Generation Unzufriedenheit: Ein Einblick in die Psyche der Klimaschützer

21. Dezember 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Tierrechte, Tierschutz

Anlass für diesen Artikel ist die Nachfrage von abifiz bzgl. des psychologischen Hintergrundes der Klimaschützer. Zudem lese regelmäßig in den Blogs der Klimaschützer mit und lasse mich durch die dort ausgetragenen Diskussionen zwischen Klimaschützern und Klimaskeptikern anregen. Wie und warum Klimaschützer so agieren, wie sie agieren möchte ich in diesen Artikel unter sozialen und psychologischen Aspekten beleuchten.

Generation Unzufriedenheit, was ist damit gemeint? Das ist schnell erklärt. In unserer Überfluss-Gesellschaft, in der man sich nicht mehr Sorge um den täglichen Broterwerb machen muss und mit Lebensmitteln, Geld und Freizeitangeboten über versorgt ist, hat sich eine Generation entwickelt, die ich als Generation Unzufriedenheit bezeichne. Charakteristisch für die Generation Unzufriedenheit ist, dass sie sich auf die Suche nach Rand-Problemen macht, welche es zu lösen gilt, die entweder gar keine Probleme sind, oder Probleme, von denen man nicht wirklich selbst betroffen ist. Die gesellschaftlich wirklich realen und dringenden Probleme sind hingegen uninteressant und werden nicht angegangen. Mann sucht das Seelenheil in der Rettung der Welt und versucht seine Mitmenschen zum „Gutmenschentum“ umzuerziehen.

Die Anfänge

k_gruppen

Angefangen hat alles direkt nach der Wirtschaftswunderzeit der 1950er Jahre. Es entwickelte sich eine Generation, die weder Krieg noch Hunger kannte und im Überfluss aufwuchs und Zeit hatte sich mit sich selbst zu beschäftigen und zu rebellieren. Das erste Mal seit Jahrhunderten, dass eine Generation im Frieden und Wohlstand aufwuchs und Zeit hatte ihre Vorstellungen auszuleben. Die 68er-Bewegung war geboren. Zumeist Kinder aus gutbürgerlichen Elternhaus hegten einen Greul gegen ihre Eltern und Großeltern, die alle irgendwie Nazis/ Faschisten waren und überhaupt gegen Leute, die über 30 waren. „Trau keinem über 30“, lautete ein Sprichwort dieser Tage. Und auch die Demokratie und der Kapitalismus, der Deutschland Wohlstand und Unbekümmertheit nach dem 2. Weltkrieg bescherte, war irgendwie suspekt. Man suchte das Seelenheil und die Selbstfindung im Kommunismus. Die APO, K-Gruppen und SPONTIS waren geboren. Mit Mao-Bibel und Marx und Engels zog man an die Universitäten und durch die Straße, um Deutschland und der Welt das Seelenheil des Kommunismus zu bringen und die Menschen zu besseren Menschen umzuerziehen. Unter Mao und Stalin starben dabei zig Millionen von Menschen an Hunger und durch Verfolgung und Hinrichtungen, was die K-Gruppen offenbar aber nicht störte. Gerne lieferten sich die K-Gruppen und SPONTIS auf Demonstrationen Schlachten mit der Polizei, welche die unliebsame Staatsmacht repräsentierte. Man bewarf die Polizisten mit Pflastersteinen und bedrohte Einsatzleiter der Polizei, indem man sie mit Fotos auf Plakaten als Feind an den Pranger stellte und drohte mit Übergriffen auf deren Familien und Kindern. Das ist mittlerweile über 40 Jahre her. Noch heute bedient sich die links-autonome Szene dieser Methoden. Die erste Generation Unzufriedenheit schaffte es an den Universitäten zu Professoren, zu Lehrern, Anwälten und Journalisten und prägte damit die nachfolgenden Generationen. Heute sind diese Leute im Ruhestand, gut situiert und meistens insoweit geläutert, dass sie ein Leben jenseits von Moaismus und Marxismus führen und es durch den ehemals verhassten Kapitalismus zu Wohlstand gebracht haben.

Zur Info: Die K-Gruppen und SPONTIS sympathisierten seinerzeit mit der RAF und diese mit dem Palästinensern. Den Palästinensern waren wiederum die Juden verhasst. Die K-Gruppen Und SPONTIS wiederum hegten einen Greul gegen ihre Nazi-Eltern/ Faschisten, allerdings nicht gegen die Palästinenser. Irgendwie absurd. Jedenfalls war der Kapitalismus das Übel, dass abgeschafft gehörte. Wie wir heute wissen ist der Kommunismus gescheitert. Für die 2. und 3. Generation der Unzufriedenen ist aber immer noch unsere kapitalistische Industriegesellschaft, die auf Wachstum ausgerichtet ist, die Mutter allen Übels.

Die Anti-AKW-Bewegung und Friedensbewegung

demo_AWW_86

Den K-Gruppen und SPONTIS folgte die Anti-AKW-Bewegung und Friedensbewegung. Wer irgendetwas an den Universitäten auf sich hielt zog Mitte der 1970er Jahre und Anfang der 1980er Jahre mit Anti-AKW-Button und Friedenstaube-Button am ausgedienten Bundeswehr-Parka in Demos durch die Straßen und demonstrierte gegen Atomkraft und gegen die atomare Aufrüstung. Lange hat es gedauert, denn bereits Ende der 1950er Jahren waren die ersten Atomreaktoren in Betrieb gegangen und die Kubakrise und der drohende Atomkrieg zwischen Ost und West waren bereits 1962 voll im Gange. Die Zeit war damals aber noch nicht reif für die Generation Unzufriedenheit, denn die 68er standen vor 1968 gerade erst in den Startlöchern.

Friedensbewegung

Was hat es gebracht? Gebracht haben die Proteste der Anti-AKW-Bewegung und Friedensbewegung, genau wie der Proteste der K-Gruppen und SPONTIS nicht viel. Die meisten Atomkraftwerke wurden in den 1970er-1980er Jahren in Deutschland gebaut und der NATO-Doppelbeschluss zur atomaren Aufrüstung durchgesetzt. Die Abrüstung kam erst mit Gorbatschow und der Atomausstieg mit Fukushima. Die Geschichte hat es quasi von selbst geregelt. Gorbatschow konnte sich das Wettrüsten nicht mehr leisten und Fukushima erzeugte eine mediale Berichterstattung die den endgültigen Atomausstieg in Deutschland besiegelte. Aber egal, Hauptsache man hat protestiert und demonstriert, gerne auch direkt neben den strahlenden CASTOR-Transporten, trotzt „Atomangst“. Irgend etwas wird es schon gebracht haben und wenn auch nur ein wohlig warmes Gefühl.

Das deutsche „Waldsterben“

RobinWood-1983-Buergerpark

Weiter ging es Anfang der 1980er Jahre mit dem deutschen Waldsterben. In Bremen ging aus Greenpeace und der Studentenbewegung Robin Wood hervor. Man verkündete im Frühjahr 1983 auf dem Bremer Marktplatz, dass der Bremer Bürgerpark dem Waldsterben zum Opfer fallen würde. Für 1990 erwartete man dort und anderswo nur noch abgestorbene Baumstängel. Das „Waldsterben“ machte auch Dank Robin Wood in der deutschen Presse große Schlagzeilen. Vom Waldsterben waren allerdings nur einige Regionen in den Mittelgebirgen an der Grenze zur DDR betroffen, die ihre Abgase ungefiltert/ unentschwefelt in die Luft leitete. Mitte der 1980er Jahre hatte sich dann das deutsche Waldsterben, was es nur in Deutschland auf die Titelseiten schaffte und in der Weltpresse keine große Beachtung (außer Kopfschütteln) erregte, erledigt.

Zur Info: Das Bundes-Immissionsschutzgesetz trat 1974 in Kraft. Und die Regulierung des Gewässerschutzes auf europäischer Ebene begann ebenfalls in den 1970er Jahren. Richtlinie über den Schutz der Gewässer vor gefährlichen Stoffen (76/646/EWG) von 1976. Ganz ohne Grüne und Robin Wood, die sich erst Anfang der 1980er gründeten.

Das Ozonloch

Es folgte die Ozonlochdebatte. Mitte der 1980er Jahr stellte man fest, dass es ein Ozonloch über der Antarktis gebildet hat und dieses wuchs. Die Umweltbewegung hatte das Übel natürlich gleich erkannt, die sogenannten FCKS, oder Treib- und Kühlmittel. Diese sollten alleinig für das wachsende Ozonloch verantwortlich seien und verbannt werden. Man befürchtete das sich auch über Nordeuropa und Nordamerika ein Ozonloch bilden könnte und wir alle an Hautkrebs erkranken könnten, was aber zu keiner Zeit zu befürchten war. Denn neben den FCKWs und natürlichen „Ozonkillern“ sind die Wettersysteme für die Ausbildung eines Ozonloches entscheidend. Rund um die Antarktis haben wir einen sehr stabilen, kalten Luftwirbel/ Südpolarwirbel, der nur im antarktischen Frühjahr zeitlich begrenzt die Bildung eines Ozonloches erlaubt. Der Luftwirbel um die Arktis herum (Nordpolarwirbel) ist hingegen instabil und zu warm und erlaubt im arktischen Frühjahr keine Ausbildung eines zeitlich begrenzten,“stabilen“ Ozonloches. Zudem wird Ozon immer wieder neu über den Tropen gebildet und in der oberen Atmosphäre zu den Polen geschoben. Die Ozonschicht über Europa und Amerika ist dabei besonders dick. Das zeitlich begrenzte Ozonloch im antarktischen Frühjahr über der Antarktis ist seit den weltweiten FCKW-Verbot (Montrealprotokoll von 1987) übrigens wider erwartend nicht kleiner geworden. Trotzdem hat sich der Ozon-Alarm seit Ende der 1980er Jahre und mit dem FCKW-Verbot von selbst erledigt.

Zur Info: Die Universität Bremen war und ist in der Erforschung des Ozonloches über der Antarktis übrigens federführend. Um die Lage besonders dramatisch darzustellen, wurde die Farbskalierung der Ozonkonzentration so gewählt, dass es besonders groß erschien. Bereits 1978 haben die USA und skandinavische Länder das FCKW-Verbot eingeführt. Damals gab es das Ozonloch über der Antarktis noch nicht. Dieses tritt erst seit Anfang der 1980er Jahre auf.

Die Klimakatastrophe

Kohle-Demo

Weiter ging es mit der drohenden Klimakatastrophe. An Bedeutung hat diese erst durch die Grünen gewonnen, die sich 1980 in Karlsruhe gegründet hatten. Die WMO hatte bereits 1979 die erste Weltklimakonferenz veranstaltet, was in der Presse keine große Aufmerksamkeit erregte. Die DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft) hatte dann im Januar 1986 (es wird spekuliert um die CO2-freie Kernkraft zu fördern) eine „Warnung vor einer drohenden Klimakatastrophe“ herausgegeben. Diese „Warnung” wurde von den Medien aufgegriffen und am 11. August 1986 von dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL zu einem politischen Problem erhoben, denn als Folge anhaltender Treibhausgasemissionen sollte der Meeresspiegel ansteigen, um den Kölner Dom in den Nordseefluten versinken zu lassen. Ende September 1986 wurde dann von den Grünen ein Umbauprogramm, zum Umbau der Industriegesellschaft verabschiedet. Hier wird Kohlendioxid als “Klimagas” identifiziert und es fällt zum ersten Mal das Wort “Klimakatastrophe”.

“… Kohlendioxid (CO2) ist zwar in den natürlichen Konzentrationen für Menschen und Tiere ungefährlich, für Pflanzen sogar lebensnotwendig. In den erhöhten Mengen jedoch, wie sie zur Zeit durch die Verbrennung fossiler Energieträger in der Atmosphäre erzeugt werden, stellt das CO2 die Hauptgefahr für das Wärmegleichgewicht der Erde dar.”

“Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht notwendigerweise das Abgas Kohlendioxid, das nach heutiger Kenntnis zu einer globalen Klimakatastrophe führen kann.”

Seither steht unter Federführung der Grünen der Klimaschutz auf der Agenda der Unzufriedenen. Mit Bescheidenen Erfolg. Seit 1990 wurden 5 Weltklimaberichte heraus gebracht, ab 1995 21 Klimakonferenzen abgehalten. Die weltweiten CO2-Emissionen sind währenddessen von 25 Gigatonnen CO2 auf 40 Gigatonnen CO2 angestiegen. Rund Zwei Billionen Euro wurden seither für den Klimaschutz ausgegeben. Die CO2-Emissionen in Deutschland steigen seit 2009 wieder an und die Deutschen zahlen für die Energiewende laut Bundesrechnungshof 50 Milliarden Euro pro Jahr, 23 Milliarden davon über das EEG.

Den Protesten der K-Gruppen/ SPONTIS, der Anti-AKW-Bewegung, der Friedensbewegung, von Robin Wood und der Umweltbewegung folgen die Proteste der Klimaschutzbewegung. Mittlerweile haben wir die 3. Generation der Unzufriedenen. Die Großeltern gingen als K-Gruppen und SPONTIS auf die Straßen, die Kinder für den Umweltschutz und gegen Atomkraft und die Enkel nun für den Klimaschutz.

Das Wesen der Unzufriedenen

Eines zeichnet die Generation Unzufriedenheit aus, nämlich, dass sie von den Themen für die sie auf die Straße gehen nicht besonders viel Ahnung haben, diesbezüglich sogar sehr uninformiert sind und viele Unzufriedene nur Mitläufer sind. In der Regel handelt es sich um „Probleme“, die schon lange Zeit vorher bestanden haben, meist schon Jahrzehnte vorher, die bisher nur keine Aufmerksamkeit erregt haben. Oft wurden auch schon Maßnahmen/ Gesetze zur Beseitigung der Probleme eingeleitet. Die Generation Unzufriedenheit entdeckt diese „Probleme“ neu für sich und instrumentalisiert sie für ihre Zwecke. Dabei geht es nicht um das „Problem“ an sich, sondern darum seiner Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen und Frustration und Dampf abzulassen. Ziel dabei ist es die Welt irgendwie zu verbessern und seine Mitmenschen zu besseren Menschen zu erziehen. Solange ein „Problem“ durch die Gemeinde der Unzufriedenen nicht als gelöst gilt, wird weiter an der „Problemlösung“ gearbeitet. Meistens haben sich die Probleme mit der Zeit von selbst erledigt, oder werden durch ein anderes, noch schlimmeres und wichtigeres „Problem“, dass die Gemeinde der Unzufriedenen für sich entdeckt hat abgelöst.

Medienberichte der letzten Tage

Die Bevormundung der Unzufriedenen geht soweit, dass man heute nicht mehr mit Echt-Pelzkragen an der Jacke auf die Straße gehen darf, schon wird man schief angeschaut und im Internet werden auf Facebook Protestaktionen gestartet. So geschehen bei RTL. Ein Reporter trat dort mit Pelzkragen an der Jacke im TV auf. Dieser ging davon aus, dass es sich um ein Imitat handeln würde, die Facebook-Gemeinde entdeckte aber sofort einen Echtpelzkragen und startete Proteste. Der Reporter entschuldigte sich daraufhin medienwirksam im TV und produzierte zur Entschuldigung einen Bericht über die Textilindustrie, welche die Krägen „falsch“ auszeichnet und verabschiedete sich von seinem Kragen. Passanten auf der Straße wurden im Bericht auf ihre Krägen angesprochen und ihnen wurde gesagt, dass das Tier rechtlich nicht konform und vereinbar ist. Das Tiere tagtäglich als Fleisch auf unseren Tellern landen und wir alle Lederschuhe tragen, daran denkt dabei keiner.

In einem weiteren TV-Bericht wurde das „Plastiktüten-Problem“ angesprochen. Plastiktüten gelten inzwischen als verwerflich, da sie in den Ozeanen Wirbel aus Plastikmüll bilden, Tiere Töten und Mikroplastik in Wasser und Umwelt gerät. Das die Plastiktüte an sich das kleinste Problem ist, sondern es sich um ein ein Problem der Entsorgung des Plastikmülls handelt wird dabei verschwiegen. Statt dessen werden auf der Straße Passanten angesprochen und es wird an Haustüren geklingelt. Die Leute müssen ihre Plastiktüten vorzeigen und einzeln zählen und sich vorhalten lassen, wie verwerflich sie handeln.

Das selbe passiert inzwischen, wenn man in seinem Supermarkt keine lokalen Produkte, oder Bioprodukte, oder fair gehandelte Produkte kauft. Gegenüber einer Bekannten erwähnte ich, dass ich Äpfel aus Südtirol, oder Südafrika gekauft habe. Die zeigte sich empört, dass ich keine deutschen Äpfel aus der Region gekauft habe. Woher Südfrüchte wie Apfelsinen, Zitronen, Bananen, Ananas, Mango, etc. kommen, ist dabei irrelevant. Die kauft man gerne auch so. Zudem hat ein „Sommerapfel“ aus Deutschland, der ein halbes Jahr im Kühlhaus lagert eine schlechtere Klimabilanz als ein frischer Apfel aus Südafrika, oder Südamerika.

In einem weiteren TV-Bericht wurde gezeigt, dass man zur CO2-Einsparung Tomaten aus Deutschland kaufen soll und nicht aus Holland, oder Spanien. Das würde 30% CO2-Reduktion bringen. Das auch deutsche Tomaten, vor allen jetzt im Winter in beheizten und beleuchteten Treibhäusern wachsen wurde dabei nicht erwähnt. Allenfalls die Transportwege sind bei deutschen Tomaten etwas kürzer, dafür muss das Gewächshaus stärker beheizt und beleuchtet werden, als z.B. in Spanien. Aber auch das wird nicht erwähnt.

Die Beispiele lassen sich unendlich fortführen. Die Unzufriedenen möchten den Rest der Menschheit z.B. dazu erziehen Wasser zu sparen, Energie zu sparen, Strom zu sparen, Ökostrom zu beziehen, das Auto stehen zu lassen und Fahrrad zu fahren, nachhaltig zu kaufen, vegan zu leben, etc.. Das gilt unter den Unzufriedenen als gesellschaftskonform. Wem schadet es, wenn ich dabei nicht mitmache? Genau, niemanden, außer vielleicht der Geschäfts-Lobby der Unzufriedenen. Als Vorwand wird dabei das Wohl der zukünftigen Generationen und Entwicklungsländer vorgeschoben. Deren Wohl ist aber eher gefährdet, wenn man bei der Energieversorgung ausschließlich auf Erneuerbare Energien setzt und sich nicht weiter entwickelt. Ein Entkommen vor einem Meteoriten-Einschlag, Ausbruch eines Supervulkans, oder einen Gamma-Blitz aus dem Tiefen des Alls gibt es dann nicht und die Menschheit wird unweigerlich aussterben. Eine Menschheit, die sich nicht weiter entwickeln darf und kann, kann sich auch nicht neuen Begebenheiten anpassen und wird zwangsläufig aussterben. Das ist der Gang der Evolution.

Die Verschwörungstheorien

Gerne bemüht die Liga der Unzufriedenen das Argument, die sogenannten „Skeptiker“ würden „Verschwörungstheorien“ anhängen. Insbesondere im Bezug auf die sogenannte Konsensmeinung der Unzufriedenen. Dabei ist es ganz einfach zu erklären, wie die Unzufriedenen Einfluss in der Gesellschaft erlangt haben und wie sie ein neues Weltbild prägten.

Die Alt-68er gingen ihren Weg über die Universitäten in die Schulen, die Medien und die Politik und übten dort ihren Einfluss aus. Es handelt sich um keine große Verschwörung, sondern um eine Sozialisierung ausgehend von den Universitäten, Schulen, Kindergärten und Medien. Mittlerweile in der 3. Generation. Mann hat es so gelernt und gibt es so an die nachfolgende Generation weiter. Diese hinterfragt das vermittelte Weltbild nicht und lebt ihre Unzufriedenheit weiter als „Problemgestalter“ und „Bevormunder“ aus. Andernfalls macht man sich zum Außenseiter. Und ein Außenseiter möchte keiner sein. Ein sozialer Zwang zum Mitmachen besteht.

Mittlerweile hat die Generation der Unzufriedenen soviel Einfluss erlangt, dass sich keiner traut ihr zu widersprechen. Das hat man aktuell auf den Klimagipfel in Paris gesehen. Fast 200 Nationen stimmten einen Klimaabkommen zu, dass eigentlich die Industrienationen, allen voran Deutschland mit seinem 2°C-Ziel (Schellnhuber-Ziel) vorgegeben und geprägt hat und keinen wissenschaftlichen Hintergrund hat. Die 2°C sind eine willkürlich gewählte Zahl, welche für die Politik von Herrn Schellnhuber als anschauliche Grenze gewählt wurde. Es besteht ein Gruppenzwang. Wer nicht mitzieht gilt als Außenseiter und hat Sanktionen und den Ausstoß aus der Konsens-Gemeinschaft zu befürchten. So haben selbst die Ölscheichs, die weiter ihr Öl verkaufen wollen dem Klimaabkommen zugestimmt und Entwicklungsländer/ Inselstatten, die gerne noch mehr Klimaschutz und Geld gehabt hätten.

Die Diskussion mit Unzufriedenen

In der Diskussion bemühen die Unzufriedenen immer wieder das Argument, die „Skeptiker“ hätten gar keine Argumente und würden keine Argumente vorbringen. Das liegt daran, dass die Unzufriedenen für Argumenten, welche ihnen widersprechen nicht zugänglich sind. Solche Argumente werden einfach aus dem Weltbild verdrängt, oder man hört erst gar nicht zu und man fängt in der Diskussion mit den Unzufriedenen immer wieder von vorne an, ohne dabei voran zu kommen. Das macht eine Diskussion von vorn herein schon sinnlos.

Zudem sind die Unzufriedenen felsenfest davon überzeugt, dass sie sich objektiv eine eigene Meinung gebildet haben und nicht durch Sozialisation und mediale Beeinflussung geprägt wurden. Auch wenn sie keine Experten sind und keine Fachkenntnisse haben, wissen sie genau, was richtig und was falsch ist.

Im Zweifelsfall zählt sowieso die sogenannte Mehrheitsmeinung, oder Konsensmeinung der Unzufriedenen. Was alle sagen, oder die Mehrheit der Forscher/ Experten/ „Klimaforscher“, muss ja richtig sein. Sonst würden die das nicht sagen. Das wird dann ergooglet und in die Diskussion als „einzige Wahrheit“ geworfen.

Die Medien laden in Diskussionsrunden zudem gerne einen „Skeptiker“, aber nicht mehr als einen „Alibi-Skeptiker“ ein, um zu demonstrieren wie weltoffen und tolerant sie sind und um zu belegen, dass die Medien nicht gleich geschaltet berichten und man völlig unbeeinflusst ist. Dieser „Skeptiker“ wird dann gerne durch Zwischenrufe unterbrochen und im Kollektiv mit Polemik in Grund und Boden gestampft.

„Skeptiker“ werden sowieso von den Unzufriedenen gerne in Verbindung mit irgendeiner bösen Lobby gebracht (Öl, Kohle, Kernkraft), von der die sich angeblich bezahlen lassen. Ansonsten würden sie ja nicht eine solche Außenseiter-Meinung vertreten. Oder es handelt sich um alte, senile, rechte Rentner, so die Meinung der Unzufriedenen. Die alten Klischees und Vorurteile der 68er werden dabei bedient.

