Fünf Mythen zum Hambacher Forst

2. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Artensterben, Artikel, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

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1. Die Aktivisten behaupten immer wieder, es geht ihnen um das Klima. Ist dem wirklich so?

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Im Hambacher Tagebau wurden in den letzten 40 Jahren rund 5.500 ha Forst gerodet und es ist ein Loch entstanden, dass 55.000.000 m^2 groß ist und rund 350 m tief. Das Kohleflöz ist bis 70 m mächtig. Somit werden maximal 3.850.000.000 m^3 Braunkohle gefördert. Ein Kubikmeter trockener Braunkohle wiegt in etwa 800 kg. Braunkohle enthält ca 70% Kohlenstoff. Bei der Verbrennung mit O2 zu CO2 entstehen in etwa aus 1 kg Braunkohle 2,6 kg CO2. Somit erhält man 3.850.000.000 m^3 x 800 kg x 2,6 = 8.008.000.000.000 kg CO2. Oder 8 Milliarden Tonnen CO2, die durch den Hambacher Tagebau über die energetische Kohleverbrennung freigesetzt wurden und noch freigesetzt werden. Die Hälfte davon landet in den Ozeanen, die andere Hälfte in der Atmosphäre. 4 Milliarden Tonnen CO2 in der Atmosphäre verursachen in etwa einen Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre um 0,2 ppm, wie die Mauna-Loa-CO2-Messreihe zeigt. Per Formel des IPCC erhält man bei einem aktuellen CO2-Gehalt von 400 ppm dT = 0,3 x 5,35 x ln [400,2 ppm / 400 ppm] = 0,0008°C globale Temperaturerhöhung durch das CO2 aus der Braunkohleverbrennung aus dem Hambacher Tagebau. Durch verstärkende Rückkopplungen, wie Wasserdampf, Wolken, etc., verdreifacht sich der CO2-Temperaturanstieg gemäß IPCC auf in etwa 0,002°C. Also auf zwei Tausendstel Grad. (Der BUND NRW kommt auf einen Klimaeinfluss von rund einen Tausendstel Grad in 30 Jahren). Da der Hambacher Forst durch RWE neu aufgeforstet wird, entstehen durch den Waldschlag keine weiteren CO2-Emissionen.

Fakt ist, die Waldbesetzer können das Klima nicht retten, in Anbetracht dessen, dass der gesamte Hambacher Tagebau nur zu einer globalen Klimaerwärmung von zwei Tausendstel Grad beitragen kann. 5.400 ha wurden bereits gerodet und die Kohle darunter der Verwertung zugeführt, aktuell geht es nur noch um 100 ha, die rechnerisch keinen Effekt auf das Globalklima haben.

2. Von den Aktivisten wird behauptet, dass der Hambacher Forst einst 5.500-6.000 ha groß war und heute nur noch 200 ha davon verblieben sind.

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Fakt ist, bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts erstreckte sich der auch als Bürgewald bekannte Hambacher Forst über etwa 12.000 ha. Über die Hälfte des Hambacher Forstes wurde also schon während des Mittelalters bis ins 20 Jh abgeholzt.

3. Von den Aktivisten wird behauptet, dass der Hambacher Forst 12.000 Jahre alt ist.

Buchenwälder

Fakt ist, Deutschland ist zu 1/3 bewaldet. Zur Römerzeit waren es noch ca. 2/3. Fast überall wo heute Wald ist, stand früher auch schon Wald. Das ist so seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12.000-10.000 Jahren. Somit sind fast alle Wälder in Deutschland 12.000 Jahre alt. Der Hambacher Forst oder Bürgewald ist seit dem Mittelalter ein Wirtschaftswald. Die ältesten Bäumbestände auf den verbliebenen 200 ha sind daher nur um die 150-200 Jahre alt. Naturschützer gehen davon aus, dass es einige Bäume gibt, die bis 350 Jahre alt sein könnten.

4. Von den Aktivisten wird behauptet, dass im Hambacher Forst viele bedrohte Arten leben, die auf der Roten Liste stehen. Wie Mittelspecht, Bechsteinfledermaus, Haselmaus, etc.. 140 geschützte Arten.

Sophienhoehe

Fakt ist, diese Arten leben auch in den von RWE renaturierten Gebieten am Tagebau, bzw. angrenzenden Aktwäldern. Allein auf der Sophienhöhe – einem künstlich angelegten, dicht bewaldeten Hügel an der Nordwestflanke des Tagebaus Hambach – haben RWE-Mitarbeiter bislang mehr als zehn Millionen Bäume gepflanzt. Die ältesten Bäume dort sind mehr als 40 Jahre alt. Dadurch wurde die Sophienhöhe nicht nur zu einem beliebten Naherholungsziel für Menschen aus der Region, sondern auch zur Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Artenvielfalt ist nachweislich hoch. Unter den fast 3.000 heimischen Tier- und Pflanzenarten finden sich auf der Sophienhöhe und damit unmittelbar am Tagebau Hambach derzeit 429 Arten, die auf der sogenannten Roten-Liste verzeichnet sind.

5. Von den Aktivisten wird behauptet, dass wir die Kohle unter den verbliebenen 100 ha Wald nicht mehr benötigen würden.

stromerzeugung-deutschland-2017

Fakt ist, rund 25% des Stromes in Deutschland werden aus Braunkohle produziert. Soviel wie aus Wind und Photovoltaik zusammen. Wobei Wind- und Sonnenkraft die Braunkohle nicht ersetzten können, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Nur Gaskraftwerke können bisher die Braunkohle ersetzten. Die werden aus Kostengründen aber nicht gebaut. Somit werden uns die Braunkohlekraftwerke auch noch über die nächsten Jahrzehnte erhalten bleiben und die Braunkohle wird folglich weiterhin gebraucht. Zumal Steinkohle in Deutschland zukünftig nicht mehr gefördert wird und diese als auch das Gas für Gaskraftwerke teuer importiert werden müssen.

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159 Kommentare
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  1. Hallo, einige Denkanstöße:

    1. Braunkohle ist auch nur ein endlicher Rohstoff, also weniger aktuell verbrauchen sondenr so wie Forstleutemal mit dem Zeithorizont von 300 Jahren das Thema betrachten. An unsere Nachfolgegenrartionen denken.

    2. Ob je Thorium-Flüssigsalz-Atomreaktoren, schnelle Brüter oder Fusionskraftwerke zukünftig die Energieversorgung übernehmen können ist völlig ungewiß.

    3. Daraus folgt a) vorerst weiter Braunkohle als nationale Quelle weiternutzen, aber möglichst schnell den Verbrauch um 90% absenken, daher Kohlekraftwerke in möglichst schon 15 Jahren nurnoch als „Notstromaggregate“ nutzen, unter 800h im Jahr, wenn eben Wind, Photovolatik und Pumpspeierung nicht Strom leifern können. b9 Die bestehenden Kraftwerke umrüsten oder ersetzen um schnellstartfähigere Anlagen künftig zu haben. 12h Vorlaufzeit kann mit hoher Zuverlässigkeit mit den aktuellen sehr guten Wettervorhersagen gesichert werden.

    4. Eine kleine Grundlast mit Braunkohle je Revier ständig fharen damit die Tagebaue in einem Zustand sind um schnell den Abbau hochzufahren.

    5. Mit der großen Grube und den Eifelhöhen zusammen einige sehr große Pumspeicherwerke daraus machen. Distanz unter 40km, um 1923 wurde be Töging am In ein 200MW Flußkrarftwrk erbaut mit einem 25km-Zulaufkanal. In der Sxchweiz sind Wasserkraftwerke und Stauseen mit bis zu 50km Stollenlängen verknüpft.

    6. Eine Windkraftanlage erzeugt je Quadratmeter Grundfläche der Turmgrundfläche 2 bis 7-mal mehr Energie im Jahr als eine Braunkohelgrube EINMALIG.

    70m Mächtigkeit bei Hambach ist ein Extremwert, andere Reviere teil nur 5m bis 10m, das ergibt je Quadratmeter 56t Kohle mit ca. 1,5kWh/kg nach Abbauaufwand und Kraftwerkswirkungsgrad inkl. Trocknung. Je Quadratmeter also max. 90MWh.

    Eine 4,5MW-Windkraftanlage wird in Deutschland für ca. 2000 Vollastunden kalkuliert, also 9GWh im Jahr. Für die Grube Hambach mit den extremen 70m Mächtigkeit also in 1 1/2 Jahren ( 150m² Turmstandfläche ) die gleiche Energiemenge, in der Lausitz aber teils nur 10m oder weniger Mächtigkeit. In der Lausitz 8 bis 16m Flözmächtigkeit..

    Braunkohle ab 2030 nurnoch für die Befeuerung der „Notstromaggragate“, bis dahin Pumspeicherung, Windkraft und Photovoltaik deutlich ausbauen.

  2. Wolfi: gute Ideen von denen man sich fragt, warum sie noch nicht verwirklicht wurden? Pumpkraftwerke sollten ja eigentlich jedes Windrad und jede Solarzelle unterstützen. Mein Rat, stoppt erstmal den Ausbau von Wind und Sonne, erhöht die Abgabe für die erneuerbaren um einige 100 % und baut für das Geld erstmal eine ordentliche Infrastruktur, überall wo Zappelstrom produziert wird, die einspringt wenn der Wind nicht weht oder die Sonne untergeht.
    Frage ist nur, wird die Bevölkerung das akzeptieren? Die wollen ja nicht mal Trassen oder Untererde-Kabel haben…

    Oder? Weiter die Kohle verstromen, Business at usual…
    Alternative? Die Kohlekraftwerke alle abschalten und die Industrie nach USA verlagern. Denn dann braucht Deutschland wohl keinen Strom mehr und alle Wälder werden ziemlich schnell abgeholzt, damit die Leute ihre Herde befeuern können…
    Zurück ins Mittelalter… Wer dann noch auf den Bäumen sitzt? Immerhin, das wären 2 % der globalen CO2 Emissionen die da eingespart würden. Auch wenn China das innerhalb von einem Jahr wieder wettmacht.

  3. @Wofi

    Strom aus Wind und Sonne und Pumpspeichern müssen neuerdings auch vegan sein. EE sind nämlich tierschädlich, sagt Vegawatt. Und warum sollten Fusionskraftwerke nicht gelingen? Die Sonne macht es vor. Und Fusion wird technisch schon seit den 90ern erfolgreich erprobt. Und was hat das alles mit dem Hambacher Forst zu tun?

  4. @WS #1

    1. Braunkohle ist auch nur ein endlicher Rohstoff, also weniger aktuell verbrauchen sondenr so wie Forstleutemal mit dem Zeithorizont von 300 Jahren das Thema betrachten. An unsere Nachfolgegenrartionen denken.

    Aus dieser Feststellung folgern Sie alle möglichen Sachzwänge, aber sie ist in der Form unklar. Es gibt keinen Mangel an Kohle und das wird auch für viele Jahrhunderte in der Zukunft so bleiben. Womit dann Strom erzeugt wird, wissen wir heute nicht, können und müssen wir auch nicht vorwegnehmend planen. Der Ökologismus geht jedoch implizit immer von einer quasi statischen Gesellschaft und Technologie aus und zieht daraus alle möglichen Fehlschlüsse. Dieses Denken scheint Ihrer Argumentation auch zugrunde zu liegen.

  5. @anorak

    Bei den Ökologisten gibt es nur technischen Fortschritt bei Wind, Sonne und Speichern nicht aber bei der Kernfusion, oder Kernkraft. Man baut ja gerade den ITER. Würde man da die 100 Mrd. € reinstecken, die man bisher als EEG-Umlage eingenommen hat, dann wäre man da schon viel weiter. Ist von den Ökologisten aber nicht erwünscht. Lieber baut man noch größere Windräder und Solarmodule, deren Wirkungsgrad immer langsamer wächst. Und Akkus, die unbezahlbar sind.

  6. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich:
    Die hübsche Rechnung zur unerheblichen globalen Temperaturerhöhung durch die Vernichtung des regionalen Hambacher Forstes könnte direkt von RWE stammen.

    Die Region im Hambacher Forst ist für ihre Emissionen selbst verantwortlich wie jede andere Region auch. Oder orientieren wir uns immer an denen, die nicht vor ihrer Türe kehren ?
    Dann können wir z.B. auch wieder die Todesstrafe einführen, denn es gibt immer Staaten, wo die Todesstrafe praktiziert wird.

  7. @Railfriend #6

    Die Region im Hambacher Forst ist für ihre Emissionen selbst verantwortlich wie jede andere Region auch

    Der Punkt ist dass der Aufwand den Nutzen nicht rechtfertigt. Das gilt auf jeder Betrachtungsebene, die lokale macht das Missverhältnis nur besonders deutlich.

    Der Aufwand ist die Widmung vieler Jahre Lebenszeit der „Besetzer“, der polizeiliche Aufwand, die mediale Aufmerksamkeit, die vergeudete Lebenszeit von Millionen Medienkonsumenten, und nicht zuletzt der mögliche Verzicht auf den volkswirtschaftlichen Nutzen der Kohle und die damit zusammenhängenden Risiken.

    Der „Nutzen“, ist ein Fliegenschiss, ein unmessbares Nichts, selbst unterstellt ein kausaler Zusammenhang zwischen all der Aktivität und dem „Weltklima“ bestehe tatsächlich und er sei tatsächlich als abgewendeter Schaden bewertbar.

    Dieses Missverhältnis besteht auch auf globaler Ebene: Der vorgebliche Schaden ist mutmaßlich vielleicht nicht Null, aber trotzdem gering und nicht genau bestimmbar, der kollektive Aufwand, der der Weltbevölkerung zur Abwendung dieses vermuteten Schadens abverlangt wird ist aber immens. Auf der großen Ebene ist das Missverhältnis nur nicht so anschaulich, weil die Daten außerhalb des alltäglichen Erfahrungsbereichs liegen.

  8. @anorak2 will nicht verstehen, sondern versucht weiter regionale Verantwortung zu zerreden, indem er auf nicht messbare globale Wirkungen verweist.

  9. #8 Railfriend

    Was meinst du mit „regionale Verantwortung“? Verantwortung wofür, wenn der behauptete Schaden nicht besteht? Mir kommt der Verdacht, dass du moralische Maximalforderungen stellst, egal ob es wirklich was nützt oder nicht. Das ist genau mein Punkt, die Gesellschaft hat ein Recht darauf dass der Aufwand mit dem Nutzen abgewogen wird, ehe man uns allen Verzicht abverlangt.

  10. @RF

    Die regionalen CO2-Emissionen aus NRW landen aber im globalen Klimahaushalt der Atmosphäre. Oder meinen Sie es bildet sich lokal eine CO2-Wolke über NRW?

  11. @MK, Sie sind gebildet und kennen daher sicher Emanuel Kant.
    Erklären Sie gerne, warum sein kategorischer Imperativ nur den anderen gelten soll.
    Oder nennen Sie die Rechtsgrundlage, die Sie dazu berechtigt, mehr Umwelt zu zerstören und zu verheizen als Menschen anderswo.
    Dass Ihre Abgase nicht lokal stehen bleiben, sondern sich globalisieren verhindert die Einsicht, dass Ihr Ofen und Ihr Leben sonst bereits erloschen wäre.

  12. @anorak2, Sie meinen, alle Bewohner der ehemaligen Orte im Tagebaurevier verzichten sicher gerne Ihnen zuliebe auf ihre Heimat. Weil Sie das ebenso tun würden, nicht wahr ?

    Da man inzwischen PV-Strom für 1,6 cent/kWh bereitstellen und in anderer Form speichern kann, können Sie den betroffenen Bewohnern sicher erklären, warum Sie auf ihre Heimat zugunsten der Braunkohleverstromung verzichten sollen.

  13. @RF

    Kant wurde von meinen Alt68n-Lehrern nicht gelehrt. Zu altmodisch.

    Die Umwelt im Hambacher Tagebau wird vollständig renaturiert.

    Das CO2 aus der Braunkohle landet global verteilt in die Atmosphäre und bewirkt dort max. 0.002 °C Temperaturanstieg.

    Dafür erhalten wir günstig Strom und Wärme für Millionen von Haushalten. Ich denke, dass rechtfertigt das Verheizen. Jedenfalls solange, bis die Kernfusion, oder andere Techniken zur Energiegewinnung die eine ebenso hohe Energiedichte wie Kohle, oder höhere haben diese ersetzen können. Wind- und Solarkraft haben eine geringe Energiedichte und zerstören daher immensen Naturraum. Und das wird auch immer so bleiben. Daher gibt es auch jetzt veganen Strom wie Vegawatt, der nur Solarkraft akzeptiert, die vorhandene Flächen nutzt und keine Natur und Tiere durch weiteren Flächenverbrauch schädigt. Schon mal drüber nachgedacht, dass selbst die Veganer zu diesem Schluss gekommen sind?

  14. @RF #12

    Da man inzwischen PV-Strom für 1,6 cent/kWh bereitstellen und in anderer Form speichern kann, können Sie den betroffenen Bewohnern sicher erklären, warum Sie auf ihre Heimat zugunsten der Braunkohleverstromung verzichten sollen.

    Weil die betroffenen Bewohner auch gern nach Sonnenuntergang ein gutes Buch lesen oder einen Film gucken oder einfach nur kochen oder waschen wollen.

  15. RF PS
    Nebenbei, wer zieht den aus dem Hambacher Forst weg ?

  16. @RF

    Nicht ein Bewohner aus der Hambacher Region besetzt den Wald. Das haben die Anwohner sogar im Interview erklärt. Das sind alles Zugereiste Aktivisten. Oder genauer gesagt die Antifa und Co. Und hinterlassene dabei kubikmeterweise Plastikmüll im Wald. Und sorgen durch Krawall für Millionen an Kosten, die der Steuerzahler und das Land NRW zahlen darf. Das sind in der Tat lokale Schäden von erheblichen Ausmaß.

  17. @RF

    „Da man inzwischen PV-Strom für 1,6 cent/kWh bereitstellen und in anderer Form speichern kann,“

    Ja haben wir denn schon 1. April? 😉

    Wie gesagt, PV hat einen hohen Material- und Flächenverbrauch. Beansprucht deshalb immensen Naturraum. Siehe Vegawatt. Und die PV-Module und Speicher und Rohstoffe dafür kommen aus Entwicklungsländern, wo Arbeitsklaven und Umwelt ausgebeutet werden, für sinkende Preise beim PV- und Windstrom.

