Donald Trump und die Rückkehr der Vernunft in die Klimapolitik

21. November 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Mit Donald Trump könnte die Vernunft in die Klimapolitik zurückkehren. Es besteht die Chance auf eine Kehrtwende, nach der nicht mehr das Wohlergehen des Klimas, sondern das Wohlergehen der Menschen die Leitlinie aller Entscheidungen darstellt. Dies ist nicht gefährlich oder wissenschaftsfeindlich, sondern einfach nur optimistisch. Es beinhaltet das Versprechen auf eine bessere Zukunft, die mehr bietet, als nur die Energiesparvariante der Gegenwart.

Zwei extreme Positionen prägen die Klimadebatte seit Jahrzehnten. Die eine geht davon aus, der menschgemachte Klimawandel sei ein Lügenmärchen, denn den Treibhauseffekt gäbe es nicht. Die andere Seite dagegen beschimpft jeden, der die Notwendigkeit von Emissionsminderungen anzweifelt, als verantwortungslosen Leugner, der der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Vorschub leiste. Beide Haltungen sind offensichtlich miteinander unvereinbar. Kompromisse zwischen ihnen kann und wird es nicht geben. Beide Haltungen sind außerdem postfaktischer Blödsinn, da sie auf Glauben beruhen und nicht auf Wissen. Beide Haltungen ignorieren in Wahrheit die Wissenschaft, mit der sie sich doch so innig verbunden fühlen. Während allerdings die Ignoranz gegenüber der Physik der Atmosphäre keinen Schaden anrichten kann, stellt das andere Extrem eine reale Gefahr dar. Denn den Klimaschützern ist die Macht zugefallen, ihre Vorstellungen wirklich durchzusetzen. Was nicht nur den gegenwärtigen Wohlstand vernichten, sondern der Menschheit auch alle Optionen rauben würde, in Zukunft weiter zu prosperieren.

Nun besteht aufgrund aktueller Entwicklungen wieder Hoffnung auf eine Rückkehr der Vernunft. Bezeichnend das Gezerre innerhalb der Bundesregierung, ja selbst zwischen den Parteifreunden Gabriel und Hendricks, um den Klimaschutzplan 2050, der nun nur noch als weichgespülte Fassung mit Appellcharakter überlebt hat. Eine rasche und umfassende Deindustrialisierung Deutschlands, wie sie das Pariser Klimaabkommen eigentlich erfordert, wollte man am Ende doch nicht um jeden Preis erzwingen. Auch global ist die Herausforderung, die gesteckten Ziele zu erreichen, schlicht zu groß. Stagnieren die Emissionen auf dem gegenwärtigen Niveau, wäre das Zwei-Grad-Ziel gemäß einer aktuellen UNEP-Studie in nur fünfzehn Jahren obsolet. Dreißig Jahre Klimadiplomatie, für die zehntausende von Steuerzahlern alimentierte Politiker, Verwaltungsbeamte und Wissenschaftler zu großen Kongressen und Konferenzen an jeweils touristisch attraktiven Orten rund um die Welt jetteten, waren nutzlos. Man könnte es auch lassen, mit dem Klimaschutz, und nach der Wahl Donald Trumps zum künftigen US-Präsidenten hat sich das Tor zu einer besseren Politik endlich weit geöffnet. Vor allem, wenn man eine neue spektakuläre Entwicklung britischer Wissenschaftler in sein Kalkül einbezieht. Aber zu dieser später mehr.

Klimawandel ist nicht gleich Klimakatastrophe        

Natürlich verändert der Mensch seine Umwelt und damit auch das Klima. Durch Land- und Forstwirtschaft, durch den Bau von Städten und Infrastrukturen greift er lokal in natürliche Stoffkreisläufe und auch in den Wärmehaushalt ein. Da das an sehr vielen Stellen geschieht, summieren sich die vielen kleinen Modifikationen zu spürbaren Effekten auf größeren Maßstäben. Und natürlich wird auch eine Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre nicht ohne Folgen bleiben. Der atmosphärische Treibhauseffekt existiert. Er widerspricht nicht den Hauptsätzen der Thermodynamik, sondern ist ganz im Gegenteil eine zwingende Folge derselben.

Glücklicherweise, denn die Einstrahlung der Sonne genügt einfach nicht, die bodennahen Luftschichten auf angenehme Temperaturen zu erwärmen. Dazu bedarf es einer die direkte Abstrahlung in den Weltraum verhindernden Lufthülle, die erst am Rand der Troposphäre transparent genug für infrarotes Licht wird. Nur deswegen ist die Erde keine eisige Wüste mit einer mittleren globalen Temperatur weit unter dem Gefrierpunkt, sondern ein lebensfreundlicher Planet. Mit steigender Treibhausgas-Konzentration verschiebt sich auch die Abstrahlhöhe nach oben und aufgrund des Temperaturgradienten in der Atmosphäre wird es am Boden wärmer. Jede Verdoppelung des Kohlendioxid-Gehaltes sorgt auf diesem Weg für eine Erhöhung der Temperatur an der Oberfläche um etwa ein Grad im weltweiten Mittel – wenn sich sonst nichts ändert.

Nur bis hierhin reicht die anzuerkennende wissenschaftliche Basis. Alles weitere ist reine Spekulation. Der Weg vom menschgemachten Klimawandel zur Klimakatastrophe führt über zahlreiche Annahmen, die man vermuten, aber nicht beweisen kann. Dabei ist es nicht die eine, einzelne Hypothese, durch die das Gedankengebäude der Alarmisten einen esoterischen Charakter annimmt. Die Apokalypse stellt sich nur ein, wenn wirklich jede dazu erforderliche Entwicklung stattfindet und die Überzeugung, dies wäre zwangsläufig der Fall, weil es den Treibhauseffekt gibt, markiert den Übergang von der Vernunft zur Religion. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des letzten Gliedes in der Kette der Mutmaßungen. Das da lautet, ab einer Geschwindigkeit von etwa 0,2 Grad pro Jahrzehnt und ab einer absoluten Höhe von zwei Grad würde die Erderwärmung den Menschen hoffnungslos überfordern. Dieses Zwei-Grad-Ziel ist nämlich nicht, wie häufig kolportiert, tiefschürfenden und komplexen Analysen entnommen, nach denen jenseits dieser Grenze Stürme, Fluten und Dürren in ungekanntem Ausmaß zunähmen und in unbeherrschbarer Wucht aufträten. Es beruht vielmehr auf paläoklimatischen Untersuchungen, nach denen die mittlere globale Temperatur zumindest seit der Jungsteinzeit um nie mehr als diesen Wert von ihrem Durchschnitt abwich. Die Menschheit, so das Argument, wäre also an diesen Temperaturbereich gewöhnt und jede größere Abweichung daher automatisch gefährlich.

Die Findigkeit des Menschen wird unterschätzt

Und das ist offensichtlicher Mumpitz. Es gibt keinen Ort auf diesem Planeten, an dem das Klima perfekt wäre. Es ist fast überall fast immer zu kalt oder zu heiß, zu feucht oder zu trocken. Trotzdem konnte der Mensch jede Klimazone erobern und sich an alle denkbaren Umweltbedingungen anpassen. Selbst aus Gebieten, die häufig unter Trockenzeiten, schweren Stürmen oder Überschwemmungen leiden, hat er sich nicht zurückgezogen. Sein Erfindungsgeist trotzte allen Widrigkeiten. Der Temperaturbereich, in dem die Zivilisation gedeiht, übersteigt die Bandbreite von zwei Grad bei weitem.

Große Wanderungsbewegungen zurück in tropische Savannen, zurück in das Klima seines Ursprungs, zurück in das Klima, auf das allein die menschliche Physiologie adaptiert ist, sind dagegen nicht überliefert. Weil Anpassung weit mehr bedeutet, als nur Schutz vor destruktiven natürlichen Einflüssen. Anpassung beinhaltet vor allem, die spezifischen Eigenschaften einer jeden Umwelt in vorteilhafter Weise auszunutzen. Überall findet der Mensch die Möglichkeit, seine jeweilige Umgebung lebenswert zu gestalten. Und vielleicht wäre eine wärmere Welt eine Welt, in der ihm das noch besser gelingt. Womöglich werden unsere Nachkommen, deren Wohlergehen die Klimaschützer so häufig beschwören, nicht verstehen, warum wir so verzweifelt versucht haben, diese Zukunft zu vermeiden.

Fossile Energie ist eine moralische Notwendigkeit

Denn wir verbrennen Erdöl, Kohle und Erdgas ja nicht zum Spaß. Sondern um damit Wertschöpfung zu erzielen und Wohlstand zu generieren. Wir nutzen die Energie fossiler Kohlenwasserstoffe zur Herstellung von Produkten aller Art, zur Erfüllung unserer Bedarfe nach Nahrung, Kleidung, komfortablem Wohnraum, nach Mobilität, Kommunikation und Gesundheit. Sie sind in vielen Anwendungen überhaupt nicht und in manchen bei weitem nicht so schnell zu ersetzen, wie es das Zwei-Grad-Ziel verlangt. In Summe überwiegen ihre Vorteile ihre Nachteile deutlich. Die fossilen Energieträger machen aus einer Umwelt, in der das Überleben möglich ist, eine Umwelt, in der das Leben in einer hohen Qualität möglich wird. Ob die Klimamodelle nun übertreiben oder nicht, die bedarfsgerechte Versorgung mit preiswerter Energie jederzeit und überall, die nur aus fossilen Quellen gewährleistet werden kann, ist die beste Waffe gegen Armut und Hunger. Was schließlich auch die Verletzlichkeit gegenüber den destruktiven Kräften der Natur vermindert. Auf der einen Seite sind noch nie so wenig Menschen Opfer wetter- und klimabedingter Katastrophen geworden, wie in der Gegenwart. Auf der anderen Seite sind immer noch die ärmsten und rückständigsten Gesellschaften diejenigen, die am meisten unter solchen zu leiden haben. Diesen den Zugang zu Kohle, Öl und Erdgas zu erschweren, gar zu versperren, ist ethisch nicht vertretbar.

Zumal das Endprodukt aller Verbrennung, Kohlendioxid, die Produktivität der Land- und Forstwirtschaft erheblich steigert. Das als „Klimakiller“ geschmähte Gas ist das Grundnahrungsmittel aller Pflanzen. Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren lassen die Erde ergrünen. Überwachte Freilandversuche zeigen bei vielen Nutzpflanzen eine Zunahme der Biomasse-Produktion um 20-25% bei einer gegenüber dem vorindustriellen Wert verdoppelten Kohlendioxid-Konzentration. Die Verlängerung der Wachstumsperioden durch eine mögliche Erwärmung kann zusätzlich zu höheren Erträgen führen.

Manch ein Klimaschützer möchte den düngenden Effekt des Kohlendioxids mit dem Hinweis marginalisieren, er funktioniere ja nur, wenn auch die übrige Versorgung der Pflanze mit Wasser oder Mineralien gesichert wäre. Geschenkt, die Landwirte werden schon dafür sorgen, davon verstehen sie was. Häufig wird auch angeführt, das funktioniere ja nur bis zu einer bestimmten Grenze, ab der die Pflanze noch mehr Kohlendioxid eben nicht verwerten könne. Das ist richtig, aber dafür gibt es eine Lösung. Britischen Forschern ist es jüngst gelungen, durch gentechnische Optimierung die Effektivität der Photosynthese bei Weizen entscheidend zu erhöhen. Dieses Supergetreide lechzt nach mehr Kohlendioxid, als sein herkömmlicher Vorläufer und verspricht um 15 bis 20% höhere Erträge bei gleicher Anbaufläche. Bestätigen die geplanten Freilandversuche die bisher im Treibhaus erzielten Resultate, könnte es in Zukunft sogar moralisch geboten sein, Kohle, Öl und Gas zu verfeuern. Damit die Welt satt wird. So funktioniert Anpassung. Die Agenda der Klimaschützer hingegen würde uns dieser Option berauben.

