Gegner der Energiewende ziehen in die Parlamente ein

16. September 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik, Profiteure

ego150Das eigentlich bemerkenswerte an den drei Landtagswahlen der letzten Wochen ist der erstmalige Einzug einer Partei in die Parlamente, die die Energiewende rundheraus ablehnt. Gemeint ist natürlich die Alternative für Deutschland, AfD, die zur Überraschung vieler und zur Bestürzung einiger in Sachsen fast 10% erreichte und in Brandenburg und Thüringen über dieser Marke einlief.

Ich möchte die energiepolitische Programmatik der AfD nicht kommentieren oder analysieren (ich würde ihr zustimmen, was sicher niemanden überrascht), sondern einfach mal  mit ausführlichen Zitaten aus den jeweiligen Wahlprogrammen zur Diskussion stellen. Die Hervorhebungen stammen von mir.

AfD Sachsen:

Die aktuelle Energiepolitik Deutschlands orientiert sich an frei erfundenen und längst widerlegten Klimaprognosen. Ungeachtet dessen wurde überstürzt und ohne ausreichende Untersuchungen zu Machbarkeit und zu den Folgen eine Energiewende auf den Weg gebracht, die den Bürgern und der Wirtschaft riesige Kosten aufbürdet und somit großen Schaden zufügen wird.

Eine vollständige Abkoppelung der Energieerzeugung von fossilen Quellen oder spaltbarem Material ist zum aktuellen Zeitpunkt und beim derzeitigen internationalen Stand der Technik eine Illusion, der nur in Deutschland gefrönt wird. Diese Energiewende harmoniert weder mit dem europäischen Energieverbundnetz, noch wurde sie mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt. Sie ist ein deutscher Sonderweg, der durch nichts gerechtfertigt ist und in die Irre führen wird. Deshalb ist die Energiewende mit all ihren Folgemaßnahmen sofort zu stoppen. Die vom Weltklimarat (IPCC) propagierte Gefahr einer globalen Erwärmung ist durch den 17 Jahre andauernden Erwärmungsstopp widerlegt. Der steigende Kohlendioxidanteil der Luft wird also in seiner Wirkung auf eine postulierte Erdmitteltemperatur maßlos überschätzt. Trotzdem wird er weiter zur Begründung bizarrer Verbote und zum Umbau unserer Volkswirtschaft herangezogen. Das Wetter ändert sich ohne Einfluss des Menschen, die statistische Größe Klima hat überwiegend natürliche Ursachen. Wir wissen, dass sich die Temperaturen durch wirtschaftliche Sanktionen bei der Nutzung bestimmter Energiearten höchstens randständig beeinflussen lassen. Das Zwei-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung ist politisch festgesetzt. Es ist Ausdruck einer Öko-Religion, lässt sich aber nicht wissenschaftlich begründen.

Kohlendioxid ist für das Pflanzenwachstum notwendig. Seine Verächtlichmachung als Treibhausgas verstellt den Blick auf echte Umweltverschmutzung: Abgase, Ruß, Schmutzpartikel, Gestank, akustische, elektronische und optische Einwirkungen sollten begrenzt bzw. sanktioniert werden. Wetterkapriolen sind staatlicherseits mit vernünftigen Schutzmaßnahmen zu begleiten und auch weiterhin wissenschaftlich zu erforschen. Es darf aber keine Verhaltenslenkung oder noch höhere Abgaben auf Strom und Kraftstoffe geben.

Wenn Deutschland künftig zu 100 Prozent mit Strom aus „Erneuerbaren Energien“, vorwiegend aus Windkraft und Photovoltaik(PV)-Anlagen, versorgt werden soll, ist das nur möglich, wenn man naturwissenschaftliche, technische und ökonomische Gesetzmäßigkeiten sowie ökologische Möglichkeiten ignoriert und marktwirtschaftliche Prinzipien außer Kraft setzt. Wollte man die Leistung des Kernkraftwerks Biblis durch grundlastfähige Biogasanlagen ersetzen, bräuchte man eine Anbaufläche von der Größe Mecklenburg-Vorpommerns. Die Senkung des CO2-Ausstoßes bringt die Volkswirtschaft auf einen teuren Irrweg. CO2-Zertifikate führen zur weiteren Verteuerung des Stroms, ohne den Gesamtausstoß an CO2 in die Atmosphäre positiv zu beeinflussen.

PV- und Wind-Energie sind nicht grundlastfähig. Strom lässt sich mit vertretbaren Kosten nicht speichern. Das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) garantiert für Strom aus „Erneuerbaren Energien“ steigende Dauersubventionen. Die Nebenwirkungen: Schäden in Natur und Landschaft, hoher Flächenverbrauch und explodierende Preise. Daneben wandert die Industrie in Länder mit billiger Energie ab. Aus diesen Gründen will die AfD Sachsen das EEG-Gesetz sowie die Energieeinsparverordnung (EnEV) so schnell und so weit wie möglich rückabwickeln.

AfD Brandenburg:

Das Land Brandenburg gehörte bisher zu den Vorreitern beim Ausbau der Windenergie und der großflächiger Solarenergieerzeugung in Deutschland. Der Ausbau und seine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt stoßen aber zunehmend auf Grenzen der Akzeptanz. Dennoch will die brandenburgische Landesregierung nun insgesamt 2 % der Landesfläche für alternative Energieerzeugung ausweisen. Die AfD lehnt dies ab.

Die AfD will stattdessen das Ausbautempo bei der Windenergieerzeugung und bei der großflächigen Solarenergieerzeugung aus wirtschaftlichen und Umweltgründen zurückfahren. Die Förderung von Wind- und Solarenergie durch das EEG kommt den Bürgern in Brandenburg, wie auch in Deutschland, insgesamt teuer zu stehen. Garantierte Entgelte sowie eine Einspeisegarantie haben die Stromkosten auf ein Niveau getrieben, das die industrielle Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes gefährdet und die Energierechnung für eine zunehmende Zahl von Bürgern unbezahlbar macht. Die AfD setzt sich daher für eine Abschaffung des EEG ein, einschließlich einer rechtskonformen Entschädigung der Altanlagenbesitzer. Nach Auffassung der AfD soll der Ausbau der Wind- und Solarenergie grundsätzlich nur in dem Maße stattfinden, wie der Strom zu marktgerechten Preisen auf dem Markt Abnehmer findet.

AfD Thüringen:

Die Alternative für Deutschland sieht das Ziel einer sicheren, umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung durch die aktuellen politischen Rahmenbedingungen gefährdet. Der bereits vor Fukushima begonnene und umstrittene Umbau der Energieversorgung ist ins Stocken geraten. Ein Grund hierfür ist, daß der Zubau der sogenannten Erneuerbaren Energien weitgehend ungesteuert erfolgt. Er führte gerade in den vergangenen Jahren zu einem rasanten Anstieg der Kosten der Energieversorgung, welcher bereits aktuell nicht nur Haushaltskunden, sondern auch die inländische Wirtschaft erheblich belastet. Hierdurch droht eine weitere Deindustrialisierung unseres Landes, welche zu Arbeitsplatz- und Kompetenzverlusten unserer Volkswirtschaft führt.

Zudem kam es aufgrund der fehlenden bedarfsorientierten Integration der erneuerbaren Energieerzeugung bereits vermehrt zu kritischen Situationen im deutschen Energieversorgungsnetz, weil z.B. bei entsprechenden Witterungsbedingungen trotz geringer Stromnachfrage eine Überspeisung des Energieversorgungsnetzes mit Windenergie oder Solarenergie erfolgte. Gleichzeitig stockt der zur Entlastung erforderliche Netzausbau. Dem nach wie vor erforderlichen Betrieb von Gas- und Kohlekraftwerken fehlt die wirtschaftliche Grundlage, weil der Strompreis am Großhandelsmarkt durch die Überförderung der Erneuerbaren Energien stark unter Druck geraten ist. Für neue, umweltschonende konventionelle Kraftwerke fehlt der erforderliche Investitionsschutz. Hierdurch tritt die paradoxe Situation ein, daß umweltschädliche Altkraftwerke nicht außer Betrieb genommen werden können, weil sie für die Systemstabilität weiter benötigt werden.

Vor allem die Grünen, aber auch SPD, CDU und FDP haben die Gefährdung unserer einst stabilen und vergleichsweise preiswerten Energieversorgung zu verantworten. Wenigen Profiteuren dieser Entwicklung steht der überwiegende Teil der Bevölkerung und der Wirtschaft unseres Landes gegenüber, welchen die auch im internationalen Vergleich außergewöhnlich hohen Belastungen des Systemwechsels auferlegt werden. Die Notwendigkeit des Umbaus der Energieversorgung wird von den Altparteien mit dem Argument des sogenannten „menschenverursachten Klimawandels“ begründet. Die AfD sieht bei der Begründung des Zusammenhangs zwischen der langfristig prognostizierten Klimaentwicklung und den menschgemachten Treibhausgas-Emissionen jedoch noch große wissenschaftliche Unsicherheiten. Dieser wissenschaftliche Stand der Erkenntnis kann den aktuellen radikalen Umbau der Energieversorgung zu Lasten des Großteils unserer Bevölkerung nicht rechtfertigen, zumal ein globales Problem nicht durch nationale oder europäische Alleingänge gelöst werden kann.

Der zukünftige Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix muß unter Benennung der Folgen für die Versorgungssicherheit sowie die Kosten der Energieversorgung für Wirtschaft und Haushaltskunden offen und ideologiefrei erörtert werden. Die Befürwortung eines möglichst großen Anteils Erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung steht im Widerspruch zur Ablehnung des dafür erforderlichen Netzausbaus, der Errichtung der fehlenden Speicherkapazitäten in Form von Pumpspeicherkraftwerken und entsprechender Erzeugungsanlagen (z. B. Biogasanlagen, Windkraftanlagen) durch große Teile der direkt betroffenen Bevölkerung. Hieran zeigt sich, daß die herausragende zukünftige Rolle der Erneuerbaren Energien vor allem ein Projekt von Politik und interessierten Teilen der Wirtschaft ist, der erforderliche Konsens in der Gesellschaft jedoch nur scheinbar besteht.

Damit die Erneuerbaren Energien zukünftig überhaupt ein akzeptierter Baustein einer bezahlbaren, ökologischen und sicheren Energieversorgung sein können, muß deren Förderung umfassend reformiert werden. Unser Freistaat muß dieses Ziel im Rahmen der politischen Diskussion und des Gesetzgebungsprozesses unterstützen, weil sich die negativen Auswirkungen der Förderpraxis auch gerade bei uns in Thüringen zeigen. Wesentliche Bedeutung hat hierbei eine erhebliche Absenkung der Förderung Erneuerbarer Energien, z. B. bei den garantierten Abnahmepreisen für Neuanlagen. Allgemein muß eine Abkehr vom bisherigen Subventionsmodell des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hin zur weitgehenden Marktintegration Erneuerbarer Energien erfolgen. Der Investitionsschutz für Bestandsanlagen muß allerdings hierbei gewahrt werden. Zudem muß der Ausbau und die Förderung Erneuerbarer Energien am Bedarf, insbesondere der Stromnachfrage orientiert werden, um die Schaffung teurer Netzinfrastruktur auf das erforderliche Maß zu beschränken und die damit verbundenen Eingriffe in die Umwelt zu vermindern.

Man könnte glauben, die AfD-Programmkommissionen hätten bei Science Skeptical mitgelesen. Nun, wahrscheinlich hat eher EIKE einen gewissen Einfluß gehabt (Michael Limburg berichtet hier).

Mich ärgert, daß dieser Teil der AfD-Programmatik in den – allerdings durchaus oberflächlichen – Wahlanalysen der Lei“d“medien keine Erwähnung findet. Mich irritiert, daß die AfD-Vertreter, die im Rahmen der Wahlberichterstattung ausreichend Möglichkeiten gehabt hätten, dies nicht selbst thematisieren. Und mich treibt die Frage, inwieweit die Ablehnung der Energiewende für die Zustimmung der Wähler zur AfD mitentscheidend gewesen sein könnte. Wie intensiv wurde das Thema im Wahlkampf besprochen, wurde entsprechend plakatiert, gab es zuspitzende Flugblätter? Vielleicht wissen unsere Leser mehr dazu zu sagen. Ich würde mich freuen, könnte sich der ein oder andere, der sein Kreuz bei der AfD gemacht hat, hier zu seinen Gründen äußern.

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

71 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Der Schein trügt: Die Landesverbände durften ihre Trockenübungen öffentlich präsentieren. Der Parteivorstand hat politisch korrekt glattgebügelt oder die pilzförmigen Spitzen abgeschnitten. So einfach ist das.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  2. Danke Peter, für die Möglichkeit sich mal etwas politisch äussern zu können.

    So sehr mich die Wahlergebnisse der AfD auch freuen, so wenig glaube ich, das es ausgerechnet die Energiepolitik war, die dieser Partei dieses tolle Wahlergebnis beschert hat.

