sonne erhebt sich über den Horizont. Millionen von Spiegeln fangen ihr Licht ein, reflektieren es gleißend und bündeln es auf die Spitzen der Türme, die zu Hunderten aus dem Boden ragen. Aus dem Weltraum betrachtet erscheint die Wüste Gobi wie ein Diamant, der im Licht des Sterns erstrahlt, kraftstrotzend, aber auch hoffnungsvoll. Man kann die ernorme Kraft fühlen, selbst der Himmel erscheint heller als er ist -- in dieser ursprünglich trostlosen Wüste liegt jetzt für einige Stunden der Energienabel der Welt. Ein Surren in der Luft, die ersten Leitungen werden mit elektrischem Strom gefüllt, er jagt über tausende Kilometer, unterirdisch, unter Wasser, in alle Richtungen, wie in einem Spinnennetz, erfüllt alles um sich herum mit Leben. In den Megacities Asiens pulsieren Menschenmassen, in der reinen Luft erscheint der Blick schärfer, fast geräuschlos bewegt sich der Verkehr, hunderttausende E-Roller, E-Autos und Bahnen gleiten dahin. Metropolen, Ortschaften in den USA, Afrika, Russland, Indien, sind nachts hell erleuchtet. Wenige Stunden später kommen die Solarthermischen Kraftwerke in Indien hinzu, dann im Nahen Osten, in Südeuropa, in Afrika, dann in den Wüsten Nord- und Südamerikas -- die gigantische Energiemaschine wandert über den Himmel und verteilt Millionen von Gigawatt über den blauen Planeten. Kostenlos. 2050 -- ein Energiegürtel aus Solarkraftwerken umschließt die Erde, liefert elektrischen Strom rund um die Uhr. Er hat das Leben der Menschen entscheidend und nachhaltig verändert. Kein Abholzen mehr von Bäumen und Büschen, um Essen zu kochen, Steppen ergrünen wieder, Berge sind voller Wälder. Der Solarstrom produziert auch Wasserstoff und Methan für die wenigen Transportmittel, die noch mit klassischen Antrieben funktionieren, und für die Schwerindustrie. Kohle, Öl, Atom sind nur noch in der Erinnerung vorhanden. Solarländer werden zu Energielieferanten, ihre Bewohner schützen ihre Anlagen -- ihr höchstes Gut. Andere sind Güterproduzenten, die Energie kaufen und Technik verkaufen.


    Genial, gelle?
    …. apropos „wahres Paradies”: Wenn man für jeden, der mitmacht, noch 72 Jungfrauen mit einplant, kann man sicher auch noch die Al-Qaida-Jungs und die netten Taliban-Kumpels für den Klimaschutz begeistern, die liefern dann als erstklassige Klima-Streetworker (natürlich mit 100%-CO2-freien Bombengürteln) den entsprechenden Nachdruck, damit wir auch wirklich 2050 heil im Paradies ankommen.

  199. @struppiger Timmi

    Eh Alder….Du wirst mir unheimlich……
    Du schreibst “PLan-B” und ick hab auf´n anderen Thread fast das selbe Thema, nur das “die Linke” mit dem Schwachsinn kommt.
    Spiegelneuronen???
    Ommmmm
    H.E.

  200. @Onkel Heinz

    Spiegelneuronen???

    ….so isses!

  201. Tja, wie befürchtet stürzt sich Deutschland bei der zu erwartenden Strompreiserhöhung mal wieder auf die, die nix dafür können……die Energiewirtschaft.

    Besonders vehehement beziehen wir Energiefuzzis aber von einer Seite, die ja angeblich den Verbraucher schützen wollen…….und den Bund der Energieverbraucher, der anscheinend so ziemlich grün/ökologisch unterwandert wurde.

    Verbraucher können sich gegen EEG-Preiserhöhungen wehren

    (19. Oktober 2012) Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat die Frage geprüft, wie sich Verbraucher gegen Preiserhöhungen aufgrund gestiegener EEG-Umlage und Netzentgelte wehren können. Fazit: Zwar haben die Verbraucher eindeutig das Recht, die Preiserhöhungen auf den juristischen Prüfstand zu stellen (Sonderkündigungsrecht, fehlende Berechtigung zur Preiserhöhung und fehlende Billigkeit). Jedoch weist der Verein auf das damit verbundene Risiko hin: Viele Gerichte könnten der (irrigen) Auffassung sein, die EEG-Umlage sei wie ein durchlaufender Posten zu tragen und könne nicht in Frage gestellt werden……………..

    Schon durch Herrn Becker, der uns temporal beehrt hatte, ist mir dieser Bund mehrfach negativ aufgefallen…..und nun ruft er auch noch dazu auf, das der Kunde einfach nicht die Preiserhöhung zahlen soll, …soll doch der Stromhändler sehen, wie er zu seiner Knete kommt.

    Bei normalen Tarifkundenverträgen besteht bei Preisänderung grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht durch den Stromkunden……der sich dann nach belieben einen günstigeren Anbieter suchen darf und kann,….. Punkt, Aus und Basta.
    Mit dem Argument “fehlende Billigkeit” kommt man da also nicht weiter…….also Vorsicht, wer auf diese Welle reiten will, am Ende steht der Abklemmer oder Gerichtsvollzieher vor der Tür.
    Der Bund der Energieverbraucher versucht mit allerlei juristischen Tricks genau wieder denen ans Bein zu pinkeln, die in der Zwischentzeit praktisch zu einen Gebühreneintreiber des Staates geworden sind, die Energieversorger.
    Mal daran zu denken, das ja die Energiewende samt NIE an der Preisexplosion schuld sind…..tun se anscheinend nicht.

    31.05.2011…

    Die Energiewende muss aus der Sicht von Verbraucherschützern keineswegs zwangsläufig teuer für die Kunden werden. «Wenn ich es geschickt anstelle, wird es nur zu sehr moderaten Steigerungen kommen».

    Das sagte Holger Krawinkel, Energiefachmann des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

    11.10.2012…..

    Die Verbraucherzentrale Bundesverband dringt angesichts der massiv steigenden Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien auf eine rasche Strompreis-Bremse. “Die Regierung wäre gut beraten, wenn sie sofort zwei Maßnahmen ergreifen würde”, sagte der Energieexperte Holger Krawinkel der Deutschen Presse-Agentur…..

    Soweit mal wieder zu den selbsternannten so-genannten “Energieexperten” und ihren Vorhersagen………ein Sechser im Lotto ist da wahrscheinlich eher zu erwarten.

    Onkel Heinz…….fühlt sich persönlich angepisst

  202. Vorschlag :EEG bekommt den” Morgenthau Orden” für geniale Maßnahme zur Umwandlung Deutschlands in einen reinen Agrarstaat. Ziel ist ,die Strompreise so hoch zu treiben ,daß es sich nicht mehr lohnt, einen Energiefresser : “Elektromotor” einzuschalten,geschweige denn, selbigen in Deutschland zu fertigen.
    Das war sehr boshaft, ich weiß!

  203. Wer mich anpissen will, muss ne Stunde eher aufstehen als ick…..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Energieverbraucher

    Der Bund der Energieverbraucher e. V. ist ein bundesweit tätiger Verein zum Schutz der Interessen von privaten Verbrauchern bei der Energieversorgung. Er zählt zu den nichtstaatlichen Organisationen. Seine Bundesgeschäftsstelle hat er seit 2007 im rheinland-pfälzischen Unkel bei Bonn, zuvor war er in der Nachbargemeinde Rheinbreitbach ansässig……………..

    Joo, dat ist die offizielle Ausrede dieses Vereins…..vllt auch damals zur Gründung wirklich so gemeint, wenn man sich aber heute diesen Verein anguckt………..seht selbst.

    Der Bund der Energieverbraucher macht Druck bei Versorgern und Politik, damit Sie günstig und umweltfreundlich versorgt werden.

    Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat 13.000 Mitglieder und auch einige prominente Förderer und Mitglieder!

    Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (u.a. Mitglied des Club of Rome, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie)
    Michael Müller (u.a. Bundesvorsitzender der Naturfreunde, Präsidiumsmitglied des Deutschen Naturschutzrings, MdB)
    Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (u.a. Ministerpräsident des Freistaates Sachsen von 1990 bis 2002).
    Dr. Hermann Scheer († 14.10.10, u.a. Träger des Alternativen Nobelpreises, des Weltpreises für Bioenergie, des Weltsolarpreises und “Hero for the Green-Century” des TIME-Magazine sowie vieler anderer Auszeichnungen)

    Hermann Scheer und ulli Weizäcker-Mitglied vom Club of Rome……..und ick zieh mir meine energetischen Buchsen mit der unisolierten Kneifzange an, Nachtigall ick hör Dir trapsen.
    Guckt man sich dann noch den riesigen Bereich der Lobhudelei der Erneuerbaren auf dieser Internetseite an, dürfte auch der letzte Zweifel an dessen Redlichkeit beseitigt sein.

    Ist es nicht sozial ungerecht, dass Hundertausenden der Strom abgestellt wird, weil sie die Renditen für die PV-Anlagen nicht mehr aufbringen können?

    Der Sozialneid gegenüber Investoren in Erneuerbare wird derzeit missbraucht, um Stimmung gegen die Energiewende und die Erneuerbaren zu machen. Genau dieselben Personen, die jetzt so argumentieren, haben jahrelang den unbegründeten Strompreiserhöhungen kommentarlos zugesehen und nichts gegen Energiearmut unternommen. Die Stromsperren sind das Ergebnis einer sozialen Schieflage der Gesellschaft, die das untere Einkommensviertel marginalisiert hat. Dafür darf man nicht diejenigen verantwortlich machen, die durch ihre Investitionen Erneuerbare voranbringen. Schuld ist eine über Jahre verantwortlungslose Energie- und Sozialpolitik. Darf man Herrn Rösler und denjenigen, die seine Argumente überall streuen, das Bedauern über die Stromsperren glauben, die er durch großzügige Geschenke an die Industrie wesentlich mit verursacht hat?

    Ein Verein also, der den Energiekunden suggeriert sich um ungerechtfertigte Energiekosten zu kümmern, bejubelt genau die Lobby, die erst zu den derzeitigen explosionsartigen Preissteigerungen geführt hat.
    Dat schlimme an diesen Verein ist aber, das die auch noch Mitglied im Verbraucherzentrale Bundesverband sind und somit ihren Schmonz auch noch offiziell als “Verbraucherschutz” tarnen dürfen.
    EUROSOLAR, ick hör Dir jubeln……..
    Brech und wech
    H.E.

  204. @Willi

    Dat Schlimme is ja, das Netzwerk der Ökobürokratiekrake ist derart gewaltig, das man sogar dort auf Tentakel dieses Monsters trifft, wo man se eigentlich nicht erwartet hat…….siehe #203.
    Die Gesellschaft ist hoffnungslos vom Virus des sozialistischen Ökologie verseucht……..und wir als Resistente stehen wohl als Einzelfälle weit abseits dieser Selbstbejubler, Tagträumer und Visionäre des Sonnenparadieses, im AUS.

    Bis es dann eines Tages kracht….aber auch dann sind wir wahrscheinlich als vermeintliche Saboteure und Bremser vor diesen Viruserkrankten nicht sicher……wenn se uns dann noch im Finsteren finden mit ihren Fackeln und Mistforken.

    Onkel Heinz……und wieder voll demotiviert

  205. Das ist echt der Knaller

    Der Sozialneid gegenüber Investoren in Erneuerbare wird derzeit missbraucht, um Stimmung gegen die Energiewende und die Erneuerbaren zu machen.

    Die benutzen sowas auch noch als Argument…hammer

  206. So wie ich das sehe, sind die Gegner der ‘Energiewende’ also so was wie Kommunisten?

    Vom bürgerlichen Lager aus stimmt das tatsächlich. Schom interessant, wo sich die Grünen und Salonlinken selbst verorten und wo und vor allem wie sie ihre Feinde sehen. Ist doch interessant, wie nahtlos sie genau das wurden, was ihre Eltern waren, gegen die sie in ihrer Aufstiegszeit ‘rebellierten’.

  207. ch möchte mich für meine schlechte Rechtschreibung entschuldigen, ich hoffe ihr könnt darüber hinweg sehen.
    Fangen wir mal an.
    @ C-O
    Ihrem Beitrag stimme ich fast vollständig. Danke das Sie das genauer erläutert haben, denn im Prinzip habe ich es so gemeint wie Sie, aber leider nicht so detailliert wie Sie. Doch bei einem Punkt denke ich ganz anders.
    Bezüglich der eeg umlagebefreiung. Im Jahr 2012 kostet die EEG-Umlage insgesamt 14 Mrd. Euro und beträgt 3,59 Cent/kWh. Das heißt das dann ( Taschenrechner auspacken und eintippen ) 389,97 Mrd. kWh. Aber der jährlich Stromverbrauch liegt ca. bei 600 Mrd. kWh. Das heißt es wurden nicht alle der gleich aufgeschlagen auf die stromrechnung. Wenn man nachrechnet wieviel cent man zahlen müsste wenn jede kWh gleich belast würde, kämen ca nur 2,33 Cent/kWh. Also könnte man sagen das es doch sehr viel ist oder nicht?
    Neben bei sind die Großenverbrauche befreit von der Stromsteuer, verrechnen die Meherwertsteuer und zahlen sehr wenig für die Netznutzung und kaum Konzessionsabgabe, das geht zu Lasten der Haushalten und gewerblichen kleinbetrieben.
    18% der Stromverbrauchs sind die Unternehemen verantwortlich die sich befreien ließen und zahlen insgesamt nur ca 0,3 der EEG-Unlage, die sparen sich damit 2 Mrd. euro. Im Jahre 2011 stellten nur 803 Unternehmen antrag auf befreiung. Bis Juli 2012 waren es schon über 2000.
    Da man sich jetzt nach der Novellierung ab 1000000 kWh/a befreien lassen kann, war das letztes jahr erst ab 10000000 kWh/a. Für das jahr 2013 wird dann von 2 Mrd. Euro auf 4 Mrd. ansteigen.

    @ Rudolf Kipp

    Vergessen sie aber nicht die Ausgaben von 1956 bis 1973 mit denen. Die Forschungsausgaben auf 40,2 Mrd. Euro ( Preistand 2006) ansteigen. Und es gab auch für die Atomenergie Steuerausnahmen oder –erleichterungen und auch nicht-internalisierte externe Kosten wie z.B. insbesondere Umweltschäden!

    @ Tritum #135

    Das macht keinen wirkliche sinn was Sie da geschrieben haben. Das geld geht vom bürger zum Staat und mit fördergeldern zum Energieversorger und dann mit günstigem Stom zum Bürger zurück. Da es so war zweile ich nich an, sondern nur das der Geldfluss wesentlich geringer war vom Energieversorger zum bürger als der vom Staat zum Energieversorger.
    Man das Geld so im Kreis laufen lassen, und relativ betrachtet zahlt der geringverdiener mehr steuern als der nichtgeringverdiener von denne es weniger gibt als geringverdiener. Und deswegen Zahlen die armen am meinsten und Reichen am wenigsten. Das ist ASOZIAL. Es spielt daher eine große Rolle wie groß die Subventionen für Kern- oder Kohlestrom in wirklichkeit waren, weil auf jeden fall besonders die Reiche davon Vorteile und ein noch besseres Leben hatten ( Denn Sie sparten am meisten mit günsten Traifen als arme weil nun ja mehr verbrauche ) und somit alles von den Armen und Mittelstand finanziert wurde.

    # 144

    Wäre das war dann müsste man die KKW nicht mehr subventionieren, oh, das mit mir aufgefallen die werden bis heute noch subventioniert. Direkt von der Staatskasse wieder zurück zu den Betreibern der KKW und das nicht nur über Subventionen sonder auch durch milliarden schwere steuervergüstigungen.
    Ich habe etwas gegen falschsubventionen und ähnlichem.
    Bezüglich des Castortransportes ist eine geniale Idee das mit den Minderjährigen. Jedoch denke ich auch das lassen sollten, jedoch istes ihr gutes Recht zu freien meinungsäuserung.
    Ich muss mich entschuldigen bezüglich der Wismut-Sanierung, das war vor meiner Zeit.
    Bezüglich der Rücklagen, haben sie recht die sollten nicht versteuert werden, jedoch wenn dieses Geld aber für andere Zwecke verwendet wird dann aber schon. Unglücklicherweise passiert das aber und mit legalen Steuertricks verschleiert.
    Es schön für ein unternehmen zu sehen das mit Steuervergünstigungen geld schefelt. Manchen werden so richtig stolz sogar darauf.

    @ Onkel heinz

    Leider hat mein Taschenrechner nicht genügend funkionen, das ich die jährlichen Subventionen mit Integralrechnung und Nominalwert bereinigt auszurechen.
    Da muss ich mich leider noch auf das deutsch institut für Wirtschaftforschung verlassen denn die errechnen schon nur mit den Sub. für Atomenergie über 2Cent aus pro kWh.
    Neben noch bei werden jährlich ca 600 Mrd. kWh verbraucht.
    Ps: Nur so zwischen uns flüsster ich es dir mal so rein, aber nicht weiter sagen, deine Dreisatzrechnung ist im Prinzip richtig, aber du hast die falsche Formel benutzt für. Aber nicht weiter sagen! Und vor allem nicht dem DIW, denn wir wollen die ja im glauben lassen das auch mal was produktives geleistest haben.

    @ 155

    Da Jetzt so recht überlege, zahlen alle anderen ja ihre steuern auf Rücklagen. Wieso die KKW-Betreiber nicht, das ist doch Wettbewerbsverzerrung. Oh ja die anderen Zahlen anscheinden plötzlich deswegen weil sie mit ihren Lobbyisten gemeckter haben jetzt auch weniger Steuern. Wo nehemn wir jetzt diese Lücke im Staatshaushalt her? Ich weiß eine, einen Namen erfinden, Steuer dahinter schreiben und duch den Bundestag schicken!

    @ 157

    Es wurden unmengen Geld gefördrt und wie es aussieht keine 1500 Mrd Mark, jedoch durch den über 10 Mrd. Mark jährlich gefördert plus zusätlich die 5 vom Kohlepfennig. Da kommt dennoch einiges Zusammen.

    bezüglich Energiewirtschaft als Planwirtschaft anzusehen ist ganz richtig, denn die Energiewirtschaft musste schon immer an sich geplant werden und es ist ein trugschluss das wir das in der Vergangenheit nicht mit den KKW und Kohlekraftwerken getann haben.

  208. @artur #207
    Ich will ihre Darstellung, der Subventionen für die Kohle- und Kernenergie gar nicht überprüfen, obwohl mir da einiges recht kraus zu sein scheint. Dieses alles kann aber keine Rechtfertigung dafür sein, das Subventionssystem noch zu verfeinern und zu einem reinen Abzocksystem für Besserverdiener aller Art auszubauen. Die konventionelle Energieerzeugung hat wenigsten noch einen Mehrwert für alle bedeutet. Die jetzt subventionierten Energieen sind den Beweis noch schuldig, dass sie zu irgendetwas gut sind. Die ewigen Sprüche, von zukünftigen Speichern, sinkenden Kosten, intelligenten Netzen u.a. helfen keinem der heute von der Stromversorgung abgeklemmt wird. Und das ist ja erst noch der Anfang. Diese Spielzeugerzeuger stehen jetzt in der Landschaft herum. Sie müssen noch ordentlich vernetzt werden, sie machen konventionelle Spitzenlasterzeugung (auch Pumpspeicherkraftwerke) unrentabel und wenn das noch weiter zunimmt, dann bedroht das auch die Grundlasterzeugung. Anders gesagt, sie zerstören die klassischen Strukturen, kommen aber ohne sie nicht aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere Gesellschaft das nicht leisten kann. Die Entlastung energieintensiver Betriebe ist vielleicht die erste Einsicht, dass das so ist.
    Man muss aus den Subventionen heraus, nicht neuere damit begründen, dass früher ja auch subventioniert worden ist.

  209. @Artur

    Neben noch bei werden jährlich ca 600 Mrd. kWh verbraucht.

    Hmmm, schon mal seit 1960 den deutschen Stromverbrauch gemittelt?

    Ansonsten sind mir sämtliche Institute samt ihrer eigenartigen Rechnungen egal……..ich mach ne grobe Überschlagsrechnung und wenn das Institut dann fett abweicht…….dann hat das Institut einen Fehler gemacht.

    PS….Atom hat bisher knapp 20% der deutschen Stromerzeugung ausgemacht……..ergo arbeiten dort entsprechend wenig Menschen, ich find es etwas eigenartig, das ihr Grünsudeljungens jeden Kommentator sofort den Atomlobbyisten um die Ohren zu haut, obwohl ich so ein Kraftwerk nich mal von innen gesehen hab.
    Ick hab nix mit Atom zu tun, ick mach KWK……..Kraft-Wärme-Kopplung…….und werde vom Gesetzgeber und den Grünen verarscht und benachteiligt……….das mir täglich der kalte Kaffee hochkommt.
    PPS. Steinkohle hat nach dem Krieg erst den Wirtschaftsaufschwung Deutschland ermöglicht……wie rechnet man nun den steigenden Wohlstand gegen die Subventionen? Wären die nicht gewesen, würdest Du heute Kohlrüben ausbuddeln und mit den Hühnern ins Bett gehen………und das Internet wäre für Dich ne Fabel aus dem Märchenland.

    Kleener…….Dir ham se das Hirn aber kräftig vergurkt………tut mir leid, das so sagen zu müssen.
    Onkel Heinz……….trotzdem nachsichtig

  210. @Heinz #203
    Danke für diese Recherche. Ein Knaller.

    Die NIE-Abzocker bzw. ihre grün-ökologistischen Vertreter unterwandern also selbst Verbrauchervereine! Am Irrsinnigsten erscheint mir diese “Diagnose” hier:

    “Der Sozialneid gegenüber Investoren in Erneuerbare …”

  211. @Arthur
    Ist ja nett, dass Sie mir zustimmen. Aber wenn ich das hier lese, was Sie Tritium anworten …

    Das geld geht vom bürger zum Staat und mit fördergeldern zum Energieversorger und dann mit günstigem Stom zum Bürger zurück.

    … dann haben Sie das Problem nicht begriffen !!!

    Dieser Strom ist deshalb “billig”, weil er am Bedarf vorbei produziert wird. Was passiert mit einem Produkt, welches im Überfluss zur Verfügung steht? Der Preis verfällt. Und zwar derartig, dass teilweise negative Preise erzielt werden. Das Geld kommt auch nicht “mit günstigem Strom zum Bürger zurück”, sondern bleibt zum Teil bei den Zufallsstromerzeugern hängen, weil die auch für die Nichtlieferung bezahlt werden, wenn sie zur Unzeit produzieren.

    Diese sogenannten “Energieversorger”, wie Sie das nennen, PV und WK, sind eigentlich nur halbe Kraftwerke, die ein unbrauchbares Rohprodukt auf das Stromnetz loslassen, ein Schmarotzer der die Netzstabilität gewährleistenden herkömmlichen Kraftwerke.

    Immerhin scheinen Sie erkannt zu haben, dass das EEG asozial ist. Glückwunsch.

  212. @C-O
    Joo mein alter Freund….wenn Onkel Heinz sich über eine Aussage ärgert, fängt der olle Pittbull an zu bohren…und den ganzen Öko-Dreck raus zu pulen…..der uns ständig um die Ohren fliegt.
    Wem nutzt es und dann noch ne grobe Überschlagsrechnung……und Du enttarnst jeden ideologischen Müll, im Prinzip ne Übung für die vierte Klasse.
    Tja….damals ham wa eben noch mit diesen komischen Stab gerechnet……da musste man eben im Groben schon vorher wissen, wie das Ergebnis aussehen muss.
    Taschenrechner sind vor dem Arsch…..wenn man nur auf die fünfte Nachkommastelle glotzt anstatt die großen Zahlen vor dem Komma zu beachten.
    Ob ich nun 19,95 Euro oder 19,951243 in der Brieftasche hab….macht an den Kasse keinen Unterschied, wenn ick 20 Euro bezahlen muss.
    Onkel Heinz….riecht es förmlich, wenn man Ihn verarschen will.

  213. Aerur #207:

    Das macht keinen wirkliche sinn was Sie da geschrieben haben. Das geld geht vom bürger zum Staat und mit fördergeldern zum Energieversorger und dann mit günstigem Stom zum Bürger zurück. Da es so war zweile ich nich an, sondern nur das der Geldfluss wesentlich geringer war vom Energieversorger zum bürger als der vom Staat zum Energieversorger.

    Das macht nur keinen Sinn, wenn man nichts weiss und von falschen Voraussetzungen ausgeht.
    Denn damals war die Energieversorgung in STAATLICHer Hand, die Kraftwerke gehörten den Bürgern selbst. Ergo kamen die ‘Subventionen’ auch nur den Bürgern selbst zugute.
    Die derzeitigen EEG-Subventionen dagegen kömmen ausschliesslich den privaten Produzenten und Betreibern on Wind- PV- und Biogas-Stromanlagen zugute, die darüber hinaus noch auf Kosten der Bürger von sämtlichen Netz- Regel- und Vertriebskosten befreit sind.

  214. Bezüglich des Castortransportes ist eine geniale Idee das mit den Minderjährigen. Jedoch denke ich auch das lassen sollten, jedoch istes ihr gutes Recht zu freien meinungsäuserung.

    Sie sind ein Verfassungsfeind, Artur!
    Sie halten Straftaten für ein Mittel des politischen Kampfs und sind daher ein Terrorist.
    Denn das ‘gute Recht zur freien Meinungsäusserung’ schliesst die Begehung von Straftaten ausdrücklich aus. Und dass Sie die Verleitung von Minderjährigen zur Begehung von Straftaten auch noch als ‘genial’ bezeicnen, ist schlicht ekelhaft!
    Sie sind, mit Verlaub, einfach ein unmoralischer und skrupelloser Dreckskerl!

  215. @Tritium

    Nana, Du kannst doch den Kleenen nicht so bös angehen, der weiß es doch nicht besser und bekommt dat gelebte Unrecht ja schon von Greenpeace und Konsorten vorgeführt.
    Wenn´s gegen den “Schweinestaat” oder “Scheißbullen” geht, darf der geneigte Wutbürger eben alles machen, weil er dann ja auch noch wohlwollend von den Systemmedien dabei bejubelt wird.

    Tja, was wäre wenn……..der Lokführer des Castor-Zuges auch sein Recht auf freie Meinungsäusserung einklagt……und einfach weiter fährt, weil er der Meinung ist, das ein Minderjähriger auf der Schiene kein ernstzunehmendes Hinderniss für den 1000 Tonnen-Zug ist?
    Oder was würde unser Kleener sagen, wenn ein Anderer der Meinung wäre, das Ihm Artus Hackfresse nicht gefällt und ihn anschließend deswegen “Messer macht”?
    Ich glaube, des Deutschen Rechtsempfinden ist in den letzten Jahrzehnten systematisch indoktriniert worden, ob nun beim Klimakampf, der alles erlaubt oder bei der so-genannten Integration…….gesund ist dat schon lange nicht mehr, was in diesen Staat und auch in Europa abläuft.
    Tja Tritium, das ist das wahre Erbe der Alt 68ér…….Chaos……..vor allem in den Köpfen derjenigen Generation, die so toll antiautoritär aufgewachsen ist und nun den Rest der Deutschen damit terrorisieren, das sie keinerlei Anstand gelernt haben.
    Onkel Heinz…..sieht schwarz für die Zukunft……nicht nur beim elektrisch Licht

  216. Tut mir leid, Heinz,

    aber da geht mir das Messer in der Tasche auf, wenn jemand solche Ansichten vertritt. Genau daran ist schon einmal eine Demokratie in Deutschland vor die Hunde gegangen, die Weimarer!
    Und wo ist der Unterschied zwischen politischem und sexuellem Kindesmissbrauch? Ich sehe da von der Moral her keinen.

    Zudem ist es Doofheit in Reinform. Denn wenn man nur ein ganz, ganz kleines bisschen weiter denkt, dann hätte jedermann auch das Recht, PV-Anlagen nach belieben zu zertrümmern. Ist ja ‘freie Meinungsäusserung’, nicht wahr? Und wenn ich nicht selber machen will, werde ich eben so ‘genial’ und kaufe ein paar Kindern eine Handvoll Lollies dafür.

  217. Auch das noch :
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Experten-befuerchten-neuen-Oelboom-1736245.html

    Experten “befürchten” also eine ausreichende und preiswerte Ölversorgung für die nächsten125 Jahre…..also von dem Stoff, der Grundlage unseres Wohlstandes ist. Kann man mal wieder sein Haupthaar schütteln.

    Aber schön -- es gibt wohl eine Zukunft ohne PV und Windmühlen :)

  218. Ach Tritium,
    Wenns danach geht, ist mein Messer schon seit Jahren nicht mehr zugeklappt.
    Frei nach Rassbach….Rundköppe gegen Spitzköppe, Nichtraucher gegen Raucher, Dünne gegen Dicke, Junge gegen Alte, Linke gegen Rechte, Alarmisten gegen Leugner, Frauen gegen Männer, Erneuerbare gegen Fossile, der Kleine Mann gegen Konzerne, gut gegen böse …..Liste beliebig erweiterbar……..und dem ganzen zum Hohn wird uns regierungsamtlich die große Toleranz gepredigt und die totale Gleichstellung aufdoktriert.
    Wenn man es richtig bedenkt…….wurde uns von Kindesbeinen beigebracht unsere Mitmenschen zu hassen……krass aber wahr.
    Wie gesagt, auch ich bin auch nicht ganz frei von diesen Gefühlen…..sehe es aber als Über-Ich ganz deutlich…….bin aber gelegentlich zu faul etwas dagegen zu unternehmen.
    Wenn dann ein derart vergurktes Jüngelchen im Glauben an die gute Sache derartige Äusserungen von sich gibt, liegt es vllt auch daran, das man sein Wertegerüst falsch zusammengebaut hat…….und wir versuchen sollten, dieses wieder etwas zurecht zu rücken.

    Ich kenn es noch……”Sowas tut man nicht”……..oder, “sowas gehört sich nicht”……eine gewisse Moralvorstellung die uns damals noch beigebracht wurde….scheint heute absichtlich zerstört zu werden.
    Wem es nutzt…….ich ahne es nur.
    H.E.

  219. #207

    Artur 24. Oktober 2012 22:47

    ch möchte mich für meine schlechte Rechtschreibung entschuldigen, ich hoffe ihr könnt darüber hinweg sehen.

    ……ist dieses naiv-treuherzige Bekenntnis ernst gemeint oder will der Typ hier alle verarschen? So nach dem Prinzip: „Vor fremden Wohnungen auf den Abtreter scheißen …. klingeln …. und nach Papier fragen.”
    Bin ja ziemlich überrascht, mit welcher Engelsgeduld hier alle auf sein armseliges Gestammel, welches zu lesen nachgerade Brechreiz hervorruft (…..und nicht nur im Hinblick auf eine „schlechte Rechtschreibung”), eingehen. Dagegen sind ja die Ergüsse eines „S.Hader” bei EIKE geradezu ein philologischer Hochgenuss.

    Das macht keinen wirkliche sinn was Sie da geschrieben haben. Das geld geht vom bürger zum Staat und mit fördergeldern zum Energieversorger und dann mit günstigem Stom zum Bürger zurück. Da es so war zweile ich nich an, sondern nur das der Geldfluss wesentlich geringer war vom Energieversorger zum bürger als der vom Staat zum Energieversorger.

    Man das Geld so im Kreis laufen lassen, und relativ betrachtet zahlt der geringverdiener mehr steuern als der nichtgeringverdiener von denne es weniger gibt als geringverdiener.

    …..macht es wirklich Sinn, sich mit solchem grottenblöden Bullshit auseinanderzusetzen?

  220. @Timmi………Dein Struppi is aber heut wieder am Kläffen…..ne ne neee

    Bin ja ziemlich überrascht, mit welcher Engelsgeduld hier alle auf sein armseliges Gestammel, welches zu lesen nachgerade Brechreiz hervorruft (…..und nicht nur im Hinblick auf eine „schlechte Rechtschreibung”), eingehen.

    Guck mal, wenn man den armen Jungen schon nix in der Schule beigebracht hat, müssen halt wir den Nachhilfeunterricht übernehmen………wir dürfen doch sowas nicht unkontrolliert auf die Welt loslassen……………

    Ups…..ich muss mal schnell in den Keller.
    Onkel Heinz………Gott sei Dank kein Spiegel in der nähe

  221. @Onkel Heinz

    ….müssen halt wir den Nachhilfeunterricht übernehmen….

    ….ha, jetzt kommt’s ans Licht, dass Dein Nachname „Purrer” ist und Du die Reinkarnation von der hier bist.

  222. @Tim

    Hör doch uff, Du bist schuld daran, das ick heut jarnich mehr aus den Keller raus komme………Gott sei Dank ist der Kasten Hasseröder noch gut gefüllt, *grins*
    Jeden Tag eine gute Tat……und ick hab somit mein Wochenlimit mehr als erfüllt.
    Seid bereit—- immer Bereit………zum Wohle unserer geliebten ökologistischen Einheitbreipartei und dessen Zentralkommitees, mit der Vorsitzenden Murksel an der Spitze.
    Hurra—Hurra—--Hurra
    H.E.

  223. @Onkel Heinz

    zum Wohle unserer geliebten ökologistischen Einheitbreipartei

    …..meinste die hier?

  224. @Tim

    Hihi…….meist sind ja Handpuppen mit Stroh gefüllt…………ups, warum muss ich jetzt an Politiker denken?
    Duck und wech
    Onkel Heinz……..hat heut nur Knete im Kopp

  225. #223. Tim Hardenberg

    …..meinste die hier?

    an wen erinnern mich diese Hampelmänner- und Weiber bloß ;-)

  226. NRW auf Schusters Rappen [….sorry, Wilhelm, nicht persönlich nehmen]…… oder:
    Vorwärts auf dem bewährten Weg in die CO2-freie Gesellschaft! Dazu ein Fundstück von achgut:

    Bahn warnt vor Zugausfällen wegen Stromengpass

    Wegen eines drohenden Stromengpasses müssen sich Millionen Pendler in Nordrhein-Westfalen Bahnchef Rüdiger Grube zufolge im Winter auf erhebliche Störungen im Zugverkehr einstellen.

    An sehr kalten Tagen könnten “bis zu 30 Prozent” weniger Züge fahren, sollte das Kohlekraftwerk Datteln wie vorgesehen Ende Dezember stillgelegt werden, sagte Grube den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe…..

  227. NRW auf Schusters Rappen-Schon wieder ein “Morgenthau Orden” fällig!

  228. @Heinz #209

    obwohl ich so ein Kraftwerk nich mal von innen gesehen hab.

    Man kann noch Atomkraftwerke ganz normal als Privatperson besichtigen. EON schließt seine Besucherzentren zum 31.12.2012. Also beeilen!

    Grafenrheinfeld

    Brokdorf

    Ich empfehle Brokdorf, das hat ausgesprochen Spaß gemacht. Anmeldung erforderlich, Besichtigung des Sicherheitsbereichts und Reaktorgebäudes nur in Gruppen bis zu 6 Personen. Es gibt kostenlos Schnittchen.

  229. @ Gerhard Straten
    Ich habe meine Darstellung ausführlich und ausgibt beschrieben und sehr oft mit netten links belegt. Wie sie ja so schön sagen “Die jetzt subventionierten Energieen sind den Beweis noch schuldig, dass sie zu irgendetwas gut sind. ”
    Die Atomenergie und Kohlekraftwerke werden immer noch subventioniert und erhalten immer noch steuerliche Vergünstigungen bis heute. Die Braunkohlebergabbau sind gut um die Umwelt zu zerstören und die Luftqualität zu verschlechtern, die Steinkohlekraft stehen ihren braunen partner dem nicht nach. Die KKW sind dazu gut um Atommüll zu produzieren und unsere Flüsse zu erwärmen und zu verstrahlen. Die leisten diesbezüglich da sehr gute arbeit muss ich schon sagen.
    Eneurebaren Energien schaffen sehr viele neu Arbeitsplätze, machen stück für stück unabhäniger von energieimporten, haben eindeutig den Strompreis an der Börse gesenkt und können einem ermöglichen sich weitgehend sich unabhänig vom Strom der Energie versorger zu machen mit Speichern. Intilligente Netzt werden ausgebaut und helfen vielleicht nicht allen, aber sehr vielen sich weitgehen zu einem sehr hohen prozentanteil unabhänig von Strom zu machen.
    Mit der Energiewende will man sich von den klaschischen Strukturen trennen, das ist doch das ziel.
    Bestimmt ist die Wende teuere als gedacht, aber zum teils nicht auf den verstärkten ausbau der Eneurebaren Energien zurück zuführen.

    @ onkel Heinz

    Mit eigenen rechnung in einer fachliche Disskussion zu argumentiern ist wie gegen windmühlen zu kämpfen, das würde nie standhalten.
    Trotz nur 20% wurde er dennoch doch sehr stark Subventioniert.
    Die Steinkohle Subventionen waren Illegal, denn nach dem EGks-Vertrag sich deutschland verplichtet hat diese Branche nicht zu subventioneren. Jedoch wurde es dann wenige Jahre es doch getan.
    Und man konnte diese über 100000 arbeitsplätze erhalten mit Subventionnen, obwohl das Illegal war.
    Die Eneurebaren Energien haben ein vielfaches davon an arbeitsplätzen neu erschaffen, und das mit einem bruchteil desen was die Steinkohle bekommen hat.
    Also nach ihrer Rechnungsmetode ein vielfacher Wirtschaftsaufschwung als der von der Steinkohle.

    @ C-0 ( Kohlenstoffmonooxid oder ? )

    Wird der strom wirklich am Bedarf produziert? Also Atomindustrie ( also von Experten die Jahrzente in der Energiebranche arbeiten ) nach Fokushima gesagt hat, das wenn wir die 8 Atomkraftwerke abschalten, wir nicht genug Strom haben werden und importen werden müssen. Haben wir das wirklich? Haben wir nicht, wir waren immernoch Exportör. Das deckt sich ganz und gar nicht mit Bedarfsgerecht.
    Bezüglich den Negativpreisen, davon habe ich auch gehört und auch das schon lange her ein gesetzt beschlossen wurden, dass es nicht mehr sowas möglich ist.
    Die Energieversorger haben die an der wende so gut wie garnicht teilgenommen und so gut wie gar nichts investiert trotz jahre langer Gewinne. Wir haben jetzt kein vollständig ausgebautes stromnetz.
    Die haben Buisnes as Usal betrieben und alles praktisch verschlaffen.

    Ich habe der Funktionsweise wie die Preis des EE-Umlage entstehen zugestimmt, aber nicht ihrer Meinung.

    @ Tritum

    Dem Bürger kam auch sehr zugute das KKW Kalkar, 20 Jahre wurde daran gebaut. Der ging nie ans Netz. 3,6 Mrd. Euro in den Sand gesetzt.
    Auch die Endlagerung von alten, ausgedienten Brennstäben und anderem radioaktiven Müll wird mit hohen Beträgen vom deutschen Staat subventioniert. Die derzeit laufende Stilllegung des bereits in der DDR betriebenen Endlagers Morsleben schlägt mit voraussichtlichen Gesamtkosten von etwa 2,3 Milliarden Euro zu Buche. Die trägt der Steuerzahler fast allein. Dabei wären auch die großen, westdeutschen Energiekonzerne in der Verantwortung. Schließlich sind nach der Wende mehr Abfälle aus ihren Atomkraftwerken hineingekommen als zu DDR-Zeiten. Ein weiteres Beispiel: Die Rückholung des radioaktiven Mülls aus dem ehemaligen Salzbergwerk Asse kostet den Bund laut Experten insgesamt etwa 3,7 Milliarden Euro. Die von den Abfallverursachern gezahlten Müllgebühren in Höhe von 16,5 Millionen Euro decken da nicht einmal ein Prozent der Sanierungskosten.
    Neben staatlichen Finanzhilfen haben die Energiekonzerne auch durch Steuervergünstigungen profitiert. So sind Atomkraftwerke verpflichtet, für Stilllegung und Rückbau ihrer Werke ein finanzielles Polster zu bilden. Diese sogenannten Rückstellungen der Energiekonzerne von aktuell knapp 28 Milliarden Euro müssen sie erst versteuern, wenn die Kosten anfallen. Außerdem können die Energiekonzerne diese Gelder selbst verwalten. Neben dem Zinsvorteil, der sich durch die Verschiebung von Steuerzahlungen in die Zukunft ergibt, können die Gelder dem ursprünglichen Zweck entfremdet auch für andere unternehmerische Zwecke verwendet werden, etwa, um die eigene Marktposition auszubauen. Den finanziellen Vorteil für die Atomkonzerne schätzen Experten bis heute auf über 68 Milliarden Euro. Ein weiteres Bonbon für die Atomindustrie ist die Tatsache, dass Uran als Brennstoff für ihre Atomkraftwerke jahrzehntelang nicht besteuert wurde, andere Energieträger wie Erdgas und -öl dagegen schon. Erst 2006 wurde dieses Ungleichgewicht aufgehoben. Experten schätzen den geldwerten Vorteil bis heute auf über 44 Milliarden Euro. Zudem tragen auch staatliche Regelungen dazu bei, dass die vier großen Energiekonzerne ihre Marktmacht ausbauen können. So hat der 2005 eingeführte Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen verteuert. Die Kosten wurden jedoch ausschließlich an die Endverbraucher weiter gegeben. Von der Erhöhung des Strompreises haben vor allem die profitiert, die bei der Stromproduktion kein CO2 erzeugen und somit auch keine Kosten im Emissionshandel haben: die Atomkonzerne. Sie können dadurch bis heute Mehreinnahmen von geschätzten knapp 9 Milliarden Euro verbuchen.
    Alle Posten zusammen ergeben einen Gesamtförderungsbetrag der Atomindustrie von 1950 bis heute von über 200 Milliarden Euro. Und damit ist noch lange nicht Schluss. In Zukunft greift der Staat und damit der Steuerzahler den Atomkonzernen noch einmal mit geschätzten 100 Milliarden Euro an Förderungsgeldern unter die Arme – die geplante Laufzeitverlängerung der schwarz-gelben Bundesregierung noch nicht mitberechnet.
    Auch die sogenannten externen Kosten der Atomenergie sind in die Berechnung gar nicht eingeflossen. Hierzu gehört auch die fehlende Haftpflichtversicherung für die tatsächlichen Kosten eines Super-GAUs . Auch damit ist ein geldwerter Vorteil für die Atomindustrie gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen verbunden.
    Damit wäre die Kilowattstunde Atomstrom um bis zu 2,70 Euro teurer und damit nicht mehr wettbewerbsfähig.

    Wie schon ausfühlrich diskutiert mit hilfe von C-O und belegt könnten die Kosten für Eneurebaren Energien pro kWh wesentnlich geringer sein, doch musst man dazu eineiges ändern. Und das viele sich vor der Umlage drücken.
    Die Subventionen sind dazu da eine Technlologie zu beschleunigen und wenn es so weit ist dann mit den Subventionen aufzuhören, aber das war nicht gedacht das es das für Umsonst gibt. Das Geld von der Umlage kommt zu dennen die sich an der Wende aktiv beteiligen.

    Ich nie im Leben ein Verfassungsfein. Die schütz doch meine Rechte, und meine Rechte auszuüben wird von der Verfassung geschütz. Und das gilt für alle Menschen in Deutschland.
    Ich bin bei weiten kein Terrorist, den sie sehen mich nicht mit Sprenstoff gepackt auf Castortransporte zulaufen und auch keien andere Menschen.
    Wenn die Menschen die Castorttransporte auf halten ihre Rechte die von der Verfassung geschütz sind nutzten ist das ihr gutes Recht.
    Sie haben bestimmt den ganzen Spiegel artikel gelesen und ist Ihnnen bestimmt aufgefallen das das Gesamt Geld mit denen der Steinkohlebergbau subventioniert wurde Illegal war.
    Das verstoss eindeutig gegen Europäische Recht. Und bezeichnen mich als Terrorist ob wohl ich meine Meineung sage die durch die Verfassung/Grundgesetzt geschütz ist.
    Diese Doppelmoral von Ihnen ist Unmoralisch und so weiter…. ( Sie kenne ja den Text, ich möchte ja nicht zuviel nachahmen )
    Man könnte nach ihrer Denkweise Sie damit als Feind der Europäischen Union ansehen oder nicht?

    @ Tim Hardenberger

    bezüglich meiner Rechtschreibung meine ich auch das so wie ich das auch geschrieben habe. Für konstruktive und fachlich formulierte verbesserung an meiner Rechtschreibung bin ich immer offen.

    Allgemein zum Schluss eine Zusammenfassung der Diskussion

    1. Sündenbockindustrie

    Es ist eine Sündenbockindustrie, man kann einen gewissen teil des Anstiegs EEG-Umlage auf besondere Ausgleichsregelung zurückführen und das mehr als ganz oben beschrieben wird.

    2. Höheres Angebot

    Durch den Merit-Order-Effekt ist eine Preissenkung am Markt von ca. 2 cent/kWh und das dauerhaft. Wie in einem Link oben bestätigt

    3. Preistreiber Fiskus

    Die Hälte des Anstieg des Strompreise in den letzten 10 Jahren ist der Erzeugung und Vertrieb zuzurechnen. Die EEG-Umlage könnte eigenltich einiges gringer sein. Obwohl ich damit nicht bestreiten will das Sie auch ihren Anteil zum antieg beiträgt.

    4. Präzedenzfall Atom

    Es wurde doch sehr viel suvbentioniert und das ist die Realität, soweit sind wir schon mal. Jedoch sind wir hier noch über denn Sinn und nutzen uneinig.

    5. Knappe Ressourcen

    Das fing an und endete beim Schiefengas, das wie ich gelesen habe einen eigene Disskusion woanders hat.

  230. Mein Berufsethos als Arzt verbietet es mir, hier eine Diagnose öffentlich zu stellen…

    Fragt man sich, ob die Entwicklung bestimmter Entitäten durch jahrelange Indoktrinierung begünstigt wird, oder ob die Träger solcher Entitäten nur besonders empfänglich für jahrelange Indoktrinierung sind.

    Aber einen Punkt möchte ich inhaltlich adressieren:

    Hierzu gehört auch die fehlende Haftpflichtversicherung für die tatsächlichen Kosten eines Super-GAUs .

    Wie hoch ist eigentlich die Deckungssumme für die direkten und indirekten Folgen eines grossflächigen “Blackouts”, ausgelöst durch die NIE?

    Für die USA werden die Gesamtschäden durch Blackouts (dort allerdings durch insuffiziente Netze) auf jährlich ~150 Milliarden Dollar geschätzt (VDI). Zuletzt betraf ein großflächiger Stromausfall 7 Millionen Menschen im Südwesten der USA. Dunkelheit im Süden Kaliforniens, Westen Arizonas und im Nordwesten von Mexiko. Einen Tag lang waren die Menschen ohne Strom. Schätzungen zu den Schäden liegen bei 100 Millionen US-Dollar.

    Schon Stromunterbrechungen im Sekundenbereich können empfindliche Produktionsanlagen aus dem Takt bringen.

    Allein ein 24-stündiger Stromausfall in einem Land wie Bayern würde nach Berechnung von A.T. Kearney volkswirtschaftliche Schäden von 1,5 Mrd. Euro verursachen.

    Die wirtschaftlichen Schäden der sinnfreien Energiewende machen sich schon jetzt in der Vorbereitung auf ihre Folgen und in der Risikominderung bemerkbar. Die Hamburger Kupferhütte Aurubis hat z.B. Notstromaggregate für 2 Mio. Euro jährlich angemietet -- in Erwartung unzuverlässiger Stromversorgung. Unsinnige “Investitionen” in Anpassung an eine Verschlechterung der Energieversorgung.

    Und mal ab vom materiellen Schaden -- über Tote durch Blackouts wird leider wenig berichtet.

    Allein in Italien kostete ein Blackout, der nur wenige Stunden dauerte im Jahre 2003 5 Menschen das Leben -- das sind 5 mehr, als “Strahlentote” in Fukushima!

    Das sind doch mal echte externalisierte Kosten, die sich doch eigentlich in den Ökostromtarifen niederschlagen sollten, würde man das Verursacherprinzip tatsächlich zugrunde legen. Hinzu kämen die Umlagen für die Ausbauten der Netze (allein durch die NIEs verursacht), die Ausbauten der Speicherreserven (allein durch die NIE verursacht) und den Ausbau der Reservekapazitäten.

    Wie wohl der Strompreis pro kwh Ökostrom aussehen würde, würde man “echte” Ökostromtarife anbieten? OK -- Schluss mit der Trollfütterung.

  231. Schluss mit der Trollfütterung.

    Genau das meine ich auch. Artur hat hier seine Ansichten schön ausführlich zusammengefaßt und dabei auch seine Grammatikkenntnisse und Fähigkeit zur klaren Ausdrucksweise erschöpfend zur Schau gestellt. Jede weitere Diskussion erübrigt sich.

  232. Jede weitere Diskussion erübrigt sich.

    Wollte in erster Linie auch mal die Gelegenheit beim fehlenden Haupthaar greifen, um die Frage nach den externalisierten Kosten der NIE aufzuwerfen, die von von den Protagonisten der NIE ja immer wieder nur im Zusammenhang Kernkraft heruntergebetet wird.

    Ich meine, auch die NIEs haben “Supergaupotential” -- den flächigen Blackout, der wohl kaum ohne Tote und dafür mit Milliardenschäden ablaufen wird.

    Die zu erwartenden Schäden durch “unterschwellige” Dosen von Frequenz- und Spannungsschwankungen sollte man doch einmal beziffern. Die Antiatomlobby palavert ja auch immer von “Strahlenschäden” unterschwelliger Strahlendosen und statistisch resultierenden Krebstoten…

  233. @FK9 Pilot

    OK — Schluss mit der Trollfütterung.

    ….dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

    Leser Artur kommt es nur darauf an, hier möglichst flächendeckend seinen missionarischen Müll zu verspritzen. Obwohl sich seine Artikulationsversuche auf einem – hmm, na ja, sagen wir mal „sehr bescheidenen Niveau” bewegen, beherrscht er immerhin die Copy-and-Paste-Methode ganz vorzüglich (….bereits beim ersten Versuch wird man fündig…. weitere Stichproben erübrigen sich sicherlich), um seine Postings neben seinem eigenen Buchstabensalat auch noch mit etwas „Sachtext” zu garnieren, wohl in dem naiven Glauben, dass die abgekupferten Textfetzen seinem sinnfreien Wortgestammel einen intelligenten Anstrich geben könnten.

    Weitere Beschäftigung mit diesem Troll ist reine Zeitverschwendung.

  234. @artur #229
    Alle ihre Links habe im mir nicht angeguckt, aber mich würden mal Arbeiten interesieren, die belegen, dass bestehende Windkraft- oder Solaranlagen schon mal irgendwo auf der Welt zur spürbaren Senkungen des Primärernergiebedarfs beigetragen haben.
    Sicher ist Bergbau eine Belastung für die Umwelt. Vor allem Braunkohle ist wegen der geringen Energiedichte ein besonderes Problem. Die Belastung für die Landschaft ist aber sicher bei Wind- Sonnen- und Bioernergie wegen ihrer noch geringeren Energiedichte um Einiges höher. Die Luftverschmutzung durch Kraftwerke ist bei uns wohl eher ein Problem des vorigen Jahrhunderts. Denken sie auch mal an die Nährstoffe aus dem inneren der Erde, die uns auf diesem Weg zu gute kommen. Kühlung von Grosskraftwerken, hat sicher ökologische Probleme für die Flüsse. Das ist sicher ein Thema für die zunküftige Gestaltung unserer Energieversorgung. Halten sie das für unlösbar?
    Solange neue Arbeitsplätze auf Subventionen beruhen, verhindern sie sie Arbeitsplätze anderswo. Gerade was die grünen Technologien angeht, gibt es da eine reiche Literatur zu.
    Wie ich mich unabhängig vom Strom machen soll, verstehe ich nicht so recht.
    Wenn ich mich von klassischen Strukturen trennen will, sollte ich vielleicht eine klare Vorstellung haben, wie denn funktionsfähige neue Strukturen aussehen würden, und nicht ein Konglomerat von unterschiedlichen Projektionen von Wind- Solar und Biomasseverfechtern oder die neuen Strukturen entwickeln sich in einer freien Marktwirtschaft.