  18. @Railfain #11/#12

    Erklären Sie gerne, warum sein kategorischer Imperativ nur den anderen gelten soll.

    Das ist nochmal die moralische Maximalforderung explizit wiederholt, auf die ich mich oben bezog.

    Sie meinen, alle Bewohner der ehemaligen Orte im Tagebaurevier verzichten sicher gerne Ihnen zuliebe auf ihre Heimat.

    Die Besetzer empören sich wegen Klima, nicht wegen Enteignungen. Das ist ein ganz anderes Thema. Es ist manchmal leider notwendig, dass Grundstücke für das Allgemeinwohl enteignet werden. Das kommt vor bei Straßenbauten, Eisenbahnstrecken, oder auch Talsperren für die von Ökos so heißgeliebte Wasserkraft. Die Betroffenen werden in allen Fällen dafür entschädigt, und das ist auch gut so. Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dass es das nie geben darf und Eigennutz immer höher als Gemeinnutz stehen muss. Das wäre dann sone Art Ultrakapitalismus. Wie gesagt ist das aber wohl nicht die Motivation der Protestler, sonst würden sie gegen jeden Bau einer Umgehungsstraße krakehlen dass ihnen die Lunge aus dem Leib kommt, was sie aber nicht tun. Und bei Dir ist es anscheinend auch nur vorgeschoben weil das „Klima“-Argument als allzu absurd vom Tisch ist.

    Da man inzwischen PV-Strom für 1,6 cent/kWh bereitstellen und in anderer Form speichern kann

    Man kann zum jetzigen Zeitpunkt auf gar keinen Fall Deutschland mit Solar- und Windstrom versorgen. Fossile Kraftwerke sind nötig, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten, die Gründe sind hier und anderswo mannifgach dokumentiert. Und da das so ist, muss man die Voraussetzungen schaffen damit das auch flutscht, z.B. Kohle fördern.

  19. @MK, es gibt für PV reichlich Platz, ohne dafür Orte und Wälder zu vernichten wie durch die Braunkohleverstromung. Auch der Rohstoffbedarf für WEA und PV ist geringer, weil der Brennstoffverbrauch bekanntlich entfällt. So große Löcher wie die Braunkohle hinterlässt nur fossiler Strom.
    https://www.pv-magazine.de/2017/10/04/saudi-arabien-photovoltaik-ausschreibung-verzeichnet-niedrigstgebot-von-15-cent/

  20. @Railfreund #19

    es gibt für PV reichlich Platz

    Photovoltaik belegt in jedem Fall Fläche die dann für andere Zwecke nicht mehr genutzt werden kann. Oft ist es ehem landwirtschaftliche Fläche, d.h. das geht auf Kosten von Nahrungsmittelproduktion. Es kommt aber auch vor dass dafür Wald abgeholzt wird. https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/978036/

    Auch der Rohstoffbedarf für WEA und PV ist geringer, weil der Brennstoffverbrauch bekanntlich entfällt.

    Dafür werden andere Rohstoffe verbraucht, sowie eben Fläche. Deswegen ist das Wort „weil“ in dem obigen Satz falsch. Die Kosten für die anderen Rohstoffe sind höher als der eingesparte Brennstoff, unterm Strich ist der Ressourcenverbrauch also höher.

  21. @RF

    Und nachts scheint die Sonne und Speicher für die Nacht benötigen ja überhaupt keinen Naturraum und immense Ressourcen aus Entwicklungslländern. Willkommen im Ökowunderland. Wie gesagt, selbst die Leute von Vegawatt haben das mit dem Naturraum und den EE schon erkannt. Und nochmals, Kohletagebaue werden vollständig renaturiert, Flächen für WKA und PV nicht.

  22. Was in der ganzen Diskussion untergeht, ist die bergbautechnische Sicherung des Tagebau Hambach.
    Dazu mal der Link zu einem interessanten Zeitungsartikel, der klar macht, das da allein deswegen vom Hambacher Forst sowieso nichts mehr zu retten ist.

    https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/bergbau-experten-hambacher-forst-ist-nicht-zu-retten_aid-32183455

    Das die Kohle unter dem Hambacher Forst nicht mehr gebraucht würde, scheint mir zweifelhaft:
    Sollte die Elektro-Mobilität im geplanten und gewünschten Maß kommen, wird der Strombedarf in Deutschland in den nächsten Jahren immenz steigen. Bis alternative Energiequellen im ausreichenden Maß zu Verfügung stehen, um diesen Mehrbedarf zu decken, wird noch einige Zeit vergehen. Wo soll der Strom in der Zwischenzeit herkommen?
    (Klar -- aus der Steckdose …)

    Was bei den alternativen Energiequellen immer außen vor bleibt, ist die Geothermie. Diese ist im Gegensatz zu Windkraft und Solarenergie sogar gundlastfähig, da wetter-unabhängig. Wieso wird die kaum beachtet?!

    Und noch eine allgemeine Feststellung:
    Erneuerbare Energien gibt es nicht! Man kann ernergie immer nur von einer Energieform in eine andere umwandeln -- das habe ich schon in der 5. Klasse im Physik-Unterricht gelernt. Wenn Energie erneuerbar wäre, könnten wie das Perpetuum mobile bauen und hätten damit alle energietechnischen Probleme gelöst!

  23. PS

    Und WKA und PV müssen alle 20 Jahre komplett ausgetauscht werden. Alles durch Arbeitsklaven und Naturausbeutung in Entwicklungsländern. Da ist mir die heimische Braunkohle lieber.

  24. @DK

    Geothermie hat den allerschlechteste Energieausbeute. 1 m bohren kostet 1.000 €. Bei 3.000 m also 3 Mio. Pro 100 m steigt die Temperatur um ca. 3 Grad. Und googlen Sie einfach mal unter Geothermiebohrung und Basel nach. Die Bohrungen triggern bei den Tiefen erhebliche Erdbeben. Due Anwohner waren begeistert. Auch im Elsaß. Da gab es dieselben Probleme.

  25. Und mal noch eine allgemeine Bemerkung zum Thema Hambacher Forst:

    Wenn sich von den Waldbesetzern jemand über den Polzeieinsatz und die vermeintliche Willkür der Polizei beschwert, dann zeigt das nichts anderes als die Geringschätzung unseres rechtsstaatlichen und humanistischen Systhems, in dem die Polizei bei ihren Befugnissen starken Einschränungen unterliegt.
    Rechtsstaatlichkeit und Humanismus sind keine gottgegebenen Selbstverständlichkeiten!
    Man wird doch nicht etwa vergessen, daß es Länder auf der Welt gibt, wo man die Waldgesetzer statt mit Hebebühnen und Kettensägen mit dem Maschinengewehr von den Bäumen geholt hätte?
    Wie leicht der Mensch sowas doch vergißt, wenn Rechtsstaatlichkeit und Humanismus zur Selbstverständlichkeit geworden sind …

  26. @RF #19

    Auch der Rohstoffbedarf für WEA und PV ist geringer, weil der Brennstoffverbrauch bekanntlich entfällt.

    Er entfällt natürlich nicht, er verlagert sich: Beton- (600 (2000 t) -- 1200 m³ -- je Fundament 300 LKW), Stahlproduktion 120 t für WA, 15 LKW -- seltene Erden für die Generatoren, Transporte der WA-Teile, Waldrodungen für WA und Zufahrtswege, Flächenzubau, Kabelverlegung, Netzanschlüsse etc etc.bzw. auch dauernd vor Ort: Bis zu 1800 Liter Öl, Schmier-, Kühl- und Hydraulikflüssigkeit, .

    z.B: 3 Windräder in Tengen 2,9 ha

    oder:
    „Damit liegt der Flächenverbrauch durch WKA Mitte 2016 bei 3923 km2 = 3923.000 ha.“

    oder auch:
    “ In den kommenden Jahren soll sich die Zahl der Windkraftanlagen in Brandenburgs Wäldern mehr als verdoppeln. Derzeit gibt es laut Umweltministerium 293 Anlagen in märkischen Wäldern. In 74 laufenden Verfahren sind 330 weitere Anlagen beantragt. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag hervor.
    Vor allem in der Planungsregion Havelland-Fläming werden neue Waldwindräder dazukommen. Die Zahl soll sich von derzeit 91 auf 267 knapp verdreifachen. In der Lausitz warten 127 Windkraftanlagen auf die Genehmigung, hier stehen bereits 198 Anlagen. In Prignitz-Oberhavel produzieren momentan nur drei Anlagen über Baumwipfeln Ökostrom. Sechs weitere sind beantragt“

    oder auch:
    „Rund 20 Prozent seiner künftigen Einnahmen durch den Bau von Windrädern im rheinland-pfälzischen Staatswald wird der öffentliche Betrieb „Landesforsten“ gleich wieder abgeben. Bekommen sollen das Geld Kommunen des Landes. Dann, wenn sie sich zusammenschließen und in ihren Wäldern die günstigsten Standorte für Windparks gemeinsam suchen, statt überall einzeln Windräder in die Landschaft zu stellen. Das ist der Kern des „Solidarpakt-Konzeptes“, das die rheinland-pfälzische Forstministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) nun in Mainz vorstellte – als bundesweit bisher einmalige Bündelung der Ressourcen öffentlicher Waldbesitzer zur Umsetzung von Windkraft im Wald:
    [..]
    Ich glaube im Sinne des Findens geeigneter Standorte für die langfristige Energieversorgung ist es wichtig, dass der Wald eben mit dazukommt. Und damit wir jetzt nicht hergehen und ein wildes Rennen um Standorte im Wald losgeht, halte ich es für wichtig, dass es solche Vereinbarungen zwischen dem größten Einzelwaldbesitzer und der größten Waldbesitzergruppe in Rheinland-Pfalz, was die Kommunen sind, gibt.“

    Die rheinland-pfälzische Landesregierung will künftig zwei Prozent der landesweiten Waldfläche für Windenergie nutzen. Um den Flächenverbrauch für Aufbau und Betrieb der Windkraftanlagen zu minimieren, sollen möglichst bereits vorhandene Waldwirtschaftswege genutzt werden. “

    So „Öko“ ist die gepriesene Wiindkraft, das sind hier keine tiefschürfenden Untersuchungen von mir, sondern ein kleiner Google Überblick mal eben auf die Schnelle.

  27. Ich halte mich kurz da meine Vorredner schon auf einige Punkte eingegangen sind, aber die Argumentationen sind an Schwachsinn kaum zu überbieten. Abgesehen von den „fakten“ die hier zitiert werden ist der Widerstand ein symbolischer Akt um ein Zeichen zu setzen dass es so nicht weitergeht! Hätt nur noch gefehlt in dem Artikel dass ja auch die anderen abholzen und wir uns lieber um den Amazonas kümmern sollten. Widerlichste und ganz billige konzernpropaganda. Pfui!
    Was genau ist der Antrieb so etwas zu Posten?

  28. Gerade mal die anderen Artikel des Autors überflogen. Sie müssen ja ein echt beschlossenes Leben führen. Das tut mir leid für sie. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

  29. Beschissenes sollte das heissen. Wie bei: beschissenes autokorrekt.

  30. @Miro

    Tja, wenn die Argumente fehlen, dann begibt man sich in die Niederungen der Diskussionsformen. Solche Menschen disqualifizier sich damit selbst. Sie tun mit leid.

  31. @MK schrieb:
    „Und nochmals, Kohletagebaue werden vollständig renaturiert, Flächen für WKA und PV nicht.“

    So falsch schreibt jemand, der seine Fachkenntnisse über WKA aus der Bildzeitung entnimmt oder dafür anderweitig bezahlt wird. Von solchen Falschbehauptungen distanziert sich inzwischen sogar der RWE-Vorstand. Und Sie versuchen hier immer noch rechts zu überholen…
    Dann meinen Sie, mit landwirtschaftlichem Flächenverbrauch durch PV zu punkten, welch hilflose Irreführung. Ihnen ist wohl kein Argument zu dünn.
    Andere hier, die sich für denkende Bürger halten, preisen Mobilität mit Braunkohlestrom an, das erinnert an schmutzig-braune Zeiten….

  32. Ach so, die Indios haben im Amazonas schon vor hunderten von Jahren die Wälder abgeholzt und Brandrohdung betrieben. Gerade erst wurden deren Siedlungen und Steinbauten mitten im Amazonas unter dem neu gewachsenen Urwald entdeckt. Damals gab es aber keine Antifa auf den Bäumen. ☺

  33. @RF

    Einfach mal bei Ihren Freunden von Vegawatf googlen. Die bestätigen das mit der Umwetschätlichkeit und Tierschädlichkeit von Windkraft, Wasserkraft und Freilandphotovoltaik, sowie Freilandspeichern, etc. Also erst mal schlau machen, bevor Sie hier weiter schimpfen.

  34. Ach Miro,
    Leuten wie Ihnen die Realität vor Augen halten ist Antrieb genug 😀
    Allein die Gegenüberstellung Wald für Kohle ist Pfui, Wald für WKA zu opfern ist hui und ein Vorschlag der sich als Öko-Partei selbst zerlegenden Grünen. Wald ist Wald,

    „Es ist ein märchenhafter Wald voller knorriger, jahrhundertealter Baumriesen, seltener Tiere und sagenhafter Burgen. Die Heimat von Grimms Märchen beherbergt mit dem Urwald Sababurg das älteste Naturschutzgebiet des Landes und entlang der Weserhänge alte Laubbäume mit wertvollen Lebensräumen für geschützte Arten und einem einzigartigen Naturwaldreservat.
    Der Reinhardswald im Norden Hessens ist etwas ganz Besonderes, nicht nur weil er der größte im Land ist. Zu seinen Eigenschaften zählt auch: Er gehört der Allgemeinheit. Doch genau das könnte ihm zum Verhängnis werden, denn die Schwarz-Grüne Landesregierung plant mittendrin Industriegebiete.
    Hintergrund ist ihr ambitioniertes Ziel, zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie zu reservieren. Ausreichend Wind gibt es in Hessen aber – wenn überhaupt – nur in Höhenlagen. Weil die meist bewaldet sind, entstehen fast alle neuen Windkraftanlagen in Wäldern.
    Das Regierungspräsidium Kassel hat in den Höhenlagen des Reinhardswaldes sieben Windvorranggebiete ausgewiesen, auf denen jeweils bis zu 20 Windkraftanlagen (WKA) gebaut werden können. Für Naturschützer eine Katastrophe.“
    —--

    „1. Kann jemand im Ernst daran denken, Windräder in einem alten Buchenwald von einmaligem ökologischen Wert errichten zu wollen?
    „Nur winzige 2 % unserer deutschen Wälder sind alte Buchenwälder wie unser wunderbarer alter Wald.
    Ökologisch höchst wertvoll und alternativlos wichtig sind diese Buchenwälder
    -- für den Erhalt zahlloser seltener Tierarten wie z.B. Schwarzstorch, Rotmilan und Schwarzmilan,
    -- als wichtiges Biotop für hochgefährdete Fledermausarten,
    -- als besonders effektive CO2-Speicher und Wasserspeicher,
    -- als bedeutende Klimaregulatoren,
    -- als schützenswerte Naturoase für Mensch und Tier.
    80 % der Bundesbürger lehnen laut Emnid-Umfrage Windkraftanlagen in Wäldern ab.
    alle Experten und Fachverbände fordern, Buchenwälder von der Windkraftnutzung auszunehmen. „Windkraft in Wäldern wird abgelehnt“ -- eine klare Aussage von Natur- und Umweltschutzverbänden!
    Nach neuesten Forschungen bedeutet bereits die Zerstückelung dieser Waldgebiete ihren Funktionsverlust, d.h. ihre Zerstörung.
    Eine nachhaltige, verantwortungsbewusste Haltung gegenüber unserer Welt, Deutschland, den Braunfelser Bürgern und der Natur bedeutet, sich der Verantwortung für dieses einmalige und wertvolle Naturerbe zu stellen und den Alten Buchenwald vor Zerstörung zu bewahren.“

    oder auch:
    „Dies ist umso bedauerlicher, als auch verstärkt der hessische Landesbetrieb Hessen-Forst weitere Planungen vehement vorantreibt. Dabei schreckt dieser auch nicht davor zurück, Windräder in artenreiche Buchenwälder oder auf einzigartige Basaltstandorte zu bauen. Dabei orientieren sich die hessischen Förster scheinbar an den Kommunalpolitikern der Stadt Haiger, die ihnen vorgemacht haben, wie leicht man die ehemals wunderschönen Wälder auf der Kalteiche in riesige Industriegebiete umfunktionieren kann. Ist es nun auch nicht weiter verwunderlich, wenn Kommunalpolitiker allgemein wenig Verständnis für die Belange der Natur aufbringen, so muss man zumindest hinterfragen, ob die staatlich bezahlten Waldverwalter, die doch eigentlich nach dem Bundeswaldgesetz die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes gleichermaßen berücksichtigen müssen (§ 8), fürsorglich mit dem ihnen anvertrauten Staatseigentum umgehen?!“
    ——-

    „„Verzeihung, aber den Windlobbyisten, den Landräten, Bürgermeister und kommunalen Entscheidungsträgern geht es doch gar nicht um eine Energiewende sondern ausschließlich um Subventionsgelder. Mit den Argumenten „Ökologie, CO2-Einsparung, regionale Wertschöpfung etc“ wird die mittelhessische Gebirgslandschaft und Natur verhunzt, die ihresgleichen sucht. Waren die Grünen noch vor einigen Jahren dabei ,Frösche über die Straße zu tragen, jede Schippe Dreck, die in den Wald geworfen wurde, zu sanktionieren, ein Auto, das 50 Meter zu weit hinter einem Verbotsschild im Wald parkte, mit einem Bußgeld zu belegen, so sind sie heute dabei, hunderttausende Tonnen Schotter und Beton im Wald als ökologisches Nonplusultra zu verkaufen (die grüne Landtagsabgeordnete Dorn: „Windräder lieben den Wald“) und dabei in Kauf zu nehmen, das schützenswerte Vögel reihenweise durch die Rotoren vom Himmel geholt werden, die Windradstandorte und deren 3 Kilometer Radien als Naherholungsgebiete für die nächsten 20 Jahren für die Anwohner ausscheiden. Nicht zu vergessen ist die Idiotie, Windräder in 150 Jahre alte Buchenwälder zu stellen, um 20 Jahre Wind zu ernten. Mittlerweile bedauere ich zutiefst, diese Grünen mit meiner Stimme groß gemacht zu haben.“
    —-

    Das soll dann im Augenblick erstmal reichen, um die Scheinheiligkeit und Verderbtheit der WKA Befürworter zu beleuchten 😀

  35. @RF #31

    Andere hier, die sich für denkende Bürger halten, preisen Mobilität mit Braunkohlestrom an, das erinnert an schmutzig-braune Zeiten….