    Die AfD trifft den Nerv vieler Wähler

    Deutschland soll nur politisch Verfolgte und qualifizierte, integrationswillige Zuwanderer aufnehmen. Kein Familiennachzug und keine Einwanderung in die Sozialsysteme. Asylbewerber sollen sofort arbeiten dürfen. Die doppelte Staatsbürgerschaft lehnt die AfD ab.

    Die AfD tritt für eine Förderung der traditionellen Familie als Keimzelle der Gesellschaft ein.

    Kein „Maulkorb“ für Vertreter „unkonventioneller Meinungen“, so die AfD-Forderungen.

    Mit ihrer Kampagne gegen die „political correctness“ steht die AfD dagegen relativ alleine da. Tiraden gegen die „Politische Korrektheit“ findet man sonst nur noch bei der NPD.

    Mit dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin begann es…..das Einreißen der linkgrünen Meinungsmauer….mit Akif Pirinçci und seinem Buch „Deutschland von Sinnen“ ging es weiter…….und mit der AfD tauchte endlich eine Partei auf, die in Sachen „Multi-Kulti-Gedöhns“ und Genderschwachsinn…..Themen ansprechen, die bis Dato ein Tabu waren…….auferlegt von den Meinungsmachern in Politik und Medien.
    In Land Brandenburg war auch ein großes Thema die Grenzkriminalität……und der Polizeireform, die unsere Polizei noch mehr personalmäßig reduzieren sollte und wir Bürger noch ungeschützer den kriminellen Banden aus Osteuropa ausgeliefert werden.

    All die Bürger, die mit der bekloppten NPD nix am Hut haben (die genauso diese Missstände angesprochen hat)….konnten endlich eine Partei wählen, die zwar rechts von der CDU angesiedelt ist, sich aber bis heute aktiv gegen Rechtextremisten in der eigenen Reihen wehrt.

    Entgegen der linksgrünen Kuschel- und Verschweigungsdiktatur…..brennen den Menschen im Lande so manch gewaltige Probleme unter den Fingernägeln…….die jetzt endlich auch mal angesprochen werden dürfen….ohne das man sofort in die Nazi-Ecke gesteckt werden kann……..schon diese Tatsache alleine, rechtfertigt in meinen Augen den Erfolg der AfD.

    Ich glaube……die Energiepolitik der AfD war das kleine Sahnehäubchen…..auf dem tollen Gesamtmenue, nicht mehr….aber auch nicht weniger.

    PS. Nur wenn man gesellschaftliche Probleme offen ansprechen kann, besteht auch die Möglichkeit…..dafür Lösungen anzubieten………Kopp in den Sand, hilft am Ende niemanden.

    Uff……..sollte erstmal reichen.
    MfG
    Heinz Eng

  3. Da ich in Vorpommern lebe, kann ich nicht direkt auf die Landtagswahlen Bezug nehmen. Allerdings war ein Grund, neben vielen anderen Gründen, mein Kreuz z.B. bei der Europawahl bei der AfD zu machen, genau diese auf dem Parteitag in Erfurt getroffene Entscheidung, das EEG abzuschaffen. Ich denke auch, dass dadurch bei den Landtagswahlen einige Stimmen gewonnen werden konnten, wobei die Anzahl so ohne weiteres schwer zu quantifizieren sein wird. Das kann nur eine entsprechende Umfrage leisten.

    karl.s

  4. Die in #2 angesprochenen Punkte aus dem Programm der Afd waren nicht nur für mich, sondern auch für meinen Vater Grund genug, nicht nur der AfD beizutreten, sondern durch Kleinspenden auch Wahlkampfplakate zu finanzieren.
    Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mein Herz (und Verstand) einen Freundensprung gemacht haben, als die AfD nach interner Mitgliederdiskussion und -befragung auch die Ablehnung des EEG und der Energiewende in ihr Programm aufgenommen hat.
    Vorher hatte ich mit diesem Staat abgeschlossen und wartete nur noch auf den Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt, um das Land zu verlassen.
    Nach Eva Hermann, Sarazin, Akif Pirinçci (habe ich gelesen) und weiteren öffentlichen Äußerungen von aufrechten Menschen, die sich nicht durch politische Korrektheit der allgemeinen rot-grünen Decke strecken, habe ich wieder Hoffnung für mein (jetzt sage ich das wieder) Land.

    Man beachte übrigens die Reihenfolge der Veröffentlichungen:
    Hermann wurd noch medial hingerichtet, bei Sarazin funktionierte es schon nicht mehr aber auch er ist aus dem öffentlichen Raum verschwunden und Pirinçci versuchte man tot zu schweigen, was aber nicht gelang. Das Pendel nähert sich dem Umkehrpunkt.

  5. Nachtrag:
    Was ich vergaß deutlich zu machen: Die Ablehnung von EEG und EnEV sind also nicht Produkt der ideologischen Auswüchse fanatischer Führungspersönlichkeiten ( so wie es immer in den Leidmedien dargestellt wird).
    Vielmehr sind auch dieser und alle anderen Programmpunkte Ausdruck des Mitgliederwillens un mithin der überwiegenden Mehrheit der AfD Mitglieder!

  6. Auf Facebook habe ich die Diskussionen einiger Freunde, teilweise Mitglieder der AfD in Sachsen, verfolgt. Energiewende ist zwar immer auch ein Thema, es fällt mir aber schwer einzuordnen, wie wichtig dies wirklich ist, als singuläres Thema oder Problem. Ich möchte mich daher den Aufruf von Peter anschließen:

    „Und mich treibt die Frage, inwieweit die Ablehnung der Energiewende für die Zustimmung der Wähler zur AfD mitentscheidend gewesen sein könnte. Wie intensiv wurde das Thema im Wahlkampf besprochen, wurde entsprechend plakatiert, gab es zuspitzende Flugblätter?

    Zusätzlich würde ich gerne die Frage noch erweitern an diejenigen AfD-Leute die aktiv im Wahlkampf tätig waren: Welche Rolle hat die Energiewende, oder die Klimaschutzpolitik, oder der Klimawandel, beim Wahlkampf gespielt? Bei den Gesprächen vor Ort mit den Bürgern an Wahlkampfständen etc.?

  7. Wer führt uns da an der Nase herum?
    Unsere Kanzlerin ist Dr. der Physik! Sie weiß was Aufzüge mit Gegengewicht im Idealfall machen, sie sparen 100% Energieverzehr. Ich habe Ihr (und vielen anderen ) mitgeteilt das PE-Drive das auch in der Rotation- etwa zum Antrieb und zur Energieversorgung von Generatoren und/oder für eine autarke E-Mobilität auf Straßen, Schienen, im Wasser oder in der Luft- kann.

    Warum wird das ignoriert? Aufzüge sind Stand von Wissenschaft und Technik, Wissenschaftler die das in Frage stellen, disqualifizieren sich selbst.
    Für PE-Drive ist ein Funktionsmodell vorhanden. Mit welcher Begründung wird all das „mündigen BürgerInnen“ vorenthalten? Völlig unabhängig von meiner Person könnte die Antwort bald aus Asien kommen. Ob das da oben das so wollen? Wenn nicht, warum nehmen wir (und die Presse), die Provokation so hin?

  8. @Strobel

    „“Die AfD tritt für eine Förderung der traditionellen Familie als Keimzelle der Gesellschaft ein.““

    Dazu ein netter Artikel aus der heutigen Welt-Online

    Merkels linke Familienpolitik treibt Wähler zur AfD

    In der Regierungszeit Angela Merkels ist die Vereinbarkeit von Kind und Karriere zum dominanten, oft gar einzigen Thema der Familienpolitik geworden. Elterngeld, Krippe, Ganztagsschule und jetzt die Frauenquote – stets geht es um die berufstätige Frau, deren Leben die Politiker erleichtern wollen. Und blickt man in den Bundestag, so ist diese Ausrichtung heutzutage in der Tat „alternativlos“. Denn alle im Parlament vertretenen Parteien ziehen hier am gleichen Strang.

    Wenn alle der gleichen Meinung sind, dann brauchen wir eine zweite.
    Ich hab mal die Wahlplakate gescheckt…..nix von „Energiewende“ zu sehen.

    H.E.

  9. Dass die AfD die in Deutschland einzige Partei ist, die sich in Ihrem Wahlprogramm offen und direkt für die Abschaffung des EEG ausspricht. Und auch die einzige Partei die offen Zweifel an der ansonsten allgegenwärtigen CO2-Klimakatastrophen-Theorie äußert. Das ist ein klares Plus und sorgt mit Sicherheit dafür, dass die Partei bei vielen Skeptikern in die nähere Auswahl kommt.

    Dumm nur, dass man bei der AfD auch einige Aspekte mitwählt, die zumindest für die Liberalen unter den Skeptikern die Entscheidung erschweren, sein Kreuz bei der AfD zu machen. Dazu zählt aus meiner Sicht zum Beispiel die Ablehnung von TTIP, aber auch mit den sehr Wertekonservativen Forderungen wie einer Verschärfung des Abtreibungsrechtes oder dem Propagieren eines bestimmten Familienideals (hier der 3-Kind Familie) kann ich wenig bis nichts anfangen.

    Auch dass die AfD mit Ihrer Ablehnung des EEG nicht stärker an die Öffentlichkeit geht, stört ein wenig. Die Erkenntnis ist durchaus vorhanden:

    Das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) garantiert für Strom aus „Erneuerbaren Energien“ steigende Dauersubventionen. Die Nebenwirkungen: Schäden in Natur und Landschaft, hoher Flächenverbrauch und explodierende Preise.

    Nur scheint bislang noch der Mut zu fehlen, diesen Teil des Wahlprogramms auch offensiv in der Öffentlichkeit zu vertreten. Ich würde annehmen, dass mehr als 50 Prozent der AfD Wähler bislang gar nicht wissen, dass sie mit Ihrer Stimme gegen das EEG gestimmt haben.

  10. Wird nicht lange dauern, dann ist die AFD auch auf die Agenda 21 ausgerichtet.

  11. @ #7

    Warum wird das ignoriert?

    Vielleicht weil man das für ein den Gesetzen der Physik widersprechendes Hirngespinst hält? Nur so eine Idee…

  12. @8 H.E

    Das mag schon sein, daß es kein Thema der Wahlplakate ist.
    Fakt ist, es gab eine ausführliche Mitgliederbefragung zum Thema Energiewende (zumindest bei uns in MV) und das hat sich im Parteiprogramm niedergeschlagen.
    Bei den von mir finanzierten Wahlplakaten hatte ich allerdings das EU/Euro- sowie das Wirtschafts-Thema favorisiert. Plakate mit Energiethemen standen damals (Bundestagswahl) nicht zu Auswahl. Damals war die Mitgliederbefragung zur Energiewende entweder noch nicht durch oder gerade gelaufen.

    Wichtig ist und bleibt doch aber, daß es im Parteiprogramm verankert ist und die Mehrzahl der Mitglieder hinter der Abschaffung des EEG stehen. Wobei ich den Eindruck hatte, daß die Parteiführung (wahrscheinlich wegen Wahrung der Kompatibilität zu umsetzbaren Maßnahmen) diese Mitgliedermeinung ein klein wenig entschärft hat hinsichtlich Wahrung der Rechtssicherheit für bereits eingegangene EEG-Verpflichtungen.

  13. Was ist denn daran bemerkenswert? Bemerkenswert ist dieses verkorkste EEG und dass sich keine Partei um die unsozialen und rechtswidrigen Auswüchse und Auswirkungen kümmert. Keine wirkliche Korrektur nur ständige Flickschustereien sind festzustellen. Das EEG ist schon längst reif für die Tonne. Wieviel Milliarden wurden hier schon in der Sonne verbrannt und im Winde verweht. Es geht überwiegend um Profit und nicht um Klima und Umwelt. Unsozial und verfassungswidrig, die größte Umverteilung von Arm nach Reich. Der umstrittene Länderfinanzausgleich ist geradezu ein Klacks dagegen. Aber darum kümmern sich Politiker, die EEG-Umlage wurde ja schön am Staatssäckel vorbei organisiert und die einfachen Verbraucher werden zusätzlich zu den Steuern, Abgaben und Gebühren mit dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Klima- und Umweltschutzes besonders belastet.

    Warum zahlen die deutschen Haushaltsstromverbraucher mit die höchsten Strompreise in Europa? „Kostet nur eine Kugel Eis. 1,1 cent/KWh sollte mal in der Spitze die Umlage betragen und dann rasch wieder sinken. „Keiner haftet für Dritte„. Wie beim Euro wurde auch mit dem EEG getarnt und getäuscht und gebrochen. Insofern passt es ganz gut, wenn sich jetzt AfD-Politiker jetzt darum kümmert. Vielleicht ist noch etwas zu korrigieren. So geht es ja nicht weiter, weder mit dem Euro noch mit dem EEG!

    Schon lange erkannt, die Verfassungswidrigkeit des EEG.