Und eins ist sicher, die Zielsetzungen der Unzufriedenen scheitern immer daran, da es diese bösen Lobbys und „Auftrags-Skeptiker“ und senilen, rechten Rentner gibt. Darauf, dass es an den eigenen Unzulänglichkeiten und Fehlern liegen könnte, kommen die Unzufriedenen nicht. Die Schuld am eigenen Scheitern und Versagen wird immer bei anderen gesucht, nie bei sich selbst und man beschwört, dass es in Zukunft besser laufen wird, ja wenn erst die bösen „Skeptiker“ beseitigt sind. Und im Nachhinein ist man immer der Meinung man hätte mit den Protesten und Aktionen doch etwas erreicht.

Mittlerweile macht die Generation der Unzufriedenen auch nicht mehr vor den Klimaforschern Halt. Die Klimaschützerin und Professorin für Geschichte Naomi Oreskes hat im Guardian kürzlich erst eine neue Form von Klimaleugnern identifiziert. Darunter der Klimaforscher-Veteran James Hansen, einer der Väter des Klimaschutzes. Sowie weitere Klimaforscher die nicht glauben, dass man es mit Erneuerbaren Energien schaffen kann und auf Atomkraft setzen. Das darf nicht sein, ein echter Klimawissenschaftler und Klimaschützer muss auch gegen Atomkraft sein.

Ein weiterer, zweifelhafter „Höhepunkt“ war, als der Klimaforscher Georg Hoffmann in seinem Blog einen sarkastischen Artikel pro Fukushima/ Atomkraft geschrieben hat. Da schlugen ihm Wellen der Empörung von entsetzten „Klimaschützern“, die natürlich auch Atomkraftgegner sind entgegen. Zuletzt versuchte ein „Klimaschützer“ gar Herrn Hoffmann gegen seine Überzeugung davon zu überzeugen, dass man nur mit veganer Lebensweise das Weltklima retten kann. Denn die Klimaschützer wissen noch viel genauer als die Klimaschützer selbst, welche Maßnahmen zur Rettung des Weltklimas ergriffen werden müssen. Jedenfalls glauben sie das selbst, auch ganz ohne Fach-Kenntnisse. In der Psychologie spricht man diesbezüglich von Zwangshandlungen, wenn man von einem Vorhaben nicht lassen kann, dieses eigentlich aber eine überflüssige Handlung darstellt.

Aber das darf man einen Unzufriedenen keinesfalls sagen, sonst zieht man dessen ganze Wut auf sich und dieser sieht sich in seinem Vorhaben noch bestärkt. Auf Selbsteinsicht darf man bei den Unzufriedenen nicht hoffen. Vermutlich werden die Unzufriedenen diesen Artikel gar nicht erst lesen, oder nach zehn Sätzen aufhören zu lesen und sich dann empört gegen mich wenden. Damit kann ich aber gut leben.

Mein Fazit: Bedenklich ist, dass die Unzufriedenen immer mehr Einfluss in den Bildungseinrichtungen, den Medien und der Politik gewonnen haben und gewinnen. Was es braucht ist eine neue Generation der 68er, die sich gegen alte Werte auflehnt und ein neues Weltbild prägt. PEGIDA und die AfD halte ich persönlich für keine Lösung, sondern nur für die andere Seite der Medaille und einen Rückschritt in alte Zeiten und hoffe auf Realisten, welche eine Wende bringen werden. Das steht aber noch in den Sternen.

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95 Kommentare
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  1. Das Hauptproblem wäre nicht die Unzufriedenheit, sondern ist die Tatsache das diese Menschen die Politik bestimmen. Ob sinnvoll oder nicht -- egal- Hauptsache es wird was „getan“. Realistisch müsse man wohl auf die vermehrte Einhaltung von Eigentumsrechten poche. Die 68 er lebten entweder von dem Geld Ihrer Eltern und heute von den Einnahmen durch den Staat. Die Universitäten haben expandiert und zwar in Bereiche die mit Wissenschaft nichts mehr zu tun haben. All diese Nichtwissenschaftler, wollen aber auf die Einnahmen von staatlicher Seite nicht verzichten. Im Gegenteil, durch die Abschirmung vor „realen“ Sorgen, wird an Wolkenkuckuksheimen geschafft und das -- leider -- überaus erfolgreich….

  2. Ceterum censeo: Die Gleichsetzung der Linken mit Ökos und Klimatisten ist unsinnig.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Baldur_Springmann
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ökologisch-Demokratische_Partei
    http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Gruhl
    http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Alt_%28Journalist%29
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pentti_Linkola
    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/braune-siedler-im-gruenen-gewand-8331
    http://de.wikipedia.org/wiki/Artamanen

    (Der Spamfilter reagiert auf allzu viele Links etwas verschnupft. H.E.)

  3. Letzte Woche war das grande Finale der Klima-Kirchentagung in Paris. Journalisten und Klimapolitiker lagen sich in den Armen: Die Welt war gerettet, das Klimaabkommen im Hafen.
    Die Nachricht von diesem erstaunlichen Ereignis wurde von den Journalisten und ihren Medien nördlich der Alpen in alle Welt gekabelt. Welch eine Party!
    Man hatte vereinbart das jeder soviel CO2 in die Luft blasen darf, wie er will. Fantastisch!
    Zurück zum Alltag: der ist „fossiler“ wie je zuvor:
    Amerikas Ölreserven sind größer als sie in den 1970er Jahren waren und die bekannten Erdgasreserven sind größer als je zuvor. Die „Ewings“aus Texas werden wieder Öl exportieren..
    Der neue Neue Lieferant Iran liegt schon in den Startlöchern und beginnt mit dem Pumpen von Öl im Februar: Aus „Peak Oil“, wurde wieder „Big Oil“ und das immer billiger und billiger. OEC und die übrigen Ölstaaten pumpen und pumpen um die Wette.
    Deutschland hat vor kurzem beschlossen, 8 Kohlekraftwerke mit fast 3 Mrd. € als Backup für Sonnen- und Windenergie zu subventionieren. Wenn die letzten 7 Kernkraftwerke geschlossen werden wird man auch sie mit fossilen Kraftwerken ersetzen, denn eine fossil-neutrale Ausgleichsenergie für Sonne und Wind ist nicht in Sicht (Deswegen der Umbau von EON und RWI? Die Schulden und die Finanzierung zum Abbau der Kernkraftwerke bleiben zusammen mit der Abteilung Wind und Sonne in einem Unternehmen, während die neuen Kohlekraftwerke dank üppiger Subventionen für das Back-up von Sonne und Wind saftige Gewinne für die neuen AG:s abwerfen werden? -- Dafür reduziert man jetzt die staatlichen Subventionen für Sonne und Wind?).
    -- Großbritannien hat beschlossen Schiefergas zu „fracken.“ Gleichzeitig will man die Subventionen für Solar- und Windenergie drastisch reduzieren. Würde ein Labour-premier die Kohlegruben wieder öffnen – noch vor 2020? Polen wird natürlich kein einziges Kohlekraftwerk schließen. Russland auch nicht nicht. China, Indien und Indonesien werden ihre fossilen Emissionen bis zum Jahr 2030 verdreifachen. Japan plant 40 neue Kohlekraftwerke. Südkorea 20 neue Kohlekraftwerke bis 2021. Insgesamt 2400 Kohlekraftwerke sind geplant / in Konstruktionsphase allein in Asien: Globale Dekarbonisierung? Ein Witz!
    War das Treffen in Paris eine Komödie oder eine Tragödie?
    Oder eine Kombination von Hanlons Rasiermesser (Unterstelle keine böse Absicht, wenn es ausreicht, es mit Dummheit zu erklären „) und VW-Computer-Programmierung (die Abgasdaten zu manipulieren).
    Ich gehe persönlich davon aus dass die Klimakirche mit ihrem Verlangen die fossilen Energien auf der Welt zu verbieten durch die Realität in den globalen ökonomischen Strukturen sowohl im kurzen als auch in längeren Zeitraum scheitern werden -- wie wir ja im Ausbau von Kohlekraftwerken i Asien sehen. Energie muss erschwinglich sein.
    Das Ergebnis der Konferenz in Paris war ja ein konkretes Beispiel von dem was da noch kommen wird. Die Majorität der 195 Staaten lässt sich nicht vorschreiben, ob sie ihre Energie fossil oder nuklear oder sonst wie erzeugen wird.
    Solange noch ein Liter Öl irgendwo auf der Welt gefördert wird füllt man es in den Tank und fährt eine Runde um den Block. Gräbt man ein Kilo Kohle aus der Erde wird man damit seinen Ofen heizen. Nicht nur allein der „Run“ in Deutschland wieder mit Öl zu heizen beweist es. Nicht wahr?
    Auch die Energiewende in Deutschland wird am Ende fossil sein, denn außer nukleare Energie und Wasserkraft gibt es keine „erneuerbare“ Energieform die erschwinglich ist und jede Sekunde abgreifbar ist. Weder Wind noch Sonne noch Bio bringt dies auf die Reihe. Die Energiewende ist grandios gescheitert, nur keiner hat´s gemerkt?

  4. Mein Kommentar oben hatte nur indirekt mit Michaels Artikel zu tun, der -wie immer- ausgezeichnet war. Kenne mich selbst wie als einer der 68-er Linksradikaler wieder. Gott was war man dumm!

  5. Ich gehöre selbst zu den 68ern, war aber immer auf der anderen Seite der Barrikaden. Ich kenne also diese Alters-„Genossen“ recht gut. Diese 68er haben eine ganze Brut hervorgenbracht, an denen nur überwiegend der deutschsprachige Raum krankt. Ein Teil der Brut beherrscht heute die Medien, damit die „Volksmeinung“ und alle Parteien laufen den Wählern mit den links/grün gewaschenen Gehirnen hinterher. Wer kritisiert, nicht nach Gender und political correctness im vorausseilenden Gehorsam schielt, ist radikal, extremistisch und sonst was. Muß also dringend ausgegrenzt und bekämpft werden. An eine wesentliche 68er-Starthilfe muß man heute erinnern. Dem Warschauerpakt passten diese „Problemjugendlichen“ gut in den Kram. Das MfS bekam den Auftrag dem Klassenfeind möglichst viele Probleme zu machen. Gegen Atomwaffen der Nato, gegen Atomwaffenträger der Bundeswehr, gegen Nachrüstung gegen Militär. Eigene längst vorhandene Atomwaffen (SS 20) und die größte nukleare Angriffs-U-Bootflotte der Geschichte mit Nuklearraketen einmal ausgenommen. Aus Anti-Atomwaffen, wurde Anti-Atom generell. Wieder natürlich die eigenen unsicheren Reaktoren ausgenommen… (z.B.Tschernobyl, Greifswald, Reaktoren und Plutoniumtorpedos auf dem Meeresgrund) Die nächste Generation zog das „Anti“ bereits mit der Muttermilch rein. Studierte dann irgenetwas mit dem Titel …ogen und versteht heute ohne sozialtherapeutischen Beistand selbst die Welt nicht mehr. Aber alles überwiegend auf „Krankenschein“ und aus öffentlicher Kasse so wie bei den Eltern oft in guten Besoldungsgruppen gelernt. Man fährt SUV und beklagt den Gang der Welt. Ich arbeite tagtäglich mit Flüchtlingen und kenne die echten Probleme. Bald werden wir uns die echten Probleme nicht mehr kümmern können, weil unsere „Unzufriedenen“ es geschafft haben. Der Wohlstand, der Industriestandortort und der Kapitalismus ist weg. Mit Jahrgang 48 kommen ich noch mit einem blauen Auge davon. Die Jungen sollten besser chinesisch lernen, denn die werden die Konkursmasse übernehmen..