    Die wurden nicht „angepriesen“, sonder einfach an die Realität erinnert.
    Mit dem Leseverständnis ist es wohl nicht weit her, oder ?

  36. @RF PS
    Also, ich überhole grundsätzlich links, das das meist recht flott 😀 -- nein, kein SUV, kein Diesel 😀

  37. korr: …und das…

  38. @Krishna

    Ich glaube ich habe die Logik der Ökologisten gerade durchblickt. Braunkohle ist für die gleichbedeutend mit braunen Gedankengut. Schlau ist anders.☺

  39. @Micha #38
    Ökologisten und Logik ???
    Ein Widerspruch in sich ! 😀
    Railfriend zeigt, dass ihm Logik und Schläue oder auch Intelligenz auf unterster Ebene aber sowas von abgeht…. 😀

  40. ich schließe mal den den „italic tag“

  41. Würden Ökologisten was mit Logik anfangen können, wären sie keine Ökologisten, um den Gedankengang mal zu beenden.
    😀

  42. Was für eine überaus schwachsinnige Argumentation, die ich leider in den letzten Tagen immer häufiger lese…
    Wollen wir nicht Chemiewaffe produzieren weil sie nur für einen Bruchteil der Tode auf der Welt verantwortlich sind? Hört sich doch schwachsinnig an oder?
    Wenn man daran interessiert ist, dass unsere Nachfahren nicht mit noch krasseren Auswirkungen des absolut unberechenbaren Klimawandels konfrontiert werden, dann sollte man einfach auf die Verbrennung von Braunkohle verzichten. Oder wenigstens das CO2 im Boden speichern bis man bessere Alternativen installiert hat… Jegliche Rechtfertigungsversuche, einen solch energiearmen Rohstoff unter solchem Aufwand fördern zu müssen, entfliehen einem absolut ahnungslosen Geist oder sind von reinem Eigeninteresse getrieben.
    Viel Spaß in der Zukunft -- und bei den Argumentationsversuchen euren Enkeln gegenüber…

  43. #42

    Wollen wir nicht Chemiewaffe produzieren weil sie nur für einen Bruchteil der Tode auf der Welt verantwortlich sind? Hört sich doch schwachsinnig an oder?

    Ja, vor allem weil es ein schwachsinniger Vergleich ist. Kohlekraftwerke sind keine Waffen, ihr Zweck ist nicht das Töten von Menschen und das bewirken sie auch nicht. Und ein tausendstel Grad oder was ist überhaupt kein Schaden, es ist unmessbar und völlig folgenlos. Niemand hat davon einen Nachteil.

    Wenn man daran interessiert ist, dass unsere Nachfahren nicht mit noch krasseren Auswirkungen des absolut unberechenbaren Klimawandels konfrontiert werden

    Die Auswirkungen von zichtausend Hungertoten auf unsere Nachfahren wegen endgültigen Stromausfalls wären aber auch nicht von Pappe.

    auf die Verbrennung von Braunkohle verzichten.

    Dein Posting konntest du nur absetzen, weil im gleichen Moment Braunnkohle verbrannt wurde.

  44. Der RWE-Vorstandsvorsitzende M. Krüger widerlegt alle Ihre Falschbehauptungen:
    Zitat:
    “ Es war immer unser Ziel, auch ins Geschäft mit erneuerbaren Energien einzusteigen. Jetzt kümmern wir uns um die Energiewende und produzieren in den kommenden Jahrzehnten Strom möglichst CO2-frei aus Wind, Sonne und Photovoltaik. Zudem sichern wir die Versorgungssicherheit in der Zukunft mit einfachen Gasturbinen, möglicherweise kommt der Strom dann auch aus Biomasse. Wir sind Vorreiter in der Transformation.“
    „Der Weg aus der Braunkohle ist aber längst beschlossen und unser Ausstieg hat längst begonnen. Wir haben das Ziel, die CO2-Emissionen in der Energiewirtschaft bis 2030 um 61 Prozent zu reduzieren, längst akzeptiert.“
    „RWE hat bereits mehr als 13 Milliarden Euro investiert und wird künftig jedes Jahr 1,5 Milliarden für Erneuerbare in die Hand nehmen können.“
    „Wir werden auf einen Schlag Europas drittgrößter Ökostromproduzent.“

  45. @RF #44

    Dass auch die großen Stromkonzerne zu den EEG-Absahnern gehören ist hier wohlbekannt. Wofür ist das ein Argument?

    Dass du damit argumentierst ist wohl durch dein Feindbild erklärbar. Deshalb extra ür dich ausbuchstabiert: Es geht hier nicht um Lobbyismus für diesen oder jeden Konzern, sondern um sozial, volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch wohlbegründete Kritik an „Energiewende“ und ökologistischer Deindustrialisierungspolitik. Diese schadet uns allen, außer einigen wenigen Profiteuren die Bakschisch für die Abbrucharbeiten an den lebenserhaltenden Strukturen unserer Gesellschaft erhalten. Wer im Einzelnen zu den Profiteuren gehört ist für die Kritik unerheblich.

  46. Mal ein paar Zahlen für die Freunde der rauchenden Schornsteine.
    Der deutsche Stromverbrauch: ca.500TWh/Jahr
    Die heute überbaute Fläche:ca.50000 Quadratkm.
    Die PV Peak Leistung pro Quadratkm: ca.200MW.
    Gesamt Peak der überbauten Fläche ist damit: 10TW
    Ein Watt Peak ergibt in Deutschland ca. 1000Wh/Jahr.
    Damit könnten wir nur in der überbauten Fläche 10000TWh ernten.
    Das ist das 20zig fache des heutigen Bedarf.
    Baggert ruhig weiter.

  47. Seit 2009 wurden 100 Milliarden € in die EE per EEG investiert, ohne, dass die CO2-Emissionen in der BRD gesunken wären. PV und WKA wurden dabei auf je über 40 GW ausgebaut. 80GW reichen normalerweise zur Stromversorgung der BRD. Die Kohlekraftwerke müssen aber weiterlaufen, da 80GW Kraftwerskeistung an Wind und Sonne eben nicht die Stromversorgung übernehmen können. Kampieren unsere Ökos leider alles nicht. Es geht um einen riesigen Profit bei der Energiewende in Billionenhöhe. Unter dem Deckmantel der Energiewende wird von Arm nach Reich zu den Investoren umverteilt, die Natur durch den immensen Flächenbedarf für nachfolgende Generationen geschädigt und Arbeitssklaven in Entwicklungsländern ausgebeutet, die für uns immer kostengünstiger EE-Anlagen produzieren. Das haben auch schon die Leute von Vegawatt erkannt. Nur unsere strammen Nazi-ökologisten noch nicht.

  48. @MG #46

    Dass man rein technisch Deutschland mit Wind- und/oder Solarstrom versorgen könnte ist unstrittig. Diskussionen über technische Machbarkeiten oder Strommengen verfehlen daher das Thema. Der Ressourcenaufwand wäre aber gigantisch, die Kosten dementsprechend schwindelerregend. Es wäre ein Massenverarmungsprogramm.

    Anschauliche Größe: Allein für Speicher zum Ausgleich der wetterbedingten Schwankungen ca. 1,5 Billionen Euro, entspricht ca. 19.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung vom Säugling bis zum Greis. Ungefähr ein halbes Jahreseinkommen, nur für die Speicher. Dazu kämen noch 1 -- 2 BillionenEuro für Windräder und Solarzellen in der 5 bis 10-fachen Menge wie derzeit vorhanden, sowie etliches an Leitungen und anderen Strukturen.

    Für was nochmal? Für eine funktionierende Stromversorgung? Ach was, die haben wir aber schon. Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen, vielen Dank.

  49. @Grabs

    Ihre 40 GW PV haben nicht ein Gramm CO2 seit 2009 eingespart. Aber Milliarden den Stromkunden gekostet. Super Geschäft. Mittlerweile haben wir 400 km2 Solarmodulfläche in der BRD. Das entspricht einen 1 km breiten und 400 km langen Streifen quer durch Deutschland. Super. Da gelobe ich mir doch heimische Kohle und renaturierte Tagebaue. Dafür benötige ich auch nicht Millionen an billigen, chinesischen Arbeitssklaven, die alle 20 Jahre eine komplette PV-Fläche von 400km2 und mehr für Sie und Freunde produzieren. Als Investment.

  50. PS

    Den Ausbau von WKA und PV sollte man eigentlich nur genehmigen, wenn die Investoren auf eigene Kosten auch die Stromnetze dafür ausbauen und einen vollen Speicher gleich mit hinstellen. Macht nur niemand, da sich dann das Investment nicht mehr lohnt. Unsere Ökologisten hier unterstützen auch noch das Profitstreben und merken es scheinbar nicht mal, wenn man es ihnen erklärt. Das zeigt auf das es um eine Ideologie / Religion geht.

  51. @MG #46

    Damit könnten wir nur in der überbauten Fläche 10000TWh ernten.
    Das ist das 20zig fache des heutigen Bedarf.

    Theoretisch und tagsüber, praktisch und nachts schon mal nicht.
    Nachdenken ? Fehlanzeige !
    😀

  52. Skepsis ist gegenüber Blogs angebracht, die sich skeptisch nennen, auffälligerweise aber nur in eine Richtung:

    „In deutscher Sprache vertritt auch der Blog science-skeptikal.de die hier gemeinte Klimalüge. Der Blog wird von Rainer Feldhaus aus D-53721 Siegburg betrieben.[13]
    Der Blog verbreitet unter anderem Werbung für ein physikalisch unmögliches Scharlatanerievorhaben von Holger Schubart (siehe Neutrino Inc).[14]“
    https://www.psiram.com/de/index.php/Klimalüge

  53. @RF

    Tja, wenn die Argumente fehlen gleitet es immer auf die persönliche Schiene ab. Kenne ich seit 11 Jahren.

    Einfach mal hier in Blog Eike unter Suche eingeben und Sie werden kritische Artikel von mir zu Eike finden.

    Und Artikel über Neutrinosolarzellen und Trichterrad und Magnetmotor sind von mir unter der Rubrik Ökologismus und Ökologistische Mythen erschienen und als Satire auf den Ökologismus gemeint. Die Ökologisten haben vielfach selbst das nicht bemerkt, wie Sie erneut aufzeigen. Ich erhalte immer noch zahlreiche Anfragen von Ökologisten zum Bau eines Magnetmotors. 😉

  54. @RF #52

    Skepsis ist gegenüber Blogs angebracht, die sich skeptisch nennen, auffälligerweise aber nur in eine Richtung:

    Wo ist da das Problem ?
    Der Link „Klimalüge“ -- ich habe herzhaft gelacht 😀

  55. @RF

    Psiram (Ihre Quelle) war früher EsoWatch. Die verstehen es leider auch nicht, wenn man sich über Klima-Esoterik lustig macht. Wie alle Ökologisten.

  56. @RF #52

    Der Blogbeitrag ist satirisch gemeint in Hinblick auf den Ökologismus. Deshalb auch unter Ökologismus und ökologischtische Mythen gepostet. Wie auch schon beim Magnetmotor und Trichterrad. Folien, die Neutrinos fangen gibt es nicht. Auch keine bestahlten PV-Module, die Neutrinos fangen. Das war ein Aprilscherz aus dem Photovoltaikforum, den dort viele PV-Betreiber tatsächlich geglaubt haben und sogar eine höhere EEG-Umlage damit einfahren wollten. Im Video wird eine Alufolie gezeigt, mit LED, die an eine externe Stromquelle angeschlossen ist.

    Solarzellen waren gestern, Neutrinozellen sind die Zukunft

    RF: nachdenken, prüfen 😀

  57. @Krishna

    Auf Psiram/ EsoWatch habe ich früher selbst bzgl. Ökologismus verlinkt.

    https://www.psiram.com/de/index.php/%C3%96kologismus

    Da haben die Ökologisten allerdings keinen Spaß mehr verstanden. 😉

  58. Herr Miro Koziol ist übrigens auch ein Investor in EE. Er macht in Akkus, etc.. Und kooperiert mit Samsung, Panasonic ( Sanyo ), Sony und LG. Als Unternehmer. Wirft mir aber Konzernpropaganda für RWE vor. Nein Herr Kozoil ich mache das in meiner Freizeit ehrenamtlich. Eben weil die Investoren in die Energiewende Umwelt und Natur zerstören und Arbeitskräfte und Umwelt in Entwicklungsländern ausbeuten. Und das unter dem Deckmantel Klimaschutz und Umweltschutz. Echte Umweltschützer wie mich ärgert das seit Jahren.

  59. Mal zum Nachdenken für alle Demonstranten im Hambacher Forst, etc.. Die Sachwarmintelligenz lässt grüßen.

  60. @MK:“… ich mache das in meiner Freizeit ehrenamtlich“…“Echte Umweltschützer wie mich…“

    Wer so viel Freizeit hat und dazu noch ehrenamtlich agiert, kann nur ein echter Umweltschützer sein. Oder mangels jeglichem Beweis ein bezahlter Lobbyist.

  61. @RF

    Nun ich habe das überprüft. Herr Koziol ist bezahlter Investor und Unternehmer. Sie dann vermutlich auch? Wie auch ein Herr Seifert, Stemmer, Diehl und wie sie alle heißen mögen, die hier seit Jahren serienmäßig aufschlagen und für EE werben.

    Ich bin Umweltphys. und Geowissenschaftler a.D. und habe in den Geowissenschaften und der Klimaforschung und im städtischen Umweltresort gearbeitet. Also nichts mit RWE und Co. zu tun. Weiß also um die Machenschaften der EE-Nutznießer. Und auch wie Forscher Forschungsgelder einheimsen, indem sie die richtigen „Anträge“ schreiben. Und wie EE-Anlagenbauer WKA, PV- und Biogasanlagen mit den richtigen Anträgen unter Kooperation der Behörden durch bekommen. Selbst in Biotopen. Wie gesagt, ein Billionengeschäft.

  62. Die deutsche Bundesregierung droht mit ihrem Generationenprojekt der Energiewende zu scheitern. Darauf deuten teils erhebliche Zielverfehlungen bei der Umsetzung hin“, bilanziert der Präsident des deutschen Bundesrechnungshofes Kay Scheller anlässlich der Zuleitung eines Berichts an den Deutschen Bundestag über die Umsetzung der Energiewende durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

    „Der enorme Aufwand und die starke Belastung der Bürger und Wirtschaft stehen in krassem Missverhältnis zum bisher dürftigen Ertrag der Energiewende. Wenn die Energiewende gelingen soll, muss die deutsche Bundesregierung umsteuern“, sagte Scheller.

    Unzureichend und mangelhaft

    Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass das BMWi die Energiewende unzureichend koordiniert und mangelhaft steuert. Die bisherigen finanziellen Belastungen der Wirtschaft sowie der öffentlichen und privaten Haushalte sind enorm. Der Bundesrechnungshof geht für das Jahr 2017 von mindestens 34 Mrd. Euro aus. Trotzdem wird Deutschland fast alle Ziele der Energiewende bis zum Jahr 2020 verfehlen. Die Prüfung des Bundesrechnungshofes zeigt, dass dies auch auf Mängel bei der Koordination und Steuerung der Energiewende durch das BMWi zurückzuführen ist.

    Laut Peter Altmaier könnten sich die Kosten der Energiewende bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro belaufen. Dies hat Herr Altmaier neulich erst in einer Talkshow nochmals bestätigt.

  63. PS

    Diese Meldung ist allerdings den Medien nur eine Randnotiz wert. Der EE-Lobby und deren Unterstützer sei Dank. Der Hambacher Forst taucht hingegen tagtäglich in den Medien auf.

  64. @MK #62

    Herr Altmeier untertreibt, Rechnung s. #48.

  65. @MK, Sie haben keine Ahnung von Genehmigungsbescheiden für WEA. Stattdessen versteigen Sie sich in lauter Falschbehauptungen, aus denen nebenbei mehr Neid als Sachkenntnis spricht.
    Vergleichen Sie doch einmal solche Genehmigungsbescheide (z.B. die tierschutzrechtlichen Auflagen zu Fledermausabschaltungen) für WEA mit den Genehmigungsbescheiden zur Vernichtung von Lebensräumen bedrohter Tierarten am Beispiel Hambacher Forst.
    Den Hambacher Forst, wo u.a. die vom Aussterben bedrohte Bechstein-Fledermaus lebt, darf man Ihrer Meinung nach ruhig abholzen. Unter Renaturierung verstehen Sie die Vernichtung kilometerweiter Ackerflächen durch Umwandlung in Wasserflächen.
    Und Sie wollen Umweltschützer sein ?

  66. @RF

    Ja genau, ich habe keine Ahnung und Sie besonders viel davon. Krishna hatte ja schon etliche Genehmigungen von WEA in Waldbiotopen genannt. Mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörden. Zum Ausgleich wird dann gezahlt und ein paar Bäume neu gepflanzt. Super für die Investoren. Oder schon mal was vom Offshore-Windpark Nordergründe gehört? Direkt am Weltkulturerbe Wattenmeer. Auch durchgegangen, trotz Klagen des BUND, der mit Geld abgefunden worde, wenn ich mich recht erinnere. Da gab es keine Demos wie jetzt für 100 ha Wirtschaftswald am Hambacher Forst. Und worauf sollte ich neidisch sein? Auf Ihre Profite unter dem Deckmantel von Klima und Natur?

