Die grüne Falle

26. September 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Ressourcenverknappung

ego150Mit der Strategie „Risikovermeidung statt Gefahrenabwehr“ konnte die grüne Bewegung in den letzten Jahrzehnten Deutschland prägen. Weil bei allzu vielen Menschen hierzulande die Angst vor dem Verlust größer ist, als die Lust auf den Gewinn. Dabei haben wir so viele Chancen auf eine bessere Zukunft, wie noch keine Generation vor uns. Um diese auch in Verantwortung für unsere Nachkommen nutzen zu können gilt es, ökologistische Denkverbote und Dogmen zu überwinden.

Auf der CeBIT 2013 erlebte ich den damaligen Bundesumwelt- und heutigen Kanzleramtsminister Peter Altmaier erstmals live. Von seiner Rede ist mir die Passage besonders in Erinnerung geblieben, in der er ausführte, mit der Kernenergie wäre es in Deutschland vorbei, für immer. Wie die dogmatische Attitüde des Vortrags verdeutlichte, wollte er damit nicht einen zu diskutierenden Debattenbeitrag leisten. Nein, Altmaier schien wirklich überzeugt zu sein, eine endgültige Entscheidung zu vertreten, an der niemand mehr rütteln würde, niemals mehr, bis an das Ende der Zeiten. Die Verkündigung bereitete ihm sichtlich Freude und erfüllte wohl auch ein tiefes inneres Bedürfnis. Warum sonst sollte man dieses Thema mit einem Abstand von zwei Jahren zum Fukushima-Störfall auf einer IT-Messe anschneiden? Der Zustimmung des Saales konnte er sich natürlich sicher sein. Denn Festlegungen mit Ewigkeitscharakter zu treffen und Denkverbote zu definieren, ist nicht nur in Bezug auf die Kernkraft und nicht erst seit der Energiewende ein großer Wunsch der Deutschen an ihre Regierungen. Das Verlangen nach Regulierung und Erziehung durchzieht mit unterschiedlichen Schwerpunkten die gesamte deutsche Geschichte. Die Wurzeln seiner aktuellen, auf den Umwelt- und Naturschutz ausgerichteten Ausprägung liegen in den 1970er Jahren.

Es war die Zeit, als hierzulande die erste Generation die Früchte des von ihren Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeiteten Wohlstands erntete und daher etwas zu verlieren hatte. Der Wunsch, das Erreichte nicht wieder einzubüßen, induzierte die Suche nach Umständen, unter denen genau dies geschehen würde. Mit der Konstruktion plausibel erscheinender Katastrophenszenarien konnte diese zunächst diffuse Furcht auf bestimmte Themen gelenkt werden. So kehrte mit dem Club of Rome die längst überwunden geglaubte malthusianische Vorstellung von der drohenden Selbstzerstörung der Menschheit durch ihre Expansion zurück. Dessen Impulse die Vernetzung der Ängstlichen zu einer grünen Bewegung beförderten. Gerade die Kernenergie mit dem ihr innewohnenden Potential, preiswerte Energie in unbegrenzter Menge überall verfügbar zu machen, bot sich den Misanthropen als ideales Ziel an. Denn was wäre schlimmer, als der uneinsichtig auf ihr weiteres Fortkommen bedachten Menschheit eine solche Quelle des Wohlstandes zur Verfügung zu stellen? Dieses Argumentationsmuster wird bis heute in unterschiedlichen Bereichen mit immer größerem Erfolg eingesetzt. Vor einigen Wochen erst titelte der Spiegel mit einer Mücke als „gefährlichstem Tier der Welt“ aufgrund der von ihr verbreiteten Krankheiten (Ausgabe 29/2016). Nimmt man die Auswahl der zu dieser Geschichte gedruckten Zuschriften als repräsentativ, haben die meisten Lesern der Artikel deswegen kritisiert, weil der Verfasser den unentschuldbaren Fauxpas beging, nicht den Menschen als gefährlichstes Lebewesen für sich selbst und für den Rest der Biosphäre zu geißeln und die Mücke dadurch zumindest auf den zweiten Platz zurückzustufen. Auch ich durfte erleben, wie mein Kommentar zur Kritik von Naturschützern an der Windenergie wegen der Aussage heftig kritisiert wurde, der Mensch sei nicht Zerstörer, sondern Gestalter seiner Umwelt. Als jüngst der Club of Rome die Vorstellung seiner neuesten Ergüsse mit der Aussage eines der Autoren würzte, seine Tochter sei wegen ihres Ressourcenbedarfes „das gefährlichste Tier der Welt“, hielt sich der öffentliche Aufschrei in Grenzen. Das „Feindbild Mensch“ ist mittlerweile tief genug in der Gesellschaft verankert, um selbst den direkten Umgang miteinander zu vergiften. Argwöhnisch bewerten viele das Verhalten ihrer Mitmenschen hinsichtlich der Risiken, die sie für sich selbst darin zu erkennen glauben. Raucher wissen, was ich meine.

Instinktiv fahndet der Habende nach Bedrohungen, die seinen Status gefährden, seine Gesundheit, seinen Besitz, sein Lebensglück oder das seiner Nächsten und Nachkommen. Wer mit geeigneten Narrativen diesen Reflex bestätigt und zu einer kollektiven Furcht bündelt, verfügt über ein mächtiges Mobilisierungsinstrument. Wenn also der Wähler nach Risiken sucht, bietet man ihm welche an. Die Frage, ob aus einer bestimmten Entwicklung irgendwann einmal schlimme Folgen erwachsen könnten, wird irgendein Träger kompetenzvortäuschender akademischer Titel im Rahmen einer gutbezahlten Studie immer mit einem ausreichend deutlichen „Ja!“ beantworten. Untauglich für die weitere Verwertung sind Szenarien, die zu wenig Bürger betreffen und daher kein ausreichendes Erregungspotential aufweisen, die nicht weit genug in der Zukunft liegen und daher zu schnell nachprüfbar werden, die zu weit in der Zukunft liegen und daher bis auf weiteres keine Maßnahmen erfordern oder die sich nicht in eingängigen Bildern und Geschichten formulieren und daher schlecht vermarkten lassen. Waldsterben und Eiszeit haben nicht überlebt.

Aber Ressourcenknappheit, demographischer Wandel und Klimakatastrophe als die drei wirkmächtigsten „gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen“ genügen diesen Kriterien. Sie betreffen uns, wenn überhaupt, erst in Jahrzehnten, bedürfen also keiner sofortigen Lösung, deren Formulierung vielleicht nicht gelingt. Sie ermöglichen stattdessen die Aufstellung langfristiger Pläne, für deren Versagen oder Nutzlosigkeit die Verfasser nicht mehr haftbar gemacht werden können. Sie bieten auch gar kein Kriterium, an dem der Erfolg politischer Maßnahmen beweisbar wäre. „Nachhaltigkeit“ ist kein erreichbares Ziel. Sondern eine immerwährende Aufgabe.

Politiker beobachten genau, wie Wähler auf gesetzte Reize reagieren. Erweist sich eine apokalyptische Geschichte als erfolgreich, wird sie lauter kommuniziert und deutlicher beschrieben um den Bindungseffekt zu verstärken. Wohlhabende Gesellschaften sind anfällig für einen solchen rückgekoppelten Kreislauf, durch den schließlich ein Filter die Wahrnehmung der Realität verdeckt, der eine virtuelle Parallelwelt vorgaukelt. Nach wie vor sind sehr viele Menschen hierzulande überzeugt, der Störfall in Fukushima hätte tausende Leben gefordert, und reagieren äußerst verwirrt, ja geradezu verärgert, wenn man sie mit der Wirklichkeit von Null Strahlenopfern konfrontiert, wie mir ein entsprechender Test im privaten wie beruflichen Umfeld jüngst verdeutlichte. Nicht totzukriegen ist außerdem die Angst vor Altersarmut, noch nicht einmal bei Immobilienerben, obwohl die Produktivität in Deutschland stetig anwächst. Die Schreckensvision vom Ende des Erdöls wird immer noch propagiert, obwohl mittlerweile fast alle glauben, vorher aufgrund des Klimawandels entweder zu ersaufen oder zu verdursten. Tatsächlich konnte man bislang noch für kein einziges Wetterereignis auf diesem Planeten den Nachweis erbringen, außerhalb natürlicher Schwankungen zu liegen und zweifelsfrei auf eine Erderwärmung zurückzugehen.

Nichts in der Politik ergibt Sinn, betrachtet man es nicht vor dem Hintergrund der Erlangung oder Verteidigung von Macht. Es mag Politiker geben, die an die Parallelwelt, in der sich alles zum Schlechteren entwickelt, wirklich glauben. Die daher ernsthaft überzeugt sind, solche Entwicklungen verhindern zu können und zu müssen, koste es, was es wolle. Aber auch diese arbeiten und funktionieren letztendlich in einem System, in dem nur Stimmen zählen. Gewählt wird, wer auf der Klaviatur der Emotionen die eingängigsten Harmonien komponiert. Der Gassenhauer Klimaschutz ist eben für die Seele und nicht für den Verstand. So gelang es der grünen Bewegung, vertreten durch die Parteien CDU, SPD, Grüne und Linke (und ein paar kleinere wie die Piraten), ihren Anteil bei Wahlen auf über 70% zu steigern. Am Ende einer solchen Entwicklung steht dann Peter Altmaier am Rednerpult. Die Wähler haben es so gewollt.

Dabei ruft die Fokussierung auf die Vermeidung potentieller Zukunftsrisiken reale gegenwärtige Gefahren erst hervor. So bedeuten Technologieverbote, wie bei der Kernenergie, bei der Gentechnik oder beim Fracking, vor allem den Verzicht auf Innovationen, auf Wettbewerbsfähigkeit, auf Wertschöpfungsoptionen und damit auf künftigen Wohlstand. Den ungehemmten Zuzug von Migranten als Antwort auf demographische Fragen zu preisen beinhaltet, die mit dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen verknüpften Probleme zu vernachlässigen. Bis hin zur vollständigen Ignoranz gegenüber der Entstehung abgeschotteter Subkulturen, die islamistischen Terroristen Operationsbasen und Rückzugsräume auch hierzulande bieten. Im Namen der Klimakatastrophe schließlich wird unsere Energieversorgung umgestaltet, um Strom und Treibstoffe (und damit auch alles andere) zu teuren und knappen Luxusgütern zu machen. Auf daß unsere Widerstandskraft gegen Fluten und Dürren, deren Eintreten auch ohne Klimawandel sicher ist, nur nicht noch weiter steigt.

Wer nun glaubt, aus dieser Misere böte die AfD einen Ausweg, der mag sich täuschen. Sicher, es ist schon bigott, wie diejenigen, die das Schüren und Ausnutzen von Ängsten seit Jahrzehnten als Krönung der Staatskunst begreifen, dies nun ausgerechnet der Alternative vorwerfen. Aber es gibt auch in der AfD eine starke, ökokonservative Strömung, die Gentechnik ebenso ablehnt wie Fracking und (bei der Kommunalwahl in Niedersachsen) gar den weiteren Ausbau der Windenergie durch Repowering befürwortet. Ja, selbst die AfD beginnt, die politische Kraft von Dystopien zu verstehen und zu nutzen. Und nähert sich dadurch den etablierten Kräften an. Die grünen Fesseln zu sprengen bleibt vorerst eine individuell durchzuführende Aufgabe.

Man könnte sich die Frage stellen, was die zur Vermeidung von Zukunftsrisiken als notwendig erachteten Maßnahmen tatsächlich für die Menschen bedeuten. Wem hilft es, wenn der Strompreis immer weiter steigt? Wem hilft es, wenn individuelle Mobilität nur noch in teuren und wenig alltagstauglichen Elektromobilen möglich ist? Wem hilft es, wenn Eigentümer zu einer Kreditaufnahme gezwungen werden, um ihre Häuser mit leicht brennbaren Schaumstoffplatten zu verkleiden? Wem bringt all dies etwas ein, jetzt und hier? Ist die Beruhigung eines eingeredeten schlechten Gewissens soviel wert? Zumal die Profiteure, von den Subventionsempfängern in der Energieindustrie bis hin zu den politisch exzellent vernetzten ökologistischen Verbänden und Vereinen, ihre Gewinne völlig ohne Scham einstreichen.