  14. @Strobel

    Nun ja……einen Mehrfrontenkrieg kann man nicht gewinnen…..weswegen es wohl taktisch klug war, noch nicht die „Energiekarte“ zu ziehen………und ick zeig Dir auch, warum.
    Hier mal zwei Artikel aus dem Gruselkabinett.

    Warum die CDU die AfD nicht fürchten muss

    Wodurch unterscheiden sich die Anhänger der AfD von Sympathisanten der rechtsextremen Parteien?
    Nur dadurch, dass sie überwiegend der Ober- und Mittelschicht mit entsprechend hohem Einkommen und hoher Schulbildung entstammen, während die NPD- Sympathisanten überwiegend aus den unteren sozialen Schichten mit geringem Einkommen und geringer Schulbildung stammen. Fundamental unterscheiden sich die Anhänger der AfD aber von denen, die sich traditionell konservativen Werten verbunden fühlen; denn diese Gruppe der Gesellschaft hegt keine grundsätzlichen Ressentiments gegen das politische System, ist kirchlich gebunden und nicht von Statusängsten geprägt wie die Klientel der AfD und anderer Parteien am rechten Rand.

    AfD – und nun?

    Damit soll die Gefahr, die von der AfD ausgeht, allerdings nicht kleingeredet werden. Eine straff organisierte Partei am rechten Rand, die dauerhaft Aufmerksamkeit bekommt, hat auch die Chance, das Klima in der Gesellschaft weiter negativ zu beeinflussen. Immer deutlicher wird, dass ein maßgebliches Themenfeld der AfD ist, alles, was die demokratische Basis dieses Landes ausmacht, verächtlich zu machen…..

    Würde man in der CDU darüber diskutieren, ob man nicht auf den politischen Gegner zugehen müsste, wenn es sich bei der Zehn-Prozent-Partei um die NPD handeln würde? Sicher nicht. Und genau so sollte man es auch mit der AfD halten – zumal deren Wählerstruktur der der NPD ziemlich nahe kommt.

    Sorry…….ick enthalt mich jetzt mal jeglichen Kommentar zu dieser Grütze……..hab heut eh schon ein scheiß Tag.

    H.E.

  15. @Heinz #14
    Politik ist ein Schachspiel. Und beim Schach sollte man nicht schon am Anfang sein Pulver verschießen. Erst einmal Schritt für Schritt die politische Alternativlosigkeit in die Ecke drängen und sie dazu zwingen sich selbst zu entkleiden.
    Die AfD hat mit der Ethik-Energiewende und den Werteverrat der Union alle Trümpfe in der Hand. Die FDP wurde ja auch Stück für Stück dadurch entkleidet, weil diese Lindner-FDP all ihre Werte selbst aufgegeben und verraten hat.
    Die AfD ist ein Schachspieler auf dem politischen Schachbrett, dem es Spass macht, zu zuschauen. Das beste war zu letzt das Interviewe mit Klaus Kleber und Lucke im heute journal.
    http://www.youtube.com/watch?v=64dsw3QdQws

    Mit der AfD kommt endlich Leben in die Deutschland-Mutti-Diktatur der deutschen Medien- und Politiklandschaft.
    Der Michl kann durch die AfD ENDLICH zum Aufstehen/Aufwachen gebracht werden.Und das ist Gut so!

  16. @Rudi

    Ähmmm……

    ……dem Propagieren eines bestimmten Familienideals (hier der 3-Kind Familie) kann ich wenig bis nichts anfangen.

    Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate in der EU

    Auf 1.000 Einwohner kommen nur 8,4 Geburten: Weniger Kinder als in Deutschland werden nirgends in der EU geboren. Die Bevölkerungszahl ist dennoch gestiegen.

    Deutschland droht 2020 Einbruch der Geburtenzahl

    Den Sinkflug bei den Geburtenraten konnten weder Kindergeld noch Krippenoffensive stoppen. Jede dritte Akademikerin bleibt ohne Kind. Nur baldiger deutlicher Anstieg kann einen Einbruch verhindern.

    Ick naiver Arbeiter würde denken, das die AfD eine mögliche Lösung anbietet…….wo ja bisherige Massnahmen der Politik komplett in die Buchsen gegangen sind.
    Und…nun ja, beim TTIP hab ick auch ne ganze Menge Bauchschmerzen………würde hier aber zu weit führen.
    Achso….Abtreibungsgegner……zeigt mir, das da wohl jede Menge Christen mitmischen oder konservative Ex-CDU-Mitglieder…..was nun wieder den zitierten Texten aus meinen Kommentar #14 widersprechen würde.

    Die AfD bietet Lösungen an……die man mögen oder ablehnen kann…..am Ende entscheidet die Anzahl der Wählerstimmen…..ob diese Ideen auf fruchtbaren Boden treffen.
    H.E.

  17. Hallo Quentin Quencher @6

    Zusätzlich würde ich gerne die Frage noch erweitern an diejenigen AfD-Leute die aktiv im Wahlkampf tätig waren: Welche Rolle hat die Energiewende, oder die Klimaschutzpolitik, oder der Klimawandel, beim Wahlkampf gespielt? Bei den Gesprächen vor Ort mit den Bürgern an Wahlkampfständen etc.?

    Als Hesse kann ich nicht direkt was dazu sagen, aber ich denke, dass das Thema Klimawandel und EEG das Momentum verloren haben. Auch wenn gelegntlich Artikel in den Medien zu den Themen erscheinen, ist es kein Thema mehr, dass voiele bewegt.

    Hier und auch auf EIKE, die kalte Sonne etc. gibt es noch einige untewegte, die das Thema interessiert. Aber die Menge? Eher nicht.

    Für einige ist die Klimakatastrophe ein unabwendbarer Fakt … aber sie denken nicht weiter darüber nach. Viele andere stehen kritisch zur Energiewende, aber es ist kein großes Thema … man hat sich daran gewöhnt und nimmt sie hin.

    Auch die EU unter Juncker scheint das Interesse zu verlieren. Klima und Energie werden in ein Kommisariat zusammengelegt.

    Ebenso wie die Demographie und de Euro-Entwicklung sind das eigentlich Mega-Themen, die maximale Aufmerksamkeit erfordern … aber Viele zucken nur mit den Schultern.
    Ich sehe, das andere Themen, wie PKW-Maut oder Personalien mehr Interesse anziehen. Die halte ich wieder für unwichtig. Aber ich bin ja nur ein kleines Licht …

  18. Sobald unser bayerischer Ministerpräsident Seehofer gegen die Energiewende umschwenkt, wissen wir sicher, dass dies der Grund für die AfD-Erfolge ist.
    Bisher ist er schon mal gegen neue Stromtrassen. Da das mit EEG nicht funktioniert, erzwingt dies die nächste Konsequenz.

  19. Hallo Herr Hofmann,M 17. September 2014 14:04

    Die AfD ist ein Schachspieler auf dem politischen Schachbrett, dem es Spass macht, zu zuschauen. Das beste war zu letzt das Interviewe mit Klaus Kleber und Lucke im heute journal.
    http://www.youtube.com/watch?v=64dsw3QdQws

    Mit der AfD kommt endlich Leben in die Deutschland-Mutti-Diktatur der deutschen Medien- und Politiklandschaft.
    Der Michl kann durch die AfD ENDLICH zum Aufstehen/Aufwachen gebracht werden.Und das ist Gut so!

    So sehe ich es auch. Es ist zwar normal, wenn Journalisten provokante und kritische Fragen stellen, aber bei Kleber wirkte es auf mich ausgesprochen missgünstig und manipulativ. Lucke hat aber die Bälle bravourös gekontert und Punkte gesammelt.

    Ich denke, die AfD ist zwar nicht frei von inneren Querelen, aber äußerst solide aufgestellt. Ich sehe keinen Grund, warum sie in absehbarer Zeit das Momentum verlieren. Auch wenn Euro und EEG zur zeit nicht im Zentrum der Debatten stehen, hat es die AfD. die hier gut punkten kann, nicht zur Manie und Mission gemacht, ausschließlich die Lieblingsthemen zu besetzen. Für mich eine ziemlich runde Sache.

    Angela Merkel hat einen guten Ansatz gefunden, darauf zu reagieren. Sie will gute Politik machen und damit die Wähler überzeugen. Da ich zwar inhaltlich zu ihr immer mehr in der Opposition sehe, halte ich es aber für gut, dass sie sich auf ihre Aufgabe besinnt. Sie macht die Aufgabe im Auftrag des Wählers, aber man konnte meinen, dass die elitäre Politiker- und Medienkaste immer mehr meint, das Volk gängeln zu können. Man war sich der unangefochtenen Macht allzu sicher.
    Das scheint sich mit den Erfolgen der AfD zu ändern. Und das ist dann auch bereits ein Erfolg.

  20. #7: Vielleicht hat Herr Görgens ja ein Schwungrad gemeint, das beim Abbremsen Energie aufnimmt und beim Beschleunigen (zum Teil) wieder abgibt. Damit wurden meines Wissens mal Versuche mit Bussen gemacht. Wenn das wirtschaftlich sinnvoll gewesen wäre, wär das jetzt flächendeckend eingeführt.

  21. Wie die Rheinische Post berichtete, hat der Düsseldorfer Stadtverband der AfD gegen die Generalsekretärin der SPD, Yasmin Fahimi, Anzeige wegen Volksverhetzung und Beleidigung erstattet. Fahimi hatte die AfD nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen in einem Interview mit dem Fernsehsender n-tv als „braune Suppe” bezeichnet, die sich ein spießbürgerliches Gewand gebe.

    Dürfte wohl in der politischen Auseinandersetzung in der staatsanwaltschaftlichen Rundablage „Meinungsfreiheit“ landen…

  22. @Testpilot

    ….“braune Soße“…….wahrscheinlich meinte die gute Frau die lecker Flüssigkeit, die beim Braten von Schweinefleisch entsteht…um anschließend dat lecker Essen zu verfeinern…….oder so ähnlich.

    H.E.

  23. @Testpilot
    Ähm……für mich ist die NPD eine künstlich am Leben erhaltene Partei, damit man die Ultralinken beschäftigen kann.
    Und glaub mir, die wird nie verboten……weil alle Angst haben, das die Linksextremen sich dann den wirklichen Mißständen in dieser Republik annehmen könnten.

    Nützliche Idioten……im wahrsten Sinne des Wortes.
    Zieh den Verfassungsschutzstecker…..und die NPD bricht augenblicklich zusammen, wie ein Schwimmring, den man den Stöpsel gezogen hat, ok……dumme Menschen…kann man mit Nationalismus ködern……oder man versucht es über Gaia.

    Ups…….ich hab schon ne Flachzange im Werkzeugkasten…….da brauch ick echt keine NPD mehr.
    PS. ähm……weil mich die Meinungsforscher unbedingt in der rechten Idiotenecke verorten wollen.

    H.E.

  24. Hier geht ein bißchen was durcheinander, aber das ist völlig normal für die Debatte, denn die Menschen verstehen politische Konzepte leider nicht:

    1. Die gegenwärtige „Familienpolitik“ zielt nicht auf Geburten oder wertebasierte Dogmen in der Form „die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft“. Sie ist im Gegenteil höchst rational angelegt -- und das ist im Kern, was ihre Kritiker auf die Palme bringt. Es geht ihr allein darum, daß Familien nicht schlechter gestellt sind, als Alleinlebende oder andere Entwürfe. Allein vor diesem Hintergrund sind familienpolitische Leistungen -- etwa das Ehegattensplitting -- zu bewerten. Die Frage, was eine „Familie“ genau ist, ist dann wieder Gegenstand einer teils ideologischen Auseinandersetzung. Leider. Wenn man sich von dem allgemeinen Grundsatz leiten läßt „Familie ist dort, wo Menschen füreinander dauerhaft Verantwortung und Fürsorge übernehmen“, ergibt auf einmal die ganze gegenwärtige Familienpolitik wieder Sinn. Und ist erfolgreich.

    2. Eine Politik, die auf einen Anstieg der Geburtenrate setzt, wäre „Bevölkerungspolitik“. Eine solche betreiben wir hier in Deutschland aus gutem Grund seit 1945 nicht mehr. Für mich besteht zwischen „wir brauchen viele (gesunde) Soldaten (und Soldatinnen)“ oder „wir brauchen viele (gesunde) Facharbeiter (und Facharbeiterinnen)“ unter moralischen Aspekten kein Unterschied. Deswegen lehne ich jede Form von Bevölkerungspolitik strikt ab. Zumal eine solche immer mit intensiver staatlicher Einflußnahme auf das Privatleben einhergeht. Die Vermischung zwischen Familien- und Bevölkerungspolitik ist das Problem. Wenn man hier trennt, wird vieles klarer.