  67. PS

    Weltnaturerbe Wattenmeer natürlich. Der BUND hat 820.000 € erhalten, damit er seine Klage zu Nordergründe zurückzieht.

  68. @MK, selbst wenn man Ihnen etwas Konkretes vorlegt, weichen Sie auf pauschale Falschbehauptungen aus. Immerhin geben Sie zu, dass Sie für WEA kein kompetenter Gesprächspartner sind.
    Auch Ihre Kollegen haben offensichtlich keine Ahnung von WEA-Standorten in Wäldern, denn diese werden aus artenschutzrechtlichen Gründen ausgewiesen und sind für Investoren viel teurer als Freiflächen.

  69. Railfriend alias ??? Schon mal dagewesen unter anderem Pseudonym?

  70. @MK, Ihre Falschbehauptungen nehmen kein Ende, Zitat:
    „Nicht ein Bewohner aus der Hambacher Region besetzt den Wald. Das haben die Anwohner sogar im Interview erklärt. Das sind alles Zugereiste Aktivisten „.

    Sie können mit dem Lügen nicht aufhören, denn Bürger von Buir sind Aktivisten:
    https://www.buirerfuerbuir.de/index.php/aktuelles
    https://www.facebook.com/BuirerFuerBuir

  71. @RF

    Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung hat sich die Anzahl der Windenergieanlagen im Wald innerhalb Deutschlands seit 2010 versiebenfacht. Alleine zwischen 2010 und 2015 wurden nach einer Statistik der Stiftung 859 Anlagen im Wald errichtet. Den bisher stärksten Zubau gab es dann 2016 mit 387 Neuanlagen. Nach einem Bericht der Märkischen Allgemeinen wurden für 2017 allein in Brandenburgs Wäldern 293 neue Anlagen geplant. „Es ist davon auszugehen, dass durchschnittlich 0,5 Hektar Wald pro Anlage dauerhaft in Anspruch genommen und damit ausgeglichen werden muss“, heißt es überschlägig von Seiten des Umweltministeriums. Ganz grob geschätzt dürften seit 2010 demnach über 750 Hektar Wald für Windkraftanlagen abgeholzt worden sein.

    Wie gesagt, bei 25.000 WEAs in der BRD baut man halt auch teuer im Meer, oder Wald, da die günstigen Standorte schon belegt sind.

    Herr RF, habe ich Sie richtig verstanden, Sie sind WEA-Experte/ Lobbyist?

  72. @RF

    Das ZDF hat Hambacher Anwohner über die Aktivisten befragt und an den Haustüren geklingelt. Die Anwohner haben dabei einhellig bestätigt, dass die Baumbesetzer der letzten 6 Jahre alles Zugereiste sind.

  73. @MK
    Sie beharren auf Falschmeldungen, Waldschützer und Aktivisten kommen nachweislich aus Buir.

    Eben hatten Sie noch behauptet, mit RWE-Lobbyisten nichts am Hut zu haben. Jetzt kommen Sie mit Ex-RWE-Vorstand Fritz Vahrenholt, dem Leiter der Deutschen Wildtierstiftung:

    http://www.mitwelt.org/deutsche-wildtier-stiftung-lobby.html

    Allmählich fällt dem Dümmsten auf, welche Klimaleugner und Schein-Umweltorganisationen Sie für Ihre Interessen bemühen. Gerade von AfD, FDP und vom rechten Rand von CDU & CSU und von Klimawandelleugnern und Gegnern der Energiewende wird gerne auf die Arbeit und die Thesen der Wildtierstiftung zurückgegriffen.
    Und ein Herr Siebert stochert mangels Argumenten im Nebulösen herum.

  74. @RF

    Schirmherr der Deutschen Wildtierstiftung war der frühere Bundespräsident Roman Herzog. Wenn die Zahlen nicht korrekt sind korrigieren Sie mich bitte und nennen die korrekten Zahlen.

    Und wie gesagt nicht ein Anwohner der Hambacher Region hat über die letzten 6 Jahre im Baumhaus den Wald besetzt. Das waren alles angereiste Aktivisten. Vorwiegend Antifa. Wenn das nicht stimmen sollte, nennen Sie bitte Namen von Anwohnern, die dort in Baumhäusern gelebt haben. Oder zählen Sie die Baumhausbewohner etwa zu den Anwohnern?

  75. @RF

    Hier noch der Link zu Vegawatt:

    https://vegawatt.de/

    Die bestätigen Ihnen auch, das WEA umwelt- und tierschädlich sind.

    Mir Fällt auf, dass Sie Verschwörungstheorien über Skeptiker spinnen, die ohne Substanz sind, um von Thema abzulenken und keine eigenen Zahlen liefern können.

    Zudem verweisen Sie selbst auf Verschwörungslings von EsoWatch und Co.. 😉

  76. Michael Miersch, den Kollegen von Ex-RWE-Vahrenholt und Geschäftsführer „Naturbildung“ in der Wildtierstiftung hatte ich noch vergessen:

    https://klima-luegendetektor.de/tag/michael-miersch/

    Miersch dramatisiert die Zahl der durch Windkraft getöteten Vögel.
    Im Vergleich mit Windrädern sind Glasflächen für Vögel wohl rund 15-mal so gefährlich, Hochspannungsleitungen rund 23-mal und der Deutschen so heißgeliebtes Auto gar bis zu 80-mal. Doch Miersch zeichnet das Bild vom Vogelkiller Windrad – was selbst sein ehemaliger, bestimmt nicht ökobewegter Arbeitgeber Focus einen „Mythos“ nennt.

  77. Den bislang stärksten Zubau im Wald gab es 2016 mit bundesweit 387 Neuanlagen, bestätigt auch die Fachagentur Windenergie an Land. Die fördern den Ausbau der WEA. Das macht bei 0,5 ha pro WEA fast 200 ha Waldschlag für WEA nur 2016. Also das Doppelte von den 100 ha im Hambacher Forst.

  78. @RF

    Oje, jetzt haben Sie es auch noch auf Mirsch abgesehen, um von Thema abzulenken? Wer ist denn noch alles mit denen und RWE in Bunde. Erzählen Sie mal. 😉

    Haben Sie noch weitere Links zu EsoWatch und Co.?

  79. Da findet sich übrigens auch das:

    Der Ökologismus hat durch Elemente wie Heimat- und Naturverbundenheit teilweise auch Berührungspunkte mit der rechten Szene (siehe Braune Esoterik). In diesem Zusammenhang wird auch von Ökofaschismus bzw. brauner Ökologie gesprochen.

    Braune Ökologie (rechte Ökologie) sind rechte Umweltschutzströmungen, die eine Verbindung rechtsextremen Gedankengutes mit Ideen des Umweltschutzes darstellen, mit dem Ergebnis einer Art „Blut-und-Boden“-Ideologie.

    Einige Vertreter des Ökologismus wie z.B. David Brower, ein US-amerikanischer Umweltaktivist, fallen ähnlich wie Tierrechtler durch menschenfeindliche Äußerungen auf, wie z.B.:

    „Kinderkriegen sollte ein strafbares Verbrechen an der Gesellschaft sein, sofern die Eltern keine Genehmigung der Regierung haben. Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet werden, chemische Verhütungsmittel zu nehmen und die Regierung Gegenmittel an die Bürger geben, die für das Kinderkriegen ausgewählt wurden.“
    „Obwohl der Tod junger Männer im Krieg ein Unglück ist, ist es nicht schwerwiegender als das Betreten von Bergen oder Wildnissen durch die Menschheit“.
    „Holzfäller, die ihren Arbeitsplatz wegen der Gesetze zum Schutz der Spotted Owl verlieren, unterscheiden sich in meinen Augen nicht von den Leuten, die ihren Arbeitsplatz verloren, weil die Öfen von Dachau abgeschaltet wurden“.
    „Ich bekam den Eindruck, daß ich, anstatt auszugehen, um Vögel zu schießen, ausgehen sollte, um Kinder zu schießen, die Vögel schießen“.
    „Menschen haben als Spezies nicht mehr Wert als Nacktschnecken“.
    „Der Gesellschaft billige, reichliche Energie zu geben ist das Gleiche wie einem idiotischen Kind ein Maschinengewehr zu geben“.
    „Die (US) Amerikaner sind der Krebs des Planeten“.
    „Als radikale Umweltschützer können wir AIDS nicht als Problem sehen sondern als notwendige Lösung“.
    „Ich vermute, daß die Ausrottung der Pocken falsch war. Sie spielten eine wichtige Rolle im Gleichgewicht des Öko-Systems“.

  80. @MK,
    Schreiben Sie bitte nicht so viel Überflüssiges ab, das langweilt ebenso wie Ihre Ablenkungsversuche zu Vahrenholt und Miersch, den beiden Vorständen der Deutschen Wildtier Stiftung oder besser gesagt Tarnorganisation der Klimawandelleugner & Windradgegnerlobby.

    Freie Flächen für WEA gäbe es genug. Flächenausweisungen im Wald haben Artenschutzgründe.
    Wenn ein ehemaliger städtischer Umweltbeamter diese Zusammenhänge weder kennt noch versteht, sollte er bei zuständigen Naturschutzbehörden nachfragen, bevor er wiederholt Falsches postet.

  81. @RF

    Und ich dachte Sie liefern mal Zahlen und Fakten. Habe ich aber noch nie bei Ökologisten erlebt. Ihre Freunde von Vegawatt sind da schon wesentlich weiter.

  82. @RF
    Hier langweilt eigentlich nur Einer, der unfähig und unwillig ist selber zu denken, ablenkenderweise andere des Ablenkens beschuldigt und irgendeinem Personenkult in der Form huldigt, in dem er ihnen Unlauterkeit vorwirft ohne Hintergründe zu kennen, zu nennen oder zu verstehen, RF -- ach ja -- Sie meinte ich, den Oberlangweiler und König der Dummschwätzer.

  83. @RF # 80

    Flächenausweisungen im Wald haben Artenschutzgründe.

    Sinnvolle Erklärung ? Gibt’s im und und für’n Wald keine Arten zu schützen ?
    Die ist schützenswert, sagen Sie, soweit ok, weiter oben habe ich von in anderen Wäldern, lebenden, zu schützenden Arten geschrieben, in denen WKA gebaut werden sollen, bereits geplant wurden etc. z.B. nur erinnert an die Buchenwälder in Hessen. Aber für WKA Anlagen Wälder zu opfern ist legitim, sogar lt B90 die Grünen. Da kommen mehr ha zusammen als im Hambacher Forst, aber egal. der Zweck heiligt die Mittel oder eben nicht.
    Das ist einfach nur krank und Schizo, gilt für die Sache wie für die die Sache vertretenden Personen !

  84. Verehrte Herren,

    Sie wollten doch bei zuständigen Naturschutzbehörden nachfragen, warum es Flächenausweisungen im Wald gibt. Dort erhalten Sie dazu objektive Auskunft, aber in Ihren Augen sitzen da nur Leute, die mit der Lügenpresse zusammenarbeiten.

    Ferner waren längst die unterschiedlichen Gefährdungspotentiale für Vögel verlinkt.
    Doch Sie schlagen lieber blind mit Zahlen um sich, in der Hoffnung damit dumme Leser zu beeindrucken.

  85. @RF
    Offensichtlich liegt definitiv eine Leseschwäche oder -unwilligkeit vor,
    Zu Flächenausweisungen im Wald hatte ich weiter oben bereits einiges geschrieben. Deckt sich wenig bis nicht mit Ihren Ausführungen. 😀

  86. @RF

    Vielleicht haben Sie es ja nicht mitbekommen. Bzgl. Waldschlag für den PIK-Neubau im Waldbiotop war ich ausgiebig mit den Behörden in Gesprächen. Untere Naturschutzbehörde, Forstämtern und dem Rathaus. Siehe vorherige Artikel. Es ist überhaupt kein Problem eine Ausnahmegenehmigung für Neubauten in Waldbiotopen zu bekommen, wenn es um Klima und Windkraft, etc. geht. Einfacher Antrag genügt. Als Ausgleich werden Ausgleichszahlungen und Neuaufforstungen angeboten und der Rubel rollt. Vielleicht vorher doch besser informieren? Es stehen 7ber 25.000 WEA und der BRD und dir BRD ist zu 1/3 bewaldet. Vor allen auf den Bergkämmen der Mittelgebirge, wo der Wind weht.

  87. Anträge für Ausnahmen finden Sie z.B. hier:

    https://www.google.de/search?ei=Vza3W7bXI4v9kwWy-rDgBw&q=pdf+ausnahme+untere+naturschutzbeh%C3%B6rde+ausgleich&oq=pdf+ausnahme+untere+naturschutzbeh%C3%B6rde+ausgleich&gs_l=psy-ab.3..33i160k1l3.4419.5905.0.6437.10.8.0.0.0.0.430.815.3-1j1.2.0….0…1c.1.64.psy-ab..8.2.811….0.XIh8wcYiugs

    2 Seiten ausdrucken und ausfüllen und wenn Sie Klimaschutz draufschreiben und Ersatzgelder und -flächen ausweisen, sollte es durchgehen.

  88. Vorerst Rodungsstop im Hambacher Forst

    Der BUND hatte argumentiert, dass der Wald mit seinem Bechsteinfledermausvorkommen die Qualitäten eines europäischen FFH-Schutzgebietes habe und deshalb geschützt werden müsse. Das Gericht erklärte, die Unterlagen dazu umfassten mehrere Kisten, die Rechtsfragen seien so komplex, dass man sie nicht in einem Eilverfahren beantworten könne.

    Die Rodung müsse vorerst gestoppt werden, damit keine „vollendete, nicht rückgängig zu machende Tatsachen geschaffen“ würden, teilte das Gericht mit. RWE muss nun warten, bis über die Klage des BUND entschieden ist.

    Nun, ich denke die Fledermäuse haben bei dem Lärm und Müll der Aktivisten in den verbliebenen 200 ha längst das Weite gesucht. Z.B. auf die Sophienhöhe. Ein FFH-Schutzgebiet ist idR auch nicht bewohnt durch Baumhausbewohner, etc.. Da werden keine Vögel brüten und Fledermäuse hausen.

  89. Zur Bechsteinfledermaus.

    Kolonien der Bechsteinfledermaus (mit ca. 20 Individuen) benötigen zusammenhängende Waldkomplexe in einer Mindestgröße von 250 -- 300 ha als Jagdhabitat.

    Tja, wieviel ist von Hambacher Forst noch mal übrig? 200 ha?

  90. PS

    Mit dem Schutz der Bechsteinfledermaus begründete der BUND seine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen die Verlegung der A4 im Zusammenhang mit dem Braunkohletagebau Hambach, die jedoch am 13. Mai 2009 abgewiesen wurde. Gleiches versuchte der BUND beim Lückenschluss der A33 zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und Borgholzhausen, doch auch in diesem Fall wies das Bundesverwaltungsgericht die Klage ab.

  91. @RF

    Wald muss Windkraftanlagen weichen

    Während Aktivisten im Hambacher Forst um den Erhalt der Bäume kämpfen, fallen wenige Kilometer entfernt unbeachtet tausende Bäume, um Platz zu machen für Windkraftanlagen.

    Aus Artenschutzgründen im Münsterwald für WA Bäume fällen ? Weil Waldbiotope so teuer sind ?

    Die Energiewende -- chaotischer als der Brexit

    . »Fußballfeldgroße« Schneisen wurden schon in den Wald geschlagen, schreibt »WDR.de«. Es ist eines von knapp 160 Projekten in nordrhein-westfälischen Wäldern, die bereits laufen, gebaut werden oder wenigstens geplant sind und von der vorherigen rot-grünen Regierung politisch gefördert wurden. Für die »saubere« Energie spielt es also keine Rolle, wenn Naturflächen zu Industrieparks umgewandelt und bedrohte Arten wie Schwarzstorch oder Roter Milan gefährdet werden. Man darf dies durchaus Doppelmoral nennen.
    Denn bei den neuen Vorrangflächen für Windkraft handelt es sich deutschlandweit mitnichten nur um ökologisch eher wertlose Fichtenforste, sondern nicht selten auch um artenreiche, teils sehr alte Laubmischwälder, die für den Naturschutz große Bedeutung haben. Das gilt zum Beispiel für Hessen, wo – unter schwarz-grüner Ägide – der Reinhardswald für die Windkraft erschlossen wird.

    Und immer vorne weg -- „Die Grünen“ Scheinheilig und verlogen bis dorthinaus !

  92. Verehrte Herren,

    das OVG-Urteil besagt, der RWE-Vorstandsvorsitzende M. Krüger hat gelogen. Sie also auch. Ich werde Sie beim Wundenlecken nicht weiter stören.
    Im Übrigen sind Ihre „Fragen“ zu WEA-Standortausweisungen längst beantwortet, Sie wollen den link nur nicht lesen.
    Nebenbei noch ein kleiner Gedankenanstoß für Ihr WE: Versuchen Sie mal, die Steigerung zwischen Maßnahmen wie Flutung, Renaturierung und Rekultivierung zu erkennen.

  93. @RF # 92

    das OVG-Urteil besagt, der RWE-Vorstandsvorsitzende M. Krüger hat gelogen.

    Belege gibt es bei Ökologisten von Ihrem Schlag nie, also, Butter bei die Fisch‘ !

  94. In two papers — published today in the journals Environmental Research Letters and Joule — Harvard University researchers find that the transition to wind or solar power in the U.S. would require five to 20 times more land than previously thought, and, if such large-scale wind farms were built, would warm average surface temperatures over the continental U.S. by 0.24 degrees Celsius.

    Links zu den Studien sind im entsprechenden Artikel zu finden

  95. @RF

    Herzlichen Glückwunsch, Sie haben mich durchschaut. Jetzt kann ich es ja zugeben. Zusammen mit Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning (der mich damals an der Uni Bremen für RWE angeworben hat), haben wir zusammen mit der Deutschen Wildtierstiftung und RWE den Plan ausgearbeitet den BUND und die Klimaaktivisten am Hambacher Forst zu unterwandern. Ich bin langjähriges Mitglied im BUND und habe daran mitgewirkt, dass dort Klagen gegen die Rodung eingereicht werden.

    Die Bechsteinfledermaus hat der BUND schon etliche Male in Klageverfahren als Rodungshinderungsgrund eingebracht und ist damit bisher immer gescheitert. Ich habe daran mitgewirkt die Bechsteinfledermaus als Klagegrund erneut einzubringen.