  6. Danke, Herr Krüger, so sehe ich das auch, aber:

    Es muss jedoch heißen: Eine Menschheit, die sich n i c h t weiter entwickeln darf und kann, kann sich auch nicht neuen Begebenheiten anpassen und wird zwangsläufig aussterben.

    Ein guter Beitrag. Weil wir keine richtigen Probleme, muss man sie schaffen.

  7. (Wahrscheinlich auswendiggelernte) Argumente einer Klimagläubigen in einer Diskussion:

    1.) Die Naturwissenschaftler behaupten, alles zu wissen.
    2.) Alles zu wissen sei der Glaube der Wissenschaftler. Dabei wissen sie nichts, und so genau kann man es auch nie wissen.
    3.) „Ich habe auch einen Glauben“, und der ist genau so viel wert wie der Glaube der Wissenschaftler.
    4.) Aus diesem Grunde kann ein Wissenschaftler mich nicht überzeugen.

    Dagegen helfen keine Pillen mehr!

  8. Ein Posting von mir ist im Filter hängengeblieben, bitte 1x freigeben.

  9. @anorak2 #2

    Nenn mir mal einen rechten Klimatist.

  10. PS

    Die Alt-68er, die ich kenne, wählen heute alle grün und sind für Klimaschutz.

  11. @Anorak
    Hmm…wo is eigentlich der Unterschied zwischen Rings und Lechts?
    Beide wollen eine Diktatur….um ihre irrsinnigen Ziele durchzusetzen.
    Wenn links = rot und braun ist…ham wa ein echtes Definitionsproblem……oder?

    Wer eine Diktatur zum Schutz des Klimas installieren will…..is für Onkel Heinz grundsätzlich ein Nazi…..denn für die Gegner…ist immer ein Lager vorgesehen.

    Onkel Heinz…dann doch lieber liberal….echtes liberal.

  12. Gerade in den Tagesthemen.

    Die Unzufriedenen regen sich aktuell darüber auf, dass Diesel viel zu billig ist mit aktuelle unter 1 € pro Liter. Das Schadet der Umwelt und setzt noch mehr Stickoxide frei. Diesel muss höher besteuert werden, so wie Benzin.

  13. Und noch was. Linke Themen unterscheiden sich grundsätzlich von rechten Themen.

    Linke sind gegen Nazis, Atomkraft, Aufrüstung, gegen Waldsterben, Ozonloch und Pelze, gegen Kohlekraft, gegen Tierfleisch, etc..

    Rechte sind gegen Zuwanderung, gegen Multikulti, gegen linke Bevormundung.

    Realisten sind irgendwo dazwischen.

    Also, mir ist kein rechter Klimaschützer bekannt, vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

  14. Exellenter Artikel über die heutige regierende Ideologie.
    Daraufhin habe ich einfach mal bei Wikipedia geschaut, was Ideologen und Ideologien überhaupt sind, der Definition nach:
    «…
    Als wertneutraler Begriff sind Ideologien ausformulierte, „erstarrte Leitbilder“ sozialer Gruppen oder -Organisationen, die zur Begründung und Rechtfertigung ihres Handelns dienen – ihre Ideen, Erkenntnisse, Kategorien und Wertvorstellungen.

    Das notwendige „Wir-Gefühl“, das den inneren Zusammenhalt jeder menschlichen Gemeinschaft gewährleistet, führt zwangsläufig zu einem mehr oder weniger starken Abgleich der individuellen Weltanschauungen ihrer Mitglieder. Wird dieser „Konsens der Ideen“ zur Wahrheit erhoben und kaum noch hinterfragt, entsteht eine Ideologie. Oft standen politische Bewegungen – wie beispielsweise der Nationalismus im ausgehenden 18. Jahrhundert – vor der Ideologiebildung. Im Laufe der Geschichte entstanden ebenfalls unterschiedliche Strömungen, die von Philosophen und Wissenschaftlern umfangreich begründet wurden – wie beispielsweise der Sozialdarwinismus.

    Weitere Musterbeispiele für Ideologien im neutralen Sinn sind Kapitalismus, Ökologismus, „Technik und Wissenschaft“ (nach Habermas), Eurozentrismus, Radikalfeminismus oder die meisten religiösen Weltanschauungen. Allen gemeinsam ist eine starke Tendenz zu Letztbegründung („Es kann nicht anders sein!“) und „quasi-religiösem“ Absolutheitsanspruch („Es gibt keine andere Wahrheit!“)
    …»

    hier würde ich Wikipedia mal zustimmen, ausser in einem Punkt:
    Laut Habermas, einst Vertreter der Frankfurter Schule, sind Anhänger von Technik und Wissenschaft auch Ideologen, weil diese die Menschheit mit „Entfremdung“ überziehen—> nun ja, wenn ein Linker das sagt, das wird es wohl stimmen, nicht wahr… 😉

  15. @Michael Krüger #13
    Ich habe mit der etwas primitiven rechts-links Systematic so meine Probleme. Wenn ich das aber mal in konservativ-sozialdemokratisch übersetzen darf dann haben sie am MIT ein schönes Paar. Kerry Emanuel konservativ und Richard Lindzen sozialdemokratisch.

  16. @MK #9

    Also wenn einer der zum Völkermord wg Klimawandel aufruft nicht als rechts durchgeht, wird die Luft in der Tat dünn. :)

    Ich biete noch Angela Merkel, Margaret Thatcher und David Cameron.

  17. #13

    Linke sind gegen Nazis, Atomkraft, Aufrüstung, gegen Waldsterben, Ozonloch und Pelze, gegen Kohlekraft, gegen Tierfleisch, etc..

    Der Kern linker Politik ist soziale Gerechtigkeit, Umverteilung von Oben nach Unten, in manchen Schattierungen auch Sozialisierung. Diese Themen kommen in der Liste gar nicht vor. Ablehnung von Krieg und Aufrüstung gehört natürlich auch dazu. Aber die Öko-Themen sind es sicherlicht nicht, im Gegenteil. Man kann auch als Linker für Atomkraft und für Industrialisierung sein. Traditionelle Sozialisten und Kommunisten sind da im Gegenteil sehr für.

    Also, mir ist kein rechter Klimaschützer bekannt, vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

    Ich hab mehrere prominente Figuren genannt. Anekdotisch sei noch hinzugefügt, dass mir in anderen Foren Leute aufgefallen sind, die bisher eher für völkische/elitistische/antisemitische Positionen bekannt waren, und dann vor einiger Zeit angefangen haben davon zu faseln, man müsse Kriege gegen Staaten führen die keinen Klimaschutz betreiben. Umgekehrt gibt es zunehmend eher Linke, die bemerkt haben dass Öko- und Klimapropaganda als Vorwand für ein gesellschaftliches Roll-Back verwendet werden und u.a. deswegen dagegen sind. Zu denen würde ich mich zählen.

  18. Den Grünen geht es, erstens, vordringlich nicht um den Schutz der Natur, sondern der Verhinderung von angenommen zukünftigen katastrophalen Schäden. Das ist ein ganz wichtiger Unterschied. Zweitens wird der »kastrophale Schaden« zum Modell erhoben, er ist nicht mehr nur ein Einzelproblem, auf welches man reagieren könnte. Damit wird »Vorsorge« zur einzig wirkliche denkbaren Handlungsanweisung. Drittens sind die Themen Technik, Krieg oder Geschlecht durch das Modell von der Katastrophe mit dem grünen Denken verknüpft worden und es entstand ein völlig neues Klassifikationsschema politischer Probleme (Pettenkofer), die mit der klassischen politischen Rechts-Links-Unterscheidung nicht mehr viel zu tun hat.

    Überspitzt kann man sagen, im Grunde ist grünes Denken eines was die kommende Apokalypse als gegeben annimmt, wenn wir unser Verhalten nicht ändern. Alles weitere wird diesem apokalyptischen Denken untergeordnet, es kann keine Anpassung an die Apokalypse geben.

    Peter liegt mit seiner Kritik am Vorsorgeprinzip viel näher an der Wurzel der grünen Bewegung, als ich das bislang dachte. Ist mir jedenfalls bei der Lektüre des oben verlinkten Buches von Pettenkofer aufgefallen. Nur müsste dieses Vorsorgeprinzip nun auch mal von Philosophen und Kulturwissenschaftlern unter die Lupe genommen werden, nicht nur von Naturwissenschaftlern oder Ökonomen, deren Sichtweise natürlich nicht falsch ist, nur braucht es zur Entstehung eines Gesamtbildes viele Sichtweisen.

    Was bleibt von grüner Denke übrig, wenn man das Denkmodell von der kommenden Katastrophe heraus streicht?

  19. Anorak,

    wer mit 14 nicht links war, hat kein Herz, und wer mit 40 immer noch links ist, hat keinen Verstand. Damit ist zu „linken Themen“ eigentlich schon alles gesagt, Du mußt nicht ständig versuchen, eine gescheiterte Ideologie zu verteidigen.

    Fröhliche Weihnachten! :-)

  20. Ein interessanter Artikel, danke dafür. Aber ich muss es jetzt doch einmal kurz loswerden: der Artikel wäre viel angenehmer zu lesen gewesen, hätte der Autor noch die drei Minuten investiert, um einmal die Rechtschreibkontrolle walten zu lassen. Nennen Sie mich kleinlich, aber meines Erachtens hat das auch etwas mit Respekt gegenüber den Lesern zu tun. Und letztendlich wirkt jeder Text, der vor Fehlern nur so strotzt, auch weniger kompetent. Nichts für ungut. Ich bin seit Jahren begeisterter Leser und werde das sicher noch lange bleiben. Ich wünsche entspannte Feiertage und weiterhin viel Erfolg mit diesem hervorragenden und wichtigen Blog!

  21. @anorak2

    Der Kern linker Politik ist soziale Gerechtigkeit, Umverteilung von Oben nach Unten, in manchen Schattierungen auch Sozialisierung. Diese Themen kommen in der Liste gar nicht vor.

    Das geben die Linken und Grünen vor, haben sie aber nie praktiziert. Was Mao sozial gerecht, oder Stalin? Haben die von Oben nach Unten verteilt? Nö. Genau umgekehrt. Sie selbst und ihre Genossen lebten im Prunk und Reichtum und das Volk wurde gebeutelt.

    Nicht mal die Linken in Griechenland sind sozial gerecht. Die machen trotz Bürgerabstimmung das was die EU und Deutschland vorgibt. Renten kürzen, Stellen kürzen und Leute entlassen, etc..

  22. ja, mit Unzufriedenheit mag das alles schon auch was zu tun haben.
    Dazu kommt jedoch in vielen Fällen eine ordentliche Portion Dummheit.

    Solche Menschen leiden ja häufig an mehreren Neurosen gleichzeitig. Sie fürchten sich vor Strahlung im Allgemeinen
    und insbesondere von jener aus Handys und WLAN Geräten, sie glauben an Chemtrails und versuchen mit nichts als peinlichen Auftritten im Web wie auf der Straße ihre sensationellen Erkenntnisse den „armen Mitmenschen“ weiter zu geben. Sie retten uns qausi, wie die Klimaschützer, vor den bösen Machenschaften der Lobbys usw.

