Extinction Rebellion: Sturz des Systems mit 3,5% der Bevölkerung! Einblicke in die Welt der Klimaschützer um Greta Thunberg.

22. April 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

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Gerade erst machte Extinction Rebellion XR durch Großproteste des zivilen Ungehorsames zum Klimaschutz und 600 Verhaftungen in Lodon auf sich aufmerksam. Schon im November stattet Greta Thunberg XR einen Besuch in London ab und demonstrierte dort gemeinsam mit XR (Rebellion Day). Bereits damals kam es zu zahlreichen Verhaftungen von Aktivisten. Welche Ziele verfolgt XR und was treibt XR an? Aufklärung bringt der folgende Videozusammenschnitt.

Video eingebettet aus youtube.

Ein Sprichwort sagt, die Angst ist ein schlechter Ratgeber. Gehandelt wird von den Klimaschutzaktivisten von XR und auch von Greta aus der Angst heraus. Diese ist Triebfeder allen Tuns und Handelns. Man fürchtet einen Weltuntergang, oder große Katastrophen, wenn nichts gegen den Klimawandel und das bestehende Wirtschaftssystem (Ursache allen Übels) unternommen wird.

Ziel ist es daher das bestehende System zu stürzen und ein neues System aufzubauen, dass nicht nur ökologisch, sondern dabei auch noch sozial sein soll. Und das am besten, ohne das dabei Arbeitsplätze verloren gehen und die Bevölkerung groß darunter leiden zu leiden hat.

Das dieses ambitionierte Unterfangen nicht zu stemmen ist und Klimaschutz und Karbonneutralität nur unter großen Verzichten und unter dem Einstampfen der Industrie und bisherigen Energieversorgung möglich ist, dass heißt zurück ins 17. Jahrhundert, ist den Aktivisten von XR weder klar, noch bewusst zu machen. Auch nicht, dass über 80% unserer Energieversorgung auf fossilen Energieträgern und Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas besteht und darauf unser Wohlstand basiert. Hier ein Überblick.

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Völlig aussichtslos einen Klimaaktivisten das zu vermitteln. Denn die Triebfeder des Handels ist die Angst und diese macht logisches Denken praktisch unmöglich.

XR plant durch Aktionen zivilen Ungehorsames (lahm legen von Städten) Aufmerksamkeit in den Medien und der Öffentlichkeit zu erreichen. In London und Berlin ist das bisher schon geschehen. Dabei soll auf Gewalt verzichtet werden, da wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, dass gewaltfreie Aufstände weitaus öfter zum Erfolg, oder Teilerfolg führen, als gewaltbereite Aufstände. Man möchte, dass die Bevölkerung und Presse sich mit einem solidarisiert und sich nicht abwendet. Ziel ist es 3,5% der Bevölkerung hinter sich zu bringen und dann das System zu stürzen.

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Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass 3,5% der Bevölkerung dazu ausreichen würden. In Aktionstrainings werden dabei die Aktivisten geschult und ausgebildet, um für weitere gemeinsame Aktionen des zivilen Ungehorsames auf die Straße zu gehen. Das findet bereits durch XR und FFF statt. Dabei macht man sich zu Nutze, dass wir in einem System leben, in dem politischer Aktivismus privilegiert ist und eine Strafverfolgung so gut wie nicht geschieht. Allenfalls werden Bußgelder verhängt. Gegen Verschärfung von Polizeigesetzen, etc. tritt XR somit massiv ein. Zudem gibt es gemeinsame Kassen der Ökolobby aus denen Bußgelder und Anwälte für die Aktivisten bezahlt werden, damit diese straffrei ausgehen.

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Im Falle der Machtübernahme plant XR die Karbonneutralität Deutschlands bis 2025 zu erreichen. Die bestehende Demokratie, die bisher unter diversen Parteien versagt hat, soll ersetzt werden und Bürgerinnen und Bürger sollen die Entscheidungen in Zukunft mit treffen. Über Bürgerversammlungen, auch mit im Losverfahren bestimmten Bürgern. Der Energieverbrauch soll reduziert werden, eine Verkehrs- und Agrarwende herbeigeführt werden und die Ökosysteme letztendlich geheilt werden. Denn die bisherigen Ökosysteme betrachten die Leute von XR als krank. Wie das geschehen soll, wird dabei nicht gesagt. Man beruft sich auf sogenannte „Experten“ die das ja schon alles längst ausgearbeitet und bestätigt hätten, die Umsetzung sollte also kein Problem sein, man muss nur wollen und endlich los legen. Das das sehr wohl ein Problem ist den Aktivisten nicht zu vermitteln. In dem festen Glauben an ihre Mission sind sie von ihren Unterfangen vollends überzeugt und sehen Meinungsgegner als Leute an, die man nur noch überzeugen muss, oder andernfalls freundlich links liegen lassen muss.

Ziel ist es eine gewisse Zahl an Leuten hinter sich zu bringen,  diese in Aktionstrainings auszubilden und damit den Umsturz des bestehenden Systems herbeizuführen. Man sprich hier von einer Graswurzelbewegung. Dabei sollen 3,5% der Bevölkerung zunächst 96,5% der Bevölkerung dominieren. Man hofft anschließend den Rest der Bevölkerung hinter sich bringen zu können. Die Aktivisten handelt so, weil sie von der eigenen Angst und eigenen Unzufriedenheit getrieben sind. Man kann sagen, anstatt sich zu therapieren, möchte man seine Umwelt und Mitmenschen therapieren.

Ich wünsche allen Aktivisten einen schönen Earth-Day.