    Das Klageverfahren wir 2-3 Jahre dauern, bis dahin darf nicht gerodet werden. Die Polizei wird demnächst abziehen, dann übernehmen die Antifa-Aktivisten wieder den Wald und bauen neue Baumhäuser. In 2 oder 3 Jahren beginnt dann die Räumung erneut. Der Steuerzahler darf das zahlen. In den nächsten 2-3 Jahren sind die Aktivisten erst mal beschäftigt und können keine weiteren Projekte in Angriff nehmen. Ebenso die Grünen in NRW.

    Aktuell beginnt die Paarungszeit der Bechsteinfledermaus. Daher kommt es uns gerade recht, dass die Gerichte jetzt auch entschieden haben, dass die Demonstranten den Wald betreten dürfen und dort demonstrieren dürfen. So dürften in 2-3 Jahren keine Bechsteinfledermäuse mehr im Wald sein, zumal die Aktivisten ihre Baumhäuser wieder neu aufbauen müssen und die Fledermäuse dabei stören dürften. Ebenso dürften die anderen vorgeschobenen roten Arten dann verschwunden sein. Einer Rodung steht in 2-3 Jahren also nichts mehr im Weg.

    Bis dahin wird halt die fehlende Kohle aus Polen, oder Russland importiert. In Polen und Russland nimmt man es mit den Umweltschutz beim Abbau ja nicht so genau. 😉

    Die paar Mio., die das RWE mehr kostet legen wir eh auf die Stromkunden um. Die Aktivisten, Grünen NRW und der BUND sind aber erst mal weiter beschäftigt und der Steuerzahler und Stromkunde wird zusätzlich zur Kasse gebeten, was dort nicht gut ankommen dürfte. RWE wird dann ganz klar sagen, dass das an den Aktivisten und Klagen der Umweltverbände liegt. Somit schließt sich der Kreis.

  96. RF
    „Die Anwohner haben dabei einhellig bestätigt, dass die Baumbesetzer der letzten 6 Jahre alles Zugereiste sind.“
    Nach Ihren Worten zu urteilen wären selbst die Anwohner des Hambacher Forstes Lügner,Klimaleugner und und und!!sicher auch von der Kohlelobby bezahlt,nicht wahr Herr RF!?
    Schon mal drüber nachgedacht wieviel CO2 bei der Produktion und bei der Errichtung einer WKA eingespart werden könnte,Herr RF?
    Aber jede Diskusion mit Ihnen ist so überflüssig wie jedes Windrad an Land wie im Meer in Deutschland.

  97. Verehrte Herren,

    Sie wissen auch nach 20 Stunden Bedenkzeit keine Antwort auf die Frage, ob das Fluten von Tagebauen Rekultivierung sei. Da haben Sie im Erdkundeunterricht wohl nicht aufgepasst oder sind bei RWE zur Schule gegangen.

    Gehört die Tagesschau für Sie zur Lügenpresse ?
    Denn die berichtet das Gegenteil Ihrer Darstellung:
    „Die Richter erklärten weiter, dass RWE die Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit nicht belegt habe. Der Konzern und die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde hätten nicht durch Tatsachen oder Unterlagen belegt, dass bei einem Rodungsstopp die Energieversorgung bundes- oder landesweit gefährdet sei, hieß es in der Begründung.“
    https://www.tagesschau.de/inland/hambacherforst-113.html

    Gelogen haben hier RWE und Sie. RWE ist allerdings nicht ganz so dumm wie Sience Skeptical zu behaupten, bei PV könne man abends kein Buch lesen. Oder wie F.J. Strauß es mit „Wollt ihr im Dunkeln frieren ?“ versuchte.

    Zu den Anwohnern in Buir, die Ihrer Darstellung nach nichts mit den Waldbesetzern zu tun haben:
    Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir: „Gerichte mussten durchsetzen, was eigentlich Aufgabe der Politik ist, nämlich wertvolle Natur zu schützen vor den rücksichtslosen und rechtswidrigen Plänen eines Energiekonzerns.“
    https://www.presseportal.de/pm/6343/4080572

  98. @RF

    Schon mal was von Bechsteinfledermaus gehört? Die ist der Grund für den Rohdungsstopp bis das geklärt ist. Zudem gab es gestern nach Angaben von BUND, Greenpeace und Grüne 50.000 Zugereiste. Sagen Sie bitte nicht, dass waren alles Anwohner.

  99. @RF #97

    was eigentlich Aufgabe der Politik ist, nämlich wertvolle Natur zu schützen vor den rücksichtslosen und rechtswidrigen Plänen eines Energiekonzerns.“

    Dann rufen Sie doch mal zu Demos im Münsterwald auf, dann könnte man Sie als glaubwürdig betrachten. Davon ab sind die Pläne nicht rechtswidrig, im Gegensatz zu den Waldbesetzungen, mit denen nicht nur schützenswerte Tiere verscheucht werden sondern auch Waldfrevel begangen wird und der Wald vermüllt wird.

  100. Micha OT
    Du hast das mit gekriegt ?

    What were they thinking?
    The fate of the planet is at stake, but the key temperature data set used by climate models contains more than 70 different sorts of problems. Trillions of dollars have been spent because of predictions based on this data – yet even the most baby-basic quality control checks have not been done.
    Thanks to Dr John McLean, we see how The IPCC demands for cash rests on freak data, empty fields, Fahrenheit temps recorded as Celsius, mistakes in longitude and latitude, brutal adjustments and even spelling errors.
    Why. Why. Why wasn’t this done years ago?
    This busts the facade. How can people who care about the climate be so sloppy and amateur with the data?

    #DataGate! First ever audit of global temperature data finds freezing tropical islands, boiling towns, boats on land

  101. Verehrte Herren,

    um weiter zu vertuschen, dass RWE ebenso gelogen hat wie Sie, klammern sich an der Fledermaus fest. Die Richter am OVG begründen in ihrem Urteil jedoch,

    „dass RWE die Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit nicht belegt habe. Der Konzern und die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde hätten nicht durch Tatsachen oder Unterlagen belegt, dass bei einem Rodungsstopp die Energieversorgung bundes- oder landesweit gefährdet sei.“

    https://www.tagesschau.de/inland/hambacherforst-113.html

  102. @RF

    Jeder Betreiber einer WKA und von PV kann den Betrieb zur Versorgungssicherheit nicht nachweisen. Folglich düften die alle auch nicht im Naturraum genehmigt werden. Danke für den Hinweis. ☺

  103. @RF

    Ein Erfahrungsbericht:

    Arno
    8. Oktober 2018 um 13:58 .

    Ich war dort auf der Demo, für mich nur ein Katzensprung entfernt. Mittel- und Oberklasse-Kfzs, Dieselstinker und Uraltbullys mit vermutlich tropfender Ölwanne standen kilometerlang neben den Straßen auf dem Grünstreifen, auf Feldwegen und auf Waldwegen (!). Kennzeichen aus dem gesamten Bundesgebiet, dazu NL und B. Die Bestromung der Beschallungsanlage (und anderer Verbraucher) erfolgte mittels tuckernder Diesel- / Benzingeneratoren – trotz wolkenlosen Himmels war es ihnen anscheinend nicht möglich, die benötigten 10-20kW mittels Solarstrom bereitzustellen – trotz bester Verbindungen ins Solargewerbe…

  104. Ach herrjeh, Hr. Krueger -- das muss Ihnen ja sehr nahe gehen mit dem Hambacher Forst, so wie Sie sich dazu „entfalten“.

    Fangen wir oben an:
    Fakt ist übrigens, dass 2017 ca. 55TWh Exportüberschuss an el. Energie in Deutschland produziert wurden -- vor allem von den (alten, abgeschriebenen) Braunkohle-KWs, die schlecht regelbar sind, aber für die Betreiber preiswert produzieren.

    Fakt ist auch, dass RWE die Erweiterung der Tagebaue eben nur unter der Maßgabe der Notwendigkeit Sicherung der Energieversorgung genehmigt bekommen hat. Inklusive Umsiedllungen, Zwangsenteignungen und Abholzungen. Beim Tagebau am Hambacher Forst wurde nun erstmals gerichtlich festgestellt, dass das Argument eben (nicht mehr) zutrifft.

    Seit 2004 sind wir von NettoStromIMPORTEUR zum NettoStromEXPORTEUR geworden -- mit jährlich steigenden Exportrekorden. Niemand hat sich an den früher notwendigen Importen (Abhängigkeit!) gestört -- weder die Wirtschaft, noch lobbyistische Schreiberlinge.
    Aber Sie lamentieren immer wieder nur von „wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht“ als ob dies unvorhersehbare Ereignisse wie die Schnellabschaltung eines AKW wären. Ja, wir kommen derzeit noch nicht ohne fossile Kraftwerke aus. Aber eine Tagebauerweiterung rechtfertigt dies nicht.

    Fakt ist übrigens auch, dass in die Fusionstechnik /ITER Millionen versnkt werden ohne dass es auch nur die Aussicht auf preiswerten Strom aus Kernfusion gibt. Das sollten Sie doch eigentlich wissen. Denn die Fusionstechnik ist noch aufwendiger /teurer als Kernspaltung und schon diese kann ohne Subventionierung nicht existieren. Niemand würde in Hinkley Point finanzieren wollen, wenn die Briten nicht 11Ct/kWh zuzüglich Inflationsausgleich für 35Jahre garantieren würden -- davon können EE-Stromerzeuger nur träumen.
    Der britische Steurzahler wird sich noch wundern.

    Zur vielgelobten Versorgungssicherheit durch Kernkraftwerke erreichen uns (wieder einmal) beunruhigende Meldungen aus Frankreich und Belgien! Die hoffen weiter auf milde Temeperaturen, denn derzeit sind etliche Anlagen nicht einsatzfähig. Aber Deutschland wird schon wieder brav im Winter Strom exportieren und so den BlackOut dort verhindern.

    Aber Ihre Beiträge zeichnen irgenwie ein völlig anderes Bild …

  105. @JS #104

    dass 2017 ca. 55TWh Exportüberschuss an el. Energie in Deutschland produziert wurden

    und

    vor allem von den (alten, abgeschriebenen) Braunkohle-KWs

    Unterstellt die beiden Behauptungen stimmen (kann es jetzt nicht auf die Schnelle überprüfen), folgt daraus nicht, dass Braunkohlekraftwerke überflüssig seien oder dass man mal eben welche abschalten könne. Ob sie alt oder neu, abgeschrieben oder nicht sind, spielt für die Diskussion auch keine Rolle, der Einschub war obendrein hier sinnfrei.

    Seit 2004 sind wir von NettoStromIMPORTEUR zum NettoStromEXPORTEUR geworden

    Auch daraus folgt in keinster Weise, dass wir überflüssige Kraftwerke hätten.

  106. Der „Stromexportüberschuss Deutschland 2017“ lässt sich einfach „ergoogeln“ und machen sehr wohl einen Teil (!) des bestehenden Kraftwerksparkes nach und nach überflüssig. Denn es gab keinen Monat in 2017 (Sommer wie Winter), in dem wir nicht Strom exportiert hätten. Volkwirtschaftlich sinnvollerweise sollte man dann die dreckigsten, ineffizientesten KWs als erstes abschalten -- betriebswirtschaftlich schalten die Betreiber die im Betrieb teureren (Gas-)KWs ab oder lassen sich deren „Bereithaltung“ vom Steuerzahler über die Stromrechnung subventionieren.

    Sinnfrei ist für mich die Argumentation mit der europäische Bewaldung zur Römerzeit -- aber da setzt halt jeder eigene Prioritäten.

    Wenn man sich die erklärten Ausstiege aus der Braunkohleverstromung verdeutlicht zusammen mit dem dynamischen Wachstum der EE-Stromerzeugung fällt die Schlussfolgerung leicht, dass die Kohle unter dem Hambacher Forst für die Sicherung der dt. Energieversorgung eben nicht mehr benötigt wird und damit sämtliche Sonder- und Ausnahmeregelungen hinfällig sind.

    Denn der bestehende und etliche andere Tagebaue sind ja auch nicht von heute auf morgen leer …

  107. @Joe

    Keine Fakten gegen meine 5 Mythen?

    1. Wenn dann die Kohle nicht zur Versorgung erforderlich ist, dann erst recht keine WKA und PV in Naturraum. Oder?

    2. Die BRD ist Kohleexportweltmeister wegen WKA, PV, fehlender Speicher und zu teuren Gaskraftwerken

    3. Österreich ist der größte Importeur von Kohlestrom aus der BRD. Die Versorgungssicherheit hängt dort mittlerweile davon ab, wenn man Altkraftwerke dort nicht wieder hochfährt.

    4. Die Enwrgiewende verschlingt gemäß Altmaier bis in die 2040er ca. 1 Billion €. Dagegen sind die Ausgaben für Kernkraft und Kernfusion Peanuts.

    5. Ihre Energiewende hat seit 2009, also seit 10 Jahren bei gleichbleibenden Ebergieverbrauch kein Gramm CO2 eingespart.

  108. @JS #106

    Der „Stromexportüberschuss Deutschland 2017“ lässt sich einfach „ergoogeln“

    Es lässt sich auch viel Bullshit ergoogeln, die Ökopresse meldet bei dem Thema oft nur Halbwahrheiten. Um die wirkliche Situation zu erfahren braucht es einiges an Recherchearbeit. Aber das spielt alles keine Rolle, weil aus der Feststellung allein nicht folgt dass irgendein Kraftwerk überflüssig sei.

    und machen sehr wohl einen Teil (!) des bestehenden Kraftwerksparkes nach und nach überflüssig.

    Nee, wieso sollte es. Der Kraftwerkspark muss so bemessen sein, dass die konventionellen Kraftwerke allein die maximal mögliche Spitzenlast abbilden können, plus etwa 10 Prozent Reserve. Die maximale Spitzenlast Gesamtdeutschlands ist ca. 80 GW, wir brauchen also ca. 90GW konventionelle Leistung. Die haben wir, aber nicht mehr. Folglich ist kein konventionelles Kraftwerk überflüssig, im Gegenteil würden Abschaltungen die Versorgungssicherheit ernsthaft gefährden.

    Volkwirtschaftlich sinnvollerweise sollte man dann die dreckigsten, ineffizientesten KWs als erstes abschalten

    Nein, volkswirtschaftlich sinnvoll ist es, Stromerzeuger wegzuwerfen deren Betriebskosten höher sind als der Wert des von ihnen produzierten Stroms. Rate mal welche das sind.

    „Dreckige“ Kraftwerke im Sinne des Wortes haben wir außerdem seit 2 Jahrzehnten nicht mehr. Alle Kohlekraftwerke sind heute rauchgasgefiltert, auch die ältesten.

    Wenn man sich die erklärten Ausstiege aus der Braunkohleverstromung verdeutlicht zusammen mit dem dynamischen Wachstum der EE-Stromerzeugung fällt die Schlussfolgerung leicht

    Ist aber ein Fehlschluss. Die Denke, man könne konventionelle Kraftwerke abschalten, weil Windräder und Solarzellen manchmal auch Strom erzeugen, ist noch unter Lieschen-Müller-Niveau. Für die Logik „Wir exportieren Strom, also haben wir zuviele Kraftwerke“ gilt das Gleiche.

    Wetterabhängige Stromerzeugung kann jederzeit auf 0,0 fallen, ohne dass irgendjemand was dagegen machen könnte, und dann ist Schicht im Schacht. Deswegen kann man die für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung überhaupt nicht e inrechnen. Einrechnen kann man nur konventionelle Kraftwerke.

  109. Bitte 1 Posting von mir aus dem Spam befreien

  110. @Joe

    Und ich ärgere mich eigentlich nur darüber, was „Umweltschützer“ wie Sie im Namen des Klimaschutzes alles tun. Für welche Lobby arbeiten Sie denn?

  111. PS

    Und wie anorak bereits sagte, wir benötigen ca. 80 GW Kraftwerksleistung. Das haben wir derzeit in der BRD an fossilen Kraftwerken und zusätzlich an Wind 40 GW und PV 40 GW. Also noch mal 80 GW. Wenn Sie Pech haben und das Wetter nicht mitspielt, geht nachts PV auf 0 GW runter und WK auf ca. 10 GW bei Flaute. Somit benötigen Sie 70 GW als Reserve im Hintergrund. Ich will jedenfalls nicht erleben, dass da die Kohle für die Kraftwerke ausgeht. Denn neue Braunkohletagebaue wird es eher nicht in der BRD geben, sondern immer weniger.

  112. Noch was zur Import/Export-Debatte:
    2017 wurden 55TWH exportiert und 7TWh importiert.
    Natürlich ist es so, dass exportiert (oft verschenkt) werden muß, da bei Braunkohle die Regelfähigkeit beschränkt ist bzw. die Effizienz stark beschränken würde. Deshalb dient Braunkohle -- gottseidank -- als grundlastfähige Energiequelle.
    Die Volatilität der WKAs, deren Leistung zwischen 0,5GW und 40GW schwankt, wird soweit wie möglich durch Gas, Steinkohle und Speicher geglättet, extreme Spitzen müssen natürlich exportiert werden.
    So, jetzt kommts: Braunkohle produzierte 2017 134 GWh Strom, bei einem Wegfall müssten also 80GWh irgendwo herkommen. Steinkohle und Gas könnten ca. 60GWh mehr liefern, es müssten also mindestens 20GWh dauerhaft importiert werden, ausserdem müsste die Einfuhr von Steinkohle und Gas stark forciert werden.
    Das Resultat wäre also eine unglaubliche Steigerung der Exportabhängigkeit, genau das Gegenteil von dem, was für die Energiewende proklamiert wird.
    Und es geht ja noch weiter, ab 2022 werden uns 72GWh aus der Kernenergie fehlen, das wird echt spannend.
    Ich bin übrigens gerade auf der Suche nach einem guten Notstromgenerator.