  235. Mich würde mal interessieren was an Kosten in Summa angefallen sind (so etwa ab 1960)um Leute wie Arthur,
    Stuttgart 21 Demo Leute ,KKW Gegner,Atomtransport “Nebenkosten” ,Steineschmeißer und Co ,
    nicht zu vergessen Antifa Leute und RAF Idealisten,dem Steuerzahler gekostet haben.

  236. Man entschuldige den Arthurschen Satzbau! Man paßt sich eben an!

  237. @FK9 Pilot:
    Der Gedankengang der ‘Blackout-Versicherung’ ist so offensichtlich und folgerichtig, dass man sich im Nachhinein nur wundern kann, da nicht selber drauf gekommen zu sein [An-die-Stirn-klatsch-Smiley]
    Vielen Dank für diesen eleganten Blickwinkel, man sieht, dass Diskussionen, richtig geführt, äusserst konstruktiv und belohnend sein können!

  238. @Willi
    So weit ich weiß, war wohl die letzte Castor-Schotteraktion mit 50 Millionen Euro durch den Steuerzahler zu löhnen.
    Ich glaub…..wenn wir die ganzen linken und grünen Störfeuer finanziell zusammenrechnen……kommt am Ende ne Summe raus, die wohl so einige Milliarden von unser sauer verdientes Geld (Steuern) in den Orkus versenkt hat.

    @Flieger
    Gute Neuigkeiten, ein Regionalnetzbetreiber um die Ecke (aber im Osten) hat wohl schon angekündigt, seine Netzgebühren um 1,4 Cent/kWh zu erhöhen……..denn er ist ganz besonders durch den irren Ausbau der Zufallsstromerzeuger geplagt……und gibt diese Plage nun an die Stromkunden weiter.
    Tja Herr Doktor…….und das ist gerade erst der Anfang der Kostenexplosion der externen Nebenwirkungen unserer Energiewende.
    Ausserdem und sowieso……zahlen NIE-Einspeiser keine Durchleitungsgebühr, benutzen praktisch die Autobahn kostenlos, während wir Dödel fleissig für die Typen mitbezahlen.
    Gerade in Solaranlagengegenden ist die Situation besonders pervers……ne Menge Eigenverbrauch und der Netzbetreiber kriegt die Kosten für sein Aufwand nicht mehr rein……soll aber jeden Dussel anschließen und das gesetzliche erzwungen. Nebenbei hat der Netzbetreiber dann noch ne Menge Anwalts- und Gerichtskosten, weil von der BNA bis hin zum Grundstücksbesitzer jeder glaubt sich höchstrichterlich am Netzbetreiber gütlich zu halten……und jetzt kommen noch die aufgehetzten Kunden dazu, die sich Dank “Verbraucherschützer” weigern wollen die erhöhte EEG-Umlage zu löhnen.

    Tja Artur, ick bin Insider und den Quark den Du hier erzählst, kannste Dir wegen mir an die Backe schmieren………denn im wahren Leben steht uns Versorger das Wasser schon längst Oberkante Unterlippe…….und ständig den Staatsfeind Nr. 1 spielen, demotiviert die Branche noch ein Stückchen mehr.

    Mal ehrlich mein Kleener, ohne mich und meine Kollegen wärst Du heute noch ein Höhlenmensch mit Faustkeil und aus Gewittern/Waldbrände gewonnenen Lagerfeuer……und würdest mit Lendenschurz Früchte pflücken und Rehe jagen.
    Eines guten Tages schmeiß ich euch den Dreck vor die Füsse…….bin dann echt gespannt, ob ausser der großen Fresse auch echtes Fachwissen bei euch zu finden ist.
    Ihr pöbelt die an, die euch bei Wind und Wetter die Bude beleuchten und warm halten……..und wenn dazu gelegentlich Subventionen nötig waren, dann geht euch das ein Scheißdreck an……..denn wie berechnet man den heute erreichten Wohlstand…..da wirste nämlich keine Studie finden.

    Ach übrigens……..mit meinen eigenen Rechnungen hab ich bisher noch jeden an die Wand diskutiert……weil ich das nämlich kann und nirgendwo abkupfern muss, wie gewisse Leute hier, die von nix ne Ahnung haben.
    Sorry Kleener, es langweilt auch mich langsam Deinen Nachhilfelehrer miemen zu müssen, geh wo anders weiter spielen.
    Onkel Heinz…….für heut die Nase voll

  239. Nachtrag…..Steinkohlesubventionen…….die wurden den deutschen Bergleuten gezahlt, damit die auch weiterhin ein vernünftigen Lohn für ihre harte und gefährlich Arbeit bekommen haben.
    Wer sich mal ansieht woher die billige Kohle importiert wird und die teilweise erbärmlichen Arbeitsbedingungen in diesen Ländern sieht………und dann über die Steinkohlesubvention meckert, sollte sich fragen…..ob er gerne die Ausbeutung der Arbeiterklasse im Ausland unterstützen möchte.
    Naja, wer das Anketten von Minderjährigen an Schienen für ne geile Idee hält, macht sich ansonsten auch nicht viel aus anderer Leute Lebensumstände.
    Grüne sind nun mal in erster Linie Menschenfeindlich…….was sie uns ja auch fast täglich beweisen.
    Gesindel, elendiges.
    H.E.

  240. @ W. L. Schuster:
    Für die Castor-Kosten legte ja Greenpiss dankenswerterweise die Zahlen vor.
    Wäre zur Generalprävention gleich der erste Schienenblockierer gemäß der Haftungspflicht des Täters mit einer Rechnung über ein paar hunderttausend € zur Verantwortung gezogen worden, hätte als Sicherung zukünftig wohl ein Streifenwagen genügt.
    Dass dies nicht geschah, liegt natürlich an der politischen Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft und es ist ein klarer Beweis, dass in den Innenministerien der Länder und des Bundes längst Verfassungsfeinde und Terror-Sympathisanten in leitender politischer Funktion sitzen.
    Da brauchen wir keine Neonazis dazu, die Gefahr für Staat und Demokratie geht von ganz anderen Leuten aus als von ein paar debilen, versoffenen Glatzen! Dass deren kindische Aufmärsche in der Bedeutung so aufgebauscht werden, dass man sich genüsslich auf jede Prügelei stürzt, auch wenn sie regelmässig eher von Bier als politischer Überzeugung ausgelöst wurde, betrachte ich als durchsichtige Ablenkungsmanöver der eigentlichen Staatsfeinde. Weimar lässt grüßen!

    Wie sagte doch I. Silone treffend: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“

  241. Heinz,
    was die Malocher im Pütt betrifft, sollte man wirklich daran denken, dass vor allem sie es waren, die nach dem Krieg das Wirtschaftswunder und damit auch die stabile Demokratie ermöglichten. Denn trotz Marshall-Plan konnten nur dank der heimischen Kohle die Schlote wieder rauchen und nur dank der rauchenden Schlote kam der Wohlstand, der zur Zustimmung zum neuen Staat führte: Ein hungerndes Land hätte niemals so radikal mit der Vergangenheit gebrochen, sondern sich nostalgisch der ‘guten alten Zeit’ unter dem ‘Führer’ erinnert oder wäre den roten Rattenfängern in die Arme gelaufen. Weimar 2.0 war eine sehr reale Gefahr!
    Der Preis der Subventionen als Dank dafür war nicht zu hoch.
    Zudem befanden wir uns im Kalten Krieg, die Kohle hatte auch sehr reale strategische Bedeutung, denn wie leicht hätte es geschehen können, dass wir von Importen abgeschnitten worden wären! Der Weltkrieg hatte kurz vorher gelehrt, dass die heimische Kohle selbst unter widrigsten Umständen imstande war, das Land mit Energie zu versorgen, damals wusste das noch jeder und dementsprechend wurde auch aus Verantwortung für das Volk und die Freiheit der Steinkohlebergbau als kriegswichtige Lebensgrundlage erhalten. Diese Vorsichtsmaßnahme war bis etwa zum Jahr 1980 vernünftige Politik, denn bis dahin setzte die SU alles daran, die Rote Flotte unter der Leitung von Admiral Gorschkow den Seestreitkräften der NATO ebenbürtig zu machen, was natürlich (neben der Bedrohung durch Bomberflotten, die Hamburg, Bremen, Antwerpen und Rotterdam als Primärziele hatten) unsere Importrouten extrem bedrohte.
    Aber davon wissen diese Grünen Pimpfe natürlich nichts mehr…

  242. @ FK9

    Bezüglich der Blackouts in Deutschland
    Eine Studie der Technischen Universität Berlin aus dem Jahr 2011 schätzt diese volkswirtschaftlichen Kosten im gewichteten Mittel auf mindestens 8.51 Euro/kWh. Hier der Link : http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301421511007178
    Bei einem Verbrauch von ca. 1,65 Mrd. kWh pro Tag. Das ist definitiv viel und würde ca. 14 Mrd. Euro kosten. Da aber im Jahre 2011 ca. nur 15,31 Minuten pro Jahr. So steht es auf der seite der Bundesnetzagentur hier der Link http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetGas/Sonderthemen/SAIDIWerteStrom/SAIDIWerteStrom_node.html

    Dann kommt ca auf 17,5 Millionen Euro Jählich. Also relativ wenig im Vergleich zu anderen Stromausfällen in anderen Ländern. Eigentlich gehören die deutschen stromnezte zu den zuverlästigten in Europa.
    Würde man kosten von Stromausfallen auf die EEG-Umlage umrechnen, würde es einen anstieg von 0,0167 Cent/kWh bei eine Schaden von 100 Millionen Euro Jährlich. Das würde einen Stromausfall von ca. 87,5 minuten entsprechen.

    @ Tim Hardenberg

    Es wäre schön wenn sie auf fachlicher Ebene Argumente bringen, denn egal wieviel sie versuchen mich als Person diskreditieren, ändert nicht an der Standfestigkeit meiner Argumente, und das sagt mir das euch die Argumente ausgehen, denn von den ganz oben 5 genannen Behauptungen habe ich schon 4 wiederlegt.

    @ Gerhard Straten

    Bezüglich der zur spürbaren Senkungen des Primärernergiebedarfs.
    Auf der Seite von Wikipedia ist der anteil der Eneuerbaren Energie beim Primärenergieverbrauch von 1997 bis 2011 von 2% auf 11% angestiegen mit steigender Tendenz in Deutschland. Das spricht für sich selbst
    Im Detail fürs Jahr 2011 hier vom Bundesministerium für umwelt auf seite 36 der link http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf
    Habe da eine sehr effektive und einfache Idee wie man die erwärmung des Flusswassers aufhalten, man hört auf die Grosskraftwerke zu benutzten und ersetzt sie durch Eneuerbare Energie :-)
    Man hat ja im EEG einen Auslaufplan das sich die Subventionssätze verringern oder nicht?

  243. @Ach Artur
    Nun muss ich doch langsam mal etwas lauter werden…….denn Du schreibst Müll und hast rein garnix widerlegt.
    Im Gegenteil……..der Type, der jetzt hier unter Artur schreibt, sollte erstmal den Müll lesen, den ein anderer Artur hinterlassen hat……Beweise, bitte schön:

    Artur #229

    Durch den Merit-Order-Effekt ist eine Preissenkung am Markt von ca. 2 cent/kWh und das dauerhaft. Wie in einem Link oben bestätigt

    das ist die neue Variante von Dir……
    in #107 klang dat noch ganz anders….

    Demnach betrug die strompreisdämpfende Wirkung der EEG-geförderten Stromerzeugung 2011 rund 0,9 Cent/Kilowattstunde
    beziehungsweise – bezogen auf die gesamte am Spotmarkt gehandelte Strommenge – rund 4,6 Milliarden Euro. Im jahre 2010 0,53 Cent/Kilowattstunde und 2009 0,61 Cent/Kilowattstunde.

    Tja, und der ganze Kram funktioniert solange, bis die konv. Kraftwerksbetreiber ihre alten unwirtschaftlichen Kisten aus den Verkehr ziehen…….zur Not gibbet eben einen fundamentalen, inoperablen Schaden.
    Wie der obige Artikel ganz gut mit den Worten……

    unterschlagen wird stets, dass der Merit-Order-Effekt nur kurzfristig wirkt: Wenn dauerhaft die noch auf lange Sicht unverzichtbaren konventionellen Kraftwerke abgehängt werden, macht das – erneut umlagefinanzierte – Reservekraftwerke notwendig. Deren Kosten dürften die preisdämpfende Wirkung des Merit-Order-Effekts aufzehren.

    Ergo, ist dieser Punkt von Dir keines Falls “widerlegt”.
    Soll ick weiter machen?
    Bisher war ich gnädig zu Dir, da aber anscheinend ne Wachablösung durchgeführt wurde……..ist ab jetzt Schluss mit lustig, ich werde Dich und Deine Kumpels mit den Argumentationsunterlagen, in Eure lächerlichen Bestandteile zerlegen.
    H.E.

  244. @Artur #242
    Sie begreifen irgendwie nicht. Ein Angabe wie der Anteil an der Stromversorgung beträgt x% sagt gar nichts. Vielleicht hätte ich präzisieren sollen, dass ich ich die Primärenergieeinsparung in einem bestehenden Verbundnetz meine und auch dass ich vorraussetze, dass die gewohnte Versorgungsstabilität erhalten bleibt. Ich weiss, dass man das letztere bei uns abschaffen will (Stichwort intelligente Netze) aber noch ist es ja nicht so weit. Wenn ich also x% volatile Energien im Netz habe, wieviel Kohle und Gas habe ich dann gespart. Die dazu zugänglichen Berechnungen und Untersuchungen zeigen eigengentlich wenig bis gar nichts oder sogar negativ. Diesbezüglich gibt es sogar schon eine Klage des American Tradition Institut gegen den Staat Colorado, wieso man denn sowas subventionieren kann.
    Ist natürlich eine tolle Idee, die Grosskraftwerke abzuschaffen, das behebt natürlich das Problem, fragt sich nur ob man den Spagat von der Industriegesellschaft zu einer Servicegesellschaft, die dann nur noch solche Broschüren produziert, wie die von ihnen verlinkte, auch so elegant hinbekommt.

  245. @Artur
    Zitat

    Die Energieversorger haben die an der wende so gut wie garnicht teilgenommen und so gut wie gar nichts investiert trotz jahre langer Gewinne. Wir haben jetzt kein vollständig ausgebautes stromnetz.
    Die haben Buisnes as Usal betrieben und alles praktisch verschlaffen.

    Ich bezichte Dich der Lüge….denn Du widerlegst Dich selber

    Eigentlich gehören die deutschen stromnezte zu den zuverlästigten in Europa.

    Man kann nicht das zuverlässigste Stromnetz Europas haben und gleichzeitig die Wartung dieses Netzes verschlampt haben.
    Wir Netzbetreiber müssen auf allen Netzebenen enorme Anstrengungen unternehmen um die wild in die Landschaft gepappten WKA und Krähenspiegel netztechnisch zu integrieren, es wurden im Mittelspannungsnetz und auch im 110 KV-Netz teilweise ganze Netzabschnitte ersetzt oder verstärkt, der Energieversorgung jetzt vorzuwerfen, geschlampt zu haben, ist eine bodenlose Frechheit.
    Von Planung bis zur Realisierung vergehen bis zu 10 Jahren, vor allem auch, weil die lieben wendefreudigen Bürger keine neuen Leitungen vor der Haustür haben wollen.
    Im Gegenteil……das Land Brandenburg hat dieses Jahr beschlossen, das bis zu 110 KV-Leitungen grundsätzlich nur noch unterirdisch zu verlegen sind……ergo die Netzgebühren der einheimischen Netzbetreiber mehr steigen als nötig.
    TenneT hat sein Netz für 1 Mrd. Euro gekauft und bisher schon 4 Mrd. Euro investiert…………damit die schwachsinnigen Zufallströmlinge gelegentlich durch die Leitungen rauschen dürfen.
    Ein Windrad ist kein Kraftwerk, solange es nicht wenigsten 8000 h im Jahr Strom nach Bedarf erzeugen kann, ergo werden Speicher gebraucht, und die Kosten dafür….bekommen wir Stromkunden auch noch aufgebrannt.
    Sorry, ick hatte schon bessere und intelligentere Gegner hier, Dein Murks ist derart leicht zu zerlegen, Deine eigene fachliche Unwissenheit gegen Dich zu verwenden…….das es fast langweilt.
    Wenn Du meine Berechnung anzweifelst, gib eine korrigierte Variante heraus……….die ich mir dann ganz genau angucken werde.
    H.E.

  246. Zu zwei Punkten will ich nochmal meinen Senf beisteuern:

    -- Merit-Order-Effekte
    Die Darstellung ist in ihrer Kritik unvollständig. Klar ist, daß geförderter EE-Strom zeit-/teilweise die Produktion aus teureren Spitzenlastkraftwerken obsolet macht.
    Aber es ist Käse, auf diese Weise ‘ökonomisch’ zu argumentieren. Denn nach ökonomischen Kriterien wäre es natürlich die sündhaft teure EE-Produktion, die da umgehend aus der Merit-Order geworfen würde.
    Also haben wir den gesetzlichen Vorrang und feste Einspeisevergütungen per Gesetz verankern müssen, damit wir dennoch teuren konventionellen Strom durch noch teureren, regenerativen verdrängen können.
    Was ist also von Leuten zu halten, die zum Kauf eines völlig überteuerten Produkts raten mit der Begründung, man erspare sich dadurch ja immerhin die Ausgaben für die deutlich preiswertere Alternative?

    -- Umlagebefreiung
    Wenn stromintensive (und andere) Produktionen nicht mehr umlagebefreit sind, werden sie die entstehenden Mehrkosten natürlich auf ihre Produktpreise umlegen. So oder so: Der Konsument zahlt sowohl die Stromkosten als auch die EEG-Umlage des Unternehmens -- entweder taucht sie auf der Haushaltsstromrechnung auf oder in den Kosten für Waren und Dienstleistungen, die er erwirbt.

  247. @Artur
    Zitat

    Die Hälfte des Anstieg des Strompreise in den letzten 10 Jahren ist der Erzeugung und Vertrieb zuzurechnen. Die EEG-Umlage könnte eigenltich einiges gringer sein. Obwohl ich damit nicht bestreiten will das Sie auch ihren Anteil zum antieg beiträgt.

    Nicht gelogen, nur einen wichtigen Faktor ausgelassen,…..denn es heißt, Erzeugung, Transport und Vertrieb.
    Ergo……sind im “Transport” (steigende Netzgebühren) ein Teil der Energiewende versteckt……..und in den Durchleitungsgebühren mit eingepreist.
    Wir könnten unsere Industrie auch bei der EEG-Umlage voll abfetten….mit den Ergebnis, das die dann ihre gestiegenen Kosten über die Preissteigerungen bei ihren Produkten auch auf uns kleine Bürger abwälzen.
    Wer nicht bis drei zählen kann und dann noch Industriebashing betreibt……ist einfach nur ein dummer Öko mit stark sozialistischen Allüren.
    Ick bin Ex-Ossi…..ich weiß was Mangel in der Realität bedeutet…….den Scheiß will ich auf keinen Fall wieder haben.
    H.E.

  248. @Wolfgang Flamme #246
    Was zum Punkt Umlagebefreiung und und externe Kosten der EEG-Umlage noch auf uns zukommt, deutet folgende dapd-Meldung von heute an:
    http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/einzelhandel-macht-gegen-%C3%B6kostrom-umlage-154523788.html

  249. #247. Heinz Eng

    lass es Heinz, es hat keinen Zweck. Der Typ ist beratungsresistent hoch drei. Der merkt nix mehr vor lauter grüner Grütze im Kopp. Da kannst Du Dir die Finger wund schreiben, es wird nichts nützen. Er wurde einst vom grünen Geist heimgesucht und ist seitdem von ihm fremdgesteuert :-)

    karl.s

  250. @Alle
    Als langjähriger eifriger Mitleser muss ich heute aus gegebenem Anlass auch mal meinen Senf abgeben :-)
    So war ich doch vor ein paar Tagen live zur Grundsteinlegung des größten Telekom-Rechenzentrums Deutschlands in Sachsen-Anhalt anwesend. Die an sich gute Rede des “Vertriebsleiters Systemintegration” wurde zum Ende hin (leider wohl zwangsläufig) getoppt mit den Aussagen, das dieses 125 Mio €-Projekt selbstverständlich “klimaneutral” gebaut werde und das die Anlage “ausschließlich mit Strom aus Erneuerbaren Ernergien” versorgt wird. Oha….da sollte ich wohl lieber zum Wettbewerb wechseln,wie ? :-(
    Solche Aussagen tun mir (trotz täglicher Immunisierung) weh, …… aber was noch mehr schmerzt…..keinen der anwesenden Intelligenz habe ich in Anbetracht dieser Volksverdummung auch nur annähernd lachen oder den Kopf schütteln sehen :-(
    Zum eigenen “Seelenheil” hilft dann oftmals nur noch das Gespräch mit Leuten, die meine kritsichen Ansichten (auch Dank Eurer Seite) teilen. Und wenn es sich bei diesen Leuten im konkreten Fall um Elektroingenieure und Mathe-/Physiklehrer im Ruhestand handelt….dann bin ich wenigstens halbwegs beruhigt, das die Dummheit noch nicht die totale Oberhand gewonnen hat !

  251. @ Tritium, ich finde es klasse, wie Sie so zunehmend „blank ziehen“ und vor allem auch dort aktiv sind, wo andere Leser und Schreiber sich zu Wort melden.

    Mein Fazit ist, in den diversen Blogs gibt’s eine Fülle von Information durch entsprechende Links, aber nur eine begrenzte Zahl von Eingeschworenen, die dort miteinander kommunizieren. Das ist sicher hilfreich, um sich nicht nur als „einsamer Außenseiter“ vorzukommen.
    Den Wenigen, die sich dann mit abstrusen Überzeugungen einmischen wird auch tüchtig ihre Ansicht zerpflückt und damit die Argumentation verbessert, mit der wir uns im Wesentlichen wohl als Gegner der Energie-Wende einig sind.
    Mich lockt es aber auch sich in anderen Blogs und vor allem in den Onlineausgaben der Tagespresse sachliche Information für eine andere Leserschaft einzustellen, um mehr Wirkung zu entfalten, zum Realismus zurückzufinden.
    Alles was diesen deutschen Irrweg abkürzt, und sei es mein Vorschlag eine Petition an den Wettbewerbs-Kommissar der EU zu schicken, um einen europäischen gemeinsamen Verbaucher-Strom-Markt zu erreichen, also das deutsche Anbieter-Kartell zu zerschlagen, sind Aspekte, eine Planwirtschaft die den Verbraucher zu Zwangspreisen knebelt, auszuhebeln.

    Angenommen die NGO`s setzen ihr Geld für Presse-Kampagnen im Sinne ihrer Finanzierer ein, http://url9.de/rpe dann braucht es von „unserer Seite“ auch Aufklärung der Öffentlichkeit, wer welche Optionen bedient.
    Zur Zeit sind wir quasi die neue Apo, und meine Frage ist, wie können wir mit der erheblichen Intelligenz einer kleinen feinen Minderheit die Richtung ändern, um nicht bis zum Crash einer politisch-lobbyistischen Geisterfahrt ausgeliefert zu sein.
    Also was machen wir? Nehmen wir Testpiloten der Gegenseite wie Artur & Co ernst oder gibt es effektivere Einflussnahmen, mit denen wir offensichtlichen Schwachsinn als solchen in der Öffentlichkeit aktiv enttarnen.
    Hier Überdruck abzulassen, schön und gut aber wen und was erreichen wir?

  252. @Hans Meier #251

    Zur Zeit sind wir quasi die neue Apo, und meine Frage ist, wie können wir mit der erheblichen Intelligenz einer kleinen feinen Minderheit die Richtung ändern, um nicht bis zum Crash einer politisch-lobbyistischen Geisterfahrt ausgeliefert zu sein.

    Ich glaube nicht, dass wir das sind. Im Grunde spürt eine grosse Anzahl von Leuten, dass sie abgezockt werden. Kaum einer wird bloss festmachen können von wem. Die Wut richtet sich dann meistens auf die üblichen Verdächtigen, die grossen Konzerne. Das ist das eigentliche Machtmittel der Profiteure, der Energiewende. Wir können hier wenig daran ändern und auch Kommentare oder Leserbriefe bei grossen Zeitungen ändern da wenig dran. Es wird noch einige Schmerzen kosten, bis diese Profiteure merken werden, dass die Kuh keine Milch mehr gibt. Vor allem, da die bisherigen Garanten einer vernünftigen Stromversorgung selber auf den Zug aufgesprungen sind. Erreichen können wir in so einer Situation hier wenig aber vielleicht lernen, wie man in Diskussionen auf Infoständen, Infoveranstaltungen und ähnlichem mit den Argumenten der Heilenzukunftfanatikern umgehen kann.

  253. Mein liebes Karlchen
    Du irrst, wenn Du denkst ick mach dat für Artur……..neee, denn dat Jüngelchen samt seiner enormen Linkliste kann man nicht überzeugen….schlimmstenfalls tut er nur so behindert und ist in Wirklichkeit ein eiskalter Profi, der versucht den grünen Müll an den Mann/Frau zu bringen.
    Nein mein Freund, ick tu dat für den stillen Mitleser…der sich sogar mal persönlich meldet, wie “Ossi Osborn” eben…..oder um Trtiium oder Hans mit neuer Munition zu versorgen.
    Willi hat mich gefragt, wie ich das alles schaffe, mit dem Aufdecken von ideologischen Blödsinn……..weil ick mich fast ausschließlich auf diesen Blog hier konzentriere, so einfach ist dat.
    Hier krabbeln täglich 2-4.000 Leser rum, die brauchen Argumente…….nicht die Typen, die mit vorgefertigten Unterlagen versuchen den erbärmlichen Rest der Energiewende zu retten.
    Als Insider liefere ich Euch die Argumente……aber die Medien müsst ihr schon bearbeiten, die Zeit hab ick einfach nich.
    Janz einfach, jeder macht was er am besten kann……….und erst die Summer unseres Wirkens bringt dann dat entsprechende Endergebnis.
    PS….aus beruflichen Gründen muss ick natürlich etwas meine Anonymität wahren…..denn bis zur Rente is noch ein Stück…das ich nicht unbedingt mit den lächerlichen Bezügen vom ALG 2 zubringen möchte.
    Onkel Heinz……..ehrlich, bis es weh tut

  254. @Tritium

    Ja, Ich denke, der Gedanke bezüglich der “externalisierten Kosten” der NIE ist schon nicht unwichtig, Gerade diese Schiene fahren die Kernkraftgegener, wenn ihnen sonst die Argumente regelmäßig ausgehen und die Sache ist ad hoc schwer zu widerlegen, vor allem, wenn man in der Diskussion anwesende “Unentschiedene” überzeugen will -- die haben meist das Vorsorgeprinzip derartig inhaliert, dass das Argument, dass es eine solche Schadensdeckung auch nicht für andere Industrierisiken gibt, höchstens zu noch zu weiteren schlaflosen Nächten führt.

    Ich erdreiste mich sogar, noch einen Schritt weiterzugehen:
    Ein wesentliches Argument der Kernkraftgegegner sind immer wieder die “unterschwelligen” Krebsrisiken, die angeblich durch niedrige Strahlendosen bedingt sind (Stichwort: “LNT” Risikoextrapolation). Da werden dann epidemiologische Cluster um Kernkraftwerke gebildet, die zwar keine erhöhte Gesamt-Krebshäufigkeit zeigen, aber für seltene, kindliche Leukämieformen dann erhöhte Prävalenzen erwähnen. Jedem Statistiker ist es natürlich klar, dass dieses Ergebnis überhaupt nichts sagt und man derartige Cluster auch um gotische Kathedralen oder um Table-Dance-Clubs bilden kann -- irgendeine seltene Krankheitsentität findet sich immer (nicht-signifikant) gehäuft.
    Aber auch hier: Der halbwegs Gebildete kann das erkennen, der unbedarft Zuhörende wittert ein gefährliches Feuer wo nur ein bischen Passivrauch aus der Kneipe entfleucht.

    Deshalb auch hier meine Anregung: Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich in den letzten 150 Jahren ca. verdoppelt (Industrienationen). Quellen schätzen (n.m.K..: WHO), dass der Anteil einer sicheren Energieversorgung an der verbesserten Lebenserwartung ca. 10% beträgt.
    Die logische Frage wäre doch, um welchen Betrag sinkt die durchschnittliche Lebenserwartung (oder verzögert sich die durch andere Faktoren steigende Lebenserwartung) in Deutschland bei abnehmender Qualität der Energieversorgung, i.e. die Frage wäre beantwortbar: wieviele Tote produziert die Energiewende in Deutschland per annum? Ggf. im Vergleich zur Kernkraft oder anderen, konventionellen Energieerzeugungsmethoden. Das wäre doch mal ein echtes Argument, insbesondere da der Deutsche Ausstieg aus der Kernkraft sogar von einer hochethischen Oberpriesterkommision abgesegnet wurde.

    (Nach meiner Einschätzung hätte hier die Anwndung der LNT -- Methode sogar ihre Berechtigung. Ich sehe hier keinen Schwellenwert).

    Hat sich im Zusammenhang schon mal jemand Gedanken gemacht?

  255. @ FK9 Pilot:
    Arme sterben früher. das wurde vor kurzem auch mal in der Presse breit getreten.
    Leider ist es dazu aber erst mal nötig, zu belegen, dass die Armut wegen der NIE zunimmt. Dazu braucht’s wohl erst noch eine Umlageerhöhung.
    Allerdings hat das einen ganz anderen Aspekt, der mal nix mit NIE zu tun hat:
    Kleinrentner werden vom System gegenüber pensionsberechtigten Beamten etc. schwer benachteiligt, da sie aufgrund der geringeren Lebenserwartung einfach zu wenig bekommen und die, die gut versorgt sind, bekommen aufgrund der höheren Lebenserwartung einen ungerecht hohen Betrag auf Kosten der kleinen Leute.
    Das kann man statistisch hervorragend belegen. Das wäre auch ein Thema, dessen Diskussion ich von ‘Linken’ und ‘Sozialen’ Parteien mal erwarten würde, aber die führen ja ihren Klassenkampf lieber von ihrem Gutverdiener-Level aus GEGEN die Armen und ihre ‘linke’ Gesinnung äussert sich nur in billigen Ablenkungsmanüvern, mit denen sie irgendwelchen ‘Konzernen’ die Schuld für ihre eigenen Mist zuschieben.

  256. Lieber Hans Meier,

    ich bin zwar ganz offensichtlich über diese Agitprop verärgert, doch ehrlich gesagt sehe ich kein ernsthafte Möglihkeit das abzustellen. Denn wenn man die eine Kampagne ausbluten sieht, ist die nächste schon in den Startlöchern.Ob und welche Agitprop-Idee dann tatsächlich hochgespült wird, lässt sich meiner Ansicht nach kaum steuern oer vorhersagen und genau so wenig verhindern, da spielen chaotische Massenphänomene wohl eine grosse Rolle.
    Sucht man nach dem Grundübel, ist es weder Gaia noch Karl Marx, sondern schlicht mangelnde oder zu wenig ausgebildete Intelligenz sowie Obrigkeits- und Autoritätsgläubigkeit, die den Nährboden bildet. Aber was will man denn dagegen machen?
    Meine Aktivitäten sind daher weniger als Aufklärungsversuche, sondern sehr viel egoistischer als Weg zur Selbsterkenntnis und Selbstbildung zu sehen. Gedanken müssen, wenn sie richtig sind, der Kritik standhalten können und das prüfe ich. Aufklärung ist eher ein Nebeneffekt, wenn auch sehr willkommen.
    Welche Wirkung das hat, lässt sich nur sehr schwer abschätzen, denn in einem chaotischen Prozess -- und das ist die öffentliche Meinungsbildung zweifellos -- kann wie beim Wetter der Flügelschlag eine Schmetterlings einen Sturm auslösen.
    Natürlich liesse sich das mit gezielter Gegen-Agitprop in der Wirkung sehr verbessern, weil man dadurch die ‘Armen im Geist’ nun mal besser erreicht als mit Logik und Rationalität, aber auf das Niveau begebe ich mich definitiv nicht herab, das überlasse ich denen, die ich dafür verachte.

  257. #242

    artur,

    sorry, du wurdest schon wieder beim lügen, oder aber beim zeigen absoluten nichtwissens, ertappt!

    Bezüglich der Blackouts in Deutschland
    Eine Studie der Technischen Universität Berlin aus dem Jahr 2011 schätzt diese volkswirtschaftlichen Kosten im gewichteten Mittel auf mindestens 8.51 Euro/kWh. Hier der Link : http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301421511007178

    diese studie handelt von Assessing energy supply security: Outage costs in private households, damit sind noch lange nicht alle folgekosten enthalten!

    Bei einem Verbrauch von ca. 1,65 Mrd. kWh pro Tag. Das ist definitiv viel und würde ca. 14 Mrd. Euro kosten. Da aber im Jahre 2011 ca. nur 15,31 Minuten pro Jahr. So steht es auf der seite der Bundesnetzagentur hier der Link http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetGas/Sonderthemen/SAIDIWerteStrom/SAIDIWerteStrom_node.html

    was hat das bitte mit einem blackout zu tun? und ist dir eigtl bewusst, wie die definition eines stromausfalles bei der bundesnetzagentur ist? mach dich mal schlau und lerne. und du wirst sehen, das diese definition genau so willkürlich ist, wie die definition der deutschen bahn was verspätungen im zugverkehr angeht (verspätung ist erst ab 4 minuten, oder so)

    wie wäre es also, wenn du dich erst mal informierst und lernst und nicht nur wahllos vermeintliches wissen stiehlst?

    trottel!

  258. also werden nur 2 von den 4 punkten angefochten

    @ Onkel Heinz

    243

    Das ist die zusammenfassung der alten Variante und keien neue.
    Sie haben wohl nicht ganz verstanden. Das im Jahre 2009 der strompreis an der börse um 0,61 Cent/kWh gefallen ist und im nächsten jahr um weitere 0,53 Cent/kWh und im nächsten Jahr um weitere ca. 0,9 cent/kWh. Zusammen ergeben das ca. 2 cent/kWh von 2009 bis 2011. Lesen Sie bitte genau nach was ich schreib, und lesen auch die Links die ich reinstelle, denn da steht auch so drin.
    Es ist auch nicht ein kurzzeitiger Effekt den dies bezieht sich auf den Gegesamten am Spotmarkt gehandelte Strommenge des jeweiligen Jahres.

    Da sich die Nachfrage nach konventionellem Strom verringert, werden entsprechend der Merit-Order die teuersten sonst eingesetzten Kraftwerke nicht mehr zur Nachfragedeckung benötigt. Entsprechend sinkt der Börsenpreis.

    @245

    Die Stromnetze sind zuverlässig jedoch es fehlen ca. 3800 km an Netze und es sollen 4000 km erneuert werden.
    Das sagt die Netzagentur. Und die sollen bis 2022 ausgebaut werden.

    Das geht aus dem Entwurf des ersten nationalen Netzentwicklungsplans hervor, den die Stromnetzbetreiber der Bundesregierung überreichten.

    Hier der Link http://www.welt.de/wirtschaft/article106388206/Deutschland-braucht-3800-Kilometer-neue-Leitungen.html
    Also wiedersprechen sich meine beiden aussagen nicht.

    Es wird heutzutage mit Hilfe des Wetterberichtes, sehr gute Vorhersagen getroffen, und kann dementsprechend darauf reagieren und das trägt zur Netzstabilität bei.

    @ Gerhard Straten

    244

    Anscheinend haben sie den Link nicht gelesen, den da steht im Detail wieviel eingespart wurde fürs Jahr 2011 an Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Mineralöl/Heizöl, Dieselkraftstoff und Ottokraftstoff in Deutschland.
    Auf Seite 36 des Links.

    248

    Je mehr Branchen sich befreien, desto mehr muss der Rest zahlen. Wie ich oben mal beschrieben habe, haben sie schon sehr viele befreien lassen und es werden immer mehr. Das trägt auch seinen anteil zum Anstieg der EEG-umlage bei.

    @ Wolfgang Flamme @ Heinz

    EE-Produktion ist noch nicht konkurenzfähig gegen koventionellen Kraftwerken in Deutschland, deswegen werden Sie subventioniert damit das erreicht wird. Wenn es dann so weit ist enfallen die Subventionen. Jedoch werden die Konvetnionellen bis heute noch subventioniert, ca. 50 Jahre schon, das ich mehr als ausführlich belegt habe.
    Die Stromintensive hat ja schon einsparungen durch die sinkenden Börsenpreis und wird gleichzeitig befreit. Würden alle das gleich zahlen wäre die EE-Umlage für das Jahr 2012 um über 1 Cent/kWh günstiger ( habe ich oben mal beschrieben ). Der fall an der Strombörse von 2009 bis 2011 würde ca. genaus so hoch sein wie die EEG-Umlage 2012 wäre wenn alle zahlen würden. Daher hätte die Stromintensive praktisch fast keine belastung.

    @ michael m.

    Diese studie wird auch auf andere Beriche bezogen .

    The main focus of this paper lies with residential consumers, but the model is applied to commercial, industrial and governmental consumers as well.

    Wenn die nicht mit folgekosten meinen, was meinen Sie dann?
    Da steht doch:

    The objective of this paper is to contribute to the topic of energy supply security by proposing a Monte Carlo-based and a survey based model to analyze the costs of power interruptions.

    und nach unserem Wirtschaftsminister ist man bei auch einem wert von 6,50 Euro je Kilowattstunde mindestens.
    http://www.faz.net/aktuell/2.2032/wirtschaftminister-roesler-wir-sollten-eine-kaltreserve-erwaegen-1643226.html

  259. @artur #258
    Ich habe nur über die volatilen Energien (Wind und Sonne) geredet. Wenn man man deren eingespeiste Mengen auf die sonst benötigte Primaärenergie hochrechnet, dann kommt man natürlich auf positive Werte. Interessant wären die Werte in den Tabellen in ihrem Link auf S. 36 ff., wenn sie Auskunft über tatsächlich verbrauchte Mengen geben würden. Was sollen diese Angaben in Terawattstunden und Euro. Da fliessen alle möglichen anderen Variablen mit ein. Kennt man die Werte nicht, oder will man tarnen und täuschen?
    Zahlen muss der Verbraucher die EEG-Umlage sowieso. Wenn nicht unter diesem Namen, dann unter den allgemeinen Preisen, den Stromkosten fallen überall an. Bei Unternehmen, die im internatiolnalen Wettbewerb stehen, kann es nur noch teurer werden, wenn sie zumachen oder wegziehen um konkurrenzfähig zu bleiben. Dann ist der Arbeitsplatz weg und einen neuen gibt es nur bei den hochsubventionierten grünen Branchen. Zahlt dann wieder die Allgemeinheit, ohne einen vernünftigen Gegenwert zu haben.

  260. @ Gerhard Straten:

    Artur versteht doch gar nicht, von was er redet, er plappert nur nach und was er plappert, filtert er erst durch die ideologische Brille.
    Das sieht man schon daran, dass er immer noch darauf beharrt, dass Börsenpreise gefallen wären, weil das in irgend einem Propagandapamphlet steht, obwohl ihm klar belegt wurde, dass sie seit Beginn des NIE-Zuabaus dramatisch stiegen und jetzt nur ‘fallen’, weil 2008 ein enormer Peak auftrat, der nun wieder verebbt. Wenn man nicht mal ein Diagramm lesen kann oder will, wie Artur, dann ist Hopfen und Malz verloren.
    Es macht wenig Sinn, ihn für voll zu nehmen und vernünftige Antwoten auf seine Elaborate zu geben. Das stachelt ihn nur zu weiteren Ergüssen der bekannten Qualität an.
    Was willst denn mit solchem Geschwätz anfangen:

    Die Stromintensive hat ja schon einsparungen durch die sinkenden Börsenpreis und wird gleichzeitig befreit.

    Wenn’s wenigstens die Folge eines Vollrauschs wäre, bestünde ja noch Hoffnung, aber ich fürchte, das ist Arturs Normalzustand.

  261. Ach Artur,
    Du und Dein Merit Order………gucken wir mal was Wikipedia zu schreibt.

    Kritik
    In einem Arbeitspapier des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI)[11] wird kritisiert, dass das Merit-Order-Modell nur zur Berechnung kurzfristiger Effekte geeignet sei, nicht aber zur Berechnung langfristiger Auswirkungen, weil sich durch erneuerbare Energien längerfristig die Zusammensetzung des Angebots an konventionellen Kraftwerken ändere. Außerdem wird bemängelt, dass das Modell davon ausgehe, dass sämtlicher produzierter Strom an einer Börse gehandelt werde, was aber tatsächlich nur für einen kleinen Teil der Fall ist. So muss z. B. der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz eingespeiste Strom von den Netzbetreibern auch dann zu den in diesem Gesetz festgelegten Vergütungssätzen abgenommen werden, wenn der Börsenpreis weit darunter liegt und manchmal sogar negativ ist[12]. Auch die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE)[5] betont, dass es sich um kurzfristige Preiseffekte handele. Bei verstärkter Nutzung der erneuerbaren Energien passe sich der Kraftwerkspark an. Dadurch ergebe sich dann eine neue Merit-Order. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Merit-Order-Effekt nicht unmittelbar die Stromgestehungskosten reduziere, da die hohen Investitionskosten für Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien hierbei unberücksichtigt blieben.

    Die niedrigeren Börsenpreise bedingen ihrerseits höhere EEG-Differenzkosten. Dadurch ergibt sich eine höhere EEG-Umlage für den Letztverbraucher [13].

    Mittel- bis langfristig ist damit zu rechnen, dass die derzeitige Preisfindung nach Merit-Order ergänzt werden muss. Bei einem Einkommen, welches allein auf der gelieferten Arbeit beruht, fehlt der Anreiz zum Aufbau und Halten von Reservekapazitäten mit geringer Auslastung. Daher wird über die Gestaltung von Kapazitätsmärkten[14] nachgedacht, welche eine leistungsbezogene Vergütung ähnlich dem Regelenergiemarkt bietet.

    Nun haste dat janze Wochenende Deine Argumentation zusammengeschraubt und trotzdem ist nur Quark bei raus gekommen.

    EE-Produktion ist noch nicht konkurenzfähig gegen koventionellen Kraftwerken in Deutschland, deswegen werden Sie subventioniert damit das erreicht wird.

    Egal was man Dir im Öko-Seminar auch erzählt hat, weder Wind- noch Sonnenkraftwerke werden konkurenzfähig werden……es sei denn, man macht mittels Steuern und CO2-Handel die Konventionellen so teuer, das uns allen die Augen schmerzen werden.

    Und nochmals……weil Du das anscheinend noch nicht begriffen hast………ein Miefquirl oder ein Krähenspiegel ist nur halbes Kraftwerk.
    Was dem Kohlekraftwerk die Kohle, was dem Kernkraftwerk die Brennstäbe und was dem Gaskraftwerk die Gasleitung……ist nämlich gespeicherte chemische oder atomare Energie, die das Kraftwerk nach Bedarf in elektrische Energie umwandeln kann.
    Um also ein Windrad zu einen vollständigen Kraftwerk auszubauen, braucht es Speicher…..damit die Zufallsströmlinge auch sinnvoll genutzt werden können, wenn draussen im Lande auch gerade “Bedarf” besteht.
    Tja, bei den ganzen Gedöhns, das ja die NIE immer billiger werden…..sind eben nur die halben Kraftwerke gemeint….ohne die nötigen Speicherkosten mit zu berücksichtigen.
    Das sich diese grüne Lüge bis heute durchsetzen konnte, ham wa den Elektrolaien in den NGO und Umweltministerium zu verdanken……die Realität sieht nämlich ganz anders aus.

    Denn….wenn der Ausbau der NIE in Deutschland so weiter geht, muss aus rein physikalischen Gründen nämlich eins bald abgeschafft werden……..nämlich der Einspeisevorrang, weil sich zu Spitzenzeiten die NIE gegenseitig aus den Markt kicken werden, wenn sie temporal mehr Strom erzeugen als die Netzbetreiber noch im In- und Ausland absetzen können.
    Und ja……die Speicherdimension, die wir bräuchten um das abzufangen….wird auch in 20 Jahren noch nicht verfügbar sein…….und die Umwandlung in schnöde Wärme im großen Boiler ist ja auch nicht im Sinne einer Stromversorgung, nur die Vernichtung von Elektroenergie, die wir mühsam mit Zufallsstromerzeugern dem nationalen Stromnetz aufgezwungen haben.

    PS……Aus Zeitgründen reicht es aus, Dich in wenigstens 2 Argumenten zu widerlegen um den stillen Leser zu zeigen, welchen Mist Du bisher von Dir gegeben hast, einschließlich der Addition bei dem Merit-Order-Effekt……..der ja wohl so lächerlich ist, das ich fast wieder in den Keller müsste.
    Sorry, Du kannst den grünen Propagandamist noch so viel wiederkäuen……deswegen wird er aber trotzdem nicht wahrer.
    H.E.

  262. Hallo Arthur,

    # 258 “also werden nur 2 von den 4 punkten angefochten”

    falsch! -- siehe #242 (ganz unten)

    MfG

  263. @Tritium

    Arme sterben früher. das wurde vor kurzem auch mal in der Presse breit getreten.
    Leider ist es dazu aber erst mal nötig, zu belegen, dass die Armut wegen der NIE zunimmt. Dazu braucht’s wohl erst noch eine Umlageerhöhung

    Ich dachte hier zunächst einmal an die direkten Folgen unsicherer Stromverversorgung, also den “Mangelschaden” in Form von Verlusten an Menschenleben (Intensivpatienten, fehlende Heizung, fehlende Klimaanlagen, Verkehrstote durch Ampelausfälle, Tote afgrund Plünderungen und Unruhen, Versorgungsengpässe,etc…), erst sekundär an die “Mangelfolgeschäden” (Armut, etc.).

  264. @Flieger

    Nicht der Stromausfall an sich ist dat Gefährlichste…….sondern der plötzliche Wegfall des heimischen Verblödungsstrahler-Konsums.
    Ich habe es selbst miterleben müssen, wie schon nach 2 Stunden die ersten “Fernsehentzugs-Zombies” zunehmend aggressiver werdend die Straßen überschwemmten und den Mitarbeitern des Versorgers auf die Pelle rückten.
    Nach etwa einer Stunde sind dann auch alle Telefonanschlüsse des Versorgers durch Daueranrufer blockiert….die wissen wollen, wie lange der Stromausfall noch dauert…..zwischendurch nervt dann auch noch die Presse, die unbedingt ne Aussage haben will, selbst wenn die Störung noch eingegrenz werden muss……..und nach 4 Stunden fangen die Ersten an verbal durchzudrehen.

    Wer da nur von finanziellen Folgen eines Stromausfall labert, hat die Mentalität großer Teile der Bevölkerung noch nicht begriffen und wer das noch nie selber miterlebt hat……..sollte sein Halbwissen besser für sich behalten (Artur).
    Der verwöhnte Deutsche wird sich noch umgucken…….denn bisher hat man es als Selbstverständlichkeit angesehen, das die Steckdose 365/24 Saft hatte.
    H.E.

  265. Großartig!

    Das ich eine derartige Perle der Blogosphäre erst jetzt entdecke… Ich bin schon lange auf der Suche nach Quellen die mit meinem Empfinden bzgl. Ökostrom, Klimawandel, Energiewende etc. konform gehen und dies auch noch belegen können.

    @Blogroll

    Besten Gruß

    Ariton

  266. @ FK9 Pilot:

    Die direkten ‘Humankosten’ eines Stromausfalls dürften durch Vergleiche mit den USA abschätzbar sein. Soll mir keiner sagen, bei uns wäre solche Anarchie nicht möglich; in einschlägigen Berliner Vierteln wird es dann auch nicht anders zugehen als in Los Angeles.

    Sicherlich hängt das Schadensausmaß nicht direkt mit der Länge des Ausfalls zusammen, sondern steigt eher im Quadrat: Notstromaggregaten geht gewöhnlich nach 24 Stunden der Treibstoff aus, im Winter braucht es ebenfalls etwa einen tag, bis ein haus so richtig auskühlt, die Fahrzeuge haben noch Sprit im Tank, so dass sich die ausgefallenen elektrischen Pumpen der Tankstellen nicht sofort auswirken, Kühlketten werden auch erst bei längeren Ausfällen gefährdet etc.
    Das müsste man anhand von Präzedenzfällen alles mal quantifizieren und dabei natürlich auch die Schwachstellen analysieren und ggf. vorsorgen.
    Aber, wie gesagt, die Kosten steigen nicht linear, sondern auf jeden Fall zumindest exponentiell und wenns mal mehrere Tage dauert, rückt die Bundeswehr wohl mit scharfer Munition aus.

  267. Lesenswerter Artikel bei EIKE:

    Sind PV-Stromanlagen in Deutschland Energievernichter?

    Der Ingenieur Ferrucio Ferroni hat mit schweizerischer Gründlichkeit die Energiebilanz der in Deutschland verbauten Photovotaik Anlagen untersucht. Sein Ergebnis ist ernüchternd…..

    @Rudolf

    …..kann man diesen Artikel vielleicht hier übernehmen?

    @Ariton

    Seien Sie herzlich willkommen im ScienceSkepticalBlog !

  268. #266
    Einen Eindruck von dem, was passiert, wenn der Stromausfall einige Tage anhält, vermittelt der spannende Roman „Blackout. Morgen ist es zu spät.“.

    Wer es lieber amtlich möchte, liest die Bundestagsdrucksache 17/5672 vom April 2011 („…ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern.“). Im Netz leicht zu finden.

    Die Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls sind gut abzuschätzen. Es lohnt sich wirklich jede Anstrengung, ihn zu vermeiden. Wie man hört, steht in Österreich wieder ein Ölkraftwerk in Reserve…

  269. @268

    erst mal Danke für den Hinweis. Hier ein Link!

    Um auf die grundlegende Überlegung von FK9 Pilot zurück zu kommen:
    Wie bei der Hochrechnung möglicher Schäden durch einen nuklearen GAU muss die absolute Höchstsumme angesetzt werden. Durch die Vorgehensweise der Gegenseite ist das nicht nur gerechtfertigt, sondern nötig, um wenigstens eine einigermasssen vergleichbare Zahl zu bekommen.

    Das sieht dann in der Drucksache so aus:
    Es darf vermutet werden, dass für ein mehrwöchiges Stromausfallszenario mit einer Vielzahl von Nebenfolgen sowie Auswirkungen auf andere Kritische Infrastrukturen weitere unmittelbare Kosten zu erwarten sind, wobei diese wahrscheinlich nach kurzer Zeit exponentiell ansteigen.
    Ferner müssen die späteren Kosten für die Beseitigung von Schäden und die sukzessive Wiederinbetriebnahme aller Abläufe in Wirtschaft und Gesellschaft in Rechnung gestellt werden. Auch sollten die immateriellen Schäden, wie der Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Energieversorgungsunternehmen (EVU) oder die Behörden, nicht vernachlässigt werden.
    Über die ökonomische Perspektive hinaus sollten aber auch die gesellschaftlichen Kosten eines in seinen Folgen katastrophalen Stromausfalls bedacht werden. Diese liegen im Versagen des politisch-administrativen Systems sowie dem Kollaps gesellschaftlicher Organisation und Solidarität.