Die fossilen Kohlenwasserstoffe haben den Menschen nicht nur aus feudaler Ausbeutung und Sklaverei befreit, weil sie eine effizientere und effektivere Versorgung durch Maschinen gestatteten. Sie haben es uns vor allem ermöglicht, auf die Biomasse als Hauptenergieträger und die damit einhergehende Umweltzerstörung zu verzichten. Als im 18 Jahrhundert die Holzkohle durch Koks in der Eisenverhüttung ersetzt wurde, konnten die Wälder wieder wachsen und gedeihen. Erdgas und Erdöl retteten im 19. Jahrhundert die Wale vor ihrer endgültigen Vernichtung. Und heute trägt das bei ihrer Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid dazu bei, die Produktivität der Landwirtschaft weiter zu erhöhen, wodurch deren Flächenbedarf sinkt und der Natur wieder mehr Raum bleibt, sich zu entfalten.

Neustart durch Donald Trump

Trump will nun die Gewinnung von fossilen Kohlenwasserstoffen in den USA ausbauen. Er will auch die Klimaschutzpolitik seines Vorgängers beenden, das Zwei-Grad-Ziel ignorieren und vielleicht sogar ganz aus dem Pariser Weltklimavertrag aussteigen. Dies wird neue Jobs, neue Wertschöpfung und neuen Wohlstand schaffen. Dies wird sein Land von den Ölquellen in politisch instabilen Regionen unabhängig und die USA angesichts der dortigen immensen Vorkommen zu einer führenden Exportnation für Kohle, Öl und Gas machen. Dies könnte das Ende der internationalen Klimadiplomatie in ihrer heutigen Form einleiten, da Länder wie Russland, China oder Indien sich nach diesem Aufschlag ebenfalls neu orientieren werden. Das Heulen und Zähneklappern in der deutschen Medienlandschaft, garniert mit Begriffen wie „Klimaleugner“ und „Wissenschaftsfeindlichkeit“, ist dabei ebenso überflüssig wie falsch. Denn Wissenschaft und Politik sind getrennte Sphären. Schließlich entscheidet nicht ein „Konsens“ unter Molekularbiologen über den Einsatz der Gentechnik. Der Ausstieg aus der Kernenergie beruht nicht auf Expertisen von Reaktortechnikern. Auf die wahnwitzige Idee, aus der Evolutionstheorie Konzepte für die Bevölkerungspolitik abzuleiten, kommt zum Glück auch niemand mehr. Es war der Konstruktionsfehler der Klimapolitik von Anfang an, politischen Aktivisten aus der Klimaforschung die Hegemonie über ihre Formulierung zu überlassen. Donald Trumps Programm beinhaltet schlicht, die Richtlinienkompetenz wieder dorthin zu holen, wo sie eigentlich hingehört. In die Politik, die sich nicht um das Wohlergehen des Klimas sorgen sollte, sondern um das der Menschen.

Klimaschutz durch Dekarbonisierung hätte niemandem etwas zu bieten. Auch seinen Anhängern bliebe am Ende nichts außer einem guten Gefühl. Die Naturkatastrophen verschwinden nicht, wenn wir Kohlendioxid-Emissionen vermeiden. Ganz im Gegenteil könnten wir ihnen dadurch in Zukunft schutzloser ausgesetzt sein als gegenwärtig. Ändert sich aber der Ansatz, ändert sich die Ausrichtung der Klimapolitik von „Schutz des Klimas vor dem Menschen“ zu „Schutz des Menschen vor dem Klima“, dann haben alle etwas davon. Skeptiker und Alarmisten gleichermaßen. Auch wenn letztere dies vielleicht nicht wollen.

Anmerkung: Artikel zuerst erschienen in meiner Kolumne „Lichtblicke“ bei Tichys Einblick.

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69 Kommentare
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  1. Danke Herr Heller, für diesen erhellenden Einblick. Wer hinter keiner Steilküste lebt, wird sich um Deichbau bemühen müssen, die Niederländer machen das als nationale Aufgabe mit Erfolg. Gentechnik und ganz normale Züchtung wird Pflanzen mit weniger Wasser auskommen lassen. Mit schnellen Hochtemperaturkernkraftwerken, kann Energie statt Endlager gemacht werden. Mit „Energie ohne Ende“ kann Trnkwasser leicht hergestellt werden usw. Nur wenn man der Phnatasie Grenzen setzt, bleiben wir stehen und machen nur noch Rückschritte.
    Ihren letzten Absatz kann man nur unterstreichen:
    „Klimaschutz durch Dekarbonisierung hätte niemandem etwas zu bieten. Auch seinen Anhängern bliebe am Ende nichts außer einem guten Gefühl. Die Naturkatastrophen verschwinden nicht, wenn wir Kohlendioxid-Emissionen vermeiden. Ganz im Gegenteil könnten wir ihnen dadurch in Zukunft schutzloser ausgesetzt sein als gegenwärtig. Ändert sich aber der Ansatz, ändert sich die Ausrichtung der Klimapolitik von „Schutz des Klimas vor dem Menschen“ zu „Schutz des Menschen vor dem Klima“, dann haben alle etwas davon. Skeptiker und Alarmisten gleichermaßen. Auch wenn letztere dies vielleicht nicht wollen.“

  2. Was auf der politischen Bühne gerade passiert ist höchst interessant. Es bilden sich zwei Lager. Putin und Trump werden den Klimaschutz ignorieren. Als Gegenlager bilden sich Deutschland und China. China liefert nur Lippenbekenntnisse, da die einen Ausbau der Kohlekraft von 900 GW auf 1100 GW bis 2020 planen. Jedoch spekuliert China auf seinen Absatzmarkt (Europa) für Solarmodule und Windkraftanlagen und E-Mobile. Da wittern die das große Geschäft. Also werden die CO2-Emissionen weiter ansteigen. An Klimaschutz halten nur noch die Nutznießer fest, also die Länder die EE-Anlagen produzieren und vermarkten und die Nehmerländer, die angeblich so stark vom Klimawandel betroffen sind und Geld kassieren. Ein großes Geschäftsmodell, das längst den Zenit überschritten hat.

    Und die deutsche Arroganz ist nahezu unerträglich. Trump hat wenigstens erkannt, dass China vom Klimageschäft profitiert, das Land der Dichter und Denker stempelt Trump aber als Idioten und Leugner ab, der den Klimawandel für eine Erfindung der Chinesen hält. Durch seine Arroganz und Bevormundung wird Deutschland das Gegenlager weiter stärken, in ihrer Einfälligkeit merken es die überheblichen Klimaschützer aber nicht einmal.

  3. Einen fetten Applaus, Herr Heller. Treffend auf den Punkt gebracht. Eine Kritik wäre hier eher ein Suchen in den Krümeln.

    Trump hat hierzulande eine schlechte Presse, aber wie Originalaufnahmen zeigen, nicht ganz grundlos. Das Wort vom Populismus, dass wohl eher eine Entgleisung der Demokratie behaupten will, wird m.E. völlig überstrapaziert. Aber bei Trump kann ich verstehen, was damit gemeint sein könnte. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass gerade jener, der mit populären, aber wenig zielführenden und oft falschen Behauptungen seine Wähler anlockte, gerade der ist, der mehr Vernunft und Augenmaß in die Politik bringt. Aber anscheinend ist genau das der Fall.

    Es erinnert mich an das Adam Smith und das Prinzip der Marktlehre, dass das persönliche Interesse des Einzelnen keineswegs immer die Gesellschaft schädigt, sondern ihr oft zum Wohle gereicht.

  4. Ein Wort zur ethischen Verantwortung, die im Allgemeinen von Alarmisten, aber auch in dem Artikel referenziert wird.

    Ethik ist für mich die philosophische Disziplin die sich mit dem Sollen, dem gut und böse beschäftigt, und zum Teil zu gegensätzlichen Ansichten kommt. Eine absolute ethische Forderung kann es darum nicht geben. Gemeint ist hier wohl eher die Moral, die aus ethischen Fragestellung zu konkreten Entscheidungen kommt, und manches als Allgemeinverbindlich proklamiert. Tatsächlich gibt es auch in vielen Dingen einen Konsens, selbst wenn sich die Grundlagen der jeweiligen Moral auch unterscheiden mögen.

    So denke ich, dass wir die moralische Forderung nach dem Wohl aller Menschen, nicht nur dem persönlichen oder dem der Familie, Sippe, Staatsvolk, Ethnie etc. als eine Allgemeinverbindliche ansehen können. Hier dürften wir auch nicht wirklich einen Gegensatz zwischen Klimaalarmisten und AGW-Kritikern sehen. Die Umsetzung dieses moralischen Anspruches erfordert allerdings eine Abschätzung der wahren Bedrohungen und der Berücksichtigung auch jener Gefahren, die außerhalb des Fokuses liegen. … und, die Konsequenzen eines Kalküls zu beachten.

    So wird in jüngster Zeit auch von ernsthaften ‚Weltrettern‘ eine Obergrenze der Weltpopulation eingebracht. Mal seien es nur eine Milliarde Menschen, die die Erde verkraften könne, aber es wird nicht erläutert, wie denn das abgeleitete Ziel, genau diese Grenze anzustreben, denn erreicht werden könne. Belletristik und Film thematisieren oft in überzeichneter Form diesen Ansatz. Gerade Gutmenschen wollen Massen von Menschen töten, um dem Ideal einer theoretischen Menschheit, die dadurch bessere Überlebenschancen habe, zur Nachhaltigkeit zu verhelfen. Und das mit einem moralischen Anspruch!

    Konkret gab es das bei ‚Kingsmen‘ -- hier noch als Persiflage -- und bei ‚Inferno‘, einer Dan Brown Verfilmung mit Tom Hanks. Gutmenschen als Massenmörder. Fallen auch noch weitere Beispiele ein?

  5. Was mich an einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperaturen am meisten besorgt ist nicht die Temperatur alleine. An die mag sich die Spezies wie sie es sagen durchaus anpassen können. Besorgniserregender scheint mir zu sein das damit weitaus stärkere Schwankungen und Extreme einhergehen würden.

    Ich meine mich an eine Untersuchung erinnern zu können die die Landwirtschaftlichen Erträge in Frankreich im extrem warmen Jahr 2003 untersuchte. In diesem Jahr gingen die Landwirtschaftlichen Erträge um bis zu 25% zurück. Die Untersuchung stellte fest, das weitaus schädlicher als die Blanke Temperaturerhöhung, die Schwankungen waren, die den Landwirten die Chance einer leichten Anpassung nehmen. Nun scheinen die Klimamodelle ja nicht ausschließlich eine sanfte Erhöhung der Temperatur von einigen Grad zu prognostizieren sondern ein weitaus stärkeres Schwanken von Extremereignissen. Daher halte ich den Versuch, die Globalen Temperaturerhöhungen zu beschränken für äußerst wichtig. Gerade in einer Welt die munter dabei ist die eine oder andere Milliarde Menschen hinzuzufügen. Der Anstieg des CO2 gehaltes würde solche Schwankungen wohl kaum ausgleichen ?

    Wie Sie sehe ich aber auch nicht, das wir so einfach auf fossile Energien verzichten können. Wer auch immer da den Verzicht auf fossile Energie beschließt ,ist sich nicht im Ansatz bewußt, in welchem Maß wir von diesen Stoffen abhängig sind. EE werden das zumindest jetzt nicht im Ansatz abfedern können.. Das ist leider naiv. Insbesondere wenn man an die notwendigen Speicher denkt..