Ohnehin wären Schuldgefühle gegenüber der Zukunft kein guter Ratgeber. Unser Wohlstand ist nicht entstanden, weil wir unseren Nachkommen etwas weggenommen hätten. Das wäre auch schlecht möglich, denn wir kennen die Bedürfnisse künftiger, noch nicht existierender Generationen nicht. Nein, unser Wohlstand ist unsere eigene Leistung, er beruht auf dem, was wir vorfinden und in Werte verwandelt haben. Er basiert auch auf den Möglichkeiten, die uns unsere Vorfahren hinterlassen haben. Hätte man beispielsweise im Mittelalter in Nachhaltigkeitskonzepten gedacht, würden wir heute Lagerräume voller Felle, Holzkohle, Bienenwachs und Waltran finden. Dinge, über die wir ohnehin in großen Mengen verfügen könnten, würden wir sie denn brauchen. Wie aber würden wir leben müssen, hätte sich die Welt im 18. Jahrhundert in einer globalen Anstrengung verpflichtet, durch die Nichtnutzung fossiler Energieträger die industrielle Revolution ausfallen zu lassen? Verantwortlich zu denken beinhaltet nicht, sich selbst zugunsten der Nachfahren einzuschränken. Verantwortliches Handeln bedeutet, alle eigenen Chancen zur Wohlstandsmehrung zu ergreifen, damit künftige Generationen auf einem noch stabileren Fundament stehen als wir heute schon. Vor allem müssen wir ihnen mehr Optionen verschaffen, sich den dann aktuellen Herausforderungen zu stellen. Wir sollten uns dazu nicht ausmalen, was wir auf welche Weise verlieren könnten. Sondern zu erkennen lernen, was es zu gewinnen gibt. Meine Tochter ist eben nicht „das gefährlichste Tier der Welt“, sondern eine Quelle der Inspiration, der Kreativität und der Innovation. Sie ist, wie alle anderen Kinder auf diesem Globus auch, nicht ein weiterer Sargnagel für die Menschheit, sondern der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Sie sollte in eine Welt hineinwachsen, in der der Club of Rome nicht mehr wagt, sie als Bedrohung zu verunglimpfen. Sie sollte in eine Welt hineinwachsen, in der kein Politiker mehr Beifall dafür einheimst, gesellschaftliche, ökonomische und technische Fortschritte dogmatisch zu verdammen. Ein kleiner, aber in diesem Zusammenhang hilfreicher Ansatz bestünde darin, über Kernenergie neu nachzudenken. Das lohnt sich – allein schon um des Vergnügens willen, Peter Altmaier zu ärgern.

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66 Kommentare
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  1. Die Klimaangst und Atomangst etc., sind Wohlstandsprobleme einer übersättigten Gesellschaft, welche man in Entwicklungsländern nicht kennt. Die Jugend hat seit den 60er Jahren die Möglichkeit für sich entdeckt das System zu unterwandern und zu zerstören. Eine neue, bessere Weltordnung wird angestrebt. Weg von der Technik, zurück zur Natur. Das ist nicht mehr aus den Köpfen zu bekommen, vor allem, da die Jugend frühkindlich geprägt wurde. Ähnlich wie beim Kaspar Hauser-Symdrom, oder Wolfskind-Symdrom. Diese Kinder konnten keine richtige Sprache mehr erlernen, da das Gehirn in der Kindheitsphase nicht erlernt hatte Sprache zu verarbeiten. Ähnlich ist es bei der Klimaschutz-Jugend. Das Gehirn wurde frühkindlich auf den Ökologismus geprägt. Daher wird es mindestens eine Generation brauchen, um die Energiewendepolitik aus den Köpfen zu bekommen.

    Ähnlich sieht es übrigens bei den meist älteren AfD-Anhängern aus. Die hängen ihren alten, konservativen Werten ihrer Kindheit an. Ein Treibhauseffekt passt da z.B. nicht ins Bild.

    Genauso ist es auch bei einem Herrn Schellnhuber, dem Klimaberater der Kanzlerin. Er hängt den Werten seiner Kindheit in der Idylle von Niederbayern an und sehnt sich zurück in ländliche Umgebung seiner Kindheit, ohne böse Argarreformen, etc..

    Diese beiden Lager, kann man mit noch so guten Argumenten also nicht mehr erreichen.

    Hoffnung besteht noch für die Unentschlossenen und nachfolgenden Generationen.

    Nicht totzukriegen ist außerdem die Angst vor Altersarmut, noch nicht einmal bei Immobilienerben, obwohl die Produktivität in Deutschland stetig anwächst.

    Was eine berechtigte Angst bei den Großteil der Deutschen ist. Die durchschnittliche Rente von Neurentnern in Deutschland beträgt derzeit ca. 750 €/ Monat. Tendenz weiter sinkend. 2014 bezogen fast 18 Millionen Bürger eine Altersrente. Durchschnittlich in Höhe von etwas mehr als 800 Euro pro Monat. 2014 gab es 830.000 Neurentner. Deren Altersrente lag oder liegt im Durschnitt bei gut 750 Euro. Im Westen erhielten Männer etwa 980 Euro Rente wegen Alters, Frauen nur 485 Euro. In Ostdeutschland lag die Neu-Rente bei Männern im Schnitt bei gut 950 Euro, bei Frauen wurden knapp 840 Euro erreicht und ausgezahlt. Das ist die Realität. Und deshalb laufen diese Leute auch der AfD zu. Schon in weniger Jahrzehnten wird in Deutschland der Großteil der Rentner auf Sozialhilfe angewiesen sein.

    Das Kernenergie böse ist, wird auch nicht in unserer Generation mehr aus den Köpfen zu bekommen sein. Dazu bedarf es auch einer neuen, vorurteilsfreien Generation.

  2. @Krüger: reichen denn 750€/Monat zum LEBEN?
    Miete (z. B. 400€) + Nebenkosten (Wasser (z. B. 40€), Heizung (z. B. 80€), Strom (z. B. 50€), Telekommunikation (z. B. 30€)).
    Da komme ich schon auf 600€/Monat an Kosten. Ohne Auto, ohne sonstigen Versicherungen, ohne weiteren Konsum.

    Und was essen wollen wir doch als Rentner auch noch!

    Welche Beträge können wir davon reduzieren?
    Mehr Wasser sparen? Geht fast nicht, oder?
    Heizungskosten könnten durch „Sonnenenergiemehrfamilienhäuser“ die über 50% des Wärmebedarfs durch Solarthermie decken (Rest z. B. mit Scheitholz) sowie kleine PV-Anlagen reduziert werden; auf Telefon/Internet könnte Notfalls verzichtet werden.
    Mieten wird langfristig gesehen immer teurer.
    Steigt die Rente genauso schnell?
    Oder muss man sich dann entscheiden: heizen oder essen?

    Wir waren ein paar Tage in Hamburg und ich war sehr traurig darüber, wie viele Menschen dort die Mülleimer durchwühlen mussten…

  3. „Ähnlich sieht es übrigens bei den meist älteren AfD-Anhängern aus. Die hängen ihren alten, konservativen Werten ihrer Kindheit an. Ein Treibhauseffekt passt da z.B. nicht ins Bild.“

    Dieser pauschale Seitenhieb auf die AfD, herablassend formuliert, war wohl nicht zu vermeiden. Ich gehöre der von Ihnen genannten Klientel an. Die „alten, konservativen Werte der Kindheit“ könnte ich so genau gar nicht beschreiben, weil ich mir in der Kindheit keine Gedanken über die Werte gemacht habe -- das ist also Unfug. Natürlich haben sich die Verhältnisse und auch die Werte über die Jahrzehnte geändert, die „Katastrophe“ (Energie-„Wende“, EU-Finanzen, Einwanderungsflut, Moslemobsession, offizieller Antisemitismus, Auseinanderdriften des Rechts etc.) kam aber erst mit Merkel. Und entscheidend für mich sind dabei meine Lebenserfahrungen und das in den Jahrzehnten angesammelte Wissen: Angesichts beider kann ich sagen, daß das, was die Regierung (vulgo Merkel und ihre Speichellecker sowie die Blockparteien) angerichtet haben, nicht gutgehen kann.

    Das hat mit der AfD nichts zu tun. Gar nichts. Das ist nur die einzige Partei, die andere Sichten als die der Staatslinie und ihrer Medien sowie Vasallen (so muß ich das schon nennen) formulieren. Und die deshalb auf erbitterten Widerstand stoßen -- aber das will ich hier gar nicht ausbreiten.

    Aber: Warum beziehen Sie sich nur auf die AfD mit Ihrem Seitenhieb? Warum nicht z.B. auf die Linksfaschisten, die von dieser Regierung noch mitfinanziert werden? Sehr einseitig, oder?

  4. Nicht totzukriegen ist außerdem die Angst vor Altersarmut, noch nicht einmal bei Immobilienerben, obwohl die Produktivität in Deutschland stetig anwächst.

    Steht da zwischen Fukushima und Ende des Erdöls. Bei einem IQ-Test wäre dieses Element als „gehört nicht zu den anderen“ zu markieren. Soziale Fragen haben nichts mit irrealen Öko-Ängsten zu tun. Auch gehört das „obwohl“ nicht in den Satz, denn zunehmende Produktivität bewahrt nicht vor krasser Ungleichverteilung der Früchte. Die rezente starke Absenkung der Rentenformel bei gleichzeitiger Zunahme gebrochener Erwerbsbiographien und folglich sinkender Ansprüche sind real. Dass sich irgendwelche neoliberalen Gauner dafür noch ein paar Villen und Yachten mehr leisten können, ist ein schwacher Trost.

  5. @David

    Ich habe auch Seitenhiebe auf Ökologisten und Schellnhuber ausgeteilt.

    Die AfD halte ich für die Grünen der Konservativen. Ich kenne da einige Kandidaten.

    Eine Mitte gibt es in Deutschland nicht mehr. Leider.

    Alle Altparteien sind links, die AfD rechts. Daher nichts für mich.

    Die AfD hat genau wie die Grünen ein eingefahrenes Weltbild und steht für und gegen gewisse Technologien.

    Man sollte offen für alle Technologien sein, die Besten werden sich durchsetzen.

  6. @Michi

    Wir waren ein paar Tage in Hamburg und ich war sehr traurig darüber, wie viele Menschen dort die Mülleimer durchwühlen mussten…

    Sehe ich auch täglich. Rentner, die Mülltonnen nach Flaschen durchsuchen. Das liegt auch daran, dass die Renten bereits durch die rot-grüne-Schröder-Merkel-Politik verjubelt wurden. Für die Energiewende und verfehlte Energiepolitik alleine 50 Milliarden pro Jahr. Und was nicht erst an Wertschöpfung ins Ausland getragen wird. Die Innovationen finden inzwischen im Ausland statt, oder wandern dahin ab. Ich kenne einige Ingenieure, Architekten, etc, Mitte 40, die entlassen wurden, oder vor die Wahl gestellt wurden ins Ausland zu gehen. Und etliche meiner Forschungs-Kollegen von der Uni sind nach USA, oder Kanada abgewandert.

  7. @Michael Krüger #6
    Sie beschreiben die Lage ja richtig. Für diesen Zustand (negative Entwicklung) der deutschen Gesellschaft trägt jedoch die Grün-Sozialistische Politik der letzten Jahrzehnte und seit Fukushima (Kernkraftausstieg/Energiewende) Schuld daran.
    Die AfD will gerade diese Fehlentwicklung der etablierten Bundestagsparteien inkl. FDP wieder zurecht biegen. Es muss also jeder in Deutschland froh sein, dass sich die AfD gegründet hat. Und die Gründung kam von Menschen/Bürger aus der Mitte des Leben, aus der Mitte der Deutschen Gesellschaft.
    Danke!

  8. Nun ja…..dat Klimagedöhns is ja nun mal international anerkannt, seit Paris überschlagen sich die Staaten ja förmlich im „Ratifizieren“……jetzt auch Indien.

    Indien ratifiziert Weltklima-Vertrag von Paris

    Dass sich die indische Regierung jetzt für die Ratifizierung entschieden hat, dürfte auch mit einer bestimmten Regelung des Klimaabkommens zu tun haben: Nur die Länder, die vor dem 7. Oktober ratifizieren, dürfen auf der nächsten Uno-Klimakonferenz im November Einfluss auf die Regeln des Weltklimavertrags nehmen.