  113. Ergänzung:
    Wind/PV lieferten 2017 zusammen ca. 140TWh.
    Die Tagesenergieerträge lagen zwischen 0,03TWh und 0,84TWh, also nicht kalkulierbar, gesicherte Energie praktisch Null.
    Die benötigte Leistung beträgt im Winter ca. 85GW, wenn Wind/PV praktisch ausfallen, können alle Energieträger zusammen 98,7GW liefern, ohne Braunkohle 77GW, ohne BK und Kernkraft gerade mal 68GW.
    Dies gilt für 100%ige Auslastung aller Energieträger, praktisch sind wir da bei 10-15% weniger, so dass 25GW Leistung auf jeden Fall fehlen.
    Aber keine Bange, die Fachfrau Annalena Baerbock hat ausgerechnet, dass das Netz den benötigten Strom speichert, also wenn die das nicht weiß.

  114. @Werner

    Die fehlenden Gigabyte stellt Herr Ötzdemir ja parat. ☺

  115. PS

    Und der grüne Anton hat erst vor ein paar Tagen in einer Talkshow zu Herrn Lidner gesagt, Dunkelflaute gibt es nicht, dass ist durch Studien widerlegt. Also wir haben heute Nacht gerade mal wieder Dunkelflaute. Muss man nur mal rausgehen.

  116. Micha,

    Also wir haben heute Nacht gerade mal wieder Dunkelflaute. Muss man nur mal rausgehen.

    um Studien durch Fakten zu widerlegen ???
    Das geht ja nun überhaupt nicht !!! 😀 😀 😀

  117. @Krishna

    Gerade dunkel in Deutschland und überall nicht mehr als Windstärke um 1. Habe mir gerade die Windkarte für Deutschland angeschaut. Der Mond scheint auch nicht. Der grüne Anton ist doch Biologe. Ja gehen er und seine Mitstreiter denn nie nach draußen. Ich dachte immer das sei eine Partei von Naturburschen und -weibern?☺

  118. Ach so, wir haben inzwischen sogar 45 GW PV, die derzeit 0 GW liefern und 60 GW WKA, die derzeit vielleicht 10 GW liefern. Selbst auf Helgoland haben wir derzeit kaum über Windstärke 1. Wie wollen Grüne also damit Deutschland versorgen, wo derzeit alle Lichter ab 19 Uhr brennen? Kann man sehr schön von Flugzeug aus, oder Satellitenbild sehen. Dazu brauche ich nicht eine Studie, die dem widerspricht. ☺

  119. @Michael Krüger, #107: Auf Mythen will ich nicht eingehen -- es sind halt Mythen. Manche halten Sie leider für wahr.
    Warum sollte ich übrigens (#110) für eine Lobby arbeiten? Weil ich nicht ihre Meinung vertrete und Sie lieber unter Ihresgleichen allein in Ihrer Meinungsglocke bleiben wollen?
    Dann sollten Sie kein offenes Forum betreiben mit dem Anspruch von Informations- und Meinungsfreiheit.

    @anorak2, #108: Die offiziellen Zahlen vom BDEW, Statistikamt, Bundesnetzagentur … sind für Sie also „Bullshit“. Wäre interessant, welche „Wahrheiten“ Sie denn so verbreiten:

    Nee, wieso sollte es. Der Kraftwerkspark muss so bemessen sein, dass die konventionellen Kraftwerke allein die maximal mögliche Spitzenlast abbilden können, plus etwa 10 Prozent Reserve. Die maximale Spitzenlast Gesamtdeutschlands ist ca. 80 GW, wir brauchen also ca. 90GW konventionelle Leistung. Die haben wir, aber nicht mehr.

    Ich habe „nur“ die offizielle Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur, aber diese weist etwas anderes aus:
    207,9GW am Strommarkt abzüglich 104,5GW EE sind bei mir 103,4GW konventionelle Kraftwerksleistung. Man könnte also sehr wohl einige dreckige, ineffiziente BKKW abschalten. Denn in den EE sind ja auch noch gut 11GW „gesicherte Leistung“ aus Laufwasser und Biogas enthalten. Selbst wenn ich die knapp 8GW konventionelle Sicherheitsreserve und Netzbereitschaft abziehe, verbleiben deutlich mehr als ihre 90GW „gesicherte“ KW-Leistung.

    Im übrigen finde ich es interessant, dass niemand darauf eingeht, dass wir bis 2004 regelmäßig NettoStromIMPORTEUR waren -- es uns also gar nichts ausgemacht hat, von externen Stromlieferungen abhängig zu sein.

    Nein, volkswirtschaftlich sinnvoll ist es, Stromerzeuger wegzuwerfen deren Betriebskosten höher sind als der Wert des von ihnen produzierten Stroms. Rate mal welche das sind.

    Warum raten? Die „Betriebskosten“ einer PV-Anlage gehen sehr tief herunter. Aber ich weiß, das meinen Sie nicht und wollen es auch nicht hören.

    Wenn wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, müssen wir also entweder alte, abgeschriebene KWs mit EE-Stromerzeugern ohne EEG-Vergütung vergleichen, oder neue KWs mit Anlagen, die Vergütungen erhalten.
    Bei den neuen bietet sich das neue AKW in Hinkley Point geradezu an: 11Ct/kWh zuzüglich Inflationsausgleich für 35Jahre garantiert sind die „Betriebs-„Kosten, die der britische Steuerzahler aufgehalst bekommt. Da der Inflationsausgleich seit Vertragsabschluss aufläuft (Tendenz also steigend bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme und für die Vergütungsdauer), dürfte „neuer“ Atomstrom also teurer kommen als neuer PV-Strom, für den in Deutschland für 20Jahre in 2018 zwischen 8,18Ct/kWh und 12,2Ct/kWh an EEG-Vergütung gezahlt wird -- Tendenz fallend und je nach Inbetriebnahme fest (ohne Inflationsausgleich). Betrifft vor allem kleine Anlagen meist privater Betreiber.
    Für Anlagen ab 100kWp gibt es bei PV eine Direktvermarktungspflicht -- also keine garantierte EEG-Vergütung mehr. Außerdem werden größere Anlagen ausgeschrieben.

    Bei off-shore-Wind gibt es für 8-12Jahre eine erhöhte Vergütung von 18,4 bzw. 14,9Ct/kWh -- danach nur noch 3,9Ct/kWh.
    Bei on-shore-Wind gibt es zwischen 3,87 bis 6,97Ct/kWh seit Oktober 2018.

    Da bei allen größeren EE-Stromerzeugern auf Ausschreibungsmodelle statt fixer Vergütungen umgestellt wurde, liegen die Vergütungen /Kosten teils deutlich darunter. Für Wind- und Solaranlagen in 2018 bisher bei 4,33 -- 6,16Ct/kWh. Dass es schwierig ist, zu diesen Preisen konventionelle KWs neu zu bauen, sieht man an den (nicht) geplanten Neubauten.

    Ach ja: „der Wert des von ihnen produzierten Stroms“ ist natürlich eine spitzfindige Bemessungsgrundlage. Vor allem, wenn an der Strombörse nur ein geringer Teil des Stromes gehandelt und davon auch nur ein kleiner Teil kurzfristig gehandelt wird. Aber das ist ein Problem des Strommarktes und nicht unlösbar und interessanterweise steigt mit einer Verknappung des Angebotes der (Mindest-)Strompreis an der Strombörse. Strompreisfindung nach Merit-Order ist den Fachleuten hier ja sicher ein Begriff und dass dadurch die Strompreise für die Nichtprivilegierten Endverbraucher (also den Normalbürger und Klein- bzw. mittelständiges Gewerbe) nicht steigen (höhere Börsenstrompreise führen zu geringerer EEG-Umlage), ist sicher auch bekannt bzw. leicht nachzuvollziehen.
    PV-Strom fällt übrigens immer zur Hauptbedarfszeit an und hat daher einen recht hohen Wert. Früher wurden zur Mittagszeit die teuer produzierenden Gas-KWs angeworfen …

    Wetterabhängige Stromerzeugung kann jederzeit auf 0,0 fallen, ohne dass irgendjemand was dagegen machen könnte, und dann ist Schicht im Schacht.

    Das ist genau so wahr wie die Behauptung, dass Kernkraftwerke jederzeit 24/7 zuverlässig Strom liefern würden. Nachweislich waren bisher an Netzausfällen /Blackouts vor allem konventionelle Großkraftwerke durch unvorhergesehene Ausfälle beteiligt. Die „wetterabhängige“ Energieerzeugung ist dagegen recht gut planbar und Ausfälle einzelner Anlagen haben kaum einen Einfluss auf die Versorgungssicherheit.

    Nur zur Klarstellung:
    Ich würde nie behaupten, dass Deutschland in den nächsten Jahren ohne konventionelle (auch Kohle-) KWs auskommt. Aber dass die Braunkohle unter dem Hambacher Forst zur Sicherung der Energieversorgung Deutschlands notwendig ist -- das meine ich durchaus.
    Dass ich damit nicht allein bin, hat das Gericht bei seiner Begründung für den Rodungsstop ausgeführt. Wenn selbst Hr. Krüger in #111 feststellt, dass es immer weniger Kohle-KWs werden, bestätigt dies auch, dass immer weniger Kohle gebraucht wird …

  120. Bitte meinen umfangreichen Beitrag freischalten …

    @Werner, #112:

    2017 wurden 55TWH exportiert und 7TWh importiert.

    Der Name „Exportüberschuss“ deutet eigentlich schon an, dass da bei den ca. 55TWh die Importe schon abgezogen wurden. Ihre Darstellung, dass der Braunkohlestrom verschenkt werden muss, weil die Regelfähigkeit begrenzt ist, entspricht wohl nur teilweise der Wahrheit. Denn meist laufen die BKKW einfach nur, um den Strom ins Ausland zu verkaufen -- nicht weil die Regelfähigkeit begrenzt wäre. Dieser Fall tritt allenfalls bei hohem gleichzeitigem PV und Windaufkommen auf und ist also eh nur tagsüber möglich …

    Übrigens habe ich das so verstanden, dass bei der „Energiewende“ durchaus ein Stromaustausch eingeplant wird -- so wie es vor 2004 gang und gäbe war und bis heute ist. Bis 2004 waren wir NettoStromImporteur -- als regelmäßig „abhängig“.
    Worum es doch wohl geht, ist doch eine Verringerung des fossilen Primärenergiverbrauches.

  121. In welchem Idiotistan leben wir eigentlich, daß ich nachts vor das Haus muß um Dunkelheit festzustellen und den feuchten Finger gegen Himmel recken muß um Windstille zu fühlen. Bei uns in Hohenlohe ist meist Windstille, trotzdem werden Windturbinen in den Staats- und Gemeindeforst geklotzt. Ach hätten wir doch ein kleines Hambacher Wäldchen hier mit Klimaaktivisten von der Antifa.

  122. @JS #119

    dass bei der „Energiewende“ durchaus ein Stromaustausch eingeplant wird

    Das Konzept beruht also weiterhin auf konventionellen Kraftwerken, nur jenseits unserer Staatsgrenzen. Was voraussetzt dass unsere Nachbarländer nicht so blöde sind, ihre Kraftwerke ersatzlos abzuschalten. Oder anders formuliert: Ideologische Selbstbefriedigung einiger deutscher Spinner, die auf Schmarotzertum an unseren Nachbarländern und an der hiesigen Bevölkerungsmehrheit basiert.

  123. @anorak2:
    Wenn Du davon ausgehst, dass die Nachbarländer längerfristig bei rein konventioneller Stromerzeugung bleiben. Ich nicht.

    Du ignorierst bspw. völlig die Tatsache, dass „jenseits unserer Staatsgrenzen“ auch Menschen mit gesundem Verstand wohnen. Wenn das Atomstromland Frankreich per Gesetz die Atomstromquote zugunsten EE senken will, spricht das Bände -- passt aber natürlich nicht zum Märchen vom preiswerten und zuverlässig verfügbaren AtomStrom.
    Belgien kramt gerade die Notfallpläne gegen einen BlackOut raus, da ihr AtomStrom nicht so zuverlässig produziert wird, wie gedacht …

    Gerade noch wurde geschrieben, dass Österreich unseren billigen Kohlestrom aufkauft, weil dieser billiger ist, als die eigenen KWs zu nutzen. Ist das jetzt auch „Schmarotzertum“ Österreichs zu Lasten des dt. Nachbarn … ?

    Aber eigentlich ging es doch um den Rodungsstop am Hambacher Forst. Er wurde gerichtlich sehr gut begründet. Denn es gibt eben keine gesellschaftlichen Zwänge oder gar eine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit, die die weitere Erschließung notwendig machen würden. Es geht RWE rein um Profit und Macht bei dieser Maßnahme.

  124. Es wäre übrigens nett, wenn man meine Aufstellung von >100GW verfügbarer, gesicherter Stromerzeugungsleistung prüfen und bestätigen würde. Das räumt dann ja schon den Einen oder Anderen Argumentationsfehler aus.

    Natürlich darf man auf die strittigen Argumentationen wie „kann jederzeit auf 0,0 fallen“ auch noch einmal eingehen, statt wieder völlig neue Argumentationen einzubringen, bevor die vorherigen Streitpunkte geklärt sind.
    Das würde ich jedenfalls von einer konstruktiven Diskussion erwarten.

  125. @JS #123/#124

    Wenn Du davon ausgehst, dass die Nachbarländer längerfristig bei rein konventioneller Stromerzeugung bleiben.

    Davon kann man derzeit ausgehen. Außer in Deutschland und Dänemark gibt es in keinem europäischen Land eine „Energiewende“ nach hiesigem Muster. Weder werden irgendwo Windräder und Photovoltaik derart exzessiv und ungebremst subventioniert, noch gibt es gar irgendwo Atomausstiegs- und Kohleausstiegsprogramme, schon gar nicht gleichzeitig. Wohl gibt es in den meisten EU-Ländern Subventionen für Windräder und Solarzellen -- weil das laut EU-Direktiven Pflicht ist -, aber das ist überwiegend Symbolpolitik auf kleiner Flamme. In Nicht-EU-Ländern nicht einmal das. Es gibt auch in den meisten unserer Nachbarländer keine mehrheitsfähigen politischen Kräfte, die sowas wollen.

    Ich nicht

    Wenn wir mal hypothetisch davon ausgehen, dass unsere Nachbarländer auch auf wetterabhängige Stromerzeugung umsteigen, ist ja alles noch viel schlimmer. Nacht ist in ganz Europa fast gleichzeitig, und auch der Wind kann in großen Teilen Europas gleichzeitig wegbleiben. Wenn dann Deutschland nachts bei Windstille keinen Strom hat, und Polen auch nicht, kann keiner vom anderen Strom importieren. Und damit bricht dein

    Du ignorierst bspw. völlig die Tatsache, dass „jenseits unserer Staatsgrenzen“ auch Menschen mit gesundem Verstand wohnen.

    Im Gegenteil, ich weiß dass das so ist. Deswegen machen die ja den Energiewende-Quatsch nicht mit. Unsere Nachbarn halten uns im Prinzip für bekloppt.

    Wenn das Atomstromland Frankreich per Gesetz die Atomstromquote zugunsten EE senken will, spricht das Bände —

    Es sagt aus, dass in Frankreich neuerdings Ökodeppen politischen Einfluss erlangt haben. Das wäre schade, ist aber für unsere Diskussion nicht von Belang.

    Gerade noch wurde geschrieben, dass Österreich unseren billigen Kohlestrom aufkauft, weil dieser billiger ist, als die eigenen KWs zu nutzen. Ist das jetzt auch „Schmarotzertum“ Österreichs zu Lasten des dt. Nachbarn … ?

    Nein, mein Ausdruck Schmarotzertum bezieht sich auf deinen Vorschlag (und die inzwischen wohl auch schon gelebte Praxis) die mit dem Wetter wild fluktuierende „energiewendete“ Stromerzeugung auf die Nachbarländer abzukippen wenn Deutschland zu viel hat, und von dort Strom zu saugen wenn es zu wenig hat. Wir schmarotzen damit von der Stabilität die dort noch herrscht, während wir uns wilde Destabilisierungsorgien leisten. Das einzige andere Land das etwas Ähnliches auf kleinerem Maßstab tut, ist Dänemark. Österreich nicht.

    Es wäre übrigens nett, wenn man meine Aufstellung von >100GW verfügbarer, gesicherter Stromerzeugungsleistung prüfen und bestätigen würde.

    Ich bestreite sie, meine Ergebnis ist etwas über 90 GW. Wahrscheinlich kommt die Differenz daher dass du die fast 10 GW Pumpspeicher addierst. Das kannste natürlich nicht machen, Pumpspeicher sind nur ein sehr kurzfristiger zeitlicher Puffer, aber keine generische Quelle. Spielt außerdem keine große Rolle, 90 oder 100 GW ist gleiche Größenordnung. Ob man 10 oder 20 GW Sicherheitsreserve hat, kommt ungefähr aufs Gleiche raus.

    strittigen Argumentationen wie „kann jederzeit auf 0,0 fallen“ auch noch einmal eingehen

    Was ist daran strittig? Nachts oder bei stark bedecktem Himmel (Hochnebelwetter im November zB) hast du keinen Solarstrom, und wenn dann gleichzeitig großflächig Windstille herrscht hast du auch keinen Windstrom. Dann hast du 0,0 Ökostrom.

  126. @Joe

    Wir haben derzeit 45 GW PV und 60 GW WKA. Also 105 GW Sonne und Wind installiert. Die haben hier beispielsweise nur 3 GW geliefert:

    Wenn das im Winter passiert, fehlen mal eben 70 GW an Leistung. Da springen dann die Konventionellen ein. Die laufen im Hintergrund eh immer mit, da man die nicht ganz abregeln kann. Folglich geht bei Wind und Sonne in der BRD ein Großteil des Stroms ins Ausland, wie Österreich. Die schalten ihre Gaskraftwerke ab und bauen auch keine neuen, bei den billigen Strom aus Deutschland. Zur Info wir haben ein europäisches Verbundnetz. Wenn jetzt das Ausland genau das machen würde, was Deutschland macht, dann bricht das europäische Verbundnetz schlichtweg zusammen. Denn wohinn mit den Überschüssen bei Wind und Sonne und woher soll der Strom dann bei Dunkelflaute kommen?

