Die Grünen: Klimaschutzgesetz – Damit wir nicht absaufen!

6. Juni 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Wissenschaft

In einen aktuellen Video fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Klimaschutzgesetz, d.h. der Klimaschutz soll per Gesetz in Deutschland festgeschrieben werden, „damit wir nicht absaufen“ und die Folgen des Klimawandels begrenzt werden. Was ist davon zu halten?

Der Faktencheck

Deutschland ist nicht der Nabel der Welt.

Deutschlands Beitrag zum „Klimaschutz“

Bis zum Ende des Jahrhunderts soll die Globaltemperatur, aufgrund der anthropogenen CO2-Emissionen, um bis zu 6°C ansteigen, wenn der Ausstoß an Treibhausgasen ungebremst weiter geht, wie bisher. Die Weltbevölkerung umfasst rund 7 Milliarden Menschen. Auf den durchschnittlichen Erdenbürger entfallen somit (bei gleichbleibender Weltbevölkerung) 6°C / 7.000.000.000 Erdbewohner = 0,0000000009°C pro Erdbewohner, anthropogener Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert. Also knapp ein Millardenstel Grad pro Erdbewohner in diesem Jahrhundert. Im Durchschnitt setzt ein Deutscher knapp 2,5 mal so viel CO2 frei wie der durchschnittliche Erdbewohner. Somit kommt der Deutsche (pro Kopf) auf rund zwei Milliardenstel Grad Beitrag am anthropogener Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert. Deutschland hat rund 82 Millionen Einwohner. Somit liegt Deutschlands Beitrag am anthropogenen Temperaturanstieg zwischen 0,1 bis 0,2 Grad in diesem Jahrhundert!

Was bedeutet das?

Wenn die deutsche Nation jeglichen CO2-Ausstoß bis zum Jahrhundertende (zum Jahr 2100) komplett einstellen würde (also praktisch nicht existent wäre), dann könnte ein globaler Temperaturanstieg von 6°C um 0,1 bis 0,2 Grad reduziert/ vermindert werden.

Die Fakten

Trotz aller Klimaschutzabkommen steigen weltweit die CO2-Emissionen weiter an. Im Jahr 2013 erreichte der CO2-Ausstoß einen neuen Rekordwert. Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) durch die weltweite Verbrennung fossiler Brennstoffe erreicht im Jahr 2013 einen Rekordwert von 36 Milliarden Tonnen. Die globalen CO2-Emissionen sind im letzten Jahr um weitere ca. 5% angestiegen.

In Deutschland sieht es nicht besser aus. Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge ist der Ausstoß von „klimaschädlichen Treibhausgasen“ im vergangenen Jahr nicht gefallen, sondern weiter angestiegen. Seit 2009 steigen die Treibhausgasemissionen in Deutschland wieder an, von 913 (2009) auf 952 (2013) Millionen Tonnen, dass sind rund 4% Anstieg. Die Stromproduktion aus Braunkohle in Deutschland im vergangenen Jahr auf den höchsten Wert seit 1990 gestiegen, trotz des Ausbaus der erneuerbaren Energien.

THG-Emissionen

Die Globaltemperatur stagniert seit 1998 (also seit ca. 15 Jahren) und ist seither nicht signifikant angestiegen. In Deutschland stagniert die Temperatur sogar seit 20 Jahren. Trotz ungebremsten Anstieg der Treibhausgasemissionen.

BRD-Temp-1995-2014Auch die „klimabedingten Unwetter“ nehmen in Deutschland nicht zu. Die Zahl der Sturmfluten und der schweren Sturmfluten haben in Deutschland nicht zugenommen, wie der Pegel Norderney zeigt. Der Meeresspiegel steigt auch nicht beschleunigt an. Das mittlere Tideochwasser (MThw) zeigt am Pegel Norderney keinen beschleunigten Anstieg seit 1900.

sturmfluten-pegel-norderneyAuch die Sturmaktivität an der Deutschen Nordsee- und Ostseeküste (Sturmindex an der Nordsee- und Ostseeküste/ geostrophische Windgeschwindigkeiten seit 1880) nimmt nicht zu.

strum-index-ns-os

Helmholtz-Gemeinschaft, aktualisierte Version des Diagramms nach Alexandersson et al. (2000). Alexandersson, H., T. Schmith, K. Iden and H. Tuomenvirta, 2000: Trends of storms in NW Europe derived from an updated pressure data set. Clim. Res. 14:71-73

Der Faktencheck zeigt, dass ein Klimaschutzgesetz in Deutschland nichts fürs Klima bringt und keine Veranlassung dazu besteht an ein „Absaufen“ Deutschlands zu glauben.