    Das heisst: Unter widrigen Umständen kann ein nicht nur landesweiter, sondern sogar auf Nachbarländer übergreifender Stromausfall auftreten, der mehrere Wochen(!) dauert. Dabei kann es nicht nur zu enormen Schäden an Industrieanlagen etc. kommen sondern natürlich auch zu einer Menge Todesopfern.
    Keineswegs unwahrscheinlich sind z. B. Großbrände, die nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden können, aber auch bürgerkriegsähnliche Zustände, die von der Polizei nicht mehr beherrscht werden können (Der Polizeifunk fällt lt. Drucksache wahrscheinlich schon nach 2 Stunden aus!) und ggf. Militäreinsätze im Inneren zur Folge hätten, wobei auch scharf geschossen würde -- Mit MGs!
    Hört sich für mich an, als wäre ein grosser Blackout schlicht und einfach unbezahlbar und würde die Folgen von Tschernobyl deutlich übertreffen: Dort war nur ein relativ kleines Gebiet wirklich ernsthaft betroffen, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Wärme, Licht, Wasser war nicht gefährdet. Tschernobyl forderte direkt die Versorgung von einigen hundert ernsthaft gefährdeten Strahlenopfern sowie die Evakuierung eines kleinen teils der Einwohner in einem ansonsten intakten Land. Die flächendeckende Wirkung eines völligen Zusammenbruchs aller zivilisatorischer Einrichtungen eines ganzen Staats über Wochen hat weitaus schlimmere Perspektiven!

  270. #269

    interessant fand ich den punkt mit der wahrscheinlichen zunahme der blackout-gefahr durch “stochastische” Stromerzeuger …

  271. Wie bei der Hochrechnung möglicher Schäden durch einen nuklearen GAU muss die absolute Höchstsumme angesetzt werden. Durch die Vorgehensweise der Gegenseite ist das nicht nur gerechtfertigt, sondern nötig, um wenigstens eine einigermasssen vergleichbare Zahl zu bekommen.

    So ist es. Und die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Großereignisses (vielleicht analog Rassmussen 1975) wäre auch noch von Interesse.

  272. #269-271
    Als ich seinerzeit zuerst von einer “Ethikkommission” hörte, die sich über die moralische Seite einer “Energiewende” Gedanken machen wollte, dachte ich zunächst, dort würden u.a. den hier angedeuteten analoge Berechnungen angestellt. Wie das Ergebnis zeigte, war das aber entweder nicht der Fall (was angesichts der mehr musisch-qualitativ als kognitiv-quantitativ vorgebildeten Mehrheit der Kommissionsmitglieder nicht verwundern würde) oder sie kam zu den Schluß, daß der Kollaps gesellschaftlicher Organisation und Solidarität immer noch einer Parallele der sogenannten “Atomkatastrophe von Fukushima” vorzuziehen sei.

    Aus dem angegrünten Bekanntenkreis bekomme ich auf die Äußerung solcher Bedenken allerdings nur ein verständnislos mitleidiges Lächeln mit der prophetischen Bemerkung, “so schlimm werde es schon nicht werden”. Schön, daß diejenigen, denen damals bei Wackersdorf und jedem Castor die grellsten Weltuntergangsszenarien vor Augen standen, nunmehr zu solchem Stoizismus gefunden haben!
    (Es hilft ihnen vielleicht, daß sie in den großen Energiekonzernen, die die Energiewende durch absichtliche Destabilisierung der Netze sabotieren wollen, schon einen Sündenbock für alle Fälle bereithalten, der den ungetrübten Fortbestand des grünen Weltbildes auch dann sicherstellt, wenn es zum Schlimmsten kommen sollte.)

  273. Zur Schadensprognose:

    Ein einfacher, aber einsichtiger Ansatz für die Kostenschätzung wäre meiner Meinung nach das Bruttonationaleinkommen.
    Wir sind uns sicher einig, dass während eines Blackouts keinerlei Werte geschaffen werden.
    Aber es werden zusätzlich gigantische Werte vernichtet!

    Das BNE Deutschlands beträgt 2.500 Milliarden €/a. Macht pro Woche 50 Milliarden. Ein grosser Blackout von 14 Tagen kostet also direkt 100 Milliarden..
    Als Folgekosten noch einmal das doppelte für zerstörte Industriebetriebe, Brände, die wegen Wassermangels nicht gelöscht werden können, Plünderungen, etc. anzusetzen ist sicherlich sehr zurückhaltend und kann keinesfalls ernsthaft kritisiert werden.
    Zusätzlich ist ohne weiteres mit 1000 Todesopfern zu rechnen. Eine finanzielle Entschädigung von 100.000 € pro Kopf orientert sich an Zahlungen an Flugzeugabsturzopfer, macht zusammen 100 Millionen -- Peanuts im Vergleich zu dem Schmerzensgeld, das JEDEM Bundesbürger zusteht! Denn 14 Tage Leid, Kosten, Lebensgefahr, vielleicht noch der folgende Verlust des Arbeitsplatzes, auf jeden Fall entgangenes Einkommen etc, das läppert sich.
    Ich denke, 1000 € pro Kopf sind da eine sehr, sehr moderate Forderung!
    Macht 80 Milliarden.
    Wenn wir etwas runden, sind wir dann bei 400 Milliarden als sehr zurükhaltender Schätzung.

    Die Eintrittswahrscheinlichkeit muss als sehr hoch betrachtet werden, mit steil steigender Tendenz. Dass eine Versicherung mit mindestens einem solchen Ereignis in 10 Jahren rechnen wird, kann als sicher gelten.
    Das heisst, es würden jährlich Prämien in Höhe von mindestens 10% der Schadessumme verlangt werden: 40 Milliarden.
    Diese sind auf die volatilen Energieerzeuger Wind und Sonne umzulegen, die das Risiko verursachen.
    Beide erzeugten in 2011 11,2% des Gesamtstroms bzw 68.000 GWh.
    Das wiederum bedeutet, dass jede kWh Wind- bzw Solarstrom derzeit zusätzlich mit einem Aufschlag von 60 Cent für Versicherungskosten belastet werden müsste!

    Und das ist, wohlgemerkt, eine sehr, sehr zurückhaltende Rechnung.

    Übrigens wäre dieser NIE-Strom dann immer noch sehr viel billiger als Strom aus Biogasanlagen, denn deren Betreiber könnten im worst case eine globale Pandemie durch mutierte Keime auslösen, deren Folgen überhaupt nicht abschätzbar sind, da sie weit über ein lokales Ereignis wie Tschernobyl hinaus gehen: Die ‘Spanische Grippe’, um ein Beispiel zu nennen, forderte 50 Millionen Todesopfer!

  274. @artur,

    wenn man keine ahnung hat…

    @ Onkel Heinz

    243

    Das ist die zusammenfassung der alten Variante und keien neue.
    Sie haben wohl nicht ganz verstanden. Das im Jahre 2009 der strompreis an der börse um 0,61 Cent/kWh gefallen ist und im nächsten jahr um weitere 0,53 Cent/kWh und im nächsten Jahr um weitere ca. 0,9 cent/kWh. Zusammen ergeben das ca. 2 cent/kWh von 2009 bis 2011.

    der börsenstrompreis ist für endkunden erst einmal irrelevant. falls sie es noch nicht wissen, aber die stromproduktion der erzeuger wird über jahre im voraus verkauft!
    die 2013’er produktion ist bei den großen (und wohl auch bei den kleineren) erzeugern schon verkauft, für 2014 liegen wir jetzt wohl schon bei ca. 50%.
    auf lange sicht kann und wird der börsenpreis bei den foreward-verkäufen berücksichtigung finden.
    abgesehen davon werden an der börse nur ca. 20% des in deutschland genutzten stroms gehandelt. also beträgt der unterstellte einfluss auf den endkundenpreis auch nur 1/5

    @245

    Die Stromnetze sind zuverlässig jedoch es fehlen ca. 3800 km an Netze und es sollen 4000 km erneuert werden.
    Das sagt die Netzagentur. Und die sollen bis 2022 ausgebaut werden.

    Das geht aus dem Entwurf des ersten nationalen Netzentwicklungsplans hervor, den die Stromnetzbetreiber der Bundesregierung überreichten.

    Hier der Link http://www.welt.de/wirtschaft/article106388206/Deutschland-braucht-3800-Kilometer-neue-Leitungen.html
    Also wiedersprechen sich meine beiden aussagen nicht.

    wenn man keine ahnung hat,…

    in der aufzählung, auch wenn diese von der bundesnetzargentur ist, fehlen noch die mittelspannungsnetze und die rund 1.000.000km verteilnetze (in worten: eine million kilometer), welche ausgebaut werden müssen.
    und selbst der ausbau und die erneuerung der höchsspannungsnetze, enstprechend der angaben der bundesnetzargentur, bis 2022 sind unrealistisch
    dies betrifft sowohl die planungs- und genehigungsphase, wie auch die finanzierung. wohr sollen die netzbetreiber bitte die vielen mrd. euro nehmen? das funktion iert nur durch höhere preise (durchleitungsgebühren)

    zitat heinz:

    Im Gegenteil……das Land Brandenburg hat dieses Jahr beschlossen, das bis zu 110 KV-Leitungen grundsätzlich nur noch unterirdisch zu verlegen sind……ergo die Netzgebühren der einheimischen Netzbetreiber mehr steigen als nötig.

    das gilt glaub ich bis zum 2,7-fachen der mehrkosten, im vergleich zu einer herkömmlichen trasse

    schauen sie sich doch mal an wie viele jahre jetzt schon um den bau einer traase durch den harz gekämpft wird.
    10 -- 15 jahre von der idee bis zur realisierung einer trasse sind eher die regel, denn die ausnahme.

    Je mehr Branchen sich befreien, desto mehr muss der Rest zahlen. Wie ich oben mal beschrieben habe, haben sie schon sehr viele befreien lassen und es werden immer mehr. Das trägt auch seinen anteil zum Anstieg der EEG-umlage bei.

    nur dumm, das wie in deutschland schon jetzt die weltweit viert-höchsten industriestrompreise haben (stand 2011).
    wenn sie für eine deindustrialisierung in unserem land sind ist das ihr gutes recht. wundern sie sich dann aber nicht, wenn der wohlstand, welcher über jahrzehnte aufgebaut wurde langsam aber sicher verschwindet.

    Wenn es dann so weit ist enfallen die Subventionen. Jedoch werden die Konvetnionellen bis heute noch subventioniert, ca. 50 Jahre schon, das ich mehr als ausführlich belegt habe.

    unterstellen wir mal, das ihre these mit den subventionen so richtig ist…

    sie fordern also eine subvention, welche den endkundenpreis direkt erhöht und einkommensschwache haushalte direkt belastet, und verteufeln subventionen, welche den strompreis entweder direkt gesenkt und über steuern von den einkommensstarken haushalten bezahlt wurden?
    ihnen ist eine umverteilung von unten nach oben also lieber?

    diese denke ist in meinen augen moralisch mehr als verwerflich und zeigt sehr gut, was für ein menschenfeind sie sind!

    @ michael m.

    Diese studie wird auch auf andere Beriche bezogen .

    The main focus of this paper lies with residential consumers, but the model is applied to commercial, industrial and governmental consumers as well.

    Wenn die nicht mit folgekosten meinen, was meinen Sie dann?
    Da steht doch:

    The objective of this paper is to contribute to the topic of energy supply security by proposing a Monte Carlo-based and a survey based model to analyze the costs of power interruptions.

    und nach unserem Wirtschaftsminister ist man bei auch einem wert von 6,50 Euro je Kilowattstunde mindestens.
    http://www.faz.net/aktuell/2.2032/wirtschaftminister-roesler-wir-sollten-eine-kaltreserve-erwaegen-1643226.html

    artur, schon wieder falsch! ich zitiere aus dem abstract (leider ist die studie kostenpflichtig :( würde mich wirklich mal interessieren):

    Abstract

    The objective of this paper is to contribute to the topic of energy supply security by proposing a Monte Carlo-based and a survey based model to analyze the costs of power interruptions. Outage cost estimations are particularly important when deciding on investments to improve supply security (e.g. additional transmission lines) in order to compare costs to benefits. But also other policy decisions on measures that have direct or indirect consequences for the supply security (e.g. a phasing out of nuclear energy) need to be based on results from outage cost estimations. The main focus of this paper lies with residential consumers, but the model is applied to commercial, industrial and governmental consumers as well. There are limited studies that have approached the problem of evaluating outage cost. When comparing the results of these studies, they often display a high degree of diversification. As consumers have different needs and dependencies towards the supply of electricity because of varying circumstances and preferences, a great diversity in outage cost is a logical consequence. To take the high degree of uncertainties into account, a Monte Carlo simulation was conducted in this study for the case of private households in Germany.

    ps: mit monte-carlo-simulationen kannst mich nicht beeindrucken. zufällig kenne ich mich da ein bisl aus ;)

  275. oh gott, rechtschreibung wieder:

    auf lange sicht kann und wird der börsenpreis bei den foreward-verkäufen berücksichtigung finden.

    meinte

    auf lange sicht kann und wird der börsenpreis bei den forward-verkäufen berücksichtigung finden

    .

  276. @Tritium #260
    Sie haben wohl recht. Es lohnt sich einfach nicht, aud Artur einzugehen. Schaden kann es aber eigentlich auch nichts. Vielleicht kommt ja mal was Diskussionswürdiges. Aber bestimmt nichts über die Börse. Das ist das undurchsichtige Böse für alle irgendwie Linksbewegten. Dass das Grundprinzip hier Angebot und Nachfrage ist und dass alle Produktkonstruktionen nur dazu dienen die ungewisse Vorhersagbarkeit für beides vm Risiko her abzusichern, geht da nicht in die Köpfe. Dass allerdings ein Produkt an die Börse geht, bei dem der Anbieter einen garantierten Preis bekommt und der Händler, den nicht als Basis nehmen kann, da sonst die Nachfrage 0 wäre und den Schaden dann der normale Verbraucher bezahlt ist ja auch irgendwie ein Novum. Eigentlich sollte sich die Börsenaufsicht da mal drum kümmern.

  277. #265. Ariton

    Das ich eine derartige Perle der Blogosphäre erst jetzt entdecke

    moin Ariton,

    es ist nie zu spät :-) weiß ich aus eigenem Ereleben.

    karl.s

  278. Wat ick vor Tagen vorsichtig angedeutet habe, hat nun Daniel Wetzel bei WO konkretisiert.

    Nun wird auch noch der Stromtransport teurer

    Erst entpuppt sich die Ökostrom-Umlage als Preistreiber, nun schießen auch die Kosten für die Stromnetze in die Höhe. Vor allem im Osten dürften die Stromrechnungen der Verbraucher höher ausfallen….

    …Der für Hamburg und Ostdeutschland zuständige Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz etwa muss den Stromverbrauchern für die Nutzung des Höchstspannungsnetzes im kommenden Jahr 26 Prozent mehr in Rechnung stellen…..

    So kündigte der regionale Netzbetreiber E.on Edis eine Erhöhung der Netzentgelte um 19,4 Prozent an. Der E.on-Regionalversorger in Thüringen erhöht sie nur um sieben Prozent….

    Für die Kostensteigerung von 26 Prozent ist im Wesentlichen das Management von Netzengpässen mit rund 60 Prozent verantwortlich.

    Tja…..und olle Platzek brüstet sich noch so toll, dat der Ausbau der Windkraft in Brandenburg so prima läuft…..und will wenigstens noch doppelt so viele Anlagen ins Land pappen. Der Typ samt sonstiger verlotterter Regierungszwerge sitzt ja auch in Potsdam und reist nur gelegentlich durchs Land um sich sein Glas Sekt abzuholen.
    Und wer zahlts, wieder mal die doofen Ossis…..wir hams doch rumliegen…irgendwo unter dem Kopfkissen.
    Schön auch, das sich dann gewisse süddeutsche Stadtwerke hier im Osten ein paar Windparks kaufen um dann zu Hause fette anzugeben, wie viel tollen Ökostrom se schon haben…….dann bitte, meine Damen und Herren, nehmt uns auch die Netzkosten ab……ideologische Schmarotzer, elendige.

    Netzausbauanalogie………..um zu verhindern das zu Feiertagen und den Ferien auf der A1 sich der Verkehr staut……wird die Autobahn zehnspurig ausgebaut, die Kosten sind dann von den Straßenanliegern zu bezahlen.
    Tja, nun kann niemand mehr die Decke festhalten, die den Dreck (Energiewende) noch notdürftig verdeckt hat, da helfen dann auch nicht mehr das rotzgrüne Gebrabbel von wegens Merit-Ordnungshüter oder dummdämlichverdienende Böskonzerne…….wer 1 +1 noch ohne Supercomputer zusammenrechnen konnte, wusste das es so kommen musste.
    PS…..Tritium, bist ja wieder echt fleissig bei WO, *grins*
    Onkel Heinz……ick lass mir meine Glaskugel patentieren

  279. Nachtrag
    Ups……die Quelle vergessen.
    H.E.

  280. Zur Schadensprognose:

    Ein einfacher, aber einsichtiger Ansatz für die Kostenschätzung wäre meiner Meinung nach das Bruttonationaleinkommen.
    Wir sind uns sicher einig, dass während eines Blackouts keinerlei Werte geschaffen werden.
    Aber es werden zusätzlich gigantische Werte vernichtet!

    Lohnt sich da nicht mal ein eigener Beitrag der Blog -- Profis?

    Ich denke, dass wir hier ein wesentliches Argument gegen die NIEs diskutieren.

  281. Wunder passieren, an die man kaum noch geglaubt hat………ein Versorger redet Tacheles.

    “Fühlen uns wie staatlich gelenktes Inkassobüro”

    Die Strompreise der Ovag erhöhen sich für die Kunden in der Region Ost- und Mittelhessen um 13,2 %. Damit muss ein Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 3500 kWh/a eine jährliche Mehrbelastung von 119 € einkalkulieren.
    ….Man fühle sich derzeit eher wie eine staatlich gelenkte Inkassobehörde als ein im Wettbewerb stehendes Energieversorgungsunternehmen, erklärt Rainer Schwarz, Vorstand der Ovag Energie AG, besorgt darüber, dass die staatlich veranlassten Umlagen beim Strompreis nunmehr in „schwindelerregende Höhen“ gestiegen sind. Was seit Längerem in der Branche prognostiziert wird, habe sich nunmehr als „knallharte Realität“ erwiesen, so Schwarz…

    Auch die Stadtwerke Augsburg müssen ihre Preise um 9,5% erhöhen……..und schreiben dazu…

    „Wir geben zwar auch in diesem Jahr die sinkenden Einkaufspreise für Strom an unsere Kunden weiter“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Claus Gebhardt, „das ist im Vergleich zu den Erhöhungen durch die Umlagen aber ein Tropfen auf den heißen Stein“. Die Umlagen, die jetzt zu den Preissteigerungen führen, „sind bei den Stromversorgern durchlaufende Posten, von denen die Stadtwerke Augsburg selbst nichts haben“, so Gebhardt.

    http://www.zfk.de/
    Dafür wagt sich mal wieder FDP-Brüderle vor….

    FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle schlägt vor, den Bau von Solaranlagen zu stoppen. Der “Öko-Snobismus durch die Subventionen in der Solarindustrie” müsse dringend beendet werden.

    Natürlich kommt auch gleich postwendend die Schelte vom Pummelchen…

    Umweltminister Peter Altmaier (CDU) wies Brüderles “Öko-Snobismus”-Vorwurf im TV-Sender Phoenix zurück. „Wir haben vor wenigen Wochen das EEG für die Solaranlagen völlig neu reformiert. Diese Reform ist von allen Fraktionen, auch von der FDP, mitgetragen worden. Ich meine, sie muss eine Chance haben, zu wirken“, so Altmaier. Die ersten Anzeichen seien positiv. „Ich glaube, dass wir jetzt nicht mit weiteren Diskussionen zur Reform der Fotovoltaikförderung diesen Prozess unterbrechen sollten.“ (msz)

    Noch ne lustige Meldung zum Abschluss….
    Windmühlen als militärisches Risiko

    Das NDR-Radio 1 Mecklenburg-Vorpommern berichtete gestern unter Berufung auf das dortige Wirtschaftsministerium, die Wehrbereichsverwaltung Nord habe Veto eingelegt gegen den Bau von 40 Onshore-Windmühlen im Bundesland. Demnach fürchtet sie eine Beeinträchtigung der militärischen Flugsicherung durch die Anlagen. Laut Minister Harry Glawe sind neun Windeignungsgebiete betroffen. (geo)

    Ein janz normaler Energiewendetag………und die Insassen der Klapsmühle klatschen begeistert in die Hände……es gibt da draussen eben noch Beklopptere.
    PS. Alle Meldungen von obig verlinkter Quelle.
    Onkel Heinz…….sind wir nicht alle schon etwas Gaga?

  282. Natürlich kommt auch gleich postwendend die Schelte vom Pummelchen

    Ja dafür wurde der lustige WiWa-Wendebär doch von unserem Mädchen erfunden…

  283. @Testpilot #282

    ….na, na, na, wenn schon bekloppte Videos, dann bitte richtig bekloppte!

  284. EE-Produktion ist noch nicht konkurenzfähig gegen koventionellen Kraftwerken in Deutschland, deswegen werden Sie subventioniert damit das erreicht wird. Wenn es dann so weit ist enfallen die Subventionen. Jedoch werden die Konvetnionellen bis heute noch subventioniert, ca. 50 Jahre schon, das ich mehr als ausführlich belegt habe.
    Die Stromintensive hat ja schon einsparungen durch die sinkenden Börsenpreis und wird gleichzeitig befreit. Würden alle das gleich zahlen wäre die EE-Umlage für das Jahr 2012 um über 1 Cent/kWh günstiger ( habe ich oben mal beschrieben ). Der fall an der Strombörse von 2009 bis 2011 würde ca. genaus so hoch sein wie die EEG-Umlage 2012 wäre wenn alle zahlen würden. Daher hätte die Stromintensive praktisch fast keine belastung.

    1. Die Zahlen finden sich hier doch schön zusammengefaßt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz#Zahlen_zum_EEG
    2000: 883e6€ / 10391e6 kWh = 8,5ct/kWh
    2011: 13182.08e6€ / 82285.4e6 kWh = 16ct/kWh

    Insgesamt also eine Steigerung von 5,4%p.a., weit über der allgemeinen Teuerungsrate. Und da sind Folgekosten für Netzausbau/-stabilisierung noch gar nicht mit drin. Wenn die Förderung also was bewirkt haben sollte, dann höchstens eine erhebliche Verteuerung der Stromproduktion aus regenerativen Quellen.

    Was ‘die Stromintensive’ sein soll, kann ich jetzt nur vermuten. Klar ist, daß es keine Nettoentlastung der Stromverbraucher durch die Industrie geben wird. Die werden gestiegene Umlagekosten ebenso in ihre Produkte einpreisen wie sie das bei höheren Rohstoff- oder Lohnkosten auch tun. Wer das nicht sofort einsieht, der glaubt auch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und daran, daß der Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungen tatsächlich vom Arbeitgeber bezahlt wird.

  285. @ Gerhard Straten

    Wenn sie Interesse daran haben zu wissen wieviel volatilen Energien strom einspeisen dann lesen sie es bitte nach auf wikipedia unter Erneuerbare Energie.
    Es gibt schon viele Unternehemen die sich ganz oder teilweise selbst mit strom versorgen um Ihre Kosten zu sparen.
    Habe diesbezügleich einen interessanen artikel gelesen. hier der link http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,863495-2,00.html
    Das Unternehemen das den deuteschen Umweltpreis bekommen hat das die Wechselrichter herstellt, denen Ihre Produktionsanlage wird komplett regenerativ versorgt, also 100% zur jeder zeit mit einer Photovoltaikanlage und einer BHKW das mit Biogas versorgt wird. Bei der letzten ausgabe von nano spezial bei arte haben die davon berichtet. Die haben auch keinen Neztanschluss für ihren Betrieb.

    @ Tritium

    Ich habe mir mehere Diagramme bezüglich des Strompreise an der Börse angesehen und sie haben Recht es gab einen großen Peak 2008 und vor dem Peak war der Preis auch höcher als normal, jedoch ist nach dem Peak der Preis aber wieder schnell gefallen und seit dem fällt er eingermaßen gleichmäßig

    @ Onkel Heinz

    Danke für die Infos bezüglich des Merit Order Effektes, das war sehr aufschlussreich und damit kann ich meine Rechnung in die müll werfen. Jedoch ist der Bericht von 2006, und damal war der anteil des EE im netz nur 10,1% ( Zahlen von jahr 2005 weil er die zahlen von 2006 noch gehabt haben könnte da das jahr noch nicht vorbei war) und jetzt bei 20,3%. Da der Effekt nur kurzfristig ( also ein paar stunden höchsten ) wirkt und das bei am wahrscheinlichsten zu den Spitzenlastzeiten. Und die Photovoltaik damals zu diesem Jahr nur ca. 1,9 Gw hatte und im Jahre 2011 schon 24,8 GW Spitzenlast ( einteil davon im eigenverbrauch )erreicht hat und die nur Tag Stromproduzieren.
    Ist definitiv von einem kurzen Merit Order Effekt nicht abzustreiten, der sich meiner Meinung nach eindeutig im laufe der Jahre seit 2005 verstärkt hat, so stark das Ralf Wissen und Marco Nicolosi nicht vorhergesehen hätten. Wie bestimmt an dem Rekordtag im Mai diesen Jahres wo sage und schreibe über 20 GW eingespeist wurde.
    Wie groß dadurch der Preisverfall ist kann wohl niemand sagen, jedoch fällt der preis an der börse.

    Da die Netzparität von PV-Anlagen bereits erreicht ist, wird die Nutzung des Eigenverbrauchs auch ohne zusätzliche Förderung im Rahmen des EEG zunehmend attraktiver für Unternehemen

    Zitat “Wir sparen mit unserer Fotovoltaikanlage Kosten ein”, sagt der Energieexperte des Unternehmens, Kurt Vormschlag. “Die Erzeugungskosten für den Strom sind geringer als die Bezugskosten aus dem Netz.” Etwa ein Drittel des gesamten Energiebedarfs soll die Anlage decken. Das Besondere: Eine Einspeisevergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist nicht nötig.
    “Deutsche See” ist eine der ersten Firmen, die die sinkenden Preise für Solaranlagen auf diese Weise nutzen. Doch ihre Zahl nimmt zu. Auch Supermärkte und Skihallen liebäugeln verstärkt mit der Fotovoltaik. Größere Industriebetriebe wiederum bauen einfach Windräder oder Blockheizkraftwerke auf ihr Firmengelände. Subventionen sind in vielen Fällen schon nicht mehr nötig.

    Der Anteil von selbstverbrauchtem Strom lag 2011 in Deutschland bereits bei 9,8 Prozent, wie das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos errechnet hat.

    Das zuletzt verzeichnete Wachstum geht jedoch vor allem auf das Konto der Fotovoltaik (PV), wie die Beratungsgesellschaft r2b in einem Gutachten für die vier großen Netzbetreiber herausgestellt hat. Und die Berater erwarten, dass sich die Entwicklung noch beschleunigen wird. “Da die Netzparität von PV-Anlagen bereits erreicht ist, wird die Nutzung des Eigenverbrauchs auch ohne zusätzliche Förderung im Rahmen des EEG zunehmend attraktiver”, heißt es in der Studie.

    Zitat ende

    Wie es aussieht ändert sich die Realität von der sie sprechen.

    Es stimmt das noch speicher fehlen, aber wie lange das dauert da gehen unsere meinunge weit auseinander.

    @ Tim Hardenberg

    bezüglich des Artikels von Eike

    Die Vollaststundenzahl 645 ist viel zu wenig in deutschland, da sind über 1000 durschnittlich möglich. Gleichzeitig werden die Kohle werte aus Kohlekraftwerken aus China genommen die auf keinem Fall zu den mordensten gehören und 47% sich höchsten aufs papier schreiben können. Es wird noch ein konservative Wert von 1200 kWh/ m2 verwendet. Und was sind das nur 10% Wirkungsgrad die er einfach so mal nimmt.

    @ michael m

    Ich bin mit Ihnen da einer Meinung das der Strompreis zu hoch in deutschland ist und der könnte wesentlich niedriger sein. Da der Preis für den Strom an Börse von den Kraftwerken bestimmt werden die zu letzt in anspruch genommen werden, gilt dann auch dieser Preis für alle Kraftwerke die günstiger sind als der. Anstatt den Preis zu zahlen in dem man Wettbewerbsfähig ist, wird anstatt dessen ein wesentlich höcher preis bezahlt und deswegen zahlen wir den Preis der wir nun mal Zahlen.
    Da nützt einem garnichts zu sagen das KKW sehr günstig produzieren, aber dennoch teuer verkauft wird. Jedoch fällt der Preis an der börse und das wird sich auch auf den Preis auswirken der über viel monate oder jahre verkauft wird.
    Da es einen deutliche zunahme der Selbstversorger gibt wird wohl nicht ganz zu den so großen ausbau von Stromnetzen kommen. Wie langes es dauert ein Stromnetz auf zubauen, da haben sie recht das dauert.
    Damals habe man steuer gezahlt und damit subventionerten Strom bekommen, jetzt werden die Subventionen dirket auf die Stromrechnung aufgeschlagen. So mage ich es lieber da ich sehe wieviel gezhalt wird, und nicht versteckt in der Steuer.
    Bezüglich wer mehr zahlt arm oder reich, sehe ich das genau entgegengesetzt wie sie.
    Bezüglich der kosten für stromausfälle ist hier noch ein link wo die mit 8-16€/kWh beziffert wird.
    http://presse.cpsww.de/news/stromausfall-bundestag.html
    Um den dreh rum müssten die wohl in etwa betragen.

    Kein sorge wegen Rechtschreibfehler, ich rechne nicht wirklich hier mit friendly fire :-)

  286. Ach Artur
    Immer diese Lügen……

    Das Unternehemen das den deuteschen Umweltpreis bekommen hat das die Wechselrichter herstellt, denen Ihre Produktionsanlage wird komplett regenerativ versorgt, also 100% zur jeder zeit mit einer Photovoltaikanlage und einer BHKW das mit Biogas versorgt wird. Bei der letzten ausgabe von nano spezial bei arte haben die davon berichtet. Die haben auch keinen Neztanschluss für ihren Betrieb.

    Nicht immer nachquasseln was andere Dir erzählen, selber recherchieren.
    http://de.wikipedia.org/wiki/SMA_Solar-Werk_1

    Die Photovoltaik-Anlage des Werks erzeugt eine Leistung von 1,1 Megawatt und wird neben dem Eigenverbrauch ebenso direkt in das öffentliche Stromnetz zugeführt. Dies wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus und steuert zu einer CO2-neutralen Produktion bei, da nichtgenutzte Energie weitergegeben werden kann. Sollte der erzeugte Strom nicht ausreichen, wird dieser als Ökostrom der Stadtwerke zugekauft.[1]

    Ohne Netzanschluss könnte dieses super Werk nämlich nicht die überschüssigen Solarströmlinge ins “öffentliche Netz” einspeisen oder bei Dunkelheit von den Stadtwerken “Öko-Strom” beziehen.
    Kleener…….lass es sein, ich habe dafür keine 2 min gebraucht um Dich mal in einen Punkt zu widerlegen……den Rest zertrümmere ich dann Morgen.
    Du erzählst Dünnschiss……..nun ist die Frage ob Du bewusst lügst oder nur dümmlich nachplapperst…….entscheide Dich für eine Variante.
    Jut….reicht für die späte Stunde erstmal……..dat is einfach zu einfach, Dich eben mal so aus den ideologischen Latschen zu hauen.
    Komm……dat geht auch besser…..muss eben Deine Umweltgruppe noch etwas gewissenhafter recherchieren….ansonsten blamierst Du Dich jeden Tag aufs neue.
    Onkel Heinz…..und dat soll mal meine Rente erarbeiten…..au Backe

  287. @artur #285
    Wieviel die sogenannten ‘Erneuerbaren’ einspeisen ist eigentlich völlig uninteressant. Wichtig ist, ob sie passend zur Nachfrage einspeisen. Da sich die Nachfrage aber wohl kaum nach Wind und Sonne richtet, muss das angepasst werden. Das beste wären Speicher. Die stehen aber heute und wohl auch in absehbarer Zeit und vielleicht auch nie zur Verfügung. Alternativen sind intelligente Netze oder sogenanntes Demand Side Management. Sie können das auch Mangelverwaltung nennen. Wie das genau funktionieren soll, ist wohl noch ziemlich unklar. Eins ist jedenfalls klar, wir haben jetzt weder Speicher noch intelligente Netze und deshalb ist eine grosse Menge volatilen Stroms nicht von Nutzen sondern eher ein Sörfaktor. Wer sich sowas unter heutigen Bedingungen subventionieren lässt, ist entweder ahnungslos oder einfach ein Abzocker.
    Ihr Link zum Manager-Magazin lässt einen ja völlig an unserer Politik zweifeln. Das schreit ja geradezu nach der Abschaffung des EEGs. Vielleicht ist es aber nur schlecht recherchiert oder dem Autor fehlt der Durchblick, wie folgender Absatz vermuten lässt.

    Leiden (bei Abschaffung des EEG meine Einfügung) würde paradoxerweise aber auch der subventionsfreie Einsatz erneuerbarer Energien. Für Banken, die Wind- und Solarkraftwerke finanzieren, bietet das EEG eine wertvolle Sicherheit -- auch wenn der Betreiber den Strom selbst verbrauchen will: Geht er nämlich pleite, gibt es da ja noch die EEG-Vergütung, aus der sich die Bank bedienen könnte.

    Um es noch einmal klar zu sagen, in die Zukunft kann ich nicht gucken, aber unter den momentanen und kurzfristig sichtbaren Bedingungen sind Wind und PV an einem bestehenden Netz einfach Unsinn. Wenn ich kein vernünftiges Netz habe, dann kann ich diese Energien (z.B Windkraft in Marokko) eventuell mit kleinen schnell reagierenden Backupeinheiten (typischerweise Dieselgeneratoren) nutzen. Ob die Kombination BHKW +Windrad oder PV gegenüber einer kontinuierlichen Stromversorgung attraktiv ist muss jede Firma, die das macht selber wissen. Ich gehe mal davon aus, dass man da soviel Staatsknete abrahmen kann, dass man einfach nicht widerstehen kann.

  288. @Artur
    Age, age….einen hab ich doch noch, mal so zwischendurch.
    Du schreibst…oder zitierst:

    Zitat “Wir sparen mit unserer Fotovoltaikanlage Kosten ein”, sagt der Energieexperte des Unternehmens, Kurt Vormschlag. “Die Erzeugungskosten für den Strom sind geringer als die Bezugskosten aus dem Netz.” Etwa ein Drittel des gesamten Energiebedarfs soll die Anlage decken. Das Besondere: Eine Einspeisevergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist nicht nötig.

    Tja…..und dann liest man Seite Drei Deines eigenen Links…….und findet dat hier:

    Auch Netzbetreibern beschert die wachsende Liebe der Firmen zur Selbstversorgung Probleme. Sie müssen ihre Kosten auf eine sinkende Zahl von durchgeleiteten Kilowattstunden umlegen -- und die Gebühren erhöhen. Das würde alle Stromkunden treffen, was neuen Sprengstoff in der Energiewende-Debatte bedeutet.

    Tja, so ist das nun mal, wenn bei Ausfall der Sonne der Kunde temporal volle Pulle aus dem öffentlichen Netz seinen Strom bezieht, denn der Netzbetreiber hat zu garantieren, dat die Leitung fett genug dafür ist.
    Durch den Eigenverbrauch sinken aber die Einnahmen des Netzbetreibers trotz fixer Kosten……dat Ende vom Lied……er muss die Durchleitungsgebühren anheben…….und nebenbei kriegt die Kommune auch weniger Knete, weil ja die Konsessionseinnahmen sinken……ergo muss die Kommune neue Geldquellen aufreissen um ihre Finanzen sicher zu stellen.
    Und wo holt die Kommune gewöhnlich ihr Geld rein….beim Bürger, durch höhere Steuern und solch Zeuchs.
    Linke Tasche, rechte Tasche……auch wenn nicht direkt “Erneuerbar” auf der Rechnung steht, löhnen wir eben auf vielfältigster anderer Weise die Energiewende trotzdem.
    So, Feierabend
    H.E.

  289. #285

    @ Tritium

    Ich habe mir mehere Diagramme bezüglich des Strompreise an der Börse angesehen und sie haben Recht es gab einen großen Peak 2008 und vor dem Peak war der Preis auch höcher als normal, jedoch ist nach dem Peak der Preis aber wieder schnell gefallen und seit dem fällt er eingermaßen gleichmäßig

    falsch und eindeutig gelogen!
    um mal die aus ihrer sicht unvoreingenommene partei ‘die grünen’ als quelle zu nutzen:

    quelle:

    Da die Netzparität von PV-Anlagen bereits erreicht ist, wird die Nutzung des Eigenverbrauchs auch ohne zusätzliche Förderung im Rahmen des EEG zunehmend attraktiver für Unternehemen

    falsch und gelogen!
    kein unternehmen kann es sich leisten volatile quellen zu nutzen. eine pv-anlage ist und bleibt ein halbes kraftwerk.

    Der Anteil von selbstverbrauchtem Strom lag 2011 in Deutschland bereits bei 9,8 Prozent, wie das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos errechnet hat.

    falsch und gelogen, auch wenn dort Prognos steht.
    beschäftigen sie sich bitte mit der physik und elektrotechnik. selbst erzeugten strom kann ich nur selber nutzen, wenn ich den anschluss zum öffentlichen netz komplett kappe. alles andere ist das hin und herschieben von zahlen auf papier.
    das ist das selbe spiel wie mit ökostromzertifikaten. schauen sie sich doch mal an, wieviel strom greenpeace energy oder lichtblick in eigenen anlagen erzeugt. sie werden erschrecken wie wenig das ist. die kaufen letzten endes konventionellen strom ein und zusätzlich noch ein zertifikat, welches den strom grün anmalt.

    “Da die Netzparität von PV-Anlagen bereits erreicht ist, wird die Nutzung des Eigenverbrauchs auch ohne zusätzliche Förderung im Rahmen des EEG zunehmend attraktiver”,

    das funktioniert aber nur, weil da sämtliche steuern und abgaben entfallen. rechnet man diese dazu kommt man auf einen endpreis, welcher ca. 4x so hoch ist.

    Es stimmt das noch speicher fehlen, aber wie lange das dauert da gehen unsere meinunge weit auseinander.

    was für eine meinung haben sie denn? und ich meine meinung und keine abgeschrieben zitate, deren hintergrund sie nicht verstehen.

    Da der Preis für den Strom an Börse von den Kraftwerken bestimmt werden die zu letzt in anspruch genommen werden, gilt dann auch dieser Preis für alle Kraftwerke die günstiger sind als der. Anstatt den Preis zu zahlen in dem man Wettbewerbsfähig ist, wird anstatt dessen ein wesentlich höcher preis bezahlt und deswegen zahlen wir den Preis der wir nun mal Zahlen.

    aber genau das ist das sogenannte merit-order.prinzip!
    finden sie diese nun gut oder schlecht?
    entscheiden sie sich!

    Da es einen deutliche zunahme der Selbstversorger gibt wird wohl nicht ganz zu den so großen ausbau von Stromnetzen kommen.

    falsch!
    das netz muss bei einem volatilen erzeugungssystem nach der HÖCHSTLEISTUNG (peakleistung) der volatilen erzeugungseinheiten ausgebaut werden. da spielen selbstversorger erst einmal keine rolle.

    Damals habe man steuer gezahlt und damit subventionerten Strom bekommen, jetzt werden die Subventionen dirket auf die Stromrechnung aufgeschlagen. So mage ich es lieber da ich sehe wieviel gezhalt wird, und nicht versteckt in der Steuer.

    steuern haben damals, wie heute, primär vermögende personen bezahlt! sehen sie sich doch z.b. mal an, wer den großteil der einkommenssteuer trägt. das sind nicht die normal arbeitenden haushalte. das sind die oberen zehntausend!

    Bezüglich wer mehr zahlt arm oder reich, sehe ich das genau entgegengesetzt wie sie.

    was und wie sehen sie das?

    Bezüglich der kosten für stromausfälle ist hier noch ein link wo die mit 8-16€/kWh beziffert wird.
    http://presse.cpsww.de/news/stromausfall-bundestag.html
    Um den dreh rum müssten die wohl in etwa betragen.

    hmmm, ich zitiere sie:
    ***
    #242

    Eine Studie der Technischen Universität Berlin aus dem Jahr 2011 schätzt diese volkswirtschaftlichen Kosten im gewichteten Mittel auf mindestens 8.51 Euro/kWh. Hier der Link : http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301421511007178

    ***
    #258

    und nach unserem Wirtschaftsminister ist man bei auch einem wert von 6,50 Euro je Kilowattstunde mindestens.
    http://www.faz.net/aktuell/2.2032/wirtschaftminister-roesler-wir-sollten-eine-kaltreserve-erwaegen-1643226.html

    ***
    und nach ihrem letzten link sind wir auf einmal bei 8-16EUR/kWh…

    haben sie eigtl gelesen was sie zitieren?
    wissen sie eigtl das ein deutschlandweiter blackout (welcher so unwahrscheinlich nicht ist. im letzten winter hatten wir zu spitzenzeiten noch reserven von ca. 200MW!) bedeutet? da können sie mit mindestens 5 -- 7 tagen rechnen, bevor das netz wieder aufgebaut ist!
    wurde in den von ihenen zitierten, und von ihnen nicht gelesenen studien, dieser fall bedacht?

  290. @admin

    könnt ihr in #289 mal bitte die grafik einfügen? danke

  291. Es stimmt das noch speicher fehlen, aber wie lange das dauert da gehen unsere meinunge weit auseinander.

    An diesen Satz von Artur will ich mich auch mal anhängen:

    Artur, das Speicherproblem ist NICHT die Flaute bei Nacht, sondern ein windiger Tag mit klarem Himmel!
    Beste Bedingungen für die Wind-und Solarstrom!
    Denn dann werden die Netze bis zum Anschlag belastet und dann haben wir, bei weiterem Ausbau, folgendes Problem:
    Nehmen wir mal an, dass die Pläne wahr würden und Deutschland zu 100% mit Erneuerbarer Energie versorgt wird. Davon müssten etwa 80% Wind und Sonne sein.
    Beide Erzeuger haben aber eine viel grössere Peakleistung als Nennleistung. Einfach erklärt: Um eine bestimmte Menge Strom zu erzeugen, muss man bei Windraft Anlagen mit etwa der 5-fachen Nennleistung aufstellen, weil die Windräder nur selten ihre Nennleistung erreichen und im Durchschnitt nur 20% liefern; Ein Windrad von 1 MW Nennleistung produziert im Schnitt nur 0,2 MW.

    Wenn nun aber alle Anlagen voll produzueren, haben wir auf einmal viel mehr Strom als verbraucht werden kann: Mindestens 5 x soviel wie der gesamte Verbrauch!
    Dieser Strom muss gespeichert werden.
    Um ihn zu speichern, brauchen wir:

    1. Leitungen, die 5 x mehr Strom transportieren können als unsere jetzigen.
    Macht natürlich auch 5 x höhere Kosten, 5 x mehr Landschafts- und Naturverbrauch. Derzeit kostet das Netz 6 Ct/kWh. 5 mal mehr Netz = 5 x mehr Kosten! Schon das allein würde also den Preis vor Steuer um 30 Cent nach oben treiben!

    2. Speicher, die eine so gigantische Kapazität haben, dass sie den 4-fachen Stromverbrauch Deutschlands bewältigen können.
    Das wären dann die mit Abstand grössten Industrieanlagen Deutschlands, gewaltige Komplexe die immense Summen kosten würden. Wenn Sie Gas aus dem Strom machen wollen, müssen sie die Fabriken, wegen des Kühlwassers, an grosse Flüsse bauen, den Strom mit gigantischen Leitungen bündeln und zuführen und das Gas dann mit ebenso gigantischen Pipelines ableiten. Dazu müssen Sie Gaspeicher anlegen (Die vorhandenen sind NICHT geeignet!) und natürlich ein Netz von Gaskraftwerken zur Rückverstromung.
    Können sie sich auch nur ungefähr vorstellen, was das bedeutet?
    Das ist ein Ammoniak-Werk, das kann man etwa mit der Power-to-Gas Technologie vergleichen. Davon bräuchten wir viele hundert Stück, die aber den grössten Teil des Jahres nichts zu tun haben. Dennoch müssen sie ständig bemannt und produktionsbereit gehalten werden.
    Es ist klar, dass das noch einmal ein vielfaches der Leitungen kostet.

    Und das heisst, der Strom, von dem sie träumen, würde weit mehr als 1 €/kWh kosten!

    PS: Versuchen sie selbst zu denken! Kommen sie nicht mit irgendwelchen Links. Gerade Ihr Liebling, das Bundesumweltministerium, hat in den letzten 10 Jahren nur Propaganda-Dünnpfiff von sich gegeben und gelogen, dass sich die Balken biegen.
    WIR, die Kritiker, wussten schon lange, dass die EEG-Umlage explodieren würde. Das BUM hat dagegen nur gelogen und verharmlost:
    Im Jahr 2008 zum Beispiel noch:
    Trotz eines anhaltend kräftigen Anstiegs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von derzeit etwa 15 Prozent auf rund 30 Prozent im Jahr 2020 und rund 50 Prozent im Jahr 2030 steigen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten (die so genannten Differenzkosten) nur noch bis etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an. Mit einer EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent/kWh liegt diese dann nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Cent/kWh
    Lächerlich, nicht wahr?
    Wir einigen uns also auf folgendes: Das BUM ist KEINE vertrauenswürdige Quelle, BUM-Aussagen können NICHT als Argument gelten.

  292. @Artur #285

    Die Vollaststundenzahl 645 ist viel zu wenig in deutschland, da sind über 1000 durschnittlich möglich.

    Sie schreiben – wie üblich – Unsinn und behaupten Dinge ins Blaue hinein. Es ist völlig irrelevant, wieviele Stunden Ihrer Ansicht nach „durchschnittlich möglich” sind. Selbst im „Photovoltaikforum” werden die bei EIKE erwähnten Zahlen so dargestellt, man bezieht sich dabei auf Zahlenwerte aus dem Wikipedia:

    Globalstrahlung in Deutschland in Watt/m²[21] 119 121 119 139 123 125 127 125 124 126 123
    Volllaststunden 808 832 860 937 779 882 964 940 887 821 647

    …..wobei siche die jeweils letzte Zahl in der Zeile (fett) auf das Jahr 2010 bezieht.

    Erstaunlicherweise ist beim Vergleich mit der Quelle aus dieser Tabelle die Zeile mit der Volllaststundenzahl und u.a. auch der Link aus der ersten Zeile zum Quellenverweis [25] wohlweislich entfernt worden.

    Und hören Sie bitte auf, dauernd Ihre Legasthenie zur Schau zu stellen und noch extra darauf hinzuweisen. Das ist nichts anderes als vorsätzlich respektloser Umgang mit den Blogteilnehmern, denen Sie hier zumuten, Ihr grausliches Geschreibsel zu entziffern – Sie können nämlich auch anders (wenn Sie wollen), also spielen Sie hier nicht das arme Opfer, auf dem nur dauernd rumgehackt wird.

  293. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Ein Sack voller Gummibärchen

    …..Denken wir doch nur an das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 verabschiedet wurde. Motto: Die Sonne schickt uns keine Rechung! Sofort ein gutes Gewissen zum Nulltarif! Inzwischen kommt nun doch die Rechnung, es sind über 100 Milliarden aufgelaufen, die im Wesentlichen von unten nach oben verteilt wurden. Alleine im nächsten Jahr zahlt eine Durchschnittsfamilie für das EEG 71,40 Euro mehr Umlage. Weshalb die große Stunde der Taschenrechner schlägt. Im Kleinrechnen großer Beträge sind unsere politischen Bauernfänger wirklich großartig. Denn was sind 71,40 Euro schon: Gerade mal 17,85 Euro pro Familienmitglied! Pro Kopf also weniger als 5 Cent pro Tag! Dafür kriegt man doch nicht einmal ein Gummibärchen! Nebbich! Soviel wird uns die Weltrettung doch wohl wert sein! …..

  294. Interessantes Fundstück bei Wilfried Heck:

    30. 10. 2012

    Die Sonne schickt den Betreibern keine Rechnung -- auch nicht des nachts. Im Gegenteil. Tagsüber sprudelt der Gewinn und nachts fließt er noch weiter. Wie ist das möglich? Hat Deutschland als globaler Vorreiter der Energiewende etwa die Super-Solarmodule, welche auch des nachts EEG-Strom ins Netz einspeisen? Dass dies geschieht, legen die von 50Hertz.com publizierten Einspeisedaten für die photovoltaische Stromerzeugung (CSV-download) nahe. Wie ist es möglich? Gibt es außer der Sonne noch eine Strahlungsquelle? Aber sicher! Die Stadtbeleuchtung. Von über eine Million Photovoltaikanlagen befinden sich in Deutschland wohl die meisten in dichter besiedelten Bereichen, welche des nachts beleuchtet werden. Und eine Menge Kleinvieh macht halt auch Mist. …….. weiterlesen

  295. naja in Spanien haben sie wenigstens direkt mit Dieselgeneratoren betrogen.

    Hier wird sich der grün-hirnige Mensch sicher ausdenken, das damit die nächtliche Beleuchtung energieeffizienter gestaltet wird………. ups hoffentlich habe ich keinen schlafenden Pinscher geweckt

  296. energieeffizienter ist es tatsächlich … monetär ist es eine katastrophe

  297. @Tritium #291
    Deine Darstellung wäre der Zustand, wenn wir in absehbarer Zeit tatsächlich derart viel Speicher hätten……wird aber nicht so kommen, weder 2020 noch 2030.
    Ick erklär Dir mal, wie es wirklich kommen wird.

    Als erstes werden Wasserkraft, Biomasse/Gas und wenn vorhanden geothermische Kraftwerke darunter zu leiden haben.
    Bei Überangebot von Wind und Sonne haben die dann abzuschalten und dürfen nur noch Strom produzieren, wenn die “Hauptlieferanten” wettertechnisch nicht mehr in der Lage sind.
    Ergebnis…..die Vollbenutzungsstunden eines Biogaskraftwerkes wird wohl unter 1000 Stunden sinken, was bei derzeitigen Einspeisetarifen zum wirtschaftlichen Ruin führt.
    Überangebote von Wind/Sonnenströmlinge werden in zunehmenden Maße in großen Boilern vernichtet um Nah/Fernwärmenetze teilzuversorgen.
    Anschließend werden wir versuchen die NIE-Überschüsse ins Ausland zu drücken……und wenn all diese Massnahmen nicht reichen…….dann müssen auch die Miefquirle und Krähenspiegel eingedrosselt werden……was natürlich deren Jahresstromproduktion auch absenken wird.
    Tja……dann aber die “Nichtstromproduktion” auch noch bezahlen zu müssen, wird schon aus politischen Gründen nicht mehr funktionieren, ergo wird auch deren Rendite in den Keller rutschen, wenn man die eigentlichen EE-Vergütungssätze nicht doch noch anheben wird.
    Bei Strommangel gedenkt man ja massiv Strom aus den Ausland zu importieren, dat aber bekanntermassen im Winter selber zu knabbern hat, weil einfach demnächst europaweit Kraftwerkskapazitäten fehlen werden.
    Vllt kann man mit den energieintensiven Smart-Grid noch etwas an der Last manipulieren, aber so richtig macht dat am Ende den Kohl auch nicht mehr fett.

    PS. Aus wie üblich gut informierten Kreisen weiß ich, das inzwischen die Biogasbranche diese Entwicklung langsam auch schon geschnallt hat und umschwenkt die Gasproduktion ins Erdgasnetz zu drücken….oder, man bieten zu teuer Geld Regelleistung an und schmeisst die Generatoren nur noch nach Anforderung an.
    Da natürlich beim intermittierenden Betrieb die bestehenden Gasspeicher zu klein sind, wird das überschüssige Biogas einfach abgefackelt.
    Alles in allem schon heute ein Desaster, rein technisch gesehen, bald wird die Energiewende ihre eigenen Kinder fressen und die NIE-Produzenten werden sich gegenseitig die Köppe einschlagen, wer denn noch Strom erzeugen darf und wer nicht.
    Das alles ist eine vollkommen logische Entwicklung, die sich schon seit Jahren abzeichnet…….und Du weißt, Onkel Heinz hat immer Recht, denn meine Glaskugel ist ne Sonderanfertigung, die zeigt nämlich die zukünftige Realität und kein Wunschdenken.
    Es wird grausam und teuer…….das steht fest wie das Amen in der Kirche und keine Partei getraut sich noch diese Entwicklung aufzuhalten.
    MfG
    H.E.