    Es ist wie bei einem Todesfall. Dem Toten ist sein Tot freilich egal, nur einigen Mitmenschen nicht und ganz gleich verhält es sich mit der Dummheit…

  23. @Michael Krüger, ja das geben die Linken und Grünen vor. Das ist gerade eben der Punkt, sie geben das vor, die genauso vorgebenden Medien machen das auch und so denkt das dume Volk, der „dumme Wähler“ das sei so, wenn ihm das Gehirn lange genug gewaschen wurde.Die Fakten sind nun mal genau anders. Das EEG eine „Totgeburt“ von Schröder und Tritttin und durch Merkel „von Toten auferstanden“; verteilt von unten nach oben hin. Wer kann Ökopropifiteur sein? Nur wer Grund und Boden, Dach und Immobilien hat. Dem wir seit dem EEG reichlich gegeben und dem armen Tropf, Opfer der linken Propaganda wird reichlich genommen. Siehe Strompreis am Ende. Erst bei Hartz IV wird vom Steuerzahler dem Armen wieder gegeben. Hartz IV finanziert also auch Ökoprofiteure. Das soll mir mal ein Linker „Vordenker“ erklären“. Alle Ökoprofiteure sind alles andere als Hebenichtse. Also alles ein links grünes Lügenkonstrukt und die Idioten im Volk, die ihre Medien blind konsumieren merken es nicht. Dabei ist die Wahrheit oft nur einen Klick entfernt und in englischer Sprache eventuell noch wahrer.

  24. Kleiner Nachtrag zu diesem gut gelungen Aufsatz von M. Krüger:

    Es ist wohl kein Zufall, dass sehr viele der Leutchen, die sich einst in ihrer Jugendzeit in einem Laubhüttendorf der Antiatombewegung http://www.swr.de/geschichte/wyhl-atomkraft-widerstand/-/id=100754/did=12047138/nid=100754/6854hq/ kennen – und lieben gelernt haben, anschließend ihre akademischen Weihen im nahe gelegenen Freiburg bekamen und dass nicht zuletzt deshalb die Stadt Freiburg noch heute mit Fug und Recht als grüne Hauptstadt der expandierten BRD gelten kann. Bietet sie doch nicht nur bedeutenden Umweltorganisationen wie dem Ökoinstitut mit seinem nachgeborenen und dann schon fast eine Generation später aus der ehemaligen DDR zugewanderten Oberfunktionär Felix Matthes http://www.oeko.de/uploads/tx_wiminnooeko/mitarbeiter/cv_f.matthes.pdf
    und den ganz besonders nachhaltigen Sparten der Fraunhofer- Gesellschaft https://www.ise.fraunhofer.de/de sondern auch den dort besonders häufig anzutreffenden badischen Rudolf -- Steiner – Jüngern eine anheimelnd grüne Heimstatt unter gleichgesonnen Esoterikern. :-)

  25. @MK #21

    Was Mao sozial gerecht, oder Stalin?



    :) Ich glaub das führt uns jetzt aber vom Thema. Die Aussage Ihres Artikels ist doch zusammengefasst:

    Der Klimaglaube kommt von den Nachkriegs-Linken.

    Richtig so? Ich denke das stimmt einfach nicht. Bessere Beschreibung:

    Nachkriegs-Linke und Ökologismus (zu dem der Klimaglaube ja gehört) sind zwei verschiedene Strömungen mit unterschiedlichen Wurzeln, die für eine Übergangszeit eine Zweckehe eingegangen waren, und sich danach wieder getrennt haben.

    Der Ökologismus kann mit vielen Ideologien Bündnisse eingehen, er ist mit fast allem kompatibel.

  26. Mit Verlaub noch ein kleiner Nachtrag zu obigem gut gelungen einige Hintergründe erhellenden Beitrag von Michael Krüger:

    Es ist wohl kein Zufall, dass sehr viele der Leutchen, die sich einst in ihrer Jugendzeit in einem Laubhüttendorf der aufmüpfigen Antiatombewegung http://www.swr.de/geschichte/wyhl-atomkraft-widerstand/-/id=100754/did=12047138/nid=100754/6854hq/ kennen – und lieben gelernt haben, ihre akademische Weihen dann im nahegelegen Freiburg bekamen und dass nicht zuletzt deshalb die Stadt Freiburg noch heute mit Fug und Recht als die grüne Hauptstadt der expandierten BRD gelten kann; bietet sie doch nicht nur bedeutenden Umweltorganisationen wie dem Ökoinstitut mit seinem , fast schon eine Generation später aus der ehemaligen DDR zugewanderten hauptamtlichen Oberfunktionär Felix Matthes
    http://www.oeko.de/uploads/tx_wiminnooeko/mitarbeiter/cv_f.matthes.pdf
    und den ganz besonders nachhaltig gestrickten Sparten der Fraunhofer- Gesellschaft https://www.ise.fraunhofer.de/de sondern auch den dort unweit vom Anthroposophen- Vatikan in Dornach überdurchschnittlich häufig anzutreffenden badischen Rudolf -- Steiner – Jüngern eine anheimelnd grüne Heimstatt unter gleichgesonnen Esoterikern.

  27. @ Admin: # 24 bitte löschen

  28. @anorak2

    Nachkriegs-Linke und Ökologismus (zu dem der Klimaglaube ja gehört) sind zwei verschiedene Strömungen

    Nö. Aus den K-Gruppen und SPONTIS gingen 1980 direkt die Grünen/ Ökologisten hervor.

    Trittin war bei den K-Gruppen. Fischer und Chon-Bendit bei den SPONTIS. Stöbele und Schili sympatisierte als Rechtsanwälte mit der RAF und den K-Gruppen. Die Grünen und der Ökologismus und Klimaschutz geht auf diese Wurzeln zurück.

  29. @Ronja #20

    Na, nun sei nicht zu streng und „unzufrieden“. 😉

    Ich bin kein Schriftsteller und habe keinen Lektor und mache das in der Freizeit, meist bei schlechten Wetter. Und an der Tastatur bin ich auch nicht eine Leuchte. 2 Wurst-Finger und beim Schreiben flutschen auch schon mal Worte durch, da ich im Kopf schneller formuliere, als schreiben kann.

  30. @Micha #29 / Ronja #20
    Sie meint „Rechtschreibprüfung“ als Programm -- Bestandteil eines wie auch immer genannten Editors 😀

  31. PS

    Winfried Kretschmann und Krtista Sager waren übrigens auch bei den K-Gruppen, bevor sie zu den Grünen gingen.

    @Krishna

    Hatte in in Firefox. Mit den Update wurde das Add-on aber gelöscht. Muss ich mal wieder hochladen.

  32. @ Krüger, #31:

    Word. Schreiben. Editieren. Copy and paste. (Ronja liegt ja nicht falsch.)

    …da ich im Kopf schneller formuliere, als schreiben kann.

    Geht mir auch so. Ich lasse die Texte immer einen Tag liegen. Dann überarbeite ich. Das Endergebnis hat häufig mit dem Ursprung stilistisch nicht mehr viel zu tun. „Fukushima“ war der einzige Artikel, den ich ohne weiteres Nachdenken sofort online gestellt habe.

  33. Rechtschreibprüfung…..au Backe.
    Und morgen prüfen wir die profekte Punktur…..und wehe dem, es kommt irgendwat raus was klingt..wie…ick maych Dich Messer……und schon kommen die Typen, die geburtsmässig…schönschreib inner Milchmädchenrechnung intus hatten.

    Merke…nich der Inhalt zählt…..nein, er muss Kollege Duden überedudeln.
    Ronja…und Peter……Schönschrift oder……harte Tatsachen…wat wollt ihr?

    Die Kacke steht uns Unterkante Oberlippe….aber die Rechts(links)schreibung muss korrekt bis zum letzten Komma…..zu hunderttausende Prozent, dem letzten Dödel….unverständlich bleiben.
    Wer sich über di Rechtschreibung aufregt…..hat auch sonst nix mehr zu sagen…sorry Ronja…lies die Bibel oder mein Kampf….oder das „Kapital“…….aber versuch nicht, einen Freizeitblogger vor die Karre zu pissen.

    Der Arsch steht in Tränen…..aber Bekloppte geilen sich an der Reihenfolge der Buchstaben auf…..wo grad Schengen und Dublin…..in den hochoffiziellen Orkus entsorgt werden.

    Der Arsch steht in Tränen…..aber wehe das Komma steht am falschen Platz….schon kommt die deutsche Intelligenz-Elite….ins träumen, wie man derartige Dödel…..endlich für immer wegsperren kann.
    Wessen Hirn es nicht schafft…..RS-Fehler autromatisch auszugleichen…hat auch sonst…..Mängel und Fehlstellen.
    Wer an den Fakten nix zu mosern hat…..sollte unter Umständen….einfach mal die Fresse halten.

    Onkel Heinz…Meinungsfreiheit kann auch dazu führen….das Vollbekloppte es schaffen, ihren Bullshit im Netz zu verbreiten.

  34. @Michael Krüger
    @Peter Heller

    Auch ich empfehle, wichtige Artikel mindestens einen Tag lang „dekantieren“ zu lassen. Es gewinnt dabei die gesamte Text-Qualität (einschließlich Selbstdistanzierung von Momentchen eventueller emotionaler Unausgeglichenheit), und die eigenen Gedanken vertiefen und schärfen sich, können nach-konturiert werden.
    Es kann auch helfen, anstatt zu tippen, eine Spracherkennungssoftware zu verwenden: Das dabei notwendigerweise stattfindende laute Vortragen dient seinerseits wiederum der Fortentwicklung und Klärung des Grundentwurfes sowie der Beigesellung und Entfaltung zusätzlicher Einfälle. Anschließend kann man sich von der Software den gesamten Text — auch mehrmals nach jeweiligen Korrekturen — vorlesen lassen. Die dadurch entstehende filternde leichte Entfremdung ist sehr hilfreich. (Die von mir verwendete Software hat inzwischen die Versionsnummer 14 schon erreicht: Sie ist nun recht reif, zuverlässig und gut ausgebaut.) Auch ausdrucken und den somit Text „handfest“ auf Papier nachlesen kann unerwartete positive Auswirkungen nach sich bringen.

    Zum eigentlichen Thema werde ich mich noch morgen oder übermorgen ausführlicher äußern.

  35. Korrektur:
    „…ausdrucken und somit den Text…“

  36. @ Heinz, #33:

    Ich möchte vor allem, daß der ziemlich gute Text von Michael Krüger nicht an Wirkung verliert. Es ist eine schöne Referenz für die Entwicklung des Ökologismus in Deutschland.

  37. MK #28

    Aus den K-Gruppen und SPONTIS gingen 1980 direkt die Grünen/ Ökologisten hervor.

    Ich rege Überprüfung an.

    -- Die ersten Anti-AKW-Proteste gab es beim geplanten Kernkraftwerk Wyhl. Das waren badische Winzer, die um ihren Wein fürchteten und andere ganz bürgerliche Leute aus der Region.

    -- Der Club of Rome („Grenzen des Wachstums“, sehr einflusreich auf die Ökobewegung) hat Mitglieder wie den Chef von FIAT und andere Industrielle, Bankmanager, mehrere Angehörige der Weizsäcker-Familie.

    -- Die erste erste Erwähnung der „Globalen Erwärmung“ in den bundesdeutschen Medien, die ich bisher zurückverfolgen konnte, war Prof. Heinz Haber im Bayerischen Fernsehen 1980.

    Alles konservativ, bürgerlich bis elitär. Weit und breit keine K-Gruppen oder „Spontis“.

  38. @Peter
    In ein paar Jahren wird die korrekte Rechtschreibung ohnehin keinen mehr interessieren…..
    Zitat Micha:

    Eines zeichnet die Generation Unzufriedenheit aus, nämlich, dass sie von den Themen für die sie auf die Straße gehen nicht besonders viel Ahnung haben, diesbezüglich sogar sehr uninformiert sind und viele Unzufriedene nur Mitläufer sind.

    Damit es auch zukünftig viele Unzufriedene gibt…….wird die Bildung noch ein Stück weit heruntergeschraubt.

    Trotz vieler Proteste und Befürchtungen von Eltern und Lehrern werden in Brandenburg künftig mehrere Unterrichtsfächer zusammengefasst: Biologie, Physik und Geschichte gibt es in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ab dem Schuljahr 2017/18 nicht mehr als eigenständige Fächer. Geschichte wird Teil der Gesellschaftswissenschaften, worin auch politische Bildung und Geografie vermittelt werden sollen. Bio und Physik verschmelzen zu dem Fach Naturwissenschaften. Das geht aus dem gemeinsamen Rahmenlehrplan für Berlin und Brandenburg hervor, den Bildungsminister Günter Baaske und Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (beide SPD) am Mittwoch überraschend unterzeichneten.