UPDATE

Aktualisierung von Abbildung 3.

Pegel-Norderney

Zum nationalen Klimaschutzgesetz schreiben die Grünen:

Wir bringen ein Klimaschutzgesetz ein, das unter anderem konkrete Zielvorgaben für Verkehr, Gebäude, Industrie und Landwirtschaft festlegt und diese verbindlich macht. So wollen wir eine umfassende Klimaschutzpolitik erreichen, die zum Beispiel Bahnfahren attraktiver macht, Ökolandbau besser fördert und klimafreundliche Produkte voranbringt. Die festgelegten Klimaziele bedeuten vor allem: Raus aus der Kohle, hin zu 100 Prozent erneuerbare Energien. Damit weist das Klimaschutzgesetz auch der Energiewende den Weg und eröffnet außerdem neue Chancen für innovative Unternehmen und sichere zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Hier der Gesetzesentwurf.

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19 Kommentare
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  1. „Der Faktencheck zeigt, dass ein Klimaschutzgesetz in Deutschland nichts für Klima bringt und keine Veranlassung dazu besteht an ein “Absaufen” Deutschlands zu glauben.“ Der Faktencheck zeigt insbesondere, dass selbst der weltweite CO2-Ausstoss am „Klima“ in Deutschland nichts bewirkt.
    Da sich das Klima ebenso wenig wie das Wetter an Gesetze halten, ist deshalb nicht ersichtlich, wie die Forderung umgesetzt werden soll. Nicht vorhandene Effekte kann man nicht durch Massnahmen auf nicht vorhandene Ursachen beeinflussen.

  2. Immer, wenn einer Partei wirklich nichts vernünftiges mehr einfällt, werden als Ausweg Gesetze zur Gängelung der Bürger eingebracht. Die sollen zeigen, wie sehr sie sich um das Bürgerwohl sorgen und selbstverständlich hat der Bürger diese Vorsichtsmaßnahmen, die ja nur seinem Wohl dienen, freudig zu bezahlen.
    Bem Klimaschutz ist es ganz schlimm, da dieser den Status einer Religion errreicht hat. Deshalb erheben die ökoreligösen Vereine (Greenpeace, BUND, Grüne) den Anspruch, dass dies nicht mehr diskutiert werden darf (Klimadogma) und wegen der angeblichen Zukunftsschädigung der Welt “Leugner” schon heute vorsichtshalber bestraft werden müssen.
    Siehe: http://m.greenpeace.org/international/en/high/press/releases/Executives-facing-climate-denial-related-claims-could-be-personally-liable—NGOs/#.U4bcsVGGnZQ.twitter

    Genau diese Argumentation wandte man im Mittelalter bei der Hexenverfolgung an (und in der jüngeren Geschichte zu diversen anderen Verfolgungen).
    Besonderst schlimm ist aber, dass unsere Medien voll darauf abgefahren sind und jeden Schwachsinn zum Klimawandel freudig zustimmend als Wahrheit publizieren (heute in “meiner” Tageszeitung ein Artikel, dass der Meeresspiegel über alle Maßen steigt (bis zu 12 mm im Jahr). Fakten interessieren einen heutigen Redakteuer ja nicht mehr. Allerdings sind ja nicht nur die Medien schuld, sondern die “wissenschaftlichen Forschungsinstitute“, die das “erforschen” und publizieren.

  3. Meine Devise ist: ‚Ich bin ein schlechter Mensch, und zur Strafe wurde ich nach Schilda verbannt … Schilda ist jetzt überall‘

    Der nüchterne Faktencheck ist wohltuend. Zwar nichts Neues für die bereits Informierten, aber vielleicht erreicht ja den einen oder anderen doch noch die Vernunft. Was mich jedoch nach wie vor fassungslos macht, ist die Penetranz, mit der Gutmenschen diese Welt kafkaesk verschlimmbessern wollen. Diese Verblendung scheint undurchdringlich. Keinem Argument sind jene noch zugänglich. Wie konnte es dazu kommen?