  298. Heinz,

    die Sache mit den Biogas-Produzenten ist noch komplexer:
    Erstens fehlen, wie du richtig sagst, die Speicher. Biogas-Anlagen sind also ohne Zusatzanlagen nicht als Regler geeignet.
    Ins Gasnetz drücken funktioniert auch nicht ohne weiteres, weil Biogas kein Methan ist, sondern ein Methan-CO2-Gemisch. Das Gas müsste also erst aufbereitet werden; das kostet und vom Gas bliebe auch nur gut die Hälfte übrig. Dieses teuer aufbereitet Gas muss dann durch extra verlegte Leitungen mindestens bis ins Mitteldrucknetz geführt werden. Die Kosten für beides sind schlicht zu hoch und heute wohl nicht mehr durchsetzbar -- die Euphorie ist vorbei und jede Erhöhung der Subventionen würde sehr kritisch kommentiert werden und einen weiteren Nagel in den Sarg der NIE treiben.
    Blieben also die Biogasanlagen selbst als Verwerter.
    Doch da ist es mit Speichern allein nicht getan!
    Deren Motoren sind nämlich auch nur auf den Dauerbetrieb eingerichtet und dimensioniert. Will man also eine Regelanlage daraus machen, die vielleicht nur zu 20% der Zeit läuft, dann müsste man auch die Motoren um das 5-fache vergrössern, damit sie die gleiche Menge Gas im Regelbetrieb verbrauchen können. Und das kostet!
    Dass die Motoren im intermittierenden Regelbetrieb natürlich auch noch einem deutlich grösseren Verschleiss unterliegen und dass auch die Netzanbindungen deutlich verstärkt werden müssten, brauche ich dir natürlich nicht zu sagen.

  299. @297 Da ich von Glaskugeln (aber nur von Glaskugeln) was verstehe , muß ich Onkel Heinz Respekt zollen
    und ihm gestehen ,daß ich IHN anfangs doch total unterschätzt habe.Der Mann scheint auf seinem Gebiete einsamer
    Experte zu sein und bringt die Sachen, mir Laien gegenüber , gut verständlich ans Ohr.
    Wie hatten wir doch auf anderer Ebene festgestellt : Irren ct … !

  300. @Tritium
    So leid es mir tut…….ick muss Dir da enttäuschen.
    Natürlich muss man das Biogas erstmal reinigen, entfeuchten und vom CO2 befreien (zirka 30%), anschließend wird der Brennwert mittels Propan/Butan auf Soll gebracht und dann ab ins Gasnetz.

    Tja mein Freund……und ab hier beginnt die nächste Frechheit, dat wird nämlich wie beim Strom auch…….einfach den Gas-Netzbetreiber übergeholfen.
    Angefangen von der Brennwertanalyse samt Beimischung (bis zu 1,5%), geht es weiter über den notwendigen Kompressor……..die Anschlussleitung und die tolle Abrechnung.
    Tja, und wenn dann dieser Gasnetzbetreiber im Sommer das Bioerdgas nicht im eigenen Netzgebiet los wird (MInderlast)……dann darf er an der nächsten Gasdruckregelstation den nächsten Kompressor stellen um in die nächste Druckstufe zu kommen.
    Der Stromverbrauch des Kompressors und den anderen Firlefanz trägt auch erstmal der Gasnetzbetreiber…..kann das aber wohl umlegen auf die Gas-EEG.
    Zumindest in meiner Ecke ham sich da schon ein paar Fritzen angemeldet, die diese tollen Biogasanlagen bauen und auch einspeisen wollen.
    Das ist Energiewende, wie sie lebt und leidet……..aber die doofe Energiewirtschaft hat ja Jahrhunderte Gepennt und nicht schon im Vorfeld in jeden Wald ne Anschlussleitung gezerrt.

    Ach übrigens…..Biogas-Motoren sind geschundene Lebewesen…..Ölwechsel alle 1000-1200 Betriebsstunden, die Zylinderköppe samt Ventile/Ventileinsätze+ Kolben verotten….es ist ne wahre Pracht so ein Dingens betreiben zu müssen. Dann lieber weniger Stunden aber mehr Knete abfassen…….zumal die bei Anforderung volle Pulle fahren dürfen, weil die Leistung zu mickrich ist (0,3-2 MW)…..müssen die nicht regeln.
    Und wie ich oben schon sagte……..Biogas das nicht genutzt werden kann und die Speicher zum bersten voll sind……..wird abgefackelt……also die armen Pflanzen einfach in den Orkus gekippt.
    Energiewende…….Irrsinn auf Anweisung, aber unsere Grünsudelheinis finden dat noch so toll.
    MfG
    H.E.

  301. @Willi

    Ja nun……ich habe das im Laufe der letzten Jahre so und ähnlich immer wieder aufgeschrieben und den Lesern um die Ohren gehauen…..und tagelang mit Ökos diskutiert, die alle ihre tollen Studien vor sich her getragen haben wie Jesus sein Kreuz.
    Wie Tritium schon weiter oben sagte……..alles erstunken und erlogen und schön gerechnet, damit der doofe Michel auch ja begeistert die Energiewende bejubelt.
    Ick hab schon 2008 diverse Studien zerfetzt…….hat aber keine Sau interessiert……wenn ein Institut oder das Umweltministerium das abgenickt hat……wat will da noch so ein kleiner Hansel wie ich gegen anstinken?
    Jahrelang gegen die Wand zu quatschen macht depressiv aber auch aggressiv……so wie Du mich gelegentlich schon erlebt hast……..da geht eben nur noch Zynismus, weil es so kommt, wie es kommen muss.
    Was mich aber wirklich stinkig macht……das die meisten meiner Kollegen einfach den Kopp in den Sand getutscht haben und artig ihr Maul halten…..oder vom Mutterkonzern den Mund verboten gekriegt haben…….da fühlt man sich dann doch gelegentlich sehr einsam.
    PS….büdde nicht Experte sagen…..dat hat so ein miesen Nachgeschmack……nenn mich einfach “Fachkraft”…..von der Pike an gelernt und ständig weitergebildet und immer den Kopp mitten mang der Technik, so holt man sich Erfahrung und Bauchgefühl.
    MfG
    H.E.

  302. @Onkel Heinz

    …..von der Pike an gelernt und ständig weitergebildet

    ….hi hi, bloß mit der Gestaltung Deiner Website hapert’s noch a bissel.

  303. @ Tim Hardenberg #305
    aber das passt schon recht gut :)

  304. @moosi

    …..yep, wobei die Version von Wilfried Heck noch treffender ist.

  305. Heinz,
    irgendwo habe ich gelesen, dass die BA für Arbeit ein Büro in Mali auf machen will, da kommen deine zukünftigen Kollegen dann her ;-)

  306. @ Tim #304

    Du meinst doch sicherlich den hier :)

  307. @moosi #306

    ….ja klar …..damit kann man sicher auch Krähenspiegel verschönern.

  308. @ Eng sieht Herr Eng die Welt sicherlich nicht.Der ist mit Sicherheit auch ein großer sprachlicher Spieler.
    Ick wette da drauf -so wahr” ick e Berliner bin”. (Frei nach John Fitzgerald Kennedy)

  309. @Wilhelm

    [Klugscheißmodus] ….. muss heißen: „ick bin een Berlina”….. da kiekste, wa?

  310. @Tim .. Wette offensichtlich verloren!
    Wieviel Euronen muß ich in das Phrasenschwein zahlen?
    Oder rutsche ich wegen doppelter Ungenauigkeit um die Strafe herum?
    Das hat man davon wenn man nur 3 Tage seines Lebens in Berlin ……(wo…)
    verbracht hat.
    Immerhin hat Herr Dr. Becker mir verholfen, die Ehre zu haben am Brandenburger Tor
    als VIP zu gelten, die für eine Staatsmacht wichtig genug erschien( und tatsächlich war), “photokalisch”
    festgehalten zu werden.Leider hat man mir das” Beweisstück “meiner Anwesenheit nicht ausgehändigt.Dabei wär das doch sooo einfach gewesen.Man hätte doch mittels langer Stange mir das Photo überreichen können.
    Dumm die Leute, wo ich doch soooo wichtig war.

  311. @Willem

    …..nix Prasenschwein….. Geld geht direkt an mich.

    ….Immerhin hat Herr Dr. Becker mir verholfen, die Ehre zu haben am Brandenburger Tor als VIP zu gelten…..

    …..zu spät, das Brandenburger Tor wird demnächst abgerissen.

  312. Timmi……
    Boah eh…..wusste jarnich, dat ick ne Website hab, na ok…….a bisserl besser hätt ick die schon hinbekommen.

    @Willi
    Die Welt ist schön……muss man nur mal mit offenen Augen im Ausland durch die Gegend latschen und sich auf die Menschen einlassen, dann gibbet abseits der eigenen spießigen Nation noch wat fürs Auge und Herz.

    großer sprachlicher Spieler.

    Ick quatsch wie mir das Maul gewachsen ist……stößt insbesondere den Herren Schlipsträger sauer uff, tja….und so schreib ick gewöhnlich auch hier, verbiegen is eben nich so meine Sache…….und mir ne braune Halskrause holen schon jarnich.
    Hauptsache aber ist, dat meine Erklärungen technischer Art beim nichtelektrischen Publikum auf Verständnis stößt, denn für die mach ick dat hier nämlich. Ick muss nich mit Fachchinesisch um mich werfen, so wichtig bin ick nich, solange bei den einen oder anderen Leser ein Licht aufgeht, bin ick schon zufrieden.
    Und wenn dann doch mal Fragen offen bleiben………immer raus damit, denn dumme Fragen gibbet nich….nur blöde Antworten.
    Ups……schon so spät, jutes Nächtle Euch allen.
    E-O………der mit dem bösen Hammer

  313. @ Heinz Eng

    Guten Morgen……. habe mal wieder etwas Zeit zum schreiben, nicht das hier einer denkt der Pittbull hätte mich zerfetzt :-)

    Wenn ich deine Meinungen so lese habe ich den Eindruck, dass Du total gegen erneuerbare bist…oder sollte ich mich täuschen?

    Es läuft vieles falsch und kann so nicht funzen…..aber, dass wir von der Atomkraft weg müssen, steht doch ausser Frage, oder?

    Gruss Frank

  314. @Frank
    Ahh, unser Immo-Makler mit dem sonnigen Gemüt. *grins*

    Im Prinzip hab ick ja nix gegen “Erneuerbare”…..ick find die kleenen Solarleuchten im Garten auch ganz süss, oder solarbetriebene Funkmasten oder Wohnmobile mit Solaranlage……..die alle ihren eigenen Akku mitbringen.

    Aber ick hab extrem wat dagegen, das sich eine Industrielobby mit Hilfe der NGO schamlos ausbreitet und fette Gewinne generiert, weil se ja angeblich die “Guten” sind und die Sonne ja angeblich keine Rechnung schickt…….ick habe extrem was dagegen, für Blöd verkauft zu werden.
    Nochmals….zum 1004. mal, unsere Energiewende ist nix weiter als der unkontrollierte und völlig planlose Ausbau einer Infrastruktur mit Zufallsstromerzeugern, die nicht nur unsere Stromversorgung gefährdet sondern uns Bürger so viel Geld kosten wird, das uns unsere Enkel dafür noch hassen werden.

    Kernkraft…..joo, nur weil es ein paar Pannen gab, soll se wech?
    Hätte Alfred Nobel damals aufgegeben, wo ihm seine Experimentier-Hütte um die Ohren geflogen ist….würden wir immer noch mit der Spitzhacke die Rohstoffe aus dem Berg kratzen.
    Technische Fehlschläge sind dazu da, daraus zu lernen…….denn zukünftig können nur Energiequellen mit enorm hoher Energiedichte die Menschheit mit Energie versorgen……vom Uran über Thorium bis hin irgendwann Kernfusion……..und wenns nach Perry Rhodan geht, zapfen wir irgendwann mal den Hyperraum an um uns mit Energie zu versorgen.

    Immer dran denken…..die industrielle Revolution begann mit der Dampfmaschine….und nicht mit ner Windmühle, frag Dich mal warum.
    H.E.

  315. aber, dass wir von der Atomkraft weg müssen, steht doch ausser Frage, oder?

    Da dieser Ausstieg einen globalpolitischer Geisterfahrerkurs in die Standortleitplanke darstellt, ist für mich genau dieser “Ausstieg” aus einer Technologie mit enormem Zukunftspotential die eigentliche Frage.

    Die ganze Welt setzt weiter auf Kernkraft und entwickelt inhärent sichere Systeme, die mit den U-Boot-Reaktoren a la Fukushima nicht mehr zu tun haben, wie eine moderne S-Klasse mit einem Opel Blitz von 1960 .

    Haushaltsstrom kostet in Vancouver 5,44 Cent (im Endpreis also etwa den Betrag der deutschen EEG-Umlage), Industriestrom kostet dort ca 2 Cent -- in Stuttgart das 4 bis 5 fache.

  316. Auch hier ein Rätsel:

    Welches Land in Europa hat die niedrigsten CO2 Emissionen pro kWh Strom?

  317. #313

    dass wir von der Atomkraft weg müssen, steht doch ausser Frage, oder?

    Das ist nicht die entscheidende Frage. Atomkraftwerke sind zwar kostengünstig, aber wie sich herausgestellt hat nicht noch günstiger als Kohle. Wenn die Bundesrepublik vor 50 Jahren ihr AKW-Programm aufgegeben und stattdessen in moderne Kohlkekraftwerke investiert hätte, wäre das heute kein Nachteil. Wir haben auch keinen Nachteil, wenn wir heute auf AKW-Neubau verzichten.

    ABER: Es ist definitiv ein Irrsinn, Investitionsvermögen im Wert von ca. 15 Mrd EUR über Nacht per Gesetz zu Schrott zu erklären, und den dadurch eingetretenen Schaden der gesamten Volkswirtschaft aufzubürden. Das hat nichts damit zu tun, welche Technologie in diesen Vermögenswerten zufällig verbaut ist, sondern es gilt ganz grundsätzlich. Es gibt keine Rechtfertigung für solches Tun, auch nicht Fundamentalopposition zu irgendeiner Technologie. Auch Atomkraftgegner sind moralisch verpflichtet, das Gemeinwohl nicht mit Füßen zu treten.

    Ich bin also nicht als Atomkraftbefürworter gegen die Abschaltung der Kraftwerke (denn ich bin keiner), sondern als wirtschaftlich denkender und an der Wohlfahrt des deutschen Volkes interessierter Mensch.

    Ich wäre aus der gleichen Überlegung heraus auch gegen ein Abrissprogramm für Windräder und Solarzellen, obwohl ich deren Neubau und Subventionierung radikal ablehne. Aber Werte, die einmal geschaffen wurden -- egal wie sie zustande gekommen sein mögen -- sind grundsätzlich zu bewahren. Alles andere wäre ideologische Selbstbefriedigung auf Kosten der Gemeinschaft. Aber das ist leider genau was wir bei den Atomkraftwerken erleben. Auch eine traurige Fußnote dazu, was Ökojünger unter “Nachhaltigkeit” tasächlich verstehen.

  318. #316

    Fronkreisch Fronkreisch

  319. Aber Werte, die einmal geschaffen wurden — egal wie sie zustande gekommen sein mögen — sind grundsätzlich zu bewahren. Alles andere wäre ideologische Selbstbefriedigung auf Kosten der Gemeinschaft.

    Nein. Die Windmühlen sind dauerhafte Geldvernichtungsmaschinen -- sie stellen keine “Werte” dar.

    Bei der Kernkraft sollte man in die Zukunft blicken. China, Indien, USA, RUS, etc. entwickeln Know-How, von welchem wir uns -- per Staatsstreich- selbst ausgeschlossen haben. Der zukünftige, volkswirtschaftliche Schaden der politischen Technologieverweigerung ist noch unabsehbar. Gleiches gilt für Fracking.

  320. @FK9 #319

    Aber Werte, die einmal geschaffen wurden — egal wie sie zustande gekommen sein mögen — sind grundsätzlich zu bewahren. Alles andere wäre ideologische Selbstbefriedigung auf Kosten der Gemeinschaft

    Nein. Die Windmühlen sind dauerhafte Geldvernichtungsmaschinen — sie stellen keine “Werte” dar.

    Ich denke wir würden denselben Fehler begehen, den wir den Ökos vorwerfen, wenn wir ernsthaft fordern würden Windmühlen & Co einzustampfen.

    Wenn eine Windmühle schon fertig gebaut ist, ist der Hauptschaden bereits eingetreten. Danach geht es darum, den Schaden nicht noch zu vergrößern. Die Windmühle wieder abzureißen würde die ganze Investition endgültig komplett nutzlos machen. Das bisschen Strom, das sie produzieren kann, dann wenigstens auch abzunehmen und nicht darauf auch noch zu verzichten, nachdem die Kosten irreversibel bereits aufgewendet wurden, ist in dem Fall die beste Schadensbegrenzung.

  321. …..aber, dass wir von der Atomkraft weg müssen, steht doch ausser Frage, oder?

    *Kopfschüttel*
    Ihrer Meinung nach hätten wir wir uns also aus dem Flugzeugbau verabschieden müssen, weil die ‘Hindenburg’ abstürzte?

  322. Achtung, Achtung
    Bevor wieder unsere Grünbesudelten die neuesten Jubelarien der Öko-Lobbyisten hier präsentieren…..mach ick dat lieber.

    1.) Deutscher Stromexport rekordverdächtig

    Von wegen Blackouts und erzwungene Strom-Importe – das Gegenteil der Horrorvisionen der Energiewende-Gegner ist eingetroffen: Die deutsche Stromwirtschaft steuert im Jahr 2012 auf einen riesigen Exportüberschuss zu. Dabei fällt auf, dass auch die Kohleverstromung im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent zulegt hat. Das wiederum nährt Spekulationen über die Gründe für diesen Anstieg……

    Jaja….irgendwo müssen ja die Zufallsströmlinge, die unsere Netzbetreiber zwangsweise aufnehmen müssen, jo wohin……zur Not auch geschenkt.
    Natürlich sagt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, das dat ja böse Fossile Strömlinge sind, die wir billig ins Ausland verscherbeln, ja klar…….würd ick als Solarstromforscher auch so behaupten……

    Und doch ist das Ausmaß des Exportüberschusses auffallend – vor allem, wenn man sieht, dass auch die Kohleverstromung im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent zugelegt hat. Die Kohlekraftwerke laufen derzeit trotz des deutschen Überangebots so intensiv, dass Branchenkenner schon spekulieren, dahinter könnte eine Strategie der Kraftwerksbetreiber stecken. Möglicherweise solle in diesem Jahr, sagt einer von ihnen hinter vorgehaltener Hand, “durch eine absichtliche Überproduktion bewiesen werden, dass wir durch den Atomausstieg mehr Kohlestrom produzieren mussten und dadurch der CO2-Ausstoß erhöht wurde”.

    Joo, wenn man nicht weiter kommt, muss halt eine Verschwörungstheorie her……..ick stell mir gerade vor, wie die Bosse im Hinterzimmer grinsend beschließen den Ökos eine vor den Latz zu hauen……..wenns se das doch endlich mal wirklich machen würden.

    2.) Rekordjagd: 1.000 Megawatt mehr

    Insgesamt sind nun 31.000 Megawatt Solarkraft installiert
    Nach Erhebung der Bundesnetzagentur gingen im September 981 Megawatt solarer Kraftwerksleistung zusätzlich ans Netz. Insgesamt ergibt das einen Zubau von 6.227 Megawatt seit dem Jahresanfang. Damit befindet sich das Jahr 2012 weiter auf Rekordjagd: Bislang lag der höchste jährliche Solar-Zubau bei 7.500 Megawatt…….

    Wie ick schon sagte…..der Irrsinn ist nicht mehr zu stoppen….der Berg Schulden, den wir Stromkunden wieder abzahlen müssen, wächst stündlich und eine Branche, die jammert als ob se von Wölfen gejagt wird, jubelt jedes Jahr vom neuen, wie viele geile neue Anlagen die Deutschen sich aufs Dach/Land gepappt haben.
    Ende Teil 1.

  323. Teil 2

    Weltgrößte Power-to-Gas-Anlage läuft

    In Stuttgart hat heute die weltgrößte Power-to-Gas-Anlage ihre Arbeit aufgenommen. Die Anlage des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat eine elektrische Leistung von 250 Kilowatt. Sie wandelt überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien in Methan und Wasserstoff um. Pro Tag produziert sie bis zu 300 Kubikmeter Methan. Die Anlage dient Forschungszwecken.

    Boah eyh…..doch schon 50% Wirkungsgrad……..leider sind für dat Dingens keine näheren Daten zu beschaffen, zum Beispiel wo se dat CO2 herholen, das zur Methanisierung gebraucht wird.

    Die Power-to-Gas-Anlage macht den Strom durch Umwandlung in Methan und Wasserstoff “speicherbar”, da die Gase ohne Verluste in das deutsche Gasnetz eingespeist und bei Bedarf verbraucht werden können.

    Wieder mal einer der kleinen Lügen der Ökos……denn auch ein Gasnetz ist nicht verlustfrei…..Kompression kostet Energie und dat anschließende Dekromprimieren braucht Wärme um den Taupunkt in der Gasleitung nicht zu unterschreiten.
    Und wie das bei Rohren im Erdreich nun mal so ist…..die können auch mal ein Loch haben oder das Gas diffundiert mal so a bisserl durch PE-Rohre, also auch Netzversluste.
    Solange dieses tolle Gas nicht in extra dafür geschaffene Speicher gelagert wird…..reduzieren wir lediglich nur ein paar Gasimporte.
    Hier Live und in Farbe……die Tricks der Ökobranche in Echtzeit.
    H.E.

  324. @ anorak2 # 320:

    Die Windmühle wieder abzureißen würde die ganze Investition endgültig komplett nutzlos machen.

    Da liegt, wie auch schon beim Auslöser:

    Aber Werte, die einmal geschaffen wurden — egal wie sie zustande gekommen sein mögen — sind grundsätzlich zu bewahren

    …ein grundsätzlicher Denkfehler vor: Marx glaubte, wenn man einen ‘Wert’ (z.B. Arbeitskraft) in etwas hinein steckt, dann würde das Produkt ebenfalls automatisch einen Wert bekommen.
    Das ist grundfalsch.
    Denn dann hätten sinnlos gegrabene Löcher auch einen Wert.
    Was am Bedarf vorbei produziert wird, ist wertlos, weil es am Markt keine Abnehmer findet.
    Im Fall der Windräder wäre der Marktweg folgender: Nach dem Konkurs, der zwangsläufig auf dem freien Markt die Folge der Fehlkalkulation wäre (Das Produkt Strom kann die Zinskosten der Kapitalinvestiton icht decken), würde irgendwer die Windräder spottbillig, weit unter den Herstellungskosten, übernehmen. und unter diesen günstigeren Voraussetzungen versuchen, doch noch Gewinn zu machen.
    Bald würde der neue Besitzer aber feststellen, dass allein die Betriebskosten schon so hoch und sein Produkt so minderwertig ist, dass sich auch jetzt noch kein Gewinn auf dem Markt machen lässt.
    Und dann ist Schicht im Schacht.
    Dann stehen da Ruinen, die im wahrsten Sinn des Worts völlig wertlos sind.
    Wertlos wie Löcher, die sinnlos gegraben wurden oder Brot, das über den Bedarf gebacken wurde und verdirbt.
    Infolge dessen ist der sofortige Abriss die markt- und volkswirtschaftlich beste Lösung .
    Eine Bäckerei, die sinnlos Brot produziert, das keiner kauft weil es zu teuer ist und schlecht schmeckt, ist ja schliesslich auch nicht erhaltenswert. Die Beschäftigten darin sind an anderer Stelle nützlicher und selbst wenn sie arbeitslos würden, wäre das gesellschaftlich noch billiger als die subventionierte Weiterbeschäftigung.

  325. @tritium & Anorak

    Genau das meinte ich. Die Windmühlen weiter zu nutzen, weil sie einmal stehen macht keinen Sinn, da sie nichts in einem Marktumfeld verkäufliches produzieren, somit auch keinen Wert darstellen. Überspitzt könnte man auch sagen, wir sollten den Westwall wieder besetzen, weil der mal vom GröFaz gebaut wurde. Mehr als Ärger und Kosten würden wir uns dadurch auch nicht einhandeln.

  326. @Tritium #324

    Was am Bedarf vorbei produziert wird, ist wertlos, weil es am Markt keine Abnehmer findet.

    Ich dachte es steht außer Frage, dass Windräder schon etwas produzieren das gebraucht wird, nur tun sie das zu inakzeptablen Kosten. Nicht marktgerecht wäre also lediglich der Preis, den ein unsubventionierter, betriebswirtschaftlich rechnender Betreiber zu verlangen hätte. Da liegt der Hase im Pfeffer. Die SItuation nach einem hypothetischen Scheitern des EEG & Co wäre aber ein Sonderfall, an den man andere Maßstäbe anzulegen hätte.

    Im Fall der Windräder wäre der Marktweg folgender: Nach dem Konkurs, der zwangsläufig auf dem freien Markt die Folge der Fehlkalkulation wäre (Das Produkt Strom kann die Zinskosten der Kapitalinvestiton icht decken), würde irgendwer die Windräder spottbillig, weit unter den Herstellungskosten, übernehmen. und unter diesen günstigeren Voraussetzungen versuchen, doch noch Gewinn zu machen.

    Ja wahrscheinlich

    Bald würde der neue Besitzer aber feststellen, dass allein die Betriebskosten schon so hoch und sein Produkt so minderwertig ist, dass sich auch jetzt noch kein Gewinn auf dem Markt machen lässt.

    Das bezweifle ich. Korrigiere mich wenn ich mich irre, aber den Löwenanteil der Betriebskosten eines Windrades sind die Abschreibungen auf die Anlageinvestition. Die trägt in unserem Szenario aber der bankrotte Ersteigentümer. Unabhängig von den Eigentumsverhältnissen ist bei einem bereits gebauten Windrad dieser Verlust bereits eingetreten und nicht mehr rückholbar.

    Der Neuerwerber zu Schrottwert hätte mit diesem Anteil der Kosten wenig zu tun. Er muss ja nur noch den laufenden Betrieb, im Zweifel “auf Verschleiß” mit Minimalwartung irgendwie hinkriegen. Das könnte durchaus lohnend sein, sowohl für ihn selbst wie auch volkswirtschaftlich. Zumindest sollte man es ausprobieren, wenn die Situation eintritt.

    Infolge dessen ist der sofortige Abriss die markt- und volkswirtschaftlich beste Lösung .

    Private Eigentümer würden das individuell entscheiden und auf eigene Kosten durchführen müssen. Eine politische Frage würde der Abriss nur, wenn der Staat dabei irgendwie die Oberhoheit erhält. Dafür würd ich ja eintreten, ich befürworte die entschädigungslose Enteignung der Windräder, und dann Weiterbetrieb unter obigen Bedingungen. :)

  327. #323

    der wirkungsgrad liegt nach aussage von ‘SolarFuel eher bei 60%.

    dies beruht unter anderem auf der thermodynamisch sauberen nutzung des brennwertes.
    praktisch ist aber bis jetzt nur der heizwert im großtechnischen maßstab nutzbar. das sieht man ich in den entsprechenden regelwerken und normen, welche sich mit energetischen bilanzierungen befassen (zb vdi 3986).
    wobei, da findet demnächst wieder eine runde des normungsaußschusses statt, ma gucken ob da die wirkungsgraddef. angefasst wird.

    abgesehn davon unterscheidet sich der publizierte wirkungsgrad nicht von der überschlagsrechnung, welche dr. keil in Hybridkraftwerke: Energievernichtung im Namen der „Energiewende“ vorgenommen hat.

    Die Umwandlung des Windkraft-Wechselstroms in Gleichstrom für die Druckelektrolyse beschert 10% Verluste; die Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse verursacht 25% Verluste und der Gasmotor, der wieder Strom aus dem Wasserstoff erzeugt, hat 70% Verluste. Im Stromgenerator hinter dem Gasmotor gehen noch mindestens weitere 5% der Energie verloren. Multipliziert man diese Wirkungsgrade der Prozesskette (0,9 – 0,75 – 0,3 – 0,95) und vernachlässigt Leckagen und weitere Anlagenverluste, dann ergibt sich ein Speicher-Wirkungsgrad von knapp 19% bzw. ein Gesamtverlust von mindestens 81%!

    90% -- umwandlung wechsel- in gleichstrom
    25% -- elektrolyse
    —--
    90% * 25% = 67,5% wirkungsgrad für die H2-herstellung
    SolarFuel wirbt mit 60% wirkungsgrad.

    setzt man diesen wirkungsgrad in die gesamtbilanz ein, sieht es noch trüber aus.

    0,675 * 0,3 (gasmotor) * 0,95 (generator) < 20% gesamtwirkungsgrad für PowerToGasToStrom

    verstrome ich das Windgas in einem modernen GuD-Kraftwerk (wirkungsgrad ca. 65% im auslegungsbetriebspunkt) erhalte ich einen prozesswirkungsgrad von ca.42%
    wird das GuD-Kraftwerk in Teillastfall betrieben (Dampfturbinen a.B.) sind 35% Wirkungsgrad realistisch. da sind wir wieder in der größenordnung des gasmotors.

    betrachtet man noch die benötigte energie für die CO2-herstellung hat dies auch einen negativen einfluss auf den prozesswirkungsgrad. bei CCS lagen die annahmen für die wirkungsgradeinbußen bei 7 -- 15%, bezogen auf den blockwirungsgrad. da kann man als grobe abschätzung 10% der benötigten elektrischen leistung des PowerToGas-verfahrens nehmen.

    0,675 *0,9 (CO2-bereitstellung) * 0,3 (gasmotor) * 0,95 (generator) < 18% gesamtwirkungsgrad für PowerToGasToStrom

    @heinz

    du bist auf bunte bilder reingefallen :P

    hihi

    lg
    micha

  328. @Micha
    Nix bunte Bilder……die reine Umwandlung von Strom in Methan….=….50% Wirkungsgrad…..von Rückverstromung hab ich noch nich mal angefangen.

    Aber schön, das Du mir die Arbeit abgenommen hast….um das neueste Kind der Ökobranche den richtigen Stellenwert zuzuweisen.
    Scheißteurer Dreck……der unsere Stromrechnung so richtig explodieren lässt.
    Ups….war das jetzt zu hart?

    H.E.

  329. @Tritium #324

    …ein grundsätzlicher Denkfehler vor: Marx glaubte, wenn man einen ‘Wert’ (z.B. Arbeitskraft) in etwas hinein steckt, dann würde das Produkt ebenfalls automatisch einen Wert bekommen.
    Das ist grundfalsch.
    Denn dann hätten sinnlos gegrabene Löcher auch einen Wert.

    Genau so ist es. Das fiel mir beim Lesen des “Kapital” auch gleich auf, und damit wird die ganze Werttheorie nebst angeknüpftem -ismus hinfällig.

    Das Abwirtschaften bankrott-abgeschriebener Windräder geht ganz von selbst. Beim nächsten größeren Sturm sieht es dann so und so aus, und es bleiben (für eine Weile) Industrieruinen in der Landschaft.

  330. @#328

    heinz, was ich damit ausdrücken wollt…

    die 50% wirkungsgrad für strom zu methan (ca. 60% wenn man mitm brennwert rechnet) sind so überraschend eigtl nicht, wie die überschlagsrechnung von dr. keil im nov. 2011 zeigt ;)

    und arbeit war das rechnen nicht wirklich ;) eher zahlen einsetzen…
    und das anstrengendste war das suchen des artikels von dr. keil^^

  331. ich seh gerade, ich hab mich verrechnet :D

    ich hab nicht mit den 60% wirkungsgrad für die methanherstellung gerechnet, sondern mit den zahlen von dr. keil^^

    90% — umwandlung wechsel- in gleichstrom
    25% — elektrolyse
    —--
    90% * 25% = 67,5% wirkungsgrad für die H2-herstellung <- gerundet 70%, siehe dr. keil
    SolarFuel wirbt mit 60% wirkungsgrad.

    setzt man diesen wirkungsgrad in die gesamtbilanz ein, sieht es noch trüber aus.

    0,60 * 0,3 (gasmotor) * 0,95 (generator) = 17,1% gesamtwirkungsgrad für PowerToGasToStrom

    verstrome ich das Windgas in einem modernen GuD-Kraftwerk (wirkungsgrad ca. 65% im auslegungsbetriebspunkt) erhalte ich einen prozesswirkungsgrad von ca.37%

    0,60 * 0,65 (GuD) * 0,95 (generator) =37% gesamtwirkungsgrad für PowerToGasToStrom

    wird das GuD-Kraftwerk in Teillastfall betrieben (Dampfturbinen a.B.) sind 35% Wirkungsgrad realistisch. da sind wir wieder in der größenordnung des gasmotors.

    betrachtet man noch die benötigte energie für die CO2-herstellung hat dies auch einen negativen einfluss auf den prozesswirkungsgrad. bei CCS lagen die annahmen für die wirkungsgradeinbußen bei 7 — 15%, bezogen auf den blockwirungsgrad. da kann man als grobe abschätzung 10% der benötigten elektrischen leistung des PowerToGas-verfahrens nehmen.

    0,60 *0,9 (CO2-bereitstellung) * 0,3 (gasmotor) * 0,95 (generator) < 16% gesamtwirkungsgrad für PowerToGasToStrom

    fett hinterlegte werte wurden geändert. im vergleich zur rechnung in #327 habe ich mit dem von SolarFuel publizierten wert von 60% wirkungsgrad für PowerToGas gerechnet.

  332. Effizient ist da nur der Prozess PowerToGasToStromToKohle -- und zwar Kohle für die EE-Profiteure, die ihre Verlustproduktion subventioniert bekommen.
    Damit kennen wir den Grund für die Energiewende.

  333. was ich mir gerade überlege…

    bei einem prozesswirkungsgrad von ca. 37% für PowerToGasToStrom (bei verstromung in GUD, im Auslegungsbetriebspunkt) wird ja CCS auf einmal wieder mehr als wirtschaftlich.

    wenn ich überlege, was es für ein gejammer wegen der wirkungsgradeinbußen durch CCS gab ;)

    waweil bei mittleren Windstrom-gestehungskosten von 9euro-cent /kWh (sehr optimistisch) und 37% prozesswirkungsgrad für PowerToGasToStrom komm ich ja auf reine erzeugungskosten von 24,3 euro-cent /kWh

    da kann ich ein konventionelles kohlekraftwerk wahrscheinlich mit 3 CCS-anlagen in reihe ausrüsten und bin noch viel günstiger :D

  334. @ Günter Heß #316

    Island
    ca. 70% Wasser
    ca. 30% Geothermie

  335. @Tritium #324

    Infolge dessen ist der sofortige Abriss die markt- und volkswirtschaftlich beste Lösung

    …..wobei allerdings auch die Kosten für Rückbau und Recycling zu berücksichtigen wären.

  336. @Flumi #329

    Das Abwirtschaften bankrott-abgeschriebener Windräder geht ganz von selbst. Beim nächsten größeren Sturm sieht es dann so und so aus, und es bleiben (für eine Weile) Industrieruinen in der Landschaft.

    ….oder so.

  337. @ Moosgeist

    Stimmt meine Frage war schlecht platziert. Ich meinte zuerst die EU.
    Allerdings ist es da wohl auch so, dass es einige glückliche Länder mit Wasserkraft gibt.

    Vergleicht man aber Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien fällt natürlich Frankreich durch niedrige CO2 Emissionen auf.

  338. @Fluminist #329

    …und es bleiben (für eine Weile) Industrieruinen in der Landschaft.

    Da man nicht davon ausgehen kann, daß in sehr ferner Zukunft noch digitale Informationen des 21. Jahrhunderts verfügbar sind, werden die Archäologen möglicherweise vor großen Rätseln stehen, wenn man bei Bohrungen unter dem germanisch-mitteleuropäischen Eisschild auf eine große Zahl gleichartiger gewaltiger Beton-Artefakte stößt.

    Wenn dazu dann noch große Vorratslager voller aufwendig verpacktem, kaum abgebranntem Nuklearbrennstoff entdeckt werden, wird man wohl zu dem Schluß kommen, daß es sich um eine Kultur mit ausgeprägter Jenseits-Orientierung gehandelt haben muß, die ihren zahlreichen Priestern und Würdenträgern fürstliche Monumente und Energie-Wegzehrungen fürs Weiterleben nach dem Tod spendierte…

  339. Passend zum Thema hier ein interessanter Beitrag

    Erneuerbare Energien – immer mehr, immer teurer

    Das erneuerbare Energiesystem wurde nicht nur insgesamt immer teurer, sondern auch die spezifischen Kosten sind beständig angestiegen.

    Für das Gesamtsystem sind also im Zeitraum 2000 bis 2011 keine Lerneffekte erkennbar.

    na sowas aber auch :-)

    karl.s

  340. #339

    Für das Gesamtsystem sind also im Zeitraum 2000 bis 2011 keine Lerneffekte erkennbar.

    Kommt natürlich immer darauf an, was man will. Wenn man, wie etwa die Grünen seit mindestens 20 Jahren erklärtermaßen, die (notfalls künstliche) Verteuerung der Energieversorgung zum Ziel erhebt, dann stellt die beobachtete Entwicklung beim “erneuerbaren Energiesystem” doch einen beachtlichen Erfolg dar.

  341. @ Tim Hardenberg

    292

    mit ca. 1000 Volllaststunden in Deutschland in bestimmten Regionen liege ich nach Wikipedia richtig.
    Was mich dan dem Bericht stort ist das er keinen allgemeinen durschnittwert nimmt, er könnte im Bericht wie schön die Volllastunden auf zeigen auch die 964 nehmen und hätte plötzlich ein anderes ergebniss. Die 647h sind in deutschland durschnittlich auf lange zeitraume betrachtet nun mal nicht richtig. Nach wikipedia sind auch pro kWh spitzenleistung auch 700 bis 1100 kWh möglich, er kommt auf 647kWh. Jetzt mit Nachstrom wie ich auf 294 lese können sich die damit die Volllastunden etwas noch oben korrigiert werden in diesen Gebieten in denen Nachstrom eingespeist wird.
    Die durschnittlichen Kohlekraftwerke in China sind nun mal schlecht

    Das Kraftwerk erreicht einen Wirkungsgrad von 45 %. Das ist goldmedaillenverdächtig – sogar im internationalen Wettbewerb. In China liegt der durchschnittliche Wirkungsgrad nur bei 30 %, ähnlich wie in den USA, und selbst im fortschrittlichen Europa sind es nur 38 %.

    Hier der lInk http://www.siemens.com/innovation/de/publikationen/zeitschriften_pictures_of_the_future/pof_fruehjahr_2008/energie/kohlekraftwerke_china.htm

    @ Tritium

    291

    Wir sind schon näher an unseren Stromspeichern als sie denken, haben sie was schon vom Kolibir Akku ( Litihium-Metall-Polymer-Akku ) gehört. Die Firma die diesen Akku entwickelt hat hatte im Herbst 2010 eine Rekordfahrt von Münschen nach Berlin unternohmen. Ich weiß von dem Brand des Autos, aber der akku war werden des Brandes nicht drin. Im vergleich zu der Energiedichte von den Akkus von Tesla Modes S (Litium-Ionen-Akku) müsste er über dem doppelten liegen. Der Akku hat alle test vom nach dem UN Prüfhandbuch bestanden.
    Seine werte sind verglichen zu anderen Akkus astronomisch. Der hat eine eigene Wikipedia seite :http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Polymer-Akkumulator
    Jetzt machen die Stromspeicher das muss nur noch ordentlich in rollen geraten
    http://www.cleanthinking.de/stromspeicher-kolibri-als-teil-akkukraftwerk-neuigkeiten-von-dbm-energy-und-mirko-hannemann/26757

    @ 289 michael m

    Die Grafik des Strompreise auf der seite der Grünne sieht aus als hätte sie ein kind per hand gezeichnet.
    Bitte zeigen sie mir so eine wie die hier http://www.buergerforum-ueberwald.de/t706f144-Boersenstrompreis-niedriger-als-vor-Jahren-wegen-erneuerbarer-Energien.html
    Ich lag da falsch bezüglich des SMA Produktionsfabrik, in nano spezial hat er von SMA Solar Akademy gesprochen die ist ohne Nezt Anschluss. Und damit hat es mit volatilen Quellen geschafft ein ganzes Kraftwerk daraus zu machen. Für das Missverständisses mit den Beiden SMA-Gebäuden möchte ich mich entschuldigen.
    Die Netzparität von PV-Anlagen ist da, wenn ich jetzt mir PV mit 5kW auf dach montieren lasse und den strom mit ca. 18 Cent/kWh erzeuge und aus dem Netzt 25 Cent/kWh zahle, habe ich da keine Netzparität?
    Sie streiten den Wert von 9,8 selbstverbrauchtem Strom in Deutschland im Jahre 2011 nicht ab, sondern über die definition, darum kann man sich streiten. Jedoch kann ein Unternehmen damit seine Kosten somit senken weil es sich rentiert, einen teil selbst zu erzeugen und den anderen aus dem Netz.
    Es wäre auch schwachsinnig auf strom den man selbst erzeugt, weil der ja nicht ins netz geht sondern vor ort verbraucht wird, und der rest denn man selbst nicht produziert wird aus dem Netz genommen. Wenn ich Milch vom Supermarkt kaufe zahle ich meine normalen Steuern, aber wenn ich eine eigene Kuh im Stall habe und dich für mich Milch produziert und ich sie selbst verbrauche. Na klar ist das mit Strom wegen der Physik da anders aber das gleich prinzip wie mit der Kuh wird angewendet. Selber Bier brauhen oder kaufen?
    Vllt habe ich sie da verwechselt, bezügleich der Meinung wie lange es dauert bis wir Speicher für Strom haben. Ich denke das es nicht so lange dauert.
    Weil sich ein teil der Unternehemen selbst versorgt muss zum Unternehemen keine neue Stromleitung verlegt weden oder nicht? Wenn eine Supermakrtkette Solaranlagen auf ihren dächern baut um So die strom für die Kühlung der Lebesnmittel zu produzieren, müssen da auch noch leitungen zum Supermarkt verlegt werden?
    Ich weiß nicht wie man das nicht verstehen kann wenn ich entgegengesetzt schreibe?
    Eine Studie alleine kann nicht den Preis für den ausfall von strom zu 100% beziffern oder doch? Mir ging es darum zu sagen wieviel er ca. für deutschland kosten würde nicht wie bei 230 nur für bayern. Habe sie eigene Schätzungen Berechungen durchgeführt mit denen sie genau sagen können wieviel es deutschland kosten würde auf den Cent genau?
    Es ist eine Lüge zu sagen das der beinahe Blackout wegen den EE passiert ist
    Der Blackout von dem sie sprechen im letzten Winter war aus spekulaten auf der Strombörse zurück zu führen. Hier der Link
    http://www.fr-online.de/energie/nach-beinahe-blackout-stromzocker-an-die-leine,1473634,11658742.html

    @ 288 Onkel Heinz

    Da haben sie recht da werden wohl die kosten für den netzbetreiber auf grund der Selbstversorung wohl steigen.
    Die Kommune kann die EE zu ihrem Wohl nutzen, es gibt sehr viel Bürgerinitativen auf Kommunaler Ebene die die EnergieWende selbst in die Hand nehemen und die Wertschöpfung in der Kommune halten. Hier ein Link
    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/530/kommunale-wertschoepfung.html

    @ Gerhard Straten

    Ja Stromspeicher fehlen, und die müssen gebauen, wie bei einem lInk an den Tim Hardenberg, geht´s da auch weiter dieser Technologierichtung.

  342. @ Artur:
    Ich weiss jetzt wirklich nicht, ob Sie geistig so beschränkt sin, dass Sie gar nicht merken, was für Dummheiten Sie da faseln oder ob das Ihre Troll-Taktik ist.
    FALLS Sie tatsächlich nur einen IQ im Bereich der Raumtemperatur haben, lassen Sie sich gesagt sein, dass ich NiCHT von Akkus für E-Autos sprach, sondern von der Speicherung des gesamten deutschen Strombedarfs für mehrere Wochen. Das geht auch völlig klar aus dem Text hervor.

    FALLS Sie das aber vielleicht tatsächlich verstanden haben, wovon ich sprach und glauben, dafür könne man doch Li-Akkus verwenden, wie sie in E-Autos verwendet werden, sind Sie einfach ein Narr. Diese Idee ist so abwegig und absurd, dass man das nicht erläutern muss, das wäre lächerlich.

    FALLS Sie sich hier auf diese Art als Troll etablieren wollen, zolle ich Ihnen sogar Respekt; ist gar nicht schlecht, diese Taktik. Dieses Kompliment betrifft allerdings nur Ihre Taktik an sich. Die moralische Wertung ist eine ganz andere.

    Doch was immer auf Sie zutrifft: Bitte verschonen Sie uns mit weiteren Schwachsinn-Ergüssen. Sie sind hier falsch. Gehen Sie wo anders spielen.

  343. @Tritium
    Eindeutig geistig beschränkt…..denn bei den Jüngelchen scheint auch Nachts die Sonne.
    Boah eyh……um den Müll auseinander zu nehmen brauch ich Tage……..nun ja, er brauch ja auch regelmäßig 3 tage um seinen Müll zusammentragen zu lassen.

    Nöö, heute hab ick keine Lust mehr……….einfach keine Herausforderung um sich die Nacht zu versauen.
    H.E.

  344. Artur,
    geben Sie es zu, Sie sind Bäbel Höhn ;-)

    Nur die Bärbel ist ähnlich physikfern drauf. Heute gab es 100000 Unterschriften für die E Wende. Was haben die nur mit den Leuten gemacht. Das Jahr hat immer noch 8760 h, ob die mittelalterlichen EE nun mit 800, 1000 oder 2500 h beteiligt sind, ist völlig egal. ES kann KEIN einziges konventionelles KW abgeschaltet werden UND sie produzieren teurer.

    Speicher gibt es nicht in der benötigten Größenordnung.

    Rechnen Sie doch einfach mal die Ausmaße eines Bleiakkus für 2 Monate Stromspeicherung aus und um wieviel der kleiner wird mit Ihrer Li Technologie und beachten Sie die Weltjahresproduktion von Li.

    Bärbel sagte letztens, die Norweger warten auf unseren Anruf, damit sie aus Norge einen grünen Speicher machen für D. Das ist noch gruseliger.

  345. @artur #341

    Ja Stromspeicher fehlen, und die müssen gebauen, wie bei einem lInk an den Tim Hardenberg, geht´s da auch weiter dieser Technologierichtung.

    Wenn sie den Link an an Herrn Hardenberg aus #341 meinen, dann geht es ja mehr um effiziente Kohlekraftwerke in China. Ist natürlich ein Hinweis darauf, wie unsere Zukunft hier aussehen wird, denn KKW und das eigene Gas nutzen, wollen wir ja nicht.
    Ist aber wenigsten schön, dass sie einsehen, dass Stromspeicher fehlen. Was ich nun nicht einsehe, ist dass man PV und Windkraft ohne Ende ausbaut, ohne dass diese Speicher in Sicht sind. Die Grössenordnung, die da nötig ist, ist nur durch einen Quantensprung zu schaffen. Bei Windgas, wenn das denn vorstellbar sein sollte, forscht man noch daran, wie sich denn die Elektrolyse bei dynamischer Stromversorgung (soll heissen mit überschüssigem volatilen PV und Windstrom) durchführen lässt. Bei gutem Willen geht also noch mindesten noch soviel Zeit ins Land, wie die Lebensdauer der jetzt gebauten “EE-Anlagen” ist. Statts sich auf ein paar Forschungsprojekte zu beschränken, knallt man uns mit zum jetzigen Zeitpunkt mit Sicherheit völlig überflüssigen Anlagen zu.
    Wenn der Grund dafür nicht ein Grossforschungsvorhaben über die Umweltverträglichkeit des Zubauens der Landschaft mit Winrädern und PV-Anlagen ist, dann kann er eigentlich nur in der Profitgier einer wildgewordenen und kleinkarierren Ökolobby liegen.

  346. Bei Windgas, wenn das denn vorstellbar sein sollte, forscht man noch daran, wie sich denn die Elektrolyse bei dynamischer Stromversorgung (soll heissen mit überschüssigem volatilen PV und Windstrom) durchführen lässt.

    Das geht gar nicht. Grundsätzlich, aus mehreren physikalisch/chemischen technischen Gründen.
    Der einzige Weg wäre, Pumpspeicher als Puffer einzusetzen. Man bräuchte dann nicht so viele, die müssten wohl nur auf die Speicherung von vielleicht 1 Tag des vollen Deutschland-verbrauchs ausgelegt werden. Dann könnten sie bei Vollausbau der NIE einige Stunden der vollen Leistung zwischenspeichern und glätten. Nebenbei würde damit auch die nötige Kapazität der Power-to-Gas-Fabriken reduziert, was bei den gigantischen Ausmassen der nötigen Anlagen ein sehr wichtiger Punkt ist, wir sprechen ja schliesslich von Industrieanlagen, die imstande sind, den mehrfachen Strom-Normalverbrauch Deutschlands zu verarbeiten -- also dem insgesamt mit grossem Abstand grössten Industriekomples Deutschlands!
    Aber das ist jetzt nicht mehr als eine Vermutung, denn die Berechnung der kostengünstigsten Kombination von Windstrom- und PV-Stromerzeugern, dem Verbindungsnetz, den Pumpspeichern und den Elektrolysefabriken ist hochkomplex und mathematisch gar nicht eindeutig lösbar, da müssen auch Überlegungen der Art einfliessen, ob es etwa günstiger ist, die Spitzenerzeugung durch Abschaltung zu drosseln, was dann Netz und Speicher entlastet, aber dafür x % mehr NIE-Zubau benötigt, um in produktionsschwachen Zeiten mehr zu bekommen etc.
    Mit der völlig ungezügelten Verspargelung und Verspiegelung wie bisher ist da natürlich gar nichts zu erreichen: Es ist völlig unmöglich, dass damit das Ziel erreicht werden könnte, wenn man nicht einmal eine ungefähre Vorstellung des fertigen Systems hat.
    Insofern ist die Energiewende natürllich keine ‘Mondlandung’, denn was da abläuft, ist im Gegensatz zur damaligen Arbeit der NASA völlig plan- und zielloses Gewurstel, auf dem Niveau von Kindern, die mit Legosteinchen spielen.
    Man muss sich das mal vorstellen: Der Einfluss von Offshore-Windstrom auf das endgültige System ist so gewaltig -- Der Anteil besimmt maßgeblich den Speicherbedarf! -- dass schon in der jetzigen Ausbauphase eigentlich eine sehr genaue Vorstellung von deren Anteil an der Gesamtproduktion nötig wäre, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Aber es gibt nicht einmal eine vorläufigen Planungskorridor dafür! Statt dessen wird diese eminent wichtige technische Frage zu einem Spielball für Subventionsgeier und Lobbyisten, die ganz offensichtlich ausschliesslich aus höchst egoistischen Zielen handeln und sich um das eigentliche Ziel einen Dreck scheren, es interessiert sie einfach nicht!
    Hätten die Amis so ihre Mondlandung geplant, dann hätte ein Senator, um sich zu Hause beliebt zu machen, wohl durchgesetzt, dass die Rakete aus Holz gebaut wird, weil es in seinem Staat viel Wald und ein paar grosse Sperrholzproduzenten gibt und ein anderer hätte sich dafür stark gemacht, dass unbedingt Alkohol statt Wasserstoff als Treibstoff verwendet werden muss, weil in seinem Bundesstaat dann die Zuckerrohrfarmer ein gutes Geschäft gemacht hätten und ein dritter hätte darauf bestanden, dass er nicht bereit sei, die NASA mit zu finanzieren, sondern lieber im heimatlichen Bundesland eine eigene Rakete bauen wolle.