    Sind wir aber moralisch verpflichet die fossilen Stoffe maximal zu nutzen ? Da bin ich mir überhaupt nicht sicher. Doch nur dann wenn man wie Sie überzeugt ist, das das keinerlei schädlichen Nachwirkungen bringt. Moralisch verpflichtet sehe ich uns, ein Wirtschaftssystem zu entwickeln das nicht mehr systemisch in gerdezu absurder Weise von Wachstum abhängig ist, und das zwangsweise kollabieren muß, wenn Wachstum irgendwann schlicht nicht mehr möglich ist. oder über längere Zeit stagniert. Dann hätten wir die Chance die größte aller Energiequellen zu nutzen.. Weniger verbrauchen, wenn es nötig wird.

    Ich sehe das als moralische Notwendigkeit, weil ich nicht Ihren Glauben an die Zwangsläufigkeit einer Verbesserung der Technik an einen steigerung der Effizienz glaube (auf dauer und in dem maß wie die qualität und verfügbarkeit unserer Energiequellen zurückgeht). So schön das wäre, ist es naiv aus einem 200 Jährigen Trend der einmalig in der Geschichte der Menschheit ist, eine naturgesetzliche Unweigerlichkeit abzuleiten.

    Ich sehe in der Situation ein Dilemma in das wir uns navigiert haben. Der Traum von ewigem Fortschritt und Wohlstand für alle ist so wie wir ihn anstreben von ewigem Wachstum abhängig, das aber nicht zu haben ist, und das zudem zu einer drastischen vernichtung globaler ökologischer Ressourcen und Grundlagen führt. Und darüberhinaus, würde ein Zurück zu weniger in dem System das wir gebaut haben zu einem globalen Kollaps führen.

    Irgendwie ist ein Zurück weder wünschenswert und ohne Kollaps machbar, und genauso führt ein weiter wie bisher über die Klippe..

    Echte Lösungen kann ich derzeit nicht erkennen

  6. Zur Vollständigkeit sollte man vielleicht zur Debatte noch hinzufügen:
    Neben der Manipulation der Bevölkerung hinsichtlich der Menschenschuld an den Klimaveränderungen wird von der Politik und leider auch von der geldlich abhängigen Wissenschaft verschwiegen, dass an wirklich revolutionären Energie-Technologien gearbeitet wird, die eine Energieerzeugung ohne jeglichen Umwelteinfluss, ohne Radioaktrivität, ohne gefährliche Strahlung und ohne Verbrennungsvorgängen bei minimalsten Aufwendungen von ‚Brennstoffen‘ erlaubt. Die weltweiten Aktivitäten deuten darauf hin, dass diese Entwicklungen -- von der ‚traditionellen Wissenschaft‘ noch als Unmöglichkeit beschrieben -- schón bald auf dem Markt erscheinen könnten und wohl alle Zweige der Wirtschaft gehörig verändern kann. Stichworte sind dabei u. A. LENR und SUNCELL.

  7. @ Martin Landvoigt…

    „So wird in jüngster Zeit auch von ernsthaften ‚Weltrettern‘ eine Obergrenze der Weltpopulation eingebracht. Mal seien es nur eine Milliarde Menschen, die die Erde verkraften könne, aber es wird nicht erläutert, wie denn das abgeleitete Ziel, genau diese Grenze anzustreben, denn erreicht werden könne. Belletristik und Film thematisieren oft in überzeichneter Form diesen Ansatz. Gerade Gutmenschen wollen Massen von Menschen töten, um dem Ideal einer theoretischen Menschheit, die dadurch bessere Überlebenschancen habe, zur Nachhaltigkeit zu verhelfen“

    Solch eine Aussage wie sie sie hier verwenden halte ich für absoluten Unsinn.. Ausser geisteskranken wird niemand ernsthaft Menschen Töten wollen. Sie leiten hier aus einer Meinung die nicht Ihrer Entspricht eine Aussage ab die niemand irgendwo vertritt… Alleine um daraus eine Rethorische Keule zu formen.. Ich finde das hilft niemandem weiter..

    Wer auch immer richtig oder falsch zu der Ansicht kommt das die Welt dauerhaft nur eine Milliarde oder drei oder wie viele auch immer verkraften kann, was duchaus auch richtig sein könnte, stellt aus seiner Einsicht heraus lediglich fest, das wir ein ernstes Problem haben. Eines das sich durch hässtliche Natürliche auslese lösen wird oder das wir irgendwie anders lösen müssen… Sei es durch revolutionäre Erfindungen oder durch verringerung der Geburtenraten..

    Niemand will hier jemanden Töten… jedoch.. Solten die Vertreter dieser Gruppe recht haben und die Welt kann tatsächlcih dauerhaft nur 1 Milliarde Menschen Tragen, und wir versuchen nicht human unsere Geburtenraten zu reduzieren, und sei es durch einsicht, dann wird am Ende die Natur ihren weg gehen.. und das…. könnte durchaus hässlich werden..

  8. @Tom Schülke #5/7

    . An die mag sich die Spezies wie sie es sagen durchaus anpassen können. Besorgniserregender scheint mir zu sein das damit weitaus stärkere Schwankungen und Extreme einhergehen würden.

    Die Zunahme von Extremereignissen ist wissenschaftlich nicht belegt, wird aber gern von den Alarmisten für deren Bedrohungsszenario herangezogen.

    Niemand will hier jemanden Töten

    Man könnte es nennen, billigend in Kauf nehmen.

  9. Jaja, die liebe Weltüberbevölkerung………man sehe sich nur die Geburtenraten in DE oder Japan an…..dort sieht es nämlich nach starken Bevölkerungsrückgang aus.
    Bleibt die sogenannte dritte Welt, der man Dank Klimagebrabbel am liebsten den Wohlstand absprechen möchte….um ja das Klima zu schützen.
    Es ist ein Teufelskreis….je Ärmer, umso höher die Geburtenrate…..aber den Wohlstand der Industrienation dürfen se auch nicht haben….also die 1-Kind-Lösung Chinas….die sich aber nur per Diktatur durchsetzen lässt.
    Also doch Krieg, hetzen wir die Religionen, die Stämme und Warlords gegeneinander auf…..und schon waschen wir unsere verlogenen Wohlstands-Händchen in absoluter Unschuld.

    Apropos „LENR“ oder besser gesagt, kalte Fusion…….der liebe Rossi müsste erstmal was liefern, bevor hier allzuviel Hysterie ausbricht.

    Tja, trotz vollmundiger Versprechen….wird China den Wohlstand im Lande ausbauen…..und ab 2030 eventuell mal gucken, wie es weiter geht. Da sie aber kräftig im Ausbau der Kernkraft tätig sind, könnten se später mal wirklich ….den CO2-Ausstoß deckeln oder senken.
    Da kann sich ein wohlstandsverwöhnter Deutscher noch so laut moralisch entrüsten…..die restliche Welt scheißt auf unsere guten Ratschläge…..bloß blöd, wenn man diese Tatsache beständig ausblendet.
    H.E.

  10. Trump hat hierzulande eine schlechte Presse, aber wie Originalaufnahmen zeigen, nicht ganz grundlos

    .

    Trump war viel geschickter, als ihm viele zutrauen. Man vergesse nicht: der ist ein Medienprofi. Er weiß genau, was die Presse interessiert: Schlagzeilen für Auflage, bzw. Klicks. Dafür bedarf es der Skandalisierung.
    Es ist nahezu völlig wurscht, ob diese Schlagzeilen positiv oder negativ sind, sie portieren die Marke „Trump“ (übrigens eine „echte “ Marke).
    Er wusste genau, dass er mit sachbezogenen politischen Inhalten in der US-Presse (die kaum anders strukturiert ist, als die hiesige) keinen Bohneneintopf gewinnen würde. Sie hätte sich gegen ihn gestellt, bzw. totgeschwiegen, weil die wunderbaren Inhalte eh niemanden interessieren. Das ist wie hier im Umgang mit der AfD, deren Positionen werden bei Maischberger, Will und w.s.a.h. von der Übermacht der Etablierten öffentlich zerfleischt…um wenige Monate später in die eigenen Wahlprogramme Einlass zu finden.
    Donny wusste genau, welche Knöpfe er drücken musste, um die mediale Aufmerksamkeit zu erreichen -- und nur die zählt. Sein Wahlkampf war klassisch populistisch und d e s h a l b erfolgreich. Ob er ein Populist ist, ist eine ganz andere Frage. Seine Initialen, politischen Inhalte, anti-Lobbyismus, Beendigung des 2. Kalten Krieges, 3 Millionen Kriminelle -- statt 11 Millionen Illegale abschieben, etc. hören sich ganz anders an.

    Da können die AfD (oder andere Anti-Establishment Movements) noch viel lernen. Die verschwinden hier gerade im medialen Friedwald, nachdem sie sich dem braven, auf angeblichen „Ausgleich“ bedachten, „Argumentations“wahlkampf der Etablierten angepasst haben und genau so stagnieren die Umfragen. Wenn die wirklich ’nen Blumentopf gewinnen wollen, sollten die wieder andere Töne anschlagen, nur d i e erreichen Aufmerksamkeit -- oder um es mal überspitzt zu sagen: Ein geleaktes Home-Video der Bundesvorsitzenden bringt mehr Prozente, als 30 mediale Schulterklopfer von Claus Kleber und Marietta Slomka ob einer gedacht so wunderbaren Kompromissbereitschaft in irgendeiner Flüchtlingsfrage.

  11. @Tom Schülke 21. November 2016 12:37

    Ausser geisteskranken wird niemand ernsthaft Menschen Töten wollen.

    Die Filme überzeichnen. Aber man kann eine Ideologische Panikmache durchaus als Geisteskrankheit bezeichnen. Ich glaube, dass die meisten Alermisten vor dieser Konsequenz zurück schrecken würden, aber ausschießen kann man es nicht. Zumal manche Maßnahmen letztlich durchaus darauf hinauslaufen können.

    Sie leiten hier aus einer Meinung die nicht Ihrer Entspricht eine Aussage ab die niemand irgendwo vertritt… Alleine um daraus eine Rethorische Keule zu formen.. Ich finde das hilft niemandem weiter.

    Das sehe ich nicht so. In der Tat wird allerdings einigen Menschen stets eine schreckliche Konsequenz untergeschoben, wie z.B. der AfD nähe zu Nazis und Verfolgung. Derartiges lehne ich auch ab.

    Ich habe keineswegs behauptet, dass alle Gutmenschen den Massenmord billigend in Kauf nehmen. Spekulationen darüber habe aber nicht ich erfunden.

    … stellt aus seiner Einsicht heraus lediglich fest, das wir ein ernstes Problem haben. Eines das sich durch hässtliche Natürliche auslese lösen wird oder das wir irgendwie anders lösen müssen… Sei es durch revolutionäre Erfindungen oder durch verringerung der Geburtenraten..

    Das Problem ist, das wir es eben nicht lösen können. Wir können lediglich Maßnahmen unterstützen, die eben das zum Ziel haben. Eine dieser Maßnahmen wäre es, den Wohlstand gerade auch der armen Gesellschaften zu erhöhen. Denn es ist empirisch gut belegt, dass mit steigendem Einkommen die Zahl der Kinder reduziert wird. Wenn es den Menschen weltweit besser geht besteht die begründete Hoffnung, dass sich auch die Weltpopulation stabilisiert.

    Und das erfordert eine Wirtschaftsentwicklung, in der zuverlässige und preisgünstige Energie eine Schlüsselrolle einnimmt. Wer diesen Prozess mit eine Entkarbonisierungsstrategie verhindert, löst keine Probleme, sondern befeuert sie noch.

    Niemand will hier jemanden Töten… jedoch.. Solten die Vertreter dieser Gruppe recht haben und die Welt kann tatsächlcih dauerhaft nur 1 Milliarde Menschen Tragen, und wir versuchen nicht human unsere Geburtenraten zu reduzieren, und sei es durch einsicht, dann wird am Ende die Natur ihren weg gehen.. und das…. könnte durchaus hässlich werden..