    Der versuch, das ganze von der humorvollen Seite zu sehen, mag löblich sein, aber mir bleibt das Lachen im Halse stecken, wenn ich sehe, wie derartig schädliche Argumente und Maßnahmen ihren Widerhall im Politischen finden. Mir schaudert.

  4. @Martin Landvoigt #3
    Mag sein, dass es ihnen schaudert, aber was erwarten sie denn Anderes? Ein Faktencheck ist trocken und irgendwie nicht hip. Die Welt retten hat doch irgendwas, dass sie mit Fakten nicht made machen können. Die politische Szene lebt von Utopien mit denen sie ihre Anhänger bei der Stange halten. Solange die Ökonomie und der technische Fortschritt das unterfüttern können, ist der Schaden, den diese Utopien anrichten, ja auch nicht so schlimm. Wenn das aber zusammenbricht und Wohlstand mit einem mal sichtbar die Folge von Korruption ist und damit nur wenige betrifft oder die Basis des Wohlstandes torpediert wird, weil das z.B. die Chancen unsere Nachkommen verschlechtert, dann müssen wir uns wirklich warm anziehen. Die Politik driftet dann völlig ins Irrationale und in der Vergangenheit hat das immer irgendwie katastrophal geendet.
    Vielleicht sind wir ja so weit, dass es ihnen nicht schaudern muss und wir so Typen wie Hofreiter und Höhn locker von der humorvollen Seite sehen können.

  5. Hmmm -- ich überlege die ganze Zeit, was denn das Klimaschutzgesetz für Sanktionen mit sich bringt, wenn das Klima sich nicht an das Gesetz hält. Wird es dann eingesperrt? Oder kommt es in die Klimabesserungsanstalt?

  6. @4 Gerhard Straten

    Danke für den Trost, den sie da spenden wollen. Nur 3 Punkte:

    Solange die Ökonomie und der technische Fortschritt das unterfüttern können, ist der Schaden, den diese Utopien anrichten, ja auch nicht so schlimm.

    1. Ich befürchte, dass Volkswirtschaften äußerst sensibel sind und sehr vom Ruf leben. Wenn wir eine erfolgreiche Wirtschaft betreiben, können wir uns ziemlich viel Unsinn erlauben. Aber der Ruf errodiert so lange, bis die generelle Einstellung kippt. Und dann wird es sehr schwer werden, einen Fuß auf den Boden zu kriegen.

    Beispiel Griechenland: Stellen sie sich vor, sie haben einen Super-Unternehmer. Innovative Ideen, schlagkräftige Organisation, motivierte Mitarbeiter. Würden sie bei dem Kaufen? Viellecht, wenn sie wüssten, wie gut er wirklich ist. Aber schauen sie sich das überhaupt an? Suchen sie nach derartigen Firmen, wo sie doch wissen, dass absolut jede Firma versucht, sich positiv darzustellen, selbst wenn sie nur Luftnummern liefert? Sie würden wahrscheinlich nicht investieren, vielleicht sogar wenn sie von den Qualitäten wüssten, da das unsichere Umfeld bei Ihnen bedenken wächst.
    Und nun stellen Sie sich vor, Deutschland wäre da, wo Griechenland ist.

    2. Was passiert mit absurden Versprechen, wenn sie nicht eingehalten werden? Es gibt ja noch immer das verbindliche und festgeschriebene Ziel der Bundesregierung, Gegenüber 1990 40% der CO2 Emissionen einzusparen. Von 1990 -- 2000 sah es noch ganz gut aus. da waren tatsächleich etwa 20 % erreicht worden. Und seitdem? Eine schwarze Null. Wie sollten nun nur 10 % in den verbleibenden 6 Jahren eingespart werden, wo weitere Kernkraftwerke abgeschaltet werden?
    Sind dann verbindliche Zusagen -- und seien sie noch so Idiotisch -- das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind?