  347. @all

    Leute, spart euch die Energie. Leser „Artur” ist – mit sehr großer Wahrscheinlichkeit – ein ganz gewöhnlicher Troll, der missionierend durch die Foren zieht. Im BMW-Treff ist (oder war) er (?) als „Wechsler” unterwegs, um die Leute dort mit seinem ökologistischen Müll vollzuschwallen. Seine bis ins groteske gehende Legasthenie ist offenbar (ganz oder zumindest teilweise) echt, fehlerfreie Sätze erzeugt er mit „Copy-&-Paste”….. ich vermute mal, dass auch der Versuch, als „Alan Meadows” eine Website unter der Domain http://www.enco-enrgie.de zu hosten……

    Wer hostet



    Enco-enrgie.de
    (Was ist erneuerbare Energie? -- Windenergie, Eneurebare Energien und Sonnenenergie) verfügt über eine Indexseite, die 7.12 KB groß ist. Verfügt über 4 Nameserver mit den IP´s 195.34.161.195 & 74.208.164.110.

    Name missbraucht Meadows, Alan
    Telefon missbraucht +1-510-889-5200
    E-Mail missbraucht alan.meadowsgmail.com

    …..auf sein Konto geht.

  348. @Tritium #346

    Hätten die Amis so ihre Mondlandung geplant, dann hätte ein Senator, um sich zu Hause beliebt zu machen, wohl durchgesetzt, dass die Rakete aus Holz gebaut wird,…..

    ….wat willste, schließlich gibbed auch schon Windkraftanlagen aus Holz.

    Windkraftanlage aus Holz soll Weltmarkt erobern

    Vorteil…… die brennen nachhaltiger.

  349. Da finden offenbar zwei Welten zueinander. Die Abzocker machen ein gutes Geschäft und die Wissenschaftler haben eine echte Spielwiese, wie Herrn Hardenbergs Link belegt.

    Am Anfang hätten sie viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, erinnerte sich Giebel. „Der Maschinenbauer denkt zunächst, Stahl sei leistungsfähiger als Holz.“ Der Turm aus Brettsperrholz sei aber durch eine eigens entwickelte Klebe- und Verbundtechnik besonders stabil. An der Entwicklungsarbeit waren Forscher der Technischen Universitäten Dresden und München, der Uni Hannover sowie die Hochschule RheinMain in Wiesbaden beteiligt.

  350. @tritium #346
    Mir geht es nicht darum, ob Windgas eine brauchbare Technologie sein kann. Ich habe nicht die Kenntnisse, das beurteilen zu können, neige allerdings ihrer Einschätzung zu. Was aber auch für Laien offensichtlich ist, dass der Zubau der NIEs nicht durch eine bestehende oder auch kurz vor der Realisierbarkeit stehende Technik gedeckt ist. Die Argumente für die NIEs bestehen einzig und allein auf Zukunftsvisionen und da muss ich dann sagen, bevor ich mich in einen Windpark denke träume ich lieber von lieber von Verfahren, die nicht so auffallen, wie z.B. den LFTR oder vielleicht auch Fusionstechnologien. Aber realistisch für dieses Jahrzehnt bei uns ist wohl eher eine Renaissance der Kohle. Es sei denn es wird wärmer. Aber wie wahrscheinlich ist das ?

  351. achgut.com (Peiser):

    Energiewende: Dichtung und Wahrheit

  352. @Tim Hardenberg (#294)

    Die von Wilfried Heck korrekt aufgeführte 50Hertz-Zeitreihe (CSV-Version) ist völlig unrealistisch … und stimmt auch nicht mit den auf der 50Hertz-Website visualisierten Verläufen überein. Im 50Hertz-Netzgebiet ist es an Winternächten nicht häufig heller als an Wintertagen, da muß man einfach mal dem gesunden Menschenverstand Priorität einräumen.

    Also tippe ich auf einen Prozessierungsfehler; Dezimaltrenner verstolpert oder mW als MW deklariert, etwas in der Art. Haben wir eben noch einen freundlich-naiven Energieriesen im Boot, der nicht weiß, was er da eigentlich tut. :-)

    PS: Habe WH per Mail kontaktiert (ist ja seine ‘Entdeckung’) aber noch keine Antwort erhalten.

  353. @Wolfgang Flamme

    danke, das konnte ich so nicht beurteilen.

  354. #352

    Die von Wilfried Heck korrekt aufgeführte 50Hertz-Zeitreihe (CSV-Version) ist völlig unrealistisch … und stimmt auch nicht mit den auf der 50Hertz-Website visualisierten Verläufen überein

    Bitte beachten Sie: Er hat zwei verschieden skalierte Kurven übereinandergelegt. Die nächtlichen Werte sind Faktor 1000 aufgeblasen, damit man den Kurvenverlauf überhaupt erkennt. Zur Kenntlichmachung der Streckung sind sie anders eingefärbt als die Tageskurve. Zur Beschriftung hat er zwei entsprechend eingefärbte Y-Achsen mit unterschiedlicher Skala angebracht. 50 Hz macht dieses Aufblasen nicht, dort sind die Nachtwerte so klein dass sie in dem Maßstab nicht mehr sichtbar sind.

    Im 50Hertz-Netzgebiet ist es an Winternächten nicht häufig heller als an Wintertagen,

    Das behauptet er doch gar nicht. Er hat nur die Feststellung gemacht, dass nachts die Werte nicht linealglatt Null sind, wie man eigentlich erwarten würde, und Überlegungen angestellt, was wohl die Ursache sein könnte.

  355. PS: Ich meinte nicht Sie oder Herrn Heck, sondern diesen hier:
    http://cdn4.spiegel.de/images/image-41323-galleryV9-kkmc.jpg

  356. …und Überlegungen angestellt, was wohl die Ursache sein könnte.

    Dieselgeneratoren?
    Soll mir keiner erzählen, so was gäbe es in Deutschland nicht -- Das dachten die Spanier auch erst.

  357. @anorak2

    Ich lach mich schlapp! Da ist mir selbst beim CSV-Import doch exakt der Fehler unterlaufen, den ich bei 50Hertz und indirekt bei Herrn Heck vermutet habe. Haben wir also mit mir einen freundlich-naiven Energieriesenzwerg im Boot, der nicht weiß, was er da eigentlich tut.. :-)

    Immerhin ist mir noch aufgefallen, daß da irgendwas nicht stimmen kann. Soviel Ehrenrettung muß noch sein.

  358. @Tritium, #240
    Hast meine vollste Zustimmung.

    dto., #256
    Deine “Aufklärungsversuche” dienen aber auch Anderen zur Schärfung eigener Gedanken. Mir zum Beispiel. Hör also bloss nicht auf damit ;-)

    Am interessantesten hier im Thread fand ich die Postings zu den “externalisierten Kosten der NIE”.

  359. @Tritium Auch von mir vollste Zustimmung zu Beitrag 240.
    Ich habe vergessen extra darauf hinzuweisen, wie brutal wahr doch diese Aussage ist.
    Knapper und schärfer kann man diese Sachlage nicht darstellen.
    Wenn ich vergleiche:
    Ich überschritt verbotenerweise (1951 ? ! ) die im Wege stehenden Bahngeleise auf dem Wege zu meiner “Stammkneipe”.
    Der Polizist hätte mir 2 DM vor Ort abnehmen können (damaliges Gesetz),(sollen) ,tat er aber nicht ,sondern machte Anzeige.
    Arbeitsausfall wegen Vorladung in Nbg. Ich verärgert :”der (Hirsch) hätte mir die 2 Märker vor Ort abnehmen sollen”.
    Der Beamte :”Soll ich die Aussage so niederschreiben? ” Ich : “Ja, ich habe nichts unrechtes gesagt”!
    (Der Hirsch war in den Bart gebrummelt und ich dachte nicht, daß der Beamte das niederschreibt)
    Folge: Vorladung bei der Kriminalpolizei ( mit Erkennungsdienstlicher Erfassung )wegen Beamtenbeleidigung.
    Ich bestätigte, daß der Hirsch ein Hirsch sei denn ct. und ich werde mir den Mann persönlich vorknöpfen.
    Ich bezahlte meine 80 DM Strafe für Beamten Beleidigung (damals sehr viel Geld) und habe mir den Mann vorgeknöpft.
    Ich traf IHN in seiner Dienststelle im Hemde an , bat ihn ,in Uniform zu erscheinen und seinen Kollegen mitzubringen, damit ich meinen § Sermon anbringen könne.(Ich machte ihn dann auf unangreifbare Art “fertig”!)
    Anm. :Der Mann ist später vom Dienst suspendiert worden( wegen irgendeines dienstlichen Vergehens).

  360. @Timmi…..alter Meckerkopp, lass doch den Kleenen ruhig weiter sein Zeuchs hier verbreiten, gibt er mir doch dat Futter, das mich zwingt meine Rübe anstrengen zu müssen.

    Diesmal hab ick mir mal das von Artur so beworbene SMA-Schulungsgebäude zur Brust genommen.
    Erstes Fazit…….gib mir genügend Geld und ick bau Dir ein Auto aus puren Gold. (ich hab nirgends die Baukosten gefunden)

    SMA hat dort vorgeführt was mit dem heutigen Stand der Technik so alles möglich ist, für mich als Techniker einfach faszinierend……doch leider, wenn man genauer hinguckt……entdeckt man die eine oder andere Mogelpackung bei diesen Vorzeigeprojekt.
    Hier mal ein Werbe-Magazin, dat die wichtigsten Daten dieses “Supergebäudes” gucken lässt.

    Mein Ur-Nick wäre nicht “Energie-Ossi”, wenn ick nicht auch hier wat zu meckern hätte.

    1.) Nutzungsstruktur……gewöhnlich laufen Seminare zwischen 08:00 -- 18:00…..wie praktisch für die Sonne, gelle.
    Da es mehrtägige Seminare gibt, müssen die Teilnehmer auch übernachten…..und dat müssen se halt in diesen Fall in irgendwelchen Hotels oder anderen Absteigen ausserhalb dieses Gebäudes tun, ergo wird ein Stück Energiebedarf einfach aus/umgelagert und zusätzlich auch noch Dank Fahrzeugverkehr mit zusätzlichen Spritverbrauch bestraft.

    2.) Wird hier den werten Teilnehmern am lebenden Objekt vorgeführt, was passiert wenn die Speicher so ziemlich leer sind, man schaltet eben jeden Verbraucher ab, der nicht unbedingt nötig ist.

    „Warum sollte der Wasserkocher in der Teeküche im selben Moment anspringen, wo sich der Aufzug in Bewegung setzt und 7,5 Kilowatt Spitzenleistung aus dem Inselnetz zieht? Und wieso müssen zur gleichen Zeit noch dutzende Notebooks von Seminarteilnehmern mit Strom versorgt werden, obwohl jedes einzelne über einen geladenen Akku verfügt?“

    Teilnehmer mit kaputten Laptop-Akku gucken dann schon mal blöd aus der Wäsche.

    3.) BHKW und das ominöse Biogas……..ick hab jedenfalls in der Nähe keine Biogasanlage gesehen, ergo bezieht man aus dem Erdgasnetz popeliges Erdgas……hat aber eine tollen Vertrag eines Anbieters der sein Biogas selber vermarktet.
    Rechtlich alle ok, genauso wie der tolle Öko-Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken…….aber moralisch….nun ja.

    4.) Kühlung mit Brunnenwasser…….mag ja in Deutschland bei genug Grundwasserspiegel ganz niedlich sein…..spätestens in Afrika dürfte es da schon mal Probleme geben.

    5.) tja liebe Leser…..und hier beginnt der eigentliche Witz.
    Offiziell hat dieses Gebäude kein Anschluss ans öffentliche Stromnetz…….aber die Solaranlage nebenan.

    Bei größerem Bedarf oder schlechterem Wetter lassen sich zusätzlich noch neun Nachführsysteme auf das Inselnetz schalten, die normalerweise ins öffentliche Netz einspeisen.“ Jeweils rund 45 Quadratmeter groß sind die schwenkbaren Solar-Anlagen, die wie riesige Sonnenblumen kontinuierlich dem Lauf der Sonne folgen und dadurch besonders viel Sonnenlicht einfangen.

    Aha…..dat Gebäude is ja sowas von Autark…..das es in knappen Zeiten Strom aus einer Solaranlage zieht, die ansonsten ganz toll uns Verbraucher mit einer höheren EEG-Umlage belastet.
    Tja….diese Anlage steht in Sichtweite zum Gebäude……und ick würde mir gerne mal die Schaltanlage dieser Solaranlage abgucken…..nich das da still und heimlich ein schaltbarer Bypass existiert, der in allergrößter Stromnot nicht doch das öffentliche Netz anzapft.
    Wenn man auf Autarkie wirklich wert gelegt hätte, wäre da zumindest 2 BHKW installiert…Wartung und Ausfälle im Winter wären nämlich ziemlich unangenehm, zumal ich nicht weiß ob der 230 kWh Akku in mehrere Einzelstränge aufgeteilt ist um bei Ausfall einer einzelnen Zelle nicht komplett zu versagen.
    Allerlei Glitzer, tolle Werbung für die selbsthergestellten Wechselrichter…….aber in meinen Augen etwas zu viel Propaganda und zu wenig Versorgungssicherheit.
    Onkel Heinz…….How, ick habe gesprochen

  361. @Onkel Heinz

    @Timmi…..alter Meckerkopp, lass doch den Kleenen ruhig weiter sein Zeuchs hier verbreiten, gibt er mir doch dat Futter, das mich zwingt meine Rübe anstrengen zu müssen.

    …… bitte sehr, lieber Onkel Heinz, aber ick dachte, Du hättest bereits genug Futter aus den täglichen medialen Jubelnachrichten.

    Außerdem scheint „der Kleene”, der ja noch ’n recht junger Mensch ist, bereits dermaßen öko-sozialistisch gehirngewaschen zu sein, dass alles, was sich außerhalb seines grünen Tuttlinger Tellerrandes befindet, an ihm abprallt – im naiven Glauben, er würde „argumentieren”, dabei begreift er nicht, dass er nur aufgeschnappte Öko-Propaganda nachplappert …..allein sein sprachliches Niveau ist ’ne Zumutung für den ganzen Blog (und vermutlich auch für viele stille Mitleser). ….ich glaube nicht, dass der hier was lernen will.

    Knurr und wech

  362. @Timmi

    Ach lass mal, den alltäglichen Wende-Wahn beackern die Leutchens hier sowieso schon ziemlich professionell…..da stürz ick mich lieber auf zweifelhafte “Leuchtturmprojekte”…..die mehr Schein als Sein sind.

    Tja, da müssen wir eben auch mal dat sprachliche Nicht-Niveau des Lüdden aushalten…..zumindest repräsentiert er den ganz normalen kontaminierten, umerzogenen Öko……..wie dieser Typus in Deutschland schon viel zu oft anzutreffen ist.
    Früher ham se Antennen von ostdeutschen Dächern gerissen…heute sind se eben im Netz aktiv, ick seh da keinen großen Unterschied.
    Onkel Heinz…….man, bin ick tief gesunken

  363. OT

    Nach meiner Erinnerung ging es in den 60er Jahren der DDR weniger um einen Abriß von Antennen, sondern um den zeitweisen Versuch der Manipulation von Kanalwählern.
    Von diesem Illusion hat sich die SED jedoch recht schnell (wesentlich schneller als heutzutage) verabschiedet. Nach internen Papieren sahen 95 % der Bürger regelmäßig Westfernsehen. …

  364. @nLeser
    … darunter jede Menge SED-Mitglieder. Sollten etwa auch viele der klimagläubigen Politiker und grüngefärbten Journalisten heutzutage “heimlich” EIKE, ScienceSkeptikel, kalte Sonne, etc. pp lesen ?

    Ja, vielleicht liest unser Umwelt-Dickerchen Altmeier heimlich Wilfried Hecks Energieblog ?

  365. @nLeser

    Entschuldige bitte, gelegentlich vergesse ich, das einem Teil der hiesigen Leserschaft gewisse geschichtliche Hintergründe aus der alten DDR nicht geläufig sind.
    Ich präzisiere mal mein obigen Spruch….

    “Früher ham se --die nach Westen ausgerichteten— Antennen von ostdeutschen Dächern gerissen”…um zu verhindern, das der sozialistische Bürger sich frei informieren kann und somit unempfänglicher für die einheimische Propaganda wird.
    Diese Möglichkeit ist uns heute leider nicht mehr vergönnt……wir werden allumfänglich und beständig mit grüner Propaganda berieselt, vom Staat bis hin zu den Medien und Bildungseinrichtungen.
    Tja, und ob das Internet als relativ freies Medium noch lange so frei bleiben wird, steht in den Sternen oder ist schon in Arbeit, kastriert zu werden.

    Tja, und dann kriegt man noch zu lesen, wie weit sich die Politik und dessen Vertreter in die öffentlich-rechtlichen Medien einmischen.……da fühlt man sich doch gleich wieder an alte SED-Zeiten erinnert.

    Freiheit ist eine Illusion.
    H.E.

  366. Ick weeß nich, ob ihr dat schon wusstet….

    Eon-Kraftwerk in Datteln läuft weiter -- Bahnstrom und Fernwärme

    Das alte Eon-Kohlekraftwerk in Datteln darf wie erwartet auch in den nächsten Jahren weiterlaufen, um Strom für die Bahn sowie Fernwärme zu liefern. Darauf haben sich das nordrhein-westfälische Umweltministerium, die Bezirksregierung Münster und Eon verständigt, wie das Ministerium am Freitag mitteilte…….

    “Ein solcher Ausnahmefall besteht hier, weil die Erzeugung von Bahnstrom und Fernwärme im öffentlichen Interesse ist”, sagte Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) laut einer Mitteilung.

    Da gingen wohl einigen Damen und Herren der Arsch auf Grundeis……ich dachte, die Erneuerbaren schaffen dat logger diese Kraftwerke zu ersetzen, Religion vs. Realität……und das Lügengebäude wackelt wieder ein Stück mehr.

    H.E.

  367. Heinz,
    es hat sich nichts geändert, die “Freiheit” ist eine andere ;-)

    Die politische Bildung und Erziehung hieß in der ddr Rotlichtbestrahlung, die meisten merkten nichts, wer was merkte, wurde gehörig gedemütigt.

    Im Westen hieß sie Re Education, die wurde von Genscher ab 1970 perfektioniert.

    Die Beamten waren in ost und west die gleiche Gattung Blitzmerker. Die Kanalwähler sollten tatsächlich manipuliert werden. So wurde es wenigstens erzählt. Die Funktionäre forderten das Herausschneiden der Westsender aus den Drehkondensatoren ;-) Das war die Urenergiewende ;-)

  368. Tritium #240,

    vollste Zustimmung. Die mickrigen Neonazigruppen könnten kaum überleben. Sie werden aufwändig vom lieben Verfassungsschutz geführt. Das verfolge ich z..Z. am Beispiel der berühmten Thüringer Terrorzelle.

    Leuchttürme für unsere politische Bildung und Erziehung ;-) Ab und zu wird Altkanzler Schmidt dazu bemüht, uns unsere Schuld wegen der fabrikmäßigen Vernichtung von 6Mio.Juden einzubleuen. Das geht bei mir nicht mehr, weil ich 40 Jahre anders geprägt wurde, gegen den Imperialismus, so das ich mich für die Taten der IG Farben nicht verantwortlich fühle.

    Weisungsgebundene Staatsanwaltschaften ( unbedingt googlen: Prof.Selenz weisungsbebundene Staatsanwaltschaften) arbeiten für weisungsgebundene Richter. 1950 wurde die Staatsgerichtsbarkeit für eine freiwillige Gerichtsbarkeit abgeschafft, jetzt wurde die freiwillige Gerichtsbarkeit auch noch abgeschafft.Was haben wir nun?

    Abschluss Bereinigungsgesetze Nachlese – Sommers Sonntag 15

  369. @Heinz #365

    Freiheit ist eine Illusion.

    Das ist eine Frage des Verständnisses, lieber Heinz (ich hoffe, dass Folgende ist nicht allzu Off-topic).

    Freiheit ist, wenn man den Gedanken eines — wie ich finde — bemerkenswerten Artikels bei novo-argumente folgt (Neurodebatte: Why are you free?), immer mit irgendeiner Begrenzung verbunden. Doch heisst dies EBEN NICHT, das Freiheit eine Illusion wäre. Als Argumente mögen folgende Zitate dienen:

    “Generell […] sollten wir, wenn wir festlegen, was wir unter „freiem Willen“ verstehen wollen, eine Definition wählen, die mit dem, was wir im Alltag als Freiheit wahrnehmen, vereinbar ist.”

    Denn letztlich geht es bei der Auseinandersetzung um Willensfreiheit bzw. Determinismus darum, im Rahmen einer naturwissenschaftlich haltbaren, aber nicht reduktionistischen Betrachtung sinnvolle Antworten auf sinnvolle Fragen zur Freiheit zu geben.

    Erst wenn man die eigene Wahrnehmung, dass man selbst frei handeln kann, akzeptiert, lässt sich zum Beispiel untersuchen, wodurch sich freies von unfreiem Handeln unterscheidet.

    „Eine Handlung ist in dem Maße frei, in dem sie nicht durch ihre Bedingungen, also nicht durch Ereignisse und Stimuli (ob extern oder intern) die vor und während der Ausführung stattfinden, determiniert ist, sondern durch zukünftige Bedingungen (Ereignisse, Stimuli), die als Resultat der selben Handlung erscheinen.“

    Neurodebatte: Why are you free?

  370. @W.Rassbach #368
    Zustimmung zur Einschätzung der “Thüringer Terrorzelle”. Aber dieses hier …

    Ab und zu wird Altkanzler Schmidt dazu bemüht, uns unsere Schuld wegen der fabrikmäßigen Vernichtung von 6Mio.Juden einzubleuen. Das geht bei mir nicht mehr, weil ich 40 Jahre anders geprägt wurde, gegen den Imperialismus, so das ich mich für die Taten der IG Farben nicht verantwortlich fühle.

    … ist eine -- Entschuldigung -- sehr bequeme Haltung.

    Natürlich sind Sie (oder ich) persönlich dafür nicht verantwortlich. Wir sind aber nicht nur Individuen, sondern gleichzeitig(!) Angehörige einer Nation, nämlich der Deutschen. Das ist Fakt. Und als solche (DDR oder BRD macht nicht den geringsten Unterschied) sind wir sehr wohl verantwortlich für diese unmenschlichen Verbrechen. Also auch Sie, Herr Rassbach. Sie können dies meinetwegen leugnen (eine sich immer weiter verbreitende Haltung), aber sich nicht davon befreien. Es sei denn, Sie wandern aus und geben die deutsche Staatsbürgerschaft auf. Und selbst dann … naja.

    ***

    Apropo “40 Jahre geprägt gegen den Imperialismus”: Hahaha! Das war vielleicht eine Prägung gegen den amerikanischen Imperialismus, doch gleichzeitig eine Lobpreisung des sowjetrussischen Imperialismus. Die damit verbundenen Narrative sind bekannt. Imperialismus ist kurzgefasst: “die Bezeichnung für die Bestrebungen eines Staates, die Herrschaft oder zumindest Kontrolle über andere Länder oder Völker zu erringen.” Genau das haben die Sowjetrussen gemacht. Auf weit brutalere Weise, als die Amerikaner.

  371. @C-O

    Ups…..dat wird mir jetzt zu philosophisch……..ick vergleiche lieber….meine persönliche Freiheit unter Honnecker….und die jetzigen Verhältnisse.
    Ergebnis…..irgenwie fühle ich mich heute unfreier als Vorgestern.
    Früher gab es gewisse Regeln, die man im Sozialismus nicht brechen durfte……….heute brechen fast täglich neue Regeln über einem herein, so das man fast schon garnicht mehr weiß, gegen welche Regeln man gerade wieder verstößt.

    Das Korsett ist enger geworden….viel enger……da nützen mir auch die besten Erklärungsversuche vom schönsten Psychologen nix.
    Meine Warnehmung dahingehend ist, das ich die allermeiste Zeit im realen Leben unfrei handeln muss.
    Ok……..vllt ist der freiwillige Sprung von der Klippe der allerletze Ausdruck eines feien Willens….um sich den gesellschaftlich Korsett der unfreiwilligen Zwänge zu entziehen.
    Bevors jetzt endgültig Off wird, lass ich das Thema.
    H.E.

  372. Hallo Namensvetter,

    is gar nicht so philosophisch. Sogar der erste Satz ind der wiki beschreibt Freiheit ganz schön:

    “Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.”

    und den wollt ich Schreibfauler noch loswerden:
    H.E.: „Ick bin Ex-Ossi…..ich weiß was Mangel in der Realität bedeutet…….den Scheiß will ich auf keinen Fall wieder haben.“

    So schlimm wird es nicht mehr kommen? Statt Glenfiddich und Tullamore gibt’s dann halt Victory Gin. Macht auch schwindelig und da merkste den Mangel net.

  373. @Heinz
    Na gut, ich gebs ja zu. Mein Posting war ein bisschen heavy. Sagen wir mal so: Freiheit als Illusion zu sehen macht depressiv. Und erhöht den Whisky-Konsum (grins). Das muss nicht sein. Oder doch? ;-)

  374. C-O,

    Natürlich sind Sie (oder ich) persönlich dafür nicht verantwortlich. Wir sind aber nicht nur Individuen, sondern gleichzeitig(!) Angehörige einer Nation, nämlich der Deutschen.

    Zunächst, für mich gilt die gleiche Erklärung, wie sie von Sommer in Sommers Sonntag 15 #368 abgegeben wurde.

    Zwei Dinge mache ich z.Z. am liebsten, Sommer nachzurecherchieren und in den Originaldokumenten der Nürnberger Prozesse nachzulesen, spez. der IG Farbenprozess.

    Der normale Amerikaner ist nicht für die Sklavenhaltung seiner Landsleute verantwortlich, der normale Franzose ist nicht für die Unterwerfung Europas durch Napoleon verantwortlich, der normale Deutsche ist nicht für die Verbrechen der Nazis verantwortlich. Der normale Brite ist nicht für die kolonialen Verbrechen seiner Landsleute verantwortlich.Ich weiß nicht, was Helmut Schmidt von mir will.

    Die SED Funktionäre beschäftigten sich mehr mit der Schuld des deutschen Imperialismus, Thyssen,Krupp, IG Farben.
    Allerdings nicht mit der Schuld des sowjetischen Imperialismus. Man müsste beides tun.

    Mit dem Zustand der Nation bin ich mir nicht sicher.Es stimmt aber alles, was Sommer in Sommers Sonntag berichtet.

    Ich fühle mich jetzt wie Grass, ich war aber nicht bei der Waffen SS, dafür aber bei der NVA und ich trenne jetzt Müll ;-)

  375. @Hiho Namensvetter

    Na toll……Big Brother hatt ick ooch schon……nur noch nicht meine Stasiunterlagen eingesehen.
    Bei uns hieß dat Zeuch damals Goldbrand oder Goldkrone oder blauer Würger…….mich schüttels heut immer noch.

    Also heißt heute meine freie Auswahl …….ick guck zu bis uns die Energiewende den Staat zerfetzt oder ick sauf mir täglich dat bisserl Resthirn wech, um ja nix mehr mitzukriegen von dem Elend?
    Tolle Auswahlmöglichkeiten…….Pest oder Cholera, welches Schweinchen hätt´s denn gern?

    @C-O
    Heavy……..ick hoffe Du meinst Metal, dat kann ick wenigstens noch ertragen……..ick gloobe, heute wird “Rammstein-Tag”
    Energiesparlicht macht depressiv……..”Mutter” schenk mir a bisserl “Sonne”.
    Ups…wohl heut nicht mein allerbester Tag…..bye, bye.
    Onkel Heinz…….Mein Herz brennt

  376. @W.Rassbach

    Der normale Amerikaner ist nicht für die Sklavenhaltung seiner Landsleute verantwortlich, der normale Franzose ist nicht für die Unterwerfung Europas durch Napoleon verantwortlich, der normale Deutsche ist nicht für die Verbrechen der Nazis verantwortlich. Der normale Brite ist nicht für die kolonialen Verbrechen seiner Landsleute verantwortlich.Ich weiß nicht, was Helmut Schmidt von mir will.

    Nö. Überhaupt nicht. Ich weiss ganz genau und sehr deutlich, was Helmut Schmidt “von mir will”. Und habe wenig Verständnis für diejenigen, die vorgeben, dies nicht zu verstehen. Mit anderen Worten: Auch Sie wissen, was der von Ihnen will. Anderes nehme ich Ihnen nicht ab!

    Das hierzulande wirkende Schema ist traurigerweise nur allzu deutlich. Erst kommt die Leugnung unserer Verantwortung vor der Geschichte, dann kann der Anti-Semitismus wieder aufblühen. Von wegen “aus der Geschichte gelernt”. Das ist eine Schande. NICHT MIT MIR.

    Und damit Ende der OT-Debatte. Diskutieren wir lieber über Klima-Fragen. Da ziehen wir an einem Strick.

  377. Na gut, ich gebs ja zu. Mein Posting war ein bisschen heavy. Sagen wir mal so: Freiheit als Illusion zu sehen macht depressiv. Und erhöht den Whisky-Konsum (grins). Das muss nicht sein. Oder doch?

    In diesen Zeiten immerhin eine Option! Eines dürfen wir keinesfalls vergessen: Auch die Realität ist nur eine Illusion, die aus Mangel an Alkohol entsteht -- und gegen die Mangelwirtschaft agitpropen wir hier doch alle ;-)

  378. …..da isse wieder, die dickste Bärbel der ökosozialistischen Artillerie, immer besorgt um das Wohl der Menschen im Lande, die bereits heute oder schon bald ihre Stromrechnung net mehr bezahlen können:

    Höhn: Energiewende in Gefahr

    …..Mit diesen drei Maßnahmen könnte der bevorstehende Anstieg der EEG-Umlage für Privathaushalte und Mittelstand in etwa halbiert werden, so Höhn. Sie müssten dann im kommenden Jahr rund ein Cent pro Kilowattstunde weniger für ihren Strom bezahlen, was einer Ersparnis von 50 Euro pro Jahr in einem Vier-Personen-Haushalt gleich käme.

    …..jawoll Bärbelsche, da könne mer’s krachen lasse!

  379. Habs vergessen , :Hier gehts ja um Klima!

  380. hilfe,

    hält uns bärbel wirklich für so blöd?

    „Schwarz-Gelb treibt die EEG-Umlage in die Höhe.“ Der Anstieg um 2,65 Cent auf rund 5,3 Cent pro Kilowattstunde sei in erheblichem Maß auf die Ausweitung der Industrie-Privilegien und Fehlsteuerungen im EEG zurückzuführen. Nur etwa ein Drittel entfalle auf den Ausbau des Ökostroms. Tatsächlich entfielen nur 1,7 Cent auf die steigende EEG-Umlage. 0,5 Cent entfielen auf höhere Netzentgelte, jeweils 0,2 Cent machten die Befreiung der Wirtschaft und die Offshore-Haftung aus. Das sei keine faire Verteilung von Kosten und Nutzen des Ökostroms.

    wie war das nochmal mit der bösen wirtschaft, welche sich bereichert?

  381. #378

    und gleich noch meinen zweiten kommentar hier zu sicherung^^

    Der Anstieg um 2,65 …. Nur etwa ein Drittel entfalle auf den Ausbau des Ökostroms. Tatsächlich entfielen nur 1,7 Cent auf die steigende EEG-Umlage.

    ich glaube wirklich bärbel hält uns wirklich alle für blöd!

    anstieg eeg-umlage um 2,65 euro-cent
    1/3 von 2,68 = 0,883

    nach bärbel sind 1,7 euro-cent nur 1/3.
    nach klassischer mathematik ergeben 1,7 euro-cent 64,15% von 2,65euro-cent

  382. @micha #380

    hält uns bärbel wirklich für so blöd?

    ….jaaa! ….zumal sie jetzt auch noch Verstärkung von der Augenklappen-und-Krummsäbel-Spaßpartei bekommt:

    Initiative i3212: Klares Bekenntnis zur Energiewende

    Die Piraten machen sich nicht zu Steigbügelhaltern von Energiekonzernen, welche eine Energiewende mit Horrorgeschichten über technische und finanzielle Gefahren be- oder sogar verhindern wollen.

    Die Vergütungen für Photovoltaik-Anlagen müssen (wieder) soweit steigen, dass ein weiterer Zubau mit in Deutschland produzierten Anlagen weiterhin erfolgt. Ebenso ist ein Ausbau von regenerativen Kraftwerken, Netzen und Speichersystemen nicht durch künstlich erzeugte „Bürgerproteste“, wie etwa Klagen von Personen, die hunderte von Kilometern von der Baustellen entfernt leben, zu behindern.

    Um die Kosten unter Kontrolle zu halten, sind die Preise der Energieversorger bis zur Herstellung eines echten Marktes durch die Bundesnetzagentur festzulegen. Hierbei darf der Gewinn maximal 5% betragen; gff. höherer Preise werden gesenkt. Um den Markt zu verstärken, sind personelle und finanzielle Verpflechtungen der Energiekonzerne aufzulösen. Darüber hinaus ist sind die Tarifstrukturen sozial umzugestalten (Abschaffung von Grundgebühren und Mengenrabatten, stattdessen einen vergünstigten Basisverbrauch).

  383. @artur #341

    Es ist eine Lüge zu sagen das der beinahe Blackout wegen den EE passiert ist
    Der Blackout von dem sie sprechen im letzten Winter war aus spekulaten auf der Strombörse zurück zu führen. Hier der Link
    http://www.fr-online.de/energie/nach-beinahe-blackout-stromzocker-an-die-leine,1473634,11658742.html

    nix lüge ;)

    deine antwort ist aber ein schönes zeichen, das du zwar mit vermeintlichen quellen um dich schmeissen kannst, aber auch das du keine ahnung hast, vovon du redest :)

    Während der jüngsten Kältewelle brachten Stromhändler das Energiesystem beinahe zum Kollaps, wie die Frankfurter Rundschau am Donnerstag berichtet hatte. Sie hatten den Bedarf ihrer Kunden – entgegen der Vorschriften – systematisch zu niedrig angesetzt und auf Sicherheitsreserven zurückgegriffen, statt den Strom teuer an der Börse zu kaufen

    aus ihrem link zitiert

    wiederspricht NICHT meiner aussage

    wissen sie eigtl das ein deutschlandweiter blackout (welcher so unwahrscheinlich nicht ist. im letzten winter hatten wir zu spitzenzeiten noch reserven von ca. 200MW!) bedeutet? da können sie mit mindestens 5 — 7 tagen rechnen, bevor das netz wieder aufgebaut ist!

    ich mag mich vieleicht in absoluten MW vertahn haben, was einfach meiner faulheit zuzurechnen war ;) .
    jedoch ändert dies nix an der grundaussage.

    ob ich auf reservekraftwerke, oder auf börsengehandelten strom zurück greife is völlig wurscht, wenn das maximale angebot limitiert ist (wie es im letzten winter mehrfach war).
    übersteigt der bedarf die gesicherte leistung hab ich ein problem!

  384. C-O,

    OT ist doch nur anzunehmen , unsere politisch korrekten Blitzmerkereliten bringen nur Klimawandel und Energiewende unters Volk. Bärbelsche ist ne ganz große Mathematikerin.

    Helmut war da doch nur für die Racker von Goldmann Sachs unterwegs ;-) Drohender Rechtsextremismus geht für alles.
    Helmut Schmidt und Joachim Gauck bei „Maybrit Illner“: Ein Blick durch die Aktuelle Kamera

    Vorsichtshalber meine Erklärung ;-) ( Danke Herr Sommer)

    Ich erkläre, dass ich weder eine irgendwie geartete Nazi- oder Naso-Diktatur, noch eine andere faschistische und/oder menschenverachtende Organisation* unterstütze oder mit ihnen zusammenarbeite oder mir selbige in diesem Lande wünsche.
    *= gilt auch für die BRD

    Diese Art politische Korrektness ist nur eine Verfeinerung des Kommunismus. Die dazu gehörigen ausgebildeten Pawlowschen Reflexe verhindern tieferes Nachdenken und so ist alles gut zu verkaufen. Wir freuen uns für die von der westlichen Welt in den Irak gebrachte Demokratie und vermissen nicht die fehlenden Massenvernichtungswaffen und übersehen die tausenden Toten unter der Bevölkerung.
    Orwellscher Neusprech macht es möglich. Wir sollen uns auch über Windmühlen freuen zur Rettung der Welt, wann der Wind weht, wird uns egal sein ;-)

    Na gut, mir nicht ;-)

  385. @W.Rassbach #384

    Ideal für Privatanleger, attraktive Rendite von ca. 13 %, wertstabiles Sachwertinvestment.

    Eine Werbung unter ihrem Link. Darum geht es den Leuten. Machen sie man nicht den alten Schmidt schlecht, die Probleme liegen wirklich bei den Abgreifern und das sind sind sowohl die grossen als auch die kleinen mit ihren paar Quadratmetern Photovoltaik auf dem Dach. Letztendlich macht es die Masse und nicht so ein paar Typen, die vielleicht die Zukunft der Welt planen wollen.

  386. Herr Straten,
    lassen Sie sich nicht von 13% blenden, die Jungs müssen leben und die Solarwelle läuft und läuft und läuft…

    Solar richtet noch nicht soviel Schaden an, wie die von deutschen Politikvollidioten in leitenden Landesbankpositionen angekauften verbrieften Schulden aus den USA.- mit Geldern deutscher Sparer.

    Die Racker von Goldmann Sachs haben sicherlich schön gefeiert ;-)

  387. # 384:
    Ebenfalls OT:

    Wir freuen uns für die von der westlichen Welt in den Irak gebrachte Demokratie und vermissen nicht die fehlenden Massenvernichtungswaffen und übersehen die tausenden Toten unter der Bevölkerung.

    Sie merken gar nicht, dass Sie selbst gefangen wurden, denn Sie plappern da eine andere Art von ‘Konsens’ als politisch korrektes Schäfchen nach. Ihre Schablone ist nur eine andere:
    Die des ‘Grossen Teufels’ USA, der alles nur tut um sich gewaltsam in den Besitz des Öls zu bringen, ferngelenkt durch eine Handvoll Kapitalisten blablabla…
    Mensch, fangen Sie doch einfach mal an, zu DENKEN, statt sich ein fertiges Denkmodell überzustülpen, das Sie attraktiv finden, weil es irgendwie oppositionell aussieht und damit schon für Sie den Anschein von überlegener Klugheit hat.

    Es ist sehr leicht, zu recherchieren:
    1. Dass Saddam Hussein einer der grössten Massenmörder des 20. Jahrhunderts war. Rund 1 Million Menschenleben ohne die Kriegsopfer gehen auf sein Konto.
    2. Dass das Geschäft mit dem irakischen Öl andere machen, nicht die USA. Das beste Geschäft dabei macht das irakische Volk.
    3. Dass Saddam Hussein de facto Giftgas,. also eine Massenvernichtungswaffe, EINGESETZT hat.
    4. Dass ein Bürgerkrieg nach jahrzehntelanger Gewaltherrschaft und Unterdrückung, gestützt aiuf eine ethnisch/religiöse Minderheitsgruppe, praktisch unvermeidlich ist.
    5. Dass selbst während des Bürgerkriegs eine deutliche VERBESSERUNG der Lage und der Sicherheit im Vergleich zur Terrorherrschaft Saddams vorlag, denn -- siehe oben -- die durchschnittlichen Opferzahlen während des Bürgerkriegs erreichten selbst in den schlimmsten Monaten kaum die Zahlen des alltäglichen Terrors vorher.
    6. Dass die Mordopferzahlen des nun angeblich immer noch von schrecklichem Terror geplagtem Irak (an dem natürlich nur die USA schuld sind…*Augenroll*) nur 1/3 so hoch sind wie in Brasilien, welch letzteres jedoch als sicherer, fröhlicher Staat mit netten Menschen wahrgenommen wird. Für einen Staat im mittleren Osten geht es dem Irak und seinen Bürgern also ganz ausgezeichnet, zumal sich auch die Demokratie langsam aber stetig immer besser verankert.

    Und wenn Sie nicht so sehr in ihren hirnrissigen Skull & Bones VTs gefangen wären, gegen die sogar die Hetzpropaganda mit den ‘Protokollen der Weisen von Zion’ geradezu intelligent erscheint, dann käme Ihnen vielleicht sogar mal die Idee, dass G. W. Bush kein sinistrer Agent, sondern tatsächlich nur ein simpler Amerikaner ist, der recht naiv und provinziell (wie sehr viele Amerikaner, die nur wenig über die Welt ausserhalb der eigenen Staatsgrenzen wissen) an das Gute im Menschen, an Gott und an den American Way of Life und die Demokratie glaubte und der den Massenvernichtungsschwindel aufzog, weil er tatsächlich gute Absichten hatte, aber wusste, dass es in dieser kranken und absurden Welt NICHT genügt, zu sagen ‘Ich will einen Massermörder daran hindern, weiter sein Volk mit Terror und seine Nachbarn mit Krieg zu überziehen’ um eine Rechtfertigung für einen Militäreinsatz zu haben, sondern dass man irgendwelche formalen Gründe erfinden muss, um da ganze ‘legal’ erscheinen zu lassen.

  388. Es ist einfach nur noch zum schreien….

    Hessens kommunale Firmen haben lt. Umweltministerin Puttrich genügend Spielraum für ihre Regenerativenergieprojekte.
    Seien Sie einfach ein Stück mutig!”, riet Frau Puttrich bei deren Jahrestagung. Ziel aller Anstrengungen bleibe, bis zum Jahr 2050 den Bedarf in Hessen mit Ausnahme des Verkehrs vollständig aus neuen Energien zu decken.

    Seien Sie mutig….springen sie von der Klippe.

    Die Genossenschaft Bürger-Energie ist in Bad Säckingen gegründet worden.
    Gründungsmitglieder sind Stadt, Stadtwerke, Volksbank Rhein-Wehra, Sparkasse Hochrhein, Baugenossenschaft Familienheim und Steuerberater Dietmar Klingele.
    .
    .
    Allerdings sei es wichtig gewesen, schnell zu starten, da die Vergütung von Sonnenstrom stetig sinke, so Guhl. Hauptaugenmerk der Genossenschaft Bürger-Energie wird auf dem Bereich Photovoltaik liegen. Dabei stehen zunächst die Dächer öffentlicher Gebäude im Vordergrund, so Siegfried Pflüger. Auch wenn die Rendite in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft ist, so ist das Interesse in der Bürgerschaft enorm: Die „grüne Zukunft der Stadt“ und die Aussicht, sich „für etwas Gutes einzusetzen“ wiegen aus Sicht der Bürger schwerer, als der finanzielle Gewinn, war zu hören.

    Wie gut das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß.
    Noch schnell etwas Knete abfassen, bevor der Saftladen zusammenkracht.

    Energiegipfel: Ordnungsrahmen bis zum Sommer..

    Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen des Energiegipfels. Bis zum Sommer wolle man einen Ordnungsrahmen aufstellen, in dem sich die erneuerbaren Energien gut entwickeln könnten. Einig war man sich nach Angaben Kretschmanns, dass es um die Gewährleistung der Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltfreundlichkeit der Stromversorgung gehe.

    Meinungsverschiedenheiten gab es allerdings über die Umsetzung der Ökostrom-Ausbauziele, ohne dass es zu Verwerfungen bei der Preisentwicklung oder der Netzstabilität komme. Letztendlich habe man sich aber darauf geeinigt, dass es nicht so genau auf konkrete Zahlen des Ausbaus ankomme, sondern darauf, die richtigen Instrumente zu haben, um den Ausbau zügig zu entwickeln, ohne die Netzstabilität zu gefährden und eine Preisexplosion zu riskieren, so Kretschmann.

    http://www.zfk.de/

    Dat grüne Virus hat dieses Land vollständig im Griff….Widerstand ist zwecklos, jeder wird assimiliert.
    Der Bürger bejubelt seine eigene Ausbeutung……es lockt ja da etwas Rendite….und wo Gewinne ins Haus stehen, setzt dat Gehirn vor lauter Gier aus.
    Ick hab keene Lust mehr….
    H.E.

  389. @ Tritium #387

    “… dass G. W. Bush kein sinistrer Agent, sondern tatsächlich nur ein simpler Amerikaner ist, der recht naiv und provinziell (wie sehr viele Amerikaner, die nur wenig über die Welt ausserhalb der eigenen Staatsgrenzen wissen) an das Gute im Menschen, an Gott und an den American Way of Life und die Demokratie glaubte …”

    Danke für das beste pro Vernunft, G.W.Busch und USA Plädoyer seit langem.

  390. @Onkel Heinz #388

    …..so so, Madam Puttrich versucht sich also als Weltmeisterin im Turmspringen (ins wasserlose Becken)….. nee Quatsch, springen soll’n ja die Anderen.

    Vor drei Jahren waren von ihr noch diese Töne zu hören:

    Wir wollen einen ideologiefreien, technologieoffenen und marktorientierten Energiemix, der alle Nutzungspfade umfasst, ohne eine Mehrfachbelastung zu schaffen.

  391. Tritium,

    ich habe doch nicht behauptet, dass Saddam kein Verbrecher ist. In Potsdam saßen doch auch Verbrecher und richteten über den anderen Verbrecher.

    Darf ich einen Krieg mit einer Lüge beginnen?

    Obama ist auch nicht besser, darf er nach dem Patriot Act ihm unbekannte Menschen töten per Hellfire?

    In irgendeiner Talkshow berichtete ein Linker, dass am Vortag 7 afganische Frauen beim Holzsammeln als Taliban getötet wurden. Sie waren auch gerade in einem deutschen Projekt beschäftigt, in dieser Runde störte es niemanden, den Linken auch nicht wirklich.Schönes Beispiel, wie political correctness wirkt. Ich nenne das Völkermord oder Massenmord.

    Die Buschfamilie hat ihr Vermögen aus Geschäften mit den Nazis. In Wiki steht, dass Prescott Busch mit 1,5 Mio. entschädigt wurde , als sein Konto für Thyssen 1943 aufgelöst wurde.

    Skull&Bones ist keine VT. Frau Iserbyt , Charlotte sagte , Sutton hat die Verflechtung der Wallstreet mit den Nazis beschrieben aus US Archiven. Hier ist sein Buch in deutsch:

    Sutton, A: Wall Street und der Aufstieg Hitlers
    Wolfgang Eggert -- Der verratene Widerstand

    Russland & Deutschland -- Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew

  392. Ach Menno….könnt ihr dat nich in der Plauderecke ausdiskutieren?

    @Timmi
    Tja, das giftgrüne Virus hat sich selbst ins schwärzeste Gehirn gefressen…..wo fette Knete abzufassen ist, wird auch die CDU/CSU schwach….

    Seehofer will Energiewende beschleunigen…

    Der CSU-Chef sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag): „Die vereinbarten Termine sind Termine, die auch unterboten werden können.“ Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, bis 2020 einen Ökostrom-Anteil von 35 Prozent zu erreichen. Seehofer sagte: „Wir sollten jeden Tag darauf achten, dass wir auch noch schneller sind, als das jetzt von Bundesregierung angestrebt wird….

    Tja, und wie dat am Ende aussieht…………sehen wir dann hier.

    SüdWestStrom kauft Onshore-Windpark in Suckow

    SüdWestStrom lässt in Suckow einen der größten kommunal finanzierten Onshore-Windparks errichten.
    Für den Kauf des 32,5 MW-Onshore-Windparks im mecklenburgischen
    Suckow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) haben sich 13 Stadtwerke,
    eine Bürgergenossenschaft und sechs private Investoren entschieden, der Süd-
    WestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG (SüdWestStrom) beizutreten und
    damit Anteile am Windpark zu erwerben. Das Projekt ist der erste von SüdWestStrom erworbene Onshore-Windpark und wird seit Juli 2012 schlüsselfertig errichtet. Als Interims-Geschäftsführerin der Beteiligungsgesellschaft wurde Bettina Morlok bestellt. (ad)

    Südweststrom……..
    30 Stadtwerke aus Baden-Württemberg und Bayern gründeten im Jahr 1999 die Stadtwerke-Kooperation Südwestdeutsche Stromhandels GmbH. Im Zuge der Liberalisierung des Energiemarktes wollten sich Stadtwerke durch Kooperationen für den Wettbewerb rüsten. Inzwischen zählt die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH mehr als 55 Gesellschafter bundesweit.

    Immer rin mit der Vogelschredder in die Ostgebiete….is ja eh kaum noch jemand da, der sich wehren könnte…….nun jut, ick darf dafür zwar regional höhere Durchleitungsgebühren löhnen, aber wen juckt dat schon.

    Janz ehrlich mein Freund………ich habs satt, es kotzt mich nur noch an……Lügen wo man auch hinschaut, Visionen bis der Notarzt kommt, Betrug auf ganzer Linie, an manchen Tagen mag ich keine Nachrichten mehr lesen.

    Onkel Heinz……..mögen nie MEINE Visionen eintreten

  393. Keine Angst, Heinz, ich gedenke diese absurden VTs überhaupt nicht weiter zu diskutieren.

  394. @Tritium
    Mein Dank wird Dir ewig hinterherschleichen……
    MfG
    H.E.

  395. oh gott ich war gerade beim Arzt und habe den Spiegel vom 31.10. gelesen über mehrere Seiten 100 Fragen und Antworten zu “erneuerbaren Energien” …………… Frage mich wer die Antworten geschrieben hat, da oft Greenpiss erwähnt wird denke ich mal es war aus dieser Richtung.

  396. stern ich meinte stern

  397. @ Tritium 342

    Was meinen Sie mit Troll-Taktik, ist das etwas von WoW?
    Sie verstehen wohl nicht was man machen kann wenn man ca. 1 Millionen E-Autos am Stromnezt hat, man kann sie als Speicher für Strom nutzen um Spitzeneinspeisungen auszugleichen, wenn man das Intilligent anstellt. Und es wird z.b. mit der Redox-Flow-Akku als spreicher genutzen um den Strombedarf von zu decken fürs ganze jahr. Die Firma Younicos baut Speicher die für PV-Anlagen wie es in der Clemmens Tribel in der TV-Doku ” Leben mit der Energiewende” erzählt.
    Ich habe nie daran gedacht Li-Akkus für Speicher im sehr großen Maßstab.
    Es wäre schön wenn sie ein paar argumente liefern könnten.

    @ Onkel Heinz 343

    Nachts scheint die Sonne ob wir es wollen oder nicht, daran können wir nichs ändern, jedoch sehen wir sie Nachts normaler weise nicht.
    Das Nachts strom von PV-Anlagen eingespeist wird habe ich hier auf dieser Seite gefunden.

    @ W.Rassbach 344

    Es gibt große stromspeicher wie z.b. einer japanischem Windkraftwerk verwendet wird, 10MW und das 10 Stunden lang. Hier der Link http://www.chemie.de/lexikon/Redox-Flow-Zelle.html
    Es gibt bessere Akkus als die standart Li-Akkus, es gibt Litihium-Metall-Polymer-Akku.

    @ Gehard Straten 345

    Die Technik für Stromspeicher ist schond da, man muss nur noch günstiger machen. Deswegen ist ein Speichergesetz in vorbereitung um diese Technologie zu fördern. Das kommt auch zur sprache in dieser Doku.
    Damit kann einiges schon erreichen.
    Die Energieversorgung wird mit den EE dezentraliesiert und am meisten von Privatpersonen finanziert. Sie haben mit 40% den größten Anteil. Der Rest wird einiergermaßen gleichmäßig auf die übrigen beteiligten verteil. Hier der Link http://www.unendlich-viel-energie.de/de/panorama/detailansicht/article/251/eigentumsverteilung-an-erneuerbaren-energien-anlagen-2010.html
    Die EE sind umweltverträglicher als die Konventionellen! Hier ein link dazu http://www.erneuerbare-energien.de/files/erneuerbare_energien/downloads/application/pdf/ee_kosten_stromerzeugung.pdf
    Windgas hört sich interessant an jedoch ist der Wirkungsgrad nicht besonders hoch.