    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Trotz-Protest-Kein-Physik-Unterricht-mehr

    Künftig zählten sogenannte Kompetenzen mehr als solides Fachwissen. „Das wird zu einer weiteren Verflachung der Schulbildung führen“, befürchtet Hoffmann.

    Dazu noch ein schönes Zitat, das ich hier gefunden habe.

    „Der Tod jeder freien Meinung und damit der Tod jeder Freiheit ist die Unwissenheit.“
    Die zukünftige Kernkompetenz wird sein…..andere denken zu lassen um dieses dann hirnlos nachzuplappern.
    Es wird keine neue Generation der 68ér mehr geben….höchstens, wenn jemand ne App fürs Handy programmiert…..“Revoluzzer 2.0″……oder so.

    H.E.

  39. @Anorak
    Verschwörungstheoretisch könnte man auch sagen……die Unzufriedenen sind eine kanalisierte Manövermasse, die den höheren Zielen globaler Eliten dient. Je verblödeter, desto fügsamer.
    H.E.

  40. @Heinz

    Nicht aufregen. Die Unzufriedenen werden sich übrigens freuen, wenn wir uns hier über Rechtschreibung streiten. Denn wenn die keine Argumente haben, bemängeln die auch immer die Rechtschreibung. 😉

    @anorak2

    Deine Theorien mit den konservativen Anti-AKW-Bewegten und Ökos/ Grünen kann ich nicht teilen.

    Entscheidend als Bewegung sich die Leute, die bei Demos auf die Straße gehen. Und das waren nun mal die APO, K-Gruppen, SPONTIS, links-Autonomen, Grünen.

    Die sind alles andere als konservativ, sondern wollen den gesellschaftlichen Umbruch. Weg vom Kapitalismus und Wirtschaftswachstum. Das ist all diesen Gruppen gemein. Die Bonzen müssen weg. Der kapitalistische Apparat gehört zerschlagen.

  41. In dem Text fehlt ein wichtiger Punkt, der gerade die Anfänge besser erklärt.
    Die Jugend hat nun mal das Problem, Privileg oder die Pflicht, die Erungenschaften und Methoden der Eltern zu hinterfragen. Nicht ohne Grund kommt von jeder Elterngeneration das „Die Jugend von heute…“.

    Die Jugend hatte den Krieg nicht mitgemacht, wusste aber von dessen Schrecken und der Judenvergasung. Die Eltern hatten allerdings nicht die Lust all das aufzuarbeiten und haben sich lieber mit Arbeit und schlechten Heimatfilmen abgelenkt. Zusätzlich gabs dann noch Koreakrieg, Kubakriese, kalter Krieg und Vietnamkrieg. Dinge, die man nicht gutheißen kann, wenn man selbst einen Krieg mitgemacht hat und doch hat sich bei den Eltern nichts getan. Dass man an der Stelle den Kommunismus wählt, naja es war halt eine Alternative, die man sich rosa ausgemalt hat, da das vorhandene System offensichtlich nicht funktionierte und eine dritte Möglichkeit nicht vorhanden war. Man hätte sich zwar auch mit dem vorhandenen System beschäftigen können, nur sind einfache Antworten wesentlich beliebter.

    Kampf gegen AKWs und für Umweltschutz sind an der Stelle auch nichts anderes als der Wunsch die Welt zu verbessern. Die Generation Y hat aber scheinbar einen anderen Weg gefunden um den Gestaltungsdrang auszuleben. Offensichtlich bieten Computerspiele, in welchem man gemeinschaftlich oder auch als Einzelkämpfer etwas erreichen kann, eine gute Alternative.

  42. Dass man an der Stelle den Kommunismus wählt, naja es war halt eine Alternative

    Eine schlechte Alternative. Mao hat Millionen auf den Gewissen. Stalin hat Millionen auf den Gewissen. Pol Pot hat Millionen auf den Gewissen. Hồ Chí Minh war beteiligt am Indochinakrieg und Vietnamkrieg. Und die Kims in Nordkorea haben auch Millionen auf den gewissen.

  43. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov fragte, in welche Richtung sich die politische Einstellung in den vergangenen fünf Jahren entwickelt habe. 49 Prozent der Deutschen antwortete: „nach rechts“.

    Nur jeder Zehnte war der Meinung, die Gesellschaft sei weiter nach links gerückt. Gut ein Viertel der Befragten (26 Prozent) registrierte gar keine Veränderung.

    Sagt auch viel aus. Die Unzufriedenen sehen überall Rechte. Ich persönlich kennen keinen. Auf Demos im Westen treten auch nur eine Handvoll Rechte auf und Hunderte bis Tausende von linken Gegen-Demonstranten.

  44. @42

    Eine schlechte Alternative. Mao hat Millionen auf den Gewissen. Stalin hat Millionen auf den Gewissen. Pol Pot hat Millionen auf den Gewissen. Hồ Chí Minh war beteiligt am Indochinakrieg und Vietnamkrieg. Und die Kims in Nordkorea haben auch Millionen auf den gewissen.

    War klar, dass so eine Antwort kommt, obwohl ich geschrieben habe, warum diese Wahl getroffen wurde.

  45. @MK #40

    @anorak2

    Deine Theorien mit den konservativen Anti-AKW-Bewegten und Ökos/ Grünen kann ich nicht teilen.

    Du brauchst nur https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Wyhl den Absatz „Proteste“ querzulesen. Da ist von Einheimischen und vom örtlichen Pfarrer die Rede. In Zeitungsberichten ist von Landfrauen und Winzern die Rede. Dass heute auch Konservative Anti-AKW sind, bedarf sowieso keiner Erläuterung. Die Einstellung geht quer durch die ganze Bevölkerung.

    Entscheidend als Bewegung sich die Leute, die bei Demos auf die Straße gehen. Und das waren nun mal die APO, K-Gruppen, SPONTIS, links-Autonomen, Grünen.

    Ja aber erst ein paar Jahre später. In Wyhl 1974 waren es Landfrauen und Winzer. Das ist keine Privattheorie sondern belegbarer Fakt.

    Eine Theorie kann man nur über die Frage entwickeln, warum das damals so gelaufen ist. Meine Version: Die Alt-68er haben gesehen, dass diese bürgerlichen AKW-Gegner politischen Erfolg hatten, der ihnen selbst versagt blieb. Deswegen haben sie sich da rangehängt.

    #43

    Die Unzufriedenen sehen überall Rechte. Ich persönlich kennen keinen.

    Ich auch nicht, aber deswegen muss der Eindruck nicht falsch sein. Der Rechtstrend kommt nicht aus dem Volk, sondern von oben. Sozialabbau, Abbau von Bürgerrechten, das Ganze garniert mit zunehmend völkischen und kriegerischen Parolen. Die Wahrnehmung stimmt ja wohl. Das reaktionäre Ökogeseier ist damit sehr gut kompatibel, und auch ein Hebel zur weiteren Umverteilung von unten nach oben.

  46. @anorak2

    Ich auch nicht, aber deswegen muss der Eindruck nicht falsch sein. Der Rechtstrend kommt nicht aus dem Volk, sondern von oben. Sozialabbau, Abbau von Bürgerrechten, das Ganze garniert mit zunehmend völkischen und kriegerischen Parolen.

    Auch das noch, Rechtstrend von oben. 😉

    Und wer genau? Namen?

  47. @46

    Auch das noch, Rechtstrend von oben. Und wer genau? Namen?

    Das kann man nicht an Namen festmachen. Die ganze Gesellschaft rückt nach rechts, sozial war gestern. Ich will das jetzt nicht weiter ausführen, das ist Allgemeinwissen. Der Punkt ist ein anderer: Die grüne Ideologie ist damit perfekt kompatibel, sie wird geradezu als Zugpferd dieser Politik eingesetzt.

  48. @ Krüger, #40:

    Denn wenn die keine Argumente haben, bemängeln die auch immer die Rechtschreibung.

    Trotzdem sollten im ersten Satz die „Klimaschutzer“ nun endlich auch zu „Klimaschützern“ werden. Sorry, ist nicht böse gemeint…frohe Weihnachten!

  49. @Heller

    Schon erledigt.

    Meine Tastatur ist auch nicht besonders groß, da halte ich schon mal ein u für ein ü.

    http://www.weicheng-wholesale.com/f/2011-03-09/DELL%20Inspiron%20Mini%2010V.jpg

  50. Wünsche schon mal Frohe Weihnachten
    Kann sein, dass ich trotzdem noch poste 😀

  51. Die Grünen definieren sich selbst als linke Partei. Am Anfang waren da auch noch ein paar stramm Rechte dabei, das ist aber Vergangenheit. Um es mal zu verdeutlichen: Der rechte Umweltschützer denkt in erster Linie an den Heimatschutz, der linke an die Rettung der Welt. Der Vorteil für die Linken am Klimaschutz ist, dass dies ein universelles Problem ist, das kommt ihnen mehr zu passe. Whyl hatte noch viel mit Heimatschutz zu tun, die Winzer hatten Angst um ihren Wein.

    Was wir aber zur Zeit erleben, ist ein Diffusion von grünem Gedankengut ins konservative Milieu, ja selbst bis ins Liberale. Manchmal hat das ein bisschen mit Heimatschutz zu tun, meist aber nicht. Wir haben es mit vielen verschiedenen Strömungen zu tun, die sich mitunter gegenseitig verstärken, keinesfalls aber mit zwei sich gegenüber stehenden in Feindschaft verbundenen Ideologien. Die Ideologienlage ist komplex. Es finden sich in allen Gruppen versprengte Anhänger der Moderne, als auch Gegner dieser.

    Natürlich finden wir in der politischen Auseinandersetzung die bekannten Rechts-Links-Unterscheidungen wieder, aber es ist eben wesentlich komplexer geworden als es in der Vergangenheit war. Jeder wird für seine Darstellung Beispiele finden. Abschließend, ich bin mir noch nicht richtig im Klaren darüber, was für eine Art Entwicklung wir derzeit haben und wie sich die verschiedensten Ideologien sortieren werden.
    ——-

    „Der Unzufriedene“, hmm. Klingt gut, könnte ein Thema für eine neue überzeichnete Charakterebeschreibung sein. Ich habe bloß überhaupt keine Zeit gerade. Weihnachten mit einer Hecke zum Teil kleiner Kinder ist zwar wunderschön, aber eben im Vorfeld recht zeitraubend. Habe mir die Zeit für diesen Kommentar geradezu stehlen müssen.

    Euch allen deshalb auch: Frohe Weihnachten. Für die die es hören möchten, grüße ich ganz altmodisch: Gesegnete Weihnachten!

  52. „Einblick in die Psyche von Klimaschützern“ heisst der Titel dieses guten Artikels.
    Wie wäre es einfach mit „Einblick in die Psyche von Ideologen“?
    zb. der sozialistischen Ideologen. Wir haben in den letzten 100 Jahren in deutschen Landen (leider) schon alle 3 Lager, braun-rot-grün, „ausprobieren“ dürfen. Die Psyche dieser Menschen ist immer das Gleiche: man beschränkt sich auf wenige Dinge, denn für mehr sind diese beschränkten Naturen nicht fähig, also benutzen dieselben PROPAGANDA in den öffentlichen Medien, damit der rest der Gesellschaft genau so beschränkt wird.