    3. Keine der Vorhersagen hinsichtlich der Entwicklung unserer Bevölkerung hat in der Vergangenheit gestimmt. Trotzdem glauben alle an den „demographischen Wandel“. Ich sehe diesen nicht. Entscheidend ist nicht die Geburtenrate. Jeder Statistiker aus diesem Themenfeld hat mir bislang im persönlichen Gespräch bestätigt, daß das Zuwanderungssaldo der wichtigste Faktor ist. Für den es außerdem keine Möglichkeit gibt, ihn halbwegs seriös über mehrere Jahre vorherzusagen. Momentan nimmt bspw. die Bevölkerung in Deutschland trotz aller Vorhersagen aus den 1970er und 80er Jahren nicht ab. Wir werden noch in 20 und auch in 40 Jahren über den „demographischen Wandel“ streiten und wahrscheinlich immer noch genau so viele sein, wie heute. Vielleicht sogar ein paar mehr, denn es gibt Hinweise, daß in sehr reichen Ländern auch die Geburtenrate irgendwann wieder steigt. Mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat das in erster Linie nichts zu tun, sondern primär mit dem Wohlstandsniveau. Deutschland sollte sich als Einwanderungsland verstehen.

    Daß die AfD keine rechtsradikale Partei ist, scheint mir offensichtlich. Behauptungen anderer Art, Beispiel Fahimi, sind albern und lächerlich. Aus meiner Sicht ist die AfD noch nicht einmal rechtspopulistisch.

    Die Grünen sind einmal aus zwei wesentlichen Bewegungen entstanden. In ihnen haben sich die Friedens- und die Umwelt- bzw. Anti-KKW-Bewegung zusammengefunden. Zunächst hatte die Friedensbewegung bei den Grünen klar die Oberhand. Im Verlauf der Jahre hat sich dies total geändert, die Friedensbewegung wurde innerhalb der Partei marginalisiert.

    Meine Theorie zur AfD war bislang, daß auch hier zwei Strömungen zusammenfinden: Euroskeptiker und Klima- bzw. Energiewendeskeptiker. Momentan haben in der Partei die Euroskeptiker das Sagen, sie prägen das Gesicht nach außen und besetzen die Schaltstellen. Aber ihre wichtigsten Protagonisten sind ja eher die Politrentner. Die auch den Apparat aufbauen und organisieren. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die überragenden Resultate bei Jung- und Erstwählern einem Alexander Gauland zu verdanken sind.

    Meine Frage ist daher: Könnte die AfD eine ähnliche Richtung einschlagen, wie die Grünen? Sich also zu einer Partei der Klima- und Energiewendeskeptiker, sozusagen zu einer anti-ökologistischen Strömung, wandeln?

    Nach vielen persönlichen Gesprächen hatte ich diesen Eindruck. Die Berichterstattung vor und nach den Wahlen hat diesen Eindruck nicht bestätigt. Das wollte ich eigentlich besprechen. Deswegen meine Bitte an alle, Bevölkerungs- und Familienpolitik auf anderen Seiten zu diskutieren. Dieser Blog hat keinen allgemeinpolitischen Anspruch. Hier sollte es um Klima- und Energiepolitik gehen.

  25. Hallo Heinz

    Ähm……für mich ist die NPD eine künstlich am Leben erhaltene Partei, damit man die Ultralinken beschäftigen kann.

    Nützliche Idioten……im wahrsten Sinne des Wortes.
    Zieh den Verfassungsschutzstecker…..und die NPD bricht augenblicklich zusammen, wie ein Schwimmring, den man den Stöpsel gezogen hat, ok……

    Den Verdacht hatte ich auch schon gehabt. Da sind doch so viele V-Leute, die voneinender gar nicht wissen, dass die anderen auch V-Leute sind. Und darum ist der erste Verbotsantrag geplatzt. Danach wollten die Behörden ihre V-Leute immer noch nicht abziehen.

    Ich denke, man hat hier ein Problem mit agent provocateur. Denn wer kommt denn in die Führungsriege als V-Mann, wenn er nicht vorher seine rechte Gesinnung nachgewiesen hat?

  26. @Mein lieber Peter
    Im Prinzip versteh ick Dir ja……aber ich bin der festen Überzeugung, das die diesjährigen Wahlen und der Erfolg der AfD nix, aber auch rein garnix…..mit der Ablehnung der Energiewende zu tun hat, zumal auch die Wahlplakate andere Themen als primäre Faktoren, den Wahlsieg verursacht haben.

    Wir sollten nicht mehr hineindeuten, was am Ende tatsächlich den Erdrutschsieg der AfD verursacht hat.

    Onkel Heinz…wie immer…eventuell voll neben der Spur

  27. @ Onkel Heinz

    Bzüglich der Wahlplakate gab es schon ein par gegen den Windkraftwahn und das Wahlprogramm spricht ja für sich in der Richtung.

    http://tinyurl.com/l9ml2vg

    Und ja ich gönne der AFD den Erfolg, da endlich Themen offen angesrprochen werden die Tabu waren. Das Die FDP Fraktion in Sachsen untergegengen ist trotz Ihrer rationalen Haltung gegenüber EEG und Techikallergien bedauer ich sehr, iist aber wohl der Bundes FDP Politik geschuldet. Und wenn in Schweden die Grünen mit regieren sollten seh ich wirklich schwarz.

    http://tinyurl.com/mrwpzak

    PS. Ja der alte Varus ist noch an Ball

  28. Hallo Peter Heller @24

    Auch wenn Sie sich auf das Thema Energiewende konzentrieren wollen, so haben sie dennoch einige Punkte vorgetragen, die einer Anmerkung bedürfen:

    2. Eine Politik, die auf einen Anstieg der Geburtenrate setzt, wäre “Bevölkerungspolitik”. Eine solche betreiben wir hier in Deutschland aus gutem Grund seit 1945 nicht mehr.

    Deutschland hat die geringste Reproduktionsrate überhaupt. Die sozioökonomischen Probleme werden katastropal. Ich empfehle hier dringend den Vortrag von Prof. Sinn

    Deswegen lehne ich jede Form von Bevölkerungspolitik strikt ab. Zumal eine solche immer mit intensiver staatlicher Einflußnahme auf das Privatleben einhergeht. Die Vermischung zwischen Familien- und Bevölkerungspolitik ist das Problem. Wenn man hier trennt, wird vieles klarer.

    Ich halte das für fatal. Die persönliche Lebensführung bleibt privatsache. Ich lehne hier Zwangsmaßnahmen ebenso ab.

    Der Staat hat aber den Auftrag, sich selbst zu erhalten und das dafür notwendige zu tun. Dies ist bei der gegebenen Demographie nicht möglich. Wir können auch nicht durch Immigration dieses Problem lösen.
    Darum muss es der Staat seinen Bürgern leichter machen, ihren persönlichen Lebensentscheidung mit den offentlichen Interessen zu harmonisieren. Das hat nicht immer was mit Geld zu tun, sondren mit vernünftiger Sozialverfassung.

    Zur Zeit überwiegen die Nachteile einer Elternschaft. Das hat viel mit dem Komplex -- verlässlische und dauerhafte Partnerschaft -- zu tun, aber auch mit den vermittelten Idealbildern, und sozioökonomische Rahmenbedingungen. Und da sehe ich schwarz für die Zukunft.

    3. Keine der Vorhersagen hinsichtlich der Entwicklung unserer Bevölkerung hat in der Vergangenheit gestimmt. Trotzdem glauben alle an den “demographischen Wandel”. Ich sehe diesen nicht. Entscheidend ist nicht die Geburtenrate. Jeder Statistiker aus diesem Themenfeld hat mir bislang im persönlichen Gespräch bestätigt, daß das Zuwanderungssaldo der wichtigste Faktor ist.

    Das Zuwanderungssaldo kann gar nicht so hoch sein, dass die Lücken in der sogenannten Alterspyramide geschlossen werden.

    Qualifizierte Zuwanderung gibt es, aber diese dünnt die Herkunftsländer auch aus -- Brain Drain -- genannt. Ich halte es für ein unseriöses Geschäftsmodell, die Kosten der Kindheit und Schule jenen Ländern aufzubürden, die ohnehin schlechtere Wirtschaftsdatan haben als D, um dann die fähigsten Menschen -- am besten nach einer teuren Ausbildung -- abzuwerben.

    Armutszuwanderung haben wir auch, und zwar bereits in beträchlichem Maß. Dies löst das demographische Problem nicht, sondern verschärft es eher. Erforderlich wäre, erhbliche Anstrengungen zu unternehmen, diese Menschen zu qualifizieren … aber hier kann nicht von optimistischen Erfolgen ausgegngen werden, da die erforderlichen Voraussetzungen oft fehlen.

    Für den es außerdem keine Möglichkeit gibt, ihn halbwegs seriös über mehrere Jahre vorherzusagen.

    Hier ist es am leichtesten möglich, belastbare Prognosen zu stellen.

    Momentan nimmt bspw. die Bevölkerung in Deutschland trotz aller Vorhersagen aus den 1970er und 80er Jahren nicht ab.

    Welche Prognosen? Die Baby-Boomer sind 45 -- 63 Jahre alt.

    Wir werden noch in 20 und auch in 40 Jahren über den “demographischen Wandel” streiten und wahrscheinlich immer noch genau so viele sein, wie heute.

    Die Zahlen sind beinhart und sprechen eine völlig andere Sprache.

    Deutschland sollte sich als Einwanderungsland verstehen.

    Auch das sagt nicht nur die AfD sondern ist fraglos erforderlich. Aber es wird bei weitem nicht ausreichen. Warum sollten die Neuankömmlinge die Lasten für die vielen Rentner tragen wollen, die in den nächsten 2 Jahrzehnten unsere Sozialsysteme sprengen werden?

  29. Hiho Varus, Du alte Socke

    Schade mit der Sachsen-FDP…….wird wohl keine Veranstaltung mehr geben, wo wir uns mal treffen können…naja….in 4 Jahren gibbet ja die nächste Wahl, vllt kommen se dann wieder rein.

    Die Schweden und die Braunkohle……..immer los, schaltet die Kraftwerke ab…so schnell als möglich, umso eher kommt in Deutschland endlich der Zusammenbruch, selber schuld…warum mussten sie auch unbedingt in Deutschland auf Einkaufstour gehen…….nu ham se den Dreck…im wahrsten Sinne des Wortes.
    Ach übrigens……die deutsche Bevölkerung reagiert verdammt schnell, verdammt sauer auf den Ausfall von Strom, Wasser oder Wärme……die sind verwöhnt und dat gewöhnen wir denen janz schnell ab.
    Irgendwie wern wir dat schon schaffen…….die Bande wieder in die Steinzeit zu dunkelfrieren……vorher wacht die lahme Bande eh nich mehr auf.

    Deutsche…..im gemachten Nest sitzen….und ständig am meckern, wenn mal ein Regentropfen durchs Dach plätschert……wems zu gut geht, schicken wir nach Äthiopien oder nackt nach Kreuzberg……..und dann sehen wir weiter.

    Konsens……Ihre Garantie, für den Abstieg in die Energie-Hölle.

    Onkel Heinz…..warme Decken, Kerzen, Taschenlampen, Konserven und Spirituskocher…..lasst die Spiele beginnen

  30. @ Landvoigt:

    Die sozioökonomischen Probleme werden katastropal.

    Klar. Die Welt geht unter. Wie immer eigentlich. Merkt nur keiner was davon.

    Die Zahlen sind beinhart und sprechen eine völlig andere Sprache.

    Von wem habe ich das sinngemäß auch schon gehört? Ach ja, von Schellnhuber und Konsorten. Zukunftsprognosen sind immer „beinhart“. Treffen nur nie ein. Nirgends. Nicht in der Ökologie, nicht in der Ökonomie und eben auch nicht in der Soziologie.

    Warum sollten die Neuankömmlinge die Lasten für die vielen Rentner tragen wollen, die in den nächsten 2 Jahrzehnten unsere Sozialsysteme sprengen werden?

    Produktivität ist das Zauberwort. Man sollte sich auf eine Welt vorbereiten, in der Maschinen die Wertschöpfung erbringen. Nicht nur in der Produktion, sondern auch im Dienstleistungsbereich. Vielleicht reicht irgendwann ein Ingenieur, der ein paar tausend Roboter überwacht, um die Rente für Millionen zu erwirtschaften.

    Es gilt das Primat der Technologie. Wir werden „abhängige Erwerbsarbeit“ ebenso neu definieren müssen, wie „soziale Absicherung“. Wir verlassen derzeit mit Riesenschritten das Zeitalter der Knappheit. Merkt nur keiner.

    Mal ne Frage: Woher nehmen wir hier alle, die wir wahrscheinlich zum allergrößten Teil sehr wohlhabend sind (immer voller Kühlschrank, komplette technische Ausstattung des Eigenheims (von Multimedia-Systemen bis hin zur Mikrowelle), voller Kleiderschrank, Kinder in allen möglichen Vereinen, zwei Urlaube im Jahr, 1,5 Kraftfahrzeuge pro Person im Schnitt, umfassender Zugriff auf Kommunikationsinfrastrukturen rund um die Uhr usw. usf.), woher nehmen wir nur die unproduktive Zeit, hier zu bloggen? Zeit, in der wir tatsächlich nichts erwirtschaften sondern uns gegenseitig eben nur die Zeit stehlen? Woher nehmen wir das? Trotz der vielen Rentner?