    @ michael m. 383

    Sie bezogen sich bei dem beinnahe Blackout ob er sich in die Studien einbezogen wurde bei den Kosten für stromausffälle, und es war im Raum die Spekulationen zu Kosten zu Stromausfällen durch EE. Wenn Sie dieser Ansicht nicht teileten, dann entschuldige ich mich für meinen Vorwurf und ziehe in zurück.

  398. @Tritium #387

    1. Dass Saddam Hussein einer der grössten Massenmörder des 20. Jahrhunderts war. Rund 1 Million Menschenleben ohne die Kriegsopfer gehen auf sein Konto.

    Das mag sein und ist schlimm genug, aber ist kein casus belli. Wenn “der Westen” oder werauchimmer Krieg gegen alle Diktatoren der Erde führen wollte, die ihr eigenes Volk schinden, gäb’s noch eine ganze Latte von Kriegen zu führen. Es gilt aber international eben nicht als casus belli, dass ein Land ein ekliges Regime hat.

    Das war auch nicht der ursprüngliche casus belli, den die Amis vorgebracht hatten, sondern eine angebliche Verbindung des Irak mit den Anschlägen vom 11. September. Also die gleiche Begründung wie bei der Invasion Afghanistans, wo immerhin die NATO erstmals den Bündnisfall ausgerufen hatte.

    Nach meinem beschränkten Urteilsvermögen stimmte das bei Afghanistan, was die Invasion nach gängiger Auffassung legitimiert, aber beim Irak absolut nicht, so fies das Regime auch sonst gewesen sein mag. Und das konnte man auch 2003 schon wissen.

  399. @Tim #382
    … was leider unterstreicht, dass die Piraten kein eigenes Profil haben, sondern die “etablierten” Parteien mehr oder weniger nachäffen — mit leicht anderen Schattierungen. Eine zusätzliche Flöte unter den anderen Blockflöten. Traurig, traurig.

  400. @Tritium #387
    DANKE Tritium. Absolute Zustimmung !!!!! (Anzahl Ausrufezeichen gegen unendlich :) )
    Gut zu lesen, dass man mit der eigenen Auffassung nicht allein ist.

  401. @Artur:
    Wie blöd muss man denn eigentlich sein, um zu glauben, man könne mit einem Akku im E-Auto gleichzeitig fahren, also Strom verbrauchen, und Strom für die Rückspeisung ins Netz speichern?
    Das ist mit Abstand das dämlichste, was ich seit langem gehört habe.
    Passt allerdings leider zu Ihren sonstigen Ergüssen.

    Darf ich Sie nochmals darum bitten, uns mit ihrem wirren Geschwafel zu verschonen? Das hier ist nämlich keine Therapiegruppe sondern ein ernsthaftes Forum.

  402. @Heinz #392

    Ach Menno….könnt ihr dat nich in der Plauderecke ausdiskutieren?

    Hast ja recht Heinz !!!

    Icke bin ja schon in der Diskussion mit W.Rassbach vom Thema völlig abgewichen. Tut mir voll leid. Aber auf Tritiums Super-Posting musste ich einfach hier antworten. Der Junge wird mir immer sympathischer.
    :-p

  403. @Andreas #396
    Ihhh …. sowas liest du? ;-)

  404. @C-O #399

    Eine zusätzliche Flöte unter den anderen Blockflöten. Traurig, traurig.

    ….na ja, dann wohl eher: Eine zusätzliche TRÖTE unter den Blockflöten….. klingt zusätzlich noch scheiße.

  405. @Arthur #397

    Das Nachts strom von PV-Anlagen eingespeist wird habe ich hier auf dieser Seite gefunden.

    Ja, nur die Absurdität dessen hast du nicht verstanden.

    Die Technik für Stromspeicher ist schond da, man muss nur noch günstiger machen.

    Was ist das für ein Unsinn? Bis zum heutigen Tag existiert keine Technologie, die auch nur annähernd dazu in der Lage wäre, in dem für Deutschland benötigten gewaltigen Umfang die durch PV und WK stochastisch eingespeiste Energie puffern zu können. Nimm diesen Fakt endlich zur Kenntnis. Deine naiven und irrealen Strom-Verteilungs-Illusionen sind reiner Weihnachtsmann-Glauben. Geh woanders spielen.

    Und zum Thema Blackout: ob es dazu kommt, wird nicht an der Börse entschieden, sondern im Netz. Zu einem Blackout kommt es, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt zu wenig oder zuviel Strom im Netz ist. Und nicht durch irgendwelches Börsengeschehen. Also lass dein lächerliches Börsen-Gequatsche.

    Hier kannst du es SEHEN, wie Sekunde um Sekunde das Netz im Gleichgewicht gehalten wird — egal was an der Börse geschieht. Egal deshalb, weil es zu diesem Gleichgewicht gibt es keine Alternative. Ob das in deine zugenagelte Matschbirne passt, nach all dem abgekupferten Stuss, den du hier verbreitest, wage ich zu bezweifeln.

  406. @C-O
    Keine Bange……ich bin hier niemanden böse……!!!!——bis unendlich.
    Olle Rassbach is ja kein Schlechter….nur sollte er seine Thesen in der Plauderecke los werden….und naja, Tritium ist ein verdammt cooler Typ, den ich kaum das Wasser reichen kann…wenn er denn Wasser trinkt.

    Unser Kleener is wieder lustitsch….der sieht sogar des Nächtens die unsichtbare Sonne scheinen, *grins*
    Ick hab gesucht..mit Infrarotkamera…mit Nachtsichtgerät…..keine Sonne zu finden in der Nacht.
    Aber ich kenne ne elektronische Schaltung, mittels ich bösen Atomstrom in Gleichspannung umwandeln kann und dann rückwärts in die Solaranlage auch Nachts Dunkelströmlinge erzeugen kann.
    Ick bin Techniker und nix is unmöglich.
    4 Tage braucht der Lüdde um Antworten zu finden….sein Papa muss echt in Zeitnot sein oder auch keine Ahnung haben…….Lieber Gott, schick endlich Profis, Onkel Heinz langweilt sich.
    H.E.

  407. @ Tritium

    Wie kurzsichtig muss man sein damit das man einfach so auf , völlig aus der Luft gegriffen annimmt das man E-Autos während der Fahrt am Netz angeschlossen haben kann. Wo habe ich da was geschrieben

    man könne mit einem Akku im E-Auto gleichzeitig fahren, also Strom verbrauchen, und Strom für die Rückspeisung ins Netz speichern?

    Wenn man genug variable Verbraucher am Netz angeschlossen hat, wie z.b. E-Autos, die während dessen nicht fahren sondern in der Garage oder auf dem Firmengelände eine Ladestation steht und die in SmartGrid einbezieht, kann man die Einspeisung von EE besser regeln!

    Erst lesen dann schreiben.

    @ C-O

    Bauen sie genug Speicher dann kann man die Energie die notwendig ist auch für Deutschland Puffern. Wenn man für jedes PV-Anlage und Windkraftwerk einen Stromspeicher baut wie im beispiel bei dem Japanischem Windkraftwerk ist das auf jeden Fall möglich. Natürlich wird das nicht über Nacht gebaut, und es wird bestimmt seine Zeit brauchen bis man genug ausgebaut hat, man baut ja an den EE auch schon über einen Dekade.
    Mit den bald in Kraft tretenden Speichergesetz wird sich der Ausbau beschleunigen und seinen Beitrag zu Energiewende beitragen.
    Mit ihrer veralteten Denkweise das nichts möglich ist, ist Deutschland nicht zu dem Industriestaat geworden der er ist. Denn Menschen wie sie die alles bei alten haben wollen und nicht mit der Zeit gehen, werden mit der Zeit “gehen”!

    Bezüglich des beinahe Blackouts, nach Ihnen hat wohl keiner der von mir beschuldigten Stromhändler die an der Strombörse arbeiten einfluss auf das Stromnetz. Wieso werden sie werden sie dann beschuldigt, wer war denn dann am Beinahe Blackout schuld, vielleicht der Weihnachtsmann?

    Sie sind nur einem zu nützlich wie ich sehen, zu dem gleichen nutzen wie man C-O ( Kohlenstoffmonooxid ) verwenden kann beim Menschen.

  408. @Artur
    Du hast uns ja nun lange genug Dein technisches Unwissen vorgeführt….aber……..musst Du uns unbedingt beweisen das unser Bildungssystem inzwischen schon derart Scheiße geworden ist?
    Die Solareinspeisung in der Nacht geht bis ungefähr 1 MW….am Tage logger bis zu 20.000 MW….dat ist ein Faktor von 20.000 : 1, praktisch vernachlässigbar.
    Akkus/Speicher….Schätzungen diverser Institute gehen von 10 bis 85 TWh aus……mal für die Kleinen hier….10.000.000 MWh bis 85.000.000 MWh….na wat denkst Du denn, wat die paar E-Karren da ausrichten können?
    So, mal ne Hausaufgabe für unseren Grundschul-Neuling……wie viel Material brauch ich, um die Akkus Deiner Wahl in der benötigten Größenordnung in Deutschland in die Gegend zu pappen?
    2. Aufgabe….was wird das schon alleine an Materialkosten kosten?
    Sorry…ick hoffe Deinen Papa jetzt nicht intellektuell überfordert zu haben……denn Du kriegst dat alleene nie raus.

    Onkel Heinz…..wo bleibt das Mana

  409. @artur #397

    Die EE sind umweltverträglicher als die Konventionellen! Hier ein link dazu http://www.erneuerbare-energien.de/files/erneuerbare_energien/downloads/application/pdf/ee_kosten_stromerzeugung.pdf

    Auf Seite 37 ihres Links in Tabelle 3.2 kann man sehr deutlich die Qualität dieser Publikation sehen. Es werden 70 Euro pro Tonne Co2 an externen Kosten angesetzt. Dieser Wert ist völlig fiktiv. Unter Ökonomen ist es völlig umstritten, wie hoch die Kosten eines eventuellen Klimawandels sein könnten. Ich schätze mal, dass sie Anhänger des Weltklimarates sind aber unter denen, die das nicht sind, ist es auch völlig umstritten, was CO2 zum Klimawandel beiträgt. Kurz gesagt, so ein Wert ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht ernstzunehmen. Dann haben alle NIEs keine Auswirkungen auf die Ökosysteme, auch Laufwasserkraftwerke nicht. Wie blöd ist das denn, muss ich mich da unwillkürlich Fragen. Dann habe ich da noch Ernteverluste, vermissen aber die Erntezuwächse durch CO2 und andere düngenden Effekte der fossilen Kraftwerke.
    Das zieht sich durch das ganze Papier. Das ist postnormale Wissenschaft vom feinsten. Da muss man suchen, bis man mal was findet, dass halbwegs abgesichert ist.

  410. #403 @C-O

    ich hatte ansonsten zur Auswahl:

    “Adel heute” , “Neue Post” , “Frau im Spiegel” usw. und eine Autobild Beilage “Grüne Mobilität”, die Autobild hatte ein anderer, da war nur der Stern übrig ….. und grüne Mobilität…siehe paar posts drüber

  411. #410. Andreas Baumann

    “Adel heute” , “Neue Post” , “Frau im Spiegel” usw. und eine Autobild Beilage “Grüne Mobilität”, die Autobild hatte ein anderer, da war nur der Stern übrig ….. und grüne Mobilität…siehe paar posts drüber

    moin Andreas,

    das ist die typische Literatur des Teutschen Untertanen heute. Und aus dieser Literatur speist wahrscheinlich Trollo Artur auch sein Wissen. Wissen natürlich in Anführungszeichen gesetzt :-)

    Einen schönen Tag noch wünscht der momentan und baw. wenig Zeit habende
    karl.s

  412. # 407:
    Artur-Kindchen, jetzt habe ich dich schon mit der Nase drauf gestoßen, wo dein grundlegener Fehler ist und du kapierst es immer noch nicht?
    Ja, man kann nur die E-Mobile als Speicher verwenden, die stehen! Und wenn die Akkus dann voll sind, dann müssen die stehen bleiben, bis der Strom benötigt wird! Denn sobald man damit fährt, ist das Ding kein Speicher mehr, denn der Strom wird verbraucht und ist weg.
    Wenn man damit aber nicht fahren darf, ist es auch kein E-Mobil mehr, richtig? Wozu also soll dann die Karrosserie und die Räder und der Motor gut sein? Wäre es denn nicht selbst für dein Erbsenhirn logischer, wenn man die weg liesse und nur die Batterie anschliesst?

    Na, offenbar nicht.
    Wenn man nur den Intellekt eines Zehnjährigen hat, ist das wohl zuviel verlangt.
    Bitte, Artur, ich sag’s dir noch mal: Hier reden Erwachsene! Die finden es nicht lustig, wenn dumme Kinder ständig dazwischen plärren und auch noch erwarten, dass ihr Unfug ernst genommen wird und alle sich um sie und ihr Geplapper kümmern sollen.
    Geh spielen, Artur. Draussen! Und mach die Tür hinter dir zu!

  413. @ Tritium #412

    Bitte, Artur, ich sag’s dir noch mal: Hier reden Erwachsene! Die finden es nicht lustig, wenn dumme Kinder ständig dazwischen plärren und auch noch erwarten, dass ihr Unfug ernst genommen wird und alle sich um sie und ihr Geplapper kümmern sollen.
    Geh spielen, Artur. Draussen! Und mach die Tür hinter dir zu!

    Es funktioniert auch ihn einfach zu ignorieren, ich versteh nicht was daran so schwierig für einige ist.

  414. @Tritium #412

    Wenn man damit aber nicht fahren darf, ist es auch kein E-Mobil mehr, richtig?

    …. hi hi, das innovative Speicherkonzept: Die E-Immobilie!….. Brüll !!!

  415. Artur,

    @ W.Rassbach 344

    Es gibt große stromspeicher wie z.b. einer japanischem Windkraftwerk verwendet wird, 10MW und das 10 Stunden lang. Hier der Link http://www.chemie.de/lexikon/Redox-Flow-Zelle.html
    Es gibt bessere Akkus als die standart Li-Akkus, es gibt Litihium-Metall-Polymer-Akku.

    ich glaube, wir haben ein einfaches mathematisches Problem, Bärbel Höhn, die Mathematikerin scheint das gleiche Problem zu haben.

    Deutschland verbraucht pro Jahr:
    600 000 000 000 000 Wh
    600 000 000 000 KWh
    600 000 000 MWh
    600 000 GWh
    600 TWh
    (alles gleich)
    Deutschland verbraucht pro Tag:(geteilt durch 365 Tage)
    1,643 TWh
    1 643 000 000 000 Wh
    1 643 000 000 KWh
    1 643 000 MWh
    Dein 10 MW Speicher gibt in 10h 100 MWh ab.
    Du brauchst für 10h 16 430 dieser Spaßdinger.
    Für 24h (=ein Tag und wird sich nicht ändern) brauchst du 39 432 dieser Dinger.
    Wenn der Wind mal ganz gemein ist und 100 Tage nicht weht, brauchst du 3 943 200 dieser Dinger, rund 4 Mio.

    Zur Verfeinerung kannst du nun noch den Flächenberbrauch, Materialverbrauch, die Weltjahresproduktionen der Rohstoffe ergoogeln und dann mal Vorstellen, wie Scheiße Deutschland dann aussieht, dazu kommt, dass wir dann bankrott sind ;-)

    Bärbel denkt ähnlich, sie will nur in Norge anrufen und die absolut grünen Wasserspeicher bestellen.
    Rechnen ;-)

    Goldisthal hat 1 GW Turbine. 1m Mrd. m^3 Wasser im Speicher ermöglichen einen 8 h Betrib und heraus kommen :
    8 GWh
    8 000 MWh
    8 000 000 KWh
    (wieder alles gleich)
    Jetzt wieder rechnen:
    pro Tag verbraucht D 1,643 Mio. MWh, geteilt durch 8000 MWH= 205 mal Goldisthal und Deutschland hat für genau 8 h Strom.
    Da aber der Tag auch in Deutschland nachwievor 24h hat, brauchen wir an einem Tag 615 mal Goldisthal.
    In zehn Tagen sind es dann noch mehr ;-)
    In 100 Tagen noch mehr……

    Bleiben wir aber bei einem Tag, wir müssten täglich etwa den Bodensee auf die Zugspitze pumpen, die Norweger natürlich auch, wir könnten auch für 1,5 Jahre den Rhein anhalten und mit dem Wasser die noch zu bauenden oberen Speicherbecken befüllen.
    Ich befürchte, es wird schon am Beton fehlen. Wir würden aber die alte chinesische Mauer toppen Und Norwegen würde nicht wieder zu erkennen sein, es würde aussehen wie eine bombastische Wikingerburg, wenn man auf die vielen Staumauern noch Zinnen setzt.
    Ansonsten reichen ihre zahlreichen Seen über den Klippen für den Eigenverbrauch von 140 TWH. Dazu nehmen die Norges ein bißchen Windstrom von den durchgeknalten Dänen und liefern im Sommer ein bißchen zurück Im Winter heizen sie selbst damit.

    Bärbelsche hat also nur Propaganda betrieben, entweder sie lügt oder sie glaubt den Unsinn, ohne mal einen Taschenrechner in die Hand zu nehmen.

    Wenn die Norges 615 mal Goldisthal für uns vorhalten, für einen Tag, bedeutet das 615 mal 12 Mio.m^3 Wasser.
    Also 7,3 km^3 Wasser, in zehn Tagen wäre Norwegen leergelaufen und sie müssten frieren.

    Eine Eigenart eines PSW ist, dass das Wasser, wenn es denn ins untere Speicherbecken gelaufen ist, ca. mit dem 1,2 fachen Strombedarf wieder hoch gepumpt werden muß.
    Ergo würden wir nichts einsparen, wir hätten mehr als den doppelten Stromverbrauch.

    Artur, es ist ein Teufelskreis, besser man kann nicht nachrechnen, dann lebt man friedlich und muß nur dem Bärbelsche vertrauen.
    Ich vermute, sie arbeitet heimlich für die Henry Morgenthau Siftung ;-)

  416. Hallo Herr Rannseyer,

    Danke für das beste pro Vernunft, G.W.Busch und USA Plädoyer seit langem

    Was nun, weiß er es oder weiß er es nicht ?

    Ich tippe, er weiß es. Sein Großvater Prescott konnte gut mit Hlalmar Schacht und wurde stinkreich.

    Das kolportierte Märchen, die Amis wissen nichtmal, dass der WKII zu Ende ist, trifft garantiert nicht so zu. Da kein Friedensvertrag geschlossen ist, ist er formell natürlich nicht zu Ende. Die SHAEF Gesetze gelten noch lt. Überleitungsvertrag?
    Heinz,
    ich weiß gehört in die Plauderecke ;-)

  417. @ Onkel Heinz

    Bezog sich die die Solareinspeisung in der Nacht von dem 50Hertz-Netzgebiet auf ganz Deutschland?
    Ich habe mit den E-Autos nur gemeint das man die Spitzenlasteinspeisung von EE besser abfangen kann und so zur Netzstabilität beitragen und nicht das man den Strom dann später dort wieder in Nezt einspeist.
    Wie groß insgesammt die Stromspeicher sein müssten kann ich dir nicht sagen aber ich denke das auch sehr viel sein wird. Die Materialkosten sind bestimmt astronomisch hoch, aber auf jahre verteilt vielleicht nicht arg so viel. Da mit sinkenden Solarvergütung und steigenden Strompreisen wird sich die Rentabilität von Stromspeichern verbessern.
    Stromspeicher sind im Trend. hier ein Link dazu http://www.iwr.de/news.php?id=21321

    @ Gerhard Straten

    Und was sagen sie zu den Gesundheitsschäden durch Konventionelle Kraftwerke?
    Wie weit stimmten Sie diesem Punkt überein?
    Wie reaalistisch die 70€/Tonne CO2 ist, ist für mich schwer zu sagen. Was halten Sie den für einen realen Wert?

    @ Tritium

    Natürlich wenn die E-Autos fahren sind in dem Moment nicht mehr als Speicher zu sehen, jedoch wenn es wieder am Netz ist dann kann man das E-Autos als Speicher sehen. Generell stehen Autos im Durschnitt den größeren teil des Tags nur herum oder nicht?

    Wenn die Argumente ausgehen kommt wie üblich die Diffamierung, jedoch wurden bis jetzt mir keine Gegenargumente mit Beleg geliefert bezüglich

    -- Wer ist für den beinahen Blackout im letzten Winter verantwortlich, wenn nicht die Stromhändler.
    -- Hohe Subventionen in Konventionellen Kraftwerken
    -- Preisverfall des Strompreise an der Strombörse durch EE. Hier ein link zum Vergleich wie der Strompreis für Frankreich http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/10/47117/
    -- Technologie mit Stromspeicher ist vorhanden
    -- Es gibt auch große Stromspeicher, siehe beispiel für Japansiche Windkraftwerk. Es ist vielleicht nicht Ultra groß, aber größer als einige hier erwartet hätten.
    -- Stromautarke Gebäude
    -- Netzparität für Privatpersonen und Unternehmen
    -- Kein Netztausbau für einige Selbstversorger
    -- größere Wertschöpfung in der Kommune durch EE
    -- durschnittliche solare Volllaststunden in Deutschland
    -- Einsparung von fossilen Energieträgern
    -- Ein dezentralisierung der Energieversorgung
    -- Nicht tragbare Versicherungskosten von KKW
    -- Nach Bedarf Strom einspeisen mit Stromspeichern
    -- Zuverlässiges Stromnetz in Deutschland im Europäischen Vergleich
    -- zum Teil steigende EEG-Umlage durch Befreiung von Unternehemen von der EEG-Umlage
    -- steigende Kosten bei der Erzeugung, Transport und Vertrieb bei fossiler Energieerzeugung

    @ W.Rassbach

    Wie groß die Speicher groß sein müssten, müsste man aufwendig Simulieren, jedoch wie Onkel Heinz gesagt hat, wird nach schätzungen von Instituten von 10 TWh bis 85 TWh ca. gebraucht ;-)
    Das sind immer noch sehr viel, das steht außer Frage und man wird das glaube ich nicht in der nächsten Dekade schaffen. Aber vielleicht schaft man eine Teil zu bauen mit dem komenden Speichergesetz

  418. Hallo,

    ein E-Mobil bleibt immer ein E-Mobil, ob man es nun fährt oder nicht.
    Es bleibt auch immer ein Verbraucher und wird nie zum Speicher.
    Man muss auch für die zig Millionen E-Mobile dann die Kraftwerksleistung vorhalten-- Warum?
    Ich fahre gerade wenns schneit und regnet und mieses November Wetter herrscht gerne zum Einkaufen und zur Arbeit.

    Gruss
    Steinzeit

  419. Moin,

    noch ne lustige Rechnung:
    Der Tesla Roadster hat eine 58kWh Batterie (58 x 10^3) Wh.
    Speicherbedarf Deutschland min. 10TWh (10 x 10^12) Wh (siehe oben).
    ergibt 172 Millionen E-Immobilien als Speicher.

    Eigentlich einfach nur lächerlich solche Ideen.

    Grüße,
    dieter

  420. - Preisverfall des Strompreise an der Strombörse durch EE.

    Wurde hier im Blog schon mehr als einmal beantwortet.
    Kurz Fassung:
    a) Börsenpreise waren deutlich geringer und sind trotz EE gestiegen
    b) bezieht sich sowieso nur auf den Spotmarket (nur ca. 20%)
    c) umsogünstiger der Preis an der Börse, umso stärker ist die diskrepanz zwischen Preis kWh und Vergütung nach EEG resultat Umlagensteigerung

    - Technologie mit Stromspeicher ist vorhanden

    Die war auch schon in WKII vorhanden.

    - durschnittliche solare Volllaststunden in Deutschland

    ca. 900h/a hier ein Link dem du blind vertraust
    http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik#Tats.C3.A4chliche_Einspeisung_in_Deutschland

    -Einsparung von fossilen Energieträgern

    Auch schon mehr als einmal beantwortet worden hier im Blog
    z:B: HIER : http://www.science-skeptical.de/blog/die-energiewende-ist-bereits-gescheitert/007693/

    eigentlich ist hier schon alles beantwortet worden, lies doch einfach und lass dich nicht füttern

  421. Tja, Dieter, natürlich ist das lächerlich.

    Nur, Arturchen leidet an einer recht weitverbreiteten Behinderung, nämlich mathematischem Analphabetismus.
    W. Rassbach hat das ja auch in # 415 ganz richtig erkannt und sogar zu kurieren versucht, aber wie man sieht, begreift Artur nicht mal DASS er behindert ist. Der reagiert wie ein Blinder, dem man was von Farben erzählt.
    Das sind die Leute, für die 100 Millionen mehr sind als 1 Milliarde und die glauben, es sei unglaublich gefährlich, wenn von einer giftigen Substanz 20.000 Picogramm im Liter enthalten sind.
    Sein hohles Geschwafel, mit dem er sich um die simpelste Rechnung oder auch nur den Vergleich von Größenordnungen drückt, erinnert mit gutem Grund an den Einfallsreichtum der literaten Analphabeten, die tausend Ausreden und Sprüche haben, um zu verbergen, dass sie nicht lesen und schreiben können (‘Brille vergessen’ usw.).

    Übrigens musst davon ausgehen, dass die Hälfte der Teslas ohnehin eine gefüllte Batterie haben, die können ja nicht alle leer sein, wenn zufällig mal der Wind auffrischt, musst also noch mit 2 multiplizieren. Und wohlgemerkt: Die dürfen alle nicht fahren, sonst ist ja bei der nächsten Flaute nix mehr da.
    Im Grunde genommen brauchts also nicht mal Mathematik, sondern nur einfache Logik, nämlich, dass man das Huhn nicht schlachten darf, wenn man Eier will. Aber die ist einfach nicht da und das kann einen manchmal wirklich fassungslos machen.
    Doch solche Leutchen, das ist die Gefolgschaft der Öko-Demagogen und die werden in den Schulen regelrecht gezüchtet, siehe PISA!

    Übrigens, die PISA-Tests zielen genau auf diese logisch-kognitiven Fähigkeiten, aus gutem Grund, denn genau das ist es, was wahre Intelligenz ausmacht. Diese Intelligenz kann man fördern, die ist nicht nur angeboren, aber wir ziehen es ja vor, in der Schule statt dessen Grünlichtbestrahlungen auf den Stundenplan zu setzen. Wenn ich die derzeitigen naturwissenschaftlichen Schulbücher anschaue (Ich bin auch Ausbilder für Laboranten), dann sehe ich da mehr Ideologie als Chemie. Die Kollegen an der Uni jammern übrigens auch, dass sie das erste Semester inzwischen dazu brauchen, erst mal den Schulstoff einigermassen einzupauken, weil der einfach nicht mehr mitgebracht wird.

  422. @Arthur #407
    Oje oje. Glücklicherweise hat W.Rassbach dir in #415 schon vorgerechnet, wie bodenlos naiv deine Vorstellungen zu Speichermöglichkeiten für Deutschlands Energiebedarf sind. Dann muss ich das nicht mehr machen.

    Vielleicht noch dies zum Pumpspeicherwerk Goldisthal, um dir den realitätsfernen Wahnsinn deiner nachgeplapperten Speicherfantasien noch deutlicher zu machen. Dieses PSW müssten wir über 615 mal bauen, damit Deutschland nur einen Tag lang Strom speichern könnte.

    Die Kosten als Überschlagsrechnung: Goldisthal x 615 = 623 Mio. x 615 = ca. 383 Milliarden Euro.

    Die Bauzeit (ohne Planungsphase) als Überschlagsrechnung: 6 Jahre x 615 = 3690 Jahre Bauzeit. Angenommen es würden ZEHN solche PSW gleichzeitig gebaut, dann würde es immer noch 369 Jahre dauern, bis alle PSW fertig wären.

    Wenn schon einfachste Mathematik eine Grössenordnung erkennen lässt, die jenseits von Gut und Böse liegt, was meinst du mit “Simulationen” daran noch ändern zu können, du Einfaltspinsel?

    So, und dabei habe ich auch noch das Allerwichtigste überschlagen: Es gibt geologisch überhaupt nicht genügend Standorte in Deutschland, die den Bau solch eines grossen PSW zulassen. Egal wieviel Geld, Arbeitskräfte und Zeit eingesetzt werden würde.

    Was willst du da noch simulieren, du Simulant?

    Hast du wenigstens begriffen, dass deine Vorstellung zum Stromspeichern in Auto-Batterien aus E-Mobilen E-Immobilien machen? Was du dazu in #417 weiterspinnst, spricht dagegen.

  423. @Arthur #417

    Wer ist für den beinahen Blackout im letzten Winter verantwortlich, wenn nicht die Stromhändler.

    Ganz einfach: Fehlender Strom.

    Warum fehlte Strom? PV und WK lieferten nicht genug, die vorhandenen konventionelle (grundlastfähige) Kraftwerke konnten dies nicht mehr völlig ausgleichen. Warum? Weil die Merkelsche Bundesregierung die Abschaltung deutscher KKW zwangsweise verfügt hat. Daran kann kein Stromhändler etwas ändern.

    Die Stromhändler können nur das handeln, was da ist. Auch das Handeln virtueller Strompakete an der Börse nutzt nichts. Das Stromverbundnetz wird nur durch REAL VORHANDENEN Strom am Laufen gehalten.

  424. @Artur

    - Technologie mit Stromspeicher ist vorhanden
    -- Es gibt auch große Stromspeicher, siehe beispiel für Japansiche Windkraftwerk. Es ist vielleicht nicht Ultra groß, aber größer als einige hier erwartet hätten.

    Ick könnte auch nächstes Jahr meinen Sommerurlaub auf dem Mond verbringen, die Technologien sind ja prinzipiell vorhanden, gelle.
    Tja mein Kleener, ick führ hier mal ein neues Wort ein, dat Du Dir mal von Deinen Papa erklären lassen kannst…….Energiedichte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator
    Derzeit bei real existierenden Akkutypen zwischen 30 -220 Wh/Kg……….Deine Redox-Flow gammelt immer noch bei 40Wh/kG rum, also eher nicht so der Bringer.
    Experimental/Laborakkus bringen es schon auf 1100Wh/Kg…….ham aber wohl noch so einige Probleme…..und Dein Kolibri……ist bis jetzt noch nicht wirklich als echte Dokumentation zu finden, nur die Aussagen und so-genannten Test´s der bewussten Autofirma.

    Ick nehme mal glatt 50 TWh Speicherkapazität für eine Vollversorgung Deutschlands an, macht umgerechnet….
    50.000.000.000 kWh (50 Milliarden) aus.
    Redox-Flow-Akkus würden dementsprechend (40 Wh/Kg) ein Gesamtgewicht von 1.250.000.000.000 Kg oder
    1.250.000.000 Tonnen besitzen um Deutschlands Energieproblem zu lösen.

    Der berühmte Panzer Leopard 1 wiegt 42,5 Tonnen
    Die Titanic wog wohl um die 50.000 Tonnen
    Die Pyramiden von Gizeh wiegt 6.400.000 Tonnen
    Benötigter Redox-Akku (Gewicht) 1.250.000.000 Tonnen
    Tja, und nun weißt Du, warum wir nicht wirklich eine passende Speichertechnologie besitzen.

    Jaja….große Zahlen waren in der Schule schon immer ein Problem für die Schüler, weil einfach die Vorstellungskraft fehlt.

    Ach übrigens, Fast-Blackout im Februar 2012….die Bundesnetzagentur hat den ÜB-Netzbetreibern angewiesen Reservestromkapazitäten dazu zu kaufen….für schlappe 3.000 Euro/MWh…….zahlt ja der Deutsche gerne, wenn er sein Traum vom erneuerbaren Energiemärchen träumt.
    PS….diese Zahl ist dann in den Netzgebühren versteckt und nicht in der EEG-Umlage.

  425. Tja Leute, zieht Euch ab Januar schon mal warm an und rechnet mit bis zu 4 Cent/kWh Brutte mehr auf Eurer Stromrechnung.
    Alleine die Netzgebühren steigen um 0,4 -- 0,8 C/kWh…….die Umlage für die Risikoabsicherung der Off-Miefquirle macht 0,25 Cent/.., die KWK Umlage steigt auf 0,1…Cent/.., dann die tolle EEG-Umlage auf 5,27 Cent/…, na dann viel Spass noch.
    Ach übrigens…..der Ausbau der Stromnetze und dessen Kosten schlagen anscheinend mit 2 Jahren Verzögerung auf unsere Stromrechnung durch…….da besteht also noch ein gewisses Potential noch oben.

    85% der Deutschen wollten die Energiewende……na dann zahlt mal auch fein dafür……Ihr Physikabwähler.
    H.E.

  426. #425

    Tja, lernen durch schmerz…

    :(

  427. @Dürrenmatt , hat der nicht ein Theaterstück geschrieben “Die Physiker”?
    Ein Dürrenmatt muß her, für eine : “Physikerin”!
    Tschuldigung das gehört in die Plauderrunde!

  428. schmerzlich vermisse ich meinen Kommentar !
    (Der muß ja klimatisch fürchterlich gewesen sein)!

  429. @Artur #417

    Und was sagen sie zu den Gesundheitsschäden durch Konventionelle Kraftwerke?
    Wie weit stimmten Sie diesem Punkt überein?
    Wie reaalistisch die 70€/Tonne CO2 ist, ist für mich schwer zu sagen. Was halten Sie den für einen realen Wert?

    Da sage ich gar nichts zu. Die Studie des Fraunhofer Instituts zeigt, dass das auch schwierig ist, jede Menge Annahmen voraussetzt und sich die Bewertungen auch ständig ändern. Die Luftverschmutzung durch fossile Kraftwerke ist wohl nicht mehr so das grosse Problem.
    Über gesundheitliche Belastung durch NIEs steht da leider gar nichts drin. Die Diskussion über den Infraschall ist wohl an den Autoren vorübergegangen. Da das grösste Problem wohl im Feinstaub gesehen wird, wundert auch ein bisschen, dass wetterbedingter Abrieb von Nanobeschichtungen und der Abrieb von Windrädern überhaupt nicht angesprochen wird. Wird bei der angestrebten Menge sicher noch mal problematisiert werden.
    Die Bewertiung von CO2 halte ich nicht für machbar. Ich kann bestenfalls ausrechnen, was Landverluste durch Meeresspiegelerhöhung kosten würde. Die Auswirkungen auf die Landwirtschaftliche Produktion durch Erwärmung und auch direktem CO2-Effekt sind bestenfalls spekulativ. Gesundheitlich Aspekte sind wohl auch schwierig. Es gibt immerhin Grosstädte wie Kairo und Stockholm und machen sie den Gesundheitszustand der Bevölkerung mal an den Temperaturen fest. Ausserdem müsste man sich bei der Bewertung von CO2 auf einen Faktor festlegen, der den Anteil dieses Gases an einer Temperaturerhöhung angibt und das ist sicher auch nur reine Spekulation.

  430. Tritium,

    Übrigens, die PISA-Tests zielen genau auf diese logisch-kognitiven Fähigkeiten, aus gutem Grund, denn genau das ist es, was wahre Intelligenz ausmacht. Diese Intelligenz kann man fördern, die ist nicht nur angeboren, aber wir ziehen es ja vor, in der Schule statt dessen Grünlichtbestrahlungen auf den Stundenplan zu setzen. Wenn ich die derzeitigen naturwissenschaftlichen Schulbücher anschaue (Ich bin auch Ausbilder für Laboranten), dann sehe ich da mehr Ideologie als Chemie. Die Kollegen an der Uni jammern übrigens auch, dass sie das erste Semester inzwischen dazu brauchen, erst mal den Schulstoff einigermassen einzupauken, weil der einfach nicht mehr mitgebracht wird.

    Sehe ich genauso, was ist die Ursache? ;-)

  431. Irgendwie ist da ein Beitrag von mir abhanden / nicht durchgekommen… Habe ich was falsch gemacht? Der Inhalt war eigentlich unkritisch.

  432. @Testpilot
    Ich fürchte, Dein Beitrag ist verloren gegangen…..der Spamfilter ist leer, wohl standardmäßig vor Kurzem gelöscht worden.
    Sry….versuchs bitte nochmal.

    MfG
    H.E.

  433. Danke, die wesentlichen Punkte bezüglich Artorius Rex haben die Vorredner bereits adressiert!

    Tolle Infos, im Übrigen, zu den physischen Ausmaßen des Speicherbedarfes! Weiter so!

  434. @ Gerhard Straten # 429:

    dass die g’esundheitlich’ besten Kraftwerke Kernkraftwerke sind, ist ja bekannt:
    Selbst Wasserkraft fordert ja sehr viel mehr Todesopfer pro Stromeinheit, da ab und zu ein Staudamm bricht.
    Wir wissen auch, dass die Abschaltung der deutschen KKW wegen der Furcht vor einem unwahrscheinlichen, aber möglichem Reaktorunfall mit Sicherheit -- wegen der stärkeren Kohle-Verfeuerung -- zu zahlreichen Todesopfern führen wird bzw geführt hat.
    Bernhard Cohen ist ein Fachman dafür. Er schätzt:

    Todesopfer pro 1000 MW-Jahre:

    Kernkraft
    Hochaktive Abfälle: 0,018
    Radon Emissionen: -420 (MINUS 420, weil durch Kernkraft der Abbau von Kohle, Öl, Gas und damit die Freisetzung von Radon vermindert wird!)
    betriebsüblihe Emissionen:(Kr, Xe, C-14, H-3): 0,3
    Niedrigaktiver Müll:0,0004
    ———————————--
    Summe: -420

    =================
    Kohle:
    Luftverschmutzung: 76
    Radon Emissionen: 30
    Diverse Karzinogene: 70
    ——————————--
    Summe: 176

    ================
    Photovoltaik
    Kohle zur Verhüttung der Grundstoffe: 3
    Einsatz von Cadmiumsulfid: 80 (falls angewendet)
    ——————————-
    Summe: 3 -- 83.

    Und zu den Hochrechnugen für nukleare Unfälle führt er aus:
    ‘Auch ein Tanklastwagen mit Benzin kann Millionen Menschen umbringen, wenn er einen Unfall hat, die ganze Stadt anzündet und die Feuerwehr nicht löschen kann, weil gerade wegen eines strengen Winters die Leitungen zugefroren sind usw… Das ist zwar alles nicht ganz unmöglich, aber absurd unwahrscheinlich.’

    Dann vergleicht er den Verlust an Lebenstagen für bestimmte Einflüsse:
    Armut: 3500
    Rauchen: 2300
    Herzkrankheiten: 2100
    Unverheiratet sein: 2000
    Kohlebergmann sein: 1100
    Krebs: 980
    15 Kilo Übergewicht: 900
    Verkehrsunfälle: 150
    Selbstmord:95
    Mord: 90
    Luftverschmutzung : 80
    Unfäll
    Stürze: 39
    Gift, Erstickung: 37
    Brände: 27
    Dammbrüche: 1
    Leben sehr nahe an einem KKW: 0,4
    Unfälle in KKWs: 0,012

    Die enormen Zahlen für ARMUT erscheinen mir angesichts der zunehmenden Verarmung durch überhöhte Strompreise besonders bemerkenswert!

  435. Wie ich Sehe werden hier Ergebnisse presentiert die realitätsfern sind bezüglich der Stromspeicher. Wenn man Absurde Annahmen annimmt kommt auf was Absurdes raus, da braucht man sich nicht zu wundern.
    Das Spiel mit den Zahlen kann ich auch sehr gut.
    Also wir hatten im Jahre 2004 ca. 50 Millionen PkWs in Deutschland, wenn die Vorgaben über CO2-Emmissionen pro Kilometer weiter stark verschärfen, wird aus zwangsläufig auf E-Autos um steigen müssen. Und wenn man jeden dieser Autos einen 120 KWh Akku reinbaut, hat man ca. 6 TWh an Akku speicher. Es sind natürlich Verbraucher die mit einem Durschnittstrecke von 15000km pro Jahr und einer guter Effizients wie mit dem Kolibri akku einen zusätlichen Verbrauch an Strom von ca. 102,5 TWh. Damit kann man Spitzenleistungen des EE sehr gut abfedern und ich meine die E-autos ausschließlich nur als Verbraucher.
    Bei der Doku über die Energiewende zeigt die Firma younicos Stromspeicher mit ca. 10000 KWh ( Redox Flow-Akku ) mit ca. einer Fläche eines kleinen Technikraums einer Einfamilenhauses. Kommerziell soll die Fläche gedrittel werden. Also doch nicht so groß und jedem Einfamilienhaus findet sich das Platz. In Deutschland sind ca. 11 Millionnen Einfamilienhäuser und einem jährlichem Stromverbrauch natürlich sehr großzügig betrachtet ( natürlich mit allen Extras ) von ca. 10000kWh. Die Speicher nur für die Einfamilienhäuser währe ca. 110TWh. Das sehr viel und würde zum Zwischenspeichern des Stroms für ganz Deutschland reichen, wenn man die Zahlen der Institut ernst nimmt. Man kann den Stromverbrauch eines Einfamilienhaus so hoch betrachten wenn man das E-Auto selbst aufläd mit strom von der eigenen PV-Anlage.
    Wenn auch nur die Hälfte der Einfamilienhäuser sich so einen Stromspeicher anschafft ist hat immer noch einen riesen großen Stromspeicher den den Einfamilienhäusern.
    Wenn jetzt die Wohnungsgesellschalften oder- genossenschaft sich ansieht, ist da auch ein großes Potenzial. Wenn die sich auch PV-Anlagen aufs Dach legen und einen entsprechend großen Akku in den Keller und damit die Mieter teilweise selbst mit Strom versorgen. So müssten wieder ein Haufen TWh als Speicher zusammenkommen.

    @ Dieter

    Der Tesla Roadster ist ein schönes sportliches E-Auto, jedoch mit einem kleinem Akku. Der wird ja nur 2500 mal gebaut und dann ist Schluss. Dagegen der Tesla Model S mit 85kWh Stromspeicher, etwas großer, mit biszu 480 km Reichweite ist eine etwas andere Dimension. Wenn es sie interessiert hat dieses Model schon über 13000 Vorbestellungen.
    Weil der Speicher durch eine Mischung aus Wasser und Glykol gekühlt hat er nur eine geringe Energiedichte jedoch ist dennoch schneller beim sprint als der ca. 200PS stärkere BMW M5.

    @ Andreas Baumann

    a) da haben sie recht früher war der strompreis an börse niedriger aber auch höher als heute. Jetzt fällt der Strompreis an der Börse durch EE. Habe ich auch mit links belegt.

    Mag sein das die “Technologien” zum speicher von Strom vor handen waren, aber die wurden im Lauf der Zeit verbessert oder kennst die nicht die übergroßen Mobiltelfonen von damals.

    Wir sparen uns fossilen Energieträger ein die immer teuer werden. Importe von fossile Energieträger lagen im Jahre 2004 bei 37 Mrd. € und für 2012 werden 97 Mrd € hochgeschätz so weit ich mich noch an die zahlen erinnere.

    @ Tritium

    Wenn nur die hälfte der 50 Millionen Autos in Deutschland laden ist das immerhin einiges, wenn mans es an ein Smartgrid integriert.

    @ C-o

    Danke fürs ausrechenen wieviele Pumpspeichkraftwerke wir brauchten wenn wir “keine” anderen Speicher in betracht ziehen würden, das ist sehr hielfreich von dir.
    Könnnen Sie mir beantworten wieso die Stromhändler beschuldigt werden obwohl nacht ihrer Ansicht sie Unschuldig sind?

    @ Onkel Heinz

    Für die Redox-Flow-Akku sind gering deswegen werden sie nur erfolgreich nur stationär verwendet aber dafür halten sie sehr sehr lange im vergleich zu anderen.

    Bei der Lithium-Metall-Polymer-Akku kommt auf etwas mehr als 240Wh/kg. Der 100kWh-Akku von denen wog nur 350 kg.
    Danke nebei noch das du ausgrechnet hast wie viel es wiegen würde wieviel 50TWh mit nur der Redox-flow-Akku verwendet, das ist sehr hielfreich von dir. Zum vergleich wiegt das Wasser im Bodensee nur 48 Mrd. Tonnen.

    @ Gerhard Straten

    Wie man es auch betrachtet sind solche Kosten zu schätzen sehr schwierig. Zum co2 kann ich nur sagen ” The Dark Molecule Rises” ;-)
    wir schleudern es raus und tragen somit zu Globalenerderwärmung bei und wir erreichen jedes jahr einen neuen Spitzenwert. Das ist eine Spitzenleistung ;-)
    Wie stark die Auswirkungen sind kann ich schwer sagen aber die Temperatur der ozean, Luft hat sich erhöht. Es schmilzt mehr Eis als früher.

  436. Artur,
    du hast dein Bildungs-und Erziehungsziel erreicht, meinen Glückwunsch. Deine Grundüberzeugungen sind physikfern und ökonomiefern sehr gut ausgeprägt. Deutschland , ein Land der Dichter und Dämmer und E Autofahrer.

    Es schmelzen nicht die Eispanzer, sondern nur die Hirne ;-)

    CO2 ist unschuldig ;-)

    Der deutsche Ursprung des modernen Schulsystems

  437. @all

    Leute, tut euch selbst den Gefallen, auf den grottendummen Bullshit des Trolls nicht mehr einzugehen. Es wäre Perlen vor die Säue geworfen. Begreifen tut er eh nix. Er wird noch ’ne Weile hier rumplärren und dann verschwinden, wenn ihm niemand mehr Futter zuwirft.

  438. Artur?

    Wie naiv stellst Du dich eigentlich dar? Nett dabei zu sehen, dass Du nicht liesst oder einfach nicht begreifen willst und das dir eben widerlegte munter weiter plapperst. Ich gehe davon aus das es Absicht von dir sein wird, vielleicht als eine Art Eigenschutz oder rein ideologisches schreiben.

    alleine bei dem bisschen von mir , ist Dir völlig egal das bei z:b: a) wenn nur der Spotmarket betroffen wäre und der marginal etwas am Preis ändert und das durch niedrige Preise an der Börse die EEG-Umlage steigt…….ist dir völlig egal kümmert dich nicht und erzählst drum herum.

    b) dümmlichen logischen Fehlschluss ….. PS: der Akku hängt der technischen Entwicklung gerade bei Smartphones sowas von hinterher

    c) wird dir im Link aufgezeigt das es keinen nennenswerte Einsparung an Brennstoffen gibt, und geben wird, dich das aber nicht mal tangiert und nur von Importen von Rohstoffen redest.

    Wieso sollte man mit einer Person diskutieren die an einer Diskussion nicht interessiert ist und nur ausweichende und nicht der Frage bezogene Antworten gibt?

  439. In der Tat, dieser dyskalkule Autist hat mehr Mitleid znd Zuwendung bekommen, als er verdient. Ist hier ja ein Forum und keine Therapiegruppe.

  440. @Tim #437
    Hast recht. Der merkt nicht mal was, wenn man ihm die Hosen ausgezieht und ne Kasperle-Mütze mit Klingeln aufsetzt.

  441. @C-O

    …..wat willste auch von ’nem 25-Jährigen erwarten, der das sprachliche Nieveau eines Neunjährigen besitzt.

  442. @Heinz zu 301 Nachhilfestunde : Der Jesus hat (und hätte ) niemals “das Kreuz vor sich hergetragen”.(Luk.23/26)
    Das hätte er auf seinem Buckel höchstselbst tragen müssen . (Johannes 19/17)Da er dafür aber schon zu schwach war zwangen “SIE”
    Simon von Cyrene der gerade vom Felde kam ,ihm das Kreuz “hinterherzutragen”.!( Markus 15/21) Math. 27/32)

  443. @Heinz zu 301 Nachhilfestunde : Der Jesus hat (und hätte ) niemals “das Kreuz vor sich hergetragen”.(Luk.23/26)
    Das hätte er auf seinem Buckel höchstselbst tragen müssen . (Johannes 19/17)Da er dafür aber schon zu schwach war zwangen “SIE”
    Simon von Cyrene der gerade vom Felde kam ,ihm das Kreuz “hinterherzutragen”.!( Markus 15/21) Math. 27/32)
    Also Spam ,das kannste doch durchlassen!

  444. @ Zu Speichern — Vor ca 2 Jahren versuchte ich abzuschätzen was doch wie ich meinte “ungeheure Mengen an Strom” gepeichert werden könnten, so man den Walchensee 10 Meter höher denn Normalpegel aus dem Kochelsee “aufpumpen” würde. Ich war über das Ergebnis meiner Rechnung ernüchtert und mag weiter dazu nichts sagen.

  445. Tritium,

    Die Kollegen an der Uni jammern übrigens auch, dass sie das erste Semester inzwischen dazu brauchen, erst mal den Schulstoff einigermassen einzupauken, weil der einfach nicht mehr mitgebracht wird.

    The Deliberate Dumbing Down of America

    Aus der ersten Rezension zum Buch, Die bewusste Verdummung von Amerika

    Sozialismus erfordert gehorsame, politisch korrekte Bürger, die Lehrpläne garantieren dies , meint Frau Iserbyt.

    The book is clearly written,copiously documented, and finally asnwers the question “Why can’t our kids read, write, and count?” A must-read for anyone with children. It presents a scary view of America’s future if nothing is done to bring back our schools to the excellence of the turn of the century.

    Die akademische Bildung vor 100 Jahren war excellent. Welche Bedeutung hat dann die Stiftungsfinanzierte) sicher Carnegie und Rockefeller) Gier nach Exzellenzinitiativen ?

    Aber das ist sicherlich VT. Vielleicht wirds ja auch übersetzt.

  446. @Artur

    Jaja……Du wirfst hier mit Zahlen rum ohne auch ein Beweis dafür anzutreten.

    Bei der Doku über die Energiewende zeigt die Firma younicos Stromspeicher mit ca. 10000 KWh ( Redox Flow-Akku ) mit ca. einer Fläche eines kleinen Technikraums einer Einfamilenhauses.

    Dat Ding nennt sich “CellCube” und hat Abmaße, die Dir die Sinne rauben.
    Der “Kleine” mit 10 kW Anschlussleistung und 100 KWh Speicherkapazität hat folgende Abmaße….
    4,50m lang, 2,20m Breit und 2,40m hoch.
    Der “Große” hat eine Anschlussleistung von 200 kW und eine Kapazität von 400 kWh, Abmaße…..
    6,00 m lang, 2,50m breit und 5,80m hoch.
    http://de.cellcube.com/index.htm

    Na dann seh mal zu wie Du die Dinger in den Keller kriegst……..und rechne mal aus wie groß die werden, wenn Du Deine ersponnene Phantasiezahl von 10.000 kWh einsetzt.
    Komm Kleener……..nicht Gerüchte nachplappern, sondern nachprüfbare Fakten…..genauso wie der komische Kolibri….für den es im Netz immer noch keine bestätigte Datenblätter und Risszeichnungen gibt, obwohl die Firma ja nun schon 2010 mit den Dingens angegeben hat.

    Sorry mein zurückgebliebener Jungerwachsener…….Du bist leider immer noch viel zu leicht zu zerlegen, dat ist einfach keine Herausforderung mit Dir hier.
    Aber mach nur weiter so……….ich liebe es Hobby-Ökos in der Luft zu zerreissen.
    MfG
    H.E.
    PS. Abendschule könnte helfen oder ne wunderprächtige Erwachsenenqualifikation.

  447. @Willi
    Is schon klar, der arme Heilsbringer musste dat Kreuz uff´n Kreuz mitschleppen…..war von mir auch mehr Symbolisch gemeint.
    MfG
    H.E.

  448. @Artur
    Nachtrag…..