    Die Erpresser-Klausel……kannte ick so noch nich, find ick aber trotzdem echt lustig.
    Aber egal….mit Paris hat jetzt die Energiewendefront den passenden Überbau um ihren Firlefanz in die Umwelt zu pappen, selbst eine geplante Ankündigung der Volksrepublik China…..irgendwo ab 2030 ihren CO2-Ausstoß zu deckeln, macht europäische Klimaschutzmassnahmen zur blanken Makulatur um das übersättigte Dekadenzgewissen etwas zu besänftigen.
    Ist in Deutschland jegliche Art des Nationalismus verpöhnt …….wollen wir Deutschen aber trotzdem der Klima-Vorreiter sein…..und wenn es Deutschland nicht mit der Energiewende packt, dann sowieso niemand anderes auf der Welt.
    Blöd nur, das sogar einige europäischen Nachbarn nicht so mitspielen wollen bei der CO2-Einsparerei, da scheint wohl noch ne Wohlstandslücke zu herrschen, so verbockt wie die sich heute noch aufführen.

    Denkverbote gelten nur für das niedere Volk…..das sich gefälligst zu Tode sparen soll….wohingehend andere sich mit ihrer Superjacht halt ne lebenslängliche Weltreise an den schönsten Orten dieses Wasserplaneten genehmigt.

    Jup…..bisher musste ick meine Hose noch nich mit der Kneifzange anziehen und ick hoffe, dat wird auch noch ne Weile so bleiben….bis dann eines Tages, der demente Onkel Alzheimer auch in meinen Kopf zu Besuch kommt.

    Onkel Heinz…….Sprechverbote ham wa ja bereits…..bis zum Denkverbot isses dann auch nicht mehr weit

  9. @Marc Hofmann

    Ein Dr. P. von Eike ist z.B. Führungsmitglied bei der AfD. Und der streitet u.a. den THE ab. Seiner Meinung nach alles Schwindel. Genau wie viele andere Mitglieder der AfD. Diese Leute wollen aber auch, gerade Wissenschaft und Forschung gestalten. Da darf man nicht auf neue Innovationen hoffen. Diese Leute würden auch gerne E-Autos verbieten und alles Andere was den Anschein von grüner Technologie hat. So geht es dann auch nicht. Jede Technik hat ihre Berechtigung und das Beste wird sich schließlich durchsetzen.

    Herr P. behauptet gar, radioaktive Strahlung würde das Leben verlängern, oder der Gesundheit zuträglich sein. Und Messungen von Temperatur und Gaskonzentrationen in der Atmosphäre von Satelliten aus wären nicht möglich. Solche Quatschköpfe sind nicht nur bei den Grünen, sondern auch bei der AfD. Ich kenne mehrere davon.

  10. @Michael Krüger #9
    Und nur weil Sie sich bei der AfD einen rausgepickt haben, der Ihnen nicht passt, ist die AfD eine Partei, die Sie nicht wählen wollen. Strategie und Weitblick war anscheinend noch nie Ihre Stärke.
    Wieviel „Bekoppte“ laufen bei den Anderen Partei mit….inkl. der FDP….aber sei es drum. Jeder muss sich früher oder später für sein Verhalten selbst verantworten.

  11. @Michael Krüger, #5 und #9

    In Ihrem Beitrag werden Sie aber persönlich und greifen „die meist älteren AfD-Anhänger“ ab, pauschalisieren also die Wähler einer Partei: „Die hängen ihren alten, konservativen Werten ihrer Kindheit an. Ein Treibhauseffekt passt da z.B. nicht ins Bild.“ Wiederum pauschalisierend. Ich habe in meinem Beitrag versucht zu erläutern, daß das so nicht stimmt, daß das -- mit Verlaub -- schlicht Unfug ist.

    Selbstverständlich macht das Parteiprogramm der AfD Aussagen und bezieht (wieso eingefahrene?) Positionen wie jede Partei. Ob das „etwas für Sie ist oder nicht“, ist doch egal. Wenn es Ihnen nicht gefällt, ok -- warum muß es Ihnen auch gefallen?

    Wenn Dr. P. von EIKE AfD-Führungsmitglied ist und den THE abstreitet, nun, Wissenschaft ist keine Frage von Glauben, es wird sich erweisen, ob das stimmt. E-Autos würde ich nicht verbieten, sie aber auch nicht fördern wie die Blockparteien. Und es gibt natürlich viele absolute Exoten bei der AfD, ist doch klar. Wie in allen größeren Gruppierungen.

    „Alle Altparteien sind links, die AfD rechts. Daher nichts für mich.“ Auch das mag sein, aber was ist schon links (dort, wo das Herz schlägt…) und rechts (mittlerweile: pfui, Nazi). Die Frage muß doch vielmehr lauten: Wer oder was bringt das Land voran? Und da sieht es bei allen Bundestagsparteien absolut trostlos aus. Schwärzeste Trostlosigkeit. Das Lichtlein brennt höchstens noch ein wenig bei der AfD.

  12. Das Problem bei unseren lieben Micha ist…..er lässt sich zu negativ von der Gegenseite beeinflussen.
    Im Grunde genommen fehlt in der Demokratie eine Gegenmeinung……Klimagedöhns ist Konsens und niemand wagt sich der Vermeidung in den Weg zu stellen, egal auch, welch Argument er nutzt.

    Man mag zur Klimakatastrophe stehen wie man will…..man hat aber trotzdem die Wahl zwischen (bekloppter) Vermeidung oder Anpassung.
    Wenn man die steigenden globalen CO2-Ausstöße (zweite und dritte Welt) in Zusmmenhang mit den Warnungen der Klimawarner setzt…..bleibt der Menschheit, realistisch gesehen eh nur die Anpassung, wenn man den übertriebenen Klimamodelllen glauben schenken möchte.

    In diese Spur setzt unser Peter ein….technologieoffen jede Alternative betrachtend…..ohne Scheuklappen jede Möglichkeit offen haltend….nur so kann die Menschheit sorgenfrei weiterexistieren.
    Damals, als die Eiszeit die Menschheit fast ausgerottet hat, waren es Menschen mit Erfindungsreichtum und Anpassungsfähigkeiten an die rauhe Natur, der wir es heute zu verdanken haben…..das wir uns per Internet die Klima-Köppe einschlagen dürfen. Es ist letztendlich der Selbsterhalungstrieb der Menschen, der IMMER eine Lösung fürs anstehende Problem findet……auch wenn diese Lösung mal nicht aus Deutschland kommt, ist dat auch kein Beinbruch.

    Bei den ganzen Klimagedöns wird immer eins gerne vergessen…..die Neugier und der Drang nach Wohlstand….der die Menscheit nach vorne treibt. Und dieses Treiben……wird zwangsläufig im Weltall enden, jede Wette.

    Wenn wir gerade auch aufs finstere (geistige) Mittelalter zutreiben…..wird es in Zukunft wieder Fortschritt geben, ob nun China oder Afrika….ist am Ende völlig Wurscht.

    Onkel Heinz……Vorwärts immer, Rückwärts nimmer…..oder wie die DDR-Stalinisten dat damals bezeichnet haben.

  13. @ Krüger, #1, @anorak2, #4:

    Altersarmut ist ein individuelles Problem und kein systemisches. Sie wird aber unter der Überschrift „demographischer Wandel“ als solches verkauft. Genau wie die Klimakatastrophe und die Ressourcenknappheit. Und deswegen, lieber Anorak, befürchte ich, den Intelligenztest doch bestanden zu haben.

    Es sind halt diese drei „Krisen“, die mir in meiner täglichen Arbeit ständig begegnen, und die genau zu dem oben beschriebenen Zweck der Mobilisierung konstruiert und instrumentalisiert werden. Und alle drei bedürfen als „systemische Probleme“ oder eben „gesamtgesellschaftliche Herausforderungen“ umfassender Umbaumaßnahmen. Heißt es jedenfalls.

    Wobei in allen drei Fällen die jeweils vorgeschlagene Lösung dämlich oder gar kontraproduktiv ist.

    Derzeit betrifft Altersarmut weniger als drei Prozent der Rentner in Deutschland. Der Blick auf staatliche Transferleistungen täuscht gewaltig, denn in diesem sind Erträge aus anderen Quellen und vorhandene Vermögenswerte nicht eingeschlossen. Damit aus dem individuellen Problem kein systemisches wird, sind mehr Kinder oder Zuwanderung keine geeigneten Lösungen. Sondern die Sicherstellung steigender Produktivität durch Automatisierung und eine bessere (Aus)Bildung. Bislang sind wir damit gut gefahren, ich sehe nicht, warum das nicht auch weiterhin der Weg sein sollte. Selbstverständlich wird meine Tochter einmal mehr Rentner als ich im Umlageverfahren „ernähren“ können. Weil sie erstens entsprechend mehr verdienen wird. Und zweitens das Leben selbst immer preiswerter werden könnte (Stichwort Null-Grenzkosten), würden wir denn die richtige Politik machen.

    Den Artikel habe ich primär für Tichys Einblick und für die Achse des Guten geschrieben. Deswegen wurde bewußt mit Demographie und Flüchtlingen über die hier bei Science Skeptical verarbeiteten Themen hinausgedacht. Denn die Botschaft ist: Angstmache ist keine neue politische Strategie der AfD, sondern etabliert.

  14. Derzeit betrifft Altersarmut weniger als drei Prozent der Rentner in Deutschland.

    2006 waren 10,3 Prozent der Rentner von Armut betroffen, heute sind es schon 15,6 Prozent. Wie gesagt, die durchschnittliche gesetzliche Rente von Leuten, die heute in Rente gehen beträgt 750 €. Jeder 3. Rentner (33%) ist im Jahr 2030 schon von Altersarmut bedroht. Das sind die aktuellen Zahlen. Altersarmut wird zum Massenphänomen.

    Daher muss in Zukunft die Wertschöpfung aus Innovationen und Export kommen und eine gerechte Verteilung erfolgen.

  15. @David

    Das Grundsatzprogramm der AfD zum Klimawandel hat Herr L. von Eike zum Großteil mit verfasst. Auch Murks. Das hatten wir hier schon mal diskutiert.

    Die AfD steht eindeutig mit sog. grüner Technologie auf Kriegsfuß.

    Wie gesagt, man muss für Technologien in alle Richtungen offen sein. Das Beste wird sich dann durchsetzen.

  16. @ Krüger, #14:

    2006 waren 10,3 Prozent der Rentner von Armut betroffen, heute sind es schon 15,6 Prozent. Wie gesagt, die durchschnittliche gesetzliche Rente von Leuten, die heute in Rente gehen beträgt 750 €. Jeder 3. Rentner (33%) ist im Jahr 2030 schon von Altersarmut bedroht. Das sind die aktuellen Zahlen. Altersarmut wird zum Massenphänomen.

    Ok, da sind Sie offensichtlich den Alarmisten voll auf den Leim gegangen. Gut also, daß ich das Thema in den Artikel integriert habe. Die wahren Zahlen sind wie immer nur einen Mausclick entfernt. Man muß eben -- ganz wie beim Klimawandel und wie bei der Energiewende -- nur auf die Idee kommen, danach zu suchen. Ich schreibe ja auch, um Leser genau dazu anzuregen.

    Tatsächlich sind ca. 3% der Rentner von Altersarmut betroffen, denn gesetzliche Rente und Haushaltseinkommen sind zwei verschiedene Dinge. Außerdem ist auch noch das Wohneigentum zu berücksichtigen, es gibt substantiell viele Menschen mit vergleichsweise kleinen Renten, die allerdings keine Mieten mehr zahlen. Die Armutsquote könnte sich, wenn es schlecht läuft, bis 2030 fast verdoppeln, auf 5 bis 6%. Das Problem ist erkannt, ein Massenphänomen ist es nicht, Lösungsmöglichkeiten gibt es. Keine Krise, kein Grund zur Furcht.

    Hier zwei Quellen als Ausgangspunkt für weitere Recherchen:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/altersarmut-deutschland-politik-medien-armut-panik

    http://www.rwi-essen.de/unstatistik/54/

    Man mache sich -- wie immer -- selbst ein Bild.