    Mein Schlüsselerlebnis hatte ich zu Beginn meines Studiums. Ich hatte alles: Wohnung, Auto, Essen, Kleidung usw.. Eine Familie hätte ich natürlich nicht ernähren können und Urlaub gab es auch nicht. Das vorhandene war von insgesamt minderer Qualität. Trotzdem habe ich gelebt wie ein Fürst, im Vergleich zum wirklich armen Teil der Weltbevölkerung und auch im Vergleich zur Jugendzeit meiner Vorfahren. Da hörte ich im Radio einen Gewerkschafter von der Armut in Deutschland faseln. Und stellte fest, daß ich mich nach seinen Kriterien als arm anzusehen hatte.

    Merke: Neben Produktivität ist „Potential“ das zweite Zauberwort. Wir sind überreich an Möglichkeiten. Erkennt nur keiner. Und nutzen noch weniger.

  31. @ Landvoigt und alle anderen Pessimisten, die mir so sehr auf die Nerven gehen:

    Hier noch ein schnell ergoogelter Artikel zum Thema:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article123649831/Einwohnerzahl-Deutschlands-steigt-auf-80-8-Millionen.html

    Dann noch ein paar Daten, die ich in älteren Vortragsfolien wiedergefunden habe, für die ich aber jetzt keine Online-Quelle angeben kann:

    Zwischen 1995 und 2002 haben die USA etwa 2 Millionen Industriearbeitsplätze verloren – die meisten davon an China.
    In demselben Zeitraum hat China ungefähr 15 Millionen Arbeitsplätze verloren – die meisten davon an Maschinen. (Fortune Magazine, 10.11.2003)

    Trotz des Verlustes an Industriearbeitsplätzen ist der Warenausstoß des Landes seit 1992 um 50% gestiegen. (The Economist, 27.9.2003)

    Lebenszeit (in Stunden, Durchschnitt, netto -- d.h. außer essen, schlafen, etc.):

    1880: 225.900
    1995: 298.500
    2040: 321.900 (Fortschreibung, Trend „business as usual“), +8% gegenüber 1995

    davon verfügbare Freizeit (in Stunden, Durchschnitt):

    1880: 43.800
    1995: 176.100
    2040: 246.000, +39% gegenüber 1995

    Quelle: The Fourth Great Awakening and the Future of Egalitarianism, 2000, Robert Fogel

    Aber klar, die Welt geht unter. Wenns nicht das Klima ist, die Atome oder die Gene, dann ist es wahlweise die Geburtenrate, die Überfremdung oder gar der Rentner an sich.

    Da Scholl-Latour nicht mehr unter uns weilt, muß dann also Gauland ran. Sonst sterben wir alle noch bevor wir die Energiewende beenden können…nur gut, daß Gauland jetzt wieder arbeiten geht.

  32. @Martin Landvoigt #19
    Eine Partei, die von innerlichen Quereln gesäubert ist, ist keine Partei im demokratischen Sinne. Eine Partei, die nur das Diktat der Parteiführung kennt und dieses Diktat keine Meinungsdiskussionen (Querelen) mehr zulässt, ist eine Mutti-Image-Kuschel-Machterhaltungspartei. Alles und Jeder folgt so zu sagen der Mutti-Führung bzw. deren Drahtzieher im Hintergrund (Berater).
    Mutti ist Alternativlos Diktatorisch und die AfD will diesen Diktatur-Mutti-Panzer, der sich über Deutschland gelegt aufbrechen.
    Also seit froh, wenn es Quereln (Meinungsvielfalt) in den Parteien gibt, denn dies ist ein Zeichen für eine lebendig Demokratie. Der Kern der AfD ist ja ein Marktwirtschaftliches und Rechtsstaatliches Programm. Eine Werteprogramm, in dem sich die Interessen des deutschen Volk (Kultur) in den Mittelpunkt gestellt werden.
    Konservati-Liberal (bodenständig und weltoffen).
    Man ist hier verwurzelt und weis seine Wurzeln (Werte) zu pflegen. Und weltoffen bzw. tolerant war Deutschland schon immer. Ansonsten würden wir nicht immer wieder den inoffiziellen Titel des Export-Weltmeister einhamstern.

  33. Im Moment, und das wird vermutlich auch noch auf absehbare Zeit so bleiben, befindet sich die AfD in keiner Regierungsverantwortung. Was ja nicht bedeutet, dass sie in dieser Situation keine politische Einflussnahme ausüben würde. Gerade unsere „ich mache es allen recht“ CDU hat sich schließlich in den letzten Jahren dadurch ausgezeichnet, dass potenziell gefährliche, oder auch nur konkurrierende, politische Strömungen kurzerhand vereinnahmt wurden.

    Die AfD ist jetzt nach drei hervorragenden Landtagswahlergebnissen definitiv nicht mehr zu ignorieren und tut der CDU an der weit offenen rechten/bürgerlichen Flanke weh. Es ist also anzunehmen dass die CDU nach ihrem Schwenk in Richtung Mitte/Links sich jetzt wieder nach rechts bewegt, oder „breiter“ aufstellt.

    Wenn es jetzt die AfD noch schafft (oder sich traut) das Thema Energiewende mehr in den Mittelpunkt ihrer Politik zu rücken, wird sie auch damit weiter Wähler gewinnen können.

    Gegner der Energiewende gibt es mittlerweile aus vielen Lagern. Da sind zum einen die „klassischen Skeptiker“, die wegen der nicht vorhandenen technischen Machbarkeit und der ausufernden Kosten der „Erneuerbaren“ diese ablehnen. In den letzten Jahren sind aber auch viele konservative Landschafts- und Umweltschützer dazu gekommen, die sich gegen Hochspannungsmasten, Windparks und Speicherseen wehren. Da ist aus meiner Sicht einiges an Potenzial, gerade bei Leuten die momentan nicht zur Wahl gehen.

    Sollte sich bewahrheiten, dass man mit einer Gegnerschaft zur Energiewende einiges an Stimmen gewinnen kann, wäre die CDU gezwungen, hier noch einmal neu zu denken. Und mangels eines „natürlichen“ Koalitionspartners, wie die FDP es war, wird man dort in Zukunft ohnehin taktisch einiges ändern müssen.

  34. Wer liest denn das Wahlprogramm? 😉
    Ich bezweifle, daß die AfD deswegen gewählt wurde.

    Ansonsten zitiere ich mal aus dem Sachsenprogramm:
    „…elektronische und optische Einwirkungen sollten begrenzt bzw. sanktioniert werden.“

    Wie ist denn das gemeint?
    Sind da auch Elektrosmogpussies in der AfD?

    mfg

  35. Am Wahlabend hielt ein Vertreter der Journaille auch Björn Höcke ein Mikrofon hin und gab in der Frage schon die Antwort mit, für den braven Michel, die AfD fischt doch nur am rechten Rand….
    Björn Höcke, ich kannte ihn bis dato nicht, sagte sinngemäß, wir fischen nirgends, wir wurden gewählt , weil der Bürger von den Lügen genug hat und wir sprechen diese Themen an.

    Ich sagte sofort voraus, der Junge bekommt live nie mehr ein Mikrofon hingehalten und es war so.
    Der Tagesspiegel hätte es wissen können, denn der schrieb schon am 13.09.14

    In Thüringen dürfte es die AfD ins Landesparlament schaffen. Chef der Partei dort ist Björn Höcke -- ein Lehrer, der gerne mit viel Pathos spricht. Nicht jedem in der eigenen Partei gefällt das. …

    Unter den drei ostdeutschen AfD-Chefs Petry, Gauland und Höcke ist er wohl der am wenigsten Berechenbare.

    Diese Angst der Journaille nur, weil er folgendes sagte:

    „Jetzt können sie mich zitieren“, begann er. „Höcke sagt“, sagte Höcke, „Doppelpunkt, Anführungszeichen unten: Die politische Korrektheit liegt wie Mehltau über unserem Land. Ich bin angetreten, um diese politische Korrektheit wegzuräumen.“ Er wolle ein „neues Dienstethos in die Politik einpflegen“, „den politischen Sumpf austrocknen“, für die „Erneuerung der erstarrten Parteiendemokratie“ kämpfen, „preußische Tugenden“ wiederbeleben. Das alles nicht als Politiker, sondern als „mündiger Bürger“.

    Na Ja , viele haben ihn nicht zitiert. Der journi Fabian Leber hat dann noch vergessen zu zitieren „Punkt, Anführungszeichen unten“.

    Das ist doch mal ein Lehrer mit Überblick, er nannte genau den zentralen Grund für den Zuspruch der Wähler.
    Mehr Zuspruch erhielt nur die Partei der Nichtwähler, die den gleichen Grund anführen.

  36. @Peter

    Produktivität ist das Zauberwort. Man sollte sich auf eine Welt vorbereiten, in der Maschinen die Wertschöpfung erbringen.

    Diese Diskussion ist schon ziemlich alt, aber dennoch aktuell. Gerade in der Dienstleistungsbranche wird immer mal wieder die Wertschöpfungssteuer angebracht, mit der Renten und dergleichen finanziert werden soll. Also weg von der Belastung des Faktors Arbeit. Wurde in der Vergangenheit oft von Links und Grün vorgeschlagen. Hat sicher auch einige Nachteile, aber ist angesichts der technischen und demographischen Entwicklung eine Diskussion wert.

    Zum Alarmismus: Auch wir sollten uns bewusst sein, dass die Katastrophenszenarien meist nicht eintreffen. Norbert Bolz sagte einmal (auch in Hinblick auf die Nachhaltigkeit) dass dynamische Systeme von einem instabilen Zustand in einen anderen instabilen Zustand wechseln (sinngemäß). Übertragen würde das heißen, dass die Krise ein Dauerzustand ist, eine Krise wechselt in die nächste, wodurch aber gleichzeitig neue Handlungsoptionen entstehen.

    Was allerdings natürlich nicht heißt, dass damit Katastrophen verhindert werden könnten. Aber hier sollten wir uns die Katastrophen in der Vergangenheit anschauen. Einmal die von Menschen verursachten und welche die die Natur brachte. Diverse Kriege sind Katastrophen gewesen, die Weltwirtschafskriese in den 30ern wohl auch. Pest und der Toba-Ausbruch ebenfalls. Es sind schnelle plötzliche Veränderungen die zur Katastrophe auswachsen können, langsame, wie der Klimawandel, sind es nicht.

    Die Energiewende ist auch keine Katastrophe, sie war die Antwort auf eine (politische) Krise und nicht, wie anfangs suggeriert, auf die Katastrophe eines Tsunamis. Diese Energiewende führt nun zur nächsten Krise, ganz im Bolz’chen Sinne, und es wird Lösungsvorschläge für die Krise geben, die entweder die Krise verstärken oder in eine neue andere Krise führen. Die allerdings erst später als solche erkannt werden könnte. Hier kommt dann der Aspekt der Perspektiven ins Spiel, die man auch mit den Mutationen in der Natur vergleichen kann. Manche werden real, die meisten nicht, bleiben Theorie, gedankliche Mutationen ohne Chance auf Verwirklichung.

    Ich denke, wir sollten in unsere Überlegungen immer einbeziehen, dass der gegenwärtige Zustand, immer einer der Krise ist. Irgendwas ist immer außer der Ballance, und mit der Reaktion darauf, wird eine neues Ungleichgewicht geschaffen, eine neue Krise.

    Das Aufkommen von neuen Parteien, die Linke, die Grünen, die AfD, ist auch so eine Antwort auf eine Krise. Diese muss man analysieren, mit den verschiedensten Hilfsmitteln: Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft, Philosophie und Technik, vielleicht Religion. Aber, und hier bin ich ganz deiner Meinung, es gilt das Primat der Technik, sie bestimmt die Rahmenbedingungen für Handlungsoptionen zur Lösung gegenwärtiger Krisen.

  37. Norbert Bolz ist der Wahnsinn, da schläft man nicht weg.

    -heute ist die abweichende Meinung schlimmer als die abweichende Handlung
    -wir lernen PISA und studieren Bologna….

    Danke QQ

  38. Zumindest Informierte nehmen die AfD anscheinend doch als anti-EEG-PArtei wahr. Wolfgang Röhl auf Achgut:

    Neues Kinderspiel: Lustiges Windräderzählen
    (…) Vielerorts haben sich Widerstandsnester gebildet, sogar beim NABU. Immer mehr Bürger votieren gegen Rotorenterror und Stromtrassenmonster, schreiben wütende Leserbriefe, ziehen vor Gericht. Manche wählen gar die AfD. Was ist zu tun?