    Ein Auszug aus Hitlers „MEIN KAMPF“ (hier in Belgien ist es legal dieses Buch zu besitzen)
    so beschreibt Onkel Adolf in seinem Schundwerk, wie Propaganda in der breiten Masse zu funktionieren hat: (Seite 230)

    „Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag.“

    Verstanden? Die selben Schlagwörter müssen immer und immerwieder wiederholt werden, Propaganda bedeutet permanente Indogtrination der selben Parolen, nicht viele Parolen, sondern immer nur die selben wenigen Worte. bei den Öko-Sozialisten sind das CO2, Klimschutz, Klimawandel, erneuerbare Energien,… und das ganze nochmal ….CO2, Klimaschutz,……

    DAS ist die Psyche von Ideologen: Beschränkheit bis alle so beschränkt sind. Welche Farbe oder Gesinnung die haben, ist zweitrangig. Die Realität und die Freiheit haben immer verloren.

  53. Wo ist denn der Kommentar von „Lara Berger“ hin, der noch in meinem Postfach liegt?

    Ich will mal beantworten, warum ich mir als „Geophysiker“ anmaße über ein psychologisches und soziologisches Problem zu schreiben.

    Zuerst einmal schreibe ich meine Artikel immer provokativ, um den Unzufriedenen ein Spiegelbild vor zuhalten. Das sollte bekannt sein.

    Dann habe ich in meinen Bekanntenkreis einige Psychologinnen, mit denen ich mich regelmäßig treffe und über diese Themen diskutiere.

    Das Problem ist, die Psychologen sind gerade Bestandteil der Generation Unzufrieden und haben diese mit geprägt.

    Ein Karl Heinz Schrömgens (heute Präsident der Psychotherapeutenkammer Bremens) war früher an der Uni Bremen in den K-Gruppen aktiv, genau wie viele andere Psychologen und Geisteswissenschaftler. Aber auch Physiker wie ein Jens Scheer, der dann zum Atomkraftgegner an der Uni Bremen wurde.

    Eine der Psychologinnen, die dich kenne, geht ebenfalls aus diesen Gruppen hervor und war Grünwählerin (Ihr Enkel kandidiert gar für die Grünen). Nach lagen Gesprächen mit mir ist sie inzwischen ein bisschen zu der Einsicht gekommen, dass auch die Grünen nicht das Gelbe vom Eis sind und sieht inzwischen viele Dinge wie ich.

    Die andere der Psychologinnen, die ich kenne, war nach Fukushima davon überzeugt, dass die Radioaktivität direkt über die Meeresströmungen zu uns kommen könnte und ebenso radioaktiv „verseuchte“ Fische. Diesbezüglich musste ich sie als Ozeanograf aufklären und beruhigen.

    Gerade die Psychologen sind Teil dieses Problems. Denn die helfen mit unberechtigte Ängste weiter zu verbreiten, ohne es selbst zu merken.

    Frohes Fest.

  54. @Guido Scholzen

    Auch ein Votrag oder Artikel beschränkt sich am Besten auf wenige Punkte.
    Perfide wird die Propaganda, wenn sie Bilder unzulässig verknüpft.
    Wenn also zum Beispiel die Luftverschmutzung durch Kohlekraftwerke mit Klimaschutz verknüpft wird.
    Das Problem der Luftverschmutzung bei Kohlekraftwerke lässt sich durch moderne Filtertechnik beheben und man muss das Kraftwerk nicht abschalten, für den Klimaschutz schon. Verzichtet man auf die Kohle und setzt stattdessen auf dezentrale Holzverbrennung löst man vorgeblich das Klimaschutzproblem die Luftverschmutzung aber steigt.

  55. @Michael Krüger

    Als Marx mit seiner Ideologie kam, war das Leben der arbeitenden Bevölkerung überwiegend inakzeptabel und verbesserungsbedürftig.
    Heute hingegen ist es immer noch verbesserungsbedürftig, aber für große Teile der arbeitenden Bevölkerung akzeptabel und bewahrungswürdig.
    Damit geht vielen Linken die Zielgruppe verloren. Klimaschutz und die Not der Welt sind nun ein willkommenes Vehikel, um die Ideologie zu propagieren. Allerdings ist das attraktiv vor allem für eine akademische Zielgruppe die mit der früheren Zielgruppe der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr so viel am Hut hat. In diesem Spagat stecken alle Parteien links von der CDU.

    Frohe und gesegnete Weihnachten an Alle
    Grüße
    Günter Heß

  56. Weihnachten bei den Unzufriedenen:

    Die besten Tipps für klimafreundliche Feiertage

    1. Beleuchtung und Stromverbrauch
    Setzen Sie bei Ihrer (Weihnachts-)Beleuchtung auf LED. Oft lohnt es sich, auch noch funktionierende Lichterketten auszutauschen. Sie können damit bis zu 80 Prozent Energie einsparen.

    2. Richtig heizen
    Verbringen Sie die Feiertage bei Ihrer Familie oder im Kurzurlaub? Dann regeln Sie in dieser Zeit die Heizung auf etwa 16 Grad Raumtemperatur herunter, also Stufe 2 auf der Skala des Thermostatkopfes. Mit programmierbaren Thermostaten können Sie ganzjährig Heizkosten sparen.

    3. Geschenke
    Oft freuen sich Verwandte und Freunde schon über gemeinsam verbrachte Zeit statt teurer Geschenke. Soll es doch etwas Materielles sein, schauen Sie doch mal in einem Second-Hand-Shop nach.
    Wenn Sie Elektronik verschenken möchten, achten Sie auf die EU-Effizienzlabel. Je nach Produktgruppe reichen die Energieeffizienklassen von A bis G, wobei A+++ in einigen Produktgruppen die beste Klasse ist. Beim Verpacken der Geschenke sollten Sie auf Geschenkpapier mit dem FSC-Siegel oder dem Blauen Engel achten.

    4. Essen
    In der Weihnachtsbäckerei sollten Sie auf Zutaten aus biologischem Anbau setzen. Verwenden Sie beim Backen anstatt 250 Gramm Butter die gleiche Menge Pflanzenmargarine, damit lassen sich rund 5,7 Kilogramm CO2 vermeiden. Ihr Weihnachtsmenü können Sie zur Abwechslung mal vegetarisch zubereiten. Tolle Rezepte können Sie im „Klimakochbuch“ nachlesen.

    5. Festtags-Stimmung
    Verschicken Sie gern Weihnachtskarten? Das belastet die Umwelt und funktioniert alternativ auch per E-Mail, z. B. mit einem festlichen Bild.
    Beim Weihnachtsfest darf der Weihnachtsbaum in den meisten Haushalten weiterhin nicht fehlen. Beim Kauf sollten Sie auf einen ökologisch zertifizierten Baum achten. Auch Bäume aus regionaler Forstwirtschaft sind empfehlenswert.

    Die Nordmann-Tannen kommen übrigens aus Dänemark.

  57. PS

    https://gruene-nrw.de/aktuelles/sieben-tipps-fuer-klimafreundliche-weihnachten/

  58. sagt ein Klimaschützer zum Skeptiker: mir ist kalt.
    Skeptiker: selbst schuld…

  59. Der Artikel beschreibt treffend die Beweggründe vieler selbsternannter Gutmenschen, die sich heute für „Klimaschutz“ einsetzen. Ein viel wesentlicher Punkt wird aber überhaupt nicht erwähnt: Geld regiert die Welt. Die Masse der Milliarden, die den Normalbürgern im Land zur „Klimarettung“ abgezogen werden, wandert ja nicht in die Taschen derjenigen, die dafür öffentlich demonstrieren. Nein, die Masse des Geldes landet bei denen, die z.B. Windräder, Solaranlagen oder Gasturbinenkraftwerke zur Pufferung selbiger bauen oder betreiben lassen, bei Gas-Lieferanten, bei Menschen, die überschüssiges Geld in Solaranlagen auf den eigenen Dächern investiert haben und dafür nun Einspeisevergütung erhalten usw. Es hat schon seinen Grund, daß vor der „Klimakonferenz“ in Paris diverse Milliardäre für den „Klimaschutz“ geworben haben. Wie so oft geht es dabei vor allem um Geld, Geld, das dem Normalbürger aus den Taschen gezogen werden soll. Damit er das akzeptiert, nutzt man die selbsternannten „Klimaschützer“ als nützliche Idioten. Sie sorgen mit dafür, daß der Normalbürger seine Meinung zu dieser gigantischen Abzocke nicht offen zu sagen wagt, indem sie ihm auf den Straßen vorgaukeln, daß die Mehrheit der Bevölkerung doch für den „Klimaschutz“ wäre. Es sind nicht irgendwelche Alt-68er oder ihre Nachfolger im Geiste, die hier die Marschrichtung festlegen. Das tun wie immer diejenigen, die sich Politiker und Medien kaufen können und für die dazu nötigen Investitionen satte Gewinne einstreichen wollen.

  60. Ein wunderschönes Beispiel eines in jeder Beziehung fehlgeleiteten Exemplars der Gattung Öko-Ajatollah liefert Nemesis, der auch en masse bei Rahmstorf seine zweifelhaften Sekrete absondert.

  61. @58 Mayr

    sagt ein Klimaschützer zum anderen Klimaschützer: es wird wärmer

  62. Ein wunderschönes Beispiel eines in jeder Beziehung fehlgeleiteten Exemplars der Gattung Öko-Ajatollah liefert Nemesis, der auch en masse bei Rahmstorf seine zweifelhaften Sekrete absondert

    richtig, ein sg. Zielkunde. Zu wenig blöd, um nichts zu verstehen, aber von real Klimatologie dann doch keine Ahnung. Davon gibt es Milliarden und das wissen die Alarmmisten ganz genau.

    Rahmstorf, der arme, schreibt, wenn man zu viel postet oder zu polemisch bzw. vom Thema abweichend, wird man nicht veröffentlicht. Beim „Klimanarren“ Nemesis, ein braver Soldat sozusagen, zählt das freilich nicht. Kampfposten und oft völlig weg vom Thema ist den AGW Nachäffern erlaubt, aber wehe man versucht mit Links zur Wissenschaft zu zeigen, wie viel shit auf Klimalounge geschrieben wird. Mich erinnert das PIK immer mehr an die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts und damit meine ich nicht den 1. Weltkrieg…Was die dort aufführen hat nichts mehr mit harmloser Ideologie oder wirtschaftlichen Interessen zu tun, es ist de fakto faschistisch!

  63. Eine interessante Beschreibung einer gesamten Generation. Mit „guten“ Vorsätzen angetreten, folgten sie falschen, verlogenen Idealen und unterscheiden sich heute kaum von ihren verhassten Vätern.
    Eine wesentliche Ursache sehe ich in dem Umstand das Verantwortung für das eigene Handeln abgelehnt und durch Forderungen an Andere ersetzt wurde. Damit wird die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse den Mitmenschen aufgeladen. Eine Strategie die zum Scheitern verurteilt ist.
    Dummerweise wird in der Diskussion übersehen das es immer nur eine Politik geben kann, die des Machterhalts. Betrachten wir es aus dieser Perspektive, dienen Terror und schüren von Angst vor Katastrophen, immer den Machthabern. Durch stetige Propaganda verunsichert/indoktriniert werfen Menschen freiwillig ihre Freiheit in den Gulli und applaudieren bei jeder Steuererhöhung sofern sie dem guten Ziel dient.

  64. @Krishna #60

    Warum gibst du dich überhaupt noch mit den Jungs dort ab? Die glauben auch ich wäre LWD, oder Du. Da ist eh Hopfen uns Malz verloren.

  65. Auch das noch:

    https://twitter.com/peter_simone/status/679241603198926848

  66. @KG #60

    Exemplars der Gattung Öko-Ajatollah liefert Nemesis

    Die Person scheint zur Hälfte christlicher Ajatollah zu sein. Nicht dass es das besser macht.