  17. Tja, unter Altersarmut versteht auch jeder ein klein bisschen was anderes. Ich sehe es ein wenig wie Franz Kafka.

  18. Ich habe einen Rentenanspruch von 122,58€ und das wird in absehbarer Zeit auch nicht mehr werden, da ich nicht vorhabe, mich auf sozialversicherungspflichtige Stellen zu bewerben. So what? Ich werde solange die Augen und die Gelenke mitmachen weiterhin freiberuflich unterwegs sein und darauf hoffen, daß die so entstehenden Rücklagen für die Zeit danach reichen werden. (Bei meinem Vater gab es keine „Zeit danach“, der hat in der Woche vor seinem Tod noch ganz normal gearbeitet. Nicht jeder braucht überhaupt eine Rentenkasse.)

  19. @Peter

    meines Erachtens fehlt noch ein wichtiger Aspekt dieser grünen Falle. Das ist die Schuldzuweisung.
    Der Mechanismus ist ganz simpel und lässt sich schön auf einen gemeinsamen Nenner reduzieren.
    Es gibt eine Katastrophe in der Welt und Schuld daran sind Westeuropa, heute die EU und die USA für die Außenpolitik.
    Für die Innenpolitik. Es gibt eine angebliche Fehlentwicklung und schuld sind die böse Wirtschaft, die Reichen und die Leute die Geld verdienen. Interessanterweise können die Helden unserer Medien das sind Fußballer und Schauspieler verdienen was sie wollen und auch diese Katastrophen verkünden.
    Mit dieser Schuldzuweisung wird von den Katastrophenpropheten das Geld abgeschöpft. Mit dieser Methode Schuldzuweisung nehmen die Katastrophenpropheten die Rolle ein die früher vor Allem die Kirchen besetzten.
    Aufgrund dieser Schuldrhetorik wird in unseren Medien, völlig ausgeblendet, dass China und Indien durch Wachstum, Innovationen, fossile Energien und Marktwirtschaft sehr erfolgreich die reale Armut bekämpften, während die Methoden der Katsatrophenpropheten aus der UN versagten.

  20. Hallo Hr. Heller,
    immer wieder lese ich Ihre Beiträge und frage mich insgehaein: Woher nimmt er nur all diese „Fakten“, mit denen er argumentiert?

    Nicht totzukriegen ist außerdem die Angst vor Altersarmut, … Altersarmut ist ein individuelles Problem und kein systemisches.

    Gut gebrüllt Löwe -- und indirekt halt jeden selbst dafür verantwortlich gemacht, wie gutsituiert sein Lebensabend verläuft. Die gleiche marktwirtschaftlich-liberale Argumentationsschiene, die man in den USA den Menschen eintrichtert mit der Verheißung „Vom Tellerwäscher zum Millionär“.

    Ja, jeder kann Millionär werden! Jeder kann einen abgesicherten Lebensabend genießen. Aber eben nicht alle in unserer Gesellschaft und das ist ein ganz gewaltiger Unterschied!
    Mit „nicht alle“ meine ich nicht die paar Außenseiter, die sich perönlich für einen entsagenden Lebensstandard im Alter entschieden haben oder ihre Situation tatsächlich selbstverschuldet haben. Mit „nicht alle“ meine ich den großen Teil der Bevölkerung, der seine „Gesamtlebensarbeitszeit“ rechtschaffen arbeitet und dennoch nicht im Ansatz erwarten kann, einen Lebensabend in wirtschaftlicher Sicherheit zu erreichen. Da sehe ich schon ein „systemisches Problem“!

    Die derzeitigen Rentner in den neuen Bundesländern profitieren derzeit noch von früheren langjährigen Arbeitsverhältnissen und Übergangsregelungen, die nun nach und nach auslaufen. Das niedrige Lohnniveau im Osten ist sicher für die Wirtschaft lukrativ -- aber für die Arbeitnehmer eine vorhersehbare Katastrophe im Alter. Aber es kann ja jeder selbst etwas dafür, wenn er weiter östlich seine Heimat hat. Auch die Verteilung von Wohneigentum spricht nicht für Alterswohlstand im Osten …

    Natürlich haben Sie stets gleich ein paar Links zur Hand, die Ihre Darstellung stützen. Nur darf man neben dem Text auch nachfragen, von wem diese Argumentation wohl ausgeht und wem sie nützt -- ein Jahr vor der Bundestagswahl … Das RWI mit seinen engen Verbindungen zum INSM sehe ich da nicht unbedingt als Vertreter der Arbeitnehmer und Rentner.

    Gerade die Kernenergie mit dem ihr innewohnenden Potential, preiswerte Energie in unbegrenzter Menge überall verfügbar zu machen, …

    Selten so geschmunzelt. Haben Sie selbst ein „Denkverbot bei Kernkraft“, dass Sie so angestaubte Märchen wiederkäuen?
    Um in Europa den neuesten, besten, effizientesten, … Kernreaktor Hinkley Point C überhaupt in Angriff zu nehmen, braucht es einen über 30 Jahre staatlich garantierten Abnahmepreis von anfangs 11Cent/kWh zuzüglich Inflationsausgleich! Ist das marktwirtschaftlich?!? Oder ist es eine „Anschubfinanzierung“ mit der Aussicht auf deutliche Kostensenkungen?!? Sehe ich nicht so.

    Mit Blick auf den Börsenpreis um 3Ct/kWh oder die „erfolgreichen“ Bauvorhaben in Flamanville oder Olkiluoto kann ich das „preiswert“ nur schwer erkennen. Das „unbegrenzt“ ist eh wie die Verheißung des ewigen Wachstums ein wenig problematisch -- wenn die Erde nicht mitwächst.

    Dazu passt auch, dass die AKW-Betreiber in Deutschland gerade dabei sind, sich mit Zahlungen von gut 23Mrd.€ in einen staatlichen Fond von weiteren Kosten für die Entsorgung freizukaufen. Glauben Sie, die tun dies, weil sie niedrigere Kosten erwarten?!?
    Mal ehrlich -- wie lange wollen Sie das Märchen von der preiswerten Kernenergie denn noch erzählen?

    Oder kommt jetzt die Leier von den zukünftig viel tolleren Anlagen, die über Transmutation und Kernfusion wahre Zauberkunststücke gegen physikalische und vor allem wirtschaftlich- ökonomische Gesetze vollbringen? Kernenergie ist allenfalls noch in zentralistischen und /oder totalitären Staaten aktuell!

    In marktwirtschaftlichen Demokratien hat man schon vor Jahren (ganz unideologisch) festgestellt: New Nuclear – The Economics Say No. Hr Altmaiers politischen Standpunkt teile ich nicht -- seine auf einer realistischen Sicht der Dinge fußende Aussage kann ich dagegen zumindest nachvollziehen.

  21. @Heller

    Das Problem ist erkannt, ein Massenphänomen ist es nicht, Lösungsmöglichkeiten gibt es. Keine Krise, kein Grund zur Furcht.

    Na, warten wir mal die nächsten 10 Jahre ab. Ich wohne in einer Miteigentümergemeinschaft mit 18 Parteien. Alles Rentner um die 80. Die haben noch eine relativ gute Rente. Bei den heutigen Rentnern sieht das ganz anders aus. Jedes Jahr kommen fast 1 Mio. Rentner mit nur 750€ gesetzlicher Durchschnittsrente hinzu. Und die haben kein Eigentum, keine vernünftigen Betriebsrenten, Witwenrenten, Lebensversicherung, etc.. Schon deshalb, weil es heute keine durchgängigen Arbeitsverhältnisse mehr gibt und in Hartz4-Zeiten fast alles Vermögen aufzubrauchen ist.

  22. @Joe

    Kernenergie ist allenfalls noch in zentralistischen und /oder totalitären Staaten aktuell!

    Ick muss Dir enttäuschen………es sei denn, Du zählst auch Indien, USA oder Südkorea zu den totalitären Staaten.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/

    http://www.kernenergie.de/kernenergie/themen/kernkraftwerke/kernkraftwerke-weltweit.php

    Dazu passt auch, dass die AKW-Betreiber in Deutschland gerade dabei sind, sich mit Zahlungen von gut 23Mrd.€ in einen staatlichen Fond von weiteren Kosten für die Entsorgung freizukaufen. Glauben Sie, die tun dies, weil sie niedrigere Kosten erwarten?!?

    Tja, die Energiekonzerne wurden kalt enteignet….und sind Dank Energiewende auf den absteigenden Ast, der Staat sollte daher das Geld nehmen bevor es in die Insolvensmasse kommt.
    1957 hat die damals noch fortschrittliche SPD beschlossen die Kernkraft in Deutschland zu integrieren…..also eine rein politische Entscheidung, nun bestraft man die, die zähneknirschend diese Dinger betreiben mussten, ick würd mal sagen, toller Treppenwitz der Geschichte.
    Totgesagte leben länger, auch wenn es mal nicht auf deutschen Boden ist, vllt importieren wir in 10 Jahren massenweise Atomstrom….aus Tchechien oder Polen, wer weiß das denn heut schon?
    H.E.

  23. @Peter
    Innovation…kennste dat Ding schon?

    http://lilium-aviation.com/

    Lilium Aviation: Es fliegt, es fliegt!

    Keine Staus, keine Abgase, kein Umsteigen: Ein Münchner Start-up entwickelt einen Elektrojet für jeden. Kann das klappen?

    Achso, noch was lustiges in Zeiten der „aufsteigenden “ Erneuerbaren….

    Israel wird mit US-Hilfe zur Erdgas-Großmacht

    Das US-geführte Konsortium zur Ausbeutung des israelischen Gasfeldes Leviathan hat einen ersten Exportvertrag mit Jordanien unterzeichnet. Damit macht Israel einen ersten Schritt, um eine wichtige Rolle im globalen Energiemarkt zu spielen.

    Dürfen die das……wo doch die Erde grade vor dem großen Klimakollaps steht?
    H.E.

  24. PS

    Heute beziehen alleine schon über 3% der Rentner Grundsicherung (Über 500.000 Rentnern von 18 Mio). 2003 waren es noch 1,5%. Und als arm gilt eine Person, wenn sie weniger als 990 € Einkommen pro Monat hat. Für 65-Jährige und Ältere liegt die Armutsquote 2014 bei 16,3%.

    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/LebensbedingungenArmutsgefaehrdung/Tabellen/EUArmutsschwelleGefaehrdung_SILC.html

  25. @Joe
    Nachtrag und nachträgliche Entäuschung für Dich….


    IAEA: 30 Entwicklungsländer erwägen Bau von Atomkraftwerken

    WIEN (dpa-AFX) -- Rund 30 Entwicklungsländer erwägen nach Darstellung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) den Einsatz von Atomkraft. So werde 2017 der erste von vier Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten ans Netz gehen, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano am Montag zum Auftakt der 60. Generalversammlung der UN-Behörde in Wien. Die IAEA werde alle diese Staaten -- darunter Nigeria, Marokko, Kenia und Bangladesch -- beim sicheren Einsatz der Nuklearenergie gegebenenfalls unterstützen…….

    Besonders lustig in diesen Zusammenhang ist die Begründung….

    Einer der Gründe für den Ausbau der Atomkraft seien die vereinbarten Klimaziele, die mit dieser Technologie leichter erreicht werden könnten./mrd/DP/zb

    Du siehst also….das deutsche Wunsch/Angst-denken interessiert die meisten Völker auf der Erde nicht die Bohne.
    H.E.

  26. @Heinz Eng:
    Sie enttäuschen mich tatsächlich. Glauben Sie wirklich, mit statistischen „Haben-wollen-würden-gern“ Absichtserklärungen können Sie mich beeindrucken?

    Toll wäre eine Darstellung von: „Vor zehn Jahren angekündigt -- heute am Netz“ o.ä.
    Tja, die USA als wahrhaft kernkraftbegeisterte Nation: 5 AKW in Bau, … aber immerhin (angeblich) 18 angekündigt !