  127. JS,
    selbst Prinz Philip begriff die Nutzlosigkeit von Windstrom, wind farms are useless….streng dich mal ein bisschen an 😉

  128. @anorak2

    Außer in Deutschland und Dänemark gibt es in keinem europäischen Land eine „Energiewende“ nach hiesigem Muster. …, noch gibt es gar irgendwo Atomausstiegs- und Kohleausstiegsprogramme, …

    Mal abgesehen davon, dass der „Atomausstieg“ (man kann es verklärend auch „Senkung des Atomstromanteils“ nennen) in Frankreich in ein Gesetz gegossen wurde, braucht es Regelungen wie in Deutschland bald gar nicht mehr. Dass hier EE-Großprojekte nur noch über Direktvermarktung und Ausschreibungen laufen, habe ich ja in #119 schon angesprochen. Das wird hier geflissentlich ignoriert, obwohl letztlich die Wirtschaftlichkeit entscheidet.
    Die neuen EE-Stromerzeuger werden preiswerter, alle neuen konventionellen KWs und der Betrieb bestehender KWs immer teurer. Es ist reine Ökonomie, die den Umstieg vorantreibt.

    Nachts oder bei stark bedecktem Himmel (Hochnebelwetter im November zB) hast du keinen Solarstrom, und wenn dann gleichzeitig großflächig Windstille herrscht hast du auch keinen Windstrom. Dann hast du 0,0 Ökostrom.

    Nachts ist allerdings auch der Strombedarf deutlich geringer als am Tage und 0,0 Ökostrom ist reine Phantasie. Nicht einmal der Wind fällt auf 0,0 und zu Ökostrom zählen halt noch andere EE-Kraftwerksarten.

    Der Vorwurf des „Schmarotzertums“ ist geradezu lächerlich bei ca. 62TWh Export zu 7TWh Import -- also ca. 55TWh Exportüberschuss …

    Aber all das hat alles nichts damit zu tun, dass die Braunkohle unter dem Hambacher Forst werder für RWE, noch für die Sicherung der dt. Energieversorgung erforderlich ist. Im Gegenteil hat RWE in NRW wohl noch Abbaurechte für 2,3Mrd.t, braucht aber, selbst wenn dier letzten BKKWs erst 2040 stillgelegt würden, kaum mehr als 700Mio.t.:

    Sie wissen wahrscheinlich, dass die Abschaltungen rein aus wirtschaftlichen Gründen eher kommen. Das könnte durchaus ein Grund sein, warum RWE die Kohle rücksichtslos verstromt -- sie kostet sie ja fast nichts. Um Versorgungssicherheit geht es RWE ja wohl kaum, es geht um Geld und Macht.

  129. @Michael Krüger:

    Wir haben derzeit 45 GW PV und 60 GW WKA. Also 105 GW Sonne und Wind installiert. Die haben hier beispielsweise nur 3 GW geliefert

    Zum Einen finde ich es immer wieder lustig, dass hier von „45 GW PV und 60 GW WKA“ geschrieben wird, obwohl es doch 45 GWp PV und 60 GWp WKA installierte Leistung sind. Das „p“ ist nicht ganz unwichtig bei den unstetigen und von der Witterung abhängigen EE-Stromerzeugern, denn es kennzeichnet einen rein statistischer (Labor-)Wert. Der praktisch nie als reale Erzeugerleistung erreicht werden kann, da nie alle EE-Stromerzeuger deutschlandweit gleichzeitig Maximalleistung liefern können (schon wegen der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung zum gleichen Zeitpunkt). Praktisch wären also etwa 73GW Erzeugerleistung aus Solar und Wind erreichbar (die ominösen 70%, bei denen bspw. PV abgeregelt wird) im optimalen Fall der praktisch nie eintritt.

    Zum Anderen sind die unbestrittenen 3GW am 07.10.2018 um 18:00Uhr halt nur ein Teil des Ökostromes (Laufwasser und Biomasse 6,8GW) und ich habe in keinster Weise bestritten, dass konventionelle KWs noch für viele Jahre benötigt werden. Wenn also im Winter „Dunkelflaute“ herrscht, werden derzeit noch ca. 70GW konventionell gebraucht -- aber eben nicht >100GW …
    Lustig übrigens, dass anorak2 krampfhaft an seiner „0,0GW“ festhält … 😉

  130. @JS #128

    Dass hier EE-Großprojekte nur noch über Direktvermarktung und Ausschreibungen laufen, habe ich ja in #119 schon angesprochen.

    Wenn du damit sagen willst, dass Ökostrom nicht mehr subventioniert und privilegiert sei, dann ist das Blödsinn.

    obwohl letztlich die Wirtschaftlichkeit entscheidet.

    Natürlich tut sie das, aber ein Projekt das nur mit 30 Millarden EUR jährlichen Zuschüssen funktioniert, verdient die Bezeichnung „wirtschaftlich“ wohl eher nicht.

    Nachts ist allerdings auch der Strombedarf deutlich geringer als am Tage

    Ja aber nicht Null, die Nachfrage fällt nie unter 40 GW. Und auch nachts muss die Produktion regelbar sein, was Erzeuger die vom Wind abhängen nunmal per Definition nicht sind. Deswegen werden die nie allein in der Lage sein, eine Stromversorgung irgendeiner Art herzustellen.

    und 0,0 Ökostrom ist reine Phantasie. Nicht einmal der Wind fällt auf 0,0

    Mon Dieu. Doch das tut er, zumindest auf so schwache Windstärken dass der Anteil an der Stromproduktion auf fast 0 sinkt. Du musst nur mal eine Google-Bildsuche nach „Dunkelflaute“ machen, da findest du Einspeisungskurven.

    https://www.rettet-tiefenbachs-waelder.de/s/cc_images/teaserbox_14919546.png

    Da bidde, im Jan 2017 war über mehrere Tage hinweg die Summe von Solar- und Windstromeinspeisung fast 0, und die gesamte Last -- man sieht sehr schön dass die immer wieder an 80GW entlangkratzt -- musste von konventionellen Kraftwerken abgebildet werden. Da solche Perioden immer wieder auftreten, ist eine verlässliche Stromversorgung mit Wind + Solar nicht möglich. Deshalb brauchen wir 80 GW + Sicherheitsresrve konventionelle Kraftwerke selbst unter der totalsten und radikalsten Energiewende, wie man sie sich heute noch gar nicht vorstellen kann, und würde eine Abschaltung normaler Kraftwerke die Versorgungssicherheit ernsthaft gefährden. Ist das verständlich?

    und zu Ökostrom zählen halt noch andere EE-Kraftwerksarten.

    Ja. Nur musst du halt genau gucken welche Kritik wofür vorgetragen wird:

    -- Wind + Solar: Hochsubventioniert und instabil, praktisch unbrauchbar. Sie machen den Löwenanteil der EEG-geförderten Erzeuger aus, und das ist alles reine Verschwendung. Eine Stromversorgung kann man darauf nie nie nie aufbauen.

    -- Sog. „Biomasse“: Ist im Prinzip ein Wärmekraftwerk das grundsätzlich stabil betrieben werden kann, nur mit „exotischem“ Brennstoff. Hier ist die Kritik nur, dass Verbrennung von Nahrungsmitteln unethisch und Vergeudung ist, außerdem ist es auch hochsubventioniert und unwirtschaftlich. Von der Menge würde es nie reichen, die Wärmekraftwerke zu ersetzen.

    -- Wasserkraft: Steht überhaupt nicht in der Kritik, ist aus sich heraus wirtschaftlich und gab es schon lange vor der „Energiewende“. Ist aber aus geographischen Gründen nicht ausbaubar, sondern nur „ferner liefen“.

    Der Vorwurf des „Schmarotzertums“ ist geradezu lächerlich bei ca. 62TWh Export zu 7TWh Import — also ca. 55TWh Exportüberschuss …

    Es gibt 2 Sorten des Schmarotzertums:

    1. An den Stromnetzen unserer Nachbarn, die sich bereits über die wild fluktuierenden Stromüberschüsse Deutschlands beschweren. Die wollen das gar nicht! Einige Nachbarländer haben bereits mit Maßnahmen gedroht, dieses Überschwappen abzublocken.

    2. Am deutschen Stromverbraucher. Der „Export“-Strom wird mit Verlust verkauft, denn hier wird er über die EEG-Umlage zu Kosten weit über dem Marktpreis subventioniert, um dem Ausland dann zu marktüblichen Konditionen verkauft zu werden.

    Lernziel: Export ist nicht immer erstrebenswert, sondern nur dann wenn man mit dem Verkauf einen Gewinn machen kann. Bei subventionierten Gütern wie z.B. EEG-Strom ist das Gegenteil der Fall. Den Verlust dieses Irrsinns tragen wir alle über unsere monoton steigenden Stromrechnungen.

    Aber all das hat alles nichts damit zu tun, dass die Braunkohle unter dem Hambacher Forst

    Doch hat es. Ich habe oben anschaulich erklärt, dass wir alle derzeit vorhandenen konventionellen Kraftwerke für die Versorgungssicherheit benötigen, und dass sich das auch nicht ändern würde selbst wenn noch viel mehr Windräder und Solarfarmen aufgestellt würden. Dh wir brauchen u.a. auch die vorhandenen Braunkohlekraftwerke, und deswegen auch die Tagebaue die diese mit Brennstoff beliefern.

    Verzichtbar wären sie, wenn gleichzeitig Erdgaskraftwerke gleicher Kapazität aufgebaut würden. Das wäre technisch machbar, würde aber den Strompreis weiter erhöhen da sowohl der Neubau als auch der teurere Brennstoff zusätzliche Kosten bedeuten würden.

  131. @JS #129

    dass konventionelle KWs noch für viele Jahre benötigt werden

    Ja ist doch schön, darauf folgt wir können keine davon abschaffen.

    Wenn also im Winter „Dunkelflaute“ herrscht, werden derzeit noch ca. 70GW konventionell gebraucht — aber eben nicht >100GW …

    Wir benötigen 80GW + 10% gesicherte Leistung, das sind ungefähr 90 GW und die haben wir. Und zwar genau auf Kante, da besteht keine Luft diese Menge zu senken.

    Wenn man etwas davon rausschmeißen will, muss man Ersatz in gleicher Leistung gleichzeitig schaffen. Also wenn du z.B. Kohlekraftwerke rausschmeißen wolltest, müsstest du Erdgaskraftwerke in gleicher Höhe zubauen. Wäre aber ne sinnlose Übung, die nur Ökos aus ideologischen Gründen geil finden.

    MMn wäre als erstes geboten, die „Biomasse“ z.B. durch ggf. neu zu errichtende Gas- oder Kohlekraftwerke zu ersetzen. Weil die Verschwendung von Anbaufläche für Verbrennpflanzen statt für Nahrung ist unethisch angesichts des Hungers in der Welt, außerdem einfach Vergeudung. Ethik sollte ideologieübergreifend Konsens sein und wichtiger als jedes ideologische Dogma oder „Klimaschutz“-Gebrabbel sein.

  132. @Joe

    Wir haben 45 GW PV inst. und 60 GW WKA inst. Leistung. Zusammen 105 GW inst. Leistung.

    Können Sie hier nachschauen:

    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

    GWp ist die erziehbare Spitzenleistung der Anlagen. Wind und Sonne kommen dabei in der Regel nicht über 50 GWp.

    Bei Dunkelflaute geht das runter bis 1-2 GW.

    Können Sie hier nachschauen:

    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/

    Es fehlen uns also immer zwischen 20-70 GW, die durch konventionelle Kraftwerke gedeckt werden müssen. Das wird sich auch nicht wesentlich mit den Ausbau von Wind und Sonne ändern. Da wir aus Kernkraft und Steinkohle aussteigen, bleibt ja nur die Braunkohle, um die Versorgungslücke zu schließen.

    Machen jetzt das was wir machen die Länder im europäischen Verbundnetz auch, dann werden wir bei Sonne und Wind die Überkapazitäten nicht los und bei Dunkelflaute haben wir nicht genügend konventionelle Kraftwerke, die die Versorgungslücke auffangen könnten. Ein Irrsinn!

    Zudem kam gestern gerade erst ein Bericht in TV, dass mit der Energiewende unzählige an Kleinkraftwerken ans Netz gehen, die alle untereinander koordiniert werden müssen. Hacker sind da mehrfach aus Spaß eingedrungen fürs TV und haben festgestellt, dass man da ganz einfach rein kommt und ganz einfach einen Blackout erzeugen kann. Und die Ökotrottel mit ihren Smart-Schnittstellen zur Vernetzung haben sich nicht mal vernünftig dagegen abgesichert. Die Russen, oder Chinesen und in einigen Jahren auch die Taliban/ IS werden das dann vermutlich mal ausprobieren.

  133. Ach so:

    Joe, da können Sie froh sein, dass das nicht russische Hacker waren, die was gegen die EE haben, oder einfach was gegen Deutschland.

  134. PS

    In Zukunft kommt man über das Smart-Grid ganz einfach über jedes BHKW, jede PV-Anlage, jede WKA, jedes E-Fahrzeug, etc., ganz einfach ins System der Stromversorger und kann da schalten und walten wie man will. Dank der Energiewende. Bei BHKW kommt man heute gar schon über das W-Lan ins Netz der Stromversorger. Man muss nur das Passwort kennen. Da muss man nicht mal einbrechen, sondern stellt sich vor die Anlage und Logt sich ein.

  135. @MK #133

    Naja die haben nur den Internet-Auftritt durch DDoS lahmgelegt. Das kann man mit jeder Website machen. Die interne IT ist davon normalerweise nicht betroffen. Wenn die wirklich wissen was sie tun, werden sie sicherheitsrelevante Rechner überhaupt nicht mit dem Internet verbinden, auch nicht indirekt.

  136. @anorak

    Da waren aber auch schon Hacker im Netz der Stromversorger, über Router und WLan. Das ist in Prinzip über jedes Kleinkratwerk, das mit dem Stromnetz verbunden ist möglich, erst recht ineinen Smart-Grid. Ich suche den TV-Bericht mal raus.

  137. @anorak2:
    #130:

    Da bidde, im Jan 2017 war über mehrere Tage hinweg die Summe von Solar- und Windstromeinspeisung fast 0, …

    Und jetzt schauen wir noch mal, was ich eigentlich bemängelt habe aus #108:

    Wetterabhängige Stromerzeugung kann jederzeit auf 0,0 fallen, …

    -- „jederzeit“ ist schon mal falsch -- tagsüber schon mal nicht, denn es wird zumindest hell …
    -- „auf 0,0“ ist aber eben nicht „fast 0“
    Ihr nehmt es doch sonst so genau!

    Ist schon komisch, dass hier immer noch die gleichen Argumente wiedergekäut werden wie schon vor Jahren, als PV noch hochsubventioniert war und nicht einmal 1% der Nettostromerzeugung stellte. Klar schleppen wir bis ca. 2028 …2030 noch die Vergütungen für die PV mit -- und danach?!? Wir reden von gerade einmal noch 12Jahren!
    Kernfusion und Transmutation sind ebenso wie „Small Reactors“ bisher reine PR und keinesfalls bis 2030 verfügbar. Im Gegenteil bröseln die alten KKW überall auseinander und niemand hat das Geld für umfassende Sanierungen oder gar Neubau. Was so etwas in Europa kostet, sieht man an HinkleyPoint -- dagegen sind die EEG-Vergütungen die berühmten „Peanuts“.
    Wobei man über die behaupteten 30Mrd.€ trefflich streiten kann.
    Schauen wir einmal, wie sich die EEG-Umlage entwickelt, wenn sich das Angebot verringert und der Börsenpreis steigt. Derzeit melden Frankreich und Belgien eher Bedarf an für „überflüssigen“ Strom.
    PV-Strom ist übrigens nie „überflüssig“, da er eben tagsüber, zur Hauptbedarfszeit, anfällt. Da die Kosten für die Neuanlagen in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, verstehe ich das Schimpfen hier nur noch als reine Reflexhandlung.
    Dagegen steigen die Kosten für konventionelle KWs immer weiter. Auch weil viele Länder nicht mehr bereit sind, die Subventionen /indirekten Kosten zu schultern,

    Lernziel: Investitionen in die Zukunft erfordern meist eine Phase mit Kosten ohne /mit geringen Einnahmen. Kann man bei der Entwicklung von Fusions-KW sehr schön über Jahrzehnte verfolgen, ohne dass da auch nur eine nutzbare kWh produziert wurden wäre…

    Ach ja: Das mit der EEG-Umlage habe ich anders verstanden. Der EE-Strom wird schon seit Jahren direkt vermarktet bzw. an der Börse verkauft. Die Differenz zur (früher deutlich höheren) Einspeisevergütung ist ebenso Bestandteil der EEG-Umlage, wie eine Vielzahl anderer Posten, die man den EE zugeordnet hat, obwohl wohl manche Investition auch ganz ohne die EE notwendig gewesen ist. Die tatsächlichen Vergütungen an die Betreiber sind nicht mehr der größte Anteil …
    Ich denke da bspw. an die Koppelstellen zwischen Ost- und Weststromnetz. Investitionen, die jahrelang verschleppt wurden und den Transfer über Nachbarländer notwendig machte. Oder glaubt jemand, der in der Lausitz produzierte Strom wird auch dort verbraucht?

    So, wie sich in den letzten Jahren der EE-Stromanteil auf 40% erhöht hat, so werden Stück für Stück konventionelle alten KWs aussortiert. Das ist doch nichts Neues. Neu ist allenfalls, dass die alten KWs, die man eh stillegen wollte, jetzt in die „Kaltreserve“ überführt werden und noch jahrelang den Bürger zusätzlich Geld kosten.
    Klar braucht es neu eher schnell regelbare KWs mit geringen StandBy-Kosten -- BKKW werden es wohl eher nicht mehr sein. Aber auch beim konventionellen KW-Park kann ja keine Erzeugungsart für sich allein den Bedarf decken.

    Ich habe oben anschaulich erklärt, dass wir alle derzeit vorhandenen konventionellen Kraftwerke für die Versorgungssicherheit benötigen, …

    Diesen Satz sollte man sich genau so merken wie den von den maximal 4% EE-Strom, den das dt. Stromnetz maximal verkraftet …
    😉

  138. Jetzt habe ich doch noch den tollen Satz in #125 gefunden:

    Nachts oder bei stark bedecktem Himmel (Hochnebelwetter im November zB) hast du keinen Solarstrom, und wenn dann gleichzeitig großflächig Windstille herrscht hast du auch keinen Windstrom. Dann hast du 0,0 Ökostrom.