    Es ist schon hässlich. Die Welt ist nicht in dem Zustand, in dem wir sie gerne hätten. Weder sind wir allein dafür verantwortlich, noch sind wir völlig unschuldig. Aber durch blauäugige Maßnahmen, die nur was für das persönliche Gewissen tun, wird man eben nicht wirklich zur Verbesserung der Welt beitragen. Gut gemeint und schlecht gemacht, lautet das Urteil.

  12. @ FK 9 Pilot 21. November 2016 16:08

    … sollten die wieder andere Töne anschlagen, nur d i e erreichen Aufmerksamkeit — oder um es mal überspitzt zu sagen: Ein geleaktes Home-Video der Bundesvorsitzenden bringt mehr Prozente, als 30 mediale Schulterklopfer von Claus Kleber und Marietta Slomka ob einer gedacht so wunderbaren Kompromissbereitschaft in irgendeiner Flüchtlingsfrage.

    Ich fürchte, da ist was dran. Aber mir gefällt das nicht. Ich bin unter anderem deswegen für die AfD, weil sie m.E. weit vernünftiger sind als die mediale Darstellung der politischen Gegner. Z.B. durch die Vernunft in der Klimapolitik.

    Die Polterer irritieren mich, aber ich habe die als notwendigen Beipack noch akzeptiert. Sollte die Partei aber insgesamt tatsächlich so populistisch werden, wie es die Presse heute behauptet, hätte ich Probleme damit.

  13. @Tom Schülke

    Was mich an einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperaturen am meisten besorgt ist nicht die Temperatur alleine. An die mag sich die Spezies wie sie es sagen durchaus anpassen können. Besorgniserregender scheint mir zu sein das damit weitaus stärkere Schwankungen und Extreme einhergehen würden.

    Ich meine mich an eine Untersuchung erinnern zu können die die Landwirtschaftlichen Erträge in Frankreich im extrem warmen Jahr 2003 untersuchte. In diesem Jahr gingen die Landwirtschaftlichen Erträge um bis zu 25% zurück.

    Es steht noch viel schlimmer unser Mutter Erde. Die Kipppunkte!

    https://www.pik-potsdam.de/services/infothek/kippelemente

    Und wir verheizen übrigens 20% unser Ernte für Bioenergien. Und was wir erst wegschmeißen und exportieren.

    Wer auch immer richtig oder falsch zu der Ansicht kommt das die Welt dauerhaft nur eine Milliarde oder drei oder wie viele auch immer verkraften kann, was duchaus auch richtig sein könnte,

    Im Grunde genommen ist gemäß der Klimaideologie jeder Mensch ein Schädling. Also jeder Mensch zu viel.

  14. Ich fürchte, da ist was dran. Aber mir gefällt das nicht.

    Das ist das Problem der bürgerlichen Mitte, vor allem in Deutschland, auch das meinige. Wir wehren uns innerlich gegen den postfaktischen 😉 Diskurs, Erziehungssache- wir haben es einfach anders gelernt. Die Linke hat damit keinerlei Problem und hatte es noch nie. Deswegen steht sie da, wo sie heute steht, in der angeblichen Mitte der Gesellschaft.

    Die Frage ist, was zum Erfolg führt und die persönliche Abwägung, ob der Erfolg, inklusive der diesen voraussetzenden Mittel und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten (s. Trump) zu einer anderen, zumindest vermeintlich besseren Politik zu kommen dieses rechtfertigen. Jetzt kann man zurecht einwenden, das wusste Lenin auch schon.

    Vor 2 Jahren hätte ich auch klar gesagt: Nein. Die letzten Monate, insbesondere auch das prä-faschistoide Treiben der politischen Pseudoelite (s. heute: Kauder-Welsch) lässt in mir die Frage aufkommen, ob dieser Notstand es rechtfertig, allein auf bewiesenermaßen erfolgreiche Marketinginstrumente und Markenstrategien zurückzugreifen. Mal ehrlich, jeder ist genervt von Seitenbacher Müsli und Ich parshippe jetzt -- und jeder der genervt ist, kennt es -- und greift beim Müsli unbewusst zu, oder hofft, für nicht geringe Beiträge alle 10 Minuten sein Glück zu finden. Ist bei der Merkel nix anderes -- keiner kann die Raute der Sith mehr sehen, aber gewählt wird sie.

    Wir reden ja nicht von dem Wunsch nach einer Diktatur der ausgebeuteten Klasse, nicht einmal von den Methoden, die eine vermeintlich antifaschistische Linke für sich, offenbar staatssubventioniert, in Anspruch nimmt.

    Ja, insofern habe ich mich radikalisiert.

  15. @ Tom Schülke 21. November 2016 12:37

    … damit weitaus stärkere Schwankungen und Extreme einhergehen würden.

    Nichts Belastbares deutet darauf hin außer dem assoziativen Verdacht der Alarmisten, die die Klaviatur beherrschen: Aktuelles Leid und Katastrophene wirkten schon immer bedeutsamer als vergangenes Leid.

    Daher halte ich den Versuch, die Globalen Temperaturerhöhungen zu beschränken für äußerst wichtig.

    Ohne wirklich robuste Feststellung eines Problems sind alle Maßnahmen zur Lösung dieses blinder Aktivismus.

    Sind wir aber moralisch verpflichet die fossilen Stoffe maximal zu nutzen ?

    Eine rhetorische Frage, die man natürlich verneinen kann. Anderslautende Erklärungen, die den Nutzen des CO2 betonen, begründen kein Programm hinreichend zur Freisetzung dieses -- aber als Nebenprodukt durchaus bedeutsam.

    Doch nur dann wenn man wie Sie überzeugt ist, das das keinerlei schädlichen Nachwirkungen bringt.

    Die absolute Forderung ist der fatale Fixpunkt, mit dem man alle möglichen Maßnahmen aushebelt. Jede Maßnahme hat Nebenwirkungen. Gegebenenfalls kann man diese auch negativ darstellen. Wenn man den Gegnern die Forderung nach absoluter Nebenswirkungsfreiheit zugesteht, gibt man ihnen die Carte Blanche -- und verhindert jede sinnvolle Entwicklung.

    Vielmehr geht es um eine Abwägung und Ausgleich der Interessen. Es gibt einen gern zitierten Spruch:

    Wenn du einen Sumpf austrocknen willst, darfst du nicht die Frösche fragen.

    Moralisch verpflichtet sehe ich uns, ein Wirtschaftssystem zu entwickeln das nicht mehr systemisch in gerdezu absurder Weise von Wachstum abhängig ist, und das zwangsweise kollabieren muß, wenn Wachstum irgendwann schlicht nicht mehr möglich ist. oder über längere Zeit stagniert.

    Das ist eine Referenz zu Malthus, der absolute Grenzen bereits sehr viel früher überschritten sah,

    Tatsächlich hat sich die Wirtschaftsentwicklung stets in einem Konjunkturzyklus und mit langfristigen Trends ergeben, bei denen es auch Verlierer gab. Man mag das beklagen, aber ich sehe weder eine grundsätzliche Alternative, die besser wäre, noch eine moralische Pflicht, hier etwas zu ändern.

    Weniger verbrauchen, wenn es nötig wird.

    Ich denke, dass auch das über den Preis geregelt wird.

    Ich sehe das als moralische Notwendigkeit, weil ich nicht Ihren Glauben an die Zwangsläufigkeit einer Verbesserung der Technik an einen steigerung der Effizienz glaube

    Ihren Glauben in Ehren, aber es zeigt nur, wie die Einschätzung eines Sachverhaltes oder einer erwarteten Entwicklung das moralische Programm beeinflusst.
    Ich glaube übrigens auch nicht, dass der Trend zur Effizienzsteigerung immer weiter geht oder gar naturgesetzlich ist. Aber es ist die erfolgversprechendere Annahme im Gegensatz zu einem wackeligen Alternativgebäude.

    Ich sehe in der Situation ein Dilemma in das wir uns navigiert haben. Der Traum von ewigem Fortschritt und Wohlstand für alle ist so wie wir ihn anstreben von ewigem Wachstum abhängig, das aber nicht zu haben ist, und das zudem zu einer drastischen vernichtung globaler ökologischer Ressourcen und Grundlagen führt.

    Einerseits seh ich in der Entwicklung keineswegs eine Umsetzung eines Plans, für den wir verantwortlich sein könnten, noch als eine durch Pragmatismus getriebene Koinzedenz, deren Konsequenzen wir hinreichend vorhersehen konnten, m dafür Verantwortung zu tragen.

    Zum Anderen halte ich die Ergebnisse zwar nicht für ideal, aber doch wesentlich besser als vieles, was ich mir statt dessen vorstellen kann. Genauer: Ich glaube, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, nicht weil ich mir was schöneres nicht vorstellen kann, sondern weil diese -- nicht zuletzt wegen unbekannter Nebenwirkungen -- schlicht nicht möglich sind.

    Die Umweltschutzmaßnahmen haben in den letzten Jahren an vielen Stellen zu einer wesentlichen Verbesserung geführt. Durch eine Propaganda des Negativen bekommen wir die Suggestion, mit der Welt wird alles immer schlimmer, aber das entspricht oft nicht der Realität. Natürlich gibt es noch viele Probleme auf der Welt, die nach Lösungen verlangen. Das Erreichte aber ist auch nicht von schlechten Eltern. Weder ein angstgetriebener Aktivismus, noch eine depressive Grundhaltung, noch eine Heile-Welt-Propaganda kann den nüchternen Menschen befriedigen, sondern ein Ergreifen der Möglichkeiten zu einer Verbesserung -- und zwar bei realen Problemen.

  16. @Peter

    Sehr guter Text. Du triffst den Nagel auf den Kopf.
    Gratuliere dazu.

  17. @Martin Landvoigt #15

    Die Umweltschutzmaßnahmen haben in den letzten Jahren an vielen Stellen zu einer wesentlichen Verbesserung geführt.

    Viele dieser Verbesserungen werden inzwischen durch den s. g. „Klimaschutz“ ad absurdum geführt, und zwar mit Vehemenz.

  18. Viele dieser Verbesserungen werden inzwischen durch den s. g. „Klimaschutz“ ad absurdum geführt, und zwar mit Vehemenz.

    Richtig. 20% Energiepflanzen/ Monokulturen auf unseren Äckern. Pflanzenschutzmittel und Nitrat im Grundwasser. 26.000 WKA, d.h. im Durchschnitt alle 3 km eine WKA über ganz Deutschland verteilt. Und PV-Anlagen, die in der Nacht ganz ausfallen mit Kohlekraftwerken im Hintergrund, die dann weiterlaufen. Das nennt sich Klima- und Umweltschutz und die Leute glauben es noch.