    2016 wurde ja sogar Watts-Bar-2, fertiggestellt, mit über 40 Jahren Bauzeit Rekordhalter! Allerdings: Das Spitzenjahr für AKW in den USA war 1990, damals liefen im weltweiten Atomstrom-Land Nummer eins 112 Kernkraftwerke, seither ist die Zahl rückläufig! Und wird es wohl auch bleiben. Denn niedrige Energiepreise machen einen Betrieb von AKW zunehmend unwirtschaftlich -- Neubauten erst Recht! (30 Jahre Strompreisgarantie + Inflationszuschlag …)

    Schauen wir einfach mal, wieviele AKW tatsächlich realisiert wurden /werden und welche schon Jahre /Jahrzehnte „im Bau“ oder „in Planung“ verharren. Nehmen Sie China als zentralistischen Staat heraus und es bleibt neben Russland nicht mehr viel übrig -- außer „Planungen“ und „Ankündigungen“.

    War es nicht F.J. Strauss, der unter Adenauer die Atompolitik forcierte? Soweit ich weiß, ist keiner von denen in der SPD. Ja, diese stimmte auch zu -- irgendwo stand da schon etwas von den Verantwortlichkeiten für Risiken udn Abfälle …

  27. Du siehst also….das deutsche Wunsch/Angst-denken interessiert die meisten Völker auf der Erde nicht die Bohne.

    Ja, das ist wohl wahr und auch richtig.
    Die Völker auf der Erde habe eigene Vorstellungen von sicherer und bezahlbarer Energieversorgung. Polirische Absichtserklärungen von Entwicklungsländern sehe ich da kritisch. Ich halte es halt mehr mit Fakten.
    Übrigens ist da die VR China globaler Spitzenreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien -- nicht als Absichtserklärung, sondern real! Während sich dort die Investitionen beschleunigen, gehen sie bei Kernenergie (ganz real) zurück …

  28. Ich halte es halt mehr mit Fakten.
    Übrigens ist da die VR China globaler Spitzenreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien — nicht als Absichtserklärung, sondern real!

    Real sieht es zur Zeit allerdings so aus:

    China Shuts Down Construction Of New Wind Turbines, Fears Blackouts

    http://dailycaller.com/2016/07/21/china-shuts-down-construction-of-new-wind-turbines/

  29. @Joe
    Naja…hast Du Dir die Jubelmeldung mal genauer angeguckt?
    Den Hauptposten bei den EE spielt in China die Wasserkraft, Wind und Sonne sind marginale Zubrote…..und haben 2013 gerade mal 2,8 % der nationalen Stromerzeugung ausgemacht.

    In der Tat….bei den derzeitigen Energiepreisen ist die Kernkraft neuerer Art erstmal kaum finanzierbar, die Gründe sind aber lustig.

    Die Großhandelspreise für Strom sind, zum Teil wegen der starken Subventionierung von Ökostrom in Deutschland, Dänemark und anderen europäischen Staaten, so stark gesunken, dass sich neue Atomkraftwerke nicht mehr refinanzieren ließen…..

    Seit die USA mithilfe der Fracking-Technologie für eine neue Schwemme von Öl und Gas auf dem Weltmarkt sorgen, sind die Preise für Primärenergie niedrig, sodass sich der Einstieg in die kapitalintensive Atomkraft fast nirgendwo mehr rechnet.

    https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article138288809/Deutschland-beim-Atomausstieg-allein-auf-weiter-Flur.html

    So ganz nebenbei hat die deutsche Energiewende auch den Zertifikatshandel mit Verschmutzungsrechten zur Sau gemacht, was dann die Kohle so schön billig macht.
    Die USA…..die unter Obama mal so richtig den Klimaalarmisten spielen durften, ham gleichzeitig mit ihren Frackingboom dafür gesorgt, das die igittigitt-Fossilen so billig wie seit langen nicht mehr sind, schon irgendwie schizophren, gelle. Statt dessen bauen se fleißig Gaskraftwerke……hach, wie das unser Weltklima freuen wird.

    Übrigens…..gehts grade um KKW und nicht um Atombomben…..wenn Du schon mal ein komischen Link hier rein setzt, solltest Du den vorher wenigstens mal gelesen haben.
    Tja…..man kann das Glas als halb leer betrachten……oder halb voll, je nachdem, welche Greenpeace-Brille man grad auf hat.
    H.E.

  30. Heinz Eng:
    Totgesagte leben länger, auch wenn es mal nicht auf deutschen Boden ist, vllt importieren wir in 10 Jahren massenweise Atomstrom….aus Tschechien oder Polen, wer weiß das denn heut schon?

    Klar könnte es „vielleicht“ so kommen! Ich könnte ja vielleicht auch mal Millionär werden.

    Für einen AKW-Neubau müssen wir halt Tschechien oder Polen nur dazu bringen, für min. 30Jahre einen festen Abnahmepreis (bspw. 11Ct/kWh) weit oberhalb des aktuellen Börsenpreises (derzeit um 3Ct/kWh an der Strombörse) zu zahlen und zusätzlich über 30 Jahre einen Inflationsausgleich zu garantieren. Und ein paar kleinere politische /wirtschaftliche Zugeständnisse. Halt so ähnlich wie bei Hinkley Point in England. Denn ansonsten heißt es ganz trocken: New Nuclear – The Economics Say No.

    Die schärfste Analyse liefert die Citibank, die nicht im Verdacht steht, Teil der Anti-AKW-Bewegung zu sein. Im November des vergangenen Jahres veröffentlichten Analysten der Citibank eine Studie unter dem knackigen Titel „New Nuclear -- The Economics say no“ (Neue Kernkraft -- Die Ökonomie sagt nein). Uppps … das war Ende 2009 und da war der Börsenstrompreis mit etwa 3,9Ct/kWh noch höher als heute …

    Aber wenn man ein wenig von der Marktwirtschaft abweicht und Staatsgelder einsetzt /Gewinne garantiert (böse Zungen sprechen von Milliardensubventionen) kann man „Schwupp di Wupp“ auch Investoren (bspw. chinesische) finden, die in Tschechien oder Polen evtl. ein neues Kernkraftwerk bauen (lassen). Allerdings sollte man überlegen, ob man statt des Druckwasserreaktor des Typs EPR nicht doch „etwas ordentliches“ baut.

    Denn bisher haben die Druckwasserreaktoren des Typs EPR („European Pressurized Water Reactor“) der französischen Atomindustrie vor allem Negativschlagzeilen eingebracht. Noch ist kein einziger in Betrieb, da sich ihr Bau in Finnland, China und der Normandie um mehrere Jahre verzögert hat.

    Mmmm, wenn ich ehrlich bin -- das ist ja fast so unwahrscheinlich wie dass sich eines der 30 Entwicklungs-länder mit den „Absichtserklärungen“ eine solche Verpflichtung aufbürden könnte. Aber selbst in dem schon unwahrscheinlichen Fall, dass in Tschechien oder Polen tatsächlich ein AKW neu gebaut würde -- dann gibt es ja immer noch keinen „massenweise Atomstrom“ den man billigst nach Deutschland exportieren könnte, sondern allenfalls ein paar Prozente Strom aus Kernenergie! Wenn ich so darüber nachdenke …

    Derzeit exportieren wir aus Deutschland heraus jedenfalls Rekordmengen billigen (Kohle-)Strom ins Ausland.

    Nee -- ich weiß das doch heute schon! Jeder, der unvoreingenommen darüber nachdenkt, weiß es auch.
    Es wird nicht so kommen in 10 Jahren mit dem „massenweise Atomstrom….aus Tschechien oder Polen„. Nicht einmal „Vielleicht“. Und von einem toten Gaul sollte man irgendwann mal absteigen -- man kommt sonst schlecht voran.
    Aber Sie werden schon Gründe haben, das Gegenteil zu behaupten.

  31. Nee — ich weiß das doch heute schon! Jeder, der unvoreingenommen darüber nachdenkt

    ist heute Kalauer-Tag?

    Sie wußten wahrscheinlich auch das die Energiwende im Monat nur so viel wie eine Kugel Eis kosten wird. Ein wahrer Nostradamus reloaded

  32. @Heinz Eng:

    -- Die „Jubelmeldung“ präsentiert ganz nüchterne Fakten -- inkl. Kohle, Wasser und Kernenergie …

    -- Wenn 1957 Adenauer und Strauss in Deutschland den politischen Ton angaben (siehe meinen Link) -- was bleibt dann von Ihrerm Seitenhieb (#21)? Einen Link blieben Sie ebenfalls schuldig …

    -- Wenn Sie selbst einräumen, dass derzeit AKW unökonomisch sind -- wieso behaupten Sie dann gleichzeitig, dass evtl. in 10 Jahren (!!!) massenhaft (!!!) Atomstrom aus Polen /Tschechien nach Deutschland importiert würde -- „vielleicht“?!?

    -- Wenn die Energiewende „den Zertifikatshandel mit Verschmutzungsrechten zur Sau gemacht, was dann die Kohle so schön billig“ gemacht hat -- warum steuert man dann politisch nicht dagegen? Aber dagegen wehrt sich (bspw. 2013) eine Lobby vehemennt -- obwohl die Zertifikate ja früher schon deutlich teurer waren …

    Wie schon geschrieben erwarte ich von Ihnen keine Dementie -- der Leser kann /soll sich seine Meinung bilden.

  33. @Joe
    Jaja….das übliche Geschwurbel vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE…..weil gelegentlich das Wetter mitspielt, wird überzähliger Deppenstrom erzeugt und die Backup-Kraftwerke werden als Sündenbock-Exporteur von der grüne Schikeria als Verantwortliche gegeißelt.
    Aber tröste Dich, denn laut Energiewendeplan der Bundesregierung sollen wir ab 2050 bis zu 25% unseres Strombedarfes aus dem Ausland importieren.

    Tja……währenddessen die sogenannte Energiewende zum toten Gaul mutiert…..ist die Kernkraft noch lange nicht tod, warten wir einfach die Zukunft ab und schauen optimistisch über unserer nationalen Angst-Tellerrand, dann werden wir ja sehen, wer am Ende Recht hat.
    Schon lustig, Italien ist seit Langem Nettoimporteur…..Österreich auch und die Schweiz möchte in Zukunft auch verstärkt auf Importe setzen, bin mal gespannt, welche doofe Nation sich zukünftig dafür hergeben wird, Klimaschutzvorreiter auch im Winter und in der Nacht…..das weiterreiten gen Wand zu ermöglichen.
    H.E.

  34. @Andreas Baumann:
    Ein Scherzbold vor dem Herrn!

    Sie können natürlich auf die geringe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass in 10 Jahren wie behauptet „„massenweise Atomstrom….aus Tschechien oder Polen“ nach Deutschland fließt. Wollen wir wetten?!?

    Sie wußten wahrscheinlich auch das die Energiwende im Monat nur so viel wie eine Kugel Eis kosten wird.

    Die „Kugel Eis“ können Sie unter Politikergeschwätz verbuchen und darüber nachdenken, die wievielte Änderung das EEG seit dieser Aussage erfahren hat. Ich bin der Meinung, ein klein wenig relativiert dies dann auch diesen gern zitierten Spruch …

  35. @Joe
    Sorry, Quelle war nicht einfach zu beschaffen…..hatte ick noch von damals irgendwie im Hinterkopp……aber wenn man weiß, wo man suchen muss, kann auch Skeptikern wie Dir, geholfen werden.

    http://library.fes.de/fulltext/bibliothek/chronik/band3/e235g817.html
    „““Der Parteitag verabschiedet einen Atomplan: Die kontrollierte Kernspaltung und die auf diesem Wege zu gewinnende Kernenergie leiten den Beginn eines neuen Zeitalters für die Menschheit ein.
    Die Erzeugung von Elektrizität aus Kernenergie hat in solchem Umfang zu erfolgen, daß die deutsche Wirtschaft nicht mehr auf die Einfuhr überteuerter Kohle angewiesen ist, der Raubbau in Kohlengruben vermieden und die schädigende Veränderung von Landschaft und Wasserversorgung beim Abbau von Braunkohle eingeschränkt wird;
    der Aufbau und der Betrieb von Atomkraftwerken wird durch die öffentliche Hand durchgeführt, ihr Zusammenwirken mit den übrigen Elektrizitätserzeugungsunternehmen erfolgt nach langfristig festzusetzenden Plänen;
    die Entwicklung von Kernkraftmaschinen an Stelle der Dieselmotoren und anderer Verbrennungskraftmaschinen für feste und fahrbare Kraftstationen, für Schiffe, Flugzeuge und andere Verkehrsmittel muß den Platz Deutschlands in der Reihe der Industrievölker sichern; „““

    Tja, darüber schweigt heute die SPD wohlweislich………ist ja auch echt peinlich, sowas mal gefordert zu haben.
    Was zu beweisen war……haha…*grins
    H.E.