Video eingebettet aus youtube. 24 Mio. Aufrufe in 4 Tagen!

 

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10 Kommentare
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  1. Wenn ich das Video sehe, wird mir’s schlecht bei so viel Ignoranz, Illusion, aber auch Macht- und Dominanzstreben auf dem Weg in die Armut und in das Chaos! Keinem einzigen dieser „Experten“ würde ich meine Zukunft anvertrauen wollen!

  2. Das Traurige ist, diese Leute merken es nicht einmal. Ich frage mich auch, wie die das mut 3,5%-Anhängern dann ohne Gewalt durchsetzen und verteidigen wollen. Ganz ohne Polizei, etc.. Da werden denen die Rechtsautonomen vermutlich den Krieg erklären und Gewalt zur Absetzung anwenden.

  3. 1917 und 1933 entstanden aus kleinen Kadern totalitäre Bewegungen. Sie wurden von der Not begünnstigt. Not herrscht heute weit und breit in der entwickelten Welt nicht. Mit Angst kann man aber einheitzen. Genau das wird von den Aktivisten gemacht, die selbst wohl ohne Angst sind, aber die Methode für ihren totalitären Machtanspruch benutzen.

  4. In Berlin legt XR auch schon den Verkehr lahm. 400 Polizisten mussten die Straßen von Besetzern räumen. Bei FFF waren die in Berlin auch mit dabei.

    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/extinction-rebellion-klima-aktivisten-legten-mit-sitzblockade-die-oberbaumbruecke-lahm-32379394

  5. Was von der Arbeiterklasse noch übrig ist, sollte diese Kindchen mal gehörig über’s Knie legen.

  6. Aussichtslos, die Gewerkschaften machen da ja auch mit.

  7. Oje.

    https://www.n-tv.de/politik/Extinction-Rebellion-empfaengt-Thunberg-article20980465.html

    Sonntag, 21. April 2019
    „Wir lieben dich“ Extinction Rebellion empfängt Thunberg

    Die Extinction-Rebellion-Bewegung ist 2018 zum ersten Mal in die Öffentlichkeit getreten. Im Windschatten von Greta Thunbergs Schülerstreik nimmt sie Fahrt auf. Bei ihrer Rede in London wird die 16-Jährige von den Klimaaktivisten gefeiert.

    Klimaaktivistin Greta Thunberg ist unter frenetischem Jubel von der Extinction-Rebellion-Bewegung (Rebellion gegen das Aussterben) in London empfangen worden. Nachdem sie von Hunderten Demonstranten unter anderem mit „Wir lieben dich“-Rufen am Marble Arch begrüßt wurde, kritisierte die junge Schwedin am Abend erneut die mangelnde Bereitschaft der Politik zum Handeln gegen den Klimawandel. „Viel zu lange standen die Politiker und die Leute an der Macht im Weg, ohne irgendetwas zu tun, um gegen die Klimakrise und die ökologische Krise zu kämpfen“, sagte sie. „Aber wir werden sicherstellen, dass sie nicht länger damit davonkommen.“

    Die Menschheit stehe an einem Scheideweg, sagte die 16-Jährige, die mit ihrem Schulstreik zur Wegbereiterin von Abertausenden für das Klima protestierenden Schülern und jungen Erwachsenen rund um die Welt geworden ist. „Wir haben uns heute versammelt, weil wir gewählt haben, welchen Weg wir nehmen wollen. Und jetzt warten wir darauf, dass die anderen unserem Beispiel folgen.“ Extinction Rebellion und die Teilnehmer der Schülerproteste seien diejenigen, die einen Unterschied machten. „Wir werden niemals aufhören, für diesen Planeten und für uns selbst, unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu kämpfen“, sagte Thunberg.

    Die Schwedin war nach einem Besuch in Rom und einem Handschlag mit Papst Franziskus mit dem Zug weiter nach London gereist. Dort wollte sie sich auch noch mit Labour-Chef Jeremy Corbyn und der Grünen-Vorsitzenden Caroline Lucas treffen sowie im Unterhaus sprechen.

  8. Ich denke, das beste ist erstmal alle denkbaren Katastrophenszenarien der Öffentlichkeit anschaulich vor Augen führen und wenn die Klimaschützer die Versagerparteinen in die Wüste geschickt haben samt unfähiger Folgenforscher dann erst mit der Aufklärung beginnen.

  9. Im Frühsommer des Jahres 1212 Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Deutschland und aus Frankreich unter der Leitung visionärer Knaben zu einem unbewaffneten Kreuzzug ins Heilige Land aufbrachen. Die heutige Bewegung hat erstaunliche Ähnlichkeiten. Wikipedia meinte zwar, dass die Quellenlage nicht besonders gut ist, meint aber:

    Eine größere Gruppe soll versucht haben, in Pisa und Brindisi Schiffe nach Palästina zu besteigen. Die wenigen, denen dies gelang, seien schließlich als Sklaven an die Sarazenen verkauft worden.

    Wird es den heutigen Kindern ähnlich ergehen? Werden auch die heute irregeleiteten Opfer und Sklaven von Sklavenhaltern? Ob nun Ökofaschisten oder wie damals Muslime mit jenen zu Vergleichen sind, bleibt darin unerheblich. Ob nun FFF oder XR … beide scheinen von einem recht kindlichen Geist geseelt zu sein.

  10. Hells Angels, Mongols und Osmanen Germania, etc. freuen sich jetzt schon, wenn die und Grüne die Regierung übernehmen sollten. Diese Leute merken nicht mal, dass sie vermutlich die ersten Opfer der eigenen Politik sein werden.

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