  19. @Tom Schülke #7

    Solch eine Aussage wie sie sie hier verwenden halte ich für absoluten Unsinn.. Ausser geisteskranken wird niemand ernsthaft Menschen Töten wollen. Sie leiten hier aus einer Meinung die nicht Ihrer Entspricht eine Aussage ab die niemand irgendwo vertritt…

    Z.B. Paul Ehrlich in „Population Bomb“ kommt der Aussage nahe

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Population_Bomb

    Pentti Linkola geht noch deutlich weiter

    https://en.wikipedia.org/wiki/Pentti_Linkola

  20. @ anorak2 21. November 2016 20:33

    Danke für die Quellenverweise. Immerhin sind das zum Teil Leute mit deutlicher Breitenwirkung und meinen das ernst:

    He advocates eugenics, genocide, and abortion as possible means to combat overpopulation. He describes the Stalinist and Nazi massacres as „massive depopulation operations,“ but ones which have „not overturned our ethical norms“.[4]: 132 He has suggested that „the great inhabited centres of the globe“ should be attacked by „some trans-national body like the UN“, with nuclear weapons or with „bacteriological and chemical attacks“.[4]: 131-132 Linkola has described humans as „the cancer of the earth“,[4]: 155 and he desires that the human population „be reduced to about ten percent of what it is now.“

    Da hört der Spaß aber schon lange vorher auf 🙁

  21. Ein sehr erleuchtender Vortrag von Hans Rosling über globales Bevölkerungswachstum

    https://www.ted.com/talks/hans_rosling_on_global_population_growth?language=de

  22. Ein Nachtrag zum Vortrag von Hans Rosling:

    Bei allen vernünftigen Argumenten bleibt Hans Rosling in dem Irrtum, dass es richtige und notwendige Investments in grüne Technologien gibt, die eine kostengünstige Energieversorgung sicherstellen und zugleich den Klimawandel aufhalten. In beidem irrt er:

    Sogenannte grüne Technologien -- Atomkraft einmal ausgenommen -- können nicht kostengünstig und zuverlässig die Energieversorgung übernehmen. Es gibt auch sehr überzeugende Argumente, warum das in Zukunft nicht möglich sein wird. Immerhin will er ja auch dem rest der Weltbevölkerung zugestehen, dass sie Flugzeuge benutzen -- den angeblichen Klimakiller No1.

    Sämtliche Maßnahmen, die wir uns in utopischem Optimismus auch nur vorstellen können, wird den Klimawandel nach den Argumenten der Alarmisten nicht aufhalten können. Der Point-of-no-return ist doch bereits überschritten -- es ist bereits zu spät, wenn die Alarmisten recht haben sollten. Und auch aus Sicht der Realisten wird der Beitrag, den wir durch eine Änderung der Technologie und Politik erreichen können, bestenfalls marginal sein.

    Der Game Changer ist nicht eine vermeintlich erfolgreich Klimarettung ohne untragbare Kosten, sondern die teuren und wirkungslosen Maßnahmen, die eine vernünftige Wirtschaftsenwicklung behindern, stoppen und in ihr Gegenteil verkehren.

  23. Auch von mir vielen Dank, Herr Heller!

    Dazu passend: Heute Abend in den Heute-Nachrichten: Trump will Arbeitsplätze schaffen -- „auf Kosten des Umweltschutzes“. Da wurde vielleicht wieder auf die Pauke gehauen -- aber das kennt man ja schon.

    Was die Pflicht zur Verbrennung von Kohlenstoff angeht -- auf meiner Website habe ich schon vor einiger Zeit eine Kausalkette hierfür entwickelt. Ich bitte dabei nur, nicht zu vergessen, dass ich kein Fachmann bin. Wer mal schauen möchte:

    http://www.chris-frey-welt.de/energiewende-aus-der-sicht-eines-laien/8-theoreme-pro-co2/

    Chris Frey

  24. Ein Artikel zum Streit in der Wissenschaft, dem Arbeiten in Blasen, mit einem Abschnitt zum Klimawandel:

    http://www.city-journal.org/html/real-war-science-14782.html

    These same sneer-and-smear techniques predominate in the debate over climate change. President Obama promotes his green agenda by announcing that “the debate is settled,” and he denounces “climate deniers” by claiming that 97 percent of scientists believe that global warming is dangerous. His statements are false. While the greenhouse effect is undeniably real, and while most scientists agree that there has been a rise in global temperatures caused in some part by human emissions of carbon dioxide, no one knows how much more warming will occur this century or whether it will be dangerous. How could the science be settled when there have been dozens of computer models of how carbon dioxide affects the climate?

  25. Um den Meldungen, dass Trump in der Klimapolitik zurück rudert ein wenig entgegenzutreten hier der diesbezügliche NYT Interview Wortlaut (Bild-Übersetzung, ebd.)

    Thomas L. Friedman, Leitartikler: Mister President-elect, kann ich Ihnen eine Frage stellen? Ein Thema, das sie während des Wahlkampfes sorgsam vermieden haben, und über das Sie noch nicht gesprochen haben, liegt mir sehr am Herzen: Das Thema Klimawandel, das Übereinkommen von Paris, und wie sie damit umgehen werden. Sie besitzen einige der schönsten Golfplätze der Welt …

    Trump (lacht): „„Ich kenne Ihren Artikel. Manche [meiner Golfplätze, Anm.d.Red.] werden noch schöner sein, Doral zum Beispiel liegt etwas abgelegen [von der Küste] … das passt also perfekt! [unverständlich] Das behauptet er nicht. Er behauptet nur, dass die, die am Wasser liegen, verschwinden werden, aber Doral wird in bester Lage sein.“

    Friedman: Aber es ist mir sehr wichtig – und ich glaube, auch vielen unserer Leser – zu wissen, was Sie in dieser Hinsicht tun werden. Ich glaube nicht, dass jemand etwas dagegen hätte, sämtliche Formen der Energie zu betreiben. Aber werden Sie Amerikas führende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel zurücknehmen?

    Trump: „Ich schaue mir das ganz genau an, Tom. Ich sag Ihnen was. Ich bin ganz unvoreingenommen, was das Thema betrifft. Wir werden ganz genau hinsehen. Das ist ein interessantes Thema, denn es gibt nur wenig, was umstrittener ist als der Klimawandel. Man hört das nicht oft, aber es gibt auf der Gegenseite dieses Themas Leute, die, denke, nicht einmal …“

    Sulzberger: Wir hören das.

    Friedman: Ich war heute Morgen mit Joe Kernen bei „Squawk Box“. Ich habe mir deswegen einiges anhören müssen.

    Trump: „Joe ist einer von ihnen, aber viele schlaue Leute sind anderer Meinung als Sie. Ich bin sehr unvoreingenommen und werde vieles durcharbeiten, was darüber geschrieben wurde. Und wir werden es uns ganz genau ansehen. Aber ich bin unvoreingenommen“.

    Sulzberger: Nun, da wir auf einer Insel leben, möchte ich Ihnen dafür danken, unvoreingenommen zu sein. Wir haben gesehen, was diese Stürme mittlerweile anrichten, stimmt’s? Wir haben es mit eigenen Augen gesehen.
    Ganz direkt.

    Friedman: Doch sind Sie dem gegenüber unvoreingenommen?

    Trump: „Ich bin wirklich unvoreingenommen. Und wir hatten schon immer Stürme, Arthur.“

    Sulzberger: Nicht solche Stürme.

    Trump: „Wissen Sie, der heißeste Tag, den es jemals gab, war 1890-irgendwas, 98. Wissen Sie, Sie können Argumente für unterschiedliche Ansichten vorbringen. Ich bin komplett unvoreingenommen.

    Mein Onkel war 35 Jahre lang Professor am MIT. Er war ein großartiger Ingenieur, Wissenschaftler. Und er war … Vor langer Zeit lag ihm das sehr am Herzen – das war vor langer Zeit – ihm lag dieses Thema sehr am Herzen. Es ist ein sehr komplexes Thema. Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand es jemals verstehen wird. Ich weiß, dass wir, sie sagen, sie hätten einerseits die Wissenschaft, aber dann haben sie auch diese schrecklichen E-Mails, die zwischen den Wissenschaftlern verschickt wurden. Wo war das, in Genf oder so vor fünf Jahren? Schrecklich. Wo sie erwischt wurden, wissen Sie, und dann sehen Sie das und sagen sich, was soll das alles. Ich bin definitiv unvoreingenommen. Ich werde Ihnen folgendes sagen: Saubere Luft ist lebenswichtig. Sauberes Wasser, kristallsauberes Wasser, ist lebenswichtig. Sicherheit ist lebenswichtig.

    Wie Sie wissen, Sie erwähnten viele der Golfplätze. Ich habe ein paar großartige, großartige, sehr erfolgreiche Golfplätze. Ich habe so viele Umweltschutz-Preise für das, was ich getan habe, bekommen, wissen Sie. Ich habe unglaublich viel gearbeitet, wo ich unglaubliche Zahlen bekommen habe. Manchmal sage ich, dass ich in Wirklichkeit ein Umweltschützer bin und in manchen Fällen lächeln die Leute darüber. Und andere Leute, die mich kennen, wissen, dass es stimmt. Unvoreingenommen.“

  26. Was ist falsch an Unvoreingenommenheit? Wenn es ernst gemeint ist und als Tugend und Programm ins Feld geführt wird: ein echtes Plus.

    Wenn es gemeint ist, dass man das als Weichmacher versteht, um seine Prinzipen über Bord zu werfen, dann eher nicht.

    Es könnte aber auch eine Überzeugungsstrategie sein, um jene abzuholen, die noch nicht völlig verbohrt sind. Wer an die Unvoreingenommenheit appelliert. indiziert diese vielleicht auch bei seinen Zuhörer. Mon kümmert sich weniger um Grabenkämpfe und Propaganda, sondern um handfeste Argumente.

  27. So isses. Wahlkampf bedarf Polarisierung, Regierung die Fähigkeit zur Integration (die zur Zeit in Deutschland propagierte ist damit nicht gemeint…die ist: divide et impera)

  28. @FK 9 Pilot -- #25

    Und was hat Trump jetzt genau gesagt? Er ist unvoreingenommen, er besitzt Golfplätze und sein Onkel war Ingenieur, aber welche Politik er machen wird nicht klar. Wenn Fr. Merkel ein solches Interview gegeben hätte wäre Sie wieder zerrissen worden, zurecht. Aber bei einem Herrn Trump glaubt man eine Gesinnung ausmachen zu können.
    Was noch auffällt, er wiederholt die Geschichte mit den E-Mails die schon längst geklärt und widerlegt wurde. Und die Journalisten widersprechen nicht, lassen diese Unwahrheiten einfach durchgehen.

  29. @Jan Dirk Ulrich #28

    die Geschichte mit den E-Mails die schon längst geklärt und widerlegt wurde.

    Was bitte soll denn da widerlegt und geklärt worden sein ?
    Könnte natürlich sein, dass Sie auf dümmliche Ausreden und Erklärungsversuche reingefallen sind.

  30. E-mails: Der eigentliche Skandal mit dem Privatserver war der, dass dieser ein Weg war, e-mails vor den Bestimmungen des US FoIAct zu „schützen“. Nach diesem hat nämlich der US Bürger ein Recht auf Einsicht in Dokumente, die durch Regierung und Behörden „produziert“ werden und somit auf Clinton Emails über Regierungsserver. Eine Freiheit, die wir EU Bürger nur sehr eingeschränkt genießen können, deswegen von unserer Hofberichterstattung auch unterschlagen (die haben nur den Punkt „Verschlusssache“ thematisiert…)

    Und die Inhalte der Emails -ob justitiabel, oder nicht -- haben’s teilweise wirklich in sich -- auch in Bezug auf Deutschland: Einfach mal auch auf Wikileaks lesen…

    Ansonsten, was hat er im Interview gesagt: Zusammengefasst? „The science is not settled…und ich gehe Ergebnisoffen daran“ -damit das Gegenteil von Obama.

  31. @FK 9 Pilot
    JDU / Trump bezog sich doch sicher auf die Climate-Gate Mails, nicht auf die Clinton Geschichte.

  32. Zu den Climate-Gate Mails … ich hatte das nicht so intensiv verfolgt, aber das war wirklich hässlich. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Es sind öffentlich finanzierte Aktivisten. Und ich wüsste auch nicht, dass da irgend was widerlegt wäre. Weiß jemand mehr?

  33. @29
    Schauen Sie mal hier
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hackerzwischenfall_am_Klimaforschungszentrum_der_University_of_East_Anglia
    Es sei denn Sie könnten die dümmlichen Ausreden genauer benennen.