  36. Heinz Eng, #32:
    Jaja….das übliche Geschwurbel vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE…

    Ich habe nichts dagegen, wenn Sie mir andere Quellen präsentieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zahlen anders aussehen. Dieser Link war Einer neben vielen Anderen, …
    Aber „Wünsch Dir was“ ist halt nicht so mein Ding. Schönen Tag noch im Paralleluniversum!

  37. @Heinz Eng, #34

    Danke für die Quelle. Tut zwar kaum was zum Ursprungsbeitrag beitragen.
    Aber ja, es ist schon amüsant zu lesen, welche Atombegeisterung zu dieser Zeit herrschte. Ich habe noch Kinderzeitschriften mit Atom-Autos und Atom-Flugzeugen irgendwo …

    Ob Ihre Häme tatsächlich berechtigt ist -- darüber möchte ich mich nicht auslassen. Aber man kann es auch so sehen, dass neue Erkenntnisse in fast 60 Jahren auch zu neuen Standpunkten führten -- egal ob bei CDU oder SPD …

  38. @Joe, #20:

    immer wieder lese ich Ihre Beiträge und frage mich insgehaein: Woher nimmt er nur all diese „Fakten“, mit denen er argumentiert?

    Tja, blöd, oder? Zu den Themen, über die ich schreibe, habe ich tatsächlich sehr direkte und sehr gute Informationszugänge.

    und indirekt halt jeden selbst dafür verantwortlich gemacht, wie gutsituiert sein Lebensabend verläuft.

    Dies verrät Böswilligkeit Ihrerseits, womit Sie sich unmittelbar als Aktivist zu erkennen geben, mit dem sich jede weitere Diskussion erübrigt. Nur so viel: Der Satz „über Kernenergie neu nachdenken“ wurde von Ihnen (wie auch von vielen anderen) leider falsch verstanden. Ein Aspekt (von vielen): Kernenergie ist eine staatlich gelenkte Technologie. Schon immer und überall auf der Welt. Bei Befürwortern wie Kritikern. Wenn „New Nuclear“ diesen Aspekt nicht ändert, wird das auch nichts. Staatlich gelenkte Technologien (Elektromobilität, Windenergie, Solarenergie als weitere Beispiele) entwickeln keine Resilienz gegenüber ökonomischen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

    @Heinz, #23:

    Kenne ich. (Was dachtest Du denn?)

  39. @Joe
    Tja…..bisher hatten wir in der Energiewirtschaft mit Investitionszeiträume von 35 Jahren und mehr zu tun….darauf waren die Abschreibungen ausgelegt, teilweise geht dat bis zu 50 Jahre….nun aber, weil man glaubt janz dringend dat Klima schützen zu müssen, sind diese Investitionen plötzlich Müll…oder die Politik enteignet sogar die Betreiber, weil mal das Meer in Japan zu tief in ein KKW reingeglotzt hat, so läuft die Sache aber nicht, deswegen ist für mich auch das Institut für Solare Energiesysteme ISE ein Laberinstitut, das sich die Energiewende schön lügt (ähnlich der Windkraftfuzzis).
    Deren Aufgabe wäre es gewesen ihren Deppenstrom selber zu veredeln….als mit geeigneten Speichern auf die Laufzeiten der Konventionellen zu kommen.
    So aber…..schöpft man fein die Subventionssahne ab und überlässt uns dann den kläglichen Rest, den Deppenstrom noch irgendwie ins Netz zu prügeln. Weil das den Öko´s aber immer noch nicht genug ist, beschimpft man die alte Energiewirtschaft (Investitionszeiträume), weil die nicht schnell genug den Hampelmann für Miefquirl und co. spielt.
    Deswegen auch meine Quelle mit dem SPD-Beschluss…..erst die Scheiße einrühren und heute so tun, als ob die Kernkraft des Teufels ist und von den fiesen Konservativen künstlich am Leben erhalten wird.
    Nochmals zur Erinnerung….:
    „der Aufbau und der Betrieb von Atomkraftwerken wird durch die öffentliche Hand durchgeführt, ihr Zusammenwirken mit den übrigen Elektrizitätserzeugungsunternehmen erfolgt nach langfristig festzusetzenden Plänen;“

    langfristig festzusetzende Pläne !…….bähh, Politik denkt in 4 Jahreszeiträumen….also so weit, wie ein Schwein schweißt…..unzuverlässig wie ein FIAT…..aber die Energiewirtschaft hat auf guten Glauben eine Menge Geld in Anlagen investiert, die jetzt keinen Pfifferling mehr wert sind.
    Und so, wie die SPD 1956 ne Menge Kacke erzählt hat, sind auch die Energiewendepläne der Bundesregierung bis 2050……nicht das Klopapier wert, auf dem es hätte gedruckt werden müssen und in einigen Jahren werden wir verbittert feststellen, das wir wieder mal ne Menge Bullshit subventioniert haben und dabei ganz nebenbei, die Wirtschaft ruiniert haben.
    Ich trau einen Politiker nur so weit, wie ick ihn werfen kann…….und Peter hat völlig recht, Du bist ein Aktivist, der mit der Realität nix am Hut hat.
    Habe die Ehre
    H.E.

  40. @Peter

    Kenne ich. (Was dachtest Du denn?)

    Ach Menno….da dachte ich in meiner Naivität, ick könnte Dir mal was Neues unterjubeln…..aber war ja wieder mal klar, Du sitzt an der Quelle und kennst dat schon….ich dagegen werte nur die Medien aus. (Nachrichtenstaubsauger der selektiven Art).

    MfG
    Heinz Eng

  41. Lieber Herr Krüger, Sie schreiben:

    In unseren Landes- und Bundesfachausschüssen wird hart diskutiert und es gibt harte Kämpfe um das „Weltbild“. Leider folgte der Programmparteitag im Mai nicht allen Vorschlägen, so daß die „Gentechnik“ abgelehnt wurde. Es gibt eben immer noch grüne U-Boote wie den Vorsitzenden der Herbert-Gruhl-Gesellschaft, der schon mal die Tsunamihöhenkarte des Fukuschima-Erdbebens den Mitgliedern als Radioaktivitätskarte unterschieben will. Durch zunehmende Vernetzung werden die Agenden solcher Herren mit der Zeit öffentlich und ihre Propagande wirkungslos. Wir können nicht in 3 Jahren ändern, was grüne Proaganda in 40 Jahern in den Köpfen angerichtet hat.

  42. Heinz, Das kennt er aber nicht 😉

    The work by Dr. Victor Klimov at Los Alamos National Laboratory (LANL) is the rigorous scientific proof, including nanocrystalline scientists easily building and demonstrating actual working systems..

    Klimov and his team have produced ultra-tiny nanocrystalline solar cells that freely output far more electrical energy (voltage x current) than the tiny amount of energy that is input via the incident photons. Also, the input photons can easily be freely furnished by a tiny bit of photon-emitting materials (such as tourmaline).

    This excess output electrical energy is FREELY taken directly from the seething virtual state vacuum, and that has been rigorously proven by Klimov’s working models. Thus the Klimov team has proven and demonstrated practical „free electrical energy from the vacuum“ for all time.

  43. @Peter Heller #38
    Na schau her. Da fühlt sich wohl jemand auf den Schlips getreten?

    Wenn Sie im Ausgangsbeitrag schreiben

    Aber es gibt auch in der AfD eine starke, ökokonservative Strömung, die Gentechnik ebenso ablehnt wie Fracking …

    so findet sich das zumindest im Grundsatzprogramm der AfD nicht wieder. Denn dort heißt es:

    12.5. … Sollten die Risiken beherrschbar erscheinen, wollen wir Fracking entwickeln und mögliche Standorte erkunden lassen. Daher setzt sich die AfD dafür ein, das im April 2015 in den Bundestag eingebrachte restriktive „Fracking-Gesetz“ zurückzuziehen.

    13.5. … Aus diesem Grunde öffnet sich die AfD der Forschung und Entwicklung im Bereich der Gentechnik. … Gentechnisch veränderte Futter und Lebensmittel oder aus diesen gewonnene weiterführende Produkte sind zu kennzeichnen.

    Ich lese heraus, dass die AfD keine grundsätzlichen Einwände gegen Fracking sowie gentechnisch verändertes Futter und gentechnisch veränderte Lebensmittel hat!

    Klar gibt es auch ein paar beschwichtigende Formulierungen. So wird bspw. durchaus angeführt: „Die Patentierung von genetischem Material und von Saatgut geht einher mit einem zunehmenden Konzentrationsprozess …“ -- aber eine Forderung des Verbotes /Einschränkung von Genpatenten sucht man vergebens.

    Aber vermutlich, Hr. Heller, ist meine genaue Leseart die selbe „Böswilligkeit“, die Sie mir ja in #39 aufzeigen, wenn ich Ihre Aussage aus #13:

    Altersarmut ist ein individuelles Problem und kein systemisches.

    genau so auffasse wie Sie es geschrieben haben: Jedes Individuum ist für seine Altersarmut selbst verantwortlich -- das Gesellschaftssystem (nennt sich Kapitalismus und ist vor allem am Geld /Profit /Gewinn ausgerichtet, das „sozial“ in „Soziale Marktwirtschaft“ ist nicht viel mehr als Makulatur) hat damit nichts zu tun. Allerdings hat ja auch der eine oder andere Forist dies nicht so wie Sie gesehen. Falls wir Ihre Aussage falsch verstanden haben, so wäre es ja möglich gewesen, sie zu erklären /zu relativieren.

    Aber nein, diese Foristen sind dann halt „offensichtlich den Alarmisten voll auf den Leim gegangen“ wenn sie Ihre Situation und die ihrer Bekannten nicht ganz in Ihr verkündetes Weltbild einfügen können. Und wenn ich dann auch noch argumentiere (#20), dass bspw. ein Großteil der Arbeitnehmer im Osten gar keine Chance hat, der Altersarmut zu entkommen (bei oft weniger als 1500€ Brutto für Vollzeitarbeit und „Ausfallzeiten“ im Arbeitsleben durch die Nachwendeereignisse), dann verrät dies (#39)

    Böswilligkeit Ihrerseits, womit Sie sich unmittelbar als Aktivist zu erkennen geben, mit dem sich jede weitere Diskussion erübrigt.

    Klar doch. Ich als Mitleser und seltener Mitschreiber bin ein „Aktivist“ (was sicher nicht nett gemeint war, oder?). Aber ein nimmermüder Forist, der (#22) ein Zukunftsszenario entwirft, in dem wir in 10 Jahren (!!!) „massenweise Atomstrom….aus Tschechien oder Polen“ importieren -- der ist bestimmt kein „Aktivist“. Ich habe diesen Foristen bestimmt wie Sie auch nur falsch verstanden. Er hat ja vergessen zu erwähnen, wass er unter „massenweise Atomstrom“ versteht. Denn Tschechien produziert mit seinen 6Reaktoren knapp 30TWh im Jahr, während wir derzeit mehr als 80TWh im Jahr allein exportieren und damit eine Stromexportüberschuss von mehr als 50TWh in 2015 erzielten. Ach ja -- Polen hat keinen einzigen Kernreaktor zur Stromerzeugung -- die müssen ganz schnell sein wenn sie uns in 10 Jahren massenweise Atomstrom liefern wollen …

    Sie, Hr. Heller sind ja bestimmt auch kein „Aktivist“. Sie argumentieren zwar aus Sicht der Lobbyvertreter der Arbeitgeber wie RWI und INSM (siehe Ihre Argumentationslinks) und gegen die Wahrnehmung eines Großteils der Bevölkerung. Aber die ist ja auch der Meinung, dass es viel mehr Arbeitslose in Deutschland gibt, als die offizielle staatliche Arbeitslosenstatistik ausweist. Aktivisten halt allesamt.