    3. Sind die skurrilen und schädlichen Forderungen der Grünen nicht ein Signal zum Aufwachen der grünen Wählerschaft? Wird nicht denen auch mal klar, dass sie voll vor die wand fahren? Dann wären diese Aktionen doch eher positiv zu werten.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-droht-c02-ziele-fuer-2020-zu-verfehlen-a-826729.html

  7. @Rudolf Kohler

    Hmmm — ich überlege die ganze Zeit, was denn das Klimaschutzgesetz für Sanktionen mit sich bringt, wenn das Klima sich nicht an das Gesetz hält. Wird es dann eingesperrt? Oder kommt es in die Klimabesserungsanstalt?

    Steht alles hier:

    http://www.gruene-bundestag.de/parlament/initiativen/2014/juni/gesetzentwurf-klimaschutzgesetz_ID_4391922.html

    Wenn das Klima sich nicht ans Gesetz hält, dann ist natürlich der Mensch schuld und es müssen noch größere Einschnitte getroffen werden, damit die Maßnahmen wirken. Das zumindest lese ich aus dem Gesetz raus. Das Gesetz bezeichnen die Grünen selbst als alternativlos (Punkt C im Gesetz). Die Grünen sind so sehr vom AGW überzeugt, dass nur der Mensch schuld sein kann und durch ihn auch nur das Klima geschützt werden kann.Also eine Religion, ein Dogma.

  8. #6

    Es gibt ja noch immer das verbindliche und festgeschriebene Ziel der Bundesregierung, Gegenüber 1990 40% der CO2 Emissionen einzusparen. Von 1990 — 2000 sah es noch ganz gut aus. da waren tatsächleich etwa 20 % erreicht worden.

    Hauptsächlich durch den Niedergang der ostdeutschen Wirtschaft verursacht.

    Und seitdem? Eine schwarze Null.

    Weil das BIP seitdem stagniert. Ohne die Finanzkrise hätten die Emissionen zugenommen.

    Wie sollten nun nur 10 % in den verbleibenden 6 Jahren eingespart werden, wo weitere Kernkraftwerke abgeschaltet werden?

    Noch eine kräftige Wirtschaftskrise mit ein paar Millionen Arbeitslosen sollte das schaffen.

  9. Ein solches Gesetz ist ein sinnloser Schmarrn, solange es keine harten Grenzen definiert und durchsetzt. Das wiederum würde auf eine Kontingentierung aller Brennstoffe hinauslaufen, z.B. durch Einbezug aller Brennstoffe in den Zertifikatehandel.

    Ich wünschte mir, die Grünen würden das ernsthaft versuchen, denn sie würden damit politischen Selbstmord begehen und wir wären diese Plage endlich los. 😉

  10. Angesichts der zunehmender Unwettertage in Deutschland soll man wirklich dringend was unternehmen. In den letzten Jahr war das Wetter so was von extrem, aber wir sind doch so machtlos gegenüber den Naturgewalten. Ich denke, wir müssen Maßnahmen einleiten, damit zumindest unsere Kinder in einem besseren Klima leben können als wir. Noch ist es nicht zu spät.

  11. Tina fang doch gleich an, cih dusche nur noch zweimal im Jahr, dafür kann ein Neger in Afrika auch zweimal im Jahr duschen 😉

  12. LaTinchen
    „““……machtlos gegenüber den Naturgewalten“““

    Stimmt, wenn man beim dicksten Unwetter meint, unbedingt mit dem Fahrrad durch die Gegend kutschen zu müssen……kann Mutti Natur auch mal erbarmungslos die Keule (in Form eines Baumes) werfen.
    Wenn man meint, immer mehr urbane Fläche zu versiegeln ohne im Gegenzug auch die Regenwasserentwässerung aufzubohren…..kann es auch mal nasse Füsse oder Keller geben……wenn man meint, sein Haus unbedingt auf Stellen bauen zu müssen, wo alle paar Jahre der Fluß durch den Gemüsegarten krabbelt……dann sollte man doch gefälligst einfach mal die Klappe halten, besonders der dümmliche Kommentar……Wir müssen doch was tun

    Ob die Deutschen ein Klimaschutzgesetz machen oder ein chinesischer Bauer sich am Arsch kratzt, weil sein Sack Reis umgefallen ist……macht wohl keinen großen Unterschied.