    @30
    Es geht nicht um die Emails von Clinton. Sie haben doch den Text selber gepostet. Dann sollten Sie doch auch wissen was da drinnen steht.

    @32
    Auch für Sie
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hackerzwischenfall_am_Klimaforschungszentrum_der_University_of_East_Anglia

  34. Oh Gott …Climategate und Wikipedia …wie hieß der Klimaaktivist noch, der die Klimabezüglichen WP Artikel immer noch so schön „bearbeitete“, ach ja William Connolley…

  35. Zu den Climate-Gate Mails … ich hatte das nicht so intensiv verfolgt, aber das war wirklich hässlich. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Es sind öffentlich finanzierte Aktivisten. Und ich wüsste auch nicht, dass da irgend was widerlegt wäre. Weiß jemand mehr?

    Bedien‘ mal oben auf der Seite hier die Suchfunktion. Spannende Geschichte.

    Auch hier die für mich beste Darstellung: https://climateaudit.org/2011/03/29/keiths-science-trick-mikes-nature-trick-and-phils-combo/

  36. Da wir ja wissen, dass Wikipedia immer völlig neutrale und sachliche Darstellungen liefert, müssen wir ja vor allem dessen Urteil unkritisch folgen. Angetan hat es mit dieser Satz:

    Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hinweis auf wissenschaftliches Fehlverhalten.[4][5][6][7]

    Zu den angegebenen Quellen:

    4. A poor sequel (Editorial). In: Nature 480, 6, (2011), doi:10.1038/480006a.

    Eine Editoral einer nachweislich klimaaktivistischen Zeitschrift dürfte wohl kaum ‚Unteruchung‘ gleubwürdige Persilscheine austellen können.

    5. Raghu Garud et al, Boundaries, breaches, and bridges: The case of Climategate. In: Research Policy 43, (2014), 60–73, doi:10.1016/j.respol.2013.07.007.

    Kamm ch so nicht leicht nachvollziehen.. Vermutlich aber ein Elaborat der Rechtfertigung und Weißwäsche.

    6. Myanna Lahsen, Climategate: the role of the social sciences. In: Climatic Change 19, (2013), 547–558, doi:10.1007/s10584-013-0711-x.

    Die Quelle weist sich hier als angeschuldigte Partei aus,

    7. klimafakten.de (2011): Mehrere Untersuchungen sprachen die Forscher von Betrugsvorwürfen frei

    Dito. Man könnte ja recht leicht den Vorwurf, dass die NPD was mit Nazitum zu tun habe dadurch widerlegen, dass man deren eigene Pareiorgane oder Sympathisanten zitiert. Dann kommen auch mehrere Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass da nichts dran ist.

    Wenn ich dagegen so was lese:

    Der Wissenschaftsausschuss des britischen Unterhauses, das Science and Technology Committee, kam zu dem Ergebnis, dass den Wissenschaftlern der Climatic Research Unit kein Vorwurf zu machen sei. Es könne nicht unterstellt werden, dass die Wissenschaftler bei der Zurückweisung von Anfragen über Forschungsergebnisse versucht hätten, die Öffentlichkeit über Klimadaten im Unwissen zu lassen.

    … dann reift in mir die bittere Erkenntnis, dass die Wissenschaft sich selbst in erschütterndem Maße durch Versuche der Weißwäsche selbst kompromitiert und zeigt, dass argumentative Kontrollen zur Ethik beliebig unwirksam ist. Schlimmer noch als das manipulative Verhalten der als Wissenschftler getarnten Aktivisten ist die Verteidigung jener Praktiken durch eine breite Community, die sich damit ihrer Reputation beraubt.

  37. Die Vorwürfe stellen sich mir wie folgt dar:

    1. man wählte bei Publikationen Darstellungen durch die Selektion von Daten aus unterschiedlichen Quellen, um daraus eine Botschaft zu generieren. Diese Methode ist wissenschaftlich äußerst fragwürdig. Und das wurde auch schon vor Climategate erkannt und kritisiert.

    2. Durch die Veröffentlichung der Emails wurde belegt, dass hier eine gezielte aktivistische Motivation hinter derartigen Veröffentlichungen steht. Man wollte die Fachwelt und Öffentlichkeit von einer Botschaft überzeugen, die sich mit der reinen Wissenschaft eben nicht belegen lässt. Das ist m.E. den Zielen der Wissenschaft völlig konträr und stellt damit einen schweren Missbrauch dar.

    3. Auch wenn man breit natürliche Zweifel an der Neutralität von Studien hegt, die verdächtigt werden, dass sie nur manipulative Ausschmückungen von Interessen sind, so ist doch das Ideal der Wissenschaften, dass es um die Erkenntnis der Realität ginge, davon noch nicht annulliert. Gerade wegen des Ideals kann man eine Kritik an konkreten Veröffentlichungen und Arbeitsweisen ja auch durchführen.

    4. Wenn ein oder mehrere Forscher erwischt werden, wie er eben wissenschaftsfremde Motive in seine Darstellung einfließen lässt, erwarte ich einen Konsens der Wissenschaften, dieses zu rügen. Das ist hier offensichtlich nicht erfolgt.

    5. Gerade aus der Reaktion auf Climategate wird deutlich, dass es sich nicht um einen isolierten Vorgang handelt, sondern dass dieser symptomatisch eine fatale Fehlorientierung jener Organe sind, die als Hüter der Sachlichkeit damit versagen.

  38. @Peter

    Die Findigkeit des Menschen wird unterschätzt

    Fossile Energie ist eine moralische Notwendigkeit

    Allein schon die Überschriften widersprechen sich. Wenn die Menschen so findig sind, wieso ist dann fossile Energie die einzige Möglichkeit? Die auf die Überschriften folgenden Abschnitte verstärken das Ganze noch weiter, so dass du am Ende etwa folgendes sagst: „Mir egal, wie zukünftigen Generationen den Mist ausbauden. Hauptsache mein Wohlstand verschlechtert sich nicht.“

    Du meinst das zwar nicht so, aber mal ganz ehrlich. Glaubst du wirklich dass es den Schutz vor einem steigenden Meeresspiegel für Appel und n Ei gibt? Dummwerweise lebt ja ein Großteil der Weltbevölkerung an den Küsten. Entwerder wird man Städte aufgeben oder kilometerlange Dämme bauen. Aber in keinem der beiden Fälle wird eine moralisch notwendige Wohlstandswahrung oder gar Vermehrung existieren.

  39. @oxybenzol

    Glaubst du wirklich dass es den Schutz vor einem steigenden Meeresspiegel für Appel und n Ei gibt?

    Das entnehme ich dem Artikel nicht. Denn Anpassungsmaßnahmen an Umweltveränderungen und Schutz vor den Gefahren der Natur sind selbstverständlich zu befürworten, auch wenn diese teuer sind. Aber auch hier dürfen Kosten-Nutzen-Aspekte nicht ignoriert werden.

    Fragwürdig ist doch die enge kausale Beziehung zwischen Meeresspiegelanstieg und CO2 Emissionen. Die Korrelation dieser ist nachweislich sehr schwach, da ein nicht sicher bestimmbarer Anteil des Meeresspiegelanstieg natürlichen Ursachen zugeordnet werden kann. Eine Vermeidungsstrategie ist hier extrem teuer und eine signifikante Wirkung keineswegs gesichert. Eher gehen selbst die alamistischen Modellrechnung davon aus, dass die Einsparziele Deutschlands zu keiner messbaren Veränderung des Meeresspiegels beiträgt.

  40. @ocybenzol: 3mm pro Jahr, wenn es denn überhaupt stimmt (die Messungenauigkeit der Satellitenaltimetrie liegt bei mindestens einigen Zentimetern). Erstens kommt die Gefahr gaaaaaaaaan laaaaaangsam (über viele Jahrzehnte), zweitens sind die heutigen und morgigen Menschen sehr mobil und ziehen schnell mal weg, drittens ist es eh wurscht, ob z.B. New York in 599 Jahren 1 m unter Wasser steht, denn was kümmert es heute, was in 599 Jahren passiert, eine bessere und schönere Stadt als NY kann von den Leuten in einigen Hundert Jahren ganz leicht etwas landeinwärts gebaut werden: ach herrjemineh, das heutige, grassierende Angsthasentum geht echt auf die Nerven. Die Dauerbesorgten sollten sich besser auf ihren nahenden Tod vorbereiten als über Dinge spekulieren, die sie eh nicht beeinflussen können, da sie dann schon längst gestorben und vergessen sind.

  41. Cool

    Die Dauerbesorgten sollten sich besser auf ihren nahenden Tod vorbereiten als über Dinge spekulieren, die sie eh nicht beeinflussen können, da sie dann schon längst gestorben und vergessen sind.

    Wusstest du denn nicht, dass Weisheit so was von mega out ist? Schon allein das Wort …. wenn du statt dessen das Gefühl haben kannst, irgendwie an der Weltrettung beteiligt zu sein … und sei es durch Mülltrennung.

  42. @Martin

    Da der Meeresspiegel nur langsam ansteigt, wird man zumindest in den Industrieländern eher die Infrastruktur schützen anstatt diese aufzugeben. Der Grund dafür ist der gleiche, der auch dafür sorgt, dass uns die Anpassungsmaßnahmen der zukünftigen Generationen am Arsch vorbei gehen. Kurzfristige Vorteile/ Gewinne werden längerfristigen vorgezogen.

    Ob CO2 Veränderungen bewirkt oder Deutschland bestimmte Maßnahmen ergreift, welche keine Wirkung haben, spielt hier keine Rolle. Peter ist der Meinung, dass sich die Menschen schon anpassen werden. Er propagiert aber ein weiter so und das ist asozial. Sozial wäre an der Stelle ein Fond, in den regelmäßig eingezahlt wird um Ende die Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren.
    Wir Menschen denken aber nicht so. Wir wollen so lange in Saus und Braus leben bis der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und danach gibts nur noch Wasser und Brot. Die Umstellung ist an der Stelle aber sehr schmerzhaft. Wesentlich sinnvoller ist es zu erkennen, dass man über seinen Verhältnissen lebt und den Lebensstil vorher schon entsprechend anpasst.

    Rentenreform und Katverpflichtung. Das eine wurde so lange rausgeschoben bis nur noch recht schmwerzhafte Anpassungsmaßnahmen zum Erfolg führten und das andere wurde rechtzeitig umgesetzt, nur hat es der Bevölkerung dennoch nicht gefallen.

  43. @oxybenzol

    Er propagiert aber ein weiter so und das ist asozial. Sozial wäre an der Stelle ein Fond, in den regelmäßig eingezahlt wird um Ende die Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren.

    Zum Einen sehe ich es ähnlich wie Peter. Ein ‚weiter so‘ halte ich für ok, denn wir haben entscheidende Verbesserungen auch im Küstenschutz erreicht. Langfristige Planungen existieren seit Jahrzehnten -- und das ist gut so. Alarmisten wollen uns weis machen, dass all die Erfolge nicht zählen. Mit Infrastrukturmaßnahmen und Entwicklungshilfe helfen wir auch anderen Ländern.

    Ich sehe weder eine rechtliche noch eine moralische Verpflichtung zur Hilfeleistung, sondern eher die Empfehlung als good will -- auf Freiwilligkeit, ohne moralische Keule. Denn wir sollten Menschen in Not helfen, egal ob es Naturkatastrophen gibt oder Veränderungen des Klimas.

    Wenn es einen Fond gibt, in den regelmäßig eingezahlt wird, besteht die Gefahr, dass es Begehrlichkeiten zur Bereicherung weckt. Plötzlich geht es nicht mehr um Hilfe, sondern nur noch um Mittelzufluss, Mittelabfluss, und wer wie viel vom großen Kuchen erhält.

    Wesentlich sinnvoller ist es zu erkennen, dass man über seinen Verhältnissen lebt und den Lebensstil vorher schon entsprechend anpasst.