    Lernziel: finde den Fehler!

  139. JS, Lernziel…..ich habs geahnt, bist du Lehrer ?

  140. @Joe

    Einfach mal unter netzrelevante Reserve googlen. Die es nötig wegen Dunkelflaute. Verstehen Leute Ihres Schlages aber eh nie. 😉

  141. PS

    Bzw. systemrelevante Reserve.

  142. @JS #127

    jederzeit“ ist schon mal falsch — tagsüber schon mal nicht, denn es wird zumindest hell …

    Nicht immer, ich habe oben schon das trübe November/Dezember-Wetter genannt, wo es tagelang flächendeckend Nebel oder Hochnebel gibt und selbst Mittags nur Dämmerlicht herrscht und die Autos mit angeschalteten Scheinwerfern fahren. Dies ist der Worst Case, und das System muss so ausgelegt sein dass es diesen stabil über Tage und Wochen (doch so lang kann das andauern) übersteht.

    „auf 0,0“ ist aber eben nicht „fast 0“

    Sind wir hier im Kindergarten? Es ist weniger als 1 Prozent der Spitzenlast die da Wind und Solar beitragen, das ist so gut wie nichts. Die einzige Möglichkeit damit eine Vollversorgung zu veranstalten wäre, etwa 100 mal so viele Windräder aufzustellen wie wir derzeit haben. Die wären dann vielleicht (vielleicht!) in der Lage, auch noch bei Windstärke 2 deutschlandweit 80 GW abzuliefern. Aber eine derart hohe Windraddichte wäre natürlich völliger Irrsinn. Abgesehen vom fehlenden Platz wäre das nicht finanzierbar.

    Die andere Möglichkeit wäre, die Windraddichte etwa zu verzehnfachen, und dann mit gigantischen Speichern die Schwankungen abzupuffern. Auch das wäre nicht finanzierbar.

    Derzeit vorhanden ist aber beides nicht, im Moment ist die Situation dass Wind + Solar nicht eingerechnet werden können. Wir leben im Prinzip von den konventionellen Kraftwerken, so als ob all die Windräder nie aufgestellt worden wären. Wer meint, wegen der vielen Windmühlen (und dass es wirklich viele sind gebe ich gern zu) könne man Kohlekraftwerke abschalten, hat höchstens den IQ von Katrin Göring-Eckardt, wenn nicht noch niedriger.

    Ihr nehmt es doch sonst so genau!

    Genauigkeit ist manchmal wichtig und manchmal nicht. Du reitest gerade auf einem Detail herum, das für meine Argumentation ohne jede Bedeutung ist. Das ist nur billige Rhetorik.

    Wir reden von gerade einmal noch 12Jahren

    Wieso, was ist in 12 Jahren?

    Kernfusion und Transmutation sind ebenso wie „Small Reactors“ bisher reine PR und keinesfalls bis 2030 verfügbar.

    Ich fordere sowas nicht, und ich beteilige mich nicht an Spekulationen über zukünftige Technologien überhaupt nicht. Das ist mir alles togal egal. Mir geht es nur drum, den kollektiven Wahnsinn des deutschen Volkes zu beenden und wieder Vernunft einkehren zu lassen. Wie mal ein berühmter Brite gesagt hat: Entweder die Deutschen legen ganz Europa in Schutt und Asche, oder sie sind im Götterdämmerungswahn und wollen die Welt vor Gefahren retten die es gar nicht gibt. Im Moment sind wir in Modus B.

    Ich fordere ganz handfeste Sachen, die man sofort machen kann:

    1. EEG sofort aussetzen
    2. Die subventionierten WIndräder und Solarzellen entschädigungslos enteignen und die Erlöse an den Stromverbrauchern gutschreiben.
    3. Die abgeschalteten Kernkraftwerke wieder anschalten.
    4. Die Grüne Partei verbieten
    5. Merkel vor Gericht stellen.

    Das ist doch mal ne Ansage oder?

    Schauen wir einmal, wie sich die EEG-Umlage entwickelt, wenn sich das Angebot verringert und der Börsenpreis steigt.

    Wozu, was hab ich davon?

    PV-Strom ist übrigens nie „überflüssig“, da er eben tagsüber, zur Hauptbedarfszeit, anfällt.

    Er ist überflüssig, weil seine Produktion zusätzliche Kosten verursacht, aber keinen zusätzlichen Nutzen bietet. Wir hätten ohne PV genausoviel Strom wie mit PV, nur viel billiger. Aufwand ohne Nutzen, das ist die Definition von überflüssig.

    Da die Kosten für die Neuanlagen in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, verstehe ich das Schimpfen hier nur noch als reine Reflexhandlung.

    Das spielt doch überhaupt keine Geige. Selbst wenn sie für 1 Cent das Stück verschleudert würden, wären es immer noch zusätzliche Kosten, für die wir keinerlei Nutzen bekämen.

    Investitionen in die Zukunft erfordern meist eine Phase mit Kosten ohne /mit geringen Einnahmen.

    Es ist aber nicht die Aufgabe des deutschen Gesetzgebers, das herbeizusubventionieren was du irrigerweise für „Investitionen in die Zukunft“ hältst. Und es ist nicht die Aufgabe des deutschen Stromverbrauchers, das unfreiwillig zu finanzieren. Das sollen mal schön die Leute machen, die das wollen, und die sollen gefälligst das Risiko tragen wenn sich rausstellt dass das was sie für „die Zukunft“ halten eine Sackgasse ist, und der Investor ein Pleitier.

    Außerdem geht es bei PV und Windrädern nicht um irgendeine „Zukunftsinvestition“, sondern erklärtermaßen darum, die von Ökospinnern befürchteten Mega-Bedrohungen abzuwenden, die da wären:

    1. Die böse Atomkraft
    2. Die schlimme Klimakatastrophe
    3. Die ausgehenden Rohstoffe

    Es ist das womit argumentiert wird, also reine Ideologie, für deren Ziele aus Sicht der Gläubigen kein Preis zu hoch sein darf. Das jetzt als „Zukunftsinvestition“ zu verkaufen ist ein Etikettenschwindel.

  143. Bitte 1 Posting aus Spam befreien

  144. JS, Lernziel…..ich habs geahnt, bist du Lehrer ?

    😉
    Knapp daneben. Ich habe nur den Schreibstil von anorak2 kopiert -- nicht bemerkt?

  145. Einfach mal unter netzrelevante Reserve googlen. … Bzw. systemrelevante Reserve.

    Du meinst die, auf die ich schon in #119 hingewiesen habe und die im Link der BNA auch aufgeschlüsselt sind?

    Ist doch eigentlich nicht so schwer:
    197,5GW erfasste Leistung am Strommarkt, abzüglich 104,5GW EE ergeben schon mal 93GW verfügbare konventionelle Erzeugerleistung am Strommmarkt. Zusätzlich gibt es:
    -- 0,9GW in Sicherheitsbereitschaft (Braunkohle)
    -- 6,9GW Netzreserve mit Steinkohle, Öl und Gas
    Sind Summa sumarum 100GW konventionelle Erzeugerleistung ohne die 2,6GW vorrübergehend stillgelegten KW.

    Da wir ja mit Laufwasser und Biomasse auch noch ca. 11GW gesicherte Leistung aus den EE haben (Summe: 111GW verfügbar), frage ich mich, was eigentlich falsch ist an der Aussage, man könne einige Kraftwerksblöcke stillegen ohne dass dies Auswirkungen auf Systemsicherheit oder Versorgungssicherheit hätte.
    Von „alle“ habe ich nie geschrieben und dies auch nie gefordert …

  146. @Joe

    Und was macht Österreich dann ohne unseren billigen Kohle-Exportstrom?

    Zudem hatte ich ja bereits gesagt, aus Atomkraft und Steinkohle steigen wir ja auch schon aus.

  147. … wo es tagelang flächendeckend Nebel oder Hochnebel gibt…

    Genau: wochenlang und Deutschlandweit! Wie war das mit dem Kindergarten?

    Wieso, was ist in 12 Jahren?

    Lernaufgabe: Lesen und verstehen #119 +#137
    Lernziel: Wenn 2008…2010 wegen des starken Zubaus und der (zu) hohen Vergütungen für PV-Anlagen die höchsten Zahlungsverpflichtungen nach EEG für 20Jahre an die Betreiber aufgelaufen sind -- wann werden diese enden und wie viele Jahre sind es ab 2018 noch bis zum Wegfall dieser Zahlungsverpflichtungen?
    Zusatzfrage: Wie wird sich die EEG-Umlage für die Bürger entwickeln?
    Tip: Ab 2011 sind wegen verringerter Vergütungen und deutlich weniger Zubau im PV-Bereich nur noch deutlich geringere Zahlungsverpflichtungen aufgelaufen, die dann Jahr für Jahr enden.

    Das ist doch mal ne Ansage oder?

    Klar doch -- hier wurde schon einiges angesagt. Warum auch nicht. Recht auf freie Meinungsäußerung.
    Dass wir bei der Kosten /Nutzen-Betrachtung verschiedene Standpunkte vertreten, muss man halt akzeptieren. Hat aber eben so gar nichts damit zu tun, dass weder die Existenz von RWE, noch die dt. Versorgungssicherheit vom Abholzen des restlichen Hambacher Forstes abhängt. Das war aber die Ausgangsproblematik unter dem Faktum von 55TWh Exportüberschuss in 2017 und mehr als ausreichend vorhandener konventioneller KW-Kapazität …

  148. Und was macht Österreich dann ohne unseren billigen Kohle-Exportstrom?

    Die schmeißen dann wieder ihre alten Ölkraftwerke für sich selber an, die sie uns als Kaltreserve zur Netzsicherung kostenpflichtig zur Verfügung gestellt haben …
    😉
    Nee, nee, ich mache Spaß, denn das Thema ist ja wohl nun ausgelutscht.

  149. @JS #147

    wochenlang und Deutschlandweit! Wie war das mit dem Kindergarten?

    Hochnebelwetter kann so lang und so großflächig anhalten. Wenn du das nicht weißt hast du deine Hausaufgaben verdaddelt.

    Außerdem ist es nicht deine Aufgabe, dir dein Ökoszenario schönzugucken, sondern genau das Gegenteil: Deine Bringschuld ist es zu zeigen, dass deine Vorstellungen auch den ungünstigsten denkbaren Witterungsfall bestehen würden. Damit könntest du evtl. jemanden überzeugen. Wenn du leugnest dass es den überhaupt gibt, hast du die Diskussion schon verloren bevor du überhaupt angefangen hast zu argumentieren.

    wann werden diese enden und wie viele Jahre sind es ab 2018 noch bis zum Wegfall dieser Zahlungsverpflichtungen?

    Ich verstehe wirklich nicht wovon du redest. Wenn du sagen willst dass 2030 alle Subventionen für Ökozeux wegfallen hast du irgendwas ganz falsch verstanden. Da du dich hinreichend unklar ausdrückst, weiß ich aber nicht was.

    Deshalb erklär ich’s mal so: Es wird solange Absahner geben, wie Fördertatbestände gelten. Falls also das EEG 2030 noch gelten sollte -- was ich nicht hoffe und wogegen ich werbe, was aber nicht auszuschließen ist -, dann wird es Zahlungen an diese Leute geben und eine Umlage aus der diese Zahlungen finanziert werden müssen. Die einzige Möglichkeit dass die Umlage bis dahin wegfällt wäre ein ersatzloses Aussetzen oder Auslaufen des EEG, aber dafür wäre eine Beschluss des Bundestages notwendig. Und dafür wären andere Mehrheiten notwendig als wir sie derzeit haben. Wie gesagt ich hoffe dass es dazu kommt, aber falls nicht wird es 2030 solche Zahlungen geben. Wenn du aus irgendeinem nur dir bekannten Grund meinst, die liefen bis dahin quasi automatisch aus, bist du sehr aufm Holzweg.

    Hat aber eben so gar nichts damit zu tun, dass weder die Existenz von RWE, noch die dt. Versorgungssicherheit vom Abholzen des restlichen Hambacher Forstes abhängt.

    Sie hängt von Braunkohlekraftwerken und damit von Braunkohletagebauen ab. Sicher nicht von einem einzigen, aber die Ökse meinen das ja als Symbol für alle. Wenn nirgendwo mehr Kohle abgebaut werden dürfte, wäre definitiv Schicht im Schacht.

    An der Existenz eines Unternehmens natürlich nicht. Welche Firma die Tagebaue betreibt ist für die Versorgungssicherheit natürlich egal. Ich wäre für Sozialisierung, eh klar.

  150. JS #137,

    So, wie sich in den letzten Jahren der EE-Stromanteil auf 40% erhöht hat, so werden Stück für Stück konventionelle alten KWs aussortiert. 

    Quatsch mit Soße, das passiert nur in deinem Kopf, wenn du die Gehirnwäsche nicht erkennst. Prinz Philip begriff das, du kannst das auch begreifen 😉

  151. „So, wie sich in den letzten Jahren der EE-Stromanteil auf 40% erhöht hat, so werden Stück für Stück konventionelle alten KWs aussortiert.“

    Der Joe versteht leider nicht, dass die 40% im Jahresmittel produziert werden. Die Schwankungsbreite am Tag liegt aber zwischen sagen wir mal 5% bei Dunkelflaute und 100% bei Sturm und Sonne. Und wird immer größer mit den Ausbau der EE.

    Verdoppeln wir die EE von jetzt 100 GW Wind+Sonne auf 200 GW inst. Leistung, haben wir eine Schwankungsbreite von 10% bei Dunkelflaute und 200% bei Sturm und Sonne.

    D.h. bei Sturm und Sonne müssen wir den halben Kraftwerkspark aus PV und WKA abschalten. Bei Dunkelflaute müssen wir hingegen 90% des Stroms aus konventionellen Quellen hinzu schalten. Ansonsten bricht das ganze europäische Verbundnetz zusammen.

    Joe wurde leider einer Gehirnwäsche unterzogen und wird das auch nicht mehr kappieren.

  152. PS

    Wenn wir die derzeitigen 100 GW inst. Kraftwerksleistung aus Wind und Sonne in etwa ver20fachen, dann haben wir bei Dunkelflaute 100% Deckung des Strombedarfes, aber bei Sturm und Sonne 20mal zuviel Strom. D.h. von 20 Anlagen müssen 19 abgeschaltet werden.

    Derzeit haben wir 25.000 WKA. Wir bräuchten dazu also 500.000 WKA, also 1/2 Mio. WKA in der BRD.
    Derzeit haben wir 400 km2 an PV-Fläche. Wir bräuchten dazu also 8.000 km2 an Fläche in der BRD. Das entspricht einen 10 km breiten Streifen, von Norddeutschland nach Süddeutschland von 800 km.

    Das dürften Joes Visionen sein?

  153. PPS

    Joes 100 ha Hambacher Forst sind dagegen Peanuts. Was Joe will ist ein neues Germania aus Wind und Sonne. 😉

  154. Ich frage mich, wessen Sockenpuppe dieser „Joe“ ist….

  155. @Nun ja
    Dat Joe is halt ein Energiewendegewinnler, der denkt….er könne den geneigten Leser mit Öko-Bullshit einlullen.

    Fakt dagegen ist, das zunehmend die Kosten der Enegiewende in weitere Umlagen und Netzgebühren versteckt werden…so das am Ende, der Endkunde trotzdem immer mehr für den Strom bezahlen muss.
    Tja…wenn DE seine gesicherten Stromerzeugerkapazitäten abbaut, ohne das europäische Ausland zu berücksichtigen….wird DE in absehbarer Zeit….ganz derbe auf die Schnauze fallen.
    Ich hoffe, nötige Abschaltungen werden zu allererst die grünen Hochburgen treffen….die brauchen eh kein Strom, die leben ja von Luft und Liebe….zur Not können se ja mal mit einen Baum kuscheln, bei Minus 16 Grad, mal sehen, wie lange ihnen da warm ums Herz bleibt.

    Onkel Heinz…..hat grad mal etwas Zeit zum ätzen

  156. @Heinz

    In Wirklichkeit sind unsere Udos und Joes alle Kohle-Junkies. Hängen alle an der Nadel und merken es nicht mal. 😉

    https://janson-karikatur.de/wp-content/uploads/2014/11/Kohlekraft-14-11-11-rgb.jpg

  157. Mann muss es mit Humor nehmen.

    https://volksbetrugpunktnet.files.wordpress.com/2015/03/20120121_unwort_gutmenschen.jpg

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage1004/20100427_Anti_Kernkraft_Menschenkette.jpg

  158. @Micha
    2 Wochen Stromlos….und sämtliche Öko-Esel wern bibbern vor Angst, das diesen dekadenten Weicheiern das Resthirn aus den Sack fliegen wird.

    Dank Neubürgern wird das Wort „Plünderung“ eine ganz neue Bedeutung bekommen. Oder, wer in Bayern „Grün“ wählt….hat sowieso das Leben satt.
    Oder, wenn die Wohlfühl-Altbaubude erstmal lichterloh brennt, wird merken….das Merkel wieder mal ne deutsche Fahne, erbost in die Ecke gefeuert hat.

    Kein Mitleid mehr für vollverblödete Genderisten…..die sind nur zu doof, ihren Kadaver zeitnah, aus den Verkehr zu ziehen.
    Onkel Heinz….Oller Ost-Kämpe

  159. Wenn die Erzeugung wegen Abschaltungen von Kohle und Atom nicht mehr reicht, bleibt nur noch der Lastabwurf, damit es nicht zum Black Out kommt. Es gibt ja intelligente Netze und Smart Meter, alles so Digitalkram. Wie kann man die Wahlergebnisse in die Smartmeter programmieren? Lastabwurf völlig smart erst bei den Grün-Wählern. Die Energiewende käme schnell zum Stillstand, wenn man sie an der Wurzel bekämft.
    Der Rückfall in die gute alte Zeit der Windmühlen
    Aus der Mühle schaut der Müller,
    Der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller,
    Und die Mühle stehet still.
    So gehts immer, wie ich finde,
    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde,
    Hat man Wind, so fehlt das Korn.
    Wilhelm Busch

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