    Vorschlag zur Güte…..die Leute, die unbedingt was tun wollen, bekommen 500 m2 Land und ne Kate geschenkt…..und dürfen ohne Strom und fließend Wasser janz natürlich ihren CO2-Fussabdruck auf 3-Welt-Nivau absenken….natürlich ganz ohne medizinische Infrastruktur oder der neuesten Mode aus Paris…..wozu gibbet Schafe und Stricknadeln.

    So…….frei nach Dieter Nuhr….wer keine Ahnung hat, sollte einfach mal die Fresse halten…….daher, zieh Dir ne schöne App für Dein smartes Unnützgerät und spiel damit…und nerv nich immer die großen Onkels und Tanten.

    Onkel Heinz…….Wuff, ich habe gebellt.

  13. Angesichts der zunehmender Unwettertage in Deutschland soll man wirklich dringend was unternehmen. In den letzten Jahr war das Wetter so was von extrem, aber wir sind doch so machtlos gegenüber den Naturgewalten. Ich denke, wir müssen Maßnahmen einleiten, damit zumindest unsere Kinder in einem besseren Klima leben können als wir. Noch ist es nicht zu spät.

    War klar, dass nur einen Tag nach einer Gewitterfront in NRW irgendwer wieder die Extremwetterkiste aufmacht für die natürlich nur der allesvernichtende, menschengemachte „Klimawandel“ verantwortlich sein kann… Wohl eine Folge dieses Phänomens:
    http://www.science-skeptical.de/blog/wie-in-kinderbuchern-uber-das-co2-klimathema-getauscht-wird/007255/

  14. Ach, weil wir hier so ein tolles Beispiel von PISA-Dummsprech haben……

    Ich denke, wir müssen Maßnahmen einleiten, damit zumindest unsere Kinder in einem besseren Klima leben können als wir.

    Jaja….da schieben die grünen alt 68èr-Bazillen ihre Gören vor……..um irgendwie dat Klima schützen zu wollen……und verfressen gleichzeitig ihre Zukunft…..verlogenes Gesindel, dat.

    Verteilungskampf: Forscher warnen vor wachsender Wählermacht der Rentner

    Hintergrund sind die Probleme des demografischen Wandels. Durch die Alterung der geburtenstarken Jahrgänge wird in den kommenden Jahrzehnten die Zahl derjenigen steigen, die Leistungen aus Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen erhalten. Gleichzeitig geht die Zahl derer, die den dafür notwendigen Wohlstand erwirtschaften, deutlich zurück. Heute finanzieren laut Statistischem Bundesamt rund drei Erwerbsfähige einen über 64-Jährigen. 2050 werden es nur noch etwa 1,8 sein……..

    Klingholz verweist auf eine ältere Studie des Ifo-Instituts: Die Münchner Forscher hatten ausgerechnet, dass im Jahr 2023, also dann, wenn der stärkste Jahrgang der Babyboomer ein Alter von 60 Jahren erreicht, der Wählereinfluss der Älteren so groß werde, dass sich in einem demokratischen System keine strategische Mehrheit für eine Rentenreform zur Entlastung der Jungen mehr finden lasse. Das gilt laut Klingholz jedoch nur, wenn alle Wähler nach rein egoistischen Motiven handeln. Es bleibe zu hoffen, dass dem nicht so sein werde.

    Janz toll………unser Nachwuchs kriegt zwar schönes Wetter, hat aber nix mehr zu fressen…..tolle Zukunft, die uns die Ökoverbrecher aufhalsen wollen.
    Bäh……Lügen haben kurze Beine und die Sonne schickt trotzdem eine Rechnung.
    H.E.

  15. @Tina

    Angesichts der zunehmender Unwettertage in Deutschland soll man wirklich dringend was unternehmen. In den letzten Jahr war das Wetter so was von extrem, aber wir sind doch so machtlos gegenüber den Naturgewalten. Ich denke, wir müssen Maßnahmen einleiten, damit zumindest unsere Kinder in einem besseren Klima leben können als wir. Noch ist es nicht zu spät.