    Im Prinzip ja, nur sehe ich nicht grundsätzlich, dass man hier über die Verhältnisse lebt. In D haben wir in weiten Teilen einen gut funktionierenden Umweltschutz und bemühen uns um effiziente Ressourcennutzung. Moralinsaure Appelle bewirken meist wenig, außer dass sich jene irgendwie besser fühlen, wenn sie das vertreten.

  44. @Martin

    Im Prinzip ja, nur sehe ich nicht grundsätzlich, dass man hier über die Verhältnisse lebt. In D haben wir in weiten Teilen einen gut funktionierenden Umweltschutz und bemühen uns um effiziente Ressourcennutzung. Moralinsaure Appelle bewirken meist wenig, außer dass sich jene irgendwie besser fühlen, wenn sie das vertreten.

    Richtig, moralinsaure Apelle nützen wenig. Aber dieser gut funktionierede Umweltschutz kam auch nicht über Nacht mit einem Fingerschnipsen. Der wurde ganz „diktatorisch“ gegen den Willen von Industrie und Bevölkerung durchgesetzt. Damals wurden diese Maßnahmen genauso wenig begrüßt wie die heutigen. Dir fällt das nur nicht auf, weil diese Maßnahmen schon immer da waren. Ein zurück zu dem davor kommt für dich daher gar nicht in die Tüte, weil für dich saubere Luft und sauberes Wasser Teil deines Wohlstandes obwohl es beides nicht zu Nulltarif gibt. Wenn unsere Regierung genauso wie du denken würde, gäbe es diesen Umweltschutz nicht. Witzig ist, dass die Vermutzungsbegrenzung von Luft und Wasser damals von der FDP initiiert wurde. Solch ein Verhalten könnte man sich heute von dieser Partei gar nicht mehr vorstellen.

  45. @Heller

    …[jetteten] zehntausende von Steuerzahlern alimentierte Politiker, Verwaltungsbeamte und Wissenschaftler zu großen Kongressen und Konferenzen an jeweils touristisch attraktiven Orten rund um die Welt…

    ob die wohl ihre eigene CO2-Bilanz reflektieren? Oder die Brandstifter im Braunkohlerevier?

    Manche Widersprüche in Pressemitteilungen sind für die meisten schneller durchschaubar :-
    „Auto gerät außer Kontrolle und tötet zwei tote Radler“ FAZ, t-online
    „SUV außer Kontrolle: Zwei Fußgänger sterben bei Verkehrsunfall in Amberg“ Abendzeitung M

  46. @ Klimaschutztourist

    ob die wohl ihre eigene CO2-Bilanz reflektieren?

    Natürlich tun die das. Die fliegen drum normalerweise Klimaneutral: Das erreicht man durch den Kauf von Ablassbriefen … äh .. CO2 Emissionszertifikaten. Und dann ist alles in Butter. Jeder sollte das tun … dann wären wir das CO2 Problem auf einen schlag los, meint zumindest Al Gore (der hat seinen Reichtum durch den Emissionshandel gut ausbauen können …)

  47. @oxybenzol

    Damals wurden diese Maßnahmen genauso wenig begrüßt wie die heutigen.

    Genau so? Wie kann man die Kritik von unterschiedlichen Leuten zu unterschiedlichen Zeiten und Themen vergleichen?

    Sicher, man kann ein Eigeninteresse pauschal unterstellen, oder aus dem Fakt, dass es eben Kritik ist, Gemeinsamkeiten konstruieren, aber das ist m.E. kein sachliches Argument.

    Ein zurück zu dem davor kommt für dich daher gar nicht in die Tüte, weil für dich saubere Luft und sauberes Wasser Teil deines Wohlstandes obwohl es beides nicht zu Nulltarif gibt.

    Habe ich das irgendwo gefordert oder behauptet? Für mich gibt es für jedes Problem eine angemessenen Umgang: Scheinprobleme brauchen Transparenz, echte Problem Lösungen unter Kosten-Nutzen-Betrachtungen.

    Wenn unsere Regierung genauso wie du denken würde, gäbe es diesen Umweltschutz nicht.

    Diese Regierung hat die Maßnahmen nicht initiiert, die heute wirksamen Nutzen bringen. Es kann bezweifelt werden, ob diese Regierung so gehandelt hätte, wie die damals verantwortlichen Regierungen.

    Damals war ich übrigens Grünen-Sympathisant. Ich glaubte dem Narrativ, die Grünen hätten den Umweltschutz erfunden. Heute weis ich es besser: Umweltschutz war Thema vor den Grünen, und ‚TA Luft‘ geht bereits auf Beschlüsse weit vorher zurück: Ursprüngliche Fassung vom 8. September 1964

    Ich habe den Eindruck, dass manche Probleme sich aber verselbstständigen und einem Götzen gleich Maßnahmen in nie hinreichenden Kosten kosten fordern. Auch wenn diese gar keinen oder marginalen Nutzen bringen.

  48. #46 Martin

    Al Gore (der hat seinen Reichtum durch den Emissionshandel gut ausbauen können …)

    nicht von schlechten Eltern was so eine Google-Suche „al gore fonds zertifikate“ liefert
    ‚…einer der prominentesten Vorkämpfer der “guten” IPCC-Sache. Für seine Vorträge bekam er bis zu 180.000 Dollar bezahlt.‘
    Hoffentlich bringt das niemanden aus dem Trump-Umfeld auf neue Geschäftsideen…

  49. …naja , das gilt wohl eher für die Clinton Stiftung, die ja neulich noch 5. Mio aus dem deutschen Steuersäckel via Barbara Hendricks für „Klimaschutz“projekte bekam.

  50. Man sollte Trump als das nehmen, was er ist und nicht mehr: der Typ ist ein Maulaffe. Er kann den Gutmenschen in der westlichen Welt, also auch Europa, einen Fußtritt in den A…. versetzen, mehr auch nicht.
    Man merke: das Gegenteil eines Gutmenschen ist ein Schlechtmensch, nicht unbedingt ein Realist.
    Auch in den nächsten 4 Jahren werden in den USA ein Haufen nutzloser Windräder gebaut werden. Aber zum Glück auch, im Gegensatz zu Europa, entstehen ein Haufen Fracking-Bohrungen.

  51. Trump ist Kapitalist, Nicht-Öko, Nicht-Feminist. 3xBingo.
    Und ein Weltklasse Persuader:
    http://blog.dilbert.com/post/153865618451/the-idea-you-are-least-likely-to-believe
    mit den richtigen Beratern wird er rocken -- im Bereich des Möglichen. Die Stimmung in der Wirtschaft ist mal schon 10x besser als unter Obama. Obama hat Fracking nur nicht verhindert weil er es übersehen hat.
    „I find it scary that our prosperity relies on the ignorance of our politicians.“ Epstein

  52. Ich denke, würde Trump, wie weiland bekanntlich Obama es im Jahre 1 seines Episkopates tat, über den See Genezareth seinen Jüngern entgegen wandeln, dann würde das Establishment noch kritisieren, dass er offensichtlich nicht schwimmen kann.

  53. @FK9 #52 Alter Witz, den gab es schon über Helmut Schmidt und die BLÖD-Zeitung.

  54. @oxybenzol #42

    Da der Meeresspiegel nur langsam ansteigt, wird man zumindest in den Industrieländern eher die Infrastruktur schützen anstatt diese aufzugeben.

    Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein natürlicher Prozess, der seit Jahrtausenden vor sich geht. Der Mensch verursacht ihn nicht, er kann ihn nicht aufhalten.

    Der Prozess ist offensichtlich harmlos, da er sehr sehr langsam vor sich geht. Generationen haben damit gelebt, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen, so langsam ist das. Die Vorstellung, dass irgendwelche Siedlungen oder Industrieanlagen deshalb aufgegeben werden und riesige Umsiedlungsprogramme gestartet werden müssten ist absurd.

  55. @ anorak2 13. Dezember 2016 15:08

    Der Prozess ist offensichtlich harmlos, da er sehr sehr langsam vor sich geht. Generationen haben damit gelebt, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen, so langsam ist das.

    Wir gehen durchschnittlich von 20 cm in 100 Jahren aus, aber Regional kann das recht unterschiedlich ausfallen. Angesichts des Tidenhubs eher unterschwellig.

    Man kann nun die Ansicht vertreten, dass das genau so weiter geht (immerhin wurden auch die letzten 30 Jahre keine klaren Änderungen an den Pegeln erkannt), aber die Alarmisten meinen, dass sich der Meeresspiegelanstieg spontan dramatisch erhöht. Nur haben wir weder eine hinreichende empirische Grundlage für die Alarmisten, noch für die, die da lieber Entwarnung geben. Die Zukunft bleibt ungewiss.

  56. ..aber immer noch gut der Witz, erinnert man sich an Obama’s frühe Amtsjahre, in denen die deutsche Presse noch berichtete, wie er Lazarus aus dem Grab holte, die 5000 speiste und die Lepra bekämpfte…oder verwechsle ich ihn unund die Quelle jetzt saisonbedingt….

  57. @ML #55

    aber die Alarmisten meinen, dass sich der Meeresspiegelanstieg spontan dramatisch erhöht.

    Die Alarmisten erwähnen in der Regel überhaupt nicht, dass es einen natürlichen Anstieg gibt. Viele wissen es wohl tatsächlich nicht. Sie tun so als sei der Meeresspiegel bis letzte Woche festgetackert gewesen und plötzlich wuuuuups habe er angefangen wie wild zu steigen. Die Tatsache allein dass er steigt nehmen sie als „Beweis“ für eine menschengemachte Ursache, weil das zu ihrem sonstigen Narrativ passt. Das ist natürlich ein Fehlschluss, da von falschen Fakten ausgegangen wird.

    Die wohlwollendste „sinnvolle“ Interpretation der alarmistischen Sicht ist, dass zum natürlichen Anstieg neuerdings eine menschengemachte Komponente hinzugekommen ist. Das könnte eine Diskussion sein. Problem ist aber, dass man allein durch Messungen das nicht nachweisen kann, und die behaupteten Kausalketten nicht beobachtet werden können. Es ist also selbst in der wohlwollendsten Interpretation eine nichtfalsifizierbare Behauptung.

    Die Messungen selbst zeigen keine dramatische Entwicklung, alles im Rahmen der letzten paar Jahrhunderte.

    http://notrickszone.com/wp-content/uploads/2014/05/Caryl_1.gif

    Also selbst wenn im letzten Zacken eine menschengemachte Komponente enthalten sein sollte, ist es nicht schlimm.

  58. @anorak2 14. Dezember 2016 12:20

    Manchmal bin ich etwas der Erbsenzähler:

    Das ist natürlich ein Fehlschluss, da von falschen Fakten ausgegangen wird.

    Ein logisch korrekter Schluss aus einer Prämisse, die sich als falsch erweist, führt zu einem beliebigen Ergebnis, also i.d.R. einem falschen. Aber das macht es nicht zum Fehlschluss. Der liegt nur vor, wenn die Logik bei der Begründung verletzt wurde.

    Wahrscheinlich stimmen wir aber darin überein, dass wir die Haltung der AGW-Alarmisten für postfaktisch halten.

  59. Die Alarmisten erwähnen in der Regel überhaupt nicht, dass es einen natürlichen Anstieg gibt. Viele wissen es wohl tatsächlich nicht. Sie tun so als sei der Meeresspiegel bis letzte Woche festgetackert gewesen und plötzlich wuuuuups habe er angefangen wie wild zu steigen.

    Dann sollte man sie alls zB nach Thassos schicken. Dort haben die Römer aus weißem Marmor Säulen gehauen. Die Tagebauten an den Küsten liegen heute mehrere Meter unter Wasser

  60. Ein äußerst schlagkräftiges, aber nur selten gehörtes Argument gegen die gegenwärtige Klimaschutzpolitik erhält man, wenn man sich folgende Frage vorlegt: was kostet das -- und was bringt es in Hinblick auf eine Temperaturreduktion?