  39. @Quentin Quencher #36
    Dienstleistung ist wohl keine Arbeit?
    Klimawandel ist keine Katstrophe, sondern ist der Kern unseres Dasein/Leben.
    Die Energiewende ist ein menschliche Wissenskatastrophe, die von der menschlichen Poltiik erzwungen wurde.
    Zusammenfassend kann man sagen….Aktion erzwingt Reaktion.

  40. @Rassbach

    Danke für den Link zur Rede von Norbert Bolz. Die kannte ich noch nicht. Er greift so viele wichtige Punkte auf, seziert diese schonungslos, dass ich gar nicht weiß, wo anfangen mit dem kommentieren.

  41. #31 Herr Heller

    Lieber Herr Heller,

    auch auf die Gefahr hin, dass ich Ihnen als Pessimist auf die Nerven gehe: Aber halten Sie es tatsächlich für ausgeschlossen, dass wir uns in unserer heutigen modernen Welt vor dramatischen „Resets“ (Beispiele aus der Geschichte: Untergang Römisches Reich, Dreissigjähriger Krieg, der große Sprung in China) mit erheblichen negativen Folgen für viele Menschen nicht fürchten müssen ? Halten Sie es tatsächlich nicht für möglich, dass eine Krise des Finanzsystems oder auch eine völlig fehlgeleitete Energiepolitik auf Basis einer ideologischen Klimawandeleinschätzung zu dramatischen Folgen für unser Wohlergehen führen könnte ?

    Wir sind heute nur aufgrund des technologischen Fortschrittes und den damit einhergegangenen Produktivitätssteigerungen in der Lage, auf unserem Globus 7 Milliarden Menschen mehr oder weniger gut zu versorgen. Es gibt viele Bereiche, in denen heute einzelne Unternehmen die Versorgung der Welt übernehmen (Beispiele: Arzneimittelbereich, Luftfahrtzulieferung, Energieerzeugung etc. pp), weil deren Produktivität eben dazu ausreicht und der globale Markt nicht einmal mehr für einen Wettbewerber reicht. Mithin können relevante Störungen dieser extrem arbeitsteiligen, aber auch enorm effizienten Wertschöpfungsketten schnell zu heftigen Verwerfungen führen, mit der Folge, dass die heute lebenden 7 Milliarden Menschen, oder zumindest ein großer Teil davon, existenziell betroffen sein könnten.

    Ich bin jedenfalls nicht so sicher, dass die in vielen westlichen Industrienationen herrschende Technologie- und Marktwirtschaftfeindlichkeit weiter Bevölkerungsgruppen nicht doch sehr einschneidende Folgen haben könnte und versuche daher mit meinen Mitteln die „Ökobauernhof-Lachslasagne-Windrad-Solarpaneel-Homöophatie- und Klimawandel-gläubige“ Fraktion unserer Mitmenschen von ihrem Irrweg abzuhalten.

    Viele Grüße

    H. Hoffmeister (Pessimist)

  42. Tja, Herr Hoffmeister, ich bin halt kein Missionar. Ich schreibe auf, was ich denke, und freue oder wundere mich über die Reaktionen. Wenn Sie von „Irrwegen“ sprechen, von denen Sie Mitmenschen abzuhalten gedenken, sage ich eben: Irrwege führen in die Irre, wenn die Menschen nicht weiterkommen, werden sie von allein wieder umkehren. Ich brauche niemanden von einem Irrweg abzuhalten, so lange ich mich in die richtige Richtung bewege.

    Es wäre mir sogar ganz recht, als einziger in die richtige Richtung zu laufen. Denn dann bin ich immer vorne…

    (Obwohl mein Vater immer sagte, es wäre vernünftiger, nur zu den besten 10% zu gehören statt bester zu sein, denn letzterer ist viel zu exponiert und angreifbar.)

    Aber halten Sie es tatsächlich für ausgeschlossen…

    Ja. In der Tat. Wir sind zu viele geworden, sind zu gestaltungsmächtig und zu vernetzt. Wir sind sozusagen „too big to fail“. Man sollte die Maßstäbe beachten. Isolierte Katastrophen in begrenzten Regionen sind immer möglich. Von Ihren drei Beispielen fallen zwei (der dreißigjährige Krieg und die Kulturrevolution) unter diese Kategorie. Ersterer konnte die Dampfmaschine nicht verhindern und letztere nicht den Mondflug. Ob der Untergang des römischen Reiches tatsächlich eine Katastrophe darstellte, wage ich zu bezweifeln. Die meisten Zeitgenossen werden dies wohl eher als irrelevant wahrgenommen haben. Tatsächlich wurden wohl eher verknöcherte gesellschaftliche und politische Strukturen überwunden und es entstand Platz für ein Feuerwerk an Innovationen, die Rom nicht hervorgebracht hätte bzw. die dort kaum eine Chance gehabt hätten oder gehabt haben. Man denke allein an die Wasserkraft.

    Die Energiewende kostet uns vor allem Geld. Das ärgert mich, ich möchte für diesen Unfug (wie auch für den Klimaschutz in seiner Gesamtheit) nicht bezahlen. Ich könnte das Geld sinnvoller verplempern. Sie wirft uns sicher im internationalen Wettbewerb zurück. Aber das bedeutet ja nicht, daß Deutschland zusammenbricht. Das wäre auch schwierig zu erreichen, denn zu viel von unserem Geld steckt im Ausland und zuviel ausländisches Kapital ist hier bei uns. Die normative Kraft des Faktischen (man denke allein an den Maschinenbau und die Fahrzeugindustrie) ist schlicht zu groß, als daß sie nicht auch irriges Regierungshandeln neutralisieren könnte.

    Es ist wie mit dem Leben insgesamt. Einzelne Arten können immer verschwinden. Aber das Leben insgesamt nicht. Es füllt jede entstehende Lücke schnell wieder auf und prosperiert weiter. Bei uns würden auch ohne Energiewende und Klimaschutz Branchen verschwinden und neue entstehen. Das Problem mit der gegenwärtigen Politik ist nicht, daß sie in eine Katastrophe führt. Das Problem ist, daß sie das Wohlstandwachstum verringert. Wir würden mit einer anderen Politik noch schneller noch reicher. Im Moment werden leider einige zukunftsträchtige Pfade abgewürgt und andere, weniger robuste, protegiert.

    Aber weder Energiewende, noch Klimaschutz, noch der Ökologismus insgesamt können verhindern, daß am 11. November ein menschgemachter Roboter (der nebenbei wesentlich in Deutschland konzipiert und gebaut wurde) auf einem Kometen landet. Und dagegen ist alles andere irrelevant.

  43. @26 Heinz Eng
    „…aber ich bin der festen Überzeugung, das die diesjährigen Wahlen und der Erfolg der AfD nix, aber auch rein garnix…..mit der Ablehnung der Energiewende zu tun hat,“

    Sehr geehrter Herr Eng,
    seit der ersten im Internet gefundenen Anfrage nach dem Mühlensyndrom (Deutscher Bundestag: Drucksache 13/8792 vom 17.10.1997) erfährt der Bürger eine Abfuhr nach der anderen von Seiten der alten Parteien.

    Zwischendurch keimte immer wieder Hoffnung auf, dass sich die Politik endlich einmal mit dem Immissionsschutz beschäftigt, z.B. als die Ärztekammer 2004 in Niedersachsen einen Kongress veranstaltete, waren im Saal viele Betroffene, welche einfach nur empört waren, wie das Thema bagatellisiert wurde. Das wurde bis heute nicht vergessen.
    Letztendlich war das Ergebnis die Empfehlung, dass viel stärker die direkten Anwohner von WEA mit Bürgerbeteiligungen versorgt werden sollten, zwecks Akzeptanz- Steigerung, sozusagen der gekaufte Bürger.

    Da war die Hoffnung, dass es den Ärzten aufgefallen ist und die tiefe Enttäuschung, dass sich nichts ändern wird.

    In Brandenburg hatte im April 2009 die Volksinitiative fast 27 000 Unterschriften an Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) übergeben. Die Initiatoren verlangen bessere Schutzbestimmungen beim Bau von Windkraftanlagen. So soll ein Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnsiedlungen von 1500 Metern festgeschrieben werden.
    Mit der Anzahl der Unterschriften steigt auch die Hoffnung, dass sich etwas ändert und wieder die Enttäuschung, dass die alten Parteien nicht wollen.

    Im April 2011 wurde die erste novellierte Fassung der DIN 45680 veröffentlicht. Da war zu einem die Abkehr von der 50% Hörschwellenkurve zu einer 90% Hörschwellenkurve und die Beendigung der Zweiteilung in Einzelton-und Breitbandverfahren.

    Bis heute September 2014 liegt noch nicht einmal ein geänderter Gesetzentwurf für genehmigungspflichtige Anlagen vor.
    Die Hoffnung war im April 2011 sehr groß und wirklich niemand hat sich vorgestellt, dass im September 2014 noch immer nichts von Seiten der Politik kommt.

    Das ist nicht ganz korrekt, die Bundesregierung beschloss bereits im April eine Änderung im Baugesetzbuch mit einer sogenannten Länderöffnungsklausel.
    Bayern und Sachsen haben reagiert und den zehnfachen Abstand der Windradhöhe eingeführt, allerdings mit Einschränkungen, was dazu führt, dass man immer noch damit rechnen muss, einen 200 m Turm vor die Tür zu bekommen.

    Die AFD ist die erste Partei welche sich mit dem Immissionsschutz beschäftigt. Vom Norden bis zum Süden der Republik an Bürgerversammlungen teilnimmt und den Menschen zuhört, also direkten Kontakt mit betroffenen Bürgern hat.
    Nach vielen enttäuschten Hoffnungen, ist es Balsam für die Seele.
    Wahlplakate zu diesem Thema sind wirklich nicht notwendig gewesen.

    Ich denke allerdings, dass hier wieder Hoffnungen geweckt wurden und am Ende die Enttäuschung steht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helga Hung

  44. Als Mitarbeiter im Landesfachausschuß-7 in BW und wahrscheinlich auch BW-Vertreter im Bundesfachausschuß-2 (Wirtschaft, Energie, Technologie, Infrastruktur) kann ich die Skeptiker beruhigen. Das energiepolitische Manifest von Keil, Limburg, Reimer ist bei der Mehrheit der fachkompetenten AfD-Mitglieder weitgehend akzeptiert. Es gibt einige grüne U-Boote, die uns auf den Regierungskurs bringen wollen :-( Aber die Schiedsgerichtsmühlen mühlen langsam :-)
    Zu Wahlplakaten kann ich nur sagen, daß hier in BW das Plakat mit dem Stromzähler und dem Text „Den Erfolg der Energiewende sehen Sie auf Ihrer Stromrechnung“ aufgehängt wurde und von mir zur Unterstützung an die Brandenburger verschickt wurde.

  45. @Rolf Pietzsch,
    Nein Herr Pitsch, nicht das Schwungrad (bei dem bin ich übrigens auch Ihrer Meinug).
    Hier mein Statement: Unglaublich was zu obigem Thema alles Beachtung findet und als Problem oder Lösung angesehen wird. Meine fundierte Aussage (die Präsentation eines Funktionsmodells habe ich dem
    Wirtschaftsministerium diese Woche angeboten), ist u.a. durch eine sorgfältige Analyse der Aufzüge mit Gegengewicht, belegbar. Demnach ist die Lösung aller Klima-, Umwelt- und Energieprobleme vorhanden, wird aber nicht frei diskutiert, weil etablierte Kreise kein Interesse daran haben..? Urteilen Sie bitte nachher- noch einmal- selbst.

    Entscheider in Wirtschaft, Forschung und Politik wissen davon, wollen sie die Option bewusst unter der Decke halten, um die reichhaltig sprudelnde Geldquelle zu erhalten und gleichzeitig auch noch das Volksvermögen zu analisieren…? Ob auch diesmal wieder neue Akteure (von außen kommend) zeigen wie es anders geht…? Könnte beispielsweise China die Lösung dankbar annehmen..? Und was machen wir dann hier…? Uns überrascht zeigen wie bei der Solar- und Windtechnologie…? Da waren wir doch Weltmeister, oder war das nur Wunschdenken…? Vielleicht ist dieser Reinfall ganz gut so, denn auch die Erneuerbare Energie belastet unsere Umwelt und Ressourcen ähnlich stark wie dies fossile Energie macht.

    Das Lösungskonzept: Eine Vorbedingung war; “Abschied nehmen von nachteiligen Methoden der Industrialisierung und Arbeitssysteme über Gleichgewicht zu verschieben, statt durch schädigenden kinetischen Energieverzehr.” Folge: So genügen ~5% saubere kinetische Energie aus PE-Drive Technologie (statt bisher ~105% schädigende kinetische Energie)- für gleiche Vorgänge- mit gleichen Ergebnissen.