    Das nennt sich auch faktenresistent, oder medial „verblödet“. Dazu mehr in meinen neuen Artikel, den ich gegen Abend einstellen werde.

  16. @ Tina, biite auf fallende Bäume, Blitze und den eigenen Verstand achten!
    Ansonsten Kopie von Eintrag bei Rahmstorf und Latif:
    >>Wenn “Wissenschaftler” Wetter und Klima verwechseln, dann ist Vorsicht angesagt. Aber es soll ja Schindluder getrieben werden, der Bürger in “German Angst” versetzt werden. Nur der Angsthase läßt sich leicht jagen und zu ideologischen Zwecken ausbeuten. Ich habe als Seefahrer viel Wetter erlebt, von gigantischer Flaute bis Hurrikan. Man muß sich an das Wetter anpassen, einmal mit Verstand an den Himmel schauen, dann fällt einem kein Baum auf’s Auto oder die Gartenlaube. Mit dem Fahrrad durch den Gewittersturm und dann die “Klimakatastrophe im Fernsehen anschauen und glauben. Heilige Ökoreligion hilf uns!!! Als Sohn eines allgäuer Bergbauern und Kapitän glaube ich an den kundigen Blick an den Himmel und nicht an Scharlatane.<<

  17. Ich möchte hier nicht weiter auf Tina’s Kommentar eingehen, nur soviel: Tina liest sich für mich wie ein Teenager, der brav nachplappert, was ihre Lehrer ihr seit dem Kindergarten vorbeten.
    Deshalb sollte jedem das Lachen im Halse steckenbleiben. Denn hier wird eine Generation herangezogen, die in dem Glauben lebt, der Mensch sei eine Art „Erdschädling“. Er gehöre nicht zur Natur, sondern stehe außerhalb und muß im Zaun gehalten werden, weil er sonst die Erde vernichtet. Kurz: negativer anthroprogener Größenwahn. Dazu kommt eine neu erstarkte Form des Animismus: wenn die Menschheit sich nicht danach richtet, wird sie von ‚der Natur‘ Als gottähnliches Wesen) bestraft. Beides, anthroprogener Größenwahn und Animismus sind uralte Formen menschlichen Denkens, dass offensichtlich auch vor internetfähigen Menschen, die den Flug in den Weltraum schon erlernt haben, nicht halt macht. Der Mensch neigt immer dann zu mystischem Denken, wenn ihm Wissen fehlt (einseitige Wissensvermittlung ist auch fehlendes Wissen). Daher ist es eigentlich besonders frustierend, mitanzusehen, dass dies ausgerechnet von den Grünen ausgeht. Das war mal die Partei der Akademiker….

    Tina und ihre Generation sind so fanatisiert, dass sie wahrscheinlich jede Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse klaglos hinnehmen würden, es dient ja einem großen, guten, übergeordneten Zweck. Mich erinnert der moderne Schulunterricht zum Thema „Klima“ an die Massenindoktrinationen der Kommunisten in China. Bis alle daselbe glaubten, wollten und taten -- zum Wohle des Volkes. Dabei verloren dann 70 Mill. Menschen ihr Leben, weil sie eine andere Meinung hatten, oder man es ihnen unterstellte.
    Das ist eine nicht ungefährliche Entwicklung, die nicht unterschätzt werden sollte. Es wäre besser, jeder politische Einfluß würde aus den Schulen wieder verschwinden und der reinen Wissenvermittlung Platz machen. Wäre das so, müßten auch die Ergebnisse von Swensmark z.B. besprochen werden (die immerhin vom CERN bestätigt wurden), sodass ein differenziertes Bild entstehen kann.
    Offenbar hat das Klima der Erde mehr mit der Sonnenaktivität zu tun als mit der CO2 Kurve?