    Und Sie haben wohl Beide Recht. Denn hier in diesem Forum geht es wohl meist weniger um Fakten und Argumentation, als um Demagogie und gezielte Meinungsbildung -- halt ihre ganz eigene „Realität“. Mit dieser „Realität“ habe ich tatsächlich „nix am Hut“ (#39) -- da sie offensichtliche Fakten ignoriert /ausblendet …

  44. @ Joe, #43:

    Ich lese heraus, dass die AfD keine grundsätzlichen Einwände gegen Fracking sowie gentechnisch verändertes Futter und gentechnisch veränderte Lebensmittel hat!

    Kommunalwahlprogramm der AfD Hannover, Seite 62:

    Wir lehnen daher Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen ab…

    Ich weiß, wie an der Basis der AfD gedacht wird. Es gibt diese ökokonservative Fraktion.

    genau so auffasse wie Sie es geschrieben haben: Jedes Individuum ist für seine Altersarmut selbst verantwortlich

    Das habe ich nicht geschrieben. Sie lesen gemäß Ihrer Erwartungshaltung und nehmen nicht zur Kenntnis, was da wirklich steht. Das kenne ich. Zeichnet den böswilligen Aktivisten aus. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Ich habe (übersetzt) geschrieben: „Für Altersarmut kann man nicht das System (der Umlagefinanzierung) verantwortlich machen. Altersarmut hat keine allgemeinen Ursachen, sondern spezifische, die vom Einzelfall abhängen (=individuell).“

  45. @Micha und wer sonst im Norden wohnt:

    Kann sein, das heute Polarlichter zu sehen sein werden !

    Sorry für OT, aber allzu oft gibt’s kein so großes Loch in der Korona der Sonne mit Ausrichtung zur Erde.

  46. Es gibt auch diverse Grüne, selbst Gründungsmitglieder der Grünen, die zur AfD übergelaufen sind.

    Ludger Sauerborn, etc.. Die AfD ist ein Anlaufstelle für alle Wutbürger. Viele ältere Herren, viele Abgehängte und einige ganz Rechte.

    Da gibt es keinen Konsens.

    Die Petry versucht das unter einen Hut zu bringen. Wird vermutlich nicht gelingen, da jeder auf seinen Standpunkt behaart.

  47. @Krishna

    Danke für den Tipp, halte schon mal die Kamera bereit.

  48. @Micha
    http://www.spaceweather.com/

  49. @Krishna

    Im Norden hat es sich gerade zugezogen. Wird heute nichts. Vielleicht noch bis zum 30.

  50. @ Peter

    Ich weiß, wie an der Basis der AfD gedacht wird. Es gibt diese ökokonservative Fraktion.

    Sicher? Es könnten auch täuschen und in Wahrheit keine ökokonservative Gründe haben. Ja schon, aber eigentlich sind es andere Ängste die in der AfD-Basis vorherrschen. Was auffällt ist der weit verbreitete Anti-Amerikaeismus, die Ablehnung der Multis, verbunden mit einem starken Heimatbezug.

    Die Angst heißt: Fremdbestimmung! Also letztlich Angst um die Identität.

    Da ergeben sich natürlich Schnittmengen mit den Grünen, doch deren ökologistischer Imperativ wird bei Alternative selten geteilt, die Gemeinsamkeiten sind nur oberflächlich. Das Narrativ von den lokalen Kreisläufen wird bei der Alternative nicht wegen der grünen Ideologie geteilt, sondern eher als Heimatschutz und Heimatpatriotismus verstanden.

    Dir als liberalen Denker wird das eine so auf den Zeiger gehen, wie das andere, auch ich habe meine Vorbehalte, vor allem wenn es gegen Multis oder USA geht. Nicht dass ich alles gut heiße was die tun, aber diese aufgebauschte Gegnerschaft finde ich unangemessen. Bei allem Verständnis fürs Heimatnarrativ.

  51. Kommunalwahlprogramm der AfD Hannover, Seite 62:
    Wir lehnen daher Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen ab…

    Wie viel die Kommunalpolitik im Spiel der Bundespolitik wert sind, erlebt man ja immer wieder. Kommunalpolitiker machen keine Gesetze und bei Abstimmungen gibt es ja letztendlich noch die „Parteiräson“.

    Ach ja, damit wir uns nicht missverstehen:

    Peter Helle im Ausgangsartikel:
    Nicht totzukriegen ist außerdem die Angst vor Altersarmut, noch nicht einmal bei Immobilienerben, obwohl die Produktivität in Deutschland stetig anwächst.

    Die Angst vor Altersarmut hat in den meisten Fällen eine sehr reale Ursache und „Immobilienerbe“ bedeutet nicht zwangsläufig Wohlstand. Auch Produktivitätssteigerung bedeutet nicht zwangsläufig Lohnsteigerung …
    Es gibt sicher einen kleinen Teil angehender Rentner, die keinen Grund, aber trotzdem Angst haben -- als repräsentativ würde ich diesen Teil nicht sehen.

    Peter Helle im Beitrag #13:
    Altersarmut ist ein individuelles Problem und kein systemisches. Sie wird aber unter der Überschrift „demographischer Wandel“ als solches verkauft.

    Unter der Überschrift „demographischer Wandel“ von Umlagefinanzierung lese ich auch hier nichts …

    Ja, es gibt die Demographieargumentation, dass ein Arbeitnehmer dann 4 Rentner stemmen (bezahlen) müsse -- aber als Argument für Altersarmmut kenne /sehe ich dies nicht.

    Peter Helle #43:
    Ich habe (übersetzt) geschrieben: „Für Altersarmut kann man nicht das System (der Umlagefinanzierung) verantwortlich machen. Altersarmut hat keine allgemeinen Ursachen, sondern spezifische, die vom Einzelfall abhängen (=individuell).“

    Na hätten Sie es nur mal so geschrieben. Dann hätte ich oben zumindest zugestimmt, dass es nicht am Umlageverfahren als solches liegt, dass zunehmend mehr Rentner in die Altersarmut abgleiten.

    Aber zum Einen haben Sie es so eben nicht geschrieben und zum Anderen ist es schon ein systemischer Fehler, wenn dem solidarischen Umlageverfahren wichtige Teile der Beitragszahler fehlen. Denn weder Beamte, Politiker, Ärzte, Bauern, … müssen am Umlageverfahren teilnehmen. Für die tatsächlich Besserverdienenden gibt es dann die Beitragsbemessungsgrenze.

    Als „Einzelfall“ (=individuell) kann man das ganz allgemein niedrigere Lohnniveau in den neuen Bundesländern eher nicht bezeichnen. Das dieses niedrige Lohnniveau dann trotz ausgefülltem Arbeitsleben zu niedrigen Rentenerwartungen und damit auch zu Altersarmut großer Teile der kommenden (!) Rentnergeneration führt, ist sicher nicht nur eine gefühlte Angst. Aber es ist natürlich einfacher, mich als „böswilliger Aktivist“ abzukanzeln, als seine festgefügte Argumentation nach RWI und INSM zu ändern -falls man dies überhaupt will /kann.

  52. @Joe

    Lassen Sie bitte Ihre Wut woanders ab.

    Zahlen und Fakten des Statistischen Bundesamtes finden Sie hier:

    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/LebensbedingungenArmutsgefaehrdung/Tabellen/EUArmutsschwelleGefaehrdung_SILC.html

    Danach richte ich mich zumindest.

  53. Ich zitiere hier mal einen Kommentar:

    And the Australian state of Tasmania had to import 150 diesel generators when a low-rainfall period reduced hydro power output while, at the same time, the coal-power umbilical from another state, Victoria, went down.

    We have three jurisdictions in Australia that are acting out the pretence of moving towards fully ‘renewable’ energy and each one of them quietly maintains a backup umbilical to coal-fired power plants in other locations, in much the same way that Germany claims to have abandoned nuclear generated power yet imports it from across the border. This is all so that they can act out their fantasy of living in a pretty little world where everything is powered by the sun, with everyone travelling around in magic cars and planes that somehow propel themselves, working in magic jobs that come from ‘somewhere’, being paid with magic money that comes from ‘somewhere’ and using that magic money to buy magic consumer goods that somehow just appear from ‘somewhere’. To fully understand the mentality at work here, picture all of this and then imagine its advocates skipping through the forest to the sounds of the children’s song The Teddy Bears’ Picnic. These are adults, but they have the naivety of children. They think that for something to be true they only have to wish it were true. Unbelievably, these are the people who now control public policy.

    Quelle
    zu folgendem Artikel Entire state of South Australia has power black out because of flawed climate change energy policy

  54. Habe nur einen Bericht zum Thema gefunden:
    Strommast zerstört – Australiens Süden ohne Elektrizität

    Der gesamte Gliedstaat South Australia mit seinen 1,6 Millionen Einwohnern war am Mittwochabend mehrere Stunden ohne Strom. Auslöser für den totalen Zusammenbruch des Netzes war ein schweres Unwetter.

  55. In Australien sieht es mit der Berichterstattung anders aus, logischer Weise:
    Entire state of South Australia without electricity as storm hits

    A storm hit, possibly the worst for 50 years. Winds of 90km/hr gusting to 140km/hr. Reports are that everyone is being told to use their radio’s and stay off the streets. The blackout struck at 4.30pm AEST. UPDATE: Power is coming back to some, but questions are being asked about the state which has more renewable energy than any other in the world. See updates below. It sure looks like a management disaster. Want to build subs by torchlight?

  56. Au Weia……da werden unsere Grünen aber mal so richtig in die Kiste kotzen….

    EU-Gericht: Subventionen für Atomkraftwerke sind zulässig

    Das Gericht der Europäischen Union hat eine gegen die Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point abgewiesen. Das Urteil könnte für einen neuen Boom bei der Kernenergie sorgen -- auch, weil die Ökostrom-Umlage erneut stiegen dürfte. …..

    Die geplanten britischen Subventionen für den Neubau der beiden Druckwasserreaktoren von Hinkley Point C summieren sich laut einer von Greenpeace angeführten Studie auf umgerechnet rund 108 Milliarden Euro. Die EU-Kommission hatte die Beihilfen 2014 genehmigt. Dagegen klagten zehn überwiegend deutsche Stromanbieter, darunter die Stadtwerke von Mainz, Schwäbisch-Hall und Tübingen. Sie fürchten durch die Atomsubventionen Einbußen und Wettbewerbsnachteile.

    Ja ne is klar, wir Deutschen wollen der ganzen Welt unsere Art der Klimarettung aufs Auge drücken…..diesmal nicht mit Panzer sondern auf dem Klageweg.
    Was dem einen Recht ist, ist dem anderen schon lange billig. Im Land der Bekloppten und Bescheuerten werden Jahr für Jahr die unzuverlässigen Deppenstromerzeuger mit weit über 20 Mrd. Euro subventioniert aber den Briten will man das selbe Recht für ihr KKW nicht einräumen, sind wir denn deppert?

    Übrigens….die Briten legen ja diese „Subventionen“ auch direkt auf dem Strompreis der Endkunden um, also genau wie in Deutschland mit dem Deppenstrom…..allein schon auf die Idee zu kommen, dagegen zu klagen ist ziemlich hirnrissig. Janz nebenbei, nach dem Brexit dürfte es die Briten demnächst eh nicht mehr interessieren, wat die liebe EU bezüglich „nationaler Subventionen“ zu sabbern hat.

    Ausserdem…..sollten die Kläger mal erklären, warum sie Wettbewerbsnachteile befürchten, weil ein Inselstaat sich ein neues KKW subventioniert…..der Sinn dahinter, erschließt sich mir irgendwie nicht.

    Onkel Heinz……..lange nicht mehr so gelacht

  57. @Heinz Eng #56
    England, Frankreich, Polen, Tschechien, Niederlande, Belgien, Schweiz usw. werden in Zukuft noch über eine Stromversorgung und billigen Strom verfügen im Gegensatz zu Deutschland.
    Das Grün-sozialistische Deutschland zieht mal wieder gegen die restliche Welt in den Krieg und dann beschweren sich diese Kreigstreiber, wenn sie auf Widerstand stoßen. Das Grün-Sozialistische Deutschland führt mal wieder einen aussichtslosen Vernichtungskrieg…aber diesmal gegen sich selber.