    Yoe ist ein intelligenter Stromspeicher, der je nach Ausle- gung zwischen 4 und 12 Kilowattstunden elektrische Energie speichern kann. Damit er bei der Ergänzung privater Photo- voltaikanlagen in jeder Hinsicht eine gute Figur macht, steckt viel Liebe zum Detail in seiner Entwicklung.
    Mit Yoe können Hausbesitzer einen großen Teil ihres selbst erzeugten Solarstroms auch tatsächlich selbst nutzen: Ge- koppelt an eine Photovoltaikanlage mit 3 bis 10 Kilowatt Leistung ermöglicht Yoe 40 bis 80 Prozent des privaten Strombedarfs mit selbst erzeugtem Strom zu decken
    – natürlich CO2-frei.

    http://www.younicos.com/de/produkte/Yoe/

    Tja…..blöd wenn man Wh und kWh nicht auseinanderhalten kann.
    So, reicht für heute……muss ja nur eine Behauptung widerlegen um Dich in die Schäm-Ecke zu stellen.
    Kleiner Tip…..vor den Behauptungen mal ein Check per Google machen ob der Mist auch stimmt, mit den Du Dich hier regelmäßig blamierst.
    H.E.

  449. #440. C-O

    @Tim #437
    Hast recht. Der merkt nicht mal was, wenn man ihm die Hosen ausgezieht und ne Kasperle-Mütze mit Klingeln aufsetzt.

    ich dachte immer, die Tri-Tra-Trallala Mütze hat er schon auf ;-)

    karl.s

  450. @Artur
    2. Nachtrag, weils so schön war…..

    Younicos: 100 Prozent Erneuerbare!

    Deswegen setzen wir derzeit auf drei unterschiedliche Batterietechnologien: Lithium-Titanat für den Privatbereich bis zu einigen Kilowattstunden, Vanadium-Redox-Flow im Bereich von bis zu 200 Kilowatt und 400 Kilowattstunden für Mehrfamilienhäuser, große Bauernhöfe oder auch Solartankstellen und Natrium-Schwefel im Megawattstundenbereich für die Energieversorgung von mindestens einigen Tausend Menschen.

    Tja, wenn selbst der Pressesprecher der Younicos AG dat sagt, dann hast Du Dir unwiderlegbar einen Bären aufbinden lassen……..wie immer eigentlich.

    So, jetzt reichts aber wirklich.
    H.E.

  451. So ein Mist………ick kann mich nich bremsen…..

    Redox-Flow-Batterien speichern Strom aus erneuerbaren Quellen

    Redox-Flow-Batterien für Leistungsklasse 10 kW bis 10 MW

    Doch in dieser Leistungsklasse ist zurzeit keine Redox-Flow-Batterie marktverfügbar. Ein Fraunhofer-Konsortium will das ändern. Ziel ist es, hohe Wirkungsgrade durch technische Innovationen zu erzielen, den Batterieaufbau zu vereinfachen und preisgünstigere Materialien einzusetzen. Nur so sind die hohen Systemkosten zu reduzieren, die derzeit für kleine Leistungen (10 kW/100kWh) rund 100 000 Euro betragen.

    Jooo, demnach werden wohl 10.000 kWh schlappen 5-10 Millionen Euro kosten……logger machbar für einen Eigenheimbesitzer, *grins*
    Tja….und alles nur, weil Ökos dat Geld fremder Leuter völlig wurscht ist……ach übrigens, dat 85 kWh Tesla-Autochen fängt bei zirka 90.000 Dollar Kaufpreis an…..dat fällt ja bei so ein Eigenheimer so nebenbei an (Portokasse), gelle.

    Energiezukunft, ick hör Dir trapsen……und dat schweineteuer.
    H.E.

  452. Der laesst sich keinen bären aufbinden der lügt vorsaetzlich, oder ist sehr hohl. Z. B. Behauptet er der tesla s wuerde schneller von 0-100 gehen als der bmw m5 ….. tesla 0-97 5,6 sek bmw m5 0-100 4,4 sek, dafuer muss man nichtmal recherchieren, daher auch die Wh und kWh scheisse von dem

  453. @Tritium #434
    Danke, bin Kettenraucher. Aber vielleicht führt ja die steigende Armut durch die Energiewende zu weniger Zigarettenkonsum und die Anzahl der Todesfälle steigt dadurch weniger dramatisch an.
    Aber Spass beiseite, dass Armut der grösste Killer ist, wird bei solchen Studien, wie der von Artur verlinkten immer vergessen. Dass Kernenergie gessen an dem was sie geleistet hat, die wenigsten Todesopfer zur Folge hatte, auch.
    Das ist aber auch nicht Thema der Studie des Fraunhofer Instituts. Hier geht es nur darum, die Überlegenheit der NIEs im Bereich Gesundheit zu belegen und das ist m.E. kläglich gescheitert.
    Die denken wahrscheinlich wie Artur in seiner Antwort an mich #435.
    Angst vor CO2 müsste eigentlich eine Gier nach Entwicklung und möglichst schnellem Einsatz von Kernkraft hervorrufen (oder den Hang zur vorindustriellen Lebensweise, aber vergessen wir die mal), tut es aber nicht, weil da schon eine andere Angst implementiert worden ist. Wenn zu viel Angst zusammenkommt, dann greift man jedem Strohhalm und versucht das zu rechtfertigen. Die Realität interessiert da bestenfalls am Rande.

  454. @Heinz Eng ist doch sonst rational scharf bei der Sache .Warum versagt der total bei Kreuz Sachen.
    Naja da wirrrrrkt halt die DE DE ER nach die zwischen Monstranz und Kreuz nicht differieren kann.
    Also : Man sagt in solchem” Eng Falle” : Der trägt seine Meinung , Sache , wie eine Monstranz vor sich her.
    Der “Heilsbringer” ist dann in solchem Falle sicherlich immer arg traurig ob des … lächerlichen Gehabes.

  455. @Willi

    Tja, als Atheist sind “Kreuz-Sachen” so garnet meine Sache. Dat hat auch nix mit der DDR zu tun, eher schon damit, das meine beiden Elternteile auch Atheisten waren und ick nich mit diesen Quatsch aufwachsen musste.

    Jut, ick kann zwar mein Elend keinen höheres Wesen in die Schuhe schieben, ick werde wohl nach dem Ableben nur vor mich hinmodern…….(wahrscheinlich würd ick eh in die Hölle kommen)…….bin aber trotzdem fast ein halbes Jahrhundert damit gut über die Runden gekommen.
    Ne lass mal, kein Bock drauf wegen irgendwelchen Typen, die vor knapp 600/2000 Jahren angeblich da waren und irgendwas gemacht haben…..sich die Köppe einzuschlagen oder gar noch der Blasphemie, (Gottesleugnung/Beleidigung) im Zeitalter der Atombombe, angeklagt zu werden.

    Janz ehrlich, ich bestimme mein Schiksal selber……oder in Interaktion mit meiner Umwelt, dat schützt mich auch klasse davor, esotherisch zu werden.
    Bitte jetzt keine Religionsdiskussionen……mir reichen die Gajia-Jünger hier schon völlig aus.
    MfG
    H.E.

  456. @ Gerhard Straten # 453:

    Man kann sogar noch andere Kriterien heranziehen:
    Wenn man darauf hin weist, dass die ‘Reaktorkatastrophe’ von Fukushima doch (Im Gegensatz zu dem auslösenden Tsunami, der viele Tausend Opfer forderte) kein einziges Todesopfer gekostet hat und deshalb wohl kaum als ‘Katastrophe’ herhalten kann, wird wie aus der Pistole geschossen erwidert: “Jaaaa, aber das Land! Alles verseucht!! Für immer unbewohnbar!!!”.
    Nun, für immer stimmt schon mal nicht, für Jahre, an manchen Stellen, ist es aber richtig.
    Aber verglaichen wir mal:
    Um fukushima Daiichi wurde eine 20 k-Sperrzone eingerichtet, von der ein Teil deutlich kontaminiert ist. Da das Zentrum an der Küste ist, misst die Fläche des Halbkreises rund 600 Quadratkilometer oder 60.000 Hektar.

    Der Verlust eines solch kleinen Gebiets selbst für Jahrzehnte ist, rational betrachtet, vernachlässigbar, sie liegt in der Größenordnung von Truppenübungsplätzen.
    Das ist aber nicht der eigentliche Punkt, denn wir wollen ja vergleichen. Da bieten sich folgende Zahlen an:
    Durch die Nachfrage nach ‘Bio’-Treibstoffen hat sich die Nachfrage nach Palmöl drastisch erhöht. das hat Folgen:

    Palmöl:
    …auf der Basis von Daten der FAO bestätigt, nach denen zwischen 1990 und 2005 1,87 Millionen Hektar Palmölplantagen in Malaysia und mehr als 3 Millionen Hektar in Indonesien neu angelegt wurden, von denen mehr als die Hälfte durch Abholzung von Wäldern entstand.
    4,87 Millionen, davon rund 2,4 Millionen Hektar Regenwald, wurden also vor allem den ‘Bio’-Treibsztoff-wahn geopfert. Dieses Land, vor allem der usrprüngliche Urwald, ist genau so auf Jahrzehnte, wenn nicht für immer, verloren wie das Sperrgebiet um Fukushima Daiichi. Nun werden ‘nur’ 5% des Palmöls für Treibstoffe verwendet, allerdings mit steigender Tendenz. Doch selbst 5% sind 120.000 hektar, 2x Fukushima!

    Zuckerrohr und Soja.
    Abholzung Biosprit-Boom gefährdet riesige Regenwaldgebiete
    Um das Ausbauziel bis 2020 zu erreichen, müssten laut der Simulation 57.200 Quadratkilometer Zuckerrohr-Anbaufläche hinzukommen; bei Soja wären es sogar 108.100 Quadratkilometer.
    Sagen wir: wegen ‘Biosprit’ werden wohl allein in Brasilien rund 60.000 Quadratkilometer Regenwald vernichtet werden.
    Das entspricht 100 x Fukushima!

    Und welchen Nutzen hal diese enorme Verwüstung und Zerstörung von natur und Lebensräumen?
    “Biokraftstoffe decken demnach heute 1,7 Prozent des globalen Kraftstoffbedarfs im Verkehrssektor.”
    1, 75 des Kraftststoffs im Verkehrssejktor, das ist NICHTS, eine praktisch unmerkliche menge, ohne den geringsten Einfluss oder Nutzen in bezug auf die Reichweite von fossilen Energievorräten und schon gar nicht auf die Verminderung der CO2-Emissionen, was ja die Begründung ist.
    Dafür opfern und zerstören wir wertvollste Naturbiotope ‘nachhaltig’, in einem Ausmaß, das Fukushima hundertfach in den Schatten stellt!
    Und als letzter Vergleich: Kernenergie liefert etwa 6,5% des GESAMTEN Energieverbrauchs der welt. Der Gesamtverbrauch ist rund 4 x höher als der Verbrauch für Verkehr, also kann die Schlussfolgerung gezogen werden:
    Kernkraft liefert 15 x mehr Energie als ‘Bio’-Treibstoffe, verbraucht aber einschliesslich der Sperrgebiete um Havarien nur 1/100stel des Lands dafür. Kernkraft ist also über 1000 mal schonender für Mensch, Natur und Umwelt als ‘Biotreibstoffe’!

  457. @Artur

    Noch ein Schmankerle…..

    Wir sparen uns fossilen Energieträger ein die immer teuer werden. Importe von fossile Energieträger lagen im Jahre 2004 bei 37 Mrd. € und für 2012 werden 97 Mrd € hochgeschätz so weit ich mich noch an die zahlen erinnere.

    Tja….befragen wir mal die Statistik ob wir wirklich so viel Rohstoffimporte einsparen, wie und die grüne Propaganda immer verspricht.

    Erdöl und -Gas sind der fetteste Happen an den Rohstoffimporten Deutschlands…78,3 %, Steinkohle dagegen macht etwa 4,7 % aus.
    alle folgenden Werte beziehen sich auf 2011 gegenüber 2010.
    Der Import von Erdöl/Gas hat sich mengenmäßig um 0,3 % erhöht
    Der Import von Steinkohle hat sich mengenmäßig um 8,2 % erhöht

    Tja, nun frag ich mich……wo sind denn die angepriesenen Einsparungen bei den Brennstoffimporten durch Einsatz der EE geblieben?

    http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=32459
    Tja…..schön mit anzusehen, wie die Braunkohle ein Stück Kernkraft ersetzt…..

    Der Stromaustauschsaldo mit den europäischen Nachbarländern weist Ende 2011 noch einen leichten Ausfuhrüberschuss in Höhe von 5 Terawattstunden (TWh) auf. Hinter dieser Entwicklung verbirgt sich eine deutliche Zunahme der Stromimporte, bei gleichzeitiger Abnahme der Stromexporte.

    Im Prinzip sind Stromimporte auch ein Rohstoff, der irgendwo verrechnet werden sollte….und bitte jetzt nicht mit den Exporten von NIE verwechseln, die wir aufgrund der Zwangsabnahme und temporalen Überschuss ins Ausland pressen müssen.
    Wie gesagt…..Papier ist geduldig und Studien gibbet wie Sand am Meer, ick halt mich dann doch lieber an die harten Fakten.
    H.E.

  458. Blick in die russischen Zeitungen

    Ära des teuren Erdöls geht zu Ende
    Die Periode des teueren Erdöls, die Russland 1,6 Billionen Dollar aus dem Export fossiler Brennstoffe eingebracht hat, neigt sich dem Ende zu. Laut Prognosen der Internationalen Energie-Agentur wird das Erdöl zumindest in den nächsten fünf Jahren kontinuierlich an Wert verlieren. Die Dollar-Billionen, die nach Russland geflossen waren, führten jedoch nicht zu qualitativen Veränderungen in der Wirtschaft. Ein großer Teil der Öl-Dollars floss wieder weg, ein anderer füllte den Staatshaushalt und diverse Fonds.

    Da steht dem Petrodollar ja was bevor, dem € aber auch. Der Ökobranche aber auch. Die Ideologie und Ökonomie der quasikommunistischen grünen Ökos basiert auf Endlichkeit und Unbezahlbarkeit der fossilen Ressourcen.

    Gigantische Finanzblasen werden sich auftun, like Lehmann Brothers, wenn sich dann mal der Strompreis wie in den USA halbiert ;-) Es sei denn, die Planwirtschaft wird das verhindern.

    Artur , dein Weltbild ist in Gefahr ;-) Mutter Erde braucht keine Retter, rette dich selbst ;-)

    Wird doch nicht auch damit zusammenhängen?

    Japan the latest nation to receive the spaceship program

    The gift of the SSP program was handed over to the embassy of the Japan on Friday 2.11.2012 at 1.30 pm.

    From this day the nation of Japan can help its people to help themselves in cleaning-up of the Fukushima nuclear spillage using the gravitational space technology to contain any nuclear radiation leakage into the atmosphere and its surrounding areas.

    The transfers of technology to the government of japan allows the nation to develop their own new energy supply system. This making this nation independent of import of energy as the nation become self-sufficient in matter of handful of years.

  459. Trtium,

    selbst unsere lieben bezahlten “Wissenschaftsakademien” Leopoldina und Achatech haben den Unsinn von Bioenergie schriftlich bestätigt, die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

    Die Bioenergielüge hat die Carnegie und Rockefeller Stiftungen aber einiges gekostet.

  460. @Rassbach

    OPEC senkt Nachfrageprognose 2012

    Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat ihre diesjährige Prognose zur weltweiten Ölnachfrage nach unten revidiert.

    Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Organisation hervorgeht, werde der Ölbedarf bis 2016 weltweit auf 92,9 Millionen Barrel pro Tag steigen, etwa eine Million Barrel weniger als noch letztes Jahr erwartet. Langfristig gesehen werde die weltweite Ölnachfrage jedoch noch weiter wachsen. Fossile Brennstoffe bleiben nach Einschätzung der OPEC auch in Zukunft Hauptlieferant für Energie.

    Ähnliches Bild….aber trotzdem lustig, dat auch zukünftig die fossilen Brennstoffe weiterhin Hauptlieferanten für Energie darstellen, wo bleibt jetzt der grüne Ausschrei wegen den pösen CO2?
    H.E.

  461. Heinz,
    in den USA konnte man es gut verfolgen, die eigenen Vorkommen lassen die Preise purzeln, Strom beim größten Energieunternehmen nur noch 8 uscent für den Endverbraucher, Industrie wird zunehmend angezogen und Obama konnte es nicht verhindern.Es werden dazu moderne Gas Guds gebaut für Investitionskosten um die 900$ je KWh.

    Die Russen wissen auch, wenn die neubekannten Reserven mal gefördert werden, sinken die Preise.Dabei werden sie nicht nur ihre eigenen Reserven kalkulieren, sondern z.B. auch die Reserven im östlichen Mittelmeer. Israels Leviathanfeld , Zypern, Syrien , Griechenland werden vorbereitet.

    Also, wenn die kleinen Streitigkeiten in diesen Ländern beseitigt sind, werden die Preise fallen. Dann ist der EE Müll auf einmal nur noch Schrott, weil unökonomisch.

  462. @Heinz #460
    Du meinst doch nicht etwa, das würde ‘nen echten, bezahlten und pseudoakademisch missgebildeten Öko-Junkie aus dem Konzept bringen? Der wird dir antworten: tjaaa ….. wenn wir nicht auf “Erneuerbare” setzen würden, dann würde die Ölnachfrage ja noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr steigen. Der erklärt dir glatt, DAS sei der Grund, weshalb NIE ‘ne Erfolgsgeschichte sind. Und: gerade die steigende Ölnachfrage sei doch ein Grund, dass wir die Energie noch viiiiiiiiel mehr wenden müssten. LOL.

  463. @C-O

    Wie ich schon mehrfach sagte…….der Kleene ist mir wurscht.
    Wichtig ist nur, seinen Müll nicht unwidersprochen stehen zu lassen, was sollen denn unsere stillen Leser von uns denken, wenn wir uns nicht wehren?
    Und janz persönlich……isser doch ein prima Stichwortgeber für mich…..is ja auch wat feines, gelle.

    Grins….und wech
    H.E.

  464. @Heinz
    Ahhh …. war ich nicht deutlich genug.

    Natürlich meinte ich mit “bezahlten und pseudoakademisch missgebildeten Öko-Junkie” nicht unseren daherbabbelnden arthur, sondern spielte auf solche Erscheinungen an wie z.B. “Professorin” Claudia Kempfert vom DIW.

  465. In Griechenland ist die Eigentumsfrage am reichlichen Öl und Gas bald geklärt ? ;-)
    Bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen … am Jahrtag der Oktoberrevolution

  466. Stromexpoert auf Rekordniveau http://www.n-tv.de/wirtschaft/Stromexpor…cle7710886.html

    Zitat: Die Ökostrom-Produktion und die dadurch gedrückten Preise an den Energie-Börsen haben den deutschen Stromexport auf ein Rekord-Hoch getrieben. Gut eineinhalb Jahre nach der Abschaltung der älteren Atommeiler schnellte der Netto-Export in diesem Jahr bis einschließlich August mit 12,4 Terawattstunden auf ein neues Hoch, wie der Bundesverband der deutschen Energiewirtschaft (BDEW) mitteilte.

    So kann man das zwangsweise Verschenken überschüssiger Produktion natürlich auch schön reden. Erinnert fatal an die Gewesene und die Jubelmeldungen zur Planerfüllung.

    Würde ich ein Unternehmen gründen, welches -sagen wir einmal -- Apfel-Smartphones kostenlos oder für Dumpingpreise unterhalb meiner betriebswirtschaftlichen Herstellkosten and das Ausland verschenken würde (oder sogar noch Geld drauflegen würde, Stichwort “negative Preise”), würde mein Exportabsatz auch schnell ins Astronomische steigen. Nur astronomisch Pleite wäre ich in kurzer Zeit genauso, es sei denn, meine Regierung zwingt die Bürger meines Landes a) meine Smartphones zu kaufen, b) und das zu einem Preis, der ein Mehrfaches des Exportpreises beträgt.

    Das Problem ist, derartige Propaganda wird von der verPISAten Bevölkerung geglaubt! Ich habe nur noch wenig Hoffnung, dass es nicht zum ganz großen Knall kommt.

  467. @FK9 Pilot
    Der Link funktioniert nicht. Hier der richtige.

    Ganz klare Irreführung des BDEW, denn die pauschale Summierung über ein Jahr unterschlägt einen ganz entscheidenden Umstand: Wieviel von diesem Strom wurde am Bedarf vorbei produziert und mehr oder weniger sinnlos zu Dumpingpreisen verschleudert oder gar von bezahlten Abnehmern verbraten.

    Vergleichbar wäre eine (sozialistische) Jubelmeldung, nach der die Brotproduktion ein Rekordniveau erreicht hätte, aber unterschlagen würde, dass zwei Drittel davon verschimmelt weggeworfen werden mussten.

  468. @Testpilot #466

    Ich habe nur noch wenig Hoffnung, dass es nicht zum ganz großen Knall kommt.

    Statt eines Big Bang wird es in diesem Land wohl eher zum Big Crunch kommen, einem langanhaltenden Knirschen und Scheppern und langsamen Sterben (was übrigens schon in vollem Gange ist). Szenen wie derzeit in Athen werden wir hierzulande wohl kaum erleben, höchstens vor den Kohlekraftwerken der pösen fossilen Stromkapitalisten, vor denen dann vielleicht ein linksgrün-gehirngewaschener Klimaretter-Mob randalieren wird. Das Volk ist ja auf Linie, die einschlägigen TV-Verblödungsformate sorgen dafür, dass die sorgsam aufgebauten Feindbilder nicht verlorengehen.

    Beispiel: „Unterschichtenaufklärer” Michel Friedman.

    Explodierende Energiepreise

    Michel Friedman diskutiert mit dem FDP-Generalsekretär Patrick Döring und mit dem klimapolitischen Sprecher der Grünen, Hermann Ott.

    Gnadenlos diktieren die vier Energie-Giganten in Deutschland die Preise und fahren auf dem Rücken der Verbraucher Milliardengewinne ein. Warum tut die Regierung nichts dagegen? Und wie sollen Menschen mit niedrigen Löhnen die hohen Rechnungen für Strom, Heizung oder Benzin bezahlen?

    …..ich hab, nachdem ich gestern abend vor der Glotze eingepennt war und abrupt von Friedmans und Grün-Otts Geplärre wach wurde, diesen absurden Muppets-Show-Ersatz ganze 90 Sekunden lang ertragen.

  469. …..tja, wie ick schon sagte, dat „Unglück” nimmt schon seinen Lauf ….. Fundstück bei Wilfried Heck:

    09.11.2012
    Hätten Sie das gedacht? Der Winter rückt näher und nun hat auch ein weiterer CO2-Speier -- das alte Steinkohlekraftwerk Shamrock in Herne -- erst mal bis April 2013 die Genehmigung für den Weiterbetrieb erhalten. Und der grüne NRW-Umweltminister Johannes Remmel musste diesen “Griff in Klo” erläutern. Weil seine Gesinnungsgenossen aus Partei und Umweltverbänden das neue Kohlekraftwerk Datteln mit juristischem Geschick verhindert haben, bleiben zunächst auch noch die alten Kohlekraftwerke in Datteln in Betrieb. Die wesentliche Begründung: Ohne diese Kraftwerke gäbe es nicht genügend Wärme für die damit zu versorgende Bevölkerung und zu wenig 16-2/3 Hertz-Bahnstrom für einen verlässlichen Fahrplan. ….. weiterlesen

    …..und Toitschland verfehlt ein weiteres Mal seine heiligen „Klimaziele”…. Pfui Deibel!

  470. @Rassbach 465 Ich sagte doch : Die Bismarck würde dort in Athen einen guten Liegeplatz haben!
    Aber zwei US Flugzeugträger sollten schon rechts und links die Bismarck schützen.
    Hanebüchen ist das schon , da unten in 5000 Metern Tiefe . (So wohl das Öl, als auch die Bismarck)
    Und Israel erst ,wie werden die um das “Goldene Kalb” tanzen.
    Aber, aber,aber, das ist ja nur der pure gierige Neid, der aus mir spricht! Gute Nerven brauchts da ,” weit hinten in der Türkei” natürlich schon.( Frei nach Goethe)!

  471. @C-O
    Ach dieee Energielaien meinst Du……alles klar.

    @Timmi

    Szenen wie derzeit in Athen werden wir hierzulande wohl kaum erleben, höchstens vor den Kohlekraftwerken der pösen fossilen Stromkapitalisten, vor denen dann vielleicht ein linksgrün-gehirngewaschener Klimaretter-Mob randalieren wird.

    Geschickt wäre eine Anti-Kohledemo im Winter bei Minus 20 Grad…….+ Wasserwerfer.
    Ersatzweise geht auch Kohlestaub und ein Propeller….ups, naja, da wir ja alle wissen das Öko-Demonstranten eh nur bei schönen Wetter raus gehen, dürfte es solche Probleme nicht geben.

    PS. Meine neueste Anschaffung……ein zweiflammiger Herd der mit Brennspiritus betrieben wird und eine Gaskartuschenlaterne mit Glühstrumpf.
    Macht legger Essen und Licht….und spendet nebenbei noch etwas Wärme……man weiß ja nieee.
    MfG
    H.E.

  472. @Timmi

    Apropos Phallussieg…..ähm, wie hießt dat nochmal?………Phyrrhussieg, jetzt hab ichs.
    Dat passiert wenn der BUND die Sau raus lässt…….ein Umweltverband der gerne deutsche Mitbürger im Winter frieren lassen möchte und auch die ökologisch wertvolle Bahnfahrt unterbinden will……..wird Zeit, das die Typen a) endlich ihre Führungsriege rauswerfen, b) sich umbenennen in “Bund der Menschenhasser”……..oder c) sofortiger Spendenstop.
    Bisweilen sind die schon schlimmer als Greenpeace und WWF zusammen…….ups, ich sollte aufhören laut zu denken.

    Onkel Heinz……..Beauftragte NGO´s machen auch nur ihren Job, den Deutschen schaden zufügen, wo immer sich ne Gelegenheit ergibt.

  473. @Onkel Heinz #471

    Geschickt wäre eine Anti-Kohledemo im Winter bei Minus 20 Grad……

    …..nee, Klimakreationist Udo und seine „ausgeCO2hlt”-Kumpels gehen nur raus, wenn’s draußen net so kalt is.

    Besonders empörend findet Klein-Udo allerdings, dass sich die RWE-Kapitalistenschweine in hinterlistiger Manier gegen den gerechten Kampf der Kraftwerksstürmer zur Wehr setzen:

    Stimmungsoffensive der Klimaleugner bei RWE

    Geschrieben von ausgeco2hlt / Udo Schuldt

    Pünktlich zur Einweihung von Neurath machen RWE Führungskräfte öffentlich Stimmung gegen Anti-Kohle-Aktive. Nach dem erfolgreichen Verlauf des Klimacamps, bei dem sich auch zahlreiche Menschen aus der Umgebung einbrachten, versucht RWE nun eine Gegenkampagne zu starten. In „Leserbriefen“ mit reißerischen Titeln wie „Chaostage in Manheim“ werden die Klima-Aktiven als „Parolenschreier“ und „Krawalltouristen“ bezeichnet, die in ihrer ideologischer Verblendung den Rechtsstaat gefährden. (Vgl. Kölner Stadtanzeiger Rhein-Erft vom 15.8.2012) Recherchiert man die Namen der Brief-Autoren, so stellt sich heraus, dass sie alle hochrangige Positionen bei RWE Power innehaben.

    In einem der von RWE lancierten Leserbriefe wird behauptet, dass die wissenschaftliche Debatte um den Klimawandel darauf hindeute, dass die „Wahrscheinlichkeit, dass der Mensche signifikant Einfluss auf das Klima nehmen kann, täglich abnimmt.“ Den Kohle-Gegnerinnen und Gegnern wird dagegen vorgeworfen, den Klimawandel zum Dogma zu erheben. Der Autor des Briefes arbeitet bei RWE in der Sparte Umweltschutz.

    „Michael Hennemann will am liebsten solange darüber diskutieren, ob es einen Klimawandel wirklich gibt, bis die Zeit für Maßnahmen um ihn auf ein erträgliches Maß zu begrenzen vergangen sind“, kommentiert Manuela Braun. „Und Hennemann müsste nur einen Blick in andere Weltregionen werfen, wo die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels schon heute offensichtlich sind. Und Hennemann ist in der Umweltsparte von RWE nicht der einzige Klimaleugner. Sein Kollege Fritz Vahrenholt veröffentlichte jüngst ein Buch, in dem er den Klimawandel leugnet.

    ……alles Schweine! ….. und Leugner! ….. auf den Scheiterhaufen mit den Kerlen!

  474. achgut.com (Peiser):

    Joschka Fischer: Deutschlands Berufung

  475. @Onkel Heinz #472

    Apropos Phallussieg…..ähm, wie hießt dat nochmal?

    ….hi hi, „Phallussieg”….. genau! …..der klassische Freud’sche Verbrecher.

  476. @Timmi

    Ick hab als Energiefuzzi einen Versorgungsauftrag, den wir auch sehr ernst nehmen.
    Dat Wohl unserer Kunden (ob Wärme oder Strom) wiegt mehr als die Typen mit Transparent vor dem Werktor.

    Sollte also…..gesetzt des Falles……..hab ich klasse Hydranten und genügend Schläuche….und wer das Werksgelände betritt, hat eh ausgespielt.
    Die brauchen anständig Gegenwehr….wat denkst Du, wie schnell die ihren Schwanz einziehen, da is mir auch egal, ob die Medien dabei sind…..die fliegen achtkantig raus.

    Ähnlich wie die Castortransporte…..nach den zweiten abgefahrenen Arm kettet sich garantiert keiner mehr an die Gleise.

    Ganz nach Spock….das Wohl Vieler wiegt mehr als das eines Einzelnen.
    Bei mir hat die Tyrannei der Öko-Spinner keine Chance…..selbst wenn ich dafür in den Knast gehen muss.
    H.E.

  477. @Tim Hardenber #474
    Die OECD ist da aber sehr optimistisch, wenn sie glaubt, Deutschland würde bis 2060 auf Rang 10 der führenden Witschaftsnationen zurückfallen. Sie führt ja auch den demographischen Wandel als Hauptgrund an, übersieht aber, dass bei uns die Leistungsfähigkeit nach Programm abgebaut wird. Wir sollen nicht mehr Powern sondern uns zurücknehmen und sparen, was das Zeug hält. Dann sollen wir noch unsere Ressourcen zufriedenlassen, die Braunkohleförderung einschränken und bloss nichts Neues technisch Aufwendiges benutzen, um vielleicht neue zugänglich zu machen. Im Energiebereich sollen wir weniger verbrauchen und das teurer bezahlen. Es gibt aber viele Staaten, die powern und gar nicht ans Sparen denken. Die fallen als Märkte für unsere künftige Einspargüterindustrie wohl aus. 2060 erlebe ich nicht mehr, aber ich gehe jede Wette ein, dass ich es noch erlebe, dass Deutschland auf Rang 20+ zurückfällt, wenn diese Mentalität sich nicht relativ kurzfristig ändert.

  478. @Gerhard #477

    …..wahrscheinlich ist das Ziel, aus Deutschland sowas wie ein Erneuerbares Auenland zu machen. Natürlich mit lustig klappernden Windmühlchen am güldenen Abendhimmelhorizont, blinkenden Solardächlein als Landefläche für den Heiligen Geist und quakenden Fröschlein im Popp’schen Speichersee.

    …..mit Sicherheit weltweit einzigartig …….Disneyland wäre ’n langweiliger Scheißdreck dagegen.

  479. @Tim Hardenberg #478
    Fragt sich nur, ob das Wetter mitspielt und wir uns da touristisch entwickeln können.

  480. @Gerhard #479

    ….beim PIK arbeiten sie daran – bis 2030 ham se das im Griff.

  481. @Tim #478
    Na, z.B. die Chinesen oder Inder werden in Zukunft sicher touristisches Interesse für rückständige europäische Kulturen entwickeln, besonders die merkwürdigen Natur-Riten im zukünftigen Mitteleuropa dürften sie faszinieren. Schliesslich gehen wir ja heute auch hin und wieder in den Zoo.

    Selbstverständlich werden in diesen Kulturen in Zukunft Windmühlen aus Holz gebaut, Kraftübertragung mit Flachsriemen, nicht mehr diese “künstlichen” Metall-Verbindungen, welche Mutter Gaia unter Schmerzen aus dem Leib geschlagen wurden! Tss tss, wie kannst du das nur vergessen, Tim?

  482. @Goldne Zeiten erwarten uns ! Blos Schade, daß ich diese nicht mehr erleben werde.
    Junge Leute ,IHR macht mir pessi Kummer.Hilft Bismarck heben?
    Oder ist es besser ,die unter reichlich guter, alter Erde, endgültig einzusargen?

  483. @C-O #481

    Selbstverständlich werden in diesen Kulturen in Zukunft Windmühlen aus Holz gebaut,….

    …..jo, gibbed schon:

    Erste Multimegawatt-Anlage mit 100 Meter Holzturm fertig

    “Der Holzturm ist ein Meilenstein auf dem Weg zu wirklich grüner Energie, denn wir nutzen zu 99% nachwachsende Rohstoffe für eine Anlage, die regenerative Energie erzeugt.”, sagt Geschäftsführer Holger Giebel. Die Anlage wird jetzt getestet und geht noch dieses Jahr ans Netz. Gleichzeitig entwickelt TimberTower einen höheren Holzturm mit 140 Metern Nabenhöhe, der noch effizienter ist. Die Vorteile von Holztürmen liegen auf der Hand:…..”

    ….man kann sie im Winter im heimischen Kamin verheizen…. damit wäre auch das Problem des Rückbaus gelöst.

  484. @ An den netten Onkel Heinz

    Der CellCube ist ja ein Witz, mit einer Energiedichte von nicht mal 10W/kg. Da wunder ich mich nicht das sie so groß ist.
    Es schön zu sehen das sie die Seite von Younicos gefunden haben, jedoch ist vom Speicher von dem Ich rede nicht auf denen Ihrer Seite zu finden.
    Ich habe die Infos von der Doku, und nicht von er den ihrer Homepage. Wenn sie eine Facebook-Profile haben, dann gehen Sie auf die Seite “Der energethische Imperativ”, keine Sorge die Seite ist nicht ansteckend. Dort ist die Doku auf 5 Teile aufgeteilt. Nehmen sie den 5 Teil. Dort spricht der Herr Clemens Triebel über denen Ihren Stromspeicher, dennen ihre Anlage kann den Strombedarf für 2 Einfamilienhäuser deken, mit der kombination einer PV-Anlage die eine Produktion von 10000KWh hat. Anscheinden reichen da 200kWh pro Haus als Speicher wie sie mit dem Link aufzeigen, jedoch sind kosten dafür nicht im Millionenbereich.
    Ich weiß das das Model S mit dem größten Akku sehr teuer ist, jedoch konkuriert das Auto auch in der oberen Mittelklasse, wo dort auch der Preis für ein Auto auch über 100000 Eurso sein kann.
    Die haben auch vor in anderen Autoklassen E-Autos anzubieten wie z.b. eine Familienkutsche oder in der Kompaktklasse.

    @ Andreas Baumann

    a) Es wurde schon ausführlich oben diskutiert wie die Summe der EEG-Umlage zustande kommt. Und auch wurde diskutiert das an der Strombörse nur ein Teils des Stromes in Deutschland gehandelt wird. Und das der Preis in den letzen jahren fällt. Sie halten wohl für

    marginal

    wenn der Strompreis um mehr als 50% fällt
    Zum nachlesen http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/10/47117/
    Ich weiß es ironisch, das durch die EE die Preis an Strombörse fallen un dadurch di EEG-Umlage steigt.

    b) Es ist ein Fehlschluss von Ihnen zu denken das es keine weiterentwicklungen in der Akku-Technologie gibt seit dem “WW2″
    Die Lithium-Ionen-Akkumulatoren sind nach dem zweite weltkrieg auf den Markt gekommen oder in Erscheinung getretten, gneau so wie die Zebra-Batterie, Natrium-Schwefel-Akkumulator, ab den 2000er jahren die Nickel-Zink-Akkumulator, Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator, Vanadium-Redox-Akkumulator, Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulator, Lithium-Polymer-Akkumulator, Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator.
    Und es wird immer noch weiter an der Akku-Technologie geforscht um sie zu verberssern.

    C) Dich hat es wohl Tangiert das es doch Einsparrungen von fossilen Energieträger gibt. Hier der link, auf der seite 36 http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf

    @ 452 Schauen sie sich das Video an http://www.mein-elektroauto.com/2012/10/elektroauto-tesla-model-s-gegen-bmw-m5/6176/
    Und die Performance-Variante braucht nur 4,4 Sekunden auf die von 0 auf 97.
    http://www.teslamotors.com/models/features#/performance
    Und das Trozt eine höchern Leergewichtes von 2106 kg, nach neustem Stand. Und das mit ca. 200 PS weniger.

    Wie soll ich mit einer Person diskutieren die nicht alle Links gelesen hat und dann sowas von sich gibt. Ausweichend soll ich sein, auf dutzende punkte wurde mir hier schon ausgewichen. Ist wohl von einigen ein Taktik hier, es selbst zu tun, aber anderen vorwerfen.

    @ Tritium, Onkel Heinz

    Bio-Treibstoffe sind wie sie ja sagen kein Lösung, und helfen bei den CO2-Emissionen nicht im geringsten.
    Bei steigenen Spritkosten wird auch jede Fahrt zur Tankstelle zu einem Frust für den Geldbeutel.
    Auch beim hohem strompreis von ca. 25 cent/kWh kommt man ( wenn man das Model S als beispiel nimmt ) auf ca. 5€/100 km.
    Wenn man selbst Strom aus Photovoltaik erzeugt und bei den fallen Investitonskosten von sagen wir mal 1000€/kW Spitzenleistung sich so eine Anlage anschaft, dann sind die Stromestehungskosten bei ca. 8,3 Cent/kWh.
    Da würde sich beim einer Strecke von 15000 km/a würden die Spritkosten bei ca. 220€/a liegen, wenn man das das Model S als beispiel nimmt.
    Bei einem herkömlichen verbrauch von 8l/100km würde man bei einem Preis von ca. 1,6€/liter auf ca. 1920€/a kommen.
    Manche Autos verbrauchen mehr, und kann man sich sicher sein, das der Spritpreis in Zunkunft nur eine Richtung kennt.
    Desto mehr man fahren muss, desto mehr könnte man sparen.

    @ Onkel Heinz 457

    Es liegt klar auf der Hand das wir durch die EE weniger Importieren müssten, das sie im Jahre 2012 20% der Stromerzeugung übernahmen. Das wir weniger KKW am Nezt hatten musste das weitgehend von anderen fossilen Kraftwerken kompensiert werden und deswegen mussten wir mengenmäßig um 1,7% gestiegen trotz eines sehr milden Winters im jahr 2011. Hätte die EE keinen Stromeingespeist dann, müssten die 123 TWh wo anders herkommen.
    Wenn wir die 123TWh mit Steinkohlekraftwerken erzeugt hätten wäre dafür bei einer Steinkohleeinheit von 8,141 kWh/kg und einem Krafwerkswirkungsgrad von 40% ca. 37,7 Millionen tonnen Steinkohle notwendig. Bei einem Import von 45 Millionen im Jahre 2010. Hier der link http://www.verein-kohlenimporteure.de/download/Pressestatement%2011072011dt.pdf auf seite 9
    Das heißt hat somit was eingespart :-)
    Das Sie es ja schon ansprechen, wie viel TWh wurden denn wegen denn EE ins Ausland gepresst?

    @ W.Rassbach

    Onkel heinz rettet da mein Weltbild. Die nachfrage werde langfristig weiter wachsen.

    Der Keshe Generator hört sich dick nach einem Perpetuum Mobile genauso wie Supernova Energie.

  485. @ Heinz Eng

    Die Facebookseite “Der energethische Imperativ”, die Artur hier vorstellt, bezieht sich auf das gleichnamige Buch von Hermann Scheer.

    Die dort verlinkte Doku “Leben mit der Energiewende” gibt es auch auf Youtube. Der dort vorgestellte Wunderspeicher von Younicos ist eine Redox-FlowBatterie. Hier mal ein paar Zitate:

    “Jetzt soll die ganze Technologie nur billiger und viel viel kleiner werden, damit sie bequem in den Keller eines Einfamilien-Häuschens paßt.”

    “Die ersten marktreifen Systeme sind noch teuer. Das Gesamtsystem für ein Zweifamilien-Haus kostet noch rund 70.000 Euro.”

    “Technologisch ist die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien heute machbar. Nun müssen die Ingenieure an der signifikanten Verbilligung von Stromspeichern arbeiten…”

    Was man nicht erfährt ist die Kapazität des vorgestellten Speichers. Bei einer PV-Vollversorgung sollten es etwa 25-30% des Jahresbedarfs sein. Bei der vorgestellten Anlage also etwa 2.500 kWh. Wobei ich starke Zweifel habe, dass die dort vorgestellte Anlage auch nur in die Nähe dessen kommt. Bei bis zu 70 Wattstunden Energie pro Liter Elektrolytflüssigkeit bei einer Vanadium-Bromid-Verbindung als bisher effektivster Chemikalie wären das 35.000 Liter (35 m³). Die Anlage in der Doku hat maximal 10% davon. Und in der Doku erfahren wir auch, dass der Elektrolyt gerade das teuerste an der Redox-Flow-Batterie ist, ein Hochskalieren ist also möglich, aber sehr teuer (und nimmt sehr viel Platz weg).

    Kein Wunder, dass Younicos diesen Speicher nicht auf seiner Homepage darstellt. Für eine Vollversorgung würde eine solche Anlage für ein Einfamilienhaus den gesamten Keller in Anspruch nehmen und genauso viel kosten wie das Haus selbst.

  486. @Mein lieber Rudi
    Erstmal vielen Dank für Deine INFOS….Du weißt ja, dat ick persönlich nich viel von Facebook halte.
    Nichtsdestotrotz soll ich Dir liebe Grüße von meiner besserer Hälfte übersenden, der Du schon desöfteren zoggenderweise unter die Arme gegriffen hast.

    Wie Du schon richtig bemerkt hast…das Zauberwort heißt “Energiedichte”…und die is nun mal bei der Redox-Flow bei zirka 70 Wh/Kg….besondere Laborexemplare bringen es auch auf 120 Wh/Kg…ham aber noch Probleme mit der Membran.

    Und weil die Physik/Chemie nun mal so ist wie sie ist, können die Aussagen von Younicos im Video nur Müll sein……denn wenn es an dem wäre, könnten se das auch auf ihrer Internetseite veröffentlichen.
    Machen se aber nicht…….denn dat wäre ja nachprüfbar…..und von mir zu leicht zu zerfetzen.

    Übrigens…..die Tendenz ist aber doch klar ersichtlich…..zu der schweineteuren Solaranlage soll sich der Eigenheimer noch ne schweineteure Akku-Anlage hinstellen…..am besten auch noch per EEG-Umlage auf den Rest der Stromkunden umlegbar.
    Die EE-Lobby lässt nix unversucht, uns dat Geld gewinnbringend aus den Taschen zu ziehen.
    MfG
    Heinz Eng

  487. @Artur
    Sorry, da für 2012 noch keine verlässlichen Zahlen des statistischen Bundesamtes zur Verfügung stehen, halt ich Deinen Murks nur für “LOBBYISTENGESCHWÄTZ”….wir gucken mal Mitte 2013 was wirklich importiert wurde, vorher äusser ick mich nich dazu.
    Ick hab Dir die knallharten Zahlen von 2010/11 präsentiert, gib Dich damit zufrieden oder lass es, mir völlig Brust.

    Der CellCube ist kein Witz…sondern Stand der Technik……..so sind die Dimensionen nun mal, wenn man das technisch machbare umsetzt……mag es Dir nun passen oder nicht.
    Zu so einen Akku gehören a) ein Ladegerät und b) ein Wechselrichter…..einschließlich einer Transporthülle, die wettergeschützt ein paar Jahre durchhält…….trotzdem würde mich interessieren, wo Du die Energiedichte von 10 Wh/kWh her hast.
    Sorry, der Absinth fängt an zu wirken……deswegen mach ich lieber morgen weiter.
    MfG
    H.E.

  488. Ups…..mein Fehler….soll natürlich 10Wh/Kg heißen.

    H.E.

  489. @ Onkel heinz

    Danke für die Zahlen von 2010/11, die habe ich mir genau durchgelesen.
    Wie sie ja im bericht steht haben sich

    der Import von Steinkohle hat sich mengenmäßig um 8,2 % erhöht.

    Und habe dann ausgerechnet wenn wir die gesamten EE durch Kohlekraftwerke ersetzen würde mit dem Wirkungsgrad von 40% ( Der durchschnitt in Deutschland liegt bei 38% ), dann bräuchten 37,7 Millionen tonnen Steinkohle mehr steinkohle bei einem jahres Import im jahre 45 Millionen im Jahre 2010.
    Hätten wir das so “theoretisch” umgestellt vom jahr 2011 auf 2012 dann wäre das eine mengenmäßige Erhöhung des Importes von Steinkohle von 77,4 %.
    Weil wir das ja nicht Importieren müssen, wird gesagt das wir das eingespart haben, natürlich in Form eines Mixes der unterschiedlichen fossilen Energieträgern.

    Es liegt klar auf der Hand das wir durch die EE weniger Importieren müssten, das sie im Jahre 2012 20% der Stromerzeugung übernahmen.

    Da möchte ich mich korrigieren, ich meine das jahr 2011 und nicht das jahr 2012.

    Wenn sie Interesse haben dann können Sie sich schon die Zahlen für erste halbjahr 2012 anschauen.
    Hier der link: http://www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=118
    Sie müssen sich nur noch die richtige PDF aussuchen ;-)

    Da kann sehr gut sehen aus seite 24 das die EE bei der Stromerzeugung für erste halbe jahr um 20,4% zugelegt.
    Unter anderem gibt es auch dort Strom – Austausch mit dem Ausland nach Länder sortiert.

    Wo Ich das Energiedichte von 10 Wh/kWh her hab, ganz einfach von der Seite vom CellCube
    Hier der Link http://www.dmg.com/query/internet/v3/igpdf.nsf/0ea706a91082a4a2c125799c0048313d/$file/py1de12_cellcube.pdf
    Das Teil wiegt 10300kg

    Der stand der Technik geht besser als CellCube. So ein CellCube hat ja ca. die Maße eines 20 Fuß ISO-Containers. Um genau zu sein 72% des Volumens eines 20 Fuß ISO-Containers.
    Die Firma Kolibir Power Systems AG, hat einen 2500 kWh Stromspeicher in so einem Container. Bei 40 Fuß sind dann 5000 kWh.
    Der kann dann auch eine Leistung von 20 MW leisten.
    Und du hast noch genug platz um rein zu gehen in den Container. Sieh Bild vom Link

    Wenn man das mit dem CellCube vergleicht ist das ein Witz.
    Hier der Link dazu: http://www.kolibri-ag.com/de/kolibribigblock.html

    Prost

  490. Oje,unser Artur….
    Ist der Ruf erst ruinier, schmiert sich’s völlig ungeniert…

    ARTUR, wir WISSEN inzwischen, dass Sie an Dyskalkulie leiden, von Naturwissenschaften keine Ahnung haben und notfalls auch lügen ohne rot zu werden. Das hätten Sie nicht NOCH MAL beweisen müssen.
    Besonders deutlich erkennt man Ihr Problem daran, dass Sie jetzt schon ein halbes Dutzend mal der Lüge überführt wurden, als Sie von sinkenden Bürsenpresen faselten -- und dennoch wiederholen Sie diese Lüge unverfroren immer wieder.
    Haben Sie schon mal daran gedacht, deshalb ärztlichen Rat einzuholen? Vorgeschlagen wurde es Ihnen sicherlich schon öfter.

  491. Diese doppel Moral von Ihnen ist ja bemerkenswert.
    Wenn ich eine Behauptung aufstelle und mal mit den Fakten etwas vertue, dann versuche ich auch das zu korrigieren.
    Wenn eine Behauptung von euch wiederlege ( das kam sehr oft vor ) dann kommt von Ihre Seite so gut wie nie eine klarstellung und meiner Seite so gut wie nie, ein form einer Beschimpfung.
    Ich habe da Oben einmal eine kleine Liste mit ca. 17 wiederlegten Behauptungen aufgeführt.
    Bürsenpresen? Sie meinen wohl Börsenpreis.
    Gehen sie auf die Seite von der Leipziger Strombörse. Dann auf Marktdaten, oben Links. Klicken Sie dann auf Chart. Bei den Einstellungen auf ELIX, und wir einen langfristigen trend im Auge haben auf 200 Tage, und noch auch Gesamt anklicken. Sie werden dann sehen das der Trend nach unten ist.

  492. Artur,
    du benimmts dich wie ein Idiot und langsam glaube ich, du bist auch einer.
    Die Börsenpreise kann man natürlich, um den Einfluss der ‘Erneuerbaren’ abzuschätzen, nur mit den Preisen VOR dem Ausbau vergleichen. Ab 2003 gibt es soche Aufzeichnungen, die wurden dir auch mehrfach(!) verlinkt
    Und in denen ist klar zu sehen, dass der Börsenpreis mit dem Zubau der ‘Erneuerbaren’ stetig STIEG. Nur 2007/2008 gab es einen enormen, aber kurzfristigen Peak, der aber aufgrund interntionaler Markt bewegungen entstand und nicts mit den ‘Erneuerbaren’ zu tun hat.
    Und weisst, warum ich dich für einen Idoten halte?
    Nicht, weil ich glaube, dass du die Diagramme, die wir dir zeigten, und die das beweisen, nicht verstanden hättest. Sondern weil du glaubst, dü kämst mit so primitven Lügen, wie du sie uns hier auftischen willst, ans Ziel.
    Du verwechelst da nämlich was, Erbsenhirn: Intellektuell bist du hier in Vergleich auf Fußabtreterniveau. Das reicht einfach nicht, um hier anderen Bären aufzubinden.

    Und damit keiner auf die Idee kommt, der arme Artur würde hier bloß gemobbt, haue ich dir die Grafik jetzt noch mal um die Ohren:

    So, und jetzt geh’ draussen spielen, blamiert hast dich ja nun wirklich genug.

  493. @ Tritium
    Da gibt es auch diese Zusammenhang das der Börsenpreis mit den Energieimportekosten .
    Das passt wie die Faust aufs Auge bis 2010 natürlich. 2004 mit 37 Milliarden €, dann die nächsten drei Jahre so ca. 60 Milliarden €, und 2008 mit dem Spitzenpreis von 79 Milliarden € und 2009 mit ca. 51 Milliarden €. Das ist über 100% Preissteigerung fürs jahr 2008 vreglichen mit dem jahr 2004. Ob das Auswirkungen auf den Strompreis hat.
    Die Strompreisentwicklung für Erzeugung, Transport und Vertrieb verläuft auch super dazu. Ok nicht so ganz so gut weil man auch noch Transport und Vertrieb auch noch dabei hat, aber das war ja zu erwarten.
    Und jetzt obwohl die Energieimportekosten seit 2010 wieder steigen, wird 2012 auf 97 Milliarden € geschätzt aufgrund des ersten Halbjahres, fallen die Preis an der Börse. Woran wohl das liegt?

  494. Artur,
    lern’ erst mal das kleine Einmaleins, bevor du bei Erwachsenen mitreden willst.
    Dein Gefasel langweilt die nämlich.
    Wenn du dann größer bist, wirst du selber merken, dass dort, wo nicht mal eine Korrelation ist, von einer Kausalität schon gar keine Rede sein kann. Das verstehst du jetzt nicht, aber alle anderen hier schon.

  495. Was sich schon bei den Daten der AG Energiebilanzen für die erste Hälfte 2012 angedeutet hat, scheint nun langsam immer klarer zu werden…….Deutschland exportiert zunehmend Strom.
    http://wilfriedheck.tripod.com/ …….11.11.12
    Tja, dat dürfte mal wieder Wasser auf den Mühlen der Grünbesudelteten sein, die dann wieder behaupten das Deutschland keine Energielücke besitzt, höchstens ein paar Zahnlücken und dementsprechend die Energiewende bejubeln werden.
    Mein Bauchgefühl sagt mir leider etwas anderes……das wir wohl zunehmend unsere NIE-Stromüberschüsse ins Ausland quetschen müssen, um überhaupt noch der Zwangseinspeisung Herr zu werden.
    Ein Indiez sind zum Beispiel die Schweizer Pumpspeicherbetreiber……denen wir mit unseren Sonnenstrom die Geschäfte verderben.