    Der Klimawahn hat das Potential die Demokratie zu bedrohen. Schon jetzt werden Gegner der Klimahysterie als „Rechtsradikale“ bezeichnet und mit „Holocaustleugnern“ auf eine Stufe gestellt. Das ist Volksverhetzung. Denn es suggeriert: da sind die Bösen. Denen müßt ihr eure Ablehnung und euren Ärger über sie ganz deutlich zeigen, und wenn dabei jemand zu schaden kommt? Pech gehabt, was stellt er sich auch auf die falsche Seite? Da muß man mit Schäden rechnen. Eben die altbekannten Mechanismen der Gruppendynamik. Wir sind die Guten, da sind die Bösen usw usw.
    Das alles wäre möglicherweise nie geschehen, wenn nicht 70% unserer Journalisten Grüne wären. Oder soll man sagen „grün unterwandert“? Denn es gibt die Mahner und Warner, es gibt die, die andere Ergebnisse haben und neue Gedankenimpluse einbringen, es gibt die, die Zweifel haben an der herrschenden Meinung über das Klima und der Rolle des Menschen darin. Aber die werden verheimlicht, totgeschwiegen und einfach übergangen. Grüne tun genau das, was sie selbst in ihrer Anfangszeit als unerträglich bekämpft haben, als sie noch der ‚politische Gegner‘ waren: sie diskreditieren den politischen Gegner. Nach ihrer Weltanschauung müssen sie dies tun. Denn sie kämpfen für ein höheres Ziel: für die Erde! Mit diesem Absolutismus im Rücken kann doch nichts mehr schiefgehen, oder???

    Ich persönlich, das sage ich mal ganz leise, flüsternd, kann jetzt meine Großeltern besser verstehen, wie es dazu kommen konnte, dass man Menschen für Ratten hielt und es sogar richtig fand, sie auszumerzen. Es waren ja schließlich auch „Schädlinge“. In diesem Fall „nur“ des deutschen Volkes, nicht des Weltklimas.
    Geschichte wiederholt sich nicht -- sie reimt sich nur.

    Grüne sind doch nicht dumm, sie müßten doch in der Lage sein, die Ideologie-Falle, in die sie getappt sind, selbst zu erkennen…..

  18. Noch eine kleine Randbemerkung.
    Das Verhalten der „Klimaschützer“ erinnert mich manchmal an der Verhalten von Prof. Zimbardo während eines psychologischen Experimentes. Er wollte die Interaktion zwischen Machthabenen und Untergebenen erforschen und wählte dazu als Design eine Gefängnissimulation mit Versuchspersonen als Wärter und Gefangene.
    Er fanatisierte sich selbst im Verlauf seines Experimentes so sehr, dass es eines ihm sehr vertrauten Kollegen bedurfte, ihn wieder zu der Einsicht zu bringen, dass es sich ’nur‘ um ein Experiment handelte, dass ganz offensichtlich aus dem Ruder gelaufen war. Der Kollege erreichte dies mit dieser einen Frage: „Wo ist denn die unabhängige Variable?“

  19. @Lara Berger

    Grüne tun genau das, was sie selbst in ihrer Anfangszeit als unerträglich bekämpft haben, als sie noch der ‘politische Gegner’ waren: sie diskreditieren den politischen Gegner. … Grüne sind doch nicht dumm, sie müßten doch in der Lage sein, die Ideologie-Falle, in die sie getappt sind, selbst zu erkennen…..

    Genau das ist das Wesen der Grünen, die eigenen Wertvorstellungen über Bord zu werfen und sich der Methoden der verhassten Gegner zur Machtergreifung und Durchsetzung der eigenen Ideologie zu bedienen.

    Insbesondere unter der Lehrerschaft und unter den Pädagogen finden sich viele Grüne (z.B. ein Herr Günther Vennecke/Herr Potratz, oder ein axel/Norbert Fischer/Andreas/ Herr Fuchs, oder ein Thorsten Seifert/ Herr Kamps, die keinen ausgewogenen Unterricht mit PRO und CONTRA gestalten, sondern einseitig ihre Ideologie im Unterricht verbreiten. Selbes ist in den Medien zu beobachten. Das ist einfach darauf zurückzuführen, dass ein Gutteil der Intellektuellen Grünwähler sind. Der andere Teil der Intellektuellen verhält sich dagegen weitgehend ruhig. So ergibt sich der Eindruck das ein „Konsens“ über das AGW und den Klimaschutz besteht. Nach dem Motto, wer am lautesten schreit, der hat Recht.

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