    Utopie…? Nein, “aber für alle verbindlicher Stand von Wissenschaft und Technik” und so bereits täglich, weltweit millionenfach im Einsatz. Das Ergebnis meiner sorgfältigen Analyse trifft zwar nur auf Aufzügen mit Gegengewicht zu, ist mit der Neuen PE-Drive Antriebs- und Energiebereitstellungstechnologie aber bei allen technischen Systemen anwendbar. D.h., so können Generatoren mit Antriebsenergie versorgt- bzw. angetrieben werden. Und, so kann erstmals
    autarke E-Mobilität für Autos, Züge, Schiffe oder Flugzeuge realisiert werden.

    FAZIT: Energie für alle ist immer- und überall gesichert- vorhanden. Als Primär- Lösungsenergie dient nämlich die immer verfügbare, potenzielle Energie. Für mehr Info kontaktieren Sie mich bitte. Völlig unabhängig von meiner Person sind Aktivitäten rund um den Globus in Vorbereitung. Frei werdende, enorme Ressourcen aus verschiedensten Bereichen, könnten so eine Welle der vorteilhaften Erneuerung unsres Gemeinwesens, in Gang setzen.

  46. @ Peter Heller
    Der ‚Daumen hoch‘ Emotikon funktioniert hier leider nicht fuer Ihre Anmerkungen.

  47. Hallo W.Rassbach … 18. September 2014 11:04

    Norbert Bolz ist der Wahnsinn, da schläft man nicht weg.

    Danke für den Link … ich habe mir den mit Gewinn angehört.

    Zur Demokratie: Mehr Demokratie wagen sollte man nur dort, wo sie auch hingehört!

    Bürokratie: Für Bolz ein Synonym für eine lebensfeindlichen Struktur. Luhmann sah das völlig anders.

    Freiheit und Bildung, ein untrennbares Pärchen? Politische Korrektheit ist ein Ausdruck des Tugendterrors (Sarrazin).

    Ungeist der Gruppe: Soziales Lernen. Konformismus, ein Effekt der Massenmedien: Sie organisiert die öffentlichen Meinung. Gefühlte Meinungen der Mehrheit imprägnieren … Freiheit schlägt in Sklaverei um.
    Der Konformismus des Andersseins.

    Viele komprimierte Begriffe und Fragezeichen. Doch was macht ihr damit?

  48. Die AfD hat Chancen genützt und und Wähler gewonnen. Das herrschende Parteienspektrum hat genug wohlfeile Möglichkeiten geboten, denn wir habe de fakto wieder eine SED = sozialistisch orientierte Einhheitsparteienlandschaft Deutschlands. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von gigantischem Ausmaß nützt die AfD bis heute nur auf Kreisebene. Alle Eurorisiken sind Kleinkram im Vergleich zum Vernichten der Volkswirtschaft durch die Energiewende.
    Zu viele Kreisverbände und Landesverbände sind aber noch Jünger der „Energiewende.“ Das wäre der Wählertest, wie viele Wähler können noch rechnen und beherrschen Physik. z.Zt. setzen wir mindestens 23 Mrd./Jahr in den Sand, will die AfD da mitmachen, oder befinden bereits alle Wähler diesen Schwachsinn für gut. Dann war die Gerhirnwäsche jenseits von Naturwissenschaften bereits zu gut. D.h. die AfD kann nur noch bei den Nimbys und anderen Idioten Wähler fischen.

  49. Ich werde mich mal in nächster Zeit an der Basis der AfD ein wenig umschauen. In Berichten und in Blogs wird ja ein durchaus zwiespältiges Bild gezeichnet. Ich vertraue diesen Bilder nicht ganz, möchte mir selbst einen Eindruck verschaffen. Aber das hier stimmt mich schon mal vorsichtig optimistisch:

    Die Schadwirkung des EEG ist verheerender als die „€-Rettung“. Nirgendwo ist eine Alternative nötiger als bei Energiefragen!

  50. Ich frage mich bei diesen ganzen Überlegungen und das Hineindeuteln in die Absichten der AfD (und das ganze Hoffen auf „Ob und ob nicht“), warum gründet man nicht eine projektbezogene Partei (z.B. ENERGY), die genau die Abschaffung der Energiewende, das Bereinigen der Politik von der menschgemachten Klimawandelpropaganda als alleiniges Politikziel hat. Wäre das Politiktziel erreicht, würde sich die Partei wieder auflösen.

    Im Rahmen der Tagespolitik würde man jeden Abgeordneten von ENERGY sich sein Gewissen unterwerfen lassen und entsprechende Fraktionsanschlüsse zulassen. Im Rahmen von Politik Energiewende / Klimawandel würde man klar die parteispezifische Ausarbeitung zu diesen beiden Themen als Fraktion vertreten.

    Hier könnte man das Potential der Leute, welche der Meinung sind, dass in der Tagespolitik eh alle Parteien die gleiche Auffassung vertreten, ganz spezifisch zu einem Projekt -- Abschaffung der Energiewende; Beendigung menschgemachter Klimawandel-Propaganda -- Stellung beziehen lassen.

    Gleichzeitig könnte man Nichtwähler -- welche sich aufgrund der Komplexität und Vielschichtigkeit politischer Meinungen nicht entscheiden können / wollen -- mit einer ganz einfachen klaren politischen Aussage / Ziel -- den Zugang vereinfachen.

    Das ENERGY -- PARTEIPROGRAMM steht doch schon (siehe Blogs Science Skeptical / EIKE etc.). Fähige und vorzeigbare, rhetorisch gestärkte Personen gibt es auch -- Hr. Limburg, Hr. Heller, Hr. Kipp, Hr. Quencher, Heinz Eng 😉

    Vorteile:
    -- klares, nicht politisch kaperbares Programm (keine verwirrende Zwangszuordnung zu links, rechts, oben und unten)
    -- keine notwendigen Festlegungen zu Gender-Mainstreaming, Außenpolitik etc. pp
    -- klares Parteiziel mit EXITSTRATEGIE -- wenn das Projekt Erfolg hat
    -- klare einfache Botschaften möglich (Kosten der Energiewende; Zitate politischer Gegner, Aufzeigen Physikalischer Absurditäten; ENERGIE = WOHLSTAND )
    -- Mehrheitsbeschaffung aufgrund fraktionsübergreifender Zusammenschlüsse möglich
    -- Geziele Werbung für ENERGY durch klare, einfach darstellbare Slogans (keine Kompromissen notwendig)
    -- Bekanntmachen der fehlgeleiteten aktuellen Politik, Konfrontation der Menschen (Wähler9 mit anderen Sichtweisen
    -- hohe Kraft der Kontroverse mit anderen links-grüngerichteten Parteien und somit erhöhte Aufmerksamkeit als politischer Gegner
    -- evtl. Mehrheitenbeschaffer in der Zukunft
    -- ggf. späterer Zusammenschluss mit einer anderen Partei -- soweit die Programmatik stimmt (AfD, FDP)

    Warum wäre das kein Weg, diesen Irrsinn ein Ende zu machen? Allein der eventuelle Zuwachs an Unmutsstimmen, eines potentiellen Erfolges würde einige Politiker anderer Parteien, sicher den Mut geben, auch da innerparteilich was ändern.

    Ich denke, dass Thema Energiewende -- wird in den nächsten Jahren -- eines der heissesten Eisen (weißglühend) werden. Warum dem nicht eine Stimme geben und Vorweg laufen?

  51. Warum dem nicht eine Stimme geben und Vorweg laufen?

    Pragmatisch, aber funzt in Deutschland nicht.

    Vereinfacht: Die Erfolge der AfD stellten sich ein, nachdem sie in der Wählerwahrnehmung aufhörte, eine „Ein-Themen-Partei“ (Euro) zu sein. Der Niedergang der Piraten gründete sich darauf, dass diese aus der benannten Ecke nicht rauskam.

    Und solange der Strom noch aus der Steckdose kommt, reicht das Thema nicht. Ein flächendeckender Blackout mit relevanten Personenschäden, versagen der Flachbildglotze und signifikanten Schäden im Geldbeutel des Durchschnittsmichels und die Sache sehe anders aus…nicht, dass ich so etwas herbeisehne.

  52. Der Niedergang der Piraten begründet sich m.E. darauf, dass sie alle Themen gleichzeitig bearbeiten wollten. Zu allen eine Meinung äußern und Stellungnahmen beziehen. Dadurch haben sie sich komplett verzettelt. Gleichzeitig haben sie alle Strömungen angezogen und wurden schlussendlich vom Linken Spektrum gekapert.

    Der anfängliche Erfolg der Piraten bezog sich m.E. genau darauf, dass sie ein überschauliches, klares Thema -- Netzneutralität, Transparente Politik -- hatten.

    Die Gefahr beim Abdecken aller politischen Themen ist, dass man aufgrund der Komplexität heutiger Sachthemen sich in alle möglichen Politfelder verläuft, fröhlich sich beim Springen über Fettnäpfchen nur noch aufs Springen konzentrieren kann und sich von politischen Links-Rechts-Oben-Unten Einteilern -- themenfremde Diskussionen aufdrängen lässt, die nur Nerven und Energie kosten. Ich kann Linker, Rechter, Ober und Unter sein -- und trotzdem die Energiewende für den größten Mist halten, den Deutschland, das „Land der Denker“ erfunden hat.

    Ich glaube diese Klarheit ist für alle Menschen / Wähler ein enormer Vorteil. Früher hat man auch versucht, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. In diesem Zusammenhang -- NEIN ZUR ENERGIEWENDE / JA, ZUM NATÜRLICHEN KLIMAWANDEL.

    Ein projektbezogene Ziel -- eine klare Aussage -- ist leichter zu vertreten, erklärbarer, und klarer für alle Anderen darstellbar. Die meisten heutigen Menschen, schrecken vor der Gesamtkomplexität von Themen zu zurück. Wobei das eigentlich schon immer so war.

    Es brauch nur Köpfe, die das klar und repräsentativ, rhetorisch geschickt vertreten.

  53. Der Niedergang der Piraten begründet sich m.E. darauf, dass sie alle Themen gleichzeitig bearbeiten wollten.

    Sicher nicht in der Wahrnehmung des Wählers.

    Der anfängliche Erfolg der Piraten bezog sich m.E. genau darauf, dass sie ein überschauliches, klares Thema — Netzneutralität, Transparente Politik — hatten.

    Das war der Wahlgrund für die „Überzeugungstäter“. 5% + erhielten sie aber allein aus dem Protestwählerpotential.

    Ein projektbezogene Ziel — eine klare Aussage — ist leichter zu vertreten, erklärbarer, und klarer für alle Anderen darstellbar.

    Richtig, führt aber nicht unbedingt zu genügend Wählerstimmen.

    Links-Rechts-Oben-Unten Einteilern

    Wie man bei der AfD gesehen hat geschieht diese Zuordnung fremdbestimmt. Was hat Währungspolitik mit „Rechts“ zu tun?

  54. Die Wahrnehmung des Wählers bezüglich der Piraten ist doch an der Stelle irrelevant. Fakt ist, dass ob Piraten oder AfD -- am Anfang als Ein-Themen Parteien sich spezialisiert angeboten haben. Gerade hier liegt doch die Chance im Wirrwarr der Themenkomplexität -- genau nur ein Projekt herauszusuchen, was die Leute umtreibt.

    Die Leute werden sich Themen zuwenden, die Ihnen am meisten unter den Fingern brennen. Die Geldverbrennung bezüglich Energie -- wird bald ein Dauerthema werden, was sich politisch, ohne großen Gesichtverlust der aktuellen Partei-Entscheidern sich nicht lösen lassen wird und somit auch kaum gelöst werden kann. Hier entsteht ein Vakuum was gefüllt werden kann.

    Die Erwartungen an die AfD teile ich nicht. Hier liegt die Gewichtung einfach auf anderen Themenkomplexen. Auf wenn seitens Eike versucht wird hier eine Bresche zu schlagen. Es wird in der hauptsächlichen Ausrichtung sich über längere Zeit kaum was ändern. Grund hierfür liegt in der eher wirtschaftlichen Anti-Euro-Ausrichtung. Die Prämissen sind andere.

    Eine fremdbestimmte Zuordnung einer projektbezogenen Partei ENERGY liesse sich nur schwer aufdrücken, gerade weil man keine anderen Themenfelder besetzt.

  55. Tweed von Werner Krauss:

    Werner Krauss ‏@austinmoonlight

    Die #Energiewende & das politische Klima: am rechten Rand heizt sich was auf http://www.science-skeptical.de/klimawandel/gegner-der-energiewende-ziehen-in-die-parlamente-ein/0012641/ … (ein Problem auch für die #Klimazwiebel)

  56. @ Quentin, #55:

    Soeben bei der Klimazwiebel kommentiert:

    https://twitter.com/austinmoonlight/status/527027878572351488

    „Werner Krauss ‏@austinmoonlight

    Die #Energiewende & das politische Klima: am rechten Rand heizt sich was auf http://www.science-skeptical.de/klimawandel/gegner-der-energiewende-ziehen-in-die-parlamente-ein/0012641/ … (ein Problem auch für die #Klimazwiebel)“

    (Hat Quentin gerade gesehen, ich twittere ja nicht.)