  67. Was bedeutet LWD?

  68. @anorak2

    War wieder ein Tippfehler von mir. Nicht LWD, sondern LMD. Die Abkürzung von Leck …M… D…

    Bin ich aber nicht. Glauben die dort aber. Warum auch immer?

  69. “Viele politische Entscheidungen müssen getroffen werden, ohne dass das komplexe Wirkungsgefüge globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme in allen Einzelheiten verstanden ist. Der interdisziplinär arbeitende Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) bietet den politischen Entscheidungsträgern Orientierung. Er vermittelt komplexe Zusammenhänge, schätzt Risiken ein und schlägt ökologische wie sozioökonomische „Leitplanken” vor, deren Überschreitung vermieden werden sollte. Politikberatung zum Globalen Wandel dient also dazu, eine fakten- und wissensbasierte politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zu ermöglichen sowie Entscheidungsträgern das Handeln unter Unsicherheit zu erleichtern. Dabei geht es insbesondere um vorsorgende Optionen, bei denen unumkehrbare, schwer wiegende Schäden für Mensch und Natur vermieden werden.“

    Die dafür zuständigen Persönlichkeiten sind derzeit:
    http://www.wbgu.de/beirat/2013-2016/

    Da gibt es doch nix zu meckern oder vielleicht doch :-)
    .

  70. @Micha #64
    Im Moment ist es ganz witzig, und was die glauben, insbesondere hinsichtlich Nicks, ist doch eher amüsant. Nemesis kann man ja z.B. bei Rahmstorf sonst kein Kontra geben, und selbst von Ortsansässigen bei Georg ist er schon der Mogelei überführt worden. 😀

  71. @Micha
    Klick mal drauf 😀

  72. @Krishna und Micha
    Ich nehme mal an, das N. einen krass überzeichneten Öko-Diktator darstellen soll……wahrscheinlich macht sich da ein Skeptiker den Spass……die Warmisten am Nasenring durch die Manege zu ziehen.

    Mal ehrlich…..so bekloppt im Kopp kann doch kein normaler Mensch sein……dagegen wirkt sogar das Venn-eck…..wie ein putziger Nasenbär…….oder doch???

    Onkel Heinz……bei Onkel Georg ist es langweilig geworden

  73. @Heinz #72
    Ich meine, dieser Selbstdarsteller meint das genau so, wie er schreibt.
    Mußt den mal bei Rahmstorf verfolgen, absolut verblendet.

    Mal ehrlich…..so bekloppt im Kopp kann doch kein normaler Mensch sein…

    Diese Öko Freaks sind keine normalen Menschen so einfach ist das 😀

  74. @Heinz #72 PS

    Mußt den mal bei Rahmstorf verfolgen, absolut verblendet.

    Vergiss Deine Tüte nicht 😀

  75. Bei Rahmstorf schlägt der Nemesis ja schon länger über die Stränge. Das habe ich nie versucht zu kommentieren, da ist eh Hopfen und Malz verloren.

    Und es gibt diese Leute wirklich. Wie man an Thorsten, Vennecke, BreitSide, treverer sieht. axel und shader sind ja noch einigermaßen normal.

    Rahmstorf hat auch irgendwo mal geschrieben, dass er ständig Zuschriften von solchen Leuten erhält.

  76. @Krishna #71

    Schöne Fotos. Ich habe mir im Sommer jetzt diese Kamera gegönnt.

    http://www.digitalkamera.de/Meldung/Panasonic_Lumix_DMC-FZ72_mit_60-fachem_Rekordzoom_von_20-1200_mm/8388.aspx

  77. @Krishna und Micha

    Naja….wenn man die Ökoscheiße bis in die letzte Konsequenz denkt……dann kommt man eben auf solche Ideen (Weihnachten abschaffen)…..und ick könnte dat sogar noch toppen, wenn ick dat wollte…..denn dank überschäumender Empathie…..kann ick mich zu 108% in meine Gegner hineinversetzen.
    Da ick diesen Typen aber keine Ideen liefern will……verkneif ick mir die Simulation eines tausendprozentigen Ökos.

    Zu meinen Zeiten hat man solche Menschen lächelnd in die Jacke ohne Ärmel gesteckt und gefühlvoll in eine Gummizelle verfrachtet…….heute dagegen, dürfen se im Internet ihre Theraphiestunde ausleben.
    Wisst ihr….solange se im Internet die Sau raus lassen…..kommen se wenigsten in der realen Welt nicht auf blöde Gedanken…..und ohne die, sie umsorgende Gesellschaft, sind diese armen Menschen eh nicht überlebensfähig.

    Zeigt euch gnädig……vllt hat diese arme Frau nie das Glück gehabt, geliebt zu werden….wahrscheinlich sieht sie so dermaßen abschreckend aus (wie z.b. eine gewisse Schwarzer)…..das ihr nur noch eine Freude im Leben geblieben ist…..Männer (Skeptiker) rund wie ein Buslenker zu machen.

    Onkel Heinz……simuliert grad einen herzensguten Menschen

  78. @Micha
    Apropos Kamera…….wie ist dat Rauschen bei schlechter Beleuchtung, bei der Lumix?

    H.E.

  79. @Micha #76
    Haste ’ne sehr gute Wahl getroffen.
    Als ich mir die Olympus zugelegt habe, war Video noch nicht „in“, habe daher Video separat, bin ich auch mit zufrieden.
    Werde demnächst einige dort hochladen, muß noch ein wenig durchforsten und sortieren.

  80. @Heinz, Krishna

    Die Lumix DMC-FZ72 ist wirklich super und war sehr günstig. Der Bildstabilisator ist mit 60x Zoom freihand geeignet. Manchmal nehme ich noch 2x digital Zoom dazu und habe dann 120x Zoom freihand in super Qualität.

    In Bremer Blockland kann ich damit Kraniche, Storche, Gänse, etc. bestens festhalten.

    Auch der Marko-Zoom für Nahaufnahmen ist super. Für Aufnahmen von Ringelnattern, Schmetterlingen, Blüten, etc..

    Die besten Fotos ergeben sich bei guter Beleuchtung. Bei schlechter Beleuchtung und großen Zoom neigt der Stabilisator dann doch zur Verwackelung. Aber auch Nachtaufnahmen sind problemlos möglich.

  81. PS

    Ich habe im Sommer 250€ gezahlt, jetzt gibt es die auch schon für 220€.

  82. In welchem Format (RAW oderJPG) speichert sie die Fotos ?

  83. Au weia -- das klingt ja nach schwerer Jahresend-Depression. Gibt denn die Datenlage derzeit so gar keinen „skeptischen“ Lichtblick her? Könnte man sich nicht vielleicht ein wenig drüber freuen, dass das ‚Rätsel der verschwundenen Wärme‘ jetzt gelöst ist? Hatte sie sich doch im Ozean versteckt, der Schlingel. Wer hätte das aber auch ahnen können… :)

  84. Snd denn Lumix oder Olympus heute höher einzuschätzen als Nikon oder Canon?

  85. @Beobachter #84
    Lumix ist keine Spiegelreflex, und Olympus, zumindest die meiner Serie ist in die Jahre gekommen. Letztendlich kommt es auf die eigenen Ansprüche und den Geldbeutel an. Von allen gibt es viele Modelle, die sicher alle gut sind und sich nur in Details unterscheiden. Auch Zubehörkosten sollte man berücksichtigen. Schön ist, wenn wie bei Olympus, der Stabilisator in der Kamera verbaut ist, und nicht in den Objektiven, macht letztere Preiswerter, zumal man die angeflanschte Brennweite dem Stabilisator „mitteilen“ kann, damit der besser arbeiten kann.
    Lumix hat den Vorteil, keine Wechseloptik zu benötigen, ist mit Stabilisator ausgestattet, bei einer möglichen Brennweite von KB 1200 mm, beginnend bei 20 mm Weitwinkel und Lichtstärke von F 2,8 -- F5,9
    Da kann man noch mit einem Konverter etwas mehr Brennweite raus holen, aber gute sind rar gesät, und viel bringt es auch nicht. (Lichtverlust).

  86. PS
    für gute Bilder is aber nicht die Kamera, sondern der Fotograf zuständig.
    Der gute macht auch mit ’ner Scherbe gute Fotos, der schlechte produziert selbst mit ’ner Hasselblad nur bunte Bildchen für die Tonne.

  87. für gute Bilder is aber nicht die Kamera, sondern der Fotograf zuständig.
    Der gute macht auch mit ’ner Scherbe gute Fotos, der schlechte produziert selbst mit ’ner Hasselblad nur bunte Bildchen für die Tonne.

    Genau. Früher hatte ich für Fernaufnahmen meine alte Kamera auf festen Grund gestellt und noch ein Fernglas/ Monokular davor gehalten. Der Nachteil, dass war sehr wackelig und nur bei lichtstarken Verhältnissen möglich. Mit der Lumix bin ich da gut bedient. Andere Fotografen sehe ich mit Stativ und großen Teleobjektiv da stehen, dass geht mit der Lumix jetzt ohne.

  88. Andere Fotografen sehe ich mit Stativ und großen Teleobjektiv da stehen, dass geht mit der Lumix jetzt ohne.

    Ein Stativ schadet nie, trotz Stabilisator, obwohl ich in der Regel auch zu faul / bequem für ein Stativ bin. Bei bewegten Objekten ist es ohne praktischer. Aber Fakt ist, mit Stativ sind die Aufnahmen noch schärfer. Olympus E520 inkl. Kit inkl. 14-42mm & 40-150mm Objektive + mein Tele
    Bei meiner Video Kamera existiert auch ein Stabilisator, der bei Teleaufnahmen (30fach Zoom, optisch) sehr hilfreich ist. Da sieht man max. ein leichtes Schwanken, wie Seegang / leichte Dünung.

  89. @Micha
    Habe jetzt gesehen, das deine Lumix RAW verarbeitet. Da kann ich eine super Opensource Software empfehlen:
    LightZone Ist echt der Hammer, was da an Features drinsteckt !

  90. Verschieb die Fotodiskussion doch in die Off-Topic Arena, passt ja nicht zum Thread

  91. Der eigene Körper als Kamera: In der Mundhöhle ein Stück Film, die leicht geöffneten Lippen als Lochblende geformt und dann auch noch ganz gleichmäßig atmen … so sind die Aktaufnahmen entstanden.

    Mit einfachsten Mitteln, beispielsweise einer Lochkamera, lassen sich ausdrucksstarke Bilder machen. Es ist wirklich eine gigantische Idee, ein Aktfoto mit dem Mund zu machen. Ich will keinesfalls hier wiedergeben welche Assoziationen mich überwältigen wenn ich diesen Akt anschaue, und mir vorstelle, wie er entstanden ist. Da muss ein erotisches Knistern zwischen Photograph und Modell gewesen sein, wow.

    Im Ernst, ich bin schon geraume Zeit am überlegen, ob ich mir nicht mein altes Schwarz-Weiß-Fotolabor wieder aktiviere. Kontaktabzüge auf Fotopapier. Oder normale Belichtungen mit Spielereien durch Abdecken oder Abwedeln und dergleichen. Jeder Abzug wird zum Unikat.

    Ja, ich denke das ist ein guter Vorsatz fürs neue Jahr, wieder etwas Kunst zu machen. In diesem Sinne, Euch allen einen guten Rutsch.

  92. @QQ
    Dein Vorsatz ist ein guter, kann ich nur befürworten.
    Habe meine alte analoge Praktika LTL auch noch im Einsatz, und ein Labor zerlegt im Keller. Hatte damit sogar mal Diapositive vergrößert (agfa)
    Hat hervorragend funktioniert ! Agfachrome Speed

  93. PS
    Einfacher als S/W

  94. Und alle einen Guten Rutsch in’s Jahr 2016 !
    Montreal

  95. Ein interessanter Artikel,der leider so vor orthographischen Fehlern strotzt, dass es schwer fällt,ihn zu lesen.

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