    Milliarden in den See gepumpt

    Zugleich sorgt die massiv ausgebaute deutsche Photovoltaik auch auf dem Schweizer Strommarkt dafür, dass die hohen mittäglichen Preisspitzen Vergangenheit sind. Eben die waren für die Pumpspeicher sehr lukrativ….

    Diese Tatsache könnte auch daran Schuld sein, das der deutsche Einsatz von Primärenergie nicht wirklich sinkt und die Rohstoffimporte weiterhin auf einen hohes Level verbleiben.

    Wie gesagt……dat is nur mein Bauchgefühl…….da müssen dann Leute wie Wilfried Heck oder Wolfgang Flamme ran um die Ex-/Importdaten mit den Viertelstundenwerten der NIE-Erzeugung abzugleichen, denn zu meinen Leidwesen muss ich gestehen, ein grottenschlechter Statistiker zu sein, besser gesagt….davon nun überhaupt keine Ahnung zu haben.
    H.E.

  496. #495

    Mir kommt da immer wieder in den Sinn: Man nehme die Viertelstundenwerte der Strompreise an der EEX und vergleiche mit den Viertelstundenwerten der Lastflüsse. So sollte sich ziemlich schnell feststellen lassen, ob wir bei diesem Exportüberschuss etwas verdienen, oder draufzahlen. Ich tippe letzteres.

  497. @Helium (#496)

    Das wird mit diesem oder ähnlichen Ansätzen nicht gelingen.

    Zuerst deshalb, weil sich die EEX-Marktteilnehmer ja auf unterschiedlichen Zeithorizonten eindecken. Die Spotmarktpreise reflektieren daher keineswegs den Preis für den Strom, sondern lediglich für die letzten Ausgleichsbewegungen im Kontingent.
    Wenn sich also der Spotmarktpreis mal ins Negative kehrt bedeutet das nicht, daß Stromkunden nun dafür bezahlt werden, mehr Strom zu verbrauchen. Es bedeutet stattdessen, daß die Marktteilnehmer den tatsächlichen Bedarf systematisch überschätzt haben und ihre überschüssigen Kontingente nun mit Verlust abstoßen müssen. Verrechnet mit der großen Menge an nach wie vor werthaltigen sonstigen Kontingenten der Marktteilnehmer bedeutet das nichts weiter, als daß sich der Wert des gesamten Kontingents etwas verringert. Und so muß es in einem Markt, der den Bedarf systematisch überschätzt hat ja auch sein -- die Preise müssen etwas nachgeben. Deshalb sind sie noch lange nicht negativ.

    Und dann kommt ja noch hinzu, daß es sich um eine Börse handelt. Da wird nicht der Wert dessen gehandelt, was man mit einer MWh Strom volkswirtschaftlich produzieren kann oder was Konsumenten meinen, was ihnen eine MWh wert ist -- oder was sie der Verzicht auf eine MWh kosten darf. Sondern es wird ebenso die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer gehandelt, was die Ansicht der Konsumenten dazu wohl sein wird. Da bilden sich auch Blasen und Vakuolen, da gibt es auch Überraschungen. Die georderte MWh wechselt x-mal den Eigentümer, bevor sie schließlich tatsächlich abgerufen oder storniert wird -- das Handelsvolumen spricht da eine ganz deutliche Sprache.

    Und es gibt natürlich auch noch Kontingente, die an der EEX vorbei kontraktiert werden.

    Das alles macht es ziemlich unmöglich, den ‘wahren Wert’ einer MWh Strom zeitgenau zu ermitteln. Ein taugliches Indiz sind allenfalls langsame, systematische Veränderungen, Verschiebungen und Korrekturen in der Einschätzung aller Marktteilnehmer, die sich -- wenn nicht über kurz, dann zumindest doch über lang -- an den Wertschätzungen der Konsumenten orientieren müssen, wenn ihr Geschäfts-/Spekulationsmodell Bestand haben soll. Und auffällig grobe Diskrepanzen. Also wenn wir zB für PV-Strom 400€/MWh vergüten aber kein jemals gehandeltes Produkt diesen Preis auch nur halbwegs regelmäßig erzielt oder gar übertrifft. Da weiß man dann auch, wie man Meldungen wie ‘ Sonnenstrom erstmals günstiger als konventioneller Strom’ ; ‘Sonnenstrom wird immer schneller immer günstiger’ und ‘Die Sonne schickt keine Rechnung’ vernünftigerweise zu verorten hat (um mal besonders prägnante Beispiele in den Vordergrund zu rücken).

  498. Herr Flamme,
    der Prinz Philip Ansatz genügt doch schon “Windenergie ist nutzlos, weil sie immer back ups braucht.Gilt auch für Sonne.

    eon macht zwar ständig Werbung, sie hätten einen Akku, der Windenergie speichert, in Wirklichkeit läuft aber ihr konventioneller Kraftwerkspark immer unwirtschaftlicher, die Gewinne müssen schrumpfen. Sie müssten abschalten , jedes zusätzliche fossile KW wird die Belastungen vergrößern, die Politik muß weiter subventionieren, um z.B. Gas Guds ans Netz zu bringen als RegelKW und Lückenbüßer.

    Der eon Verkauf von 53% Thüringer Energie an die Stadtwerke ist da nur logisch. Die Ernst & Young Schätzung dieser 53% auf 1 Mrd.€ gilt noch dieses Jahr. Der Thüringer Stadtwerkeverbund will rasch zuschlagen, ich schätze in einem Jahr würden sie nur noch die Hälfte bezahlen müssen.Oder sehe ich das falsch?

    EnBW ist schon in grünen Volksbesitz, mal sehen, wie die ihre Stromversorgung organisieren ;-)

  499. @W.Rassbach #498
    Die Stadtwerke kaufen doch im Moment, was sie kriegen können von den grossen Energieversorgern. Die Gemeinden sind zwar überschuldet, aber die Konstruktion Stadtwerke meistens nicht. Die grossen Energieversorger verkaufen auch alles, was in naher Zukunft sowieso nur noch Kosten verursacht. Das wird wird noch eine schöne Zeche für den Steuerzahler. Wir haben dann zwar Volkskontrolle über die Energieversorgung, können uns das bloss leider nicht mehr leisten.

  500. Herr Straten,
    ich werde das Gefühl nicht los, die Gemeinden werden über den Tisch gezogen. Hier denkt aber ein Stadtrat mit.

    Die aber auch:
    Auf einen Schlag schuldenfrei: Die finanziell gebeutelte Stadt Suhl will ihren Anteil am Thüringer Energieversorger verkaufen. Einsteigen sollen andere Thüringer Kommunen.

    Hintergrund:
    Machtkampf bei Eon-Thüringen geht weiter

    Ist es denkbar, dass dieses Geschäft jetzt überall in Deutschland betrieben wird ?

  501. @W.Rassbach #500
    Ob überall in Deutschland weiss ich nicht, aber zumindest an sehr vielen Stellen. In den 90ger Jahren des vorigen Jahrhunderts haben ja viele Gemeinden und Landkreise ihre Netzinfrastruktur und regionale Energieversorger an die grossen Energiekonzerne verkauft. Dafür haben sie Geld und Aktien bekommen. Das Geld ist inwischen weg, aber aus den Dividenden der Aktien, die durch unterschiedlichste Konstruktionen nicht in die Haushalte einfliessen, gibt es Geld, dass zusätzlich zu den Haushalten verwendet werden kann.
    Inzwischen hat sich aber die Stimmung gegen die grossen Energieversorger gewendet und es steigt der Druck in den Regionalparlamenten, die Energieversorgung oder Teile davon wieder selbst in die Hand zu nehmen. Dafür muss man die Infrastruktur aber wieder zurückkaufen. Die Energieversorger stehen dem wohl sehr positiv gegenüber, denn viele Verteilnetze müssen modernisiert werden und dabei auch für die NIEs fit gemacht werden. Es kann sehr gut sein, dass sich das niemals rechnet, denn die Zukunft der NIEs ist wohl mehr als ungewiss. Es sieht nicht unbedingt nach einem lohnendem Geschäft aus, hier gross zu investieren. Zudem werden alle Kosten, die man dabei dem Verbraucher in Rechnung stellen müsste, sofort als Profitgier der grossen Konzerne interpretiert.
    So ist es sicher verständlich, dass man einer Rekommunalisierung von Teilen der Energieversorgung positiv gegenübersteht. Ob sich das für die Kommunen rechnet, muss in Einzelfall etschieden werden. Es wäre aber schön, wenn das wirklich gemacht wird und jetzt nicht dem Zeitgeist folgend, die Überbleibsel der Gewinne aus dem ehemaligen Verkauf auch noch verpulvert werden, für eine Idee, deren Trümmer dann letztendlich wieder der Steuerzahler wegräumen muss.

  502. @W.Rassbach (#498)

    ‘Nutzlos’ würde ich nicht sagen, Windenergie kann herkömmliche fossil befeuerte Kraftwerke in deren Funktion eben nicht 1:1 ersetzen. Insofern ‘nutzen’ WEA eben als ‘fuel-saver’. Ob sie diesbezüglich ihren Preis wert ist hängt davon ab, wie man den Wert des gesparten Brennmaterials und den durch die Verbrennung verursachten Schaden bewertet.

    Und Energiewirtschaft und Politik sind auf kommunaler Ebene wie auch auf Länder- , Bundes- und EU-Ebene viel zu eng miteinander verwoben als daß ich irgendeinen dieser Akteure beweinen könnte. Wenn es da Differenzen und Streitigkeiten gibt, dann darüber, wie man uns am elegantesten, einträglichsten und ‘nachhaltigsten’ das Fell über die Ohren zieht.

  503. @ Wolfgang Flamme:

    …Insofern ‘nutzen’ WEA eben als ‘fuel-saver’.

    Lieber Herr Flamme,

    das bezweifle ich sehr stark.
    CO2-Vermeidung durch „Erneuerbare“ Energien?
    Vielleicht ist das für Sie ebenso überraschend wie für mich Ihre Zahlen zum NIE-Ausbau und zum Speicherbedarf, die Sie so freundlich bereits zur Verfügung stellten.:
    Es gibt sehr deutliche Hinweise dafür, dass die ganzen NIE in Wirklichkeit überhaupt keine fossilen Brennstoffe sparen, weil ihre erratische Enspeisung zu einem sehr deutlichen Mehrverbrauch der konventionellen Kraftwerke führt, da diese zunehmend als Regelkraftwerke geradezu missbraucht werden.

  504. Hi, kann mir jemand folgende Frage beantworten:
    Netzaufbau nach Schwarzfall (wohlgemerkt ohne rotierende Massen),Blindleistungsbereitstellung fuer das Uebertragungsnetz und am Ort des Blindleistungsbedarf,Speicherfaehigkeit ueber viele viele Tage ohne entsprechende EEs…???????

  505. Herr Flamme,
    Prinz Philip bezog sich auf England mit seiner Äußerung. Speicher sind nicht da, selbst dort laufen die fossilen KW als back up ständig mit Verlust und Mehrverbrauch mit.

    Wenn es in Europa durch zusätzliche Funde wie in den USA zur Verbilligung von Gas kommt, entsteht eine rießige Finanzblase, an der wir bis 2100 zu knappern haben.

    Die Funde sind da :Southeastern
    Medi ter ranean
    Hydrocarbons
    A new Energy Corridor
    for the EU?
    April 2012 Author: Harris A. Samaras

    Im Focus heisst es dazu Sitzen die Griechen auf immensen Reichtümern?

    Verschwörungstheorien sollen Chaos kaschieren
    Dass Griechenland sich über Jahrzehnte derart seiner potenziellen Rohstoffvorkommen verweigerte, bietet Anlass für die verrücktesten Verschwörungstheorien. Angefangen bei politischen Blockaden von Förderländern wie Russland, die keine Konkurrenz wollen. Oder dass Amerika da wieder seine Finger im Spiel hat, damit US-Ölkonzerne am Ende günstig die Kontrolle über die Felder bekommen, wenn Griechenland nur erst einmal richtig am Boden ist. Vielleicht liegt es auch schlicht an den chaotischen Zuständen, die auf politischer Ebene in diesem Land seit ewigen Zeiten herrschen.

    Erdgas und Rohstoffe: Passive Politiker -- weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rostoffe-schlummern-immense-reichtuemer-in-griechenland-bald-erste-konzessione_aid_862443.html

    Ich beteilige mich nicht an VT, mir fällt nur eine eigenartige Übereinstimmung der Funde mit demokratischen Revolutionen im Mittelmeerraum auf. Griechenland 25 Bill. m^3 Gas, das sind mehr als 300 Mrd. Euro, mehr als 10x soviel-

    Fällt nun der Gaspreis wie in den USA auf 90 $ je 1000 Kubik im Verbraucherpreis, wird auch der Strom nur 6 cent kosten und wir haben dann ein Problem, 100 Mrd, für nichts…

  506. # 504
    :
    Ich bin ja wahrhaftig kein E-Ingenieur, aber die Problematik taucht ja jetzt schon im Normalbetrieb auf.
    Konkret will man wohl vor allem Generatoren im Leerlauf mitlaufen lassen. Das wird derzeit mit den Generatoren in Biblis gemacht, die zukünftig keine Leistung mehr einspeisen, aber als Phasenschieber weiter dienen sollen.
    Bei einem Schwarzstart können/müssen die dann wohl erst mal mit Hilfsenergie auf die Leerlauf-Nenndrehzahl gebracht werden.

  507. @Tritium

    1) Man kann nicht einerseits behaupten, daß konv. Kraftwerke, weil Sie die EE ausregeln müssen, in nahezu der potentiell einsparbaren Menge CO2 verschleudern und gleichzeitig behaupten, daß wir die EE-(Nicht-)Produktion in hohem Umfang über Ex-/Importe ausgleichen. Mich macht es also stutzig, wenn EE-Kritiker die jüngsten Exportüberschüsse auf EE-Überschüsse zurückführen, weil das eben bedeutet, daß unsere konv. Kraftwerke die schwankende EE-Produktion gerade wenig ausregeln.
    Wenn die Wahrheit (wovon auszugehen ist) zwischen diesen Extremen liegt, dann ist jedenfalls mit einem reduzierten ‘Verschwendungseffekt’ zu rechnen.

    2) Ähnliches gilt für den behaupteten Verdrängungseffekt. Wird Gas nur verdrängt oder wird Gas verdrängt aber dafür im Regelenergiemarkt zunehmend bedeutsam? Im letztgenannten Fall wird der Betrieb von Gaskraftwerken nicht unrentabel, lediglich die Positionierung im Markt ändert sich.

    3) Bei der Analyse der von Fred Udo verwendeten Eirgrid-Daten (die Arbeit ging mal durch die Skeptikerszene) kam ich zu einem anderen Schluß. Demnach substituiert Wind bevorzugt C-arme Energieträger (Gas).

  508. @Wolfgang Flamme #507
    Worauf auch immer die Exportüberschüsse zurückzuführen sind, zu grosse EE-Produktion oder Überfluss von sowieso mitlaufenden konventionellen Kraftwerken, werden wir wohl nicht feststellen können. Ausgeregelt muss die fehlende EE-Leistung werden, Überproduktion muss eben irgendwo hin, zur Zeit halt ins Ausland, Speicher gibt es ja nicht ausreichend.
    Gas wird einfach ineffizient gemacht. GUD-Kraftwerke mit 60% Effizienz sind wohl nicht die ideale Regelenergie. Da muss man mit der Effizienz herunter und das kostet natürlich Geld.
    Die Arbeit von Udo ist natürlich auch nur eine Berechnung. Es gibt ja trotz 20 Jahre Windenergie keine Daten zu deren Primärenergieeinsparung. Die Bentek-Studien zu Colorado und Texas und auch die zu Kalifornien, die ich im Original allerdings nicht kenne, sehen da nicht so positiv zu Wind aus. Die Windkraftindustrie soll einfach mal belegen, was sie zur Einsparung von Primärenergie beitragen. Die Aussagen, die bis jetzt von der Seite kommen, sind doch einfach Propaganda.

  509. Lieber Herr Flamme,

    Ich schliesse mich da #508 an:

    Es gibt keine direkten Daten und schon allein das macht stutzig.
    Sient man die NIE als Unternehmen, ist die Brennstoff-und CO2-Einsparung gewissermassen dessen ‘Produkt’. Wir haben also die Situation, dass wir ausgerechnet über die wichtigste Größe des Unternehmens -- des Produkts, das wir zwangsweise bezahlen! -- überhaupt keine echte Information bekommen. Denn dass die reine Einspeisung der NIE natürlich nur ein Bruttowert ist und dass es diesen antagonistischen Mehrverbrauch der Regelkraftwerke geben MUSS, steht ausser Frage. So lange dieser nicht von den Kraftwerksbetreibern direkt quantifiziert wird, sind wir auf indirekte Hochrechnungen angewiesen und die sind auf die eine oder andere Art geradezu erschreckend.
    Das betrifft nicht nur meinen Rechenweg, sondern eben auch alle anderen Ansätze, sei es von Bentek oder Udo. Wir haben also auf der einen Seite mehrere gut übereinstimmende Ergebnisse die sagen “Wind und Sonne sparen in der derzeitigen Konfiguration praktisch überhaupt keine fossilen Brennstoffe” und auf der anderen Seite die offizielle Propaganda, die die NIE-Einspeisung mit der Ersparnis 1:1 gleich setzt, was jedoch unzweifelhaft eine viel zu optimistische Milchmädchenrechnung ist.
    Es ist also an den NIE-Protagonisten, ihre Daten offen zu legen, um die Kritik zu entkräften, die sind da in der Bringschuld. Dass die Rechenwege der Kritiker (meiner eingeschlossen) Schwächen haben, ist aufgrund der zwangsweise indirekten Ansätze geradezu unvermeidlich, aber das entlastet die NIE-Protagonisten von ihrer Bringschuld in keiner Weise.

  510. OK….einmal melde ich mich noch.

    Man kann im Ansatz abschätzen wat gerade passiert, mit den Daten der AG Energiebilanzen.
    http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=32459
    Wir haben mehrere Pobleme bei der Berechnung…
    1.) Temperaturabhängige Energieverbräuche, deswegen wird das Wort “Temperaturbereinigt” verwendet um die statistischen Einflüsse kalter Winter kompensieren zu können.
    2.) Der Verbrauch, der Aufgrund von Konjuktur/Krisen und Energiesparmaßnahmen auch gewaltige schwanken kann.
    3.) Die zeitgenaue Erfassung der Stromimport/Exportsituation aller Kuppelstellen der 4 deutschen Netzbetreiber……wann genau wurde Strom importiert im Verhältnis zu der NIE-Stromerzeugung und umgekehrt.

    Fakt für 2011 ist…das der Verbrauch von Braunkohle angestiegen ist, wat wohl ein Stück fehlende Kernkraft ersetzt hat.
    Fakt ist, das temperaturbereinigt der rein energiebedingte CO2 Ausstoß um 1% gestiegen ist.
    Fakt ist, das der Erdgasverbrauch der Gaskraftwerke 2011 stagniert und im ersten Halbjahr 2012 sogar rückläufig ist (was Herrn Flammes Vermutungen in Teilen bestätigt). Hier scheint man wohl ein Stück weit der Regelleistung durch Stromimporte zu decken.

    Ergebnis…….die Rohstoffeinsparung durch die NIE liegt wohl irgendwo zwischen 0 und 90%….gefühlt wohl so um die 10-30%…..aber um hier eine wirkliche Rechnung aufmachen zu können, müsste man ein Datenhalde zusammensammeln, die mich kleine Statistikniete vollkommen überfordern würde.
    Hoffe geholfen zu haben…….und wieder Tschüß
    H.E.

  511. Ups….ick meinte natürlich “Rohstoff-Welt” und nich AG-Energiebilanzen, sorry.
    H.E.

  512. 1) Es gibt zumindest einiges, was für einen Verdrängungseffekt spricht. Da sind zB die stark gestiegenen Betriebsartenwechsel-Häufigkeiten unserer PSW -- zB in den frühen Geschäftsberichten der Schluchseewerke noch ausgewiesen. Der Trend ist mir vor etwa zwei Jahren dort nochmal und auch von anderer Quelle telefonisch bestätigt worden. Das deutet darauf hin, daß PSKW mangels verläßlichen und profitablen Tageszyklus verstärkt auf kurzfristigen Ausgleich setzen (Regelenergiemarkt) während Gas die undankbare Aufgabe der längerfristigen Ablösung von Ungleichgewichten verbleibt -- bei stark reduzierten Vollaststunden.

    2) Wir dürfen nicht vergessen, daß wir beginnend 2008 einen zunehmend regelzonen-übergreifendenderen Markt für Regelleistung- und -arbeitsbeschaffung bekamen. Hier wurden Redundanzen und Sicherheiten geopfert zugunsten von Ausgleichseffekten, preisgünstigerer Beschaffung und vereinheitlichter Abrechnung. Das hat natürlich eine geringere Nachfrage zur Folge und entsprechend höherem Preisdruck. Der Verfall von Volumen und Preisspitzen in diesem Marktsegment dürfte ebenfalls zu Lasten des Gaseinsatzes gegangen sein.

    3) Was F. Udo betrifft, so erhebt dieser in der Arbeit ja gerade folgenden Anspruch: “Where most available publications on this subject are based on models, the present study makes use of real-time production data.”

    Nun übersieht Udo in seiner Analyse der Eirgrid-Daten aber einen grundsätzlichen Sachverhalt:
    Mit zunehmender Leistung sinkt der spezifische CO2-Ausstoß des Eirgrid-Kraftwerkparks nämlich deutlich ab. Der Grund dafür ist natürlich, daß bei hoher nachgefragter Leistung zunehmend effiziente, (aber teurere) Energieträger wie Gas zum Einsatz kommen.
    Und so assoziiert er eine im Flautenfall tendenziell höhere nachgefragte konventionelle Leistung mit geringen spezifischen Emissionen und eine bei viel Wind tendenziell geringere nachgefragte konventionelle Leistung mit höheren spezifischen Emissionen und zieht daraus die falschen Schlüsse. Denn wenn man diesen Ansatz ins Groteske biegt bedeutet es natürlich, daß man noch viel niedrige spezifische Emissionen erzielt, wenn man überall riesige elektrische Heizlüfter ins Freie stellt, so daß die gesamte konventionelle Kapazität mit größtmöglichstem Gasbeitrag stets am Leistungsmaximum arbeitet.

    Man sieht also, daß möglichst niedrige spezifische Emissionen für diese Problemstellung gar keine Aussagekraft haben. Vielmehr sind die absoluten Emissionen entscheidend und die Frage, ob diese mit Windenergiebeitrag tendenziell niedriger liegen als ohne. Und das tun sie nach der Datenlage ganz eindeutig. Und zwar spart man etwa die Emissionen, die man zusätzlich verursacht hätte, wenn man den Windbeitrag mit Gas hätte decken müssen -- da führen ein grober und ein verfeinerter Ansatz beide auf konsistente Ergebnisse.

  513. Den Fehler den beide Seiten immer noch machen, zu vergessen das wir ein europäisches Verbundnetz haben und somit die Strömlinge munter hin und her wandern können, je nach Preis und Zwangslage.
    http://wilfriedheck.de/ vom 16.11.12 zeigt schön auf, wo denn unsere Exporte hauptsächlich hingehen, nämlich in die alpinen Länder, die wahrscheinlich mittels Pumpspeicherwerke den überflüssigen NIE-Strom der deutschen Überproduktion aufwerten.
    So gesehen, ersparen wir wohl unseren europäischen Nachbarn die eine oder andere Tonne fossilen Brennstoff, wir gebens ja gerne, wenns dem Klima nützlich erscheint.

    So gesehen ist unsere nationalistische Energiewende ein finanzieller Segen für unsere Nachbarn, billigen NIE Strom von uns schachern und dann teuer zurückliefern……oder wie Frankreich, fast ein Teil der deutschen Grundlast liefern.

    PS. Die Benachrichtigungen der geplanten Preiserhöhungen ab 2013 sind inzwischen beim Stromkunden angekommen, erste Anzeichen von Wut und Aggression sind inzwischen auch bei uns unten zu verzeichnen.
    Tötet den Überbringer der schlechten Nachricht……..so in etwa laufen fast alle Kundengespräche ab.
    H.E.

  514. Den Fehler den beide Seiten immer noch machen, zu vergessen das wir ein europäisches Verbundnetz haben und somit die Strömlinge munter hin und her wandern können, je nach Preis und Zwangslage.

    Ich fürchte, genau das haben Sie gerade vergessen, Herr Eng:

    http://wilfriedheck.de/ vom 16.11.12 zeigt schön auf, wo denn unsere Exporte hauptsächlich hingehen, nämlich in die alpinen Länder, die wahrscheinlich mittels Pumpspeicherwerke den überflüssigen NIE-Strom der deutschen Überproduktion aufwerten.(…) ……oder wie Frankreich, fast ein Teil der deutschen Grundlast liefern.

    Es könnte zB doch sein, daß Frankreich über den Weg Deutschland-Schweiz Strom nach Italien exportiert? Und Frankreich eben nicht “fast ein Teil der deutschen Grundlast” liefert?

    An Ihrer Darstellung kommen allein schon erhebliche Zweifel auf, wenn man sich überlegt, wieviel (besser: wie wenig) veredelte Produktion die Schweiz für unsere angeblichen ‘EE-Exporte’ an uns zurückliefert. Und glauben Sie wirklich, daß die deutschen EE von September bis April so konstant und (vergleichsweise) zuverlässig Überschüsse für die Schweiz produzieren? Das wär’ ja direkt ein Hoffnungsschimmer in Sachen Energiewende, wenn alle EE-Zeitreihen, die mir bisher so untergekommen sind so grundfalsch wären.

  515. @Wolfgang Flamme #512

    Und zwar spart man etwa die Emissionen, die man zusätzlich verursacht hätte, wenn man den Windbeitrag mit Gas hätte decken müssen — da führen ein grober und ein verfeinerter Ansatz beide auf konsistente Ergebnisse.

    Das sieht aber nach Datenlage zumindest in Colorado und Texas ganz anders aus (Bentek-Studie). In Colorado wird die Windraft primär mit Steinkohlekraftwerken ausgeregelt in Texas mit einem Mix aus Steinkohle und Gaskraftwerken. Zudem sollte man nicht vergessen, dass der Unterschied im Wirkungsgrad zwischen klassischen Gasturbinen und GuD-Kraftwerken nicht ganz unerheblich ist und klassiche Gasturbinen zum Regeln volatiler Ernergiequellen eben nun mal besser geeignet sind.
    Dass das Alles nicht so einfach ist, zeigt eine relativ neue Studie von Valentino et al., die in ihrer Schlussbemerkung sagen:

    It will be possible to
    formulate more precise models allowing for a more
    comprehensive understanding of the effects of incorporating a
    large amount of variable wind energy, if better data for start-up
    emissions and heat rates become available in the future

    Die Datenlage scheint also nicht so eindeutig zu sein.

  516. @W.Flamme #514

    Ihre Kritik muss ich mir durchaus gefallen lassen…..denn ich habe immer noch Probleme in der Unterscheidung von physikalischen Lastflüssen und den Handelsströmlingen.
    http://ees.eei.uni-erlangen.de/down/praesentationen/20110715_ml_antrittsvorlesung.pdf
    Hier auf Seite 16 (17.11.2004 19:00 Uhr ) kann man ganz gut sehen, wie sich die Physik und der Handel stark unterscheidet.
    Rein physikalisch hat Frankreich zwar eine direkte Kopplung an Italien und der Schweiz, aber der Umweg über Deutschland/Schweiz/Italien ist rechnerisch und physikalisch auch möglich. (geographisch gut zu sehen auf Seite 10)

    Leider sind wir aber bei der Frage nach den deutschen NIE-Exporten wieder bei NULL angekommen, ich glaube um das Rätsel wirklich auflösen zu können, bräuchten wir etwas ganz anderes…..
    Nämlich das Handelssaldo der ÜBN im Zusammenhang mit den erzeugten NIE…..Viertelstündlich für das gesamte Jahr…….an wen wurde geliefert, wie viele MWh gingen ins Ausland oder wurden im Inland verbraucht.
    Nun ja, da wir Beide wohl dahingehend keine befriedigende Lösung erarbeiten können die beide Seiten zufrieden stellt, brech ich hiermit die Diskussion ab….dat ist einfach nicht mein Fachbereich.

    PS. Ach übrigens….schön zu sehen wie Italien nun schon seit Jahren am Stromnabel Europas hängt und Deutschland sich durch die Abschaltung seiner KKW ein Stück weit der internationalen Stromsolidarität entzieht.
    MfG
    H.E.

  517. Das sieht aber nach Datenlage zumindest in Colorado und Texas ganz anders aus (Bentek-Studie).

    Herr Straten,
    ich habe das mal überflogen und komme zu dem Schluß, daß das lt. Bentek-Studie nicht ganz anders aussieht, sondern ziemlich genau so, wie von mir in der Kritik an F. Udos Ergebnissen beschrieben. Haben Sie die Bentek-Studie denn gelesen und verstanden?

  518. @Heinz Eng

    Wenn man die Situation halbwegs zutreffend beschreiben will und sich das Ganze als Graph vorstellt, dann braucht man wohl Zeitreihen für:
    -- Import/Export über die angeschlossenen Kanten
    -- Verluste an diesen Kanten
    -- inländische Last einschl. PSKW-Pumpbetrieb
    -- inländische Erzeugung einschl. PSKW-Generatorbetrieb
    -- inländische EE-Erzeugung

    Nur damit kann man dann eine -- der Genauigkeit der Daten entsprechende -- Analyse wagen.

    Weil das alles schwer bis unmöglich zu beschaffen ist -- zumal für Amateure -- bin ich auf eine andere Methodik verfallen. Ich habe lediglich die Import-/Exportbilanzzeitreihe Deutschlands betrachtet und untersucht, welcher Zusammenhang zur Windeinspeisung in Deutschland besteht. Deren stundengenauer Verlauf ist ja weitestgehend unabhängig von den Tages-/Wochengängen und saisonalen Verläufen, die sich in der Im-/Exportbilanzzeitreihe abbilden und dort die Verhältnisse dominieren. Also habe ich das Rauschsignal aus der Bilanzzeitreihe isoliert und der Windstromeinspeisung gegenübergestellt, mit diesem Resultat:
    http://i171.photobucket.com/albums/u304/wflamme/windstrom_export_2009.png

    Demnach sieht es danach aus, als hätten wir 2009 etwa 15% unseres Windstroms exportiert. Für PV kann man das so allerdings nicht zuverlässig schätzen, weil sich der PV-Tagesgang nicht zuverlässig von Exporten mit tageszyklischem Charakter trennen läßt.

  519. bisschen OT

    heimat-unter-windraedern-der-preis-der-energiewende?

    http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/ozon-unterwegs/heimat-unter-windraedern-der-preis-der-energiewende?documentId=12446436

  520. @Wolfgang Flamme #517
    Ihre Kritik an Herrn Udo übersieht, dass auch bei hoher Windleistung, diese nicht konstant ist und dass deshalb Regelkapazitäten mitlaufen müssen. Ein Ergebnis der Bentek-Studie ist es eben, dass dieser Effekt trotz mehr installierter Windleistung längst nicht zu den Emmissionseinsparung führt, die die Windindustrie für sich beansprucht, sondern im Einzelfall sogar erhöhte Emmissionen zur Folge haben kann. Zumindest sehen das andere Fachleute aus so (z.B. Robert Bryce im Forbes Magazin zur 2. Bentek-Studie, die ich allerdings nicht gelesen habe).
    Ich bin zwar nicht vom Fach, aber wenn sie mir schon unterstellen, ich hätte etwas nicht verstanden, dann wüsste ich schon gerne was. Ihre Kritik an der Abeit von Udo, zeigt wohl eher, dass sie die Problematik der variablen und schlecht vorhersagbaren Windeinspeisung nicht so recht ernst nehmen.

  521. @ Gerhard Straten #520

    Hallo Herr Straaten,

    dass auch bei hoher Windleistung, diese nicht konstant ist und dass deshalb Regelkapazitäten mitlaufen müssen.

    das ist absolut richtig.
    Z.B. ein Wind der mit vorherrschend 8 Bft angegeben wird, bläst in dieser Stärke nicht etwa konstant, sondern wechselt i.d.R. seine Stärke in unregelmäßiger Art von 8 Bft (~17,2-20,7 m/s bzw. ~62-74 km/h) nach 7 Bft (~14-17 m/s bzw. ~50-61 km/h) und je nach Laune auch nach 9 Bft (~21-25 m/s bzw. ~75-88 km/h).
    Dieser mögliche Sprung von ~50 km/h auf ~88 km/h (Differenz immerhin ~38 km/h) ist viel Holz und wird mit Sicherheit nicht von der WKA selbst geregelt.
    Ähnliche Sprünge sind selbstredend auch bei niedrigeren bzw. höheren Windgeschwindigkeiten gang und gäbe.

  522. @W.Flamme
    Eigentlich habe ich ja…….ach egal.
    Danke für die Analyse, dat scheint ja wohl fast die einzige Möglichkeit zu sein, mit unseren bescheidenen Datenzugriffsmöglichkeiten, überhaupt mal eine grobe Einschätzung zu bekommen, wat da an EE-Strömlingen ins Ausland abwandert.
    Zur Photovoltaik…….Die Datensätze, die Sie benutzt haben sind ja von 2009, seit dem sind ja knapp 18 GW an neuen Spiegelein dazu gekommen, könnte man mit 2011ér Daten eventuell schon bessere Ergebnisse erziehlen oder liegt es schlichtweg daran, das die Solarströmlinge meist schon in den Verteilnetzen verbrutzelt werden und nich bei der vertikalen Last auftauchen, bzw diese temporal absenken?
    Oder schließt Ihr Verfahren das Filtern von zyklisch regelmäßigen Ereignissen prinzipiell aus?
    MfG
    H.E.

  523. Gut, Herr Straten,
    wie Sie aus den einführenden Beschreibungen der Bentek-Studie ersehen können, sind im Untersuchungsgebiet die Kohlekraftwerke als reine Grundlastkraftwerke für den Dauerbetrieb konzipiert. Den aufgrund der Tagesgänge notwendigen Lastfolgebetrieb übernehmen hingegen andere Produzenten, vornehmlich Gas, etwas Hydro usw.

    Windenergie wird bevorzugt abgenommen und substituiert so direkt Last. Bevor es so durch große Windbeiträge zu starker Lastsubstitution und deutlichen Einschnitten ins Grundlastband kommt -- falls es überhaupt dazu kommt -- wird regelmäßig erstmal Lastfolgebetrieb verdrängt. Auch hier gilt also, daß Windbeiträge zuvorderst mal Gas sparen.

    Die Emissionen und vermiedenen Emissionen der zuvorderst betroffenen Lastfolgekraftwerke werden in der Bentek-Studie allerdings nicht berücksichtigt. Stattdessen konzentriert sich die Untersuchung auf die Effekte auf betagte, unflexible Grundlastkraftwerke. Was die CO2-Emissionen betrifft, die ja Gegenstand dieser Diskussion waren, kommt die Studie bei Anwendung verschiedener Schätzungsverfahren zum Ergebnis: Substitution von Grundlast durch Wind spart kaum CO2 bzw. verursacht möglicherweise sogar geringfügig höhere Emissionen. Bzgl. CO2 also ein indifferentes Ergebnis im Grundlastband, so daß die CO2-Ersparnisse seitens der Lastfolgekraftwerke (Gas) nicht merkbar beeinflußt werden.

    Entsprechend kommt die Studie zu dem Schluß, daß ein hoher Windbeitrag von einer Flexibilisierung des Kraftwerksparks begleitet werden sollte. Bevorzugt die betagten, unflexiblen Teile der Kohle-Grundlastkapazitäten sollten durch lastfolgefähige Kraftwerke (Gas) ersetzt werden. Wieder mit dem Resultat, daß Wind dann vornehmlich Gaseinsatz substituiert.

    Generalisiert bedeutet das, daß CO2-Ersparnisse durch Wind überwiegend bei den für Lastfolgebetrieb konzipierten Kraftwerken zu verzeichnen sind. Für Deutschland können die Ersparnisse also etwas günstiger ausfallen, da Steinkohle hierzulande bevorzugt zur Abdeckung der Mittellast optimiert ist und auch moderne Braunkohlekraftwerke deutlich flexibler produzieren können als früher.

    Tatsache ist, daß die Bentek-Studie diese vornehmlich Gas-substituierende Wirkung der Windenergie an mehreren Stellen erwähnt, unübersehbar wird dies bei den abschließenden Schlußfolgerungen und Empfehlungen. Ich hatte daher in Erwägung gezogen, daß Sie Sich mangels (Fach-)Englischkenntnissen vielleicht nur auf eine Interpretation der Studie gestützt hatten, die diesen wichtigen Aspekt unterschlägt und wo verkürzt behauptet wird, Windenergie spare kein CO2.

  524. Eigentlich wollte ich ja ruhiger treten aber wenn jetzt die üblich Verdächtigen mit den Stinkefinger auf die Energiewirtschaft zeigen um einen Schuldigen für die Strompreissteigerung in 2013 zu finden, dann wird Onkel Heinz jetzt mal richtig bösartig.

    Stromkonzerne nutzen Energiewende bloß als Vorwand

    Wie die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Energieverbraucher schreibt, dürften die Strompreise aufgrund der staatlich veranschlagen Mehrkosten durch die Energiewende nur um sechs Prozent statt wie im Durchschnitt angekündigt um zwölf Prozent steigen………
    Mehr als zwei Milliarden zu viel veranschlagt

    Nur die Hälfte davon sei mit den Kosten der Energiewende zu erklären. Bei 30 Millionen betroffenen Haushalten, ergeben sich den Berechnungen zufolge ungerechtfertigte Preiserhöhungen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro.

    Langsam aber sicher geht mir dieser selbsternannte Verbraucherschutzverein tierisch auf den Sack….denn sie lügen das sich die Balken biegen und dat Pummelchen nickt fein artig dazu…….obwohl sein Ministerium diesen Scheiß erst richtig verteuert hat.
    Na klar doch…die perversen Stromkonzerne wieder, die anscheinend vor lauter Gewinne nicht mehr aus den Augen glotzen können…..na dann machen wir mal einen Stromkostenvergleich.
    Greenpece Energy……….ab 1.1.2013……Grundpreis 8,90 Euro/Monat und 27,20 Cent/KWh
    Lichtblick……………………….ab 1.1.2013…..Grundpreis 8,95 Euro/Monat und 27,48 Cent/KWh
    Vattenfall (Easy Privatstrom)…………………Grundpreis 7,50 Euro/Monat und 26,00 Cent/KWh + 80 Euro Wechselbonus
    EWS Schönau…..(inclusive 0,5 Cent/KWh für ökologische Neuanlagen)….GP..6,90 Euro/ Monat…..26,75 Cent/KWh.

    Nebenbei “G-Piss-E”…..

    Schließlich enhält die Summe von 27,2 Cent auch einen Beitrag zum Abbau des Verlustes, den Greenpeace Energy 2009 infolge der Wirtschaftskrise entstanden ist: Mit 0,3 Cent ist das etwa 1 % des Kilowattstundenpreises.

    Jaja…die bösen, bösen Konzerne machen ja den Strom so super teuer, wo doch die Energiewende nix kostet, langsam sollte mal ein Verbraucherschützer die komische Truppe vom “Bundes der Energieverbraucher” auf den Zahn fühlen, wer solch groben Mist in die Medien pflanzt, gehört mal anständig abgestraft.
    Man gucke sich nur mal die Website dieser Truppe an.……grüner als die Grünen, ökologischer als Greenpeace……und dümmer als die Polizei erlaubt.

    Ach übrigens……im Netzgebiet von E.ON EDIS steigen aufgrund des enormen Netzausbaus durch Wind und Sonnenstromerzeuger, die Netzkosten um zirka 1,4 Cent/KWh….Netto……also direkt der “Energiewende” geschuldet.
    Joo, möge der eine oder andere Konzern mal 0,1 Cent mehr aufschlagen als nötig…….sind das trotzdem nur Peanats gegenüber den EE-Kosten-Explosionen.

    War ja klar, wir zelebrieren die Lüge noch wenigstens bis zur Wahl…….oder bis der Saftladen auseinander bricht.
    Würg und schreiend wech
    Onkel Heinz………wollt ihr mich verarschen?

  525. Herr Eng,

    ich vereinfache mal:
    Nehmen wir den Fall hoher PV-Produktion an und das wir das selbst verbrauchen. Nehmen wir an, das reicht noch nicht und wir lassen noch Spitzenkraftwerke zur Unterstützung mitlaufen. Nehmen wir an, daß wir noch weitere Spitzenkraftwerke betreiben, weil wir dem Ausland mit mittäglicher Spitzenlast aushelfen.

    Betrachte ich jetzt die Korrelation zwischen hohen mittäglichen Spitzenlastexporten und hoher mittäglicher PV-Produktion, dann käme ich unweigerlich zu dem falschen Schluß, daß wir große Teile unserer PV-Produktion exportieren …. also für diese PV-Produktion selbst keinen Bedarf haben. Tatsächlich verhält es sich im angenommenen Szenario aber gerade umgekehrt.

    Mit Wind funktioniert das hingegen, weil die Windstromproduktion keine regelmäßigen Zyklen aufweist, die man mit irgendwelchen regelmäßigen Bedarfs-/Exportzyklen verwechseln könnte. Deshalb läßt sich beides befriedigend voneinander trennen.

  526. @W.Flamme
    Danke für die Antwort…..dat hatte ich mir in der Art schon so gedacht.
    Hmm, aber inzwischen ist die installierte Solar-Leistung so hoch, das sie im Sommer wahrscheinlich auch langsam die Grundlast temporal verdrängt, die ja nun technisch bedingt für die paar Stunden nicht einfach abgeschaltet werden kann. Sollte also an starken Sonnentagen nicht doch um die Mittagszeit ein überhöhtes Exportverhalten zu erkennen sein?
    Zumindest wissen wir, das sich die Schweizer PSW-Betreiber beschweren, das deutscher Solarstrom zunehmend ihr Geschäft kaputt macht (salopp gesagt).
    Vllt kann man ja das zyklische Verhalten mit konkreten Wetterdaten kompensieren (Regen, Schnee, Bewölkung etc.)…um doch noch ein kleines Signalchen im Rauschen zu finden.
    MfG
    H.E.

  527. Zumindest wissen wir, das sich die Schweizer PSW-Betreiber beschweren, das deutscher Solarstrom zunehmend ihr Geschäft kaputt macht (salopp gesagt).

    Was ja nicht unbedingt bedeutet, daß wir diesen Spitzenstrom exportieren, sondern daß wir vielleicht nicht mehr so viel davon importieren.

    Vllt kann man ja das zyklische Verhalten mit konkreten Wetterdaten kompensieren (Regen, Schnee, Bewölkung etc.)…um doch noch ein kleines Signalchen im Rauschen zu finden.

    Wenn ich so drüber nachdenke könnte das eine Chance sein. Wenn man die Größe des PV-Fingerabdrucks im Im-/Export nicht zuverlässig bestimmen kann, weil dieser Fingerabdruck dem Fingerabdruck konventioneller, regelmäßiger Zyklen im Im-/Export zu ähnlich ist … dann kann man vielleicht die Größe des Fingerabdruckes des kurzfristigen PV-Prognosefehlers in der Im-/Exportzeitreihe bestimmen?

  528. @W.Flamme
    Schweizer PSW………das bezog sich auf diese Meldung.

    Milliarden in den See gepumpt

    …..Zugleich sorgt die massiv ausgebaute deutsche Photovoltaik auch auf dem Schweizer Strommarkt dafür, dass die hohen mittäglichen Preisspitzen Vergangenheit sind. Eben die waren für die Pumpspeicher sehr lukrativ…..

    MfG
    H.E.

  529. Nochmals zur aktuellen Strompreisdebatte, die ja auch hier von interessierter Seite ins groteske abgleitet….

    BDEW: “Haarsträubende” Strompreis-Debatte

    Es gebe nicht “den” Strompreis, erklärt die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller. Jedes Unternehmen verfolge in einem harten Wettbewerbsmarkt individuelle Strategien. Der Anteil am Strompreis, den die Unternehmen direkt beeinflussen können, werde allerdings immer kleiner. In diesem Jahr seien bereits 68 % der Stromrechnung von Haushaltskunden nicht mehr durch die Vertriebsunternehmen beeinflussbare Kosten, da es sich um staatliche Steuern und Abgaben sowie regulierte Netzentgelte handelt. Dieser Anteil steige seit Jahren aufgrund der politischen Vorgaben massiv an. Gerade die politisch Verantwortlichen sollten zu ihren Entscheidungen stehen, diese in der Öffentlichkeit erläutern und die Verantwortung für die Folgen nicht einfach auf die Energieversorger abwälzen.

    Alle Beteiligten, auch die Verbraucherschützer, sollten laut Müller “endlich auch Verantwortung bei der Diskussion zur Energiewende übernehmen anstatt die Verbraucher mit pauschalen und fragwürdigen Hochrechnungen zusätzlich zu verunsichern”. Es werde behauptet, die Preise bei der Beschaffung an der Strombörse EEX seien seit Monaten niedriger und dies werde nicht ausreichend an die Kunden weitergegeben. Die Preisbildung ist jedoch viel komplizierter, erklärt Müller. So werde ein Börsen-Tiefpreis angenommen und auf den gesamten Strompreis hochgerechnet. Dies entspreche nicht dem Marktgeschehen. Energieversorger kaufen ihren Strom 6 bis 36 Monate im Voraus in ganz unterschiedlichen Tranchen. Diese Beschaffungsstrategie glätte kurzzeitige Preisentwicklungen und schütze die Verbraucher vor kurzfristigen Ausschlägen beim Strompreis. Aufgrund dieses Beschaffungsverhaltens sei jedoch auch klar, dass gesunkene Börsenpreise sich nur zu einem Teil und zeitverzögert in den aktuellen Strompreisen widerspiegeln. (wa)

    Danke, lieber BDEW……..dat is im groben dat, wat ick hier nun schon seit Monaten predige.
    68% des Strompreises ist vom Versorger nicht mehr beeinflussbar…….und beim spärlichen Rest hat der Versorger gerade mal noch einen Spielraum von knapp 1-2 Cent/KWh……Strombeschaffungskosten und das Geschick des Händlers beim pokern an der Börse, wann er am günstigsten die nächste Tranche einkauft und dann muss er auch noch darauf achten, seine Last-Bänder weder über- noch zu unterschreiten, ansonsten gibbet massive Extrakosten.
    Während also Politik und Medien massive Propaganda gegen uns macht, hacken wir Versorger uns hart an der Gewinn-Grenze, gegenseitig die Kunden weg….denn die sind inzwischen wechselwilliger geworden als man uns weiß machen will.
    H.E.

  530. Mt dem Hinweis des BDEW darauf, daß sich die Sache doch etwas komplizierter gestaltet als viele glauben, hat er die Debatte schon verloren. Der Verweis auf ‘Marktgeschehen’ und ‘Preisbildung’ wird unvermeidbar Stirnrunzeln und Skepsis hervorrufen.
    Das muß man heutzutage anders vermitteln: ‘Mit so wichtigen, ja lebensnotwendigen Dingen wie Strom muß man sich am Besten bereits weit vorausschauend und zu fairen Preisen eindecken um den übermächtigen Einfluß kurzfristiger Spekulationsgeschäfte abzuwehren’ . Klingt doch viel besser als ‘Future’, oder?

  531. Ja, da haben’s recht, Herr Flamme,
    Ich beteilige mich ja an manchen Web-Diskussionen und sehe immer wieder wie wirksam die plakative Propaganda der Ökologisten ist und wie wenig der BDEW-Stil bei der Masse erreicht.
    Aber nach der kollektiven Fukushima-Hysterie wundert mich wirklich nichts mehr, diese Besoffenheit MUSS in einem Katzenjammer ausgebadet werden, da bin ich mit Heinz einig.

  532. Homepage von Prof. Dr.-Ing. H. Alt

    Hier sind genug Zahlen und kein Hinweis darauf, dass die Energiewende klappt und nicht in die Deindustrialisierung fühft.

  533. Und alle Jahre wieder…beginnt das große Zähneklappern.

    Monitoringbericht 2012“Deutschen Stromnetzen droht der Kollaps

    Der „Monitoringbericht 2012“ von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, der dem Handelsblatt vorliegt, legt eklatante Schwächen des deutschen Stromübertragungsnetzes offen. Häufiger denn je mussten die Betreiber von Stromübertragungsnetzen dem Bericht zufolge in den Netzbetrieb eingreifen, weil die „Sicherheit und Zuverlässigkeit“ der Versorgung „gefährdet oder gestört“ war. Die Zahl der angespannten Netzsituationen sei „insgesamt stark angestiegen“, es seien „insgesamt auch mehr Gebiete“ betroffen, fassen die Autoren des Berichts zusammen. Der Bericht soll an diesem Mittwoch präsentiert werden. ……………..

    Ick lass dat mal kommentarlos auf die hier anwesenden Leser einwirken….wat die Behörden da so raus gekriegt haben.
    H.E.

  534. @Onkel Heinz #533

    Dein Link funktioniert net.

  535. @Timmi
    ouuuuups
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/monitoringbericht-2012-deutschen-stromnetzen-droht-der-kollaps/7442020.html

    So, da isser…..
    H.E.

  536. @Tim #534
    Einfach googlen, dann findeste den Link von Heinz ganz schnell. Hier isser:
    Deutschen Stromnetzen droht der Kollaps

  537. @Heinz
    uups -- hat sich überschnitten

  538. @C-O & O-H

    danke, schon gefunden!

  539. na ja, der “Stromnetzkollaps” hat wieder net stattgefunden, und wir haben schon Mitte Januar. Grüsse an die ganzen Schwachköpfe da oberhalb dieser Zeilen. Lasst Euch doch weiter von den 4 grossen Stromkonzernen verarschen -- oder für Eure Texte bezahlen. Ihr habt´s wohl nötig -- und der Strom kommt aus der Steckdose.

  540. #539
    Ja, da müssen Netzzusammenbruchs-Alarmisten aufpassen, nicht mit den Welterwärmungs-Alarmisten in denselben Sack gesteckt zu werden. Es besteht freilich der Unterschied, daß der Netzausfall, wenn er denn kommt, ganz plötzlich und unerwartet ins Haus steht. An Weihnachten hatten wir in einem Teil des Münchner Südwestens eine kurze Stromlücke, die zum Glück nur ein paar Minuten gedauert hat, also nichts besonderes; aber im Moment bekam ich doch einen Schreck. Auch wenn man sich vor Atomen und Treibhäusern nicht fürchtet, findet man doch immer einen Grund zur Nervosität…

  541. Korrektur:
    …An Weihnachten Neujahr hatten wir…

    Oder so (wohl zuviel gesoffen über die Feiertage)…

  542. @Axel Scheiss #539

    ….na fein Axelchen, hast dein Beinchen gehoben und dich hier erleichtert…. nun geh’ aber wieder brav an deine Spielekonsole….. das hier ist eh’ nix für kleine Dummbatzen wie dich.

  543. @Axel Scheiß

    Netter Versuch…….aber da das Wetter mit uns Versorgern ein Einsehen hatte………kannst Du jetzt ungestraft hier rumprollen.
    Als nächstes erkundigst Du Dich, was der Unterschied zwischen Stromerzeuger, Übertragungsnetzbetreiber und Stadtwerke samt Verteilnetzbetreiber ausmacht…….dann fragste noch die netten Herren der Bundesnetzagentur kleine Löcher in den Bauch………und darfst dann mal wieder hier hinscheißen, oder drüben bei Georg.

    Winke, winke….Po
    E-O

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