    Was es kostet, das hat die EU bereits im Jahre 2011 zu kalkulieren versucht. Bis 2050 sollen die CO2-Einsparungen EU-weit 10,8 Billionen ( ja, Billionen, nicht billions!) Euro kosten, was pro EU-Bürger vom Säugling bis zum Greis ca. 41.000 Euro ausmacht. Damit sollen die CO2-Emissionen um bis zu 80% reduziert werden.

    Die zu erwartende Temperaturreduktion liegt irgendwo im unteren Zehntelgradbereich, sodaß die zu erwartende Abkühlung vom statistischen Rauschen überdeckt und messtechnisch gar nicht verifizierbar sein wird. Dies auch dann, wenn man die Formeln des IPCC heranzieht die dem CO2 mit seinen Rückkoppelungsmechanismen einen sehr hohen Klimaeffekt bescheinigen.

    Wer will, kann sich das nach der Näherungsformel weiter unten, die meines Wissens in irgendeinem IPCC-Bericht drinnensteht, selbst ausrechnen.

    Temperature = Temperature0 + ln(1 + 1.2 x + 0.005 x**2 + 0.0000014 x**3)
    wobei „x“ die CO2-Konzentration in ppmv ist.

    Fazit: Klimaschutz zahlt sich nicht aus. Er kostet ein Vermögen, ist praktisch wirkungslos und desaströs für die wirtschaftliche Prosperität.

  61. @ Helmut Luck 15. Dezember 2016 18:28

    So sehe ich es auch. Und dazu braucht man kein einzigen Beleg der AGW-Skeptiker -- die Belege liefern IPCC, PIK, UBA und andere Alarmisten. Das Wort des Jahres ist nicht umsonst ‚postfaktisch‘

  62. @Helmut Luck #60

    Vielen Dank für das „schlagkräftige“ Argument!

    Leider zitieren Sie Ihre Quelle(n) für die Kosten nicht!? Ich habe dies gefunden: Mitteilung EU-Kommission
    1. Darin ist die Rede von jährlich durchschnittlich 270 Mrd. Euro Kapitalinvestitionen für die gesamte EU über 40 Jahre. Das ergibt wohl Ihre 10,8 Billionen Euro!? 2011 hatte die EU ziemlich genau 500 Mio. Einwohner (Kroatien gehörte noch nicht dazu…). Damit komme ich mit Volksschulbildung auf rund 21.600 Euro pro Person über 40 Jahre oder 540 Euro im Jahr.

    2. Die europäische Kommission prognostiziert dabei eine durchschnittliche jährliche Reduzierung der Brennstoffkosten um 175 Mrd. Euro bis 320 Mrd. Euro. Die muss Ihnen entgangen sein!? Damit ergäben sich (vgl. 1.) EU-weit maximal durchschnittliche Mehrkosten von 95 Mrd. Euro jährlich oder 3,8 Billionen Euro über 40 Jahre. Das wären dann maximal 190 Euro pro Nase im Jahr oder 7.600 Euro über 40 Jahre… Alternativ könnte sich gemäß Prognose EU-weit auch ein Überschuss von 50 Mrd. Euro jährlich ergeben.

    3. Prognostizierte mögliche finanzielle Vorteile durch die Reduzierung der Luftverschmutzung lasse ich jetzt mal weg.

    D. h. Ihre „Rechnung“ ist, wie Herr Landvoigt bereits erwähnte, offensichtlich „postfaktisch“. Oder sie zeigt nur echtes Unvermögen…

  63. @ Harvey 16. Dezember 2016 02:14

    Danke für das Nennen der Quelle. Allerdings bleibt auch dieser Text bei Leibe nicht gut. Für die ‚Europe 2020 Strategy‘ wird eine Einsparziel von 20% genannt. Wenn wir 1990 als Bezugsjahr ansetzen, wird zumindest Deutschland sein verbindliches Ziel weit verfehlen. Auch fehlt die Diskussion über Importe energieintensiver Güter. Wenn vermehrt Stahl, Aluminium und Zement importiert wird und einheimische Produktion substituiert, ohne dass das berücksichtigt wird, ist die vermeintliche EU-Einsparung ohnehin Makulatur.

    In order to keep climate change below 2ºC, the European Council reconfirmed in February 2011 the EU objective of reducing greenhouse gas emissions by 80-95% by 2050 compared to 1990

    In 30 Jahren eine nahezu vollständige Reduktion der Emissionen zu erreichen ist völlig illusorisch. Es ist möglich, einen kleinen Teil der Energieversorgung umzustellen, und durch Effizienzsteigerung kleine Erfolge zu erzielen, aber dieses Potential wurde weitgehend ausgeschöpft. Das Zeigt auch die Stagnation der Einsparungen in der BRD nach den Erfolgen bei dem Abbau der DDR-Wirtschaft.

    This analysis of different scenarios shows that domestic emission reductions of the order of 40% and 60% below 1990 levels would be the cost-effective pathway by 2030 and 2040, respectively.

    Gibt es eigentlich die Möglichkeit, hier Wetten abzuschließen, ob diese Ziele erreicht werden, oder wie weit diese Ziele verfehlt werden?

    The effort would become greater over time as a wider set of cost-effective technologies becomes available.

    Ich weiß nicht, was die Autoren da geraucht haben, aber Hallizinogene sind nicht gut für die Gesundheit. Man arbeitet seit beginn der technologischen Revolution an Effizienzverbesserungen, und tatsächlich lassen sich auch gute Erfolge in einigen Bereichen feststellen, aber bei weitem nicht in dem Maß, dass hier beschrieben wird.

    Full implementation of the Strategic Energy Technology plan, requiring an additional investment in R&D and demonstration of € 50 billion over the next 10 years, is indispensable

    Das sind lächerliche Beträge. 5 Mrd. € pro Jahr! Das wird allein von Südlink aufgefressen. Der Rest von Europa hat noch gar nichts davon. Research & Development ist immer eine Hoffnung, dass auch Ergebnisse folgen. Eine Garantie dafür gibt es nicht.

    … wird fortgesetzt …

  64. weiter zu http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/ALL/?uri=CELEX:52011DC0112

    This will require major and sustained investment: on average over the coming 40 years, the increase in public and private investment is calculated to amount to around € 270 billion annually.

    Das ist eine Menge Holz, wenn man bedenkt, dass Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich bereits heute enorme Probleme hat, mit der Verschuldung umzugehen. Immerhin fast so viel wie der gesamte Bundeshaushalt.

    In this context, it is interesting to note the much larger shares of GDP allocated to investments in China (48%), India (35%), and Korea (26%) in 2009[14]

    Immerhin wird in diesen Ländern die Wirtschaft aufgebaut mit Kohle- und Atomkraftwerken! Entsprchend steigen auch dort die Emissionen. Damit kann man auch ein Return of Investment erwarten.

    Taken over the whole 40-year period, it is estimated that energy efficiency and the switch to domestically produced low carbon energy sources will reduce the EU’s average fuel costs by between € 175 billion and € 320 billion per year.

    Auch hier ist keine faktische Grundlage für diese Erwartung zu sehen. Abgesehen davon: Ein Versiegen der Einnahmen in die Kohle- und Erdöl-Exportierender Länder würde zum Zusammenbruch der dortigen Ökonomien und Gesellschaften führen. Und dann haben wir Bürgerkriege ohne Ende und gigantische Flüchtlingsstöme, die im Gegensatz zu den phantasierten Klimaflüchtlingen tatsächlich die europäischen Grenzen belagern.

    If the rest of the world does not take coordinated action, however, a major benefit of EU action would be to protect the economy against high fossil fuel prices. The analysis, as well as the IEA World Energy Outlook 2010, clearly demonstrates that fossil fuel prices are indeed projected to be significantly higher in case of limited global action.

    Das wurde vor über 5 Jahren geschrieben. Wir wissen nun, was danach passierte. Daie Zukunftserwartung liegt meilenweit neben der realen Entwicklung.

    In 2050, the EU’s total primary energy consumption could be about 30% below 2005 levels.

    Das ist die erste Zahl in diesem Dokument, die zwar immer noch extrem ambitioniert aussieht, aber zumindest erreichbar erscheint. Nur ist damit das Emissionseinsparziel nicht zu erreichen. Das Dokument ist inkonsistent.

  65. Erfolgen bei dem Abbau der DDR-Wirtschaft.

    Die Deindustrialisierung Ostdeutschlands würde ich nicht als „Erfolg“ bezeichnen.

  66. Die Deindustrialisierung Ostdeutschlands würde ich nicht als „Erfolg“ bezeichnen.

    Für die Energiewende ist es ein Erfolg, dem wir bald folgen werden

  67. Kommt auf den Blickwinkel an:

    Die Beschäftigten, die ihren Job verloren haben, würden es sicher nicht so sehen.
    Außerdem handelt es sich immerhin um volkswirtschaftliches Vermögen, dass seinen Wert verloren hat.

    Aber es wurden immerhin massiv Emissionen eingespart, und das blüht ja auch der westdeutschen Wirtschaft. So lange die konkurrierenden Volkswirtschaften so schwach sind und wir noch auf einer Erfolgswelle reiten, wird man das nicht wahr haben wollen, aber die Rechnung kommt auf den Tisch, früher oder später. Und wenn dann die Infrastruktur nachhaltig zerstört ist, kommt auch kein zyklischer Wideraufschwung.

    Zurück zur Ex-DDR: Es hieß, dass es meist keine Thermostate gab, die Bausubstanz tendenziell marode war, und dass da viel Potential zur Effizienzsteigerung gab. Allerdings würde es mich interessieren, wie der Anteil der Emissionsminderung durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch im Verhältnis zur Effizienzsteigerung stand: 90:10, 10:90, 50:50 … oder was?

  68. @Harvey 62

    Die Mitteilung der EU-Kommission betreffend Kostenabschätzung war in jeder besseren Tageszeitung zu lesen. Von Lesern dieses Blogs erwarte ich schon, dass sie darüber Bescheid wissen, Insofern sah und sehe ich keine Notwendigkeit eine Quelle anzugeben, schließlich bin ich nicht der Google-Knecht.

    Zum Zweiten: ja, da ist mir ein Fehler unterlaufen, da ich mit einer falschen Bevölkerungszahl gearbeitet habe -- mea culpa! An der Schlussfolgerung ändert sich aber nichts. Zum Beleg ziehe ich ihre mit Volksschulbildung ermittelten 540€/Jahr/Person heran. Für eine vierköpfige Familie ergibt sich über einen Zeitraum von 40 Jahren die stattliche Summe 540*4*12=86.400€. Ich denke, dass eine 4-köpfige Familie für diesen Betrag durchaus Verwendung hat.

    Die Einsparungen, die in der EU-Mitteilung kolportiert werden, halte ich für utopisch. Trotz massivem Einsatz von erneuerbaren Energien in Deutschland ist der Verbrauch von Braun- und Steinkohle kaum zurückgegangen. Damit Sie und der Hr. Landvoigt nicht überfordert werden, hier der Link zur Quelle:

    https://de.statista.com/themen/732/kohle-in-deutschland/

    Mit Volksschulbildung dauert das Auffinden dieses Links ca. 20 Sekunden.


  69. Weltraum-Kühlschrank

    @Heller

    Die Findigkeit des Menschen wird unterschätzt

    verstehe allerdings den enormen Temperaturunterschied nicht; abgegebene Wärmestrahlung zwischen acht und 13 Mikrometer Wellenlänge entsprechend des Infrarot-Fensters der Atmosphäre -- thermische Kopplung mit dem Weltraum…

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