  58. Ach der Grün-Kommunistische Kretschmann aus BW kann auch einen Erfolg? für sein schönes Bundesland vermelden…

    Kretschmann in Paris: Atomkraftwerk Fessenheim wird stillgelegt
    Paris (dpa) -- Das umstrittene französische Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass wird nach den Worten des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann endgültig abgeschaltet. Für den Ausstieg gebe es aber noch keinen festen Termin, sagte Kretschmann nach einem Treffen mit der französischen Umweltministerin Ségolène Royal der dpa. Fessenheim liegt am Rhein an der Grenze zu Baden-Württemberg. Über die Sicherheit des ältesten noch laufenden Atomkraftwerks Frankreichs gibt es seit langem Streit.

    …wann ist noch unklar aber es wird auf jeden Fall abgeschaltet. Am besten an dem Tag, an dem das letzte Kernkraftwerke im Grün-Kommunistischen Baden-Württemberg vom Netz geht 😉

  59. Herr Heller,
    an diese Begründung glauben Sie doch nicht wirklich?

    Die Wurzeln seiner aktuellen, auf den Umwelt- und Naturschutz ausgerichteten Ausprägung liegen in den 1970er Jahren.

    Es war die Zeit, als hierzulande die erste Generation die Früchte des von ihren Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeiteten Wohlstands erntete und daher etwas zu verlieren hatte. Der Wunsch, das Erreichte nicht wieder einzubüßen, induzierte die Suche nach Umständen, unter denen genau dies geschehen würde. Mit der Konstruktion plausibel erscheinender Katastrophenszenarien konnte diese zunächst diffuse Furcht auf bestimmte Themen gelenkt werden. So kehrte mit dem Club of Rome die längst überwunden geglaubte malthusianische Vorstellung von der drohenden Selbstzerstörung der Menschheit durch ihre Expansion zurück.

    Vergessen haben Sie die Vorgeschichte. Von diesen NeoKommunisten/Marxisten (für mich der gleiche Müll) wurde alles bestimmt. Habermas-Adorno-Horkheimer leiteten der Reihe nach die Reeducation, also den Kult mit der Schuld, danach die Marxistische Kulturrevolution, genannt 68er Bewegung danach war der Weg frei für die nächste Kulturrevolution der Ökologisten.

    Das war weder Zeitgeist noch aus Verlustängsten zufällig entstanden, das war bezahlt .
    Das IFS hat dann erst die ideologische Begründung geliefert. Nach sozialer Moderne soll jetzt zufällig die regressive Moderne folgen. Siehe Beck/Nachtwey .Nachtwey schrieb kürzlich dazu die „Abstiegsgesellschaft“

    Der Wunsch, Erreichtes nicht mehr einzubüssen, ist natürlich, dass aber genau dies schon lange geplant war, sagte schon unser erster grüner Innenminister Herr Genscher “ Wir müssen teilen lernen“ und genau diesen Sozialismus bauen wir gerade auf.

    Der neomarxistische Müll, den die Soziologen,Philosophen und Politiker absondern, ist niemals die Ursache für den Niedergang, sondern nur die Propaganda.

    Der Abstieg oder von mir aus die Abbremsung der Wohlstandsentwicklung ist Ergebnis des westlichen Währungssystems und rein mathematisch vorgegeben.

  60. South Australia’s wind energy crisis & state wide blackout were foreseeable – and foreseen

    n a 2014 report issued by the Australian Energy Market Operator Ltd (which operates the national energy market) & Electranet (which operates the national electricity transmission grid) these agencies examined the credible events that could occur in South Australia (SA) with loss of electrical system control that could lead to a state wide black out.

    The report noted (https://decarbonisesa.com/2016/07/15/the-unfolding-energy-crisis-in-south-australia-was-foreseeable-and-foreseen/) that the continuing and growing use of wind turbines (which do not have synchronous generators that stabilize the electric system) to meet SA electrical load combined with a loss of interconnection would result in:

  61. Jetzt darf man auch Wasserkraft als Klimaerwärmend kritisieren, so die Turbinen aus Stauseen /Wasserreservoirs bedient werden:
    Claim: Reservoirs play substantial role in global warming

    Washington State University researchers say the world’s reservoirs are an underappreciated source of greenhouse gases, producing the equivalent of roughly 1 gigaton of carbon dioxide a year, or 1.3 percent of all greenhouse gases produced by humans.
    That’s more greenhouse gas production than all of Canada.

    Gleiches gilt auch für Wasserregulierungsreservoirs und Trinkwasserreservoirs.

  62. @Peter
    Uns Holger, der FDP Zastrow, hat sich mal wieder gemeldet, bei der WELT per Interview.

    Es geht um die Dominanz der moralisch Überlegenen, die jedem erzählen, wie er zu leben hat.

    Begründbar ist das aus einem Wohlstandsdenken heraus. Wer selbst sein Schäfchen längst ins Trockene gebracht hat, dem ist egal, ob der Strom wegen der Energiewende einen Euro mehr kostet oder ein Ausstieg aus der Braunkohle in der Lausitz Tausende Arbeitsplätze kosten würde. Der zahlt auch gern Dosenpfand oder Autobahnmaut und hat nichts gegen noch mehr Fesseln für Unternehmen. Denn mit ihm selbst und seinem eigenen Wohlstand hat das kaum etwas zu tun. Im Osten aber ist das anders.

    In Deutschland ist es leicht, zu erben, aber verdammt schwer, etwas aus eigener Kraft aufzubauen. Obwohl man fleißig ist und ohne Ende arbeitet, kommt man kaum vom Fleck. Eine gerade in Ostdeutschland in den letzten 25 Jahren gemachte Erfahrung. Ein Gründerland wie Sachsen braucht nun mal andere Regeln als ein Erbenland wie Baden-Württemberg, wo man es sich sogar leisten kann, Grün zu wählen. Diesen Unterschied nicht gemacht zu haben ist der Konstruktionsfehler der Wiedervereinigung.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article158553029/Einen-gewissen-Prozentsatz-an-Idioten-gibt-es-ueberall.html

    Fazit……die grüne Falle ist ein Problem des (ererbten) Wohstandes……und die ausufernde Bürokratie gibt uns dann den Rest:

    Politiker halten sich zunehmend für die besseren Unternehmer, ja Menschen. Die Bürokratie würgt Kreativität, Unternehmergeist und Elan der Bürger ab, und Leistung lohnt sich mit diesem ungerechten Steuersystem längst nicht mehr. Wettbewerb spürt nur der kleine Unternehmer und der Mittelstand, die Großkonzerne werden im Notfall sowieso durch den Steuerzahler gerettet.

    Nun ja, seine Äusserungen zu Pegida haben mich etwas schlucken lassen…..aber ansonsten ein guter Beitrag von Ihm.

    MfG
    Heinz Eng

  63. Detaillierter „forensischer“ Bericht über den SA Blackout:

    Three towers, six windfarms and 12 seconds to disaster

    Finally, the gritty info we’ve been waiting for: The Australian Energy Market Operator’s (AEMO) preliminary report. The message here is of how a combination of both transmission towers failing and probably the auto-shut-off of wind farms combined in 12 seconds to crash the South Australian system. It’s looking awfully bad for the wind industry. The AEMO pins the crash on the sudden reduction from the wind generators, but stops short of declaring why they dropped power so suddenly. Was it the auto-shut-offs, lightning strikes, a software glitch, turbine failure, or was it a key transmission line that broke? Reneweconomy is about the last-man-standing trying to defend the wind industry in Australia. Giles Parkinson argues it was the third transmission line that took out some wind generation.

  64. Sorry, OT aber das geht nun mal überhaupt nicht, aus Frust mal wieder die Kommentarfunktion abschalten, das ist mehr als frech !!
    Daher der Kommentar hier:
    ———

    @QQ #64
    Deine These war „Technik=Instinkt des Menschen“ -- das ist widerlegt. Wenn Du dich über das Anthropzän auslassen willst, dann verpack und formuliere Deine Texte entsprechend. Wie ich bereits sagte, eine Kritik am Anthropozän konnte ich in Deinem Text nicht finden. Instinkte sind kein gesellschaftliches Problem sondern biologische Fakten.

    Ihr wollt etwas wiederlegen, von dem ihr noch nicht mal ansatzweise begriffen habt um was es geht.

    Dann ist an Deinem Text ganz einfach was falsch, Deine Gedankengänge zu krude und falsch formuliert. Wenn in Deinem Text zu der o. g. These etwas Verborgenes, ein „Geheimnis“ stecken soll,dann formuliere entsprechend.
    Wenn es Dir um etwas geht, was Du öffentlich machen willst, dann schreib es auch entsprechend.
    Status jetzt würde ich sagen, Du bist einfach nur beleidigt, dass man Dir nicht folgt, weil man es nicht kann, weil es nicht zu erkennen ist.
    Ansonsten empfehle ich, Dich mit vergleichbaren Texten auf philosophischen Seiten zu tummeln, statt auf Science Skeptical, wo man Texte hinsichtlich der Wissenschaft, skeptisch wenn es sein muß, zerlegt.
    Ich habe Dir schon einmal gesagt, dass man, wenn D was schreibst nicht in Dein Hirn gucken kann, was Du eigentlich wirklich meinst..
    Das Du pikiert und gefrustet bist, hat man bereits hier gemerkt:

    haben meine These zumindest zur Kenntnis genommen:

    Nebenbei kannst Du niemanden vorschreiben, wie er das Gelesene interpretiert, und so wie Du es geschrieben hast, war es nicht anders zu interpretieren -- Biologisch.
    Und jetzt schmoll nicht rum, bzw fühl Dich nicht als was Erhabeneres, wo der Heinz und der Gans aus der Tiefe des Unverständnisses nicht in der Lage sind, die Glorie und die Weisheit eines Quentins zu schauen, sondern erkläre uns erbärmlichen Unwissenden Deine unergründlichen Weisheiten.
    😀
    PS
    Du machst Dich lächerlich und absolut angreifbar, auf die Art und Weise zu kneifen und sich einer sachlichen Diskussion zu entziehen -- das ist ober peinlich.

    —--
    Ende Kommentar als Antwort auf den letzten Kommentar von Quentin hier

  65. Die grüne Falle……oder……wie krieg ich Deutschland möglichst schnell und effektiv kaputt.

    Grüne fordern schnelle Diesel-Fahrverbote -- Betriebe und Handwerker müssen neue Autos kaufen

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann kämpft für die „Blaue Plakette“. Schon die Ankündigung der Einführung könne einiges bewirken, ist der Grüne überzeugt. Es solle allerdings eine Übergangszeit geben, damit sich etwa Handwerker neue Autos kaufen können.

    Tja…..Handwerker, sind das nich die Leute, die man landläufig den „Mittelstand“ nennt?
    Wat solls….die hams ja so dicke, nach grüner Plakette und neuer Fahrzeugflotte……mal eben wie Neukauf, wat juckt dat die Grünen. Bloß blöd, das der Mittelstand schon unter der Energiewende leiden muss.

    Energiekostenbelastung mittelständisch geprägter Branchen in Deutschland – Analyse von Verbräuchen, Preisen und Abgaben

    Bei zu erwartenden steigenden Energiepreisen sehen sich deutsche mittelständische Unternehmen einer doppelten Belastung ausgesetzt: steigende Strombeschaffungskosten und wachsende Abgabenbelastung. Ihre Konkurrenten im internationalen Wettbewerb dagegen haben lediglich die Belastung höherer Strompreise zu tragen. Dieser Wettbewerbsnachteil wirkt sich auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen aus. Denn für viele der in Deutschland ansässigen mittelständischen Unternehmen wird es nicht nur grundsätzlich schwieriger Investitionen zu finanzieren; zudem wird es für die Unternehmen attraktiver, die Produktion an Standorten mit geringeren Kostenrisiken auszubauen und vorrangig außerhalb Deutschlands zu investieren.

    Eines Tages wird es dazu kommen, das wenn ein wohlstandsverwöhnter Großstadtbürger sich mit der verstopften Toilette plagt, der Servicedienst die Anfahrt verweigert, weil ja die Straße mit blauer Plakette verunziert wurde…….oder einen E-Auto-Aufschlag auf der Rechnung präsentiert…….wie es auch unsere Lieferanten mit der Mautgebühr machen.

    Bloß gut, dat ick inner Provinze lebe……
    H.E.

  66. „Bloß gut, dat ick inner Provinze lebe……
    H.E…“

    O.K. Heinz, bald ist in D doch überall Provinz, dank der grünen Pest

    MfG GS

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