    Also, Herr Krauss, zu einer Fehde gehören immer zwei Parteien. Ich nehme Ihren Fehdehandschuh nicht auf und wende mich einfach ab.

    Sie haben sich da furchtbar verrannt.

    Was treibt diesen Mann?

  57. @Peter
    Sorry, wenn ick dat so brutal sagen muss…..Du bist einfach zu naiv.
    Krauß ist kein Klimaforscher……aber lässt die Erwärmung nach allen Seiten raushängen, als hätter er selbstpersönlich den Stein der Klimaweisen gefunden……und dieser Mann…..mag keine Widerworte.

    Und mal ehrlich…….wer skeptische Menschen wie wir…..sofort in die ultrarechte Ecke drücken will…….hat ein tiefergehendes Problem mit der Meinungsfreiheit.
    Krauß is ne Mogelpackung…..nach aussen spielt er den „Honest Broker“ aber tief in seinen Inneren, isser links-klimagestrickt.
    Mal unter uns Betschwestern…es sieht ja keiner……“Ethnologie des Klimawandels“…..irgendwie versucht nun jeder, der irgendwie wat studiert hat….mit dem AGW die fette Kohle zu verdienen…..weswegen dann solche Klimakriegsgewinnler….janz allergisch auf Skeptiker reagieren, die ihnen den Job madig machen könnten.
    Juhu……Herr X darf am AR-Dingens als Autor mit rumpfuschen…..ergo….brüstet man sich mit der eigenen Wichtigkeit, bis der Sprit ausgeht und der Flieger aus zu hohe Höhen, janz brutal auf die Schnauze fällt.

    Du fragst Dich nich wirklich, was diesen Herren antreibt…..der hat lediglich vom Konsens-Honig der Allgewalt genascht….und will sich diesen Status doch nich von so einen popeligen Physiker wie Dir….nehmen lassen.

    Und mal janz ehrlich, wem die Argumente ausgehen….so das man als letzten Ausweg, seinen argumentativen Gegner in der rechten Ecke verorten muss……hat eh nich allzuviel inner Omme…..oder is ideologisch festgefahren, wie ein Panzer in Wattenmeer.

    Und mal janz ehrlich…..wer mich und Dich am rechten Rand vermutet……weiß noch nicht, zu was echte Marxisten fähig sind…*grins.

    Autsch…..ich muss wech…..in die Ukraine, um zu üben, wie man echte Hakenkreutzchen uff´n Wahlzettel macht.

    Onkel Heinz…bisweilen hab ick echt krauße Gedanken

    (jaja, Tante Edit kann dat meckern einfach nich lassen…H.E.)

  58. @Peter Heller #56
    Als Quasi-Mitbetroffener habe ich mal auf HvS geantwortet.

  59. Heinz Eng schrieb am 28. Oktober 2014 23:40

    Und mal ehrlich…….wer skeptische Menschen wie wir…..sofort in die ultrarechte Ecke drücken will…….hat ein tiefergehendes Problem mit der Meinungsfreiheit.

    Also ich habe den Tweet so verstanden, dass mit dem rechten Rand die AfD gemeint ist. Herr Kraus referenziert ja den Artikel, in dem es darum geht, dass mit der AfD Gegner der Energiewende in die Parlamente einziehen. Und dass die AfD von mit dem Eindruck, rechts zu sein zu kämpfen hat, ist ja auch nichts neues.

  60. @Marvin Müller

    Werner Krauss schreibt in Klammern »… (ein Problem auch für die #Klimazwiebel)« dazu. Kein Fragezeichen oder sonstige Relativierung. Auf der Klimazwiebel war keine Rede von einer Partei, nicht von der AfD, nicht von NPD. Was könnte also das Problem vom rechten Rand für die Klimazwiebel sein? Doch nur die Kommentare von denen die kommentiert haben.

  61. Die Klimazwiebel hat tatsächlich ein Problem, aber nicht von einem vermeintlich rechtem Rand, sondern von einem tatsächlich linkem, in Form von Werner Krauss.

  62. @Marvin

    Und dass die AfD von mit dem Eindruck, rechts zu sein zu kämpfen hat, ist ja auch nichts neues.

    Und genau da fängt dat Dingens mit dem Demokratieverständnis an……die AfD ist eine in Deutschland zugelassene Partei…..die von Anfang an drauf geachtet hat, sich möglichst nicht von den braunen U-Booten unterwandern zu lassen (Ausnahmen bestätigen die Regel)…..es sei denn, man hält canadische Einwanderungsregel für ganz dolle Nazi….

    Krauss ist einfach der landesweiten Propaganda auf dem Leim gegangen….die inzwischen sogar die Satieresendungen der ÖF erreicht hat…denn auffällig in letzter Zeit ist, das wirklich keine Sendnung daherkommt, die nich mindestens einen hämischen Beitrag zur AfD abliefern muss.

    Ausserdem und sowieso…..sind ja die hiesigen Kommentatoren und Autoren teilweise der FDP…besser gesagt, den sächsischen Liberalen zugewand……und wer die FDP auch noch am rechten Rand verortet…..dem is eh nich mehr zu helfen.

    Für mich steht eins fest……wer anderen, die es nicht sind……mit der Nazi-Totschlagkeule droht……kann von mir nicht verlangen, das ich Ihn intellektuell noch ernst nehme.
    Man kann mich ja gerne als Idiot beschimpfen…..als Kotzbrocken……oder als Dummbeutel, aber bei Nazi hört der Spass auf…..da lass ich rigeros die Käfigtür offen, damit sich der Pittbull mal so richtig austoben kann.

    Übrigens, können ja Ultranaionalisten und Runenträger garnich so schlimm sein…..wenn man diese in der Ukraine auch noch regierungsamtlich tätschelt, weil man sie gegen den bösen Iwan braucht……nur mal soviel zur Ethik des Kampfes gegen „Rechts“.

    E-O

  63. @ Heinz:

    Sorry, wenn ick dat so brutal sagen muss…..Du bist einfach zu naiv.

    Mag sein.

    @ Marvin Müller:

    Der von Krauss in seinem Tweed verlinkte Text ist aber nun gerade keine kritische Auseinandersetzung mit der AfD. Eine solche würde auch nicht in diesen Blog passen, da ich ja erklärtermaßen den energiepolitischen Vorstellungen der AfD zustimme und den gesellschaftspolitischen (die woanders diskutiert werden sollten und können) nicht. Im Gegenteil, ich schreibe sogar noch, daß ich die AfD nicht als „rechtspopulistisch“ oder gar „rechtsextrem“ ansehe. Daher kann Krauss meine Ausführungen nicht zustimmend empfohlen haben, sondern eher als Negativbeispiel, das seine Verschwörungstheorie stützt, die Rechte würde unter dem Deckmantel der Klimaskepsis salonfähig werden. Hinzu tritt der Halbsatz, den Quentin oben schon analysiert hat. Damit kann nur die aktuelle Auseinandersetzung auf der Klimazwiebel gemeint sein.

    Der Tweed sagt also eigentlich aus: Seht mal, die Rechten sind bei Science Skeptical besonders aktiv und tragen dies nun auch in die Klimazwiebel hinein.

    Merke: Wer auch immer ein Wort benutzt, das Hitler auch schon mal verwendet hat („Prostitution“ und „Nihilismus“ gehörten nach meiner Kenntnis nicht in das klassische Nazi-Wörterbuch, wohl aber „Schmarotzer“), macht sich sehr, sehr verdächtig. Ach was, derjenige ist dann eindeutig enttarnt. „Überführt“ im EIKE-Jargon.

  64. Ausserdem und sowieso…..sind ja die hiesigen Kommentatoren und Autoren teilweise der FDP…besser gesagt, den sächsischen Liberalen zugewand……und wer die FDP auch noch am rechten Rand verortet…..dem is eh nich mehr zu helfen.

    Du vergisst, dass in diesem unserem Vaterland die Linksrotzgrünenen die Deutungshoheit darüber haben, was Rechts ist und was bekämpft werden muss.
    In der Regel ist inzwischen alles „Rechts“, was nicht dem Ultralinken Mainstream entspricht. Entsprechend werden auch Mittel für „Kampf gegen Rechts“ eingesetzt, einschließlich der finanziellen Förderung ultralinker Straßenkampforganisationen, wie AntiFa.
    Da wird auch ein Schäffler, ganz schnell zum Haider.

    Und die AfD?
    Vielleicht mit Ausnahme der Eurothematik, spiegelt sie Inhalte wider, welche noch bis in die 90ger durch weite Teile der CDU mehrheitlich getragen wurden.

  65. @Testpilot

    Sorry…..die CDU gibbet doch garnet mehr……..die heißen heute nämlich…..“Muttis Kaffeekränzchenverein“…..basta.
    Die NPD gibbet doch nur noch, um diese ultralinke Mischpoke ablenken zu können……wenn der Varfassungsschutz nämlich seine gesamten V-Leute abziehen würde, müsste sich die GlatzenPartei wegen Mitgliedermangel selber auflösen.

    Ausserdem und sowieso…..der „soziopädagogische Industriekomplex“ brauch doch auch wat zu tun….und wenn es nur um die Absaugung von Staatsknete geht, Hauptsache man suggeriert eine Art von Geschäftigkeit.
    Ach übrigens…..ab 2016 werden Lichter-Menschenketten verboten…..wegen dem erhöhten CO2 Ausstoß bei diesen Veranstaltungen…..zukünftig sind dann nur noch Demonstrationen per Videokonferenz gestattet…..virtuell natürlich, soll ja kein echter Strom für verschwendet werden.

    Hmm….eine wichtige Frage geht mir in der letzten Zeit verstärkt durch den Hinterkopp………ist der „Shitstorm“ eigentlich auch schon eine Folge der globalen Erwärmung……und wenn ja, wann wird er endlich unter den Extremwetterexperten ernsthaft diskutiert?

    Onkel Heinz….sind wir nich alle etwas Bluna?

  66. Nun gut. Mittlerweile hat Krauss die Dinge geradegerückt und damit ist die Sache für mich dann auch erledigt. Es war wohl ein Mißverständnis. Und wenn jetzt einer denkt, ich wäre noch immer zu naiv, dann ist das eben mal so. Ich lebe aber gut damit.

  67. ist der “Shitstorm” eigentlich auch schon eine Folge der globalen Erwärmung……

    Apropos Shitstorm, hier der aktuelle:
    https://www.facebook.com/morgenmagazin/posts/986824758001009

    Und nein, PH ist nicht naiv, aber -mit Blick auf die Shitstormursache- vielleicht verdrängt er noch, in welchem Land er lebt und welche Psychopathen hier die sogenannten „Eliten“ bilden.

  68. Hihi Peter, der Krauß hat gerade noch so die Kurve gekriegt……..derart heftige Gegen-Reaktionen hatte er wohl nicht erwartet.
    Bisweilen biste aber ein echt abgebrühter Hund…….

    Nicht umsonst ergeben die Initialen unserer Seite ja auch …

    ……Hut ab, Peter.

    @Testpilot
    Au Backe……braunes Hemd……das is ja fast noch mehr Nazi als Autobahn…..bloss gut, das sich das ZDF im vorrauseilenden Gehorsam artig entschuldigt hat.

    Wenns nich so arg traurige wäre, könnte ich den ganzen Tach nur noch lachen……im Land der Bekloppten und Bescheuerten.
    E-O

  69. @Testpilot
    Ähmm…gerade fällt es mir wie Schuppen von de Oogen….

    …dass sein olivgrünes Hemd auf dem Bildschirm tatsächlich braun wirkte….

    Jetzt weiß ich endlich, warum ick immer so ein komisches Gefühl habe, wenn Claudia Roth oder Trittihn im Fernsehen auftreten…….so schnell kann aus Grüne …Braun werden…….ups, ick muß dringend zum Augenarzt.

    E-O

  70. @Heinz #69

    .so schnell kann aus Grüne …Braun werden…

    Du weißt ja, wie das mit der Farbmischung funktioniert ?!
    Grün und Rot gibt kackbraun. .D

  71. @Krishna
    Anscheinend hab ick eine rot/grün-Sehschwäche……….weswegen ich die Beiden nie auseinanderhalten kann…..so ein Mist auch.
    Naja….wenn man Melonen zu lange in der Sonne liegen lässt…..Du weißt schon….und schwarze Kerne haben se ja sowieso.

    Übrigens…..jetzt versteh ick dat mit dem „rechten Rand“ vom Krauß erst richtig…….denn klimatisch ist ja die Erde eine Scheibe….und der gute Mann hatte nur Angst, das wir hier bei ScSk vom Rand fallen……rechts von der Mitte, also geografisch irgendwo hinter Amerika.
    So schnell entstehen Missverständnisse……aufpassen, wir müssen.

    Onkel Heinz…….möge der Saft immer mit uns sein

Schreibe einen Kommentar